Interim / Quarterly Report • Oct 13, 2010
Interim / Quarterly Report
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Inhaltsverzeichnis:
Konzernzwischenlagebericht für den Zeitraum vom 01. Januar bis 30. Juni 2010
Verkürzter Konzernanhang für den Zeitraum vom 01. Januar bis 30. Juni 2010
Konzernbilanz zum 30. Juni 2010
Konzern-Gesamtergebnisrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 30. Juni 2010
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 30. Juni 2010
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
1.
Konzernentwicklung im 1. Halbjahr 2010
| 2.1. | Verkehrs- und Transportleistungen |
| 2.2. | Beratungs- und Ingenieurleistungen |
| 2.3. | Sonstige Dienstleistungen |
2.
Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf im 1. Halbjahr 2010
| 2.1. | Erfolgsentwicklung |
| 2.2. | Investitionen und Finanzierung |
3.
Nachtragsbericht nach Abschluss des 1. Halbjahres 2010
4.
Risikobericht der künftigen Entwicklung im 2. Halbjahr 2010
| 4.1. | Risikomanagement- und internes Kontrollsystem |
| 4.2. | Verkehrs- und Transportleistungen |
| 4.3. | Beratungs- und Ingenieurleistungen |
| 4.4. | Sonstige Dienstleistungen |
| 4.5. | Fazit |
5.
Prognosebericht zur Entwicklung im 2. Halbjahr 2010
| 5.1. | Verkehrs- und Transportleistungen |
| 5.2. | Beratungs- und Ingenieurleistungen |
| 5.3. | Sonstige Dienstleistungen |
Der Konsolidierungskreis des Konzerns von üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft (üstra) hat sich im Berichtszeitraum nicht verändert.
Der üstra Konzern ist in drei Sparten gegliedert. Die wirtschaftlich höchste Bedeutung kommt der Sparte „Verkehrs- und Transportleistungen" zu. Innerhalb dieser Sparte wird üstra, als wirtschaftlich mit Abstand bedeutendste Einheit, als separates Segment betrachtet. Die Sparte „Beratungs- und Ingenieurleistungen" enthält die Geschäftstätigkeit der TransTec Bauplanungs- und Managementgesellschaft Hannover mbH (TransTec-Bau). Die Sparte „Sonstige Dienstleistungen" umfasst die Aktivitäten der protec service GmbH (protec).
Die Entwicklung im üstra Konzern verlief in der Zeit vom 1. Januar 2010 bis zum 30. Juni 2010 besser als erwartet. Die einzelnen Sparten haben sich wie folgt entwickelt:
Entsprechend der Zielsetzung von Aufsichtsrat und Vorstand, die nachhaltige marktorientierte Entwicklung des Unternehmens voranzutreiben und üstra als vitales integriertes Verkehrsunternehmen in der Region Hannover zu behaupten, hat üstra die im Jahr 2005 unter der Überschrift „vitale üstra 2020" gestartete Unternehmensstrategie fortgesetzt. Nach Abschluss der erfolgreichen vergangenen Geschäftsjahre zeigt sich auch im ersten Halbjahr 2010, dass die Unternehmensstrategie greift.
Die Geschäftsentwicklung von üstra verlief im 1. Halbjahr 2010 ausgesprochen positiv. Besonders die Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr 2010 zeigt, dass die angestrebten Ertragssteigerungen weit übertroffen werden konnten. Die winterlichen Witterungsverhältnisse in den ersten beiden Monaten des Jahres veranlassten viele Menschen auf den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen. Hieraus resultiert ein deutliches Nachfrageplus. Die zum 13.12.2009 durchgeführte Tariferhöhung von 2 % wurde von den Kunden akzeptiert und spiegelt sich ebenfalls im positiven Umsatzverlauf wider. Gegenüber diesen positiven Effekten treten Auswirkungen der Wirtschaftskrise für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in den Hintergrund. Weiter zu beobachten bleibt, wie sich die konjunkturelle Erholung in vielen Bereichen der Wirtschaft und des Konsums einerseits und negative Effekte durch z. B. befristete Arbeitsverhältnisse und Kurzarbeit andererseits insbesondere auf Abo-Neuabschlüsse auswirken. Mit aktiver Absatzförderung im Herbst werden üstra und Verbund negativen Trends beim Abonnement entgegenwirken.
Das Ziel der Stammkundengewinnung stand auch im Mittelpunkt der bis ins Frühjahr reichenden „carvario"-Kampagne, mit der die Klimaschutzkommunikation von üstra und Großraum-Verkehr Hannover (GVH) fortgesetzt wurde. Die Nachfragezuwächse will üstra durch verbesserte Kundenorientierung und angebotspolitische Maßnahmen weiter ausbauen, um den
Anteil des ÖPNV in Hannover von derzeit 18 % auf 25 % zu steigern. Mit der Vision „2X25 bis 2025" stellt üstra dem Radverkehrsziel der Landeshauptstadt Hannover (25 % Fahrradanteil) eine Strategie an die Seite, um den Umweltverbund ganzheitlich zu stärken. Zentrale Säulen dieser Strategie sind intensive Marktbearbeitung, Erschließung der Potenziale des Busnetzes („Fokus Bus") und gezielte Infrastrukturmaßnahmen im Stadtbahnnetz (z. B. Bahnsteigverlängerungen). Dort gilt es, Leistungsreserven zu nutzen, um bei wachsenden Fahrgastzahlen ausreichende Kapazitäten anbieten zu können. Neben der Nachfragesteigerung verfolgt üstra mit ihrer Preispolitik weiter das Ziel, Zahlungsbereitschaften im Markt auszuschöpfen, um die Ertragsseite langfristig positiv zu entwickeln.
Auf der Kostenseite zeigen die Restrukturierungsmaßnahmen der Unternehmensstrategie weiterhin Erfolge. Die umgesetzten Effizienzsteigerungen tragen zu einer nachhaltigen wettbewerbsorientierten Entwicklung des Unternehmens bei. Hinsichtlich der Preisentwicklung von Energie und Treibstoffen bleiben weiterhin Unsicherheiten bestehen. Vor dem Hintergrund der schwierigen Situation der öffentlichen Haushalte sind zudem Kürzungen von öffentlichen Finanzmitteln - besonders der Regionalisierungsmittel, aber auch der Ausgleichszahlungen im Ausbildungsverkehr und der Erstattungszahlungen für die unentgeltliche Beförderung schwerbehinderter Menschen - nicht auszuschließen.
Die für das Jahr 2010 geplanten Investitionsvorhaben in Busse und Stadtbahnen wurden fortgesetzt. Mit der Investition in neue Stadtbahnen wird die größte Neuanschaffung seit der Expo vollzogen. Ab 2012 sollen 50 neue Stadtbahnen angeschafft werden. Im Geschäftsjahr 2009 wurde das Präqualifikationsverfahren durchgeführt und die Ausschreibung gestartet. Die Vergabeentscheidung erfolgte im Mai 2010. Diese wurde durch einen unterlegenen Anbieter vor der Vergabekammer gerügt, so dass eine Entscheidung der Vergabekammer in der zweiten Jahreshälfte 2010 erwartet wird. Möglich wird diese Investition, weil die Anschaffung der Fahrzeuge nach dem Entflechtungsgesetz (EntFlG) zu 50 % durch Mittel des Landes Niedersachsen gefördert wird.
Im Jahr 2009 waren 19 der im Jahr 2008 bestellten 23 Niederflur-Gelenkbusse im Einsatz (inklusive Hybridbus). Im zweiten Halbjahr 2010 werden weitere vier Gelenkbusse geliefert. Von den in 2008 bestellten 29 Niederflur-Stadtlinienbussen waren in 2009 14 Busse im Einsatz. Zum 01.06.2010 sind weitere 15 Busse an üstra ausgeliefert worden, die inzwischen in Betrieb gestellt werden konnten. Ferner wurde in der ersten Jahreshälfte 2010 ein Förderantrag für zehn Hybrid-Busse beim Bundesministerium für Umwelt gestellt. Der positiv beschiedene Zuwendungsbescheid liegt üstra seit Ende Juli vor.
Um die internen Betriebsprozesse weiter optimieren zu können, erfolgte Anfang 2010 planmäßig die Vergabe eines neuen Betriebshofmanagementsystems.
Der Schwerpunkt der Tätigkeiten der TransTec-Bau lag im ersten Halbjahr 2010 einerseits auf den Restarbeiten nach den Inbetriebnahmen der Hochbahnsteige (Peiner Straße und Wiehbergstraße) und andererseits auf der Fortführung der Bauaktivitäten für die Streckenverlängerung nach Misburg-Nord sowie von Aufzügen (Werderstraße, Königsworther Platz und Raschplatz). Die Sanierung des Hochbahnsteiges Stadionbrücke wurde rechtzeitig zur Fußball-WM 2010 abgeschlossen. Im März erfolgte der Start des Leitungsbaus für die Hochbahnsteige Kantplatz und Uhlhornstraße. Ferner wurden die Planungen und Genehmigungsunterlagen der Projekte fertiggestellt, die in 2010 ff. baulich umgesetzt werden sollen. Bedingt durch den langen Winter konnten die baulichen Aktivitäten überwiegend erst Ende des ersten Quartals 2010 gestartet werden, wodurch sich die Inbetriebnahmen entsprechend verzögern werden.
Im überregionalen Bereich erfolgt das Engagement der TransTec-Bau weiterhin im Rahmen der strategischen Möglichkeiten. Die Planung der Verkehrsanlagen für die Nord-Süd- Stadtbahn in Köln wird fortgesetzt. In Frankfurt konnten mehrere Aufträge akquiriert werden, wie die Verkehrsanlagenplanung von mehreren Hochbahnsteigen. In Magdeburg wurde die Planung bzw. die Bauoberleitung und -überwachung für mehrere Straßen- und Gleisbaumaßnahmen durchgeführt. Ferner wurde die TransTec-Bau zum ersten Mal mit einer Planung im Autobahnbereich beauftragt, nämlich dem sechsstreifigen Ausbau der Bundesautobahn 7 zwischen Autobahndreieck Walsrode und Anschlussstelle Fallingbostel.
Die Wirtschafts- und Finanzkrise bleibt weiterhin ohne Auswirkungen auf die Geschäfte der protec. Nachdem die protec im vergangenen Jahr den höchsten Umsatz in ihrer Geschichte erzielte, wurde die Geschäftsentwicklung der protec im Berichtszeitraum von einem einschneidenden Ereignis geprägt. Die von Ende Dezember 2009 bis Anfang März 2010 ununterbrochen anhaltende Wintersaison mit nahezu durchgängigen Schneefällen und Dauerfrost verursachten erhebliche zusätzliche Aufwendungen, die durch die gezahlte Vergütungspauschale bei weitem nicht gedeckt werden konnten. So mussten viele zusätzliche Arbeitsstunden und der außerplanmäßige Leistungszukauf zur Schneeräumung und Enteisung bei allen Haltestellen und Stationen eingesetzt werden. Darüber hinaus wurden zusätzliche Preisnachlässe in der Haltestellenreinigung zu Gunsten von üstra erforderlich.
Dank des zu erwartenden Zuwachses im Geschäftsbereich Sicherheit mit Neu- und Bestandskunden außerhalb des üstra Konzerns konnte ein Teil der Ergebnisausfälle aufgefangen werden. Zusätzlich erfolgen Gegensteuerungsmaßnahmen, um den Personal- und Fremdleistungseinsatz nachhaltig zu optimieren.
2.1 Erfolgsentwicklung
Der üstra Konzern erzielte im 1. Halbjahr 2010 ein operatives Ergebnis von 9.236 Tsd. €. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum betrug das operative Ergebnis 10.166 Tsd. €.
Das unterhalb des Vorjahrniveaus liegende operative Ergebnis resultierte vornehmlich aus dem Verlauf des operativen Geschäfts von üstra und protec. Auf der Ebene von üstra wurden positive Ergebnisauswirkungen aus deutlich gestiegenen Umsatzerlösen und geringeren Material- und Personalkosten durch geringere Sonstige betriebliche Erträge und höhere Sonstige betriebliche Aufwendungen überkompensiert. Somit ist das operative Ergebnis von üstra im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 486 Tsd. € auf 9.403 Tsd. € im 1. Halbjahr 2010 gefallen.
Das operative Ergebnis der TransTec-Bau betrug im 1. Halbjahr 2010 -35 Tsd. € und lag damit geringfügig über dem Niveau des Vorjahreszeitraums (-39 Tsd. €). Trotz gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegener Umsätze blieb aufgrund des Anstiegs der bezogenen Leistungen das Rohergebnis nahezu konstant.
Die protec erzielte im 1. Halbjahr 2010 ein operatives Ergebnis von -132 Tsd. €, das deutlich unter dem Wert des vergleichbaren Vorjahreszeitraums von 316 Tsd. € liegt. Ursache für den Ergebnisrückgang waren die nicht abschätzbaren Winterdienstaufwendungen von Ende 2009 bis März 2010 mit durchgängigen Schneefällen und Dauerfrost. Das Vertragsverhältnis mit üstra sieht lediglich eine Pauschalvergütung für die Wintersaison vor. Die tatsächlichen Aufwendungen lagen um das 1,5-Fache über der Pauschale. Die geschäftliche Entwicklung und hier speziell das Neukundengeschäft konnte die saisonbedingten Verluste nicht kompensieren.
Im Einzelnen haben sich die Komponenten des operativen Ergebnisses wie folgt entwickelt:
Die Umsatzerlöse stiegen im 1. Halbjahr 2010 gegenüber dem Vorjahr von 90.668 Tsd. € auf 92.929 Tsd. € an.
Bei üstra waren im 1. Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1.879 Tsd. € auf 89.419 Tsd. € gestiegene Segmenterlöse zu verzeichnen. Die darin enthaltenen Umsätze aus Tarifeinnahmen stiegen um 2.141 Tsd. € auf 67.568 Tsd. € an. Der durch die Region Hannover gewährte Zuschuss zur Finanzierung der gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen im Busverkehr stieg im 1. Halbjahr 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1.109 Tsd. € auf 15.216 Tsd. €. Die Höhe des Zuschusses orientiert sich an den Kosten eines durchschnittlichen, gut geführten Unternehmens abzüglich der dem Busbereich zuzuordnenden Umsatzerlöse.
Die Erlöse stiegen ebenfalls bei der protec um 95 Tsd. € auf 5.864 Tsd. € und bei der TransTec-Bau um 89 Tsd. € auf 1.262 Tsd. € an.
Die Sonstigen betrieblichen Erträge des üstra Konzerns von 16.723 Tsd. € (Vorjahreszeitraum: 19.620 Tsd. €) waren maßgeblich auf die Weiterbelastung von Kosten und die Erbringung von Nebengeschäftsleistungen durch üstra zurückzuführen, deren Umfang insgesamt unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums lag. Darüber hinaus wurden im Vergleichszeitraum einmalige Erträge in Höhe von 1.400 Tsd. € aus der Tilgung eines bereits wertberichtigten Darlehens erzielt, das gegenüber einem im Vorjahr veräußerten Beteiligungsunternehmen bestand.
Der Materialaufwand fiel gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum leicht um 139 Tsd. € auf 21.806 Tsd. € und entfällt mit 20.120 Tsd. € im Wesentlichen auf die Ebene von üstra. Der Anstieg der Energiekosten auf Grund gestiegener Energie- und Treibstoffpreise wurde durch gesunkene Materialkosten und Fremdleistungsaufwendungen überkompensiert.
Der Personalaufwand im üstra Konzern betrug im 1. Halbjahr 2010 51.765 Tsd. € (Vorjahreszeitraum: 53.020 Tsd. €) und betraf mit 47.253 Tsd. € (Vorjahreszeitraum: 48.942 Tsd. €) hauptsächlich üstra. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr bei üstra resultiert im Wesentlichen aus den strukturellen Veränderungen bei der Zusammensetzung der Entgelte und aus den Bemühungen, die Personalkosten im Rahmen eines sozialverträglichen Personalabbaus zu reduzieren. Die Personalplanung sieht weiterhin die Nichtwiederbesetzung von bestimmten Stellen vor, die durch Frühverrentung bzw. Verrentung vakant werden. In den Produktivbereichen ist allerdings ein betriebsleistungsinduzierter Aufbau von Personalkapazitäten, z. B. in Folge der geplanten Streckenverlängerungen, unumgänglich.
Mit 8.987 Tsd. € lagen die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte leicht über entsprechenden Aufwendungen von 8.838 Tsd. € im Vergleichszeitraum. Die Abschreibungen weisen damit weiterhin einen im historischen Vergleich niedrigen Umfang auf, der das in den letzten Jahren moderate, deutlich unterhalb der verrechneten Abschreibungen liegende Investitionsvolumen widerspiegelt.
Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen des üstra Konzerns von 17.858 Tsd. € (Vorjahr: 16.319 Tsd. €) betrafen überwiegend üstra. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultierte maßgeblich aus einer deutlich höheren Pachtzahlung für die Nutzung der Infrastrukturanlagen an die Infrastrukturgesellschaft Region. Hannover GmbH (infra), die auf Grundlage des handelsrechtlichen Ergebnisses des Stadtbahnbereichs von üstra erwartet wird.
Gegenläufige Ergebniseinflüsse sind im Finanzergebnis wirksam geworden, die per Saldo zu einem Rückgang auf 284 Tsd. € gegenüber dem Vorjahreszeitraum (552 Tsd. €) geführt haben. Positiv ausgewirkt haben sich der Anstieg des Ergebnisses aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen von 112 Tsd. € auf 666 Tsd. € sowie die Verminderung der Zinsaufwendungen in Höhe von 676 Tsd. € (Vorjahreszeitraum: 749 Tsd. €) durch die planmäßige Tilgung von Bankdarlehen bei üstra. Dagegen fielen die Zinserträge gegenüber dem Vorjahr auf Grund der allgemein deutlich rückläufigen Zinsentwicklung um 368 Tsd. € auf 294 Tsd. € und betrafen im Wesentlichen üstra. Des Weiteren wurden im Vorjahreszeitraum einmalige Kursgewinne von 495 Tsd. € durch eine Marktwertanpassung auf inzwischen verkaufte Wertpapiere erzielt.
Das 1. Halbjahr 2010 schloss mit einem Halbjahresergebnis von 9.479 Tsd. € ab (Vorjahreszeitraum: 10.728 Tsd. €).
2.2 Investitionen und Finanzierung
Gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2009 erhöhte sich die Bilanzsumme von 282.343 Tsd. € auf 287.116 Tsd. €. Die Veränderung ist wesentlich durch die folgenden Sachverhalte bedingt:
Auf der Aktivseite der Konzernbilanz wirkten sich die im üstra Konzern getätigten Investitionen von insgesamt 5.381 Tsd. € in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte aus, die im 1. Halbjahr 2010 bei üstra besonders den Zugang weiterer Busse und Investitionen in ein neues Betriebshofmanagementsystem betrafen. Diesen standen Abschreibungen in Höhe von 8.987 Tsd. € gegenüber. Unter Berücksichtigung weiterer Abgänge haben sich die beiden Vermögenspositionen um 3.615 Tsd. € gegenüber dem Vorjahr vermindert.
Die Finanzanlagen stiegen um 1.459 Tsd. € auf 16.395 Tsd. € im Wesentlichen bedingt durch das Ergebnis aus assoziierten Unternehmen (666 Tsd. €) sowie einer Ausleihung von 920 Tsd. € an ein Beteiligungsunternehmen.
Während sich das Vorratsvermögen mit 11.902 Tsd. € nahezu auf dem Stand vom 31. Dezember 2009 (11.935 Tsd. €) bewegte, gingen die Forderungen um 1.347 Tsd. € auf 12.539 Tsd. € zurück, was überwiegend die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betraf. Der Liquiditätsbestand und die Sonstigen finanziellen Vermögenswerte erhöhten sich auf 89.559 Tsd. € (Vorjahr: 81.209 Tsd. €) in Folge des Zahlungsmittelzuflusses aus der laufenden Geschäftstätigkeit, denen im Berichtszeitraum erheblich geringere Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit und aus planmäßigen Tilgungsleistungen gegenüberstanden.
Bei den Passiva kam es entsprechend dem im 1. Halbjahr 2010 erwirtschafteten Ergebnis zu einer Erhöhung des Eigenkapitals um 9.479 Tsd. € auf 132.753 Tsd. €.
Der Rückgang des langfristigen Fremdkapitals um 2.473 Tsd. € auf 124.345 Tsd. € ist primär auf die planmäßige Verminderung der erst nach zwölf Monaten fälligen Tilgungsanteile der aufgenommenen Bankdarlehen (-1.278 Tsd. €) sowie auf eine Reduktion der für Altersteilzeitverpflichtungen gebildeten Rückstellungen zurückzuführen, die auf Grund des gestiegenen Deckungsvermögens um 1.701 Tsd. € unter dem Wert vom 31. Dezember 2009 lagen. Bei den Pensionsverpflichtungen waren die Zuführungen zur Abdeckung von laufendem Dienstzeit- und Zinsaufwand höher als die Pensionszahlungen und die Zuwendungen an die Versorgungseinrichtung, so dass die Pensionsrückstellungen gegenüber dem 31. Dezember 2009 um 1.030 Tsd. € anstiegen. Für den beim kurzfristigen Fremdkapital zu verzeichnenden Rückgang um 2.232 Tsd. € auf 30.019 Tsd. € ist vornehmlich ein stichtagsbedingter Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von üstra ursächlich.
Hinsichtlich der zum 1. Juli 2010 wirksam gewordenen Veränderungen bei der Finanzierung des Busverkehrs und der sich hieraus ergebenden Auswirkungen wird auf die Prognoseberichterstattung in Abschnitt 5.1. verwiesen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Abschluss des 1. Halbjahres 2010 nicht ereignet.
4.1 Risikomanagement- und internes Kontrollsystem
Zum Risikomanagement- und internen Kontrollsystem verweisen wir auf die Erläuterungen des Konzernlageberichtes zum 31. Dezember 2009. Veränderungen im Hinblick auf das Risikomanagement- und interne Kontrollsystem haben sich nicht ergeben und sind auch im 2. Halbjahr 2010 nicht zu erwarten.
4.2 Verkehrs- und Transportleistungen
Durch die finanzielle Einbindung von üstra in den Mutterkonzern, der Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Hannover mbH (WG), sind finanzwirtschaftliche Risiken nahezu ausgeschlossen, solange der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag besteht.
Ein Interessenverband von privaten Verkehrsunternehmen hat eine Beschwerde bei der Europäischen Union (EU) gegen die Erteilung der Bus-Liniengenehmigungen und die Direktvergabe der Busleistungen an üstra eingelegt. Der Interessenverband ist der Auffassung, dass es sich bei den Ausgleichszahlungen für die Busleistungen um rechtswidrige Beihilfen der Region handele. Die daraufhin zwischen den Beteiligten bei Bund, Land, Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG), Region Hannover und üstra abgestimmte und an die EU-Kommission gegebene Stellungnahme macht deutlich, dass aus Sicht aller Beteiligten die Beschwerde des Interessenverbandes unberechtigt ist. Sowohl das Verfahren zur Erteilung der Liniengenehmigungen durch die LNVG als auch die Finanzierung der Busverkehre wurden vollständig entsprechend den gesetzlichen Anforderungen gestaltet. Die EU-Kommission wird nun auf der Grundlage der Stellungnahme entscheiden, ob ein Beihilfe-Prüfungsverfahren eröffnet wird.
Die Vergabeentscheidung zur Anschaffung weiterer Stadtbahnfahrzeuge hat ein unterlegener Anbieter gerügt, so dass eine Entscheidung der Vergabekammer erfolgen muss. Durch die damit verbundene aufschiebende Wirkung des Beschaffungsvorganges kann es zu Risiken kommen.
Darüber hinaus sind gegenüber den Ausführungen des Konzernlageberichts zum 31. Dezember 2009 keine wesentlichen Veränderungen der Chancen und Risiken eingetreten.
4.3 Beratungs- und Ingenieurleistungen
Zu den Chancen und Risiken in dieser Sparte haben sich gegenüber den Ausführungen des Konzernlageberichtes zum 31. Dezember 2009 keine Veränderungen ergeben.
Die Wirtschafts- und Finanzkrise hatte bisher und wird auch weiterhin keine Auswirkungen auf die Geschäfte der TransTec-Bau haben.
4.4 Sonstige Dienstleistungen
Zu den Chancen und Risiken in der Sparte der sonstigen Dienstleistungen wird auf den Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2009 verwiesen.
Ein Teil der dort genannten Hauptrisiken, die die intersegmentären Auftragsverhältnisse aus der Geschäftsbeziehung zur üstra betreffen, sind eingetreten. Im Zuge eines Benchmark-Verfahrens sind weitere Ergebnisrisiken aufgetreten. Auch die befürchteten negativen wirtschaftlichen Ertragsrisiken für protec als Dienstleister für den Winterdienst für üstra sind in Folge des harten Winters eingetreten.
Die Chance zur Einhaltung des Wirtschaftsplans der protec und zur Schaffung eines verhältnismäßig sicheren Ausgleichs zu den negativen Planabweichungen mit üstra durch Umsetzung des Potenzials auf dem Drittmarkt konnte bisher nicht in dem dafür erforderlichen Maße realisiert werden.
Da mit Ende der letzten Fußballsaison in der ersten Bundesliga der Klassenerhalt des größten konzernfremden Kunden Hannover 96 gesichert werden konnte, besteht zumindest für 2010 kein Risiko der abstiegsbedingten Umsatz- und Ergebnisausfälle mehr.
Die Wirtschafts- und Finanzkrise hatte bisher und wird auch weiterhin keine Auswirkungen auf die Geschäfte der protec haben.
4.5 Fazit
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind uns keine operativen Risiken bekannt, die zu einer Gefährdung einzelner Betriebsbereiche oder gar des gesamten Konzerns führen könnten.
Nach der Überprüfung der derzeitigen Risikosituation kommen wir zu dem Ergebnis, dass wir ausreichend versichert sind und genügend bilanzielle Vorsorge getroffen haben.
Gegenüber den im letzten Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2009 angegebenen Prognosen zur Entwicklung der Sparten liegen folgende wesentliche Veränderungen vor:
5.1 Verkehrs- und Transportleistungen
üstra rechnet im 2. Halbjahr 2010 mit mindestens konstanter Nachfrage. Die Umsatzerlöse fallen in der aktuellen Vorschau mit 159,8 Mio. € besser als geplant aus. Dabei wird für das laufende Jahr mit 4,2 Mio. € höheren Tarifeinnahmen als geplant gerechnet, was im Wesentlichen auf die für 2010 im GVH-Verbund umgesetzte Tarifmaßnahme von durchschnittlich 2 % zurückzuführen ist. Entgegen dem in der Planung unterstellten Rückgang der Fahrgastzahlen werden nun gleich bleibende bis geringfügig steigende Fahrgastzahlen erwartet. Des Weiteren wurden die bereits in den Wintermonaten des 1. Quartals 2010 zusätzlich erzielten Einnahmen berücksichtigt.
Eine grundlegende Veränderung in der Höhe der Umsatzerlöse wird ab dem 1. Juli 2010 wirksam. Die Finanzierung des Busverkehrs bei üstra wird von dem bisherigen erfolgswirksamen Ausgleich für die gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen, der direkt durch die Region Hannover gezahlt wurde, auf eine indirekte Finanzierung über den Verlustausgleich durch die Muttergesellschaft VVG umgestellt. Hierdurch werden sich die Umsatzerlöse der üstra um jährlich etwa 30 Mio. € vermindern, was sich entsprechend auf das Konzernjahresergebnis auswirken wird. Der handelsrechtliche Verlustausgleich der Muttergesellschaft wird nach IFRS unmittelbar dem Eigenkapital des Konzerns zufließen. Diese Umstellung wurde im Wirtschaftsplan bereits mit Wirkung ab dem 1. Januar 2010 eingeplant. Die Umsetzung erfolgt nunmehr zeitverzögert mit Wirkung ab dem 1. Juli 2010, so dass im 2. Halbjahr 2010 etwa 15 Mio. € Umsatzerlöse wegfallen werden.
Die Sonstigen betrieblichen Erträge werden auf Grund ungeplanter Erträge und der Auflösung von Rückstellungen voraussichtlich besser als geplant ausfallen.
Die Personalaufwendungen werden voraussichtlich am Jahresende um 2 % unter dem Planansatz liegen, da die Tariferhöhung auf Grund der Verhandlungsergebnisse niedriger als geplant ausfällt und zudem der Streiktag zu geringeren Personalaufwendungen geführt hat. Ferner können im Rahmen der Restrukturierung weitere Personalkosteneinsparungen realisiert werden.
üstra wird weiter in die Beschaffung neuer Fahrzeuge und den Ausbau des Kundenservice investieren, womit der Nahverkehr trotz der unsicheren Wirtschaftsentwicklung Konjunkturimpulse bietet und gleichzeitig weitere Beiträge zum aktiven Klimaschutz leistet. Im 2. Halbjahr 2010 werden weitere vier neue Gelenkbusse an üstra ausgeliefert. Voraussichtlich zum Fahrplanwechsel im Dezember 2010 erfolgt die Inbetriebnahme der Verlängerungsstrecke nach Misburg/Nord.
5.2 Beratungs- und Ingenieurleistungen
Auf Grundlage der Geschäftsentwicklung des 1. Halbjahres geht die TransTec-Bau in der Vorschau auf das Jahr 2010 davon aus, dass die erwarteten Umsätze und Ergebnisse übertroffen werden.
Die Aufträge aus den verschiedenen Verwaltungen in der Region Hannover werden auf dem geplanten Niveau fortgesetzt. Im überregionalen Geschäft liegt ein neuer Schwerpunkt bei den Aktivitäten in Frankfurt am Main. Um die vereinbarten Leistungen erbringen zu können, wird zusätzliches Personal und die Unterstützung von Subunternehmern erforderlich werden.
5.3 Sonstige Dienstleistungen
Die protec geht für das Jahr 2010 davon aus, dass Umsatz und Ergebnis sich nicht entsprechend der Planung entwickeln und damit unter dem Vorjahr liegen werden.
Ursächlich dafür ist im Wesentlichen, dass die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen des harten Winters für protec als Dienstleister für den Winterdienst von üstra bis zum Jahresende nicht mehr kompensiert werden können.
Hannover, den 31. August 2010
üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft
Der Vorstand
gez. Andre Neiß
gez. Wilhelm Lindenberg
Da Aktien der üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft (üstra) mit Sitz in Hannover, Am Hohen Ufer 6, zum Börsenhandel zugelassen sind, wird gemäß §§ 37w, 37y WpHG ein verkürzter Konzernabschluss in Einklang mit den Vorschriften des IAS 34 „Zwischenberichterstattung" aufgestellt. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board, London (IASB), soweit diese in der EU anzuwenden sind, und berücksichtigen die Auslegungen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC). Auf eine prüferische Durchsicht des Zwischenabschlusses wurde verzichtet.
Im vorliegenden Zwischenabschluss zum 30. Juni 2010 werden die gleichen Bilanzierungs-, Bewertungs-, Berechnungs- und Konsolidierungsmethoden befolgt, die bereits im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2009 zur Anwendung gekommen sind.
Der Kreis konsolidierter Unternehmen und unter Anwendung der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen ist gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2009 unverändert. Er stellt sich zusammenfassend wie folgt dar:
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| Name und Sitz der Konzerngesellschaft | Kapital-/Stimmrechtsanteil | Anteile gehalten von |
|---|---|---|
| Konsolidierte Tochterunternehmen | ||
| TransTec Bauplanungs- und Managementgesellschaft Hannover mbH, Hannover | 100% | üstra AG |
| protec service GmbH, Hannover | 100% | üstra AG |
| Nach der Equity-Methode einbezogene Unternehmen | ||
| Assoziierte Unternehmen | ||
| X-CITY-MARKETING Hannover GmbH, Hannover | 50% | üstra AG |
| Hannover Region Grundstücksgesellschaft mbH HRG & Co. - Passerelle - KG, Hannover | 30% | üstra AG |
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| 1. Januar bis 30. Juni 2010/2009 | üstra | Sonstige Verkehrs- und Transportleistungen | Beratungs und Ingenieurleistungen | Sonstige Dienstleistungen | Gesamtbetrag | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2010 Tsd. € |
2009 Tsd. € |
2010 Tsd. € |
2009 Tsd. € |
2010 Tsd. € |
2009 Tsd. € |
2010 Tsd. € |
2009 Tsd. € |
2010 Tsd. € |
2009 Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Segmenterlöse | ||||||||||
| Gesamtumsätze | 89.419 | 87.540 | 4.566 | 4.747 | 1.262 | 1.173 | 6.432 | 6.365 | 101.679 | 99.825 |
| Intersegmentumätze | 0 | 0 | -3.517 | -3.639 | -143 | -107 | -4.275 | -4.257 | -7.935 | -8.003 |
| Außenumsätze | 89.419 | 87.540 | 1.049 | 1.108 | 1.119 | 1.066 | 2.157 | 2.108 | 93.744 | 91.822 |
| a) Abweichende Wertmaßstäbe des Konzernabschlusses/Langfristige Auftragsfertigung | 303 | 100 | ||||||||
| b) Konzernabschlussspezifika | -1.118 | -1.254 | ||||||||
| Konzernumsatzerlöse | 92.929 | 90.668 | ||||||||
| Segmentergebnis | 11.445 | 9.107 | -19 | 167 | -178 | -234 | 590 | 523 | 11.838 | 9.563 |
| Überleitungen: | ||||||||||
| a) Abweichende Wertmaßstäbe des Konzernabschlusses | ||||||||||
| Langfristige Auftragsfertigung | 138 | 199 | ||||||||
| Nutzungsdaueranpassungen bei Sachanlagen | -1.140 | -1.804 | ||||||||
| Pensionsverpflichtungen | -1.003 | 4.235 | ||||||||
| Unterschiede bei der Bilanzierung | ||||||||||
| sonstiger Rückstellungen | -300 | -1.299 | ||||||||
| Finanzierungsleasingverhältnisse | 30 | 29 | ||||||||
| Bewertung von Finanzinstrumenten | 0 | 45 | ||||||||
| Latente Steuern | -40 | 11 | ||||||||
| -2.315 | 1.416 | |||||||||
| b) Konzernabschlussspezifika | -44 | -251 | ||||||||
| Halbjahresergebnis | 9.479 | 10.728 |
Die für die vorstehende Segmentberichterstattung maßgebenden Segmentierungs- und Bemessungsgrundlagen sind gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2009 unverändert. Allerdings wurde die Segmentberichterstattung zum 31. Dezember 2009, verbunden mit einer Herauslösung der Aktivitäten der Rechtseinheit üstra aus dem Segment der übrigen Verkehrs- und Transportleistungen und ihrer Separierung in einem eigenständigen Segment, neu konzipiert, um die Bedeutung dieser Einheit in der internen Berichterstattung angemessen widerzuspiegeln. Ferner haben nach Maßgabe der internen Berichterstattung auch nicht konsolidierte Tochter- und Beteiligungsgesellschaften bei der Erstellung der Segmentinformationen Berücksichtigung gefunden. Deshalb wurden die gegenübergestellten Segmentinformationen für den Vergleichszeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2009 an die aktuelle Struktur der Segmentberichterstattung angepasst und weichen folglich von den im Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2009 ausgewiesenen Segmentinformationen ab.
Bei der Ermittlung der Segmentergebnisse in der internen Berichterstattung kommen grundsätzlich die für die handelsrechtlichen Jahresabschlüsse der Konzerngesellschaften zu Grunde gelegten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zum Tragen, die erheblich von den für den Konzernabschluss geltenden IFRS-Rechnungslegungsgrundsätzen abweichen. Folglich divergieren der Gesamtbetrag der Segmentergebnisse und das auf Konzernabschlussebene ausgewiesene Halbjahresergebnis. Weiterhin gehen in die Segmentberichterstattung Ergebnisbestandteile jener Tochter- und Beteiligungsgesellschaften ein, die unter Wesentlichkeitserwägungen im Konzernabschluss nicht konsolidiert bzw. nach den für assoziierte Unternehmen geltenden Regelungen anteilig erfasst werden. Die sich hieraus ergebenden Überleitungsposten umfassen im Wesentlichen folgende Sachverhalte:
Langfristige Auftragsfertigung
Im Konzernabschluss werden die Auftragserlöse aus der Auftragsfertigung der TransTec Bauplanungs- und Managementgesellschaft Hannover mbH entsprechend dem Leistungsfortschritt erfasst, wohingegen die Umsatzerlöse aus solchen Aufträgen und die Gewinne hieraus in der Segmentberichterstattung erst nach Abschluss eines Auftrags realisiert werden.
Nutzungsdaueranpassungen
Für Stadtbahnwagen und Busse von üstra wird in der IFRS-Rechnungslegung von einer längeren wirtschaftlichen Nutzbarkeit ausgegangen, so dass sich die verrechneten Abschreibungen sowie die Aufwendungen und Erträge aus Veräußerungsvorgängen von den handelsrechtlichen Segmentergebnisbestandteilen unterscheiden.
Pensionsverpflichtungen
Anders als in der handelsrechtlichen Rechnungslegung werden im Konzernabschluss die mittelbar über die Versorgungseinrichtung zugerechneten Pensionsverpflichtungen vollständig angesetzt. Darüber hinaus bestehen Unterschiede in der Bewertungsmethodik (Teilwertverfahren im Handelsrecht, Anwartschaftsbarwertverfahren in IFRS-Rechnungslegung) sowie in der Zugrundelegung von Bewertungsparametern (Diskontierungssatz, Berücksichtigung zukünftiger Einkommens- und Rentensteigerungen in der IFRS-Rechnungslegung). Im Zeitablauf kommt es deshalb zu deutlichen Abweichungen bei der jährlichen Dotierung der Pensionsrückstellungen.
Unterschiede bei der Bilanzierung sonstiger Rückstellungen
Es handelt sich um Ergebnisverschiebungen, die im Wesentlichen aus dem Nichtansatz von Aufwandsrückstellungen und der restriktiveren Bilanzierung von Verpflichtungsrückstellungen im IFRS-Konzernabschluss resultieren. Ferner führen die Einbeziehung künftiger Ereignisse in der IFRS-Rechnungslegung sowie unterschiedliche Abzinsungspraktiken zu Bewertungsabweichungen.
Finanzierungsleasing
Sofern Miet-, Pacht-, Leasing-, oder sonstige Nutzungsverhältnisse nach den Regelungen der IFRS als Finanzierungsleasingverhältnisse klassifiziert worden sind, werden die geleasten Gegenstände im Konzernabschluss aktiviert und eine entsprechende Leasingverbindlichkeit passiviert. An die Stelle der im Segmentergebnis unmittelbar aufwandswirksam verrechneten Leasingraten treten in diesen Fällen mittelbare Leasingaufwendungen in Form von Abschreibungen und Zinsaufwendungen. Dementsprechend kommt es zu einer unterschiedlichen Periodisierung des gesamten Leasingaufwands.
Bewertung von Finanzinstrumenten
Der Überleitungsposten betrifft die in der IFRS-Rechnungslegung erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Wertpapiere, die im Konzernabschluss - abweichend zu der Bewertung des Segmentergebnisses - auch über die ursprünglichen Anschaffungskosten hinausgehend aufgewertet werden und damit eine andere Bewertungshistorie aufweisen. Im Berichtszeitraum sind derartige Vermögenswerte nicht mehr vorhanden.
Latente Steuern
Aktivische Steuerüberhänge werden in der Segmentberichterstattung nicht berücksichtigt.
Konzernabschlussspezifikation
Bei dem Überleitungsposten zu den Segmenterlösen handelt es sich im Wesentlichen um Außenumsätze der im Konzernabschluss nicht konsolidierten üstra Reisen GmbH. Vergleichbare Sachverhalte schlagen sich auch in dem gleichlautenden Überleitungsposten zum Segmentergebnis nieder.
Signifikante saisonale und konjunkturelle Sondereinflüsse liegen nicht vor.
Die im Folgenden mit Klammerzusätzen versehenen Nummerierungen beziehen sich auf die entsprechenden Verweise in der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung.
(1) Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
Der Rückgang dieser Posten ist insbesondere auf die Abschreibungen des ersten Halbjahres 2010 in Höhe von 8.987 Tsd. € (Vorjahreszeitraum: 8.838 Tsd. €) zurückzuführen. Den Abschreibungen stehen Investitionen in Höhe von 5.381 Tsd. € (Vorjahreszeitraum: 1.753 Tsd. €) gegenüber. Wesentliche Veräußerungen sind nicht zu verzeichnen.
(2) Pensionsrückstellungen
Die der Bilanzierung der Pensionsverpflichtungen zugrunde gelegten versicherungsmathematischen Bewertungsparameter entsprechen denen zum 31. Dezember 2009.
(3) Gezahlte Dividenden
Auf der Grundlage des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags hat üstra das handelsrechtliche Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2009 an ihre Muttergesellschaft abzuführen. üstra hat im Geschäftsjahr 2009 ein ausgeglichenes handelsrechtliches Jahresergebnis erzielt. Gewinnabführungszahlungen wurden daher nicht vorgenommen.
Eventualverbindlichkeiten
Wesentliche Veränderungen gegenüber den Verhältnissen zum 31. Dezember 2009 haben sich nicht ergeben.
Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Personen Beziehungen zur Muttergesellschaft
Die Beziehungen zur Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Hannover mbH, Hannover, beschränken sich unverändert auf die typischerweise im Rahmen des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags vorzunehmenden organschaftlichen Steuerverrechnungen sowie auf die Ergebnisabführung. Abschlagszahlungen auf das für das Geschäftsjahr 2010 erwartete Jahresergebnis wurden nicht vorgenommen.
Sonstige Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Personen
Aus der Erbringung von Leistungen des Segments „Beratungs- und Ingenieurleistungen" an die Betreiberin des Schienennetzes wurden Umsatzerlöse in Höhe von 856 Tsd. € (Vergleichszeitraum: 899 Tsd. €) erzielt. Der aus dieser Leistungsbeziehung zu verzeichnende Rückgang der Umsatzerlöse resultiert aus der zunehmenden Übernahme von Leistungsbestandteilen dieses Segments durch die Betreiberin des Schienennetzes selbst.
Daneben wurden Sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 10.893 Tsd. € (Vergleichszeitraum: 11.310 Tsd. €) aus dem mit der Betreiberin des Schienennetzes geschlossenen Instandhaltungsvertrag erzielt, der die Inspektion, die Wartung sowie die Instandsetzung der Schienen infrastrukturanlagen umfasst.
Für die Nutzung der Schieneninfrastruktur sind im Rahmen des mit der Betreiberin des Schienennetzes bestehenden Anlagennutzungsvertrags Nutzungsentgelte in Höhe von 4.190 Tsd. € (Vergleichszeitraum: 2.097 Tsd. €) angefallen, die in die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen eingeflossen sind. Das Nutzungsentgelt umfasst neben einer festen Basisvergütung eine bedingte Vergütungskomponente, die an den durch den Stadtbahnverkehr erzielten Gewinn anknüpft.
Unverändert werden innerhalb des Konzernverbunds der Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Hannover mbH Energiebeschaffungen getätigt, die zu einem entsprechenden Materialaufwand führen (7.157 Tsd. €; Vergleichszeitraum: 6.523 Tsd. €).
Einem Beteiligungsunternehmen wurde ein bis zum 30. Juni 2017 befristetes Darlehen von 1.350 Tsd. € gewährt, das im Berichtszeitraum in Höhe von 920 Tsd. € zur Auszahlung gelangt ist und einen Zinssatz von 5,0 % p.a. aufweist. Die jährlichen Tilgungsleistungen bestimmen sich nach dem der Beteiligungsquote von üstra entsprechenden Anteil am jeweiligen Jahresüberschuss des Beteiligungsunternehmens und sind bis zum 30. Juni des Folgejahres zu entrichten. Die Darlehensgewährung steht im Kontext eines durch die Gesellschafter nach Maßgabe ihrer Anteilsquote zu einheitlichen Konditionen zur Verfügung gestellten Darlehenskontingents.
Ferner unterhält der Konzern Beziehungen zur Versorgungseinrichtung von üstra, die in erster Linie die Einlage liquider Mittel in das Kassenvermögen betreffen. Die im Berichtszeitraum zugeführten und zur Deckung des Liquiditätsbedarfs für die laufenden Pensionszahlungen bestimmten Bareinlagen in Höhe von 3.140 Tsd. € (Vergleichszeitraum: 3.140 Tsd. €) führen zu einer entsprechenden Reduktion der Pensionsrückstellungen und haben damit keine Ergebnisauswirkungen. Darüber hinaus bestehen zur Versorgungseinrichtung laufende Geschäftsbeziehungen aus der Anmietung von Räumlichkeiten und der Weiterbelastung von Kostenanteilen, die sich hinsichtlich des Umfangs und der Bedingungen gegenüber dem Geschäftsjahr 2009 nicht wesentlich verändert haben.
Zum 1. Juli 2010 ist eine grundlegende Änderung in der Finanzierung der durch üstra erbrachten Busverkehrsleistungen in Kraft getreten. Danach entfallen zukünftig die für die Erbringung der Busverkehrsleistungen direkt von der Region Hannover als Auftraggeber vereinnahmten Bestellentgelte mit der Folge, dass - bezogen auf ein Geschäftsjahr - Umsatzeinbußen von etwa 30 Mio. € zu erwarten sind und sich hierdurch das Konzernjahresergebnis zukünftiger Perioden in dieser Höhe vermindern wird. Das im Segment von üstra entstehende Defizit wird im Rahmen des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags durch Gesellschafterbeiträge der Muttergesellschaft kompensiert, die ergebnisneutral unmittelbar in das Eigenkapital des Konzerns einfließen.
Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Abschluss der Zwischenberichtsperiode nicht ereignet.
Hannover, den 31. August 2010
üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft
Der Vorstand
gez. Andre Neiß
gez. Wilhelm Lindenberg
AKTIVA
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| Anhang Verweis |
€ | 31.12.2009 Tsd. € |
|
|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | (1) | 3.720.808,50 | 3.392 |
| Sachanlagen | (1) | 152.843.015,41 | 156.787 |
| Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien | 0,00 | 0 | |
| Unter Anwendung der Equity-Methode bilanzierte | |||
| Beteiligungen | 9.668.988,09 | 9.003 | |
| Übrige Finanzanlagen | 6.725.570,03 | 5.933 | |
| Anlagenwerte | 172.958.382,03 | 175.115 | |
| Aktive latente Steuern | 158.274,32 | 198 | |
| 173.116.656,35 | 175.313 | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Vorräte | 11.901.939,05 | 11.935 | |
| Forderungen aus langfristigen Fertigungsaufträgen | 626.140,67 | 374 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 11.548.194,90 | 13.499 | |
| Ertragsteuerforderungen | 364.479,79 | 13 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 87.406.783,32 | 76.847 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 2.152.052,05 | 4.362 | |
| 113.999.589,78 | 107.030 | ||
| 287.116.246,13 | 282.343 | ||
| PASSIVA | |||
| Anhang Verweis | € | 31.12.2009 Tsd. € |
|
| Eigenkapital | |||
| Gezeichnetes Kapital | 67.490.528,32 | 67.491 | |
| Kapitalrücklage | 95.273.194,72 | 95.273 | |
| Ergebnisvortrag | -30.010.979,96 | -39.490 | |
| 132.752.743,08 | 123.274 | ||
| Langfristiges Fremdkapital | |||
| Pensionsrückstellungen | (2) | 82.185.479,00 | 81.155 |
| Übrige Rückstellungen | 13.642.420,00 | 15.304 | |
| Finanzverbindlichkeiten | 19.173.445,60 | 20.451 | |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 4.833.138,98 | 4.939 | |
| Sonstige Verpflichtungen | 4.510.516,63 | 4.969 | |
| 124.345.000,21 | 126.818 | ||
| Kurzfristiges Fremdkapital | |||
| Übrige Rückstellungen | 5.529.867,31 | 5.688 | |
| Ertragsteuerschulden | 0,00 | 2 | |
| Finanzverbindlichkeiten | 2.556.459,40 | 2.556 | |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 226.739,97 | 220 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 10.789.106,74 | 15.540 | |
| Sonstige Verpflichtungen | 10.916.329,42 | 8.245 | |
| 30.018.502,84 | 32.251 | ||
| 287.116.246,13 | 282.343 |
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| Anhang Verweis |
€ | 1.1. - 30.6.2009 Tsd. € |
|
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 92.929.300,62 | 90.668 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 16.723.321,91 | 19.620 | |
| Materialaufwand | 21.806.261,88 | 21.945 | |
| Personalaufwand | 51.764.896,92 | 53.020 | |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien | 8.987.450,14 | 8.838 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 17.858.050,85 | 16.319 | |
| Operatives Ergebnis | 9.235.962,74 | 10.166 | |
| Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen | 666.137,30 | 112 | |
| Übriges Beteiligungsergebnis | 0,00 | 527 | |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 293.627,70 | 662 | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 675.768,59 | 749 | |
| Finanzergebnis | 283.996,41 | 552 | |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 9.519.959,15 | 10.718 | |
| Ertragsteueraufwand/Ertragsteuererträge (-) | 40.798,94 | -10 | |
| Halbjahresergebnis/Halbjahresgesamtergebnis | (3) | 9.479.160,21 | 10.728 |
| Unverwässertes und verwässertes Halbjahresergebnis je Aktie (in EUR) | (3) | 0,36 | 0,41 |
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| (in €) | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Ergebnisvortrag | Anteilseigner der Muttergesellschaft Summe | |
|---|---|---|---|---|---|
| Neubewertungsrücklage | Übrige | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand 1. Januar 2009 | 67.490.528,32 | 498.010,54 | 94.775.184,18 | -54.415.178,35 | 108.348.544,69 |
| Halbjahresergebnis/Gesamteinkommen | 10.727.602,64 | 10.727.602,64 | |||
| Stand 30. Juni 2009 | 67.490.528,32 | 498.010,54 | 94.775.184,18 | -43.687.575,71 | 119.076.147,33 |
| Stand 1. Januar 2010 | 67.490.528,32 | 498.010,54 | 94.775.184,18 | -39.490.140,17 | 123.273.582,87 |
| Halbjahresergebnis/Gesamteinkommen | 9.479.160,21 | 9.479.160,21 | |||
| Stand 30. Juni 2010 | 67.490.528,32 | 498.010,54 | 94.775.184,18 | -30.010.979,96 | 132.752.743,08 |
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| Tsd. € | 1.1. - 30.6.2009 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Halbjahresergebnis | 9.479 | 10.728 |
| Saldo der Erträge (-) und Aufwendungen aus assoziierten Unternehmen | -666 | -112 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen und als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien | 8.987 | 8.838 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen | 3 | 0 |
| Abnahme (-)/Zunahme der Rückstellungen | -788 | 2.001 |
| Aktivierte Eigenleistungen (-) | -27 | -27 |
| Saldo der Gewinne (-) und Verluste aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen | -174 | -8 |
| Saldo der Gewinne (-) und Verluste aus dem Abgang von Finanzanlagen | 0 | -1.400 |
| Saldo der sonstigen zahlungsunwirksamen Erträge (-)/Aufwendungen | -198 | -744 |
| Zahlungsmittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit vor Veränderungen des Netto-Umlaufvermögens | 16.616 | 19.276 |
| Abnahme/Zunahme (-) der Vorräte, der Forderungen und sonstiger Vermögenswerte, die nicht der Investition- oder Finanzierungstätigkeit bzw. denn Finanzmittelfonds zuzuordnen sind | 3.590 | -1.621 |
| Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstiger Verpflichtungen, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -2.303 | -3.311 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 17.903 | 14.344 |
| -davon aus erhaltenen Dividenden 0 Tsd. € (Vorjahr: 25 Tsd. €) | ||
| -davon aus erhaltenen Zinsen 439 Tsd. € (Vorjahr: 456 Tsd. €) | ||
| -davon aus gezahlten Zinsen 700 Tsd. € (Vorjahr: 717 Tsd. €) | ||
| -davon aus erstatteten (-)/gezahlten Ertragsteuern -623 Tsd. € (Vorjahr: 0 Tsd. €) | ||
| Erlöse aus dem Abgang von Sachanlagen und als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien | 183 | 101 |
| Investitionen (-) in das Sachanlagevermögen und in als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien | -4.543 | -1.186 |
| Investitionen (-) in das immaterielle Anlagevermögen | -811 | -559 |
| Erlöse aus dem Abgang von Finanzanlagen | 125 | 1.537 |
| Investitionen (-) in das Finanzanlagevermögen | -920 | 0 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -5.966 | -107 |
| Rückzahlung (-) von Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverhältnissen | -99 | -144 |
| Tilgung (-) von Finanzkrediten | -1.278 | -1.789 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -1.377 | -1.933 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | 10.560 | 12.304 |
| Finanzmittelfonds am Anfang des Halbjahres | 76.847 | 64.543 |
| Finanzmittelfonds am Ende des Halbjahres | 87.407 | 76.847 |
| Finanzmittelfonds: | ||
| Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten/ahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 87.407 | 76.847 |
| Finanzmittelfonds | 87.407 | 76.847 |
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Hannover, den 31. August 2010
üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft
Der Vorstand
gez. Andre Neiß
gez. Wilhelm Lindenberg
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