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USU Software AG Interim / Quarterly Report 2021

May 14, 2021

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Interim / Quarterly Report

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Finanzbericht: 28244786

USU Software AG

Möglingen

3-Monatsbericht 2021

3-Monats-Finanzbericht /​ Bericht über das erste Quartal 2021

USU AUF EINEN BLICK

3-Monatsbericht 2021

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2021 2020
in TEUR, mit Ausnahme der Angaben zum Ergebnis pro Aktie

sowie zur Mitarbeiterzahl
01.01.-31.03.2021 01.01.-31.03.2020
--- --- ---
UMSATZERLÖSE 27.180 26.210
BEREINIGTES EBIT 2.169 1.967
BEREINIGTES KONZERNERGEBNIS 2.138 1.765
BEREINIGTES ERGEBNIS JE AKTIE (EUR) 0,20 0,17
EBITDA 3.188 3.064
EBIT 2.039 1.748
KONZERNERGEBNIS 2.032 1.570
ERGEBNIS JE AKTIE (EUR) 0,19 0,15
CASH-FLOW AUS DER BETRIEBLICHEN TÄTIGKEIT 4.863 8.593
MITARBEITER ZUM 31.3. 732 720

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31.03.2021 31.12.2020
LIQUIDE MITTEL UND KAPITALANLAGEN 22.748 18.534
EIGENKAPITAL 63.621 61.770
BILANZSUMME 122.162 115.466
EIGENKAPITALQUOTE 52.1% 53,5%

USU Software AG

Spitalhof

D-71696 Möglingen

Tel. +49.7141.4867-0

Fax +49.7141.4867-200

www.usu-software.de

Investor Relations

Falk Sorge & Dr. Thomas Gerick

Tel. +49.7141.4867-351 /​ 440

Fax +49.7141.4867-108

[email protected]

BRIEF AN DIE AKTIONÄRE

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, liebe Leserinnen und Leser,

nachdem wir ungeachtet der Covid-19-Krise in 2020 ein Rekordjahr realisiert und erstmals in der USU-Firmenhistorie die 100-Millionen-Euro-Umsatz-Marke deutlich übertroffen haben, gelang uns auch in den ersten 3 Monaten des laufenden Geschäftsjahres ein guter Start. Ein wichtiger Treiber der positiven operativen Entwicklung ist der Trend zur Digitalisierung der Unternehmensprozesse, und so konnten wir den Konzernumsatz gegenüber dem sehr starken Vorjahresquartal um 3,7 % auf 27,2 Mio. Euro steigern. Das um akquisitionsbedingte Sondereffekte bereinigte EBIT (Bereinigtes EBIT) erhöhte sich überproportional um 10,3 % auf 2,2 Mio. Euro.

Gerade in der aktuellen Krisenzeit profitieren wir von der starken Nachfrage nach etablierten Lösungen für die Digitalisierung von IT- und Kundenservices, zum Beispiel Self-Service-Lösungen oder Chatbots. Kunden automatisieren damit ihre Prozesse, minimieren ihre Kosten und können die Produktivität der Belegschaft aus dem Homeoffice heraus steigern. Insofern sind wir sehr optimistisch, auch im laufenden Geschäftsjahr ein leichtes Umsatzwachstum zu erzielen, wobei wir das Bereinigte EBIT auf mindestens 9-10 Mio. Euro ausbauen möchten.

Neben dem hohen Rekord-Auftragsbestand soll dazu insbesondere das kontinuierlich steigende SaaS-Geschäft beitragen. Dazu erwarten wir positive Effekte aus der "One-USU"-Strategie-Umsetzung. Denn Ende Januar haben wir sämtliche Technologien, die jahrzehntelange Erfahrung und die konzernweiten Kompetenzen unter der USU-Marke gebündelt. Ziel ist es, unser Profil als Marktführer für smarte Service-Lösungen zu stärken und das weitere internationale Wachstum zu forcieren. Denn unsere Kunden profitieren von einem integrierten, modular aufgebauten und ganzheitlichen Beratungs- und Technologie-Angebot aus einer Hand. In Summe sehen wir uns daher für die aktuellen Herausforderungen äußerst gut aufgestellt und gerüstet.

Nicht zuletzt beobachten wir auch eine erfreuliche Entwicklung der USU-Aktie. Obwohl auch die diesjährige Hauptversammlung am 6. Juli Corona-bedingt nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden kann, hoffen wir dennoch auf die virtuelle Teilnahme vieler Aktionäre. Ein Tagesordnungspunkt der Hauptversammlung wird unter anderem die Beschlussfassung für eine Dividendenzahlung von 40 Eurocent je Aktie für das Geschäftsjahr 2020 sein. Und auch für das Geschäftsjahr 2021 möchten wir die Anteilseigner der USU Software AG wie in den Vorjahren wiederum maßgeblich am operativen Unternehmenserfolg der Gesellschaft beteiligen und insofern die aktionärsfreundliche Dividendenpolitik, fortführen.

Ihr

Bernhard Oberschmidt,

Vorstandsvorsitzender der USU Software AG

KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT FÜR DAS 1. QUARTAL 2021 (UNTESTIERT) USU

Grundlagen der USU Software AG und des Konzerns

Die USU Software AG, Möglingen, Deutschland, ist als Konzernmuttergesellschaft direkt oder indirekt an den folgenden operativ tätigen Gesellschaften beteiligt: USU GmbH, Möglingen, Deutschland; USU Software s.r.o., Brno, Tschechische Republik, USU Austria GmbH, Wien, Österreich; Omega Software GmbH, Obersulm, Deutschland; USU Solutions GmbH, Leinfelden-Echterdingen, Deutschland; USU Technologies GmbH, Aachen, Deutschland; USU Solutions Inc., Boston, USA; USU SAS, Paris, Frankreich. Zudem besteht eine Beteiligung der USU Software AG an der Openshop Internet Software GmbH, Möglingen, Deutschland, welche nicht mehr operativ tätig ist.

Die USU Software AG und ihre Tochtergesellschaften

Geschäftsmodell, Ziele, Strategien und Steuerungssystem

Die USU Software AG und ihre Tochtergesellschaften (im Folgenden auch "USU-Gruppe" oder "USU" genannt) setzt als führender Anbieter von Software- und Servicelösungen für IT & Customer Service Management Maßstäbe für bessere Servicequalität. Mit USU antworten Unternehmen auf die veränderten Kunden- und Mitarbeiterbedürfnisse in einer digitalen Welt. Namhafte Unternehmen schaffen mit USU Lösungen Transparenz, sind agiler, sparen Kosten und senken ihre Risiken - durch smartere Services, einfachere Workflows und bessere Zusammenarbeit.

Das USU Leistungsportfolio umfasst neben Software Asset Management, IT Service Management und IT Service Monitoring die Bereiche Knowledge Management, Self-Service Management, Digital Service Solutions und AI Services.

Über 1.200 USU Kunden aus allen Teilen der internationalen Wirtschaft profitieren von USU-Lösungen, beispielsweise Allianz, Bechtle, BITBW, BMW, Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, die Schweizerische Post, Fiducia & GAD, Jungheinrich, LinkedIn, Novartis, Otto, VW oder W&W.

Die USU Software AG hat sich zum Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren beim Konzernumsatz jeweils über dem Durchschnitt des IT-Marktes zu wachsen und zugleich die Profitabilität weiter auszubauen. Im Vordergrund steht dabei, durch Innovationen und die Verbreiterung der internationalen Marktpräsenz organisch zu wachsen, wobei anorganisches Wachstum in Form von Akquisitionen und Unternehmensbeteiligungen ebenfalls Teil der Unternehmensstrategie ist.

Die wesentlichen Leistungsindikatoren für die USU Software AG sowie für den Konzern sind Umsatzerlöse und das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("Bereinigtes EBIT").

Da das Konzernergebnis der USU-Gruppe nach IFRS durch verschiedene Sondereffekte beeinflusst wurde und wird, welche eine Vergleichbarkeit der Ertragskraft von USU über die Geschäftsjahre hinweg erschweren, hat die Gesellschaft zu Informationszwecken zusätzlich ein Bereinigtes Konzernergebnis ermittelt. Dieses stellt das um die Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmensakquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte sowie zusätzlicher akquisitionsbedingter Sonderfaktoren bereinigte Konzernergebnis inklusive der damit verbundenen Steuereffekte dar. Auf Basis dieses Bereinigten Konzernergebnisses weist die USU Software AG unter Berücksichtigung der durchschnittlich im Umlauf befindlichen Stückaktien ferner ein Bereinigtes Ergebnis pro Aktie aus. Des Weiteren wird ein Bereinigtes EBIT, welches als maßgebliche Planungs- und Steuerungsgröße fungiert, ausgewiesen. Sowohl das Bereinigte Konzernergebnis und das Bereinigte EBIT als auch das Bereinigte Ergebnis pro Aktie stellen keine IFRS-bezogenen Kennzahlen dar.

Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet der Vorstand sowohl ein leichtes Umsatzwachstum als auch eine Steigerung des Bereinigten EBIT auf mindestens 9 bis 10 Mio. EUR. Dazu beitragen soll insbesondere das starke SaaS-Geschäft. Zudem geht der Vorstand von positiven Effekten und einer Effizienzsteigerung im Rahmen der "One USU"-Strategieumsetzung aus.

Zugleich bestätigt der Vorstand die aktuelle Mittelfristplanung, die ein durchschnittliches organisches Umsatzwachstum für die kommenden Jahre von 10% sowie mit Blick auf das weiter zunehmende SaaS-Geschäft den Ausbau der operativen Marge auf Basis des Bereinigten EBIT bis 2024 auf 13-15% beinhaltet.

Forschung und Entwicklung

Auch für 2021 wurde die USU Software AG mit dem Deutschlandtest-Siegel "Deutschlands innovativste Unternehmen" auszeichnet. Damit honoriert die Studie die vielfältigen F&E-Aktivitäten rund um innovative Technologie-Themen wie Künstliche Intelligenz oder Cloud Management. USU investiert seit Jahren überdurchschnittlich viel in Forschung & Entwicklung. Im ersten Quartal 2021 lagen die Aufwände bei TEUR 4.242 (Q1/​2020: TEUR 3.984) bzw. 15,6 % (Q1/​2020: 15,2%) des Konzernumsatzes. Die Zahl der angestellten Mitarbeiter in diesem Bereich betrug zum 31. März 2021 insgesamt 211 (31.März 2020: 201). Die F&E-Kosten der USU-Gruppe erfüllen im Regelfall nicht die Ansatzkriterien zur Aktivierung und werden daher nicht aktiviert.

Im Geschäftsbereich USU Service Management verbesserte das F&E-Team die Software-Architektur und arbeitete am neuen Shop-Modul, an der Plattform sowie an neuen Web-Komponenten weiter. Außerdem wurden die Entwicklungsprozesse angepasst und optimiert. Ferner konnte die neue Version des IT-Analysewerkzeuges freigegeben werden.

Gegenstand der F&E-Aktivitäten der Solution IT- & Service-Monitoring ist die fortlaufende Verbesserung der Software für das Business Service Monitoring. In den ersten Monaten 2021 stand die Erweiterung des Moduls für das End-to-End-Monitoring sowie der Alarmierungs-Funktionalitäten im Bereich IT Alerting im Fokus. Dazu kamen noch Arbeiten für Predictive Analytics oder für den Systembetrieb unter Linux.

Im Rahmen der Weiterentwicklung für den Kompetenzbereich Software Lizenzmanagement arbeitete das F&E-Team vor allem an der Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit, z.B. durch grafische Elemente, sowie dem Ausbau der Reporting-Funktionen, die umfassende Auswertungen schnell und einfach ermöglichen. Ab sofort werden wesentliche Elemente des umfangreichen Softwarelizenz-Katalogs unter Verwendung von USU KI-Technologien automatisiert erstellt und damit bei Minimierung der Ressourcen beschleunigt.

Einen Schwerpunkt von F&E im Geschäftsbereich USU Knowledge Management lag bei der Weiterentwicklung der Chatbot-Technologie, z.B. durch die KI-gestützte proaktive Erkennung von Wünschen bzw. Absichten der Nutzer oder durch "Bot Universe", bei dem verschiedene Bots miteinander kooperieren und dadurch erweiterte Aufgabenfelder bearbeiten können. Des Weiteren wurde u.a. die Skalierbarkeit der Wissensdatenbank optimiert, da USU in den letzten Jahren große internationale Projekte gewinnen konnte und daher große Anwender- und Zugriffsmengen verarbeitet werden müssen.

Im Geschäftsfeld AI Services entwickelte das F&E-Team in Zusammenarbeit mit dem Bereich Service Management das KI-gestützte Ticket-Routing weiter und verbesserte auch Chatbot-Funktionen. Außerdem konnte die neue Version von AI Industrial Analytics fertig gestellt werden, die u.a. eine selbstentwickelte Algorithmen-Bibliothek enthalten, die Lösungen zu typischen Problemen bei der Arbeit mit Maschinendaten enthält.

Seit Juli 2020 arbeitet ein neuer USU Entwicklungsbereich an einer übergreifenden Hybrid Cloud Management-Lösung, die einen Großteil der USU-Produkte integriert, zum Beispiel IT Servicemanagement, Software Lizenzmanagement oder Business Service Monitoring. Die erste Version wird voraussichtlich im Frühsommer 2021 zur Vermarktung verfügbar sein. Auch im ersten Quartal stand die Verknüpfung von definierten Cloud Ressourcen, aus Azure, AWS oder der Google Cloud, mit Business Services, der Anbindung an eine Configuration Management Database (CMDB) sowie der Analyse und Darstellung von finanziellen Status und Planabweichungen im Fokus. Daraus gewonnene Informationen werden mittels Analysen in Form von Dashlets im USU-Portal als zentrales User Interface der USU Hybrid Cloud Management Lösung präsentiert.

Der USU-Forschungsbereich begleitet derzeit eine Reihe von großen Verbundprojekten, für die plangemäß im ersten Quartal Zwischenberichte und zahlenmäßige Nachweise erstellt und den Projektträgern vorgelegt wurden. Besonderes Gewicht hatte das Leuchtturmprojekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, Service-Meister, zur Entwicklung einer KI-basierten Service-Plattform für den deutschen Mittelstand. Darüber hinaus arbeitet das Forschungs-Team bereichsübergreifend an Anträgen für die Förderung innerbetrieblicher Innovationen im Rahmen des Forschungszulagengesetzes des Bundeswirtschaftsministeriums.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Im ersten Quartal 2021 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gemäß einer ersten Schnellmeldung des Statistischen Bundesamtes ("destatis") 1 vom 30. April 2021 wieder stärker von den Corona-Maßnahmen beeinträchtigt worden. Nachdem sich die deutsche Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte 2020 zunächst etwas erholt hatte, führte die Corona-Krise gemäß destatis zum Jahresbeginn 2021 zu einem erneuten Rückgang der Wirtschaftsleistung. Davon war besonders der private Konsum betroffen, während die Warenexporte die Wirtschaft stützten. Nach destatis-Berechnungen ist das BIP gegenüber dem 4. Quartal 2020 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 1,7 % gesunken. Im Vorjahresvergleich war das BIP im 1. Quartal 2021 preisbereinigt um 3,3 %, preis- und kalenderbereinigt um 3,0 %, niedriger als im 1. Quartal 2020. Im Vergleich zum 4. Quartal 2019, dem Quartal vor Beginn der Corona-Krise, lag das BIP laut destatis im 1. Quartal 2021 um 4,9 % niedriger. Auch im Euroraum ist das BIP gemäß einer vorläufigen Schnellschätzung des statistischen Amtes der Europäischen Union (eurostat) 2 im Auftaktquartal des Jahres 2021 um 0,6% gegenüber dem Vorquartal gesunken. Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres, ist das saisonbereinigte BIP im ersten Quartal 2021 im Euroraum um 1,8% zurückgegangen.

1 Vgl. destatis-Pressemitteilung Nr. 211 vom 30. April 2021, veröffentlicht unter https:/​/​www.destatis.de

2 Vgl. eurostat-Pressemitteilung 53/​2021 vom 30. April 2021, veröffentlicht unter http:/​/​ec.europa.eu/​eurostat

Branchenbezogene Entwicklung

Im Gegensatz zur Gesamtwirtschaft entwickelte sich das Geschäftsklima in der Digital-Branche nach Untersuchungen des Digitalverbandes Bitkom 3 im ersten Quartal 2021 positiv. So hat sich nach Bitkom-Informationen die Stimmung in der Digitalbranche im Berichtsquartal Q1/​2021 weiter verbessert und war auch im April 2021 kräftig im Aufschwung. Laut Bitkom stieg der Bitkom-ifo-Digitalindex, der die Geschäftslage und Geschäftserwartungen der Digitalunternehmen abbildet, bis April 2021 auf 31,7 Punkte. Er liegt damit höher als vor Beginn der Corona-Pandemie.

Geschäftsentwicklung für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2021

Umsatz- und Kostenentwicklung

Konzernumsatz

Die USU Software AG hat im Auftaktquartal des laufenden Geschäftsjahres 2021 im Verbund mit ihren Tochtergesellschaften (nachfolgend auch "USU-Gruppe" oder "USU" genannt) ungeachtet der sich wieder verstärkenden Corona-Krise zahlreiche Neuaufträge gewonnen und entsprechend eine positive operative Geschäftsentwicklung verzeichnet. Demgemäß steigerte USU in den ersten drei Monaten 2021 den Konzernumsatz um 3,7% gegenüber dem starken Vorjahr auf TEUR 27.180 (Q1/​2020: TEUR 26.210). Dieser Umsatzanstieg resultiert vor allem aus neuen inländischen Digitalisierungsprojekten, die in Corona-Zeiten besonders stark nachgefragt werden. Entsprechend steigerte die USU-Gruppe die inländischen Umsatzerlöse um 11,0% auf TEUR 20.368 (Q1/​2020: TEUR 18.343), während der Auslandsumsatz mit TEUR 6.812 (Q1/​2020: TEUR 7.867) Corona-bedingt um 13,4% hinter dem sehr starken Vorjahreswert zurückblieb. Dadurch sank der Anteil des Auslandsgeschäftes am Konzernumsatz von USU von 30,0% im ersten Quartal des Vorjahres auf nunmehr 25,1% im 3-Monatszeitraum 2021.

Nach Umsatzarten erhöhte USU dank zahlreicher Neuaufträge die Beratungserlöse überdurchschnittlich um 11,6% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 16.555 (Q1/​2020: TEUR 14.830). Zugleich profitierte USU vom anhaltend wachsenden Cloud- und Wartungsgeschäft. So erhöhten sich die Wartungserlöse inklusive der Erlöse aus dem Software-as-a-Service (SaaS)-Geschäft im Vorjahresvergleich um 5,6% auf TEUR 8.202 (Q1/​2020: TEUR 7.767), wovon TEUR 2.444 (Q1/​2020: TEUR 2.182) allein auf die SaaS-Erlöse entfallen. Dies entspricht einem Anstieg der SaaS-Umsätze um 12,0% gegenüber dem Vorjahr. Infolge des vergleichsweise hohen Anteils des SaaS-Geschäftes an den Neuabschlüssen lag der Lizenzumsatz im Berichtsquartal Q1/​2021 entsprechend mit TEUR 2.177 (Q1/​2020: TEUR 3.389) um 35,8% unter dem starken Vergleichswert des Vorjahres. Die sonstigen Erlöse, die im Wesentlichen Handelswarenumsätze mit fremdbezogener Hard- und Software beinhalten, beliefen sich auf insgesamt TEUR 246 (Q1/​2020: TEUR 224).

3 Vgl. Bitkom-Pressemitteilung vom 29. April 2020, veröffentlicht unter www.bitkom.org

Umsatz nach Geschäftsfeldern

Das Leistungsspektrum des Geschäftsfeldes "Produktgeschäft" umfasst sämtliche Aktivitäten rund um die USU-Produktpalette im Markt für IT Management-Lösungen, im Knowledge Management-Markt sowie dem aus dem Forschungsbereich hervorgegangenem Geschäftsbereich für Big Data Analytics, Katana (seit 2021: USU AI Services). Das Geschäftsfeld "Servicegeschäft" beinhaltet Beratungsleistungen im Rahmen von IT-Projekten, individuelle Anwendungsentwicklung und digitale Strategie-Beratung, Service- und UX-Design sowie Webportale, Apps und Intranets.

Das Segment "Produktgeschäft" steuerte in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2020 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 19.359 (Q1/​2020: TEUR 19.508) zum Konzernumsatz bei, was einem leichten Rückgang um 0,8% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Maßgeblich hierfür war insbesondere das rückläufige Lizenzgeschäft, das im Auftaktquartal 2021 nicht vom Anstieg der SaaS-Erlöse kompensiert werden konnte. Dagegen stieg im gleichen Zeitraum der beratungsbezogene Umsatz des Segments "Servicegeschäft" um 16,9% gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres auf TEUR 7.792 (Q1/​2020: TEUR 6.665). Dabei profitierte USU insbesondere vom anhaltenden Nachfragetrend nach Digitalisierungslösungen. Die nicht den Segmenten zugeordneten Umsätze summierten sich in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2021 auf TEUR 29 (Q1/​2020: TEUR 37).

Operative Kosten

Die operative Aufwandsbasis der USU-Gruppe erhöhte sich im ersten Quartal 2021 gegenüber dem Vorjahr um lediglich 2,2% auf TEUR 25.399 (Q1/​2020: TEUR 24.843). Zudem wurde im Berichtsquartal im Zuge der Neuorganisation der USU-Konzerneinheiten im Rahmen des Strategieprojektes "One USU" eine Umverteilung zentraler Konzernaufwendungen auf die jeweiligen operativen Bereiche vorgenommen.

Die Herstellungskosten des Umsatzes stiegen im Berichtszeitraum insbesondere durch erhöhte Honorare für zusätzlich eingesetzte Freelancer im Zuge der Geschäftsausweitung um 7,3% gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr TEUR 13.606 (Q1/​2020: TEUR 12.680) an. Die auf den Konzernumsatz bezogene Herstellkostenquote blieb dabei mit 50,1% (Q1/​2020: 48,40%) leicht oberhalb des Vergleichswertes aus dem Vorjahr. Das Bruttoergebnis erhöhte sich zeitgleich von TEUR 13.530 im ersten Quartal 2020 auf TEUR 13.574 im Berichtsquartal. Dagegen blieb die Bruttomarge mit 49,9% (Q1/​2020: 51,6%) leicht unter dem Vorjahreswert. Die Marketing- und Vertriebsaufwendungen erhöhten sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr um 5,0% auf TEUR 4.864 (Q1/​2020: TEUR 4.631). Dieser Anstieg spiegelt vor allem den Personalausbau dieses Bereiches auf 119 (Q1/​2020: 103) Mitarbeiter und die damit verbunden gestiegenen Personalaufwendungen wider. Die umsatzbezogene Kostenquote für den Bereich Marketing und Vertrieb stieg entsprechend leicht von 17,7% im ersten Quartal 2020 auf nunmehr 17,9% im Auftaktquartal 2021 an.

Die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen sanken im Berichtszeitraum vor allem infolge der mit der Neuorganisation verbundenen Umverteilung zentraler Kosten auf die operativen Bereiche sowie reduzierter Sachkosten um 24,3% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 2.687 (Q1/​2020: TEUR 3.548). Bezogen auf den Konzernumsatz sank die Verwaltungskostenquote im Betrachtungszeitraum entsprechend auf 9,9% (Q1/​2020: 13,5%).

Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen stiegen im Berichtszeitraum aufgrund erhöhter Personalaufwendungen sowie der mit der Neuorganisation verbundenen Aufwandssteigerung um 6,5% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 4.242 (Q1/​2020: TEUR 3.984) an. Die auf den Konzernumsatz bezogene Aufwandsquote für Forschung und Entwicklung stieg folgerichtig auf 15,6%. USU investiert stetig in die Neu- und Weiterentwicklung des eigenen Produktportfolios und arbeitet permanent an innovativen, marktbezogenen Softwarelösungen. Mittelfristig plant USU, die F&E-Aufwendungen zwar absolut betrachtet auszubauen, relativ betrachtet jedoch die Aufwandsquote infolge überproportional steigender Umsatzerlöse zu senken.

Die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen saldieren sich im ersten Quartal 2021 auf einen Ertrag von insgesamt TEUR 259 (Q1/​2020: TEUR 381).

Ertragslage

Im Zuge der Geschäftsausweitung und gleichzeitig nur unterdurchschnittlich ausgebauter Konzernaufwendungen baute die USU-Gruppe im Berichtsquartal Q1/​2021 die Profitabilität gegenüber dem Vorjahr weiter aus. So erhöhte USU das EBITDA im Vorjahresvergleich um 4,0% auf TEUR 3.188 (Q1/​2020: TEUR 3.064). Unter Einbeziehung der gesamten Abschreibungen von in Summe TEUR 1.149 (Q1/​2020: TEUR 1.316) erzielte USU im ersten Quartal 2020 ein um 16,6% gegenüber dem Vorjahr gesteigertes EBIT von TEUR 2.039 (Q1/​2020: TEUR 1.748).

Das Finanzergebnis summierte sich im ersten Quartal 2021 auf TEUR 173 (Q1/​2020: TEUR -16). Darin enthalten sind unter anderem Zinsaufwendungen aus Leasingverträgen (IFRS 16). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beliefen sich im Auftaktquartal 2021 auf TEUR -180 (Q1/​2020: TEUR -162).

Insgesamt verbesserte sich das Konzernergebnis von USU im ersten Quartal 2021 gegenüber dem Vorjahr um 29,4% auf TEUR 2.032 (Q1/​2020: TEUR 1.570). Bei einer durchschnittlich im Umlauf befindlichen Aktienzahl von 10.523.770 Aktien entspricht dies einem Ergebnis pro Aktie von EUR 0,19 (Q1/​2020: EUR 0,15).

Bereinigtes Konzernergebnis

Die nachfolgende Tabelle zeigt, ausgehend vom EBIT, die Überleitungsrechnung zu den nicht IFRS-bezogenen Ergebnis-Kenngrößen Bereinigtes EBIT, Bereinigtes Konzernergebnis sowie Bereinigtes Ergebnis je Aktie. Diese stellen zu Informationszwecken die um akquisitionsbedingte Sondereffekte bereinigten Kennzahlen der USU-Gruppe dar. Das Bereinigte EBIT ist zugleich die zentrale Ergebnis-Kenngröße des USU-Konzerns.

Bereinigtes Konzernergebnis

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in TEUR 01.01.2021 - 31.03.2021 01.01.2020 - 31.03.2020
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.039 1.748
Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmens- akquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte 130 219
Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte 0 0
Akquisitionsbedingte Sonderfaktoren 0 0
Bereinigtes EBIT 2.169 1.967
Finanzerträge (gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung) 204 5
Finanzaufwendungen (gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung) -31 -21
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung) -180 -162
Steuereffekte bezogen auf Bereinigungen -24 -24
- davon aus Abschreibungen -24 -24
- davon aus latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge 0 0
Bereinigtes Konzernergebnis 2.138 1.765
Bereinigtes Ergebnis je Aktie (in EUR): 0,20 0,17
Gewichteter Durchschnitt ausstehender Aktien:
Unverwässert und verwässert 10.523.770 10.523.770

Im Zuge der Geschäftsausweitung steigerte USU das Bereinigte EBIT im Dreimonatszeitraum 2021 gegenüber dem Vorjahr um 10,3% auf TEUR 2.169 (Q1/​2020: TEUR 1.967). Zugleich stieg das Bereinigte Konzernergebnis um 21,1% auf TEUR 2.138 (Q1/​2020: TEUR 1.765). Das Bereinigte Ergebnis je Aktie verbesserte sich entsprechend von EUR 0,17 im Vorjahr auf nunmehr EUR 0,20.

Vermögens- und Finanzlage

Auf der Aktivseite der Bilanz stiegen die langfristigen Vermögenswerte der USU-Gruppe zum 31. März 2021 leicht auf TEUR 72.583 (31. Dezember 2020: TEUR 71.923) an. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf gesteigerte Nutzungsrechte nach IFRS 16 auf TEUR 17.244 (31. Dezember 2020: TEUR 16.280) zurückzuführen.

Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich im gleichen Zeitraum von TEUR 43.543 zum 31. Dezember 2020 auf nunmehr TEUR 49.579, was im Wesentlichen aus der Erhöhung der Konzernliquidität (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zzgl. Wertpapiere) resultiert, die zum 31. März 2021 auf TEUR 22.748 (31. Dezember 2020: TEUR 18.534) anstieg.

Auf der Passivseite der Bilanz stieg das Eigenkapital der USU-Gruppe im Zuge des positiven Konzernergebnisses von TEUR 61.770 zum 31. Dezember 2020 auf TEUR 63.621 zum 31. März 2021. Zugleich stieg das Fremdkapital in Form der kurz- und langfristigen Schulden der USU-Gruppe zum 31. März 2021 auf TEUR 58.541 (31. Dezember 2020: TEUR 53.696). Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus erhöhten passiven Rechnungsabgrenzungsposten, die aus bereits zu Jahresbeginn in Rechnung gestellten Wartungs- und SaaS-Verträgen, für die eine zugehörige Leistungserbringung und Umsatzrealisierung im weiteren Jahreserlauf erfolgt, herrühren sowie aus erhöhten Leasingverbindlichkeiten nach IFRS 16.

Bei einer Bilanzsumme von TEUR 122.162 (31. Dezember 2020: TEUR 115.466) belief sich die Eigenkapitalquote zum 31. März 2021 auf 52,1% (31. Dezember 2020: 53,5%). Mit dieser Eigenkapitalquote, der gesteigerten Konzernliquidität und keinerlei Bankverbindlichkeiten, ist die USU-Gruppe weiterhin äußerst solide und gesichert finanziert.

Cash-Flow und Investitionen

Zum 31. März 2021 verfügte die USU-Gruppe über flüssige Mittel (ohne Wertpapiere) von TEUR 22.747 (Q1/​2020: TEUR 17.561). Im Vorjahresvergleich entspricht dies einem Anstieg um TEUR 5.186 bzw. 29,5%. Demgemäß steigerte USU die Konzernliquidität im Vergleich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2020, an dem USU über liquide Mittel von TEUR 18.534 verfügte, um 22,7%.

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von USU war im Berichtsquartal Q1/​2021 mit TEUR 4.863 (Q1/​2020: TEUR 8.593) wieder deutlich positiv, was im Wesentlichen auf den erzielten Quartalsgewinn von USU zurückzuführen ist.

Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit von TEUR -187 (Q1/​2020: TEUR -743) beinhaltet im Wesentlichen die Investitionen in Sachanlagen.

Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR -682 (Q1/​2020: TEUR -682) resultiert wie im Vorjahr aus Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten.

Auftragsbestand

Zum Ende des ersten Quartals 2021 summierte sich der konzernweite Auftragsbestand der USU-Gruppe auf TEUR 64.547 (31. März 2020: TEUR 57.842) und lag damit um TEUR 6.705 bzw. 11,6% über dem Vorjahreswert und markierte insofern abermals einen neuen Rekordwert. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus einem gestiegenen SaaS-, Wartungs- und Beratungsbestand der USU-Gruppe. Auch gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres (31. Dezember 2020: TEUR 61.891) baute USU den Auftragsbestand um weitere 4,3% aus.

Der stichtagsbezogene Auftragsbestand zum Ende des Quartals stellt aufgrund von verbindlichen Verträgen die bereits fixierten zukünftigen Umsätze der USU-Gruppe auf Sicht der kommenden 12 Monate dar. Diese beinhalten vorwiegend projektbezogene Aufträge sowie Wartungs- und SaaS-Verträge.

Mitarbeiter

Zum 31. März 2021 baute die USU-Gruppe ihre Belegschaft gegenüber dem Vorjahr um 1,7% bzw. 12 Mitarbeiter auf 732 (31. März 2020: 720) Mitarbeiter aus. Nach Funktionsbereichen untergliedert beschäftigte USU zum Ende des ersten Quartals 2021 insgesamt 298 (31. März 2020: 316) Mitarbeiter im Bereich Beratung und Services, 211 (31. März 2020: 201) Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung, 119 (31. März 2020: 103) Mitarbeiter im Bereich Vertrieb und Marketing sowie 106 (31. März 2020: 100) Mitarbeiter in der Administration. Segmentbezogen waren 514 (31. März 2020: 513) Mitarbeiter im Geschäftsfeld "Produktgeschäft", 112 (31. März 2020: 107) Mitarbeiter im Geschäftsfeld "Servicegeschäft" sowie 106 (31. März 2020: 100) Mitarbeiter im Zentralbereich der USU-Gruppe tätig. Damit hat USU ungeachtet des Fachkräftemangels in der IT-Branche und der andauernden Corona-Krise ihre Konzernbelegschaft auch im Auftaktquartal 2020 zielgemäß mit Blick auf die Mittelfristplanung leicht ausgebaut.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Gesamtwirtschaft

Gemäß der Gemeinschaftsdiagnose #1-2021 4 der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute vom 14. April 2021 verzögert die Corona-Pandemie den konjunkturellen Aufschwung. Demnach prognostizieren die Institute in Ihrem Frühjahrsgutachten einen Anstieg des BIP im laufenden Jahr um 3,7% (2020: -4,9%). Der erneute Shutdown verzögere die wirtschaftliche Erholung, aber sobald die Infektionsgefahren gebannt sein werden, werde nach Meinung der Institute eine kräftige Erholung einsetzen. Die Wirtschaftsforschungsinstitute prognostizieren insofern, dass die deutsche Wirtschaft etwa zu Beginn des kommenden Jahres zur Normalauslastung zurückkehren dürfte.

Dagegen ist die Weltwirtschaft nach Aussagen der Institute trotz der Belastungen durch die Corona-Pandemie weiter auf Expansionskurs. Zwar seien Teile der europäischen Wirtschaft erneut gelähmt, außerhalb Europas sei die Konjunktur aber im Aufschwung. So sei die Pandemie in Ostasien schon über längere Zeit weitgehend unter Kontrolle und auch in den USA seien die Infektionszahlen seit Januar stark gesunken.

Sobald sich der Bann der Pandemie löst, dürfte die Konjunktur nach Meinung der Institute rasch anziehen, allerdings würden sich die Regionen darin unterscheiden, zu welchem Zeitpunkt dies der Fall sein werde. Global betrachtet werde die Weltproduktion in 2021 daher um voraussichtlich 6,3% im Jahresdurchschnitt zulegen, nach einem Rückgang von 3,6% im Jahr 2020.

4 Val. Gemeinschaftsdiaanose #1 -2021 vom 29. April 2020, veröffentlicht unter www.aemeinschaftsdiaanose.de

Branche

Die deutsche Digitalbranche ist nach Informationen des Digitalverbandes Bitkom 5 weiterhin im Aufschwung und wird auch 2021 ihre Umsätze weiter steigern. Laut Bitkom werden die Ausgaben für Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik im Vergleich zu 2020 um 2,7% wachsen und voraussichtlich ein Volumen von EUR 174,4 Mrd. (2020: EUR 169,8 Mrd.) erreichen. Dabei soll der deutsche IT-Markt nach Bitkom-Berechnungen im laufenden Jahr 2021 um 4,2% (2020: -0,7%) auf EUR 98,6 Mrd. (2020: 94,6 Mrd.) zulegen, nach einem leichten Rückgang um 0,7% im Vorjahr. Hierbei erwartet Bitkom für das Marktsegment Software ein überdurchschnittliches Wachstum von 4,1% (2020: -1,0%) auf EUR 27 Mrd. (2020: EUR 25,9 Mrd.), während die Ausgaben für IT-Services um lediglich 1,1% (2020: -3,2%) auf EUR 40,0 Mrd. (2020: EUR 39,6 Mrd.) zulegen sollen.

Und auch das Marktforschungsunternehmen Gartner 6 prognostiziert in seinem neuesten, am 7. April 2021 veröffentlichten IT Spending Forecast einen weltweiten Anstieg der IT-Ausgaben in 2021 um 8,4% (2020: -2,2%) gegenüber dem Vorjahr auf USD 4.073 Mio. (2020: USD 3.757 Mio.). Laut Gartner würden die Mittel für neue digitale Geschäftsinitiativen immer häufiger aus den Fachabteilungen außerhalb der IT kommen. "Die IT unterstützt nicht mehr nur den Geschäftsbetrieb, wie es traditionell der Fall war, sondern ist voll an der Wertschöpfung des Unternehmens beteiligt", sagt John-David Lovelock, Vizepräsident bei Gartner. "Damit verlagert sich die IT nicht nur von einer Back-Office-Rolle an die Vorderseite des Geschäfts, sondern auch von einem Overhead-Aufwand, der gewartet, überwacht und manchmal gekürzt wird, zu dem, was den Umsatz antreibt." Gemäß Gartner werden daher die Marktsegmente Software und IT-Services überproportional um 10,8% (2020: -2,1%) auf USD 517 Mio. (2020: USD 467 Mio.) bzw. 9,0% (2020: -1,8%) auf USD 1.113 Mio. (2020: USD 1.021 Mio.) zulegen,

Ausblick

Für die USU-Gruppe erwartet der Vorstand für das laufende Jahr 2021 sowohl ein leichtes Umsatzwachstum als auch eine Steigerung des Bereinigten EBIT auf mindestens 9 bis 10 Mio. EUR. Dazu beitragen soll insbesondere das starke SaaS-Geschäft. Zudem geht der Vorstand von positiven Effekten und einer Effizienzsteigerung im Rahmen der "One USU"-Strategieumsetzung aus.

5 Vgl. BITKOM-Pressemitteiluna vom 13. Januar 2021, veröffentlicht unter www.bitkom.org

6 Vgl. Gartner-Pressemitteiluna vom 13. Mai 2021, veröffentlicht unter www.aartner.com

Zugleich bestätigt der Vorstand die aktuelle Mittelfristplanung, die ein durchschnittliches organisches Umsatzwachstum für die kommenden Jahre von 10% sowie mit Blick auf das weiter zunehmende SaaS-Geschäft den Ausbau der operativen Marge auf Basis des Bereinigten EBIT bis 2024 auf 13-15% beinhaltet.

Im Fokus der strategischen Planung stehen dabei die drei etablierten Wachstumssäulen der USU-Gruppe: der Ausbau der Internationalisierung, die Entwicklung und Markteinführung neuer Produktinnovationen sowie anorganisches Wachstum durch Akquisitionen.

Unter den vorgenannten Prämissen plant der Vorstand, auch für das Geschäftsjahr 2021 die Anteilseigner der USU Software AG wie in den Vorjahren wiederum am operativen Unternehmenserfolg der Gesellschaft maßgeblich zu beteiligen und die aktionärsfreundliche Dividendenpolitik, die eine Ausschüttung einer Dividende vorsieht, die nie unter dem Vorjahreswert liegt und etwa der Hälfte des erwirtschafteten Gewinns entsprechen soll, fortzuführen.

Chancen- und Risikobericht

Bezüglich der Chancen und Risiken der USU Software AG und des Gesamtkonzerns liegen keine Veränderungen gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2020 vor. Wir verweisen insofern auf den im Geschäftsbericht 2020 enthaltenen Chancen- und Risikobericht.

USU-Aktien (ISIN DE000A0BVU28).

Die Aktien der USU Software AG sind im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse unter der Wertpapier-Kenn-Nummer ("WKN") A0BVU2 bzw. der International Security Identification Number (Internationale Wertpapier-Kenn-Nummer, "ISIN") DE000A0BVU28 notiert und dort zum Handel im Regulierten Markt zugelassen.

In den ersten Wochen des Jahres 2021 tendierten die Aktienmärkte im Zuge der nachlassenden Corona-Pandemie und der damit verbundenen Hoffnungen auf eine konjunkturelle Erholung deutlich positiv, bevor ab Mitte Februar aufkommende Inflationssorgen die positive Marktstimmung wieder trübten und demgemäß überwiegend zu Kursrückgängen führten. Zum Stichtag 31 März 2021 verblieb auf Quartalssicht beim Deutschen Aktienindex (DAX) auf dem elektronischen Handelsplatz XETRA insgesamt ein Kursanstieg gegenüber dem Stichtag des Vorquartals von 9,4% auf 15.008,34 Punkte (31. Dezember 2020: 13.718,78 Punkte). Auch der Technology All Share-Index verbuchte im Vergleich zum Vergleichsstichtag des Vorquartals auf XETRA einen Kursgewinn von 6,3% auf 4.762,54 Punkte (31. Dezember 2020: 4.479,20 Punkte). Und auch die USU-Aktie konnte mit einer Quartals-Performance von +2,9% abermals zulegen und beendete den Handel am 31. März 2021 auf XETRA bei EUR 28,00 (31. Dezember 2020: EUR 27,2).

Im Vergleich zum Stichtag des Vorjahres 31. März 2020 verblieb beim DAX ein deutlicher Kurszuwachs von 51,1% (31. März 2020: 9.935,84 Punkte), während der Technology All Share-Index nahezu gleich stark um 46,2% (31. März 2020: 3.258,36 Punkte) zulegen konnte. Die USU-Aktie haussierte im gleichen Zeitraum regelrecht und verzeichnete im Zuge der erfolgreichen Geschäftsentwicklung eine positive Aktienkursperformance von +122,2% (31. März 2020: EUR 12,60).

Möglingen, 14. Mai 2021

USU Software AG

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Bernhard Oberschmidt Dr. Benjamin Strehl
Vorstandsvorsitzender Vorstand

KONZERN-BILANZ (UNTESTIERT)

AKTIVA

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in TEUR 3-Monatsbericht

31.03.2021
Jahresabschluss

31.12.2020
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 3.488 3.644
Geschäfts- oder Firmenwerte 40.392 40.392
Sachanlagen 3.355 3.464
Nutzungsrechte IFRS 16 17.244 16.280
Finanzielle Vermögenswerte 827 846
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 300 320
Aktive latente Steuern 6.977 6.977
Langfristige Vermögenswerte 72.583 71.923
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 430 351
Noch nicht abgerechnete unfertige Leistungen 6.317 4.606
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17.190 16.725
Forderungen aus Ertragsteuern 134 179
Finanzielle Vermögenswerte 668 570
Übrige Vermögenswerte 246 694
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1.846 1.884
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 22.748 18.534
Kurzfristige Vermögenswerte 49.579 43.543
Aktiva, gesamt 122.162 115.466

PASSIVA

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in TEUR 3-Monatsbericht

31.03.2021
Jahresabschluss

31.12.2020
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 10.524 10.524
Kapitalrücklage 52.792 52.792
Gewinnrücklage 313 -1.719
Kumuliertes sonstiges Eigenkapital -8 173
Eigenkapital 63.621 61.770
Langfristige Schulden
Pensionsrückstellungen 1.333 1.316
Leasingverbindlichkeiten IFRS 16 14.860 14.036
Passive Rechnungsabgrenzungsposten 2.004 2.040
Passive latente Steuern 1.315 1.339
Langfristige Schulden 19.512 18.731
Kurzfristige Schulden
Ertragsteuerschulden 348 347
Finanzielle Verbindlichkeiten 871 837
Leasingverbindlichkeiten IFRS 16 2.552 2.396
Verbindlichkeiten aus dem Personal- und Sozialbereich 7.478 9.538
Sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 1.029 3.062
Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen 4.596 5.057
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.198 4.171
Passive Rechnungsabgrenzungsposten 17.957 9.557
Kurzfristige Schulden 39.029 34.965
Passiva, gesamt 122.162 115.466

KONZERN-GESAMTZEGEBNISRECHNUNG (UNTESTIERT)

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GESAMTERGEBNISRECHNUNG Quartalsbericht Quartalsbericht 3-Monatsbericht 3-Monatsbericht
in TEUR I/​2021 I/​2020
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01.01.2021 01.01.2020 01.01.2021 01.01.2020
--- --- --- --- ---
31.03.2021 31.03.2020 31.03.2021 31.03.2020
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 27.180 26.210 27.180 26.210
Herstellungskosten des Umsatzes -13.606 -12.680 -13.606 -12.680
Bruttoergebnis vom Umsatz 13.574 13.530 13.574 13.530
Vertriebs- und Marketingaufwendungen -4.864 -4.631 -4.864 -4.631
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen -2.687 -3.548 -2.687 -3.548
Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen -4.242 -3.984 -4.242 -3.984
Sonstige betriebliche Erträge 563 473 563 473
Sonstige betriebliche Aufwendungen -305 -92 -305 -92
Ergebnis der gewöhnlichen

Geschäftstätigkeit (EBIT)
2.039 1.748 2.039 1.748
Finanzerträge 204 5 204 5
Finanzaufwendungen -31 -21 -31 -21
Gewinn vor Steuern (EBT) 2.212 1.732 2.212 1.732
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -180 -162 -180 -162
Periodenüberschuss 2.032 1.570 2.032 1.570
Posten, die später aufwands- oder

ertragswirksam umgegliedert werden

können:
Unterschiedsbetrag aus

Währungsumrechnung
141 -169 141 -169
Sonstiges Ergebnis 141 -169 141 -169
Gesamtergebnis 2.173 1.401 2.173 1.401
Ergebnis je Aktie in Euro

(verwässert und unverwässert)
0,21 0,13 0,21 0,13
Anzahl der zugrunde gelegten Aktien 10.523.770 10.523.770 10.523.770 10.523.770

KONKERN-KAPITALFLUSSHETHNUNG (UNTESTIERT)

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Konzern-Kapitalflussrechnung 3-Monatsbericht 3-Monatsbericht
in TEUR 01.01.2021 - 01.01.2020 -
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31.03.2021 31.03.2020
--- --- ---
CASH-FLOW AUS DER LAUFENDEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT
Konzernjahresüberschuss 2.032 1.570
+/​- Abschreibungen/​Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 451 637
+/​- Abschreibungen/​Zuschreibungen auf Nutzungsrecht IFRS 16 Leasingverhältnisse 698 679
+/​- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/​Erträge -222 -120
-/​+ Zunahme/​Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -1.828 2.888
+/​- Zunahme/​Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 3.888 2.959
-/​+ Zinsaufwendungen /​Zinserträge -173 16
+/​- Ertragsteuererstattungen/​Ertragsteuerzahlungen -142 -186
-/​+ Gezahlte Zinsen/​ erhaltene Zinsen -21 -12
-/​+ Ertragssteueraufwand/​-ertrag 180 162
CASH-FLOW AUS DER LAUFENDEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 4.863 8.593
CASH-FLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT:
- Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte -2 0
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 12 7
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -198 -750
CASH-FLOW AUS DER INVESTITIONSTÄTIGKEIT: -187 -743
CASH-FLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT:
- Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0 0
- Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten -682 -682
CASH-FLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT: -682 -682
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 3.994 7.188
+/​- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 220 -40
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 18.534 10.413
FINANZMITTELFONDS AM ENDE DER PERIODE 22.747 17.561
Finanzmittelfonds
Flüssige Mittel 22.747 17.561
22.747 17.561

KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL (UNTESTIERT)

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Entwicklung des Konzern

Eigenkapitals
Kumuliertes sonstiges Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinn-Rücklage Pensionspläne Währungs-umrechnung
--- --- --- --- --- --- ---
Anzahl TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Konsolidiertes Eigenkapital

zum 1. Januar 2020
10.523.770 10.524 52.792 -3.003 -116 1
Konzernergebnis 1.570
Übriges Ergebnis nach Steuern -169
Gesamtergebnis 0 0 0 1.570 0 -169
Dividendenzahlung
Konsolidiertes Eigenkapital

zum 31. März 2020
10.523.770 10.524 52.792 -1.433 -116 -168
Konsolidiertes Eigenkapital

zum 1. Januar 2021
10.523.770 10.524 52.792 -1.719 -150 1
Konzernergebnis 2.032
Übriges Ergebnis nach Steuern 141
Gesamtergebnis 0 0 0 2.032 0 141
Dividendenzahlung
Konsolidiertes Eigenkapital

zum 31. März 2021
10.523.770 10.524 52.792 313 -150 142

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Eigenkapital
--- ---
TEUR
--- ---
Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2020 60.198
Konzernergebnis 1.570
Übriges Ergebnis nach Steuern -169
Gesamtergebnis 1.401
Dividendenzahlung 0
Konsolidiertes Eigenkapital zum 31. März 2020 61.599
Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2021 61.448
Konzernergebnis 2.032
Übriges Ergebnis nach Steuern 141
Gesamtergebnis 2.173
Dividendenzahlung 0
Konsolidiertes Eigenkapital zum
31. März 2021 63.621

VERKÜRZTER KONZERANHANG FÜR DIE ERSTEN 3 MONATE 2021 (UNTESTIERT)

Grundsätze zur Rechnungslegung

Die USU Software AG ist eine Aktiengesellschaft nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaft hat ihren Sitz im Spitalhof, 71696 Möglingen, Deutschland, und ist beim Amtsgericht Stuttgart im Handelsregister, Abt. B, unter der Nummer 206442 eingetragen.

Dieser Zwischenabschluss der USU Software AG steht im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Der Zwischenabschluss wurde nach IAS 34 (Interim Financial Reporting) erstellt.

Es wurden grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie beim nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2020 abgeschlossene Geschäftsjahr angewandt. Der vorliegende ungeprüfte 3-Monatsbericht 2021 ist daher in Zusammenhang mit dem geprüften Konzernabschluss 2020 zu lesen.

Dieser Zwischenabschluss enthält alle notwendigen Abgrenzungen und gibt nach Auffassung des Managements ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wieder. Alle vorgenommenen Abgrenzungen entsprechen der üblichen Periodenabgrenzung.

Im Rahmen der Aufstellung des Zwischenabschlusses gemäß den IFRS müssen zu einem gewissen Grad Schätzungen und Beurteilungen vorgenommen werden, welche die bilanzierten Vermögenswerte und Schulden am Stichtag und die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen für die Berichtsperiode betreffen. Die sich tatsächlich einstellenden Beträge können von den Schätzungen abweichen.

Ertragsteuern werden in der Zwischenperiode auf der Grundlage der besten Schätzung des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragssteuersatzes erfasst, der für das Gesamtjahr erwartet wird. Dieser Steuersatz wird auf das Vorsteuerergebnis der konsolidierten Gesellschaften angewendet.

Aus dem Ergebnis der Zwischenperioden kann nicht notwendigerweise auf das Jahresergebnis geschlossen werden.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

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01.01.-31.03.2021 1.1.-31.03.2020
TEUR TEUR
--- --- ---
Beratung 16.555 14.830
Lizenzen /​ Produkte 2.177 3.389
Wartung /​ SaaS 8,202 7.767
Sonstiges 246 224
27.180 26.210

Segmentberichterstattung

Nach IFRS 8 ist USU in den zwei Geschäftsfeldern "Produktgeschäft" und "Servicegeschäft" tätig, die im Wesentlichen die Risiken und die Eigenkapitalverzinsung des Konzerns beeinflussen. Die Aufgliederung verschiedener Kenngrößen nach den Geschäftsfeldern entsprechend IFRS 8 ist in der nachfolgenden Übersicht dargestellt:

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Produktgeschäft Servicegeschäft Summe Segmente
1.1.- 1.1.- 1.1.- 1.1.- 1.1.- 1.1.-
--- --- --- --- --- --- ---
31.3.21 31.3.20 31.3.21 31.3.20 31.3.21 31.3.20
--- --- --- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz 19.359 19.508 7.792 6.665 27.151 26.173
EBITDA 2.387 3.727 1.533 1.015 3.920 4.742
EBIT 1.622 2.875 1.181 686 2.803 3.561
Finanzergebnis - - - - - -
Steuern -137 - -43 - -180 -
Konzernergebnis 1,622 2.875 686 686 3.561 3.561
Mitarbeiter zum Ende der Periode 514 513 112 107 626 620

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nicht zugeordnet Konzern
1.1.- 1.1.- 1.1.- 1.1.-
--- --- --- --- ---
31.3.21 31.3.20 31.3.21 31.3.20
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Umsatz 29 37 27.180 26.210
EBITDA -732 -1.678 3.188 3.064
EBIT -764 -1.813 2.039 1.748
Finanzergebnis 173 -16 173 -16
Steuern 0 -162 -180 -162
Konzernergebnis -591 -1.991 2.032 1.570
Mitarbeiter zum Ende der Periode 106 100 732 720

Außerhalb Deutschlands erzielte die USU-Gruppe in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2020 insgesamt 25,1% (Q1/​2020: 30,0%) bzw. TEUR 6.812 (Q1/​2020: TEUR 7.867) der konsolidierten Umsätze. Diese Angaben beziehen sich auf den Sitz des Kunden. Auf weitergehende Angaben der geographischen Daten wurde aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet.

Aktien der Organe der USU Software AG

Folgender Bestand an Aktien der USU Software AG von Organmitgliedern der Gesellschaft wurde zum 31. März 2021 festgestellt:

Bestandsmeldungen der Organe

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Aktien Aktien
31.03.2021 31.03.2020
--- --- ---
Vorstand
Bernhard Oberschmidt 162.518 162.518
Dr. Benjamin Strehl 0 0
Aufsichtsrat
Udo Strehl * 5.000 5.000
Erwin Staudt 100.000 100.000
Gabriele Walker-Rudolf 0 0

* Über die AUSUM GmbH werden Herrn Udo Strehl als Mehrheitsgesellschafter dieser Gesellschaft gemäß § 34 (1) Satz 1 Nr. 1 WpHG n.F. zusätzlich 5.349.578 (2020: 5.347.013) Stimmrechte an der USU Software AG zugerechnet.

Zusätzlich werden über die "Wissen ist Zukunft-Stiftung" Udo Strehl als Geschäftsführer dieser Stiftung 32.000 (2020: 32.000) Stimmrechte an der USU Software AG gemäß § 34 (1) S. 1 Nr. 1 WpHG n.F. zugerechnet.

Aktienoptionen und Wandelobligationen der USU Software AG werden von den Organmitgliedern nicht gehalten.

Möglingen, 14. Mai 2021

USU Software AG

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Bernhard Oberschmidt Dr. Benjamin Strehl
Vorstandsvorsitzender Vorstand

FINANZKALENDER 2021

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17.-19. Mai 2021
Equity Forum - Frühjahrskonferenz, virtuell
6. Juli 2021
Virtuelle Jahreshauptversammlung
31. August 2021
Veröffentlichung 6-Monatsbericht 2021
10.-11. September 2021
17. IR-Fahrt 2020, Rüttnauer Research,
18. November 2021
Veröffentlichung 9-Monatsbericht 2021
22.-24. November 2021
Investoren- und Analystenkonferenz im Rahmen der Veranstaltung

Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt am Main