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USU Software AG — Interim / Quarterly Report 2017
Aug 30, 2017
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Interim / Quarterly Report
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USU Software AG
Möglingen
6-Monatsbericht 2017 der USU Software AG
USU AUF EINEN BLICK
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| 6-Monatsbericht 2017 | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| in TEUR, mit Ausnahme der Angaben zum Ergebnis pro Aktie sowie zur Mitarbeiterzahl | 01.01.-30.06.2017 | 01.01.-30.06.2016 |
| --- | --- | --- |
| UMSATZERLÖSE | 38.871 | 34.031 |
| BEREINIGTES EBIT | 1.565 | 3.328 |
| BEREINIGTES KONZERNERGEBNIS | 1.010 | 2.970 |
| BEREINIGTES ERGEBNIS JE AKTIE (EUR) | 0,10 | 0,28 |
| EBITDA | 1.777 | 3.895 |
| EBIT | 425 | 2.594 |
| KONZERNERGEBNIS | -53 | 2.258 |
| ERGEBNIS JE AKTIE (EUR) | -0,01 | 0,21 |
| CASH-FLOW AUS DER BETRIEBLICHEN TÄTIGKEIT | 3.310 | 3.445 |
| MITARBEITER ZUM 30.6. | 639 | 531 |
| 30.06.2017 | 31.12.2016 | |
| LIQUIDE MITTEL UND KAPITALANLAGEN | 19.496 | 23.180 |
| EIGENKAPITAL | 63.762 | 63.623 |
| BILANZSUMME | 97.231 | 91.905 |
| EIGENKAPITALQUOTE | 65,6% | 69,2% |
USU Software AG
Spitalhof
D-71696 Möglingen
Tel. +49.7141.4867-0
Fax +49.7141.4867-200
www.usu-software.de
Investor Relations
Falk Sorge & Dr. Thomas Gerick
Tel. +49.7141.4867-351 / 440
Fax +49.7141.4867-108
BRIEF AN DIE AKTIONÄRE
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, liebe Leserinnen und Leser,
das zweite Quartal war sehr ereignisreich. Die positive organische Geschäftsentwicklung der USU Software AG setzte sich insbesondere im Ausland fort. Daneben trug auch die im Mai 2017 erworbene Easytrust SAS erstmals zum Konzernwachstum bei. Mit dem Kauf erweitert der USU-Konzern seine Wertschöpfungstiefe im IT Management und die Präsenz im wichtigen französischen Markt. Aber auch signifikante Investitionen in Vertrieb, Marketing, die Erweiterung des Angebotsportfolios sowie die weitere Internationalisierung prägten das Berichtsquartal.
Aus erfolgreichen Forschungs- und Industrieprojekten der letzten Jahre hat sich mit Katana ein neues USU-Geschäftsfeld entwickelt, das sich auf Big Data Analytics spezialisiert hat. Damit adressiert das USU-Portfolio künftig das gesamte Spektrum für datengetriebene digitale Service-Angebote.
Ein weiterer Meilenstein war die Veröffentlichung der Version 5.0 von Valuemation. Damit lassen sich sämtliche Serviceprozesse eines Unternehmens abbilden, steuern und optimieren. Das neue Release zeichnet sich besonders durch ein intuitives, ergonomisches Nutzerkonzept, die entsprechende prozessorientierte Anwenderführung sowie durch ein neues User Experience Design aus.
Insgesamt wurde die Innovationskraft der USU-Gruppe vom Schweizer Investment-Forschungsunternehmen ALPORA einer genauen Prüfung unterzogen. Die detaillierte Analyse-Methode von ALPORA basiert auf wissenschaftlicher Forschung und liefert ein umfassendes Bild der Innovationsfähigkeit von Unternehmen. Dieser Messansatz hat die hohe Innovationskraft der USU Software objektiv bestätigt", so Dr. Julian Vincent Kauffeldt von ALPORA.
Das komplette Leistungsportfolio präsentierte USU Mitte Mai 2017 auf der USU World in Berlin. Etwa 500 Experten aus dem In- und Ausland informierten sich im Rahmen dieser Fach- und Kundenkonferenz über die neuen Entwicklungen und Trends der USU-Gruppe und des gesamten IT-Marktes.
Auf der diesjährigen Hauptversammlung der Gesellschaft im Juni in Ludwigsburg wurde die Erhöhung der Dividende auf EUR 0,40 beschlossen - eine Steigerung um knapp 15% gegenüber dem Vorjahr. Zugleich verlängerte der Aufsichtsrat der USU Software AG den Vertrag von Vorstandsmitglied Bernhard Böhler vorzeitig bis zum 30. September 2021 - ein wichtiges Signal für die Kontinuität, Stabilität und das weitere internationale Wachstum.
Die Details zur Geschäftsentwicklung von USU im zweiten Quartal 2017 sowie zur weiteren Planung können Sie diesem 6-Monatsbericht 2017 entnehmen.
Ihr
Bernhard Oberschmidt,
Vorstandsvorsitzender der USU Software AG
KONZERNLAGEBERICHT (UNTESTIERT)
Grundlagen der USU Software AG und des Konzerns
Die USU Software AG, Möglingen, Deutschland, ist als Konzernmuttergesellschaft direkt oder indirekt an den folgenden operativ tätigen Gesellschaften beteiligt: Aspera GmbH, Aachen, Deutschland; Aspera Technologies Inc., Boston, USA; B.I.G. Social Media GmbH, Berlin, Deutschland; LeuTek GmbH, Leinfelden-Echterdingen, Deutschland; Omega Software GmbH, Obersulm, Deutschland; USU AG, Möglingen, Deutschland; USU Austria GmbH, Wien, Österreich; USU (Schweiz) AG, Zug, Schweiz; USU Software s.r.o., Brno, Tschechische Republik. Zudem bestehen Beteiligungen der USU Software AG an der Openshop Internet Software GmbH, Möglingen, Deutschland, und der USU Consulting GmbH, Sursee, Schweiz, welche nicht mehr operativ tätig sind.

Die USU Software AG und ihre Tochtergesellschaften
Am 5. Januar 2017 hat die USU Software AG 100% der Geschäftsanteile der unitB technology GmbH, Berlin ("unitB technology"), einer international ausgerichteten Full-Service Agentur für digitale Kommunikation und IT, übernommen.
Hinsichtlich weiterführender Informationen zur Übernahme der unitB technology wird auf die Ausführungen im Konzernanhang dieses 6-Monatsberichts 2017 unter dem Punkt Veränderung der Konzernorganisation verwiesen.
Am 4. Mai 2017 hat die Gesellschaft sämtliche Anteilsscheine der EASYTRUST SAS, La Garenne Colombes, Frankreich, ("EASYTRUST") übernommen. Mit dem Kauf von EASYTRUST erweitert die USU-Gruppe ihre Wertschöpfungstiefe im IT Management und ihre internationale Präsenz im wichtigen französischen Markt.
EASYTRUST ist ein hochspezialisierter Software-Hersteller im Bereich der automatischen Erkennung und Analyse von Hard- und Software in komplexen Infrastrukturen und dem Software-Lizenzmanagement von Oracle-Produkten Hinsichtlich weiterführender Informationen zur Übernahme von EASTRUST wird auf die Ausführungen im Konzernanhang dieses 6-Monatsberichts 2017 unter dem Punkt Veränderung der Konzernorganisation verwiesen.
Geschäftsmodell, Ziele, Strategien und Steuerungssystem
Die USU Software AG und ihre Tochtergesellschaften (im Folgenden auch "USU-Gruppe" oder "USU" genannt) entwickeln und vertreiben Softwarelösungen für wissensbasiertes Servicemanagement. USU ist der größte europäische Anbieter für IT- und Knowledge-Management-Software.
Der Kompetenzbereich IT Management unterstützt Unternehmen mit umfassenden ITIL® -konformen Lösungen für das strategische und operative IT- & Enterprise Servicemanagement. Kunden erhalten mit USU-Lösungen eine Gesamtsicht auf ihre IT-Prozesse sowie ihre IT-Infrastruktur und sind in der Lage, Services transparent zu planen, zu verrechnen, zu überwachen und aktiv zu steuern. Im Bereich Software-Lizenzmanagement gehört USU dabei zu den führenden Herstellern weltweit.
Mit intelligenten Lösungen und ihrer Expertise im Kompetenzfeld Digital Interaction treibt USU die Digitalisierung von Geschäftsprozessen voran. Durch Standard-Software und Beratungsleistungen werden Service-Abläufe automatisiert und Wissen aktiv für alle Kommunikations-Kanäle und Kundenkontaktpunkte in Vertrieb, Marketing und Kundenservice bereitgestellt. Das Portfolio in diesem Bereich wird durch Software für Industrial Big Data sowie das Service-Segment mit Systemintegration und individuellen Anwendungen komplettiert.
Über 800 USU-Kunden aus allen Teilen der internationalen Wirtschaft schaffen mit USU-Lösungen Transparenz, sind agiler, sparen Kosten und senken ihre Risiken, beispielsweise Allianz, Baloise Group, BOSCH, BMW, Daimler, Deutsche Telekom, Evonik, Heidelberger Druckmaschinen, Jacobs Engineering, Jungheinrich, Poste Italiane, Texas Instruments, VW, W&W oder ZDF.
Die USU Software AG hat sich zum Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren beim Konzernumsatz jeweils über dem Durchschnitt des IT-Marktes zu wachsen und zugleich die Profitabilität weiter auszubauen. Im Vordergrund steht dabei, durch Innovationen und die Verbreiterung der internationalen Marktpräsenz organisch zu wachsen, wobei anorganisches Wachstum in Form von Akquisitionen und Unternehmensbeteiligungen ebenfalls Teil der Unternehmensstrategie ist.
Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand, unter Berücksichtigung der Akquisitionen der unitB technology und EASYTRUST die konzernweiten Umsatzerlöse auf EUR 86 - 91 Mio. auszuweiten und zugleich das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("Bereinigtes EBIT") auf EUR 10 - 11,5 Mio. zu steigern. Die aktuelle Mittelfristplanung bis 2020 sieht vor, den Umsatz auf EUR 140 Mio. zu steigern und gleichzeitig das Bereinigte EBIT auf über EUR 20 Mio. auszubauen.
Da das Konzernergebnis der USU-Gruppe nach IFRS durch verschiedene Sondereffekte beeinflusst wurde und wird, welche eine Vergleichbarkeit der Ertragskraft von USU über die Geschäftsjahre hinweg erschweren, hat die Gesellschaft zu Informationszwecken zusätzlich ein Bereinigtes Konzernergebnis ermittelt. Dieses stellt das um die Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmensakquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte sowie zusätzlicher akquisitionsbedingter Sonderfaktoren bereinigte Konzernergebnis inklusive der damit verbundenen Steuereffekte dar. Auf Basis dieses Bereinigten Konzernergebnisses weist die USU Software AG unter Berücksichtigung der durchschnittlich im Umlauf befindlichen Stückaktien ferner ein Bereinigtes Ergebnis pro Aktie aus. Des Weiteren wird ein Bereinigtes EBIT, welches als maßgebliche Planungs- und Steuerungsgröße fungiert, ausgewiesen. Sowohl das Bereinigte Konzernergebnis und das Bereinigte EBIT als auch das Bereinigte Ergebnis pro Aktie stellen keine IFRS-bezogenen Kennzahlen dar.
Forschung und Entwicklung
Die Innovationskraft ist für USU eine entscheidende Komponente für den langfristigen und nachhaltigen Erfolg. Sie ist der Schlüssel zur Zukunftssicherung angesichts der Herausforderungen der digitalen Transformation. Sie prägt u.a. die Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern, führt zur Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen sowie zur Umsetzung neuer Geschäftsmodelle.
Die USU Software AG investiert seit Jahren überdurchschnittlich viel in Forschung & Entwicklung (F&E), in den ersten sechs Monaten 2017 insgesamt TEUR 6.387 (Q1-Q2/2016: TEUR 5.703) bzw. 16,4% (Q1-Q2/2016: 16,8%) des Konzernumsatzes . Die Zahl der angestellten Mitarbeiter in diesem Bereich betrug zum 30. Juni 2017 180 (30. Juni 2016: 162). Die F&E-Aufwände der USU-Gruppe werden nicht aktiviert.
Das Schweizer Investment-Forschungsunternehmen ALPORA hat die Innovationskraft der USU Software AG bewertet und diese als TOP INNOVATOR für 2017 mit einem Award ausgezeichnet.
Die Fertigstellung und Veröffentlichung der Version 5.0 der IT Service Management-Suite Valuemation zum 29. Juni 2017 war ein Meilenstein innerhalb der F&E-Aktivitäten des gleichnamigen Geschäftsfeldes. Neben der Qualitätssicherung wurden hierfür letzte Arbeiten bei der Globalen Suche sowie bei der Unicode-Umstellung für Oracle-Datenbanken durchgeführt. Die Neugestaltung des Oberflächen-Designs sowie die Optimierung der prozessorientierten Anwenderführung sind die Schwerpunkte dieser neuen Produktversion.
Im Segment Business Service Monitoring und Alarm-Management erfolgten die Tests für die neue ZIS-Version, deren Freigabe für das 3. Quartal geplant ist.
Wesentliche Entwicklungsthemen sind u.a. die Cloud-Anbindung, die Umsetzung verschiedener Module auf den aktuellen Web-Standard HTML5 sowie das Thema Capacity Monitoring, also die Überwachung von Speicherkapazitäten für Daten. Im Kompetenzbereich Software-Lizenzmanagement konnte das neue Release der Aspera-Software SmartTrack fertiggestellt werden. Hierfür wurde beispielsweise die Wissensdatenbank Knowledge Center integriert. Verbessert wurden ferner die Kalkulationsmöglichkeiten für Lizenzaufwände. Mit der Anwendung License Control for Salesforce veröffentlichte Aspera die erste Lösung zur Lizenzoptimierung für Salesforce-Nutzer.
Seit Ende Mai 2017 ist die neue Knowledge Center-Version verfügbar. Anwender profitieren besonders von zwei wichtigen Verbesserungen: von geführten Fehlerdiagnosen anhand grafisch modellierter Gesprächsleitfäden sowie der Darstellung von Dokumenten auf den gängigen mobilen Endgeräten. Des Weiteren sind die Arbeiten am neuen Release der Web-Self-Service-Lösung KnowledgeFirst fertiggestellt. Kernpunkte sind die bessere Integration von Kundenwebsites, die komfortable Nutzung mobiler Endgeräte und die Bereitstellung von Statistiken.
Im Mittelpunkt der Aktivitäten der BIG Social Media stand das neue Produkt "Bot Hub", das als Dreh- und Angelpunkt von kleinen, konfigurierbaren Service-Programmen, so genannten Bots, fungiert. Es stellt bedarfsgerecht einen oder mehrere Service-Bots für verschiedene Kommunikationskanäle bereit und regelt, wenn nötig, auch die Übergabe an Service-Agents.
Im Bereich Katana, der sich auf das Wachstumsthema Industrial Big Data konzentriert und als jüngstes Geschäftsfeld aus dem Forschungssegment hervorgegangen ist, wurde an einer SaaS-Lösung gearbeitet, die in Kürze vor allem kleinere Kunden mit kostengünstigen und standardisierten Lösungen ansprechen soll. Das Operativsystem beim Referenzkunden Heidelberger Druckmaschinen wurde weiter ausgebaut und ist derzeit die weltweit größte dokumentierte Predictive Maintenance-Anwendung.
Das Großprojekt "Linked Data for Mobility" (LIMBO) stand im Zentrum der Forschungsaktivitäten des zweiten Quartals. Das Vorhaben, das vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert wird, beschäftigt sich mit der Verarbeitung von Geodaten für innovative Mobilitätslösungen und neue Geschäftsmodelle. Des Weiteren wird derzeit die Anmeldung von Schutzrechten für zwei Erfindungen im Bereich der Datenanalyse geprüft.
Wirtschaftsbericht
Gesamtwirtschaftliche Entwicklung
Die deutsche Wirtschaft bleibt nach Informationen des Statistischen Bundesamtes ("Destatis")1 von Mitte August 2017 auf Wachstumskurs. So war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal 2017 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,6% höher als im Vorquartal. Positive Impulse kamen dabei vor allem aus dem Inland. Während sowohl die privaten Haushalte, als auch der Staat ihre Konsumausgaben deutlich ausweiteten, legten auch die Investitionen weiter zu. Dagegen wurde das Wachstum von der außenwirtschaftlichen Entwicklung gebremst, da die preisbereinigten Importe im Vergleich zum Vorquartal erheblich stärker zunahmen als die Exporte. Im Vorjahresvergleich erhöhte sich das Wirtschaftswachstum in Deutschland gemäß destatis ebenfalls. So stieg das preisbereinigte BIP um 0,8% (Q1/2017: +3,2%). Allerdings war der Kalendereffekt in den ersten beiden Quartalen 2017 überdurchschnittlich stark, da es im ersten Quartal 2017 drei Arbeitstage mehr und im zweiten Quartal 2017 drei Arbeitstage weniger als im Vorjahr gab. Bei kalenderbereinigter Betrachtung ergab sich im zweiten Quartal 2017 ein BIP-Wachstum von 2,1% (Q1/2017: +2,0%).
Der Euroraum verzeichnete gemäß einer vorläufigen Schnellschätzung des statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat)2 im zweiten Quartal des laufenden Jahres 2017 mit einem BIP-Zuwachs von 0,6% gegenüber dem Vorquartal ebenfalls ein Wachstum. Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres Q2/2016 ist das saisonbereinigte BIP des Euroraumes im zweiten Quartal 2017 um 2,2% gestiegen.
Branchenbezogene Entwicklung
Die Digitalbranche in Deutschland hat sich nach Untersuchungen des Branchenverbandes Informationswirtschaft, Telekomunikation und neue Medien e.V. ("BITKOM")3 ebenfalls sehr positiv entwickelt. Etwa drei von vier Unternehmen verzeichneten im ersten Halbjahr 2017 steigende Auftragseingänge (73 Prozent) und Umsätze (74 Prozent). Und auch für die Folgequartale sind die Unternehmen der Digitalbranche zuversichtlich. Acht von zehn Unternehmen (82 Prozent) erwarten für die zweite Jahreshälfte steigende Umsätze. Nur 7 Prozent der Anbieter von Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik gehen von einem Umsatzrückgang aus. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage des Digitalverbands BITKOM. Der BITKOM-Index steigt um 5 Punkte auf 76. Das ist der zweithöchste Wert seit der erstmaligen Erhebung 2001. "Die positiven Geschäftserwartungen spiegeln die weiterhin gute allgemeine wirtschaftliche Lage wider. In der Bitkom-Branche ist die Stimmung sogar noch besser als in der Gesamtwirtschaft", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.
1 Vgl. destatis-Pressemitteilung 277 vom 15. August 2017 und destatis-Pressemitteilung 294 vom 25. August 2017, veröffentlicht unter https://www.destatis.de
2 Vgl. eurostat-Pressemitteilung vom 16. August 2017 - 127/2017, veröffentlicht unter http://ec.europa.eu/eurostat
3 Vgl. BITKOM-Pressemitteilung vom 18. August 2017 und 51. Branchenbarometer von BITKOM research, veröffentlicht unter http://www.bitkom.de
Geschäftsentwicklung 2. Quartal 2017
Vor allem bedingt durch ein starkes Auslandsgeschäft steigerte die USU-Gruppe im Berichtsquartal Q2/2017 die konzernweiten Umsatzerlöse nach IFRS um 17,0% auf TEUR 19.984 (Q2/2016: TEUR 17.074). Dabei erhöhte USU den Auslandsumsatz im zweiten Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahr um 27,5% auf TEUR 6.037 (Q2/2016: TEUR 4.734). Damit lag der Auslandsanteil am Konzernumsatz auf Quartalssicht mit 30,2% (Q2/2016: 27,7%) wieder über der 30%-Marke. Neben der neuen Konzerntochter EASYTRUST SAS, die etwa eine halbe Million Euro zum Konzernumsatz beitrug, steuerte insbesondere das US-Geschäft der USU-Gruppe zu diesem Erfolg bei. Hierbei profitierte USU vor allem von den zielgerichtet ausgeweiteten Auslandsinvestitionen in Vertrieb und Marketing.
Besonders erfolgreich verlief in diesem Zusammenhang das Lizenzgeschäft, welches USU im Berichtsquartal um 34,2% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 3.158 (Q2/2016: TEUR 2.354) ausbaute. Zugleich steigerte die USU-Gruppe im Betrachtungszeitraum Q2/2017 das Wartungsgeschäft inklusive der Software-as-a-Service("SaaS")-Umsätze um 18,6% gegenüber dem zweiten Quartal 2016 auf TEUR 5.588 (Q2/2016: TEUR 4.710). Das Beratungsgeschäft legte im gleichen Zeitraum um 12,4% im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 10.858 (Q2/2016: TEUR 9.660) zu.
Durch das forcierte Auslandsgeschäft erhöhte sich im zweiten Quartal 2017 auch der Segmentumsatz des Segmentes "Produktgeschäft" im Vorjahresvergleich um 17,9% auf TEUR 15.477 (Q2/2016: TEUR 13.128). Aber auch das Segment "Servicegeschäft" steigerte die Umsatzerlöse durch eine deutlich verbesserte Auslastung und die neue Konzerntochter unitB technology im zweiten Quartal 2017 um 16,2% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 4.485 (Q2/2016: TEUR 3.860). Der Anteil des Produktgeschäftes am Konzernumsatz der USU-Gruppe stieg folgerichtig von 76,9% im zweiten Quartal 2016 auf 77,4% im Berichtsquartal Q2/2017.
Die Kostenbasis des USU-Konzerns erhöhte sich im Zuge des gezielten Ausbaus des Auslandsgeschäftes im Vorjahresvergleich um 26,1% auf TEUR 19.291 (Q2/2016: TEUR 15.297). Zudem investierte USU planmäßig in die Weiterentwicklung der Softwareprodukte der EASYTRUST und die Zusammenführung mit den bestehenden Produkten der USU-Gruppe. Erwartungsgemäß blieb die Ergebnisentwicklung im zweiten Quartal 2017 infolge der strategischen Auslandsinvestitionen, die direkt in den Aufwand gebucht wurden, unter den Vergleichswerten des Vorjahres. So sank das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ("EBITDA") deutlich um 56,2% gegenüber Q2/2016 auf nunmehr TEUR 981 (Q2/2016: TEUR 2.241). Zugleich ging das Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("EBIT") von TEUR 1.585 im zweiten Quartal 2016 auf TEUR 286 im Berichtsquartal Q2/2017 zurück, was einer Reduzierung um 82,0% entspricht. Der Konzernüberschuss der USU-Gruppe nach IFRS fiel von TEUR 1.376 im Vorjahresquartal auf nunmehr TEUR 62. Dies entspricht einem Ergebnis pro Aktie von EUR 0,01 (Q2/2016: EUR 0,13).
Auch das um akquisitionsbedingte Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("Bereinigtes EBIT") halbierte sich im zweiten Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahr und belief sich auf TEUR 876 (Q2/2016: TEUR 1.960). Das Bereinigte Konzernergebnis sank um 65,1% auf TEUR 607 (Q2/2016: TEUR 1.740). Das entspricht einem Rückgang des Bereinigten Ergebnisses je Aktie von EUR 0,13 im zweiten Quartal 2016 auf jetzt EUR 0,06.
Geschäftsentwicklung für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2017
Umsatz- und Kostenentwicklung
Konzernumsatz
Auf Sicht der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2017 steigerte die USU Software AG den Konzernumsatz nach IFRS um 14,2% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 38.871 (Q1-Q2/2016: TEUR 34.031). Dabei profitierte USU auch auf Halbjahressicht vor allem von dem wieder erstarkten Auslandsgeschäft. So erhöhte USU die außerhalb Deutschlands generierten Umsatzerlöse im Berichtszeitraum um 17,1% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 11.063 (Q1-Q2/2016: TEUR 9.447). Folgerichtig steigerte USU den Anteil des Auslandsgeschäftes am Konzernumsatz von 27,8% im Vorjahr auf 28,5% im ersten Halbjahr 2017.
Das Geschäft mit Softwarelizenzen baute USU in den ersten beiden Quartalen 2017, dank des starken zweiten Quartals um 6,7% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 5.792 (Q1-Q2/2016: TEUR 5.428) aus. Zugleich erhöhte sich das Wartungsgeschäft infolge gesteigerter SaaS-Erlöse auf TEUR 10.708 (Q1-Q2/2016: TEUR 9.376. Dies entspricht einer Steigerung um 14,2% gegenüber dem ersten Halbjahr 2016.
Besonders stark zulegen konnte das Beratungsgeschäft, welches sowohl im Auftaktquartal Q1/2017, als auch im Berichtsquartal Q2/2017 zweistellig gegenüber dem Vorjahr wuchs und insgesamt um 15,8% gegenüber den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2016 auf nunmehr TEUR 21.735 (Q1-Q2/2016: TEUR 18.763) ausgeweitet wurde. Die sonstigen Erlöse, die im Wesentlichen Handelswarenumsätze mit fremdbezogener Hard- und Software beinhalten, beliefen sich auf insgesamt TEUR 636 (Q1-Q2/2016: TEUR 464).
Umsatz nach Geschäftsfeldern
Das Leistungsspektrum des Geschäftsfeldes "Produktgeschäft" umfasst sämtliche Aktivitäten rund um die USU-Produktpalette im Markt für IT Management-Lösungen, zu dem auch die jüngst akquirierte EASYTRUST SAS aus Frankreich zugerechnet wird, im Knowledge Management-Markt sowie dem aus dem Forschungsbereich hervorgegangenen neuen Geschäftsbereich für Big Data Analytics. Das Geschäftsfeld "Servicegeschäft" beinhaltet Beratungsleistungen im Rahmen von IT-Projekten, individuelle Anwendungsentwicklung sowie im Zuge der Übernahme der unitB technology auch digitale Strategie-Beratung, Service- und UX-Design sowie Webportale, Apps und Intranets.
Das Segment "Produktgeschäft" steuerte im ersten Halbjahr 2017 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 29.356 (Q1-Q2/2016: TEUR 26.576) zum Konzernumsatz bei, was einem Anstieg um 10,5% gegenüber dem Vorjahr entspricht, der sowohl aus der organischen Umsatzsteigerung, insbesondere in den USA, als auch der Übernahme der französischen EASYTRUST SAS resultiert. Im gleichen Zeitraum baute die USU-Gruppe den beratungsbezogenen Umsatz des Segments "Servicegeschäft" um 29,1% auf TEUR 9.468 (Q1-Q2/2016: TEUR 7.334) aus. Neben der organischen Geschäftsausweitung trug hierzu insbesondere die Anfang Januar 2017 übernommene unitB technology bei. Die nicht den Segmenten zugeordneten Umsätze summierten sich im in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 auf TEUR 47 (Q1-Q2/2016: TEUR 121).
Operative Kosten
Die operative Kostenbasis der USU-Gruppe erhöhte sich im ersten Halbjahr 2017 im Vorjahresvergleich um 22,5% auf TEUR 37.826 (Q1-Q2/2016: TEUR 30.873). Dieser Zuwachs spiegelt zum einen die erhöhten Auslandsinvestitionen in Marketing und Vertrieb wider, die USU gezielt zum nachhaltigen Ausbau des Auslandsgeschäftes tätigt, zum anderen sind erstmals die Kosten der im Berichtszeitraum akquirierten unitB technology und EASYTRUST in den Konzernkosten der USU-Gruppe enthalten. Zudem resultiert der Kostenanstieg aus höheren Personalaufwendungen infolge des strategischen Ausbaus der Konzernbelegschaft für die erfolgreiche Umsetzung des mittelfristigen Wachstumsziels 2020.
Die Herstellungskosten des Umsatzes stiegen im Berichtszeitraum um 19,3% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 18.286 (Q1-Q2/2016: TEUR 15.327). Dieser Anstieg resultiert primär aus der Erhöhung der angestellten Beratermannschaft um 19,3% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 284 (30. Juni 2016: 238) Mitarbeiter zum 30. Juni 2017. Die auf den Konzernumsatz bezogene Herstellkostenquote stieg zugleich von 45,0% im ersten Halbjahr 2016 auf nunmehr 47,0%. Das Bruttoergebnis erhöhte sich im gleichen Zeitraum auf TEUR 20.585 (Q1-Q2/2016: TEUR 18.704), was einer Bruttomarge von 53,0% (Q1-Q2/2016: 55,0%) entspricht.
Die Marketing- und Vertriebsaufwendungen erhöhte USU in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 zielgerichtet zur Forcierung der Auslandsaktivitäten um 35,3% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 8.752 (Q1-Q2/2016: TEUR 6.471). In diesem Zusammenhang baute USU unter anderem die Vertriebsmannschaft für den US-amerikanischen und den kanadischen Markt aus. Die umsatzbezogene Kostenquote für den Bereich Marketing und Vertrieb erhöhte sich entsprechend von 19,0% im Vorjahr auf nunmehr 22,5%.
Rechtsberatungs- und Due Dilligence- sowie sonstige Anschaffungsnebenkosten im Zuge der Übernahmen der unitB technology und der EASYTRUST führten im ersten Halbjahr 2017 unter anderem zu einer Erhöhung der Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen um 30,5% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 4.401 (Q1-Q2/2016: TEUR 3.372). Dazu trugen auch erhöhte Kosten im Rahmen der Vereinheitlichung der internen Konzern-IT-Administration der USU-Gruppe bei. Bezogen auf den Konzernumsatz stieg die Verwaltungskostenquote von 9,9% im Vorjahreszeitraum auf 11,3% in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2017.
Im Zuge des Ausbaus der Forschungs- und Entwicklungsmannschaft auf 180 (30. Juni 2016: 161) Mitarbeiter zum 30. Juni 2017 stiegen die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Berichtszeitraum um 12,0% gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr TEUR 6.387 (Q1-Q2/2016: TEUR 5.703). Dazu trug unter anderem der Personalausbau des neuen Geschäftsbereiches KATANA bei. Zudem flossen in diese Aufwandsposition die Investitionen der USU-Gruppe in die Weiterentwicklung der Softwareprodukte der EASYTRUST und die Verbindung mit den bestehenden USU-Produkten. Die auf den Konzernumsatz bezogene Aufwandsquote für Forschung und Entwicklung blieb dagegen im ersten Halbjahr 2017 infolge des deutlichen Umsatzwachstums mit 16,4% (Q1-Q2/2017: 16,8%) leicht unter dem Vergleichswert des Vorjahres. USU investiert stetig in die Neu- und Weiterentwicklung des eigenen Produktportfolios und arbeitet permanent an innovativen, marktbezogenen Softwarelösungen.
Diesbezüglich sei auf den separaten Bericht Forschung und Entwicklung dieses Konzernlageberichts verwiesen. Die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen summierten sich in den ersten sechs Monaten 2017 auf insgesamt TEUR 42 (Q1-Q2/2016: TEUR 104).
Ertragslage
Im Zuge der ausgeweiteten Investitionen in das weitere Auslandswachstum und die EASYTRUST-Produktentwicklung blieb die Ergebnisentwicklung der USU-Gruppe in den ersten beiden Quartalen des Geschäftsjahres 2017 unter der des Vorjahres zurück. Demgemäß sank das EBITDA im Vorjahresvergleich um 54,4% auf TEUR 1.777 (Q1-Q2/2016: TEUR 3.895). Unter Einbeziehung der Abschreibungen von TEUR 1.352 (Q1-Q2/2016: TEUR 1.301) erzielte USU im gleichen Zeitraum ein EBIT von TEUR 425 (Q1-Q2/2016: TEUR 2.594). Das Finanzergebnis summierte sich im ersten Halbjahr 2017 auf TEUR -62 (Q1-Q2/2016: TEUR -44). Unter Hinzurechnung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von TEUR -416 (Q1-Q2/2016: TEUR -292) sank das Konzernergebnis von TEUR 2.258 im ersten Halbjahr 2016 auf TEUR -53 in den ersten sechs Monaten 2017. Das Ergebnis pro Aktie belief sich entsprechend auf EUR -0,01 (Q1-Q2/2016: EUR 0,21).
Bereinigtes Konzernergebnis
Die nachfolgende Tabelle zeigt, ausgehend vom EBIT, die Überleitungsrechnung zu den nicht IFRS-bezogenen Ergebnis-Kenngrößen Bereinigtes EBIT, Bereinigtes Konzernergebnis sowie Bereinigtes Ergebnis je Aktie. Diese stellen zu Informationszwecken die um akquisitionsbedingte Sondereffekte bereinigten Kennzahlen der USU-Gruppe dar. Das Bereinigte EBIT ist zugleich die zentrale Ergebnis-Kenngröße des USU-Konzerns.
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| Bereinigtes Konzernergebnis in TEUR |
01.01.2017 - 30.06.2017 |
01.01.2016 - 30.06.2016 |
|---|---|---|
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 425 | 2.594 |
| Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmensakquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte |
662 | 668 |
| Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte | 0 | 0 |
| Akquisitionsbedingte Sonderfaktoren | 478 | 66 |
| - davon aus Stay-Bonus BIG / unitB technology | 150 | 50 |
| - davon Beratungskosten unitB technology | 140 | 0 |
| - davon aus Kaufpreisanpassungen | 0 | 0 |
| - davon aus Anschaffungsnebenkosten | 188 | 16 |
| Bereinigtes EBIT | 1.565 | 3.328 |
| Finanzerträge (gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung) |
27 | 103 |
| Finanzaufwendungen (gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung) |
-89 | -147 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung) |
-416 | -292 |
| Steuereffekte bezogen auf Bereinigungen | -77 | -22 |
| - davon aus Abschreibungen | -77 | -22 |
| Bereinigtes Konzernergebnis | 1.010 | 2.970 |
| Bereinigtes Ergebnis je Aktie (in EUR): | 0,10 | 0,28 |
| Gewichteter Durchschnitt ausstehender Aktien: | ||
| Unverwässert und verwässert | 10.523.770 | 10.523.770 |
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("Bereinigtes EBIT") blieb im Zuge der erhöhten Auslandsinvestitionen im ersten Halbjahr 2017 mit TEUR 1.565 (Q1-Q2/2016: TEUR 3.328) um 53,0% hinter dem Vergleichswert des Vorjahres zurück. Zugleich sank das Bereinigte Konzernergebnis im Vergleich zum 6-Monatszeitraum 2016 um 66,0% auf TEUR 1.010 (Q1-Q2/2016: TEUR 2.970). Das Bereinigte Ergebnis je Aktie verringerte sich entsprechend von EUR 0,28 im Vorjahr auf EUR 0,10 im Berichtszeitraum.
Vermögens- und Finanzlage
Auf der Aktivseite der Bilanz erhöhten sich die langfristigen Vermögenswerte der USU-Gruppe zum 30. Juni 2017 im Zuge der Übernahmen der unitB technology sowie der EASYTRUST auf TEUR 57.919 (31. Dezember 2016: TEUR 47.608).
Auf Basis der durchgeführten Kaufpreisallokationen für die unitB technology und EASYTRUST erhöhten sich dabei die immateriellen Vermögenswerte von TEUR 5.428 zum 31. Dezember 2016 auf TEUR 9.295 zum 30. Juni 2017, während die Geschäfts- und Firmenwerte auf TEUR 41.983 (31. Dezember 2016: TEUR 35.575) zum Ende des Berichtszeitraums anstiegen. Die kurzfristigen Vermögenswerte sanken dagegen im gleichen Zeitraum von TEUR 44.297 zum 31. Dezember 2016 auf nunmehr TEUR 39.312, was vor allem auf den mit der Zahlung der fälligen Kaufpreisbestandteile für den Erwerb der unitB technology und der EASYTRUST verbundenen Rückgang der Konzernliquidität zurückzuführen ist, während auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen deutlich reduziert wurden. So sanken die liquiden und liquiditätsnahen Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zzgl. Wertpapiere) zum 30. Juni 2017 auf TEUR 19.496 (31. Dezember 2016: TEUR 23.180), während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 14.190 zum 31. Dezember 2016 auf TEUR 12.076 zum 30. Juni 2017 zurückgefahren wurden.
Auf der Passivseite der Bilanz erhöhte sich das Fremdkapital in Form der kurz- und langfristigen Schulden der USU-Gruppe zum 30. Juni 2017 auf TEUR 33.469 (31. Dezember 2016: TEUR 28.282), was vor allem aus erhöhten passiven Rechnungsabgrenzungsposten für bereits zu Jahresbeginn in Rechnung gestellte Wartungsverträge herrührt, für die eine zugehörige Leistungserbringung und Umsatzrealisierung im weiteren Jahresverlauf erfolgt. Zudem führten Kaufpreisverbindlichkeiten für die Übernahme der unitB technology GmbH in Höhe von TEUR 1.385 zum 30. Juni 2017 (31. Dezember 2016: TEUR 0) zu diesem Anstieg. Zugleich erhöhte sich das Eigenkapital der USU-Gruppe leicht von TEUR 63.623 zum 31. Dezember 2016 auf TEUR 63.762 zum 30. Juni 2017. Bei einer Bilanzsumme von TEUR 97.231 (31. Dezember 2016: TEUR 91.905) belief sich die Eigenkapitalquote zum 30. Juni 2017 auf 65,6% (31. Dezember 2016: 69,2%).
Cash-Flow und Investitionen
Zum 30. Juni 2017 verfügte die USU-Gruppe über flüssige Mittel von insgesamt TEUR 16.482 (Q1/2016: TEUR 18.826). Im Vorjahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um TEUR 2.344 bzw. 14,2%, der im Wesentlichen aus dem Erwerb der unitB technology und der EASYTRUST und den damit verbundenen Kaufpreiszahlungen herrührt.
Der Cash-Flow aus der betrieblichen Tätigkeit von USU blieb mit TEUR 3.310 (Q1-Q2/2016: TEUR 3.445) im ersten Halbjahr 2017 leicht unter dem Vergleichswert des Vorjahres.
Verantwortlich hierfür sind neben dem Ergebnisrückgang auch punktuelle Veränderungen des Working Capitals.
Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit von TEUR -6.871 (Q1-Q2/2016: TEUR -742) spiegelt im Wesentlichen die Übernahmen der unitB technology und der EASYTRUST wider und enthält entsprechend den Posten "Erwerb von Tochterunternehmen, abzüglich erhaltener Zahlungsmittel" in Höhe von TEUR -6.280 (Q1-Q2/2016: TEUR 0). Zugleich summierten sich die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte auf TEUR -604 (Q1-Q2/2016: TEUR -768).
Beim Cash-Flow aus dem Finanzierungsbereich gab es im ersten Halbjahr 2017 keine Veränderungen, während im Vorjahr die Dividendenzahlung (Q1-Q2/2016: TEUR -3.683) und die Tilgung von Kaufpreisverbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Erwerb von Tochterunternehmen (Q1-Q2/2016: TEUR -200) zu Netto-Ausgaben aus Finanzierungstätigkeit von insgesamt TEUR -3.883 führten.
Auftragsbestand
Zum Ende des zweiten Quartals 2017 summierte sich der konzernweite Auftragsbestand der USU-Gruppe auf TEUR 43.023 (30. Juni 2016: TEUR 40.512) und lag damit um 6,2% über dem Vergleichswert des Vorjahres.
Gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres 31. Dezember 2016 (31. Dezember 2016: TEUR 39.534) erzielte USU damit einen Anstieg des Auftragsbestandes von 8,8%.
Der stichtagsbezogene Auftragsbestand zum Ende des Quartals stellt aufgrund von verbindlichen Verträgen die bereits fixierten zukünftigen Umsätze der USU-Gruppe auf Sicht der kommenden 12 Monate dar. Diese beinhalten vorwiegend projektbezogene Aufträge sowie Wartungs- und SaaS-Verträge.
Mitarbeiter
Zum 30. Juni 2017 baute die USU-Gruppe ihre Belegschaft gegenüber dem Vorjahr um 20,3% auf 639 (30. Juni 2016: 531) Mitarbeiter aus. Neben dem organischen Personalausbau trugen hierzu auch die Übernahmen der unitB technology GmbH und der EASYTRUST SAS bei, welche zum 30. Juni 2017 über insgesamt 69 Mitarbeiter verfügten. Nach Funktionsbereichen untergliedert beschäftigte USU zum Ende des zweiten Quartals 2017 insgesamt 284 (30. Juni 2016: 237) Mitarbeiter im Bereich Beratung und Services, 180 (30. Juni 2016: 162) Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung, 100 (30. Juni 2016: 74) Mitarbeiter im Bereich Vertrieb und Marketing sowie 75 (30. Juni 2016: 58) Mitarbeiter in der Administration. Segmentbezogen waren 470 (30. Juni 2016: 409) Mitarbeiter im Geschäftsfeld "Produktgeschäft", 94 (30. Juni 2016: 64) Mitarbeiter im Geschäftsfeld "Servicegeschäft" sowie 75 (30. Juni 2016: 58) Mitarbeiter im Zentralbereich der USU-Gruppe tätig.
Nachtragsbericht
Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag 30. Juni 2017 vor, die eine wesentliche Auswirkung auf den Geschäftsverlauf der USU-Gruppe hatten. Insofern ergaben sich keine wesentlichen Änderungen bezüglich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Prognose-, Chancen- und Risikobericht
Prognosebericht
Gesamtwirtschaft
Die deutsche Wirtschaft befindet sich nach Untersuchung der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose4 , an der die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute mitwirkten, bereits im fünften Jahr eines moderaten Aufschwungs. Dabei bleibt die konjunkturelle Dynamik im Vergleich zu früheren Aufschwungphasen gering, weil der wenig schwankungsanfällige Konsum als Hauptantriebskraft fungiert. Die Unternehmensinvestitionen nehmen nach wie vor verhalten zu. Gemäß der von den Instituten erstellten Gemeinschaftsdiagnose wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im laufenden Jahr um insgesamt 1,5% zulegen, nach 1,9% im Jahr 2016.
Die Weltwirtschaft wird gemäß der Gemeinschaftsdiagnose in diesem Jahr einen Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Produktion von 3,0% verzeichnen, nach 2,6% im Vorjahr. Dabei ist die Beschleunigung gegenüber dem Vorjahr zu etwa gleichen Teilen auf die konjunkturelle Entwicklung in fortgeschrittenen Volkswirtschaften und in den Schwellenländern zurückzuführen.
Branche
Die deutsche Hightech-Branche wird nach Prognosen des Branchenverbandes BITKOM5 durch die Digitalisierung der Industrie im laufenden Jahr einen starken Wachstumsschub verzeichnen. Entsprechend erwartet BITKOM für den deutschen IT-Markt im laufenden Jahr 2017 ein Wachstum von 2,7% auf 86,0 Milliarden Euro (2016: 83,7 Milliarden Euro). Besonders profitieren werden laut BITKOM die Softwareanbieter, für die BITKOM ein besonders hohes Wachstum von 6,3% auf 23 Milliarden Euro (2016: 21,6 Milliarden Euro) vorhersagt. Zu den wichtigsten Technologietrends zählt BITKOM dabei u.a. Cloud Computing, Internet of Things, Industrie 4.0, Big Data, Digitale Plattformen und Mobile Computing. Aber auch die Anbieter von IT-Dienstleistungen würden mit einem Zuwachs von 2,3% auf 39,0 Milliarden Euro (2016: 38,1 Milliarden Euro) stark wachsen "Die Digitalisierung ist in allen Wirtschaftsbereichen angekommen. Das führt zu einer steigenden Nachfrage bei IT-Dienstleistern und Software-Anbietern, die sich in diesen Zahlen niederschlägt", beschreibt BITKOM-Präsident Thorsten Dierks. Für den weltweiten IT-Markt sagt das Marktforschungsunternehmen Gartner in seinem am 13. Juli 2017 veröffentlichten Worldwide IT Spending Forecast-Update6 einen Anstieg der IT-Ausgaben in 2017 gegenüber dem Vorjahr um 2,4% auf 3,5 Billionen Dollar voraus. Die wesentlichen Wachstumsbereiche sind nach Gartner die Segmente Unternehmenssoftware und IT-Services mit einem Anstieg um 7,6% auf 351 Milliarden Dollar (2016: 326 Milliarden Dollar) bzw. um 3,1% auf 922 Milliarden Dollar (2016: 894 Milliarden Dollar).
4 Vgl. Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2017 vom 12. April 2017
5 Vgl. BITKOM-Pressemitteilungen vom 25. Januar 2017, 16. Februar 2017 und 7. März 2017, veröffentlicht unter www.bitkom.de
Ausblick
Für die USU Software AG erwartet der Vorstand, im laufenden Geschäftsjahr 2017 auf Gesamtjahressicht den Wachstumstrend der Vorjahre erfolgreich fortzusetzen. Dabei soll neben Impulsen aus dem deutschen Kernmarkt vor allem das Produktgeschäft im Ausland sichtbar wachsen. Auf den Auslandsmärkten sollen die weitere Durchdringung des nordamerikanischen Marktes in den USA und Kanada sowie der Ausbau der Aktivitäten in Zentraleuropa den Wachstumspfad, vor allem im Lizenzgeschäft, prägen. Hierbei sollen sich die ab Ende 2016 getätigten und aktuell fortgeführten Auslandsinvestitionen in Marketing und Vertrieb auch im zweiten Halbjahr 2017 positiv auswirken. Zudem wird die Anfang Mai 2017 akquirierte französische EASYTRUST auch in den kommenden Quartalen einen anorganischen Wachstumsbeitrag zum Konzernumsatz leisten. Der Ausbau des Produktgeschäftes, aus welchem die USU-Gruppe Lizenz, Wartungs- sowie produktbezogene Beratungserlöse erzielt, soll sich vor allem durch die Steigerung der Lizenzerlöse zugleich positiv auf das Ergebnis auswirken. Aber auch das Servicegeschäft, mit dem USU produktunabhängige Beratungsumsätze aus Individualprojekten generiert, soll weiter zulegen. Mit Blick auf die Entwicklung des Auftragsbestands sowie den aktuellen Forecast bestätigt der Vorstand die Guidance für die USU-Gruppe für das laufende Geschäftsjahr 2017. Diese sieht vor, den Konzernumsatz auf EUR 86 - 91 Mio. (2016: EUR 72,1 Mio.) auszuweiten und zugleich das Bereinigte EBIT auf EUR 10 - 11,5 Mio. (2016: EUR 9,6 Mio.) zu steigern. Gleichzeitig bekräftigt der Vorstand die Mittelfristplanung 2020 der USU-Gruppe, welche das Erreichen von EUR 140 Mio. Umsatz und den gleichzeitigen Ausbau des Bereinigten EBIT auf über EUR 20 Mio. vorsieht.
6 Vgl. Gartner-Pressemitteilung vom 13. Juli 2017, veröffentlicht unter www.gartner.com
Im Fokus der strategischen Planung stehen dabei die drei etablierten Wachstumssäulen der USU-Gruppe: der Ausbau der Internationalisierung, die Entwicklung und Markteinführung neuer Produktinnovationen sowie anorganisches Wachstum durch Akquisitionen.
Unter den vorgenannten Prämissen plant der Vorstand, die Anteilseigner der USU Software AG auch für 2017 wie in den Vorjahren am operativen Unternehmenserfolg der Gesellschaft maßgeblich zu beteiligen und insofern die aktionärsfreundliche Dividendenpolitik im Sinne einer nachhaltigen Kontinuität fortzuführen.
Chancen- und Risikobericht
Bezüglich der Chancen und Risiken der USU Software AG und des Gesamtkonzerns liegen keine Veränderungen gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 vor. Wir verweisen insofern auf den im Geschäftsbericht 2016 enthaltenen Chancen- und Risikobericht.
USU-Aktien (ISIN DE000A0BVU28).
Die Aktien der USU Software AG sind im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse unter der Wertpapier-Kenn-Nummer ("WKN") A0BVU2 bzw. der International Security Identification Number (Internationale Wertpapier-Kenn-Nummer, "ISIN") DE000A0BVU28 notiert und dort zum Handel im Regulierten Markt zugelassen.
Nach einem äußerst positiven Auftaktquartal zeigten die Aktienmärkte auch im Berichtsquartal Q2/2017 eine deutlich aufwärts gerichtete Entwicklung und verzeichneten dahingehend großteils neue Rekordstände. Entsprechend verblieb zum Stichtag 30. Juni 2017 beim Technology All Share im Vergleich zum Vergleichsstichtag des Vorquartals auf dem elektronischen Handelsplatz XETRA ein Kurszuwachs von 6,6% auf 2.530,84 Punkte (31. März 2017: 2.373,25 Punkte), was einem Neuen Allzeithoch zu einem Quartalsstichtag entspricht. Der Deutsche Aktienindex (DAX) erreichte im gleichen Zeitraum auf XETRA einen leichten Wertzuwachs um 0,1% auf 12.325,12 Punkte (31. März 2017: 12.312,87 Punkte) und markierte damit ebenfalls ein neues Allzeithoch zum Ende eines Quartals.
Der Aktienkurs der USU Software AG stieg im zweiten Quartal 2017 deutlich überproportional im Vergleich zu den Indizes und legte auf XETRA um 26,8% auf EUR 27,00 (31. März 2017: EUR 21,30) zu, was einem neuen 10-Jaheshoch entspricht. Gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 verzeichnete die USU-Aktie (31. Dezember 2016: EUR 20,20) zugleich einen Wertzuwachs um 33,7%, während der DAX (31. Dezember 2016: 11481,06 Punkte) um 7,4% anstieg und der Technology All Share (31. Dezember 2016: 2102,78 Punkte) um 20,4% hinzugewinnen konnte.
Möglingen, 30. August 2017
USU Software AG
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| Bernhard Oberschmidt | Bernhard Böhler | Dr. Benjamin Strehl |
| Vorstandsvorsitzender | Vorstand | Vorstand |
KONZERN-BILANZ (UNTESTIERT)
AKTIVA
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| in TEUR | 6-Monatsbericht 30.06.2017 |
Jahresabschluss 31.12.2016 |
|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 9.295 | 5.428 |
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 41.983 | 35.575 |
| Sachanlagen | 2.136 | 2.134 |
| Aktive latente Steuern | 3.790 | 3.790 |
| Übrige Vermögenswerte | 715 | 681 |
| Langfristige Vermögenswerte | 57.919 | 47.608 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 637 | 529 |
| Noch nicht abgerechnete unfertige Leistungen | 2.763 | 3.862 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 12.076 | 14.190 |
| Forderungen aus Ertragsteuern | 426 | 561 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 2.124 | 260 |
| Übrige Vermögenswerte | 341 | 698 |
| Aktive Rechnungsabgrenzungsposten | 1.449 | 1.017 |
| Wertpapiere | 3.014 | 3.014 |
| Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 16.482 | 20.166 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 39.312 | 44.297 |
| Aktiva, gesamt | 97.231 | 91.905 |
PASSIVA
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| in TEUR | 6-Monatsbericht 30.06.2017 |
Jahresabschluss 31.12.2016 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 10.524 | 10.524 |
| Kapitalrücklage | 52.792 | 52.792 |
| Gesetzliche Rücklage | 574 | 574 |
| Kumuliertes sonstiges Eigenkapital | 48 | -144 |
| Bilanzverlust | -176 | -123 |
| Eigenkapital | 63.762 | 63.623 |
| Langfristige Schulden | ||
| Passive latente Steuern | 1.356 | 0 |
| Rückstellungen für Pensionen | 2.307 | 2.266 |
| Langfristige Schulden | 3.663 | 2.266 |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Ertragssteuerschulden | 475 | 529 |
| Kaufpreisverbindlichkeiten | 1.385 | 0 |
| Übrige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 208 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus dem Personal- und Sozialbereich | 5.092 | 6.208 |
| Sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 2.427 | 2.155 |
| Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen | 6.154 | 9.287 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.728 | 1.850 |
| Passive Rechnungsabgrenzungsposten | 12.337 | 5.987 |
| Kurzfristige Schulden | 29.806 | 26.016 |
| Passiva, gesamt | 97.231 | 91.905 |
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (UNTESTIERT)
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| GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG in TEUR |
Quartalsbericht II / 2017 |
Quartalsbericht II / 2016 |
6-Monatsbericht | 6-Monatsbericht |
|---|---|---|---|---|
| 01.04.2017 30.06.2017 |
01.04.2016 30.06.2016 |
01.01.2017 30.06.2017 |
01.01.2016 30.06.2016 |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 19.984 | 17.074 | 38.871 | 34.031 |
| Herstellungskosten des Umsatzes | -9.025 | -7.676 | -18.286 | -15.327 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 10.959 | 9.398 | 20.585 | 18.704 |
| Vertriebs- und Marketingaufwendungen | -5.006 | -3.349 | -8.752 | -6.471 |
| Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | -1.904 | -1.426 | -4.401 | -3.372 |
| Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen | -3.356 | -2.846 | -6.387 | -5.703 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 222 | 142 | 451 | 281 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -279 | 0 | -409 | -177 |
| Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmensakquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte | -350 | -334 | -662 | -668 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBIT) | 286 | 1.585 | 425 | 2.594 |
| Finanzerträge | 20 | 58 | 27 | 103 |
| Finanzaufwendungen | -44 | -35 | -89 | -147 |
| Gewinn vor Steuern (EBT) | 262 | 1.608 | 363 | 2.550 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -200 | -232 | -416 | -292 |
| Periodenüberschuss | 62 | 1.376 | -53 | 2.258 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) auf Basis des Ergebnisanteils der Aktionäre der USU Software AG: | ||||
| Unverwässert und verwässert | 0,01 | 0,13 | -0,01 | 0,21 |
| Gewichteter Durchschnitt ausstehender Aktien: | ||||
| Unverwässert und verwässert | 10.523.770 | 10.523.770 | 10.523.770 | 10.523.770 |
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG (UNTESTIERT)
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| GESAMTERGEBNISRECHNUNG in TEUR |
Quartalsbericht II / 2017 |
Quartalsbericht II / 2016 |
6-Monatsbericht | 6-Monatsbericht |
|---|---|---|---|---|
| 01.04.2017 30.06.2017 |
01.04.2016 30.06.2016 |
01.01.2017 30.06.2017 |
01.01.2016 30.06.2016 |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Konzernergebnis | 62 | 1.376 | -53 | 2.258 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Wertpapiere) | ||||
| - im Eigenkapital erfasste Fair-Value Änderungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| - in die Gewinn- und Verlustrechnung übernommen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Latente Steuern auf zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Wertpapiere) | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung | 164 | -55 | 192 | 17 |
| Übriges Konzernergebnis nach Steuern | 164 | -55 | 192 | 17 |
| Konzern-Gesamtergebnis | 226 | 1.321 | 139 | 2.275 |
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG (UNTESTIERT)
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| Konzern-Kapitalflussrechnung | 6-Monatsbericht | 6-Monatsbericht |
|---|---|---|
| in TEUR | 01.01.2017 - 30.06.2017 |
01.01.2016 - 30.06.2016 |
| --- | --- | --- |
| CASH-FLOW AUS DER BETRIEBLICHEN TÄTIGKEIT: | ||
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 363 | 2.550 |
| Anpassungen für: | ||
| Finanzerträge/Finanzaufwendungen | 62 | 44 |
| Abschreibungen | 1.352 | 1.301 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -551 | -904 |
| Erstattete Ertragsteuern | 477 | 105 |
| Gezahlte Zinsen | -5 | -2 |
| Erhaltene Zinsen | 14 | 55 |
| Übrige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | 223 | -40 |
| Veränderung des Working Capitals: | ||
| Vorräte | -108 | -34 |
| Noch nicht abgerechnete unfertige Leistungen | 1.192 | -2.162 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3.519 | 2.532 |
| Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige Vermögenswerte | -1.778 | -67 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -583 | -70 |
| Personalrückstellungen und -verbindlichkeiten und Pensionsrückstellungen | -2.042 | -2.619 |
| Sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 1.175 | 2.756 |
| Netto-Einnahmen aus betrieblicher Tätigkeit | 3.310 | 3.445 |
| CASH-FLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT: | ||
| Erwerb von Tochterunternehmen, abzüglich erhaltener Zahlungsmittel | -6.280 | 0 |
| Investitionen in Sachanlagen | -497 | -673 |
| Investitionen in sonstige immaterielle Vermögenswerte | -107 | -95 |
| Tilgung von kurzfristigen Darlehen | 0 | 0 |
| Verkauf von Anlagevermögen | 13 | 26 |
| Investitionen in Wertpapiere - veräußerbare | 0 | 0 |
| Netto-Ausgaben aus Investitionstätigkeit | -6.871 | -742 |
| CASH-FLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT: | ||
| Dividendenzahlung | 0 | -3.683 |
| Tilgung von Kaufpreisverbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Erwerb von Tochterunternehmen | 0 | -200 |
| Netto-Einnahmen aus Finanzierungstätigkeit | 0 | -3.883 |
| Differenz aus Währungsumrechnung von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten | -123 | -89 |
| VERÄNDERUNG DER FLÜSSIGEN MITTEL UND KURZFRISTIGEN KAPITALANLAGEN | -3.684 | -1.269 |
| FLÜSSIGE MITTEL UND KURZFRISTIGE KAPITALANLAGEN - BEGINN DER PERIODE | 20.166 | 20.095 |
| FLÜSSIGE MITTEL UND KURZFRISTIGE KAPITALANLAGEN - ENDE DER PERIODE | 16.482 | 18.826 |
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG (UNTESTIERT)
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| Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals |
Grundkapital | Kumuliertes sonstiges Eigenkapital |
||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Aktien | Kapital- rücklage |
Gesetzliche Rücklage |
Bilanz- verlust |
Währungs- umrechnung |
||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Anzahl | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2016 | 10.523.770 | 10.524 | 52.792 | 574 | -3.025 | -74 |
| Konzernergebnis | 2.258 | |||||
| Übriges Ergebnis | ||||||
| nach Steuern | 17 | |||||
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 2.258 | 17 |
| Dividendenzahlung | -3.683 | |||||
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 30. Juni 2016 | 10.523.770 | 10.524 | 52.792 | 574 | -4.450 | -57 |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2017 | 10.523.770 | 10.524 | 52.792 | 574 | -123 | -144 |
| Konzernergebnis | -53 | |||||
| Übriges Ergebnis | ||||||
| nach Steuern | 192 | |||||
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | -53 | 192 |
| Dividendenzahlung | 0 | |||||
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 30. Juni 2017 | 10.523.770 | 10.524 | 52.792 | 574 | -176 | 48 |
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| Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals | Kumuliertes sonstiges Eigenkapital |
|
|---|---|---|
| Marktbewertung Wertpapiere |
Gesamt | |
| --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2016 | 0 | 60.791 |
| Konzernergebnis | 2.258 | |
| Übriges Ergebnis | ||
| nach Steuern | 17 | |
| Gesamtergebnis | 0 | 2.275 |
| Dividendenzahlung | -3.683 | |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 30. Juni 2016 | 0 | 59.383 |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2017 | 0 | 63.623 |
| Konzernergebnis | -53 | |
| Übriges Ergebnis | ||
| nach Steuern | 192 | |
| Gesamtergebnis | 0 | 139 |
| Dividendenzahlung | 0 | |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 30. Juni 2017 | 0 | 63.762 |
KONZERANHANG (UNTESTIERT)
Grundsätze zur Rechnungslegung
Die USU Software AG ist eine Aktiengesellschaft nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaft hat ihren Sitz im Spitalhof, 71696 Möglingen, Deutschland, und ist beim Amtsgericht Stuttgart im Handelsregister, Abt. B, unter der Nummer 206442 eingetragen.
Dieser Zwischenabschluss der USU Software AG steht im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Der Zwischenabschluss wurde nach IAS 34 (Interim Financial Reporting) erstellt.
Es wurden grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie beim nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2016 abgeschlossene Geschäftsjahr angewandt. Der vorliegende ungeprüfte 6-Monatsbericht 2017 ist daher in Zusammenhang mit dem geprüften Konzernabschluss 2016 zu lesen.
Dieser Zwischenabschluss enthält alle notwendigen Abgrenzungen und gibt nach Auffassung des Managements ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wieder. Alle vorgenommenen Abgrenzungen entsprechen der üblichen Periodenabgrenzung.
Im Rahmen der Aufstellung des Zwischenabschlusses gemäß den IFRS müssen zu einem gewissen Grad Schätzungen und Beurteilungen vorgenommen werden, welche die bilanzierten Vermögenswerte und Schulden am Stichtag und die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen für die Berichtsperiode betreffen. Die sich tatsächlich einstellenden Beträge können von den Schätzungen abweichen.
Aus dem Ergebnis der Zwischenperioden kann nicht notwendigerweise auf das Jahresergebnis geschlossen werden.
Veränderung der Konzernorganisation
(1) Erwerb der unitB technology GmbH
Am 5. Januar 2017 hat die USU Software AG 100% der Geschäftsanteile der unitB technology GmbH, Berlin ("unitB technology"), einer international ausgerichteten Full-Service Agentur für digitale Kommunikation und IT, übernommen und erstmalig konsolidiert.
Mit 35 Mitarbeitern erwirtschaftete unitB technology 2016 einen Umsatz von 4,0 Mio. Euro bei einer operativen Ergebnismarge von 10 Prozent. Das Portfolio der unitB technology reicht von digitaler Strategie-Beratung über Service- und UX-Design bis hin zur Realisierung komplexer Webportale, Apps und Intranets. Die besondere Stärke liegt dabei in der konsequenten Verbindung von Strategie, Kreativität und IT-Technologie. Mit dem Aufbau moderner digitaler Lösungen schafft unitB technology die Grundlage für eine effektive kundenzentrierte Online-Kommunikation und die Optimierung von digitalen Transformationsprozessen ihrer Kunden. Große Unternehmen vor allem aus den Bereichen Banken- und Versicherungen sowie Healthcare, z.B. die Volks- und Raiffeisenbanken, direct line, FIDUCIA & GAD IT oder Bayer, setzen die Lösungen von unitB technology bereits erfolgreich ein. Mit der digitalen Beratungs- und UX-Expertise und den modernen technischen Lösungen der unitB technology ergänzt die USU ihr Angebot um wichtige Schlüsselkompetenzen. Über die unitB technology GmbH wurde durch den Erwerb von 100% der Anteile Beherrschung erlangt. Die unitB technology wird bei USU dem Segment "Servicegeschäft" zugeordnet.
Der in bar zu entrichtende Kaufpreis beinhaltet einen fixen und einen variablen Kaufpreisanteil. Der fixe Anteil beläuft sich auf TEUR 4.204. Der variable Anteil setzt sich aus zwei Komponenten zusammen, die insgesamt maximal TEUR 900 betragen. Ein Bestandteil des variablen Anteils ist dabei an die Weiterbeschäftigung der Verkäufer in der unitB technology bis mindestens 31.12.2018 geknüpft ("Stay-Bonus"). Sofern beide Verkäufer bis zu diesem Zeitpunkt in der unitB technology beschäftigt sind, ergibt sich ein maximaler Stay-Bonus in Höhe von TEUR 400. Im Falle eines vorzeitigen Ausscheidens beider Verkäufer in diesem Zeitraum, reduziert sich der Stay-Bonus pro Jahr um TEUR 200.
Der zweite Bestandteil des variablen Kaufpreisanteils ist an die Erreichung eines EBIT-Ziels ("earn-out") für die Geschäftsjahre 2016, 2017 und 2018 der unitB technology GmbH geknüpft und ist nicht gestaffelt. Sofern das EBIT-Ziel erreicht wird, ergibt sich eine earn-out-Zahlung in Höhe von TEUR 500. Sofern das EBIT-Ziel nicht erreicht wird, wird kein earn-out gezahlt. Auf Basis der Entwicklung der Gesellschaft bewertet das Management die zukünftige Belastung in Höhe eines Erwartungswerts von TEUR 475, was zu einem gesamten erwarteten Kaufpreis von TEUR 4.679 führt, von dem Anfang Januar 2017 bereits TEUR 3.254 zur Zahlung fällig waren.
Die noch zu zahlenden Kaufpreisverbindlichkeiten sind bis Ende März 2019 fällig, u.a. in Abhängigkeit vom erzielten EBIT der Geschäftsjahre 2016, 2017 und 2018.
Die Kaufpreisaufteilung aus diesem Erwerb wurde inzwischen endgültig bestimmt. Nachfolgend wird die Ermittlung des Geschäfts- oder Firmenwertes im Überblick dargestellt:
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| in TEUR | Beizulegende Zeitwerte |
|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 1.479 |
| Sachanlagen | 55 |
| Vorräte | 93 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.263 |
| Sonstige Vermögenswerte | 86 |
| Liquide Mittel | 1.380 |
| Latente Steuerschulden | -449 |
| Verbindlichkeiten | -390 |
| Rückstellungen | -452 |
| Passive Rechnungsabgrenzungsposten | -83 |
| 2.981 | |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 1.697 |
| Kaufpreis (Barwert) | 4.679 |
Der Nettoabfluss von Zahlungsmitteln aus dem Erwerb errechnet sich aus dem Kaufpreis von TEUR 4.679 abzüglich der erworbenen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente von insgesamt TEUR 1.380 und beläuft sich auf TEUR 3.299.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen umfassen fällige Bruttobeträge in Höhe von TEUR 1.263, wovon zum Erwerbszeitpunkt TEUR 0 als voraussichtlich uneinbringlich eingeschätzt werden.
Der Geschäfts- oder Firmenwert resultiert hauptsächlich aus den Fähigkeiten und der fachlichen Begabung der Belegschaft der unitB technology sowie den erwarteten Synergien aus der Eingliederung des Unternehmens in das bestehende Geschäft des Konzerns. Der erfasste Geschäfts- oder Firmenwert ist nicht steuerlich abzugsfähig.
Die im Rahmen der endgültigen Kaufpreisallokation zusätzlich identifizierten, steuerlich nicht abzugsfähigen immateriellen Vermögenswerte in Höhe von TEUR 1.487 teilen sich wie folgt auf:
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| Geschätzte wirtschaftliche Nutzungsdauer | ||
|---|---|---|
| TEUR | Jahre | |
| --- | --- | --- |
| Kundenbeziehungen | 1.071 | 6 |
| Vorteilhafter Vertrag | 364 | 4 |
| Auftragsbestand | 52 | 0,5 |
| 1.487 |
Die verwendete Bewertungstechnik zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwertes des immateriellen Vermögenswerts "Kundenbeziehungen" war die Residualwertmethode. Diese berücksichtigt den Barwert der erwarteten Netto-Cash-Flows, die die Kundenbeziehungen erzeugen, mit Ausnahme aller Cash-Flows, die mit unterstützenden Vermögenswerten verbunden sind.
Die verwendete Bewertungstechnik zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwertes des immateriellen Vermögenswerts "Vorteilhafter Vertrag" war die Methode der unmittelbaren Cash-Flow-Prognose. Bei dieser wird der (direkte) Zahlungsmittelzufluss eines Investitionsobjektes , der sich aus der operativen Nutzung ergibt, dem operativen Zahlungsmittelabfluss gegenübergestellt, der sich für das Investitionsobjekt in der jeweiligen Periode ergibt. Auf diese Weise können konkrete Zahlungsströme von Investitionsobjekten, die sich beispielsweise aus Verträgen ergeben, mit marktüblichen Zahlungsströmen verglichen und die Differenzen bewertet werden.
Im Zusammenhang mit dem Erwerb der unitB technology sind Rechtsberatungs- und Due Dilligence-Kosten in Höhe von TEUR 248, von denen TEUR 85 bereits im Vorjahr verbucht und bezahlt wurden. Sie wurden von der übertragenen Gegenleistung ausgenommen, als Aufwand des Geschäftsjahres erfasst und innerhalb der Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.
(2) Erwerb der EASYTRUST SAS
Am 4. Mai 2017 hat die Gesellschaft 100% der Anteile an der EASYTRUST SAS, La Garenne Colombes, Frankreich, ("EASYTRUST") erworben. Mit dem Kauf von EASYTRUST erweitert die USU-Gruppe ihre Wertschöpfungstiefe im IT Management und ihre internationale Präsenz im wichtigen französischen Markt. Die Easytrust SAS wurde mit dem Ziel erworben, die bestehende Marktposition im Oracle Software Asset Management-Markt zu stärken und durch die Bündelung der Aktivitäten mit der Aspera GmbH entsprechende Synergien bei beiden Gesellschaften zu heben und letztendlich ein umfangreiches Lösungs-Portfolio aus einer Hand anzubieten. Über die EASYTRUST wurde durch den Erwerb von 100% der Anteile Beherrschung erlangt.
EASYTRUST ist ein hochspezialisierter Software-Hersteller im Bereich der automatischen Erkennung und Analyse von Hard- und Software in komplexen Infrastrukturen. Die Lösungen von EASYTRUST gewährleisten, dass jederzeit aktuelle, vollständige und nachvollziehbare Informationen über die IT-Landschaft bereit stehen. Schwerpunkte sind die Erkennung von Soft- und Hardware im Umfeld großer Rechenzentren. Darüber hinaus bietet EASYTRUST FOR ORACLE eine automatische, vom Hersteller verifizierte Vermessung und Optimierung von Oracle-Produkten. Damit liefert EASYTRUST wichtige Daten für das Lizenzmanagement der USU-Tochter Aspera, die damit ihre Marktposition als weltweit einziger One-Stop Full-Service Provider für Lizenzmanagement untermauert.
EASYTRUST wurde im Jahr 2010 gegründet und beschäftigt aktuell 31 Mitarbeiter. Zum namhaften Kundenkreis gehören Unternehmen wie YVES ROCHER, SAFRAN oder CANAL+. Im Geschäftsjahr 2016 konnte EASYTRUST den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um etwa 30 % auf über 4,0 Millionen Euro steigern.
Laut Kaufvertrag wurde der vollständige Kaufpreis i.H.v. TEUR 4.750 unmittelbar und in voller Höhe auf das Konto des Verkäufers überweisen. Es existieren somit keine bedingten Kaufpreisbestandteile.
Die anschaffungsbezogenen Kosten für Berater und Rechtsanwälte beliefen sich auf TEUR 165. Sie wurden von der übertragenen Gegenleistung ausgenommen, als Aufwand des Geschäftsjahres erfasst und innerhalb der Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.
Die Kaufpreisaufteilung aus diesem Erwerb konnte aus zeitlichen Gründen noch nicht endgültig vorgenommen werden und soll im Laufe des Jahres 2017 endgültig bestimmt werden. Der vorläufige Unterschiedsbetrag, der aus der Differenz zwischen dem Kaufpreis und den vorläufigen Zeitwerten der bislang identifizierten erworbenen Vermögenswerte und Schulden resultiert, beträgt TEUR 4.710 und wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen.
Nachfolgend wird die Ermittlung des vorläufigen Geschäfts- oder Firmenwertes im Überblick dargestellt:
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| in TEUR | Beizulegende Zeitwerte |
|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 2.964 |
| Sachanlagen | 6 |
| Finanzanlagen | 30 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 141 |
| Sonstige Vermögenswerte | 332 |
| Liquide Mittel | 344 |
| Latente Steuerschulden | -984 |
| Rückstellungen | -455 |
| Verbindlichkeiten | -1.250 |
| Passive Rechnungsabgrenzungsposten | -1.088 |
| 40 | |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 4.710 |
| Kaufpreis (Barwert) | 4.750 |
Der Nettoabfluss von Zahlungsmitteln aus dem Erwerb errechnet sich aus dem Kaufpreis von TEUR 4.750 abzüglich der erworbenen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente von insgesamt TEUR 344 und beläuft sich auf TEUR 4.406.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen umfassen fällige Bruttobeträge in Höhe von TEUR 482, wovon zum Erwerbszeitpunkt TEUR 0 als voraussichtlich uneinbringlich eingeschätzt werden.
Aus dem Erwerb der Easytrust SAS ist ein Geschäfts- oder Firmenwert entstanden, weil die gezahlte Gegenleistung Beträge für die Vorteile aus den erwarteten Synergien, Umsatzwachstum, künftige Entwicklungen und bestehende Arbeitskräfte enthält. Die Vorteile werden nicht getrennt vom Geschäfts- oder Firmenwert angesetzt. Die Höhe des Geschäfts- oder Firmenwertes ist gleichzeitig durch das erworbene negative Nettovermögen geprägt.
Der erworbene Geschäfts- oder Firmenzweck ist nicht für Steuerzwecke abzugsfähig.
Die im Rahmen der vorläufigen Kaufpreisallokation zusätzlich identifizierten, steuerlich nicht abzugsfähigen immateriellen Vermögenswerte in Höhe von TEUR 2.953 teilen sich wie folgt auf:
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| Geschätzte wirtschaftliche Nutzungsdauer | ||
|---|---|---|
| TEUR | Jahre | |
| --- | --- | --- |
| Kundenbeziehungen | 245 | 10 |
| Software | 2.621 | 10 |
| Auftragsbestand | 87 | 1 |
| 2.953 |
Zur Bewertung der Immateriellen Vermögenswerte "Kundenbeziehungen" und "Auftragsbestand" wurde die Residualwertmethode angewendet. Für "Software" wurde die Lizenzpreisanalogiemethode angewendet.
Finanzinstrumente
In der nachfolgenden Tabelle sind die Buch- und beizulegenden Zeitwerte (Fair Value) der Finanzinstrumente des Konzerns dargestellt:
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| in TEUR | 30.06.2017 | 31.12.2016 | ||
|---|---|---|---|---|
| Buchwert | Fair Value | Buchwert | Fair Value | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Noch nicht abgerechnete unfertige Leistungen | 2.763 | 2.763 | 3.862 | 3.862 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 12.076 | 12.076 | 14.190 | 14.190 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 2.124 | 2.124 | 260 | 260 |
| Wertpapiere des Umlaufvermögens | 3.014 | 3.014 | 3.014 | 3.014 |
| Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 16.482 | 16.482 | 20.166 | 20.166 |
| 36.459 | 36.459 | 41.492 | 41.492 |
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| in TEUR | 30.06.2017 | 31.12.2016 | ||
|---|---|---|---|---|
| Buchwert | Fair Value | Buchwert | Fair Value | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Übrige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 208 | 208 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.728 | 1.728 | 1.850 | 1.850 |
| Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen | 6.154 | 6.154 | 9.287 | 9.287 |
| Kaufpreisverbindlichkeiten | 1.385 | 1.385 | 0 | 0 |
| 9.475 | 9.475 | 11.137 | 11.137 |
Gemäß IFRS 13 ist der Fair Value als Preis definiert, den man im Zuge eines geordneten Geschäftsvorfalls unter Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag beim Verkauf eines Vermögenswerts erhalten würde oder bei Übertragung einer Schuld zu zahlen hätte. Dabei ist eine Fair Value-Hierarchie mit drei Bewertungsstufen zu unterscheiden, welche sich danach richten, ob der Fair Value von Finanzinstrumenten auf Grundlage von veröffentlichen Marktpreisen (Stufe 1), auf Basis von Ableitungen aus veröffentlichten Marktpreisen (Stufe 2) oder nicht beobachtbaren Parametern (Stufe 3) ermittelt worden ist. Die USU Software AG verfügt abgesehen von den Kaufpreisverbindlichkeiten (Stufe 3), derzeit über keine weiteren Finanzinstrumente der Stufe 2 oder 3.
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse nach Lieferungen und Leistungen setzen sich wie folgt zusammen:
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| 01.01.-30.06.2017 | 1.1.-30.06.2016 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- |
| Beratung | 21.735 | 18.763 |
| Lizenzen / Produkte | 5.792 | 5.428 |
| Wartung / SaaS | 10.708 | 9.376 |
| Sonstiges | 636 | 464 |
| 38.871 | 34.031 |
Segmentberichterstattung
Nach IFRS 8 ist USU in den zwei Geschäftsfeldern "Produktgeschäft" und "Servicegeschäft" tätig, die im Wesentlichen die Risiken und die Eigenkapitalverzinsung des Konzerns beeinflussen. Die Aufgliederung verschiedener Kenngrößen nach den Geschäftsfeldern entsprechend IFRS 8 ist in der nachfolgenden Übersicht dargestellt:
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| Produktgeschäft | Servicegeschäft | Summe Segmente | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1.1.- 30.6.17 |
1.1.- 30.6.16 |
1.1.- 30.6.17 |
1.1.- 30.6.16 |
1.1.- 30.6.17 |
1.1.- 30.6.16 |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 29.356 | 26.576 | 9.468 | 7.334 | 38.824 | 33.910 |
| EBITDA | 3.720 | 4.770 | 1.270 | 1.082 | 4.990 | 5.852 |
| EBIT | 2.808 | 3.650 | 960 | 981 | 3.768 | 4.631 |
| Finanzergebnis | - | - | - | - | - | - |
| Steuern | - | - | - | - | - | - |
| Konzernergebnis | 2.808 | 3.650 | 960 | 981 | 3.768 | 4.631 |
| Mitarbeiter zum Ende der Periode | 470 | 409 | 94 | 64 | 564 | 473 |
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| nicht zugeordnet | Konzern | |||
|---|---|---|---|---|
| 1.1.- 30.6.17 |
1.1.- 30.6.16 |
1.1.- 30.6.17 |
1.1.- 30.6.16 |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 47 | 121 | 38.871 | 34.031 |
| EBITDA | -3.213 | -1.957 | 1.777 | 3.895 |
| EBIT | -3.343 | -2.037 | 425 | 2.594 |
| Finanzergebnis | -62 | -44 | -62 | -44 |
| Steuern | -416 | -292 | -416 | -292 |
| Konzernergebnis | -3.821 | -2.373 | -53 | 2.258 |
| Mitarbeiter zum Ende der Periode | 75 | 58 | 639 | 531 |
Außerhalb Deutschlands erzielte die USU-Gruppe in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 insgesamt 28,5% (Q1-Q2/2016: 27,8%) bzw. TEUR 11.063 (Q1-Q2/2016: TEUR 9.447) der konsolidierten Umsätze. Diese Angaben beziehen sich auf den Sitz des Kunden. Demgegenüber wurden weniger als 10% der konsolidierten Vermögenswerte außerhalb Deutschlands geführt. Gleichzeitig beliefen sich die außerhalb Deutschlands getätigten Investitionen auf weniger als 10% der konsolidierten Gesamtinvestitionen. Auf weitergehende Angaben der geographischen Daten wurde daher aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet.
Aktien der Organe der USU Software AG
Folgender Bestand an Aktien der USU Software AG von Organmitgliedern der Gesellschaft wurde zum 30. Juni 2017 festgestellt:
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| Bestandsmeldungen der Organe | Aktien | Aktien |
|---|---|---|
| 30.06.2017 | 30.06.2016 | |
| --- | --- | --- |
| Vorstand | ||
| Bernhard Oberschmidt | 156.518 | 156.518 |
| Bernhard Böhler | 167.572 | 167.572 |
| Dr. Benjamin Strehl | 0 | 0 |
| Aufsichtsrat | ||
| Udo Strehl* | 2.000.176 | 2.000.176 |
| Erwin Staudt | 100.000 | 100.000 |
| Günter Daiss | 85.500 | 85.500 |
* Über die AUSUM GmbH werden Herrn Udo Strehl als Mehrheitsgesellschafter dieser Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zusätzlich 3.337.868 (2016: 3.337.868) Stimmrechte an der USU Software AG zugerechnet.
Zusätzlich werden über die " Wissen ist Zukunft-Stiftung" Udo Strehl als Geschäftsführer dieser Stiftung 32.000 (2016:32.000) Stimmrechte an der USU Software AG gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet.
Aktienoptionen und Wandelobligationen der USU Software AG werden von den Organmitgliedern nicht gehalten.
Geschäftsbeziehungen mit nahe stehenden Unternehmen und Personen
Als nahe stehende Personen ("Related Parties") gelten gemäß IAS 24 Personen oder Unternehmen, die grundsätzlich die Gruppe beherrschen bzw. maßgeblichen Einfluss nehmen können oder auf die die Gruppe maßgeblichen Einfluss ausüben kann, einschließlich der Geschäftsleitung und des Aufsichtsrates. Als nahe stehende Personen gelten dabei nicht Unternehmen, die bereits im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzern-Zwischenabschluss einbezogen sind.
Hinsichtlich der geschäftlichen Beziehungen zwischen der USU Software AG und dem Aufsichtsratsvorsitzenden und Mehrheitsaktionär Herrn Udo Strehl und seiner Ehefrau haben sich gegenüber den Angaben im Konzernanhang des Geschäftsjahres 2016 keine wesentlichen Änderungen ergeben. Entsprechend verweisen wir auf die Angaben im Konzernanhang der USU Software AG für das am 31. Dezember 2016 abgeschlossene Geschäftsjahr.
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäfts-Ergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
Möglingen, 30. August 2017
USU Software AG
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| Bernhard Oberschmidt | Bernhard Böhler | Dr. Benjamin Strehl |
| Vorstandsvorsitzender | Vorstand | Vorstand |
FINANZKALENDER 2017
06. September 2017
Investoren- und Analystenkonferenz
Rahmen der Veranstaltung
7. ZKK ( Zürcher Kapitalmarkt Konferenz)
08.-10. September 2017
13. IR-Fahrt 2017, Rüttnauer Research
23. November 2017
Veröffentlichung 9-Monatsbericht 2017
27.-29. November 2017
Investoren- und Analystenkonferenz im
Rahmen der Veranstaltung
Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt am Main