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UBM Development AG — Annual Report 2017
Apr 10, 2018
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Annual Report
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Jahresfinanzbericht 2017
kennzahlen.
Ertragskennzahlen (in € Mio.)
| 2017 | Veränderung2 | 2016 | 2015 | |
|---|---|---|---|---|
| Gesamtleistung1 | 744,7 | 33,6% | 557,5 | 593,3 |
| Umsatzerlöse | 364,7 | -12,6% | 417,0 | 307,8 |
| EBT | 50,5 | 26,0% | 40,1 | 50,3 |
| Nettogewinn | 37,0 | 25,9% | 29,4 | 37,3 |
Vermögens- und Finanzkennzahlen (in € Mio.)
| Bilanzsumme | 1.130,9 | -8,3% | 1.233,8 | 1.185,2 |
|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital | 355,4 | 4,1% | 341,5 | 332,0 |
| Eigenkapitalquote | 31,4% | 3,7 PP | 27,7% | 28,0% |
| Nettoverschuldung | 477,9 | -30,9% | 691,2 | 609,7 |
Aktienkennzahlen und Mitarbeiter
| Anzahl der Aktien | ||||
|---|---|---|---|---|
| (gewichteter Durchschnitt) | 7.472.180 | - | 7.472.180 | 6.901.962 |
| Gewinn pro Aktie (in €) | 4,88 | 25,3% | 3,90 | 4,90 |
| Marktkapitalisierung (in € Mio., Stand 31.12.) |
304,9 | 31,6% | 231,6 | 272,7 |
| Dividende je Aktie (in €) | 2,003 | 25,0% | 1,60 | 1,60 |
| Mitarbeiter4 | 748 | 4,5% | 716 | 685 |
1 Die Gesamtleistung entspricht den Umsätzen sowohl der vollkonsolidierten als auch der at-equity konsolidierten
Unternehmen sowie den Verkaufserlösen bei Share Deals (jeweils entsprechend der Höhe der Beteiligung von UBM).
2 Kennzahlen werden summenerhaltend gerundet. Veränderungen werden von den genauen Werten berechnet.
3 Vorschlag an die Hauptversammlung am 29. Mai 2018
4 Aufteilung: Development 309 und Hotel 439 (31.12.2017); Development 309 und Hotel 407 (31.12.2016)
drei buchstaben. drei kernmärkte. drei assetklassen. ein klang.
inhalt.
Geschäftsbericht 2017
- Vorwort des Vorstands
- Executive Committee
- Marke UBM
- Mitarbeiter
- Highlights 2017
- Strategie
- Referenzprojekte
- Nachhaltigkeit
- Investor Relations
- Bericht des Aufsichtsrats
Corporate-Governance-Bericht
- Bekenntnis zum Österreichischen Corporate Governance Kodex
- Comply-or-Explain-Katalog
- Mitglieder des Vorstands
- Vorstand
- Aufsichtsrat
- Ausschüsse des Aufsichtsrats
- Frauenförderung
- Diversitätskonzept
- Vergütungsbericht
Konzernlagebericht
- Gesamtwirtschaftliches Umfeld
- Entwicklung der Immobilienmärkte
- Geschäftsverlauf
- Finanzielle Leistungsindikatoren
- Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren
- Prognosebericht
- Risikoberichterstattung
- Internes Kontrollsystem
- Interne Revision
- Offenlegung gemäß § 243a UGB
Konzernabschluss
- Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
- Konzern-Gesamtergebnisrechnung
- Konzernbilanz
- Konzern-Kapitalflussrechnung
- Entwicklung des Konzerneigenkapitals
- Erläuterungen zum Konzernabschluss
- Beteiligungsspiegel
- Bestätigungsvermerk
- Gewinnverwendung
- Bilanzeid
- Glossar
- Kontakt, Impressum
Jahresabschluss 2017 der UBM Development AG
Lagebericht
- Gesamtwirtschaftliches Umfeld
- Entwicklung der Immobilienmärkte
- Geschäftsverlauf
- Finanzielle Leistungsindikatoren
- Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren
- Prognosebericht
- Risikoberichterstattung
- Internes Kontrollsystem
- Interne Revision
- Forschung und Entwicklung
- Offenlegung gemäß § 243a UGB
Jahresabschluss
- Bilanz
- Gewinn- und Verlustrechnung
- Anlagespiegel
- Anhang zum Jahresabschluss
- Beteiligungsspiegel
- Bestätigungsvermerk
- Bilanzeid
Kontakt, Impressum
one goal. one team. one company. one ubm.
vision.mission.transformation.
Liebe Aktionärinnen, liebe Aktionäre, liebe Stakeholder.
Ein gemeinsames Ziel ist wichtig. Es schweißt zusammen. Es lenkt den Fokus aller in eine Richtung und schafft wertvolle Synergien. Als unser one goal haben wir die Steigerung des Unternehmenswerts – gemessen am Aktienkurs – definiert. Das ist uns 2017 mehr als deutlich gelungen: Der Wert von UBM an der Börse ist um 31,6% gestiegen.
Dieses Ziel sichert nicht nur unsere unternehmerische Unabhängigkeit am Markt, es liegt auch im Interesse aller Stakeholder. So können wir zum Beispiel leichter Geld am Kapitalmarkt aufnehmen, wie die erfolgreiche Platzierung unserer Anleihe mit einem Volumen von € 150 Mio. im Herbst anschaulich beweist. Das wiederum erlaubt uns, noch mehr ambitionierte Projekte mit hohen Bonitätsanforderungen zu akquirieren und für unsere Kunden umzusetzen. 2017 realisierten wir so viele Großprojekte wie noch
nie und erzielten Cash-Erlöse aus Verkäufen von rund € 600 Mio. All dies hat deutlich auf unseren Unternehmenswert eingezahlt. UBM erweist sich damit als verlässlicher Partner für Investoren, Generalunternehmer sowie Lieferanten – und als ebenso sicherer wie attraktiver Arbeitgeber.
Unser strategisches Ziel, noch deutlicher als Einheit – als one bzw. one ubm – aufzutreten, unterstreichen wir sowohl auf der Titelseite dieses Berichts als auch im Tagesgeschäft. Mit der Umfirmierung der Münchner Grund zu UBM Development Deutschland oder der Strauss & Partner zu UBM Development Österreich im Juni 2018 setzen wir ein deutliches Zeichen. Unsere künftige, übergreifende Marke UBM Development bündelt und signalisiert dabei the power of one – eine Kraft mit dem Potenzial für die größte Transformation in unserer 145-jährigen Unternehmensgeschichte.
Für das Vertrauen in diese Mission möchten wir uns an dieser Stelle bei unseren Aktionären, Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern bedanken. Sie alle geben uns viel Kraft für 2018. Und da haben wir uns ein Rekordjahr vorgenommen.
Wir werden berichten.
DI Martin Löcker COO
Mag. Thomas G. Winkler, LL.M. CEO
Dipl.-Ök. Patric Thate CFO
one goal.
richtung.leadership.gemeinschaft.
Von links: Peter Obernhuber (GF PL), Erwin Zeller (Controlling), Jan Zemanek (GF CZ), Udo Sauter (GF DE), Claus Stadler (Generalbevollmächtigter AT), Christian Berger (GF DE), Ralf Mikolasch (Recht), Milena Ioveva (IR & Communications), Thomas Winkler (CEO), Ernst Gassner (GF AT), Rolf Hübner (GF Hotels), Gerald Beck (GF AT), Peter Wöckinger (Technik), Andreas Zangenfeind (Transactions), Patric Thate (CFO), Sebastian Vetter (GF PL), Martin Löcker (COO), Berthold Wild (GF DE)
Das Executive Committee trägt als erweitertes Führungsgremium die Verantwortung für UBM als Konzern. Zum Jahresende bestand das Gremium aus 18 Mitgliedern, die sich aus den drei Vorständen der AG und aus 15 Führungskräften länder- und bereichsübergreifend zusammensetzten.
one team.
einheit.marke.identität.
UBM Development AG UBM Development Deutschland UBM Development Österreich UBM Development Polska UBM Development Czechia UBM Development Netherlands UBM Development Romania UBM Development Bulgaria UBM Development Hungary UBM Development Slovakia
Ein gemeinsames Ziel, die Arbeit in einem Team und die volle Identifikation mit dem Unternehmen sind entscheidend für den Erfolg von UBM. Sie bilden das Fundament für herausragende Leistungen und für die selbstbewusste Positionierung am Markt. Der Name UBM Development und das Logo im markanten Grün tun ein Weiteres. Sie schaffen Identität nach innen und Wiedererkennbarkeit nach außen.
Um dieses große Potenzial für einen prägnanten Markenauftritt zu nutzen, bedarf es der Konzentration auf das Wesentliche und Verbindende. Denn wie bei Vereinstrikots oder Landesfahnen gilt auch hier: Nur Einheit macht nachhaltig Eindruck.
Deshalb steht das UBM Development Logo ab Mitte 2018 für die gesamte UBM Gruppe. Der gemeinsame Name nimmt die gemeinsame Fokussierung auf Immobilienentwicklung beim Wort. In Zukunft wird also jedes unserer Projekte, sei es in Deutschland, Österreich, Polen oder in anderen Ländern, sowohl durch einheitlich hohe Qualität als auch durch ein einheitliches Branding auf sich aufmerksam machen.
one company.
one review.
februar.
Startschuss für "Fast Track 17"
Mit dem Verkauf der Büroimmobilie Pilot Tower für rund € 22 Mio. an First Property macht UBM den Jahresauftakt für das beschleunigte Verkaufsprogramm "Fast Track 17".
Bestandsreduktion durch Verkauf zweier Hotels
Für € 34 Mio. erwirbt der thailändische Investor U City Public Company zwei angelo Hotels – eines in Kattowitz, Polen, und eines in Pilsen, Tschechien. Durch diese Transaktion wird das Bestandsportfolio von UBM weiter reduziert.
märz.
Grundstein für Granaria
UBM entwickelt gemeinsam mit der Stadt Danzig und den Immobilienentwicklern Immobel und Multibud ein neues Stadtviertel auf der Speicherinsel im Hafen von Danzig. In der ersten Bauphase des Projekts "Granaria" entstehen ein Wohn- und Gewerbekomplex sowie ein Vier-Sterne-Hotel.
Übergabe des HIEX Klosterstraße in Berlin
Mit dem Holiday Inn Express Klosterstraße in Berlin-Mitte wird eine weitere erfolgreiche Hotelentwicklung von UBM übergeben. Der langjährige UBM-Partner Union Investment kauft das 186 Zimmer umfassende Hotel.
projekte.verkäufe.erfolge.
april.
Zalando-Zentrale forward verkauft
Ein südkoreanischer Investor erwirbt für € 196 Mio. die neue Zentrale von Zalando SE, Europas führendem Online-Anbieter für Mode. Auf zwei Baufeldern mit einer Gesamtfläche von rund 10.000 m² entstehen zwei Gebäudeteile mit Arbeitsplätzen für rund 2.700 Mitarbeiter. Die Fertigstellung ist für Herbst 2018 geplant.
juni.
Bestandspaket in Österreich verkauft
UBM verkauft im Großraum Graz und in Wien ein Paket von Bestandsimmobilien für € 53 Mio. an eine Gruppe österreichischer Privatinvestoren. Damit wird die Transformation zu einem Pure Play Developer weiter umgesetzt.
Potsdamer Hauptpost mit angrenzender Entwicklungsfläche erworben
Durch den Kauf der denkmalgeschützten Potsdamer Hauptpost und einer angrenzenden Freifläche baut UBM ihre Entwicklungs-Pipeline in Deutschland aus. Nach dem schnellen Verkauf des Bestandsgebäudes zum Jahreswechsel fokussiert sich UBM auf ihre Kernkompetenz – das Development. Auf dem unbebauten Teil entsteht ab 2018 ein Neubau mit gemischter Nutzung.
juli.
Funktionales Vorstandsteam für UBM
Mit 1. Juli 2017 stellt sich der Vorstand von UBM neu auf. Im Zuge einer klaren Aufteilung zwischen der strategischen Führungsholding und den operativen Landesgesellschaften wird das Vorstandsteam verkleinert und funktional besetzt. Thomas G. Winkler übergibt das Mandat des Finanzvorstands an Patric Thate und konzentriert sich damit auf den Vorsitz des Vorstands. Martin Löcker verantwortet als COO das operative Geschäft von UBM.
august.
Münchner Großprojekt Leuchtenbergring verkauft
Fast ein Jahr vor der geplanten Fertigstellung kann das Großprojekt Leuchtenbergring in Form eines Forward Deals für € 190 Mio. an Real I.S. verkauft werden. Eine Anzahlung von € 75 Mio. fließt bereits im vierten Quartal 2017.
Doppel-Hotel in Hamburg forward verkauft
Mehr als zwei Jahre vor geplanter Fertigstellung unterstreicht der Forward-Verkauf von zwei Hotels in Hamburg für rund € 90 Mio. an die Union Investment, wie begehrt die Assetklasse Hotel ist. UBM entwickelt gemeinsam mit einem langjährigen Partner in der Eiffestraße rund 600 Zimmer.
september.
Micro-Living im QBC als Forward-Funding veräußert
Mit 131 Serviced Apartments entsteht im neuen Wiener Stadtviertel Quartier Belvedere Central (QBC) das innovative Micro-Living-Projekt QBC 6.2. Die Immobilie kann lange vor Fertigstellung als Forward-Funding für € 27 Mio. an Corestate verkauft werden.
oktober.
Erfolgreicher Umtausch und Platzierung einer neuen fünfjährigen Anleihe
Im Rahmen der Begebung einer neuen Unternehmensanleihe mit einem Kupon von 3,25% kann im ersten Schritt ein Volumen von € 84 Mio. aus einer bestehenden in die neue UBM-Anleihe getauscht und verlängert werden. In einem zweiten Schritt erfolgt bei starker Überzeichnung und Aufstockung auf € 150 Mio. die Platzierung der Neuemission in nur wenigen Stunden.
Hyatt Regency Hotel in Amsterdam verkauft
Mit der Entwicklung des Hyatt Regency in der Amsterdamer Altstadt beweist UBM einmal mehr die Position als führender Hotelentwickler in Europa. Nach erfolgreicher Inbetriebnahme erwirbt der Joint-Venture-Partner Aedes Real Estate das für Nachhaltigkeit ausgezeichnete Fünf-Sterne-Hotel.
dezember.
Polnische Büroimmobilie Kotlarska veräußert
Das im Herzen von Krakau gelegene Bürogebäude Kotlarska kann unmittelbar nach Fertigstellung für rund € 30 Mio. verkauft werden. Damit rundet das polnische Projekt das erfolgreiche beschleunigte Verkaufsprogramm "Fast Track 17" im Berichtsjahr 2017 ab.
one strategy.
UBM Development hält an der strategischen Ausrichtung fest. Mit dem Verkauf von Bestandsimmobilien wird der Umbau zu einem reinen Immobilienentwickler auch in Zukunft konsequent fortgesetzt.
Drei Kernmärkte, drei Assetklassen
Auch die Konzentration auf die drei Kernmärkte Deutschland, Österreich und Polen bleibt unverändert. So sieht die Mittelfristplanung vor, dass rund 50% der Investitionen nach Deutschland, rund 30% nach Österreich und rund 20% in andere Märkte fließen. Dasselbe gilt für die Fokussierung auf die drei Assetklassen Hotel, Büro und Wohnen. Dabei ist geplant, die führende Position als Hotel-Developer in Europa noch weiter auszubauen. Außerdem soll das Profil von UBM Development als Büroentwickler für die digitale Industrie des 21. Jahrhunderts sowie als Entwickler hochwertigen Wohnraums weiter geschärft werden.
Risikominimierung
Strategisch steht im Rahmen der Geschäftstätigkeit die Minimierung des Risikos im Mittelpunkt. Dies wird in mehreren Dimensionen erreicht. Bei Transaktionen zielt UBM Development darauf ab, durch Forward-Verkäufe oder Forward-Finanzierungen eine frühzeitige Transaktionssicherheit herzustellen. Alternativ dazu wird durch Joint Ventures eine "Asset-light-Strategie" verfolgt, die eine höhere Anzahl an Transaktionen ermöglicht, wodurch eine breitere Portfolio-Streuung erzielt wird.
Einheitliche Prozesse und 360°-Prinzip
Operativ wird durch die Vereinheitlichung von Prozessen und durch ein institutionalisiertes 360°-Prinzip eine wesentliche Risikominimierung angestrebt. Konkreter gesagt: Im Rahmen des Effizienzprogramms "Next Level" wurden sämtliche Kern- und Support-Prozesse auf Basis klar festgelegter "Quality Gates" überprüft und verbindlich für die gesamte UBM Development festgelegt. Hinzu kommt noch ein auf Checklisten basierter 360°-Blick während jeder Projektphase, der neben einer Betrachtung aus der eigenen Kernkompetenz heraus auch zu einer Beachtung jedes erfolgskritischen Aspekts im jeweiligen Stadium verpflichtet.
Finanzstrategie
Auch die Ausrichtung auf ein ausgewogenes Bilanzbild bleibt bestehen. Hier sind vier Eckpfeiler im Mittelpunkt: die Erhöhung des Eigenkapitals, eine möglichst kurze Bilanzsumme, die Kontrolle der Nettoverschuldung und die Glättung des Rückzahlungsprofils. Obwohl hier in der Vergangenheit bereits erhebliche Fortschritte erzielt wurden, bleiben diese Aspekte im Sinne einer kontinuierlichen Verbesserung im Fokus.
Dividendenpolitik
Die Dividende basiert auf Kontinuität und soll die zukünftige Ertragskraft von UBM Development reflektieren. Diese Kontinuität wirkt als Ausgleich zu der untrennbar mit der Geschäftstätigkeit als Developer verbundenen Volatilität. Die Abschätzung der zukünftigen Ertragskraft ist wichtig, um vorausschauend dem Geschäft nicht zu viel Liquidität zu entziehen. Insofern setzt die Rekorddividende von € 2,00 für 2017 ein eindeutiges Signal. UBM Development zählt damit weiterhin nicht nur innerhalb der Branche, sondern auch an der Wiener Börse zu den Titeln mit der höchsten Dividendenrendite.
zahlen.daten.fakten.
wer wir sind.
- UBM ist der führende Hotelentwickler in Europa
- Die drei Kernmärkte sind Deutschland, Österreich und Polen
- Der Fokus liegt auf den drei Assetklassen Hotel, Büro und Wohnen
börse.
- UBM-Aktien sind im prime market der Wiener Börse gelistet und haben damit höchste Transparenz
- Ein Syndikat der Industriellen Ortner und Strauss hält als Kernaktionär rund 39%
- Das Top Management (Executive Committee) hat € 5 Mio. in UBM-Aktien investiert
- Über Aktienoptionen partizipiert das Executive Committee mit 5% an der zukünftigen Wertsteigerung
liga.
- UBM hat rund 750 Mitarbeiter, davon 310 im Development und knapp 440 im Hotelbereich
- UBM entwickelt Hotels mit über 500 Zimmern, Wohnbau mit über 500 Apartments und Büros mit rund € 200 Mio. Projektvolumen
- UBM deckt die gesamte Development-Wertschöpfungskette inhouse ab
zahlen.
- Development-Pipeline: € 1,8 Mrd.
- Portfolio-Buchwerte: € 1,3 Mrd.
- Bilanzsumme: € 1,1 Mrd.
- Eigenkapital: € 355 Mio.
one quality.
Zollhafen, Mainz
Bruttogeschoßfläche: 8.149 m² Hotelmarke: Super 8 Zimmer: 216 Fertigstellung: Q3/2019
Am ehemaligen Areal des Zollhafen Mainz wird ein neues Business-Budget-Hotel der Marke Super 8 errichtet. Großzügige Fensterflächen sorgen in der offen gestalteten Lobby mit angrenzendem Café- und Lounge-Bereich für eine einladende Atmosphäre.
Eiffestraße, Hamburg
Bruttogeschoßfläche: 24.143 m² Hotelmarke: Holiday Inn und Super 8 Zimmer: 316 (Holiday Inn), 276 (Super 8) Betreiber: Primestar Hospitality GmbH (Holiday Inn); GS Star GmbH (Super 8) Fertigstellung: Q3/2019
In Hamburg entstehen in zentraler Lage zwei miteinander verbundene Hotels. Beide Hotels folgen mit ihrem Open-Lobby-Konzept dem neuesten Trend. Mit offenen Arbeitsbereichen, Rückzugsmöglichkeiten und Café-Atmosphäre laden die Allgemeinflächen zum kreativen Austausch oder einfach zum Verweilen ein.
hotel.office.residential.
Granaria, Danzig
Bruttogeschoßfläche: 14.600 m² Hotelmarke: Holiday Inn Zimmer: 240 Betreiber: InterContinental Hotels Group (IHG) Fertigstellung: Q2/2019
Auf der Speicherinsel im Herzen von Danzig entwickelt UBM ein neues Hotel unter dem Motto "Flow". Die direkte Lage am Wasser und dessen Energie fließen spürbar in die Konzeptionierung ein. Das Hotel wird unter der Marke Holiday Inn betrieben. Die Entwicklung ist Teil eines neuen Stadtteils, der neben Wohnungen auch Handels- und Büroflächen bieten soll.
one quality.
Zalando, Berlin
Bruttogeschoßfläche: rd. 46.500 m² Vermietbare Fläche: rd. 28.150 m² (Bauteil A), rd. 13.400 m² (Bauteil B) Fertigstellung: Q3/2018
In Berlin wird derzeit das größte Einzelprojekt von UBM realisiert: der neue Konzernsitz von Zalando SE, Europas führendem Online-Anbieter für Mode. Das Atrium erstreckt sich über die gesamte Höhe des Gebäudes, seine helle und warme Atmosphäre macht es zum Herzstück der neuen Zentrale. Ein Open-Space-Bürokonzept verspricht neben maximaler Flexibilität auch fließende Kommunikation und dynamisches Arbeiten. Nach geplanter Fertigstellung werden Arbeitsplätze für rund 2.700 Mitarbeiter zur Verfügung stehen.
hotel.office.residential.
Leuchtenbergring Office, München
Bruttogeschoßfläche: rd. 47.000 m² Vermietbare Fläche: rd.13.300 m² (Büro), rd. 8.400 m² (Einzelhandel) Fertigstellung: Q1/2018
Im Rahmen des Großprojekts Leuchtenbergring entstehen auf sechs Stockwerken hochwertige Büro- und Einzelhandelsflächen. Ein begrünter Innenhof lädt zum Austausch und zum Verweilen ein. Das Objekt ist bereits vor der geplanten Fertigstellung im zweiten Quartal 2018 zu über 90% vermietet und wurde im August 2017 als Forward Deal verkauft.
QBC 1 & 2, Wien
Bruttogeschossfläche: rd. 40.500 m² Vermietbare Fläche: rd. 36.000 m² Fertigstellung: Q2/2020
Die Bauteile QBC 1 & 2 im neuen Wiener Stadtteil Quartier Belvedere Central (QBC) umfassen drei Bürogebäude, die über ein gemeinsames Erdgeschoß miteinander verbunden sind. Jedes Gebäude verfügt über acht Obergeschoße und eine Dachterrasse, die allen Mietern zugänglich ist. Mit dem Baubeginn im ersten Quartal 2018 wird der letzte Bauabschnitt gestartet.
one quality.
Rosenhügel, Wien
Bruttogeschoßfläche: rd. 11.000 m² Wohnungen: 205 Parkplätze: 239 (PKW) und 14 (Motorrad) Fertigstellung: Q2/2018
Wie gut Natur und Urbanisierung miteinander harmonieren, zeigt das Projekt Rosenhügel. Auf dem ehemaligen Areal der Rosenhügel-Filmstudios entwickelt UBM 205 frei finanzierte Eigentumswohnungen. Das aus sieben architektonisch anspruchsvollen Gebäuden bestehende Wohnprojekt wird im Mai 2018 fertiggestellt und ist bereits zu einem Großteil verkauft.
Storchengrund, Wien
Bruttogeschoßfläche: rd. 6.940 m² Wohnungen: 82 Parkplätze: 31 Fertigstellung: Q2/2019
Wohnen direkt am Puls der Stadt – das verspricht die neue Wohnbauentwicklung von UBM. Im aufstrebenden 15. Wiener Gemeindebezirk entstehen 82 frei finanzierte Wohnungen mit erstklassiger Verkehrsanbindung und guter Infrastruktur.
hotel.office.residential.
Waterkant, Mainz
Bruttogeschoßfläche: 10.083 m² Wohnungen: 82 Parkplätze: 48 Fertigstellung: Q3/2019
In Mainz, direkt angrenzend an das ehemalige Hafenbecken, entwickelt UBM ein neues Wohnbauprojekt. In einem sechsstöckigen Gebäude mit typischer Klinkerfassade entstehen 82 Wohnungen mit effizientem Grundriss. Ein Teil der Wohnungen verfügt über einen privaten Garten im begrünten Innenhof, der darüber hinaus großzügigen Platz für eine gemeinschaftliche Nutzung bietet.
one environment.
UBM entwickelt Nachhaltiges
Nachhaltigkeit besitzt einen hohen Stellenwert für UBM und ist fester Bestandteil der Unternehmenspolitik. Denn UBM hat erkannt, wie stark das Interesse an nachhaltiger Immobilienentwicklung bei allen Stakeholdern gewachsen ist und sieht sich darin bestärkt, das Thema ständig weiterzuentwickeln. Um die Bedeutung von Nachhaltigkeit auch in der Organisation fest zu verankern, wurde Ende 2017 eine eigene Gruppen-Stabsstelle für Green-Building eingerichtet. Sie soll die Inhouse-Betreuung der Nachhaltigkeitsthemen aus einer Hand von Beginn an sicherstellen. Außerdem zieht UBM projektbezogen externe Experten zu Rate, um entlang der gesamten Wertschöpfungskette auf hohem Niveau nachhaltig zu entwickeln.
Der Erfolg der Nachhaltigkeitsaktivitäten von UBM spiegelt sich auch in zahlreichen Zertifikaten wider. Seit 2016 wurden elf fertiggestellte Projekte nach LEED oder DGNB für nachhaltiges Bauen ausgezeichnet. Zwei weitere Projekte, die sich noch in Entwicklung befinden, sind zudem vorzertifiziert. Die breit gefächerten Zertifizierungsanforderungen berücksichtigen den schonenden Einsatz von Ressourcen wie Wasser oder Energie, sowie die Reduktion von Emissionen. Darüber hinaus werden Gesundheits- und Sicherheitsauswirkungen bereits in der Planungs- und Bauphase beachtet. UBM setzt zunehmend auf alternative Energiequellen. Beim Wiener Großprojekt Quartier Belvedere Central (QBC) wurden beispielsweise Photovoltaikanlagen integriert. UBM beweist damit ganzheitliches Denken über den Tag der Fertigstellung hinaus.
Weiterführende Angaben zu den Nachhaltigkeitsinitiativen sind im separaten UBM-Nachhaltigkeitsbericht 2016/2017 zusammengefasst, der im Mai 2018 veröffentlicht wird.
Grünes Erfolgsprojekt Hyatt Regency Amsterdam
Zum ersten Mal in der Geschichte von UBM wurde ein Hotel, und zwar das Fünf-Sterne-Hotel Hyatt Regency Amsterdam, nach dem BREEAM-System realisiert. BREEAM ist eine weltweit führende Methode zur Nachhaltigkeitsbewertung für Infrastruktur und Gebäude. Sie spiegelt den Wert von leistungsfähigen Anlagen im gesamten Lebenszyklus wider und bewertet Projekte nach sechs Stufen.
Mit einem Total Score von 73,3% erreichte das Hyatt Regency Amsterdam die Auszeichnungsstufe "Excellent" bei der BREEAM-Zertifizierung und zählt damit zu den nachhaltigsten Hotels in den Niederlanden. Damit beweist UBM, dass Fünf-Sterne-Komfort auch nachhaltig sein kann. Zu der hohen Einstufung tragen im Wesentlichen folgende Maßnahmen bei:
- Die notwendige Energie für Wärme und Kälte wird aus dem Grundwasser gewonnen. Dazu dient ein 120 m tiefer Brunnen, der aus zwei Grundwasserhorizonten das Wasser entnimmt und wieder rückführt.
- Für die Küchenkühlräume ist ein eigenes Wärmerückgewinnungssystem eingerichtet.
- Zur Steigerung der Energieeffizienz ist die gesamte Beleuchtung in den Zimmern und in öffentlichen Bereichen auf LED-Technologie ausgelegt.
- Außerdem sind alle Gästezimmer mit einem Occupancy-Control-System ausgestattet, das Klimatisierung und Beleuchtung über die Anwesenheit des Gastes steuert. Energieverbrauch und -kosten werden dadurch auf ein Minimum reduziert.
green.building.sustainability.
Nistkästen in Fassade integriert Begrünter Innenraum schafft nachhaltiges Wohlfühlen
Erhaltung der denkmalgeschützten Außenfassade
Beispielhaft ist unter anderem die nachhaltige Gestaltung des Innenraums. Schon die Lobby überzeugt durch die kreative Einbindung der Bepflanzung und zeigt neue Wege für ein ökologisches Design – in Fünf-Sterne-Optik.
Die Beachtung des Mikroklimas und der Biodiversität ist ein weiterer Schwerpunkt bei der Verankerung der Sustainability Goals von UBM. Dazu zählen Fassadenbegrünungen, Dachflächengestaltung mit wasserspeichernden Pflanzen und in die Fassade integrierte Nistkästen für Mauersegler und Fledermäuse.
one share.
Entwicklung der Börsen
Das Börsenjahr 2017 war von einer stetigen Aufwärtsentwicklung geprägt. Unterstützt durch ein konstantes Wirtschaftswachstum und durch solide Ergebnisse der Unternehmen verbuchten zahlreiche Aktienmärkte 2017 deutliche Kursgewinne. Optimistische Wirtschaftsprognosen und das anhaltend niedrige Zinsniveau trieben die Marktstimmung an und sorgten bei vielen Aktienindizes für historische Höchststände.
Das fortgesetzte Wirtschaftswachstum und die Aufschiebung der geplanten Steuerreform in den USA führten in Europa zu einer deutlichen Aufwertung des Euros. Diese Entwicklung schürte Bedenken vor einem Verlust der Konkurrenzfähigkeit gegenüber den USA; Kurskorrekturen der europäischen Indizes waren die Folge. Auch der politische Konflikt zwischen den USA und Nordkorea belastete die Börsen. Trotz der starken Hurrikan-Saison in den USA setzte im Spätsommer allerdings eine spürbare Abnahme der Risikowahrnehmung ein, wodurch Anfang September eine positive Trendwende an den globalen Märkten erkennbar wurde. Der US-Aktienindex Dow Jones Industrial testete im Jahresverlauf mehrfach neue historische Höchststände und beendete das Jahr mit einem Kursplus von rund 25%.
In Europa entwickelten sich die Aktienmärkte etwas gedämpfter. Der Leitindex EURO STOXX 50 schloss das Jahr mit einem Kursgewinn von rund 6,5%. Die europäischen Märkte waren neben politischen Ereignissen, wie den Wahlen in Frankreich oder Deutschland, auch weiterhin stark von der lockeren Geldpolitik der EZB geprägt. Das historische Niedrigzinsniveau blieb auch 2017 unangetastet. Im September setzte die EZB einen ersten vorsichtigen Schritt zur Normalisierung der Geldpolitik. EZB-Präsident Draghi kündigte an, das Anleihekaufprogramm ab Jänner 2018 von monatlich bisher € 60 Mrd. auf € 30 Mrd. zu halbieren. Gleichzeitig sicherte er den Marktteilnehmern eine Weiterführung des Programms bis mindestens September 2018 zu. Unterstützt durch die günstige Exportkonjunktur erzielte der deutsche Leitindex DAX im Laufe des Jahres neue Höchststände. Der Stillstand bei den Koalitionsverhandlungen in Deutschland und Gewinnmitnahmen zum Jahresende sorgten für eine im Vergleich zu den USA moderate Indexentwicklung von 12,5%.
Deutlich besser entwickelte sich der österreichische Leitindex ATX. Mit einer Jahresperformance von 30,6% zählte die Wiener Börse zu den Indizes mit der weltweit besten Performance und führte damit die Liste der europäischen Aktienmärkte 2017 an. Anfang November erreichte der ATX mit 3.445,23 Punkten seinen Jahreshöchststand. Die internationale Nachfrage und die wachsende Investitionsnachfrage im Inland lieferten kräftige Impulse, wovon die Ertragslage der Unternehmen und in weiterer Folge auch der heimische Aktienmarkt profitierten.
Entwicklung der UBM-Aktie
Die UBM-Aktie notiert seit dem 10. April 1873 an der Wiener Börse. Am Tag der Publikation dieses Geschäftsberichts, dem 10. April 2018, feiert sie ihr 145-jähriges Börsenjubiläum. Seit dem 22. August 2016 sind die Aktien von UBM im prime market, dem Top-Segment der Wiener Börse mit den höchsten Transparenzstandards, gelistet. Außerdem sind sie im Immobilien-ATX (IATX) enthalten.
Nach einem schwächeren Jahresbeginn entwickelte sich die UBM-Aktie ab Mai sehr positiv. Unterstützt wurde der Kursanstieg durch solide Unternehmensergebnisse im ersten Halbjahr und durch den erfolgreichen Verlauf des Verkaufsprogramms "Fast Track 17". Im August büßte die Aktie einen Teil der zuvor erzielten Kursgewinne kurzfristig ein, was einer zunehmenden Risikoaversion und einer Eintrübung am Gesamtmarkt geschuldet war. Zum Ende des dritten Quartals konnten die Kursverluste allerdings wieder aufgeholt werden. Nach einer stabilen Kursentwicklung Anfang des vierten Quartals durchbrach die Aktie im November die € 40-Marke und schloss das Jahr 2017 mit einem Kurs von € 40,80. Unterstützt von der positiven Unternehmensentwicklung und dem guten Marktumfeld erzielte die Aktie 2017 einen Kursanstieg von beachtlichen 31,6% und zeigte damit sogar eine bessere Performance als der österreichischen Aktienindex ATX (30,6%).
Zum 31. Dezember 2017 lag die Börsenkapitalisierung der UBM-Aktie bei € 304,9 Mio. Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen der Aktie erreichte im Berichtsjahr 4.281 Stück, der Gesamtstückumsatz belief sich auf rund 1,1 Mio. Stück.
prime market. prime relations. prime performance.
Entwicklung der UBM-Aktie im Indexvergleich und Handelsvolumen 2017
■ UBM-Aktie ■ ATX ■ Handelsvolumen der UBM-Aktie
Kennzahlen der UBM-Aktie
| 2017 | 2016 | 2015 | |
|---|---|---|---|
| Kurs per Jahresultimo (in €) | 40,80 | 31,00 | 36,49 |
| Jahreshöchstkurs (in €) | 40,99 | 35,40 | 43,80 |
| Jahrestiefstkurs (in €) | 31,01 | 26,56 | 22,86 |
| Ergebnis je Aktie (in €) | 4,88 | 3,90 | 4,90 |
| Dividende je Aktie (in €) | 2,001 | 1,60 | 1,60 |
| Dividendenrendite (in%) | 4,9 % | 5,2% | 4,4% |
| Ausschüttungsquote (in %) | 41,0% | 41,0% | 32,6% |
| Marktkapitalisierung (in € Mio., Stand 31.12.) | 304,9 | 231,6 | 272,7 |
| Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) | 8,4 | 7,9 | 7,5 |
| Anzahl der Aktien (gewichteter Durchschnitt) | 7.472.180 | 7.472.180 | 6.901.962 |
1 Vorschlag an die Hauptversammlung
Analystencoverage
Die folgenden fünf Investmenthäuser veröffentlichen regelmäßig ihre Einschätzungen und Analysen zu UBM: Kepler Cheuvreux, Baader Bank, Raiffeisen Centrobank, SRC Research und Erste Group. Mit vier Kauf- und einer Halten-Empfehlung für die UBM-Aktie sowie einem Analystenkonsensus mit einem Kursziel von € 44,9 per Jahresende bestätigen die Analysen das vorhandene Kurspotenzial auf Basis einer Guidance von € 4,4 EPS (Gewinn pro Aktie) und einer Nettoverschuldung von € 520 Mio. für 2017.
Aktionärsstruktur
Das Grundkapital von UBM Development AG betrug zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 € 22.416.540,0 und ist in 7.472.180 Aktien eingeteilt. Das Syndikat aus IGO-Ortner-Gruppe und Strauss-Gruppe hielt zum Stichtag unverändert 38,8% der ausstehenden Aktien. Der übrige Anteil der Aktien befand sich im Streubesitz (61,2%)1 .
Im März 2018 machten Investoren aus Österreich mit 31% den größten Teil des Streubesitzes aus. Der Anteil der deutschen Investoren belief sich auf 28% gefolgt von UK mit 20%. Ein Anteil von 20% verteilte sich auf Aktionäre in den übrigen europäischen Ländern.2
Dividendenpolitik
UBM verfolgt eine Dividendenpolitik, die von Kontinuität geprägt ist und sich an der Ergebnisentwicklung orientiert. Der konkrete Dividendenvorschlag wird in der Regel mit der Veröffentlichung des Jahresergebnisses vorgelegt. Für das Jahr 2017 schlägt UBM eine Rekorddividende von € 2,00 (für 2016: € 1,60) vor. Die Ausschüttungsquote beläuft sich damit auf 41,0%. Auf Basis des Schlusskurses von € 40,80 per 31. Dezember 2017 lag die Dividendenrendite bei 4,9%. Das Unternehmen will damit auch die Aktionäre am erfolgreichen Geschäftsjahr 2017 und der Gewinnsteigerung beteiligen.
Anleihen
Im Rahmen eines Umtauschangebots sowie eines anschließenden Zeichnungsangebots konnten € 84 Mio. der UBM-Anleihe 2014–2019 in die neue Anleihe mit Laufzeit 2017–2022 getauscht werden. Die Umtauschquote lag mit 42,0% deutlich über dem österreichischen Durchschnitt. Die Neuemission war trotz kurzfristiger Aufstockung des Volumens auf € 150 Mio. binnen weniger Stunden platziert und mehrfach überzeichnet. Durch den Umtausch und die Begebung einer neuen Anleihe konnte die zukünftige Finanzkraft von UBM gestärkt und das Rückzahlungsprofil geglättet werden.
Investor Relations
Für UBM stehen der kontinuierliche Dialog und eine transparente, zeitnahe Informationspolitik im Zentrum der Kommunikationsstrategie. Beides zielt darauf ab, dass sich alle Anleger ein faires und realistisches Bild über das Unternehmen machen können. In ihrer Investor-Relations-Arbeit fokussiert sich UBM auf den Kontakt zu bestehenden Investoren sowie auf die Gewinnung neuer, langfristig orientierter Investoren. Mit Unterstützung des Investor-Relations-Teams führte das Management von UBM zahlreiche One-on-One-Gespräche mit Investoren und Analysten in den wichtigsten europäischen Finanzzentren, unter anderem in London, München, Wien, Frankfurt und Zürich, und nahm an zahlreichen internationalen Investmentkonferenzen teil. Darüber hinaus berichtet UBM im Rahmen von vierteljährlichen Telefonkonferenzen für Analysten, institutionelle Investoren und Banken sowie bei Pressekonferenzen umfassend über den Geschäftsverlauf.
Details zur UBM-Aktie, aktuelle Unternehmens- und Marktinformationen, die letzten Finanzberichte und Präsentationen sowie die Termine bevorstehender Investor-Relations-Veranstaltungen finden Sie unter www.ubm-development.com. Interessierte Anleger können sich unter investor.relations@ ubm-development.com anmelden, um regelmäßig die aktuellsten Unternehmensinformationen zu erhalten.
1 inkludiert 10,8% Management und Aufsichtsrat
2 geografischer Split exklusive 10,8% Management und Aufsichtsrat
Regionale Verteilung des Streubesitzes (in %)2
1 inkludiert 10,8% Management und Aufsichtsrat
2 geografischer Split exklusive 10,8% Management und Aufsichtsrat
Finanzkalender 2018
| Nachweisstichtag für die Teilnahme an der 137. ordentlichen Hauptversammlung | 19.5.2018 |
|---|---|
| 137. ordentliche Hauptversammlung, Euro plaza , Am Europlatz 2/Gebäude G, 1120 Wien, 14:00 Uhr |
29.5.2018 |
| Veröffentlichung 1. Quartal 2018 | 30.5.2018 |
| Handel ex Dividende an der Wiener Börse | 5.6.2018 |
| Record Date Dividende | 6.6.2018 |
| Zahltag der Dividende für das Geschäftsjahr 2017 | 7.6.2018 |
| Zinszahlung UBM-Anleihe 2015 | 11.6.2018 |
| Zinszahlung UBM-Anleihe 2014 | 10.7.2018 |
| Veröffentlichung Halbjahr 2018 | 30.8.2018 |
| Zinszahlung UBM-Anleihe 2017 | 11.10.2018 |
| Veröffentlichung 3. Quartal 2018 | 29.11.2018 |
| Zinszahlung UBM-Anleihe 2015 | 11.12.2018 |
one board.
Das erfolgreiche Geschäftsjahr 2017 bestätigt die Strategie von UBM als "Pure Play Developer" mit klarem Schwerpunkt auf die Assetklassen Hotel, Büro und Wohnen. Im Einklang mit dieser Strategie wurde im abgelaufenen Jahr der weitere Verkauf des Bestandsportfolios vorangetrieben. Intern hat der Vorstand das im Jahr 2016 gestartete Optimierungs- und Effizienzsteigerungsprogramm fortgeführt und dem Aufsichtsrat über die Fortschritte berichtet. Zudem wurde der Aufsichtsrat über den Verlauf des beschleunigten Verkaufsprogramms "Fast Track 17" informiert. Die daraus resultierende deutliche Reduktion der Nettoverschuldung wurde vom Aufsichtsrat positiv zur Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat ist überzeugt, dass das Vorstandsteam um Thomas Winkler die richtigen strategischen Schwerpunkte setzt.
Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand laufend und umfassend über die Fortschritte bei der Umsetzung der Strategie informiert. Der Aufsichtsrat hat alle dafür notwendigen Beschlüsse ausführlich geprüft und ohne Gegenstimme beschlossen. Darüber hinaus wurde die strategische Ausrichtung des Unternehmens stetig evaluiert und mit dem Vorstand diskutiert.
In diesem Sinn hat der Aufsichtsrat die Entwicklung der Gesellschaft im Rahmen der ihm zukommenden Aufgaben aktiv begleitet und unterstützt. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat gemäß § 81 AktG laufend durch mündliche und schriftliche Berichte zeitnah und umfassend über die Geschäfts- und Finanzlage des Konzerns und seiner Beteiligungen, über Personal- und Planungsfragen sowie über Investitions- und Akquisitionsvorhaben und
besprach Strategie, künftige Geschäftspolitik und Risikomanagement mit dem Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat fasste in insgesamt fünf Sitzungen die jeweils erforderlichen Beschlüsse. Für die zustimmungspflichtigen Geschäfte gemäß § 95 Abs. 5 AktG wurden die erforderlichen Genehmigungen eingeholt; in dringenden Fällen in Form schriftlicher Stimmabgabe. Die durchschnittliche Präsenzrate in den Aufsichtsratssitzungen betrug 92,2%.
Am 25. Juni 2017 fand eine Sitzung des Nominierungsausschusses statt, bei der die neue funktionale Aufstellung des Vorstands erörtert und entsprechende Beschlüsse gefasst wurden. Im Rahmen dieser Sitzung wurde Dipl.-Ök. Patric Thate als neuer CFO bestellt. Zudem wurde beschlossen, die Vorstandsmandate von DI Claus Stadler und Mag. Michael Wurzinger nicht zu verlängern.
Der Prüfungsausschuss trat im Geschäftsjahr 2017 am 5. April 2017, am 20. September 2017, am 30. November 2017 und am 6. Dezember 2017 zusammen. In der Sitzung vom 5. April 2017 befasste sich der Prüfungsausschuss, unter Beiziehung des für die Abschlussprüfung auftragsverantwortlichen Wirtschaftsprüfers, mit der Prüfung und Vorbereitung der Feststellung des Jahresabschlusses 2016. In der Sitzung vom 20. September 2017, zu der ebenfalls der Wirtschaftsprüfer beigezogen wurden, behandelte der Prüfungsausschuss die laufenden und geplanten internen Revisionshandlungen der Gesellschaft und die Prüfungsplanung von Einzel- und Konzernabschluss 2017. Am 30. November 2017 fand eine Sitzung des Prüfungsausschusses gemäß Regel 81a des Österreichischen Corporate Governance Kodex ohne Beisein des Vorstands statt, in der – gemeinsam
aufsicht.rat.vorsitzender.
mit dem (Konzern-)Abschlussprüfer – die Prüfungsplanung, die Prüfungsschwerpunkte und die wechselseitige Kommunikation zwischen dem (Konzern-)Abschlussprüfer und dem Prüfungsausschuss erörtert wurden. Im Rahmen dieser Sitzung ergab sich folglich auch die Gelegenheit zu einem zusätzlichen Austausch zwischen dem Prüfungsausschuss und dem (Konzern-) Abschlussprüfer ohne Beisein des Vorstands. In der letzten Sitzung des Geschäftsjahres, am 6. Dezember 2017, befasste sich der Prüfungsausschuss entsprechend der Regel 83 des Österreichischen Corporate Governance Kodex mit dem Bericht des Abschlussprüfers über die Funktionsfähigkeit des Risikomanagements und entsprechend der Regel 18 des Österreichischen Corporate Governance Kodex mit dem Bericht der Innenrevision über den Revisionsplan und wesentliche Ergebnisse.
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 der UBM Development AG samt Anhang und Lagebericht sowie der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellte Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 und der Konzernlagebericht wurden von der BDO Austria GmbH, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, geprüft. Die Prüfung aufgrund der Bücher und Schriften der Gesellschaft sowie der vom Vorstand erteilten Aufklärungen und Nachweise ergab, dass die Buchführung und der Jahres- und Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und zu wesentlichen Beanstandungen kein Anlass gegeben war. Der Lagebericht und der Konzernlagebericht stehen im Einklang mit dem Jahres- und Konzernabschluss. Die genannte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat daher einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk für den Jahres- und Konzernabschluss erteilt.
Sämtliche Abschlussunterlagen, der Corporate-Governance-Bericht, der Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands und die Prüfungsberichte der Abschlussprüfer wurden am 9. April 2018 im Prüfungsausschuss eingehend mit dem Prüfer behandelt und dem Aufsichtsrat vorgelegt. Der Prüfungsausschuss und der Aufsichtsrat haben den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017, den Lagebericht, den Corporate-Governance-Bericht sowie den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands nach intensiver Erörterung und Prüfung gebilligt. Der Jahresabschluss zum Dezember 2017 ist damit festgestellt. Der Prüfungsausschuss und der Aufsichtsrat haben weiters den nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss 2017 sowie den Konzernlagebericht gebilligt.
Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstands für die Gewinnverwendung an. Die Tagesordnung der ordentlichen Hauptversammlung, in der die Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2017 erfolgt, wird daher den Beschlussvorschlag über eine Dividendenausschüttung in Höhe von € 2,00 je Aktie vorsehen.
Der Aufsichtsrat dankt den Kunden und Aktionären für das entgegengebrachte Vertrauen und ihre Verbundenheit zu UBM sowie dem Vorstand und auch allen Mitarbeitern von UBM Development AG für den unermüdlichen Einsatz und die ausgezeichnete Arbeit im abgelaufenen Jahr.
Wien, im April 2018
Ing. Karl-Heinz Strauss, MBA, FRICS
Vorsitzender des Aufsichtsrats
one culture.
Bekenntnis zum Österreichischen Corporate Governance Kodex
UBM Development AG versteht Corporate Governance als gesamtheitliches Konzept im Kontext einer verantwortungsvollen und transparenten Unternehmensführung sowie der damit verbundenen umfassenden Kontrolle. Vorstand und Aufsichtsrat arbeiten im Interesse des Unternehmens und seiner Beschäftigten eng zusammen und befinden sich in ständiger Evaluierung und Abstimmung hinsichtlich der strategischen Ausrichtung des UBM-Konzerns. Ein stetiger Dialog mit den relevanten Interessengruppen schafft Vertrauen, auch für das unternehmerische Handeln, und legt damit die Basis für eine zukunftsfähige Unternehmensentwicklung. Ein zentrales Anliegen von UBM ist es, die Standards einer verantwortlichen und nachhaltigen Unternehmensführung fortzuführen und weiterzuentwickeln.
Der UBM-Konzern hat sich im August 2016 mit einer gemeinsamen Verpflichtungserklärung des Vorstands und des Aufsichtsrats zur Einhaltung des Österreichischen Corporate Governance Kodex bekannt. Gemäß § 267b UGB hat UBM als börsennotiertes Mutterunternehmen einen Corporate-Governance-Bericht auf konsolidierter Basis aufzustellen. Da dem UBM-Konzern kein börsennotiertes Tochterunternehmen angehört, können sich die notwendigen Angaben auf die in § 243c UGB angeführten und an den passenden Stellen des vorliegenden Corporate-Governance-Berichts eingefügten Angaben beschränken.
Am 22. August 2016 wurden die Aktien von UBM in den prime market, das Premium-Segment der Wiener Börse, aufgenommen. Zuvor notierten die UBM-Aktien im Segment standard market continuous. Damit verpflichtete sich UBM auch formal zur Einhaltung erhöhter Transparenz-, Qualitäts- und Publizitätskriterien.
UBM bekennt sich – unter Hinweis auf die im nachstehenden Comply-or-Explain-Katalog angeführten Abweichungen – zur Einhaltung der im Österreichischen Corporate Governance Kodex festgelegten Verhaltensregeln und sieht darin eine wesentliche Voraussetzung für verantwortungsbewusste Unternehmensführung. Der vom Österreichischen Arbeitskreis für Corporate Governance veröffentlichte Österreichische Corporate Governance Kodex ist auf der Internetseite des Arbeitskreises für Corporate Governance unter www.corporategovernance.at verfügbar und öffentlich zugänglich.
Dieser Corporate-Governance-Bericht wird als Teil des Geschäftsberichts auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.ubm-development.com im Submenü Investor Relations/ Finanzberichte oder Coporate Governance veröffentlicht.
Entsprechend der Regel 36 des Corporate Governance Kodex führte der Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2017 eine Selbstevaluierung in Form der Aussendung eines Fragebogens durch, der sich vor allem mit der Effizienz des Aufsichtsrats sowie seiner Organisation und Arbeitsweise auseinandersetzte. Die ausgewerteten Ergebnisse wurden anschließend im Aufsichtsrat diskutiert.
Comply-or-Explain-Katalog
C-Regel 27: Die Remuneration von Vorstandsmitgliedern besteht aus fixen und variablen Komponenten. Die variable Komponente orientiert sich ausschließlich am EBT eines Geschäftsjahres. Es gibt keine nicht-finanziellen Kriterien, die maßgeblich für die Höhe der variablen Vergütung sind. Damit soll dem Gedanken der Objektivierung und klaren Nachvollziehbarkeit Rechnung getragen werden.
C-Regel 27a: Die Vorstandsverträge sehen derzeit keine ausdrückliche Regelung vor, wonach Abfindungszahlungen bei vorzeitiger Beendigung der Vorstandstätigkeit ohne wichtigen Grund mehr als zwei Jahresgesamtvergütungen nicht überschreiten und nicht mehr als die Restlaufzeit des Anstellungsvertrags abgelten. Ebenso ist derzeit nicht vorgesehen, dass bei vorzeitiger Beendigung des Vorstandsvertrags aus einem vom Vorstandsmitglied zu vertretenden wichtigen Grund keine Abfindung zu zahlen ist. Die Vorstandsverträge enthalten keine Regelungen, wonach im Fall des vorzeitigen Ausscheidens eines Vorstandsmitglieds die Umstände des Ausscheidens und die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft berücksichtigt
corporate.governance.codex.
werden sollen. Bei Abschluss der bestehenden Vorstandsverträge stand die Einhaltung der Regel 27a des Österreichischen Corporate Governance Kodex noch nicht im Vordergrund. Aus Gründen der Gleichbehandlung wurde auch beim neu abgeschlossenen Vorstandsvertrag des Finanzvorstands auf eine solche Regelung verzichtet.
C-Regel 38: Das Anforderungsprofil und die Grundlagen des Besetzungsverfahrens für Vorstandsmitglieder werden anlassbezogen definiert. Der Aufsichtsrat definiert im Fall einer Bestellung eines Vorstandsmitglieds ein jeweiliges Anforderungsprofil, wobei hier in erster Linie auf die Qualifikation, Erfahrung und Kenntnis des Geschäftsfelds des Kandidaten besonderes Augenmerk gelegt wird. Auf ein formal definiertes Besetzungsverfahren und ein allgemeines Anforderungsprofil wird im Interesse der Gesellschaft verzichtet. Dies könnte Kandidaten, trotz herausragender Qualifikationen und hervorragender Kenntnis des Geschäftsfelds, von der Bestellung zum Vorstandsmitglied ausschließen.
C-Regel 39: Die Einrichtung eines Dringlichkeitsausschusses erscheint sowohl im Hinblick auf die homogene Geschäftstätigkeit, wie sie UBM Development AG ausübt, als auch im Hinblick auf die vergleichsweise geringe Anzahl an Aufsichtsratsmitgliedern nicht erforderlich. Zur Entscheidung in dringenden Fällen wird die Möglichkeit von Umlaufbeschlüssen genutzt.
C-Regel 49: Der Abschluss von Verträgen mit Mitgliedern des Aufsichtsrats, durch die sich diese außerhalb ihrer Tätigkeit im Aufsichtsrat gegenüber der Gesellschaft zu einer Leistung gegen ein nicht bloß geringfügiges Entgelt verpflichten, wird gesetzeskonform vom Aufsichtsrat genehmigt. Die Veröffentlichung von Gegenstand und Entgelt wird jedoch aufgrund der damit zusammenhängenden Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse nicht vorgenommen. Im Übrigen enthält der Anhang zum Konzernabschluss von UBM Development AG Angaben zu sog. "related party transactions" (Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen), in welchen die Entgelte für Leistungen von Unternehmen angeführt werden, an denen Mitglieder des Aufsichtsrats außerhalb ihrer Tätigkeit im Aufsichtsrat von UBM Development AG eine Organfunktion wahrnehmen und/oder beteiligt sind.
Im Dezember 2017 hatte UBM den Comply-or-Explain-Katalog verkürzt, da nunmehr auch C–Regel 18 (Interne Revision als Stabsstelle bei UBM) und C-Regel 83 (externe Risikoprüfung durch den Abschlussprüfer) eingehalten werden.
Mitglieder des Vorstands
Mag. Thomas G. Winkler wurde 1963 in Salzburg, Österreich, geboren. Er schloss im Jahr 1985 das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Salzburg, Österreich, ab und erwarb 1987 den Master of Laws (LL.M.) an der University of Cape Town, Südafrika. Nach dem Studium begann er seine Laufbahn bei der Erste Bank AG (vormals Girozentrale), ab 1990 war er Prokurist, Leiter Investor Relations und Unternehmenssprecher bei der Maculan Holding AG. In den Jahren 1996 bis 1998 übernahm er die Position des Vizepräsidenten und Leiters Sonderprojekte bei der Magna (Europe) Holding AG. Von 1998 bis 2001 war er als Leiter des Zentralbereichs Investor Relations bei der Deutschen Telekom AG in Bonn tätig und wechselte anschließend zu T-Mobile International AG & Co. KG, wo er als Mitglied des Vorstands für den Bereich Finanzen verantwortlich zeichnete. Im Zeitraum 2007 bis 2009 war Thomas G. Winkler als selbstständiger Berater in der Wirtschaftsmetropole London tätig. Von 2010 bis 2013 übernahm er die Position des Finanzvorstands der Lenzing AG. Von 2012 bis April 2015 war er zusätzlich im Aufsichtsrat der ÖIAG Österreichische Industrieholding AG tätig, zuletzt als stellvertretender Vorsitzender. Ebenfalls bis April 2015 war er Vorsitzender des Audit Comittee und unabhängiges Mitglied des Aufsichtsrats der Bashneft JSOC, Russland. Seit 2014 ist er als Senior Advisory Board Member bei Minsait (zuvor Indra Business Consulting), Spanien, tätig. Mit 1. Juni 2016 übernahm Thomas G. Winkler den Vorstandsvorsitz von UBM Development AG. Er ist als Vorstandsvorsitzender und CEO verantwortlich für Strategy, Investor Relations & Communications, Transactions & Market Research, Legal & Compliance, Human Resources und Mergers & Acquisitions.
DI Martin Löcker wurde 1976 in Leoben, Österreich, geboren. Er schloss 2000 das Studium des Wirtschaftsingenieurwesens/ Bauwesens an der Technischen Universität Graz, Österreich, ab und erwarb 2005 einen postgraduellen Abschluss in Immobilienökonomie an der European Business School in München, Deutschland. 2001 trat er in den Dienst der PORR-Gruppe und ihrer Tochtergesellschaft UBM AG, wo er für Projekte in Österreich, Frankreich und Deutschland verantwortlich war. Außerdem hat er seit 2007 Führungspositionen bei UBM AG und ihrer Tochterfirma Münchner Grund inne. Seit dem 1. März 2009 ist er Mitglied des Vorstands. Gemäß der Geschäftsordnung des Vorstands ist Martin Löcker verantwortlich für Project Acquisition Controlling, Operational Project Controlling, Business Development Austria, Technical Competences, Green Building CSR & Work Safety, Quality Management & Integriertes Managementsystem.
Dipl.-Ök. Patric Thate wurde 1973 in Bergisch Gladbach, Deutschland, geboren. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Wuppertal und Nottingham startete er 1999 seine Karriere bei der in Bonn ansässigen Deutschen Telekom, wo er bis Ende 2010 in diversen Führungspositionen im Finanzbereich tätig war. Danach leitete er bis 2015 als Vice President Global Finance den gesamten Finanzbereich der Lenzing AG, Österreich. Darüber hinaus war Patric Thate an internationalen Kapitalmarkttransaktionen maßgeblich beteiligt, unter anderem beim Re-IPO der Lenzing AG. Zuletzt war Patric Thate Leiter Finanzen und Mitglied des Executive Committee bei UBM Development AG. Seit 1. Juli 2017 ist er Finanzvorstand von UBM und für die Bereiche Financial Controlling & Reporting, Accounting & Consolidation, Treasury, Tax, IT und Insurance verantwortlich.
DI Claus Stadler legte mit Wirkung zum 31. August 2017 sein Mandat als Vorstandsmitglied von UBM zurück und ist seitdem Generalbevollmächtigter von UBM Development AG. Er wurde 1970 in Vöcklabruck, Österreich, geboren. 1997 schloss er das Studium der Architektur an der Technischen Universität Wien, Österreich, ab. Er trat 1998 in den Dienst der PORR Gruppe und war hier für Projekte in Österreich, Deutschland, Kroatien und Rumänien verantwortlich. In den Jahren 2005 bis 2011 arbeitete er für die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), von 2008 bis 2011 als Geschäftsführer der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH, der ÖBB-Werbecenter GmbH sowie verschiedener Projektgesellschaften. 2012 wurde er Geschäftsführer der Strauss & Partner Development GmbH. Bis zu seinem Ausscheiden aus dem Vorstand umfasste sein Aufgabengebiet die Immobilienentwicklung (Research und Bewertung, Planung und Architektur, Projektmanagement, Projektsteuerung) für Österreich sowie IT und Qualitätsmanagement.
Mag. Michael Wurzinger legte mit Wirkung zum 31. Oktober 2017 sein Mandat als Vorstandsmitglied von UBM zurück. Er wurde 1971 in Salzburg, Österreich, geboren. Er schloss 1997 das Studium der Betriebswirtschaft an der Universität Innsbruck, Österreich, ab. 2006 wurde er Member der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS). Nach dem Studium begann er 1997 seine Laufbahn bei der Constantia Privatbank AG, ab 2004 als Leiter des Immobilien Asset Management und der Projektentwicklung für Österreich. 2006 wurde er zudem Mitglied des Direktoriums der Bank. Von 2008 bis 2010 war er Mitglied des Vorstands und COO der Immofinanz AG. 2011 wechselte er als Sprecher der Geschäftsführung zur PORR Solutions Immobilien- und Infrastrukturprojekte GmbH (heute Strauss & Partner Development GmbH). Im Jänner 2015 erfolgte seine Bestellung zum Mitglied des Vorstands von UBM Development AG. Bis zu seinem Ausscheiden aus dem Vorstand war er verantwortlich für Vermarktung und Verkauf der Immobilien, Asset Management und Recht.
Vorstand
Gemäß § 6 der Satzung von UBM besteht der Vorstand aus zwei bis sechs Mitgliedern. Von 1. Jänner 2017 bis 30. Juni 2017 bestand der Vorstand aus vier, von 1. Juli 2017 bis 31. August 2017 aus fünf, von 1. September bis 31. Oktober aus vier und seit 1. November 2017 aus drei Personen. Der Aufsichtsrat kann ein Vorstandsmitglied zum Vorsitzenden ernennen und stellvertretende Vorstandsmitglieder bestellen. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Ist ein Vorstandsmitglied zum Vorsitzenden des Vorstands ernannt, so gibt seine Stimme bei Stimmengleichheit den Ausschlag (Dirimierungsrecht).
Die Mitglieder des Vorstands werden vom Aufsichtsrat für eine Amtszeit von höchstens fünf Jahren bestellt. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit (jeweils für höchstens fünf Jahre) ist zulässig. Der Aufsichtsrat kann die Bestellung eines Vorstandsmitglieds vor Ablauf der Amtszeit widerrufen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, etwa bei grober Pflichtverletzung oder wenn die Hauptversammlung dem Vorstandsmitglied das Vertrauen entzieht.
Der Vorstand hat die Geschäfte nach Maßgabe der Bestimmungen des Aktiengesetzes, der Satzung, der sonstigen Gesetze sowie der Geschäftsordnung zu führen. Der Aufsichtsrat bestimmt unter Aufrechterhaltung der Gesamtverantwortung des Vorstands die Verteilung der Geschäfte im Vorstand. Zur Vornahme der in § 95 Abs. 5 AktG in der jeweils geltenden Fassung angeführten Geschäfte bedarf der Vorstand der vorherigen Zustimmung des Aufsichtsrats. Soweit in § 95 Abs. 5 AktG gesetzlich vorgesehen, legt der Aufsichtsrat Betragsgrenzen fest, bis zu welchen seine Zustimmung nicht erforderlich ist. Darüber hinaus kann der Aufsichtsrat Geschäftsarten, die zusätzlich zu den gesetzlich vorgesehenen Fällen (§ 95 Abs. 5 AktG) seiner Zustimmung bedürfen, bestimmen. Der Aufsichtsrat hat eine entsprechende Geschäftsordnung für den Vorstand zu erlassen. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat regelmäßig über seine Tätigkeit zu berichten.
Die Vorstandsmitglieder haben ihre Tätigkeit hauptberuflich auszuüben und die Geschäfte der Gesellschaft mit der Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters zu führen. Sie haben die Geschäfte so zu leiten, wie das Wohl der Gesellschaft unter Berücksichtigung der Interessen der Aktionäre und der Arbeitnehmer sowie des öffentlichen Interesses es erfordert. Die Mitglieder des Vorstands dürfen ohne Zustimmung des Aufsichtsrats keine andere Erwerbstätigkeit ausüben und keine Organfunktionen in von der Gesellschaft nicht konsolidierten Unternehmen übernehmen.
UBM wird durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam oder durch ein Vorstandsmitglied gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten; mit gesetzlichen Einschränkungen kann UBM auch durch je zwei Prokuristen vertreten werden. Allfällige stellvertretende Vorstandsmitglieder stehen hinsichtlich der Vertretungsmacht ordentlichen Vorstandsmitgliedern gleich.
Die nachstehende Auflistung zeigt die Mitglieder des Vorstands, ihr Geburtsdatum, ihre Position, das Datum ihrer erstmaligen Bestellung und das voraussichtliche Ende ihrer Mandatsperiode. Der Vorstand setzte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 aus folgenden Personen zusammen:
| Name | Geburtsdatum | Position | Mitglied seit | bestellt bis/ausgeschieden per* |
|---|---|---|---|---|
| Mag. Thomas G. Winkler | 24.6.1963 | Vorstandsvorsitzender | 1.6.2016 | 31.5.2019 |
| DI Martin Löcker | 13.3.1976 | Vorstandsmitglied | 1.3.2009 | 31.12.2020 |
| Dipl.-Ök. Patric Thate | 25.5.1973 | Vorstandsmitglied | 1.7.2017 | 30.6.2020 |
| DI Claus Stadler | 4.7.1970 | Vorstandsmitglied | 29.5.2015 | 31.8.2017* |
| Mag. Michael Wurzinger | 9.4.1971 | Vorstandsmitglied | 15.1.2015 | 31.10.2017* |
Mitglieder des Vorstands
Aufsichtsratsmandate oder vergleichbare Funktionen in inund ausländischen (nicht in den Konzernabschluss einbezogenen) Gesellschaften:
Mag. Thomas G. Winkler ist als Senior Advisory Board Member bei Minsait by Indra Business Consulting S.L.U. (Spanien) tätig.
DI Claus Stadler ist bei BauWelt Handels-Aktiengesellschaft als Mitglied im Aufsichtsrat tätig.
Die Vorstandsmitglieder DI Martin Löcker und Dipl.-Ök. Patric Thate üben keine Aufsichtsratsmandate oder vergleichbare Funktionen in in- und ausländischen (nicht in den Konzernabschluss einbezogenen) Gesellschaften aus.
Mag. Michael Wurzinger übte bis zu seinem Ausscheiden aus dem Vorstand ebenfalls keine derartige Funktion aus.
Leitungs- und Aufsichtsmandate bei wesentlichen Tochtergesellschaften:
DI Claus Stadler war bis 31. August 2017 auch Geschäftsführer bei Strauss & Partner Development GmbH. DI Martin Löcker ist Prokurist bei UBM hotels Management GmbH.
Die Vorstandsmitglieder Mag. Thomas G. Winkler, Dipl.-Ök. Patric Thate und Mag. Michael Wurzinger nahmen keine Leitungs- und Aufsichtsmandate in wesentlichen Tochtergesellschaften wahr.
Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat von UBM setzt sich aus den von der Hauptversammlung gewählten Mitgliedern zusammen. Weiters gehören dem Aufsichtsrat die gemäß § 110 Abs. 1 ArbVG entsandten Mitglieder an. Gemäß § 9 der Satzung von UBM beträgt die Zahl der von der Hauptversammlung gewählten Mitglieder mindestens drei und höchstens zwölf. Im Jahr 2017 bestand der Aufsichtsrat von UBM aus acht von der Hauptversammlung gewählten Mitgliedern zuzüglich vier weiterer Mitglieder, welche vom Betriebsrat als Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat entsandt wurden.
Die Aufsichtsratsmitglieder werden, falls die Hauptversammlung nicht bei der Wahl für einzelne oder für alle der von ihr zu wählenden Mitglieder einen kürzeren Zeitraum beschließt, für die Zeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung gewählt, die über die Entlastung des Aufsichtsrats für das vierte Geschäftsjahr nach der Wahl beschließt. Das Geschäftsjahr, in dem das Aufsichtsratsmitglied gewählt wird, wird hierbei nicht mitgerechnet. Die Wiederwahl – auch ausscheidender Aufsichtsratsmitglieder – ist zulässig. Scheiden gewählte Mitglieder vor dem Ablauf der Funktionsperiode aus, so bedarf es der Ersatzwahl erst in der nächsten Hauptversammlung. Eine Ersatzwahl durch eine außerordentliche Hauptversammlung ist jedoch innerhalb von sechs Wochen vorzunehmen, wenn die Zahl der Aufsichtsratsmitglieder unter drei sinkt. Ersatzwahlen erfolgen für den Rest der Funktionsperiode des vorzeitig ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglieds, falls die Hauptversammlung bei der Wahl nichts anderes beschließt.
Die Bestellung zum Mitglied des Aufsichtsrats kann vor Ablauf der Funktionsperiode von der Hauptversammlung widerrufen werden. Der Beschluss bedarf einer einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Jedes Mitglied des Aufsichtsrats kann sein Amt unter Einhaltung einer Frist von 21 Tagen auch ohne wichtigen Grund durch schriftliche Mitteilung an den Vorsitzenden des Aufsichtsrats niederlegen. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, im Fall einer Amtsniederlegung durch den Vorsitzenden dessen Stellvertreter, kann einer Kürzung der Frist zustimmen.
Mit der Wahl eines Aufsichtsratsmitglieds kann gleichzeitig ein Ersatzmitglied gewählt werden, welches mit sofortiger Wirkung in den Aufsichtsrat nachrückt, wenn das Aufsichtsratsmitglied vor dem Ablauf seiner Amtszeit aus dem Aufsichtsrat ausscheidet. Werden mehrere Ersatzmitglieder gewählt, ist bei der Wahl die Reihenfolge zu bestimmen, in der sie für aus dem Aufsichtsrat ausscheidende Mitglieder nachrücken. Ein Ersatzmitglied kann auch für mehrere bestimmte Aufsichtsratsmitglieder gewählt werden, sodass es in den Aufsichtsrat nachrückt, wenn eines dieser Mitglieder vorzeitig aus dem Aufsichtsrat ausscheidet.
Das Amt eines in den Aufsichtsrat nachgerückten Ersatzmitglieds erlischt, sobald ein Nachfolger für das ausgeschiedene Aufsichtsratsmitglied bestellt ist, spätestens jedoch mit Ablauf der restlichen Amtszeit des ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglieds. Ist das Amt eines in den Aufsichtsrat nachgerückten Ersatzmitglieds erloschen, weil ein Nachfolger für das ausgeschiedene Aufsichtsratsmitglied gewählt wurde, so bleibt es Ersatzmitglied für die weiteren Aufsichtsratsmitglieder, für die es gewählt wurde.
Der Aufsichtsrat wählt alljährlich nach der ordentlichen Hauptversammlung aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen oder zwei Stellvertreter. Im Fall von zwei Stellvertretern wird vom Aufsichtsrat die Reihenfolge der Stellvertretung festgelegt. Die Funktionsperiode dauert bis zur Beendigung der nächsten ordentlichen Hauptversammlung. Scheidet im Laufe der Amtszeit der Vorsitzende oder einer der gewählten Stellvertreter aus ihrem Amt aus, hat der Aufsichtsrat unverzüglich eine Neuwahl für den Ausgeschiedenen vorzunehmen. Erhält bei einer Wahl niemand die einfache Mehrheit, so erfolgt eine Stichwahl zwischen den Personen, welche die meisten Stimmen erhalten haben. Ergibt die Stichwahl Stimmengleichheit, so entscheidet das Los. Scheidet im Laufe einer Funktionsperiode der Vorsitzende oder einer seiner Stellvertreter aus seinem Amt aus, hat der Aufsichtsrat unverzüglich eine Neuwahl für den Ausgeschiedenen vorzunehmen. Der Vorsitzende und die Stellvertreter können ihre jeweiligen Funktionen jederzeit unter Einhaltung einer Frist von 14 Tagen schriftlich an den Aufsichtsrat zurücklegen, auch ohne dass sie gleichzeitig aus dem Aufsichtsrat ausscheiden.
Jeder Stellvertreter des Vorsitzenden hat, wenn er in Vertretung des Vorsitzenden handelt, die gleichen Rechte und Pflichten wie dieser. Dies gilt auch für das Dirimierungsrecht bei Beschlussfassungen und bei Wahlen. Sind der Vorsitzende und dessen Stellvertreter an der Ausübung ihrer Obliegenheiten verhindert, so hat diese Obliegenheit für die Dauer der Verhinderung das an Lebensjahren älteste Aufsichtsratsmitglied zu übernehmen. Willenserklärungen des Aufsichtsrats und seiner Ausschüsse sind vom Vorsitzenden des Aufsichtsrats – im Fall seiner Verhinderung von einem seiner Stellvertreter – abzugeben.
Der Aufsichtsrat gibt sich im Rahmen der gesetzlichen und der durch diese Satzung aufgestellten Bestimmungen eine Geschäftsordnung. Beschlüsse des Aufsichtsrats über seine Geschäftsordnung bedürfen neben den allgemeinen Beschlusserfordernissen der Zustimmung der einfachen Mehrheit der von der Hauptversammlung gewählten Mitglieder.
Der Aufsichtsrat kann aus seiner Mitte Ausschüsse bilden. Ihre Aufgaben und Befugnisse sowie ihre allfällige Geschäftsordnung werden vom Aufsichtsrat festgelegt. Den Ausschüssen kann auch die Befugnis zu Entscheidungen übertragen werden. Die Ausschüsse können auf Dauer oder für einzelne Aufgaben bestellt werden. Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat haben das Recht, für Ausschüsse des Aufsichtsrats Mitglieder mit Sitz und Stimme nach dem in § 110 Abs. 1 ArbVG festgelegten Verhältnis namhaft zu machen. Dies gilt nicht für Sitzungen und Abstimmungen, die die Beziehungen zwischen der Gesellschaft und Mitgliedern des Vorstands betreffen, ausgenommen Beschlüsse auf Bestellung oder Widerruf der Bestellung eines Vorstandsmitglieds sowie auf Einräumung von Optionen auf Aktien der Gesellschaft.
Der Aufsichtsrat fasst seine Beschlüsse regelmäßig in Sitzungen. Der Aufsichtsrat hat, so oft es die Interessen der Gesellschaft erfordern, mindestens aber vierteljährlich, eine Sitzung abzuhalten. Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2017 fünf ordentliche Aufsichtsratssitzungen abgehalten. Der Vorsitzende bestimmt die Form der Sitzung, die Form der Beschlussfassung außerhalb von Sitzungen und das Verfahren zur Stimmenauszählung. Die Vorstandsmitglieder nehmen an allen Sitzungen des Aufsichtsrats und seiner Ausschüsse mit beratender Stimme teil, sofern der Vorsitzende der Sitzung nichts anderes bestimmt.
Ein Aufsichtsratsmitglied kann ein anderes schriftlich mit seiner Vertretung bei einer einzelnen Sitzung betrauen. Ein so vertretenes Mitglied ist bei der Feststellung der Beschlussfähigkeit einer Sitzung nicht mitzuzählen. Das Recht, den Vorsitz zu führen, kann nicht übertragen werden. Ein Aufsichtsratsmitglied, das verhindert ist, an einer Sitzung des Aufsichtsrats oder seiner Ausschüsse teilzunehmen, ist berechtigt, seine schriftlichen Stimmabgaben zu den einzelnen Punkten der Tagesordnung durch ein anderes Mitglied des betreffenden Gremiums überreichen zu lassen.
Nach den Vorschriften der Satzung ist der Aufsichtsrat beschlussfähig, wenn alle Mitglieder des Aufsichtsrats ordnungsgemäß eingeladen wurden und wenn mindestens drei Aufsichtsratsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder ein Stellvertreter, an der Beschlussfassung teilnehmen. Über einen Verhandlungsgegenstand, der nicht auf der Tagesordnung steht, kann der Aufsichtsrat nur dann einen Beschluss fassen, wenn alle Aufsichtsratsmitglieder anwesend oder vertreten sind und kein Mitglied der Beschlussfassung widerspricht.
Der Aufsichtsrat fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltung gilt nicht als Stimmabgabe. Bei Stimmengleichheit – auch bei Wahlen – entscheidet der Vorsitzende (Dirimierungsrecht). Jeder Stellvertreter des Vorsitzenden, wenn er in Vertretung des Vorsitzenden handelt, sowie der Vorsitzende eines Ausschusses hat das Dirimierungsrecht bei Beschlussfassungen und bei Wahlen.
Personelle Zusammensetzung des Aufsichtsrats
Die nachstehende Auflistung zeigt die im Geschäftsjahr 2017 bestellten Mitglieder des Aufsichtsrats, ihr Geburtsdatum, ihre Position, das Datum ihrer ersten Bestellung zum Mitglied des Aufsichtsrats sowie das voraussichtliche Ende ihrer Amtsperiode.
| Name | Geburtsdatum | Position | Mitglied seit | bestellt bis |
|---|---|---|---|---|
| Ing. Karl-Heinz Strauss, MBA, FRICS1 | 27.11.1960 | Vorsitzender | 14.4.2011 | HV 2019 |
| DI Iris Ortner2 | 31.8.1974 | Stellvertretende Vorsitzende | 14.4.2011 | HV 2019 |
| MMag. Christian B. Maier5 | 9.1.1966 | Mitglied | 3.5.2013 | HV 2019 |
| DI Klaus Ortner3 | 26.6.1944 | Mitglied | 15.1.2015 | HV 2019 |
| Dr. Ludwig Steinbauer5 | 26.10.1965 | Mitglied | 15.1.2015 | HV 2019 |
| Mag. Paul Unterluggauer | 28.4.1967 | Mitglied | 15.1.2015 | HV 2019 |
| Hon.-Prof. Dr. Bernhard Vanas5 | 10.7.1954 | Mitglied | 15.1.2015 | HV 2019 |
| Dr. Susanne Weiss5 | 15.4.1961 | Mitglied | 15.1.2015 | HV 2019 |
| Martin Kudlicska | 14.2.1972 | Mitglied | 30.6.2016 | n/a4 |
| Günter Schnötzinger | 20.8.1973 | Mitglied | 30.6.2016 | n/a4 |
| Hannes Muster | 28.11.1967 | Mitglied | 30.6.2016 | n/a4 |
| Johann Kaller | 6.1.1955 | Mitglied | 30.6.2016 | n/a4 |
Mitglieder des Aufsichtsrats
1 Ing. Karl-Heinz Strauss war von 27.2.2013 bis 18.9.2014 stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats und ist seit 18.9.2014 Vorsitzender des Aufsichtsrats.
2DI Iris Ortner ist seit 18.9.2014 stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats und war bereits von 2.7.2003 bis 5.5.2010 Mitglied des Aufsichtsrats.
3DI Klaus Ortner war bereits von 18.3.2000 bis 14.5.2014 Mitglied des Aufsichtsrats.
4gemäß § 110 Abs. 1 ArbVG am 30.6.2016 vom Betriebsrat entsandt
5unabhängiges Mitglied, das nicht Anteilseigner mit einer Beteiligung von mehr als 10% ist (C-Regel 54)
Die Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft übten zum 31. Dezember 2017 jeweils folgende weitere Aufsichtsratsmandate oder vergleichbare Funktionen in in- und ausländischen (nicht in den Konzernabschluss einbezogenen) Gesellschaften aus:
| Gesellschaft | Funktion |
|---|---|
| DATAX HandelsgmbH KAPSCH-Group Beteiligungs GmbH Kapsch Aktiengesellschaft1 PORR Bau GmbH PORR Deutschland GmbH PORR SUISSE AG TEERAG-ASDAG Aktiengesellschaft |
Aufsichtsratsmitglied Aufsichtsratsmitglied Aufsichtsratsmitglied Vorsitzender des Aufsichtsrats Vorsitzender des Aufsichtsrats Verwaltungspräsident Vorsitzender des Aufsichtsrats Vorsitzender des Aufsichtsrats |
| ELIN GmbH PORR AG1 TKT Engineering Sp. z o.o. (Polen) |
Stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats Aufsichtsratsmitglied Stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats |
| Porr Bau GmbH Rath Aktiengesellschaft1 TEERAG-ASDAG Aktiengesellschaft Raiffeisenbank Aichfeld eGen PORR Construction Holding GmbH |
Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats Aufsichtsratsmitglied Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats Aufsichtsratsmitglied Aufsichtsratsmitglied |
| ELIN GmbH PORR AG1 |
Vorsitzender des Aufsichtsrats Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats |
| - | - |
| - | - |
| PORR AG1 SDN Beteiligungs GmbH |
Aufsichtsratsmitglied Aufsichtsratsmitglied |
| ROFA AG PORR AG1 Schattdecor AG Wacker Chemie AG1 |
Vorsitzende des Aufsichtsrats Aufsichtsratsmitglied Aufsichtsratsmitglied Aufsichtsratsmitglied |
| - | - |
| - | - |
| - | - |
| - | - |
| Porr Construction Holding GmbH |
Funktionen des Aufsichtsrats
1 börsennotiert
Leitlinien für die Unabhängigkeit
C-Regel 53 des Corporate Governance Kodex sieht vor, dass die Mehrheit der von der Hauptversammlung gewählten oder von Aktionären aufgrund der Satzung entsandten Mitglieder des Aufsichtsrats von der Gesellschaft und deren Vorstand unabhängig sein soll. Ein Aufsichtsratsmitglied ist als unabhängig anzusehen, wenn es in keiner geschäftlichen oder persönlichen Beziehung zu der Gesellschaft oder deren Vorstand steht, die einen materiellen Interessenkonflikt begründet und daher geeignet ist, das Verhalten des Mitglieds zu beeinflussen.
Auf dieser Grundlage legt der Aufsichtsrat von UBM die Kriterien der Unabhängigkeit, welche auf der Website von UBM öffentlich zugänglich sind, wie folgt fest:
- a) Das Aufsichtsratsmitglied war in den vergangenen fünf Jahren nicht Mitglied des Vorstands oder leitender Angestellter von UBM oder eines Tochterunternehmens von UBM.
-
b) Das Aufsichtsratsmitglied unterhält und unterhielt im letzten Jahr zu UBM oder einem Tochterunternehmen von UBM kein Geschäftsverhältnis in einem für das Aufsichtsratsmitglied bedeutenden Umfang. Dies gilt auch für Geschäftsverhältnisse mit Unternehmen, an denen das Aufsichtsratsmitglied ein erhebliches wirtschaftliches Interesse hat, jedoch nicht für die Wahrnehmung von Organfunktionen im Konzern; Konzernsachverhalte sowie die bloße Ausübung der Tätigkeit eines Vorstandsmitglieds oder Geschäftsführers durch ein Aufsichtsratsmitglied führen in der Regel nicht dazu, dass das betreffende Unternehmen als "Unternehmen, an dem ein Aufsichtsratsmitglied ein erhebliches wirtschaftliches Interesse hat" anzusehen ist, sofern nicht nach den Umständen zu vermuten ist, dass das Aufsichtsratsmitglied aus einem Geschäft mit diesen Unternehmen einen unmittelbaren persönlichen Vorteil zieht. Die Genehmigung einzelner Geschäfte durch den Aufsichtsrat gemäß Regel 48 führt nicht automatisch zur Qualifikation als nicht unabhängig.
-
c) Das Aufsichtsratsmitglied war in den letzten drei Jahren nicht Abschlussprüfer von UBM oder Beteiligter oder Angestellter der prüfenden Prüfungsgesellschaft.
- d) Das Aufsichtsratsmitglied ist nicht Vorstandsmitglied in einer anderen Gesellschaft, in der ein Vorstandsmitglied von UBM Aufsichtsratsmitglied ist.
- e) Das Aufsichtsratsmitglied gehört nicht länger als 15 Jahre dem Aufsichtsrat an. Dies gilt nicht für Aufsichtsratsmitglieder, die Anteilseigner mit einer unternehmerischen Beteiligung sind oder die Interessen eines solchen Anteilseigners vertreten.
- f) Das Aufsichtsratsmitglied ist kein enger Familienangehöriger (direkte Nachkommen, Ehegatten, Lebensgefährten, Eltern, Onkel, Tanten, Geschwister, Nichten, Neffen) eines Vorstandsmitglieds von UBM oder von Personen, die sich in einer in den vorstehenden Punkten a) bis e) beschriebenen Position befinden.
Nach diesen Kriterien haben sich die Aufsichtsratsmitglieder Ing. Karl-Heinz Strauss, MBA, FRICS (Vorsitzender), MMag. Christian B. Maier, Dr. Ludwig Steinbauer, Hon.-Prof. Dr. Bernhard Vanas und Dr. Susanne Weiss als unabhängig erklärt.
Ausschüsse des Aufsichtsrats
Die Satzung sieht vor, dass der Aufsichtsrat aus seiner Mitte Ausschüsse bilden kann. Zur Unterstützung und effizienten Behandlung von komplexen Sachverhalten waren im Geschäftsjahr 2017 folgende drei Ausschüsse des Aufsichtsrats eingerichtet:
Prüfungsausschuss: Zu den Aufgaben des Prüfungsausschusses gehören (i) die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses sowie die Erteilung von Empfehlungen oder Vorschlägen zur Gewährleistung seiner Zuverlässigkeit, (ii) die Überwachung der Wirksamkeit des unternehmensweiten internen Kontrollsystems, gegebenenfalls des internen Revisionssystems, und des Risikomanagementsystems der Gesellschaft, (iii) die Überwachung der Abschlussprüfung und der Konzernabschlussprüfung unter Einbeziehung von Erkenntnissen und Schlussfolgerungen in den Berichten, die von der Abschlussprüferaufsichtsbehörde gemäß § 4 Abs. 2 Z 12 Abschlussprüfer-Aufsichtsgesetz (APAG) veröffentlicht werden, (iv) die Prüfung und Überwachung der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers (Konzernabschlussprüfers), insbesondere im Hinblick auf die für UBM erbrachten zusätzlichen Leistungen (es gelten Art 5 der VO (EU) Nr. 537/2014 und § 271a Abs. 6 UGB), (v) die Erstattung des Berichts über das Ergebnis der Abschlussprüfung an den Aufsichtsrat und die Darlegung, wie die Abschlussprüfung zur Zuverlässigkeit der Finanzberichterstattung beigetragen hat, sowie die Rolle des Prüfungsausschusses dabei, (vi) die Prüfung des Jahresabschlusses und die Vorbereitung seiner Feststellung, die Prüfung des Vorschlags für die Gewinnverteilung, des Lageberichts und des Corporate-Governance-Berichts sowie die Erstattung des Berichts über die Prüfungsergebnisse an den Aufsichtsrat, (vii) die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts, des konsolidierten Corporate-Governance-Berichts sowie die Erstattung des Berichts über die Prüfungsergebnisse an den Aufsichtsrat, und (viii) die Durchführung des Verfahrens für die Auswahl des Abschlussprüfers (Konzernabschlussprüfers) unter Bedachtnahme auf die Angemessenheit des Honorars sowie die Empfehlung für seine Bestellung an den Aufsichtsrat (es gilt Art 16 der VO (EU) Nr. 537/2014).
Der Prüfungsausschuss hielt im Geschäftsjahr 2017 vier Sitzungen ab. Am 5. April 2017 fand eine Sitzung des Prüfungsausschusses zur Prüfung und Vorbereitung der Feststellung des Jahresabschlusses 2016 unter Beiziehung der Abschlussprüfer statt. In derselben Sitzung befasste sich der Aufsichtsrat mit der Wahl des Abschlussprüfers für den Jahres- und Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017. In der unter Beiziehung der Abschlussprüfer stattfindenden Prüfungsausschusssitzung am 20. September 2017 befasste sich der Prüfungsausschuss mit dem Abschlussprüfungsrechtsänderungsgesetz, dem internen Revisionssystem der Gesellschaft sowie der Prüfungsplanung von Einzel- und Konzernabschluss. Am 30. November 2017 fand eine Sitzung des Prüfungsausschusses gemäß Regel 81a des Österreichischen Corporate Governance Kodex ohne Beisein des Vorstands statt, in welcher die Prüfungsplanung, die Prüfungsschwerpunkte und die wechselseitige Kommunikation zwischen (Konzern-) Abschlussprüfer und dem Prüfungsausschuss erörtert wurden. In der Sitzung vom 6. Dezember 2017 befasste sich der Prüfungsausschuss mit dem Risikomanagement und mit dem Bericht der Innenrevision über den Revisionsplan.
Mitglieder des Prüfungsausschusses sind Ing. Karl-Heinz Strauss, MBA, FRICS (Vorsitzender), DI Iris Ortner, MMag. Christian B. Maier (Finanzexperte) und Dr. Susanne Weiss.
Nominierungsausschuss: Dem Nominierungsausschuss kommen folgende Aufgaben zu: (i) Vorbereitung von Vorstandsbestellungen inklusive Nachfolgeplanung: Der Nominierungsausschuss hat vor Bestellung von Mitgliedern des Vorstands unter Berücksichtigung der Unternehmensausrichtung und der Unternehmenslage das jeweils erforderliche Anforderungsprofil für den Vorstand zu definieren und die Entscheidung des Gesamtaufsichtsrats vorzubereiten; (ii) Erstellung von Wahlvorschlägen zur Besetzung frei werdender Mandate im Aufsichtsrat: Der Nominierungsausschuss befasst sich mit der Planung der Besetzung von Aufsichtsratsmandanten. Der Nominierungsausschuss unterbreitet dem Gesamtaufsichtsrat Besetzungsvorschläge, welche aufgrund eines Beschlusses des Gesamtaufsichtsrats der Hauptversammlung zur Beschlussfassung vorzuschlagen sind. Bei Besetzungsvorschlägen ist auf die fachliche und persönliche Qualifikation der Aufsichtsratsmitglieder sowie auf eine im Hinblick auf die Struktur und das Geschäftsfeld von UBM fachlich ausgewogene Zusammensetzung des Aufsichtsrats zu achten. Weiters sind Aspekte der Diversität des Aufsichtsrats im Hinblick auf die Vertretung beider Geschlechter und die Altersstruktur sowie die Internationalität der Mitglieder angemessen zu berücksichtigen. Es ist auch darauf zu achten, dass niemand als Aufsichtsratsmitglied vorgeschlagen wird, der rechtskräftig wegen einer gerichtlich strafbaren Handlung verurteilt worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt.
Der Nominierungsausschuss hielt im Geschäftsjahr 2017 eine Sitzung ab. In der Sitzung am 25. Juni 2017 wurde der Vorstandswechsel erörtert und Dipl.-Ök. Patric Thate als neuer CFO bestellt. Zudem wurde beschlossen, die Vorstandsmandate von DI Claus Stadler und Mag. Michael Wurzinger nicht zu verlängern. Der Nominierungsausschuss besteht aus folgenden Aufsichtsratsmitgliedern: Ing. Karl-Heinz Strauss, MBA, FRICS (Vorsitzender), DI Iris Ortner und Dr. Susanne Weiss.
Vergütungsausschuss: Dem Vergütungsausschuss kommen folgende Aufgaben zu: (i) Befassung mit den Angelegenheiten der Vergütung der Vorstandsmitglieder und dem Inhalt von Anstellungsverträgen mit Vorstandsmitgliedern, insbesondere Festlegung der Grundsätze für die Vergütung der Vorstandsmitglieder sowie Festlegung eines Kriterienkatalogs für variable Vergütungsbestandteile im Sinne der Regeln 27, 27a und 28 des Österreichischen Corporate Governance Kodex; (ii) Überprüfung der Vergütungspolitik für Vorstandsmitglieder in regelmäßigen Abständen; (iii) Zustimmung zur Übernahme von Nebentätigkeiten durch Vorstandsmitglieder.
Im Jahr 2017 tagte der Vergütungsausschuss einmal. In der Sitzung am 15. März 2017 wurde die variable/erfolgsbezogene Vergütung der Vorstandsmitglieder thematisiert. Der Vergütungsausschuss besteht aus folgenden Mitgliedern: Ing. Karl-Heinz Strauss, MBA, FRICS (Vorsitzender), DI Iris Ortner und Dr. Susanne Weiss (Vergütungsexpertin).
Frauenförderung
UBM arbeitet verstärkt daran, den Frauenanteil in ihrer Organisation zu heben. Im Vergleich zu anderen Unternehmen der Immobilienbranche schneidet UBM konzernweit per 31. Dezember 2017 mit fünfzehn Frauen (per 31. Dezember 2016: elf) in leitenden Positionen (Aufsichtsräte, Geschäftsführer und Prokuristen von UBM Development AG sowie bei wesentlichen Tochtergesellschaften) positiv ab. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine wesentliche Erhöhung des Frauenanteils in leitenden Positionen.
Als nachhaltig wirtschaftender Konzern orientiert sich UBM an gesellschaftsrelevanten Themen wie der Chancengleichheit am Arbeitsplatz. Um die nachhaltige Verankerung der Chancengleichheit herzustellen, liegt der Fokus von UBM im Führungskräfte-Recruiting sowie in der Belegschaft besonders auf der Suche nach geeigneten Kandidatinnen. Im Jahr 2017 waren von den konzernweit 35 neu eingestellten Mitarbeitern 17 Frauen und 18 Männer (exkl. Hotelmitarbeiter). Es bestehen keine Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen bei gleicher Tätigkeit und gleicher Ausbildung. Bereits bei den Stellenausschreibungen werden Frauen konkret angesprochen. Um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu unterstützen, bietet das Unternehmen konzernweit durch eine Gleitzeitregelung flexible Arbeitszeiten an.
UBM setzt sich aktiv und nachhaltig für ein diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld sowie für eine Kultur der wechselseitigen Anerkennung und Wertschätzung aller Beschäftigten ein. Das Unternehmen behandelt seine Mitarbeiter gleich – ohne Differenzierung nach Geschlecht, gesellschaftlicher Herkunft, sexueller Orientierung, Nationalität, Religion oder Alter. Jeder Form von Diskriminierung wird entschieden entgegengetreten.
Weiterführende Informationen sind im gesonderten nicht finanziellen Bericht zu finden, der die gesetzlichen Anforderungen gemäß §243b UGB iVm §267a UGB erfüllt. Dieser wird im Mai 2018 veröffentlicht.
Diversitätskonzept im Zusammenhang mit der Besetzung des Vorstands und des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat verfolgt hinsichtlich der Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat kein gesondertes Diversitätskonzept. UBM arbeitet verstärkt daran, den Anteil der weiblichen Mitarbeiter in leitenden Positionen zu erhöhen. Zudem erfolgt bei Mitarbeitern – unabhängig von Funktion und Ebene – keinerlei Differenzierung nach Geschlecht, gesellschaftlicher Herkunft, sexueller Orientierung, Nationalität, Religion oder Alter. Vor diesem Hintergrund hält der Aufsichtsrat die Festlegung von Diversitätszielen bei einem Kontrollorgan für nicht zweckmäßig und zielführend. Bildungs- und Berufshintergrund spielen insoweit eine wesentliche Rolle, als die jeweilige, für ein Aufsichtsratsmandat in Frage kommende Person in der Lage sein muss, das Mandat auch optimal auszuüben. Diese Voraussetzungen werden ebenfalls nicht abstrakt im Vorhinein definiert, sondern vielmehr in dem jeweiligen konkreten Fall individuell beurteilt. Bei der Vorbereitung von entsprechenden Vorschlägen an die Hauptversammlung sind daher ausschließlich die Kompetenz und der konkrete Bedarf in der jeweiligen Besetzungssituation ausschlaggebend. Dasselbe gilt nach Auffassung des Aufsichtsrats auch für die Besetzung des Vorstands.
Vergütungsbericht
Vergütung der Vorstandsmitglieder
Die Vergütung des Vorstands von UBM setzt sich aus erfolgsunabhängigen (Fixum, Pensionskassa/Mitarbeitervorsorge), erfolgsbezogenen Komponenten (variabler Leistungsbonus), Einmalzahlungen und Abfindungen für ausscheidende Vorstandsmitglieder zusammen.
Fixbezüge: Die Höhe des Fixbezugs des jeweiligen Vorstands richtet sich nach dem Verantwortungsbereich gemäß Geschäftsverteilungsplan. Für etwaige Nebentätigkeiten von Vorstandsmitgliedern bedarf es der Zustimmung des Aufsichtsrats. Das Fixum wird als erfolgsunabhängige Grundvergütung monatlich anteilig als Gehalt ausgezahlt. Die Vorstandsmitglieder erhalten zusätzlich Nebenleistungen in Form von Sachbezügen (Dienstwagennutzung, Telefon, Reisespesen), die allen Vorstandsmitgliedern prinzipiell in gleicher Weise zustehen.
Variable/erfolgsbezogene Vergütung: Für den Vorstandsvorsitzenden beträgt der Maximalwert für den variablen Leistungsbonus 2,5% vom EBT, maximal jedoch € 300.000,00 brutto jährlich. Erreicht oder überschreitet dieses Ergebnis den mit dem Vergütungsausschuss definierten Betrag, so steht dem Vorstandsvorsitzenden der Maximalbetrag des variablen Leistungsbonus zu. Liegt das Ergebnis unter dem definierten Betrag, so steht ein aliquoter Anteil zu.
Die Vorstandsmitglieder DI Martin Löcker und Dipl.-Ök. Patric Thate erhalten einen variablen Leistungsbonus nach dem obigen Schema, jedoch maximal € 200.000,00 brutto jährlich. Die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder DI Claus Stadler und Mag. Michael Wurzinger erhielten für das Jahr 2017 einen variablen Leistungsbonus mit einem Betrag von € 200.000,00 bzw. € 300.000,00 brutto. Mag. Michael Wurzinger erhielt darüber hinaus eine Einmalzahlung von € 200.000,00.
Long-Term-Incentive-Programm für Führungskräfte: UBM hat 2017 ein Aktienoptionsprogramm für leitende Angestellte und den Vorstand aufgelegt. Dabei war von den Berechtigten ein Eigeninvestment in UBM-Aktien spätestens zum Zeitpunkt der Zuteilung der Optionen zu erbringen. Dieses Eigeninvestment muss bis zu einer allfälligen Ausübung der Optionen ununterbrochen von den am Optionsprogramm teilnehmenden Personen gehalten und bei Ausübung nachgewiesen werden. Für je eine Eigeninvestmentaktie werden fünf Aktienoptionen zu einem Ausübungspreis von € 36,33 pro Aktie eingeräumt. Die Optionen können im Zeitraum vom 1. September 2020 bis zum 26. Oktober 2020 oder im Zeitraum vom 1. September 2021 bis zum 26. Oktober 2021 ausgeübt werden, wenn (i) der ungewichtete Durchschnitt der Schlusskurse der Aktie der UBM im Zeitraum vom 2. September 2019 bis zum 31. August 2020 an zumindest fünfzehn aufeinander folgenden Handelstagen bei zumindest € 40,00 liegt, und (ii) das Verhältnis von Marktkapitalisierung zu Nettoverschuldung zum 31. Dezember 2019 höchstens 1:2,40 oder darunter beträgt.
Pensionsregelungen: Für einzelne Vorstandsmitglieder wird jährlich in eine Pensionskasse eingezahlt. Die Höhe der Zahlung richtet sich nach dem Lebensalter.
D&O-Versicherung: Für die Mitglieder des Vorstands besteht eine D&O Vermögensschadenhaftpflichtversicherung, deren Kosten von der Gesellschaft getragen wird.
Grundsätze der Vergütungspolitik bei wesentlichen Tochtergesellschaften: Auch die Vergütung der Organe der wesentlichen Tochtergesellschaften setzt sich aus erfolgsunabhängigen und erfolgsbezogenen Komponenten zusammen. Zusätzlich werden Nebenleistungen in Form von Sachbezügen (Dienstwagennutzung, Telefon, Reisespesen) vergütet.
| Name | Gehaltsbezug | Variable Vergütung1 | Sachbezüge | Pensionskassa/ Mitarbeitervorsorge |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Mag. Thomas G. Winkler | 450.000,00 | 300.000,00 | 11.520,00 | 9.737,92 | 771.257,92 |
| DI Martin Löcker | 300.000,00 | 200.000,00 | 11.520,00 | 17.634,21 | 529.154,21 |
| Dipl.-Ök. Patric Thate2 | 150.000,00 | 100.000,00 | 2.936,48 | 2.008,02 | 254.944,50 |
| DI Claus Stadler | 199.999,99 | 200.000,00 | 5.760,00 | 5.172,16 | 410.932,15 |
| Mag. Michael Wurzinger | 291.666,67 | 500.000,003 | 7.666,06 | 14.218,58 | 813.551,31 |
Vergütung der Vorstandsmitglieder 2017 (in €)
1 voraussichtliche variable Vergütung für 2017, zahlbar in 2018
2 seit 1. Juli 2017
3 € 200.000,00 Sonderprämie und € 300.000,00 Jahresprämie
Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder
Jedes Aufsichtsratsmitglied erhält neben dem Ersatz seiner baren Auslagen und einem Anwesenheitsgeld für jede Sitzung eine jährliche Aufwandsentschädigung. Die Höhe des Anwesenheitsgeldes und der Aufwandsentschädigung wird durch den Beschluss der Hauptversammlung festgesetzt. Die Hauptversammlung kann auch einen Gesamtbetrag für die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder beschließen und die Aufteilung dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats überlassen.
Übernehmen Mitglieder des Aufsichtsrats in dieser Eigenschaft eine besondere Tätigkeit im Interesse der Gesellschaft, so kann ihnen hierfür durch Beschluss der Hauptversammlung eine Sondervergütung bewilligt werden.
Die Aufsichtsratsmitglieder werden in eine im Interesse der Gesellschaft von dieser in angemessener Höhe unterhaltene Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Organe und bestimmte Führungskräfte (D&O-Versicherung) einbezogen. Die Prämien hierfür entrichtet die Gesellschaft.
Mit Beschluss der Hauptversammlung am 25. Mai 2016 wurde die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats wie folgt festgesetzt: Es wurde beschlossen, dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats eine feste Vergütung von € 25.000,00 pro Jahr, der stellvertretenden Vorsitzenden eine Vergütung von € 20.000,00 pro Jahr und den übrigen Mitgliedern eine feste Vergütung von € 15.000,00 pro Jahr zu gewähren. Das Sitzungsgeld wurde mit € 1.000,00 pro Sitzung des Aufsichtsrats oder eines seiner Ausschüsse festgesetzt. Mitglieder des Aufsichtsrats, die nicht in Österreich ansässig sind, erhalten zusätzlich die österreichische Quellensteuer von der Gesellschaft erstattet. Die feste Vergütung ist einmal jährlich, jeweils im Nachhinein binnen vier Wochen nach der ordentlichen Hauptversammlung, zur Zahlung fällig. Das Sitzungsgeld ist jeweils innerhalb von vier Wochen nach einer Aufsichtsratssitzung zu zahlen.
Die gemäß § 110 Abs. 1 ArbVG vom Betriebsrat entsandten Aufsichtsratsmitglieder erhalten für ihre Tätigkeit im Aufsichtsrat keine gesonderte Vergütung.
Name Fix gewährte Vergütung1 Sitzungsgeld Ing. Karl-Heinz Strauss, MBA, FRICS (Vorsitzender) 25.000,00 5.000,00 DI Iris Ortner (stellvertretende Vorsitzende) 20.000,00 5.000,00 MMag. Christian B. Maier 15.000,00 4.000,00 DI Klaus Ortner 15.000,00 5.000,00 Dr. Ludwig Steinbauer 15.000,00 5.000,00 Mag. Paul Unterluggauer 15.000,00 5.000,00 Hon.-Prof. Dr. Bernhard Vanas 15.000,00 4.000,00 Dr. Susanne Weiss 15.000,00 4.000,00
Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder 2017 (in €)
1 Auszahlung vier Wochen nach ordentlicher Hauptversammlung 2018
one group.
Gesamtwirtschaftliches Umfeld
Wachstumsdynamik auf breitem Fundament
Die globale Wirtschaft setzte ihren seit Mitte 2016 anhaltenden Aufschwung weiter fort. Das Wachstum der Weltwirtschaft belief sich 2017 auf 3,7% und lag damit einen halben Prozentpunkt über dem Vorjahreswert.1
Für die Jahre 2018 und 2019 geht der Internationale Währungsfonds (IWF) von einer weiter steigenden Wachstumsdynamik aus. Vor dem Hintergrund der zu erwartenden positiven Impulse durch das Anfang 2018 geschlossene US-Steuerpaket wurden die Prognosen jeweils von 3,7% auf 3,9% erhöht.2
Europa wächst dynamisch
Der konjunkturelle Aufschwung in der Eurozone zeigte sich 2017 ebenfalls dynamisch und über Sektoren und Länder hinweg breit aufgestellt. Die Wirtschaftsleistung konnte im abgelaufenen Jahr um insgesamt 2,3% gesteigert werden. Die wirtschaftliche Erholung war auch am Arbeitsmarkt sichtbar – die Beschäftigung nahm über das Jahr kontinuierlich zu. Das gestiegene Verbrauchervertrauen und die weiterhin günstigen Finanzierungsbedingungen führten überdies zu einem deutlichen Anstieg der Investitionstätigkeit im Euroraum. In Summe lässt die Entwicklung der Indikatoren auf eine anhaltende Dynamik im Jahr 2018 schließen. Maßnahmen der EZB, wie die anhaltende Niedrigzinspolitik oder auch die frühestens im September 2018 auslaufenden Liquiditätsmaßnahmen ("Quantitative Easing") begünstigten zudem den Aufschwung der Eurozone.3
Hochkonjunktur in Deutschland
Die deutsche Wirtschaft erzielte 2017 ein Wachstum von 2,5% und befindet sich damit weiter in einer Hochkonjunkturphase.4
Über das gesamte Jahr hinweg war die Industrie der wichtigste Treiber für das Wirtschaftswachstum. Darüber hinaus sorgte der florierende Welthandel für deutliche Zuwächse bei deutschen Exporten. Die anhaltend gute gesamtwirtschaftliche Stimmung und die vollen Auftragsbücher der Industriebetriebe sind Indikatoren für die weitere Fortsetzung dieser dynamischen Entwicklung.5
Österreichs Wirtschaft legt kräftig zu
Auch die österreichische Wirtschaft setzte ihren Boom fort. Im Gesamtjahr 2017 konnte Österreich sogar ein Wirtschaftswachstum von 2,9% erzielen, wobei das Wachstum zum Jahresende auf einem breiten Fundament stand. Neben der anhaltend hohen Investitionsnachfrage unterstützte der starke private Konsum den österreichischen Konjunkturaufschwung.6 Der Arbeitsmarkt zeigte eine hohe Beschäftigungsdynamik, die zu einer rückläufigen Arbeitslosenquote führte. Infolge des steigenden Arbeitskräfteangebots sank die absolute Zahl der Arbeitslosen jedoch nur langsam.7
Starke Performance in Polen und Tschechien
Polens Wirtschaft erzielte 2017 mit 4,6% das höchste Wirtschaftswachstum seit zehn Jahren. Der starke Inlandskonsum, der kontinuierliche Anstieg der Exporte und die zunehmenden Investitionen waren hier die treibenden Faktoren. Infolge der guten Konjunktur sank die Arbeitslosigkeit auf ein historisch niedriges Niveau von 6,6%.8
Angetrieben von einer starken Auslandsnachfrage und vom Konsumanstieg der privaten Haushalte zeigte auch die tschechische Wirtschaft 2017 mit einem Wachstum von 4,5% eine starke Performance.9
- 3 Oesterreichische Nationalbank: Konjunktur aktuell, Jänner 2018
-
4 IWF, World Economic Outlook, Update 22.1.2018 5 Deutsche Bundesbank: Monatsbericht Februar 2018
-
7 Oesterreichische Nationalbank: Konjunktur aktuell, Jänner 2018
- 8 WKO Österreich: Außenwirschaft Update Polen, Februar 2018
- 9 Czech Statistical Office: GDP preliminary estimate, Q4 2017 (16.2.2018)
1 IWF, World Economic Outlook, Update 22.1.2018
2 Oesterreichische Nationalbank: Konjunktur aktuell, Jänner 2018
6 Presseinformation WIFO: Österreichische Wirtschaft zu Jahresende weiterhin dynamisch (31.1.2018)
konzern.lage.bericht.
Entwicklung der Immobilienmärkte
Neuer Investitionsrekord in Europa
Unterstützt von einem florierenden wirtschaftlichen Umfeld konnten sich die Immobilienmärkte entsprechend stark entwickeln. Bereits im Jahresverlauf zeichnete sich ab, dass Europa 2017 neue Rekordzahlen schreiben würde. Mit einem Volumen von € 286 Mrd. lag das Investitionsvolumen im Berichtsjahr 2017 um 9,3% über dem Vorjahr. Die Investitionstätigkeit erreichte mit diesem Volumen ein Rekordniveau, das nicht zuletzt einer Vielzahl großvolumiger Transaktionen zu verdanken war. In ganz Europa war eine Verknappung attraktiver Assets zu beobachten, die zu einem weiteren Rückgang der Renditen führte.1
Deutschland – ungebremste Dynamik
Deutschland zählte 2017, wie bereits in den Jahren zuvor, zu den stärksten Immobilienmärkten in Europa. Insgesamt wurden rund € 57,4 Mrd. investiert – 8,4% mehr als 2016. Vor allem das vierte Quartal zeigte mit einem Volumen von € 17,8 Mrd. eine starke Performance. Basierend auf den hervorragenden Fundamentaldaten blieb Deutschland einer der weltweit gefragtesten Anlagemärkte. Speziell internationale Investoren erhöhten ihr Engagement am deutschen Markt um 19% auf € 28,2 Mrd. Neben europäischen und nordamerikanischen Investoren entfiel ein immer größerer Anteil auf asiatische Investoren, für die der deutsche Markt weiter an Attraktivität gewann.2, 3
Eine wesentliche Entwicklung 2017 war die weiter zunehmende Verknappung des Angebots. Auf der Suche nach attraktiven Projekten und höheren Renditen richteten Investoren ihr Interesse im abgelaufenen Jahr auch auf Märkte außerhalb der Top-7-Städte. Trotz dieser Tendenz wurden rund 54% des Investmentvolumens in den Top-Städten erzielt. Angeführt wurde die Liste von Berlin mit € 7,7 Mrd., gefolgt von Frankfurt mit einem Volumen von € 7,1 Mrd. Düsseldorf und Köln konnten ihren Anteil deutlich steigern; Hamburg, München und Stuttgart hingegen verbuchten einen signifikanten Rückgang.4
Das Ranking gewerblicher Assetklassen wurde auch 2017 klar von Büroimmobilien angeführt, wobei insbesondere in diesem Segment eine starke Angebotsverknappung erkennbar war. Mit einem Investitionsvolumen von mehr als € 28 Mrd. entfiel knapp die Hälfte der Transaktionen auf Büros. Die Hochkonjunktur veranlasste viele Branchen zur Expansion und zur Anmietung hochwertiger Büroräumlichkeiten. Darüber hinaus generierte der Trend zu innovativeren und flexibleren Arbeitswelten einen regelrechten Nachfrage-Boom nach erstklassigen, modernen Büroflächen. Auch auf der Nachfrageseite durch Investoren waren Büroimmobilien weiterhin sehr stark nachgefragt und die Spitzenrenditen gerieten weiter unter Druck.5 Während sich bei einem Großteil der Top-7-Standorte die Spitzenrenditen gegen Ende des Jahres zwischen knapp über 3% und 3,5% eingependelt hatten, durchbrach der Wert für Berlin die Grenze nach unten und erreichte ein historisches Tief von 2,9%.6
Der deutsche Hotelinvestmentmarkt verzeichnete mit einem Investitionsvolumen von € 4,2 Mrd. ein Spitzenjahr, auch wenn der Mangel an verfügbaren Objekten das Transaktionsvolumen limitierte.7 Vor allem bei institutionellen Anlegern gilt Deutschland, der größte Hotelinvestmentmarkt Europas, weiterhin als sicherer Hafen.8
Auf hohem Niveau bewegte sich 2017 auch der deutsche Wohnungsmarkt. Das Investitionsvolumen lag mit € 15,2 Mrd. rund 11% über dem Vorjahreswert. Die wachsende Nachfrage nach neuen Entwicklungen und nach hochwertigem Wohnraum in den Metropolen trieb die Kaufpreise weiter hoch. Neben dem zunehmenden Engagement internationaler Käufer am deutschen Wohnimmobilienmarkt war das abgelaufene Jahr auch
6 JLL Investment Market Overview Germany, Q4 2017
CBRE Pressemitteilung (16.1.2018): Rekordjahr 2017 am europäischen Immobilieninvestmentmarkt 2
CBRE Pressemitteilung (18.1.2018): Deutscher Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien erreicht 2017 zweitbestes Ergebnis seit 2007
3 CBRE 2018 Real Estate Market Outlook, Deutschland
4 JLL Investment Market Overview Germany, Q4 2017
5 CBRE Germany Office Investment market, Q4 2017
7 Colliers: German hotel investment market posts strong 2017 results 8 CBRE 2018 Real Estate Market Outlook, Deutschland
vom stärkeren Fokus auf kleinteiliges Wohnen geprägt. Studentenwohnungen oder Mikroapartments wurden aufgrund der guten Wachstumsaussichten speziell von institutionellen Investoren stark nachgefragt.9
Österreich – Rekord beim Investmentvolumen
Auch für den österreichischen Immobilienmarkt war 2017 ein Rekordjahr. Die Investitionen in österreichische Gewerbeimmobilien lagen zum Jahresende bei € 4,8 Mrd. und erreichten damit einen neuen historischen Höchststand. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Investitionen um 23% an. Auch hier gerieten die Renditen für Investoren 2017 weiter unter Druck und gaben über alle Assetklassen noch einmal leicht nach.10
Büroimmobilien stellten mit einem Anteil von 65% am Investmentvolumen im Jahr 2017 die wichtigste Assetklasse am österreichischen Markt. Die Spitzenrenditen für Büros sanken auf 3,9% (2016: 4,0%).11 Die Neubauleistung war – aufgrund des sehr starken Vorjahres – im abgelaufenen Jahr 2017 mit 143.000 m² vergleichsweise niedrig.12
Die Investitionstätigkeit am österreichischen Hotelmarkt nahm nach einem ruhigen ersten Halbjahr 2017 in der zweiten Jahreshälfte Fahrt auf. Das Investitionsvolumen belief sich 2017 auf insgesamt € 510 Mio. und lag damit deutlich über dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre (€ 430 Mio.). Wegen des geringen Angebots an zum Verkauf stehenden Bestandshotels standen Entwicklungsprojekte bei Investoren hoch im Kurs. Speziell im zweiten Halbjahr kam es daher verstärkt zu Forward Deals für Hotelprojekte.13
CEE – solides Wachstum
Die Investitionstätigkeit in den CEE-Core-Ländern – Polen, Tschechien, Slowakei, Rumänien und Ungarn – erreichte 2017 mit rund € 11 Mrd. annähernd das Vorjahresvolumen (€ 11,3 Mrd.). Da sich die westeuropäischen Anleger-Renditen auf historischen Niedrigniveaus befanden, konzentrierten sich Investoren auf der Suche nach stabilen Märkten mit attraktivem Renditeprofil zunehmend auf die genannten CEE-Regionen. Am stärksten nachgefragt war auch in diesen Regionen die Assetklasse Büro. Der Trend der Back-Office-Auslagerung größerer Firmen in zentral- und osteuropäische Länder schürte auch 2017 die Nachfrage nach Büroflächen und sollte in den kommenden Jahren ein marktbeherrschendes Thema bleiben.14
Der polnische Immobilieninvestmentmarkt konnte das Gesamtinvestitionsvolumen 2017 mit einem Plus von 11% auf knapp über € 5 Mrd. weiter steigern. Die Impulse für diesen Anstieg kamen zum größten Teil aus dem Einzelhandels- und Bürosektor. Bei der Auslagerung der Backoffice-Aktivitäten ist Polen der Standort erster Wahl, weshalb polnische Städte in diesem Segment die höchste Entwicklungstätigkeit aufweisen.15 Während die Mieten im Wesentlichen unverändert blieben, waren die Spitzenrenditen weiter unter Druck und lagen zum Jahresende bei 5,0%.16 Ein spürbares Wachstum ging im abgelaufen Jahr vom polnischen Hotelinvestmentmarkt aus, der mit € 350 Mio. ein neues Rekordvolumen erzielte. Diese Assetklasse zeigte in den letzten Jahren ein kontinuierliches Wachstum und steht nicht nur in Polen im Fokus der Investoren.17
Auch der tschechische Immobilienmarkt verzeichnete ein erfolgreiches Jahr. Nach einem starken vierten Quartal konnte im Gesamtjahr 2017 mit einem Investitionsvolumen von € 3,7 Mrd. beinahe das Rekordvolumen des Vorjahres (€ 3,8 Mrd.) erzielt werden. Einzelhandelsimmobilien waren mit 43% am stärksten nachgefragt, gefolgt von Büroimmobilien, auf die ein Anteil von 29% am Gesamtvolumen entfiel.18
- 10 CBRE Pressemitteilung (9.1.2018): Immobilien: Rekordinvestments in Österreich
- 11 CBRE Pressemitteilung (9.1.2018): Immobilien: Rekordinvestments in Österreich
- 12 Otto Immobilien Pressemitteilung (12.2.2018): Rekordinvestment 2017
- 13 Christie & Co Pressemitteilung (9.1.2018): Hotelinvestmentmarkt Österreich 2017: Entwicklungsprojekte bei Investoren hoch im Kurs
- 14 CBRE Pressemitteilung (9.1.2018): Immobilien: Rekordinvestments in Österreich
- 15 CBRE Poland Investment, Q4 2017
- 16 JLL CEE Investment Market, H2 2017 17 CBRE Poland Investment, Q4 2017
- 18 Colliers Market Overview Czech Republic, Q4 2017
9 CBRE Deutscher Wohninvestmentmarkt auf hohem Niveau
Geschäftsverlauf
Im Geschäftsjahr 2017 konnte UBM Development AG die Gesamtleistung um € 187,2 Mio. auf € 744,7 Mio. erhöhen (2016: € 557,5 Mio.). Grund für diesen deutlichen Anstieg von 33,6% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres war vor allem die erfolgreiche Umsetzung des beschleunigten Verkaufsprogramms "Fast Track 17". So wurden sowohl zahlreiche großvolumige Verkäufe von Development-Projekten als auch von teilweise langjährigen Bestandsimmobilien vor allem in Österreich und Polen getätigt. Hervorzuheben im Development-Bereich sind die beiden Hotels im Quartier Belvedere Central in Wien, das Büroprojekt Kotlarska in Krakau sowie das Luxushotel Hyatt Regency in Amsterdam. Das Portfolio an Bestandsimmobilien wurde unter anderem durch den Verkauf eines Büroobjekts mit angeschlossenem Hotel in der Nähe von Graz sowie einer Büroimmobilie in Krakau deutlich reduziert. Unter Berücksichtigung der Closings, die knapp nach dem Jahreswechsel erfolgten, konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr Bestandsimmobilien im Wert von rund € 200 Mio. verkauft werden. Durch diesen substanziellen Abbau gelang eine weitere Fokussierung auf das margenstärkere Development-Geschäft, womit 2017 ein Meilenstein in der Umsetzung der Strategie zum "Pure Play Developer" gesetzt wurde. Die Gesamtleistung positiv beeinflusste zudem ein Anstieg der Umsätze aus dem Hotelbetrieb (+9,8% auf € 105,3 Mio.), gleichzeitig stieg die Gesamtleistung aus dem Bereich Service-Dienstleistungen in der Berichtsperiode deutlich an (+34,4% auf € 153,6 Mio.).
Die Gesamtleistung des Segments "Deutschland" erreichte im Berichtszeitraum € 130,7 Mio. und reduzierte sich damit im Vergleich zum Vorjahr (€ 275,3 Mio.) um 52,5%. Der Rückgang ist insbesondere auf den Verkauf großvolumiger Büroprojekte (Arena Boulevard in Berlin, Trikot Office in München) in 2016 zurückzuführen. Die Forward-Verkäufe des Geschäftsjahres 2017, wie beispielsweise des Zalando Headquarters in Berlin oder des Münchner Großprojekts Leuchtenbergring, werden sich erst im Jahr 2018 nach Fertigstellung und Übergabe auf die Gesamtleistung auswirken. Zudem erfolgten im Jahr 2016 auch mehr Fertigstellungen und Übergaben bei Wohnungen (u.a. Berlin-Hohenzollern und Frankfurt Central Living II). In der Gesamtleistung 2017 enthalten sind beispielsweise der Verkauf des Hotels Holiday Inn Express Klosterstraße und ein Grundstücksverkauf in Berlin sowie die Verkäufe der restlichen Wohneinheiten in Berlin-Hohenzollern. Außerdem flossen auch Generalunternehmerleistungen für das Projekt Leuchtenbergring und Leistungen aus dem Hotelbetrieb ein.
Die Gesamtleistung des Segments "Österreich" belief sich im Geschäftsjahr 2017 auf € 350,8 Mio. nach € 175,0 Mio. im Jahr 2016. Die Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahreswert resultierte insbesondere aus Verkäufen von Bestandsimmobilien im Raum Graz und Wien sowie aus der hohen Anzahl an fertiggestellten und übergebenen Wohnungen in Wien und Tirol. Einen positiven Effekt auf die Gesamtleistung des Segments hatten zudem die Übergaben der beiden Accor Hotels im Quartier Belvedere Central in Wien und einer Logistikimmobilie in Thondorf. Gleichzeitig stiegen 2017 im Vergleich zum Vorjahr auch die Projektmanagementleistungen der österreichischen Ländergesellschaft an.
Im Segment "Polen" erzielte UBM eine Gesamtleistung von € 140,3 Mio., wodurch auch hier die Gesamtleistung im Ver-
Gesamtleistung nach Regionen
| in € Mio. | 2017 | 2016 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Deutschland | 130,7 | 275,3 | -52,5% |
| Österreich | 350,8 | 175,0 | 100,4% |
| Polen | 140,3 | 65,2 | 115,3% |
| Sonstige Märkte | 122,8 | 42,0 | 192,2% |
| Gesamt | 744,7 | 557,5 | 33,6% |
gleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt werden konnte (2016: € 65,2 Mio.). Diese deutliche Steigerung war auf die starke Verkaufsleistung im Jahr 2017 zurückzuführen. Neben Bestandsimmobilien in Krakau (Pilot Tower) und Kattowitz konnte auch ein Büroentwicklungsprojekt in Krakau erfolgreich abgeschlossen und verkauft werden. Höhere Projektmanagementleistungen, steigende Umsätze aus der Hotelverpachtung und Mieteinnahmen von Bestandsobjekten – vor allem aus dem Objekt Poleczki Business Park – trugen zusätzlich zu der positiven Entwicklung des Segments Polen bei.
Das Segment "Sonstige Märkte" erzielte im Geschäftsjahr 2017 eine Gesamtleistung von € 122,8 Mio. nach € 42,0 Mio. im Vorjahr. Dieser Anstieg resultierte vor allem aus dem Verkauf des Luxushotels Hyatt Regency in Amsterdam sowie aus dem Verkauf von Bestandsobjekten in der Andel City in Prag und eines Logistikcenters in Bukarest. Hinzu kamen Umsätze der Hotels in Frankreich und den Niederlanden, Mieteinnahmen aus Bestandsobjekten in Tschechien und Rumänien sowie Projektmanagement- und Planungsleistungen der tschechischen Tochtergesellschaft.
Im Segment "Office" lag die Gesamtleistung 2017 mit € 116,4 Mio. etwa auf dem Wert des Vorjahres (2016: € 118,2 Mio.). Die Gesamtleistung der Berichtsperiode enthielt zu einem Großteil Verkäufe von Büroobjekten in Krakau, Wien und Graz.
Das Segment "Hotel" erzielte im Berichtszeitraum eine Gesamtleistung von € 283,2 Mio. Die Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr (€ 142,1 Mio.) ist vor allem auf Hotelverkäufe im Quartier Belvedere Central in Wien sowie in Berlin, Kattowitz und Amsterdam zurückzuführen. Aus dem Hotelbetrieb wurden im Jahr 2017 € 105,3 Mio. (2016: € 95,9 Mio.) an Leistung generiert.
Im Segment "Residential" lag die Gesamtleistung in der aktuellen Berichtsperiode bei € 56,6 Mio. (2016: € 97,4 Mio.). Der Rückgang der Leistungen im Periodenvergleich ist vor allem auf die Fertigstellung zweier Wohnbau-Großprojekte in Deutschland im Geschäftsjahr 2016 zurückzuführen.
Im Segment "Other" wurde im Jahr 2017 eine Gesamtleistung von € 100,6 Mio. (2016: € 62,9 Mio.) erzielt. Diese beinhaltet den Verkauf eines Logistikobjekts und einer gemischt genutzten Bestandsimmobilie im Raum Graz, den Verkauf eines Grundstücks in Berlin, den Verkauf von Einzelhandelsflächen in der Andel City in Prag sowie den Verkauf eines Logistikcenters in Bukarest.
Die Gesamtleistung des Segments "Service" erreichte € 184,5 Mio. (2016: € 129,8 Mio.) und beinhaltet Projektmanagementleistungen der Ländergesellschaften in den Kernmärkten Deutschland, Österreich und Polen.
Das Leistungssegment "Administration" enthielt mit € 3,5 Mio. (2016: € 7,2 Mio.) ausschließlich Leistungen der UBM Development AG und die Verrechnung von Managementleistungen und Konzernumlagen.
| in € Mio. | 2017 | 2016 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Hotel | 283,2 | 142,1 | 99,3% |
| Office | 116,4 | 118,2 | -1,5% |
| Residential | 56,6 | 97,4 | -41,9% |
| Other | 100,6 | 62,9 | 59,9% |
| Service | 184,5 | 129,8 | 42,1% |
| Administration | 3,5 | 7,1 | -50,5% |
| Gesamt | 744,7 | 557,5 | 33,6% |
Gesamtleistung nach Assetklassen
Finanzielle Leistungsindikatoren
Geschäftsergebnis und Ertragslage
Das Kerngeschäft des UBM-Konzerns bildet das projektspezifische Immobiliengeschäft. Als Folge der IFRS-Bilanzierungsvorschriften und der mehrjährigen Realisierungsdauer der Projekte unterliegt der Umsatzausweis der Gewinn- und Verlustrechnung starken Schwankungen, da die Erlöse erst bei Verkauf als Umsatz gebucht werden. Werden Immobilien als Share Deal verkauft oder Projekte innerhalb von at-equity Beteiligungen entwickelt und verkauft, schlagen sich diese nicht im Umsatz nieder. Das beeinflusst die Aussagekraft und die Vergleichbarkeit mit den Vorperioden. Um den Überblick und die Transparenz über den Geschäftsverlauf zu verbessern, weist UBM zusätzlich die Gesamtleistung aus. Diese betriebswirtschaftliche Kenngröße erfasst – analog zum Umsatz – Erlöse aus Immobilienverkäufen, Vermietungsleistungen, Einnahmen aus dem Hotelbetrieb, abgerechnete Planungsund Bauleistungen eigener Baustellen sowie Lieferungen und Managementleistungen an Dritte. Zusätzlich werden die Leistungen der at-equity bilanzierten Unternehmen und der Verkäufe von reinen Share Deals erfasst. Der Ausweis der Gesamtleistung erfolgt insgesamt entsprechend der Beteiligungshöhe von UBM. Nicht in der Gesamtleistung erfasst werden Anzahlungen, die vor allem für Großprojekte oder auch Wohnbauprojekte anfallen.
Die Gesamtleistung lag im Geschäftsjahr 2017 mit € 744,7 Mio. um 33,6% über dem Vorjahreswert (2016: € 557,5 Mio.). Der Anstieg resultierte insbesondere aus einer Steigerung der Immobilienverkäufe. Die in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Umsatzerlöse erreichten im Jahr 2017 € 364,7 Mio. und sanken im Vergleich zum Vorjahreswert um 12,6%. Dieser Rückgang ist auf eine in der Berichtsperiode deutlich höhere Quote an Verkäufen als Share Deals bzw. Verkaufsaktivitäten in at-equity Gesellschaften zurückzuführen, die nicht in den Umsatzerlösen erfasst werden.
Das Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen lag im Berichtszeitraum 2017 bei € 16,5 Mio. und damit um 34,5% unter dem Vergleichszeitraum 2016 von € 25,1 Mio. Hauptursache für den Rückgang sind Einmaleffekte im Vorjahreszeitraum im Zusammenhang mit der Veräußerung der hospitals Projektentwicklungsgesellschaft.
Die Erträge aus Fair-Value-Anpassungen auf Finanzimmobilien erreichten im Berichtszeitraum € 39,4 Mio. und befanden sich damit deutlich unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2016 von € 54,6 Mio. Die Erträge aus den Fair-Value-Anpassungen basierten dabei weitgehend auf Objekten, die derzeit in der Entwicklung sind und im Rahmen von Forward Deals bereits verkauft wurden. Gleichzeitig kam es auch zu einem Rückgang der Aufwendungen aus Fair-Value-Anpassungen von € 20,5 Mio. im Vorjahr auf € 9,2 Mio. im Geschäftsjahr 2017. Der Saldo aus positiven und negativen Fair-Value-Anpassungen lag in der aktuellen Berichtsperiode bei € 30,2 Mio. (2016: € 34,1 Mio.).
Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen im Berichtszeitraum bei € 30,6 Mio. (2016: € 7,5 Mio.). Wie bereits in den ersten drei Quartalen profitierte UBM auch im Hinblick auf das Gesamtjahr von einer im Vorjahresvergleich günstigen Entwicklung der Währungskurse, insbesondere des Zloty. Hinzu kommen Erlöse aus externen Weiterverrechnungen und Erlöse aus der Vermietung von Immobilien und Grundstücken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gingen im Vorjahresvergleich von € 52,4 Mio. auf € 50,6 Mio. leicht zurück. Diese Position beinhaltete vor allem Aufwendungen aus Kursdifferenzen, Verwaltungskosten, Reisespesen, Werbekosten, sonstige Fremdleistungen wie Maklerprovisionen, Abgaben und Gebühren sowie Rechts- und Beratungskosten.
Die Aufwendungen für Material und bezogene Herstellungsleistungen beliefen sich auf € 273,4 Mio. im Vergleich zu € 300,4 Mio. in 2016. Die Position umfasst neben dem Aufwand für die Errichtung von Vorratsimmobilien insbesondere die Buchwertabgänge aus Immobilienverkäufen im Rahmen von Asset Deals. Die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geringeren Buchwertabgänge aus Asset Deals führten, analog zur Umsatzentwicklung, zu einem Rückgang dieser Aufwandsposition. Insgesamt lagen die Buchwertabgänge im Geschäftsjahr 2017 bei € 126,0 Mio. (2016: € 121,2 Mio.). Zusätzlich umfasst diese Position Aufwendungen aus dem Handelswareneinsatz für bezogene Leistungen im Rahmen von Generalunternehmertätigkeiten.
Die Mitarbeiterzahl aller in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften stieg auf 748 (31. Dezember 2016: 716) – insbesondere bedingt durch die Inbetriebnahme von Hotels, darunter das Holiday Inn Express Berlin-Alexanderplatz. Im Immobilien-Development waren unverändert zum Bilanzstichtag des Vorjahres 309 Mitarbeiter beschäftigt. Der Personalaufwand sank um € 2,9 Mio. auf € 41,3 Mio. im Geschäftsjahr 2017. Dieser Rückgang resultierte vor allem aus Einmaleffekten in der Vorjahresperiode, die auf Veränderungen im Vorstand zurückzuführen waren. Die Bewertung des Aktienoptionsprogramms von UBM, das in der Hauptversammlung im Mai 2017 verabschiedet wurde, floss in der Berichtsperiode mit € 0,4 Mio. in die Position des Personalaufwands ein.
Das EBITDA lag mit € 52,4 Mio. um 5,7% über dem Vorjahreswert von € 49,6 Mio. Auch das EBIT erhöhte sich in der Berichtsperiode um 5,2% auf € 48,6 Mio. (2016: € 46,2 Mio.). Der Finanzertrag erreichte im Jahr 2017 € 21,2 Mio. und konnte damit gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden (2016: € 13,1 Mio.). Dies war auf die im Vorjahresvergleich höhere Anzahl an Immobilienverkäufen im Rahmen von Share Deals zurückzuführen, die in der Berichtsperiode rund € 13,5 Mio. des Finanzertrags ausmachten. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) lag mit € 50,5 Mio. um 26,0% über dem Vorjahresergebnis von € 40,1 Mio. und übertraf damit knapp das bisherige Rekordergebnis von € 50,3 Mio. im Jahr 2015. Der Steueraufwand stieg aufgrund der stark verbesserten Ergebnissituation von € 10,7 Mio. im Jahr 2016 auf € 13,5 Mio. im Berichtszeitraum. Daraus ergab sich für das Gesamtjahr 2017 eine Steuerquote von 26,8%, die nahezu auf dem Vorjahresniveau von 26,7% lag.
Das Periodenergebnis nach Steuern (Nettogewinn) vor Abzug des Ergebnisanteils fremder Gesellschafter belief sich auf € 37,0 Mio. und lag damit um 25,9% über dem Nettogewinn des Vergleichszeitraums des Vorjahres (2016: € 29,4 Mio.) und etwa auf dem Niveau des Rekordergebnisses 2015. Der Nettogewinn nach Minderheiten lag mit € 36,5 Mio. nicht nur erheblich über dem Vorjahr (€ 29,1 Mio.), sondern auch deutlich über dem Rekordjahr 2015 – damals erreichte er € 33,8 Mio.
Im Geschäftsjahr 2017 wurde ein Gewinn pro Aktie von € 4,88 erzielt, was einem Anstieg von 25,3% im Vergleich zum Vorjahr entspricht (2016: € 3,90).
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme des UBM-Konzerns verkürzte sich per 31. Dezember 2017 im Vergleich zum Jahresende 2016 um € 102,8 Mio. auf € 1.130,9 Mio., was zu einem Großteil aus der erfolgreichen Verkaufstätigkeit im Geschäftsjahr 2017 resultierte.
Das Sachanlagevermögen betrug € 50,7 Mio. und befand sich damit über dem Niveau vom 31. Dezember 2016 (€ 44,5 Mio.). Der Anstieg ist insbesondere auf die Zugänge im Zuge des Baufortschritts beim Hotelprojekt Leuchtenbergring in München zurückzuführen.
Die Finanzimmobilien sanken im Vergleich zum 31. Dezember 2016 von € 496,6 Mio. auf € 371,8 Mio. Dieser Rückgang resultierte aus Verkäufen im Zuge des Programms "Fast Track 17" sowie Umgliederungen in das kurzfristige Vermögen aufgrund bevorstehender Verkäufe. Die laufenden Investitionen des Geschäftsjahres hatten einen gegenläufigen Effekt.
Die Position "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögensgegenstände" reduzierte sich ebenfalls von € 157,1 Mio. zum 31. Dezember 2016 auf € 112,6 Mio. zum 31. Dezember 2017. Dieser Rückgang war im Wesentlichen auf den Verkauf zweier Büroimmobilien in Krakau, den Verkauf zweier Hotels im Quartier Belvedere Central in Wien sowie den Verkauf einer Liegenschaft in Berlin zurückzuführen. In der Position waren per 31. Dezember 2017 eine Büroliegenschaft, ein Fachmarktzentrum und eine Hotelimmobilie in Polen sowie zwei kleinere Liegenschaften in Rumänien und Kroatien enthalten, deren Veräußerung in den nächsten zwölf Monaten als wahrscheinlich eingeschätzt wird.
Die Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen stiegen im Zeitraum Jänner bis Dezember 2017 von € 109,6 Mio. im Vorjahr auf € 118,5 Mio. Der Anstieg resultierte insbesondere aus der at-equity Konsolidierung von Zalando im Zusammenhang mit dem Einstieg eines Partners sowie aus dem Erwerb zweier at-equity konsolidierter Liegenschaften in Deutschland.
Die Erhöhung der Projektfinanzierungen auf € 123,5 Mio. (31. Dezember 2016: € 111,9 Mio.) ist auf den gestiegenen Kapitalbedarf von at-equity bilanzierten Unternehmen zurückzuführen.
Die übrigen Finanzanlagen betrugen zum Bilanzstichtag € 5,6 Mio. und blieben damit gegenüber dem Geschäftsjahr 2016 nahezu unverändert.
Die kurz- und langfristigen finanziellen Vermögenswerte stiegen von € 11,7 Mio. im Geschäftsjahr 2016 auf € 14,7 Mio. an, was vor allem auf den Anstieg einbringlicher offener Kaufpreisforderungen aus dem hohen Verkaufsvolumen im Jahr 2017 zurückzuführen war.
Die kurzfristigen Vermögenswerte sanken im Vergleich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 von € 452,4 Mio. auf € 444,3 Mio. leicht. Das Vorratsvermögen lag Ende 2017 mit € 181,3 Mio. auf ähnlichem Niveau wie zum Bilanzstichtag 2016 (€ 185,4 Mio.). In dieser Position befinden sich insbesondere für den Verkauf bestimmte Immobilien (v. a. Wohnungen) sowie sonstige Vorräte. Während der Verkauf eines Hotels in Berlin sowie zahlreicher Wohnungen in Deutschland und Österreich das Vorratsvermögen reduzierte, wirkten sich Investitionen in ein gemischt genutztes Objekt in München gegenläufig aus.
Die liquiden Mittel erreichten per 31. Dezember 2017 € 75,2 Mio., was deutlich über dem Vorjahresniveau von € 42,3 Mio. lag. Auch bei dieser Position waren die Verkaufserfolge der UBM im abgelaufenen Geschäftsjahr für den Anstieg ausschlaggebend.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen per 31. Dezember 2017 € 53,2 Mio. und stiegen damit im Vergleich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 (€ 38,6 Mio.) deutlich an. Der Anstieg der zum Bilanzstichtag nach der "Percentage of Completion"-Methode (PoC) bewerteten Fertigungsaufträge und höhere Forderungen aus erbrachten Leistungen für Projektentwicklungen in at-equity bilanzierten Unternehmen waren die Haupttreiber für die Erhöhung.
Die sonstigen Forderungen und Vermögenswerte, die überwiegend Umsatzsteuerforderungen beinhalten, sanken deutlich auf € 12,0 Mio. (31. Dezember 2016: € 18,8 Mio.).
Das Eigenkapital betrug zum 31. Dezember 2017 € 355,4 Mio. (31. Dezember 2016: € 341,5 Mio.), was im Wesentlichen auf die gute Ergebnislage zurückzuführen war. Einhergehend mit der Verkürzung der Bilanzsumme auf € 1.130,9 Mio. (2016: € 1.233,8 Mio.) stieg die Eigenkapitalquote deutlich auf 31,4% (31. Dezember 2016: 27,7%). Die erfolgreiche Platzierung einer € 100 Mio.-Hybridanleihe Ende Februar 2018 ist in den Bilanzzahlen zum 31. Dezember 2017 noch nicht berücksichtigt.
Die Anleiheverbindlichkeiten per 31. Dezember 2017 in Höhe von € 383,8 Mio. stiegen im Vergleich zum 31. Dezember 2016 (€ 321,3 Mio.) an. Grund dafür ist die Begebung einer € 150 Mio.-Hybridanleihe mit einem Umtauschangebot der Anleihe (2014–2019) im Oktober 2017. Die Finanzverbindlichkeiten (kurz- und langfristig) lagen zum Bilanzstichtag bei € 169,3 Mio. und sanken damit gegenüber dem Vorjahr aufgrund der erfolgreichen Verkaufsleistung und der damit einhergehenden Rückführung der Projektfinanzierungen deutlich (2016: € 412,2 Mio.). Darüber hinaus konnten die Projektfinanzierungen bei ausgewählten Objekten ebenfalls zurückgeführt wurden.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich gegenüber dem Vorjahreswert von € 77,4 Mio. auf € 70,8 Mio. zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017. Diese beinhalteten im Wesentlichen die zum Stichtag noch nicht bezahlten Subunternehmerleistungen.
Die sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten (kurz- und langfristig) sanken leicht von € 36,6 Mio. (31. Dezember 2016) auf € 34,6 Mio. Der Rückgang resultierte im Wesentlichen aus der periodischen Zinsabgrenzung als Folge der neu begebenen Anleihe im Oktober 2017 und dem damit einhergehenden teilweisen Umtausch der Anleihe 2014–2019.
Die Summe aus den latenten und kurzfristigen Steuerschulden blieb mit € 26,4 Mio. nahezu unverändert (2016: € 27,6 Mio.).
Die Nettoverschuldung betrug zum 31. Dezember 2017 € 477,9 Mio. und sank damit im Jahresverlauf 2017 von € 691,2 Mio. um € 213,3 Mio. bzw. 30,9%. Der deutliche Rückgang ist vor allem auf die hohe Verkaufsleistung im Gesamtjahr 2017 zurückzuführen.
Cashflow
Im Vergleich zur Vorjahresperiode konnte der Cashflow aus dem Ergebnis um € 29,0 Mio. gesteigert werden. Neben dem deutlich höheren Jahresüberschuss liegt die Steigerung insbesondere in dem im Vergleich zur Vorjahresperiode geringeren Anteil von zahlungsunwirksamen Aufwertungen und aus zahlungsunwirksamen Ergebnissen aus at-Equity bilanzierten Unternehmen begründet.
Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit lag im Berichtszeitraum bei € 2,4 Mio. im Vergleich zu € 42,2 Mio. im Vorjahreszeitraum. Dabei konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr eine deutliche Freisetzung von Kapital im Vorratsvermögen erzielt werden. Hauptverantwortlich für die Freisetzung waren die Immobilienverkäufe aus dem Vorratsvermögen in Höhe von € 109,8 Mio. Demgegenüber standen Investitionen in Immobilien des Vorratsvermögens von € 59,8 Mio. Das sonstige Vorratsvermögen wurde um € 2,1 Mio. im Jahr 2017 aufgebaut. Der hohen Cash-Freisetzung aus dem Vorratsvermögen steht eine stärkere Cash-Bindung durch einen Anstieg des Forderungsvolumens aufgrund der höheren Gesamtleistungen um € 9,6 Mio. entgegen. Zusätzlich wirkten sich auf den Cashflow aus der Betriebstätigkeit im Jahr 2017 die sonstigen zahlungsunwirksamen Vorgänge in Höhe von € -16,7 Mio., welche insbesondere auf die nicht cash-wirksamen Währungskursgewinne im Geschäftsjahr 2017 zurückzuführen sind, aus.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit lag im Geschäftsjahr 2017 bei € 117,5 Mio. (Vorjahresperiode: € -114,6 Mio.) und spiegelt die Verkaufstätigkeit von UBM im Jahr 2017 wider. Positiv beeinflusst wurde der Cashflow aus der Investitionstätigkeit im Berichtszeitraum 2017 durch den hohen Mittelzufluss aufgrund von Einzahlungen aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten, Einzahlungen aus Sachanlageabgängen und Abgängen aus Finanzimmobilien, Einzahlungen aus Finanzanlageabgängen sowie von Einzahlungen aus der Tilgung von Projektfinanzierungen in Höhe von insgesamt € 334,9 Mio. Demgegenüber standen Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Investitionen in das Sachanlagevermögen und Finanzimmobilien, Investitionen in das Finanzanlagevermögen sowie Investitionen in Projektfinanzierungen von € 255,1 Mio.
Die Position "Einzahlungen aus dem Verkauf konsolidierter Unternehmen" in Höhe von € 37,9 Mio. ist die Nettoposition aus dem Zufluss der als Share Deals veräußerten vollkonsolidierten Tochterunternehmen. Den Einzahlungen aus Immobiliengeschäften im Rahmen von Share Deal veräußerten Immobilien in Höhe von € 108,7 Mio. standen Rückführungen von Fremdfinanzierungen im Zusammenhang mit den jeweiligen Projektgesellschaften in Höhe von € 69,9 Mio. sowie sonstige Fremdanteile in Höhe von € 0,9 Mio. entgegen, welche im Falle von Share Deals als Saldoposition im Cashflow zu zeigen sind.
Im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von € -87,9 Mio. (2016: € 21,4 Mio.) zeigte sich der Mittelzufluss aus der Aufnahme von Krediten und anderen Finanzierungen im Rahmen des Projektfinanzierungsgeschäfts in Höhe von € 262,9 Mio. sowie die Einzahlung aus der Begebung einer neuen Anleihe (2017–2022) von € 64,5 Mio. Dementgegen standen die Tilgungen von Krediten und anderen Finanzierungen in Höhe von € 395,4 Mio., die insbesondere im Rahmen der Verkaufstätigkeit zurückgeführt wurden. Hinzu kommt der Mittelabfluss aus Dividendenausschüttung und der Bedienung des Mezzanin-/Hybridkapitals in Höhe von € 16,7 Mio. sowie Ausschüttungen an nicht kontrollierende Gesellschafter von Tochterunternehmen in Höhe von € 1,8 Mio.
Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren
Umweltbelange
Mit der Gründung einer Green-Building-Stabsstelle Ende 2017 integriert UBM die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit noch stärker in ihre Unternehmenspolitik. Umweltschutz und schonender Umgang mit Ressourcen sind ein wichtiger Teil des unternehmerischen Handelns und Denkens von UBM Development AG, was durch die neue Stabsstelle noch einmal verdeutlicht wird. Bei den Projekten und Entwicklungen wird stets darauf geachtet, umweltschonend zu planen und zu bauen. Die bewusste Verwendung von energieoptimierenden Baustoffen, energiesparenden Bewirtschaftungskonzepten und der Einsatz von erneuerbaren Energiequellen machen die Projektentwicklungen von UBM zu nachhaltigen und umweltfreundlichen Gebäuden.
Mitarbeiter
Der Personalstand unter Einbeziehung aller Konzerngesellschaften betrug per 31. Dezember 2017 748 Mitarbeiter (davon 439 Hotel). Im Vergleich zum Jahresende 2016 (716 Mitarbeiter, davon 407 Hotel) kam es zu einem Personalanstieg von 4,5%, der ausschließlich auf die Mitarbeiter im Hotelbereich und die Inbetriebnahme neuer Hotels zurückzuführen war. Insgesamt arbeiten rund 82% der Mitarbeiter von UBM außerhalb Österreichs.
Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zur persönlichen und berufsspezifischen Weiterentwicklung werden vor allem in den Bereichen Planung und Projektentwicklung, Betriebswirtschaft und Recht sowie durch Sprachkurse und Seminare zur Verfügung gestellt. Dabei wird sowohl auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter als auch auf die Anforderungen des Marktes Rücksicht genommen. Durch die geographisch breit gefächerte Positionierung des Konzerns kommt es auch immer wieder zu einem internationalen Austausch des Personaleinsatzes. Der daraus resultierende Wissenstransfer ist ein weiterer wichtiger Faktor einer umfassenden Mitarbeiterentwicklung.
Nicht-finanzielle Information gemäß NaDiVeG
UBM Development AG erstellt einen gesonderten nicht-finanziellen Bericht, der die gesetzlichen Anforderungen gemäß §243b UGB iVm §267a UGB erfüllt. Dieser wird im Mai 2018 veröffentlicht.
Forschung und Entwicklung
Die Gesellschaft betreibt keine Forschungs- und Entwicklungsaktivtäten.
Zweigniederlassungen
Die UBM Development AG hat folgende, im Firmenbuch eingetragene Zweigniederlassungen:
Zweigniederlassung Oberösterreich: Pummererstraße 17, 4020 Linz
Zweigniederlassung Tirol:
Porr-Straße 1, 6175 Kematen
Zweigniederlassung Steiermark:
Thalerstraße 88, 8141 Unterpremstätten
Prognosebericht
Für das Jahr 2018 geht der Internationale Währungsfonds (IWF) von einer weiter steigenden Wirtschaftsdynamik aus. Das Wachstum der globalen Wirtschaftsleistung wird auf 3,9% geschätzt. Auch im Euroraum lässt die Entwicklung der Indikatoren auf eine Fortsetzung des Wachstums schließen, das durch die anhaltend niedrige Zinspolitik und die noch laufenden Liquiditätsmaßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) unterstützt wird.1
Nach einem Rekordjahr auf den europäischen Immobilienmärkten ist auch für 2018 eine starke Dynamik bei Immobilieninvestitionen zu erwarten. In ganz Europa ist eine Verknappung attraktiver Assets zu beobachten, die zu einem
1 Österreichische Nationalbank: Konjunktur aktuell, Jänner 2018
Rückgang der Renditen für Investoren führt. Mangels Alternativanlagen ist dennoch von einer weiterhin starken Nachfrage nach Immobilien auszugehen. Sowohl die drei Kernmärkte von UBM – Deutschland, Österreich und Polen – als auch die drei Assetklassen – Hotel, Büro und Wohnen – sollten von diesem positiven Marktumfeld profitieren. Speziell in Deutschland rechnen Experten zudem mit einem Anstieg der Immobilieninvestitionen aus Nordamerika und Asien. Die limitierte Verfügbarkeit in den deutschen Top-Städten könnte internationales Kapital auch verstärkt nach Wien führen.
Die positive Geschäftsentwicklung im vergangenen Jahr hat gezeigt, dass die strategische Ausrichtung von UBM stimmt. Auch 2018 wird sich UBM verstärkt auf die reine Immobilienentwicklung konzentrieren und die Transformation zum "Pure Play Developer" vorantreiben. Die Bereinigung des Portfolios ist zwar weit vorangeschritten, der Verkauf von Bestandsimmobilien wird aber auch 2018 fortgesetzt. Zukünftige Risiken werden durch sogenannte Forward Deals, bei denen mit Käufern frühzeitig die Preise für noch nicht fertiggestellte Projekte fixiert werden, minimiert. Trotz zahlreicher Fertigstellungen bis Ende 2017 verfügt UBM in den nächsten drei Jahren über eine prall gefüllte Projekt-Pipeline von € 1,6 Mrd. (2018–2020), die zu knapp 50% bereits forward verkauft ist. Hinzu kommen noch € 0,2 Mrd. in 2021, die sich aber aufgrund des frühen Stadiums der Projekte noch nicht für eine Forward-Struktur eignen.
Durch einen Anteil von 75% an Forward Sales besteht eine sehr hohe Visibilität für das Jahr 2018. Auf dieser Basis ist UBM optimistisch, das bisherige Rekordjahr der Unternehmensgeschichte, das Jahr 2015, sowohl hinsichtlich Gesamtleistung als auch Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2018 zu übertreffen. Vor diesem Hintergrund erwartet der Vorstand eine Gesamtleistung von über € 750 Mio. und das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) wird mit über € 50 Mio. prognostiziert. Der Gewinn pro Aktie sollte 2018 demnach die Fünf-Euro-Marke übertreffen. Das Eigenkapital wird zum Bilanzstichtag 2018 bei über € 400 Mio. erwartet.
Risikoberichterstattung
Bedingt durch die Geschäftstätigkeit von UBM Development AG und ihrer operativen Tochtergesellschaften und Beteiligungen in mehreren europäischen Staaten und Assetklassen ist die UBM-Gruppe einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Umgekehrt führt diese Diversifizierung, d. h. das Tätigwerden in unterschiedlichen Ländern und in mehreren Assetklassen, zur Risikostreuung bzw. -reduktion, da Veränderungen zumeist nicht gleichzeitig und in sämtlichen Märkten auftreten. Außerdem besteht aus risikopolitischer Sicht die Möglichkeit, dass einzelne Assetklassen zugunsten anderer forciert und/oder der Fokus auf bestimmte Länder und Märkte verstärkt oder zurückgenommen werden kann.
Generelle Ziele des UBM-Risikomanagements
- Das Vermögen des Unternehmens zu schützen (z. B. Immobilien, Kapital, Image)
- Das Jahresergebnis abzusichern
- Den (Zahlungs-)Verpflichtungen jederzeit nachzukommen
- Gesetzeskonformität jederzeit zu erfüllen und gegenüber Abschlussprüfer und FMA nachweisen zu können
- Risiken rechtzeitig zu erkennen, um Gegenmaßnahmen zu ergreifen
- Einheitliche Sichtweise auf Risiken zu schaffen stringente Bewertung und Dokumentation
Wesentliche Risiken
Die wesentlichen Risiken von UBM liegen im Projektentwicklungsgeschäft begründet und ergeben sich aus der Wertschöpfungskette des Unternehmens. Demnach werden die Risiken in die Bereiche Liegenschaftsankauf, Planung, Projektkalkulation und Projektfinanzierung, Umsetzung (Errichtung), Betrieb (Vermietung und Verpachtung) und Verwertung (Vertrieb, Verkauf) unterteilt. Daneben bestimmen allgemeine Geschäftsrisiken sowie makroökonomische und sonstige Risiken das Risikomanagement.
UBM ist seit vielen Jahrzehnten in der Projektentwicklung tätig und verfügt daher über entsprechende Erfahrung in der Früherkennung, Analyse, Bewertung, Überwachung und Steuerung von Risiken. Dabei werden sämtliche wesentliche Risiken betrachtet, die einen signifikanten Einfluss auf das operative Geschäft mit sich bringen können.
Maßnahmen des Risikomanagementsystems (RMS) im Geschäftsjahr 2017
1. Risikoidentifikation und -analyse
Auf Basis der 2016 durchgeführten Risikoidentifikation und -analyse, die entlang der UBM-Wertschöpfungskette erstellt wurde, erfolgte 2017 eine neuerliche Bewertung der Einzelrisiken.
2. Risikobewertung
Die Bewertung basiert auf einer Risikobeschreibung sowie auf der Einschätzung von Eintrittswahrscheinlichkeiten und möglichen Schadenshöhen von Ereignissen mit Auswirkung auf das Jahresergebnis in Form eines "Professional Judgement" durch den Vorstand. Um auf mögliche Änderungen der Einzelrisikopositionen rasch reagieren zu können, erfolgt diese Bewertung halbjährlich.
In der Betrachtung der möglichen Schadenshöhe wurden die Auswirkungen von unerwarteten Aufwendungen bzw. Umsatzrückgängen gegenüber dem Planansatz bewertet. Weiters wurde die Eintrittswahrscheinlichkeit jedes Einzelrisikos für sich bewertet, indem für jedes Risiko eine Eintrittshäufigkeit – in fünf Stufen von "häufig" (mindestens jedes zweite Jahr) bis "unwahrscheinlich" (alle 20 Jahre) – angenommen wurde. Die Ergebnisse wurden auf einer Risk Map dargestellt, die anschaulich und übersichtlich die größten Einzelrisiken von UBM zeigt.
3. Risikodokumentation
Die Ergebnisse wurden in einem Bericht zusammengefasst, der die Basis für eine nachfolgende Risikopriorisierung und -steuerung darstellt. Die Berichterstattung an den Aufsichtsrat erfolgt zweimal jährlich.
4. Risikosteuerung und -monitoring
Die Steuerung der Risiken von UBM erfolgt einerseits top-down. Dabei werden Arbeits- und Dienstanweisungen und Richtlinien entworfen. Die Zuteilungen der Verantwortlichkeiten erfolgen ausgehend vom Management zu den Risk-Ownern.
Im Bottom-up-Prozess berichten die Risk-Owner in regelmäßigen Status- und Risikoberichten an den Vorstand.
Nur die laufende Beschäftigung mit Risiken sowie die transparente und offene Kommunikation machen es möglich, Vorschläge zur Bewältigung von Risiken innerhalb der jeweiligen Unternehmensbereiche zu erarbeiten und gegebenenfalls mit dem Vorstand zu diskutieren.
5. Risikobewältigung
Abhängig von der Bedeutung erfolgt die Risikobewältigung im Projektteam, in den Unternehmensbereichen oder im Vorstand.
Diese strukturierte Vorgangsweise ist als dauerhafter Prozess innerhalb des RMS festgeschrieben.
Risikokategorien
Eine Vielzahl aus wesentlichen Einzelrisiken von UBM wurde in sieben Hauptrisikokategorien geclustert.
1. Liegenschaftsankaufsrisiken: Neben den eigentlichen Risiken, die beim Ankauf von Liegenschaften bestehen, wie z. B. die Auslegung der Flächenwidmung, die Rechte Dritter (Nachbarn, Servitute etc.), die Aktualität des Grundbuchs, die Dauer bis zur Baugenehmigung, unbekannte Einbauten, unvollständiger Verdachtsflächen(-kataster), nicht dokumentierte Kontaminierung, Schutzbestimmungen (Denkmalschutz, Baumbestand, Schutzzone), erschwerte Erschließung bzw. Zufahrt, nicht bekannte Quellen, Grundwasser, Immissionen etc., werden hier bereits Risiken wie Markteintrittsrisiko, Länderrisiko, politische Risiken sowie Wettbewerbs- und Marktumfeldrisiken berücksichtigt.
Die regionalen Kenntnisse und jene des Wettbewerbsumfelds, über welche die einzelnen operativen Tochtergesellschaften verfügen, deren Know-how und gute Vernetzung im regionalen Marktumfeld sowie standardisierte Due-Diligence- und Ankaufsprozesse helfen bei der Risikominimierung.
2. Projektkalkulations- und Planungsrisiken: In dieser Projektphase rücken Risiken aus den Einkaufs- aber auch Verkaufspreisen, die Mietpreishöhe und -änderungen, die Finanzierung des Projekts und deren Zinsbelastungen sowie die Markttauglichkeit und die Drittverwendbarkeit in den Fokus der Betrachtungsweise. Interne und externe Experten erarbeiten im Team die entsprechenden Grundlagen, welche die Basis für die Entscheidungen des Vorstands darstellen. Langjährige Erfahrungen in sämtlichen Projektentwicklungsagenden erhöhen dabei die Planungssicherheit.
3. Errichtungsrisiken bzw. Qualitätsrisiken: Hier sind sämtliche Risiken zu bewerten, die mit der eigentlichen Errichtung der Immobilie verbunden sind. Solche Risiken entstehen aus der Baudauer und dem möglichen Verzug, einem möglichen Lieferantenausfall, der Qualität der Ausführung inkl. der Kosten für Nachbesserungen.
Zur Minimierung dieser Risiken setzt UBM auf erfahrene Projektleiter, um so bereits bei der Auftragsvergabe überteuerte Angebote zu vermeiden und während der Errichtungsphase eine laufende Kosten-, Qualitäts- und Bauzeitplankontrolle sicherzustellen. Regelmäßige Projektberichte an den Vorstand lassen frühzeitig Soll-Ist-Abweichungen erkennen und ermöglichen eine rasche Gegensteuerung.
4. Betriebsrisiken (Vermietung Büro bzw. Verpachtung Hotel): Auch der Betrieb einer Immobilie ist mit einer Vielzahl von Risiken verbunden, wobei insbesondere die Bonität der Mieter (Kreditwürdigkeit, Sicherheit der Mieteinkünfte), ein Klumpenrisiko (Ausfall eines wichtigen Großmieters), Leerstandsrisiko, Instandhaltungsrisiko (regelmäßige Prüfungen, Wartungen, Servicierungen, Instandhaltungen, nachträgliche technische Investitionen), Hausverwaltungsrisiko (mangelhafter Inkasso- und Mahnwesenprozess, mangelhafte Abrechnungen von Betriebskosten) bewertet werden.
Um den Wert der Immobilie zu sichern, werden während des Betriebs unterschiedlichste Spezialisten aus Tochterunternehmen, Fachabteilungen oder externen Fachfirmen eingesetzt, um einerseits laufend die geplanten Erträge zu erwirtschaften, aber auch um die technische Qualität der Gebäude nachhaltig sicherzustellen.
5. Vertriebs-, Verwertungs- und Verkaufsrisiken: Dabei werden die Vertriebsrisiken im Verkaufsprozess von Wohnungseigentum, die Verwertungsrisiken (Vermietungsrisiken bei Erstvermietung) und die Verkaufsrisiken bei der Veräußerung von Gesamtimmobilien unterschieden. Das Hauptrisiko im Vertriebs- und Verkaufsprozess stellen die dem Bewertungsverfahren zugrunde liegenden Makrofaktoren dar. Dies sind u. a. die zu erwartenden Mieteinnahmen und der angenommene Abzinsungssatz. Das Jahresergebnis von UBM ist maßgeblich von buchmäßigen Auf- bzw. Abwertungen des Immobilienvermögens abhängig. Bei Verkauf einer Immobilie ist der erzielbare Verkaufspreis unmittelbar vom zu diesem Zeitpunkt realisierbaren Marktpreis abhängig. Dieser kann von den Entstehungskosten, aber auch von den von Gutachtern ermittelten Verkehrswerten und somit von den Buchwerten abweichen. Weitere Risiken im Transaktionsprozess sind vertragliche Haftungen bzw. Garantien sowie mögliche Gewährleistungsansprüche der Kunden.
UBM analysiert in diesem Zusammenhang den optimalen Verkaufszeitpunkt hinsichtlich der zu erzielenden Verkaufspreise. In der Auswahl und Ansprache der Kaufinteressenten helfen langjährige Kontakte zu potenziellen Investoren und Großkunden. Ein eigenes zentrales Transaktionsteam mit entsprechenden Erfahrungen und Kontakten in Kooperation mit Experten der eigenen Rechtsabteilung und unter Mithilfe externer Berater soll es UBM ermöglichen, diesen Prozess optimal zu gestalten.
6. Allgemeine Geschäftsrisiken: Dazu zählen insbesondere das Personalrisiko (Besetzung, Fluktuation, menschliche Fehler, interner Betrug etc.), das IT-Risiko (Hard- und Software, Datenverlust, Hacker, Spionage etc.), kaufmännische Risiken (Liquiditätsrisiko, steuerliche Risiken, Finanzstrafen etc.) sowie das Rechtsrisiko (Compliance-Risiken, Schadenersatz, allgemeine Vertrags- und Versicherungsvertragsrisiken, Gesetzeslage etc.). Die gesamten Risiken werden in den jeweiligen Fachabteilungen überwacht und bei Bedarf umgehend an den Vorstand kommuniziert.
7. Makroökonomische und sonstige Risiken: Zu diesen Risiken zählen die Konjunkturentwicklung (Inflation, Arbeitslosigkeit, Kaufkraft etc.), das Zinsrisiko, das Währungsrisiko sowie das Risiko der höheren Gewalt (Naturkatastrophen, Feuer, Streik, Krieg, Terror). Die Risiken werden von den ressortverantwortlichen Vorständen in enger Zusammenarbeit mit den Stabsstellen kontinuierlich beobachtet. Zins- und Wechselkursrisiken wurden bisher bewusst akzeptiert, zukünftig sind entsprechende Absicherungen jedoch nicht ausgeschlossen.
Sonstige Risiken
Das Strafverfahren gegen die ehemaligen Mitglieder des Vorstands Mag. Karl Bier und Heribert Smolé wegen des Vorwurfs der Untreue gemäß § 153 StGB aufgrund einer Zahlung der Gesellschaft von € 600.000,00 an eine Gesellschaft von Walter Meischberger im Jahr 2005 endete im Jahr 2017 mit rechtskräftigen Freisprüchen.
Bezüglich den Angaben zu Risiken im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten wird auf das Kapitel 44. "Erläuterungen zu den Finanzinstrumenten" im Anhang zum Konzernabschluss verwiesen.
Internes Kontrollsystem
Die wesentlichen Ziele des Internen Kontrollsystems (IKS) innerhalb von UBM sind die Kontrolle der Einhaltung der Geschäftspolitik und der vorgegebenen Ziele, die Sicherung des Vermögens des Unternehmens, die Sicherstellung der Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens, die Sicherstellung der Wirksamkeit und Effizienz betrieblicher Abläufe, die frühzeitige Risikoerkennung und die verlässliche Einschätzung möglicher Risiken, die Einhaltung gesetzlicher und rechtlicher Grundlagen sowie der effiziente Einsatz von Ressourcen und die Kostenersparnis.
Neben den in den Kernprozessen von UBM implementierten internen Kontrollen verfügt UBM über ein kaufmännisches und technisches Controlling. Beide Bereiche berichten direkt an den Vorstand. Das kaufmännische Controlling überwacht die laufende Geschäftsentwicklung auf Abweichungen von Planzahlen und stellt sicher, dass bei Planabweichungen die notwendigen Informationen an die Geschäftsleitung ergehen. Das technische Controlling überwacht die laufende Abwicklung von Projekten hinsichtlich Terminen, Baukosten, Baufortschritt und allen für die technische Umsetzung relevanten Prozessen. Deren periodische Berichte bieten dem Management eine Grundlage für etwaig notwendige Maßnahmen, um die oben genannten Ziele erreichen zu können.
Neben gesetzlichen Anforderungen verfügt UBM über eine Vielzahl eigener Regularien, die den Mitarbeitern einerseits als entsprechende Werkzeuge bei der Erfüllung ihrer Aufgaben dienen und andererseits die effiziente Gestaltung von Prozessen und Kontrollen ermöglichen. Derartige Arbeitsanweisungen, Richtlinien und Vorlagen schaffen Transparenz, erleichtern die Kommunikation und Dokumentation, helfen, Arbeitsabläufe effizient zu gestalten und ermöglichen es, Kontrollen effektiv durchzuführen.
Damit hat UBM die notwendigen Vorkehrungen getroffen, sodass einerseits gesetzliche, aber auch interne Richtlinien eingehalten und andererseits mögliche Schwachstellen in betrieblichen und organisatorischen Abläufen rasch identifiziert und korrigiert werden können.
Im Bereich Rechnungswesen dienen konzerneinheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften der Sicherstellung einer aussagekräftigen und ordnungsgemäßen Finanzberichterstattung. Durch klare Funktionstrennungen und Kontrollmaßnahmen wie Plausibilitätsprüfungen, regelmäßige Kontrollaktivitäten und Rechnungsfreigaberegelungen sowie dem Vier-Augen-Prinzip wird eine verlässliche und ordnungsgemäße Buchführung und Rechnungslegung sichergestellt.
Dieses systematische Kontrollmanagement stellt sicher, dass die Rechnungslegung des UBM-Konzerns im Einklang mit den nationalen und internationalen Rechnungslegungsstandards sowie internen Richtlinien steht.
Innerhalb des internen Kontrollsystems übernimmt der Prüfungsausschuss für den Aufsichtsrat die Aufgabe der Überwachung des Rechnungslegungsprozesses und der Finanzberichterstattung.
Interne Revision
Die Abteilung Interne Revision wurde mit dem Ziel etabliert, unabhängige und objektive Prüfungs- und Beratungstätigkeiten innerhalb von UBM durchzuführen. Grundlage ihres Arbeitens sind die Revisionsordnung, welche die Legitimation nach außen darstellt, und das Revisionshandbuch, das die Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten innerhalb von UBM festlegt. Die Abteilung ist gem. C-Regel 18 des Österreichischen Corporate Governance Kodex dem Gesamtvorstand unterstellt. Die Interne Revision prüft die Unternehmensprozesse und die Wirksamkeit der internen Kontrollen und trägt zu deren Verbesserung bei. Anlassbezogen führt die Interne Revision auf entsprechende Anweisung des Vorstands Ad-hoc-Prüfungen durch.
Außerdem steht die Interne Revision dem Vorstand beratend zur Seite. Durch ihre integrierte Sichtweise und ihre Kenntnisse des Unternehmens soll sie wirksame Möglichkeiten zur Verbesserung von Effektivität, Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Prozesse aufzeigen. Die Interne Revision wurde Mitte 2016 neu organisiert, hat daraufhin die Tätigkeiten aufgenommen und mit den regelmäßigen Prüfungen begonnen. Für 2017 wurde ein Revisionsplan erstellt, die geplanten Revisionen wurden durchgeführt und die entsprechenden Empfehlungen von den Fachabteilungen umgesetzt. Anlassbezogen wurden zwei Ad-hoc-Prüfungen durchgeführt. Aus den getroffenen Feststellungen konnten bereits konkrete Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet und großteils umgesetzt werden. Die Interne Revision von UBM wird projektbezogen durch externe Berater unterstützt.
Offenlegung gemäß § 243a UGB per 31. Dezember 2017
1. Zusammensetzung des Kapitals
Das Grundkapital setzt sich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 aus 7.472.180 auf den Inhaber lautende nennbetragslose Stückaktien zusammen, von denen jede am Grundkapital von € 22.416.540,00 im gleichen Umfang beteiligt ist. Zum Bilanzstichtag befinden sich sämtliche 7.472.180 Aktien im Umlauf. Alle Aktien haben die gleichen, gesetzlich normierten Rechte und Pflichten, insbesondere gewährt jede Aktie das Stimmrecht, welches nach der Zahl der Aktien ausgeübt wird. Das Grundkapital der Gesellschaft ist voll eingezahlt. Gemäß § 5 Abs. 3 der Satzung und im Einklang mit § 10 Abs. 2 AktG sind die Inhaberaktien in einer, gegebenenfalls in mehreren Sammelurkunden zu verbriefen und bei einer Wertpapiersammelbank nach § 1 Abs. 3 Depotgesetz oder einer gleichwertigen ausländischen Einrichtung zu hinterlegen.
Aus § 4 Abs. 5 der Satzung der Gesellschaft ergibt sich weiters, dass das Grundkapital zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 gemäß § 159 Abs. 2 Z 1 AktG um bis zu Nominale € 2.241.654,00 durch Ausgabe von bis zu 747.218 Stück neuen, auf den Inhaber lautenden Stammaktien zur Ausgabe an Gläubiger von Wandelschuldverschreibungen bedingt erhöht ist (bedingte Kapitalerhöhung).
2. Beschränkungen betreffend die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien
Zwischen der Strauss-Gruppe und der IGO-Ortner-Gruppe besteht ein Syndikatsvertrag. Der Vorstand der Gesellschaft hat keine Kenntnis vom Inhalt des Syndikatsvertrags. Syndikatsbeschlüsse binden die Syndikatsmitglieder in der Ausübung ihrer Stimmrechte. Es besteht ein wechselseitiges Aufgriffsrecht.
3. Direkte oder indirekte Beteiligung
Eine direkte oder indirekte Beteiligung am Kapital, die zumindest zehn von hundert beträgt, halten zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 folgende Aktionäre: Syndikat Ortner & Strauss 38,84% (davon Strauss-Gruppe 11,22%, IGO-Ortner-Gruppe 27,62%).
4. Aktien mit besonderen Kontrollrechten sind bei der Gesellschaft nicht vorhanden.
5. Mitarbeiterbeteiligungsmodelle, bei welchen die Arbeitnehmer das Stimmrecht nicht unmittelbar ausüben, bestehen bei UBM Development AG nicht.
Die Hauptversammlung der Gesellschaft hat am 23. Mai 2017 das Long-Term-Incentive-Programm 2017 (LTIP) beschlossen. Ebenso hat auch der Aufsichtsrat von UBM in seiner Sitzung am 23. Mai 2017 dem LTIP zugestimmt. In Punkt 6 der Planbedingungen des LTIP ist festgelegt, dass jede Aktienoption nach Ablauf der jeweiligen, in den Planbedingungen festgelegten Zeiträume und bei Erfüllung der festgelegten Voraussetzungen zum Bezug von Aktien der Gesellschaft berechtigt. Der diesbezügliche Ausübungskurs ist in Punkt 6.3 der Planbedingungen definiert als der ungewichtete Durchschnitt der Schlusskurse der Aktie der Gesellschaft an der Wiener Börse im Zeitraum vom 24. Mai 2017 (einschließlich) bis zum 21. Juni 2017 (einschließlich). Auf dieser Grundlage wurde der Ausübungskurs für die Ausübung von Aktienoptionen im Rahmen des LTIP berechnet und mit € 36,33 je Aktie festgesetzt.
6. Bestimmungen zur Zusammensetzung des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie zur Änderung der Satzung
Gemäß § 6 Abs. 1 der Satzung besteht der Vorstand nach näherer Bestimmung durch den Aufsichtsrat aus zwei bis sechs Personen. Die Bestellung von stellvertretenden Vorstandsmitgliedern in diesem zahlenbezogenen Rahmen ist gemäß § 6 Abs. 2 der Satzung zulässig. Gemäß § 6 Abs. 3 der Satzung kann der Aufsichtsrat ein Vorstandsmitglied zum Vorsitzenden des Vorstands und ein Mitglied zum Stellvertreter des Vorsitzenden des Vorstands ernennen. Allfällige stellvertretende Vorstandsmitglieder stehen gemäß § 8 Abs. 3 der Satzung hinsichtlich der Vertretungsmacht ordentlichen Vorstandsmitgliedern gleich.
Der Aufsichtsrat besteht gemäß § 9 Abs. 1 der Satzung aus mindestens drei und höchstens zwölf von der Hauptversammlung gewählten Mitgliedern. Gemäß § 9 Abs. 8 der Satzung kann mit der Wahl eines Aufsichtsratsmitglieds gleichzeitig ein Ersatzmitglied gewählt werden, welches mit sofortiger Wirkung in den Aufsichtsrat nachrückt, wenn das Aufsichtsratsmitglied vor dem Ablauf seiner Amtszeit aus dem Aufsichtsrat ausscheidet. Werden mehrere Ersatzmitglieder gewählt, ist bei der Wahl die Reihenfolge zu bestimmen, in der sie für aus dem Aufsichtsrat ausscheidende Mitglieder nachrücken. Ein Ersatzmitglied kann auch für mehrere bestimmte Aufsichtsratsmitglieder gewählt werden, sodass es in den Aufsichtsrat nachrückt, wenn eines dieser Mitglieder vorzeitig aus dem Aufsichtsrat ausscheidet. Das Amt eines in den Aufsichtsrat nachgerückten Ersatzmitglieds erlischt, sobald ein Nachfolger für das ausgeschiedene Aufsichtsratsmitglied bestellt ist, spätestens jedoch mit Ablauf der restlichen Amtszeit des ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglieds. Ist das Amt eines in den Aufsichtsrat nachgerückten Ersatzmitglieds erloschen, weil ein Nachfolger für das ausgeschiedene Aufsichtsratsmitglied gewählt wurde, so bleibt es Ersatzmitglied für die weiteren Aufsichtsratsmitglieder, für die es gewählt wurde. Die Hauptversammlung kann gemäß § 9 Abs. 2 der Satzung bei der Wahl für einzelne oder für alle der von ihr zu wählenden Aufsichtsratsmitglieder eine kürzere Funktionsperiode beschließen als die gesetzlich vorgesehene Funktionsperiode. Scheidet ein von der Hauptversammlung gewähltes Aufsichtsratsmitglied vor Ablauf der Funktionsperiode aus, bedarf es gemäß § 9 Abs. 6 der Satzung der Ersatzwahl erst in der nächsten ordentlichen Hauptversammlung. Sinkt jedoch die Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder unter drei, ist die Ersatzwahl in einer außerordentlichen Hauptversammlung binnen sechs Wochen vorzunehmen. Die Bestellung zum Mitglied des Aufsichtsrats kann gemäß § 9 Abs. 4 der Satzung vor Ablauf der Funktionsperiode von der Hauptversammlung durch Beschluss mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen widerrufen werden.
Gemäß § 19 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft werden die Beschlüsse der Hauptversammlung, soweit nicht zwingende Vorschriften des Aktiengesetzes etwas Abweichendes bestimmen, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, und in Fällen, in denen eine Kapitalmehrheit erforderlich ist, mit einfacher Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst. Nach Rechtsansicht des Vorstands wird durch diese Satzungsbestimmung die vom Aktiengesetz für Satzungsänderungen grundsätzlich vorgesehene Mehrheit von mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals auf die einfache Kapitalmehrheit herabgesetzt.
7. Befugnisse der Mitglieder des Vorstands
Der Vorstand ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 gemäß § 4 Abs. 4 der Satzung der Gesellschaft ermächtigt, bis zum 11. August 2022 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu € 2.241.654,00 durch Ausgabe von bis zu 747.218 Stück neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen, allenfalls in mehreren Tranchen, auch im Wege des mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 153 Abs. 6 AktG, zu erhöhen (genehmigtes Kapital) und den Ausgabekurs, die Ausgabebedingungen, das Bezugsverhältnis und die weiteren Einzelheiten der Durchführung mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzusetzen. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf die aus dem genehmigten Kapital ausgegebenen neuen Aktien ist ausgeschlossen, wenn und sofern eine Ausnutzung dieser Ermächtigung (genehmigtes Kapital) durch Ausgabe von Aktien gegen Bareinlagen bei Mehrzuteilungsoptionen im Rahmen der Platzierung neuer Aktien der Gesellschaft erfolgt. Darüber hinaus ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch das Ausnutzen dieser Ermächtigung des Vorstands ergeben, zu beschließen.
Zudem ist der Vorstand zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 gemäß § 4 Abs. 5 der Satzung der Gesellschaft ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der bedingten Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzusetzen, insbesondere die Einzelheiten der Ausgabe und des Wandlungsverfahrens der Wandelschuldverschreibungen, den Ausgabebetrag sowie das Umtausch- oder Wandlungsverhältnis. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch die Ausgabe der Aktien aus bedingtem Kapital ergeben, zu beschließen. Ausgabebetrag und Umtauschverhältnis sind nach Maßgabe finanzmathematischer Methoden sowie des Aktienkurses der Gesellschaft in einem anerkannten Preisfindungsverfahren zu ermitteln. Im Fall einer in den Ausgabebedingungen von Wandelschuldverschreibungen festgelegten Wandlungspflicht dient das bedingte Kapital auch zur Erfüllung dieser Wandlungspflicht.
Schließlich sieht § 4 Abs. 6 der Satzung der Gesellschaft die Ermächtigung des Vorstands gemäß § 159 Abs. 3 AktG vor, bis zum 11. August 2022 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft gemäß § 159 Abs. 2 Z 3 AktG, auch in mehreren Tranchen, bedingt um bis zu € 1.678.920,00 durch Ausgabe von bis zu 559.640 auf den Inhaber lautende neue Stückaktien zum Zweck der Bedienung von Aktienoptionen im Rahmen des Long-Term-Incentive-Programms 2017 an Arbeitnehmer, leitende Angestellte und Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft sowie mit ihr verbundener Unternehmen zu erhöhen. Der Ausübungskurs beträgt € 36,33. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, die sich aus einer Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung ergebenden Änderungen der Satzung zu beschließen.
8. Bedeutende Vereinbarungen
Im Juli 2014 wurde eine Anleihe (Teilschuldverschreibung) im Gesamtnennbetrag von € 160.000.000,00 (Zeitraum 2014– 2019) begeben, welche im Dezember 2014 um € 15.000.000,00 auf € 175.000.000,00 und im Februar 2015 um weitere € 25.000.000,00 auf insgesamt € 200.000.000,00 aufgestockt wurde. Im Dezember 2015 wurde eine Anleihe (Teilschuldverschreibung) im Gesamtnennbetrag von € 75.000.000,00 (Zeitraum 2015–2020) begeben. Im November 2016 wurde eine Inhaberschuldverschreibung (2016–2021) im Gesamtnennbetrag von € 18.500.000,00 begeben. Im Oktober 2017 wurde eine Anleihe (Teilschuldverschreibung) im Gesamtnennbetrag von € 150.000.000,00 mit einer Laufzeit bis 2022 begeben. Dabei wurde gleichzeitig ein Umtauschangebot durchgeführt, in dessen Rahmen Teilschuldverschreibungen der im Jahr 2014 begebenen Anleihe im Gesamtnennbetrag von € 84.047.500,00 in Teilschuldverschreibungen der im Oktober 2017 begebenen Anleihe umgetauscht wurden. Im Rahmen der Barzeichnung der im Oktober 2017 emittierten Anleihe wurden Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von € 65.952.500,00 begeben. Diese Anleihen enthalten folgende Bestimmung: Erfolgt ein Kontrollwechsel im Sinn einer Übernahme und führt dieser Kontrollwechsel zu einer Verschlechterung der Bonität der Emittentin und kann die Emittentin keinen Bonitätsnachweis innerhalb von 60 Tagen ab dem Zeitpunkt der Bekanntmachung des Kontrollwechselereignisses erbringen, ist jeder Anleihegläubiger berechtigt, seine Teilschuldverschreibung fällig zu stellen und die sofortige Rückzahlung zum Nennbetrag zuzüglich bis zum Tage der Rückzahlung aufgelaufener Zinsen zu verlangen.
Weiters hat die Gesellschaft im November 2016 Schuldscheindarlehensverträge im Gesamtnennbetrag von € 32.000.000,00 abgeschlossen. Diese Schuldscheindarlehensverträge sehen ein Kündigungsrecht für den Fall vor, dass ein Kontrollwechselereignis eintritt und dieses Kontrollwechselereignis zu (i) einer wesentlichen Beeinträchtigung der Fähigkeit der Gesellschaft führt, ihre Verpflichtungen aus dem jeweiligen Darlehensvertrag zu erfüllen, oder (ii) einem Verstoß des jeweiligen Darlehensgebers gegen gesetzlich zwingende Vorschriften führt. (Kontrollwechsel bedeutet in diesem Zusammenhang die Erlangung einer unmittelbaren kontrollierenden Beteiligung an der Gesellschaft im Sinn des Übernahmegesetzes mit der Rechtsfolge eines Pflichtangebots durch eine natürliche oder juristische Person, die zum Zeitpunkt des Abschlusses des jeweiligen Darlehensvertrags keine Beteiligung an der Gesellschaft hielt.)
Darüber hinaus bestehen keine bedeutenden Vereinbarungen im Sinne des § 243a Z 8 UGB.
9. Entschädigungsvereinbarungen im Sinn des § 243a Z 9 UGB bestehen nicht.
Wien, am 3. April 2018
Der Vorstand
Mag. Thomas G. Winkler, LL.M. Vorsitzender
DI Martin Löcker Dipl.-Ök. Patric Thate
abschluss.anhang.bestätigung.
Konzernabschluss
- Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
- Konzern-Gesamtergebnisrechnung
- Konzernbilanz
- Konzern-Kapitalflussrechnung
- Entwicklung des Konzerneigenkapitals
- Erläuterungen zum Konzernabschluss
- Beteiligungsspiegel
- Bestätigungsvermerk
- Gewinnverwendung
- Bilanzeid
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr 2017
| in T€ | Erläuterungen | 2017 | 2016 |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | (7) | 364.668 | 417.020 |
| Bestandsveränderung | (7) | -24.051 | -36.961 |
| Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen | 16.469 | 25.124 | |
| Erträge aus Fair-Value-Anpassungen auf Investment Properties | 39.420 | 54.570 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | (8) | 30.576 | 7.450 |
| Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen | (9) | -273.429 | -300.372 |
| Personalaufwand | (10) | -41.389 | -44.278 |
| Aufwendungen aus Fair-Value-Anpassungen auf Investment Properties | -9.218 | -20.514 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (11) | -50.601 | -52.427 |
| Ergebnis (EBITDA) | 52.445 | 49.612 | |
| Abschreibungen auf immaterielle Werte des Anlagevermögens und Sachanlagen | (12) | -3.827 | -3.406 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 48.618 | 46.206 | |
| Finanzertrag | (13) | 21.233 | 13.147 |
| Finanzaufwand | (14) | -19.387 | -19.288 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 50.464 | 40.065 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (15) | -13.498 | -10.709 |
| Jahresüberschuss (Nettogewinn) | 36.966 | 29.356 | |
| davon Anteil der Aktionäre des Mutterunternehmens | 36.463 | 29.109 | |
| davon Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von Tochterunternehmen | 503 | 247 | |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in €) | (16) | 4,88 | 3,90 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (in €) | (16) | 4,88 | 3,90 |
Konzern-Gesamtergebnisrechnung
für das Geschäftsjahr 2017
| in T€ | Erläuterungen | 2017 | 2016 |
|---|---|---|---|
| Jahresüberschuss (Nettogewinn) | 36.966 | 29.356 | |
| Sonstiges Ergebnis | |||
| Remeasurement aus leistungsorientierten Verpflichtungen | (34) | 280 | -856 |
| Auf das sonstige Ergebnis entfallender Ertragsteueraufwand | -71 | 219 | |
| Sonstiges Ergebnis, welches nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden kann (nicht recyclingfähig) |
209 | -637 | |
| Zeitwertbewertung von Wertpapieren | 27 | -16 | |
| Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechung | -2.210 | -963 | |
| Auf das sonstige Ergebnis entfallender Ertragsteueraufwand (-ertrag) | -7 | 4 | |
| Sonstiges Ergebnis, welches in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden kann (recyclingfähig) |
-2.190 | -975 | |
| Sonstiges Ergebnis des Jahres (other comprehensive income) | -1.981 | -1.612 | |
| Gesamtergebnis des Jahres | 34.985 | 27.744 | |
| davon Anteil der Aktionäre des Mutterunternehmens | 34.535 | 27.501 | |
| davon Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von Tochterunternehmen | 450 | 243 |
Konzernbilanz
zum 31. Dezember 2017
| in T€ | Erläuterungen | 2017 | 2016 |
|---|---|---|---|
| Aktiva | |||
| Langfristige Vermögenswerte | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | (17) | 2.740 | 2.841 |
| Sachanlagen | (18) | 50.709 | 44.464 |
| Finanzimmobilien | (19) | 371.816 | 496.583 |
| Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen | (20) | 118.504 | 109.636 |
| Projektfinanzierungen | (21) | 123.479 | 111.905 |
| Übrige Finanzanlagen | (22) | 5.601 | 5.605 |
| Finanzielle Vermögenswerte | (25) | 4.744 | 1.533 |
| Latente Steueransprüche | (29) | 9.029 | 8.818 |
| 686.622 | 781.385 | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Vorräte | (23) | 181.261 | 185.355 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | (24) | 53.229 | 38.616 |
| Finanzielle Vermögenswerte | (25) | 9.941 | 10.168 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | (26) | 12.047 | 18.825 |
| Liquide Mittel | (27) | 75.204 | 42.298 |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | (28) | 112.629 | 157.114 |
| 444.311 | 452.376 | ||
| Aktiva Gesamt | 1.130.933 | 1.233.761 | |
| Passiva | |||
| Eigenkapital | |||
| Grundkapital | (30, 31) | 22.417 | 22.417 |
| Kapitalrücklagen Andere Rücklagen |
(32) (32) |
98.954 150.675 |
98.954 132.422 |
| Genussrechts-/Hybridkapital | (33) | 80.100 | 80.100 |
| Anteile der Aktionäre des Mutterunternehmens | 352.146 | 333.893 | |
| Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von Tochterunternehmen | 3.301 | 7.561 | |
| 355.447 | 341.454 | ||
| Langfristige Verbindlichkeiten | |||
| Rückstellungen | (34) | 7.749 | 9.211 |
| Anleihen | (35) | 383.766 | 321.296 |
| Finanzverbindlichkeiten | (36) | 88.898 | 193.704 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | (38) | 4.116 | 6.151 |
| Latente Steuerschulden | (29) | 18.376 | 20.109 |
| 502.905 | 550.471 | ||
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | |||
| Rückstellungen | (34) | 1.001 | 4.280 |
| Finanzverbindlichkeiten | (36) | 80.414 | 218.495 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | (37) | 70.763 | 77.400 |
68 | UBM Jahresfinanzbericht 2017
Konzern-Kapitalflussrechnung
für das Geschäftsjahr 2017
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Jahresüberschuss | 36.966 | 29.356 |
| Abschreibungen/Zuschreibungen auf das Anlagevermögen und Finanzanlagen | -26.375 | -30.649 |
| Zinserträge/Zinsaufwendungen | 11.608 | 12.815 |
| Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen | -16.440 | -25.124 |
| Dividenden aus at-equity bilanzierten Unternehmen | 622 | 1.204 |
| Abnahme der langfristigen Rückstellungen | -1.282 | -3.731 |
| Latente Ertragsteuer | 8.842 | 1.042 |
| Cashflow aus dem Ergebnis | 13.941 | -15.087 |
| Zunahme der kurzfristigen Rückstellungen | 49 | 3.205 |
| Abnahme/Zunahme der Steuerrückstellungen | -1.369 | 1.714 |
| Gewinne/Verluste aus Anlagenabgängen | -11.995 | -2.937 |
| Abnahme der Vorräte | 47.902 | 29.863 |
| Zunahme der Forderungen | -9.632 | -3.244 |
| Abnahme/Zunahme der Verbindlichkeiten (ohne Bankverbindlichkeiten) | 623 | 34.315 |
| Erhaltene Zinsen | 1.752 | 6.355 |
| Gezahlte Zinsen | -22.141 | -18.449 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | -16.712 | 6.468 |
| Cashflow aus der Betriebstätigkeit | 2.418 | 42.203 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten | 20 | 1 |
| Einzahlungen aus Sachanlageabgängen und Abgängen aus Finanzimmobilien | 205.304 | 121.467 |
| Einzahlungen aus Finanzanlageabgängen | 11.699 | 20.185 |
| Einzahlungen aus der Tilgung von Projektfinanzierungen | 117.908 | 6.977 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | -11 | -70 |
| Investitionen in das Sachanlagevermögen und Finanzimmobilien | -202.570 | -213.777 |
| Investitionen in das Finanzanlagevermögen | -16.613 | -6.303 |
| Investitionen in Projektfinanzierungen | -35.951 | -44.926 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf konsolidierter Unternehmen | 37.853 | 1.662 |
| Auszahlungen aus dem Erwerb von Tochterunternehmen, abzüglich erworbener liquider Mittel | -164 | 175 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | 117.475 | -114.609 |
| Dividenden | -16.725 | -16.725 |
| Ausschüttung an nicht kontrollierende Gesellschafter von Tochterunternehmen | -1.813 | -809 |
| Schuldscheindarlehen | - | 32.000 |
| Einzahlungen aus Anleihen | 64.510 | 18.500 |
| Rückzahlungen von Anleihen | - | -51.863 |
| Aufnahme von Krediten und anderen Finanzierungen | 262.955 | 270.979 |
| Tilgung von Krediten und anderen Finanzierungen | -395.373 | -230.649 |
| Erwerb von Minderheitsanteilen | -1.500 | - |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -87.946 | 21.433 |
| Cashflow aus der Betriebstätigkeit | 2.418 | 42.203 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | 117.475 | -114.609 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -87.946 | 21.433 |
| Veränderung liquider Mittel | 31.947 | -50.973 |
| Liquide Mittel am 1.1. | 42.298 | 93.744 |
| Währungsdifferenzen | 959 | -473 |
| Veränderung liquider Mittel aufgrund von Konsolidierungskreisänderungen | - | - |
| Liquide Mittel am 31.12. | 75.204 | 42.298 |
| Bezahlte Steuern | 6.044 | 7.967 |
Entwicklung des Konzerneigenkapitals
für das Geschäftsjahr 2017
| Remeasurement aus leistungsorientierten |
Fremdwährungs | |||
|---|---|---|---|---|
| in T€ | Grundkapital | Kapitalrücklagen | Verpflichtungen | umrechnungsrücklage |
| Stand zum 1.1.2016 | 22.417 | 98.954 | -2.238 | 1.204 |
| Konzernergebnis | - | - | - | - |
| Sonstiges Ergebnis | - | - | -637 | -946 |
| Gesamtergebnis der Periode | - | - | -637 | -946 |
| Dividendenzahlungen | - | - | - | - |
| Veränderung von Minderheitsanteilen | - | - | - | - |
| Stand zum 31.12.2016 | 22.417 | 98.954 | -2.875 | 258 |
| Konzernergebnis | - | - | - | - |
| Sonstiges Ergebnis | - | - | 209 | -2.157 |
| Gesamtergebnis der Periode | - | - | 209 | -2.157 |
| Dividendenzahlungen | - | - | - | - |
| Aktienoptionen equity settled | - | - | - | - |
| Veränderung von Minderheitsanteilen | - | - | - | - |
| Stand zum 31.12.2017 | 22.417 | 98.954 | -2.666 | -1.899 |
| 8.828 332.024 247 29.356 -4 -1.612 243 27.744 -809 -17.534 -701 -780 7.561 341.454 503 36.966 -53 -1.981 450 34.985 |
Anteile der nicht kontrol lierenden Gesellschafter von Tochterunternehmen |
Anteile der Aktionäre des Mutterunternehmens |
Genussrechts-/ Hybridkapital |
Andere Rücklagen | Zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere: Zeitwertrücklage |
|---|---|---|---|---|---|
| 323.196 | 80.100 | 122.716 | 43 | ||
| 29.109 | 4.770 | 24.339 | - | ||
| -1.608 | - | -13 | -12 | ||
| 27.501 | 4.770 | 24.326 | -12 | ||
| -16.725 | -4.770 | -11.955 | - | ||
| -79 | - | -79 | - | ||
| 333.893 | 80.100 | 135.008 | 31 | ||
| 36.463 | 4.770 | 31.693 | - | ||
| -1.928 | - | - | 20 | ||
| 34.535 | 4.770 | 31.693 | 20 | ||
| -18.538 | -1.813 | -16.725 | -4.770 | -11.955 | - |
| - | 427 | - | 427 | - | |
| -2.881 | -2.897 | 16 | - | 16 | - |
| 3.301 355.447 |
352.146 | 80.100 | 155.189 | 51 |
Erläuterungen zum Konzernabschluss
1. Allgemeine Angaben
Der UBM-Konzern besteht aus der UBM Development AG (UBM) und deren Tochterunternehmen. UBM ist eine Aktiengesellschaft nach österreichischem Recht und hat den Sitz in Wien mit der Geschäftsanschrift 1210 Wien, Floridsdorfer Hauptstraße 1. Sie ist registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 100059 x. Die Hauptaktivitäten des Konzerns sind Entwicklung, Verwertung und Verwaltung von Immobilien.
Der Konzernabschluss wird gemäß § 245a UGB nach den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen und nach den von der Europäischen Union übernommenen International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie den Auslegungen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) aufgestellt.
Berichtswährung ist der Euro, der auch die funktionale Währung von UBM ist. Bei den einzelnen in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen ist die funktionale Währung die jeweilige Landeswährung. Zahlenangaben erfolgen in T€ und werden entsprechend kaufmännisch gerundet. Das Berichtsjahr entspricht dem Kalenderjahr und endet am 31. Dezember 2017.
2. Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss sind neben UBM 57 (Vorjahr: 63) inländische Tochterunternehmen sowie 76 (Vorjahr: 81) ausländische Tochterunternehmen einbezogen. In der Berichtsperiode wurden acht Gesellschaften aufgrund von Gründung, Aufstockung bzw. Kauf erstmals in den Konzernabschluss von UBM einbezogen (siehe Punkt 2.1.).
Eine Gesellschaft ist durch konzerninterne Übertragung in Form von Verschmelzung abgegangen, zwölf Gesellschaften wurden verkauft und zwei Gesellschaften liquidiert. Bei weiteren vier Gesellschaften wurden so viele Anteile verkauft, dass nur mehr maßgeblicher Einfluss besteht und diese at-equity einbezogen werden. Der Verkaufspreis in Höhe von T€ 54.758 wurde mit T€ 50.569 in bar beglichen, davon flossen T€ 8.975 bereits als Anzahlungen im Jahr 2016, T€ 4.189 sind noch ausständig. Bei einer Gesellschaft handelte es sich um eine Transaktion mit nahestehenden Unternehmen. Die Vermögenswerte und Schulden, über die Beherrschung verloren wurde, setzen sich wie folgt zusammen:
| in T€ | 2017 |
|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | |
| Finanzimmobilien | 92.287 |
| Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 12.821 |
| Übrige Finanzanlagen | 178 |
| Latente Steueransprüche | 2.005 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | |
| Vorräte | 2.102 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 108 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 82 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 3.068 |
| Liquide Mittel | 4.210 |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | 151.220 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | |
| Finanzverbindlichkeiten | 48.281 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 3.673 |
| Latente Steuerschulden | 14.696 |
| in T€ | 2017 |
|---|---|
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | |
| Rückstellungen | 3.328 |
| Finanzverbindlichkeiten | 63.059 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.808 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 83.493 |
| Steuerschulden | 19 |
Außerdem wurden 33 (Vorjahr: 27) inländische und 27 (Vorjahr: 30) ausländische assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode bewertet.
Bei achtzehn Tochterunternehmen steht UBM zwar die Mehrheit der Stimmrechte zu, aufgrund der Regelungen in den Gesellschaftsverträgen ist aber dennoch keine Beherrschung gegeben. Diese Unternehmen werden als Gemeinschaftsunternehmen bilanziert.
2.1. Erstkonsolidierungen
Im Geschäftsjahr 2017 wurden die folgenden Unternehmen erstmals im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen (Anteilshöhe siehe Beteiligungsspiegel):
| Aufgrund von Gründungen | Zeitpunkt der Erstkonsolidierung |
|---|---|
| Rezidence Tusarova 46 s.r.o. | 3.2.2017 |
| Poleczki Parking House Sp.z o.o. | 11.5.2017 |
| UBM Twarda Sp. Z o.o. | 8.8.2017 |
| UBM Deutschland GmbH | 22.9.2017 |
| ML-ZENTRAL Liegenschaftsverwaltungs GmbH | 16.10.2017 |
| Aufgrund von Anteilsaufstockung | Zeitpunkt der Erstkonsolidierung |
|---|---|
| Top Office Munich GmbH | 26.1.2017 |
| Aufgrund von Akquisition | Zeitpunkt der Erstkonsolidierung |
| Sarium Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co. "Office Provider" OG | 2.1.2017 |
| KLC III CZ s.r.o.* | 19.4.2017 |
* Mit Wirkung 1. Juli 2017 wurde die KLC III CZ s.r.o. mit der Graficka 1 s.r.o. verschmolzen und mit Abtretungsvertrag vom 18. September 2017 wurden 50% der Gesellschaft abgetreten.
Bei der Top Office Munich GmbH handelt es sich um eine Mantelgesellschaft. Bei der Sarium Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co. "Office Provider" OG sowie der KLC III CZ s.r.o. handelt es sich um den Erwerb von Immobilien sowie deren Finanzierung. Alle stellen keine business combination gem. IFRS 3 dar. In den Notes werden die Ewerbe als Asset Deal dargestellt.
Die Vermögenswerte und Schulden, über die Beherrschung erlangt wurde, setzen sich wie folgt zusammen:
| in T€ | 2017 |
|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | |
| Sachanlagen | 3 |
| Finanzimmobilien | 38.717 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 13 |
| Latente Steueransprüche | 20 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 4.212 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 1.117 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 25 |
| Liquide Mittel | 2.732 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | |
| Finanzverbindlichkeiten | 28.500 |
| Latente Steuerschulden | 2.468 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | |
| Finanzverbindlichkeiten | 6 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.019 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 7.675 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 120 |
| Steuerschulden | 1.966 |
3. Konsolidierungsgrundsätze
Unternehmenszusammenschlüsse werden nach der Erwerbsmethode bilanziert. Nach dieser Methode werden die erworbenen Vermögenswerte, die übernommenen Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten zum Erwerbsstichtag mit den zu diesem Stichtag beizulegenden Zeitwerten angesetzt. Die Differenz zwischen den Anschaffungskosten und dem zurechenbaren Anteil an dem mit dem beizulegenden Zeitwert bewerteten Nettovermögen wird als Firmenwert angesetzt, der nicht planmäßig abgeschrieben, sondern mindestens einem jährlichen Impairment Test unterzogen wird.
Alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen einbezogenen Unternehmen werden in der Schuldenkonsolidierung eliminiert. Konzerninterne Aufwendungen und Erträge werden im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung verrechnet. Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen werden eliminiert, wenn es sich um wesentliche Beträge handelt und die betreffenden Vermögenswerte im Konzernabschluss noch bilanziert sind.
Nicht UBM zurechenbare Anteile am Nettovermögen von vollkonsolidierten Tochterunternehmen werden unter der Bezeichnung "Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von Tochterunternehmen" gesondert als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen.
4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Jahresabschlüsse sämtlicher in den Konzernabschluss einbezogener Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.
Bewertungsgrundlagen
In Bezug auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen, Projektfinanzierungen, Vorräte, Forderungen aus abgerechneten Aufträgen und Verbindlichkeiten sind die fortgeführten Anschaffungskosten Basis für die Bewertung.
Hinsichtlich zur Veräußerung verfügbarer Wertpapiere, derivativer Finanzinstrumente und Finanzimmobilien ist der zum Bilanzstichtag beizulegende Zeitwert Grundlage für die Bewertung.
Währungsumrechnung
Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen stellen die Jahresabschlüsse in ihrer jeweiligen funktionalen Währung auf, wobei als funktionale Währung die für die wirtschaftliche Tätigkeit des betreffenden Unternehmens maßgebliche Währung gilt.
Die Bilanzposten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden mit dem Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag und die Posten der Gewinn- und Verlustrechnungen mit dem Jahresdurchschnittskurs – als arithmetisches Mittel aller Monatsultimokurse – des Geschäftsjahres umgerechnet. Aus der Währungsumrechnung resultierende Differenzen werden direkt im Eigenkapital verrechnet. Diese Umrechnungsdifferenzen werden zum Zeitpunkt des Abgangs des Geschäftsbetriebs erfolgswirksam erfasst.
Für die Einbeziehung und Umrechnung ausländischer Tochterunternehmen wurden folgende wesentliche Umrechnungskurse verwendet:
| Devisenmittelkurs 31.12.2017 | Jahresdurchschnittskurs | |
|---|---|---|
| PLN | 4,1709 | 4,2447 |
| CZK | 25,5400 | 26,2892 |
| Devisenmittelkurs 31.12.2016 | Jahresdurchschnittskurs | |
| PLN | 4,4240 | 4,3757 |
| CZK | 27,0200 | 27,0425 |
Bei Unternehmenserwerben vorgenommene Anpassungen der Buchwerte der erworbenen Vermögenswerte, der übernommenen Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten an den diesen zum Erwerbsstichtag jeweils beizulegenden Zeitwert bzw. ein Goodwill werden als Vermögenswerte bzw. Verbindlichkeiten des erworbenen Tochterunternehmens behandelt und unterliegen demnach der Währungsumrechnung.
Kursgewinne oder -verluste aus Transaktionen der einbezogenen Unternehmen in einer anderen als der funktionalen Währung werden ergebniswirksam erfasst. Nicht auf die funktionale Währung lautende monetäre Positionen der einbezogenen Unternehmen werden mit dem Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.
Immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Dabei werden Abschreibungssätze in Höhe von 10% bis 50% (Vorjahr: 10% bis 50%) zur Anwendung gebracht.
Die auf das Geschäftsjahr entfallende Abschreibung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Abschreibungen auf immaterielle Werte des Anlagevermögens und Sachanlagen" ausgewiesen.
Wurde eine Wertminderung (Impairment) festgestellt, werden die betreffenden immateriellen Vermögenswerte auf den erzielbaren Betrag – das ist der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten oder ein höherer Nutzungswert – abgeschrieben. Bei Wegfall der Wertminderung erfolgt eine Zuschreibung in Höhe der Wertaufholung, maximal aber auf den Wert, der sich bei Anwendung des Abschreibungsplans auf die ursprünglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten errechnet.
Der Firmenwert wird als Vermögenswert erfasst und gemäß IFRS 3 in Verbindung mit IAS 36 mindestens einmal jährlich auf eine Wertminderung hin überprüft. Jede Wertminderung wird sofort erfolgswirksam erfasst. Eine spätere Wertaufholung findet nicht statt.
Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten unter Abzug von Anschaffungskostenminderungen bzw. zu Herstellungskosten und der bisher aufgelaufenen, abzüglich im Berichtsjahr planmäßig fortgeführten linearen Abschreibungen bewertet, wobei folgende Abschreibungssätze angewandt wurden:
| in% | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Gebäude | 1,5 bis 33,3 | 1,5 bis 33,3 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 4,0 bis 50,0 | 4,0 bis 50,0 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4,0 bis 50,0 | 4,0 bis 50,0 |
Wurde eine Wertminderung (Impairment) festgestellt, werden die betreffenden Sachanlagen auf den erzielbaren Betrag – das ist der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten oder ein höherer Nutzungswert – abgeschrieben. Bei Wegfallen der Wertminderung erfolgt eine Zuschreibung in Höhe der Wertaufholung, maximal aber auf den Wert, der sich bei Anwendung des Abschreibungsplans auf die ursprünglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten errechnet. Grundlegende Umbauten werden aktiviert, während laufende Instandhaltungsarbeiten, Reparaturen und geringfügige Umbauten im Zeitpunkt des Anfalls aufwandswirksam erfasst werden.
Die geringwertigen Vermögenswerte werden im Anschaffungsjahr im vollen Umfang abgeschrieben, da sie für den Konzernabschluss unwesentlich sind.
In Bau befindliche Anlagen einschließlich in Bau befindlicher Gebäude, die betrieblich genutzt werden sollen oder deren Nutzungsart noch nicht feststeht, werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen infolge von Wertminderungen bilanziert.
Fremdkapitalkosten werden bei qualifizierten Vermögenswerten in die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einbezogen. Die Abschreibung dieser Vermögenswerte beginnt mit deren Fertigstellung bzw. mit Erreichen des betriebsbereiten Zustands. Im laufenden Geschäftsjahr wurden T€ 7.348 (Vorjahr: T€ 10.005) Zinsen auf Immobilien aktiviert. Für den Finanzierungskostensatz wird auf die Angaben in Punkt 36 verwiesen.
Finanzimmobilien sind Immobilien, die zur Erzielung von Mieteinnahmen und/oder zum Zweck der Wertsteigerung gehalten werden. Hierzu zählen nicht für eigene betriebliche Zwecke genutzte Büro- und Geschäftsgebäude, Wohnbauten sowie unbebaute Grundstücke. Diese werden zu ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt. Gewinne und Verluste aus Wertänderungen werden im Ergebnis der Periode erfolgswirksam berücksichtigt, in der die Wertänderung eingetreten ist. Immobilien, die in Erstellung sind, werden – soweit ein beizulegender Zeitwert nicht verlässlich ermittelt werden kann – zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, ansonsten mit dem in der Regel nach der Residualwertmethode ermittelten beizulegenden Zeitwert bewertet.
Grundlage für den Wertansatz der mit dem beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzimmobilien bildeten Verkehrswertgutachten von unabhängigen Sachverständigen bzw. wurde der beizulegende Zeitwert aus dem Barwert der geschätzten künftigen Cashflows, die aus der Nutzung der Immobilien erwartet werden, oder über Vergleichstransaktionen ermittelt.
Die zum Verkauf bestimmten Liegenschaften sind mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert bewertet. Fremdkapitalkosten werden bei qualifizierten Vermögenswerten in die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einbezogen.
Für Immobilien im Umlaufvermögen, die zur sofortigen Weiterveräußerung nach Fertigstellung gedacht sind und für die durch vergleichbare Transaktionen ein Marktwert bestimmbar ist, wurde der Verkehrswert mittels Vergleichswert- bzw. Sachwertverfahren ermittelt. Gemäß Rechnungslegungsvorschriften wird der Buchwert nur dann an den Verkehrswert angepasst, wenn dieser niedriger ist. Die externen Gutachter haben mit den lokalen Projektentwicklern basierend auf Größe, Alter und Zustand der Gebäude und nach länderspezifischen Gegebenheiten die Parameter bestimmt.
Leasingverhältnisse
Der Konzern als Leasinggeber
Es bestehen nur als Operating Leasing zu klassifizierende Leasingverträge. Die Mieteinnahmen aus diesen Verträgen werden linear über die Laufzeit des entsprechenden Leasingverhältnisses ertragswirksam erfasst.
Der Konzern als Leasingnehmer
Leasingverhältnisse werden als Finanzierungsleasing klassifiziert, wenn gemäß Leasingvertrag im Wesentlichen alle mit dem Eigentum verbundenen Risiken und Chancen auf den Leasingnehmer übertragen werden.
Im Rahmen von Finanzierungsleasing gehaltene Vermögenswerte werden als Vermögenswerte des Konzerns mit ihren beizulegenden Zeitwerten oder mit dem Barwert der Mindestleasingzahlungen, falls dieser niedriger ist, zu Beginn des Leasingverhältnisses erfasst. Mindestleasingzahlungen sind jene Beträge, die während der unkündbaren Vertragslaufzeit zu zahlen sind, einschließlich eines garantierten Restwerts. Die entsprechende Verbindlichkeit gegenüber dem Leasinggeber wird in der Bilanz als Verpflichtung aus Finanzierungsleasing erfasst. Die Leasingzahlungen werden auf Zinsaufwendungen und Verminderung der Leasingverpflichtung aufgeteilt, sodass eine konstante Verzinsung der verbleibenden Verbindlichkeit erzielt wird. Zinsaufwendungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen werden zu Anschaffungskosten, die sich in das erworbene anteilige, mit dem beizulegenden Zeitwert bewertete Nettovermögen sowie gegebenenfalls einen Geschäfts- oder Firmenwert aufteilen, bilanziert. Der Buchwert wird jährlich um den anteiligen Jahresüberschuss bzw. -fehlbetrag, bezogene Dividenden und sonstige Eigenkapitalveränderungen erhöht bzw. vermindert. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern einmal jährlich sowie zusätzlich bei Vorliegen von Indikatoren, die auf eine mögliche Wertminderung hindeuten, einem Impairment-Test nach IAS 36 unterzogen. Unterschreitet der erzielbare Betrag den Buchwert, wird der Differenzbetrag abgeschrieben.
Die Projektfinanzierungen sind zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Werden Anzeichen einer Wertminderung festgestellt (Impairment), werden die Projektfinanzierungen auf den Barwert der erwarteten Cashflows abgeschrieben.
Die unter den übrigen Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an nicht konsolidierten Tochterunternehmen und sonstigen Beteiligungen sind, da ein verlässlicher beizulegender Zeitwert nicht ermittelt werden kann, zu Anschaffungskosten bewertet. Wird bei zu Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten eine Wertminderung festgestellt, so wird auf den Barwert der erwarteten Cashflows abgewertet.
Fertigungsaufträge werden nach dem Leistungsfortschritt (POC-Methode) bilanziert. Die voraussichtlichen Auftragserlöse werden entsprechend dem jeweiligen Fertigstellungsgrad unter den Umsatzerlösen ausgewiesen. Der Fertigstellungsgrad, der Grundlage für die Höhe der angesetzten Auftragserlöse ist, wird im Regelfall aus dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag erbrachten Leistung zur geschätzten Gesamtleistung ermittelt. Sofern das Ergebnis eines Fertigungsauftrags nicht verlässlich geschätzt werden kann, werden Auftragserlöse nur in Höhe der angefallenen Auftragskosten erfasst. Ist es wahrscheinlich, dass die gesamten Auftragskosten die gesamten Auftragserlöse übersteigen, wird der erwartete Verlust sofort und zur Gänze erfasst.
Die den bisher erbrachten Leistungen gemäß Fertigstellungsgrad zurechenbaren Erlöse werden, soweit sie die vom Auftraggeber geleisteten Anzahlungen übersteigen, in der Bilanz unter Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Beträge, um die die erhaltenen Anzahlungen die den bisher erbrachten Leistungen zurechenbaren Erlöse übersteigen, werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.
Forderungen sind grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Falls Risiken hinsichtlich der Einbringlichkeit bestanden, wurden Wertberichtigungen gebildet.
Abgrenzungsposten für latente Steuern werden bei temporären Differenzen zwischen den Wertansätzen von Vermögenswerten und Schulden im Konzernabschluss einerseits und den steuerlichen Wertansätzen andererseits in Höhe der voraussichtlichen künftigen Steuerbelastung oder -entlastung gebildet. Darüber hinaus wird eine aktive Steuerabgrenzung für künftige Vermögensvorteile aus steuerlichen Verlustvorträgen angesetzt, soweit mit der Realisierung mit hinreichender Sicherheit gerechnet werden kann. Ausnahmen von dieser umfassenden Steuerabgrenzung bilden Unterschiedsbeträge aus steuerlich nicht absetzbaren Firmenwerten.
Der Berechnung der Steuerlatenz liegt der im jeweiligen Land geltende Ertragsteuersatz zugrunde, bei österreichischen Gesellschaften ist dies der Steuersatz von 25%.
Anteilsbasierte Vergütungen in Eigenkapitalinstrumenten werden im Zeitpunkt der Gewährung mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Der beilzulegende Zeitwert wird über den Erdienungszeitraum als Personalaufwand erfasst und in der Kapitalrücklage ausgewiesen. Zu jedem Stichtag ist die Anzahl der gewährten Optionen neu zu beurteilen, eine Neubewertung der Option erfolgt jedoch nicht.
Die Rückstellungen für Abfertigungen, für Pensionen und für Jubiläumsgelder wurden gemäß IAS 19 nach dem laufenden Einmalprämienverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Zugrundelegung der Generationentafel AVÖ 2008-P ermittelt, wobei zu jedem Stichtag eine versicherungsmathematische Bewertung durchgeführt wird. Bei der Bewertung dieser Rückstellungen wurden ein Rechnungszinsfuß für Österreich und Deutschland von 1,90% (Vorjahr: 1,65%) und Bezugssteigerungen in Österreich von 2,10% (Vorjahr: 2,50%) p. a. berücksichtigt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Abfertigungen und für Jubiläumsgelder werden für Österreich Fluktuationsabschläge auf Basis von statistischen Daten in einer Bandbreite von 0,0% bis 10,5% (Vorjahr: 0,0% bis 10,5%) berücksichtigt und für Deutschland bezüglich Jubiläumsgelder in einer Bandbreite von 0,0% bis 10,6% (Vorjahr: 0,0% bis 10,6%). Als rechnungsmäßiges Pensionsalter wird für österreichische Gesellschaften das frühestmögliche gesetzliche Pensionsantrittsalter nach Pensionsreform 2004 (Korridorpension) unter Beachtung aller Übergangsregelungen und für deutsche Gesellschaften das gesetzliche Pensionsantrittsalter angesetzt. Bei der Berechnung der Rückstellungen wird für Österreich die Sterbetafel AVÖ 2008-P – Pagler & Pagler und für Deutschland die Sterbetafel Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck verwendet.
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste für Abfertigungen und Pensionen werden zur Gänze im sonstigen Ergebnis erfasst, für Jubiläumsgelder im Gewinn oder Verlust der Periode. Der Dienstzeitaufwand wird im Personalaufwand ausgewiesen bzw. mit diesem verrechnet. Der Zinsaufwand wird unter Finanzierungsaufwand erfasst.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle gegenwärtig entstandenen Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden jeweils in Höhe des Betrages angesetzt, der voraussichtlich zur Erfüllung der zugrunde liegenden Verpflichtung erforderlich ist.
Verbindlichkeiten werden unter Anwendung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.
Ist der Rückzahlungsbetrag niedriger oder höher, so wird auf diesen nach der Effektivzinsmethode abgeschrieben oder zugeschrieben.
Derivative Finanzinstrumente werden erfolgswirksam mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Derivate in Hedge-Beziehung werden nach den Vorschriften des Hedge Accounting behandelt.
Umsatzerlöse werden zum beizulegenden Zeitwert der Gegenleistung bewertet. Davon sind Rabatte, Umsatzsteuern und andere im Zusammenhang mit dem Verkauf stehende Steuern abzusetzen. Der Umsatz wird mit Lieferung und Übertragung des Eigentums erfasst. Der Umsatz aus Fertigungsaufträgen wird über den Zeitraum der Auftragsabwicklung verteilt dem Fertigungsgrad entsprechend erfasst.
Zinserträge und -aufwendungen werden unter Berücksichtigung der jeweils ausstehenden Darlehenssumme und des anzuwendenden Zinssatzes abgegrenzt.
Dividendenerträge aus Finanzinvestitionen werden mit Entstehung des Rechtsanspruchs erfasst.
5. Ermessensausübungen und Hauptquellen von Schätzungsunsicherheiten
Schätzungen und Annahmen sowie Ermessensentscheidungen des Managements, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden sowie der Erträge und Aufwendungen und die Angaben betreffend Eventualverbindlichkeiten beziehen, sind mit der Aufstellung von Jahresabschlüssen unabdingbar verbunden. Die wesentlichen Ermessensentscheidungen und Hauptquellen von Schätzungsunsicherheiten gem. IAS 1.125 ff beziehen sich auf:
Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts bei Immobilien: Der beizulegende Zeitwert wird in der Regel mit dem Barwert der bei einer Vermietung realisierbaren Erträge gleichgesetzt. Wenn sich daher die Einschätzung betreffend die bei einer Vermietung zukünftig realisierbaren Erträge bzw. die Renditeerwartung in Bezug auf Alternativanlagen ändert, ändert sich auch der dem betreffenden Objekt beizulegende Zeitwert. Der Kapitalisierungszinssatz (die Bandbreite liegt zwischen 5,00% und 8,50%; Vorjahr: 5,00% und 10,25%) ist jener Zinssatz, mit dem der Ertrag von Liegenschaften im Durchschnitt marktüblich verzinst wird. Ein Kriterium für die Wahl des Kapitalisierungszinssatzes ist das allgemeine und spezielle Risiko, welchem der Ertrag aus der Liegenschaft unterworfen ist.
Der Großteil der Finanzimmobilien wurde im laufenden Geschäftsjahr nach international anerkannten Ertragswertverfahren, im Speziellen dem Term-and-Reversion-Verfahren, zur Wertermittlung bewertet (das Bewertungsverfahren ist unter Punkt 19 näher erläutert).
Für Immobilien, die in der Entwicklung stehen (Anlagen in Bau – IAS 40), wurde als Bewertungsverfahren die Residualwertmethode angewandt. Bei dieser Bewertungsmethode werden die Ertragswerte, soweit noch keine Vorverwertung stattgefunden hat, durch die Gutachter in Abstimmung mit den Projektentwicklern geschätzt. Die budgetierten Fertigstellungskosten inklusive eines angemessenen Developer-Gewinns werden von den Ertragswerten in Abzug gebracht. Das Residuum dieser Bewertungsmethode ergibt dann den Verkehrswert der Liegenschaften in Entwicklung.
In der nachfolgenden Sensitivitätsanalyse werden die Auswirkungen wesentlicher Parameteränderungen auf den beizulegenden Zeitwert der Finanzimmobilien dargestellt:
in T€
Bestandsimmobilien
| Buchwert 31.12.2017 Änderung der nachhaltigen Miete |
168.025 | Buchwert 31.12.2016 Änderung der nachhaltigen Miete |
214.792 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 0,00% | 10,00% | -10,00% | 0,00% | 10,00% | -10,00% | |
| Änderung der Yield | ||||||
| 0,00% | - | 21.349 | -15.791 | - | 19.772 | -16.885 |
| 0,50% | -4.446 | 6.934 | -16.053 | -11.615 | 4.915 | -28.908 |
| -0,50% | 12.550 | 26.012 | -604 | 15.933 | 35.013 | -3.743 |
in T€
Entwicklungsprojekte
| Buchwert 31.12.2017 | 203.791 | Buchwert 31.12.2016 | 281.791 | |
|---|---|---|---|---|
| Developer-Gewinn | -5,00% | 5,00% | -5,00% | 5,00% |
| 24.181 | -24.544 | 35.516 | -38.073 | |
| Änderung der Yield | -0,50% | 0,50% | -0,50% | 0,50% |
| 29.993 | -26.681 | 59.656 | -52.431 | |
| Änderung der Baukosten | 10,00% | -10,00% | 10,00% | -10,00% |
| -36.422 | 36.039 | -66.606 | 64.106 | |
| Änderung der Mieterlöse | -10,00% | 10,00% | -10,00% | 10,00% |
| -50.171 | 49.158 | -80.026 | 80.674 |
Die Klassifizierung als Finanzimmobilie (IAS 40) oder Vorratsimmobilie (IAS 2) wird aufgrund folgender Überlegungen vorgenommen. Als Finanzimmobilien werden jene Projekte klassifiziert, die zur Erzielung von Mieteinnahmen bzw. zur Wertsteigerung gehalten werden. In der Kategorie der Vorratsimmobilien werden jene Immobilien dargestellt, die im Vorhinein zur Weiterveräußerung bestimmt sind.
Zum Verkauf bestimmte (Vorrats-)Immobilien: Für jene Immobilien, für die durch vergleichbare Transaktionen ein Marktwert bestimmbar ist, wurde der Verkehrswert mittels Vergleichswert- bzw. Sachwertverfahren ermittelt. Dies gilt großteils für die Immobilien im Umlaufvermögen (Wohnbauten), die zur sofortigen Weiterveräußerung nach Fertigstellung gedacht sind. Gemäß Rechnungslegungsvorschriften wird der Buchwert nur dann an den Verkehrswert angepasst, wenn dieser niedriger ist. Die externen Gutachter haben mit den lokalen Projektentwicklern basierend auf Größe, Alter und Zustand der Gebäude und nach länderspezifischen Gegebenheiten die Parameter bestimmt. Hinsichtlich Buchwert und möglichen Auswirkungen von Wertminderungen verweisen wir auf Punkt 23.
Rückstellungen: Die Bewertungen von Abfertigungs-, Pensions- und Jubiläumsgeldrückstellungen beruhen auf Parametern wie Abzinsungsfaktoren, Gehaltssteigerungen oder Fluktuationen, deren Änderungen zu höheren oder niedrigeren Rückstellungen bzw. Personal- oder Zinsaufwendungen führen können. Sonstige Rückstellungen beruhen auf der Einschätzung über den Eintritt oder Nichteintritt eines Ereignisses und auf der Wahrscheinlichkeit eines Mittelabflusses. Die Änderung dieser Einschätzung oder der Eintritt eines als nicht wahrscheinlich eingestuften Ereignisses kann wesentliche Auswirkungen auf die Ertragslage der Gruppe haben.
Sensitivitätsbetrachtung der Pensionsrückstellung: Folgende versicherungsmathematischen Annahmen wurden als erheblich erachtet und mit folgenden Spannen gestresst: Abzinsungssatz +/-0,25%, Rententrend +/-0,25%, Lebenserwartung +/-1 Jahr.
Die Sensitivitätsbetrachtung der Lebenserwartung erfolgte dabei über eine Verschiebung der durchschnittlichen Lebenserwartung für den Gesamtbestand des jeweiligen Plans.
Die Differenzen zu den bilanzierten Werten sind in nachfolgender Tabelle als relative Abweichung angegeben:
| Zinsen +0,25% | Zinsen -0,25% | |||
|---|---|---|---|---|
| vested | liquide | vested | liquide | |
| Pensionen DBO | -3,90% | -2,70% | 4,10% | 2,80% |
| Rententrend +0,25% | Rententrend -0,25% | |||
|---|---|---|---|---|
| vested | liquide | vested | liquide | |
| Pensionen DBO | 4,10% | 2,80% | -3,90% | -2,70% |
| Lebenserwartung +1 Jahr | Lebenserwartung -1 Jahr | |||
|---|---|---|---|---|
| vested | liquide | vested | liquide | |
| Pensionen DBO | 3,60% | 4,90% | -3,20% | -4,20% |
Sensitivitätsbetrachtung der Abfertigungsrückstellung: Folgende versicherungsmathematische Annahmen wurden als erheblich erachtet und mit folgenden Spannen gestresst: Abzinsungssatz +/-0,25%, Gehaltstrend +/-0,25%, Fluktuation +/-0,5% bis zum 25. Dienstjahr, Lebenserwartung +/-1 Jahr.
Die Sensitivitätsbetrachtung der Lebenserwartung erfolgte dabei über eine Verschiebung der durchschnittlichen Lebenserwartung für den Gesamtbestand des jeweiligen Plans.
Die Differenzen zu den bilanzierten Werten sind in nachfolgender Tabelle als relative Abweichung angegeben:
| Zinsen +0,25% | Zinsen -0,25% | Gehaltstrend +0,25% | Gehaltstrend -0,25% | |
|---|---|---|---|---|
| Abfertigung DBO | -1,88% | -1,94% | 1,89% | -1,84% |
| Fluktuation +0,50% bis zum 25. Dienstjahr |
Fluktuation -0,50% bis zum 25. Dienstjahr |
Lebenserwartung +1 Jahr | Lebenserwartung -1 Jahr | |
| Abfertigung DBO | -0,15% | 0,14% | 0,11% | -0,12% |
Projektfinanzierungen: UBM als Muttergesellschaft reicht Darlehen an ihre at-equity bilanzierten bzw. untergeordneten Unternehmen aus. Diese Darlehen dienen der Finanzierung des Eigenmittelanteils von Immobilienprojekten. Sie unterliegen einer marktüblichen Verzinsung und sind nach dem Verkauf des Projekts zur Rückzahlung fällig.
Die sich in der Zukunft tatsächlich ergebenden Beträge können abhängig vom Verwertungserfolg der einzelnen Projekte von den Schätzungen abweichen. Hinsichtlich Buchwert und möglichen Auswirkungen von Wertminderungen verweisen wir auf Punkt 21.
6. Neue und geänderte Rechnungslegungsstandards
6.1. Im Berichtsjahr erstmals angewandte Standards
Änderungen zu Standards und Interpretationen
Amendments to IAS 12: Recognition of Deferred Tax Assets for Unrealised Losses
Die Änderungen an IAS 12 zielen insbesondere darauf ab, die Bilanzierung latenter Steueransprüche aus unrealisierten Verlusten bei zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Vermögenswerten klarzustellen, die in der Praxis derzeit unterschiedlich gehandhabt wird. Die Änderungen sind auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2017 beginnen, anzuwenden.
Amendments to IAS 7: Disclosure Initiative
Die Änderungen folgen der Zielsetzung, dass ein Unternehmen Angaben bereitzustellen hat, die es Adressaten von Abschlüssen ermöglichen, Veränderungen in den Verbindlichkeiten aus Finanzierungstätigkeiten beurteilen zu können. Insbesondere wird die Darstellung der Cashflows aus Finanzierungstätigkeit um eine Überleitungsrechnung ergänzt, die außerhalb der Kapitalflussrechnung angegeben wird (siehe Punkt 43). Die Änderungen sind auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2017 beginnen, anzuwenden.
Annual Improvements to IFRSs 2014–2016 Cycle: Klarstellung zu IFRS 12
Klarstellung des Anwendungsbereichs des Standards durch Präzisierung, dass die Angabevorschriften im Standard mit Ausnahme derjenigen in den Paragraphen B10–B16 auf die in Paragraph 5 genannten Beteiligungen eines Unternehmens anzuwenden sind, die als zu Veräußerungszwecken gehalten, als zu Ausschüttungszwecken gehalten oder als aufgegebene Geschäftsbereiche nach IFRS 5 Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche klassifiziert sind. Die Änderungen sind auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2017 beginnen, anzuwenden.
Die erstmalige Anwendung der Änderungen zu den Standards hatte mit Ausnahme zusätzlicher Anhangsangaben keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.
6.2. Neue Rechnungslegungsstandards, die noch nicht angewandt werden
Die folgenden, bei Aufstellung des Konzernabschlusses bereits veröffentlichten Standards und Interpretationen waren im laufendem Geschäftsjahr noch nicht zwingend anzuwenden und wurden auch nicht freiwillig vorzeitig angewandt.
Von der Europäischen Union bereits übernommene Standards und Interpretationen
Neue Standards
IFRS 9 – Finanzinstrumente
Der Standard enthält Vorschriften für den Ansatz, die Bewertung und die Ausbuchung von Finanzinstrumenten sowie für die Bilanzierung von Sicherungsgeschäften und ersetzt in diesen Bereichen den bisherigen Standard IAS 39. Neu gefasst wurden insbesondere die Regelungen zur Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten, die nun vom Geschäftsmodell und den vertraglichen Zahlungsströmen abhängig sind. Abhängig von der Art des finanziellen Vermögenswerts und den beiden genannten Kriterien ergibt sich die Folgebewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten, erfolgswirksam oder erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value). Die wesentlichste Änderung des IFRS 9 besteht in der Neuregelung der Bilanzierung von Wertminderungen (Impairment) finanzieller Vermögenswerte, die nunmehr die Erfassung bereits erwarteter Verluste (Expected Loss Model) vorsieht. IFRS 9 ist auf Berichtsperioden anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2018 beginnen.
Derzeit bestehen in der Gruppe finanzielle Vermögenswerte vor allem in Form von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Ausleihungen, Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sowie Wertpapieren. Die neue Klassifizierung von Finanzinstrumenten würde per 31. Dezember 2017 zu einer unwesentlichen Verschiebung in Höhe von T€ 26 zwischen Gewinn- und Verlustrechnung und Konzern-Gesamtergebnisrechnung (OCI) führen, da es sich nur um Fondsanteile handelt. Die Neubewertung von Finanzinvestitionen in Eigenkapitalinstrumente (IFRS 9.B5.2.3), die bislang gemäß IAS 39.46(c) at cost bewertet wurden, führen zu keiner Erhöhung des Buchwerts da es sich dabei im Wesentlichen um GmbH Anteile an Komplementärgesellschaften und Projektgesellschaften ohne Geschäftstätigkeit handelt. Durch die Anwendungen der neuen Bestimmungen zu Wertminderungen werden sich die Wertberichtigungen der Gruppe nicht erhöhen. Untersuchungen der historischen Daten haben ergeben, dass keine Wertminderungen im untersuchten Zeitraum erfasst wurden. In Ausübung des einmaligen Wahlrechts gemäß IFRS 9.7.2.21 wird die Gruppe IFRS 9 für die Bilanzierung von Sicherungsgeschäften anwenden.
IFRS 15 – Revenue from Contracts with Customers
Zielsetzung des IFRS 15 ist es, eine Vielzahl der bisher in diversen Standards und Interpretationen enthaltenen Regelungen zusammenzuführen. Das Kernprinzip von IFRS 15 ist, dass Erlöse in der Höhe erfasst werden, in der für die übernommenen Leistungsverpflichtungen, also die Übertragung von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen, Gegenleistungen erwartet werden. Dieses Kernprinzip wird mit einem fünfstufigen Rahmenmodell umgesetzt. Das Modell legt fest, dass der Übergang der Kontrolle (Control Approach) den Zeitpunkt bzw. Zeitraum der Umsatzrealisierung bestimmt und damit das bisherige Risk-and-Reward-Modell (Übertragung von Risiken und Chancen) ablöst. Zusätzlich wird das Ausmaß der geforderten Anhangangaben erweitert.
IFRS 15 ist auf Berichtsperioden anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2018 beginnen und hat folgende Auswirkungen auf den Konzernabschluss der Gruppe:
Aus der Erstanwendung von IFRS 15 erwartet die Gruppe v. a. im Zusammenhang mit dem Verkauf von Entwicklungsprojekten Auswirkungen auf den Abschluss. Künftig werden Verkäufe, abhängig vom Vertrag, teilweise zeitraumbezogen in Höhe des Fertigstellungsgrads realisiert und dabei vertragliche Vermögenswerte bzw. vertragliche Verbindlichkeiten anstatt der bisher bilanzierten Immobilienvermögenswerte in der Bilanz angesetzt. Dies betrifft beispielsweise den Verkauf von Wohnimmobilien, die künftig in der Regel die Kriterien für eine zeitraumbezogene Umsatzrealisierung erfüllen, in der Vergangenheit aufgrund der Regelungen von IFRIC 15 jedoch zeitpunktbezogen realisiert wurden. Darüber hinaus sind Kosten der Vertragserlangung künftig zu aktivieren und über den Zeitraum der Erlösrealisierung im Aufwand zu erfassen. Dies wird auch das Ergebnis aus at-equity bilanzierten Beteiligungen beeinflussen, da einige Wohnbauprojekte in Gemeinschaftsunternehmen abgewickelt werden. Zum 31. Dezember 2017 ergibt sich aus der vorgezogenen (anteiligen) Teilgewinnrealisierung ein Ergebniseffekt in Höhe eines niedrigen bis mittleren einstelligen Millionen-Euro-Betrages. Anstatt der Immobilienwerte werden zum 31. Dezember 2017 vertragliche Vermögenswerte in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrages anzusetzen sein. Im Bereich der Mieterlöse und bei der Verwertung von Bestandsimmobilien wird es zu keiner Änderungen in Bezug auf den Zeitpunkt der Umsatzrealisierung kommen. Bei Erlösen aus Bauaufträgen (kundenspezifische Fertigungsaufträge), die schon bisher nach der POC-Methode gem. IAS 11 bilanziert wurden, wird auch in Zukunft die zeitraumbezogene Umsatzrealisierung angewandt werden können und es wird daher zu keiner abweichenden Umsatzrealisierung kommen. Im Allgemeinen ist die Gruppe als Generalunternehmer tätig, weshalb es in der Regel auch zu keinen separierbaren Leistungen in einem Vertrag kommt.
IFRS 16 – Leases
Der Standard regelt den Ansatz, die Bewertung, den Ausweis sowie die Angabepflichten bezüglich Leasingverhältnissen. IFRS 16 ersetzt den bisher gültigen Standard IAS 17 sowie drei leasingbezogene Interpretationen. Für den Leasingnehmer sieht der Standard ein einziges (single) Bilanzierungsmodell vor. Dieses Modell führt beim Leasingnehmer dazu, dass sämtliche Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aus Leasingvereinbarungen in der Bilanz zu erfassen sind, es sei denn, die Laufzeit beträgt zwölf Monate oder weniger oder es handelt sich um einen geringwertigen Vermögenswert (jeweils Wahlrecht). Die Verbindlichkeit wird beim Erstansatz abgezinst und in den Folgejahren einerseits durch die Leasingzahlungen vermindert, andererseits durch Aufzinsung (Unwinding) erhöht. Gleichzeitig wird ein Nutzungsrecht in Höhe des Barwerts der künftigen Leasingzahlungen aktiviert und in weiterer Folge linear abgeschrieben. Die bisherige Unterscheidung zwischen Operating Lease und Finance Lease entfällt somit. Der Standard wurde im Jänner 2016 veröffentlicht und ist erstmals auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2019 beginnen, verpflichtend anzuwenden.
Da die Gesellschaften der Gruppe als Leasingnehmer bei Operating-Leasingverträgen auftreten, wird die Anwendung des IFRS 16 die oben genannten Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben. Aus diesem Grund wird das Geschäftsmodell evaluiert und ein "Asset-light-Modell" insbesondere im Segment Hotel angedacht. Andernfalls würden per 31. Dezember 2017 vormalig als Operating Lease klassifizierte Verträge in Höhe von T€ 217.903 aktiviert werden. Dies würde zu einer Erhöhung der Nettoverschuldung in Höhe von € 215 bis 220 Mio., einer Reduktion der Eigenkapitalquote in Höhe von rund 5,0% sowie einer Erhöhung des EBITDA in Höhe von € 14 bis 16 Mio. führen.
Änderungen zu Standards und Interpretationen Amendments to IFRS 15: Clarification to IFRS 15
Die Änderungen adressieren drei der fünf identifizierten Themen (Identifizierung von Leistungsverpflichtungen, Prinzipal/ Agent-Erwägungen und Lizenzen) und zielen auf Übergangserleichterungen für modifizierte Verträge und abgeschlossene Verträge ab. Die Änderungen sind auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2018 beginnen.
Amendments to IFRS 4: Applying IFRS 9 Financial Instruments with IFRS 4 Insurance Contracts
Die Änderungen zielen darauf ab, die Auswirkungen aus unterschiedlichen Erstanwendungszeitpunkten von IFRS 9 und dem Nachfolgestandard zu IFRS 4 vor allem bei Unternehmen mit umfangreichen Versicherungsaktivitäten zu verringern. Eingeführt werden zwei optionale Ansätze, die bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen von Versicherern genutzt werden können: der Überlagerungsansatz und der Aufschubansatz. Die Änderungen sind auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2018 beginnen.
Annual Improvements to IFRSs 2014–2016 Cycle:
Die jährlichen Verbesserungen an den IFRSs – Zyklus 2014–2016 umfassen eine Vielzahl von kleinen Änderungen an verschiedenen Standards. Von den Änderungen sind unter anderem betroffen:
- IFRS 1 "Erstmalige Anwendung der Internationalen Rechnungslegung": Streichung der befristeten Ausnahmen in den Paragraphen E3–E7 von IFRS 1, weil sie ihren beabsichtigten Zweck erfüllt haben.
- IFRS 28 "Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures": Klarstellung, dass das Wahlrecht, eine Beteiligung an einem assoziierten Unternehmen oder Joint Venture, die von einem Unternehmen gehalten wird, das eine Wagniskapitalgesellschaft oder ein anderes qualifizierendes Unternehmen ist, zum beizulegenden Zeitwert mit Erfassung der Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung zu bewerten, bei erstmaligem Ansatz für jede Beteiligung an einem assoziierten Unternehmen oder Joint Venture auf Einzelbeteiligungsgrundlage zur Verfügung steht.
Die Änderungen sind auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2018 beginnen, anzuwenden.
Amendments to IFRS 2: Classification and Measurement of Share-based Payment Transactions
Die Änderungen beschäftigen sich mit einzelnen Fragestellungen im Zusammenhang mit der Bilanzierung von anteilsbasierten Vergütungen mit Barausgleich. Die wesentlichste Änderung bzw. Ergänzung besteht darin, dass in IFRS 2 nun Vorschriften enthalten sind, die die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der aus anteilsbasierten Vergütungen resultierenden Verpflichtungen betreffen. Die Änderungen sind auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2018 beginnen.
Amendments to IAS 40: Transfers of Investment Property
Die Änderungen dienen der Klarstellung der Vorschriften in Bezug auf Übertragungen in den oder aus dem Bestand der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien. Insbesondere geht es darum, ob im Bau oder in der Erschließung befindliche Immobilien, die vorher als Vorräte klassifiziert wurden, in die Kategorie der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien umgegliedert werden können, wenn es eine offensichtliche Nutzungsänderung gegeben hat. Die Änderungen sind auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2018 beginnen.
Änderungen an IFRS 9: Vorfälligkeitsregelungen mit negativer Ausgleichsleistung
Zu IFRS 9 Finanzinstrumente wird eine eng umrissene Ausnahme hinzugefügt, um zu gestatten, dass Instrumente mit symmetrischen Vorfälligkeitsentschädigungen für eine Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten oder zum beizulegenden Zeitwert mit Erfassung der Änderungen im sonstigen Gesamtergebnis qualifizieren, obwohl sie das Kriterium "ausschließlich Tilgungs- und Zinszahlungen auf den ausstehenden Kapitalbetrag" nicht erfüllen. Die Änderungen sind auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2019 beginnen.
Von der europäischen Union noch nicht übernommene Standards und Interpretationen
Neue Standards
IFRS 17: Versicherungsverträge
IFRS 17 ist auf Unternehmen anzuwenden, die Versicherungsverträge herausgeben und wird IFRS 4 ersetzen. Der Schwerpunkt der Neuregelung liegt auf der Bewertung der versicherungstechnischen Rückstellung (und Vermögenswerte), der periodengerechten Erfassung von Umsatzerlösen aus Versicherungsverträgen sowie der umfassenden Berichterstattung im Anhang. Die Änderungen sind auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2021 beginnen.
Neue Interpretationen
IFRIC 22: Foreign Currency Transactions and Advance Consideration
Diese Interpretation zielt darauf ab, die Bilanzierung von Geschäftsvorfällen klarzustellen, die den Erhalt oder die Zahlung von Gegenleistungen in fremder Währung beinhalten. Die Änderungen sind auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2018 beginnen.
IFRIC 23: Unsicherheiten bezüglich der ertragsteuerlichen Behandlung
Innerhalb der IFRSs bestanden hinsichtlich des Ansatzes und der Bewertung von tatsächlichen Ertragsteuern, latenten Steuerschulden und latenten Steueransprüchen uneinheitliche bzw. nicht ausreichend konkrete Vorgaben zur Berücksichtigung von bestehenden Unsicherheiten. In dieser Hinsicht wurden nun mit IFRIC 23 Leitlinien und ergänzende Hinweise zur Anwendung von IAS 12 vorgelegt, die auf eine einheitliche bilanzielle Abbildung der genannten Posten abzielen. Die Änderungen sind auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2019 beginnen.
Änderungen zu Standards und Interpretationen
Änderungen an IAS 28: Langfristige Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen
Die Änderungen an IAS 28 stellen klar, dass ein Unternehmen IFRS 9 Finanzinstrumente auf langfristige Beteiligungen an einem assoziierten Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen anwendet, die einen Teil der Nettoinvestition in dieses assoziierte Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen ausmachen, aber die nicht nach der Equity-Methode bilanziert werden. Die Änderungen sind auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2019 beginnen.
Jährliche Verbesserungen der IFRSs – Zyklus 2015–2017
Die jährlichen Verbesserungen betreffen folgende vier Standards:
- IFRS 3: Vormalig von einem Unternehmen gehaltene Anteile an einer gemeinschaftlichen Tätigkeit, die einen Geschäftsbetrieb darstellt und die in der Folge von dem Unternehmen beherrscht wird, müssen zum Zeitpunkt des Erwerbs zum beizulegenden Zeitwert neu bewertet werden. Unterschiedsbeträge zwischen dem beizulegenden Zeitwert der gemeinschaftlichen Tätigkeit zum Zeitpunkt des Erwerbs und dem vorherigen Buchwert werden im Gewinn oder Verlust erfasst.
- IFRS 11: Wenn ein Unternehmen vormalig Partei einer gemeinschaftlichen Tätigkeit ist, aber keine gemeinschaftliche Führung ausübt, und in der Folge dann eine gemeinschaftliche Führung ausübt, muss es seine vormalig gehaltenen Anteile nicht neu bewerten. Damit wird die Bilanzierung auf jene von assoziierten Unternehmen, die zum Gemeinschaftsunternehmen werden, gleichgeschaltet.
- IAS 12: Behandlung steuerlicher Effekte, die sich aus Finanzinstrumenten ergeben, die als Eigenkapital ausgewiesen werden.
- IAS 23: In Bezug auf bislang noch in der Herstellung befindliche Vermögenswerte wird klargestellt, dass spezifisches Fremdkapital, das zur Beschaffung bzw. zur Errichtung des Vermögenswerts aufgenommen wurde, bei der Ermittlung der durchschnittlichen Fremdkapitalkosten nur so lange einzubeziehen ist, wie der Zustand der vorgesehenen finalen Nutzung des Vermögenswerts noch nicht erreicht ist.
Die Änderungen sind auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2019 beginnen.
7. Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 364.668 (Vorjahr: T€ 417.020) enthalten Verkaufserlöse von Immobilien, Mieterträge, Erträge aus dem Hotelbetrieb, die abgerechneten Bauleistungen eigener Projekte und andere Erlöse aus der typischen Geschäftstätigkeit.
In der nachfolgenden Tabelle wird die Gesamtleistung der Gruppe aus dem internen Berichtswesen nach Regionen dargestellt, indem insbesondere auch die anteilige Leistung von at-equity bilanzierten Unternehmen und nicht vollkonsolidierten Tochterunternehmen erfasst wird.
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Regionen | ||
| Deutschland | 130.743 | 275.263 |
| Österreich | 350.806 | 175.014 |
| Polen | 140.334 | 65.193 |
| Sonstige Märkte | 122.848 | 42.049 |
| Gesamtleistung der Gruppe | 744.731 | 557.519 |
| Abzüglich Umsätze aus at-equity bilanzierten und untergeordneten Unternehmen sowie aus Leistungsgemeinschaften |
-404.114 | -177.460 |
| Abzüglich Bestandsveränderungen | 24.051 | 36.961 |
| Umsatzerlöse | 364.668 | 417.020 |
8. Sonstige betriebliche Erträge
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen | 1.085 | 642 |
| Personalkostenverrechnungen | 708 | 494 |
| Kursgewinne | 21.056 | 2.345 |
| Raum- und Grundstücksmieten | 415 | 567 |
| Übrige | 7.312 | 3.402 |
| Gesamt | 30.576 | 7.450 |
9. Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | -135.311 | -129.623 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | -138.118 | -170.749 |
| Gesamt | -273.429 | -300.372 |
Die Buchwertabgänge aus verkauften Immobilien werden im Materialaufwand dargestellt. Diese beliefen sich in der Berichtsperiode auf T€ 125.909 (Vorjahr: T€ 121.232).
10. Personalaufwand
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | -34.519 | -38.828 |
| Soziale Abgaben | -6.374 | -5.005 |
| Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen | -496 | -445 |
| Gesamt | -41.389 | -44.278 |
Die Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen enthalten die Dienstzeitaufwendungen und die Aufwendungen für beitragsorientierte Verpflichtungen. Der Zinsaufwand wird unter dem Posten Finanzierungsaufwand ausgewiesen.
Im Personalaufwand sind Aufwendungen in Höhe von T€ 427 aus dem Long-Term-Incentive-Programm (LTIP) enthalten.
11. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die wesentlichen sonstigen betrieblichen Aufwendungen stellen sich wie folgt dar:
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Bürobetrieb | -11.442 | -7.677 |
| Werbung | -1.310 | -1.607 |
| Rechts- und Beratungskosten | -9.750 | -9.450 |
| Abschreibung Immobilien im Umlaufvermögen | -5.473 | -5.547 |
| Kursverluste | -3.416 | -8.513 |
| Steuern, Beiträge und Gebühren | -3.865 | -3.137 |
| Bank und Geldverkehrsspesen | -2.457 | -1.775 |
| Übrige | -12.888 | -14.721 |
| Gesamt | -50.601 | -52.427 |
Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus sonstigen Fremdleistungen, Reisespesen, Abgaben und Gebühren sowie allgemeinen Verwaltungskosten zusammen.
12. Abschreibungen
Auf immaterielle Vermögenswerte wurden T€ 99 (Vorjahr: T€ 78) und auf das Sachanlagevermögen T€ 3.728 (Vorjahr: T€ 3.329) planmäßige Abschreibungen vorgenommen.
13. Finanzertrag
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Erträge aus Beteiligungen | - | 4.069 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | - | 4.068 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 7.778 | 6.385 |
| davon aus Projektfinanzierungen gegenüber at-equity | ||
| bilanzierten und untergeordneten Unternehmen | 4.524 | 4.894 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 1.434 | 44 |
| Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu Finanzanlagen | 13.455 | 2.693 |
| Gesamt | 21.233 | 13.147 |
14. Finanzaufwand
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffend Anleihen und Schuldscheindarlehen | -12.728 | -13.336 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffend andere Finanzverbindlichkeiten | -3.952 | -2.921 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -2.705 | -2.943 |
| Aufwendungen aus sonstigen Finanzanlagen | -2 | -88 |
| Gesamt | -19.387 | -19.288 |
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Als Ertragsteuern sind die in den einzelnen Ländern gezahlten oder geschuldeten Steuern auf Einkommen und Ertrag, die Steuerumlage seitens der nicht zum Konzern gehörenden Mitbeteiligten einer Beteiligungsgemeinschaft gemäß § 9 öKStG sowie die latenten Steuern ausgewiesen.
Der Berechnung liegen Steuersätze zugrunde, die gemäß den geltenden Steuergesetzen oder gemäß Steuergesetzen, deren Inkraftsetzung im Wesentlichen abgeschlossen ist, zum voraussichtlichen Realisierungszeitpunkt anzuwenden sein werden.
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Tatsächlicher Steueraufwand | 4.657 | 9.667 |
| Latenter Steueraufwand/-ertrag | 8.841 | 1.042 |
| Steueraufwand (+)/-ertrag (-) | 13.498 | 10.709 |
Der sich bei Anwendung des österreichischen Körperschaftsteuersatzes von 25% ergebende Steueraufwand lässt sich zum tatsächlichen Steueraufwand wie folgt überleiten:
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 50.464 | 40.065 |
| Theoretischer Steueraufwand (+)/-ertrag (-) | 12.616 | 10.016 |
| Steuersatzunterschiede | 2.375 | 2.940 |
| Steuerauswirkung der nicht abzugsfähigen Aufwendungen und steuerfreien Erträge | -1.580 | -5.442 |
| Erträge/Aufwendungen aus Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen | 817 | -3.529 |
| Veränderung des in Bezug auf Verlustvorträge nicht angesetzten | ||
| latenten Steueranspruchs | -1.392 | 5.569 |
| Effekt von Steuersatzänderungen | 66 | -141 |
| Periodenfremder Steueraufwand (+)/-ertrag (-) | 70 | -1.110 |
| Sonstige Unterschiede | 526 | 2.406 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 13.498 | 10.709 |
Zusätzlich zu dem in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Steueraufwand wurde der Steuereffekt von im sonstigen Ergebnis dargestellten Aufwendungen und Erträgen ebenfalls im sonstigen Ergebnis verrechnet. Der im sonstigen Ergebnis erfasste Betrag belief sich auf T€ -78 (Vorjahr: T€ 223) und betraf im Wesentlichen den Steuereffekt auf das Remeasurement aus leistungsorientierten Verpflichtungen.
16. Ergebnis je Aktie
Das Ergebnis je Aktie errechnet sich aus der Division des Anteils der Aktionäre des Mutterunternehmens am Jahresüberschuss durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der ausgegebenen Aktien.
| 2017 | 2016 | |
|---|---|---|
| Anteil der Aktionäre des Mutterunternehmens am Jahresüberschuss (in T€) | 36.463 | 29.109 |
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl ausgegebener Aktien (=Anzahl der Aktien unverwässert) |
7.472.180 | 7.472.180 |
| Durchschnittlich ausstehende Aktienoptionen | - | - |
| Anzahl der Aktien verwässert | 7.472.180 | 7.472.180 |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in €) | 4,88 | 3,90 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (in €) | 4,88 | 3,90 |
Im Rahmen des Long-Term-Incentive-Programms 2017 (LTIP) wurden 375.130 Aktienoptionen zugeteilt. Der per 31. Dezember 2017 angepasste Ausübungskurs beträgt € 43,14, der durchschnittliche Aktienkurs 2017 betrug € 36,51. Somit sind 0 Stück potenzielle Aktien zu berücksichtigen.
17. Immaterielle Vermögenswerte
| in T€ | Konzessionen, Lizenzen und ähnliche Rechte |
Goodwill | Gesamt |
|---|---|---|---|
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||
| Stand 1.1.2016 | 733 | 3.861 | 4.594 |
| Änderung durch Unternehmenserwerb | 6 | - | 6 |
| Zu-/Abgänge durch Änderung des Konsolidierungskreises | -117 | -21 | -138 |
| Zugänge | 70 | - | 70 |
| Abgänge | -83 | - | -83 |
| Währungsanpassungen | -4 | - | -4 |
| Stand 31.12.2016 | 605 | 3.840 | 4.445 |
| Zugänge | 11 | - | 11 |
| Abgänge | -57 | - | -57 |
| Umbuchungen | 3 | - | 3 |
| Währungsanpassungen | 9 | - | 9 |
| Stand 31.12.2017 | 571 | 3.840 | 4.411 |
| Kumulierte Abschreibungen | |||
| Stand 1.1.2016 | 529 | 1.182 | 1.711 |
| Änderung durch Unternehmenserwerb | 5 | - | 5 |
| Zu-/Abgänge durch Änderung des Konsolidierungskreises | -104 | - | -104 |
| Zugänge | 78 | - | 78 |
| Abgänge | -82 | - | -82 |
| Währungsanpassungen | -4 | - | -4 |
| Stand 31.12.2016 | 422 | 1.182 | 1.604 |
| Zugänge (planmäßige Abschreibungen) | 99 | - | 99 |
| Abgänge | -37 | - | -37 |
| Währungsanpassungen | 5 | - | 5 |
| Stand 31.12.2017 | 489 | 1.182 | 1.671 |
| Buchwerte Stand 31.12.2016 | 183 | 2.658 | 2.841 |
| Buchwerte Stand 31.12.2017 | 82 | 2.658 | 2.740 |
Ausgewiesen werden ausschließlich erworbene immaterielle Vermögenswerte mit einer begrenzten Nutzungsdauer. In Bezug auf Nutzungsdauer und Abschreibungsmethode wird auf die Ausführungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen.
Die planmäßigen Abschreibungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung unter "Abschreibungen auf immaterielle Werte des Anlagevermögens und Sachanlagen" ausgewiesen.
Im Rahmen des Impairment-Tests wird die Summe der Buchwerte der Vermögenswerte der einzelnen zahlungsmittelgenerierenden Einheit, der ein Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet wurde, mit dem erzielbaren Betrag derselben verglichen. Die zahlungsmittelgenerierende Einheit entspricht im UBM-Konzern der einzelnen konsolidierten Gesellschaft. Der Firmenwert ist der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Münchner Grund Immobilien Bauträger AG zugeordnet.
Der erzielbare Betrag entspricht dem Nutzungswert. Die Cashflows wurden von den vom Vorstand erstellten und im Zeitpunkt der Durchführung des Impairment-Tests aktuellen Planungen der Jahre 2017 und der folgenden vier Jahre (Detailplanungszeitraum) und einer Wachstumsrate von 1% (Vorjahr: 1%) abgeleitet. Diese Prognosen basieren auf Erfahrungen aus der Vergangenheit sowie auf Erwartungen über die zukünftige Marktentwicklung. Die Diskontierung wurde auf Basis der spezifischen Kapitalkosten in Höhe von 6,68% (Vorjahr: 6,64%) unter Zugrundelegung einer ewigen Rente vorgenommen. Bei einer Änderung der spezifischen Kapitalkosten von 1% gäbe es keine Änderung des Wertansatzes.
18. Sachanlagevermögen
| in T€ | Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremdem Grund und Anlagen in Bau |
Technische Anlagen und Maschinen |
Andere Anlagen, Betriebs- und Ge schäftsausstattung |
Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. Neubewertung |
|||||
| Stand 1.1.2016 | 33.166 | 2.510 | 15.166 | 332 | 51.174 |
| Änderung durch Unternehmenserwerb | - | 575 | 46 | - | 621 |
| Zu-/Abgänge durch Änderung des Konsolidierungskreises |
- | -62 | -324 | - | -386 |
| Zugänge | - | 222 | 862 | 1.491 | 2.575 |
| Abgänge | -272 | -10 | -674 | - | -956 |
| Umbuchungen | 5.598 | 667 | -10 | -657 | 5.598 |
| Währungsanpassungen | 1 | -51 | -127 | -21 | -198 |
| Stand 31.12.2016 | 38.493 | 3.851 | 14.939 | 1.145 | 58.428 |
| Zugänge | 9.273 | 56 | 735 | 61 | 10.125 |
| Abgänge | - | -61 | -1.672 | - | -1.733 |
| Umbuchungen | - | -1.389 | -422 | -46 | -1.857 |
| Währungsanpassungen | - | 89 | 211 | 70 | 370 |
| Stand 31.12.2017 | 47.766 | 2.546 | 13.791 | 1.230 | 65.333 |
| Kumulierte Abschreibungen | |||||
| Stand 1.1.2016 | 1.904 | 1.099 | 9.422 | - | 12.425 |
| Änderung durch Unternehmenserwerb | - | 230 | 46 | - | 276 |
| Zu-/Abgänge durch Änderung des Konsolidierungskreises |
- | -59 | -281 | - | -340 |
| Zugänge (planmäßige Abschreibungen) | 730 | 951 | 1.648 | - | 3.329 |
| Abgänge | -272 | -10 | -333 | - | -615 |
| Umbuchungen | - | -680 | -338 | - | -1.018 |
| Währungsanpassungen | - | -23 | -69 | -1 | -93 |
| Stand 31.12.2016 | 2.362 | 1.508 | 10.095 | -1 | 13.964 |
| Zugänge (planmäßige Abschreibungen) | 713 | 1.455 | 1.560 | - | 3.728 |
| Abgänge | - | -21 | -1.078 | - | -1.099 |
| Umbuchungen | - | -1.701 | -452 | - | -2.153 |
| Währungsanpassungen | - | 51 | 133 | - | 184 |
| Stand 31.12.2017 | 3.075 | 1.292 | 10.258 | -1 | 14.624 |
| Buchwerte Stand 31.12.2016 | 36.131 | 2.343 | 4.844 | 1.146 | 44.464 |
| Buchwerte Stand 31.12.2017 | 44.691 | 1.254 | 3.533 | 1.231 | 50.709 |
Allfällig ergebniswirksam vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen werden zusammen mit den planmäßigen Abschreibungen unter "Abschreibungen auf immaterielle Werte des Anlagevermögens und Sachanlagen" und allfällig ergebniswirksam vorgenommene Zuschreibungen auf zuvor außerplanmäßig abgeschriebene Anlagen unter "Sonstige betriebliche Erträge" in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Der Buchwert der Sachanlagen, die zum Bilanzstichtag zur Sicherstellung verpfändet sind, beträgt T€ 44.415 (Vorjahr: T€ 35.867). Sachanlagen mit einem Buchwert von T€ 44.415 (Vorjahr: T€ 35.867) unterliegen Verfügungsbeschränkungen. Die Buchwerte von auf Basis von Finanzierungsleasingverträgen gehaltenen Sachanlagen belaufen sich auf T€ 2.055 (Vorjahr: T€ 2.184). Diesen stehen Verbindlichkeiten in Höhe des Barwerts der Mindestleasingzahlungen in Höhe von T€ 934 (Vorjahr: T€ 1.016) gegenüber.
Operating-Leasingvereinbarungen
Im Segment Hotel werden langfristige Mietverträge mit den Hotelbesitzgesellschaften abgeschlossen. Die durchschnittliche Laufzeit dieser Mietverträge beträgt 20 Jahre.
Auf Basis von Operating-Leasingverhältnissen werden im Wesentlichen PKWs und einzelne Immobilien gemietet. Vereinbarte Verlängerungsoptionen werden überwiegend nicht ausgenützt. Die durchschnittliche Laufzeit der PKW-Leasingverträge beträgt fünf Jahre.
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Fällig bis 1 Jahr | 16.908 | 14.775 |
| Fällig 1 bis 5 Jahre | 71.040 | 75.488 |
| Fällig über 5 Jahre | 242.898 | 259.976 |
19. Finanzimmobilien
Die dem beizulegenden Zeitwert entsprechenden Buchwerte der Finanzimmobilien haben sich wie folgt entwickelt:
| in T€ | |
|---|---|
| Beizulegender Zeitwert | |
| Stand 1.1.2016 | 553.907 |
| Zu-/Abgänge durch Änderung des Konsolidierungskreises | 12.167 |
| Zugänge | 211.203 |
| Abgänge | -118.791 |
| Umgliederung IFRS 5 | -184.319 |
| Umgliederung | -6.616 |
| Währungsanpassungen | -5.024 |
| Anpassung an den beizulegenden Wert | 34.056 |
| Stand 31.12.2016 | 496.583 |
| Zu-/Abgänge durch Änderung des Konsolidierungskreises | -92.287 |
| Zugänge | 192.533 |
| Abgänge | -70.370 |
| Umgliederung IFRS 5 | -147.477 |
| Umgliederung | -47.775 |
| Währungsanpassungen | 10.407 |
| Anpassung an den beizulegenden Wert | 30.202 |
| Stand 31.12.2017 | 371.816 |
Überleitungsrechnung für Stufe-3-Bewertungen:
| Österreich | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 2017 in T€ | Office | Other | Residential | Hotel | Land bank |
| Buchwert zum Beginn des Geschäftsjahres | 83.884 | 17.785 | 25.703 | 10.092 | 31.997 |
| Währungsanpassungen | - | - | - | - | - |
| Zugänge in bestehende Immobilien | 37.378 | 674 | 21.393 | 20.051 | - |
| Zugänge/Abgänge aus der Erweiterung des Konsolidierungskreises |
-15.636 | -500 | - | - | - |
| Abgänge aus der Umgliederung von Objekten als zum Verkauf gehaltene Immobilien |
-14.938 | -879 | - | -27.711 | -12.488 |
| Umgliederung von/in Sachanlagen sowie in Vorräte | - | - | -45.910 | - | - |
| Abgänge | -45.532 | -3.521 | -768 | -4.500 | -5.454 |
| Nettoergebnis aus der Anpassung des beizulegenden Zeitwerts* |
7.939 | -100 | - | 2.068 | 2.274 |
| Buchwert zum Ende des Geschäftsjahres | 53.095 | 13.459 | 418 | - | 16.329 |
| Österreich | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 2016 in T€ | Office | Other | Residential | Hotel | Land bank |
| Buchwert zum Beginn des Geschäftsjahres | 123.354 | 47.807 | 19.302 | 33.125 | 38.639 |
| Nutzungsänderung/Neusegmentierung | 10.712 | - | - | - | -10.712 |
| Buchwert zum Beginn des Geschäftsjahres nach Neusegmentierung | 134.066 | 47.807 | 19.302 | 33.125 | 27.927 |
| Währungsanpassungen | - | - | - | - | - |
| Zugänge aus dem Erwerb von Immobilien | - | - | 5.318 | 5.600 | - |
| Zugänge in bestehende Immobilien | 10.552 | 196 | 1.226 | 34.399 | - |
| Zugänge/Abgänge aus der Erweiterung des Konsolidierungskreises | - | - | - | - | - |
| Abgänge aus der Umgliederung von Objekten als zum Verkauf gehaltene Immobilien |
-17.808 | - | - | -69.271 | - |
| Umgliederung von/in Sachanlagen | - | - | - | - | - |
| Abgänge | -32.045 | -28.800 | -138 | - | - |
| Nettoergebnis aus der Anpassung des beizulegenden Zeitwerts* | -10.881 | -1.418 | -5 | 6.239 | 4.070 |
| Buchwert zum Ende des Geschäftsjahres | 83.884 | 17.785 | 25.703 | 10.092 | 31.997 |
* Die Nettoergebnisse aus der Anpassung des beizulegenden Zeitwerts setzten sich aus Aufwertungen in Höhe von T€ 39.420 (Vorjahr: T€ 54.570) sowie aus Abwertungen in Höhe von T€ -9.218 (Vorjahr: T€ -20.514) zusammen.
| Deutschland | Polen | Sonstige Märkte | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Hotel Land bank |
Office | Hotel | Land bank | Office | Other | Hotel | Office | Other | Residential | Land bank | Gesamt |
| 94.226 | 1.802 | 19.997 | 76.050 | 59.253 | 17.166 | 17.310 | 26.914 | 530 | 13.874 | 496.583 | |
| - | - | - | 4.422 | 3.337 | 950 | 1.297 | -116 | 187 | 330 | 10.407 | |
| - | 54.438 | 1.200 | 202 | 10.756 | 434 | 28.479 | 1.315 | - | 15.796 | 417 | 192.533 |
| - | -60.241 | -250 | - | - | - | - | - | - | -15.660 | - | -92.287 |
| - | - | -136 | -18.589 | -13.298 | -40.933 | -310 | -14.371 | - | -3.824 | -147.477 | |
| - | - | - | - | -4 | - | - | - | -1.861 | - | - | -47.775 |
| - | - | - | - | - | - | - | -10.566 | -29 | - | -70.370 | |
| 15.942 | - | - | -2.679 | -1.740 | 7.244 | -989 | - | - | 243 | 30.202 | |
| 104.365 | 2.752 | 20.063 | 69.956 | 47.986 | 12.906 | 18.623 | - | 824 | 11.040 | 371.816 |
| Land bank Gesamt |
|---|
| 14.416 553.907 |
| - |
| 14.416 553.907 |
| 26 -5.024 |
| - 79.177 |
| 322 132.026 |
| - 12.167 |
| - -184.319 |
| - -6.616 |
| -890 -118.791 |
| - 34.056 |
| 13.874 496.583 |
Beizulegender Zeitwert von Grundstücken und Gebäuden
Die Ermittlung des Zeitwerts der Liegenschaften wird nach einem revolvierenden Zyklus durchgeführt. Bei jenen Liegenschaften, die keiner externen Bewertung unterzogen werden, werden durch ein internes Bewertungsteam die Verkehrswerte ermittelt. Diskussionen bezüglich der anzusetzenden Parameter zur Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte (Stufe 3) werden zwischen den operativen Projektentwicklern, dem Vorstand und dem Bewertungsteam geführt.
Im laufenden Geschäftsjahr wurden die Verkehrswerte von Liegenschaften inklusive jener von Minderheitsbeteiligungen, die in den Konzernabschluss einfließen, ab einem Buchwert von T€ 1.000, insgesamt Finanzimmobilien mit einem Buchwert von T€ 231.588 (Vorjahr: T€ 367.605), durch externe Gutachter ermittelt. 2017 wurden weniger Immobilien begutachtet, dies ist insbesondere auf eine Reihe an abgeschlossenen Forward Deals zurückzuführen. Durch die festgesetzten Preise bedarf es keines Gutachtens der Immobilien mehr.
Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erfolgte überwiegend durch Ertragswertverfahren, wie im Vorjahr insbesondere durch die Term-and-Reversions-Methode, einem international anerkannten Wertermittlungsverfahren zur Bewertung von Immobilien. Bei dieser Bewertungsmethode wird der gesamte in der Zukunft zu erwartende Zahlungsstrom in zwei getrennt voneinander zu betrachtende Bereiche aufgeteilt. Diese Trennung wird notwendig, da bei einem vermieteten Objekt die Periode bis zum Auslaufen der am Bewertungsstichtag bestehenden Verträge – sogenannter Term – in Bezug auf die notwendigen Rechenschritte nicht gleich behandelt werden kann wie jene Periode, die nach Ablauf der bestehenden Mietverträge beginnt – sogenannte Reversion (Bereich der Anschlussvermietung).
Term (Vertragslaufzeit) – Der Barwert der Reinerträge wird während des Terms berechnet. Dieser Barwert ist jedoch keine ewige Rente, sondern nur eine Zeitrente, die mit Auslaufen der mietvertraglichen Vereinbarungen endet.
Reversion (Anpassungszeitraum) – Der Reinertrag der Reversion (Marktmiete ab dem Zeitraum der Anschlussvermietung) unter Berücksichtigung einer Leerstandsdauer wird in der Bewertung mit einem marktüblichen Zinssatz als ewige Rente kapitalisiert. Dieses Ergebnis wird nicht in einem gesonderten Abschlag berücksichtigt, sondern in der Wahl der Höhe des Kapitalisierungszinssatzes mitberücksichtigt. Struktureller Leerstand, so es welchen gibt, wird in einem gesonderten Abschlag berücksichtigt.
Die Wahl des Kapitalisierungszinssatzes im Term und in der Reversion wird vor dem Hintergrund der aktuellen Marktbedingungen festgelegt. Gemäß der Einschätzung erwartet sich ein Investor für die jeweiligen Immobilien eine bestimmte Rendite. Ausgehend von dieser wird der für die gegenständliche Immobilie angemessene Kapitalisierungszinssatz im Term und in der Reversion festgesetzt.
Bei der Wahl des Zinssatzes werden Überlegungen hinsichtlich des Marktpotenzials, des Leerstands sowie weiterer mit der Immobilie verbundener Risiken in Betracht gezogen.
Für Immobilien, die in der Entwicklung stehen (Anlagen in Bau – IAS 40), wurde als Bewertungsverfahren die Residualwertmethode angewandt. Bei dieser Bewertungsmethode werden die Ertragswerte, soweit noch keine Vorverwertung stattgefunden hat, durch die Gutachter in Abstimmung mit den Projektentwicklern geschätzt. Die budgetierten Fertigstellungskosten inklusive eines angemessenen Developer-Gewinns werden von den Ertragswerten in Abzug gebracht. Das Residuum dieser Bewertungsmethode ergibt dann den Verkehrswert der Liegenschaften in Entwicklung.
Die nachfolgende Tabelle stellt die Einordnung in die Fair-Value-Hierarchie, die Bewertungsmethode und die quantitativen Informationen der bei der Bewertung verwendeten, nicht beobachtbaren Inputfaktoren dar.
Die unterschiedlichen Ebenen der Fair-Value-Hierarchie werden wie folgt definiert:
- Notierte (nicht berichtigte) Preise in aktiven Märkten für identische Vermögenswerte oder Schulden (Stufe 1)
- Inputfaktoren, andere als die auf Stufe 1 genannten Marktpreisnotierungen, die für den Vermögenswert oder die Schuld entweder unmittelbar (d. h. als Preis) oder mittelbar (d. h. vom Preis abgeleitet) zu beobachten sind (Stufe 2)
- Inputfaktoren, die für den Vermögenswert oder die Schuld nicht aufgrund von beobachtbaren Marktdaten (d. h. nicht beobachtbar) basieren (Stufe 3)
| Bandbreite der nicht beobachtbaren Inputfaktoren | |
|---|---|
| -------------------------------------------------- | -- |
| Beizulegender | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Immobilienart: Finanzimmobilien |
Segment | Fair-Value Hierarchie |
Zeitwert 31.12.2017 in T€ |
Bewertungs verfahren |
Kapitalisierung Zinssatz % |
Miete pro m² €/ Verkaufspreis m² € |
Instandhaltungskos ten in €/m2 oder % |
| Office | Österreich | Stufe 3 | 46.435 | TR* | 5,25–7,25 | 6,14–17,45 | 8,00–25,00 €/m² |
| Office | Österreich | Stufe 2 | 6.660 | VW* | - | - | - |
| Other | Österreich | Stufe 3 | 4.829 | TR* | 5,50–8,00 | 8,40–84,16 | 6,00–25,00 €/m² |
| Other | Österreich | Stufe 3 | 8.630 | - | - | - | - |
| Residential | Österreich | Stufe 2 | 413 | VW* | - | - | - |
| Land bank | Österreich | Stufe 2 | 10.310 | VW* | - | - | - |
| Land bank | Österreich | Stufe 3 | 6.019 | Residual | 5,00 | 80,00–450,00 | 3,00% |
| Office | Deutschland | Stufe 2 | 27.146 | VW* | - | - | - |
| Office | Deutschland | Stufe 3 | 77.589 | Residual | 5,25 | 18,50 | 3,00% |
| Hotel | Deutschland | Stufe 3 | 2.753 | Residual | 5,00–5,25 | 10,50–12,61 | 3,00% |
| Land bank | Deutschland | Stufe 2 | 1.568 | VW* | - | - | - |
| Land bank | Deutschland | Stufe 3 | 18.495 | Residual | 5,50 | 6,00–18,00 | 3,00% |
| Office | Polen | Stufe 3 | 63.087 | TR* | 7,50–8,00 | 3,83–10,02 | 9,00–25,00 €/m² |
| Office | Polen | Stufe 3 | 6.489 | Residual | 6,50 | 9,00–13,50 | 4,00% |
| Other | Polen | Stufe 3 | 37.093 | TR* | 8,00 | 4,62–16,48 | 2,00–4,00 €/m² |
| Other | Polen | Stufe 3 | 10.893 | Residual | 7,25 | 5,00–10,22 | 4,00% |
| Hotel | Polen | Stufe 3 | 12.906 | Residual | 6,00–7,00 | 16,76–21,00 | 3,00–5,00% |
| Office | Sonstige Märkte | Stufe 3 | 8.440 | TR* | 7,00–8,00 | 4,00–11,94 | 11,50 €/m² |
| Office | Sonstige Märkte | Stufe 3 | 10.183 | Residual | 6,50 | 2,35–14,00 | 2,50–6,00% |
| Land bank | Sonstige Märkte | Stufe 3 | 10.266 | Residual | 7,00–8,5 | 4,50–11,50 | 4,00–5,00% |
| Land bank | Sonstige Märkte | Stufe 2 | 774 | VW* | - | - | - |
| Residential | Sonstige Märkte | Stufe 3 | 836 | Residual | - | - | - |
Bandbreite der nicht beobachtbaren Inputfaktoren
| Segment | Fair-Value Hierarchie |
Zeitwert 31.12.2016 in T€ |
Bewertungs verfahren |
Kapitalisierung Zinssatz % |
Miete pro m² €/ Verkaufspreis m² € |
Instandhaltungskos ten in €/m2 oder % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Österreich | Stufe 3 | 47.504 | TR* | 6,50–7,50 | 5,06–9,22 | 6,00–12,50 €/m² |
| Österreich | Stufe 3 | 36.380 | Residual | 5,50–6,00 | 12,00–16,73 | 5,39–12,00 €/m² |
| Österreich | Stufe 3 | 7.403 | TR* | 6,00–8,00 | 6,00–45,00 | 4,00–25,00 €/m² |
| Österreich | Stufe 3 | 10.382 | - | - | - | - |
| Österreich | Stufe 3 | 19.303 | Residual | - | 4.500,00 | - |
| Österreich | Stufe 2 | 6.400 | VW* | - | - | - |
| Österreich | Stufe 3 | 10.092 | Residual | 4,75–7,25 | - | 12,00 €/m² |
| Österreich | Stufe 2 | 16.093 | VW* | - | - | - |
| Österreich | Stufe 3 | 15.904 | Residual | 5,00–6,00 | - | - |
| Deutschland | Stufe 3 | 87.465 | Residual | 5,25 | 18,50 | 3,00% |
| Deutschland | Stufe 2 | 6.761 | VW* | - | - | - |
| Deutschland | Stufe 3 | 1.802 | Residual | 5,00 | 16,00 | 2,00% |
| Deutschland | Stufe 3 | 18.430 | Residual | 5,50 | 14,50–18,00 | 3,00% |
| Deutschland | Stufe 2 | 1.567 | VW* | - | - | - |
| Polen | Stufe 3 | 14.506 | Residual | 6,00–6,50 | 13,50–15,00 | 4,00% |
| Polen | Stufe 3 | 61.544 | TR* | 7,50–8,00 | 9,95–10,76 | 5,00 €/m² |
| Polen | Stufe 3 | 10.465 | Residual | 7,25 | 9,40–12,55 | 3,00–4,00% |
| Polen | Stufe 3 | 48.788 | TR* | 7,00–8,25 | 4,24–11,67 | 2,00–4,00 €/m² |
| Polen | Stufe 3 | 17.166 | - | 5,75 | - | - |
| Sonstige Märkte | Stufe 3 | 8.968 | TR* | 6,50 | 6,00–6,66 | 6,00 €/m² |
| Sonstige Märkte | Stufe 3 | 8.342 | Residual | 6,50 | 6,00–6,66 | 6,00 €/m² |
| Sonstige Märkte | Stufe 3 | 26.914 | TR* | 8,25–10,25 | 4,71–7,48 | 5,00–8,00 €/m² |
| Sonstige Märkte | Stufe 3 | 530 | - | - | - | - |
| Sonstige Märkte | Stufe 3 | 9.491 | Residual | 7,00 | 4,50–11,50 | 4,00%–5,00% |
| Sonstige Märkte | Stufe 2 | 4.383 | VW* | - | - | - |
| Beizulegender |
*EW = Ertragswert | *VW = Vergleichswert | *TR = Term Reversion
Beziehungen der nicht beobachtbaren Inputfaktoren zum beizulegenden Zeitwert
- Miete: Je höher der m²-Preis, desto höher ist der beizulegende Zeitwert.
- Instandhaltung: Je höher der Instandhaltungsabschlag, desto niedriger ist der beizulegende Zeitwert.
- Kapitalisierungszinssatz: Je niedriger der Kapitalisierungszinssatz, desto höher ist der beizulegende Zeitwert.
Die zum Stichtag bestehenden vertraglichen Verpflichtungen zum Erwerb oder zur Erstellung von Finanzimmobilien belaufen sich auf T€ 49.353 (Vorjahr: T€ 75.247). Zudem sind Finanzimmobilien mit einem Buchwert von T€ 135.967 (Vorjahr: T€ 410.897) zur Besicherung von Verbindlichkeiten verpfändet.
Die Mieterträge aus vermieteten Finanzimmobilien beliefen sich im Berichtsjahr auf T€ 19.722 (Vorjahr: T€ 26.321), während die betrieblichen Aufwendungen T€ 5.059 (Vorjahr: T€ 5.182) betrugen. Betriebliche Aufwendungen im Zusammenhang mit als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien, mit denen während der Berichtsperiode keine Mieteinnahmen erzielt wurden, beliefen sich auf T€ 393 (Vorjahr: T€ 924).
Die Buchwerte von auf Basis von Finanzierungsleasingverträgen gehaltenen Finanzimmobilien belaufen sich auf:
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Immobilienleasing | - | 22.499 |
Diesen stehen Verbindlichkeiten in Höhe des Barwerts der Mindestleasingzahlungen, nämlich in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 13.704), gegenüber.
20. Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen
Die erforderlichen Angaben gem. IFRS 12 wurden für assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen gemacht, die in qualitativer oder quantitativer Hinsicht aus Sicht des UBM-Konzerns als wesentlich einzustufen sind. Angaben betreffend Anteilshöhe und Land sind dem Beteiligungsspiegel zu entnehmen.
Assoziierte Unternehmen
Bei dem nachfolgenden assoziierten Unternehmen handelt es sich um eine Hotelimmobilie in Wien.
| in T€ |
|---|
| Gesellschaft Palais Hansen GmbH |
||
|---|---|---|
| Assetklasse Hotel |
||
| Entwicklungsstatus Bestand |
2017 | 2016 |
| Umsatz | 3.823 | 4.287 |
| Jahresüberschuss/-fehlbetrag | -159 | 4.450 |
| davon Abschreibungen | - | - |
| davon Zinsaufwand | - | -3.082 |
| davon Steueraufwand | - | - |
| Gesamtergebnis | -159 | 4.450 |
| Langfristige Vermögenswerte | 121.500 | 121.800 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 11.612 | 12.318 |
| davon liquide Mittel | 3.501 | 4.165 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 66.201 | 66.939 |
| davon langfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 53.222 | 54.622 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 1.594 | 1.690 |
| davon kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | - | - |
| Nettovermögen | 65.317 | 65.489 |
| Anteil der Gruppe am Nettovermögen zum 1.1. | 21.982 | 20.488 |
| Anteil der Gruppe am Gesamtergebnis | -53 | 1.494 |
| Erhaltene Dividenden | - | - |
| Anteil der Gruppe am Nettovermögen zum 31.12. | 21.929 | 21.982 |
| Buchwertanteil an at-equity bilanzierten Unternehmen zum 31.12. | 21.929 | 21.982 |
Angaben zu den unwesentlichen assoziierten Unternehmen:
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Buchwertanteil an assoziierten Unternehmen zum 31.12. | 3.783 | 4.146 |
| Anteil der Gruppe am | ||
| Jahresüberschuss/-fehlbetrag | -362 | 1.264 |
| Sonstigen Ergebnis | - | - |
| Gesamtergebnis | -362 | 1.264 |
Die nicht angesetzten Anteile an Verlusten assoziierter Unternehmen im Geschäftsjahr 2017 belaufen sich kumuliert zum 31. Dezember 2017 auf T€ 380 (Vorjahr: T€ 374).
Gemeinschaftsunternehmen
Bei den nachfolgenden Gemeinschaftsunternehmen handelt es sich ausschließlich um Projektgesellschaften, die mit der Entwicklung und Verwertung von Immobilien in verschiedenen europäischen Ländern betraut sind. Alle Gesellschaften werden at-equity bilanziert.
2017 in T€
| Gesellschaft | W 3 AG | Jochberg Errichtungs KG | Anders Wohnen GmbH |
|---|---|---|---|
| Assetklasse | Other | Hotel | Residential |
| Entwicklungsstatus | Bestand | Bestand | Entwicklung |
| Umsatz | 4.309 | 1.479 | 660 |
| Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 2.381 | -1.445 | -2.345 |
| davon Abschreibungen | - | -2.179 | - |
| davon Zinsaufwand | -573 | -628 | -422 |
| davon Steueraufwand | -46 | - | - |
| Gesamtergebnis | 2.381 | -1.445 | -2.345 |
| Langfristige Vermögenswerte | 75.500 | 52.318 | 49.212 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 415 | 725 | 26.177 |
| davon liquide Mittel | 414 | - | 446 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 57.844 | 21.595 | 29.649 |
| davon langfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 57.844 | 21.595 | 29.649 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 1.771 | 3.182 | 29.789 |
| davon kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | - | - | - |
| Nettovermögen | 16.300 | 28.266 | 15.951 |
| Anteil der Gruppe am | |||
| Nettovermögen zum 1.1.2017 | 10.907 | 14.856 | 8.600 |
| Währungsumrechnung 1.1.2017 | - | - | - |
| Zu-/Abgänge | - | - | - |
| Anteil der Gruppe am Gesamtergebnis | 2.133 | -723 | -1.102 |
| Anteil der Gruppe am Nettovermögen zum 31.12.2017 |
13.040 | 14.133 | 7.498 |
| Buchwertanteil an at-equity bilanzierten Unternehmen zum 31.12.2017 |
13.040 | 14.133 | 7.498 |
| MGO I development KG | MGO II development KG | Warschau Office Center Spzoo | Sienna Hotel Spzoo |
|---|---|---|---|
| Office | Office | Office | Hotel |
| Entwicklung | Entwicklung | Bestand | Bestand |
| - | - | 2.613 | 21.201 |
| 7.205 | 3.656 | 1.710 | -824 |
| - | - | -669 | -450 |
| -31 | -18 | -981 | - |
| -3.381 | -1.690 | - | - |
| 7.205 | 3.656 | 1.710 | -824 |
| 67.715 | 33.677 | 26.174 | 12.291 |
| 3.616 | 4.199 | 1.908 | 6.285 |
| 1.039 | 3.142 | 484 | 4.366 |
| 42.656 | 24.050 | 25.361 | 1.283 |
| 42.656 | 24.050 | 25.361 | 1.210 |
| 13.419 | 6.255 | 1.011 | 1.932 |
| - | - | - | |
| 15.256 | 7.571 | 1.710 | 15.360 |
| - | - | 7.629 | |
| - | - | 462 | |
| 2.429 | 1.337 | - | - |
| 6.421 | 3.088 | 1.265 | -412 |
| 8.850 | 4.425 | 1.265 | 7.679 |
| 8.850 | 4.425 | 1.265 | 7.679 |
2016 in T€
| Gesellschaft | W 3 AG | Jochberg Errichtungs KG | CCG Nord KG |
|---|---|---|---|
| Assetklasse | Other | Hotel | Other |
| Entwicklungsstatus | Bestand | Bestand | Entwicklung |
| Umsatz | 4.449 | 1.504 | 27.065 |
| Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 1.955 | -1.431 | 4.780 |
| davon Abschreibungen | - | -2.157 | -12 |
| davon Zinsaufwand | -576 | -635 | -195 |
| davon Steueraufwand | -54 | - | - |
| Gesamtergebnis | 1.955 | -1.431 | 4.780 |
| Langfristige Vermögenswerte | 75.480 | 54.076 | 2.287 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 972 | 67 | 26.369 |
| davon liquide Mittel | 972 | - | 2.581 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 61.039 | 22.305 | - |
| davon langfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 59.228 | 22.305 | - |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 1.778 | 2.126 | 21.685 |
| davon kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | - | - | 16.268 |
| Nettovermögen | 13.635 | 29.712 | 6.971 |
| Anteil der Gruppe am | |||
| Nettovermögen zum 1.1.2016 | 9.149 | 15.571 | 96 |
| Währungsumrechnung 1.1.2016 | - | - | - |
| Zu-/Abgänge | - | - | 1.000 |
| Anteil der Gruppe am Gesamtergebnis | 1.758 | -715 | 2.390 |
| Anteil der Gruppe am Nettovermögen zum 31.12.2016 |
10.907 | 14.856 | 3.486 |
| Buchwertanteil an at-equity bilanzierten Unternehmen zum 31.12.2016 |
10.907 | 14.856 | 3.486 |
| Emma Hotel CV | Lanzarota Sienna Hotel SKA | German Hotel Invest I KG | Anders Wohnen GmbH | QBC Gamma KG |
|---|---|---|---|---|
| Hotel | Hotel | Hotel | Residential | Office |
| Entwicklung | Bestand | Entwicklung | Entwicklung | Entwicklung |
| 22.642 | 31 | 660 | - | |
| -36 | 5.543 | -1.185 | 2.357 | |
| -462 | - | - | - | |
| - | -705 | -234 | - | |
| - | -2.690 | - | - | |
| -36 | 5.543 | -1.185 | 2.357 | |
| 102.500 | 12.012 | 43.718 | 41.844 | 12.294 |
| 4.139 | 6.278 | 7.251 | 6.160 | 244 |
| 3.385 | 4.116 | 265 | 500 | 100 |
| 56.430 | 1.210 | 32.498 | 18.553 | 7.740 |
| 56.430 | 1.210 | 32.498 | 18.553 | 7.740 |
| 23.287 | 1.822 | 10.225 | 385 | 804 |
| - | - | - | - | |
| 26.922 | ||||
| 15.258 | 8.246 | 29.066 | 3.994 | |
| 6.241 | 1 | 9.157 | 1.069 | |
| -218 | - | - | - | |
| - | - | - | - | |
| 12.820 | 1.606 | 2.447 | -557 | 1.527 |
| 12.820 | 7.629 | 2.448 | 8.600 | 2.596 |
| 12.820 | 7.629 | 2.448 | 8.600 | 2.596 |
Angaben zu den unwesentlichen Gemeinschaftsunternehmen:
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Buchwertanteil an unwesentlichen Gemeinschaftsunternehmen zum 31.12. | 35.902 | 20.166 |
| Anteil der Gruppe am | ||
| Jahresüberschuss | 6.214 | 1.090 |
| Sonstigen Ergebnis | - | - |
| Gesamtergebnis | 6.214 | 1.090 |
Die nicht angesetzten Anteile an Verlusten an Gemeinschaftsunternehmen im Geschäftsjahr 2017 belaufen sich auf T€ 1.120 (Vorjahr: T€ 793) und kumuliert zum 31. Dezember 2017 auf T€ 1.692 (Vorjahr: T€ 3.506).
Zum 31. Dezember 2017 bestehen keine maßgeblichen Zugriffsbeschränkungen auf Vermögenswerte. Zu den Verpflichtungen aus Eventualverbindlichkeiten für at-equity bilanzierte Unternehmen siehe Ausführungen unter Punkt 41.
21. Projektfinanzierung
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Projektfinanzierungen für sonstige Beteiligungsunternehmen | 16.468 | 16.311 |
| Projektfinanzierungen für at-equity bilanzierte Unternehmen | 97.994 | 87.184 |
| Sonstige Projektfinanzierungen | 9.017 | 8.410 |
| Gesamt | 123.479 | 111.905 |
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Wertminderungen in Höhe von T€ 8 (Vorjahr: T€ 4.133) und Wertaufholungen in Höhe von T€ 4.572 (Vorjahr: T€ 43) vorgenommen.
Die Fälligkeit der Projektfinanzierungen ist mit der Verwertung der betreffenden Immobilie befristet. Es bestehen daher keine Überfälligkeiten.
22. Übrige Finanzanlagen
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Beteiligungen an nicht konsolidierten Tochterunternehmen | 1.535 | 1.575 |
| Übrige Beteiligungen | 258 | 249 |
| Zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere | 901 | 874 |
| Wertpapiere HtM | 2.907 | 2.907 |
| Gesamt | 5.601 | 5.605 |
Die zur Veräußerung verfügbaren Wertpapiere umfassen im Wesentlichen festverzinsliche Titel. Sie unterliegen keinen Verfügungsbeschränkungen. Da bei den Beteiligungen der beizulegende Zeitwert nicht verlässlich ermittelbar ist, werden diese zu Anschaffungskosten bewertet.
23. Vorräte
Die Vorräte setzen sich aus folgenden Positionen zusammen:
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Zum Verkauf bestimmte Immobilien | ||
| in Entwicklung | 148.588 | 130.162 |
| im Bestand | 58.399 | 59.142 |
| Sonstiger Vorrat | 228 | 1.883 |
| Abzüglich Anzahlungen | -25.954 | -5.832 |
| Gesamt | 181.261 | 185.355 |
Vorräte mit einem Buchwert von T€ 134.876 (Vorjahr: T€ 125.463) sind zur Besicherung von Verbindlichkeiten verpfändet.
Der Buchwert der zum beizulegenden Zeitwert angesetzten Vorräte beträgt T€ 46.318 (Vorjahr: T€ 33.435). Im Berichtsjahr wurden Wertberichtigungen in Höhe von T€ 5.473 (Vorjahr: T€ 5.547) durchgeführt.
24. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Fertigungsaufträge
Die zum Bilanzstichtag nach der POC-Methode bewerteten, aber noch nicht schlussabgerechneten Fertigungsaufträge sind wie folgt ausgewiesen:
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Gemäß POC-Methode abgegrenzter Auftragswert (=Auftragserlöse der Periode) | 52.814 | 19.840 |
| Abzüglich zurechenbare erhaltene Anzahlungen | -46.389 | -18.115 |
| Gesamt | 6.425 | 1.725 |
Dem per 31. Dezember 2017 gemäß Leistungsfortschritt aktivierten anteiligen Auftragswert stehen bewertete Auftragskosten in Höhe von T€ 45.385 (Vorjahr: T€ 13.617) gegenüber, sodass sich der in Bezug auf diese Aufträge angesetzte Teilgewinn in den Umsatzerlösen auf T€ 7.430 (Vorjahr: T€ 6.223) beläuft.
Zusammensetzung und Fristigkeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen:
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Forderungen gegenüber Dritten | 13.913 | 15.845 |
| Forderungen gegenüber Arbeitsgemeinschaften | 71 | 65 |
| Forderungen gegenüber nicht konsolidierten Tochterunternehmen und übrigen Beteiligungsunternehmen |
794 | 2.830 |
| Forderungen gegenüber at-equity bilanzierten Unternehmen | 32.026 | 18.151 |
| Gesamt | 46.804 | 36.891 |
Die Forderungen gegenüber Dritten sind mit T€ 6.511 (Vorjahr: T€ 6.935) nicht überfällig und mit T€ 7.402 (Vorjahr: T€ 8.910) unter einem Jahr überfällig. Sämtliche andere Forderungen gegenüber nicht konsolidierten Tochterunternehmen und übrigen Beteiligungsunternehmen sowie gegenüber at-equity bilanzierten Unternehmen sind nicht fällig.
Altersstruktur der Forderungen gegenüber Dritten:
| Davon zum Abschlussstichtag in den folgenden Zeitbändern überfällig | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in T€ | Buchwert zum 31.12.2017 |
Davon zum Abschluss stichtag nicht überfällig |
Weniger als 30 Tage |
Zwischen 30 und 60 Tagen |
Zwischen 60 und 180 Tagen |
Zwischen 180 und 360 Tagen |
Mehr als 360 Tage |
| Forderungen gegenüber Dritten |
13.913 | 6.511 | 3.697 | 1.564 | 310 | 1.830 | - |
| Davon zum Abschlussstichtag in den folgenden Zeitbändern überfällig | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in T€ | Buchwert zum 31.12.2016 |
Davon zum Abschluss stichtag nicht überfällig |
Weniger als 30 Tage |
Zwischen 30 und 60 Tagen |
Zwischen 60 und 180 Tagen |
Zwischen 180 und 360 Tagen |
Mehr als 360 Tage |
| Forderungen gegenüber Dritten |
15.845 | 6.935 | 2.628 | 1.321 | 2.133 | 2.828 | - |
25. Finanzielle Vermögenswerte
| in T€ | 31.12.2017 | Restlaufzeit > 1 Jahr | 31.12.2016 | Restlaufzeit > 1 Jahr |
|---|---|---|---|---|
| Übrige | 14.685 | 4.744 | 11.701 | 1.533 |
| Gesamt | 14.685 | 4.744 | 11.701 | 1.533 |
Die übrigen finanziellen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen Kaufpreisforderungen aus Verkäufen von Gesellschaftsanteilen, sowie Forderungen aus der Immobilienbewirtschaftung und sonstige Darlehen.
26. Sonstige Forderungen und Vermögenswerte
| in T€ | 31.12.2017 | Restlaufzeit > 1 Jahr | 31.12.2016 | Restlaufzeit > 1 Jahr |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen aus Steuern | 12.044 | - | 18.822 | - |
| Übrige | 3 | - | 3 | - |
| Gesamt | 12.047 | - | 18.825 | - |
27. Liquide Mittel
Die liquiden Mittel beinhalten Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von T€ 75.019 (Vorjahr: T€ 41.297) sowie Kassenbestände in Höhe von T€ 185 (Vorjahr: T€ 1.001).
28. Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte
Bei den zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten handelt es sich um eine Büroliegenschaft, ein Fachmarktzentrum und eine Hotelimmobilie in Polen sowie jeweils ein unbebautes Grundstück in Kroatien und Rumänien, deren Veräußerung hochwahrscheinlich ist und die deshalb aus den Finanzimmobilien umgegliedert wurden. Die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte werden zum beizulegenden Zeitwert, welcher den verhandelten Kaufpreisen entspricht, bewertet.
29. Latente Steuern
Temporäre Unterschiede zwischen den Wertansätzen im IFRS-Konzernabschluss und den jeweiligen steuerlichen Wertansätzen wirken sich wie folgt auf die in der Bilanz ausgewiesenen Steuerabgrenzungen aus:
| 2017 | 2016 | |||
|---|---|---|---|---|
| in T€ | Aktiv | Passiv | Aktiv | Passiv |
| Finanzimmobilien, sonstige Bewertungsunterschiede | 3.924 | 19.674 | 5.648 | 21.574 |
| Sachanlagen | 12 | 1.974 | 10 | 6.106 |
| Finanzielle Vermögenswerte und Schulden | 8.246 | 5.879 | 9.501 | 6.384 |
| POC-Methode | - | 2.008 | - | 1.676 |
| Rückstellungen | 4.385 | 66 | 6.835 | 45 |
| Steuerliche Verlustvorträge | 3.847 | - | 2.657 | - |
| Sonstiges | 39 | 199 | 42 | 199 |
| Saldierungen | -11.424 | -11.424 | -15.875 | -15.875 |
| Latente Steuern | 9.029 | 18.376 | 8.818 | 20.109 |
| Saldierte latente Steuern | - | 9.347 | - | 11.291 |
Latente Steueransprüche aus Verlustvorträgen wurden insoweit aktiviert, als diese wahrscheinlich mit künftigen steuerlichen Gewinnen verrechnet werden können. Der Stand der zum 31. Dezember 2017 nicht angesetzten aktiven latenten Steuern aus Verlustvorträgen beträgt T€ 24.654 (Vorjahr: T€ 27.056). In 2017 wurden T€ 1.056 (Vorjahr: T€ 911) ausländische Verluste in Österreich verwertet. Davon sind T€ 18.018 (Vorjahr: T€ 22.396) nicht verfallbar, die restlichen T€ 6.637 (Vorjahr: T€ 4.660) innerhalb von fünf bis neun Jahren verfallbar.
30. Eigenkapital
| Grundkapital | Stück | € |
|---|---|---|
| Inhaber-Stammaktien | 7.472.180 | 22.416.540 |
Das Grundkapital in Höhe von € 22.416.540 (Vorjahr: € 22.416.540) ist in 7.472.180 (Vorjahr: 7.472.180) Stück nennbetragslose Stückaktien zerlegt. Der auf die einzelne auf den Inhaber lautende Stückaktie entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt € 3 (Vorjahr: € 3).
Jedes Stück Stammaktie ist in gleichem Umfang am Gewinn einschließlich Liquidationsgewinn beteiligt und gewährt eine Stimme in der Hauptversammlung.
31. Genehmigtes Kapital, bedingtes Kapital und eigene Aktien
In der 136. ordentlichen Hauptversammlung vom 23. Mai 2017 wurden folgende Beschlüsse gefasst: Die gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 30. April 2014 bestehende Ermächtigung des Vorstands nach § 4 Abs. 4 der Satzung (Genehmigtes Kapital 2014) wurde widerrufen.
Der Vorstand wurde gleichzeitig gemäß § 169 AktG in § 4 Abs. 4 der Satzung ermächtigt, bis zum 11. August 2022 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu € 2.241.654,00 durch Ausgabe von bis zu 747.218 Stück neuen, auf Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen, allenfalls in mehreren Tranchen, auch im Wege des mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 153 Abs. 6 AktG, zu erhöhen und den Ausgabekurs, die Ausgabebedingungen, das Bezugsverhältnis und die weiteren Einzelheiten der Durchführung mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzusetzen. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf die aus dem genehmigten Kapital ausgegebenen neuen Aktien ist ausgeschlossen, wenn und sofern eine Ausnutzung dieser Ermächtigung (genehmigtes Kapital) durch Ausgabe von Aktien gegen Bareinlagen bei Mehrzuteilungsoptionen im Rahmen der Platzierung neuer Aktien der Gesellschaft erfolgt. Darüber hinaus ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen (Genehmigtes Kapital 2017). Der Aufsichtsrat wurde ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch das Ausnutzen dieser Ermächtigung des Vorstands ergeben, zu beschließen.
Aus § 4 Abs. 5 der Satzung ergibt sich weiters, dass das Grundkapital gemäß § 159 Abs. 2 Z 1 AktG um bis zu Nominale € 2.241.654,00 durch Ausgabe von bis zu 747.218 Stück neuen, auf Inhaber lautenden Stammaktien zur Ausgabe an Gläubiger von Wandelschuldverschreibungen bedingt erhöht ist (bedingte Kapitalerhöhung). In diesem Zusammenhang wurde der Vorstand ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der bedingten Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzusetzen, insbesondere die Einzelheiten der Ausgabe und des Wandlungsverfahrens der Wandelschuldverschreibungen, den Ausgabebetrag sowie das Umtausch- oder Wandlungsverhältnis. Der Aufsichtsrat wurde auch hier ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch die Ausgabe von Aktien aus dem bedingten Kapital ergeben, zu beschließen. Ausgabebetrag und Umtauschverhältnis sind nach Maßgabe finanzmathematischer Methoden sowie des Aktienkurses der Gesellschaft in einem anerkannten Preisfindungsverfahren zu ermitteln. Im Fall einer in den Ausgabebedingungen von Wandelschuldverschreibungen festgelegten Wandlungspflicht dient das bedingte Kapital auch zur Erfüllung dieser Wandlungspflicht.
Zum Zweck der Bedienung von Aktienoptionen im Rahmen des Long-Term-Incentive-Programms 2017 wurde der Vorstand schließlich in § 4 Abs. 6 der Satzung im Sinn des § 159 Abs. 3 AktG ermächtigt, bis zum 11. August 2022 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft gemäß § 159 Abs. 2 Z 3 AktG, auch in mehreren Tranchen, bedingt um bis zu € 1.678.920,00 durch Ausgabe von bis zu 559.640 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien an Arbeitnehmer, leitende Angestellte und Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft sowie mit ihr verbundener Unternehmen zu erhöhen. Der Aufsichtsrat wurde ermächtigt, die sich aus einer Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung ergebenden Änderungen der Satzung zu beschließen.
Die gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 20. Mai 2015 bestehende Ermächtigung des Vorstands zum Erwerb und für die Veräußerung bzw. Verwendung eigener Aktien wurde widerrufen.
Der Vorstand wurde gleichzeitig für die Dauer von 30 Monaten vom Tag der Beschlussfassung (23. Mai 2017) zum Erwerb eigener Aktien der Gesellschaft bis zu dem gesetzlich zulässigen Ausmaß von 10% des Grundkapitals unter Einschluss der bereits erworbenen Aktien ermächtigt. Ebenso wurde der Vorstand für die Dauer von fünf Jahren ab Beschlussfassung (23. Mai 2017) ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Aktien der Gesellschaft auch auf andere Art als über die Börse oder durch ein öffentliches Angebot zu veräußern oder zu verwenden. Die Ermächtigung kann ganz oder teilweise oder auch in mehreren Teilbeträgen und in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke ausgeübt werden. Das quotenmäßige Kaufrecht der Aktionäre bei Veräußerung oder Verwendung auf andere Art als über die Börse oder durch ein öffentliches Angebot wurde dabei ausgeschlossen (Ausschluss des Bezugsrechts).
Die oben genannten Aktienoptionen im Rahmen des Long-Term-Incentive-Programms 2017 (LTIP) wurden nach dem festgesetzten Zusagezeitpunkt vom 22. Juni 2017 bis zum 21. Juli 2017 im Ausmaß von 375.130 Aktienoptionen zugeteilt. Der Ausübungskurs beträgt € 36,33 (das ist der ungewichtete Durchschnitt der Schlusskurse der Aktie der Gesellschaft an der Wiener Börse im Zeitraum vom 24. Mai 2017 (einschließlich) bis zum 21. Juni 2017 (einschließlich)). Zugeteilte Aktienoptionen können in den nachstehenden Ausübungsfenstern durch schriftliche Erklärung an die Gesellschaft ausgeübt werden. Die Ausübung ist nur vom 1. September 2020 bis zum 26. Oktober 2020 (Ausübungsfenster 1) sowie vom 1. September 2021 bis zum 26. Oktober 2021 (Ausübungsfenster 2) möglich und ist an die Erfüllung folgender, in den Planbedingungen des LTIP festgelegten Voraussetzungen geknüpft: aufrechtes Dienstverhältnis, aufrechtes Eigeninvestment, Überschreitung bestimmter Aktienkurse, Einhaltung bestimmter Kennzahlen.
Der beilzulegende Zeitwert beträgt T€ 2.982, dieser bestimmt sich mit dem ursprünglichen Tag der Annahme des Optionsprogramms und wird über den Zeitraum verteilt, über den die Teilnehmer den Anspruch auf die gewährten Optionen erwerben. In das Bewertungsmodell ("Black Scholes") zur Berechnung des beizulegenden Zeitwertes flossen folgende Parameter ein: Ausübungspreis (€ 36,33), Laufzeit der Option (9/2017 bis 8/2020), Aktienkurs zum Bewertungszeitpunkt (€ 38,25), erwartete Volatilität des Aktienkurses (36,34%), erwartete Dividenden (4,2%), risikoloser Zinssatz (0,0%).
Die Aktienoptionen haben sich wie folgt entwickelt:
| Anzahl Aktienoptionen | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Stand 1.1. | - | - |
| Gewährte Optionen | 375.130 | - |
| Verfallene Optionen | - | - |
| Ausgeübte Optionen | - | - |
| Stand 31.12. | 375.130 | - |
32. Rücklagen
Die Kapitalrücklagen resultieren aus den in den Vorjahren durchgeführten Kapitalerhöhungen und Kapitalberichtigungen sowie aus verjährten Dividendenansprüchen. Von den Kapitalrücklagen sind Rücklagen in Höhe von T€ 98.954 (Vorjahr: T€ 98.954) gebunden. Sie dürfen nur zum Ausgleich eines ansonsten im Jahresabschluss von UBM auszuweisenden Bilanzverlusts aufgelöst werden, soweit freie Rücklagen zur Abdeckung nicht zur Verfügung stehen.
Die anderen Rücklagen umfassen die Rücklage aus der Umrechnung von Jahresabschlüssen von Tochterunternehmen in Fremdwährung (Fremdwährungsumrechnungsrücklage) sowie die Rücklage für Remeasurement aus leistungsorientierten Verpflichtungen, die Gewinnrücklagen von UBM einschließlich der gesetzlichen Rücklage und der unversteuerten Rücklagen nach Abzug der Steuerabgrenzung, die seit Erwerb einbehaltenen Gewinne der Tochterunternehmen und die Effekte der Anpassung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen an die im Konzernabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.
Außerdem besteht eine Optionsrücklage resultierend aus den in Punkt 31 erwähnten Aktienoptionen im Rahmen des Long-Term-Incentive-Programms 2017, die als als "Equity Settlement" eingestuft wurden.
Zur Ausschüttung an die Aktionäre von UBM steht deren Bilanzgewinn in Höhe von T€ 14.972 (Vorjahr: T€ 11.997) zur Verfügung. Zusätzlich können die freien Gewinnrücklagen von UBM, die zum 31. Dezember 2017 mit T€ 27.771 (Vorjahr: T€ 25.871) ausgewiesen werden, in folgenden Perioden aufgelöst und an die Aktionäre von UBM ausgeschüttet werden.
Im Berichtsjahr wurden aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2016 an die Aktionäre von UBM Dividenden in Höhe von € 11.955.488 bezahlt, je Aktie somit € 1,60. Der Vorstand schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2017 eine Dividende von € 2,00 je Stück Stammaktie auszuschütten, d. s. insgesamt € 14.944.360.
Die nicht UBM oder einer Gesellschaft der Gruppe gehörenden Anteile am Eigenkapital sind im Eigenkapital als Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von Tochterunternehmen ausgewiesen.
33. Genussrechtskapital und Hybridkapital
Durch die Verschmelzung der PIAG als übertragende Gesellschaft und von UBM als übernehmende Gesellschaft ist das im November 2014 von der PIAG begebene Genussrechtskapital in Höhe von € 100 Mio. und ein Hybridkapital in Höhe von € 25,3 Mio. aufgrund Gesamtrechtsnachfolge übergegangen. Sowohl das Genussrechtskapital als auch das Hybridkapital werden grundsätzlich laufend verzinst. Vom Genussrechtskapital wurden im Dezember 2015 € 50 Mio. rückbezahlt, € 50 Mio. haften weiterhin aus.
UBM ist zur Zahlung von Zinsen für das Genussrechtskapital und das Hybridkapital nur verpflichtet, wenn eine Dividende aus dem Jahresüberschuss beschlossen wird. Ist UBM mangels einer derartigen Gewinnausschüttung zur Zahlung der auf ein Jahr entfallenden Zinsen nicht verpflichtet und macht sie von ihrem Recht der Nichtzahlung Gebrauch, so werden diese nicht bezahlten Zinsen als Zinsrückstände evident gehalten, die nachzuzahlen sind, sobald die Aktionäre von UBM eine Dividende aus dem Jahresüberschuss beschließen.
Im Fall der Kündigung des Genussrechts- bzw. Hybridkapitals durch UBM ist den Zeichnern das auf das Genussrechts- bzw. Hybridkapital geleistete Kapital zuzüglich der bis zu diesem Tag aufgelaufenen Zinsen und der Zinsrückstände zu leisten. Das Hybridkapital kann nur rückgezahlt werden, wenn zuvor entweder ein Verfahren gemäß § 178 AktG durchgeführt wurde, in Höhe der beabsichtigten Rückzahlung Eigenkapital im Rahmen einer Kapitalerhöhung gemäß § 149 ff AktG zugeführt wurde oder eine Kapitalberichtigung durchgeführt wurde.
Da Zahlungen, sowohl Zinsen als auch Kapitaltilgungen, zwingend nur bei Eintritt von Bedingungen zu leisten sind, deren Eintritt von UBM bewirkt bzw. verhindert werden kann, und der Konzern daher die Möglichkeit hat, Zahlungen dauerhaft zu vermeiden, sind das Genussrechts- und das Hybridkapital als Eigenkapitalinstrumente einzustufen. Bezahlte Zinsen sind abzüglich des Steuereffekts wie Gewinnausschüttungen direkt eigenkapitalmindernd zu erfassen.
Sowohl das Genussrechtskapital als auch das Hybridkapital werden von der PORR AG gehalten.
Am 3. Mai 2017 haben UBM Development AG und die PORR AG im Hinblick auf die bessere Planbarkeit für beide Seiten vereinbart, den Step-up-Kupon beim bestehenden Genussrechtskapital in Höhe von € 50 Mio. vom 17. Dezember 2019 auf 17. Dezember 2021 zu verlängern. Damit bleibt die Verzinsung des Genussrechtskapitals bis zum 16. Dezember 2021 bei den bisherigen 6,5% p. a. und würde erst ab 17. Dezember 2021 auf den 12-Monats-EURIBOR plus 8,5% p. a. angehoben, sollte das Genussrechtskapital nicht am 16. Dezember 2021 zurückgeführt werden. Eine frühzeitige einseitige Rückführung vor dem 16. Dezember 2021 wurde gleichzeitig ausgeschlossen.
34. Rückstellungen
| in T€ | Abfertigungen | Pensionen | Jubiläumsgelder | Bauten | Mietgarantien | Andere | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand zum 1.1.2016 | 2.786 | 6.120 | 141 | 454 | 1.500 | 1.992 | 12.993 |
| Währungsanpassungen | - | - | - | - | - | -39 | -39 |
| Überstellungen | - | -5 | - | - | - | -23 | -28 |
| Erst-/Entkonsolidierung | - | - | - | - | - | -23 | -23 |
| Umgliederung | - | - | - | 92 | - | -92 | - |
| Zuführung | 162 | -2.493 | 66 | 37 | - | 3.863 | 1.635 |
| Zuführung OCI | 265 | 591 | - | - | - | - | 856 |
| Verwendung | -1.096 | -267 | -5 | -348 | - | -208 | -1.924 |
| Auflösung | - | - | - | -2 | - | - | -2 |
| Stand zum 31.12.2016 | 2.117 | 3.946 | 202 | 233 | 1.500 | 5.493 | 13.491 |
| davon langfristig | 2.117 | 3.946 | 202 | 103 | 1.500 | 1.343 | 9.211 |
| davon kurzfristig | - | - | - | 130 | - | 4.150 | 4.280 |
| in T€ | Abfertigungen | Pensionen | Jubiläumsgelder | Bauten | Mietgarantien | Andere | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand zum 1.1.2017 | 2.117 | 3.946 | 202 | 233 | 1.500 | 5.493 | 13.491 |
| Währungsanpassungen | - | - | - | 3 | - | 44 | 47 |
| Zuführung | 122 | 64 | -8 | - | - | 851 | 1.029 |
| Zuführung OCI | -9 | -271 | - | - | - | - | -280 |
| Verwendung | -288 | -92 | -19 | -133 | -113 | -3.807 | -4.452 |
| Auflösung | - | - | - | - | - | -1.085 | -1.085 |
| Stand zum 31.12.2017 | 1.942 | 3.647 | 175 | 103 | 1.387 | 1.496 | 8.750 |
| davon langfristig | 1.942 | 3.647 | 175 | 103 | 1.387 | 495 | 7.749 |
| davon kurzfristig | - | - | - | - | - | 1.001 | 1.001 |
Gemäß kollektivvertraglichen Regelungen haben UBM und ihre Tochterunternehmen ihren Mitarbeitern in Österreich und Deutschland bei bestimmten Dienstjubiläen Jubiläumsgelder zu zahlen. Die Rückstellung für Jubiläumsgelder wurde gemäß den Bestimmungen des IAS 19 ermittelt. In Bezug auf die der Berechnung zugrunde liegenden versicherungsmathematischen Annahmen wird auf die Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen.
Die Rückstellungen für Bauten betreffen Verpflichtungen aus Gewährleistungen. Die anderen Rückstellungen beinhalten Drohverlustrückstellungen und ausstehende Verpflichtungen aus Grundstückserwerben. Sowohl bei den Mietgarantierückstellungen als auch bei den Drohverlustrückstellungen wird mit einer Inanspruchnahme in ein bis zwei Jahren gerechnet.
Altersversorgungspläne
Leistungsorientierte Pläne
Rückstellungen für Abfertigungen wurden für Angestellte und Arbeiter, die gemäß Angestelltengesetz, Arbeiterabfertigungsgesetz bzw. Betriebsvereinbarung Abfertigungsansprüche haben, gebildet. Angestellte, deren Dienstverhältnisse österreichischem Recht unterliegen, haben, wenn das betreffende Dienstverhältnis vor dem 1. Jänner 2003 begonnen und eine bestimmte Zeit gedauert hat, Anspruch auf eine Abfertigung in jedem Fall der Auflösung des Dienstverhältnisses bei Erreichen des gesetzlichen Pensionsalters. Die Höhe der Abfertigung ist abhängig von der Höhe des Bezugs zum Zeitpunkt der Auflösung und von der Dauer des Dienstverhältnisses. Diese Ansprüche der Dienstnehmer sind daher wie Ansprüche aus leistungsorientierten Pensionsplänen zu behandeln, wobei Planvermögen zur Deckung dieser Ansprüche nicht vorliegt.
Die Abfertigungsrückstellungen weisen folgende Entwicklung auf:
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Barwert der Abfertigungsverpflichtungen (DBO) zum 1.1. | 2.117 | 2.786 |
| Dienstzeitaufwand | 89 | 104 |
| Zinsaufwand | 33 | 58 |
| Abfertigungszahlungen | -288 | -1.096 |
| Versicherungsmathematische Gewinne (-)/Verluste (+) | -9 | 265 |
| davon Gewinne/Verluste demographisch | - | 15 |
| davon Gewinne/Verluste finanziell | -99 | 112 |
| davon Gewinne/Verluste erfahrungsbedingte Anpassungen | 90 | 138 |
| Barwert der Abfertigungsverpflichtungen (DBO) zum 31.12. | 1.942 | 2.117 |
| in T€ | 2017 | 2016 |
| Dienstzeitaufwand (erworbene Ansprüche) | 89 | 104 |
| Dienstzeitaufwand (erworbene Ansprüche) | 89 | 104 |
|---|---|---|
| Zinsaufwand | 33 | 58 |
| Abfertigungsaufwand (im Periodenergebnis erfasst) | 122 | 162 |
| Abfertigungsaufwand (im Gesamtperiodenergebnis erfasst) | -9 | 265 |
In Bezug auf die der Berechnung zugrunde liegenden versicherungsmathematischen Annahmen wird auf die Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen. Für das folgende Geschäftsjahr ist ein Dienstzeitaufwand von T€ 72 und ein Zinsaufwand von T€ 32 geplant.
Im UBM-Konzern haben nur Mitglieder des ehemaligen Vorstands Pensionszusagen. Bei diesen Pensionszusagen handelt es sich in der Regel um leistungsorientierte, einzelvertragliche Zusagen. Die Höhe des Pensionsanspruchs ist von den jeweils geleisteten Dienstjahren abhängig.
Rückstellung für Pensionen:
Überleitung von der Pensionsverpflichtung zur Rückstellung:
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Barwert der durch Fondsvermögen gedeckten Verpflichtung | 7.156 | 7.479 |
| Beizulegender Zeitwert des Planvermögens | -4.131 | -4.188 |
| Nettowert der durch Fondsvermögen gedeckten Verpflichtung | 3.025 | 3.290 |
| Barwert der nicht durch Fondsvermögen gedeckten Verpflichtung | 622 | 656 |
| Buchwert der Rückstellung zum 31.12. | 3.647 | 3.946 |
Die Pensionsrückstellungen weisen folgende Entwicklung auf:
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Barwert der Pensionsverpflichtungen (DBO) zum 1.1. | 8.134 | 7.463 |
| Überstellungen | - | -5 |
| Dienstzeitaufwand | - | 106 |
| Zinsaufwand | 132 | 165 |
| Pensionszahlungen | -269 | -267 |
| Versicherungsmathematische Gewinne (-)/Verluste (+) | -219 | 672 |
| davon Gewinne/Verluste finanziell | -255 | 622 |
| davon Gewinne/Verluste erfahrungsbedingte Anpassungen | 36 | 50 |
| Barwert der Pensionsverpflichtungen (DBO) zum 31.12. | 7.778 | 8.134 |
Die Verpflichtungen aus den direkten Pensionszusagen werden zum Teil durch Versicherungsverträge, die bei der WIENER STÄDTISCHE VERSICHERUNGS AG Vienna Insurance Group abgeschlossen wurden, rückgedeckt. Zur Sicherstellung der Pensionsansprüche der versicherten Dienstnehmer aus den Firmenpensionszusagen sind die Ansprüche aus den Versicherungsverträgen zugunsten der versicherten Dienstnehmer verpfändet. Die Pensionsrückdeckungsversicherungen werden in der gesonderten Abteilung des Deckungsstocks für die Lebensversicherung im Sinne des § 20 Abs. 2 Z 1 in Verbindung mit § 78 des Versicherungsaufsichtsgesetzes geführt.
Die Forderungen aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 4.131 (Vorjahr: T€ 4.188) stellen Planvermögen gem. IAS 19 dar und wurden mit dem Barwert der Pensionsverpflichtungen saldiert.
Entwicklung des Planvermögens:
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Beizulegender Zeitwert des Planvermögens zum 1.1. | 4.188 | 1.343 |
| Beitragszahlungen | - | 2.905 |
| Zinserträge | 68 | 30 |
| Auszahlungen (Leistungszahlungen) | -177 | -171 |
| Versicherungsmathematische Gewinne (+)/Verluste (-) | 52 | 81 |
| Beizulegender Zeitwert des Planvermögens zum 31.12. | 4.131 | 4.188 |
Pensionsaufwand (netto):
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Dienstzeitaufwand (erworbene Ansprüche) | - | 106 |
| Zinsaufwand | 64 | 165 |
| Pensionsaufwand (im Periodenergebnis erfasst) | 64 | 271 |
| Pensionsaufwand (im Gesamtperiodenergebnis erfasst) | -271 | 591 |
In Bezug auf die der Berechnung zugrunde liegenden versicherungsmathematischen Annahmen wird auf die Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen. Für das folgende Geschäftsjahr ist ein Dienstzeitaufwand von T€ 0 und ein Zinsaufwand von T€ 145 geplant.
Die im Berichtsjahr ebenso wie im Vorjahr in Bezug auf die Abfertigungs- und Pensionsrückstellung ausgewiesenen versicherungsmathematischen Gewinne bzw. Verluste stellen im Wesentlichen erfahrungsbedingte Anpassungen dar.
Der Teil des Planvermögens von der WIENER STÄDTISCHE VERSICHERUNG AG Vienna Insurance Group ist laut Auskunft der WIENER STÄDTISCHE VERSICHERUNG AG Vienna Insurance Group wie folgt veranlagt:
| Struktur der Kapitalanlagen im klassischen Deckungsstock in % | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Festverzinsliche Wertpapiere | 43,00 | 38,00 |
| Aktien, Ergänzungskapital, Genussrechte, Partizipationskapital | 4,00 | 5,00 |
| Investmentfonds | 33,00 | 35,00 |
| Verbundene Unternehmen und Beteiligungen | 6,00 | 6,00 |
| Darlehen | 9,00 | 11,00 |
| Liegenschaften | 4,00 | 4,00 |
| Bankguthaben | 1,00 | 1,00 |
| Gesamt | 100,00 | 100,00 |
Die folgende Tabelle zeigt die durchschnittlichen Laufzeiten (Duration) der jeweiligen Verpflichtungen:
| Fälligkeitsprofil – DBO | Fälligkeitsprofil – Cash | Cash | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1–5 Jahre | 6–10 Jahre | 10+ Jahre | Duration | 1–5 Jahre | 6–10 Jahre | 10+ Jahre | Duration | |
| Pensionen | 1.726 | 1.699 | 4.342 | 13,07 | 1.812 | 1.954 | 6.313 | 14,75 |
| Abfertigungen | 683 | 512 | 747 | 7,77 | 756 | 745 | 1.610 | 9,71 |
Beitragsorientierte Pläne
Mitarbeiter, deren Dienstverhältnis österreichischem Recht unterliegt und die nach dem 31. Dezember 2002 in das Dienstverhältnis eingetreten sind, erwerben keine Abfertigungsansprüche gegenüber dem jeweiligen Dienstgeber. Für diese Mitarbeiter sind Beiträge in Höhe von 1,53% des Lohnes bzw. Gehalts an eine Mitarbeitervorsorgekasse zu zahlen. 2017 ist diesbezüglich ein Aufwand von insgesamt T€ 184 (Vorjahr: T€ 184) angefallen. Für drei Vorstandsmitglieder wird ein Betrag von T€ 17 (Vorjahr: T€ 37) in eine Pensionskasse einbezahlt.
Die Mitarbeiter der Gruppe in Österreich, Deutschland, Tschechien, Polen und Ungarn gehören zudem staatlichen Pensionsplänen an, die in der Regel im Umlageverfahren finanziert werden. Die Verpflichtung der Gruppe beschränkt sich darauf, die Beiträge in Abhängigkeit vom Entgelt laufend zu entrichten. Eine rechtliche oder faktische Verpflichtung besteht nicht.
35. Anleihen
| in T€ | 2017 |
|---|---|
| Stand 1.1.2017 | 321.296 |
| Emission | 64.510 |
| Tilgung | - |
| Effektivverzinsung | -2.040 |
| Stand 31.12.2017 | 383.766 |
Im Geschäftsjahr 2017 wurde eine neue Anleihe (Laufzeit 2017–2022) im Nominale von T€ 150.000 begeben, gleichzeitig wurde ein Umtauschangebot mit Barausgleich durchgeführt, in dessen Rahmen Teilschuldverschreibungen der im Jahr 2014 begebenen Anleihe im Gesamtnennbetrag von T€ 84.048 in Teilschuldverschreibungen der im Jahr 2017 begebenen Anleihe umgetauscht wurden.
36. Finanzverbindlichkeiten
| 2017 in T€ |
Durchschnittliche Effektivverzinsung in% |
Gesamt | Restlaufzeit < 1 Jahr |
Restlaufzeit > 1 Jahr < 5 Jahre |
Restlaufzeit > 5 Jahre |
davon dinglich besichert |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten variabel verzinst |
1,45–3,60 | 154.536 | 68.848 | 82.255 | 3.433 | 154.536 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten fix verzinst |
2,00 | 1.453 | - | 1.453 | - | 1.453 |
| Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen Darlehensgebern variabel verzinst |
4,50 | 20 | 20 | - | - | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen Darlehensgebern fix verzinst |
1,00–10,00 | 12.231 | 11.390 | - | 841 | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber Leasinggebern variabel verzinst |
0,89 | 1.072 | 156 | 402 | 514 | - |
| Gesamt | 169.312 | 80.414 | 84.110 | 4.788 | 155.989 |
| 2016 in T€ |
Durchschnittliche Effektivverzinsung in% |
Gesamt | Restlaufzeit < 1 Jahr |
Restlaufzeit > 1 Jahr < 5 Jahre |
Restlaufzeit > 5 Jahre |
davon dinglich besichert |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten variabel verzinst |
1,85–3,48 | 371.480 | 191.937 | 156.545 | 22.998 | 371.480 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten fix verzinst |
3,06–3,86 | 11.877 | 11.877 | - | - | 11.877 |
| Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen Darlehensgebern variabel verzinst |
4,50 | 19 | 19 | - | - | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen Darlehensgebern fix verzinst |
1,00–10,00 | 13.973 | 13.140 | - | 833 | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber Leasinggebern variabel verzinst |
0,89–3,51 | 14.815 | 1.487 | 6.133 | 7.195 | 14.815 |
| Verbindlichkeiten aus Derivaten | - | 35 | 35 | - | - | - |
| Gesamt | 412.199 | 218.495 | 162.678 | 31.026 | 398.172 |
Die Mindestleasingzahlungen für Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing-Verträgen, welche nur Gebäude betreffen, teilen sich wie folgt auf:
| 2017 | 2016 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in T€ | Nominalwert | Abzinsungsbetrag | Barwert | Nominalwert | Abzinsungsbetrag | Barwert | ||
| Fällig bis 1 Jahr | 164 | 8 | 156 | 1.943 | 437 | 1.506 | ||
| Fällig 1 bis 5 Jahre | 425 | 23 | 402 | 7.392 | 1.278 | 6.114 | ||
| Fällig über 5 Jahre | 519 | 5 | 514 | 7.640 | 445 | 7.195 | ||
| Gesamt | 1.108 | 36 | 1.072 | 16.975 | 2.160 | 14.815 |
Die Verpflichtungen des Konzerns aus Finanzierungsleasingverhältnissen sind durch einen Eigentumsvorbehalt des Leasinggebers auf die geleasten Vermögenswerte besichert.
Einzelne Finanzimmobilien werden im Wege von Finanzierungsleasingverträgen gehalten. Zum 31. Dezember 2017 betrug der durchschnittliche Effektivzinssatz 0,89% (Vorjahr: 2,79%). Vereinbarungen über bedingte Mietzahlungen wurden nicht getroffen, sondern alle Leasingverhältnisse basieren auf fixen Raten.
37. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Dritten | 70.763 | 77.388 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften | - | 12 |
| Gesamt | 70.763 | 77.400 |
Die Verbindlichkeiten sind zur Gänze im Folgejahr fällig.
38. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
| 2017 in T€ |
Gesamt | Restlaufzeit < 1 Jahr |
Restlaufzeit > 1 Jahr < 5 Jahre |
Restlaufzeit > 5 Jahre |
davon dinglich besichert |
|---|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber nicht konsolidierten Tochterunternehmen |
2.363 | 2.363 | - | - | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber at-equity bilanzierten Unternehmen |
11.715 | 11.715 | - | - | |
| Verbindlichkeiten aus Anleihezinsen | 4.199 | 4.199 | - | - | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern | 7.133 | 7.133 | - | - | - |
| Übrige | 9.180 | 5.064 | 4.116 | - | - |
| Gesamt | 34.590 | 30.474 | 4.116 | - | - |
| 2016 in T€ |
Gesamt | Restlaufzeit < 1 Jahr |
Restlaufzeit > 1 Jahr < 5 Jahre |
Restlaufzeit > 5 Jahre |
davon dinglich besichert |
|---|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber nicht konsolidierten Tochterunternehmen |
1.759 | 1.759 | - | - | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber at-equity bilanzierten Unternehmen |
6.865 | 6.865 | - | - | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen Beteiligungsunternehmen |
5.138 | 5.138 | - | - | - |
| Verbindlichkeiten aus Anleihezinsen | 5.105 | 5.105 | - | - | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern | 6.403 | 6.403 | - | - | - |
| Übrige | 11.341 | 5.190 | 6.151 | - | - |
| Gesamt | 36.611 | 30.460 | 6.151 | - | - |
39. Übrige Verbindlichkeiten
| 2017 in T€ |
Gesamt | Restlaufzeit < 1 Jahr |
Restlaufzeit > 1 Jahr < 5 Jahre |
Restlaufzeit > 5 Jahre |
davon dinglich besichert |
|---|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Steuern | 704 | 704 | - | - | - |
| Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit |
419 | 419 | - | - | - |
| Erhaltene Anzahlungen | 80.689 | 80.689 | - | - | - |
| Übrige | 50 | 50 | - | - | - |
| Gesamt | 81.862 | 81.862 | - | - | - |
| 2016 in T€ |
Gesamt | Restlaufzeit < 1 Jahr |
Restlaufzeit > 1 Jahr < 5 Jahre |
Restlaufzeit > 5 Jahre |
davon dinglich besichert |
|---|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Steuern | 44 | 44 | - | - | - |
| Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit |
410 | 410 | - | - | - |
| Erhaltene Anzahlungen | 3.165 | 3.165 | - | - | - |
| Übrige | 125 | 125 | - | - | - |
| Gesamt | 3.744 | 3.744 | - | - | - |
40. Steuerschulden
Die Vorauszahlungen an Körperschaftsteuer in Höhe von T€ 405 (Vorjahr: T€ 347) wurden konform zu den Vorjahren mit den Zahlungsverpflichtungen aus der Körperschaftsteuer saldiert.
41. Haftungsverhältnisse
Haftungsverhältnisse betreffen Kreditbürgschaften und Garantieerklärungen in Höhe von T€ 132.477 (Vorjahr: T€ 177.503). Die Eventualverbindlichkeiten für at-equity bilanzierte Unternehmen belaufen sich auf T€ 115.395 (Vorjahr: T€ 159.368). Eine Inanspruchnahme aus diesen Haftungen ist nicht wahrscheinlich.
Gegebene Sicherheiten
Im Rahmen von Projektfinanzierungen werden üblicherweise von den einzelnen Konzernunternehmen Sicherheiten für die Kreditverbindlichkeiten gestellt. Die Finanzierungen erfolgen im Regelfall individuell auf Projektebene. Jedes Unternehmen muss für die laufende Bedienung des Schuldendienstes aufkommen. Zur Absicherung der Kreditverbindlichkeiten steht den Kreditgebern ein Paket an Sicherheiten zur Verfügung, das diese im Falle einer Fälligstellung zur Befriedigung ihrer Forderungen heranziehen können. Die gewährten Sicherheiten können folgende Besicherungen umfassen:
- Hypothekarische Besicherung der Immobilie
- Verpfändung der Geschäftsanteile an der Projektgesellschaft
- Verpfändung von Mietforderungen
Konditionen, Art und Umfang der Sicherheiten werden einzeln (pro Projektgesellschaft) vereinbart und sind von Projektvolumen, Höhe und Laufzeit der Kreditverbindlichkeit abhängig.
Hinsichtlich der Verpfändung der Finanzimmobilien wird auf Punkt 19, der Vorratsimmobilien auf Punkt 23 verwiesen.
42. Erläuterungen zur Segmentberichterstattung
Die Segmentberichterstattung erfolgt entsprechend der internen Organisationsstruktur des UBM-Konzerns nach geographischen Regionen. Für den Zweck der Segmentberichterstattung wurden die einzelnen Entwicklungsgesellschaften innerhalb eines Segments zu Gruppen zusammengefasst. Die Gruppen stellen jeweils einen Tätigkeitsbereich des UBM-Konzerns dar. Bei der Überleitung des Segmentvermögens bzw. der Segmentschulden werden insbesondere konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten im Rahmen der Schuldenkonsolidierung entfernt.
Die interne Berichterstattung basiert auf IFRS-Zahlen und ist standardgemäß um die inneren Umsätze bereinigt. Im Zuge der laufenden Geschäftstätigkeit von UBM werden beim Verkauf von Immobilienprojekten hohe Volumen erzielt, die jedoch keine Abhängigkeit von bestimmten Kunden vermitteln.
| Deutschland | Österreich | |||
|---|---|---|---|---|
| in T€ | 2017 | 2016 | 2017 | 2016 |
| Gesamtleistung | ||||
| Administration | - | - | 3.541 | 7.154 |
| Hotel | 57.291 | 70.914 | 97.834 | 11.798 |
| Office | 1.706 | 72.105 | 50.693 | 32.518 |
| Other | 24.363 | 5.448 | 41.812 | 50.241 |
| Residential | 7.366 | 71.626 | 47.807 | 21.518 |
| Service | 40.017 | 55.170 | 109.119 | 51.785 |
| Summe Gesamtleistung | 130.743 | 275.263 | 350.806 | 175.014 |
| Abzüglich Umsätze aus assoziierten und untergeordneten Unternehmen sowie aus Leistungsgemeinschaften |
-87.488 | -72.640 | -162.912 | -61.301 |
| Bestandsveränderung | 19.361 | 57.273 | 4.673 | -20.294 |
| Umsatzerlöse | 62.616 | 259.896 | 192.567 | 93.419 |
| Administration | - | - | 3.500 | 1.065 |
| Hotel | 3.072 | 12.915 | -9 | 7.429 |
| Office | 20.806 | 4.076 | 9.866 | -10.479 |
| Other | 388 | 12.292 | -129 | -4.070 |
| Residential | -263 | 8.819 | 1.867 | 212 |
| Service | 190 | 2.796 | 3.323 | 4.975 |
| Summe EBT | 24.193 | 40.898 | 18.418 | -868 |
| darin enthalten: Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 9.774 | 1.984 | 2.544 | 11.514 |
| Abschreibungen | -919 | -888 | -518 | -604 |
| Zinserträge | 1.342 | 846 | 6.245 | 5.488 |
| Zinsaufwand | -1.326 | -1.466 | -12.209 | -14.031 |
| Segmentvermögen 31.12. | 349.869 | 356.554 | 1.339.650 | 1.364.175 |
| darin enthalten: Immaterielle Vermögenswerte, | ||||
| Sachanlagen und Finanzimmobilien | 168.609 | 148.645 | 90.904 | 177.312 |
| darin enthalten: assoziierte Unternehmen | 27.867 | 13.531 | 75.776 | 68.267 |
| Segmentschulden 31.12. | 274.514 | 281.394 | 749.216 | 805.705 |
| Investitionen in Immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Finanzimmobilien |
65.589 | 70.899 | 79.309 | 57.722 |
| Mitarbeiter | 293 | 254 | 134 | 138 |
| Polen | Sonstige Märkte | Überleitung | Konzern | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2017 | 2016 | 2017 | 2016 | 2017 | 2016 | 2017 | 2016 |
| - | - | - | - | - | - | 3.541 | 7.154 |
| 41.941 | 29.159 | 86.097 | 30.184 | - | - | 283.163 | 142.055 |
| 63.627 | 12.509 | 336 | 1.034 | - | - | 116.362 | 118.166 |
| 2.024 | 2.960 | 32.433 | 4.303 | - | - | 100.632 | 62.952 |
| 490 | 707 | 898 | 3.510 | - | - | 56.561 | 97.361 |
| 32.252 | 19.858 | 3.084 | 3.018 | - | - | 184.472 | 129.831 |
| 140.334 | 65.193 | 122.848 | 42.049 | - | - | 744.731 | 557.519 |
| -81.837 | -28.739 | -71.877 | -14.780 | - | - | -404.114 | -177.460 |
| - | - | 17 | -18 | - | - | 24.051 | 36.961 |
| 58.497 | 36.454 | 50.988 | 27.251 | - | - | 364.668 | 417.020 |
| - | - | - | - | - | - | 3.500 | |
| 7.488 | -1.149 | 886 | 12.987 | - | - | 11.437 | 32.182 |
| 722 | 3.674 | -1.164 | -1.755 | - | - | 30.230 | |
| -1.299 | -4.643 | 3.321 | 292 | - | - | 2.281 | |
| 182 | -7.148 | -3.684 | -5.335 | - | - | -1.898 | |
| 1.714 | 1.160 | -313 | 1.952 | - | - | 4.914 | |
| 8.807 | -8.106 | -954 | 8.141 | - | - | 50.464 | |
| 6.996 | 1.229 | -2.845 | 10.397 | - | - | 16.469 | |
| -1.771 | -1.241 | -619 | -673 | - | - | -3.827 | |
| 150 | 50 | 41 | 1 | - | - | 7.778 | |
| -4.604 | -2.458 | -1.246 | -1.245 | - | - | -19.385 | -19.200 |
| 1.233.761 | |||||||
| 349.291 | 343.902 | 149.536 | 151.726 | -1.057.413 | -982.596 | 1.130.933 | |
| 133.677 | 155.682 | 32.075 | 62.249 | - | - | 425.265 | 543.888 |
| 14.179 | 12.706 | 682 | 15.132 | - | - | 118.504 | 109.636 |
| 326.351 | 311.092 | 94.206 | 97.883 | -668.801 | -603.767 | 775.486 | 892.307 |
| 39.873 | 83.835 | 17.722 | 1.418 | - | - | 202.493 | 213.874 |
| 196 | 226 | 125 | 98 | - | - | 748 | |
Folgende Informationen beziehen sich auf die geographischen Länder, in denen der Konzern tätig ist.
| in T€ | Umsatzerlöse nach Sitz der Kunden 2017 | Umsatzerlöse nach Sitz der Kunden 2016 |
|---|---|---|
| Österreich | 192.567 | 93.419 |
| Deutschland | 62.616 | 259.896 |
| Polen | 58.497 | 36.454 |
| Sonstiges Ausland | 50.988 | 27.251 |
| Ausland gesamt | 172.101 | 323.601 |
| Segmente gesamt | 364.668 | 417.020 |
43. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung
Die Darstellung der Kapitalflussrechnung erfolgt getrennt nach Betriebs-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit, wobei der Cashflow aus der Betriebstätigkeit nach der indirekten Methode abgeleitet wird. Der Finanzmittelfonds umfasst ausschließlich Kassenbestände und die Bankguthaben, über die in der Gruppe frei verfügt werden kann, und entspricht dem in der Bilanz für liquide Mittel angesetzten Wert.
Bezogene Zinsen und bezogene Dividenden werden im Cashflow aus der Betriebstätigkeit erfasst, ebenso wie bezahlte Zinsen. Demgegenüber werden bezahlte Dividenden im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.
Die Überleitung der Veränderung zum Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit stellt sich wie folgt dar:
| in T€ | Finanz verbindlichkeiten |
Leasing Verpflichtungen |
Derivate | Anleihen | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Stand zum 1.1.2017 | 397.349 | 14.815 | 35 | 321.296 | 733.495 |
| Cashflows (zahlungswirksame Veränderungen) |
-118.547 | -13.836 | -35 | 64.510 | -67.908 |
| Nicht zahlungswirksame Veränderungen | |||||
| Verkauf/Erwerb von Unternehmen | -111.341 | - | - | - | -111.341 |
| Zugang | - | 88 | - | - | 88 |
| Wechselkurseffekte | 779 | 5 | - | - | 784 |
| Zinsabgrenzungen | - | - | - | -2.040 | -2.040 |
| Stand zum 31.12.2017 | 168.240 | 1.072 | 0 | 383.766 | 553.078 |
Die Summenspalte in der o. a. Tabelle entspricht der Summe aus kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten.
44. Erläuterungen zu den Finanzinstrumenten
Kapitalrisikomanagement
Der Konzern steuert sein Kapital mit dem Ziel, die Erträge der Unternehmensbeteiligten durch Optimierung des Verhältnisses von Eigen- zu Fremdkapital zu maximieren.
Die Kapitalstruktur des Konzerns besteht aus Schulden, Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sowie dem den Eigenkapitalgebern des Mutterunternehmens zustehenden Eigenkapital.
Nettoverschuldungsgrad
Das Risikomanagement des Konzerns überprüft laufend die Kapitalstruktur.
Der Nettoverschuldungsgrad zum Jahresende stellt sich wie folgt dar:
| in T€ | 31.12.2017 | 31.12.2016 |
|---|---|---|
| Schulden* | 553.078 | 733.495 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | -75.204 | -42.298 |
| Nettoschulden | 477.874 | 691.197 |
| Eigenkapital** | 355.447 | 341.454 |
| Nettoschulden zu Eigenkapitalquote | 134,44% | 202,43% |
* Schulden sind definiert als lang- und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten wie in Punkt 35 und 36 aufgeführt.
** Das Eigenkapital umfasst das gesamte Kapital und die Rücklagen des Konzerns.
Die Nettoverschuldung betrug zum 31. Dezember 2017 € 477,9 Mio. (Vorjahr: € 691,2 Mio.), das entspricht einer Reduzierung von 30,9%.
Die Gesamtstrategie des Konzerns ist im Vergleich zum Geschäftsjahr 2017 unverändert.
Ziele und Methoden des Risikomanagements in Bezug auf finanzielle Risiken
Die originären finanziellen Vermögenswerte umfassen im Wesentlichen Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen, Projektfinanzierungen und andere Finanzanlagen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die originären finanziellen Verbindlichkeiten umfassen die Anleihe und die anderen Finanzverbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Zinsänderungsrisiko
Das Zinsrisiko des Konzerns ist definiert als das Risiko steigender Aufwands- oder sinkender Ertragszinsen aus Finanzpositionen und resultiert bei UBM nahezu ausschließlich aus dem Szenario steigender Zinsen für variabel verzinste Finanzverbindlichkeiten, insbesondere im langfristigen Bereich.
Eine Analyse der floatierenden Zinsposition, die sich per 31. Dezember 2017 in Höhe von rund T€ 149.855 (Vorjahr: T€ 411.029) darstellt, zeigt folgende Sensitivitäten, die unter den Szenarien eines Zinsanstiegs von 0,25 PP und 0,50 PP ermittelt wurden. Das Ausmaß der Zinsanstiege leitet sich aus der durchschnittlich in 2017 für den 3-Monats- und 6-Monats-EURIBOR gemessenen täglichen Zinsänderungen ab. Bei einer Wahrscheinlichkeit von 67% betrug die Zinsbandbreite 0 BP, bei 99% Wahrscheinlichkeit 1 BP. In Folge wurde die Auswirkung auf die Zinspositionen simuliert:
| in T€ | Höherer Zinsaufwand für das Jahr 2018 | Höherer Zinsaufwand (p. a.) bei linearer Positionsfortschreibung ab 2019 |
|---|---|---|
| Bei Zinsanstieg von 25 BP | 266 | 380 |
| Bei Zinsanstieg von 50 BP | 532 | 760 |
Die Forderungen aus Projektfinanzierungen werden entsprechend dem Refinanzierungszinssatz der UBM-Gruppe mit einem angemessenen Aufschlag verzinst. Bei einer Änderung von 50 BP erhöht sich der Zinsertrag für 2018 um T€ 617 (Vorjahr: T€ 559).
Kreditrisiko
Das Kreditrisiko bezeichnet die Gefahr von Verlusten infolge des Ausfalls eines Geschäftspartners, der seinen vertraglich zugesicherten Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommt. Es umfasst Ausfall- und Länderrisiken sowie Bonitätsverschlechterungen von Kreditnehmern. Im Immobilienbereich ergibt sich das Kreditrisiko aus den Mietverpflichtungen. Der Ausfall eines Mieters und die dadurch entfallenen Mietzinszahlungen stellen eine barwertige Minderung des Immobilienprojekts dar. Dieses Risiko wird auf Basis der Expertenschätzungen auf Projektebene mitberücksichtigt.
Das Risiko bei Forderungen gegenüber Kunden kann aufgrund der breiten Streuung und einer permanenten Bonitätsprüfung als gering eingestuft werden, hinsichtlich der Projektfinanzierungen wird auf untenstehende Tabelle zu den kumulierten Wertminderungen Projektfinanzierungen verwiesen.
Das Ausfallrisiko bei anderen auf der Aktivseite ausgewiesenen originären Finanzinstrumenten ist ebenfalls als gering anzusehen, da die Vertragspartner Finanzinstitute und andere Schuldner mit bester Bonität sind. Der Buchwert der finanziellen Vermögenswerte stellt das maximale Ausfallrisiko dar. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfallrisiken erkennbar sind, wird diesen Risiken durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Ein diesbezügliches Wertberichtigungserfordernis war nicht gegeben.
Fremdwährungsrisiko
Das Zins- und Währungsrisiko wird vom Risikomanagement laufend überprüft. Marktanalysen und Prognosen von namhaften Finanzdienstleistern werden analysiert und das Management in regelmäßigen Berichten informiert.
Das Fremdwährungsrisiko wird im UBM-Konzern transaktionsorientiert behandelt und resultiert aus Finanzierungen im Zusammenhang mit dem Immobiliendevelopment.
Per 31. Dezember 2017 wurden die Währungsrisiken, die aus innerkonzernalen Finanzierungstransaktionen bzw. aus Kreditfinanzierungen der Projektgesellschaften resultieren, einer Simulation unterzogen, um etwaige Risiken aus Wechselkursänderungen abschätzen zu können:
| FX-Position in T€ | Lokalwährung | FX-Position in Lokalwährung in Tsd. | VAR* in T€ |
|---|---|---|---|
| -19.634 | CZK | 501.357 | 421 |
| -19.056 | HRK | 141.777 | 140 |
| -30 | HUF | 9.310 | 1 |
| -242.359 | PLN | 1.012.332 | 8.381 |
| -3.204 | RON | 14.927 | 38 |
* VAR = Value at Risk bei einem einseitigen 99%-igen Konfidenzintervall, dies entspricht der 2,3-fachen Standardabweichung
und einer Positionsbehaltedauer von zehn Tagen. Korrelationen zwischen den Währungspaaren bleiben unberücksichtigt.
Mit einer Wahrscheinlichkeit von 99% beträgt der Verlust bei einer Behaltedauer von zehn Tagen maximal € 8,98 Mio. (Vorjahr: € 9,21 Mio.).
Sicherung von Währungsrisiken
Der UBM-Konzern hat zum 31. Dezember 2017 Devisentermingeschäfte in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 626) abgeschlossen. Rund T€ 0 (Vorjahr: T€ 429) dienten der Absicherung von in Euro finanzierten Krediten und der Rest in Höhe von rund T€ 0 (Vorjahr: T€ 197) der Absicherung innerkonzernaler Finanzierungen.
Per 31. Dezember 2017 ergab die Marktbewertung der offenen Devisentermingeschäfte einen beizulegenden Zeitwert in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 35). Im Geschäftsjahr 2017 wurde aus der Veränderung der beizulegenden Zeitwerte von Devisentermingeschäften insgesamt ein Ertrag inkl. Währungsumrechnungsdifferenzen in Höhe von T€ 36 (Vorjahr: T€ 290) im Gewinn oder Verlust erfasst.
Derivative Finanzinstrumente
In der folgenden Tabelle sind die bilanzierten Fair Values der verschiedenen derivativen Instrumente dargestellt. Dabei wird unterschieden, ob diese in einen Cashflow-Hedge gemäß IAS 39 eingebunden sind oder nicht.
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Aktiva | ||
| Derivate | ||
| ohne Hedge-Beziehung | - | - |
| mit Hedge-Beziehung | - | - |
| Passiva | ||
| Derivate | ||
| ohne Hedge-Beziehung | - | 35 |
| mit Hedge-Beziehung | - | - |
Liquiditätsrisiko
| Undiskontierte Zahlungsströme | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in T€ | Durchschnittsverzinsung | 2018 | 2019–2022 | ab 2023 | ||
| Anleihen fix verzinst | 4,03% | 19.770 | 432.909 | - | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten variabel verzinst |
2,21% | 69.775 | 88.798 | 3.903 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten fix verzinst | 2,00% | 35 | 1.458 | - | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen Darlehensgebern variabel verzinst |
4,50% | - | - | - | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen Darlehensgebern fix verzinst |
7,00% | 10.560 | - | 1.197 | ||
| Leasingverbindlichkeiten variabel verzinst | 0,89% | 164 | 425 | 519 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | unverzinslich | 70.763 | - | - | ||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | unverzinslich | 30.474 | 4.116 | - |
| Undiskontierte Zahlungsströme | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in T€ | Durchschnittsverzinsung | 2017 | 2018–2021 | ab 2022 | ||
| Anleihen fix verzinst | 5,42% | 14.900 | 362.351 | - | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten variabel verzinst |
1,95% | 194.656 | 170.715 | 25.939 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten fix verzinst | 3,46% | 12.396 | - | - | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen Darlehensgebern variabel verzinst |
4,50% | 22 | - | - | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen Darlehensgebern fix verzinst |
7,00% | 14.190 | - | 1.197 | ||
| Leasingverbindlichkeiten variabel verzinst | 2,79% | 1.943 | 7.392 | 7.640 | ||
| Verbindlichkeiten aus Derivaten | unverzinslich | 35 | - | - | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | unverzinslich | 77.400 | - | - | ||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | unverzinslich | 30.460 | 6.151 | - |
Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, sich jederzeit Finanzmittel beschaffen zu können, um eingegangene Verbindlichkeiten zu begleichen. Als wesentliches Instrument zur Steuerung des Liquiditätsrisikos sehen wir eine exakte Finanzplanung, die von jeder operativen Gesellschaft durchgeführt und zentral konsolidiert wird. So wird der Bedarf an Finanzierungen und Linien bei Banken ermittelt.
Die Kreditfinanzierungen betreffen weitgehend laufende Immobilienprojekte, deren Entwicklung aus heutiger Sicht nicht gefährdet ist.
Die Betriebsmittelfinanzierung wird über das UBM-Konzern-Treasury durchgeführt. Gesellschaften mit liquiden Überschüssen stellen diese Gesellschaften mit Liquiditätsbedarf zur Verfügung. Dadurch werden eine Verminderung des Fremdfinanzierungsvolumens und eine Optimierung des Zinsergebnisses erreicht und das Risiko, dass die Liquiditätsreserven nicht ausreichen, um die finanziellen Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen, minimiert.
Zum 31. Dezember 2017 bestanden neben bereits vertraglich fixierten Projektfinanzierungen freie Finanzierungslinien bei UBM in Höhe von T€ 43.000 (Vorjahr: T€ 7.168), das Liquiditätsrisiko wird insgesamt als gering beurteilt.
Sonstiges Preisrisiko
Das Preisänderungsrisiko umfasst im Wesentlichen Schwankungen des Marktzinssatzes und der Marktpreise sowie Änderungen der Wechselkurse.
Wir minimieren unser Preisrisiko bei den Mieteinnahmen durch die generelle Indexbindung unserer Mietverträge. Auch alle anderen Leistungsverträge unterliegen einer permanenten Indexierung. Das sonstige Preisrisiko ist für den UBM-Konzern von untergeordneter Bedeutung.
Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte
| Bewertung nach IAS 39 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bewertungs kategorie nach IAS 39 |
Buchwerte am 31.12.2017 |
(Fortgeführte) Anschaffungs kosten |
Fair Value erfolgsneutral |
Fair Value erfolgswirksam |
Fair-Value Hierarchie (IFRS 7.27 A) |
Fair Value am 31.12.2017 |
|
| Aktiva | |||||||
| Projektfinanzierung | |||||||
| variabel verzinst | LaR | 123.479 | 123.479 | - | - | - | - |
| Übrige Finanzanlagen | HtM | 2.907 | 2.907 | - | - | Stufe 1 | 3.405 |
| Übrige Finanzanlagen | AfS (at cost) | 1.793 | 1.793 | - | - | - | - |
| Übrige Finanzanlagen | AfS | 901 | - | 901 | - | Stufe 1 | 901 |
| Forderungen aus Lieferungen | |||||||
| und Leistungen | LaR | 46.804 | 46.804 | - | - | - | - |
| Finanzielle Vermögenswerte | LaR | 14.685 | 14.685 | - | - | - | - |
| Liquide Mittel | - | 75.204 | 75.204 | - | - | - | - |
| Passiva | |||||||
| Anleihen fix verzinst | FLAC | 383.766 | 383.766 | - | - | Stufe 1 | 407.000 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
|||||||
| variabel verzinst | FLAC | 154.536 | 154.536 | - | - | - | - |
| fix verzinst | FLAC | 1.453 | 1.453 | - | - | Stufe 3 | 1.448 |
| Sonstige Finanzverbindlich keiten |
|||||||
| variabel verzinst | FLAC | 20 | 20 | - | - | - | - |
| fix verzinst | FLAC | 12.231 | 12.231 | - | - | Stufe 3 | 11.277 |
| Leasingverbindlichkeiten | - | 1.072 | 1.072 | - | - | - | - |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
FLAC | 70.763 | 70.763 | - | - | - | - |
| Sonstige finanzielle | |||||||
| Verbindlichkeiten | FLAC | 34.590 | 34.590 | - | - | - | - |
| Nach Kategorien: | |||||||
| Loans and Receivables | LaR | 184.968 | 184.968 | - | - | - | - |
| Held to Maturity | HtM | 2.907 | 2.907 | - | - | - | - |
| Available-for-Sale | |||||||
| Financial Assets | AfS (at cost) | 1.793 | 1.793 | - | - | - | - |
| Available-for-Sale | |||||||
| Financial Assets | AfS | 901 | - | 901 | - | - | - |
| Liquide Mittel | - | 75.204 | 75.204 | - | - | - | - |
| Financial Liabilities Measured at Amortised Cost |
FLAC | 657.359 | 657.359 | - | - | - | - |
| Bewertung nach IAS 39 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bewertungs kategorie nach IAS 39 |
Buchwerte am 31.12.2016 |
(Fortgeführte) Anschaffungs kosten |
Fair Value erfolgsneutral |
Fair Value erfolgswirksam |
Fair-Value Hierarchie (IFRS 7.27 A) |
Fair Value am 31.12.2016 |
|
| Aktiva | |||||||
| Projektfinanzierung | |||||||
| variabel verzinst | LaR | 111.905 | 111.905 | - | - | - | - |
| Übrige Finanzanlagen | HtM | 2.907 | 2.907 | - | - | Stufe 1 | 3.478 |
| Übrige Finanzanlagen | AfS (at cost) | 1.824 | 1.824 | - | - | - | - |
| Übrige Finanzanlagen | AfS | 874 | - | 874 | - | Stufe 1 | 874 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
LaR | 36.891 | 36.891 | - | - | - | - |
| Finanzielle Vermögenswerte | LaR | 11.701 | 11.701 | - | - | - | - |
| Liquide Mittel | - | 42.298 | 42.298 | - | - | - | - |
| Passiva | |||||||
| Anleihen fix verzinst | FLAC | 321.296 | 321.296 | - | - | Stufe 1 | 335.600 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
|||||||
| variabel verzinst | FLAC | 371.480 | 371.480 | - | - | - | - |
| fix verzinst | FLAC | 11.877 | 11.877 | - | - | Stufe 3 | 12.003 |
| Sonstige Finanzverbindlich keiten |
|||||||
| variabel verzinst | FLAC | 19 | 19 | - | - | - | - |
| fix verzinst | FLAC | 13.973 | 13.973 | - | - | Stufe 3 | 14.502 |
| Leasingverbindlichkeiten | - | 14.815 | 14.815 | - | - | - | - |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
FLAC | 77.400 | 77.400 | - | - | - | - |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten |
FLAC | 36.611 | 36.611 | - | - | - | - |
| Derivate (ohne Hedge-Beziehung) |
FLHfT | 35 | 35 | - | 35 | - | - |
| Nach Kategorien: | |||||||
| Loans and Receivables | LaR | 160.497 | 160.497 | - | - | - | - |
| Held to Maturity | HtM | 2.907 | 2.907 | - | - | - | - |
| Available-for-Sale Financial Assets |
AfS (at cost) | 1.824 | 1.824 | - | - | - | - |
| Available-for-Sale Financial Assets |
AfS | 874 | - | 874 | - | - | - |
| Liquide Mittel | - | 42.298 | 42.298 | - | - | - | - |
| Financial Liabilities Measured at Amortised Cost |
FLAC | 832.656 | 832.656 | - | - | - | - |
| Financial Liabilities Held for Trading |
FLHfT | 35 | 35 | - | 35 | - | - |
Der Buchwert der Finanzinstrumente stellt gemäß IFRS 7.29 einen angemessenen Näherungswert für den Fair Value dar. Dies mit Ausnahme der als "Held to Maturity" klassifizierten Finanzanlagen und der als "Available for Sale" (Fair-Value-Hierarchie Stufe 1), der fix verzinsten Anleihen (Fair-Value-Hierarchie Stufe 1) sowie der fix verzinsten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und der fix verzinsten sonstigen Finanzverbindlichkeiten (Fair-Value-Hierarchie Stufe 3).
Die Fair-Value-Bewertung für die Anleihen erfolgt aufgrund von Börsenkurswerten. Die Kreditverbindlichkeiten und übrigen Finanzanlagen wurden mit der Berechnungsmethode des Discounted Cashflow bewertet, wobei die am 31. Dezember 2017 von Reuters publizierte Zero Coupon Yield Curve zur Diskontierung der Cashflows herangezogen wurde.
Die als "Available for Sale at Cost" klassifizierten Finanzanlagen bestehen aus Beteiligungsunternehmen (GmbH-Anteile) von untergeordneter Bedeutung, welche nicht an einem aktiven Markt notieren und deren Marktwert sich nicht zuverlässig ermitteln lässt. Diese werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Solange ein Projekt nicht realisiert ist, besteht für die Anteile dieser Projektgesellschaften keine Verkaufsabsicht.
Nettoergebnisse nach Bewertungskategorien
| in T€ | aus Zinsen | aus Dividenden | aus der Folgebewertung | Nettoergebnis 2017 |
|---|---|---|---|---|
| Loans and Receivables LaR | 7.678 | - | 4.779 | 12.457 |
| Held to Maturity HtM | 87 | - | - | 87 |
| Financial Liabilities Measured at | ||||
| Amortised Cost FLAC | -19.143 | - | 17.640 | -1.503 |
| in T€ | aus Zinsen | aus Dividenden | aus der Folgebewertung | Nettoergebnis 2016 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Loans and Receivables LaR | 6.291 | - | -4.090 | 2.201 | |
| Held to Maturity HtM | 87 | - | - | 87 | |
| Available for Sale Financial Assets AfS (at cost) |
- | 4.069 | - | 4.069 | |
| Available for Sale Financial Assets AfS | 2 | - | - | 2 | |
| Financial Liabilities Measured at Amortised Cost FLAC |
-18.593 | - | -6.168 | -24.761 |
Finanzielle Vermögenswerte sind wertgemindert, wenn infolge eines oder mehrerer Ereignisse, die nach dem erstmaligen Ansatz des Vermögenswertes eintreten, ein objektiver Hinweis dafür besteht, dass sich die erwarteten künftigen Cashflows der Finanzanlage negativ verändert haben. Die Wertberichtigungen betreffen zur Gänze Projektfinanzierungen.
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Kumulierte Wertminderungen Projektfinanzierungen LaR | ||
| Wertberichtigung Stand 1.1. | 10.409 | 6.518 |
| Abschreibungen | 8 | 4.133 |
| Zuschreibungen | -4.787 | -43 |
| Verbrauch | - | -199 |
| Stand 31.12. | 5.630 | 10.409 |
45. Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter
| 2017 | 2016 | |
|---|---|---|
| Angestellte und gewerbliche Mitarbeiter | ||
| Inland | 134 | 138 |
| Ausland | 614 | 578 |
| Mitarbeiter gesamt | 748 | 716 |
| davon Angestellte | 526 | 630 |
| davon gewerbliche Mitarbeiter | 222 | 86 |
46. Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen
Transaktionen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen der Gruppe wurden im Zuge der Konsolidierung eliminiert und werden nicht weiter erläutert. Transaktionen zwischen Unternehmen der Gruppe und ihren at-equity bilanzierten Unternehmen bestehen überwiegend aus Projektentwicklung und Bauführung sowie Darlehensgewährungen und den entsprechenden Zinsverrechnungen und werden in der nachfolgenden Analyse offengelegt:
| Verkauf von Waren und Leistungen |
Erwerb von Waren und Leistungen |
Forderungen | Verbindlichkeiten | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in T€ at-equity bilanzierte Unternehmen |
2017 | 2016 | 2017 | 2016 | 2017 | 2016 | 2017 | 2016 |
| Gemeinschaftsunternehmen | 54.300 | 26.206 | 1.953 | 6.905 | 128.420 | 104.162 | 10.005 | 4.406 |
| davon aus Finanzierungen | 5.956 | 4.363 | - | - | 97.342 | 86.630 | - | - |
| Assoziierte Unternehmen | 65 | 106 | - | - | 1.600 | 1.173 | 1.710 | 2.459 |
| davon aus Finanzierungen | 5 | 1 | - | - | 652 | 554 | - | - |
Lieferungen an bzw. von nahe stehenden Unternehmen und Personen
Neben den at-equity bilanzierten Unternehmen kommen als nahe stehende Personen und Unternehmen im Sinne von IAS 24 die PORR AG und deren Tochterunternehmen sowie die Unternehmen der IGO-Ortner-Gruppe und der Strauss-Gruppe in Betracht, da sie bzw. deren beherrschende Rechtsträger aufgrund des bestehenden Syndikats maßgeblichen Einfluss auf UBM haben.
Die Transaktionen im Geschäftsjahr zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen der UBM-Gruppe mit Unternehmen der PORR-Gruppe betreffen im Wesentlichen bezogene Bauleistungen.
Im Zusammenhang mit einer Immobilienentwicklung wurde der Strauss & Partner Development GmbH vom Hauptmieter PORR AG eine Vorfinanzierung in Höhe von € 45 Mio. und einer Laufzeit bis Ende 2019 eingeräumt, welche per Oktober 2017 vorzeitig getilgt wurde. Bei einer Gesellschaft wurden 100,0 % der Anteile an die PORR Gruppe abgetreten, der Kaufpreis in Höhe von T€ 22 wurde in bar bezahlt.
Außerdem wurden im Geschäftsjahr 2017 Zinsen für das Genussrechtskapital und das Hybridkapital in Höhe von T€ 4.770 an die PORR AG bezahlt.
| Verkauf von Waren und Leistungen |
Erwerb von Waren und Leistungen |
Forderungen | Verbindlichkeiten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in T€ | 2017 | 2016 | 2017 | 2016 | 2017 | 2016 | 2017 | 2016 | |
| PORR Gruppe | 6.918 | 7.870 | 96.549 | 111.154 | 830 | 189 | 6.504 | 5.425 | |
| davon aus Finanzierungen | - | - | 1.322 | 635 | - | - | - | - | |
| IGO-Ortner-Gruppe | 41 | 12 | 25.814 | 15.297 | 3 | 80 | 3.720 | 1.158 | |
| Strauss-Gruppe | 9 | 2 | 100 | 299 | - | 80 | - | 120 | |
| Sonstige | 572 | - | 26 | 134 | 677 | - | 4 |
47. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag und sonstige Angaben
Am 22. Februar 2018 hat die UBM eine tief nachrangige Anleihe (Hybridanleihe) mit einem Gesamtvolumen in Höhe von € 100 Mio. und einem jährlichen Kupon von 5,50% begeben. Die Anleihe hat eine unbegrenzte Laufzeit mit einer vorzeitigen Rückzahlungsmöglichkeit der Emittentin nach fünf Jahren.
Der Vorstand der UBM Development AG hat eine grundsätzliche Einigung mit der PORR AG getroffen, wonach UBM den noch ausstehenden Nominalbetrag in der Höhe von € 50 Mio. zuzüglich anteiliger Zinsen des von der PORR zur Verfügung gestellten Mezzaninkapitals voraussichtlich im April 2018 zurückführen wird.
Der Vorstand von UBM hat den Konzernabschluss am 3. April 2018 aufgestellt und zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben. Der Aufsichtsrat hat die Aufgabe, den Konzernabschluss zu prüfen und zu erklären, ob er den Konzernabschluss billigt.
48. Sonstige Angaben
Die Abschlussprüfung des Konzernabschlussprüfers wurde von der UBM mit einem Betrag von T€ 85 (Vorjahr: T€ 65) vergütet. Weiters hat der Konzernabschlussprüfer für sonstige Leistungen Honorare in Höhe von T€ 70 (Vorjahr: T€ 133) und für sonstige Bestätigungsleistungen Honorare in Höhe von T€ 101 (Vorjahr: T€ 125) erhalten. Die sonstigen Leistungen betreffen im Wesentlichen Leistungen im Zusammenhang mit der Ausstellung eines Comfort Letters und sonstige Beratungsleistungen. Die sonstigen Bestätigungsleistungen umfassen die prüferische Durchsicht des Halbjahresabschlusses und Prüfungsleistungen für Tochterunternehmen.
49. Organe der Gesellschaft
Im Folgenden werden die Bezüge der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats von UBM nach Vergütungskategorien aufgegliedert dargestellt:
| in T€ | Vergütungen des Vorstands fix |
Vergütungen des Vorstands variabel* |
Sachbezüge | Pensionskasse/ Abfertigung |
Gesamt 2017 |
|---|---|---|---|---|---|
| Vergütungen des Vorstands 2017 | |||||
| Mag. Thomas G. Winkler | 450 | 300 | 12 | 10 | 772 |
| DI Martin Löcker | 300 | 200 | 11 | 18 | 529 |
| Dipl.-Ök. Patric Thate | 150 | 100 | 3 | 2 | 255 |
| DI Claus Stadler | 200 | 200 | 6 | 5 | 411 |
| Mag. Michael Wurzinger | 292 | 500** | 8 | 14 | 814 |
| Gesamt | 1.392 | 1.300 | 40 | 49 | 2.781 |
| davon kurzfristig fällige Leistungen | 1.392 | 1.300 | 40 | - | 2.732 |
| davon aus Anlass bzw. nach Beendigung des Vorstandsvertrags fällige Vergütungen |
- | - | - | 49 | 49 |
| Vergütungen des Aufsichtsrats 2017 | - | - | - | - | 173 |
* voraussichtliche variable Vergütung für 2017, zahlbar in 2018
** T€ 200 Sonderprämie und T€ 300 Jahresprämie
| in T€ | Vergütungen des Vorstands fix |
Vergütungen des Vorstands variabel* |
Sachbezüge | Pensionskasse/ Abfertigung |
Gesamt 2016 |
|---|---|---|---|---|---|
| Vergütungen des Vorstands 2016 | |||||
| Mag. Karl Bier | 363 | 773 | 12 | 671** | 1.819 |
| DI Martin Löcker | 227 | 500 | 11 | 23 | 761 |
| Heribert Smolé | 249 | 500 | 12 | 26 | 787 |
| DI Claus Stadler | 258 | 300 | 11 | 21 | 590 |
| Mag. Thomas G. Winkler | 263 | 275 | 6 | 11 | 555 |
| Mag. Michael Wurzinger | 297 | 435 | 12 | 22 | 766 |
| Gesamt | 1.657 | 2.783 | 64 | 774 | 5.278 |
| davon kurzfristig fällige Leistungen | 1.657 | 2.783 | 64 | - | 4.504 |
| davon aus Anlass bzw. nach Beendigung des Vorstandsvertrags fällige Vergütungen |
- | - | - | 774 | 774 |
| Vergütungen des Aufsichtsrats 2016 | - | - | - | - | 178 |
* voraussichtliche variable Vergütung für 2016, zahlbar in 2017
** Für dieses bis 31. Mai 2016 aktive Vorstandsmitglied wurde eine Abfertigung in Höhe von T€ 671 ausbezahlt,
die in einer Rückstellung in Höhe von T€ 752 Deckung fand, woraus eine Auflösung in Höhe von T€ 81 resultierte.
In diesen Bezügen sind Rückstellungsdotierungen für Pensionen für ehemalige Vorstände nicht enthalten.
Für zwei ehemalige Vorstände besteht eine Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 4.301 (Vorjahr: T€ 4.459).
Sowohl für ehemalige als auch für bestehende Vorstände bestehen keine Abfertigungsrückstellungen.
An Mitglieder des Vorstands wurden weder Kredite noch Vorschüsse gewährt.
Im Rahmen des Long-Term-Incentive-Programms 2017 (LTIP) wurden 261.300 Stück potentielle Aktien dem Vorstand zugeteilt (siehe Punkt 16). Der Aufwand für das LTIP betrifft mit T€ 298 Vorstände (Vorjahr: T€ 0).
Mitglieder des Vorstands:
Mag. Thomas G. Winkler, LL.M., Vorsitzender DI Martin Löcker Dipl.-Ök. Patric Thate (ab 1.7.2017) Mag. Michael Wurzinger (bis 31.10.2017) DI Claus Stadler (bis 31.8.2017)
Mitglieder des Aufsichtsrats:
Ing. Karl-Heinz Strauss, MBA, FRICS, Vorsitzender DI Iris Ortner, Vorsitzende-Stellvertretende MMag. Christian B. Maier DI Klaus Ortner Dr. Ludwig Steinbauer Mag. Paul Unterluggauer Hon.-Prof. Dr. Bernhard Vanas Dr. Susanne Weiss Ing. Günter Schnötzinger Martin Kudlicska Hannes Muster Johann Kaller
Wien, am 3. April 2018
Der Vorstand
Mag. Thomas G. Winkler, LL.M. Vorsitzender
DI Martin Löcker Dipl.-Ök. Patric Thate
Beteiligungsspiegel
| Gesetzlicher Name | Land | Wäh rung |
Sitz | Anteil in % direkt (31.12.2017) |
Anteil in % indirekt (31.12.2017) |
Kons. Art |
Anteil in % direkt (31.12.2016) |
Anteil in % indirekt (31.12.2016) |
Kons. Art |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tochterunternehmen | |||||||||
| "Athos" Bauplanungs- und Errichtungsgesellschaft m.b.H. |
AT | € | Wien | 90,00 | 100,00 | V | 90,00 | 100,00 | V |
| "UBM 1" Liegenschaftsverwertung Gesellschaft m.b.H. |
AT | € | Wien | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| Aiglhof Projektentwicklungs GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Ariadne Bauplanungs- und Baugesellschaft m.b.H. |
AT | € | Wien | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| Bahnhofcenter Entwicklungs-, Errichtungs- und Betriebs GmbH |
AT | € | Unterpremstätten, politische Gemeinde Premstätten |
0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| BMU Beta Liegenschafts verwertung GmbH |
AT | € | Wien | 50,00 | 100,00 | V | 50,00 | 100,00 | V |
| CM Wohnungsentwicklungs GmbH | AT | € | Wien | 94,00 | 100,00 | V | 94,00 | 100,00 | V |
| Dorfschmiede St. Johann Immobilien GmbH |
AT | € | Wien | 90,00 | 100,00 | V | 90,00 | 100,00 | V |
| Emiko Beteiligungsverwaltungs GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | U | 0,00 | 100,00 | U |
| Emiko Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co. KG |
AT | € | Kematen in Tirol | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| EPS Dike West-IBC GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| EPS Haagerfeldstraße - Business. Hof Leonding 2 Errichtungs- und Verwertungs GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| EPS Höhenstraße Immobilien GmbH |
AT | € | Kematen in Tirol | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| EPS Immobilienmanagement "Kreuzstraße" GmbH & CO KG |
AT | € | Innsbruck | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 100,00 | V | |
| EPS Immobilienmanagement GmbH |
AT | € | Kematen in Tirol | 0,00 | 100,00 | U | 0,00 | 100,00 | U |
| EPS Immobilienmanagement "Schützenwirt" GmbH & CO KG |
AT | € | Innsbruck | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| EPS MARIANNE-HAINISCH GASSE - LITFASS-STRASSE Liegen schaftsverwertungs- und Beteili gungsverwaltungs GmbH & Co KG |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| EPS MARIANNE-HAINISCH GASSE - LITFASS-STRASSE Liegenschaftsverwertungs- und Beteiligungsverwaltungs-GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| EPS Office Franzosengraben GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| EPS Office Franzosengraben GmbH & Co KG |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| EPS RINNBÖCKSTRASSE - LITFASS-STRASSE Liegenschafts verwertungs- und Beteiligungs verwaltungs GmbH & Co KG |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Gesetzlicher Name | Land | Wäh rung |
Sitz | Anteil in % direkt (31.12.2017) |
Anteil in % indirekt (31.12.2017) |
Kons. Art |
Anteil in % direkt (31.12.2016) |
Anteil in % indirekt (31.12.2016) |
Kons. Art |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| EPS RINNBÖCKSTRASSE - LITFASS-STRASSE Liegenschafts verwertungs- und Beteiligungs verwaltungs-GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| EPS Welser Straße 17 - Business. Hof Leonding 1 Errichtungs- und Beteiligungs GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| EPS Welser Straße 17 - Business. Hof Leonding 1 Errichtungs- und Beteiligungs GmbH & Co KG |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Gepal Beteiligungsverwaltungs GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Gevas Beteiligungsverwaltungs GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Giral Beteiligungsverwaltungs GmbHin Liqu. |
AT | € | Wien | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 100,00 | U | |
| Golera Beteiligungsverwaltungs GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| GORPO Projektentwicklungs- und Errichtungs-GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| GORPO Projektentwicklungs- und Errichtungs-GmbH & Co KG |
AT | € | Wien | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 100,00 | V | |
| Gospela Beteiligungsverwaltungs GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| IBC Business Center Entwicklungs und Errichtungs-GmbH |
AT | € | Unterpremstätten, politische Gemeinde Premstätten |
0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Impulszentrum Telekom Betriebs GmbH |
AT | € | Unterpremstätten, politische Gemeinde Premstätten |
30,00 | 100,00 | V | 30,00 | 76,00 | V |
| Jandl Baugesellschaft m.b.H. | AT | € | Unterpremstätten, politische Gemeinde Premstätten |
0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Logistikpark Ailecgasse GmbH | AT | € | Wien | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| MBU Liegenschaftsverwertung Gesellschaft m.b.H. |
AT | € | Wien | 90,00 | 100,00 | V | 90,00 | 100,00 | V |
| ML-ZENTRAL Liegenschafts verwaltungs GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | |||
| MLSP Absberggasse Immobilien GmbH & Co KG |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| MultiStorage GmbH | AT | € | Salzburg | 0,00 | 75,00 | U | 0,00 | 75,00 | U |
| MultiStorage GmbH & Co KG | AT | € | Salzburg | 0,00 | 75,00 | V | 0,00 | 75,00 | V |
| MySky Verwertungs GmbH & Co. OG |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Porr - living Solutions GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Porr Infrastruktur Investment AG | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Projekt Ost - IBC Business Center Entwicklungs- und Errich tungs-GmbH & Co KG |
AT | € | Unterpremstätten, politische Gemeinde Premstätten |
0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Gesetzlicher Name | Land | Wäh rung |
Sitz | Anteil in % direkt (31.12.2017) |
Anteil in % indirekt (31.12.2017) |
Kons. Art |
Anteil in % direkt (31.12.2016) |
Anteil in % indirekt (31.12.2016) |
Kons. Art |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| QBC Beta SP Immomanagement GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 100,00 | V | |
| QBC Epsilon SP Immomanagement GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| QBC Eta SP Immomanagement GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 100,00 | V | |
| QBC Immobilien GmbH & Co Beta KG |
AT | € | Wien | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 100,00 | V | |
| QBC Immobilien GmbH & Co Epsilon KG |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| QBC Immobilien GmbH & Co Eta KG |
AT | € | Wien | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 100,00 | V | |
| Rainbergstraße - Immobilien projektentwicklungs GmbH |
AT | € | Wien | 99,00 | 100,00 | V | 99,00 | 99,00 | V |
| RBK Wohnbau Projektentwicklung GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Ropa Liegenschaftsverwertung Gesellschaft m.b.H. |
AT | € | Wien | 0,00 | 0,00 | 50,00 | 100,00 | V | |
| Sabimo Immobilien GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Sabimo Liebenauer Hauptstraße GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Sabimo Monte Laa Bauplatz 2 GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 100,00 | V | |
| Sarium Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co. "Office Provider" OG |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | |||
| SFZ Freizeitbetriebs-GmbH & Co KG |
AT | € | Unterpremstätten, politische Gemeinde Premstätten |
0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| SFZ Immobilien GmbH | AT | € | Unterpremstätten, politische Gemeinde Premstätten |
0,00 | 100,00 | U | 0,00 | 100,00 | U |
| SFZ Immobilien GmbH & Co KG | AT | € | Unterpremstätten, politische Gemeinde Premstätten |
0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Somax Beteiligungsverwaltungs GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Sovelis Beteiligungsverwaltungs GmbH in Liqu. |
AT | € | Wien | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 100,00 | U | |
| SP Graumanngasse 8-10 Immobilien GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| St. Peter-Straße 14-16 Liegen schaftsverwertung Ges.m.b.H. |
AT | € | Wien | 50,00 | 100,00 | V | 50,00 | 100,00 | V |
| sternbrauerei-riedenburg revitalisierung gmbh |
AT | € | Wien | 99,00 | 99,00 | V | 99,00 | 99,00 | V |
| STRAUSS & PARTNER Development GmbH |
AT | € | Wien | 99,96 | 100,00 | V | 99,96 | 100,00 | V |
| UBM Beteiligungsmanagement GmbH |
AT | € | Wien | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| UBM Development AG & Co. Muth gasse Liegenschaftsverwertung OG |
AT | € | Wien | 100,00 | 100,00 | U | 100,00 | 100,00 | U |
| UBM hotels Management GmbH | AT | € | Wien | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| UBM Seevillen Errichtungs-GmbH | AT | € | Wien | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| Anteil in % | Anteil in % | Anteil in % | Anteil in % | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesetzlicher Name | Land | Wäh rung |
Sitz | direkt (31.12.2017) |
indirekt (31.12.2017) |
Kons. Art |
direkt (31.12.2016) |
indirekt (31.12.2016) |
Kons. Art |
| WLB Projekt Laaer Berg Liegen schaftsverwertungs- und Beteili gungs-GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Wohnanlage EZ 208 KG Andritz GmbH |
AT | € | Graz | 49,00 | 100,00 | V | 49,00 | 100,00 | V |
| Wohnpark Laaer Berg Verwer tungs- und Beteiligungs-GmbH & Co. Bauplatz 4 "blau" Projekt-OG |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | U | 0,00 | 100,00 | U |
| UBM BULGARIA EOOD | BG | BGN | Sofia | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| ANDOVIEN INVESTMENTS LIMITED | CY | € | Limassol | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| DICTYSATE INVESTMENTS LIMITED | CY | € | Limassol | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| AC Offices Klicperova s.r.o. | CZ | CZK | Prag | 0,36 | 100,00 | V | 0,36 | 100,00 | V |
| Immo Future 6 - Crossing Point Smichov s.r.o. |
CZ | CZK | Prag | 20,00 | 100,00 | V | 20,00 | 100,00 | V |
| Na Záhonech a.s. | CZ | CZK | Prag | 30,12 | 100,00 | V | 30,12 | 100,00 | V |
| RE Moskevská spol.s.r.o. | CZ | CZK | Prag | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| TOSAN park a.s. | CZ | CZK | Prag | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| UBM - Bohemia 2 s.r.o. | CZ | CZK | Prag | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| UBM Bohemia Development s.r.o. | CZ | CZK | Prag | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| UBX 3 s.r.o. | CZ | CZK | Prag | 0,00 | 0,00 | 100,00 | 100,00 | V | |
| ALBA BauProjektManagement GmbH |
DE | € | Oberhaching | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Arena Boulevard GmbH & Co. KG | DE | € | Berlin | 0,00 | 94,00 | V | 0,00 | 94,00 | V |
| Arena Boulevard Verwaltungs GmbH |
DE | € | Berlin | 0,00 | 100,00 | U | 0,00 | 100,00 | U |
| BERMUC Hotelerrichtungs GmbH | DE | € | München | 94,00 | 94,00 | V | 94,00 | 94,00 | V |
| Blitz 01-815 GmbH | DE | € | München | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| Bürohaus Leuchtenbergring GmbH & Co. Besitz KG |
DE | € | München | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 99,00 | V |
| Bürohaus Leuchtenbergring Verwaltungs GmbH |
DE | € | München | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 100,00 | U | |
| City Objekte München GmbH | DE | € | München | 0,00 | 90,00 | V | 0,00 | 90,00 | V |
| City Tower Vienna Grundstücks entwicklungs- und Beteili gungs-GmbH in Liqu. |
DE | € | München | 0,00 | 100,00 | U | 0,00 | 100,00 | U |
| Friendsfactory Projekte GmbH | DE | € | München | 0,00 | 55,00 | V | 0,00 | 55,00 | V |
| GeMoBau Gesellschaft für modernes Bauen mbH |
DE | € | Berlin | 0,00 | 94,00 | U | 0,00 | 94,00 | U |
| HPG Hirschgarten GmbH | DE | € | München | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| HPG Klosterstraße GmbH | DE | € | München | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Immobilien- und Baumanagement Stark GmbH & Co. Stockholm straße KG |
DE | € | München | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Kühnehöfe Hamburg GmbH & Co. KG |
DE | € | München | 0,00 | 80,00 | V | 0,00 | 80,00 | V |
| Kühnehöfe Hamburg Komplementär GmbH |
DE | € | München | 0,00 | 100,00 | U | 0,00 | 100,00 | U |
| Leuchtenbergring Hotelbetriebs gesellschaft mbH |
DE | € | München | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Gesetzlicher Name | Land | Wäh rung |
Sitz | Anteil in % direkt (31.12.2017) |
Anteil in % indirekt (31.12.2017) |
Kons. Art |
Anteil in % direkt (31.12.2016) |
Anteil in % indirekt (31.12.2016) |
Kons. Art |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mainz Zollhafen Hotel GmbH & Co. KG |
DE | € | Berlin | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Mainz Zollhafen Verwaltungs GmbH | DE | € | Berlin | 0,00 | 100,00 | U | 0,00 | 100,00 | U |
| Mainzer Landstraße Hotelbetriebs GmbH |
DE | € | München | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| MG Brehmstrasse BT C GmbH & Co. KG |
DE | € | München | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| MG Projekt-Sendling GmbH | DE | € | München | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| MG Sendling Hotelbetriebs gesellschaft mbH |
DE | € | München | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| MG-Brehmstrasse BT C GmbH | DE | € | München | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| MG-Brehmstrasse BT C Komplementär GmbH |
DE | € | München | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| MG-Dornach Bestandsgebäude GmbH |
DE | € | München | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| Münchner Grund Immobilien Bauträger GmbH |
DE | € | München | 94,00 | 94,00 | V | 94,00 | 94,00 | V |
| Münchner Grund Riem GmbH | DE | € | München | 0,00 | 100,00 | U | 0,00 | 100,00 | U |
| Schloßhotel Tutzing GmbH | DE | € | Starnberg | 0,00 | 94,00 | V | 0,00 | 94,00 | V |
| SONUS City GmbH & Co. KG | DE | € | Berlin | 0,00 | 84,00 | V | 0,00 | 84,00 | V |
| SONUS City Verwaltungs GmbH | DE | € | Berlin | 0,00 | 100,00 | U | 0,00 | 100,00 | U |
| SONUS II Verwaltungs GmbH | DE | € | Berlin | 0,00 | 100,00 | U | |||
| Stadtgrund Bauträger GmbH | DE | € | Berlin | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| Top Office Munich GmbH | DE | € | Grünwald, Land kreis München |
0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 50,00 | E/G |
| UBM Deutschland GmbH | DE | € | München | 100,00 | 100,00 | V | |||
| UBM hotels München GmbH | DE | € | München | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| UBM Leuchtenbergring GmbH | DE | € | München | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| UBX 2 Objekt Berlin GmbH | DE | € | München | 0,00 | 0,00 | 50,00 | 94,00 | V | |
| Sitnica drustvo s ogranicenom odgovornoscu za usluge |
HR | HRK | Samobor | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| STRAUSS & PARTNER Develop ment d.o.o. za usluge i graditeljstvo |
HR | HRK | Samobor | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 100,00 | U | |
| UBM d.o.o. za poslovanje nekretninama |
HR | HRK | Zagreb | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| Gamma Real Estate Ingtalanfejlesztö és - hasznositó Korlátolt Felelösségü Társaság |
HU | HUF | Budapest | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| UBM Projektmanagement Korlátolt Felegösségü Társaság |
HU | HUF | Budapest | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| UBM Holding NL B.V. | NL | € | Amsterdam | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| UBM Hotel Zuidas B.V. | NL | € | Amsterdam | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| UBM Spinoza B.V. | NL | € | Amsterdam | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 100,00 | V | |
| "GF Ramba" Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| "UBM Polska" Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| "UBM Residence Park Zakopianka" Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Krakau | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| Anteil in % | Anteil in % | Anteil in % | Anteil in % | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesetzlicher Name | Land | Wäh rung |
Sitz | direkt (31.12.2017) |
indirekt (31.12.2017) |
Kons. Art |
direkt (31.12.2016) |
indirekt (31.12.2016) |
Kons. Art |
| "UBM-HPG" Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Krakau | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Bartycka Real Estate Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| FMZ Gdynia Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 70,30 | 100,00 | V | 70,30 | 100,00 | V |
| FMZ Lublin Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 70,00 | V | 0,00 | 70,00 | V |
| FMZ Sosnowiec Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 55,00 | V | 0,00 | 55,00 | V |
| Ligustria 12 Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Oaza Kampinos Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| PBP IT-Services Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Poleczki Development Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Poleczki Lisbon Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Poleczki Madrid Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 99,00 | V | 0,00 | 99,00 | V |
| Poleczki Parking House Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 99,00 | V | |||
| Poplar Company Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| POPLAR COMPANY Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia Spólka Komandytowa |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| UBM GREEN DEVELOPMENT SPÓLKA Z OGRANICZONA ODPOWIEDZIALNOSCIA |
PL | PLN | Warschau | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| UBM Hotel Granary Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| UBM Hotel Twarda Spólka z ograniczoną odpowiedzialnością |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 99,00 | V | |||
| UBM Kotlarska Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 100,00 | V | |
| UBM Mogilska Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| UBM Nowy Targ Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| UBM Riwiera 2 Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| UBM RIWIERA 2 Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia BIS Spólka komandytowa |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| UBM Riwiera 2 Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia Spólka komandytowa |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| UBM Twarda Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Wäh | Anteil in % direkt |
Anteil in % indirekt |
Kons. | Anteil in % direkt |
Anteil in % indirekt |
Kons. | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesetzlicher Name | Land | rung | Sitz | (31.12.2017) | (31.12.2017) | Art | (31.12.2016) | (31.12.2016) | Art |
| UBM Zielone Tarasy Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Krakau | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| Yavin Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Posen | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Lamda Imobiliare SRL | RO | RON | Bukarest | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| M Logistic Distribution S.R.L. | RO | RON | Bukarest | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| UBM DEVELOPMENT S.R.L. | RO | RON | Bukarest | 99,15 | 100,00 | V | 99,15 | 100,00 | V |
| Yipsilon Imobiliare SRL | RO | RON | Bukarest | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 100,00 | V | |
| UBM Koliba s.r.o. | SK | € | Pressburg | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| UBM Slovakia s.r.o. v likvidácii | SK | € | Pressburg | 0,00 | 0,00 | 100,00 | 100,00 | V | |
| Tovarystvo z obmezhenoju vidpovidalnistu "UBM Ukraine" |
UA | UAH | Kiew | 100,00 | 100,00 | U | 100,00 | 100,00 | U |
Assoziierte Unternehmen
| ASA - Projektentwicklung - GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 49,35 | E/A | 0,00 | 49,35 | E/A |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| CCG Immobilien GmbH | AT | € | Werndorf | 0,00 | 24,90 | E/A | 0,00 | 24,90 | E/A |
| Ehrenhausen Bauträger GmbH | AT | € | Bad Gleichenberg | 0,00 | 30,00 | E/A | 0,00 | 30,00 | E/A |
| Glamas Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co "Beta" KG |
AT | € | Wien | 0,00 | 26,67 | E/A | 0,00 | 26,67 | E/A |
| LiSciV Muthgasse GmbH & Co KG | AT | € | Wien | 0,00 | 26,67 | E/A | 0,00 | 26,67 | E/A |
| Palais Hansen Immobilien entwicklung GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 33,57 | E/A | 0,00 | 33,57 | E/A |
| Soleta Beteiligungsverwaltungs GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 26,67 | U | 0,00 | 26,67 | U |
| CAMG Zollhafen HI IV V GmbH & Co. KG |
DE | € | Grünwald, Land kreis München |
0,00 | 49,90 | E/A | 0,00 | 49,90 | E/A |
| CAMG Zollhafen HI IV V Verwaltungs GmbH |
DE | € | Grünwald, Land kreis München |
0,00 | 49,90 | U | 0,00 | 49,90 | U |
| German Hotel Verwaltungs GmbH | DE | € | Grünwald, Land kreis München |
0,00 | 47,00 | U | 0,00 | 47,00 | U |
| Gemeinschaftsunternehmen | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| CCG Nord Projektentwicklung GmbH |
AT | € | Werndorf | 0,00 | 50,00 | U | 0,00 | 50,00 | U |
| CCG Nord Projektentwicklung GmbH & Co KG |
AT | € | Werndorf | 0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| FWUBM Management GmbH | AT | € | Wien | 50,00 | 50,00 | E/G | 50,00 | 50,00 | E/G |
| Hessenplatz Hotel- und Immobilienentwicklung GmbH |
AT | € | Wien | 50,00 | 50,00 | E/G | 50,00 | 50,00 | E/G |
| Jochberg Hotelprojektentwick lungs- und Beteiligungsverwal tungs GmbH |
AT | € | Jochberg | 0,00 | 50,00 | U | 0,00 | 50,00 | U |
| Jochberg Hotelprojektentwick lungs- und Beteiligungsverwal tungs GmbH & Co KG |
AT | € | Jochberg | 0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| Anteil in % | Anteil in % | Anteil in % | Anteil in % | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesetzlicher Name | Land | Wäh rung |
Sitz | direkt (31.12.2017) |
indirekt (31.12.2017) |
Kons. Art |
direkt (31.12.2016) |
indirekt (31.12.2016) |
Kons. Art |
| Jochberg Kitzbüheler Straße Errichtungs und Beteiligungsver waltungs GmbH & Co KG |
AT | € | Wien | 0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| Jochberg Kitzbüheler Straße Errichtungs- und Beteiligungs verwaltungs GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 50,00 | U | 0,00 | 50,00 | U |
| Jochberg Kitzbüheler Straße Hotelbetriebs GmbH |
AT | € | Jochberg | 0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| Karlauerstraße 57 Projekt entwicklungs GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 70,00 | E/G | |||
| Karlauerstraße 57 Projekt entwicklungs GmbH & Co KG |
AT | € | Wien | 0,00 | 71,80 | E/G | |||
| KDS 98 Errichtungs GmbH | AT | € | Klagenfurt am Wörthersee |
0,00 | 0,00 | 0,00 | 33,30 | E/G | |
| Murgalerien Errichtungs- und Verwertungs-GmbH |
AT | € | Unterpremstätten, politische Gemeinde Premstätten |
0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| Muthgasse Alpha Holding GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 47,06 | E/G | 0,00 | 47,06 | E/G |
| Nordbahnhof-Vierte Wohnungs-GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 50,00 | E/G | |||
| PEM Projektentwicklung Murgalerien GmbH |
AT | € | Unterpremstätten, politische Gemeinde Premstätten |
0,00 | 50,00 | U | 0,00 | 50,00 | U |
| QBC Alpha SP Immomanagement GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 65,00 | E/G | 0,00 | 65,00 | E/G |
| QBC Gamma SP Immomanagement GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 65,00 | E/G | 0,00 | 65,00 | E/G |
| QBC Immobilien GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 78,98 | E/G | 0,00 | 78,98 | E/G |
| QBC Immobilien GmbH & Co Alpha KG |
AT | € | Wien | 0,00 | 67,10 | E/G | 0,00 | 67,10 | E/G |
| QBC Immobilien GmbH & Co Gamma KG |
AT | € | Wien | 0,00 | 0,00 | E/G | 0,00 | 67,10 | E/G |
| QBC Immobilien GmbH & Co Omega KG |
AT | € | Wien | 0,00 | 67,10 | E/G | |||
| QBC Immobilien GmbH & Co Zeta KG |
AT | € | Wien | 0,00 | 80,24 | E/G | 0,00 | 80,24 | E/G |
| QBC Omega SP Immomanagement GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 65,00 | E/G | |||
| Rankengasse 28 Projekt entwicklungs GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 70,00 | E/G | |||
| Rankengasse 28 Projekt entwicklungs GmbH & Co KG |
AT | € | Wien | 0,00 | 71,80 | E/G | |||
| Rosenhügel Entwicklungs-, Errichtungs- und Verwertungs gesellschaft mbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 50,00 | U | 0,00 | 50,00 | U |
| Rosenhügel Entwicklungs-, Errichtungs- und Verwertungs gesellschaft mbH & Co KG |
AT | € | Wien | 0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| Seeresidenz am Wolfgangsee Bauträger GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 45,00 | E/G | 0,00 | 45,00 | E/G |
| Seeresidenz am Wolfgangsee Beteiligungsverwaltung GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 45,00 | E/G | 0,00 | 45,00 | E/G |
| Gesetzlicher Name | Land | Wäh rung |
Sitz | Anteil in % direkt (31.12.2017) |
Anteil in % indirekt (31.12.2017) |
Kons. Art |
Anteil in % direkt (31.12.2016) |
Anteil in % indirekt (31.12.2016) |
Kons. Art |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Seeresidenz am Wolfgangsee Projektentwicklungs- und Errichtungs GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 45,00 | U | 0,00 | 45,00 | U |
| Storchengrund GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 50,00 | U | 0,00 | 50,00 | U |
| W 3 Errichtungs- und Betriebs Aktiengesellschaft |
AT | € | Wien | 26,67 | 80,00 | E/G | 26,67 | 80,00 | E/G |
| WA Kufstein Salurnerstraße Immobilen GmbH |
AT | € | Kematen | 0,00 | 75,00 | E/G | |||
| Wohnanlage Andritz - Stattegger Straße 2 GmbH |
AT | € | Graz | 0,00 | 51,00 | E/G | 0,00 | 51,00 | E/G |
| Wohnanlage Geidorf - Kahngasse GmbH |
AT | € | Graz | 50,00 | 50,00 | E/G | 50,00 | 50,00 | E/G |
| DOCK V1, s.r.o. | CZ | CZK | Prag | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 50,00 | E/G | |
| Grafická 1 s.r.o. | CZ | CZK | Prag | 50,00 | 50,00 | E/G | |||
| UBX Plzen Real Estate s.r.o. | CZ | CZK | Prag | 0,00 | 0,00 | 50,00 | 50,00 | ||
| UBX Plzen s.r.o. | CZ | CZK | Prag | 0,00 | 0,00 | 50,00 | 50,00 | E/G | |
| ACC Berlin Konferenz Betriebs GmbH in Liqu. |
DE | € | Berlin | 50,00 | 50,00 | E/G | 50,00 | 50,00 | E/G |
| Anders Wohnen GmbH | DE | € | Grünwald, Land kreis München |
0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| CentralTower Berlin GmbH | DE | € | Berlin | 0,00 | 50,00 | E/G | |||
| German Hotel II Verwaltungs GmbH | DE | € | Grünwald, Land kreis München |
0,00 | 50,00 | U | 0,00 | 50,00 | U |
| German Hotel III Verwaltungs GmbH |
DE | € | Grünwald, Land kreis München |
0,00 | 50,00 | U | 0,00 | 50,00 | U |
| German Hotel Invest II GmbH & Co. KG |
DE | € | Grünwald, Land kreis München |
0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| German Hotel Invest III GmbH & Co. KG |
DE | € | Grünwald, Land kreis München |
0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| German Hotel Invest IV GmbH & Co. KG |
DE | € | Grünwald, Land kreis München |
0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| German Hotel IV Verwaltungs GmbH |
DE | € | Grünwald, Land kreis München |
0,00 | 50,00 | U | 0,00 | 50,00 | U |
| Hotel Invest Hansa FT2 GmbH & Co. KG |
DE | € | Hamburg | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 47,00 | E/G | |
| Lilienthalstraße Wohnen GmbH Münchner Grund und Baywobau |
DE | € | Grünwald, Land kreis München |
0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| MGH Potsdam I GmbH & Co. KG | DE | € | Berlin | 0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 100,00 | E/G |
| MGH Potsdam Verwaltungs GmbH | DE | € | Berlin | 0,00 | 50,00 | U | |||
| MGO I Development GmbH & Co.KG | DE | € | Berlin | 0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 100,00 | E/G |
| MGO II Development GmbH & Co. KG |
DE | € | Berlin | 0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 100,00 | E/G |
| MGR Thulestraße GmbH & Co. KG | DE | € | Berlin | 0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| MGR Thulestraße Verwaltungs GmbH |
DE | € | Berlin | 0,00 | 50,00 | U | 0,00 | 50,00 | U |
| Obersendlinger Grund GmbH & Co. KG |
DE | € | Grünwald, Land kreis München |
0,00 | 30,00 | E/G | 0,00 | 30,00 | E/G |
| Obersendlinger Grund Verwaltungs GmbH |
DE | € | Grünwald, Land kreis München |
0,00 | 30,00 | U | 0,00 | 30,00 | U |
| UBX 1 Objekt Berlin GmbH | DE | € | München | 50,00 | 50,00 | E/G | 50,00 | 50,00 | E/G |
| Gesetzlicher Name | Land | Wäh rung |
Sitz | Anteil in % direkt (31.12.2017) |
Anteil in % indirekt (31.12.2017) |
Kons. Art |
Anteil in % direkt (31.12.2016) |
Anteil in % indirekt (31.12.2016) |
Kons. Art |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| HOTEL PARIS II S.A.R.L. | FR | € | Marne la Vallée | 50,00 | 50,00 | E/G | 50,00 | 50,00 | E/G |
| UBX Development (France) Societé par actions simplifiée |
FR | € | Magny le Hongre Cedex 4 |
50,00 | 50,00 | E/G | 50,00 | 50,00 | E/G |
| Hotelinvestments (Luxembourg) S.à r.l. |
LU | € | Luxemburg | 50,00 | 50,00 | U | 50,00 | 50,00 | U |
| Emma Hotel C.V. | NL | € | Amsterdam | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 45,24 | E/G | |
| Sarphati 104 B.V. | NL | € | Amsterdam | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 50,00 | E/G | |
| Styria B.V. | NL | € | Amsterdam | 0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| "POLECZKI BUSINESS PARK" SPÓLKA Z OGRANICZONA ODPOWIEDZIALNOSCIA W LIKWIDACJI |
PL | PLN | Warschau | 50,00 | 50,00 | E/G | 50,00 | 50,00 | E/G |
| "SOF Hotel Operations" Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Krakau | 0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| "UBX Katowice" Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Kattowitz | 0,00 | 0,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| Berlin Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 74,00 | E/G | 0,00 | 74,00 | E/G |
| Hotel Management Angelo Katowice Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Kattowitz | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 50,00 | E/G | |
| Lanzarota Investments Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 34,00 | 50,00 | E/G | 34,00 | 50,00 | E/G |
| Poleczki Amsterdam Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 74,00 | E/G | 0,00 | 74,00 | E/G |
| Poleczki Vienna Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 74,00 | E/G | 0,00 | 74,00 | E/G |
| Sienna Hotel Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 31,55 | 50,00 | E/G | 31,55 | 50,00 | E/G |
| SOF DEBNIKI DEVELOPMENT SPÓLKA Z OGRANICZONA ODPOWIEDZIALNOSCIA |
PL | PLN | Krakau | 0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| Warsaw Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 74,00 | E/G | 0,00 | 74,00 | E/G |
| Sonstige Beteiligungen | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| IMMORENT-KRABA Grundverwer tungsgesellschaft m.b.H. |
AT | € | Wien | 0,00 | 0,00 | 10,00 | 10,00 | U | |
| "S1" Hotelerrichtungs AG | CH | CHF | Savognin | 0,00 | 0,00 | 1,53 | 1,53 | U | |
| STRAUSS & CO. Development GmbH |
DE | € | Berlin | 0,00 | 6,00 | U | 0,00 | 6,00 | U |
| ZAO "AVIELEN A.G." | RU | RUB | St. Petersburg | 0,00 | 10,00 | U | 0,00 | 10,00 | U |
V = vollkonsolidierte Unternehmen
E/A = at-equity konsolidierte assoziierte Unternehmen
E/G = at-equity konsolidierte Gemeinschaftsunternehmen
U = untergeordnete Unternehmen
Bestätigungsvermerk
Bericht zum Konzernabschluss
Prüfungsurteil
Wir haben den Konzernabschluss der UBM Development AG, Wien, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) bestehend aus der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung samt der Konzerngesamtergebnisrechnung, der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2017, der Konzerngeldflussrechnung und der Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr und dem Konzernanhang, geprüft.
Nach unserer Beurteilung entspricht der beigefügte Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2017 sowie der Ertragslage des Konzerns für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards, wie sie in der EU anzuwenden sind (IFRS), und den zusätzlichen Anforderungen des § 245a UGB.
Grundlage für das Prüfungsurteil
Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der EU-Verordnung Nr. 537/2014 (im Folgenden EU-VO) und den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern die Anwendung der International Standards on Auditing (ISA). Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt "Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind vom Konzern unabhängig in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und wir haben unsere sonstigen beruflichen Pflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen.
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten für unsere Prüfung des Konzernabschlusses des Geschäftsjahres waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Konzernabschlusses und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt, und wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
Nachfolgend stellen wir die aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalte dar:
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- Bewertung des Immobilienvermögens
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- Bewertung von Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen und Projektfinanzierungen
1. Bewertung des Immobilienvermögens
Sachverhalt und Verweis auf weitergehende Informationen
Der Großteil der Vermögenswerte des Konzerns ist in Immobilien gebunden und wird in den Positionen Sachanlagen, Finanzimmobilien, Vorräte und Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte ausgewiesen. Im Summe enthalten diese Bilanzposten Immobilienwerte in Höhe von rund € 736 Mio., das sind rund 65 % der Bilanzsumme. Diese Wertansätze sind weitgehend abhängig vom beizulegenden Zeitwert der Immobilien zum Bilanzstichtag. Während die Finanzimmobilien und die gem. IFRS 5 zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte nach dem Modell des beizulegenden Zeitwerts gem. IAS 40 mit diesem Wert bilanziert werden, ist der beizulegende Zeitwert bei den übrigen Vermögenspositionen gem. IAS 2 und IAS 16 als Vergleichsmaßstab für eine erforderliche Abwertung des Buchwertes der Immobilien heranzuziehen.
Mangels verfügbarer Preise auf einem aktiven Markt erfolgt die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte weitgehend durch Ertragswertverfahren, insbesondere durch die Term- and Reversions Methode. Für Immobilien in Entwicklung wird grundsätzlich die Residualwertmethode angewandt. Das Ergebnis dieser Bewertung ist in hohem Maße von der Schätzung der wesentlichen wertbeeinflussenden Faktoren wie Zinssätze, erwartete Miet- und Kapitalflüsse, Baukosten bis zur Fertigstellung und Developer-Gewinn abhängig.
Das Risiko für den Konzernabschluss besteht im Wesentlichen in der Schätzung dieser zukünftigen Kapitalflüsse und Zinssätze, welche von zukünftigen Markt- und Wirtschaftsentwicklungen beeinflusst werden. Die Bewertungen des Immobilienvermögens, und der daraus resultierenden Aufwendungen und Erträge in der Gewinn- und Verlustrechnung sind daher mit Unsicherheiten behaftet.
Verweis auf weitergehende Informationen:
Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Immobilienvermögens finden sich in Kapitel 4. (Bilanzierungsund Bewertungsmethoden) des Konzernanhangs. Kapitel 5. (Ermessensausübungen und Schätzungen) enthält Angaben zu wesentlichen Schätzungsunsicherheiten und verweist hinsichtlich Finanzimmobilien und Vorratsimmobilien auf die entsprechenden Kapitel 19. und 23. des Konzernanhangs. In Kapitel 19. (Finanzimmobilien) ist neben einer Entwicklung und Überleitung des Finanzimmobilien nach Assetklassen eine Tabelle mit den wesentlichen Inputfaktoren der Fair-Value-Ermittlung enthalten. Der Abschnitt Vorräte (23.) enthält Angaben zum Buchwert der zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Immobilien und Wertminderungen. Durchgeführte Auf- und Abwertungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung bzw. im Posten 11. (Sonstige betrieblich Aufwendungen) des Konzernanhangs dargestellt.
Prüferisches Vorgehen
Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes wird überwiegend von externen Gutachtern, zum Teil aber auch durch interne Bewertungen vorgenommen. Zum 31. Dezember 2017 wurden Finanz-, Vorrats- und Sachanlageimmobilien mit einem Buchwert von rund € 316 Mio. durch externe Gutachter bewertet. Für die unter den zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten ausgewiesenen Immobilien in Höhe von rund € 112 Mio. standen darüber hinaus Transaktions- und Verhandlungsunterlagen für die Beurteilung der Angemessenheit der beizulegenden Zeitwerte zur Verfügung.
Finanzimmobilien werden grundsätzlich ab Überschreiten einer Geringfügigkeitsschwelle, Vorratsimmobilien und Immobilien des Sachanlagevermögens sofern Anhaltspunkte für Wertminderungen gegeben sind, durch einen externen Gutachter ermittelt. Im Rahmen der Prüfung haben wir die Angemessenheit der Kriterien und die konkrete Auswahl der externen Bewertungen kritisch gewürdigt.
Die Stichprobenauswahl der von uns geprüften Bewertungen erfolgte anhand quantitativer und qualitativer Kriterien, wobei insbesondere Immobilien mit wesentlichen Auf- und Abwertungen detaillierten Prüfungshandlungen unterzogen wurden. Weitere wesentliche qualitative Kriterien waren die geographische Lage und die Assetklasse der Immobilie sowie Immobilien mit spezifischen Risiko- und Unsicherheitsfaktoren.
Immobilienabgänge und die daraus resultierenden Gewinne und Verluste wurden mit den jeweiligen Kaufverträgen und Werten gemäß dem letzten Abschluss verglichen. Sofern Kaufverträge Anpassungsklauseln oder ähnliches beinhalten, wurden diese einer kritischen Würdigung unterzogen.
Für die nach IFRS 5 als zur Veräußerung qualifizierten Immobilien wurden die vorhandenen Verhandlungs- und Transaktionsunterlagen geprüft. Status und Erwartungen der weiteren Veräußerungsschritte wurden mit dem Management diskutiert und kritisch gewürdigt.
Für die Stichprobe der geprüften Bewertungen wurden von unseren Immobilienbewertungsspezialisten folgende wesentliche Prüfungshandlungen durchgeführt:
- Beurteilung der Objektivität, Unabhängigkeit und Expertise der externen Gutachter.
- Beurteilung der Bewertungsmethode und Übereinstimmung mit den anzuwendenden international anerkannten Standards. Insbesondere für die Anwendbarkeit des Residualwertverfahrens noch nicht fertig gestellter Projekte wurde geprüft, ob die wesentlichen Annahmen hinsichtlich erwarteter Entwicklungskosten und Verwertungsmöglichkeiten mit hinreichender Sicherheit und plausibel abschätzbar waren.
- Kritische Würdigung der Bewertungszinssätze und deren Veränderung im Zeitablauf. Dabei wurden die Renditen mit nach Lage und Assetklasse vergleichbaren Transaktionen und Bewertungen verglichen. Innerhalb der beobachteten Bandbreiten wurde geprüft, ob Änderungen des Zinssatzes zu Vorperioden aufgrund der Marktgegebenheiten bzw. der objektspezifischen Eigenschaften gerechtfertigt waren und konsistent angewandt wurden.
- Sonstige wesentliche Inputfaktoren der Bewertung wie Mieterlöse, Leerstandsraten und Instandhaltungsaufwendungen wurden von unseren Immobilienexperten allgemein auf Basis vergleichbarer Markt- und Erfahrungssätze auf Plausibilität geprüft. Darüber hinaus wurden die verwendeten Daten objektspezifisch stichprobenartig mit zugrunde liegenden Informationen wie beispielsweise dem aktuellen Vermietungsstatus oder Pachterlösen abgeglichen. Bei Immobilien in Entwicklung wurden die in den Gutachten angeführten erwarteten Baukosten bis zur Fertigstellung mit den Baukosten von vergleichbaren Objekten verglichen und der bei der Wertermittlung abgezogene Developer-Gewinn hinsichtlich der Marktüblichkeit für vergleichbare Objekte gewürdigt.
- Darüber hinaus wurden die Erwartungshaltungen, Änderungen und Auffälligkeiten hinsichtlich wesentlicher Inputfaktoren und Wertenwicklungen einzelner Immobilien sowohl im Vorfeld der Bewertung als auch nach Vorliegen der Bewertungsergebnisse in Besprechungen mit dem Management und den für die Bewertungen verantwortlichen Mitarbeitern besprochen und insbesondere auf Basis von Vergleichstransaktionen und Markterfahrungen kritisch hinterfragt. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf Veränderungen gelegt, welche nicht unseren Erwartungen entsprachen.
2. Bewertung von Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen und Projektfinanzierungen
Sachverhalt und Verweis auf weitergehende Informationen
Neben dem Immobilienvermögen in vollkonsolidierten Konzerngesellschaften bilden die Buchwerte der at Equity Beteiligungen und die in diesen Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen gebundenen Projektfinanzierungen den Schwerpunkt des Konzernvermögens. Zusammen betragen diese Vermögenswerte zum 31. Dezember 2017 rund € 233 Mio., das sind rund 21 % der Bilanzsumme.
Dabei handelt es sich vorwiegend um in- und ausländische Immobilien-Projektgesellschaften, welche die von UBM zur Verfügung gestellten Mittel zur Finanzierung von Immobilienanschaffungen und Investitionen verwenden. Bewertung und Werthaltigkeit der at-equity Beteiligungen und Projektfinanzierungen beruhen daher im Wesentlichen auf der Werthaltigkeit der in den Projektgesellschaften gehaltenen Immobilien. Während in at-equity Beteiligungen gehaltene Finanzimmobilien zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten sind und die Ergebnisse daraus für den Konzernanteil übernommen und fortgeschrieben werden, dient der beizulegende Zeitwert für die anderen Immobilienkategorien und Projektfinanzierungen als Vergleichsmaßstab für die Beurteilung der Werthaltigkeit der Buchwerte.
Im Rahmen der Konzernabschlusserstellung wird für die in den Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen gehaltenen Immobilien der beizulegende Zeitwert ermittelt. Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erfolgt überwiegend durch Ertragswertverfahren, insbesondere durch die Term- and Reversions Methode. Für Immobilien in Entwicklung wird grundsätzlich die Residualwertmethode angewandt. Das Ergebnis der Bewertungen ist in hohem Maße von der Schätzung der wesentlichen wertbeeinflussenden Faktoren wie Zinssätze, erwartete Miet- und Kapitalflüsse, Baukosten bis zur Fertigstellung und Developer-Gewinn abhängig.
Das Risiko für den Konzernabschluss besteht im Wesentlichen in der Schätzung dieser zukünftigen Kapitalflüsse und Zinssätze, welche von zukünftigen Markt- und Wirtschaftsentwicklungen beeinflusst werden. Die Bewertungen der at-equity Beteiligungen und Projektfinanzierungen und der daraus resultierenden Ergebnisanteile, Abschreibungen oder Zuschreibungen in der Gewinn- und Verlustrechnung sind daher mit Unsicherheiten behaftet.
Verweis auf weitergehende Informationen:
Kapitel 4. (Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden) des Konzernanhangs enthält Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Beteiligungen und Projektfinanzierungen. In Kapitel 20. (Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen) sind Angaben über Buchwerte und Anteile am Jahresergebnis sowie für wesentliche Gemeinschafts- und assoziierte Unternehmen weitere Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage enthalten. Kapitel 21. und 44. enthalten Angaben zu Buchwerten, Wertberichtungen und deren Entwicklung für Projektfinanzierungen.
Prüferisches Vorgehen
Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der in Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen gehaltenen Immobilien erfolgt analog der Bewertung des Immobilienvermögens. Sie erfolgt daher überwiegend durch Beauftragung von externen Gutachtern, wobei externe Gutachten grundsätzlich ab Überschreiten einer Geringfügigkeitsgrenze bzw. bei Vorliegen von Anhaltspunkten für eine Wertminderung durchgeführt werden. Im Rahmen der Prüfung haben wir die Angemessenheit der Kriterien und die konkrete Auswahl der externen Gutachten geprüft.
Analog dem Prüfvorgehen für das Immobilienvermögen haben wir anhand quantitativer und qualitativer Kriterien eine Stichprobenauswahl für die Überprüfung der Bewertungen gezogen. Für diese Stichprobe haben unsere Immobilienbewertungsspezialisten Prüfungshandlungen analog der Prüfungshandlungen für das Immobilienvermögen durchgeführt.
Darüber hinaus haben wir die at-equity Ergebnisermittlung und Fortschreibung sowie die Ermittlung des Nettovermögens der Projektgesellschaften und die daraus abgeleiteten Abschreibungen und Zuschreibungen der Beteiligungen und Projektfinanzierungen durch Vergleich mit den Buchwerten geprüft. Die Werthaltigkeit der at Equity Beteiligungen und Projektfinanzierungen werden dabei je Gesellschaft gemeinsam bewertet und geprüft.
Verantwortlichkeiten der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses und dafür, dass dieser in Übereinstimmung mit den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den zusätzlichen Anforderungen des § 245a UGB ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit – sofern einschlägig – anzugeben, sowie dafür, den Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzuwenden, es sei denn, die gesetzlichen Vertreter beabsichtigten, entweder den Konzern zu liquidieren oder die Unternehmenstätigkeit einzustellen, oder haben keine realistische Alternative dazu.
Der Prüfungsausschuss ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns.
Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses
Unsere Ziele sind, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist und einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit der EU-VO und den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung, falls eine solche vorliegt, stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen.
Als Teil einer Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der EU-VO und den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, üben wir während der gesamten Abschlussprüfung pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.
Darüber hinaus gilt:
- Wir identifizieren und beurteilen die Risiken wesentlicher beabsichtigter oder unbeabsichtigter falscher Darstellungen im Abschluss, planen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken, führen sie durch und erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als ein aus Irrtümern resultierendes, da dolose Handlungen betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen oder das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
- Wir gewinnen ein Verständnis von dem für die Abschlussprüfung relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems des Konzerns abzugeben.
- Wir beurteilen die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte in der Rechnungslegung und damit zusammenhängende Angaben.
- Wir ziehen Schlussfolgerungen über die Angemessenheit der Anwendung des Rechnungslegungsgrundsatzes, der Fortführung der Unternehmenstätigkeit durch die gesetzlichen Vertreter sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann. Falls wir die Schlussfolgerung ziehen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, in unserem Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch die Abkehr des Konzerns von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zur Folge haben.
- Wir beurteilen die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse in einer Weise wiedergibt, dass ein möglichst getreues Bild erreicht wird.
- Wir erlangen ausreichende geeignete Prüfungsnachweise zu den Finanzinformationen der Einheiten oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns, um ein Prüfungsurteil zum Konzernabschluss abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die Alleinverantwortung für unser Prüfungsurteil.
Wir tauschen uns mit dem Prüfungsausschuss unter anderem über den geplanten Umfang und die geplante zeitliche Einteilung der Abschlussprüfung sowie über bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Abschlussprüfung erkennen, aus.
Wir geben dem Prüfungsausschuss auch eine Erklärung ab, dass wir die relevanten beruflichen Verhaltensanforderungen zur Unabhängigkeit eingehalten haben, und tauschen uns mit ihm über alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte aus, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit und – sofern einschlägig – damit zusammenhängende Schutzmaßnahmen auswirken.
Wir bestimmen von den Sachverhalten, über die wir uns mit dem Prüfungsausschuss ausgetauscht haben, diejenigen Sachverhalte, die am bedeutsamsten für die Prüfung des Konzernabschlusses des Geschäftsjahres waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte in unserem Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus oder wir bestimmen in äußerst seltenen Fällen, dass ein Sachverhalt nicht in unserem Bestätigungsvermerk mitgeteilt werden sollte, weil vernünftigerweise erwartet wird, dass die negativen Folgen einer solchen Mitteilung deren Vorteile für das öffentliche Interesse übersteigen würden.
Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen
Bericht zum Konzernlagebericht
Der Konzernlagebericht ist auf Grund der österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob er nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt wurde.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften.
Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit den Berufsgrundsätzen zur Prüfung des Konzernlageberichts durchgeführt.
Urteil
Nach unserer Beurteilung ist der Konzernlagebericht nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt worden enthält zutreffende Angaben nach § 243a UGB und steht in Einklang mit dem Konzernabschluss.
Erklärung
Angesichts der bei der Prüfung des Konzernabschlusses gewonnenen Erkenntnisse und des gewonnenen Verständnisses über den Konzern und sein Umfeld wurden wesentliche fehlerhafte Angaben im Konzernlagebericht nicht festgestellt.
Sonstige Informationen
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen beinhalten alle Informationen im Geschäftsbericht, ausgenommen den Konzernabschluss, den Konzernlagebericht und den Bestätigungsvermerk.
Unser Prüfungsurteil zum Konzernabschluss deckt diese sonstigen Informationen nicht ab und wir geben keine Art der Zusicherung darauf ab.
In Verbindung mit unserer Prüfung des Konzernabschlusses ist es unsere Verantwortung, diese sonstigen Informationen zu lesen und zu überlegen, ob es wesentliche Unstimmigkeiten zwischen den sonstigen Informationen und dem Konzernabschluss oder mit unserem, während der Prüfung erlangten Wissen gibt oder sonst wesentlich falsch dargestellt erscheint. Falls wir, basierend auf den durchgeführten Arbeiten, zur Schlussfolgerung gelangen, dass die sonstigen Informationen wesentlich falsch dargestellt sind, müssen wir dies berichten. Wir haben diesbezüglich nichts zu berichten.
Zusätzliche Angaben nach Artikel 10 der EU-VO
Wir wurden von der Hauptversammlung am 23. Mai 2017 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 5. August 2017 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2002 Abschlussprüfer.
Wir erklären, dass das Prüfungsurteil im Abschnitt "Bericht zum Konzernabschluss" mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 der EU-VO in Einklang steht.
Wir erklären, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen erbracht haben und dass wir bei der Durchführung der Abschlussprüfung unsere Unabhängigkeit von der geprüften Gesellschaft gewahrt haben.
Wir haben zusätzlich zur Konzernabschlussprüfung für die geprüfte Gesellschaft und für von dieser beherrschte Unternehmen keine Leistungen erbracht, die nicht im Konzernabschluss oder im Konzernlagebericht angegeben worden sind.
Auftragsverantwortlicher Wirtschaftsprüfer
Der für die Abschlussprüfung auftragsverantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Mag. Klemens Eiter.
Wien, am 3. April 2018
BDO Austria GmbH
Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
Mag. Klemens Eiter
Wirtschaftsprüfer
ppa. Mag. Gerhard Fremgen Wirtschaftsprüfer
Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Konzernabschlusses mit unserem Bestätigungsvermerk darf nur in der von uns bestätigten Fassung erfolgen. Dieser Bestätigungsvermerk bezieht sich ausschließlich auf den deutschsprachigen und vollständigen Konzernabschluss samt Konzernlagebericht. Für abweichende Fassungen sind die Vorschriften des § 281 Abs. 2 UGB zu beachten.
Gewinnverwendung
Das Geschäftsjahr 2017 der UBM Development AG schließt mit einem Bilanzgewinn von € 14.971.944,11. Der Vorstand schlägt vor, eine Dividende in Höhe von € 2,00 je Stückaktie, das sind bei 7.472.180 Stückaktien in Summe € 14.944.360,00, auszuschütten und den Restgewinn in Höhe von € 27.584,11 auf neue Rechnung vorzutragen.
Bei zustimmender Beschlussfassung der Hauptversammlung über diesen Gewinnverwendungsvorschlag erfolgt die Auszahlung der Dividende von € 2,00 pro Stückaktie ab 7. Juni 2018 nach Maßgabe der steuergesetzlichen Bestimmungen durch Gutschrift der depotführenden Bank. Als Hauptzahlstelle fungiert die Erste Group Bank AG.
Wien, am 3. April 2018
Der Vorstand
Mag. Thomas G. Winkler, LL.M. Vorsitzender
DI Martin Löcker Dipl.-Ök. Patric Thate
Bilanzeid
Erklärung der gesetzlichen Vertreter gemäß § 124 Abs. 1 Börsegesetz 2018 – Konzernabschluss
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns als Gesamtheit der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen vermittelt, dass der Konzernlagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Konzerns so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns entsteht, und dass der Konzernlagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen der Konzern ausgesetzt ist.
Wien, am 3. April 2018
Der Vorstand
Mag. Thomas G. Winkler, LL.M. Vorsitzender
DI Martin Löcker Dipl.-Ök. Patric Thate
Glossar
| ATX | Leitindex der Wiener Börse (Austrian Traded Index) |
|---|---|
| BREEAM | Building Research Establishment Limited Environmental Assessment Method |
| DAX | Leitindex der Deutschen Börse (Deutscher Aktienindex) |
| DGNB | Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen |
| Dividendenrendite | Dividende je Aktie im Verhältnis zum Aktienkurs |
| EBIT | Betriebsergebnis (Earnings Before Interest and Taxes) |
| EBITDA | Ergebnis vor Zinsen, Steuern, und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögengegenstände (Earning Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation) |
| EBT | Ergebnis vor Ertragsteuern (Earnings Before Taxes) |
| Eigenkapitalquote | Anteil des zum Stichtag eingesetzten Eigenkapitals im Verhältnis zur Bilanzsumme |
| EURO STOXX 50 | Aktienindex, der 50 große börsennotierte Unternehmen der Eurozone beinhaltet |
| Gesamtleistung | Summe der Umsatzerlöse sowohl der vollkonsolidierten als auch der at-equity konsolidierten Gesellschaften entsprechend der Höhe der Beteiligung der UBM |
| IAS | Internationale Rechnungslegungsstandards (International Accounting Standards) |
| IATX | Immobilien Austrian Traded Index; Immobilienindex, der die bedeutendsten, an der Wiener Börse notierten Immobilienunternehmen enthält |
| IFRS | Internationale Rechnungslegungsstandards (International Financial Reporting Standards) |
| Impairment-Test | Gemäß IAS 36 erfolgt eine Wertfeststellung von Vermögenswerten über einen regelmäßigen Test, der zwischenzeitliche Wertminderungen des Vermögenswerts eruiert und gegebenenfalls zu Anpassungsbuchungen führt. |
| KGV | Kurs-Gewinn-Verhältnis, Aktienkurs im Verhältnis zum Ergebnis je Aktie |
| LEED | Leadership in Energy and Environmental Design |
| Marktkapitalisierung | Aktienkurs multipliziert mit der Anzahl der ausgegebenen Aktien |
| Nettoverschuldung | Langfristige und kurzfristige Anleihen plus langfristige und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten minus liquide Mittel |
| Periodenergebnis | EBT nach Steuern vom Einkommen und Ertrag |
| Verkaufserlöse | Anteil am Umsatz/an der Gesamtleistung, der durch den Verkauf von Immobilienprojekten entsteht |
Kontakt
Investor Relations & Unternehmenskommunikation
Mag. (FH) Anna Vay, CEFA Tel: +43 (0) 664 626 1314 [email protected] [email protected]
Impressum
Medieninhaber und Herausgeber
UBM Development AG Floridsdorfer Hauptstraße 1, 1210 Wien, Österreich Tel: +43 (0) 50 626-2600 www.ubm-development.com
Konzept, Gestaltung, Redaktion und Lektorat
UBM Development AG, Investor Relations & Unternehmenskommunikation be.public Corporate & Financial Communications GmbH Heiligenstädter Straße 50, 1190 Wien, Österreich www.bepublic.at Tobias Sckaer
Druck
Ueberreuter Print & Packaging GmbH 2100 Korneuburg
Disclaimer
Dieser Geschäftsbericht enthält auch zukunftsbezogene Aussagen, die auf gegenwärtigen, nach bestem Wissen vorgenommenen Einschätzungen und Annahmen des Managements von UBM Development AG beruhen. Angaben unter Verwendung der Worte "Erwartung" oder "Ziel" oder ähnliche Begriffe und Formulierungen deuten auf solche zukunftsbezogene Aussagen hin. Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung des Unternehmens beziehen, stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der im Rahmen der Erstellung des Geschäftsberichts vorhandenen Informationen gemacht wurden. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen oder unerwartet Risiken in nicht kalkulierter bzw. nicht kalkulierbarer Höhe eintreten, so können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Einschätzungen, Annahmen und Prognosen abweichen.
Maßgebliche Faktoren für ein solches Abweichen können beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der gesetzlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen in Österreich und der EU sowie Veränderungen in der Branche sein. UBM Development AG übernimmt keine Gewährleistung und Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten Ergebnisse mit den in diesem Geschäftsbericht geäußerten Einschätzungen und Annahmen übereinstimmen werden.
Der Geschäftsbericht zum 31. Dezember 2017 wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt, um die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben in allen Teilen möglichst sicherzustellen. Die Kennzahlen wurden kaufmännisch gerundet. Rundungs-, Satz- und Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden.
Zugunsten der besseren Lesbarkeit wurde im Geschäftsbericht auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Personenbegriffe verzichtet und die männliche Form angeführt. Gemeint und angesprochen sind immer beide Geschlechter.
Der Geschäftsbericht liegt auch in englischer Fassung vor und steht auf der Website von UBM Development AG in beiden Sprachen zur Verfügung. Bei Abweichungen ist die deutsche Fassung des Geschäftsberichts maßgeblich.
Jahresabschluss 2017 der UBM Development AG
inhalt.
Lagebericht
- Gesamtwirtschaftliches Umfeld
- Entwicklung der Immobilienmärkte
- Geschäftsverlauf
- Finanzielle Leistungsindikatoren
- Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren
- Prognosebericht
- Risikoberichterstattung
- Internes Kontrollsystem
- Interne Revision
- Forschung und Entwicklung
- Offenlegung gemäß § 243a UGB
Jahresabschluss
- Bilanz
- Gewinn- und Verlustrechnung
- Anlagespiegel
- Anhang zum Jahresabschluss
- Beteiligungsspiegel
- Bestätigungsvermerk
- Bilanzeid
Kontakt, Impressum
lagebericht.
Gesamtwirtschaftliches Umfeld
Wachstumsdynamik auf breitem Fundament
Die globale Wirtschaft setzte ihren seit Mitte 2016 anhaltenden Aufschwung weiter fort. Das Wachstum der Weltwirtschaft belief sich 2017 auf 3,7% und lag damit einen halben Prozentpunkt über dem Vorjahreswert.1
Für die Jahre 2018 und 2019 geht der Internationale Währungsfonds (IWF) von einer weiter steigenden Wachstumsdynamik aus. Vor dem Hintergrund der zu erwartenden positiven Impulse durch das Anfang 2018 geschlossene US-Steuerpaket wurden die Prognosen jeweils von 3,7% auf 3,9% erhöht.2
Europa wächst dynamisch
Der konjunkturelle Aufschwung in der Eurozone zeigte sich 2017 ebenfalls dynamisch und über Sektoren und Länder hinweg breit aufgestellt. Die Wirtschaftsleistung konnte im abgelaufenen Jahr um insgesamt 2,3% gesteigert werden. Die wirtschaftliche Erholung war auch am Arbeitsmarkt sichtbar – die Beschäftigung nahm über das Jahr kontinuierlich zu. Das gestiegene Verbrauchervertrauen und die weiterhin günstigen Finanzierungsbedingungen führten überdies zu einem deutlichen Anstieg der Investitionstätigkeit im Euroraum. In Summe lässt die Entwicklung der Indikatoren auf eine anhaltende Dynamik im Jahr 2018 schließen. Maßnahmen der EZB, wie die anhaltende Niedrigzinspolitik oder auch die frühestens im September 2018 auslaufenden Liquiditätsmaßnahmen ("Quantitative Easing") begünstigten zudem den Aufschwung der Eurozone.3
Hochkonjunktur in Deutschland
Die deutsche Wirtschaft erzielte 2017 ein Wachstum von 2,5% und befindet sich damit weiter in einer Hochkonjunkturphase.4
Über das gesamte Jahr hinweg war die Industrie der wichtigste Treiber für das Wirtschaftswachstum. Darüber hinaus sorgte der florierende Welthandel für deutliche Zuwächse bei deutschen Exporten. Die anhaltend gute gesamtwirtschaftliche Stimmung und die vollen Auftragsbücher der Industriebetriebe sind Indikatoren für die weitere Fortsetzung dieser dynamischen Entwicklung.5
Österreichs Wirtschaft legt kräftig zu
Auch die österreichische Wirtschaft setzte ihren Boom fort. Im Gesamtjahr 2017 konnte Österreich sogar ein Wirtschaftswachstum von 2,9% erzielen, wobei das Wachstum zum Jahresende auf einem breiten Fundament stand. Neben der anhaltend hohen Investitionsnachfrage unterstützte der starke private Konsum den österreichischen Konjunkturaufschwung.6 Der Arbeitsmarkt zeigte eine hohe Beschäftigungsdynamik, die zu einer rückläufigen Arbeitslosenquote führte. Infolge des steigenden Arbeitskräfteangebots sank die absolute Zahl der Arbeitslosen jedoch nur langsam.7
Starke Performance in Polen und Tschechien
Polens Wirtschaft erzielte 2017 mit 4,6% das höchste Wirtschaftswachstum seit zehn Jahren. Der starke Inlandskonsum, der kontinuierliche Anstieg der Exporte und die zunehmenden Investitionen waren hier die treibenden Faktoren. Infolge der guten Konjunktur sank die Arbeitslosigkeit auf ein historisch niedriges Niveau von 6,6%.8
Angetrieben von einer starken Auslandsnachfrage und vom Konsumanstieg der privaten Haushalte zeigte auch die tschechische Wirtschaft 2017 mit einem Wachstum von 4,5% eine starke Performance.9
- 4 IWF, World Economic Outlook, Update 22.1.2018
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5 Deutsche Bundesbank: Monatsbericht Februar 2018
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6 Presseinformation WIFO: Österreichische Wirtschaft zu Jahresende weiterhin dynamisch (31.1.2018)
- 7 Österreichische Nationalbank: Konjunktur aktuell, Jänner 2018
- 8 WKO Österreich: Außenwirschaft Update Polen, Februar 2018
- 9 Czech Statistical Office: GDP preliminary estimate, Q4 2017 (16.2.2018)
1 IWF, World Economic Outlook, Update 22.1.2018
2 Österreichische Nationalbank: Konjunktur aktuell, Jänner 2018
3 Österreichische Nationalbank: Konjunktur aktuell, Jänner 2018
Entwicklung der Immobilienmärkte
Neuer Investitionsrekord in Europa
Unterstützt von einem florierenden wirtschaftlichen Umfeld konnten sich die Immobilienmärkte entsprechend stark entwickeln. Bereits im Jahresverlauf zeichnete sich ab, dass Europa 2017 neue Rekordzahlen schreiben würde. Mit einem Volumen von € 286 Mrd. lag das Investitionsvolumen im Berichtsjahr 2017 um 9,3% über dem Vorjahr. Die Investitionstätigkeit erreichte mit diesem Volumen ein Rekordniveau, das nicht zuletzt einer Vielzahl großvolumiger Transaktionen zu verdanken war. In ganz Europa war eine Verknappung attraktiver Assets zu beobachten, die zu einem weiteren Rückgang der Renditen führte.1
Deutschland – ungebremste Dynamik
Deutschland zählte 2017, wie bereits in den Jahren zuvor, zu den stärksten Immobilienmärkten in Europa. Insgesamt wurden rund € 57,4 Mrd. investiert – 8,4% mehr als 2016. Vor allem das vierte Quartal zeigte mit einem Volumen von € 17,8 Mrd. eine starke Performance. Basierend auf den hervorragenden Fundamentaldaten blieb Deutschland einer der weltweit gefragtesten Anlagemärkte. Speziell internationale Investoren erhöhten ihr Engagement am deutschen Markt um 19% auf € 28,2 Mrd. Neben europäischen und nordamerikanischen Investoren entfiel ein immer größerer Anteil auf asiatische Investoren, für die der deutsche Markt weiter an Attraktivität gewann.2, 3
Eine wesentliche Entwicklung 2017 war die weiter zunehmende Verknappung des Angebots. Auf der Suche nach attraktiven Projekten und höheren Renditen richteten Investoren ihr Interesse im abgelaufenen Jahr auch auf Märkte außerhalb der Top-7-Städte. Trotz dieser Tendenz wurden rund 54% des Investmentvolumens in den Top-Städten erzielt. Angeführt wurde die Liste von Berlin mit € 7,7 Mrd., gefolgt von Frankfurt mit einem Volumen von € 7,1 Mrd. Düsseldorf und Köln konnten ihren Anteil deutlich steigern; Hamburg, München und Stuttgart hingegen verbuchten einen signifikanten Rückgang.4
Das Ranking gewerblicher Assetklassen wurde auch 2017 klar von Büroimmobilien angeführt, wobei insbesondere in diesem Segment eine starke Angebotsverknappung erkennbar war. Mit einem Investitionsvolumen von mehr als € 28 Mrd. entfiel knapp die Hälfte der Transaktionen auf Büros. Die Hochkonjunktur veranlasste viele Branchen zur Expansion und zur Anmietung hochwertiger Büroräumlichkeiten. Darüber hinaus generierte der Trend zu innovativeren und flexibleren Arbeitswelten einen regelrechten Nachfrage-Boom nach erstklassigen, modernen Büroflächen. Auch auf der Nachfrageseite durch Investoren waren Büroimmobilien weiterhin sehr stark nachgefragt und die Spitzenrenditen gerieten weiter unter Druck.5 Während sich bei einem Großteil der Top-7-Standorte die Spitzenrenditen gegen Ende des Jahres zwischen knapp über 3% und 3,5% eingependelt hatten, durchbrach der Wert für Berlin die Grenze nach unten und erreichte ein historisches Tief von 2,9%.6
Der deutsche Hotelinvestmentmarkt verzeichnete mit einem Investitionsvolumen von € 4,2 Mrd. ein Spitzenjahr, auch wenn der Mangel an verfügbaren Objekten das Transaktionsvolumen limitierte.7 Vor allem bei institutionellen Anlegern gilt Deutschland, der größte Hotelinvestmentmarkt Europas, weiterhin als sicherer Hafen.8
Auf hohem Niveau bewegte sich 2017 auch der deutsche Wohnungsmarkt. Das Investitionsvolumen lag mit € 15,2 Mrd. rund 11% über dem Vorjahreswert. Die wachsende Nachfrage nach neuen Entwicklungen und nach hochwertigem Wohnraum in den Metropolen trieb die Kaufpreise weiter hoch. Neben dem zunehmenden Engagement internationaler Käufer am deutschen Wohnimmobilienmarkt war das abgelaufene Jahr
- 7 Colliers: German hotel investment market posts strong 2017 results
- 8 CBRE 2018 Real Estate Market Outlook, Deutschland
CBRE Pressemitteilung (16.1.2018): Rekordjahr 2017 am europäischen Immobilieninvestmentmarkt 2
CBRE Pressemitteilung (18.1.2018): Deutscher Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien erreicht 2017 zweitbestes Ergebnis seit 2007
3 CBRE 2018 Real Estate Market Outlook, Deutschland
4 JLL Investment Market Overview Germany, Q4 2017
5 CBRE Germany Office Investment market, Q4 2017 6 JLL Investment Market Overview Germany, Q4 2017
auch vom stärkeren Fokus auf kleinteiliges Wohnen geprägt. Studentenwohnungen oder Mikroapartments wurden aufgrund der guten Wachstumsaussichten speziell von institutionellen Investoren stark nachgefragt.9
Österreich – Rekord beim Investmentvolumen
Auch für den österreichischen Immobilienmarkt war 2017 ein Rekordjahr. Die Investitionen in österreichische Gewerbeimmobilien lagen zum Jahresende bei € 4,8 Mrd. und erreichten damit einen neuen historischen Höchststand. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Investitionen um 23% an. Auch hier gerieten die Renditen für Investoren 2017 weiter unter Druck und gaben über alle Assetklassen noch einmal leicht nach.10
Büroimmobilien stellten mit einem Anteil von 65% am Investmentvolumen im Jahr 2017 die wichtigste Assetklasse am österreichischen Markt. Die Spitzenrenditen für Büros sanken auf 3,9% (2016: 4,0%).11 Die Neubauleistung war – aufgrund des sehr starken Vorjahres – im abgelaufenen Jahr 2017 mit 143.000 m² vergleichsweise niedrig.12
Die Investitionstätigkeit am österreichischen Hotelmarkt nahm nach einem ruhigen ersten Halbjahr 2017 in der zweiten Jahreshälfte Fahrt auf. Das Investitionsvolumen belief sich 2017 auf insgesamt € 510 Mio. und lag damit deutlich über dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre (€ 430 Mio.). Wegen des geringen Angebots an zum Verkauf stehenden Bestandshotels standen Entwicklungsprojekte bei Investoren hoch im Kurs. Speziell im zweiten Halbjahr kam es daher verstärkt zu Forward Deals für Hotelprojekte.13
CEE – solides Wachstum
Die Investitionstätigkeit in den CEE-Core-Ländern – Polen, Tschechien, Slowakei, Rumänien und Ungarn – erreichte 2017 mit rund € 11 Mrd. annähernd das Vorjahresvolumen (€ 11,3 Mrd.). Da sich die westeuropäischen Anleger-Renditen auf historischen Niedrigniveaus befanden, konzentrierten sich Investoren auf der Suche nach stabilen Märkten mit attraktivem Renditeprofil zunehmend auf die genannten CEE-Regionen. Am stärksten nachgefragt war auch in diesen Regionen die Assetklasse Büro. Der Trend der Back-Office-Auslagerung größerer Firmen in zentral- und osteuropäische Länder schürte auch 2017 die Nachfrage nach Büroflächen und sollte in den kommenden Jahren ein marktbeherrschendes Thema bleiben.14
Der polnische Immobilieninvestmentmarkt konnte das Gesamtinvestitionsvolumen 2017 mit einem Plus von 11% auf knapp über € 5 Mrd. weiter steigern. Die Impulse für diesen Anstieg kamen zum größten Teil aus dem Einzelhandels- und Bürosektor. Bei der Auslagerung der Backoffice-Aktivitäten ist Polen der Standort erster Wahl, weshalb polnische Städte in diesem Segment die höchste Entwicklungstätigkeit aufweisen.15 Während die Mieten im Wesentlichen unverändert blieben, waren die Spitzenrenditen weiter unter Druck und lagen zum Jahresende bei 5,0%.16 Ein spürbares Wachstum ging im abgelaufen Jahr vom polnischen Hotelinvestmentmarkt aus, der mit € 350 Mio. ein neues Rekordvolumen erzielte. Diese Assetklasse zeigte in den letzten Jahren ein kontinuierliches Wachstum und steht nicht nur in Polen im Fokus der Investoren.17
Auch der tschechische Immobilienmarkt verzeichnete ein erfolgreiches Jahr. Nach einem starken vierten Quartal konnte im Gesamtjahr 2017 mit einem Investitionsvolumen von € 3,7 Mrd. beinahe das Rekordvolumen des Vorjahres (€ 3,8 Mrd.) erzielt werden. Einzelhandelsimmobilien waren mit 43% am stärksten nachgefragt, gefolgt von Büroimmobilien, auf die ein Anteil von 29% am Gesamtvolumen entfiel.18
- 10 CBRE Pressemitteilung (9.1.2018): Immobilien: Rekordinvestments in Österreich 11 CBRE Pressemitteilung (9.1.2018): Immobilien: Rekordinvestments in Österreich
- 12 Otto Immobilien Pressemitteilung (12.2.2018): Rekordinvestment 2017
- 13 Christie & Co Pressemitteilung (9.1.2018): Hotelinvestmentmarkt Österreich 2017: Entwicklungsprojekte bei Investoren hoch im Kurs
- 14 CBRE Pressemitteilung (9.1.2018): Immobilien: Rekordinvestments in Österreich
- 15 CBRE Poland Investment, Q4 2017 16 JLL CEE Investment Market, H2 2017
- 17 CBRE Poland Investment, Q4 2017
- 18 Colliers Market Overview Czech Republic, Q4 2017
9 CBRE Deutscher Wohninvestmentmarkt auf hohem Niveau
Geschäftsverlauf
Der Geschäftsverlauf der UBM AG ist durch die Struktur des Konzerns und die Abwicklung von Projekten in einer Vielzahl von Projektgesellschaften maßgeblich geprägt.
Der Umsatz der UBM AG per 31. Dezember 2017 in der Höhe von € 24,7 Mio. (2016: € 40,9 Mio.) wurde vor allem durch die Verrechnung von Managementdienstleistungen für Projekte in Tschechien, Polen, der Slowakei, Rumänien und Deutschland sowie durch Wohnungsverkäufe in Tirol erzielt.
Finanzielle Leistungsindikatoren
Geschäftsergebnisse und Ertragslage
Die in der Gewinn- und Verlustrechnung der UBM AG ausgewiesenen Umsatzerlöse erreichten 2017 einen Wert von € 24,7 Mio. und reduzierten sich somit gegenüber dem Vorjahr um € 16,2 Mio. Durch den in den vergangenen Jahren erfolgten Abverkauf eines Großteils der Bestandsimmobilien beschränkt sich die Umsatzleistung auf die Verrechnung von diversen Dienstleistungen an Tochterunternehmen im In- und Ausland. Die Bestandsveränderung in Höhe von € -2,9 Mio. war gekennzeichnet durch den Wohnungsabverkauf in Tirol.
Die Sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um € 0,4 Mio. 2016 war in dieser Position ein Einmaleffekt erfasst.
Einhergehend mit dem Rückgang der Umsatzerlöse reduzierten sich auch die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen um € 19,7 Mio. auf € 5,0 Mio., da in dieser Position auch die Buchwertabgänge aus Immobilienverkäufen enthalten sind. Der Personalaufwand betrug rund € 11,4 Mio. gegenüber € 15,2 Mio. in 2016. Dieser Rückgang resultierte vor allem aus Einmaleffekten in der Vorjahresperiode, die auf Veränderungen im Vorstand zurückzuführen waren. Die Bewertung des Aktienoptionsprogramms von UBM, welches in der Hauptversammlung im Mai 2017 verabschiedet wurde, floss in der Berichtsperiode mit € 0,4 Mio. in die Position des Personalaufwands ein.
Die Position Sonstige betriebliche Aufwendungen, die im Wesentlichen Mieten und Verwaltungskosten für die Stabstellen, Reisespesen, Werbekosten, Sonstige Fremdleistungen, Abgaben und Gebühren sowie Rechts- und Beratungskosten, Bank-und Geldverkehrsspesen umfasst, stiegen von € 11,6 Mio. um € 2,7 Mio. auf € 14,3 Mio. Ausschlaggebend für die Erhöhung waren unter anderem die Kosten für eine Anleihebegebung.
Die Erträge aus Beteiligungen reduzierten sich von € 29,9 Mio. auf € 11,7 Mio. und resultierten aus Ausschüttungen diverser Tochterunternehmen. Durch die Funktion der UBM als zentrale innerkonzernale Finanzierungsstelle der meisten Tochtergesellschaften blieben sowohl der Zinsaufwand mit € 27,7 Mio. (Vorjahr: € 26,1 Mio.) wie auch die Erträge aus Ausleihungen mit € 28,2 Mio. (Vorjahr: € 27,5 Mio.) nahezu gleich.
Die Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu Finanzanlagen verdoppelten sich nahezu aufgrund der erfolgreichen Beteiligungsverkäufe von € 11,0 Mio. auf € 21,0 Mio.
Durch die Reduktion von notwendigen Wertberichtigungen im Bereich der Projektfinanzierung reduzierten sich die Aufwendungen aus Finanzanlagen auf € 10,6 Mio. (Vorjahr: € 17,8 Mio.).
Das Ergebnis vor Steuern von der UBM erfuhr eine leichte Reduktion gegenüber dem Vorjahr und betrug € 15,2 Mio. im Geschäftsjahr gegenüber € 16,2 Mio. im Vorjahr. Der Steuerertrag des Berichtjahres betrug € 1,6 Mio. (Vorjahr: € 3,5 Mio.). Im Vorjahr war als Einmaleffekt die Erstanwendung des Rechnungslegungsänderungsgesetzes für den höheren Steuerertrag verantwortlich. Somit belief sich der Jahresüberschuss 2017 auf € 16,8 Mio. (Vorjahr: € 19,7 Mio.).
Die UBM AG weist für das Jahr 2017 einen Bilanzgewinn von € 15,0 Mio. aus (Vorjahr: € 12,0 Mio.). Dieser bildet die Bemessungsgrundlage für die Dividendenausschüttung. Der Vorstand wird der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von € 2,00 je dividendenberechtigter Aktie vorschlagen.
Die Gesamtkapitalrentabilität 2017 betrug 5,5% (Vorjahr: 6,0%). Die Eigenkapitalrentabilität errechnete sich mit 6,4% (Vorjahr: 6,9%), und die Eigenmittelquote per 31. Dezember betrug 24,3% (Vorjahr: 33,1%).
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme der UBM AG erhöhte sich 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 10,0% auf € 780,6 Mio. Das Sachanlagevermögen betrug € 1,5 Mio. (Vorjahr: € 1,6 Mio.), und blieb damit de facto unverändert.
Das gesamte Finanzanlagevermögen stieg von € 650,3 Mio. um € 56,9 Mio. auf € 707,2 Mio., was in erster Linie auf die Erhöhung der Projektfinanzierungen (Ausleihungen) auf € 481,8 Mio. (Vorjahr: € 445,6 Mio.), und die auf den durch Investitionen hervorgerufenen Kapitalbedarf von verbundenen und beteiligten Unternehmen zurückzuführen ist.
Das Vorratsvermögen reduzierte sich abermals von € 1,5 Mio. auf € 0,5 Mio. durch Wohnungsverkäufe in Tirol.
Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen reduzierten sich von € 36,0 Mio. auf € 32,6 Mio. und die gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, von € 7,8 Mio. auf € 3,6 Mio.
Der Stand der Liquiden Mittel zum 31. Dezember 2017 erhöhte sich auf € 25,9 Mio. (Vorjahr: € 5,3 Mio.).
Das Eigenkapital (inkl. Mezzaninkapital) erhöhte sich von € 234,6 Mio. um € 5,3 Mio. auf € 239,9 Mio.
Im Geschäftsjahr 2017 wurde eine neue Anleihe im Nominale von € 150,0 Mio. begeben. € 84,0 Mio. davon wurden durch Umtausch eines Teils der Anleihe 2014–2019 bereitgestellt. Die Nettoerhöhung der Anleiheverbindlichkeiten betrug dadurch lediglich € 66,0 Mio. und führte zu einem Stand von € 391,5 Mio. (Vorjahr: € 325,5 Mio.).
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im Geschäftsjahr nahezu zur Gänze getilgt (Vorjahr: € 21,0 Mio.).
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen von € 91,6 Mio. auf € 116,8 Mio. Dies lag darin begründet, dass vermehrt die nicht benötigte Liquidität von Tochtergesellschaften in die UBM AG hereingezogen wurde.
Die sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich von € 15,1 Mio. auf € 11,2 Mio. Im Wesentlichen resultiert dies aus der Reduktion der abzugrenzenden Anleihezinsen.
Die Liquiditätsplanungen zeigten, dass die Gesellschaft aus derzeitiger Sicht in der Lage ist, den bestehenden und erkennbaren zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, was sowohl auf die Fortführung als auch auf den Abschluss der wesentlichen Investitionsvorhaben zurückzuführen ist. Durch das aktuell stabile Zinsniveau sind aus derzeitiger Sicht keine Auswirkungen auf eine Änderung von Kreditkonditionen zu erwarten.
Kapitalflussrechnung – Kurzfassung
| in € Mio. | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Jahresüberschuss | 16,8 | 19,7 |
| Cashflow aus der Betriebstätigkeit | 38,6 | 36,7 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -44,6 | -105,1 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 26,6 | 33,3 |
| Liquide Mittel per 31.12. | 25,9 | 5,3 |
Investitionen
Das Anlagevermögen des Geschäftsjahres erhöhte sich von € 652,5 Mio. auf € 709,3 Mio. Das immaterielle Anlagevermögen und das Sachanlagevermögen blieben nahezu unverändert. Die Erhöhung ist zum überwiegenden Teil auf die Erhöhung des Finanzanlagevermögens zurückzuführen. Die wesentlichste Position dabei waren die Ausleihungen an die Projektgesellschaften. Einerseits reduzierten sich die Ausleihungen bedingt durch mögliche Rückzahlungen aufgrund von Verkäufen, andererseits erfolgte auch eine Erhöhung durch Umschuldung vieler Projekte von Fremd- auf Eigenfinanzierung.
Aufgrund von Wertminderungen wurden im Bereich der Finanzanlagen Abschreibungen in Höhe von € 8,6 Mio. (Vorjahr: € 16,5 Mio.) sowie aufgrund von Wertaufholungen Zuschreibungen in Höhe von € 12,8 Mio. (Vorjahr: € 4,3 Mio.) durchgeführt.
Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren
Umweltbelange
Mit der Gründung einer Green-Building-Stabsstelle Ende 2017 integriert UBM die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit noch stärker in ihre Unternehmenspolitik. Umweltschutz und schonender Umgang mit Ressourcen sind ein wichtiger Teil des unternehmerischen Handelns und Denkens von UBM Development AG, was durch die neue Stabsstelle noch einmal verdeutlicht wird. Bei den Projekten und Entwicklungen wird stets darauf geachtet, umweltschonend zu planen und zu bauen. Die bewusste Verwendung von energieoptimierenden Baustoffen, energiesparenden Bewirtschaftungskonzepten und der Einsatz von erneuerbaren Energiequellen machen die Projektentwicklungen von UBM zu nachhaltigen und umweltfreundlichen Gebäuden.
Mitarbeiter
Der durchschnittliche Personalstand der UBM Development AG betrug 74 (im Vorjahr: 88).
Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zur persönlichen und berufsspezifischen Weiterentwicklung werden vor allem in den Bereichen Planung und Projektentwicklung, Betriebswirtschaft und Recht sowie durch Sprachkurse und Seminare zur Verfügung gestellt. Dabei wird auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter und auf die Anforderungen des Marktes Rücksicht genommen. Durch die geografisch breit gefächerte Positionierung des Konzerns kommt es auch immer wieder zu einer internationalen Verflechtung des Personaleinsatzes. Der daraus resultierende Wissenstransfer ist ein weiterer wichtiger Faktor einer umfassenden Mitarbeiterentwicklung.
Nicht-finanzielle Information gemäß NaDiVeG
UBM Development AG erstellt einen gesonderten nichtfinanziellen Bericht, der die gesetzlichen Anforderungen gemäß §243b UGB iVm §267a UGB erfüllt. Dieser wird im Mai 2018 veröffentlicht.
Forschung und Entwicklung
Die Gesellschaft betreibt keine Forschungs- und Entwicklungsaktivtäten.
Zweigniederlassungen
Die UBM Development AG hat folgende, im Firmenbuch eingetragene Zweigniederlassungen:
Zweigniederlassung Oberösterreich:
Pummererstraße 17, 4020 Linz
Zweigniederlassung Tirol:
Porr-Straße 1, 6175 Kematen
Zweigniederlassung Steiermark:
Thalerstraße 88, 8141 Unterpremstätten
Prognosebericht
Für das Jahr 2018 geht der Internationale Währungsfonds (IWF) von einer weiter steigenden Wirtschaftsdynamik aus. Das Wachstum der globalen Wirtschaftsleistung wird auf 3,9% geschätzt. Auch im Euroraum lässt die Entwicklung der Indikatoren auf eine Fortsetzung des Wachstums schließen, das durch die anhaltend niedrige Zinspolitik und die noch laufenden Liquiditätsmaßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) unterstützt wird.1
Nach einem Rekordjahr auf den europäischen Immobilienmärkten ist auch für 2018 eine starke Dynamik bei Immobilieninvestitionen zu erwarten. In ganz Europa ist eine Verknappung attraktiver Assets zu beobachten, die zu einem Rückgang der Renditen für Investoren führt. Mangels Alternativanlagen ist dennoch von einer weiterhin starken Nachfrage nach Immobilien auszugehen. Sowohl die drei Kernmärkte von UBM – Deutschland, Österreich und Polen – als auch die drei Assetklassen – Hotel, Büro und Wohnen – sollten von diesem positiven Marktumfeld profitieren. Speziell in Deutschland rechnen Experten zudem mit einem Anstieg der Immobilieninvestitionen aus Nordamerika und Asien. Die limitierte Verfügbarkeit in den deutschen Top-Städten könnte internationales Kapital auch verstärkt nach Wien führen.
Die positive Geschäftsentwicklung im vergangenen Jahr hat gezeigt, dass die strategische Ausrichtung von UBM stimmt. Auch 2018 wird sich UBM verstärkt auf die reine Immobilienentwicklung konzentrieren und die Transformation zum "Pure Play Developer" vorantreiben. Die Bereinigung des Portfolios ist zwar weit vorangeschritten, der Verkauf von Bestandsimmobilien wird aber auch 2018 fortgesetzt. Zukünftige Risiken werden durch sogenannte Forward Deals, bei denen mit Käufern frühzeitig die Preise für noch nicht fertiggestellte Projekte fixiert werden, minimiert. Trotz zahlreicher Fertigstellungen bis Ende 2017 verfügt UBM in den nächsten drei Jahren über eine prall gefüllte Projekt-Pipeline von € 1,6 Mrd. (2018–2020), die zu knapp 50% bereits forward verkauft ist. Hinzu kommen noch € 0,2 Mrd. in 2021, die sich aber aufgrund des frühen Stadiums der Projekte noch nicht für eine Forward-Struktur eignen.
Durch einen Anteil von 75% an Forward Sales besteht eine sehr hohe Visibilität für das Jahr 2018. Auf dieser Basis ist UBM optimistisch, das bisherige Rekordjahr der Unternehmensgeschichte, das Jahr 2015, sowohl hinsichtlich Gesamtleistung als auch Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2018 zu übertreffen. Vor diesem Hintergrund erwartet der Vorstand eine Gesamtleistung von über € 750 Mio. und das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) wird mit über € 50 Mio. prognostiziert. Der Gewinn pro Aktie sollte 2018 demnach die Fünf-Euro-Marke übertreffen. Das Eigenkapital wird zum Bilanzstichtag 2018 bei über € 400 Mio. erwartet.
Risikoberichterstattung
Bedingt durch die Geschäftstätigkeit von UBM Development AG und ihrer operativen Tochtergesellschaften und Beteiligungen in mehreren europäischen Staaten und Assetklassen ist die UBM-Gruppe einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Umgekehrt führt diese Diversifizierung, d. h. das Tätigwerden in unterschiedlichen Ländern und in mehreren Assetklassen, zur Risikostreuung bzw. -reduktion, da Veränderungen zumeist nicht gleichzeitig und in sämtlichen Märkten auftreten. Außerdem besteht aus risikopolitischer Sicht die Möglichkeit, dass einzelne Assetklassen zugunsten anderer forciert und/oder der Fokus auf bestimmte Länder und Märkte verstärkt oder zurückgenommen werden kann.
1 Österreichische Nationalbank: Konjunktur aktuell, Jänner 2018
Generelle Ziele des UBM-Risikomanagements
- Das Vermögen des Unternehmens zu schützen (z. B. Immobilien, Kapital, Image)
- Das Jahresergebnis abzusichern
- Den (Zahlungs-)Verpflichtungen jederzeit nachzukommen
- Gesetzeskonformität jederzeit zu erfüllen und gegenüber Abschlussprüfer und FMA nachweisen zu können
- Risiken rechtzeitig zu erkennen, um Gegenmaßnahmen zu ergreifen
- Einheitliche Sichtweise auf Risiken zu schaffen stringente Bewertung und Dokumentation
Wesentliche Risiken
Die wesentlichen Risiken von UBM liegen im Projektentwicklungsgeschäft begründet und ergeben sich aus der Wertschöpfungskette des Unternehmens. Demnach werden die Risiken in die Bereiche Liegenschaftsankauf, Planung, Projektkalkulation und Projektfinanzierung, Umsetzung (Errichtung), Betrieb (Vermietung und Verpachtung) und Verwertung (Vertrieb, Verkauf) unterteilt. Daneben bestimmen allgemeine Geschäftsrisiken sowie makroökonomische und sonstige Risiken das Risikomanagement.
UBM ist seit vielen Jahrzehnten in der Projektentwicklung tätig und verfügt daher über entsprechende Erfahrung in der Früherkennung, Analyse, Bewertung, Überwachung und Steuerung von Risiken. Dabei werden sämtliche wesentliche Risiken betrachtet, die einen signifikanten Einfluss auf das operative Geschäft mit sich bringen können.
Maßnahmen des Risikomanagementsystems (RMS) im Geschäftsjahr 2017
1. Risikoidentifikation und -analyse
Auf Basis der 2016 durchgeführten Risikoidentifikation und -analyse, die entlang der UBM-Wertschöpfungskette erstellt wurde, erfolgte 2017 eine neuerliche Bewertung der Einzelrisiken.
2. Risikobewertung
Die Bewertung basiert auf einer Risikobeschreibung sowie auf der Einschätzung von Eintrittswahrscheinlichkeiten und möglichen Schadenshöhen von Ereignissen mit Auswirkung auf das Jahresergebnis in Form eines "Professional Judgement" durch den Vorstand. Um auf mögliche Änderungen der Einzelrisikopositionen rasch reagieren zu können, erfolgt diese Bewertung halbjährlich.
In der Betrachtung der möglichen Schadenshöhe wurden die Auswirkungen von unerwarteten Aufwendungen bzw. Umsatzrückgängen gegenüber dem Planansatz bewertet. Weiters wurde die Eintrittswahrscheinlichkeit jedes Einzelrisikos für sich bewertet, indem für jedes Risiko eine Eintrittshäufigkeit – in fünf Stufen von "häufig" (mindestens jedes zweite Jahr) bis "unwahrscheinlich" (alle 20 Jahre) – angenommen wurde. Die Ergebnisse wurden auf einer Risk Map dargestellt, die anschaulich und übersichtlich die größten Einzelrisiken von UBM zeigt.
3. Risikodokumentation
Die Ergebnisse wurden in einem Bericht zusammengefasst, der die Basis für eine nachfolgende Risikopriorisierung und -steuerung darstellt. Die Berichterstattung an den Aufsichtsrat erfolgt zweimal jährlich.
4. Risikosteuerung und -monitoring
Die Steuerung der Risiken von UBM erfolgt einerseits top-down. Dabei werden Arbeits- und Dienstanweisungen und Richtlinien entworfen. Die Zuteilungen der Verantwortlichkeiten erfolgen ausgehend vom Management zu den Risk-Ownern.
Im Bottom-up-Prozess berichten die Risk-Owner in regelmäßigen Status- und Risikoberichten an den Vorstand.
Nur die laufende Beschäftigung mit Risiken sowie die transparente und offene Kommunikation machen es möglich, Vorschläge zur Bewältigung von Risiken innerhalb der jeweiligen Unternehmensbereiche zu erarbeiten und gegebenenfalls mit dem Vorstand zu diskutieren.
5. Risikobewältigung
Abhängig von der Bedeutung erfolgt die Risikobewältigung im Projektteam, in den Unternehmensbereichen oder im Vorstand.
Diese strukturierte Vorgangsweise ist als dauerhafter Prozess innerhalb des RMS festgeschrieben.
Risikokategorien
Eine Vielzahl aus wesentlichen Einzelrisiken von UBM wurde in sieben Hauptrisikokategorien geclustert.
1. Liegenschaftsankaufsrisiken: Neben den eigentlichen Risiken, die beim Ankauf von Liegenschaften bestehen, wie z. B. die Auslegung der Flächenwidmung, die Rechte Dritter (Nachbarn, Servitute etc.), die Aktualität des Grundbuchs, die Dauer bis zur Baugenehmigung, unbekannte Einbauten, unvollständiger Verdachtsflächen(-kataster), nicht dokumentierte Kontaminierung, Schutzbestimmungen (Denkmalschutz, Baumbestand, Schutzzone), erschwerte Erschließung bzw. Zufahrt, nicht bekannte Quellen, Grundwasser, Immissionen etc., werden hier bereits Risiken wie Markteintrittsrisiko, Länderrisiko, politische Risiken sowie Wettbewerbs- und Marktumfeldrisiken berücksichtigt.
Die regionalen Kenntnisse und jene des Wettbewerbsumfelds, über welche die einzelnen operativen Tochtergesellschaften verfügen, deren Know-how und gute Vernetzung im regionalen Marktumfeld sowie standardisierte Due-Diligence- und Ankaufsprozesse helfen bei der Risikominimierung.
2. Projektkalkulations- und Planungsrisiken: In dieser Projektphase rücken Risiken aus den Einkaufs- aber auch Verkaufspreisen, die Mietpreishöhe und -änderungen, die Finanzierung des Projekts und deren Zinsbelastungen sowie die Markttauglichkeit und die Drittverwendbarkeit in den Fokus der Betrachtungsweise. Interne und externe Experten erarbeiten im Team die entsprechenden Grundlagen, welche die Basis für die Entscheidungen des Vorstands darstellen. Langjährige Erfahrungen in sämtlichen Projektentwicklungsagenden erhöhen dabei die Planungssicherheit.
3. Errichtungsrisiken bzw. Qualitätsrisiken: Hier sind sämtliche Risiken zu bewerten, die mit der eigentlichen Errichtung der Immobilie verbunden sind. Solche Risiken entstehen aus der Baudauer und dem möglichen Verzug, einem möglichen Lieferantenausfall, der Qualität der Ausführung inkl. der Kosten für Nachbesserungen.
Zur Minimierung dieser Risiken setzt UBM auf erfahrene Projektleiter, um so bereits bei der Auftragsvergabe überteuerte Angebote zu vermeiden und während der Errichtungsphase eine laufende Kosten-, Qualitäts- und Bauzeitplankontrolle sicherzustellen. Regelmäßige Projektberichte an den Vorstand lassen frühzeitig Soll-Ist-Abweichungen erkennen und ermöglichen eine rasche Gegensteuerung.
4. Betriebsrisiken (Vermietung Büro bzw. Verpachtung Hotel): Auch der Betrieb einer Immobilie ist mit einer Vielzahl von Risiken verbunden, wobei insbesondere die Bonität der Mieter (Kreditwürdigkeit, Sicherheit der Mieteinkünfte), ein Klumpenrisiko (Ausfall eines wichtigen Großmieters), Leerstandsrisiko, Instandhaltungsrisiko (regelmäßige Prüfungen, Wartungen, Servicierungen, Instandhaltungen, nachträgliche technische Investitionen), Hausverwaltungsrisiko (mangelhafter Inkasso- und Mahnwesenprozess, mangelhafte Abrechnungen von Betriebskosten) bewertet werden.
Um den Wert der Immobilie zu sichern, werden während des Betriebs unterschiedlichste Spezialisten aus Tochterunternehmen, Fachabteilungen oder externen Fachfirmen eingesetzt, um einerseits laufend die geplanten Erträge zu erwirtschaften, aber auch um die technische Qualität der Gebäude nachhaltig sicherzustellen.
5. Vertriebs-, Verwertungs- und Verkaufsrisiken: Dabei werden die Vertriebsrisiken im Verkaufsprozess von Wohnungseigentum, die Verwertungsrisiken (Vermietungsrisiken bei Erstvermietung) und die Verkaufsrisiken bei der Veräußerung von Gesamtimmobilien unterschieden. Das Hauptrisiko im Vertriebs- und Verkaufsprozess stellen die dem Bewertungsverfahren zugrunde liegenden Makrofaktoren dar. Dies sind u. a. die zu erwartenden Mieteinnahmen und der angenommene Abzinsungssatz. Das Jahresergebnis von UBM ist maßgeblich von buchmäßigen Auf- bzw. Abwertungen des Immobilienvermögens abhängig. Bei Verkauf einer Immobilie ist der erzielbare Verkaufspreis unmittelbar vom zu diesem Zeitpunkt realisierbaren Marktpreis abhängig. Dieser kann von den Entstehungskosten, aber auch von den von Gutachtern ermittelten Verkehrswerten und somit von den Buchwerten abweichen. Weitere Risiken im Transaktionsprozess sind vertragliche Haftungen bzw. Garantien sowie mögliche Gewährleistungsansprüche der Kunden.
UBM analysiert in diesem Zusammenhang den optimalen Verkaufszeitpunkt hinsichtlich der zu erzielenden Verkaufspreise. In der Auswahl und Ansprache der Kaufinteressenten helfen langjährige Kontakte zu potenziellen Investoren und Großkunden. Ein eigenes zentrales Transaktionsteam mit entsprechenden Erfahrungen und Kontakten in Kooperation mit Experten der eigenen Rechtsabteilung und unter Mithilfe externer Berater soll es UBM ermöglichen, diesen Prozess optimal zu gestalten.
6. Allgemeine Geschäftsrisiken: Dazu zählen insbesondere das Personalrisiko (Besetzung, Fluktuation, menschliche Fehler, interner Betrug etc.), das IT-Risiko (Hard- und Software, Datenverlust, Hacker, Spionage etc.), kaufmännische Risiken (Liquiditätsrisiko, steuerliche Risiken, Finanzstrafen etc.) sowie das Rechtsrisiko (Compliance-Risiken, Schadenersatz, allgemeine Vertrags- und Versicherungsvertragsrisiken, Gesetzeslage etc.). Die gesamten Risiken werden in den jeweiligen Fachabteilungen überwacht und bei Bedarf umgehend an den Vorstand kommuniziert.
7. Makroökonomische und sonstige Risiken: Zu diesen Risiken zählen die Konjunkturentwicklung (Inflation, Arbeitslosigkeit, Kaufkraft etc.), das Zinsrisiko, das Währungsrisiko sowie das Risiko der höheren Gewalt (Naturkatastrophen, Feuer, Streik, Krieg, Terror). Die Risiken werden von den ressortverantwortlichen Vorständen in enger Zusammenarbeit mit den Stabsstellen kontinuierlich beobachtet. Zins- und Wechselkursrisiken wurden bisher bewusst akzeptiert, zukünftig sind entsprechende Absicherungen jedoch nicht ausgeschlossen.
Sonstige Risiken
Das Strafverfahren gegen die ehemaligen Mitglieder des Vorstands Mag. Karl Bier und Heribert Smolé wegen des Vorwurfs der Untreue gemäß § 153 StGB aufgrund einer Zahlung der Gesellschaft von € 600.000,00 an eine Gesellschaft von Walter Meischberger im Jahr 2005 endete im Jahr 2017 mit rechtskräftigen Freisprüchen.
Ziele und Methoden des Risikomanagements in Bezug auf finanzielle Risiken
Die originären finanziellen Vermögenswerte umfassen im Wesentlichen Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen, Projektfinanzierungen und andere Finanzanlagen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die originären finanziellen Verbindlichkeiten umfassen die Anleihen und die anderen Finanzverbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Zinsänderungsrisiko
Das Zinsrisiko der UBM ist definiert als das Risiko steigender Aufwands- oder sinkender Ertragszinsen aus Finanzpositionen und resultiert bei UBM nahezu ausschließlich aus dem Szenario fallender Zinsen für die variabel verzinsten Ausleihungen in Höhe von T€ 490.778 (Vorjahr: T€ 464.035). Im Bereich der Anleihen besteht kein Zinsänderungsrisiko, da diese fix verzinst sind.
Kreditrisiko
Das Kreditrisiko bezeichnet die Gefahr von Verlusten infolge des Ausfalls eines Geschäftspartners, der seinen vertraglich zugesicherten Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommt. Es umfasst Ausfall- und Länderrisiken sowie Bonitätsverschlechterungen von Kreditnehmern.
Die Ausleihungen stehen im direkten Zusammenhang mit Immobilienprojekten. Somit ergibt sich das Kreditrisiko aus den Mietverpflichtungen und den Risiken aus der Projektentwicklung. Dieses Risiko wird auf Basis der Expertenschätzungen auf Projektebene mitberücksichtigt. Für die Bewertungsergebnisse wird auf Kapitel II. 1. im Anhang verwiesen.
Das Risiko bei Forderungen betrifft bei der UBM im Wesentlichen Forderung gegenüber verbundenen Unternehmen. Diese resultieren aus finanziellen Forderungen (Cash Pooling) sowie aus zentralen Dienstleistungen. Das Kreditrisiko ist ebenso von der Entwicklung der Immobilienprojekte abhängig.
Fremdwährungsrisiko
Das Fremdwährungsrisiko besteht bei Ausleihungen, welche in einem untergeordneten Volumen in fremder Währung an die Projektgesellschaften gewährt werden.
Das Währungsrisiko wird vom Risikomanagement laufend überprüft. Marktanalysen und Prognosen von namhaften Finanzdienstleistern werden analysiert und das Management in regelmäßigen Berichten informiert.
Zum Stichtag bestehen keine Absicherungsgeschäfte für die innerkonzernalen Finanzierungen.
Liquiditätsrisiko
Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, sich jederzeit Finanzmittel beschaffen zu können, um eingegangene Verbindlichkeiten zu begleichen. Als wesentliches Instrument zur Steuerung des Liquiditätsrisikos sehen wir eine exakte Finanzplanung, die von jeder operativen Gesellschaft durchgeführt und zentral konsolidiert wird. So wird der Bedarf an Finanzierungen und Linien bei Banken ermittelt.
Die Betriebsmittelfinanzierung wird über das UBM-Konzern-Treasury durchgeführt. Gesellschaften mit liquiden Überschüssen stellen diese Gesellschaften mit Liquiditätsbedarf zur Verfügung. Dadurch werden eine Verminderung des Fremdfinanzierungsvolumens und eine Optimierung des Zinsergebnisses erreicht und das Risiko, dass die Liquiditätsreserven nicht ausreichen, um die finanziellen Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen, minimiert.
Zum 31. Dezember 2017 bestanden neben bereits vertraglich fixierten Projektfinanzierungen freie Finanzierungslinien bei der UBM in Höhe von T€ 43.000 (Vorjahr: T€ 7.168), das Liquiditätsrisiko wird insgesamt als gering beurteilt.
Sonstiges Preisrisiko
Das Preisänderungsrisiko umfasst im Wesentlichen Schwankungen des Marktzinssatzes und der Marktpreise sowie Änderungen der Wechselkurse.
Wir minimieren unser Preisrisiko bei den Mieteinnahmen durch die generelle Indexbindung unserer Mietverträge. Auch alle anderen Leistungsverträge unterliegen einer permanenten Indexierung. Das sonstige Preisrisiko ist für die UBM von untergeordneter Bedeutung
Beteiligungsrisiken
Das Beteiligungsrisiko betrifft die Wertansätze an den Projektgesellschaften sowie den operativen Landesgesellschaften. Die Werthaltigkeit ist von der Entwicklung der jeweiligen Immobilienprojekte abhängig und wird auf Einzelprojektbasis beurteilt. Grundlage für den Wertansatz bilden Verkehrswertgutachten von unabhängigen Sachverständigen bzw. wurde er aus dem Barwert der geschätzten künftigen Cashflows, die aus der Nutzung der Immobilien erwartet werden, oder über Vergleichstransaktionen ermittelt. Wenn sich daher die Einschätzung betreffend die bei einer Vermietung zukünftig realisierbaren Erträge bzw. die Renditeerwartung in Bezug auf Alternativanlagen ändert, ändert sich auch der dem betreffenden Objekt beizulegende Zeitwert.
Internes Kontrollsystem
Die wesentlichen Ziele des Internen Kontrollsystems (IKS) innerhalb von UBM sind die Kontrolle der Einhaltung der Geschäftspolitik und der vorgegebenen Ziele, die Sicherung des Vermögens des Unternehmens, die Sicherstellung der Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens, die Sicherstellung der Wirksamkeit und Effizienz betrieblicher Abläufe, die frühzeitige Risikoerkennung und die verlässliche Einschätzung möglicher Risiken, die Einhaltung gesetzlicher und rechtlicher Grundlagen sowie der effiziente Einsatz von Ressourcen und die Kostenersparnis.
Neben den in den Kernprozessen von UBM implementierten internen Kontrollen verfügt UBM über ein kaufmännisches und technisches Controlling. Beide Bereiche berichten direkt an den Vorstand. Das kaufmännische Controlling überwacht die laufende Geschäftsentwicklung auf Abweichungen von Planzahlen und stellt sicher, dass bei Planabweichungen die notwendigen Informationen an die Geschäftsleitung ergehen. Das technische Controlling überwacht die laufende Abwicklung von Projekten hinsichtlich Terminen, Baukosten, Baufortschritt und allen für die technische Umsetzung relevanten Prozessen. Deren periodische Berichte bieten dem Management eine Grundlage für etwaig notwendige Maßnahmen, um die oben genannten Ziele erreichen zu können.
Neben gesetzlichen Anforderungen verfügt UBM über eine Vielzahl eigener Regularien, die den Mitarbeitern einerseits als entsprechende Werkzeuge bei der Erfüllung ihrer Aufgaben dienen und andererseits die effiziente Gestaltung von Prozessen und Kontrollen ermöglichen. Derartige Arbeitsanweisungen, Richtlinien und Vorlagen schaffen Transparenz, erleichtern die Kommunikation und Dokumentation, helfen, Arbeitsabläufe effizient zu gestalten und ermöglichen es, Kontrollen effektiv durchzuführen.
Damit hat UBM die notwendigen Vorkehrungen getroffen, sodass einerseits gesetzliche, aber auch interne Richtlinien eingehalten und andererseits mögliche Schwachstellen in betrieblichen und organisatorischen Abläufen rasch identifiziert und korrigiert werden können.
Im Bereich Rechnungswesen dienen konzerneinheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften der Sicherstellung einer aussagekräftigen und ordnungsgemäßen Finanzberichterstattung. Durch klare Funktionstrennungen und Kontrollmaßnahmen wie Plausibilitätsprüfungen, regelmäßige Kontrollaktivitäten und Rechnungsfreigaberegelungen sowie dem Vier-Augen-Prinzip wird eine verlässliche und ordnungsgemäße Buchführung und Rechnungslegung sichergestellt.
Dieses systematische Kontrollmanagement stellt sicher, dass die Rechnungslegung des UBM-Konzerns im Einklang mit den nationalen und internationalen Rechnungslegungsstandards sowie internen Richtlinien steht.
Innerhalb des internen Kontrollsystems übernimmt der Prüfungsausschuss für den Aufsichtsrat die Aufgabe der Überwachung des Rechnungslegungsprozesses und der Finanzberichterstattung.
Interne Revision
Die Abteilung Interne Revision wurde mit dem Ziel etabliert, unabhängige und objektive Prüfungs- und Beratungstätigkeiten innerhalb von UBM durchzuführen. Grundlage ihres Arbeitens sind die Revisionsordnung, welche die Legitimation nach außen darstellt, und das Revisionshandbuch, das die Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten innerhalb von UBM festlegt. Die Abteilung ist gem. C-Regel 18 des Österreichischen Corporate Governance Kodex dem Gesamtvorstand unterstellt. Die Interne Revision prüft die Unternehmensprozesse und die Wirksamkeit der internen Kontrollen und trägt zu deren Verbesserung bei. Anlassbezogen führt die Interne Revision auf entsprechende Anweisung des Vorstands Ad-hoc-Prüfungen durch.
Außerdem steht die Interne Revision dem Vorstand beratend zur Seite. Durch ihre integrierte Sichtweise und ihre Kenntnisse des Unternehmens soll sie wirksame Möglichkeiten zur Verbesserung von Effektivität, Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Prozesse aufzeigen. Die Interne Revision wurde Mitte 2016 neu organisiert, hat daraufhin die Tätigkeiten aufgenommen und mit den regelmäßigen Prüfungen begonnen. Für 2017 wurde ein Revisionsplan erstellt, die geplanten Revisionen wurden durchgeführt und die entsprechenden Empfehlungen von den Fachabteilungen umgesetzt. Anlassbezogen wurden zwei Ad-hoc-Prüfungen durchgeführt. Aus den getroffenen Feststellungen konnten bereits konkrete Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet und großteils umgesetzt werden. Die Interne Revision von UBM wird projektbezogen durch externe Berater unterstützt.
Forschung und Entwicklung
Die Gesellschaft betreibt keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.
Offenlegung gemäß § 243a UGB per 31. Dezember 2017
1. Zusammensetzung des Kapitals
Das Grundkapital setzt sich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 aus 7.472.180 auf den Inhaber lautende nennbetragslose Stückaktien zusammen, von denen jede am Grundkapital von € 22.416.540,00 im gleichen Umfang beteiligt ist. Zum Bilanzstichtag befinden sich sämtliche 7.472.180 Aktien im Umlauf. Alle Aktien haben die gleichen, gesetzlich normierten Rechte und Pflichten, insbesondere gewährt jede Aktie das Stimmrecht, welches nach der Zahl der Aktien ausgeübt wird. Das Grundkapital der Gesellschaft ist voll eingezahlt. Gemäß § 5 Abs. 3 der Satzung und im Einklang mit § 10 Abs. 2 AktG sind die Inhaberaktien in einer, gegebenenfalls in mehreren Sammelurkunden zu verbriefen und bei einer Wertpapiersammelbank nach § 1 Abs. 3 Depotgesetz oder einer gleichwertigen ausländischen Einrichtung zu hinterlegen.
Aus § 4 Abs. 5 der Satzung der Gesellschaft ergibt sich weiters, dass das Grundkapital zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 gemäß § 159 Abs. 2 Z 1 AktG um bis zu Nominale € 2.241.654,00 durch Ausgabe von bis zu 747.218 Stück neuen, auf den Inhaber lautenden Stammaktien zur Ausgabe an Gläubiger von Wandelschuldverschreibungen bedingt erhöht ist (bedingte Kapitalerhöhung).
2. Beschränkungen betreffend die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien
Zwischen der Strauss-Gruppe und der IGO-Ortner-Gruppe besteht ein Syndikatsvertrag. Der Vorstand der Gesellschaft hat keine Kenntnis vom Inhalt des Syndikatsvertrags. Syndikatsbeschlüsse binden die Syndikatsmitglieder in der Ausübung ihrer Stimmrechte. Es besteht ein wechselseitiges Aufgriffsrecht.
3. Direkte oder indirekte Beteiligung
Eine direkte oder indirekte Beteiligung am Kapital, die zumindest zehn von hundert beträgt, halten zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 folgende Aktionäre: Syndikat Ortner & Strauss 38,84% (davon Strauss-Gruppe 11,22%, IGO-Ortner-Gruppe 27,62%).
4. Aktien mit besonderen Kontrollrechten sind bei der Gesellschaft nicht vorhanden.
5. Mitarbeiterbeteiligungsmodelle, bei welchen die Arbeitnehmer das Stimmrecht nicht unmittelbar ausüben, bestehen bei UBM Development AG nicht.
Die Hauptversammlung der Gesellschaft hat am 23. Mai 2017 das Long-Term-Incentive-Programm 2017 (LTIP) beschlossen. Ebenso hat auch der Aufsichtsrat von UBM in seiner Sitzung am 23. Mai 2017 dem LTIP zugestimmt. In Punkt 6 der Planbedingungen des LTIP ist festgelegt, dass jede Aktienoption nach Ablauf der jeweiligen, in den Planbedingungen festgelegten Zeiträume und bei Erfüllung der festgelegten Voraussetzungen zum Bezug von Aktien der Gesellschaft berechtigt. Der diesbezügliche Ausübungskurs ist in Punkt 6.3 der Planbedingungen definiert als der ungewichtete Durchschnitt der Schlusskurse der Aktie der Gesellschaft an der Wiener Börse im Zeitraum vom 24. Mai 2017 (einschließlich) bis zum 21. Juni 2017 (einschließlich). Auf dieser Grundlage wurde der Ausübungskurs für die Ausübung von Aktienoptionen im Rahmen des LTIP berechnet und mit € 36,33 je Aktie festgesetzt.
6. Bestimmungen zur Zusammensetzung des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie zur Änderung der Satzung
Gemäß § 6 Abs. 1 der Satzung besteht der Vorstand nach näherer Bestimmung durch den Aufsichtsrat aus zwei bis sechs Personen. Die Bestellung von stellvertretenden Vorstandsmitgliedern in diesem zahlenbezogenen Rahmen ist gemäß § 6 Abs. 2 der Satzung zulässig. Gemäß § 6 Abs. 3 der Satzung kann der Aufsichtsrat ein Vorstandsmitglied zum Vorsitzenden des Vorstands und ein Mitglied zum Stellvertreter des Vorsitzenden des Vorstands ernennen. Allfällige stellvertretende Vorstandsmitglieder stehen gemäß § 8 Abs. 3 der Satzung hinsichtlich der Vertretungsmacht ordentlichen Vorstandsmitgliedern gleich.
Der Aufsichtsrat besteht gemäß § 9 Abs. 1 der Satzung aus mindestens drei und höchstens zwölf von der Hauptversammlung gewählten Mitgliedern. Gemäß § 9 Abs. 8 der Satzung kann mit der Wahl eines Aufsichtsratsmitglieds gleichzeitig ein Ersatzmitglied gewählt werden, welches mit sofortiger Wirkung in den Aufsichtsrat nachrückt, wenn das Aufsichtsratsmitglied vor dem Ablauf seiner Amtszeit aus dem Aufsichtsrat ausscheidet. Werden mehrere Ersatzmitglieder gewählt, ist bei der Wahl die Reihenfolge zu bestimmen, in der sie für aus dem Aufsichtsrat ausscheidende Mitglieder nachrücken. Ein Ersatzmitglied kann auch für mehrere bestimmte Aufsichtsratsmitglieder gewählt werden, sodass es in den Aufsichtsrat nachrückt, wenn eines dieser Mitglieder vorzeitig aus dem Aufsichtsrat ausscheidet. Das Amt eines in den Aufsichtsrat nachgerückten Ersatzmitglieds erlischt, sobald ein Nachfolger für das ausgeschiedene Aufsichtsratsmitglied bestellt ist, spätestens jedoch mit Ablauf der restlichen Amtszeit des ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglieds. Ist das Amt eines in den Aufsichtsrat nachgerückten Ersatzmitglieds erloschen, weil ein Nachfolger für das ausgeschiedene Aufsichtsratsmitglied gewählt wurde, so bleibt es Ersatzmitglied für die weiteren Aufsichtsratsmitglieder, für die es gewählt wurde. Die Hauptversammlung kann gemäß § 9 Abs. 2 der Satzung bei der Wahl für einzelne oder für alle der von ihr zu wählenden Aufsichtsratsmitglieder eine kürzere Funktionsperiode beschließen als die gesetzlich vorgesehene Funktionsperiode. Scheidet ein von der Hauptversammlung gewähltes Aufsichtsratsmitglied vor Ablauf der Funktionsperiode aus, bedarf es gemäß § 9 Abs. 6 der Satzung der Ersatzwahl erst in der nächsten ordentlichen Hauptversammlung. Sinkt jedoch die Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder unter drei, ist die Ersatzwahl in einer außerordentlichen Hauptversammlung binnen sechs Wochen vorzunehmen. Die Bestellung zum Mitglied des Aufsichtsrats kann gemäß § 9 Abs. 4 der Satzung vor Ablauf der Funktionsperiode von der Hauptversammlung durch Beschluss mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen widerrufen werden.
Gemäß § 19 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft werden die Beschlüsse der Hauptversammlung, soweit nicht zwingende Vorschriften des Aktiengesetzes etwas Abweichendes bestimmen, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, und in Fällen, in denen eine Kapitalmehrheit erforderlich ist, mit einfacher Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst. Nach Rechtsansicht des Vorstands wird durch diese Satzungsbestimmung die vom Aktiengesetz für Satzungsänderungen grundsätzlich vorgesehene Mehrheit von mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals auf die einfache Kapitalmehrheit herabgesetzt.
7. Befugnisse der Mitglieder des Vorstands
Der Vorstand ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 gemäß § 4 Abs. 4 der Satzung der Gesellschaft ermächtigt, bis zum 11. August 2022 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu € 2.241.654,00 durch Ausgabe von bis zu 747.218 Stück neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen, allenfalls in mehreren Tranchen, auch im Wege des mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 153 Abs. 6 AktG, zu erhöhen (genehmigtes Kapital) und den Ausgabekurs, die Ausgabebedingungen, das Bezugsverhältnis und die weiteren Einzelheiten der Durchführung mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzusetzen. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf die aus dem genehmigten Kapital ausgegebenen neuen Aktien ist ausgeschlossen, wenn und sofern eine Ausnutzung dieser Ermächtigung (genehmigtes Kapital) durch Ausgabe von Aktien gegen Bareinlagen bei Mehrzuteilungsoptionen im Rahmen der Platzierung neuer Aktien der Gesellschaft erfolgt. Darüber hinaus ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch das Ausnutzen dieser Ermächtigung des Vorstands ergeben, zu beschließen.
Zudem ist der Vorstand zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 gemäß § 4 Abs. 5 der Satzung der Gesellschaft ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der bedingten Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzusetzen, insbesondere die Einzelheiten der Ausgabe und des Wandlungsverfahrens der Wandelschuldverschreibungen, den Ausgabebetrag sowie das Umtausch- oder Wandlungsverhältnis. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch die Ausgabe der Aktien aus bedingtem Kapital ergeben, zu beschließen. Ausgabebetrag und Umtauschverhältnis sind nach Maßgabe finanzmathematischer Methoden sowie des Aktienkurses der Gesellschaft in einem anerkannten Preisfindungsverfahren zu ermitteln. Im Fall einer in den Ausgabebedingungen von Wandelschuldverschreibungen festgelegten Wandlungspflicht dient das bedingte Kapital auch zur Erfüllung dieser Wandlungspflicht.
Schließlich sieht § 4 Abs. 6 der Satzung der Gesellschaft die Ermächtigung des Vorstands gemäß § 159 Abs. 3 AktG vor, bis zum 11. August 2022 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft gemäß § 159 Abs. 2 Z 3 AktG, auch in mehreren Tranchen, bedingt um bis zu € 1.678.920,00 durch Ausgabe von bis zu 559.640 auf den Inhaber lautende neue Stückaktien zum Zweck der Bedienung von Aktienoptionen im Rahmen des Long-Term-Incentive-Programms 2017 an Arbeitnehmer, leitende Angestellte und Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft sowie mit ihr verbundener Unternehmen zu erhöhen. Der Ausübungskurs beträgt € 36,33. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, die sich aus einer Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung ergebenden Änderungen der Satzung zu beschließen.
8. Bedeutende Vereinbarungen
Im Juli 2014 wurde eine Anleihe (Teilschuldverschreibung) im Gesamtnennbetrag von € 160.000.000,00 (Zeitraum 2014– 2019) begeben, welche im Dezember 2014 um € 15.000.000,00 auf € 175.000.000,00 und im Februar 2015 um weitere € 25.000.000,00 auf insgesamt € 200.000.000,00 aufgestockt wurde. Im Dezember 2015 wurde eine Anleihe (Teilschuldverschreibung) im Gesamtnennbetrag von € 75.000.000,00 (Zeitraum 2015–2020) begeben. Im November 2016 wurde eine Inhaberschuldverschreibung (2016–2021) im Gesamtnennbetrag von € 18.500.000,00 begeben. Im Oktober 2017 wurde eine Anleihe (Teilschuldverschreibung) im Gesamtnennbetrag von € 150.000.000,00 mit einer Laufzeit bis 2022 begeben. Dabei wurde gleichzeitig ein Umtauschangebot durchgeführt, in dessen Rahmen Teilschuldverschreibungen der im Jahr 2014 begebenen Anleihe im Gesamtnennbetrag von € 84.047.500,00 in Teilschuldverschreibungen der im Oktober 2017 begebenen Anleihe umgetauscht wurden. Im Rahmen der Barzeichnung der im Oktober 2017 emittierten Anleihe wurden Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von € 65.952.500,00 begeben. Diese Anleihen enthalten folgende Bestimmung: Erfolgt ein Kontrollwechsel im Sinn einer Übernahme und führt dieser Kontrollwechsel zu einer Verschlechterung der Bonität der Emittentin und kann die Emittentin keinen Bonitätsnachweis innerhalb von 60 Tagen ab dem Zeitpunkt der Bekanntmachung des Kontrollwechselereignisses erbringen, ist jeder Anleihegläubiger berechtigt, seine Teilschuldverschreibung fällig zu stellen und die sofortige Rückzahlung zum Nennbetrag zuzüglich bis zum Tage der Rückzahlung aufgelaufener Zinsen zu verlangen.
Weiters hat die Gesellschaft im November 2016 Schuldscheindarlehensverträge im Gesamtnennbetrag von € 32.000.000,00 abgeschlossen. Diese Schuldscheindarlehensverträge sehen ein Kündigungsrecht für den Fall vor, dass ein Kontrollwechselereignis eintritt und dieses Kontrollwechselereignis zu (i) einer wesentlichen Beeinträchtigung der Fähigkeit der Gesellschaft führt, ihre Verpflichtungen aus dem jeweiligen Darlehensvertrag zu erfüllen, oder (ii) einem Verstoß des jeweiligen Darlehensgebers gegen gesetzlich zwingende Vorschriften führt. (Kontrollwechsel bedeutet in diesem Zusammenhang die Erlangung einer unmittelbaren kontrollierenden Beteiligung an der Gesellschaft im Sinn des Übernahmegesetzes mit der Rechtsfolge eines Pflichtangebots durch eine natürliche oder juristische Person, die zum Zeitpunkt des Abschlusses des jeweiligen Darlehensvertrags keine Beteiligung an der Gesellschaft hielt.)
Darüber hinaus bestehen keine bedeutenden Vereinbarungen im Sinne des § 243a Z 8 UGB.
9. Entschädigungsvereinbarungen im Sinn des § 243a Z 9 UGB bestehen nicht.
Wien, am 3. April 2018
Der Vorstand
Mag. Thomas G. Winkler, LL.M. Vorsitzender
DI Martin Löcker Dipl.-Ök. Patric Thate
Bilanz
zum 31. Dezember 2017
| 2017 | 2016 | ||
|---|---|---|---|
| in € | in T€ | ||
| Aktiva | |||
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, Lizenzen und ähnliche Rechte | 617.463,00 | 663 | |
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten davon Grundwert € 614.793,08 (2016: T€ 615) |
1.276.690,08 | 1.328 | |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | |||
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 189.823,00 | 231 | |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau | 34.853,00 | 0 | |
| 1.501.366,08 | 1.559 | ||
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 196.727.991,15 | 183.956 | |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 398.284.064,84 | 354.153 | |
| 3. Beteiligungen | 15.387.672,34 | 8.017 | |
| 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 83.476.449,47 | 91.471 | |
| 5. Wertpapiere (Wertrechte) des Anlagevermögens | 4.332.027,94 | 4.318 | |
| 6. Sonstige Ausleihungen | 9.017.105,25 | 8.411 | |
| 707.225.310,99 | 650.326 | ||
| 709.344.140,07 | 652.548 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Vorräte | |||
| 1. Zur Verwertung bestimmte Liegenschaften | 494.183,01 | 3.419 | |
| 2. Projektierte Bauten | 0,00 | 11 | |
| abzüglich erhaltene Anzahlungen | 0,00 | -1.890 | |
| 494.183,01 | 1.540 | ||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen davon mit einer RLZ > 1 Jahr: € 0,00 (2016: T€ 0) |
116.077,30 | 152 | |
| 2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen davon mit einer RLZ > 1 Jahr: € 0,00 (2016: T€ 0) |
32.654.548,06 | 35.978 | |
| 3. Forderungen gegenüber Unternehmen, mit | |||
| denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | |||
| davon mit einer RLZ > 1 Jahr: € 0,00 (2016: T€ 0) | 3.575.489,39 | 7.806 | |
| 4. Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände davon mit einer RLZ > 1 Jahr: € 0,00 (2016: T€ 0) |
611.802,61 | 386 | |
| 36.957.917,36 | 44.322 | ||
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 25.903.762,33 | 5.212 | |
| 63.355.862,70 | 51.074 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | |||
| Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten | 4.711.377,76 | 1.789 | |
| D. Aktive latente Steuer | 3.191.525,98 | 3.971 | |
| 780.602.906,51 | 709.382 |
| 2017 | 2016 |
|---|---|
| in € | in T€ |
Passiva
| A. Eigenkapital | ||
|---|---|---|
| I. Grundkapital | 22.416.540,00 | 22.416 |
| II. Hybridkapital | 25.329.658,16 | 25.330 |
| III. Kapitalrücklagen | ||
| 1. gebundene | 98.953.927,51 | 98.954 |
| 2. ungebundene | ||
| IV. Optionsrücklagen | 427.123,02 | 0 |
| V. Gewinnrücklagen | ||
| andere Rücklagen (freie Rücklagen) | 27.770.898,68 | 25.871 |
| VI. Bilanzgewinn | 14.971.944,11 | 11.997 |
| davon Gewinnvortrag € 41.573,51 (2016: T€ 21) | 189.870.091,48 | 184.568 |
| B. Mezzaninkapital | 50.000.000,00 | 50.000 |
| C. Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Abfertigungen | 1.194.647,00 | 1.225 |
| 2. Rückstellungen für Pensionen | 4.300.375,00 | 4.459 |
| 3. Steuerrückstellungen | 2.915.553,00 | 3.455 |
| 4. Sonstige Rückstellungen | 5.167.544,91 | 3.719 |
| 13.578.119,91 | 12.858 | |
| D. Verbindlichkeiten | ||
| davon mit einer RLZ ≤ 1 Jahr: € 251.047.021,38 (2016: T€ 135.780) | ||
| davon mit einer RLZ > 1 Jahr: € 276.041.903,74 (2016: T€ 326.066) | ||
| 1. Anleihen, davon konvertibel | 391.452.500,00 | 325.500 |
| davon mit einer RLZ ≤ 1 Jahr: € 115.952.500,00 (2016: T€ 0) | ||
| davon mit einer RLZ > 1 Jahr: € 275.500.000,00 (2016: T€ 325.500) | ||
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 18.928,92 | 21.010 |
| davon mit einer RLZ ≤ 1 Jahr: € 18.928,92 (2016: T€ 21.010) | ||
| davon mit einer RLZ > 1 Jahr: € 0,00 (2016: T€ 0) | ||
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.547.871,60 | 1.637 |
| davon mit einer RLZ ≤ 1 Jahr: € 1.547.871,60 (2016: T€ 1.637) | ||
| davon mit einer RLZ > 1 Jahr: € 0,00 (2016: T€ 0) | ||
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 116.806.829,82 | 91.568 |
| davon mit einer RLZ ≤ 1 Jahr: € 116.806.829,82 (2016: T€ 91.568) | ||
| davon mit einer RLZ > 1 Jahr: € 0,00 (2016: T€ 0) | ||
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 6.060.411,87 | 7.067 |
| davon mit einer RLZ ≤ 1 Jahr: € 6.060.411,87 (2016: T€ 7.067) | ||
| davon mit einer RLZ > 1 Jahr: € 0,00 (2016: T€ 0) | ||
| 6. Sonstige Verbindlichkeiten | 11.202.382,91 | 15.064 |
| davon aus Steuern € 1.478.918,44 (2016: T€ 898) | ||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 130.350,48 (2016: T€ 155) | ||
| davon mit einer RLZ ≤ 1 Jahr: € 10.660.479,17 (2016: T€ 14.498) | ||
| davon mit einer RLZ > 1 Jahr: € 541.903,74 (2016: T€ 566) | ||
| 527.088.925,12 | 461.846 | |
| E. Rechnungsabgrenzungsposten | 65.770,00 | 110 |
| 780.602.906,51 | 709.382 |
Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr 2017
| 2017 | 2017 | 2016 | |
|---|---|---|---|
| in € | in € | in T€ | |
| 1. Umsatzerlöse | 24.706.045,85 | 40.950 | |
| 2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen | |||
| Erzeugnissen sowie an noch nicht abrechenbaren Leistungen | -2.935.737,14 | 8 | |
| 3. Andere aktivierte Eigenleistungen | 0,00 | -7 | |
| 4. Sonstige betriebliche Erträge | |||
| a) Erträge aus dem Abgang vom und der Zuschreibung zum Anlagevermögen mit Ausnahme von Finanzanlagen |
13.064,00 | 8 | |
| b) Übrige | 159.171,39 | 537 | |
| 172.235,39 | 545 | ||
| 5. Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen |
|||
| a) Materialaufwand | -237.736,79 | -18.988 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -4.740.300,64 | -5.687 | |
| -4.978.037,43 | -24.675 | ||
| 6. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | |||
| aa) Gehälter | -9.482.491,24 | -12.442 | |
| b) Soziale Aufwendungen | |||
| aa) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen |
-327.481,67 | -386 | |
| bb) Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichbeiträge |
-1.664.157,82 | -1.748 | |
| cc) Aufwendungen für Altersversorgung | 101.973,11 | -520 | |
| dd) Übrige Sozialaufwendungen | -49.153,55 | -93 | |
| -1.938.819,93 | -2.747 | ||
| -11.421.311,17 | -15.189 | ||
| 7. Abschreibungen | |||
| a) auf immatierelle Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
-147.752,92 | -530 | |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | |||
| a) Steuern, soweit sie nicht unter solche vom Einkommen und vom Ertrag fallen |
-6.169,79 | 0 | |
| b) Übrige | -14.334.824,52 | -11.572 | |
| -14.340.994,31 | -11.572 | ||
| 9. Zwischensumme aus Z1 bis 8 | -8.945.551,73 | -10.470 |
| 2017 | 2017 | 2016 | |
|---|---|---|---|
| in € | in € | in T€ | |
| 10. Erträge aus Beteiligungen | 11.724.908,17 | 29.902 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen € 11.159.092,02 (2016: T€ 29.794) |
|||
| 11. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
28.153.788,60 | 27.542 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen € 21.433.281,17 (2016: T€ 23.196) |
|||
| 12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 1.609.013,73 | 2.124 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen € 1.505.649,37 (2016: T€ 1.929) |
|||
| 13. Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu Finanzanlagen und Wertpapieren des Umlaufvermögens |
20.994.100,92 | 10.969 | |
| 14. Aufwendungen aus Finanzanlagen und aus Wertpapieren des Umlaufvermögens |
-10.594.165,29 | -17.809 | |
| davon | |||
| a) Abschreibungen € 8.587.999,00 (2016: T€ 16.495) | |||
| b) Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen € 10.523.559,58 (2016: T€ 12.643) |
|||
| 15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -27.705.389,83 | -26.074 | |
| davon betreffend verbundene Unternehmen € -6.462.840,43 (2016: T€ -3.530) |
|||
| 16. Zwischensumme aus Z10 bis 15 | 24.182.256,30 | 26.654 | |
| 17. Ergebnis vor Steuern (Zwischensumme aus Z9 und Z16) | 15.236.704,57 | 16.184 | |
| 18. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 1.593.666,03 | 3.492 | |
| 19. Ergebnis nach Steuern = Jahresüberschuss | 16.830.370,60 | 19.676 | |
| 20. Zuweisung zu Gewinnrücklagen | -1.900.000,00 | -7.700 | |
| 21. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 41.573,51 | 21 | |
| 22. Bilanzgewinn | 14.971.944,11 | 11.997 | |
Anlagenspiegel
zum 31. Dezember 2017
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € | Stand 1.1.2017 | Zugänge | (davon) Zinsen | Umbuchungen | Abgänge | Stand 31.12.2017 |
| I. Immaterielle Vermögens gegenstände |
||||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, Lizenzen und ähnliche Rechte |
1.437.904,40 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.437.904,40 |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücks gleiche Rechte und Bauten |
3.281.096,95 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 3.281.096,95 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen |
3.933,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 3.933,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung |
928.401,95 | 44.806,92 | 0,00 | 0,00 | -77.555,54 | 895.653,33 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau |
0,00 | 34.853,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 34.853,00 |
| 4.213.431,90 | 79.659,92 | 0,00 | 0,00 | -77.555,54 | 4.215.536,28 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen |
214.314.861,68 | 9.513.504,66 | 0,00 | 429.384,02 | -545.037,99 | 223.712.712,37 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen |
399.274.540,06 | 276.931.951,39 | 0,00 | -15.466.569,72 | -213.346.433,08 | 447.393.488,65 |
| 3. Beteiligungen | 33.321.819,78 | 7.827.700,96 | 0,00 | 1.924,93 | -10.272.265,83 | 30.879.179,84 |
| 4. Ausleihungen an Unter nehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
99.170.814,70 | 33.976.559,19 | 0,00 | 15.035.260,77 | -61.570.185,19 | 86.612.449,47 |
| 5. Wertpapiere des Anlagevermögens |
4.318.034,39 | 43.200,63 | 0,00 | 0,00 | -29.207,08 | 4.332.027,94 |
| 6. Sonstige Ausleihungen | 11.119.133,07 | 391.707,93 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 11.510.841,00 |
| 761.519.203,68 | 328.684.624,76 | 0,00 | 0,00 | -285.763.129,17 | 804.440.699,27 | |
| 767.170.539,98 | 328.764.284,68 | 0,00 | 0,00 | -285.840.684,71 | 810.094.139,95 |
| Kumulierte Abschreibungen | Buchwerte | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 1.1.2017 | Zugänge/ Abschreibungen |
Zuschreibung | Umbuchungen | Abgänge | Stand 31.12.2017 | Buchwert 31.12.2017 |
Buchwert 31.12.2016 |
| -774.896,40 | -45.545,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -820.441,40 | 617.463,00 | 663.008,00 |
| -1.953.151,87 | -51.255,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -2.004.406,87 | 1.276.690,08 | 1.327.945,08 |
| -3.933,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -3.933,00 | 0,00 | 0,00 |
| -697.073,95 | -50.952,92 | 0,00 | 0,00 | 42.196,54 | -705.830,33 | 189.823,00 | 231.328,00 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 34.853,00 | 0,00 |
| -2.654.158,82 | -102.207,92 | 0,00 | 0,00 | 42.196,54 | -2.714.170,20 | 1.501.366,08 | 1.559.273,08 |
| -30.358.722,22 | -159.999,00 | 3.534.000,00 | 0,00 | 0,00 | -26.984.721,22 | 196.727.991,15 | 183.956.139,46 |
| -45.121.123,81 | -8.420.000,00 | 4.431.700,00 | 0,00 | 0,00 | -49.109.423,81 | 398.284.064,84 | 354.153.416,25 |
| -25.304.827,97 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 9.813.320,47 | -15.491.507,50 | 15.387.672,34 | 8.016.991,81 |
| -7.700.000,00 | -8.000,00 | 4.572.000,00 | 0,00 | 0,00 | -3.136.000,00 | 83.476.449,47 | 91.470.814,70 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 4.332.027,94 | 4.318.034,39 |
| -2.708.716,14 | 0,00 | 214.980,39 | 0,00 | 0,00 | -2.493.735,75 | 9.017.105,25 | 8.410.416,93 |
| -111.193.390,14 | -8.587.999,00 | 12.752.680,39 | 0,00 | 9.813.320,47 | -97.215.388,28 | 707.225.310,99 | 650.325.813,54 |
| -114.622.445,36 | -8.735.751,92 | 12.752.680,39 | 0,00 | 9.855.517,01 -100.749.999,88 | 709.344.140,07 | 652.548.094,62 |
Anhang zum Jahresabschluss 2017
I. Allgemeines
Die UBM Development AG (UBM) ist eine Aktiengesellschaft nach österreichischem Recht und hat den Sitz in Wien mit der Geschäftsanschrift 1210 Wien, Floridsdorfer Hauptstraße 1. Sie ist registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 100059 x. Der Konzernabschluss der UBM liegt in 1210 Wien, Floridsdorfer Hauptstraße 1, auf.
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und grundsätzlich unter Beachtung der Generalnorm aufgestellt, um ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln (Generalklausel § 236 UGB).
Es wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unter dem Aspekt der Unternehmensfortführung angewandt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.
Die Rechnungslegungsvorschriften in der geltenden Fassung wurden angewandt.
Der Abschluss wurde zum Stichtag 31. Dezember aufgestellt und betrifft das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis zum 31. Dezember. Zahlenmäßige Angaben erfolgen zumeist in 1.000 (T€). Durch die Angaben in T€ können sich Rundungsdifferenzen ergeben.
1. Anlagevermögen
Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung, bilanziert. Dabei wurden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer Abschreibungssätze in Höhe von 1,28% bis 25,0% zur Anwendung gebracht.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten unter Abzug von Anschaffungskostenminderungen bzw. zu Herstellungskosten und der bisher aufgelaufenen und im Berichtsjahr 2017 planmäßig fortgeführten linearen Abschreibungen bewertet, wobei entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer folgende Abschreibungssätze (Neuanschaffungen) angewendet wurden:
| in% | 2017 |
|---|---|
| Immaterielles Vermögen | 25,0 |
| Miet- und Nutzrechte | 1,3–3,1 |
| Wohngebäude | 1,5 |
| Adaptierungen zu Wohngebäuden | 10,0 |
| Andere Baulichkeiten | 4,0 |
| Bauten auf fremdem Grund | 4,0 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 20,0–25,0 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1–50,0 |
Kommt es im Geschäftsjahr bei Gegenständen des Anlagevermögens zu einer voraussichtlichen dauernden Wertminderung, werden diese Gegenstände außerplanmäßig auf den niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter (§ 204 UGB) wurden voll abgeschrieben und im Anlagespiegel als Zugänge und Abgänge ausgewiesen.
Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet, auch wenn diese Wertminderung nicht von Dauer ist.
Sind die Gründe für die in den vorrangegangenen Geschäftsjahren vorgenommen außerplanmäßigen Abschreibungen weggefallen, dann erfolgt eine Werterhöhung bis höchstens den fortgeschriebenen Anschaffungskosten.
2. Umlaufvermögen
Vorräte
Die projektierten Bauten wurden zu Herstellungskosten bewertet. Die zur Verwertung bestimmten Liegenschaften betreffen Liegenschaften, die zum Bilanzstichtag zur Weiterveräußerung bestimmt sind.
Die Herstellungskosten umfassen im Wesentlichen Fremdleistungen, Material- und Personalaufwendungen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen wurden gemäß dem strengen Niederstwertprinzip angesetzt. Falls Risiken hinsichtlich der Einbringlichkeit bestanden, wurden Wertberichtigungen gebildet. Forderungen in Fremdwährungen werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem allenfalls niedrigeren Bilanzstichtagskurs bewertet.
3. Rückstellungen und Verbindlichkeiten
Die Rückstellungen betreffen ihrer Eigenart nach genau umschriebene Aufwendungen, die dem Geschäftsjahr oder einem früheren Geschäftsjahr zuzuordnen sind; sie werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und der Höhe nach noch nicht feststehende Verbindlichkeiten. Andere Rückstellungen, als die gesetzlich vorgeschriebenen, werden nicht gebildet.
Die Abfertigungsrückstellungen wurden aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens gemäß IAS 19 auf Basis eines Rechnungszinssatzes von 1,9% (Vorjahr: 1,65%) und erwarteter zukünftiger Gehaltssteigerungen von 2,1% (Vorjahr: 2,5%) sowie eines frühestmöglichen Pensionseintrittsalters nach ASVG (Pensionsreform 2004) ermittelt. Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste werden zur Gänze in dem Jahr, in dem sie anfallen, angesetzt. Als Sterbetafel werden die Rechnungsgrundlagen für die Pensionsversicherung AVÖ 2008-P (Angestellte) herangezogen. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Abfertigungen und für Jubiläumsgelder wurden Fluktuationsabschläge auf Basis von statistischen Daten in einer Bandbreite von 0,0% bis 10,5% (Vorjahr: 0,0% bis 10,5%) berücksichtigt. Der Dienstzeitaufwand wird über die gesamte Dienstzeit verteilt.
Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte ebenfalls aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens gemäß IAS 19, wobei die gleichen Parameter wie für die Abfertigungsrückstellungen herangezogen wurden. Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste werden zur Gänze in dem Jahr, in dem sie anfallen, angesetzt. Der Zinsaufwand wird im Personalaufwand erfasst.
Die sonstigen Rückstellungen wurden entsprechend aller erkennbaren Risiken und drohenden Verluste gebildet.
Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden mit dem Devisenbriefkurs am Bilanzstichtag angesetzt, soweit dieser über dem Anschaffungskurs liegt.
4. Umsatzerlöse
Entsprechend der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft werden Erträge aus dem Abgang von Projektgesellschaften nicht als Erträge innerhalb des Finanzergebnisses, sondern als Umsatzerlöse ausgewiesen.
II. Erläuterungen zur Bilanz
1. Anlagevermögen
Hinsichtlich der Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens und der Aufgliederung der Jahresabschreibung verweisen wir auf den beiliegenden Anlagenspiegel. Im beiliegenden Anlagespiegel sind die im Geschäftsjahr aktivierten Fremdkapitalzinsen gemäß § 203 Abs. 4 UGB angeführt. Im Geschäftsjahr wurden keine Fremdkapitalzinsen (Vorjahr: T€ 0) aktiviert.
Die immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 617 (Vorjahr: T€ 663) betreffen Mietrechte in Innsbruck und Wolkersdorf und der IBM Lizenz. 2016 und 2017 erfolgten keine Zugänge und außerplanmäßigen Abschreibungen.
Der Grundwert der bebauten Grundstücke beträgt T€ 232 (Vorjahr: T€ 232), der unbebauten Grundstücke T€ 383 (Vorjahr: T€ 382). Sowohl bei den bebauten Grundstücken als auch bei den unbebauten erfolgte 2017 kein Verkauf bzw. eine Teilwertabschreibung.
Aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen ergeben sich aufgrund langfristiger Mietverträge Verpflichtungen wie folgt:
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| für das folgende Jahr | 538 | 1.141 |
| für die folgenden fünf Jahre | 1.059 | 5.531 |
Eine Zusammenstellung der Daten von Beteiligungsunternehmen ist aus dem beiliegenden Beteiligungsspiegel zu ersehen.
Die Zugänge zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen betragen T€ 9.514 (Vorjahr: T€ 24.639) aus der Neugründung der UBM Deutschland GmbH und Graficka 1 s.r.o. bzw. Gesellschafterzuschüssen bei der Strauss & Partner Development GmbH, und UBM hotels Management GmbH. 2017 gab es Abgänge in Höhe von T€ 429 (Vorjahr: T€ 518).
Es erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 160 (Vorjahr: T€ 4.556) auf den niedrigeren beizulegenden Wert sowie Zuschreibungen in Höhe von T€ 3.534 (Vorjahr: T€ 648).
Die Zugänge bei den Beteiligungen betragen T€ 7.828 (Vorjahr: T€ 4.563) und betreffen den Kauf der UBX Plzen Real Estate, einen Gesellschafterzuschuss bei der FW UBM und eine Kapitalerhöhung bei der Hotel Paris II. Die Abgänge in Höhe von T€ 10.272 (Vorjahr: T€ 24.549) betreffen die UBX Plzen s.r.o, die Immorent-KRABA und die "S1" Hotelerrichtungs AG. Es erfolgten 2017 keine außerplanmäßigen Abschreibungen (Vorjahr: T€ 0) auf den niedrigeren beizulegenden Wert.
| Ausleihungen in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Verbundene Unternehmen | 398.284 | 354.153 |
| Beteiligungsunternehmen | 83.476 | 91.471 |
| Sonstige Unternehmen | 9.017 | 8.411 |
Sie haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Die Ausleihungen resultieren im Wesentlichen aus Projektfinanzierungen.
Es erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 8.428 (Vorjahr: T€ 11.939) auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert sowie Zuschreibungen in Höhe von T€ 9.219 (Vorjahr: T€ 3.647).
| Wertpapiere des Anlagenvermögens in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Sonstige Wertpapiere | 2.907 | 2.907 |
| Pensionsrückdeckungsversicherung | 1.425 | 1.411 |
Die Zugänge in Höhe T€ 43 betreffen die Pensionsrückdeckungsversicherung.
2. Umlaufvermögen
Vorräte
Die projektierten Bauten betreffen Akquisitionskosten diverser Projekte bei denen in absehbarer Zukunft mit einer Realisierung gerechnet werden kann.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Pauschalwertberichtigungen zu Forderungen wurden im Geschäftsjahr keine vorgenommen.
Bei Forderungen gegenüber einem verbundenen Unternehmen besteht eine Einzelwertberichtigung zu zweifelhaften Forderungen in Höhe von T€ 483 (Vorjahr: T€ 387). In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 32.655 (Vorjahr: T€ 35.978) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 4.263 (Vorjahr: T€ 4.552) enthalten.
Unter dem Posten Sonstige Forderungen sind Erträge in Höhe von T€ 510 (Vorjahr: T€ 198) enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag zahlungswirksam werden.
| Flüssige Mittel in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Kassenbestand | 7 | 4 |
| Guthaben bei Kreditinstituten | 25.897 | 5.208 |
| Gesamt | 25.904 | 5.212 |
3. Eigenkapital
Das Grundkapital in Höhe von € 22.416.540 (Vorjahr: € 22.416.540) ist in 7.472.180 (Vorjahr: 7.472.180) Stück nennbetragslose Stückaktien zerlegt. Der auf die einzelne auf den Inhaber lautende Stückaktie entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt € 3 (Vorjahr: € 3).
Jedes Stück Stammaktie ist in gleichem Umfang am Gewinn einschließlich Liquidationsgewinn beteiligt und gewährt eine Stimme in der Hauptversammlung.
Genehmigtes Kapital, bedingtes Kapital und eigene Aktien
In der 136. ordentlichen Hauptversammlung vom 23. Mai 2017 wurden folgende Beschlüsse gefasst: Die gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 30. April 2014 bestehende Ermächtigung des Vorstands nach § 4 Abs. 4 der Satzung (Genehmigtes Kapital 2014) wurde widerrufen.
Der Vorstand wurde gleichzeitig gemäß § 169 AktG in § 4 Abs. 4 der Satzung ermächtigt, bis zum 11. August 2022 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu € 2.241.654,00 durch Ausgabe von bis zu 747.218 Stück neuen, auf Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen, allenfalls in mehreren Tranchen, auch im Wege des mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 153 Abs. 6 AktG, zu erhöhen und den Ausgabekurs, die Ausgabebedingungen, das Bezugsverhältnis und die weiteren Einzelheiten der Durchführung mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzusetzen. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf die aus dem genehmigten Kapital ausgegebenen neuen Aktien ist ausgeschlossen, wenn und sofern eine Ausnutzung dieser Ermächtigung (genehmigtes Kapital) durch Ausgabe von Aktien gegen Bareinlagen bei Mehrzuteilungsoptionen im Rahmen der Platzierung neuer Aktien der Gesellschaft erfolgt. Darüber hinaus ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen (Genehmigtes Kapital 2017). Der Aufsichtsrat wurde ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch das Ausnutzen dieser Ermächtigung des Vorstands ergeben, zu beschließen.
Aus § 4 Abs. 5 der Satzung ergibt sich weiters, dass das Grundkapital gemäß § 159 Abs. 2 Z 1 AktG um bis zu Nominale € 2.241.654,00 durch Ausgabe von bis zu 747.218 Stück neuen, auf Inhaber lautenden Stammaktien zur Ausgabe an Gläubiger von Wandelschuldverschreibungen bedingt erhöht ist (bedingte Kapitalerhöhung). In diesem Zusammenhang wurde der Vorstand ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der bedingten Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzusetzen, insbesondere die Einzelheiten der Ausgabe und des Wandlungsverfahrens der Wandelschuldverschreibungen, den Ausgabebetrag sowie das Umtausch- oder Wandlungsverhältnis. Der Aufsichtsrat wurde auch hier ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch die Ausgabe von Aktien aus dem bedingten Kapital ergeben, zu beschließen. Ausgabebetrag und Umtauschverhältnis sind nach Maßgabe finanzmathematischer Methoden sowie des Aktienkurses der Gesellschaft in einem anerkannten Preisfindungsverfahren zu ermitteln. Im Fall einer in den Ausgabebedingungen von Wandelschuldverschreibungen festgelegten Wandlungspflicht dient das bedingte Kapital auch zur Erfüllung dieser Wandlungspflicht.
Zum Zweck der Bedienung von Aktienoptionen im Rahmen des Long-Term-Incentive-Programms 2017 (LTIP) wurde der Vorstand schließlich in § 4 Abs. 6 der Satzung im Sinn des § 159 Abs. 3 AktG ermächtigt, bis zum 11. August 2022 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft gemäß § 159 Abs. 2 Z 3 AktG, auch in mehreren Tranchen, bedingt um bis zu € 1.678.920,00 durch Ausgabe von bis zu 559.640 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien an Arbeitnehmer, leitende Angestellte und Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft sowie mit ihr verbundener Unternehmen zu erhöhen. Der Aufsichtsrat wurde ermächtigt, die sich aus einer Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung ergebenden Änderungen der Satzung zu beschließen.
Die gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 20. Mai 2015 bestehende Ermächtigung des Vorstands zum Erwerb und für die Veräußerung bzw. Verwendung eigener Aktien wurde widerrufen.
Der Vorstand wurde gleichzeitig für die Dauer von 30 Monaten vom Tag der Beschlussfassung (23. Mai 2017) zum Erwerb eigener Aktien der Gesellschaft bis zu dem gesetzlich zulässigen Ausmaß von 10% des Grundkapitals unter Einschluss der bereits erworbenen Aktien ermächtigt. Ebenso wurde der Vorstand für die Dauer von fünf Jahren ab Beschlussfassung (23. Mai 2017) ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates eigene Aktien der Gesellschaft auch auf andere Art als über die Börse oder durch ein öffentliches Angebot zu veräußern oder zu verwenden. Die Ermächtigung kann ganz oder teilweise oder auch in mehreren Teilbeträgen und in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke ausgeübt werden. Das quotenmäßige Kaufrecht der Aktionäre bei Veräußerung oder Verwendung auf andere Art als über die Börse oder durch ein öffentliches Angebot wurde dabei ausgeschlossen (Ausschluss des Bezugsrechts).
Die oben genannten Aktienoptionen im Rahmen des Long-Term-Incentive-Programms 2017 (LTIP) wurden nach dem festgesetzten Zusagezeitpunkt vom 22. Juni 2017 bis zum 21. Juli 2017 im Ausmaß von 375.130 Aktienoptionen zugeteilt. Der Ausübungskurs beträgt € 36,33 (das ist der ungewichtete Durchschnitt der Schlusskurse der Aktie der Gesellschaft an der Wiener Börse im Zeitraum vom 24. Mai 2017 (einschließlich) bis zum 21. Juni 2017 (einschließlich)). Zugeteilte Aktienoptionen können in den nachstehenden Ausübungsfenstern durch schriftliche Erklärung an die Gesellschaft ausgeübt werden. Die Ausübung ist nur vom 1. September 2020 bis zum 26. Oktober 2020 (Ausübungsfenster 1) sowie vom 1. September 2021 bis zum 26. Oktober 2021 (Ausübungsfenster 2) möglich und an die Erfüllung folgender, in den Planbedingungen des LTIP festgelegten Voraussetzungen geknüpft: aufrechtes Dienstverhältnis, aufrechtes Eigeninvestment, Überschreitung bestimmter Aktienkurse, Einhaltung bestimmter Kennzahlen.
Der beilzulegende Zeitwert beträgt T€ 2.982, dieser bestimmt sich mit dem ursprünglichen Tag der Annahme des Optionsprogramms und wird über den Zeitraum verteilt, über den die Teilnehmer den Anspruch auf die gewährten Optionen erwerben. In das Bewertungsmodell ("Black Scholes") zur Berechnung des beizulegenden Zeitwertes flossen folgende Parameter ein: Ausübungspreis (€ 36,33), Laufzeit der Option (9/2017 bis 8/2020), Aktienkurs zum Bewertungszeitpunkt (€ 38,25), erwartete Volatilität des Aktienkurses (36,34%), erwartete Dividenden (4,25%), risikoloser Zinssatz (0,0%).
Kapital- und Gewinnrücklagen
Die gebundene Kapitalrücklage resultiert aus dem Agio der Kapitalerhöhungen.
Der Posten Andere (freie) Rücklagen hat sich von T€ 25.871 um T€ 1.900 auf T€ 27.771 erhöht. Die Erhöhung resultiert aus der Dotierung der freien Gewinnrücklage in Höhe von T€ 1.900 (Vorjahr: T€ 7.700).
Optionsrücklage
Aufgrund der Bedingungen des LTIP erfolgte die Einstufung als anteilsbasierte Vergütung, die durch Ausgabe von Eigenkapitalinstrumenten erfüllt werden. Die Bilanzierung erfolgt somit unter analoger Anwendung der Regelungen des IFRS 2 durch eine über die Laufzeit ratierliche Dotation einer Optionsrücklage direkt im Eigenkapital.
| Eigenkapitalspiegel in T€ |
Grundkapital | Hybridkapital | Kapital rücklagen |
Options rücklage |
Gewinn rücklagen |
Bilanzgewinn/ Bilanzverlust |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 31.12.2016 | 22.416 | 25.330 | 98.954 | 0 | 25.871 | 11.997 | 184.568 |
| Ausschüttung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -11.955.488 | -11.955 |
| Jahresüberschuss | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 11.976.303 | 16.830 |
| Zuweisung | 0 | 0 | 0 | 427 | 1.900 | -1.900 | 427 |
| Stand 31.12.2017 | 22.416 | 25.330 | 98.954 | 427 | 27.771 | 14.972 | 189.870 |
Mezzaninkapital und Hybridkapital
Durch die Verschmelzung der PIAG als übertragende Gesellschaft und der UBM als übernehmende Gesellschaft sind das im November 2014 von der PIAG begebene Mezzaninkapital in Höhe von € 100 Mio. und ein Hybridkapital in Höhe von € 25 Mio. aufgrund Gesamtrechtsnachfolge übergegangen. Sowohl das Mezzaninkapital als auch das Hybridkapital werden grundsätzlich laufend verzinst. Von dem Mezzaninkapital wurden im Dezember 2015 € 50 Mio. rückbezahlt, € 50 Mio. haften weiterhin aus.
Die UBM ist zur Zahlung von Zinsen für das Mezzaninkapital und das Hybridkapital nur verpflichtet, wenn eine Dividende aus dem Jahresüberschuss beschlossen wird. Ist die UBM mangels einer derartigen Gewinnausschüttung zur Zahlung der auf ein Jahr entfallenden Zinsen nicht verpflichtet und macht sie von ihrem Recht der Nichtzahlung Gebrauch, so werden diese nicht bezahlten Zinsen als Zinsrückstände evident gehalten, die nachzuzahlen sind, sobald die Aktionäre der UBM eine Dividende aus dem Jahresüberschuss beschließen.
Im Fall der Kündigung durch die UBM des Mezzanin- bzw. Hybridkapitals ist den Zeichnern das auf das Mezzanin- bzw. Hybridkapital geleistete Kapital zuzüglich der bis zu diesem Tag aufgelaufenen Zinsen und der Zinsrückstände zu leisten. Das Hybridkapital kann nur rückgezahlt werden, wenn zuvor entweder ein Verfahren gemäß § 178 AktG durchgeführt wurde, in Höhe der beabsichtigten Rückzahlung Eigenkapital im Rahmen einer Kapitalerhöhung gemäß § 149 ff AktG zugeführt wurde oder eine Kapitalberichtigung durchgeführt wurde.
Sowohl das Mezzaninkapital als auch das Hybridkapital wird von der PORR AG gehalten.
Das Mezzaninkapital wird als eigener Posten in der Bilanz dargestellt, da die entsprechenden Voraussetzungen gemäß Fachgutachten KFS/RL 13 erfüllt sind.
Am 3. Mai 2017 haben die UBM Development AG und die PORR AG im Hinblick auf die bessere Planbarkeit für beide Seiten vereinbart, den Step-up-Kupon beim bestehenden Genussrechtskapital in Höhe von € 50 Mio. vom 17. Dezember 2019 auf 17. Dezember 2021 zu verlängern. Damit bleibt die Verzinsung des Genussrechtskapitals bis zum 16. Dezember 2021 bei den bisherigen 6,5% p.a. und würde erst ab 17. Dezember 2021 auf den 12-Monats-EURIBOR plus 8,5% p.a. angehoben, sollte das Genussrechtskapital nicht am 16. Dezember 2021 zurückgeführt werden. Eine frühzeitige einseitige Rückführung vor dem 16. Dezember 2021 wurde gleichzeitig ausgeschlossen.
4. Rückstellungen
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Abfertigungen | 1.195 | 1.226 |
| Pensionen | 4.300 | 4.459 |
| Steuern | 2.915 | 3.455 |
| Sonstige | ||
| Bauten | 2.292 | 701 |
| Personal | 2.659 | 2.785 |
| Diverse | 217 | 233 |
| Gesamt | 13.578 | 12.858 |
Zur Bedeckung der Pensionsrückstellungen besteht eine Pensionsrückdeckungsversicherung mit einem Deckungskapital zum 31. Dezember 2017 in der Höhe von T€ 1.425 (Vorjahr: T€ 1.411). Die Rechte und Ansprüche aus diesen Verträgen sind zur Gänze zugunsten der Pensionsberechtigten verpfändet.
Die Rückstellungen für Bauten betreffen im Wesentlichen ausstehende Eingangsrechnungen. Die anderen Rückstellungen beinhalten die Jahresabschlussprüfung und Aufsichtsratstantiemen.
5. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus sonstigen Verbindlichkeiten.
Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren gliedern sich zum 31. Dezember 2017 wie folgt:
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Sonstige Verbindlichkeiten | ||
| Diverse | 447 | 452 |
Von den sonstigen Verbindlichkeiten werden T€ 9.142 (Vorjahr: T€ 11.090) erst nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksam.
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 116.807 (Vorjahr: T€ 91.568) sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.403 (Vorjahr: T€ 1.207) enthalten.
6. Haftungsverhältnisse
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Kreditbürgschaften | 134.751 | 338.164 |
Projektfinanzierungskredite von mit der Gesellschaft verbundenen Projektgesellschaften wurden durch Verpfändung dieser Gesellschaftsanteile besichert.
III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen: | ||
| Mieten aus Hausbewirtschaftung | 1.234 | 3.496 |
| Verkaufserlöse | 23.472 | 37.454 |
| Gesamt | 24.706 | 40.950 |
| Inland | 15.372 | 33.455 |
| Ausland | 9.333 | 7.495 |
| Gesamt | 24.706 | 40.950 |
Personalaufwendungen
Im Posten Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen in Höhe von T€ 328 (Vorjahr: T€ 386) sind T€ 117 (Vorjahr: T€ 122) Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen enthalten.
| 2017 in T€ | Abfertigungsaufwand | Pensionsaufwand |
|---|---|---|
| Vorstände | 32 | 17 |
| Leitende Angestellte | 59 | 40 |
| Andere Arbeitnehmer | 237 | - |
| Gesamt | 328 | -101* |
* Der Ertrag im Geschäftsjahr beinhaltet eine Rückstellungsauflösung in Höhe von T€ 158 für zwei ehemalige Vorstandsmitglieder.
| 2016 in T€ | Abfertigungsaufwand | Pensionsaufwand |
|---|---|---|
| Vorstände | -81* | 496 |
| Leitende Angestellte | 129 | 121 |
| Andere Arbeitnehmer | 338 | - |
| Gesamt | 386 | 617 |
* Für ein ehemaliges Vorstandsmitglied wurde eine Abfertigung in Höhe von T€ 671 ausbezahlt, die in einer Rückstellung in Höhe von T€ 752 Deckung fand, woraus eine Auflösung in Höhe von T€ 81 resultierte.
Finanzerfolg
| in T€ | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Erträge aus Beteiligungen | ||
| a) aus verbundenen Unternehmen | 11.159 | 29.794 |
| b) aus Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 566 | 108 |
| Erträge aus Wertpapieren und Ausleihungen | 28.154 | 27.542 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 21.433 | 23.196 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 1.609 | 2.124 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 1.506 | 1.929 |
| Erträge aus dem Abgang von und der | ||
| Zuschreibung zu Finanzanlagen | 20.994 | 10.970 |
| Aufwendungen aus Finanzanlagen | 10.594 | 17.809 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 10.524 | 12.643 |
| davon Abschreibungen | 8.588 | 16.495 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 27.705 | 26.074 |
| davon gegenüber verbundenen Unternehmen | 6.463 | 3.530 |
In den Erträgen aus Beteiligungen sind phasenkongruente Gewinnausschüttungen in Höhe von T€ 10.770 (Vorjahr: T€ 27.958) enthalten.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Die Gesellschaft ist Gruppenträger einer Unternehmensgruppe mit insgesamt 34 Gruppenmitgliedern (Vorjahr: 28), die mit der Gesellschaft gemäß § 9 Abs 4 KStG unmittelbar oder mittelbar direkt verbunden sind. Gemäß der jeweiligen Gruppen- und Steuerausgleichsverträge ist das jeweilige Gruppenmitglied verpflichtet, eine Steuerumlage in Höhe der entsprechend den Vorschriften des EStG bzw. KStG auf das Ergebnis eines Wirtschaftsjahres entfallenden Körperschaftssteuer zu entrichten. Ein allfälliger nach den Vorschriften des EStG und des KStG ermittelter Verlust wird evident gehalten und mit den in nachfolgenden Wirtschaftsjahren erzielten steuerlichen Gewinnen verrechnet. Insoweit evident gehaltene Verluste verrechnet werden, entfällt die Verpflichtung zur Zahlung einer Steuerumlage. Die Gruppenträgerin darf dem Gruppenmitglied Akontierungen der Steuerumlage nach Maßgabe der Fälligkeiten der Körperschaftssteuervorauszahlungen vorschreiben.
Die Erfassung der latenten Steuern gemäß den gesetzlichen Änderungen des Rechnungslegungsänderungsgesetzes 2014 erfolgt ab 1. Jänner 2016. Der zum 31. Dezember 2015 bestehende Saldo aus aktiven bzw. passiven latenten Steuern wurde in Höhe von T€ 3.353 zur Gänze steuerwirksam aktiviert. Vom Verteilungswahlrecht wurde kein Gebrauch gemacht.
Für folgende Posten wurden aufgrund von Unterschieden (temporary differences) zwischen dem steuerlichen und unternehmensrechtlichen Wertansatz aktiven latente Steuern angesetzt:
| Ausgehend von der Basis in T€ | 31.12.2017 | 31.12.2016 |
|---|---|---|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | - | - |
| Sachanlagen | 68 | 434 |
| Finanzanlagen | 10.085 | 12.640 |
| Rückstellungen, Personal | 2.725 | 2.925 |
| Rückstellungen, Sonstige | - | - |
| Steuerliche Verlustvorträge | - | - |
| 12.878 | 15.999 | |
| Daraus resultierende aktive latente Steuern | 3.220 | 4.000 |
| Abzüglich: Saldierung mit passiven latenten Steuern (BWR) | -28 | -28 |
| Stand zum 31.12.2017 | 3.192 | 3.972 |
Die Bewegung der latenten Steuersalden, im Laufe des Geschäftsjahres beträgt T€ -780 (Vorjahr: T€ 3.972).
Es wurde der Steuersatz in Höhe von 25,0% angewandt.
Kosten der Wirtschaftsprüfung
Die Prüfungsleistungen des Abschlussprüfers wurden von der UBM mit einem Betrag von T€ 85 (Vorjahr: T€ 65) vergütet. Weiters hat der Abschlussprüfer für sonstige Leistungen T€ 70 (Vorjahr: T€ 132) und für sonstige Bestätigungsleistungen T€ 37 (Vorjahr: T€ 28) erhalten. Die sonstigen Leistungen betreffen im Wesentlichen Leistungen im Zusammenhang mit der Ausstellung eines Comfort Letters und sonstige Beratungsleistungen.
IV. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
Immobilienentwicklungs- und Verwertungsprojekte werden über Projektgesellschaften abgewickelt, an denen die Gesellschaft alleine oder zusammen mit Partnern beteiligt ist. Zudem hält die Gesellschaft (Mehrheits-)Beteiligungen an Gesellschaften, die Immobilien langfristig durch Vermietung nützen.
V. Erläuterungen zu den Finanzinstrumenten
Die originären Finanzinstrumente auf der Aktivseite umfassen im Wesentlichen Finanzanlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und auf der Passivseite Finanzverbindlichkeiten, insbesondere die Anleihe und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Die Gesellschaft hat keine derivativen Finanzinstrumente im Bestand.
2014 wurde eine Anleihe im Gesamtnominale von T€ 175.000 (inkl. Anleihetausch) zu nachstehenden Konditionen begeben. Im März 2015 wurde diese Anleihe um Nominale T€ 25.000 aufgestockt.
| Laufzeit | 2014–2019 |
|---|---|
| Verzinsung | 4,875% |
| Kupontermin | 9. Juli des jeweiligen Jahres; erstmals 9. Juli 2015 |
| Tilgung | 100% endfällig |
in T€
| Nominale aus Barzeichnung | 88.868 |
|---|---|
| Umtausch Anleihe 2010–2015 | 22.995 |
| Umtausch Anleihe 2011–2016 | 48.137 |
| Nominale Stand 9.7.2014 | 160.000 |
| Erhöhung Anleihe im Dezember 2014 | 15.000 |
| Erhöhung Anleihe im März 2015 | 25.000 |
| Nominale Stand 31.12.2016 | 200.000 |
| Umtausch Anleihe 2017–2022 | 84.047 |
| Nominale Stand 31.12.2017 | 115.953 |
2015 wurde eine Anleihe im Nominale von T€ 75.000 zu folgenden Konditionen begeben:
| Laufzeit | 2015–2020 |
|---|---|
| Verzinsung | 4,25% |
| Kupontermin | halbjährlich jeweils am 9. Juni und 9. Dezember |
| Tilgung | 100% endfällig |
Im Geschäftsjahr 2016 wurde eine neue Anleihe im Nominale von T€ 18.500 sowie ein Schuldscheindarlehen im Nominale von T€ 32.000 zu nachstehenden Konditionen platziert.
| in T€ | |
|---|---|
| Anleihe 2016–2021 Nominale | 18.500 |
| Schuldscheindarlehen 2016–2021 | 32.000 |
| Gesamt Nominale Stand 31.12.2016 | 50.500 |
| Laufzeit | 2016–2021 |
| Verzinsung | 3,8760% |
| Kupontermin | jährlich jeweils am 21. November |
| Tilgung | 100% endfällig |
2017 wurde eine Anleihe im Gesamtnominale von T€ 150.000 (inkl. Anleihetausch) nachstehenden Konditionen begeben:
| Laufzeit | 2017–2022 |
|---|---|
| Verzinsung | 3,2500% |
| Kupontermin | jährlich jeweils am 11. Oktober |
| Tilgung | 100% endfällig |
in T€
| Nominale aus Barzeichnung | 65.952 |
|---|---|
| Umtausch Anleihe 2014–2019 | 84.048 |
| Gesamtnominale 31.12.2017 | 150.000 |
VI. Sonstiges
Geschäfte der Gesellschaft mit nahestehenden Personen und Unternehmen werden zu marktüblichen Bedingungen geschlossen.
VII. Dividende
Zur Ausschüttung an die Aktionäre der UBM steht deren Bilanzgewinn in Höhe von T€ 14.972 (Vorjahr: T€ 11.997) zur Verfügung. Zusätzlich können die freien Gewinnrücklagen der UBM, die zum 31. Dezember 2017 mit T€ 27.771 (Vorjahr: T€ 25.871) ausgewiesen werden, in folgenden Perioden aufgelöst und an die Aktionäre der UBM ausgeschüttet werden.
Im Berichtsjahr wurden aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2016 an die Aktionäre der UBM Dividenden in Höhe von T€ 11.955 bezahlt, je Aktie somit € 1,60. Der Vorstand schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2017 eine Dividende von € 2,00 je Stück Stammaktie auszuschütten, d. s. insgesamt € 14.944.360.
VIII. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag und sonstige Angaben
Am 22. Februar 2018 hat die UBM eine tief nachrangige Anleihe (Hybridanleihe) mit einem Gesamtvolumen in Höhe von € 100 Mio. und einem jährlichen Kupon von 5,5% begeben. Die Anleihe hat eine unbegrenzte Laufzeit mit einer vorzeitigen Rückzahlungsmöglichkeit der Emittentin nach fünf Jahren.
Der Vorstand der UBM hat den Jahresabschluss am 3. April 2018 aufgestellt und zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben. Der Aufsichtsrat hat die Aufgabe, den Jahresabschluss zu prüfen und zu erklären, ob er den Jahresabschluss billigt.
Der Vorstand der UBM Development AG hat eine grundsätzliche Einigung mit der PORR AG getroffen, wonach UBM den noch ausstehenden Nominalbetrag in der Höhe von € 50 Mio. zuzüglich anteiliger Zinsen des von der PORR zur Verfügung gestellten Mezzaninkapitals voraussichtlich im April 2018 zurückführen wird.
IX. Angaben über Arbeitnehmer und Organe
Durchschnittlicher Beschäftigtenstand:
| 2017 | 2016 | |
|---|---|---|
| Angestellte | 74 | 88 |
Im Folgenden werden die Bezüge der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der UBM nach Vergütungskategorien aufgegliedert dargestellt:
| in T€ | Vergütungen des Vorstands fix |
Vergütungen des Vorstands variabel* |
Sachbezüge | Pensionskasse/ Abfertigung |
Gesamt 2017 |
|---|---|---|---|---|---|
| Vergütungen des Vorstands 2017 | |||||
| Mag. Thomas G. Winkler | 450 | 300 | 12 | 10 | 772 |
| DI Martin Löcker | 300 | 200 | 11 | 18 | 529 |
| Dipl.-Ök. Patric Thate | 150 | 100 | 3 | 2 | 255 |
| DI Claus Stadler | 200 | 200 | 6 | 5 | 411 |
| Mag. Michael Wurzinger | 292 | 500** | 8 | 14 | 814 |
| Gesamt | 1.392 | 1.300 | 40 | 49 | 2.781 |
| davon kurzfristig fällige Leistungen | 1.392 | 1.300 | 40 | - | 2.732 |
| davon aus Anlass bzw. nach Beendigung des Vorstandsvertrags fällige Vergütungen |
- | - | - | 49 | 49 |
| Vergütungen des Aufsichtsrats 2017 | - | - | - | - | 173 |
* voraussichtliche variable Vergütung für 2017, zahlbar in 2018
** T€ 200 Sonderprämie und T€ 300 Jahresprämie
| in T€ | Vergütungen des Vorstands fix |
Vergütungen des Vorstands variabel* |
Sachbezüge | Pensionskasse/ Abfertigung |
Gesamt 2016 |
|---|---|---|---|---|---|
| Vergütungen des Vorstands 2016 | |||||
| Mag. Karl Bier | 363 | 773 | 12 | 671** | 1.819 |
| DI Martin Löcker | 227 | 500 | 11 | 23 | 761 |
| Heribert Smolé | 249 | 500 | 12 | 26 | 787 |
| DI Claus Stadler | 258 | 300 | 11 | 21 | 590 |
| Mag. Thomas G. Winkler | 263 | 275 | 6 | 11 | 555 |
| Mag. Michael Wurzinger | 297 | 435 | 12 | 22 | 766 |
| Gesamt | 1.657 | 2.783 | 64 | 774 | 5.278 |
| davon kurzfristig fällige Leistungen | 1.657 | 2.783 | 64 | - | 4.504 |
| davon aus Anlass bzw. nach Beendigung des Vorstandsvertrags fällige Vergütungen |
- | - | - | 774 | 774 |
| Vergütungen des Aufsichtsrats 2016 | - | - | - | - | 178 |
* voraussichtliche variable Vergütung für 2016, zahlbar in 2017
** Für dieses bis 31. Mai 2016 aktive Vorstandsmitglied wurde eine Abfertigung in Höhe von T€ 671 ausbezahlt,
die in einer Rückstellung in Höhe von T€ 752 Deckung fand, woraus eine Auflösung in Höhe von T€ 81 resultierte.
In diesen Bezügen sind Rückstellungsdotierungen für Pensionen für ehemalige Vorstände nicht enthalten.
Für zwei ehemalige Vorstände besteht eine Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 4.301 (Vorjahr: T€ 4.459).
Sowohl für ehemalige als auch für bestehende Vorstände bestehen keine Abfertigungsrückstellungen.
An Mitglieder des Vorstands wurden weder Kredite noch Vorschüsse gewährt.
Im Rahmen des Long-Term-Incentive-Programms 2017 (LTIP) wurden 261.300 Stück potenzielle Aktien dem Vorstand zugeteilt. Der Aufwand für das LTIP betrifft mit T€ 298 Vorstände (Vorjahr: T€ 0).
Mitglieder des Vorstands:
Mag. Thomas G. Winkler, LL.M., Vorsitzender DI Martin Löcker Dipl.-Ök. Patric Thate (ab 1.7.2017) Mag. Michael Wurzinger (bis 31.10.2017) DI Claus Stadler (bis 31.8.2017)
Mitglieder des Aufsichtsrats:
Ing. Karl-Heinz Strauss, MBA, FRICS Vorsitzender DI Iris Ortner, Vorsitzende-Stellvertretende MMag. Christian B. Maier DI Klaus Ortner Dr. Ludwig Steinbauer Mag. Paul Unterluggauer Hon.-Prof. Dr. Bernhard Vanas Dr. Susanne Weiss Ing. Günter Schnötzinger Martin Kudlicska Hannes Muster Johann Kaller
Die ausbezahlten Vergütungen an die Mitglieder des Aufsichtsrats einschließlich der Sitzungsgelder betrugen im Berichtsjahr € 173.000,00 (2016: € 177.880,14).
Wien, am 3. April 2018
Der Vorstand
Mag. Thomas G. Winkler, LL.M. Vorsitzender
DI Martin Löcker Dipl.-Ök. Patric Thate
Beteiligungsspiegel
| Gesetzlicher Name | Land | Währung | Sitz | Anteil in % direkt |
Anteil in % Kons. indirekt Art |
Eigenkapital/ nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Tochterunternehmen | ||||||
| "Athos" Bauplanungs- und Errichtungs gesellschaft m.b.H. |
AT | € | Wien | 90,00 | 100,00 V |
-429.459,37 |
| "UBM 1" Liegenschaftsverwertung Gesellschaft m.b.H. |
AT | € | Wien | 100,00 | 100,00 V |
-1.787.424,73 |
| Aiglhof Projektentwicklungs GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 V |
1.343.979,21 |
| Ariadne Bauplanungs- und Baugesellschaft m.b.H. | AT | € | Wien | 100,00 | 100,00 V |
-119.186,24 |
| Bahnhofcenter Entwicklungs-, Errichtungs und Betriebs GmbH |
AT | € | Unterpremstätten, pol. Gem. Premstätten |
0,00 | 100,00 V |
472.754,54 |
| BMU Beta Liegenschaftsverwertung GmbH | AT | € | Wien | 50,00 | 100,00 V |
183.177,75 |
| CM Wohnungsentwicklungs GmbH | AT | € | Wien | 94,00 | 100,00 V |
27.825,92 |
| Dorfschmiede St. Johann Immobilien GmbH | AT | € | Wien | 90,00 | 100,00 V |
1.226.517,33 |
| Emiko Beteiligungsverwaltungs GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 U |
|
| Emiko Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co. KG |
AT | € | Kematen in Tirol | 0,00 | 100,00 V |
6.123,29 |
| EPS Dike West-IBC GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 V |
2.774.047,83 |
| EPS Haagerfeldstraße - Business.Hof Leonding 2 Errichtungs- und Verwertungs GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 V |
-229.828,63 |
| EPS Höhenstraße Immobilien GmbH | AT | € | Kematen in Tirol | 0,00 | 100,00 V |
477.245,91 |
| EPS Immobilienmanagement "Kreuzstraße" GmbH & CO KG |
AT | € | Innsbruck | 0,00 | 0,00 | |
| EPS Immobilienmanagement GmbH | AT | € | Kematen in Tirol | 0,00 | 100,00 U |
|
| EPS Immobilienmanagment "Schützenwirt" GmbH & CO KG |
AT | € | Innsbruck | 0,00 | 100,00 V |
880.397,89 |
| EPS MARIANNE-HAINISCH-GASSE - LIT FASS-STRASSE Liegenschaftsverwertungs- und Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co KG |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 V |
-147.255,25 |
| EPS MARIANNE-HAINISCH-GASSE - LIT FASS-STRASSE Liegenschaftsverwertungs- und Beteiligungsverwaltungs-GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 V |
26.143,16 |
| EPS Office Franzosengraben GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 V |
9.141,17 |
| EPS Office Franzosengraben GmbH & Co KG | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 V |
1.008.135,81 |
| EPS RINNBÖCKSTRASSE - LITFASS-STRASSE | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 V |
-258.395,74 |
| Liegenschaftsverwertungs- und Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co KG |
||||||
| EPS RINNBÖCKSTRASSE - LITFASS-STRASSE Liegenschaftsverwertungs- und Beteiligungsverwaltungs-GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 V |
25.720,20 |
| EPS Welser Straße 17 - Business.Hof Leonding 1 Errichtungs- und Beteiligungs GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 V |
23.143,98 |
| EPS Welser Straße 17 - Business.Hof Leonding 1 Errichtungs- und Beteiligungs GmbH & Co KG |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 V |
-245.462,11 |
| Gepal Beteiligungsverwaltungs GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 V |
6.031,13 |
| Gevas Beteiligungsverwaltungs GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 V |
94.902,82 |
| Giral Beteiligungsverwaltungs GmbHin Liqu. | AT | € | Wien | 0,00 | 0,00 | |
| Golera Beteiligungsverwaltungs GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 V |
-320.193,57 |
| GORPO Projektentwicklungs- und Errichtungs-GmbH GORPO Projektentwicklungs- und Errichtungs-GmbH & Co KG |
AT AT |
€ € |
Wien Wien |
0,00 0,00 |
100,00 V 0,00 |
274.788,13 |
| Gospela Beteiligungsverwaltungs GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 V |
137.784,51 |
| IBC Business Center Entwicklungs- und Errichtungs-GmbH |
AT | € | Unterpremstätten, pol. Gem. |
0,00 | 100,00 V |
-4.545.887,62 |
| Premstätten |
| Bilanzstichtag (Vorjahr) |
Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag (Vorjahr) |
Eigenkapital/nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag (Vorjahr) |
Kons. Art |
Anteil in% indirekt (Vorjahr) |
Anteil in % direkt (Vorjahr) |
Bilanz stichtag |
Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.16 | -157.844,22 | -379.905,24 | V | 100,00 | 90,00 | 31.12.17 | -49.554,13 |
| 31.12.16 | 1.863.147,00 | -2.621.777,67 | V | 100,00 | 100,00 | 31.12.17 | 620.066,94 |
| 31.12.16 | 463.943,07 | 1.468.876,01 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -124.896,80 |
| 31.12.16 | -1.853,80 | -18.361,84 | V | 100,00 | 100,00 | 31.12.17 | -100.824,40 |
| 31.12.16 | -61.879,26 | 463.025,80 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 9.728,74 |
| 31.12.16 | 38.926,22 | 129.958,78 | V | 100,00 | 50,00 | 31.12.17 | 53.218,97 |
| 31.12.16 | -2.922,78 | 19.865,18 | V | 100,00 | 94,00 | 31.12.17 | 7.960,74 |
| 31.12.16 | -34.696,25 | 350.046,21 | V | 100,00 | 90,00 | 31.12.17 | 876.471,12 |
| U | 100,00 | 0,00 | |||||
| 31.12.16 | 10.932,32 | 18.331,07 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -1.275,46 |
| 31.12.16 | 375.821,09 | 752.092,86 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 2.021.954,97 |
| 31.12.16 | -223.887,18 | -341.455,40 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 111.626,77 |
| 31.12.16 | -87.701,08 | -78.424,53 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 555.670,44 |
| 31.12.16 | -292.268,52 | -157.811,89 | V | 100,00 | 0,00 | ||
| U | 100,00 | 0,00 | |||||
| 31.12.16 | -127.880,67 | 253.670,73 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 626.727,16 |
| 31.12.16 | -42.406,18 | -102.208,73 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -45.046,52 |
| 31.12.16 | 112,61 | 26.005,49 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 137,67 |
| 31.12.16 | -1.268,85 | 28.978,33 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -19.837,16 |
| 31.12.16 | 1.283.631,57 | 923.110,18 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 85.025,63 |
| 31.12.16 | -39.242,82 | -90.813,38 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -167.582,36 |
| 31.12.16 | 115,84 | 25.624,99 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 95,21 |
| 31.12.16 | 121,85 | 22.896,72 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 247,26 |
| 31.12.16 | -471.169,60 | -492.758,09 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 247.295,98 |
| 31.12.16 | -1.994,13 | 7.929,54 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -1.898,41 |
| 31.12.16 | -11.203,20 | 73.823,78 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 21.079,04 |
| U | 100,00 | 0,00 | |||||
| 31.12.16 | -104.574,22 | -212.909,34 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -107.284,23 |
| 31.12.16 | 121,93 | 51.254,37 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 223.533,76 |
| 31.12.16 | -308.251,22 | -2.240.595,79 | V | 100,00 | 0,00 | ||
| 31.12.16 | 102.658,97 | 145.104,43 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -7.319,92 |
| Anteil in % | Anteil in % | Kons. | Eigenkapital/ nicht durch Eigenkapital |
||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesetzlicher Name | Land | Währung | Sitz | direkt | indirekt | Art | gedeckter Fehlbetrag |
| Impulszentrum Telekom Betriebs GmbH | AT | € | Unterpremstätten, | 30,00 | 100,00 | V | 6.197.783,33 |
| pol. Gem. | |||||||
| Premstätten | |||||||
| Jandl Baugesellschaft m.b.H. | AT | € | Unterpremstätten, pol. Gem. |
0,00 | 100,00 | V | -365.723,14 |
| Premstätten | |||||||
| Logistikpark Ailecgasse GmbH | AT | € | Wien | 100,00 | 100,00 | V | 1.271.502,93 |
| MBU Liegenschaftsverwertung Gesellschaft m.b.H. | AT | € | Wien | 90,00 | 100,00 | V | 143.107,49 |
| ML-ZENTRAL Liegenschaftsverwaltungs GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 33.122,03 |
| MLSP Absberggasse Immobilien GmbH & Co KG | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | -7.496,92 |
| MultiStorage GmbH | AT | € | Salzburg | 0,00 | 75,00 | U | |
| MultiStorage GmbH & Co KG | AT | € | Salzburg | 0,00 | 75,00 | V | 574.263,50 |
| MySky Verwertungs GmbH & Co. OG | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 754.347,15 |
| Porr - living Solutions GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | -773.177,50 |
| Porr Infrastruktur Investment AG | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 79.583,89 |
| Projekt Ost - IBC Business Center Entwicklungs und Errichtungs-GmbH & Co KG |
AT | € | Unterpremstätten, pol. Gem. |
0,00 | 100,00 | V | -437.643,51 |
| Premstätten | |||||||
| QBC Beta SP Immomanagement GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 0,00 | ||
| QBC Epsilon SP Immomanagement GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 275.314,02 |
| QBC Eta SP Immomanagement GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 0,00 | ||
| QBC Immobilien GmbH & Co Beta KG | AT | € | Wien | 0,00 | 0,00 | ||
| QBC Immobilien GmbH & Co Epsilon KG | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 1.475.899,46 |
| QBC Immobilien GmbH & Co Eta KG | AT | € | Wien | 0,00 | 0,00 | ||
| Rainbergstraße - | AT | € | Wien | 99,00 | 100,00 | V | 2.948.932,01 |
| Immobilienprojektentwicklungs GmbH | |||||||
| RBK Wohnbau Projektentwicklung GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 6.119.191,52 |
| Ropa Liegenschaftsverwertung Gesellschaft m.b.H. | AT | € | Wien | 0,00 | 0,00 | ||
| Sabimo Immobilien GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | -452.218,31 |
| Sabimo Liebenauer Hauptstraße GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | -258.930,98 |
| Sabimo Monte Laa Bauplatz 2 GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 0,00 | ||
| Sarium Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co. "Office Provider" OG |
AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 896.617,78 |
| SFZ Freizeitbetriebs-GmbH & Co KG | AT | € | Unterpremstätten, | 0,00 | 100,00 | V | 142.740,97 |
| pol. Gem. | |||||||
| Premstätten | |||||||
| SFZ Immobilien GmbH | AT | € | Unterpremstätten, | 0,00 | 100,00 | U | |
| pol. Gem. | |||||||
| Premstätten | |||||||
| SFZ Immobilien GmbH & Co KG | AT | € | Unterpremstätten, pol. Gem. |
0,00 | 100,00 | V | -2.191.298,35 |
| Premstätten | |||||||
| Somax Beteiligungsverwaltungs GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | -170.920,75 |
| Sovelis Beteiligungsverwaltungs GmbH in Liqu. | AT | € | Wien | 0,00 | 0,00 | ||
| SP Graumanngasse 8-10 Immobilien GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | -42.203,08 |
| St. Peter-Straße 14-16 Liegenschaftsverwertung | AT | € | Wien | 50,00 | 100,00 | V | -410.762,68 |
| Ges.m.b.H. | |||||||
| sternbrauerei-riedenburg revitalisierung gmbh | AT | € | Wien | 99,00 | 99,00 | V | 1.087.085,40 |
| STRAUSS & PARTNER Development GmbH | AT | € | Wien | 99,96 | 100,00 | V | 73.592.238,43 |
| UBM Beteiligungsmanagement GmbH | AT | € | Wien | 100,00 | 100,00 | V | 3.209,09 |
| UBM Development AG & Co. Muthgasse | AT | € | Wien | 100,00 | 100,00 | U | |
| Liegenschaftsverwertung OG | |||||||
| UBM hotels Management GmbH | AT | € | Wien | 100,00 | 100,00 | V | 6.204.320,47 |
| UBM Seevillen Errichtungs-GmbH | AT | € | Wien | 100,00 | 100,00 | V | 567.260,54 |
| WLB Projekt Laaer Berg Liegenschaftsverwertungs | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 387.188,39 |
| und Beteiligungs-GmbH | |||||||
| Wohnanlage EZ 208 KG Andritz GmbH | AT | € | Graz | 49,00 | 100,00 | V | 27.907,85 |
| Wohnpark Laaer Berg Verwertungs- und Beteili | AT | € | Wien | 0,00 | 100,00 | U | |
| gungs-GmbH & Co. Bauplatz 4 "blau" Projekt-OG | |||||||
| UBM BULGARIA EOOD | BG | BGN | Sofia | 100,00 | 100,00 | V | 1.516.471,58 |
| ANDOVIEN INVESTMENTS LIMITED | CY | € | Limassol | 100,00 | 100,00 | V | 5.949.783,42 |
| Bilanzstichtag | Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag |
Eigenkapital/nicht durch Eigenkapital gedeckter |
Kons. | Anteil in% indirekt |
Anteil in % direkt |
Bilanz | Jahresüberschuss/ |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (Vorjahr) | (Vorjahr) | Fehlbetrag (Vorjahr) | Art | (Vorjahr) | (Vorjahr) | stichtag | Jahresfehlbetrag |
| 31.12.16 | 218.518,98 | 1.630.509,42 | V | 76,00 | 30,00 | 31.12.17 | 4.567.273,91 |
| 31.12.16 | -89.331,07 | -272.803,44 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -92.919,70 |
| 31.12.16 | 60.058,38 | 1.210.304,77 | V | 100,00 | 100,00 | 31.12.17 | 61.198,16 |
| 31.12.16 | 91.374,04 | 26.454,24 | V | 100,00 | 90,00 | 31.12.17 | 116.653,25 |
| 31.12.17 | -1.877,97 | ||||||
| 31.12.16 | -286.649,03 | -285.649,03 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -8.496,92 |
| U | 75,00 | 0,00 | |||||
| 31.12.16 | 77.845,22 | 374.602,80 | V | 75,00 | 0,00 | 31.12.17 | 199.660,70 |
| 31.12.16 | 28.014,44 | 1.153.445,20 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -399.098,05 |
| 31.12.16 | -277.818,54 | -635.647,54 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -137.529,96 |
| 31.12.16 | -5.903,78 | 71.096,22 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 8.487,67 |
| 31.12.16 | -63.418,82 | 227.272,52 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -728.334,85 |
| 31.12.16 | 3.256,59 | 217.192,48 | V | 100,00 | 0,00 | ||
| 31.12.16 | -2.199,85 | 277.512,69 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -2.198,67 |
| 31.12.16 | 3.397,31 | 40.736,63 | V | 100,00 | 0,00 | ||
| 31.12.16 | -20.098,65 | 1.516.649,62 | V | 100,00 | 0,00 | ||
| 31.12.16 | -198.384,96 | 1.667.774,79 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -191.875,33 |
| 31.12.16 | -5.036,57 | 2.547.727,69 | V | 100,00 | 0,00 | ||
| 31.12.16 | 28.835,58 | 2.750.967,36 | V | 99,00 | 99,00 | 31.12.17 | 227.074,22 |
| 31.12.16 | 127.298,82 | 6.596.044,61 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -476.853,09 |
| 31.12.16 | -20.309,27 | 30.153,55 | V | 100,00 | 50,00 | ||
| 31.12.16 | -177.737,47 | -847.638,29 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 395.419,98 |
| 31.12.16 | -776.012,93 | -1.524.501,84 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 1.265.570,86 |
| 31.12.16 | -6.987.467,84 | -8.627.317,16 | V | 100,00 | 0,00 | ||
| 31.12.17 | 790.456,25 | ||||||
| 31.12.16 | 42.315,58 | 142.315,58 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 42.740,97 |
| U | 100,00 | 0,00 | |||||
| 31.12.16 | -2.195.567,43 | -1.832.203,26 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -2.554.662,52 |
| 31.12.16 | -2.024,10 | 25.006,03 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -195.926,78 |
| U | 100,00 | 0,00 | |||||
| 31.12.16 | -4.295,12 | 31.320,75 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -73.523,83 |
| 31.12.16 | -121.064,38 | -291.962,30 | V | 100,00 | 50,00 | 31.12.17 | -118.800,38 |
| -121.718,53 | 1.087.105,73 | V | 99,00 | 99,00 | 31.12.17 | -20,33 | |
| 31.12.16 | -9.979.626,54 | 57.772.355,94 | V | 100,00 | 99,96 | 31.12.17 | 9.557.205,49 |
| 31.12.16 | -1.518,90 | 5.282,64 | V U |
100,00 100,00 |
100,00 100,00 |
31.12.17 | -2.073,55 |
| 31.12.16 | -477.324,97 | 7.126.673,31 | V | 100,00 | 100,00 | 31.12.17 | -922.352,84 |
| 31.12.16 31.12.16 |
-93.384,11 -69.007,68 |
-46.675,13 364.115,33 |
V V |
100,00 100,00 |
100,00 0,00 |
31.12.17 31.12.17 |
613.935,67 23.073,06 |
| 31.12.16 | 13.362,03 | 10.941,54 | V U |
100,00 100,00 |
49,00 0,00 |
31.12.17 | 16.966,31 |
| 31.12.16 31.12.16 |
-30.350,42 | 1.521.042,33 | V | 100,00 | 100,00 | 31.12.17 | -4.570,75 |
| 27.431.890,14 | 32.504.615,31 | V | 100,00 | 100,00 | 31.12.17 | -21.054.831,89 |
| Eigenkapital/ | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesetzlicher Name | Land | Währung | Sitz | Anteil in % direkt |
Anteil in % indirekt |
Kons. Art |
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
| DICTYSATE INVESTMENTS LIMITED | CY | € | Limassol | 100,00 | 100,00 | V | 15.836.186,53 |
| AC Offices Klicperova s.r.o. | CZ | CZK | Prag | 0,36 | 100,00 | V | 11.450.144,23 |
| Immo Future 6 - Crossing Point Smichov s.r.o. | CZ | CZK | Prag | 20,00 | 100,00 | V | 185.492.273,06 |
| Na Záhonech a.s. | CZ | CZK | Prag | 30,12 | 100,00 | V | -34.386.782,44 |
| RE Moskevská spol.s.r.o. | CZ | CZK | Prag | 0,00 | 100,00 | V | -75.624.798,67 |
| TOSAN park a.s. | CZ | CZK | Prag | 100,00 | 100,00 | V | -19.563.185,79 |
| UBM - Bohemia 2 s.r.o. | CZ | CZK | Prag | 100,00 | 100,00 | V | -186.351.483,52 |
| UBM Bohemia Development s.r.o. | CZ | CZK | Prag | 100,00 | 100,00 | V | 22.198.120,77 |
| UBX 3 s.r.o. | CZ | CZK | Prag | 0,00 | 0,00 | ||
| ALBA BauProjektManagement GmbH | DE | € | Oberhaching | 0,00 | 100,00 | V | 820.258,21 |
| Arena Boulevard GmbH & Co. KG | DE | € | Berlin | 0,00 | 94,00 | V | -186.298,53 |
| Arena Boulevard Verwaltungs GmbH | DE | € | Berlin | 0,00 | 100,00 | U | |
| BERMUC Hotelerrichtungs GmbH | DE | € | München | 94,00 | 94,00 | V | 6.968.567,32 |
| Blitz 01-815 GmbH | DE | € | München | 100,00 | 100,00 | V | -291.249,26 |
| Bürohaus Leuchtenbergring GmbH & Co. Besitz KG | DE | € | München | 0,00 | 100,00 | V | -2.398.879,79 |
| Bürohaus Leuchtenbergring Verwaltungs GmbH | DE | € | München | 0,00 | 0,00 | ||
| City Objekte München GmbH | DE | € | München | 0,00 | 90,00 | V | 387.123,24 |
| City Tower Vienna Grundstücksentwicklungs und Beteiligungs-GmbH in Liqu. |
DE | € | München | 0,00 | 100,00 | U | |
| Friendsfactory Projekte GmbH | DE | € | München | 0,00 | 55,00 | V | 28.209,75 |
| GeMoBau Gesellschaft für modernes Bauen mbH | DE | € | Berlin | 0,00 | 94,00 | U | |
| HPG Hirschgarten GmbH | DE | € | München | 0,00 | 100,00 | V | 1.113.059,78 |
| HPG Klosterstraße GmbH | DE | € | München | 0,00 | 100,00 | V | 319.016,03 |
| Immobilien- und Baumanagement Stark GmbH & Co. Stockholmstraße KG |
DE | € | München | 0,00 | 100,00 | V | 59.721,42 |
| Kühnehöfe Hamburg GmbH & Co. KG | DE | € | München | 0,00 | 80,00 | V | -105.514,73 |
| Kühnehöfe Hamburg Komplementär GmbH | DE | € | München | 0,00 | 100,00 | U | |
| Leuchtenbergring Hotelbetriebs | DE | € | München | 0,00 | 100,00 | V | 745.233,59 |
| gesellschaft mbH | |||||||
| Mainz Zollhafen Hotel GmbH & Co. KG | DE | € | Berlin | 0,00 | 100,00 | V | -116.360,56 |
| Mainz Zollhafen Verwaltungs GmbH | DE | € | Berlin | 0,00 | 100,00 | U | |
| Mainzer Landstraße Hotelbetriebs GmbH | DE | € | München | 0,00 | 100,00 | V | 2.219.827,48 |
| MG Brehmstrasse BT C GmbH & Co. KG | DE | € | München | 0,00 | 100,00 | V | 51.129,19 |
| MG Projekt-Sendling GmbH | DE | € | München | 0,00 | 100,00 | V | 352.496,11 |
| MG Sendling Hotelbetriebsgesellschaft mbH | DE | € | München | 0,00 | 100,00 | V | 2.026.829,55 |
| MG-Brehmstrasse BT C GmbH | DE | € | München | 100,00 | 100,00 | V | -48.586,57 |
| MG-Brehmstrasse BT C Komplementär GmbH | DE | € | München | 100,00 | 100,00 | V | 118.912,02 |
| MG-Dornach Bestandsgebäude GmbH | DE | € | München | 100,00 | 100,00 | V | -3.124.969,37 |
| Münchner Grund Immobilien Bauträger GmbH | DE | € | München | 94,00 | 94,00 | V | 34.898.690,09 |
| Münchner Grund Riem GmbH | DE | € | München | 0,00 | 100,00 | U | |
| Schloßhotel Tutzing GmbH | DE | € | Starnberg | 0,00 | 94,00 | V | -1.112.628,51 |
| SONUS City GmbH & Co. KG | DE | € | Berlin | 0,00 | 84,00 | V | 500.000,00 |
| SONUS City Verwaltungs GmbH | DE | € | Berlin | 0,00 | 100,00 | U | |
| SONUS II Verwaltungs GmbH | DE | € | Berlin | 0,00 | 100,00 | U | |
| Stadtgrund Bauträger GmbH | DE | € | Berlin | 100,00 | 100,00 | V | -311.553,94 |
| Top Office Munich GmbH | DE | € | Grünwald, Landkreis München |
0,00 | 100,00 | V | 220.844,00 |
| UBM Deutschland GmbH | DE | € | München | 100,00 | 100,00 | V | 413.782,56 |
| UBM hotels München GmbH | DE | € | München | 0,00 | 100,00 | V | 4.468.996,15 |
| UBM Leuchtenbergring GmbH | DE | € | München | 100,00 | 100,00 | V | 163.537,69 |
| UBX 2 Objekt Berlin GmbH | DE | € | München | 0,00 | 0,00 | ||
| Sitnica drustvo s ogranicenom odgovornoscu za usluge |
HR | HRK | Samobor | 0,00 | 100,00 | V | -30.960.750,68 |
| STRAUSS & PARTNER Development d.o.o. | HR | HRK | Samobor | 0,00 | 0,00 | ||
| za usluge i graditeljstvo | |||||||
| UBM d.o.o. za poslovanje nekretninama | HR | HRK | Zagreb | 100,00 | 100,00 | V | 4.549.713,17 |
| Bilanzstichtag | Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag |
Eigenkapital/nicht durch Eigenkapital gedeckter |
Kons. | Anteil in% indirekt |
Anteil in % direkt |
Bilanz | Jahresüberschuss/ |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (Vorjahr) | (Vorjahr) | Fehlbetrag (Vorjahr) | Art | (Vorjahr) | (Vorjahr) | stichtag | Jahresfehlbetrag |
| 31.12.16 | 2.649.558,03 | 18.363.079,08 | V | 100,00 | 100,00 | 31.12.17 | -26.892,55 |
| 31.12.16 | 0,00 | 11.450.144,23 | V | 100,00 | 0,36 | 31.12.17 | 0,00 |
| 31.12.16 | -174.882.756,26 | 161.515.714,77 | V | 100,00 | 20,00 | 31.12.17 | 85.068.713,30 |
| 31.12.16 | -70.340.336,01 | 54.939.922,37 | V | 100,00 | 30,12 | 31.12.17 | -78.724.561,16 |
| 31.12.16 31.12.16 |
-17.280.015,18 -4.270.130,76 |
-62.342.157,46 -15.754.648,06 |
V V |
100,00 100,00 |
0,00 100,00 |
31.12.17 31.12.17 |
-13.282.641,21 -3.808.537,73 |
| 31.12.16 | -44.613.119,44 | -183.087.464,85 | V | 100,00 | 100,00 | 31.12.17 | -3.264.018,67 |
| 31.12.16 | 13.079.384,52 | 25.406.154,87 | V | 100,00 | 100,00 | 31.12.17 | 6.791.965,90 |
| 31.12.16 | -542.755,72 | -1.456.673,09 | V | 100,00 | 100,00 | ||
| 31.12.16 | 183.816,33 | 661.567,86 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 158.690,35 |
| 31.12.16 | 7.142.518,91 | 1.000,00 | V | 94,00 | 0,00 | 31.12.17 | -187.298,53 |
| U | 100,00 | 0,00 | |||||
| 31.12.16 | 5.670.200,47 | 6.386.585,25 | V | 94,00 | 94,00 | 31.12.17 | 581.982,07 |
| 31.12.16 | -49.751,61 | -503.440,07 | V | 100,00 | 100,00 | 31.12.17 | 212.190,81 |
| 31.12.16 | -1.038.271,54 | -938.271,54 | V | 99,00 | 0,00 | 31.12.17 | -1.460.608,25 |
| U | 100,00 | 0,00 | |||||
| 31.12.16 | 6.556.821,21 | 5.768.912,13 | V | 90,00 | 0,00 | 31.12.17 | 218.211,11 |
| U | 100,00 | 0,00 | |||||
| 31.12.16 | -1.126,76 | 31.175,16 | V | 55,00 | 0,00 | 31.12.17 | -2.965,41 |
| U | 94,00 | 0,00 | |||||
| 31.12.16 | 334.715,36 | 357.225,39 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 755.834,39 |
| 31.12.16 | -2.946,68 | 19.560,62 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 299.455,41 |
| 31.12.16 | 5.010,33 | 67.224,33 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -7.502,91 |
| 31.12.16 | -10.652,56 | -21.028,09 | V | 80,00 | 0,00 | 31.12.17 | -84.486,64 |
| U | 100,00 | 0,00 | |||||
| 31.12.16 | 571.496,64 | 878.870,87 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -133.637,28 |
| 31.12.16 | -14.707,32 | -14.031,09 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -102.329,47 |
| U | 100,00 | 0,00 | |||||
| 31.12.16 | 509.904,22 | 1.429.208,96 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 790.618,51 |
| 31.12.16 | -532.706,22 | 51.129,19 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 2.447.764,27 |
| 31.12.16 | 250.984,42 | 313.620,36 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 38.875,75 |
| 31.12.16 | 634.785,05 | 1.705.323,92 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -153.494,37 |
| 31.12.16 | -542.025,60 | -2.485.468,00 | V | 100,00 | 100,00 | 31.12.17 | 2.436.881,43 |
| 31.12.16 | -1.142,48 | 118.512,22 | V | 100,00 | 100,00 | 31.12.17 | 399,80 |
| 31.12.16 | -1.611.347,71 | -3.124.969,37 | V | 100,00 | 100,00 | 31.12.17 | 0,00 |
| 31.12.16 | 13.783.796,05 | 34.623.216,98 | V | 94,00 | 94,00 | 31.12.17 | 13.775.473,11 |
| U | 100,00 | 0,00 | |||||
| 31.12.16 31.12.16 |
-234.575,26 60.203,95 |
-608.322,74 500.000,00 |
V V |
94,00 84,00 |
0,00 0,00 |
31.12.17 31.12.17 |
-504.305,77 2.186.099,66 |
| U | 100,00 | 0,00 | |||||
| 31.12.16 | -49.871,69 | -73.299,33 | V | 100,00 | 100,00 | 31.12.17 | -238.254,61 |
| 31.12.16 | 129.813,42 | 4.240.811,27 | E/G | 50,00 | 0,00 | 31.12.17 | 11.738,99 |
| 31.12.17 | -86.217,44 | ||||||
| 31.12.16 | -4.503,02 | 20.496,98 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -226.500,83 |
| 31.12.16 | -4.962,68 | 162.106,92 | V | 100,00 | 100,00 | 31.12.17 | 1.430,77 |
| 31.12.16 | -3.313.617,94 | -3.513.436,77 | V | 94,00 | 50,00 | ||
| 31.12.16 | -4.782.172,09 | -4.966.204,26 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -20.101.061,04 |
| U | 100,00 | 0,00 | |||||
| 31.12.16 | -35.838,65 | 4.651.708,84 | V | 100,00 | 100,00 | 31.12.17 | -101.995,67 |
203 | UBM Jahresfinanzbericht 2017
| Anteil in % | Anteil in % | Kons. | Eigenkapital/ nicht durch Eigenkapital |
||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesetzlicher Name | Land | Währung | Sitz | direkt | indirekt | Art | gedeckter Fehlbetrag |
| Gamma Real Estate Ingtalanfejlesztö és - hasznositó Korlátolt Felelösségü Társaság |
HU | HUF | Budapest | 0,00 | 100,00 | V | 1.109.820.231,06 |
| UBM Projektmanagement Korlátolt Felegösségü Társaság |
HU | HUF | Budapest | 100,00 | 100,00 | V | -5.540.773,00 |
| UBM Holding NL B.V. | NL | € | Amsterdam | 100,00 | 100,00 | V | 7.533.599,77 |
| UBM Hotel Zuidas B.V. | NL | € | Amsterdam | 0,00 | 100,00 | V | 1.775.015,88 |
| UBM Spinoza B.V. | NL | € | Amsterdam | 0,00 | 0,00 | ||
| "GF Ramba" Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | -2.958.390,80 |
| "UBM Polska" Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 100,00 | 100,00 | V | 25.787.264,07 |
| "UBM Residence Park Zakopianka" Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Krakau | 100,00 | 100,00 | V | -11.543.464,49 |
| "UBM-HPG" Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Krakau | 0,00 | 100,00 | V | 1.013.581,85 |
| Bartycka Real Estate Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | -2.059.466,79 |
| FMZ Gdynia Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia | PL | PLN | Warschau | 70,30 | 100,00 | V | -3.420.601,64 |
| FMZ Lublin Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia | PL | PLN | Warschau | 0,00 | 70,00 | V | -10.473.942,18 |
| FMZ Sosnowiec Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 55,00 | V | -6.410.822,03 |
| Ligustria 12 Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia | PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | 94.181.505,97 |
| Oaza Kampinos Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | -102.373.665,61 |
| PBP IT-Services spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | 533.502,31 |
| Poleczki Development Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | -4.164.021,50 |
| Poleczki Lisbon Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | -26.433,96 |
| Poleczki Madrid Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 99,00 | V | -12.980,95 |
| Poleczki Parking House Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 99,00 | V | -1.392,95 |
| Poplar Company spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | -24.396,53 |
| POPLAR COMPANY Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia Spólka Komandytowa |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | -4.742.048,47 |
| UBM GREEN DEVELOPMENT SPÓLKA Z | PL | PLN | Warschau | 100,00 | 100,00 | V | -13.988.385,58 |
| OGRANICZONA ODPOWIEDZIALNOSCIA UBM Hotel Granary Spólka z ograniczona |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | -998.183,94 |
| odpowiedzialnoscia UBM Hotel Twarda Spółka z ograniczoną |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 99,00 | V | -3.852,30 |
| odpowiedzialnością UBM Kotlarska Spólka z ograniczona |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 0,00 | ||
| odpowiedzialnoscia UBM Mogilska Spólka z ograniczona |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | -93.265,76 |
| odpowiedzialnoscia UBM Nowy Targ Spólka z ograniczona |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | -537.276,30 |
| odpowiedzialnoscia UBM Riwiera 2 Spólka z ograniczona |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | -23.742,84 |
| odpowiedzialnoscia | |||||||
| UBM RIWIERA 2 Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia BIS Spólka komandytowa |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | -3.155.128,61 |
| UBM Riwiera 2 Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia Spólka komandytowa |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | 5.364.834,56 |
| UBM Twarda Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 100,00 | V | -1.536.313,62 |
| UBM Zielone Tarasy Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Krakau | 100,00 | 100,00 | V | -10.062.498,08 |
| Yavin Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia | PL | PLN | Poznan | 0,00 | 100,00 | V | 44.544.027,36 |
| Lamda Imobiliare SRL | RO | RON | Bukarest | 0,00 | 100,00 | V | -2.077.452,05 |
| Bilanzstichtag | Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag |
Eigenkapital/nicht durch Eigenkapital gedeckter |
Kons. | Anteil in% indirekt |
Anteil in % direkt |
Bilanz | Jahresüberschuss/ |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (Vorjahr) 31.12.16 |
(Vorjahr) -32.574.708,31 |
Fehlbetrag (Vorjahr) 1.117.735.715,76 |
Art V |
(Vorjahr) 100,00 |
(Vorjahr) 0,00 |
stichtag 31.12.17 |
Jahresfehlbetrag -7.915.484,70 |
| 31.12.16 | -6.517.928,22 | -4.078.936,72 | V | 100,00 | 100,00 | 31.12.17 | -1.461.836,28 |
| 31.12.16 | -1.721.625,62 | -1.657.203,93 | V | 100,00 | 100,00 | 31.12.17 | 9.190.803,70 |
| 31.12.16 | 2.430.758,67 | 304.998,81 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 1.470.017,07 |
| 31.12.16 | -560,07 | 9.434,94 | V | 100,00 | 0,00 | ||
| 31.12.16 | 40.978,43 | -5.847.338,93 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 2.900.813,59 |
| 31.12.16 | 4.225.117,78 | 32.614.187,83 | V | 100,00 | 100,00 | 31.12.17 | 6.613.076,24 |
| 31.12.16 | -6.163.115,40 | -12.165.874,72 | V | 100,00 | 100,00 | 31.12.17 | 622.410,23 |
| 31.12.16 | 1.517.304,17 | 2.075.355,12 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -1.061.773,27 |
| 31.12.16 | -1.685.293,80 | -2.162.969,24 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 103.502,45 |
| 31.12.16 31.12.16 |
-16.187.096,80 -2.145.451,03 |
-2.590.335,48 -4.861.452,81 |
V V |
100,00 70,00 |
70,30 0,00 |
31.12.17 31.12.17 |
-833.193,63 -5.612.489,37 |
| 31.12.16 | -4.659.100,65 | -6.171.350,73 | V | 55,00 | 0,00 | 31.12.17 | -239.471,30 |
| 31.12.16 31.12.16 |
-111.433,09 -70.561.929,50 |
140.437.233,44 -96.154.040,06 |
V V |
100,00 100,00 |
0,00 0,00 |
31.12.17 31.12.17 |
-46.255.727,47 -6.219.625,55 |
| 31.12.16 | 17.312,19 | 435.750,48 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 97.751,83 |
| 31.12.16 | -8.177.040,36 | -7.478.383,06 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 3.314.361,56 |
| 31.12.16 | -21.527,72 | -16.527,72 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -9.906,24 |
| 31.12.16 | -1.400,67 | 3.599,33 | V | 99,00 | 0,00 | 31.12.17 | -16.580,28 |
| 31.12.17 | -6.392,95 | ||||||
| 31.12.16 | -12.838,53 | -15.887,86 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -8.508,67 |
| 31.12.16 | 962.057,65 | -2.635.314,08 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -2.106.734,39 |
| 31.12.16 | -11.018.893,58 | -18.593.805,69 | V | 100,00 | 100,00 | 31.12.17 | 4.605.420,11 |
| 31.12.16 | -156.131,36 | -151.131,36 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -847.052,58 |
| 31.12.17 | -8.852,30 | ||||||
| 31.12.16 | -708.898,86 | -743.593,14 | V | 100,00 | 0,00 | ||
| 31.12.16 | -27.819,84 | -68.204,11 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -25.061,65 |
| 31.12.16 | -490.817,09 | -485.817,09 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -51.459,21 |
| 31.12.16 | -9.784,83 | -4.784,83 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -18.958,01 |
| 31.12.16 | -8.537.511,09 | -583.461,52 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -2.571.667,09 |
| 31.12.16 | -4.602.938,93 | 679.511,56 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 4.685.323,00 |
| 31.12.16 | -128.623,52 | -344.584,05 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -1.191.729,57 |
| 31.12.16 | -1.765.995,63 | -10.537.402,41 | V | 100,00 | 100,00 | 31.12.17 | 474.904,33 |
| 31.12.16 | 2.052.789,86 | 43.472.141,08 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 1.071.886,28 |
| 31.12.16 | -1.044.949,62 | -473.707,75 | V | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -1.603.744,30 |
205 | UBM Jahresfinanzbericht 2017
| Anteil in % | Anteil in % | Kons. | Eigenkapital/ nicht durch Eigenkapital |
||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesetzlicher Name | Land | Währung | Sitz | direkt | indirekt | Art | gedeckter Fehlbetrag |
| M Logistic Distribution S.R.L. | RO | RON | Bukarest | 100,00 | 100,00 | V | 16.319.054,12 |
| UBM DEVELOPMENT S.R.L. | RO | RON | Bukarest | 99,15 | 100,00 | V | -579.208,58 |
| Yipsilon Imobiliare SRL | RO | RON | Bukarest | 0,00 | 0,00 | ||
| UBM Koliba s.r.o. | SK | € | Preßburg | 100,00 | 100,00 | V | 1.920.205,90 |
| UBM Slovakia s.r.o. v likvidácii | SK | € | Preßburg | 0,00 | 0,00 | ||
| Tovarystvo z obmezhenoju vidpovidalnistu "UBM Ukraine" |
UA | UAH | Kiew | 100,00 | 100,00 | U |
Assoziierte Unternehmen
| ASA - Projektentwicklung - GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 49,35 | E/A | 437.510,61 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| CCG Immobilien GmbH | AT | € | Werndorf | 0,00 | 24,90 | E/A | 3.924.461,23 |
| Ehrenhausen Bauträger GmbH | AT | € | Bad Gleichenberg | 0,00 | 30,00 | E/A | -1.265.125,73 |
| Glamas Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co "Beta" KG |
AT | € | Wien | 0,00 | 26,67 | E/A | 288.905,86 |
| LiSciV Muthgasse GmbH & Co KG | AT | € | Wien | 0,00 | 26,67 | E/A | -151.022,41 |
| Palais Hansen Immobilienentwicklung GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 33,57 | E/A | 20.818.746,19 |
| Soleta Beteiligungsverwaltungs GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 26,67 | U | |
| CAMG Zollhafen HI IV V GmbH & Co. KG | DE | € | Grünwald, Landkreis München |
0,00 | 49,90 | E/A | 54.218,06 |
| CAMG Zollhafen HI IV V Verwaltungs GmbH | DE | € | Grünwald, Landkreis München |
0,00 | 49,90 | U | |
| German Hotel Verwaltungs GmbH | DE | € | Grünwald | 0,00 | 47,00 | U |
Gemeinschaftsunternehmen
| CCG Nord Projektentwicklung GmbH | AT | € | Werndorf | 0,00 | 50,00 | U | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| CCG Nord Projektentwicklung GmbH & Co KG | AT | € | Werndorf | 0,00 | 50,00 | E/G | 6.409.165,46 |
| FWUBM Management GmbH | AT | € | Wien | 50,00 | 50,00 | E/G | 16.003.736,54 |
| Hessenplatz Hotel- und Immobilienentwicklung GmbH |
AT | € | Wien | 50,00 | 50,00 | E/G | -3.237.633,95 |
| Jochberg Hotelprojektentwicklungs- und Beteiligungsverwaltungs GmbH |
AT | € | Jochberg | 0,00 | 50,00 | U | |
| Jochberg Hotelprojektentwicklungs- und Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co KG |
AT | € | Jochberg | 0,00 | 50,00 | E/G | 28.265.396,83 |
| Jochberg Kitzbüheler Straße Errichtungs und Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co KG |
AT | € | Wien | 0,00 | 50,00 | E/G | 4.123.148,84 |
| Jochberg Kitzbüheler Straße Errichtungs- und Beteiligungsverwaltungs GmbH |
AT | € | Wien | 0,00 | 50,00 | U | |
| Jochberg Kitzbüheler Straße Hotelbetriebs GmbH | AT | € | Jochberg | 0,00 | 50,00 | E/G | 59.863,14 |
| Karlauerstraße 57 Projektentwicklungs GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 70,00 | E/G | 34.401,20 |
| Karlauerstraße 57 Projektentwicklungs GmbH & Co KG |
AT | € | Wien | 0,00 | 71,80 | E/G | 10.000,00 |
| KDS 98 Errichtungs GmbH | AT | € | Klagenfurt am Wörthersee |
0,00 | 0,00 | ||
| Murgalerien Errichtungs- und Verwertungs-GmbH | AT | € | Unterpremstätten, pol. Gem. Premstätten |
0,00 | 50,00 | E/G | 319.664,64 |
| Muthgasse Alpha Holding GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 47,06 | E/G | 177.367,17 |
| Nordbahnhof-Vierte Wohnungs-GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 50,00 | E/G | 24.668,16 |
| PEM Projektentwicklung Murgalerien GmbH | AT | € | Unterpremstätten, pol. Gem. Premstätten |
0,00 | 50,00 | U | |
| QBC Alpha SP Immomanagement GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 65,00 | E/G | 429.402,53 |
| QBC Gamma SP Immomanagement GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 65,00 | E/G | 300.220,93 |
| QBC Immobilien GmbH | AT | € | Wien | 0,00 | 78,98 | E/G | 208.322,41 |
| QBC Immobilien GmbH & Co Alpha KG | AT | € | Wien | 0,00 | 67,10 | E/G | 3.587.017,03 |
| QBC Immobilien GmbH & Co Gamma KG | AT | € | Wien | 0,00 | 0,00 | E/G | 659.265,82 |
206 | UBM Jahresfinanzbericht 2017
| Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag |
Bilanz stichtag |
Anteil in % direkt (Vorjahr) |
Anteil in% indirekt (Vorjahr) |
Kons. Art |
Eigenkapital/nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag (Vorjahr) |
Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag (Vorjahr) |
Bilanzstichtag (Vorjahr) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 21.682.526,19 | 31.12.17 | 100,00 | 100,00 | V | -5.502.713,05 | 538.592,19 | 31.12.16 |
| 68.104,01 | 31.12.17 | 99,15 | 100,00 | V | -647.312,59 | 1.192.545,71 | 31.12.16 |
| 0,00 | 100,00 | V | -1.107.273,17 | -1.084.884,03 | 31.12.16 | ||
| -478.134,49 | 31.12.17 | 100,00 | 100,00 | V | 2.398.340,39 | -27.506,74 | 31.12.16 |
| 100,00 | 100,00 | V | 144.117,37 | -7.731,76 | 31.12.16 | ||
| 100,00 | 100,00 | U | |||||
| -49.046,77 | 31.12.17 | 0,00 | 49,35 | E/A | 483.443,18 | -17.423,83 | 31.12.16 |
| 539.054,91 | 31.12.17 | 0,00 | 24,90 | E/A | 3.385.406,32 | -11.162,10 | 31.12.16 |
| -124.624,91 | 31.12.17 | 0,00 | 30,00 | E/A | -1.190.920,43 | -123.849,46 | 31.12.16 |
| -23.027,90 | 31.12.17 | 0,00 | 26,67 | E/A | 311.933,76 | -47.547,72 | 31.12.16 |
| -29.419,96 | 31.12.17 | 0,00 | 26,67 | E/A | -121.602,45 | -48.844,58 | 31.12.16 |
| -2.861.905,78 | 31.12.17 | 0,00 | 33,57 | E/A | 23.680.651,97 | -3.588.642,88 | 31.12.16 |
| 0,00 | 26,67 | U | |||||
| -50.130,41 | 31.12.17 | 0,00 | 49,90 | E/A | |||
| 0,00 | 49,90 | U | |||||
| 0,00 | 47,00 | U | |||||
| 604.866,01 | 31.12.17 | 0,00 0,00 |
50,00 50,00 |
U E/G |
6.970.902,12 | 4.825.428,16 | 31.12.16 |
| 1.604.840,89 | 31.12.17 | 50,00 | 50,00 | E/G | 16.895,65 | -18.104,35 | 31.12.16 |
| 460.825,89 | 31.12.17 | 50,00 | 50,00 | E/G | -3.698.459,84 | 189.367,75 | 31.12.16 |
| 0,00 | 50,00 | U | |||||
| -1.445.122,34 | 31.12.17 | 0,00 | 50,00 | E/G | 29.710.519,17 | -1.430.945,08 | 31.12.16 |
| 220.822,15 | 31.12.17 | 0,00 | 50,00 | E/G | 3.902.326,65 | 199.563,97 | 31.12.16 |
| 0,00 | 50,00 | U | |||||
| 155.547,81 | 31.12.17 | 0,00 | 50,00 | E/G | -165.126,46 | -489.524,78 | 31.12.16 |
| -598,80 | 31.12.17 | ||||||
| 0,00 | 31.12.17 | ||||||
| 0,00 | 33,30 | E/G | -333.868,83 | -259.795,34 | 31.12.15 | ||
| 0,00 | 50,00 | E/G | 173.052,99 | -105.654,92 | 31.12.16 | ||
| -85.026,12 | 31.12.17 | ||||||
| 154.604,32 | 31.12.16 | 0,00 | 47,06 | E/G | 177.367,17 | 154.604,32 | |
| -3.089,41 | 31.12.17 | 31.12.16 | |||||
| 0,00 | 50,00 | U | |||||
| -5.052,62 | 31.12.17 | 0,00 | 65,00 | E/G | 435.105,15 | 5.639,95 | 31.12.16 |
| 153.993,00 | 31.12.17 | 0,00 | 65,00 | E/G | 146.797,93 | 4.104,66 | 31.12.16 |
QBC Immobilien GmbH & Co Alpha KG AT € Wien 0,00 67,10 E/G 3.587.017,03 604.374,72 31.12.17 0,00 67,10 E/G 2.988.558,31 -17.121,19 31.12.16 QBC Immobilien GmbH & Co Gamma KG AT € Wien 0,00 0,00 E/G 659.265,82 -22.151,08 31.12.16 0,00 67,10 E/G 659.265,82 -22.151,08 31.12.16
| Eigenkapital/ | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Land | Währung | Sitz | Anteil in % direkt |
Anteil in % indirekt |
Kons. Art |
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
|
| AT | € Wien |
0,00 | 67,10 | E/G | -4.091,04 | ||
| AT | € Wien |
0,00 | 80,24 | E/G | 238.640,10 | ||
| AT | € Wien |
0,00 | 65,00 | E/G | 38.005,25 | ||
| AT | € Wien |
0,00 | 70,00 | E/G | 34.399,84 | ||
| AT AT |
€ Wien € Wien |
0,00 0,00 |
71,80 50,00 |
E/G U |
10.000,00 | ||
| Verwertungsgesellschaft mbH | |||||||
| Verwertungsgesellschaft mbH & Co KG | AT | € Wien |
0,00 | 50,00 | E/G | 4.831.254,78 | |
| Seeresidenz am Wolfgangsee Bauträger GmbH | AT | € Wien |
0,00 | 45,00 | E/G | -371.573,27 | |
| Seeresidenz am Wolfgangsee Beteiligungsverwaltung GmbH |
AT | € Wien |
0,00 | 45,00 | E/G | 675.381,39 | |
| Seeresidenz am Wolfgangsee Projektentwicklungs und Errichtungs GmbH |
AT | € Wien |
0,00 | 45,00 | U | ||
| Storchengrund GmbH | AT | € Wien |
0,00 | 50,00 | U | ||
| W 3 Errichtungs- und Betriebs-Aktiengesellschaft | AT | € Wien |
26,67 | 80,00 | E/G | 12.877.262,64 | |
| AT | € Kematen |
0,00 | 75,00 | E/G | 23.172,34 | ||
| Wohnanlage Andritz - Stattegger Straße 2 GmbH | AT | € Graz |
0,00 | 51,00 | E/G | -36.932,13 | |
| AT | € Graz |
50,00 | 50,00 | E/G | 645.230,72 | ||
| CZ | CZK | Prag | 0,00 | 0,00 | |||
| CZ | CZK | Prag | 50,00 | 50,00 | E/G | 164.564.799,27 | |
| CZ | CZK | Prag | 0,00 | 0,00 | |||
| CZ | CZK | Prag | 0,00 | 0,00 | |||
| DE | € Berlin |
50,00 | 50,00 | E/G | 2.385,92 | ||
| Anders Wohnen GmbH | DE | € Grünwald, Landkreis |
0,00 | 50,00 | E/G | -254.595,26 | |
| München | |||||||
| DE | € Grünwald |
0,00 | 50,00 | U | |||
| Gesetzlicher Name QBC Immobilien GmbH & Co Omega KG QBC Immobilien GmbH & Co Zeta KG QBC Omega SP Immomanagement GmbH Rankengasse 28 Projektentwicklungs GmbH Rankengasse 28 Projektentwicklungs GmbH & Co KG Rosenhügel Entwicklungs-, Errichtungs- und Rosenhügel Entwicklungs-, Errichtungs- und WA Kufstein Salurnerstraße Immobilen GmbH Wohnanlage Geidorf - Kahngasse GmbH DOCK V1, s.r.o. Grafická 1 s.r.o. UBX Plzen Real Estate s.r.o. UBX Plzen s.r.o. ACC Berlin Konferenz Betriebs GmbH in Liqu. German Hotel II Verwaltungs GmbH German Hotel III Verwaltungs GmbH German Hotel Invest II GmbH & Co. KG German Hotel Invest III GmbH & Co. KG German Hotel Invest IV GmbH & Co. KG German Hotel IV Verwaltungs GmbH Hotel Invest Hansa FT2 GmbH & Co. KG Lilienthalstraße Wohnen GmbH Münchner Grund und Baywobau MGH Potsdam I GmbH & Co. KG MGH Potsdam Verwaltungs GmbH MGO I Development GmbH & Co.KG MGO II Development GmbH & Co. KG MGR Thulestraße GmbH & Co. KG MGR Thulestraße Verwaltungs GmbH Obersendlinger Grund GmbH & Co. KG Obersendlinger Grund Verwaltungs GmbH UBX 1 Objekt Berlin GmbH HOTEL PARIS II S.A.R.L. UBX Development (France) Societé par actions simplifiée Hotelinvestments (Luxembourg) S.à r.l. Emma Hotel C.V. Sarphati 104 B.V. Styria B.V. "POLECZKI BUSINESS PARK" SPÓLKA Z |
DE | € Grünwald, Landkreis München |
0,00 | 50,00 | U | ||
| DE | € Grünwald |
0,00 | 50,00 | E/G | -30.504,53 | ||
| DE | € Grünwald, Landkreis |
0,00 | 50,00 | E/G | -1.709.180,71 | ||
| München | |||||||
| DE | € Grünwald, Landkreis |
0,00 | 50,00 | E/G | -26.339,69 | ||
| München | |||||||
| DE | € Grünwald, Landkreis München |
0,00 | 50,00 | U | |||
| DE | € Hamburg |
0,00 | 0,00 | ||||
| DE | € Grünwald, Landkreis |
0,00 | 50,00 | E/G | 696.898,55 | ||
| München | |||||||
| DE | € Berlin |
0,00 | 50,00 | E/G | 29.620,38 | ||
| DE | € Berlin |
0,00 | 50,00 | U | |||
| DE | € Berlin |
0,00 | 50,00 | E/G | 4.271.433,94 | ||
| DE | € Berlin |
0,00 | 50,00 | E/G | 2.113.730,21 | ||
| DE | € Berlin |
0,00 | 50,00 | E/G | -85.490,73 | ||
| DE | € Berlin |
0,00 | 50,00 | U | |||
| DE | € Grünwald, Landkeis München |
0,00 | 30,00 | E/G | 38.643,78 | ||
| DE | € Grünwald, Landkreis München |
0,00 | 30,00 | U | |||
| DE | € München |
50,00 | 50,00 | E/G | 428.396,87 | ||
| FR | € Marne la Vallée |
50,00 | 50,00 | E/G | 978.219,45 | ||
| FR | € Magny le Hongre Cedex 4 |
50,00 | 50,00 | E/G | 330.187,05 | ||
| LU | € Luxemburg |
50,00 | 50,00 | U | |||
| NL | € Amsterdam |
0,00 | 0,00 | ||||
| NL | € Amsterdam |
0,00 | 0,00 | ||||
| NL | € Amsterdam |
0,00 | 50,00 | E/G | 7.090,17 | ||
| OGRANICZONA ODPOWIEDZIALNOSCIA W LIKWIDACJI | PL | PLN | Warschau | 50,00 | 50,00 | E/G | -1.347.781,18 |
| Bilanzstichtag (Vorjahr) |
Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag (Vorjahr) |
Eigenkapital/nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag (Vorjahr) |
Kons. Art |
Anteil in% indirekt (Vorjahr) |
Anteil in % direkt (Vorjahr) |
Bilanz stichtag |
Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.17 | -14.091,04 | |||||||
| 31.12.16 | -12.512,95 | 257.132,28 | E/G | 80,24 | 0,00 | 31.12.17 | -13.930,35 | |
| 31.12.17 | 3.005,25 | |||||||
| 31.12.17 | -600,16 | |||||||
| 31.12.17 | 0,00 | |||||||
| U | 50,00 | 0,00 | ||||||
| 31.12.16 | -561.752,72 | 4.997.631,91 | E/G | 50,00 | 0,00 | 31.12.17 | -166.377,13 | |
| 31.12.15 | -90.638,59 | -205.846,46 | E/G | 45,00 | 0,00 | 31.12.16 | -78.807,65 | |
| 31.12.15 | -7.744,66 | 690.433,82 | E/G | 45,00 | 0,00 | 31.12.16 | -6.833,29 | |
| U | 45,00 | 0,00 | ||||||
| U | 50,00 | 0,00 | ||||||
| 31.12.16 | 809.939,26 | 12.877.262,64 | E/G | 80,00 | 26,67 | 31.12.16 | 809.939,26 | |
| 31.12.17 | -11.827,66 | |||||||
| 31.12.16 | -76.705,38 | -55.571,30 | E/G | 51,00 | 0,00 | 31.12.17 | 18.639,17 | |
| 31.12.16 | 1.000.106,56 | 953.026,92 | E/G | 50,00 | 50,00 | 31.12.17 | 635.230,72 | |
| 31.12.16 | -4.758.000,00 | -70.531.000,00 | E/G | 50,00 | 0,00 | |||
| 31.12.17 | -13.215.465,53 | |||||||
| 50,00 | 50,00 | |||||||
| 31.12.16 | -1.078.097,66 | 31.785.000,00 | E/G | 50,00 | 50,00 | |||
| 31.12.16 | -1.947,39 | 4.367,76 | E/G | 50,00 | 50,00 | 31.12.17 | -1.981,84 | |
| 31.12.16 | -295.895,04 | 2.090.725,96 | E/G | 50,00 | 0,00 | 31.12.17 | -5.721,81 | |
| U | 50,00 | 0,00 | ||||||
| U | 50,00 | 0,00 | ||||||
| 31.12.16 | -21.166,42 | -19.166,42 | E/G | 50,00 | 0,00 | 31.12.17 | -6.193,44 | |
| 31.12.16 | -25.455,19 | -83.479,40 | E/G | 50,00 | 0,00 | 31.12.17 | -786.310,18 | |
| E/G | 50,00 | 0,00 | 31.12.17 | -28.339,69 | ||||
| U | 50,00 | 0,00 | ||||||
| 31.12.16 31.12.16 |
-169.388,13 37.504,07 |
-501.119,39 654.283,71 |
E/G E/G |
47,00 50,00 |
0,00 0,00 |
31.12.17 | 42.614,84 | |
| E/G | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | 27.620,38 | ||||
| 31.12.16 | -858.986,56 | -857.986,56 | E/G | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -390.579,50 | |
| 31.12.16 | -224.965,50 | -223.965,50 | E/G | 100,00 | 0,00 | 31.12.17 | -142.304,29 | |
| 31.12.16 | -1.309,13 | 690,87 | E/G U |
50,00 50,00 |
0,00 0,00 |
31.12.17 | -82.480,21 | |
| 31.12.16 | -36.270,87 | 46.878,88 | E/G | 30,00 | 0,00 | 31.12.17 | -8.235,10 | |
| U | 30,00 | 0,00 | ||||||
| 31.12.16 | 221.542,46 | 293.081,34 | E/G | 50,00 | 50,00 | 31.12.17 | 67.777,22 | |
| 31.12.16 | -1.669.874,15 | 648.402,39 | E/G | 50,00 | 50,00 | 31.12.17 | 18.182,94 | |
| 31.12.16 | -43.939,00 | 363.775,00 | E/G | 50,00 | 50,00 | 31.12.17 | -33.588,35 | |
| U | 50,00 | 50,00 | ||||||
| 31.12.16 | -55.258,26 | -166.734,58 | E/G | 45,24 | 0,00 | |||
| 31.12.16 | -1.073,21 | 9.132,04 | E/G | 50,00 | 0,00 | |||
| 31.12.16 | -1.095,77 | 8.913,13 | E/G | 50,00 | 0,00 | 31.12.17 | -1.822,96 |
209 | UBM Jahresfinanzbericht 2017
| Gesetzlicher Name | Land | Währung | Sitz | Anteil in % direkt |
Anteil in % indirekt |
Kons. Art |
Eigenkapital/ nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| "SOF Hotel Operations" spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Krakau | 0,00 | 50,00 | E/G | 4.404.024,85 |
| "UBX Katowice" Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Katowice | 0,00 | 0,00 | E/G | -31.556.074,80 |
| Berlin Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 74,00 | E/G | -3.764.267,30 |
| Hotel Management Angelo Katowice Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Katowice | 0,00 | 0,00 | ||
| Lanzarota Investments spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 34,00 | 50,00 | E/G | -419.200,44 |
| Poleczki Amsterdam Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 74,00 | E/G | -19.105.751,65 |
| Poleczki Vienna Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 74,00 | E/G | 23.013.885,17 |
| Sienna Hotel spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 31,55 | 50,00 | E/G | 67.502.430,49 |
| SOF DEBNIKI DEVELOPMENT SPÓLKA Z OGRANICZONA ODPOWIEDZIALNOSCIA |
PL | PLN | Krakau | 0,00 | 50,00 | E/G | 38.694.539,60 |
| Warsaw Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
PL | PLN | Warschau | 0,00 | 74,00 | E/G | -12.768.458,10 |
Sonstige Beteiligungen
| IMMORENT-KRABA Grundverwertungsgesellschaft m.b.H. |
AT | € | Wien | 0,00 | 0,00 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| "S1" Hotelerrichtungs AG | CH | CHF | Savognin | 0,00 | 0,00 | |
| STRAUSS & CO. Development GmbH | DE | € | Berlin | 0,00 | 6,00 | U |
| ZAO "AVIELEN A.G." | RU | RUB | St. Petersburg | 0,00 | 10,00 | U |
V = Vollkonsolidierte Unternehmen
E/A = at-equity konsolidierte assoziierte Unternehmen
E/G = at-equity konsolidierte Gemeinschaftsunternehmen
U = Untergeordnete Unternehmen
| Bilanzstichtag (Vorjahr) |
Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag (Vorjahr) |
Eigenkapital/nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag (Vorjahr) |
Kons. Art |
Anteil in% indirekt (Vorjahr) |
Anteil in % direkt (Vorjahr) |
Bilanz stichtag |
Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.16 | -4.377,65 | 0,00 | E/G | 50,00 | 0,00 | 31.12.17 | 710.946,84 |
| 31.12.16 | -775.958,78 | -31.556.074,80 | E/G | 50,00 | 0,00 | 31.12.16 | -775.958,78 |
| 31.12.16 | -3.244.403,42 | -7.466.944,00 | E/G | 74,00 | 0,00 | 31.12.17 | 1.196.341,42 |
| E/G | 50,00 | 0,00 | |||||
| 31.12.16 | -63.824,55 | -385.383,41 | E/G | 50,00 | 34,00 | 31.12.17 | -42.251,47 |
| 31.12.16 | -13.509.785,87 | -25.881.346,00 | E/G | 74,00 | 0,00 | 31.12.17 | 6.775.594,77 |
| 31.12.16 | -18.912.534,07 | -30.899.838,00 | E/G | 74,00 | 0,00 | 31.12.17 | 7.885.953,11 |
| 31.12.16 | 7.702.749,57 | 67.502.430,49 | E/G | 50,00 | 31,55 | 31.12.16 | 7.702.749,57 |
| 31.12.16 | 10.996.527,31 | 35.178.741,10 | E/G | 50,00 | 0,00 | 31.12.17 | 7.208.876,51 |
| 31.12.16 | -6.188.078,08 | -17.248.127,00 | E/G | 74,00 | 0,00 | 31.12.17 | 1.504.354,81 |
| "S1" Hotelerrichtungs AG CH CHF Savognin 0,00 0,00 1,53 1,53 U STRAUSS & CO. Development GmbH DE € Berlin 0,00 6,00 U 0,00 6,00 U |
|
|---|---|
| RU RUB St. Petersburg 0,00 10,00 U 0,00 10,00 U |
Bestätigungsvermerk
Bericht zum Jahresabschluss
Prüfungsurteil
Wir haben den Jahresabschluss der UBM Development AG, Wien, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017, der Gewinn und Verlustrechnung für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr und dem Anhang geprüft.
Nach unserer Beurteilung entspricht der beigefügte Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens und Finanzlage zum 31. Dezember 2017 sowie der Ertragslage der Gesellschaft für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften.
Grundlage für das Prüfungsurteil
Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der EU-Verordnung Nr. 537/2014 (im Folgenden EUVO) und mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern die Anwendung der International Standards on Auditing (ISA). Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt "Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und wir haben unsere sonstigen beruflichen Pflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen.
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten für unsere Prüfung des Jahresabschlusses des Geschäftsjahres waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt, und wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
Nachfolgend stellen wir die aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalte dar:
Werthaltigkeit der Anteile an verbundenen Unternehmen, Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Werthaltigkeit der Anteile an verbundenen Unternehmen, Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Sachverhalt und Verweis auf weitergehende Informationen
Die Buchwerte der Anteile an verbundenen Unternehmen, Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betragen zum 31. Dezember 2017 rund € 678 Mio. Bezogen auf die Bilanzsumme der Gesellschaft entspricht das einem Anteil von knapp 87%. Die Werthaltigkeit der genannten Bilanzposten hat somit signifikanten Einfluss auf die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft
Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen betreffen überwiegend in und ausländische Immobilien-Projektgesellschaften. Die von der UBM Development AG zur Verfügung gestellten Mittel werden in diesen Projektgesellschaften zur Finanzierung von Immobilienanschaffungen und Investitionen verwendet. Die Werthaltigkeit der Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beruht daher im Wesentlichen auf der Werthaltigkeit der in den Projektgesellschaften gehaltenen Immobilien.
Für die Immobilien der Tochter- und Beteiligungsunternehmen wird im Rahmen der Konzernabschlusserstellung der beizulegende Zeitwert ermittelt. Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erfolgt überwiegend durch Ertragswertverfahren, insbesondere durch die Term- and Reversions Methode. Für Immobilien in Entwicklung wird grundsätzlich die Residualwertmethode angewandt. Das Ergebnis dieser Bewertung ist in hohem Maße von der Schätzung der wesentlichen wertbeeinflussenden Faktoren wie Zinssätze, erwartete Miet und Kapitalflüsse, Baukosten bis zur Fertigstellung und Developer-Gewinn abhängig.
Das Risiko für den Jahresabschluss besteht im Wesentlichen in der Schätzung dieser zukünftigen Kapitalflüsse und Zinssätze, welche von zukünftigen Markt und Wirtschaftsentwicklungen beeinflusst werden. Die Bewertungen der Anteile an verbundenen Unternehmen, Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, und der daraus resultierenden Abschreibungen oder Zuschreibungen in der Gewinn- und Verlustrechnung sind daher mit Unsicherheiten behaftet.
Prüferisches Vorgehen
Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen, Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, erfolgt auf Basis des Nettovermögens der Projektgesellschaften unter Berücksichtigung des beizulegenden Zeitwerts des Immobilienvermögens. Ausleihungen und Anteile werden dabei je Gesellschaft gemeinsam bewertet.
Im Zuge der Prüfung des Jahresabschlusses haben wir insbesondere die Ermittlung des Nettovermögens und die daraus abgeleiteten Abschreibungen und Zuschreibungen der Anteile und Ausleihungen durch Vergleich mit dem Buchwert geprüft. Die beizulegenden Zeitwerte des Immobilienvermögens haben wir im Rahmen der Prüfung des Konzernabschlusses geprüft.
Verweis auf weitergehende Informationen
Angaben zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen und den dafür berücksichtigten Abschreibungen und Zuschreibungen sind im Anhang unter II. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen und III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Finanzerfolg enthalten.
Verantwortlichkeiten der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses und dafür, dass dieser in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit – sofern einschlägig – anzugeben, sowie dafür, den Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzuwenden, es sei denn, die gesetzlichen Vertreter beabsichtigten, entweder die Gesellschaft zu liquidieren oder die Unternehmenstätigkeit einzustellen, oder haben keine realistische Alternative dazu.
Der Prüfungsausschuss ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft.
Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschluss
Unsere Ziele sind, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen beabsichtigten oder unbeabsichtigten falschen Darstellungen ist und einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit der EUVO und den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung, falls eine solche vorliegt, stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen.
Als Teil einer Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der EUVO und mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, üben wir während der gesamten Abschlussprüfung pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.
Darüber hinaus gilt:
- Wir identifizieren und beurteilen die Risiken wesentlicher beabsichtigter oder unbeabsichtigter falscher Darstellungen im Abschluss, planen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken, führen sie durch und erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als ein aus Irrtümern resultierendes, da dolose Handlungen betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen oder das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
- Wir gewinnen ein Verständnis von dem für die Abschlussprüfung relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems der Gesellschaft abzugeben.
- Wir beurteilen die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte in der Rechnungslegung und damit zusammenhängende Angaben.
- Wir ziehen Schlussfolgerungen über die Angemessenheit der Anwendung des Rechnungslegungsgrundsatzes, der Fortführung der Unternehmenstätigkeit durch die gesetzlichen Vertreter sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann. Falls wir die Schlussfolgerung ziehen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, in unserem Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch die Abkehr der Gesellschaft von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zur Folge haben.
Wir beurteilen die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse in einer Weise wiedergibt, dass ein möglichst getreues Bild erreicht wird.
Wir tauschen uns mit dem Prüfungsausschuss unter anderem über den geplanten Umfang und die geplante zeitliche Einteilung der Abschlussprüfung sowie über bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Abschlussprüfung erkennen, aus.
Wir geben dem Prüfungsausschuss auch eine Erklärung ab, dass wir die relevanten beruflichen Verhaltensanforderungen zur Unabhängigkeit eingehalten haben, und tauschen uns mit ihm über alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte aus, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit und – sofern einschlägig – damit zusammenhängende Schutzmaßnahmen auswirken.
Wir bestimmen von den Sachverhalten, über die wir uns mit dem Prüfungsausschuss ausgetauscht haben, die am bedeutsamsten für die Prüfung des Jahresabschlusses des Geschäftsjahres waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte in unserem Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus oder wir bestimmen in äußerst seltenen Fällen, dass ein Sachverhalt nicht in unserem Bestätigungsvermerk mitgeteilt werden sollte, weil vernünftigerweise erwartet wird, dass die negativen Folgen einer solchen Mitteilung deren Vorteile für das öffentliche Interesse übersteigen würden
Bericht zum Lagebericht
Der Lagebericht ist auf Grund der österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Jahresabschluss in Einklang steht und ob er nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt wurde.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften. Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit den Berufsgrundsätzen zur Prüfung des Lageberichts durchgeführt.
Urteil
Nach unserer Beurteilung ist der Lagebericht nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt worden, enthält die nach § 243a UGB zutreffenden Angaben und steht in Einklang mit dem Jahresabschluss.
Erklärung
Angesichts der bei der Prüfung des Jahresabschlusses gewonnenen Erkenntnisse und des gewonnenen Verständnisses über die Gesellschaft und ihr Umfeld wurden wesentliche fehlerhafte Angaben im Lagebericht nicht festgestellt.
Zusätzliche Angaben nach Artikel 10 der EUVO
Wir wurden von der Hauptversammlung am 23. Mai 2017 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 5. August 2017 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2002 Abschlussprüfer.
Wir erklären, dass das Prüfungsurteil im Abschnitt "Bericht zum Jahresabschluss" mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 der EUVO in Einklang steht.
Wir erklären, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen (Artikel 5 Abs. 1 der EUVO) erbracht haben und dass wir bei der Durchführung der Abschlussprüfung unsere Unabhängigkeit von der geprüften Gesellschaft gewahrt haben.
Wir haben zusätzlich zur Abschlussprüfung für die geprüfte Gesellschaft und für von dieser beherrschte Unternehmen keine Leistungen erbracht, die nicht im Jahresabschluss oder im Lagebericht angegeben worden sind.
Der für die Abschlussprüfung auftragsverantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Mag. Klemens Eiter.
Wien, am 3. April 2018
BDO Austria GmbH
Wirtschaftsprüfungs und Steuerberatungsgesellschaft
Mag. Klemens Eiter Wirtschaftsprüfer
ppa. Mag. Gerhard Fremgen Wirtschaftsprüfer
Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses mit unserem Bestätigungsvermerk darf nur in der von uns bestätigten Fassung erfolgen. Dieser Bestätigungsvermerk bezieht sich ausschließlich auf den deutschsprachigen und vollständigen Jahresabschluss samt Lagebericht. Für abweichende Fassungen sind die Vorschriften des § 281 Abs. 2 UGB zu beachten.
Bilanzeid
Erklärung der gesetzlichen Vertreter gemäß § 82 Abs. 4 BörseGesetz – Jahresabschluss
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Jahresabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt, dass der Lagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Unternehmens so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens entsteht, und dass der Lagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen das Unternehmen ausgesetzt ist.
Wien, am 3. April 2018
Der Vorstand
Mag. Thomas G. Winkler, LL.M. Vorsitzender
DI Martin Löcker Dipl.-Ök. Patric Thate
Kontakt
Investor Relations & Unternehmenskommunikation Mag. (FH) Anna Vay, CEFA Tel: +43 (0) 664 626 1314
[email protected] [email protected]
Impressum
Medieninhaber und Herausgeber
UBM Development AG Floridsdorfer Hauptstraße 1, 1210 Wien, Österreich Tel: +43 (0) 50 626-2600 www.ubm-development.com
Disclaimer
Dieser Jahresabschluss enthält auch zukunftsbezogene Aussagen, die auf gegenwärtigen, nach bestem Wissen vorgenommenen Einschätzungen und Annahmen des Managements von UBM Development beruhen. Angaben unter Verwendung der Worte "Erwartung" oder "Ziel" oder ähnliche Begriffe und Formulierungen deuten auf solche zukunftsbezogene Aussagen hin. Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung des Unternehmens beziehen, stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der im Rahmen der Erstellung des Jahresabschlusses vorhandenen Informationen gemacht wurde. Sollten die den Prognosen zugrundeliegenden Annahmen nicht eintreffen oder unerwartet Risiken in nicht kalkulierter Höhe eintreten, so können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Einschätzungen, Annahmen und Prognosen abweichen.
Maßgebliche Faktoren fürr ein solches Abweichen können beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der gesetzlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen in Österreich und der EU sowie Veränderungen in der Branche sein. UBM Development AG übernimmt keine Gewährleistung und Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten Ergebnisse mit den in diesem Geschäftsbericht geäußerten Einschätzungen und Annahmen übereinstimmen werden.
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt, um die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben in allen Teilen möglichst sicherzustellen. Die Kennzahlen wurden kaufmännisch gerundet. Rundungs-, Satz- und Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden.
Zugunsten der besseren Lesbarkeit wurde im Geschäftsbericht auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Personenbegriffe verzichtet und die männliche Form angeführt. Gemeint und angesprochen sind immer beide Geschlechter.
Konzept, Gestaltung, Redaktion und Lektorat UBM Development AG, Investor Relations & Unternehmenskommunikation be.public Corporate & Financial Communications GmbH Heiligenstädter Straße 50, 1190 Wien, Österreich www.bepublic.at