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USU Software AG — Interim / Quarterly Report 2023
May 25, 2023
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Interim / Quarterly Report
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Finanzbericht: 32548959
USU Software AG
Möglingen
3-Monats-Finanzbericht / Bericht über das erste Quartal 2023
USU AUF EINEN BLICK
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| 3-Monatsbericht 2022 | 2023 | 2022 |
|---|---|---|
| in TEUR, mit Ausnahme der Angaben zum Ergebnis pro Aktie sowie zur Mitarbeiterzahl |
01.01.-31.03.2023 | 01.01.-31.03.2022 |
| --- | --- | --- |
| UMSATZERLÖSE | 33.307 | 29.573 |
| EBITDA | 3.820 | 3.467 |
| EBIT | 2.658 | 2.314 |
| KONZERNERGEBNIS | 1.732 | 1.651 |
| ERGEBNIS JE AKTIE (EUR) | 0,17 | 0,16 |
| CASH-FLOW AUS DER BETRIEBLICHEN TÄTIGKEIT | 3.925 | 6.351 |
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| 31.03.2023 | 31.12.2022 | |
|---|---|---|
| LIQUIDE MITTEL UND KAPITALANLAGEN | 18.021 | 15.525 |
| EIGENKAPITAL | 58.691 | 56.954 |
| BILANZSUMME | 124.666 | 112.979 |
| EIGENKAPITALQUOTE | 47,1% | 50,4% |
USU Software AG
Spitalhof
D-71696 Möglingen
Tel. +49.7141.4867-0
Fax +49.7141.4867-200
www.usu.com
Investor Relations
Falk Sorge & Dr. Thomas Gerick
Tel. +49.7141.4867-351 / 440
Fax +49.7141.4867-108
BRIEF AN DIE AKTIONÄRE
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, liebe Leserinnen und Leser,
auch im Auftaktquartal 2023 hat die USU Software AG ihre positive Entwicklung fortgesetzt und ein solides Wachstum erwirtschaftet. So stieg der Konzernumsatz in den ersten drei Monaten 2023 um 12,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 33,3 Millionen Euro.
Ein wesentlicher Treiber hierfür waren ein weiteres Mal die überdurchschnittlich steigenden "recurrig revenue", also Wartungseinnahmen und unser Software-as-a-Service-Geschäft, das um 21,5 Prozent zulegte. Dazu kamen signifikant gesteigerte Beratungseinnahmen, die sich dank des anhaltenden Digitalisierungstrends ebenfalls deutlich um 22,7 Prozent erhöhten. Das EBITDA verbesserte sich entsprechend plangemäß um gut 10 Prozent auf 3,8 Millionen Euro. Eine gute Basis für ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr stellt nicht zuletzt der um etwa 17% gestiegene Rekordauftragsbestand von über 89 Millionen Euro dar.
Einer der Schlüsselfaktoren unseres Erfolgs ist sicherlich unsere Kundennähe. Auch die neueste Gartner-Studie "Voice of the Customer of IT Service Management Platforms" bewertet USU mit ihrem Lösungsportfolio als "strong performer". Mit einer Bewertung von aktuell 4,7 von 5 Punkten erzielen wir als einziger deutscher Hersteller im Vergleich zu 16 weltweit führenden Anbietern eine Spitzenposition. Das bestärkt uns weiter in unserer kundenzentrierten Strategie. Stolz sind wir außerdem, dass unser USU-Team seit April 2023 auf 800 Mitarbeitende angewachsen ist.
Derzeit ist das KI-Sprachmodell ChatGPT in aller Munde. Mit unseren Technologien haben wir genau die Bausteine verfügbar, um ChatGPT nahtlos zu integrieren und damit unsere Diagnose- bzw. Service-Bots zu ergänzen. Die Vorteile der verschiedenen Techniken lassen sich so zu einer flexiblen, extrem leistungsfähigen Gesamtlösung für den Kundenservice koppeln.
Wir freuen uns sehr, dass unsere Hauptversammlung am 20. Juni 2023 wieder als Präsenzveranstaltung in Ludwigsburg stattfinden wird. Detailinformationen hierzu stehen auf unserer Website. Ein Tagesordnungspunkt wird dabei die Beschlussfassung für eine Dividendenzahlung von 55 Eurocent je Aktie für das Geschäftsjahr 2022 sein. Mit der erneuten Anhebung der Gewinnausschüttung möchten wir unsere aktionärsfreundliche Dividendenpolitik kontinuierlich fortsetzen und alle Anteilseigner der USU Software AG maßgeblich am operativen Unternehmenserfolg der Gesellschaft beteiligen.
Ihr
Bernhard Oberschmidt,
Vorstandsvorsitzender der USU Software AG
KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT FÜR DAS 1. QUARTAL 2023 (UNTESTIERT)
Grundlagen der USU Software AG und des Konzerns
Die USU Software AG, Möglingen, Deutschland, ist als Konzernmuttergesellschaft direkt oder indirekt an den folgenden operativ tätigen Gesellschaften beteiligt: USU GmbH, Möglingen, Deutschland; USU Software s.r.o., Brno, Tschechische Republik, USU Austria GmbH, Wien, Österreich; Omega Software GmbH, Obersulm, Deutschland; USU Solutions GmbH, Leinfelden-Echterdingen, Deutschland; USU Technologies GmbH, Aachen, Deutschland; USU Solutions Inc., Boston, USA; USU SAS, Paris, Frankreich und USU GK, Tokio, Japan. Zudem besteht eine Beteiligung der USU Software AG an der Openshop Internet Software GmbH, Möglingen, Deutschland, welche nicht mehr operativ tätig ist.
Die USU Software AG und ihre Tochtergesellschaften

Zu Beginn des 2. Quartals 2023 erfolgte im Rahmen der "One USU"-Strategie die Verschmelzung der USU Technologies GmbH und USU Solutions GmbH auf die USU GmbH. Durch die Verschmelzungen wurden die drei rechtlich selbständigen Einheiten USU GmbH, USU Solutions GmbH sowie die USU Technologies GmbH in der USU-Gruppe in der fortbestehenden USU GmbH zusammengefasst.
Geschäftsmodell, Ziele, Strategien und Steuerungssystem
Die USU Software AG und ihre Tochtergesellschaften (im Folgenden auch "USU-Gruppe" oder "USU" genannt) setzt als führender Anbieter von Software- und Servicelösungen für IT & Customer Service Management Maßstäbe für bessere Servicequalität. Mit USU antworten Unternehmen auf die veränderten Kunden- und Mitarbeiterbedürfnisse in einer digitalen Welt. Namhafte Unternehmen schaffen mit USU-Lösungen Transparenz, sind agiler, sparen Kosten und senken ihre Risiken - durch smartere Services, einfachere Workflows und bessere Zusammenarbeit.
Das USU-Leistungsportfolio umfasst neben Software Asset Management, IT Service Management und IT Service Monitoring die Bereiche Knowledge Management, Self-Service Management, Digital Service Solutions und AI Services. Über 1.200 USU-Kunden aus allen Teilen der internationalen Wirtschaft profitieren von USU-Lösungen, beispielsweise Allianz, Atruvia, Bechtle, BITBW, BMW, Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, die Schweizerische Post, Jungheinrich, LinkedIn, Novartis, Otto, VW oder W&W. Die USU Software AG hat sich zum Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren beim Konzernumsatz jeweils über dem Durchschnitt des IT-Marktes zu wachsen und zugleich die Profitabilität weiter auszubauen. Im Vordergrund steht dabei, durch Innovationen und die Verbreiterung der internationalen Marktpräsenz organisch zu wachsen, wobei anorganisches Wachstum in Form von Akquisitionen und Unternehmensbeteiligungen ebenfalls Teil der Unternehmensstrategie ist.
Die wesentlichen Leistungsindikatoren für die USU Software AG sowie für den Konzern sind Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ("EBITDA"). Dabei fungiert das EBITDA neben dem Konzernumsatz seit 2022 als maßgebliche Planungs- und Steuerungsgröße. Für das Geschäftsjahr 2023 erwartet der Vorstand unter Berücksichtigung des forcierten Wandels vom Einmallizenz- zum Software-as-a-Service- (SaaS-)Geschäft ein Umsatzwachstum auf EUR 134 - 139 Mio. bei einem deutlich ansteigenden Anteil von SaaSAbschlüssen bei Neukunden und einem starken Wachstum der SaaS-Umsätze über 25% sowie tendenziell rückläufigen Lizenzerlösen. Demgemäß soll sich das EBITDA auf EUR 16,5 - 18 Mio. belaufen.
Zugleich bestätigt der Vorstand die aktuelle Mittelfristplanung, die ein durchschnittliches organisches Umsatzwachstum für die kommenden Jahre von 10% vorsieht, wobei der SaaSAnteil bei Neukunden auf über 75% steigen soll. Aus dem steigenden hochmargigen SaaSAnteil am Umsatz sollen zugleich kontinuierlich steigende EBITDA-Margen resultieren, die bis 2026 auf 17-19% ausgebaut werden sollen.
Forschung und Entwicklung
Grundlage des Geschäftsmodells der USU Software AG sind neue Software-Innovationen und die Weiterentwicklung des bestehenden Produktportfolios. Daher investiert der Konzern seit Jahren überdurchschnittlich viel in F&E. Schwerpunkte hierbei sind Cloud- und KI-Technologien. Im Auftaktquartal 2023 investierte die Gesellschaft insgesamt TEUR 5.175 (Q1/2022: TEUR 4.377) bzw. 15,5% (Q1/2022: 14,8%) des Konzernumsatzes in Forschung & Entwicklung (F&E). Die Zahl der angestellten Mitarbeiter in diesem Bereich betrug zum 31. März 2023 insgesamt 266 (31. März 2022: 221). Die F&E-Kosten des USU-Konzerns erfüllen im Regelfall nicht die Ansatzkriterien zur Aktivierung und werden daher nicht aktiviert.
Im Rahmen der One USU-Strategie werden in den nächsten Jahren sukzessive alle USU-Anwendungen in einer ganzheitlichen SaaS-basierten Plattform integriert. Die grundlegenden Entwicklungsarbeiten, die 2022 begannen, wurden auch im ersten Quartal 2023 weitergeführt.
So wurde der App-Manager weiterentwickelt, der nun u.a. die Kompatibilität von Apps prüft. Außerdem gab das F&E-Team die zweite Version der Service Desk App frei, die Verbesserungen der Task-Liste und eine erweiterte Prioritätsberechnung enthält.
Parallel dazu wurde und wird das bestehende Portfolio der einzelnen Geschäftsbereiche wie in den letzten Jahren beständig weiterentwickelt und durch Innovationen ergänzt.
Entwicklungsschwerpunkt im Bereich USU Service Management war erneut das neue ShopModul, für das eine weitere Version erstellt wurde. Diese berücksichtigt u.a. Abhängigkeiten zwischen Parametern und verbessert die Sichtbarkeit von Angeboten. Für USU Service Management erweiterte man u.a. die Mail-Templates.
Für die USU IT Monitoring Lösung schufen die Entwickler des Bereiches die Grundlagen für die nahtlose Integration in weitere USU-Produkte, um Anwendern künftig eine durchgehende ergonomische Unterstützung zu bieten. Entsprechend wurde an einer Verbesserung der User Experience gearbeitet. Daneben trieb man die weitere Prozess-Automatisierung sowie die kontinuierliche Verbesserung der Sicherheit voran.
Das F&E-Team des Bereiches Software Asset Management (SAM) arbeitete an wichtigen Erweiterungen des Regelwerks für USU SaaS Optimization, um die Optimierung auf Basis von Inaktivitäts-Schwellwerten zu ermöglichen. Die SaaS-Management-Software erhielt zudem die international anerkannte Zertifizierung "Enterprise SaaS Management Certification" von ITAM Review, dem führenden Analystenhaus der Branche.
Im Geschäftsbereich USU Knowledge Management wurden die Arbeiten an der neuen Version USU Knowledge Center fortgeführt und mit den abschließenden Tests begonnen. Dieses Release legt besonderen Wert auf das Ermöglichen von Kollaboration im Dokumentenerstellungsprozess. Ein wesentlicher Punkt war ferner die intensive Forschung der Einsatzmöglichkeiten von ChatGPT im Umfeld von Wissensmanagement im Service Center. Dabei wurden weitere Funktionen getestet und in den Chatbot integriert.
Im Fokus der Aktivitäten des Bereichs AI Services stand die Anwendung von KI in den Bereichen Problem Management und Major Incident Management. Die neue Version für das Service Management prüft bei der Anlage eines neuen Incidents z.B., ob bereits ein übergeordneter Major Incident existiert. Zusätzlich kann das System, ausgehend von der Tickethistorie, neue Problem-Tickets vorschlagen und erzeugen.
Für die effiziente Kontrolle und Steuerung in komplexen hybriden IT-Infrastrukturen verbesserte USU im ersten Quartal sukzessive die im Sommer 2022 fertiggestellte erste Version einer integrierten, skalierbaren Plattform für das Hybrid Cloud Management. So ist es z.B. nun möglich, automatisch eine Hybrid Cloud Management-Kundeninstanz zu installieren.
Im Forschungsbereich wurde im Rahmen des Verbundprojektes Servicemeister die Erweiterung der verteilten Systeme hin zur GAIA-X-Konformität untersucht. Außerdem entwickelte das Forschungsteam die erste Version eines intelligenten Service Chatbots, der auf Basis von strukturiertem Service- und Produktwissen auch Kontexte erkennt. Der Zugriff auf Wikipedia erlaubt ferner die Nutzung von beliebigem Faktenwissen. Derzeit werden die Vor- und Nachteile alternativer Ansätze wie z.B. ChatGPT diskutiert.
Das Projekt AutoQML befindet sich in der Spezifikationsphase. Eine erste Machbarkeitsuntersuchung hatte ergeben, dass die geplanten USU-Projektaktivitäten zum (Aus-)Bau eines AutoML-Tools für alle Use Cases interessant zu sein scheinen. Das Tool zielt darauf ab, arbeitsintensive Schritte bei der Modellbildung und Optimierung von KI-Verfahren zu automatisieren, z.B. für die Datenvorverarbeitung oder die Algorithmen-Auswahl.
Wirtschaftsbericht
Gesamtwirtschaftliche Entwicklung
Gemäß einer ersten Schnellmeldung des Statistischen Bundesamtes ("destatis") 1 vom 28. April 2022 hat sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im 1. Quartal 2023 gegenüber dem 4. Quartal 2022 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - nicht verändert und ist demgemäß stagniert (0,0), nachdem es zum Jahresende 2022 zurückgegangen war (revidiert -0,5 % im 4. Quartal 2022 zum Vorquartal; bisher: -0,4 %). Laut destatis nahmen zum Jahresbeginn 2023 sowohl die privaten als auch die staatlichen Konsumausgaben ab. Positive Impulse kamen dagegen von den Investitionen und den Exporten. Im Vorjahresvergleich war das BIP im 1. Quartal 2023 preisbereinigt um 0,2 % höher als im 1. Quartal 2022. Preis- und kalenderbereinigt war es um 0,1 % niedriger, da ein Arbeitstag mehr zur Verfügung stand als im Vorjahreszeitraum.
Im Euroraum ist das BIP gemäß einer vorläufigen Schnellschätzung des statistischen Amtes der Europäischen Union (eurostat) 2 im Auftaktquartal des Jahres 2023 um 0,1% gegenüber dem Vorquartal gestiegen, nachdem es im 4. Quartal 2022 unverändert zum Vorquartal geblieben war. Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres, ist das saisonbereinigte BIP im ersten Quartal 2023 im Euroraum um 1,3% gewachsen.
1 Vgl. destatis-Pressemitteilung Nr. 169 vom 28. April 2023, veröffentlicht unter https://www.destatis.de
2 Vgl. eurostat-Pressemitteilung 51/2023 vom 28. April 2023, veröffentlicht unter http://ec.europa.eu/eurostat
Branchenbezogene Entwicklung
Nach Untersuchungen des Digitalverbandes Bitkom 3 zeigte sich die Digitalbranche im 1. Quartal 2023 weitgehend krisenfest und blickt trotz Fachkräftemangel, Krieg in Europa und weiterhin hoher Inflation überwiegend optimistisch nach vorn. So lagen die Geschäftserwartungen der IT- und Telekommunikationsunternehmen für die kommenden Monate im März bei 12,2 Punkten - und damit auf dem höchsten Wert seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine im Februar 2022. Auch die aktuelle Geschäftslage verbesserte sich im Vergleich zum Vormonat um 1,5 Punkte auf 38,8 Punkte und verzeichnete damit den besten Wert seit Juni 2022. Das zeigt der Digitalindex von Bitkom und ifo-Institut. Der Index bildet die aktuelle Geschäftslage und die Geschäftserwartungen für die kommenden drei Monate ab und berechnet daraus das Geschäftsklima. Dieses verbesserte sich im Vergleich zu Februar um 8 Punkte auf 25,1 Punkte und liegt damit wieder auf demselben Wert wie im letzten Frühjahr (April 2022: 25,2 Punkte).
"Die Digitalwirtschaft zeigt sich trotz aktueller Krisen weiterhin resilienter als viele andere Branchen. Das ist eine gute Nachricht für die 1,35 Millionen Beschäftigten der IT- und Telekommunikationsunternehmen. Nur mit einer starken IT können wir die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft weiter vorantreiben", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.
3 Vgl. Bitkom-Pressemitteilung vom 5. April 2023, veröffentlicht unter www.bitkom.org
Umsatz- und Kostenentwicklung
Konzernumsatz
Auch im Auftaktquartal des Jahres 2023 hat die USU Software AG im Verbund mit ihren Tochtergesellschaften (nachfolgend auch "USU-Gruppe" oder "USU" genannt) ein deutliches Wachstum erwirtschaftet. So steigerte USU den Konzernumsatz in den ersten drei Monaten 2023 um 12,6% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 33.307 (Q1/2022: TEUR 29.573). Dieser Umsatzanstieg resultiert aus einer Vielzahl an Neu- und Folgeaufträgen, die zugleich zu einem neuen Rekord beim Auftragsbestand geführt haben. Nachdem USU im Zuge der Corona-Pandemie in den vergangenen Quartalen rückläufige Auslandsumsätze verzeichnete, legte das Auslandsgeschäft im Berichtsquartal wieder überproportional zu und verzeichnete ein Wachstum um 13,1% auf TEUR 7.073 (Q1/2022: TEUR 6.253), während die inländischen Umsätze im deutschen Heimatmarkt um 12,5% auf TEUR 26.234 (Q1/2022: TEUR 23.320) anstiegen. Demgemäß stieg der Anteil des Auslandsgeschäftes am Konzernumsatz von USU wieder leicht auf von 21,1% im ersten Quartal des Vorjahres auf nunmehr 21,2% im 3-Monatszeitraum 2023 an.
Nach Umsatzarten steigerte USU die SaaS-Erlöse im Vorjahresvergleich überdurchschnittlich um 21,5% auf nunmehr TEUR 4.003 (Q1/2022: TEUR 3.294). Dabei profitierte USU vom Trend hin zu Cloud-Lösungen., was sich allerdings erwartungsgemäß negativ auf den Lizenzumsatz auswirkte. Infolge des generellen Trends hin zu SaaS-Projekten hatten sich zu Beginn des Jahres 2022 weniger Kunden für den Kauf einer Einmal-Lizenz entschieden. Demgemäß halbierte sich der Lizenzumsatz im Vorjahresvergleich auf TEUR 1.298 (Q1/2022: TEUR 2.597). Aufgrund der positiven Lizenzabschlüsse der Vorquartale wuchsen jedoch die Wartungseinnahmen der USU-Gruppe um 5,9% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 6.345 (Q1/2022: TEUR 5.992). Entsprechend baute USU den Recurring Revenue (wiederkehrende Umsatzerlöse = Wartungserlöse zuzüglich der SaaS-Einnahmen) im Berichtsquartal Q1/2023 um 11,4% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 10.348 (Q1/2022: TEUR 9.286) aus. Zugleich steigerte USU auch die Beratungserlöse dank des anhaltenden Digitalisierungstrends und - damit verbunden - mehrerer gewonnener Großprojekte deutlich um 22,7% gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr TEUR 21.485 (Q1/2022: TEUR 17.513). Die sonstigen Erlöse, die im Wesentlichen Handelswarenumsätze mit fremdbezogener Hard- und Software beinhalten, beliefen sich auf insgesamt TEUR 176 (Q1/2022: TEUR 177).
Umsatz nach Geschäftsfeldern
Das Leistungsspektrum des Geschäftsfeldes "Produktgeschäft" umfasst sämtliche Aktivitäten rund um die USU-Produktpalette im Markt für IT Management-Lösungen, im Knowledge Management-Markt sowie dem aus dem Forschungsbereich hervorgegangenem Geschäftsbereich für Big Data Analytics, USU AI Services. Das Geschäftsfeld "Servicegeschäft" beinhaltet Beratungsleistungen im Rahmen von IT-Projekten, individuelle Anwendungsentwicklung und digitale Strategie-Beratung, Service- und UX-Design sowie Webportale, Apps und Intranets.
Das Segment "Produktgeschäft" steigerte im 1. Quartal 2023 die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 10,1% auf TEUR 22.662 (Q1/2022: TEUR 20.589), während USU im gleichen Zeitraum den beratungsbezogenen Umsatz des Segments "Servicegeschäft" im Zuge mehrerer gewonnener Großprojekte überproportional um 18,9% gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres auf TEUR 10.645 (Q1/2022: TEUR 8.953) ausbaute. Dabei profitierte das USU-Servicesegment auch im Auftaktquartal 2022 vom Nachfragetrend nach Digitalisierungslösungen. Die nicht den Segmenten zugeordneten Umsätze beliefen sich im ersten Quartal 2023 auf TEUR 0 (Q1/2022: TEUR 31).
Operative Kosten
Die operative Aufwandsbasis der USU-Gruppe erhöhte sich in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2023 gegenüber dem Vorjahr um 13,0% auf TEUR 31.056 (Q1/2022: TEUR 27.481). Dieser Anstieg spiegelt im Wesentlichen den zusätzlichen Einsatz von angestellten Beratern und Freelancern im Zuge der Geschäftsausweitung und die damit verbundenen Kostensteigerungen wider.
Die Herstellungskosten des Umsatzes spiegeln im Auftaktquartal 2023 die deutliche Geschäftsausweitung wider und stiegen entsprechend im Zuge gestiegener Honorare für zusätzlich eingesetzte freie Mitarbeiter und erhöhte Personalaufwendungen infolge des Ausbaus der angestellten Beratermannschaft um 12,9% gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr TEUR 17.194 (Q1/2022: TEUR 15.233) an. Die auf den Konzernumsatz bezogene Herstellkostenquote blieb dabei mit 51,6% (Q1/2022: 51,5%) auf Vorjahresniveau. Das Bruttoergebnis erhöhte sich zeitgleich von TEUR 14.339 im ersten Quartal 2022 auf nunmehr TEUR 16.113, was einem Anstieg um 12,4% entspricht. Entsprechend lag die Bruttomarge im Berichtsquartal Q1/2023 bei 48,4% (Q1/2022: 48,5%).
Die Marketing- und Vertriebsaufwendungen erhöhten sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr um 16,3% auf TEUR 5.803 (Q1/2022: TEUR 4.988). Dieser Anstieg spiegelt im Wesentlichen erhöhte Partnerprovisionen im Zuge des ausgeweiteten Partnergeschäfts wider. Infolge der deutlichen Umsatzsteigerung konnte die umsatzbezogene Kostenquote für den Bereich Marketing und Vertrieb mit 17,4% im ersten Quartal 2023 (Q1/222: 16,9%) auf einem ordentlichen Niveau gehalten werden.
Die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen lagen im Berichtszeitraum mit TEUR 2.884 (Q1/2022: TEUR 2.882) nahezu exakt auf Vorjahresniveau. Bezogen auf den Konzernumsatz sank die Verwaltungskostenquote im Betrachtungszeitraum infolge der Umsatzsteigerung auf 8,7% (Q1/2022: 9,7%).
Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen stiegen im Berichtsquartal aufgrund des Ausbaus der Entwicklermannschaft zur Forcierung der Entwicklung einer zentralen Konzernproduktplattform im Rahmen der "One USU"-Strategie und damit verbundener erhöhter Personalkosten um 18,2% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 5.175 (Q1/2022: TEUR 4.377) an. Die auf den Konzernumsatz bezogene Aufwandsquote für Forschung und Entwicklung erhöhte sich infolge des gleichzeitigen Umsatzausbaus lediglich von 14,8% im Vorjahr auf nunmehr 15,5% und lag damit auf dem Niveau von 2021 (Q1/2021: 15,6%). USU investiert stetig in die Neu- und Weiterentwicklung des eigenen Produktportfolios und arbeitet permanent an innovativen, marktbezogenen Softwarelösungen. Mittelfristig plant USU, die F&E-Aufwendungen zwar absolut betrachtet auszubauen, relativ betrachtet jedoch die Aufwandsquote infolge überproportional steigender Umsatzerlöse zu senken.
Die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen saldieren sich im ersten Quartal 2023 auf einen Ertrag von insgesamt TEUR 407 (Q1/2022: TEUR 222).
Ertragslage
Im Zuge der Geschäftsausweitung und der dabei überdurchschnittlich gesteigerten margenstarken SaaS-Umsätze baute die USU-Gruppe im Berichtsquartal Q1/2023 ungeachtet des gesunkenen Lizenzgeschäfts die operative Profitabilität im Vorjahresvergleich weiter aus. Demgemäß stieg das EBITDA von USU im ersten Quartal 2023 um 10,2% gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres auf TEUR 3.820 (Q1/2022: TEUR 3.467). Da USU im Auftaktquartal den Umsatz im Vergleich zum EBITDA überproportional steigerte, blieb die EBITDA-Marge im Berichtszeitraum mit 11,5% (Q1/2022: 11,7%) geringfügig unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Unter Einbeziehung der Abschreibungen von insgesamt TEUR 1.162 (Q1/2022: TEUR 1.153) erzielte USU im 1. Quartal 2023 ein EBIT von TEUR 2.658 (Q1/2022: TEUR 2.314). Dies entspricht im Vorjahresvergleich einem EBIT-Anstieg um 14,9%.
Das Finanzergebnis summierte sich im ersten Quartal 2022 auf TEUR -277 (Q1/2022: TEUR -15). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag lagen mit einem Betrag von TEUR 649 (Q1/2022: TEUR 648) im Berichtsquartal Q1/2023 nahezu exakt auf dem Niveau des Vorjahres. Entsprechend stieg das Konzernergebnis von USU im ersten Quartal 2023 gegenüber dem Vorjahr um 5,2% auf TEUR 1.732 (Q1/2022: TEUR 1.651). Bei einer durchschnittlich im Umlauf befindlichen Aktienzahl von 10.523.770 Aktien entspricht dies einem verwässerten Ergebnis pro Aktie von EUR 0,17 (Q1/2022: EUR 0,16), während sich das unverwässerte Ergebnis pro Aktie bei einer durchschnittlich im Umlauf befindlichen Aktienzahl von 10.000.000 Aktien ebenfalls auf EUR 0,17 (Q1/2022: EUR 0,16) belief.
Vermögens- und Finanzlage
Auf der Aktivseite der Bilanz lagen die langfristigen Vermögenswerte der USU-Gruppe zum 31. März 2023 mit TEUR 64.786 (31. Dezember 2022: TEUR 67.577) leicht unter dem Niveau derer vom Bilanzstichtag 31. Dezember 2022, während sich die kurzfristigen Vermögenswerte im gleichen Zeitraum deutlich von TEUR 48.188 zum 31. Dezember 2022 auf nunmehr TEUR 59.880 erhöhten. Dieser Anstieg resultiert maßgeblich aus gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die sich zum Ende des Auftaktquartals 2023 auf TEUR 27.502 (31. Dezember 2022: TEUR 22.274) erhöhten, dem Ausbau der noch nicht abgerechneten unfertigen Leistungen von TEUR 6.013 zum 31. Dezember 2022 auf nunmehr TEUR 9.879 sowie der Erhöhung der Konzernliquidität, die sich zum 31. März 2023 auf TEUR 18.021 (31. Dezember 2022: TEUR 15.525) belief.
Auf der Passivseite der Bilanz stieg das Eigenkapital der USU-Gruppe im Zuge der Gewinnsteigerung von TEUR 56.954 zum 31. Dezember 2022 auf TEUR 58.691 zum 31. März 2023. Zugleich stieg das Fremdkapital in Form der kurz- und langfristigen Schulden der USU-Gruppe zum 31. März 2023 auf TEUR 65.975 (31. Dezember 2022: TEUR 56.025). Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus auf TEUR 22.479 (31. Dezember 2022: TEUR 10.597) erhöhten passiven Rechnungsabgrenzungsposten, die aus bereits zu Jahresbeginn in Rechnung gestellten Wartungs- und SaaS-Verträgen, für die eine zugehörige Leistungserbringung und Umsatzrealisierung im weiteren Jahreserlauf erfolgt, herrühren sowie gestiegenen Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen, die von TEUR 3.941 zum 31. Dezember 2022 auf TEUR 6.998 zum 31. März 2023 anwuchsen.
Bei einer Bilanzsumme von TEUR 124.666 (31. Dezember 2022: TEUR 112.979) belief sich die Eigenkapitalquote zum 31. März 2023 auf 47,1% (31. Dezember 2022: 50,4%). Mit dieser Eigenkapitalquote, der gesteigerten Konzernliquidität und keinerlei Bankverbindlichkeiten, ist die USU-Gruppe nach wie vor äußerst solide und gesichert finanziert.
Cash-Flow und Investitionen
Zum 31. März 2023 verfügte die USU-Gruppe über flüssige Mittel von TEUR 18.021 (Q1/2021 : TEUR 29.963). Im Vorjahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um TEUR 11.942 bzw. 31,7%, was im Wesentlichen aus dem im Vorjahr durchgeführten Aktienrückkauf herrührt.
Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von USU war im Berichtsquartal Q1/2023 mit TEUR 3.925 (Q1/2022: TEUR 6.351) wieder deutlich positiv, lag aber infolge stichtagsbedingter punktueller Veränderungen des Working Capitals unter dem Vergleichswert des Vorjahres.
Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit von TEUR -732 (Q1/2022: TEUR -76) beinhaltet im Wesentlichen die Investitionen in Sachanlagen und in das immaterielle Anlagevermögen.
Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR -728 (Q1/2022: TEUR -725) resultiert wie im Vorjahr aus Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten.
Auftragsbestand
Dank der Gewinnung mehrerer Großaufträge und zahlreicher mittelgroßer Aufträge im Verlauf des 1. Quartals 2023 baute die USU-Gruppe den konzernweiten Auftragsbestand zum 31. März 2023 im Vorjahresvergleich deutlich um 16,7% bzw. TEUR 12.776 auf TEUR 89.468 (31. März 2022: TEUR 76.692) aus. Damit weist USU zum wiederholten Male einen neuen Rekordwert beim Auftragsbestand aus. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus einem gestiegenen SaaS-, Wartungs- und Beratungsbestand der USU-Gruppe. Gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres (31. Dezember 2022: TEUR 82.991) baute USU den Auftragsbestand um 7,8% bzw. TEUR 6.477 aus.
Der stichtagsbezogene Auftragsbestand zum Ende des Quartals stellt aufgrund von verbindlichen Verträgen die bereits fixierten zukünftigen Umsätze der USU-Gruppe auf Sicht der kommenden 12 Monate dar. Diese beinhalten vorwiegend projektbezogene Aufträge sowie Wartungs- und SaaS-Verträge.
Mitarbeitende
Zum 31. März 2023 baute die USU-Gruppe ihre Belegschaft gegenüber dem Vorjahr um 6,8% bzw. 51 Mitarbeitende auf 797 (31. März 2022: 746) Mitarbeitende aus. Nach Funktionsbereichen untergliedert beschäftigte USU zum Ende des ersten Quartals 2023 insgesamt 321 (31. März 2022: 313) Mitarbeitende im Bereich Beratung und Services, 266 (31. März 2022: 221) Mitarbeitende im Bereich Forschung und Entwicklung, 82 (31. März 2022: 107) Mitarbeitende im Bereich Vertrieb und Marketing sowie 128 (31. März 2022: 105) Mitarbeitende in der Administration. Segmentbezogen waren 536 (31. März 2022: 526) Mitarbeitende im Geschäftsfeld "Produktgeschäft", 133 (31. März 2022: 115) Mitarbeitende im Geschäftsfeld "Servicegeschäft" sowie 128 (31. März 2022: 105) Mitarbeitende im Zentralbereich der USU-Gruppe tätig. Damit hat USU ihre Konzernbelegschaft auch zu Beginn des Jahres 2023 mit Blick auf die Mittelfristplanung plangemäß ausgebaut und verfügt nunmehr wie avisiert über knapp 800 Mitarbeitende im Gesamtkonzern.
Prognose-, Chancen- und Risikobericht
Prognosebericht
Gesamtwirtschaft
Gemäß der Gemeinschaftsdiagnose #1-20234 der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute vom 3. April 2023 haben die angebotsseitigen Behinderungen, welche die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland spürbar bremsten, in den vergangenen Monaten nachgelassen. So seien die Großhandelspreise für Erdgas und Strom deutlich gesunken, was der aktuell hohen Inflation entgegenwirkt. Das Verarbeitende Gewerbe dürfte laut den Instituten in den kommenden Quartalen zur Konjunkturstütze werden, da es unmittelbar vom Abflauen der Lieferengpässe und der günstigeren Energie profitiert. Auch wenn der Höhepunkt der Inflationswelle mittlerweile erreicht sein dürfte, werde ein merklicher Rückgang beim Verbraucherpreisanstieg noch auf sich warten lassen, da der aktuelle Nachfragesog vorerst kaum nachlassen dürfte. Dazu trage neben staatlichen Entlastungsmaßnahmen wie der Preisbremsen für Strom und Gas insbesondere der voraussichtlich kräftige Anstieg der Tarifverdienste bei. Gemäß den Instituten dürften die Reallöhne im Verlauf des Jahres wieder anziehen und der private Konsum in der Folge wieder positiv zur gesamtwirtschaftlichen Expansion beitragen. Alles in allem erwarten die Wirtschaftsforschungsinstitute, dass das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im laufenden Jahr 2023 um 0,3% und 2024 um 1,5% zulegen wird.
Für die Weltwirtschaft prognostizieren die Institute, dass der weltweite Warenhandel nach dem Zuwachs um 3,2% im vergangenen Jahr im laufenden Jahr zunächst schwach sein wird und sich nur langsam belebt. Für die jahresdurchschnittliche Zunahme erwarten die Institute Werte von 0,4% in diesem und 2,8% im kommenden Jahr, wobei die Inflation in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften mit 4,8% im Jahr 2023 und 2,4% in 2024 zwar sinken wird, aber deutlich höher bleibt als im langfristigen Durchschnitt.
4 Vgl. Gemeinschaftsdiagnose #1-2023 vom 3. April 2023, veröffentlicht unter www.gemeinschaftsdiagnose.de
Branche
Nach den jüngsten Bitkom 5-Informationen zeigt sich die Digitalbranche in einem von Krieg, gestörten Lieferketten und Inflation geprägten Umfeld sehr stabil und setzt weiter auf Wachstum. So erwartet der Digitalverband Bitkom für die Unternehmen der IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik im laufenden Jahr 2023 ein Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr von 3,8% (2022: 4,0%), wobei die Umsätze mit EUR 203,4 Mrd. (2022: EUR 196,1 Mrd.) erstmals über die 200-Milliarden-Euro-Marke klettern. "Digitalisierung ist die Antwort auf die multiplen Krisen unserer Zeit. Digitalisierung macht eine Volkswirtschaft resilienter, sie hilft bei globalen Herausforderungen wie dem Klimaschutz und sie erleichtert das Leben der Menschen, in der Gesundheitsversorgung ebenso wie im Bildungsbereich oder in der Mobilität", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. "Wir müssen die Digitalisierung in Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft verstärken und sollten mehr als nur eine Schippe drauflegen. Wir brauchen eine echte digitalpolitische Zeitwende."
Laut Bitkom wird der IT-Markt im Jahr 2023 wieder das größte Wachstum verbuchen. So werden nach aktueller Bitkom-Prognose mit IT in 2023 EUR 126,4 Mrd. (2022: EUR 118,9 Mrd.) umgesetzt. Das entspricht im Vorjahresvergleich einem Plus von 6,3% (2022: 6,6%). Am stärksten zulegen können laut Bitkom die Umsätze mit Software, die um 9,3% (2022: 9,4%) auf EUR 38,8 Mrd. (2022: EUR 35,5 Mrd.) ansteigen, wobei die Geschäfte mit Plattformen für künstliche Intelligenz besonders deutlich wachsen sollen. Auch das Geschäft mit IT-Services, wozu unter anderem die IT-Beratung gehört, wächst weiter um 4,7% (2022: 5,5%) auf EUR 47,8 Mrd. (2022: EUR 45,7 Mrd.).
Für den weltweiten IT-Markt erwartet das Marktforschungsunternehmen Gartner 6 gemäß dem am 6. April 2023 veröffentlichten IT Spending Forecast einen Anstieg der IT-Ausgaben in 2023 um 5,5% (2022: 0,5%) gegenüber dem Vorjahr auf USD 4.644 Mrd. (2022: USD 4.402 Mrd.), wobei auch weltweit betrachtet die Marktsegmente Software und IT-Services mit Wachstumsraten von 12,3% (2022: 8,8%) bzw. 9,1%(2022: 3,5%) auf USD 891,4 Mrd. (2022: USD 793,8 Mrd.) bzw. USD 1.364,1 Mrd. (2022: USD 1.250,2 Mrd.) überproportional wachsen werden.
5 Vgl. Bitkom-Pressemitteilung vom 10. Januar 2023, veröffentlicht unter www.bitkom.org
6 Vgl. Gartner-Pressemitteilung vom 6. April 2023, veröffentlicht unter www.gartner.com
Ausblick
Nach dem positiven Start ins Geschäftsjahr 2023 und vor dem Hintergrund des neuen Rekord Auftragsbestandes bestätigt der Vorstand die Planung für das Gesamtjahr 2023, die ein Umsatzwachstum auf EUR 134 - 139 Mio., bei einem deutlich ansteigenden Anteil von SaaSAbschlüssen bei Neukunden und einem Wachstum der SaaS-Umsätze über 25%, vorsieht. Bekräftigt wird auch das Ergebnisziel für 2023, wonach das EBITDA auf EUR 16,5 - 18,0 Mio. steigen soll. Zugleich bestätigt der Vorstand die aktuelle Mittelfristplanung, die ein durchschnittliches organisches Umsatzwachstum von ca. 10% pro Jahr vorsieht, wobei der SaaS-Anteil bei Neukunden auf über 75% steigen soll. Aus dem steigenden hochmargigen SaaS-Anteil am Umsatz resultieren kontinuierlich steigende EBITDA-Margen, die bis Ende 2026 auf 17 - 19% ausgebaut werden sollen.
Im Fokus der strategischen Planung stehen dabei die drei etablierten Wachstumssäulen der USU-Gruppe: der Ausbau der Internationalisierung, die Entwicklung und Markteinführung neuer Produktinnovationen sowie anorganisches Wachstum durch Akquisitionen.
Chancen- und Risikobericht
Bezüglich der Chancen und Risiken der USU Software AG und des Gesamtkonzerns liegen keine Veränderungen gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 vor. Wir verweisen insofern auf den im Geschäftsbericht 2022 enthaltenen Chancen- und Risikobericht.
USU-Aktien (ISIN DE000A0BVU28).
Die Aktien der USU Software AG sind im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse unter der Wertpapier-Kenn-Nummer ("WKN") A0BVU2 bzw. der International Security Identification Number (Internationale Wertpapier-Kenn-Nummer, "ISIN") DE000A0BVU28 notiert und dort zum Handel im Regulierten Markt zugelassen.
Ungeachtet des andauernden Ukraine-Krieges, der hohen Inflation und der eher verhaltenen gesamtwirtschaftlichen Aussichten tendierten die Börsenindizes im Verlauf des 1. Quartals dank aufkommender Zinssenkungsfantasien sehr positiv. Entsprechend verblieb zum Stichtag 31. März 2023 auf Quartalssicht beim Deutschen Aktienindex (DAX) auf dem elektronischen Handelsplatz XETRA insgesamt ein Kursgewinn gegenüber dem Stichtag des Vorquartals von 12,2% auf 15.628,84 Punkte (31. Dezember 2022: 13.923,59 Punkte). Auch der Technology All Share-Index verbuchte im Vergleich zum Vergleichsstichtag des Vorquartals auf XETRA einen deutlichen Kurszuwachs von 10,1% auf 4.070,81 Punkte (31. Dezember 2022: 3.696,97 Punkte). Und auch die USU-Aktie konnte mit einer Quartals-Performance von +10,8% deutlich zulegen und beendete den Handel am 31. März 2023 auf XETRA bei EUR 22,60 (31. Dezember 2022: EUR 20,4).
Im Vergleich zum Stichtag des Vorjahres 31. März 2022 verblieb beim DAX ein Kursgewinn von 8,4% (31. März 2022: 14.414,75 Punkte), während sich der Technology All Share-Index mit einem Kursrückgang von -11,3% (31. März 2021: 4.762,54 Punkte) auf Jahressicht deutlich negativ entwickelte. Die USU-Aktie blieb im gleichen Zeitraum ungeachtet einer positiven Geschäftsentwicklung exakt auf dem Niveau des Vorjahres (31. März 2022: EUR 22,60).
Möglingen, 25. Mai 2023
USU Software AG
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| Bernhard Oberschmidt | Dr. Benjamin Strehl |
| Vorstandsvorsitzender | Vorstand |
KONZERN-BILANZ (untestiert)
AKTIVA
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| in TEUR | 3-Monatsbericht 31.03.2023 | Jahresabschluss 31.12.2022 |
|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 2.686 | 2.598 |
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 40.092 | 40.092 |
| Sachanlagen | 3.268 | 3.045 |
| Nutzungsrechte | 15.288 | 15.697 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 783 | 775 |
| Aktive Rechnungsabgrenzungsposten | 668 | 168 |
| Aktive latente Steuern | 2.001 | 2.416 |
| Langfristige Vermögenswerte | 64.786 | 64.791 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 563 | 478 |
| Vertragsvermögenswerte | 9.879 | 6.013 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 27.502 | 22.274 |
| Forderungen aus Ertragsteuern | 1 | 1 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 637 | 669 |
| Übrige Vermögenswerte | 363 | 890 |
| Aktive Rechnungsabgrenzungsposten | 2.914 | 2.338 |
| Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 18.021 | 15.252 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 59.880 | 48.188 |
| Aktiva, gesamt | 124.666 | 112.979 |
PASSIVA
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| 3-Monatsbericht | Jahresabschluss | |
|---|---|---|
| in TEUR | 31.03.2023 | 31.12.2022 |
| --- | --- | --- |
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 10.524 | 10.524 |
| Eigene Anteile | -524 | -524 |
| Kapitalrücklage | 43.465 | 43.465 |
| Gewinnrücklage | 4.881 | 3.149 |
| Kumuliertes sonstiges Eigenkapital | 345 | 340 |
| Eigenkapital | 58.691 | 56.954 |
| Langfristige Schulden | ||
| Pensionsrückstellungen | 1.002 | 991 |
| Leasingverbindlichkeiten | 12.884 | 13.287 |
| Passive Rechnungsabgrenzungsposten | 1.256 | 1.325 |
| Passive latente Steuern | 1.173 | 1.197 |
| Langfristige Schulden | 16.315 | 16.800 |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Ertragsteuerschulden | 728 | 1.084 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 0 | 132 |
| Leasingverbindlichkeiten | 2.689 | 2.696 |
| Verbindlichkeiten aus dem Personalbereich | 6.682 | 10.070 |
| Sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 2.715 | 3.708 |
| Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen | 6.998 | 3.941 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 7.369 | 6.997 |
| Passive Rechnungsabgrenzungsposten | 22.479 | 10.597 |
| Kurzfristige Schulden | 49.660 | 39.225 |
| Passiva, gesamt | 124.666 | 112.979 |
GESAMTERGEBNISRECHNUNG
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| Quartalsbericht | Quartalsbericht | 3-Monatsbericht | 3-Monatsbericht | |
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | I/2023 | I/2022 | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 01.01.2023 | 01.01.2022 | 01.01.2023 | 01.01.2022 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 31.03.2023 | 31.03.2022 | 31.03.2023 | 31.03.2022 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 33.307 | 29.573 | 33.307 | 29.573 |
| Herstellungskosten des Umsatzes | -17.194 | -15.234 | -17.194 | -15.234 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 16.113 | 14.339 | 16.113 | 14.339 |
| Vertriebs- und Marketingaufwendungen | -5.803 | -4.988 | -5.803 | -4.988 |
| Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | -2.884 | -2.882 | -2.884 | -2.882 |
| Forschungs- und Entwicklungsautwendungen | -5.175 | -4.377 | -5.175 | -4.377 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 559 | 388 | 559 | 388 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -152 | -166 | -152 | -166 |
| Ergebnis der gewöhnlichen | ||||
| Geschäftstätigkeit (EBIT) | 2.658 | 2.314 | 2.658 | 2.314 |
| Finanzerträge | 7 | 31 | 7 | 31 |
| Finanzaufwendungen | -284 | -46 | -284 | -46 |
| Gewinn vor Steuern (EBT) | 2.381 | 2.299 | 2.381 | 2.299 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -649 | -648 | -649 | -648 |
| Periodenüberschuss | 1.732 | 1.651 | 1.732 | 1.651 |
| Posten, die später aufwands- oder ertragswirksam umgegliedert werden können: Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung | 5 | -3 | 5 | -3 |
| Sonstiges Ergebnis | 5 | -3 | 5 | -3 |
| Gesamtergebnis | 1.737 | 1.648 | 1.737 | 1.648 |
| Ergebnis je Aktie in Euro verwässert | 0,17 | 0,16 | 0,17 | 0,16 |
| Ergebnis je Aktie in Euro unverwässert | 0,17 | 0,16 | 0,17 | 0,16 |
| Anzahl der zugrunde gelegten Aktien: | ||||
| Verwässert | 10.523.770 | 10.523.770 | 10.523.770 | 10.523.770 |
| unverwässert | 10.000.000 | 10.523.770 | 10.000.000 | 10.523.770 |
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG (untestiert)
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| Konzern-Kapitalflussrechnung | 3-Monatsbericht | 3-Monatsbericht |
|---|---|---|
| in TEUR | 01.01.2023 - 31.03.2023 | 01.01.2022 - 31.03.2022 |
| --- | --- | --- |
| CASH-FLOW AUS DER LAUFENDEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | ||
| Konzernjahresüberschuss | 1.732 | 1.651 |
| +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 438 | 429 |
| +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Nutzungsrecht IFRS 16 Leasingverhältnisse | 724 | 724 |
| +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge | -291 | 86 |
| -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -9.704 | -5.043 |
| +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 10.740 | 8.344 |
| -/+ Zinsaufwendungen /Zinserträge | 277 | 15 |
| +/- Ertragsteuererstattungen/Ertragsteuerzahlungen | -613 | -460 |
| -/+ Gezahlte Zinsen/ erhaltene Zinsen | -27 | -43 |
| -/+ Ertragssteueraufwand/-ertrag | 649 | 648 |
| CASH-FLOW AUS DER LAUFENDEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 3.925 | 6.351 |
| CASH-FLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT: | ||
| - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | -215 | -2 |
| + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 12 | 0 |
| - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -529 | -74 |
| CASH-FLOW AUS DER INVESTITIONSTÄTIGKEIT: | -732 | -76 |
| CASH-FLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT: | ||
| - Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten | -728 | -725 |
| CASH-FLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT: | -728 | -725 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds | 2.465 | 5.550 |
| +/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 31 | 127 |
| + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 15.525 | 24.286 |
| FINANZMITTELFONDS AM ENDE DER PERIODE | 18.021 | 29.963 |
| Finanzmittelfonds | ||
| Flüssige Mittel | 18.021 | 29.963 |
KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL (untestiert)
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| Entwicklung des Konzerneigenkapitals | Kumuliertes sonstiges Eigenkapital | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | Eigene Anteile | Kapitalrücklage | Gewinnrücklage | Pensionspläne | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Anzahl | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2022 | 10.523.770 | 10.524 | 0 | 52.792 | 829 | -116 |
| Konzernergebnis | 1.651 | |||||
| Übriges Ergebnis nach Steuern | ||||||
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 1.651 | 0 |
| Dividendenzahlung | ||||||
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 31. März 2022 | 10.523.770 | 10.524 | 0 | 52.792 | 2.480 | -116 |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2023 | 10.523.770 | 10.524 | -524 | 43.465 | 3.149 | 56 |
| Konzernergebnis | 1.732 | |||||
| Übriges Ergebnis nach Steuern | ||||||
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 1.732 | 0 |
| Dividendenzahlung | ||||||
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 31. März 2023 | 10.523.770 | 10.524 | -524 | 43.465 | 4.881 | 56 |
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| Entwicklung des Konzerneigenkapitals | Kumuliertes sonstiges Eigenkapital | |
|---|---|---|
| Währungsumrechnung | Eigenkapital | |
| --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2022 | 414 | 64.443 |
| Konzernergebnis | 1.651 | |
| Übriges Ergebnis nach Steuern | -3 | -3 |
| Gesamtergebnis | -3 | 1.648 |
| Dividendenzahlung | 0 | |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 31. März 2022 | 411 | 66.091 |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2023 | 284 | 56.954 |
| Konzernergebnis | 1.732 | |
| Übriges Ergebnis nach Steuern | 5 | 5 |
| Gesamtergebnis | 5 | 1.737 |
| Dividendenzahlung | 0 | |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 31. März 2023 | 289 | 58.691 |
VERKÜRZTER KONZERANHANG FÜR DIE ERSTEN 3 MONATE 2023 (untestiert)
Grundsätze zur Rechnungslegung
Die USU Software AG ist eine Aktiengesellschaft nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaft hat ihren Sitz im Spitalhof, 71696 Möglingen, Deutschland, und ist beim Amtsgericht Stuttgart im Handelsregister, Abt. B, unter der Nummer 206442 eingetragen.
Dieser Zwischenabschluss der USU Software AG steht im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Der Zwischenabschluss wurde nach IAS 34 (Interim Financial Reporting) erstellt.
Es wurden grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie beim nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2022 abgeschlossene Geschäftsjahr angewandt. Der vorliegende ungeprüfte 3-Monatsbericht 2023 ist daher in Zusammenhang mit dem geprüften Konzernabschluss 2022 zu lesen.
Dieser Zwischenabschluss enthält alle notwendigen Abgrenzungen und gibt nach Auffassung des Managements ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wieder. Alle vorgenommenen Abgrenzungen entsprechen der üblichen Periodenabgrenzung.
Im Rahmen der Aufstellung des Zwischenabschlusses gemäß den IFRS müssen zu einem gewissen Grad Schätzungen und Beurteilungen vorgenommen werden, welche die bilanzierten Vermögenswerte und Schulden am Stichtag und die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen für die Berichtsperiode betreffen. Die sich tatsächlich einstellenden Beträge können von den Schätzungen abweichen.
Ertragsteuern werden in der Zwischenperiode auf der Grundlage der besten Schätzung des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragssteuersatzes erfasst, der für das Gesamtjahr erwartet wird. Dieser Steuersatz wird auf das Vorsteuerergebnis der konsolidierten Gesellschaften angewendet.
Aus dem Ergebnis der Zwischenperioden kann nicht notwendigerweise auf das Jahresergebnis geschlossen werden.
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
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| 01.01.-31.03.2023 | 1.1.-31.03.2022 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- |
| Beratung | 21.485 | 17.513 |
| Lizenzen / Produkte | 1.298 | 2.597 |
| Wartung | 6.345 | 5.992 |
| Software-as-a-Service /SaaS | 4.003 | 3.294 |
| Sonstiges | 176 | 177 |
| 33.307 | 29.573 |
Segmentberichterstattung
Nach IFRS 8 ist USU in den zwei Geschäftsfeldern "Produktgeschäft" und "Servicegeschäft" tätig, die im Wesentlichen die Risiken und die Eigenkapitalverzinsung des Konzerns beeinflussen. Die Aufgliederung verschiedener Kenngrößen nach den Geschäftsfeldern entsprechend IFRS 8 ist in der nachfolgenden Übersicht dargestellt:
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| Produktgeschäft | Servicegeschäft | Summe Segmente | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1.1.- 31.3.23 | 1.1.- 31.3.22 | 1.1.- 31.3.23 | 1.1.- 31.3.22 | 1.1.- 31.3.23 | 1.1.- 31.3.22 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 22.662 | 20.589 | 10.645 | 8.953 | 33.307 | 29.542 |
| EBITDA | 2.348 | 2.227 | 2.039 | 1.802 | 4.387 | 4.029 |
| EBIT | 1.483 | 1.438 | 1.764 | 1.479 | 3.247 | 2.917 |
| Finanzergebnis | -28 | - | -9 | - | -37 | - |
| Steuern | -397 | -586 | -478 | -62 | -875 | -648 |
| Konzernergebnis | 1.086 | 852 | 1.277 | 1.417 | 2.335 | 2.269 |
| Mitarbeiter zum Ende der Periode | 536 | 526 | 133 | 115 | 669 | 641 |
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| nicht zugeordnet | Konzern | |||
|---|---|---|---|---|
| 1.1.- 31.3.23 | 1.1.- 31.3.22 | 1.1.- 31.3.23 | 1.1.- 31.3.22 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 0 | 31 | 33.307 | 29.573 |
| EBITDA | -567 | -562 | 3.820 | 3.467 |
| EBIT | -589 | -603 | 2.658 | 2.314 |
| Finanzergebnis | -240 | -15 | -277 | -15 |
| Steuern | 226 | 0 | -649 | -648 |
| Konzernergebnis | -603 | -618 | 1.732 | 1.651 |
| Mitarbeiter zum Ende der Periode | 128 | 105 | 797 | 746 |
Außerhalb Deutschlands erzielte die USU-Gruppe in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2023 insgesamt 21,2% (Q1/2022: 21,1%) bzw. TEUR 7.073 (Q1/2022: TEUR 6.253) der konsolidierten Umsätze. Diese Angaben beziehen sich auf den Sitz des Kunden. Auf weitergehende Angaben der geographischen Daten wurde aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet.
Aktien der Organe der USU Software AG
Folgender Bestand an Aktien der USU Software AG von Organmitgliedern der Gesellschaft wurde zum 31. März 2023 festgestellt:
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| Bestandsmeldungen der Organe | Aktien 31.03.2023 | Aktien 31.03.2022 |
|---|---|---|
| Vorstand | ||
| Bernhard Oberschmidt | 162.518 | 162.518 |
| Dr. Benjamin Strehl | 0 | 0 |
| Aufsichtsrat | ||
| Udo Strehl* | 5.000 | 5.000 |
| Erwin Staudt | 100.000 | 100.000 |
| Gabriele Walker-Rudolf | 1.000 | 1.000 |
* Über die AUSUM GmbH werden Herrn Udo Strehl als Mehrheitsgesellschafter dieser Gesellschaft gemäß § 34 (1) Satz 1 Nr. 1 WpHG n.F. zusätzlich 5.366.888 (2022: 5.355.578) Stimmrechte an der USU Software AG zugerechnet.
Zusätzlich werden über die "Wissen ist Zukunft-Stiftung" Udo Strehl als Geschäftsführer dieser Stiftung 32.000 (2021:32.000) Stimmrechte an der USU Software AG gemäß § 34 (1) S. 1 Nr. 1 WpHG n.F. zugerechnet.
Aktienoptionen und Wandelobligationen der USU Software AG werden von den Organmitgliedern nicht gehalten.
Möglingen, 25. Mai 2023
USU Software AG
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| Bernhard Oberschmidt | Dr. Benjamin Strehl |
| Vorstandsvorsitzender | Vorstand |
FINANZKALENDER 2023
20. Juni
Jahreshauptversammlung, Ludwigsburg
31. August
Veröffentlichung 6-Monatsbericht 2023
04.-05. September
Equity Forum - Herbstkonferenz, Frankfurt am Main
08.-09. September
IR-Fahrt Rüttnauer Research, Minden
13. September
GBC - Zürcher Kapitalmarktkonferenz, Zürich
22. November
Veröffentlichung 9-Monatsbericht 2023
27.-29. November
Investoren- und Analystenkonferenz im Rahmen der Veranstaltung
Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt am Main