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USU Software AG — Interim / Quarterly Report 2016
May 24, 2016
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Interim / Quarterly Report
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USU Software AG
Möglingen
3-Monatsbericht 2016
USU AUF EINEN BLICK
3-Monatsbericht 2016
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| 2016 | 2015 | |
|---|---|---|
| in TEUR, mit Ausnahme der Angaben zum Ergebnis pro Aktie sowie zur Mitarbeiterzahl | 01.01. - 31.03.2016 | 01.01. - 31.03.2015 |
| --- | --- | --- |
| UMSATZERLÖSE | 16.957 | 14.069 |
| BEREINIGTES EBIT | 1.368 | 1.077 |
| BEREINIGTES KONZERNERGEBNIS | 1.230 | 1.225 |
| BEREINIGTES ERGEBNIS JE AKTIE (EUR) | 0,12 | 0,12 |
| EBITDA | 1.654 | 1.289 |
| EBIT | 1.009 | 743 |
| KONZERNERGEBNIS | 882 | 929 |
| ERGEBNIS JE AKTIE (EUR) | 0,08 | 0,09 |
| CASH-FLOW AUS DER GEWÖHNLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 3.929 | 6.388 |
| MITARBEITER ZUM 31.3 | 512 | 449 |
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| 31.03.2016 | 31.12.2015 | |
|---|---|---|
| LIQUIDE MITTEL UND KAPITALANLAGEN | 23.439 | 23.109 |
| EIGENKAPITAL | 61.744 | 60.791 |
| BILANZSUMME | 91.448 | 89.186 |
| EIGENKAPITALQUOTE | 67,5% | 68,2% |
USU Software AG
Spitalhof
D-71696 Möglingen
Tel. +49.7141.4867-0
Fax +49.7141.4867-200
www.usu-software.de
Investor Relations
Falk Sorge & Dr. Thomas Gerick
Tel. +49.7141.4867-440
Fax +49.7141.4867-108
BRIEF AN DIE AKTIONÄRE
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, liebe Leserinnen und Leser,
"Softwarehäuser profitieren davon, dass derzeit die gesamte Wirtschaft auf digitale Geschäftsmodelle umstellt" - sagt Thorsten Dirks, Präsident des Branchenverbandes BITKOM im jüngsten Konjunkturbericht. Und in der Tat spüren auch wir im Bereich der digitalen Transformation von Service-Abläufen eine lebhafte Nachfrage nach Lösungen. Denn effiziente, wissensgetriebene Serviceprozesse für externe und interne Kunden, eine allzeit verfügbare IT und die Integration von Daten aus Entwicklung, Produktion und Einsatz sind die Treiber für mehr Wertschöpfung. Ein anschauliches Beispiel aus dem Bereich Industrial Big Data sei genannt: So zeigen wir im Rahmen eines Forschungsprojektes mit dem Partner TomTom auf, wie durch die Verarbeitung sehr großer Mengen von Geodaten und Verfahren aus der künstlichen Intelligenz neue Services entstehen können. Beispielsweise werden GPS-Daten auf Bewegungsmuster untersucht. Die Ergebnisse lassen sich u.a. für eine intelligente Parkplatzsuche nutzen.
Insgesamt setzte die USU Software AG nach einem erfolgreichen Jahr 2015 auch im Berichtsquartal Q1/2016 die sehr positive Geschäftsentwicklung fort. Dies spiegelt auch die Tatsache wider, dass erstmals über 500 Mitarbeiter für den USU-Konzern arbeiten. Im wichtigen Kompetenzfeld Business Service Management listete das US-Marktforschungsunternehmen Forrester Research in einem internationalen Anbietervergleich empfehlenswerter Software-as-a-Service-Lösungen USU als einen von zwei deutschen Software-Herstellern. Im Bereich Software-Lizenzmanagement wurde die Technologie von Aspera vom Marktführer von ITSM-Lösungen, ServiceNow, zertifiziert - eine wichtige Basis für das weitere Wachstum in den USA. In Q1 verlief die wichtige Branchenmesse CallCenterWorld für das Geschäftsfeld KnowledgeCenter sehr erfolgreich, denn die USU-Lösungen für das aktive Bereitstellen von Wissen für alle Kommunikationskanäle waren stark nachgefragt.
Wie im vergangenen Geschäftsjahr erwies sich auch in Q1/2016 das Geschäft mit Software-Lizenzen aus allen Segmenten als Wachstumstreiber - sowohl im Ausland als auch im deutschen Kernmarkt. Auch mit Blick auf den bestehenden Forecast bekräftigt der Vorstand die Planung für die USU-Gruppe. Diese sieht vor, im Geschäftsjahr 2016 konzernweite Umsatzerlöse von EUR 71 - 75 Mio. zu realisieren und zugleich das Bereinigte EBIT überproportional auf EUR 9,0 - 10,5 Mio. zu steigern.
Ihr
Bernhard Oberschmidt,
Vorstandsvorsitzender der USU Software AG
KONZERNLAGEBERICHT (UNTESTIERT)
GRUNDLAGEN DER USU SOFTWARE AG UND DES KONZERNS
Geschäftsmodell, Ziele, Strategien und Steuerungssystem
Die USU Software AG und ihre Tochtergesellschaften (im Folgenden auch "USU-Gruppe" oder "USU" genannt) entwickeln und vertreiben ganzheitliche Softwarelösungen für wissensbasiertes Servicemanagement. Das Leistungsspektrum des Produktsegments umfasst dabei Lösungen im Bereich "Business Service Management" für den effizienten und kostenoptimalen Einsatz der IT-Infrastruktur eines Unternehmens sowie im Bereich "Knowledge Solutions" zur Optimierung wissensintensiver Geschäftsprozesse. Darüber hinaus bietet die Gruppe in ihrem Service-Segment Beratungsleistungen im Rahmen von IT-Projekten sowie individuelle Anwendungsentwicklung. USU-Kunden erzielen neben einer hohen Serviceverbesserung auch deutliche Einsparpotenziale, so dass sich die Investitionen in die USU-Softwarelösungen in sehr kurzer Zeit amortisieren. Entsprechend zählen inzwischen über 700 Unternehmen aus allen Bereichen der Wirtschaft, insbesondere aus den IT-intensiven Branchen wie Versicherungen und Banken, zum Kundenkreis, beispielsweise Allianz, Baloise Group, BOSCH, BMW, Deutsche Telekom, DEVK, EDEKA, Heidelberger Druckmaschinen, Jacobs Engineering, Jungheinrich, Poste Italiane, Texas Instruments, VW, W&W oder ZDF.
Die USU Software AG hat sich zum Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren beim Konzernumsatz jeweils über dem Durchschnitt des IT-Marktes zu wachsen und zugleich die Profitabilität weiter auszubauen. Im Vordergrund steht dabei, durch Innovationen und die Verbreiterung der internationalen Marktpräsenz organisch zu wachsen, wobei anorganisches Wachstum in Form von Akquisitionen und Unternehmensbeteiligungen ebenfalls Teil der Unternehmensstrategie ist. Die Mittelfristplanung sieht unter Einbezug von ca. EUR 15 Mio. akquisitorischen Wachstums das Überschreiten der EUR 100 Mio.-Umsatzmarke sowie den weiteren Ausbau der operativen Ergebnismarge auf Basis des bereinigten Ergebnisses vor Zinsen uns Steuern ("Bereinigtes EBIT") bis zum Jahr 2017 vor.
Da das Konzernergebnis der USU-Gruppe nach IFRS durch verschiedene Sondereffekte beeinflusst wurde und wird, welche eine Vergleichbarkeit der Ertragskraft von USU über die Geschäftsjahre hinweg erschweren, hat die Gesellschaft zu Informationszwecken zusätzlich ein Bereinigtes Konzernergebnis ermittelt. Dieses stellt das um die Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmensakquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte sowie zusätzlicher akquisitionsbedingter Sonderfaktoren bereinigte Konzernergebnis inklusive der damit verbundenen Steuereffekte dar. Auf Basis dieses Bereinigten Konzernergebnisses weist die USU Software AG unter Berücksichtigung der durchschnittlich im Umlauf befindlichen Stückaktien ferner ein Bereinigtes Ergebnis pro Aktie aus. Des Weiteren wird ein Bereinigtes EBIT, welches als maßgebliche Planungs- und Steuerungsgröße fungiert, ausgewiesen. Sowohl das Bereinigte Konzernergebnis und das Bereinigte EBIT als auch das Bereinigte Ergebnis pro Aktie stellen keine IFRS-bezogenen Kennzahlen dar.
FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
In den ersten drei Monaten 2016 investierte die USU-Gruppe insgesamt TEUR 2.857 (Q1/2015: TEUR 2.376) bzw. 16,8% (Q1/2015: 16,9%) des Konzernumsatzes in den Bereich Forschung und Entwicklung ("F&E"), um ihren Kunden praxisbezogene Produkte und Lösungen auf dem neuesten Stand der Technik zu bieten. Mit den zum 31. März 2016 konzernweit angestellten 156 (31. März 2015: 129) Mitarbeitern des Bereiches Forschung und Entwicklung erforscht USU systematisch den Einsatz neuer Technologien, setzt kundenbezogene Weiterentwicklungen um und konzipiert eigene Innovationen zur kontinuierlichen Verbesserung und Erweiterung des konzernweiten Produktportfolios.
Im Bereich Business Service Management erfolgte die Fertigstellung der neuen Version 4.6 der IT-Management-Produktsuite Valuemation auch für Oracle sowie für den MS SQL-Server. Das Entwicklungsteam startete zudem mit den Vorbereitungen für das neue Major-Release 5.0, das für das erste Halbjahr 2017 geplant ist. Dafür wurde die Konzeption erarbeitet und u.a. verschiedene Oberflächenänderungen und Fachfunktionalitäten entwickelt.
Des Weiteren wurde an der Version 3.0 des IT-Analytics-Werkzeuges USU Service Intelligence gearbeitet. Durch Kennzahlen und Ad-Hoc-Analysen erlaubt es diese Lösung, Trends und Schwachstellen rasch zu erkennen und die IT-Servicemanagement-Prozesse gezielt zu optimieren. Im Fokus stand das neue webbasierte Toolkit, mit dem die Administration und Benutzung des Systems vereinfacht wird.
Im Teilsegment Business Service Monitoring und Alarm-Management konnte die Version 5.8.10 der Monitoring-Software ZIS freigegeben werden. Dafür wurde u.a. die Synchronisation der ZIS-Systeme überarbeitet. Außerdem wurde ein Eingangsfilter für so genannte Events, z.B. auftretende Störungen, implementiert. Derzeit wird die nächste Version 5.8.11 getestet. Sie enthält neben weiteren Schnittstellen zu Fremdsystemen z.B. Neuentwicklungen im Bereich Self-Service-Cockpit.
Im Bereich Lizenzmanagement ist aktuell die Version 4.0.3 der USU-Software SmartTrack verfügbar. Diese enthält u.a. die neue SmartTrack Integration App, die z.B. den Datenimport von ServiceNow® in SmartTrack, einschließlich CMDB, Softwarenutzung, Nutzern, Kostenstelle und Standortdaten automatisiert. Neu ist auch die Möglichkeit, mit Hilfe einer Simulations-Komponente unterschiedliche IT-Infrastruktur-Szenarien zu erstellen und zu ändern, um die jeweils beste Kombination von Hardware und Lizenzbedingungen herauszufinden. Laufende Weiterentwicklungen für die Version 4.1.0 betreffen vor allem eine bessere Produkterkennung im Bereich der Software-Suiten, die Bedarfs-Kalkulation für Pakete, die Hard- und Software kombinieren, sowie die Erweiterung der Simulations-Komponente.
Im Bereich Knowledge Management konnte Ende des ersten Quartals plangemäß die Version USU KnowledgeCenter 6.6 freigegeben werden. Highlight dieses Releases ist neben der Integration einer Chat-Funktion die "Aktive Suche". Der Informationsgehalt der Ergebnisliste einer Suche wird dabei deutlich gesteigert. Ein erster Prototyp der Version 3.2 von Smartlink wurde ebenfalls fertiggestellt und auf der Kundenveranstaltung USU World vorgestellt. Schwerpunkt hier ist die komplette Abdeckung der Mehrsprachigkeit und die Integration von Service Request Management.
Innerhalb der Social Media-Anwendung BIG CONNECT wurden im Berichtsquartal tiefgreifende ergonomische Verbesserungen der Benutzeroberfläche und -navigation durchgeführt, die eine effizientere Arbeitsweise erlauben. Neben einer Reihe von Funktionsverbesserungen wurden auch weitere Communities und Foren integriert.
Im Fokus der Entwicklungsaktivitäten der BIG Social Media stand die neue Version des Social-Media-Publishing-Moduls. Im Zuge der BIG CONNECT-Erweiterungen wurde auch die Veröffentlichungsfunktion für Social-Media-Beiträge ausgebaut. Diese erlaubt nun ein skalierbares, aber immer auch zentral steuerbares Social-Media-Content-Marketing - egal ob auf 5 oder 500 Kanälen. Die neue Benutzeroberfläche mit Live-Vorschau ermöglicht auch Wenig-Nutzern das einfache Erstellen von Beiträgen und Kampagnen.
Des Weiteren wurde auch die Umstellung auf die neue Benutzeroberfläche der BIG CONNECT Inbox abgeschlossen. Auf Basis aktueller Web-Technologien konnten deutliche Usability- und User-Experience-Verbesserungen erzielt werden. Nicht zuletzt stellt dies einen Meilenstein für die zukünftig bessere Erweiterbarkeit der Anwendung dar.
Neben diesen Entwicklungsaktivitäten betreibt USU gezielt Forschung, um zukünftige Produktinnovationen voranzutreiben, zu entwickeln und erfolgreich in den Markt einführen zu können. Im Berichtszeitraum hat die Forschungsabteilung den Operativbetrieb der Industrial Big Data Installation beim Kunden HEIDELBERG optimiert. So konnte eine durchschnittliche Verfügbarkeit von 99,96% erreicht sowie der Datendurchsatz durch Optimierung des Job-Managements deutlich angehoben werden. Des Weiteren wurde eine spezielle, für das Speichern und Verarbeiten von Zeitreihen optimierte Datenbank eingebunden. Zeitreihen sind im Anwendungsfeld Internet of Things und Industrie 4.0 gängige Maschinendaten.
Darüber hinaus wurden zwei Leuchtturm-Projekte gestartet. In STEP (Smart Techniker EinsatzPlanung) wird zusammen mit den Anwendungspartnern HEIDELBERG und TRUMPF untersucht, wie moderne Ansätze der Informationsverarbeitung Serviceprozesse im Maschinenbau effizienter und effektiver machen können. USU entwickelt dabei mit den Anwendungspartnern u.a. ein Maschinenportal für Servicetechniker, das dem Prinzip der sozialen Netzwerke folgt.
Im Projekt GEISER wird u.a. mit dem Anwendungspartner TomTom gezeigt, wie durch die Verarbeitung sehr großer Mengen von Geodaten und Verfahren aus der künstlichen Intelligenz neue Services entstehen können. Die USU Software AG entwickelt dabei mit TomTom ein Verfahren zur intelligenten Parkplatzsuche, wofür riesige Mengen an GPS-Daten auf Bewegungsmuster untersucht werden, die auf freie Parkplätze schließen lassen.
WIRTSCHAFTSBERICHT
Gesamtwirtschaftliche Entwicklung
Die deutsche Wirtschaft ist nach Informationen des Statistischen Bundesamtes ("Destatis")1 schwungvoll ins Jahr gestartet: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im ersten Quartal 2016 -preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,7 % höher als im vierten Quartal 2015. Damit hat der moderate Wachstumskurs des vergangenen Jahres (+ 0,3 % im Schlussquartal 2015) an Dynamik gewonnen, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mit.
Nach vorläufigen Berechnungen kamen die positiven Impulse vor allem aus dem Inland. Wachstumsfaktoren waren der steigende Konsum sowie gestiegene Investitionen in Bauten und Ausrüstungen. Dagegen wurde das Wachstum von der außenwirtschaftlichen Entwicklung leicht gebremst. Auch im Vorjahresvergleich hat sich das Wirtschaftswachstum beschleunigt: Das preisbereinigte BIP stieg im ersten Quartal 2016 um 1,3 %, kalenderbereinigt um 1,6 %, da ein Arbeitstag weniger zur Verfügung stand als ein Jahr zuvor.
1 Pressemitteilung Nr. 162/16 des Statistischen Bundesamtes vom 13. Mai 2016, veröffentlicht unter www.destatis.de
Branchenbezogene Entwicklung
Cloud Computing, Big Data und Mobility sind Treiber für den Einsatz neuer Technologien. Im Zuge der digitalen Transformation wird dies in allen Bereichen zu steigenden Investitionen in IT-Produkte und Dienstleistungen führen, so das Ergebnis einer Studie des European IT Observatory (EITO).2 Prognosen des Branchenverbandes Informationswirtschaft, Telekomunikation und neue Medien e.V. ("BITKOM") zufolge wird die Informationstechnologie im laufenden Jahr um 3,0 Prozent auf ein Gesamtvolumen von 83,5 Mrd. Euro wachsen.3 Am stärksten profitiert davon der Softwarebereich, der um 6,2 Prozent auf 21,5 Mrd. Euro zulegen wird. Das Geschäft mit IT-Dienstleistungen, zu dem u.a. die IT-Beratung und das Projektgeschäft gehören, wird um 2,7 Prozent auf 38,2 Mrd. Euro zulegen.
2 EITO-Report vom 29. Oktober 2015 - Key Technology Trends in Europe 2015/16, veröffentlicht unter www.eito.com
3 BITKOM-Pressemitteilung vom 10. März 2016, Deutscher ITK-Markt knackt 160-Millarden-Marke, veröffentlicht unter www.bitkom.org
Geschäftsentwicklung für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2016
Umsatz- und Kostenentwicklung
Konzernumsatz
Die USU Software AG steigerte im ersten Quartal 2016 den Konzernumsatz nach IFRS um 20,5% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 16.957 (Q1/2015: TEUR 14.069). Hauptwachstumstreiber war im Berichtszeitraum das margenstarke Software-Lizenzgeschäft. So steigerte USU die Lizenzerlöse in den ersten drei Monaten in 2016 um 60,5% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 3.074 (Q1/2015: TEUR 1.915). Das Wartungsgeschäft steuerte inklusive der SaaS-Erlöse insgesamt TEUR 4.666 (Q1/2015: TEUR 3.466) zum Konzernumsatz bei, was einem Anstieg um 34,6% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Beratungsgeschäft lag im Berichtszeitraum mit TEUR 9.103 (Q1/2015: TEUR 8.492) um 7,2% über dem Vergleichswert des Vorjahres. Die sonstigen Erlöse, die vorwiegend Handelswarenumsätze mit fremdbezogener Hard- und Software beinhalten, beliefen sich auf insgesamt TEUR 114 (Q1/2015: TEUR 196).
Neben einem starken Inlandsgeschäft konnte auch das Auslandgeschäft sichtbar mit einem Wachstum von 12,3% in den ersten 3 Monaten weiter ausgebaut werden. Bei einer Erhöhung des Auslandsumsatzes auf TEUR 4.713 (Q1/2015: TEUR 4.196) beträgt der Auslandsanteil am Konzernumsatz 27,8% (Q1/2015: 29,8%).
Umsatz nach Geschäftsfeldern
Das Leistungsspektrum des Geschäftsfeldes "Produktgeschäft" umfasst sämtliche Aktivitäten rund um die USU-Produktpalette im Markt für wissensbasierte Service Management-Lösungen sowie im Social Media- und Knowledge Management-Markt. Das Geschäftsfeld "Servicegeschäft" beinhaltet Beratungsleistungen im Rahmen von IT-Projekten sowie die individuelle Anwendungsentwicklung.
Das Segment "Produktgeschäft" steuerte in den ersten 3 Monaten 2016 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 13.448 (Q1/2015: TEUR 10.666) zum Konzernumsatz bei, was einem Anstieg um 26,1% gegenüber dem Vorjahr entspricht. USU profitierte hierbei vor allem aus dem deutlichen Ausbau des Lizenz- und Wartungsgeschäftes. Auch der beratungsbezogene Umsatz des Segments "Servicegeschäft" konnte mit TEUR 3.474 (Q1/2015: TEUR 3.349) wieder ein Wachstum von 3,7% erreichen. Entsprechend baute USU den Umsatzanteil des Produktsegmentes am Konzernumsatz von 75,8% im Vorjahr auf 79,3% im Berichtszeitraum aus. Die nicht den Segmenten zugeordneten Umsätze beliefen sich in den Monaten Januar bis März 2016 auf insgesamt TEUR 35 (Q1/2015: TEUR 54).
Operative Kosten
Der Anstieg der operativen Kostenbasis der USU-Gruppe in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres um 16,9% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 15.577 (Q1-2015: TEUR 13.320) spiegelt vor allem die höheren Personalaufwendungen durch den Aufbau neuer Mitarbeiter im Zuge des starken Wachstums wider.
Die Herstellungskosten des Umsatzes stiegen im Berichtszeitraum um 5,0% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 7.651 (Q1/2015: TEUR 7.286). Dieser niedrige Anstieg resultiert unter anderem aus der geringen Erhöhung sowohl bei den freien Mitarbeitern als auch bei den Zukäufen externer Softwarekomponenten. Die auf den Konzernumsatz bezogene Herstellkostenquote in den ersten drei Monaten 2016 sank daher gegenüber dem Vorjahr auf 45,1% (Q1/2015: 51,8%). Das Bruttoergebnis erhöhte sich entsprechend auf TEUR 9.306 (Q1/2015: TEUR 6.783), was einer Bruttomarge von 54,9% (Q1/2015: 48,2%) entspricht.
Die Marketing- und Vertriebsaufwendungen erhöhten sich in den ersten drei Monaten deutlich um 61,1% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 3.122 (Q1/2015: TEUR 1.938), was vor allem aus im Zuge der Internationalisierung gestiegenen Partnerprovisionen herrührt. Die umsatzbezogene Kostenquote für den Bereich Marketing und Vertrieb erhöhte sich damit auf 18,4% (Q1/2015: 13,8%) in den ersten drei Monaten 2016.
Die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich im ersten Quartal 2016 aufgrund gestiegener Personal- und Sachkosten um 13,2% auf TEUR 1.947 (Q1/2015: TEUR 1.720). Bezogen auf den Konzernumsatz blieb die Verwaltungskostenquote mit 11,5% (Q1/2015: 12,2%) leicht unter dem Vergleichswert des Vorjahres.
Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen sind nach dem Ausbau der Entwicklungsmannschaft und dem Zukauf der SecurIntegration im 2. Halbjahr 2015 weiter gestiegen. Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen in den ersten 3 Monaten 2016 erhöhten sich so um 20,3% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 2.857 (Q1/2015: TEUR 2.376). Die auf den Konzernumsatz bezogene Aufwandsquote für Forschung und Entwicklung senkte sich entsprechend leicht von 16,9% im Dreimonatszeitraum 2015 auf nunmehr 16,8%. USU investiert stetig in die Neu- und Weiterentwicklung des eigenen Produktportfolios und arbeitet permanent an innovativen, marktbezogenen Softwarelösungen. Diesbezüglich sei auf den separaten Bericht zu Forschung und Entwicklung dieses Konzernlageberichts verwiesen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen summierten sich in den Monaten Januar bis März 2016 auf insgesamt TEUR -37 (Q1/2015: TEUR 303). Der Rückgang ergibt sich im wesentlichen durch Wechselkurseffekte.
Ertragslage
Aufgrund des deutlichen Ausbaus des margenstarken Produktgeschäftes und einer zugleich geringerem Kostenausweitung steigerte die USU-Gruppe in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2016 das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ("EBITDA") im Vorjahresvergleich um 28,3% auf TEUR 1.654 (Q1/2015: TEUR 1.288). Unter Einbeziehung der Abschreibungen von TEUR 644 (Q1/2015: TEUR 545) erzielte USU im gleichen Zeitraum ein deutliches Wachstum des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern ("EBIT") um 35,8% auf TEUR 1.010 (Q1/2015: TEUR 743).
Das Finanzergebnis sank von TEUR 292 im Vorjahr auf TEUR -67 in den ersten drei Monaten 2016, was vor allem aus negativen Wechselkurseffekten herrührt. Entsprechend erzielte USU ein Ergebnis vor Steuern ("EBT") von TEUR 943 (Q1/2015: TEUR 1.035), was einem Rückgang von 9,0% gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Unter Hinzurechnung des Steueraufwandes von TEUR 60 (Q1/2015: TEUR 106) belief sich das Konzernergebnis nach IFRS im ersten Quartal 2016 auf TEUR 882 (Q1/2015: TEUR 929). Dies entspricht einem Rückgang des Periodenüberschusses um 5,1% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis pro Aktie sank nur leicht von EUR 0,09 im Vorjahr auf EUR 0,08 im Berichtszeitraum.
Bereinigtes Konzernergebnis
Die nachfolgende Tabelle zeigt, ausgehend vom EBIT, die Überleitungsrechnung zu den nicht IFRS-bezogenen Ergebnis-Kenngrößen Bereinigtes EBIT, Bereinigtes Konzernergebnis sowie Bereinigtes Ergebnis je Aktie. Diese stellen zu Informationszwecken die um akquisitionsbedingte Sondereffekte bereinigten Kennzahlen der USU-Gruppe dar. Das Bereinigte EBIT ist zugleich die zentrale Ergebnis-Kenngröße des USU-Konzerns.
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| Bereinigtes Konzernergebnis | 01.01.2016 - 31.3.2016 | 01.01.2015 - 31.3.2015 |
|---|---|---|
| in TEUR | ||
| --- | --- | --- |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBIT) | 1.009 | 743 |
| Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmensakquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte | 334 | 309 |
| Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte | 0 | 0 |
| Akquisitionsbedingte Sonderfaktoren | 25 | 25 |
| - davon aus Stay-Bonus BIG GmbH | 25 | 25 |
| - Sonstige Steuern M&A Betriebsprüfung (Vorsteuer) | 0 | 0 |
| - davon aus Kaufpreisanpassungen | 0 | 0 |
| - davon aus Anschaffungsnebenkosten | 0 | 0 |
| Bereinigtes EBIT | 1.368 | 1.077 |
| Finanzerträge (gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung) | 45 | 310 |
| Finanzaufwendungen (gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung) | -112 | -18 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung) | -60 | -106 |
| Steuereffekte bezogen auf Bereinigungen | -11 | -38 |
| - davon aus Abschreibungen | -11 | -38 |
| - davon aus latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge | 0 | 0 |
| Minderheitsanteile (gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung) | 0 | 0 |
| Bereinigtes Konzernergebnis | 1.230 | 1.225 |
| Bereinigtes Ergebnis je Aktie (in EUR): | 0,12 | 0,12 |
| Gewichteter Durchschnitt ausstehender Aktien: | ||
| Unverwässert und verwässert | 10.523.770 | 10.523.770 |
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("Bereinigtes EBIT") steigerte USU in den ersten drei Monaten 2016 um 27,0% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 1.368 (Q1/2015: TEUR 1.077). Zugleich baute USU das Bereinigte Konzernergebnis im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2015 um 0,4% auf TEUR 1.230 (Q1/2015: TEUR 1.225) aus. Das Bereinigte Ergebnis je Aktie blieb mit EUR 0,12 im Berichtszeitraum konstant.
Vermögens- und Finanzlage
Auf der Aktivseite der Bilanz summierten sich die langfristigen Vermögenswerte der USU-Gruppe zum 31. März 2016 auf TEUR 49.161 (31. Dezember 2015: TEUR 49.321) und blieb damit nahezu konstant. Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich von TEUR 39.865 zum 31. Dezember 2015 auf TEUR 42.287 zum Ende des Berichtszeitraums, was vor allem auf die Erhöhung der liquiden Mittel zurückzuführen ist. So baute USU die liquiden und liquiditätsnahen Mittel zum 31. März 2016 auf 26.453 (31. Dezember 2015: TEUR 23.109) aus.
Auf der Passivseite der Bilanz erhöhte sich das Eigenkapital aufgrund des Konzerngewinns zum Ende des Berichtszeitraums auf TEUR 61.744 (31. Dezember 2015: TEUR 60.791). Zugleich erhöhte sich das Fremdkapital in Form der kurz- und langfristigen Schulden zum 31. März 2016 auf TEUR 29.704 (31. Dezember 2015: TEUR 28.395), was vor allem aus erhöhten Rechnungsabgrenzungsposten für bereits zu Jahresbeginn in Rechnung gestellte Wartungsverträge herrührt, für die eine zugehörige Leistungserbringung und Umsatzrealisierung im weiteren Jahresverlauf erfolgt. Bei einer Bilanzsumme von TEUR 91.448 (31. Dezember 2015: TEUR 89.186) belief sich die Eigenkapitalquote zum 31. März 2016 auf 67,5% (31. Dezember 2015: 68,2%).
Cash-Flow und Investitionen
Zum 31. März 2016 verfügte die USU-Gruppe über flüssige Mittel und Wertpapiere von insgesamt TEUR 26.453 (Q1/2015: TEUR 23.109). Im Vorjahresvergleich entspricht dies einem Anstieg der Konzernliquidität um TEUR 3.344.
Der Cash-Flow aus der betrieblichen Tätigkeit der USU-Gruppe war im 3-Monatszeitraum 2016 mit TEUR 3.929 (Q1/2015: TEUR 6.388) unter dem Vorjahresniveau, welches vor allem auf eine Erhöhung des Bestandes an nicht abgerechneten unfertigen Leistungen liegt. Der Cash-Flow aus dem Investitionsbereich von TEUR -467 (Q1/2015: TEUR -217) enthält Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte von insgesamt TEUR -491 (Q1/2015: TEUR -227), denen Einnahmen aus dem Verkauf von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 24 (Q1/2015: TEUR 10) gegenüberstehen.
Beim Cash-Flow aus dem Finanzierungsbereich gab es im ersten Quartal 2016 wie im Auftaktquartal des Vorjahres keine Veränderungen.
Auftragsbestand
Zum 31. März 2016 steigerte die USU-Gruppe den konzernweiten Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahr um 30,0% auf TEUR 42.973 (31. März 2016: TEUR 33.049). Gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres (31. Dezember 2015: TEUR 36.297) erzielte USU einen Anstieg des Auftragsbestandes von insgesamt 18,4%.
Der stichtagsbezogene Auftragsbestand zum Ende des Quartals stellt aufgrund von verbindlichen Verträgen die bereits fixierten zukünftigen Umsätze der USU-Gruppe auf Sicht der kommenden 12 Monate dar. Diese beinhalten vorwiegend projektbezogene Aufträge sowie Wartungs- und SaaS-Verträge.
Mitarbeiter
Die USU-Gruppe baute zum Ende des Berichtsquartals ihre Belegschaft gegenüber dem Vorjahr um 14,0% auf 512 (Q1/2015: 449) Mitarbeiter aus. Der ausgewiesene Anstieg des Personalstamms resultiert vor allem aus der Erweiterung der Beratermannschaft, insbesondere in den USA und aus dem Zukauf der SecurIntegration GmbH.
Nach Funktionsbereichen untergliedert beschäftigte USU zum Ende des ersten Quartals 2016 insgesamt 233 (Q1/2015: 207) Mitarbeiter im Bereich Beratung und Services, 156 (Q1/2015: 129) Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung, 65 (Q1/2015: 62) Mitarbeiter im Bereich Vertrieb und Marketing sowie 58 (Q1/2015: 51) Mitarbeiter in der Administration. Segmentbezogen waren 393 (Q1/2015: 339) Mitarbeiter im Geschäftsfeld "Produktgeschäft", 61 (Q1/2015: 63) Mitarbeiter im Geschäftsfeld "Servicegeschäft" sowie 58 (Q1/2015: 47) Mitarbeiter im Zentralbereich der USU-Gruppe tätig.
Im Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres ist ein weiterer sukzessiver Ausbau der Konzernbelegschaft avisiert.
NACHTRAGSBERICHT
Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag 31. März 2016 vor, die eine wesentliche Auswirkung auf den Geschäftsverlauf der USU-Gruppe hatten. Insofern ergaben sich keine wesentlichen Änderungen bezüglich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT
Prognosebericht
Gesamtwirtschaft
Gemäß der von der CESifo-Gruppe veröffentlichten Konjunkturprognose4 werden die insgesamt günstigen Rahmenbedingungen für die Wirtschaft in Deutschland auch im Verlauf des Jahres 2016 zu einem Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Produktion führen. Dabei bleibt nach Ansicht der Forscher der private Konsum die Stütze des Aufschwungs, zumal die Einkommensperspektiven der privaten Haushalte aufgrund der weiter verbesserten Arbeitsmarktlage gut sind. Ein temporärer Nachfrageschub werde ferner durch die höheren kreditfinanzierten Staatsausgaben für die Flüchtlinge ausgelöst, so Hans Werner Sinn, Direktor des ifo Instituts. Erwartet wird ein Anstieg des deutschen BIP um 1,9% in 2016. Damit setzt sich der moderate Aufschwung der deutschen Wirtschaft fort. Allerdings hat sich die Stimmung - gemessen am ifo Geschäftsklimaindex - in den ersten Monaten 2016 leicht verschlechtert: Dieser sank im April 2016 auf 106,6 Punkte nach 107,3 Punkten im Januar 2016.5
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Erwartungen für das globale Wirtschaftswachstum reduziert. Die Weltwirtschaft werde voraussichtlich in 2016 um 3,2% und 2017 um 3,5% wachsen, teilte der IWF in einer im April 2016 überarbeiteten Prognose mit. Wachstumsrisiken sieht der IWF insbesondere in der Wachstumsverlangsamung in China, der geldpolitischen Straffung in den USA sowie in einer möglichen Eskalation der bestehenden geopolitischen Spannungen.6
4 Vgl. CESifo-Gruppe, Ifo Geschäftsklima Deutschland, vom 25.01.2016
5 Vgl. CESifo-Gruppe, ifo Geschäftsklima Deutschland - Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im April 2016, vom 25.4.2016
6 Vgl. World Economic Outlook (WEO), Too Slow for Too Long, April 2016, http://www.imf.org/external/pubs/ft/weo/2016/01/
Branche
Erwartet wird für den Gesamtmarkt ein Wachstum von 1,7% auf 160,2 Milliarden Euro. Dabei bleibt das Segment der Informationstechnik (IT) der wichtigste Wachstumsmotor des deutschen ITK-Marktes. "Treiber des erfreulichen Wachstums ist das Softwaregeschäft, das um mehr als sechs Prozent zulegen kann. Die Softwarehäuser profitieren davon, dass derzeit die gesamte Wirtschaft auf digitale Geschäftsmodelle umstellt", sagte Bitkom-Präsident Thorsten Dirks. Der weltweite ITK-Markt wird in 2016 nach einer aktuellen Prognose des IT Research- und Beratungsunternehmens Gartner7 ein Volumen von 3,54 Billionen US-Dollar umfassen. Das entspricht einem leichten Wachstum von 0,6% gegenüber dem Vorjahr - nach einem signifikanten Rückgang in 2015 im Vergleich zu 2014 (-5,8%). Wachstumsmotoren sind auch in 2016 das Geschäft mit Software (+5,3%) sowie die Erlöse aus IT-Services (+3,1%).
7 Gartner-Pressemitteilung zum Worldwide IT Spending vom 18.01.2016
Ausblick
In 2016 erwartet der Vorstand der Gesellschaft, den Wachstumstrend der Vorjahre erfolgreich fortzusetzen. Dabei sollen neben dem Produktgeschäft im Ausland auch aus dem deutschen Kernmarkt weitere Impulse kommen. Auf den Auslandsmärkten soll die weitere Durchdringung des US-Marktes sowie der Ausbau der Aktivitäten in Zentraleuropa vor allem in Frankreich und Großbritannien den Wachstumspfad prägen. Der Ausbau des margenstarken Produktgeschäftes, aus welchem die USU-Gruppe Lizenz-, Wartungs- sowie produktbezogene Beratungserlöse erzielt, wird sich auch positiv auf die Marge und das Ergebnis auswirken. Aber auch das Servicegeschäft, mit dem USU produktunabhängige Beratungsumsätze aus Individualprojekten generiert wird wieder leicht zulegen können. Mit Blick auf das anhaltend starke Produktgeschäft und den aktuellen Forecast bekräftigt der Vorstand die Planung für die USU-Gruppe. Diese sieht vor, die konzernweiten Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2016 auf EUR 71 - 75 Mio. auszuweiten und zugleich das Bereinigte EBIT überproportional auf EUR 9 - 10,5 Mio. zu steigern.
Auf Basis dieser Prognose plant der Vorstand, die Anteilseigner der USU Software AG auch für 2016 wie in den Vorjahren am operativen Unternehmenserfolg der Gesellschaft zu beteiligen und insofern die aktionärsfreundliche Dividendenpolitik im Sinne einer nachhaltigen Kontinuität fortzuführen. Bis Ende 2017 soll der Umsatz unter Einbezug von ca. EUR 15 Mio. akquisitorischen Wachstums auf über EUR 100 Mio. wachsen. Die operative Marge soll dabei auf Basis des Bereinigten EBIT auf 15% ansteigen.
Chancen- und Risikobericht
Bezüglich der Chancen und Risiken der USU Software AG und des Gesamtkonzerns liegen keine Veränderungen gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 vor. Wir verweisen insofern auf den im Geschäftsbericht 2015 enthaltenen Chancen- und Risikobericht.
USU-Aktien (ISIN DE000A0BVU28).
Die Aktien der USU Software AG sind im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse unter der Wertpapier-Kenn-Nummer ("WKN") A0BVU2 bzw. der International Security Identification Number (Internationale Wertpapier-Kenn-Nummer, "ISIN") DE000A0BVU28 notiert und dort zum Handel im Regulierten Markt zugelassen.
Zum Jahresauftakt 2016 verzeichneten die Aktienmärkte eine schwache Entwicklung mit teilweise hohen Kursrückgängen. So fiel der Technology All Share zum 31. März 2016 um 11,3% gegenüber dem Vergleichsstichtag des Vorquartals auf 1.892,76 Punkte (31. Dezember 2015: 2.133,18 Punkte), während sich der Deutsche Aktienindex (DAX) um 7,2% auf 9.965,51 Punkte (31. Dezember 2015: 10.743,01 Punkte) reduzierte. Der Aktienkurs der USU Software AG zeigte mit einem Rückgang um 11,3% auf EUR 16,85 (31. Dezember 2015: EUR 18,90) eine vergleichbare Performance wie die relevanten Vergleichsindizes.
Im weiteren Verlauf zeigten die Aktienmärkte eine sehr volatile Entwicklung. Im Zuge dessen konnte sich die USU-Aktie gut behaupten und notierte zur Drucklegung des 3-Monatsberichts 2016 wieder oberhalb der 18-Euro-Marke.
Möglingen, 24. Mai 2016
USU Software AG
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| Bernhard Oberschmidt | Bernhard Böhler | Dr. Benjamin Strehl |
| Vorstandsvorsitzender | Vorstand | Vorstand |
KONZERN-BILANZ (UNTESTIERT)
AKTIVA
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| Zwischenabschluss | Jahresabschluss | |
|---|---|---|
| in TEUR | 31.03.2016 | 31.12.2015 |
| --- | --- | --- |
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 6.368 | 6.702 |
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 35.575 | 35.575 |
| Sachanlagen | 2.315 | 2.141 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 0 | 0 |
| Aktive latente Steuern | 4.234 | 4.234 |
| Übrige Vermögenswerte | 669 | 669 |
| Langfristige Vermögenswerte | 49.161 | 49.321 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 710 | 646 |
| Noch nicht abgerechnete unfertige Leistungen | 3.409 | 2.456 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 10.270 | 11.498 |
| Forderungen aus Ertragsteuern | 310 | 367 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 386 | 316 |
| Übrige Vermögenswerte | 438 | 343 |
| Aktive Rechnungsabgrenzungsposten | 311 | 1.130 |
| Wertpapiere | 3.014 | 3.014 |
| Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 23.439 | 20.095 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 42.287 | 39.865 |
| Aktiva, gesamt | 91.448 | 89.186 |
PASSIVA
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| Zwischenabschluss | Jahresabschluss | |
|---|---|---|
| in TEUR | 31.03.2016 | 31.12.2015 |
| --- | --- | --- |
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 10.524 | 10.524 |
| Kapitalrücklage | 52.792 | 52.792 |
| Gesetzliche Rücklage | 574 | 574 |
| Kumuliertes sonstiges Eigenkapital | -2 | -74 |
| Bilanzverlust | -2.144 | -3.025 |
| Eigenkapital ohne Minderheitsanteile | 61.744 | 60.791 |
| Minderheitsanteile | 0 | 0 |
| Eigenkapital | 61.744 | 60.791 |
| Langfristige Schulden | ||
| Passive latente Steuern | 97 | 108 |
| Rückstellungen für Pensionen | 1.928 | 1.908 |
| Langfristige Schulden | 2.025 | 2.016 |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Ertragsteuerschulden | 523 | 613 |
| Kaufpreisverbindlichkeiten | 337 | 335 |
| Verbindlichkeiten aus dem Personal- und Sozialbereich | 3.823 | 6.362 |
| Sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 1.558 | 2.314 |
| Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen | 9.131 | 9.868 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.453 | 1.590 |
| Passive Rechnungsabgrenzungsposten | 10.854 | 5.297 |
| Kurzfristige Schulden | 27.679 | 26.379 |
| Passiva, gesamt | 91.448 | 89.186 |
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (UNTESTIERT)
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
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| Quartalsbericht | Quartalsbericht | 3-Monatsbericht | 3-Monatsbericht | |
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | I/2016 | I/2015 | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 01.01.2016 - 31.03.2016 |
01.01.2015 - 31.03.2015 |
01.01.2016 - 31.03.2016 |
01.01.2015 - 31.03.2015 |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 16.957 | 14.069 | 16.957 | 14.069 |
| Herstellungskosten des Umsatzes | -7.651 | -7.286 | -7.651 | -7.286 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 9.306 | 6.783 | 9.306 | 6.783 |
| Vertriebs- und Marketingaufwendungen | -3.122 | -1.938 | -3.122 | -1.938 |
| Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | -1.946 | -1.720 | -1.946 | -1.720 |
| Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen | -2.857 | -2.376 | -2.857 | -2.376 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 139 | 374 | 139 | 374 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -177 | -71 | -177 | -71 |
| Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmensakquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte | -334 | -309 | -334 | -309 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBIT) | 1.009 | 743 | 1.009 | 743 |
| Finanzerträge | 45 | 310 | 45 | 310 |
| Finanzaufwendungen | -112 | -18 | -112 | -18 |
| Gewinn vor Steuern (EBT) | 942 | 1.035 | 942 | 1.035 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -60 | -106 | -60 | -106 |
| Periodenüberschuss | 882 | 929 | 882 | 929 |
| davon entfallen: | ||||
| - auf die Aktionäre der USU Software AG | 882 | 929 | 882 | 929 |
| - auf Minderheitsanteile | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) auf Basis des Ergebnisanteils der Aktionäre der USU Software AG: | ||||
| Unverwässert und verwässert | 0,08 | 0,09 | 0,08 | 0,09 |
| Gewichteter Durchschnitt ausstehender Aktien: | ||||
| Unverwässert und verwässert | 10.523.770 | 10.523.770 | 10.523.770 | 10.523.770 |
GESAMTERGEBNISRECHNUNG
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| Quartalsbericht | Quartalsbericht | |
|---|---|---|
| in TEUR | I/2016 | I/2015 |
| --- | --- | --- |
| 01.01.2016- 31.03.2016 |
01.01.2015- 31.03.2015 |
|
| --- | --- | --- |
| Konzernergebnis | 882 | 929 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Wertpapiere) | ||
| - im Eigenkapital erfasste Fair-Value Änderungen | 0 | 0 |
| - in die Gewinn- und Verlustrechnung übernommen | 0 | 0 |
| Latente Steuern auf zur Veräußerung verfügbare | ||
| finanzielle Vermögenswerte (Wertpapiere) | 0 | 0 |
| Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung | 71 | -71 |
| Übriges Konzernergebnis nach Steuern | 71 | -71 |
| Konzern-Gesamtergebnis | 953 | 858 |
| davon entfallen: | ||
| - auf die Aktionäre der USU Software AG | 953 | 858 |
| - auf Minderheitsanteile | 0 | 0 |
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG (UNTESTIERT)
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| Konzern-Kapitalflussrechnung | 3 - Monatsbericht | 3 - Monatsbericht |
|---|---|---|
| in TEUR | 01.01.2016 - 31.03.2016 | 01.01.2015 - 31.03.2015 |
| --- | --- | --- |
| CASH-FLOW AUS DER BETRIEBLICHEN TÄTIGKEIT: | ||
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 942 | 1.035 |
| Anpassungen für: | ||
| Finanzerträge/Finanzaufwendungen | 67 | -292 |
| Abschreibungen | 644 | 545 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -249 | -122 |
| Erstattete Ertragsteuern | 98 | 4 |
| Gezahlte Zinsen | -1 | -2 |
| Erhaltene Zinsen | 44 | 3 |
| Übrige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | 111 | -217 |
| Veränderung des Working Capitals: | ||
| Vorräte | -64 | -68 |
| Noch nicht abgerechnete unfertige Leistungen | -953 | 1.844 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.228 | 588 |
| Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige Vermögenswerte | 654 | -737 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -137 | 742 |
| Personalrückstellungen und -verbindlichkeiten und Pensionsrückstellungen | -2.519 | -1.291 |
| Sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 4.064 | 4.356 |
| Netto-Einnahmen aus betrieblicher Tätigkeit | 3.929 | 6.388 |
| CASH-FLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT: | ||
| Erwerb von Tochterunternehmen, abzüglich erhaltener Zahlungsmittel | 0 | 0 |
| Investitionen in Sachanlagen | -434 | -188 |
| Investitionen in sonstige immaterielle Vermögenswerte | -57 | -39 |
| Tilgung von kurzfristigen Darlehen | 0 | 0 |
| Verkauf von Anlagevermögen | 24 | 10 |
| Investitionen in Wertpapiere - veräußerbare | 0 | 0 |
| Netto-Ausgaben aus Investitionstätigkeit | -467 | -217 |
| CASH-FLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT: | ||
| Dividendenzahlung | 0 | 0 |
| Tilgung von Kaufpreisverbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Erwerb von Tochterunternehmen | 0 | 0 |
| Netto-Einnahmen aus Finanzierungstätigkeit | 0 | 0 |
| Differenz aus Währungsumrechnung von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten | -118 | 330 |
| VERÄNDERUNG DER FLÜSSIGEN MITTEL UND KURZFRISTIGEN KAPITALANLAGEN | 3.344 | 6.501 |
| FLÜSSIGE MITTEL UND KURZFRISTIGE KAPITALANLAGEN - BEGINN DER PERIODE | 20.095 | 18.920 |
| FLÜSSIGE MITTEL UND KURZFRISTIGE KAPITALANLAGEN - ENDE DER PERIODE | 23.439 | 25.421 |
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG (UNTESTIERT)
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals
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| Grundkapital | Kumuliertes sonstiges Eigenkapital | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Aktien | Kapitalrücklage | Gesetzliche Rücklage | Bilanzverlust | Währungsumrechnung | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Anzahl | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2015 | 10.523.770 | 10.524 | 52.792 | 502 | -8.191 | -19 |
| Konzernergebnis | 929 | |||||
| Einstellung in die gesetzliche Rücklage | ||||||
| Erwerb Minderheitsanteile | ||||||
| Übriges Ergebnis nach Steuern | -71 | |||||
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 929 | -71 |
| Dividendenzahlung | 0 | |||||
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 31. März 2015 | 10.523.770 | 10.524 | 52.792 | 502 | -7.262 | -90 |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2016 | 10.523.770 | 10.524 | 52.792 | 574 | -3.025 | -74 |
| Konzernergebnis | 882 | |||||
| Einstellung in die gesetzliche Rücklage | ||||||
| Erwerb Minderheitsanteile | ||||||
| Übriges Ergebnis nach Steuern | 71 | |||||
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 882 | 71 |
| Dividendenzahlung | 0 | |||||
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 31. März 2016 | 10.523.770 | 10.524 | 52.792 | 574 | -2.143 | -3 |
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| Kumuliertes sonstiges Eigenkapital | ||||
|---|---|---|---|---|
| Marktbewertung Wertpapiere | Eigenkapital ohne Minderheitsanteile | Minderheitsanteile | Gesamt | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2015 | 0 | 55.608 | 0 | 55.608 |
| Konzernergebnis | 929 | 0 | 929 | |
| Einstellung in die gesetzliche Rücklage | 0 | 0 | ||
| Erwerb Minderheitsanteile | 0 | |||
| Übriges Ergebnis nach Steuern | -71 | -71 | ||
| Gesamtergebnis | 0 | 858 | 0 | 858 |
| Dividendenzahlung | 0 | 0 | ||
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 31. März 2015 | 0 | 56.466 | 0 | 56.466 |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2016 | 0 | 60.791 | 0 | 60.791 |
| Konzernergebnis | 882 | 0 | 882 | |
| Einstellung in die gesetzliche Rücklage | 0 | 0 | ||
| Erwerb Minderheitsanteile | 0 | |||
| Übriges Ergebnis nach Steuern | 71 | 71 | ||
| Gesamtergebnis | 0 | 953 | 0 | 953 |
| Dividendenzahlung | 0 | 0 | ||
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 31. März 2016 | 0 | 61.744 | 0 | 61.744 |
KONZERNANHANG (untestiert)
Grundsätze zur Rechnungslegung
Die USU Software AG ist eine Aktiengesellschaft nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaft hat ihren Sitz im Spitalhof, 71696 Möglingen, Deutschland, und ist beim Amtsgericht Stuttgart im Handelsregister, Abt. B, unter der Nummer 206442 eingetragen.
Dieser Zwischenabschluss der USU Software AG steht im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Der Zwischenabschluss wurde nach IAS 34 (Interim Financial Reporting) erstellt. Es wurden grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie beim nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2015 abgeschlossene Geschäftsjahr angewandt. Der vorliegende ungeprüfte 3-Monatsbericht 2016 ist daher im Zusammenhang mit dem geprüften Konzernabschluss 2015 zu lesen.
Dieser Zwischenabschluss enthält alle notwendigen Abgrenzungen und gibt nach Auffassung des Managements ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wieder. Alle vorgenommenen Abgrenzungen entsprechen der üblichen Periodenabgrenzung.
Im Rahmen der Aufstellung des Zwischenabschlusses gemäß den IFRS müssen zu einem gewissen Grad Schätzungen und Beurteilungen vorgenommen werden, welche die bilanzierten Vermögenswerte und Schulden am Stichtag und die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen für die Berichtsperiode betreffen. Die sich tatsächlich einstellenden Beträge können von den Schätzungen abweichen.
Ertragsteuern werden in der Zwischenperiode auf der Grundlage der besten Schätzung des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragssteuersatzes erfasst, der für das Gesamtjahr erwartet wird. Dieser Steuersatz wird auf das Vorsteuerergebnis der konsolidierten Gesellschaften angewendet.
Aus dem Ergebnis der Zwischenperioden kann nicht notwendigerweise auf das Jahresergebnis geschlossen werden.
Erstmalig angewandte und kürzlich erlassenen Rechnungslegungsvorschriften
Die in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 erstmals anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften hatten keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss.
Hinsichtlich detaillierter Informationen zu neuen, noch nicht in Kraft getretenen Rechnungslegungsvorschriften verweisen wir auf die Angaben im Konzernanhang der USU Software AG für das am 31. Dezember 2015 abgeschlossene Geschäftsjahr.
Finanzinstrumente
In der nachfolgenden Tabelle sind die Buch- und beizulegenden Zeitwerte (Fair Value) der Finanzinstrumente des Konzerns dargestellt:
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| in TEUR | 31.03.2016 | 31.12.2015 | ||
|---|---|---|---|---|
| Buchwert | Fair Value | Buchwert | Fair Value | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Noch nicht abgerechnete unfertige Leistungen | 3.409 | 3.409 | 2.456 | 2.456 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 10.270 | 10.270 | 11.498 | 11.498 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 386 | 386 | 316 | 316 |
| Wertpapiere des Umlaufvermögens | 3.014 | 3.014 | 3.014 | 3.014 |
| Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 23.439 | 23.439 | 20.095 | 20.095 |
| 40.518 | 40.518 | 37.379 | 37.379 |
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| in TEUR | 31.03.2016 | 31.12.2015 | ||
|---|---|---|---|---|
| Buchwert | Fair Value | Buchwert | Fair Value | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzverbindlichkeiten | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.453 | 1.453 | 1.590 | 1.590 |
| Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen | 9.131 | 9.131 | 9.868 | 9.868 |
| Kaufpreisverbindlichkeiten | 337 | 337 | 335 | 335 |
| 10.921 | 10.921 | 11.793 | 11.793 |
Gemäß IFRS 13 ist der Fair Value als Preis definiert, den man im Zuge eines geordneten Geschäftsvorfalls unter Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag beim Verkauf eines Vermögenswerts erhalten würde oder bei Übertragung einer Schuld zu zahlen hätte. Dabei ist eine Fair Value-Hierarchie mit drei Bewertungsstufen zu unterscheiden, welche sich danach richten, ob der Fair Value von Finanzinstrumenten auf Grundlage von veröffentlichen Marktpreisen (Stufe 1), auf Basis von Ableitungen aus veröffentlichten Marktpreisen (Stufe 2) oder nicht beobachtbaren Parametern (Stufe 3) ermittelt worden ist. Die USU Software AG verfügt abgesehen von der Kaufpreisverbindlichkeit derzeit über keine weiteren derartigen Finanzinstrumente.
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse nach Lieferungen und Leistungen setzen sich wie folgt zusammen:
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| 01.01. - 31.03.216 | 1.1. - 31.03.2015 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- |
| Beratung | 9.103 | 8.492 |
| Lizenzen / Produkte | 3.074 | 1.915 |
| Wartung / SaaS | 4.666 | 3.466 |
| Sonstiges | 114 | 196 |
| 16.957 | 14.069 |
Segmentberichterstattung
Nach IFRS 8 ist USU in den zwei Geschäftsfeldern "Produktgeschäft" und "Servicegeschäft" tätig, die im Wesentlichen die Risiken und die Eigenkapitalverzinsung des Konzerns beeinflussen. Die Aufgliederung verschiedener Kenngrößen nach den Geschäftsfeldern entsprechend IFRS 8 ist in der nachfolgenden Übersicht dargestellt:
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| Produktgeschäft | Servicegeschäft | Summe Segmente | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1.1 - 31.3.16 | 1.1 - 31.3.15 | 1.1 - 31.3.16 | 1.1 - 31.3.15 | 1.1. - 31.3.16 | 1.1. - 31.3.15 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 13.448 | 10.666 | 3.474 | 3.349 | 16.922 | 14.015 |
| EBITDA | 2.116 | 1.613 | 414 | 697 | 2.530 | 2.310 |
| EBIT | 1.566 | 1.144 | 364 | 663 | 1.930 | 1.807 |
| Finanzergebnis | - | - | - | - | - | - |
| Steuern | - | - | - | - | - | - |
| Konzernergebnis | 1.566 | 1.144 | 364 | 663 | 1.930 | 1.807 |
| Mitarbeiter zum Ende der Periode | 339 | 63 | 402 |
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| nicht zugeordnet | Konzern | |||
|---|---|---|---|---|
| 1.1 - 31.3.16 | 1.1 - 31.3.15 | 1.1 - 31.3.16 | 1.1 - 31.3.15 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 35 | 54 | 16.957 | 14.069 |
| EBITDA | -876 | -1.022 | 1.654 | 1.288 |
| EBIT | -921 | -1.064 | 1.009 | 743 |
| Finanzergebnis | -67 | 292 | -67 | 292 |
| Steuern | -60 | -106 | -60 | -106 |
| Konzernergebnis | -1.048 | -878 | 882 | 929 |
| Mitarbeiter zum Ende der Periode | 47 | 449 |
Außerhalb Deutschlands erzielte die USU-Gruppe in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2016 insgesamt 27,8% (Q1/2015: 29,8%) bzw. TEUR 4.713 (Q1/2015: TEUR 4.196) der konsolidierten Umsätze. Diese Angaben beziehen sich auf den Sitz des Kunden. Demgegenüber wurden weniger als 10% der konsolidierten Vermögenswerte außerhalb Deutschlands geführt. Gleichzeitig beliefen sich die außerhalb Deutschlands getätigten Investitionen auf weniger als 10% der konsolidierten Gesamtinvestitionen. Auf weitergehende Angaben der geographischen Daten wurde daher aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet.
Aktien der Organe der USU Software AG
Folgender Bestand an Aktien der USU Software AG von Organmitgliedern der Gesellschaft wurde zum 31. März 2016 festgestellt:
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| Bestandsmeldungen der Organe | Aktien | Aktien |
|---|---|---|
| 31.03.2016 | 31.03.2015 | |
| --- | --- | --- |
| Vorstand | ||
| Bernhard Oberschmidt | 156.518 | 181.518 |
| Bernhard Böhler | 167.572 | 167.572 |
| Dr. Benjamin Strehl | 0 | 0 |
| Aufsichtsrat | ||
| Udo Strehl* | 2.000.176 | 1.989.319 |
| Erwin Staudt | 100.000 | 100.000 |
| Günter Daiss | 85.500 | 85.500 |
* Über die AUSUM GmbH werden Herrn Udo Strehl als Mehrheitsgesellschafter dieser Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zusätzlich 3.337.868 (2015: 3.337.868) Stimmrechte an der USU Software AG zugerechnet.
Zusätzlich werden über die "Wissen ist Zukunft-Stiftung" Udo Strehl als Geschäftsführer dieser Stiftung 32.000 (2015: 32.000) Stimmrechte an der USU Software AG gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet.
Am 9. bzw. 11. Februar 2016 hat der Aufsichtsratsvorstandsvorsitzende der USU Software AG, Udo Strehl, in Summe 10.857 Aktien der Gesellschaft außerbörslich gekauft und diese Wertpapiergeschäfte nachfolgend der USU Software AG mitgeteilt. Die Gesellschaft hat ihrerseits diese Mitteilungen über die Wertpapiergeschäfte pflichtgemäß veröffentlicht.
Aktienoptionen und Wandelobligationen der USU Software AG werden von den Organmitgliedern nicht gehalten.
Geschäftsbeziehungen mit nahe stehenden Unternehmen und Personen
Als nahe stehende Personen ("Related Parties") gelten gemäß IAS 24 Personen oder Unternehmen, die grundsätzlich die Gruppe beherrschen bzw. maßgeblichen Einfluss nehmen können oder auf die die Gruppe maßgeblichen Einfluss ausüben kann, einschließlich der Geschäftsleitung und des Aufsichtsrates. Als nahe stehende Personen gelten dabei nicht Unternehmen, die bereits im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzern-Zwischenabschluss einbezogen sind.
Hinsichtlich der geschäftlichen Beziehungen zwischen der USU Software AG und dem Aufsichtsratsvorsitzenden und Mehrheitsaktionär Herrn Udo Strehl und seiner Ehefrau haben sich gegenüber den Angaben im Konzernanhang des Geschäftsjahres 2015 keine wesentlichen Änderungen ergeben. Entsprechend verweisen wir auf die Angaben im Konzernanhang der USU Software AG für das am 31. Dezember 2015 abgeschlossene Geschäftsjahr.
Möglingen, 24. Mai 2016
USU Software AG
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| Bernhard Oberschmidt | Bernhard Böhler | Dr. Benjamin Strehl |
| Vorstandsvorsitzender | Vorstand | Vorstand |
FINANZKALENDER 2016
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| 17. Juni 2016 | Jahreshauptversammlung |
| 30. August 2016 | Veröffentlichung 6-Monatsbericht 2016 |
| 9.-11. September 2016 | Investoren- und Analystenkonferenz im Rahmen der Veranstaltung IR-Fahrt 2016 (Rüttnauer Research), Heidelberg |
| 17. November 2016 | Veröffentlichung 9-Monatsbericht 2016 |
| 21. - 23. November 2016 | Investoren- und Analystenkonferenz im Rahmen der Veranstaltungen Equity Forum 2016, Deutsches Eigenkapitalforum 2016, Frankfurt am Main |