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UBM Development AG Interim / Quarterly Report 2019

May 28, 2019

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Interim / Quarterly Report

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Bericht zum 1. Quartal 2019

kennzahlen.

Ertragskennzahlen (in € Mio.)

1–3/2019 1–3/2018 Veränderung
Gesamtleistung1 71,6 219,9 -67,4%
Umsatzerlöse 36,0 176,1 -79,5%
EBT 7,9 8,2 -4,1%
Nettogewinn 5,9 6,4 -7,6%

Vermögens- und Finanzkennzahlen (in € Mio.)

31.3.2019 31.12.2018 Veränderung
Bilanzsumme 1.247,3 1.234,6 1,0%
Eigenkapital 436,3 436,3 0,0%
Eigenkapitalquote 35,0% 35,3% -0,3PP
Nettoverschuldung2 462,0 421,9 9,5%

Aktienkennzahlen und Mitarbeiter

31.3.2019 31.12.2018 Veränderung
Gewinn pro Aktie (in €)3 0,78 0,91 -14,3%
Marktkapitalisierung (in € Mio.) 270,5 249,6 8,4%
Dividende je Aktie (in €)4 2,205 2,00 10,0%
Mitarbeiter 368 365 0,8%

Anmerkung: Die Kennzahlen wurden summenerhaltend gerundet. Veränderungen wurden von den ungerundeten Werten berechnet.

1 Die Gesamtleistung entspricht den Umsätzen sowohl der vollkonsolidierten als auch der at-equity konsolidierten Unternehmen sowie den Verkaufserlösen bei Share Deals entsprechend der Höhe der Beteiligung von UBM.

2 Die Nettoverschuldung umfasst kurz- und langfristige Anleihen und Finanzverbindlichkeiten exkl. Leasingverbindlichkeiten minus liquide Mittel.

3 Die angegebenen Werte sowie die Veränderung beziehen sich auf die Zeiträume 1–3/2019 bzw. 1–3/2018.

4 Die Dividendenzahlung erfolgte im jeweiligen Geschäftsjahr, die Dividende bezieht sich auf den Bilanzgewinn des Vorjahres.

5 Vorschlag an die Hauptversammlung am 29. Mai 2019

Am Cover: Zalando Headquarter, Berlin

Dass UBM Arbeitswelten in höchster Qualität entwickelt, hat das Unternehmen vielfach bewiesen. UBM empfiehlt sich als Büroentwickler für die digitale Industrie des 21. Jahrhunderts.

Mit der Entwicklung des Headquarters für Europas führenden Online-Händler Zalando hat UBM neue Maßstäbe gesetzt. Der innovative Gebäudekomplex verkörpert die Zukunft der neuen Arbeitswelt. Dieses Projekt zeigt, wie punktgenau UBM auf Kundenforderungen eingeht und auch Großprojekte mit rund € 200 Mio. Volumen erfolgreich umsetzt.

  • 2 Vorwort des Vorstands
  • 3 Highlights
  • 4 Investor Relations
  • 5 Konzernzwischenlagebericht
  • 14 Konzernzwischenabschluss
  • 22 Erläuterungen zum Konzernzwischenabschluss
  • 33 Finanzkalender
  • 34 Kontakt, Impressum

inhalt. auf einen blick.

ergebnis vor steuern von € 7,9 mio. Fokus auf nachhaltige Ertragsstärke

finanziell stark aufgestellt. Weitere Optimierung der Finanzierungsstruktur

nachfrageüberhang am immobilienmarkt. Rückenwind hält in allen Assetklassen an

auf kurs für guidance. Wiederholung Rekordjahr ohne spektakuläre Fertigstellung

vorwort des vorstands.

Liebe Aktionärinnen und Aktionäre, liebe Stakeholder.

Im ersten Quartal 2019 befindet sich UBM Development auf Kurs, das Rekordjahr 2018 zu wiederholen. Wir haben für 2019 einen "langsamen Start" angekündigt, da wesentliche Projektfertigstellungen erst im Jahresverlauf erfolgen und sich viele Zukunftsprojekte in der zweiten Jahreshälfte für eine Forward-Struktur eignen werden. Nichtsdestotrotz konnten wir in den ersten drei Monaten ein solides Ergebnis erzielen. Das Ergebnis vor Steuern erreichte € 7,9 Mio. und der Nettogewinn € 5,9 Mio. Auch finanziell präsentiert sich UBM, mit einer Eigenkapitalquote von 35%, weiterhin stark. Unsere starke Bilanz ist ein wichtiger Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Developern, die sich nicht am Kapitalmarkt refinanzieren können.

Wir sind nicht nur für das laufende Geschäftsjahr optimistisch, sondern auch überzeugt, dass wir für die Zukunft gut aufgestellt sind. Unsere Pipeline ist mit einem Verkaufsvolumen von € 1,8 Mrd. bis 2022 prall gefüllt – in unseren Märkten und Assetklassen hält der Rückenwind an. Trotz des positiven Marktumfelds agieren wir aber vorsichtig und mit einer "Hedging-Strategie". Wir forcieren Forward-Verkäufe und achten bei neuen Projekten auf die Einhaltung realistischer Parameter. Im Fokus unserer Geschäftsaktivitäten steht die nachhaltige und kontinuierliche Ertragskraft von UBM. Für unsere Stakeholder, insbesondere für unsere Eigentümer, wollen wir ein verlässlicher und transparenter Partner sein.

Von der erfolgreichen Geschäftsentwicklung und den positiven Ertragsaussichten sollen auch unsere Aktionäre profitieren. Nach Zustimmung der Hauptversammlung wird im Juni eine Rekorddividende von € 2,20 pro Aktie ausbezahlt. Damit ist UBM nicht nur der führende Hotelentwickler in Europa, sondern auch einer der Top-Dividendentitel an der Wiener Börse.

Der Vorstand

Mag. Thomas G. Winkler, LL.M. CEO

DI Martin Löcker COO

Dipl.-Ök. Patric Thate CFO

highlights.

jänner.

Verkaufserfolg zu Jahresbeginn

Am Zollhafen Areal in Mainz entwickelt UBM in bester Lage ein neues Business-Budget-Hotel, das unter der Marke Super 8 betrieben werden soll. Bereits ein Jahr vor der Fertigstellung sichert sich UBM mit dem Forward-Verkauf an eine deutsche Versicherung den Kaufpreis von € 24 Mio.

februar.

Richtfest für Projekte am Zollhafen Mainz

Mit zahlreichen Ehrengästen feiert UBM Mitte Februar das Richtfest für ihre Projekte am Zollhafenareal in Mainz. Das Wohnprojekt Waterkant mit 82 Wohnungen ist ein Jahr vor Fertigstellung bereits zu 50% verwertet. Auch das angrenzende Super-8-Hotel wurde im Jänner als Forward Deal veräußert.

märz.

UBM entwickelt voco Hotel in den Niederlanden

Die InterContinental Hotels Group (IHG) setzt bei ihrem ersten voco Hotel am Kontinent auf die Expertise von UBM, dem führende Hotelentwickler Europas. In einem ehemaligen Bankgebäude mit historischem Charakter entwickelt UBM im Stadtzentrum von Den Haag bis 2020 rund 200 Zimmer und Suiten im Upscale-Segment.

UBM erwirbt 3-ha-Areal in München

Im Rahmen eines Off-Market-Deals erwirbt UBM ein 28.000 m² großes Grundstück an der Baubergerstraße in München-Moosach. Dort soll ein gemischt genutztes Quartier mit Wohnungen und Büros entstehen. Für die Konzeptionsphase kalkuliert UBM drei bis vier Jahre.

LeopoldQuartier – moderne Stadtentwicklung in Wien

Auf 23.000 m² entsteht mit dem LeopoldQuartier bis 2023 UBM's bislang größtes Hotel mit mehr als 700 Zimmern. In punkto Dimension setzt UBM mit diesem Projekt neue Maßstäbe. Zusätzlich plant das Unternehmen an diesem Standort rund 700 Wohneinheiten mit modernen und flexiblen Wohnmodellen.

Geschäftsjahr 2018 bringt Rekordergebnis

UBM überzeugt Anfang März mit vorläufigen Zahlen: Mit einem Rekordergebnis vor Steuern von € 55 Mio. und einer Eigenkapitalquote von 35% zeigt sich der führende Hotelentwickler finanziell solide aufgestellt. Die Projekt-Pipeline von € 1,8 Mrd. sichert zudem die zukünftige Ertragskraft des Unternehmens.

one share.

Entwicklung der Börsen

Die Aktienmärkte starteten mit deutlichen Kursgewinnen in das Jahr 2019 und konnten sich damit sichtbar von den Kursrückgängen des Vorjahres erholen. Der globale Aktienindex MSCI World stieg im Vergleich zum Vorjahresultimo um 11,9%. Die europäischen Märkte profitierten im ersten Quartal von der zinspolitischen Neuausrichtung in den USA, belastend wirkte hingegen die Unsicherheit über Ablauf und Auswirkungen des Brexit. Der europäische Leitindex EURO STOXX 50 legte im ersten Quartal 2019 um 14,1% zu. Auch die Wiener Börse verzeichnete einen positiven Jahresauftakt – der Leitindex ATX stieg seit Jahresultimo um 10,5%. Der deutsche Leitindex DAX blieb mit einem Kursplus von 9,2% hinter den europäischen Indices zurück.

Entwicklung der UBM-Aktie

Die UBM-Aktie notiert seit 10. April 1873 an der Wiener Börse und ist seit August 2016 im prime market, dem Top-Segment der Wiener Börse. Darüber hinaus sind die Aktien im österreichischen Immobilienindex IATX enthalten.

Unterstützt vom positiven Marktumfeld verzeichnete auch die UBM-Aktie einen starken Jahresauftakt 2019. Der Kurs stieg innerhalb der ersten Wochen um mehr als 16% und erreichte Ende Jänner mit € 39,00 ein Niveau, das zuletzt im Herbst 2018 zu sehen war. Durch Unsicherheiten am europäischen Markt musste die Aktie im Quartalsverlauf einen Teil ihrer Zuwächse abgeben. Die Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen über das Rekordergebnis 2018 setzte einen positiven Impuls. Insgesamt verzeichnete die UBM-Aktie seit Jahresbeginn einen Kursanstieg von 8,4%, womit ein großer Teil der Kursverluste des Vorjahres wieder aufgeholt werden konnte.

Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen lag in den ersten drei Monaten 2019 bei 3.579 Stück.

Aktionärsstruktur

Das Grundkapital von UBM Development AG betrug zum 31. März 2019 € 22.416.540 und ist in 7.472.180 Aktien eingeteilt. Das Syndikat (IGO-Ortner-Gruppe, Strauss-Gruppe) hielt zum Stichtag unverändert 38,8% der ausstehenden Aktien. Zusätzlich hielt die IGO-Ortner Gruppe außerhalb des Syndikats 5,3% an UBM. 5,0% wurden vom Privatinvestor Jochen Dickinger gehalten. Insgesamt befanden sich 50,9% der Aktien im Streubesitz, darin sind Anteile des Vorstands und des Aufsichtsrats von 5,8% inkludiert. Der weitere Streubesitz entfiel zum größten Teil auf Investoren aus Österreich (36%), gefolgt von Investoren aus Deutschland (34%) und UK (18%).

■ UBM-Aktie ■ ATX ■ Handelsvolumen der UBM-Aktie

one group.

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Vor dem Hintergrund des zunehmenden Handelskonflikts zwischen den USA und China setzte im zweiten Halbjahr 2018 eine globale Wachstumsabschwächung ein, die sich auch im ersten Quartal 2019 fortsetzte. Vor diesem Hintergrund geht der Internationale Währungsfonds (IWF) für 2019 von einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums aus. In der April-Prognose wurde die Wachstumsrate für die Weltwirtschaft 2019 um 0,2% auf 3,3% reduziert. Mit einer Erholung wird jedoch bereits 2020 gerechnet – die Prognose für 2020 bleibt unverändert bei 3,6%.

Die europäische Wirtschaft zeigte sich trotz des angespannten globalen Umfelds robust aufgestellt. Die Europäische Kommission geht in ihrer Prognose davon aus, dass das Wachstum in allen EU-Mitgliedstaaten weiter anhält. Zu den wesentlichen Wachstumstreibern zählen eine starke Inlandsnachfrage, Beschäftigungszuwachs und attraktive Finanzierungsbedingungen. Für 2019 und 2020 wurde ein reales Wachstum von 1,2% bzw. 1,5% prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft verzeichnete nach einem sehr schwachen zweiten Halbjahr 2018 einen verhaltenen Jahresauftakt 2019. Vor dem Hintergrund der negativen Stimmung, die zunehmend die privaten Investitionen belastete, reduzierte die Kommission ihre Prognose für 2019 um 0,6% auf 0,5%. Für 2020 wird bereits wieder mit einer zunehmenden Erholung und einem BIP-Wachstum von 1,5% gerechnet. Auch die Wachstumsdynamik der österreichischen Wirtschaft sollte nach dem kräftigen Anstieg der letzten beiden Jahre 2019 leicht nachlassen. Die Europäische Kommission geht dennoch davon aus, dass sich das Wachstum 2019 und 2020 auf einem robusten Niveau (1,5% bzw. 1,6%) fortsetzt. Ein weiterhin moderateres Wirtschaftswachstum wird auch für die CEE/SEE-Länder prognostiziert.1, 2

Entwicklung der Immobilienmärkte

Der europäische Immobilienmarkt legte einen verhaltenen Start in das Investmentjahr hin. In den ersten drei Monaten 2019 wurden rund € 44,5 Mrd. in europäische Gewerbeimmobilien investiert – mehr als 30% weniger als im Vorjahresquartal und damit das niedrigste Volumen seit sechs Jahren. Dieser deutliche Rückgang lag jedoch nicht im ausbleibenden Investoreninteresse begründet, sondern im Mangel an attraktiven Objekten. Experten sehen den Ausblick auf das Gesamtjahr dennoch positiv. Europäische Immobilien bleiben auch weiterhin ein attraktives Investmentziel – nicht zuletzt aufgrund der im Vergleich zu anderen Anlagealternativen immer noch attraktiven Renditen.

In Europa zählte Deutschland nach wie vor zu den begehrtesten Investmentmärkten. Der starke Jahresauftakt 2019 demonstriert die anhaltend starke Nachfrage. Mit einem Investmentvolumen von € 11,1 Mrd. war das erste Quartal 2019 das drittbeste der letzten zwölf Jahre. Die deutschen A-Städte blieben im Fokus der Investoren – ihr Anteil belief sich auf 54%. Aufgrund des Angebotsmangels in den Top-Lagen wurde der Rekordwert des Vorjahres erwartungsgemäß nicht erreicht. Unter den Assetklassen entfiel mit 48% erneut der größte Teil auf Büroobjekte. Die durchschnittliche Spitzenrendite sank seit Jahresbeginn im Vergleich zum Vorjahr um 5 BP auf 3,06% und spiegelt damit den Mangel an Alternativinvestitionen wider. Wohnen war mit einem Investmentvolumen von € 3,0 Mrd. die am zweitstärksten nachgefragte Assetklasse im ersten Quartal. Auch in diesem Segment beherrschte der Nachfrageüberhang den Markt und führte zu weiter rückläufigen Renditen. Im Hotelmarkt setzte sich die Dynamik ebenfalls fort – mit einem Investmentvolumen von € 617 Mio. startete er stark ins neue Jahr. Trotz der Angebotsknappheit in allen Assetklassen bestätigt der gute Jahresauftakt die Prognose, dass sich auch 2019 als überdurchschnittlich gutes Investmentjahr mit anhaltend starker Nachfrage erweisen wird.3, 4

Der österreichische Investmentmarkt verzeichnete in den ersten drei Monaten 2019 eine solide Entwicklung und konnte damit nahtlos an das Vorjahr anknüpfen. Von Jänner bis März wurden € 900 Mio. in Gewerbeimmobilien investiert. Am stärksten nachgefragt war erneut der Bürosektor (60%), gefolgt von der Assetklasse Hotel (14%).5 Experten rechnen mit einem weiteren starken Investmentjahr – auch vor dem Hintergrund einer gut gefüllten Transaktionspipeline. Neben dem Fokus auf die Assetklasse Büro halten Investoren zunehmend nach attraktiven Wohnprojekten Ausschau. Auch in den CEE-Ländern zeichnete sich im ersten Quartal 2019 keine Abschwächung des Investoreninteresses ab. Insbesondere Büroinvestments und zunehmend auch Hotelinvestments waren im Fokus internationaler Investoren.

1 Oesterreichische Nationalbank: Konjunktur aktuell – April 2019

2 Europäische Kommission: Spring Economic Forecast 2019

3 BNP Paribas: Investmentmarkt Deutschland Q1 2019

4 JLL: Investmentüberblick Deutschland Q1 2019

5 EHL – Immobilieninvestmentmarkt Q1/2019

Geschäftsverlauf

Im ersten Quartal 2019 erwirtschaftete UBM Development eine Gesamtleistung von € 71,6 Mio., nach € 219,9 Mio. in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Während das erste Quartal 2018 durch eine Reihe von Immobilienverkäufen geprägt war, darunter je eine Hotelimmobilie in Warschau und Linz sowie ein Büroobjekt in Breslau, wurden in der Berichtsperiode keine wesentlichen Immobilienverkäufe mit Ausnahme von Wohneinheiten diverser Wohnbauprojekte getätigt. Dies ist auch auf die starke Verkaufsleistung zum Jahresende 2018 zurückzuführen, während sich zum Jahreswechsel 2017/18 einige Verkäufe ins nächste Jahr und damit in das erste Quartal 2018 verschoben hatten. Die Gesamtleistung der Berichtsperiode war vor allem auf den Baufortschritt bereits verkaufter Immobilienprojekte zurückzuführen, die zeitraumbezogen nach Höhe des Fertigstellungsgrades und Verwertungsstands in den Umsatzerlösen und Ergebnissen erfasst werden. Ein großer Anteil entfiel dabei auf zwei Projekte: das Holiday Inn Gdansk City Centre in Danzig sowie das Wohnbauprojekt "immergrün" in Berlin. Die Gesamtleistung aus dem Hotelbetrieb reduzierte sich im ersten Quartal von € 23,7 Mio. in 2018 auf € 14,9 Mio. in 2019, was auf den Verkauf eines 50%-Anteils an der UBM hotels Management GmbH an einen strategischen Partner zurückzuführen ist.

Die Gesamtleistung des Segments "Deutschland" reduzierte sich im Berichtszeitraum von € 43,1 Mio. auf € 26,8 Mio. Die Gesamtleistung im ersten Quartal 2019 betraf im Wesentlichen den Baufortschritt von bereits verkauften Wohneinheiten, darunter von zwei Projekten in Berlin sowie von je einem Projekt in Mainz und Hamburg. Positiv auf die Gesamtleistung wirkte sich auch der Baufortschritt des forward verkauften Holiday Inn/Super 8 Hotels in Hamburg aus. Im Periodenvergleich rückläufig entwickelten sich die Generalunternehmerund Projektmanagementleistungen sowie die Leistungen aus dem Hotelbetrieb, was aus dem Verkauf des 50%-Anteils der Hotelbetriebsgesellschaft resultierte.

Die Gesamtleistung des Segments "Österreich" belief sich im ersten Quartal 2019 auf € 19,3 Mio. und wurde zu einem großen Anteil im Wohnbereich erwirtschaftet, so wurden vor allem Wohnungen von bereits fertiggestellten Projekten in Wien und Salzburg veräußert. In der Vergleichsperiode des Vorjahres lag die Gesamtleistung bei € 54,5 Mio., hier war der Verkauf eines Bestandshotels in Linz sowie von Wohnbauimmobilien in Wien, Salzburg und Tirol enthalten.

Im Segment "Polen" reduzierte sich die Gesamtleistung im ersten Quartal deutlich von € 114,2 Mio. in 2018 auf € 19,6 Mio. in 2019. So wurden im Vorjahr das Hotelentwicklungsprojekt Holiday Inn Warsaw City Centre und die Bürobestandsimmobilie Pegaz in Breslau verkauft. In der Berichtsperiode wirkte sich im Bereich Immobilienverkäufe der Baufortschritt des forward verkauften Hotels Holiday Inn Gdansk City Centre in Danzig, das im zweiten Quartal fertiggestellt wird, positiv auf die Gesamtleistung aus. Rückläufig entwickelten sich die Leistungen aus dem Hotelbetrieb, exklusiv des Anteilsverkaufs der Hotelbetriebsgesellschaft wäre hier jedoch ein deutlicher Anstieg verzeichnet worden.

Gesamtleistung nach Regionen

in € Mio. 1–3/2019 1–3/2018 Veränderung
Deutschland 26,8 43,1 –37,8%
Österreich 19,3 54,5 –64,6%
Polen 19,6 114,2 –82,9%
Sonstige Märkte 6,0 8,1 –26,2%
Gesamt 71,6 219,9 –67,4%

Hinweis: Zahlen wurden summenerhaltend gerundet. Veränderungen wurden von den ungerundeten Werten berechnet.

Das Segment "Sonstige Märkte" erzielte in den ersten drei Monaten 2019 eine Gesamtleistung von € 6,0 Mio., nach € 8,1 Mio. im ersten Quartal 2018. Die Gesamtleistung der Berichtsperiode entfiel im Wesentlichen auf Hotelumsätze in Frankreich und den Niederlanden.

Das Segment "Hotel" verzeichnete eine Gesamtleistung von € 24,0 Mio., nach € 83,3 Mio. im ersten Quartal 2018. Ein Großteil der Gesamtleistung der Berichtsperiode entfiel auf den Hotelbetrieb – die Gesamtleistung in diesem Bereich lag bei € 14,9 Mio., was einem Rückgang von 37,2% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dieser Rückgang war ausschließlich auf den Verkauf eines 50%-Anteils an der Hotelbetriebsgesellschaft UBM hotels Management GmbH zurückzuführen. Zusätzliche wirkte sich im ersten Quartal 2019 auch der Baufortschritt der forward verkauften Hotelprojekte in Danzig und Mainz positiv auf die Gesamtleistung aus, während in der Vergleichsperiode des Vorjahres zwei Hotels in Warschau und Linz verkauft wurden.

Im Segment "Office" lag die Gesamtleistung im ersten Quartal 2019 bei € 3,0 Mio., da keines der aktuellen Büroprojekte bislang forward verkauft wurde. In der Vergleichsperiode des Vorjahres erfolgte der Verkauf der Bestandsimmobilie Pegaz in Polen, zudem wurde der Baufortschritt der Großprojekte Leuchtenbergring in München und Zalando in Berlin in der Gesamtleistung erfasst.

Im Segment "Residential" lag die Gesamtleistung in der aktuellen Berichtsperiode bei € 22,8 Mio. nach € 32,3 Mio. im Vorjahr. Während im ersten Quartal 2018 Wohnbauprojekte in Wien und Tirol fertiggestellt wurden, umfasst die Gesamtleistung der Berichtsperiode im Wesentlichen den Baufortschritt bereits verkaufter Wohneinheiten von Projekten in Deutschland, darunter das Projekt "immergrün" und "NeuHouse" in Berlin, das Projekt "The Brick" in Hamburg sowie das Projekt "Waterkant" in Mainz. Zudem wurden in der Berichtsperiode Wohnungen von zwei bereits fertiggestellten Projekten in Wien und Salzburg verkauft.

Im Segment "Other" wurde in den ersten drei Monaten 2019 eine Gesamtleistung von € 6,8 Mio. erzielt, nach € 5,5 Mio. in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Die Gesamtleistung enthält vor allem Zuflüsse aus der Vermietung von gemischt genutzten Bestandsobjekten in Österreich und Deutschland sowie diverse Managementleistungen.

Die Gesamtleistung des Segments "Service" reduzierte sich von € 20,5 Mio. auf € 13,1 Mio. im ersten Quartal 2019. Im Vorjahr wurden vor allem in Deutschland mehr Serviceleistungen für diverse Projekte erbracht.

Das Segment "Administration" enthält ausschließlich Leistungen der UBM Development AG sowie Verrechnungen von Managementleistungen und Konzernumlagen.

in € Mio. 1–3/2019 1–3/2018 Veränderung
Hotel 24,0 83,3 –71,2%
Office 3,0 77,6 –96,1%
Residential 22,8 32,3 –29,3%
Other 6,8 5,5 24,3%
Service 13,1 20,5 –36,1%
Administration 1,9 0,9 121,5%
Gesamt 71,6 219,9 –67,4%

Gesamtleistung nach Assetklassen

Hinweis: Zahlen wurden summenerhaltend gerundet. Veränderungen wurden von den ungerundeten Werten berechnet.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Geschäftsergebnis und Ertragslage

Das Kerngeschäft des UBM-Konzerns bildet das projektspezifische Immobiliengeschäft. Durch die mehrjährige Realisierungsdauer der Projekte kann der Umsatzausweis der Gewinn- und Verlustrechnung starken Schwankungen unterliegen. Auf Basis des ab 2018 anzuwendenden Rechnungslegungsstandards IFRS 15 werden Immobilienprojekte bereits ab dem Signing anteilig gemäß Baufortschritt und Verwertungsstand erfasst (Percentage of Completion, PoC) und nicht wie bisher erst nach erfolgter Fertigstellung. Dadurch wird die Aussagekraft der Umsatz- und Ertragsentwicklung verbessert. Werden Immobilien als Share Deal veräußert oder Projekte innerhalb von at-equity Beteiligungen entwickelt und verkauft, schlagen sich diese allerdings weiterhin nicht im Umsatz nieder. Um den Überblick und die Transparenz über den Geschäftsverlauf zu verbessern, weist UBM zusätzlich die Gesamtleistung aus. Diese betriebswirtschaftliche Kenngröße erfasst – analog zum Umsatz – Erlöse aus Immobilienverkäufen, Vermietungsleistungen, Einnahmen aus dem Hotelbetrieb sowie aktivierte bzw. für nicht vollkonsolidierte Gesellschaften oder Dritte erbrachte Generalunternehmerund Projektmanagementleistungen. Zusätzlich werden die Leistungen der at-equity bilanzierten Unternehmen und der Verkäufe von reinen Share Deals erfasst. Der Ausweis der Gesamtleistung erfolgt insgesamt entsprechend der Beteiligungshöhe von UBM. Nicht in der Gesamtleistung erfasst werden Anzahlungen, die vor allem für Großprojekte oder auch Wohnbauprojekte anfallen.

Die Gesamtleistung lag im ersten Quartal 2019 mit € 71,6 Mio. deutlich unter dem Vergleichswert des Vorjahres von € 219,9 Mio. Auch die in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Umsatzerlöse reduzierten sich in der Berichtsperiode von € 176,1 Mio. auf € 36,0 Mio. Während in der Vergleichsperiode des Vorjahres zwei größere Projekte – das Holiday Inn Warsaw City Centre und die Büroimmobilie Pegaz in Breslau – veräußert wurden, war die Verkaufstätigkeit nach den Großverkäufen zum Jahresende 2018 eingeschränkt. Umsatzreduzierend wirkte außerdem die Veräußerung eines 50%-Anteils der UBM hotels Management GmbH, die nunmehr seit Ende November 2018 at-equity bilanziert wird.

Das Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen war im ersten Quartal 2019 mit € -0,4 Mio. leicht negativ. Das at-equity Ergebnis ist auf Basis der jeweiligen Projektfortschritte je Quartal Schwankungen unterworfen, zudem stellt der Jahresbeginn im Hotelbetrieb das traditionell schwächste Quartal dar. Im Vergleichsquartal des Vorjahres lag das Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen noch bei € 11,8 Mio., da der Baufortschritt des Großprojekts Zalando Headquarter in Berlin sowie der Verkauf eines Hotels in Linz ergebniserhöhend wirkten.

Die Erträge aus Fair-Value-Anpassungen auf Finanzimmobilien beliefen sich im ersten Quartal 2019 auf € 7,0 Mio. nach € 2,8 Mio. in den ersten drei Monaten 2018. Die Fair-Value-Anpassungen der aktuellen Berichtsperiode betrafen vor allem das Hotelprojekt "Sugar Palace" in Prag, da Fortschritte im behördlichen Genehmigungsverfahren erzielt werden konnten. Die Aufwendungen aus Fair-Value-Anpassungen waren sowohl im ersten Quartal 2018 als auch 2019 unwesentlich.

Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen im Berichtszeitraum bei € 0,7 Mio. und beinhalten unter anderem Erlöse aus Weiterverrechnungen, Kursgewinne, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und diverse sonstige Positionen. Im Vorjahr lagen die sonstigen betrieblichen Erträge bei € 3,5 Mio., da in dieser Position Währungsgewinne in Höhe von € 1,6 Mio. enthalten waren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich im Vorjahresvergleich von € 12,0 Mio. auf € 7,9 Mio., was insbesondere auf geringere Kursverluste des Złoty im Vergleich zum Euro sowie geringere Beratungskosten zurückzuführen war. Die Position beinhaltet des Weiteren Verwaltungskosten, Reisespesen, Werbekosten sowie Abgaben und Gebühren.

Die Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen betrugen im ersten Quartal 2019 € 18,6 Mio. im Vergleich zu € 149,1 Mio. in der Vergleichsperiode 2018. Die Position umfasst im Wesentlichen den Materialaufwand für die Errichtung von Wohnbauimmobilien und diversen anderen Entwicklungsimmobilien, die bereits forward verkauft wurden, sowie Buchwertabgänge aus Immobilienverkäufen in Form von Asset Deals. Während in der aktuellen Berichtsperiode keine Buchwertabgänge vorlagen, erreichten diese im ersten Quartal des Vorjahres noch € 100,0 Mio. und betrafen je ein Hotel- und ein Büroprojekt in Polen. Zusätzlich werden im Materialaufwand auch bezogene Leistungen im Rahmen von Generalunternehmertätigkeiten erfasst.

In der Berichtsperiode wurde bei den Bestandsveränderungen, die Wohnbauimmobilien im Vorratsvermögen bzw. andere IAS-2-Immobilien betreffen, ein Ertrag in Höhe von € 4,0 Mio. ausgewiesen, im ersten Quartal des Vorjahres wurde ein Aufwand von € 8,4 Mio. erfasst. Der positive Ergebniseffekt in der Berichtsperiode ist auf vermehrte Investitionen in Projekte in einem frühen Entwicklungsstadium zurückzuführen, die sich noch nicht im Verkaufsprozess befinden.

Der Personalaufwand lag in der Berichtsperiode bei € 7,2 Mio. und damit um € 3,4 Mio. unter dem Niveau des Vorjahres von € 10,6 Mio. Dieser Rückgang war im Wesentlichen auf die Dekonsolidierung der Hotelbetriebsgesellschaft UBM hotels Management GmbH zurückzuführen, die aufgrund der Veräußerung eines 50-%-Anteils seit Ende November als at-equity bilanziertes Unternehmen geführt wird. Die Bewertung des Aktienoptionsprogramms von UBM, das in der Hauptversammlung im Mai 2017 verabschiedet wurde, floss in der Berichtsperiode mit € 0,3 Mio. in die Position Personalaufwand ein (Q1/2018: € 0,2 Mio.). Die stichtagsbezogene Mitarbeiterzahl aller in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften lag per Ende März 2019 mit 368 in etwa auf dem Niveau des Bilanzstichtags des Vorjahres (31. Dezember 2018: 365).

Das EBITDA erreichte im ersten Quartal 2019 € 13,7 Mio., was einem Rückgang von € 0,3 Mio. entspricht. Die Abschreibungen der Berichtsperiode lagen mit € 1,2 Mio. etwas über dem ersten Quartal 2018 (€ 0,8 Mio.). So reduzierte sich das EBIT in den ersten drei Monaten 2019 um € 0,7 Mio. auf € 12,5 Mio. (Q1/2018: € 13,2 Mio.). Der Finanzertrag verringerte sich von € 2,1 Mio. in der Vergleichsperiode des Vorjahres geringfügig auf € 1,8 Mio. Sowohl in der aktuellen Berichtsperiode als auch im Vorjahr waren keine Erträge aus Share Deals enthalten. Auch der Finanzaufwand lag mit € 6,4 Mio. etwas unter dem Vorjahresniveau von € 7,1 Mio., unter anderem da in der Vergleichsperiode des Vorjahres eine Abwertung einer Beteiligung in Polen erfolgt war.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) lag mit € 7,9 Mio. um € 0,3 Mio. unter dem Ergebnis des Vorjahres von € 8,2 Mio. Der Steueraufwand belief sich im ersten Quartal 2019 auf € 2,0 Mio., was einer Steuerquote von 25,6% entspricht (Q1/2018: 22,8%).

Der Nettogewinn (Periodenergebnis nach Steuern) erreichte in der Berichtsperiode € 5,9 Mio. und lag damit um € 0,5 Mio. unter dem ersten Quartal 2018 (€ 6,4 Mio.). Der Nettogewinn nach Minderheiten betrug im ersten Quartal 2019 € 5,8 Mio. (Q1/2018: € 6,8 Mio.). Der daraus abgeleitete Gewinn pro Aktie reduzierte sich im Periodenvergleich von € 0,91 auf € 0,78.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme des UBM-Konzerns lag per 31. März 2019 mit € 1.247,3 Mio. um € 12,7 Mio. über dem Niveau zum Bilanzstichtag des Vorjahres. Bilanzverlängernd wirkte die erstmalige Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 16, der zu einer Aktivierung von Leasingverbindlichkeiten in Höhe von € 51,6 Mio. führte. Gegenläufig wirkte unter anderem die Reduktion von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Das Sachanlagevermögen belief sich per Ende März 2019 auf € 53,2 Mio. und lag damit deutlich über dem Niveau vom 31. Dezember 2018 von € 2,7 Mio. Dieser Anstieg war auf die Aktivierung von Leasingverbindlichkeiten in Höhe von € 51,4 Mio. auf Basis des neuen, erstmalig ab 2019 anzuwendenden Rechnungslegungsstandards IFRS 16 zurückzuführen. Gleichzeitig erhöhten sich auch die Finanzimmobilien um € 14,0 Mio. und lagen zum Quartalsende bei € 513,2 Mio. Dieser Anstieg resultierte aus dem Fortschritt bei Entwicklungsprojekten, dem keine Finanzimmobilienveräußerungen gegenüberstanden.

Der Wertansatz der Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen lag mit Ende März 2019 bei € 116,6 Mio. und damit beinahe auf dem Niveau des Vorjahresbilanzstichtages (31. Dezember 2018: € 115,8 Mio.). Gleichzeitig reduzierten sich die Projektfinanzierungen auf insgesamt € 126,0 Mio., zum Bilanzstichtag 2018 lagen diese noch bei € 139,9 Mio.

Die kurzfristigen Vermögenswerte lagen mit Ende der Berichtsperiode bei € 411,6 Mio., was einem Rückgang von € 41,4 Mio. im Vergleich zum Bilanzstichtag 2018 entspricht. Vor allem die liquiden Mittel reduzierten sich um € 37,6 Mio. deutlich, da in den ersten drei Monaten 2019 zahlreiche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen getilgt wurden. Per Ende März 2019 lagen die liquiden Mittel mit € 162,9 Mio. weiterhin auf hohem Niveau.

Das Vorratsvermögen lag per Ende März 2019 mit € 119,7 Mio. nur knapp unter dem Wert zum Bilanzstichtag 2018 von € 121,5 Mio. In dieser Position befinden sich neben sonstigen Vorräten auch zum Verkauf bestimmte Wohnimmobilien in Entwicklung. Auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich geringfügig von € 108,2 Mio. per Ende 2018 auf € 102,7 Mio. zum Ende des ersten Quartals 2019. Diese Position beinhaltet im Wesentlichen bereits während der Entwicklung verkaufte Vorratsimmobilien sowie anteilig Forward-Verkäufe von Finanzimmobilien

Das Eigenkapital lag zum 31. März 2019 mit € 436,3 Mio. exakt auf dem Niveau zum Bilanzstichtag 2018. Die Eigenkapitalquote erreichte per Ende März 2019 35,0% und lag damit am oberen Ende der angepeilten Bandbreite von 30-35% (31. Dezember 2018: 35,3%).

Die Anleiheverbindlichkeiten betrugen per Ende März 2019 € 435,3 Mio., was dem Niveau zum Bilanzstichtag des Vorjahres entspricht (31. Dezember 2018: € 434,5 Mio.). Die Finanzverbindlichkeiten (kurz- und langfristig) stiegen um € 53,4 Mio. auf € 241,2 Mio. an. Von diesem Anstieg waren € 51,6 Mio. auf die Aktivierung von Leasingverbindlichkeiten aufgrund der Erstanwendungen des IFRS 16 zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich gegenüber dem Vorjahreswert von € 93,7 Mio. auf € 46,0 Mio. zum Ende der Berichtsperiode. Dieser Wert beinhaltet im Wesentlichen die zum Stichtag noch nicht bezahlten Subunternehmerleistungen. Die sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten (kurz- und langfristig) erhöhten sich von € 30,8 Mio. per 31. Dezember 2018 auf € 36,3 Mio. Die Summe aus den latenten und kurzfristigen Steuerschulden lag mit € 41,2 Mio. leicht über dem Niveau des Vorjahres von € 39,3 Mio.

Die Nettoverschuldung betrug zum 31. März 2019 € 462,0 Mio. und lag damit über dem Wert zum 31. Dezember 2018 von € 421,9 Mio. Der Anstieg der Nettoverschuldung war auf im Stichtagsvergleich geringere liquide Mittel zurückführen, die für die Begleichung von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verwendet wurden. Die Nettoverschuldung umfasst kurz- und langfristige Anleihen und Finanzverbindlichkeiten exklusive Leasingverbindlichkeiten minus liquide Mittel.

Cashflow

Der Cashflow aus dem Ergebnis belief sich im ersten Quartal 2019 auf € 6,7 Mio. nach € - 5,3 Mio. in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Während in der Berichtsperiode nicht cash-wirksame Fair–Value-Anpassungen cashflowreduzierend wirkten, war ein positiver Effekt aus Zinserträgen zu verzeichnen. Im Vorjahr war der negative Cashflow auf einen hohen Ergebnisanteil der at-equity bilanzierten Unternehmen zurückzuführen, die nicht cash-wirksam sind.

Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit lag im Berichtszeitraum bei € -35,5 Mio. und damit auf dem gleichen Niveau wie in der Vergleichsperiode. Cashflow-reduzierend wirkte in der Berichtsperiode vor allem eine Abnahme der Verbindlichkeiten in Höhe von € 48,3 Mio. Gegenläufig wirkte eine leichte Abnahme der Forderungen in Höhe von € 5,3 Mio. und des Vorratsvermögens von € 1,8 Mio. Dieser Wert beinhaltet Zuflüsse aus dem Abgang von Immobilien im Vorratsvermögen von € 8,9 Mio. Die Zugänge von Immobilien im Vorratsvermögen beliefen sich auf € 6,8 Mio. Die Zuflüsse aus dem Abgang von Immobilien im Forderungsvermögen betrugen in der Berichtsperiode € 15,1 Mio., die Zugänge von Immobilien im Forderungsvermögen beliefen sich auf € 12,3 Mio.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit lag im ersten Quartal 2019 bei € 3,4 Mio. nach € 95,3 Mio. im ersten Quartal des Vorjahres. Während im Vorjahr noch Einzahlungen aus Sach

anlageabgängen/Finanzimmobilien in Höhe von € 101,8 Mio. verzeichnet wurden, lagen in der Berichtsperiode in dieser Position keine wesentlichen Zahlungsflüsse vor. Positiv auf den Investitions-Cashflow wirkten Einzahlungen in Form von Projektfinanzierungen, die bei € 20,2 Mio. lagen. Demgegenüber standen Auszahlungen für Projektfinanzierungen von € 4,7 Mio. Der Mittelabfluss aus Investitionen in Sachanlagevermögen und Finanzimmobilien lag im ersten Quartal 2019 bei € 11,3 Mio., nach € 12,3 Mio. in der Vergleichsperiode des Vorjahres.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug im ersten Quartal 2019 € -5,5 Mio. Während sich die Aufnahme und Tilgung von Krediten die Waage hielten, wurden in der Berichtsperiode Zinszahlungen für die im Vorjahr begebene Hybridanleihe in Höhe von € 5,5 Mio. fällig, zudem wurden Ausschüttungen an nicht kontrollierende Gesellschafter von Tochterunternehmen in Höhe von € 1,8 Mio. getätigt. Im ersten Quartal des Vorjahres lag der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit noch bei € 67,2 Mio., da liquide Mittel aus der Begebung einer Hybridanleihe in Höhe von € 98,6 Mio. zuflossen.

Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Umwelt- und Sozialbelange

Als Projektentwickler und auch Eigentümer von Immobilien übernimmt UBM eine hohe gesellschaftliche Verantwortung. Vor allem im Bereich der Immobilienentwicklung kann UBM nicht nur das eigene nachhaltige Wirtschaften beeinflussen, sondern schafft auch die Grundlage für zukünftige Nutzer (z.B. Auswahl von Materialien, Energiezufuhr, usw.). Die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten während der Planung, der Erstellung und des Betriebs ist darüber hinaus ein wichtiges Instrument für den nachhaltigen Erhalt einer Immobilie. Die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit sind daher bereits seit längerem fest in der Strategie des Unternehmens verankert.

Mitarbeiter

Der Personalstand unter Einbeziehung aller Konzerngesellschaften betrug per 31. März 2019 368 Mitarbeiter. Zum 31. März des Vorjahres beschäftigte UBM 784 Mitarbeiter (davon 482 Hotel). Der deutliche Rückgang ist auf die Dekonsolidierung der Gesellschaft UBM hotels zurückzuführen. Insgesamt arbeiten rund 64% der Mitarbeiter von UBM außerhalb von Österreich.

Detaillierte Angaben zu Umwelt- und Sozialbelangen, Achtung der Menschenrechte, Bekämpfung von Korruption und Bestechung sowie zu Arbeitnehmerbelangen können der Nicht-finanziellen Erklärung, als Teil des Geschäftsberichts 2018, entnommen werden.

Prognosebericht

Für das Jahr 2019 geht der Internationale Währungsfonds von einer Fortsetzung des Wachstumskurses aus. Investitionen in Immobilien und privater Konsum werden weiterhin als Stützen der Konjunktur in den UBM-Kernmärkten gesehen.1 Die Europäische Zentralbank (EZB) wird die Niedrigzinspolitik länger fortführen als bisher angenommen. Auch mittelfristig prognostizieren die meisten Ökonomen keine signifikanten Zinserhöhungen, die wesentliche Auswirkungen auf den Immobiliensektor haben sollten.2

Vor diesem Hintergrund ist auch für 2019 und 2020 von einer starken Dynamik bei Immobilieninvestitionen auszugehen. In ganz Europa spitzt sich die Verknappung attraktiver Entwicklungsprojekte weiter zu. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage über alle Assetklassen hinweg ungebrochen hoch. Sowohl die drei Kernmärkte von UBM – Deutschland, Österreich und Polen – als auch die drei Assetklassen – Hotel, Wohnen und Büro – sollten von diesem positiven Marktumfeld profitieren. Zusätzlich führt der Kapitalzufluss aus Übersee zu einer Erhöhung des Anlagedrucks.

1 IWF: World Economic Outlook, Update 11.1.2019 / Europäische Kommission:

Winter 2019 Economic Forecast

2 Savills European Investment März 2019

Die positive Geschäftsentwicklung im vergangenen Jahr hat gezeigt, dass die strategische Ausrichtung von UBM stimmt. Das Jahr 2018 markiert das neue Rekordjahr in der Unternehmensgeschichte und belegt die Nachhaltigkeit der Ertragsstärke des über Jahrzehnte in seinen Kernmärkten agierenden Immobilienentwicklers. Auch im ersten Quartal 2019 wurde ein solides Ergebnis erzielt, obwohl keine Projekte fertiggestellt wurden. Die Bilanzkennzahlen wurden in den vergangenen Jahren weiter optimiert – die Nettoverschuldung reduzierte sich deutlich und die Eigenkapitalquote erhöhte sich. Mit einer Eigenkapitalquote von 35% per Ende März 2019 liegt UBM nunmehr am oberen Ende der angepeilten Bandbreite von 30–35%. Auch die Nettoverschuldung befindet sich mit rund € 462,0 Mio. am unteren Ende des für einen Immobilienentwickler optimalen Niveaus, obwohl im Vorjahr Rekordinvestitionen getätigt wurden.

Trotz Rekordfertigstellungen im Vorjahr gelang es UBM, mit über €-300-Mio.-Investitionen in neue Projekte die Entwicklungspipeline auf hohem Niveau zu stabilisieren und qualitativ sogar zu verbessern. Die Projekt-Pipeline (2019–2022) beläuft sich auf € 1,8 Mrd. Rund 80% der Projekte befinden sich in Deutschland und Österreich, mehr als 80 % in den Assetklassen Hotel und Wohnen. Der Trend zu größeren Projekten setzt sich weiter fort, die korrespondierenden Skaleneffekte sollten sich positiv auf die zukünftige Ertragskraft auswirken.

Auf Basis dieser hochqualitativen Pipeline ist UBM optimistisch, mittelfristig weitere Ergebnissteigerungen erzielen zu können. Für 2019 plant das Unternehmen, das Rekordjahr 2018 zu wiederholen und das Ertragsniveau von rund € 55 Mio. Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) bzw. von rund € 40 Mio. Nettogewinn erneut zu erreichen. Da die Projektfertigstellungen 2019 überwiegend in der zweiten Jahreshälfte stattfinden und sich einige aktuelle Immobilienprojekte auch erst dann für eine Forward-Struktur eignen, sind ertragsmäßig ein langsamer Start und ein stärkeres zweites Halbjahr zu erwarten.

Risikobericht

Jene Risiken, die einen signifikanten Einfluss auf die UBM Development AG haben bzw. haben könnten, sowie detaillierte Informationen über das gesamte Risikomanagement-System von UBM finden sich im Geschäftsbericht 2018 auf den Seiten 62 bis 64.

Seit dem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 haben sich hinsichtlich des Risikoprofils keine wesentlichen Änderungen ergeben. Die Ausführungen im Geschäftsbericht 2018, Kapitel Risikoberichterstattung, gelten daher weiterhin ohne Ausnahme.

Erklärung des Vorstands

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt, dass der Konzernzwischenlagebericht den Geschäftsverlauf sowie die Lage des Konzerns so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten drei Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss entsteht, und dass der Konzernzwischenlagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten des Geschäftsjahres und bezüglich der offen zu legenden wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, denen der Konzern ausgesetzt ist, beschreibt.

Wien, am 28. Mai 2019

Der Vorstand

Mag. Thomas G. Winkler, LL.M. Vorsitzender

DI Martin Löcker Dipl.-Ök. Patric Thate

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

vom 1. Jänner bis zum 31. März 2019

in T€ 1–3/2019 1–3/2018
Umsatzerlöse 36.030 176.073
Bestandsveränderung 3.980 –8.437
Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen –380 11.773
Erträge aus Fair-Value-Anpassungen auf Investment Properties 7.022 2.806
Sonstige betriebliche Erträge 701 3.517
Aufwendungen für Material und sonstige bezogene
Herstellungsleistungen
–18.616 –149.127
Personalaufwand –7.221 –10.647
Aufwendungen aus Fair-Value-Anpassungen auf Investment Properties –5 –8
Sonstige betriebliche Aufwendungen –7.873 –11.973
Ergebnis (EBITDA) 13.638 13.977
Abschreibungen auf immaterielle Werte des Anlagevermögens
und Sachanlagen
–1.187 –787
Betriebsergebnis (EBIT) 12.451 13.190
Finanzertrag 1.854 2.110
Finanzaufwand –6.409 –7.063
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 7.896 8.237
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag –2.019 –1.880
Periodenergebnis (Nettogewinn) 5.877 6.357
davon Anteile der Aktionäre des Mutterunternehmens 5.821 6.783
davon Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter
von Tochterunternehmen
56 –426
Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in €) 0,78 0,91
Verwässertes Ergebnis je Aktie (in €) 0,78 0,91

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

vom 1. Jänner bis zum 31. März 2019

in T€ 1–3/2019 1–3/2018
Periodenergebnis (Nettogewinn) 5.877 6.357
Sonstiges Ergebnis
Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechung –131 –246
Sonstiges Ergebnis, welches in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden
kann (recyclingfähig)
–131 –246
Sonstiges Ergebnis der Periode (other comprehensive income) –131 –246
Gesamtergebnis der Periode 5.746 6.111
davon Anteile der Aktionäre des Mutterunternehmens 5.688 6.525
davon Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von
Tochterunternehmen
58 –414

Konzernbilanz

zum 31. März 2019

in T€ 31.3.2019 31.12.2018
Aktiva
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 2.720 2.730
Sachanlagen 53.202 2.650
Finanzimmobilien 513.153 499.196
Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen 116.577 115.770
Projektfinanzierungen 125.979 139.892
Übrige Finanzanlagen 5.716 5.643
Finanzielle Vermögenswerte 4.592 4.475
Latente Steueransprüche 13.807 11.265
835.746 781.621
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 119.743 121.527
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 102.691 108.237
Finanzielle Vermögenswerte 10.477 11.067
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 12.512 11.756
Liquide Mittel 162.875 200.447
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte 3.290
411.588 453.034
Aktiva gesamt 1.247.334 1.234.655
Passiva
Eigenkapital
Grundkapital 22.417 22.417
Kapitalrücklagen 98.954 98.954
Andere Rücklagen 182.663 177.216
Genussrechts-/Hybridkapital 126.551 130.315
Anteile der Aktionäre des Mutterunternehmens 430.585 428.902
Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von Tochterunternehmen 5.669 7.414
436.254 436.316
Langfristige Verbindlichkeiten
Rückstellungen 7.573 6.648
Anleihen 344.531 344.172
Finanzverbindlichkeiten 161.937 114.500
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 5.064 3.880
Latente Steuerschulden 10.532 8.576
529.637 477.776
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Rückstellungen 169 169
Anleihen 90.695 90.284
Finanzverbindlichkeiten 79.288 73.368
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 45.957 93.661
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 31.271 26.932
Übrige Verbindlichkeiten 3.442 5.405
Steuerschulden 30.621 30.744
281.443 320.563
Passiva gesamt 1.247.334 1.234.655

Konzern-Kapitalflussrechnung

vom 1. Jänner bis zum 31. März 2019

Periodenergebnis (Nettogewinn)
Abschreibungen/Zuschreibungen auf das Anlagevermögen und Finanzanlagen
Zinserträge/Zinsaufwendungen
Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen
Dividenden aus at-equity bilanzierten Unternehmen
5.877
–5.921
4.647
380
-
892
848
6.723
-
6.357
–2.037
2.704
–11.773
1.725
–2.057
–224
Zunahme/Abnahme der langfristigen Rückstellungen
Latente Ertragsteuer
Cashflow aus dem Ergebnis –5.305
Zunahme der kurzfristigen Rückstellungen 1.496
Abnahme/Zunahme der Steuerrückstellungen –123 369
Gewinne/Verluste aus Anlagenabgängen 9 1.056
Abnahme/Zunahme der Vorräte 1.784 –6.173
Abnahme/Zunahme der Forderungen 5.263 –20.016
Abnahme der Verbindlichkeiten (ohne Bankverbindlichkeiten) –48.290 –10.452
Erhaltene Zinsen 165 2.055
Gezahlte Zinsen –1.460 –218
Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge 445 1.708
Cashflow aus der Betriebstätigkeit –35.484 –35.480
Einzahlungen aus Sachanlageabgängen und Abgängen aus Finanzimmobilien 409 101.802
Einzahlungen aus Finanzanlageabgängen - 1
Einzahlungen aus der Tilgung von Projektfinanzierungen 20.247 8.742
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte –7 –12
Investitionen in das Sachanlagevermögen und Finanzimmobilien –11.313 –12.292
Investitionen in das Finanzanlagevermögen –1.231 –39
Investitionen in Projektfinanzierungen –4.677 –2.856
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 3.428 95.346
Dividenden –5.500
Ausschüttung an nicht kontrollierende Gesellschafter von Tochterunternehmen –1.800
Aufnahme von Krediten und anderen Finanzierungen 19.910 10.379
Tilgung von Krediten und anderen Finanzierungen –18.101 –41.871
Aufnahme von Hybridkapital - 98.648
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit –5.491 67.156
Cashflow aus der Betriebstätigkeit –35.484 –35.480
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 3.428 95.346
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit –5.491 67.156
Veränderung liquider Mittel –37.547 127.022
Liquide Mittel am 1.1. 200.447 75.204
Währungsdifferenzen –25 –98
Liquide Mittel am 31.3. 162.875 202.128
Bezahlte Steuern 1.294 1.735

Entwicklung des Konzerneigenkapitals

zum 31. März 2019

in T€ Grundkapital Kapitalrücklagen Remeasurement aus
leistungsorientierten
Verpflichtungen
Fremdwährungs
umrechnungsrücklage
Stand zum 31.12.2017
Anpassung aufgrund erstmaliger Anwendung
IFRS 9
22.417
-
98.954 –2.666 –1.899
Anpassung aufgrund erstmaliger Anwendung
IFRS 15
-
Stand zum 1.1.2018 22.417 98.954 –2.666 –1.899
Konzernergebnis -
Sonstiges Ergebnis - –340
Gesamtergebnis der Periode - –340
Aktienoptionen equity settled -
Hybridkapital -
Stand zum 31.3.2018 22.417 98.954 –2.666 –2.239
Stand zum 31.12.2018 22.417 98.954 –3.066 –1.970
Anpassung aufgrund erstmaliger Anwendung
IFRS 16
-
Stand zum 1.1.2019 22.417 98.954 –3.066 –1.970
Konzernergebnis -
Sonstiges Ergebnis - –133
Gesamtergebnis der Periode - –133
Dividendenzahlungen -
Aktienoptionen equity settled -
Ertragsteuern auf Zinsen für
Hybrid-/Genussrechtskapitalinhaber
-
Stand zum 31.3.2019 22.417 98.954 –3.066 –2.103
352.146
3.301
355.447
1.533
-
1.533
6.028
77
6.105
359.707
3.378
363.085
6.783
–426
6.357
–258
12
–246
6.525
–414
6.111
236
-
236
98.986
-
98.986
465.454
2.964
468.418
428.902
7.414
436.316
–127
–3
–130
428.775
7.411
436.186
5.821
56
5.877
–133
2
–131
5.688
58
5.746
–5.500
–1.800
–7.300
247
-
247
1.375
-
1.375
Anteile der Aktionäre
des Mutterunternehmens
Genussrechts-/
Hybridkapital
Andere Rücklagen Zur Veräußerung ver
fügbare Wertpapiere:
Zeitwertrücklage
80.100 155.189 51
- 1.584 –51
-
80.100
6.028
162.801
-
1.645 5.138
- 82 -
1.645 5.220 -
- 236
98.986
180.731 168.257 -
130.315 182.252 -
- –127
130.315 182.125 -
1.736 4.085
-
1.736 4.085 -
–5.500
- 247
- 1.375
5.669
436.254
430.585 126.551 187.832 -

Segmentberichterstattung1

vom 1. Jänner bis zum 31. März 2019

Deutschland Österreich
in T€ 1–3/2019 1–3/2018 1–3/2019 1–3/2018
Gesamtleistung
Administration - 1.883 850
Hotel 5.750 7.570 2.289 16.801
Office - 18.709 116 1.984
Other 2.026 2.146 4.049 2.602
Residential 16.331 5.430 6.390 26.437
Service 2.658 9.210 4.578 5.853
Summe Gesamtleistung 26.765 43.065 19.305 54.527
Abzüglich Umsätze aus assoziierten und unter
geordneten Unternehmen, Leistungsgemein
schaften sowie aus Bestandsveränderungen
–17.060 –9.499 –5.769 –24.680
Umsatzerlöse 9.705 33.566 13.536 29.847
Administration - 3.636 –1.183
Hotel 274 –1.295 402 227
Office 3.785 14.380 –70 –241
Other –582 –2.524 –1.013 –246
Residential 1.008 690 1.542 2.599
Service 63 1.001 –2.945 –43
Summe EBT 4.548 12.252 1.552 1.113

1 Teil der Erläuterungen. Intersegmentäre Umsätze sind unwesentlich.

Polen Sonstige Märkte Konzern
1–3/2019 1–3/2018 1–3/2019 1–3/2018 1–3/2019 1–3/2018
- 1.883 850
11.080 52.157 4.879 6.764 23.998 83.292
2.643 56.780 267 87 3.026 77.560
568 571 190 178 6.833 5.497
- 85 394 22.806 32.261
5.270 4.719 581 706 13.087 20.488
19.561 114.227 6.002 8.129 71.633 219.948
–7.353 –5.975 –5.421 –3.721 –35.603 –43.875
12.208 108.252 581 4.408 36.030 176.073
- 3.636 –1.183
521 4.259 5.974 –1.662 7.171 1.529
–560 –2.594 –138 –116 3.017 11.429
–924 –2.840 –296 –86 –2.815 –5.696
–734 –1.288 –1.553 –600 263 1.401
66 –25 –560 –176 –3.376 757
–1.631 –2.488 3.427 –2.640 7.896 8.237

Erläuterungen zum Konzernzwischenabschluss.

1. Allgemeine Angaben

Der UBM-Konzern besteht aus der UBM Development AG (UBM) und deren Tochterunternehmen. UBM ist eine Aktiengesellschaft nach österreichischem Recht und hat den Sitz in Wien mit der Geschäftsanschrift 1100 Wien, Laaer-Berg-Straße 43. Sie ist registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 100059x. Die Hauptaktivitäten der Gruppe sind Entwicklung, Verwertung und Verwaltung von Immobilien.

Der vorliegende Konzernzwischenabschluss von UBM wird freiwillig unter Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2018 sowie der seit 1. Jänner 2019 erstmals anzuwendenden Standards, insbesondere von IFRS 16, aufgestellt. Die Auswirkungen der Erstanwendung der neuen Standards werden unter Punkt 3 dargestellt.

Berichtswährung ist der Euro, der auch die funktionale Währung von UBM ist. Bei den einzelnen, in den Konzernzwischenabschluss einbezogenen Tochterunternehmen ist die funktionale Währung je nach Geschäftsfeld der Euro bzw. die jeweilige Landeswährung. Zahlenangaben erfolgen in T€ und werden entsprechend kaufmännisch gerundet.

2. Konsolidierungskreis

In den Zwischenabschluss sind neben UBM 62 (31. Dezember 2018: 62) inländische Tochterunternehmen sowie 79 (31. Dezember 2018: 79) ausländische Tochterunternehmen einbezogen.

Außerdem wurden 35 (31. Dezember 2018: 34) inländische und 22 (31. Dezember 2018: 23) ausländische assoziierte und Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode bewertet. In der Berichtsperiode ist eine Gesellschaft aufgrund Liquidation abgegangen.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die in den Erläuterungen zum Konzernabschluss dargestellt sind, wurden auf den Konzernzwischenabschluss unverändert angewandt, mit Ausnahme der folgenden, erstmals anzuwendenden Standards und Interpretationen.

Erstmalig wurden zum 1. Jänner 2019 die folgenden Standards von der Gruppe angewandt, wobei sich nur aus der Erstanwendung von IFRS 16 Leases wesentliche Auswirkungen ergeben:

Neuer Standard oder Änderung Datum der Veröffentlichung
durch IASB
Übernahme in EU-Recht Datum der erstmaligen
Anwendung laut IASB
IFRS 16 – Leases 13.1.2016 9.11.2017 1.1.2019
Änderung zu IAS 19: Planänderungen,
Plankürzungen oder Settlement
7.2.2018 13.3.2019 1.1.2019
Änderungen zu IAS 28: Langfristige Beteiligungen
an assoziierten Unternehmen und
Gemeinschaftsunternehmen
12.1.2017 8.2.2019 1.1.2019
Änderungen zu IFRS 9: Vorfälligkeitsregelungen mit
negativer Ausgleichsleistung
12.10.2017 22.3.2018 1.1.2019
Jährliche Verbesserungen der IFRS – Zyklus
2015–2017
12.12.2017 14.3.2019 1.1.2019
IFRIC 23: Unsicherheiten bezüglich der
ertragsteuerlichen Behandlung
7.6.2017 23.10.2018 1.1.2019

IFRS 16 – Leases

Der Standard regelt den Ansatz, die Bewertung, den Ausweis sowie die Angabepflichten bezüglich Leasingverhältnissen. IFRS 16 ersetzt den bisher gültigen Standard IAS 17 sowie drei leasingbezogene Interpretationen. Für den Leasingnehmer sieht der Standard ein einziges (single) Bilanzierungsmodell vor. Dieses Modell führt beim Leasingnehmer dazu, dass sämtliche Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aus Leasingvereinbarungen in der Bilanz zu erfassen sind, es sei denn, die Laufzeit beträgt zwölf Monate oder weniger oder es handelt sich um einen geringwertigen Vermögenswert (jeweils Wahlrecht). Die Verbindlichkeit wird beim Erstansatz abgezinst und in den Folgejahren einerseits durch die Leasingzahlungen vermindert, andererseits durch Aufzinsung (Unwinding) erhöht. Gleichzeitig wird ein Nutzungsrecht in Höhe des Barwerts der künftigen Leasingzahlungen aktiviert und in weiterer Folge linear abgeschrieben. Die bisherige Unterscheidung zwischen Operating Lease und Finance Lease entfällt somit. Der Standard wurde im Jänner 2016 veröffentlicht und ist erstmals auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2019 beginnen, verpflichtend anzuwenden. IFRS 16 sieht verschiedene Übergangsmethoden vor. UBM hat auf eine frühzeitige Anwendung verzichtet und sich für die modifiziert retrospektive Methode entschieden. Bei der Erstanwendung von IFRS 16 hat UBM von folgenden Erleichterungsbestimmungen gemäß IFRS 16.C10 Gebrauch gemacht.

  • Für Leasingverhältnisse mit ähnlichen Vermögenswerten, ähnlichen Restlaufzeiten sowie ähnlichem Wirtschaftsumfeld wurden die Abzinsungsätze auf Portfoliobasis ermittelt.
  • Belastende Verträge wurden im Umstellungszeitpunkt keine identifiziert, daher war keine Berichtigung von Nutzungsrechten notwendig.
  • Direkt zurechenbare Kosten blieben unberücksichtigt.
  • Die Einschätzung von Verlängerungs- bzw. Kündigungsoptionen erfolgte im Zeitpunkt der Erstanwendung von IFRS 16.

Die Durchschnittsverzinsung für das 1. Quartal 2019 betrug 3,19%.

Die Tabelle zeigt die Nettoeffekte per 1. Jänner 2019 aus der Erstanwendung von IFRS 16 auf die Gewinnrücklage:

in T€ Anpassung aufgrund erstmaliger
Anwendung IFRS 16 zum 1.1.2019
Andere Rücklagen
IFRS 16: Leasing –173
Ertragsteueraufwand 46
Auswirkung zum 1.1.2019 –127
Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von Tochterunternehmen
IFRS 16: Leasing –4
Ertragsteueraufwand 1
Auswirkung zum 1.1.2019 –3

Die folgende Tabelle zeigt eine Überleitung der Auswirkungen der Erstanwendung von IFRS 16 auf die Posten der Konzernbilanz per 1. Jänner 2019:

in T€ Konzernbilanz zum
1.1.2019
Anpassungen Konzernbilanz
zum 1.1.2019 ohne
Anpassungen IFRS 16
Aktiva
Sachanlagen 53.202 –51.387 1.815
Latente Steueransprüche 13.807 –47 13.760
Langfristige Vermögenswerte 835.746 –51.434 784.312
Kurzfristige Vermögenswerte 411.588 - 411.588
Summe Aktiva 1.247.334 –51.434 1.195.900
Passiva
Andere Rücklagen 182.663 127 182.790
Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von
Tochterunternehmen
5.669 3 5.672
Eigenkapital 436.254 130 436.384
Finanzverbindlichkeiten 161.937 –49.634 112.303
Langfristige Verbindlichkeiten 529.637 –49.634 480.003
Finanzverbindlichkeiten 79.288 –1.930 77.358
Kurzfristige Verbindlichkeiten 281.443 –1.930 279.513
Summe Passiva 1.247.334 –51.434 1.195.900

Seit der Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2018 wurden keine weiteren Standards und Interpretationen veröffentlicht bzw. in EU-Recht übernommen.

4. Schätzungen und Annahmen

Die Erstellung eines Zwischenabschlusses nach IFRS erfordert Schätzungen und Annahmen des Managements, die Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie die Angaben betreffend Eventualverbindlichkeiten im Zwischenbericht beeinflussen. Tatsächliche Ergebnisse können von diesen Schätzungen abweichen.

5. Dividende

Bei zustimmender Beschlussfassung der Hauptversammlung über den Gewinnverwendungsvorschlag für das Geschäftsjahr 2018 erfolgt die Auszahlung der Dividende in Höhe von € 2,20 je Stückaktie, das sind bei 7.472.180 Stückaktien in Summe € 16.438.796,00, am 7. Juni 2019.

6. Umsatzerlöse

Die folgende Tabelle zeigt die Aufgliederung der Umsatzerlöse in die wesentlichen Kategorien, den Zeitpunkt der Umsatzrealisierung sowie die Überleitung zur Segmentberichtserstattung:

Deutschland Österreich Polen Sonstige Märkte Konzern
in T€ 1–3/2019 1–3/2019 1–3/2019 1–3/2019 1–3/2019
Umsatzerlöse
Administration - 1.042 - 1.042
Hotel 1.978 - 8.041 2 10.021
Office 26 26 1.489 267 1.808
Other 1.618 1.383 1.014 39 4.054
Residential 3.746 6.354 3 85 10.188
Service 2.337 4.731 1.661 188 8.917
Umsatzerlöse 9.705 13.536 12.208 581 36.030
Umsatzerlöse zeitraumbezogen 5.729 4.642 6.726 - 17.097
Umsatzerlöse zeitpunktbezogen 3.976 8.894 5.482 581 18.933
Umsatzerlöse 9.705 13.536 12.208 581 36.030

7. Ergebnis je Aktie

1–3/2019 1–3/2018
Anteile der Aktionäre des Mutterunternehmens am Periodenergebnis (in T€) 5.821 6.783
Potenzielle Aktien
Gewichtete durchschnittliche Anzahl ausgegebener Aktien
(= Anzahl der Aktien unverwässert)
7.472.180 7.472.180
Durchschnittlich ausstehende Aktienoptionen
Anzahl der Aktien verwässert 7.472.180 7.472.180
Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in €) 0,78 0,91
Verwässertes Ergebnis je Aktie (in €) 0,78 0,91

Im Rahmen des Long-Term-Incentive-Programms 2017 (LTIP) wurden 387.630 Aktienoptionen zugeteilt. Der per 31. März 2019 angepasste Ausübungskurs betrug € 40,01, der durchschnittliche Aktienkurs im ersten Quartal betrug € 36,66. Somit sind im ersten Quartal null Stück potenzielle Aktien zu berücksichtigen.

8. Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte

Bei den zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten handelt es sich um ein unbebautes Grundstück in Rumänien. Die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte werden zum beizulegenden Zeitwert, welcher den aktuell verhandelten Kaufpreisen entspricht, bewertet.

9. Grundkapital

Grundkapital Stück Stück
31.3.2019 31.3.2019 31.12.2018 31.12.2018
Inhaber-Stammaktien 7.472.180 22.416.540 7.472.180 22.416.540

10. Genehmigtes Kapital, bedingtes Kapital und eigene Aktien

In der 136. ordentlichen Hauptversammlung vom 23. Mai 2017 wurden folgende Beschlüsse gefasst:

Die gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 30. April 2014 bestehende Ermächtigung des Vorstands nach § 4 Abs. 4 der Satzung (Genehmigtes Kapital 2014) wurde widerrufen.

Der Vorstand wurde gleichzeitig gemäß § 169 AktG in § 4 Abs. 4 der Satzung ermächtigt, bis zum 11. August 2022 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu € 2.241.654,00 durch Ausgabe von bis zu 747.218 Stück neuen, auf Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen, allenfalls in mehreren Tranchen, auch im Wege des mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 153 Abs. 6 AktG, zu erhöhen und den Ausgabekurs, die Ausgabebedingungen, das Bezugsverhältnis und die weiteren Einzelheiten der Durchführung mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzusetzen. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf die aus dem genehmigten Kapital ausgegebenen neuen Aktien ist ausgeschlossen, wenn und sofern eine Ausnutzung dieser Ermächtigung (genehmigtes Kapital) durch Ausgabe von Aktien gegen Bareinlagen bei Mehrzuteilungsoptionen im Rahmen der Platzierung neuer Aktien der Gesellschaft erfolgt. Darüber hinaus ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen (Genehmigtes Kapital 2017). Der Aufsichtsrat wurde ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch das Ausnutzen dieser Ermächtigung des Vorstands ergeben, zu beschließen.

Aus § 4 Abs. 5 der Satzung der Gesellschaft ergibt sich weiters, dass das Grundkapital gemäß § 159 Abs. 2 Z 1 AktG um bis zu Nominale € 2.241.654,00 durch Ausgabe von bis zu 747.218 Stück neuen, auf Inhaber lautenden Stammaktien zur Ausgabe an Gläubiger von Wandelschuldverschreibungen bedingt erhöht ist (bedingte Kapitalerhöhung). In diesem Zusammenhang wurde der Vorstand ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der bedingten Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzusetzen, insbesondere die Einzelheiten der Ausgabe und des Wandlungsverfahrens der Wandelschuldverschreibungen, den Ausgabebetrag sowie das Umtausch- oder Wandlungsverhältnis. Der Aufsichtsrat wurde auch hier ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch die Ausgabe von Aktien aus dem bedingten Kapital ergeben, zu beschließen. Ausgabebetrag und Umtauschverhältnis sind nach Maßgabe finanzmathematischer Methoden sowie des Aktienkurses der Gesellschaft in einem anerkannten Preisfindungsverfahren zu ermitteln. Im Fall einer in den Ausgabebedingungen von Wandelschuldverschreibungen festgelegten Wandlungspflicht dient das bedingte Kapital auch zur Erfüllung dieser Wandlungspflicht.

Zum Zweck der Bedienung von Aktienoptionen im Rahmen des Long-Term-Incentive-Programms 2017 wurde der Vorstand schließlich in § 4 Abs. 6 der Satzung der Gesellschaft im Sinn des § 159 Abs. 3 AktG ermächtigt, bis zum 11. August 2022 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft gemäß § 159 Abs. 2 Z 3 AktG, auch in mehreren Tranchen, bedingt um bis zu € 1.678.920,00 durch Ausgabe von bis zu 559.640 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien an Arbeitnehmer, leitende Angestellte und Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft sowie mit ihr verbundener Unternehmen zu erhöhen. Der Aufsichtsrat wurde ermächtigt, die sich aus einer Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung ergebenden Änderungen der Satzung zu beschließen.

Die gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 20. Mai 2015 bestehende Ermächtigung des Vorstands zum Erwerb und für die Veräußerung bzw. Verwendung eigener Aktien wurde widerrufen.

Der Vorstand wurde gleichzeitig für die Dauer von 30 Monaten vom Tag der Beschlussfassung (23. Mai 2017) zum Erwerb eigener Aktien der Gesellschaft bis zu dem gesetzlich zulässigen Ausmaß von 10,00% des Grundkapitals unter Einschluss der bereits erworbenen Aktien ermächtigt. Ebenso wurde der Vorstand für die Dauer von fünf Jahren ab Beschlussfassung (23. Mai 2017) ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Aktien der Gesellschaft auch auf andere Art als über die Börse oder durch ein öffentliches Angebot zu veräußern oder zu verwenden. Die Ermächtigung kann ganz oder teilweise oder auch in mehreren Teilbeträgen und in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke ausgeübt werden. Das quotenmäßige Kaufrecht der Aktionäre bei Veräußerung oder Verwendung auf andere Art als über die Börse oder durch ein öffentliches Angebot wurde dabei ausgeschlossen (Ausschluss des Bezugsrechts).

Die oben genannten Aktienoptionen im Rahmen des Long-Term-Incentive-Programms 2017 (LTIP) wurden nach dem festgesetzten Zusagezeitpunkt vom 22. Juni 2017 bis zum 21. Juli 2017 im Ausmaß von 375.130 Aktienoptionen zugeteilt, im Geschäftsjahr 2018 wurden weitere 12.500 Aktienoptionen zugeteilt. Der Ausübungskurs beträgt € 36,33 (das ist der ungewichtete Durchschnitt der Schlusskurse der Aktie der Gesellschaft an der Wiener Börse im Zeitraum vom 24. Mai 2017 (einschließlich) bis zum 21. Juni 2017 (einschließlich)). Zugeteilte Aktienoptionen können in den nachstehenden Ausübungsfenstern durch schriftliche Erklärung an die Gesellschaft ausgeübt werden. Die Ausübung ist nur vom 1. September 2020 bis zum 26. Oktober 2020 (Ausübungsfenster 1) sowie vom 1. September 2021 bis zum 26. Oktober 2021 (Ausübungsfenster 2) möglich und ist an die Erfüllung folgender, in den Planbedingungen des LTIP festgelegten Voraussetzungen geknüpft: aufrechtes Dienstverhältnis, aufrechtes Eigeninvestment, Überschreitung bestimmter Aktienkurse, Einhaltung bestimmter Kennzahlen.

Der beilzulegende Zeitwert beträgt T€ 3.082 (Vorjahr: T€ 3.082). Dieser bestimmt sich mit dem ursprünglichen Tag der Annahme des Optionsprogramms und wird über den Zeitraum verteilt, über den die Teilnehmer den Anspruch auf die gewährten Optionen erwerben. In das Bewertungsmodell ("Black Scholes") zur Berechnung des beizulegenden Zeitwertes flossen folgende Parameter ein: Ausübungspreis (€ 36,33), Laufzeit der Option (9/2017 bis 8/2020), Aktienkurs zum Bewertungszeitpunkt (€ 38,25), erwartete Volatilität des Aktienkurses (36,34%), erwartete Dividenden (4,20%), risikoloser Zinssatz (0,00%).

Die Aktienoptionen haben sich wie folgt entwickelt:

Anzahl Aktienoptionen 2019 2018
Stand zum 1.1. 387.630 375.130
Gewährte Optionen - 12.500
Verfallene Optionen
Ausgeübte Optionen
Stand zum 31.3. 387.630 387.630

11. Genussrechtskapital und Hybridkapital

Durch die Verschmelzung der PIAG als übertragende Gesellschaft und von UBM als übernehmende Gesellschaft ist das im November 2014 von der PIAG begebene Genussrechtskapital in Höhe von € 100 Mio., welches bereits zur Gänze rückbezahlt wurde, und ein Hybridkapital in Höhe von € 25,3 Mio. aufgrund Gesamtrechtsnachfolge übergegangen. Das Hybridkapital wird grundsätzlich laufend verzinst.

UBM ist zur Zahlung von Zinsen für das Hybridkapital nur verpflichtet, wenn eine Dividende aus dem Jahresüberschuss beschlossen wird. Ist UBM mangels einer derartigen Gewinnausschüttung zur Zahlung der auf ein Jahr entfallenden Zinsen nicht verpflichtet und macht sie von ihrem Recht der Nichtzahlung Gebrauch, so werden diese nicht bezahlten Zinsen als Zinsrückstände evident gehalten, die nachzuzahlen sind, sobald die Aktionäre von UBM eine Dividende aus dem Jahresüberschuss beschließen.

Im Fall der Kündigung des Hybridkapitals durch UBM ist den Zeichnern das auf das Hybridkapital geleistete Kapital zuzüglich der bis zu diesem Tag aufgelaufenen Zinsen und der Zinsrückstände zu leisten. Das Hybridkapital kann nur rückgezahlt werden, wenn zuvor entweder ein Verfahren gemäß § 178 AktG durchgeführt wurde, in Höhe der beabsichtigten Rückzahlung Eigenkapital im Rahmen einer Kapitalerhöhung gemäß § 149 ff AktG zugeführt wurde oder eine Kapitalberichtigung durchgeführt wurde.

Da Zahlungen, sowohl Zinsen als auch Kapitaltilgungen, zwingend nur bei Eintritt von Bedingungen zu leisten sind, deren Eintritt von UBM bewirkt bzw. verhindert werden kann, und der Konzern daher die Möglichkeit hat, Zahlungen dauerhaft zu vermeiden, ist das Hybridkapital als Eigenkapitalinstrument einzustufen. Bezahlte Zinsen sind abzüglich des Steuereffekts wie Gewinnausschüttungen direkt eigenkapitalmindernd zu erfassen.

Das Hybridkapital wird von der PORR AG gehalten.

Am 22. Februar 2018 hat UBM eine tief nachrangige Anleihe (Hybridanleihe) mit einem Gesamtvolumen in Höhe von € 100 Mio. und einem jährlichen Kupon von 5,50% begeben. Die Anleihe hat eine unbegrenzte Laufzeit mit einer vorzeitigen Rückzahlungsmöglichkeit der Emittentin nach fünf Jahren.

Da Zahlungen, sowohl Zinsen, als auch Kapitaltilgungen, zwingend nur bei Eintritt von Bedingungen zu leisten sind, deren Eintritt von UBM bewirkt bzw. verhindert werden kann, und der Konzern daher die Möglichkeit hat, Zahlungen dauerhaft zu vermeiden, ist die Hybridanleihe als Eigenkapitalinstrument einzustufen. Bezahlte Zinsen sind abzüglich des Steuereffekts wie Gewinnausschüttungen direkt eigenkapitalmindernd zu erfassen.

12. Finanzinstrumente

Der Buchwert der Finanzinstrumente stellt gemäß IFRS 7.29 einen angemessenen Näherungswert für den Fair Value dar. Dies mit Ausnahme der als "Amortised Cost" klassifizierten Finanzanlagen, der fix verzinsten Anleihen (Fair-Value-Hierarchie Stufe 1) sowie der fix verzinsten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und der fix verzinsten sonstigen Finanzverbindlichkeiten (Fair-Value-Hierarchie Stufe 3).

Die Fair-Value-Bewertung für die Anleihe erfolgt aufgrund von Börsekurswerten. Die Kreditverbindlichkeiten und übrigen Finanzanlagen wurden mit der Berechnungsmethode des Discounted Cashflow bewertet, wobei die am 31. März 2019 von Reuters publizierte Zero Coupon Yield Curve zur Diskontierung der Cashflows herangezogen wurde.

Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte

Bewertung nach IFRS 9
in T€ Bewertungs
kategorie
nach IFRS 9
Buchwerte
am 31.3.2019
(Fortgeführte)
Anschaf
fungskosten
Fair Value
erfolgsneutral
Fair Value
erfolgswirksam
Fair-Value
Hierarchie
Fair Value am
31.3.2019
Aktiva
Projektfinanzierung variabel Amortised
verzinst Cost 125.979 125.979
Amortised
Übrige Finanzanlagen Cost 2.907 2.907 - Stufe 1 3.390
Übrige Finanzanlagen FVTPL 1.955 - 1.955 Stufe 3 1.955
Übrige Finanzanlagen FVTPL 854 - 854 Stufe 1 854
Forderungen aus Amortised
Lieferungen und Leistungen Cost 39.606 39.606
Finanzielle Amortised
Vermögenswerte Cost 15.069 15.069
Liquide Mittel - 162.875 162.875
Passiva
Amortised
Anleihen fix verzinst Cost 435.226 435.226 - Stufe 1 453.522
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
Amortised
variabel verzinst Cost 169.565 169.565
fix verzinst Amortised
Cost
5.766 5.766 - Stufe 3 5.763
Sonstige
Finanzverbindlichkeiten
Amortised
variabel verzinst Cost 19 19
Amortised
fix verzinst Cost 14.669 14.669 - Stufe 3 14.495
Leasingverbindlichkeiten - 51.169 51.169
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
Amortised
Cost
45.957 45.957
Sonstige finanzielle Amortised
Verbindlichkeiten Cost 36.335 36.335
Derivate
(ohne Hedge-Beziehung) FVTPL 37 37
Nach Kategorien
Financial Assets at Amortised
Amortised Cost Cost 183.561 183.561
Financial Assets at Fair
Value through Profit or Loss FVTPL 2.809 - 2.809
Liquide Mittel - 162.875 162.875
Financial Liabilities at Amortised
Amortised Cost Cost 707.537 707.537
Financial Liabilities at Fair
Value through Profit or Loss FVTPL 37 37 -
Bewertung nach IFRS 9
in T€ Bewertungs
kategorie
nach IFRS 9
Buch
werte am
31.12.2018
(Fortgeführte)
Anschaf
fungskosten
Fair Value
erfolgsneutral
Fair Value
erfolgswirksam
Fair-Value
Hierarchie
Fair Value am
31.12.2018
Aktiva
Projektfinanzierung
variabel verzinst
Amortised
Cost
139.892 139.892
Übrige Finanzanlagen Amortised
Cost
2.907 2.907 - Stufe 1 3.394
Übrige Finanzanlagen FVTPL 1.913 - 1.913 Stufe 3 1.913
Übrige Finanzanlagen FVTPL 823 - 823 Stufe 1 823
Forderungen aus Amortised
Lieferungen und Leistungen Cost 48.658 48.658
Finanzielle
Vermögenswerte
Amortised
Cost
15.542 15.542
Liquide Mittel - 200.447 200.447
Passiva
Anleihen fix verzinst Amortised
Cost
434.456 434.456 - Stufe 1 449.329
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
variabel verzinst Amortised
Cost
168.232 168.232
fix verzinst Amortised
Cost
5.009 5.009 - Stufe 3 5.007
Sonstige
Finanzverbindlichkeiten
Amortised
variabel verzinst Cost
Amortised
19 19
fix verzinst Cost 14.452 14.452 - Stufe 3 14.423
Leasingverbindlichkeiten - 123 123
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
Amortised
Cost
93.661 93.661
Sonstige finanzielle
Verbindlichkeiten
Amortised
Cost
30.812 30.812
Derivate
(ohne Hedge-Beziehung)
FVTPL 33 33
Nach Kategorien
Financial Assets at Amortised
Amortised Cost Cost 206.999 206.999
Financial Assets at Fair
Value through Profit or Loss
FVTPL 2.736 - 2.736
Liquide Mittel - 200.447 200.447
Financial Liabilities at
Amortised Cost
Amortised
Cost
746.641 746.641
Financial Liabilities at Fair
Value through Profit or Loss
FVTPL 33 33 -

13. Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Transaktionen zwischen Unternehmen der Gruppe und ihren at-equity bilanzierten Unternehmen bestehen überwiegend aus der Projektentwicklung und Bauführung sowie aus Darlehensgewährungen und den entsprechenden Zinsverrechnungen.

Neben den at-equity bilanzierten Unternehmen kommen als nahestehende Personen und Unternehmen im Sinne von IAS 24 die PORR AG und deren Tochterunternehmen sowie die Unternehmen der IGO-Ortner-Gruppe und der Strauss-Gruppe in Betracht, da sie bzw. deren beherrschende Rechtsträger aufgrund des bestehenden Syndikats maßgeblichen Einfluss auf UBM haben.

Die Transaktionen im ersten Quartal zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen der UBM-Gruppe mit Unternehmen der PORR Gruppe betreffen im Wesentlichen bezogene Bauleistungen.

14. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Am 27. Mai 2019 hat die UBM die 3,125% UBM-Anleihe 2018–2023 im Rahmen einer Privatplatzierung um € 45 Mio. aufgestockt. Das Gesamtvolumen der Anleihe beträgt nach dieser Transaktion € 120 Mio. Die neuen Schuldverschreibungen sind mit denselben Bedingungen ausgestaltet, wie die bestehenden Schuldverschreibungen, einschließlich des Fälligkeitstermins am 16. November 2023, und werden im Amtlichen Handel der Wiener Börse im Segment Corporates Prime notieren. Der Emissionserlös soll für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden.

Wien, am 28. Mai 2019

Der Vorstand

Mag. Thomas G. Winkler, LL.M. Vorsitzender

DI Martin Löcker Dipl.-Ök. Patric Thate

Finanzkalender 2019

138. ordentliche Hauptversammlung, Wien 29.5.2019
Handel ex Dividende 5.6.2019
Record Date Dividende 6.6.2019
Zahltag Dividende 7.6.2019
Veröffentlichung Halbjahresbericht 2019 28.8.2019
Veröffentlichung Q3-Bericht 2019 28.11.2019

Disclaimer

Dieser Quartalsbericht enthält auch zukunftsbezogene Aussagen, die auf gegenwärtigen, nach bestem Wissen vorgenommenen Einschätzungen und Annahmen des Managements von UBM Development AG beruhen. Angaben unter Verwendung der Worte "Erwartung" oder "Ziel" oder ähnliche Begriffe und Formulierungen deuten auf solche zukunftsbezogenen Aussagen hin. Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung des Unternehmens beziehen, stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der im Rahmen der Erstellung des Quartalsberichts vorhandenen Informationen gemacht wurden. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen oder unerwartet Risiken in nicht kalkulierter bzw. nicht kalkulierbarer Höhe eintreten, so können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Einschätzungen, Annahmen und Prognosen abweichen.

Maßgebliche Faktoren für ein solches Abweichen können beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der gesetzlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen in Österreich und der EU sowie Veränderungen in der Branche sein. UBM Development AG übernimmt keine Gewährleistung und Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten Ergebnisse mit den in diesem Quartalsbericht geäußerten Einschätzungen und Annahmen übereinstimmen werden.

Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatischer Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.

Der Quartalsbericht zum 31. März 2019 wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt, um die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben in allen Teilen möglichst sicherzustellen. Die Kennzahlen wurden kaufmännisch gerundet. Rundungs-, Satz und Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden.

Zugunsten der besseren Lesbarkeit wurde im Quartalsbericht auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Personenbegriffe verzichtet und die männliche Form angeführt. Gemeint und angesprochen sind immer beide Geschlechter.

Der Quartalsbericht liegt auch in englischer Fassung vor und steht auf der Website von UBM Development AG in beiden Sprachen zur Verfügung. Bei Abweichungen ist die deutsche Fassung des Quartalsberichts maßgeblich.

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