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USU Software AG — Interim / Quarterly Report 2020
May 26, 2020
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Interim / Quarterly Report
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USU Software AG
Möglingen
3-Monats-Finanzbericht/Bericht über das erste Quartal 2020
USU AUF EINEN BLICK
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| 3-Monatsbericht 2020 | 2020 | 2019 |
|---|---|---|
| in TEUR, mit Ausnahme der Angaben zum Ergebnis pro Aktie sowie zur Mitarbeiterzahl | 01.01.-31.03.2020 | 01.01.-31.03.2019 |
| --- | --- | --- |
| UMSATZERLÖSE | 26.210 | 21.975 |
| BEREINIGTES EBIT | 1.967 | 162 |
| BEREINIGTES KONZERNERGEBNIS | 1.765 | -315 |
| BEREINIGTES ERGEBNIS JE AKTIE (EUR) | 0,17 | -0,03 |
| EBITDA | 3.064 | 1.022 |
| EBIT | 1.748 | -183 |
| KONZERNERGEBNIS | 1.570 | -636 |
| ERGEBNIS JE AKTIE (EUR) | 0,15 | -0,06 |
| CASH-FLOW AUS DER BETRIEBLICHEN TÄTIGKEIT | 8.593 | 7.630 |
| MITARBEITER ZUM 31.3. | 720 | 699 |
| 31.03.2020 | 31.12.2019 | |
| LIQUIDE MITTEL UND KAPITALANLAGEN | 17.561 | 10.413 |
| EIGENKAPITAL | 61.599 | 60.198 |
| BILANZSUMME | 108.974 | 104.460 |
| EIGENKAPITALQUOTE | 56.5% | 57,6% |
USU Software AG
Spitalhof
D-71696 Möglingen
Tel. +49.7141.4867-0
Fax +49.7141.4867-200
www.usu-software.de
Investor Relations
Falk Sorge & Dr. Thomas Gerick
Tel. +49.7141.4867-351 / 440
Fax +49.7141.4867-108
BRIEF AN DIE AKTIONÄRE
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, liebe Leserinnen und Leser, die Corona-Krise und ihre Begleiterscheinungen haben die Welt seit Ende des ersten Quartals 2020 im Griff. Viele Unternehmen kämpfen dabei ums Überleben und stehen vor dem Existenzende. Zugleich droht eine schwere Rezession.
Die USU hat dagegen eines ihrer besten Quartale der Unternehmensgeschichte erzielt und bei einer deutlichen Umsatzsteigerung das Bereinigte EBIT sogar gegenüber dem eher schwachen Vorjahresquartal verzwölffacht. Dank mehrerer Großaufträge aus dem In- und insbesondere Ausland und eines hohen Auftragsbestandes vollzog die USU-Gruppe damit eine überaus positive operative Geschäftsentwicklung. Und auch die Bilanzrelationen sind ungeachtet der Corona-Krise weiterhin äußerst solide. So verfügt USU über eine umfangreiche freie Liquidität bei keinerlei Bankverbindlichkeiten und zugleich einer hohen Eigenkapitalquote. Insofern sieht der Vorstand optimistisch in die Zukunft, obgleich auch USU im zweiten und dritten Quartal negativ von der Corona-Krise beeinflusst werden wird.
Daher bleibt USU im Hinblick auf das Gesamtjahr sehr vorsichtig. Dennoch sieht der Vorstand aufgrund des Rekord-Auftragsbestandes und der positiven Erfahrungen mit dem Homeoffice der Belegschaft und der entsprechenden Nutzung von digitalen Arbeits-Hilfsmitteln keinerlei Notwendigkeit von Kurzarbeit oder der Entlassung von Mitarbeitern. Ganz im Gegenteil zeigt sich durch die sehr kurzfristige Erarbeitung neuer digitaler Test-Angebote (u.a. spezielle Corona-Angebote für Self-Service-Lösungen oder Chat-Bots) für Unternehmen, deren Digitalisierung in Corona-Zeiten noch am Anfang steht, das enorme Know-how der USU-Mitarbeiter, das den wesentlichen Wert von USU darstellt.
Auch für die USU-Aktie sehen wir, dass unsere Aktionäre trotz Corona-Krise treu zur USU stehen und hoffen zugleich, dass möglichst viele Aktionäre die erste virtuelle Hauptversammlung der USU Software AG am 26. Juni 2020, in deren Rahmen unter anderem eine Dividendenzahlung von 40 Eurocent je Aktie beschlossen werden soll, mitverfolgen werden. Auch die USU World, unsere internationale Kundenveranstaltung, wird in diesem Jahr rein digital stattfinden.
Wir sehen uns insofern für die aktuellen Herausforderungen äußerst gut aufgestellt und gerüstet und sind uns sicher, aus der Corona-Krise mindestens genauso gestärkt hervorzugehen, wie aus der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/09.
Ihr
Bernhard Oberschmidt,
Vorstandsvorsitzender der USU Software AG
KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT FÜR DAS 1. QUARTAL 2020 (UNTESTIERT)
Grundlagen der USU Software AG und des Konzerns
Die USU Software AG, Möglingen, Deutschland, ist als Konzernmuttergesellschaft direkt oder indirekt an den folgenden operativ tätigen Gesellschaften beteiligt: Aspera GmbH, Aachen, Deutschland; Aspera Technologies Inc., Boston, USA; LeuTek GmbH, Leinfelden-Echterdingen, Deutschland; Omega Software GmbH, Obersulm, Deutschland; USU GmbH, Möglingen, Deutschland; USU Austria GmbH, Wien, Österreich; USU Software s.r.o., Brno, Tschechische Republik, USU SAS, La Garenne Colombes, Frankreich. Zudem besteht eine Beteiligung der USU Software AG an der Openshop Internet Software GmbH, Möglingen, Deutschland, welche nicht mehr operativ tätig ist.
Geschäftsmodell, Ziele, Strategien und Steuerungssystem
Die USU Software AG und ihre Tochtergesellschaften (im Folgenden auch "USU-Gruppe" oder "USU" genannt) entwickeln und vertreiben Softwarelösungen für wissensbasiertes Servicemanagement. USU ist der größte europäische Anbieter für IT- und Knowledge-Management-Software.
Der Kompetenzbereich IT Management unterstützt Unternehmen mit umfassenden ITIL®-konformen Lösungen für das strategische und operative IT- & Enterprise Servicemanagement. Kunden erhalten mit USU-Lösungen eine Gesamtsicht auf ihre IT-Prozesse sowie ihre IT-Infrastruktur und sind in der Lage, Services transparent zu planen, zu verrechnen, zu überwachen und aktiv zu steuern. Im Bereich Software-Lizenzmanagement gehört USU dabei zu den führenden Herstellern weltweit.
Mit intelligenten Lösungen und ihrer Expertise im Kompetenzfeld Digital Interaction treibt USU die Digitalisierung von Geschäftsprozessen voran. Als One-Stop-Shop berät, designed, entwickelt und liefert USU Lösungen entlang der gesamten Customer Journey, so genannte Customer-First-Lösungen. Bedient werden dabei alle Kommunikations-Kanäle und Kundenkontaktpunkte in Vertrieb, Marketing und Kundenservice. Das Portfolio in diesem Bereich wird durch Systemintegration, individuelle Anwendungen und Software für Industrial Big Data komplettiert.
Über 1.000 USU-Kunden aus allen Teilen der internationalen Wirtschaft schaffen mit USU-Lösungen Transparenz, sind agiler, sparen Kosten und senken ihre Risiken, beispielsweise Allianz, Baloise Group, BOSCH, BMW, Daimler, Deutsche Telekom, Evonik, Heidelberger Druckmaschinen, Jacobs Engineering, Jungheinrich, Poste Italiane, Texas Instruments, VW, W&W oder ZDF.
Die USU Software AG hat sich zum Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren beim Konzernumsatz jeweils über dem Durchschnitt des IT-Marktes zu wachsen und zugleich die Profitabilität weiter auszubauen. Im Vordergrund steht dabei, durch Innovationen und die Verbreiterung der internationalen Marktpräsenz organisch zu wachsen, wobei anorganisches Wachstum in Form von Akquisitionen und Unternehmensbeteiligungen ebenfalls Teil der Unternehmensstrategie ist.
Die wesentlichen Leistungsindikatoren für die USU Software AG sowie für den Konzern sind Umsatzerlöse und das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("Bereinigtes EBIT").
Da das Konzernergebnis der USU-Gruppe nach IFRS durch verschiedene Sondereffekte beeinflusst wurde und wird, welche eine Vergleichbarkeit der Ertragskraft von USU über die Geschäftsjahre hinweg erschweren, hat die Gesellschaft zu Informationszwecken zusätzlich ein Bereinigtes Konzernergebnis ermittelt. Dieses stellt das um die Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmensakquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte sowie zusätzlicher akquisitionsbedingter Sonderfaktoren bereinigte Konzernergebnis inklusive der damit verbundenen Steuereffekte dar. Auf Basis dieses Bereinigten Konzernergebnisses weist die USU Software AG unter Berücksichtigung der durchschnittlich im Umlauf befindlichen Stückaktien ferner ein Bereinigtes Ergebnis pro Aktie aus. Des Weiteren wird ein Bereinigtes EBIT, welches als maßgebliche Planungs- und Steuerungsgröße fungiert, ausgewiesen. Sowohl das Bereinigte Konzernergebnis und das Bereinigte EBIT als auch das Bereinigte Ergebnis pro Aktie stellen keine IFRS-bezogenen Kennzahlen dar.
Vor dem Hintergrund der weiterhin unsicheren Dauer und Entwicklung der COVID-19-Pandemie und der Dimension der damit verbundenen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft ist derzeit eine zuverlässige und realistische Einschätzung der zukünftigen Geschäftsentwicklung nicht exakt möglich. Dennoch erwartet der Vorstand selbst bei einer deutlich länger anhaltenden Krise oder einer weiteren Verschlechterung der aktuellen Lage ein Wachstum im Umsatz und ein positives Bereinigtes EBIT für das Geschäftsjahr 2020.
Zugleich bestätigt der Vorstand die Mittelfristplanung für die USU-Gruppe, die ein durchschnittliches organisches Umsatzwachstum für die kommenden Jahre von 10% sowie den Ausbau der operativen Marge auf Basis des Bereinigten EBIT bis 2024 auf 13% - 15% beinhaltet.
Forschung und Entwicklung
In den ersten 3 Monaten 2020 investierte die USU-Gruppe insgesamt TEUR 3.984 (Q1/2019: TEUR 3.800) bzw.15,2% (Q1/2019: 17,3%) des Konzernumsatzes in Forschung & Entwicklung (F&E). Seit Jahren liegen die zielgerichtet eingesetzten F&E-Aufwände des Konzerns über dem Branchendurchschnitt und bilden die Basis für neue Technologien und Produktinnovationen. Die Zahl der angestellten Mitarbeiter in diesem Bereich betrug zum 31. März 2020 insgesamt 201 (31. März 2019: 196). Die F&E-Kosten der USU-Gruppe erfüllen im Regelfall nicht die Ansatzkriterien zur Aktivierung und werden insofern nicht aktiviert.
Im Bereich Valuemation konnte Ende März 2020 die neue Version 5.2 der gleichnamigen Software für das IT- und Enterprise Service Management fertiggestellt werden. Wichtige Neuerungen sind u. a. ein intelligentes KI-basiertes Ticket-Handling, eine nutzungsbasierte Verrechnung von Servicekosten - auch von Cloud-Services - sowie eine umfassende Unterstützung im Service-Design per einfachem Drag & Drop. Die zusätzlichen Sprachversionen Niederländisch und Spanisch sowie Verbesserungen der Barrierefreiheit runden das aktualisierte Angebot ab. Die neue Version wurde außerdem für Oracle-Datenbanken freigegeben.
Das F&E-Team von LeuTek konnte im Betrachtungszeitraum eine neue Version ihrer Monitoring-Software ZIS veröffentlichen. Wesentliche Neuerungen betreffen z.B. die Umstellung der Module Service Explorer und Impact Analyzer sowie des Service Level Monitoring-Clients auf den aktuellen Webstandard HTML5.
Schwerpunkte der F&E-Arbeit beim Lizenzmanagement-Spezialisten Aspera waren u.a. Erweiterungen von SmartTrack um "Tell me more"-Funktionen, die dem Kunden die Details und Zusammenhänge seiner IT-Architektur erschließen. Zudem wurde das Management von Enterprise Applications eingeführt sowie eine Reihe von neuen Schnittstellen zu Cloud-Plattformen wie Adobe oder SABA entwickelt und bereitgestellt. Verbesserungen betrafen ferner die Datenverarbeitung bei SAP Digital Access sowie Oracle Exadata.
Im Bereich unymira startete das neue Jahr mit der Weiterentwicklung des Knowledge-Bots. Im Mittelpunkt steht dabei die Fähigkeit, dass mehrere Bots zusammenarbeiten und so als Team auf intelligente Weise auch komplexere Aufgaben erledigen. Seit kurzem ist die neue Version 7.1 der Wissensdatenbank Knowledge Center verfügbar. Dafür wurde u.a. das Dokumentenkonzept komplett überarbeitet, so dass Anwender nun eigene, variabel gestaltete Dokumentenvorlagen umsetzen können. Zudem bietet die Version mit der neuen, überarbeiteten AI Powered-Search ein KI-basiertes, herausragendes Sucherlebnis.
Das F&E-Team von Katana hat auf Basis des vorhandenen KI-Know-hows das intelligente Ticket-Routing der Software Valuemation weiterentwickelt. Dies ermöglicht die schnelle und automatisierte Klassifizierung und Zuordnung zu geeigneten Bearbeitern. Beim Produkt KatanaGo kann ein so genannter Scheduler den gleichen Workflow zeitgesteuert mehrmals mit unterschiedlichen Parametern ausführen und dadurch noch flexibler eingesetzt werden. Erweitert wurden auch die Filtermöglichkeiten für Workflows und Ergebnisse zur besseren Übersicht.
Im ersten Quartal 2020 starteten zwei wichtige Forschungsprojekte mit führender USU-Beteiligung: Ziel des vom BMWi geförderten Leuchtturm-Projektes Service-Meister ist die Entwicklung einer KI-basierten Service-Plattform für den deutschen Mittelstand. Durch ein weiteres Projekt DAIKIRI - gefördert vom BMBF - soll ein wichtiger Meilenstein beim Einsatz von KI im IoT-Umfeld erreicht werden. Service-Mitarbeiter sollen durch selbsterklärende Vorhersagen noch effizienter unterstützt, Wartungs- und Produktionsprozesse optimiert werden.
Wirtschaftsbericht
Gesamtwirtschaftliche Entwicklung
Im ersten Quartal 2020 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gemäß einer ersten Schnellmeldung des Statistischen Bundesamtes ("destatis")1 vom 15. Mai 2020 stark von der Corona-Pandemie beeinflusst worden. Obwohl die Ausbreitung des Coronavirus die Wirtschaftsleistung im Januar und Februar nicht wesentlich beeinträchtigte, sind die Auswirkungen der Pandemie bereits für das 1. Quartal 2020 gravierend: So ist das BIP nach destatis-Berechnungen gegenüber dem 4. Quartal 2019 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 2,2 % gesunken. Das war der stärkste Rückgang seit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 und der zweitstärkste Rückgang seit der deutschen Vereinigung. Stark rückläufig waren im 1. Quartal 2020 die privaten Konsumausgaben. Auch die Investitionen in Ausrüstungen - also vor allem in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - nahmen deutlich ab. Die Konsumausgaben des Staates und die Investitionen in Bauten wirkten dagegen stabilisierend und verhinderten einen noch stärkeren Rückgang des BIP. Außenwirtschaftlich gingen sowohl die Exporte als auch die Importe gegenüber dem 4. Quartal 2019 kräftig zurück. Auch im Vorjahresvergleich ist die Wirtschaftsleistung eingebrochen: Das BIP war im 1. Quartal 2020 preisbereinigt um 1,9 % niedriger als ein Jahr zuvor, kalenderbereinigt um 2,3 %. Auch im Euroraum ist das Bruttoinlandsprodukt gemäß einer Schnellschätzung des statistischen Amtes der Europäischen Union (eurostat)1 2 im Auftaktquartal des Jahres 2020 im Zuge der Corona-Krise gesunken. Im Vergleich zum um Vorquartal belief sich das Minus auf 3,8%. Dies war der stärkste Rückgang seit Beginn der Zeitreihe 1995. Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres Q1/2019 ist das saisonbereinigte BIP des Euroraumes im Auftaktquartal 2020 laut eurostat um 3,2% gesunken.
1 Vgl. destatis-Pressemitteilung Nr. 169 vom 15. Mai 2020, veröffentlicht unterhttps://www.destatis.de
2 Vgl. eurostat-Pressemitteilung 81/2020 vom 15. Mai 2020, veröffentlicht unterhttp://ec.europa.eu/eurostat
Branchenbezogene Entwicklung
Auch die Digital-Branche kann sich nach Untersuchungen des Digitalverbandes Bitkom3 nicht der Corona-Krise entziehen. So hat sich nach Bitkom-Informationen die Stimmung in der Digitalbranche weiter eingetrübt. Unter dem Eindruck der Corona-Krise fiel der Index für die Geschäftslage im April um 20,1 Zähler auf 0,9 Punkte. Damit bewerten die IT- und Telekommunikationsunternehmen ihre aktuelle Lage im Durchschnitt nur noch als befriedigend, vor einem Monat wurde die Geschäftslage noch überwiegend gut bewertet. Auch die Aussichten haben sich weiter verschlechtert. Der Index der Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate ging um 10,6 auf -36,3 Punkte zurück. Damit rutschte der Digitalindex, der sich aus der Einschätzung von Geschäftslage und Geschäftserwartung berechnet, deutlich ins Minus. Nach -3,8 Punkten im Vormonat sank der Index auf -18,7 Punkte. Das ist der niedrigste Wert seit der erstmaligen Erhebung 2006. "In der Corona-Krise bleibt die Stimmung in den Unternehmen der Digitalbranche zwar positiver als in der Gesamtwirtschaft, die Aussichten für die kommenden Monate haben sich aber stark eingetrübt", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. "Unter den massiven Beschränkungen für Wirtschaft und Gesellschaft sind es digitale Technologien, die das öffentliche und private Leben am Laufen halten."
Geschäftsentwicklung für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2020
Umsatz- und Kostenentwicklung
Konzernumsatz
Ungeachtet der im Verlauf des ersten Quartals 2020 einsetzenden Corona-Krise verzeichnete die USU Software AG im Verbund mit ihren Tochtergesellschaften (nachfolgend auch "USU-Gruppe" oder "USU" genannt) im Auftaktquartal des laufenden Geschäftsjahres 2020 im Zuge mehrerer gewonnener Großaufträge eine sehr starke operative Geschäftsentwicklung. Demgemäß steigerte USU im ersten Quartal 2020 den Konzernumsatz um 19,3% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 26.210 (Q1/2019: TEUR 21.975). Dabei profitierte USU insbesondere von einem erstarkten Auslandsgeschäft. So hatte USU in den USA und Europa mehrere größere Neuaufträge erzielt und verzeichnete dabei auch mit ihrer französischen Tochtergesellschaft USU SAS planmäßig eine positive Geschäftsentwicklung. Zugleich zog das Partnergeschäft plangemäß an. Entsprechend steigerte USU die außerhalb Deutschlands erzielten Umsatzerlöse im Auftaktquartal 2020 im Vergleich zum Vorjahr deutlich überproportional um 45,7% auf TEUR 7.867 (Q1/2019: TEUR 5.401). Dadurch steigerte USU zugleich den Anteil des Auslandsgeschäftes am Konzernumsatz von 24,6% im ersten Quartal des Vorjahres auf nunmehr 30,0% im 3-Monatszeitraum 2020 und erreichte zugleich die avisierte Zielmarke des Auslandsanteils am Gesamtumsatz von 30%.
3 Vgl. Bitkom-Pressemitteilung vom 29. April 2020, veröffentlicht unterwww.bitkom.org
Nach Umsatzarten erhöhte USU dank zahlreicher Neuaufträge im Abschlussquartal des Vorjahres sowie im Auftaktquartal des laufenden Jahres und des damit verbundenen starken Auftragseingangs und -bestandes die Beratungserlöse überdurchschnittlich um 22,3% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 14.830 (Q1/2019: TEUR 12.125). Damit erzielte USU auch im Beratungsgeschäft die Rückkehr in den positiven Wachstumstrend. Zugleich profitierte USU vom weiter anziehenden Cloud- und Wartungsgeschäft. So erhöhten sich die Wartungserlöse inklusive der Erlöse aus dem Software-as-a-Service (SaaS)-Geschäft im Vorjahresvergleich um 15,3% auf TEUR 7.767 (Q1/2019: TEUR 6.736). Aber auch das Lizenzgeschäft wuchs im ersten Quartal 2020 ungeachtet des sich verstärkenden Trends hin zum SaaS-Geschäft um 12,9% gegen über dem Vorjahr auf TEUR 3.389 (Q1/2019: TEUR 3.002). Die sonstigen Erlöse, die im Wesentlichen Handelswarenumsätze mit fremdbezogener Hard- und Software beinhalten, beliefen sich im Zuge der Geschäftsausweitung auf insgesamt TEUR 224 (Q1/2019: TEUR 112).
Da der Großteil der USU-Belegschaft problemlos unter den Corona-Restriktionen ins Home-Office wechseln und von dort aus sämtliche Leistungen erbringen konnte, blieb USU im Berichtsquartal entsprechend zum Großteil von negativen Corona-bedingten operativen Einflüssen verschont.
Umsatz nach Geschäftsfeldern
Das Leistungsspektrum des Segmentes "Produktgeschäft" umfasst sämtliche Aktivitäten rund um die USU-Produktpalette im Markt für IT Management-Lösungen, im Knowledge Management-Markt sowie dem aus dem Forschungsbereich hervorgegangenem Geschäftsbereich für Big Data Analytics, Katana. Das Segment "Servicegeschäft" beinhaltet Beratungsleistungen im Rahmen von IT-Projekten, individuelle Anwendungsentwicklung und digitale Strategie-Beratung, Service- und UX-Design sowie Webportale, Apps und Intranets.
Das Segment "Produktgeschäft" steuerte in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2020 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 19.508 (Q1/2019: TEUR 16.698) zum Konzernumsatz bei, was einem Anstieg um 16,8% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Maßgeblich hierfür war im Wesentlichen der Ausbau des Wartungs- und SaaS-Geschäfts sowie der Lizenzerlöse. Im gleichen Zeitraum stieg der beratungsbezogene Umsatz des Segments "Servicegeschäft" mit einem Anstieg um 27,4% deutlich überproportional auf TEUR 6.665 (Q1/2019: TEUR 5.230). Nach einer Wachstumsdelle im Vorjahr setzte USU dank zahlreicher Neuaufträge damit die Rückkehr in den langfristigen Wachstumstrend planmäßig um. Die nicht den Segmenten zugeordneten Umsätze summierten sich in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2020 auf TEUR 37 (Q1/2019: TEUR 47).
Operative Kosten
Die operative Aufwandsbasis der USU-Gruppe erhöhte sich im ersten Quartal 2020 gegenüber dem Vorjahr um 11,3% auf TEUR 24.843 (Q1/2019: TEUR 22.320). Dabei wirkten sich neben höheren Personalkosten im Zuge des im Vorjahr vollzogenen Personalausbaus auch gesteigerte Sachkosten und Abschreibungen aufwandssteigernd aus.
Die Herstellungskosten des Umsatzes stiegen im Berichtszeitraum im Zuge der Geschäftsausweitung um 15,5% gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr TEUR 12.680 (Q1/2019: TEUR 10.981) an. Die auf den Konzernumsatz bezogene Herstellkostenquote sank dank des überproportionalen Umsatzanstiegs entsprechend von 50,0% im ersten Quartal 2019 auf 48,4% im Berichtsquartal Q1/2020. Das Bruttoergebnis erhöhte sich zeitgleich von TEUR 10.994 im ersten Quartal 2019 auf TEUR 13.530 im Berichtsquartal. Zugleich erhöhte sich die Bruttomarge gegenüber dem Vorjahr auf 51,6% (Q1/2019: 50,0%).
Die Marketing- und Vertriebsaufwendungen sanken im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,9% auf TEUR 4.631 (Q1/2019: TEUR 4.673). Dieser Rückgang resultiert unter anderem aus gesunkenen Reise- und Eventkosten infolge der Corona-Krise. Die umsatzbezogene Kostenquote für den Bereich Marketing und Vertrieb ging entsprechend deutlich von 21,3% im ersten Quartal 2019 auf 17,7% im Auftaktquartal 2020 zurück.
Die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen stiegen im Berichtszeitraum vor allem infolge des im Laufe des Vorjahres vollzogenen notwendigen Personalausbaus sowie erhöhter Abschreibungen um 23,8% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 3.548 (Q1/2019: TEUR 2.865). Bezogen auf den Konzernumsatz stieg die Verwaltungskostenquote im Betrachtungszeitraum auf 13,5% (Q1/2019: 13,0%).
Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen stiegen im Zuge des Personalausbaus im Berichtszeitraum um 4,8% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 3.984 (Q1/2019: TEUR 3.800). Die auf den Konzernumsatz bezogene Aufwandsquote für Forschung und Entwicklung sank zugleich infolge der deutlich überproportionalen Umsatzsteigerung auf 15,2% (Q1/2019: 17,3%) und blieb damit planmäßig unter dem Vergleichswert des Vorjahres. USU investiert stetig in die Neu- und Weiterentwicklung des eigenen Produktportfolios und arbeitet permanent an innovativen, marktbezogenen Softwarelösungen. Auch mittelfristig plant USU, die F&E-Aufwendungen zwar absolut betrachtet auszubauen, relativ betrachtet jedoch die Aufwandsquote infolge überproportional steigender Umsatzerlöse weiter zu senken.
Die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen saldieren sich im ersten Quartal 2020 auf einen Ertrag von insgesamt TEUR 381 (Q1/2019: TEUR 162).
Ertragslage
Im Zuge der deutlichen Geschäftsausweitung und der damit verbundenen Steigerung des margenstarken Software-Lizenz- und SaaS-Geschäftes baute die USU-Gruppe im Auftaktquartal 2020 die Profitabilität gegenüber dem Vorjahr signifikant aus. So verdreifachte USU das EBITDA im Vorjahresvergleich auf TEUR 3.064 (Q1/2019: TEUR 1.022). Unter Einbeziehung der gesamten Abschreibungen von insgesamt TEUR 1.316 (Q1/2019: TEUR 1.205) erzielte USU im ersten Quartal 2020 ein EBIT von TEUR 1.748 (Q1/2019: TEUR -183).
Das Finanzergebnis summierte sich im ersten Quartal 2020 auf TEUR -16 (Q1/2019: TEUR 0). Darin enthalten sind unter anderem Zinsaufwendungen aus Leasingverträgen (IFRS 16). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beliefen sich im Auftaktquartal 2020 auf TEUR -162 (Q1/2019: TEUR -453).
Insgesamt verbesserte sich das Konzernergebnis von USU im ersten Quartal 2020 auf TEUR 1.570, nach einem Quartalsverlust von TEUR -636 im ersten Quartal 2019. Bei einer durchschnittlich im Umlauf befindlichen Aktienzahl von 10.523.770 Aktien entspricht dies einem Ergebnis pro Aktie von EUR 0,15 (Q1/2019: EUR -0,06).
Bereinigtes Konzernergebnis
Die nachfolgende Tabelle zeigt, ausgehend vom EBIT, die Überleitungsrechnung zu den nicht IFRS-bezogenen Ergebnis-Kenngrößen Bereinigtes EBIT, Bereinigtes Konzernergebnis sowie Bereinigtes Ergebnis je Aktie. Diese stellen zu Informationszwecken die um akquisitionsbedingte Sondereffekte bereinigten Kennzahlen der USU-Gruppe dar. Das Bereinigte EBIT ist zugleich die zentrale Ergebnis-Kenngröße des USU-Konzerns.
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| Bereinigtes Konzernergebnis in TEUR | 01.01.2020 - 31.03.2020 | 01.01.2019 - 31.03.2019 |
|---|---|---|
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 1.748 | -183 |
| (AEbBsIcTh)r eibungen auf im Rahmen von Unternehmensakquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte |
219 | 345 |
| Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte | 0 | 0 |
| Akquisitionsbedingte Sonderfaktoren | 0 | 0 |
| Bereinigtes EBIT | 1.967 | 162 |
| Finanzerträge (gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung) |
5 | 19 |
| Finanzaufwendungen (gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung) |
-21 | -19 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung) |
-162 | -453 |
| Steuereffekte bezogen auf Bereinigungen | -24 | -24 |
| - davon aus Abschreibungen | -24 | -24 |
| - davon aus latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge | 0 | 0 |
| Bereinigtes Konzernergebnis | 1.765 | -315 |
| Bereinigtes Ergebnis je Aktie (in EUR): | 0,17 | -0,03 |
| Gewichteter Durchschnitt ausstehender Aktien: | ||
| Unverwässert und verwässert | 10.523.770 | 10.523.770 |
Im Zuge der deutlichen Steigerung der margenstarken Umsatzerlöse und der unterproportionalen Kostensteigerung verzwölffachte USU das Bereinigte EBIT im Dreimonatszeitraum 2020 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 1.967 (Q1/2019: TEUR 162). Zugleich stieg das Bereinigte Konzernergebnis auf TEUR 1.765 (Q1/2019: TEUR -315). Das Bereinigte Ergebnis je Aktie verbesserte sich entsprechend von EUR -0,03 im Vorjahr auf nunmehr EUR 0,17.
Vermögens- und Finanzlage
Auf der Aktivseite der Bilanz stiegen die langfristigen Vermögenswerte der USU-Gruppe zum 31. März 2020 leicht auf TEUR 67.211 (31. Dezember 2019: TEUR 67.028) an. Dieser Anstieg ist unter anderem Folge des Ausbaus der Sachanlagen auf TEUR 2.666 (31. Dezember 2019: TEUR 2.222)
Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich im gleichen Zeitraum von TEUR 37.432 zum 31. Dezember 2019 auf nunmehr TEUR 41.763, was im Wesentlichen auf die Erhöhung der Konzernliquidität (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zzgl. Wertpapiere) zurückzuführen ist, die zum 31. März 2020 auf TEUR 17.561 (31. Dezember 2019: TEUR 10.413) anstieg. Maßgeblich hierfür ist insbesondere die kundenseitige Rechnungsbegleichung, was zugleich mit einem Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf TEUR 16.897 (31. Dezember 2019: TEUR 20.001) zum 31. März 2020 einherging sowie die bereits zu Jahresbeginn erfolgte kundenseitige Zahlung der Wartungs- und SaaS-Rechnungen.
Auf der Passivseite der Bilanz stieg das Eigenkapital der USU-Gruppe im Zuge des positiven Konzernergebnisses von TEUR 60.198 zum 31. Dezember 2019 auf TEUR 61.599 zum 31. März 2020. Zugleich stieg das Fremdkapital in Form der kurz- und langfristigen Schulden der USU-Gruppe zum 31. März 2020 auf TEUR 47.375 (31. Dezember 2019: TEUR 44.262). Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus erhöhten passiven Rechnungsabgrenzungsposten, die aus bereits zu Jahresbeginn in Rechnung gestellten Wartungs- und SaaS-Verträgen, für die eine zugehörige Leistungserbringung und Umsatzrealisierung im weiteren Jahreserlauf erfolgt, herrühren.
Bei einer Bilanzsumme von TEUR 108.974 (31. Dezember 2019: TEUR 104.460) belief sich die Eigenkapitalquote zum 31. März 2020 auf 56,5% (31. Dezember 2019: 57,6%). Mit dieser Eigenkapitalquote, der umfangreichen Konzernliquidität und keinerlei Bankverbindlichkeiten, ist die USU-Gruppe auch in Corona-Zeiten weiterhin äußerst solide und gesichert finanziert.
Cash-Flow und Investitionen
Zum 31. März 2020 verfügte die USU-Gruppe über flüssige Mittel (ohne Wertpapiere) von TEUR 17.561 (Q1/2019: TEUR 16.257). Im Vorjahresvergleich entspricht dies einem Anstieg um TEUR 1.304 bzw. 8,0%. Demgemäß steigerte USU die Konzernliquidität im Vergleich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2019, an dem USU über liquide Mittel von TEUR 10.413 verfügte, um 68,6%.
Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von USU stieg im Vorjahresvergleich von TEUR 7.630 im 3-Monatszeitraum 2019 auf nunmehr TEUR 8.593. Verantwortlich hierfür ist im Wesentlichen die Ergebnisverbesserung der USU-Gruppe.
Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit von TEUR -743 (Q1/2019: TEUR -319) beinhaltet im Wesentlichen die Investitionen in Sachanlagen.
Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR -682 (Q1/2019: TEUR -526) resultiert aus Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten.
Auftragsbestand
Zum Ende des ersten Quartals 2019 summierte sich der konzernweite Auftragsbestand der USU-Gruppe auf TEUR 57.842 (31. März 2019: TEUR 51.739) und lag damit um TEUR 6.103 bzw. 11,8% über dem Vorjahreswert und markierte insofern einen neuen Rekordwert. Der Anstieg resultiert unter anderem aus einem gestiegenen SaaS-, Wartungs- und Beratungsbestand der USU-Gruppe. Auch gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres (31. Dezember 2019: TEUR 49.222) baute USU den Auftragsbestand um 17,5% aus.
Der stichtagsbezogene Auftragsbestand zum Ende des Quartals stellt aufgrund von verbindlichen Verträgen die bereits fixierten zukünftigen Umsätze der USU-Gruppe auf Sicht der kommenden 12 Monate dar. Diese beinhalten vorwiegend projektbezogene Aufträge sowie Wartungs- und SaaS-Verträge.
Mitarbeiter
Zum 31. März 2020 baute die USU-Gruppe ihre Belegschaft gegenüber dem Vorjahr um 3,0% auf 720 (31. März 2019: 699) Mitarbeiter aus. Nach Funktionsbereichen untergliedert beschäftigte USU zum Ende des ersten Quartals 2020 insgesamt 316 (31. März 2019: 314) Mitarbeiter im Bereich Beratung und Services, 201 (31. März 2019: 196) Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung, 103 (31. März 2019: 93) Mitarbeiter im Bereich Vertrieb und Marketing sowie 100 (31. März 2019: 96) Mitarbeiter in der Administration. Segmentbezogen waren 513 (31. März 2019: 493) Mitarbeiter im Geschäftsfeld "Produktgeschäft", 107 (31. März 2019: 110) Mitarbeiter im Geschäftsfeld "Servicegeschäft" sowie 100 (31. März 2019: 96) Mitarbeiter im Zentralbereich der USU-Gruppe tätig. Damit hat USU ungeachtet des Fachkräftemangels in der IT-Branche und der sich anbahnenden Corona-Krise ihre Konzernbelegschaft auch im Auftaktquartal 2020 zielgemäß mit Blick auf die Mittelfristplanung ausgebaut.
Prognose-, Chancen- und Risikobericht
Prognosebericht
Gesamtwirtschaft
Gemäß dem DIW Konjunkturbarometer April4 des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) vom 29. April 2020 reißt die Corona-Pandemie tiefe wirtschaftliche Wunden. "Es zeichnet sich eine Rezession ab, die tiefer sein wird als die während der Finanzkrise", sagt DIW-Konjunkturchef Claus Michelsen. Die deutsche Wirtschaft dürfte laut DIW Berlin bereits im ersten Quartal um zwei Prozent geschrumpft sein, im laufenden zweiten Quartal wird sie voraussichtlich um gut zehn Prozent einbrechen. Stand jetzt ist für das Gesamtjahr ein Rückgang der Wirtschaftsleistung um mehr als sechs Prozent zu erwarten.
4 Vgl. diw-Pressemitteilung vom 29. April 2020, veröffentlicht unter https://www.diw.de
Branche
Die Digitalbranche ist nach letzten Informationen des Digitalverbandes Bitkom5 weiter im Aufschwung und wird auch 2020 ihre Umsätze steigern, wobei diese Prognose noch aus Januar 2020 stammt und insofern keine Auswirkungen der Corona-Krise berücksichtigt. So soll der deutsche IT-Markt nach Bitkom-Berechnungen im laufenden Jahr 2020 um 2,7% (2019: 2,9%) auf EUR 95,4 Mrd. (2019: 92,9 Mrd.) zulegen. "Das stabile Wachstum der Bitkom-Branche ist Ausdruck der zunehmenden Digitalisierung von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft.", sagt Bitkom Präsident Achim Berg - und ergänzt: "Unternehmen verändern Ihre Organisationsstruktur und entwickeln Digitalstrategien, was die Nachfrage nach IT-Beratung und Software-Anwendungen stimuliert." Entsprechend erwartet Bitkom für die Marktsegmente Software und IT-Services im Jahr 2020 die höchsten Wachstumsraten. So soll der Softwaremarkt um 6,4% (2019: 6,3%) auf EUR 27,6 Mrd. (2019: EUR 26,0 Mrd.) zulegen, während der Markt für IT-Services um 2,4% (2019: 2,4%) auf EUR 41,9 Mrd. (2019: EUR 40,9 Mrd.) wachsen soll.
Dagegen prognostiziert das Marktforschungsunternehmen Gartner6 in seinem neuesten, am 13. Mai 2020 veröffentlichten IT Spending Forecast einen weltweiten Rückgang der IT-Ausgaben in 2020 um 8,0% (2019: +0,4%) gegenüber dem Vorjahr auf USD 3.456 Mrd. (2019: USD 3.732 Mrd.). Laut Gartner führen die Coronavirus-Pandemie und die Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise dazu, dass CIOs Ausgaben für Technologie und Dienstleistungen, die als "unternehmenskritisch" eingestuft werden, Vorrang vor Initiativen geben, die auf Wachstum oder Transformation abzielen. Laut Gartner werden daher die Marktsegmente Software und IT-Services mit Rückgängen von 6,9% bzw. 7,7% weniger stark schrumpfen als der Gesamtmarkt
Ausblick
Für das laufende Jahr 2020 erwartet der Vorstand - vor der Betrachtung von möglichen Auswirkungen aus der Covid-19-Krise - die Rückkehr der USU-Gruppe in den langfristigen Wachstumstrend. Dazu beitragen soll unter anderem das starke Software-as-a-service-(SaaS-) Geschäft, wobei der Vorstand von gut einem Drittel SaaS-Anteil an neuen Produktaufträgen in 2020 ausgeht. Entsprechend plant der Vorstand ungeachtet des Trends hin zum SaaS zugleich mit einem starken Software-Lizenzgeschäft. Dieses soll sowohl aus dem Inland resultieren, als auch aus dem Auslandsgeschäft, welches insbesondere aus dem wachsenden US-Markt herrühren soll. Aber auch das Partnergeschäft der USU-Gruppe soll wieder zu einer Steigerung des Auslandsanteils an den Konzernerlösen beitragen. Nach der
5 Vgl. BITKOM-Pressemitteilung vom 14. Januar 2020, veröffentlicht unter www.bitkom.org
6 Vgl. Gartner-Pressemitteilung vom 13. Mai 2020, veröffentlicht unter www.gartner.com
Reorganisation der französischen Tochtergesellschaft USU SAS und der damit verbundenen Neuaufstellung des Vertriebsmanagements dieser Gesellschaft sieht der Vorstand auch ein entsprechendes Wachstum und eine Ergebnisverbesserung dieser Gesellschaft in 2020 als realistisch an. Schließlich werden die im vierten Quartal 2019 gewonnenen Serviceaufträge in Verbindung mit Neuaufträgen in 2020 zu einer höheren Auslastung der Beratermannschaft und einem entsprechend positiven Servicegeschäft führen.
Vor dem Hintergrund der weiterhin unsicheren Dauer und Entwicklung der COVID-19-Pandemie und der Dimension der damit verbundenen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft ist derzeit eine zuverlässige und realistische Einschätzung der zukünftigen Geschäftsentwicklung nicht exakt möglich. Dennoch erwartet der Vorstand selbst bei einer deutlich länger anhaltenden Krise oder einer weiteren Verschlechterung der aktuellen Lage ein Wachstum im Umsatz und ein positives Bereinigtes EBIT für das Geschäftsjahr 2020.
Zugleich bestätigt der Vorstand die Mittelfristplanung für die USU-Gruppe, die ein durchschnittliches organisches Umsatzwachstum für die kommenden Jahre von 10% sowie den Ausbau der operativen Marge auf Basis des Bereinigten EBIT bis 2024 auf 13% - 15% beinhaltet.
Im Fokus der strategischen Planung stehen die drei etablierten Wachstumssäulen der USU-Gruppe: der Ausbau der Internationalisierung, die Entwicklung und Markteinführung neuer Produktinnovationen sowie anorganisches Wachstum durch Akquisitionen.
Chancen- und Risikobericht
Bezüglich der Chancen und Risiken der USU Software AG und des Gesamtkonzerns liegen keine Veränderungen gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2020 vor. Wir verweisen insofern auf den im Geschäftsbericht 2019 enthaltenen Chancen- und Risikobericht.
USU-Aktien (ISIN DE000A0BVU28).
Die Aktien der USU Software AG sind im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse unter der Wertpapier-Kenn-Nummer ("WKN") A0BVU2 bzw. der International Security Identification Number (Internationale Wertpapier-Kenn-Nummer, "ISIN") DE000A0BVU28 notiert und dort zum Handel im Regulierten Markt zugelassen.
Nach einer Seitwärtsbewegung zu Beginn des Jahres 2020 tendierten die Aktienmärkte im Zuge der einsetzenden Corona-Pandemie und der damit verbundenen Auswirkungen zum Ende des Berichtsquartal deutlich schwächer und verzeichneten überwiegend eine negative Performance. Zum Stichtag 31 März 2020 verblieb dabei auf Quartalssicht beim Deutschen Aktienindex (DAX) auf dem elektronischen Handelsplatz XETRA ein Kursverlust gegenüber dem Stichtag des Vorquartals von -25,0% auf 9.935,84 Punkte (31. Dezember 2019: 13.248,91 Punkte). Auch der Technology All Share-Index verbuchte im Vergleich zum Vergleichsstichtag des Vorquartals auf XETRA einen Kursrückgang von -12,1% auf 3.258,36,11 Punkte (31. Dezember 2019: 3.708,89 Punkte). Und auch die USU-Aktie sank im Zuge der einsetzenden Corona-Krise zum Ende des Auftaktquartals 2020 mit einer Quartals-Performance von -7,3% auf EUR 12,60 (31. Dezember 2018: EUR 15,805) deutlich unter das Kursniveau von Ende des Jahrs 2019.
Im Vergleich zum Stichtag des Vorjahres 31. März 2019 verblieb beim DAX ein Kursverlust von -13,8% (31. März 2019: 11.526.04 Punkte), während der Technology All Share-Index leicht um 1,4% (31. März 2019: 3.213,11 Punkte) zulegen konnte. Die USU-Aktie verzeichnete im gleichen Zeitraum eine negative Kursperformance von -13,7% (31. März 2019: EUR 14,60).
Möglingen, 26. Mai 2020
USU Software AG
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| Bernhard Oberschmidt | Dr. Benjamin Strehl |
| Vorstandsvorsitzender | Vorstand |
KONZERN-BILANZ (UNTESTIERT)
AKTIVA
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| 3-Monatsbericht | Jahresabschluss | |
|---|---|---|
| in TEUR | 31.03.2020 | 31.12.2019 |
| --- | --- | --- |
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 5.606 | 5.951 |
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 40.392 | 40.392 |
| Sachanlagen | 2.666 | 2.222 |
| Nutzungsrechte IFRS 16 | 8.688 | 8.533 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 826 | 835 |
| Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten | 247 | 309 |
| Aktive latente Steuern | 8.786 | 8.786 |
| Langfristige Vermögenswerte | 67.211 | 67.028 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 409 | 381 |
| Noch nicht abgerechnete unfertige Leistungen | 3.175 | 3.482 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 16.897 | 20.001 |
| Forderungen aus Ertragsteuern | 936 | 928 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 599 | 430 |
| Übrige Vermögenswerte | 395 | 435 |
| Aktive Rechnungsabgrenzungsposten | 1.791 | 1.362 |
| Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 17.561 | 10.413 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 41.763 | 37.432 |
| Aktiva, gesamt | 108.974 | 104.460 |
PASSIVA
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| 3-Monatsbericht | Jahresabschluss | |
|---|---|---|
| in TEUR | 31.03.2020 | 31.12.2019 |
| --- | --- | --- |
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 10.524 | 10.524 |
| Kapitalrücklage | 52.792 | 52.792 |
| Gewinnrücklage | -1.432 | -3.003 |
| Kumuliertes sonstiges Eigenkapital | -285 | -115 |
| Eigenkapital | 61.599 | 60.198 |
| Langfristige Schulden | ||
| Pensionsrückstellungen | 1.227 | 1.210 |
| Leasingverbindlichkeiten IFRS 16 | 5.904 | 5.510 |
| Passive Rechnungsabgrenzungsposten | 1.490 | 846 |
| Passive latente Steuern | 2.849 | 2.873 |
| Langfristige Schulden | 11.470 | 10.439 |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Ertragsteuerschulden | 283 | 287 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 105 | 105 |
| Leasingverbindlichkeiten IFRS 16 | 2.871 | 3.083 |
| Verbindlichkeiten aus dem Personal- und Sozialbereich | 6.539 | 7.408 |
| Sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 1.444 | 3.526 |
| Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen | 3.939 | 4.967 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 4.030 | 4.782 |
| Passive Rechnungsabgrenzungsposten | 16.694 | 9.665 |
| Kurzfristige Schulden | 35.905 | 33.823 |
| Passiva, gesamt | 108.974 | 104.460 |
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (UNTESTIERT)
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| GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG | Quartalsbericht | Quartalsbericht | 3-Monatsbericht | 3-Monatsbericht |
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | I / 2020 | I / 2019 | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 01.01.2020 31.03.2020 |
01.01.2019 31.03.2019 |
01.01.2020 31.03.2020 |
01.01.2019 31.03.2019 |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 26.210 | 21.975 | 26.210 | 21.975 |
| Herstellungskosten des Umsatzes | -12.680 | -10.981 | -12.680 | -10.981 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 13.530 | 10.994 | 13.530 | 10.994 |
| Vertriebs- und Marketingaufwendungen | -4.631 | -4.674 | -4.631 | -4.674 |
| Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | -3.548 | -2.865 | -3.548 | -2.865 |
| Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen | -3.984 | -3.800 | -3.984 | -3.800 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 473 | 255 | 473 | 255 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -92 | -93 | -92 | -93 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBIT) | 1.748 | -183 | 1.748 | -183 |
| Finanzerträge | 5 | 19 | 5 | 19 |
| Finanzaufwendungen | -21 | -19 | -21 | -19 |
| Gewinn vor Steuern (EBT) | 1.732 | -183 | 1.732 | -183 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -162 | -453 | -162 | -453 |
| Periodenüberschuss | 1.570 | -636 | 1.570 | -636 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) auf Basis des Ergebnisanteils der Aktionäre der USU Software AG: | ||||
| Unverwässert und verwässert | 0,15 | -0,06 | 0,15 | -0,06 |
| Gewichteter Durchschnitt ausstehender Aktien: | ||||
| Unverwässert und verwässert | 10.523.770 | 10.523.770 | 10.523.770 | 10.523.770 |
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG (UNTESTIERT)
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| GESAMTERGEBNISRECHNUNG | Quartalsbericht | Quartalsbericht | 3-Monatsbericht | 3-Monatsbericht |
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | I / 2020 | I / 2019 | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 01.01.2020 31.03.2020 |
01.01.2019 31.03.2019 |
01.01.2020 31.03.2020 |
01.01.2019 31.03.2019 |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Konzernergebnis | 1.570 | -636 | 1.570 | -636 |
| Posten, die nicht aufwands- oder ertragswirksam Umgegliedert werden können: |
||||
| Versicherungsmathematische Gewinne/ Verluste aus Pensionsrückstellungen |
0 | 0 | 0 | 0 |
| Latente Steuern auf Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste |
0 | 0 | 0 | 0 |
| Posten, die später aufwands- oder ertragswirksam Umgegliedert werden können: |
||||
| Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung | -169 | -66 | -169 | -66 |
| Übriges Konzernergebnis nach Steuern | -169 | -66 | -169 | -66 |
| Konzern-Gesamtergebnis | 1.401 | -702 | 1.401 | -702 |
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG (UNTESTIERT)
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| Konzern-Kapitalflussrechnung | 3-Monatsbericht | 3-Monatsbericht | |
|---|---|---|---|
| in TEUR | 01.01.2020 - 31.03.2020 | 01.01.2019 - 31.03.2019 | |
| --- | --- | --- | --- |
| CASH-FLOW AUS DER LAUFENDEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | |||
| Konzernjahresüberschuss | 1.570 | -636 | |
| +/- | Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens |
637 | 1.205 |
| +/- | Abschreibungen/Zuschreibungen auf Nutzungsrecht IFRS 16 Leasingverhältnisse |
679 | 0 |
| +/- | Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge | -120 | -39 |
| -/+ | Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind |
2.888 | 5.128 |
| +/- | Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind |
2.959 | 1.197 |
| -/+ | Zinsaufwendungen /Zinserträge | 16 | 0 |
| +/- | Ertragsteuererstattungen/Ertragsteuerzahlungen | -186 | -477 |
| -/+ | Gezahlte Zinsen/ erhaltene Zinsen | -12 | -1 |
| -/+ | Ertragssteueraufwand/-ertrag | 162 | 453 |
| CASH-FLOW AUS DER LAUFENDEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 8.593 | 7.630 | |
| CASH-FLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT: | |||
| - | Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte |
0 | -2 |
| + | Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens |
7 | 1 |
| - | Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen |
-750 | -318 |
| CASH-FLOW AUS DER INVESTITIONSTÄTIGKEIT: | -743 | -319 | |
| CASH-FLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT: | |||
| - | Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens |
0 | 0 |
| - | Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten |
-682 | -526 |
| CASH-FLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT: | -682 | -526 | |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds |
7.188 | 6.785 | |
| +/- | Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds |
-40 | 22 |
| + | Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 10.413 | 9.450 |
| FINANZMITTELFONDS AM ENDE DER PERIODE | 17.561 | 16.257 | |
| Finanzmittelfonds | |||
| Flüssige Mittel | 17.561 | 16.257 | |
| 17.561 | 16.275 |
KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL (UNTESTIERT)
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| Kumuliertes sonstiges Eigenkapital | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinn-Rücklage | Pensionspläne | Währungsumrechnung | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Anzahl | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2019 | 10.523.770 | 10.524 | 52.792 | -3.453 | -208 | 10 |
| Konzernergebnis | -636 | |||||
| Übriges Ergebnis nach Steuern | -66 | |||||
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | -636 | 0 | -66 |
| Dividendenzahlung | ||||||
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 31. März 2019 | 10.523.770 | 10.524 | 52.792 | -4.089 | -208 | -56 |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2020 | 10.523.770 | 10.524 | 52.792 | -3.003 | -116 | 1 |
| Konzernergebnis | 1.570 | |||||
| Übriges Ergebnis nach Steuern | -169 | |||||
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 1.570 | 0 | -169 |
| Dividendenzahlung | ||||||
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 31. März 2020 | 10.523.770 | 10.524 | 52.792 | -1.433 | -116 | -168 |
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| Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals | Eigenkapital |
| --- | --- |
| TEUR | |
| --- | --- |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2019 | 59.665 |
| Konzernergebnis | -636 |
| Übriges Ergebnis nach Steuern | -66 |
| Gesamtergebnis | -702 |
| Dividendenzahlung | 0 |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 31. März 2019 | 58.963 |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2020 | 60.198 |
| Konzernergebnis | 1.570 |
| Übriges Ergebnis nach Steuern | -169 |
| Gesamtergebnis | 1.401 |
| Dividendenzahlung | 0 |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 31. März 2020 | 61.599 |
VERKÜRZTER KONZERNANHANG FÜR DIE ERSTEN 3 MONATE 2020 (UNTESTIERT)
Grundsätze zur Rechnungslegung
Die USU Software AG ist eine Aktiengesellschaft nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaft hat ihren Sitz im Spitalhof, 71696 Möglingen, Deutschland, und ist beim Amtsgericht Stuttgart im Handelsregister, Abt. B, unter der Nummer 206442 eingetragen.
Dieser Zwischenabschluss der USU Software AG steht im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Der Zwischenabschluss wurde nach IAS 34 (Interim Financial Reporting) erstellt.
Es wurden grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie beim nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2019 abgeschlossene Geschäftsjahr angewandt. Der vorliegende ungeprüfte 3-Monatsbericht 2020 ist daher in Zusammenhang mit dem geprüften Konzernabschluss 2019 zu lesen.
Dieser Zwischenabschluss enthält alle notwendigen Abgrenzungen und gibt nach Auffassung des Managements ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wieder. Alle vorgenommenen Abgrenzungen entsprechen der üblichen Periodenabgrenzung.
Im Rahmen der Aufstellung des Zwischenabschlusses gemäß den IFRS müssen zu einem gewissen Grad Schätzungen und Beurteilungen vorgenommen werden, welche die bilanzierten Vermögenswerte und Schulden am Stichtag und die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen für die Berichtsperiode betreffen. Die sich tatsächlich einstellenden Beträge können von den Schätzungen abweichen.
Ertragsteuern werden in der Zwischenperiode auf der Grundlage der besten Schätzung des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragssteuersatzes erfasst, der für das Gesamtjahr erwartet wird. Dieser Steuersatz wird auf das Vorsteuerergebnis der konsolidierten Gesellschaften angewendet.
Aus dem Ergebnis der Zwischenperioden kann nicht notwendigerweise auf das Jahresergebnis geschlossen werden.
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
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| 01.01.-31.03.2020 | 1.1.-31.03.2019 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- |
| Beratung | 14.830 | 12.125 |
| Lizenzen / Produkte | 3.389 | 3.002 |
| Wartung / SaaS | 7.767 | 6.736 |
| Sonstiges | 224 | 112 |
| 26.210 | 21.975 |
Segmentberichterstattung
Nach IFRS 8 ist USU in den zwei Geschäftsfeldern "Produktgeschäft" und "Servicegeschäft" tätig, die im Wesentlichen die Risiken und die Eigenkapitalverzinsung des Konzerns beeinflussen. Die Aufgliederung verschiedener Kenngrößen nach den Geschäftsfeldern entsprechend IFRS 8 ist in der nachfolgenden Übersicht dargestellt:
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| Produktgeschäft | Servicegeschäft | Summe Segmente | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1.1.-31.3.20 | 1.1.-31.3.19 | 1.1.-31.3.20 | 1.1.-31.3.19 | 1.1.-31.3.20 | 1.1.-31.3.19 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 19.508 | 16.698 | 6.665 | 5.230 | 26.173 | 21.928 |
| EBITDA | 3.727 | 1.932 | 1.015 | 583 | 4.742 | 2.515 |
| EBIT | 2.875 | 1.159 | 686 | 277 | 3.561 | 1.436 |
| Finanzergebnis | - | - | - | - | - | - |
| Steuern | - | - | - | - | - | - |
| Konzernergebnis | 2.875 | 1.159 | 686 | 277 | 3.561 | 1.436 |
| Mitarbeiter zum Ende der Periode | 513 | 493 | 107 | 110 | 620 | 603 |
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| nicht zugeordnet | Konzern | |||
|---|---|---|---|---|
| 1.1.-31.3.20 | 1.1.-31.3.19 | 1.1.-31.3.20 | 1.1.-31.3.19 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 37 | 47 | 26.210 | 21.975 |
| EBITDA | -1.678 | -1.493 | 3.064 | 1.022 |
| EBIT | -1.813 | -1.619 | 1.748 | -183 |
| Finanzergebnis | -16 | 0 | -16 | 0 |
| Steuern | -162 | -453 | -162 | -453 |
| Konzernergebnis | -1.991 | -2.072 | 1.570 | -636 |
| Mitarbeiter zum Ende der Periode | 100 | 96 | 720 | 699 |
Außerhalb Deutschlands erzielte die USU-Gruppe in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2020 insgesamt 30,0% (Q1/2019: 24,6%) bzw. TEUR 7.867 (Q1/2019: TEUR 5.401) der konsolidierten Umsätze. Diese Angaben beziehen sich auf den Sitz des Kunden. Auf weitergehende Angaben der geographischen Daten wurde aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet.
Aktien der Organe der USU Software AG
Folgender Bestand an Aktien der USU Software AG von Organmitgliedern der Gesellschaft wurde zum 31. März 2020 festgestellt:
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| Bestandsmeldungen der Organe | Aktien | Aktien |
|---|---|---|
| 31.03.2020 | 31.03.2019 | |
| --- | --- | --- |
| Vorstand | ||
| Bernhard Oberschmidt | 162.518 | 156.518 |
| Dr. Benjamin Strehl | 0 | 0 |
| Aufsichtsrat | ||
| Udo Strehl* | 5.000 | 5.000 |
| Erwin Staudt | 100.000 | 100.000 |
| Gabriele Walker-Rudolf | 0 | 0 |
* Über die AUSUM GmbH werden Herrn Udo Strehl als Mehrheitsgesellschafter dieser Gesellschaft gemäß § 34 (1) Satz 1 Nr. 1 WpHG n.F. zusätzlich 5.347.013 (2019: 5.342.013) Stimmrechte an der USU Software AG zugerechnet.
Zusätzlich werden über die "Wissen ist Zukunft-Stiftung" Udo Strehl als Geschäftsführer dieser Stiftung 32.000 (2019: 32.000) Stimmrechte an der USU Software AG gemäß § 34 (1) S. 1 Nr. 1 WpHG n.F. zugerechnet.
Aktienoptionen und Wandelobligationen der USU Software AG werden von den Organmitgliedern nicht gehalten.
Möglingen, 26. Mai 2020
USU Software AG
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| Bernhard Oberschmidt | Dr. Benjamin Strehl |
| Vorstandsvorsitzender | Vorstand |
FINANZKALENDER 2020
26. Juni 2020
Virtuelle Jahreshauptversammlung
01. Juli 2020
Equity Forum - Frühjahrskonferenz, Le Méridien Hotel, Frankfurt am Main
31. August 2020
Veröffentlichung 6-Monatsbericht 2020
11.-13. September 2020
16. IR-Fahrt 2020, Rüttnauer Research,
16. November 2020
Veröffentlichung 9-Monatsbericht 2020
16.-18. November 2020
Investoren- und Analystenkonferenz im Rahmen der Veranstaltung Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt am Main