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USU Software AG Interim / Quarterly Report 2018

Aug 30, 2018

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Interim / Quarterly Report

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USU Software AG

Möglingen

6-Monatsbericht 2018 der USU Software AG

6 - MONATSBERICHT 2018

USU AUF EINEN BLICK

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6-Monatsbericht 2018 2018 2017
in TEUR, mit Ausnahme der Angaben zum Ergebnis pro Aktie sowie zur Mitarbeiterzahl 01.01.-30.06.2018 01.01.-30.06.2017
--- --- ---
UMSATZERLÖSE 41.774 38.871
BEREINIGTES EBIT 255 1.565
BEREINIGTES KONZERNERGEBNIS -360 1.010
BEREINIGTES ERGEBNIS JE AKTIE (EUR) -0,03 0,10
EBITDA 947 1.777
EBIT -472 425
KONZERNERGEBNIS -678 -53
ERGEBNIS JE AKTIE (EUR) -0,06 -0,01
CASH-FLOW AUS DER BETRIEBLICHEN TÄTIGKEIT 277 3.310
MITARBEITER ZUM 30.6. 697 639
30.06.2018 31.12.2017
LIQUIDE MITTEL UND KAPITALANLAGEN 15.615 15.729
EIGENKAPITAL 62.262 63.006
BILANZSUMME 95.294 99.386
EIGENKAPITALQUOTE 65,3% 63,4%

USU Software AG

Spitalhof

D-71696 Möglingen

Tel. +49.7141.4867-0

Fax +49.7141.4867-200

www.usu-software.de

Investor Relations

Falk Sorge & Dr. Thomas Gerick

Tel. +49.7141.4867-351 / 440

Fax +49.7141.4867-108

[email protected]

BRIEF AN DIE AKTIONÄRE

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, liebe Leserinnen und Leser,

das zweite Quartal 2018 verlief für die USU Software AG nach dem positiven Auftaktquartal wie erwartet eher verhalten. Wie angekündigt war das gesamte erste Halbjahr 2018 deutlich von den Zukunftsinvestitionen in das Produktgeschäft und hier vor allem in die Internationalisierung geprägt, was zugleich erwartungsgemäß zu einem negativen Konzernergebnis im Berichtszeitraum führte. Bereits heute ist jedoch absehbar, dass ab Q3/2018 positive Effekte hieraus resultieren und insofern auch auf Gesamtjahressicht 2018 zu der avisierten Umsatz- und Ergebnissteigerung im Vergleich zum Vorjahr führen werden. Auch im Berichtsquartal wurden wieder mehrere Projektabschlüsse von Großkunden als SaaS-Projekt beauftragt, was sich kurzfristig zwar margenmindernd auswirkte, mittelfristig aber zu einer gesteigerten Marge beitragen wird. Zugleich trugen aber auch mehrere Projektverschiebungen in das dritte Quartal - insbesondere im Ausland - zu dem schwächeren zweiten Quartal bei. Positiv hat sich jedoch bereits die Neuorganisation des Bereiches unymira, der Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützt, ausgewirkt. USU erhielt zahlreiche Projektaufträge, um Unternehmen bei der Einführung und Umsetzung einer Digitalisierungsstrategie mit ihrem Produkt- und Serviceportfolio zu unterstützen.

Ungeachtet des Fachkräftemangels im IT-Bereich konnte USU zum Ende des 2. Quartals 2018 auch die Belegschaft um weitere nahezu 10 Prozent ausbauen und verfügt jetzt über etwa 700 Mitarbeiter im Gesamtkonzern, was ein zentraler strategischer Fortschritt zur erfolgreichen Umsetzung der Mittelfristplanung 2021 ist. Daher ist der Vorstand mit dem ersten Halbjahr 2018 insgesamt zufrieden und sieht die USU-Gruppe im Plan auf dem Weg zur Erreichung des 2018er Plans und der 2021 -Guidance.

Kontinuität zeigte sich auch auf der diesjährigen USU-Hauptversammlung Ende Juni, im Rahmen derer die Ausschüttung einer Dividende auf Vorjahresniveau von EUR 0,40 je Aktie beschlossen wurde, so dass USU bereits zum zwölften Mal in Folge eine Dividende, die gemäß der Dividendenstrategie der Gesellschaft nicht geringer als im Vorjahr war und zugleich etwa der Hälfte des erzielten Gewinns entsprach, ausgeschüttet hat. Zudem berichtete der Aufsichtsratsvorsitzende im Rahmen der Hauptversammlung über die Verlängerung meines Mandats als Vorstandsvorsitzender für weitere fünf Jahre zum 1.1.2019 sowie über die beabsichtigte Verlängerung des Vorstandsmandats von Dr. Benjamin Strehl zum 30.9.2019 um ebenfalls fünf Jahre. Dagegen plant mein Vorstandskollege Bernhard Böhler, mittelfristig seinen Wohnsitz ins Ausland zu verlegen und bat den Aufsichtsrat in diesem Zuge um die Auflösung seines Vorstandskontraktes zum Frühjahr 2020, wobei er USU auch weiterhin beratend zur Seite stehen wird. Und auch der langjährige USU-Aufsichtsrat Günter Daiss wird sein Mandat zum Ende des Jahres aus Altersgründen niederlegen.

Positiv hervorheben möchte ich an dieser Stelle noch explizit, dass USU für seinen Geschäftsbericht 2017 prämiert wurde. So erhielt der USU-Finanzreport 2017 im diesjährigen Wettbewerb der weltweit besten Geschäftsberichte die höchste Auszeichnung. Mit Platin dekorierte die League of American Communications Professionals (LACP) den USU-Jahresreport in der Kategorie "Software". Bei LACP wurden etwa 1.000 Beiträge aus 25 Ländern eingereicht und nach verschiedenen Kriterien beurteilt. Unter den Top 100-Berichten aus aller Welt landete die USU-Publikation auf Platz fünf, bei den TOP-80-Reports aus EMEA auf Rang drei, was für uns Ehrung und Ansporn zugleich hinsichtlich der qualitativen Finanzberichterstattung ist.

Ihr

Bernhard Oberschmidt,

Vorstandsvorsitzender der USU Software AG

KONZERNLAGEBERICHT (UNTESTIERT)

Grundlagen der USU Software AG und des Konzerns

Die USU Software AG, Möglingen, Deutschland, ist als Konzernmuttergesellschaft direkt oder indirekt an den folgenden operativ tätigen Gesellschaften beteiligt: Aspera GmbH, Aachen, Deutschland; Aspera Technologies Inc., Boston, USA; LeuTek GmbH, Leinfelden-Echterdingen, Deutschland; Omega Software GmbH, Obersulm, Deutschland; USU GmbH, Möglingen, Deutschland; USU Austria GmbH, Wien, Österreich; USU Software s.r.o., Brno, Tschechische Republik. Zudem besteht eine Beteiligung der USU Software AG an der Openshop Internet Software GmbH, Möglingen, Deutschland, welche nicht mehr operativ tätig ist.

Die USU Software AG und ihre Tochtergesellschaften

Zum 1. Januar 2018 hat USU ihr etabliertes Strategie- und Technologie-Portfolio für den Kunden- und IT-Service im neuen Geschäftsfeld unymira gebündelt. Es vereint die vier bislang eigenständigen USU-Bereiche BIG Social Media, Business Solutions, KCenter sowie unitB technology und fokussiert auf die intelligente Digitalisierung von Geschäftsprozessen im Service. Im Zuge der Neuorganisation wurden die B.I.G. Social Media GmbH und die unitB technology GmbH auf die USU AG verschmolzen. Die USU AG wurde ferner in USU GmbH umfirmiert.

Des Weiteren wurden die USU (Schweiz) AG, Zug, Schweiz und die USU Consulting GmbH, Sursee, Schweiz, aufgelöst und befinden sich entsprechend in Liquidation, da sie operativ nicht mehr tätig sind.

Geschäftsmodell, Ziele, Strategien und Steuerungssystem

Die USU Software AG und ihre Tochtergesellschaften (im Folgenden auch "USU-Gruppe" oder "USU" genannt) entwickeln und vertreiben Softwarelösungen für wissensbasiertes Servicemanagement. USU ist der größte europäische Anbieter für IT- und Knowledge-Management-Software.

Der Kompetenzbereich IT Management unterstützt Unternehmen mit umfassenden ITIL®-konformen Lösungen für das strategische und operative IT- & Enterprise Servicemanagement. Kunden erhalten mit USU-Lösungen eine Gesamtsicht auf ihre IT-Prozesse sowie ihre IT-Infrastruktur und sind in der Lage, Services transparent zu planen, zu verrechnen, zu überwachen und aktiv zu steuern. Im Bereich Software-Lizenzmanagement gehört USU dabei zu den führenden Herstellern weltweit.

Mit intelligenten Lösungen und ihrer Expertise im Kompetenzfeld Digital Interaction treibt USU die Digitalisierung von Geschäftsprozessen voran. Durch Standard-Software und Beratungsleistungen werden Service-Abläufe automatisiert und Wissen aktiv für alle Kommunikations-Kanäle und Kundenkontaktpunkte in Vertrieb, Marketing und Kundenservice bereitgestellt. Das Portfolio in diesem Bereich wird durch Software für Industrial Big Data sowie das Service-Segment mit Systemintegration und individuellen Anwendungen komplettiert.

Über 1.000 USU-Kunden aus allen Teilen der internationalen Wirtschaft schaffen mit USU-Lösungen Transparenz, sind agiler, sparen Kosten und senken ihre Risiken, beispielsweise Allianz, Baloise Group, BOSCH, BMW, Daimler, Deutsche Telekom, Evonik, Heidelberger Druckmaschinen, Jacobs Engineering, Jungheinrich, Poste Italiane, Texas Instruments, VW, W&W oder ZDF.

Die USU Software AG hat sich zum Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren beim Konzernumsatz jeweils über dem Durchschnitt des IT-Marktes zu wachsen und zugleich die Profitabilität weiter auszubauen. Im Vordergrund steht dabei, durch Innovationen und die Verbreiterung der internationalen Marktpräsenz organisch zu wachsen, wobei anorganisches Wachstum in Form von Akquisitionen und Unternehmensbeteiligungen ebenfalls Teil der Unternehmensstrategie ist.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand die konzernweiten Umsatzerlöse auf EUR 93 - 98 Mio. auszuweiten und zugleich das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("Bereinigtes EBIT") auf EUR 7,5 - 10 Mio. zu steigern. Die aktuelle Mittelfristplanung bis 2021 sieht vor, den Umsatz auf EUR 140 Mio. zu steigern und gleichzeitig das Bereinigte EBIT auf EUR 20 Mio. auszubauen.

Da das Konzernergebnis der USU-Gruppe nach IFRS durch verschiedene Sondereffekte beeinflusst wurde und wird, welche eine Vergleichbarkeit der Ertragskraft von USU über die Geschäftsjahre hinweg erschweren, hat die Gesellschaft zu Informationszwecken zusätzlich ein Bereinigtes Konzernergebnis ermittelt. Dieses stellt das um die Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmensakquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte sowie zusätzlicher akquisitionsbedingter Sonderfaktoren bereinigte Konzernergebnis inklusive der damit verbundenen Steuereffekte dar. Auf Basis dieses Bereinigten Konzernergebnisses weist die USU Software AG unter Berücksichtigung der durchschnittlich im Umlauf befindlichen Stückaktien ferner ein Bereinigtes Ergebnis pro Aktie aus. Des Weiteren wird ein Bereinigtes EBIT, welches als maßgebliche Planungs- und Steuerungsgröße fungiert, ausgewiesen. Sowohl das Bereinigte Konzernergebnis und das Bereinigte EBIT als auch das Bereinigte Ergebnis pro Aktie stellen keine IFRS-bezogenen Kennzahlen dar.

Forschung und Entwicklung

Angesichts der Herausforderungen der Digitalisierung ist die Innovationskraft für USU eine entscheidende Komponente für den langfristigen und nachhaltigen Erfolg. Daher investiert die Gesellschaft seit Jahren überdurchschnittlich viel in Forschung & Entwicklung (F&E), in den ersten sechs Monaten 2018 insgesamt TEUR 7.307 (Q1-Q2/2017: TEUR 6.387) bzw. 17,5% (Q1-Q2/2017: 16,4%) des Konzernumsatzes. Die Zahl der angestellten Mitarbeiter in diesem Bereich betrug zum 30. Juni 2018 196 (30. Juni 2017: 180). Die F&E-Aufwände der USU-Gruppe werden nicht aktiviert.

Die Entwicklung an der Version 5.1 der IT Service Management-Produktlinie Valuemation prägte die F&E-Aktivitäten des gleichnamigen USU-Geschäftsfeldes im Berichtszeitraum. Das neue Release, welches zum 30.10. ausgeliefert werden soll, enthält neben vielen funktionalen Verbesserungen u.a. ein Kanban Board, mit dem die Aufgaben bei der Ticketbearbeitung flexibel verteilt und projektiert werden können. Des Weiteren werden die Vorgaben der europäischen Datenschutzverordnung (DSGVO), die Ende Mai 2018 in Kraft trat, durch den Data Protection Manager umgesetzt. Parallel dazu führte das Entwicklungsteam die Arbeiten an der Version 3.2 des Valuemation Mobile Managers weiter.

Im Segment Business Service Monitoring und Alarm-Management erfolgte die Freigabe der neuen ZIS-Version im zweiten Quartal 2018. Schwerpunkt war vor allem die Erweiterung der Microsoft SCOM-Schnittstelle für große Systemumgebungen. Im Vorfeld der Kundenveranstaltung USU World wurden wesentliche, in der Entwicklung befindliche Neuerungen wie die Erweiterung der Alarmierungsfunktionen um eine Alarm-App sowie Skype for Business bzw. das Redesign der Dashboard-Oberfläche im Self Service Cockpit vorangetrieben, so dass diese den Kunden präsentiert werden konnten.

Im Kompetenzbereich Software-Lizenzmanagement von Aspera erfolgte die Veröffentlichung des neuen SmartTrack-Release. Hervorzuheben ist die neue Funktion des Dashboard-Sharing. Diese erlaubt eine Teilung der grafischen Benutzeroberfläche durch mehrere Anwender. Detaillierte Berechtigungen ermöglichen es, verschiedene Nutzungsszenarien zu konfigurieren. Das F&E-Team von Aspera hat außerdem mit LicenseControl for Office 365 die einzige cloudbasierten Software Asset Management-Lösung zur Optimierung von Microsoft Office 365-Abonnements neu entwickelt und ausgeliefert. Das System empfiehlt automatisch, wie wachsende IT-Kosten gesenkt werden können und welche SaaS-Abonnements optimal für den jeweiligen Nutzer sind.

Im neugegliederten Geschäftsfeld unymira wurden die Entwicklungsarbeiten an der Wissensdatenbank Knowledge Center in der Version 6.9 fortgeführt. Eine Auslieferung ist für das 3. Quartal vorgesehen. Im Mittelpunkt steht mit der KnowledgeCloud eine neue Serviceplattform, die es nach dem Motto "Kunden helfen Kunden" erlaubt, branchenbezogenes Wissen zu konsolidieren und Kunden zugänglich zu machen. Parallel dazu gehen die Entwicklungsarbeiten für die Version 4 der Self-Service-Anwendung Smart Link weiter. Hierbei erlaubt der neue Native Client beispielsweise eine umfangreichere Steuerung und Analyse der Anwenderrechner. Im Vordergrund der Weiterentwicklung von CONNECT im Bereich Social Media Management stehen Verbesserungen im so genannten Skill-based-routing, dass die Kommunikation entsprechend den Mitarbeiter-Fähigkeiten automatisiert steuert.

Der Geschäftsbereich Katana, der sich auf das Wachstumsthema Industrial Big Data konzentriert, hat im zweiten Quartal mit der Entwicklung des neuen Produkts Katana Go begonnen. Katana Go bietet dem Maschinen- und Anlagenbau eine Cloud-basierte Umgebung für Smart Services und Big Data Analysen. Damit können Kunden ihre z.B. mit Katana Flow entwickelten Datenanalysen oder Algorithmen zur Maschinendatenauswertung und Maschinenüberwachung "live" schalten. Das Produkt entsteht aufgrund von Praxisanforderungen aus den Kundenprojekten bei Heidelberger Druckmaschinen und, Trumpf.

Der Bereich Forschung erhielt im Berichtszeitraum den Zuschlag für zwei wichtige Vorhaben: Im Projekt AIAX, das zum 1.8.2018 gestartet ist, wird USU u.a. mit der Daimler AG an der Analyse von Produktionsdaten beteiligt sein, um möglichst früh die Qualität von Produkten vorhersagen zu können. Im Rahmen des zweiten Projektes ARBAY forscht der USU-Geschäftsbereich unymira an intelligenten, dialogbasierten Assistenten (Chatbots). Zusammen mit der Uni Mannheim sollen z.B. adaptierbare Dialogstrategien entwickelt werden, um zum einen Bots mehr Intelligenz, zum anderen gesicherte Qualität in der Dialogführung mit dem Kunden zu ermöglichen.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die deutsche Wirtschaft befindet sich nach Informationen des Statistischen Bundesamtes ("destatis")1 vom 14. August 2018 weiterhin auf Wachstumskurs. So ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal 2018 - preis-, saison- und kalenderbereinigt -um 0,5% höher als im Vorquartal. Positive Impulse kamen laut destatis im Vorquartalsvergleich aus dem Inland - sowohl die privaten Haushalte, als auch der Staat erhöhten ihre Konsumausgaben. Auch die Investitionen legten weiter zu. Dagegen wurde das Wachstum von der außenwirtschaftlichen Entwicklung gebremst - nach vorläufigen Berechnungen war die außenwirtschaftliche Entwicklung von steigenden Exporten und einem noch stärkeren Anstieg der Importe gekennzeichnet. Im Vorjahresvergleich erhöhte sich das Wirtschaftswachstum in Deutschland gemäß destatis ebenfalls. So stieg das preis- und kalenderbereinigte BIP im zweiten Quartal 2018 um 2,0% gegenüber dem Vorjahr.

Auch der Euroraum verzeichnete gemäß einer Schnellschätzung des statistischen Amtes der Europäischen Union (eurostat)2 im zweiten Quartal 2018 einen positiven BIP-Zuwachs von 0,4% gegenüber dem Vorquartal. Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres Q2/2017 ist das saisonbereinigte BIP des Euroraumes im zweiten Quartal 2018 um 2,2% gestiegen.

Branchenbezogene Entwicklung

Innerhalb der deutschen Hightech-Branche entwickelt sich nach Untersuchungen des Branchenverbandes Informationswirtschaft, Telekomunikation und neue Medien e.V. ("BITKOM")3 vor allem der Mittelstand sehr positiv. So rechneten 85% der befragten mittelständischen IT-Unternehmen für das erste Halbjahr 2018 mit steigenden Umsätzen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Lediglich 3 % gingen von Umsatzeinbußen aus. Damit kletterte der BITKOM-Mittelstandsindex auf 82 Punkte. Das sind 3 Punkte mehr als im zweiten Halbjahr 2017 und sogar 14 Punkte mehr als vor einem Jahr, als der Wert bei 68 lag. "Der IT-Mittelstand ist der Wachstumstreiber der digitalen Wirtschaft. Insbesondere mittelständische Unternehmen sind es, die mit großer Agilität und Dynamik die Konjunktur antreiben, neue Arbeitsplätze schaffen und den Standort Deutschland stärken", sagte Bitkom-Präsidiumsmitglied Dirk Röhrborn.

1 Vgl. destatis-Pressemitteilung 299 vom 14. August 2018, veröffentlicht unter https://www.destatis.de

2 Vgl. eurostat-Pressemitteilung 131/2018 vom 14. August 2018, veröffentlicht unter http://ec.europa.eu/eurostat

3 Vgl. BITKOM-Pressemitteilung vom 26. März 2018, veröffentlicht unter http://www.bitkom.de

Geschäftsentwicklung 2. Quartal 2018

Im Berichtsquartal Q2/2018 steigerte die USU-Gruppe die konzernweiten Umsatzerlöse nach IFRS um 3,9% auf TEUR 20.769 (Q2/2017: TEUR 19.984). Der vergleichsweise moderate Anstieg resultiert aus dem Inlandsgeschäft, während der Auslandsumsatz im zweiten Quartal 2018 gegenüber dem Vorjahr um 12,4% auf TEUR 5.290 (Q2/2017: TEUR 6.037) zurückging. Hintergrund dieses temporären Umsatzrückgangs im Ausland sind im Wesentlichen der verstärkte Trend zu Software-as-a-Service (SaaS)-Projekten und mehrere Projektverschiebungen mit einem vergleichsweise großen Projektvolumen. Während das erste Quartal insbesondere in den USA und Westeuropa sehr positiv verlaufen war, verzögerten sich die finalen Auftragsfreigaben in diesen Ländern zum Ende des zweiten Quartals. Der Vorstand der USU Software AG erwartet entsprechend eine deutliche Steigerung der Auslandsumsätze im 2. Halbjahr 2018 und hat daher die Zukunftsinvestitionen in das Auslandsgeschäft zielgerichtet fortgeführt.

Infolge des schwächeren Auslandsgeschäftes blieb im Berichtsquartal auch das Lizenzgeschäft hinter dem Vorjahr zurück. So lagen die Lizenzerlöse im 2. Quartal 2018 mit TEUR 2.157 (Q2/2017: TEUR 3.158) unter dem Vergleichswert des Vorjahres, was unter anderem auf eine zunehmende Priorisierung von SaaS-Verträgen seitens der Kunden zurückzuführen ist. Demgegenüber steigerte USU die Einnahmen aus Wartung inklusive der SaaS-Umsätze um 4,2% auf TEUR 5.825 (Q2/2017: TEUR 5.588). Besonders positiv verlief im Berichtsquartal zugleich das Beratungsgeschäft, das im Vorjahresvergleich um 15,0% auf TEUR12.485 (Q2/2017: TEUR 10.858) zulegte.

Durch das verhaltene Auslandsgeschäft sank im zweiten Quartal 2017 auch der Umsatz des Segmentes "Produktgeschäft" im Vorjahresvergleich um 2,6% auf TEUR 15.072 (Q2/2017: TEUR 15.477). Demgegenüber steigerte das Segment "Servicegeschäft" die Umsatzerlöse im zweiten Quartal 2018 signifikant um 25,1 % gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 5.610 (Q2/2017: TEUR 4.485). Dieses Segment profitierte vor allem von der Neustrukturierung des Bereiches unymira und der damit verbundenen Ausrichtung auf das Wachstumsthema Digitalisierung.

Die Kostenbasis des USU-Konzerns erhöhte sich im Zuge der gezielten Investitionen in das Auslandsgeschäft und in interne Zukunftsprojekte, wie die Neustrukturierung des Bereiches unymira und die Vereinheitlichung der Konzern-IT, im Vorjahresvergleich auf TEUR 21.502 (Q2/2017: TEUR 19.291). Erwartungsgemäß blieb die Ergebnisentwicklung im zweiten Quartal 2018 infolge der strategischen Investitionen, die direkt in den Aufwand gebucht wurden, unter den Vergleichswerten des Vorjahres. So sank das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ("EBITDA") von TEUR 981 im 2. Quartal 2017 auf jetzt TEUR -144 im Berichtsquartal Q2/2018. Zugleich ging das Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("EBIT") auf TEUR -855 (Q2/2017: TEUR 286) zurück. Das Konzernergebnis der USU-Gruppe nach IFRS fiel von TEUR 62 im Vorjahresquartal auf nunmehr TEUR -1.151 im Berichtsquartal. Dies entspricht einem Ergebnis pro Aktie von EUR -0,11 (Q2/2017: EUR 0,01). Auch das um akquisitionsbedingte Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("Bereinigtes EBIT") war im zweiten Quartal 2018 mit TEUR -497 (Q2/2017: TEUR 876) negativ, während das Bereinigte Konzernergebnis auf TEUR -822 (Q2/2017: TEUR 607) zurückging. Das entspricht einem Rückgang des Bereinigten Ergebnisses je Aktie von EUR 0,06 im zweiten Quartal 2017 auf jetzt EUR -0,08.

Geschäftsentwicklung für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2018

Umsatz- und Kostenentwicklung

Konzernumsatz

Auf Sicht der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2018 steigerte die USU Software AG den Konzernumsatz nach IFRS um 7,5% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 41.774 (Q1-Q2/2017: TEUR 38.871). Dabei profitierte USU von dem starken Auslandsgeschäft im Auftaktquartal und dem positiven Servicegeschäft im Berichtsquartal Q2/2018, welches im Wesentlichen in Deutschland erzielt wurde. Auf Halbjahressicht beliefen sich die außerhalb Deutschlands erzielten Auslandsumsatzerlöse auf TEUR 12.204 (Q1-Q2/2017: TEUR 11.063), was im Vorjahresvergleich einer Steigerung um 10,3% entspricht. Folgerichtig steigerte USU den Anteil des Auslandsgeschäftes am Konzernumsatz von 28,5% im Vorjahr auf 29,2% im ersten Halbjahr 2018.

Das Geschäft mit Softwarelizenzen ging durch die Projektverschiebungen und dem zunehmenden Trend in Richtung SaaS-Geschäft um 14,3% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 4.961 (Q1-Q2/2017: TEUR 5.792) zurück. Zugleich erhöhte sich das Wartungs- und SaaSGeschäft infolge gesteigerter SaaS-Erlöse auf TEUR 11.698 (Q1-Q2/2017: TEUR 10.708). Dies entspricht einer Steigerung um 9,2% gegenüber dem ersten Halbjahr 2017.

Besonders stark zulegen konnte das Beratungsgeschäft, welches sowohl im Auftaktquartal Q1/2018, als auch im Berichtsquartal Q2/2018 zweistellig gegenüber dem Vorjahr wuchs und auf Halbjahressicht um insgesamt 13,4% gegenüber den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 auf jetzt TEUR 24.652 (Q1-Q2/2017: TEUR 21.735) ausgebaut wurde. Die sonstigen Erlöse, die im Wesentlichen Handelswarenumsätze mit fremdbezogener Hard- und Software beinhalten, beliefen sich auf insgesamt TEUR 463 (Q1-Q2/2017: TEUR 636).

Umsatz nach Geschäftsfeldern

Das Leistungsspektrum des Geschäftsfeldes "Produktgeschäft" umfasst sämtliche Aktivitäten rund um die USU-Produktpalette im Markt für IT Management-Lösungen, im Knowledge Management-Markt sowie dem aus dem Forschungsbereich hervorgegangenem Geschäftsbereich für Big Data Analytics, Katana. Das Geschäftsfeld "Servicegeschäft" beinhaltet Beratungsleistungen im Rahmen von IT-Projekten, individuelle Anwendungsentwicklung und digitale Strategie-Beratung, Service- und UX-Design sowie Webportale, Apps und Intranets.

Das Segment "Produktgeschäft" steuerte im ersten Halbjahr 2018 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 30.871 (Q1-Q2/2017: TEUR 29.356) zum Konzernumsatz bei, was einem Anstieg um 5,0% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im gleichen Zeitraum baute die USU-Gruppe den beratungsbezogenen Umsatz des Segments "Servicegeschäft" um 14,5% auf TEUR 10.837 (Q1-Q2/2017: TEUR 9.468) aus.

Die nicht den Segmenten zugeordneten Umsätze summierten sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018 auf TEUR 117 (Q1-Q2/2017: TEUR 47).

Operative Kosten

Die operative Kostenbasis der USU-Gruppe erhöhte sich im ersten Halbjahr 2018 im Vorjahresvergleich um 10,4% auf TEUR 41.751 (Q1-Q2/2017: TEUR 37.826). Dieser Anstieg spiegelt vor allem die erhöhten Auslandsinvestitionen zur erfolgreichen Umsetzung der Mittelfristziele und den damit verbundenen Mitarbeiterausbau sowie erhöhte Kosten für interne Zukunftsprojekte wider.

Die Herstellungskosten des Umsatzes stiegen im Berichtszeitraum um 13,0% gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr TEUR 20.670 (Q1-Q2/2017: TEUR 18.286) an. Dieser Anstieg resultiert u.a. aus der Erhöhung der angestellten Beratermannschaft sowie den nachfragebedingten erhöhten Einsatz freier Mitarbeiter. Die auf den Konzernumsatz bezogene Herstellkostenquote erhöhte sich entsprechend von 47,0% im ersten Halbjahr 2017 auf nunmehr 49,5%. Das Bruttoergebnis erhöhte sich zugleich von TEUR 20.585 im ersten Halbjahr 2017 auf TEUR 21.104 im Berichtshalbjahr 2018. Demgegenüber blieb die Bruttomarge im ersten Halbjahr 2018 mit 50,5% (Q1-Q2/2017: 53,0%) unter dem Vergleichswert des Vorjahres.

Die Marketing- und Vertriebsaufwendungen erhöhte USU im Berichtshalbjahr im Zuge der forcierten Auslandsaktivitäten leicht um 1,2% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 8.856 (Q1-Q2/2017: TEUR 8.752). Der vergleichsweise geringe Anstieg spiegelt zugleich das gesunkene Lizenzgeschäft und den damit verbundenen Rückgang der variablen Vergütung und Provisionierung der Vertriebsmannschaft wider. Die umsatzbezogene Kostenquote für den Bereich Marketing und Vertrieb ging im ersten Halbjahr 2018 dementsprechend auf 21,2% (Q1-Q2/2017: 22,5%) zurück. Der Vorstand erwartet durch den Ausbau des Lizenzgeschäftes in den Folgequartalen eine gegenläufige Entwicklung hierzu.

Die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen stiegen von TEUR 4.401 in den ersten beiden Quartalen des Geschäftsjahres 2017 auf jetzt TEUR 4.917. Dieser Anstieg um 11,7% resultiert im Wesentlichen aus USU-internen Zukunftsprojekten wie der Vereinheitlichung der Konzern-IT und der Straffung der Konzernstruktur durch die Zusammenführung von Geschäftseinheiten im Geschäftsfeld unymira sowie der damit verbundenen Umfirmierung der Konzerntochter USU AG in USU GmbH. Bezogen auf den Konzernumsatz erhöhte sich die Verwaltungskostenquote im Berichtszeitraum nur leicht gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr 11,8% (Q1-Q2/2017: 11,3%).

Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen stiegen im Berichtszeitraum um 14,4% gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr TEUR 7.307 (Q1-Q2/2017: TEUR 6.387), was vor allem aus der im Jahr 2017 akquirierten neuen Konzerntochter USU SAS ("EASYTRUST") sowie dem damit verbundenen Ausbau der F&E-Belegschaft herrührt. Die auf den Konzernumsatz bezogene Aufwandsquote für Forschung und Entwicklung stieg demzufolge von 16,4% im ersten Halbjahr 2017 auf 17,5% in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2018. USU investiert stetig in die Neu- und Weiterentwicklung des eigenen Produktportfolios und arbeitet permanent an innovativen, marktbezogenen Softwarelösungen. Diesbezüglich sei auf den separaten Bericht Forschung und Entwicklung dieses Konzernlageberichts verwiesen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen summierten sich in den ersten sechs Monaten 2018 auf insgesamt TEUR 221 (Q1-Q2/2017: TEUR 42).

Ertragslage

Im Zuge der ausgeweiteten Auslandsinvestitionen zur erfolgreichen Umsetzung der mittelfristigen Wachstumsziele blieb die Ergebnisentwicklung der USU-Gruppe in den ersten beiden Quartalen des Geschäftsjahres 2018 unter der des Vorjahres zurück. Demgemäß halbierte sich das EBITDA im Vorjahresvergleich nahezu auf TEUR 947 (Q1-Q2/2017: TEUR 1.777). Unter Einbeziehung der Abschreibungen von TEUR 1.419 (Q1-Q2/2017: TEUR 1.352) erzielte USU im gleichen Zeitraum ein EBIT von TEUR -472 (Q1-Q2/2017: TEUR 425). Das Finanzergebnis summierte sich im ersten Halbjahr 2018 auf TEUR 114 (Q1-Q2/2017: TEUR -24). Unter Hinzurechnung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von TEUR -264 (Q1-Q2/2017: TEUR -416) sank das Konzernergebnis von TEUR -53 im ersten Halbjahr 2017 auf TEUR -678 in den ersten sechs Monaten 2018. Das Ergebnis pro Aktie belief sich demgemäß auf EUR -0,06 (Q1-Q2/2017: EUR -0,01).

Bereinigtes Konzernergebnis

Die nachfolgende Tabelle zeigt, ausgehend vom EBIT, die Überleitungsrechnung zu den nicht IFRS-bezogenen Ergebnis-Kenngrößen Bereinigtes EBIT, Bereinigtes Konzernergebnis sowie Bereinigtes Ergebnis je Aktie. Diese stellen zu Informationszwecken die um akquisitionsbedingte Sondereffekte bereinigten Kennzahlen der USU-Gruppe dar. Das Bereinigte EBIT ist zugleich die zentrale Ergebnis-Kenngröße des USU-Konzerns.

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Bereinigtes Konzernergebnis

in TEUR
01.01.2018 -30.06.2018 01.01.2017 -30.06.2017
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -472 425
Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmensakquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte 717 662
Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte 0 0
Akquisitionsbedingte Sonderfaktoren 10 478
- davon aus Stay-Bonus BIG / unitB technology 0 150
- davon Beratungskosten unitB technology 10 140
- davon aus Kaufpreisanpassungen 0 0
- davon aus Anschaffungsnebenkosten 0 188
Bereinigtes EBIT 255 1.565
Finanzerträge

(gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung)
121 27
Finanzaufwendungen

(gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung)
-63 -89
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung) -264 -416
Steuereffekte bezogen auf Bereinigungen -409 -77
- davon aus Abschreibungen -57 -77
- davon aus latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge -352 0
Bereinigtes Konzernergebnis -360 1.010
Bereinigtes Ergebnis je Aktie (in EUR): -0,03 0,10
Gewichteter Durchschnitt ausstehender Aktien:
Unverwässert und verwässert 10.523.770 10.523.770

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("Bereinigtes EBIT") blieb im Zuge der gezielten Zukunftsinvestitionen im ersten Halbjahr 2018 mit TEUR 255 (Q1-Q2/2017: TEUR 1.565) erwartungsgemäß hinter dem Vergleichswert des Vorjahres zurück. Zugleich sank das Bereinigte Konzernergebnis auf TEUR -360 (Q1-Q2/2017: TEUR 1.010). Das Bereinigte Ergebnis je Aktie verringerte sich entsprechend von EUR 0,10 im Vorjahr auf EUR -0,03 im Berichtszeitraum.

Vermögens- und Finanzlage

Auf der Aktivseite der Bilanz sanken die langfristigen Vermögenswerte der USU-Gruppe zum 30. Juni 2017 im Zuge der planmäßigen Abschreibung der immateriellen Vermögenswerte und der Sachanlagen auf TEUR 57.894 (31. Dezember 2017: TEUR 58.828).

Die kurzfristigen Vermögenswerte verringerten sich im gleichen Zeitraum von TEUR 40.558 zum 31. Dezember 2017 auf jetzt TEUR 37.400, was vor allem auf die gezielte Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen ist. Die liquiden und liquiditätsnahen Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zzgl. Wertpapiere) sanken infolge der Begleichung von Verbindlichkeiten zum 30. Juni 2018 geringfügig auf TEUR 15.615 (31. Dezember 2017: TEUR 15.729).

Auf der Passivseite der Bilanz sank das Eigenkapital der USU-Gruppe im Zuge des negativen Konzernergebnisses leicht von TEUR 63.006 zum 31. Dezember 2017 auf TEUR 62.262 zum 30. Juni 2018. Zugleich reduzierte USU zielgerichtet das Fremdkapital in Form der kurz- und langfristigen Schulden der USU-Gruppe zum 30. Juni 2018 auf TEUR 33.032 (31. Dezember 2017: TEUR 36.380), Bei einer Bilanzsumme von TEUR 95.294 (31. Dezember 2017: TEUR 99.386) verbesserte sich die Eigenkapitalquote zum 30. Juni 2018 folgerichtig auf 65,3% (31. Dezember 2017: 63,4%).

Cash-Flow und Investitionen

Zum 30. Juni 2018 verfügte die USU-Gruppe über flüssige Mittel von insgesamt TEUR 12.601 (Q1-Q2/2017: TEUR 16.482). Im Vorjahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um TEUR 3.881 bzw. 23,5%, der im Wesentlichen aus der Ergebnisreduzierung und punktuellen Veränderungen des Working Capitals herrührt.

Der Cash-Flow aus der betrieblichen Tätigkeit von USU sank im Vorjahresvergleich von TEUR 3.310 im ersten Halbjahr 2017 auf nunmehr TEUR 277. Verantwortlich hierfür sind insbesondere Steuerzahlungen der Ergebnisrückgang und punktuelle Veränderungen des Working Capitals, wie beispielsweise die Begleichung von Verbindlichkeiten.

Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit von TEUR -436 (Q1-Q2/2017: TEUR -6.871) beinhaltet im Wesentlichen die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte während der Vorjahreswert primär Ausgaben für den Erwerb der Tochtergesellschaften unitB technology und EASYTRUST widerspiegelt.

Beim Cash-Flow aus dem Finanzierungsbereich gab es im ersten Halbjahr 2018 wie im Vorjahr keine Veränderungen.

Auftragsbestand

Zum Ende des zweiten Quartals 2018 summierte sich der konzernweite Auftragsbestand der USU-Gruppe auf TEUR 45.845 (30. Juni 2017: TEUR 43.023) und lag damit um 6,6% über dem Vergleichswert des Vorjahres.

Auch gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres 31. Dezember 2017 (31. Dezember 2017: TEUR 44.055) erzielte USU damit zugleich einen Anstieg des Auftragsbestandes von 4,1%.

Der stichtagsbezogene Auftragsbestand zum Ende des Quartals stellt aufgrund von verbindlichen Verträgen die bereits fixierten zukünftigen Umsätze der USU-Gruppe auf Sicht der kommenden 12 Monate dar. Diese beinhalten vorwiegend projektbezogene Aufträge sowie Wartungs- und SaaS-Verträge.

Mitarbeiter

Zum 30. Juni 2018 baute die USU-Gruppe ihre Belegschaft gegenüber dem Vorjahr zielgemäß um 9,1% auf 697 (30. Juni 2017: 639) Mitarbeiter aus. Nach Funktionsbereichen untergliedert beschäftigte USU zum Ende des zweiten Quartals 2018 insgesamt 314 (30. Juni 2017: 284) Mitarbeiter im Bereich Beratung und Services, 196 (30. Juni 2017: 180) Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung, 98 (30. Juni 2017: 100) Mitarbeiter im Bereich Vertrieb und Marketing sowie 89 (30. Juni 2017: 75) Mitarbeiter in der Administration. Segmentbezogen waren 497 (30. Juni 2017: 470) Mitarbeiter im Geschäftsfeld "Produktgeschäft", 111 (30. Juni 2017: 94) Mitarbeiter im Geschäftsfeld "Servicegeschäft" sowie 89 (30. Juni 2017: 75) Mitarbeiter im Zentralbereich der USU-Gruppe tätig. Damit hat USU ungeachtet des bestehenden Fachkräftemangels in der IT-Branche ihre Konzernbelegschaft planmäßig mit Blick auf die Mittelfristplanung ausbauen können.

Nachtragsbericht

Für den Nachtragsbericht verweisen wir auf den Konzernanhang dieses 6-Monatsberichts 2018.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Gesamtwirtschaft

Die deutsche Wirtschaft befindet sich nach Untersuchung der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose4 vom 19. April 2018, an der die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute mitwirkten, in einer Boomphase. Das Expansionstempo werde nach der Delle zum Jahresauftakt wieder höher ausfallen, so dass sich der Boom in diesem Jahr insgesamt fortsetzen werde, wenn es zu keiner Eskalation des internationalen handelspolitischen Konflikts kommen sollte. Gemäß der von den Instituten erstellten Gemeinschaftsdiagnose wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im laufenden Jahr wie im Vorjahr um 2,2% (2017: 2,2%) zulegen.

Die Weltwirtschaft wird gemäß der Gemeinschaftsdiagnose in diesem Jahr einen Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Produktion von 3,4% verzeichnen, nach 3,3% im Vorjahr. Allerdings wird sich die weltwirtschaftliche Dynamik im Verlauf allmählich abflachen, was unter anderem aus dem raueren handelspolitischen Klima herrührt, welches das Investitionsklima weltweit belastet.

Branche

Die deutsche Hightech-Branche wird nach Informationen des Branchenverbandes BITKOM5 durch die Digitalisierung im Berichtsjahr 2018 einen starken Wachstumsschub verzeichnen. Demnach erwartet BITKOM allein für den deutschen IT-Markt im laufenden Jahr 2018 ein Wachstum um 3,1% auf 88,8 Milliarden Euro (2017: 86,2 Milliarden Euro). Das mit Abstand größte Wachstum verzeichnet laut BITKOM dabei das Software-Segment, für das BITKOM ein Wachstum von 6,3% auf 24,4 Milliarden Euro (2017: 23,0 Milliarden Euro) vorhersagt. Aber auch der Bereich IT-Dienstleistungen soll mit einem Plus von 2,6% auf 40,0 Milliarden Euro (2017: 39,0 Milliarden Euro) überdurchschnittlich stark wachsen. Nach BITKOM-Informationen zeige die anhaltend hohe Nachfrage nach Software und IT-Services, dass die Digitalisierung alle Wirtschaftsbereiche erreicht hat. Während sich Cloud Computing inzwischen in der Mehrheit der Unternehmen als Basis für weitere Digitalisierungsschritte etabliert habe, gibt es laut BITKOM auf dem Markt für Big Data und für das Internet der Dinge (IoT) noch hohes Wachstumspotenzial. Für den weltweiten IT-Markt sagt das Marktforschungsunternehmen Gartner in seinem am 9. April 2018 veröffentlichten Worldwide IT Spending Forecast6 einen Anstieg der IT-Ausgaben in 2018 um 6,2% gegenüber dem Vorjahr auf 3,7 Billionen Dollar (2017: 3,5 Billionen Dollar) voraus. Die wesentlichen Wachstumsbereiche sind nach Gartner auch weltweit die Segmente Unternehmenssoftware und IT-Services mit einem Anstieg um 11,1% auf 391 Milliarden Dollar (2017: 352 Milliarden Dollar) bzw. um 4,4% auf 1.003 Milliarden Dollar (2017: 933 Milliarden Dollar), was aus der Digitalisierung herrührt.

4 Vgl. Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2018 vom 19. April 2018

5 Vgl. BITKOM-Pressemitteilung vom 14. Februar 2018, veröffentlicht unter www.bitkom.de

6 Vgl. Gartner-Pressemitteilung vom 9. April 2018, veröffentlicht unter www.gartner.com

Ausblick

Für die USU Software AG erwartet der Vorstand auf Gesamtjahressicht im Geschäftsjahr 2018 den positiven Wachstumstrend der Vorjahre fortzusetzen, wobei der Trend in Richtung SaaSGeschäft das Wachstum etwas verlangsamt. Ab dem dritten Quartal werden sich die Auslandsinvestitionen zunehmend positiv auswirken und auch die Projektverschiebungen aus dem 2. Quartal werden insbesondere im dritten Quartal und im Abschlussquartal des laufenden Geschäftsjahres zu einem positiven Auslandsgeschäft beitragen. Ferner wird sich die Portfolioerweiterung um das Thema Knowledge Management in den Auslandsmärkten, und hier insbesondere in den USA positiv niederschlagen. Zugleich soll sich aber auch das Inlandsgeschäft erfolgreich weiterentwickeln und zu einem weiteren Ausbau des Produktgeschäftes führen. Darüber hinaus soll das Servicegeschäft im Zuge der Fokussierung auf das Thema Digitalisierung weiter zulegen. In Summe geht der Vorstand entsprechend davon aus, wie avisiert auch im Gesamtjahr 2018 wieder deutlich stärker als der IT-Markt zu wachsen und insofern die schwächere Entwicklung des ersten Halbjahres mehr als wettzumachen. Ein wichtiges Indiz dieser Prognose ist unter anderem der bestehende Forecast und der konzernweite Auftragsbestand, der zum 30. Juni 2018 im Vorjahresvergleich um 6,6% auf TEUR 45.845 (30. Juni 2017: TEUR 43.023) angestiegen ist. Die Planung für 2018 sieht entsprechend weiterhin vor, die konzernweiten Umsatzerlöse auf EUR 93 - 98 Mio. auszuweiten und zugleich das Bereinigte EBIT überproportional auf EUR 7,5 - 10 Mio. zu steigern. Zudem bekräftigt der Vorstand die Mittelfristplanung 2021 von EUR 140 Mio. Konzernumsatz bei einem Bereinigten EBIT von EUR 20 Mio. Im Fokus der strategischen Planung stehen dabei die drei etablierten Wachstumssäulen der USU-Gruppe: der Ausbau der Internationalisierung, die Entwicklung und Markteinführung neuer Produktinnovationen sowie anorganisches Wachstum durch Akquisitionen.

Unter den vorgenannten Prämissen plant der Vorstand, auch für das laufende Geschäftsjahr 2018 die Anteilseigner der USU Software AG wie in den Vorjahren am operativen Unternehmenserfolg der Gesellschaft maßgeblich zu beteiligen und die aktionärsfreundliche Dividendenpolitik, die eine Ausschüttung einer Dividende vorsieht, die nie unter dem Vorjahreswert liegt und etwa der Hälfte des erwirtschafteten Gewinns entsprechen soll, fortzuführen.

Chancen- und Risikobericht

Bezüglich der Chancen und Risiken der USU Software AG und des Gesamtkonzerns liegen keine Veränderungen gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 vor. Wir verweisen insofern auf den im Geschäftsbericht 2017 enthaltenen Chancen- und Risikobericht.

USU-Aktien (ISIN DE000A0BVU28).

Die Aktien der USU Software AG sind im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse unter der Wertpapier-Kenn-Nummer ("WKN") A0BVU2 bzw. der International Security Identification Number (Internationale Wertpapier-Kenn-Nummer, "ISIN") DE000A0BVU28 notiert und dort zum Handel im Regulierten Markt zugelassen.

Nach dem eher schwächeren Auftaktquartal zeigten die Aktienmärkte im Berichtsquartal Q2/2018 wieder eine tendenziell aufwärts gerichtete Entwicklung, die jedoch zum Ende des Berichtszeitraums infolge des sich verstärkenden Handelskonfliktes der USA mit Europa und China wieder ins Negative drehte. Auf Quartalssicht verblieb dabei zum Stichtag 30. Juni 2018 beim Technology All Share im Vergleich zum Vergleichsstichtag des Vorquartals auf dem elektronischen Handelsplatz XETRA ein Kurszuwachs von 8,2% auf 3.101,27 Punkte (31. März 2017: 2.866,09 Punkte). Der Deutsche Aktienindex (DAX) erreichte im gleichen Zeitraum auf XETRA einen nur geringfügigen Wertzuwachs um 1,7% auf 12.306 Punkte (31. März 2018: 12.096,73 Punkte).

Der Aktienkurs der USU Software AG stieg im zweiten Quartal 2018 deutlich überproportional im Vergleich zu den Indizes und legte auf XETRA um 12,7% auf EUR 24,80 (31. März 2018: EUR 22,0) zu. Gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 verzeichnete die USU-Aktie (31. Dezember 2017: EUR 26,20) dagegen einen Kursrückgang um 5,3%, während der DAX (31. Dezember 2017: 12.917,64 Punkte) um 4,7% fiel und der Technology All Share (31. Dezember 2017: 2.880,31 Punkte) um 7,7% hinzugewinnen konnte.

Möglingen, 30. August 2018

USU Software AG

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Bernhard Oberschmidt Bernhard Böhler Dr. Benjamin Strehl
Vorstandsvorsitzender Vorstand Vorstand

KONZERN-BILANZ (UNTESTIERT)

AKTIVA

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in TEUR 6-Monatsbericht

30.06.2018
Jahresabschluss

31.12.2017
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 7.658 8.487
Geschäfts- oder Firmenwerte 41.183 41.183
Sachanlagen 2.075 2.230
Finanzielle Vermögenswerte 725 687
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 354 342
Aktive latente Steuern 5.899 5.899
Langfristige Vermögenswerte 57.894 58.828
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 567 511
Noch nicht abgerechnete unfertige Leistungen 5.186 3.468
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.399 17.443
Forderungen aus Ertragsteuern 960 1.012
Finanzielle Vermögenswerte 961 1.279
Übrige Vermögenswerte 538 205
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1.174 911
Wertpapiere 3.014 3.014
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 12.601 12.715
Kurzfristige Vermögenswerte 37400 40.558
Aktiva, gesamt 95.294 99.386

PASSIVA

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in TEUR 6-Monatsbericht

30.06.2018
Jahresabschluss

31.12.2017
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 10.524 10.524
Kapitalrücklage 52.792 52.792
Gesetzliche Rücklage 0 574
Kumuliertes sonstiges Eigenkapital -172 -105
Übriges Eigenkapital -882 -779
Eigenkapital 62.262 63.006
Langfristige Schulden
Finanzielle Verbindlichkeiten 250 250
Pensionsrückstellungen 2.245 2.203
Passive Rechnungsabgrenzungsposten 875 2.443
Passive latente Steuern 2.049 2.457
Langfristige Schulden 5.419 7.353
Kurzfristige Schulden
Ertragssteuerschulden 379 1.266
Finanzielle Verbindlichkeiten 927 918
Verbindlichkeiten aus dem Personal- und Sozialbereich 5.019 7.421
Sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 1.245 3.363
Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen 5.371 7.457
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.766 3.567
Passive Rechnungsabgrenzungsposten 11.906 5.035
Kurzfristige Schulden 27.613 29.027
Passiva, gesamt 95.294 99.386

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (UNTESTIERT)

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GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

in TEUR
Quartalsbericht II / 2018 Quartalsbericht II / 2017 6-Monatsbericht 6-Monatsbericht
01.04.2018 30.06.2018 01.04.2017 30.06.2017 01.01.2018 30.06.2018 01.01.2017 30.06.2017
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 20.769 19.984 41.774 38.871
Herstellungskosten des Umsatzes -10.571 -9.025 -20.670 -18.286
Bruttoergebnis vom Umsatz 10.198 10.959 21.104 20.585
Vertriebs- und Marketingaufwendungen -4.678 -5.006 -8.856 -8.752
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen -2.457 -1.904 -4.917 -4.401
Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen -3.795 -3.356 -7.307 -6.387
Sonstige betriebliche Erträge 378 222 625 451
Sonstige betriebliche Aufwendungen -143 -279 -404 -409
Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmensakquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte -358 -350 -717 -662
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBIT) -855 286 -472 425
Finanzerträge 117 20 121 27
Finanzaufwendungen -3 -44 -63 -89
Gewinn vor Steuern (EBT) -741 262 -414 363
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -410 -200 -264 -416
Periodenüberschuss/-fehlbetrag -1.151 62 -678 -53
Ergebnis je Aktie (in EUR) auf Basis des Ergebnisanteils der Aktionäre der USU Software AG:
Unverwässert und verwässert -0,11 0,01 -0,06 -0,01
Gewichteter Durchschnitt ausstehender Aktien:
Unverwässert und verwässert 10.523.770 10.523.770 10.523.770 10.523.770

KONZERN-GESAMTERGEBN ISRECHNUNG (UNTESTIERT)

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GESAMTERGEBNISRECHNUNG

in TEUR
Quartalsbericht II / 2018 Quartalsbericht II / 2017 6-Monatsbericht 6-Monatsbericht
01.04.2018 30.06.2018 01.04.2017 30.06.2017 01.01.2018 30.06.2018 01.01.2017 30.06.2017
--- --- --- --- ---
Konzernergebnis -1.151 62 -678 -53
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Wertpapiere)
- im Eigenkapital erfasste Fair-Value Änderungen 0 0 0 0
- in die Gewinn- und Verlustrechnung übernommen 0 0 0 0
Latente Steuern auf zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Wertpapiere) 0 0 0 0
Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung -104 28 -66 192
Übriges Konzernergebnis nach Steuern -104 28 -66 192
Konzern-Gesamtergebnis -1.255 90 -744 139

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG (UNTESTIERT)

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Konzern-Kapitalflussrechnung

in TEUR
6-Monatsbericht 01.01.2018 -30.06.2018 6-Monatsbericht 01.01.2017 -30.06.2017
CASH-FLOW AUS DER LAUFENDEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT
Konzernjahresüberschuss -678 -53
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.418 1.352
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 73 223
+/- Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 3.188 2.825
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -2.053 -1.450
+/- Zinsaufwendungen /Zinserträge -58 62
+/- Ertragsteuererstattungen / Ertragsteuerzahlungen -1.882 -74
+/- Gezahlte Zinsen/ erhaltene Zinsen 5 9
+/- Ertragssteueraufwand/-ertrag 264 416
CASH-FLOW AUS DER LAUFENDEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 277 3.310
CASH-FLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT:
- Erwerb von Tochterunternehmen, abzüglich erhaltener Zahlungsmittel 0 -6.280
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -16 -107
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 2 13
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -422 -497
+ Einzahlungen aus Positionen, die nicht der betrieblichen Tätigkeit oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 0 0
CASH-FLOW AUS DER INVESTITIONSTÄTIGKEIT: -436 -6.871
CASH-FLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT:
- Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0 0
- Tilgung von Kaufpreisverbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Erwerb von Tochterunternehmen 0 0
CASH-FLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT: 0 0
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -159 -3.561
+/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 45 -123
+ VERÄNDERUNG DER FLÜSSIGEN MITTEL UND KURZFRISTIGEN KAPITALANLAGEN -114 -3.684
FLÜSSIGE MITTEL UND KURZFRISTIGE KAPITALANLAGEN - BEGINN DER PERIODE 12.715 20.166
FLÜSSIGE MITTEL UND KURZFRISTIGE KAPITALANLAGEN - ENDE DER PERIODE 12.601 16.482

KONZERN-EIGEN KAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG (UNTESTIERT)

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Kumuliertes sonstiges Eigenkapital
Sonstiges Eigenkapital
--- --- --- --- --- --- ---
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gesetzliche Rücklage Übriges Eigenkapital Pensionspläne
--- --- --- --- --- --- ---
Anzahl TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2017 10.523.770 10.524 52.792 574 63 -186
Konzernergebnis -53
Einstellung in die gesetzliche Rücklage 0
Übriges Ergebnis nach Steuern
Gesamtergebnis 0 0 0 0 -53 0
Dividendenzahlung 0
Konsolidiertes Eigenkapital zum 30. Juni 2017 10.523.770 10.524 52.792 574 10 -186
Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2018 10.523.770 10.524 52.792 574 -779 -228
Konzernergebnis -678
Einstellung in die gesetzliche Rücklage -574 574
Übriges Ergebnis nach Steuern
Gesamtergebnis 0 0 0 -574 -104 0
Dividendenzahlung 0
Konsolidiertes Eigenkapital zum 30. Juni 2018 10.523.770 10.524 52.792 0 -883 -228

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Kumuliertes sonstiges Eigenkapital
Sonstiges Eigenkapital
--- --- ---
Währungs-umrechnung Gesamt
--- --- ---
TEUR TEUR
--- --- ---
Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2017 -144 63.623
Konzernergebnis -53
Einstellung in die gesetzliche Rücklage 0
Übriges Ergebnis nach Steuern 192 192
Gesamtergebnis 192 139
Dividendenzahlung 0
Konsolidiertes Eigenkapital zum 30. Juni 2017 48 63.762
Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2018 123 63.006
Konzernergebnis -678
Einstellung in die gesetzliche Rücklage 0
Übriges Ergebnis nach Steuern -66 -66
Gesamtergebnis -66 -744
Dividendenzahlung 0
Konsolidiertes Eigenkapital zum 30. Juni 2018 57 62.262

KONZERANHANG (UNTESTIERT)

Grundsätze zur Rechnungslegung

Die USU Software AG ist eine Aktiengesellschaft nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaft hat ihren Sitz im Spitalhof, 71696 Möglingen, Deutschland, und ist beim Amtsgericht Stuttgart im Handelsregister, Abt. B, unter der Nummer 206442 eingetragen.

Dieser Zwischenabschluss der USU Software AG steht im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Der Zwischenabschluss wurde nach IAS 34 (Interim Financial Reporting) erstellt.

Es wurden grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie beim nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2017 abgeschlossene Geschäftsjahr angewandt. Der vorliegende ungeprüfte 6-Monatsbericht 2018 ist daher in Zusammenhang mit dem geprüften Konzernabschluss 2017 zu lesen.

Dieser Zwischenabschluss enthält alle notwendigen Abgrenzungen und gibt nach Auffassung des Managements ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wieder. Alle vorgenommenen Abgrenzungen entsprechen der üblichen Periodenabgrenzung.

Im Rahmen der Aufstellung des Zwischenabschlusses gemäß den IFRS müssen zu einem gewissen Grad Schätzungen und Beurteilungen vorgenommen werden, welche die bilanzierten Vermögenswerte und Schulden am Stichtag und die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen für die Berichtsperiode betreffen. Die sich tatsächlich einstellenden Beträge können von den Schätzungen abweichen.

Ertragsteuern werden in der Zwischenperiode auf der Grundlage der besten Schätzung des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragssteuersatzes erfasst, der für das Gesamtjahr erwartet wird. Dieser Steuersatz wird auf das Vorsteuerergebnis der konsolidierten Gesellschaften angewendet.

Aus dem Ergebnis der Zwischenperioden kann nicht notwendigerweise auf das Jahresergebnis geschlossen werden.

Finanzinstrumente

In der nachfolgenden Tabelle sind die Buch- und beizulegenden Zeitwerte (Fair Value) der Finanzinstrumente des Konzerns dargestellt:

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in TEUR 30.06.2018 31.12.2017
Buchwert Fair Value Buchwert Fair Value
--- --- --- --- ---
Noch nicht abgerechnete unfertige Leistungen 5.186 5.186 3.468 3.468
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.399 12.399 17.443 17.443
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 961 961 1.279 1.279
Wertpapiere des Umlaufvermögens 3.014 3.014 3.014 3.014
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 12.601 12.601 12.715 12.715
34.161 34.161 37.919 37.919

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in TEUR 30.06.2018 31.12.2017
Buchwert Fair Value Buchwert Fair Value
--- --- --- --- ---
Finanzverbindlichkeiten 1.177 1.177 1.168 1.168
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.766 2.766 3.567 3.567
Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen 5.371 5.371 7.457 7.457
9.314 9.314 12.192 12.192

Gemäß IFRS 13 ist der Fair Value als Preis definiert, den man im Zuge eines geordneten Geschäftsvorfalls unter Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag beim Verkauf eines Vermögenswerts erhalten würde oder bei Übertragung einer Schuld zu zahlen hätte. Dabei ist eine Fair Value-Hierarchie mit drei Bewertungsstufen zu unterscheiden, welche sich danach richten, ob der Fair Value von Finanzinstrumenten auf Grundlage von veröffentlichen Marktpreisen (Stufe 1), auf Basis von Ableitungen aus veröffentlichten Marktpreisen (Stufe 2) oder nicht beobachtbaren Parametern (Stufe 3) ermittelt worden ist. Die USU Software AG verfügt derzeit über keine Finanzinstrumente der Stufe 2 oder 3.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse nach Lieferungen und Leistungen setzen sich wie folgt zusammen:

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01.01.-30.06.2018 1.1.-30.06.2017
TEUR TEUR
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Beratung 24.652 21.735
Lizenzen / Produkte 4.961 5.792
Wartung / SaaS 11.698 10.708
Sonstiges 463 636
41.774 38.871

Segmentberichterstattung

Nach IFRS 8 ist USU in den zwei Geschäftsfeldern "Produktgeschäft" und "Servicegeschäft" tätig, die im Wesentlichen die Risiken und die Eigenkapitalverzinsung des Konzerns beeinflussen. Die Aufgliederung verschiedener Kenngrößen nach den Geschäftsfeldern entsprechend IFRS 8 ist in der nachfolgenden Übersicht dargestellt:_

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Produktgeschäft Servicegeschäft Summe Segmente
1.1.30.6.18 1.1.30.6.17 1.1.30.6.18 1.1.30.6.17 1.1.30.6.18 1.1.30.6.17
--- --- --- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz 30.820 29.356 10.837 9.468 41.657 38.824
EBITDA 2.672 3.720 1.566 1.270 4.238 4.990
EBIT 1.649 2.808 1.248 960 2.897 3.768
Finanzergebnis - - - - - -
Steuern - - - - - -
Konzernergebnis 1.649 2.808 1.248 960 2.897 3.768
Mitarbeiter zum Ende der Periode 497 470 111 94 608 564

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nicht zugeordnet Konzern
1.1.30.6.18 1.1.30.6.17 1.1.30.6.18 1.1.30.6.17
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Umsatz 117 47 41.774 38.871
EBITDA -3.291 -3.213 947 1.777
EBIT -3.369 -3.343 -472 425
Finanzergebnis 58 -62 58 -62
Steuern -264 -416 -264 -416
Konzernergebnis -3.575 -3.821 -678 -53
Mitarbeiter zum Ende der Periode 89 75 697 639

Außerhalb Deutschlands erzielte die USU-Gruppe in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018 insgesamt 29,2% (Q1-Q2/2017: 28,5%) bzw. TEUR 12.204 (Q1-Q2/2017: TEUR 11.063) der konsolidierten Umsätze. Diese Angaben beziehen sich auf den Sitz des Kunden. Demgegenüber wurden weniger als 10% der konsolidierten Vermögenswerte außerhalb Deutschlands geführt. Gleichzeitig beliefen sich die außerhalb Deutschlands getätigten Investitionen auf weniger als 10% der konsolidierten Gesamtinvestitionen. Auf weitergehende Angaben der geographischen Daten wurde daher aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet.

Nachtragsbericht

Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag 30. Juni 2018 vor, die eine wesentliche Auswirkung auf den Geschäftsverlauf der USU-Gruppe hatten. Insofern ergaben sich keine wesentlichen Änderungen bezüglich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.

Aktien der Organe der USU Software AG

Folgender Bestand an Aktien der USU Software AG von Organmitgliedern der Gesellschaft wurde zum 30. Juni 2018 festgestellt:

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Bestandsmeldungen der Organe Aktien Aktien
30.06.2018 30.06.2017
--- --- ---
Vorstand
Bernhard Oberschmidt 156.518 156.518
Bernhard Böhler 167.572 167.572
Dr. Benjamin Strehl 0 0
Aufsichtsrat
Udo Strehl* 5.000 2.000.176
Erwin Staudt 100.000 100.000
Günter Daiss 85.500 85.500

* Über die AUSUM GmbH werden Herrn Udo Strehl als Mehrheitsgesellschafter dieser Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zusätzlich 5.338.044(2017: 3.337.868) Stimmrechte an der USU Software AG zugerechnet.

Zusätzlich werden über die "Wissen ist Zukunft-Stiftung" Udo Strehl als Geschäftsführer dieser Stiftung 32.000 (2017:32.000) Stimmrechte an der USU Software AG gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet.

Aktienoptionen und Wandelobligationen der USU Software AG werden von den Organmitgliedern nicht gehalten.

Geschäftsbeziehungen mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Als nahe stehende Personen ("Related Parties") gelten gemäß IAS 24 Personen oder Unternehmen, die grundsätzlich die Gruppe beherrschen bzw. maßgeblichen Einfluss nehmen können oder auf die die Gruppe maßgeblichen Einfluss ausüben kann, einschließlich der Geschäftsleitung und des Aufsichtsrates. Als nahe stehende Personen gelten dabei nicht Unternehmen, die bereits im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzern-Zwischenabschluss einbezogen sind.

Hinsichtlich der geschäftlichen Beziehungen zwischen der USU Software AG und dem Aufsichtsratsvorsitzenden und Mehrheitsaktionär Herrn Udo Strehl und seiner Ehefrau haben sich gegenüber den Angaben im Konzernanhang des Geschäftsjahres 2017 keine wesentlichen Änderungen ergeben. Entsprechend verweisen wir auf die Angaben im Konzernanhang der USU Software AG für das am 31. Dezember 2017 abgeschlossene Geschäftsjahr.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der KonzernZwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des GeschäftsErgebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

Möglingen, 30. August 2018

USU Software AG

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Bernhard Oberschmidt Bernhard Böhler Dr. Benjamin Strehl
Vorstandsvorsitzender Vorstand Vorstand

FINANZKALENDER 2018

7.-9. September 2018

14. IR-Fahrt 2018, Rüttnauer Research

22. November 2018

Veröffentlichung 9-Monatsbericht 2018

26.-28. November 2017

Investoren- und Analystenkonferenz im

Rahmen der Veranstaltung

Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt am Main

12. Dezember 2018

Investoren- und Analystenkonferenz im

Rahmen der Veranstaltung

26. MKK (Münchner Kapitalmarkt Konferenz), München