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UBM Development AG Interim / Quarterly Report 2016

Aug 31, 2016

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Interim / Quarterly Report

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zukunft entwickeln

KENNZAHLEN

Ertragskennzahlen (in € Mio.) 1–6/2016 1–6/2015 Veränderung2
Gesamtleistung1 255,3 205,9 24,0 %
Umsatzerlöse 189,7 109,8 72,8 %
EBITDA 23,2 23,8 -2,6 %
EBIT 21,5 22,6 -4,6 %
EBT 15,5 15,3 0,9 %
Periodenergebnis 12,0 8,4 42,2 %
Vermögens- und Finanzkennzahlen (in € Mio.) 30.6.2016 31.12.2015 Veränderung2
Bilanzsumme 1.192,1 1.185,2 0,6 %
Eigenkapital 324,1 332,0 -2,4 %
Eigenkapitalquote 27,2 % 28,0 % -0,8 PP
Nettoverschuldung 649,7 609,7 6,6 %
Aktienkennzahlen und Mitarbeiter 30.6.2016 30.6.2015 Veränderung2
Anzahl der Aktien (in Stück) 7.472.180 7.472.180 0,0 %
Ergebnis je Aktie (in €, gewichteter Durchschnitt) 1,60 1,21 32,2 %
Marktkapitalisierung (in € Mio.) 220,4 278,7 -20,9 %
Mitarbeiter 641 682 -6,0 %

1 Die Gesamtleistung entspricht den Umsätzen sowohl der vollkonsolidierten als auch der at-equity konsolidierten

Unternehmen entsprechend der Höhe der Beteiligung der UBM.

2 Kennzahlen wurden summenerhaltend gerundet. Veränderungen wurden von den genauen Werten berechnet.

Inhalt

  • 2 Highlights 1. Halbjahr 2016
  • 4 Investor Relations
  • 6 Konzernzwischenlagebericht
  • 13 Referenzprojekte
  • 18 Konzernzwischenabschluss
  • 26 Erläuterungen zum Konzernzwischenabschluss
  • 37 Bestätigungsvermerk
  • 39 Glossar

AUF EINEN BLICK

  • immobilienMarkt profitiert weiter von Unsicherheiten
  • Rekordergebnis aus H1/15 wiederholt
  • Verkaufserlöse um 60 % gesteigert
  • Nettoverschuldung als direktes Resultat der laufenden Projekt-Investitionen
  • UBM im prime market der Wiener Börse
  • rückläufige Aktienkursentwicklung im schwachen Börsenumfeld

highlights 1. Halbjahr 2016

1. Juni

Thomas G. Winkler neuer CEO & CFO

Die UBM stellt die Weichen für die Zukunft: Thomas G. Winkler wird neuer Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand. Zeitgleich erwirbt er 1 % UBM-Aktien im Wert von knapp € 2,3 Mio. "Für mich ist dieses Investment ein langfristiges Bekenntnis zur UBM. Ganz nach dem Motto: Behaupte nicht, dass du an die UBM glaubst, beweise es!", bekräftigt er sein Engagement.

24. Februar

Transaktionssicherheit durch Forward-VERKÄUFE Die UBM und ihre Projektpartner veräußern in einem Share-Deal die Hotelentwicklung Holiday Inn Frankfurt Gateway Gardens an die Kapitalverwaltungsgesellschaft Hansainvest Hanseatische Investment GmbH. Die Immobilie befindet sich noch in Bau, das Richtfest wurde am 24. Februar gefeiert.

13. Mai

Wertvollste Immobilienmarke Österreichs

STRAUSS & PARTNER Development GmbH, die österreichische Tochter der UBM Development AG, wird im Rahmen der REAL ESTATE BRAND VALUE STUDY 2016 bereits zum vierten Mal zur wertvollsten Immobilienmarke Österreichs gekürt.

18. Mai

UBMhotels gegründet

UBM positioniert sich mit einem verstärkten Fokus im attraktiven Hotelbereich und gründet am 18. Mai die UBMhotels. In der neuen Gesellschaft sind nicht nur die Kompetenzen für die Entwicklung, sondern auch der Betrieb von Hotels gebündelt.

2. Juni UBM entwickelt Leuchtenbergring München weiter

Das 2008 eröffnete angelo Hotel am Leuchtenbergring in München zählt zu den erfolgreichsten Immobilien im UBM-Portfolio. Aufgrund der von Jahr zu Jahr gestiegenen Auslastung wird das Hotel um 131 auf 279 Zimmer, ein Restaurant sowie einen großzügigen Konferenzbereich erweitert. Gleichzeitig startet die Errichtung von 12.500 m² Büro- und 8.400 m² Shoppingflächen.

2. Juni Neues Hotel in Danzig

Bis Ende 2018 errichtet die UBM in Danzig ein neues 4-Sterne-Hotel. Die Planung ist bereits abgeschlossen, der Baubeginn für Herbst 2016 vorgesehen. Mit dem 4-Sterne-Haus entsteht das nachhaltigste Hotel der Stadt: Hinsichtlich Energieeffizienz, Wärmerückgewinnung, umweltverträglicher Baumaterialien und Zukunftsfähigkeit setzt das UBM-Projekt für Danzig neue Maßstäbe.

28. Juni

Pachtverträge für zwei Hamburger Hotels in der Innenstadt unterzeichnet

Die Münchner Grund Immobilien Bauträger GmbH, die deutsche Tochtergesellschaft der UBM Development AG, errichtet in einem Joint Venture ein Holiday Inn und ein Super 8 mit insgesamt 589 Zimmern in Hamburg. Bereits vor Baubeginn konnten für beide Objekte Pächter gefunden werden. Die Pachtverträge laufen jeweils 20 Jahre.

28. Juni

Grundsteinlegung QBC 3 & 4

Der Startschuss für zwei weitere der insgesamt sechs Baufelder des QBC erfolgt am 28. Juni. QBC 3 & 4 umfassen eine Bruttogeschossfläche von 35.000 m2 und eine Mietfläche von 25.000 m2 . Ein Baufeld ist bereits verkauft – zudem gibt es bereits drei fixe Mieter: Bis Ende 2017 sollen hier unter anderem neue Standorte der BDO, Your Office und WKO Inhouse GmbH realisiert werden.

22. August

Aufstieg in den Prime Market

Die UBM wechselt, wie seit längerem angekündigt, mit 22. August 2016 in das höchste und liquideste Segment der Wiener Börse – den prime market. Mit dem Wechsel verpflichtet sich die UBM zur Einhaltung der höchsten Transparenz- und Publizitätsanforderungen. Gleichzeitig wird sowohl die Handelbarkeit als auch die Attraktivität der Aktie für institutionelle und internationale Investoren erhöht.

Investor relations

Schwaches Börsenumfeld

Das erste Halbjahr 2016 war von zunehmender Verunsicherung geprägt. Nach einem schwachen und volatilen ersten Quartal zeigten die internationalen Aktienmärkte zu Beginn des zweiten Quartals eine einsetzende Erholung. Die betont expansive Politik der Zentralbanken konnte die Wachstumssorgen nicht beseitigen. Nach dem Brexit-Votum vom 24. Juni sind die weltweiten Indizes zum Ende des Berichtszeitraums stark zurückgegangen. Der gesamteuropäische Aktienindex EURO STOXX 50 sank Ende Juni um 9,5 % gegenüber dem Jahresanfang 2016. Der ATX beendete das erste Halbjahr mit einem Rückgang von 10,7 %.

Entwicklung der UBM-Aktie

Die UBM-Aktie konnte sich im Verlauf des ersten Halbjahres 2016 dem allgemeinen Abwärtstrend an den Aktienmärkten nicht entziehen. Nach der deutlich ausgeprägten Schwächephase der Aktie zum Anfang des ersten Quartals – mit dem Jahrestiefpunkt von € 26,69 – war anschließend eine gewisse Erholung zu beobachten. Im Juni trafen mehrere Faktoren zusammen: Das allgemeine Marktumfeld führte gegen Ende des zweiten Quartals zu spürbaren Kurskorrekturen. Gleichzeitig sorgte die Bekanntmachung des Vorstandswechsels für Verunsicherung und eine abwartende Haltung der Investoren. Am 30. Juni 2016 wies die UBM-Aktie einen Kurs von € 29,50 aus, ein Rückgang um 14,8 % im Vergleich zum Jahresanfang 2016.

Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen belief sich im ersten Halbjahr 2016 auf 4.216 Stück. Die Marktkapitalisierung der UBM-Aktie lag zum 30. Juni 2016 bei € 220,4 Mio.

entwicklung der ubm-aktie im indexvergleicH und Handelsvolumen

* Streubesitz inkl. Management und Aufsichtsrat (11,6 %)

** Rund 10 % der Aktien können nicht identifiziert und daher geografisch nicht zugeordnet werden.

Grundkapital und Analyse der Aktionärsstruktur

Das Grundkapital der UBM Development AG beträgt € 22.416.540,00 und ist in 7.472.180 Aktien eingeteilt. Das Syndikat (Strauss-Gruppe, IGO-Ortner-Gruppe) hielt zum Bilanzstichtag 30. Juni 2016 einen Anteil der ausstehenden Aktien von 38,8 %. Die restlichen Aktien befinden sich im Streubesitz. Die meisten Anteile halten Investoren aus Österreich (52,0 %), UK (15,6 %) und Deutschland (14,0 %).

Analysten Coverage

Aktuell wird die UBM Development AG von fünf Investmenthäusern analysiert. Vier Häuser – Baader Bank, Erste Group, Kepler Cheuvreux und SRC – geben eine Kaufempfehlung, Steubing setzt die UBM-Aktie auf Hold. Der Konsensus der Analysten liegt bei einem Zielpreis von € 44,60.

UBM wechselt in den prime market

Die UBM setzte ein seit langem bestehendes Versprechen um und wechselte mit 22. August 2016 in den prime market, das höchste Segment der Wiener Börse. Die UBM-Aktie war bis dahin im Handelssegment standard market gelistet. Mit dem Wechsel verpflichtet sich die UBM zur Einhaltung der höchsten Transparenz- und Publizitätsanforderungen. Gleichzeitig werden eine laufende Kursstellung im Fließhandel gewährleistet und sowohl die Handelbarkeit als auch die Attraktivität der Aktie für institutionelle und internationale Investoren erhöht.

KOMMENDE TERMINE FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016
Zinszahlung/Rückzahlung
UBM-Anleihe 2011
9.11.2016
Veröffentlichung 3. Quartalsbericht 2016 22.11.2016
Zinszahlung
UBM-Anleihe 2015
9.12.2016

konzernzwischen- Lagebericht

Gesamtwirtschaftliche Lage

Weltwirtschaft verhalten

Die Weltwirtschaft verzeichnete im ersten Halbjahr 2016 ein verhaltenes Wachstum. Diese Entwicklung spiegelt unter anderem die anhaltend niedrigen Rohstoffpreise, eine schwache Investitionsnachfrage sowie volatile Finanzmärkte wider. Die US-Notenbank beließ ihren Leitzins in der Spanne von 0,25 % bis 0,50 %. Der Internationale Währungsfonds (IWF) revidierte Mitte Juli nach dem Brexit-Votum seine Wachstumsprognose erneut nach unten. Für 2016 rechnet der IWF für die Weltwirtschaft mit einem Plus von 3,1 %, für 2017 von 3,4 %1 .

Konjunkturbelebung im Euroraum, BREXIT-Unsicherheit

Für die Eurozone erwartet der IWF eine BIP-Steigerung von 1,4 % in 2016. Im ersten Halbjahr 2016 war eine gesamtwirtschaftliche Erholung zu beobachten. Die meisten Länder erzielten ein solides Wirtschaftswachstum, getragen von der guten Binnennachfrage und dem nach wie vor moderaten Exportwachstum2 . Um der zu Jahresbeginn schwächelnden Konjunktur sowie einer niedrigen Inflation entgegenzusteuern, lockerte die Europäische Zentralbank (EZB) im März mit weiteren Maßnahmen ihre Geldpolitik. Neben einer Senkung des Einlagensatzes auf -0,4 % und des Leitzinses auf 0,0 % weitete sie das Anleihekaufprogramm auf € 80 Mrd. kräftig aus. Der unerwartete Ausgang des im Juni 2016 durchgeführten EU-Referendums in Großbritannien führte zu einer neuen Verunsicherung in Europa sowie einer gestiegenen Volatilität an den Finanzmärkten.

Nach einem starken Anstieg im ersten Quartal fiel das konjunkturelle Wachstum in Deutschland im zweiten Quartal eher mäßig aus. Die treibenden Faktoren des binnenwirtschaftlich getragenen Aufschwungs blieben weiterhin höhere Investitionen und Konsumausgaben. Insgesamt wuchs das BIP in Deutschland im zweiten Quartal 2016 um 0,4 %3 . Das BIP in Österreich legte im zweiten Quartal 2016 laut WIFO um 0,3 % gegenüber der Vorperiode zu. Sondereffekte aus der zu Jahresbeginn umgesetzten Steuerreform und anhaltend niedrige Energiepreise stützten diese Entwicklung.4

Robustes Wachstum in CEE/SEE

Gestützt vom starken Konsum der privaten Haushalte und den Mittelzuweisungen aus den EU-Strukturfonds erwies sich die Konjunktur in der CEE/SEE-Region weiterhin robust. Das reale BIP-Wachstum sollte 2016 im Durchschnitt bei knapp über 3 % liegen.5 Das stärkste Wachstum verzeichnen dabei Polen (3,8 %), die Slowakei (3,5 %) und Rumänien (4,0 %).6

ENTWICKLUNG DER IMMOBILIEN-MÄRKTE

Europa – im Spannungsfeld zwischen Anlagedruck und BREXIT7

Das Investitionsvolumen in den europäischen Immobilienmarkt lag im zweiten Quartal 2016 mit € 54 Mrd. weiterhin deutlich über dem Zehnjahresdurchschnitt. Das Referendum zum EU-Austritt Großbritanniens war gegen Ende des zweiten Quartals das beherrschende Thema am

2 EZB Wirtschaftsbericht 5/2016

1 http://www.imf.org/en/News/Articles/2016/07/18/18/11/NA07192016-IMF-Cuts-Global-Growth-Forecasts-on-Brexit-Warns-of-Risks-to-Outlook

3 EUROSTAT, Pressemitteilung Euroindikatoren, 12. August 2016

4 WIFO Monatsbericht, Juli, S. 457

5 WIFO-Presseinformation Binnenkonjunktur stützt Wirtschaftswachstum in Österreich, 9.8.2016

6 Raiffeisen Resarch: http://www.boerse-on.at/boerse-on/NA-1149182252852745768-NA-30-NA.html

7 CBRE European Investment Quarterly Q2 2016 S.3

Markt. Das hat auf der einen Seite zur Folge, dass die Anleger zunehmend nach sicheren Investments in Europa suchen. Auf der anderen Seite steht der großen Nachfrage aufgrund fortdauernden Anlagedrucks das geringe Angebot an erstklassigen Assets und fertigen Immobilien gegenüber. Betrachtet man daher Europa (ohne Großbritannien), führte diese Entwicklung zu einer abnehmenden Investitionstätigkeit (-3,0 %) im ersten Halbjahr 2016 gegenüber dem Rekord-Zeitraum des Vorjahres.

Deutschland – zweitgrößter Investmentmarkt Europas

Diese Entwicklung konnte man auch in Deutschland, dem zweitgrößten Investmentmarkt Europas, beobachten. Die Investitionen in Gewerbeimmobilien lagen im ersten Halbjahr 2016 mit € 17,9 Mrd. um 26 % unter dem Vergleichszeitraum 2015 – dies allerdings aufgrund des Produktmangels vor allem in den Core- und Core-Plus-Segmenten. Mit einem Transaktionsvolumen von € 7,5 Mrd. waren Büroimmobilien im ersten Halbjahr 2016 die stärkste Assetklasse bei den Gewerbeimmobilien. Prime-Liegenschaften in Deutschland werden weiterhin als sichere Häfen betrachtet, der Wettbewerb um diese Vermögenswerte führt zu einer Fortsetzung der Renditekompression.8 Der Fokus bleibt weiterhin auf den "Big 7-Städten" mit Berlin an der Spitze (€ 2,1 Mrd.), gefolgt von Hamburg und München. Im zweiten Halbjahr wird mit einem Wachstum gerechnet, bis Jahresende erwartet CBRE ein Transaktionsvolumen von bis zu € 50 Mrd.9

Steigende Mieten und Kaufpreise, historisch niedrige Leerstandraten, die Unsicherheit an den Finanzmärkten, niedrige Zinsen und stabile Konjunkturdaten fördern weiterhin die Attraktivität des deutschen Wohnimmobilienmarkts. Laut CBRE wurden im ersten Halbjahr 2016 Wohnpakete und Wohnanlagen ab einer Größenordnung von 50 Wohneinheiten von insgesamt rund € 4,5 Mrd. umgesetzt. JLL prognostiziert ein Investitionsvolumen von € 10 Mrd. bis Jahresende 2016.

Sowohl bei Gewerbe- als auch Wohnimmobilien steigt der Anteil der ausländischen Investoren stark an. In Deutschland lag deren Anteil im ersten Halbjahr 2016 bereits bei 45 %.10

Österreich liegt im Trend

Nach dem Rekordjahr 2015 schließt der österreichische Investmentmarkt im ersten Halbjahr 2016 an diese Entwicklung an. So wurden im Berichtszeitraum € 1,3 Mrd. investiert, ungefähr dasselbe Volumen wie im Vergleichszeitraum 2015. Da sich viele großvolumige Transaktionen noch in der Pipeline befinden und deren Closing im zweiten Halbjahr erwartet wird, prognostiziert CBRE eine stärkere zweite Jahreshälfte 2016.

Investoren konzentrieren sich dabei auf sichere und stabile Investments in Core-Lagen. Mehr als die Hälfte der Investoren (57 %) kommt aus dem Ausland, wobei der Anteil der deutschen Investoren mit 8 % stark rückläufig ist. Bedingt durch das hohe Investmentinteresse und -volumen sanken die Spitzenrenditen für Immobilien-Investoren in allen Assetklassen. Einen besonderen Rückgang von 30 Basispunkten weist das Bürosegment auf. Die höchsten Spitzenrenditen in Österreich verzeichnen nach wie vor die Fachmarktzentren – diese lagen zum Ende des ersten Halbjahres 2016 bei 5,6 %. Büroimmobilien sind mit rund 55 % am gesamten Transaktionsvolumen im ersten Halbjahr wieder die stärkste Assetklasse, gefolgt von Hotel und Retail.11

CEE-Raum bleibt konstant, Polen besonders attraktiv

Nachdem im Vorjahr das Investmentvolumen in den CEE-Ländern (exklusive Russland) einen Anstieg von rund 25 % gegenüber 2014 verzeichnete, erwarten die Experten für 2016, dass das Investitionsvolumen des Vorjahres von rund € 10 Mrd. gehalten werden kann. Die Spitzenrenditen gerieten in den letzten Monaten zwar unter Druck, liegen aber immer noch auf einem für Immobilien-Investoren attraktiven Niveau zwischen 5,5 % (Prag und Warschau) und 7,0 % (Budapest).12

9 CBRE Deutschland Investmentmarkt, H1 2016 10 JLL Investmentmarktüberblick Germany Q2 2016

8 CBRE European Investment Quarterly Q2 2016 S.3

11 CBRE Austria, Presseaussendung 5.7.2016, Österreich: Es wird kräftig investiert. 12 ebenda

Geschäftsverlauf

Gesamtleistung nach Segmenten

Die UBM Development AG verzeichnete im ersten Halbjahr 2016 eine Gesamtleistung von € 255,3 Mio., die damit im Vergleich zur Vorjahresperiode (€ 205,9 Mio.) um 24,0 % gesteigert werden konnte. Der Zuwachs war vor allem auf Wohnungsverkäufe in Deutschland zurückzuführen (Frankfurt-Central Living II, Berlin-Hohenzollern).

Die Gesamtleistung im Segment "Österreich" erreichte im Berichtszeitraum € 97,8 Mio. (2015: € 111,9 Mio.). Diese Leistung setzte sich primär aus dem Verkauf von Bestandsobjekten in Salzburg, Wiener Neustadt und Wien sowie aus der Fertigstellung einer Wohnhausanlage in Graz zusammen. Ergänzt wurde die Leistung durch Projektmanagementtätigkeiten für Großprojekte in Wien und Graz.

Die Gesamtleistung des Segments "Deutschland" lag im ersten Halbjahr 2016 bei € 108,6 Mio. und konnte im Vergleich zur Vorjahresperiode (€ 47,5 Mio.) um 128,6 % gesteigert werden. Diese signifikante Steigerung resultierte aus der Fertigstellung der erfolgreichen Wohnbauprojekte Frankfurt-Central Living II und Berlin-Hohenzollern. Auch der Verkauf des Objekts Arena Boulevard ist in der Gesamtleistung Deutschlands enthalten.

Das Segment "Polen" zeigte eine Gesamtleistung von € 29,5 Mio. (2015: € 26,1 Mio.). Die Zuwächse in Polen stammten von den steigenden Umsätzen des Hotelbereichs. Mieteinnahmen – vor allem aus dem Objekt Poleczki Business Park – und Projektmanagementleistungen ergänzten die Leistung in diesem Segment.

Die Gesamtleistung in den "Sonstigen Märkten" lag im ersten Halbjahr bei € 19,4 Mio. (2015: € 20,4 Mio.) und setzte sich vor allem aus den Umsätzen der Hotels in Frankreich und den Niederlanden zusammen. Der Verkauf der letzten Wohnungen des Projekts in Spindlermühle (Tschechien), das somit positiv abgeschlossen werden konnte, war ebenfalls Teil der Gesamtleistung der "Sonstigen Märkte".

Gesamtleistung
nach Regionen
in € Mio.
1–6/2016 1–6/2015 Veränderung
Österreich 97,8 111,9 -12,6 %
Deutschland 108,6 47,5 128,6 %
Polen 29,5 26,1 12,8 %
Sonstige Märkte 19,4 20,4 -4,9 %
Gesamt 255,3 205,9 24,0 %

Das Leistungssegment "Administration" enthielt mit € 6,0 Mio. (2015: € 11,3 Mio.) ausschließlich die UBM Development AG und die Verrechnung von Managementleistungen.

Das Segment "Hotel" erbrachte im ersten Halbjahr eine Gesamtleistung von € 44,8 Mio. (2015: € 51,5 Mio.). Der Rückgang ist auf den Verkauf des Hotels "andels" in Berlin zurückzuführen, der im Jahr 2015 stattgefunden hatte.

Im Segment "Office" verzeichnete die UBM Development AG eine Gesamtleistung von € 63,7 Mio. (2015: € 24,9 Mio.). Die Steigerung von 155,8 % war auf den Verkauf von Büroobjekten in Salzburg, Wien, München und Berlin zurückzuführen.

Im Segment "Other" wurde eine Gesamtleistung von € 40,8 Mio. (2015: € 52,6 Mio.) erbracht. Darin enthalten war vor allem der Verkauf des Bestandsobjekt Cine Nova in Wiener Neustadt.

Die Gesamtleistung des Segments "Residential" erreichte im Berichtszeitraum € 54,5 Mio. (2015: € 24,8 Mio.). Der Anstieg resultierte aus der Fertigstellung und dem Verkauf der Wohnbauprojekte Frankfurt-Central Living II, Berlin-Hohenzollern und Graz-Kahngasse.

Das Segment "Service" erzielte eine Gesamtleistung von € 45,5 Mio. (2015: € 40,8 Mio.) und beinhaltet Managementleistungen der Tochtergesellschaften Münchner Grund, Strauss & Partner und UBM Polska, unter anderem für die Projekte Quartier Belvedere Central in Wien, die Hotelprojekte HIEX in Berlin und München, das Headquarter für Zalando in Berlin, das Bürogebäude Kotlarska in Krakau, das Hotel Holiday Inn in Warschau und die Büroimmobilie Leuchtenbergring in München.

Gesamtleistung
nach Assetklassen
in € Mio.
1–6/2016 1–6/2015 Veränderung
Administration 6,0 11,3 -46,4 %
Hotel 44,8 51,5 -13,2 %
Office 63,7 24,9 155,8 %
Other 40,8 52,6 -22,5 %
Residential 54,5 24,8 119,7 %
Service 45,5 40,8 11,6 %
Gesamt 255,3 205,9 24,0 %

FINANZIELLE INDIKATOREN

Ertragslage

Das Kerngeschäft des UBM-Konzerns bildet das projektspezifische Immobiliengeschäft. Aufgrund der mehrjährigen Realisierungsdauer der Projekte unterliegt der Umsatzausweis der Gewinn- und Verlustrechnung starken abrechnungsbedingten Schwankungen, da erst bei Verkauf die Erlöse als Umsatz gebucht werden und so die Aussagekraft und die Vergleichbarkeit mit den Vorjahren beeinflussen. Außerdem weist die UBM auch die schon zur Beschreibung des Geschäftsverlaufs und zur Segmentberichterstattung herangezogene Gesamtleistung aus. Diese betriebswirtschaftliche Kenngröße erfasst analog zum Umsatz Erlöse aus Immobilienverkäufen, Vermietungsleistungen, Einnahmen aus Hotelbetrieb, die abgerechneten Planungs- und Bauleistungen eigener Baustellen sowie Lieferungen und Managementleistungen an Dritte. Zusätzlich werden aber auch die Leistungen der at-equity-bilanzierten Unternehmen erfasst. Der Ausweis

der Gesamtleistung erfolgt insgesamt entsprechend der Beteiligungshöhe der UBM. Die Gesamtleistung erreichte im ersten Halbjahr 2016 € 255,3 Mio. (2015: € 205,9 Mio.). Die in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Umsatzerlöse erreichten zum 30. Juni 2016 einen Wert von € 189,7 Mio. (2015: € 109,8 Mio.).

Das Ergebnis aus at-equity-bilanzierten Unternehmen betrug € 5,9 Mio. und beinhaltet neben den anteiligen Halbjahresergebnissen auch Gewinne aus Anteilsverkäufen. Die Erträge aus Fair-Value-Anpassungen auf Finanzimmobilien erreichten € 18,7 Mio. gegenüber € 8,8 Mio. im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Ermittlung der Fair Values basiert dabei teilweise auf bereits vorliegenden Kaufverträgen und teilweise auf neuen Marktpreisindikationen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um 47,3 % auf € 7,8 Mio. (2015: € 5,3 Mio.) und beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Weiterverrechnungen, sonstige Mieten, Kursgewinne sowie Nebenerlöse aus der Hotelbewirtschaftung. Dagegen sanken die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 4,3 % auf € 21,6 Mio. (2015: € 22,6 Mio). Im Wesentlichen enthält diese Position Verwaltungskosten, sonstige Steuern, Werbekosten, sonstige Fremdleistungen (wie Maklerprovisionen etc.), Kursverluste, Abgaben, Gebühren und Rechts- und Beratungskosten.

Die Erhöhung der Aufwendungen für Material und bezogene Herstellungsleistungen stand im Einklang mit der Umsatzausweitung und reflektiert insbesondere die Abgänge aus Immobilienverkäufen. Sie betrugen für das erste Halbjahr 2016 € 141,0 Mio., gegenüber € 100,3 Mio. im Vergleichszeitraum 2015.

Der Personalaufwand stieg von € 19,2 Mio. um € 3,2 Mio. auf € 22,4 Mio. Die Mitarbeiteranzahl aller im Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften betrug 641.

Das EBITDA in Höhe von € 23,2 Mio. erreichte nahezu den Wert des Vorjahres (€ 23,8 Mio.). Der Finanzertrag reduzierte sich von € 4,4 Mio. auf € 3,6 Mio., der Finanzaufwand verringerte sich ebenfalls von € 11,7 Mio. auf € 9,7 Mio. Diese Entwicklungen sind auf das niedrigere Zinsniveau und eine Verbesserung der Finanzierungsstruktur im Vergleich zum Vorjahr zurück zu führen.

Das EBT (Ergebnis vor Ertragsteuern) lag mit € 15,5 Mio. auf dem Rekordniveau der Vorjahresperiode von € 15,3 Mio. Der Steueraufwand verringerte sich von € 6,9 Mio. im ersten Halbjahr 2015 auf € 3,5 Mio. in der Vergleichsperiode 2016. Das Ergebnis je Aktie betrug € 1,60 gegenüber € 1,21 in 2015.

Auf Basis der substanziellen Ergebnisverbesserung im Rekordjahr 2015 haben Vorstand und Aufsichtsrat der 135. Hauptversammlung am 25. Mai 2016 eine Erhöhung der Dividende von € 1,25 auf € 1,60 je Aktie vorgeschlagen. Das entsprach einer Ausschüttungsquote von 32,6 %. Diesem Vorschlag haben die Aktionäre einstimmig zugestimmt.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme per 30. Juni 2016 betrug € 1.192,1 Mio. und blieb somit im Vergleich zum Jahresendwert 2015 (€ 1.185,2 Mio.) nahezu unverändert. Das Sachanlagevermögen erhöhte sich von € 38,7 Mio. um € 5,7 Mio. auf € 44,4 Mio. Der Zugang betraf im Wesentlichen die technische Ausstattung einer erworbenen Büro- und Garagenimmobilie in Polen.

Bei den Finanzimmobilien wurden Immobilien in Deutschland, Polen und Österreich bedingt durch bevorstehende Verkäufe in die Position "zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte" umgegliedert sowie drei größere Immobilien in Österreich verkauft. Diesem Effekt entgegen liefen Investitionen in Büro- und Hotelkomplexe in Österreich und Polen, die wiederum zu einem Zuwachs führten. Ingesamt reduzierten sich die Finanzimmobilien somit von € 553,9 Mio. auf € 510,6 Mio.

Die Beteiligungen an at-equity-bilanzierten Unternehmen reduzierten sich von € 111,5 Mio. auf € 86,5 Mio. Diese Reduktion ist in erster Linie auf eine Kapitalherabsetzung einer Projektgesellschaft in Polen sowie auf den Verkauf zweier österreichischer Gesellschaften an ein nahestehendes Unternehmen zurückzuführen. Die Erhöhung der Projektfinanzierung auf € 93,9 Mio. (2015: € 88,8 Mio.) ist auf die Investitionstätigkeit von at-equity-bilanzierten Unternehmen zurückzuführen.

Die in den kurzfristigen Vermögenswerten ausgewiesenen Vorräte beinhalten vor allem Wohnbauprojekte in Österreich, Tschechien und Deutschland und betrugen € 193,9 Mio. (2015: € 215,2 Mio.). Für den Rückgang der Position Vorräte war in erster Linie der hohe Verkaufsanstieg von Wohnungen in Berlin und Frankfurt im ersten Halbjahr 2016 ausschlaggebend. Investiert wurde hingegen in Wohnbauprojekte in Österreich sowie in zwei bereits zum Verkauf anstehende Hotelprojekte in München und Berlin. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen nur geringfügig auf € 47,8 Mio. (2015: € 43,1 Mio.).

Die sonstigen Forderungen und Vermögenswerte stiegen vor allem bedingt durch noch nicht rückerstattete Vorsteuerguthaben auf € 18,4 Mio. (2015: € 9,2 Mio.). Die liquiden Mittel reduzierten sich auf € 61,3 Mio. (2015: € 93,7 Mio.).

Das Eigenkapital betrug zum Stichtag € 324,1 Mio. (2015: € 332,0 Mio.). Reduzierend wirkte sich die im Juni durchgeführten Dividendenzahlung in Höhe von € 12,0 Mio. sowie die im gleichen Zeitraum fällige Zinszahlung für das Genussrechts-/Hybridkapital in Höhe von € 4,8 Mio. aus. Dem entgegen wirkte das Periodenergebnis. Die Eigenkapitalquote lag bei 27,2 % (2015: 28,0 %).

Die Anleiheverbindlichkeiten (kurz- und langfristig) betrugen € 322,6 Mio. (2015: 321,9 Mio.). Die kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich geringfügig in Summe von € 381,5 Mio. auf € 388,4 Mio. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfuhren eine Steigerung auf € 62,3 Mio. (2015: € 55,2 Mio.) und beinhalteten im Wesentlichen die zum Stichtag noch nicht bezahlten Subunternehmerleistungen. Die sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten (kurzund langfristig) blieben mit einem Wert von € 54,7 Mio. annähernd konstant (2015: € 56,1 Mio.). Die Steuerschulden stiegen bedingt durch erhöhte Rückstellungserfordernisse für Ertragssteuern von € 5,8 Mio. auf € 8,6 Mio.

Die Nettoverschuldung betrug zum 30. Juni 2016 € 649,7 Mio. Das entspricht einer Steigerung von 6,6 % im Vergleich zum 31. Dezember 2015. Dies war im Wesentlichen ein direktes Resultat der hohen Investitionstätigkeit, insbesondere in laufenden Projektentwicklungen, die auch durch die wesentlich erhöhten Verkaufserlöse nicht kompensiert wurde.

Cashflow

Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit betrug für das erste Halbjahr 2016 € 25,5 Mio. (2015: € -56,4 Mio.). Dies ist neben dem Periodenergebnis (€ 12,0 Mio.) insbesondere auf eine deutliche Kapitalfreisetzung im Working Capital zurückzuführen, die unter anderem durch Zuflüsse aus dem Verkauf von Immobilien aus dem Vorratsvermögen (€ 37,3 Mio.) und durch einen Abbau des sonstigen Vorratsvermögens (€ 6,8 Mio.) getrieben war. Demgegenüber steht ein Aufbau des Vorratsvermögens aus dem Zugang von Immobilienvermögen in Höhe von € 22,8 Mio.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit lag bei rund € -42,4 Mio. (2015: € -42,8 Mio.). Dabei wurden in Summe Zuflüsse in Höhe von € 76,9 Mio. aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten, von Sachanlagen und Finanzimmobilien, von Finanzanlagen und aus der Tilgung von Projektfinanzierungen lukriert. Dem entgegen lagen die Abflüsse aus Investitionen in Sachanlagen und Finanzimmobilien, dem Finanzanlagevermögen sowie Investitionen in Projektfinanzierungen bei € 120,1 Mio. Sonstige Positionen im Cashflow aus der Investitionstätigkeit schlugen mit € 0,8 Mio. zu Buche.

Im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit flossen insgesamt Mittel in der Höhe von € -14,9 Mio. ab (2015: Zufluss von € 99,7 Mio.). Neben einem positiven Saldo aus der Aufnahme von Krediten und anderen Finanzierungen und der Tilgung von Krediten und anderen Finanzierungen in Höhe von € 2,5 Mio. zeigt sich im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit der Mittelabfluss aus Dividendenzahlungen und Ausschüttungen an nicht kontrollierende Gesellschafter von Tochterunternehmen in Höhe von € 17,5 Mio.

Ausblick

Die zunehmenden wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten lassen weiterhin niedrige Zinsen und entsprechend positive Auswirkungen auf den europäischen Immobilienmarkt – insbesondere in Deutschland, Österreich und Polen – erwarten. Die UBM plant in diesem Umfeld keine grundsätzliche strategische Änderung, sondern konzentriert sich auf eine möglichst konsequente Umsetzung ihrer Strategie und der bisherigen Versprechen. Dazu gehört auch die Minimierung von zukünftigen Risiken durch sogenannte "Forward-Verkäufe", bei denen mit Käufern bereits heute bestimmte Preise für erst in der Zukunft fertig gestellte Projekte fixiert werden.

Der Großteil der Investitionen geht dabei in, aus heutiger Sicht und in Bezug auf ihre Profitabilität, sehr viel versprechende Projekte. Die aufgrund der langen Vorlaufzeiten im Immobilienbereich meist schon vor Jahren akquirierte Pipeline reicht erheblich über das Jahr 2017 hinaus. Gleichzeitig führen diese Investitionen, insbesondere in eine Reihe von im Bau befindlichen Großprojekten, dazu, dass die Nettoverschuldung ihren Höhepunkt erst innerhalb der nächsten zwölf Monate erreichen wird. Dabei wird jedoch sehr genau darauf geachtet, dass es insgesamt zu einem ausgewogenen Verhältnis zwischen der zukünftigen Profitabilität und dem Risikoprofil der UBM kommt. Darüber hinaus soll durch eine höhere Transparenz und Kommunikation sichergestellt werden, dass eine solche Risikoeinschätzung den Marktteilnehmern auch leichter möglich ist.

Risikobericht

Seit dem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015 haben sich hinsichtlich des Chancen-/Risikoprofils keine wesentlichen Änderungen ergeben, aus denen sich neue Chancen oder Risiken für die UBM Development AG ableiten ließen. Die Darstellung im Kapitel "Risikoberichterstattung" des Geschäftsberichts 2015 gilt daher mit Ausnahme der sonstigen Risiken.

Betreffend "sonstige Risiken – Rechtsstreitigkeiten" ergeben sich folgende Änderungen zum Jahresabschluss 2015. Im Verfahren zur Überprüfung des Umtauschverhältnisses wurde ein Vergleich mit allen Antragstellern abgeschlossen. Gemäß diesem Vergleich bleibt das Umtauschverhältnis unverändert bestehen, Ausgleichszahlungen wurden nicht vereinbart. Das Strafverfahren erster Instanz gegen die ehemaligen Vorstände Karl Bier und Heribert Smolé endete jeweils mit einem Freispruch. Das Strafverfahren erster Instanz gegen Michael Wurzinger, Mitglied des Vorstands der UBM, endete auch mit einem Freispruch. Die erstinstanzlichen Urteile sind nicht rechtskräftig.

Nach dem Bilanzstichtag gab es keine angabepflichtigen Ereignisse.

Erklärung des vorstands

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt, dass der Konzernzwischenlagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Konzerns so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns entsteht, und dass der Konzernzwischenlagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen der Konzern ausgesetzt ist.

Wien, am 29. August 2016

Der Vorstand

Mag. Thomas G. Winkler, LL.M. Vorsitzender

DI Martin Löcker DI Claus Stadler Mag. Michael Wurzinger, MRICS

Zalando HEadquarter

Berlin

GröSStes Einzelprojekt

Die deutsche UBM-Tochter Münchner Grund entwickelt in Berlin unter dem Projektnamen "Orange 3.0-Zalando Campus" zwei Bürohäuser, die zum neuen Konzernsitz des Online-Modehändlers Zalando werden. Der Spatenstich Anfang September 2016 leitet den Baubeginn für das größte Einzelprojekt der UBM ein.

Asset: Büro/Gastronomie/Kita Vermietbare Fläche: 45.600 m² Tiefgarage/PKW-Stellplätze: 156 Geplante Zertifizierung: DGNB Gold Baubeginn: Q3 2016

Berliving

Berlin

Schöner Wohnen in der Metropole

Das Wohnbauprojekt Berliving entsteht im Westen Berlins, unweit der grünen Erholungsgebiete und der exklusiven Geschäfte der Einkaufsmeile Ku´Damm. Die insgesamt 136 Eigentumswohnungen mit zwei bis fünf Zimmern werden von der deutschen UBM-Tochter Münchner Grund entwickelt und befinden sich kurz vor ihrer Fertigstellung.

Asset: Wohnen Wohnfläche: 46 bis 172 m² Tiefgarage/PKW-Stellplätze: 104 Barrierefreiheit Baubeginn: Q4 2014

QUARTIER BELVEDERE CENTRAL

Wien

Zügige Hotelentwicklung QBC 5

Im Rahmen des Stadtentwicklungsprojekts QBC der österreichischen UBM-Tochter STRAUSS & PARTNER erfolgte im Juli 2015 der Spatenstich für die beiden Hotels Ibis und Novotel der AccorHotels Gruppe. Die Entwicklung verläuft sehr zügig, bereits im September 2016 ist die Dachgleiche geplant.

Asset: Hotel Kategorie: 3* (Ibis), 4* (Novotel) Zimmer: 577 Veranstaltungsbereich (Ballsaal und Konferenzräume): 1.800 m² Baubeginn: Q2 2015

Rosenhügel

WIEN

Rosenhügel: Wohnen & Leben ab 2017

Das Wohnprojekt "Der Rosenhügel" schafft mit rund 200 freifinanzierten Eigentumswohnungen, Nahversorger-Markt und attraktiven Grünflächen ein neues lebendiges Stadtquartier mit hoher Wohnqualität und vielfältigem Angebot.

Auf der Liegenschaft der ehemaligen Filmstadt Wien wird als Ergebnis eines Architekturwettbewerbs ein Wohnbauprojekt der Architekten Berger+Parkkinen & Christoph Lechner sowie des Pariser Architekten Beckmann / N´Thepe umgesetzt.

Nutzfläche: 16.000 m² Baubeginn: Q2 2016

Pegaz – Times II

Breslau

konzern- zwischenabschluss

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

vom 1. jänner bis zum 30. juni 2016

in T€ 1–6/2016 1–6/2015
Umsatzerlöse 189.710 109.802
Bestandsveränderung -13.997 38.375
Ergebnis aus at-equity-bilanzierten Unternehmen 5.877 3.704
Erträge aus Fair-Value-Anpassungen auf Investment
Properties
18.700 8.818
Sonstige betriebliche Erträge 7.826 5.313
Aufwendungen für Material und sonstige bezogene
Herstellungsleistungen
-140.957 -100.297
Personalaufwand -22.396 -19.170
Aufwendungen aus Fair-Value-Anpassungen auf
Investment Properties
-15 -202
Sonstige betriebliche Aufwendungen -21.592 -22.571
Ergebnis (EBITDA
)
23.156 23.772
Abschreibungen auf immaterielle Werte des
Anlagevermögens und Sachanlagen
-1.647 -1.219
Betriebsergebnis (EBIT
)
21.509 22.553
Finanzertrag 3.570 4.417
Finanzaufwand -9.624 -11.657
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 15.455 15.313
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.489 -6.901
Periodenergebnis 11.966 8.412
davon Anteil der Aktionäre des Mutterunternehmens 11.985 7.649
davon Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter
von Tochterunternehmen
-19 763
Ergebnis je Aktie (verwässert und unverwässert in €) 1,60 1,21

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

vom 1. jänner bis zum 30. juni 2016

in T€ 1–6/2016 1–6/2015
Periodenergebnis 11.966 8.412
Sonstiges Ergebnis
Remeasurement aus leistungsorientierten Verpflichtungen -1.024 -
Auf das sonstige Ergebnis entfallender Ertragsteueraufwand 258 -
Sonstiges Ergebnis, welches nicht in die Gewinn
und Verlustrechnung umgegliedert werden kann
(nicht recyclingfähig)
-766 -
Ergebnis aus Cashflow-Hedges assoziierter Unternehmen
(recycelt)
- 1.038
Zeitwertbewertung von Wertpapieren -11 -2
Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung -873 -360
Auf das sonstige Ergebnis entfallender
Ertragsteueraufwand (-ertrag)
3 1
Sonstiges Ergebnis, welches in die Gewinn- und
Verlustrechnung umgegliedert werden kann
(recyclingfähig)
-881 677
Sonstiges Ergebnis der Periode (other comprehensive income) -1.647 677
Gesamtergebnis der Periode 10.319 9.089
davon Anteil der Aktionäre des Mutterunternehmens 10.352 8.322
davon Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter
von Tochterunternehmen
-33 767

KONZERNbilanz

zum 30. Juni 2016

in T€ 30.6.2016 31.12.2015
Aktiva
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 2.848 2.883
Sachanlagen 44.405 38.749
Finanzimmobilien 510.572 553.907
Beteiligungen an at-equity-bilanzierten Unternehmen 86.536 111.543
Projektfinanzierung 93.927 88.777
Übrige Finanzanlagen 5.861 5.894
Finanzielle Vermögenswerte 4.004 3.505
Latente Steueransprüche 8.000 7.314
756.153 812.572
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 193.942 215.219
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 47.847 43.118
Finanzielle Vermögenswerte 12.451 10.016
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 18.401 9.176
Liquide Mittel 61.349 93.744
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte 101.930 1.391
435.920 372.664
Aktiva gesamt 1.192.073 1.185.236
Passiva
Eigenkapital
Grundkapital 22.417 22.417
Kapitalrücklagen 98.954 98.954
Andere Rücklagen 117.724 121.725
Genussrechts-/Hybridkapital 77.715 80.100
Anteile der Aktionäre des Mutteruntenehmens 316.810 323.196
Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von Tochterunternehmen 7.298 8.828
324.108 332.024
Langfristige Verbindlichkeiten
Rückstellungen 9.901 11.895
Anleihen 272.110 271.436
Finanzverbindlichkeiten 216.755 229.819
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 4.710 5.746
Latente Steuerschulden 17.143 16.038
520.619 534.934
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Rückstellungen 1.383 1.098
Anleihen 50.496 50.472
Finanzverbindlichkeiten 171.644 151.727
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 62.266 55.204
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 50.019 50.356
Übrige Verbindlichkeiten 2.895 3.663
Steuerschulden 8.643 5.758
347.346 318.278
Passiva gesamt 1.192.073 1.185.236

Konzernkapitalflussrechnung

vom 1. jänner bis zum 30. juni 2016

in T€ 1–6/2016 1–6/2015
Periodenergebnis 11.966 8.412
Abschreibungen/Zuschreibungen auf das Anlagevermögen & Finanzanlagen -17.038 -4.098
Zinserträge/Zinsaufwendungen 9.094 1.149
Ergebnis aus at-equity-bilanzierten Unternehmen -5.861 -3.704
Dividenden aus at-equity-bilanzierten Unternehmen 1.019 4.468
Abnahme der langfristigen Rückstellungen -3.089 -66
Latente Ertragsteuer -1.224 2.209
Cashflow aus dem Ergebnis -5.133 8.370
Zunahme/Abnahme der kurzfristigen Rückstellungen 308 -33
Zunahme der Steuerrückstellungen 2.900 1.557
Verluste/Gewinne aus Anlagenabgängen -551 -327
Abnahme/Zunahme der Vorräte 21.276 -49.049
Zunahme der Forderungen -16.721 -2.829
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten (ohne Bankverbindlichkeiten) 19.893 -11.836
Erhaltene Zinsen 530 2.005
Gezahlte Zinsen -2.637 -3.154
Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge 5.590 -1.114
Cashflow aus der Betriebstätigkeit 25.455 -56.410
Einzahlungen aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten 22 -
Einzahlungen aus Sachanlageabgängen und Abgängen aus Finanzimmobilien 62.073 1.275
Einzahlungen aus Finanzanlageabgängen 13.335 668
Einzahlungen aus der Tilgung von Projektfinanzierungen 57 8.030
Einzahlungen aus dem Abgang von zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 1.391 19.648
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte -26 -
Investitionen in das Sachanlagevermögen und Finanzimmobilien -101.476 -69.615
Investitionen in das Finanzanlagevermögen -112 -563
Investitionen in Projektfinanzierungen -18.498 -2.276
Einzahlungen aus dem Verkauf konsolidierter Unternehmen 670 -
Auszahlungen aus dem Erwerb von Tochterunternehmen, abzüglich erworbene liquide Mittel 175 -
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -42.389 -42.833
Dividenden -16.725 -7.819
Ausschüttung an nicht kontrollierende Gesellschafter von Tochterunternehmen -759 -1.557
Einzahlungen aus Anleihen - 25.000
Rückzahlungen von Anleihen - -50.191
Aufnahme von Krediten und anderen Finanzierungen 62.024 94.872
Tilgung von Krediten und anderen Finanzierungen -59.481 -16.722
Kapitalerhöhung - 56.143
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -14.941 99.726
Cashflow aus der Betriebstätigkeit 25.455 -56.410
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -42.389 -42.833
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -14.941 99.726
Veränderung Liquider Mittel -31.875 483
Liquide Mittel am 1.1. 93.744 40.309
Währungsdifferenzen -520 294
Veränderung Liquide Mittel aufgrund von Konsolidierungskreisänderungen - 6.594
Liquide Mittel am 30.6. 61.349 47.680
Bezahlte Steuern 1.827 3.154

Entwicklung des konzerneigenkapitals

zum 30. Juni 2016

in T€ Grundkapital Kapitalrücklagen Remeasurement
aus leistungs
orientierten
Verpflichtungen
Fremdwährungs
umrechnungs
rücklage
Stand zum 1.1.2015 18.000 44.642 -1.307 1.991
Zugang aus common control transaction 30 211 -912 -461
Konzernergebnis - - - -
Sonstiges Ergebnis - - - -363
Gesamtergebnis der Periode - - - -363
Dividendenzahlungen - - - -
Kapitalerhöhung 4.387 52.342 - -
Veränderung von Minderheitsanteilen - - - -
Stand zum 30.6.2015 22.417 97.195 -2.219 1.167
Stand zum 1.1.2016 22.417 98.954 -2.238 1.204
Konzernergebnis - - - -
Sonstiges Ergebnis - - -766 -859
Gesamtergebnis der Periode - - -766 -859
Dividendenzahlungen - - - -
Veränderung von Minderheitsanteilen - - - -
Stand zum 30.6.2016 22.417 98.954 -3.004 345
Gesamt Anteile
der nicht kon
trollierenden
Gesellschafter
von Tochter
unternehmen
Anteile der
Aktionäre des
Mutterunter
nehmens
Genussrechts-/
Hybridkapital
Andere
Rücklagen
Rücklage
für Cashflow
Hedges
Zur Ver
äußerung
verfügbare
Wertpapiere:
Zeitwert
rücklage
180.446 2.071 178.375 - 115.049 - -
84.866 3.761 81.105 126.729 -9.663 -34.886 57
8.412 763 7.649 2.918 4.731 - -
677 4 673 - - 1.038 -2
9.089 767 8.322 2.918 4.731 1.038 -2
-9.376 -1.557 -7.819 -307 -7.512 - -
56.729 - 56.729 - - - -
1.133 858 275 - 275 - -
322.887 5.900 316.987 129.340 102.880 -33.848 55
Stand zum 1.1.2016
22.417
98.954
-2.238
1.204
43 - 122.716 80.100 323.196 8.828 332.024
Konzernergebnis
-
-
-
-
- - 9.600 2.385 11.985 -19 11.966
Sonstiges Ergebnis
-
-
-766
-859
-8 - - - -1.633 -14 -1.647
Gesamtergebnis der Periode
-
-
-766
-859
-8 - 9.600 2.385 10.352 -33 10.319
Dividendenzahlungen
-
-
-
-
- - -11.955 -4.770 -16.725 -759 -17.484
Veränderung von Minderheitsanteilen
-
-
-
-
- - -13 - -13 -738 -751
Stand zum 30.6.2016
22.417
98.954
-3.004
345
35 - 120.348 77.715 316.810 7.298 324.108

Segmentberichterstattung1

Österreich Deutschland
in T€ 1-6/2016 1-6/2015 1-6/2016 1-6/2015
Gesamtleistung
Administration 6.047 11.277 0 0
Hotel 5.529 6.739 12.209 16.626
Office 32.514 19.683 25.487 962
Other 34.738 49.612 2.679 250
Residential 7.781 5.177 44.387 17.658
Service 11.177 19.375 23.869 12.017
Gesamt 97.786 111.863 108.631 47.513
Abzüglich Umsätze aus at-equity-bilanzierten
und untergeordneten Unternehmen, sowie
aus Bestandsveränderungen
-40.874 -81.877 -3.313 -133
Umsatzerlöse 56.912 29.986 105.318 47.380
EBT
Administration 3.587 -13.207 0 0
Hotel 5.685 4.644 1.229 4.030
Office -680 976 -2.894 9.631
Other -943 -536 1.548 3.981
Residential -333 4.876 3.963 424
Service 2.661 -12.408 11 2.302
Gesamt 9.977 -15.655 3.857 20.368

1 Teil der Erläuterungen

Intersegmentäre Umsätze sind unwesentlich

Sonstige Märkte
Konzern
Polen
1-6/2015
1-6/2016
1-6/2015
1-6/2016
1-6/2016
0
0
0
0
6.047
12.547
13.597
15.654
44.750
13.415
5.222
3.915
494
352
63.717
1.560
1.592
1.784
1.124
40.761
324
451
2.017
1.530
54.509
8.962
7.637
1.528
1.767
45.536
26.142
19.420
20.427
255.320
29.483
-7.654
-5.920
-6.479
-65.610
-15.503
18.488
13.500
13.948
189.710
13.980
0
0
0
0
3.587
1.211
1.113
-257
46
7.868
7.534
2.499
-456
22
3.504
1.715
213
893
-1.788
-2.606
-936
-383
-677
-535
-3.782
288
1.837
-141
4.088
2.819

ERLÄUTERUNGEN ZUM KONZERNzwischenABSCHLUSS

1. Allgemeine Angaben

Der UBM-Konzern besteht aus der UBM Development AG (UBM) und deren Tochterunternehmen. Die UBM ist eine Aktiengesellschaft nach österreichischem Recht und hat den Sitz in Wien mit der Geschäftsanschrift 1210 Wien, Floridsdorfer Hauptstraße 1. Sie ist registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 100059x. Die Hauptaktivitäten der Gruppe sind die Entwicklung, Verwertung und Verwaltung von Immobilien.

Der vorliegende Konzernzwischenabschluss der UBM wird gemäß IAS 34, Zwischenberichterstattung nach den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen und von der Europäischen Union übernommenen International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie den Auslegungen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) aufgestellt.

Der Konzernzwischenabschluss enthält in Übereinstimmung mit IAS 34 nicht alle Angaben, die im Konzernabschluss verpflichtend anzugeben sind, weshalb dieser Konzernzwischenabschluss in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 des UBM-Konzerns gelesen werden sollte. Die konsolidierten Ergebnisse des Zwischenabschlusses gemäß IAS 34 sind nicht notwendigerweise für die Jahresergebnisse indikativ.

Berichtswährung ist der Euro, der auch die funktionale Währung der UBM ist. Bei den Einzelnen in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen ist die funktionale Währung je nach Geschäftsfeld der Euro bzw. die jeweilige Landeswährung.

Der Zwischenabschluss wurde freiwillig einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

2. Konsolidierungskreis

In den Zwischenabschluss sind neben der UBM 67 (Abschluss 31. Dezember 2015: 66) inländische Tochterunternehmen, sowie 81 (Abschluss 31. Dezember 2015: 80) ausländische Tochterunternehmen einbezogen.

In der Berichtsperiode wurden fünf Gesellschaften aufgrund von Gründung, Aufstockung bzw. Kauf erstmals in den Konzernabschluss der UBM einbezogen (siehe Punkt 2.1.). Eine Gesellschaft ist durch konzerninterne Übertragungen in Form von Verschmelzungen abgegangen, zwei Gesellschaften wurden verkauft. Der Kaufpreis in Höhe von T€ 1.341 wurde in bar beglichen, es handelte sich dabei um eine Transaktion mit nahestehenden Unternehmen. Die Vermögenswerte und Schulden, über die Beherrschung verloren wurde, setzen sich wie folgt zusammen:

2016
25
18
1
927
3
55
671
5
23
393
121
140

Außerdem wurden 25 (Abschluss 31. Dezember 2015: 26) inländische und 27 (Abschluss 31. Dezember 2015: 30) ausländische assoziierte und Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode bewertet. In der Berichtsperiode wurden bei vier Gesellschaften die Anteile soweit aufgestockt, dass diese in den Vollkonsolidierungskreis einbezogen wurden. Zwei Gesellschaften wurden aufgrund von Kauf erstmals in den Konzernabschluss der UBM einbezogen und zwei Gesellschaften sind aufgrund Verkauf abgegangen, der Kaufpreis in Höhe von T€ 12.268 wurde in bar beglichen, es handelte sich dabei um eine Transaktion mit nahestehenden Unternehmen.

Steuerschulden 15

2.1. Erstkonsolidierungen

Im vorliegenden Zwischenabschluss wurden folgende fünf Gesellschaften erstmals im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen:

Aufgrund von Gründungen Zeitpunkt der Erstkonsolidierung
UBM hotels Management GmbH 4.5.2016
Aufgrund von Anteilsaufstockung Zeitpunkt der Erstkonsolidierung
PBP IT-Services spolka z ograniczona odpowiedzialnoscia 11.1.2016
Poleczki Development Spolka z ograniczona odpowiedzialnocia 11.1.2016
Poleczki Lisbon Office Spolka z ograniczona odpowiedzialnoscia 11.1.2016
GF Ramba Spolka z ograniczona odpowiedzialnoscia 30.6.2016

Bei den Anteilsaufstockungen der Poleczki Development Spolka z ograniczona odpowiedzialnocia und der Poleczki Lisbon Office Spolka z ograniczona odpowiedzialnoscia handelt es sich um den Erwerb von Immobilien und den jeweiligen Finanzierungen dieser Immobilien, die keine business combination gem. IFRS 3 darstellen.

Für den Erwerb der restlichen 50 % an der GF Ramba Spolka z ograniczona odpowiedzialnoscia wurden T€ 16 aufgewendet. Der Kaufpreis ist zur Gänze bezahlt und wurde den Vermögenswerten und Schulden vorläufig wie folgt zugeordnet:

2016
1
186
12.167
109
10
196
0
130
-708
-4.283
-372
-5.771
-10
1.639
16

Aus der Bewertung der bisher gehaltenen Anteile resultierte kein Ergebnis.

Für den Erwerb der restlichen 50 % an der PBP IT-Services spolka z ograniczona odpowiedzialnoscia wurden T€ 38 aufgewendet. Der Kaufpreis ist zur Gänze bezahlt und wurde den Vermögenswerten und Schulden vorläufig wie folgt zugeordnet:

in T€ 2016
Langfristige Vermögenswerte
Sachanlagen 159
Kurzfristige Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 21
Liquide Mittel 99
Langfristige Verbindlichkeiten
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -71
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten -120
Fair Value des bereits gehaltenen Eigenkapitalanteils 60
Kaufpreis 38

Aus der Bewertung der bisher gehaltenen Anteile resultierte kein Ergebnis.

Die erstkonsolidierte Gesellschaft trug mit T€ 6 zum Ergebnis vor Steuern der Periode sowie mit T€ 62 zu den Umsatzerlösen bei.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die in den Erläuterungen zum Konzernabschluss dargestellt sind, wurden auf den Konzernzwischenabschluss unverändert angewandt, mit Ausnahme der folgenden erstmals anzuwendenden Standards und Interpretationen:

Änderungen zu Standards und Interpretationen

Änderungen an IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer

Die Änderung enthält eine Klarstellung der Zuordnung von Arbeitnehmerbeiträgen oder Beiträgen von dritten Parteien, die mit der Dienstzeit verknüpft sind zu Dienstleistungsperioden sowie eine Erleichterung, wenn der Betrag der Beiträge von der Anzahl der geleisteten Dienstjahre unabhängig ist. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Februar 2015 beginnen, anzuwenden.

Sammelstandard – Improvement to IFRS (Änderungen 2010–2012)

Die jährlichen Verbesserungen an den IFRS – Zyklus 2010–2012 umfassen eine Vielzahl von kleinen Änderungen an verschiedenen Standards. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Februar 2015 beginnen, anzuwenden. Von den Änderungen sind unter anderem betroffen: IFRS 2 – Anteilsbasierte Vergütungen, IFRS 3 – Unternehmenszusammenschlüsse, IFRS 8 – Geschäftssegmente, IFRS 13 – Bemessung des beizulegenden Zeitwerts, IAS 16 – Sachanlagen, IAS 24 – Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen und IAS 38 – Immaterielle Vermögenswerte.

Amendments to IFRS 11: Accounting for Acquisitions of Interests in Joint Operations

Die Änderungen behandeln die Bilanzierung von Anteilen an Gemeinschaftsunternehmen und gemeinschaftlichen Tätigkeiten. Mit dieser Änderung werden neue Leitlinien für die Bilanzierung des Erwerbs von Anteilen an gemeinschaftlichen Tätigkeiten, die einen Geschäftsbetrieb darstellen, in IFRS 11 eingefügt. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen.

Amendments to IAS 16 and IAS 38: Clarification of Acceptable Methods of Depreciation and Amortisation

Mit den Änderungen an IAS 16 "Sachanlagen" und IAS 38 "Immaterielle Vermögenswerte" wird klargestellt, dass erlösbasierte Methoden zur Berechnung der Abschreibung eines Vermögenswerts nicht angemessen sind, da der Erlös aus Aktivitäten üblicherweise auch andere Faktoren als den Verbrauch des künftigen wirtschaftlichen Nutzens des Vermögenswerts widerspiegelt. Weiters wird geregelt, dass Erlöse generell nicht als geeignete Basis für die Bewertung des Verbrauchs des künftigen wirtschaftlichen Nutzens eines immateriellen Vermögenswerts angesehen werden, wobei diese Annahme unter bestimmten und begrenzten Umständen widerlegt werden kann. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen.

Amendments to IAS 16 and IAS 41: Bearer Plants

Die Änderungen an IAS 16 "Sachanlagen" und IAS 41 "Landwirtschaft" betreffen die Finanzberichterstattung für fruchttragende Pflanzen. Fruchttragende Pflanzen, die ausschließlich zur Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte verwendet werden, werden in den Anwendungsbereich von IAS 16 gebracht. Das bedeutet, dass sie analog zu Sachanlagen bilanziert werden können. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen, anzuwenden.

Amendments to IAS 27: Equity Method in Separate Financial Statements

Durch die geringfügigen Änderungen an IAS 27 "Einzelabschlüsse" wird den Unternehmen ermöglicht, die Equity-Methode für Anteile an Tochtergesellschaften, Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen in ihren Einzelabschlüssen anzuwenden. Die Änderungen sind auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen, anzuwenden.

Annual Improvements to IFRSs 2012–2014 Cycle

Die jährlichen Verbesserungen an den IFRS – Zyklus 2012–2014 umfassen eine Vielzahl von kleinen Änderungen an verschiedenen Standards. Von den Änderungen sind unter anderem betroffen:

  • IFRS 5 "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche" betreffen die Klarstellung, dass ein Wechsel von der Kategorie "zur Veräußerung gehalten" in die Kategorie "zu Ausschüttungszwecken gehalten" und umgekehrt keine Bilanzierungsänderung nach sich zieht.
  • • IFRS 7 "Finanzinstrumente: Angaben" werden einerseits Ergänzungen zur Einbeziehung von Verwaltungsverträgen und andererseits zu Angaben zur Saldierung von zusammengefassten Zwischenabschlüsse vorgeschlagen.
  • • IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer" Die Änderungen betreffen die Klarstellung, dass bei der Ermittlung des Diskontierungszinssatzes in Währungsräumen nicht nur Unternehmensanleihen des gleichen Landes sondern auch derselben Währung zu berücksichtigen sind.
  • • IAS 34 "Zwischenberichterstattung" wird vorgeschlagen, einen Querverweis zu Angaben im Zwischenbericht einzufügen.

Sämtliche Änderungen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen, anzuwenden.

Amendments to IAS 1: Disclosure Initiative

Im Dezember 2014 veröffentlicht das IASB Änderungen an IAS 1 Darstellung des Abschlusses. Die Änderungen beinhalten im Wesentlichen die folgenden Punkte:

  • • Klarstellung, dass Anhangangaben nur dann notwendig sind, wenn ihr Inhalt nicht unwesentlich ist.
  • • Erläuterungen zur Aggregation und Disaggregation von Posten in der Bilanz und der Gesamtergebnisrechnung.
  • • Klarstellung, wie Anteile am Sonstigen Ergebnis at-equity-bewerteter Unternehmen in der Gesamtergebnisrechnung darzustellen sind.
  • • Streichung einer Musterstruktur des Anhangs hin zur Berücksichtigung unternehmensindividueller Relevanz.

Die Änderungen treten für Berichtsperioden in Kraft, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen.

Amendments to IFRS 10, IFRS 12 and IAS 28: Investment Entities: Applying the Consolidation Exception

Das IASB veröffentlicht Änderungen an IFRS 10 "Konzernabschlüsse", IFRS 12 "Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen" und IAS 28 "Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen" in Bezug auf die Konsolidierungsausnahme für Investmentgesellschaften. Die Änderungen dienen zur Klärung von drei Fragestellungen in Bezug auf die Anwendung der Konsolidierungsausnahme für Investmentgesellschaften, welche ihre Tochterunternehmen zum beizulegenden Zeitwert bewerten.

Die Änderungen treten für Berichtsperioden in Kraft, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen.

Die folgenden Standards und Interpretationen sind seit der Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2015 und Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses veröffentlicht worden und sind noch nicht zwingend anzuwenden bzw. noch nicht in EU-Recht übernommen:

Datum des Inkrafttretens lt. IASB
Amendment to IFRS 2 1.1.2018
Amendment to IFRS 15 1.1.2018

Die erstmalige Anwendung der Standards und Interpretationen sowie der Änderungen zu den Standards hatte keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.

Für den Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2016 werden die gleichen Konsolidierungsmethoden und Grundsätze der Währungsumrechnung wie für den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 angewandt.

4. Schätzungen und Annahmen

Die Erstellung eines Zwischenabschlusses nach IFRS erfordert Schätzungen und Annahmen des Managements, die Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie die Angaben betreffend Eventualverbindlichkeiten im Zwischenbericht beeinflussen. Tatsächliche Ergebnisse können von diesen Schätzungen abweichen.

5. Dividende

In der Hauptversammlung am 25. Mai 2016 wurde beschlossen, eine Dividende in Höhe von € 1,60 je Stückaktie, das sind bei 7.472.180 Stückaktien in Summe € 11.955.488 auszuschütten und den Restbetrag von € 20.758 auf neue Rechnung vorzutragen. Die Auszahlung der Dividende erfolgte am 3. Juni 2016.

6. Ergebnis je aktie

in T€ 1–6/2016 1–6/2015
Anteil der Aktionäre des Mutterunternehmens am Periodenergebnis 11.985 7.649
Gewichtete durchschnittliche Anzahl ausgegebener Aktien 7.472.180 6.322.293
Unverwässertes Ergebnis je Aktie = verwässertes Ergebnis je Aktie in € 1,60 1,21

7. Zur VeräuSSerung gehaltene langfristige Vermögenswerte

Bei den zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten handelt es sich um eine Liegenschaft in Deutschland sowie um ein in Bau befindliches Büro in Polen und ein Hotel in Österreich, bei denen das Unternehmen sich aktiv um Käufer bemüht. Das Unternehmen geht davon aus, die Verkäufe im Berichtsjahr 2016 abschließen zu können.

8. Grundkapital

Grundkapital Stück 2016 € 2016 Stück 2015 € 2015
Inhaber-Stammaktien 7.472.180 22.416.540 7.472.180 22.416.540

9. Genehmigtes Kapital

Der Vorstand ist bis 7. Mai 2019 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat um bis zu € 4.613.460 durch Ausgabe von bis zu 1.537.820 Stück neuen, auf Inhaber lautenden Stammaktien (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen, auch in mehreren Tranchen, auch im Wege des mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 153 Abs. 6 AktG, zu erhöhen und den Ausgabekurs, die Ausgabebedingungen, das Bezugsverhältnis und die weiteren Einzelheiten der Durchführung im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat festzusetzen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch das Ausnutzen dieser Ermächtigung des Vorstands ergeben, zu beschließen.

Darüber hinaus ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, eigene Aktien der Gesellschaft bis zu dem gesetzlich zulässigen Ausmaß von 10 % des Grundkapitals unter Einschluss der bereits erworbenen Aktien für die Dauer von 30 Monaten vom Tag der Beschlussfassung (20. Mai 2015) zu erwerben.

10. Genussrechtskapital und Hybridkapital

Durch die Verschmelzung der PIAG als übertragende Gesellschaft und der UBM als übernehmende Gesellschaft ist das im November 2014 von der PIAG begebene Genussrechtskapital in Höhe von € 100 Mio. und ein Hybridkapital in Höhe von € 25,3 Mio. aufgrund Gesamtrechtsnachfolge übergegangen. Sowohl das Genussrechtskapital als auch das Hybridkapital werden grundsätzlich laufend verzinst. Von dem Genussrechtskapital wurden im Dezember 2015 € 50,0 Mio. rückbezahlt.

Die UBM ist zur Zahlung von Zinsen für das Genussrechtskapital und das Hybridkapital nur verpflichtet, wenn eine Dividende aus dem Jahresüberschuss beschlossen wird. Ist die UBM mangels einer derartigen Gewinnausschüttung zur Zahlung der auf ein Jahr entfallenden Zinsen nicht verpflichtet und macht sie von ihrem Recht der Nichtzahlung Gebrauch, so werden diese nicht bezahlten Zinsen als Zinsrückstände evident gehalten, die nachzuzahlen sind, sobald die Aktionäre der UBM eine Dividende aus dem Jahresüberschuss beschließen.

Im Fall der Kündigung durch die UBM des Genussrechts- bzw. Hybridkapitals ist den Zeichnern das auf das Genussrechts- bzw. Hybridkapital geleistete Kapital zuzüglich der bis zu diesem Tag aufgelaufenen Zinsen und der Zinsrückstände zu leisten. Das Hybridkapital kann nur rückgezahlt werden, wenn zuvor entweder ein Verfahren gemäß § 178 AktG durchgeführt wurde, in Höhe der beabsichtigten Rückzahlung Eigenkapital im Rahmen einer Kapitalerhöhung gemäß § 149 ff AktG zugeführt wurde oder eine Kapitalberichtigung durchgeführt wurde.

Da Zahlungen – sowohl Zinsen wie auch Kapitaltilgungen – zwingend nur bei Eintritt von Bedingungen zu leisten sind, deren Eintritt von UBM bewirkt bzw. verhindert werden kann, und der Konzern daher die Möglichkeit hat, Zahlungen dauerhaft zu vermeiden, sind das Genussrechts- und das Hybridkapital als Eigenkapitalinstrumente einzustufen. Bezahlte Zinsen sind abzüglich des Steuereffekts wie Gewinnausschüttungen direkt eigenkapitalmindernd zu erfassen.

Sowohl das Genussrechtskapital als auch das Hybridkapital werden von der PORR AG gehalten.

11. Finanzinstrumente

Der Buchwert der Finanzinstrumente stellt gemäß IFRS 7.29 einen angemessenen Näherungswert für den Fair Value dar. Dies mit Ausnahme der als held to maturity klassifizierten Finanzanlagen und der als available for sale (Fair-Value-Hierarchie Stufe 1), der fix verzinsten Anleihen (Fair-Value-Hierarchie Stufe 1) sowie der fix verzinsten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und der fix verzinsten sonstigen Finanzverbindlichkeiten (Fair-Value-Hierarchie Stufe 3).

Die Fair-Value-Bewertung für die Anleihe erfolgt aufgrund von Börsekurswerten. Die Kreditverbindlichkeiten und übrigen Finanzanlagen wurden mit der Berechnungsmethode des Discounted Cashflow bewertet, wobei die am 30. Juni 2016 von Reuters publizierte Zero Coupon Yield Curve zur Diskontierung der Cashflows herangezogen wurde.

Die als available for sale at cost klassifizierten Finanzanlagen bestehen aus Beteiligungsunternehmen (GmbH-Anteile) von untergeordneter Bedeutung, welche nicht an einem aktiven Markt notieren und deren Marktwert sich nicht zuverlässig ermitteln lässt. Diese werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Solange ein Projekt nicht realisiert ist, besteht für die Anteile dieser Projektgesellschaften keine Verkaufsabsicht.

Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte

Bewertung nach IAS 39
Bewertungs
kategorie
nach IAS
39
Buch
werte am
30.6.2016
(Fortgeführte)
Anschaffungs
kosten
Fair Value
erfolgs
neutral
Fair Value
erfolgs
wirksam
Fair-Value
Hierarchie
(IFRS 7.27 A)
Fair
Value am
30.6.2016
Aktiva
Projektfinanzierung
variabel verzinst LaR 93.927 93.927 - - - -
Übrige Finanzanlagen HtM 3.786 3.786 - - Stufe 1 4.506
Übrige Finanzanlagen AfS (at cost) 1.802 1.802 - - - -
Übrige Finanzanlagen AfS 273 - 273 - Stufe 1 273
Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen
LaR 37.972 37.972 - - - -
Finanzielle Vermögenswerte LaR 16.455 16.455 - - - -
Liquide Mittel - 61.349 61.349 - - - -
Passiva
Anleihen
fix verzinst FLAC 322.606 322.606 - - Stufe 1 331.626
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
variabel verzinst FLAC 336.072 336.072 - - - -
fix verzinst FLAC 12.626 12.626 - - Stufe 3 12.605
Sonstige
Finanzverbindlichkeiten
variabel verzinst FLAC 22 22 - - - -
fix verzinst FLAC 24.123 24.123 - - Stufe 3 24.085
Leasingverbindlichkeiten - 15.521 15.521 - - - -
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
FLAC 62.266 62.266 - - - -
Sonstige finanzielle
Verbindlichkeiten
FLAC 54.729 54.729 - - - -
Derivate (ohne
Hedgebeziehung)
FLHfT 35 - - 35 - -
nach Kategorien:
Loans and Receivables LaR 148.354 148.354 - - - -
Held to Maturity HtM 3.786 3.786 - - - -
Available-for-Sale
Financial Assets
AfS (at cost) 1.802 1.802 - - - -
Available-for-Sale
Financial Assets
AfS 273 - 273 - - -
Liquide Mittel - 61.349 61.349 - - - -
Financial Liabilities Measured
at Amortised Cost
FLAC 812.444 812.444 - - - -
Financial Liabilities
Held for Trading
FLHfT 35 - - 35 - -
Bewertung nach IAS
39
Bewertungs
kategorie
nach IAS
39
Buch
werte am
31.12.2015
(Fortgeführte)
Anschaffungs
kosten
Fair Value
erfolgs
neutral
Fair Value
erfolgs
wirksam
Fair-Value
Hierarchie
(IFRS 7.27 A)
Fair
Value am
31.12.2015
Aktiva
Projektfinanzierung
variabel verzinst LaR 88.777 88.777 - - - -
Übrige Finanzanlagen HtM 3.797 3.797 - - Stufe 1 4.372
Übrige Finanzanlagen AfS (at cost) 1.824 1.824 - - - -
Übrige Finanzanlagen AfS 273 - 273 - Stufe 1 273
Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen
LaR 43.042 43.042 - - - -
Finanzielle Vermögenswerte LaR 13.521 13.521 - - - -
Liquide Mittel - 93.744 93.744 - - - -
Passiva
Anleihen
fix verzinst FLAC 321.908 321.908 - - Stufe 1 335.718
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
variabel verzinst FLAC 310.815 310.815 - - - -
fix verzinst FLAC 5.808 5.808 - - Stufe 3 4.716
Sonstige
Finanzverbindlichkeiten
variabel verzinst FLAC 19 19 - - - -
fix verzinst FLAC 28.724 28.724 - - Stufe 3 28.047
Leasingverbindlichkeiten - 35.846 35.846 - - - -
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
FLAC 55.204 55.204 - - - -
Sonstige finanzielle
Verbindlichkeiten
FLAC 56.102 56.102 - - - -
Derivate (ohne
Hedgebeziehung)
FLHfT 334 334 - 334 - -
nach Kategorien:
Loans and Receivables LaR 145.340 145.340 - - - -
Held to Maturity HtM 3.797 3.797 - - - -
Available-for-Sale
Financial Assets
AfS (at cost) 1.824 1.824 - - - -
Available-for-Sale
Financial Assets
AfS 273 - 273 - - -
Liquide Mittel - 93.744 93.744 - - - -
Financial Liabilities Measured
at Amortised Cost
FLAC 778.580 778.580 - - - -
Financial Liabilities
Held for Trading
FLHfT 334 334 - 334 - -

12. Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Transaktionen zwischen Unternehmen der Gruppe und ihren at-equity-bilanzierten Unternehmen bestehen überwiegend aus der Projektentwicklung und Bauführung sowie Darlehensgewährungen und den entsprechende Zinsverrechnungen.

Neben den at-equity-bilanzierten Unternehmen kommen als nahestehende Personen und Unternehmen im Sinne von IAS 24 die PORR AG und deren Tochterunternehmen sowie die Unternehmen der IGO-Ortner-Gruppe und der Strauss-Gruppe, da sie bzw. deren beherrschende Rechtsträger aufgrund des bestehenden Syndikats maßgeblichen Einfluss auf die UBM haben.

Die Transaktionen im Geschäftsjahr zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen des UBM-Konzerns mit Unternehmen der PORR-Gruppe betreffen im Wesentlichen bezogene Bauleistungen sowie ein Darlehen im Gesamtrahmen von T€ 150.000 das zum Stichtag in Höhe von T€ 3.200 ausgenützt wurde. Das Darlehen dient der Vorund Zwischenfinanzierung vom Immobilien-Developmentprojekten.

Außerdem wurden im Geschäftsjahr 2016 Zinsen für das Genussrechtskapital und das Hybridkapital in Höhe von T€ 4.770 an die PORR AG bezahlt.

13. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag gab es keine angabepflichtigen Ereignisse.

Wien, am 29. August 2016

Der Vorstand

Mag. Thomas G. Winkler, LL. M. Vorsitzender

DI Martin Löcker DI Claus Stadler Mag. Michael Wurzinger, MRICS

Bestätigungsvermerk

Einleitung

Wir haben den beigefügten verkürzten Konzernzwischenabschluss der UBM Development AG, Wien für den Zeitraum 1. Jänner 2016 bis 30. Juni 2016 prüferisch durchgesehen. Der verkürzte Konzernzwischenabschluss umfasst die verkürzte Konzernbilanz zum 30. Juni 2016, die verkürzte Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, die verkürzte Konzern-Gesamtergebnisrechnung, die verkürzte Konzernkapitalflussrechnung und die verkürzte Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für den Zeitraum vom 1. Jänner 2016 bis 30. Juni 2016 sowie den Anhang, der die wesentlichen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zusammenfasst und sonstige Erläuterungen enthält.

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Aufstellung dieses verkürzten Konzernzwischenabschlusses in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, verantwortlich.

Unsere Verantwortung ist es, auf Grundlage unserer prüferischen Durchsicht eine zusammenfassende Beurteilung über diesen verkürzten Konzernzwischenabschluss abzugeben.

Für die ordnungsgemäße Durchführung des Auftrages ist Herr Mag. Gerhard Fremgen, Wirtschaftsprüfer, verantwortlich.

Unsere Verantwortlichkeit und Haftung für nachgewiesene Vermögensschäden aufgrund einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung wird analog zu § 275 Abs 2 UGB mit € 2 Mio. begrenzt. Unsere Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist in Übereinstimmung mit den Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftstreuhandberufe (AAB) vom 8. März 2000, zuletzt adaptiert am 21. Februar 2011, die diesem Auftrag zugrunde liegen, ausgeschlossen. Die mit dem Auftraggeber vereinbarte und hier offengelegte Beschränkung unserer Haftung gilt auch gegenüber jedem Dritten, der im Vertrauen auf unseren Bericht über die prüferische Durchsicht Handlungen setzt oder unterlässt.

Umfang der prüferischen Durchsicht

Wir haben die prüferische Durchsicht unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und berufsüblichen Grundsätze, insbesondere des Fachgutachtens KFS/PG 11 "Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen", sowie des International Standard on Review Engagements 2410 "Prüferische Durchsicht des Zwischenabschlusses durch den unabhängigen Abschlussprüfer der Gesellschaft" durchgeführt. Die prüferische Durchsicht eines Zwischenabschlusses umfasst Befragungen, in erster Linie von für das Finanz- und Rechnungswesen verantwortlichen Personen, sowie analytische Beurteilungen und sonstige Erhebungen. Eine prüferische Durchsicht ist von wesentlich geringerem Umfang und umfasst geringere Nachweise als eine Abschlussprüfung und ermöglicht es uns daher nicht, eine mit einer Abschlussprüfung vergleichbare Sicherheit darüber zu erlangen, dass uns alle wesentlichen Sachverhalte bekannt werden. Aus diesem Grund erteilen wir keinen Bestätigungsvermerk.

Zusammenfassende Beurteilung

Auf Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der beigefügte verkürzte Konzernzwischenabschluss nicht in allen wesentlichen Belangen in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt worden ist.

Stellungnahme zum Halbjahreskonzernlagebericht und zur Erklärung der gesetzlichen Vertreter gemäß § 87 BörseG

Wir haben den Halbjahreskonzernlagebericht gelesen und dahingehend beurteilt, ob er keine offensichtlichen Widersprüche zum verkürzten Konzernzwischenabschluss aufweist. Der Halbjahreskonzernlagebericht enthält nach unserer Beurteilung keine offensichtlichen Widersprüche zum verkürzten Konzernzwischenabschluss.

Der Halbjahresfinanzbericht enthält die von § 87 Abs 1 Z 3 BörseG geforderte Erklärung der gesetzlichen Vertreter.

Wien, am 29. August 2016

BDO Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

ppa. Mag. Gerhard Fremgen, e. h. Wirtschaftsprüfer

Mag. Dr. Helmut Kern, e. h. Wirtschaftsprüfer

ATX Leitindex der Wiener Börse (Austrian Traded Index)
Dividendenrendite Dividende je Aktie im Verhältnis zum Aktienkurs
EBIT Betriebserfolg (Earnings Before Interest and Taxes)
EBITDA Ergebnis vor Zinsen, ­Steuern, und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle
Vermögengegenstände (Earning Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization)
EBT Ergebnis vor Steuern (Earnings Before Taxes)
Eigenkapitalquote A nteil des zum Stichtag eingesetzten Eigenkapitals im Verhältnis zur Bilanzsumme
50 A
EURO
STOXX
ktienindex, der 50 große börsennotierte Unternehmen der Eurozone beinhaltet
Gesamtleistung S umme der Umsatzerlöse sowohl der vollkonsolidierten als auch der at-equity
konsolidierten Gesellschaften entsprechend der Höhe der Beteiligungen der UBM
IAS Internationale Rechnungslegungsstandards (International Accounting Standards)
IFRS Internationale Rechnungslegungsstandards (International Financial Reporting Standards)
Impairment Test Gemäß IAS
36 erfolgt eine Wertfeststellung von Vermögenswerten über einen regelmä
ßigen Test, der zwischenzeitliche Wertminderungen des Vermögenswertes eruiert und
gegebenenfalls zu Anpassungsbuchungen führt.
KGV Kurs-Gewinn-Verhältnis, Aktienkurs im Verhältnis zum Gewinn je Aktie
Marktkapitalisierung A ktienkurs multipliziert mit der Anzahl der ausgegebenen Aktien
Nettoverschuldung L angfristige und kurzfristige Anleihen plus langfristige und kurzfristige Finanzverbind
lichkeiten minus Liquide Mittel
Periodenergebnis E BT nach Steuern vom Einkommen und Ertrag
Verkaufserlöse Der Anteil am Umsatz/an der Gesamtleistung, der durch den Verkauf von Immobilien
Projekten entsteht.

DISCLAIMER

Dieser Halbjahresfinanzbericht enthält auch zukunftsbezogene Aussagen, die auf gegenwärtigen, nach bestem Wissen vorgenommenen Einschätzungen und Annahmen des Managements beruhen.

Angaben unter Verwendung der Worte "Erwartung" oder "Ziel" oder ähnliche Formulierungen deuten auf solche zukunftsbezogene Aussagen hin. Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung des Unternehmens beziehen, stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der zum 30. Juni 2016 vorhandenen Informationen gemacht wurden. Sollten die den Prognosen zugrundeliegenden Annahmen nicht eintreffen oder unerwartet Risiken in nicht kalkulierter Höhe eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den Prognosen abweichen.

Der Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2016 wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt, um die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben in allen Teilen möglichst sicherzustellen. Rundungs-, Satz- und Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden.

Zugunsten der besseren Lesbarkeit wurde im Halbjahresfinanzbericht auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Personenbegriffe verzichtet und die männliche Form angeführt. Gemeint und angesprochen sind immer beide Geschlechter.

Kontakt

Investor Relations & Unternehmenskommunikation Mag. Milena Ioveva Tel: +43 (0) 50 626-1763 [email protected], [email protected]

Impressum

Medieninhaber und Herausgeber

UBM Development AG Floridsdorfer Hauptstraße 1 1210 Wien, Österreich Tel: +43 (0) 50 626-2600 www.ubm.at, www.ubm.eu

Konzept, Gestaltung und Redaktion

UBM Development AG, Investor Relations & Unternehmenskommunikation be.public Corporate & Financial Communications GmbH Heiligenstädter Straße 50 1190 Wien, Österreich www.bepublic.at

Bildnachweis

Florian Vierhauser (Fotograf), UBM Development AG STRAUSS & PARTNER Development GmbH © ZOOM VP.AT (Fotos QBC) © Henn (Zalando)

Druck

Druckerei Piacek GmbH Favoritner Gewerbering 19 1100 Wien gedruckt nach der Richtlinie "Druckerzeugnisse" des österreichischen Umweltzeichens

UBM Development AG

Floridsdorfer Hauptstraße 1 1210 Wien, Österreich Tel: +43 (0) 50 626-2600 www.ubm.at, www.ubm.eu