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USU Software AG — Interim / Quarterly Report 2017
Nov 23, 2017
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Interim / Quarterly Report
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USU Software AG
Möglingen
9-Monatsbericht 2017
USU AUF EINEN BLICK
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| 9-Monatsbericht 2017 | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| in TEUR, mit Ausnahme der Angaben zum Ergebnis pro Aktie sowie zur Mitarbeiterzahl | 01.01.-30.09.2017 | 01.01.-30.09.2016 |
| --- | --- | --- |
| UMSATZERLÖSE | 58.908 | 51.393 |
| BEREINIGTES EBIT | 2.350 | 5.342 |
| BEREINIGTES KONZERNERGEBNIS | 1.489 | 4.748 |
| BEREINIGTES ERGEBNIS JE AKTIE (EUR) | 0,14 | 0,45 |
| EBITDA | 2.749 | 6.305 |
| EBIT | 699 | 4.405 |
| KONZERNERGEBNIS | -33 | 3.919 |
| ERGEBNIS JE AKTIE (EUR) | 0,00 | 0,37 |
| CASH-FLOW AUS DER BETRIEBLICHEN TÄTIGKEIT | 2.120 | 4,219 |
| MITARBEITER ZUM 30.6. | 661 | 528 |
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| 30.09.2017 | 31.12.2016 | |
|---|---|---|
| LIQUIDE MITTEL UND KAPITALANLAGEN | 13.691 | 23.180 |
| EIGENKAPITAL | 59.651 | 63.623 |
| BILANZSUMME | 91.339 | 91.905 |
| EIGENKAPITALQUOTE | 65,3% | 69,2% |
USU Software AG
Spitalhof
D-71696 Möglingen
Tel. +49.7141.4867-0
Fax +49.7141.4867-200
www.usu-software.de
Investor Relations
Falk Sorge & Dr. Thomas Gerick
Tel. +49.7141.4867-351 / 440
Fax +49.7141.4867-108
BRIEF AN DIE AKTIONÄRE
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, liebe Leserinnen und Leser,
verschiedene Effekte haben die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres negativ beeinflusst und im Zusammenspiel zu einem deutlich rückläufigen Ergebnis geführt. So gab es einerseits eine kurzfristige Entscheidung mehrerer Kunden, die sich ursprünglich für eine on premise-Installation mit entsprechendem Lizenzkauf entschieden hatten, letztlich aber die Software-as-a-Service-("SaaS")-Lösung beauftragten, was zwar mittelfristig positiv für die USU-Gruppe ist, im Berichtsjahr aber zu einer deutlichen Umsatzlücke führt. Parallel dazu wurden die Investitionen in die Auslandsmärkte gezielt auf hohem Niveau gehalten.
Ungeachtet dieser Einflüsse auf das Konzernergebnis hat der Vorstand der USU Software AG den konzernweiten Personalausbau mit Blick auf die mittelfristige Entwicklung der USU-Gruppe weiter vorangetrieben, was eine entsprechende Kostensteigerung zur Folge hatte. In Summe und unter Berücksichtigung negativer Wechselkurseffekte blieb die Geschäftsentwicklung der USU-Gruppe damit deutlich unter den eigenen Erwartungen zurück, was sich auf die Gesamtplanung für das laufende Geschäftsjahr 2017 auswirkt und entsprechend eine Reduzierung der Planung zur Folge hat. Unter Berücksichtigung der aufgeführten Effekte hat der Vorstand der USU Software AG die Planung für das laufende Geschäftsjahr reduziert und zugleich die Mittelfristplanung um ein Jahr auf 2021 verschoben. Die strategisch notwendigen Investitionen in die Auslandsmärkte wie die Übernahme der EASYTRUST, welche Aufwände in die Produktintegration und Marktentwicklung nach sich zieht, wie auch der Personalausbau im Gesamtkonzern sind für die zukünftige Entwicklung der USU-Gruppe von hoher Bedeutung. Eine Verzögerung des daraus resultierenden Wachstums wird uns zwar im laufenden Jahr belasten, aber mittelfristig zu Gute kommen. Die erfolgreiche 40jährige Unternehmenshistorie zeigt, dass sich solche Investitionsphasen in den Folgeperioden positiv auswirken, wovon wir auch jetzt fest ausgehen.
Ihr
Bernhard Oberschmidt,
Vorstandsvorsitzender der USU Software AG
KONZERNLAGEBERICHT (UNTESTIERT)
Grundlagen der USU Software AG und des Konzerns
Die USU Software AG, Möglingen, Deutschland, ist als Konzernmuttergesellschaft direkt oder indirekt an den folgenden operativ tätigen Gesellschaften beteiligt: Aspera GmbH, Aachen, Deutschland; Aspera Technologies Inc., Boston, USA; B.I.G. Social Media GmbH, Berlin, Deutschland; EASYTRUST SAS, Les Garenne Colombes, Frankreich, LeuTek GmbH, Leinfelden-Echterdingen, Deutschland; Omega Software GmbH, Obersulm, Deutschland; USU AG, Möglingen, Deutschland; unitB technology GmbH, Berlin, Deutschland, USU Austria GmbH, Wien, Österreich; USU (Schweiz) AG, Zug, Schweiz; USU Software s.r.o., Brno, Tschechische Republik. Zudem bestehen Beteiligungen der USU Software AG an der Openshop Internet Software GmbH, Möglingen, Deutschland, und der USU Consulting GmbH, Sursee, Schweiz, welche nicht mehr operativ tätig sind.
Die USU Software AG und ihre Tochtergesellschaften
Am 5. Januar 2017 hat die USU Software AG 100% der Geschäftsanteile der unitB technology GmbH, Berlin ("unitB technology"), einer international ausgerichteten Full-Service Agentur für digitale Kommunikation und IT, übernommen.
Hinsichtlich weiterführender Informationen zur Übernahme der unitB technology wird auf die Ausführungen im Konzernanhang dieses 9-Monatsberichts 2017 unter dem Punkt Veränderung der Konzernorganisation verwiesen.
Am 4. Mai 2017 hat die Gesellschaft sämtliche Anteilsscheine der EASYTRUST SAS, La Garenne Colombes, Frankreich, ("EASYTRUST") übernommen. Mit dem Kauf von EASYTRUST erweitert die USU-Gruppe ihre Wertschöpfungstiefe im IT Management und ihre internationale Präsenz im wichtigen französischen Markt.
EASYTRUST ist ein hochspezialisierter Software-Hersteller im Bereich der automatischen Erkennung und Analyse von Hard- und Software in komplexen Infrastrukturen und dem Software-Lizenzmanagement von Oracle-Produkten Hinsichtlich weiterführender Informationen zur Übernahme von EASTRUST wird auf die Ausführungen im Konzernanhang dieses 9-Monatsberichts 2017 unter dem Punkt Veränderung der Konzernorganisation verwiesen.
Geschäftsmodell, Ziele, Strategien und Steuerungssystem
Die USU Software AG und ihre Tochtergesellschaften (im Folgenden auch "USU-Gruppe" oder "USU" genannt) entwickeln und vertreiben Softwarelösungen für wissensbasiertes Servicemanagement. USU ist der größte europäische Anbieter für IT- und Knowledge-Management-Software.
Der Kompetenzbereich IT Management unterstützt Unternehmen mit umfassenden ITIL®-konformen Lösungen für das strategische und operative IT- & Enterprise Servicemanagement. Kunden erhalten mit USU-Lösungen eine Gesamtsicht auf ihre IT-Prozesse sowie ihre IT-Infrastruktur und sind in der Lage, Services transparent zu planen, zu verrechnen, zu überwachen und aktiv zu steuern. Im Bereich Software-Lizenzmanagement gehört USU dabei zu den führenden Herstellern weltweit.
Mit intelligenten Lösungen und ihrer Expertise im Kompetenzfeld Digital Interaction treibt USU die Digitalisierung von Geschäftsprozessen voran. Durch Standard-Software und Beratungsleistungen werden Service-Abläufe automatisiert und Wissen aktiv für alle Kommunikations-Kanäle und Kundenkontaktpunkte in Vertrieb, Marketing und Kundenservice bereitgestellt. Das Portfolio in diesem Bereich wird durch Software für Industrial Big Data sowie das Service-Segment mit Systemintegration und individuellen Anwendungen komplettiert.
Über 800 USU-Kunden aus allen Teilen der internationalen Wirtschaft schaffen mit USU-Lösungen Transparenz, sind agiler, sparen Kosten und senken ihre Risiken, beispielsweise Allianz, Baloise Group, BOSCH, BMW, Daimler, Deutsche Telekom, Evonik, Heidelberger Druckmaschinen, Jacobs Engineering, Jungheinrich, Poste Italiane, Texas Instruments, VW, W&W oder ZDF.
Die USU Software AG hat sich zum Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren beim Konzernumsatz jeweils über dem Durchschnitt des IT-Marktes zu wachsen und zugleich die Profitabilität weiter auszubauen. Im Vordergrund steht dabei, durch Innovationen und die Verbreiterung der internationalen Marktpräsenz organisch zu wachsen, wobei anorganisches Wachstum in Form von Akquisitionen und Unternehmensbeteiligungen ebenfalls Teil der Unternehmensstrategie ist.
Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand, unter Berücksichtigung der Akquisitionen der unitB technology und EASYTRUST sowie unter Einbeziehung der jüngsten operativen Entwicklungen die konzernweiten Umsatzerlöse auf EUR 83 -86 Mio. auszuweiten und zugleich das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("Bereinigtes EBIT") auf EUR 6-8 Mio. zu steigern. Die adjustierte Mittelfristplanung sieht für das Jahr 2021 vor, den Konzernumsatz auf EUR 140 Mio. zu steigern und gleichzeitig das Bereinigte EBIT auf EUR 20 Mio. auszubauen.
Da das Konzernergebnis der USU-Gruppe nach IFRS durch verschiedene Sondereffekte beeinflusst wurde und wird, welche eine Vergleichbarkeit der Ertragskraft von USU über die Geschäftsjahre hinweg erschweren, hat die Gesellschaft zu Informationszwecken zusätzlich ein Bereinigtes Konzernergebnis ermittelt. Dieses stellt das um die Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmensakquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte sowie zusätzlicher akquisitionsbedingter Sonderfaktoren bereinigte Konzernergebnis inklusive der damit verbundenen Steuereffekte dar. Auf Basis dieses Bereinigten Konzernergebnisses weist die USU Software AG unter Berücksichtigung der durchschnittlich im Umlauf befindlichen Stückaktien ferner ein Bereinigtes Ergebnis pro Aktie aus. Des Weiteren wird ein Bereinigtes EBIT, welches als maßgebliche Planungs- und Steuerungsgröße fungiert, ausgewiesen. Sowohl das Bereinigte Konzernergebnis und das Bereinigte EBIT als auch das Bereinigte Ergebnis pro Aktie stellen keine IFRS-bezogenen Kennzahlen dar.
Forschung und Entwicklung
Innovationen sind für die USU-Gruppe einer der zentralen Wachstumstreiber. Entsprechend investiert die Gesellschaft seit Jahren überdurchschnittlich viel in Forschung & Entwicklung (F&E), in den ersten neun Monaten 2017 insgesamt TEUR 9.956 (Q1-Q3/2016: TEUR 8.321) bzw. 16,9% (Q1-Q3/2016: 16,2%) des Konzernumsatzes. Die Zahl der angestellten Mitarbeiter in diesem Bereich betrug zum 30. September 2017 189 (30. September 2016: 148). Die F&E-Aufwände der USU-Gruppe werden nicht aktiviert, sondern fließen direkt ins Ergebnis ein.
Im Geschäftsfeld Valuemation erfolgte zum Ende des 2. Quartals die Fertigstellung der gleichnamigen IT Service Management-Suite in der Version 5.0. Die neue Version punktet insbesondere durch das ergonomische Oberflächen-Design sowie die Optimierung der prozessorientierten Anwenderführung und wurde an erste Kunden ausgeliefert. Auch die Portierung von Valuemation 5.0 auf MS SQL Server konnte realisiert werden, ebenso die mobile Version von Valuemation in der Version 3.0. Zugleich begann das Entwicklungsteam mit der Umsetzung neuer Funktionalitäten für die nächste Version von Valuemation, u.a. eine Verbesserung der Benutzerverwaltung im Web oder die Überwachung der Performance. Ferner konnte im Betrachtungszeitraum Valuemation Analytics 4.3 für die Analyse und Überwachung sämtlicher IT-Prozesse fertiggestellt werden.
Im Segment Business Service Monitoring und Alarm-Management erfolgte die Freigabe der neuen ZIS-Version. Neben der klassischen Infrastruktur wie Server, Datenbanken und Netzwerke bietet das System nun auch den transparenten und konsolidierten Überblick über die gesamte Cloud-Infrastruktur. Der neue ZIS-Cloud-Connector erlaubt es, Private-, Public- und Hybrid-Clouds der jeweiligen Anbieter effektiv zu überwachen. Die Schnittstellen zu den Marktführern Amazon WebServices, Windows Azure und Google Cloud Platform wurden bereits erstellt, weitere Konnektoren folgen sukzessive.
Im Geschäftsfeld Software-Lizenzmanagement konnte das neue Release der Aspera-Software SmartTrack ausgeliefert werden. Beispielsweise ist nun der Import von Simulations-Tabellen möglich, so dass Vergleiche zwischen unterschiedlichen Szenarien leicht durchführbar sind. Des Weiteren erlauben zwei neue Konnektoren zu Lansweeper und Symantec Altiris den Import weiterer Systeme und Software-Rohdaten. Die Lösung License Control for SAP liegt ebenfalls in neuer Version vor und optimiert mit einer intuitiven Bedienoberfläche vor allem die indirekte Nutzung auf SAP zugreifender Systeme.
Im Kompetenzbereich KCenter konnte die neue Knowledge Center-Version im Oktober 2017 fertiggestellt werden. Sie bietet neben Verbesserungen bei den Redaktionsfunktionen eine einfachere Bearbeitung großer Dokumentenmengen. Außerdem erfolgte die Freigabe eines neuen Releases von Knowledge First. Die Lösung für Web-Self-Service verfügt über eine deutlich verbesserte Integrationsfähigkeit, insbesondere bei so genannten One Page-Seiten. Neu ist die Lösung Knowledge Bot, die Ende September 2017 vorgestellt wurde und als intelligente Service- und FAQ-Bot-Anwendung bestimmte Inhalte für die Kundenkommunikation automatisiert verfügbar macht.
Service-Bots stehen auch im Mittelpunkt der F&E-Aktivitäten der BIG Social Media. Die neue Generation der Bot-Lösungen verfügt über eine bessere Antworterkennung durch ein Natural Language Processing-Verfahren. Des Weiteren werden weitere Plattformen bzw. Kanäle für Chatbots unterstützt, z.B. Facebook oder LinkedIn.
Im Bereich Katana, der sich auf das Wachstumsthema Industrial Big Data konzentriert und als jüngstes Geschäftsfeld aus dem Forschungssegment hervorgegangen ist, wurde die Entwicklung eines MVP (Minimal Viable Product) vorangetrieben. gearbeitet. Die vorhandene Lösung konnte bisher "on demand" beim Kunden oder als ASP-Modell in einer "Private Cloud" als Service angeboten werden. Die Umsetzung als echtes SaaS soll vor allem kleinere Kunden mit kostengünstigen und standardisierten Lösungen ansprechen. Des Weiteren befindet sich mit Katana Flow eine Anwendung für die grafische Programmierung von Data Pipelines im Beta-Status der Entwicklung.
Im dritten Quartal startete auch das Forschungs-Projekt SmartMMI, gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, bei dem es um die Verarbeitung von Geodaten geht. USU bringt ihre Expertise im Bereich Datenanalyse ein, um aus Verkehrsdaten des ÖPNVs Anschlussdispositionen ableiten zu können.
Wirtschaftsbericht
Gesamtwirtschaftliche Entwicklung
Die deutsche Wirtschaft ist nach Informationen des Statistischen Bundesamtes ("Destatis")1 von Mitte November 2017 im dritten Quartal 2017 kräftig gewachsen. So war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Berichtsquartal Q3/2017 gemäß einer Schnellschätzung von destatis - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,8% höher als im Vorquartal. Positive Impulse kamen laut destatis im Vorquartalsvergleich unter anderem vom Außenhandel: Die Exporte legten im dritten Quartal 2017 stärker zu als die Importe. Dadurch hatte der Außenbeitrag (Exporte minus Importe) im Vorquartalsvergleich rein rechnerisch einen positiven Effekt auf das BIP. Während die staatlichen und privaten Konsumausgaben in etwa auf dem Niveau des Vorquartals lagen, trugen die Bruttoanlageinvestitionen positiv zum Wirtschaftswachstum bei. Auch im Vorjahresvergleich hat das Wirtschaftswachstum zugelegt: Das preisbereinigte BIP stieg im dritten Quartal 2017 um 2,3 % bzw. kalenderbereinigt um 2,8% gegenüber dem Vorjahr.
Auch der Euroraum verzeichnete gemäß einer vorläufigen Schnellschätzung des statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat)2 im dritten Quartal des laufenden Jahres 2017 einen starken BIP-Zuwachs von 0,6% gegenüber dem Vorquartal. Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres Q3/2016 ist das saisonbereinigte BIP des Euroraumes im dritten Quartal 2017 um 2,3% gestiegen.
Branchenbezogene Entwicklung
Die Hightech-Branche in Deutschland entwickelt sich nach Untersuchungen des Branchenverbandes Informationswirtschaft, Telekomunikation und neue Medien e.V. ("BITKOM")3 ebenfalls positiv. Acht von zehn Unternehmen (82%) rechnen für das zweite Halbjahr 2017 mit steigenden Umsätzen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Lediglich 7 % gehen von einem Umsatzrückgang aus. Das zeigt die letzte Konjunkturumfrage des Digitalverbands BITKOM. Damit liegt der BITKOM-Index bei 76. Das ist der zweithöchste Wert seit der erstmaligen Erhebung 2001. "Die positiven Geschäftserwartungen spiegeln die weiterhin gute allgemeine wirtschaftliche Lage wider. In der Bitkom-Branche ist die Stimmung sogar noch besser als in der Gesamtwirtschaft", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.
1 Vgl. destatis-Pressemitteilung 404 vom 14. November 2017, veröffentlicht unter https://www.destatis.de
2 Vgl. eurostat-Pressemitteilung vom 14. November 2017 - 171/2017, veröffentlicht unter http://ec.europa.eu/eurostat
3 Vgl. BITKOM-Pressemitteilung vom 18. August 2017, veröffentlicht unter http://www.bitkom.org
Geschäftsentwicklung 3. Quartal 2017
Im Berichtsquartal Q3/2017 entschieden sich mehrere, vorrangig ausländische Kunden der USU-Gruppe kurzfristig für die Software-as-a-Service ("SaaS")-Lösung anstatt des Kaufs einer Einzellizenz mit zugehöriger Wartung (On premise), was zur Folge hatte, dass die USU Software AG im dritten Quartal 2017 konzernweit weniger Lizenzumsatz erzielte, als geplant. Da die SaaS-Verträge in der Regel eine mehrjährige Laufzeit aufweisen, wird USU mittelfristig von dieser Entwicklung zwar profitieren, musste aber im Berichtsquartal zunächst eine Umsatzlücke verbuchen.
Ungeachtet dessen verzeichnete die USU-Gruppe im dritten Quartal 2017 einen Umsatzanstieg um 15,4 % auf TEUR 20.037 (Q3/2016: TEUR 17.362). Vor allem bedingt durch ein starkes Inlandsgeschäft steigerte die USU-Gruppe im Berichtsquartal die Lizenzerlöse um 32,9% auf TEUR 3.320 (Q3/2016: TEUR 2.499). Zugleich steigerte die USU-Gruppe im Betrachtungszeitraum Q3/2017 das Wartungsgeschäft inklusive der SaaS-Umsätze um 11,4% gegenüber dem dritten Quartal 2016 auf nunmehr TEUR 5.599 (Q3/2016: TEUR 5.024). Das Beratungsgeschäft legte im gleichen Zeitraum um 14,7% im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 10.970 (Q3/2016: TEUR 9.567) zu.
Durch das verhaltene Auslandsgeschäft erhöhte sich der Segmentumsatz des Segmentes "Produktgeschäft" im Vorjahresvergleich vergleichsweise unterdurchschnittlich um 13,7% auf TEUR 15.199 (Q3/2016: TEUR 13.370). Dagegen steigerte das Segment "Servicegeschäft" die Umsatzerlöse durch eine anhaltend hohe Auslastung der Berater sowie die neue Konzerntochter unitB technology im dritten Quartal 2017 um 18,3% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 4.663 (Q3/2016: TEUR 3.943). Der Anteil des Produktgeschäftes am Konzernumsatz der USU-Gruppe blieb folgerichtig mit 75,9% (Q3/2016: 77,0%) leicht unterhalb dem des Vorjahres.
Da insbesondere die Marktentwicklung in Frankreich und England länger dauert als avisiert, hat sich der Vorstand der USU Software AG dazu entschlossen, die Auslandsinvestitionen, unter anderem in den französischen Markt und dahingehend die jüngst akquirierte EASYTRUST SAS, die zwischenzeitlich in USU SAS umbenannt wurde, auszuweiten. In diesem Zuge sowie aufgrund des zielgerichteten Ausbaus der Konzernbelegschaft erhöhte sich die Kostenbasis des USU-Konzerns in Verbindung mit den Kosten der neuen Konzerntöchter im Berichtsquartal um 24,0% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 19.410 (Q3/2016: TEUR 15.297).
Unter Einbeziehung von negativen Wechselkurseffekten aufgrund des schwachen US-Dollars verzeichnete die USU-Gruppe im dritten Quartal 2017 insgesamt einen deutlichen Ergebnisrückgang gegenüber dem Vorjahr. So blieb das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ("EBITDA") im Berichtsquartal Q3/2017 mit TEUR 991 (Q3/2016: TEUR 2.410) um 58,9% hinter dem Vergleichswert des Vorjahres zurück. Zugleich sank das Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("EBIT") von TEUR 1.811 im dritten Quartal 2016 auf nunmehr TEUR 274, was einer Reduzierung um 84,9% entspricht. Der Konzernüberschuss der USU-Gruppe nach IFRS fiel von TEUR 1.661 im Vorjahresquartal auf TEUR 20 im Berichtsquartal Q3/2017. Dies entspricht einem Ergebnis pro Aktie von EUR 0,00 (Q3/2016: EUR 0,16).
Auch das um akquisitionsbedingte Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("Bereinigtes EBIT") ging im dritten Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahr deutlich um 61,0% auf TEUR 785 (Q3/2016: TEUR 2.014) zurück. Das Bereinigte Konzernergebnis sank um 73,1% auf TEUR 479 (Q3/2016: TEUR 1.778). Das entspricht einem Rückgang des Bereinigten Ergebnisses je Aktie von EUR 0,13 im dritten Quartal 2016 auf EUR 0,05 im Berichtsquartal.
Geschäftsentwicklung für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2017
Umsatz- und Kostenentwicklung
Konzernumsatz
Auf Sicht der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2017 steigerte die USU Software AG den Konzernumsatz nach IFRS um 14,6% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 58.908 (Q1-Q3/2016: TEUR 51.393). Dieser Anstieg resultierte insbesondere von einem starken Inlandsgeschäft, welches um 15,3% auf TEUR 42.688 (Q1-Q3/2016: TEUR 37.024) zulegte. Der Auslandsumsatz stieg auf Neunmonatssicht trotz der positiven Entwicklung im ersten Halbjahr vergleichsweise unterdurchschnittlich um 12,9% auf TEUR 16.220 (Q1-Q3/2016: TEUR 14.369). Entsprechend sank der Anteil des Auslandsgeschäftes am Konzernumsatz leicht von 28,0% im Vorjahr auf 27,5% in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2017. Aufgrund der gezielten Auslandsinvestitionen und mit Blick auf die Ausweitung des SaaS-Geschäftes erwartet der Vorstand, mittelfristig den Auslandsanteil am Gesamtumsatz wieder über die 30%-Marke auszubauen.
Das Geschäft mit Softwarelizenzen baute USU in den ersten drei Quartalen 2017, ungeachtet der teilweisen Verschiebung im Richtung SaaS-Geschäft um 14,9% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 9.112 (Q1-Q3/2016: TEUR 7.927) aus. Zugleich erhöhte sich das Wartungsgeschäft infolge der gesteigerten SaaS-Erlöse auf TEUR 16.307 (Q1-Q3/2016: TEUR 14.400). Dies entspricht einer Steigerung um 13,2% gegenüber dem Vorjahr.
Das Beratungsgeschäft wuchs auf Neunmonatssicht überproportional um insgesamt 15,4 % gegenüber den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2016 auf nunmehr TEUR 32.705 (Q1-Q3/2016: TEUR 28.330). Die sonstigen Erlöse, welche im Wesentlichen projektbezogene Handelswarenumsätze mit fremdbezogener Hard- und Software beinhalten, beliefen sich im Betrachtungszeitraum auf insgesamt TEUR 784 (Q1-Q3/2016: TEUR 736).
Umsatz nach Geschäftsfeldern
Das Leistungsspektrum des Geschäftsfeldes "Produktgeschäft" umfasst sämtliche Aktivitäten rund um die USU-Produktpalette im Markt für IT Management-Lösungen, zu dem auch die jüngst akquirierte EASYTRUST aus Frankreich zugerechnet wird, im Knowledge Management-Markt sowie dem aus dem Forschungsbereich hervorgegangenen neuen Geschäftsbereich für Big Data Analytics, Katana. Das Geschäftsfeld "Servicegeschäft" beinhaltet Beratungsleistungen im Rahmen von IT-Projekten, individuelle Anwendungsentwicklung sowie im Zuge der Übernahme der unitB technology auch digitale Strategie-Beratung, Service- und UX-Design sowie Webportale, Apps und Intranets.
Das Segment "Produktgeschäft" steuerte in den ersten neun Monaten 2017 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 44.555 (Q1-Q3/2016: TEUR 39.946) zum Konzernumsatz bei, was einem Anstieg um 11,5% gegenüber dem Vorjahr entspricht, der sowohl aus der organischen Umsatzsteigerung, als auch der Übernahme der französischen EASYTRUST SAS resultiert. Im gleichen Zeitraum baute die USU-Gruppe den beratungsbezogenen Umsatz des Segments "Servicegeschäft" um 25,3% auf TEUR 14.131 (Q1-Q3/2016: TEUR 11.277) aus. Neben der organischen Geschäftsausweitung trug hierzu die Anfang Januar 2017 übernommene unitB technology bei. Die nicht den Segmenten zugeordneten Umsätze summierten sich im in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 auf TEUR 222 (Q1-Q3/2016: TEUR 170).
Operative Kosten
Die operative Kostenbasis der USU-Gruppe erhöhte sich im ersten Halbjahr 2017 im Vorjahresvergleich um 22,5% auf TEUR 37.826 (Q1-Q3/2016: TEUR 30.873).
Dieser Zuwachs spiegelt zum einen die erhöhten Auslandsinvestitionen in Marketing und Vertrieb sowie Entwicklung wider, die USU gezielt zum nachhaltigen Ausbau des Auslandsgeschäftes tätigt, zum anderen sind erstmals die Kosten der im Berichtszeitraum akquirierten unitB technology und EASYTRUST in den Konzernkosten der USU-Gruppe enthalten.
Zudem resultiert der Kostenanstieg aus höheren Personalaufwendungen infolge des strategischen Ausbaus der Konzernbelegschaft für die erfolgreiche Umsetzung des mittelfristigen Wachstumsziels.
Die Herstellungskosten des Umsatzes stiegen im Berichtszeitraum um 16,1% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 27.513 (Q1-Q3/2016: TEUR 23.695). Dieser Anstieg resultiert primär aus der Erhöhung der angestellten Beratermannschaft um 21,1% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 298 (30. September 2016: 246) Mitarbeiter zum 30. September 2017. Die auf den Konzernumsatz bezogene Herstellkostenquote stieg zugleich von 46,1% im 9-Monatszeitraum 2016 auf nunmehr 46,7%. Das Bruttoergebnis erhöhte sich im gleichen Zeitraum auf TEUR 31.395 (Q1-Q3/2016: TEUR 27.698), was einer Bruttomarge von 53,3% (Q1-Q3/2016: 53,9%) entspricht.
Die Marketing- und Vertriebsaufwendungen erhöhte USU in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 zielgerichtet überproportional zur Forcierung der Auslandsaktivitäten um 35,7% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 12.902 (Q1-Q3/2016: TEUR 9.505). In diesem Zusammenhang baute USU unter anderem die Vertriebsmannschaft für den US-amerikanischen und den kanadischen Markt aus und verstärkte die Marketingaktivitäten in diesen Märkten wie auch in Frankreich und England. Die umsatzbezogene Kostenquote für den Bereich Marketing und Vertrieb erhöhte sich entsprechend von 18,5% im Vorjahr auf nunmehr 21,9%.
Rechtsberatungs- und Due Dilligence- sowie sonstige Anschaffungsnebenkosten im Zuge der Übernahmen der unitB technology und der EASYTRUST führten von Januar bis September 2017 unter anderem zu einer Erhöhung der Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen um 37,1% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 6.865 (Q1-Q3/2016: TEUR 5.008). Dazu trugen auch erhöhte Kosten im Rahmen der Vereinheitlichung der internen Konzern-IT-Administration der USU-Gruppe bei. Bezogen auf den Konzernumsatz stieg die Verwaltungskostenquote von 9,7% im Vorjahreszeitraum auf 11,7% in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2017.
Im Zuge des Ausbaus der Forschungs- und Entwicklungsmannschaft auf 189 (30. September 2016: 148) Mitarbeiter zum 30. September 2017 stiegen die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Berichtszeitraum um 19,7% gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr TEUR 9.956 (Q1-Q3/2016: TEUR 8.321). Dazu trug unter anderem auch der Personalausbau des neuen Geschäftsbereiches KATANA bei. Zudem flossen in diese Aufwandsposition die Investitionen der USU-Gruppe in die Weiterentwicklung der Softwareprodukte der EASYTRUST und die Verbindung mit den bestehenden USU-Produkten. Die auf den Konzernumsatz bezogene Aufwandsquote für Forschung und Entwicklung stieg entsprechend im 9-Monatszeitraum 2017 leicht auf 16,9% (Q1-Q3/2016: 16,2%) an. USU investiert stetig in die Neu- und Weiterentwicklung des eigenen Produktportfolios und arbeitet permanent an innovativen, marktbezogenen Softwarelösungen. Diesbezüglich sei auf den separaten Bericht Forschung und Entwicklung dieses Konzernlageberichts verwiesen. Die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen summierten sich in den ersten neun Monaten 2017 auf insgesamt TEUR 58 (Q1-Q3/2016: TEUR 498).
Ertragslage
Im Zuge der ausgeweiteten Auslandsinvestitionen blieb die Ergebnisentwicklung der USU-Gruppe im 9-Monatszeitraum 2017 unter der des Vorjahres zurück. Demgemäß sank das EBITDA im Vorjahresvergleich um 56,1 % auf TEUR 2.747 (Q1 -Q3/2016: TEUR 6.305). Unter Einbeziehung der Abschreibungen von TEUR 2.048 (Q1-Q3/2016: TEUR 1.900) erzielte USU im gleichen Zeitraum ein EBIT von TEUR 699 (Q1-Q3/2016: TEUR 4.405). Das Finanzergebnis summierte sich in den ersten neun Monaten 2017 auf TEUR -118 (Q1-Q3/2016: TEUR -78). Unter Hinzurechnung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von TEUR -614 (Q1-Q3/2016: TEUR -408) sank das Konzernergebnis von TEUR 3.919 in den ersten drei Quartalen des Vorjahres auf jetzt TEUR -33. Das Ergebnis pro Aktie belief sich entsprechend auf EUR 0,00 (Q1-Q3/2016: EUR 0,37).
Bereinigtes Konzernergebnis
Die nachfolgende Tabelle zeigt, ausgehend vom EBIT, die Überleitungsrechnung zu den nicht IFRS-bezogenen Ergebnis-Kenngrößen Bereinigtes EBIT, Bereinigtes Konzernergebnis sowie Bereinigtes Ergebnis je Aktie. Diese stellen zu Informationszwecken die um akquisitionsbedingte Sondereffekte bereinigten Kennzahlen der USU-Gruppe dar. Das Bereinigte EBIT ist zugleich die zentrale Ergebnis-Kenngröße des USU-Konzerns.
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| Bereinigtes Konzernergebnis in TEUR |
01.01.2017 - 30.09.2017 |
01.01.2016 - 30.09.2016 |
|---|---|---|
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 699 | 4.405 |
| Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmensakquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte | 1.031 | 957 |
| Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte | 0 | 0 |
| Akquisitionsbedingte Sonderfaktoren | 620 | -20 |
| - davon aus Stay-Bonus BIG Social Media / unitB technology | 225 | 75 |
| - davon Beratungskosten unitB technology | 140 | 0 |
| - davon aus Kaufpreisanpassungen | 0 | 140 |
| - davon aus Anschaffungsnebenkosten | 255 | 45 |
| Bereinigtes EBIT | 2.350 | 5.342 |
| Finanzerträge (gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung) | 33 | 114 |
| Finanzaufwendungen (gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung) | -151 | -192 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung) | -614 | -408 |
| Steuereffekte bezogen auf Bereinigungen | -129 | -108 |
| - davon aus Abschreibungen | -129 | -108 |
| Bereinigtes Konzernergebnis | 1.489 | 4.748 |
| Bereinigtes Ergebnis je Aktie (in EUR): | 0,14 | 0,45 |
| Gewichteter Durchschnitt ausstehender Aktien: | ||
| Unverwässert und verwässert | 10.523.770 | 10.523.770 |
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("Bereinigtes EBIT") blieb im Zuge der erhöhten Auslandsinvestitionen im 9-Monatszeitraum 2017 mit TEUR 2.350 (Q1-Q3/2016: TEUR 5.342) um 56,0% hinter dem Vergleichswert des Vorjahres zurück. Zugleich sank das Bereinigte Konzernergebnis im Vergleich zum 9-Monatszeitraum 2016 um 68,6% auf TEUR 1.489 (Q1-Q3/2016: TEUR 4.748). Das Bereinigte Ergebnis je Aktie verringerte sich entsprechend von EUR 0,45 im Vorjahr auf EUR 0,14 im Berichtszeitraum.
Vermögens- und Finanzlage
Auf der Aktivseite der Bilanz erhöhten sich die langfristigen Vermögenswerte der USU-Gruppe zum 30. September 2017 im Zuge der Übernahmen der unitB technology sowie der EASYTRUST auf TEUR 57.555 (31. Dezember 2016: TEUR 47.608).
Auf Basis der durchgeführten Kaufpreisallokationen für die unitB technology und EASYTRUST erhöhten sich dabei die immateriellen Vermögenswerte von TEUR 5.428 zum 31. Dezember 2016 auf TEUR 8.884 zum 30. September 2017, während die Geschäfts- und Firmenwerte auf TEUR 41.983 (31. Dezember 2016: TEUR 35.575) zum Ende des Berichtszeitraums anstiegen. Die kurzfristigen Vermögenswerte sanken dagegen im gleichen Zeitraum von TEUR 44.297 zum 31. Dezember 2016 auf nunmehr TEUR 33.784, was vor allem auf den mit der Zahlung der fälligen Kaufpreisbestandteile für den Erwerb der unitB technology und der EASYTRUST sowie der Dividendenausschüttung an die USU-Aktionäre verbundenen Rückgang der Konzernliquidität zurückzuführen ist, während auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen deutlich reduziert wurden. So sanken die liquiden und liquiditätsnahen Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zzgl. Wertpapiere) zum 30. September 2017 auf TEUR 13.691 (31. Dezember 2016: TEUR 23.180), während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 14.190 zum 31. Dezember 2016 auf TEUR 11.176 zum 30. September 2017 zurückgefahren wurden.
Auf der Passivseite der Bilanz erhöhte sich das Fremdkapital in Form der kurz- und langfristigen Schulden der USU-Gruppe zum 30. September 2017 auf TEUR 31.688 (31. Dezember 2016: TEUR 28.282), was vor allem aus erhöhten passiven Rechnungsabgrenzungsposten für bereits zu Jahresbeginn in Rechnung gestellte Wartungsverträge herrührt, für die eine zugehörige Leistungserbringung und Umsatzrealisierung im weiteren Jahresverlauf erfolgt. Zudem führten Kaufpreisverbindlichkeiten für die Übernahme der unitB technology GmbH in Höhe von TEUR 1.435 zum 30. September 2017 (31. Dezember 2016: TEUR 0) zu diesem Anstieg. Zugleich ging das Eigenkapital der USU-Gruppe von TEUR 63.623 zum 31. Dezember 2016 auf TEUR 59.651 zum 30. September 2017 zurück, was aus der im dritten Quartal 2017 erfolgten Dividendenauszahlung an die Aktionäre der USU Software AG in Höhe von TEUR 4.209 herrührt. Bei einer Bilanzsumme von TEUR 91.339 (31. Dezember 2016: TEUR 91.905) belief sich die Eigenkapitalquote zum 30. September 2017 auf 65,3% (31. Dezember 2016: 69,2%). Damit ist die USU Software AG bei keinerlei Bankverbindlichkeiten weiter äußerst solide finanziert.
Cash-Flow und Investitionen
Zum Abschluss des dritten Quartals verfügte die USU-Gruppe über flüssige Mittel von TEUR 10.677 (Q1-Q3/2016: TEUR 19.417). Im Vorjahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um TEUR 8.740 bzw. 45,0%, der im Wesentlichen aus dem Erwerb der unitB technology und der EASYTRUST und den damit verbundenen Kaufpreiszahlungen sowie der Dividendenzahlung an die Aktionäre der Gesellschaft herrührt.
Zugleich blieb der Cash-Flow aus der betrieblichen Tätigkeit von USU mit TEUR 2.120 (Q1-Q3/2016: TEUR 3.445) im ersten Halbjahr 2017 um 49,8% unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Verantwortlich hierfür sind neben dem Ergebnisrückgang auch punktuelle Veränderungen des Working Capitals.
Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit von TEUR -7.224 (Q1-Q3/2016: TEUR -903) spiegelt vor allem die Übernahmen der unitB technology und der EASYTRUST wider und enthält entsprechend den Posten "Erwerb von Tochterunternehmen, abzüglich erhaltener Zahlungsmittel" in Höhe von TEUR -6.280 (Q1-Q3/2016: TEUR 0). Zugleich summierten sich die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte auf TEUR -957 (Q1-Q3/2016: TEUR -929).
Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit summierte sich im 9-Monatszeitraum 2017 auf TEUR -4.209 (Q1-Q3/2016: TEUR -3.883) und beinhaltet ausschließlich die Dividendenzahlung an die Aktionäre der USU Software AG von EUR 0,40 (Q1-Q3/2016: EUR 0,35) je Aktie bzw. insgesamt TEUR 4.209 (Q1-Q3/2016: TEUR -3.683), während der Vorjahres-Vergleichswert noch die Tilgung von Kaufpreisverbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Erwerb von Tochterunternehmen in Höhe von TEUR -200 beinhaltet.
Auftragsbestand
Zum Ende des dritten Quartals 2017 belief sich der konzernweite Auftragsbestand der USU-Gruppe auf TEUR 46.328 (30. September 2016: TEUR 40.893) und lag damit um 13,3% über dem Vergleichswert des Vorjahres. Dieser Anstieg spiegelt insbesondere die Auftragsbestände der neuen Konzerntöchter EASYTRUST und unitB technology wider, während auch die bestehenden Konzernunternehmen ihre Auftragsbestände ausweiten konnten. Gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres 31. Dezember 2016 (31. Dezember 2016: TEUR 39.534) erzielte USU damit insgesamt einen Anstieg des konzernweiten Auftragsbestandes von 17,2%.
Der stichtagsbezogene Auftragsbestand zum Ende des Quartals stellt aufgrund von verbindlichen Verträgen die bereits fixierten zukünftigen Umsätze der USU-Gruppe auf Sicht der kommenden 12 Monate dar. Diese beinhalten vorwiegend projektbezogene Aufträge sowie Wartungs- und SaaS-Verträge.
Mitarbeiter
Zum 30. September 2017 baute die USU-Gruppe ihre Belegschaft gegenüber dem Vorjahr zielgerichtet um 20,3% auf 661 (30. September 2016: 528) Mitarbeiter aus. Neben dem organischen Personalausbau trugen hierzu primär die Übernahmen der unitB technology und der EASYTRUST bei, welche zum 30. September 2017 über insgesamt 73 Mitarbeiter verfügten. Nach Funktionsbereichen untergliedert beschäftigte USU zum Ende des dritten Quartals 2017 insgesamt 298 (30. September 2016: 246) Mitarbeiter im Bereich Beratung und Services, 189 (30. September 2016: 148) Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung, 91 (30. September 2016: 75) Mitarbeiter im Bereich Vertrieb und Marketing sowie 83 (30. September 2016: 59) Mitarbeiter in der Administration.
Segmentbezogen waren 478 (30. September 2016: 405) Mitarbeiter im Geschäftsfeld "Produktgeschäft", 100 (30. September 2016: 64) Mitarbeiter im Geschäftsfeld "Servicegeschäft" sowie 83 (30. September 2016: 59) Mitarbeiter im Zentralbereich der USU-Gruppe tätig.
Nachtragsbericht
Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag 30. September 2017 vor, die eine wesentliche Auswirkung auf den Geschäftsverlauf der USU-Gruppe hatten. Insofern ergaben sich keine wesentlichen Änderungen bezüglich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Prognose-, Chancen- und Risikobericht
Prognosebericht
Gesamtwirtschaft
Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft hat nach der jüngsten Untersuchung der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose4 , an der die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute mitwirken, im Berichtszeitraum an Stärke und Breite gewonnen. Neben den Konsumausgaben tragen auch das Auslandsgeschäft und die Investitionen zur Expansion bei. Das haben die an der Gemeinschaftsdiagnose beteiligten Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem Herbstgutachten für die Bundesregierung ermittelt. Die sehr hohe konjunkturelle Dynamik in der ersten Hälfte des laufenden Jahres wird sich zwar etwas abschwächen. Gleichwohl nimmt die Wirtschaftsleistung in diesem und im nächsten Jahr stärker zu als die Produktionskapazitäten wachsen. In Summe erwarten die Institute, dass das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr wie bereits im Vorjahr um 1,9 % zulegt und im Jahr 2018 um 2,0% wächst.
Auch die Weltwirtschaft befindet sich gemäß der Gemeinschaftsdiagnose in einer Aufschwungsphase. So steigt die Produktion in den USA, in Japan und im Euroraum deutlich schneller als im Trend. Der globale Aufschwung dürfte sich zwar fortsetzen, wobei der Zuwachs der Weltproduktion allmählich geringer werden dürfte. Für die Jahre 2017 und 2018 prognostizieren die Institute für die Weltwirtschaft jeweils eine Expansionsrate von insgesamt 3,1 Prozent.
4 Vgl. Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2017 vom 28. September 2017
Branche
Die deutsche ITK-Branche, bestehend aus Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik, wird nach Prognosen des Branchenverbandes BITKOM5 unter anderem durch die Digitalisierung der Industrie im laufenden Jahr einen starken Wachstumsschub verzeichnen. Entsprechend erwartet BITKOM für den deutschen ITK-Markt im laufenden Jahr 2017 ein Wachstum von 1,9% auf 160,8 Milliarden Euro (2016: 157,8 Milliarden Euro). In der Informationstechnik (IT) verzeichnet die Branche gemäß der aktuellen BITKOM-Prognose das größte Wachstum und absolute Marktvolumen. So steigen nach BITKOM-Informationen die Umsätze der IT-Branche in 2017 um 3,4% auf 85,8 Milliarden Euro (2016: 83,0 Milliarden Euro). Besonders profitieren werden laut BITKOM die Softwareanbieter, für die BITKOM ein überdurchschnittliches Wachstum von 6,3% auf 23,0 Milliarden Euro (2016: 21,6 Milliarden Euro) vorhersagt. Aber auch die Anbieter von IT-Dienstleistungen würden mit einem Zuwachs von 2,3% auf 39,0 Milliarden Euro (2016: 38,1 Milliarden Euro) stark wachsen Und auch für 2018 erwartet BITKOM für den ITK-Gesamtmarkt ein Wachstum um 1,3% auf 162,9 Milliarden Euro. Noch stärker als der Umsatz wächst die Beschäftigung. Allein in den vergangenen drei Jahren sind fast 100.000 neue Jobs entstanden, die BITKOM-Branche ist mittlerweile der größte Arbeitgeber in Deutschland - vor Leitindustrien wie dem Maschinen- oder dem Automobilbau.", kommentierte BITKOM-Präsident Achim Berg.
Für den weltweiten IT-Markt sagt das Marktforschungsunternehmen Gartner in seinem am 3. Oktober 2017 veröffentlichten Worldwide IT Spending Forecast-Update6 einen Anstieg der IT-Ausgaben in 2017 gegenüber dem Vorjahr um 3,3% auf 3,5 Billionen Dollar voraus. Der maßgeblichste Wachstumsbereich ist nach Gartner das Segment Unternehmenssoftware mit einem Anstieg um 8,5% auf 354 Milliarden Dollar (2016: 326 Milliarden Dollar). In 2018 soll das Wachstum des weltweiten IT-Marktes mit einem Anstieg um 4,3% auf knapp 3,7 Billionen Dollar nochmals anziehen, wobei auch dann die Softwarebranche mit einem Marktwachstum um 9,4% auf 387 Milliarden Dollar überdurchschnittlich profitieren soll.
5 Vgl. BITKOM-Pressemitteilung vom 25. Oktober 2017, veröffentlicht unter www.bitkom.de
6 Vgl. Gartner-Pressemitteilung vom 3. Oktober 2017, veröffentlicht unter www.gartner.com
Ausblick
Für die USU Software AG erwartet der Vorstand, im laufenden Geschäftsjahr 2017 auf Gesamtjahressicht den Wachstumstrend der Vorjahre zwar fortzusetzen, wobei der Trend in Richtung SaaS-Geschäft das Wachstum, insbesondere in den Auslandsmärkten, etwas verlangsamt, was unter anderem zu einer notwendigen Prognosekorrektur führt. Das starke Inlandsgeschäft wird im laufenden Jahr zu einem Anstieg der Umsatzerlöse auf EUR 83-86 Mio. führen. Aufgrund der reduzierten Umsatzerwartungen und der notwendigen Auslandsinvestitionen zur Forcierung der Internationalisierung hat der Vorstand der Gesellschaft auch das Ertragsziel für 2017 reduziert. Demgemäß sieht die aktuelle Planung ein Bereinigtes EBIT für 2017 von EUR 6 - 8 Mio. vor.
Ab dem kommenden Jahr 2018 erwartet der Vorstand zwar positive Effekte aus den Auslandsinvestitionen, die sich jedoch erst mit einem zeitlichen Verzug voll auswirken werden, so dass der Vorstand infolge der verzögerten Wachstumsphase in den wesentlichen Investitionsmärkten entsprechend die Mittelfristprognose von EUR 140 Mio. Konzernumsatz bei einem Bereinigten EBIT von EUR 20 Mio. um ein Jahr auf 2021verschoben hat.
Ungeachtet der notwendigen Prognosekorrektur plant der Vorstand, die Anteilseigner der USU Software AG auch für 2017 wie in den Vorjahren am operativen Unternehmenserfolg der Gesellschaft maßgeblich zu beteiligen und insofern die aktionärsfreundliche Dividendenpolitik im Sinne einer nachhaltigen Kontinuität fortzuführen.
Chancen- und Risikobericht
Bezüglich der Chancen und Risiken der USU Software AG und des Gesamtkonzerns liegen keine Veränderungen gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 vor. Wir verweisen insofern auf den im Geschäftsbericht 2016 enthaltenen Chancen- und Risikobericht.
USU-Aktien (ISIN DE000A0BVU28).
Die Aktien der USU Software AG sind im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse unter der Wertpapier-Kenn-Nummer ("WKN") A0BVU2 bzw. der International Security Identification Number (Internationale Wertpapier-KennNummer, "ISIN") DE000A0BVU28 notiert und dort zum Handel im Regulierten Markt zugelassen.
Im dritten Quartal 2017 setzten die Aktienmärkte den positiven Trend der Vorquartale fort und verzeichneten überwiegend Kurszuwächse. Entsprechend stieg der Technology All Share zum Stichtag 30. September 2017 im Vergleich zum Vergleichsstichtag des Vorquartals auf dem elektronischen Handelsplatz XETRA um 10,2% auf 2.789,24 Punkte (30. Juni 2017: 2.530,84 Punkte), was einem Neuen Allzeithoch zu einem Quartalsstichtag entspricht. Der Deutsche Aktienindex (DAX) erreichte im gleichen Zeitraum auf XETRA einen Wertzuwachs um 4,1% auf 12.828,86 Punkte (30. Juni 2017: 12.325,12 Punkte) und markierte damit ebenfalls ein neues Allzeithoch zum Ende eines Quartals.
Der Aktienkurs der USU Software AG stieg im dritten Quartal 2017 wieder deutlich überproportional im Vergleich zu den Indizes und legte zum 30. September 2017 auf XETRA auf EUR 28,02 (30. Juni 2017: EUR 27,00) zu, was gegenüber dem Vorquartalsschlusskurs vom 30. Juni 2017 einem Anstieg um 10,2% entspricht. Gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 verzeichnete die USU-Aktie (31. Dezember 2016: EUR 20,20) zugleich einen Wertzuwachs um 38,7%, während der Technology All Share (31. Dezember 2016: 2102,78 Punkte) um 32,6% anstieg und der DAX (31. Dezember 2016: 11481,06 Punkte) um 11,4% hinzugewinnen konnte.
Nach dem Stichtag 30. September 2017 legten die Aktienmärkte nochmals zu, im Zuge dessen auch die USU-Aktie weiter an Wert gewann und mit EUR 31,55 auf Schlusskursbasis auf XETRA ein neues 10-Jahreshoch verzeichnete. Im weiteren Verlauf verzeichnete die USU-Aktie Mitte November, im Zuge der Veröffentlichung der vorläufigen Geschäftszahlen für den 9-Monatszeitraum 2017 einen Kursrutsch, der die Aktie im Verlauf des 17. November 2017 bis auf EUR 22,30 auf XETRA fallen ließ, wovon sie sich in der Folgezeit wieder leicht erholte.
Möglingen, 23. November 2017
USU Software AG
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| Bernhard Oberschmidt | Bernhard Böhler | Dr. Benjamin Strehl |
| Vorstandsvorsitzender | Vorstand | Vorstand |
KONZERN-BILANZ (UNTESTIERT)
AKTIVA
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| 9-Monatsbericht | Jahresabschluss | |
|---|---|---|
| in TEUR | 30.09.2017 | 31.12.2016 |
| --- | --- | --- |
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 8.884 | 5.428 |
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 41.983 | 35.575 |
| Sachanlagen | 2.183 | 2.134 |
| Aktive latente Steuern | 3.790 | 3.790 |
| Übrige Vermögenswerte | 715 | 681 |
| Langfristige Vermögenswerte | 57.555 | 47.608 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 687 | 529 |
| Noch nicht abgerechnete unfertige Leistungen | 4.168 | 3.862 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 11.176 | 14.190 |
| Forderungen aus Ertragsteuern | 446 | 561 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 2.031 | 260 |
| Übrige Vermögenswerte | 270 | 698 |
| Aktive Rechnungsabgrenzungsposten | 1.315 | 1.017 |
| Wertpapiere | 3.014 | 3.014 |
| Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 10.677 | 20.166 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 33.784 | 44.297 |
| Aktiva, gesamt | 91.339 | 91.905 |
PASSIVA
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| 9-Monatsbericht | Jahresabschluss | |
|---|---|---|
| in TEUR | 30.09.2017 | 31.12.2016 |
| --- | --- | --- |
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 10.524 | 10.524 |
| Kapitalrücklage | 52.792 | 52.792 |
| Gesetzliche Rücklage | 574 | 574 |
| Kumuliertes sonstiges Eigenkapital | 126 | -144 |
| Bilanzverlust | -4.365 | -123 |
| Eigenkapital | 59.651 | 63.623 |
| Langfristige Schulden | ||
| Passive latente Steuern | 1.304 | 0 |
| Rückstellungen für Pensionen | 2.327 | 2.266 |
| Langfristige Schulden | 3.631 | 2.266 |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Ertragssteuerschulden | 471 | 529 |
| Kaufpreisverbindlichkeiten | 1.435 | 0 |
| Übrige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 168 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus dem Personal- und Sozialbereich | 5.887 | 6.208 |
| Sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 2.692 | 2.155 |
| Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen | 5.997 | 9.287 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.946 | 1.850 |
| Passive Rechnungsabgrenzungsposten | 9.461 | 5.987 |
| Kurzfristige Schulden | 28.057 | 26.016 |
| Passiva, gesamt | 91.339 | 91.905 |
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (UNTESTIERT)
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| GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG | Quartalsbericht III / 2017 |
Quartalsbericht III / 2016 |
9-Monatsbericht | 9-Monatsbericht |
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 01.07.2017 - 30.09.2017 | 01.07.2016 - 30.09.2016 | 01.01.2017 - 30.09.2017 | 01.01.2016 - 30.09.2016 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 20.037 | 17.362 | 58.908 | 51.393 |
| Herstellungskosten des Umsatzes | -9.227 | -8.368 | -27.513 | -23.695 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 10.810 | 8.994 | 31.395 | 27.698 |
| Vertriebs- und Marketingaufwendungen | -4.150 | -3.034 | -12.902 | --9.505 |
| Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | -2.464 | -1.636 | -6.865 | -5.008 |
| Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen | -3.569 | -2.618 | -9.956 | -8.321 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 254 | 455 | 705 | 736 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -238 | -61 | -647 | -238 |
| Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmensakquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte | -369 | -289 | -1.031 | -957 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBIT) | 274 | 1.811 | 699 | 4.405 |
| Finanzerträge | 6 | 11 | 33 | 114 |
| Finanzaufwendungen | -62 | -45 | -151 | -192 |
| Gewinn vor Steuern (EBT) | 218 | 1.777 | 581 | 4.327 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -198 | -116 | -614 | -408 |
| Periodenüberschuss | 20 | 1.661 | -33 | 3.919 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) auf Basis des Ergebnisanteils der Aktionäre der USU Software AG: | ||||
| Unverwässert und verwässert | 0,00 | 0,16 | 0,00 | 0,37 |
| Gewichteter Durchschnitt ausstehender Aktien: Unverwässert und verwässert | 10.523.770 | 10.523.770 | 10.523.770 | 10.523.770 |
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG (UNTESTIERT)
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| GESAMTERGEBNISRECHNUNG | Quartalsbericht III / 2017 |
Quartalsbericht III / 2016 |
9-Monatsbericht | 9-Monatsbericht |
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 01.07.2017 - 30.09.2017 | 01.07.2016 - 30.09.2016 | 01.01.2017 - 30.09.2017 | 01.01.2016 - 30.09.2016 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Konzernergebnis | -33 | 1.661 | -33 | 3.919 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle | ||||
| Vermögenswerte (Wertpapiere) | ||||
| - im Eigenkapital erfasste Fair-Value Änderungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| - in die Gewinn- und Verlustrechnung übernommen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Latente Steuern auf zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Wertpapiere) | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung | 78 | 15 | 270 | 32 |
| Übriges Konzernergebnis nach Steuern | 78 | 15 | 270 | 32 |
| Konzern-Gesamtergebnis | 45 | 1.676 | 237 | 3.951 |
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG (UNTESTIERT)
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| Konzern-Kapitalflussrechnung | 9-Monatsbericht | 9-Monatsbericht |
|---|---|---|
| in TEUR | 01.01.2017 -30.09.2017 | 01.01.2016 -30.09.2016 |
| --- | --- | --- |
| CASH-FLOW AUS DER BETRIEBLICHEN TÄTIGKEIT: | ||
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 581 | 4.327 |
| Anpassungen für: | ||
| Finanzerträge/Finanzaufwendungen | 118 | 78 |
| Abschreibungen | 2.048 | 1.900 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -802 | -1.220 |
| Erstattete Ertragsteuern | 525 | 52 |
| Gezahlte Zinsen | -9 | -3 |
| Erhaltene Zinsen | 19 | 65 |
| Übrige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | 417 | -27 |
| Veränderung des Working Capitals: | ||
| Vorräte | -158 | -119 |
| Noch nicht abgerechnete unfertige Leistungen | -213 | -1.761 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 4.419 | 2.861 |
| Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige Vermögenswerte | -1.620 | 93 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -365 | -238 |
| Personalrückstellungen und -verbindlichkeiten und Pensionsrückstellungen | -1.227 | -1.647 |
| Sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | -1613 | -142 |
| Netto-Einnahmen aus betrieblicher Tätigkeit | 2.120 | 4.219 |
| CASH-FLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT: | ||
| Erwerb von Tochterunternehmen, abzüglich erhaltener Zahlungsmittel | -6.280 | 0 |
| Investitionen in Sachanlagen | -827 | -801 |
| Investitionen in sonstige immaterielle Vermögenswerte | -130 | -128 |
| Tilgung von kurzfristigen Darlehen | 0 | 0 |
| Verkauf von Anlagevermögen | 13 | 26 |
| Investitionen in Wertpapiere - veräußerbare | 0 | 0 |
| Netto-Ausgaben aus Investitionstätigkeit | -7.224 | -903 |
| CASH-FLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT: | ||
| Dividendenzahlung | -4.209 | -3.683 |
| Tilgung von Kaufpreisverbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Erwerb von Tochterunternehmen | 0 | -200 |
| Netto-Einnahmen aus Finanzierungstätigkeit | -4.209 | -3.883 |
| Differenz aus Währungsumrechnung von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten | -176 | -111 |
| VERÄNDERUNG DER FLÜSSIGEN MITTEL UND KURZFRISTIGEN KAPITALANLAGEN | -9.489 | -678 |
| FLÜSSIGE MITTEL UND KURZFRISTIGE KAPITALANLAGEN -BEGINN DER PERIODE | 20.166 | 20.095 |
| FLÜSSIGE MITTEL UND KURZFRISTIGE KAPITALANLAGEN -ENDE DER PERIODE | 10.677 | 19.417 |
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG (UNTESTIERT)
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| Kumuliertes sonstiges Eigenkapital |
||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals | Grundkapital | Kapitalrücklage | Gesetzliche Rücklage |
Bilanzverlust | Währungs- umrechnung |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Aktien | ||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Anzahl | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2016 | 10.523.770 | 10.524 | 52.792 | 574 | -3.025 | -74 |
| Konzernergebnis | 3.919 | |||||
| Übriges Ergebnis nach Steuern | 32 | |||||
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 3.919 | 32 |
| Dividendenzahlung | -3.683 | |||||
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 30. September 2016 | 10.523.770 | 10.524 | 52.792 | 574 | -2.789 | -42 |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2017 | 10.523.770 | 10.524 | 52.792 | 574 | -123 | -144 |
| Konzernergebnis | -33 | |||||
| Übriges Ergebnis nach Steuern | 270 | |||||
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | -33 | 270 |
| Dividendenzahlung | -4.209 | |||||
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 30. Juni 2017 | 10.523.770 | 10.524 | 52.792 | 574 | -4.365 | 126 |
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| Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals | Kumuliertes sonstiges Eigenkapital |
|
|---|---|---|
| Marktbewertung Wertpapiere |
Gesamt | |
| --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2016 | 0 | 60.791 |
| Konzernergebnis | 3.919 | |
| Übriges Ergebnis nach Steuern | 32 | |
| Gesamtergebnis | 0 | 3.951 |
| Dividendenzahlung | -3.683 | |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 30. September 2016 | 0 | 61.059 |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2017 | 0 | 63.623 |
| Konzernergebnis | -33 | |
| Übriges Ergebnis nach Steuern | 270 | |
| Gesamtergebnis | 0 | 237 |
| Dividendenzahlung | -4.209 | |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 30. Juni 2017 | 0 | 59.651 |
KONZERANHANG (UNTESTIERT)
Grundsätze zur Rechnungslegung
Die USU Software AG ist eine Aktiengesellschaft nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaft hat ihren Sitz im Spitalhof, 71696 Möglingen, Deutschland, und ist beim Amtsgericht Stuttgart im Handelsregister, Abt. B, unter der Nummer 206442 eingetragen.
Dieser Zwischenabschluss der USU Software AG steht im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Der Zwischenabschluss wurde nach IAS 34 (Interim Financial Reporting) erstellt.
Es wurden grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie beim nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2016 abgeschlossene Geschäftsjahr angewandt. Der vorliegende ungeprüfte 9-Monatsbericht 2017 ist daher in Zusammenhang mit dem geprüften Konzernabschluss 2016 zu lesen.
Dieser Zwischenabschluss enthält alle notwendigen Abgrenzungen und gibt nach Auffassung des Managements ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wieder. Alle vorgenommenen Abgrenzungen entsprechen der üblichen Periodenabgrenzung.
Im Rahmen der Aufstellung des Zwischenabschlusses gemäß den IFRS müssen zu einem gewissen Grad Schätzungen und Beurteilungen vorgenommen werden, welche die bilanzierten Vermögenswerte und Schulden am Stichtag und die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen für die Berichtsperiode betreffen. Die sich tatsächlich einstellenden Beträge können von den Schätzungen abweichen.
Aus dem Ergebnis der Zwischenperioden kann nicht notwendigerweise auf das Jahresergebnis geschlossen werden.
Veränderung der Konzernorganisation
(1) Erwerb der unitB technology GmbH
Am 5. Januar 2017 hat die USU Software AG 100% der Geschäftsanteile der unitB technology GmbH, Berlin ("unitB technology"), einer international ausgerichteten Full-Service Agentur für digitale Kommunikation und IT, übernommen und erstmalig konsolidiert.
Mit 35 Mitarbeitern erwirtschaftete unitB technology 2016 einen Umsatz von 4,0 Mio. Euro bei einer operativen Ergebnismarge von 10 Prozent. Das Portfolio der unitB technology reicht von digitaler Strategie-Beratung über Service- und UX-Design bis hin zur Realisierung komplexer Webportale, Apps und Intranets. Die besondere Stärke liegt dabei in der konsequenten Verbindung von Strategie, Kreativität und IT-Technologie. Mit dem Aufbau moderner digitaler Lösungen schafft unitB technology die Grundlage für eine effektive kundenzentrierte Online-Kommunikation und die Optimierung von digitalen Transformations-prozessen ihrer Kunden. Große Unternehmen vor allem aus den Bereichen Banken- und Versicherungen sowie Healthcare, z.B. die Volks- und Raiffeisenbanken, direct line, FIDUCIA & GAD IT oder Bayer, setzen die Lösungen von unitB technology bereits erfolgreich ein. Mit der digitalen Beratungs- und UX- Expertise und den modernen technischen Lösungen der unitB technology ergänzt die USU ihr Angebot um wichtige Schlüsselkompetenzen. Über die unitB technology GmbH wurde durch den Erwerb von 100% der Anteile Beherrschung erlangt. Die unitB technology wird bei USU dem Segment "Servicegeschäft" zugeordnet.
Der in bar zu entrichtende Kaufpreis beinhaltet einen fixen und einen variablen Kaufpreisanteil. Der fixe Anteil beläuft sich auf TEUR 4.204. Der variable Anteil setzt sich aus zwei Komponenten zusammen, die insgesamt maximal TEUR 900 betragen. Ein Bestandteil des variablen Anteils ist dabei an die Weiterbeschäftigung der Verkäufer in der unitB technology bis mindestens 31.12.2018 geknüpft ("Stay-Bonus"). Sofern beide Verkäufer bis zu diesem Zeitpunkt in der unitB technology beschäftigt sind, ergibt sich ein maximaler Stay-Bonus in Höhe von TEUR 400. Im Falle eines vorzeitigen Ausscheidens beider Verkäufer in diesem Zeitraum, reduziert sich der Stay-Bonus pro Jahr um TEUR 200.
Der zweite Bestandteil des variablen Kaufpreisanteils ist an die Erreichung eines EBIT-Ziels ("earn-out") für die Geschäftsjahre 2016, 2017 und 2018 der unitB technology GmbH geknüpft und ist nicht gestaffelt. Sofern das EBIT-Ziel erreicht wird, ergibt sich eine earn-out-Zahlung in Höhe von TEUR 500. Sofern das EBIT-Ziel nicht erreicht wird, wird kein earn-out gezahlt. Auf Basis der Entwicklung der Gesellschaft bewertet das Management die zukünftige Belastung in Höhe eines Erwartungswerts von TEUR 475, was zu einem gesamten erwarteten Kaufpreis von TEUR 4.679 führt, von dem Anfang Januar 2017 bereits TEUR 3.254 zur Zahlung fällig waren.
Die noch zu zahlenden Kaufpreisverbindlichkeiten sind bis Ende März 2019 fällig, u.a. in Abhängigkeit vom erzielten EBIT der Geschäftsjahre 2016, 2017 und 2018.
Die Kaufpreisaufteilung aus diesem Erwerb wurde inzwischen endgültig bestimmt. Nachfolgend wird die Ermittlung des Geschäfts- oder Firmenwertes im Überblick dargestellt:
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| in TEUR | Beizulegende Zeitwerte |
|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 1.479 |
| Sachanlagen | 55 |
| Vorräte | 93 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.263 |
| Sonstige Vermögenswerte | 86 |
| Liquide Mittel | 1.380 |
| Latente Steuerschulden | -449 |
| Verbindlichkeiten | -390 |
| Rückstellungen | -452 |
| Passive Rechnungsabgrenzungsposten | -83 |
| 2.981 | |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 1.697 |
| Kaufpreis (Barwert) | 4.679 |
Der Nettoabfluss von Zahlungsmitteln aus dem Erwerb errechnet sich aus dem Kaufpreis von TEUR 4.679 abzüglich der erworbenen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente von insgesamt TEUR 1.380 und beläuft sich auf TEUR 3.299.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen umfassen fällige Bruttobeträge in Höhe von TEUR 1.263, wovon zum Erwerbszeitpunkt TEUR 0 als voraussichtlich uneinbringlich eingeschätzt werden.
Der Geschäfts- oder Firmenwert resultiert hauptsächlich aus den Fähigkeiten und der fachlichen Begabung der Belegschaft der unitB technology sowie den erwarteten Synergien aus der Eingliederung des Unternehmens in das bestehende Geschäft des Konzerns. Der erfasste Geschäfts- oder Firmenwert ist nicht steuerlich abzugsfähig.
Die im Rahmen der endgültigen Kaufpreisallokation zusätzlich identifizierten, steuerlich nicht abzugsfähigen immateriellen Vermögenswerte in Höhe von TEUR 1.487 teilen sich wie folgt auf:
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| Geschätzte wirtschaftliche Nutzungsdauer | ||
|---|---|---|
| TEUR | Jahre | |
| --- | --- | --- |
| Kundenbeziehungen | 1.071 | 6 |
| Vorteilhafter Vertrag | 364 | 4 |
| Auftragsbestand | 52 | 0,5 |
| 1.487 |
Die verwendete Bewertungstechnik zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwertes des immateriellen Vermögenswerts "Kundenbeziehungen" war die Residualwertmethode. Diese berücksichtigt den Barwert der erwarteten Netto-Cash-Flows, die die Kundenbeziehungen erzeugen, mit Ausnahme aller Cash-Flows, die mit unterstützenden Vermögenswerten verbunden sind.
Die verwendete Bewertungstechnik zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwertes des immateriellen Vermögenswerts "Vorteilhafter Vertrag" war die Methode der unmittelbaren Cash-Flow-Prognose. Bei dieser wird der (direkte) Zahlungsmittelzufluss eines Investitionsobjektes, der sich aus der operativen Nutzung ergibt, dem operativen Zahlungsmittelabfluss gegenübergestellt, der sich für das Investitionsobjekt in der jeweiligen Periode ergibt. Auf diese Weise können konkrete Zahlungsströme von Investitionsobjekten, die sich beispielsweise aus Verträgen ergeben, mit marktüblichen Zahlungsströmen verglichen und die Differenzen bewertet werden.
Im Zusammenhang mit dem Erwerb der unitB technology sind Rechtsberatungs- und Due Dilligence-Kosten in Höhe von TEUR 248, von denen TEUR 85 bereits im Vorjahr verbucht und bezahlt wurden. Sie wurden von der übertragenen Gegenleistung ausgenommen, als Aufwand des Geschäftsjahres erfasst und innerhalb der Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.
(2) Erwerb der EASYTRUST SAS (seit 19. September 2017: USU SAS)
Am 4. Mai 2017 hat die Gesellschaft 100% der Anteile an der EASYTRUST SAS, La Garenne Colombes, Frankreich, ("EASYTRUST") erworben. Mit dem Kauf von EASYTRUST erweitert die USU-Gruppe ihre Wertschöpfungstiefe im IT Management und ihre internationale Präsenz im wichtigen französischen Markt. Die Easytrust SAS wurde mit dem Ziel erworben, die bestehende Marktposition im Oracle Software Asset Management-Markt zu stärken und durch die Bündelung der Aktivitäten mit der Aspera GmbH entsprechende Synergien bei beiden Gesellschaften zu heben und letztendlich ein umfangreiches Lösungs-Portfolio aus einer Hand anzubieten. Über die EASYTRUST wurde durch den Erwerb von 100% der Anteile Beherrschung erlangt. Die EASYTRUST wird bei USU dem Segment "Produktgeschäft" zugeordnet.
EASYTRUST ist ein hochspezialisierter Software-Hersteller im Bereich der automatischen Erkennung und Analyse von Hard- und Software in komplexen Infrastrukturen. Die Lösungen von EASYTRUST gewährleisten, dass jederzeit aktuelle, vollständige und nachvollziehbare Informationen über die IT-Landschaft bereitstehen. Schwerpunkte sind die Erkennung von Soft- und Hardware im Umfeld großer Rechenzentren. Darüber hinaus bietet EASYTRUST FOR ORACLE eine automatische, vom Hersteller verifizierte Vermessung und Optimierung von Oracle-Produkten. Damit liefert EASYTRUST wichtige Daten für das Lizenzmanagement der USU-Tochter Aspera, die damit ihre Marktposition als weltweit einziger One-Stop Full-Service Provider für Lizenzmanagement untermauert.
EASYTRUST wurde im Jahr 2010 gegründet und beschäftigt aktuell 32 Mitarbeiter. Zum namhaften Kundenkreis gehören Unternehmen wie YVES ROCHER, SAFRAN oder CANAL+. Im Geschäftsjahr 2016 konnte EASYTRUST den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um etwa 30 % auf über 4,0 Millionen Euro steigern.
Laut Kaufvertrag wurde der vollständige Kaufpreis i. H. v. TEUR 4.750 unmittelbar und in voller Höhe auf das Konto des Verkäufers überweisen. Es existieren somit keine bedingten Kaufpreisbestandteile.
Die anschaffungsbezogenen Kosten für Berater und Rechtsanwälte beliefen sich auf TEUR 165. Sie wurden von der übertragenen Gegenleistung ausgenommen, als Aufwand des Geschäftsjahres erfasst und innerhalb der Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.
Die Kaufpreisaufteilung aus diesem Erwerb konnte aus zeitlichen Gründen noch nicht endgültig vorgenommen werden und soll im Laufe des Jahres 2017 endgültig bestimmt werden. Der vorläufige Unterschiedsbetrag, der aus der Differenz zwischen dem Kaufpreis und den vorläufigen Zeitwerten der bislang identifizierten erworbenen Vermögenswerte und Schulden resultiert, beträgt TEUR 4.710 und wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen.
Nachfolgend wird die Ermittlung des vorläufigen Geschäfts- oder Firmenwertes im Überblick dargestellt:
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| in TEUR | Beizulegende Zeitwerte |
|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 2.964 |
| Sachanlagen | 6 |
| Finanzanlagen | 30 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 141 |
| Sonstige Vermögenswerte | 332 |
| Liquide Mittel | 344 |
| Latente Steuerschulden | -984 |
| Rückstellungen | -455 |
| Verbindlichkeiten | -1.250 |
| Passive Rechnungsabgrenzungsposten | -1.088 |
| 40 | |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 4.710 |
| Kaufpreis (Barwert) | 4.750 |
Der Nettoabfluss von Zahlungsmitteln aus dem Erwerb errechnet sich aus dem Kaufpreis von TEUR 4.750 abzüglich der erworbenen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente von insgesamt TEUR 344 und beläuft sich auf TEUR 4.406.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen umfassen fällige Bruttobeträge in Höhe von TEUR 482, wovon zum Erwerbszeitpunkt TEUR 0 als voraussichtlich uneinbringlich eingeschätzt werden.
Aus dem Erwerb der Easytrust SAS ist ein Geschäfts- oder Firmenwert entstanden, weil die gezahlte Gegenleistung Beträge für die Vorteile aus den erwarteten Synergien, Umsatzwachstum, künftige Entwicklungen und bestehende Arbeitskräfte enthält. Die Vorteile werden nicht getrennt vom Geschäfts- oder Firmenwert angesetzt. Die Höhe des Geschäfts- oder Firmenwertes ist gleichzeitig durch das erworbene negative Nettovermögen geprägt.
Der erworbene Geschäfts- oder Firmenzweck ist nicht für Steuerzwecke abzugsfähig.
Die im Rahmen der vorläufigen Kaufpreisallokation zusätzlich identifizierten, steuerlich nicht abzugsfähigen immateriellen Vermögenswerte in Höhe von TEUR 2.953 teilen sich wie folgt auf:
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| Geschätzte wirtschaftliche Nutzungsdauer | ||
|---|---|---|
| TEUR | Jahre | |
| --- | --- | --- |
| Kundenbeziehungen | 245 | 10 |
| Software | 2.621 | 10 |
| Auftragsbestand | 87 | 1 |
| 2.953 |
Zur Bewertung der Immateriellen Vermögenswerte "Kundenbeziehungen" und "Auftragsbestand" wurde die Residualwertmethode angewendet. Für "Software" wurde die Lizenzpreisanalogiemethode angewendet.
Mit Wirkung zum 19. September 2017 wurde die EASYTRUST SAS in USU SAS umbenannt.
Finanzinstrumente
In der nachfolgenden Tabelle sind die Buch- und beizulegenden Zeitwerte (Fair Value) der Finanzinstrumente des Konzerns dargestellt:
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| in TEUR | 30.09.2017 | 31.12.2016 | ||
|---|---|---|---|---|
| Buchwert | Fair Value | Buchwert | Fair Value | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Noch nicht abgerechnete unfertige Leistungen | 4.168 | 4.168 | 3.862 | 3.862 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 11.176 | 11.176 | 14.190 | 14.190 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 2.031 | 2.031 | 260 | 260 |
| Wertpapiere des Umlaufvermögens | 3.014 | 3.014 | 3.014 | 3.014 |
| Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 10.677 | 10.677 | 20.166 | 20.166 |
| 31.066 | 31.066 | 41.492 | 41.492 |
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| in TEUR | 30.09.2017 | 31.12.2016 | ||
|---|---|---|---|---|
| Buchwert | Fair Value | Buchwert | Fair Value | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Übrige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 168 | 168 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.946 | 1.946 | 1.850 | 1.850 |
| Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen | 5.997 | 5.997 | 9.287 | 9.287 |
| Kaufpreisverbindlichkeiten | 1.435 | 1.435 | 0 | 0 |
| 9.546 | 9.546 | 11.137 | 11.137 |
Gemäß IFRS 13 ist der Fair Value als Preis definiert, den man im Zuge eines geordneten Geschäftsvorfalls unter Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag beim Verkauf eines Vermögenswerts erhalten würde oder bei Übertragung einer Schuld zu zahlen hätte. Dabei ist eine Fair Value-Hierarchie mit drei Bewertungsstufen zu unterscheiden, welche sich danach richten, ob der Fair Value von Finanzinstrumenten auf Grundlage von veröffentlichen Marktpreisen (Stufe 1), auf Basis von Ableitungen aus veröffentlichten Marktpreisen (Stufe 2) oder nicht beobachtbaren Parametern (Stufe 3) ermittelt worden ist. Die USU Software AG verfügt abgesehen von den Kaufpreisverbindlichkeiten (Stufe 3), derzeit über keine weiteren Finanzinstrumente der Stufe 2 oder 3.
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse nach Lieferungen und Leistungen setzen sich wie folgt zusammen:
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| 01.01.-30.09.2017 | 1.1.-30.09.2016 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- |
| Beratung | 32.705 | 28.330 |
| Lizenzen / Produkte | 9.112 | 7.927 |
| Wartung / SaaS | 16.307 | 14.400 |
| Sonstiges | 784 | 736 |
| 58.908 | 51.393 |
Segmentberichterstattung
Nach IFRS 8 ist USU in den zwei Geschäftsfeldern "Produktgeschäft" und "Servicegeschäft" tätig, die im Wesentlichen die Risiken und die Eigenkapitalverzinsung des Konzerns beeinflussen. Die Aufgliederung verschiedener Kenngrößen nach den Geschäftsfeldern entsprechend IFRS 8 ist in der nachfolgenden Übersicht dargestellt:
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| Produktgeschäft | Servicegeschäft | Summe Segmente | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1.1.-30.9.17 | 1.1.-30.9.16 | 1.1.-30.9.17 | 1.1.-30.9.16 | 1.1.-30.9.17 | 1.1.-30.9.16 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 44.555 | 39.946 | 14.131 | 11.277 | 58.686 | 51.223 |
| EBITDA | 5.221 | 7.320 | 1.827 | 1.662 | 7.048 | 8.982 |
| EBIT | 3.920 | 5.683 | 1.382 | 1.516 | 5.302 | 7.199 |
| Finanzergebnis | - | - | - | - | - | - |
| Steuern | - | - | - | - | - | - |
| Konzernergebnis | 3.920 | 5.683 | 1.382 | 1.516 | 5.302 | 7.199 |
| Mitarbeiter zum Ende der Periode | 478 | 405 | 100 | 64 | 578 | 469 |
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| nicht zugeordnet | Konzern | |||
|---|---|---|---|---|
| 1.1.-30.9.17 | 1.1.-30.9.16 | 1.1.-30.9.17 | 1.1.-30.9.16 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 222 | 170 | 58.908 | 51.393 |
| EBITDA | -4.299 | -2.677 | 2749 | 6.305 |
| EBIT | -4.603 | -2.794 | 699 | 4.405 |
| Finanzergebnis | -118 | -78 | -118 | -78 |
| Steuern | -614 | -408 | -614 | -408 |
| Konzernergebnis | 5.335 | -3.280 | -33 | 3.919 |
| Mitarbeiter zum Ende der Periode | 83 | 59 | 661 | 528 |
Außerhalb Deutschlands erzielte die USU-Gruppe in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 insgesamt 27,5% (Q1-Q3/2016: 28,0%) bzw. TEUR 16.220 (Q1-Q3/2016: TEUR 14.369) der konsolidierten Umsätze. Diese Angaben beziehen sich auf den Sitz des Kunden. Demgegenüber wurden weniger als 10% der konsolidierten Vermögenswerte außerhalb Deutschlands geführt. Gleichzeitig beliefen sich die außerhalb Deutschlands getätigten Investitionen auf weniger als 10% der konsolidierten Gesamtinvestitionen. Auf weitergehende Angaben der geographischen Daten wurde daher aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet.
Aktien der Organe der USU Software AG
Folgender Bestand an Aktien der USU Software AG von Organmitgliedern der Gesellschaft wurde zum 30. September 2017 festgestellt:
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| Bestandsmeldungen der Organe | Aktien | Aktien |
|---|---|---|
| 30.09.2017 | 30.09.2016 | |
| --- | --- | --- |
| Vorstand | ||
| Bernhard Oberschmidt | 156.518 | 156.518 |
| Bernhard Böhler | 167.572 | 167.572 |
| Dr. Benjamin Strehl | 0 | 0 |
| Aufsichtsrat | ||
| Udo Strehl* | 0 | 2.000.176 |
| Erwin Staudt | 100.000 | 100.000 |
| Günter Daiss | 85.500 | 85.500 |
* Über die AUSUM GmbH werden Herrn Udo Strehl als Mehrheitsgesellschafter dieser Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG 5.338.044 (2016: 3.337.868) Stimmrechte an der USU Software AG zugerechnet.
Zusätzlich werden über die " Wissen ist Zukunft-Stiftung" Udo Strehl als Geschäftsführer dieser Stiftung 32.000 (2016: 32.000) Stimmrechte an der USU Software AG gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet.
Am 21. September hat der Aufsichtsratsvorsitzende, Udo Strehl, die von ihm gehaltenen 2.000.176 Aktien der USU Software AG auf die AUSUM GmbH, deren Mehrheitsgesellschafter er ist, übertragen.
Aktienoptionen und Wandelobligationen der USU Software AG werden von den Organmitgliedern nicht gehalten.
Geschäftsbeziehungen mit nahe stehenden Unternehmen und Personen
Als nahe stehende Personen ("Related Parties") gelten gemäß IAS 24 Personen oder Unternehmen, die grundsätzlich die Gruppe beherrschen bzw. maßgeblichen Einfluss nehmen können oder auf die die Gruppe maßgeblichen Einfluss ausüben kann, einschließlich der Geschäftsleitung und des Aufsichtsrates. Als nahe stehende Personen gelten dabei nicht Unternehmen, die bereits im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzern-Zwischenabschluss einbezogen sind.
Hinsichtlich der geschäftlichen Beziehungen zwischen der USU Software AG und dem Aufsichtsratsvorsitzenden und Mehrheitsaktionär Herrn Udo Strehl und seiner Ehefrau haben sich gegenüber den Angaben im Konzernanhang des Geschäftsjahres 2016 keine wesentlichen Änderungen ergeben. Entsprechend verweisen wir auf die Angaben im Konzernanhang der USU Software AG für das am 31. Dezember 2016 abgeschlossene Geschäftsjahr.
Möglingen, 23. November 2017
USU Software AG
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| Bernhard Oberschmidt | Bernhard Böhler | Dr. Benjamin Strehl |
| Vorstandsvorsitzender | Vorstand | Vorstand |
FINANZKALENDER 2017/2018*
27.-29. November 2017
Investoren- und Analystenkonferenz im Rahmen der Veranstaltung
Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt am Main
30. März 2018
Veröffentlichung Geschäftsbericht 2017 24. Mai 2018
Veröffentlichung 3-Monatsbericht 2018
28. Juni 2018
Jahreshauptversammlung, Ludwigsburg
31. August 2018
Veröffentlichung 6-Monatsbericht 2018
22. November 2018
Veröffentlichung 9-Monatsbericht 2018
* Die angegebenen Termine für das Geschäftsjahr 2018 sind vorläufig.
Eventuelle Änderungen entnehmen Sie bitte der Homepage der Gesellschaft unter www.usu.de