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USU Software AG — Interim / Quarterly Report 2019
Nov 21, 2019
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Interim / Quarterly Report
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USU Software AG
Möglingen
9-Monatsbericht 2019 der USU Software AG
USU AUF EINEN BLICK
Konzernkennzahlen
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| in TEUR, mit Ausnahme der Angaben zum Ergebnis pro Aktie sowie zur Mitarbeiterzahl | 2019 | 2018 |
|---|---|---|
| 01.01.-30.09.2019 | 01.01.-30.09.2018 | |
| --- | --- | --- |
| UMSATZERLÖSE | 68.713 | 64.278 |
| BEREINIGTES EBIT | 2.884 | 1.821 |
| BEREINIGTES KONZERNERGEBNIS | 2.367 | 908 |
| BEREINIGTES ERGEBNIS JE AKTIE (EUR) | 0,22 | 0,09 |
| EBITDA | 5.603 | 2.868 |
| EBIT | 1.848 | 749 |
| KONZERNERGEBNIS | 1.403 | 268 |
| ERGEBNIS JE AKTIE (EUR) | 0,13 | 0,03 |
| CASH-FLOW AUS DER BETRIEBLICHEN TÄTIGKEIT | 7.691 | 1.996 |
| MITARBEITER ZUM 30.9. | 702 | 703 |
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| 30.09.2019 | 31.12.2018 | |
|---|---|---|
| LIQUIDE MITTEL UND KAPITALANLAGEN | 10.102 | 9.450 |
| EIGENKAPITAL | 56.711 | 59.665 |
| BILANZSUMME | 97.046 | 95.144 |
| EIGENKAPITALQUOTE | 58,4% | 62,7% |
USU Software AG
Spitalhof
D-71696 Möglingen
Tel. +49.7141.4867-0
Fax +49.7141.4867-200
www.usu-software.de
Investor Relations
Falk Sorge & Dr. Thomas Gerick
Tel. +49.7141.4867-351 / 440
Fax +49.7141.4867-108
BRIEF AN DIE AKTIONÄRE
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, liebe Leserinnen und Leser,
die USU-Gruppe setzte im dritten Quartal 2019 ihre positive Entwicklung fort und konnte insbesondere die Profitabilität im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich verbessern. Wesentlicher Wachstumstreiber war der Ausbau der Lizenzerlöse, die sich im dritten Quartal 2019 um fast 44% erhöhten. Auch auf 9-Monatssicht stehen die Zeichen auf Wachstum. Der Konzern profitierte dabei von einem wieder anziehenden Auslandsgeschäft, besonders in den USA. Dagegen verlief das Servicegeschäft aufgrund von Auslastungslücken in Teilbereichen der Beratung verhalten.
Einer der Höhepunkte der letzten Wochen war der Gewinn eines strategischen Schlüsselprojekts für Künstliche Intelligenz. Hierbei handelt es sich um ein Leuchturm-Forschungsprojekt der Bundesregierung, das im Verbund mehrerer Kompetenzpartner großvolumig gefördert wird. Ziel ist es, innerhalb von 36 Monaten eine KI-basierte Serviceplattform für den deutschen Mittelstand zu entwickeln. USU bringt dabei umfassende Expertise ein, z.B. in den Bereichen Chatbots oder Maschinendatenanalyse. Ein zweites wichtiges Ereignis war die Einstufung von USU im Bereich "Enterprise Service Management" als globalen Leader - nach einer umfassenden Marktuntersuchung des führenden US-amerikanischen Analystenhauses Forrester. Damit ist USU der einzige kontinentaleuropäischer Hersteller in einem zentralen Zukunftsmarkt mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten. Denn der Trend ist ungebrochen, alle Service-Bereiche eines Unternehmens zu harmonisieren und die Prozesse durch eine übergreifende Gesamtlösung zu automatisieren.
Ungeachtet der positiven Geschäftsentwicklung im dritten Quartal und auf 9-Monatssicht insgesamt hat der Vorstand auf Basis der neuesten Hochrechnung für das Abschlussquartal Q4/2019 die Guidance für das Gesamtjahr 2019 angepasst. Mehrere potentielle Großkunden im In- und Ausland werden sich voraussichtlich für einen Software-as-a-service-Auftrag entscheiden, was dazu führen wird, dass ursprünglich geplante Software-Lizenzumsätze nicht in Q4/2019 realisiert werden können, sondern sich über die Laufzeit des SaaS-Vertrages verteilen. Dazu kommt eine verhaltene Entwicklung des französischen Marktes sowie eine schwächere Auslastung im produktunabhängigen Servicesegment. Details können Sie dem Ausblick dieses Quartalsberichts entnehmen. In Summe wird USU dabei auch im laufenden Jahr den Konzernumsatz und das Konzernergebnis deutlich ausbauen.
Ihr Bernhard Oberschmidt, Vorstandsvorsitzender der USU Software AG
KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT FÜR DIE ERSTEN NEUN MONATE 2019 (UNTESTIERT)
Grundlagen der USU Software AG und des Konzerns
Die USU Software AG, Möglingen, Deutschland, ist als Konzernmuttergesellschaft direkt oder indirekt an den folgenden operativ tätigen Gesellschaften beteiligt: Aspera GmbH, Aachen, Deutschland; Aspera Technologies Inc., Boston, USA; LeuTek GmbH, Leinfelden-Echterdingen, Deutschland; Omega Software GmbH, Obersulm, Deutschland; USU GmbH, Möglingen, Deutschland; USU Austria GmbH, Wien, Österreich; USU SAS, La Garenne Colombes, Frankreich; USU Software s.r.o., Brno, Tschechische Republik. Zudem bestehen Beteiligungen der USU Software AG an der Openshop Internet Software GmbH, Möglingen, Deutschland, der USU (Schweiz) AG i.L., Zug, Schweiz; und der USU Consulting GmbH i.L., Sursee, Schweiz, welche nicht mehr operativ tätig sind.

Die USU Software AG und ihre Tochtergesellschaften
Geschäftsmodell, Ziele, Strategien und Steuerungssystem
Die USU Software AG und ihre Tochtergesellschaften (im Folgenden auch "USU-Gruppe" oder "USU" genannt) entwickeln und vertreiben Softwarelösungen für wissensbasiertes Servicemanagement. USU ist der größte europäische Anbieter für IT- und Knowledge-Management-Software.
Der Kompetenzbereich IT Management unterstützt Unternehmen mit umfassenden ITIL®-konformen Lösungen für das strategische und operative IT- & Enterprise Servicemanagement. Kunden erhalten mit USU-Lösungen eine Gesamtsicht auf ihre IT-Prozesse sowie ihre IT-Infrastruktur und sind in der Lage, Services transparent zu planen, zu verrechnen, zu überwachen und aktiv zu steuern. Im Bereich Software-Lizenzmanagement gehört USU dabei zu den führenden Herstellern weltweit.
Mit intelligenten Lösungen und ihrer Expertise im Kompetenzfeld Digital Interaction treibt USU die Digitalisierung von Geschäftsprozessen voran. Als One-Stop-Shop berät, designed, entwickelt und liefert USU Lösungen entlang der gesamten Customer Journey, so genannte Customer-First-Lösungen. Bedient werden dabei alle Kommunikations-Kanäle und Kundenkontaktpunkte in Vertrieb, Marketing und Kundenservice. Das Portfolio in diesem Bereich wird durch Systemintegration, individuelle Anwendungen und Software für Industrial Big Data komplettiert.
Über 1.000 USU-Kunden aus allen Teilen der internationalen Wirtschaft schaffen mit USU-Lösungen Transparenz, sind agiler, sparen Kosten und senken ihre Risiken, beispielsweise Allianz, Baloise Group, BOSCH, BMW, Daimler, Deutsche Telekom, Evonik, Heidelberger Druckmaschinen, Jacobs Engineering, Jungheinrich, Poste Italiane, Texas Instruments, VW, W&W oder ZDF.
Die USU Software AG hat sich zum Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren beim Konzernumsatz jeweils über dem Durchschnitt des IT-Marktes zu wachsen und zugleich die Profitabilität weiter auszubauen. Im Vordergrund steht dabei, durch Innovationen und die Verbreiterung der internationalen Marktpräsenz organisch zu wachsen, wobei anorganisches Wachstum in Form von Akquisitionen und Unternehmensbeteiligungen ebenfalls Teil der Unternehmensstrategie ist.
Die wesentlichen Leistungsindikatoren für die USU Software AG sowie für den Konzern sind Umsatzerlöse und das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("Bereinigtes EBIT").
Da das Konzernergebnis der USU-Gruppe nach IFRS durch verschiedene Sondereffekte beeinflusst wurde und wird, welche eine Vergleichbarkeit der Ertragskraft von USU über die Geschäftsjahre hinweg erschweren, hat die Gesellschaft zu Informationszwecken zusätzlich ein Bereinigtes Konzernergebnis ermittelt. Dieses stellt das um die Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmensakquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte sowie zusätzlicher akquisitionsbedingter Sonderfaktoren bereinigte Konzernergebnis inklusive der damit verbundenen Steuereffekte dar. Auf Basis dieses Bereinigten Konzernergebnisses weist die USU Software AG unter Berücksichtigung der durchschnittlich im Umlauf befindlichen Stückaktien ferner ein Bereinigtes Ergebnis pro Aktie aus. Des Weiteren wird ein Bereinigtes EBIT, welches als maßgebliche Planungs- und Steuerungsgröße fungiert, ausgewiesen. Sowohl das Bereinigte Konzernergebnis und das Bereinigte EBIT als auch das Bereinigte Ergebnis pro Aktie stellen keine IFRS-bezogenen Kennzahlen dar.
Für das laufende Geschäftsjahr 2019 erwartet der Vorstand, unter Berücksichtigung der jüngsten operativen Entwicklungen, die konzernweiten Umsatzerlöse auf EUR 93 - 95 Mio. auszuweiten und zugleich das Bereinigte EBIT auf EUR 5 - 8 Mio. zu steigern. Die neue Mittelfristplanung geht nun von einem durchschnittlichen organischen Umsatzwachstum von 10% aus. Dabei soll sich die operative Marge auf Basis des Bereinigten EBIT mit Blick auf das weiter zunehmende SaaS-Geschäft in den nächsten 4 Jahren auf 13-15% erhöhen.
Da das USU-Geschäft einer Saisonalität unterliegt, so dass das zweite Halbjahr in der Regel deutlich höhere Softwareverkäufe aufweist, kann aus dem Ergebnis der Zwischenperioden nicht notwendigerweise auf das Jahresergebnis geschlossen werden.
Forschung und Entwicklung
Die USU-Gruppe investierte in den ersten 9 Monaten 2019 insgesamt TEUR 11.390 (Q1-Q3/2018: TEUR 10.853) bzw. 16,6 % (Q1-Q3/2018: 16,9%) des Konzernumsatzes in Forschung & Entwicklung (F&E). Damit liegen die Aufwände - wie in den letzten Jahren -deutlich über dem Branchendurchschnitt. Denn innovative Technologien und Produkte bilden eine zentrale Wachstumssäule der USU-Gruppe. Die Zahl der angestellten Mitarbeiter in diesem Bereich betrug zum 30. September 2019 in Summe 200 (30. September 2018: 194). Die F&E-Kosten der USU-Gruppe erfüllen im Regelfall nicht die Ansatzkriterien zur Aktivierung und werden insofern nicht aktiviert.
Im Mittelpunkt der F&E-Aktivitäten des Geschäftsbereichs Valuemation standen die fortgeschrittenen Entwicklungsarbeiten an der Version 5.2 der gleichnamigen Software. Signifikante Verbesserungen betreffen z.B. die Erweiterung des Shops oder neue Funktionalitäten beim Chargeback Manager. Des Weiteren konnte Valuemation Analytics zur übergreifenden Analyse, Überwachung und Steuerung sämtlicher IT-Prozesse in der Version 5 fertiggestellt werden. Aufgrund der ausgereiften Funktionalitäten und der umfassenden Unterstützung von Valuemation für das effiziente Erbringen von Enterprise Services zeichnete das US-amerikanische Analystenhaus Forrester USU als "globalen Leader" in diesem Wachstumsmarkt aus.
Die Monitoring-Experten von LeuTek führten die im Rahmen der USU-World vorgestellten neuen Module Reporting und Kartendarstellung fort. Im Fokus stand ferner ein umfassendes Monitoring von Cloud-Services: so erlaubt der ZIS-Cloud-Connector es, Private-, Public- und Hybrid-Clouds der jeweiligen Anbieter effektiv zu überwachen. Außerdem erfolgte die Umstellung des letzten Flash-basierten Moduls ZIS Service Level Monitor auf HTML5.
Auch bei den F&E-Aktivitäten der Tochtergesellschaft Aspera konzentrierte man sich auf das Thema Cloud: Zentral bei der neuen Version der Lizenzmanagement-Software SmartTrack ist u.a. ein neues Plattform-übergreifendes Cloud-Kostenreporting. Bei der Anwendung LicenseControl for SAP (LC4SAP) konnte ein gemeinsames Dashboard etabliert werden, das einen neuen, einheitlichen Einstiegspunkt für den Zugriff auf alle lizensierten Produkte bietet.
Die Entwicklungsarbeiten im Geschäftsbereich unymira betrafen insbesondere Innovationen im Bereich Chatbots (KnowledgeBot). Außerdem wurden für die neue Version von KnowledgeCenter die aktiven Eigenschaften von Dokumenten sowie die umfassende KI (Künstliche Intelligenz) -gestützte Suchfunktion deutlich erweitert. Letztere basiert auf der eigenen übergreifenden KI-Plattform, die auch für das Social Media-Management-Produkt Connect dafür verwendet wird, die Tonalität eingehender Anfragen besser klassifizieren zu können.
Entwicklungsarbeiten im Bereich Katana betreffen insbesondere die Anwendung KatanaFlow, die z.B. für so genannte Multiuser-Szenarien vorbereitet wurde, welche die bereichsübergreifende Zusammenarbeit ermöglichen. Dadurch können Anwender u.a. Resultate mathematischer Berechnungen und Programmcode mit wenigen Klicks teilen. Durch die Integration von Autoscaling in KatanaFlow ist es nun auch möglich, verwendete Cloud-Ressourcen dynamisch anzupassen.
Das USU-Forschungsteam erhielt im 3. Quartal den Zuschlag zur Umsetzung des größten Service-Projekts in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Mit dem Konzept zu "Service-Meister" konnte USU sich zusammen mit weiteren Netzwerkpartnern beim KI-Innovationswettbewerb des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchsetzen. Innerhalb von 36 Monaten soll ein KI-basiertes Ökosystem für den technischen Service realisiert werden. Diese Anlagen-, Abteilungen und Firmenübergreifende Serviceplattform soll vor allem den deutschen Mittelstand unterstützen, hochwertige und komplexe Dienstleistungen kosteneffizient, rasch und passgenau zu erbringen.
Wirtschaftsbericht
Gesamtwirtschaftliche Entwicklung
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war nach Informationen des Statistischen Bundesamtes ("destails")1 vom 14. November 2019 im dritten Quartal 2019 (preis-, saison-und kalenderbereinigt) um 0,1 % höher als im zweiten Quartal 2019. Nach aktuellen Berechnungen von destatis auf Basis neu verfügbarer statistischer Informationen ging das BIP im zweiten Quartal 2019 um 0,2 % zurück und damit um 0,1 Prozentpunkte stärker als zuletzt gemeldet. Positive Impulse kamen im 3. Quartal 2019 im Vorquartalsvergleich (preis-, saison-und kalenderbereinigt) nach vorläufigen Berechnungen vor allem vom Konsum: Die privaten Konsumausgaben waren höher als im 2. Quartal 2019, und auch der Staat steigerte seine Konsumausgaben. Während die Exporte gestiegen sind, blieben die Importe etwa auf dem Niveau des Vorquartals. Außerdem wurde mehr in Bauten investiert als im Vorquartal. Dagegen sind die Investitionen in Ausrüstungen im Vergleich zum Vorquartal gesunken.
Im Vorjahresvergleich stieg das preisbereinigte BIP um 1,0 %. Bereinigt um den Kalendereffekt ergibt sich ein Anstieg von 0,5 %, da im 3. Quartal 2019 ein Arbeitstag mehr zur Verfügung stand als ein Jahr zuvor.
Auch der Euroraum verzeichnete im dritten Quartal 2019 gemäß einer Schnellschätzung des statistischen Amtes der Europäischen Union (eurostat)2 einen positiven BIP-Zuwachs von 0,2% gegenüber dem Vorquartal. Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres Q3/2018 ist das saisonbereinigte BIP des Euroraumes im dritten Quartal 2019 um 1,1% gestiegen.
1 Vgl. destatis-Pressemitteilung 436 vom 14. November 2019, veröffentlicht unter
https://www.destatis.de
Branchenbezogene Entwicklung
Nach Untersuchungen des Branchenverbandes Informationswirtschaft, Telekomunikation und neue Medien e.V. ("BITKOM") 3 zeigt sich das Geschäftsklima in der Digitalbranche derzeit etwas schwächer, befindet sich jedoch weiterhin auf einem guten Niveau. Der Bitkom-ifo-Digitalindex erreicht im Oktober 19,2 Punkte, ein Rückgang von 2,8 Punkten im Vergleich zum Vormonat. Die aktuelle Geschäftslage wird weniger günstig bewertet (38,3 Punkte, -5,2) und hat sich damit ein gutes Stück von der historischen Bestmarke vom Oktober 2018 (52,9 Punkte) entfernt. Der Saldo der Geschäftserwartungen sinkt zum dritten Mal in Folge auf 1,6 Punkte (-0,8), verbleibt damit zwar im positiven Bereich, nähert sich jedoch erstmals seit 10 Jahren der Null-Linie.
Im Vergleich zur Gesamtwirtschaft bewegt sich die ITK-Branche weiterhin auf deutlich höherem Niveau. Das ifo Geschäftsklima Deutschland blieb im Oktober nahezu unverändert bei 6,8 Punkten (-0,1). Die aktuelle Geschäftslage wurde schwächer bewertet (22,8 Punkte, -1,8), während die Geschäftserwartungen etwas weniger negativ eingestuft wurden (-8,1 Punkte, +1,3).
Geschäftsentwicklung 3. Quartal 2019
Dank eines starken Software-Lizenzgeschäftes steigerte die USU Software AG im dritten Quartal 2019 den Konzernumsatz nach IFRS um 5,9% gegenüber dem positiven Vorjahresquartal auf TEUR 23.836 (Q2/2018: TEUR 22.504), was im Wesentlichen aus dem erfolgreichen Auslandsgeschäft herrührte. Dabei profitierte USU wie bereits im Vorquartal wieder von Großaufträgen in den USA und auch von Neuaufträgen in Europa. Demgemäß stiegen die außerhalb Deutschlands erzielten Auslandsumsätze im Berichtsquartal Q3/2019 überproportional um 12,6% gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres auf TEUR 6.338 (Q3/2018: TEUR 5.629). Entsprechend stieg der Auslandsanteil der Umsatzerlöse am Konzernumsatz von 25,0% im dritten Quartal 2018 auf 26,6% im Berichtsquartal.
Das Umsatzwachstum resultierte im Betrachtungszeitraum im Wesentlichen aus dem Verkauf von Softwarelizenzen. So erhöhten sich die Lizenzerlöse im dritten Quartal 2019 signifikant um 43,9% gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres auf nunmehr TEUR 4.126 (Q3/2018: TEUR 2.868).
Die Aufwandsbasis des USU-Konzerns erhöhte sich im Vorjahresvergleich moderat um 6,3% auf TEUR 22.304 (Q3/2018: TEUR 20.985). Dabei wirkte sich im Vorjahresvergleich u.a. aufwandssteigernd aus, dass im Berichtszeitraum die Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmensakquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte in Höhe vom TEUR 345 gemäß der internationalen Rechnungslegung (IFRS) auf die zugehörigen Funktionsaufwendungen verteilt wurden und zu einem entsprechenden Anstieg dieser Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr führten.
Im Zuge der überproportionalen Steigerung des magenstarken Software-Lizenzgeschäftes baute die USU-Gruppe die Profitabilität deutlich aus. So stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ("EBITDA") von TEUR 1.922 im 3. Quartal 2018 auf nunmehr TEUR 3.183 im Berichtsquartal Q3/2019, was einem Anstieg um 65,6% entspricht. Darin enthalten sind aber auch TEUR 628 aus der Anwendung der neuen IFRS 16 Vorschrift im Zusammenhang mit der Abbildung von Leasing- und Mietverträgen. Des Weiteren verbesserte USU das Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("EBIT") um 51,4% auf TEUR 1.849 (Q3/2018: TEUR 1.221). Das Konzernergebnis nach IFRS baute die USU-Gruppe im dritten Quartal 2019 im Vorjahresvergleich um 149,5% auf TEUR 2.360 (Q3/2018: TEUR 946) aus. Dies entspricht einem Ergebnis pro Aktie von EUR 0,22 (Q3/2018: EUR 0,09). Auch das um akquisitionsbedingte Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("Bereinigtes EBIT") steigerte USU im dritten Quartal 2019 deutlich gegenüber dem Vorjahr um 40,1% auf nunmehr TEUR 2.194 (Q3/2018: TEUR 1.566) aus, während USU das Bereinigte Konzernergebnis von TEUR 1.268 im Vorjahr auf jetzt TEUR 2.681 mehr als verdoppelte. Dies entspricht einem Bereinigten Ergebnis je Aktie von EUR 0,25 (Q3/2018: EUR 0,12).
2 Vgl. eurostat-Pressemitteilung 168/2019 vom 31. Oktober 2019, veröffentlicht unterhttp://ec.europa.eu/eurostat
3 Vgl. BITKOM-Artikel "Bitkom-ifo-Digitalindex" Oktober 2019, veröffentlicht unterhttp://www.bitkom.de
Geschäftsentwicklung für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2019
Umsatz- und Kostenentwicklung
Konzernumsatz
Auf Sicht der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2019 steigerte die USU Software AG den Konzernumsatz um 6,9% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 68.713 (Q1-Q3/2018: TEUR 64.278). Dabei profitierte USU auf 9-Monatssicht insbesondere vom weiter anziehenden Auslandsgeschäft, welches überproportional um 7,3% auf TEUR 19.134 (Q1-Q3/2018: TEUR 17.833) anstieg. Entsprechend erhöhte sich der Anteil des Auslandsgeschäftes am Konzernumsatz in den ersten neun Monaten 2019 leicht auf 27,8% (Q1-Q3/2018: 27,7%).
Maßgeblichster Treiber dieses Umsatzwachstums war insbesondere das Software-Lizenzgeschäft dank des erfolgreichen Vertragsabschlusses von aus dem Vorjahr ins aktuelle Geschäftsjahr verschobenen Projekten sowie zusätzlich gewonnener Kundenaufträge im In- und Ausland. Demgemäß baute USU in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2019 die Lizenzerlöse um 32,3% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 10.361 (Q1-Q3/2018: TEUR 7.829) aus. Zugleich erhöhte sich das Wartungs- und SaaS-Geschäft infolge eines starken SaaS-Geschäftes auf TEUR 21.048 (Q1-Q3/2018: TEUR 18.999). Dies entspricht einer Steigerung um 10,8% gegenüber dem Vorjahr. Dagegen blieb das Beratungsgeschäft infolge eines leicht schwächeren Servicegeschäftes auf 9-Monatssicht mit TEUR 36.518 (Q1-Q3/2018: TEUR 36.932) um insgesamt 1,1% unter dem Vergleichswert des Vorjahres.
Die sonstigen Erlöse, die im Wesentlichen Handelswarenumsätze mit fremdbezogener Hard- und Software beinhalten, beliefen sich auf insgesamt TEUR 786 (Q1-Q3/2018: TEUR 518).
Umsatz nach Geschäftsfeldern
Das Leistungsspektrum des Geschäftsfeldes "Produktgeschäft" umfasst sämtliche Aktivitäten rund um die USU-Produktpalette im Markt für IT Management-Lösungen, im Knowledge Management-Markt sowie dem aus dem Forschungsbereich hervorgegangenem Geschäftsbereich für Big Data Analytics, Katana. Das Geschäftsfeld "Servicegeschäft" beinhaltet Beratungsleistungen im Rahmen von IT-Projekten, individuelle Anwendungsentwicklung und digitale Strategie-Beratung, Service- und UX-Design sowie Webportale, Apps und Intranets.
Das Segment "Produktgeschäft" steuerte im in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2019 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 53.143 (Q1-Q3/2018: TEUR 47.562) zum Konzernumsatz bei, was einem Anstieg um 11,7% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser resultiert im Wesentlichen aus dem gestiegenen Lizenz- und SaaS-Geschäft. Im gleichen Zeitraum sank jedoch der beratungsbezogene Umsatz des Segments "Servicegeschäft" um 6,9% auf TEUR 15.408 (Q1-Q3/2018: TEUR 10.837), was unter anderem aus einer verhaltenen Auslastung in Teilbereichen der Beratung dieses Segments herrührt.
Die nicht den Segmenten zugeordneten Umsätze summierten sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2019 auf TEUR 162 (Q1-Q3/2018: TEUR 160).
Operative Kosten
Die operative Aufwandsbasis der USU-Gruppe erhöhte sich in den ersten drei Quartalen im Vorjahresvergleich um 7,4% auf TEUR 67.395 (Q1-Q3/2018: TEUR 62.735). Dabei wirkte sich neben höheren Personal- und Sachkosten auch aufwandssteigernd aus, dass im Berichtszeitraum die Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmensakquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte in Höhe von TEUR 1.036 gemäß der internationalen Rechnungslegung (IFRS) auf die zugehörigen Funktionsaufwendungen (davon Herstellungskosten des Umsatzes: TEUR 55, Marketing- und Vertriebsaufwendungen: TEUR 682, Forschung- und Entwicklungsaufwendungen: TEUR 292, Allgemeine Verwaltungsaufwendungen: TEUR 7) verteilt wurden und zu einem entsprechenden Anstieg dieser Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr führten.
Die Herstellungskosten des Umsatzes stiegen im Berichtszeitraum um 6,6% gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr TEUR 33.339 (Q1-Q3/2018: TEUR 31.288) an. Maßgeblich hierfür war neben den einbezogenen Abschreibungen im Wesentlichen der nachfragebedingte erhöhte Einsatz Freier Mitarbeiter und Partner in Kundenprojekten des Produktgeschäftes und die damit verbunden gestiegenen Honorare.
Die auf den Konzernumsatz bezogene Herstellkostenquote ging dagegen leicht von 48,7% im 9-Monatszeitraum 2018 auf nunmehr 48,5% zurück. Das Bruttoergebnis erhöhte sich entsprechend von TEUR 32.990 in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 auf nunmehr TEUR 35.374. Zugleich stieg die Bruttomarge gegenüber dem Vorjahr leicht auf 51,5% (Q1-Q3/2018: 51,3%).
Die Marketing- und Vertriebsaufwendungen erhöhten sich im Berichtszeitraum infolge der seit dem Vorjahr forcierten Auslandsaktivitäten und den neu einbezogenen Abschreibungen um 5,3% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 13.926 (Q1-Q3/2018: TEUR 13.224). Die umsatzbezogene Kostenquote für den Bereich Marketing und Vertrieb ging zugleich von 20,6% in den ersten neun Monaten 2018 auf 20,3% im 9-Monatszeitraum 2019 zurück.
Die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen stiegen im Berichtszeitraum vor allem infolge des notwendigen Personalausbaus sowie erhöhter Abschreibungen um 18,6% gegenüber dem 9-Monatsteitraum 2018 auf TEUR 8.740 (Q1-Q3/2018: TEUR 7.370). Bezogen auf den Konzernumsatz stieg die Verwaltungskostenquote im Betrachtungszeitraum auf 12,7% (Q1-Q3/2018: 11,5%).
Auch die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen stiegen im Zuge der Einbeziehung der Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmensakquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte in diesen Posten sowie des Personalausbaus im F&E-Bereich im Berichtszeitraum um 4,9 % gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 11.390 (Q1-Q3/2018: TEUR 10.853), Die auf den Konzernumsatz bezogene Aufwandsquote für Forschung und Entwicklung blieb zugleich mit 16,6% (Q1-Q3/2018: 16,9%) planmäßig unter dem Vergleichswert des Vorjahres. USU investiert stetig in die Neu- und Weiterentwicklung des eigenen Produktportfolios und arbeitet permanent an innovativen, marktbezogenen Softwarelösungen. Diesbezüglich sei auf den separaten Bericht Forschung und Entwicklung dieses Konzernlageberichts verwiesen. Auch mittelfristig plant USU, die F&E-Aufwendungen zwar absolut betrachtet auszubauen, relativ betrachtet jedoch die Aufwandsquote infolge überproportional steigender Umsatzerlöse leicht zu senken.
Die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen summierten sich in den ersten neun Monaten 2019 auf insgesamt TEUR 530 (Q1-Q3/2018: TEUR 268).
Ertragslage
Im Zuge der Ausweitung des margenstarken Software-Lizenzgeschäftes baute die USU-Gruppe im 9-Monatszeitraum 2019 die Profitabilität gegenüber dem Vorjahr signifikant aus. So steigerte USU das EBITDA im Vorjahresvergleich um 95,4% auf TEUR 5.603 (Q1-Q3/2018: TEUR 2.868). TEUR 1.696 dieser Steigerung resultieren auf 9-Monatssicht jedoch aus der initialen Anwendung der neuen IFRS 16 Vorschrift im Zusammenhang mit der Abbildung von Leasing- und Mietverträgen. Unter Einbeziehung der Abschreibungen von TEUR 3.755 (Q1-Q3/2018: TEUR 2.119) erzielte USU im gleichen Zeitraum ein EBIT von TEUR 1.848 (Q1-Q3/2018: TEUR 749). Dies entspricht einer operativen Ergebnissteigerung um 146,7% gegenüber dem Vorjahr.
Das Finanzergebnis summierte sich in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2019 auf TEUR 9 (Q1-Q3/2018: TEUR 72). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beliefen sich im Berichtszeitraum auf TEUR -454 (Q1-Q3/2018: TEUR -553), wobei nach der deutlichen Erhöhung des Steueraufwands im ersten Halbjahr 2019, der im Wesentlichen aus höheren Vorauszahlungen herrührte, aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages der Gesellschaft mit Ihrer Tochtergesellschaft USU GmbH, welcher im Rahmen der diesjährigen Hauptversammlung am 2. Juli 2019 beschlossen wurde der Steueraufwand auf 9-Monatssicht wieder erwartungsgemäß ausfiel.
Das Konzernergebnis verfünffachte sich im 9-Monatszeitraum 2019 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 1.403 (Q1-Q3/2018: TEUR 268), was einem Ergebnis pro Aktie von EUR 0,13 (Q1-Q2/2018: EUR 0,03) entspricht.
Bereinigtes Konzernergebnis
Die nachfolgende Tabelle zeigt, ausgehend vom EBIT, die Überleitungsrechnung zu den nicht IFRS-bezogenen Ergebnis-Kenngrößen Bereinigtes EBIT, Bereinigtes Konzernergebnis sowie Bereinigtes Ergebnis je Aktie. Diese stellen zu Informationszwecken die um akquisitionsbedingte Sondereffekte bereinigten Kennzahlen der USU-Gruppe dar. Das Bereinigte EBIT ist zugleich die zentrale Ergebnis-Kenngröße des USU-Konzerns.
Bereinigtes Konzernergebnis
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| in TEUR | 01.01.2019-30.09.2019 | 01.01.2018-30.09.2018 |
|---|---|---|
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 1.848 | 749 |
| Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmens- | ||
| akquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte | 1.036 | 1.062 |
| Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte | 0 | 0 |
| Akquisitionsbedingte Sonderfaktoren | 0 | 10 |
| - davon Beratungskosten unitB technology | 0 | 10 |
| Bereinigtes EBIT | 2.884 | 1.821 |
| Finanzerträge | 89 | 146 |
| (gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung) | ||
| Finanzaufwendungen | -80 | -74 |
| (gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung) | ||
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -454 | -553 |
| (gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung) | ||
| Steuereffekte bezogen auf Bereinigungen | -72 | -432 |
| - davon aus Abschreibungen | -72 | -80 |
| - davon aus latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge | 0 | -352 |
| Bereinigtes Konzernergebnis | 2.367 | 908 |
| Bereinigtes Ergebnis je Aktie (in EUR): | 0,22 | 0,09 |
| Gewichteter Durchschnitt ausstehender Aktien: | ||
| Unverwässert und verwässert | 10.523.770 | 10.523.770 |
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("Bereinigtes EBIT") stieg im Zuge der Ausweitung des margenstarken Softwaregeschäftes im 9-Monatszeitraum 2019 um 58,4% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 2.884 (Q1-Q3/2018: TEUR 1.821). Zugleich verbesserte USU das Bereinigte Konzernergebnis um 160,7% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf TEUR 2.367 (Q1-Q3/2018: TEUR 908). Das Bereinigte Ergebnis je Aktie verbesserte USU entsprechend auf EUR 0,22 (Q1-Q3/2018: EUR 0,09).
Vermögens- und Finanzlage
Auf der Aktivseite der Bilanz stiegen die langfristigen Vermögenswerte der USU-Gruppe zum 30. September 2019 im Zuge der initialen Berücksichtigung von IFRS 16 und der damit verbundenen Aktivierung der Nutzungsrechte auf TEUR 62.263 (31. Dezember 2018: TEUR 57.246). Die kurzfristigen Vermögenswerte sanken im gleichen Zeitraum von TEUR 37.898 zum 31. Dezember 2018 auf jetzt TEUR 34.783, was im Wesentlichen auf die planmäßige Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf TEUR 12.160 (31. Dezember 2018: TEUR 19.443) zurückzuführen ist, während sich die noch nicht abgerechneten unfertigen Leistungen zum 30. September 2019 auf TEUR 8.879 (31. Dezember 2018: TEUR 4.526) erhöhten und die Konzernliquidität (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zzgl. Wertpapiere) ungeachtet der zwischenzeitlichen Dividendenausschüttung von TEUR 4.209 an die USU-Aktionäre auf insgesamt TEUR 10.102 (31. Dezember 2018: TEUR 9.450) anstieg.
Auf der Passivseite der Bilanz sank das Eigenkapital der USU-Gruppe im Zuge der Dividendenausschüttung von TEUR 59.665 zum 31. Dezember 2018 auf TEUR 56.711 zum 30. September 2019. Zugleich stieg das Fremdkapital in Form der kurz- und langfristigen Schulden der USU-Gruppe zum 30. September 2019 auf TEUR 40.335 (31. Dezember 2018: TEUR 35.479). Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der initialen Berücksichtigung von IFRS 16 und des damit verbundenen erstmaligen Ausweises der Leasingverbindlichkeiten.
Bei einer Bilanzsumme von TEUR 97.046 (31. Dezember 2018: TEUR 95.144) belief sich die Eigenkapitalquote zum 30. September 2019 auf 58,4% (31. Dezember 2018: 62,7%). Damit ist die USU-Gruppe mit einer umfangreichen freien Liquidität und ohne Bankverbindlichkeiten weiterhin äußerst solide finanziert.
Cash-Flow und Investitionen
Zum 30. September 2019 verfügte die USU-Gruppe über flüssige Mittel von TEUR 10.102 (30. September 2018: TEUR 6.231). Im Vorjahresvergleich entspricht dies einem Anstieg um TEUR 3.871 bzw. 62,1%, der im Wesentlichen aus dem operativen Cash-Flow und der zwischenzeitlichen Veräußerung von Wertpapieren herrührt. Zudem steigerte USU die Konzernliquidität im Vergleich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2018, an dem USU über liquide Mittel von TEUR 9.450 verfügte, um TEUR 652 bzw. 6,9%.
Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von USU stieg im Vorjahresvergleich signifikant von TEUR 1.996 im 9-Monatszeitraum 2018 auf nunmehr TEUR 7.691. Verantwortlich hierfür sind neben der Ergebnisverbesserung insbesondere punktuelle Veränderungen des Working Capital.
Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit von TEUR -1.245 (Q1-Q3/2018: TEUR -769) beinhaltet im Wesentlichen die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte.
Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR -5.846 (Q1-Q3/2018: TEUR -4.209) resultiert aus der Dividendenzahlung an die USU-Aktionäre in Höhe von TEUR 4.209 (Q1-Q3/2018: TEUR 4.209) sowie der initialen Anwendung von IFRS 16 und den damit verbundenen Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.637 (Q1-Q3/2018: TEUR 0).
Auftragsbestand
Zum Ende des dritten Quartals 2019 summierte sich der konzernweite Auftragsbestand der USU-Gruppe auf TEUR 51.379 (30. September 2018: TEUR 45.433) und lag damit um 13,1% über dem Vergleichswert des Vorjahres.
Auch gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres 31. Dezember 2018 (31. Dezember 2018: TEUR 49.178) erzielte USU einen Anstieg des Auftragsbestandes von 4,5%.
Der stichtagsbezogene Auftragsbestand zum Ende des Quartals stellt aufgrund von verbindlichen Verträgen die bereits fixierten zukünftigen Umsätze der USU-Gruppe auf Sicht der kommenden 12 Monate dar. Diese beinhalten vorwiegend projektbezogene Aufträge sowie Wartungs- und SaaS-Verträge.
Mitarbeiter
Im Vergleich zum Vorjahr blieb die Belegschaft der USU-Gruppe zum 30. September 2019 mit 702 (30. September 2018: 703) Mitarbeitern nahezu unverändert. Nach Funktionsbereichen untergliedert beschäftigte USU zum Ende des dritten Quartals 2019 insgesamt 311 (30. September 2018: 322) Mitarbeiter im Bereich Beratung und Services, 200 (30. September 2018: 194) Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung, 94 (30. September 2018: 95) Mitarbeiter im Bereich Vertrieb und Marketing sowie 97 (30. September 2018: 92) Mitarbeiter in der Administration. Segmentbezogen waren 497 (30. September 2018: 498) Mitarbeiter im Geschäftsfeld "Produktgeschäft", 108 (30. September 2018: 113) Mitarbeiter im Geschäftsfeld "Servicegeschäft" sowie 97 (30. September 2018: 92) Mitarbeiter im Zentralbereich der USU-Gruppe tätig.
Nachtragsbericht
Für den Nachtragsbericht verweisen wir auf den Konzernanhang dieses 9-Monatsberichts 2019.
Prognose-, Chancen- und Risikobericht
Prognosebericht
Gesamtwirtschaft
Gemäß der neuesten Untersuchung der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose4 vom 2. Oktober 2019, an der die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute mitwirkten, hat sich die Konjunktur in Deutschland im laufenden Jahr 2019 weiter abgekühlt. So sei seit Einsetzen des Abschwungs zur Jahreswende 2017/18 inzwischen ein Großteil der zuvor recht deutlichen Überauslastung der Produktionskapazitäten abgebaut. Die Gründe für die konjunkturelle Abkühlung seien vor allem in der Industrie zu suchen. Dort sei die Produktion seit Mitte des Jahres 2018 rückläufig, da sich die Nachfrage insbesondere nach Investitionsgütern in wichtigen Absatzmärkten abgeschwächt habe. Allmählich strahle die Industrierezession aber auch auf die unternehmensnahen Dienstleister aus. Entsprechend erwarten die Institute für das Gesamtjahr 2019 nur noch einen BIP-Anstieg von 0,5% und damit 0,3% weniger als bei der letzten Gemeinschaftsdiagnose aus dem Frühjahr 2019. Für das kommende Jahr 2020 wird der Zuwachs von den Wirtschaftsforschungsinstituten ebenfalls schwächer eingeschätzt, nämlich auf 1,1% nach noch 1,8% im Frühjahr. Eine Konjunkturkrise mit einer ausgeprägten Unterauslastung der deutschen Wirtschaft sei trotz rückläufiger Wirtschaftsleistung im Sommerhalbjahr 2019 jedoch nicht zu erwarten, wenngleich die konjunkturellen Abwärtsrisiken derzeit hoch seien.
Die Konjunktur der Weltwirtschaft wird gemäß der Gemeinschaftsdiagnose aufwärtsgerichtet bleiben, jedoch mit einer verhaltenen Dynamik. So erwarten die Institute gemäß der aktuellen Prognose für dieses Jahr einen Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Produktion von nur noch 2,7%, nach 3,2% im Jahr 2018. Dabei wirken sich insbesondere die anhaltenden Handelsstreitigkeiten zwischen den USA auf der einen und China bzw. der Europäischen Union auf der anderen Seite und die damit verbundene hohe wirtschaftspolitische Unsicherheit negativ auf die Konjunktur aus Hinzu komme die Unsicherheit über den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. Für 2020 erwarten die Institute einen weltweiten BIP-Anstieg von 2,6%.
4 Vgl. Gemeinschaftsdiagnose #2-2019 Herbst 2019 vom 2. Oktober 2019, veröffentlicht unterwww.gemeinschaftsdiagnose.de
Branche
Die Digitalbranche trotzt dem allgemeinen Trend und kann auch 2019 ihre Umsätze deutlich steigern, allerdings ist der Ausblick auf 2020 etwas verhaltener. Das sind die zentralen Ergebnisse der aktuellen Auswertung von Marktdaten und Konjunkturumfragen durch den Digitalverband Bitkom5.
Nach Bitkom-Berechnungen steigen die Branchenumsätze im Jahr 2019 um 2,0 Prozent auf 170,3 Milliarden Euro. "Die zunehmende Digitalisierung von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft treibt das Wachstum in der Bitkom-Branche. Die Krise der exportorientierten Industriezweige schlägt sich bislang nicht auf die Unternehmen der IT und Telekommunikation durch", sagt Bitkom Präsident Achim Berg - und appelliert zugleich an Unternehmen und Verwaltungen: "Gerade wenn sich die konjunkturelle Lage eintrübt, müssen die Unternehmen ihre Prozesse und Geschäftsmodelle überprüfen. Sie müssen effizienter und damit wettbewerbsfähiger werden und auf die wachstumsstarken Digitalmärkte setzen. Jetzt die notwendigen Investitionen in die Digitalisierung zurückzustellen, wäre fatal. Jetzt muss es heißen: nicht reden, sondern machen. Und in aller Konsequenz und ohne Wenn und Aber digitalisieren."
Das Wachstum der Bitkom-Branche wird weiter maßgeblich durch die Informationstechnik bestimmt. Die Umsätze in diesem größten Teilmarkt steigen laut Bitkom-Prognose 2019 um 3,2 Prozent auf 93,6 Milliarden Euro. Software wächst am kräftigsten mit einem Plus von 6,3 Prozent auf 26,0 Milliarden Euro. Ebenfalls überdurchschnittlich wächst der Markt für IT-Dienstleistungen, inklusive Projektgeschäft und IT-Beratung, mit einer Steigerung um 2,4 Prozent auf 40,9 Milliarden Euro.
Auch im Jahr 2020 wird sich das Wachstum im Hightech-Gesamtmarkt nach Bitkom-Berechnungen fortsetzen. Allerdings fällt die Prognose mit einer Umsatzsteigerung von 1,6 Prozent auf 173,1 Milliarden Euro etwas schwächer als für dieses Jahr aus.
Für den weltweiten IT-Markt sagt das Marktforschungsunternehmen Gartner6 in seinem am 23. Oktober 2019 veröffentlichten IT Spending Forecast einen Anstieg der IT-Ausgaben in 2019 um 0,4% gegenüber dem Vorjahr auf 3.732 Mrd. Dollar voraus. Damit reduzierte Gartner die Prognose gegenüber der letzten Schätzung zwar nochmals leicht, betont aber, dass trotz der geopolitischen Unsicherheiten, die IT-Ausgaben im Jahr 2020 wieder deutlich steigen würden. Entsprechend prognostiziert Gartner für das Jahr 2020 einen Anstieg der weltweiten IT-Ausgaben um 3,7% gegenüber 2019 auf dann 3,872 Mrd. Dollar. Zentraler Wachstumstreiber wird sowohl im Jahr 2019, als auch 2020 das Segment Unternehmenssoftware mit Wachstumsraten von 8,8% bzw. 10,9% sein.
5 Vgl. BITKOM-Pressemitteilung vom 21. Juli 2019, veröffentlicht unterwww.bitkom.de
6 Vgl. Gartner-Pressemitteilung vom 10. Juli 2019, veröffentlicht unterwww.gartner.com
Ausblick
Für das laufende Schlussquartal erwartet der Vorstand, dass mehrere Risikofaktoren die Geschäftsentwicklung beeinflussen werden. So planen mehrere potentielle Großkunden im In- und Ausland statt eines Software-Lizenz-Vertrages einen Software-as-a-service- (SaaS-) Auftrag zu erteilen. Ursprünglich geplante Software-Lizenzumsätze können dadurch nicht direkt realisiert werden, sondern verteilen sich über die Laufzeit des SaaS-Vertrages. Dazu kommen die verhaltene Entwicklung des französischen Marktes sowie Auslastungslücken im Servicesegment. Dadurch passt der Vorstand die Guidance für den Konzernumsatz im Gesamtjahr 2019 auf EUR 93 - 95 Mio. an und die des Bereinigten EBIT auf nunmehr EUR 5 - 8 Mio.
In Summe wird USU damit auch im laufenden Jahr den Konzernumsatz und das Konzernergebnis deutlich ausbauen.
Des Weiteren wird auch die Mittelfristplanung für die USU-Gruppe angepasst: Aufgrund der jüngsten Entwicklungen geht der Vorstand nun von einem durchschnittlichen organischen Umsatzwachstum für die kommenden Jahre von 10% aus. Dabei soll sich die operative Marge auf Basis des Bereinigten EBIT mit Blick auf das weiter zunehmende SaaS-Geschäft in den nächsten 4 Jahren auf 13-15% erhöhen.
Chancen- und Risikobericht
Bezüglich der Chancen und Risiken der USU Software AG und des Gesamtkonzerns liegen keine Veränderungen gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2018 vor. Wir verweisen insofern auf den im Geschäftsbericht 2018 enthaltenen Chancen- und Risikobericht.
USU-Aktien (ISIN DE000A0BVU28).
Die Aktien der USU Software AG sind im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse unter der Wertpapier-Kenn-Nummer ("WKN") A0BVU2 bzw. der International Security Identification Number (Internationale Wertpapier-Kenn-Nummer, "ISIN") DE000A0BVU28 notiert und dort zum Handel im Regulierten Markt zugelassen.
Nach einem tendenziell positiven ersten Halbjahr haben die Aktienmärkte im Berichtsquartal eine vergleichsweise volatile Entwicklung vollzogen. Zum Stichtag 30. September 2019 verblieb dabei auf Quartalssicht beim Deutschen Aktienindex (DAX) auf dem elektronischen Handelsplatz XETRA ein leichter Kursgewinn gegenüber dem Stichtag des Vorquartals von 0,2% auf 12.428,08 Punkte (30. Juni 2019: 12.398,80 Punkte), während der Technology All Share-Index im Vergleich zum Vergleichsstichtag des Vorquartals auf XETRA einen Kursverlust von -1,7% auf 3.314,16 Punkte (30. Juni 2019: 3.370,08 Punkte) verzeichnete. Die USU-Aktie vollzog demgegenüber im Berichtsquartal mit einem Kurszuwachs von 18,1% auf EUR 18,9 (30. Juni 2019: EUR 16,00) auf XETRA eine wesentlich bessere Kursperformance als die Vergleichsindizes.
Im Vergleich zum Stichtag 31. Dezember 2018 verblieb beim DAX (31. Dezember 2018: 10.558,96 Punkte) auf XETRA ein Kursgewinn von 17,7%, während der Technology All Share-Index (31. Dezember 2018: 2.802,48 Punkte) im gleichen Zeitraum einen Kurszuwachs von 18,3% erzielte. Auch die USU-Aktie (31. Dezember 2018: EUR 15,75) verzeichnete in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres infolge der positiven Kursperformance des Berichtsquartals Q3/2019 eine deutliche Kurssteigerung von 20,0%.
Möglingen, 21. November 2019
USU Software AG
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| Bernhard Oberschmidt | Bernhard Böhler | Dr. Benjamin Strehl |
| Vorstandsvorsitzender | Vorstand | Vorstand |
AKTIVA
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| 9-Monatsbericht | Jahresabschluss | |
|---|---|---|
| in TEUR | 30.09.2019 | 31.12.2018 |
| --- | --- | --- |
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 5.986 | 6.903 |
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 41.183 | 41.183 |
| Sachanlagen | 2.288 | 2.157 |
| Nutzungsrechte IFRS 16 | 5.783 | 0 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 818 | 773 |
| Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten | 265 | 290 |
| Aktive latente Steuern | 5.940 | 5.940 |
| Langfristige Vermögenswerte | 62.263 | 57.246 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 628 | 466 |
| Noch nicht abgerechnete unfertige Leistungen | 8.879 | 4.526 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 12.160 | 19.443 |
| Forderungen aus Ertragsteuern | 933 | 943 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 443 | 1.033 |
| Übrige Vermögenswerte | 433 | 881 |
| Aktive Rechnungsabgrenzungsposten | 1.205 | 1.156 |
| Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 10.102 | 9.450 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 34,783 | 37.898 |
| Aktiva, gesamt | 97.046 | 95.144 |
PASSIVA
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| 9 Monatsbericht | Jahresabschluss | |
|---|---|---|
| in TEUR | 30.09.2019 | 31.12.2018 |
| --- | --- | --- |
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 10.524 | 10.524 |
| Kapitalrücklage | 52.792 | 52.792 |
| Gewinnrücklage | -6.259 | -3.453 |
| Kumuliertes sonstiges Eigenkapital | -346 | -198 |
| Eigenkapital | 56.711 | 59.665 |
| Langfristige Schulden | ||
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 250 | 250 |
| Pensionsrückstellungen | 2.976 | 2.311 |
| Leasingverbindlichkeiten IFRS 16 | 3.137 | 0 |
| Passive Rechnungsabgrenzungsposten | 1.098 | 1.015 |
| Passive latente Steuern | 2.102 | 2.174 |
| Langfristige Schulden | 9.563 | 5.750 |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Ertragsteuerschulden | 269 | 616 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 116 | 855 |
| Leasingverbindlichkeiten IFRS 16 | 2.705 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus dem Personal- und Sozialbereich | 6.334 | 7.589 |
| Sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 1.468 | 3.389 |
| Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen | 6.742 | 6.563 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.438 | 3.689 |
| Passive Rechnungsabgrenzungsposten | 9.700 | 7.028 |
| Kurzfristige Schulden | 30.772 | 29.729 |
| Passiva, gesamt | 97.046 | 95.144 |
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (UNTESTIERT)
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
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| Quartalsbericht | Quartalsbericht | 9-Monatsbericht | 9-Monatsbericht | |
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | III / 2019 | III / 2018 | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 01.07.2019 30.09.2019 | 01.07.2018 30.09.2018 | 01.01.2019 30.09.2019 | 01.01.2018 30.09.2018 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 23.836 | 22.504 | 68.713 | 64.278 |
| Herstellungskosten des Umsatzes | -11.212 | -10.618 | -33.339 | -31.288 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 12.624 | 11.886 | 35.374 | 32.990 |
| Vertriebs- und Marketingaufwendungen | -4.406 | -4.368 | -13.926 | -13.224 |
| Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | -2.987 | -2.453 | -8.740 | -7.370 |
| Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen | -3.699 | -3.546 | -11.390 | -10.853 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 282 | 191 | 818 | 816 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 35 | -144 | -288 | -548 |
| Abschreibungen auf im Rahmen von | ||||
| Unternehmensakquisitionen aktivierte | ||||
| immaterielle Vermögenswerte | 0 | -345 | 0 | -1.062 |
| Ergebnis der gewöhnlichen | ||||
| Geschäftstätigkeit (EBIT) | 1.849 | 1.221 | 1.848 | 749 |
| Finanzerträge | 86 | 25 | 89 | 146 |
| Finanzaufwendungen | -30 | -11 | -80 | -74 |
| Gewinn vor Steuern (EBT) | 1.905 | 1.235 | 1.857 | 821 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 455 | -289 | -454 | -553 |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag | 2.360 | 946 | 1.403 | 268 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) auf Basis des Ergebnisanteils der Aktionäre der USU Software AG: | ||||
| Unverwässert und verwässert | 0,22 | 0,09 | 0,13 | 0,03 |
| Gewichteter Durchschnitt ausstehender Aktien: | ||||
| Unverwässert und verwässert | 10.523.770 | 10.523.770 | 10.523.770 | 10.523.770 |
KORZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG (UNTESTIERT)
GESAMTERGEBNISRECHNUNG
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| Quartalsbericht | Quartalsbericht | 9-Monatsbericht | 9-Monatsbericht | |
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | III / 2019 | III / 2018 | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 01.07.2019 30.09.2019 | 01.07.2018 30.09.2018 | 01.01.2019 30.09.2019 | 01.01.2018 30.09.2018 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Konzernergebnis | 2.360 | 946 | 1.403 | 268 |
| Posten, die nicht aufwands- oder ertragswirksam umgegliedert werden können: | ||||
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste aus Pensionsrückstellungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Latente Steuern auf versicherungsmathematische Gewinne/Verluste | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Posten, die später aufwands- oder ertragswirksam umgegliedert werden können: | ||||
| Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung | -176 | -21 | -148 | -88 |
| Sonstiges Ergebnis | -176 | -21 | -148 | -88 |
| Konzern-Gesamtergebnis | 2.184 | 925 | 1.255 | 180 |
KONZERN-KAPITALHFLUSSRECHNUNG (UNTESTIERT)
KONZERN-KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG
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| 9-Monatsbericht | 9-Monatsbericht | ||
|---|---|---|---|
| 01.01.2019- 30.09.2019 | 01.01.2018- 30.09.2018 | ||
| --- | --- | --- | --- |
| CASH-FLOW AUS DER LAUFENDEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | |||
| Konzernjahresüberschuss | 1.403 | 268 | |
| +/- | Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 3.755 | 2.119 |
| +/- | Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge | 2.997 | 1.918 |
| +/- | Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und | ||
| Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder | |||
| Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 2.997 | 1.918 | |
| +/- | Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und | ||
| Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder | |||
| Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 183 | -4.238 | |
| +/- | Zinsaufwendungen /Zinserträge | -9 | -72 |
| +/- | Ertragsteuererstattungen / Ertragsteuerzahlungen | -873 | -2.052 |
| +/- | Gezahlte Zinsen/ erhaltene Zinsen | -21 | 15 |
| +/- | Ertragssteueraufwand/-ertrag | 454 | 553 |
| CASH-FLOW AUS DER LAUFENDEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 7.691 | -1.570 | |
| CASH-FLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT: | |||
| - | Erwerb von Tochterunternehmen, abzüglich erhaltener Zahlungsmittel | 0 | 0 |
| - | Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | -227 | -45 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 35 | 2 | |
| - | -Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -1.053 | -726 |
| + | Einzahlungen aus Positionen, die nicht der betrieblichen Tätigkeit oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 0 | 0 |
| CASH-FLOW AUS DER INVESTITIONSTÄTIGKEIT: | -1.245 | -769 | |
| CASH-FLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT: | |||
| - | Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens | -4.209 | -4.209 |
| - | Tilgung von Kaufpreisverbindlichkeiten im Zusammenhang | 0 | 0 |
| mit dem Erwerb von Tochterunternehmen | |||
| Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten | -1.637 | 0 | |
| CASH-FLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT: | -5.846 | -4.209 | |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds | 600 | -6.548 | |
| +/- | Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 52 | 64 |
| + | VERÄNDERUNG DER FLÜSSIGEN MITTEL UND KURZFRISTIGEN KAPITALANLAGEN | 652 | -6.484 |
| FLÜSSIGE MITTEL UND KURZFRISTIGE KAPITALANLAGEN - BEGINN DER PERIODE | 9.450 | 12.715 | |
| FLÜSSIGE MITTEL UND KURZFRISTIGE KAPITALANLAGEN - ENDE DER PERIODE | 10.102 | 6.231 |
KONZERN-EIGEN KAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG (ENTESTIERT)
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals
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| Kumuliertes Eigenkapital sonstiges | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinn-Rücklage | Pensionspläne | Währungsumrechnung | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Anzahl | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2018 | 10.523.770 | 10.524 | 52.792 | -205 | -228 | 123 |
| Konzernergebnis | 268 | |||||
| Übriges Ergebnis nach Steuern | -88 | |||||
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 268 | 0 | -88 |
| Dividendenzahlung | -4.209 | |||||
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 30. September 2018 | 10.523.770 | 10.524 | 52.792 | -4.146 | -228 | 35 |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2019 | 10.523.770 | 10.524 | 52.792 | -3.453 | -208 | 10 |
| Konzernergebnis | 1.403 | |||||
| Übriges Ergebnis nach Steuern | -148 | |||||
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 1.403 | 0 | -148 |
| Dividendenzahlung | -4.209 | |||||
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 30. September 2019 | 10.523.770 | 10.524 | 52.792 | -6.259 | -208 | -138 |
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| Eigenkapital | |
|---|---|
| TEUR | |
| --- | --- |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2018 | 63.006 |
| Konzernergebnis | 268 |
| Übriges Ergebnis nach Steuern | -88 |
| Gesamtergebnis | 180 |
| Dividendenzahlung | -4.209 |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 30. September 2018 | 58.977 |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2019 | 59.665 |
| Konzernergebnis | 1.403 |
| Übriges Ergebnis nach Steuern | -148 |
| Gesamtergebnis | 1.255 |
| Dividendenzahlung | -4.209 |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 30. September 2019 | 56.711 |
VERKÜRZTER KONZERANHANG FÜR DIE ERSTEN 9 MONATE 2019 (UNTESTIERT)
Grundsätze zur Rechnungslegung
Die USU Software AG ist eine Aktiengesellschaft nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaft hat ihren Sitz im Spitalhof, 71696 Möglingen, Deutschland, und ist beim Amtsgericht Stuttgart im Handelsregister, Abt. B, unter der Nummer 206442 eingetragen.
Dieser Zwischenabschluss der USU Software AG steht im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Der Zwischenabschluss wurde nach IAS 34 (Interim Financial Reporting) erstellt.
Es wurden grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie beim nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2018 abgeschlossene Geschäftsjahr angewandt. Der vorliegende ungeprüfte 9-Monatsbericht 2019 ist daher in Zusammenhang mit dem geprüften Konzernabschluss 2018 zu lesen.
Dieser Zwischenabschluss enthält alle notwendigen Abgrenzungen und gibt nach Auffassung des Managements ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wieder. Alle vorgenommenen Abgrenzungen entsprechen der üblichen Periodenabgrenzung.
Im Rahmen der Aufstellung des Zwischenabschlusses gemäß den IFRS müssen zu einem gewissen Grad Schätzungen und Beurteilungen vorgenommen werden, welche die bilanzierten Vermögenswerte und Schulden am Stichtag und die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen für die Berichtsperiode betreffen. Die sich tatsächlich einstellenden Beträge können von den Schätzungen abweichen.
Ertragsteuern werden in der Zwischenperiode auf der Grundlage der besten Schätzung des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragssteuersatzes erfasst, der für das Gesamtjahr erwartet wird. Dieser Steuersatz wird auf das Vorsteuerergebnis der konsolidierten Gesellschaften angewendet.
Aus dem Ergebnis der Zwischenperioden kann nicht notwendigerweise auf das Jahresergebnis geschlossen werden.
Erstmalig angewandte Rechnungslegungsvorschriften
IFRS 16 "Leasingverhältnisse" regelt die Bilanzierung von Leasingverhältnissen und ersetzt den Vorgängerstandard IAS 17. Nach IFRS 16 besteht eine grundsätzliche Bilanzierungspflicht von Rechten und Pflichten aus Leasingverhältnissen beim Leasingnehmer. Hieraus folgt, dass zukünftig Leasingnehmer das Nutzungsrecht aus einem Leasinggegenstand sowie eine korrespondierende Leasingverbindlichkeit bilanzieren.
Bei den Leasingverhältnissen der USU-Gruppe handelt es sich um Leasingverträge (im Wesentlichen PKW-Leasing), Mietverträge (für genutzte Gebäude) und Softwarelizenznutzungsverträge (vorwiegend Cloud-Software).
Zum 1. Januar 2019 hat die USU Software AG im Zuge der Übernahme der neuen Regelungen von IFRS 16 ihre Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geändert. Entsprechend der von USU gewählten modifiziert retrospektiven Übergangsmethode gemäß IFRS 16 erfolgt keine Anpassung der Vorperioden. Demzufolge werden im Jahr 2019 die Veränderungen von EBIT, Vermögenswerten und Schulden im Jahresvergleich von den neuen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beeinflusst.
Die Erstanwendung von IFRS 16 führt im 9-Monatszeitraum 2019 zu folgenden Übergangsauswirkungen aus der Änderung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden:
Infolge der Aktivierung von Nutzungsrechten erhöhte sich das Anlagevermögen um TEUR 5.783. Zugleich erhöhten sich die Verbindlichkeiten aufgrund der Aktivierung von Leasingverbindlichkeiten um TEUR 5.842 (davon langfristig: TEUR 3.137; davon kurzfristig: TEUR 2.705).
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten sind aufgrund der Ausbuchung von abgegrenzten Mieten um TEUR 0 niedriger.
In der Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung von USU wurden Abschreibungsaufwendungen für Nutzungsrechte in Höhe von TEUR 1.696 und Zinsaufwendungen für die Leasingverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 17 erfasst.
In der Konzern-Kapitalflussrechnung von USU erhöhte sich der operative Cash Flow um TEUR 1.637, während sich der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit um TEUR 1.637 verringerte.
Im Berichtsjahr hat der Vorstand mit der AUSUM GmbH einen Mietvertrag für einen neu zu errichtenden "USU Campus" zur Erweiterung der Mietflächen an der USU-Firmenzentrale in Möglingen geschlossen, der voraussichtlich zu Beginn des dritten Quartals 2020 fertiggestellt und ab diesem Zeitpunkt von der USU Software AG angemietet wird. Der Mietvertrag wurde zunächst für 15 Jahre abgeschlossen. Der Mietpreis beläuft sich auf monatlich TEUR 29. Ab dem Zeitpunkt der Wirksamkeit des Mietvertrages durch Nutzung der Mietflächen ist dieser entsprechend gemäß IFRS 16 zu berücksichtigen und zu bilanzieren.
Finanzinstrumente
In der nachfolgenden Tabelle sind die Buch- und beizulegenden Zeitwerte (Fair Value) der Finanzinstrumente des Konzerns dargestellt:
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| in TEUR | IFRS 9 Kategorie bzw. IFRS | 30.09.2019 | 31.12.2018 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 7-Klasse | Buchwert | Fair Value | Buchwert | Fair Value | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Noch nicht abgerechnete Leistungen | IFRS 15 | 8.879 | 8.879 | 4.526 | 4.526 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | Fortgef. AK1) | 12.160 | 12.160 | 19.443 | 19.443 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | Fortgef. AK | 443 | 443 | 1.033 | 1.033 |
| Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | Fortgef. AK | 10.102 | 10.102 | 9.450 | 9.450 |
| 31.584 | 31.584 | 34.452 | 34.452 |
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| in TEUR | IFRS 9 Kategorie bzw. IFRS | 30.09.2019 | 31.12.2018 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 7-Klasse | Buchwert | Fair Value | Buchwert | Fair Value | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzverbindlichkeiten | Fortgef. AK | 366 | 366 | 1.105 | 1.105 |
| Leasingverbindlichkeiten IFRS 16 | Fortgef. AK | 5.842 | 5.842 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | Fortgef. AK | 3.438 | 3.438 | 3.689 | 3.689 |
| Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen | Fortgef. AK | 6.742 | 6.742 | 6.563 | 6.563 |
| 16.388 | 16.388 | 11.357 | 11.357 |
1) Fortgef. AK: fortgeführte Anschaffungskosten
Gemäß IFRS 13 ist der Fair Value als Preis definiert, den man im Zuge eines geordneten Geschäftsvorfalls unter Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag beim Verkauf eines Vermögenswerts erhalten würde oder bei Übertragung einer Schuld zu zahlen hätte. Dabei ist eine Fair Value-Hierarchie mit drei Bewertungsstufen zu unterscheiden, welche sich danach richten, ob der Fair Value von Finanzinstrumenten auf Grundlage von veröffentlichen Marktpreisen (Stufe 1), auf Basis von Ableitungen aus veröffentlichten Marktpreisen (Stufe 2) oder nicht beobachtbaren Parametern (Stufe 3) ermittelt worden ist. Die USU Software AG verfügt derzeit über keine Finanzinstrumente der Stufen 2 oder 3.
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse nach Lieferungen und Leistungen setzen sich wie folgt zusammen:
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| 01.01.-30.09.2019 | 1.1.-30.09.2018 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- |
| Beratung | 36.518 | 36.932 |
| Lizenzen / Produkte | 10.361 | 7.829 |
| Wartung / SaaS | 21.048 | 18.999 |
| Sonstiges | 786 | 518 |
| 68.713 | 64.278 |
Segmentberichterstattung
Nach IFRS 8 ist USU in den zwei Geschäftsfeldern "Produktgeschäft" und "Servicegeschäft" tätig, die im Wesentlichen die Risiken und die Eigenkapitalverzinsung des Konzerns beeinflussen. Die Aufgliederung verschiedener Kenngrößen nach den Geschäftsfeldern entsprechend IFRS 8 ist in der nachfolgenden Übersicht dargestellt:
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| Produktgeschäft | Servicegeschäft | Sunme Segmente | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1.1.-30.9.19 | 1.1.-30.9.18 | 1.1.-30.9.19 | 1.1.-30.9.18 | 1.1.-30.9.19 | 1.1.-30.9.18 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 53.143 | 47.562 | 15.408 | 16.556 | 68.551 | 64.118 |
| EBITDA | 8.606 | 4.967 | 1.772 | 2.473 | 10.378 | 7.440 |
| EBIT | 6.195 | 3.436 | 800 | 1.996 | 6.995 | 5.432 |
| Finanzergebnis | - | - | - | - | - | - |
| Steuern | -1.013 | - | -140 | - | -1.153 | - |
| Konzernergebnis | 5.182 | 3.436 | 660 | 1.996 | 5.842 | 5.432 |
| Mitarbeiter zum Ende der Periode | 497 | 498 | 108 | 113 | 605 | 611 |
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| nicht zugeordnet | Konzern | |||
|---|---|---|---|---|
| 1.1.-30.9.19 | 1.1.-30.9.18 | 1.1.-30.9.19 | 1.1.-30.9.18 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 162 | 160 | 68.713 | 64.278 |
| EBITDA | -4.775 | -4.572 | 5.603 | 2.868 |
| EBIT | -5.147 | -4.683 | 1.848 | 749 |
| Finanzergebnis | 9 | 72 | 9 | 72 |
| Steuern | 699 | -553 | -454 | -553 |
| Konzernergebnis | -4.239 | -5.164 | 1.603 | 268 |
| Mitarbeiter zum Ende der Periode | 97 | 92 | 702 | 703 |
Außerhalb Deutschlands erzielte die USU-Gruppe in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2019 insgesamt 27,8% (Q1-Q3/2018: 27,7%) bzw. TEUR 19.134 (Q1-Q3/2018: TEUR 17.833) der konsolidierten Umsätze. Diese Angaben beziehen sich auf den Sitz des Kunden. Demgegenüber wurden weniger als 10% der konsolidierten Vermögenswerte außerhalb Deutschlands geführt. Gleichzeitig beliefen sich die außerhalb Deutschlands getätigten Investitionen auf weniger als 10% der konsolidierten Gesamtinvestitionen. Auf weitergehende Angaben der geographischen Daten wurde daher aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet.
Nachtragsbericht
Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag 30. September 2019 vor, die eine wesentliche Auswirkung auf den Geschäftsverlauf der USU-Gruppe hatten. Insofern ergaben sich keine wesentlichen Änderungen bezüglich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Aktien der Organe der USU Software AG
Folgender Bestand an Aktien der USU Software AG von Organmitgliedern der Gesellschaft wurde zum 30. September 2019 festgestellt:
Bestandsmeldungen der Organe
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| Aktien | Aktien | |
|---|---|---|
| 30.09.2019 | 30.09.2018 | |
| --- | --- | --- |
| Vorstand | ||
| Bernhard Oberschmidt | 162.518 | 156.518 |
| Bernhard Böhler | 167.572 | 167.572 |
| Dr. Benjamin Strehl | 0 | 0 |
| Aufsichtsrat | ||
| Udo Strehl* | 5.000 | 5.000 |
| Erwin Staudt | 100.000 | 100.000 |
| Gabriele Walker-Rudolf | 0 | - |
* Über die AUSUM GmbH werden Herrn Udo Strehl als Mehrheitsgesellschafter dieser Gesellschaft gemäß § 34 (1) Satz 1 Nr. 1 WpHG n.F. zusätzlich 5.347.013 (2018: 5.338.044) Stimmrechte an der USU Software AG zugerechnet.Zusätzlich werden über die "Wissen ist Zukunft-Stiftung" Udo Strehl als Geschäftsführer dieser Stiftung 32.000 (2018: 532.000) Stimmrechte an der USU Software AG gemäß § 34 (1) S. 1 Nr. 1 WpHG n.F. zugerechnet.
Am 03. Januar 2019 hat die AUSUM GmbH, deren Mehrheitsgesellschafter der Aufsichtsratsvorsitzende der USU Software AG, Udo Strehl ist, insgesamt 1.999 Aktien der USU Software AG über die Börse Stuttgart gekauft und diese Wertpapiergeschäfte nachfolgend der USU Software AG mitgeteilt. Zudem hat die AUSUM GmbH am 29. März 2019 insgesamt 1.035 Aktien der USU Software AG über die Börse Stuttgart gekauft und am 1. April weitere 1.465 USU-Aktien, ebenfalls über die Börse Stuttgart, und hat sämtliche Wertpapiergeschäfte nachfolgend der USU Software AG mitgeteilt.
Des Weiteren hat die AUSUM GmbH am 23. Mai 2019 2.500 Aktien der USU Software AG über die Börse Stuttgart erworben, während der Vorstandsvorsitzende Bernhard Oberschmidt am gleichen Tag 6.000 USU-Aktien über die Börde Stuttgart erworben hat. Beide Transaktionen wurden nachfolgend der USU Software AG mitgeteilt.
Die Gesellschaft hat ihrerseits die aufgeführten Mitteilungen über die Wertpapiergeschäfte pflichtgemäß unmittelbar veröffentlicht.
Aktienoptionen und Wandelobligationen der USU Software AG werden von den Organmitgliedern nicht gehalten.
Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen
Als nahe stehende Personen ("Related Parties") gelten gemäß IAS 24 Personen oder Unternehmen, die grundsätzlich die Gruppe beherrschen bzw. maßgeblichen Einfluss nehmen können oder auf die die Gruppe maßgeblichen Einfluss ausüben kann, einschließlich der Geschäftsleitung und des Aufsichtsrates. Als nahe stehende Personen gelten dabei nicht Unternehmen, die bereits im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzern-Zwischenabschluss einbezogen sind.
Hinsichtlich der geschäftlichen Beziehungen zwischen der USU Software AG und dem Aufsichtsratsvorsitzenden und Mehrheitsaktionär Herrn Udo Strehl und seiner Ehefrau haben sich gegenüber den Angaben im Konzernanhang des Geschäftsjahres 2018 keine wesentlichen Änderungen ergeben. Entsprechend verweisen wir auf die Angaben im Konzernanhang der USU Software AG für das am 31. Dezember 2018 abgeschlossene Geschäftsjahr.
Möglingen, 21. November 2019
USU Software AG
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| Bernhard Oberschmidt | Bernhard Böhler | Dr. Benjamin Strehl |
| Vorstandsvorsitzender | Vorstand | Vorstand |
FINANZKALENDER H019
25.-27. November 2019
Investoren- und Analystenkonferenz im
Rahmen der Veranstaltung
Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt/Main
3. Dezember 2019
Investoren- Roadshow mit Hauck & Aufhäuser, London
9. Dezember 2019
Investoren- Roadshow mit Hauck & Aufhäuser, Paris
10. Dezember 2019
Investoren- und Analystenkonferenz im Rahmen der Veranstaltung
28. MKK - Münchner Kapitalmarkt Konferenz, München