AI assistant
UBM Development AG — Interim / Quarterly Report 2016
Nov 22, 2016
763_10-q_2016-11-22_65c98c2e-fb63-491a-a0e4-9ea0878c5061.pdf
Interim / Quarterly Report
Open in viewerOpens in your device viewer
BERICHT ZUM 3. QUARTAL 2016
zukunft entwickeln
Quartier Belvedere Central, Wien
KENNZAHLEN
| ERTRAGSKENNZAHLEN (IN € Mio.) | 1–9/2016 | 1–9/2015 | Veränderung2 |
|---|---|---|---|
| Gesamtleistung1 | 449,4 | 356,1 | 26,2 % |
| EBITDA | 39,1 | 41,0 | -4,8 % |
| EBIT | 37,0 | 38,7 | -4,2 % |
| EBT | 25,3 | 24,3 | 4,2 % |
| Periodenergebnis | 17,5 | 17,7 | -1,3 % |
| VERMÖGENS- UND FINANZKENNZAHLEN (IN € Mio.) | 30.9.2016 | 30.6.2016 | Veränderung2 |
|---|---|---|---|
| Bilanzsumme | 1.229,2 | 1.192,0 | 3,0 % |
| Eigenkapital | 330,4 | 324,1 | 1,9 % |
| Eigenkapitalquote | 26,9 % | 27,2 % | -0,3 PP |
| Nettoverschuldung | 651,6 | 649,7 | 0,3 % |
| AKTIENKENNZAHLEN UND MITARBEITER | 30.9.2016 | 30.9.2015 | Veränderung2 |
|---|---|---|---|
| Anzahl der Aktien (in Stück) | 7.472.180 | 7.472.180 | 0,0 % |
| Ergebnis je Aktie (in €, gewichteter Durchschnitt) | 2,26 | 2,48 | -9,0 % |
| Marktkapitalisierung (in € Mio.) | 246,6 | 256,3 | -3,7 % |
| Mitarbeiter3 | 728 | 670 | 8,7 % |
1 Die Gesamtleistung entspricht den Umsätzen sowohl der vollkonsolidierten als auch der at-equity konsolidierten
Unternehmen sowie den Verkaufserlösen bei Share Deals entsprechend der Höhe der Beteiligung der UBM.
2 Kennzahlen wurden summenerhaltend gerundet. Veränderungen wurden von den genauen Werten berechnet.
3 Aufteilung: 30.9.2016: Development 317 und Hotel 411; 30.9.2015: Development 329 und Hotel 341
INHALT
- 2 Highlights 3. Quartal 2016
- 4 Investor Relations
- 6 Konzernzwischenlagebericht
- 13 Referenzprojekte
- 18 Konzernzwischenabschluss
- 26 Erläuterungen zum Konzernzwischenabschluss
- 37 Glossar
AUF EINEN BLICK
- IMMOBILIENMARKT BESSER GEHT ES NICHT
- KUMULIERTES ERGEBNIS VOR STEUERN WEITER AUF KURS
- VERKAUFSERLÖSE KOMPENSIEREN ERSTMALS INVESTITIONEN
- NETTOVERSCHULDUNG TROTZ INVESTITIONEN IN GROSSPROJEKTE STABIL
- ANLEIHE-ANSCHLUSSFINANZIERUNG BRINGT JÄHRLICHE ZINSERSPARNIS VON ÜBER € 1 MIO.
- UBM-AKTIE IM Q3 STÄRKER ALS DER ATX
- NEUES FÜHRUNGSGREMIUM "EXECUTIVE COMMITTEE"
HIGHLIGHTS 3. QUARTAL 2016
13. JULI
FORWARD-VERKAUF DER DHL LOGISTIK-DREHSCHEIBE
Für das internationale Expresslieferservice DHL entwickelt die UBM derzeit in einer 50 %-Partnerschaft (at-equity) mit CCG KG eines der größten Verteilerzentren in Österreich – auf einem Areal von rund 59.000 m² im Cargo Center Graz. Im Rahmen eines Forward Deals wurde die Logistikimmobilie an die Immobilieninvestmentgesellschaft Palmira Capital verkauft.
29. JULI
LEED PLATIN FÜR ARENA BOULEVARD
Das neue Büro- und Geschäftshaus ARENA BOULEVARD in Berlin ist das erste Projekt der Münchner Grund Immobilien Bauträger GmbH, das die Zertifizierung LEED Platin erhält. Damit wurde die ressourcenschonende Entwicklung des neuen Büro- und Geschäftshauses eindrucksvoll bestätigt. Nach Projektstart im Juni 2014 erfolgten im September 2015 Fertigstellung und Bezug.
1. AUGUST
"QUARTIER RIEDENBURG" – MODERNES WOHNEN IN SALZBURG Auf dem Areal der ehemaligen Riedenburgkaserne errichten die Gemeinnützige Salzburger Wohnbaugesellschaft (gswb) und STRAUSS & PARTNER, die österreichische Tochter der UBM, das modernste Wohnprojekt Salzburgs. STRAUSS & PARTNER entwickelt die 65 freifinanzierten Wohnungen und Büros.
7. SEPTEMBER
SPATENSTICH FÜR ZALANDO HEADQUARTER IN BERLIN
Bis Ende 2018 errichtet die Münchner Grund Immobilien Bauträger GmbH, eine Tochtergesellschaft der UBM, einen siebenstöckigen Bürokomplex auf dem Anschutz-Gelände in Berlin-Friedrichshain. Zalando wird darin insgesamt 45.600 m² Geschossflächen anmieten, auf denen in Zukunft rund 2.700 Zalando-Mitarbeiter Platz finden werden.
23. SEPTEMBER
- SEPTEMBER
QBC FEIERT DACHGLEICHE FÜR IBIS UND NOVOTEL Mit der Dachgleichenfeier für die beiden Häuser der Accor-Hotelgruppe – ibis und Novotel im Quartier Belvedere Central (QBC) – hält die UBM ihren ambitionierten Zeitplan. Die Eröffnung ist für Sommer 2017 geplant. Dann wirkt sich auch der Forward-Verkauf an Amundi
auf die Kennzahlen der UBM aus.
GRUNDSTEINLEGUNG AM ROSENHÜGEL STRAUSS & PARTNER und Immovate feiern die Grundsteinlegung für 204 freifinanzierte Eigentumswohnungen auf dem Gelände der ehemaligen Filmstudios am Rosenhügel.
28. SEPTEMBER "MYSKY": STRAUSS & PARTNER BAUT WOLKENKRATZER IN MONTE LAA
Die österreichische Tochter der UBM feiert den Baustart von 128 frei finanzierten Eigentumswohnungen in Favoriten. Das Hochhausprojekt "MySky" im Herzen von Monte Laa soll im Herbst 2017 gleichzeitig mit der Eröffnung der U-Bahn-Station "Troststraße" fertiggestellt werden.
5. OKTOBER
GRÖSSTES HOLIDAY INN EXPRESS IN DEUTSCHLAND ERÖFFNET
UBM, Union Investment und InterContinental Hotels Group (IHG), eine der weltgrößten Hotelketten, eröffnen das Ende September fertiggestellte Holiday Inn Express Munich City West – ihr jüngstes gemeinsames Projekt in München. Es ist mit 302 Zimmern das derzeit größte Holiday Inn Express in Deutschland und das zweitgrößte in ganz Europa.
INVESTOR RELATIONS
Globales Börsenumfeld erholt sich
Nach einem volatilen ersten Halbjahr 2016 trat im dritten Quartal eine Erholung an den internationalen Aktienmärkten ein. Die treibenden Faktoren waren sowohl die guten Fundamentaldaten der Wirtschaft als auch die expansive Geldpolitik der globalen Notenbanken. Vor diesem Hintergrund wies der gesamteuropäische Aktienindex EURO STOXX 50 im dritten Quartal einen Zuwachs von 4,1 % aus. Auch der Wiener Börsenindex ATX holte im dritten Quartal auf und zeigte mit 14,3 % eine starke Aufwärtsperformance.
UBM-Aktie stärker als der ATX
Die UBM-Aktie verzeichnete im dritten Quartal mit 16,2 % einen noch deutlicheren Kursanstieg. Positiv auf den Kursverlauf wirkten sich das Rekordergebnis zum ersten Halbjahr 2016 und das Erfüllen eines seit langem bestehenden Versprechens aus – der Wechsel der UBM in den prime market der Wiener Börse. Die Aktie erreichte am 30. September 2016 einen Kurs von € 33,0. Aktuell wird die UBM von vier Investmenthäusern bewertet. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei € 45,5.
Breit gestreute Aktionärsstruktur
Das Grundkapital der UBM Development AG beträgt € 22.416.540,0 und ist in 7.472.180 Aktien eingeteilt. Das Syndikat (Strauss-Gruppe, IGO-Ortner-Gruppe) hielt zum Bilanzstichtag 30. September 2016 38,8 % der ausstehenden Aktien. Die restlichen Aktien befinden sich im Streubesitz (61,2 %). Der Großteil der Aktien wird von Investoren aus Österreich (52,0 %), UK (15,6 %) und Deutschland (14,0 %) gehalten.
Kontakt: [email protected]
ENTWICKLUNG DER UBM-AKTIE IM INDEXVERGLEICH UND HANDELSVOLUMEN
■ UBM-Aktie ■ ATX ■ Handelsvolumen UBM-Aktie
KONZERNZWISCHEN-LAGEBERICHT
GESAMTWIRTSCHAFTLICHE LAGE
Wirtschaftswachstum verhalten
Die Weltwirtschaft setzte im dritten Quartal 2016 ihr verhaltenes Wachstum fort. Vor allem die Eurozone entwickelte sich moderat – das BIP legte laut Eurostat im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 % zu. Größere Auswirkungen des Brexit-Votums auf die europäische Wirtschaft blieben im Folgequartal bisher aus. Weiterhin sehr niedrig zeigte sich im dritten Quartal das globale Zinsniveau. Sowohl die US-Notenbank (Leitzins: 0,25 %–0,50 %) als auch die Europäische Zentralbank (0,0 %) behielten ihren expansiven geldpolitischen Kurs bei. Deutschland und Österreich profitierten nach wie vor von einer guten Binnenkonjunktur – gestützt vor allem durch den robusten Konsum. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs nach aktueller Schätzung im dritten Quartal 2016 um 0,3 %1 , in Österreich legte das BIP real um 0,4 % zu. Die Wachstumsraten in Polen und Tschechien zeigten sich anhaltend robust – die Entwicklung in den Regionen wird auch dort insbesondere durch den privaten Konsum gestützt.2
ENTWICKLUNG DER IMMOBILIEN-MÄRKTE
Investoreninteresse zieht weiter an
Das Investitionsvolumen in gewerbliche Immobilien lag in Europa im dritten Quartal 2016 bei € 51,6 Mrd. Unsicherheiten über das Brexit-Votum in Großbritannien waren dabei das beherrschende Thema am Markt. Gleichzeitig stieg auch das Interesse an Immobilieninvestitionen weiter an: Gute konjunkturelle Fundamentaldaten gepaart mit niedrigen Finanzierungskosten und weniger attraktiven Anlagealternativen führten zu einem ungebrochenen Investoreninteresse. Dem stand jedoch das immer geringer werdende Angebot an erstklassigen Assets und fertigen Immobilien gegenüber. Diese Entwicklung reflektiert eine abnehmende Investitionstätigkeit (-22,7 %) in Europa im dritten Quartal 2016 gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres.
Deutschland holt auf
Mit einem Investitionszuwachs in Gewerbeimmobilien von 19 % auf € 14,7 Mrd. war Deutschland laut CBRE der stärkste europäische Markt im dritten Quartal 2016.3 Insgesamt lag das Transaktionsvolumen in den ersten neun Monaten des Jahres bei € 32,7 Mrd. – ein Rückgang von rund 14 %, bedingt durch die Verknappung der vorhandenen Assets. Mit einem Transaktionsvolumen von € 13,1 Mrd. zählten Büroimmobilien zur stärksten Assetklasse der Gewerbeimmobilien. Weiterhin werden Prime-Liegenschaften in Deutschland als sichere Häfen betrachtet, der Wettbewerb um diese Vermögenswerte führt zu weiter sinkenden Renditen für Investoren. Auch bei Wohnimmobilien legte die Investitionstätigkeit auf € 7,7 Mrd. deutlich zu, getrieben durch steigende Kaufpreise und Mieten, geringe Leerstandsraten, niedrige Zinsen und stabile Konjunkturdaten.4
Stabile Spitzenrendite in Österreich5
Nach dem Rekordniveau im zweiten Quartal 2016 gingen die Immobilieninvestitionen im dritten Quartal saisonbedingt auf ca. € 301 Mio. zurück. Mit Ende September 2016 wurden insgesamt € 1,7 Mrd. in österreichische Immobilien investiert, zum Jahresultimo 2016 sollte laut CBRE erneut das hohe Vorjahresniveau von € 3,9 Mrd. erreicht werden. Die Spitzenrenditen blieben stabil. Österreich ist damit für Investoren nach wie vor sehr attraktiv.
2 http://www.rbinternational.com/eBusiness/services/resources/media/826124957350877869-826099894069199559-1149246623741341290-1-1-Na.pdf
- 4 Investmentmarktüberblick Germany, Jones Lang Lasalle Q3 2016
- 5 CBRE Pressemitteilung "Büromarkt Wien zieht wieder an", Q3 2016
1 Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW): https://www.ifw-kiel.de/medien/medieninformationen/2016/deutsche-konjunktur-weiter-im-aufwind
3 CBRE Marketview European Investment Quarterly, Q3 2016
GESCHÄFTSVERLAUF
Gesamtleistung nach Segmenten
Die UBM Development AG erwirtschaftete in den ersten drei Quartalen 2016 eine Gesamtleistung von € 449,4 Mio. (2015: € 356,1 Mio.). Der Zuwachs von 26,2 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres war vor allem auf die gesteigerten Immobilienverkäufe in Deutschland zurückzuführen.
Die Gesamtleistung des Segments "Deutschland" lag per September 2016 bei € 244,5 Mio. und konnte im Vergleich zur Vorjahresperiode (€ 121,3 Mio.) um 101,6 % gesteigert werden. Dieser Anstieg war auf die erfolgreichen gewerblichen Immobilienverkäufe in München und Berlin zurückzuführen. Weitere Verkäufe aus der Fertigstellung der Wohnbauprojekte Berlin-Hohenzollerndamm und Frankfurt-Central Living II sind ebenso in der Gesamtleistung Deutschlands enthalten.
Die Gesamtleistung im Segment "Österreich" erreichte im Berichtszeitraum € 126,2 Mio. (2015: € 154,2 Mio.). Darin enthalten sind Verkäufe von Bestandsobjekten in Salzburg, Wiener Neustadt und Wien sowie Wohnungsverkäufe in Graz und Salzburg. Ergänzt wurde die Leistung durch Projektmanagementtätigkeiten für Großprojekte in Wien, Salzburg und Graz sowie durch Mieteinnahmen.
Im Segment "Polen" erwirtschaftete die UBM eine Gesamtleistung von € 47,5 Mio. (2015: € 42,4 Mio.). Die Zuwächse in Polen stammten von den steigenden Umsätzen des Hotelbereichs. Mieteinnahmen aus den Bestandsobjekten – unter anderem Poleczki Business Park – sowie Projektmanagementleistungen der UBM Polska flossen ebenfalls in die Leistung ein.
Das Segment "Sonstigen Märkten" erzielte im Zeitraum von Jänner bis September 2016 eine Gesamtleistung von € 31,1 Mio. (2015: € 38,1 Mio.). Der größte Anteil entfiel vor allem auf die Umsätze der Hotels in Frankreich und in den Niederlanden sowie auf den Verkauf der letzten Wohnungen des Projekts Spindelmühle (Tschechien), das somit positiv abgeschlossen werden konnte. Hinzu kamen Projektmanagementleistungen und Mieteinnahmen aus den Bestandsobjekten in Tschechien.
Das Leistungssegment "Administration" enthielt mit € 6,9 Mio. (2015: € 14,7 Mio.) ausschließlich die UBM Development AG und die Verrechnung von Managementleistungen und Konzernumlagen.
| Gesamtleistung nach Regionen in € Mio. |
1–9/2016 | 1–9/2015 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Deutschland | 244,5 | 121,3 | 101,6 % |
| Österreich | 126,2 | 154,2 | -18,2 % |
| Polen | 47,5 | 42,4 | 12,0 % |
| Sonstige Märkte | 31,1 | 38,1 | -18,4 % |
| Gesamt | 449,4 | 356,1 | 26,2 % |
Das Segment "Hotel" erzielte in den ersten drei Quartalen 2016 einen Wert von € 115,6 Mio. (2015: € 148,3 Mio.). Darin enthalten sind neben Leistungen aus dem Hotelbetrieb auch Verkäufe von Hotelprojekten. Die Leistungen aus dem Hotelbetrieb beliefen sich in den ersten neun Monaten auf € 69,9 Mio., der Verkauf des Hotels Holiday Inn Express Munich City West in München auf € 45,7 Mio.
Im Segment "Office" verzeichnete die UBM Development AG eine Gesamtleistung von € 113,3 Mio. (2015: € 28,5 Mio.). Die Vervierfachung war auf die Verkäufe in Salzburg-Lehen, Wien und Berlin zurückzuführen. Die Mieteinnahmen stammten vor allem aus der Vermietung des Bürogebäudes Poleczki-Business Park.
Im Segment "Other" wurde eine Gesamtleistung von € 48,6 Mio. (2015: € 72,4 Mio.) erbracht. Darin enthalten ist der Verkauf des Bestandsobjekts Cine Nova in Wiener Neustadt sowie Mieteinnahmen gemischt genutzter Objekte in Polen und Österreich.
Im Segment "Residential" erreichte die UBM eine Gesamtleistung von € 86,4 Mio. (2015: € 34,4 Mio.). Der Anstieg von über 150 % resultierte aus der Fertigstellung und dem Verkauf von Wohnbauprojekten in Salzburg, Graz, Berlin, Frankfurt und Tschechien sowie von diversen Restverkäufen von Wohnungen in Österreich, Polen und Kroatien.
Die Gesamtleistung des Segments "Service" erreichte € 78,5 Mio. (2015: € 57,8 Mio.) und beinhaltete Managementleistungen der Tochtergesellschaften STRAUSS & PARTNER, Münchner Grund und UBM Polska, unter anderem für die Projekte Quartier Belvedere Central in Wien, die Hotelprojekte Holiday Inn Express in Berlin und München und die Büroprojekte Zalando und Leuchtenbergring in Berlin bzw. München. Hinzu kamen Managementleistungen für das Bürogebäude Pegaz in Breslau und die Weiterentwicklung des Poleczki-Business Park in Warschau.
| Gesamtleistung nach Assetklassen in € Mio. |
1–9/2016 | 1–9/2015 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Administration | 6,9 | 14,7 | -52,7 % |
| Hotel | 115,6 | 148,3 | -22,1 % |
| Office | 113,3 | 28,5 | 297,7 % |
| Other | 48,6 | 72,4 | -32,8 % |
| Residential | 86,4 | 34,4 | 151,3 % |
| Service | 78,5 | 57,8 | 35,9 % |
| Gesamt | 449,4 | 356,1 | 26,2 % |
FINANZIELLE INDIKATOREN
Ertragslage
Das Kerngeschäft des UBM-Konzerns bildet das projektspezifische Immobiliengeschäft. Aufgrund der mehrjährigen Realisierungsdauer der Projekte unterliegt der Umsatzausweis der Gewinn- und Verlustrechnung starken abrechnungsbedingten Schwankungen, da erst bei Verkauf die Erlöse als Umsatz gebucht werden und so die Aussagekraft und die Vergleichbarkeit mit den Vorjahren beeinflussen. Außerdem weist die UBM auch die schon zur Beschreibung des Geschäftsverlaufs und zur Segmentberichterstattung herangezogene Gesamtleistung aus. Diese betriebswirtschaftliche Kenngröße erfasst analog zum Umsatz Erlöse aus Immobilienverkäufen, Vermietungsleistungen, Einnahmen aus Hotelbetrieb, die abgerechneten Planungs- und Bauleistungen eigener Baustellen sowie Lieferungen und Managementleistungen an Dritte. Zusätzlich werden auch die Leistungen der at-equity-bilanzierten Unternehmen und der Verkäufen von reinen Share Deals erfasst. Der Ausweis der Gesamtleistung erfolgt insgesamt entsprechend der Beteiligungshöhe der UBM. Die Gesamtleistung erreichte in den ersten drei Quartalen 2016 € 449,4 Mio. (2015: € 356,1 Mio.). Die in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Umsatzerlöse lagen zum 30. September 2016 bei € 377,4 Mio. (2015: € 201,9 Mio.). Der überproportionale Umsatzanstieg resultiert aus den gegenüber der Vergleichsperiode wesentlich erhöhten Verkäufen aus dem Vollkonsolidierungskreis. Im Vorjahr hingegen hatten die Verkäufe in den at-equity Gesellschaften einen ungleich höheren Anteil an der Gesamtleistung. Diese beeinflussen allerdings nicht den Umsatz des Konzernabschlusses.
Das Ergebnis aus at-equity-bilanzierten Unternehmen betrug € 5,2 Mio. und beinhaltet neben den anteiligen Ergebnissen auch Gewinne aus Anteilsverkäufen. Die Erträge und Aufwendungen aus Fair-Value-Anpassungen auf Finanzimmobilien erreichten € 18,7 Mio. gegenüber € 8,6 Mio. im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Ermittlung der Fair Values basiert dabei auf bereits vorliegenden Kaufverträgen und neuen Marktpreisindikationen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um 98,7 % auf € 10,0 Mio. (2015: € 5,0 Mio.) und beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Weiterverrechnungen, sonstige Mieten, Kursgewinne sowie Nebenerlöse aus der Hotelbewirtschaftung. Dagegen sanken die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 14,6 % auf € 35,8 Mio. (2015: € 41,9 Mio). Im Wesentlichen enthält diese Position Verwaltungskosten, sonstige Steuern, Werbekosten, sonstige Fremdleistungen (wie Maklerprovisionen etc.), Kursverluste, Abgaben, Gebühren und Rechts- und Beratungskosten.
Die Erhöhung der Aufwendungen für Material und bezogene Herstellungsleistungen stand im Einklang mit der Umsatzausweitung und reflektiert außerdem insbesondere die Abgänge aus Immobilienverkäufen. Sie betrugen für die ersten drei Quartale 2016 € 252,9 Mio., gegenüber € 186,6 Mio. im Vergleichszeitraum 2015.
Der Personalaufwand stieg von € 28,2 Mio. um € 3,8 Mio. auf € 32,0 Mio. Die Mitarbeiteranzahl aller im Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften betrug 728.
Das EBITDA in Höhe von € 39,1 Mio. reduzierte sich geringfügig gegenüber dem Vorjahr (€ 41,0 Mio.). Der Finanzertrag stieg von € 3,8 Mio. auf € 5,0 Mio. an. Dies lag an der gesteigerten Investitionstätigkeit und den damit einhergehenden höheren Erträgen aus dem Eigenfinanzierungsanteil der at-equity-bilanzierten Unternehmen. Der Finanzaufwand verringerte sich von € 18,2 Mio. auf € 16,8 Mio. Dies ist auf das niedrigere Zinsniveau und eine Verbesserung der Finanzierungsstruktur im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen.
Das EBT (Ergebnis vor Ertragsteuern) lag mit € 25,3 Mio. über dem Rekordniveau der Vorjahresperiode von € 24,3 Mio. Der Steueraufwand erhöhte sich von € 6,5 Mio. für die ersten drei Quartale 2015 auf € 7,8 Mio. in der Vergleichsperiode 2016. Das Periodenergebnis lag mit € 17,5 Mio. etwa auf dem Niveau des Vorjahres von € 17,7 Mio. Das Ergebnis je Aktie betrug € 2,26 gegenüber € 2,48 in 2015, wobei sich die Zahl auf den gewichteten Durchschnitt der Aktienzahl bezieht, welche in der Vergleichsperiode deutlich niedriger war.
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme per 30. September 2016 betrug € 1.229,2 Mio. und stieg somit im Vergleich zum Jahresendwert 2015 (€ 1.185,2 Mio.) um 3,7 % an.
Bei den Finanzimmobilien wurden Immobilien in Polen und Österreich bedingt durch bevorstehende Verkäufe in die Position "zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte" umgegliedert sowie drei größere Immobilien in Österreich verkauft. Diesem Effekt entgegen liefen Investitionen in Büro- und Hotelkomplexe in Deutschland, Österreich und Polen, welche die Rückgänge nur teilweise kompensierten. Insgesamt reduzierten sich die Finanzimmobilien somit von € 553,9 Mio. auf € 505,1 Mio., die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte stiegen von € 1,4 Mio. auf € 131,2 Mio. Die Beteiligungen an at-equity-bilanzierten Unternehmen reduzierten sich von € 111,5 Mio. auf € 87,5 Mio. Diese Reduktion war in erster Linie auf die Kapitalherabsetzung einer Projektgesellschaft in Polen sowie auf den Verkauf zweier österreichischer Gesellschaften an ein nahestehendes Unternehmen zurückzuführen. Die Erhöhung der Projektfinanzierung auf € 112,4 Mio. (2015: € 88,8 Mio.) lag in der Investitionstätigkeit von at-equity-bilanzierten Unternehmen begründet.
Die in den kurzfristigen Vermögenswerten ausgewiesenen Vorräte beinhalten vor allem Wohnbauprojekte in Österreich, Deutschland und Tschechien und betrugen € 170,9 Mio. (2015: € 215,2 Mio.). Für den Rückgang der Position Vorräte war in erster Linie der hohe Anstieg bei Wohnungsverkäufen in Berlin und Frankfurt sowie ein Hotelverkauf in München in den ersten drei Quartalen 2016 ausschlaggebend. Investiert wurde hingegen in Wohnbauprojekte in Österreich sowie in ein bereits zum Verkauf anstehendes Hotelprojekt in Berlin. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen nur geringfügig auf € 47,0 Mio. (2015: € 43,1 Mio.).
Die sonstigen Forderungen und Vermögenswerte erhöhten sich vor allem bedingt durch noch nicht rückerstattete Vorsteuerguthaben auf € 20,5 Mio. (2015: € 9,2 Mio.). Die Liquiden Mittel reduzierten sich auf € 85,5 Mio. (2015: € 93,7 Mio.).
Das Eigenkapital betrug zum Stichtag 30. September 2016 € 330,4 Mio. (2015: € 332,0 Mio.). Reduzierend wirkten sich die im Juni durchgeführten Dividendenzahlungen in Höhe von € 12,0 Mio. sowie die im gleichen Zeitraum fällige Zinszahlung für das Genussrechts-/Hybridkapital in Höhe von € 4,8 Mio. aus. Dem entgegen wirkte das Periodenergebnis. Die Eigenkapitalquote lag bei 26,9 % (2015: 28,0 %).
Die Anleiheverbindlichkeiten (kurz- und langfristig) betrugen € 323,0 Mio. (2015: 321,9 Mio.). Die kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich in Summe geringfügig von € 381,5 Mio. auf € 414,2 Mio., was wiederum in der erhöhten Investitionstätigkeit begründet lag. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfuhren eine Steigerung auf € 77,0 Mio. (2015: € 55,2 Mio.) und beinhalteten im Wesentlichen die zum Stichtag noch nicht bezahlten Subunternehmerleistungen. Die sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten (kurz- und langfristig) reduzierten sich auf € 43,5 Mio. (2015: € 56,1 Mio.). Die Steuerschulden stiegen bedingt durch erhöhte Rückstellungserfordernisse für Ertragsteuern von € 5,8 Mio. auf € 9,7 Mio.
Die Nettoverschuldung betrug zum 30. September 2016 € 651,6 Mio. und blieb damit gegenüber dem 30. Juni 2016 nahezu unverändert (€ 649,7 Mio.). Im Vergleich zum 31. Dezember 2015 entspricht das einer Steigerung von 6,9 %. Die Nettoverschuldung ist im Wesentlichen ein direktes Resultat der hohen Investitionstätigkeit – insbesondere in laufende Projektentwicklungen.
Cashflow
Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit betrug für die ersten drei Quartale 2016 € 55,6 Mio. (2015: € -52,7 Mio.). Dies war neben dem Periodenergebnis (€ 17,5 Mio.) insbesondere auf eine deutliche Kapitalfreisetzung im Working Capital zurückzuführen, die unter anderem durch Zuflüsse aus dem Verkauf von Immobilien aus dem Vorratsvermögen (€ 76,6 Mio.) entstand. Demgegenüber stand der Aufbau des Vorratsvermögens aus dem Zugang von Immobilienvermögen in Höhe von € 26,4 Mio.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit lag bei rund € -74,5 Mio. (2015: € -38,0 Mio.). In Summe wurden dabei Zuflüsse in Höhe von € 143,2 Mio. aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten, von Sachanlagen und Finanzimmobilien, von Finanzanlagen und aus der Tilgung von Projektfinanzierungen lukriert. Dem entgegen standen mit € 218,6 Mio. die Abflüsse aus Investitionen in Sachanlagen und Finanzimmobilien, dem Finanzanlagevermögen sowie Investitionen in Projektfinanzierungen. Sonstige Positionen im Cashflow aus der Investitionstätigkeit schlugen mit € 0,8 Mio. zu Buche.
Im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit flossen insgesamt Mittel in Höhe von € 10,9 Mio. zu (2015: Zufluss von € 92,9 Mio.). Neben einem positiven Saldo aus der Aufnahme von Krediten und anderen Finanzierungen und der Tilgung von Krediten und anderen Finanzierungen in Höhe von € 28,3 Mio. zeigte sich im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit der Mittelabfluss aus Dividendenzahlungen und Ausschüttungen an nicht kontrollierende Gesellschafter von Tochterunternehmen in Höhe von € 17,5 Mio.
Ausblick
Unverändert werden auch in Zukunft die kontinentaleuropäischen Immobilienmärkte von den zunehmenden wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten sowie den niedrigen Zinsen profitieren. Die drei Heimmärkte der UBM – Deutschland, Österreich und Polen – gelten dabei als sichere Häfen. Günstige Finanzierungsbedingungen und niedrige Renditen alternativer Investments lassen erwarten, dass Immobilien auch künftig eine vermehrt von Investoren gesuchte Anlageklasse bleiben. Im Sinne der angekündigten Fokussierung auf die Umsetzung startete die UBM das beschleunigte Verkaufsprogramm "Fast Track 2017". Dieses soll zur Forcierung von Verkäufen der in Entwicklung befindlichen Projekte durch Forward-Deals sowie von Bestandsobjekten führen – klares Ziel dabei ist die Senkung der Nettoverschuldung. Allerdings wird der Höhepunkt der Nettoverschuldung aufgrund der massiven Investitionen, insbesondere in eine Reihe von in Bau befindlichen Großprojekten, erst innerhalb der kommenden neun Monate erreicht werden. Der Großteil der Investitionen geht dabei in diese – aus heutiger Sicht und in Bezug auf ihre Profitabilität – sehr vielversprechenden Projekte. Die aufgrund der langen Vorlaufzeiten im Immobilienbereich meist schon vor Jahren akquirierte Pipeline der UBM reicht erheblich über das Jahr 2017 hinaus.
Begleitend wird für das Geschäftsjahr 2017 das Streamlining Programm "Next Level" gestartet – das interne Optimierungsprojekt der UBM. Ziel ist es, die UBM als Gruppe noch stärker zusammenzuführen und dabei Synergien zu heben, die Effizienzen zu steigern, Prozesse zu verschlanken und Doppelgleisigkeiten zu beseitigen. Gleichzeitig wird darüber diskutiert, wie die Interessen des neu gegründeten "Executive Committee", dieses umfasst die Top-20-Führungskräfte der UBM-Gruppe, stärker mit dem Kapitalmarkt synchronisiert und Anreize geschaffen werden, den Wert der UBM an der Börse zu steigern.
Alle Maßnahmen zusammen werden dazu beitragen, die UBM in guten Zeiten zu stärken. Ziel dabei ist es, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der zukünftigen Profitabilität und dem Risikoprofil der UBM zu erreichen.
RISIKOBERICHT
Seit dem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015 haben sich hinsichtlich des Chancen-/Risikoprofils keine wesentlichen Änderungen ergeben, aus denen sich neue Chancen oder Risiken für die UBM Development AG ableiten ließen. Die Darstellung im Kapitel "Risikoberichterstattung" des Geschäftsberichts 2015 gilt daher mit Ausnahme der sonstigen Risiken.
Betreffend "sonstige Risiken – Rechtsstreitigkeiten" ergeben sich folgende Änderungen zum Jahresabschluss 2015 sowie zu den diesbezüglichen Ergänzungen im Halbjahresabschluss 2016. Der Freispruch im Strafverfahren erster Instanz gegen Michael Wurzinger, Mitglied des Vorstands der UBM, ist mittlerweile rechtskräftig.
EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG
Nach dem Bilanzstichtag gab es keine angabepflichtigen Ereignisse.
ERKLÄRUNG DES VORSTANDS
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt, dass der Konzernzwischenlagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Konzern so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns entsteht, und dass der Konzernzwischenlagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen der Konzern ausgesetzt ist.
Wien, am 21. November 2016
Der Vorstand
Mag. Thomas G. Winkler, LL.M. Vorsitzender
DI Martin Löcker DI Claus Stadler Mag. Michael Wurzinger, MRICS
WOHNEN
ÖSTERREICH
QBC 6: "WOHNEN IM QBC" – URBANES LEBEN AUF HÖCHSTEM NIVEAU
Im QBC 6 – "Wohnen im QBC" entstehen 140 frei finanzierte Eigentumswohnungen mit optimal durchdachten Grundrissen, großzügigen Freiflächen, überdurchschnittlichen Raumhöhen sowie einer idealen Anbindung an das regionale und überregionale Verkehrsnetz, die noch vor Jänner 2018 fertiggestellt werden.
Asset: Wohnen 140 frei finanzierte Eigentumswohnungen Wohnungsgröße: 36 m²–74 m² zzgl. Loggia oder Balkon Fertigstellung: Q2 2018
ROSENHÜGEL: WOHNEN & LEBEN AB 2018
Auf dem ehemaligen Areal der Rosenhügel-Filmstudios entstehen bis Anfang 2018 204 frei finanzierte Eigentumswohnungen. Das aus sieben einzigartigen Gebäuden bestehende Wohnprojekt verspricht durch seine außergewöhnliche Architektur und perfekt durchdachte Raumanordnung hohe Lebensqualität.
Asset: Wohnen 204 frei finanzierte Eigentumswohnungen Wohnungsgröße: 50 m²–163 m² Fertigstellung: Q1 2018
"MYSKY": MENSCHEN – LEBEN – MONTE LAA
Das Wohnprojekt mitten im zehnten Wiener Gemeindebezirk Favoriten besteht aus einem 20-stöckigen Tower und einem neungeschossigen Hochhaus. Insgesamt werden auf rund 8.200 m² Nutzfläche 128 Eigentumswohnungen zwischen 45 m² und 145 m² angeboten. Das Wohnprojekt "MySky" im Herzen Monte Laas wird im Herbst 2017 gleichzeitig mit der Eröffnung der U-Bahn-Station "Troststraße" fertiggestellt.
Asset: Wohnen 128 frei finanzierte Eigentumswohnungen Wohnungsgröße: 45 m²–145 m², 9. bis 20. OG Fertigstellung: Q4 2017
BÜRO
DEUTSCHLAND
ZALANDO HEADQUARTER
Die UBM entwickelt in Berlin ihr aktuell größtes Einzel-Büroprojekt: zwei Bürohäuser (A/B) für den zukünftigen Konzernsitz des Mode-Onlinehauses Zalando SE. Es entstehen Arbeitsplätze für rund 2.700 Mitarbeiter. Die Entwürfe stammen von Henn-Architektur, Berlin. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2018 geplant.
Asset: Büro/Gastronomie/Kita Vermietbare Fläche: 45.600 m² Tiefgarage/PKW-Stellplätze: 156 Geplante Zertifizierung: DGNB Gold Baubeginn: Q3 2016
LEUCHTENBERGRING MÜNCHEN
Leuchtenbergring beschloss die UBM eine Erweiterung um 131 Zimmer bis Mitte 2018. Zusätzlich errichtet das Unternehmen auf dem verkehrsgünstig gelegenen Areal ein fünfgeschossiges Bürohaus mit 385 Parkplätzen in zwei Untergeschossen sowie Retailflächen.
Asset: Hotel und Büro Vermietbare Fläche: 21.485 m² Tiefgarage/PKW-Stellplätze: 385 Geplante Zertifizierung: LEED Gold Baubeginn: Q2 2016
HOTEL
POLEN
GRANARY ISLAND
Asset: Hotel
Hotelmarke: Holiday Inn Betreiber: Intercontinental Hotels Group (IHG) Tiefgarage/PKW-Stellplätze: 48 Geplante Zertifizierung: LEED Gold Baubeginn: Q3 2016
HOLIDAY INN WARSAW CITY CENTRE
KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
VOM 1. JÄNNER BIS ZUM 30. SEPTEMBER 2016
| in T€ | 1–9/2016 | 1–9/2015 | 7–9/2016 | 7–9/2015 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 377.404 | 201.859 | 187.694 | 92.057 |
| Bestandsveränderung | -51.508 | 62.942 | -37.511 | 24.567 |
| Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen | 5.200 | 19.331 | -677 | 15.627 |
| Ergebnis aus Fair-Value-Anpassungen auf Investment Properties |
18.747 | 8.608 | 62 | -8 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 10.021 | 5.043 | 2.195 | -270 |
| Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen |
-252.924 | -186.642 | -111.967 | -86.345 |
| Personalaufwand | -32.048 | -28.164 | -9.652 | -8.994 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -35.816 | -41.949 | -14.224 | -19.378 |
| Ergebnis (EBITDA) | 39.076 | 41.028 | 15.920 | 17.256 |
| Abschreibungen auf immaterielle Werte des Anlagevermögens und Sachanlagen |
-2.053 | -2.377 | -406 | -1.158 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 37.023 | 38.651 | 15.514 | 16.098 |
| Finanzertrag | 5.012 | 3.786 | 1.442 | -631 |
| Finanzaufwand | -16.773 | -18.184 | -7.149 | -6.527 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 25.262 | 24.253 | 9.807 | 8.940 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -7.781 | -6.537 | -4.292 | 364 |
| Periodenergebnis | 17.481 | 17.716 | 5.515 | 9.304 |
| davon Anteil der Aktionäre des Mutterunternehmens |
16.950 | 16.670 | 4.965 | 9.021 |
| davon Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von Tochterunternehmen |
531 | 1.046 | 550 | 283 |
| Ergebnis je Aktie (verwässert und unverwässert in €) | 2,26 | 2,48 | 0,66 | 1,27 |
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG
VOM 1. JÄNNER BIS ZUM 30. SEPTEMBER 2016
| in T€ | 1–9/2016 | 1–9/2015 | 7–9/2016 | 7–9/2015 |
|---|---|---|---|---|
| Periodenergebnis | 17.481 | 17.716 | 5.515 | 9.304 |
| Sonstiges Ergebnis | ||||
| Remeasurement aus leistungsorientierten Verpflichtungen |
-1.025 | - | -1 | - |
| Auf das sonstige Ergebnis entfallender Ertragsteueraufwand |
259 | - | 1 | - |
| Sonstiges Ergebnis, welches nicht in die Gewinn und Verlustrechnung umgegliedert werden kann (nicht recyclingfähig) |
-766 | - | - | - |
| Ergebnis aus Cashflow-Hedges assoziierter Unternehmen (recycelt) |
- | 1.038 | - | - |
| Zeitwertbewertung von Wertpapieren | - | -25 | 11 | -23 |
| Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung | -108 | -429 | 765 | -69 |
| Auf das sonstige Ergebnis entfallender Ertragsteueraufwand (-ertrag) |
- | -8 | -3 | -9 |
| Sonstiges Ergebnis, welches in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden kann (recyclingfähig) |
-108 | 576 | 773 | -101 |
| Sonstiges Ergebnis der Periode (other comprehensive income) |
-874 | 576 | 773 | -101 |
| Gesamtergebnis der Periode | 16.607 | 18.292 | 6.288 | 9.203 |
| davon Anteil der Aktionäre des Mutterunternehmens | 16.085 | 17.248 | 5.733 | 8.926 |
| davon Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von Tochterunternehmen |
522 | 1.044 | 555 | 277 |
ZUM 30. SEPTEMBER 2016
| in T€ | 30.9.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| AKTIVA | ||
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 2.830 | 2.883 |
| Sachanlagen | 38.540 | 38.749 |
| Finanzimmobilien | 505.115 | 553.907 |
| Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen | 87.498 | 111.543 |
| Projektfinanzierung | 112.440 | 88.777 |
| Übrige Finanzanlagen | 5.887 | 5.894 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 3.469 | 3.505 |
| Latente Steueransprüche | 8.089 | 7.314 |
| 763.868 | 812.572 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 170.937 | 215.219 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 46.970 | 43.118 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 10.166 | 10.016 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 20.536 | 9.176 |
| Liquide Mittel | 85.541 | 93.744 |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | 131.221 | 1.391 |
| 465.371 | 372.664 | |
| Aktiva gesamt | 1.229.239 | 1.185.236 |
| PASSIVA | ||
| Eigenkapital | ||
| Grundkapital | 22.417 | 22.417 |
| Kapitalrücklagen | 98.954 | 98.954 |
| Andere Rücklagen | 122.248 | 121.725 |
| Genussrechts-/Hybridkapital | 78.907 | 80.100 |
| Anteile der Aktionäre des Mutteruntenehmens | 322.526 | 323.196 |
| Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von Tochterunternehmen | 7.874 | 8.828 |
| 330.400 | 332.024 | |
| Langfristige Verbindlichkeiten | ||
| Rückstellungen | 10.260 | 11.895 |
| Anleihen | 272.448 | 271.436 |
| Finanzverbindlichkeiten | 247.905 | 229.819 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 4.278 | 5.746 |
| Latente Steuerschulden | 17.727 | 16.038 |
| 552.618 | 534.934 | |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | ||
| Rückstellungen | 1.027 | 1.098 |
| Anleihen | 50.508 | 50.472 |
| Finanzverbindlichkeiten | 166.288 | 151.727 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 76.967 | 55.204 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 39.266 | 50.356 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 2.426 | 3.663 |
| Steuerschulden | 9.739 | 5.758 |
| 346.221 | 318.278 | |
| Passiva gesamt | 1.229.239 | 1.185.236 |
KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG
VOM 1. JÄNNER BIS ZUM 30. SEPTEMBER 2016
| in T€ | 1–9/2016 | 1–9/2015 |
|---|---|---|
| Periodenergebnis | 17.481 | 17.716 |
| Abschreibungen/Zuschreibungen auf das Anlagevermögen und Finanzanlagen | -14.518 | -2.014 |
| Zinserträge/Zinsaufwendungen | 10.008 | 15.213 |
| Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen | -5.199 | -19.328 |
| Dividenden aus at-equity bilanzierten Unternehmen | 1.019 | 9.981 |
| Abnahme der langfristigen Rückstellungen | -2.788 | -270 |
| Latente Ertragsteuer | -691 | 779 |
| Cashflow aus dem Ergebnis | 5.312 | 22.077 |
| Abnahme der kurzfristigen Rückstellungen | -48 | -71 |
| Zunahme der Steuerrückstellungen | 3.996 | 1.720 |
| Verluste/Gewinne aus Anlagenabgängen | 869 | -391 |
| Abnahme/Zunahme der Vorräte | 44.281 | -47.741 |
| Zunahme der Forderungen | -16.058 | -16.394 |
| Zunahme der Verbindlichkeiten (ohne Bankverbindlichkeiten) | 25.885 | 2.022 |
| Erhaltene Zinsen | 4.590 | 5.466 |
| Gezahlte Zinsen | -12.744 | -19.009 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | -463 | -365 |
| Cashflow aus der Betriebstätigkeit | 55.620 | -52.686 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten | 21 | 6 |
| Einzahlungen aus Sachanlageabgängen und Abgängen aus Finanzimmobilien | 120.076 | 1.561 |
| Einzahlungen aus Finanzanlageabgängen | 17.131 | 777 |
| Einzahlungen aus der Tilgung von Projektfinanzierungen | 4.646 | 11.536 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 1.391 | 40.032 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | -27 | -96 |
| Investitionen in das Sachanlagevermögen und Finanzimmobilien | -155.888 | -104.107 |
| Investitionen in das Finanzanlagevermögen | -5.275 | -706 |
| Investitionen in Projektfinanzierungen | -40.265 | -4.006 |
| Investitionen in zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | -17.198 | - |
| Einzahlungen für kurzfristige Finanzinvestitionen | - | 17.000 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf konsolidierter Unternehmen | 670 | - |
| Auszahlungen aus dem Erwerb von Tochterunternehmen, abzüglich erworbene liquide Mittel | 175 | - |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -74.543 | -38.003 |
| Dividenden | -16.725 | -7.819 |
| Ausschüttung an nicht kontrollierende Gesellschafter von Tochterunternehmen | -759 | -1.557 |
| Einzahlungen aus Anleihen | - | 25.425 |
| Rückzahlungen von Anleihen | - | -50.191 |
| Aufnahme von Krediten und anderen Finanzierungen | 210.568 | 221.850 |
| Tilgung von Krediten und anderen Finanzierungen | -182.231 | -119.394 |
| Kapitalerhöhung | - | 55.252 |
| Auszahlung aus Verpflichungen der PIAG aus UBM Anteilen | - | -30.708 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 10.853 | 92.858 |
| Cashflow aus der Betriebstätigkeit | 55.620 | -52.686 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -74.543 | -38.003 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 10.853 | 92.858 |
| Veränderung Liquider Mittel | -8.070 | 2.169 |
| Liquide Mittel am 1.1. | 93.744 | 44.265 |
| Währungsdifferenzen | -133 | 175 |
| Veränderung Liquide Mittel aufgrund von Konsolidierungskreisänderungen | - | 2.628 |
| Liquide Mittel am 30.9. | 85.541 | 49.237 |
| Bezahlte Steuern | 5.490 | 4.037 |
ENTWICKLUNG DES KONZERNEIGENKAPITALS
ZUM 30. SEPTEMBER 2016
| in T€ | Grundkapital | Kapitalrücklagen | Remeasurement aus leistungs orientierten Verpflichtungen |
Fremdwährungs umrechnungs rücklage |
|---|---|---|---|---|
| Stand zum 1.1.2015 | 18.000 | 44.642 | -1.307 | 1.991 |
| Zugang aus common control transaction | 30 | 211 | -912 | -461 |
| Konzernergebnis | - | - | - | - |
| Sonstiges Ergebnis | - | - | - | -442 |
| Gesamtergebnis der Periode | - | - | - | -442 |
| Dividendenzahlungen | - | - | - | - |
| Kapitalerhöhung | 4.387 | 51.684 | - | - |
| Veränderung von Minderheitsanteilen | - | - | - | - |
| Stand zum 30.9.2015 | 22.417 | 96.537 | -2.219 | 1.088 |
| Stand zum 1.1.2016 | 22.417 | 98.954 | -2.238 | 1.204 |
|---|---|---|---|---|
| Konzernergebnis | - | - | - | - |
| Sonstiges Ergebnis | - | - | -766 | 11 |
| Gesamtergebnis der Periode | - | - | -766 | 11 |
| Dividendenzahlungen | - | - | - | - |
| Veränderung von Minderheitsanteilen | - | - | - | - |
| Stand zum 30.9.2016 | 22.417 | 98.954 | -3.004 | 1.215 |
| Anteile der nicht kon Anteile der trollierenden Aktionäre des Gesellschafter Mutterunter von Tochter nehmens unternehmen Gesamt |
Genussrechts-/ Hybridkapital |
Andere Rücklagen |
Rücklage für Cashflow Hedges |
Zur Ver äußerung verfügbare Wertpapiere: Zeitwert rücklage |
|---|---|---|---|---|
| 178.375 2.071 180.446 |
- | 115.049 | - | - |
| 81.105 3.761 |
126.729 | -9.663 | -34.886 | 57 |
| 16.670 1.046 |
4.923 | 11.747 | - | - |
| 578 -2 |
- | 1 | 1.038 | -19 |
| 17.248 1.044 |
4.923 | 11.748 | 1.038 | -19 |
| -7.819 -1.557 |
-307 | -7.512 | - | - |
| 56.071 - |
- | - | - | - |
| 269 685 |
- | 269 | - | - |
| 325.249 6.004 331.253 |
131.345 | 109.891 | -33.848 | 38 |
| 323.196 8.828 332.024 |
80.100 | 122.716 | - | 43 |
| 13.373 3.577 16.950 |
- | - |
|---|---|---|
| -110 - -865 |
- | - |
| 13.263 3.577 16.085 |
- | - |
| -11.955 -4.770 -16.725 -759 |
- | - |
| -30 - -30 -717 |
- | - |
| 123.994 78.907 322.526 7.874 |
- | 43 |
SEGMENTBERICHTERSTATTUNG1
| Deutschland | Österreich | |||
|---|---|---|---|---|
| in T€ | 1–9/2016 | 1–9/2015 | 1–9/2016 | 1–9/2015 |
| Gesamtleistung | ||||
| Administration | 6.969 | 14.726 | ||
| Hotel | 63.442 | 75.695 | 8.691 | 27.419 |
| Office | 71.947 | 1.451 | 32.617 | 20.929 |
| Other | 5.011 | 9.736 | 38.295 | 58.553 |
| Residential | 64.664 | 22.567 | 18.144 | 7.684 |
| Service | 39.430 | 11.849 | 21.528 | 24.920 |
| Gesamt | 244.494 | 121.298 | 126.244 | 154.231 |
| Abzüglich Umsätze aus at-equity-bilanzierten und untergeordneten Unternehmen, sowie aus Bestandsveränderungen |
8.993 | -61.590 | -46.921 | -87.218 |
| Umsatzerlöse | 253.487 | 59.708 | 79.323 | 67.013 |
| EBT | ||||
| Administration | 1.867 | -2.772 | ||
| Hotel | 8.217 | 3.886 | 5.252 | -2.566 |
| Office | -4.510 | 18.689 | -1.144 | -811 |
| Other | -3.014 | -724 | -1.236 | -467 |
| Residential | 8.238 | -506 | 26 | 399 |
| Service | 1.863 | 1.699 | 3.248 | -1.455 |
| Gesamt | 10.794 | 23.044 | 8.013 | -7.672 |
1 Teil der Erläuterungen
Intersegmentäre Umsätze sind unwesentlich
| Polen | |||
|---|---|---|---|
| 1–9/2015 1–9/2016 1–9/2015 |
1–9/2016 | 1–9/2015 | 1–9/2016 |
| 6.969 14.726 |
|||
| 25.496 115.586 148.303 |
21.995 | 19.693 | 21.458 |
| 578 113.283 28.486 |
733 | 5.528 | 7.986 |
| 1.762 48.639 72.383 |
3.093 | 2.332 | 2.240 |
| 3.522 86.387 34.373 |
3.095 | 600 | 484 |
| 6.730 78.511 57.791 |
2.181 | 14.292 | 15.372 |
| 38.088 449.375 356.062 |
31.097 | 42.445 | 47.540 |
| -15.628 -71.971 -154.203 |
-12.346 | 10.233 | -21.697 |
| 22.460 377.404 201.859 |
18.751 | 52.678 | 25.843 |
| 1.867 -2.772 |
|||
| 739 11.523 4.289 |
276 | 2.230 | -2.222 |
| -404 4.024 20.946 |
-512 | 3.472 | 10.190 |
| 770 -3.856 |
285 | 490 | 109 |
| -1.548 4.426 -4.431 |
-650 | -2.776 | -3.188 |
| 5.015 7.278 |
1.925 | 893 | 242 |
| 1.324 | 4.309 | 5.131 |
ERLÄUTERUNGEN ZUM KONZERNZWISCHENABSCHLUSS
1. ALLGEMEINE ANGABEN
Der UBM-Konzern besteht aus der UBM Development AG (UBM) und deren Tochterunternehmen. Die UBM ist eine Aktiengesellschaft nach österreichischem Recht und hat den Sitz in Wien mit der Geschäftsanschrift 1210 Wien, Floridsdorfer Hauptstrasse 1. Sie ist registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 100059x. Die Hauptaktivitäten der Gruppe sind Entwicklung, Verwertung und Verwaltung von Immobilien.
Der vorliegende Konzernzwischenabschluss der UBM wird gemäß IAS 34, Zwischenberichterstattung nach den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen und von der Europäischen Union übernommenen International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie den Auslegungen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) aufgestellt.
Der Konzernzwischenabschluss enthält in Übereinstimmung mit IAS 34 nicht alle Angaben, die im Konzernabschluss verpflichtend anzugeben sind, weshalb dieser Konzernzwischenabschluss in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 des UBM-Konzerns gelesen werden sollte. Die konsolidierten Ergebnisse des Zwischenabschlusses gemäß IAS 34 sind nicht notwendigerweise für die Jahresergebnisse indikativ.
Berichtswährung ist der Euro, der auch die funktionale Währung der UBM ist. Bei den Einzelnen in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen ist die funktionale Währung je nach Geschäftsfeld der Euro bzw. die jeweilige Landeswährung.
Der Zwischenabschluss wurde keiner prüferischen Durchsicht unterzogen.
2. KONSOLIDIERUNGSKREIS
In den Zwischenabschluss sind neben der UBM 64 (Abschluss 31. Dezember 2015: 66) inländische Tochterunternehmen, sowie 79 (Abschluss 31. Dezember 2015: 80) ausländische Tochterunternehmen einbezogen.
In der Berichtsperiode wurden fünf Gesellschaften aufgrund von Gründung, Aufstockung bzw. Kauf erstmals in den Konzernabschluss der UBM einbezogen (siehe Punkt 2.1.). Vier Gesellschaften sind durch konzerninterne Übertragungen in Form von Verschmelzungen abgegangen, zwei Gesellschaften wurden verkauft und zwei Gesellschaften liquidiert. Der Verkaufspreis in Höhe von T€ 1.341 wurde in bar beglichen, es handelte sich dabei um eine Transaktion mit nahestehenden Unternehmen. Die Vermögenswerte und Schulden, über die Beherrschung verloren wurde, setzen sich wie folgt zusammen:
| in T€ | 2016 |
|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | |
| Sachanlagen | 25 |
| Latente Steueransprüche | 18 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | |
| Vorräte | 1 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 927 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 3 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 55 |
| Liquide Mittel | 671 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | |
| Rückstellungen | 5 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | |
| Rückstellungen | 23 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 393 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 121 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 140 |
| Steuerschulden | 15 |
Außerdem wurden 27 (Abschluss 31. Dezember 2015: 26) inländische und 28 (Abschluss 31. Dezember 2015: 30) ausländische assoziierte und Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode bewertet. In der Berichtsperiode wurden bei vier Gesellschaften die Anteile soweit aufgestockt, dass diese in den Vollkonsolidierungskreis einbezogen wurden. Drei Gesellschaften wurden gegründet, drei Gesellschaften wurden aufgrund von Kauf erstmals in den Konzernabschluss der UBM einbezogen und drei Gesellschaften sind aufgrund von Verkauf abgegangen. Bei zwei Gesellschaften handelte es sich dabei um eine Transaktion mit nahestehenden Unternehmen, der Verkaufspreis in Höhe von T€ 12.268 wurde in bar beglichen.
2.1. ERSTKONSOLIDIERUNGEN
Im vorliegenden Zwischenabschluss wurden folgende fünf Gesellschaften erstmals im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen:
| Aufgrund von Gründungen | Zeitpunkt der Erstkonsolidierung |
|---|---|
| UBM hotels Management GmbH | 4.5.2016 |
| Aufgrund von Anteilsaufstockung | Zeitpunkt der Erstkonsolidierung |
| PBP IT-Services spolka z ograniczona odpowiedzialnoscia | 11.1.2016 |
| Poleczki Development Spolka z ograniczona odpowiedzialnocia | 11.1.2016 |
| Poleczki Lisbon Office Spolka z ograniczona odpowiedzialnoscia | 11.1.2016 |
| GF Ramba Spolka z ograniczona odpowiedzialnoscia | 30.6.2016 |
Bei den Anteilsaufstockungen der Poleczki Development Spolka z ograniczona odpowiedzialnocia und der Poleczki Lisbon Office Spolka z ograniczona odpowiedzialnoscia handelt es sich um den Erwerb von Immobilien und den jeweiligen Finanzierungen dieser Immobilien, die keine business combination gem. IFRS 3 darstellen.
Für den Erwerb der restlichen 50 % an der GF Ramba Spolka z ograniczona odpowiedzialnoscia wurden T€ 16 aufgewendet. Der Kaufpreis ist zur Gänze bezahlt und wurde den Vermögenswerten und Schulden vorläufig wie folgt zugeordnet:
| in T€ | 2016 |
|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | |
| Immaterielle Vermögenswerte | 1 |
| Sachanlagen | 186 |
| Finanzimmobilien | 12.167 |
| Latente Steueransprüche | 109 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 10 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 196 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 0 |
| Liquide Mittel | 130 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | |
| Latente Steuerschulden | -708 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | |
| Finanzverbindlichkeiten | -4.283 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -372 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | -5.771 |
| Übrige Verbindlichkeiten | -10 |
| Fair Value des bereits gehaltenen Eigenkapitalanteils | 1.639 |
| Kaufpreis | 16 |
Aus der Bewertung der bisher gehaltenen Anteile resultierte kein Ergebnis.
Für den Erwerb der restlichen 50 % an der PBP IT-Services spolka z ograniczona odpowiedzialnoscia wurden T€ 38 aufgewendet. Der Kaufpreis ist zur Gänze bezahlt und wurde den Vermögenswerten und Schulden vorläufig wie folgt zugeordnet:
| in T€ | 2016 |
|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | |
| Sachanlagen | 159 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 10 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 21 |
| Liquide Mittel | 99 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -71 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | -120 |
| Fair Value des bereits gehaltenen Eigenkapitalanteils | 60 |
| Kaufpreis | 38 |
Aus der Bewertung der bisher gehaltenen Anteile resultierte kein Ergebnis.
Die erstkonsolidierte Gesellschaft trug mit T€ 6 zum Ergebnis vor Steuern der Periode sowie mit T€ 62 zu den Umsatzerlösen bei.
3. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN
Die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die in den Erläuterungen zum Konzernabschluss dargestellt sind, wurden auf den Konzernzwischenabschluss unverändert angewandt, mit Ausnahme der folgenden erstmals anzuwendenden Standards und Interpretationen:
Änderungen zu Standards und Interpretationen
Änderungen an IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer
Die Änderung enthält eine Klarstellung der Zuordnung von Arbeitnehmerbeiträgen oder Beiträgen von dritten Parteien, die mit der Dienstzeit verknüpft sind zu Dienstleistungsperioden sowie eine Erleichterung, wenn der Betrag der Beiträge von der Anzahl der geleisteten Dienstjahre unabhängig ist. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Februar 2015 beginnen, anzuwenden.
Sammelstandard – Improvement to IFRS (Änderungen 2010–2012)
Die jährlichen Verbesserungen an den IFRS – Zyklus 2010 – 2012 umfassen eine Vielzahl von kleinen Änderungen an verschiedenen Standards. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Februar 2015 beginnen, anzuwenden. Von den Änderungen sind unter anderem betroffen: IFRS 2 – Anteilsbasierte Vergütungen, IFRS 3 – Unternehmenszusammenschlüsse, IFRS 8 – Geschäftssegmente, IFRS 13 – Bemessung des beizulegenden Zeitwerts, IAS 16 – Sachanlagen, IAS 24 – Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen und IAS 38 – Immaterielle Vermögenswerte.
Amendments to IFRS 11: Accounting for Acquisitions of Interests in Joint Operations
Die Änderungen behandeln die Bilanzierung von Anteilen an Gemeinschaftsunternehmen und gemeinschaftlichen Tätigkeiten. Mit dieser Änderung werden neue Leitlinien für die Bilanzierung des Erwerbs von Anteilen an gemeinschaftlichen Tätigkeiten, die einen Geschäftsbetrieb darstellen, in IFRS 11 eingefügt. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen.
Amendments to IAS 16 and IAS 38: Clarification of Acceptable Methods of Depreciation and Amortisation
Mit den Änderungen an IAS 16 "Sachanlagen" und IAS 38 "Immaterielle Vermögenswerte" wird klargestellt, dass erlösbasierte Methoden zur Berechnung der Abschreibung eines Vermögenswertes nicht angemessen sind, da der Erlös aus Aktivitäten üblicherweise auch andere Faktoren als den Verbrauch des künftigen wirtschaftlichen Nutzens des Vermögenswertes widerspiegelt. Weiters wird geregelt, dass Erlöse generell nicht als geeignete Basis für die Bewertung des Verbrauchs des künftigen wirtschaftlichen Nutzens eines immateriellen Vermögenswertes angesehen werden, wobei diese Annahme unter bestimmten und begrenzten Umständen widerlegt werden kann. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen.
Amendments to IAS 16 and IAS 41: Bearer Plants
Die Änderungen an IAS 16 "Sachanlagen" und IAS 41 "Landwirtschaft" betreffen die Finanzberichterstattung für fruchttragende Pflanzen. Fruchttragende Pflanzen, die ausschließlich zur Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte verwendet werden, werden in den Anwendungsbereich von IAS 16 gebracht. Das bedeutet, dass sie analog zu Sachanlagen bilanziert werden können. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen, anzuwenden.
Amendments to IAS 27: Equity Method in Separate Financial Statements
Durch die geringfügigen Änderungen an IAS 27 "Einzelabschlüsse" wird den Unternehmen ermöglicht, die Equity-Methode für Anteile an Tochtergesellschaften, Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen in ihren Einzelabschlüssen anzuwenden. Die Änderungen sind auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen, anzuwenden.
Annual Improvements to IFRSs 2012–2014 Cycle
Die jährlichen Verbesserungen an den IFRS – Zyklus 2012–2014 umfassen eine Vielzahl von kleinen Änderungen an verschiedenen Standards. Von den Änderungen sind unter anderem betroffen:
- IFRS 5 "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche" betreffen die Klarstellung, dass ein Wechsel von der Kategorie "zur Veräußerung gehalten" in die Kategorie "zu Ausschüttungszwecken gehalten" und umgekehrt keine Bilanzierungsänderung nach sich zieht.
- IFRS 7 "Finanzinstrumente: Angaben" werden einerseits Ergänzungen zur Einbeziehung von Verwaltungsverträgen und andererseits zu Angaben zur Saldierung von zusammengefassten Zwischenabschlüsse vorgeschlagen.
- IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer" Die Änderungen betreffen die Klarstellung, dass bei der Ermittlung des Diskontierungszinssatzes in Währungsräumen nicht nur Unternehmensanleihen des gleichen Landes sondern auch derselben Währung zu berücksichtigen sind.
- IAS 34 "Zwischenberichterstattung" wird vorgeschlagen, einen Querverweis zu Angaben im Zwischenbericht einzufügen.
Sämtliche Änderungen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen, anzuwenden.
Amendments to IAS 1: Disclosure Initiative
Im Dezember 2014 veröffentlicht das IASB Änderungen an IAS 1 Darstellung des Abschlusses. Die Änderungen beinhalten im Wesentlichen die folgenden Punkte:
- Klarstellung, dass Anhangangaben nur dann notwendig sind, wenn ihr Inhalt nicht unwesentlich ist.
- Erläuterungen zur Aggregation und Disaggregation von Posten in der Bilanz und der Gesamtergebnisrechnung.
- Klarstellung, wie Anteile am Sonstigen Ergebnis at-equity bewerteter Unternehmen in der Gesamtergebnisrechnung darzustellen sind.
- Streichung einer Musterstruktur des Anhangs hin zur Berücksichtigung unternehmensindividueller Relevanz.
Die Änderungen treten für Berichtsperioden in Kraft, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen.
Amendments to IFRS 10, IFRS 12 and IAS 28: Investment Entities: Applying the Consolidation Exception
Das IASB veröffentlicht Änderungen an IFRS 10 "Konzernabschlüsse", IFRS 12 "Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen" und IAS 28 "Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen" in Bezug auf die Konsolidierungsausnahme für Investmentgesellschaften. Die Änderungen dienen zur Klärung von drei Fragestellungen in Bezug auf die Anwendung der Konsolidierungsausnahme für Investmentgesellschaften, welche ihre Tochterunternehmen zum beizulegenden Zeitwert bewerten.
Die Änderungen treten für Berichtsperioden in Kraft, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen.
Die folgenden Standards und Interpretationen sind seit der Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2015 und Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses veröffentlich worden und sind noch nicht zwingend anzuwenden bzw. noch nicht in EU-Recht übernommen:
| Datum des Inkrafttretens lt. IASB | |
|---|---|
| Amendment to IFRS 2 | 1.1.2018 |
| Amendment to IFRS 15 | 1.1.2018 |
| Amendment to IFRS 4 | 1.1.2018 |
Die erstmalige Anwendung der Standards und Interpretationen sowie der Änderungen zu den Standards hatte keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.
Für den Konzernzwischenabschluss zum 30. September 2016 werden die gleichen Konsolidierungsmethoden und Grundsätze der Währungsumrechnung wie für den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 angewandt.
4. SCHÄTZUNGEN UND ANNAHMEN
Die Erstellung eines Zwischenabschlusses nach IFRS erfordert Schätzungen und Annahmen des Managements, die Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie die Angaben betreffend Eventualverbindlichkeiten im Zwischenbericht beeinflussen. Tatsächliche Ergebnisse können von diesen Schätzungen abweichen.
In der Hauptversammlung am 25. Mai 2016 wurde beschlossen, eine Dividende in Höhe von € 1,60 je Stückaktie, das sind bei 7.472.180 Stückaktien in Summe € 11.955.488, auszuschütten und den Restbetrag von € 20.758 auf neue Rechnung vorzutragen. Die Auszahlung der Dividende erfolgte am 3. Juni 2016.
6. ERGEBNIS JE AKTIE
| in T€ | 1–9/2016 | 1–9/2015 |
|---|---|---|
| Anteil der Aktionäre des Mutterunternehmens am Periodenergebnis | 16.950 | 16.670 |
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl ausgegebener Aktien | 7.472.180 | 6.709.801 |
7. ZUR VERÄUSSERUNG GEHALTENE LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE
Bei den zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten handelt es sich um je eine Büro-Liegenschaft in Polen und in Österreich sowie um ein in Bau befindliches Hotel in Österreich, bei denen das Unternehmen sich aktiv um Käufer bemüht. Das Unternehmen geht davon aus, die Verkäufe im Berichtsjahr 2016 abschließen zu können.
8. GRUNDKAPITAL
| Grundkapital | Stück 2016 | € 2016 | Stück 2015 | € 2015 |
|---|---|---|---|---|
| Inhaber-Stammaktien | 7.472.180 | 22.416.540 | 7.472.180 | 22.416.540 |
9. GENEHMIGTES KAPITAL
Der Vorstand ist bis 7. Mai 2019 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat um bis zu € 4.613.460 durch Ausgabe von bis zu 1.537.820 Stück neuen, auf Inhaber lautenden Stammaktien (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen, auch in mehreren Tranchen, auch im Wege des mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 153 Abs 6 AktG, zu erhöhen und den Ausgabekurs, die Ausgabebedingungen, das Bezugsverhältnis und die weiteren Einzelheiten der Durchführung im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat festzusetzen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch das Ausnutzen dieser Ermächtigung des Vorstands ergeben, zu beschließen.
Darüber hinaus ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, eigene Aktien der Gesellschaft bis zu dem gesetzlich zulässigen Ausmaß von 10 % des Grundkapitals unter Einschluss der bereits erworbenen Aktien für die Dauer von 30 Monaten vom Tag der Beschlussfassung (20. Mai 2015) zu erwerben.
10. GENUSSRECHTSKAPITAL UND HYBRIDKAPITAL
Durch die Verschmelzung der PIAG als übertragende Gesellschaft und der UBM als übernehmende Gesellschaft ist das im November 2014 von der PIAG begebene Genussrechtskapital in Höhe von € 100 Mio. und ein Hybridkapital in Höhe von € 25,3 Mio. aufgrund Gesamtrechtsnachfolge übergegangen. Sowohl das Genussrechtskapital als auch das Hybridkapital werden grundsätzlich laufend verzinst. Von dem Genussrechtskapital wurden im Dezember 2015 € 50,0 Mio. rückbezahlt.
Die UBM ist zur Zahlung von Zinsen für das Genussrechtskapital und das Hybridkapital nur verpflichtet, wenn eine Dividende aus dem Jahresüberschuss beschlossen wird. Ist die UBM mangels einer derartigen Gewinnausschüttung zur Zahlung der auf ein Jahr entfallenden Zinsen nicht verpflichtet und macht sie von ihrem Recht der Nichtzahlung Gebrauch, so werden diese nicht bezahlten Zinsen als Zinsrückstände evident gehalten, die nachzuzahlen sind, sobald die Aktionäre der UBM eine Dividende aus dem Jahresüberschuss beschließen.
Im Fall der Kündigung durch die UBM des Genussrechts- bzw. Hybridkapitals ist den Zeichnern das auf das Genussrechts- bzw. Hybridkapital geleistete Kapital zuzüglich der bis zu diesem Tag aufgelaufenen Zinsen und der Zinsrückstände zu leisten. Das Hybridkapital kann nur rückgezahlt werden, wenn zuvor entweder ein Verfahren gemäß § 178 AktG durchgeführt wurde, in Höhe der beabsichtigten Rückzahlung Eigenkapital im Rahmen einer Kapitalerhöhung gemäß § 149 ff AktG zugeführt wurde oder eine Kapitalberichtigung durchgeführt wurde.
Da Zahlungen, sowohl Zinsen wie auch Kapitaltilgungen zwingend nur bei Eintritt von Bedingungen zu leisten sind, deren Eintritt von UBM bewirkt bzw. verhindert werden kann, und der Konzern daher die Möglichkeit hat, Zahlungen dauerhaft zu vermeiden, sind das Genussrechts- und das Hybridkapital als Eigenkapitalinstrumente einzustufen. Bezahlte Zinsen sind abzüglich des Steuereffekts wie Gewinnausschüttungen direkt eigenkapitalmindernd zu erfassen.
Sowohl das Genussrechtskapital als auch das Hybridkapital werden von der PORR AG gehalten.
11. FINANZINSTRUMENTE
Der Buchwert der Finanzinstrumente stellt gemäß IFRS 7.29 einen angemessenen Näherungswert für den Fair Value dar. Dies mit Ausnahme der als held to maturity klassifizierten Finanzanlagen und der als available for sale (Fair-Value-Hierarchie Stufe 1), der fix verzinsten Anleihen (Fair-Value-Hierarchie Stufe 1) sowie der fix verzinsten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und der fix verzinsten sonstigen Finanzverbindlichkeiten (Fair-Value-Hierarchie Stufe 3).
Die Fair-Value-Bewertung für die Anleihe erfolgt aufgrund von Börsekurswerten. Die Kreditverbindlichkeiten und übrigen Finanzanlagen wurden mit der Berechnungsmethode des Discounted Cashflow bewertet, wobei die am 30. September 2016 von Reuters publizierte Zero Coupon Yield Curve zur Diskontierung der Cashflows herangezogen wurde.
Die als available for sale at cost klassifizierten Finanzanlagen bestehen aus Beteiligungsunternehmen (GmbH-Anteile) von untergeordneter Bedeutung, welche nicht an einem aktiven Markt notieren und deren Marktwert sich nicht zuverlässig ermitteln lässt. Diese werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Solange ein Projekt nicht realisiert ist, besteht für die Anteile dieser Projektgesellschaften keine Verkaufsabsicht.
Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte
| BEWERTUNG NACH IAS 39 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bewertungs kategorie nach IAS 39 |
Buch werte am 30.9.2016 |
(Fortgeführte) Anschaffungs kosten |
Fair Value erfolgs neutral |
Fair Value erfolgs wirksam |
Fair-Value Hierarchie (IFRS 7.27 A) |
Fair Value am 30.9.2016 |
|
| AKTIVA | |||||||
| Projektfinanzierung | |||||||
| variabel verzinst | LaR | 112.440 | 112.440 | - | - | - | - |
| Übrige Finanzanlagen | HtM | 3.797 | 3.797 | - | - | Stufe 1 | 4.516 |
| Übrige Finanzanlagen | AfS (at cost) | 1.817 | 1.817 | - | - | - | - |
| Übrige Finanzanlagen | AfS | 273 | - | 273 | - | Stufe 1 | 273 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
LaR | 33.589 | 33.589 | - | - | - | - |
| Finanzielle Vermögenswerte | LaR | 13.635 | 13.635 | - | - | - | - |
| Liquide Mittel | - | 85.541 | 85.541 | - | - | - | - |
| PASSIVA | |||||||
| Anleihen | |||||||
| fix verzinst | FLAC | 322.956 | 322.956 | - | - | Stufe 1 | 338.982 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
|||||||
| variabel verzinst | FLAC | 348.059 | 348.059 | - | - | - | - |
| fix verzinst | FLAC | 12.201 | 12.201 | - | - | Stufe 3 | 12.288 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten |
|||||||
| variabel verzinst | FLAC | 19 | 19 | - | - | - | - |
| fix verzinst | FLAC | 38.703 | 38.703 | - | - | Stufe 3 | 38.691 |
| Leasingverbindlichkeiten | - | 15.174 | 15.174 | - | - | - | - |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
FLAC | 76.967 | 76.967 | - | - | - | - |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten |
FLAC | 43.544 | 43.544 | - | - | - | - |
| Derivate (ohne Hedgebeziehung) |
FLHfT | 37 | - | - | 37 | - | - |
| NACH KATEGORIEN | |||||||
| Loans and Receivables | LaR | 159.664 | 159.664 | - | - | - | - |
| Held to Maturity | HtM | 3.797 | 3.797 | - | - | - | - |
| Available-for-Sale Financial Assets |
AfS (at cost) | 1.817 | 1.817 | - | - | - | - |
| Available-for-Sale Financial Assets |
AfS | 273 | - | 273 | - | - | - |
| Liquide Mittel | - | 85.541 | 85.541 | - | - | - | - |
| Financial Liabilities Measured at Amortised Cost |
FLAC | 842.449 | 842.449 | - | - | - | - |
| Financial Liabilities Held for Trading |
FLHfT | 37 | - | - | 37 | - | - |
| BEWERTUNG NACH IAS 39 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bewertungs kategorie nach IAS 39 |
Buch werte am 31.12.2015 |
(Fortgeführte) Anschaffungs kosten |
Fair Value erfolgs neutral |
Fair Value erfolgs wirksam |
Fair-Value Hierarchie (IFRS 7.27 A) |
Fair Value am 31.12.2015 |
|
| AKTIVA | |||||||
| Projektfinanzierung | |||||||
| variabel verzinst | LaR | 88.777 | 88.777 | - | - | - | - |
| Übrige Finanzanlagen | HtM | 3.797 | 3.797 | - | - | Stufe 1 | 4.372 |
| Übrige Finanzanlagen | AfS (at cost) | 1.824 | 1.824 | - | - | - | - |
| Übrige Finanzanlagen | AfS | 273 | - | 273 | - | Stufe 1 | 273 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
LaR | 43.042 | 43.042 | - | - | - | - |
| Finanzielle Vermögenswerte | LaR | 13.521 | 13.521 | - | - | - | - |
| Liquide Mittel | - | 93.744 | 93.744 | - | - | - | - |
| PASSIVA | |||||||
| Anleihen | |||||||
| fix verzinst | FLAC | 321.908 | 321.908 | - | - | Stufe 1 | 335.718 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
|||||||
| variabel verzinst | FLAC | 310.815 | 310.815 | - | - | - | - |
| fix verzinst | FLAC | 5.808 | 5.808 | - | - | Stufe 3 | 4.716 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten |
|||||||
| variabel verzinst | FLAC | 19 | 19 | - | - | - | - |
| fix verzinst | FLAC | 28.724 | 28.724 | - | - | Stufe 3 | 28.047 |
| Leasingverbindlichkeiten | - | 35.846 | 35.846 | - | - | - | - |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
FLAC | 55.204 | 55.204 | - | - | - | - |
| Sonstige finanzielle | |||||||
| Verbindlichkeiten | FLAC | 56.102 | 56.102 | - | - | - | - |
| Derivate (ohne Hedgebeziehung) |
FLHfT | 334 | 334 | - | 334 | - | - |
| NACH KATEGORIEN | |||||||
| Loans and Receivables | LaR | 145.340 | 145.340 | - | - | - | - |
| Held to Maturity | HtM | 3.797 | 3.797 | - | - | - | - |
| Available-for-Sale Financial Assets |
AfS (at cost) | 1.824 | 1.824 | - | - | - | - |
| Available-for-Sale Financial Assets |
AfS | 273 | - | 273 | - | - | - |
| Liquide Mittel | - | 93.744 | 93.744 | - | - | - | - |
| Financial Liabilities Measured at Amortised Cost |
FLAC | 778.580 | 778.580 | - | - | - | - |
| Financial Liabilities Held for Trading |
FLHfT | 334 | 334 | - | 334 | - | - |
12. GESCHÄFTSBEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN
Transaktionen zwischen Unternehmen der Gruppe und ihren at-equity bilanzierten Unternehmen bestehen überwiegend aus der Projektentwicklung und Bauführung sowie Darlehensgewährungen und den entsprechenden Zinsverrechnungen.
Neben den at-equity bilanzierten Unternehmen kommen als nahestehende Personen und Unternehmen im Sinne von IAS 24 die PORR AG und deren Tochterunternehmen sowie die Unternehmen der IGO-Ortner-Gruppe und der Strauss-Gruppe, da sie bzw. deren beherrschende Rechtsträger aufgrund des bestehenden Syndikats maßgeblichen Einfluss auf die UBM haben.
Die Transaktionen im Geschäftsjahr zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen der UBM-Gruppe mit Unternehmen der PORR-Gruppe betreffen im Wesentlichen bezogene Bauleistungen sowie ein Darlehen im Gesamtrahmen von T€ 150.000, das zum Stichtag in Höhe von T€ 24.832 ausgenützt wurde. Das Darlehen dient der Vor- und Zwischenfinanzierung vom Immobiliendevelopment-Projekten.
Außerdem wurden im Geschäftsjahr 2016 Zinsen für das Genussrechtskapital und das Hybridkapital in Höhe von T€ 4.770 an die PORR AG bezahlt.
13. EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG
Nach dem Bilanzstichtag gab es keine angabepflichtigen Ereignisse.
Wien, am 21. November 2016
Der Vorstand
Mag. Thomas G. Winkler, LL. M. Vorsitzender
DI Martin Löcker DI Claus Stadler Mag. Michael Wurzinger, MRICS
GLOSSAR
| ATX | Leitindex der Wiener Börse (Austrian Traded Index) |
|---|---|
| Dividendenrendite | Dividende je Aktie im Verhältnis zum Aktienkurs |
| EBIT | Betriebserfolg (Earnings Before Interest and Taxes) |
| EBITDA | Ergebnis vor Zinsen, Steuern, und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögengegenstände (Earning Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) |
| EBT | Ergebnis vor Steuern (Earnings Before Taxes) |
| Eigenkapitalquote | Anteil des zum Stichtag eingesetzten Eigenkapitals im Verhältnis zur Bilanzsumme |
| EURO STOXX 50 | Aktienindex, der 50 große börsennotierte Unternehmen der Eurozone beinhaltet |
| Gesamtleistung | Summe der Umsatzerlöse sowohl der vollkonsolidierten als auch der at-equity konsolidierten Gesellschaften sowie aus Share Deals entsprechend der Höhe der Beteiligungen der UBM |
| IAS | Internationale Rechnungslegungsstandards (International Accounting Standards) |
| IFRS | Internationale Rechnungslegungsstandards (International Financial Reporting Standards) |
| Impairment Test | Gemäß IAS 36 erfolgt eine Wertfeststellung von Vermögenswerten über einen regelmä ßigen Test, der zwischenzeitliche Wertminderungen des Vermögenswertes eruiert und gegebenenfalls zu Anpassungsbuchungen führt. |
| KGV | Kurs-Gewinn-Verhältnis, Aktienkurs im Verhältnis zum Gewinn je Aktie |
| Marktkapitalisierung | Aktienkurs multipliziert mit der Anzahl der ausgegebenen Aktien |
| Nettoverschuldung | Langfristige und kurzfristige Anleihen plus langfristige und kurzfristige Finanzverbind lichkeiten minus Liquide Mittel |
| Periodenergebnis | EBT nach Steuern vom Einkommen und Ertrag |
| Verkaufserlöse | Der Anteil am Umsatz/an der Gesamtleistung, der durch den Verkauf von Immobilien Projekten entsteht. |
DISCLAIMER
Dieser Quartalsbericht enthält auch zukunftsbezogene Aussagen, die auf gegenwärtigen, nach bestem Wissen vorgenommenen Einschätzungen und Annahmen des Managements beruhen.
Angaben unter Verwendung der Worte "Erwartung" oder "Ziel" oder ähnliche Formulierungen deuten auf solche zukunftsbezogene Aussagen hin. Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung des Unternehmens beziehen, stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der zum 30. September 2016 vorhandenen Informationen gemacht wurden. Sollten die den Prognosen zugrundeliegenden Annahmen nicht eintreffen oder unerwartet Risiken in nicht kalkulierter Höhe eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den Prognosen abweichen.
Der Quartalsbericht zum 30. September 2016 wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt, um die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben in allen Teilen möglichst sicherzustellen. Rundungs-, Satz- und Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden.
Zugunsten der besseren Lesbarkeit wurde im Quartalsbericht auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Personenbegriffe verzichtet und die männliche Form angeführt. Gemeint und angesprochen sind immer beide Geschlechter.
| FINANZKALENDER 2017 | |
|---|---|
| Veröffentlichung Jahresfinanzbericht 2016 und Geschäftsbericht 2016 | 6.4.2017 |
| Bilanzpressekonferenz | 6.4.2017 |
| Nachweisstichtag für die Teilnahme an der 136. ordentlichen Hauptversammlung, Wien | 13.5.2017 |
| 136. ordentliche Hauptversammlung, Ort: EURO PLAZA, Am Euro Platz 2 | 23.5.2017 |
| Handel ex Dividende an der Wiener Börse | 30.5.2017 |
| Veröffentlichung 1. Quartalsbericht 2017 | 31.5.2017 |
| Record Date Dividende | 31.5.2017 |
| Zahltag der Dividende für das Geschäftsjahr 2016 | 1.6.2017 |
| Zinszahlung UBM-Anleihe 2015 | 9.6.2017 |
| Zinszahlung UBM-Anleihe 2014 | 10.7.2017 |
| Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht 2017 | 29.8.2017 |
| Veröffentlichung 3. Quartalsbericht 2017 | 28.11.2017 |
| Zinszahlung UBM-Anleihe 2015 | 11.12.2017 |
IMPRESSUM
Medieninhaber und Herausgeber
UBM Development AG Floridsdorfer Hauptstraße 1 1210 Wien, Österreich Tel: +43 (0) 50 626-2600 www.ubm.at, www.ubm.eu
Konzept, Gestaltung und Redaktion
UBM Development AG, Investor Relations & Unternehmenskommunikation be.public Corporate & Financial Communications GmbH Heiligenstädter Straße 50 1190 Wien, Österreich www.bepublic.at
Bildnachweis
Florian Vierhauser (Fotograf), UBM Development AG STRAUSS & PARTNER Development GmbH © Foon (Rosenhügel) © Henn (Zalando) © ZOOM VP.AT (QBC)
KONTAKT
Investor Relations & Unternehmenskommunikation Mag. Milena Ioveva Tel: +43 (0) 50 626-1763 [email protected], [email protected]
UBM Development AG
Floridsdorfer Hauptstraße 1 1210 Wien, Österreich Tel: +43 (0) 50 626-2600 www.ubm.at, www.ubm.eu