Skip to main content

AI assistant

Sign in to chat with this filing

The assistant answers questions, extracts KPIs, and summarises risk factors directly from the filing text.

UMT United Mobility Technology AG Audit Report / Information 2020

Jul 9, 2021

5479_10-k_2021-07-09_6f5c76f0-4adb-44fb-9386-d236bf90d1b0.pdf

Audit Report / Information

Open in viewer

Opens in your device viewer

Geschäftsbericht 2020

Konzernlagebericht und Konzernabschluss* zum 31. Dezember 2020

UMT United Mobility Technology AG, 80333 München *ungeprüft

Inhaltsverzeichnis

An unsere Aktionäre Vorwort des Vorstands 3 Bericht des Aufsichtsrats 7 Konzernlagebericht Grundlagen der UMT Gruppe 9

Wirtschaftsbericht 10
Lage der UMT Gruppe einschließlich Ertrags-,
Vermögens- u. Finanzlage 14
Prognose-, Chancen- und Risikobericht 16

Konzernabschluss

Konzernbilanz 21
Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung 23
Konzernanhang 24
Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung 29
Konzernkapitalflussrechnung 30

Jahresabschluss der UMT United Mobility Technology AG

Bilanz 31
Gewinn- und Verlustrechnung 32
Anhang 33
Eigenkapitalveränderungsrechnung 37
Kapitalflussrechnung 38
Bestätigungsvermerk 39

Vorwort des Vorstands

Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Aktionärinnen und Aktionäre,

"Eine Krise wie keine andere." Treffender als mit dieser Einschätzung der Corona-Pandemie durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) im Rahmen der diesjährigen Frühjahrsprognose könnte man das Jahr 2020 und auch das laufende Geschäftsjahr nicht beschreiben. Was auf den ersten Blick nur negativ klingen mag, hat durchaus sogar positive Impulse gesetzt. Nach der globalen Corona-Rezession im vergangenen Jahr startet 2021 die wirtschaftliche Aufholjagd. So zeigt sich laut IWF aktuell ein außergewöhnlicher Aufholprozess, mit dem Volkswirtschaften weltweit verlorenes Terrain wieder gut machen.

Und obwohl auch wir, die UMT, bisher zum Glück nur in geringem Umfang von der Corona-Pandemie betroffen sind, hat sich auch bei uns im vergangenen Jahr und bis heute Vieles gewandelt und wurde neu ausgerichtet. Gerne möchten wir Ihnen im Folgenden die wesentlichen Ergebnisse des vergangenen Geschäftsjahres sowie unser weiteres Vorgehen und unsere Erwartungen näherbringen. Wir sind für die Zukunft bestens aufgestellt.

Wichtige Weichenstellungen für die Zukunft – Neuausrichtung zum wertorientierten "TechnologieHaus"

Die Digitalisierung schreitet insbesondere vor dem Hintergrund der anhaltenden COVID-19-Pandemie und dem damit verbundenen Bedürfnis nach bzw. den offiziellen Verordnungen zu mehr "Kontaktlosigkeit" weiter voran und auch der Boom beim kontaktlosen Bezahlen an der Ladenkasse seit Beginn der Corona-Pandemie setzt sich fort. In den vorangegangenen Monaten Februar bis April 2021 haben 9 von 10 (85 Prozent) der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger mindestens einmal kontaktlos mit Karte, Smartphone oder Smartwatch im Geschäft bezahlt. Zum Ende vergangenen Jahres lag der Anteil noch bei 79 Prozent. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1.004 Personen in Deutschland ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Fast ein Viertel (23 Prozent) zahlt dabei täglich oder mehrmals täglich kontaktlos (von September bis November 2020: 18 Prozent). Noch etwas mehr nutzen kontaktlose Bezahlmöglichkeiten mehrmals die Woche 26 Prozent, (2020: 28 Prozent) oder zumindest einmal die Woche 27 Prozent, (2020: 20 Prozent). "Kontaktloses Bezahlen ist seit Beginn der Corona-Pandemie zum absoluten Standard geworden – und wird das auch bleiben. Es ist bequem, schnell und mit Smartwatch oder Smartphone dank biometrischer Schutzmaßnahmen wie Fingerabdruckscanner besonders sicher", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Und die Mehrheit der Befragten fordert sogar mehr: Überall muss elektronisches Bezahlen möglich sein! Rund ein Drittel (32 Prozent) gibt dabei an, in der Corona-Pandemie erstmals das kontaktlose Bezahlen ausprobiert zu haben, 10 Prozent haben in der Zeit zum ersten Mal mit Smartphone oder Smartwatch bezahlt. Ein Grund dafür: Mehr als die Hälfte (55 Prozent) empfindet das kontaktlose Bezahlen hygienischer. Zwei Drittel (69 Prozent) nutzen aus diesem Grund in der Pandemie seltener Bargeld als früher. Und 59 Prozent sind sicher, auch nach der Corona-Pandemie häufiger auf Bargeld zu verzichten. 6 von 10

Befragten (60 Prozent) geben zudem an, dass es sie stört, wenn sie nicht bargeldlos mit Karte, Smartphone oder Smartwatch bezahlen können. Eine Mehrheit von 57 Prozent fordert daher, dass alle Geschäfte gesetzlich verpflichtet werden sollten, neben Bargeldzahlungen auch mindestens eine elektronische Bezahlmöglichkeit anzubieten. Rohleder: "Es ist überfällig, dass Kundinnen und Kunden überall echte Wahlfreiheit beim Bezahlen bekommen. Digitales und kontaktloses Bezahlen sollte flächendeckend genauso akzeptiert werden wie Cash."

Das sind doch gute Nachrichten für Sie, verehrte Aktionärinnen und Aktionäre, für die UMT und für uns.

Wir, die UMT, haben uns frühzeitig mit unserem Geschäftsmodell im Markt des mobilen Bezahlens positioniert. Mit unserer bewährten Technologie, unserem Know-how sowie unserem umfassenden Serviceund Produktspektrum haben wir den Megatrend des bargeldlosen Bezahlens in Deutschland pionierhaft mitgeprägt. Wir haben in den letzten Jahren unser Können in der Beherrschung komplexer Systeme nachhaltig und deutlich unter Beweis gestellt und damit die Basis geschaffen, um unser Serviceangebot strategisch, wachstums- und zukunftsorientiert weiter auszubauen.

Eine Angebotsausweitung ist für die UMT insbesondere deshalb notwendig, weil es sich klar gezeigt hat, dass einerseits, obwohl die grundsätzliche Entwicklungstendenz stimmt, die sowohl von uns als auch den Analysten prognostizierte Wachstumsdynamik im Bereich des mobilen Bezahlens bislang immer noch maßgeblich hinter den Erwartungen des Marktes zurückbleibt. Andererseits sehen wir einen großen Bedarf an technologiebezogener Beratungs- und Dienstleistungskompetenz, die stark nachgefragt und von der UMT sowohl für Kunden als auch auf eigene Rechnung sehr erfolgreich angeboten werden kann und wird. Diese Erkenntnis würdigend, haben wir deshalb bereits frühzeitig damit begonnen - und insbesondere im Geschäftsjahr 2020 weiter forciert -, unser Geschäftsmodell über Mobile Payment hinaus zu erweitern.

Im Zuge dieser strategischen Neuausrichtung hat sich die UMT klar vom Spezialisten für Mobile Payment zu einem wertorientierten und digitalen "TechnologieHaus" für integrierte mobile kommerzielle Anwendungen entwickelt. Basis unserer neuen Strategie ist die umfassende Lösungskompetenz rund um die Entwicklung, Einführung und den Betrieb von sicheren, integrierten und end-to-end IT-Lösungen mit Bezahlkomponente. Die Beherrschung komplexer Logistiksysteme, von der Bestellung bis zum Service, ist Bestandteil der DNA von UMT. Wir haben erkannt, dass über den bisherigen Fokus Mobile Payment hinaus ein immenser Bedarf an technologiebezogenem Beratungsund Dienstleistungs-Know-how in Bereich Software und e-Commerce besteht. Das versetzt uns, dank der tiefgreifenden Kernkompetenzen im Bereich Digitalisierung, in die Lage, das inhärente Produkt- und Serviceangebot der UMT maßgeblich auszubauen.

Statt uns ausschließlich auf den umkämpften Markt für Mobile Payment zu fokussieren, möchten wir, die UMT Gruppe, mit unserem Expertenwissen über Branchengrenzen hinweg neue Wachstumsund Wertpotenziale erschließen. Im Fokus stehen dabei Branchen, die zukunftsorientiert und krisenresistent sind, sowie einen niedrigen Digitalisierungsgrad im B2B- und B2C-Bereich aufweisen. Unser Ziel ist es, im Zuge der Digitalisierung die Wachstumsdynamik zu forcieren und über eine Konsolidierung des adressierten Gesamtmarktes deutliche Umsatz- und Ertragszuwächse sowie stetige Cashflows zu generieren. Konkret bedeutet das, die UMT positioniert sich als "TechnologieHaus" unter dem gezielten Einsatz ihrer technologischen Kernkompetenz in der Beherrschung komplexer IT-Systeme mit der Maßgabe, Geschäftsprozesse von Unternehmen in fragmentierten Märkten zu

digitalisieren – und das immer mit dem Ziel, die Effizienz und Profitabilität in den Unternehmen nachhaltig zu stärken. Aus dem Mobile-Payment-Geschäft haben wir gelernt, dass es – wenn man richtig erfolgreich sein will – maßgeblich entscheidend ist, mit auf der Unternehmerseite zu sitzen. Deshalb wollen wir bewusst neue Wege gehen und sind bereit, unternehmerische Verantwortung zu übernehmen. Insbesondere die Verbindung "Produkt gepaart mit unternehmerischer Verantwortung" macht einen maßgeblichen Unterschied, sowohl in der Produktakzeptanz als auch in der eigenen Profitabilität. Die Bezeichnung "TechnologieHaus" setzt somit den Rahmen für ein Technologieunternehmen, das bereit ist, unternehmerische Verantwortung zu übernehmen.

Mittelfristig ergeben sich daraus beste Voraussetzungen für eine nationale beziehungsweise in die Zukunft gerichtet, europaweite "Buy-and-Build"-Strategie. Das eröffnet der UMT – mit Blick auf die Unternehmensgröße – völlig neue Perspektiven.

Vieles davon ist uns, vor allem im Consulting, im abgelaufenen Jahr 2020 bereits gelungen und daher freut es uns, dass wir heute und hier trotz der widrigen Umstände gemeinsam auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken können. Für uns stand insbesondere das 2. Halbjahr 2020 – unabhängig vom finalen Abschluss der Transaktion im Februar 2021 – wesentlich unter dem Aspekt der Neuausrichtung und hier beispielhaft der Akquisition der BUCHBERGER Gruppe, die entsprechend rückwirkend zum 1. Januar 2020 im Rahmen des Konzernabschlusses konsolidiert wurde.

Die UMT Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2020 Umsatz und Gesamtleistung wie prognostiziert im dreistelligen Prozentbereich verbessern und den Gewinn dabei weit überproportional ausbauen. So wurde die Gesamtleistung der Unternehmensgruppe in 2020 auf TEUR 31.183 (Vorjahr: TEUR 13.592) mehr als verdoppelt. Der Umsatz erhöhte sich um +140 Prozent und erreichte TEUR 30.543 (Vorjahr: TEUR 12.718). Umsätze wurden im Wesentlichen in den beiden Geschäftsbereichen "Technologie mit Software" und "Commerce und Beratung" generiert. Dem Bereich "Technologie und Software" sind dabei umsatzseitig die Inhalte Lizenzrechte, Softwareentwicklung sowie das softwareinduzierte Transaktionsgeschäft zuzuordnen. Der Bereich "Commerce und Beratung" beinhaltet umsatzseitig vornehmlich die Consultingaktivitäten für IT und Assetmanagement sowie im Bestand das Sales- und Provisionsgeschäft der UMT Gruppe. Das Wachstumsmomentum in 2020 ist insbesondere dem Geschäftsfeld "Commerce und Beratung" zuzuschreiben. Und auch zukünftig wird das Geschäft im Rahmen unserer neuen "Buy-and-Build"-Strategie – und damit als erster Baustein die BUCHBERGER Gruppe – insbesondere das Geschäftsfeld "Commerce und Beratung" abdecken. Für den Bereich "Technologie und Software" sind auch künftig eher moderate Zuwächse zu erwarten.

Das Rohergebnis auf Konzernebene verbesserte sich im Berichtsjahr um +67 Prozent auf TEUR 15.570 (Vorjahr: TEUR 9.318). Während sich das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von TEUR 9.216 (Vorjahr: TEUR 4.896) nahezu verdoppelte, stieg das operative Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) weit überproportional um +291 Prozent auf TEUR 4.230 (Vorjahr: TEUR 1.083). Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) hat sich ebenfalls auf TEUR 4.243 (Vorjahr: TEUR 1.066) annähernd vervierfacht (+298 Prozent). Der Jahresüberschuss der UMT Gruppe stieg dadurch um +244 Prozent auf TEUR 3.661 (Vorjahr: TEUR 1.065).

Auch Sie, verehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sollen künftig an der positiven Entwicklung der UMT Gruppe teilhaben. Unser erklärtes Ziel ist es, im Rahmen einer nachhaltigen Dividendenpolitk mit einer Verbesserung der Rendite und des Cashflows zukünftig auch eine

entsprechende Dividende an unsere Aktionäre zu zahlen.

Mit dem zukünftigen Wachstum der Gesellschaft einhergehend, werden wir auch unsere organisatorischen Rahmenbedingungen weiterentwickeln, unsere Strukturen verbessern und diese, der Größenordnung der Gesellschaft entsprechend, sukzessive anpassen. Insbesondere denken wir dabei und vor allem im Interesse unserer Aktionäre sowohl über eine Umstellung des Berichtswesens von HGB auf International Financial Reporting Standards (IFRS) als auch über einen möglichen Segmentswechsel in den regulierten Markt der Deutschen Börse nach.

Auf der ordentlichen Hauptversammlung im Dezember 2020, die vor dem Hintergrund der anhaltenden COVID-19-Pandemie erstmals als virtuelle Veranstaltung abgehalten wurde, zeigten sich die Aktionärinnen und Aktionäre überzeugt von der erweiterten Konzernstrategie, was sich in hohen Zustimmungsraten zu den Beschlussvorschlägen äußerte.

An dieser Stelle möchten wir auch die Gelegenheit nutzen und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der UMT Gruppe für ihr leidenschaftliches und ungebrochenes Engagement, insbesondere auch in schwierigen Zeiten, danken. Unseren Geschäftspartnern gebührt für die loyale und bereichernde Zusammenarbeit ebenfalls unser Dank. Dem Aufsichtsrat danken wir für den konstruktiven Dialog und insbesondere Ihnen, verehrte Aktionärinnen und Aktionäre, für ihr Vertrauen und ihre Treue.

München, den 30. Juni 2021

Dr. Albert Wahl CEO der UMT United Mobility Technology AG

Dr. Jürgen Schulz CTO der UMT United Mobility Technology AG

Bericht des Aufsichtsrats

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

der Aufsichtsrat erstattet über seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2020 wie folgt Bericht:

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2020 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand sorgfältig und regelmäßig überwacht. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat über die Unternehmensplanung und strategische Gesamtplanung, die operative Geschäftsentwicklung, das Risikomanagement sowie alle wichtigen Geschäftsvorfälle der Gesellschaft regelmäßig schriftlich und mündlich berichtet. Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für die Gesellschaft sind mit dem Aufsichtsrat besprochen und ihm zur Zustimmung vorgelegt worden.

Im Geschäftsjahr 2020 fanden vier Aufsichtsratssitzungen an folgenden Terminen statt: 2. März, 19. Juni, 29. September und 16. November. Sämtliche Sitzungen erfolgten jeweils unter Teilnahme aller Aufsichtsratsmitglieder. Daneben wurden in telefonischer Abstimmung weitere Beschlüsse des Aufsichtsrats unter Teilnahme aller Mitglieder getroffen. Auch außerhalb der Sitzungen informierte sich der Aufsichtsrat in persönlichen Besprechungen kontinuierlich über die aktuelle Unternehmensentwicklung.

Der Vorstand berichtete regelmäßig über den Gang der Geschäfte und legte die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen im Laufe des Jahres jeweils vor.

Gegenstand der Sitzung vom 2. März waren ein Rückblick auf das abgelaufende Geschäftsjahr 2019 und die aktuelle Entwicklung. In der Sitzung vom 19. Juni wurde der Status quo des operativen Geschäfts erläutert sowie ein Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2020 gegeben.

In der Aufsichtsratssitzung vom 29. September wurde dem Aufsichtsrat der geprüfte und testierte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 vom Vorstand vorgelegt. Wie im Vorjahr entfiel die Vorlage eines Gewinnverwendungsbeschlusses, da die Gesellschaft zum Ende des Geschäftsjahres trotz Erzielung eines Jahresüberschusses insgesamt einen Bilanzverlust auswies. Nach der Beratung durch die Mitglieder des Aufsichtsrats und Anhörung des Wirtschaftsprüfers billigten diese den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 einstimmig. Darüber hinaus wurde vor dem Hintergrund der COVID-19 bedingten Versammlungsverbote beschlossen, die ordentliche Hauptversammlung in den Dezember zu verschieben und als virtuelle Veranstaltung abzuhalten.

In der Sitzung vom 16. November stimmte der Aufsichtsrat einstimmig den Beschlüssen des Vorstands über die teilweise Ausnutzung des bestehenden Genehmigten Kapitals 2018/I zu und ermächtigte den Vorstand zur Durchführung einer Sachkapitalerhöhung (Sacheinlage unter Ausschluss des Bezugsrechts).

Im Geschäftsjahr 2020 bestanden keine Ausschüsse im Aufsichtsrat. Es wurden keine Ausschüsse neu gebildet.

Der vom Vorstand nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches aufgestellte Jahresabschluss 2020 der UMT United Mobility Technology AG, wurde von Herrn Dipl.-Kfm. Harry Haseloff Steuerberater/Wirtschaftsprüfer, Berlin, geprüft. Der

Abschlussprüfer erteilte einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk.

Dem Aufsichtsrat wurde rechtzeitig vor der Sitzung der Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2020 zur Verfügung gestellt. Dieser Jahresabschluss wurde auf der Bilanzaufsichtsratssitzung vom 28. Juni 2021 gemeinsam mit dem Vorstand und dem Wirtschaftsprüfer ausführlich erörtert. Vom Prüfungsergebnis hat der Aufsichtsrat zustimmend Kenntnis genommen und keine Einwände erhoben. Der Aufsichtsrat hat gemäß § 171 AktG den Jahresabschluss der Gesellschaft geprüft und gebilligt. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2020 ist damit gemäß § 172 AktG festgestellt.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand der Gesellschaft für seinen fachlichen und persönlichen Einsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020 Dank und Anerkennung aus.

München, den 29. Juni 2021

Für den Aufsichtsrat

Walter Raizner

Walter Raizner Vorsitzender des Aufsichtsrats

Geschäftsbericht 2020

Konzernlagebericht

Grundlagen der UMT Gruppe

Geschäftsmodell

Die UMT United Mobility Technology AG (UMT) unterstützt als börsennotierte Muttergesellschaft innovative Unternehmen mit einem sehr unternehmerischen und umsetzungsorientierten Ansatz.

Die UMT Gruppe steht als "TechnologieHaus" für die Entwicklung und Implementierung maßgeschneiderter Lösungen für die Digitalisierung von Geschäftsprozessen, gepaart mit der Maßgabe zur Übernahme von unternehmerischer Verantwortung. Als FinTech-Unternehmen lizensiert UMT unter anderem eine der größten Mobile Payment-Plattformen in Europa und agiert als zentrale Schnittstelle zwischen allen relevanten Parteien wie großen Einzelhandelsketten, Banken, Bonusprogrammanbietern und Endverbrauchern. Die Technologie der UMT ist bei rund 16.000 Filialen und 71.000 Kassen im Livebetrieb. Allein in Deutschland können seit 5 Jahren über 14 Mio. Nutzer die Mobile Payment Technologie der UMT nutzen.

Die über ein Jahrzehnt aufgebaute IT- und Consulting-Expertise im Bereich e-Commerce und Payment (Multi-Currency & Crypto-Money) ist die Basis für wertschaffende Investitionen in Unternehmen mit geringem Digitalisierungsgrad. Im Fokus der Aktivitäten stehen mittelständische Firmen mit zukunftsorientierten und stabilen Geschäftsmodellen, favorisiert in fragmentierten Märkten. Ziel ist es, über eine aktive Weiterentwicklung insbesondere im Bereich der Digitalisierung und einer zukunftsorientierten "Buy-and-Build"-Strategie zur spezifischen Konsolidierung eines fragmentierten Marktes neue Wachstumspotenziale freizusetzen und somit deutliche Umsatz- und Ertragszuwächse, bei nachhaltiger Profitabilität und stetigem Cashflow, zu realisieren.

Tochterunternehmen und Beteiligungen

Die UMT ist an der UMS United Mobile Services GmbH (UMS) in München beteiligt.

Darüber hinaus berücksichtigt der Konzernabschluss die im Februar 2021 erfolgte Einbringung von 100 Prozent an der Buchberger Baugeräte Handel GmbH sowie der Buchberger Baumaschinen Service + Vermietung GmbH rückwirkend zum 01. Januar 2020.

Das Tochterunternehmen Mobile Payment System España S.L., Barcelona, wurde auf Grund des Wesentlichkeitsgrundsatzes nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Gleiches gilt für die in Istanbul ansässige UMT Turkey Mobil A.S. sowie die UMT USA Inc. in Kalifornien.

Innovationen, Forschung und Entwicklung

Die UMT Gruppe bietet ihren Kunden aus der Industrie und dem privaten Sektor innovative und flexibel individualisierbare Digitallösungen an und übernimmt in diesem Zusammenhang auch unternehmerische Verantwortung. Innovationen wie Künstliche Intelligenz (KI) und andere neue Technologien bilden dabei die Basis des strategischen Fortschritts des Konzerns. Die Optimierung und Weiterentwicklung der Basistechnologie innerhalb der eigenen Plattform und Services ist ein fortlaufender Prozess und garantiert die Technologieführerschaft. Durch den Einsatz von neuen Technologien wird sichergestellt, dass Ressourcen effizient und effektiv in einem hochdynamischen Marktumfeld eingesetzt werden.

Auch wird sich die UMT Gruppe im Hinblick auf eventuell einhergehende Änderungen, unter anderem im Bereich der Finanztechnologie, weiterhin den Anforderungen des Marktes anpassen, um langfristig konkurrenzfähig und attraktiv zu bleiben.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Nach der globalen Corona-Rezession im vergangenen Jahr startet 2021 die wirtschaftliche Aufholjagd - so sieht es zumindest der Internationale Währungsfonds (IWF). Dessen neue globale Konjunkturprognose, die am 6. April 2021 in Washington im Vorfeld der Frühjahrstagung der Institution vorgelegt wurde, sieht für dieses Jahr trotz der Pandemie ein rasantes Wirtschaftswachstum vor: Sechs Prozent Zuwachs erwartet der IWF für die globale Wirtschaft in diesem Jahr. Noch im Januar hatte die IWF-Prognose ein Wachstum um 5,5 Prozent erwartet.

Auch für das kommende Jahr sind die IWF-Ökonomen zuversichtlicher als bisher: Im Januar erwarteten sie noch 4,2 Prozent, ihre Wachstumsprognose heben sie nun auf 4,4 Prozent an. Im Corona-Krisenjahr 2020 war die Weltwirtschaft um 3,3 Prozent geschrumpft.

"Wir rechnen jetzt mit einer weiteren Beschleunigung des Wachstums", hatte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa bereits im Vorfeld der Veröffentlichung am Sitz der Organisation in Washington gesagt. Der IWF begründet das nun in seinem Frühjahrsgutachten mit "weiteren Hilfsmaßnahmen in einigen Ländern, nach der bereits beispiellosen Antwort auf die Krise im letzten Jahr".

Besonders stechen dabei die USA als weltgrößte Volkswirtschaft heraus, die das globale Wachstum nach oben ziehen dürften. "Die Vereinigten Staaten dürften das Niveau ihres Bruttoinlandsprodukts aus Vor-Covid-Zeiten in diesem Jahr übertreffen", heißt es in der IWF-Prognose. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) rechnet für die USA in diesem Jahr inzwischen mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 6,5 Prozent, ähnlich der IWF mit 6,4 Prozent.

Ein wichtiger Grund für das starke Wachstum dort ist das jüngst beschlossene Konjunkturpaket im Volumen von rund 1,9 Billionen US-Dollar (etwa 1,6 Billionen Euro). Das Hilfspaket entspricht fast zehn Prozent der jährlichen US-Wirtschaftsleistung. Zudem geht es mit dem Impfen gut voran: Bislang erhielten rund 106 Millionen Menschen in den USA mindestens die erste Impfung.

Viele andere Volkswirtschaften erreichen aber das vor der Krise gehaltene Niveau erst 2022 wieder, so der IWF. Bei vielen Schwellenund Entwicklungsländern sei damit erst 2023 zu rechnen - ganz anders als in China, dass bereits im vergangenen Jahr wieder an Vorkrisenzeiten anschließen konnte.

Für China, die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft, erwartet der IWF 2021 erneut ein starkes Wachstum: 8,4 Prozent. Die Eurozone sollte der IWF-Prognose zufolge im laufenden Jahr um 4,4 Prozent wachsen. Für Deutschland liegt die Wachstumsprognose bei 3,6 Prozent. Für 2022 prognostiziert der IWF für die Eurozone ein Wachstum der Wirtschaftsleistung um 3,8 Prozent, für Deutschland sollen es dann noch 3,4 Prozent sein. Das ist in allen Fällen mehr als bisher gedacht.

Der IWF warnte aber erneut, es zeichne sich global eine Erholung in zwei Geschwindigkeiten ab: Entwicklungs- und Schwellenländern fällt es schwer, die Corona-Krise zu überwinden, weil sie nicht genügend finanziellen Spielraum für Maßnahmen zur Stützung der Konjunktur haben. Zudem stehen die ärmeren Länder bei der Verteilung der Impfstoffe eher am Ende der Schlange.

Es drohen "gemessen an Vor-Pandemie-Erwartungen deutlich größere Lücken im Lebensstandard zwischen Entwicklungsländern und anderen", heißt es in dem Report. Alles in allem dürfte der IWF-Prognose zufolge der Einkommensverlust in den ärmeren Ländern pro Kopf 20 Prozent des entsprechenden Anteils am Volkseinkommen vor der Pandemie erreichen. Der Fonds geht davon aus, dass bereits 2020 weitere 95 Millionen Menschen in Armut geraten sind und 80 Millionen Menschen mehr als zuvor jetzt unterernährt sind. Neuen IWF-Daten zufolge müssten die ärmsten Länder der Welt in den nächsten fünf Jahren rund 200 Milliarden Dollar ausgeben, um mit den Folgen der Pandemie fertig zu werden. Weitere 250 Milliarden Dollar seien nötig, um zurück auf den Pfad zu kommen, gegenüber reicheren Staaten den Rückstand auch zu verringern.

Der IWF hat zuletzt für 85 Länder neue Finanzierungen im Volumen von über 107 Milliarden Dollar aufgelegt. 29 der ärmsten Staaten wurden zudem Schuldenerleichterungen gewährt. Im Raum steht – nachdem die USA ihren Widerstand dagegen aufgegeben haben – eine Kapitalspritze für den IWF im Umfang von 650 Milliarden Dollar. Deutschland unterstützt das Vorhaben. Nach den Worten eines Regierungsvertreters werde damit gerechnet, dass die Ausschüttung im August über die Bühne gehen werde. 42 Prozent der Mittel dürften an besonders arme Länder gehen.

Allerdings weist der IWF in seiner Prognose auch daraufhin, dass es "Unterschiede nicht nur zwischen den Ländern, sondern auch innerhalb der Länder gibt": Junge Beschäftigte und Arbeitskräfte mit schlechter Ausbildung seien härter durch Einkommensverluste betroffen. In Entwicklungs- und Schwellenländern verschärfe zudem der niedrigere Beschäftigungsanteil von Frauen solche Tendenzen.

Und dann ist da der unberechenbare Verlauf der Pandemie: "Die Prognosen sind mit einem hohen Grad von Unsicherheit behaftet", stellt der IWF in seinem Report fest. Sehr viel hänge vom "Rennen zwischen Virus und Impfstoff" ab. Das Impfen sei der Weg aus der Krise, sagte IWF-Chefvolkswirtin Gita Gopinath bei der Vorstellung des Gutachtens in Washington. Eine noch stärkere Erholung sei bei schnelleren Fortschritten denkbar, allerdings auch eine längere Krise, sollten sich Virusvarianten herausbilden, gegen die die Vakzine nicht wirkten.

Und auch beim Impfen zeigt sich hier erneut die Spaltung zwischen entwickelten und weniger entwickelten Ländern. In einer Schätzung, die der IWF unlängst zusammen mit der Weltbank vorlegte, wird die Summe genannt, die allein die Länder Afrikas brauchten, um ausreichende Impfsicherheit für die Bevölkerung erreichen zu können: Es sind 12 Milliarden Dollar.

Die Corona-Pandemie trifft auch die deutsche Wirtschaft weiterhin stark, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in seiner Pressemitteilung vom 25. Mai 2021 bekannt gab. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist demnach im 1. Quartal 2021 gegenüber dem 4. Quartal 2020 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 1,8 Prozent gesunken. Nachdem sich die deutsche Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte 2020 zunächst etwas erholt hatte (+8,7 Prozent im 3. Quartal und +0,5 Prozent im 4. Quartal), führte die Corona-Krise zum Jahresbeginn 2021 zu einem erneuten Rückgang der Wirtschaftsleistung. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes fiel dieser geringfügig höher aus als in der Schnellmeldung am 30. April 2021 berichtet. Gegenüber dem 4. Quartal 2019, dem Quartal vor Beginn der Corona-Krise, war die Wirtschaftsleistung 5,0 Prozent geringer.

Besonders deutlich machten sich die anhaltenden und teilweise verschärften Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zum Jahresbeginn bei den privaten Konsumausgaben bemerkbar: Diese waren im 1. Quartal 2021 preis-, saison- und kalenderbereinigt 5,4 Prozent niedriger als im 4. Quartal 2020. Auch im Vorjahresvergleich ist die Wirtschaftsleistung eingebrochen: Das BIP war im 1. Quartal 2021 preisbereinigt 3,4 Prozent niedriger als im 1. Quartal 2020.

In ihrem gemeinschaftlichen Frühjahrsgutachten vom 15. April 2021 prognostizieren die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute (u.a. Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle, ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München, Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel)) einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes um 3,7 Prozent im laufenden Jahr und um 3,9 Prozent im Jahr 2022. Der erneute Shutdown verzögert die wirtschaftliche Erholung, aber sobald die Infektionsgefahren vor allem durch das Impfen gebannt sein werden, wird laut dem gemeinsamen Gutachten eine kräftige Erholung einsetzen. Etwa zu Beginn des kommenden Jahres dürfte die Wirtschaft zur Normalauslastung zurückkehren.

"Aufgrund des anhaltenden Shutdowns dürfte die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal um 1,8 Prozent gesunken sein", sagte Torsten Schmidt, Konjunkturchef des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung. Die neue Infektionswelle und die damit verbundenen Eindämmungsmaßnahmen führen zu einer Abwärtsrevision der Prognose für das Jahr 2021 um 1 Prozentpunkt im Vergleich zum

Herbstgutachten 2020.

In ihrer Prognose gehen die Institute davon aus, dass der derzeitige Shutdown zunächst fortgesetzt wird und dabei auch die zuletzt erfolgten Lockerungen wieder weitgehend zurückgenommen werden. Erneute Lockerungsschritte werden erst ab Mitte des zweiten Quartals erwartet, eine Aufhebung der Beschränkungen dann bis zum Ende des dritten Quartals. "Im Zuge der Lockerungen erwarten wir für das Sommerhalbjahr eine kräftige Ausweitung der Wirtschaftsaktivität, vor allem bei den von der Pandemie besonders betroffenen Dienstleistungsbereichen", so Schmidt.

Die weitere Entwicklung der Pandemie ist weiterhin das bedeutendste Abwärtsrisiko für die Prognose. Nach wie vor kann es bei der Lieferung von Impfstoffen und Tests zu Engpässen und Verzögerungen kommen. Darüber hinaus könnte das Auftreten neuer Mutationen des Virus die Wirksamkeit der Impfstoffe reduzieren, wodurch der Öffnungsprozess möglicherweise gestoppt werden müsste und damit die wirtschaftliche Erholung abermals zurückgeworfen würde.

Branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Nachdem die Folgen der Coronakrise im vergangenen Jahr auch den europäischen Smartphone-Markt hart trafen, feiert dieser 2021 ein Comeback. Lt. dem US-amerikanischen Marktforschungsinstitut Gartner sollen die Verkaufszahlen von Smartphones im laufenden Jahr sogar um 11,4 Prozent ansteigen. Damit würde sich der Absatz auf 1,5 Milliarden Stück belaufen. "Im Jahr 2020 haben die Verbraucher ihre Ausgaben für Smartphones reduziert, aber die Verfügbarkeit neuer Produkte wird die Nachfrage im Jahr 2021 deutlich ansteigen lassen", lässt sich Anshul Gupta, Senior Research Director bei Gartner, zitieren.

Das Marktforschungsunternehmen International Data Corporation (IDC) hat ebenfalls Ende Mai seine Prognosen für die Entwicklung des Smartphone-Marktes im Jahr 2021 vorgestellt. Nach zwei aufeinanderfolgenden Wachstumsquartalen hat die IDC ihre kurzfristige Prognose für den weltweiten Smartphone-Markt angehoben. Demnach soll der Smartphone-Markt in 2021 voraussichtlich so stark wachsen, wie seit fünf Jahren nicht mehr. So prognostizieren die Marktbeobachter bis zum Ende des Jahres einen Gesamtabsatz in Höhe von bis zu 1,38 Milliarden Geräten. Dies wäre ein Plus von 7,7 Prozent im Vergleich zu 2020.

Darüber hinaus gehen die Forscher davon aus, dass sich der Wachstumstrend auch in 2022 fortsetzen und ein Plus von 3,8 Prozent im Vergleich zu den Prognosen für 2021 erzielen könnte, was etwa 1,43 Milliarden abgesetzte Smartphones bedeuten würde.

In der Corona-Pandemie haben viele Bürgerinnen und Bürger auch ihr Bezahlverhalten angepasst. "Laut einer repräsentativen Bundesbankerhebung im Jahr 2020 (August bis Oktober) haben bei den alltäglichen Ausgaben bargeldlose Zahlungsmittel und insbesondere Karten wesentlich an Bedeutung gewonnen", sagte Burkhard Balz, das für den bargeldlosen Zahlungsverkehr zuständige Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank. Von allen erfassten Zahlungen an der Ladenkasse, in der Freizeit, im Onlinehandel und bei weiteren Zahlungsanlässen wurden demnach 30 Prozent mit einer Karte

getätigt. In der Zahlungsverhaltensstudie von 2017 lag der Wert noch 9 Prozentpunkte niedriger. Gleichzeitig lag der Anteil der Barzahlungen bei 60 Prozent, nach 74 Prozent vor drei Jahren.

Im stationären Handel, einschließlich der Tankstellen und Apotheken, wurden der Erhebung zufolge 30 Prozent der Zahlungen mit der Girocard erledigt. Bezogen auf den Umsatz fällt der Anteil der Girocard mit 48 Prozent noch größer aus. Während kleinere Beträge zumeist noch mit Geldscheinen und Münzen gezahlt wurden, setzen die Befragten ab 20 Euro stärker die Karte ein. Entsprechend wurde Bargeld in 61 Prozent der Transaktionen und mit einem Anteil von nunmehr 38 Prozent am Umsatz an der Ladenkasse eingesetzt.

Das Bezahlen per kontaktloser Karte prägte diese Entwicklung wesentlich und wird immer mehr zur Normalität. 78 Prozent der Befragten, die eine kontaktlose Girocard besaßen, nutzten sie zum Bezahlen. Bei der kontaktlosen Kreditkarte waren es zwei Drittel der Befragten. Die Corona-Pandemie beflügelte den Trend. "Mehr als ein Fünftel der Befragten, die kontaktlos bezahlten, probierte dies erstmals während der Corona-Pandemie aus", erläuterte das Bundesbankvorstandsmitglied Balz. Ungefähr die Hälfte der Befragten begründete dies mit Hinweisen im Laden oder mit der besseren Hygiene. Unter den Befragten stiegen Menschen über 55 Jahre und Frauen häufiger darauf um.

Im Gegensatz zu kontaktlosen Kartenzahlungen sind Zahlungen mit dem Smartphone noch nicht in der Breite der Bevölkerung angekommen. Im Durchschnitt gaben nur 13 Prozent der befragten Smartphonebesitzer an, schon mobil an der Kasse bezahlt zu haben. 70 Prozent der Befragten, die nicht mobil zahlten, hatten keinen Bedarf dafür. Viele empfanden das mobile Bezahlen als zu unsicher oder zu kompliziert. Jüngere Menschen unter 45 Jahre hingegen zeigten sich offener und nutzten das Smartphone bereits häufiger zum Bezahlen als die Befragten im Durchschnitt. Allerdings ist der große Durchbruch beim Bezahlen per Smartphone hierzulande noch nicht in Sicht. Während sich Mobile Payment in anderen europäischen Ländern weiter verbreitet, hegen deutsche Verbraucher weiterhin große Vorbehalte. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands

Bitkom ergeben.

In fünf Jahren wollen allerdings 57 Prozent aller Deutschen ihre Zahlungen mobil abwickeln. 41 Prozent der Bundesbürger können sich sogar vorstellen, künftig ausschließlich per Smartphone zu zahlen, sofern die Methode dann sicher und überall akzeptiert ist. Allerdings sehen bislang 58 Prozent der Befragten keinen Grund, der ihnen in Zukunft das mobile Bezahlen schmackhaft machen könnte. Der Anteil von Skeptikern lag damit über dem jedes anderen teilnehmenden Landes.

Insgesamt bilden die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen weiterhin einen wachsenden und zukunftsträchtigen Markt für die UMT Gruppe.

Die UMT als "TechnologieHaus" unterstützt vollumfänglich die individuellen Anforderungen von Händlern sowie Partnern und bietet mit ihrem Ansatz einen nachhaltigen Mehrwert in den Geschäftsund Endkundensegmenten, insbesondere als kontinuierlicher Wachstumstreiber der Umsatzerlöse. In der Erweiterung ihres Geschäftsansatzes auf industrielle Anwendungen und die Nutzung der Potentiale des Konsumentenmarktes, verbunden mit dem Einsatz modernster Technologien wie KI, Pay-per-Use und 5G, sieht sich die UMT Gruppe gut aufgestellt, um von einem sich weiterhin zum Vorteil der Unternehmensgruppe verändernden Gesamtmarkt zu profitieren.

Darüber hinaus sieht die UMT Gruppe einen großen Bedarf an technologiebezogener Beratungs- und Dienstleistungskompetenz, die stark nachgefragt und von der UMT sowohl für Kunden als auch auf eigene Rechnung angeboten wird. Damit erweitert die UMT ihr Geschäftsmodell und somit auch ihr Umsatzspektrum wesentlich. Zukünftig erwartet die Gesellschaft daher über das angestammte operative Geschäft hinaus ein mittel- und langfristig starkes Wachstum von Transaktions- und Provisionserlösen aus Assets under Management (AuM), sowohl auf eigene Rechnung als auch im direkten Kundenauftrag. Insbesondere halten wir das Marktsegment der neu erworbenen BUCHBERGER Gruppe für ausgesprochen zukunftsträchtig und wachstumsorientiert.

Geschäftsverlauf

Der Vorstand der UMT Gruppe hat auch im Geschäftsjahr 2020 weitere entscheidende Weichenstellungen vorgenommen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft zu bewahren und sie gleichzeitig zukunftsfähig auszurichten.

Bereits im November 2019 gab die UMT eine neue strategische Partnerschaft mit dem in London ansässigen Private-Equity-Fonds Kingsbridge Capital Advisors Ltd. bekannt, um die zukünftige Geschäftsentwicklung für Beratungs- und Serviceleistungen in den bestehenden Märkten zu beschleunigen. Neben den bestehenden Angeboten der UMT Gruppe im Bereich IoT und Pay-per-Use für Machine-to-Machine (M2M) Zahlungsanwendungen sieht die UMT zukünftig eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten für digitale Services und Dienstleistungen im gesamten FinTech-Sektor. Die neue strategische Partnerschaft und der Austausch mit führenden Vertretern der Finanzindustrie ermöglichen es UMT schon frühzeitig, Einblicke in den anhaltenden tief greifenden Wandel im Finanzsektor zu gewinnen und einen dringenden Bedarf an kostensparenden digitalen Lösungen zu erkennen. Im Geschäftsjahr 2020 zeigte die Partnerschaft mit Kingsbridge im Beratungsbereich bereits Erfolge.

Durch die Erweiterung ihres Geschäftsmodells auf industrielle Anwendungen und damit einhergende Beratungsleistungen sowie die Nutzung der Potenziale des Konsumentenmarktes verbunden mit dem Einsatz modernster Technologien, ist die UMT Gruppe sehr gut im Markt positioniert und unterstreicht einmal mehr ihren Führungsanspruch in diesem Bereich. Dank der hohen technischen Durchdringung im Einzelhandel und ihrer flexiblen Plattform, die die UMT nun erweitert um Künstliche Intelligenz, Pay-per-Use und 5G vielen neuen Kunden anbieten kann, sieht das Unternehmen sich gut aufgestellt, um von einem sich zum Vorteil der Unternehmensgruppe verändernden Gesamtmarkt zu profitieren.

Das stark nachgefragte Expertenwissen der UMT rund um die Entwicklung, Einführung und den Betrieb von flächendeckenden sicheren mobilen Bezahllösungen bildet die solide Grundlage für eine Vielzahl weiterer Dienstleistungen. Insbesondere ist hier auch die strategische Zusammenarbeit mit dem Partner UTRUST Switzerland AG im Bereich der Kryptotechnologie zu nennen. Im Zuge ihrer strategischen Neuausrichtung erwartet die UMT Gruppe deshalb zukünftig im Besonderen wesentliche Erträge aus dem Consultingbereich für Technologie und prognostiziert über das angestammte operative Geschäft hinaus ein mittel- und langfristig starkes Wachstum von Transaktions- und Provisionserlösen aus Assets under Management (AuM), sowohl auf eigene Rechnung als auch im direkten Kundenauftrag.

Lage der UMT Gruppe

Die Grundlage für die Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sowie für die Kennzahlen bildete neben dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 nach HGB das interne Berichtswesen der UMT Gruppe für den Zeitraum vom 01. Januar bis 31. Dezember 2020.

Die UMT veröffentlicht im Wesentlichen alle Angaben in Tausend EUR (TEUR). Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen nicht genau zur angegebenen Summe aufaddieren und dass dargestellte Zahlen und Prozentangaben nicht genau die absoluten Werte widerspiegeln, auf die sie sich beziehen.

Ertragslage

Wesentliche Veränderungen der Ertragslage der UMT Gruppe im Jahr 2020 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum:

Die Gesamtleistung der UMT Gruppe stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um +129 Prozent auf TEUR 31.183 (Vorjahr: TEUR 13.592). Wesentliche Grundlage sind hierbei die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 30.543 (Vorjahr: TEUR 12.718). Das Rohergebnis auf Konzernebene verbesserte sich im Berichtsjahr um +67 Prozent

auf TEUR 15.570 (Vorjahr: TEUR 9.318). Während sich das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von TEUR 9.216 (Vorjahr: TEUR 4.896) nahezu verdoppelte, stieg das operative Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) weit überproportional um +291 Prozent auf TEUR 4.230 (Vorjahr: TEUR 1.083). Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) hat sich ebenfalls auf TEUR 4.243 (Vorjahr: TEUR 1.066) annähernd vervierfacht (+298 Prozent). Der Jahresüberschuss der UMT Gruppe stieg dadurch um +244 Prozent auf TEUR 3.661 (Vorjahr: TEUR 1.065).

Vermögens- und Finanzlage

Wesentliche Veränderungen der Vermögenslage der UMT Gruppe in 2020:

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2020 betrug die Bilanzsumme im Konzern TEUR 50.896 (31. Dezember 2019: TEUR 30.078). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme der Immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen im Anlagevermögen sowie der Vorräte und der flüssigen Mittel im Umlaufvermögen, der eine Abnahme der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände gegenübersteht.

Bei den Immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens hat sich der Gesamtwert von TEUR 16.439 (31. Dezember 2019) auf TEUR 27.965 erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf den in Zusammenhang mit der Konsolidierung der BUCHBERGER Gruppe stehenden Anstieg des Firmenwerts zurückzuführen.

Dem steht eine Abnahme durch planmäßige Abschreibung der selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte und Werte sowie des Firmenwerts gegenüber. Unter dieser Position wurden die im Geschäftsjahr angefallenen Aufwendungen (einschließlich Aufwendungen für freie Mitarbeiter und Fremdunternehmen) für die Entwicklung des Core-Systems, der Applikation LOYAL sowie weiterer, neuer Applikation einschließlich der anteiligen Gemeinkosten aktiviert.

Der sich nach der Konsolidierung der Buchberger Baumaschinen Handel GmbH und der Buchberger Baugeräte Service + Vermietung GmbH ergebende passive Unterschiedsbetrag auf Grund der Kapitalkonsolidierung wird in Höhe von TEUR 14.981 unter der Position Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen.

Im Bereich des Umlaufvermögens sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 12.508 zum 31. Dezember 2019 auf TEUR 757 deutlich zurück gegangen. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Umschichtung in liquiditätsnahe sonstige Vermögensgegenstände. Die flüssigen Mittel lagen zum 31. Dezember 2020 bei TEUR 2.001 (31. Dezember 2019: TEUR 40).

Das Eigenkapital der UMT Gruppe betrug zum 31. Dezember 2020 TEUR 49.692 (31. Dezember 2019: TEUR 22.533). Das Fremdkapital ist von TEUR 7.545 im Vorjahr auf TEUR 1.204 zurückgegangen. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Sonstigen Rückstellungen auf TEUR 295 (31. Dezember 2019: TEUR 2.735) sowie der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf TEUR 435 (31. Dezember 2019: TEUR 4.534), denen eine Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf TEUR 24 (31. Dezember 2019: TEUR 0) gegenübersteht.

Die Konzernkapitalflussrechnung weist einen operativen Cashflow in Höhe von TEUR -7-674 (31. Dezember 2019: TEUR -2.997) und einen Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR -13.865 (31. Dezember 2019: TEUR -909) aus, denen ein Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 23.500 (31. Dezember 2019: TEUR 2.500) gegenübersteht.

Es ist darauf hinzuweisen, dass aufgrund der in 2020 berücksichtigten Konsolidierung der BUCHBERGER Gruppe die Cashflows nicht ohne Weiteres vergleichbar sind. Die Einbringung der BUCHBERGER Gruppe in die UMT AG erfolgte als Sacheinlage, so dass zum einen die damit verbundene Kapitalerhöhung nicht mit einer entsprechenden Erhöhung der Barmittel einherging. Zudem führte in der Kapitalflussrechnung der Erwerb der BUCHBERGER Gruppe zu einer deutlichen Erhöhung der

nichtfinanziellen Aktiva sowie des Sachanlagevermögens einschließlich des Firmenwerts, was rechnerisch zu einem negativen Cashflow führte. Ebenfalls zu berücksichtigen ist die Umschichtung in liquiditätsnahe sonstige Vermögensgegenstände, die diesen Effekt noch verstärkten. Ohne die Berücksichtigung der Sacheinlage der BUCHBERGER Gruppe hätte sich entsprechend ein deutlich positiver operativer Cashflow ergeben.

Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren

Das operative Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) der UMT Gruppe stieg im Geschäftsjahr 2020 deutlich auf TEUR 9.216 gegenüber TEUR 4.896 im Vorjahr. Die UMT Gruppe hat im Jahr 2020 ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von TEUR 4.243 (Vorjahr: TEUR 1.066) erzielt.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Personalbereich

Der Personalbereich der UMT Gruppe umfasste im Geschäftsjahr 2020, neben dem Vorstand und weiteren Managementmitgliedern, im Durchschnitt 43 feste Mitarbeiter sowie 20 freie Beschäftigte. Der Personalbestand wird durch eine wechselnde Anzahl von externen Softwareentwicklern und freien Mitarbeitern verstärkt. Dies ist branchenüblich und erlaubt die flexible Anpassung an die Auftragslage.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Die Bundesregierung hat ihre Konjunkturprognose für das Jahr 2021 deutlich angehoben. Angesichts eines starken Exportgeschäfts deutscher Firmen sagt sie nun ein Wirtschaftswachstum von 3,5 Prozent voraus. Trotz verstärktem Lockdown und anhaltend hoher Inzidenzraten erwartet die Bundesregierung in diesem Jahr ein höheres Wirtschaftswachstum als bisher. In seiner Ende April vorgestellten Frühjahrsprojektion geht Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier nun von einem Plus des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3,5 Prozent aus. Im Januar hatte er lediglich 3,0 Prozent veranschlagt.

Für 2022 wird mit einem Anstieg von 3,6 Prozent gerechnet. "Spätestens 2022 werden wir unsere alte Stärke wieder erreicht haben", sagte Altmaier. "Unsere Wirtschaft ist stark, robust und startklar für den Neustart." Im vergangenen Jahr war sie wegen der Corona-Krise um 4,9 Prozent eingebrochen.

Dennoch hinkt Deutschland im Vergleich zu den USA und den meisten europäischen Nachbarn hinterher. So dürfte die US-Wirtschaft in diesem Jahr um 6,5 Prozent zulegen, Frankreich, Italien und Spanien erwarten jeweils eine Zunahme zwischen fünf und sechs Prozent.

Getragen werden soll die Erholung in Deutschland vor allem von den Exporten. Diese sollen um 9,2 Prozent wachsen angesichts der raschen Belebung wichtiger Absatzmärkte wie den USA und China. Dadurch rechnet das Ministerium mit höheren Investitionen. "Auch Nachholeffekte spielen eine Rolle, da Investitionen wegen der Krise zurückgestellt wurden", hieß es. Der Bauboom dürfte sich ebenfalls fortsetzen, und zwar "aufgrund des Niedrigzinsumfelds und der hohen Nachfrage nach Wohnraum".

Die Hoffnungen insbesondere auf die Exportwirtschaft sind begründet. Aktuell sind die deutschen Exporteure so optimistisch wie zuletzt im Januar 2011. Das Barometer für die Exporterwartungen der Industrie kletterte im April um 0,8 auf 24,6 Punkte, wie eine aktuelle Umfrage des Münchner ifo-Instituts ermittelt hat. "In vielen Ländern zeigt sich die Industrie von der Pandemie kaum beeinträchtigt", sagte ifo-Präsident Clemens Fuest. "Davon profitiert die Nachfrage nach deutschen Exportgütern deutlich." Vor allem der Aufschwung bei den wichtigsten Exportkunden USA und China sorgt für Auftrieb. Den ifo-Daten zufolge verbesserten sich die Aussichten über fast alle Industriezweige hinweg. In der Elektroindustrie sind die Erwartungen sehr optimistisch. Auch

im Maschinenbau stieg der Indikator auf den höchsten Wert seit mehr als einem Jahrzehnt; die Chemische Industrie sieht sich ebenfalls im Aufwind. "Die einzigen Sorgenkinder sind die Hersteller von Bekleidung und der sonstige Fahrzeugbau", hieß es. "Sie rechnen mit rückläufigen Auslandsumsätzen."

Durch die graduelle Lockerung der Corona-Beschränkungen sollen auch Binnenwirtschaft und private Konsumausgaben allmählich in Schwung kommen. Der Arbeitsmarkt soll sich nach dem schwierigen Jahresauftakt allmählich beleben. Dennoch dürfte es 2021 zu einem Rückgang der Zahl der Erwerbstätigen um 60.000 kommen. 2022 soll dann ein Beschäftigungsaufbau um 290.000 folgen. Altmaiers Konjunkturoptimismus wird von Finanzminister Olaf Scholz geteilt. "Gerade erfordert die dritte Corona-Welle von uns allen nochmal eine große Anstrengung", sagte der SPD-Kanzlerkandidat. "Trotzdem ist klar: Es geht langsam aufwärts, und die Hilfspolitik wirkt."

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, umgangssprachlich die "Wirtschaftsweisen" genannt, ist deutlich pessimistischer als die Regierung. Das Gremium hatte erst Anfang April seine Prognose nach unten revidiert und rechnet für 2021 nur noch mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 3,1 Prozent. Im Herbst waren die Wirtschaftsweisen noch von 3,7 Prozent ausgegangen.

Internationale Überweisungen in Echtzeit, Super-Apps als Serviceplattformen mit eigenen Bezahlfunktionen und Cyberwallets dürften bald auch in Europa keine Zukunftsmusik mehr sein. Wie aus der Studie "Charting a cause amid evolution and revolution" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) und ihrer globalen Strategieberatung Strategy& hervorgeht, werden bargeldlose Transaktionsvolumen weltweit bis 2025 um mehr als 80 Prozent auf 1,9 Billionen (2020: 1 Billion) zulegen. Bis 2030 dürfte sich die Zahl der digitalen Zahlungen pro Person nahezu verdreifachen.

"Die Corona-Pandemie hat den Wechsel von Bargeld auf digitale

Zahlungen um drei bis fünf Jahre beschleunigt. Die gesamte Infrastruktur des Zahlungsverkehrs verändert sich fundamental. Durch die Entstehung neuer Zahlungswege und innovativer Geschäftsmodelle rückt auch das Szenario einer globalen bargeldlosen Gesellschaft in Sichtweite", so Andreas Pratz, Partner bei Strategy& und Co-Autor der Studie.

Das kräftigste Wachstum wird für die asiatisch-pazifischen Märkte erwartet: Dort dürften die bargeldlosen Transaktionsvolumen bis 2025 um 109 Prozent und von 2025 bis 2030 um weitere 76 Prozent zulegen. Für Afrika werden bis 2025 Zuwächse um 78 Prozent und bis 2030 um 64 Prozent gesehen. In Europa sind bis zu 64 Prozent beziehungsweise 39 Prozent mehr digitale Transaktionen möglich. Für die USA und Kanada werden niedrigere Zuwachsraten prognostiziert.

Während in Asien bereits zahlreiche neue Geschäftsmodelle und Innovationen wie multifunktionale "Super-Apps" großer e-Commerce-Konzerne oder QR-Codes für den Supermarkteinkauf zum Einsatz kommen, herrscht in Europa, Nord- und Südamerika ein wesentlich langsameres Innovationstempo. Zwar steigt in Europa die Akzeptanz für Karten und mobile Zahlungen, doch in einigen der größeren europäischen Volkswirtschaften – vor allem in Deutschland – gibt es immer noch mehr Bargeld als bargeldlose Transaktionen.

Der tiefgreifende Wandel im internationalen Zahlungsverkehr betrifft nicht nur traditionelle Zahlungsmittel für Waren und Dienstleistungen wie Bargeld oder analoge Rechnungen – die gesamte Infrastruktur der Zahlungsverkehrssysteme weltweit bis hin zu den Geschäftsmodellen der Marktakteure stehen vor einem Quantensprung. Der Studie zufolge werden sechs Makrotrends den Zahlungsverkehr in den kommenden fünf Jahren wesentlich beeinflussen. Dazu zählen unter anderem Digitalwährungen, digitale Geldbörsen und grenzüberschreitende Zahlungen.

"Alle Akteure im internationalen Zahlungsverkehr sollten jetzt verstärkt in wettbewerbsfähige Zahlungslösungen investieren. Die beschleunigte Umstellung auf digitale Zahlungen bietet neue Ertragschancen für die

gesamte Branche, insbesondere für Banken und Alternative Payment Provider", sagt Maximilian Harmsen, Digital Payments Lead bei PwC Deutschland.

Die Studie gibt auch Hinweise auf die Bedingungen, die Anbieter erfüllen müssen, damit sich Mobile Payment in Deutschland bei allen Altersgruppen durchsetzen kann: 52 Prozent der Deutschen erwarten eine garantierte Sicherheit beim Bezahlen. 48 Prozent ist es wichtig, dass es keine versteckten Gebühren gibt. "Der kritische Erfolgsfaktor für mobile Bezahlarten ist die Sicherheit: Die Nutzer von Mobile Payment erwarten, dass ihre Zahlungen per Smartphone geschützt sind. Dazu gehört auch die Möglichkeit, die hinterlegten Bezahldienste beim Verlust des Handys schnell sperren zu können", kommentiert Prof. Nikolas Beutin, PwC-Partner und Leiter der Customer Practice bei PwC Europe. Bei den jungen Verbrauchern spielen hingegen andere Argumente eine Rolle: 45 Prozent der Bundesbürger zwischen 18 und 29 wünschen sich beim Mobile Payment vor allem Zusatzleistungen wie Coupons, Rabatte oder Gutscheine.

Und darauf liegt auch weiterhin ein Fokus der UMT Gruppe: auf der nahtlosen und kundenorientierten Integration der Technologieplattform im Rahmen der Lizenzierung sowie individualisierten Beratungsund Integrationsdienstleistungen mit konzeptionellem Support für verkaufsfördernde Lösungen im Bereich Mobile Payment, Loyalty, Blockchain und Data Analytics. Die Gesellschaft wird auch zukünftig im Zuge des Lizenzierungsmodells Umsätze aus der Implementierung sowie damit einhergehende wiederkehrende Umsätze aus Lizenz- und Transaktionsgebühren generieren. In diesem Zusammenhang spielt die gezielte Ansprache von Multiplikatoren zur Schaffung einer möglichst großen Akzeptanzfläche weiterhin eine wichtige Rolle. Zudem wird durch die Weiterentwicklung bestehender Produkte und Services, vor allem im Bereich Data Analytics, mittelfristig ein positiver Einfluss auf das Geschäftsergebnis erzeugt.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass Prognosen jedweder Art über die zukünftige Geschäftsentwicklung der UMT Gruppe von der weiteren Marktdurchdringung mobiler Zahlungsmöglichkeiten im stationären Einzelhandel wie auch im e-Commerce abhängig sind. Der Entwicklungsverlauf des Mobile Payment-Markts selbst wird - wie zuvor ausgeführt - in erster Linie davon bestimmt, inwieweit Kunden das Mobiltelefon künftig nicht nur als Zahlungsmittel akzeptieren, sondern auch nutzen. Aufgrund der Schwierigkeit, bei zukunftsgerichteten Aussagen eine entsprechende Validität zu gewährleisten, sind daher Prognosen, insbesondere in Abhängigkeit von einer Vielzahl von Variablen, mit großen Unsicherheiten behaftet.

Um diesem Risiko der Unsicherheit von Prognosen aktiv entgegenzuwirken, hat die UMT Gruppe über ihre gesamte Unternehmensgeschichte hinweg ihr Leistungsangebot kontinuierlich erweitert. Die UMT AG steht als "TechnologieHaus" für die Entwicklung und Implementierung maßgeschneiderter Lösungen für die Digitalisierung von Geschäftsprozessen mit der Übernahme von unternehmerischer Verantwortung. Als FinTech-Unternehmen lizensiert UMT eine der größten Mobile Payment-Plattformen in Europa und agiert als zentrale Schnittstelle zwischen allen relevanten Parteien wie großen Einzelhandelsketten, Banken, Bonusprogrammanbietern und Endverbrauchern. Die Technologie der UMT ist bei rund 16.000 Filialen und 71.000 Kassen im Livebetrieb. Allein in Deutschland können seit 5 Jahren über 14 Mio. Nutzer die Mobile Payment Technologie der UMT nutzen.

Die über ein Jahrzehnt aufgebaute IT- und Consulting-Expertise im Bereich e-Commerce und Payment (Multi-Currency & Crypto-Money) ist die Basis für wertschaffende Investitionen in Unternehmen mit geringem Digitalisierungsgrad. Im Fokus der Aktivitäten stehen mittelständische Firmen mit zukunftsorientierten und stabilen Geschäftsmodellen. Ziel ist es, über eine aktive Weiterentwicklung insbesondere im Bereich der Digitalisierung und einer zukunftsorientierten "Buy-and-Build"-Strategie zur spezifischen Konsolidierung eines fragmentierten Marktes neue Wachstumspotenziale freizusetzen und somit deutliche Umsatz- und Ertragszuwächse, bei nachhaltiger Profitabilität und stetigem Cashflow zu realisieren.

Chancen- und Risikobericht

Grundlage des unternehmerischen Handelns der UMT, im Rahmen einer wertorientierten Unternehmensführung, ist wie gehabt die konsequente Nutzung von einhergehenden Chancen und die frühzeitige Identifizierung von kritischen Entwicklungen und sich abzeichnenden Risiken, um eine langfristige und nachhaltige Sicherung des Unternehmenserfolgs zu garantieren. Chancen werden weiterhin frühzeitig identifiziert, beurteilt und ergriffen, um Trends für weiteres Wachstum und die Ertragssteigerung zu sichern.

Die UMT Gruppe war bislang im Bereich Mobile Payment in einem sehr wettbewerbsintensiven, unter den Erwartungen wachsenden und von einer zunehmenden Konsolidierung geprägten Marktumfeld tätig. Im Mobile Payment Bereich besteht latent das Risiko, dass große Marktteilnehmer wie beispielsweise Apple, Google, Alipay oder WeChat, die bereits eine bedeutsame Marktmacht haben und/oder über große Finanzmittel verfügen, langfristig den Markt komplett unter sich aufteilen könnten.

Vor dem Hintergrund dieser Marktentwicklung hat die UMT Gruppe frühzeitig die Chance ergriffen, sich mit ihrer technologischen Kernkompetenz und ihrem Expertenwissen über Branchengrenzen hinweg, neue Wachstums- und Wertpotenziale zu erschließen. Im Fokus stehen dabei Branchen, die zukunftsorientiert und krisenresistent sind, sowie einen niedrigen Digitalisierungsgrad im B2B- und B2C-Bereich aufweisen. Ziel ist es, im Zuge der Digitalisierung die Wachstumsdynamik zu forcieren und über eine Konsolidierung des adressierten, fragmentierten Gesamtmarktes deutliche Umsatz- und Ertragszuwächse sowie stetige Cashflows zu generieren. Mit der kompletten Übernahme der BUCHBERGER Gruppe unternimmt die UMT Gruppe den ersten Schritt im Rahmen ihrer neu definierten "Buy-and-Build"-Strategie. Durch ihren gut funktionierenden Zugang zum Kapitalmarkt, ihre große IT-Erfahrung und das Know-how in der Digitalisierung von Geschäftsprozessen sieht die UMT Gruppe sich bestens positioniert, um zukünftig einen wesentlichen Beitrag zur Konsolidierung und Digitalisierung in zukunftsorientierten und stabilen Branchen mit einem niedrigen Digitalisierungsgrad leisten zu können.

Wie die jahrelange Zusammenarbeit mit PAYBACK gezeigt hat, steht mit der UMT-eigenen Mobile Payment- und Loyalty Technologie eine mobile Zahlungsmethode in Kombination mit einem Kundenbindungstool zur Verfügung, das ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal aufweist und somit durchaus zukunftsfähig ist. Die Unternehmensgruppe sieht sich daher weiterhin mit einer hohen Marktkredibilität gut positioniert.

Darüber hinaus wird das Expertenwissen der UMT Gruppe rund um die Entwicklung, Einführung und den Betrieb von flächendeckenden sicheren mobilen Bezahllösungen stark nachgefragt und bildet die solide Grundlage für eine Vielzahl weiterer Dienstleistungen. Im Zuge ihrer strategischen Neuausrichtung erwartet die UMT Gruppe deshalb zukünftig im Besonderen wesentliche Erträge aus dem Consultingbereich für Technologie und prognostiziert über das angestammte operative Geschäft hinaus ein mittel- und langfristig starkes Wachstum von Transaktions- und Provisionserlösen aus Assets under Management (AuM), sowohl auf eigene Rechnung als auch im direkten Kundenauftrag.

Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter spielen eine sehr wichtige Rolle für den nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg der UMT Gruppe. Eine erfolgreiche Realisierung von Projekten wird weiterhin wesentlich von der Verfügbarkeit hoch qualifizierter Mitarbeiter beeinflusst. Die erfolgsorientierte Geschäftsentwicklung setzt unter anderem voraus, dass Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen gebunden und qualifizierte Fach- und Führungskräfte gewonnen werden können. Ein Risiko sieht die Gesellschaft vor allem in der Gewinnung hoch qualifizierter Fach- und Führungskräfte und in der Notwendigkeit zur schnellstmöglichen und vollumfänglichen Abdeckung personeller Ressourcen für bereits laufende und zukünftige Projekte. Aufgrund der Tatsache, dass die Gesellschaft sich bereits mit entsprechendem Fachpersonal aufgestellt hat, wird die UMT vor dem Hintergrund des weiteren Wachstums entsprechend schnell reagieren und neue Mitarbeiter einstellen. Zudem wird aus kosten- und zeitsparenden Gründen bei projektbezogenen Aufträgen weiterhin auch auf externes

Know-how zugegriffen. Hierbei achtet die Geschäftsführung stets auf eine effektive und effiziente Personaleinsatzplanung und auf den Verbleib des IP sowie des systemrelevanten Know-hows im Hause.

Seitens des Managements der UMT Gruppe ist jederzeit eine laufende Information und genaue Kontrolle über die Geschäftstätigkeit der UMT und der wesentlichen Beteiligung an der UMS, bei der das operative Geschäft weitgehend verankert ist, in vollem Umfang gewährleistet. Eine stetige Überwachung der Liquidität übt der Vorstand durch das Controlling der Beteiligungen und entsprechende laufende Berichterstattungen des Rechnungswesens aus. Der Liquiditätsbedarf wird stets mit den Kapitalgebern abgestimmt. Der Vorstand der Gesellschaft garantiert, dass die geplanten Kosten wie bisher nur ausgelöst werden, soweit diese ausreichend finanziert sind. Auf diese Weise wird in jeder Phase sichergestellt, dass der Fortbestand der Gesellschaft, unabhängig von einzelnen Kapitalmaßnahmen, nicht gefährdet wird.

Das zum Teil transaktionsbasierte Geschäftsmodell der UMT könnte indirekt durch ein verändertes Verbraucherverhalten beeinträchtigt werden. So könnten eine signifikante Verschlechterung des Konsumklimas und ein damit einhergehender deutlicher Rückgang der Konsumausgaben negative Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft haben. Sollte die Investitionsbereitschaft von Kunden aufgrund von Veränderungen in der konjunkturellen Gesamtsituation negativ beeinflusst werden, könnte dies auch zu einer Beeinträchtigung des Geschäftsverlaufs bei den jeweiligen Geschäftskunden der UMT führen. Aufgrund der weiterhin steigenden Nachfrage nach mobilem Bezahlen und der in Abhängigkeit vom Verlauf der COVID-19- Pandemie grundsätzlich positiven Prognose bezüglich der privaten Konsumausgaben sieht die Gesellschaft hier derzeit kein wesentliches Risiko für das laufende Geschäftsjahr.

Eines der wesentlichen Ziele der UMT Gruppe ist und war es schon immer, Technologien zu fördern, die nachhaltige Mehrwerte bieten, veraltete Geschäftsmodelle zu erneuern sowie überteuerte und unnötige Wertschöpfungsstufen obsolet werden zu lassen. Im Rahmen ihrer strategischen Neuaufstellung und ihrer Weiterentwicklung vom Spezialisten für Mobile Payment zu einem wertorientierten und digitalen "TechnologieHaus" für integrierte mobile kommerzielle Anwendungen mit "Buy-and-Build"-Ansatz erwartet die Gesellschaft daher auch in den nächsten Jahren weitere deutliche Umsatz- und Ertragszuwächse.

Die UMT Gruppe ist bislang nur in geringem Umfang von der Corona-Pandemie betroffen. Allerdings ist diese Entwicklung bei der derzeitigen Lage als "Momentaufnahme" zu betrachten und steht unter Vorbehalt des weiteren Verlaufs der Corona-Krise. Vor dem Hintergrund der aktuellen COVID-19 Krise wird der Vorstand die Strategie und Ausrichtung der UMT Gruppe fortlaufend prüfen.

Aus heutiger Sicht und vor dem Hintergrund der im abgelaufenen Geschäftsjahr gestellten Weichen, geht das Management der UMT, auch vor dem Hintergrund der erläuterten Risiken sowie der anhaltenden COVID-19-Pandemie, für das Geschäftsjahr 2021 von einem weiteren Wachstum im operativen Geschäft bei einer Verbesserung des Umsatzes und des operativen Ergebnisses aus.

Auf die im Anhang nach § 160 Abs. 1 Nr. 2 AktG gemachten Angaben wird verwiesen.

München, den 30. Juni 2021

Dr. Albert Wahl CEO der UMT United Mobility Technology AG

Dr. Jürgen Schulz CTO der UMT United Mobility Technology AG

Euro 31.12.2020
Euro
31.12.2019
Euro
Euro 31.12.2020
Euro
31.12.2019
Euro
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Immaterielle Vermögensgegenstände Gezeichnetes Kapital
-
eigene Anteile
5.290.856,00
0,00
2.353.356,00
190,00-
1. Selbst geschaffene gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte
und Werte
4.327.595,00 5.597.111,00 eingefordertes Kapital 5.290.856,00 2.353.166,00
2. entgeltlich erworbene Konzessio- II. Kapitalrücklage 43,355,624,05 25,203.124,05
nen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und
III. Gewinnrücklagen
Werten 44.295,00 42.259.00 gesetzliche Rücklage 6.704.66 6.704,66
3. Geschäfts- oder Firmenwert 23.592.871.09 27.964.761,09 10.800.000,00 andere Gewinnrücklagen
2.
727.134,65 733.839,31 727.134,65
II. Sachanlagen IV. Konzernbilanzgewinn 311.970,98 5.756.745,29-
1. Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich
B. Rückstellungen
der Bauten auf fremden Grund-
stucken
968,00 0.00 Steuerrückstellungen
1.
2. sonstige Rückstellungen
62.788,00
294.779.84
357.567.84 0.00
2.735.078.75
2. technische Anlagen und Ma-
schinen 4.704.871.02 0,00 Verbindlichkeiten
C.
3. andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
661.840.07 5.367.679,09 860,00 1. Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
119.322,68 0,00
Finanzanlagen
111.
- davon mit einer Restlaufzeit bis
zu einem Jahr Euro 53,64
1. Anteile an verbundenen Unter- (Euro 0,00)
nehmen
2. Beteiligungen
1,00
19.592.46
19.593.46 0.00
6.413,46
- davon mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr
Euro 119.269,04 (Euro 0,00)
ertrag 33.352.033,64 16.446.643,46 Übertrag 119.322.68 50.049.858,18 25.268.462.82

Euro 31.12.2020
Euro
31.12.2019
Euro
Euro 31.12.2020
Euro
31.12.2019
Euro
ertrag 33.352.033,64 16.446.643.46 Ubertrag 119.322,68 50.049.858,18 25.268.462,82
B. Umlaufvermögen 2. Verbindlichkeiten aus Liefe-
I. Vorrate rungen und Leistungen
- davon mit einer Restlaufzeit bis
zu einem Jahr Euro 435.290,93
435.290,93 4.534.352,60
1. in Arbeit befindliche Aufträge
2. fertige Erzeugnisse und Waren
110.080,00
2.162.705,00
0.00
0.00
(Euro 4.534.352,60)
3. Verbindlichkeiten gegenüber
3. geleistete Anzahlungen 851,78 2.273.642,78 0.00 verbundenen Unternehmen
- davon mit einer Restlaufzeit bis
24.263,69 0,00
II. Forderungen und sonstige Ver-
mögensgegenstände
zu einem Jahr Euro 408,852,59
(Euro 0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber
1. Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen
756.955,70 12.508.403,75 Unternehmen, mit denen ein Be-
teiligungsverhältnis besteht
0,00 146.954.18
2. Forderungen gegen verbundene
Unternehmen
3. Forderungen gegen Unternehmen,
6.487,35 0.00 - davon mit einer Restlaufzeit bis
zu einem Jahr Euro 0,00
(Euro 2.676,99)
mit denen ein Beteiligungsverhält-
nis besteht
0.00 13.261.681.54 8.875,03 - davon mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr Euro 0,00
4. sonstige Vermögensgegenstände
- davon mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr
12.498.238,49 1.071.423.82 (Euro 144.277,19)
5. sonstige Verbindlichkeiten
- davon aus Steuern
267.233,56 846.110.86 128.725,33
Euro 28.284,63 (Euro 0,00) Euro 130.643,40
(Euro 15.921,07)
III. Kassenbestand, Bundesbankgutha- - davon im Rahmen der sozialen
ben, Guthaben bei Kreditinstituten und
Schecks
2.000.619,02 39.894.66 Sicherheit Euro 8.133.03
(Euro 3.056,92)
- davon mit einer Restlaufzeit bis
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.992.06 3.254.21 zu einem Jahr Euro 267.233,56
(Euro 31.369,93)
- davon mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr Euro 0,00
(Euro 97.355,40)
50.895.969.04 30.078.494.93 50.895.969,04 30.078.494.93

01.01.2020 -
31.12.2020
Euro
01.01.2019 -
31.12.2019
Euro
1. Umsatzerlöse 30.542.636,69 12.718.453.41
2. Erhöhung des Bestands in Arbeit befindlicher Aufträge 110.080,00 0.00
3. andere aktivierte Eigenleistungen 194.000,00 834.000,00
4. sonstige betriebliche Erträge 336.562,84 39.780,57
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene
Waren
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
15.348.067.17
265.034,40
15.613.101.57
4.202.861,15
71.735,71
4.274.596,86
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für
Unterstützung
- davon für Altersversorgung Euro 3.769,88 (Euro 0,00)
2.140.978.19
401.322.28
2.542.300,47
499.386,67
71,133,44
570.520,11
7. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und
Sachanlagen
4.985.729,66 2.750.065,01
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.811.938,55 3.854.302,11
9. Erträge aus Beteiligungen 0,00 3.550,00
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
· davon aus verbundenen Unternehmen Euro -139.698,30 (Euro 0,00)
20.345,24 2,261,64
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Um-
laufvermögens
0,00 1.063.113,74
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
- davon an verbundene Unternehmen Euro -157.471,06 (Euro 0,00)
7.364.36 19,488,01
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 571.546.34 1,65-
14. Ergebnis nach Steuern 3.671.643,82 1.065.961,43
15. sonstige Steuern 10.843,54 597,90
16. Konzernjahresüberschuss 3.660.800,28 1.065.363,53
17. Nicht beherrschende Anteile 0,00 5.332.614,52-
2 COA DAA NO 1 467 ACA 00
01.01.2020 -
31.12.2020
Euro
01.01.2019
31.12.2019
Euro
ertrag 3,660,800,28 4.267.250,99-
18. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 5.756.745.29 1.489.494.30
19. Entnahmen aus der Kapitalrücklage 2.410.000,00 0,00
20. Entnahmen aus Gewinnrücklagen
aus anderen Gewinnrücklagen
724.713.68 0.00
21. Erträge aus der Kapitalherabsetzung 0.00 21.180.213,00
22. Einstellungen in die Kapitalrücklage nach den Vorschriften über die
vereinfachte Kapitalherabsetzung
0.00 21.180.213.00
23. Einstellungen in Gewinnrücklagen
in andere Gewinnrücklagen
726.797,69 0,00
24. Konzernbilanzgewinn 311.970,98 5.756.745.29-

UMT UNITED MOBILITY TECHNOLOGY AG

KONZERN-ANHANG 31.12.2020

I. Allgemeine Angaben

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

UMT United Mobility Technology AG
München
Handelsregister
München
167884

Der Konzernabschluss der UMT United Mobility Technology AG wurde auf der Grundlage der Konzernrechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs mit Ausnahme der nachfolgend dargestellten Abweichungen aufgestellt.

Der Konzernabschluss entspricht unter Maßgabe der nachfolgend dargestellten Abweichungen den gesetzlichen Vorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und gibt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zutreffend wieder.

Der Konzernzwischenabschluss besteht aus der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und dem Konzernanhang.

Angaben, die wahlweise in der Konzernbilanz, in der KonzernGewinnund Verlustrechnung oder im Konzernanhang gemacht werden können, sind insgesamt im Konzernanhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

II. Konsolidierungskreis

1. Angaben zu allen Konzernunternehmen

Der Konzernabschluss umfasst die UMS United Mobile Services GmbH.

Darüber hinaus berücksichtigt der Konzernabschluss die im Februar 2021 erfolgte Einbringung von 100% an der Buchberger Baugeräte Handel GmbH sowie der Buchberger Baumaschinen Service + Vermietung GmbH rückwirkend zum 01. Januar 2020.

Folgende Tochterunternehmen sind im Geschäftsjahr daher konsolidiert worden:

Name des Unternehmens Sitz Anteil am
Kapital
Konsolidierungs
grund
UMS United Mobile Services GmbH München 270.000,00 Tochtergesellschaft
Buchberger Baugeräte Handel GmbH Ingolstadt 51.129,19 Tochtergesellschaft
Buchberger Baum. Service + Verm.
GmbH
Ingolstadt 25.000,00 Tochtergesellschaft

2. Angaben zu nicht konsolidierten Tochterunternehmen

Folgende Unternehmen werden auf Grund des Wesentlichkeitsgrundsatzes nicht in den Konzernabschluss einbezogen:

Mobile Payment System Espana S.L., Barcelona

3. Angabe von Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteils
höhe
Jahresergebnis
TEUR
Eigenkapital
TEUR
UMT Turkey Mobil Anonim Sirketi, Istanbul 26 % - 92 -196
Mobile Payment System Espana S.L.,
Barcelona
70 % -9 56
UMT USA Inc., Orange, Kalifornien 10 % 0 41

Die Angaben beziehen sich jeweils auf den 31. Dezember 2020. Für die UMT Turkey Mobil Anonim Sirketi lag nur der Jahresabschluss 2016 und für die Mobile Payment System Espana S.L. der Jahresabschluss 2017 vor.

III. Konsolidierungsgrundsätze

Der in die Konsolidierung einbezogene Abschluss des Tochterunternehmens wurde entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der UMT United Mobility Technology AG geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.

1. Angaben zum Konsolidierungsstichtag

Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt.

Der Stichtag für den Jahresabschluss aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2020.

2. Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem Konzernanteil am Eigenkapital der Unternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der erstmaligen Konsolidierung.

3. Zeitpunkt der Erstkonsolidierung

Zeitpunkt der Verrechnung des konsolidierungspflichtigen Kapitals i.S.d. § 301 Abs. 2 HGB ist grundsätzlich Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss. Dieser Zeitpunk ist für die UMS United Mobile Services GmbH der 1. Januar 2016 als Zeitpunkt der Erstkonsolidierung gemäß § 301 Abs. 2 Satz 3 HGB. Für die Buchberger Baumaschinen Handel GmbH und die Buchberger Baugeräte Service + Vermietung GmbH ist dies der 1. Januar 2020 als Zeitpunkt der Erstkonsolidierung in entsprechender Anwendung von § 301 Abs. 2 Satz 3 HGB.

4. Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung

Der sich nach der Konsolidierung der UMS United Mobile Services GmbH sowie der Buchberger Baumaschinen Handel GmbH und der Buchberger Baugeräte Service + Vermietung GmbH ergebende passive Unterschiedsbetrag auf Grund der Kapitalkonsolidierung wird entsprechend dem Deutschen Rechnungslegungsstandard (DRS) Nr. 23 auf der Aktivseite gesondert als Firmenwert ausgewiesen (§ 301 Absatz 3 Satz 1 HGB).

5. Schuldenkonsolidierung

Bei der Schuldenkonsolidierung werden wechselseitige Forderungen und Verbindlichkeiten der einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet und eliminiert.

6. Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Konzerninterne Umsätze werden mit den entsprechenden konzerninternen Aufwendungen verrechnet.

Aufwendungen und Erträge aus sonstigen Geschäftsvorfällen zwischen den einbezogenen Unternehmen werden ebenfalls aufgerechnet.

7. Zwischenergebniseliminierung

Zu eliminierender Jahresergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen wurden im Geschäftsjahr nicht erzielt.

IV. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die für den Konzernabschluss geltenden Vorschriften des § 298 HGB wurden beachtet.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des

Aktiengesetzes und des GmbH-Gesetzes und des Aktiengesetzes zu beachten.

Der sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebende aktive Unterschiedsbetrag wurde als Geschäfts- oder Firmenwert angesetzt. Planmäßige Abschreibungen wurden erstmals im Konzernjahresabschluss 2018 vorgenommen.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

  • Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten
  • Beteiligungen zu Anschaffungskosten
  • sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

V. Erläuterungen zur Konzernbilanz

1. Aktive latente Steuern

Von der Möglichkeit, einen Aktiv-Posten für latente Steuererträge zu bilden, wurde kein Gebrauch gemacht.

2. Passive latente Steuern

Passive latente Steuern wurden nicht gebildet.

3. Ausschüttungssperre

Zum 31. Dezember 2020 bestand ein ausschüttbares Eigenkapital in Höhe von TEUR 44.395.

Daneben bestehen Ausschüttungsperren im Gesamtbetrag von TEUR 4.328:

Aufgrund der von der Gesellschaft gehaltenen eigenen Aktien besteht zum 31. Dezember 2020 zum Einen eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 727) (Minderung der Gewinnrücklage

aufgrund Erwerb eigener Aktien).

Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt zum Anderen TEUR 4.328. Dieser Betrag entspricht dem Gesamtbetrag der aktivierten Entwicklungskosten des Geschäftsjahres (nach Abschreibungen) der in den Konzernzwischenabschluss einbezogenen Unternehmen. Forschung wird nicht betrieben. Der Gesamtbetrag entfällt auf die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

VI. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die anderen aktivierten Eigenleistungen betreffen die im Geschäftsjahr 2020 aktivierten Aufwendungen (einschließlich Aufwendungen für freie Mitarbeiter und Fremdunternehmen) für die Entwicklung des Core Systems, der Applikation LOYAL sowie weiterer, neuer Applikationen einschließlich der anteiligen Gemeinkosten.

VII. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 43 feste Mitarbeiter sowie 20 freie Beschäftigte.

2. Weitere Angabepflichten nach dem Aktiengesetz

Angaben über den Bestand, den Erwerb und die Veräußerung eigener Aktien

Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft 6.100 eigene Aktien erworben (Zugang, Eigenkapitalspiegel: Erwerb eigener Anteile), wobei vom Grundkapital EUR 6.100,00 abgesetzt und die Gewinnrücklagen um EUR 13.136,35 gemindert wurden. Es wurden 6.290 eigene Aktien zu einem Verwertungserlös von EUR 11.622,25 veräußert (Eigenkapitalspiegel: Ausgabe von Anteilen), wobei EUR 6.290,00 in das Grundkapital und EUR 11.052,34 in die Gewinnrücklagen der Gesellschaft eingestellt wurden. Der Erlös ist zur Investition in laufende Projekte und Stärkung der Eigenkapitalbasis verwendet worden. Zum 31. Dezember 2020 verfügte die Gesellschaft über 0 eigene Aktien (Vorjahr: 190).

Angaben über die Gattung der Aktien

Das Grundkapital besteht zum 31. Dezember 2020 aus 2.353.356 auf den Inhaber lautende Aktien im Nennbetrag von je EUR 1,00. Zum Abschlussstichtag im Vorjahr den Inhaber lautende Aktien im Nennbetrag von je EUR 1,00.

Durch die Einbringung der Buchberger Baumaschinen Handel GmbH und die Baugeräte Service + Vermietung GmbH Urkunde vom 12. Februar 2021 wurde das Grundkapital um EUR 2.937.500,00 durch Ausgabe von 2.937.500,00 neuer den Inhaber lautende Aktien im Nennbetrag von je EUR 1,00 erhöht. Das Grundkapital beträgt nach Eintragung der Kapitalerhöhung im Handelsregister am 18. Februar 2021 EUR 5.290.586,00 und besteht danach aus 5.290.586 auf den Inhaber lautenden Aktien im Nennbetrag von je EUR 1,00.

Angaben über das genehmigte Kapital

Das auf der Hauptversammlung vom 30. Juni 2017 beschlossene Genehmigte Kapital in Höhe von höchstens EUR 8.738.428,00 wurde in der Hauptversammlung vom 29. Juni 2018 aufgehoben.

Auf der Hauptversammlung vom 29. Juni 2018 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital bis zum Ablauf von fünf Jahren seit Eintragung der Satzungsänderung in das Handelsregister durch Ausgabe neuer Aktien gegen Sach- und/oder Bareinlagen einmalig oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens EUR 10.516.784,00 durch Ausgabe von bis zu 10.516.784 neuer Aktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen und hierbei das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen

  • zum Ausgleich von Spitzenbeträgen,
  • bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlagen, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, den Börsenkurs der bereits börsennotierten Aktien nicht wesentlich unterschreitet und die unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegebenen Aktien insgesamt 10 % des Grundkapitals nicht überschreiten;
  • wenn die Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage(n) zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen oder sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt;
  • soweit ein Dritter, der nicht Kreditinstitut ist, die neuen Aktien zeichnet und sichergestellt ist, soweit ein Dritter, der nicht Kreditinstitut ist, die neuen Aktien zeichnet und sichergestellt ist, dass den Aktionären ein mittelbares Bezugsrecht eingeräumt wird;
  • wenn die Kapitalerhöhung im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt.

Das Genehmigte Kapital vom 29. Juni 2018 beträgt nach teilweiser Ausschöpfung zum 31. Dezember 2020 noch EUR 8.016.784,00 sowie nach teilweiser Ausschöpfung nach dem 18. Februar 2021 noch EUR 5.079.284,00.

3. Namen des Vorstands

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Mutterunternehmens durch folgende Person geführt:

Herr Dr. Albert Wahl, Vorstand

4. Aufsichtsrat

Zusammensetzung des Aufsichtsrats des Mutternunternehmens:

  • Vorsitzender: Walter Raizner, selbständiger Unternehmensberater, Zug, Schweiz
  • stellv. Vorsitzender: Clemens Jakopitsch, selbständiger Unternehmensberater, Ludmannsdorf, Österreich
  • Mitglied: Stefan Krach, Rechtsanwalt, München

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im Geschäftsjahr 2020 TEUR 18.

Gezeichnetes
Kapital
Erworbene
eigene Anteille
Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Erwirtschaftetes
Eigenkapital*
Gesamt
Saldo zum 1.1.2020 2.353 0 25.203 734 -5.757 22.533
Ausgabe von Anteilen 2.938 0 20.562 13 2.410 25.923
Erwerb/Einziehung eigen« 0 0 -2.410 -13 -2 -2.425
Periodenergebnis 0 0 3.661 3.661
Saldo zum 31.12.2020 5.291 0 43.355 734 312 49.692
Konzernkapitalflussrechnung

Jahresabschluss der UMT United Mobility Technology AG

EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital
eigene Anteile
2.353.356,00
0.00
2.353.356,00
190,00-
eingefordertes Kapital 2.353.356.00 2.353.166,00
II. Kapitalrücklage 22.793.124.05 25.203.124.05
III. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage
2. andere Gewinnrücklagen
6.704.66
727.134,65
733.839,31 6.704.66
727.134,65
IV. Bilanzgewinn 93.712.07 2.403.833,76-
B. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen 41.000.00 31.000,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
- davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr EUR 53,64
(EUR 0,00)
53,64 0,00
2. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
- davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
EUR 234.030,60
(EUR 236.971.49)
234.030,60 236.971.49
3. Verbindlichkeiten gegenüber
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
- davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr EUR 0,00
(EUR 2.676,99)
- davon mit einer Restlaufzeit
0,00 146.954.18
von mehr als einem Jahr
EUR 0.00 (EUR 144.277,19)
4. sonstige Verbindlichkeiten
- davon aus Steuern
EUR 9,550,92 (EUR 10.485,89)
- davon im Rahmen der
sozialen Sicherheit
EUR 1.108,56 (EUR 3.056,92)
77,958,57 312.042,81 111.191,24
- davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
EUR 77.958,57 (EUR 13.835,84)
davon mit einer Restlaufzeit
von mehr als einem Jahr
EUR 0,00 (EUR 97.355,40)
26.327.074.24 26.412.412.51

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2020 bis 31.12.2020 Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
1.
Umsatzerlöse
151.040,00 835.373,39
2.
sonstige betriebliche Erträge
162.709,11 30.602,08
3.
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen
750,00 242.566,33
4.
Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
71.142,99
12.140,05
83.283,04
172.229,47
14.061,84
5.
Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
107,00 3.803,34
6.
sonstige betriebliche Aufwendungen
238.669,56 590.018,79
7.
Erträge aus Beteiligungen
0,00 3.550,00
8.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge - davon aus verbundenen Unternehmen EUR 99.567,39
(EUR 445.479,33)
99.567,91 446.060,97
9.
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens
0,00 784.259,99
10.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
601,58 19.178,09
11.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
0,00 1,65-
12. Ergebnis nach Steuern 89.905,84 510.529,76-
13.
sonstige Steuern
276,00 597,90
14. Jahresüberschuss 89.629,84 511.127,66-
15.
Verlustvortrag aus dem Vorjahr
2.403.833,76 1.892.706,10
16.
Entnahmen aus der Kapitalrücklage
2.410.000,00 0,00
17.
Entnahmen aus Gewinnrücklagen
a) aus anderen Gewinnrücklagen
724.713,68 0,00
18.
Ertrag aus der Kapitalherabsetzung
0,00 21.180.213,00
19.
Einstellung in die Kapitalrücklage nach den Vorschriften über die vereinfachte Kapitalherabsetzung
0,00 21.180.213,00
20.
Einstellungen in Gewinnrücklagen
a) in andere Gewinnrücklagen
726.797,69 0,00
21. Bilanzgewinn 724.713,68 2.403.833,76-

Anhang zum 31. Dezember 2020

I. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: UMT United Mobility Technology AG
Firmensitz laut Registergericht: München
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Registernummer: HRB 167884

II. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB (Handelsgesetzbuch) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für kleine Kapitalgesellschaften sowie den ergänzenden Regelungen des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Angaben zum Vorjahr beziehen sich auf den 31. Dezember 2019.

In Anwendung der Definition der Größenklassen nach § 267 HGB ist die Gesellschaft sowohl im Jahr 2019 als auch im Jahr 2020 gem. § 267 Abs. 1 HGB eine kleine Kapitalgesellschaft.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Gliederungsgrundsätze

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB vorgenommen.

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, werden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

• Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen

oder mit den Herstellungskosten bewertet. Die planmäßigen, linearen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen oder wegen dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert.

  • Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
  • Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.
  • Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet.
  • Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.
  • Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt.
  • Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.
  • Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Auf die Darstellung eines Anlagenspiegels wurde aufgrund der Befreiungsvorschrift gemäß § 288 Abs. 1 Nr. 1 HGB verzichtet.

Der Wertansatz der Beteiligung an der UMS United Mobile Services GmbH (UMS GmbH), München, wurde beibehalten. Nachdem die UMS GmbH bewiesen hat, in Deutschland die Zahlungsabwicklung im Bereich des Mobile Payments in über 14.000 Filialen und ca. 70.000 zu bewerkstelligen und damit die technische Stabilität und Skalierbarkeit des Systems nachgewiesen wurde, soll die Plattform nach dem grundlegend überarbeiteten Vertriebskonzept auch in mittelständischen Unternehmen etabliert werden. Dabei wird der Bereich über die reine Zahlungsabwicklung hinaus weite Unternehmensbereiche der Kunden umfassen. Die zukünftige Werthaltigkeit der Beteiligung wird daher nach wie vor von dem Erfolg der UMS GmbH mit den von ihr angebotenen Lösungen im Bereich Mobile Payment und Loyalty Platform im Geschäft mit Geschäftskunden abhängen. Aufgrund der eigenen von der Geschäftsführung der UMS GmbH und von der UMT AG getragenen Unternehmensplanung ergibt sich zur Überzeugung des Vorstands, dass der Unternehmenswert der UMS GmbH über dem aktuellen Wertansatz in der Bilanz liegt.

Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes an Unternehmen ist der folgenden Übersicht zu entnehmen.

Beteiligung
in %
Eigenkapital zum
31.12.2020 TEUR
Ergebnis
2020 TEUR
UMS United Mobile Services GmbH,München 100,00 -11.952 -1.591
UMT Turkey Mobil Anonim Sirketi, Istanbul* 26,00 -196 -92
Mobile Payment System Espana S.L.,** Barcelona 69,84 56 -9
UMT USA Inc., Orange, Kalifornien 10,00 41 0

*Es liegt lediglich der Abschluss aus dem Geschäftsjahr 2016 vor. *Es liegt lediglich der Abschluss aus dem Geschäftsjahr 2017 vor.

Wesentliche Bilanzposition unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen ist die Beteiligung an der UMS United Mobile Services GmbH.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ein Verrechnungskonto, welches im Wesentlichen ein Darlehen an die UMS United Mobile Services GmbH einschließlich abgegrenzter Zinsen enthält. Dieses Darlehen wird laufend ausgereicht und ist mit einem Rangrücktritt in Höhe von TEUR 1.400 versehen.

Die zukünftige Werthaltigkeit der Beteiligungen an verbundenen

Unternehmen in Höhe von TEUR 9.399 sowie der Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 16.353 wird im Wesentlichen von dem Erfolg der UMS GmbH mit den von ihr angebotenen Lösungen im Bereich der Digitalisierung von Prozessen im Geschäft mit Geschäftskunden abhängen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände mit TEUR 412 (Vorjahr: TEUR 915) beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegenüber Gesellschaftern (TEUR 358).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 2) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Das Grundkapital besteht aus 2.353.356 auf den Inhaber lautende Aktien im Nennbetrag von je EUR 1,00.

Auf der Hauptversammlung vom 29. Juni 2018 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital bis zum Ablauf von fünf Jahren seit Eintragung der Satzungsänderung in das Handelsregister durch Ausgabe neuer Aktien gegen Sach- und/oder Bareinlagen einmalig oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens EUR 10.516.784,00 durch Ausgabe von bis zu 10.516.784 neuer Aktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen und hierbei das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen

  • zum Ausgleich von Spitzenbeträgen,
  • bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlagen, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, den Börsenkurs der bereits börsennotierten Aktien nicht wesentlich unterschreitet und die unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegebenen Aktien insgesamt 10 % des Grundkapitals nicht überschreiten;
  • wenn die Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage(n) zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen

an Unternehmen oder sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt;

  • soweit ein Dritter, der nicht Kreditinstitut ist, die neuen Aktien zeichnet und sichergestellt ist, dass den Aktionären ein mittelbares Bezugsrecht eingeräumt wird;
  • wenn die Kapitalerhöhung im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt.

Von der Ermächtigung wurde bislang kein Gebrauch gemacht.

Zum 31. Dezember 2020 bestand ein ausschüttbares Eigenkapital in Höhe von EUR 25.878.235,35. Da die Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 keine eigenen Aktien hält, war eine Ausschüttungssperre nicht zu berücksichtigen (Vorjahr: Minderung der Gewinnrücklage aufgrund Erwerb eigener Aktien EUR 724.713,68).

Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft 6.100 eigene Aktien erworben (Zugang, Eigenkapitalspiegel: Erwerb eigener Anteile), wobei vom Grundkapital EUR 6.100,00 abgesetzt und die Gewinnrücklagen um

EUR 13.136,35 gemindert wurden. Es wurden 6.290 eigene Aktien zu einem Verwertungserlös von

EUR 17.342,34 veräußert (Eigenkapitalspiegel: Ausgabe von Anteilen), wobei EUR 6.290,00 in das Grundkapital und EUR 11.052,34 in die Gewinnrücklagen der Gesellschaft eingestellt wurden. Der Erlös ist zur Investition in laufende Projekte und Stärkung der Eigenkapitalbasis verwendet worden. Zum 31. Dezember 2020 verfügte die Gesellschaft über 0 eigene Aktien (Vorjahr: 190).

Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es um Darlehensverbindlichkeiten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern und Abgaben in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 46).

Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus
abgeschlossenen Miet-
und
Leasingverträgen,
wie
folgt:
Miet- & Leasing
verpflichtungen
bis zu 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
mehr als 5
Jahre EUR
Gesamt
EUR
Leasing Pkw 6.025 - 6.025
Gesamt 6.025 - 6.025

IV. Erläuterungen zu einzelnen Posten der G u V Rechnung

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge resultieren TEUR 100 (Vorjahr: TEUR 446) aus Zinsen von verbundenen Unternehmen.

V. Sonstige Angaben

Konzernabschluss

Die Gesellschaft ist nach § 293 HGB von den Verpflichtungen zur Erstellung eines Konzernabschlusses befreit.

Nahestehende Personen

Es bestehen keine nicht marktüblichen Transaktionen mit nahestehenden Personen / Unternehmen.

Kapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2020 gemäß der Kapitalflussrechnung setzt sich ausschließlich aus Bankguthaben zusammen und entspricht der Bilanzposition "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten".

Angaben zu den Organen

Vorstand

Seit dem 18. Dezember 2009 ist Herr Dr. Albert Wahl, geboren am 27. Juli 1960 (Vorstand UMT United Mobility Technology AG) zum einzelvertretungsberechtigten Vorstand bestellt.

Seit dem 09. Februar 2021 ist Herr Dr. Jürgen Schulz, geboren am 03. Mai 1962 (Geschäftsführer UMS United Mobile Services GmbH) zum Vorstand bestellt.

Aufsichtsrat

Zusammensetzung des Aufsichtsrates seit dem 05. Juni 2014:

  • Vorsitzender: Walter Raizner, selbständiger Unternehmensberater, Zug, Schweiz;
  • Stellv. Vorsitzender: Clemens Jakopitsch, selbständiger Unternehmensberater, Ludmannsdorf, Österreich;
  • Mitglied: Stefan Krach, Rechtsanwalt, München.

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betrugen im Geschäftsjahr 2020 TEUR 35.

Bei der UMT United Mobility Technology AG wurden im Berichtsjahr zwei Arbeitnehmer im Sinne des § 285 Abs. 1 Nr. 7 HGB beschäftigt.

Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

München, den 23. Juni 2020

Dr. Albert Wahl Vorstand

Eigenkapitalveränderungsrechnung

Gezeichnetes
Kapital
Erworbene
eigene Anteile
Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Erwirtschaf-
tetes Eigen-
kapital
Gesamt
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Stand am 01.01.2019 21.033.569,00 2.461,00- 4.022.911.05 739.733.12 1.892.706.10- 23.901.046.07
Ausgabe von Anteilen 2.500.000,00 47.275,00 21.180.213,00 11.515,23 23,739.003,23
Erwerb/Einziehung
eigener Anteile
21.180.213,00- 45.004,00- 17.409,04- 21.180.213,00 62.413,04-
Periodenergebnis 511.127,66- 511.127.66-
Umbuchungen 21.180.213,00- 21.180.213,00-
Saldo zum 31.12.2019 2.353.356,00 190,00- 25,203,124,05 733.839,31 2.403.833.76- 25.886.295,60
Ausgabe von Anteilen 6.290,00 737.850.03 744.140.03
Erwerb/Einziehung
eigener Anteile
6.100,00- 2.410.000,00- 13.136,35- 2.429.236.35-
Periodenergebnis 89.629.84 89.629.84
Umbuchungen 724.713,68- 2.407.915,99 1.683.202,31
Saldo zum 31.12.2020 2.353.356,00 22.793.124,05 733.839,31 93.712,07 25.974.031,43

Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Einzahlungen von Kunden für
den Verkauf von Erzeug-
- Auszahlungen auf Grund von
Finanzmittelanlagen im
Rahmen der kurzfristigen
nissen, Waren und Dienst- Finanzdisposition 0,00 15.576,68
leistungen 160.155,50 902.236,15 + Erhaltene Dividenden 0,00 3.550,00
- Auszahlungen an Lieferanten
und Beschäftigte 280.270,96 906.108,64 Cashflow aus der Investitions-
+ Sonstige Einzahlungen,
die nicht der Investitions-
tätigkeit 126,05 893.061,90
oder Finanzierungstätigkeit
zuzuordnen sind
506.025,68 460.289,76
- Sonstige Auszahlungen,
die nicht der Investitions-
Einzahlungen aus Eigen-
kapitalzuführungen
0,00 2.496.377.19
oder Finanzierungstätigkeit
zuzuordnen sind
37.224,19 1.819.532,04 - Auszahlungen an Unterneh-
menseigner und Minderheits-
+ Ertragsteuerzahlungen 1.582,41 22.383,93 gesellschafter 1.894,01 0,00
Cashflow aus der laufenden
Geschäftstätigkeit
350.268,44 1.340.730,84- + Einzahlungen aus der
Begebung von Anleihen und
der Aufnahme von (Finanz-)
Krediten
18.283,60 106.221,86
- Auszahlungen aus der Tilgung
von Anleihen und (Finanz-)
Krediten
259.916,19 2.565.490,61
+ Einzahlungen aus Abgängen
von Gegenständen des
Sachanlagevermögens 126,05 4.702.86 Cashflow aus der Finanzie-
rungstätigkeit
243.526,60- 37.108,44
- Auszahlungen für Investi-
tionen in das Sachanlage-
vermögen 0,00 447,34
+ Einzahlungen aus Abgängen
von Gegenständen des Finanz-
Zahlungswirksame Veränderungen
des Finanzmittelfonds
anlagevermögens 0,00 2.716,38 (Summe der Cashflows) 106.867,89 410.560,50-
- Auszahlungen für Investi-
tionen in das Finanzanlage-
+ Finanzmittelfonds am Anfang
der Periode
38.634,41 449.194,91
vermögen 0,00 80.000,00
+ Einzahlungen auf Grund von
Finanzmittelanlagen im
Rahmen der kurzfristigen
Finanzmittelfonds am Ende
der Periode
145.502,30 38.634,41
Finanzdisposition 0.00 978.116.68

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An den Aufsichtsrat der UMT United Mobility Technology AG, München:

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der UMT United Mobility Technology AG – bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2020 und der Gewinnund Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Meine Zielsetzung ist hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist sowie einen

Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

  • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen im Jahresabschluss, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
  • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
  • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt."

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle".

Berlin, 23. Juni 2021

Dipl.-Kfm. Harry Haseloff Wirtschaftsprüfer

Geschäftsbericht 2020

UMT United Mobility Technology AG Brienner Straße 7 80333 München