Skip to main content

AI assistant

Sign in to chat with this filing

The assistant answers questions, extracts KPIs, and summarises risk factors directly from the filing text.

UBM Development AG Interim / Quarterly Report 2012

Aug 30, 2012

763_ir_2012-08-30_cbdc8918-c67b-4d0f-ab9c-6545521467f8.pdf

Interim / Quarterly Report

Open in viewer

Opens in your device viewer

{# SEO P0-1: filing HTML is rendered server-side so Googlebot sees the full text without executing JS or following an iframe to a Disallow'd CDN path. The content has already been sanitized through filings.seo.sanitize_filing_html. #}

halbjahresbericht 2012 Tagebuch

Kennzahlen Der UBM-Gruppe

Ergebniskennzahlen

in Mio. Eur 1.HJ/2012 2012* 1.HJ/2011 2011 1.HJ/2010 2010
Gesamteinkünfte UBM-Gru
ppe
89,2 200,4 126,1 281,9 117,3 217,0
davon Auslandsanteil in % 84,9 73,7 89,7 91,0 88,5 86,9
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT
)
8,8 14,2 23,1 12,7 25,8
Ergebnis vor Ertragssteuer (EBT
)
5,8 6,2 14,6 5,7 14,4
Periodenergebnis 4,3 2,6 8,9 3,5 9,4
Investitionen 27,8 50,0 37,4 78,7 26,1 72,4

Betriebswirtschaftlicher Überblick

in Mio. Eur 1.HJ/2012 2012* 1.HJ/2011 2011 1.HJ/2010 2010
Gesamteinkünfte UBM-Gru
ppe
89,2 200,4 126,1 281,9 117,3 217,0
Zentral- und Osteuropa 31,9 79,4 43,6 112,9 58,9 93,3
Westeuropa 43,8 68,3 69,4 142,6 44,9 95,2
Österreich 13,5 52,7 13,1 26,4 13,5 28,5

Personalstand (vollkonsolidierte Unternehmen)

Stichtag 30.06. 442 411 384
davon Hotelbedienstete 219 181 171

*) Prognose

04 / Vorwort des Vorstandes

05 / 10-Jahres-Entwicklung UBM-Gruppe

06 / Projekte

  • 06 Riedberg, Frankfurt
  • 07 Dock 01, Prag
  • 08 Albert-Rosshaupter Straße 41, München

10 / Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens

  • 10 Wirtschaftliche Lage
  • 12 Geschäftsverlauf
  • 12 Finanzielle Leistungsindikatoren
  • 13 Ereignisse nach dem 30.06.2012
  • 13 Ausblick für das 2. Halbjahr 2012
  • 14 Wesentliche Risiken und Ungewissheiten
  • 14 Erklärung des Vorstandes

16 / Verkürzter Konzernabschluss

  • 16 Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01.01.2012 bis 30.06.2012
  • 16 Konzern-Gesamtergebnisrechnung für den Zeitraum vom 01.01.2012 bis 30.06.2012
  • 17 Konzernbilanz zum 30. Juni 2012
  • 18 Konzern-Kapitalflussrechnung für den Zeitraum vom 01.01.2012 bis 30.06.2012
  • 18 Segmentberichterstattung
  • 19 Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

20 / UBM Realitätenentwicklung AG Erläuterungen zum Konzernzwischen- abschluss zum 30.06.2012

Vorwort des Vorstandes

Sehr geehrte Damen und Herren Aktionäre!

Der positive Start ins Jahr 2012 konnte zum ersten Halbjahr bestätigt werden. So hat der UBM-Konzern per 30.06.2012 Gesamteinkünfte von € 89,2 Mio. erzielt. Gegenüber dem Vergleichswert aus dem Vorjahr ist das zwar eine Reduzierung um € 36,9 Mio., allerdings konnte das EBT mit einem Wert von € 5,8 Mio. auf dem Vorjahresniveau gehalten werden.

Die erbrachte Leistung des vergangenen Halbjahres ist hauptsächlich auf den erfolgreichen Verkauf unserer Wohnbauprojekte in Deutschland zurückzuführen. In Polen stützen wir unsere Leistungen auf das Projekt Poleczki Park (2. Phase) sowie auf die Fertigstellung von Fachmarktzentren in Polen (Lublin und Gdynia). Die konstanten Umsätze aus Hotelbetrieb und Vermietung runden unsere Produktionsleistung ab.

Die kommenden Aktivitäten des heurigen Jahres werden sich weiterhin auf unsere Schwerpunktmärkte, Polen, Deutschland und die Tschechische Republik konzentrieren: In Polen sind wir in den Bereichen Wohnbau, Gewerbe und Büro tätig, wobei der Schwerpunkt aktuell auf der Realisierung von Büroobjekten in Warschau und Krakau liegt. In Deutschland konzentrieren wir uns nicht nur auf den Wohnungsbau in München, Frankfurt, Hamburg und Berlin, sondern realisieren derzeit auch Hotel- und Büroprojekte in München. In Österreich errichten wir eine Luxuswohnhausanlage in Salzburg. Unter der Voraussetzung, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht signifikant von den Prognosen der Wirtschaftsforscher abweichen, erwarten wir für das Jahr 2012 einen Umsatz und ein Ergebnis, welches das gesamteuropäische geringere Wirtschaftswachstum widerspiegelt.

Mag. Karl Bier (Vorsitzender)

Heribert Smolé DI Martin Löcker

10-jahres-entwicklung UBM-Gruppe

Produktionsleistung 10-Jahres-Entwicklung in € Mio.

* Prognose

Der aus der Grafik abgeleitete Rückgang der Produktionsleistung ist auf die Vorratsbildung unserer Wohnbauprojekte zurückzuführen, dessen Abbau in den Folgejahren die Produktionsleistung erhöhen wird.

Somit hat der UBM-Konzern im ersten Halbjahr 2012 eine Produktionsleistung von € 89,2 Mio. erzielt. Die geplante Produktionsleistung für das Jahr 2012 soll bei € 200,4 Mio. liegen.

In Österreich liegt der Schwerpunkt der Tätigkeit in Salzburg, wo wir im laufenden Jahr ein hochwertiges Wohnprojekt mit 31 Wohneinheiten fertigstellen werden und ein Anschlussprojekt mit 65 Wohneinheiten begonnen haben.

In Westeuropa konzentrieren wir uns auf unseren Heimmarkt Deutschland, wo wir besonders den Wohnungsmarkt in München, Frankfurt und Berlin bearbeiten. Im Gewerbebereich errichten wir ein Hotel und planen ein Büroobjekt in München.

Für das zweite Halbjahr 2012 planen wir durch eine selektive Diversifikation zwischen unseren Heimmärkten und neuen Märkten sowie durch eine gezielte Spartenpolitik den vor allem durch die Finanzsituation der Staaten und Banken ausgelösten Marktveränderungen Rechnung zu tragen.

Das EBT per 30.06.12 beträgt rd. € 5,8 Mio. Das Periodenergebnis hat sich um 42,2% auf € 4,4 Mio. erhöht.

Frankfurt ist der Finanzplatz Deutschlands, ein wichtiger Wirtschaftsplatz, ein großer Wissenschaftsplatz. Und der ideale Platz zum Wohnen .

Projekt Riedberg, Frankfurt

Am 21.06.2012 konnte bei dem Projekt "Living Affairs" in Frankfurt am Main am Riedberg Richtfest gefeiert werden.

Im Zuge der städtebaulichen Entwicklung hat die Stadt Frankfurt vor ca. zehn Jahren ein neues Entwicklungsgebiet "Riedberg" ausgewiesen. Im Laufe der letzten Jahre wurden dort Universitätsinstitute angesiedelt, Bürogebäude verwirklicht und in verschiedenen Abschnitten Wohnquartiere gebaut.

Die Münchner Grund hat über eine Projektgesellschaft eine Grundstücksparzelle in unmittelbarer U-Bahn-Nähe (die Bahn verläuft hier oberirdisch) erworben. Das Projekt umfasst 117 Wohneinheiten in sechs Baukörpern. Drei Punkthäuser mit 42 Wohnungen wurden im Einzelvertrieb verkauft sowie drei Mietwohnungsgebäude global an die Hessische Ärzteversorgung.

Die gesamte Wohnanlage ist bereits verkauft, die Baufertigstellung ist für den Frühsommer 2013 geplant.

Daten und Fakten

  • 117 Wohneinheiten in sechs Baukörpern
  • U-Bahn-Nähe
  • Grundstücksgröße: 8.641 m²
  • In unmittelbarer Nähe von Universität, Schulen und Einkaufszentrum

Wir haben an der Moldau angedockt. Rund um unser erstes Bürogebäude in Liben entwickeln wir ein mondänes Prager Stadtviertel.

DOCK 01, Prag, Tschechien

Das Projekt DOCK ist eine größere Stadtentwicklung in Prag 8, Liben, bestehend aus Büro- und Wohngebäuden sowie einem Freizeitbereich an einem Seitenarm der Moldau in unmittelbarer Nähe der U-Bahn-Station Palmovka und Haltestellen mehrerer Straßenbahn- und Buslinien bzw. zum Busterminal. Die erste Bauphase – eine Wohnanlage mit drei Gebäuden wurde bereits realisiert.

Der UBM AG ist es gelungen für einen Teilabschnitt ein Joint Venture mit Crestyl (einem namhaften Developer mit Entwicklungen vorwiegend im Wohnbaubereich) über die Realisierung des ersten Bürogebäudes DOCK 01 abzuschließen. Das Büroobjekt verfügt über acht Vollgeschosse und zwei Untergeschosse auf einer Gesamtgeschossfläche von rd. 14.240 m² (davon 10.200 m² oberirdisch und 4.040 m² unterirdisch). DOCK 01 hat eine vermietbare Fläche von 8.800 m² und 87 Stellplätzen. Das Gebäude ist zu 30% vorvermietet und befindet sich derzeit im Bau. Die Fertigstellung ist für Sommer 2013 vorgesehen.

Für das Gebäude wird eine LEED Gold-Zertifizierung angestrebt.

Daten und Fakten

  • Grundstücksfläche: 3.387 m²
  • vermietbare Fläche: 8.800 m²
  • Stellplätze: 87
  • Baubeginn: Juni 2012
  • Baufertigstellung: Sommer 2013
  • Anbindung: in U-Bahn/Straßenbahn/Bus-Nähe

Das ist unsere Münchner Freiheit: geniales Wohnen, modernes Arbeiten und stylishes Urlauben mitten in einer der besten Metropolen Deutschlands.

Projekt Albert-RoSShaupter-StraSSe 41, München

Auf dem Grundstück in der Albert-Roßhaupter-Straße 41 in München, welches im Oktober 2007 erworben wurde, entsteht der Neubau eines Hotels "angelo", mit 207 Zimmern, Restaurant und Konferenzflächen sowie einem Büro-Gebäudeteil entlang der Albert-Roßhaupter-Straße und 26 Wohnungen im dahinter liegenden Rückgebäude. Für die Gesamtbaumaßnahme wird eine gemeinsame, eingeschossige Tiefgarage mit 133 Stellplätzen hergestellt. Die Gebäudekonstruktion ist aus Stahlbeton.

Hotel

Das "angelo" ist nunmehr das siebente Hotel seiner Art in Europa und das zweite in München. Im Haus der 4-Sterne-Kategorie befinden sich im Erdgeschoss eine Eingangshalle mit Bar und Rezeption, ein Restaurant und ein Küchenbereich sowie Konferenzflächen. In den Obergeschossen 1 bis 3 sind die Gästezimmer untergebracht; das oberste Staffelgeschoss beherbergt die Suiten mit Dachterrassen. Besonders zeichnet das Hotel sein unmittelbarer Bezug zum Grünraum aus. So kann man sowohl vom Konferenzbereich als auch von der Lobby Bar direkt in den angeschlossenen Garten und Park gelangen.

Bürogebäude

Im fünfgeschossigen Bürogebäude entlang der Albert-Roßhaupter-Straße sind im Erdgeschoss zwei Ladeneinheiten geplant. Der Eingang zur Büronutzung ist zentral im Erdgeschoss mit einem Aufzug und angrenzendem Treppenhaus angeordnet. Die Büroeinheiten werden gemäß den zukünftigen Mieteranforderungen ausgebaut. Es sind Mieteinheiten von ca. 200 m² bis ca. 800 m² pro Etage möglich. Durch das zurückspringende Dachgeschoss entsteht eine großzügige Dachterrasse. Die Lage und flexible Teilbarkeit spricht insbesondere Nutzer aus Dienstleistungsbranchen an.

Wohnhausanlage

Die Wohnnutzung ist schallgeschützt im Rückgebäude parallel zur Albert-Roßhaupter-Straße angeordnet. Hier entstehen 26 Wohneinheiten mit einem Wohnungsmix aus 2-, 3- und 4-Zimmer-Wohnungen. Die Erdgeschosswohnungen erhalten einen eigenen Südgartenanteil. Im Regelgeschoss sind je fünf Wohnungen mit Südbalkonen sowie im Dachgeschoss drei großzügige Dachterrassenwohnungen geplant. Das Gebäude wird über die Albert-Roßhaupter-Straße mit einem Durchgang durch das Bürogebäude erschlossen. Die Wohnungen sind bereits vollständig abverkauft.

Daten und Fakten

  • Baubeginn: Juli 2011
  • Fertigstellung: Hotel: Jan. 2013 Büro / Wohnen: 1. Quartal 2013
  • Grundstücksgröße: 9.566 m²
  • Hotel (angelo): ca. 9.900 m² GF ( 207 Zimmer)
  • Büro: ca. 3.000 m² GF
  • Handel: ca. 400 m² GF
  • Wohnen: ca. 2.400 m² GF/26 Wohneinheiten
  • Tiefgarage: ca. 5.100 m² GF (u.i.) 133 Stellplätze

lagebericht 2012

Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und wirtschaftliche Lage des Unternehmens

Wirtschaftliche Lage

Europa

Die letzten sechs Monate waren von weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt. Während die Realwirtschaft bei den Investitionen und auch im privaten Konsum noch relativ stabil war, verschärfte sich die öffentliche Schuldenkrise in den USA und vor allem im EU-Raum zunehmend. In den letzten Wochen verlangsamte sich die konjukturelle Entwicklung und auch die erwartete Stabilisierung der Finanzmärkte in der Eurozone wurde nicht erreicht. Nachdem ein unmittelbares Ausscheiden von Griechenland aus der Währungsunion nach der politischen Entscheidung offensichtlich nicht mehr droht, rückt der Finanzbedarf Spaniens in den Vordergrund der Diskussion. Grundsätzlich erscheint die Abkehr einiger Länder von einem Geschäftsmodell, welches den Wohlfahrtsstaat nicht durch Produktivität, sondern durch Schulden finanziert, erforderlich. Für den Euro-Raum wird nach einem realen Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in 2011 von 1,5% mit einer leichten Rezession von minus 0,3% gerechnet. Die entsprechenden Prognosen für Deutschland sind 3,0% für 2011 und 0,5% für 2012, für Frankreich 1,7% (2011) und minus 0,1% (2012), Italien 0,4% (2011) und minus 2,0% (2012), Spanien 0,7% (2011) und minus 1,6% (2012). Die Stabilität der Schweiz zeigt sich auch hier mit einem BIP-Wachstum von 2,1% in 2011 und prognostizierten 1,5% für heuer. Die Inflationsrate betrug in der Eurozone in 2011 im Schnitt 2,7%, für heuer werden 2,4% erwartet. Die entsprechenden Werte betragen für Deutschland 2,5% (2011) und 2,0% für 2012. Der höchste Anstieg der Verbraucherpreise in 2012 wird für Italien erwartet (2,9%), während für die Schweiz nach 0,2% im Vorjahr für heuer minus 0,3% prognostiziert werden. Die Staatsverschuldung in der Eurozone lag 2011 bei durchschnittlich 87,7% des BIP, für 2012 werden 91,8% erwartet. Spitzenreiter ist Griechenland mit 165,3% in 2011 und erwarteten 160,6% für 2012. Die Werte für Deutschland betragen 81,7% für 2011 und 81,2% für 2012. Auch hier ist die Schweiz in einer besseren Situation mit 41,0% in 2011 und 40,8% für 2012.

Österreich

Nach wie vor zeigt sich die konjunkturelle Entwicklung in Österreich deutlich besser als in den meisten Ländern der Eurozone. Nach 3,0% realem BIP-Wachstum im Vorjahr werden für heuer 0,7% erwartet. Nach einem starken ersten Quartal (+0,3% BIP-Steigerung im Periodenvergleich) wird für die nächsten Quartale mit einer leichten Abschwächung gerechnet. Der Export ist von der Rezession in der Eurozone betroffen, immerhin gehen 53% der Güterexporte in den Euro-Raum. Der industrielle Sektor fällt daher als Wachstumstreiber aus, wiederum wird erwartet, dass der private Konsum als Stütze der Konjunktur fungiert. Die Inflationsrate betrug 3,6% im Vorjahr, für heuer wird ein deutlicher Rückgang auf 2,3% vorhergesagt. Die Staatsverschuldung liegt mit 72,2% des BIP in 2011 und erwarteten 74,9% für 2012 deutlich unter dem EU-Schnitt.

Zentral- und Osteuropa

In Zentral- und Osteuropa (CEE) ist die wirtschaftliche Situation bei durchwegs beträchtlich niedrigeren Staatsverschuldungen als im Euro-Raum stabiler. Für die CEE-Staaten wird für 2012 ein reales Wachstum von 2,6% prognostiziert (nach 3,7% in 2011), wobei Polen, Russland, Slowakei und Ukraine überdurchschnittlich wachsen, während die Balkanstaaten am Rande einer Rezession stehen. Schwierig ist die Situation in Ungarn, nach 1,7% BIP-Wachstum im Vorjahr wird für heuer eine Rezession mit minus 0,5% erwartet. Die Verbraucherpreise stiegen im CEE-Raum um durchschnittlich 7,4% in 2011, für heuer wird eine deutliche Verbesserung auf 5,2% erwartet. Die öffentliche Verschuldung betrug im Durchschnitt 28,0% in 2011, für 2012 werden 29,2% prognostiziert.

Entwicklung der Immobilienmärkte

Im ersten Halbjahr 2012 wechselten in Österreich Immobilien im Gesamtwert von 8,1 Milliarden Euro die Besitzer.

Spitzenmiete – Bruttoanfangsrendite – Leerstandsrate in Wien 2003-2012

Gegenüber dem ersten Halbjahr 2011 entspricht dies einer Verringerung des Handelsvolumens um 2,4%, wie aus dem aktuellen Immobilienpreisspiegel des Makler-Netzwerks Re/ Max hervorgeht. Bei der Anzahl der Transaktionen gab es ein größeres Minus von 5,0%. 43.246 Immobilienkäufe wurden im ersten Halbjahr 2012 im österreichischen Grundbuch eingetragen, um 2.282 weniger als im Vorjahresvergleichszeitraum. Der Grund dafür könnte in den erheblichen Verteuerungen der letzten beiden Jahre liegen.

Österreich wird in Studien als durchwegs attraktiver Standort für Immobilieninvestments eingeschätzt, auch im europäischen Vergleich. Daneben gelten Deutschland und die Schweiz als besonders interessant. Für Büroinvestments bleibt Wien der Favorit. Für das Jahr 2012 ist man verhalten optimistisch, die Preise für Büro- und Einzelhandelsimmobilien werden als stabil angesehen. Das Thema Kreditfinanzierung sollte heuer wieder an Bedeutung gewinnen, dies könnte das Transaktionsvolumen einschränken. Durch wachsende Inflationssorgen wird von einem erhöhten Interesse an Immobilien ausgegangen, welches jedoch durch die Eurokrise gedämpft wird.

Die Region CEE war von Finanzierungsschwierigkeiten geprägt, was zu reduziertem Projektvolumen bei Büroinvestments und in der Folge auch zu niedrigeren Leerstandsraten führte. In den meisten Märkten liegt die Leerstandsrate noch über 10%, Spitzenreiter sind Sofia und Belgrad mit 22%, Warschau weiterhin niedrig mit 6,7%. Renditen für Bürogebäude sollten in 2012 unter Druck kommen.

Das Angebot an Büroflächen am Wiener Markt betrug ca. 10,5 Mio. m2 zu Ende des ersten Halbjahres 2012, geringfügig mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Die Vermietungsleistung an Büroflächen ist mit 145.000 m2 um 3,4% im Periodenvergleich gesunken. Die Leerstandsrate lag bei 6,0% zu Ende des ersten Halbjahres, mit einem leichten Anstieg auf 6,7% bis Jahresende wird gerechnet. Die Spitzenmiete betrug ca. 24,50 Euro/m2/Monat, eine Erhöhung um 4% im Vergleich zur Vorjahresperiode (23,50 Euro/m2/Monat). In guten und durchschnittlichen Bürolagen blieben die Mietpreise größtenteils stabil. Das Investmentvolumen in den ersten sechs Monaten 2012 lag mit ca. 550 Mio. Euro beträchtlich unter dem der Vorjahresperiode von ca. 670 Mio. Euro. Die Spitzenrendite betrug am Ende des ersten Halbjahres 5,2%, unverändert seit Jahresbeginn. Der erhoffte kräftige Aufschwung des Wiener Büromarktes ist somit auf Grund der europäischen Währungs- und Schuldenkrise noch nicht eingetreten.

Quellen: Thomson Reuters, Raiffeisen Research, Consensus Economics, Ernst&Young Real Estate, CBRE, EHL

Geschäftsverlauf

Umsatzentwicklung (nach operativen Geschäftsfeldern)

Per 30.06.2012 beträgt die Produktionsleistung des UBM-Konzerns € 89,2 Mio. (Vorjahr € 126,1 Mio.) und weist damit gegenüber dem Vergleichswert aus dem Vorjahr eine Reduzierung um € 36,9 Mio. auf. Diese Entwicklung ist auf rückläufige Produktionsleistungen in den Segmenten "Zentral-, Ost- und Westeuropa" zurückzuführen; während das Segment "Österreich" eine relativ konstante Entwicklung aufweist.

Der Rückgang von € 11,7 Mio. im Segment "Zentral- und Osteuropa" auf aktuelle € 31,0 Mio. ist vor allem darauf zurückzuführen, dass im Vorjahr in der Tschechischen Republik ein Immobilienverkauf stattgefunden hat und in Polen eine Vielzahl von Projekten fertiggestellt wurden. Die Tschechische Republik erwirtschaftete im ersten Halbjahr einen Umsatz von von € 3,0 Mio. Russland kann eine Produktionsleistung von € 3,2 Mio. verbuchen, was sich durch den Vollausbau und die Eröffnung des Hotels Crown Plaza und des ersten Bürogebäudes des Projekts "Airport Center St. Petersburg" ergibt.

Den größten Anteil am Umsatz trägt Polen mit € 25,6 Mio. bei, was im Vergleich zum Vorjahreswert (€ 31,9 Mio.) einen Rückgang darstellt. In Polen ist vor allem die Fertigstellung der Fachmarktzentren in Lublin und Gdynia sowie die Weiterführung des Projekts Poleczki Business Park (2. Phase) hervorzuheben. Auch Rumänien liefert durch Einnahmen aus dem Projekt "Chitila Logistikpark" eine konstante Leistung.

Im Segment Westeuropa ist ebenfalls ein Rückgang der Produktionsleistung zu verzeichnen (2012: € 43,8 Mio.; 2011: € 69,4 Mio.). Die Umsätze in Deutschland führen zu einer Produktionsleistung von € 32, 8 Mio., vor allem erzielt durch Wohnungsverkäufe. Frankreich, das vor allem Umsätze aus den Hotelbetrieben enthält, konnte das Niveau des Vorjahrs mit aktuellen € 6,3 Mio. halten. In den Niederlanden erreichen wir eine Produktionsleistung aus dem Hotelbetrieb in der Höhe von € 3,7 Mio.

Das Segment Österreich verbucht mit € 13,5 Mio. eine konstante Leistung (Vorjahr: € 13,1 Mio.), wobei hier vor allem Managementleistungen und Mieteinnahmen enthalten sind.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Geschäftsergebnis und Ertragslage

Die in der Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung ausgewiesenen Umsatzerlöse der vollkonsolidierten Gesellschaften erreichen zum 30.06.2012 einen Wert von € 56,5 Mio. und liegen damit um € 6,1 Mio. über dem Vergleichswert aus dem Vorjahr. Die für UBM relevante, weil aussagekräftigere betriebswirtschaftliche Kenngröße, die Jahresbauleistung, erreicht mit € 89,2 Mio. im Vergleich zum letzten Jahr einen Rückgang von € 36,9 Mio.

Die Sonstigen betrieblichen Erträge betragen € 6,1 Mio. und resultieren im Wesentlichen aus Kursgewinnen. Die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen

haben sich im Verhältnis zum gestiegenen Umsatz, auf aktuelle € –35,5 Mio. um € 6,0 Mio. erhöht.

Per 30.06.2012 beträgt der Personalaufwand € –9,5 Mio.

Das Ergebnis aus assoziierten Unternehmen beträgt zum ersten Halbjahr 2012 € 0,1 Mio.

Die Erträge aus sonstigem Finanzanlage- und Finanzumlaufvermögen belaufen sich auf € 6,6 Mio. Der Finanzierungsaufwand beträgt € –9,7 Mio., wodurch sich per saldo ein um rd. € 0,3 Mio. geringeres EBT gegenüber dem Vorjahr ergibt.

Das Periodenergebnis beläuft sich durch die Reduzierung des Steueraufwandes auf € 4,4 Mio. und verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 42,2%, wodurch der Gewinn je Aktie auf € 0,69 gestiegen ist.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme des UBM-Konzerns wuchs zum ersten Halbjahr 2012 im Vergleich zum 31.12.2011 um rund 2,2% auf € 606,1 Mio.

Auf der Aktivseite sind Veränderungen in den Positionen Sachanlagen, Finanzimmobilien und Vorräte ausgewiesen. Die Sachanlagen haben sich auf € 47,0 Mio. erhöht. Die Steigerung der Finanzimmobilien um € 8,5 Mio. auf € 258,0 Mio. ist in erster Linie auf Investitionen in polnische Fachmarktzentren und Büroprojekte in Deutschland zurückzuführen. Die Vorräte haben sich wegen Investitionen in polnische, deutsche und österreichische Wohnbauprojekte auf € 119,9 Mio. erhöht.

Auf der Passivseite ergibt sich die stärkste Veränderung in der Position "Anleihen" durch die Rückzahlung einer Anleihe in den kurzfristigen Verbindlichkeiten. Ebenfalls hervorzuheben ist die Steigerung der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten. Diese Position hat sich auf Grund von Investitionen in Wohnbauprojekte sowie in Finanzimmobilien erhöht, sodass die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten per 30.06.2012 € 70,8 Mio. betragen.

Das Eigenkapital hat sich zum 30.06.2012 mit Auszahlung der Dividende von € 3,3 Mio. für 2011 kaum verändert und beträgt € 145,3 Mio.

Durch eine Kapitalberichtigung aus Gesellschaftsmittel hat sich das Grundkapital auf € 18,0 Mio. erhöht und sich die Position "Andere Rücklagen" dementsprechend verringert.

Weiters wurde ein Aktiensplitting im Verhältnis 2:1 durchgeführt, sodass die Gesellschaft nunmehr mit 6 Mio. Stück Aktien an der Wiener Börse notiert.

Ereignisse nach dem 30.06.2012

Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten.

Ausblick für das 2. Halbjahr 2012

Der UBM-Konzern hat in seiner Strategie für das Jahr 2012 auf das volatile wirtschaftliche Umfeld reagiert, wobei sich dabei die geografische und sektorale Diversifikation des Konzerns positiv auswirkt. In Österreich liegt der Schwerpunkt der Tätigkeit in Salzburg, wo wir im laufenden Jahr eine Luxuswohnanlage mit 31 Wohneinheiten fertigstellen werden und ein Anschlussprojekt mit rund 70 Wohneinheiten gestartet haben. In Westeuropa konzentrieren wir uns auf unseren Heimmarkt Deutschland, wo wir besonders den Wohnungsmarkt in München, Frankfurt und Berlin bearbeiten. Im Gewerbebereich errichten wir ein Hotel in München und planen ein Bürogebäude in München. In unseren neuen Märkten in Westeuropa (Niederlande und Frankreich) planen wir Hotelprojekte. In Zentral- und Osteuropa steht auch im Jahr 2012 Polen im Mittelpunkt unserer

Aktivitäten. In Warschau arbeiten wir an der Weiterentwicklung des Poleczki Business Park, weiters wird mit der Errichtung eines Bürogebäudes in Krakau begonnen. In der Tschechischen Republik wollen wir ein Bürogebäude in Prag errichten, der Baubeginn für ein Wohnbauprojekt ist im Juli erfolgt. Alle anderen Länder in Osteuropa haben wir unter Beobachtung mit dem Ziel, Grundstücke oder Projekte vertraglich so zu sichern, um bei einer Stabilisierung der Märkte unsere Aktivitäten wieder zu intensivieren.

Unter der Voraussetzung, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht signifikant von den Prognosen der Wirtschaftsforscher abweichen, erwarten wir für das Jahr 2012 einen Umsatz und ein Ergebnis, welches das gesamteuropäische geringere Wirtschaftswachstum widerspiegelt.

wesentliche risiken und ungewissheiten

Detaillierte Angaben zu den bestehenden Risiken und Ungewissheiten sind der im Geschäftsbericht 2011 (S. 64-66) angeführten genauen Beschreibung zu entnehmen.

erklärung des vorstandes

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte, verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Halbjahreslagebericht des Konzerns ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und

Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss und bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres vermittelt.

Wien, am 28. August 2012 Der Vorstand

Mag. Karl Bier (Vorsitzender)

Heribert Smolé DI Martin Löcker

verkürzter konzern

konzern-gewinn- und -verlustrechnung für den zeitraum vom 1.1.2012 bis 30.6.2012

in T€ 1-6/2012 1-6/2011
Umsatzerlöse 56.543,4 50.449,1
Sonstige betriebliche Erträge 6.132,5 10.644,2
Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen –35.539,7 –29.516,5
Personalaufwand –9.455,0 –8.914,7
Abschreibungen auf immaterielle Werte des Anlagevermögens und Sachanlagen –982,9 –565,6
Sonstige betriebliche Aufwendungen –7.874,6 –7.854,0
Betriebse
rgeb
nis (EBIT)
8.823,7 14.242,5
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 99,9 –5.039,3
Finanzertrag 6.623,8 4.723,4
Finanzaufwand –9.713,8 –7.757,0
Ergeb
nis vo
r Ertrags
teue
rn (EBT)
5.833,6 6.169,6
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag –1.408,4 –3.609,9
Periode
nergeb
nis
4.425,2 2.559,7
davo
n Anteil
de
r Aktionäre des
Mutterunternehme
ns
4.165,6 2.584,7
davon Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von Tochterunternehmen 259,6 –25,0
Gewi
nn je Aktie (in €)
0,69 *
0,43

* bei 6 Mio. Stück Aktien

konzern-gesamtergebnisrechnung für den zeitraum vom 1.1.2012 bis 30.6.2012

in T€ 1-6/2012 1-6/2011
Periode
nergeb
nis
4.425,2 2.559,7
realisiertes Ergebnis aus Hedging-Aktivitäten 182,2 200,1
Ertragsteueraufwand (-ertrag) –17,5 0,0
Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung –253,9 129,1
so
nstiges
Ergeb
nis
de
r Periode
–89,2 329,2
Gesam
tergeb
nis
de
r Periode
4.336,0 2.888,9
davon Anteil der Aktionäre des Mutterunternehmens 4.045,6 2.915,3
davon Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von Tochterunternehmen 290,4 –26,4

Zwischenabschluss

konzernbilanz zum 30. juni 2012

aktiva

in T€ 30.06.2012 30.12.2011
Langf
ristige
Vermöge
nswe
rte
Immaterielle Vermögenswerte 2.693,2 2.697,4
Sachanlagen 47.043,3 36.924,7
Finanzimmobilien 257.979,0 249.501,6
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 20.134,7 20.052,9
Projektfinanzierung 65.048,5 58.946,1
Übrige Finanzanlagen 17.273,4 17.290,9
Latente Steueransprüche 1.958,2 3.762,3
412.130,3 389.175,9
Ku
rzf
ristige
Vermöge
nswe
rte
Vorräte 119.869,1 101.838,6
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 16.531,3 22.483,8
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 13.634,9 12.056,8
Liquide Mittel 43.953,4 67.033,6
193.988,7 203.412,8
606.119,0 592.588,7
assiva
in T€ 30.06.2012 30.12.2011
Eige
nkapi
tal
Grundkapital 18.000,0 5.450,5
Kapitalrücklagen 44.641,6 45.185,8
Fremdwährungsumrechnungsrücklage 2.136,5 2.438,7
Andere Rücklagen 75.903,8 88.058,4
Periodenergebnis 4.165,6 3.312,0
Anteile
de
r Aktionäre des
Mutterunternehme
ns
144.847,5 144.445,4
Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von Tochterunternehmen 409,7 339,4
145.257,2 144.784,8
Langf
ristige
Verbindli
chkeiten
Rückstellungen 8.726,3 8.669,2
Anleihen 174.559,2 163.445,1
Finanzverbindlichkeiten 124.634,7 121.544,7
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 13.246,1 13.385,2
Latente Steuerschulden 8.910,0 8.974,1
330.076,3 316.018,3
Ku
rzf
ristige
Verbindli
chkeiten
Rückstellungen 36,0 836,9
Anleihen 28.294,2
Finanzverbindlichkeiten 70.810,5 41.841,5
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 34.512,4 37.788,1
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 18.160,6 13.457,8
Übrige Verbindlichkeiten 3.499,6 4.770,6
Steuerschulden 3.766,4 4.796,5
130.785,5 131.785,6
606.119,0 592.588,7

konzern-kapitalflussrechnung für den zeitraum vom 01.01.2012 bis 30.06.2012

in T€ 1-6/2012 1-6/2011
Cashflow
aus
de
r Betriebs
tätigkeit
–9.086,4 –9.481,1
Cashflow
aus
de
r Inves
titionstätigkeit
–25.163,3 –36.005,3
Cashflow
aus
de
r Finanzie
rungs
tätigkeit
10.268,4 44.601,1
Verände
rung de
r Liquide
n Mittel
–23.981,3 –885,3
Liquide Mittel zum 01.01. 67.033,6 46.711,1
Währungsdifferenzen 291,7 –14,4
Veränderung Liquide Mittel aufgrund von Konsolidierungskreisänderungen 609,4 158,7
Liquide
Mittel
zum
30.06.
43.953,4 45.970,1

segmentberichterstattung

Österreich Westeuropa
in T€ 1-6/2012 1-6/2011 1-6/2012 1-6/2011
Gesam
tleis
tung
- Projektverkäufe, Projektentwicklung und Bau 7.057,7 402,3 23.908,8 54.220,0
- Hotelbetrieb 1.079,7 1.329,5 17.590,8 12.504,4
- Vermietung und Verwaltung von Immobilien 5.336,8 5.325,9 2.344,1 2.422,3
- Facility Management 0,0 6.001,6 0,0 0,0
- Grundstücke in Entwicklung 0,0 0,0 0,0 269,7
Summe
Gesam
tleis
tung
13.474,2 13.059,3 43.843,7 69.416,4
EBT
- Projektverkäufe, Projektentwicklung und Bau 797,4 9,7 511,6 7.620,2
- Hotelbetrieb –178,6 –176,9 –1.935,5 –1.052,1
- Vermietung und Verwaltung von Immobilien 1.804,7 1.261,2 –277,1 306,8
- Facility Management 0,0 113,8 0,0 0,0
- Grundstücke in Entwicklung 0,0 0,0 –5,6 –11,6
- Verwaltung –2.193,8 –1.982,0 0,0 0,0
Summe
EBT
229,7 –774,2 –1.706,6 6.863,3

entwicklung des konzern-eigenkapitals

Grund Kapital Fremd
währungs
umrech
nungs
Andere Anteile der
Aktionäre
des Mutter
unterneh
Anteile der
nicht kont
rollierenden
Gesell
schafter von
Tochterun
in T€ kapital rücklage rücklage Rücklagen mens ternehmen Summe
Stand zum
1.1.2011
5.450,5 45.185,8 3.533,3 84.369,3 138.538,9 988,7 139.527,6
Gesamtergebnis
der Periode
130,5 2.784,8 2.915,3 –26,4 2.888,9
Dividendenzahlungen –3.000,0 –3.000,0 –54,0 –3.054,0
Stand zum
30.6.2011
5.450,5 45.185,8 3.663,8 84.154,1 138.454,2 908,3 139.362,5
Stand zum
1.1.2012
5.450,5 45.185,8 2.438,7 91.370,4 144.445,4 339,4 144.784,8
Gesamtergebnis
der Periode
–302,2 4.347,8 4.045,6 290,4 4.336,0
Dividendenzahlungen –3.300,0 –3.300,0 –23,7 –3.323,7
Kapitalerhöhung 12.549,5 –544,2 –12.005,3
Veränderung von
Minderheitsanteilen
–343,5 –343,5 –196,4 –539,9
Stand zum
30.6.2012
18.000,0 44.641,6 2.136,5 80.069,4 144.847,5 409,7 145.257,2
Österreich
Westeuropa
Zentral- und Osteuropa Überleitung Konzern
1-6/2012
1-6/2011
1-6/2012
1-6/2011
1-6/2012 1-6/2011 1-6/2012 1-6/2011 1-6/2012 1-6/2011
- Projektverkäufe, Projektentwicklung und Bau
7.057,7
402,3
23.908,8
54.220,0
12.289,0 27.476,3 43.255,5 82.098,6
1.079,7
1.329,5
17.590,8
12.504,4
12.903,0 10.639,3 31.573,5 24.473,2
- Vermietung und Verwaltung von Immobilien
5.336,8
5.325,9
2.344,1
2.422,3
4.683,8 3.525,7 12.364,7 11.273,9
0,0
6.001,6
0,0
0,0
2.040,5 1.921,2 2.040,5 7.922,8
0,0
0,0
0,0
269,7
1,5 76,1 1,5 345,8
13.474,2
13.059,3
43.843,7
69.416,4
31.917,8 43.638,6 89.235,7 126.114,3
10.237,8 9.461,6 2.607,9 8.152,6
–2.752,6 –2.190,6 –1.523,6 –76,5
1.334,8 1.198,2 –233,2 –329,4
291,2 329,2 177,4 329,2
–959,4 –771,0 –947,8 –765,4
–1.982,0 –2.193,8 0,0 0,0 0,0 0,0
6.169,8 5.833,6 0,0 0,0 80,7 7.310,5

UBM Realitätenentwicklung AG Erläuterungen zum Konzernzwischenabschluss zum 30.06.2012

1. Allgemeine Angaben

Der UBM-Konzern besteht aus der UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft (UBM AG) und deren Tochterunternehmen. Die UBM AG ist eine Aktiengesellschaft nach österreichischem Recht und hat den Sitz in Wien mit der Geschäftsanschrift 1210 Wien, Floridsdorfer Hauptstraße 1. Sie ist registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 100059 x. Die Hauptaktivitäten der Gruppe sind Entwicklung, Verwertung und Verwaltung von Immobilien. Berichtswährung ist der Euro, der auch die funktionale Währung der UBM AG und der Mehrzahl der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen ist. Der Konzernabschluss wurde nicht geprüft und keiner prüferischen Durchsicht unterzogen.

2. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss sind neben der UBM AG 8 (Abschluss 31.12.2011: 8) inländische Tochterunternehmen sowie 54 (Abschluss 31.12.2011: 52) ausländische Tochterunternehmen einbezogen. Daneben wurden 6 (Abschluss 31.12.2011: 6) inländische und 26 (Abschluss 31.12.2011: 23) ausländische assoziierte Unternehmen nach der Equity-Methode bewertet. Die Änderung des Konsolidierungskreises ist auf die Gründung einer Projektgesellschaft in Krakau sowie auf den Erwerb eines Projektgesellschaft in Tschechien zurückzuführen.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2011 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die in den Erläuterungen zum Konzernabschluss dargestellt sind, wurden auf den Konzernzwischenabschluss unverändert angewandt, mit Ausnahme der folgenden erstmals anzuwendenden Standards und Interpretationen:

Übertragung von finanziellen Vermögenswerten: Änderungen zu IFRS 7 – Finanzinstrumente: Angaben:

Es werden zusätzliche Angaben zu übertragenen finanziellen Vermögenswerten, die weiterhin bilanziert werden, vorgeschrieben. Die Änderung ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Juli 2011 beginnen. Wesentliche Auswirkungen auf den Konzernabschluss sind davon nicht zu erwarten.

Die folgenden, bei Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses bereits veröffentlichten Standards und Interpretationen waren noch nicht zwingend anzuwenden bzw. noch nicht in EU-Recht übernommen:

Datum des Inkrafttretens lt. IASB

Änderung an IAS 1 Darstellung des sonstigen Ergebnisses: 1. Juli 2012
Änderung an IAS 12 Ertragsteuern – Realisierung zugrundeliegender Vermögenswerte: 1. Jänner 2012
Änderung an IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer: 1. Jänner 2013
Änderung an IAS 27 Separate Abschlüsse: 1. Jänner 2013
Änderung an IAS 28 Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures: 1. Jänner 2013
Änderung an IFRS 1 – Erstmalige Anwendung der IFRS – ausgeprägte Hochinflation und
Beseitigung fixer Daten bei erstmaliger Anwendung der IFRS: 1. Juli 2011
Änderung an IFRS 1 – Erstmalige Anwendung der IFRS – Darlehen der öffentlichen Hand: 1. Jänner 2013
Änderung an IAS 32 Finanzinstrumente: Ausweis und zu IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben zum Thema Saldierungsvorschriften: 1. Jänner 2014
Änderung an IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben zum Thema Saldierungsvorschriften: 1. Jänner 2013
IFRS 9 – Finanzinstrumente und Änderungen an IFRS 9 und IFRS 7, Verpflichtender Anwendungszeitpunkt
und Anhangsangaben bei Übergang: 1. Jänner 2015
IFRS 10 – Konzernabschlüsse: 1. Jänner 2013
IFRS 11 – Gemeinsame Vereinbarungen: 1. Jänner 2013
IFRS 12 – Angaben zu Beteiligungen an Anderen Unternehmen: 1. Jänner 2013
Änderung der Übergangsbestimmungen des IFRS 10, 11 und 12: 1. Jänner 2013
IFRS 13 – Bemessung des beizulegenden Zeitwerts: 1. Jänner 2013
IFRIC 20 – Abraumkosten in der Produktionsphase einer über Tagebau erschlossenen Mine: 1. Jänner 2013
Sammelstandard – Improvements to IFRS (Zyklus 2009-2011): 1. Jänner 2013

Für den Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2012 werden die gleichen Konsolidierungsmethoden und Grundsätze der Währungsumrechnung wie für den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2011 angewandt.

4. Dividende

In der Hauptversammlung am 04.05.2012 wurde beschlossen, eine Dividende in Höhe von € 1,10 je Stückaktie, das sind bei 3.000.000 Stückaktien in Summe € 3.300.000,00 auszuschütten und den Restgewinn von € 12.030,38 auf neue Rechnung vorzutragen. Die Auszahlung der Dividende erfolgte am 09.05.2012.

5. Ergebnis je Aktie

in T€ 1-6/2012 1-6/2011
Anteil der Aktionäre des Mutterunternehmens am Periodenergebnis 4.165.572,40 2.584.731,67
Gewichtete durchschnittliche Anzahl ausgegebener Aktien 6.000.000,00 *
6.000.000,00
Unve
rwässe
rtes
Ergeb
nis
je Aktie =
ve
rwässe
rtes
Ergeb
nis
je Aktie in EUR
0,69 0,43

6. Grundkapital

Grundkapital Stück 2012 EUR 2012 Stück 2011 EUR 2011
Inhaber-Stammaktien 6.000.000,00 18.000.000,00 3.000.000,00 5.450.462,56

Mit Wirksamkeit der Firmenbucheintragung am 31.05.2012 hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates eine Erhöhung des Grundkapitals aus Gesellschaftsmitteln von EUR 5.450.462,56 um EUR 12.549.537,44 auf EUR 18.000.000,00 durch Umwandlung des entsprechenden Teilbetrags der im Jahresabschluss zum 31.12.2011 ausgewiesenen nicht gebundenen Kapitalrücklage über EUR 544.201,68 und Gewinnrücklage über EUR 12.005.335,76 ohne Ausgabe neuer Aktien durchgeführt.

* Nach Durchführung der Kapitalerhöhung ist das Grundkapital in 6.000.000 Stück Stammaktien zerlegt, der auf die einzelne auf den Inhaber lautende Stückaktie entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt EUR 3,00.

7. Anleihen

Mit Valuta 11.6.2012 erfolgte die restliche Tilgung in Höhe von T€ 28.400,0 einer begebenen Anleihe.

8. Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Transaktionen zwischen Unternehmen der Gruppe und ihren assoziierten Unternehmen bestehen überwiegend aus Darlehensgewährungen zum Erwerb von Finanzimmobilien sowie entsprechende Zinsverrechnungen.

Lieferungen an bzw. von nahestehenden Unternehmen oder Personen

Neben den assoziierten Unternehmen kommen als nahestehende Personen und Unternehmen im Sinne von IAS 24 die Allgemeine Baugesellschaft – A. Porr Aktiengesellschaft, deren Tochterunternehmen und die CA Immo International Beteiligungsverwaltungs GmbH in Betracht, da sie wesentliche Anteile an der UBM AG halten. Die Transaktionen im Geschäftsjahr zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen der UBM-Gruppe mit Unternehmen der Porr-Gruppe betreffen im Wesentlichen bezogene Bauleistungen.

9. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse betreffen überwiegend Kreditbürgschaften und Garantieerklärungen für assoziierte Unternehmen. Im 1. Halbjahr 2012 hat es keine wesentliche Veränderung zum Bilanzstichtag 31.12.2011 gegeben.

Wien, am 28. August 2012 Der Vorstand

Mag. Karl Bier (Vorsitzender)

Heribert Smolé DI Martin Löcker

Ihre UBM-Ansprechpartner

UBM Realitätenentwicklung AG Floridsdorfer Hauptstraße 1, 1210 Wien Österreich Tel: +43 (0) 50 626-0 www.ubm.at, www.ubm.eu

UBM Österreich

UBM-Investorenbetreuung Dr. Julia Kozielski Mail: [email protected] Tel: +43 (0) 50 626-3827

UBM Wien/NÖ/Burgenland Mag. Andreas Grassl Mail: [email protected] Tel: +43 (0) 50 626-1473

UBM Steiermark/Kärnten DI Martin Löcker Mail: [email protected] Tel: +43 (0) 50 626-1261

UBM Tirol/Vorarlberg DI Peter Ellmerer Mail: [email protected] Tel: +43 (0) 50 626-3032

UBM Salzburg DI Markus Lunatschek Mail: [email protected] Tel: +43 (0) 50 626-1712

UBM Oberösterreich DI Markus Lunatschek Mail: [email protected] Tel: +43 (0) 50 626-1712

UBM International

UBM in Ungarn Eva Tarcsay Mail: [email protected] Tel: +36 (1) 41 10 443

UBM in der Tschechischen Republik Mag. Margund Schuh Mail: [email protected] Tel: +42 (02) 510 13-0

UBM in Polen Mag. Peter Obernhuber Mail: [email protected] Tel: +48 (22) 356 81 10

UBM in Frankreich DI Martin Löcker Mail: [email protected] Tel: +43 (0) 50 626-1261

UBM in Deutschland Münchner Grund Dr. Bertold Wild Mail: bertold.wild@ muenchnergrund.de Tel: +49 (89) 74 15 05-0

UBM in der Slowakei DI Mark-John Pippan Mail: [email protected] Tel: +43 (0) 50 626-1723

UBM in Kroatien Erwin Zeller Mail: [email protected] Tel: +43 (0) 50 626-1486

UBM in Bulgarien Mag. Elza Vassilieva Stanimirova Mail: [email protected] Tel: +359 887 95 47 15

UBM in Rumänien DI Daniel Halswick Mail: daniel.halswick@ muenchnergrund.de Tel: +49 (89) 741 505-42

UBM in der Ukraine Heribert Smolé Mail: [email protected] Tel: +43 (0) 50 626-1487

UBM in Russland DI Peter Maitz Mail: [email protected] Tel: +43 (0) 50 626-1294

UBM in den Niederlanden (A) Ton Fransoo Mail: [email protected] Tel: +31 (6) 22 33 0825

sagen, die auf gegenwärtigen, nach bestem Wissen vorgenommenen Einschätzungen und Annahmen des Managements beruhen. Angaben unter Verwendung der Worte "Erwartung" oder "Ziel" oder ähnliche Formulierungen deuten auf solche zukunftsbezogene Aussagen hin. Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung des Unternehmens beziehen, stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der zum 30.06.2012 vorhandenen Informationen gemacht wurden. Sollten die den Prognosen

Dieser Halbjahresbericht enthält auch zukunftsbezogene Aus-

Der Halbjahresbericht zum 30.06.2012 wurde mit größtmög-

licher Sorgfalt erstellt, um die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben in allen Teilen möglichst sicherzustellen. Rundungs-, Satz- und Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden.

zugrundeliegenden Annahmen nicht eintreffen oder unerwartet Risiken in nicht kalkulierter Höhe eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den Prognosen abweichen.