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UBM Development AG Interim / Quarterly Report 2017

Nov 28, 2017

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Interim / Quarterly Report

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Bericht zum 3. Quartal 2017

Kennzahlen

Ertragskennzahlen (in € Mio.) 1–9/2017 1–9/2016 Veränderung2
Gesamtleistung1 529,7 449,4 17,9 %
Umsatzerlöse 296,9 377,4 -21,3 %
EBT 30,5 25,3 20,8 %
Netto-Gewinn 21,7 17,5 24,1 %
Vermögens- und Finanzkennzahlen (in € Mio.) 30.9.2017 30.6.2017 Veränderung2
Bilanzsumme 1.165,2 1.207,8 -3,5 %
Liquide Mittel 114,3 138,8 -17,7 %
Eigenkapitalquote 29,2 % 27,7 % 1,5 PP
Nettoverschuldung 555,6 578,6 -4,0 %
Aktienkennzahlen und Mitarbeiter 30.9.2017 30.9.2016 Veränderung2
Gewinn pro Aktie (in €) 2,81 2,26 24,3 %
Gewinn pro Aktie (in €) 2,81 2,26 24,3 %
Aktienkurs (in €) 38,64 33,00 17,1 %
Marktkapitalisierung (in € Mio.) 288,7 246,6 17,1 %
Mitarbeiter3 773 728 6,2 %

1 Die Gesamtleistung entspricht den Umsätzen sowohl der vollkonsolidierten als auch der at-equity konsolidierten Unternehmen sowie

den Verkaufserlösen bei Share Deals entsprechend der Höhe der Beteiligung von UBM.

2 Kennzahlen wurden summenerhaltend gerundet. Veränderungen wurden von den genauen Werten berechnet.

3 Aufteilung: Development 306 und Hotel 467 (30.9.2017); Development 317 und Hotel 411 (30.9.2016)

Inhalt

  • 1 Auf einen Blick
  • 4 Highlights
  • 6 Investor Relations
  • 7 Konzernzwischenlagebericht
  • 17 Referenzprojekte

  • 25 Konzernzwischenabschluss

  • 34 Erläuterungen zum Konzernzwischenabschluss
  • 44 Glossar
  • 45 Finanzkalender 2017/2018
  • 46 Kontakt/Impressum

Auf einen Blick

Gewinn pro Aktie um über 24 % gesteigert

Nettoverschuldung auf € 556 Mio. weiter reduziert

Rückzahlungsprofil mit € 150 Mio. Anleihe geglättet

Gesunde Bilanz mit Eigenkapitalquote von 29,2 %

Gestiegene Pipeline sichert zukünftige Profitabilität

Ausblick 2017 € 520 Mio. Net Debt, € 33 Mio. Net Profit

Wir entwickeln Ausblicke.

Die hohe Qualität und der attraktive Zuschnitt unserer Bürowelten geben Menschen wertvolle Impulse. Dabei sehen wir uns auch als Entwickler von Chancen und nachhaltigem unternehmerischen Erfolg. Denn letztlich ist er auch der unsere.

Büros entwickeln.

Chancen realisieren.

Highlights

3. August / Firstfeier für Quartier Riedenburg

Am ehemaligen Areal der Salzburger Riedenburgkaserne entsteht gemeinsam mit einem Kooperationspartner das moderne Quartier Riedenburg. Anfang August konnte mit dem Firstfest die letzte Bauphase eingeläutet werden. Die Fertigstellung aller 63 Wohnungen ist im dritten Quartal 2018 geplant.

22. August / Münchner Großprojekt Leuchtenbergring verkauft

Das Hotel- und Büro-Development Leuchtenbergring in München wurde in Form eines Forward Deals für € 190 Mio. an Real I.S. verkauft. Die Übergabe ist für Mitte 2018 geplant, eine Anzahlung von € 75 Mio. fließt bereits im vierten Quartal 2017.

24. August / Forward-Verkauf von Hotel-Großprojekt in Hamburg

An der Hamburger Eiffestraße entstehen in Kooperation mit einem Partner bis zum Sommer 2019 zwei miteinander verbundene Hotelimmobilien unter den Marken Holiday Inn und Super 8. Die beiden Projekte mit rund 600 Zimmern wurden bereits im Entwicklungsstadium für rund € 90 Mio. an Union Investment "forward" verkauft.

4 / UBM Bericht zum 3. Quartal 2017

19. September / Micro-Living-Projekt als Forward Funding verkauft

Eingebettet in den dynamischen Entwicklungsmix des neuen Stadtviertels Quartier Belvedere Central (QBC) entsteht das innovative Micro-Living-Projekt QBC 6.2 mit insgesamt 131 Serviced Apartments. Die Immobilie wurde für € 27 Mio. in Form eines Forward Funding an CORESTATE Capital Holding S.A. verkauft.

1. September / Re-Branding Hotel München Westpark

Das ehemalige Angelo Hotel gehört nun zur IHG-Gruppe. Am 1. September wurde das Vier-Sterne-Haus als modernes Designhotel unter dem Namen Holiday Inn München Westpark wiedereröffnet.

2. Oktober / Logistikpark in Bukarest verkauft

UBM baut ihre Position als Pure Play Developer aus. Im Rahmen des beschleunigten Verkaufsprogramms "Fast Track 17" wurde Ende September das Bestandsobjekt Chitila Logistics Park für € 17 Mio. an CTP Invest verkauft.

11. Oktober / Erfolgreicher Umtausch und Platzierung einer neuen Anleihe

UBM begibt erfolgreich eine neue Unternehmensanleihe. Mit einer Umtauschquote von 42 % (€ 84 Mio.) und einer starken Überzeichnung des Neu-Volumens wurde die Anleihe mit einem Kupon von 3,25 % binnen weniger Stunden platziert und auf € 150 Mio. aufgestockt. Die neue Anleihe stärkt die zukünftige Finanzkraft und optimiert das Rückzahlungsprofil von UBM.

Investor Relations

Goldener Herbst

Die bereits seit längerem anhaltende Hausse an den globalen Aktienmärkten setzte sich auch mit Ende des dritten Quartals fort. Die geo-politischen Unsicherheiten der Monate Juli und August – die Nordkorea-Krise, die Strategie der Notenbanken und die bevorstehende Bundestagswahl in Deutschland – verzögerten zunächst einen Aufwärtstrend der Märkte.1 Gegen Ende des dritten Quartals setzte allerdings eine spürbare Abnahme der Risikoaversion ein, wodurch Anfang September eine klar positive Trendwende an den Aktienmärkten erkennbar war. Unterstützend wirkten vor allem erfreuliche Konjunktur- und Unternehmensdaten. Zusätzlich befand sich der Euro gegenüber dem US-Dollar auf einem Höhenflug.2 Der Dow Jones Industrial (DJI) stieg in den ersten neun Monaten 2017 um beachtliche 13,4 %, wobei im dritten Quartal laufend neue Allzeithochs erzielt wurden. Der gesamteuropäische Aktienindex EURO STOXX 50 wies einen Zuwachs von 9,2 % aus. Besonders stark entwickelten sich der heimische ATX (+26,6 %) sowie der polnische Leitindex WIG 20 (+26,0 %).

UBM-Aktie auf Kurs

Die Aktien von UBM sind im prime market der Wiener Börse gelistet und im Immobilien-ATX (IATX) enthalten. Die UBM-

Aktie verzeichnete im dritten Quartal einen weiteren Kursanstieg. Unterstützt wurde diese Entwicklung durch die Ende August publizierten Halbjahreszahlen, die über der Markterwartung lagen, und einem erfolgreichen Verlauf des Verkaufsprogramms "Fast Track 17". Die UBM-Aktie schloss zum Quartalsende bei € 38,6 und damit um 24,6 % über dem Ultimo 2016. Die Marktkapitalisierung lag zum 29. September 2017 bei € 288,7 Mio.

Aktuell wird UBM von fünf Investmenthäusern analysiert – mit derzeit vier Kauf- und einer Halten-Empfehlung. Der Konsensus der Analysten lag zuletzt bei € 44,9.

Stabile Aktionärsstruktur

Das Grundkapital von UBM Development AG beträgt € 22.416.540,0 und ist in 7.472.180 Aktien eingeteilt. Das Syndikat (IGO-Ortner-Gruppe und Strauss-Gruppe) hielt zum Stichtag 30. September 2017 unverändert 38,8 % der ausstehenden Aktien. Der übrige Anteil der Aktien von 61,2 % befindet sich im Streubesitz.3 Der größte Teil des Streubesitzes (25,7 %) wird von Investoren aus Österreich gehalten. Rund 24,3 % befinden sich im Besitz deutscher Investoren und 11,9 % der Aktionäre kommen aus UK.4

Entwicklung der UBM-Aktie im Indexvergleich und Handelsvolumen in den ersten drei Quartalen 2017

1 Union Investment, Marktberichte 2017

2 Raiffeisen Börsenbericht (20.9.2017)

3 inkludiert 11,0 % Management und Aufsichtsrat

4 geografischer Split exklusive 11,0 % Management und Aufsichtsrat

Konzernzwischenlagebericht

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Solides Wachstum der Weltwirtschaft

Im dritten Quartal 2017 setzte die globale Wirtschaft ihren Aufwärtstrend fort. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hob im Oktober seine Wachstumsprognose für das laufende Jahr und das Folgejahr um jeweils 0,1 Prozentpunkte auf 3,6 % bzw. 3,7 % an.1 Ein starker Binnenkonsum stützte die US-Wirtschaft, das BIP stieg dort um 2,3 % im Vergleich zum Vorjahresquartal.2

Die Wirtschaft in der Eurozone blieb weiter robust. Von Juli bis September legte das BIP im Vorjahresvergleich um 2,5 % zu.3 Haupttreiber waren der Außenhandel und eine kräftige Inlandsnachfrage. Ihre lockere Geldpolitik und das Leitzinsniveau von 0,0 % behielt die Europäische Zentralbank trotz verbesserter Konjunktur unverändert bei. Auch das Anleihekaufprogramm wird bis September 2018 fortgesetzt.4

Deutschland setzte auch im dritten Quartal das starke Tempo beim Wirtschaftsaufschwung fort. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum wuchs die deutsche Wirtschaft um 2,3 %5 . Auch Österreich verzeichnete ein dynamisches Wachstum. Hier übertraf das BIP von Juli bis September das dritte Quartal 2016 um 2,6 %.6

Polen und Tschechien setzten den Trend des starken ersten Halbjahres ebenso fort. Das BIP-Wachstum für das Gesamtjahr 2017 wird auf je 4,1 % bzw. 3,9 % geschätzt.7

Entwicklung der Immobilienmärkte

Europa-Boom ungebrochen8

Mit einer Steigerung von rund 12 % gegenüber dem dritten Quartal 2016 erlebten auch die Investitionen in europäische gewerbliche Immobilien einen goldenen Herbst (€ 66 Mrd.). Seit Jahresbeginn wurden damit in Europa bereits rund € 196,5 Mrd. investiert.

Büroimmobilien waren mit rund € 32,6 Mrd. und einer Steigerung von 50 % die Top-Performer unter den Assetklassen. Hotels entwickelten sich im dritten Quartal weiterhin exzellent und wiesen seit Beginn des Jahres ein Transaktionsvolumen von rund € 14 Mrd. aus.9

Deutschland – Dynamik setzt sich fort

Deutschland stand in der Gunst der internationalen Investoren weiter ganz vorne. Es profitierte im Berichtszeitraum von anhaltend guten Fundamentaldaten und positiven Bürovermietungsmärkten. Am deutschen Gewerbeinvestmentmarkt stieg das Investitionsvolumen der ersten drei Quartale 2017 auf rund € 39,5 Mrd. und damit um 20 % im Vergleich zum Vorjahr an. Der Fokus lag auf den Top-Sechs-Städten, wobei Berlin mit einem Transaktionsvolumen von rund € 6 Mrd. (Q1– Q3/2017) deutlich vorne lag.10

Auch im deutschen Markt standen Büros im Mittelpunkt des Investoreninteresses. Im Berichtszeitraum wurden rund € 17 Mrd. in Büroimmobilien investiert. Das entspricht rund

1 IMF: Excecutive Summary – IMF Outlook 10 2017

2 Raiffeisen Research Kurzmitteilung: US BIP (27.10.2017)

3 Eurostat Pressemitteilung (31.10.2017)

4 Raiffeisen Research Kurzmitteilung (27.10.2017)

5 Deutsche Bundesbank

  • 6 WIFO Pressemitteilung (31.10.2017)
  • 7 Erste Group Research: Global Strategy Q4 2017 (September 2017)
  • 8 Die Presse – Europäischer Investmentmarkt weiterhin robust (16.11.2017)
  • 9 CBRE Marketview Snapshot – Europe Hotel Investment Q3/2017 10 BNP Paribas Real Estate – Investmentmarkt Deutschland Q3/2017

43 % des Transaktionsvolumens in Deutschland. Hoher Anlagedruck und ein steigender Anteil asiatischer Investoren sorgten für weiter rückläufige Anlegerrenditen. In Berlin lag die Rendite für Spitzenimmobilien bei nur 3,0 %, gefolgt von München mit 3,1 % sowie Hamburg und Frankfurt mit je 3,2 %.11

Die Investitionen in Wohnimmobilien lagen im Berichtszeitraum bei € 9,5 Mrd. – ein Anstieg von 27 % gegenüber der Vorjahresperiode. Sowohl A-Städte als auch B-Standorte verzeichneten ein deutliches Umsatzplus von 45 % bzw. mehr als 50 %.12 Der deutsche Hotelmarkt hielt mit € 3,1 Mrd. zum Ende des dritten Quartals das Niveau des Rekordjahres 2016.13 Gestützt wurde diese Entwicklung von einem deutschlandweiten Anstieg des RevPAR von knapp 4 %.14

Österreich legt stark zu

Die österreichischen Transaktionen in Gewerbeimmobilien sind weiter angestiegen. Allein in den Monaten Jänner bis September 2017 wurden rund € 4 Mrd. in österreichische Gewerbeimmobilien investiert. Damit liegen die Investitionen bereits nach neun Monaten über dem Gesamtvolumen des Rekordjahres 2015. An der Spitze befand sich die Assetklasse Büro, knapp drei Viertel der Investments flossen in Büroimmobilien.15

Wohnimmobilien, speziell im Raum Wien, waren ebenso stark nachgefragt. Durch den steigenden Wohnraumbedarf befanden sich die Renditen für Wohnungsneubauten mit rund 3 % bis 4 % auf einem ähnlichen Niveau wie bei Büroimmobilien.16

CEE-Region im Vormarsch

Nach einem starken ersten Halbjahr behielt die CEE-Region ihre positive Dynamik bei. In den ersten neun Monaten stieg das Transaktionsvolumen im Vergleich zum Vorjahr um 12 % auf € 7,6 Mrd.17 In Polen beliefen sich die Investitionen in Gewerbeimmobilien für die ersten drei Quartale auf € 2,4 Mrd. Angetrieben wurde der Markt im Berichtszeitraum von der starken Entwicklung des Retailsektors. Auf diese Assetklasse entfiel mehr als die Hälfte des Investitionsvolumens, gefolgt von Büroimmobilien, deren Anteil bei rund 28 % lag.18 Tschechien zählte in den ersten drei Quartalen zu den Top-Performern der CEE-Region. Die Immobilieninvestitionen legten im Vergleich zu 2016 um mehr als 70 % zu und lagen in Summe bei € 2,7 Mrd. Zu den stärksten Assetklassen zählten auch hier Retail mit 55 % Anteil am gesamten Investitionsvolumen, gefolgt von Büro, wo ein Anteil von 37 % zu verzeichnen war.19

11 BNP Paribas Real Estate – Investmentmarkt Deutschland Q3/2017

  • 14 Pressemitteilung JLL: Überdurchschnittlich starkes drittes Quartal auf deutschem Hotelinvestmentmarkt (10.10.2017)
  • 15 CBRE Pressemitteilung: Immobilieninvestmentmarkt Österreich bereits rund EUR 4 Mrd. investiert (11.10.2017)
  • 16 CBRE Pressemitteilung: Wiener Wohnungsmarkt für Investoren interessant (29.8.2017)

17 Colliers: The CEE Investment Scene Q3 2017

18 CBRE Poland Investment, Q3 2017

19 CBRE Czech Republic Property Investment, Q3 2017

12 Savills: Wohninvestmentmarkt Deutschland Q3 2017

13 Hotel Investment Deutschland Q1–Q3/2017

Geschäftsverlauf

Gesamtleistung und Segmente

UBM Development AG erwirtschaftete in den ersten neun Monaten 2017 eine Gesamtleistung von € 529,7 Mio. (Q1– Q3/2016: € 449,4 Mio.). Der Anstieg der Gesamtleistung von 17,9 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres war vor allem auf das beschleunigte Verkaufsprogramm "Fast Track 17" (FT 17) zurückzuführen. In den ersten neun Monaten konnten durch dessen erfolgreiche Umsetzung Bestandsimmobilien im Wert von rund € 130 Mio. verkauft werden. Insgesamt trugen die Verkäufe (Bestand und Development) in den ersten drei Quartalen 2017 mit 60 % zur Gesamtleistung bei.

Die Gesamtleistung des Segments "Deutschland" erreichte im Berichtszeitraum € 109,7 Mio. und reduzierte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode (€ 244,5 Mio.) um rund 55 %. Der Verkauf des Hotels Holiday Inn Express und eines Grundstücks in Berlin sowie Übergaben der letzten Wohneinheiten in Berlin-Hohenzollern, Generalunternehmer-Leistungen für das Projekt Leuchtenbergring und Leistungen aus dem Hotelbetrieb der deutschen Hotels sind in der Gesamtleistung enthalten. Der Rückgang zur Vorjahresperiode ist insbesondere auf die höhere Übergabe bei Wohnbauprojekten (u. a. Frankfurt Central Living II, Berlin-Hohenzollern) sowie auf zwei großvolumige Transaktionen im Office Segment in Deutschland im Vorjahr zurückzuführen.

Die Gesamtleistung im Segment "Österreich" lag in den ersten neun Monaten 2017 bei € 269,7 Mio. (Q1–Q3/2016: € 126,2 Mio.) und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Der beachtliche Anstieg beruhte insbesondere auf dem gesteigerten Verkaufsvolumen von Bestandsimmobilien im Raum Graz und in Wien, aber auch auf Fortschritten bei Immobilienentwicklungen wie die Übergabe der beiden Accor Hotels im Quartier Belvedere Central. Dazu kamen höhere Projektmanagementleistungen der Österreich-Tochter STRAUSS & PARTNER für Großprojekte in Wien, Salzburg und Graz.

Im Segment "Polen" erwirtschaftete UBM eine Gesamtleistung von € 86,4 Mio. (Q1–Q3/2016: € 47,5 Mio.). Positiv auf die Gesamtleistung in Polen wirkten sich die Verkäufe der beiden Bestandsimmobilien in Krakau (Pilot Tower) und Katowice (Angelo Hotel) aus. Hinzu kamen steigende Umsätze aus der Hotelverpachtung sowie Mieteinnahmen von Bestandsobjekten – vor allem aus dem Objekt Poleczki Business Park – und Projektmanagementleistungen.

Das Segment "Sonstige Märkte" erzielte im Zeitraum von Jänner bis September 2017 eine Gesamtleistung von € 64,0 Mio. (Q1–Q3/2016: € 31,1 Mio.). Die gestiegene Gesamtleistung war auf den Verkauf von Bestandsobjekten in der "Andel City" in Prag sowie auf den Verkauf eines Hotels in Pilsen zurückzuführen. Einen positiven Effekt hatte auch der Verkauf eines im Bestand befindlichen Logistikcenters in Rumänien im dritten Quartal 2017. Hinzu kamen Umsätze der Hotels in Frankreich und den Niederlanden, Mieteinnahmen aus Bestandsobjekten in Tschechien, sowie Projektmanagement- und Planungsleistungen der UBM Bohemia.

Gesamtleistung nach Regionen (in € Mio.)1 1–9/2017 1–9/2016 Veränderung
Deutschland 109,7 244,5 -55,1 %
Österreich 269,7 126,2 113,6 %
Polen 86,4 47,5 81,6 %
Sonstige Märkte 64,0 31,1 105,7 %
Gesamt 529,7 449,4 17,9 %

1 Zahlen wurden summenerhaltend gerundet. Veränderungen wurden von den genauen Werten berechnet. Im Segment "Office" verzeichnete UBM Development AG in den ersten neun Monaten 2017 eine Gesamtleistung von € 82,3 Mio. (Q1–Q3/2016: € 113,3 Mio.). Hier fanden vor allem Verkäufe von Büroobjekten in Krakau, Wien und Graz statt. Der Unterschied zum Vorjahr ergab sich durch zwei großvolumige Transaktionen in Deutschland in 2016.

Das Segment "Hotel" erzielte im Berichtszeitraum 2017 eine Gesamtleistung von € 207,4 Mio. (Q1–Q3/2016: € 115,6 Mio.). Die um rund 79 % gestiegene Gesamtleistung war auf die Verkäufe der Hotels im Quartier Belvedere Central in Wien sowie von Hotels in Berlin (HIEX Berlin), Katowice (Angelo Hotel) und Pilsen (Angelo Hotel) zurückzuführen. Die Umsätze aus dem Hotelbetrieb sind ebenfalls in der Gesamtleistung enthalten. Für die ersten neun Monate 2017 belief sich der Beitrag auf € 78,0 Mio. und lag damit um € 8,1 Mio. über dem Vergleichswert des Vorjahres.

Im Segment "Residential" erzielte UBM von Jänner bis September 2017 eine Gesamtleistung von € 21,7 Mio. (Q1–Q3/2016: € 86,4 Mio.). Die höhere Leistung im Vergleichszeitraum 2016 war auf die Fertigstellung zweier Wohnbau-Großprojekte in Deutschland zurückzuführen.

Im Segment "Other" wurde in den ersten neun Monaten 2017 eine Gesamtleistung von € 93,5 Mio. (Q1–Q3/2016: € 48,6 Mio.) erbracht. Die Leistung hat sich im Vergleich zum Vorjahreswert nahezu verdoppelt. Sie beinhaltete den Verkauf einer Logistikhalle und einer gemischt genutzten Bestandsimmobilie im Raum Graz, eines Grundstücks in Berlin sowie eines Bestandsobjekts in Rumänien.

Unter dem Segment "Service" fasst UBM die Managementleistungen der Tochtergesellschaften Münchner Grund, STRAUSS & PARTNER und UBM Polska zusammen. Hinzu kam im Berichtszeitraum 2017 auch der Verkauf zweier Objekte in Wien und Klagenfurt. Die Gesamtleistung lag somit für die ersten neun Monate 2017 bei € 122,5 Mio. (Q1–Q3/2016: € 78,5 Mio.).

Das Segment "Administration" enthielt mit € 2,4 Mio. (Q1– Q3/2016: € 7,0 Mio.) ausschließlich die Leistungen von UBM Development AG und die Verrechnung von Managementleistungen und Konzernumlagen.

1–9/2017 1–9/2016 Veränderung
82,3 113,3 -27,4 %
207,4 115,6 79,4 %
21,7 86,4 -74,9 %
93,5 48,6 92,3 %
122,5 78,5 56,0 %
2,4 7,0 -65,8 %
529,7 449,4 17,9 %

1 Zahlen wurden summenerhaltend gerundet. Veränderungen wurden von den genauen Werten berechnet.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Geschäftsergebnis und Ertragslage

Das Kerngeschäft des UBM-Konzerns bildet das projektspezifische Immobiliengeschäft. Als Folge der IFRS Bilanzierungsvorschriften und der mehrjährigen Realisierungsdauer der Projekte unterliegt der Umsatzausweis der Gewinn- und Verlustrechnung starken Schwankungen, da die Erlöse erst bei Verkauf als Umsatz gebucht werden. Werden Immobilien als Share Deal verkauft oder Projekte innerhalb von at-equity Beteiligungen entwickelt und verkauft, schlagen sich diese nicht im Umsatz nieder. Das beeinflusst die Aussagekraft und die Vergleichbarkeit mit den Vorperioden. Um den Überblick und die Transparenz über den Geschäftsverlauf zu verbessern, weist UBM zusätzlich die Gesamtleistung aus. Diese betriebswirtschaftliche Kenngröße erfasst – analog zum Umsatz – Erlöse aus Immobilienverkäufen, Vermietungsleistungen, Einnahmen aus Hotelbetrieb, die abgerechneten Planungs- und Bauleistungen eigener Baustellen sowie Lieferungen und Managementleistungen an Dritte. Zusätzlich werden die Leistungen der at-equity bilanzierten Unternehmen und der Verkäufe von reinen Share Deals erfasst. Der Ausweis der Gesamtleistung erfolgt insgesamt entsprechend der Beteiligungshöhe von UBM. Die Gesamtleistung lag in den ersten neun Monaten 2017 mit € 529,7 Mio. um 17,9 % über dem Vorjahreswert (Q1–Q3/2016: € 449,4 Mio.). Der Anstieg der Gesamtleistung resultierte vor allem aus dem Segment Hotel. Die in der Konzern-Gewinnund Verlustrechnung ausgewiesenen Umsatzerlöse erreichten von Jänner bis September 2017 € 296,9 Mio. und sanken im Vergleich zum Vorjahreswert um 21,3 %. Wie bereits einleitend beschrieben, berücksichtigt der Umsatz keine Erlöse aus dem Verkauf von in Partnerschaft (at-equity) entwickelten Projekten. Auch Verkäufe als Share Deals, bei denen die Anteile der Gesellschaft, die die Immobilien hält, und nicht die Immobilie selbst, veräußert werden, fließen nicht in den Umsatz ein.

Das Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen lag im Berichtszeitraum 2017 bei € 10,5 Mio. und damit deutlich über dem Vergleichszeitraum 2016 (€ 5,2 Mio.). Gründe für den starken Anstieg waren vor allem die im Zuge des Baufortschritts erforderlichen Wertanpassungen von bereits in der Entwicklungsphase verkauften Objekten.

Die Erträge aus Fair-Value-Anpassungen auf Finanzimmobilien erreichten im Berichtszeitraum € 19,3 Mio. und befanden sich damit auf einem ähnlichen Niveau, wie in den ersten neun Monaten 2016 (€ 18,7 Mio). Die Ermittlung der Fair-Value-Anpassungen basiert ausschließlich auf Objekten, die sich in Entwicklung befinden und im Rahmen von Forward Deals bereits verkauft wurden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen im Berichtszeitraum bei € 17,7 Mio. (Q1–Q3/2016: € 10,0 Mio.). Die darin enthaltenen Währungsgewinne waren im Vergleich zu den Vorquartalen 2017 rückläufig, aber immer noch ein wesentlicher Bestandteil. Hinzu kommen externe Weiterverrechnungen und zusätzliche Erlöse aus dem Hotelbetrieb und Mieten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gingen im Vorjahresvergleich von € 35,8 Mio. auf € 30,8 Mio. zurück. Die Position beinhaltete vor allem Aufwendungen aus Kursdifferenzen, Verwaltungskosten, Reisespesen, Werbekosten, sonstige Fremdleistungen (wie Maklerprovisionen), Abgaben und Gebühren sowie Rechts- und Beratungskosten.

Die Aufwendungen für Material und bezogene Herstellungsleistungen beliefen sich auf € 242,3 Mio., im Vergleich zu € 252,9 Mio. in den ersten neun Monaten 2016. Die Position beinhaltete, neben dem Aufwand für die Errichtung von Vorratsimmobilien, insbesondere die Buchwertabgänge aus Immobilienverkäufen des Finanzanlagevermögens, die in den ersten drei Quartalen 2017 bei € 124,2 Mio. lagen. Hinzu kamen Aufwendungen für bezogene Leistungen im Rahmen von Generalunternehmertätigkeiten. Der Rückgang der Aufwendungen für Material und bezogene Herstellungsleistungen im Vergleich zur Neunmonatsperiode 2016 war vor allem auf einen Rückgang der Generalunternehmerleistungen zurückzuführen.

Die Mitarbeiterzahl aller in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften stieg auf 773 (31. Dezember 2016: 716) – insbesondere bedingt durch die Inbetriebnahme von Hotels, darunter das Hyatt Regency in Amsterdam. Im Immobilien-Development waren 306 Mitarbeiter (31. Dezember 2016: 309 Mitarbeiter) beschäftigt. Der Personalaufwand sank um € 1,6 Mio. auf € 30,4 Mio. Die Bewertung des Aktienoptionsprogramms von UBM, das in der Hauptversammlung im Mai 2017 verabschiedet wurde, floss mit € 0,2 Mio. in die Position des Personalaufwands mit ein.

Das EBITDA lag mit € 32,9 Mio. unter dem Vorjahreswert von € 39,1 Mio. Das erklärt sich insbesondere durch den gestiegenen Effekt aus Share Deals, der sich im Finanzergebnis, also unterhalb des EBITDA, widerspiegelt. Der Finanzertrag in Höhe von € 15,3 Mio., der auch die Ergebnisse aus Share Deals beinhaltet, befand sich daher deutlich über dem Vorjahreswert 2016 (€ 5,0 Mio.).

Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) lag mit € 30,5 Mio. deutlich über dem Vorjahresergebnis von € 25,3 Mio. (+20,8 %). Der Steueraufwand stieg von € 7,8 Mio. (Q1–Q3/2016) auf € 8,8 Mio. im Berichtszeitraum. Das entsprach einer Steuerquote von 28,9 %, die damit um 1,9 Prozentpunkte unter der Quote der Vergleichsperiode 2016 (30,8 %) lag. Die Veränderung in der Steuerquote war insbesondere auf einen veränderten Ländermix in der Zusammensetzung der Steuerbasis zurückzuführen.

Das Periodenergebnis nach Steuern (Netto-Gewinn) vor Abzug des Ergebnisanteils fremder Gesellschafter belief sich auf € 21,7 Mio. und lag damit deutlich über dem Netto-Gewinn des Vergleichszeitraums des Vorjahres (€ 17,5 Mio.). Dies führte auch zu einem deutlichen Anstieg des Ergebnisses je Aktie. Für den Zeitraum Jänner bis September 2017 lag das Ergebnis je Aktie mit € 2,81 um 24,3 % über dem Vergleichswert des Vorjahres (€ 2,26).

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme des UBM-Konzerns verkürzte sich per 30. September 2017 im Vergleich zum Jahresende um € 68,6 Mio. auf € 1.165 Mio.

Das Sachanlagevermögen betrug € 46,3 Mio. und befand sich auf einem ähnlichen Niveau wie zum 31. Dezember 2016 (€ 44,5 Mio.).

Die Finanzimmobilien sanken aufgrund von Verkäufen im Vergleich zum 31. Dezember 2016 von € 496,6 Mio. auf € 367,2 Mio. Die unter IFRS 5 in der Position "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögensgegenstände" zusammengefassten Immobilien reduzierten sich ebenfalls und sanken von € 157,1 Mio. zum 31. Dezember 2016 auf € 135,2 Mio. zum 30. September 2017. Der Rückgang war im Wesentlichen auf den Verkauf der beiden Hotels im Bauteil 5 des Quartier Belvedere Central, den Verkauf einer Liegenschaft in Berlin sowie des Pilot Towers in Polen zurückzuführen. In der Position enthalten sind drei Büroliegenschaften, ein Fachmarktzentrum und eine Hotelimmobilie in Polen sowie ein unbebautes Grundstück in Österreich, deren Veräußerung wahrscheinlich ist. Die Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen stiegen im Zeitraum Jänner bis September 2017 von € 109,6 Mio. (Vorjahr) auf € 121,8 Mio. Dies ergab sich vor allem durch die at-equity Konsolidierung von Zalando in Berlin sowie den Erwerb zweier at-equity konsolidierter Liegenschaften in Deutschland.

Die Erhöhung der Projektfinanzierungen auf € 134,7 Mio. (31. Dezember 2016: € 111,9 Mio.) war auf den durch Investitionen hervorgerufenen Kapitalbedarf von at-equity bilanzierten Unternehmen zurückzuführen.

Die übrigen Finanzanlagen betrugen € 5,6 Mio. und blieben gegenüber dem Geschäftsjahr 2016 unverändert. Auch die langfristigen finanziellen Vermögenswerte befanden sich mit € 1,5 Mio. auf einem unveränderten Niveau.

Die Bilanzposition der kurzfristigen Vermögenswerte stieg im Vergleich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 von € 452,4 Mio. auf € 475,3 Mio. Der Rückgang des darin enthaltenen Vorratsvermögens war auf einen Hotelverkauf in Berlin und Wohnungsübergaben in Deutschland und Österreich zurückzuführen. Insgesamt belief sich das Vorratsvermögen auf € 164,1 Mio. (Vorjahr: € 185,4 Mio.). Wie bereits im Zusammenhang mit der Position "Finanzimmobilien" erläutert, kam es in der Position "zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte" zu einem Rückgang von € 157,1 Mio. zum 31. Dezember 2016 auf € 135,2 Mio. zum 30. September 2017. Die Liquiden Mittel am Ende des dritten Quartals 2017 blieben mit € 114,3 Mio. im Vergleich zum Jahresende 2016 (€ 42,3 Mio.) weiterhin auf sehr hohem Niveau.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen per 30. September 2017 € 42,5 Mio. und stiegen damit im Vergleich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 (€ 38,6 Mio.). Diese Position enthält vor allem Forderungen aus Wohnungsverkäufen bzw. aus Projektentwicklungen gegenüber at-equity bilanzierten Unternehmen.

Die sonstigen Forderungen und Vermögenswerte, die insbesondere Umsatzsteuerforderungen beinhalten, sanken um rund 45,5 % auf € 10,3 Mio. (31. Dezember 2016: € 18,8 Mio.).

Das Eigenkapital betrug zum 30. September 2017 € 340,2 Mio. (31. Dezember 2016: € 341,5 Mio.). Aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme von € 1.165 Mio. (31. Dezember 2016: € 1.233 Mio.) kam es zu einem Anstieg der Eigenkapitalquote auf 29,2 % (31. Dezember 2016: 27,7 %).

Die Anleiheverbindlichkeiten per 30. September 2017 in Höhe von € 322,4 Mio. blieben im Vergleich zum 31. Dezember 2016 (€ 321,3 Mio.) nahezu unverändert. Die Finanzverbindlichkeiten (kurz- und langfristig) in Höhe von € 347,5 Mio. sind gegenüber dem Vorjahr (€ 412,2 Mio.) aufgrund der erfolgreichen Verkaufsleistung deutlich gesunken.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gingen gegenüber dem Vorjahreswert von € 77,4 Mio. auf € 68,8 Mio. leicht zurück und beinhalteten im Wesentlichen die zum Stichtag noch nicht bezahlten Subunternehmerleistungen.

Die sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten (kurz- und langfristig) stiegen leicht von € 36,6 Mio. (31. Dezember 2016) auf € 38,2 Mio. Die Erhöhung resultierte im Wesentlichen aus der periodischen Zinsabgrenzung im Zusammenhang mit Anleihen und Finanzverbindlichkeiten.

Die Summe aus den latenten und kurzfristigen Steuerschulden blieb mit € 26,8 Mio. nahezu unverändert.

Die Nettoverschuldung betrug zum 30. September 2017 € 555,6 Mio. und sank damit im Jahresverlauf 2017 weiter. Der deutliche Rückgang seit dem Höchststand zum Ende des ersten Quartals 2017 (€ 744 Mio.) war vor allem auf die hohe Verkaufsleistung in den letzten beiden Quartalen 2017 und die damit einhergehenden Zuflüsse zurückzuführen.

Cashflow

Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit lag im Berichtszeitraum bei € 8,9 Mio. vs. € 55,5 Mio. im Vorjahreszeitraum. Dabei wurde der Anstieg im Cashflow aus dem Ergebnis von € 1,4 Mio. im Vorjahresvergleich insbesondere durch eine gegenüber der Vorjahresperiode geringe Cash-Freisetzung im Working Capital überkompensiert. Während der Saldo der Positionen "Abnahme/Zunahme der Forderungen" und "Abnahme/Zunahme der Verbindlichkeiten (ohne Bankverbindlichkeiten)" geringfügig verbessert werden konnte (€ 12,4 Mio. vs. € 9,8 Mio.) kam es mit € 19,2 Mio. zu einer deutlich geringeren Cash-Freisetzung aus dem Vorratsvermögen im Vergleich zur Vorjahresperiode (€ 44,3 Mio.). Die Kapitalfreisetzung von € 19,2 Mio. aus dem Vorratsvermögen in den ersten neun Monaten 2017 resultierte zum einen aus dem Saldo des Verkaufs von Immobilien bzw. geleisteten Anzahlungen in Höhe von € 59,9 Mio. und den Investitionen in Immobilien in Höhe von € 39,3 Mio. Dem entgegen wirkte eine Kapitalbindung beim sonstigen Vorratsvermögen in Höhe von € 1,4 Mio. Der Effekt der sonstigen zahlungsunwirksamen Vorgänge auf den Cashflow aus der Betriebstätigkeit in Höhe von € -7,1 Mio. ist insbesondere auf die nicht Cash-wirksamen Währungskursgewinne in den ersten neun Monaten 2017 zurückzuführen.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit lag im dritten Quartal 2017 bei € 56,8 Mio. (Vorjahresperiode: € -74,5 Mio.). Positiv beeinflusst wurde der Cashflow aus Investitionstätigkeit in den ersten neun Monaten 2017 durch den hohen Mittelzufluss aufgrund von Einzahlungen aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten, den Einzahlungen aus Sachanlageabgängen und Abgängen aus Finanzimmobilien, den Einzahlungen aus Finanzanlageabgängen sowie den Einzahlungen aus der Tilgung von Projektfinanzierungen in Höhe von insgesamt € 212,0 Mio. Dem gegenüber standen Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Investitionen in das Sachanlagevermögen und Finanzimmobilien, Investitionen in das Finanzanlagevermögen sowie Investitionen in Projektfinanzierungen von € 174,6 Mio. Die Position "Einzahlungen aus dem Verkauf konsolidierter Unternehmen" ist die Nettoposition aus dem Zufluss der als Share Deals veräußerten vollkonsolidierter Unternehmenstöchter. Die Nettoposition besteht aus Einzahlungen aus dem Verkauf inklusive der Gewinne abzüglich der Tilgungen von Finanzverbindlichkeiten und Konzerndarlehen, abzüglich der Anzahlungen und entkonsolidierten Cash-Positionen sowie abzüglich der Working-Capital-Rückführung, nicht Cash-wirksamen Anteilen und Minderheitenanteilen.

Im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von € 5,9 Mio. (Vorjahr: € 10,9 Mio.) zeigte sich der Mittelzufluss aus der Aufnahme von Krediten und anderen Finanzierungen im Rahmen von Projektfinanzierungsgeschäft in Höhe von € 228,3 Mio. Dem entgegen standen die Tilgungen von Krediten und anderen Finanzierungen in Höhe von € 204,3 Mio. Aus dem positiven Saldo aus der Aufnahmen und der Rückführung von Krediten und anderen Finanzierungen resultierte insgesamt ein Mittelzufluss von € 24,0 Mio. Dagegen wirkte der Mittelabfluss aus Dividendenausschüttung in Höhe von € 16,7 Mio., sowie Ausschüttungen an nicht kontrollierende Gesellschafter von Tochterunternehmen in Höhe von € 1,4 Mio.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Umweltbelange

Umweltschutz und schonender Umgang mit Ressourcen sind ein wichtiger Teil des unternehmerischen Handelns und Denkens von UBM Development AG. Bei den Projekten und Entwicklungen wird daher stets darauf geachtet, umweltschonend zu planen und zu bauen. Die bewusste Verwendung von energieoptimierenden Baustoffen und energiesparenden Bewirtschaftungskonzepten machen die Projektentwicklungen von UBM zu nachhaltigen und umweltfreundlichen Gebäuden.

Mitarbeiter

Der Personalstand unter Einbeziehung aller Konzerngesellschaften betrug per 30. September 2017 773 Mitarbeiter (davon 467 Hotel). Im Vergleich zum Jahresende 2016 (716 Mitarbeiter, davon 411 Hotel) kam es zu einem Personalanstieg von 8,0 %, der ausschließlich auf die Mitarbeiter im Hotelbereich und die Inbetriebnahme neuer Hotels zurückzuführen war.

Insgesamt arbeiten rund 82 % der Mitarbeiter von UBM außerhalb Österreichs. Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zur persönlichen und berufsspezifischen Weiterentwicklung werden vor allem in den Bereichen Planung und Projektentwicklung, Betriebswirtschaft und Recht sowie durch Sprachkurse und Seminare zur Verfügung gestellt. Dabei wird sowohl auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter als auch auf die Anforderungen des Marktes Rücksicht genommen. Durch die geografisch breit gefächerte Positionierung des Konzerns kommt es auch immer wieder zu einem internationalen Austausch des Personaleinsatzes. Der daraus resultierende Wissenstransfer ist ein weiterer wichtiger Faktor einer umfassenden Mitarbeiterentwicklung.

Ausblick

Während das geopolitische Umfeld weiterhin schwer einschätzbar bleibt, haben die Äußerungen von Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank, sowie die Entscheidung zur Nachfolge der Fed-Chefin in den USA etwas Entspannung betreffend kurz- und mittelfristiger Zinsschritte gebracht. Damit bleiben Immobilien weiter in der Gunst der Anleger. Vielen Marktteilnehmern fällt es schwer, hier in nächster Zeit eine Alternative in anderen Anlageklassen zu erkennen. Dies trifft insbesondere auf Kontinental-Europa und die drei Kernmärkte von UBM zu.

Wie angekündigt hat UBM ihre Entschuldungs- und Risikominimierungs-Strategie auch im dritten Quartal fortgesetzt. Vor diesem Hintergrund kann die Erwartung für die Nettoverschuldung zum Jahresende 2017 auf € 520 Mio. weiter abgesenkt werden. Die Prognose für den Netto-Gewinn von € 33 Mio. wird bestätigt. Erfreulich entwickelt sich auch die Pipeline der bereits akquirierten Projekte, deren Beitrag zur Gesamtleistung bis Ende 2020 auf insgesamt rund € 1,8 Mrd. geschätzt wird. UBM wird die konsequente Umsetzung ihrer Strategie und den Verkauf von Bestandsimmobilien über das Jahresende 2017 hinaus ebenso fortsetzen, wie das kontinuierliche Streben nach einer weiteren Senkung der Finanzierungskosten.

Risikobericht

Jene Risiken, die einen signifikanten Einfluss auf UBM Development AG haben bzw. haben könnten, sowie detaillierte Informationen über das gesamte Risikomanagement-System von UBM, finden Sie im "Geschäftsbericht 2016" auf den Seiten 58 bis 61.

Seit dem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016 haben sich hinsichtlich des Risikoprofils keine wesentlichen Änderungen ergeben. Die Ausführungen im "Geschäftsbericht 2016" – Kapitel "Risikoberichterstattung" gelten daher weiter ohne Ausnahme.

Erklärung des Vorstands

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Zwischenlagebericht des Konzerns ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten neun Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss, und bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen drei Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offenzulegenden wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vermittelt.

Wien, am 28. November 2017

Der Vorstand

Mag. Thomas G. Winkler, LL.M. Vorsitzender

DI Martin Löcker Dipl.-Ök. Patric Thate

Referenzprojekte

17 / UBM Bericht zum 3. Quartal 2017

Büro Special / Fertiggestellt

Pegaz, Breslau

Vermietbare Fläche: 20.500 m² Fertigstellung: Q4/2016

Im Herzen der historischen Altstadt von Breslau hat UBM mit dem Projekt Pegaz eine Top-Immobilie mit Büro- und Einzelhandelsflächen entwickelt. Der fünfstöckige Bürokomplex besteht aus zwei Gebäuden mit Büro- und Gewerbenutzflächen. Das funktionale Bürogebäude bietet hohe Flexibilität sowie hochwertige Ausstattung. Eine ideale Infrastrukturanbindung und das vielfältige Angebot an Geschäften, Gastronomie und Hotellerie sprechen zusätzlich für die Qualität der Lage.

/ In Entwicklung Büro Special

QBC 1 & 2, Wien

Vermietbare Fläche: 36.000 m² Fertigstellung: Q2/2020

Die Bauteile QBC 1 & 2 umfassen drei Bürogebäude, deren Erdgeschosse als Gastronomie- und Handelsflächen genutzt werden sollen. Jedes Gebäude verfügt über acht Obergeschosse und eine Dachterrasse, die allen Mietern zugänglich ist. Mit diesem Projekt wird der letzte Bauabschnitt im neuen Stadtteil Quartier Belvedere Central geschlossen.

/ In Entwicklung Büro Special

Kotlarska, Krakau

Vermietbare Fläche: rd. 11.000 m² Fertigstellung: Q4/2017

Im Zentrum von Krakau entwickelt UBM eine neue Büroimmobilie mit rund 11.000 m² Grundfläche. Ihre hochmoderne Ausstattung wird ein optimales Arbeitsumfeld schaffen. Auch die Nähe zur Altstadt und die gute Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel qualifizieren diese Immobilie zu einem vielversprechenden Standort für Unternehmen.

Mogilska, Krakau

Vermietbare Fläche: rd. 11.000 m² Fertigstellung: Q1/2020

UBM entwickelt in Krakau auch noch eine zweite Büroimmobilie. Das Projekt liegt in unmittelbarer Nähe des wichtigsten öffentlichen Verkehrsknotenpunkts, dem umgebauten Rondo Mogilska. Derzeit befindet sich das Projekt noch in der Entwicklungsund Genehmigungsphase. Mit dem Bau soll im ersten Quartal 2018 begonnen werden.

Vermietbare Fläche: 18.400 m²

Office Provider, Wien

Fertigstellung des Refurbishments: Q3/2018

Der Bürokomplex grenzt direkt an das Entwicklungsgebiet Monte Laa und ist durch die Anbindung an das Wiener U-Bahnnetz verkehrsgünstig gelegen. Die Immobilie wird aktuell umfangreichen Umbaumaßnahmen unterzogen, sodass sie auch künftige Anforderungen an Büroflächen optimal erfüllt. Der Abschluss des Refurbishments ist in

der zweiten Jahreshälfte 2018 geplant.

Leuchtenbergring Office, München

Vermietbare Fläche: 13.300 m² (Büro), 8.350 m² (Einzelhandel) Fertigstellung: Q2/2018

Im Rahmen des Großprojekts Leuchtenbergring Office entstehen sechs Obergeschosse mit hochwertigen Büro- und Einzelhandelsflächen. Ein begrünter Innenhof lädt zum Entspannen und Verweilen ein. Die zweigeschossige Tiefgarage bietet Büronutzern und Kunden ausreichende Stellplätze. Das Objekt ist bereits vor der geplanten Fertigstellung im zweiten Quartal 2018 zu

/ In Entwicklung Wohnen Hotels

Thulestraße, Berlin

Bruttogeschossfläche: 44.280 m² Wohnungen: 501 Parkgarage: 221 Stellplätze Fertigstellung: Q1/2021

Im Berliner Bezirk Pankow entstehen auf einer Gesamtfläche von 18.872 m² 501 hochwertige Wohnungen. Die architektonische Besonderheit des Projekts: Großzügige, umlaufende Balkone bieten einen wunderschönen Ausblick auf die grüne Umgebung. Das attraktive Wohnbauprojekt befindet sich in einer ruhigen und zentralen Lage mit einer guten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.

MySky, Wien

Bruttogeschossfläche: 11.454 m² Wohnungen: 128 Parkgarage: 96 Stellplätze Fertigstellung: Q4/2017

Unter der Marke MySky werden im Zentrum von Monte Laa im Wiener Bezirk Favoriten 128 Wohneinheiten in einem 20-stöckigen Hochhaus geschaffen. Sie bieten einen weitläufigen Blick über Wien und eine optimale Verkehrsanbindung durch die erweiterte U-Bahnlinie U1. Damit vereint Monte Laa Arbeiten, Wohnen, Bildung und Erholung an einem Standort. Das Projekt wird bis Ende 2017 fertiggestellt.

/ In Entwicklung Hotels

Eiffestraße, Hamburg

Bruttogeschossfläche: 24.143 m² Hotelmarke: Holiday Inn und Super 8 Zimmer: 316 (Holiday Inn), 276 (Super 8) Betreiber: Primestar Hospitality GmbH (Holiday Inn), GS Star GmbH (Super 8) Fertigstellung: Q3/2019

In der Hamburger Eiffestraße entstehen in zentraler Lage zwei miteinander verbundene Hotels. Sowohl das Holiday Inn als auch das Super 8 sind nach dem modernen Open-Lobby-Konzept entworfen. Beide Hotels werden 2019 fertiggestellt, sind aber als Forward Deal bereits an Union Investment verkauft.

Zollhafen Hotel, Mainz

Bruttogeschossfläche: 8.149 m² Hotelmarke: Super 8 Zimmer: 216 Betreiber: GS Star GmbH Fertigstellung: Q1/2019

In bester Lage, im Zollhafen Mainz, entwickelt UBM ein neues Hotelprojekt. Teile des Erdgeschosses des fünfstöckigen Gebäudes werden als Gewerbeflächen für eine korrespondierende Nutzung zur Verfügung stehen. Bereits im September 2016 schloss UBM mit dem Hotelbetreiber GS Star GmbH einen Pachtvertrag für ein Hotel der Marke Super 8 ab.

Konzernzwischenabschluss

Quartier Belvedere Central/QBC 1 & 2, Wien

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

vom 1. Jänner bis zum 30. September 2017

in T€ 1–9/2017 1–9/2016 7–9/2017 7–9/2016
Umsatzerlöse 296.938 377.404 62.761 187.694
Bestandsveränderung -5.391 -51.508 10.218 -37.511
Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen 10.462 5.200 4.906 -677
Erträge aus Fair-Value-Anpassungen auf Investment Properties 19.309 18.747 13.981 47
Sonstige betriebliche Erträge 17.672 10.021 -2.248 2.195
Aufwendungen für Material und sonstige bezogene
Herstellungsleistungen
-242.304 -252.924 -62.825 -111.967
Personalaufwand -30.411 -32.048 -7.920 -9.652
Aufwendungen aus Fair-Value-Anpassungen auf Investment
Properties
-2.573 - -5 15
Sonstige betriebliche Aufwendungen -30.845 -35.816 -8.128 -14.224
Ergebnis (EBITDA) 32.857 39.076 10.740 15.920
Abschreibungen auf immaterielle Werte des Anlagevermögens
und Sachanlagen
-2.817 -2.053 -854 -406
Betriebsergebnis (EBIT) 30.040 37.023 9.886 15.514
Finanzertrag 15.348 5.012 3.102 1.442
Finanzaufwand -14.869 -16.773 -5.111 -7.149
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 30.519 25.262 7.877 9.807
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -8.823 -7.781 -2.456 -4.292
Periodenergebnis (Netto-Gewinn) 21.696 17.481 5.421 5.515
davon Anteil der Aktionäre des Mutterunternehmens 21.026 16.950 5.382 4.965
davon Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter
von Tochterunternehmen
670 531 39 550
Ergebnis je Aktie (verwässert und unverwässert in €) 2,81 2,26 0,72 0,66

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

vom 1. Jänner bis zum 30. September 2017

in T€ 1–9/2017 1–9/2016 7–9/2017 7–9/2016
Periodenergebnis (Netto-Gewinn) 21.696 17.481 5.421 5.515
Sonstiges Ergebnis
Remeasurement aus leistungsorientierten Verpflichtungen 449 -1.025 - -1
Auf das sonstige Ergebnis entfallender Ertragsteueraufwand -116 259 - 1
Sonstiges Ergebnis, welches in die Gewinn- und Verlustrechnung
umgegliedert werden kann (recycling-fähig)
333 -766 - -
Zeitwertbewertung von Wertpapieren 14 - 5 11
Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechung -2.486 -108 -118 765
Auf das sonstige Ergebnis entfallender
Ertragsteueraufwand/-ertrag
-3 - -1 -3
Sonstiges Ergebnis, welches in die Gewinn- und Verlustrechnung
umgegliedert werden kann (recycling-fähig)
-2.475 -108 -114 773
Sonstiges Ergebnis der Periode (other comprehensive income) -2.142 -874 -114 773
Gesamtergebnis der Periode 19.554 16.607 5.307 6.288
davon Anteil der Aktionäre des Mutterunternehmens 18.901 16.085 5.253 5.733
davon Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter
von Tochterunternehmen
653 522 54 555

Konzernbilanz

zum 30. September 2017

in T€ 30.9.2017 31.12.2016
Aktiva
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 2.775 2.841
Sachanlagen 46.312 44.464
Finanzimmobilien 367.245 496.583
Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen 121.804 109.636
Projektfinanzierung 134.655 111.905
Übrige Finanzanlagen 5.614 5.605
Finanzielle Vermögenswerte 1.535 1.533
Latente Steueransprüche 9.921 8.818
689.861 781.385
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 164.102 185.355
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 42.483 38.616
Finanzielle Vermögenswerte 9.004 10.168
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 10.261 18.825
Liquide Mittel 114.281 42.298
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte 135.169 157.114
475.300 452.376
Aktiva
gesamt
1.165.161 1.233.761
Passiva
Eigenkapital
Grundkapital 22.417 22.417
Kapitalrücklagen 98.954 98.954
Andere Rücklagen 135.950 132.422
Genussrechts-/Hybridkapital 78.907 80.100
Anteile der Aktionäre des Mutteruntenehmens 336.228 333.893
Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von Tochterunternehmen 3.948 7.561
340.176 341.454
Langfristige Verbindlichkeiten
Rückstellungen 7.345 9.211
Anleihen 322.407 321.296
Finanzverbindlichkeiten 116.124 193.704
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 4.486 6.151
Latente Steuerschulden 14.311 20.109
464.673 550.471
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Rückstellungen 283 4.280
Finanzverbindlichkeiten 231.353 218.495
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 68.739 77.400
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 33.724 30.460
Übrige Verbindlichkeiten 13.737 3.744
Steuerschulden 12.476 7.457
360.312 341.836
Passiva
gesamt
1.165.161 1.233.761

28 / UBM Bericht zum 3. Quartal 2017

Konzern-Kapitalflussrechnung

vom 1. Jänner bis zum 30. September 2017

in T€ 1–9/2017 1–9/2016
Periodenergebnis 21.696 17.481
Abschreibungen/Zuschreibungen auf das Anlagevermögen und Finanzanlagen -13.974 -14.518
Zinserträge/Zinsaufwendungen 9.353 10.008
Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen -10.458 -5.199
Dividenden aus at-equity bilanzierten Unternehmen - 1.019
Abnahme der langfristigen Rückstellungen -1.508 -2.788
Latente Ertragsteuer 1.636 -691
Cashflow aus dem Ergebnis 6.745 5.312
Abnahme der kurzfristigen Rückstellungen -669 -48
Zunahme der Steuerrückstellungen 2.489 3.996
Gewinne/Verluste aus Anlagenabgängen -11.355 869
Abnahme der Vorräte 19.247 44.281
Abnahme/Zunahme der Forderungen 10.503 -16.058
Zunahme der Verbindlichkeiten (ohne Bankverbindlichkeiten) 1.937 25.885
Erhaltene Zinsen 949 4.590
Gezahlte Zinsen -13.866 -12.744
Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge -7.105 -463
Cashflow aus der Betriebstätigkeit 8.875 55.620
Einzahlungen aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten 20 21
Einzahlungen aus Sachanlageabgängen und Abgängen aus Finanzimmobilien 125.750 121.467
Einzahlungen aus Finanzanlageabgängen 4.872 17.131
Einzahlungen aus der Tilgung von Projektfinanzierungen 81.372 4.646
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte -3 -27
Investitionen in das Sachanlagevermögen und Finanzimmobilien -151.844 -173.086
Investitionen in das Finanzanlagevermögen -9.720 -5.275
Investitionen in Projektfinanzierungen -13.035 -40.265
Einzahlungen aus dem Verkauf konsolidierter Unternehmen 19.535 670
Auszahlungen aus dem Erwerb von Tochterunternehmen, abzüglich erworbene liquide Mittel -164 175
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 56.783 -74.543
Dividenden -16.725 -16.725
Ausschüttung an nicht kontrollierende Gesellschafter von Tochterunternehmen -1.370 -759
Aufnahme von Krediten und anderen Finanzierungen 228.264 210.568
Tilgung von Krediten und anderen Finanzierungen -204.293 -182.231
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 5.876 10.853
Cashflow aus der Betriebstätigkeit 8.875 55.620
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 56.783 -74.543
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 5.876 10.853
Veränderung liquider Mittel 71.534 -8.070
Liquide Mittel am 1.1. 42.298 93.744
Währungsdifferenzen 449 -133
Veränderung liquider Mittel aufgrund von Konsolidierungskreisänderungen - -
Liquide Mittel am 30.9. 114.281 85.541
Bezahlte Steuern 4.211 5.490

Entwicklung des Konzerneigenkapitals

zum 30. September 2017

Remeasurement aus
leistungsorientierten
Fremdwährungs
in T€ Grundkapital Kapitalrücklagen Verpflichtungen umrechnungsrücklage
Stand zum 31.12.2015 22.417 98.954 -2.238 1.204
Konzernergebnis - - - -
Sonstiges Ergebnis - - -766 11
Gesamtergebnis der Periode - - -766 11
Dividendenzahlungen - - - -
Veränderung von Minderheitsanteilen - - - -
Stand zum 30.9.2016 22.417 98.954 -3.004 1.215
Stand zum 31.12.2016 22.417 98.954 -2.875 258
Konzernergebnis - - - -
Sonstiges Ergebnis - - 333 -2.467
Gesamtergebnis der Periode - - 333 -2.467
Dividendenzahlungen - - - -
Aktienoptionen equity settled - - - -
Aktienoptionen equity settled Ertragsteuern - - - -
Veränderung von Minderheitsanteilen - - - -
Stand zum 30.9.2017 22.417 98.954 -2.542 -2.209
Anteile der nicht kontrol Zur Veräußerung
Gesamt lierenden Gesellschafter
von Tochterunternehmen
Anteile der Aktionäre des
Mutterunternehmens
Genussrechts-/
Hybridkapital
Andere Rücklagen verfügbare Wertpapiere:
Zeitwertrücklage
332.024 8.828 323.196 80.100 122.716 43
17.481 531 16.950 3.577 13.373 -
-874 -9 -865 - -110 -
16.607 522 16.085 3.577 13.263 -
-17.484 -759 -16.725 -4.770 -11.955 -
-747 -717 -30 - -30 -
330.400 7.874 322.526 78.907 123.994 43
341.454 7.561 333.893 80.100 135.008 31
21.696 670 21.026 3.577 17.449 -
-2.142 -17 -2.125 - -2 11
19.554 653 18.901 3.577 17.447 11
-18.095 -1.370 -16.725 -4.770 -11.955 -
186 - 186 - 186 -
-46 - -46 - -46 -
-2.877 -2.896 19 - 19 -
340.176 3.948 336.228 78.907 140.659 42

Segmentberichterstattung1

vom 1. Jänner bis zum 30. September 2017

Deutschland Österreich
in T€ 1–9/2017 1–9/2016 1–9/2017 1–9/2016
Gesamtleistung
Administration - - 2.381 6.969
Hotel 49.069 63.442 94.953 8.691
Office 1.446 71.947 49.690 32.617
Other 23.168 5.011 37.427 38.295
Residential 7.363 64.664 13.434 18.144
Service 28.648 39.430 71.808 21.528
Summe Gesamtleistung 109.694 244.494 269.693 126.244
Abzüglich Umsätze aus at-equity bilanzierten
und untergeordnenten Unternehmen sowie
aus Bestandsveränderungen
-44.214 8.993 -132.631 -46.921
Umsatzerlöse 65.480 253.487 137.062 79.323
EBT
Administration - - 856 1.867
Hotel 3.179 8.217 851 5.252
Office 10.871 -4.510 3.660 -1.144
Other -1.586 -3.014 -1.023 -1.236
Residential 2.093 8.238 554 26
Service 217 1.863 2.979 3.248
Summe EBT 14.774 10.794 7.877 8.013

1 Teil der Erläuterungen

Intersegmentäre Umsätze sind unwesentlich.

Polen Sonstige Märkte Konzern
1–9/2017 1–9/2016 1–9/2017 1–9/2016 1–9/2017 1–9/2016
- - - - 2.381 6.969
33.738 21.458 29.623 21.995 207.383 115.586
30.895 7.986 249 733 82.280 113.283
1.554 2.240 31.364 3.093 93.513 48.639
490 484 414 3.095 21.701 86.387
19.673 15.372 2.323 2.181 122.452 78.511
86.350 47.540 63.973 31.097 529.710 449.375
-37.217 -21.697 -18.710 -12.346 -232.772 -71.971
49.133 25.843 45.263 18.751 296.938 377.404
- - - - 856 1.867
7.823 -2.222 -1.628 276 10.225 11.523
288 10.190 -146 -512 14.673 4.024
-107 109 2.375 285 -341 -3.856
174 -3.188 -1.405 -650 1.416 4.426
632 242 -138 1.925 3.690 7.278
8.810 5.131 -942 1.324 30.519 25.262

Erläuterungen zum Konzernzwischenabschluss

1. Allgemeine Angaben

Der UBM-Konzern besteht aus UBM Development AG (UBM) und deren Tochterunternehmen. UBM ist eine Aktiengesellschaft nach österreichischem Recht und hat den Sitz in Wien mit der Geschäftsanschrift 1210 Wien, Floridsdorfer Hauptstraße 1. Sie ist registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 100059x. Die Hauptaktivitäten der Gruppe sind Entwicklung, Verwertung und Verwaltung von Immobilien.

Der vorliegende Konzernzwischenabschluss von UBM wird gemäß IAS 34, Zwischenberichterstattung nach den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen und von der Europäischen Union übernommenen International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie den Auslegungen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) aufgestellt.

Der Konzernzwischenabschluss enthält in Übereinstimmung mit IAS 34 nicht alle Angaben, die im Konzernabschluss verpflichtend anzugeben sind, weshalb dieser Konzernzwischenabschluss in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 des UBM-Konzerns gelesen werden sollte. Die konsolidierten Ergebnisse des Zwischenabschlusses gemäß IAS 34 sind nicht notwendigerweise für die Jahresergebnisse indikativ.

Berichtswährung ist der Euro, der auch die funktionale Währung von UBM ist. Bei den einzelnen, in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen ist die funktionale Währung je nach Geschäftsfeld der Euro bzw. die jeweilige Landeswährung.

2. Konsolidierungskreis

In den Zwischenabschluss sind neben UBM 58 (Abschluss 31. Dezember 2016: 63) inländische Tochterunternehmen, sowie 76 (Abschluss 31. Dezember 2016: 81) ausländische Tochterunternehmen einbezogen.

In der Berichtsperiode wurden sechs Gesellschaften aufgrund von Gründung, Aufstockung bzw. Kauf erstmals in den Konzernabschluss von UBM einbezogen (siehe Punkt 2.1.). Neun Gesellschaften wurden verkauft, zwei Gesellschaften liquidiert und eine Gesellschaft verschmolzen. Bei vier Gesellschaften wurden so viele Anteile verkauft, dass nur mehr maßgeblicher Einfluss besteht und diese at-equity einbezogen werden. Der Verkaufspreis in Höhe von T€ 31.886 wurde in bar beglichen, davon sind T€ 8.975 als Anzahlungen im Jahr 2016 geflossen, bei einer Gesellschaft handelte es sich um eine Transaktion mit nahestehenden Unternehmen. Die Vermögenswerte und Schulden, über die Beherrschung verloren wurde, setzen sich wie folgt zusammen:

in T€ 2017
Langfristige Vermögenswerte
Finanzimmobilien 92.287
Übrige Finanzanlagen 178
Latente Steueransprüche 1.802
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 2.006
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 97
Finanzielle Vermögenswerte 20
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 2.669
Liquide Mittel 3.376
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 114.287
Langfristige Verbindlichkeiten
Finanzverbindlichkeiten 33.892
Latente Steuerschulden 12.357
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Rückstellungen 3.328
Finanzverbindlichkeiten 54.886
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.176
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 82.864
Steuerschulden 19

Außerdem wurden 30 (Abschluss 31. Dezember 2016: 27) inländische und 28 (Abschluss 31. Dezember 2016: 30) ausländische assoziierte und Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode bewertet. In der Berichtsperiode wurden bei einer Gesellschaft die Anteile soweit aufgestockt, dass diese in den Vollkonsolidierungskreis einbezogen wurde. Drei Gesellschaften wurden gegründet und eine gekauft, bei weiteren vier Gesellschaften wurden so viele Anteile verkauft, dass nur mehr maßgeblicher Einfluss besteht und diese at-equity einbezogen werden. Sechs Gesellschaften sind aufgrund von Verkauf abgegangen, der Verkaufspreis in Höhe von T€ 5.069 wurde mit T€ 3.670 in bar beglichen, bei einer Gesellschaft handelte es sich um eine Transaktion mit nahestehenden Unternehmen.

2.1. Erstkonsolidierungen

Im vorliegenden Zwischenabschluss wurden folgende sechs Gesellschaften erstmals im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen:

Aufgrund von Gründungen Zeitpunkt der Erstkonsolidierung
Graficka 1 s.r.o. (vormals Rezidence Tusarova 46 s.r.o.)* 3.2.2017
Poleczki Parking House Sp. z o.o. 11.5.2017
UBM Twarda Sp. z o.o. 8.8.2017
Aufgrund von Anteilsaufstockung Zeitpunkt der Erstkonsolidierung
Top Office Munich GmbH 26.1.2017
Aufgrund von Akquisition Zeitpunkt der Erstkonsolidierung
Sarium Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co. "Office Provider" OG 2.1.2017
KLC III CZ s.r.o.* 19.4.2017

* Mit Wirkung 1. Juli 2017 wurde die KLC III CZ s.r.o. mit der Graficka 1 s.r.o. verschmolzen und mit Abtretungsvertrag vom 18. September 2017 wurden 50 % der Gesellschaft abgetreten.

Bei der Top Office Munich GmbH handelt es sich eine Mantelgesellschaft. Bei der Sarium Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co. "Office Provider" OG sowie der KLC III CZ s.r.o. handelt es sich um den Erwerb von Immobilien sowie der Finanzierung. Beide stellen keine business combination gem. IFRS 3 dar.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die in den Erläuterungen zum Konzernabschluss dargestellt sind, wurden auf den Konzernzwischenabschluss unverändert angewandt, mit Ausnahme der folgenden, erstmals anzuwendenden Standards und Interpretationen:

Änderungen zu Standards und Interpretationen

Amendments to IAS 12: Recognition of deferred tax assets for unrealised losses

Die Änderung an IAS 12 zielen insbesondere darauf ab, die Bilanzierung latenter Steueransprüche aus unrealisierten Verlusten bei zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Vermögenswerten klarzustellen, die in der Praxis derzeit unterschiedlich gehandhabt wird. Die Änderungen sind auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2017 beginnen, anzuwenden.

Amendments to IAS 7: Disclosure Initiative

Die Änderungen folgen der Zielsetzung, dass ein Unternehmen Angaben bereitzustellen hat, die es Adressaten von Abschlüssen ermöglichen, Veränderungen in den Verbindlichkeiten aus Finanzierungstätigkeiten beurteilen zu können. Die Änderungen sind auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2017 beginnen, anzuwenden.

Die folgenden Standards und Interpretationen sind seit der Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2016 und Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses veröffentlicht worden und sind noch nicht zwingend anzuwenden bzw. noch nicht in EU-Recht übernommen:

Datum des Inkrafttretens lt. IASB
IFRIC 23 1.1.2019
Amendment to IAS 28 1.1.2019
Amendment to IFRS 9 1.1.2019
IFRS 17 1.1.2021

Die erstmalige Anwendung der Standards und Interpretationen sowie der Änderungen zu den Standards hatte keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.

Für den Konzernzwischenabschluss zum 30. September 2017 werden die gleichen Konsolidierungsmethoden und Grundsätze der Währungsumrechnung wie für den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 angewandt.

4. Schätzungen und Annahmen

Die Erstellung eines Zwischenabschlusses nach IFRS erfordert Schätzungen und Annahmen des Managements, die Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie die Angaben betreffend Eventualverbindlichkeiten im Zwischenbericht beeinflussen. Tatsächliche Ergebnisse können von diesen Schätzungen abweichen.

5. Dividende

In der Hauptversammlung am 23. Mai 2017 wurde beschlossen, eine Dividende in Höhe von € 1,60 je Stückaktie, das sind bei 7.472.180 Stückaktien in Summe € 11.955.488,00, auszuschütten und den Restgewinn in Höhe von € 41.573,51 auf neue Rechnung vorzutragen. Die Auszahlung der Dividende erfolgte am 1. Juni 2017.

6. Ergebnis je Aktie

in T€ 1–9/2017 1–9/2016
Anteil der Aktionäre des Mutterunternehmens am Periodenergebnis 21.026 16.950
Gewichtete durchschnittliche Anzahl ausgegebener Aktien 7.472.180 7.472.180
Unverwässertes Ergebnis je Aktie = verwässertes Ergebnis je Aktie in € 2,81 2,26

7. Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte

Bei den zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten handelt es sich um zwei Büroliegenschaften, ein Fachmarktzentrum und eine Hotelimmobilie in Polen sowie ein unbebautes Grundstück in Österreich, deren Veräußerung hochwahrscheinlich ist und die deshalb aus den Finanzimmobilien umgegliedert wurden. Die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte werden zum beizulegenden Zeitwert, welcher den aktuell verhandelten Kaufpreisen entspricht, bewertet.

8. Grundkapital

Grundkapital Stück 2017 € 2017 Stück 2016 € 2016
Inhaber-Stammaktien 7.472.180 22.416.540 7.472.180 22.416.540

9. Genehmigtes Kapital, bedingtes Kapital, Long-Term-Incentive-Programm 2017 und Erwerb eigener Aktien

In der 136. ordentlichen Hauptversammlung vom 23. Mai 2017 wurden folgende Beschlüsse gefasst:

Die bestehende Ermächtigung des Vorstands nach § 4 Abs. 4 der Satzung (Genehmigtes Kapital 2014) gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 30. April 2014 wurde widerrufen. Der Vorstand wurde gleichzeitig gemäß § 169 AktG in § 4 Abs. 4 der Satzung ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat um bis zu € 2.241.654,00 durch Ausgabe von bis zu 747.218 Stück, auf Inhaber lautende Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen, auch in mehreren Tranchen und auch mit der Möglichkeit des Ausschlusses des Bezugsrechts, bis 11. August 2017 zu erhöhen und den Ausgabekurs, die Ausgabebedingungen, das Bezugsverhältnis und die weiteren Einzelheiten der Durchführung im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat festzusetzen (Genehmigtes Kapital 2017). Der Aufsichtsrat wurde ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch das Ausnutzen dieser Ermächtigung des Vorstands ergeben, zu beschließen, wobei das Bezugsrecht für Mehrzuteilungsoptionen im Rahmen der Ausgabe von Aktien gegen Bareinlagen ausgeschlossen ist.

Der Vorstand wurde darüber hinaus ermächtigt, bis 23. Mai 2022 mit Zustimmung des Aufsichtsrats Wandelschuldverschreibungen, mit denen ein Umtausch- oder Bezugsrecht auf Erwerb von bis zu 747.218 Stück neuen, auf Inhaber lautenden Stammaktien der Gesellschaft mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von bis zu € 2.241.654,00 verbunden ist, auch in mehreren Tranchen, auszugeben und alle weiteren Bedingungen, die Ausgabe und das Wandlungsverfahren der Wandelschuldverschreibungen, den Ausgabebetrag sowie das Umtausch- oder Wandlungsverhältnis festzusetzen. Das Bezugsrecht der Aktionäre wurde ausgeschlossen.

Gleichzeitig hatte die Hauptversammlung eine entsprechende bedingte Erhöhung des Grundkapitals gemäß § 159 Abs. 2 Z 1 AktG um bis zu € 2.241.654,00 durch Ausgabe von bis zu 747.218 Stück neuen, auf Inhaber lautenden Stammaktien zur Ausgabe an Gläubiger von Wandelschuldverschreibungen beschlossen.

Der Vorstand wurde auch ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der bedingten Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzusetzen, insbesondere die Einzelheiten der Ausgabe und des Wandlungsverfahrens der Wandelschuldverschreibungen, den Ausgabebetrag sowie das Umtausch- oder Wandlungsverhältnis. Der Aufsichtsrat wurde auch hier ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch die Ausgabe der Aktien aus dem bedingten Kapital ergeben, zu beschließen.

Zum Zweck der Bedienung von Aktienoptionen im Rahmen des Long-Term-Incentive-Programms 2017 wurde der Vorstand weiters ermächtigt, gemäß § 159 Abs. 3 AktG, mit Zustimmung des Aufsichtsrats, das Grundkapital der Gesellschaft, auch in mehreren Tranchen, bedingt um bis zu € 1.678.920,00 durch Ausgabe von bis zu 559.640 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien an Arbeitnehmer, leitende Angestellte und Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft sowie mit ihr verbundener Unternehmen bis 11. August 2022 zu erhöhen. Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, die sich aus einer Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung ergebenden Änderungen der Satzung zu beschließen.

Die bis zur Hauptversammlung am 23. Mai 2017 bestehende Ermächtigung des Vorstands zum Erwerb und für die Veräußerung bzw. Verwendung eigener Aktien gemäß Beschluss der Hauptversammlung am 20. Mai 2015 wurde widerrufen.

Der Vorstand wurde gleichzeitig mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, eigene Aktien der Gesellschaft bis zu dem gesetzlich zulässigen Ausmaß von 10 % des Grundkapitals unter Einschluss der bereits erworbenen Aktien für die Dauer von 30 Monaten vom Tag der Beschlussfassung (23. Mai 2017, somit bis zum 23. November 2019) zu erwerben bzw. innerhalb von fünf Jahren zu veräußern.

Die o.e. Aktienoptionen im Rahmen des Long-Term-Incentive-Programms 2017 wurden bis zum festgesetzten Zusagezeitpunkt vom 22. Juni 2017 bis zum 21. Juli 2017 im Ausmaß von 375.130 Aktienoptionen zugeteilt. Der Ausübungskurs beträgt € 36,33 (das ist der ungewichtete Durchschnitt der Schlusskurse der Aktie der Gesellschaft an der Wiener Börse im Zeitraum vom 24. Mai 2017 bis zum 21. Juni 2017). Zugeteilte Aktienoptionen können in den nachstehenden Ausübungsfenstern durch schriftliche Erklärung an die Gesellschaft ausgeübt werden. Die Ausübung ist (neben der Erfüllung der anderen in diesen Planbedingungen festgelegten Voraussetzungen, wie individuelle Anforderungen eines aufrechten Dienstverhältnisses und eines aufrechten Eigeninvestments) nur möglich vom 1. September 2020 bis zum 26. Oktober 2020 (Ausübungsfenster 1) sowie vom 1. September 2021 bis zum 26. Oktober 2021 (Ausübungsfenster 2).

10. Genussrechtskapital und Hybridkapital

Durch die Verschmelzung der PIAG als übertragende Gesellschaft und von UBM als übernehmende Gesellschaft ist das im November 2014 von der PIAG begebene Genussrechtskapital in Höhe von € 100 Mio. und ein Hybridkapital in Höhe von € 25,3 Mio. aufgrund Gesamtrechtsnachfolge übergegangen. Sowohl das Genussrechtskapital als auch das Hybridkapital werden grundsätzlich laufend verzinst. Von dem Genussrechtskapital wurden im Dezember 2015 € 50,0 Mio. rückbezahlt, € 50 Mio. haften weitergehend aus.

UBM ist zur Zahlung von Zinsen für das Genussrechtskapital und das Hybridkapital nur verpflichtet, wenn eine Dividende aus dem Jahresüberschuss beschlossen wird. Ist UBM mangels einer derartigen Gewinnausschüttung zur Zahlung der auf ein Jahr entfallenden Zinsen nicht verpflichtet und macht sie von ihrem Recht der Nichtzahlung Gebrauch, so werden diese nicht bezahlten Zinsen als Zinsrückstände evident gehalten, die nachzuzahlen sind, sobald die Aktionäre von UBM eine Dividende aus dem Jahresüberschuss beschließen.

Im Fall der Kündigung durch UBM des Genussrechts- bzw. Hybridkapitals ist den Zeichnern das auf das Genussrechts- bzw. Hybridkapital geleistete Kapital zuzüglich der bis zu diesem Tag aufgelaufenen Zinsen und der Zinsrückstände zu leisten. Das Hybridkapital kann nur rückgezahlt werden, wenn zuvor entweder ein Verfahren gemäß § 178 AktG durchgeführt wurde, in Höhe der beabsichtigten Rückzahlung Eigenkapital im Rahmen einer Kapitalerhöhung gemäß § 149 ff AktG zugeführt wurde oder eine Kapitalberichtigung durchgeführt wurde.

Da Zahlungen – sowohl Zinsen wie auch Kapitaltilgungen – zwingend nur bei Eintritt von Bedingungen zu leisten sind, deren Eintritt von UBM bewirkt bzw. verhindert werden kann, und der Konzern daher die Möglichkeit hat, Zahlungen dauerhaft zu vermeiden, sind das Genussrechts- und das Hybridkapital als Eigenkapitalinstrumente einzustufen. Bezahlte Zinsen sind abzüglich des Steuereffekts wie Gewinnausschüttungen direkt eigenkapitalmindernd zu erfassen.

Sowohl das Genussrechtskapital als auch das Hybridkapital werden von der PORR AG gehalten.

Am 3. Mai 2017 haben UBM Development AG und die PORR AG im Hinblick auf die bessere Planbarkeit für beide Seiten vereinbart, den Step-up-Kupon beim bestehenden Genussrechtskapital in Höhe von € 50,0 Mio. von 17. Dezember 2019 auf 17. Dezember 2021 zu verlängern. Damit bleibt die Verzinsung des Genussrechtskapitals bis zum 16. Dezember 2021 bei den bisherigen 6,5 % und würde erst ab 17. Dezember 2021 auf den 12-Monats-EURIBOR plus 8,5 % angehoben, sollte das Genussrechtskapital nicht am 16. Dezember 2021 zurückgeführt werden. Eine frühzeitige Rückführung vor dem 16. Dezember 2021 wurde gleichzeitig ausgeschlossen.

11. Finanzinstrumente

Der Buchwert der Finanzinstrumente stellt gemäß IFRS 7.29 einen angemessenen Näherungswert für den Fair Value dar. Dies mit Ausnahme der als "Held to Maturity" klassifizierten Finanzanlagen und der als "Available for Sale" (Fair-Value-Hierarchie Stufe 1), der fix verzinsten Anleihen (Fair-Value-Hierarchie Stufe 1) sowie der fix verzinsten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und der fix verzinsten sonstigen Finanzverbindlichkeiten (Fair-Value-Hierarchie Stufe 3).

Die Fair-Value-Bewertung für die Anleihe erfolgt aufgrund von Börsekurswerten. Die Kreditverbindlichkeiten und übrigen Finanzanlagen wurden mit der Berechnungsmethode des Discounted Cashflow bewertet, wobei die am 30. September 2017 von Reuters publizierte Zero Coupon Yield Curve zur Diskontierung der Cashflows herangezogen wurde.

Die als "Available for Sale at Cost" klassifizierten Finanzanlagen bestehen aus Beteiligungsunternehmen (GmbH-Anteile) von untergeordneter Bedeutung, welche nicht an einem aktiven Markt notieren und deren Marktwert sich nicht zuverlässig ermitteln lässt. Diese werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Solange ein Projekt nicht realisiert ist, besteht für die Anteile dieser Projektgesellschaften keine Verkaufsabsicht.

Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte

Bewertung nach IAS 39
Bewertungs
kategorie
nach IAS 39
Buchwerte
am 30.9.2017
(Fortgeführte)
Anschaffungs
kosten
Fair Value
erfolgsneutral
Fair Value
erfolgswirksam
Fair-Value
Hierarchie
Fair Value
am 30.9.2017
Aktiva
Projektfinanzierung
variabel verzinst LaR 134.655 134.655 - - - -
Übrige Finanzanlagen HtM 2.907 2.907 - - Stufe 1 3.428
Übrige Finanzanlagen AfS (at cost) 1.818 1.818 - - - -
Übrige Finanzanlagen AfS 889 - 889 - Stufe 1 889
Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen
LaR 39.734 39.734 - - - -
Finanzielle Vermögenswerte LaR 10.468 10.468 - - - -
Derivate (ohne
Hedgebeziehung)
FAHfT 71 - - 71 Stufe 3 71
Liquide Mittel - 114.281 114.281 - - - -
Passiva
Anleihen
fix verzinst FLAC 322.407 322.407 - - Stufe 1 337.250
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
variabel verzinst FLAC 290.666 290.666 - - - -
fix verzinst FLAC 792 792 - - Stufe 3 776
Sonstige Finanzverbindlich
keiten
variabel verzinst FLAC 19 19 - - - -
fix verzinst FLAC 54.900 54.900 - - Stufe 3 54.352
Leasingverbindlichkeiten - 1.100 1.100 - - - -
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
FLAC 68.739 68.739 - - - -
Sonstige finanzielle
Verbindlichkeiten
FLAC 38.210 38.210 - - - -
nach
Kategorien
:
Loans and Receivables LaR 184.857 184.857 - - - -
Held to Maturity HtM 2.907 2.907 - - - -
Available-for-Sale
Financial Assets AfS (at cost) 1.818 1.818 - - - -
Available-for-Sale
Financial Assets
AfS 889 - 889 - - -
Financial Assets
Held for Trading
FAHfT 71 - - 71 - -
Liquide Mittel - 114.281 114.281 - - - -
Financial Liabilities
Measured at Amortised Cost
FLAC 775.733 775.733 - - - -
Bewertung nach IAS 39
Bewertungs
kategorie
nach IAS 39
Buchwerte
am 31.12.2016
(Fortgeführte)
Anschaffungs
kosten
Fair Value
erfolgsneutral
Fair Value
erfolgswirksam
Fair-Value
Hierarchie
Fair Value
am 31.12.2016
Aktiva
Projektfinanzierung
variabel verzinst LaR 111.905 111.905 - - - -
Übrige Finanzanlagen HtM 2.907 2.907 - - Stufe 1 3.478
Übrige Finanzanlagen AfS (at cost) 1.824 1.824 - - - -
Übrige Finanzanlagen AfS 874 - 874 - Stufe 1 874
Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen
LaR 36.891 36.891 - - - -
Finanzielle Vermögenswerte LaR 11.701 11.701 - - - -
Liquide Mittel - 42.298 42.298 - - - -
Passiva
Anleihen
fix verzinst FLAC 321.296 321.296 - - Stufe 1 335.600
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
variabel verzinst FLAC 371.480 371.480 - - - -
fix verzinst FLAC 11.877 11.877 - - Stufe 3 12.003
Sonstige Finanzverbindlich
keiten
variabel verzinst FLAC 19 19 - - - -
fix verzinst FLAC 13.973 13.973 - - Stufe 3 14.502
Leasingverbindlichkeiten - 14.815 14.815 - - - -
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
FLAC 77.400 77.400 - - - -
Sonstige finanzielle
Verbindlichkeiten
FLAC 36.611 36.611 - - - -
Derivate
(ohne Hedge-Beziehung)
FLHfT 35 - - 35 Stufe 3 35
nach
Kategorien
:
Loans and Receivables LaR 160.497 160.497 - - - -
Held to Maturity HtM 2.907 2.907 - - - -
Available-for-Sale
Financial Assets
AfS (at cost) 1.824 1.824 - - - -
Available-for-Sale
Financial Assets
AfS 874 - 874 - - -
Liquide Mittel - 42.298 42.298 - - - -
Financial Liabilities
Measured at Amortised Cost
FLAC 832.656 832.656 - - - -
Financial Liabilities
Held for Trading
FLHfT 35 - - 35 - -

12. Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Transaktionen zwischen Unternehmen der Gruppe und ihren at-equity bilanzierten Unternehmen bestehen überwiegend aus der Projektentwicklung und Bauführung sowie Darlehensgewährungen und den entsprechenden Zinsverrechnungen.

Neben den at-equity bilanzierten Unternehmen kommen als nahestehende Personen und Unternehmen im Sinne von IAS 24 die PORR AG und deren Tochterunternehmen sowie die Unternehmen der IGO-Ortner-Gruppe und der Strauss-Gruppe in Betracht, da sie bzw. deren beherrschende Rechtsträger aufgrund des bestehenden Syndikats maßgeblichen Einfluss auf UBM haben.

Die Transaktionen im Geschäftsjahr zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen der UBM-Gruppe mit Unternehmen der PORR-Gruppe betreffen im Wesentlichen bezogene Bauleistungen.

Im Zusammenhang mit einer Immobilienentwicklung wurde der STRAUSS & PARTNER Development GmbH vom Hauptmieter PORR AG eine Vorfinanzierung in Höhe von € 45 Mio. und einer Laufzeit bis Ende 2019 eingeräumt.

13. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Die unter Punkt 12 Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen erwähnte Vorfinanzierung wurde per Oktober 2017 vorzeitig getilgt.

Am 11. Oktober 2017 hat UBM eine fünfjährige Unternehmensanleihe (UBM-Anleihe 2017–2022) mit einem Gesamtvolumen von € 150 Mio. und einem jährlichen Kupon von 3,25 % begeben. Im Rahmen dieser Neuemission gab es auch ein Umtauschangebot, bei dem ein Nominalbetrag von mehr als € 84 Mio. der UBM-Anleihe 2014–2019 in die neue UBM-Anleihe 2017–2022 getauscht wurde.

Wien, am 28. November 2017

Der Vorstand

Mag. Thomas G. Winkler, LL.M. Vorsitzender

DI Martin Löcker Dipl.-Ök. Patric Thate

Glossar

ATX Leitindex der Wiener Börse (Austrian Traded Index)
CEE Zentral- und Osteuropa (Central and Eastern Europe)
DJI US-Börsenindex (Dow Jones Industrial)
EBIT Betriebsergebnis (Earnings Before Interest and Taxes)
EBITDA Ergebnis vor Zinsen, Steuern, und Abschreibungen auf Sachanlagen und
immaterielle Vermögengegenstände (Earning Before Interest, Taxes, Depreciation
and Amortisation)
EBT Ergebnis vor Ertragsteuern (Earnings Before Taxes)
Eigenkapitalquote Anteil des zum Stichtag eingesetzten Eigenkapitals im Verhältnis zur Bilanzsumme
EURO STOXX 50 Aktienindex, der 50 große börsennotierte Unternehmen der Eurozone beinhaltet
Gesamtleistung Summe der Umsatzerlöse sowohl der vollkonsolidierten als auch der at-equity
konsolidierten Gesellschaften entsprechend der Höhe der Beteiligung der UBM
IAS Internationale Rechnungslegungsstandards (International Accounting Standards)
IATX Immobilien Austrian Traded Index; Immobilienindex, der die bedeutendsten
an der Wiener Börse notierten Immobilienunternehmen enthält
IFRS Internationale Rechnungslegungsstandards
(International Financial Reporting Standards)
Impairment-Test Gemäß IAS 36 erfolgt eine Wertfeststellung von Vermögenswerten über einen
regelmäßigen Test, der zwischenzeitliche Wertminderungen des Vermögenswerts
eruiert und gegebenenfalls zu Anpassungsbuchungen führt.
IWF Internationaler Währungsfonds
Marktkapitalisierung Aktienkurs multipliziert mit der Anzahl der ausgegebenen Aktien
Nettoverschuldung/Net Debt Langfristige und kurzfristige Anleihen plus langfristige
und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten minus liquide Mittel
Periodenergebnis EBT nach Steuern vom Einkommen und Ertrag
RevPAR Erlös pro verfügbarer Zimmerkapazität (Revenue per available room)
Verkaufserlöse Anteil am Umsatz/an der Gesamtleistung, der durch den Verkauf
von Immobilienprojekten entsteht
WIG 20 Wichtigster Aktienindex an der Warschauer Wertpapierbörse in Polen

Finanzkalender 2017/2018

Zinszahlung UBM-Anleihe 2015 11.12.2017
Veröffentlichung Jahresfinanzbericht 2017, Geschäftsbericht 2017 11.4.2018
Pressekonferenz und Conference Call 11.4.2018
Nachweisstichtag für die Teilnahme an der 137. ordentlichen Hauptversammlung, Wien 19.5.2018
137. ordentliche Hauptversammlung, EURO PLAZA, Am Euro Platz 2, Gebäude G, 1120 Wien, 14.00 Uhr 29.5.2018
Veröffentlichung 1. Quartalsbericht 2018 30.5.2018
Handel ex Dividende an der Wiener Börse 5.6.2018
Record Date Dividende 6.6.2018
Zahltag der Dividende für das Geschäftsjahr 2017 7.6.2018
Zinszahlung UBM-Anleihe 2015 11.6.2018
Zinszahlung UBM-Anleihe 2014 10.7.2018
Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht 2018 30.8.2018
Zinszahlung UBM-Anleihe 2017 11.10.2018
Veröffentlichung 3. Quartalsbericht 2018 29.11.2018
Zinszahlung UBM-Anleihe 2015 11.12.2018

Disclaimer

Dieser Quartalsbericht enthält auch zukunftsbezogene Aussagen, die auf gegenwärtigen, nach bestem Wissen vorgenommenen Einschätzungen und Annahmen des Managements beruhen.

Angaben unter Verwendung der Worte "Erwartung" oder "Ziel" oder ähnliche Formulierungen deuten auf solche zukunftsbezogene Aussagen hin. Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung des Unternehmens beziehen, stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der zum 30. September 2017 vorhandenen Informationen gemacht wurden. Sollten die den Prognosen zugrundeliegenden Annahmen nicht eintreffen oder unerwartet Risiken in nicht kalkulierter Höhe eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den Prognosen abweichen.

Der Quartalsbericht zum 30. September 2017 wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt, um die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben in allen Teilen möglichst sicherzustellen. Rundungs-, Satz- und Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden.

Zugunsten der besseren Lesbarkeit wurde im Quartalsbericht auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Personenbegriffe verzichtet und die männliche Form angeführt. Gemeint und angesprochen sind immer beide Geschlechter.

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Lektorat

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