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UBM Development AG Annual Report 2015

Apr 25, 2016

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Annual Report

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Jahresfinanzbericht 2015

erfolg unter einem dach.

KENNZAHLEN impressum

in € Mio. 2015 2014 verän­derung
Ertragskennzahlen
Gesamtleistung1 593,3 342,7 73,1 %
EBITDA 76,5 38,9 96,7 %
EBIT 73,6 36,6 101,1 %
EBT 50,3 25,2 99,6 %
Jahresüberschuss 37,3 22,0 69,5 %
Vermögens- und Finanzkennzahlen
Bilanzsumme 1.185,2 756,4 56,7 %
Eigenkapital 332,0 180,4 84,0 %
Gesamtkapitalrentabilität 6,8 % 5,7 % 1,1 PP
Eigenkapitalquote 28,0 % 23,9 % 4,1 PP
Eigenkapitalrentabilität 15,1 % 13,9 % 1,2 PP
Netto-Finanzverbindlichkeiten 609,7 438,7 39,0 %
Liquide Mittel 31.12. 93,7 40,3 132,5 %
Aktienkennzahlen
Anzahl der Aktien (in Stück) 7.472.180 6.000.000 24,5 %
Schlusskurs der Aktie (in €) 36,49 23,80 53,3 %
Ergebnis je Aktie (in €) 4,90 3,59 36,4 %
Dividende je Aktie (in €) 1,602 1,25 28,0 %
Marktkapitalisierung per 31.12. 272,7 142,8 91,0 %

ISIN: AT 0000815402/REUTERS: UBMV.VI/BLOOMBERG: UBS:AV

1 Maßgebliche Umsatzgröße: umfasst Erlöse aus Immobilienverkäufen, Vermietungsleistungen, Einnahmen aus Hotelbesitz, abgerechnete Planungs- und Bauleistungen, eigene Baustellen, Lieferungen und Managementleistungen an Dritte sowie sonstige Nebenerlöse aus dem Facilty Management.

2 Vorschlag an die Hauptversammlung

erfolg unter einem dach.

Vorwort des vorstands

Von links nach rechts: mag. michael wurzinger, herIbert smolÉ, Mag. Karl Bier, di Martin löcker, di claus stadler

Sehr geehrte Damen und Herren,

2015 war für die UBM Development AG ein sehr positives, arbeitsintensives und von Veränderungen geprägtes Jahr. Zentrales Highlight bildete die Verschmelzung der UBM Realitätenentwicklung AG mit der PIAG Immobilien AG (PIAG) – daraus entstand ein Immobilienentwickler europäischen Formats. Hinzu kam die verstärkte Kapitalmarktorientierung, die in der Kapitalerhöhung im April ihre Bestätigung fand. Unser Streubesitz konnte durch Verschmelzung und Kapitalerhöhung von rund 4 % auf rund 51 % gesteigert werden. Ebenfalls positiv wirkte sich die strategische Neupositionierung im Konzern auf die Gesamtleistung (€ 593,3 Mio.) und das EBT (€ 50,3 Mio.) aus.

UBM Neuausrichtung erfolgreich abgeschlossen

Erst im Februar des Berichtsjahres 2015 wurde die zuvor von der PORR AG abgespaltene PIAG durch einen Downstream-Merger in die seit 142 Jahren bestehende UBM Realitätenentwicklung AG hineinfusioniert – die Namensänderung von UBM Realitätenentwicklung AG in UBM Development AG besiegelte die Transaktion. Die Synergien, die durch die Verschmelzung mit der PIAG entstehen, werden laufend umgesetzt – unter anderem konnte unser Österreich-Fokus schneller verwirklicht werden. So ergänzen neue Projekte, wie das Quartier Belvedere Central "QBC" am Wiener Hauptbahnhof oder die ehemaligen Rosenhügelstudios im 13. Wiener Gemeindebezirk, das Projektportfolio der UBM. Gleichzeitig haben wir unsere Mitarbeiterzahl durch die Verschmelzung erweitert und so zusätzliche Mitarbeiter mit großer Expertise dazugewonnen. In kurzer Zeit wurde die UBM zu einem Immobilienentwickler europäischen Formats.

Klarer strategischer Fokus

Die Verschmelzung führte zu einer strategischen Neupositionierung mit dem Ziel, die Entwicklung in den drei Heimmärkten der UBM (Deutschland, Österreich und Polen) und in den drei Assetklassen (Wohnen, Hotel und Büro) voranzutreiben. Weiters soll das Yield Portfolio der PIAG und der UBM reduziert werden. Die Objekte werden einzeln oder in individuell zusammengestellten Paketen verkauft. Ein sehr positives Immobilienmarktumfeld und das niedrige Zinsniveau begünstigen die Umsetzung dieser Strategie.

Gleichzeitig konzentrieren wir uns darauf, die Finanzierungsstruktur in den kommenden Jahren weiter zu verbessern und über den Portfolioabbau die Eigenkapitalquote zu stärken. Die mittelfristige Steigerung der Eigenkapitalquote auf über 30 % ist unser erklärtes Ziel – und wir sind auf einem guten Weg. Lag die Eigenkapitalquote Ende 2014 noch bei 23,9 %, erreichten wir zu Ende des Geschäftsjahres 2015 bereits 28,0 %.

Bekenntnis zum Kapitalmarkt

Ein weiteres Highlight im Berichtsjahr war unsere Entwicklung am Kapitalmarkt. Durch die im April 2015 durchgeführte Kapitalerhöhung wurde der Streubesitz deutlich erhöht. Mit der Intensivierung unserer Kapitalmarktkommunikation konnten wir die Transparenz und die Attraktivität der UBM-Aktie nachhaltig steigern. Die Aktie beendete das Jahr mit einem Performance-Plus von 53,3 % und zählte damit zu den Top-Performern der Wiener Börse. Auch die Liquidität erfuhr aufgrund der neuen Aktionärsstruktur eine signifikante Steigerung. Hinzu kommt die durch die Kapitalerhöhung vorangetriebene Internationalisierung des Streubesitzes: Ausgehend von einer mehrheitlich österreichischen Aktionärsstruktur gelang es uns, neue Investoren aus Deutschland, Großbritannien, der Schweiz, Polen und den USA zu gewinnen.

Weitere Maßnahmen zur Verbesserung unserer Finanzierungsstruktur folgten zum Jahresende. Im Dezember konnten wir eine Anleihe mit einem Volumen von € 75 Mio. und einem Kupon von 4,25 % erfolgreich platzieren. Zudem wurde durch den Verkauf der Beteiligung an der ungarischen Autobahn M6 ein Netto-Geldzufluss von rund € 50 Mio. generiert und die Hälfte des teuer finanzierten Mezzaninkapitals Ende Dezember zurückgeführt, was sich positiv auf die durchschnittliche Zinsstruktur der UBM auswirkt.

Development-Pipeline

2015 hat die UBM zukunftsweisende Projekte akquiriert, die zusätzliche Ertragschancen für die kommenden Geschäftsjahre eröffnen. Neben den sich in Entwicklung oder in Bau befindlichen Projekten konnten sowohl in den drei Heimmärkten als auch in den drei Assetklassen maßgebliche Akquisitionen durchgeführt werden. 2015 sicherte sich die UBM unter anderem vier Hotels, acht Wohnbauten und drei Bürogebäude für ihre Entwicklungs-Pipeline.

Erfolgreicher Portfolioabbau

Die bereits im Dezember 2014 gestartete Reduktion unseres Portfolios erwies sich auch 2015 als erfolgreich – so wurde im Berichtsjahr 2015 der Verkauf von 13 Objekten vertraglich fixiert. Zwölf Objekte sind bereits übergeben – darunter etwa das Radisson Blu Hotel in Breslau, das Andel's Hotel in Berlin, das GKB Center in Graz, das Hotel Ramada in Tirol und die Beteiligung an der ungarischen Autobahn M6. Der Netto-Geldzufluss aus diesen Transaktionen lag im Berichtsjahr bei rund € 170 Mio.

Profitables Wachstum

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir wichtige Weichen für das zukünftige Wachstum der UBM gestellt. Das niedrige Zinsumfeld, die gute operative Entwicklung und die aus dem Portfolioabbau lukrierten Erlöse nutzen wir, um unsere gut gefüllte Projektpipeline weiter auszubauen. In den kommenden Jahren wollen wir in weitere Projekte investieren und das positive Marktumfeld für Forward Deals nutzen, die auch 2015 erfolgreich durchgeführt wurden – so zum Beispiel das Holiday Inn Warsaw City Centre sowie das Büroprojekt QBC 4 am Wiener Hauptbahnhof.

Positiver Ausblick

Bei einem weiteren Anhalten der überaus guten Stimmung auf den Immobilienmärkten und der forcierten Umsetzung unserer Development-Strategie erwartet der Vorstand, im laufenden Geschäftsjahr das hohe Niveau von Produktionsleistung und Ergebnis halten zu können.

Wir danken für das Vertrauen, das Sie uns als Aktionärinnen und Aktionäre der UBM entgegenbringen. Weiters bedanken wir uns bei allen Partnerinnen und Partnern für die gute Zusammenarbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gilt unser besonderer Dank für ihr Engagement und den täglichen, hohen Einsatz. So können wir gemeinsam den Wert des Unternehmens kontinuierlich steigern.

Ihr UBM-Vorstand

Mag. Karl Bier Vorsitzender des Vorstands, CEO

di claus stadler Vorstandsmitglied, COO

heribert smolÉ Vorstand für Finanzen, CFO

Vorstandsmitglied, COO mag. michael wurzinger, mrics

di Martin löcker

Vorstandsmitglied, COO

08

Wir entwickeln Zukunft

Nur wer in Bewegung bleibt und Bereitschaft zu Veränderung zeigt, kann innovative Projekte entwickeln, Chancen nutzen und weiter wachsen. Mit exzellentem Weitblick, umfassender Marktkenntnis und Erfahrung realisiert die UBM seit mehr als 25 Jahren ambitionierte Immobilienprojekte – ein Track Record, der seinesgleichen sucht. Als führender österreichischer Immobilienentwickler von europäischem Format steht die UBM für Verlässlichkeit und Performance in der Entwicklung von Wohn-, Hotel- und Büroobjekten. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette betrachten wir langfristige Wertsicherung und respektvollen Umgang mit Ressourcen als wesentliche Handlungsmaximen. Sorgfalt, Nachhaltigkeit, Architekturqualität und hochwertiges Bauhandwerk sichern unseren Erfolg – auch in der Zukunft.

2015 Portfoliowert in € mio. Anteil am gesamtportfolio in %

Sonstige Märkte (€ 122,1 Mio./10 %)

"DIE UBM ist ein erstklassiger Immobilienentwickler mit technischer Kompetenz und Stärke. Wir entwickeln Projekte und ganze Stadtquartiere von der Grundstücksaufbereitung bis zur Schlüsselübergabe."

highlights

"2015 war ein ereignisreiches Jahr für die UBM. die Verschmelzung mit der PIAG im Februar, die Kapitalerhöhung im April und die vollständige Platzierung der Anleihe im Dezember haben zum Erfolg des Geschäftsjahres beigetragen." Heribert Smolé, CFO

Kapitalerhöhung erfolgreich durchgeführt

Mit Erfolg führte die UBM im April 2015 eine Kapitalerhöhung durch. Insgesamt wurden 1.462.180 neue Aktien platziert. Der Streubesitz konnte damit im Jahr 2015 durch Verschmelzung und Kapitalerhöhung von 4 % auf rund 51 % gesteigert werden.

Kapitalmarktfokus nachhaltig gestärkt

Seit 143 Jahren notiert die UBM bereits an der Wiener Börse. Kaum ein Immobilienunternehmen kann auf eine so lange Historie zurückblicken. Im April 2015 fand ein Segmentwechsel in den Standard Market Continuous statt, der Wechsel in den Prime Market soll 2016 folgen.

Handelsvolumen um über 1.000 % gesteigert

Eine Reihe von kleineren und größeren Schritten führte dazu, dass der Handelsumsatz 2015 insgesamt ein Volumen von € 114,6 Mio. erreichte. Der Tagesumsatz stieg dabei von € 43.734 in 2014 auf durchschnittlich € 473.774 in 2015 und wurde damit fast "verelffacht".

Development-Pipeline verstärkt

2015 wurde die Entwicklungs-Pipeline der UBM in allen Heimmärkten und Assetklassen um maßgebliche Akquisitionen – darunter unter anderem vier Hotels, acht Wohnbauten und drei Bürogebäude – erweitert.

Portfolioabbau mit Erfolg gestartet

Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung wurde mit der Reduktion des Bestandsportfolios gestartet. Der Abbau ist bereits seit dem vierten Quartal 2014 in vollem Gang. Insgesamt konnten 2015 13 Objektverkäufe unterschrieben und zwölf final übergeben werden. Der daraus lukrierte Netto-Geldzufluss lag bei rund € 170 Mio.

Expansion im Wohnbau beschlossen

Vor dem Hintergrund positiver Geschäftsprognosen für diesen Bereich fokussiert die UBM auf einen Ausbau des Wohnbausegments. Im Jahr 2015 wurden Wohnbauprojekte z. B. in Graz, Wien und Berlin finalisiert. 2016 wird die Expansion im Wohnbau mit Wohnungen, u. a. in Wien und Berlin, weiter vorangetrieben.

FÜNF Zertifikate für nachhaltige Gebäude

Green Building und nachhaltige Entwicklung haben für die UBM höchste Priorität. Im Jahr 2015 erhielt sie für insgesamt 21 Gebäude Zertifizierungen von DGNB, ÖGNI und LEED. In Amsterdam errichtet die UBM derzeit mit dem Hyatt Regency das nachhaltigste Hotel der Stadt. Das im Voraus erhaltene BREEAM-Excellent-Zertifikat weist mit 74 % die höchste Nachhaltigkeits-Punktezahl aus, die je für eine Hotelimmobilie in den Niederlanden vergeben wurde.

Hotelexpertise eindrucksvoll unterstrichen

Mit einer Entwicklungsleistung von 43 Hotels mit knapp 9.000 Zimmern in den letzten 20 Jahren zählt die UBM zu den führenden Hotelentwicklern in Europa. Die Projekt-Pipeline umfasst zurzeit mit Amsterdam zwölf weitere Hotels in Berlin, Danzig, Frankfurt, Hamburg, Mainz, München, Warschau und Wien. Darüber hinaus ist die UBM Eigentümer, Miteigentümer oder Pächter von 17 Hotels mit rund 3.800 Zimmern.

inhalt

Unser Unternehmen

V erlässli c hkeit und A ufbru c h

04

Vorwort des Vorstands Wir entwickeln Zukunft Highlights

Über die UBM

Pa r tners c haft und P erf o rman c e

14

Die UBM im Überblick Geschäftsfelder Unternehmensstruktur Strategie und Erfolgsfaktoren Verkaufte Immobilien

Investor Relations

A ugenma SS und kapitalerhöhung

24

Kapitalmarktumfeld Wertzuwachs bei der UBM-Aktie Grundkapital und Aktionärsstruktur Kapitalmaßnahmen Kapitalmarkt im Fokus

Bericht des Aufsichtsrats

prä z isi o n und z eitpunkt

30

Bericht des Aufsichtsrats

Corporate Governance

s i c herheit und c han c e n

32

Bekenntnis zum Österreichischen Corporate Governance Kodex Der Vorstand Der Aufsichtsrat Vergütungsbericht

Referenzprojekte

Chan c en und ertrag

42

Alma Tower Trikot Office Holiday Inn "Alte Oper" Inselwelt Jois Zalando Headquarter Holiday Inn Warsaw City Centre MySky Monte Laa Quartier Belevedere Central

Green Building

Geschäftsjahr 2015

S eri o sität und G espür

59

Konzernlagebericht

Gesamtwirtschaftliches Umfeld Entwicklung der Immobilienmärkte Geschäftsverlauf Finanzielle Leistungsindikatoren Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Nachtragsbericht Voraussichtliche Entwicklung und Risiken Risikoberichterstattung Offenlegung gem. § 243a UGB

79

Konzernabschluss

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Entwicklung des Konzerneigenkapitals Erläuterungen zum Konzernabschluss Beteiligungsspiegel Bestätigungsvermerk Gewinnverwendung Bilanzeid

Glossar Impressum Kennzahlen

DIE UBM im Überblick

UBM: Damals und Heute

Die UBM blickt auf eine lange Historie zurück. Seit 1873 notiert der Immobilienentwickler an der Wiener Börse und gilt seither in wirtschaftlichen wie in geospezifischen Belangen als Pionier. So war die UBM eines der ersten Unternehmen, das bereits 1992 in Tschechien und 1993 in Polen Niederlassungen eröffnete.

Im Jahr 2015 schlug die UBM ein neues Kapitel in ihrer Unternehmensgeschichte auf. Der Startschuss erfolgte mit der Übernahme ihrer bisher von der CA Immo gehaltenen Anteile durch die PORR bzw. die PIAG im Sommer 2014. Danach wurden sowohl der Spin-off aller Immobilienaktivitäten in die PIAG als auch der Downstream Merger der PIAG in die UBM erfolgreich umgesetzt. Im Mai 2015 wurde die UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft zur UBM Development AG. Die Namensänderung bildete den Abschluss einer erfolgreichen Transaktion.

Geschäftsmodell: Immobilienentwicklung

Unter Immobilienentwicklung versteht man Maßnahmen, die darauf abzielen, ein Grundstück bzw. ein Objekt langfristig und renditeträchtig zu nutzen, d. h. die Ertragskraft des Gebäudes zu erhalten bzw. zu steigern. Die Immobilienentwicklung setzt sich über alle Phasen des Lebenszyklus eines Objekts hinweg fort. Die UBM deckt die gesamte Wertschöpfungskette der Immobilienentwicklung "in-house" bzw. mit ihren starken und kompetenten Tochtergesellschaften ab. Die Leistung beginnt bereits bei der Baurechtschaffung und der Erschließung des Baugrundstücks. Die nächsten Schritte umfassen die Planung und Vorvermarktung des Projekts sowie Dienstleistungen des Generalunternehmers. Der tatsächliche Bau erfolgt mit einem Generalunternehmer oder in Einzelvergabe an Baufirmen. Nach Abschluss dieser vier Schritte ist das Projekt fertig entwickelt. Die Vermarktung bzw. das Hotelmanagement oder der tatsächliche Verkauf steigern den Wert des entwickelten Projekts abschließend.

"Die UBM positioniert sich als Trade Developer und verfolgt die Strategie, Projekte so früh als möglich gewinnbringend wieder an Investoren zu verkaufen."

Mag. Michael Wurzinger, COO

Fokus: Unternehmerische Verantwortung

Corporate Social Responsibility ist Teil des Firmenkonzepts der UBM und steht für eine wertorientierte und auf langfristige, nachhaltige Wertschaffung ausgerichtete Unternehmensführung. Das zeigt sich einerseits im Bereich Soziales, andererseits in Bereich ökologischer Bau und Entwicklung. Die UBM achtet bei der Errichtung ihrer Gebäude stets auf eine nachhaltige und ressourcenschonende Planung und Bauweise. Das zeigt sich auch in der flächendeckenden Zertifizierung von Projekten – u. a. von DGNB und ÖGNI (siehe dazu auch Kapitel Referenzprojekte – Green Building S. 56).

Die UBM legt besonderen Wert auf eine mitarbeiterorientierte Unternehmensführung. Hohe Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiter sind die Voraussetzung für die erfolgreiche Realisierung von Projekten und damit für eine mittel- und langfristige Verbesserung der Leistungsqualität.

Im Bereich Soziales und Entwicklungszusammenarbeit übernimmt die UBM schon seit mehreren Jahren mit ihrer Patenschaft für das Projekt Upendo Home – Heim für Straßenkinder und Waisen in Singida/Tansania – soziale Verantwortung. Im Jahr 2015 hat sich die Spannweite der UBM in puncto soziales Engagement weiter ausgebreitet. Unterstützung durch die UBM erfuhren vor allem Menschen auf der Flucht in Form von Bereitstellung von Notquartieren für 140 Flüchtlinge auf UBM-Grundstücken und durch zahlreiche Spendenaktionen.

partnerschaft und performance

Wertschöpfungspotenzial der ubm

ErschlieSSung GREEN FIELD umwidmung E n t wi c klungsphasen

"Das Alleinstellungsmerkmal der UBM liegt in ihrer technischen Kompetenz. Die Abdeckung der gesamten Wertschöpfungskette durch unser breit aufgestelltes Expertenteam ermöglicht zudem eine starke Risikominimierung."

DI Martin Löcker, COO

geschäftsfelder

Länderfokus und Assetklasse

Mit dem Ziel, ihre Risikostreuung zu optimieren, unterteilt die UBM ihr Portfolio einerseits nach Ländern und andererseits nach Assetklassen. Der Gesamtwert des Portfolios betrug € 1,21 Mrd. (Buchwert per 31. Dezember 2015). Rund 90 % des gesamten Portfolios verteilten sich auf die drei Heimmärkte Österreich, Deutschland und Polen. Dabei entfiel mit 43,4 % der größte Anteil auf Österreich, gefolgt von Deutschland mit 24,0 %. Polen schloss als drittgrößter Markt mit 22,6 % an, 10,0 % entfielen auf die restlichen Länder, wie unter anderem Tschechien und die Niederlande. In Bezug auf die Assetklassen zeigte sich die Verteilung wie folgt: Die drei größten Bereiche waren im Berichtsjahr mit 34,2 % Büro, Wohnen mit 21,2 % und Hotel mit 19,7 %. Die restlichen 17,1 % entfielen zum Beispiel auf Einzelhandels- und Logistikobjekte.

Rund 43,4 % des Gesamtportfolios gemessen am Buchwert der UBM (Stand 31. Dezember 2015) befinden sich in Österreich. Mit ihrer operativen Ländergesellschaft STRAUSS & PARTNER bearbeitet die UBM den gesamten Kompetenzbereich der Projektentwicklung – von der Idee bis zum Verkauf eines Projekts. In Österreich konzentriert sich das Unternehmen mit verstärkter Marktpräsenz auf den Wohnbau und fokussiert dabei auf die Landeshauptstädte Salzburg, Innsbruck, Graz und Wien, wo die derzeit größten Wohnraumentwicklungsprojekte, "Wohnen am Rosenhügel" und MySky, stattfinden. Das wohl prestigeträchtigste Projekt von STRAUSS & PARTNER ist die Stadtentwicklung des Quartier Belvedere Central (QBC) rund um den Hauptbahnhof

Wien. Hier entstehen derzeit 250 Wohnungen sowie Büro-, Hotelund Geschäftsflächen auf ca. 130.000 m² Bruttogrundfläche.

In Deutschland wickelt die UBM rund 24,0 % des Gesamtportfolios ab. Als operative Landesgesellschaft fungiert die Münchner Grund Immobilienbauträger GmbH. Vor dem Hintergrund der anhaltend starken Nachfrage im deutschen Wohnungsmarkt erhöhte die UBM ihr Engagement in diesem Bereich. Zu

"Unsere Projekt-pipeline ist gut gefüllt. Derzeit arbeiten wir an 35 bis 40 neuen Projekten mit einem Gesamtvo lumen von € 1,5 Mrd. Die UBM ist daher für die nächsten Jahre bestens gerüstet."

DI Claus Stadler, COO

Polen rangiert mit einem 22,6-%-Anteil am Gesamtportfoliowert nach Deutschland an dritter Stelle. Die UBM ist seit 25 Jahren mit ihrer Gesellschaft UBM Polska in Polen tätig und hat sich vor allem im Büro- und Hotelsektor einen Namen gemacht. Strategisch ist die UBM auf die Metropolen Warschau, Krakau und Breslau fokussiert, mit einem Schwerpunkt auf den Büromarkt. Unter den größten Entwicklungen befinden sich Bürohäuser wie Mogilska und Kotlarska in Krakau sowie das Projekt Times II in Breslau. Die Vollendung der weiteren Baustufen des Poleczki Business Park ist derzeit das Hauptprojekt in Warschau. 2015 startete UBM auch mit einer Hotelentwicklungsoffensive in Polen – das erste Projekt in diesem Zusammenhang ist das Holiday Inn Warsaw City Centre.

Die restlichen 10,0 % des Gesamtportfoliowerts verteilten sich unter anderem auf Tschechien, die Niederlande und Frankreich. Hier ist vor allem die steigende Hotelpräsenz in den Niederlanden hervorzuheben: Die UBM startete 2015 bereits ihre zweite Hotelentwicklung in Amsterdam.

Unternehmensstruktur

Lokale Expertise ist ein zentraler Erfolgsfaktor im Immobiliengeschäft – insbesondere in der Entwicklung von Immobilien. Mit ihren vier renommierten Tochtergesellschaften positioniert sich die UBM als anerkannter Experte, der Projekte mit hohem lokalen Projekt-Know-How unter Einhaltung internationaler Standards umsetzt.

Münchner Grund

Die Münchner Grund Immobilien Bauträger GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft der UBM und agiert seit rund 50 Jahren als Projektentwickler und Bauträger in Deutschland. Neben den bestehenden Standorten in Berlin, München und Frankfurt sind weitere Entwicklungen in Stuttgart, Düsseldorf und Hamburg geplant. 2016 eröffnet die UBM in der Elbmetropole eine neue Niederlassung. muenchnergrund.de

Dr. Bertold Wild (l.) Vorsitzender der Geschäftsführung

Dipl.-Kfm. Christian Berger (r.) Geschäftsführer

STRAUSS & PARTNER

Seit Anfang 2015 ist STRAUSS & PARTNER Development GmbH eine 100%ige Tochtergesellschaft der UBM Development AG und bearbeitet in Österreich im Sinne einer operativen Ländergesellschaft den gesamten Kompetenzbereich der Projektentwicklung. Neben dem größten Standort Wien setzt STRAUSS & PARTNER auch Projekte in Salzburg, Graz, und in Tirol um. strauss-partner.com

Di Claus Stadler (l.) Geschäftsführer

Dr. Martin Piribauer (r.) Geschäftsführer

UBM Polska

Die UBM Polska Sp. z o.o. ist seit rund 20 Jahren im polnischen Markt aktiv. Ihre Erfahrung spiegelt sich in dem breit gefächerten Portfolio (Büros, Hotels und Einkaufszentren) wider. Ihren Hauptsitz hat die UBM Polska in Warschau, weitere Büros befinden sich in Breslau und Krakau. ubm.pl

mag . Peter Obernhuber (l.) Geschäftsführer

Ing. Sebastian Vetter (m.) Geschäftsführer

dI Peter WöckingeR (r.) Geschäftsführer

UBM Bohemia

Das tschechische Immobiliengeschäft wird seit 1995 von der UBM Bohemia s.r.o. mit Sitz in Prag wahrgenommen. Die UBM Bohemia ist das Planungkompetenzzentrum der UBM. Spezialisiert auf Interieur und Ausführungsplanung ist das Planungsteam vor allem bei Hotelprojekten im Einsatz. ubm.cz

oi helmut berghöfer (l.) Geschäftsführer

Ing. di simona kulhankova (m.) Geschäftsführerin

Ing. Arch. Jan Zemanek (r.) Geschäftsführer

die strategie der Ubm basiert auf folgenden drei Säulen

Konzentr

ation

Stetiger Ausbau der Marktpräsenz und der Marktanteile, Nutzen von Wettbewerbsvorteilen als Trade Developer.

Fokus auf die dynamischen und urbanen Ballungsräume in Europa, Followyour-Customer-Ansatz in Wachstumsmärkten.

Ko nzentration auf die zentralen assetklassen Wohnen, Hotel und Büro.

Fokus

Ausb au

Strategie UND Erfolgsfaktoren

Fokus auf definierte Heimmärkte und Assetklassen

Mit einem Anteil von mehr als 90 % des Portfoliobuchwerts liegt der Fokus der UBM auf den urbanen Gebieten in den Heimmärkten Österreich, Deutschland und Polen. Aufgrund guter makroökonomischer Grundlagen und einer anhaltend starken Nachfrage wird das Unternehmen seine Konzentration auf Metropolen und zentral gelegene Städte in diesen Märkten weiter verstärken. Ausschlaggebend für die erfolgreiche Entwicklung der UBM ist die regionale Präsenz ihrer Tochtergesellschaften, welche lokale Expertise gewährleisten. Darüber hinaus verfolgt die UBM einen Follow-your-Customer-Ansatz. Mit renommierten Partnern – hauptsächlich aus der Hotelindustrie – setzt das Unternehmen auch auf Projektentwicklungen in attraktiven Wachstumsregionen, die außerhalb der UBM-Heimmärkte angesiedelt sind.

Neben dem geografischen Schwerpunkt fokussiert die UBM ihre Aktivitäten auf die drei Assetklassen Wohnen, Hotel und Büro. Bei Wohnen und Hotel agiert das Unternehmen hauptsächlich in den Metropolen seiner Heimmärkte. Im Bürosegment entwickelt die UBM vor allem in Central-Business-District-Standorten sowie im Business-Park-Bereich an Standorten, die eine gute öffentliche Infrastrukturanbindung gewährleisten.

Ko nsequente Portfolioreduktion

Die UBM positioniert sich als reiner Trade Developer und strebt den substanziellen Abbau ihres Yield Portfolios an. Mit diesen Veräußerungen wird die Verbesserung der Effizienz von Kapitalisierung, Erlösen und Cashflows angestrebt. Der geplante Netto-Geldzufluss aus diesem Bereich soll 2016 bei rund € 100 Mio. liegen. Ziel ist hier eine langfristige Wertsteigerung des Vermögens, sodass das optimale Verkaufsergebnis Vorrang vor einem schnellen Verkauf hat.

Forward Deals für langfristiges und nachhaltiges Geschäft nutzen

Das historisch niedrige Zinsniveau und die damit verbundenen niedrigeren Renditen für Investoren führen zu einer hohen Nachfrage nach Forward Deals. Als Entwickler erhält die UBM durch den Abschluss eines Forward Deals bereits zu einem frühen Zeitpunkt Projektsicherheit und eine vertragliche Verkaufsfixierung. Gleichzeitig kann der Investor ein noch gestaltbares Projekt für das eigene Portfolio erwerben. Über den Verkauf von Yield Assets hinaus wird die UBM den Abschluss von Forward Deals für die Absicherung ihrer Cashflows und der Ertragssicherheit nutzen.

Verbesserung der Kapitaleffizienz

Die UBM strebt eine schnellere Veräußerung ihrer Immobilien an. Dazu sollen selektiv die bereits erwähnten Forward Deals abgeschlossen werden. Zudem setzt das Unternehmen weiterhin auf das sogenannte Asset-light-Modell. Dabei werden Beteiligungsstrukturen gewählt, bei denen die Projekte nicht vollkonsolidiert, sondern at-equity im Finanzergebnis dargestellt werden. Durch diese Verbesserungen der Kapitaleffizienz soll die Nettoverschuldung langfristig um bis zu 40 % reduziert werden.

Steigerung der Kapitalmarktorientierung

Durch die Börsennotierung profitiert die UBM bereits heute von ihrem Zugang zum Kapitalmarkt. Das Unternehmen verfügt über einen starken Kapitalmarktfokus und bekennt sich zu einem aktiven Investor-Relations-Ansatz. Im Berichtsjahr erfolgte der Segmentwechsel in den Standard Market Continuous der Wiener Börse, der Einstieg in den Prime Market ist für 2016 geplant. Damit sollen die Liquidität der Aktie langfristig weiter gesteigert und die Finanzierungsmöglichkeiten über den Kapitalmarkt optimiert werden.

investor relations

Kapitalmarktumfeld

Hohe Volatilität an den internationalen märkten

Die unsichere politische und wirtschaftliche Lage spiegelte sich am Aktienmarkt in außergewöhnlich großen Kursausschlägen wider. Nach einem breiten Aufschwung im ersten Drittel des Berichtsjahres, der in den Monaten April und Mai in Jahreshöchstständen des MSCI World Index resultierte, führten die schwachen Wirtschaftsdaten zu neuerlichen Kursrückgängen zur Jahresmitte. Die Abwertung der chinesischen Währung heizte die Konjunktursorgen weiter an und verstärkte den Abwärtstrend. Im vierten Quartal 2015 bewirkte die allgemeine Stabilisierung der weltweiten Konjunkturaussichten eine deutliche Kurserholung. Die Notenbankpolitik und ein weiterer Verfall des Ölpreises im Dezember führten dann aber – anstatt der erhofften Jahresendrallye – zu einer neuerlichen Korrektur. Trotz dieser hohen Volatilitäten im Jahresverlauf blieb der MSCI World Index 2015 im Vergleich zum Jahresendstand 2014 praktisch unverändert und erhöhte sich im Stichtagsvergleich lediglich um 0,2 %.

Der US-Börsenindex Dow Jones Industrial Average (DJIA) schloss 2015 erstmals seit sechs Jahren 2,2 % unter dem Indexstand des Vorjahres. Bedingt durch Kursverluste zu Jahresende legte der gesamteuropäische Aktienindex EURO STOXX 50 im Jahresverlauf per Saldo nur 3,8 % zu – und blieb damit deutlich unter den Erwartungen. Trotz der Turbulenzen rund um die Abwertung der chinesischen Währung führte die insgesamt starke Performance des japanischen Aktienmarkts zu einer substanziellen Erhöhung des japanischen Aktienindex Nikkei 225 um 9,1 %. Insgesamt unbefriedigend fiel im Jahr 2015 die Kursentwicklung an den Börsen der Emerging Markets aus: Eine schwache Wirtschaftsentwicklung in mehreren großen Volkswirtschaften und Kapitalabflüsse führten zu einem Rückgang des MSCI Emerging Markets Index um 17,2 %. Damit liegt das Kursniveau am tiefsten Stand seit der Wirtschaftskrise des Jahres 2009.1 Deutlich schwächer als in den Vorjahren entwickelte sich auch der EPRA/NAREIT Developed Europe.

Zwar schloss er 2015 mit einem höhern Kurs als zu Jahresende 2014, allerdings lag der Kursanstieg mit 18,5 % deutlich unter dem Wert des Vorjahres (25,6 %).²

Positive Entwicklung der Wiener Börse

Nach der schwachen Performance im Jahr 2014 legte der AT X 2015 um 11,0 % zu und erreichte damit einen europäischen Spitzenwert. Gestärkt wurde die Entwicklung von den günstigen makroökonomischen Daten für die Eurozone sowie den Maßnahmen der EZB, die sich positiv auf die Entwicklung der europäischen Aktienmärkte auswirkten. Ausgehend vom Jahrestief am 14. Jänner wurde im Mai ein Jahreshöchstwert von 2.681,44 Punkten erreicht. Danach trübte sich die Stimmung bis zum Ende des dritten Quartals etwas ein, um sodann erneut einen Aufwärtstrend zu erfahren und per Jahresende bei 2.396,94 Punkten zu schließen.

PerformanceVergleich der bedeutendsten Indizes (30.12.2014 bis 30.12.2015)3

Dow Jones Industrial Average –2,2 %
EURO
STO
XX 50
3,8 %
Nikkei 225 9,1 %
DAX 9,6 %
AT X 11,0 %
IAT
X
17,6 %
EPRA/nareit
Developed Europe
18,5 %
MSCI
Emerging Markets Index
–17,2 %
UBM
-Aktie
53,3 %

1 Wiener Börse, 4. Quartal 2015 / Gesamtjahr 2015

2 www.finanzen.net, Historische Daten

3 Bloomberg

Entwicklung der UBM-Aktie im indexVergleich

Entwicklung des Handelsvolumens Durchschnittlicher Tagesst ückumsatz/Monat

wertzuwachs bei der UBM-Aktie

Die Kursentwicklung der UBM-Aktie war 2015 von zwei zentralen strategischen Maßnahmen geprägt: der Verschmelzung mit der PIAG Immobilien AG im Februar und der Kapitalerhöhung im April. Mit einem Wertzuwachs von 53,3 % entwickelte sich die UBM-Aktie seit Jahresbeginn deutlich besser als in den Vorjahren und erreichte im Aktienranking der Wiener Börse Platz fünf der Top-Performer 2015. Zudem gelang der UBM im Berichtszeitraum eine markante Erhöhung des Handelsvolumens um rund 1.000 %. In Folge der Kapitalerhöhung und der Veröffentlichung des Jahresergebnisses 2014 erreichte die UBM-Aktie am 15. Mai 2015 mit € 43,80 ihren Höchstkurs. Dieser pendelte sich in der zweiten Jahreshälfte auf einem Niveau zwischen € 34,00 und € 37,00 ein, um am 30. Dezember 2015 mit einem Kurs von € 36,49 zu schließen (Anfangskurs € 23,80). Ihren Tiefststand erreichte die UBM-Aktie bereits zu Jahresanfang, am 15. Jänner, mit € 23,00. Insgesamt verzeichnete die Aktie im Jahresverlauf ein Plus von mehr als 53,3 %.

Zum Bilanzstichtag lag die Börsenkapitalisierung der UBM-Aktie bei € 272,7 Mio. – ein Anstieg von rund 90,9 % zum Vorjahr (30. Dezember 2014). Diese Steigerung war unter anderem auf die Anhebung des Streubesitzes im Rahmen der Kapitalerhöhung zurückzuführen. Der Stückumsatz der UBM-Aktie belief sich 2015 pro Handelstag auf durchschnittlich 6.394 Aktien/Tag (Handelstage: 242) – dies entsprach einer Steigerung von 534 % im Vergleich zu 2014 (durchschnittlicher Stückumsatz/Tag: 1.007 –Handelstage: 167). Der gesamte Umsatz der UBM-Aktie (in Stück) stieg 2015 um 819 % auf 1.547.437 Aktien/Jahr – im Vergleich zu 168.213 Aktien/Jahr in 2014.

kennzahlen der ubm-aktie 2015 2014 2013 2012
Kurs per 30.12. (in €) 36,49 23,80 15,45 13,50
Jahreshöchstkurs (in €) 43,80 24,98 17,47 13,50
Jahrestiefstkurs (in €) 23,00 15,17 13,00 10,00
Ergebnis je Aktie (in €) 4,90 3,59 2,14 2,15
Dividende je Aktie (in €) 1,60* 1,25 0,62 0,55
Total Shareholder Return (TSR
)
60,04 59,3 18,00 12,07
Dividendenrendite (DR) 4,38 5,25 3,56 4,07
Payout Ratio (in %) 32,6 34,8 29,0 27,0
Börsenkapitalisierung per 30.12. (in € Mio.) 272,7 142,8 92,7 81,0
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) 7,45 6,63 7,22 6,28
Anzahl der Aktien per 30.12. (in Stück) 7.472.180 6.000.000 6.000.000 6.000.000

* Vorschlag an die Hauptversammlung

Kaufempfehlungen der Analysten bestätigt

Dem Dialog mit allen Kapitalmarktteilnehmern wird in der täglichen Investor-Relations-Arbeit ein sehr hoher Stellenwert eingeräumt. Erklärtes Ziel der UBM ist es, stets ein akkurates Bild des Konzerns zu vermitteln und damit eine angemessene Bewertung der UBM-Aktie zu ermöglichen. Für Investoren stellen die Unternehmensanalysen renommierter Institute eine wichtige Entscheidungsgrundlage dar. Aktuell wird die UBM-Aktie von fünf Investmenthäusern bewertet. Alle fünf Analysten haben ihre Kaufempfehlung 2015 bestätigt – wobei Baader Bank AG , Steubing AG und Erste Group ihre Kursziele im Laufe des Geschäftsjahres leicht nach unten korrigierten. Die Analysten der Erste Group hielten ihre Kaufempfehlung bei € 49,00, Kepler Cheuvreux bei € 50,00, Steubing AG bei € 45,00, SRC Research bei € 58,00 und die Baader Bank AG bei € 47,00. Der Schätzungsmedian von € 49,80 implizierte ein Kurspotenzial von 36,40 % (Basis: Schlusskurs 30. Dezember 2015).

Analystenempfehlungen
(Stand 31.12.2015)
Kursziel (in €) Empfehlung Datum
Baader Bank AG
Christine Reitsamer 47,00 Buy 11.11.2015
Erste Group
Martina Valenta 49,00 Buy 1.10.2015
Kepler Cheuvreux
Thomas Neuhold 50,00 Buy 18.11.2015
SRC Research
Thilo Gorlt 58,00 Buy 12.11.2015
Steubing AG
Jens Jung 45,00 Buy 4.1.2016

Grundkapital und Aktionärsstruktur

Erhöhung der Dividende

Die UBM verfolgt mit einer Ausschüttungsquote von 30–50 % des Nettogewinns eine ergebnisorientierte Dividendenpolitik. Der konkrete Dividendenvorschlag wird in der Regel mit der Veröffentlichung des Jahresergebnisses vorgelegt. Für das Jahr 2015 schlägt die UBM eine Dividende von € 1,60 pro Aktie vor. Das entspricht einer Ausschüttungsquote von 32,6 % und liegt um 35 Cent bzw. 28 % über der Dividende des Vorjahres. Auf Basis des Schlusskurses 2015 (€ 36,49) lag die Dividendenrendite bei 4,38 %.

KapitalmaSSnahmen

Kapitalerhöhung

Nach der Finalisierung der Verschmelzung mit der PIAG Immobilien AG im Februar 2015 führte die UBM im April 2015 eine Kapitalerhöhung durch. Insgesamt konnten 1.462.180 neue Aktien platziert werden (Anzahl der Aktien zum 31. Dezember 2015: 7.472.180 Stück). Der Emissionserlös lag bei € 58,5 Mio. und wurde in neue Projekte – darunter "Wohnen am Rosenhügel", QBC in Wien und Times II in Breslau, Polen – reinvestiert. Durch die Kapitalerhöhung konnte der Streubesitz der UBM auf 50,6 % gesteigert werden.

Neue Unternehmensanleihe der UBM

Im Dezember 2015 begab die UBM eine neue 4,25-%-Unternehmensanleihe (ISIN DE000A18UQM6) mit einem Gesamtvolumen von € 75 Mio. (Stückelung je Nominale: € 1.000) mit einer Laufzeit von fünf Jahren. Der Zinssatz wird halbjährlich im Nachhinein, jeweils am 9. Juni und am 9. Dezember ausbezahlt. Das Angebot der 2015–2020-Teilschuldverschreibung richtete sich sowohl an institutionelle als auch an private Investoren in Österreich und Deutschland. Privatanleger in Deutschland und Österreich konnten die Teilschuldverschreibungen vom 30. November 2015 bis zum 4. Dezember 2015 über die Zeichnungsfunktionalität der Frankfurter Wertpapierbörse zeichnen. Die Kursbandbreite lag im Monat der Zeichnung zwischen 99,7 und 100,1; der Ultimokurs erreichte 100,1.

Soweit nicht zuvor bereits ganz oder teilweise zurückgezahlt oder angekauft und entwertet, werden die Teilschuldverschreibungen zum Nennbetrag am 9. Dezember 2020 zurückgezahlt. Der Nettoemissionserlös der Anleihe wird für die Realisierung bestehender und neuer Projekte, insbesondere für die Forcierung der Aktivitäten in den Heimmärkten Österreich, Deutschland und Polen, verwendet. Gleichzeitig wurde ein Liquiditätsvorrat für potenzielle Unternehmensakquisitionen aufgebaut. Weiters dienen die Erlöse der Optimierung der Finanzierungsstruktur und der Stärkung der Finanzkraft sowie der teilweisen Refinanzierung bestehender Finanzverbindlichkeiten.

UBM-Anleihen

Die 6-%-UBM-Anleihe 2011–2016 (ISIN AT0000A0QR71) mit einem offenen Nominale von € 51,8 Mio. ist im geregelten Freiverkehr an der Wiener Börse zugelassen. Sie notierte 2015 in einer Kursbandbreite von 102,1 (Jahrestief 2014: 99,5) und 104,6 (Jahreshoch 2014: 104,9); der Ultimokurs lag bei 102,5 (2014: 102,8). Die Anleihe (Stand 31. Dezember 2015) hat eine Restlaufzeit von rund zehn Monaten und wird am 9. November 2016 zu 100 % getilgt.

Die 4,875-%-UBM-Anleihe 2014–2019 (ISIN AT0000185Y1) mit einem Nominale von € 200 Mio. ist im geregelten Freiverkehr an der Wiener Börse zugelassen. Sie notierte 2015 in einer Kursbandbreite von 100,3 (Jahrestief 2014: 100,1) und 103,5 (Jahreshoch 2014: 103,5); der Ultimokurs lag bei 102,3 (2014: 100,9). Die Anleihe hat eine Restlaufzeit von 3,6 Jahren und wird am 9. Juli 2019 zu 100 % getilgt.

Kapitalmarkt im Fokus

Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung wurde Anfang des Jahres 2015 ein verstärkter Kapitalmarktfokus beschlossen. Der erste Schritt wurde mit dem Wechsel vom Standard Market Auction der Wiener Börse in den Standard Market Continuous vollzogen. Für 2016 strebt die UBM einen weiteren Wechsel in den Prime Market der Wiener Börse an.

Intensivierung der Kapitalmarktkommunikation

Der Dialog mit Analysten, institutionellen Investoren sowie Privataktionären erfolgt neben den gesetzlich vorgeschriebenen Meldepflichten (z. B. Ad-hoc-Meldungen, quartalsweise Zwischenmitteilungen/Finanzberichterstattung etc.) im Rahmen von persönlichen Meetings bei Roadshows und Konferenzen bzw. durch die Teilnahme an speziell für Privataktionäre ausgerichtete Veranstaltungen und Messen. Privataktionäre nützen regelmäßig die Hauptversammlung oder Anlegermessen, um den Dialog mit dem Investor-Relations-Team zu pflegen. Darüber hinaus finden zumindest halbjährlich Conference Calls für Analysten statt. Neben Konferenzteilnahmen und Roadshows in London, Wien, Linz, Frankfurt, München, Düsseldorf, Köln, Zürich, Amsterdam, Warschau, Stockholm und Helsinki wurden 2015 für Anleger auch Conference Calls und Meetings organisiert. Zielpublikum waren nationale und internationale institutionelle Investoren.

Detaillierte Informationen über wesentliche Kennzahlen, die UBM-Aktie, Jahres- und Quartalsergebnisse, Finanznachrichten und Präsentationen, IR-Veranstaltungen und vieles mehr sind unter www.ubm.at abrufbar. Interessierte Anleger können darüber hinaus den IR-Newsletter der UBM unter [email protected] abonnieren, der über aktuelle Entwicklungen informiert.

allgemeine informationen zur ubm-aktie

Börsennotierung Wiener Börse, Std. Market Continous
Market Maker Erste Group, Kepler Cheuvreux
Börsenkürzel/ISIN AT 0000815402
Bloomberg UBS
:AV
Reuters UBM
V.VI
E-Mail [email protected]
Website www.ubm.at

Ko ntakt

Dr. Julia Kozielski, Head of Investor Relations Valerie Streibel, M.A., BSc. [email protected]

Veröffentlichung Jahresfinanzbericht und Geschäftsbericht 2015
25.4.2016
Pressekonferenz
25.4.2016
Veröffentlichung Zwischenmitteilung über das 1. Quartal 2016
12.5.2016
135. ordentliche Hauptversammlung: 11:00 Uhr, EURO PLAZA, Am Euro Platz 2, Gebäude G, 1120 Wien
25.5.2016
Handel ex Dividende an der Wiener Börse
1.6.2016
Record Date Dividende
2.6.2016
Zahltag der Dividende für das Geschäftsjahr 2015
3.6.2016
Zinszahlung UBM
-Anleihe 2015
9.6.2016
Zinszahlung UBM
-Anleihe 2014
9.7.2016
Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht 2016
29.8.2016
Zinszahlung/Rückzahlung UBM
-Anleihe 2011
9.11.2016
Veröffentlichung Zwischenmitteilung über das 3. Quartal 2016
11.11.2016
Zinszahlung UBM
-Anleihe 2015
9.12.2016
Finanzkalender 2016

bericht des Aufsichtsrats

Nach der Übernahme der UBM und der Abspaltung des Immobiliengeschäfts von der PORR 2014 erfolgte im Geschäftsjahr 2015 die erfolgreiche Fusion von PIAG und UBM. Das Jahr 2015 stellte die Bewährungsprobe für die neuen Strukturen der UBM Development AG dar. Die Herausforderung für den Vorstand lag darin, zwei unterschiedliche börsennotierte Organisationseinheiten zu einem harmonischen Ganzen zusammenzuführen. Dies musste umgesetzt werden, während gleichzeitig die Geschäftstätigkeit des Unternehmens unter den neuen Gesichtspunkten eines Trade Developers an die erfolgreichen Vorjahre anschließen sollte. Insbesondere das vom Vor-

stand selbst vorgegebene, ambitionierte Verkaufsprogramm stellte eine zusätzliche Herausforderung dar. Der Aufsichtsrat hält fest, dass der Vorstand alle in ihn gesetzten Erwartungen erfüllt hat. Im Hinblick auf das ausgezeichnete Jahresergebnis 2015 wurden die Ziele weit übertroffen.

Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand laufend über die Fortschritte bei Umstrukturierung, Verkaufsprogramm und neuen Development-Projekten umfassend informiert und hat alle dafür notwendigen Beschlüsse ausführlich geprüft und einstimmig beschlossen. Daneben wurde die strategische Ausrichtung des Unternehmens laufend evaluiert und mit dem Vorstand diskutiert. Der Aufsichtsrat dankt neben dem Vorstand auch allen Mitarbeitern der UBM Development AG für den unermüdlichen Einsatz und die ausgezeichnete Arbeit im abgelaufenen Jahr.

Der Aufsichtsrat hat die Entwicklung der Gesellschaft im Rahmen der ihm zukommenden Aufgaben aktiv begleitet und unterstützt. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat gemäß § 81 AktG laufend durch mündliche und schriftliche Berichte zeitnah und umfassend über die Geschäfts- und Finanzlage des Konzerns und seiner Beteiligungen, über Personal- und Planungsfragen sowie über Investitions- und Akquisitionsvorhaben und

besprach Strategie, Geschäftsentwicklung und Risikomanagement mit dem Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat fasste in insgesamt sechs Sitzungen die jeweils erforderlichen Beschlüsse. Zu den zustimmungspflichtigen Geschäften gemäß § 95 Abs. 5 AktG bzw. gemäß Geschäftsordnung für den Vorstand wurden die erforderlichen Genehmigungen eingeholt; in dringenden Fällen in Form schriftlicher Stimmabgabe. Die durchschnittliche Präsenzrate in den Aufsichtsratssitzungen betrug 93,8 %. Am 13. April 2015 fand eine Sitzung des Prüfungsausschusses zur Prüfung und Vorbereitung der Feststellung des Jahresabschlusses 2014 unter Beiziehung der

Wirtschaftsprüfer statt. Am 15. September 2015 fand eine Sitzung des Prüfungsausschusses unter Beiziehung der Wirtschaftsprüfer statt, die sich mit der Überwachung des Rechnungslegungsprozesses, der Überwachung der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des internen Revisionssystems und des Risikomanagementsystems der Gesellschaft befasste.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 der UBM Development AG samt Anhang und Lagebericht sowie der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellte Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 und der Konzernlagebericht wurden von der BDO Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft geprüft. Die Prüfung aufgrund der Bücher und Schriften der Gesellschaft, sowie der vom Vorstand erteilten Aufklärungen und Nachweise ergab, dass die Buchführung und der Jahres- und Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und zu wesentlichen Beanstandungen kein Anlass gegeben war. Der Lagebericht und der Konzernlagebericht stehen im Einklang mit dem Jahres- und Konzernabschluss. Die genannte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat daher einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk für den Jahres- und Konzernabschluss erteilt.

Sämtliche Abschlussunterlagen, der Corporate-Governance-Bericht, der Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands und die Prüfungsberichte der Abschlussprüfer wurden am 22. April 2016 im Prüfungsausschuss eingehend mit dem Prüfer behandelt und dem Aufsichtsrat vorgelegt.

Der Prüfungsausschuss und der Aufsichtsrat haben den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 sowie den Lagebericht, den Corporate-Governance-Bericht sowie den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands nach intensiver Erörterung und Prüfung gebilligt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 ist damit festgestellt. Der Prüfungsausschuss und der Aufsichtsrat haben weiters den nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss 2015 sowie den Konzernlagebericht gebilligt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstands für die Gewinnverwendung an.

Der Aufsichtsrat bedankt sich bei den Kunden und Aktionären für ihr Vertrauen und ihre Verbundenheit zur UBM sowie beim Vorstand und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz im abgelaufenen Jahr und die erfolgreiche Zusammenarbeit.

Wien, im April 2016

Ing. Karl-Heinz Strauss, MBA, FRICS Vorsitzender des Aufsichtsrats

Corporate-Governance-Bericht

Die UBM Development AG versteht Corporate Governance als gesamtheitliches Konzept im Kontext einer verantwortungsvollen und transparenten Unternehmensführung sowie der damit verbundenen umfassenden Kontrolle. Vorstand und Aufsichtsrat arbeiten im Interesse des Unternehmens und seiner Beschäftigten eng zusammen und befinden sich in ständiger Evaluierung hinsichtlich der strategischen Ausrichtung des UBM-Konzerns. Ein stetiger Dialog mit den relevanten Interessensgruppen schafft Vertrauen, auch für das unternehmerische Handeln, und legt damit die Basis für eine zukunftsfähige Unternehmensentwicklung.

Der UBM-Konzern hat bislang keine Verpflichtungserklärung zur Einhaltung des "Österreichischen Corporate Governance Kodex" abgegeben, weil der Kodex aufgrund des Prime-Market-Regelwerks nur auf Emittenten zwingend anzuwenden ist, deren Aktien im Prime Market notieren. Die Aktien der UBM notieren derzeit im Marktsegment Standard Market Continuous.

Die Unterwerfung unter den Corporate Governance Kodex ist daher für die UBM nicht verpflichtend. Die UBM hielt aber in den vorangegangenen Jahren sämtliche gesetzliche Bestimmungen sowie einen großen Teil der "Comply or Explain"-Regeln (C-Regeln) des Corporate Governance Kodex ein. Das Unternehmen strebt weiter die volle Einhaltung des vom Österreichischen Arbeitskreis für Corporate Governance veröffentlichten "Österreichischen Corporate Governance Kodex" an. Dieser Kodex ist auf der Website des Arbeitskreises für Corporate Governance unter www.corporate-governance.at verfügbar und öffentlich zugänglich.

der vorstand

Mag. Karl Bier wurde 1955 in Wien, Österreich, geboren. Er schloss 1979 das Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Wien, Österreich, ab. 1980 trat er in den Dienst der IMMORENT und war dort für Projektentwicklung, Finanzierung und Steuerangelegenheiten zuständig. In der Folge hatte er Führungspositionen bei einigen regionalen Gesellschaften und Projektgesellschaften inne. Seit 1992 ist Karl Bier ein Mitglied des Vorstands der UBM und seit 1998 ist er auch Vorsitzender desselben. Gemäß der Geschäftsordnung des Vorstands ist Karl Bier als Vorstandsmitglied verantwortlich für Business Guidelines, Business Development, Investor Relations, Unternehmenskommunikation, Group Management, Audit & Risk Management, Internes Audit und Human Resources.

DI Martin Löcker wurde 1976 in Leoben, Österreich, geboren. Er schloss im Jahr 2000 das Studium des Wirtschaftsingenieurwesens/Bauwesens an der Technischen Universität Graz, Österreich ab und erwarb im Jahr 2005 einen postgraduellen Abschluss in Immobilienökonomie an der European Business School in München, Deutschland. Er trat 2001 in den Dienst der PORR-Gruppe und ihrer Tochtergesellschaft UBM. Hier war er für Projekte in Österreich, Frankreich und Deutschland verantwortlich, außerdem hat er seit 2007 Führungspositionen bei der UBM und ihrer Tochterfirma Münchner Grund inne. Seit dem 1. März 2009 ist er Mitglied des Vorstands. Gemäß der Geschäftsordnung des Vorstands ist Martin Löcker verantwortlich für Development und Technik in den Märkten Deutschland, Polen, Tschechien und Westeuropa sowie für Hotelmanagement.

Heribert Smolé wurde 1955 in Knittelfeld, Österreich, geboren. 1973 trat er in den Dienst der PORR-Gruppe und 1985 wurde er Abteilungsleiter der kaufmännischen Verwaltung für Beteiligungen. 1990 wurde er Prokurist der UBM (damals Teil der PORR-Gruppe) und übernahm nach und nach die Funktionen des Geschäftsführers und des kaufmännischen Leiters verschiedener Gesellschaften der PORR-Gruppe. 1996 qualifizierte er sich für die Bereiche Immobilienverwaltung sowie Realitätenentwicklung. Heribert Smolé ist seit 1997 Mitglied des Vorstands. Gemäß der Geschäftsordnung des Vorstands umfassen seine Aufgaben die Bereiche Finanzen & Controlling, Rechnungswesen, Steuern sowie Versicherungen und Device Management.

DI Claus Stadler wurde 1970 in Vöcklabruck, Österreich, geboren. 1997 schloss er das Studium der Architektur an der Technischen Universität Wien, Österreich, ab. Er trat 1998 in den Dienst der PORR-Gruppe und war hier für Projekte in Österreich, Deutschland, Kroatien und Rumänien verantwortlich. In den Jahren 2005 bis 2011 arbeitete er für die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), von 2008 bis 2011 als Geschäftsführer der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH, der ÖBB-Werbecenter GmbH sowie verschiedener Projektgesellschaften. 2012 wurde er Geschäftsführer der STRAUSS & PARTNER Development GmbH. Mit seiner Bestellung zum Vorstand der UBM im Jahr 2015 umfasst sein Aufgabengebiet die Immobilienentwicklung mit Fokus Österreich und Südosteuropa sowie IT- und Qualitätsmanagement.

Mag. Michael Wurzinger, MRICS, wurde 1971 in Salzburg, Österreich, geboren. Er schloss 1997 das Studium der Betriebswirtschaft an der Universität Innsbruck, Österreich, ab. 2006 wurde er Mitglied der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS). Nach dem Studium begann er 1997 seine Laufbahn bei der Constantia Privatbank AG, ab 2004 war er Leiter des Immobilien Asset Management und der Projektentwicklung für Österreich. 2006 wurde er zudem Mitglied des Direktoriums der Bank. Von 2008 bis 2010 war er Mitglied des neuen Vorstands und COO der Immofinanz AG. 2011 wechselte er als Sprecher der Geschäftsführung zur PORR Solutions Immobilien- und Infrastrukturprojekte GmbH (heute STRAUSS & PARTNER Development GmbH). Im Jänner 2015 erfolgte seine Bestellung zum Mitglied des Vorstands und COO der UBM. Er ist verantwortlich für die Bereiche Asset Management, Transaction, Marketing, Recht und Compliance.

Der Vorstand der Gesellschaft

Gemäß § 6 der Satzung der UBM besteht der Vorstand aus zwei bis sechs Mitgliedern. Seit Mai 2015 besteht der Vorstand aus fünf Personen. Der Aufsichtsrat kann ein Vorstandsmitglied zum Vorsitzenden ernennen und stellvertretende Vorstandsmitglieder bestellen. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Ist ein Vorstandsmitglied zum Vorsitzenden des Vorstands ernannt, so gibt seine Stimme bei Stimmengleichheit den Ausschlag.

Die Mitglieder des Vorstands werden vom Aufsichtsrat für eine Amtszeit von höchstens fünf Jahren bestellt. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit (jeweils für höchstens fünf Jahre) ist zulässig. Der Aufsichtsrat kann die Bestellung eines Vorstandsmitglieds vor Ablauf der Amtszeit widerrufen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, etwa bei grober Pflichtverletzung oder wenn die Hauptversammlung dem Vorstandsmitglied das Vertrauen entzieht.

Die UBM wird durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam oder durch ein Vorstandsmitglied gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Mit den gesetzlichen Einschränkungen kann die UBM auch durch zwei Prokuristen vertreten werden.

Die nachfolgende Aufstellung zeigt die Mitglieder des Vorstands, ihr Geburtsdatum, ihre Position, das Datum ihrer erstmaligen Bestellung und das voraussichtliche Ende ihrer Mandatsperiode. Der Vorstand setzte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 aus folgenden Personen zusammen: Mag. Karl Bier, DI Martin Löcker, Heribert Smolé, DI Claus Stadler, Mag. Michael Wurzinger.

Die Vorstandsmitglieder Mag. Karl Bier, Heribert Smolé, DI Martin Löcker und Mag. Michael Wurzinger üben keine Aufsichtsratsmandate oder vergleichbare Funktionen in in- und ausländischen (nicht in den Konzernabschluss einbezogenen) Gesellschaften aus. DI Claus Stadler ist bei folgenden Gesellschaften als Mitglied im Aufsichtsrat tätig: GlaRi GmbH (seit 2016) und BauWelt Handels-Aktiengesellschaft.

Mag. Karl Bier geboren am 3.3.1955 Vorstandsvorsitzender seit 1.8.1992 bestellt bis 31.12.2016

di Martin löcker geboren am 13.3.1976 Vorstandsmitglied seit 1.3.2009 bestellt bis 31.12.2016

heribert smolÉ geboren am 16.2.1955 Vorstandsmitglied seit 15.7.1997 bestellt bis 31.12.2016

DI CLAUS STADLER geboren am 4.7.1970 Vorstandsmitglied seit 29.5.2015 bestellt bis 19.2.2018

MAG. MICHAEL WURZINGER, MRICS geboren am 9.4.1971 Vorstandsmitglied seit 15.1.2015 bestellt bis 19.2.2018

DER aufsichtsrAT

Der Aufsichtsrat der UBM setzt sich aus den von der Hauptversammlung gewählten Mitgliedern zusammen. Gemäß § 9 der Satzung der UBM beträgt die Zahl der von der Hauptversammlung gewählten Mitglieder mindestens drei und höchstens zwölf. Im Jahr 2015 bestand der Aufsichtsrat der UBM aus acht von der Hauptversammlung gewählten Mitgliedern.

Die Aufsichtsratsmitglieder werden, falls nicht für eine kürzere Funktionsperiode, für die Zeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung gewählt, die über die Entlastung des Aufsichtsrats für das vierte Geschäftsjahr nach der Wahl beschließt. Das Geschäftsjahr, in dem das Aufsichtsratsmitglied gewählt wird, wird hierbei nicht mitgerechnet. Scheiden gewählte Mitglieder vor dem Ablauf der Funktionsperiode aus, so bedarf es der Ersatzwahl erst in der nächsten Hauptversammlung. Eine Ersatzwahl durch eine außerordentliche Hauptversammlung ist jedoch innerhalb von sechs Wochen vorzunehmen, wenn die Zahl der Aufsichtsratsmitglieder unter drei sinkt. Jedes Mitglied des Aufsichtsrats kann sein Amt unter Einhaltung einer Frist von 21 Tagen auch ohne wichtigen Grund durch schriftliche Mitteilung an den Vorsitzenden des Aufsichtsrats niederlegen.

Der Aufsichtsrat wählt alljährlich nach der ordentlichen Hauptversammlung aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen oder zwei Stellvertreter. Im Fall von zwei Stellvertretern wird vom Aufsichtsrat die Reihenfolge der Stellvertretung festgelegt. Scheiden im Laufe der Amtszeit der Vorsitzende oder einer der gewählten Stellvertreter aus ihrem Amt aus, hat der Aufsichtsrat unverzüglich eine Neuwahl für den Ausgeschiedenen vorzunehmen.

Nach den Vorschriften der Satzung ist der Aufsichtsrat beschlussfähig, wenn mindestens drei Aufsichtsratsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder ein Stellvertreter, an der Beschlussfassung teilnehmen. Der Aufsichtsrat fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit – auch bei Wahlen – entscheidet der Vorsitzende (Dirimierungsrecht). Die Art der Abstimmung bestimmt der Vorsitzende. Der Aufsichtsrat hat, so oft es die Interessen der Gesellschaft erfordern, mindestens aber vierteljährlich, eine Sitzung abzuhalten.

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2015 sechs ordentliche Aufsichtsratssitzungen abgehalten.

Aufsichtsrat:

Ing. Karl-Heinz STRAUSS, MBA, FRICS (Vorsitzender) DI Iris ORTNER (Stellvertretende Vorsitzende) MMag. Christian B. MAIER DI Klaus ORTNER Dr. Ludwig STEINBAUER Mag. Paul UNTERLUGGAUER Hon.-Prof. Dr. Bernhard VANAS Dr. Susanne WEISS

Personelle Zusammensetzung des Aufsichtsrats

Die nachstehende Auflistung zeigt die im Geschäftsjahr 2015 bestellten Mitglieder des Aufsichtsrats, ihr Geburtsdatum, ihre Position, das Datum ihrer ersten Bestellung zum Mitglied des Aufsichtsrats sowie das voraussichtliche Ende ihrer Amtsperiode:

Name Geburtsdatum Position
Mitglied seit
bestellt bis
Ing. Karl-Heinz Strauss, MBA
, FRICS
1
27.11.1960 Vorsitzender 14.4.2011 HV 2019
DI Iris Ortner2 31.8.1974 Stellvertretende
Vorsitzende
14.4.2011 HV 2019
MM
ag. Christian B. Maier
9.1.1966 Mitglied 3.5.2013 HV 2019
Mag. Wolfhard Fromwald3 22.6.1952 Mitglied 30.4.2014 15.1.2015
Dr. Johannes Pepelnik4 14.6.1970 Mitglied 25.6.2004 15.1.2015
DI Klaus Ortner5 26.6.1944 Mitglied 15.1.2015 HV 2019
Dr. Ludwig Steinbauer 26.10.1965 Mitglied 15.1.2015 HV 2019
Mag. Paul Unterluggauer 28.4.1967 Mitglied 15.1.2015 HV 2019
Hon.-Prof. Dr. Bernhard Vanas 10.7.1954 Mitglied 15.1.2015 HV 2019
Dr. Susanne Weiss 15.4.1961 Mitglied 15.1.2015 HV 2019

1 Ing. Karl-Heinz Strauss war seit 27.2.2013 stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats und ist seit 18.9.2014 Vorsitzender des Aufsichtsrats.

3 Ausgeschieden am 15.1.2015

4 Ausgeschieden am 15.1.2015

5 DI Klaus Ortner war bereits von 16.3.2000 bis 14.5.2014 Mitglied des Aufsichtsrats.

2 DI Iris Ortner ist seit 18.9.2014 stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats und war bereits von 2.7.2003 bis 5.5.2010 Mitglied des Aufsichtsrats.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft üben jeweils folgende weitere Aufsichtsratsmandate oder vergleichbare Funktionen in in- und ausländischen (nicht in den Konzernabschluss einbezogenen) Gesellschaften zum 31. Dezember 2015 aus:

Name gesellschaft funktion
Ing. Karl-Heinz Strauss, MBA
, FRICS
DATA
X HandelsgmbH
Aufsichtsratsmitglied
KAPSCH
-Group Beteiligungs GmbH
Aufsichtsratsmitglied
Kapsch Aktiengesellschaft Aufsichtsratsmitglied
Porr Bau GmbH Vorsitzender des Aufsichtsrats
TEERAG
-ASDAG
Aktiengesellschaft
Vorsitzender des Aufsichtsrats
DI Iris Ortner, MBA ELIN
GmbH
Stellvertretende Vorsitzende des
Aufsichtsrats
PORR
AG*
Aufsichtsratsmitglied
TKT Engineering Sp. z o.o. (Polen) Stellvertretende Vorsitzende des
Aufsichtsrats
MM
ag. Christian B. Maier
Porr Bau GmbH Stellvertretender Vorsitzender des
Aufsichtsrats
Rath Aktiengesellschaft Aufsichtsratsmitglied
TEERAG
-ASDAG
Aktiengesellschaft
Stellvertretender Vorsitzender
des Aufsichtsrats
Raiffeisenbank Aichfeld eGen Vorsitzender des Aufsichtsrats
PORR
Beteiligungs-Aktiengesellschaft in Liqu.
Vorsitzender des Aufsichtsrats
Name gesellschaft funktion
DI Klaus Ortner ELIN
GmbH
Vorsitzender des Aufsichtsrats
PORR
AG*
Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats
Dr. Ludwig Steinbauer
Mag. Paul Unterluggauer
Hon.-Prof. Dr. Bernhard Vanas PORR
AG*
Aufsichtsratsmitglied
SDN
Beteiligungs GmbH
Aufsichtsratsmitglied
Dr. Susanne Weiss RO FA AG Vorsitzende des Aufsichtsrats
PORR
AG*
Aufsichtsratsmitglied
Schattdecor AG Aufsichtsratsmitglied
Wacker Chemie AG Aufsichtsratsmitglied

*Börsennotiert

Ausschüsse

Die Satzung sieht vor, dass der Aufsichtsrat aus seiner Mitte Ausschüsse bilden kann. Der Aufsichtsrat hat in Entsprechung des § 92 Abs. 4a AktG aus seiner Mitte einen Prüfungsausschuss gebildet. In der Aufsichtsratssitzung am 20. Februar 2015 wurden gemäß § 92 Abs. 4 AktG außerdem ein Nominierungsausschuss sowie einen Vergütungsausschuss eingerichtet.

Prüfungsausschuss

Zu den Aufgaben des Prüfungsausschusses gehören (i) die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses, (ii) die Überwachung der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, gegebenenfalls des internen Revisionssystems, und des Risikomanagementsystems der Gesellschaft, (iii) die Überwachung der Abschlussprüfung und der Konzernabschlussprüfung, (iv) die Prüfung und Überwachung der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers (Konzernabschlussprüfers), insbesondere im Hinblick auf die für die UBM erbrachten zusätzlichen Leistungen, (v) die Prüfung des Jahresabschlusses und die Vorbereitung seiner Feststellung, die Prüfung des Vorschlags für die Gewinnverteilung, des Lageberichts und gegebenenfalls des Corporate-Governance-Berichts sowie die Erstattung des Berichts über die Prüfungsergebnisse an den Aufsichtsrat, (vi) gegebenenfalls die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts sowie die Erstattung des Berichts über die Prüfungsergebnisse an den Aufsichtsrat des Mutterunternehmens, und (vii) die Vorbereitung des Vorschlags des Aufsichtsrats für die Auswahl des Abschlussprüfers (Konzernabschlussprüfers).

Der Prüfungsausschuss hielt im Geschäftsjahr 2015 zwei Sitzungen ab. Mitglieder des Prüfungsausschusses sind Ing. KarlHeinz Strauss (Vorsitzender), DI Iris Ortner, MMag. Christian B. Maier (Finanzexperte) und Dr. Susanne Weiss.

Nominierungsausschuss

Der Nominierungsausschuss befasst sich mit den Personalangelegenheiten der Vorstands- sowie Aufsichtsratsmitglieder der Gesellschaft (Vorbereitung von Vorstandsbestellungen, Nachfolgeplanung etc.). Der Nominierungsausschuss besteht aus folgenden Aufsichtsratsmitgliedern: Ing. Karl-Heinz Strauss (Vorsitzender), DI Iris Ortner und Dr. Susanne Weiss. Seit der Bildung des Ausschusses im Februar 2015 gab es keine zusätzlichen Nominierungen von Vorständen. Mag. Michael Wurzinger und DI Claus Stadler wurden bereits davor bestellt bzw. designiert.

Vergütungsausschuss

Der Vergütungsausschuss befasst sich mit den Angelegenheiten der Vergütung der Vorstandsmitglieder und dem Inhalt von Anstellungsverträgen mit Vorstandsmitgliedern. Im Jahr 2015 tagte der Vergütungsausschuss zweimal. Er besteht aus folgenden Mitgliedern: Ing. Karl-Heinz Strauss (Vorsitzender), DI Iris Ortner und Dr. Susanne Weiss (Vergütungsexpertin).

Mitbestimmung der Arbeitnehmer im Aufsichtsrat

Mit der Betriebsratswahl am 15. Juni 2015 und der anschließenden, nach Ablauf der Einspruchsfrist, stattfindenden konstituierenden Sitzung am 30. Juli 2015 trat die Arbeitnehmervertretung der Gesellschaft und ihrer Österreich-Tochter Strauss & Partner Development GmbH offiziell ihr Amt an. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgte noch keine Entsendung von Arbeitnehmervertretern in den Aufsichtsrat; dies ist jedoch für das Geschäftsjahr 2016 in Vorbereitung.

Frauenförderung

Die UBM arbeitet verstärkt daran, den Frauenanteil in ihrer Organisation zu heben. Im Vergleich zu anderen Unternehmen der Immobilienbranche schneidet die UBM konzernweit per 31. Dezember 2015 mit sieben Frauen in leitenden Positionen, d. h. 21 % (inkl. Vorstand, erste und zweite Führungsebene), durchaus positiv ab. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das eine konstante Entwicklung. Zusätzlich befinden sich zwei weibliche Mitglieder im Aufsichtsrat der UBM. Es ist darauf hinzuweisen, dass die UBM selbst im Bereich der Vorstandsebene keinen Einfluss auf die Besetzung ausüben kann; die Vorstandsmitglieder werden vom Aufsichtsrat berufen und gewählt.

Im Führungskräfte-Recruiting sowie in der Belegschaft insgesamt liegt der Fokus des Unternehmens besonders auf der Suche nach geeigneten Kandidatinnen. Im Jahr 2015 waren von den konzernweit 28 neu eingestellten Mitarbeitern 14 Frauen und 14 Männer. Es bestehen keine Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen bei gleicher Tätigkeit und gleicher Ausbildung. Bereits bei den Stellenausschreibungen werden Frauen konkret angesprochen.

Als nachhaltig wirtschaftender Konzern orientiert sich die UBM an gesellschaftsrelevanten Themen wie der Chancengleichheit am Arbeitsplatz. Das Unternehmen behandelt seine Mitarbeiter gleich – ohne Differenzierung nach Geschlecht, gesellschaftlicher Herkunft, sexueller Orientierung, Nationalität, Religion oder Alter. Jeder Form von Diskriminierung oder Mobbing wird entschieden entgegengetreten.

Vergütungsbericht

Allgemeine Grundsätze der Vergütungspolitik

Die Vergütung des Vorstands der UBM setzt sich aus erfolgsunabhängigen (Fixum und Pensionszusagen) und erfolgsbezogenen Komponenten (variabler Leistungsbonus) zusammen. Aktienoptionspläne bestehen keine.

Fixbezüge

Die Höhe des Fixbezugs des jeweiligen Vorstands richtet sich nach dem Verantwortungsbereich gemäß Geschäftsverteilungsplan. Für etwaige Nebentätigkeiten von Vorstandsmitgliedern bedarf es der Zustimmung des Aufsichtsrats. Das Fixum wird als erfolgsunabhängige Grundvergütung monatlich anteilig als Gehalt ausgezahlt. Die Vorstandsmitglieder erhalten zusätzlich Nebenleistungen in Form von Sachbezügen (Dienstwagennutzung, Telefon, Reisespesen), die allen Vorstandsmitgliedern prinzipiell in gleicher Weise zustehen.

Variable/Erfolgsbezogene Vergütung

Für den Vorstandsvorsitzenden beträgt der Maximalwert für den variablen Leistungsbonus 2,5 % vom EBT der Bilanz, maximal jedoch € 300.000,00 brutto jährlich. Die Berechnung orientiert sich am Konzernjahresergebnis nach Minderheitsanteilen. Erreicht oder überschreitet dieses Konzernjahresergebnis den mit dem Vergütungsausschuss definierten Betrag, so steht dem Vorstandsvorsitzenden der Maximalbetrag des variablen Leistungsbonus zu. Liegt dieses Ergebnis unter dem definierten Betrag, so steht ein aliquoter Anteil zu.

Die Vorstandsmitglieder Heribert Smolé und DI Martin Löcker erhalten einen variablen Leistungsbonus nach dem obigen Schema, jedoch maximal je € 200.000,00 brutto jährlich. Die Vorstandsmitglieder DI Claus Stadler und Mag. Michael Wurzinger erhalten einen variablen Leistungsbonus mit einem Maximalbetrag von € 236.300,00 bzw. € 271.200,00 brutto jährlich.

Für die erfolgreiche Durchführung der Kapitalerhöhung 2015 erhielten Mag. Karl Bier, DI Marin Löcker und Heribert Smolé einen Sonderbonus in der Höhe von jeweils € 100.000,00.

Pensionsregelungen

Der Vorsitzende des Vorstands verfügt über eine direkte Pensionszusage, die – abhängig vom Pensionsantrittsalter – bis zu 30 % des letzten festen Gehaltsbezugs zum Zeitpunkt der Auflösung des Anstellungsverhältnisses betragen kann. Für die anderen Vorstandsmitglieder wird jährlich in eine Pensionskasse eingezahlt. Die Höhe der Zahlung richtet sich nach dem Lebensalter. Im Geschäftsjahr 2015 wurden Rückstellungen in Höhe von € 118.179 dotiert.

Mag. Karl Bier hat Anspruch auf Abfertigung nach analoger Anwendung des gesetzlichen Abfertigungsanspruches gemäß Angestelltengesetz. Heribert Smolé, Mag. Michael Wurzinger, DI Claus Stadler und DI Martin Löcker haben keine Ansprüche auf Abfertigung bei Beendigung des Anstellungsverhältnisses. Im Geschäftsjahr 2015 wurden Rückstellungen in Höhe von € 27.168 dotiert.

D&O-Versicherung

Für die Mitglieder des Vorstands besteht eine D&O-Manager-Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung, deren Kosten von der Gesellschaft getragen werden.

Vergütung der Vorstands
mitglieder 2015 (in €)1
Gehaltsbezug Variable Vergütung Pensionskasse gesamt
Mag. Karl Bier 359.636,78 400.000,00 n/a 759.636,78
Heribert Smolé 248.402,71 300.000,00 18.092,89 566.495,60
DI Martin Löcker 228.257,68 300.000,00 9.500,54 537.758,22
Mag. Michael Wurzinger 260.797,83 247.348,30 7.686,00 515.832,13
DI Claus Stadler 140.493,52 137.205,24 0,00 277.698,76
Gesamt 1.237.588,52 1.384.553,54 35.279,43 2.657.421,49

1 In diesen Bezügen sind die Rückstellungsdotierungen für Abfertigungen und Pensionen nicht enthalten.

Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder

Mit Beschluss der Hauptversammlung am 20. Mai 2015 wurde die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats wie folgt festgesetzt: Es wurde beschlossen, dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats eine feste Vergütung von € 25.000,00 pro Jahr, der stellvertretenden Vorsitzenden eine Vergütung von € 20.000,00 pro Jahr und den übrigen Mitgliedern eine feste Vergütung von € 15.000,00 pro Jahr zu gewähren. Das Sitzungsgeld wurde mit € 1.000,00 pro Sitzung des Aufsichtsrats oder eines seiner Ausschüsse festgesetzt. Mitglieder des Aufsichtsrats, die nicht in Österreich ansässig sind, erhalten zusätzlich die österreichische Quellensteuer von der Gesellschaft erstattet. Die feste Vergütung ist einmal jährlich jeweils im Nachhinein binnen vier Wochen nach der ordentlichen Hauptversammlung zur Zahlung fällig. Das Sitzungsgeld ist jeweils innerhalb von vier Wochen nach einer Aufsichtsratssitzung zu zahlen.

Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder 2015 (in €) Fix gewährte Vergütung6 Sitzungsgeld7
Ing. Karl-Heinz Strauss, MBA
, FRICS
(Vorsitzender)
25.000,00 2.498,76
DI Iris Ortner (Stellvertretende Vorsitzende) 20.000,00 2.498,76
MM
ag. Christian B. Maier
15.100,00 1.498,76
DI Klaus Ortner 14.424,66 2.374,07
Dr. Ludwig Steinbauer 14.424,66 2.498,76
Mag. Paul Unterluggauer 14.424,66 2.498,76
Hon.-Prof. Dr. Bernhard Vanas 14.424,66 2.498,76
Dr. Susanne Weiss 14.424,66 2.374,07
Mag. Wolfhard Fromwald8 575,34 -
Dr. Johannes Pepelnik9 575,34 -

6 Auszahlung vier Wochen nach ordentlicher Hauptversammlung 2015

7 Das Sitzungsgeld beträgt seit dem Beschluss der Hauptversammlung am

20.5.2015 € 1.000,00 pro Sitzung, davor wurden pro Sitzung € 124,69 vergütet.

8 ausgeschieden am 15.1.2015

9 ausgeschieden am 15.1.2015

referenzprojekte

Trikot office S. 46

In attraktiver Lage bei München-Laim entstand ein achtgeschossiges Geschäftsgebäude mit einer Fläche von insgesamt 21.390 m² und einer Mietfläche von insgesamt 12.976 m².

alma tower S. 44

Der Alma Tower ist ein modernes 14-stöckiges Bürogebäude in Form eines Quaders. Es zeichnet sich durch markante "Einschnitte" an den Ecken aus, die – über mehrere Stockwerke verteilt – dem Alma Tower ein prestigeträchtiges und einzigartiges Aussehen verleihen.

Zalando S. 49

Unter dem Projektnamen "Orange 3.0" entwickelt die UBM zwei Bürohäuser, die als zukünftiger Konzernsitz des Online-Modevertriebs Zalando dienen sollen.

MySky S. 51

Mit dem Baubeginn des Hochhauses "MySky" wird die finale Bauphase im Stadtentwicklungsgebiet zwischen Absberggasse und Laaer Wald eingeleitet.

Holiday Inn "Alte Oper" S. 47

Wo heute das Hotel der Marke Holiday Inn in der Mainzer Landstraße 27–31 steht, befand sich Anfang 2013 noch ein sieben- bis achtgeschossiges, leerstehendes Bürogebäude mit einer zweigeschossigen Tiefgarage.

QBC S. 52

In der Nähe des Hauptbahnhofs entsteht auf 25 ha ein neuer Stadtteil, der durch seine Nähe zum Stadtzentrum Wiens einzigartig ist.

Holiday Inn Warsaw City CentRE S. 50 Unmittelbar im Geschäftszentrum von Warschau entsteht das neue Holiday Inn Warsaw City Centre.

alma Tower

krakau

Einzigartige architektonische Qualität

Der Alma Tower ist ein modernes, 14-stöckiges Bürogebäude in Form eines Quaders. Es zeichnet sich durch markante "Einschnitte" an den Ecken aus, die – über mehrere Stockwerke verteilt – dem Alma Tower ein prestigeträchtiges und einzigartiges Aussehen verleihen. An den Außenwänden des Turms sind vertikale Pfeiler in der Farbe von patiniertem Kupfer angebracht, die von unten nach oben verlaufen und an Breite abnehmen. Sie strecken das Bürogebäude visuell in die Höhe und lassen es vor dem Hintergrund bestehender Entwicklungen hervorstechen. Das Gebäude wurde im Mai 2014 nach nur zweijähriger Bauzeit

Das Bürogebäude ist verkehrstechnisch sehr günstig gelegen – ca. 3 km nordöstlich der Krakauer Altstadt. In der Nähe befinden sich Kaufhäuser, Wohngebäude, ein großes Einkaufszentrum und eine Reihe kleiner Parks. Das 48 m hohe Gebäude verfügt über 14 Stockwerke und drei Untergeschosse mit 149 Garagenstellplätzen. Hochwertige technische Standards wurden bei der Entwicklung des Alma Towers berücksichtigt. Der Turm hat eine energieeffiziente Lüftung und Klimaanlage, abgehängte Decken und Doppelböden, und teilweise zu öffnende Fenster. Zudem bietet der Tower einen 24-Stunden-Sicherheitsdienst, ein Überwachungssystem und eine elegante Eingangshalle mit einer Rezeption.

Um die Bürobereiche an die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der Mieter anpassen zu können, sind diese mit flexiblen Elementen und versetzbaren Wänden versehen.

Der Alma Tower wurde in Einklang mit den Anforderungen der LEED-Zertifizierung errichtet und weist zahlreiche ökologische Vorteile auf: Höhere Arbeitseffizienz wird durch den Einsatz von umweltfreundlichen Oberflächenmaterialien erreicht. Um Bewegung und einen gesunden Lebensstil zu fördern, bietet der Alma Tower ca. 50 Stellplätze für Fahrräder auf einem gesicherten Grundstück und Duscheinrichtungen für Radfahrer. Daneben stehen sechs Parkplätze für emissionsarme, kraftstoffsparende Fahrzeuge zur Verfügung. Auf Basis hoher ökologischer Standards – wie großzügige Fensterflächen, wassersparende Armaturen und durch Bewegungsmelder gesteuerte Beleuchtung – produziert der Alma Tower insgesamt 30 % weniger CO2- Emissionen.

trikot office

münchen

BGF: 21.390 m² Projektlaufzeit: 04/2013–12/2015

MaSSgeschneidertes Gebäude – auf Nachhaltigkeit ausgerichtet

In attraktiver Lage bei München-Laim entstand ein achtgeschossiges Geschäftsgebäude – zur Büro-, Dienstleistungsund Einzelhandelsnutzung – mit einer Fläche von insgesamt 21.390 m² und einer Mietfläche von insgesamt 12.976 m². Der Rohbau wurde Ende März und der Ausbau Ende Oktober 2015 abgeschlossen. Der Bezug der Büroflächen wird voraussichtlich bis August 2016 finalisiert. Im Gartengeschoss erfolgte bereits Ende Oktober 2015 der Erstbezug durch den Edeka Markt (Lebensmittelhändler).

Das Gebäude an der Elsenheimerstraße 1/Landsberger Straße 191 bietet durch seine unmittelbare Nähe zum Mittleren Ring eine optimale Anbindung an das städtische und überregionale Straßenverkehrsnetz. Zudem verfügt der Standort über eine hervorragende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Auf dem Grundstück befanden sich drei gewerblich genutzte Gebäude, die im Zuge der Neubaumaßnahme abgebrochen wurden. Das Trikot Office überzeugt durch die städtebauliche Einfügung in die umgebende Bebauung und den Hochpunkt des Gebäudes an der Schnittstelle von Straße und Bahnlinie, der mit einfachen geometrischen Mitteln die räumlich komplizierte Situation ordnet. Im Sinne einer ökonomischen und ökologischen Erstellung und Bewirtschaftung des Neubaus werden auf allen Planungsebenen die Prinzipien der Nachhaltigkeit berücksichtigt. Es wird eine Nachhaltigkeitszertifizierung nach DGNB (Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen) durchgeführt, bei der die Bewertung Gold angestrebt wird.

holiday inn "alte oper"

frankfurt

Vom Bürogebäude zum Hotel mit bemerkenswertem Open-Lobby-Konzept

Wo heute das Hotel der Marke Holiday Inn in der Mainzer Landstraße 27–31 steht, befand sich Anfang 2013 noch ein siebenbis achtgeschossiges, leerstehendes Bürogebäude mit einer zweigeschossigen Tiefgarage. Die UBM kaufte das Grundstück, ließ das Bürogebäude im Frühjahr 2013 abreißen, widmete es zu einer Hotelfläche um und entwickelte dann ab Juni 2013 auf dem 1.950 m² großen Grundstück das Hotel Holiday Inn.

Mehr als ein Monat vor vertraglicher Vereinbarung übergab die UBM im Februar 2015 das fertig entwickelte Hotel an die Union Investment. Der reguläre Betrieb wurde nach einer kurzen Soft-Opening-Phase Anfang März 2015 aufgenommen. Begünstigt durch ein gutes Messegeschäft wurden bereits im ersten Jahr die Umsatz- und Ergebniserwartungen übertroffen – sehr zur Zufriedenheit des Hotelmanagers IHG, des Hotelbetreibers UBM und des Eigentümers Union Investment.

Die Planung für das neue, achtgeschossige Hotel mit insgesamt 249 Zimmern sah einen winkelförmigen Neubau vor, welcher ähnlich wie das Bestandsgebäude den Blockrand schließt und sich so ideal in die Umgebung einfügt. Das Hotel hat sich im Frankfurter Markt sehr rasch einen guten Namen gemacht. Aufgrund des neuen und äußerst gut gelungenen Open-Lobby-Konzepts ist es in der Hotelbranche in aller Munde. Das Projekt erhielt das Nachhaltigkeitszertifikat nach DGNB (Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen) mit der Auszeichnung Silber.

Mainzer Landstraße 27–31, Frankfurt/Main Anzahl der Zimmer: 249 Garagenstellplätze: 77 Geschosse: 2 UG, EG, 7 OG BGF: ca. 13.400 m2 Baubeginn: 06/2013 Fertigstellung: 02/2015

inselwelt jois

burgenland

Inselwelt Jois Baustufe 3 Jachthafen, 7093 Jois Anzahl der Häuser: 11 BGF: ca. 1.250 m² Baubeginn: 11/2015 Fertigstellung: 12/2016

Attraktives Wohnen am Wasser

Während der ersten und zweiten Baustufe im Zeitraum 1999–2001 entstanden in unmittelbarer Nähe zum Jachthafen Jois 70 Wohnhäuser mit direktem Zugang zum Neusiedlersee. In der dritten und letzten Baustufe wird die Inselwelt Jois um weitere elf freistehende Häuser erweitert.

Die eingeschossigen Häuser sind in offener Bauweise geplant und verteilen sich auf einer Insel (ca. 5.000 m²), die von einer neu zu schaffenden Wasserfläche (ca. 9.500 m²) umgeben ist. Dieses Becken ist über die bestehenden Wasserflächen und den Kanal mit dem Neusiedlersee verbunden. Für die errichteten Objekte gibt es zudem einen eigenen, zugeordneten Steg und einen PKW-Stellplatz entlang des Zufahrtswegs am Areal. Drei Grundrisstypen werden ausgeführt: ein größerer L-förmiger Typ (fünf Bauwerke), ein kleinerer Haustyp (vier Bauwerke) und zwei kubische Baukörper (zwei Bauwerke). Die Wohnflächen der Häuser variieren dabei zwischen ca. 50 m² und 160 m². Die Gebäude sind nicht unterkellert, die Dächer werden als Flachdach mit extensiver Begrünung ausgeführt.

Die Erschließung der Insel erfolgt im Osten von der bestehenden Straße über eine herzustellende Holzbrücke mit einer Traglast von 14,5 Tonnen. Sämtliche Häuser sowie Stege, Terrassen, Gerätehäuser, Eingangspodeste und die Zufahrtsbrücke werden auf duktilen Pfählen gegründet.

Zalando Headquarter

berlin

Neuer Zalando-Konzernsitz an der Spree

Unter dem Projektnamen "Orange 3.0" entwickelt die UBM-Tochter Münchner Grund auf dem sogenannten "Anschutz-Areal" in Berlin zwei Bürohäuser, die als zukünftiger Konzernsitz des Online-Modevertriebs Zalando SE dienen sollen. Nach den Entwürfen von Henn-Architekten, Berlin, entstehen hier Arbeitsplätze für rund 2.500 Mitarbeiter.

Das Gebäude entsteht in exzellenter und zentraler Berliner Innenstadtlage im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, direkt neben der weltberühmten Mercedes-Benz Arena (vormals O2- World). Die Mühlenstraße als Hauptverkehrsachse zum Alexanderplatz oder zum Flughafen gewährleistet eine sehr gute Mobilität.

"Orange 3.0" besteht aus zwei Baufeldern mit jeweils sieben Vollgeschossen und insgesamt 9.514 m². Beide Baufelder erhalten jeweils ein Tiefgeschoss mit rund 156 Stellplätzen. Die Gebäude werden ausschließlich als Bürogebäude genutzt und durch einen Gastronomiebereich im Erdgeschoss ergänzt. Durch die großzügige und offene Planung der Arbeits-, Meeting- und Aufenthaltsflächen bieten die Büroflächen Platz für Kreativität und Kommunikation. Moderne Ausstattung und Technologien sind Grundlage für die geplante Zertifizierung nach DGNB Gold. Dem Gebäude liegt der energetische Standard der ENEV 2014 zugrunde.

Der Bauantrag wurde bereits Ende November 2015 eingereicht. Bei Einhaltung des geplanten Baubeginns im dritten Quartal 2016 sollte "Orange 3.0" im zweiten Quartal 2018 fertiggestellt werden.

Baufe ld A Grundstücksfläche: 6.961 m² BGF o. i.: 34.874 m² Mietfläche: 28.292 m² Lagerfläche: 399 m² Tiefgarage/ Stellplätze: 107

Baufe ld b Grundstücksfläche: 2.553 m² BGF o. i.: 15.471 m² Mietfläche: 13.407 m² Lagerfläche: 247 m² Tiefgarage/ Stellplätze: 49

gesamt Grundstücksfläche: 9.514 m² BGF o. i.: 50.345 m² Mietfläche: 41.699 m² Lagerfläche: 646 m² Tiefgarage/ Stellplätze: 156

holiday inn WarsAW City Centre

warschau

Grundstücksgröße: 1.618 m2 BGF: 13.436,76 m2 Stellplätze: 29 Konferenzbereiche im ersten Stock: 144,07 m2 Open Lobby: 58,23 m2 Restaurant/Bar: 259,10 m2 Betreiber: InterContinental Hotels Group Hotelmarke: Holiday Inn Bauzeit: voraussichtlich 20 Monate Fertigstellung: Q4/2017

Neues Hotelprojekt in bester Innenstadtlage

Unmittelbar im Geschäftszentrum von Warschau entsteht das neue Holiday Inn Warsaw City Centre. Nicht weit vom Kulturpalast und dem Zentralbahnhof gelegen haben Anfang 2016 die Bauarbeiten auf dem Innenstadt-Grundstück begonnen.

Auf rund 1.600 m2 entsteht ein Vier-Sterne-Haus mit 256 Zimmern, einem Konferenzbereich im ersten Obergeschoss und dem neuen "Open-Lobby-Konzept" im Erdgeschoss, welches neben dem Empfangsbereich das Restaurant und die Bar beherbergt. Wie bei allen Projekten der UBM wird als Nachweis der Nachhaltigkeit eine Zertifizierung in LEED-Standard Gold angestrebt. Zweiseitig durch die Zelazna- und die Twardastraße umschlossen, entsteht eine Dreiecksgeometrie auf 17 Geschossen, wobei am sogenannten "Spitz" jeweils eine attraktive Hotelsuite mit hervorragender Aussicht entsteht. Im Top-Geschoss sind an dieser Stelle die Fitnessräumlichkeiten untergebracht. Zwei Untergeschosse beherbergen neben dem notwendigen "back-of-house"-Bereich rund 30 Garagenplätze.

Die Bauarbeiten werden rund 20 Monate in Anspruch nehmen, sodass das Hotel im vierten Quartal 2017 in Betrieb gehen wird. Für die IHG als Betreibergesellschaft ist mit diesem Hotel wieder ein wichtiger Schritt im Ausbau ihrer Marke in Polen gewährleistet.

MySky Monte Laa

wien

Menschen – Leben – Monte Laa

Seit mehr als 15 Jahren wächst Monte Laa und hat sich seither als beliebter Büro- und Wohnstandort etabliert. Mit dem Baubeginn des Wohnhochhauses MySky wird die finale Bauphase im Stadtentwicklungsgebiet zwischen Absberggasse und Laaer Wald eingeleitet. Das Wohnhochhausprojekt wird von STRAUSS & PARTNER Development GmbH gemeinsam mit der Wohnbauvereinigung für Privatangestellte Gemeinnützige GmbH (WBV-GPA) umgesetzt.

Optimal im Südwesten Wiens gelegen ermöglicht MySky das Wien der kurzen Wege – der neue Hauptbahnhof, der Flughafen, diverse Universitäten, die Wiener Innenstadt oder auch die Naherholungsgebiete rund um die Metropole sind schnell zu

erreichen. Durch die für 2017 geplante Fertigstellung der U1- Südverlängerung nach Oberlaa wird das Gebiet durch zwei fußläufig erreichbare U-Bahn-Stationen zusätzlich aufgewertet.

Neben 100 geförderten Mietwohnungen werden 34 SMART-Wohnungen sowie ein Wohnheim für junge Menschen mit ca. 180 Wohnplätzen errichtet. In den oberen Geschossen des Wohnhochhauses entstehen 128 frei finanzierte Eigentumswohnungen zwischen 45 m² und 145 m². Hinter der stilvollen Fassade des 60 Meter hohen Gebäudes öffnen sich helle, komfortable, effiziente Wohnwelten mit eleganter Ausstattung, Loggien, Balkonen und teilweise großzügigen Terrassen. MySky integriert sowohl flexible Raumdesigns, komfortable Wohnwelten, Service mit Tiefgarage, Sauna, Fitnessraum und eigenem Spielplatz als auch einen angeschlossenen Kindergarten.

BGF: 41.000 m² PKW-Stellplätze: 164 Gebäudehöhe: ca. 60 m Baubeginn: 05/2015 Fertigstellung: Q4/2017

Quartier Belvedere

wien

Ein neuer Stadtteil entsteht

In der Nähe des Hauptbahnhofs entsteht auf 25 Hektar – ca. so groß wie der achte Bezirk Wiens – ein neuer Stadtteil, der durch seine Nähe zum Stadtzentrum Wiens einzigartig ist. Das Quartier Belvedere ist der derzeit attraktivste "Entwicklungs-Hotspot" Wiens und der zweite Anschluss zum Stadtleben in der Wiener Innenstadt. Das gesamte Entwicklungsgebiet und -projekt Hauptbahnhof Wien ist die aktuell bedeutendste Infrastrukturmaßnahme und ein Schlüsselprojekt der ÖBB sowie der Stadt Wien. Der Bahnhof bildet die wichtigste Drehscheibe für den regionalen, nationalen und internationalen Reiseverkehr. Rund um den neuen Hauptbahnhof entstehen Büros, Hotels, Wohnungen, Geschäfte, Gastronomie, Schulen, Gesundheitseinrichtungen und Parks. Mit dem ÖBB Headquarter, der Vollinbetriebnahme des Hauptbahnhofes Wien sowie dem Umzug der ERSTE GROUP in ihre neue Zentrale mit Jahreswechsel 2015/2016 schreitet die Entwicklung des neuen Stadtviertels Quartier Belvedere überaus positiv und rasch voran.

Bruttofläche: ca. 130.000 m² Liegenschaftsgröße: ca. 25.000 m² Bauteile: 6 PKW-Stellplätze: ca. 700 Fertigstellung: 2016–2018

QBC – Where business meets city

Als eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas steht das Quartier Belvedere zukunftsweisend für eine nachhaltige, ganzheitliche Stadtentwicklung. Herzstück des neuen Weltstadtviertels bildet das QBC (Quartier Belvedere Central), welches von der UBM-Tochter STRAUSS & PARTNER entwickelt wird. Auf rund 130.000 m² BGF entsteht hier ein innovatives Konzept, das Arbeit und Leben auf einzigartige Weise miteinander verbindet.

QBC 1+2

Fertigstellung 2018

Büros Gastronomie Handel

QBC 3

Büros Gastronomie Fertigstellung 2017

QBC 4

Büros Gastronomie Fertigstellung 2017

QBC 5

1+2 3 4 5 6 Hotels Konferenz Gastronomie Fertigstellung 2017

UBM -Tochter STRAUSS & PARTNER

QBC 6

WOHNEN IM QBC Fertigstellung Frühling 2018

53

Quartier Belvedere Central

wien

Vielfältiger Nutzungsmix auf sieben Baufeldern

Das Gesamtprojektareal ist derzeit in sieben Baufelder unterteilt, für die ein rechtskräftiger Flächenwidmungs- und Bebauungsplan vorliegt. Der Entwicklungsplan der Baufelder sieht vor, dass auf den Baufeldern QBC 1/2, QBC 3 und QBC 4 Bürogebäude – ergänzt um Gastronomie- und Handelsflächen – mit insgesamt ca. 76.000 m² BGF errichtet werden. Auf dem Baufeld QBC 5 wurde im Juli 2015 der Spatenstich für ein Drei-Stern-Hotel (Ibis) und ein Vier-Stern-Hotel (Novotel) der AccorHotels Gruppe gesetzt. Auf einer BGF von rund 27.000 m² entstehen bis zum Frühjahr 2017 insgesamt 577 Zimmer und ein ca. 1.800 m² großer Veranstaltungsbereich mit Ballsaal und Konferenzräumen.

Inmitten des Gebäudeensembles QBC wird auf dem Baufeld 6 ein facettenreicher Lebensraum mit dem Namen "WOHNEN IM QBC" geschaffen. In dem architektonisch anspruchsvollen und nachhaltig geplanten Gebäude entstehen 135 freifinanzierte Eigentumswohnungen, die mit optimal durchdachten Raumanordnungen, überdurchschnittlichen Raumhöhen ab 2,70 m bis 3,00 m sowie großzügigen Verglasungen und Freiflächen begeistern. Auf den insgesamt ca. 25.000 m² BGF des Baufeldes QBC 6 entstehen neben den frei finanzierten Eigentumswohnungen auch 120 servicierte Apartments und Büroflächen. Das Zentrum des QBC bildet das Baufeld QBC 7. Oberirdisch entsteht ein vielfältig bespielbarer Platz, geeignet für lebendiges, urbanes Geschehen wie kulturelle Veranstaltungen, Märkte etc.,

aber auch ein Ort der Erholung, der zum Verweilen einlädt. Unterirdisch sind allgemeine Infrastrukturflächen (Garage mit rund 700 Stellplätzen, Logistikhof, Müllraum) geplant.

Architektonische Vielfalt

Architektonisch besticht das QBC vor allem durch seine Vielfalt und campusartige Struktur. Die Baufelder werden von den renommierten Architekturbüros NEUMANN + PARTNER , JABORNEGG & PÁLFFY ARCHITEKTEN, RLP RÜDIGER LAINER + PARTNER und BEHNISCH AR-CHITEKTEN geplant. Das verbindende Element der Baufelder ist eine großzügige Arkade, die sich über alle Gebäude erstreckt und für ein unverwechselbares Erscheinungsbild sorgt. Zusätzlich finden sich einzelne architektonische Elemente in jedem einzelnen Bauteil wieder.

Entwicklung mit einem starken Partner

Die Entwicklung, Errichtung und Verwertung des Gesamtprojekts erfolgt im Zeitraum 2013 bis 2018. Das ursprünglich in einem Konsortium bestehend aus ERSTE GROU P Immorent AG , S IMMO AG und STRAUSS & PARTNER Development GmbH initiierte Projekt QBC wurde Ende 2013 von STRAUSS & PARTNER , zunächst als Gesamtverantwortliche für die Entwicklung, übernommen. 2015 erfolgte die sukzessive Übernahme der Projektgesellschaften. Die S IMMO AG hat sich an einzelnen Projektgesellschaften mit bis zu 35 % der Anteile beteiligt und bleibt damit bewährter Partner im Projekt. Damit ist das QBC für die nächsten Entwicklungsschritte, die weitere bauliche Umsetzung, bestens gerüstet.

QBC 4 als neues "BDO-Haus"

Das QBC ist sowohl im nationalen als auch im internationalen Immobilienmarkt bereits sehr gut etabliert und weckt, obwohl noch in der Bauphase, das Interesse der Investoren. Mit der renommierten Wirtschafts- und Steuerberatungsgesellschaft BDO Austria GmbH wird einer der führenden Player der Branche in das QBC übersiedeln. Der Kauf des Baufelds QBC 4 durch die Partnerinnen und Partner der BDO noch vor Baubeginn zeigt deutlich das Interesse und das Vertrauen der Investoren in den Standort. Die UBM sieht in dem frühzeitigen Verkauf des ersten Bauteils am QBC ihre bisherige Unternehmensstrategie bestärkt.

Green Building

Die Berücksichtigung von ökologischen, energietechnischen und sozialen Aspekten ist für die UBM ein Grundsatz ihres unternehmerischen Handelns. Hinzu kommt das stärkere Interesse von Investoren und Anlegern, die den Nutzen von umweltund ressourcenschonenden Gebäuden erkannt haben und diese verstärkt nachfragen. Die große Bedeutung des nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen bestärkt die UBM, sich als international agierender Immobilienentwickler intensiv dem Thema Nachhaltigkeit zu widmen.

Die UBM positioniert sich als nachhaltiger Entwickler von Immobilien auf hohem technischem Niveau und als Anbieter von qualitätsgesicherten Planungsprozessen. Die Gebäudezertifizierung bietet eine gute Möglichkeit, die Leistungen auch messbar zu machen. Vor diesem Hintergrund stellt die Green-Building-Zertifizierung der Immobilien seit 2009 einen wesentlichen Bestandteil in der Entwicklungsarbeit der UBM dar. Vor allem Büroimmobilien und Hotels werden mittlerweile vollständig zertifiziert – der Vermarktungsprozess wird damit nachhaltig unterstützt. Zudem verleiht die UBM seit 2012 jährlich den Green-Building-Award für Entwicklungsprojekte im eigenen Haus. Das letzte prämierte Projekt war das Hotel Holiday Inn "Alte Oper", das sich durch sein besonders effizientes Energiemanagementsystem auszeichnet.

Insgesamt wurden 2015 fünf Objekte der UBM in Deutschland, Österreich und Tschechien in den Kategorien DGNB Gold und LEED Gold zertifiziert. Weitere sechs Projekte wurden in den Kategorien LEED Platinum und DGNB Platinum in Polen und Österreich vorzertifiziert. Insgesamt 13 noch fertig zu entwickelnde Projekte befinden sich zudem im Zertifizierungsprozess: Hier gibt es eine bunte Mischung aus LEED Gold für Projekte wie MySky, die sechste Bauphase des EURO PLAZA und die Entwicklungen des QBC in Wien, Österreich. In Polen sind vier Bürogebäude – die Objekte Mogilska und Kodlarska in Krakau sowie die beiden im Entwicklungsprozess befindlichen Bürogebäude im Poleczki Business Park in Warschau – im Zertifizierungsprozess. Mit dem Poleczki Business Park leistete die UBM Pionierarbeit: Es wurde zum ersten zertifizierten Bürogebäude in Polen. Hinzu kamen in Polen 2015 zwei Hotelentwicklungen, das Holiday Inn Warsaw City Centre (LEED Core and Shell) und ein Hotel in Danzig (LEED New Construction).

DGNB
Gold
DGNB
Platin
LEED
Gold
LEED
Platin
BREEAM
Holiday Inn "Alte
Oper", Frankfurt, DE
(2015)1
Euro Plaza 5,
Wien, AT (2015)1
Poleczki Business
Park, Gebäude B1,
­Warschau, PL (2013)1
Alma Tower,
Krakau, PL (2014)1
Kotlarska Büro,
Krakau, PL (2015)3
Hotel Holiday Inn
Warsaw City Centre,
Warschau, PL (2015)3
Hyatt Regency,
Amsterdam, NL
(2015)2
Hotel & Büro Campus,
­Berlin, DE (2015)1
QBC 3, 4,
Wien, AT (2015)2
Poleczki Business
Park, Gebäude C1,
­Warschau, PL (2013)1
Premium Plaza,
Karlsbad, CZ (2015)1
Mogilska Büro,
Krakau, PL (2015)3
Hotel,
Danzig, PL (2015)3
MySky,
Wien, AT (2015)3
QBC 1, 2, 3, 4,
Wien, AT (2015)3
Hotel & Büro Campus,
Berlin, DE (2015)1
Poleczki Business
Park, Gebäude B2, B3,
Warschau, PL (2015)2
Poleczki Business
Park, Gebäude C2,
Warschau, PL (2015)3
QBC 5, 6,
Wien, AT (2015)3
Euro Plaza 6,
Wien, AT (2015)3
MySky,
Wien, AT (2015)3
Times II/Pegaz,
Gebäude A, B,
Breslau, PL (2015)2
Poleczki Business
Park, Gebäude D,
Warschau, PL (2015)3
Holiday Inn Gateway
Gardens, Frankfurt, DE
(2015)3
QBC 1, 2, 3, 4, 5
Wien, AT (2015)3
Holiday Inn Gateway
Gardens, Frankfurt, DE
(2015)3

Best Practice Nachhaltigkeit auf ganzer Linie

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz spielen bei den innovativen Konzepten der UBM eine ebenso wichtige Rolle wie die perfekte Verbindung von Arbeiten, Wohnen, Leben und Mobilität an einem Standort. Bereits im Planungsprozess wird auf die hohe Energieeffizienz der Gebäude geachtet. Im Sinne der Nachhaltigkeit und um den hohen Qualitätsanspruch zu dokumentieren, ist für sämtliche Bauten eine Zertifizierung nach den Standards von DGNB und LEED vorgesehen. Die Bauteile QBC 3 und 4 wurden von der DGNB für die Berücksichtigung von ökologischen, energetischen und sozialen Aspekten bei Immobilienentwicklungen bereits mit einem Vorzertifikat in Platin ausgezeichnet. Eine ebenfalls wesent-

liche Rolle spielt die hohe Flexibilität der Büroflächen, die sich sowohl in schnellen und kostengünstigen Anpassungen im laufenden Betrieb als auch in niedrigen Betriebskosten niederschlagen wird.

In Amsterdam errichtet die UBM mit ihrem Partner AEDES derzeit mit dem Hyatt Regency das nachhaltigste Hotel der Stadt. Das im Voraus erhaltene BREEAM -Excellent-Zertifikat weist mit 74 % die höchste Nachhaltigkeits-Punktezahl aus, die je für eine Hotelimmobilie in den Niederlanden vergeben wurde. Die Bauarbeiten starteten Ende 2014 und werden voraussichtlich im Herbst 2016 abgeschlossen sein. Mit hochwertigen Dämmsystemen, Grundwasserwärmepumpen zur Heizung und Kühlung, energieeffizienter LED-Beleuchtung, einem ausgeklügelten Energiemanagementsystem, zum Klimaausgleich bewachsenen Fassadenteilen und vielen anderen Tools setzt das Projekt in puncto Energieeffizienz, Zukunftsfähigkeit und Umweltverträglichkeit in Amsterdam neue Maßstäbe. Aufgrund der Spitzenlage im historischen Stadtkern sind die Auflagen beim Bau des 211 Zimmer umfassenden Fünf-Sterne-Hauses vergleichsweise streng. Zum Schutz des Ensembles gilt es außerdem, Teile der früheren Fassade zu erhalten.

Ein weiteres Beispiel für energieeffiziente Entwicklung und langfristige Nutzung ist das Holiday Inn "Alte Oper", das 2015 mit DGNB Gold zertifiziert wurde. Durch eine bewusste Auswahl der Bauprodukte wurde ein lösemittelfreies und emissionsminimiertes Innenraumklima sichergestellt, um die Gesundheit und Hygiene der Nutzer nicht zu beeinträchtigen. Durch die Wahl der Bauteilqualitäten werden die Anforderungen der EnEV um mehr als 20 % unterschritten, sodass eine energieeffiziente und ressourcenschonende Nutzung des Gebäudes ermöglicht wird. Die Auswahl von Bauprodukten und Vergabe von Aufträgen erfolgte nach strengen Anforderungen der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit. Auf Basis der Konstruktion, der technischen Gebäudeausrüstung und insbesondere der Oberflächen ist langfristig mit vergleichsweise niedrigen Lebenszykluskosten und einer einfachen Demontagemöglichkeit zu rechnen. Die 249 Gästezimmer werden großzügig natürlich belichtet, die gesamte zur Verfügung stehende Dachfläche wird extensiv begrünt. Die Bepflanzungen werden ausschließlich mit einheimischen und standortgerechten Arten durchgeführt.

Konzern lagebericht

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Weltwirtschaft von politischen Krisen im Nahen Osten geprägt

Die Weltwirtschaft war 2015 von einer starken Heterogenität der regionalen Wirtschaftsräume geprägt. Insgesamt sank das weltweite BIP-Wachstum auf 3,0 % (2014: 3,4 %).1 Auf politischer Seite trugen dazu eine Reihe von Entwicklungen bei, welche die Welt auch über das Jahr 2015 hinaus prägen werden. Der Nahe Osten blieb auch weiter im Fokus der internationalen Aufmerksamkeit – so heizten nicht nur der Kampf gegen den "Islamischen Staat" sondern auch die zunehmenden Spannungen zwischen einzelnen Regionalmächten die Konflikte an. Dementgegen stand die erneute Annäherung der USA und Westeuropas an den Iran im Zuge des Atomabkommens, das mit einem Aufheben der Sanktionen einherging. Eine besondere Bedeutung bekommen diese Entwicklungen vor dem Hintergrund des Verfalls des Erdölpreises als Reaktion der Förderländer auf den Aufbau der Fracking-Industrie in den USA. Schließlich hat auch die aktuelle Flüchtlingsthematik in der Europäischen Union ihre Wurzeln im Nahen Osten. Diese Flüchtlingswelle hat vor allem in den hauptbetroffenen Ländern Deutschland und Österreich Auswirkungen auf den Wohn- und Büroimmobilienmarkt. Erhöhter Raumbedarf zur Unterbringung der Flüchtlinge und die damit einhergehende Raumverknappung, vor allem im unteren Preissegment, führt zu einer Steigerung der Preise. Zentrales Thema im Fernen Osten war die Abschwächung der chinesischen Wirtschaft, dazu kamen ungelöste politische Spannungen in dieser Weltregion.

USA 2015 robust, Chinesische Wirtschaft schwächelt

Überwiegend gute Konjunkturdaten für 2015 vermeldeten die USA. Insbesondere in der zweiten Jahreshälfte profitierten die Vereinigten Staaten sowohl von einem Anstieg der Investitionen als auch vom hohen privaten Konsum, der auf die niedrigen Arbeitslosenzahlen zurückzuführen war.2 Mit 2,5 %3 lag der BIP-Zuwachs deutlich über dem der anderen Industriestaaten. Mitte Dezember vermeldete die Fed das Ende des Nullzinssatzes und erhöhte den Leitzins um 0,25 %.4 Diesen guten Konjunkturdaten stand zu Beginn des Jahres 2016 jedoch eine verhaltene Prognose in Bezug auf den privaten Konsum gegenüber. Die niedrigen Ölpreise belasten weiterhin den gesamten Sektor.

Ein anhaltend rückläufiger Trend setzte sich in China auch im Berichtsjahr 2015 fort. Der Strukturwandel vom exportorientierten Produzenten hin zu einem stärkeren Fokus auf den Binnenkonsum ging zu Lasten der Wettbewerbsfähigkeit und führte zu einem Abwandern von Produktionsbetrieben ins umliegende Ausland. Das BIP-Wachstum sank mit 6,8 %5 im abgelaufenen Jahr erstmals unter die bedeutende Grenze von 7,0 %. Damit stieg der Druck auf die Aktienkurse weiter, und auch die Gefahr eines Währungsabsturzes in Folge der Konjunkturabschwächung wird wahrscheinlicher.6

Parallel zum Verfall des Ölpreises gerieten auch die meisten anderen Rohstoffpreise in eine Abwärtsspirale und schwächten die Volkswirtschaften der wichtigsten Schwellenländer. Neben Brasilien geriet insbesondere Russland in eine rezessive Wirtschaftsentwicklung.7

Schwache positive Signale in der Eurozone

Vor dem Hintergrund der Konjunkturflaute in den Schwellenländern kam auch die Eurozone 2015 nicht in Schwung. So wuchs das BIP im Berichtsjahr lediglich um 1,6 % und lag damit weiter deutlich hinter der Entwicklung der USA zurück. Mit Ausnahme Frankreichs schwächte sich das Wachstum 2015 in den großen Mitgliedsstaaten sogar eher ab. Stabilitätsfaktor war nach wie vor der private Konsum, das Vertrauen der Konsumenten lag weiterhin über jenem der Unternehmen – Investitionsüberlegungen wurden aufgrund der schwächeren Exporte hinausgezögert. Die Inflation stagnierte 2015, was im Verfall der Rohstoffpreise begründet lag.8 Demgegenüber verzeichneten die Länder Zentral- und Osteuropas erneut Wachstumsraten über der 3-%-Marke. Das Wachstum in der Eurozone sollte wieder an Dynamik gewinnen, für 2016 wird bereits ein BIP-Zuwachs von 1,9 % prognostiziert.

Stabile Entwicklung in den Heimmärkten der UBM

Polen zählte mit einem Wachstum von 3,5 % neben Tschechien im Jahr 2015 zu den Ländern mit den höchsten BIP-Zuwachsraten in Europa. Gestützt durch hohe Subventionen aus Brüssel sprang die Investitionstätigkeit in die Infrastruktur wieder deutlich an. Deutschland lag mit einem Zuwachs von 1,8 %, je nach Schätzung, genau im oder knapp über dem europäischen Durchschnitt. Trotz des bereits hohen wirtschaftlichen Niveaus gelang es der deutschen Wirtschaft erneut, deutliche Wachstumszeichen zu setzen und ihre Rolle als europäischer Wachstumsmotor erneut zu unterstreichen.

Österreich unter dem europäischen Durchschnitt

Österreichs wirtschaftliche Lage blieb auch 2015 schwierig, die weiteren Prognosen geben aber Grund zu vorsichtigem Optimismus. Während das BIP-Wachstum im Berichtsjahr mit 0,7 % deutlich unter dem Eurozonen-Durchschnitt lag, dürfte sich das Wachstum 2016 etwas beschleunigen und damit zu den anderen Eurostaaten aufschließen. Zudem sollte sich die Steuerreform im Jahr 2016 positiv auf den privaten Konsum auswirken, und auch die Exporte in die USA dürften erneut steigen.

Für den Fall der Stabilisierung der Rohstoffpreise wird auch die Nachfrage aus den Schwellenländern die heimischen Exporte wieder stärken. Die Staatsverschuldung sollte in den kommenden Jahren von der Bankenrettung beeinflusst bleiben – hier rechnen Experten aber mit abnehmenden Belastungen. Gefahr droht von den steuerreformbedingten Mindereinnahmen sowie der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit.9

indikatoren zur wirtschaft
lichen entwicklung (in %)
Wachstumsrate Inflationsrate (HPVI-Basis
)
3
Arbeitslosenquote4
Europäische Union 1,91 0,0 8,9
Euroraum 1,61 0,0 10,3
Österreich 0,72 0,9 6,0
Deutschland 1,82 0,1 4,3
Polen 3,52 –0,7 6,8

1 http://ec.europa.eu/eurostat/tgm/table.do?tab=table&init=1&language=de&pcode=tec00115&plugin=1

2 80th EUROCONSTRUCT Country Report 2015 Winter

3 http://wko.at/statistik/eu/europa-inflationsraten.pdf

4 http://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php/File:Unemployment_rates,_seasonally_adjusted,_February_2016.png

1 WIFO-Monatsbericht 2016, 89(1), S. 6

2 ebenda S. 4f

3 ebenda S. 6

4 http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/amerikanischebip-zahlen-wars-das-mit-der-zinswende-ld.4644#kommentare

5 WIFO-Monatsbericht 2016, 89(1), S. 6

  • 6 ebenda S. 5
  • 7 ebenda S. 6
  • 8 WIFO-Monatsbericht 2016, 89(1), S. 5f
  • 9 ebenda S. 3f

Entwicklung der Immobilienmärkte

Europäischer Immobilienmarkt

Investitionsvolumen erreicht Höchststand

2015 war ein Rekordjahr für den Verkauf von Gewerbeimmobilien in Europa. Die Investitionen erreichten im vierten Quartal € 77,9 Mrd., im Gesamtjahr belief sich das Investitionsvolumen auf € 263 Mrd. – ein Plus von 18 % im Vergleich zu 2014. Im Ländervergleich verbuchte Deutschland mit einem Zuwachs von € 2,8 Mrd. das stärkste Wachstum.10

Büromarkt auf hohem Niveau

Die Vermietungsleistung von Bürogebäuden in Europa erhöhte sich 2015 um mehr als 15 %. Damit erreichte der Markt das bei Weitem beste Jahr seit 2010 – damals wurde nach der Finanzkrise der Jahre 2008/2009 ein ungewöhnlich starker Aufschwung erreicht. Begründet liegt diese Entwicklung in der gesteigerten Anzahl an Arbeitsplätzen, vor allem im Technologiebereich und in der Telekommunikationsindustrie.11

Wachstum im europäischen Hotelmarkt

Die Assetklasse Hotel verzeichnete im Berichtsjahr 2015 in allen europäischen Märkten ein Umsatz- und Profitabilitätswachstum. Bereits im Jahr 2014 wurden € 12,7 Mrd. in den europäischen Hotelmarkt investiert – ein neuer Rekord für den Kapitalfluss in dieser Anlageklasse und eine Steigerung um 17 % gegenüber dem Höhepunkt des vorherigen Zyklus (€ 10,6 Mrd. in 2006). Obwohl auch für 2015 eine ähnlich positive Steigerung des Investitionsvolumens vorhergesagt wurde, übertraf das Resultat schlussendlich alle Erwartungen: Das Investitionsvolumen in diesem Bereich erreichte 2015 mehr als € 22 Mrd. – ein Anstieg von rund 79 %. Dabei wurden rund 31 % bzw. € 6,9 Mrd. des Investitionskapitals im vierten Quartal 2015 lukriert, was einer Steigerung von 86 % (Q-o-Q) und 101 % im Vergleich zum vierten Quartal des Vorjahres bedeutete.12

Immobilienmarkt Deutschland

Investmentmarkt mit neuer Rekordhöhe

Das Transaktionsvolumen in Deutschland erreichte im Berichtsjahr eine neue Rekordhöhe: Es lag mit € 78,5 Mrd. um 48 % über dem Vorjahreswert. Die höchsten Zuwächse wurden mit € 7,8 Mrd. bzw. 120 % in Berlin erreicht, gefolgt von Düsseldorf mit € 2,8 Mrd. bzw. 43 %, München mit € 5,9 Mrd. bzw. 17 %, Hamburg mit € 4,1 Mrd. bzw. 12 % und Frankfurt mit € 5,6 Mrd. bzw. 10 %.13

In den einzelnen Assetklassen führte der Einzelhandelssektor mit einem Volumenzuwachs von 98 % bzw. € 18,1 Mrd., gefolgt vom Hotelsektor mit einem Plus von 46 % (€ 4,3 Mrd.) und dem Bürobereich mit 24 % bzw. € 25,2 Mrd.14 Einen neuen Rekord erreichte auch der Wohnungsmarkt, dessen Transaktionsvolumen im Vorjahresvergleich um 74 % stieg. Insgesamt wurden € 23 Mrd. in den deutschen Wohnungsmarkt investiert.15 Allein im vierten Quartal 2015 wurden 58.950 Einheiten mit einem Wert von € 4,8 Mrd. verkauft – ein Plus von 159 % zum vierten Quartal 2014. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Nachfrageüberhangs zeigt sich der Ausblick für den Wohnungsmarkt für 2016 ebenfalls sehr positiv. Der aktuelle Trend sollte sich auch in 2016 fortsetzen.16

Die gute Vermietungskonjunktur bestätigte die Investmentstrategie in die Assetklasse Büro. Insbesondere durch große Einzeltransaktionen in den Top-Standorten sowie bundesweite Portfoliotransaktionen stellen Büroimmobilien mit € 25,2 Mrd. oder rund 46 % des gewerblichen Gesamtvolumens die stärkste Assetklasse dar. Rund € 17,7 Mrd. bzw. 70 % des gesamten Transaktionsvolumens wurden dabei in die Top-5-Standorte investiert. Insbesondere Berlin, Frankfurt und München trugen mit Investitionen von jeweils deutlich über € 4 Mrd. zum starken Ergebnis bei. Auch der Anteil internationaler Investoren wächst kontinuierlich.17

Büromarkt mit rückläufigem Leerstand und neuen Spitzenmieten

Der kumulierte Leerstand lag zum Jahresende 2015 bei 5,69 Mio. m² und damit erstmals seit 2002 unter der 6-Mio.-m2 - Grenze bzw. 16 % unter dem Vorjahresstand. Die Leerstandsquote über alle BIG-7 (München, Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, Stuttgart, Düsseldorf) hinweg erreichte mit einer aggregierten Quote von 6,4 % zum Jahresende einen neuerlichen Tiefpunkt. Diese Entwicklung lag in der hohen Nachfrage bei gleichzeitig moderatem Neubauvolumen begründet. Hinzu kam die gesteigerte Nachfrage nach Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge. Durch das Anhalten der Flüchtlingswelle werden leerstehende Büroimmobilien hinsichtlich ihrer Eignung intensiv geprüft. Der Leerstand wird 2016 voraussichtlich noch einmal leicht sinken.18

Spitzen- und Durchschnittmieten sind am deutschen Büromarkt weiter auf Wachstumskurs. Im Verlauf des Jahres stiegen die Spitzenmieten in allen Städten außer in Köln und Düsseldorf, der Spitzenmietpreisindex lag 2015 bei 3 %, neben dem Jahr 2012 der stärkste Anstieg seit 2007.19

Anhaltend hohe Nachfrage am Wohnungsmarkt

Im vierten Quartal 2015 wurden am deutschen Wohnungsmarkt alleine 58.950 Wohneinheiten im Wert von rund € 4,8 Mrd. verkauft, wodurch eine Steigerung von 159 % im Vergleich zum vierten Quartal 2014 erzielt wurde. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage und der unzureichenden Deckung durch bestehendes Angebot ziehen neue Wohnkonglomerate zunehmend die Aufmerksamkeit von Investoren auf sich. Vor diesem Hintergrund haben sich Wohnimmobilien bereits als begehrteste Anlageklasse etabliert. Dieses gestiegene Interesse spiegelte sich auch im Transaktionsvolumen wider. Während in der ersten Jahreshälfte ein Betrag von knapp € 1 Mrd. in die Entwicklung von Immobilien investiert wurde, stieg das Transaktionsvolumen für neue Wohnprojekte in der zweiten Jahreshälfte gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um mehr als 30 % an. Insgesamt erzielten 2015 70 Projekte ein Transaktionsvolumen von rund € 2,3 Mrd.20

Immobilienmarkt Österreich

Investmentmarkt über den Erwartungen

Die Transaktionstätigkeit in Österreich übertraf im Berichtsjahr 2015 alle Erwartungen, das Investmentvolumen erreichte insgesamt € 3,8 Mrd. Alleine in Wien wurde ein Volumen von € 2,7 Mrd. erzielt, was annähernd dem gesamten Investmentvolumen 2014 entspricht. Büro und Einzelhandel verzeichneten hier mit jeweils 40 % bzw. 31 % die höchsten Beiträge. Das starke Interesse internationaler Investoren zeigte sich im Anstieg des ausländischen Investmentvolumens. Zum ersten Mal seit zehn Jahren überschritt der Anteil des ausländischen Kapitals die 50-%-Marke. Das höchste Volumen wurde im vierten Quartal erzielt, der Anteil des ausländischen Kapitals lag bei 65 %. Auch fanden in diesem Zeitraum mit 48 % die meisten Transaktionen im Bürosektor statt, gefolgt vom Einzelhandel (39 %) und dem Wohnungsmarkt mit 6 %. 3 % bzw. 2 % der Transaktionen entfielen auf den Hotel- bzw. den Logistiksektor.21

Die Spitzenrendite verlor im Jahresverlauf in allen Bereichen. Während sie für Büroimmobilien bis zum Jahresende auf rund 4,2 % sank, verringerte sich die Rendite des innerstädtischen Einzelhandels in Wien auf 3,8 %. Auch der Hotel- und der Logistiksektor wiesen einen Rückgang der Renditen im Bereich von 5,4 % bzw. 6,25 % auf.22 Nach einer sehr guten Marktlage im Berichtsjahr wird für 2016 ein ähnliches Umfeld erwartet. Kurzund langfristig sollte das nachhaltige Interesse von internationalen Investoren eine weitere Steigerung des Investitionsvolumens mit sich bringen und so zu einem ausgezeichneten Immobilienjahr 2016 führen.23

Zuwächse im Büromarkt

Das Angebot an bestehenden Büroflächen in Wien wuchs 2015 um rund 198.000 m² – dies entspricht einem Anstieg von 75 % im Vergleich zum Vorjahr bei gleichzeitigem Rückgang des Volumens an neuen Flächen. Die Leerstandsrate lag bei 6,3 %, die Spitzenmiete für Bürogebäude erreichte im vierten Quartal 2015 € 25,8/m². Vor dem Hintergrund des limitierten Angebots an neuen Büroflächen blieb der Anteil an Vorvermietungen in Wien auch 2015 auf einem hohen Niveau. Die Projekte, die 2016 fertiggestellt werden, weisen eine Vorvermietungsquote von 90 % auf.24

Wohnungsmarkt

Günstige Finanzierungsmöglichkeiten, mehr Bewilligungen und ein steigender Wohnraumbedarf führten in Summe zu einem Nachfrageüberhang, der durch einen überdurchschnittlichen Zuwachs an Haushaltsneugründungen und durch eine nach wie vor hohe Nachfrage nach Anlagewohnungen noch verstärkt wurde. Durch die angekündigte Wohnbauoffensive der Bundesregierung, die im Jänner 2016 startete und bis 2020 30.000 zusätzliche Wohneinheiten schaffen soll, wird bereits 2016 mit einer Trendwende im österreichischen Wohnungsmarkt gerechnet. Das Investitionsvolumen sollte rund € 5,75 Mrd. betragen.25

Immobilienmarkt Polen

Hohes Niveau am Investmentmarkt

Nach drei schwächeren Quartalen 2015 legten die Anlegeraktivitäten im vierten Quartal mit € 2,4 Mrd. deutlich zu. Mit mehr als 68 Transaktionen stieg das Gesamtinvestitionsvolumen im polnischen Immobilienmarkt insgesamt auf € 4,0 Mrd. und erreichte damit den höchsten Wert seit der Finanzkrise der Jahre 2008/2009.

Rund 57 % aller in diesem Sektor durchgeführten Transaktionen entfielen 2015 auf Büroinvestitionen in regionalen Städten. Erstmals generierten damit regionale Städte ein höheres Transaktionsvolumen als die Hauptstadt Warschau. Die Spitzenrenditen komprimierten sich Ende 2015 für hochpreisige Büroflächen, Verteilerzentren und Einkaufszentren auf 5,75 %, 5,50 % bzw. 6,35 %. 89 % aller Käufe wurden mit ausländischem Kapital getätigt. Die aktivsten Investoren am polnischen Markt kamen aus den USA und Deutschland. Sie zeichneten für 36 % bzw. 27 % des Gesamtinvestitionsvolumens verantwortlich.

Hinsichtlich der Transaktionspipeline wird für 2016 mit einem ähnlichen Investitionsvolumen wie 2015 gerechnet. Darüber hinaus erwarten Analysten eine gesteigerte Anlegeraktivität von Immobiliengesellschaften bei Unternehmensakquisitionen. Für 2016 sollen sich die Investorenaktivitäten zudem sektorübergreifend auf die regionalen Märkte konzentrieren.26

Stabile Entwicklung des Bürosektors

2015 blieb die Leerstandsrate relativ stabil, bis sie im vierten Quartal 2015 leicht sank. In 2016 wird mit einigen neue Büroentwicklungen in Warschau gerechnet, 400.000 m² Bürofläche sollen 2016 fertiggestellt werden. Dadurch wird es zu einem Leerstandsanstieg kommen.27

Steigende Nachfrage im Wohnungsmarkt

2015 erwies sich als gutes Jahr für Wohnentwickler in polnischen Großstädten, insgesamt konnten mehr als 14.400 Wohnungen verkauft werden. Die größten Umsatzvolumen wurden in Warschau, Krakau, Breslau und Lodz erzielt. Der Gesamtumsatz bei Appartementverkäufen lag im vierten Quartal 2015 bei € 52 Mio. und stieg damit im Vergleich zum vierten Quartal 2014 um 13,7 %.28

Das hohe Interesse am Kauf von Mietwohnungen wurde durch die anhaltende Deflation und die Ankündigung einer weiteren Senkung der Zinssätze weiter unterstützt. Die Stabilität der Mieten stärkt zudem die Attraktivität von Immobilienkäufen bzw. -mieten.29

Im Vergleich zum Jahresende 2014 ging die Zahl der unverkauften Wohnungen in fertiggestellten Gebäuden deutlich zurück. Bezugsfertige Wohnungen in 2015 oder davor verkörperten nur 19 % aller sich im Angebot befindlichen Wohnungen. 2014 wurden 11.300 Wohnungen fertiggestellt – ein Viertel des derzeitigen Angebots.30

COMMERCIAL REAL ESTATE (CRE) Investmentvolumen in Europa

Quelle: CBRE Real Estate Market Outlook 2016, S.10

  • 10 CBRE European Investment Quarterly, Q4 2015
  • 11 CBRE EMEA Real Estate Market Outlook, 2016
  • 12 CBRE Europe Hotel Investment Q4 2015
  • 13 CBRE Germany Investment, Q4 2015
  • 14 CBRE ebenda
  • 15 CBRE Germany Residential Market Investment, Q4 2015

16 CBRE – ebenda

  • 17 CBRE Deutschland Büroinvestmentmarkt, Q4 2015
  • 18 JLL Büromarktüberblick Big 7, Q4 2015
  • 19 ebenda
  • 20 CBRE Germany Residential Market, S.2
  • 21 CBRE Austria Investment, Q4 2015

23 ebenda

24 CBRE Vienna Office, Q4 2015

  • 25 https://www.bka.gv.at/DocView.axd?CobId=61011
  • 26 CBRE Poland Investment, H2 2015
  • 27 JLL Office Market Profile Poland, Q4 2015
  • 28 reas Residential Market in Poland, Q4 2015
  • 29 ebenda 30 ebenda

22 CBRE ebenda

Quelle: JLL Property Clock 2015

erläuterungen zur Büroimmobilienuhr

Der Index von Jones Lang LaSalle umfasst insgesamt 38 Städte und visualisiert die Position dieser Märkte in Bezug auf die Spitzenmieten innerhalb eines konventionellen Mietpreiskreislaufs. Elf europäische Städte erreichten im vierten Quartal 2015 eine Steigerung bei den Spitzenmieten. Dazu zählen u. a. Barcelona und Madrid, die das fünfte bzw. siebente Quartal in Folge einen Mietpreisanstieg aufwiesen. Aber auch Dublin sowie Stockholm, Edinburgh, Budapest, München und Luxemburg zeigten wieder eine positive Performance. In Berlin und Hamburg war, aufgrund der großen Flächennachfrage, der deutlichste Anstieg seit 15 Jahren zu erkennen. In Moskau und Paris gingen die Spitzenmieten für Büroflächen zurück, während die Mietpreise für Büros in London gleich blieben. Für die Jahre 2016 und 2017 sollen die europäischen Mietpreise bei Büros um 2–3 % steigen.

GESCHÄFTSVERLAUF

Das Kerngeschäft des UBM-Konzerns umfasst die projektspezifische Entwicklung von Immobilien und deren Verkauf. Aufgrund der mehrjährigen Realisierungsdauer der Projekte unterliegt der Umsatzausweis der Gewinn- und Verlustrechnung starken abrechnungsbedingten Schwankungen, welche die Aussagekraft und die Vergleichbarkeit mit den Vorjahren beeinflussen. Um eine möglichst wirklichkeitsgetreue Darstellung der Geschäftsentwicklung zu gewährleisten, definiert die UBM die Jahresgesamtleistung als maßgebliche Umsatzgröße. Diese betriebswirtschaftliche Kenngröße erfasst analog zum Leistungsspektrum Erlöse aus Immobilienverkäufen, Vermietungsleistungen, Einnahmen aus Hotelbesitz, die abgerechneten Planungs- und Bauleistungen eigener Baustellen, Lieferungen und Managementleistungen an Dritte sowie sonstige Nebenerlöse des Facility Managements.

Im Folgenden angeführte Aussagen und Werte beziehen sich auf den Konzernabschluss, da dieser, auch für die wirtschaftliche Lage der UBM Development AG selbst, aufgrund der Konzernstruktur (Vielzahl an ausschließlichen Projektgesellschaften) die höchste Aussagekraft hat.

Der UBM-Konzern erzielte 2015 eine Gesamtleistung von € 593,3 Mio. Dieser Wert stellt im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um € 250,6 Mio. dar, die auf Immobilienverkäufe in Österreich, Deutschland, Polen und in den sonstigen Märkten zurückzuführen ist. In Österreich konnten Büroimmobilien in Graz, Salzburg und Guntramsdorf, ein Hotel in Innsbruck sowie eine Immobilie aus dem Health-Bereich in Tirol verkauft werden. In Deutschland wurden ein Hotel in Berlin, eine Büroimmobilie in München sowie das Projekt Sonus City in Berlin veräußert. In Polen erfolgte der Verkauf des Hotel Radisson in Breslau und in den sonstigen Märkten das PPP-Projekt Autobahn M6 in Ungarn. Wohnungsverkäufe in Deutschland (Frankfurt, München), Österreich (Graz, Salzburg) und in der Tschechischen Republik (Spindlermühle) trugen ebenfalls zur Steigerung der Gesamtleistung bei.

Umsatzentwicklung des Konzerns nach geografischen Geschäftsfeldern

Seit dem Geschäftsjahr 2015 werden die Geschäftsfelder "Österreich", "Deutschland", "Polen" und "Sonstige Märkte" unterschieden. Die Geschäftsfelder orientieren sich am Ort der Leistungserbringung und fassen die Umsätze aus Administration, Hotel, Office, Other, Residential und Service für folgende Länder zusammen: Im Geschäftsfeld "Österreich" werden alle Aktivitäten in Österreich sowie die Mieteinnahmen aus den österreichischen Immobilien zusammengefasst. Das Geschäftsfeld "Deutschland" umfasst alle Aktivitäten in Deutschland, das Geschäftsfeld "Polen" alle Aktivitäten in Polen. Im Geschäftsfeld "Sonstige Märkte" sind die Aktivitäten in der Tschechischen Republik, Frankreich, der Schweiz, den Niederlanden, der Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Russland und Kroatien zusammengefasst.

Die Gesamtleistung des Geschäftsfelds "Österreich" betrug € 193,6 Mio. Im Vergleich zum Vorjahr stellte das eine Erhöhung um € 104,2 Mio. dar. Immobilienverkäufe in Innsbruck, Salzburg und Graz sowie der Verkauf von Wohnungen in Salzburg und Graz führten zu dieser Steigerung.

Die Gesamtleistung des Geschäftsfelds "Deutschland" erreichte € 208,9 Mio. und lag um € 62,1 Mio. über dem Vergleichswert des Vorjahres (2014: € 146,8 Mio.). Darin enthalten sind die Hoteleinnahmen, der Verkauf des Hotels andel's in Berlin sowie der Verkauf von Immobilien in München und Berlin. Wohnungsverkäufe in München und Frankfurt sowie Bauleistungen für Hotels in Frankfurt und München ergänzen die Gesamtleistung in diesem Geschäftsfeld.

Die Gesamtleistung des Geschäftsfelds "Polen" lag mit € 79,5 Mio. (2014: € 54,5 Mio.) um € 25,0 Mio. über dem Vergleichswert des Vorjahres. Diese Leistung umfasste den Verkauf des Hotel Radisson in Breslau, die Einnahmen aus dem Hotelbetrieb sowie die Mieteinnahmen aus dem polnischen Immobilienbesitz.

Im Geschäftsfeld "Sonstige Märkte" erzielte die UBM eine Gesamtleistung in der Höhe von € 111,4 Mio. (2014: € 52,1 Mio.). Die Steigerung in diesem Geschäftsfeld war vor allem auf den Verkauf der Autobahn M6 in Ungarn zurückzuführen. Ebenfalls in diesem Geschäftsfeld enthalten sind die Leistungen in der Tschechischen Republik (Verkauf von Wohnungen in Spindlermühle), in den Niederlanden und Frankreich (Hotelbetrieb) sowie in den restlichen Ländern.

Umsatzentwicklung des Konzerns nach operativen Geschäftsfeldern (Assetklassen)

Die Assetklasse "Administration" umfasst die Gesamtleistung der Aktivitäten aller Holding-Gesellschaften. Hauptsächlich durch die UBM Development AG verzeichnete die UBM im Jahr 2015 eine Gesamtleistung aus dem Verkauf von Wohnungen in Graz, dem Verkauf unbebauter Immobilien sowie der Verrechnung von Managementleistungen in Höhe von € 17,1 Mio. (2014: € 16,6 Mio.).

Die Assetklasse "Hotel" erreichte einen Wert von € 198,5 Mio. (2014: € 90,2 Mio.) und beinhaltet die Leistung aus dem Hotelbetrieb sowie aus den Hotelverkäufen. Aus dem Hotelbetrieb wurde eine Gesamtleistung in der Höhe von € 100,6 Mio. erzielt, aus den Hotelverkäufen ergab sich ein Wert von € 97,9 Mio. (Verkauf von Hotels in Berlin, Innsbruck und Breslau).

In der Assetklasse "Office" erzielte die UBM eine Gesamtleistung von € 58,7 Mio. (2014: € 72,1 Mio.). In dieser Assetklasse sind Verkäufe von Büroimmobilien in München und Graz enthalten sowie die Mieteinnahmen der Bestandsimmobilien.

Die Assetklasse "Other" umfasst die Gesamtleistung aus den Mischgesellschaften in Höhe von € 142,3 Mio. (2014: € 74,9 Mio.). Die Steigerung war hauptsächlich auf den Verkauf der Autobahn M6 und den Verkauf einer Health-Immobilie in Tirol zurückzuführen.

Die Gesamtleistung der Assetklasse "Residential" betrug € 86,3 Mio. (2014: € 73,7 Mio.). Teile dieser Assetklasse waren der Verkauf des Projekts Sonus City in Berlin, sowie Wohnungsverkäufe in Frankfurt, München, Salzburg und Graz.

In der Assetklasse "Service" erreichte die UBM eine Gesamtleistung von € 90,3 Mio. (2014: € 15,2 Mio.). Darin enthalten waren die Projektmanagementleistungen, Bauleistungen und Planungsleistungen. Im Geschäftsjahr 2015 wurden in dieser Assetklasse die Verkäufe von zwei Büroimmobilien durch STRAUSS & PARTNER dargestellt.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Geschäftsergebnis und Ertragslage

Konzern-GuV – Kurzfassung
(in € Mio.)
2015 2014 verän
derung
Jahresgesamtleistung 593,3 342,7 73,1 %
Umsatzerlöse 307,8 223,6 37,7 %
EBT 50,3 25,2 99,6 %
Jahresüberschuss 37,3 22,0 69,5 %
Ergebnis je Aktie (in €) 4,90 3,59 36,4 %

Durch die im Februar durchgeführte Verschmelzung der PIAG in die UBM ist eine Vergleichbarkeit der Gewinn- und Verlustrechnung mit den jeweiligen Vorjahreszahlen nur von geringer Aussagekraft.

Die in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Umsatzerlöse erreichten 2015 einen Wert von € 307,8 Mio. und lagen somit um 37,7 % über dem Wert des Vorjahres. Die für den UBM-Konzern relevante, weil aussagekräftigere betriebswirtschaftliche Kenngröße, die Jahresgesamtleistung, erreichte im Berichtsjahr mit € 593,3 Mio. einen neuen Rekordwert, der um 73,1 % über dem Vorjahreswert liegt.

Das Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen des Jahres 2015 betrug € 25,3 Mio. (Vorjahr: € 15,7 Mio.) und beinhaltete neben den anteiligen Jahresergebnissen auch Gewinne aus Verkäufen von Immobilien in Deutschland.

Die Erträge aus Fair-Value-Anpassungen auf Investment Properties in Höhe von € 29,7 Mio. zeigten im Wesentlichen die Wertsteigerung von Immobilien in Deutschland.

In den Sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von € 8,8 Mio. (Vorjahr: € 4,2 Mio.) waren Erträge aus diversen Weiterverrechnungen, Kursgewinne und sonstige Erträge aus der Hotelbewirtschaftung enthalten.

Die Erhöhung der Aufwendungen für Material und bezogene Herstellungsleistungen stand im Einklang mit der Umsatzausweitung. Im Berichtsjahr betrugen diese € 252,7 Mio., gegenüber € 178,5 Mio. im Jahr 2014.

Die Mitarbeiterzahl aller in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften stieg von 555 auf 685, davon sind 108 Mitarbeiter durch die Verschmelzung der PIAG-Gruppe zugegangen. Der Personalaufwand betrug € 37,3 Mio. (Vorjahr: € 21,5 Mio.)

Die Aufwendungen aus Fair-Value-Anpassungen auf Investment Properties betrugen € 3,1 Mio. und zeigten im Wesentlichen die Wertanpassung von Bestandsimmobilien in Österreich.

Die Position Sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von € 48,3 Mio. (Vorjahr: € 27,4 Mio.) umfasste im Wesentlichen die Verwaltungskosten, Reisespesen, Werbekosten, sonstige Fremdleistungen, Abgaben und Gebühren sowie Rechts- und Beratungskosten.

Das Ergebnis (EBITDA) konnte gegenüber dem Vorjahr von € 38,9 Mio. auf € 76,5 Mio. – durch verstärkte Projekt- und Wohnungsverkäufe in Deutschland und Österreich – nahezu verdoppelt werden.

Der Finanzertrag in Höhe von € 7,4 Mio. beinhaltete überwiegend Zinserträge aus Projektfinanzierungsdarlehen an atequity bilanzierte und untergeordnete Unternehmen und blieb gegenüber dem Vorjahr (€ 6,7 Mio.) nahezu unverändert. Der Finanzaufwand erhöhte sich durch das stark erweiterte Projektvolumen von € 18,1 Mio. auf € 30,8 Mio.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) verdoppelte sich von € 25,2 Mio. im Vorjahr auf € 50,3 Mio. Der Steueraufwand des Berichtjahres betrug € 13,0 Mio. (Vorjahr: € 3,2 Mio.). Vor Abzug des Ergebnisanteils fremder Gesellschafter belief sich der Jahresüberschuss 2015 auf € 37,3 Mio. und lag damit um € 15,3 Mio. über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Ergebnis je Aktie betrug € 4,90 (Vorjahr: € 3,59).

Die Gesamtkapitalrentabilität 2015 betrug 6,8 % (2014: 5,7 %). Die Eigenkapitalrentabilität errechnete sich mit 15,1 % (2014: 13,9 %) und die Eigenmittelquote betrug per 31. Dezember 28,0 % (2014: 23,9 %).

Vermögens- und Finanzlage

Konzernbilanz –
Anteile an der Bilanzsumme (in %)
2015 2014
Kurzfristige Vermögenswerte 31,4 46,1
Langfristige Vermögenswerte 68,6 53,9
davon Finanzimmobilien 46,7 30,4
Eigenkapital 28,0 23,9
Langfristige Verbindlichkeiten 45,1 58,0
Kurzfristige Verbindlichkeiten 26,9 18,1
Bilanzsumme (in € Mio.) 1.185,2 756,4

Die Bilanzsumme des UBM-Konzerns erhöhte sich 2015 im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen bedingt durch die Verschmelzung der PIAG-Gruppe um 56,7 % auf rund € 1.185,2 Mio.

Das Sachanlagevermögen betrug € 38,7 Mio. (Vorjahr: € 32,9 Mio.), wobei die Erhöhung aus dem Verschmelzungszugang einer Logistikimmobilie in Österreich zurückzuführen ist. Die Finanzimmobilien erreichten per 31. Dezember 2015 € 553,9 Mio. (Vorjahr: € 229,9 Mio.) und stiegen damit gegenüber dem Vorjahr neben dem Verschmelzungszugang (€ +193,2 Mio.) durch Investitionen in Immobilienprojekte in Österreich und Deutschland. Die Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen erhöhten sich aufgrund der Verschmelzung um € 76,4 Mio. Gleichzeitig konnten aber im laufenden Geschäftsjahr Immobilien verkauft werden, wodurch sich die Position um lediglich € 58,9 Mio. auf € 111,5 Mio. erhöhte. Die Projektfinanzierungen betrugen € 88,8 Mio. und wurden ohne Berücksichtigung des Verschmelzungseffekts (€ +23,8 Mio.) ebenso durch Projektdrehungen um € 7,5 Mio. (Vorjahr: € 72,5 Mio.) reduziert. Die übrigen Finanzanlagen betrugen € 5,9 Mio. (Vorjahr: € 9,1 Mio.) und die finanziellen Vermögenswerte € 3,5 Mio. (Vorjahr: € 0,1 Mio.).

Bei den kurzfristigen Vermögenswerten stiegen die Vorräte neben dem Verschmelzungszugang in Höhe von € 59,1 Mio. durch Wohnbauprojekte im Wesentlichen in Österreich und Deutschland um € 26,7 Mio. auf € 215,2 Mio. (Vorjahr: € 129,5 Mio.). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen per 31. Dezember 2015 € 43,1 Mio. (Vorjahr: € 22,6 Mio.). Die kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte reduzierten sich massiv durch den Wegfall der Cash-Pool-Forderung zwischen PIAG und UBM in Höhe von € 108 Mio. von € 129,1 Mio. auf € 10,0 Mio. Die liquiden Mittel erhöhten sich auf € 93,7 Mio. (Vorjahr: € 40,3 Mio.). Finanzimmobilien in Höhe von € 23,5 Mio. im kurzfristigen Vermögen wurden im laufenden Geschäftsjahr veräußert.

Das Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag € 332,0 Mio. (Vorjahr: € 180,4 Mio.). Der Anstieg ist einerseits auf die im Mai durchgeführte Kapitalerhöhung (€ +56,1 Mio.), auf das im Zuge der Verschmelzung zugeflossene Kapital (€ +84,9 Mio.) sowie auf das außerordentlich gute Jahresgesamtergebnis (€ +71,9 Mio.) zurückzuführen. Gegenläufig wirkten sich die Dividendenzahlungen sowie die Rückzahlung eines Genussrechts aus. Die Eigenkapitalquote betrug 28,0 % (Vorjahr: 23,9 %).

Die Anleihenverbindlichkeiten erhöhten sich durch eine im Dezember begebene Anleihe von € 271,4 Mio. auf € 321,9 Mio. Durch die Liegenschaftsportfolioerweiterung im Zuge der Verschmelzung einerseits und andererseits durch getätigte Investitionen erhöhten sich die Finanzverbindlichkeiten (kurz- und langfristig) von € 207,7 Mio. auf € 381,5 Mio.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich verschmelzungsbereinigt um € 5,2 Mio. auf € 55,2 Mio.

Die Sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten (kurz- und langfristig) erhöhten sich um € 15,7 Mio. auf € 56,1 Mio., wobei der durch die Verschmelzung zugegangene Anteil überwiegend konzernintern war.

Konzern-Kapitalfluss
rechnung – Kurzfassung
(in € Mio.)
2015 2014
Jahresüberschuss 37,3 22,0
Cashflow aus der Betriebstätigkeit 14,4 –25,8
Cashflow aus der Investitionstätigkeit –3,1 –65,8
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 35,6 72,3
Liquide Mittel per 31.12. 93,7 40,3

Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit betrug für 2015 € 14,4 Mio. gegenüber € –25,8 Mio. in 2014. Dies ist im Wesentlichen auf den um unbare Sachverhalte bereinigten, verbesserten Cashflow aus dem Ergebnis zurückzuführen. Im Cashflow aus Investitionstätigkeit € –3,1 Mio. (Vorjahr: € –65,8 Mio.) kompensierte der Mittelzufluss aus dem Verkauf von Projekten bzw. Finanzanlagen den Mittelabfluss aus Investitionen in Sachanlagen und Finanzimmobilien nahezu. Im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit zeigte sich der Mittelzufluss aus einer Anleihenbegebung, aus Kreditfinanzierungen und der Kapitalerhöhung im Geschäftsjahr 2015, sowie der Mittelabfluss durch eine Anleihentilgung, Kreditrückführungen und die teilweise Tilgung eines Genussrechts. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug € 35,6 Mio., gegenüber € 72,3 Mio. in 2014.

Die Liquiditätsplanungen zeigten, dass der Konzern aus damaliger Sicht in der Lage war, den bestehenden und erkennbaren zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, was sowohl auf die Fortführung als auch auf den Abschluss der wesentlichen Investitionsvorhaben zurückzuführen war.

Durch das aktuell stabile Zinsniveau sind aus derzeitiger Sicht keine Auswirkungen auf eine Änderung von Kreditkonditionen zu erwarten.

Investitionen

Das Investitionsvolumen in Sachanlagen betrug 2015 € 17,8 Mio. (Vorjahr: € 1,7 Mio.) und resultierte im Wesentlichen aus dem Erwerb und der anschließenden Weiterveräußerung einer Hotelimmobilie.

Die Investitionen in Finanzimmobilien lagen bei € 128,5 Mio. (Vorjahr: € 27,2 Mio.) und beinhalteten Investitionen in Büround Hotelimmobilien in Österreich, Deutschland und in Polen.

In Summe beliefen sich die Investitionen in Finanzimmobilien und Sachanlagen damit auf € 146,3 Mio. (Vorjahr: € 28,9 Mio.).

Investitionen und abschreibungen (in € Mio.)

INVESTITIONEN
(in € Mio.)
2015 2014
Investitionen in Sachanlagen und
Finanzimmobilien
146,3 28,9
davon Finanzimmobilien 128,5 27,2
davon Sachanlagen 17,8 1,7

Die Investitionen in Wohnbauprojekte bzw. bereits zum Verkauf bestimmte Hotels erreichten € 87,6 Mio. (Vorjahr: € 53,6 Mio.) und fielen ebenfalls in den Heimmärkten Österreich, Deutschland und Polen an. Diese sind in der Position Vorräte enthalten.

NICHT Finanzielle Leistungsindikatoren

Umweltbelange

Umweltschutz und schonender Umgang mit Ressourcen sind ein wichtiger Teil des unternehmerischen Handelns und Denkens der UBM Development AG. Bei den Projekten und Entwicklungen wird daher stets darauf geachtet, umweltschonend zu planen und zu bauen. Die bewusste Verwendung von energieoptimierenden Baustoffen und energiesparenden Bewirtschaftungskonzepten machen die Projektentwicklungen zu nachhaltigen und umweltfreundlichen Gebäuden.

Mitarbeiter

Der durchschnittliche Personalstand unter Einbeziehung aller Konzerngesellschaften betrug per 31. Dezember 2015 685 Mitarbeiter (davon 53 gewerbliche Mitarbeiter). Im Vergleich zu 2014 (555, davon 53 gewerbliche Mitarbeiter) kam es zu einem Personalanstieg von 23,4 %.

Insgesamt arbeiten rund 81 % der UBM-Mitarbeiter im Ausland. Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zur persönlichen und berufsspezifischen Weiterentwicklung werden vor allem in den Bereichen Planung und Projektentwicklung, Betriebswirtschaft und Recht sowie durch Sprachkurse und Seminare zur Verfügung gestellt. Dabei wird auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter und auf die Anforderungen des Marktes Rücksicht genommen. Durch die geografisch breit gefächerte Positionierung des Konzerns kommt es auch immer wieder zu einer internationalen Verflechtung des Personaleinsatzes. Der daraus resultierende Wissenstransfer ist ein weiterer wichtiger Faktor einer umfassenden Mitarbeiterentwicklung.

Angestellte und gewerbliche
Mitarbeiter
2015 2014
Inland 125 58
Ausland 560 497
Mitarbeiter gesamt 685 555
davon Angestellte 632 502
davon gewerbliche Mitarbeiter 53 53

Zweigniederlassungen

Die UBM Development AG hat folgende, im Firmenbuch eingetragene Zweigniederlassungen:

Zweigniederlassung Oberösterreich Pummererstraße 17, 4020 Linz

Zweigniederlassung Tirol Porr-Straße 1, 6175 Kematen in Tirol

Zweigniederlassung Steiermark Thalerhofstraße 88, 8141 Unterpremstätten

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten.

Voraussichtliche Entwicklung und Risiken

Geringe Wachstumsdynamik der Weltkonjunktur31

Seit Mitte 2015 verlor die Weltwirtschaft an Schwung, die Ausweitung des Welthandels war fast zum Erliegen gekommen. Vor allem in den Schwellenländern manifestieren sich weiterhin große wirtschaftliche Probleme – Brasilien und Russland stecken in einer tiefen Rezession, und China verlangsamte sein Wachstumstempo auf knapp 7 %. In weiterer Folge kam auch die Ausweitung des Welthandels fast zum Erliegen, sodass selbst die USA und Japan eine geringere Wachstumsdynamik zeigten.32 Für 2016 wird mit einer weiteren Verlangsamung der Weltkonjunktur gerechnet, diese sollte jedoch 2017 mit 3,7 % bereits wieder stärker zulegen als 2016. China sollte 2016 noch um 6,5 % wachsen, für 2017 jedoch nur mehr 6,2 %. Die USA dürften sich bis 2017 bei einem BIP-Wachstum von 2,7 % einpendeln. Aufgrund des starken Rückgangs der Ölpreise ist jedoch mit einer weiteren Abwärtsrevision der Prognosen zu rechnen.33

Moderates Wachstum im Euroraum34

Die moderate Entwicklung wird sich im Euroraum 2016 fortsetzen, da die schwache Dynamik der Weltwirtschaft das Unternehmervertrauen in Europa belastet. Allerdings dürfte sich die Konjunktur der entwickelten Volkswirtschaften im Jahresverlauf 2016 wieder beleben. Der Euroraum sollte – nach 1,6 % im Berichtsjahr 2015–2016 um 1,4 % und 2017 um 1,6 % wachsen. Für die EU-28 wird mit einem Wachstum von 1,6 % für 2016 gerechnet. Dies liegt in den teils günstigeren Rahmenbedingungen begründet: Der niedrige Ölpreis entlastet vor allem die konsumrelevanten Einkommen der privaten Haushalte. Zudem steigen die verfügbaren Einkommen, beispielsweise in Deutschland, teils signifikant. Zusätzlich führt die weiterhin expansive Geldpolitik zu niedrigen Finanzierungskosten für Unternehmen, Haushalte und den Staat. Der relativ schwache Außenwert des Euro begünstigt zudem die Exporte des Euroraums. Dieser Effekt könnte sich jedoch durch die jüngste Aufwertung des Euro gegenüber den Währungen der Haupthandelspartner abschwächen, falls diese Entwicklung an den Devisenmärkten anhält.

GEDÄMPFTE KONJUNKTUR IN ÖSTERREICH

Aufgrund der gedämpften internationalen Konjunktur wird für Österreichs Wirtschaft in 2016 mit einem Wachstum von lediglich 1,5 % gerechnet.35 Wachstumstreiber sind in erster Linie die höheren Ausgaben zur Flüchtlingsbetreuung sowie die 2015 in Kraft getretene Steuerreform, welche die Einkommen der privaten Haushalte entlastet und die Konsumausgaben erhöht. 2017 sollte die Steuerreform und das Asyl-Thema jedoch keine zusätzlichen Impulse mehr liefern. Die Schwäche der Weltwirtschaft dämpft vorübergehend auch das Exportwachstum Österreichs, die Exporte dürften aber 2016 mit 2,8 % und 2017 mit 3,5 % wieder kräftig steigen.

Auch die Arbeitslosenquote sollte sich 2016 auf 9,4 % und 2017 auf 9,8 % erhöhen.36 Gleichzeitig wird im Prognosezeitraum auch die Zahl der Beschäftigten deutlich steigen – etwa durch Flüchtlingsmigration, spätere Pensionsantritte und mehr Frauenbeschäftigung sowie höheres Arbeitskräfteangebot. Die Investitionsnachfrage befindet sich durch das geringe Unternehmervertrauen und die hohe Unsicherheit über die Wirtschaftsentwicklung weiter auf niedrigem Niveau. Erstmals seit drei Jahren sollten dabei die Bauinvestitionen zulegen. Unterstützend wirken sollen die günstigen Finanzierungskonditionen, der steigende Bedarf an Ersatzinvestitionen und die Wohnbauoffensive des Bundes.

Zentral- und Osteuropa von internationalen Turbulenzen weitgehend verschont

Die Konjunktur in den EU-Mitgliedstaaten in Zentral-, Ost- und Südosteuropa entwickelt sich aufgrund einer starken Binnennachfrage anhaltend robust. Die Investitionen werden dabei von einer verstärkten Ausnutzung von Mitteln aus EU-Fonds gestützt. Der private Konsum trägt ebenfalls positiv zum Wachstum bei.37 Das Wirtschaftswachstum der zentral- und osteuropäischen Länder sollte 2016 mit 3,1 % das Wachstum der westeuropäischen Länder deutlich übertreffen. Polen dürfte mit 3,4 % am stärksten wachsen, gefolgt von der Slowakei mit 3,1 % und Ungarn und Tschechien mit jeweils 2,5 %.38 Etwas schwächer als im Durchschnitt der Region wird die Entwicklung in Slowenien und Kroatien ausfallen.39

Lt. OeKB Geschäftsklima-Index Mittelosteuropa (MOE) ergeben sich unterschiedliche Entwicklungen auf Ebene der einzelnen Volkswirtschaften und Branchen. Vor dem Hintergrund der steigenden Skepsis gegenüber dem wirtschaftspolitischen Kurs der im Oktober neugewählten Regierung Polens ist das Wachstum jedoch mit Risiken behaftet. Tschechien und Rumänien wiesen Anfang 2016 das beste Geschäftsklima auf. In den Ländern des Westbalkans, allen voran in Serbien, hellte sich das Geschäftsklima deutlich auf. Am schlechtesten schneiden unverändert die Ukraine und Russland ab. 40

Starke Impulse für den Wiener Immobilienmarkt

Durch die angekündigte Wohnbauoffensive der Bundesregierung, die im Jänner 2016 startete und bis 2020 30.000 zusätzliche Wohneinheiten schaffen soll, wird bereits 2016 mit einer Trendwende im österreichischen Wohnungsmarkt gerechnet. Das Investitionsvolumen sollte rund € 5,8 Mrd. betragen.41 Vor dem Hintergrund des limitierten Angebots an neuen Büroflächen wird der Anteil an Vorvermietungen in Wien auch 2016 auf einem hohen Niveau bleiben. Die Projekte, die 2016 fertiggestellt werden, weisen eine Vorvermietungsquote von 90 % auf.41

Deutscher Immobilienmarkt weiter im Aufwind

Gute Unternehmens- und Arbeitsmarktdaten sind die Triebfeder für die deutschen Büromärkte. Das Wachstum in diesem Segment wird sich weiter fortsetzen, sodass der Leerstand 2016 voraussichtlich noch einmal leicht sinken wird.42 Theoretisch könnte bei vollständiger Nutzung bzw. Umnutzung dieser Flächen die Büro-Leerstandsquote auf deutlich unter 6 % sinken. 2016 wird ein weiterer leichter Zuwachs von knapp 1 % bei den Spitzenmieten und von knapp 2 % bei den Durchschnittsmieten erwartet. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Nachfrageüberhangs zeigt sich auch der Ausblick für den Wohnungsmarkt weiterhin positiv. Das hohe Niveau des Transaktionsvolumens könnte 2016 noch übertroffen werden.43

Polnischer Immobilienmarkt 2016

Polen ist der wichtigste Immobilienmarkt in Osteuropa – für 2016 wird ein neuer Transaktionsrekord erwartet. Das Gesamtinvestitionsvolumen erreichte 2015 insgesamt € 4,0 Mrd., hinsichtlich der Transaktionspipeline wird für 2016 mit einem ähnlichen Investitionsvolumen gerechnet. Darüber hinaus erwarten Analysten eine gesteigerte Anlegeraktivität von Immobiliengesellschaften bei Unternehmensakquisitionen. Für 2016 sollen sich die Investorenaktivitäten zudem sektorübergreifend auf die regionalen Märkte konzentrierten.44 Aufgrund einiger neuer Büroentwicklungen in Warschau – 400.000 m² Bürofläche sollen 2016 fertiggestellt werden – wird es zu einem Leerstandsanstieg kommen. Die zunehmende Belastung der Banken und die kommende Einkaufszentrensteuer sollten durch die geplanten Incentives für den Arbeitsmarkt und die Versprechen in Richtung Bürokratieabbau kompensiert werden.45

Voraussichtliche Entwicklung und Risiken des Unternehmens – Ausblick 2016

Die voraussichtliche Entwicklung der UBM Development AG als Muttergesellschaft des UBM-Konzerns ist maßgeblich von der Entwicklung ihrer Beteiligungen und somit des UBM-Konzerns abhängig. In der Folge wird daher auf die voraussichtliche Entwicklung des UBM-Konzerns eingegangen.

Mit einem Anteil von mehr als 90 % liegt der Fokus der UBM auf den urbanen Gebieten in den Heimmärkten Österreich, Deutschland und Polen. Aufgrund guter makroökonomischer Grundlagen und einer anhaltend starken Nachfrage wird das Unternehmen seine Konzentration auf Metropolen und zentral gelegene Städte in diesen Märkten weiter verstärken.

Die UBM positioniert sich als reiner Trade Developer und strebt den weiteren Abbau ihres Yield Portfolios an. Mit diesen Veräußerungen wird die Verbesserung der Effizienz von Kapitalisierung, Erlösen und Cashflows angestrebt. Der erwartete Netto-Geldzufluss aus diesem Bereich soll 2016 bei rund € 100 Mio. liegen.

Bei einem weiteren Anhalten der positiven Stimmung an den Immobilienmärkten und der forcierten Umsetzung der Development-Strategie erwartet der Vorstand, im laufenden Geschäftsjahr 2016 das hohe Niveau von Produktionsleistung und Ergebnis halten zu können. Die UBM legt hier auf eine Optimierung des Verkaufspreises wert, um im Unternehmen geschaffene Werte bestmöglich zu veräußern.

  • 34 http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/Weltwirtschaftverlor-Schwung-Welthandel-erlahmt;art15,218012
  • 35 PresseinformationIHS Prognose 170316.pdf, S. 1
  • 36 ebenda, S. 3
  • 37 https://www.oenb.at/Geldpolitik/Konjunktur/konjunktur-aktuell.html
  • 38 EUROCONSTRUCT, Summary Report 2015 Winter, S. 18

  • 39 ONB, Konjunktur Aktuell, Jänner 2016

  • 40 http://www.oekb.at/de/unternehmen/Presse/pressetexte/Seiten/gki-03-2016.aspx
  • 41 https://www.bka.gv.at/DocView.axd?CobId=61011
  • 42 JLL Büromarktüberblick Big 7, Q4 2015
  • 43 ebenda

31 http://www.wifo.ac.at, Konjunkturprognose 2016 und 2017, Presseinformation

32 http://www.ihs.ac.at/publications/lib/prognose170316.pdf, S. 1

33 ÖNB, Konjunktur Aktuell, Jänner 2016

44 CBRE Poland Investment, H2 2015

45 http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/europa_cee/4904624/ ImmoKonzerne-setzen-trotz-EUVerfahrens-weiter-auf-Polen

Risikoberichterstattung

Wesentliche Risiken und Ungewissheiten

Risikomanagementziele und -methoden

Der UBM-Konzern betreibt die kontinuierliche Früherkennung, Bewertung, Steuerung und Überwachung von Risiken durch ein konzernweites Risikomanagementsystem. Ziel ist es, möglichst frühzeitig Informationen über Risiken und die damit verbundenen finanziellen Auswirkungen zu gewinnen, um mit geeigneten Maßnahmen gegensteuern zu können.

Das Risikomanagement gewinnt durch die sektorale und geografische Ausweitung der Geschäftstätigkeit zunehmend an Bedeutung für die Sicherung des Unternehmenserfolgs. Die Verantwortungsbereiche des Risikomanagements sind allgemeine Verfahrensabläufe, Technik, Development und kaufmännische Aspekte. Für jeden Bereich wurden die Zuständigkeiten klar festgelegt und versierte Mitarbeiter eingesetzt, die direkt an den Vorstand berichten. Generelle Risiken, wie z. B. das strategische Risiko, die nicht im Verlauf der Projekte entstehen, sondern aus dem Unternehmensgegenstand resultieren, behandelt der Vorstand in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat.

Vorstand: Mag. karl Bier, heribert smolÉ, di Martin löcker, di claus stadler, mag. michael wurzinger

  • Technisches Risikomanagement
  • Permanente Risikoüberwachung
  • Kaufmännisches Risikomanagement

Markteintrittsrisiko

Die UBM kennt dank ihrer jahrelangen Erfahrung die Funktionsweisen und Besonderheiten der Immobilienmärkte Zentral- und Osteuropas. Jedem Expansionsschritt geht eine detaillierte Markt- und Risikoanalyse des jeweiligen Landes voraus. Diese Expertisen erfassen den mikro- und makroökonomischen Entwicklungsstand der Region bzw. des jeweiligen Immobilienmarkts. Ausschlaggebend für die Realisierung eines Projekts sind aber vor allem seine individuellen Einflussfaktoren. Hierfür gilt es, die Marktentwicklung treffend zu prognostizieren und potenzielle Mieter bereits im Vorfeld ausfindig zu machen.

Vorgaben über einen erforderlichen Mindestverwertungsgrad erhöhen die Sicherheit für die Investition in ein Projekt. Die breite geografische und sektorale Streuung des UBM-Konzerns bringt mit sich, dass der Eintritt in neue Märkte durch das solide Fundament des bestehenden Immobilienportfolios abgesichert ist. Nachfolgend werden die wesentlichsten, dem Unternehmen bekannten Risiken aufgelistet, die einen nachhaltigen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können.

Bestehende Risiken

Preisänderungsrisiko

Das Preisänderungsrisiko umfasst im Wesentlichen Schwankungen des Marktzinssatzes und der Marktpreise sowie Änderungen der Wechselkurse.

Da die Mieteinnahmen nicht nur indexgebunden sind, sondern die Mietverträge ausländischer Objekte (die nahezu ausschließlich mit internationalen Konzernen abgeschlossen werden) zudem auf Hartwährungsverträgen basieren, kann die UBM durch Währungsabwertungen in CEE hier einem erhöhten Risiko ausgesetzt sein. Um dieses Risiko zu minimieren, wurde bereits und wird weiterhin verstärkt dazu übergegangen, Darlehensverträge in den jeweils korrespondierenden Landeswährungen abzuschließen.

Da die UBM ein umfassendes Leistungsspektrum anbietet, besteht eine verstärkte Angewiesenheit auf Fremdunternehmen. Die damit verbundenen Risiken hinsichtlich Qualität, Lieferterminen und Kosten können bei erhöhter Nachfrage zu Versorgungsschwierigkeiten führen. Die operativen Bereiche können Preissteigerungen im Energie- und Rohstoffbereich ausgesetzt sein. Sofern es nicht möglich ist, diese an die Kunden weiterzugeben, wirken sie negativ auf die Ertragslage.

Vor allem die Immobilienmärkte, die neben gesamtwirtschaftlichen Faktoren auch von der jeweiligen Angebotssituation geprägt sind, sind in ihrer Nachfrageentwicklung einer starken Zyklizität unterworfen. Dank der breiten sektoralen wie auch geografischen Diversifikation kann die UBM die regionalen Marktschwankungen aber optimal ausgleichen und ihr Engagement flexibel verlagern. Die Möglichkeit, zwischen Verkauf und Vermietung der Objekte zu wählen, erlaubt der UBM darüber hinaus, einen flexiblen Ausgleich für temporär ungünstige Marktlagen zu schaffen.

Ausfallrisiko

Ausfallrisiken können vor allem in Bezug auf originäre Finanzinstrumente bestehen, nämlich Ausleihungen und Forderungen. Diesen potenziellen Risiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Darüber hinaus erfolgt eine bestmögliche Absicherung durch Bonitätsprüfungen und adäquate Sicherheitsleistungen. Das maximale Ausfallrisiko stellen die in Bezug auf diese Finanzinstrumente in der Bilanz ausgewiesenen Buchwerte dar.

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, Verbindlichkeiten bei Fälligkeit nicht begleichen zu können. Als wesentliches Instrument zur Steuerung des Liquiditätsrisikos sieht die UBM eine exakte Finanzplanung, die von jeder operativen Gesellschaft durchgeführt und zentral koordiniert wird. So wird der Bedarf an Finanzierungen und Linien bei Banken ermittelt.

Die Betriebsmittelfinanzierung wird über das UBM-Konzern-Treasury durchgeführt. Dabei übt die UBM die Funktion des Finanzclearings aus. Dadurch werden eine Verminderung des Fremdfinanzierungsvolumens und eine Optimierung des Zinsergebnisses erreicht und das Risiko, dass die Liquiditätsreserven nicht ausreichen, um die finanziellen Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen, minimiert.

Zinsrisiko

Dem für den Renditeverlauf eines Objekts oft maßgeblichen Zinsrisiko begegnet die UBM, soweit möglich, mit fristenkonformen Finanzierungsmodellen, die den projektspezifischen Finanzmittelbedarf sicherstellen und optimieren. Die Auswahl der Finanzierungswährung erfolgt in Abhängigkeit zur jeweiligen Marktsituation.

Personalrisiko

Der Wettbewerb um qualifiziertes Personal kann die effektive Geschäftsabwicklung beeinträchtigen. Der zukünftige Erfolg hängt daher davon ab, die Mitarbeiter dauerhaft an das Unternehmen zu binden sowie hochqualifiziertes Personal und Kompetenzträger zu finden.

Die UBM ist sich dieses Risikos bewusst und setzt auf mit der Geschäftstätigkeit abgestimmte, institutionalisierte Nachwuchsqualifizierungs-, Aus- und Weiterbildungsprogramme, um vorausschauend steuern zu können.

Beteiligungsrisiko

Unter Beteiligungsrisiko wird das Risiko von Marktwertschwankungen von Beteiligungen der UBM verstanden. Bei den Konzerngesellschaften werden die relevanten Risikoarten (z. B. Marktoder Kreditrisiken) direkt auf Einzelprojektebene erfasst.

Die Berechnung und Analyse des Beteiligungsrisikos und das Reporting an die Geschäftsleitung erfolgt monatlich durch den Bereich Controlling. Bei Erreichen bestimmter Risikoschwellen oder Konzentrationen werden dem Management Handlungsoptionen zur Entscheidung vorgestellt.

Kreditrisiko

Das Kreditrisiko bezeichnet die Gefahr von Verlusten infolge des Ausfalls eines Geschäftspartners, der seinen vertraglich zugesicherten Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommt. Es umfasst Ausfall- und Länderrisiken sowie Bonitätsverschlechterungen von Kreditnehmern. Im Immobilienbereich ergibt sich das Kreditrisiko aus den Mietverpflichtungen. Der Ausfall eines Mieters und die dadurch entfallenen Mietzinszahlungen stellen eine barwertige Minderung des Immobilienprojekts dar. Dieses Risiko wird auf Basis der Expertenschätzungen auf Projektebene mitberücksichtigt.

IT-Risiko

In einer zentralisierten und standardisierten IT-Umgebung besteht die Gefahr der Abhängigkeit von einem System oder einem Rechenzentrum. Ein Systemausfall hat dann unter Umständen gravierende Folgen für das gesamte Unternehmen. Die UBM hat diverse Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt, die dieses Risiko minimieren. Dazu gehören u. a. Zutrittskontrollsysteme, Notfallpläne und die unterbrechungsfreie Stromversorgung wichtiger Systeme und Datenspiegelungen. Gegen Datensicherheitsrisiken durch unberechtigte Zugriffe auf die IT-Systeme setzt die UBM entsprechende Spezialsoftware ein. Dies wird im Wesentlichen durch Dienstleistungsverträge mit der IT-Abteilung der PORR sichergestellt.

Länderrisiko

Die Strategie, durch die Entwicklung von Projekten neue Märkte zu erschließen, hat zur Konsequenz, dass die UBM bewusst angemessene und überschaubare Länder- und Marktrisiken eingeht. Das trifft gegenwärtig vor allem auf die Aktivitäten in Schwellenländern zu. Das allgemeine Risikomanagement beobachtet und prüft die jeweiligen rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen. Wird die Wirtschaftlichkeit einer Investition untersucht, ist die Bewertung des Länderrisikos ein wichtiger Faktor.

Wertminderungsrisiko

Die wertmäßige Sicherung des Immobilienbestands ist ein wichtiger Grundstein für die wirtschaftliche Entwicklung des UBM-Konzerns. Das Objekt- und Facility Management liefert in regelmäßigen Abständen Zustandsberichte sowie Vorschauwerte für die optimale Instandhaltung der Liegenschaften und Gebäude, um die Verwertungsarbeit sowohl durch einen Verkauf als auch langfristig zu gewährleisten.

Internes Kontrollsystem

Das interne Kontrollsystem (IKS) der UBM hat folgende Ziele:

  • Kontrolle der Einhaltung der Geschäftspolitik und der vorgegebenen Ziele
  • Sicherung des Vermögens des Unternehmens
  • Sicherstellung der Zuverlässigkeit des Rechnungsund Berichtswesens
  • Sicherstellung der Wirksamkeit und Effizienz betrieblicher Abläufe
  • Erfüllung der rechtlichen Anforderungen an den Vorstand und Aufsichtsrat
  • Frühzeitige Risikoerkennung und verlässliche Einschätzung möglicher Risiken
  • Einhaltung gesetzlicher und rechtlicher Grundlagen
  • Effizienter Einsatz von Ressourcen und Kostenersparnis
  • Sicherung der Vollständigkeit und Zuverlässigkeit von Informationen, Dokumentationen und Prozessen

Die Aufgaben des internen Kontrollsystems der UBM werden durch zwei dem Vorstand untergeordnete Stabstellen erfüllt: Das kaufmännische Controlling überwacht die laufende Geschäftsentwicklung auf Abweichungen von Planzahlen und stellt sicher, dass bei Planabweichungen die notwendigen Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Zusätzlich können auf Veranlassung des Managements bei aktuellen Anlässen, die risikorelevant sind, jederzeit Ad-hoc-Prüfungen eingeleitet werden. Das technische Controlling überwacht die laufende Abwicklung von Projekten hinsichtlich Zeitplan, Baukosten und allen für die technische Umsetzung relevanten Prozessen.

Durch diese Maßnahmen soll sichergestellt werden, dass das Unternehmensvermögen bewahrt und das Management durch ein effektives und zuverlässiges Berichtswesen unterstützt wird. Dazu wurden im UBM-Konzern die notwendigen Vorkehrungen getroffen, sodass einerseits gesetzliche, aber auch interne Richtlinien eingehalten und andererseits mögliche Schwachstellen in betrieblichen und organisatorischen Abläufen erkannt und korrigiert werden können.

Relevante Anforderungen zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung werden in konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften festgehalten und kommuniziert. Durch klare Funktionstrennungen und Kontrollmaßnahmen wie Plausibilitätsprüfungen, regelmäßige Kontrollaktivitäten auf diversen Berichtsebenen und das Vier-Augen-Prinzip wird eine verlässliche und korrekte Rechnungslegung sichergestellt. Dieses systematische Kontrollmanagement stellt sicher, dass die Rechnungslegung des UBM-

Konzerns im Einklang mit den nationalen und internationalen Rechnungslegungsstandards sowie internen Richtlinien steht.

Innerhalb des internen Kontrollsystems übernimmt der Prüfungsausschuss für den Aufsichtsrat die Aufgabe der Überwachung des Rechnungslegungsprozesses und der Finanzberichterstattung.

Eine Weiterentwicklung des internen Kontrollsystems ist die Installierung einer Investitionskommission für neue Projekte, in welcher der Vorstand, die verantwortliche Geschäftsführung sowie das Controlling die möglichen Risiken eines Projekts bewerten und entscheiden, ob die Umsetzung des Projekts den Richtlinien des Risikomanagements im Konzern entspricht.

Sonstige Risiken Rechtsstreitigkeiten

Im Jänner 2015 beschlossen die Hauptversammlungen der PIAG Immobilien AG als übertragende Gesellschaft und der UBM Realitätenentwicklung AG als übernehmende Gesellschaft eine Verschmelzung, in deren Rahmen die bisherigen Aktionäre der PIAG zu Aktionären der UBM wurden. Das Umtauschverhältnis wurde dabei mit 10:3,701098 festgelegt. Gemäß § 225c AktG sind Aktionäre, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen, berechtigt, einen Antrag auf Überprüfung des Umtauschverhältnisses zu stellen. In der Folge stellten im Frühjahr 2015 insgesamt elf Aktionäre Anträge auf Überprüfung des Umtauschverhältnisses. Im Wesentlichen brachten die Aktionäre vor, dass das Umtauschverhältnis aus verschiedenen Gründen nicht angemessen gewesen wäre. Die UBM bestreitet dies, da die Festlegung des Umtauschverhältnisses auf Unternehmensbewertungen beruht, die nach vergleichbaren methodischen Grundsätzen und Vorgehensweisen vorgenommen wurden. Ein Ende des Verfahrens war zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses dieses Geschäftsberichts nicht absehbar.

Wegen einer Zahlung der Gesellschaft von € 600.000,00 an eine Gesellschaft von Walter Meischberger im Jahr 2005 ist wegen des Vorwurfs der Untreue gemäß § 153 StGB ein Strafverfahren gegen die Vorstandsmitglieder Mag. Karl Bier und Heribert Smolé anhängig. Die Hauptverhandlung über die Anklage läuft seit Jänner 2016. Die betroffenen Vorstandsmitglieder betonen, dass sie stets korrekt und im Sinne des Unternehmens gehandelt haben. Es sei für eine konkrete Leistung (Maklerleistung im Zusammenhang mit dem Erwerb eines Hotels in München) ein marktübliches Vermittlungshonorar gezahlt worden. Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses dieses Geschäftsberichts war der Ausgang des Verfahrens noch offen. Ein Urteil wird für Ende April 2016 erwartet.

Gegen das Vorstandsmitglied Mag. Michael Wurzinger ist ein Strafverfahren wegen des Vorwurfs der Untreue gemäß § 153 StGB als Beitragstäter anhängig, wobei der Vorwurf in die Zeit zurückreicht, in der Mag. Wurzinger noch für die IMMOFINANZ AG tätig war. Gegenstand des Verfahrens sind Zahlungen der IMMOFINANZ AG an Ronald Leitgeb im Jahr 2006 im Zusammenhang mit einem Immobilienprojekt in Südfrankreich. Der Prozessauftakt ist für Mitte April 2016 geplant. Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses dieses Geschäftsberichts war der Ausgang des Verfahrens noch offen. Ein Urteil wird bis Jahresmitte 2016 erwartet.

Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung.

Offenlegung gem. § 243a UGB per 31. Dezember 2015

1) Das Grundkapital setzt sich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 aus 7.472.180 auf den Inhaber lautende nennbetragslose Stückaktien zusammen, von denen jede am Grundkapital von € 22.416.540,00 im gleichen Umfang beteiligt ist. Zum Bilanzstichtag befinden sich 7.472.180 Aktien im Umlauf. Alle Aktien haben die gleichen, gesetzlich normierten Rechte und Pflichten, insbesondere gewährt jede Aktie das Stimmrecht, welches nach der Zahl der Aktien ausgeübt wird. Das Grundkapital der Gesellschaft ist voll eingezahlt. Die Inhaberaktien sind in einer, gegebenenfalls in mehreren Sammelurkunden zu verbriefen und bei einer Wertpapiersammelbank nach § 1 Abs. 3 Depotgesetz oder einer gleichwertigen ausländischen Einrichtung zu hinterlegen.

2) Zwischen der Strauss-Gruppe und der IGO-Ortner-Gruppe besteht ein Syndikatsvertrag. Der Vorstand der Gesellschaft hat keine Kenntnis von dem Inhalt des Syndikatsvertrags. Syndikatsbeschlüsse binden die Syndikatsmitglieder in der Ausübung ihrer Stimmrechte. Es besteht ein wechselseitiges Aufgriffsrecht.

3) Eine direkte oder indirekte Beteiligung am Kapital, die zumindest zehn von hundert beträgt, halten zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 folgende Aktionäre: Syndikat Ortner & Strauss 38,84 % (davon Strauss-Gruppe 11,22 %, IGO-Ortner-Gruppe 27,62 %).

4) Aktien mit besonderen Kontrollrechten sind bei der Gesellschaft nicht vorhanden.

5) Bei der UBM Development AG bestehen keine Mitarbeiterbeteiligungsmodelle, bei welchen die Arbeitnehmer das Stimmrecht nicht unmittelbar ausüben.

6) Gemäß § 6 Abs. 1 der Satzung besteht der Vorstand nach näherer Bestimmung durch den Aufsichtsrat aus zwei bis sechs Personen. Die Bestellung von stellvertretenden Vorstandsmitgliedern in diesem zahlenbezogenen Rahmen ist gemäß § 6 Abs. 2 der Satzung zulässig. Gemäß § 6 Abs. 3 der Satzung kann der Aufsichtsrat ein Vorstandsmitglied zum Vorsitzenden des Vorstands und ein Mitglied zum Stellvertreter des Vorsitzenden des Vorstands ernennen. Allfällige stellvertretende Vorstandsmitglieder stehen gemäß § 8 Abs. 3 der Satzung hinsichtlich der Vertretungsmacht ordentlichen Vorstandsmitgliedern gleich.

Der Aufsichtsrat besteht gemäß § 9 Abs. 1 der Satzung aus mindestens drei und höchstens zwölf von der Hauptversammlung gewählten Mitgliedern. Gemäß § 9 Abs. 8 der Satzung kann mit der Wahl eines Aufsichtsratsmitglieds gleichzeitig ein Ersatzmitglied gewählt werden, welches mit sofortiger Wirkung in den Aufsichtsrat nachrückt, wenn das Aufsichtsratsmitglied vor dem Ablauf seiner Amtszeit aus dem Aufsichtsrat ausscheidet. Werden mehrere Ersatzmitglieder gewählt, ist bei der Wahl die Reihenfolge zu bestimmen, in der sie für aus dem Aufsichtsrat ausscheidende Mitglieder nachrücken. Ein Ersatzmitglied kann auch für mehrere bestimmte Aufsichtsratsmitglieder gewählt werden, sodass es in den Aufsichtsrat nachrückt, wenn eines dieser Mitglieder vorzeitig aus dem Aufsichtsrat ausscheidet. Das Amt eines in den Aufsichtsrat nachgerückten Ersatzmitglieds erlischt, sobald ein Nachfolger für das ausgeschiedene Aufsichtsratsmitglied bestellt ist, spätestens jedoch mit Ablauf der restlichen Amtszeit des ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglieds. Ist das Amt eines in den Aufsichtsrat nachgerückten Ersatzmitglieds erloschen, weil ein Nachfolger für das ausgeschiedene Aufsichtsratsmitglied gewählt wurde, so bleibt es Ersatzmitglied für die weiteren Aufsichtsratsmitglieder, für die es gewählt wurde. Die Hauptversammlung kann gemäß § 9 Abs. 2 der Satzung bei der Wahl für einzelne oder für alle der von ihr zu wählenden Aufsichtsratsmitglieder eine kürzere Funktionsperiode beschließen als die gesetzliche. Scheidet ein von der Hauptversammlung gewähltes Aufsichtsratsmitglied vor Ablauf der Funktionsperiode aus, bedarf es gemäß § 9 Abs. 6 der Satzung der Ersatzwahl erst in der nächsten ordentlichen Hauptversammlung. Sinkt jedoch die Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder unter drei, ist die Ersatzwahl in einer außerordentlichen Hauptversammlung binnen sechs Wochen vorzunehmen. Die Bestellung zum Mitglied des Aufsichtsrats kann gemäß § 9 Abs. 4 vor Ablauf der Funktionsperiode von der Hauptversammlung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen widerrufen werden.

Gemäß § 19 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft werden die Beschlüsse der Hauptversammlung, soweit nicht zwingende Vorschriften des Aktiengesetzes etwas Abweichendes bestimmen, mit einfacher Mehrheit gefasst. Diese Satzungsbestimmung hat nach der Rechtsansicht des Vorstands die nach dem Aktiengesetz auch für Satzungsänderungen an sich notwendige Mehrheit von mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals auf die einfache Kapitalmehrheit herabgesetzt.

7) Der Vorstand ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 gemäß § 4 Abs. 4 der Satzung der Gesellschaft bis zum 7. Mai 2019 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat um bis zu € 4.613.460,00 durch Ausgabe von bis zu 1.537.820 Stück neuen, auf Inhaber lautenden Stammaktien (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen, auch in mehreren Tranchen, auch im Wege des mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 153 Abs. 6 AktG, zu erhöhen und den Ausgabekurs, die Ausgabebedingungen, das Bezugsverhältnis und die weiteren

seriosität und gespür

Einzelheiten der Durchführung im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat festzusetzen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch das Ausnutzen dieser Ermächtigung des Vorstands ergeben, zu beschließen.

8) Die Gesellschaft hat im Jahr 2011 eine Anleihe (Teilschuldverschreibung) (Zeitraum 2011–2016) begeben, von welcher noch ein Volumen in Höhe von € 51.863.000,00 begeben ist. Im Juli 2014 wurde eine Anleihe (Teilschuldverschreibung) von € 160.000.000,00 (Zeitraum 2014–2019) begeben, welche im Dezember 2014 um € 15.000.000,00 auf € 175.000.000,00 und im Februar 2015 um € 25.000.000,00 auf € 200.000.000,00 aufgestockt wurde. Im Dezember 2015 wurde eine Anleihe (Teilschuldverschreibung) von € 75.000.000,00 (Zeitraum 2015–

2020) begeben. Die Anleihen enthalten folgende Vereinbarung: Erfolgt ein Kontrollwechsel i. S. d. ÜbernahmeG und führt dieser Kontrollwechsel zu einer Verschlechterung der Bonität der Emittentin und kann die Emittentin keinen Bonitätsnachweis innerhalb von 60 Tagen ab dem Zeitpunkt der Bekanntmachung des Kontrollwechselereignisses erbringen, ist jeder Anleihegläubiger berechtigt, seine Teilschuldverschreibung fällig zu stellen und die sofortige Rückzahlung zum Nennbetrag zuzüglich bis zum Tage der Rückzahlung aufgelaufener Zinsen zu verlangen. Darüber hinaus bestehen keine bedeutenden Vereinbarungen im Sinne des § 243a Z 8 UGB.

9) Entschädigungsvereinbarungen i. S. d. § 243a Z. 9 UGB bestehen nicht.

COO

Mag. Karl Bier Vorsitzender des Vorstands, CEO

di claus stadler Vorstandsmitglied, COO

heribert smolÉ Vorstand für Finanzen, CFO di Martin löcker Vorstandsmitglied,

mag. michael wurzinger, mrics Vorstandsmitglied, COO

konzernabschluss

80

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

81

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

82

Konzernbilanz

83 Konzern-Kapitalflussrechnung

84 Entwicklung des Konzerneigenkapitals

86

Erläuterungen zum Konzernabschluss

151

Beteiligungsspiegel

159

Bestätigungsvermerk

161

Gewinnverwendung

162

Bilanzeid

163

Glossar

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2015

in T€ Erläuterungen 2015 2014
Umsatzerlöse (7) 307.781 223.566
Bestandsveränderung (7) 45.105 17.574
Im Anlagevermögen aktivierte Eigenleistungen 1.205 925
Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen 25.322 15.683
Erträge aus Fair-Value-Anpassungen auf Investment Properties 29.675 4.421
Sonstige betriebliche Erträge (8) 8.759 4.222
Aufwendungen für Material und sonstige bezogene
Herstellungsleistungen
(9) –252.720 –178.547
Personalaufwand (10) –37.305 –21.523
Aufwendungen aus Fair-Value-Anpassungen auf Investment Properties –3.109
Sonstige betriebliche Aufwendungen (11) –48.263 –27.380
Ergebnis (EBITDA) 76.450 38.941
Abschreibungen auf immaterielle Werte des Anlagevermögens
und Sachanlagen
(12) –2.807 –2.384
Betriebsergebnis (EBIT) 73.643 36.557
Finanzertrag (13) 7.407 6.690
Finanzaufwand (14) –30.765 –18.087
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 50.285 25.160
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (15) –12.952 –3.174
Jahresüberschuss 37.333 21.986
davon Anteil der Aktionäre des Mutterunternehmens 33.808 21.531
davon Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter
von Tochterunternehmen
3.525 455
Ergebnis je Aktie (verwässert und unverwässert in €) (16) 4,90 3,59

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2015

in T€ Erläuterungen 2015 2014
Jahresüberschuss 37.333 21.986
Sonstiges Ergebnis
Remeasurement aus leistungsorientierten Verpflichtungen (34) –24 –1.019
Auf das sonstige Ergebnis entfallender Ertragsteueraufwand 5 255
Sonstiges Ergebnis, welches nicht in die Gewinn- und
Verlustrechnung umgegliedert werden kann (nicht recyclingfähig)
–19 –764
Ergebnis aus Cashflow-Hedges assoziierter Unternehmen (recycelt) 34.886
Zeitwertbewertung von Wertpapieren –18
Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung –319 –638
Auf das sonstige Ergebnis entfallender Ertragsteueraufwand/-ertrag –2
Sonstiges Ergebnis, welches in die Gewinn- und Verlustrechnung
umgegliedert werden kann (recyclingfähig)
34.547 –638
Sonstiges Ergebnis des Jahres (other comprehensive income) 34.528 –1.402
Gesamtergebnis des Jahres 71.861 20.584
davon Anteil der Aktionäre des Mutterunternehmens 68.340 20.133
davon Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter
von Tochterunternehmen
3.521 451

KONZERNBILANZ

ZUM 31. DEZEMBER 2015

in T€ Erläuterungen 31.12.2015 31.12.2014
AKTIVA
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte (17) 2.883 2.745
Sachanlagen (18) 38.749 32.932
Finanzimmobilien (19) 553.907 229.869
Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen (20) 111.543 52.616
Projektfinanzierung (21) 88.777 72.494
Übrige Finanzanlagen (22) 5.894 9.103
Finanzielle Vermögenswerte (26) 3.505 129
Latente Steueransprüche (29) 7.314 8.031
812.572 407.919
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte (23) 215.219 129.457
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (24) 43.118 22.604
Finanzielle Vermögenswerte (25) 10.016 129.069
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte (26) 9.176 1.826
Liquide Mittel (27) 93.744 40.309
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte (28) 1.391 25.190
372.664 348.455
Aktiva gesamt 1.185.236 756.374
PASSIVA
Eigenkapital
Grundkapital (30, 31) 22.417 18.000
Kapitalrücklagen (32) 98.954 44.642
Andere Rücklagen (32) 121.725 115.733
Genussrechts-/Hybridkapital (33) 80.100
Anteile der Aktionäre des Mutterunternehmens 323.196 178.375
Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von Tochterunternehmen 8.828 2.071
332.024 180.446
Langfristige Verbindlichkeiten
Rückstellungen (34) 11.895 7.832
Anleihen (35) 271.436 222.812
Finanzverbindlichkeiten (36) 229.819 197.337
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (38) 5.746 2.460
Latente Steuerschulden (29) 16.038 8.226
534.934 438.667
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Rückstellungen (34) 1.098 128
Anleihen (35) 50.472 48.523
Finanzverbindlichkeiten (36) 151.727 10.348
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (37) 55.204 32.197
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (38) 50.356 37.923
Übrige Verbindlichkeiten (39) 3.663 2.343
Steuerschulden (40) 5.758 5.799
318.278 137.261
Passiva gesamt 1.185.236 756.374

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2015

in T€ 2015 2014
Jahresüberschuss 37.333 21.986
Abschreibungen/Zuschreibungen auf das Anlagevermögen & Finanzanlagen –18.820 –401
Zinserträge/Zinsaufwendungen 15.969 15.475
Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen –25.310 –15.683
Dividenden aus at-equity bilanzierten Unternehmen 31.497 108
Abnahme der langfristigen Rückstellungen –754 –5.689
Latente Ertragsteuer 8.127 –486
Cashflow aus dem Ergebnis 48.042 15.310
Zunahme der kurzfristigen Rückstellungen 540 92
Abnahme der Steuerrückstellungen –1.220 –2.734
Verluste/Gewinne aus Anlagenabgängen 803 –624
Zunahme der Vorräte –5.580 –12.051
Abnahme/Zunahme der Forderungen –5.137 –2.426
Abnahme der Verbindlichkeiten (ohne Bankverbindlichkeiten) –7.253 –4.114
Erhaltene Zinsen 6.280 1.054
Gezahlte Zinsen –23.091 –16.529
Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge 1.064 –3.766
Cashflow aus der Betriebstätigkeit 14.448 –25.788
Einzahlungen aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten 6
Einzahlungen aus Sachanlageabgängen und Abgängen aus Finanzimmobilien 18.644 87.821
Einzahlungen aus Finanzanlageabgängen 55.713 742
Einzahlungen aus der Tilgung von Projektfinanzierungen 20.673 6.908
Einzahlungen aus dem Abgang von zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 66.615
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte –96 –19
Investitionen in das Sachanlagevermögen und Finanzimmobilien –146.188 –28.917
Investitionen in das Finanzanlagevermögen –4.813 –25
Investitionen in Projektfinanzierungen –24.349 –7.475
Einzahlungen/Auszahlungen für kurzfristige Finanzinvestitionen 17.000 –125.000
Auszahlungen aus dem Erwerb von Tochterunternehmen, abzüglich erworbener liquider Mittel –6.296 168
Cashflow aus der Investitionstätigkeit –3.091 –65.797
Dividenden –11.051 –3.720
Ausschüttung an nicht kontrollierende Gesellschafter von Tochterunternehmen –2.019 –180
Einzahlungen aus Anleihen 100.425 126.074
Rückzahlungen von Anleihen –50.191 –39.540
Aufnahme von Krediten und anderen Finanzierungen 102.660 59.646
Tilgung von Krediten und anderen Finanzierungen –78.797 –69.672
Kapitalerhöhung 55.252
Tilgung von Genussrecht –50.000
Auszahlung für den Erwerb von nicht kontrollierenden Anteilen –318
Auszahlung aus Verpflichtungen der PIAG aus UBM-Anteilen –30.708
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 35.571 72.290
Cashflow aus der Betriebstätigkeit 14.448 –25.788
Cashflow aus der Investitionstätigkeit –3.091 –65.797
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 35.571 72.290
Veränderung liquider Mittel 46.928 –19.295
Liquide Mittel am 1.1. 40.309 59.893
Währungsdifferenzen –87 –232
Veränderung liquider Mittel aufgrund von Konsolidierungskreisänderungen 6.594 –57
Liquide Mittel am 31.12. 93.744 40.309
Bezahlte Steuern 6.537 6.393

ENTWICKLUNG DES KONZERNEIGENKAPITALS

FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2015

Remeasurement
in T€ Grundkapital Kapitalrücklagen aus leistungs-
orientierten
Verpflichtungen
Fremdwährungs-
umrechnungs-
rücklage
Stand zum 1.1.2014 18.000 44.642 –543 1.972
Gesamtergebnis des Jahres –764 19
Dividendenzahlungen
Veränderung von Minderheitsanteilen
Stand zum 31.12.2014 18.000 44.642 –1.307 1.991
Zugang aus Common Control Transaction 30 211 –912 –461
Gesamtergebnis des Jahres –19 –326
Dividendenzahlungen
Kapitalerhöhung 4.387 54.101
Rückzahlung Genussrecht
Veränderung von Minderheitsanteilen
Stand zum 31.12.2015 22.417 98.954 –2.238 1.204
Gesamt Anteile
der nicht kon-
trollierenden
Gesellschafter
von Tochter-
unternehmen
Anteile der
Aktionäre des
Mutterunter-
nehmens
Genussrechts-/
Hybridkapital
Andere
Rücklagen
Rücklage
für Cashfllow-
Hedges
Zur Veräuße-
rung verfügbare
Wertpapiere:
Zeitwert-
rücklage
163.718 1.852 161.866 97.795
20.584 451 20.133 20.878
–3.900 –180 –3.720 –3.720
44 –52 96 96
180.446 2.071 178.375 115.049
84.866 3.761 81.105 126.729 –9.663 –34.886 57
71.861 3.521 68.340 6.910 26.903 34.886 –14
–13.070 –2.019 –11.051 –3.539 –7.512
56.061 56.061 –2.427
–50.000 –50.000 –50.000
1.860 1.494 366 366
332.024 8.828 323.196 80.100 122.716 43

UBM DEVELOPMENT AG ERLÄUTERUNGEN ZUM KONZERNABSCHLUSS 2015

1. ALLGEMEINE ANGABEN

Der UBM-Konzern besteht aus der UBM Development AG (UBM) (vormals: UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft) und deren Tochterunternehmen. Die UBM ist eine Aktiengesellschaft nach österreichischem Recht und hat den Sitz in Wien mit der Geschäfts anschrift 1210 Wien, Floridsdorfer Hauptstraße 1. Sie ist registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 100059 x. Die Hauptaktivitä ten des Konzerns sind die Entwicklung, Verwertung und Verwaltung von Immobilien.

Der Konzernabschluss wird gemäß § 245a UGB nach den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen und von der Europäischen Union übernommenen International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie den Auslegungen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) aufgestellt.

Berichtswährung ist der Euro, der auch die funktionale Währung der UBM ist. Bei den einzelnen in den Konzernabschluss einbe zogenen Tochterunternehmen ist die funktionale Währung je nach Geschäftsfeld der Euro bzw. die jeweilige Landeswährung. Zah lenangaben erfolgen in T€ und werden entsprechend kaufmännisch gerundet. Das Berichtsjahr entspricht dem Kalenderjahr und endet am 31. Dezember 2015.

In der außerordentlichen Hauptversammlung vom 15. Jänner 2015 wurde auf Basis des Entwurfs des Verschmelzungsvertrags vom 28. November 2014 beschlossen, die Immobilien AG (PIAG) als übertragende Gesellschaft auf die UBM, Wien, als übernehmende Gesellschaft rückwirkend zum Stichtag 1. Juli 2014 zu verschmelzen, wobei durch die am 19. Februar 2015 im Firmenbuch eingetra gene Verschmelzung der PIAG mit der UBM das Vermögen der PIAG im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die UBM überging und die PIAG ohne Liquidation erloschen ist. Die Gesellschaft wurde Ende März darüber informiert, dass Aktionäre der PIAG einen Antrag auf gericht liche Überprüfung des Umtauschverhältnisses eingebracht haben.

Zur Durchführung der Verschmelzung hat die UBM ihr Grundkapital von € 18.000.000 um € 30.000 auf € 18.030.000 durch Ausgabe von 10.000 neuen auf Inhaber lautende Stückaktien der UBM erhöht. Auf die Kapitalerhöhung wurde das Vermögen der PIAG als übertragende Gesellschaft als Sacheinlage geleistet. Die UBM gab diese durch die Kapitalerhöhung neu geschaffenen Aktien zu dem auf sie entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von € 3 je Aktie ohne Festsetzung eines Agios an die Aktionäre der PIAG aus.

2. KONSOLIDIERUNGSKREIS

In den Konzernabschluss sind neben der UBM 66 (Vorjahr: 9) inländische Tochterunternehmen, sowie 80 (Vorjahr: 57) ausländische Tochterunternehmen einbezogen. In der Berichtsperiode wurden 51 Gesellschaften aufgrund der Verschmelzung der PIAG (siehe Punkt 2.1.) sowie 26 Gesellschaften aufgrund von Gründung bzw. Kauf erstmals in den Konzernabschluss der UBM einbezogen (sie he Punkt 2.2.).

Drei Gesellschaften wurden aufgrund von Kontrollerlangung durch die Verschmelzung einbezogen und acht Gesellschaften haben die Wesentlichkeitsgrenze überschritten. Jeweils sieben Gesellschaften sind durch konzerninterne Übertragungen in Form von Verschmelzungen bzw. Liquidation abgegangen und eine Gesellschaft wurde verkauft, wobei der Mittelzufluss im Cashflow aus der Investitionstätigkeit enthalten ist.

Außerdem wurden 26 (Vorjahr: 4) inländische und 32 (Vorjahr: 30) ausländische assoziierte Unternehmen und Gemeinschafts unternehmen nach der Equity-Methode bewertet. In der Berichtsperiode wurden 20 Gesellschaften aufgrund der Verschmelzung der PIAG, sechs Gesellschaften aufgrund von Kauf und vier Gesellschaften aufgrund von Gründung erstmals in den Konzern abschluss der UBM einbezogen. Eine Gesellschaft ist aufgrund von Verkauf abgegangen und bei fünf Gesellschaften wurden die Anteile so weit aufgestockt, dass diese in den Vollkonsolidierungskreis einbezogen wurden.

Bei zehn Tochterunternehmen steht der UBM zwar die Mehrheit der Stimmrechte zu, aufgrund der Regelungen in den Gesellschafts verträgen ist aber dennoch keine Beherrschung gegeben. Diese Unternehmen werden als Gemeinschaftsunternehmen bilanziert.

2.1. VERSCHMELZUNG

In der außerordentlichen Hauptversammlung vom 15. Jänner 2015 wurde auf Basis des Entwurfs des Verschmelzungsvertrags vom 28. November 2014 beschlossen, die PIAG als übertragende Gesellschaft auf die UBM, Wien, als übernehmende Gesellschaft rück wirkend zum Stichtag 1. Juli 2014 zu verschmelzen, wobei durch die am 19. Februar 2015 im Firmenbuch eingetragene Verschmel zung der PIAG mit der UBM das Vermögen der PIAG im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die UBM überging und die PIAG ohne Liquidation erloschen ist.

Es handelt sich um eine Transaktion unter gemeinsamer Kontrolle, welche nicht von den Regelungen der IFRS umfasst ist. Die Dar stellung der Verschmelzung erfolgte per 19. Februar 2015 zu Buchwerten.

Folgende Gesellschaften sind im Zuge der Verschmelzung zugegangen:

Bahnhofcenter Entwicklungs-, Errichtungs- und Betriebs GmbH Emiko Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co. KG EPS Haagerfeldstraße – Business Hof Leonding 2 Errichtungs- und Verwertungs GmbH EPS MARIANNE-HAINISCH-GASSE – LITFASS-STRASSE Liegenschaftsverwertungs- und Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co KG EPS Office Franzosengraben GmbH & Co KG EPS Rathausplatz Guntramsdorf Errichtungs- und Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co KG EPS RINNBÖCKSTRASSE – LITFASS-STRASSE Liegenschaftsverwertungs- und Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co KG EPS Tivoli Hotelerrichtungs- und Beteiligungsverwaltungs GmbH EPS Welser Straße 17 Business Hof Leonding Errichtungs- und Beteiligungs GmbH & Co KG Gepal Beteiligungsverwaltungs GmbH Gevas Beteiligungsverwaltungs GmbH Glamas Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co "Delta" KG Golera Beteiligungsverwaltungs GmbH GORPO Projektentwicklungs- und Errichtungs-GmbH & Co KG Gospela Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co KG Hotelbetrieb SFZ Immobilien GmbH & Co KG IBC Business Center Entwicklungs- und Errichtungs-GmbH Impulszentrum Telekom Betriebs GmbH Jandl Baugesellschaft m.b.H.

88

MLSP Absberggasse Immobilien GmbH & Co KG MLSP IBC WEST Immobilien GmbH & Co KG MultiStorage GmbH & Co KG Porr – living Solutions GmbH Porr Infrastruktur Investment AG Projekt Ost – IBC Business Center Entwicklungs- und Errichtungs-GmbH & Co KG Projekt West – IBC Business Center Entwicklungs- und Errichtungs-GmbH & Co KG Sabimo Gerhard-Ellert-Platz GmbH Sabimo Immobilien GmbH Sabimo Liebenauer Hauptstraße GmbH Sabimo Monte Laa Bauplatz 2 GmbH Sabimo Söllheimer Straße GmbH SFZ Freizeitbetriebs-GmbH & Co KG SFZ Immobilien GmbH & Co KG Somax Beteiligungsverwaltungs GmbH STRAUSS & PARTNER Development GmbH Wibeba Holding GmbH WIPEG – Bauträger- und Projektentwicklungsgesellschaft m.b.H. WLB Projekt Laaer Berg Liegenschaftsverwertungs- und Beteiligungs-GmbH Wohnpark Laaer Berg Verwertungs- und Beteiligungs-GmbH & Co. Bauplatz 5 "rosa" Projekt-OG ALBA BauProjektManagement Bulgaria EOOD ALBA BauProjektManagement GmbH Arena Boulevard GmbH & Co. KG Bartycka Real Estate Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia Gamma Real Estate Ingtalanfejlesztö és – hasznositó Korlátolt Felelösségü Társaság Lamda Imobiliare SRL Porr Solutions Polska Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia RE Moskevská spol.s.r.o.

Sitnica drustvo s ogranicenom odgovornoscu za usluge

SONUS City GmbH & Co. KG

STRAUSS & CO Projektentwicklungs GmbH

Yipsilon Imobiliare SRL

durch Kontrollerlangung

BMU Beta Liegenschaftsverwertung GmbH Ropa Liegenschaftsverwertung Gesellschaft m.b.H. St.-Peter-Straße 14-16 Liegenschaftsverwertung Ges.m.b.H.

Folgende Vermögenswerte und Schulden sind durch die Verschmelzung zugegangen:

in T€ 19.2.2015
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE
Immaterielle Vermögenwerte 109
Sachanlagen 4.639
Finanzimmobilien 193.212
Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen 76.373
Projektfinanzierung 23.787
Übrige Finanzanlagen 2.203
Finanzielle Vermögenswerte 10.491
Latente Steueransprüche 7.822
Summe langfristige Vermögenswerte 318.636
KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE
Vorräte 59.083
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.821
Finanzielle Vermögenswerte 16.487
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 1.720
Liquide Mittel 6.594
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte 18.654
Summe kurzfristige Vermögenswerte 110.359
LANGFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN
Rückstellungen –4.573
Anleihen
Finanzverbindlichkeiten –94.519
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten –16.605
Übrige Verbindlichkeiten
Latente Steuerschulden –6.908
Summe langfristige Verbindlichkeiten –122.605
KURZFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN
Rückstellungen –430
Anleihen
Finanzverbindlichkeiten –42.045
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen –17.769
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten –159.045
Übrige Verbindlichkeiten –1.047
Steuerschulden –1.189
Summe kurzfristige Verbindlichkeiten –221.525

Die sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten enthielten Verbindlichkeiten gegenüber der UBM-Gruppe in Höhe von T€ 108.011 sowie T€ 30.708 Verbindlichkeiten für den Erwerb von UBM-Aktien durch die PIAG.

Die Gesellschaften trugen mit T€ 6.512 zum Ergebnis vor Steuern der Periode sowie mit T€ 122.792 zu den Umsatzerlösen bei. Die wesentlichen Änderungen des Segmentvermögens und der Segmentschulden betreffen die Verschmelzung und stellen sich wie folgt dar:

davon:
in T€ Gesamt
19.2.2015
Österreich
19.2.2015
Deutschland
19.2.2015
Polen
19.2.2015
sonstige Märkte
19.2.2015
Segmentvermögen 428.995 309.104 44.937 2.474 72.480
darin enthalten Immaterielle Vermögens-
werte, Sachanlagen und Finanzimmobilien
197.960 168.961 10.193 18.806
darin enthalten Beteiligungen an at-equity
bilanzierten Unternehmen
76.373 60.919 201 15.253
Segmentschulden –344.130 –253.593 –44.193 –2.527 –43.817

Weiters wurde im Zuge der Verschmelzung die interne Berichtsstruktur in Bezug auf die geografische Einteilung sowie die Auftei lung in Assetklassen neu segmentiert.

2.2. ERSTKONSOLIDIERUNGEN

Im Geschäftsjahr 2015 wurden die folgenden Unternehmen erstmals einbezogen (Anteilshöhe siehe Beteiligungsspiegel):

Aufgrund von Gründungen Zeitpunkt der Erstkonsolidierung
UBM Twarda Sp. z o.o. 6.2.2015
UBM Kotlarska Sp. z o.o. 22.6.2015
QBC Beta SP Immomanagement GmbH 13.3.2015
QBC Epsilon SP Immomanagement GmbH 13.3.2015
QBC Eta SP Immomanagement GmbH 13.10.2015
QBC Immobilien GmbH & Co Eta KG 24.11.2015
Mainz Zollhafen Hotel GmbH & Co KG 10.4.2015
UBM Nowy Targ Sp. z o.o. 11.12.2015
UBM Hotel Granary Sp. z o.o. 8.12.2015
Aufgrund von Akquisitionen Zeitpunkt der Erstkonsolidierung
Aufgrund von Akquisitionen Zeitpunkt der Erstkonsolidierung
QBC Immobilien GmbH & Co Beta KG 1.1.2015
QBC Immobilien GmbH & Co Beta KG 1.1.2015
QBC Immobilien GmbH & Co Epsilon KG 1.1.2015
QBC Immobilien GmbH & Co Epsilon KG 1.1.2015
Yavin Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia 1.1.2015
Yavin Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia 1.1.2015
Poplar Company spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia 1.1.2015
Poplar Company spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia 1.1.2015
EPS Dike West – IBC GmbH 1.4.2015
EPS Dike West – IBC GmbH 1.4.2015
CM Wohunungsentwicklungs GmbH 12.10.2015
CM Wohunungsentwicklungs GmbH 12.10.2015
UBM Riwiera 2 Spolka z ograniczona odpowiedzialnoscia 25.9.2015
UBM Riwiera 2 Spolka z ograniczona odpowiedzialnoscia 25.9.2015
Ligustria 12 Spolka z ograniczona odpowiedzialnoscia 25.9.2015
Ligustria 12 Spolka z ograniczona odpowiedzialnoscia 25.9.2015
Reality U Pruhonu s.r.o. 15.10.2015
Reality U Pruhonu s.r.o. 15.10.2015
MGO I Development GmbH & Co KG
MGO I Development GmbH & Co KG
(vormals Portokali Property Development I GmbH & Co KG)
(vormals Portokali Property Development I GmbH & Co KG)
4.11.2015
4.11.2015
MGO II Development GmbH & Co KG
MGO II Development GmbH & Co KG
(vormals Portokali Property Development II GmbH & Co KG
(vormals Portokali Property Development II GmbH & Co KG
4.11.2015
4.11.2015
Aufgrund von Anteilsaufstockung Zeitpunkt der Erstkonsolidierung
UBX 3 s.r.o. 1.1.2015
UBX 3 s.r.o. 1.1.2015
UBX 2 Objekt Berlin GmbH 1.11.2015
UBX 2 Objekt Berlin GmbH 1.11.2015
M Logistic Distribution S.R.L. 21.12.2015
M Logistic Distribution S.R.L. 21.12.2015
EPS Höhenstraße Immobilien GmbH 1.1.2015
EPS Höhenstraße Immobilien GmbH 1.1.2015
EPS Immobilienmanagement "Schützenwirt" GmbH & CO KG 1.1.2015
EPS Immobilienmanagement "Schützenwirt" GmbH & CO KG 1.1.2015
EPS Immobilienmanagement "Kreuzstraße" GmbH & CO KG 1.1.2015
EPS Immobilienmanagement "Kreuzstraße" GmbH & CO KG 1.1.2015
Aufgrund von Wesentlichkeit Zeitpunkt der Erstkonsolidierung
EPS Welser Straße 17 – Business.Hof Leonding 1 Errichtungs- und Beteiligungs GmbH 14.12.2015
EPS Welser Straße 17 – Business.Hof Leonding 1 Errichtungs- und Beteiligungs GmbH 14.12.2015
UBM Seevillen Errichtungs-GmbH 1.1.2015
UBM Seevillen Errichtungs-GmbH 1.1.2015
EPS MARIANNE-HAINISCH-GASSE – LITFASS-STRASSE Liegenschaftsverwertungs-
EPS MARIANNE-HAINISCH-GASSE – LITFASS-STRASSE Liegenschaftsverwertungs-
und Beteiligungsverwaltungs-GmbH
und Beteiligungsverwaltungs-GmbH
14.12.2015
14.12.2015
EPS RINNBÖCKSTRASSE – LITFASS-STRASSE Liegenschaftsverwertungs- und
EPS RINNBÖCKSTRASSE – LITFASS-STRASSE Liegenschaftsverwertungs- und
Beteiligungsverwaltungs-GmbH
Beteiligungsverwaltungs-GmbH
14.12.2015
14.12.2015
GORPO Projektentwicklungs- und Errichtungs-GmbH 14.12.2015
GORPO Projektentwicklungs- und Errichtungs-GmbH 14.12.2015
MG-Brehmstrasse BT C Komplementär GmbH 23.12.2015
MG-Brehmstrasse BT C Komplementär GmbH 23.12.2015
Gospela Beteiligungsverwaltungs GmbH 14.12.2015
Gospela Beteiligungsverwaltungs GmbH 14.12.2015
EPS Office Franzosengraben GmbH 14.12.2015
EPS Office Franzosengraben GmbH 14.12.2015

Bei den Akquisitionen und Anteilsaufstockungen handelt es sich bis auf zwei Gesellschaften um den Erwerb von Immobilien und die jeweiligen Finanzierungen dieser Immobilien, die keine Business Combination gem. IFRS 3 darstellen.

Bei den aufgrund von Wesentlichkeit erstmals einbezogenen Unternehmen handelt es sich um Umgründungsmaßnahmen, die zu keinem wesentlichen Zugang von Vermögen und Schulden zur Gruppe führten.

Für den Erwerb der restlichen 50 % an der M Logistic Distribution S.R.L. wurden T€ 1.683,2 aufgewendet. Der Kaufpreis ist im Geschäftsjahr 2015 noch nicht bezahlt und wurde den Vermögenswerten und Schulden der Gesellschaften wie folgt zugeordnet:

in T€ 2015
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE
Immaterielle Vermögenswerte
Sachanlagen 1.224
Finanzimmobilien 16.462
KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE
Vorräte 41
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.295
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 18
Liquide Mittel 234
LANGFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN
Finanzverbindlichkeiten –12.157
Latente Steuerschulden –901
KURZFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN
Finanzverbindlichkeiten –1.188
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen –1.039
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten –439
Übrige Verbindlichkeiten –184
Fair Value des bereits gehaltenen Eigenkapitalanteils –1.683
Kaufpreis –1.683

Aus der Bewertung der bisher gehaltenen Anteile resultierte kein Ergebnis.

Für den Erwerb von 89,9 % der Reality U Pruhonu s.r.o. wurden T€ 6.653 aufgewendet. Der Kaufpreis wurde im Geschäftsjahr 2015 zur Gänze bezahlt und den Vermögenswerten und Schulden der Gesellschaften wie folgt zugeordnet:

in T€ 2015
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE
Sachanlagen 164
Finanzimmobilien 8.170
KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE
Vorräte 32
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 122
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 217
Liquide Mittel 123
LANGFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN
Latente Steuerschulden –1.160
KURZFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen –4
Übrige Verbindlichkeiten –240
Fremdanteil –771
Kaufpreis –6.653

Die erstkonsolidierte Gesellschaft trug mit T€ 44 zum Ergebnis vor Steuern der Periode sowie mit T€ 180 zu den Umsatzerlösen bei.

3. KONSOLIDIERUNGSGRUNDSÄTZE

Unternehmenszusammenschlüsse werden nach der Erwerbsmethode bilanziert. Nach dieser Methode werden die erworbenen Ver mögenswerte, die übernommenen Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten zum Erwerbsstichtag mit den zu diesem Stich tag beizulegenden Zeitwerten angesetzt. Die Differenz zwischen den Anschaffungskosten und dem zurechenbaren Anteil an dem mit dem beizulegenden Zeitwert bewerteten Nettovermögen wird als Firmenwert angesetzt, der nicht planmäßig abgeschrieben, sondern mindestens einem jährlichen Impairment-Test unterzogen wird.

Alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen einbezogenen Unternehmen werden in der Schuldenkonsolidierung eliminiert. Konzerninterne Aufwendungen und Erträge werden im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung verrechnet. Zwischener gebnisse aus konzerninternen Lieferungen werden eliminiert, wenn es sich um wesentliche Beträge handelt und die betreffenden Vermögenswerte im Konzernabschluss noch bilanziert sind.

Nicht der UBM zurechenbare Anteile am Nettovermögen von vollkonsolidierten Tochterunternehmen werden unter der Bezeich nung "Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von Tochterunternehmen" gesondert als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen.

94

4. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Jahresabschlüsse sämtlicher in den Konzernabschluss einbezogener Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.

Bewertungsgrundlagen

In Bezug auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen, Projektfinanzierungen, Vorräte, Forderungen aus abgerechneten Aufträ gen und Verbindlichkeiten sind die fortgeführten Anschaffungskosten Basis für die Bewertung.

In Bezug auf zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere, derivative Finanzinstrumente und Finanzimmobilien ist der zum Bilanzstich tag beizulegende Zeitwert Grundlage für die Bewertung.

Währungsumrechnung

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen stellen die Jahresabschlüsse in ihrer jeweiligen funktionalen Währung auf, wobei als funktionale Währung die für die wirtschaftliche Tätigkeit des betreffenden Unternehmens maßgebliche Währung gilt.

Die Bilanzposten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden mit dem Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag und die Posten der Gewinn- und Verlustrechnungen mit dem Jahresdurchschnittskurs – als arithmetisches Mittel aller Monats- ultimokurse – des Geschäftsjahres umgerechnet. Aus der Währungsumrechnung resultierende Differenzen werden direkt im Eigenkapital verrechnet. Diese Umrechnungsdifferenzen werden zum Zeitpunkt des Abgangs des Geschäftsbetriebs erfolgswirk sam erfasst.

Für die Einbeziehung und Umrechnung ausländischer Tochterunternehmen wurden folgende wesentliche Umrechnungskurse verwendet:

Devisenmittelkurs 31.12.2015 Jahresdurchschnittskurs
PLN 4,2615 4,1848
CZK 27,0250 27,2688
Devisenmittelkurs 31.12.2014 Jahresdurchschnittskurs
PLN 4,2623 4,1893
CZK 27,7250 27,5500

Bei Unternehmenserwerben vorgenommene Anpassungen der Buchwerte der erworbenen Vermögenswerte, der übernomme nen Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten an den diesen zum Erwerbsstichtag jeweils beizulegenden Zeitwert bzw. ein Goodwill werden als Vermögenswerte bzw. Verbindlichkeiten des erworbenen Tochterunternehmens behandelt und unterliegen demnach der Währungsumrechnung.

Kursgewinne oder -verluste aus Transaktionen der einbezogenen Unternehmen in einer anderen als der funktionalen Währung wer den ergebniswirksam erfasst. Nicht auf die funktionale Währung lautende monetäre Positionen der einbezogenen Unternehmen werden mit dem Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear ab geschrieben. Dabei wurden Abschreibungssätze in Höhe von 10 % bis 50 % zur Anwendung gebracht.

Die auf das Geschäftsjahr entfallende Abschreibung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Abschreibungen auf immaterielle Werte des Anlagevermögens und Sachanlagen" ausgewiesen.

Wurde eine Wertminderung (Impairment) festgestellt, werden die betreffenden immateriellen Vermögenswerte auf den erzielbaren Betrag – das ist der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten oder ein höherer Nutzungswert – abgeschrieben. Bei Wegfallen der Wertminderung erfolgt eine Zuschreibung in Höhe der Wertaufholung, maximal aber auf den Wert, der sich bei An wendung des Abschreibungsplanes auf die ursprünglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten errechnet.

Der Firmenwert wird als Vermögenswert erfasst und gemäß IFRS 3 in Verbindung mit IAS 36 mindestens einmal jährlich auf eine Wertminderung hin überprüft. Jede Wertminderung wird sofort erfolgswirksam erfasst. Eine spätere Wertaufholung findet nicht statt.

Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten unter Abzug von Anschaffungskostenminderungen bzw. zu Herstellungskosten und der bisher aufgelaufenen, abzüglich im Berichtsjahr planmäßig fortgeführten linearen Abschreibungen bewertet, wobei folgende Abschreibungssätze angewendet wurden:

Gebäude 1,5 bis 33,3 %
Technische Anlagen und Maschinen 4,0 bis 50,0 %
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4,0 bis 50,0 %

Wurde eine Wertminderung (Impairment) festgestellt, werden die betreffenden Sachanlagen auf den erzielbaren Betrag – das ist der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten oder ein höherer Nutzungswert – abgeschrieben. Bei Wegfallen der Wertminderung erfolgt eine Zuschreibung in Höhe der Wertaufholung, maximal aber auf den Wert, der sich bei Anwendung des Abschreibungsplanes auf die ursprünglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten errechnet. Grundlegende Umbauten werden aktiviert, während laufende Instandhaltungsarbeiten, Reparaturen und geringfügige Umbauten im Zeitpunkt des Anfalls aufwands wirksam erfasst werden.

Die geringwertigen Vermögenswerte werden im Anschaffungsjahr im vollen Umfang abgeschrieben, da sie für den Konzern abschluss unwesentlich sind.

In Bau befindliche Anlagen einschließlich in Bau befindlicher Gebäude, die betrieblich genutzt werden sollen oder deren Nutzungs art noch nicht feststeht, werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen infolge von Wertminderun gen bilanziert.

Fremdkapitalkosten werden bei qualifizierten Vermögenswerten in die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einbezogen. Die Abschreibung dieser Vermögenswerte beginnt mit deren Fertigstellung bzw. Erreichen des betriebsbereiten Zustands. Im laufen den Geschäftsjahr wurden T€ 13.302 (Vorjahr: 6.269) Zinsen auf Immobilien aktiviert. Für den Finanzierungskostensatz wird auf die Angaben in Punkt 36 verwiesen.

Finanzimmobilien sind Immobilien, die zur Erzielung von Mieteinnahmen und/oder zum Zwecke der Wertsteigerung gehalten wer den. Hierzu zählen nicht für eigene betriebliche Zwecke genutzte Büro- und Geschäftsgebäude, Wohnbauten sowie unbebaute Grundstücke. Diese werden zu ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt. Gewinne und Verluste aus Wertänderungen werden im Ergebnis der Periode erfolgswirksam berücksichtigt, in der die Wertänderung eingetreten ist. Immobilien, die in Erstellung sind, werden, soweit ein beizulegender Zeitwert nicht verlässlich ermittelt werden kann, zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, ansonsten mit dem in der Regel nach der Residualwertmethode ermittelten beizulegenden Zeitwert bewertet. Grundlage für den Wertansatz der mit dem beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzimmobilien bildeten Verkehrswertgutachten von unabhängigen Sachverständigen bzw. wurde der beizulegende Zeitwert aus dem Barwert der geschätzten künftigen Cash flows, die aus der Nutzung der Immobilien erwartet werden, oder über Vergleichstransaktionen ermittelt.

Die zum Verkauf bestimmten Liegenschaften sind mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert bewertet. Fremdkapitalkosten werden bei qualifizierten Vermögenswerten in die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einbezogen.

Für Immobilien im Umlaufvermögen, die zur sofortigen Weiterveräußerung nach Fertigstellung gedacht sind und für die durch ver gleichbare Transaktionen ein Marktwert bestimmbar ist, wurde der Verkehrswert mittels Vergleichswert- bzw. Sachwertverfahren ermittelt. Gemäß Rechnungslegungsvorschriften wird der Buchwert nur dann an den Verkehrswert angepasst, wenn dieser niedri ger ist. Die externen Gutachter haben mit den lokalen Projektentwicklern basierend auf Größe, Alter und Zustand der Gebäude und nach länderspezifischen Gegebenheiten die Parameter bestimmt.

Leasingverhältnisse

Der Konzern als Leasinggeber:

Es bestehen nur als Operating-Leasing zu klassifizierende Leasingverträge. Die Mieteinnahmen aus diesen Verträgen werden linear über die Laufzeit des entsprechenden Leasingverhältnisses ertragswirksam erfasst.

Der Konzern als Leasingnehmer:

Leasingverhältnisse werden als Finanzierungsleasing klassifiziert, wenn gemäß Leasingvertrag im Wesentlichen alle mit dem Eigentum verbundenen Risiken und Chancen auf den Leasingnehmer übertragen werden.

Im Rahmen von Finanzierungsleasing gehaltene Vermögenswerte werden als Vermögenswerte des Konzerns mit ihren beizulegen den Zeitwerten oder mit dem Barwert der Mindestleasingzahlungen, falls dieser niedriger ist, zu Beginn des Leasingverhältnisses erfasst. Mindestleasingzahlungen sind jene Beträge, die während der unkündbaren Vertragslaufzeit zu zahlen sind, einschließlich eines garantierten Restwerts. Die entsprechende Verbindlichkeit gegenüber dem Leasinggeber wird in der Bilanz als Verpflichtung aus Finanzierungsleasing erfasst. Die Leasingzahlungen werden auf Zinsaufwendungen und Verminderung der Leasingverpflich tung aufgeteilt, sodass eine konstante Verzinsung der verbleibenden Verbindlichkeit erzielt wird. Zinsaufwendungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen werden zu Anschaffungskosten, die sich in das erworbene anteilige, mit dem beizulegenden Zeitwert bewertete Nettovermögen sowie gegebenenfalls einen Geschäfts- oder Firmenwert aufteilen, bilan ziert. Der Buchwert wird jährlich um den anteiligen Jahresüberschuss bzw. -fehlbetrag, bezogene Dividenden und sonstige Eigen kapitalveränderungen erhöht bzw. vermindert. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern einmal jährlich sowie zusätzlich bei Vorliegen von Indikatoren, die auf eine mögliche Wertminderung hindeuten, einem Impair ment-Test nach IAS 36 unterzogen. Unterschreitet der erzielbare Betrag den Buchwert, wird der Differenzbetrag abgeschrieben.

Die Projektfinanzierungen sind zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Werden Anzeichen einer Wertminderung festge stellt (Impairment), werden die Projektfinanzierungen auf den Barwert der erwarteten Cashflows abgeschrieben.

Die unter den übrigen Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an nicht konsolidierten Tochterunternehmen und sonstigen Betei ligungen sind, da ein verlässlicher beizulegender Zeitwert nicht ermittelt werden kann, zu Anschaffungskosten bewertet. Wird bei zu Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten eine Wertminderung festgestellt, so wird auf den Barwert der erwarteten Cashflows abgewertet. Fertigungsaufträge werden nach dem Leistungsfortschritt (POC-Methode) bilanziert. Die voraussichtlichen Auftragserlöse wer den entsprechend dem jeweiligen Fertigstellungsgrad unter den Umsatzerlösen ausgewiesen. Der Fertigstellungsgrad, der Grund lage für die Höhe der angesetzten Auftragserlöse ist, wird im Regelfall aus dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag erbrachten Leistung zur geschätzten Gesamtleistung ermittelt. Sofern das Ergebnis eines Fertigungsauftrags nicht verlässlich geschätzt wer den kann, werden Auftragserlöse nur in Höhe der angefallenen Auftragskosten erfasst. Ist es wahrscheinlich, dass die gesamten Auftragskosten die gesamten Auftragserlöse übersteigen, wird der erwartete Verlust sofort und zur Gänze erfasst.

Die den bisher erbrachten Leistungen gemäß Fertigstellungsgrad zurechenbaren Erlöse werden, soweit sie die vom Auftraggeber geleisteten Anzahlungen übersteigen, in der Bilanz unter Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Beträge, um die die erhaltenen Anzahlungen die den bisher erbrachten Leistungen zurechenbaren Erlöse übersteigen, werden unter den sons tigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Forderungen sind grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Falls Risiken hinsichtlich der Einbringlichkeit bestanden, wurden Wertberichtigungen gebildet.

Abgrenzungsposten für latente Steuern werden bei temporären Differenzen zwischen den Wertansätzen von Vermögenswer ten und Schulden im Konzernabschluss einerseits und den steuerlichen Wertansätzen andererseits in Höhe der voraussichtlichen künftigen Steuerbelastung oder -entlastung gebildet. Darüber hinaus wird eine aktive Steuerabgrenzung für künftige Vermögens vorteile aus steuerlichen Verlustvorträgen angesetzt, soweit mit der Realisierung mit hinreichender Sicherheit gerechnet wer den kann. Ausnahmen von dieser umfassenden Steuerabgrenzung bilden Unterschiedsbeträge aus steuerlich nicht absetzbaren Firmenwerten.

Der Berechnung der Steuerlatenz liegt der im jeweiligen Land geltende Ertragsteuersatz zugrunde, bei österreichischen Gesell schaften ist dies der Steuersatz von 25 %.

Die Rückstellungen für Abfertigungen, für Pensionen und für Jubiläumsgelder wurden gemäß IAS 19 nach dem laufenden Einmalprämienverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Zugrundelegung der Generationentafel AVÖ 2008-P ermittelt, wobei zu jedem Stichtag eine versicherungsmathematische Bewertung durchgeführt wird. Bei der Bewertung dieser Rückstel lungen wurden ein Rechnungszinsfuß für Österreich und Deutschland von 2,25 % (Vorjahr: 2,25 %) und Bezugssteigerungen in Österreich von 2,50 % (Vorjahr: 2,60 %) p. a. berücksichtigt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Abfertigungen und für Jubi läumsgelder werden für Österreich Fluktuationsabschläge auf Basis von statistischen Daten in einer Bandbreite von 1,1 % bis 14,2 % (Vorjahr: 0,0 % bis 10,0 %) berücksichtigt und für Deutschland bezüglich Jubiläumsgeldern in einer Bandbreite von 0,0 % bis 25,0 % (Vorjahr: 0,0 % bis 25,0 %). Als rechnungsmäßiges Pensionsalter wird für österreichische Gesellschaften das frühestmögliche gesetzliche Pensionsantrittsalter nach Pensionsreform 2004 (Korridorpension) unter Beachtung aller Übergangsregelungen und für deutsche Gesellschaften das gesetzliche Pensionsantrittsalter angesetzt. Bei der Berechnung der Rückstellungen wird für Österreich die Sterbetafel AVÖ 2008-P – Pagler & Pagler und für Deutschland die Sterbetafel Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck verwendet.

Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste für Abfertigungen und Pensionen werden zur Gänze im sonstigen Ergebnis erfasst, für Jubiläumsgelder im Gewinn oder Verlust der Periode. Der Dienstzeitaufwand wird im Personalaufwand ausgewiesen bzw. mit diesem verrechnet. Der Zinsaufwand wird unter Finanzierungsaufwand erfasst.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle gegenwärtig entstandenen Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wer den jeweils in Höhe des Betrages angesetzt, der voraussichtlich zur Erfüllung der zugrunde liegenden Verpflichtung erforderlich ist.

Verbindlichkeiten werden unter Anwendung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Ist der Rückzahlungsbetrag niedriger oder höher, so wird auf diesen nach der Effektivzinsmethode abgeschrieben oder zugeschrieben.

Derivative Finanzinstrumente werden erfolgswirksam mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Derivate in Hedge-Beziehung werden nach den Vorschriften des Hedge-Accounting behandelt.

Umsatzerlöse werden zum beizulegenden Zeitwert der Gegenleistung bewertet. Davon sind Rabatte, Umsatzsteuern und andere im Zusammenhang mit dem Verkauf stehende Steuern abzusetzen. Der Umsatz wird mit Lieferung und Übertragung des Eigentums erfasst. Der Umsatz aus Fertigungsaufträgen wird über den Zeitraum der Auftragsabwicklung verteilt dem Fertigungsgrad entspre chend erfasst.

Zinserträge und -aufwendungen werden unter Berücksichtigung der jeweils ausstehenden Darlehenssumme und des anzuwen denden Zinssatzes abgegrenzt.

Dividendenerträge aus Finanzinvestitionen werden mit Entstehung des Rechtsanspruchs erfasst.

5. ERMESSENSAUSÜBUNGEN UND HAUPTqUELLEN VON SCHÄTZUNGSUNSICHERHEITEN

Schätzungen und Annahmen sowie Ermessensentscheidungen des Managements, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzier ten Vermögenswerte und Schulden sowie der Erträge und Aufwendungen und die Angaben betreffend Eventualverbindlichkeiten beziehen, sind mit der Aufstellung von Jahresabschlüssen unabdingbar verbunden. Die wesentlichen Ermessensentscheidungen und Hauptquellen von Schätzungsunsicherheiten gem. IAS 1.125 ff beziehen sich auf:

Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts bei Immobilien: Der beizulegende Zeitwert wird in der Regel mit dem Barwert der bei einer Vermietung realisierbaren Erträge gleichgesetzt. Wenn sich daher die Einschätzung betreffend die bei einer Vermietung zukünftig realisierbaren Erträge bzw. die Renditeerwartung in Bezug auf Alternativanlagen ändert, ändert sich auch der dem betreffenden Objekt beizulegende Zeitwert. Der Kapitalisierungszinssatz (die Bandbreite liegt zwischen 5,50 % und 11,00 %) ist jener Zinssatz, mit dem der Ertrag von Liegenschaften im Durchschnitt marktüblich verzinst wird. Ein Kriterium für die Wahl des Kapitalisierungszins satzes ist das allgemeine und spezielle Risiko, welchem der Ertrag aus der Liegenschaft unterworfen ist.

Der Großteil der Finanzimmobilien wurde im laufenden Geschäftsjahr nach dem international anerkannten Ertragswertverfahren, im Speziellen nach dem Term-and-Reversion-Verfahren, zur Wertermittlung bewertet (das Bewertungsverfahren ist unter Punkt 19. näher erläutert).

Für Immobilien, die in der Entwicklung stehen (Anlagen in Bau – IAS 40), wurde als Bewertungsverfahren die Residualwertmethode angewendet. Bei dieser Bewertungsmethode werden die Ertragswerte, soweit noch keine Vorverwertung stattgefunden hat, durch die Gutachter in Abstimmung mit den Projektentwicklern geschätzt. Die budgetierten Fertigstellungskosten inklusive eines ange messenen Developergewinns werden von den Ertragswerten in Abzug gebracht. Das Residuum dieser Bewertungsmethode ergibt dann den Verkehrswert der Liegenschaften in Entwicklung.

In der nachfolgenden Sensitivitätsanalyse werden die Auswirkungen wesentlicher Parameteränderungen auf den beizulegenden Zeitwert der Finanzimmobilien dargestellt:

in T€

BESTANDSIMMOBILIEN
Buchwert 31.12.2015 272.687 Buchwert 31.12.2014 159.857
Änderung der nachhaltigen Miete Änderung der nachhaltigen Miete
0,0 % 10,0 % –10,0 % 0,0 % 10,0 % –10,0 %
Änderung der Yield
0,00 % 17.791 –18.064 10.714 –9.914
0,50 % –17.345 –1.022 –33.929 –10.550 2.421 –19.677
–0,50 % 19.985 39.897 62 12.396 18.117 –3.348

in T€

ENTWICKLUNGSPROJEKTE Buchwert 31.12.2015 281.220 Buchwert 31.12.2014 70.012 Developergewinn –5,00 % 5,00 % –5,00 % 5,00 % 32.242 –33.631 11.439 –11.382 Änderung der Yield –0,50 % 0,50 % –0,50 % 0,50 % 44.032 –46.434 16.894 –14.923 Änderung der Baukosten 10,00 % –10,00 % 10,00 % –10,00 % –43.153 56.977 –10.858 13.061 Änderung der Mieterlöse –10,00 % 10,00 % –10,00 % 10,00 % –62.981 61.614 –12.723 14.928

Die Klassifizierung als Finanzimmobilie (IAS 40) oder Vorratsimmobilie (IAS 2) wird aufgrund folgender Überlegungen vorgenom men: Als Finanzimmobilien werden jene Projekte klassifiziert, die zur Erzielung von Mieteinnahmen bzw. zur Wertsteigerung gehal ten werden. In der Kategorie der Vorratsimmobilien werden jene Immobilien dargestellt, die im Vorhinein zur Weiterveräußerung bestimmt sind.

Zum Verkauf bestimmte Immobilien: Für jene Immobilien, für die durch vergleichbare Transaktionen ein Marktwert bestimmbar ist, wurde der Verkehrswert mittels Vergleichswert- bzw. Sachwertverfahren ermittelt. Dies gilt großteils für die Immobilien im Umlauf vermögen (Wohnbauten), die zur sofortigen Weiterveräußerung nach Fertigstellung gedacht sind. Gemäß Rechnungslegungsvor schriften wird der Buchwert nur dann an den Verkehrswert angepasst, wenn dieser niedriger ist. Die externen Gutachter haben mit den lokalen Projektentwicklern basierend auf Größe, Alter und Zustand der Gebäude und nach länderspezifischen Gegebenheiten die Parameter bestimmt. Hinsichtlich Buchwert und möglicher Auswirkungen von Wertminderungen verweisen wir auf Punkt 23. Rückstellungen: Die Bewertungen von Abfertigungs-, Pensions- und Jubiläumsgeldrückstellungen beruhen auf Parametern wie Abzinsungsfaktoren, Gehaltssteigerungen oder Fluktuationen, deren Änderungen zu höheren oder niedrigeren Rückstellungen beziehungsweise Personal- oder Zinsaufwendungen führen können. Sonstige Rückstellungen beruhen auf der Einschätzung über den Eintritt oder Nichteintritt eines Ereignisses und auf der Wahrscheinlichkeit eines Mittelabflusses. Die Änderung dieser Einschätzung oder der Eintritt eines als nicht wahrscheinlich eingestuften Ereignisses kann wesentliche Auswirkungen auf die Ertragslage der Gruppe haben.

Sensitivitätsbetrachtung der Pensionsrückstellung:

Folgende versicherungsmathematischen Annahmen wurden als erheblich erachtet und mit folgenden Spannen gestresst: Abzinsungssatz +/– 0,25 %, Rententrend +/– 0,25 %, Lebenserwartung +/– 1 Jahr.

Die Sensitivitätsbetrachtung der Lebenserwartung erfolgte dabei über eine Verschiebung der durchschnittlichen Lebenserwartung für den Gesamtbestand des jeweiligen Plans.

Die Differenzen zu den bilanzierten Werten sind in nachfolgender Tabelle als relative Abweichung angegeben:

Zinsen +0,25 % Zinsen –0,25 %
aktive liquide aktive liquide
Pensionen
DBO –4,3 % –2,8 % –4,5 % –2,9 %
Rententrend +0,25 % Rententrend –0,25 %
aktive liquide aktive liquide
Pensionen
DBO
4,5 % 2,9 % –4,3 % –2,8 %
Lebenserwartung +1 Jahr Lebenserwartung –1 Jahr
aktive liquide aktive liquide
Pensionen
DBO
2,8 % 3,6 % –2,6 % –3,2 %

Sensitivitätsbetrachtung der Abfertigungsrückstellung:

Folgende versicherungsmathematische Annahmen wurden als erheblich erachtet und mit folgenden Spannen gestresst: Abzinsungssatz +/– 0,25 %, Gehaltstrend +/– 0,25 %, Fluktuation +/– 0,5 % bis zum 25. Dienstjahr, Lebenserwartung +/– 1 Jahr.

Die Sensitivitätsbetrachtung der Lebenserwartung erfolgte dabei über eine Verschiebung der durchschnittlichen Lebenserwartung für den Gesamtbestand des jeweiligen Plans.

Zinsen +0,25 % Zinsen –0,25 % Gehaltstrend +0,25 % Gehaltstrend –0,25 %
Abfertigung DBO –1,72 % 1,78 % 1,75 % 1,70 %
Fluktuation +0,5 % bis
zum 25. Dienstjahr
Fluktuation –0,5 % bis
zum 25. Dienstjahr
Lebenserwartung
+1 Jahr
Lebenserwartung
–1 Jahr
Abfertigung DBO –0,23 % 0,24 % 0,14 % –0,16 %

Die Differenzen zu den bilanzierten Werten sind in nachfolgender Tabelle als relative Abweichung angegeben:

Die folgende Tabelle zeigt die durchschnittlichen Laufzeiten (Duration) der jeweiligen Verpflichtungen:

Fälligkeitsprofil – DBO DBO Fälligkeitsprofil – Cash Cash
1–5 Jahre 6–10 Jahre 10+ Jahre Duration 1–5 Jahre 6–10 Jahre 10+ Jahre Duration
Pensionen 1.461 1.615 4.376 13,82 1.562 1.942 7.105 16,06
Abfertigungen 1.278 608 900 7,17 1.374 940 2.308 10,14

Projektfinanzierungen: Die UBM als Muttergesellschaft reicht Darlehen an ihre at-equity bilanzierten bzw. untergeordneten Unternehmen aus. Diese Darlehen dienen der Finanzierung des Eigenmittelanteiles von Immobilienprojekten. Sie unterliegen einer marktüblichen Verzinsung und sind nach dem Verkauf des Projektes zur Rückzahlung fällig.

Die sich in der Zukunft tatsächlich ergebenden Beträge können abhängig vom Verwertungserfolg der einzelnen Projekte von den Schätzungen abweichen. Hinsichtlich Buchwert und möglicher Auswirkungen von Wertminderungen verweisen wir auf Punkt 21.

6. NEUE UND GEÄNDERTE RECHNUNGSLEGUNGSSTANDARDS

IM BERICHTSJAHR ERSTMALS ANGEWENDETE STANDARDS Änderungen zu Standards und Interpretationen

Sammelstandard – Improvements to IFRS (Änderungen 2011–2013)

Die jährlichen Verbesserungen an den IFRS – Zyklus 2011–2013 umfassen eine Vielzahl von kleinen Änderungen an verschiede nen Standards. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2015 beginnen, anzuwenden. Von den Änderungen sind unter anderem betroffen: IFRS 1 – Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards, IFRS 3 – Unternehmenszusammenschlüsse, IFRS 13 – Bemessung des beizulegenden Zeitwerts, IAS 40 – Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien.

Da das Kernziel des Annual Improvements Projects die Klarstellung von Formulierungen in bestehenden IFRS und vergleichsweise kleine Berichtigungen zur Beseitigung von unbeabsichtigten Konsequenzen und Konflikten ist, hatte die Anwendung der Änderun gen durch die Improvements to IFRS jeweils keine Auswirkung auf den Konzernabschluss. Die Klarstellungen zu IAS 40 betreffend die Abgrenzung zu IFRS 3 wurde bei der Klassifikation von Erwerben berücksichtigt.

Neue Interpretationen

IFRIC 21 – Abgaben

Die Interpretation bietet Leitlinien dazu, wann eine Schuld für eine Abgabe anzusetzen ist, die von einer Regierung auferlegt wird. Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 17. Juni 2014 beginnen. Die Anwendung der Interpretation hatte keine wesentliche Auswirkung auf den Konzernabschluss.

NEUE RECHNUNGSLEGUNGSSTANDARDS, DIE NOCH NICHT ANGEWENDET WERDEN

Die folgenden, bei Aufstellung des Konzernabschlusses bereits veröffentlichten Standards und Interpretationen waren im laufen den Geschäftsjahr noch nicht zwingend anzuwenden und wurden auch nicht freiwillig vorzeitig angewendet.

Von der Europäischen Union bereits übernommene Standards und Interpretationen

Änderungen zu Standards und Interpretationen

Änderungen an IAS 19 – Leistungen an Arbeitnehmer

Die Änderung enthält eine Klarstellung der Zuordnung von Arbeitnehmerbeiträgen oder Beiträgen von dritten Parteien, die mit der Dienstzeit verknüpft sind, zu Dienstleistungsperioden sowie eine Erleichterung, wenn der Betrag der Beiträge von der Anzahl der geleisteten Dienstjahre unabhängig ist. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Februar 2015 beginnen, anzuwenden. Die Anwendung der Änderung des Standards hatte keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.

Sammelstandard – Improvements to IFRS (Änderungen 2010–2012)

Die jährlichen Verbesserungen an den IFRS – Zyklus 2010–2012 umfassen eine Vielzahl von kleinen Änderungen an verschiede nen Standards. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Februar 2015 beginnen, anzuwenden. Von den Änderungen sind unter anderem betroffen: IFRS 2 – Anteilsbasierte Vergütungen, IFRS 3 – Unternehmenszusammenschlüsse, IFRS 8 – Geschäftssegmente, IFRS 13 – Bemessung des beizulegenden Zeitwerts, IAS 16 – Sachanlagen, IAS 24 – Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen und IAS 38 – Immaterielle Vermögenswerte.

Amendments to IFRS 11: Accounting for Acquisitions of Interests in Joint Operations

Die Änderungen behandeln die Bilanzierung von Anteilen an Gemeinschaftsunternehmen und gemeinschaftlichen Tätigkeiten. Mit dieser Änderung werden neue Leitlinien für die Bilanzierung des Erwerbs von Anteilen an gemeinschaftlichen Tätigkeiten, die einen Geschäftsbetrieb darstellen, in IFRS 11 eingefügt. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen. Die Gruppe evaluiert derzeit die Auswirkungen der Anwendung auf den Konzernabschluss.

Amendments to IAS 16 and IAS 38: Clarification of Acceptable Methods of Depreciation and Amortisation

Mit den Änderungen an IAS 16 "Sachanlagen" und IAS 38 "Immaterielle Vermögenswerte" wird klargestellt, dass erlösbasierte Methoden zur Berechnung der Abschreibung eines Vermögenswertes nicht angemessen sind, da der Erlös aus Aktivitäten übli cherweise auch andere Faktoren als den Verbrauch des künftigen wirtschaftlichen Nutzens des Vermögenswertes widerspiegelt. Weiters wird geregelt, dass Erlöse generell nicht als geeignete Basis für die Bewertung des Verbrauchs des künftigen wirtschaft- lichen Nutzens eines immateriellen Vermögenswertes angesehen werden, wobei diese Annahme unter bestimmten und begrenzten Umständen widerlegt werden kann. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen. Die Anwendung hat voraussichtlich keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.

Amendments to IAS 16 and IAS 41: Bearer Plants

Die Änderungen an IAS 16 "Sachanlagen" und IAS 41 "Landwirtschaft" betreffen die Finanzberichterstattung für fruchttragende Pflanzen. Fruchttragende Pflanzen, die ausschließlich zur Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte verwendet werden, werden in den Anwendungsbereich von IAS 16 gebracht. Das bedeutet, dass sie analog zu Sachanlagen bilanziert werden können. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen, wobei eine frühere Anwendung zulässig ist. Die Anwendung hat voraussichtlich keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.

Amendments to IAS 27: Equity Method in Separate Financial Statements

Durch die geringfügigen Änderungen an IAS 27 "Einzelabschlüsse" wird den Unternehmen ermöglicht, die Equity-Methode für Anteile an Tochtergesellschaften, Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen in ihren Einzelabschlüssen anzu wenden. Die Änderungen sind auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen. Die Anwendung hat keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.

Annual Improvements to IFRSs 2012–2014 Cycle

Der IASB veröffentlichte den IASB ED/2013/11 "Annual Improvements to IFRSs 2012–2014 Cycle". Im Entwurf werden folgende Änderungen vorgeschlagen: IFRS 5 "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche" – betreffen die Klar-

  • stellung, dass ein Wechsel von der Kategorie "zur Veräußerung gehalten" in die Kategorie "zu Ausschüttungszwecken gehalten" und umgekehrt keine Bilanzierungsänderung nach sich zieht.
  • IFRS 7 "Finanzinstrumente: Angaben" werden einerseits Ergänzungen zur Einbeziehung von Verwaltungsverträgen und ande rerseits zu Angaben zur Saldierung von zusammengefassten Zwischenabschlüssen vorgeschlagen.
  • IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer" Die Änderungen betreffen die Klarstellung, dass bei der Ermittlung des Diskontierungs zinssatzes in Währungsräumen nicht nur Unternehmensanleihen des gleichen Landes, sondern auch derselben Währung zu berücksichtigen sind.
  • IAS 34 "Zwischenberichterstattung" wird vorgeschlagen, einen Querverweis zu Angaben im Zwischenbericht einzufügen.

Sämtliche Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen. Eine frühere Anwen dung ist zulässig. Die Gruppe evaluiert derzeit die Auswirkungen der Anwendung auf den Konzernabschluss.

Amendments to IAS 1: Disclosure Initiative

Im Dezember 2014 veröffentlichte der IASB Änderungen an IAS 1 Darstellung des Abschlusses. Die Änderungen beinhalten im Wesentlichen die folgenden Punkte: Klarstellung, dass Anhangangaben nur dann notwendig sind, wenn ihr Inhalt nicht unwesentlich ist. Erläuterungen zur Aggregation und Disaggregation von Posten in der Bilanz und der Gesamtergebnisrechnung.

  • Klarstellung, wie Anteile am sonstigen Ergebnis at-equity bewerteter Unternehmen in der Gesamtergebnisrechnung darzustel-
  • len sind. Streichung einer Musterstruktur des Anhangs hin zur Berücksichtigung unternehmensindividueller Relevanz.

Die Änderungen treten für Berichtsperioden in Kraft, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Die Gruppe evaluiert derzeit die Auswirkungen der Anwendung auf den Konzernabschluss.

Von der Europäischen Union noch nicht übernommene Standards und Interpretationen

Neue Standards

IFRS 9 – Finanzinstrumente

Der IASB hat die finale Fassung des Standards im Zuge der Fertigstellung der verschiedenen Phasen seines umfassenden Projekts zu Finanzinstrumenten am 24. Juli 2014 veröffentlicht. Damit kann die bisher unter IAS 39-Finanzinstrumente: Ansatz und Bewer tung vorgenommene Bilanzierung von Finanzinstrumenten nunmehr vollständig durch die Bilanzierung unter IFRS 9 ersetzt wer den. Die nunmehr veröffentlichte Version von IFRS 9 ersetzt alle vorherigen Versionen. Die erstmalige verpflichtende Anwendung ist für Geschäftsjahre vorgesehen, die am oder nach dem 1. Jänner 2018 beginnen. Die Gruppe evaluiert derzeit die Auswirkungen der Anwendung auf den Konzernabschluss.

IFRS 14 – Regulatorische Abgrenzungsposten

Mit IFRS 14-Regulatorische Abgrenzungsposten wird einem Unternehmen, das ein IFRS-Erstanwender ist, gestattet, mit einigen begrenzten Einschränkungen, regulatorische Abgrenzungsposten weiter zu bilanzieren, die es nach seinen vorher angewendeten Rechnungslegungsgrundsätzen im seinem Abschluss erfasst hat. Dies gilt sowohl im ersten IFRS-Abschluss als auch in den Folge- abschlüssen. Regulatorische Abgrenzungsposten und Veränderungen in ihnen müssen in der Darstellung der Finanzlage und in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im sonstigen Gesamtergebnis separat ausgewiesen werden. Außerdem sind bestimmte Angaben vorgeschrieben. IFRS 14 wurde im Jänner 2014 herausgegeben und gilt für Berichtsperioden, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen. Der Standard wird keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben.

IFRS 15 – Revenue from Contracts with Customers

In IFRS 15 wird vorgeschrieben, wann und in welcher Höhe ein IFRS-Berichtersteller Umsatzerlöse zu erfassen hat. Zudem wird von den Abschlusserstellern gefordert, den Abschlussadressaten informativere und relevantere Angaben als bisher zur Verfügung zu stellen. Der Standard bietet dafür ein einziges, prinzipienbasiertes, fünfstufiges Modell, das auf alle Verträge mit Kunden anzuwen den ist. IFRS 15 wurde im Mai 2014 herausgegeben und ist auf Berichtsperioden anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2018 beginnen. Die Gruppe evaluiert derzeit die Auswirkungen der Anwendung auf den Konzernabschluss.

IFRS 16 – Leases

Der Standard regelt den Ansatz, die Bewertung, den Ausweis sowie die Angabepflichten bezüglich Leasingverhältnissen. IFRS 16 ersetzt den bisher gültigen Standard IAS 17 sowie drei leasingbezogene Interpretationen. Für den Leasingnehmer sieht der Stan dard ein einziges (single) Bilanzierungsmodell vor. Dieses Modell führt beim Leasingnehmer dazu, dass sämtliche Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aus Leasingvereinbarungen in der Bilanz zu erfassen sind, es sei denn, die Laufzeit beträgt 12 Monate oder weniger oder es handelt sich um einen geringwertigen Vermögenswert (jeweils Wahlrecht). Der Standard wurde im Jänner 2016 veröffentlicht und ist erstmals auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2019 beginnen, verpflichtend anzuwenden. Die Gruppe evaluiert derzeit die Auswirkungen der Anwendung auf den Konzernabschluss.

Änderungen zu Standards und Interpretationen

Amendments to IFRS 10, IFRS 12 and IAS 28: Investment Entities: Applying the Consolidation Exception

Der IASB veröffentlichte Änderungen an IFRS 10 "Konzernabschlüsse", IFRS 12 "Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen" und IAS 28 "Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen" in Bezug auf die Konsolidierungsausnahme für Investmentgesellschaften. Die Änderungen dienen zur Klärung von drei Fragestellungen in Bezug auf die Anwendung der Kon solidierungsausnahme für Investmentgesellschaften, welche ihre Tochterunternehmen zum beizulegenden Zeitwert bewerten. Die Änderungen treten für Berichtsperioden in Kraft, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Die Anwendung hat voraussichtlich keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.

Amendments to IFRS 10 and IAS 28: Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures

Die Änderungen betreffen die Beseitigung einer Inkonsistenz zwischen den Anforderungen von IFRS 10 und IAS 28. Es erfolgt eine Klarstellung bezüglich der Behandlung von nicht realisierten Erfolgen aus Transaktionen zwischen einem Investor und seinen assoziierten Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen. Eine vollständige Erlöserfassung beim Investor hat zu erfolgen, wenn eine solche Transaktion einen Geschäftsbetrieb betrifft. Wenn eine solche Transaktion Vermögenswerte betrifft, die keinen Geschäftsbetrieb darstellen, ist eine teilweise Erlöserfassung vorzunehmen. Die Anwendung der Änderungen ist auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Gruppe evaluiert derzeit die Auswirkungen der Anwendung auf den Konzernabschluss.

Amendments to IAS 12: Recognition of deferred tax assets for unrealised losses

Die Änderungen an IAS 12 zielen insbesondere darauf ab, die Bilanzierung latenter Steueransprüche aus unrealisierten Verlusten bei zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Vermögenswerten klarzustellen, die in der Praxis derzeit unterschiedlich gehandhabt wird. Die Änderungen sind auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2017 beginnen, anzuwenden. Die Anwendung hat voraussichtlich keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.

Amendments to IAS 7: Disclosure Initiative

Die Änderungen folgen der Zielsetzung, dass ein Unternehmen Angaben bereitzustellen hat, die es Adressaten von Abschlüssen ermöglichen, Veränderungen in den Verbindlichkeiten aus Finanzierungstätigkeiten beurteilen zu können. Die Änderungen sind auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2017 beginnen, anzuwenden. Die Anwendung hat voraussichtlich keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.

7. UMSATZERLÖSE

Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 307.781 (Vorjahr: 223.566) enthalten Verkaufserlöse von Immobilien und Immobilienprojektgesell schaften, Mieterträge, die abgerechneten Bauleistungen eigener Projekte und andere Erlöse aus der typischen Geschäftstätigkeit.

In der nachfolgenden Tabelle wird die Gesamtleistung der Gruppe aus dem internen Berichtswesen nach Regionen dargestellt, indem insbesondere auch die anteilige Leistung von at-equity bilanzierten Unternehmen und nicht vollkonsolidierten Tochterun ternehmen erfasst werden.

in T€ 2015 2014
REGIONEN
Österreich 193.559 89.374
Deutschland 208.853 146.771
Polen 79.480 54.455
Sonstige Märkte 111.423 52.138
Gesamtleistung der Gruppe 593.315 342.738
Abzüglich Umsätze aus at-equity bilanzierten und untergeordneten
Unternehmen sowie aus Leistungsgemeinschaften
–240.429 –101.598
Abzüglich Bestandsveränderungen –45.105 –17.574
Umsatzerlöse 307.781 223.566

8. SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE

in T€ 2015 2014
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 558 2.701
Personalkostenverrechnungen 607 354
Kursgewinne 1.677 436
Raum- und Grundstücksmieten 241 101
Übrige 5.676 630
Gesamt 8.759 4.222

9. AUFWENDUNGEN FÜR MATERIAL UND SONSTIGE BEZOGENE HERSTELLUNGSLEISTUNGEN

in T€ 2015 2014
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren –20.476 –3.350
Aufwendungen für bezogene Leistungen –232.244 –175.197
Gesamt –252.720 –178.547

10. PERSONALAUFWAND

in T€ 2015 2014
Löhne und Gehälter –30.801 –17.195
Soziale Abgaben –6.251 –4.004
Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen –253 –324
Gesamt –37.305 –21.523

Die Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen enthalten die Dienstzeitaufwendungen und die Aufwendungen für beitrags- orientierte Verpflichtungen. Der Zinsaufwand wird unter dem Posten Finanzierungsaufwand ausgewiesen.

11. SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN

Die wesentlichen sonstigen betrieblichen Aufwendungen stellen sich wie folgt dar:

in T€ 2015 2014
Bürobetrieb –7.155 –4.196
Werbung –2.913 –1.366
Rechts- und Beratungskosten –10.625 –4.151
Abschreibung Immobilien im Umlaufvermögen –5.105 –3.347
Kursverluste –1.295 –3.182
Steuern, Beiträge und Gebühren –3.975 –2.255
Bank- und Geldverkehrsspesen –2.912 –1.768
Übrige –14.283 –7.115
Gesamt –48.263 –27.380

Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus sonstigen Fremdleistungen, Reisespesen, Abgaben und Gebühren sowie allgemeinen Verwaltungskosten zusammen.

12. ABSCHREIBUNGEN

Auf immaterielle Vermögenswerte wurden T€ 67 (Vorjahr: 17) und auf das Sachanlagevermögen T€ 2.740 (Vorjahr: 2.367) plan mäßige Abschreibungen vorgenommen.

13. FINANZERTRAG

in T€ 2015 2014
Erträge aus Beteiligungen 659 486
davon aus verbundenen Unternehmen 305 186
Zinsen und ähnliche Erträge 6.330 5.498
davon aus Projektfinanzierungen gegenüber at-equity bilanzierten
und untergeordneten Unternehmen
3.624 3.806
davon aus verbundenen Unternehmen 365 379
Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu Finanzanlagen 418 706
davon aus verbundenen Unternehmen
Gesamt 7.407 6.690

14. FINANZAUFWAND

in T€ 2015 2014
Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffend Anleihen –11.225 –11.161
Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffend andere Finanzverbindlichkeiten –4.444 –5.404
Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen –6.630 –4
Aufwendungen aus Beteiligungen –1.518
davon aus at-equity bilanzierten Unternehmen –1.518
davon aus verbundenen Unternehmen
Aufwendungen aus sonstigen Finanzanlagen –8.466
davon Abschreibungen –4.939
Gesamt –30.765 –18.087

15. STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAG

Als Ertragsteuern sind die in den einzelnen Ländern gezahlten oder geschuldeten Steuern auf Einkommen und Ertrag, die Steuer- umlage seitens der nicht zum Konzern gehörenden Mitbeteiligten einer Beteiligungsgemeinschaft gemäß § 9 öKStG sowie die latenten Steuern ausgewiesen.

Der Berechnung liegen Steuersätze zugrunde, die gemäß den geltenden Steuergesetzen oder gemäß Steuergesetzen, deren Inkraftsetzung im Wesentlichen abgeschlossen ist, zum voraussichtlichen Realisierungszeitpunkt anzuwenden sein werden.

in T€ 2015 2014
Tatsächlicher Steueraufwand 5.306 3.660
Latenter Steueraufwand/-ertrag 7.646 –486
Steueraufwand (+)/-ertrag (–) 12.952 3.174

Der sich bei Anwendung des österreichischen Körperschaftsteuersatzes von 25 % ergebende Steueraufwand lässt sich zum tatsächlichen Steueraufwand wie folgt überleiten:

in T€ 2015 2014
Ergebnis vor Ertragsteuern 50.285 25.160
Theoretischer Steueraufwand (+)/-ertrag (–) 12.571 6.290
Steuersatzunterschiede 317 486
Steuerauswirkung der nicht abzugsfähigen Aufwendungen und steuerfreien Erträge –9.194 240
Erträge/Aufwendungen aus Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen 2.013 –3.903
Veränderung des in Bezug auf Verlustvorträge nicht angesetzten latenten Steueranspruchs 8.356
Effekt von Steuersatzänderungen 103
Periodenfremder Steueraufwand (+)/-ertrag (–) –1.603 33
Sonstige Unterschiede 389 28
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 12.952 3.174

Zusätzlich zu dem in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Steueraufwand wurde der Steuereffekt von im sonsti gen Ergebnis dargestellten Aufwendungen und Erträgen ebenfalls im sonstigen Ergebnis verrechnet. Der im sonstigen Ergebnis erfasste Betrag belief sich auf T€ 3 (Vorjahr: 255) und betraf den Steuereffekt auf das Remeasurement aus leistungsorientierten Verpflichtungen.

16. ERGEBNIS JE AKTIE

Das Ergebnis je Aktie errechnet sich aus der Division des Anteils der Aktionäre des Mutterunternehmens am Jahresüberschuss durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der ausgegebenen Aktien. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie entspricht dem verwässerten Ergebnis je Aktie.

2015 2014
Anteil der Aktionäre des Mutterunternehmens am Jahresüberschuss (in T€) 33.808 21.531
Gewichtete durchschnittliche Anzahl ausgegebener Aktien 6.901.962 6.000.000
Ergebnis je Aktie (in €) 4,90 3,59

17. IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE

Konzessionen,
in T€ Lizenzen und
ähnliche Rechte
Goodwill Gesamt
ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
Stand 1.1.2014 276 3.861 4.137
Änderung durch Unternehmenserwerb 74 74
Zugänge 19 19
Abgänge –7 –7
Umbuchungen
Währungsanpassungen –7 –7
Stand 31.12.2014 355 3.861 4.216
Zugang aus Common Control Transaction 438 438
Zugänge 96 96
Abgänge –164 –164
Umbuchungen 6 6
Währungsanpassungen 2 2
Stand 31.12.2015 733 3.861 4.594
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
Stand 1.1.2014 265 1.182 1.447
Änderung durch Unternehmenserwerb 20 20
Zugänge 17 17
Abgänge –7 –7
Umbuchungen
Währungsanpassungen –6 –6
Zuschreibungen
Stand 31.12.2014 289 1.182 1.471
Zugang aus Common Control Transaction 329 329
Zugänge 67 67
Abgänge –158 –158
Umbuchungen
Währungsanpassungen 2 2
Zuschreibungen
Stand 31.12.2015 529 1.182 1.711
Buchwerte Stand 31.12.2014 66 2.679 2.745
Buchwerte Stand 31.12.2015 204 2.679 2.883

Ausgewiesen werden ausschließlich erworbene immaterielle Vermögenswerte mit einer begrenzten Nutzungsdauer. In Bezug auf Nutzungsdauer und Abschreibungsmethode wird auf die Ausführungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ver- wiesen.

Die planmäßigen Abschreibungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung unter "Abschreibungen auf immaterielle Werte des Anlagevermögens und Sachanlagen" ausgewiesen.

Im Rahmen des Impairment-Tests wird die Summe der Buchwerte der Vermögenswerte der einzelnen zahlungsmittelgenerierenden Einheit, der ein Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet wurde, mit dem erzielbaren Betrag derselben verglichen. Die zahlungsmit telgenerierende Einheit entspricht im UBM-Konzern der einzelnen konsolidierten Gesellschaft. Der Firmenwert ist der zahlungsmit telgenerierenden Einheit Münchner Grund Immobilien Bauträger AG zugeordnet.

Der erzielbare Betrag entspricht dem Nutzungswert. Die Cashflows wurden von den vom Vorstand erstellten und im Zeitpunkt der Durchführung des Impairment-Tests aktuellen Planungen der Jahre 2015 und der folgenden vier Jahre (Detailplanungszeitraum) und einer Wachstumsrate von 1 % (Vorjahr: 1 %) abgeleitet. Diese Prognosen basieren auf Erfahrungen aus der Vergangenheit sowie auf Erwartungen über die zukünftige Marktentwicklung. Die Diskontierung wurde auf Basis der spezifischen Kapitalkosten in Höhe von 7,68 % (Vorjahr: 7,67 %) unter Zugrundelegung einer ewigen Rente vorgenommen. Bei einer Änderung der spezifischen Kapital kosten von 1 % gäbe es keine Änderung des Wertansatzes.

in T€ grundstücke,
grundstücks-
gleiche rechte und
Bauten, einschließ-
lich der Bauten auf
fremdem grund
Technische
anlagen und
maschinen
andere anlagen,
Betriebs- und
geschäftsaus-
stattung
geleistete an-
zahlungen und
anlagen in Bau
gesamt
ANSCHAFFUNGS- UND
HERSTEllUNGSKoSTEN
Stand 1.1.2014 27.461 1.819 9.439 231 38.950
Änderung durch Unternehmenserwerb 28.231 938 29.169
Zugänge 69 33 562 1.106 1.770
Abgänge –30 –129 –487 –646
Umgliederungen –26.767 221 778 –1.289 –27.057
Währungsanpassungen –284 –50 –119 –3 –457
Stand 31.12.2014 28.679 1.894 11.111 45 41.729
Zugang aus Common Control Transaction 4.648 725 3.599 8.972
Änderung durch Unternehmenserwerb 1.330 774 2.104
Zugänge 14.084 196 3.355 163 17.798
Abgänge –1.646 –2.532 –7 –4.185
Umgliederungen –14.253 5 –1.162 136 –15.274
Währungsanpassungen 8 6 21 –5 30
Stand 31.12.2015 33.166 2.510 15.166 332 51.174

18. Sachanlagevermögen

Tabellenfortsetzung auf Seite 112

in T€ Grundstücke,
grundstücks-
gleiche Rechte und
Bauten, einschließ-
lich der Bauten auf
fremdem Grund
Technische
Anlagen und
Maschinen
Andere Anlagen,
Betriebs- und
Geschäftsaus-
stattung
Geleistete An-
zahlungen und
Anlagen in Bau
Gesamt
KUMULIERTE ABSCHREIBUNG
Stand 1.1.2014 5.837 1.376 6.015 13.228
Änderung durch Unternehmenserwerb 169 161 330
Zugänge 1.093 113 1.161 2.367
Abgänge –21 –87 –402 –510
Umgliederungen –6.426 –1 1 –6.426
Währungsanpassungen –58 –38 –96 –192
Zuschreibungen
Stand 31.12.2014 594 1.363 6.840 8.797
Zugang aus Common Control Transaction 638 707 2.988 4.333
Änderung durch Unternehmenserwerb 374 342 716
Zugänge 999 127 1.614 2.740
Abgänge –1.489 –2.364 –3.853
Umgliederungen –328 –33 –361
Währungsanpassungen 1 17 35 53
Zuschreibungen
Stand 31.12.2015 1.904 1.099 9.422 12.425
Buchwerte Stand 31.12.2014 28.085 531 4.271 45 32.932
Buchwerte Stand 31.12.2015 31.262 1.411 5.744 332 38.749

Allfällig ergebniswirksam vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen werden zusammen mit den planmäßigen Abschrei bungen unter "Abschreibungen auf immaterielle Werte des Anlagevermögens und Sachanlagen" und allfällig ergebniswirksam vor genommene Zuschreibungen auf zuvor außerplanmäßig abgeschriebene Anlagen unter "Sonstige betriebliche Erträge" in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Der Buchwert der Sachanlagen, die zum Bilanzstichtag zur Sicherstellung verpfändet sind, beträgt T€ 31.400 (Vorjahr: 27.676). Sachanlagen mit einem Buchwert von T€ 31.400 (Vorjahr: 27.676) unterliegen Verfügungs beschränkungen.

Die Buchwerte von auf Basis von Finanzierungsleasingverträgen gehaltenen Sachanlagen belaufen sich auf T€ 2.312 (Vorjahr: 0). Diesen stehen Verbindlichkeiten in Höhe des Barwerts der Mindestleasingzahlungen in Höhe von T€ 1.097 (Vorjahr: 0) gegenüber.

OPERATING-LEASINGVEREINBARUNGEN

Auf Basis von Operating-Leasingverhältnissen werden im Wesentlichen PKWs und einzelne Immobilien gemietet. Vereinbarte Ver längerungsoptionen werden überwiegend nicht ausgenützt. Die durchschnittliche Laufzeit der PKW-Leasingverträge beträgt fünf Jahre und die Laufzeit der Immobilienleasingverträge beträgt bis zu sieben Jahren.

in T€ 2015 2014
Fällig bis 1 Jahr 3.099 507
Fällig 1 bis 5 Jahre 14.647 2.209
Fällig über 5 Jahre 3.574

19. FINANZIMMOBILIEN

Die dem beizulegenden Zeitwert entsprechenden Buchwerte der Finanzimmobilien haben sich wie folgt entwickelt:

in T€
BUCHWERTE
Stand 1.1.2014 279.429
Änderung durch Unternehmenserwerb 14.312
Zugänge 27.176
Abgänge 87.767
Umgliederungen –4.912
Währungsanpassungen –2.790
Anpassung an den beizulegenden Zeitwert 4.421
Stand 31.12.2014 229.869
Zugang aus Common Control Transaction 193.212
Änderung durch Unternehmenserwerb 24.632
Zugänge 128.479
Abgänge –18.327
Umgliederungen IFRS 5 –27.973
Umgliederungen –2.306
Währungsanpassungen –245
Anpassung an den beizulegenden Zeitwert 26.566
Stand 31.12.2015 553.907

ÜBERLEITUNGSRECHNUNG FÜR STUFE-3-BEWERTUNGEN:

114
ÜBERLEITUNGSRECHNUNG FÜR STUFE-3-BEWERTUNGEN:
Österreich Deutschland
in T€ Office Other Residential Hotel Land bank Office Residential
Buchwert zum Beginn des Geschäftsjahres 37.176 29.194 956 2.294 42.044 936
Nutzungsänderung/Neusegmentierung 2.529 –869 –1.660
Buchwert zum Beginn des Geschäftsjahres
nach Neusegmentierung
37.176 31.723 87 634 42.044 936
Zugang aus Common Control Transaction 98.377 13.924 7.165 5.564 39.286 10.090
Währungsanpassungen
Zugänge aus dem Erwerb von Immobilien 18.118 27.635 145 6.995
Zugänge in bestehende Immobilien 3.464 65 14 29.434
Zugänge/Abgänge aus der Erweiterung des
Konsolidierungskreises
Abgänge aus der Umgliederung von Objekten
als zum Verkauf gehaltene Immobilien
–27.973
Zugänge aus der Umgliederung von Objekten
als zum Verkauf gehaltene Immobilien/Abgänge
ins Umlaufvermögen
1.667 2.145 –5.899
Abgänge –15.888 –152 –164 –88 –564 –936
Nettoergebnis aus der Anpassung des
beizulegenden Zeitwerts *)
–1.442 102 –5 –862
–862
28.014
Buchwert zum Ende des Geschäftsjahres 123.354 47.807 19.302 33.125 38.639 88.604
Österreich
in T€ Office Other Residential Land bank
Buchwert zum Beginn des Geschäftsjahres 37.453 55.808 1.844 2.700
Währungsanpassungen
Zugänge aus dem Erwerb von Immobilien
Zugänge in bestehende Immobilien 40
Österreich
in T€ Office Other Residential Land bank
Buchwert zum Beginn des Geschäftsjahres 37.453 55.808 1.844 2.700
Währungsanpassungen
Zugänge aus dem Erwerb von Immobilien
Zugänge in bestehende Immobilien 40
Zugänge/Abgänge aus der Erweiterung
des Konsolidierungskreises
Abgänge aus der Umgliederung von Objekten
als zum Verkauf gehaltene Immobilien
–1.667 –3.245
Abgänge –23.392 –883 –753
Nettoergebnis aus der Anpassung des
beizulegenden Zeitwerts *)
1.350 23 –5 347
Buchwert zum Ende des Geschäftsjahres 37.176 29.194 956 2.294

*) Die Nettoergebnisse aus der Anpassung des beizulegenden Zeitwertes setzten sich aus Aufwertungen in Höhe von T€ 29.675 (Vorjahr: 5.273) sowie aus Abwertungen in Höhe von T€ –3.109 (Vorjahr: –852) zusammen.

115
Polen Gesamt
Other
Hotel
Land bank
Office
Land bank
2015



35.918
6.141
229.869
63.642


–35.088
–215
63.642


830
5.926
229.869



10.129
8.154
193.212
–2
–162

281
112
783
8.699




3
235



8.170




–27.973



–4


–11

288

–362
West Ost Gesamt
Office Residential Land bank Office Other Land bank 2014
73.300 1.007 3.099 28.164 72.138 3.916 279.429
–895 –1.847 –48 –2.790
12.406 11.135 1.322 2.273 27.176
14.312 14.312
–4.912
–57.974 –71 –1.163 –3.513 –18 –87.767
–368 1.027 2.047 4.421
42.044 936 1.568 35.918 73.642 6.141 229.869

BEIZULEGENDER ZEITWERT VON GRUNDSTÜCKEN UND GEBÄUDEN

Die Ermittlung des Zeitwertes der Liegenschaften wird nach einem revolvierenden Zyklus durchgeführt. Bei jenen Liegenschaf ten, die keiner externen Bewertung unterzogen werden, werden durch ein internes Bewertungsteam die Verkehrswerte ermittelt. Diskussionen bezüglich der anzusetzenden Parameter zur Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte (Stufe 3) werden zwischen den operativen Projektentwicklern, dem Vorstand und dem Bewertungsteam geführt.

Im laufenden Geschäftsjahr wurden die Verkehrswerte aller Liegenschaften, inklusive jener von Minderheitsbeteiligungen, die in den Konzernabschluss einfließen, ab einem Buchwert von T€ 1.000, insgesamt Finanzimmobilien mit einem Buchwert von T€ 491.643 (Vorjahr: 227.215) durch externe Gutachter ermittelt.

Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erfolgte überwiegend durch Ertragswertverfahren, wie im Vorjahr insbesondere durch die Term-and-Reversions-Methode, einem international anerkannten Wertermittlungsverfahren zur Bewertung von Im mobilien. Bei dieser Bewertungsmethode wird der gesamte in der Zukunft zu erwartende Zahlungsstrom in zwei getrennt von einander zu betrachtende Bereiche aufgeteilt. Diese Trennung wird notwendig, da bei einem vermieteten Objekt die Periode bis zum Auslaufen der am Bewertungsstichtag bestehenden Verträge ("Term") in Bezug auf die notwendigen Rechenschritte nicht gleich behandelt werden kann wie jene Periode, die nach Ablauf der bestehenden Mietverträge beginnt ("Reversion", Bereich der Anschlussvermietung).

Term (Vertragslaufzeit) – Der Barwert der Reinerträge wird während des Terms berechnet. Dieser Barwert ist jedoch keine ewige Rente, sondern nur eine Zeitrente, die mit Auslaufen der mietvertraglichen Vereinbarungen endet.

Reversion (Anpassungszeitraum) – Der Reinertrag der Reversion (Marktmiete ab dem Zeitraum der Anschlussvermietung) unter Berücksichtigung einer Leerstandsdauer wird in der Bewertung mit einem marktüblichen Zinssatz als ewige Rente kapitalisiert. Dieses Ergebnis wird nicht in einem gesonderten Abschlag berücksichtigt, sondern in der Wahl der Höhe des Kapitalisierungszins satzes mitberücksichtigt. Struktureller Leerstand, so es welchen gibt, wird in einem gesonderten Abschlag berücksichtigt.

Die Wahl des Kapitalisierungszinssatzes im Term und in der Reversion wird vor dem Hintergrund der aktuellen Marktbedingungen festgelegt. Gemäß der Einschätzung erwartet sich ein Investor für die jeweiligen Immobilien eine bestimmte Rendite. Ausgehend von dieser wird der für die gegenständliche Immobilie angemessene Kapitalisierungszinssatz im Term und in der Reversion festgesetzt. Bei der Wahl des Zinssatzes werden Überlegungen hinsichtlich des Marktpotenzials, des Leerstands sowie weiterer mit der Immo-

bilie verbundenen Risiken in Betracht gezogen.

Für Immobilien, die in der Entwicklung stehen (Anlagen in Bau – IAS 40) wurde als Bewertungsverfahren die Residualwertmethode angewendet. Bei dieser Bewertungsmethode werden die Ertragswerte, soweit noch keine Vorverwertung stattgefunden hat, durch die Gutachter in Abstimmung mit den Projektentwicklern geschätzt. Die budgetierten Fertigstellungskosten inklusive eines ange messenen Developergewinns werden von den Ertragswerten in Abzug gebracht. Das Residuum dieser Bewertungsmethode ergibt dann den Verkehrswert der Liegenschaften in Entwicklung.

Die nachfolgende Tabelle stellt die Einordnung in die Fair-Value-Hierarchie, die Bewertungsmethode und die quantitativen Informationen der bei der Bewertung verwendeten, nicht beobachtbaren Inputfaktoren dar.

Die unterschiedlichen Ebenen der Fair-Value-Hierarchie werden wie folgt definiert:

  • Notierte (nicht berichtigte) Preise in aktiven Märkten für identische Vermögenswerte oder Schulden (Stufe 1)
  • Andere Inputfaktoren als die auf Stufe 1 genannten Marktpreisnotierungen, die für den Vermögenswert oder die Schuld entweder unmittelbar (d. h. als Preis) oder mittelbar (d. h. vom Preis abgeleitet) zu beobachten sind (Stufe 2)
  • Inputfaktoren, die für den Vermögenswert oder die Schuld nicht aufgrund von beobachtbaren Marktdaten (d. h. nicht beobachtbar) basieren (Stufe 3)
Art der
Immobilie
Segment Fair-Value-
Hierarchie
Beizulegen
der Zeitwert
31.12.2015 in T€
Bewertungs-
verfahren
Kapitalisierung
Zinssatz %
Miete pro m²
€/Verkaufspreis
m² €
Instand-
haltungskos
ten in €/m2
FINANZIMMOBILIEN
Office Österreich Stufe 3 104.854 TR*) 6,00–6,50 7,08–12,05 5,50–12,50
Office Österreich Stufe 3 18.500 Residual 5,50 15,71 8,34
Other Österreich Stufe 3 47.807 TR*) 6,00–7,25 6,29–10,58 5,50–6,50
Residential Österreich Stufe 2 19.302 Residual 4,00 4.500,00
Hotel Österreich Stufe 3 33.125 Residual 5,00
Land bank Österreich Stufe 2 38.639 VW*)
Office Deutschland Stufe 3 88.604 Residual 5,25–5,50 8,90–14,33 5,13–6,16
Hotel Deutschland Stufe 3 917
Land bank Deutschland Stufe 3 9.534 Residual 6,50 15,50 6,19
Office Polen Stufe 3 35.510 Residual 6,50–7,00 12,00–21,00 3,95–6,13
Office Polen Stufe 3 23.000 TR*) 6,75–7,25 12,51–14,07 2,50
Other Polen Stufe 3 10.737 Residual 7,25 9,07 4,68
Other Polen Stufe 3 53.682 TR*) 7,50–8,50 6,78–8,53 2,00–6,00
Hotel Polen Stufe 3 8.825 Residual 7,00 18,72 6,74
Office Sonstige Märkte Stufe 3 19.051 TR*) 6,75 9,50–11,94 8,00
Other Sonstige Märkte Stufe 3 26.879 TR*) 8,25–11,00 4,75–7,35 4,00–8,00
Residential Sonstige Märkte Stufe 3 525
Land bank Sonstige Märkte Stufe 3 13.485 Residual 7,00–8,50 5,50–5,65 2,19–8,12
931

BANDBREITE DER NICHT BEOBACHTBAREN INPUTFAKTOREN

BANDBREITE DER NICHT BEOBACHTBAREN INPUTFAKTOREN Art der Immobilie Segment Fair-Value- Hierarchie Beizulegender Zeitwert 31.12.2014 in T€ Bewertungs- verfahren Kapitalisierung Zinssatz % Miete pro m² €/m2 Instand haltungskosten in €/m2 oder % FINANZIMMOBILIEN Office Österreich Stufe 3 37.176 TR*) 6,25 –6,50 7,50–13,84 2,50–5,50 Other Österreich Stufe 3 31.723 TR*) 6,50–7,00 7,46–10,35 3,00–6,50 Residential Österreich Stufe 3 87 VW*) – – – Land bank Österreich Stufe 3 634 VW*) – – – Office Deutschland Stufe 3 42.044 Residual 5,25–7,00 5,80–16,50 3,00–5,50 % Residential Deutschland Stufe 3 936 TR*) 8,00 5,17 4,00 Land bank Deutschland Stufe 3 1.568 VW*) – – – Office Polen Stufe 3 35.088 TR*) 6,25–7,25 9,36–13,50 2,00–7,00 Other Polen Stufe 3 63.642 TR*) 7,50–9,25 7,32–8,52 2,00–6,00 Office Sonstige Märkte Stufe 3 830 TR*) 6,25–7,25 9,36–10,73 2,50–7,00 Other Sonstige Märkte Stufe 3 10.215 Residual 7,00 5,30–13,10 3,00–4,00 % Land bank Sonstige Märkte Stufe 3 4.779 Residual 7,00 5,30–6,50 3,00–4,75 % 1.147 VW*) – – –

*) Ertragswert = EW | *) Vergleichswert = VW | *) Term Reversion = TR

BEZIEHUNGEN DER NICHT BEOBACHTBAREN INPUTFAKTOREN ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERT

  • Miete: Je höher der m²-Preis, desto höher ist der beizulegende Zeitwert. Instandhaltung: Je höher der Instandhaltungsabschlag, desto niedriger ist der beizulegende Zeitwert. Kapitalisierungszinssatz: Je niedriger der Kapitalisierungszinssatz, desto höher ist der beizulegende Zeitwert.

Die zum Stichtag bestehenden vertraglichen Verpflichtungen zum Erwerb oder zur Erstellung von Finanzimmobilien belaufen sich auf T€ 119.799 (Vorjahr: 103.281). Zudem sind Finanzimmobilien mit einem Buchwert von T€ 421.437 (Vorjahr: 200.656) zur Besiche rung von Verbindlichkeiten verpfändet.

Die Mieterträge aus vermieteten Finanzimmobilien beliefen sich im Berichtsjahr auf T€ 20.549 (Vorjahr: 15.504), während die betrieblichen Aufwendungen T€ 2.958 (Vorjahr: 1.514) betrugen. Betriebliche Aufwendungen im Zusammenhang mit als Finanz- investitionen gehaltenen Immobilien, mit denen während der Berichtsperiode keine Mieteinnahmen erzielt wurden, beliefen sich auf T€ 998 (Vorjahr: 540).

Die Buchwerte von auf Basis von Finanzierungsleasingverträgen gehaltenen Finanzimmobilien belaufen sich auf:

in T€ 2015 2014
Immobilienleasing 67.386 28.698

Diesen stehen Verbindlichkeiten in Höhe des Barwerts der Mindestleasingzahlungen, nämlich in Höhe von T€ 35.846 (Vorjahr: 22.187) gegenüber.

Die Restlaufzeiten der Finanzierungsleasingverträge für Immobilien liegen zwischen fünf und 13 Jahren. Es bestehen keine Verlän gerungsoptionen, allerdings Kaufoptionen.

20. BETEILIGUNGEN AN AT-EqUITy BILANZIERTEN UNTERNEHMEN

Die erforderlichen Angaben gem. IFRS 12 wurden für assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen gemacht, die in qualitativer oder quantitativer Hinsicht aus Sicht des UBM-Konzerns als wesentlich einzustufen sind.

ASSOZIIERTE UNTERNEHMEN

Bei den nachfolgenden assoziierten Unternehmen handelt es sich um eine Hotelimmobilie in Wien.

Gesellschaft Palais Hansen GmbH
Anteil in % 33,57 %
Assetklasse Hotel
Land Österreich
Entwicklungsstatus Bestand
in T€ 2015 2014
Umsatz 3.886 29.609
Jahresüberschuss 122 13.189
davon Abschreibungen
davon Zinsaufwand –3.170 –3.222
davon Steueraufwand –13
Gesamtergebnis 122 13.189
Langfristige Vermögenswerte 115.700 115.700
Kurzfristige Vermögenswerte 13.002 23.613
davon liquide Mittel 4.473 10.590
Langfristige Verbindlichkeiten 67.346 67.830
davon langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 57.409 58.695
Kurzfristige Verbindlichkeiten 326 472
Nettovermögen 61.030 71.011
Anteil der Gruppe am Nettovermögen zum 1.1.
Transaction under Common Control 23.838 23.561
Anteil der Gruppe am Gesamtergebnis 41 277
Erhaltene Dividenden –3.391
Anteil der Gruppe am Nettovermögen zum 31.12. 20.488 23.838
Buchwertanteil an at-equity bilanzierten Unternehmen zum 31.12. 20.488 23.838

Angaben zu den unwesentlichen assoziierten Unternehmen:

in T€ 2015 2014
Buchwert Anteil an assoziierten Unternehmen 31.12. 2.463
Anteil der Gruppe am
Jahresüberschuss 309
sonstigen Ergebnis
Gesamtergebnis 309

Die nicht angesetzten Anteile an Verlusten assoziierter Unternehmen im Geschäftsjahr 2015 belaufen sich kumuliert zum 31. Dezember 2015 auf T€ 344 (Vorjahr: 0). Das Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen enthält das recycelte Ergebnis aus einem Cashflow-Hedge zweier verkaufter assoziierter Unternehmen in Höhe von T€ –34.886.

GEMEINSCHAFTSUNTERNEHMEN

Bei den nachfolgenden Gemeinschaftsunternehmen handelt es sich ausschließlich um Projektgesellschaften, die mit der Entwick lung und Verwertung von Immobilien in verschiedenen europäischen Ländern betraut sind. Alle Gesellschaften werden at-equity bilanziert.

2015 in T€
hospitals W 3 Jochberg
Gesellschaft GmbH AG Errichtungs KG
Anteil in % 74,00 % 80,00 % 50,00 %
Assetklasse Other Other Hotel
Land Österreich Österreich Österreich
Entwicklungsstatus Bestand Bestand Bestand
Umsatz 145 4.271 1.231
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 10.506 1.882 –1.644
davon Abschreibungen –11 –2.414
davon Zinsaufwand –755 –593 –675
davon Steueraufwand –2.347 –18
Gesamtergebnis 10.506 1.882 –1.644
Langfristige Vermögenswerte 3.432 75.920 56.145
Kurzfristige Vermögenswerte 8.794 1.045 86
davon liquide Mittel 3.495 752 10
Langfristige Verbindlichkeiten 64.315 23.428
davon langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 64.315 23.428
Kurzfristige Verbindlichkeiten 2.843 1.212 1.662
Nettovermögen 9.383 11.438 31.141
Anteil der Gruppe am Nettovermögen zum 1.1.2015 2.503
Währungsumrechnung 1.1.2015
Transaction under Common Control 5.677 5.006 16.392
Anteil der Gruppe am Gesamtergebnis 1.232 1.640 –821
Erhaltene Dividenden –6.542
Anteil der Gruppe am Nettovermögen zum 31.12.2015 367 9.149 15.571
Buchwertanteil an at-equity bilanzierten Unternehmen

*) verschmolzen mit Vienna Office spzoo und Amsterdam Office spzoo

Top Office Munich
SKA
GmbH
Sienna Hotel Polecki Business
park spzoo*)
UBX 1 Objekt Berlin
GmbH
BLV Pasing
GmbH
"hospitals"
GmbH
50,00 %
47,00 %
50,00 % 50,00 % 47,00 % 65,34 %
Hotel
Other
Other Hotel Residential Other
Polen
Deutschland
Polen Deutschland Deutschland Österreich
Bestand
Bestand
Entwicklung Bestand
21.646
56.418
232 34.551 750 854
94
5.718
800 18.318 1.876 3.838
–867 –2.197 –4
–36 –2.538 –203 –96
–24 –323 –30
94
5.718
800 18.318 1.876 3.838
9.866 38.092 14.835
5.187
15.928
29.918 32.790 6.268 676
4.446
5.837
628 1.033 923 78
1.468 23.487 4.675
1.468 15.857 3.352
1.103
9.786
48 2.766 1.364 48
12.482
6.142
29.870 30.024 19.509 10.788
6.194 14.535 5.850 8.287
2

200
4.540
47
2.687
400 9.162 870 2.508
–14.975
6.241
2.887
14.937 37 9.157 7.048
6.241
2.887
14.937 37 9.157 7.048
2014 in T€
hospitals W 3 Jochberg
Gesellschaft GmbH AG Errichtungs KG
Anteil in % 74,00 % 80,00 % 50,00 %
Assetklasse Other Other Hotel
Land Österreich Österreich Österreich
Entwicklungsstatus Bestand Bestand Bestand
Umsatz 3.002 4.253 784
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.177 645 –2.695
davon Abschreibungen –12 –2.508
davon Zinsaufwand –919 –1.056 –760
davon Steueraufwand –175 –3
Gesamtergebnis 1.177 645 –2.695
Langfristige Vermögenswerte 37.456 75.632 58.553
Kurzfristige Vermögenswerte 1.721 1.360 770
davon liquide Mittel 844 851 248
Langfristige Verbindlichkeiten 29.792 66.370 24.167
davon langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 27.399 64.508 24.167
Kurzfristige Verbindlichkeiten 1.713 1.237 2.372
Nettovermögen 7.672 9.385 32.784
Anteil der Gruppe am Nettovermögen zum 1.1.2014 2.298
Währungsumrechnung 1.1.2014
Transaction under Common Control 5.640 5.159 16.512
Zu-/Abgänge
Anteil der Gruppe am Gesamtergebnis 37 51 –120
Erhaltene Dividenden
Anteil der Gruppe am Nettovermögen zum 31.12.2014 5.677 7.508 16.392
Buchwertanteil an at-equity bilanzierten Unternehmen
zum 31.12.2014
5.677 7.508 16.392
BLV Pasing UBX 1 Objekt Berlin Polecki Business Vienna Office Amsterdam Office
GmbH GmbH park spzoo spzoo spzoo Sienna Hotel SKA
47,00 % 50,00 % 50,00 % 50,00 % 50,00 % 50,00 %
Residential Hotel Other Office Office Hotel
Deutschland Deutschland Polen Polen Polen Polen
Entwicklung Bestand Bestand Bestand Bestand Bestand
701 24.559 621 769 945 20.615
13.689 –1.441 2.539 440 596 2.925
–3.079 –221 –225 –225 –872
–222 –3.579 –304 –302 –301
–6.120 –15 –312 –288
13.689 –1.441 2.539 440 596 2.925
34.702 77.745 4.232 11.253 14.357 10.142
6.276 2.714 73 87 111 4.563
1.082 228 16 43 74 3.646
21.618 64.673 1.007 1.240
14.207 64.673 1.007 1.240
1.727 4.084 35 1 1.078
17.633 11.702 3.263 11.339 14.467 12.388
1.853 6.559 372 5.601 7.128 5.645
–10 –151 –192 –152
12
6.434 –721 1.269 220 298 1.462
–761
8.287 5.850 1.631 5.670 7.234 6.194
8.287 5.850 1.631 5.670 7.234 6.194

Angaben zu den unwesentlichen Gemeinschaftsunternehmen:

in T€ 2015 2014
Buchwert-Anteil an unwesentlichen Gemeinschaftsunternehmen 31.12. 23.198 10.806
Anteil der Gruppe am
Jahresüberschuss 7.247 976
sonstigen Ergebnis
Gesamtergebnis 7.247 976

Die nicht angesetzten Anteile an Verlusten an Gemeinschaftsunternehmen im Geschäftsjahr 2015 belaufen sich auf T€ 382 (Vorjahr: 1.452) und kumuliert zum 31. Dezember 2015 auf T€ 2.713 (Vorjahr: 2.331).

Zum 31. Dezember 2015 bestehen keine maßgeblichen Zugriffsbeschränkungen auf Vermögenswerte. Zu den Verpflichtungen aus Eventualverbindlichkeiten für at-equity bilanzierte Unternehmen siehe Ausführungen unter Punkt 41.

21. PROJEKTFINANZIERUNG

in T€ 2015 2014
Projektfinanzierungen für sonstige Beteiligungsunternehmen 15.875 16.666
Projektfinanzierungen für at-equity bilanzierte Unternehmen 70.010 52.981
Sonstige Projektfinanzierungen 2.892 2.847
Gesamt 88.777 72.494

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Wertminderungen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: 2.721) und Wertaufholungen in Höhe von T€ 2.531 (Vorjahr: 2.137) vorgenommen.

Die Fälligkeit der Projektfinanzierungen ist mit der Verwertung der betreffenden Immobilie befristet. Es bestehen daher keine Über fälligkeiten.

22. ÜBRIGE FINANZANLAGEN

in T€ 2015 2014
Beteiligungen an nicht konsolidierten Tochterunternehmen 1.575 153
Übrige Beteiligungen 249 5.770
Zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere 273 273
Wertpapiere HtM 3.797 2.907
Gesamt 5.894 9.103

Die zur Veräußerung verfügbaren Wertpapiere umfassen im Wesentlichen festverzinsliche Titel. Sie unterliegen keinen Verfü gungsbeschränkungen. Da bei den Beteiligungen der beizulegende Zeitwert nicht verlässlich ermittelbar ist, werden diese zu Anschaffungskosten bewertet.

23. VORRÄTE

Die Vorräte setzen sich aus folgenden Positionen zusammen:

in T€ 2015 2014
Zum Verkauf bestimmte Immobilien
in Entwicklung 152.421 62.988
im Bestand 89.764 88.895
Sonstiger Vorrat 5.113 286
Abzüglich Anzahlungen –32.079 –22.712
Gesamt 215.219 129.457

Vorräte mit einem Buchwert von T€ 154.072 (Vorjahr: 60.661) sind zur Besicherung von Verbindlichkeiten verpfändet.

Der Buchwert der zum beizulegenden Zeitwert angesetzten Vorräte beträgt T€ 29.669 (Vorjahr: 27.000). Im Berichtsjahr wurden Wertberichtigungen in Höhe von T€ 5.105 (Vorjahr: 3.347) durchgeführt.

24. FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN

FERTIGUNGSAUFTRÄGE

Die zum Bilanzstichtag nach der POC-Methode bewerteten, aber noch nicht schlussabgerechneten Fertigungsaufträge sind wie folgt ausgewiesen:

in T€ 2015 2014
Gem. POC-Methode abgegrenzter Auftragswert (= Auftragserlöse der Periode) 3.141 25.680
Abzüglich zurechenbarer erhaltener Anzahlungen –3.065 –19.906
Gesamt 76 5.774

Dem per 31. Dezember 2015 gemäß Leistungsfortschritt aktivierten anteiligen Auftragswert stehen bewertete Auftragskosten in Höhe von T€ 1.407 (Vorjahr: 21.832) gegenüber, sodass sich der in Bezug auf diese Aufträge angesetzte Teilgewinn in den Umsatz- erlösen auf T€ 1.734 (Vorjahr: 3.848) beläuft.

Zusammensetzung und Fristigkeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen:

in T€ 2015 2014
Forderungen gegenüber Dritten 15.130 7.905
Forderungen gegenüber nicht konsolidierten Tochterunternehmen
und übrigen Beteiligungsunternehmen
629 1.659
Forderungen gegenüber at-equity bilanzierten Unternehmen 27.283 7.266
Gesamt 43.042 16.830

Die Forderungen gegenüber Dritten sind mit T€ 5.785 (Vorjahr: 5.464) nicht überfällig und mit T€ 9.345 (Vorjahr: 2.441) unter einem Jahr überfällig. Sämtliche andere Forderungen gegenüber nicht konsolidierten Tochterunternehmen und übrigen Beteiligungs- unternehmen sowie gegenüber at-equity bilanzierten Unternehmen sind nicht fällig.

Altersstruktur der Forderungen gegenüber Dritten:

DAVON ZUM ABSCHLUSSSTICHTAG IN DEN
FOLGENDEN ZEITBÄNDERN ÜBERFÄLLIG
in T€ Buchwert zum
31.12.2015
Davon zum Ab
schlussstichtag
nicht überfällig
weniger als 30
Tage
zwischen 30
und 60 Tagen
zwischen 60
und 180 Tagen
zwischen 180
und 360 Tagen
mehr als
360 Tage
Forderungen
gegenüber Dritten
15.130 5.785 3.980 246 2.003 3.116
DAVON ZUM ABSCHLUSSSTICHTAG IN DEN
FOLGENDEN ZEITBÄNDERN ÜBERFÄLLIG
in T€ Buchwert zum
31.12.2014
Davon zum Ab
schlussstichtag
nicht überfällig
weniger als 30
Tage
zwischen 30
und 60 Tagen
zwischen 60
und 180 Tagen
zwischen 180
und 360 Tagen
mehr als
360 Tage
Forderungen
gegenüber Dritten
7.905 5.464 445 125 574 1.297

25. FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE

in T€ 2015 Restlaufzeit
> 1 Jahr
2014 Restlaufzeit
> 1 Jahr
Forderungen gegenüber nahestehenden Unternehmen
PIAG AG 108.000
PORR-Gruppe 17.000
Übrige 13.521 3.505 4.198 129
Gesamt 13.521 3.505 129.198 129

Die übrigen finanziellen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Versicherungen und aus der Immobilien- bewirtschaftung, im Vorjahr sonstige Darlehen sowie eine Barkaution.

26. SONSTIGE FORDERUNGEN UND VERMÖGENSWERTE

in T€ 2015 Restlaufzeit
> 1 Jahr
2014 Restlaufzeit
> 1 Jahr
Forderungen aus Steuern 9.174 1.799
Übrige 2 27
Gesamt 9.176 1.826

27. LIqUIDE MITTEL

Die liquiden Mittel beinhalten Guthaben bei Kreditinstituten von T€ 92.237 (Vorjahr: 39.582) sowie Kassenbestände in Höhe von T€ 1.507 (Vorjahr: 727).

28. ZUR VERÄUSSERUNG GEHALTENE LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE

Bei den zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten handelt es sich um Liegenschaften, deren Veräußerung hoch wahrscheinlich ist und die deshalb aus den Sachanlagen bzw. den Finanzimmobilien umgegliedert wurden.

29. LATENTE STEUERN

Temporäre Unterschiede zwischen den Wertansätzen im IFRS-Konzernabschluss und den jeweiligen steuerlichen Wertansätzen wirken sich wie folgt auf die in der Bilanz ausgewiesenen Steuerabgrenzungen aus:

2015 2014
in T€ Aktiv Passiv Aktiv Passiv
Finanzimmobilien, sonstige
Bewertungsunterschiede
6.466 25.217 9.195 7.786
Sachanlagen 659 4.071 359 1.802
Finanzielle Vermögenswerte
und Schulden
17.174 8.102
POC-Methode 346 501 1.154
Rückstellungen 3.086 107 266
Steuerliche Verlustvorträge 1.687 1.299
Sonstiges 55 199 173 745
Saldierungen –22.159 –22.159 –3.261 –3.261
Latente Steuern 7.314 16.038 8.031 8.226
Saldierte latente Steuern 8.724 195

Latente Steueransprüche aus Verlustvorträgen wurden insoweit aktiviert, als diese wahrscheinlich mit künftigen steuerlichen Gewinnen verrechnet werden können. Der Stand der zum 31. Dezember 2015 nicht angesetzten aktiven latenten Steuern aus Ver lustvorträgen beträgt T€ 21.778 (Vorjahr: 7.934), davon wurden T€ 1.346 (Vorjahr: 1.388) ausländische Verluste in Österreich verwer tet. Die angesetzten aktiven latenten Steuern für Verlustvorträge betreffen im Wesentlichen österreichische Vorgruppenverluste.

30. EIGENKAPITAL

Grundkapital Stück
Inhaber-Stammaktien 7.472.180 22.416.540

Das Grundkapital von € 22.416.540 (Vorjahr: 18.000.000) ist in 7.472.180 (Vorjahr: 6.000.000) Stück nennbetragslose Stückaktien zerlegt. Der auf die einzelne auf den Inhaber lautende Stückaktie entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt € 3 (Vorjahr: 3).

Jedes Stück Stammaktie ist in gleichem Umfang am Gewinn einschließlich Liquidationsgewinn beteiligt und gewährt eine Stimme in der Hauptversammlung.

KAPITALERHÖHUNG AUFGRUND DER VERSCHMELZUNG MIT DER PIAG

In der außerordentlichen Hauptversammlung vom 15. Jänner 2015 wurde die Verschmelzung der PIAG auf die UBM beschlossen. Zur Durchführung der Verschmelzung hat die UBM ihr Grundkapital von € 18.000.000 um € 30.000 auf € 18.030.000 durch Ausgabe von 10.000 neuen, auf Inhaber lautenden nennbetragslosen stimmberechtigten Stammaktien gegen Sacheinlage des Vermögens der PIAG erhöht. Die UBM hat die durch die Kapital erhöhung neu geschaffenen Aktien zu dem auf sie entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von € 3 je Aktie ohne Fest setzung eines Agios an die Aktionäre der PIAG ausgegeben. Die Kapitalerhöhung wurde am 19. Februar 2015 wirksam.

KAPITALERHÖHUNG AUFGRUND VON GENEHMIGTEM KAPITAL

Aufgrund des Beschlusses der ordentlichen Hauptversammlung vom 30. April 2014 war der Vorstand ermächtigt, innerhalb von fünf Jahren ab dem 7. Mai 2014 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats, auch in mehreren Tranchen, gegen Bar- und/oder Sacheinlagen auf € 27.000.000 zu erhöhen.

In Ausnutzung dessen hat der Vorstand im April 2015 mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft von Nominale € 18.030.000 auf Nominale € 22.416.540 durch Ausgabe von 1.462.180 Stück neuen, auf Inhaber lauten den nennbetragslosen stimmberechtigten Stammaktien mit Gewinnberechtigung ab dem Geschäftsjahr 2015 gegen Bareinlage zu erhöhen.

DIE KAPITALERHÖHUNG ERFOLGTE IN ZWEI TRANCHEN

Mit Wirksamkeit 22. April 2015 wurde das Grundkapital der Gesellschaft von € 18.030.000 zunächst um € 4.060.629 auf € 22.090.629 erhöht (erste Tranche der Barkapitalerhöhung siehe Punkt 31, 1.353.543 Stück).

Mit Wirksamkeit 8. Mai 2015 wurde das Grundkapital der Gesellschaft von € 22.090.629 um € 325.911 auf € 22.416.540 erhöht (zweite Tranche der Barkapitalerhöhung siehe Punkt 31, 108.637 Stück).

Die neuen Aktien wurden zu einem Preis von € 40 je Aktie ausgegeben, womit sich ein Zufluss zum Eigenkapital von insgesamt brutto € 58.487.200 ergab, der mit € 4.386.540 das Grundkapital und € 54.100.660 die Kapitalrücklage erhöhte.

31. GENEHMIGTES KAPITAL

Der Vorstand ist bis 7. Mai 2019 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat um bis zu € 4.613.460 durch Ausgabe von bis zu 1.537.820 Stück neuen, auf Inhaber lautenden Stammaktien (Stückaktien) gegen Bar- und/ oder Sacheinlagen, auch in mehreren Tranchen, auch im Wege des mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 153 Abs 6 AktG, zu erhöhen und den Ausgabekurs, die Ausgabebedingungen, das Bezugsverhältnis und die weiteren Einzelheiten der Durchführung im Einver nehmen mit dem Aufsichtsrat festzusetzen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch das Ausnut zen dieser Ermächtigung des Vorstands ergeben, zu beschließen.

Darüber hinaus ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, eigene Aktien der Gesellschaft bis zu dem gesetz lich zulässigen Ausmaß von 10 % des Grundkapitals unter Einschluss der bereits erworbenen Aktien für die Dauer von 30 Monaten vom Tag der Beschlussfassung (20. Mai 2015) zu erwerben.

32. RÜCKLAGEN

Die Kapitalrücklagen resultieren aus den in den Vorjahren sowie im Geschäftsjahr 2015 durchgeführten Kapitalerhöhungen und -berichtigungen und aus verjährten Dividendenansprüchen. Von den Kapitalrücklagen sind Rücklagen in Höhe von T€ 98.954 (Vorjahr: 44.642) gebunden. Sie dürfen nur zum Ausgleich eines ansonsten im Jahresabschluss der UBM auszuweisenden Bilanz verlusts aufgelöst werden, soweit freie Rücklagen zur Abdeckung nicht zur Verfügung stehen.

Die anderen Rücklagen umfassen die Rücklage aus der Umrechnung von Jahresabschlüssen von Tochterunternehmen in Fremd währung (Fremdwährungsumrechnungsrücklage) sowie die Rücklage für Remeasurement aus leistungsorientierten Verpflichtun gen, die Gewinnrücklagen der UBM einschließlich der gesetzlichen Rücklagen und der unversteuerten Rücklagen nach Abzug der Steuerabgrenzung, die seit Erwerb einbehaltenen Gewinne der Tochterunternehmen und die Effekte der Anpassung der Jahres abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen an die im Konzernabschluss angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

Zur Ausschüttung an die Aktionäre der UBM steht deren Bilanzgewinn in Höhe von T€ 11.976 (Vorjahr: 7.520) zur Verfügung. Zusätz lich können die freien Gewinnrücklagen der UBM, die zum 31. Dezember 2015 mit T€ 18.087 (Vorjahr: 47.977) ausgewiesen werden, in folgenden Perioden aufgelöst und an die Aktionäre der UBM ausgeschüttet werden.

Im Berichtsjahr wurden aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2014 an die Aktionäre der UBM Dividenden in Höhe von € 7.512.500 bezahlt, je Aktie somit € 1,25. Der Vorstand schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2015 eine Dividende von € 1,60 je Stück Stammaktie auszuschütten, d. s. insgesamt € 11.955.488. Angemerkt wird, dass die UBM-Umtauschaktien im Sinne der unter Punkt 1. beschriebenen Verschmelzung (sowohl bestehende UBM-Aktien wie auch die zur Durchführung der Verschmelzung neu ausgegebenen 10.000 UBM-Aktien) volle Dividendenberechtigung für das Geschäftsjahr 2015 haben.

Die nicht der UBM oder einer Gesellschaft der Gruppe gehörenden Anteile am Eigenkapital sind im Eigenkapital als Anteile anderer Gesellschafter von Tochterunternehmen ausgewiesen.

33. GENUSSRECHTSKAPITAL UND HyBRIDKAPITAL

Durch die Verschmelzung der PIAG als übertragende Gesellschaft und der UBM als übernehmende Gesellschaft ist das im November 2014 von der PIAG begebene Genussrechtskapital in Höhe von € 100 Mio. und ein Hybridkapital in Höhe von € 25,3 Mio. aufgrund der Gesamtrechtsnachfolge übergegangen. Sowohl das Genussrechtskapital als auch das Hybridkapital werden grundsätzlich laufend verzinst. Von dem Genussrechtskapital wurden im Dezember 2015 € 50,0 Mio. rückbezahlt.

Die UBM ist zur Zahlung von Zinsen für das Genussrechtskapital und das Hybridkapital nur verpflichtet, wenn eine Dividende aus dem Jahresüberschuss beschlossen wird. Ist die UBM mangels einer derartigen Gewinnausschüttung zur Zahlung der auf ein Jahr entfallenden Zinsen nicht verpflichtet und macht sie von ihrem Recht der Nichtzahlung Gebrauch, so werden diese nicht bezahlten Zinsen als Zinsrückstände evident gehalten, die nachzuzahlen sind, sobald die Aktionäre der UBM eine Dividende aus dem Jahres überschuss beschließen.

Im Fall der Kündigung durch die UBM des Genussrechts- bzw. Hybridkapitals ist den Zeichnern das auf das Genussrechts- bzw. Hybridkapital geleistete Kapital zuzüglich der bis zu diesem Tag aufgelaufenen Zinsen und der Zinsrückstände zu leisten. Das Hybridkapital kann nur rückgezahlt werden, wenn zuvor entweder ein Verfahren gemäß § 178 AktG durchgeführt wurde, in Höhe der beabsichtigten Rückzahlung Eigenkapital im Rahmen einer Kapitalerhöhung gemäß § 149 ff AktG zugeführt wurde oder eine Kapitalberichtigung durchgeführt wurde.

Da Zahlungen, sowohl Zinsen wie auch Kapitaltilgungen, zwingend nur bei Eintritt von Bedingungen zu leisten sind, deren Eintritt von der UBM bewirkt bzw. verhindert werden kann, und der Konzern daher die Möglichkeit hat, Zahlungen dauerhaft zu vermeiden, sind das Genussrechts- und das Hybridkapital als Eigenkapitalinstrumente einzustufen. Bezahlte Zinsen sind abzüglich des Steuer- effekts wie Gewinnausschüttungen direkt eigenkapitalmindernd zu erfassen.

Sowohl das Genussrechtskapital als auch das Hybridkapital werden von der PORR AG gehalten.

34. RÜCKSTELLUNGEN
in T€ Abfertigungen Pensionen Jubiläumsgelder Bauten Mietgarantien Andere Gesamt
Stand zum 1.1.2014 1.628 1.858 95 2.305 4.000 2.652 12.538
Währungsanpassungen –44 –44
Zuführung 126 140 10 129 405
Zuführung OCI 259 760 1.019
Verwendung –110 –9 –1.561 –1.672 –3.352
Auflösung –385 –2.316 –2.701
Umgliederung –3 3 95 95
Stand zum 31.12.2014 2.010 2.651 96 359 1.684 1.160 7.960
davon langfristig 2.010 2.651 96 359 1.684 1.032 7.832
davon kurzfristig 128 128
in T€ Abfertigungen Pensionen Jubiläumsgelder Bauten Mietgarantien Andere Gesamt
Stand zum 1.1.2015 2.010 2.651 96 359 1.684 1.160 7.960
Zugang aus Common
Control Transaction
593 3.596 34 50 730 5.003
Währungsanpassungen 1 7 8
Erstkonsolidierung 30 30
Zuführung 161 166 26 130 538 1.021
Zuführung OCI 22 2 24
Verwendung –295 –15 –86 –61 –38 –495
Auflösung –30 –123 –405 –558
Umgliederung
Stand zum 31.12.2015 2.786 6.120 141 454 1.500 1.992 12.993
davon langfristig 2.786 6.120 141 324 1.500 1.024 11.895
davon kurzfristig 130 968 1.098

Gemäß kollektivvertraglichen Regelungen haben die UBM und ihre Tochterunternehmen ihren Mitarbeitern in Österreich und Deutschland bei bestimmten Dienstjubiläen Jubiläumsgelder zu zahlen. Die Rückstellung für Jubiläumsgelder wurde gemäß den Bestimmungen des IAS 19 ermittelt. In Bezug auf die der Berechnung zugrunde liegenden versicherungsmathematischen Annah men wird auf die Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen.

Die Rückstellungen für Bauten betreffen Verpflichtungen aus Gewährleistungen. Die anderen Rückstellungen beinhalten großteils Drohverlustrückstellungen. Sowohl bei den Mietgarantierückstellungen wie auch bei den Drohverlustrückstellungen wird mit einer Inanspruchnahme in ein bis zwei Jahren gerechnet.

ALTERSVERSORGUNGSPLÄNE

Leistungsorientierte Pläne

Rückstellungen für Abfertigungen wurden für Angestellte und Arbeiter, die gemäß Angestelltengesetz, Arbeiterabfertigungsgesetz bzw. Betriebsvereinbarung Abfertigungsansprüche haben, gebildet. Angestellte, deren Dienstverhältnisse österreichischem Recht unterliegen, haben, wenn das betreffende Dienstverhältnis vor dem 1. Jänner 2003 begonnen und eine bestimmte Zeit gedauert hat, Anspruch auf eine Abfertigung in jedem Fall der Auflösung des Dienstverhältnisses bei Erreichen des gesetzlichen Pensionsalters. Die Höhe der Abfertigung ist abhängig von der Höhe des Bezugs zum Zeitpunkt der Auflösung und von der Dauer des Dienstver hältnisses. Diese Ansprüche der Dienstnehmer sind daher wie Ansprüche aus leistungsorientierten Pensionsplänen zu behandeln, wobei ein Planvermögen zur Deckung dieser Ansprüche nicht vorliegt.

Die Abfertigungsrückstellungen weisen folgende Entwicklung auf:

in T€ 2015 2014
Barwert der Abfertigungsverpflichtungen (DBO) zum 1.1. 2.010 1.628
Zugang aus Common Control Transaction 593
Überstellungen –3
Dienstzeitaufwand 105 65
Zinsaufwand 56 61
Abfertigungszahlungen
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste 22 259
davon Gewinne/Verluste demografisch –28
davon Gewinne/Verluste finanziell –19 174
davon Gewinne/Verluste erfahrungsbedingte Anpassungen 42 113
Barwert der Abfertigungsverpflichtungen (DBO) zum 31.12. 2.786 2.010
in T€ 2015 2014
Dienstzeitaufwand (erworbene Ansprüche) 105 65
Zinsaufwand 56 61
Abfertigungsaufwand (im Periodenergebnis erfasst) 161 126
Abfertigungsaufwand (im Gesamtperiodenergebnis erfasst) 22 259

In Bezug auf die der Berechnung zugrunde liegenden versicherungsmathematischen Annahmen wird auf die Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen. Für das folgende Geschäftsjahr sind ein Dienstzeitaufwand von T€ 104 und ein Zinsaufwand von T€ 58 geplant.

Im UBM-Konzern haben nur Mitglieder des Vorstandes Pensionszusagen. Bei diesen Pensionszusagen handelt es sich in der Regel um leistungsorientierte, einzelvertragliche Zusagen. Die Höhe des Pensionsanspruchs ist von den jeweils geleisteten Dienstjahren abhängig.

Rückstellung für Pensionen:

Überleitung von der Pensionsverpflichtung zur Rückstellung:

in T€ 2015 2014
Barwert der durch Fondsvermögen gedeckten Verpflichtung 7.463 3.888
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens –1.343 –1.237
Nettowert der durch Fondsvermögen gedeckten Verpflichtung 6.120 2.651
Buchwert der Rückstellungen zum 31.12. 6.120 2.651

Die Pensionsrückstellungen weisen folgende Entwicklung auf:

in T€ 2015 2014
Barwert der Pensionsverpflichtungen (DBO) zum 1.1. 3.888 2.994
Zugang aus Common Control Transaction 3.596 3
Überstellungen 3
Dienstzeitaufwand 101 94
Zinsaufwand 165 111
Pensionszahlungen –295 –110
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste 8 796
davon Gewinne/Verluste demografisch
davon Gewinne/Verluste finanziell –5 771
davon Gewinne/Verluste erfahrungsbedingte Anpassungen 13 25
Barwert der Pensionsverpflichtungen (DBO) zum 31.12. 7.463 3.888

Die Verpflichtungen aus den direkten Pensionszusagen werden zum Teil durch Versicherungsverträge, die bei der WIENER STÄDTISCHE VERSICHERUNGS AG Vienna Insurance Group abgeschlossen wurden, rückgedeckt. Zur Sicherstellung der Pensionsansprüche der versicherten Dienstnehmer aus den Firmenpensionszusagen sind die Ansprüche aus den Versicherungs verträgen zugunsten der versicherten Dienstnehmer verpfändet. Die Pensionsrückdeckungsversicherungen werden in der gesonderten Abteilung des Deckungsstockes für die Lebensversicherung im Sinne des § 20 Abs. 2 Z 1 in Verbindung mit § 78 des Versicherungsaufsichtsgesetzes geführt.

Die Forderungen aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 1.343 (Vorjahr: 1.237) stellen Planvermögen gem. IAS 19 dar und wurden mit dem Barwert der Pensionsverpflichtungen saldiert.

Entwicklung des Planvermögens:

in T€ 2015 2014
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens zum 1.1. 1.237 1.136
Beitragszahlungen 132 97
Auszahlungen (Leistungszahlungen) –32 –32
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste 6 36
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens zum 31.12. 1.343 1.237

Pensionsaufwand (netto):

in T€ 2015 2014
Dienstzeitaufwand (erworbene Ansprüche) 101 94
Zinsaufwand 165 111
Pensionsaufwand (im Periodenergebnis erfasst) 266 205
Pensionsaufwand (im Gesamtperiodenergebnis erfasst) 2 760

In Bezug auf die der Berechnung zugrunde liegenden versicherungsmathematischen Annahmen wird auf die Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen. Für das folgende Geschäftsjahr sind ein Dienstzeitaufwand von T€ 106 und ein Zinsaufwand von T€ 165 geplant.

Die im Berichtsjahr ebenso wie im Vorjahr in Bezug auf die Abfertigungs- und Pensionsrückstellung ausgewiesenen versicherungs mathematischen Gewinne bzw. Verluste stellen im Wesentlichen erfahrungsbedingte Anpassungen dar.

Beitragsorientierte Pläne

Mitarbeiter, deren Dienstverhältnis österreichischem Recht unterliegt und die nach dem 31. Dezember 2002 in das Dienstverhältnis eingetreten sind, erwerben keine Abfertigungsansprüche gegenüber dem jeweiligen Dienstgeber. Für diese Mitarbeiter sind Beiträ ge in Höhe von 1,53 % des Lohnes bzw. Gehalts an eine Mitarbeitervorsorgekasse zu zahlen. 2015 ist diesbezüglich ein Aufwand von insgesamt T€ 158 (Vorjahr: 44) angefallen. Für ein Vorstandsmitglied wird ein Betrag von T€ 35 (Vorjahr: 27) in eine Pensionskasse einbezahlt.

Die Mitarbeiter der Gruppe in Österreich, Deutschland, Tschechien, Polen und Ungarn gehören zudem staatlichen Pensionsplänen an, die in der Regel im Umlageverfahren finanziert werden. Die Verpflichtung der Gruppe beschränkt sich darauf, die Beiträge in Abhängigkeit vom Entgelt laufend zu entrichten. Eine rechtliche oder faktische Verpflichtung besteht nicht.

35. ANLEIHEN

in T€ 2015
Stand 1.1.2015 271.335
Emission 100.425
Tilgung –50.191
Erhöhung Effektivverzinsung 339
Stand 31.12.2015 321.908

Im Geschäftsjahr 2015 wurde eine Anleihe (Laufzeit 2011–2016) um Nominale T€ 25.000 aufgestockt sowie eine neue Anleihe (Laufzeit 2015–2020) im Nominale von T€ 75.000 begeben. Außerdem wurde eine im Geschäftsjahr endfällige Anleihe in Höhe von T€ 50.191 getilgt.

36. FINANZVERBINDLICHKEITEN

2015
in T€
Durchschnitt-
liche Effektiv-
verzinsung in %
Gesamt Restlaufzeit
< 1 Jahr
Restlaufzeit
> 1 Jahr < 5 Jahre
Restlaufzeit
> 5 Jahre
davon
dinglich
besichert
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten variabel verzinst
0,81–5,06 310.815 148.870 115.837 46.108 310.815
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten fix verzinst
1,80 5.808 278 1.480 4.050 5.808
Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen
Darlehensgebern variabel verzinst
4,46–4,58 19 19
Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen
Darlehensgebern fix verzinst
1,00–10,00 28.724 27.900 824
Verbindlichkeiten gegenüber
Leasinggebern variabel verzinst
1,00–3,49 35.846 2.245 9.752 23.849 35.745
Verbindlichkeiten aus Derivaten 334 334
Gesamt 381.546 151.727 154.988 74.831 352.545
2014
in T€
Durchschnitt-
liche Effektiv-
verzinsung in %
Gesamt Restlaufzeit
< 1 Jahr
Restlaufzeit
> 1 Jahr < 5 Jahre
Restlaufzeit
> 5 Jahre
davon
dinglich
besichert
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten variabel verzinst
0,93–4,16 146.657 5.719 116.978 23.960 146.657
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten fix verzinst
1,95–7,50 865 857 8 865
Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen
Darlehensgebern variabel verzinst
1,68–4,80 10.130 634 6.381 3.115 10.113
Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen
Darlehensgebern fix verzinst
4,00–10,00 26.801 26.801
Verbindlichkeiten gegenüber
Leasinggebern variabel verzinst
2,66–3,92 22.210 2.116 3.585 16.509 22.187
Verbindlichkeiten aus Derivaten 1.022 1.022
Gesamt 207.685 10.348 153.753 43.584 179.822

Die Mindestleasingzahlungen für Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing-Verträgen, welche nur Gebäude betreffen, teilen sich wie folgt auf:

2015 2014
in T€ Nominalwert Abzinsungsbetrag Barwert Nominalwert Abzinsungsbetrag Barwert
Fällig bis 1 Jahr 3.371 1.032 2.339 2.753 638 2.115
Fällig 1 bis 5 Jahre 13.080 3.422 9.658 5.877 2.291 3.586
Fällig über 5 Jahre 27.036 3.187 23.849 19.663 3.154 16.509
Gesamt 43.487 7.641 35.846 28.293 6.083 22.210

Die Verpflichtungen des Konzerns aus Finanzierungsleasingverhältnissen sind durch einen Eigentumsvorbehalt des Leasinggebers auf die geleasten Vermögenswerte besichert.

Einzelne Finanzimmobilien werden im Wege von Finanzierungsleasingverträgen gehalten. Zum 31. Dezember 2015 betrug der durchschnittliche Effektivzinssatz 2,81 % (Vorjahr: 3,29 %). Vereinbarungen über bedingte Mietzahlungen wurden nicht getroffen, sondern alle Leasingverhältnisse basieren auf fixen Raten.

37. VERBINDLICHKEITEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN

in T€ 2015 2014
Verbindlichkeiten gegenüber Dritten 55.192 32.087
Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften 12 110
Gesamt 55.204 32.197

Die Verbindlichkeiten sind zur Gänze im Folgejahr fällig.

38. SONSTIGE FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN

2015
in T€
Gesamt Restlaufzeit
< 1 Jahr
Restlaufzeit
> 1 Jahr < 5 Jahre
Restlaufzeit
> 5 Jahre
davon dinglich
besichert
Verbindlichkeiten gegenüber nicht
konsolidierten Tochterunternehmen
1.757 1.757
Verbindlichkeiten gegenüber at-equity
bilanzierten Unternehmen
17.673 17.673
Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen
Beteiligungsunternehmen
15.293 15.293
Verbindlichkeiten aus Anleihezinsen 5.310 5.310
Verbindlichkeiten gegenüber
Mitarbeitern
5.036 5.036
Übrige 11.033 5.287 5.746
Gesamt 56.102 50.356 5.746
2014
in T€
Gesamt Restlaufzeit
< 1 Jahr
Restlaufzeit
> 1 Jahr < 5 Jahre
Restlaufzeit
> 5 Jahre
davon dinglich
besichert
Verbindlichkeiten gegenüber nicht
konsolidierten Tochterunternehmen
18 18
Verbindlichkeiten gegenüber at-equity
bilanzierten Unternehmen
10.974 10.974
Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen
Beteiligungsunternehmen
14.601 14.601
Verbindlichkeiten aus Anleihezinsen 6.661 6.661
Verbindlichkeiten gegenüber
Mitarbeitern
2.795 2.795
Übrige 5.334 2.874 1.483 977
Gesamt 40.383 37.923 1.483 977

39. ÜBRIGE VERBINDLICHKEITEN

2015
in T€
Gesamt Restlaufzeit
< 1 Jahr
Restlaufzeit
> 1 Jahr < 5 Jahre
Restlaufzeit
> 5 Jahre
davon dinglich
besichert
Verbindlichkeiten aus Steuern 633 633
Verbindlichkeiten im Rahmen
der sozialen Sicherheit
375 375
Erhaltene Anzahlungen 2.542 2.542
Übrige 113 113
Gesamt 3.663 3.663
2014
in T€
Gesamt Restlaufzeit
< 1 Jahr
Restlaufzeit
> 1 Jahr < 5 Jahre
Restlaufzeit
> 5 Jahre
davon dinglich
besichert
Verbindlichkeiten aus Steuern 1.002 1.002
Verbindlichkeiten im Rahmen
der sozialen Sicherheit
232 232
Erhaltene Anzahlungen 1.024 1.024
Übrige 85 85
Gesamt 2.343 2.343

40. STEUERSCHULDEN

Die Vorauszahlungen an Körperschaftsteuer in Höhe von T€ 292 (Vorjahr: 250) wurden konform der Vorjahre mit den Zahlungsver pflichtungen aus der Körperschaftsteuer saldiert.

41. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE

Haftungsverhältnisse betreffen Kreditbürgschaften und Garantieerklärungen in Höhe von T€ 133.931 (Vorjahr: 135.965). Die Eventual verbindlichkeiten für at-equity bilanzierte Unternehmen belaufen sich auf T€ 111.031 (Vorjahr: 98.252). Eine Inanspruch nahme aus diesen Haftungen ist nicht wahrscheinlich.

GEGEBENE SICHERHEITEN

Im Rahmen von Projektfinanzierungen werden üblicherweise von den einzelnen Konzernunternehmen Sicherheiten für die Kredit verbindlichkeiten gestellt. Die Finanzierungen erfolgen im Regelfall individuell auf Projektebene. Jedes Unternehmen muss für die laufende Bedienung des Schuldendienstes aufkommen. Zur Absicherung der Kreditverbindlichkeiten steht den Kreditgebern ein Paket an Sicherheiten zur Verfügung, die diese im Falle einer Fälligstellung zur Befriedigung ihrer Forderungen heranziehen kön nen. Die gewährten Sicherheiten können folgende Besicherungen umfassen:

  • Hypothekarische Besicherung der Immobilie Verpfändung der Geschäftsanteile an der Projektgesellschaft Verpfändung von Mietforderungen

Die Konditionen, Art und Umfang der Sicherheiten werden einzeln (pro Projektgesellschaft) vereinbart und sind von Projektvolu men, Höhe und Laufzeit der Kreditverbindlichkeit abhängig.

Hinsichtlich der Verpfändung der Finanzimmobilien wird auf Punkt 19, der Vorratsimmobilien auf Punkt 23 verwiesen.

42. ERLÄUTERUNGEN ZUR SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Die Segmentberichterstattung erfolgt entsprechend der internen Organisationsstruktur des UBM-Konzerns nach geografischen Regionen. Im Zuge der Verschmelzung der PIAG-Gruppe wurde die interne Berichtsstruktur in Bezug auf die geografische Einteilung sowie die Aufteilung in Assetklassen neu segmentiert, die Vergleichszahlen wurden entsprechend angepasst. Für den Zweck der Segmentberichterstattung wurden die einzelnen Entwicklungsgesellschaften innerhalb eines Segments zu Gruppen zusammen gefasst. Die Gruppen stellen jeweils einen Tätigkeitsbereich des UBM-Konzerns dar. Bei der Überleitung des Segmentvermögens bzw. der Segmentschulden werden insbesondere konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten im Rahmen der Schuldenkon solidierung entfernt.

Die interne Berichterstattung basiert auf IFRS-Zahlen und ist standardgemäß um die inneren Umsätze bereinigt. Im Zuge der lau fenden Geschäftstätigkeit der UBM werden beim Verkauf von Immobilienprojekten hohe Volumen erzielt, die jedoch keine Abhän gigkeit von bestimmten Kunden vermitteln.

138
Österreich Deutschland
in T€ 2015 2014 2015 2014
Gesamtleistung
Administration 17.150 16.562
Hotel 29.486 2.732 79.264 24.921
Office 21.541 696 28.311 61.105
Other 66.577 32.389 16.322 35.485
Residential 7.789 36.995 73.202 25.260
Service 51.016 11.754
Summe Gesamtleistung 193.559 89.374 208.853 146.771
Abzüglich Umsätze aus assoziierten und untergeordneten
Unternehmen sowie aus Leistungsgemeinschaften –92.102 –42.692 –57.521 –13.666
Bestandsveränderung –25.554 24.906 –16.711 –39.210
Umsatzerlöse 75.903 71.588 134.621 93.895
Administration 16.606 –8.651
Hotel 433 –140 5.457 2.334
Office –2.039 286 28.429 –1.102
Other –5.445 5.237 1.401 5.721
Residential 489 4.528 5.258 11.863
Service –8.084 –1.514 –418
Summe EBT 1.960 –254 40.127 18.816
darin enthalten: Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 4.384 1.933 13.038 7.712
Abschreibungen –933 –62 –865 –547
Zinserträge 5.626 4.859 665 371
Zinsaufwand –20.856 –16.487 –1.048 –562
Segmentvermögen 31.12. 1.294.474 612.921 333.496 303.392
darin enthalten: immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen
und Finanzimmobilien
270.373 58.090 126.843 87.414
darin enthalten: assoziierte Unternehmen 64.655 3.657 12.406 15.511
Segmentschulden 31.12. 764.610 412.762 273.632 274.384
Investitionen in langfristige Vermögenswerte sowie
in Finanzimmobilien
102.838 25.597 45.998 11.591
Mitarbeiter 125 58 175 123
139
Polen Sonstige Märkte Überleitung Konzern
2015 2014 2015 2014 2015 2014 2015
17.150
47.763 26.530 42.023 36.045 198.536
7.948 9.794 880 465 58.680
3.107 4.746 56.300 2.333 142.306
600 864 4.745 10.545 86.336
20.062 12.521 7.475 2.750 90.307
79.480 54.455 111.423 52.138 593.315 342.738
–19.002 –19.040 –71.804 –26.200 –240.429 –101.598
–2.856 –3.251 16 –19 –45.105
57.622 32.164 39.635 25.919 307.781
–20 16.606
1.525 829 115 462 7.530
2.522 –1.551 –1.057 –374 27.855
452 5.462 5.171 –14 1.579
–4.758 –1.292 –2.116 2.025 –1.127
1.213 1.447 5.131 –376 –2.158
954 4.895 7.244 1.703 50.285
4.464 3.274 3.436 2.764 25.322
–484 –1.264 –525 –511 –2.807
40 265 –1 3 6.330
23 –1.207 –418 169 –22.299
–22.299
219.456 177.303 145.385 59.590 –807.575 –396.832 1.185.236
133.992 100.717 64.330 19.325 595.538
28.779 26.483 5.703 6.965 111.543
575.928
219.146 183.791 108.064 56.684 –512.240 –351.693 853.212
33.435 14.814 786 2.396 183.057
273 266 112 108 685

Folgende Informationen beziehen sich auf die geografischen Länder, in denen der Konzern tätig ist.

in T€ Umsatzerlöse nach Sitz der Kunden 2015 Umsatzerlöse nach Sitz der Kunden 2014
Inland 75.903 71.588
Deutschland 134.621 93.895
Polen 57.622 32.164
Sonstiges Ausland 39.635 25.919
Ausland gesamt 231.878 151.978
Segmente gesamt 307.781 223.566

43. ERLÄUTERUNGEN ZUR KAPITALFLUSSRECHNUNG

Die Darstellung der Kapitalflussrechnung erfolgt getrennt nach Betriebs-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit, wobei der Cashflow aus der Betriebstätigkeit nach der indirekten Methode abgeleitet wird. Der Finanzmittelfonds umfasst ausschließlich Kassenbestände und die Bankguthaben, über die in der Gruppe frei verfügt werden kann, und entspricht dem in der Bilanz für liquide Mittel angesetzten Wert.

Bezogene Zinsen und bezogene Dividenden werden im Cashflow aus der Betriebstätigkeit erfasst, ebenso wie bezahlte Zinsen. Demgegenüber werden bezahlte Dividenden im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.

Die Transaktion "under common control" (siehe Erläuterung 2.1) ist non-cash, der Zugang der liquiden Mittel ist im Finanzmittel fonds dargestellt.

44. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN FINANZINSTRUMENTEN

KAPITALRISIKOMANAGEMENT

Der Konzern steuert sein Kapital mit dem Ziel, die Erträge der Unternehmensbeteiligten durch Optimierung des Verhältnisses von Eigen- zu Fremdkapital zu maximieren.

Die Kapitalstruktur des Konzerns besteht aus Schulden, Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sowie dem den Eigen- kapitalgebern des Mutterunternehmens zustehenden Eigenkapital.

Nettoverschuldung

Das Risikomanagement des Konzerns überprüft laufend die Kapitalstruktur.

Die Nettoverschuldung zum Jahresende stellt sich wie folgt dar:

in T€ 31.12.2015 31.12.2014
Schulden (i) 703.454 479.020
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente –93.744 –40.309
Nettoschulden 609.710 438.711
Eigenkapital (ii) 332.024 180.446
Nettoschulden zu Eigenkapitalquote 183,63 % 243,1 %
  • (i) Schulden sind definiert als lang- und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten wie in Tz. 35 und 36 aufgeführt.
  • (ii) Das Eigenkapital umfasst das gesamte Kapital und die Rücklagen des Konzerns.

Die Gesamtstrategie des Konzerns ist im Vergleich zum Geschäftsjahr 2015 unverändert.

ZIELE UND METHODEN DES RISIKOMANAGEMENTS IN BEZUG AUF FINANZIELLE RISIKEN

Die originären finanziellen Vermögenswerte umfassen im Wesentlichen Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen, Projektfinanzierungen und andere Finanzanlagen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die originären finanziellen Verbindlichkeiten umfassen die Anleihe und die anderen Finanzverbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

ZINSÄNDERUNGSRISIKO

Das Zinsrisiko des Konzerns ist definiert als das Risiko steigender Aufwands- oder sinkender Ertragszinsen aus Finanzpositionen und resultiert bei der UBM nahezu ausschließlich aus dem Szenario steigender Zinsen für variabel verzinste Finanzverbindlich keiten, insbesondere im langfristigen Bereich.

Eine Analyse der floatierenden Zinsposition, die sich per 31. Dezember 2015 in Höhe von rund T€ 398.745 darstellt, zeigt folgende Sensitivitäten, die unter den Szenarien eines Zinsanstiegs von 0,06 PP und 0,32 PP ermittelt wurden. Das Ausmaß der Zinsanstiege leitet sich aus den durchschnittlich in 2015 für den 3-Monats- und 6-Monats-EURIBOR gemessenen täglichen Zinsänderungen ab. Bei einer Wahrscheinlichkeit von 67 % betrug die Zinsbandbreite 6 BP, bei 99 % Wahrscheinlichkeit 32 BP. In Folge haben wir die Auswirkung auf die Zinspositionen simuliert:

in T€ Höherer Zinsaufwand
für das Jahr 2016
Höherer Zinsaufwand (p. a.) bei linearer
Positionsfortschreibung ab 2017
bei Zinsanstieg von 6 BP 158 840
bei Zinsanstieg von 32 BP 243 1.294

Die Forderungen aus Projektfinanzierungen werden entsprechend dem Refinanzierungszinssatz der UBM-Gruppe mit einem angemessenen Aufschlag verzinst. Bei einer Änderung von 32 BP erhöht sich der Zinsertrag für 2015 um T€ 284 (Vorjahr: 40).

KREDITRISIKO

Das Kreditrisiko bezeichnet die Gefahr von Verlusten infolge des Ausfalls eines Geschäftspartners, der seinen vertraglich zugesi cherten Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommt. Es umfasst Ausfall- und Länderrisiken sowie Bonitätsverschlechterun gen von Kreditnehmern. Im Immobilienbereich ergibt sich das Kreditrisiko aus den Mietverpflichtungen. Der Ausfall eines Mieters und die dadurch entfallenen Mietzinszahlungen stellen eine barwertige Minderung des Immobilienprojekts dar. Dieses Risiko wird auf Basis der Expertenschätzungen auf Projektebene mitberücksichtigt.

Das Risiko bei Forderungen gegenüber Kunden kann aufgrund der breiten Streuung und einer permanenten Bonitätsprüfung als gering eingestuft werden, hinsichtlich der Projektfinanzierungen wird auf die Tabelle zu den kumulierten Wertminderungen Projektfinanzierungen verwiesen.

Das Ausfallsrisiko bei anderen auf der Aktivseite ausgewiesenen originären Finanzinstrumenten ist ebenfalls als gering anzusehen, da die Vertragspartner Finanzinstitute und andere Schuldner mit bester Bonität sind. Der Buchwert der finanziellen Vermögens werte stellt das maximale Ausfallrisiko dar. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfallsrisiken erkennbar sind, wird diesen Risiken durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Ein diesbezügliches Wertberichtigungserfordernis war nicht gegeben.

FREMDWÄHRUNGSRISIKO

Das Zins- und Währungsrisiko wird vom Risikomanagement laufend überprüft. Marktanalysen und Prognosen von namhaften Finanzdienstleistern werden analysiert und das Management in regelmäßigen Berichten informiert.

Das Fremdwährungsrisiko wird im UBM-Konzern transaktionsorientiert behandelt und resultiert aus Finanzierungen im Zusam menhang mit dem Immobiliendevelopment.

Per 31. Dezember 2015 wurden die Währungsrisiken, die aus innerkonzernalen Finanzierungstransaktionen bzw. aus Kreditfinan- zierungen der Projektgesellschaften resultieren, einer Simulation unterzogen, um etwaige Risiken aus Wechselkursänderungen abschätzen zu können:

FX-Position in T€ Lokalwährung FX-Position in Lokalwährung in Tsd. VAR*) in T€
–20.879 CZK 564.205 317
–19.201 HRK 146.656 186
–5.165 HUF 1.631.922 169
–166.247 PLN 708.860 5.205
–18.048 RON 81.647 296

*) VAR = Value at Risk bei einem einseitigen 99 %igen Konfidenzintervall, dies entspricht der 2,3-fachen Standardabweichung und einer Positionsbehaltedauer von 10 Tagen. Korrelationen zwischen den Währungspaaren bleiben unberücksichtigt.

Mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 % beträgt der Verlust bei einer Behaltedauer von 10 Tagen maximal € 6,17 Mio.

SICHERUNG VON WÄHRUNGSRISIKEN

Der UBM-Konzern hat zum 31. Dezember 2015 Devisentermingeschäfte in Höhe von T€ 14.735 (Vorjahr: 29.844) zur Gänze aus Terminverkäufen €/PLN abgeschlossen. Rund T€ 10.090 (Vorjahr: 24.366) dienen der Absicherung von in € finanzierten Krediten und der Rest in Höhe von rund T€ 4.645 (Vorjahr: 5.478) der Absicherung innerkonzernaler Finanzierungen.

Per 31. Dezember 2015 ergab die Marktbewertung der offenen Devisentermingeschäfte einen beizulegenden Zeitwert in Höhe von T€ 334 (Vorjahr: 1.022). Im Geschäftsjahr 2015 wurde aus der Veränderung der beizulegenden Zeitwerte von Devisentermingeschäf ten insgesamt ein Aufwand in Höhe von T€ 701 (Vorjahr: 1.022) im Gewinn oder Verlust erfasst.

DERIVATIVE FINANZINSTRUMENTE

In der folgenden Tabelle sind die bilanzierten Fair Values der verschiedenen derivativen Instrumente dargestellt. Dabei wird unter schieden, ob diese in einen Cashflow-Hedge gemäß IAS 39 eingebunden sind oder nicht.

in T€ 2015 2014
AKTIVA
Derivate
ohne Hedge-Beziehung
mit Hedge-Beziehung
PASSIVA
Derivate
ohne Hedge-Beziehung 334 1.022
mit Hedge-Beziehung

LIqUIDITÄTSRISIKO

UNDISKONTIERTE ZAHLUNGSSTRÖME
in T€ Durchschnittsverzinsung 2016 2017–2020 ab 2021
Anleihen fix verzinst 4,91 % 67.912 316.965
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten variabel verzinst
2,39 % 168.497 111.936 58.732
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten fix verzinst
1,8 % 803 1.802 3.965
Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen
Darlehensgebern variabel verzinst
4,5 % 22
Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen
Darlehensgebern fix verzinst
5,21 % 1.455 28.463 1.197
Leasingverbindlichkeiten variabel verzinst 2,81 % 3.371 13.080 27.036
Verbindlichkeiten aus Derivaten unverzinslich 334
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
unverzinslich 55.204
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten unverzinslich 50.356 5.746
in T€ Durchschnittsverzinsung 2015 2016–2019 ab 2020
Anleihen fix verzinst 5,63 % 64.837 264.091
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten variabel verzinst
2,55 % 8.657 121.495 24.527
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten fix verzinst
2,55 % 873 9
Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen
Darlehensgebern variabel verzinst
5,84 % 794 6.797 3.200
Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen
Darlehensgebern fix verzinst
7,00 % 35.409
Leasingverbindlichkeiten variabel verzinst 3,29 % 2.753 5.877 19.663
Verbindlichkeiten aus Derivaten unverzinslich 1.022
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
unverzinslich 32.197
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten unverzinslich 37.923 1.483 977

UNDISKONTIERTE ZAHLUNGSSTRÖME

Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, sich jederzeit Finanzmittel beschaffen zu können, um eingegangene Verbindlichkeiten zu begleichen. Als wesentliches Instrument zur Steuerung des Liquiditätsrisikos sehen wir eine exakte Finanzplanung, die von jeder operativen Gesellschaft durchgeführt und zentral konsolidiert wird. So wird der Bedarf an Finanzierungen und Linien bei Banken ermittelt.

Die Kreditfinanzierungen betreffen weitgehend laufende Immobilienprojekte, deren Entwicklung aus heutiger Sicht nicht gefährdet ist.

Die Betriebsmittelfinanzierung wird über das UBM-Konzern-Treasury durchgeführt. Gesellschaften mit liquiden Überschüssen stellen diese Gesellschaften mit Liquiditätsbedarf zur Verfügung. Dadurch werden eine Verminderung des Fremdfinanzierungs- volumens und eine Optimierung des Zinsergebnisses erreicht und das Risiko, dass die Liquiditätsreserven nicht ausreichen, um die finanziellen Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen, minimiert.

Zum 31. Dezember 2015 bestanden neben bereits vertraglich fixierten Projektfinanzierungen freie Finanzierungslinien bei der UBM AG in Höhe von T€ 4.020, das Liquiditätsrisiko wird insgesamt als gering beurteilt.

SONSTIGES PREISRISIKO

Das Preisänderungsrisiko umfasst im Wesentlichen Schwankungen des Marktzinssatzes und der Marktpreise sowie Änderungen der Wechselkurse.

Wir minimieren unser Preisrisiko bei den Mieteinnahmen durch die generelle Indexbindung unserer Mietverträge. Auch alle anderen Leistungsverträge unterliegen einer permanenten Indexierung. Das sonstige Preisrisiko ist für den UBM-Konzern von untergeord neter Bedeutung.

BUCHWERTE, WERTANSÄTZE UND BEIZULEGENDE ZEITWERTE

BEWERTUNG NACH IAS 39
Bewertungs-
kategorie
nach IAS 39
Buch-
werte am
31.12.2015
(Fortgeführte)
Anschaffungs-
kosten
Fair Value
erfolgs-
neutral
Fair Value
erfolgs-
wirksam
Fair-Value-
Hierarchie
(IFRS 7.27 A)
Fair
Value am
31.12.2015
AKTIVA
Projektfinanzierung
variabel verzinst LaR 88.777 88.777
Übrige Finanzanlagen HtM 3.797 3.797 Stufe 1 4.372
Übrige Finanzanlagen AfS (at cost) 1.824 1.824
Übrige Finanzanlagen AfS 273 273 Stufe 1 273
Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen
LaR 43.042 43.042
Finanzielle Vermögenswerte LaR 13.521 13.521
Liquide Mittel 93.744 93.744
PASSIVA
Anleihen
fix verzinst FLAC 321.908 321.908 Stufe 1 335.718
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
variabel verzinst FLAC 310.815 310.815
fix verzinst FLAC 5.808 5.808 Stufe 3 4.716
Sonstige Finanzverbindlichkeiten
variabel verzinst FLAC 19 19
fix verzinst FLAC 28.724 28.724 Stufe 3 28.047
Leasingverbindlichkeiten 35.846 35.846
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
FLAC 55.204 55.204
Sonstige finanzielle
Verbindlichkeiten
FLAC 56.102 56.102
Derivate (ohne Hedge-Beziehung) FLHfT 334 334 334
NACH KATEGORIEN:
Loans and Receivables LaR 145.340 145.340
Held to Maturity HtM 3.797 3.797
Available-for-Sale
Financial Assets
AfS (at cost) 1.824 1.824
Available-for-Sale
Financial Assets
AfS 273 273
Liquide Mittel 93.744 93.744
Financial Liabilities Measured
at Amortised Cost
FLAC 778.580 778.580
Financial Liabilities
Held for Trading
FLHfT 334 334 334
BEWERTUNG NACH IAS 39
Bewertungs-
kategorie
nach IAS 39
Buch-
werte am
31.12.2014
(Fortgeführte)
Anschaffungs-
kosten
Fair Value
erfolgs-
neutral
Fair Value
erfolgs-
wirksam
Fair-Value-
Hierarchie
(IFRS 7.27 A)
Fair
Value am
31.12.2014
AKTIVA
Projektfinanzierung
variabel verzinst LaR 72.494 72.494
Übrige Finanzanlagen HtM 2.907 2.907 Stufe 1 3.575
Übrige Finanzanlagen AfS (at cost) 5.923 5.923
Übrige Finanzanlagen AfS 273 273 Stufe 1 273
Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen
LaR 16.830 16.830
Finanzielle Vermögenswerte LaR 129.198 129.198
Liquide Mittel 40.309 40.309
PASSIVA
Anleihen
fix verzinst FLAC 271.335 271.335 Stufe 1 281.335
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
variabel verzinst FLAC 146.657 146.657
fix verzinst FLAC 865 865 Stufe 3 843
Sonstige Finanzverbindlichkeiten
variabel verzinst FLAC 10.130 10.130
fix verzinst FLAC 26.801 26.801 Stufe 3 30.914
Leasingverbindlichkeiten 22.210 22.210
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
FLAC 32.197 32.197
Sonstige finanzielle
Verbindlichkeiten FLAC 40.383 40.383
Derivate (ohne Hedge-Beziehung) FLHfT 1.022 1.022
NACH KATEGORIEN:
Loans and Receivables LaR 218.522 218.522
Held to Maturity HtM 2.907 2.907
Available-for-Sale
Financial Assets
AfS (at cost) 5.923 5.923
Available-for-Sale
Financial Assets
AfS 273 273
Liquide Mittel 40.309 40.309
Financial Liabilities Measured
at Amortised Cost
FLAC 528.368 528.368
Financial Liabilities
Held for Trading
FLHfT 1.022 1.022

Der Buchwert der Finanzinstrumente stellt gemäß IFRS 7.29 einen angemessenen Näherungswert für den Fair Value dar. Dies mit Ausnahme der als "held to maturity" klassifizierten Finanzanlagen und der als "available for sale" (Fair-Value-Hierarchiestufe 1), der fix verzinsten Anleihen (Fair-Value-Hierarchiestufe 1) sowie der fix verzinsten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und der fix verzinsten sonstigen Finanzverbindlichkeiten (Fair-Value-Hierarchiestufe 3).

Die Fair-Value-Bewertung für die Anleihe erfolgt aufgrund von Börsenkurswerten. Die Kreditverbindlichkeiten und übrigen Finan zanlagen wurden mit der Berechnungsmethode des Discounted Cashflow bewertet, wobei die am 31. Dezember 2015 von Reuters publizierte Zero Coupon Yield Curve zur Diskontierung der Cashflows herangezogen wurde.

Die als "available for sale at cost" klassifizierten Finanzanlagen bestehen aus Beteiligungsunternehmen (GmbH-Anteile) von unter geordneter Bedeutung, welche nicht an einem aktiven Markt notieren und deren Marktwert sich nicht zuverlässig ermitteln lässt. Diese werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Solange ein Projekt nicht realisiert ist, besteht für die Anteile dieser Projektgesell schaften keine Verkaufsabsicht.

NETTOERGEBNISSE NACH BEWERTUNGSKATEGORIEN

in T€ aus Zinsen aus Dividenden aus der Folgebewertung Nettoergebnis 2015
Loans and Receivables LaR 6.130 2.531 8.661
Held to Maturity HtM 174 174
Available-for-Sale Financial Assets AfS
(at cost)
659 –4.939 –4.280
Available-for-Sale Financial Assets AfS 8 8
Financial Liabilities Measured at
Amortised Cost FLAC
–21.241 382 –20.859
Financial Liabilities Held for Trading FLHfT
in T€ aus Zinsen aus Dividenden aus der Folgebewertung Nettoergebnis 2014
Loans and Receivables LaR 4.860 –584 4.276
Held to Maturity HtM 174 174
Available-for-Sale Financial Assets AfS
(at cost)
486 486
Available-for-Sale Financial Assets AfS 13 13
Financial Liabilities Measured at
Amortised Cost FLAC
–17.207 –1.707 –18.914
Financial Liabilities Held for Trading FLHfT 1.039 –1.039

Finanzielle Vermögenswerte sind wertgemindert, wenn in Folge eines oder mehrerer Ereignisse, die nach dem erstmaligen Ansatz des Vermögenswertes eintreten, ein objektiver Hinweis dafür besteht, dass sich die erwarteten künftigen Cashflows der Finanz anlage negativ verändert haben. Die Wertberichtigungen betreffen zur Gänze Projektfinanzierungen.

in T€ 2015 2014
KUMULIERTE WERTMINDERUNGEN PROJEKTFINANZIERUNGEN LaR
Wertberichtigung Stand 1.1. 9.049 10.904
Zugang aus Common Control Transaction 520
Abschreibungen 2.721
Zuschreibungen –2.531 –2.137
Verbrauch –520 –2.439
Stand 31.12. 6.518 9.049

45. DURCHSCHNITTLICHE ANZAHL DER MITARBEITER

2015 2014
ANGESTELLTE UND GEWERBLICHE MITARBEITER
Inland 125 58
Ausland 560 497
Mitarbeiter gesamt 685 555
davon Angestellte 632 502
davon gewerbliche Mitarbeiter 53 53

46. GESCHÄFTSBEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Transaktionen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen der Gruppe wurden im Zuge der Konsolidierung eliminiert und werden nicht weiter erläutert. Transaktionen zwischen Unternehmen der Gruppe und ihren at-equity bilanzierten Unternehmen bestehen überwiegend aus der Projektentwicklung und Bauführung sowie Darlehensgewährungen und den entspre chende Zinsverrechnungen und werden in der nachfolgenden Analyse offengelegt:

in T€ Verkauf von Waren
und Leistungen
und Leistungen Erwerb von Waren Forderungen Verbindlichkeiten
at-equity bilanzierte Unternehmen 2015 2014 2015 2014 2015 2014 2015 2014
Gemeinschaftsunternehmen 25.925 5.069 1.683 814 96.200 60.247 15.092 10.974
davon aus Finanzierungen 3.226 2.393 851 516 69.542 52.981
Assoziierte Unternehmen 52 1.093 2.581
davon aus Finanzierungen 468

LIEFERUNGEN AN BZW. VON NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Neben den at-equity bilanzierten Unternehmen gelten als nahestehende Personen und Unternehmen im Sinne von IAS 24 die PORR AG und deren Tochterunternehmen sowie die Unternehmen der Ortner-Gruppe und der Strauss-Gruppe, da sie bzw. deren beherr schende Rechtsträger aufgrund des bestehenden Syndikats maßgeblichen Einfluss auf die UBM haben.

und Leistungen Verkauf von Waren und Leistungen Erwerb von Waren Forderungen Verbindlichkeiten
in T€ 2015 2014 2015 2014 2015 2014 2015 2014
PORR-Gruppe 2.767 1.028 86.672 19.512 1.578 18.090 3.916 22.844
davon aus Finanzierungen 720 358 3.265
Ortner-Gruppe 85 7 6.583 69 767 3
Strauss-Gruppe 63 5
Sonstige 58 9

Im Zuge der Verschmelzung der PIAG auf die UBM wurde der UBM-Gruppe ein Kreditrahmen zu maximal € 150 Mio. eingeräumt.

47. EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG UND SONSTIGE ANGABEN

Der Vorstand der UBM hat den Konzernabschluss am 8. April 2016 zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben. Der Aufsichtsrat hat die Aufgabe, den Konzernabschluss zu prüfen und zu erklären, ob er den Konzernabschluss billigt.

Die Prüfungsleistungen des Konzernabschlussprüfers wurden von der UBM mit einem Betrag von T€ 65 (im Vorjahr: 57) vergütet. Weiters hat der Konzernabschlussprüfer für sonstige Leistungen Honorare in Höhe von T€ 336 (im Vorjahr: 144) erhalten.

48. ORGANE DER GESELLSCHAFT

Im Folgenden werden die Bezüge der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der UBM nach Vergütungskategorien aufge gliedert dargestellt:

in T€ 2015 2014
BEZÜGE DES VORSTANDS
Kurzfristig fällige Leistungen (Jahresbezug) 2.622 1.324
Nach Beendigung des Vorstandsvertrags fällige Vergütungen (Pension) 154 27
Andere langfristig fällige Leistungen (Abfertigung) 27 156
Gesamt 2.803 1.507
Vergütungen des Aufsichtsrats 192 83

MITGLIEDER DES VORSTANDS:

Mag. Karl Bier, Vorsitzender Heribert Smolé DI Martin Löcker Mag. Michael Wurzinger (ab 15.1.2015) DI Claus Stadler (ab 29.5.2015)

MITGLIEDER DES AUFSICHTSRATS:

Ing. Karl-Heinz Strauss, Vorsitzender DI Iris Ortner Stellvertretende Vorsitzende MMag. Christian B. Maier DI Klaus Ortner (ab 15.1.2015) Dr. Ludwig Steinbauer (ab 15.1.2015) Mag. Paul Unterluggauer (ab 15.1.2015) Hon.-Prof. Dr. Bernhard Vanas (ab 15.1.2015) Dr. Susanne Weiss (ab 15.1.2015)

Mag. Wolfhard Fromwald (ab 30.4.2014 bis 15.1.2015) Dr. Johannes Pepelnik (bis 15.1.2015)

Wien, am 8. April 2016 Der Vorstand

MAG. KARL BiER

Vorsitzender Di MARTin LÖcKER HERiBERT SMOLé

MAG. MicHAEL WURzinGER Di cLAUS STADLER

BETEiLiGUNGS- SPiEGEL

Firma Länder-
kenn-
zeichen
Sitz Anteil am
Kapital in
% direkt
Anteil am
Kapital in
% indirekt
Kons.
Art
Wäh
rung
Nenn-
kapital
Nominale
Verbundene Unternehmen
Verbundene Kapitalgesellschaften
"Athos" Bauplanungs- und Errichtungs-
gesellschaft m.b.H. AUT Wien 99,00 % 99,00 % V 36.336,42
"UBM 1" Liegenschaftsverwertung
Gesellschaft m.b.H. AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 36.336,42
Aiglhof Projektentwicklungs GmbH
Ariadne Bauplanungs- und
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 1.000.000,00
Baugesellschaft m.b.H. AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 36.336,42
Bahnhofcenter Entwicklungs-, Errichtungs- Unterpremstätten,
und Betriebs GmbH politische Gemeinde
BMU Beta Liegenschaftsverwertung GmbH AUT
AUT
Premstätten
Wien
99,00 %
100,00 %
99,00 %
100,00 %
V
V

350.000,00
35.000,00
CM Wohnungsentwicklungs GmbH AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 36.000,00
Emiko Beteiligungsverwaltungs GmbH AUT Wien 100,00 % 100,00 % N 0,00
EPS Dike West-IBC GmbH AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 36.336,42
EPS Haagerfeldstraße – Business.Hof Leonding 2
Errichtungs- und Verwertungs GmbH AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 35.000,00
EPS Höhenstraße Immobilien GmbH AUT Kematen in Tirol 100,00 % 100,00 % V 35.000,00
EPS Immobilienmanagement GmbH AUT Kematen in Tirol 100,00 % 100,00 % N 0,00
EPS MARIANNE-HAINISCH-GASSE –
LITFASS-STRASSE Liegenschaftsverwertungs-
und Beteiligungsverwaltungs-GmbH
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 35.000,00
EPS Office Franzosengraben GmbH AUT
EPS RINNBÖCKSTRASSE – LITFASS-STRASSE
Liegenschaftsverwertungs- und Beteiligungs-
verwaltungs-GmbH
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 35.000,00
EPS Tivoli Hotelerrichtungs- und Beteiligungs-
verwaltungs GmbH AUT
EPS Welser Straße 17 – Business.Hof Leonding 1
Errichtungs- und Beteiligungs GmbH AUT
Gepal Beteiligungsverwaltungs GmbH AUT
Gevas Beteiligungsverwaltungs GmbH AUT
Giral Beteiligungsverwaltungs GmbH
Golera Beteiligungsverwaltungs GmbH
AUT
AUT
Wien
Wien
100,00 %
100,00 %
100,00 %
100,00 %
N
V

0,00
35.000,00
GORPO Projektentwicklungs- und
Errichtungs-GmbH AUT
Gospela Beteiligungsverwaltungs GmbH AUT
IBC Business Center Entwicklungs- und
Errichtungs-GmbH
Unterpremstätten,
politische Gemeinde
Impulszentrum Telekom Betriebs GmbH AUT Premstätten
Unterpremstätten,
99,00 % 99,00 % V 364.000,00
AUT politische Gemeinde
Premstätten
76,00 % 76,00 % V 727.000,00
Jandl Baugesellschaft m.b.H. AUT Unterpremstätten,
politische Gemeinde
Premstätten
99,07 % 99,07 % V 36.336,42
Länder- Anteil am Anteil am Nenn-
kenn- Kapital in Kapital in Kons. Wäh kapital
Firma zeichen Sitz % direkt % indirekt Art rung Nominale
Logistikpark Ailecgasse GmbH AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 36.336,41
MBU Liegenschaftsverwertung
Gesellschaft m.b.H.
AUT Wien 99,00 % 99,00 % V 36.336,42
MultiStorage GmbH AUT Salzburg 75,00 % 75,00 % N 0,00
Porr – living Solutions GmbH AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 35.000,00
Porr Infrastruktur Investment AG AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 70.000,00
QBC Beta SP Immomanagement GmbH AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 35.000,00
QBC Epsilon SP Immomanagement GmbH AUT
QBC Eta SP Immomanagement GmbH AUT
Rainbergstraße – Immobilien-
projektentwicklungs GmbH AUT Wien 99,00 % 99,00 % V 35.000,00
REHA Tirol Errichtungs GmbH AUT Münster 98,57 % 74,00 % N 0,00
Reha Zentrum Münster Betriebs GmbH AUT Münster 100,00 % 74,00 % N 0,00
Ropa Liegenschaftsverwertung
Gesellschaft m.b.H. AUT Wien 99,00 % 99,00 % V 36.336,42
Rudolf u. Walter Schweder Gesellschaft m.b.H. AUT
Sabimo Gerhart-Ellert-Platz GmbH AUT Wien 99,00 % 99,00 % V 35.000,00
Sabimo Immobilien GmbH AUT
Sabimo Liebenauer Hauptstraße GmbH AUT
Sabimo Monte Laa Bauplatz 2 GmbH AUT
SFZ Immobilien GmbH Unterpremstätten,
AUT politische Gemeinde
Premstätten
100,00 % 100,00 % N 0,00
Somax Beteiligungsverwaltungs GmbH AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 35.000,00
Sovelis Beteiligungsverwaltungs GmbH AUT Wien 100,00 % 100,00 % N 0,00
St.-Peter-Straße 14-16 Liegenschaftsverwertung
Ges.m.b.H. AUT Wien 99,00 % 99,00 % V 35.000,00
sternbrauerei-riedenburg revitalisierung gmbh AUT
STRAUSS & PARTNER Development GmbH AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 535.000,00
UBM Beteiligungsmanagement GmbH AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 35.000,00
UBM Seevillen Errichtungs-GmbH AUT
WLB Projekt Laaer Berg Liegenschafts-
verwertungs- und Beteiligungs-GmbH AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 36.336,42
UBM BULGARIA EOOD BGR Sofia 100,00 % 100,00 % V BGN 2.732.100,00
ANDOVIEN INVESTMENTS LIMITED CYP Limassol 100,00 % 100,00 % V 3.000,00
DICTYSATE INVESTMENTS LIMITED CYP Limassol 100,00 % 100,00 % V 181.260,00
AC Offices Klicperova s.r.o. CZE Prag 100,00 % 100,00 % V CZK 11.000.000,00
FMB – Facility Management Bohemia s.r.o. CZE Prag 100,00 % 100,00 % V CZK 100.000,00
Immo Future 6 – Crossing Point Smichov s.r.o. CZE Prag 100,00 % 100,00 % V CZK 24.000.000,00
Na Záhonech a.s. CZE Prag 100,00 % 100,00 % V CZK 2.862.000,00
RE Moskevská spol. s.r.o. CZE Prag 100,00 % 100,00 % V CZK 300.000,00
Reality U Pruhonu s.r.o. CZE Prag 89,90 % 100,00 % V CZK 12.375.000,00
TOSAN park a.s. CZE Prag 100,00 % 100,00 % V CZK 2.000.000,00
UBM – Bohemia 2 s.r.o. CZE Prag 100,00 % 100,00 % V CZK 200.000,00
UBM Bohemia Development s.r.o. CZE Prag 100,00 % 100,00 % V CZK 8.142.000,00
UBX 3 s.r.o. CZE Prag 100,00 % 100,00 % V CZK 200.000,00
ALBA BauProjektManagement GmbH DEU Oberhaching 100,00 % 100,00 % V 300.000,00
Arena Boulevard Verwaltungs GmbH DEU Berlin 100,00 % 94,00 % N 0,00
BERMUC Hotelerrichtungs GmbH DEU München 94,00 % 94,00 % V 25.000,00
Blitz 01-815 GmbH DEU München 100,00 % 100,00 % V 25.000,00
Bürohaus Leuchtenbergring Verwaltungs GmbH DEU München 100,00 % 95,04 % N 0,00
City Objekte München GmbH DEU München 90,00 % 84,60 % V 25.000,00
Firma Länder-
kenn-
zeichen
Sitz Anteil am
Kapital in
% direkt
Anteil am
Kapital in
% indirekt
Kons.
Art
Wäh
rung
Nenn-
kapital
Nominale
City Tower Vienna Grundstücksentwicklungs-
und Beteiligungs-GmbH DEU München 100,00 % 100,00 % N 0,00
Friendsfactory Projekte GmbH DEU München 55,00 % 51,70 % V 25.000,00
GeMoBau Gesellschaft für modernes Bauen mbH DEU Berlin 94,00 % 88,36 % N 0,00
HPG Hirschgarten GmbH DEU München 100,00 % 100,00 % V 25.000,00
HPG Klosterstraße GmbH DEU
Kühnehöfe Hamburg Komplementär GmbH DEU München 100,00 % 75,20 % N 0,00
Leuchtenbergring Hotelbetriebsgesellschaft mbH DEU München 100,00 % 94,00 % V 25.000,00
Mainz Zollhafen Verwaltungs GmbH DEU Berlin 100,00 % 94,00 % N 0,00
Mainzer Landstraße Hotelbetriebs GmbH DEU München 100,00 % 100,00 % V 25.000,00
MG Projekt-Sendling GmbH DEU München 100,00 % 94,00 % V 25.000,00
MG Sendling Hotelbetriebsgesellschaft mbH DEU
MG-Brehmstrasse BT C GmbH DEU München 100,00 % 100,00 % V 25.000,00
MG-Brehmstrasse BT C Komplementär GmbH DEU
MG-Dornach Bestandsgebäude GmbH DEU
Münchner Grund Immobilien Bauträger GmbH DEU München 94,00 % 94,00 % V 3.000.000,00
Münchner Grund Riem GmbH DEU München 100,00 % 94,00 % N 0,00
Schloßhotel Tutzing GmbH DEU Starnberg 94,00 % 88,36 % V 25.000,00
SONUS City Verwaltungs GmbH DEU Berlin 100,00 % 94,00 % N 0,00
Stadtgrund Bauträger GmbH DEU München 100,00 % 100,00 % V 76.694,96
UBM Leuchtenbergring GmbH DEU München 100,00 % 100,00 % V 25.000,00
UBX 2 Objekt Berlin GmbH DEU München 94,00 % 91,36 % V 25.000,00
Sitnica drustvo s ogranicenom odgovornoscu
za usluge HRV Samobor 100,00 % 100,00 % V HRK 21.777.200,00
STRAUSS & PARTNER Development d.o.o.
za usluge i graditeljstvo
HRV Samobor 100,00 % 100,00 % N HRK 0,00
UBM d.o.o. za poslovanje nekretninama HRV Zagreb 100,00 % 100,00 % V HRK 9.166.100,00
Gamma Real Estate Ingtalanfejlesztö és -
hasznositó Korlátolt Felelösségü Társaság HUN Budapest 100,00 % 100,00 % V HUF 3.000.000,00
UBM Projektmanagement Korlátolt
Felegösségü Társaság HUN Budapest 100,00 % 100,00 % V HUF 20.000.000,00
UBM Holding NL B.V. NLD Amsterdam 100,00 % 100,00 % V 60.000,00
UBM Hotel Zuidas B.V. NLD Amsterdam 100,00 % 100,00 % V 18.000,00
UBM Spinoza B.V. NLD
"FMP Planning and Facility Management Poland"
Sp. z o.o.
POL Warschau 100,00 % 100,00 % V PLN 150.000,00
"UBM Polska" Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Warschau 100,00 % 100,00 % V PLN 50.000,00
"UBM Residence Park Zakopianka" Spólka z
ograniczona odpowiedzialnoscia POL Krakau 100,00 % 100,00 % V PLN 50.000,00
"UBM-HPG" Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL
Bartycka Real Estate Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Warschau 100,00 % 100,00 % V PLN 50.000,00
FMZ Gdynia Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia POL Warschau 100,00 % 100,00 % V PLN 101.000,00
FMZ Lublin Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Warschau 70,00 % 70,00 % V PLN 50.000,00
FMZ Sosnowiec Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia POL Warschau 55,00 % 55,00 % V PLN 50.000,00
Ligustria 12 Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Warschau 100,00 % 100,00 % V PLN 5.000,00
Oaza Kampinos Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Warschau 100,00 % 100,00 % V PLN 50.000,00
Firma Länder-
kenn-
zeichen
Sitz Anteil am
Kapital in
% direkt
Anteil am
Kapital in
% indirekt
Kons.
Art
Wäh
rung
Nenn-
kapital
Nominale
Poplar Company spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia POL Warschau 100,00 % 100,00 % V PLN 5.000,00
SNH spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL Warschau 100,00 % 74,00 % N PLN 0,00
UBM GREEN DEVELOPMENT SPÓLKA Z
OGRANICZONA ODPOWIEDZIALNOSCIA
POL Warschau 100,00 % 100,00 % V PLN 156.000,00
UBM Kotlarska Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Warschau 99,00 % 99,00 % V PLN 5.000,00
UBM Mogilska Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Warschau 100,00 % 100,00 % V PLN 5.000,00
UBM Riwiera 2 Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL
UBM Riwiera Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL
UBM Rumba Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia w likwidacji POL Warschau 100,00 % 100,00 % V PLN 5.100,00
UBM Times Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Warschau 100,00 % 100,00 % V PLN 5.000,00
UBM Twarda Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL
UBM Zielone Tarasy Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Krakau 100,00 % 100,00 % V PLN 50.000,00
Yavin Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL Poznan 100,00 % 100,00 % V PLN 38.323.300,00
Lamda Imobiliare SRL ROM Bukarest 100,00 % 100,00 % V RON 19.146.810,00
M Logistic Distribution S.R.L. ROM RON 11.376.000,00
UBM DEVELOPMENT S.R.L. ROM RON 176.500,00
Yipsilon Imobiliare SRL ROM RON 4.452.900,00
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
"UBM development doo"
RUS St. Petersburg 100,00 % 100,00 % V RUB 3.700.000,00
UBM Koliba s.r.o. SVK Pressburg 100,00 % 100,00 % V 6.390.000,00
UBM Slovakia s.r.o. SVK Pressburg 100,00 % 100,00 % V 6.639,00
Tovarystvo z obmezhenoju
vidpovidalnistu "UBM Ukraine"
UKR Kiew 100,00 % 100,00 % N UAH 0,00
Verbundene Personengesellschaften
"MySky" Verwertungs GmbH & Co. OG AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 1.162,76
Emiko Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co. KG AUT Kematen in Tirol 100,00 % 100,00 % V 1.000,00
EPS Immobilienmanagement "Kreuzstraße"
GmbH & CO KG
AUT Innsbruck 100,00 % 100,00 % V 1.000,00
EPS Immobilienmanagement "Schützenwirt"
GmbH & CO KG
AUT
EPS MARIANNE-HAINISCH-GASSE –
LITFASS-STRASSE Liegenschaftsverwertungs-
und Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co KG
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 1.000,00
EPS Office Franzosengraben GmbH & Co KG AUT
EPS RINNBÖCKSTRASSE – LITFASS-STRASSE
Liegenschaftsverwertungs- und Beteiligungs-
verwaltungs GmbH & Co KG
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 1.000,00
EPS Welser Straße 17 – Business.Hof Leonding 1
Errichtungs- und Beteiligungs GmbH & Co KG
AUT
Giral Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co. KG AUT Wien 100,00 % 100,00 % N 0,00
Glamas Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co
"Delta" KG
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 1.000,00
GORPO Projektentwicklungs- und
Errichtungs-GmbH & Co KG
AUT
Gospela Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co KG AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 1.000.000,00
MLSP Absberggasse Immobilien GmbH & Co KG AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 999,00
Firma Länder-
kenn-
zeichen
Sitz Anteil am
Kapital in
% direkt
Anteil am
Kapital in
% indirekt
Kons.
Art
Wäh
rung
Nenn-
kapital
Nominale
MLSP IBC WEST Immobilien GmbH & Co KG AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 999,00
MultiStorage GmbH & Co KG AUT Salzburg 75,00 % 75,00 % V 10.000,00
Projekt Ost – IBC Business Center
Entwicklungs- und Errichtungs-GmbH & Co KG
AUT Unterpremstätten,
politische Gemeinde
Premstätten
100,00 % 99,94 % V 290.691,34
Projekt West – IBC Business Center
Entwicklungs- und Errichtungs-GmbH & Co KG
AUT Unterpremstätten,
politische Gemeinde
Premstätten
100,00 % 100,00 % V 290.691,34
QBC Immobilien GmbH & Co Beta KG AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 8.271,37
QBC Immobilien GmbH & Co Epsilon KG AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 10.627,48
QBC Immobilien GmbH & Co Eta KG AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 1.000,00
SFZ Freizeitbetriebs-GmbH & Co KG AUT Unterpremstätten,
politische Gemeinde
Premstätten
100,00 % 100,00 % V 100.000,00
SFZ Immobilien GmbH & Co KG AUT Unterpremstätten,
politische Gemeinde
Premstätten
100,00 % 100,00 % V 363.364,17
UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft &
Co. Muthgasse Liegenschaftsverwertung OG
AUT Wien 100,00 % 100,00 % N 0,00
Vermögensverwaltung SFZ Immobilien GmbH &
Co KG
AUT Unterpremstätten,
politische Gemeinde
Premstätten
100,00 % 100,00 % V 100.000,00
Wohnpark Laaer Berg Verwertungs- und Beteili-
gungs-GmbH & Co. Bauplatz 4 "blau" Projekt-OG
AUT Wien 100,00 % 100,00 % N 0,00
Arena Boulevard GmbH & Co. KG DEU Berlin 94,00 % 88,36 % V 1.000,00
Bürohaus Leuchtenbergring GmbH & Co.
Besitz KG
DEU München 99,00 % 95,04 % V 100.000,00
Immobilien- und Baumanagement Stark GmbH &
Co. Stockholmstraße KG
DEU München 100,00 % 94,00 % V 50.000,00
Kühnehöfe Hamburg GmbH & Co. KG DEU München 80,00 % 75,20 % V 500,00
Mainz Zollhafen Hotel GmbH & Co. KG DEU Berlin 100,00 % 94,00 % V 1.000,00
MG Brehmstrasse BT C GmbH & Co. KG DEU München 100,00 % 100,00 % V 51.129,97
MGO I Development GmbH & Co KG (vormals
Portokali Property Development I GmbH & Co. KG)
DEU Berlin 100,00 % 94,00 % V 1.000,00
MGO II Development GmbH & Co KG (vormals
Portokali Property Development II GmbH & Co. KG)
DEU
SONUS City GmbH & Co. KG DEU Berlin 84,00 % 78,60 % V 500.000,00
POPLAR COMPANY Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia Spólka Komandytowa
POL Warschau 100,00 % 100,00 % V PLN 55.100,00

at-equity bilanzierte Unternehmen

at-equity bilanzierte Kapitalgesellschaften
"hospitals" Projektentwicklungsges.m.b.H. AUT Wien 65,34 % 65,34 % E/G 500.000,00
CCG Immobilien GmbH AUT Werndorf 24,90 % 24,90 % E/A 2.000.000,00
Ehrenhausen Bauträger GmbH AUT Bad Gleichenberg 30,00 % 30,00 % E/A 35.000,00
Hessenplatz Hotel- und
Immobilienentwicklung GmbH
AUT Wien 50,00 % 50,00 % E/G 37.000,00
hospitals Projektentwicklungsges.m.b.H. AUT Graz 74,00 % 74,00 % E/G 535.000,00
Jochberg Kitzbüheler Straße Hotelbetriebs GmbH AUT Jochberg 50,00 % 50,00 % E/G 35.000,00
KDS 98 Errichtungs GmbH AUT Klagenfurt am
Wörthersee
33,33 % 33,30 % E/G 35.000,00
Murgalerien Errichtungs- und Verwertungs-GmbH Unterpremstätten,
politische Gemeinde
AUT Premstätten 50,00 % 50,00 % E/G 35.000,00
Firma Länder-
kenn-
zeichen
Sitz Anteil am
Kapital in
% direkt
Anteil am
Kapital in
% indirekt
Kons.
Art
Wäh
rung
Nenn-
kapital
Nominale
Muthgasse Alpha Holding GmbH AUT Wien 47,06 % 47,06 % E/G 35.000,00
Palais Hansen Immobilienentwicklung GmbH AUT Wien 33,57 % 33,57 % E/A 35.000,00
QBC Alpha SP Immomanagement GmbH AUT Wien 65,00 % 65,00 % E/G 35.000,00
QBC Gamma SP Immomanagement GmbH AUT
QBC Immobilien GmbH AUT Wien 78,98 % 78,98 % E/G 60.000,00
Seeresidenz am Wolfgangsee Bauträger GmbH AUT Wien 45,00 % 45,00 % E/G 35.000,00
Seeresidenz am Wolfgangsee
Beteiligungsverwaltung GmbH
AUT
Wohnanlage Andritz – Stattegger Straße 2 GmbH AUT Graz 51,00 % 51,00 % E/G 35.000,00
Wohnanlage EZ 208 KG Andritz GmbH AUT Graz 100,00 % 100,00 % E/G 35.000,00
W 3 Errichtungs- und Betriebs-Aktiengesellschaft AUT Wien 80,00 % 80,00 % E/G 800.000,00
Wohnanlage Geidorf – Kahngasse GmbH AUT Graz 50,00 % 50,00 % E/G 10.000,00
DOCK V1 s.r.o. CZE Prag 50,00 % 50,00 % E/G CZK 200.000,00
UBX Plzen s.r.o. CZE
ACC Berlin Konferenz Betriebs GmbH DEU Berlin 50,00 % 50,00 % E/G 25.000,00
Anders Wohnen GmbH DEU Grünwald, Landkreis
München
50,00 % 47,00 % E/G 25.000,00
Lilienthalstraße Wohnen GmbH Münchner
Grund und Baywobau
DEU Grünwald, Landkreis
Top Office Munich GmbH DEU Grünwald, Landkreis
UBX 1 Objekt Berlin GmbH DEU München 50,00 % 50,00 % E/G 25.000,00
GALLIENI DEVELOPPEMENT SARL FRA Boulogne Billancourt 50,00 % 50,00 % E/G 50.000,00
HOTEL PARIS II S.A.R.L. FRA Marne la Vallée 50,00 % 50,00 % E/G 650.000,00
UBX Development (France) Societé par
actions simplifiée
FRA Magny le Hongre
Cedex 4
50,00 % 50,00 % E/G 50.000,00
Sarphati 104 B.V. NLD Amsterdam 50,00 % 50,00 % E/G 18.000,00
Styria B.V. NLD
"GF Ramba" Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Warschau 50,00 % 50,00 % E/G PLN 138.800,00
"POLECZKI BUSINESS PARK" SPÓLKA Z OGRANIC-
ZONA ODPOWIEDZIALNOSCIA W LIKWIDACJI
POL Warschau 50,00 % 50,00 % E/G PLN 7.936.000,00
"SOF DEBNIKI DEVELOPMENT" SPÓLKA Z
OGRANICZONA ODPOWIEDZIALNOSCIA
POL Krakau 50,00 % 50,00 % E/G PLN 66.000,00
"UBX Katowice" Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Warschau 50,00 % 50,00 % E/G PLN 50.000,00
Berlin Office Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Warschau 50,00 % 50,00 % E/G PLN 5.000,00
Lanzarota Investments spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL
PBP IT-Services spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Warschau 50,00 % 50,00 % E/G PLN 50.000,00
Poleczki Amsterdam Office Spólka z
ograniczona odpowiedzialnoscia
POL Warschau 50,00 % 50,00 % E/G PLN 5.000,00
Poleczki Development Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL
Poleczki Lisbon Office Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL
Poleczki Vienna Office Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL
Warsaw Office Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL
Firma Länder-
kenn-
zeichen
Sitz Anteil am
Kapital in
% direkt
Anteil am
Kapital in
% indirekt
Kons.
Art
Wäh
rung
Nenn-
kapital
Nominale
at-equity bilanzierte Personengesellschaften
CCG Nord Projektentwicklung GmbH & Co KG
AUT Werndorf 50,00 % 50,00 % E/G 1.000.000,00
Glamas Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co
"Beta" KG
AUT Wien 26,67 % 26,67 % E/A 10.000,00
Jochberg Hotelprojektentwicklungs- und
Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co KG AUT Jochberg 50,00 % 50,00 % E/G 2.000,00
Jochberg Kitzbüheler Straße Errichtungs und
Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co KG
AUT Wien 50,00 % 50,00 % E/G 3.769,00
LiSciV Muthgasse GmbH & Co KG AUT Wien 26,67 % 26,67 % E/A 10.000,00
QBC Immobilien GmbH & Co Alpha KG AUT Wien 67,10 % 65,00 % E/G 10.000,00
QBC Immobilien GmbH & Co Gamma KG AUT Wien 67,10 %
QBC Immobilien GmbH & Co Zeta KG AUT Wien 80,24 % 78,98 % E/G 10.000,00
Rosenhügel Entwicklungs-, Errichtungs-
und Verwertungsgesellschaft mbH & Co KG
AUT Wien 50,00 % 50,00 % E/G 999,00
German Hotel Invest I GmbH & Co. KG DEU Grünwald, Landkreis
München
50,00 % 47,00 % E/G 2.000,00
German Hotel Invest III GmbH & Co. KG DEU Grünwald, Landkreis
Obersendlinger Grund GmbH & Co. KG DEU Grünwald, Landkreis
München
30,00 % 28,20 % E/A 100.000,00
Emma Hotel C.V. NLD Amsterdam 50,00 % 47,62 % E/G 2.100,00
Sonstige Unternehmen
Sonstige Kapitalgesellschaften
"IQ" Immobilien GmbH AUT Pasching 50,00 % 50,00 % N 0,00
CCG Nord Projektentwicklung GmbH AUT Werndorf 50,00 % 50,00 % N 0,00
Clubhaus & Golfhotel Eichenheim
Errichtungs-GmbH in Liqu.
AUT Wien 50,00 % 50,00 % N 0,00
Glamas Beteiligungsverwaltungs GmbH AUT Wien 56,67 % 26,67 % N 0,00
IMMORENT-KRABA
Grundverwertungsgesellschaft m.b.H. AUT Wien 10,00 % 10,00 % N 0,00
Jochberg Hotelprojektentwicklungs- und
Beteiligungsverwaltungs GmbH
AUT Jochberg 50,00 % 50,00 % N 0,00
Jochberg Kitzbüheler Straße Errichtungs-
und Beteiligungsverwaltungs GmbH
AUT Wien 50,00 % 50,00 % N 0,00
KBB – Klinikum Besitz- und Betriebs
Gesellschaft m.b.H.
AUT Wien 74,00 % 24,18 % N 0,00
KMG – Klinikum Management Gesellschaft mbH AUT Graz 49,50 % 32,67 % N 0,00
PEM Projektentwicklung Murgalerien GmbH Unterpremstätten,
politische Gemeinde
AUT Premstätten 50,00 % 50,00 % N 0,00
REHAMED Beteiligungsges.m.b.H. AUT Graz 50,00 % 32,67 % N 0,00
REHAMED-Rehabilitationszentrum für Lungen-
und Stoffwechselerkrankungen Bad Gleichenberg
Gesellschaft m.b.H.
AUT Bad Gleichenberg 74,00 % 24,18 % N 0,00
Rosenhügel Entwicklungs-, Errichtungs-
und Verwertungsgesellschaft mbH
AUT Wien 50,00 % 50,00 % N 0,00
Seeresidenz am Wolfgangsee
Projektentwicklungs- und Errichtungs GmbH
AUT Wien 45,00 % 45,00 % N 0,00
Firma Länder-
kenn-
zeichen
Sitz Anteil am
Kapital in
% direkt
Anteil am
Kapital in
% indirekt
Kons.
Art
Wäh
rung
Nenn-
kapital
Nominale
Soleta Beteiligungsverwaltungs GmbH AUT Wien 26,67 % 26,67 % N 0,00
Storchengrund GmbH AUT Wien 50,00 % 50,00 % N 0,00
VBV delta Anlagen Vermietung
Gesellschaft m.b.H. AUT Wien 20,00 % 20,00 % N 0,00
"S1" Hotelerrichtungs AG CHE Savognin 4,91 % 4,91 % N CHF 0,00
EKO-SBER BRNO spol. s.r.o. – v likvidaci CZE Brünn 20,00 % 20,00 % N CZK 0,00
Alexander Parkside Verwaltungs GmbH DEU Berlin 50,00 % 3,00 % N 0,00
FAB Beteiligungsgesellschaft mbH DEU Berlin 100,00 % 6,00 % N 0,00
Frankenstraße 18-20 Verwaltungs GmbH DEU Hamburg 100,00 % 3,00 % N 0,00
German Hotel III Verwaltungs GmbH DEU Grünwald, Landkreis
München
47,00 % 44,36 % N 0,00
German Hotel Verwaltungs GmbH DEU Grünwald 47,00 % 44,36 % N 0,00
Obersendlinger Grund Verwaltungs GmbH DEU Grünwald, Landkreis
München
30,00 % 28,20 % N 0,00
Olympia Gate Munich Verwaltungs GmbH DEU Grünwald 50,00 % 3,00 % N 0,00
STRAUSS & CO. Development GmbH DEU Berlin 6,00 % 6,00 % N 0,00
UBX II (France) s.à.r.l. FRA Magny le Hongre
Cedex 4
100,00 % 50,00 % N 0,00
M6 Tolna Üzemeltetö Korlátolt
Felelösségü Társaság
HUN Budapest 16,00 % 16,00 % N HUF 0,00
Hotelinvestments (Luxembourg) S.à r.l. LUX Luxemburg 50,00 % 50,00 % N 0,00
Lanzarota Investments spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia Sienna Hotel spólka
komandytowo-akcyjna POL Warschau 100,00 % 50,00 % N PLN 0,00
Mlynska Development Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Danzig 40,00 % 40,00 % N PLN 0,00
ZAO "AVIELEN A.G." RUS St. Petersburg 10,00 % 10,00 % N RUB 0,00
Sonstige Personengesellschaften
PEM Projektentwicklung Murgalerien
GmbH & Co KG
AUT Unterpremstätten,
politische Gemeinde
Premstätten
100,00 % 50,00 % N 0,00
Seeresidenz am Wolfgangsee Projektentwick-
lungs- und Errichtungs GmbH & Co KG
AUT Wien 100,00 % 45,00 % N 0,00
Alexander Parkside GmbH & Co. KG DEU Berlin 50,00 % 3,00 % N 0,00
Forum am Bahnhof Quickborn GmbH & Co. KG DEU Hamburg 6,00 % 0,36 % N 0,00
Frankenstraße 18-20 GmbH & Co. KG DEU Hamburg 50,00 % 3,00 % N 0,00
C.V. Nederlanden NLD Amsterdam 0,10 % 0,05 % N 0,00

Legende:

V = Vollkonsolidierte Unternehmen

E/A = at-equity konsolidierte Assoziierte Unternehmen

E/G = at-equity konsolidierte Gemeinschaftsunternehmen

N = Nicht konsolidierte Unternehmen

BESTÄTiGUNGS-Soleta Beteiligungsverwaltungs GmbH AUT Wien 26,67 % 26,67 % N € 0,00 VERMERK

BERICHT ZUM KONZERNABSCHLUSS

Wir haben den beigefügten Konzernabschluss der UBM Development AG, Wien, für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner 2015 bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Dieser Konzernabschluss umfasst die Konzernbilanz zum 31. Dezember 2015, die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, die Konzern-Gesamtergebnisrechnung, die Konzern-Kapitalflussrechnung und die Entwicklung des Konzern- Eigen kapitals für das am 31. Dezember 2015 endende Geschäftsjahr sowie den Konzernanhang.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN KONZERNABSCHLUSS UND DIE KONZERNBUCHFÜHRUNG

Die gesetzlichen Vertreter des Konzerns sind für die Konzernbuchführung sowie für die Aufstellung eines Konzernabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind, sowie mit den in Österreich geltenden anzuwendenden Vorschriften und den sondergesetzlichen Bestimmungen vermittelt. Diese Verantwortung beinhaltet: Gestaltung, Umsetzung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems, soweit dieses für die Aufstellung des Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, damit dieser frei von wesentlichen Fehldarstellungen, sei es auf Grund beabsichtigter oder unbeabsichtigter Fehler, ist; die Auswahl und Anwendung geeigneter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden; die Vornahme von Schätzungen, die unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen angemessen erscheinen.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS UND BESCHREIBUNG VON ART UND UMFANG DER GESETZLICHEN ABSCHLUSSPRÜFUNG

Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Konzernabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und der vom Inter national Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) der International Federation of Accountants (IFAC) herausgegebenen International Standards on Auditing (ISAs) durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, dass wir die Standesregeln einhalten und die Prüfung so planen und durchführen, dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber bilden können, ob der Konzern abschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist.

Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben im Konzernabschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers unter Berücksichtigung seiner Einschätzung des Risikos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstellungen, sei es aufgrund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern. Bei der Vornahme dieser Risikoeinschätzung berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung des Konzernabschlusses und die Vermittlung eines

möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, um unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen geeignete Prüfungshandlungen festzulegen, nicht jedoch um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit der internen Kontrollen des Konzerns abzugeben. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Konzernabschlusses.

Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.

PRÜFUNGSURTEIL

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2015 sowie der Ertragslage des Konzerns und der Zahlungsströme des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner 2015 bis zum 31. Dezember 2015 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind, sowie mit den in Österreich geltenden anzuwendenden Vorschriften.

AUSSAGEN ZUM KONZERNLAGEBERICHT

Der Konzernlagebericht ist aufgrund der gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Konzernlagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage des Konzerns erwecken. Der Bestätigungsvermerk hat auch eine Aussage darüber zu enthalten, ob der Konzernlagebericht mit dem Konzernabschluss in Einklang steht.

Der Konzernlagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Konzernabschluss. Die Angaben gemäß § 243a UGB sind zutreffend.

Wien, am 11. April 2016

BDO Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

Wirtschaftsprüfer MAG. KLEMEnS EiTER Wirtschaftsprüfer

MAG. DR. HELMUT KERn

GEwiNN- VERwENDUNG

Das Geschäftsjahr 2015 der UBM Development AG schließt mit einem Bilanzgewinn von € 11.976.246,08. Der Vorstand schlägt vor, eine Dividende in Höhe von € 1,60 je Stückaktie, das sind bei 7.472.180 Stückaktien in Summe € 11.955.488,00, auszuschütten und den Restgewinn in Höhe von € 20.758,08 auf neue Rechnung vorzutragen.

Bei zustimmender Beschlussfassung der Hauptversammlung über diesen Gewinnverwendungsvorschlag erfolgt die Auszahlung der Dividende von € 1,60 pro Stückaktie ab 3. Juni 2016 nach Maßgabe der steuergesetzlichen Bestimmungen durch Gutschrift der depotführenden Bank. Als Hauptzahlstelle fungiert die Erste Group Bank AG.

Wien, am 8. April 2016 Der Vorstand

MAG. KARL BiER Vorsitzender Di MARTin LÖcKER HERiBERT SMOLé

Di cLAUS STADLER MAG. MicHAEL WURzinGER

BiLANZEiD

ERKLÄRUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER GEMÄSS § 82 ABS. 4 BÖRSEGESETZ – KONZERNABSCHLUSS

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt, dass der Konzern lagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Konzerns so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns entsteht, und dass der Konzernlagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen der Konzern ausgesetzt ist.

Wien, am 8. April 2016 Der Vorstand

MAG. KARL BiER Vorsitzender Di MARTin LÖcKER HERiBERT SMOLé

Di cLAUS STADLER MAG. MicHAEL WURzinGER

163

Glossar

ARGE Arbeitsgemeinschaften mehrerer Unternehmen zur
gemeinsamen Realisierung von Bauvorhaben
ATX Austrian Traded Index, Leitindex der Wiener Börse
Dividendenrendite Dividende im Verhältnis zum Aktienkurs
EBIT Earnings Before Interest and Taxes, Betriebserfolg
EBT Earnings Before Taxes, Ergebnis vor Steuern
Eigenmittelquote Anteil des durchschnittlich eingesetzten Eigenkapitals im Verhältnis zur Bilanzsumme
IFRS International Financial Reporting Standards, Internationale Rechnungslegungsstandards
Impairment Test Gemäß IAS 36 erfolgt eine Wertfeststellung von Vermögenswerten über einen regelmäßigen Test, der zwischenzeit
liche Wertminderungen des Vermögenswertes eruiert und gegebenenfalls zu Anpassungsbuchungen führt.
Gesamtleistung Darstellung der Leistungserbringung nach betriebswirtschaftlichen Kriterien, die vom Umsatzausweis der Gewinn
und Verlustrechnung abweicht, weil sie auch anteilige Leistungen in Arbeits- und Leistungsgemeinschaften erfasst,
sowie den Umsatz der nichtkonsolidierten Beteiligungen.
KGV Kurs-Gewinn-Verhältnis, Aktienkurs im Verhältnis zum Gewinn je Aktie
Marktkapitalisierung Börsenwert, Aktienkurs x Anzahl der ausgegebenen Aktien
MSCI MSCI Inc. ist ein in New York City ansässiger US-amerikanischer Finanzdienstleister, welcher Finanzdienstleistungen
vor allem für das Investment Banking anbietet.
Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit ist die auf ökologische Kriterien ausgerichtete wirtschaftliche Entwicklung
PIAG PIAG Immobilien AG
UBM UBM Development AG

disclaimer

Dieser Geschäftsbericht enthält auch zukunftsbezogene Aussagen, die auf gegenwärtigen, nach bestem Wissen vorgenommenen Einschätzungen und Annahmen des Managements beruhen.

Angaben unter Verwendung der Worte "Erwartung" oder "Ziel" oder ähnlicher Formulierungen deuten auf solche zukunftsbezogenen Aussagen hin. Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung des Unternehmens beziehen, stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der zum 31. Dezember 2015 vorhandenen Informationen gemacht wurden. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen oder unerwartet Risiken in nicht kalkulierter Höhe eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den Prognosen abweichen.

Die Kennzahlen wurden summenerhaltend gerundet. Veränderungen wurden von den gerundeten Werten berechnet.

Der Geschäftsbericht zum 31. Dezember 2015 wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt, um die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben in allen Teilen möglichst sicherzustellen. Rundungs-, Satz- und Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden.

Zugunsten der besseren Lesbarkeit wurde im Geschäftsbericht auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Personenbegriffe verzichtet und die männliche Form angeführt. Gemeint und angesprochen sind immer beide Geschlechter.

impressum

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Lektorat

be.public Corporate & Financial Communications GmbH Caroline Wellner, www.textbearbeitungen.com

Bildnachweis

Florian Vierhauser UBM Development AG Strauss & Partner Development GmbH

Jahresabschluss der UBM Development AG 2015

erfolg unter einem dach.

LAGEBERICHT

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Weltwirtschaft von politischen Krisen im Nahen Osten geprägt

Die Weltwirtschaft war 2015 von einer starken Heterogenität der regionalen Wirtschaftsräume geprägt. Insgesamt sank das weltweite BIP-Wachstum auf 3,0 % (2014: 3,4 %).1 Auf politischer Seite trugen dazu eine Reihe von Entwicklungen bei, welche die Welt auch über das Jahr 2015 hinaus prägen werden. Der Nahe Osten blieb auch weiter im Fokus der internationalen Aufmerksamkeit – so heizten nicht nur der Kampf gegen den "Islamischen Staat" sondern auch die zunehmenden Spannungen zwischen einzelnen Regionalmächten die Konflikte an. Dementgegen stand die erneute Annäherung der USA und Westeuropas an den Iran im Zuge des Atomabkommens, das mit einem Aufheben der Sanktionen einherging. Eine besondere Bedeutung bekommen diese Entwicklungen vor dem Hintergrund des Verfalls des Erdölpreises als Reaktion der Förderländer auf den Aufbau der Fracking-Industrie in den USA. Schließlich hat auch die aktuelle Flüchtlingsthematik in der Europäischen Union ihre Wurzeln im Nahen Osten. Diese Flüchtlingswelle hat vor allem in den hauptbetroffenen Ländern Deutschland und Österreich Auswirkungen auf den Wohn- und Büroimmobilienmarkt. Erhöhter Raumbedarf zur Unterbringung der Flüchtlinge und die damit einhergehende Raumverknappung, vor allem im unteren Preissegment, führt zu einer Steigerung der Preise. Zentrales Thema im Fernen Osten war die Abschwächung der chinesischen Wirtschaft, dazu kamen ungelöste politische Spannungen in dieser Weltregion.

USA 2015 robust, Chinesische Wirtschaft schwächelt

Überwiegend gute Konjunkturdaten für 2015 vermeldeten die USA. Insbesondere in der zweiten Jahreshälfte profitierten die Vereinigten Staaten sowohl von einem Anstieg der Investitionen als auch vom hohen privaten Konsum, der auf die niedrigen Arbeitslosenzahlen zurückzuführen war.2 Mit 2,5 %3 lag der BIP-Zuwachs deutlich über dem der anderen Industriestaaten. Mitte Dezember vermeldete die Fed das Ende des Nullzinssatzes und erhöhte den Leitzins um 0,25 %.4 Diesen guten Konjunkturdaten stand zu Beginn des Jahres 2016 jedoch eine verhaltene Prognose in Bezug auf den privaten Konsum gegenüber. Die niedrigen Ölpreise belasten weiterhin den gesamten Sektor.

Ein anhaltend rückläufiger Trend setzte sich in China auch im Berichtsjahr 2015 fort. Der Strukturwandel vom exportorientierten Produzenten hin zu einem stärkeren Fokus auf den Binnenkonsum ging zu Lasten der Wettbewerbsfähigkeit und führte zu einem Abwandern von Produktionsbetrieben ins umliegende Ausland. Das BIP-Wachstum sank mit 6,8 %5 im abgelaufenen Jahr erstmals unter die bedeutende Grenze von 7,0 %. Damit stieg der Druck auf die Aktienkurse weiter, und auch die Gefahr eines Währungsabsturzes in Folge der Konjunkturabschwächung wird wahrscheinlicher.6

Parallel zum Verfall des Ölpreises gerieten auch die meisten anderen Rohstoffpreise in eine Abwärtsspirale und schwächten die Volkswirtschaften der wichtigsten Schwellenländer. Neben Brasilien geriet insbesondere Russland in eine rezessive Wirtschaftsentwicklung.7

Schwache positive Signale in der Eurozone

Vor dem Hintergrund der Konjunkturflaute in den Schwellenländern kam auch die Eurozone 2015 nicht in Schwung. So wuchs das BIP im Berichtsjahr lediglich um 1,6 % und lag damit weiter deutlich hinter der Entwicklung der USA zurück. Mit Ausnahme Frankreichs schwächte sich das Wachstum 2015 in den großen Mitgliedsstaaten sogar eher ab. Stabilitätsfaktor war nach wie vor der private Konsum, das Vertrauen der Konsumenten lag weiterhin über jenem der Unternehmen – Investitionsüberlegungen wurden aufgrund der schwächeren Exporte hinausgezögert. Die Inflation stagnierte 2015, was im Verfall der Rohstoffpreise begründet lag.8 Demgegenüber verzeichneten die Länder Zentralund Osteuropas erneut Wachstumsraten über der 3-%-Marke. Das Wachstum in der Eurozone sollte wieder an Dynamik gewinnen, für 2016 wird bereits ein BIP-Zuwachs von 1,9 % prognostiziert.

Stabile Entwicklung in den Heimmärkten der UBM

Polen zählte mit einem Wachstum von 3,5 % neben Tschechien im Jahr 2015 zu den Ländern mit den höchsten BIP-Zuwachsraten in Europa. Gestützt durch hohe Subventionen aus Brüssel sprang die Investitionstätigkeit in die Infrastruktur wieder deutlich an. Deutschland lag mit einem Zuwachs von 1,8 %, je nach Schätzung, genau im oder knapp über dem europäischen Durchschnitt. Trotz des bereits hohen wirtschaftlichen Niveaus gelang es der deutschen Wirtschaft erneut, deutliche Wachstumszeichen zu setzen und seine Rolle als europäischer Wachstumsmotor erneut zu unterstreichen.

Österreich unter dem europäischen Durchschnitt

Österreichs wirtschaftliche Lage blieb auch 2015 schwierig, die weiteren Prognosen geben aber Grund zu vorsichtigem Optimismus. Während das BIP-Wachstum im Berichtsjahr mit 0,7 % deutlich unter dem Eurozonen-Durchschnitt lag, dürfte sich das Wachstum 2016 etwas beschleunigen und damit zu den anderen Eurostaaten aufschließen. Zudem sollte sich die Steuerreform im Jahr 2016 positiv auf den privaten Konsum auswirken, und auch die Exporte in die USA dürften erneut steigen. Für den Fall der Stabilisierung der Rohstoffpreise wird auch die Nachfrage aus den Schwellenländern die heimischen Exporte wieder stärken. Die Staatsverschuldung sollte in den kommenden Jahren von der Bankenrettung beeinflusst bleiben – hier rechnen Experten aber mit abnehmenden Belastungen. Gefahr droht von den steuerreformbedingten Mindereinnahmen sowie der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit.9

indikatoren zur wirtschaft
lichen entwicklung (in %)
Wachstumsrate Inflationsrate (HPVI-Basis
)
3
Arbeitslosenquote4
Europäische Union 1,91 0,0 8,9
Euroraum 1,61 0,0 10,3
Österreich 0,72 0,9 6,0
Deutschland 1,82 0,1 4,3
Polen 3,52 –0,7 6,8

1 http://ec.europa.eu/eurostat/tgm/table.do?tab=table&init=1&language=de&pcode=tec00115&plugin=1

2 80th EUROCONSTRUCT Country Report 2015 Winter

3 http://wko.at/statistik/eu/europa-inflationsraten.pdf

4 http://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php/File:Unemployment_rates,_seasonally_adjusted,_February_2016.png

1 WIFO-Monatsbericht 2016, 89(1), S. 6

2 ebenda S. 4f

3 ebenda S. 6

4 http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/amerikanische-

bip-zahlen-wars-das-mit-der-zinswende-ld.4644#kommentare

5 WIFO-Monatsbericht 2016, 89(1), S. 6

  • 6 ebenda S. 5
  • 7 ebenda S. 6
  • 8 WIFO-Monatsbericht 2016, 89(1), S. 5f
  • 9 ebenda S. 3f

Entwicklung der Immobilienmärkte

Europäischer Immobilienmarkt

Investitionsvolumen erreicht Höchststand

2015 war ein Rekordjahr für den Verkauf von Gewerbeimmobilien in Europa. Die Investitionen erreichten im vierten Quartal € 77,9 Mrd., im Gesamtjahr belief sich das Investitionsvolumen auf € 263 Mrd. – ein Plus von 18 % im Vergleich zu 2014. Im Ländervergleich verbuchte Deutschland mit einem Zuwachs von € 2,8 Mrd. das stärkste Wachstum.10

Büromarkt auf hohem Niveau

Die Vermietungsleistung von Bürogebäuden in Europa erhöhte sich 2015 um mehr als 15 %. Damit erreichte der Markt das bei Weitem beste Jahr seit 2010 – damals wurde nach der Finanzkrise der Jahre 2008/2009 ein ungewöhnlich starker Aufschwung erreicht. Begründet liegt diese Entwicklung in der gesteigerten Anzahl an Arbeitsplätzen, vor allem im Technologiebereich und in der Telekommunikationsindustrie.11

Wachstum im europäischen Hotelmarkt

Die Assetklasse Hotel verzeichnete im Berichtsjahr 2015 in allen europäischen Märkten ein Umsatz- und Profitabilitätswachstum. Bereits im Jahr 2014 wurden € 12,7 Mrd. in den europäischen Hotelmarkt investiert – ein neuer Rekord für den Kapitalfluss in dieser Anlageklasse und eine Steigerung um 17 % gegenüber dem Höhepunkt des vorherigen Zyklus (€ 10,6 Mrd. in 2006). Obwohl auch für 2015 eine ähnlich positive Steigerung des Investitionsvolumens vorhergesagt wurde, übertraf das Resultat schlussendlich alle Erwartungen: Das Investitionsvolumen in diesem Bereich erreichte 2015 mehr als € 22 Mrd. – ein Anstieg von rund 79 %. Dabei wurden rund 31 % bzw. € 6,9 Mrd. des Investitionskapitals im vierten Quartal 2015 lukriert, was einer Steigerung von 86 % (Q-o-Q) und 101 % im Vergleich zum vierten Quartal des Vorjahres bedeutete.12

Immobilienmarkt Deutschland

Investmentmarkt mit neuer Rekordhöhe

Das Transaktionsvolumen in Deutschland erreichte im Berichtsjahr eine neue Rekordhöhe: Es lag mit € 78,5 Mrd. um 48 % über dem Vorjahreswert. Die höchsten Zuwächse wurden mit € 7,8 Mrd. bzw. 120 % in Berlin erreicht, gefolgt von Düsseldorf mit € 2,8 Mrd. bzw. 43 %, München mit € 5,9 Mrd. bzw. 17 %, Hamburg mit € 4,1 Mrd. bzw. 12 % und Frankfurt mit € 5,6 Mrd. bzw. 10 %.13

In den einzelnen Assetklassen führte der Einzelhandelssektor mit einem Volumenzuwachs von 98 % bzw. € 18,1 Mrd., gefolgt vom Hotelsektor mit einem Plus von 46 % (€ 4,3 Mrd.) und dem Bürobereich mit 24 % bzw. € 25,2 Mrd.14 Einen neuen Rekord erreichte auch der Wohnungsmarkt, dessen Transaktionsvolumen im Vorjahresvergleich um 74 % stieg. Insgesamt wurden € 23 Mrd. in den deutschen Wohnungsmarkt investiert.15 Allein im vierten Quartal 2015 wurden 58.950 Einheiten mit einem Wert von € 4,8 Mrd. verkauft – ein Plus von 159 % zum vierten Quartal 2014. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Nachfrageüberhangs zeigt sich der Ausblick für den Wohnungsmarkt für 2016 ebenfalls sehr positiv. Der aktuelle Trend sollte sich auch in 2016 fortsetzen.16

Die gute Vermietungskonjunktur bestätigte die Investmentstrategie in die Assetklasse Büro. Insbesondere durch große Einzeltransaktionen in den Top-Standorten sowie bundesweite Portfoliotransaktionen stellen Büroimmobilien mit € 25,2 Mrd. oder rund 46 % des gewerblichen Gesamtvolumens die stärkste Assetklasse dar. Rund € 17,7 Mrd. bzw. 70 % des gesamten Transaktionsvolumens wurden dabei in die Top-5-Standorte investiert. Insbesondere Berlin, Frankfurt und München trugen mit Investitionen von jeweils deutlich über € 4 Mrd. zum starken Ergebnis bei. Auch der Anteil internationaler Investoren wächst kontinuierlich.17

Büromarkt mit rückläufigem Leerstand und neuen Spitzenmieten

Der kumulierte Leerstand lag zum Jahresende 2015 bei 5,69 Mio. m² und damit erstmals seit 2002 unter der 6-Mio.-m2 - Grenze bzw. 16 % unter dem Vorjahresstand. Die Leerstandsquote über alle BIG-7 (München, Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, Stuttgart, Düsseldorf) hinweg erreichte mit einer aggregierten Quote von 6,4 % zum Jahresende einen neuerlichen Tiefpunkt. Diese Entwicklung lag in der hohen Nachfrage bei gleichzeitig moderatem Neubauvolumen begründet. Hinzu kam die gesteigerte Nachfrage nach Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge. Durch das Anhalten der Flüchtlingswelle werden leerstehende Büroimmobilien hinsichtlich ihrer Eignung intensiv geprüft. Der Leerstand wird 2016 voraussichtlich noch einmal leicht sinken.18

Spitzen- und Durchschnittmieten sind am deutschen Büromarkt weiter auf Wachstumskurs. Im Verlauf des Jahres stiegen die Spitzenmieten in allen Städten außer in Köln und Düsseldorf, der Spitzenmietpreisindex lag 2015 bei 3 %, neben dem Jahr 2012 der stärkste Anstieg seit 2007.19

Anhaltend hohe Nachfrage am Wohnungsmarkt

Im vierten Quartal 2015 wurden am deutschen Wohnungsmarkt alleine 58.950 Wohneinheiten im Wert von rund € 4,8 Mrd. verkauft, wodurch eine Steigerung von 159 % im Vergleich zum

vierten Quartal 2014 erzielt wurde. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage und der unzureichenden Deckung durch bestehendes Angebot ziehen neue Wohnkonglomerate zunehmend die Aufmerksamkeit von Investoren auf sich. Vor diesem Hintergrund haben sich Wohnimmobilien bereits als begehrteste Anlageklasse etabliert. Dieses gestiegene Interesse spiegelte sich auch im Transaktionsvolumen wider. Während in der ersten Jahreshälfte ein Betrag von knapp € 1 Mrd. in die Entwicklung von Immobilien investiert wurde, stieg das Transaktionsvolumen für neue Wohnprojekte in der zweiten Jahreshälfte gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um mehr als 30 % an. Insgesamt erzielten 2015 70 Projekte ein Transaktionsvolumen von rund € 2,3 Mrd.20

Immobilienmarkt Österreich

Investmentmarkt über den Erwartungen

Die Transaktionstätigkeit in Österreich übertraf im Berichtsjahr 2015 alle Erwartungen, das Investmentvolumen erreichte insgesamt € 3,8 Mrd. Alleine in Wien wurde ein Volumen von € 2,7 Mrd. erzielt, was annähernd dem gesamten Investmentvolumen 2014 entspricht. Büro und Einzelhandel verzeichneten hier mit jeweils 40 % bzw. 31 % die höchsten Beiträge. Das starke Interesse internationaler Investoren zeigte sich im Anstieg des ausländischen Investmentvolumens. Zum ersten Mal seit zehn Jahren überschritt der Anteil des ausländischen Kapitals die 50-%-Marke. Das höchste Volumen wurde im vierten Quartal erzielt, der Anteil des ausländischen Kapitals lag bei 65 %. Auch fanden in diesem Zeitraum mit 48 % die meisten Transaktionen im Bürosektor statt, gefolgt vom Einzelhandel (39 %) und dem Wohnungsmarkt mit 6 %. 3 % bzw. 2 % der Transaktionen entfielen auf den Hotel- bzw. den Logistiksektor.21

Die Spitzenrendite verlor im Jahresverlauf in allen Bereichen. Während sie für Büroimmobilien bis zum Jahresende auf rund 4,2 % sank, verringerte sich die Rendite des innerstädtischen Einzelhandels in Wien auf 3,8 %. Auch der Hotel- und der Logistiksektor wiesen einen Rückgang der Renditen im Bereich von 5,4 % bzw. 6,25 % auf.22 Nach einer sehr guten Marktlage im Berichtsjahr wird für 2016 ein ähnliches Umfeld erwartet. Kurzund langfristig sollte das nachhaltige Interesse von internationalen Investoren eine weitere Steigerung des Investitionsvolumens mit sich bringen und so zu einem ausgezeichneten Immobilienjahr 2016 führen.23

Zuwächse im Büromarkt

Das Angebot an bestehenden Büroflächen in Wien wuchs 2015 um rund 198.000 m² – dies entspricht einem Anstieg von 75 % im Vergleich zum Vorjahr bei gleichzeitigem Rückgang des Volumens an neuen Flächen. Die Leerstandsrate lag bei 6,3 %, die Spitzenmiete für Bürogebäude erreichte im vierten Quartal 2015 € 25,8/m². Vor dem Hintergrund des limitierten Angebots an neuen Büroflächen blieb der Anteil an Vorvermietungen in Wien auch 2015 auf einem hohen Niveau. Die Projekte, die 2016 fertiggestellt werden, weisen eine Vorvermietungsquote von 90 % auf.24

Wohnungsmarkt

Günstige Finanzierungsmöglichkeiten, mehr Bewilligungen und ein steigender Wohnraumbedarf führten in Summe zu einem Nachfrageüberhang, der durch einen überdurchschnittlichen Zuwachs an Haushaltsneugründungen und durch eine nach wie vor hohe Nachfrage nach Anlagewohnungen noch verstärkt wurde. Durch die angekündigte Wohnbauoffensive der Bundesregierung, die im Jänner 2016 startete und bis 2020 30.000 zusätzliche Wohneinheiten schaffen soll, wird bereits 2016 mit einer Trendwende im österreichischen Wohnungsmarkt gerechnet. Das Investitionsvolumen sollte rund € 5,75 Mrd. betragen.25

Immobilienmarkt Polen

Hohes Niveau am Investmentmarkt

Nach drei schwächeren Quartalen 2015 legten die Anlegeraktivitäten im vierten Quartal mit € 2,4 Mrd. deutlich zu. Mit mehr als 68 Transaktionen stieg das Gesamtinvestitionsvolumen im polnischen Immobilienmarkt insgesamt auf € 4,0 Mrd. und erreichte damit den höchsten Wert seit der Finanzkrise der Jahre 2008/2009.

Rund 57 % aller in diesem Sektor durchgeführten Transaktionen entfielen 2015 auf Büroinvestitionen in regionalen Städten. Erstmals generierten damit regionale Städte ein höheres Transaktionsvolumen als die Hauptstadt Warschau. Die Spitzenrenditen komprimierten sich Ende 2015 für hochpreisige Büroflächen, Verteilerzentren und Einkaufszentren auf 5,75 %, 5,50 % bzw. 6,35 %. 89 % aller Käufe wurden mit ausländischem Kapital getätigt. Die aktivsten Investoren am polnischen Markt kamen aus den USA und Deutschland. Sie zeichneten für 36 % bzw. 27 % des Gesamtinvestitionsvolumens verantwortlich.

Hinsichtlich der Transaktionspipeline wird für 2016 mit einem ähnlichen Investitionsvolumen wie 2015 gerechnet. Darüber hinaus erwarten Analysten eine gesteigerte Anlegeraktivität von Immobiliengesellschaften bei Unternehmensakquisitionen. Für 2016 sollen sich die Investorenaktivitäten zudem sektorübergreifend auf die regionalen Märkte konzentrieren.26

Stabile Entwicklung des Bürosektors

2015 blieb die Leerstandsrate relativ stabil, bis sie im vierten Quartal 2015 leicht sank. In 2016 wird mit einigen neue Büroentwicklungen in Warschau gerechnet, 400.000 m² Bürofläche sollen 2016 fertiggestellt werden. Dadurch wird es zu einem Leerstandsanstieg kommen.27

Steigende Nachfrage im Wohnungsmarkt

2015 erwies sich als gutes Jahr für Wohnentwickler in polnischen Großstädten, insgesamt konnten mehr als 14.400 Wohnungen verkauft werden. Die größten Umsatzvolumen wurden in Warschau, Krakau, Breslau und Lodz erzielt. Der Gesamtumsatz bei Appartementverkäufen lag im vierten Quartal 2015 bei € 52 Mio. und stieg damit im Vergleich zum vierten Quartal 2014 um 13,7 %.28

Das hohe Interesse am Kauf von Mietwohnungen wurde durch die anhaltende Deflation und die Ankündigung einer weiteren Senkung der Zinssätze weiter unterstützt. Die Stabilität der Mieten stärkt zudem die Attraktivität von Immobilienkäufen bzw. -mieten.29

Im Vergleich zum Jahresende 2014 ging die Zahl der unverkauften Wohnungen in fertiggestellten Gebäuden deutlich zurück. Bezugsfertige Wohnungen in 2015 oder davor verkörperten nur 19 % aller sich im Angebot befindlichen Wohnungen. 2014 wurden 11.300 Wohnungen fertiggestellt – ein Viertel des derzeitigen Angebots.30

COMMERCIAL REAL ESTATE (CRE) Investmentvolumen in Europa

Quelle: CBRE Real Estate Market Outlook 2016, S.10

  • 10 CBRE European Investment Quarterly, Q4 2015
  • 11 CBRE EMEA Real Estate Market Outlook, 2016
  • 12 CBRE Europe Hotel Investment Q4 2015

13 CBRE – Germany Investment, Q4 2015

  • 14 CBRE ebenda
  • 15 CBRE Germany Residential Market Investment, Q4 2015

16 CBRE – ebenda

17 CBRE – Deutschland Büroinvestmentmarkt, Q4 2015

18 JLL Büromarktüberblick Big 7, Q4 2015

  • 19 ebenda
  • 20 CBRE Germany Residential Market, S.2
  • 21 CBRE Austria Investment, Q4 2015

22 CBRE ebenda

23 ebenda

24 CBRE Vienna Office, Q4 2015

  • 25 https://www.bka.gv.at/DocView.axd?CobId=61011
  • 26 CBRE Poland Investment, H2 2015
  • 27 JLL Office Market Profile Poland, Q4 2015
  • 28 reas Residential Market in Poland, Q4 2015
  • 29 ebenda 30 ebenda

Lagebericht

  • 1 Oslo
  • 2 Moskau
  • 3 Warschau
  • 4 St. Petersburg
  • 5 Kiew

6 Athen, Bukarest, Düsseldorf, Helsinki, Istanbul, Prag, Rom, Zürich 7 Brüssel

8 Lissabon, Paris CBD 9 Budapest, Mailand

10 Edinburgh

  • 11 Manchester
  • 12 Kopenhagen
  • 13 Berlin, Dublin, London City, Luxemburg, Stockholm

14 London WE 15 München

    • 17 Hamburg 18 Frankfurt
  • 19 Köln
  • 20 Wien, Lyon

Quelle: JLL Property Clock 2015

erläuterungen zur Büroimmobilienuhr

Der Index von Jones Lang LaSalle umfasst insgesamt 38 Städte und visualisiert die Position dieser Märkte in Bezug auf die Spitzenmieten innerhalb eines konventionellen Mietpreiskreislaufs. Elf europäische Städte erreichten im vierten Quartal 2015 eine Steigerung bei den Spitzenmieten. Dazu zählen u. a. Barcelona und Madrid, die das fünfte bzw. siebente Quartal in Folge einen Mietpreisanstieg aufwiesen. Aber auch Dublin sowie Stockholm, Edinburgh, Budapest, München und Luxemburg zeigten wieder eine positive Performance. In Berlin und Hamburg war, aufgrund der großen Flächennachfrage, der deutlichste Anstieg seit 15 Jahren zu erkennen. In Moskau und Paris gingen die Spitzenmieten für Büroflächen zurück, während die Mietpreise für Büros in London gleich blieben. Für die Jahre 2016 und 2017 sollen die europäischen Mietpreise bei Büros um 2–3 % steigen.

Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf der UBM AG ist durch die Struktur des Konzerns und die Abwicklung von Projekten in einer Vielzahl von Projektgesellschaften maßgeblich geprägt.

Der Umsatz der UBM AG per 31. Dezember 2015 in der Höhe von € 21,4 Mio. (2014: € 32,9 Mio.) wurde vor allem durch Wohnungsverkäufe in Graz, durch die Verrechnung von Managementdienstleistungen für Projekte in Tschechien, Polen, der Slowakei, Rumänien und Deutschland sowie den Mieteinnahmen der österreichischen Büro-, Gewerbe- und Wohnimmobilien erzielt.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Geschäftsergebnis und Ertragslage

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung der UBM AG ausgewiesenen Umsatzerlöse erreichten 2015 einen Wert von € 21,4 Mio. und reduzierten sich somit gegenüber dem Vorjahr um € 11,5 Mio. Grund für diese Reduktion war der in 2014 verstärkte Abverkauf von Bestandsimmobilien. Des Weiteren sind in den Umsatzerlösen auch sämtliche Verrechnungen von Managementleistungen an diverse Tochtergesellschaften sowie Mieteinnahmen und Verkaufserlöse enthalten.

Die Sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich aufgrund der Auflösung einer nicht mehr notwendigen Rückstellung, sowie diverser Weiterverrechnungen innerhalb der Gruppe von € 0,2 Mio. auf € 2,8 Mio. Einhergehend mit dem Rückgang der Umsatzerlöse reduzierten sich auch die Aufwendungen für Material und bezogenen Leistungen um € 6,5 Mio. auf € 7,8 Mio.

Der Personalaufwand betrug rund € 9,4 Mio. gegenüber € 8,3 Mio. in 2014. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf Umstrukturierungsmaßnahmen innerhalb der UBM-Gruppe zurückzuführen, bei denen einzelne Abteilungen der STRAUSS & PARTNER GmbH in die UBM übernommen wurden.

Die Position Sonstige betriebliche Aufwendungen, die im Wesentlichen Mieten und Verwaltungskosten für die Stabstellen, Reisespesen, Werbekosten, Sonstige Fremdleistungen, Abgaben und Gebühren sowie Rechts- und Beratungskosten, Bankund Geldverkehrsspesen umfasst, erhöhte sich um € 6,1 Mio. auf € 14,8 Mio. Ausschlaggebend dafür waren in erster Linie ebenfalls die Eingliederung der Strauss & Partner-Gruppe und die Kosten der Kapitalerhöhung.

Die Erträge aus Beteiligungen erhöhten sich von € 12,9 Mio. auf € 42,7 Mio. und resultierten aus Ausschüttungen diverser Tochterunternehmen. Durch die Funktion der UBM als zentrale innerkonzernale Finanzierungsstelle der meisten Tochtergesellschaften stiegen sowohl der Zinsaufwand € 29,6 Mio. (Vorjahr: € 15,5 Mio.) wie auch die Erträge aus Ausleihungen € 22,8 Mio. (Vorjahr: € 15,3 Mio.) und sonstige Zinserträge € 9,6 Mio. (Vorjahr: € 2,7 Mio.).

Durch notwendige Wertberichtigungen von Finanzierungsforderungen gegenüber Tochtergesellschaften sowie Abschreibungen von Beteiligungen aufgrund von Projektverkäufen erhöhten sich die Aufwendungen aus Finanzanlagen von € 13,7 Mio. auf € 24,9 Mio.

Das Ergebnis vor Ertragssteuern (EGT) der UBM erhöhte sich von € 6,5 Mio. im Vorjahr auf € 13,3 Mio. im Geschäftsjahr 2015. Der Steueraufwand des Berichtjahres betrug € 1,3 Mio. Somit belief sich der Jahresüberschuss 2015 auf € 12,0 Mio. (2014: € 7,7 Mio.).

Die UBM AG wies für das Jahr 2015 einen Bilanzgewinn von € 12,0 Mio. aus. Dieser bildet die Bemessungsgrundlage für die Dividendenausschüttung. Der Vorstand wird der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von € 1,60 je dividendenberechtigter Aktie vorschlagen.

GuV – Kurzfass
ung
(in € Mio.)
2015 2014 verän
derung
Umsatzerlöse 21,4 32,9 –35,0 %
EGT 13,3 6,5 104,6 %
Jahresüberschuss 12,0 7,7 55,8 %

Die Gesamtkapitalrentabilität 2015 betrug 6,3 % (2014: 4,7 %). Die Eigenkapitalrentabilität errechnete sich mit 5,9 % (2014: 5,5 %) und die Eigenmittelquote per 31. Dezember betrug 33,4 % (2014: 25,3 %).

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der UBM AG erhöhte sich 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 44,9 % auf € 678,1 Mio.

Im Bereich des Anlagevermögens kam es zu einer massiven Ausweitung des Finanzanlagevermögens, was in erster Linie auf die durch die Verschmelzung mit der PIAG übernommenen Beteiligungen zurückzuführen ist. Ebenso stiegen durch diesen Effekt auch die Ausleihungen an verbundene Unternehmen. Das gesamte Finanzanlagevermögen stieg von € 245,4 Mio. um € 320,1 Mio. auf € 565,5 Mio.

Das Vorratsvermögen reduzierte sich durch Wohnungsverkäufe in Graz von € 11,8 Mio. auf € 9,8 Mio.

Bei den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 28,9 Mio. (Vorjahr: € 152,8 Mio.) kam es aufgrund einer durch die Verschmelzung weggefallenen Cashpool-Forderung zu einer massiven Reduktion.

Der Stand der Liquiden Mittel zum 31. Dezember erhöhte sich auf € 40,4 Mio. (Vorjahr: € 18,3 Mio.)

Das Eigenkapital (inkl. Mezzaninkapital) war mit € 226,8 Mio. um € 108,7 Mio. höher als im Vorjahr. Dies war im Wesentlichen auf das im Zuge der Verschmelzung zugegangene Hybrid- und Mezzaninkapital sowie auf die in 2015 durchgeführte Kapitalerhöhung zurückzuführen. Der Verschmelzungsverlust in Höhe von € 29,9 Mio. wurde durch die Auflösung von Gewinnrücklagen ausgeglichen.

Die Anleihen erhöhten sich aufgrund einer zum Jahresende neu begebenen Anleihe von € 277,1 Mio. auf € 326,9 Mio., wobei die im April 2015 ausgelaufene Anleihe plangemäß getilgt wurde.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen von € 2,9 Mio. auf € 52,1 Mio. Dies lag einerseits ebenfalls in Verschmelzungszugänge begründet, andererseits wurde auch vermehrt die nicht benötigte Liquidität von Tochtergesellschaften in die UBM AG hereingezogen.

Durch die Zinsabgrenzungen auf das Hybrid- bzw. Mezzaninkapital stiegen die sonstigen Verbindlichkeiten von € 8,9 Mio. um € 6,9 Mio. auf € 15,8 Mio.

Die Liquiditätsplanungen zeigten, dass die Gesellschaft aus derzeitiger Sicht in der Lage ist, den bestehenden und erkennbaren zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, was sowohl auf die Fortführung als auch auf den Abschluss der wesentlichen Investitionsvorhaben zurückzuführen ist. Durch das aktuell stabile Zinsniveau sind aus derzeitiger Sicht keine Auswirkungen auf eine Änderung von Kreditkonditionen zu erwarten.

Kapitalflussr
echnung –
Kurzfass
ung (in € Mio.)
2015 2014
Jahresüberschuss 12,0 7,7
Cashflow aus der Betriebstätigkeit 34,6 25,1
Cashflow aus der Investitionstätigkeit –29,7 –124,9
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 16,7 83,9
Liquide Mittel per 1.1. verschmolzener
Gesellschaft
0,5
Liquide Mittel per 31.12. 40,4 18,3
Bilanzstruktur (in %) 2015 2014
Anlagevermögen 86,6 57,2
Umlaufvermögen 12,5 41,2
Rechnungsabgrenzungsposten 0,9 1,6
Eigenkapital 33,4 25,3
Rückstellungen 1,7 2,4
Verbindlichkeiten 64,6 72,0
Rechnungsabgrenzungsposten 0,2 0,4
Bilanzsumme (in € Mio.) 678,1 467,9

Investitionen

Das Anlagevermögen des Geschäftsjahres stieg mit € 587,1 Mio. im Vergleich zum Vorjahr um € 319,6 Mio. Die mehr als Verdoppelung des Anlagevermögens ist einerseits auf Zugänge aus der Verschmelzung und andererseits auf getätigte Projektfinanzierungen von Tochtergesellschaften zurückzuführen. Das Sachanlagevermögen bliebe gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert.

INVE
STITIONEN
(in € Mio.)
2015 2014
Anlagevermögen 587,1 267,5
davon immaterielle Vermögensgegenstände 0,7 0,6
davon Sachanlagen 20,9 21,5
davon Finanzanlagen 565,5 245,4

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrugen € 0,9 Mio. (Vorjahr: € 1,6 Mio.).

Aufgrund von Wertminderungen wurden im Bereich der Finanzanlagen Abschreibungen in Höhe von € 24,3 Mio. (Vorjahr: € 13,7 Mio.) sowie aufgrund von Wertaufholungen Zuschreibungen in Höhe von € 4,9 Mio. (Vorjahr: € 2,6 Mio.) durchgeführt.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Umweltbelange

Umweltschutz und schonender Umgang mit Ressourcen sind ein wichtiger Teil des unternehmerischen Handelns und Denkens der UBM Development AG. Bei den Projekten und Entwicklungen wird daher stets darauf geachtet, umweltschonend zu planen und zu bauen. Die bewusste Verwendung von energieoptimierenden Baustoffen und energiesparenden Bewirtschaftungskonzepten machen die Projektentwicklungen zu nachhaltigen und umweltfreundlichen Gebäuden.

Mitarbeiter

Die Konzernmitarbeiterstruktur per 31. Dezember 2015 zeigte, dass rund 10 % unserer Mitarbeiter in der UBM Development AG beschäftigt sind. Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zur persönlichen Weiterentwicklung werden vor allem in den Bereichen Planung und Projektentwicklung, Betriebswirtschaft und Recht sowie durch Sprachkurse und Seminare zur Verfügung gestellt. Dabei wird auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter und auf die Anforderungen des Marktes Rücksicht genommen. Durch die geografisch breit gefächerte Positionierung des Konzerns kommt es auch immer wieder zu einer internationalen Verflechtung des Personaleinsatzes. Der daraus resultierende Wissenstransfer ist ein wichtiger Faktor einer umfassenden Mitarbeiterentwicklung.

Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter 2015 2014
UBM Development AG 76 57

Zweigniederlassungen

Die UBM Development AG hat folgende, im Firmenbuch eingetragene Zweigniederlassungen:

Zweigniederlassung Oberösterreich Pummererstraße 17, 4020 Linz

Zweigniederlassung Tirol Porr-Straße 1, 6175 Kematen in Tirol

Zweigniederlassung Steiermark Thalerhofstraße 88, 8141 Unterpremstätten

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten.

Voraussichtliche Entwicklung und Risiken

Geringe Wachstumsdynamik der Weltkonjunktur31

Seit Mitte 2015 verlor die Weltwirtschaft an Schwung, die Ausweitung des Welthandels war fast zum Erliegen gekommen. Vor allem in den Schwellenländern manifestieren sich weiterhin große wirtschaftliche Probleme – Brasilien und Russland stecken in einer tiefen Rezession, und China verlangsamte sein Wachstumstempo auf knapp 7 %. In weiterer Folge kam auch die Ausweitung des Welthandels fast zum Erliegen, sodass selbst die USA und Japan eine geringere Wachstumsdynamik zeigten.32 Für 2016 wird mit einer weiteren Verlangsamung der Weltkonjunktur gerechnet, diese sollte jedoch 2017 mit 3,7 % bereits wieder stärker zulegen als 2016. China sollte 2016 noch um 6,5 % wachsen, für 2017 jedoch nur mehr 6,2 %. Die USA dürften sich bis 2017 bei einem BIP-Wachstum von 2,7 % einpendeln. Aufgrund des starken Rückgangs der Ölpreise ist jedoch mit einer weiteren Abwärtsrevision der Prognosen zu rechnen.33

Moderates Wachstum im Euroraum34

Die moderate Entwicklung wird sich im Euroraum 2016 fortsetzen, da die schwache Dynamik der Weltwirtschaft das Unternehmervertrauen in Europa belastet. Allerdings dürfte sich die Konjunktur der entwickelten Volkswirtschaften im Jahresverlauf 2016 wieder beleben. Der Euroraum sollte – nach 1,6 % im Berichtsjahr 2015–2016 um 1,4 % und 2017 um 1,6 % wachsen. Für die EU-28 wird mit einem Wachstum von 1,6 % für 2016 gerechnet. Dies liegt in den teils günstigeren Rahmenbedingungen begründet: Der niedrige Ölpreis entlastet vor allem die konsumrelevanten Einkommen der privaten Haushalte. Zudem steigen die verfügbaren Einkommen, beispielsweise in Deutschland, teils signifikant. Zusätzlich führt die weiterhin expansive Geldpolitik zu niedrigen Finanzierungskosten für Unternehmen, Haushalte und den Staat. Der relativ schwache Außenwert des Euro begünstigt zudem die Exporte des Euroraums. Dieser Effekt könnte sich jedoch durch die jüngste Aufwertung des Euro gegenüber den Währungen der Haupthandelspartner abschwächen, falls diese Entwicklung an den Devisenmärkten anhält.

GEDÄMPFTE KONJUNKTUR IN ÖSTERREICH

Aufgrund der gedämpften internationalen Konjunktur wird für Österreichs Wirtschaft in 2016 mit einem Wachstum von lediglich 1,5 % gerechnet.35 Wachstumstreiber sind in erster Linie die höheren Ausgaben zur Flüchtlingsbetreuung sowie die 2015 in Kraft getretene Steuerreform, welche die Einkommen der privaten Haushalte entlastet und die Konsumausgaben erhöht. 2017 sollte die Steuerreform und das Asyl-Thema jedoch keine zusätzlichen Impulse mehr liefern. Die Schwäche der Weltwirtschaft dämpft vorübergehend auch das Exportwachstum Österreichs, die Exporte dürften aber 2016 mit 2,8 % und 2017 mit 3,5 % wieder kräftig steigen.

Auch die Arbeitslosenquote sollte sich 2016 auf 9,4 % und 2017 auf 9,8 % erhöhen.36 Gleichzeitig wird im Prognosezeitraum auch die Zahl der Beschäftigten deutlich steigen – etwa durch Flüchtlingsmigration, spätere Pensionsantritte und mehr Frauenbeschäftigung sowie höheres Arbeitskräfteangebot. Die Investitionsnachfrage befindet sich durch das geringe Unternehmervertrauen und die hohe Unsicherheit über die Wirtschaftsentwicklung weiter auf niedrigem Niveau. Erstmals seit drei Jahren sollten dabei die Bauinvestitionen zulegen. Unterstützend wirken sollen die günstigen Finanzierungskonditionen, der steigende Bedarf an Ersatzinvestitionen und die Wohnbauoffensive des Bundes.

Zentral- und Osteuropa von internationalen Turbulenzen weitgehend verschont

Die Konjunktur in den EU-Mitgliedstaaten in Zentral-, Ost- und Südosteuropa entwickelt sich aufgrund einer starken Binnennachfrage anhaltend robust. Die Investitionen werden dabei von einer verstärkten Ausnutzung von Mitteln aus EU-Fonds gestützt. Der private Konsum trägt ebenfalls positiv zum Wachstum bei.37 Das Wirtschaftswachstum der zentral- und osteuropäischen Länder sollte 2016 mit 3,1 % das Wachstum der westeuropäischen Länder deutlich übertreffen. Polen dürfte mit 3,4 % am stärksten wachsen, gefolgt von der Slowakei mit 3,1 % und Ungarn und Tschechien mit jeweils 2,5 %.38 Etwas schwächer als im Durchschnitt der Region wird die Entwicklung in Slowenien und Kroatien ausfallen.39

Lt. OeKB Geschäftsklima-Index Mittelosteuropa (MOE) ergeben sich unterschiedliche Entwicklungen auf Ebene der einzelnen Volkswirtschaften und Branchen. Vor dem Hintergrund der steigenden Skepsis gegenüber dem wirtschaftspolitischen Kurs der im Oktober neugewählten Regierung Polens ist das Wachstum jedoch mit Risiken behaftet. Tschechien und Rumänien wiesen Anfang 2016 das beste Geschäftsklima auf. In den Ländern des Westbalkans, allen voran in Serbien, hellte sich das Geschäftsklima deutlich auf. Am schlechtesten schneiden unverändert die Ukraine und Russland ab.40

Starke Impulse für den Wiener Immobilienmarkt

Durch die angekündigte Wohnbauoffensive der Bundesregierung, die im Jänner 2016 startete und bis 2020 30.000 zusätz-

liche Wohneinheiten schaffen soll, wird bereits 2016 mit einer Trendwende im österreichischen Wohnungsmarkt gerechnet. Das Investitionsvolumen sollte rund € 5,8 Mrd. betragen.41 Vor dem Hintergrund des limitierten Angebots an neuen Büroflächen wird der Anteil an Vorvermietungen in Wien auch 2016 auf einem hohen Niveau bleiben. Die Projekte, die 2016 fertiggestellt werden, weisen eine Vorvermietungsquote von 90 % auf.41

Deutscher Immobilienmarkt weiter im Aufwind

Gute Unternehmens- und Arbeitsmarktdaten sind die Triebfeder für die deutschen Büromärkte. Das Wachstum in diesem Segment wird sich weiter fortsetzen, sodass der Leerstand 2016 voraussichtlich noch einmal leicht sinken wird.42 Theoretisch könnte bei vollständiger Nutzung bzw. Umnutzung dieser Flächen die Büro-Leerstandsquote auf deutlich unter 6 % sinken. 2016 wird ein weiterer leichter Zuwachs von knapp 1 % bei den Spitzenmieten und von knapp 2 % bei den Durchschnittsmieten erwartet. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Nachfrageüberhangs zeigt sich auch der Ausblick für den Wohnungsmarkt weiterhin positiv. Das hohe Niveau des Transaktionsvolumens könnte 2016 noch übertroffen werden.43

Polnischer Immobilienmarkt 2016

Polen ist der wichtigste Immobilienmarkt in Osteuropa – für 2016 wird ein neuer Transaktionsrekord erwartet. Das Gesamtinvestitionsvolumen erreichte 2015 insgesamt € 4,0 Mrd., hinsichtlich der Transaktionspipeline wird für 2016 mit einem ähnlichen Investitionsvolumen gerechnet. Darüber hinaus erwarten Analysten eine gesteigerte Anlegeraktivität von Immobiliengesellschaften bei Unternehmensakquisitionen. Für 2016 sollen sich die Investorenaktivitäten zudem sektorübergreifend auf die regionalen Märkte konzentrierten.44 Aufgrund einiger neuer Büroentwicklungen in Warschau – 400.000 m² Bürofläche sollen 2016 fertiggestellt werden – wird es zu einem Leerstandsanstieg kommen. Die zunehmende Belastung der Banken und die kommende Einkaufszentrensteuer sollten durch die geplanten Incentives für den Arbeitsmarkt und die Versprechen in Richtung Bürokratieabbau kompensiert werden.45

Voraussichtliche Entwicklung und Risiken des Unternehmens – Ausblick 2016

Die voraussichtliche Entwicklung der UBM Development AG als Muttergesellschaft des UBM-Konzerns ist maßgeblich von der Entwicklung ihrer Beteiligungen und somit des UBM-Konzerns abhängig. In der Folge wird daher auf die voraussichtliche Entwicklung des UBM-Konzerns eingegangen.

Mit einem Anteil von mehr als 90 % liegt der Fokus der UBM auf den urbanen Gebieten in den Heimmärkten Österreich, Deutschland und Polen. Aufgrund guter makroökonomischer Grundlagen und einer anhaltend starken Nachfrage wird das Unternehmen seine Konzentration auf Metropolen und zentral gelegene Städte in diesen Märkten weiter verstärken.

Die UBM positioniert sich als reiner Trade Developer und strebt den weiteren Abbau ihres Yield Portfolios an. Mit diesen Veräußerungen wird die Verbesserung der Effizienz von Kapitalisierung, Erlösen und Cashflows angestrebt. Der erwartete Netto-Geldzufluss aus diesem Bereich soll 2016 bei rund € 100 Mio. liegen.

Bei einem weiteren Anhalten der positiven Stimmung an den Immobilienmärkten und der forcierten Umsetzung der Development-Strategie erwartet der Vorstand, im laufenden Geschäftsjahr 2016 das hohe Niveau von Produktionsleistung und Ergebnis halten zu können. Die UBM legt hier auf eine Optimierung des Verkaufspreises wert, um im Unternehmen geschaffene Werte bestmöglich zu veräußern.

36 ebenda, S. 3

38 EUROCONSTRUCT, Summary Report 2015 Winter, S. 18

39 ONB, Konjunktur Aktuell, Jänner 2016

  • 40 http://www.oekb.at/de/unternehmen/Presse/pressetexte/Seiten/gki-03-2016.aspx
  • 41 https://www.bka.gv.at/DocView.axd?CobId=61011
  • 42 JLL Büromarktüberblick Big 7, Q4 2015

  • 44 CBRE Poland Investment, H2 2015

  • 45 http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/europa_cee/4904624/ ImmoKonzerne-setzen-trotz-EUVerfahrens-weiter-auf-Polen

31 http://www.wifo.ac.at, Konjunkturprognose 2016 und 2017, Presseinformation

32 http://www.ihs.ac.at/publications/lib/prognose170316.pdf, S. 1

33 ÖNB, Konjunktur Aktuell, Jänner 2016

34 http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/Weltwirtschaftverlor-Schwung-Welthandel-erlahmt;art15,218012

35 PresseinformationIHS Prognose 170316.pdf, S. 1

37 https://www.oenb.at/Geldpolitik/Konjunktur/konjunktur-aktuell.html

43 ebenda

Risikoberichterstattung

Wesentliche Risiken und Ungewissheiten

Risikomanagementziele und -methoden

Der UBM-Konzern betreibt die kontinuierliche Früherkennung, Bewertung, Steuerung und Überwachung von Risiken durch ein konzernweites Risikomanagementsystem. Ziel ist es, möglichst frühzeitig Informationen über Risiken und die damit verbundenen finanziellen Auswirkungen zu gewinnen, um mit geeigneten Maßnahmen gegensteuern zu können.

Das Risikomanagement gewinnt durch die sektorale und geografische Ausweitung der Geschäftstätigkeit zunehmend an Bedeutung für die Sicherung des Unternehmenserfolgs. Die Verantwortungsbereiche des Risikomanagements sind allgemeine Verfahrensabläufe, Technik, Development und kaufmännische Aspekte. Für jeden Bereich wurden die Zuständigkeiten klar festgelegt und versierte Mitarbeiter eingesetzt, die direkt an den Vorstand berichten. Generelle Risiken, wie z. B. das strategische Risiko, die nicht im Verlauf der Projekte entstehen, sondern aus dem Unternehmensgegenstand resultieren, behandelt der Vorstand in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat.

Vorstand: Mag. karl Bier, heribert smolÉ, di Martin löcker, di claus stadler, mag. michael wurzinger

  • Technisches Risikomanagement
  • Permanente Risikoüberwachung
  • Kaufmännisches Risikomanagement

Markteintrittsrisiko

Die UBM kennt dank ihrer jahrelangen Erfahrung die Funktionsweisen und Besonderheiten der Immobilienmärkte Zentral- und Osteuropas. Jedem Expansionsschritt geht eine detaillierte Markt- und Risikoanalyse des jeweiligen Landes voraus. Diese Expertisen erfassen den mikro- und makroökonomischen Entwicklungsstand der Region bzw. des jeweiligen Immobilienmarkts. Ausschlaggebend für die Realisierung eines Projekts sind aber vor allem seine individuellen Einflussfaktoren. Hierfür gilt es, die Marktentwicklung treffend zu prognostizieren und potenzielle Mieter bereits im Vorfeld ausfindig zu machen.

Vorgaben über einen erforderlichen Mindestverwertungsgrad erhöhen die Sicherheit für die Investition in ein Projekt. Die breite geografische und sektorale Streuung des UBM-Konzerns bringt mit sich, dass der Eintritt in neue Märkte durch das solide Fundament des bestehenden Immobilienportfolios abgesichert ist. Nachfolgend werden die wesentlichsten, dem Unternehmen bekannten Risiken aufgelistet, die einen nachhaltigen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können.

Bestehende Risiken

Preisänderungsrisiko

Das Preisänderungsrisiko umfasst im Wesentlichen Schwankungen des Marktzinssatzes und der Marktpreise sowie Änderungen der Wechselkurse.

Da die Mieteinnahmen nicht nur indexgebunden sind, sondern die Mietverträge ausländischer Objekte (die nahezu ausschließlich mit internationalen Konzernen abgeschlossen werden) zudem auf Hartwährungsverträgen basieren, kann die UBM durch Währungsabwertungen in CEE hier einem erhöhten Risiko ausgesetzt sein. Um dieses Risiko zu minimieren, wurde bereits und wird weiterhin verstärkt dazu übergegangen, Darlehensverträge in den jeweils korrespondierenden Landeswährungen abzuschließen.

Da die UBM ein umfassendes Leistungsspektrum anbietet, besteht eine verstärkte Angewiesenheit auf Fremdunternehmen. Die damit verbundenen Risiken hinsichtlich Qualität, Lieferterminen und Kosten können bei erhöhter Nachfrage zu Versorgungsschwierigkeiten führen. Die operativen Bereiche können Preissteigerungen im Energie- und Rohstoffbereich ausgesetzt sein. Sofern es nicht möglich ist, diese an die Kunden weiterzugeben, wirken sie negativ auf die Ertragslage.

Vor allem die Immobilienmärkte, die neben gesamtwirtschaftlichen Faktoren auch von der jeweiligen Angebotssituation geprägt sind, sind in ihrer Nachfrageentwicklung einer starken Zyklizität unterworfen. Dank der breiten sektoralen wie auch geografischen Diversifikation kann die UBM die regionalen Marktschwankungen aber optimal ausgleichen und ihr Engagement flexibel verlagern. Die Möglichkeit, zwischen Verkauf und Vermietung der Objekte zu wählen, erlaubt der UBM darüber hinaus, einen flexiblen Ausgleich für temporär ungünstige Marktlagen zu schaffen.

Ausfallrisiko

Ausfallrisiken können vor allem in Bezug auf originäre Finanzinstrumente bestehen, nämlich Ausleihungen und Forderungen. Diesen potenziellen Risiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Darüber hinaus erfolgt eine bestmögliche Absicherung durch Bonitätsprüfungen und adäquate Sicherheitsleistungen. Das maximale Ausfallrisiko stellen die in Bezug auf diese Finanzinstrumente in der Bilanz ausgewiesenen Buchwerte dar.

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, Verbindlichkeiten bei Fälligkeit nicht begleichen zu können. Als wesentliches Instrument zur Steuerung des Liquiditätsrisikos sieht die UBM eine exakte Finanzplanung, die von jeder operativen Gesellschaft durchgeführt und zentral koordiniert wird. So wird der Bedarf an Finanzierungen und Linien bei Banken ermittelt.

Die Betriebsmittelfinanzierung wird über das UBM-Konzern-Treasury durchgeführt. Dabei übt die UBM die Funktion des Finanzclearings aus. Dadurch werden eine Verminderung des Fremdfinanzierungsvolumens und eine Optimierung des Zinsergebnisses erreicht und das Risiko, dass die Liquiditätsreserven nicht ausreichen, um die finanziellen Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen, minimiert.

Zinsrisiko

Dem für den Renditeverlauf eines Objekts oft maßgeblichen Zinsrisiko begegnet die UBM, soweit möglich, mit fristenkonformen Finanzierungsmodellen, die den projektspezifischen Finanzmittelbedarf sicherstellen und optimieren. Die Auswahl der Finanzierungswährung erfolgt in Abhängigkeit zur jeweiligen Marktsituation.

Personalrisiko

Der Wettbewerb um qualifiziertes Personal kann die effektive Geschäftsabwicklung beeinträchtigen. Der zukünftige Erfolg hängt daher davon ab, die Mitarbeiter dauerhaft an das Unternehmen zu binden sowie hochqualifiziertes Personal und Kompetenzträger zu finden.

Die UBM ist sich dieses Risikos bewusst und setzt auf mit der Geschäftstätigkeit abgestimmte, institutionalisierte Nachwuchsqualifizierungs-, Aus- und Weiterbildungsprogramme, um vorausschauend steuern zu können.

Beteiligungsrisiko

Unter Beteiligungsrisiko wird das Risiko von Marktwertschwankungen von Beteiligungen der UBM verstanden. Bei den Konzerngesellschaften werden die relevanten Risikoarten (z. B. Marktoder Kreditrisiken) direkt auf Einzelprojektebene erfasst.

Die Berechnung und Analyse des Beteiligungsrisikos und das Reporting an die Geschäftsleitung erfolgt monatlich durch den Bereich Controlling. Bei Erreichen bestimmter Risikoschwellen oder Konzentrationen werden dem Management Handlungsoptionen zur Entscheidung vorgestellt.

Kreditrisiko

Das Kreditrisiko bezeichnet die Gefahr von Verlusten infolge des Ausfalls eines Geschäftspartners, der seinen vertraglich zugesicherten Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommt. Es umfasst Ausfall- und Länderrisiken sowie Bonitätsverschlechterungen von Kreditnehmern. Im Immobilienbereich ergibt sich das Kreditrisiko aus den Mietverpflichtungen. Der Ausfall eines Mieters und die dadurch entfallenen Mietzinszahlungen stellen eine barwertige Minderung des Immobilienprojekts dar. Dieses Risiko wird auf Basis der Expertenschätzungen auf Projektebene mitberücksichtigt.

IT-Risiko

In einer zentralisierten und standardisierten IT-Umgebung besteht die Gefahr der Abhängigkeit von einem System oder einem Rechenzentrum. Ein Systemausfall hat dann unter Umständen gravierende Folgen für das gesamte Unternehmen. Die UBM hat diverse Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt, die dieses Risiko minimieren. Dazu gehören u. a. Zutrittskontrollsysteme, Notfallpläne und die unterbrechungsfreie Stromversorgung wichtiger Systeme und Datenspiegelungen. Gegen Datensicherheitsrisiken durch unberechtigte Zugriffe auf die IT-Systeme setzt die UBM entsprechende Spezialsoftware ein. Dies wird im Wesentlichen durch Dienstleistungsverträge mit der IT-Abteilung der PORR sichergestellt.

Länderrisiko

Die Strategie, durch die Entwicklung von Projekten neue Märkte zu erschließen, hat zur Konsequenz, dass die UBM bewusst angemessene und überschaubare Länder- und Marktrisiken eingeht. Das trifft gegenwärtig vor allem auf die Aktivitäten in Schwellenländern zu. Das allgemeine Risikomanagement beobachtet und prüft die jeweiligen rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen. Wird die Wirtschaftlichkeit einer Investition untersucht, ist die Bewertung des Länderrisikos ein wichtiger Faktor.

Wertminderungsrisiko

Die wertmäßige Sicherung des Immobilienbestands ist ein wichtiger Grundstein für die wirtschaftliche Entwicklung des UBM-Konzerns. Das Objekt- und Facility Management liefert in regelmäßigen Abständen Zustandsberichte sowie Vorschauwerte für die optimale Instandhaltung der Liegenschaften und Gebäude, um die Verwertungsarbeit sowohl durch einen Verkauf als auch langfristig zu gewährleisten.

Internes Kontrollsystem

Das interne Kontrollsystem (IKS) der UBM hat folgende Ziele:

  • Kontrolle der Einhaltung der Geschäftspolitik und der vorgegebenen Ziele
  • Sicherung des Vermögens des Unternehmens
  • Sicherstellung der Zuverlässigkeit des Rechnungs und Berichtswesens
  • Sicherstellung der Wirksamkeit und Effizienz betrieblicher Abläufe
  • Erfüllung der rechtlichen Anforderungen an den Vorstand und Aufsichtsrat
  • Frühzeitige Risikoerkennung und verlässliche Einschätzung möglicher Risiken
  • Einhaltung gesetzlicher und rechtlicher Grundlagen
  • Effizienter Einsatz von Ressourcen und Kostenersparnis
  • Sicherung der Vollständigkeit und Zuverlässigkeit von Informationen, Dokumentationen und Prozessen

Die Aufgaben des internen Kontrollsystems der UBM werden durch zwei dem Vorstand untergeordnete Stabstellen erfüllt: Das kaufmännische Controlling überwacht die laufende Geschäftsentwicklung auf Abweichungen von Planzahlen und stellt sicher, dass bei Planabweichungen die notwendigen Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Zusätzlich können auf Veranlassung des Managements bei aktuellen Anlässen, die risikorelevant sind, jederzeit Ad-hoc-Prüfungen eingeleitet werden. Das technische Controlling überwacht die laufende Abwicklung von Projekten hinsichtlich Zeitplan, Baukosten und allen für die technische Umsetzung relevanten Prozessen.

Durch diese Maßnahmen soll sichergestellt werden, dass das Unternehmensvermögen bewahrt und das Management durch ein effektives und zuverlässiges Berichtswesen unterstützt wird. Dazu wurden im UBM-Konzern die notwendigen Vorkehrungen getroffen, sodass einerseits gesetzliche, aber auch interne Richtlinien eingehalten und andererseits mögliche Schwachstellen in betrieblichen und organisatorischen Abläufen erkannt und korrigiert werden können.

Relevante Anforderungen zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung werden in konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften festgehalten und kommuniziert. Durch klare Funktionstrennungen und Kontrollmaßnahmen wie Plausibilitätsprüfungen, regelmäßige Kontrollaktivitäten auf diversen Berichtsebenen und das Vier-Augen-Prinzip wird eine verlässliche und korrekte Rechnungslegung sichergestellt. Dieses systematische Kontrollmanagement stellt sicher, dass die Rechnungslegung des UBM-

Konzerns im Einklang mit den nationalen und internationalen Rechnungslegungsstandards sowie internen Richtlinien steht.

Innerhalb des internen Kontrollsystems übernimmt der Prüfungsausschuss für den Aufsichtsrat die Aufgabe der Überwachung des Rechnungslegungsprozesses und der Finanzberichterstattung.

Eine Weiterentwicklung des internen Kontrollsystems ist die Installierung einer Investitionskommission für neue Projekte, in welcher der Vorstand, die verantwortliche Geschäftsführung sowie das Controlling die möglichen Risiken eines Projekts bewerten und entscheiden, ob die Umsetzung des Projekts den Richtlinien des Risikomanagements im Konzern entspricht.

Sonstige Risiken Rechtsstreitigkeiten

Im Jänner 2015 beschlossen die Hauptversammlungen der PIAG Immobilien AG als übertragende Gesellschaft und der UBM Realitätenentwicklung AG als übernehmende Gesellschaft eine Verschmelzung, in deren Rahmen die bisherigen Aktionäre der PIAG zu Aktionären der UBM wurden. Das Umtauschverhältnis wurde dabei mit 10:3,701098 festgelegt. Gemäß § 225c AktG sind Aktionäre, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen, berechtigt, einen Antrag auf Überprüfung des Umtauschverhältnisses zu stellen. In der Folge stellten im Frühjahr 2015 insgesamt elf Aktionäre Anträge auf Überprüfung des Umtauschverhältnisses. Im Wesentlichen brachten die Aktionäre vor, dass das Umtauschverhältnis aus verschiedenen Gründen nicht angemessen gewesen wäre. Die UBM bestreitet dies, da die Festlegung des Umtauschverhältnisses auf Unternehmensbewertungen beruht, die nach vergleichbaren methodischen Grundsätzen und Vorgehensweisen vorgenommen wurden. Ein Ende des Verfahrens war zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses dieses Geschäftsberichts nicht absehbar.

Wegen einer Zahlung der Gesellschaft von € 600.000,00 an eine Gesellschaft von Walter Meischberger im Jahr 2005 ist wegen des Vorwurfs der Untreue gemäß § 153 StGB ein Strafverfahren gegen die Vorstandsmitglieder Mag. Karl Bier und Heribert Smolé anhängig. Die Hauptverhandlung über die Anklage läuft seit Jänner 2016. Die betroffenen Vorstandsmitglieder betonen, dass sie stets korrekt und im Sinne des Unternehmens gehandelt haben. Es sei für eine konkrete Leistung (Maklerleistung im Zusammenhang mit dem Erwerb eines Hotels in München) ein marktübliches Vermittlungshonorar gezahlt worden. Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses dieses Geschäftsberichts war der Ausgang des Verfahrens noch offen. Ein Urteil wird für Ende April 2016 erwartet.

Gegen das Vorstandsmitglied Mag. Michael Wurzinger ist ein Strafverfahren wegen des Vorwurfs der Untreue gemäß § 153 StGB als Beitragstäter anhängig, wobei der Vorwurf in die Zeit zurückreicht, in der Mag. Wurzinger noch für die IMMOFINANZ AG tätig war. Gegenstand des Verfahrens sind Zahlungen der IMMOFINANZ AG an Ronald Leitgeb im Jahr 2006 im Zusammenhang mit einem Immobilienprojekt in Südfrankreich. Der Prozessauftakt ist für Mitte April 2016 geplant. Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses dieses Geschäftsberichts war der Ausgang des Verfahrens noch offen. Ein Urteil wird bis Jahresmitte 2016 erwartet.

Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung.

Offenlegung gem. § 243a UGB per 31. Dezember 2015

1) Das Grundkapital setzt sich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 aus 7.472.180 auf den Inhaber lautende nennbetragslose Stückaktien zusammen, von denen jede am Grundkapital von € 22.416.540,00 im gleichen Umfang beteiligt ist. Zum Bilanzstichtag befinden sich 7.472.180 Aktien im Umlauf. Alle Aktien haben die gleichen, gesetzlich normierten Rechte und Pflichten, insbesondere gewährt jede Aktie das Stimmrecht, welches nach der Zahl der Aktien ausgeübt wird. Das Grundkapital der Gesellschaft ist voll eingezahlt. Die Inhaberaktien sind in einer, gegebenenfalls in mehreren Sammelurkunden zu verbriefen und bei einer Wertpapiersammelbank nach § 1 Abs. 3 Depotgesetz oder einer gleichwertigen ausländischen Einrichtung zu hinterlegen.

2) Zwischen der Strauss-Gruppe und der IGO-Ortner-Gruppe besteht ein Syndikatsvertrag. Der Vorstand der Gesellschaft hat keine Kenntnis von dem Inhalt des Syndikatsvertrags. Syndikatsbeschlüsse binden die Syndikatsmitglieder in der Ausübung ihrer Stimmrechte. Es besteht ein wechselseitiges Aufgriffsrecht.

3) Eine direkte oder indirekte Beteiligung am Kapital, die zumindest zehn von hundert beträgt, halten zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 folgende Aktionäre: Syndikat Ortner & Strauss 38,84 % (davon Strauss-Gruppe 11,22 %, IGO-Ortner-Gruppe 27,62 %).

4) Aktien mit besonderen Kontrollrechten sind bei der Gesellschaft nicht vorhanden.

5) Bei der UBM Development AG bestehen keine Mitarbeiterbeteiligungsmodelle, bei welchen die Arbeitnehmer das Stimmrecht nicht unmittelbar ausüben.

6) Gemäß § 6 Abs. 1 der Satzung besteht der Vorstand nach näherer Bestimmung durch den Aufsichtsrat aus zwei bis sechs Personen. Die Bestellung von stellvertretenden Vorstandsmitgliedern in diesem zahlenbezogenen Rahmen ist gemäß § 6 Abs. 2 der Satzung zulässig. Gemäß § 6 Abs. 3 der Satzung kann der Aufsichtsrat ein Vorstandsmitglied zum Vorsitzenden des Vorstands und ein Mitglied zum Stellvertreter des Vorsitzenden des Vorstands ernennen. Allfällige stellvertretende Vorstandsmitglieder stehen gemäß § 8 Abs. 3 der Satzung hinsichtlich der Vertretungsmacht ordentlichen Vorstandsmitgliedern gleich.

Der Aufsichtsrat besteht gemäß § 9 Abs. 1 der Satzung aus mindestens drei und höchstens zwölf von der Hauptversammlung gewählten Mitgliedern. Gemäß § 9 Abs. 8 der Satzung kann mit der Wahl eines Aufsichtsratsmitglieds gleichzeitig ein Ersatzmitglied gewählt werden, welches mit sofortiger Wirkung in den Aufsichtsrat nachrückt, wenn das Aufsichtsratsmitglied vor dem Ablauf seiner Amtszeit aus dem Aufsichtsrat ausscheidet. Werden mehrere Ersatzmitglieder gewählt, ist bei der Wahl die Reihenfolge zu bestimmen, in der sie für aus dem Aufsichtsrat ausscheidende Mitglieder nachrücken. Ein Ersatzmitglied kann auch für mehrere bestimmte Aufsichtsratsmitglieder gewählt werden, sodass es in den Aufsichtsrat nachrückt, wenn eines dieser Mitglieder vorzeitig aus dem Aufsichtsrat ausscheidet. Das Amt eines in den Aufsichtsrat nachgerückten Ersatzmitglieds erlischt, sobald ein Nachfolger für das ausgeschiedene Aufsichtsratsmitglied bestellt ist, spätestens jedoch mit Ablauf der restlichen Amtszeit des ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglieds. Ist das Amt eines in den Aufsichtsrat nachgerückten Ersatzmitglieds erloschen, weil ein Nachfolger für das ausgeschiedene Aufsichtsratsmitglied gewählt wurde, so bleibt es Ersatzmitglied für die weiteren Aufsichtsratsmitglieder, für die es gewählt wurde. Die Hauptversammlung kann gemäß § 9 Abs. 2 der Satzung bei der Wahl für einzelne oder für alle der von ihr zu wählenden Aufsichtsratsmitglieder eine kürzere Funktionsperiode beschließen als die gesetzliche. Scheidet ein von der Hauptversammlung gewähltes Aufsichtsratsmitglied vor Ablauf der Funktionsperiode aus, bedarf es gemäß § 9 Abs. 6 der Satzung der Ersatzwahl erst in der nächsten ordentlichen Hauptversammlung. Sinkt jedoch die Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder unter drei, ist die Ersatzwahl in einer außerordentlichen Hauptversammlung binnen sechs Wochen vorzunehmen. Die Bestellung zum Mitglied des Aufsichtsrats kann gemäß § 9 Abs. 4 vor Ablauf der Funktionsperiode von der Hauptversammlung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen widerrufen werden.

Gemäß § 19 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft werden die Beschlüsse der Hauptversammlung, soweit nicht zwingende Vorschriften des Aktiengesetzes etwas Abweichendes bestimmen, mit einfacher Mehrheit gefasst. Diese Satzungsbestimmung hat nach der Rechtsansicht des Vorstands die nach dem Aktiengesetz auch für Satzungsänderungen an sich notwendige Mehrheit von mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals auf die einfache Kapitalmehrheit herabgesetzt.

7) Der Vorstand ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 gemäß § 4 Abs. 4 der Satzung der Gesellschaft bis zum 7. Mai 2019 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat um bis zu € 4.613.460,00 durch Ausgabe von bis zu 1.537.820 Stück neuen, auf Inhaber lautenden Stammaktien (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen, auch in mehreren Tranchen, auch im Wege des mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 153 Abs. 6 AktG, zu erhöhen und den Ausgabekurs, die Ausgabebedingungen, das Bezugsverhältnis und die weiteren

Einzelheiten der Durchführung im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat festzusetzen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch das Ausnutzen dieser Ermächtigung des Vorstands ergeben, zu beschließen.

8) Die Gesellschaft hat im Jahr 2011 eine Anleihe (Teilschuldverschreibung) (Zeitraum 2011–2016) begeben, von welcher noch ein Volumen in Höhe von € 51.863.000,00 begeben ist. Im Juli 2014 wurde eine Anleihe (Teilschuldverschreibung) von € 160.000.000,00 (Zeitraum 2014–2019) begeben, welche im Dezember 2014 um € 15.000.000,00 auf € 175.000.000,00 und im Februar 2015 um € 25.000.000,00 auf € 200.000.000,00 aufgestockt wurde. Im Dezember 2015 wurde eine Anleihe (Teilschuldverschreibung) von € 75.000.000,00 (Zeitraum 2015–

2020) begeben. Die Anleihen enthalten folgende Vereinbarung: Erfolgt ein Kontrollwechsel i. S. d. ÜbernahmeG und führt dieser Kontrollwechsel zu einer Verschlechterung der Bonität der Emittentin und kann die Emittentin keinen Bonitätsnachweis innerhalb von 60 Tagen ab dem Zeitpunkt der Bekanntmachung des Kontrollwechselereignisses erbringen, ist jeder Anleihegläubiger berechtigt, seine Teilschuldverschreibung fällig zu stellen und die sofortige Rückzahlung zum Nennbetrag zuzüglich bis zum Tage der Rückzahlung aufgelaufener Zinsen zu verlangen. Darüber hinaus bestehen keine bedeutenden Vereinbarungen im Sinne des § 243a Z 8 UGB.

9) Entschädigungsvereinbarungen i. S. d. § 243a Z. 9 UGB bestehen nicht.

Wien, am 8. April 2016

Der Vorstand

Mag. Karl Bier Vorsitzender des Vorstands, CEO

di claus stadler Vorstandsmitglied, COO

heribert smolÉ Vorstand für Finanzen, CFO

di Martin löcker Vorstandsmitglied, COO

mag. michael wurzinger, mrics Vorstandsmitglied, COO

Jahresabschluss 2015

erfolg unter einem dach.

Bilanz zum 31. Dezember 2015

AKTIVA in € in € 31.12.2015
in €
31.12.2014
in T€
A. Anlagevermög
en
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Mietrechte 708.552,00 648
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten, einschließlich
Bauten auf fremdem Grund, davon Grundwert
€ 1.393.783,02 (2014: T€ 1.419)
20.506.216,02 21.253
2. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
313.978,00 211
3. Anlage in Bau 84.467,10
20.904.661,12 21.464
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 166.216.042,74 32.483
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 310.359.792,77 126.783
3. Beteiligungen 21.405.829,16 19.382
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht
60.068.426,45 59.059
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 4.522.750,22 4.835
6. Sonstige Ausleihungen 2.892.607,63 2.847
565.465.448,97 245.389
587.078.662,09 267.501
B. Umlaufvermög
en
I. Vorräte
1. Sonstige Vorräte
a) Projektierte Bauten 723.853,00 525
b) Zur Verwertung bestimmte Liegenschaften 9.148.497,36 11.451
abzgl. erhaltender Anzahlungen –197
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.872.350,36 11.779
1. Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen
665.517,26 407
2. Forderungen gegenüber verbundenen
Unternehmen
28.927.106,97 152.765
3. Forderungen gegenüber Unternehmen,
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
2.909.728,56 6.757
4. Sonstige Forderungen und
Vermögensgegenstände
1.763.772,38 2.774
34.266.125,17 162.703
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 40.358.888,36 18.295
84.497.363,89 192.777
C. RECHN
UNGSAB
GRENZ
UNGSPOSTEN
6.545.944,78 7.645
678.121.970,76 467.923
PASSIVA in € in € 31.12.2015
in €
31.12.2014
in T€
A. EIGENKAPITAL
I. Grundkapital 22.416.540,00 18.000
II. Hybridkapital 25.329.658,16
III. Kapitalrücklagen
gebundene 98.953.927,51 44.642
IV. Gewinnrücklagen
freie Rücklagen 18.086.844,60 47.977
V. Bilanzgewinn
Gewinnvortrag 8.073,00 44
Gewinn 2015 11.968.173,08 7.476
11.976.246,08 7.520
176.763.216,35 118.139
B. MEZZANIN
KAPITAL
50.000.000,00
C. UNVERSTE
UERTE
RÜC
KLAGEN
1. Bewertungsreserve auf Grund von Sonderabschreibungen 112.072,10 112
D. RÜC
KSTELL
UNGEN
1. Rückstellung für Abfertigungen 1.926.971,00 2.010
2. Rückstellungen für Pensionen 3.959.233,00 3.884
3. Steuerrückstellungen 2.872.669,00 1.566
4. Sonstige Rückstellungen 2.691.151,74 3.765
11.450.024,74 11.225
E. VERBINDLICH
KEITEN
1. Anleihen 326.863.000,00 277.054
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 20.768.051,43 24.159
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
1.810.035,74 2.677
Unternehmen 52.120.237,64 2.926
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen,
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
20.758.468,31 21.072
6. Sonstige Verbindlichkeiten
aus Steuern 3.130.705,73 1.358
im Rahmen der sozialen Sicherheit 125.913,35 94
Diverse 12.579.283,37 7.424
15.835.902,45 8.876
438.155.695,57 336.764
F. RECHN
UNGSAB
GRENZ
UNGSPOSTEN
1.640.962,00 1.683
678.121.970,76 467.923
Haftungsverhältnisse, davon gegenüber verbundenen Unternehmen
€ 101.844.240,92 (2014: T€ 50.882)
174.018.447,82 182.022

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2015

in € 2015
in €
2014
in T€
1. Umsatzerlöse 21.407.662,57 32.886
2. Veränderung des Bestands an
noch nicht abrechenbaren Leistungen
–3.343.678,43 1.836
3. Aktivierte Eigenleistungen 7.108,00 0
4. Sonstige betriebliche Erträge
a. Erträge aus dem Abgang vom Anlagevermögen 18.659,67 26
b. Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 1.500.000,00 0
b. Übrige 1.261.313,02 145
2.779.972,69 171
Betriebsleistung 20.851.064,83 34.893
5. Aufwendungen für Material und sonstige
bezogene Herstellungsleistungen
a. Materialaufwand –123.622,04 –92
b. Aufwendungen für bezogene Leistungen –7.670.378,21 –14.167
–7.794.000,25 –14.259
6. Personalaufwand
a. Gehälter –7.881.194,22 –5.665
b. Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeiter,
vorsorgekassen
–205.526,68 –437
c. Aufwendungen für Altersversorgung –51.393,16 –1.042
d. Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene
Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige
Abgaben und Pflichtbeiträge
–1.260.867,96 –1.133
e. Sonstige Sozialaufwendungen –72.427,39 –51
–9.471.409,41 –8.328
7. Abschreibungen auf immaterielle Gegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen
–974.612,15 –1.646
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen
a. Steuern, soweit sie nicht unter die
Steuern vom Einkommen fallen
–589.675,70 –6
b. Übrige –14.166.048,29 –8.664
–14.755.723,99 –8.670
9. Zwischensumme aus Z 1 bis 7 (Betriebserfolg) –12.144.680,97 1.990

Jahresabschluss

in € 2015
in €
2014
in T€
10. Erträge aus Beteiligungen
27.718.292,43
a. aus verbundenen Unternehmen
10.866
b. aus Unternehmen, mit denen ein
15.015.715,00
Beteiligungsverhältnis besteht
2.036
42.734.007,43 12.902
11. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen
des Finanzanlagevermögens, davon aus verbundenen
Unternehmen € 19.706.051,50 (2014: T€ 11.515)
22.800.720,70 15.285
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge, davon aus
verbundenen Unternehmen € 8.460.939,56 (2014: T€ 2.348)
9.594.489,05 2.737
13. Erträge aus dem Abgang von und der
Zuschreibung zu Finanzanlagen
4.891.299,46 2.733
14. Aufwendungen aus Finanzanlagen
a. davon Aufwendungen aus Abschreibungen
€ 24.264.596,24 (2014: T€ 13.698)
–24.924.596,24 –13.698
b. davon Aufwendungen aus verbundenen
Unternehmen € 16.245.252,92 (2014: T€ 10.400)
15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen davon aus
verbundenen Unternehmen € 2.917.617,74 (2014: T€ 52)
–29.641.906,46 –15.453
16. Zwischensumme aus Z 10 bis 15 (Finanzerfolg) 25.454.013,94 4.506
17. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 13.309.332,97 6.496
18. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, davon
aus Steuerumlage € –1.139.088,00 (2014: T€ 1.349)
–1.341.159,89 1.227
19. Jahresüberschuss 11.968.173,08 7.723
20. Reinvermögensminderung durch Verschmelzung –29.890.539,75 0
21. Auflösung unversteuerter Rücklagen
a. Bewertungsreserve aufgrund von Sonderabschreibungen 0,00 203
22. Auflösung von Gewinnrücklagen 29.890.539,75 0
23. Zuweisung zu Gewinnrücklagen 0,00 –450
24. Jahresgewinn 11.968.173,08 7.476
25. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 8.073,00 44
26. Bilanzgewinn 11.976.246,08 7.520

190

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungkosten Stand

in € 1.1.2015 Verschmelzung Zugänge Abgänge
I. Immaterielle Vermög
ensgegenstände
1. Mietrechte 1.343.184,48 94.719,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten, einschließlich
Bauten auf fremdem Grund
27.800.120,65 282.953,00 –278.486,76
2. Technische Anlagen und Maschinen 18.160,00 –14.227,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
964.327,55 203.996,23 –151.793,96
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 84.467,10
28.782.608,20 571.416,33 –444.507,72
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 47.334.501,78 120.680.151,32 12.526.804,19
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 164.152.377,93 241.748.955,74 –52.870.817,97
3. Beteiligungen 41.849.147,81 14.500.027,34
4. Ausleihungen an Unternehmen,
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
64.842.567,03 5.925.335,42 –2.430.067,11
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 4.879.051,05 137.393,71 –450.231,41
6. Sonstige Ausleihungen 6.111.673,00 14.000,00 –325.000,00
329.169.318,60 120.680.151,32 274.852.516,40 –56.076.116,49
359.295.111,28 120.680.151,32 275.518.652,65 –56.520.624,21
Umbuchungen Stand
31.12.2015
kumulierte
­Abschreibungen
Buchwerte
31.12.2015
Buchwerte
31.12.2014
Jahres
abschreibung/
-zuschreibung
1.437.904,40 –729.352,40 708.552,00 647.537,00 –33.704,92
27.804.586,89 –7.298.370,87 20.506.216,02 21.253.745,65 –865.220,00
3.933,00 –3.933,00
1.016.529,82 –702.551,82 313.978,00 211.093,00 –75.687,23
84.467,10 84.467,10
28.909.516,81 –8.004.855,69 20.904.661,12 21.464.838,65 –940.907,23
12.248.540,67 192.789.997,96 –26.573.955,22 166.216.042,74 32.482.675,67 –3.401.813,47
–1.950.599,12 351.079.916,58 –40.720.123,81 310.359.792,77 126.783.377,93 –9.829.439,45
–5.638.532,66 50.71 0.642,49 –29.304.813,33 21.405.829,16 19.381.677,80 –8.679.343,32
–4.659.408,89 –63.678.426,45 –3.610.000,00 –60.068.426,45 –59.058.567,03 2.174.000,00
4.566.213,35 –43.463,13 4.522.750,22 4.835.587,92
5.800.673,00 –2.908.065,37 2.892.607,63 2.846.638,17 356.969,46
668.625.869,83 –103.160.420,86 565.465.448,97 245.388.524,52 –19.379.626,78
698.973.291,04 –111.894.628,95 587.078.662,09 267.500.900,17 –20.354.238,93

Bewertungsreserve auf Grund von Sonderabschreibungen

Verbrauch durch
Stand am Zugänge Anlagen Auflösung durch Stand am
I. Finanzanlagen (in €) 1.1.2015 U=Umbuchung abschreibung Ausscheidung 31.12.2015
1. Anteile an verbundenen
Unternehmen aus
Übertrag § 12 EStG 112.072,10 112.072,10
112.072,10 112.072,10
112.072,10 112.072,10

Anhang 2015 der UBM Development AG

I. Allgemeines

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde nach den Vorschriften des UGB idgF unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, aufgestellt. Die Zahlenangaben des Vorjahres werden in tausend Euro (€ 1.000,00) gemacht. Zahlen, die nicht gesetzlich vorgeschrieben sind, sind in € Mio. angegeben. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Der Konzernabschluss der UBM Development AG (UBM) liegt in 1210 Wien, Floridsdorfer Hauptstraße 1, auf.

In der außerordentlichen Hauptversammlung vom 15. Jänner 2015 wurde auf Basis des Entwurfs des Verschmelzungsvertrags vom 28. November 2014 beschlossen, die PIAG Immobilien AG (PIAG) als übertragende Gesellschaft auf die UBM, Wien, als übernehmende Gesellschaft rückwirkend zum Stichtag 1. Juli 2014 zu verschmelzen, wobei durch die am 19. Februar 2015 im Firmenbuch eingetragene Verschmelzung der PIAG mit der UBM das Vermögen der PIAG im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die UBM überging und die PIAG ohne Liquidation erloschen ist. Die Gesellschaft wurde Ende März darüber informiert, dass Aktionäre der PIAG einen Antrag auf gerichtliche Überprüfung des Umtauschverhältnisses eingebracht haben.

Zur Durchführung der Verschmelzung hat die UBM ihr Grundkapital von € 18.000.000 um € 30.000 auf € 18.030.000 durch Ausgabe von 10.000 neuen auf Inhaber lautende Stückaktien der UBM erhöht. Auf die Kapitalerhöhung wurde das Vermögen der PIAG als übertragende Gesellschaft als Sacheinlage geleistet. Die UBM gab diese durch die Kapitalerhöhung neu geschaffenen Aktien zu dem auf sie entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von 3 € je Aktie ohne Festsetzung eines Agios an die Aktionäre der PIAG aus.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung, die Bewertung und der Ausweis der einzelnen Posten des Jahresabschlusses wurden nach den Bestimmungen des UGB vorgenommen.

Die Bewertung der Fremdwährungsbeträge erfolgte ordnungsgemäß mit den Anschaffungskosten bzw. allenfalls niedrigeren Bilanzstichtagskursen.

1. Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung, bilanziert. Dabei wurden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer Abschreibungssätze in Höhe von 1,28 % bis 2 % zur Anwendung gebracht.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten unter Abzug von Anschaffungskostenminderungen bzw. zu Herstellungskosten und der bisher aufgelaufenen und im Berichtsjahr 2015 planmäßig fortgeführten linearen Abschreibungen bewertet, wobei entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer folgende Abschreibungssätze (Neuanschaffungen) angewendet wurden:

%
Immaterielles Vermögen 25,0
Miet- und Nutzrechte 1,3–3,1
Wohngebäude 1,5
Adaptierungen zu Wohngebäuden 10,0
Andere Baulichkeiten 4,0
Bauten auf fremdem Grund 4,0
Technische Anlagen und Maschinen 20,0–25,0
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1–50,0

Die geringwertigen Vermögensgegenstände wurden im Anschaffungsjahr im vollen Umfang abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert bewertet.

2. Umlaufvermögen

Vorräte

Die projektierten Bauten wurden zu Herstellungskosten bewertet. Die zur Verwertung bestimmten Liegenschaften betreffen Liegenschaften die zum Bilanzstichtag zur Weiterveräußerung bestimmt sind.

Die Herstellungskosten umfassen im Wesentlichen Fremdleistungen, Material- und Personalaufwendungen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen wurden gemäß dem strengen Niederstwertprinzip angesetzt. Falls Risiken hinsichtlich der Einbringlichkeit bestanden, wurden Wertberichtigungen gebildet. Forderungen in Fremdwährungen werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem allenfalls niedrigeren Bilanzstichtagskurs bewertet.

3. Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Abfertigungsrückstellungen wurden aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens gemäß IAS 19 auf Basis eines Rechnungszinssatzes von 2,25 % (2014: 2,25 %) und erwarteter zukünftiger Gehaltssteigerungen von 2,50 % (2014: 2,60 %) sowie eines frühestmöglichen Pensionseintrittsalters nach ASVG (Pensionsreform 2004) ermittelt. Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste werden zur Gänze in dem Jahr angesetzt, in dem sie anfallen. Als Sterbetafel werden die Rechnungsgrundlagen für die Pensionsversicherung AVÖ 2008-P (Angestellte) herangezogen. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Abfertigungen und für Jubiläumsgelder wurden Fluktuationsabschläge auf Basis von statistischen Daten berücksichtigt. Der Dienstzeitaufwand wird über die gesamte Dienstzeit verteilt.

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte ebenfalls aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens gemäß IAS 19 wobei die gleichen Basisdaten wie für die Abfertigungsrückstellungen herangezogen wurden. Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste werden zur Gänze in dem Jahr angesetzt, in dem sie anfallen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden entsprechend aller erkennbarer Risiken und drohenden Verluste gebildet.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Nennwert bzw. dem höheren Rückzahlungsbetrag angesetzt.

4. Umsatzerlöse

Entsprechend der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft werden Erträge aus dem Abgang von Projektgesellschaften nicht als Erträge innerhalb des Finanzergebnisses, sondern als Umsatzerlöse ausgewiesen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel (Anlage III/1)zu entnehmen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von € 0,709 Mio. (2014: € 0,648 Mio.) betreffen Mietrechte in Innsbruck und Wolkersdorf und den Zugang der IBM Lizenz in Höhe von € 94.719,92. 2015 erfolgte keine ausserplanmäßige Abschreibung (2014: € 0,232 Mio). Der Grundwert der bebauten Grundstücke beträgt € 1.011.320,32 (2014: € 1,036 Mio.), der unbebauten Grundstücke € 382.462,70 (2014: € 0,382 Mio.) Bei den bebauten Grundstücken wurden Wohnungen der Liegenschaft Klagenfurt/Stadt Triest in das Umlaufvermögen umgegliedert und verkauft. 2015 wurde eine Teilwertabschreibung in Höhe von € 100.500 für die Liegenschaft Stadt Triest (2014: € 0,111 Mio.) durchgeführt. Bei den unbebauten Grundstücken erfolgte 2015 kein Verkauf. Die Zugänge 2015 betreffen die Umbauarbeiten Floridotower.

Aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen ergeben sich aufgrund langfristiger Mietverträge Verpflichtungen wie folgt:

in T€ 2015 2014
für das folgende Jahr 1.943,9 1.555,7
für die folgenden fünf Jahre 9.805,6 7.778,7

Eine Zusammenstellung der in § 238 Abs 2 UGB geforderten Daten der Beteiligungsunternehmen ist aus der Anlage III/3 zu ersehen.

Die Zugänge zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen betragen € 12,527 Mio. (2014: € 5,018 Mio.) aus der Anteilsaufstockung bei der M.Logistic Distribution s.r.l. und der Logisticpark Ailecgasse GmbH, dem Zukauf der CM Wohnungsentwicklung GmbH und der UBM Beteiligungsmanagement GmbH und Kapitalerhöhungen bzw. aus Gesellschafterzuschüssen bei der Dorfschmiede St. Johann Immob. GmbH, der Strauss & Partner Dev. GmbH, der MG Dornach Bestandsgebäude GmbH, der MG-Brehmstrasse BT C Kompl. GmbH und der UBM Projektmanagement kft. Der Verschmelzungszugang aus der PIAG betrug € 120,680 Mio. und betrifft die Strauss & Partner Dev. GmbH.

2015 gab es keine Abgänge (2014: € 0,039 Mio.).

Es erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von € 3,402 Mio. (2014: € 2,390 Mio.) auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert sowie Zuschreibungen in Höhe von € 0,0 Mio. (2014: € 0,260 Mio.).

Der Zugang bei den Beteiligungen betrug € 14,50 Mio. und betraf die Poleczki Business Park spzoo. (2014: € 0,005 Mio.). Abgang gab es 2014 und 2015 keinen. Es erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von € 8,679 Mio. (2014: € 0,577 Mio.) auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert.

197

Ausleihungen

in T€ 2015 2014
Verbundene Unternehmen 310.360 126.783
Beteiligungsunternehmen 60.068 59.059
Sonstige Unternehmen 2.893 2.847

Sie haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von mehr als ein Jahr. Die Ausleihungen resultieren im Wesentlichen aus Projektfinanzierungen.

Es erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von € 12,183 Mio. (2014: € 10,731 Mio.) auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert sowie Zuschreibungen in Höhe von € 4,885 Mio. (2014: € 2,332 Mio.).

Wertpapiere des Anlagevermögens

in T€ 2015 2014
Festverzinsliche Wertpapiere 419
Sonstige Wertpapiere 3.180 3.180
Pensionsrückdeckungsversicherung 1.343 1.237

Die Zugänge in Höhe von € 0,137 betreffen die Pensionsrückdeckungsversicherung. Die Abgänge bei den festverzinslichen Wertpapieren betreffen den Verkauf der eigenen 4,875 % -UBM-Anleihe 2014–2019 mit einem Betrag in Höhe von Nom. € 0,422 Mio. (2014: € 15,707 Mio.).

2. Umlaufvermögen

Vorräte

Die projektierten Bauten betreffen Akquisitionskosten diverser Projekte, bei denen in absehbarer Zukunft mit einer Realisierung gerechnet werden kann.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Gesamtbetrag
lt. Bilanz
Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
Restlaufzeit
über einem Jahr
in T€ 2015 2014 2015 2014 2015 2014
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 666 407 666 407
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 28.927 152.765 28.927 152.765
(hiervon aus Lieferungen und Leistungen) (5.573) (4.386) (5.573) (4.386)
Forderungen gegenüber Unternehmen,
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
2.909 6.757 2.909 6.757
(hiervon aus Lieferungen und Leistungen) (59) (3.500) (59) (3.500)
Sonstige Forderungen 1.764 2.774 479 1.914 1.285 860
Summe Forderungen 34.266 162.703 32.981 161.843 1.285 860

Von den sonstigen Forderungen werden T€ 402 (2014: T€ 1.501) erst nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksam.

Flüssige Mittel

in T€ 2015 2014
Kassenbestand 7 7
Guthaben bei Kreditinstituten 40.352 18.288
Summe 40.359 18.295

3. Eigenkapital

Das Grundkapital von € 22.416.540 (Vorjahr: € 18.000.000) ist in 7.472.180 Stück (Vorjahr: 6.000.000 Stück) nennbetragslose Stückaktien zerlegt. Der auf die einzelne, auf den Inhaber lautende Stückaktie entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt € 3 (Vorjahr: € 3). Jedes Stück Stammaktie ist in gleichem Umfang am Gewinn einschließlich Liquidationsgewinn beteiligt und gewährt eine Stimme in der Hauptversammlung.

Kapitalerhöhung auf Grund der Verschmelzung mit der PIAG

In der außerordentlichen Hauptversammlung vom 15. Jänner 2015 wurde die Verschmelzung der PIAG auf die UBM beschlossen. Zur Durchführung der Verschmelzung hat die UBM ihr Grundkapital von € 18.000.000 um € 30.000 auf € 18.030.000 durch Ausgabe von 10.000 neuen, auf Inhaber lautenden, nennbetragslosen stimmberechtigten Stammaktien gegen Sacheinlage des Vermögens der PIAG erhöht. Die UBM hat die durch die Kapitalerhöhung neu geschaffenen Aktien zu dem auf sie entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von € 3 je Aktie ohne Festsetzung eines Agios an die Aktionäre der PIAG ausgegeben. Die Kapitalerhöhung wurde am 19. Februar 2015 wirksam.

Kapitalerhöhung auf Grund von genehmigtem Kapital

Aufgrund des Beschlusses der ordentlichen Hauptversammlung vom 30. April 2014 war der Vorstand ermächtigt, innerhalb von fünf Jahren ab dem 7. Mai 2014 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats, auch in mehreren Tranchen, gegen Bar- und/oder Sacheinlagen auf € 27.000.000 zu erhöhen.

In Ausnutzung dessen hat der Vorstand im April 2015 mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft von Nominale € 18.030.000 auf Nominale € 22.416.540 durch Ausgabe von 1.462.180 Stück neuen, auf Inhaber lautenden, nennbetragslosen stimmberechtigten Stammaktien mit Gewinnberechtigung ab dem Geschäftsjahr 2015 gegen Bareinlage zu erhöhen.

Die Kapitalerhöhung erfolgte in zwei Tranchen:

Mit Wirksamkeit 22. April 2015 wurde das Grundkapital der Gesellschaft von € 18.030.000 zunächst um € 4.060.629 auf € 22.090.629 erhöht (erste Tranche der Barkapitalerhöhung 1.353.543 Stück).

Mit Wirksamkeit 8. Mai 2015 wurde das Grundkapital der Gesellschaft von € 22.090.629 um € 325.911 auf € 22.416.540 erhöht (zweite Tranche der Barkapitalerhöhung 108.637 Stück).

Die neuen Aktien wurden zu einem Preis von € 40,00 je Aktie ausgegeben, womit sich ein Zufluss zum Eigenkapital von insgesamt brutto € 58.487.200 ergab, der mit € 4.386.540 das Grundkapital und € 54.100.660 die Kapitalrücklage erhöhte.

Genehmigtes Kapital

Der Vorstand ist bis 7. Mai 2019 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat um bis zu € 4.613.460 durch Ausgabe von bis zu 1.537.820 Stück neuen, auf Inhaber lautenden Stammaktien (Stückaktien) gegen Bar- und/ oder Sacheinlagen, auch in mehreren Tranchen, auch im Wege des mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 153 Abs 6 AktG, zu erhöhen und den Ausgabekurs, die Ausgabebedingungen, das Bezugsverhältnis und die weiteren Einzelheiten der Durchführung im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat festzusetzen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch das Ausnutzen dieser Ermächtigung des Vorstands ergeben, zu beschließen. Darüber hinaus ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, eigene Aktien der Gesellschaft bis zu dem gesetzlich zulässigen Ausmaß von 10 % des Grundkapitals unter Einschluss der bereits erworbenen Aktien für die Dauer von 30 Monaten vom Tag der Beschlussfassung (20. Mai 2015) zu erwerben.

Kapital- und Gewinnrücklagen

Die gebundene Kapitalrücklage resultiert aus dem Agio der Kapitalerhöhungen. Der Posten "andere (freie) Rücklagen" verminderte sich von € 47,977 Mio. auf € 18,086 Mio. Die Verminderung resultierte aus der Reinvermögensminderung durch Verschmelzung mit der PIAG in Höhe von € –29,891 Mio. (2014: € +0,450 Mio.).

Mezzaninkapital und Hybridkapital

Durch die Verschmelzung der PIAG als übertragende Gesellschaft und der UBM als übernehmende Gesellschaft ist das im November 2014 von der PIAG begebene Mezzaninkapital in Höhe von € 100 Mio. und ein Hybridkapital in Höhe von € 25,3 Mio. aufgrund Gesamtrechtsnachfolge übergegangen. Sowohl das Mezzaninkapital als auch das Hybridkapital werden grundsätzlich laufend verzinst. Von dem Mezzaninkapital wurden im Dezember 2015 € 50,0 Mio. rückbezahlt.

Die UBM ist zur Zahlung von Zinsen für das Mezzaninkapital und das Hybridkapital nur verpflichtet, wenn eine Dividende aus dem Jahresüberschuss beschlossen wird. Ist die UBM mangels einer derartigen Gewinnausschüttung zur Zahlung der auf ein Jahr entfallenden Zinsen nicht verpflichtet und macht sie von ihrem Recht der Nichtzahlung Gebrauch, so werden diese nicht bezahlten Zinsen als Zinsrückstände evident gehalten, die nachzuzahlen sind, sobald die Aktionäre der UBM eine Dividende aus dem Jahresüberschuss beschließen.

Im Fall der Kündigung durch die UBM des Mezzanin- bzw. Hybridkapitals ist den Zeichnern das auf das Mezzanin- bzw. Hybridkapital geleistete Kapital zuzüglich der bis zu diesem Tag aufgelaufenen Zinsen und der Zinsrückstände zu leisten. Das Hybridkapital kann nur rückgezahlt werden, wenn zuvor entweder ein Verfahren gemäß § 178 AktG durchgeführt wurde, in Höhe der beabsichtigten Rückzahlung Eigenkapital im Rahmen einer Kapitalerhöhung gemäß § 149 ff AktG zugeführt wurde oder eine Kapitalberichtigung durchgeführt wurde.

Sowohl das Mezzaninkapital als auch das Hybridkapital werden von der PORR AG gehalten.

Das Mezzaninkapital wird als eigener Posten in der Bilanz dargestellt, da die entsprechenden Voraussetzungen gemäß Fachgutachten KFS/RL 13 erfüllt sind.

4. Unversteuerte Rücklagen

Die Entwicklung der unversteuerten Rücklagen der UBM ist aus der Anlage III/2 ersichtlich.

Die Auflösung der unversteuerten Rücklagen hat aufgrund steuerlicher Verlustvorträge keine Auswirkungen auf den Steueraufwand des Geschäftsjahres.

5. Rückstellungen

in T€ 2015 2014
Abfertigungen 1.927 2.010
Pensionen 3.959 3.884
Steuern 2.873 1.566
Sonstige
Bauten 365 2.032
Personal 1.814 1.650
Diverse 512 83
Summe 11.450 11.225

Zur Bedeckung der Pensionsrückstellungen besteht eine Pensionsrückdeckungsversicherung mit einem Deckungskapital zum 31. Dezember 2015 in der Höhe von € 1.343.127,04 (2014: € 1.237.129,74). Die Rechte und Ansprüche aus diesen Verträgen sind zur Gänze zugunsten der Pensionsberechtigten verpfändet. Die Rückstellungen für Bauten betreffen im Wesentlichen ausstehende Eingangsrechnungen. Die anderen Rückstellungen beinhalten die Jahresabschlussprüfung und Aufsichtsratstantiemen

6. Verbindlichkeiten

Gesamtbetrag
lt. Bilanz
Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
Restlaufzeit
über einem Jahr
in T€ 2015 2014 2015 2014 2015 2014
Anleihe 326.863 277.054 51.863 50.191 275.000 226.863
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 20.768 24.158 5.914 1.000 14.854 23.158
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.810 2.677 1.810 2.677
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 52.120 2.926 52.120 2.926
(hiervon aus Lieferungen und Leistungen) (1.854) (381) (1.854) (381)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen,
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
20.759 21.072 20.759 21.072
(hiervon aus Lieferungen und Leistungen) (7) (3) (7) (3)
Sonstige Verbindlichkeiten
aus Steuern 3.131 1.359 3.131 1.359
im Rahmen der sozialen Sicherheit 126 94 126 94
diverse 12.579 7.424 11.990 7.424 589
Summe Verbindlichkeiten 438.156 336.764 147.713 86.743 290.443 250.021

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus sonstigen Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren:

in T€ 2015 2014
Sonstige Verbindlichkeiten
Diverse 498

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit einem Betrag von € 20,755 Mio. (2014: € 24,158 Mio.) mittels Hypotheken dinglich besichert.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten werden € 10,374 Mio. (2014: € 6,882 Mio.) erst nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksam.

7. Haftungsverhältnisse

in T€ 2015 2014
Kreditbürgschaften 174.018 182.022

Projektfinanzierungskredite von mit der Gesellschaft verbundenen Projektgesellschaften wurden durch Verpfändung dieser Gesellschaftsanteile besichert.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

in T€ 2015 2014
Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen
Mieten aus Hausbewirtschaftung 4.793 5.879
Projektentwicklung und Bau 16.615 27.007
21.408 32.886
Inland 15.703 29.379
Ausland 5.705 3.507
Gesamtsumme 21.408 32.886

Personalaufwendungen

Im Posten 6b. Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen in Höhe von € 205.526,68 (2014: T€ 437) entfallen € 132.537,00 (2014: T€ 393) auf den Abfertigungsaufwand, der sich wie folgt verteilt:

Jahr 2015 Abfertigu
ngsaufwand
Pensionsaufwand
Vorstände 27.168,00 153.458,43
Leitende Angestellte 77.976,00 35.328,44
Andere Arbeitnehmer 27.393,00
Summe 132.537,00 188.786,87
Jahr 2014 Abfertigu
ngsaufwand
Pensionsaufwand
Vorstände 155.956,00 995.493,59
Leitende Angestellte 180.718,00 1.307,04
Andere Arbeitnehmer 55.899,00
Summe 392.573,00 996.800,63

Finanzerfolg

in T€ 2015 2014
Erträge aus Beteiligungen
a) aus verbundenen Unternehmen 27.718 10.866
b) aus Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 15.016 2.036
Erträge aus Wertpapieren und Ausleihungen 22.801 15.285
davon aus verbundenen Unternehmen 19.706 11.515
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.594 2.737
davon aus verbundenen Unternehmen 8.461 2.348
Erträge aus dem Abgang von und der
Zuschreibung zu Finanzanlagen
4.891 2.733
Aufwendungen aus Finanzanlagen 24.925 13.698
davon aus verbundenen Unternehmen 16.245 10.400
davon Abschreibungen 24.265 13.697
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 29.642 15.453
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 2.918 52

In den Erträgen aus Beteiligungen ist eine phasenkongruente Ausschüttungen in Höhe von € 42,088 Mio. (2014: € 8,844 Mio.) enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Im Jahresabschluss wurden aktive latente Steuern in Höhe von T€ 2.030 (2014: T€ 805) nicht angesetzt. Der Stand zum 31. Dezember 2015 beträgt T€ 3.381 (2014: T€ 1.351)

Die Gesellschaft ist Gruppenträger einer Unternehmensgruppe mit insgesamt 15 Gruppenmitgliedern, die mit der Gesellschaft gemäß § 9 Abs 4 KStG unmittelbar oder mittelbar direkt verbunden sind. Gemäß der jeweiligen Gruppen- und Steuerausgleichsverträge ist das jeweilige Gruppenmitglied verpflichtet, eine Steuerumlage in Höhe der entsprechenden Vorschriften des EStG bzw. KStG auf das Ergebnis eines Wirtschaftsjahres entfallenden Körperschaftssteuer zu entrichten. Ein allfälliger, nach den Vorschriften des EStG und des KStG ermittelter Verlust wird evident gehalten und mit den in nachfolgenden Wirtschaftsjahren erzielten steuerlichen Gewinnen verrechnet. Insoweit evident gehaltene Verluste verrechnet werden, entfällt die Verpflichtung zur Zahlung einer Steuerumlage. Die Gruppenträgerin darf dem Gruppenmitglied Akontierungen der Steuerumlage nach Maßgabe der Fälligkeiten der Körperschaftssteuervorauszahlungen vorschreiben.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 1.341 belastet (2014: Entlastung in Höhe von T€ 1.227).

Kosten der Wirtschaftsprüfung

Die Prüfungsleistungen des Abschlussprüfers wurden von der UBM mit einem Betrag von T€ 65,0 (2014: T€ 57,0) vergütet. Weiters erhielt der Abschlussprüfer für sonstige Leistungen T€ 335,9 (2014: T€ 144,2).

V. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Immobilienentwicklungs- und Verwertungsprojekte werden über Projektgesellschaften abgewickelt, an denen die Gesellschaft alleine oder zusammen mit Partnern beteiligt ist. Zudem hält die Gesellschaft (Mehrheits-) Beteiligungen an Gesellschaften, die Immobilien langfristig durch Vermietung nützen.

VI. Erläuterungen zu den Finanzinstrumenten

Die originären Finanzinstrumente auf der Aktivseite umfassen im Wesentlichen Finanzanlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und auf der Passivseite Finanzverbindlichkeiten, insbesondere die Anleihen und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die Gesellschaft hat keine derivativen Finanzinstrumente im Bestand.

Im Geschäftsjahr 2010 wurde durch die UBM eine Anleihe zu folgenden Konditionen begeben.

Nominale: € 100.000.000,–
Umtausch Anleihe 2014 € –22.995.000,–
Freihändiger Rückkauf 2014 € –26.814.000,–
Tilgung 2015 € –50.191.000,–
Nominale: Stand 31. Dez. 2015
-,–
Laufzeit: 2010–2015
Verzinsung: 6,000 %
Kupontermin: 16. April des jeweiligen Jahres; erstmals 16. April 2011
Tilgung: 100 % endfällig

Im Geschäftsjahr 2011 wurde durch die UBM eine weitere Anleihe mit zum Nominale von € 75 Mio. zu folgenden Konditionen begeben. 2012 wurde die Anleihe um € 25 Mio. auf € 100 Mio. erhöht.

Nominale: € 75.000.000,–
Aufstockung: € 25.000.000,–
Gesamt: € 100.000.000,–
Umtausch Anleihe 2014 € –48.137.000,–
Nominale: Stand 31. Dez. 2015 € 51.863.000,–
Laufzeit: 2011–2016
Verzinsung: 6,000 %
Kupontermin: 9. November des jeweiligen Jahres; erstmals 9. November 2012
Tilgung: 100 % endfällig

geschäftsjahr 2015 Anhang

2014 wurde eine Anleihe im Gesamtnominale von € 175.000.000,– (inkl. Anleihetausch) zu nachstehenden Konditionen begeben. Im März 2015 wurde diese Anleihe um Nominale € 25.000.000,- aufgestockt.

Laufzeit: 2014–2019
Verzinsung: 4,875 %
Kupontermin: 9. Juli des jeweiligen Jahres; erstmals 9. Juli 2015
Tilgung: 100 % endfällig
Nominale aus Barzeichnung: € 88.868.000,–
Umtausch Anleihe 2010–2015 € 22.995.000,–
Umtausch Anleihe 2011–2016 € 48.137.000,–
Nominale Stand 9.7.2014 € 160.000.000,–
Erhöhung Anleihe im Dez. 2014 € 15.000.000,–
Erhöhung Anleihe im März 2015 € 25.000.000,–
Gesamt Nominale: 31. Dez. 2015 € 200.000.000,–

2015 wurde eine Anleihe im Nominale von € 75.000.000,– zu folgenden Konditionen begeben:

Laufzeit: 2015–2020
Verzinsung: 4,25 %
Kupontermin: halbjährlich jeweils am 9. Juni und 9. Dezember
Tilgung: 100 % endfällig

VII. Sonstiges

Geschäfte der Gesellschaft mit nahestehenden Personen und Unternehmen werden zu marktüblichen Bedingungen geschlossen.

VIII. Angaben über Arbeitnehmer und Organe

Durchschnittlicher Beschäftigtenstand 2015 2014
Angestellte 76 57

Die Bezüge des Vorstands betrugen im Jahr 2015 € 2.622.142,06 (2014: € 1.357.971,79).

Mitglieder des Vorstands

Mag. Karl Bier, Vorsitzender Heribert Smolé DI Martin Löcker Mag. Michael Wurzinger (ab 15.1.2015) DI Claus Stadler (ab 29.5.2015)

Mitglieder des Aufsichtsrates

Ing. Karl-Heinz Strauss, Vorsitzender DI Iris Ortner, Stellvertretende Vorsitzende MMag. Christian B. Maier DI Klaus Ortner (ab 15.1.2015) Dr. Ludwig Steinbauer (ab 15.1.2015) Mag. Paul Unterluggauer (ab 15.1.2015) Hon.-Prof. Dr. Bernhard Vanas (ab 15.1.2015) Dr. Susanne Weiss (ab 15.1.2015)

Mag. Wolfhard Fromwald (bis 15.1.2015) Dr. Johannes Pepelnik (bis 15.01.2015)

Die ausbezahlten Vergütungen an die Mitglieder des Aufsichtsrats, einschließlich der Sitzungsgelder, betrugen im Berichtsjahr € 192.364,93 (2014: € 82.758,49).

heribert smolÉ Vorstand für Finanzen, CFO

Wien, am 8. April 2016

Der Vortsand

Mag. Karl Bier Vorsitzender des Vorstands, CEO

di claus stadler Vorstandsmitglied, COO

di Martin löcker Vorstandsmitglied, COO

mag. michael wurzinger, mrics Vorstandsmitglied, COO

Beteiligungsspiegel

Firma Länder
kenn
zeichen
Sitz Anteil am
Kapital in
% direkt
Anteil am
Kapital in
% indirekt
Kons
Art
Wäh
rung
Nennkapital
Nominale
Eigenkapital/
nicht durch
Eigenkap.
gedeckter
Fehlbetrag
Jahresüber
schuss/
-fehlbetrag
Bilanz
stichtag
Verbundene Unternehmen
Verbundene Kapitalgesellschaften
"Athos" Bauplanungs- und
Errichtungsgesellschaft m.b.H.
AUT Wien 99,00 % 99,00 % V 36.336,42 –222.061,02 –270.388,45 31.12.2015
"UBM 1" Liegenschaftsverwertung
Gesellschaft m.b.H.
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 36.336,42 –4.542.024,67 –5.816.639,55 31.12.2015
Aiglhof Projektentwicklungs GmbH AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 1.000.000,00 1.004.932,94 –22.362,74 31.12.2015
Ariadne Bauplanungs- und
Baugesellschaft m.b.H.
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 36.336,42 –16.508,04 –22.553,21 31.12.2015
Bahnhofcenter Entwicklungs-,
Errichtungs- und Betriebs GmbH
Unterprem
stätten, pol.
Gem. Prem
AUT stätten 99,00 % 99,00 % V 350.000,00 1.724.905,60 1.200.046,62 31.12.2015
BMU Beta Liegenschaftsverwertung
GmbH
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 35.000,00 91.032,56 38.581,42 31.12.2015
CM Wohnungsentwicklungs GmbH AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 36.000,00 22.787,96 –4.766,27 31.12.2015
Emiko Beteiligungsverwaltungs
GmbH
AUT Wien 100,00 % 100,00 % N 0,00
EPS Dike West-IBC GmbH AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 36.336,42 85.580,43 –86.535,03 31.12.2015
EPS Haagerfeldstraße - Business.
Hof Leonding 2 Errichtungs- und
Verwertungs GmbH
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 35.000,00 –117.568,22 –49.201,17 31.12.2015
EPS Höhenstraße Immobilien GmbH AUT Kematen in
Tirol
100,00 % 100,00 % V 35.000,00 9.276,55 46.286,01 31.12.2015
EPS Immobilienmanagement GmbH AUT Kematen in
Tirol
100,00 % 100,00 % N 0,00
EPS MARIANNE-HAINISCH-GASSE -
LITFASS-STRASSE Liegenschafts
verwertungs- und Beteiligungsver
waltungs-GmbH
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 35.000,00 25.892,88 369,00 31.12.2015
EPS Office Franzosengraben GmbH AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 35.000,00 30.247,18 –1.809,66 31.12.2015
EPS RINNBÖCKSTRASSE -
LITFASS-STRASSE Liegenschafts
verwertungs- und Beteiligungs
verwaltungs-GmbH
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 35.000,00 25.509,15 320,27 31.12.2015
EPS Tivoli Hotelerrichtungs- und
Beteiligungsverwaltungs GmbH
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 35.000,00 8.474.925,79 2.019.318,39 31.12.2015
EPS Welser Straße 17 - Business.
Hof Leonding 1 Errichtungs- und
Beteiligungs GmbH
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 35.000,00 22.774,87 501,09 31.12.2015
Gepal Beteiligungsverwaltungs
GmbH
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 35.000,00 9.923,67 –1.763,02 31.12.2015
Gevas Beteiligungsverwaltungs
GmbH
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 35.000,00 85.026,98 –132.711,67 31.12.2015
Giral Beteiligungsverwaltungs
GmbH
AUT Wien 100,00 % 100,00 % N 0,00
Golera Beteiligungsverwaltungs
GmbH
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 35.000,00 –108.335,12 –89.816,18 31.12.2015
Firma Länder
kenn
zeichen
Sitz Anteil am
Kapital in
% direkt
Anteil am
Kapital in
% indirekt
Kons
Art
Wäh
rung
Nennkapital
Nominale
Eigenkapital/
nicht durch
Eigenkap.
gedeckter
Fehlbetrag
Jahresüber
schuss/
-fehlbetrag
Bilanz
stichtag
GORPO Projektentwicklungs- und
Errichtungs-GmbH
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 35.000,00 51.132,44 1.549,43 31.12.2015
Gospela Beteiligungsverwaltungs
GmbH
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 35.000,00 42.445,46 796,13 31.12.2015
IBC Business Center Entwicklungs
und Errichtungs-GmbH
AUT Unterprem
stätten, pol.
Gem. Prem
stätten
99,00 % 99,00 % V 364.000,00 –4.788.073,99 –720.771,74 31.12.2015
Impulszentrum Telekom Betriebs
GmbH
AUT Unterprem
stätten, pol.
Gem. Prem
stätten
76,00 % 76,00 % V 727.000,00 1.411.990,44 227.866,19 31.12.2015
Jandl Baugesellschaft m.b.H. AUT Unterprem
stätten, pol.
Gem. Prem
stätten
99,07 % 99,07 % V 36.336,42 –183.472,37 –103.052,61 31.12.2015
Logistikpark Ailecgasse GmbH AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 36.336,41 1.150.246,39 43.582,13 31.12.2015
MBU Liegenschaftsverwertung
Gesellschaft m.b.H.
AUT Wien 99,00 % 99,00 % V 36.336,42 –64.919,80 9.734,80 31.12.2015
MultiStorage GmbH AUT Salzburg 75,00 % 75,00 % N 0,00
Porr - living Solutions GmbH AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 35.000,00 –357.829,00 –351.342,74 31.12.2015
Porr Infrastruktur Investment AG AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 70.000,00 52.343.566,06 –484.606,38 31.12.2015
QBC Beta SP Immomanagement
GmbH
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 35.000,00 196.435,89 320,69 31.12.2015
QBC Epsilon SP Immomanagement
GmbH
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 35.000,00 279.712,54 443,52 31.12.2015
QBC Eta SP Immomanagement
GmbH
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 35.000,00 37.339,32 2.339,32 31.12.2015
Rainbergstraße - Immobilien
projektentwicklungs GmbH
AUT Wien 99,00 % 99,00 % V 35.000,00 2.722.131,78 302.761,40 31.12.2015
REHA Tirol Errichtungs GmbH AUT Münster 98,57 % 74,00 % N 0,00
Reha Zentrum Münster Betriebs
GmbH
AUT Münster 100,00 % 74,00 % N 0,00
Ropa Liegenschaftsverwertung
Gesellschaft m.b.H.
AUT Wien 99,00 % 99,00 % V 36.336,42 50.462,82 12.082,15 31.12.2015
Rudolf u. Walter Schweder
Gesellschaft m.b.H.
AUT Wien 99,00 % 99,00 % V 36.336,42 384.742,46 –13.371,26 31.12.2015
Sabimo Gerhart-Ellert-Platz GmbH AUT Wien 99,00 % 99,00 % V 35.000,00 35.615,87 678,86 31.12.2015
Sabimo Immobilien GmbH AUT Wien 99,00 % 99,00 % V 35.000,00 –669.900,82 –622.794,95 31.12.2015
Sabimo Liebenauer Hauptstraße
GmbH
AUT Wien 99,00 % 99,00 % V 35.000,00 –748.488,91 –702.616,04 31.12.2015
Sabimo Monte Laa Bauplatz 2 GmbH AUT Wien 99,00 % 99,00 % V 35.000,00 –1.639.849,32 –1.406.908,07 31.12.2015
SFZ Immobilien GmbH Unterprem
stätten, pol.
Gem. Prem
Somax Beteiligungsverwaltungs AUT stätten 100,00 % 100,00 % N 0,00
GmbH
Sovelis Beteiligungsverwaltungs
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 35.000,00 27.030,13 19.854,30 31.12.2015
GmbH
St.-Peter-Straße 14-16 Liegen
AUT Wien 100,00 % 100,00 % N 0,00
schaftsverwertung Ges.m.b.H.
sternbrauerei-riedenburg
AUT Wien 99,00 % 99,00 % V 35.000,00 –170.897,92 –142.671,76 31.12.2015
revitalisierung gmbh AUT Wien 99,00 % 99,00 % V 35.000,00 1.208.824,26 412.781,59 31.12.2015
STRAUSS & PARTNER Development
GmbH
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 535.000,00 61.139.162,48 11.107.885,86 31.12.2015
UBM Beteiligungsmanagement
GmbH
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 35.000,00 6.801,54 –30.662,56 31.12.2015
UBM Seevillen Errichtungs-GmbH AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 35.000,00 46.708,98 –81.259,21 31.12.2015
WLB Projekt Laaer Berg
Liegenschaftsverwertungs- und
Beteiligungs-GmbH
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 36.336,42 433.123,01 –5.112,19 31.12.2015
UBM BULGARIA EOOD BGR Sofia 100,00 % 100,00 % V BGN 2.732.100,00 1.551.392,75 –27.179,87 31.12.2015
ANDOVIEN INVESTMENTS LIMITED CYP Limassol 100,00 % 100,00 % V 3.000,00 22.725,17 –16.719,42 31.12.2015
208
----- --
Firma Länder
kenn
zeichen
Sitz Anteil am
Kapital in
% direkt
Anteil am
Kapital in
% indirekt
Kons
Art
Wäh
rung
Nennkapital
Nominale
Eigenkapital/
nicht durch
Eigenkap.
gedeckter
Fehlbetrag
Jahresüber
schuss/
-fehlbetrag
Bilanz
stichtag
DICTYSATE INVESTMENTS LIMITED CYP Limassol 100,00 % 100,00 % V 181.260,00 24.913.521,05 18.660.234,44 31.12.2015
AC Offices Klicperova s.r.o. CZE Prag 100,00 % 100,00 % V CZK 11.000.000,00 11.450.144,23 0,00 31.12.2015
FMB - Facility Management
Bohemia, s.r.o.
CZE Prag 100,00 % 100,00 % V CZK 100.000,00 4.092.778,57 1.308.949,01 31.12.2015
Immo Future 6 - Crossing Point
Smichov s.r.o.
CZE Prag 100,00 % 100,00 % V CZK 24.000.000,00 341.786.520,72 –375.711,11 31.12.2015
Na Záhonech a.s. CZE Prag 100,00 % 100,00 % V CZK 2.862.000,00 125.280.258,38 9.442.099,12 31.12.2015
RE Moskevská spol.s.r.o. CZE Prag 100,00 % 100,00 % V CZK 300.000,00 –45.062.142,28 –15.947.720,45 31.12.2015
Reality U Pruhonu s.r.o. CZE Prag 89,90 % 100,00 % V CZK 12.375.000,00 176.863.644,37 9.283.229,57 31.12.2015
TOSAN park a.s. CZE Prag 100,00 % 100,00 % V CZK 2.000.000,00 –11.484.517,30 –3.319.429,28 31.12.2015
UBM - Bohemia 2 s.r.o. CZE Prag 100,00 % 100,00 % V CZK 200.000,00 –138.474.345,41 –13.504.693,10 31.12.2015
UBM Bohemia Development s.r.o. CZE Prag 100,00 % 100,00 % V CZK 8.142.000,00 30.326.770,35 13.688.697,52 31.12.2015
UBX 3 s.r.o. CZE Prag 100,00 % 100,00 % V CZK 200.000,00 –913.917,37 –438.287,67 31.12.2015
ALBA BauProjektManagement GmbH DEU Ober
haching
100,00 % 100,00 % V 300.000,00 477.751,53 –454.282,79 31.12.2015
Arena Boulevard Verwaltungs GmbH DEU Berlin 100,00 % 94,00 % N 0,00
BERMUC Hotelerrichtungs GmbH DEU München 94,00 % 94,00 % V 25.000,00 716.384,78 –71.456,75 31.12.2015
Blitz 01-815 GmbH DEU München 100,00 % 100,00 % V 25.000,00 –453.688,46 –76.030,23 31.12.2015
Bürohaus Leuchtenbergring
Verwaltungs GmbH
DEU München 100,00 % 95,04 % N 0,00
City Objekte München GmbH DEU München 90,00 % 84,60 % V 25.000,00 –787.909,08 –55.561,86 31.12.2015
City Tower Vienna Grundstücksent
wicklungs- und Beteiligungs-GmbH
DEU München 100,00 % 100,00 % N 0,00
Friendsfactory Projekte GmbH DEU München 55,00 % 51,70 % V 25.000,00 32.301,92 –3.514,69 31.12.2015
GeMoBau Gesellschaft für
modernes Bauen mbH
DEU Berlin 94,00 % 88,36 % N 0,00
HPG Hirschgarten GmbH DEU München 100,00 % 100,00 % V 25.000,00 22.510,03 –1.914,89 31.12.2015
HPG Klosterstraße GmbH DEU München 100,00 % 100,00 % V 25.000,00 22.507,30 –1.915,84 31.12.2015
Kühnehöfe Hamburg Komplementär
GmbH
DEU München 100,00 % 75,20 % N 0,00
Leuchtenbergring Hotelbetriebs
gesellschaft mbH
DEU München 100,00 % 94,00 % V 25.000,00 307.374,23 163.943,21 31.12.2015
Mainz Zollhafen Verwaltungs GmbH DEU Berlin 100,00 % 94,00 % N 0,00
Mainzer Landstraße Hotelbetriebs
GmbH
DEU München 100,00 % 100,00 % V 25.000,00 919.304,74 895.317,40 31.12.2015
MG Projekt-Sendling GmbH DEU München 100,00 % 94,00 % V 25.000,00 62.635,94 6.783,51 31.12.2015
MG Sendling Hotelbetriebs
gesellschaft mbH
DEU München 100,00 % 94,00 % V 25.000,00 1.070.538,87 611.599,04 31.12.2015
MG-Brehmstrasse BT C GmbH DEU München 100,00 % 100,00 % V 25.000,00 –1.943.442,40 –258.716,61 31.12.2015
MG-Brehmstrasse BT C
Komplementär GmbH
DEU München 100,00 % 100,00 % V 25.000,00 119.654,70 657,60 31.12.2015
MG-Dornach Bestandsgebäude
GmbH
DEU München 100,00 % 100,00 % V 25.000,00 –1.513.621,66 –1.625.181,98 31.12.2015
Münchner Grund Immobilien
Bauträger GmbH
DEU München 94,00 % 94,00 % V 3.000.000,00 33.580.548,93 13.231.589,13 31.12.2015
Münchner Grund Riem GmbH DEU München 100,00 % 94,00 % N 0,00
Schloßhotel Tutzing GmbH DEU Starnberg 94,00 % 88,36 % V 25.000,00 –373.747,48 –5.723,45 31.12.2015
SONUS City Verwaltungs GmbH DEU Berlin 100,00 % 94,00 % N 0,00
Stadtgrund Bauträger GmbH DEU München 100,00 % 100,00 % V 76.694,96 –23.427,64 –2.713,67 31.12.2015
UBM Leuchtenbergring GmbH DEU München 100,00 % 100,00 % V 25.000,00 167.069,60 –78.707,59 31.12.2015
UBX 2 Objekt Berlin GmbH DEU München 94,00 % 91,36 % V 25.000,00 –199.818,83 –29.593,17 31.12.2015
Sitnica drustvo s ogranicenom
odgovornoscu za usluge
HRV Samobor 100,00 % 100,00 % V HRK 21.777.200,00 –184.032,17 –2.783.543,20 31.12.2015
STRAUSS & PARTNER Development
d.o.o. za usluge i graditeljstvo
HRV Samobor 100,00 % 100,00 % N HRK 0,00
UBM d.o.o. za poslovanje
nekretninama
HRV Zagreb 100,00 % 100,00 % V HRK 9.166.100,00 4.687.547,49 –33.351,30 31.12.2015
Gamma Real Estate Ingtalanfe
jlesztö és - hasznositó Korlátolt
Felelösségü Társaság HUN Budapest 100,00 % 100,00 % V HUF 3.000.000,00 –385.437.693,54 –45.386.564,47 31.12.2015

Beteiligungsspiegel

Firma Länder
kenn
zeichen
Sitz Anteil am
Kapital in
% direkt
Anteil am
Kapital in
% indirekt
Kons
Art
Wäh
rung
Nennkapital
Nominale
Eigenkapital/
nicht durch
Eigenkap.
gedeckter
Fehlbetrag
Jahresüber
schuss/
-fehlbetrag
Bilanz
stichtag
UBM Projektmanagement Korlátolt
Felegösségü Társaság
HUN Budapest 100,00 % 100,00 % V HUF 20.000.000,00 2.438.991,50 –10.601.640,11 31.12.2015
UBM Holding NL B.V. NLD Amsterdam 100,00 % 100,00 % V 60.000,00 64.421,69 –109.603,67 31.12.2015
UBM Hotel Zuidas B.V. NLD Amsterdam 100,00 % 100,00 % V 18.000,00 –2.125.759,86 –224.866,88 31.12.2015
UBM Spinoza B.V. NLD Amsterdam 100,00 % 100,00 % V 18.000,00 9.995,01 38.577,66 31.12.2015
"FMP Planning and Facility
Management Poland" Sp. z o.o.
POL Warschau 100,00 % 100,00 % V PLN 150.000,00 3.553.320,88 1.026.356,70 31.12.2015
"UBM Polska" Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Warschau 100,00 % 100,00 % V PLN 50.000,00 31.689.070,05 3.872.781,81 31.12.2015
"UBM Residence Park
Zakopianka" Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Krakau 100,00 % 100,00 % V PLN 50.000,00 –6.002.759,32 –4.701.651,61 31.12.2015
"UBM-HPG" Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Krakau 100,00 % 100,00 % V PLN 50.000,00 558.050,95 850.529,86 31.12.2015
Bartycka Real Estate Spólka z
ograniczona odpowiedzialnoscia
POL Warschau 100,00 % 100,00 % V PLN 50.000,00 –477.675,44 –250.618,51 31.12.2015
FMZ Gdynia Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Warschau 100,00 % 100,00 % V PLN 101.000,00 13.596.761,12 –6.988.754,31 31.12.2015
FMZ Lublin Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Warschau 70,00 % 70,00 % V PLN 50.000,00 –2.716.001,78 249.150,15 31.12.2015
FMZ Sosnowiec Spólka z
ograniczona odpowiedzialnoscia
POL Warschau 55,00 % 55,00 % V PLN 50.000,00 –1.512.250,08 –137.014,30 31.12.2015
Ligustria 12 Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Warschau 100,00 % 100,00 % V PLN 5.000,00 31.12.2015
Oaza Kampinos Spólka z
ograniczona odpowiedzialnoscia
POL Warschau 100,00 % 100,00 % V PLN 50.000,00 –25.592.110,56 –2.826.745,37 31.12.2015
Poplar Company spólka z
ograniczona odpowiedzialnoscia
POL Warschau 100,00 % 100,00 % V PLN 5.000,00 –3.049,33 –5.261,29 31.12.2015
SNH spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
UBM GREEN DEVELOPMENT
POL Warschau 100,00 % 74,00 % N PLN 0,00
SPÓLKA Z OGRANICZONA
ODPOWIEDZIALNOSCIA
POL Warschau 100,00 % 100,00 % V PLN 156.000,00 –7.574.912,11 –100.140,39 31.12.2015
UBM Kotlarska Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Warschau 99,00 % 99,00 % V PLN 5.000,00 –34.694,28 –39.694,28 31.12.2015
UBM Mogilska Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Warschau 100,00 % 100,00 % V PLN 5.000,00 –40.384,27 –27.485,52 31.12.2015
UBM Riwiera 2 Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Warschau 100,00 % 100,00 % V PLN 5.000,00 31.12.2015
UBM Riwiera Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Warschau 100,00 % 100,00 % V PLN 5.000,00 –5.367.549,51 –556.497,50 31.12.2015
UBM Rumba Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia w likwidacji
POL Warschau 100,00 % 100,00 % V PLN 5.100,00 40.679,52 –57.738,62 31.12.2015
UBM Times Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Warschau 100,00 % 100,00 % V PLN 5.000,00 –2.045.950,43 –827.210,77 31.12.2015
UBM Twarda Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Warschau 100,00 % 100,00 % V PLN 5.000,00 –215.960,53 –220.960,53 31.12.2015
UBM Zielone Tarasy Spólka z
ograniczona odpowiedzialnoscia
Yavin Spólka z ograniczona
POL Krakau 100,00 % 100,00 % V PLN 50.000,00 –8.771.406,78 –1.120.029,05 31.12.2015
odpowiedzialnoscia POL Poznan 100,00 % 100,00 % V PLN 38.323.300,00 41.419.351,22 3.098.973,21 31.12.2015
Lamda Imobiliare SRL ROM Bukarest 100,00 % 100,00 % V RON 19.146.810,00 571.241,86 –1.142.832,16 31.12.2015
M Logistic Distribution S.R.L. ROM Bukarest 100,00 % 100,00 % V RON 11.376.000,00 –5.889.073,56 –546.355,90 31.12.2015
UBM DEVELOPMENT S.R.L. ROM Bukarest 100,00 % 100,00 % V RON 176.500,00 –1.848.881,51 –468.040,22 31.12.2015
Yipsilon Imobiliare SRL ROM Bukarest 100,00 % 100,00 % V RON 4.452.900,00 –22.389,13 –310.283,28 31.12.2015
Gesellschaft mit beschränkter
Haftung "UBM development doo"
RUS St.
Petersburg
100,00 % 100,00 % V RUB 3.700.000,00 18.239.525,58 11.190.359,60 31.12.2015
UBM Koliba s.r.o. SVK Preßburg 100,00 % 100,00 % V 6.390.000,00 2.425.847,13 –15.159,70 31.12.2015
UBM Slovakia s.r.o. SVK Preßburg 100,00 % 100,00 % V 6.639,00 151.849,13 –8.284,48 31.12.2015
Tovarystvo z obmezhenoju
vidpovidalnistu "UBM Ukraine"
UKR Kiew 100,00 % 100,00 % N UAH 0,00
Firma Länder
kenn
zeichen
Sitz Anteil am
Kapital in
% direkt
Anteil am
Kapital in
% indirekt
Kons
Art
Wäh
rung
Nennkapital
Nominale
Eigenkapital/
nicht durch
Eigenkap.
gedeckter
Fehlbetrag
Jahresüber
schuss/
-fehlbetrag
Bilanz
stichtag
Verbundene Personengesellschaften
"MySky" Verwertungs
GmbH & Co. OG
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 1.162,76 1.125.430,76 25.114,25 31.12.2015
Emiko Beteiligungsverwaltungs
GmbH & Co. KG
AUT Kematen in
Tirol
100,00 % 100,00 % V 1.000,00 –25.957,27 –33.356,02 31.12.2015
EPS Immobilienmanagement
"Kreuzstraße" GmbH & CO KG
AUT Innsbruck 100,00 % 100,00 % V 1.000,00 134.456,63 –13.347,76 31.12.2015
EPS Immobilienmanagment
"Schützenwirt" GmbH & CO KG
AUT Innsbruck 100,00 % 100,00 % V 1.000,00 381.554,40 –14.315,03 31.12.2015
EPS MARIANNE-HAINISCH-GASSE -
LITFASS-STRASSE Liegenschafts
verwertungs- und Beteiligungs
verwaltungs GmbH & Co KG
EPS Office Franzosengraben GmbH
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 1.000,00 –59.802,55 –42.845,77 31.12.2015
& Co KG
EPS RINNBÖCKSTRASSE -
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 1.000,00 –360.521,39 –140.937,50 31.12.2015
LITFASS-STRASSE Liegenschafts
verwertungs- und Beteiligungs
verwaltungs GmbH & Co KG
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 1.000,00 –51.570,56 –42.573,47 31.12.2015
EPS Welser Straße 17 - Business.
Hof Leonding 1 Errichtungs- und
Beteiligungs GmbH & Co KG
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 1.000,00 –21.588,49 –87.889,73 31.12.2015
Giral Beteiligungsverwaltungs
GmbH & Co. KG
AUT Wien 100,00 % 100,00 % N 0,00
Glamas Beteiligungsverwaltungs
GmbH & Co "Delta" KG
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 1.000,00 –6.191,53 1.589,93 31.12.2015
GORPO Projektentwicklungs- und
Errichtungs-GmbH & Co KG
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 1.000,00 –1.932.344,57 –52.722,72 31.12.2015
Gospela Beteiligungsverwaltungs
GmbH & Co KG
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 1.000.000,00 129.052,37 –445.387,94 31.12.2015
MLSP Absberggasse Immobilien
GmbH & Co KG
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 999,00 –377.996,86 –378.996,86 31.12.2015
MLSP IBC WEST Immobilien GmbH
& Co KG
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 999,00 –16.680,84 –5.122,23 31.12.2015
MultiStorage GmbH & Co KG AUT Salzburg 75,00 % 75,00 % V 10.000,00 296.757,58 –28.299,29 31.12.2015
Projekt Ost - IBC Business Center
Entwicklungs- und Errichtungs
GmbH & Co KG
Unterprem
stätten, pol.
Gem. Prem
AUT stätten 100,00 % 99,94 % V 290.691,34 154.171,06 –136.520,28 31.12.2015
Projekt West - IBC Business Center
Entwicklungs- und Errichtungs
GmbH & Co KG
Unterprem
stätten, pol.
Gem. Prem
AUT stätten 100,00 % 100,00 % V 290.691,34 408.817,99 118.126,65 31.12.2015
QBC Immobilien GmbH & Co Beta KG
QBC Immobilien GmbH & Co
AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 8.271,37 1.536.748,27 107.874,90 31.12.2015
Epsilon KG AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 10.627,48 2.042.259,08 131.667,50 31.12.2015
QBC Immobilien GmbH & Co Eta KG AUT Wien 100,00 % 100,00 % V 1.000,00 –6.255,58 –7.255,58 31.12.2015
SFZ Freizeitbetriebs-GmbH & Co KG Unterprem
stätten, pol.
Gem. Prem
SFZ Immobilien GmbH & Co KG AUT stätten
Unterprem
stätten, pol.
Gem. Prem
100,00 % 100,00 % V 100.000,00 196.928,04 96.928,04 31.12.2015
AUT stätten 100,00 % 100,00 % V 363.364,17 –1.734.308,59 –2.097.672,76 31.12.2015
UBM Realitätenentwicklung
Aktiengesellschaft & Co. Muthgasse
Liegenschaftsverwertung OG
AUT Wien 100,00 % 100,00 % N 0,00
Vermögensverwaltung SFZ
Immobilien GmbH & Co KG
Unterprem
stätten, pol.
Gem. Prem
AUT stätten 100,00 % 100,00 % V 100.000,00 51.556,20 –48.443,80 31.12.2015
Wohnpark Laaer Berg Verwertungs
und Beteiligungs-GmbH & Co.
Bauplatz 4 "blau" Projekt-OG
AUT Wien 100,00 % 100,00 % N 0,00
Firma Länder
kenn
zeichen
Sitz Anteil am
Kapital in
% direkt
Anteil am
Kapital in
% indirekt
Kons
Art
Wäh
rung
Nennkapital
Nominale
Eigenkapital/
nicht durch
Eigenkap.
gedeckter
Fehlbetrag
Jahresüber
schuss/
-fehlbetrag
Bilanz
stichtag
Arena Boulevard GmbH & Co. KG DEU Berlin 94,00 % 88,36 % V 1.000,00 –248.526,04 –198.816,57 31.12.2015
Bürohaus Leuchtenbergring GmbH
& Co. Besitz KG
DEU München 99,00 % 95,04 % V 100.000,00 100.000,00 287.595,63 31.12.2015
Immobilien- und Baumanagement
Stark GmbH & Co.
Stockholmstraße KG
DEU München 100,00 % 94,00 % V 50.000,00 12.214,00 –160.848,95 31.12.2015
Kühnehöfe Hamburg GmbH & Co. KG DEU München 80,00 % 75,20 % V 500,00 –10.375,53 –34.901,72 31.12.2015
Mainz Zollhafen Hotel GmbH & Co. KG DEU Berlin 100,00 % 94,00 % V 1.000,00 676,23 –323,77 31.12.2015
MG Brehmstrasse BT C GmbH &
Co. KG
DEU München 100,00 % 100,00 % V 51.129,97 51.129,19 –327.332,62 31.12.2015
MGO I Development GmbH & Co
KG (vormals Portokali Property
Development I GmbH & Co. KG)
DEU Berlin 100,00 % 94,00 % V 1.000,00 1.000,00 0,00 31.12.2015
MGO II Development GmbH & Co
KG (vormals Portokali Property
Development II GmbH & Co. KG)
DEU Berlin 100,00 % 94,00 % V 1.000,00 1.000,07 0,07 31.12.2015
SONUS City GmbH & Co. KG DEU Berlin 84,00 % 78,60 % V 500.000,00 500.000,00 5.853.344,06 31.12.2015
POPLAR COMPANY Spólka z
ograniczona odpowiedzialnoscia
Spólka Komandytowa
POL Warschau 100,00 % 100,00 % V PLN 55.100,00 –3.597.371,73 36.668.001,23 31.12.2015

at-equity bilanzierte Unternehmen

at-equity bilanzierte Kapitalgesellschaften
31.12.2015
AUT Werndorf 24,90 % 24,90 % E/A 2.000.000,00 3.396.568,42 598.224,09 31.12.2015
AUT Bad Glei
chenberg
30,00 % 30,00 % E/A 35.000,00 –1.067.070,97 –119.616,02 31.12.2015
AUT Wien 50,00 % 50,00 % E/G 37.000,00 –3.698.526,90 –250.141,99 31.12.2014
AUT Graz 74,00 % 74,00 % E/G 535.000,00 9.383.011,14 9.976.353,84 31.12.2015
AUT Jochberg 50,00 % 50,00 % E/G 35.000,00 321.718,32 –499.793,27 31.12.2015
Klagenfurt
am
31.12.2014
Unterprem
stätten, pol.
Gem. Prem
31.12.2015
31.12.2015
AUT Wien 33,57 % 33,57 % E/A 35.000,00 27.269.294,85 –3.001.355,23 31.12.2015
AUT Wien 65,00 % 65,00 % E/G 35.000,00 431.119,24 1.654,04 31.12.2015
AUT Wien 65,00 % 65,00 % E/G 35.000,00 142.693,27 2.669,93 31.12.2015
AUT Wien 78,98 % 78,98 % E/G 60.000,00 124.107,94 –17.975,84 31.12.2015
AUT Wien 45,00 % 45,00 % E/G 35.000,00 –205.846,46 –90.638,59 31.12.2015
AUT Wien 45,00 % 45,00 % E/G 35.000,00 690.433,82 –7.744,66 31.12.2015
AUT Graz 51,00 % 51,00 % E/G 35.000,00 21.134,08 –12.532,89 31.12.2015
AUT Graz 100,00 % 100,00 % E/G 35.000,00 –2.420,49 –7.376,75 31.12.2015
AUT Wien 80,00 % 80,00 % E/G 800.000,00 11.825.357,97 645.507,48 31.12.2015
AUT Graz 50,00 % 50,00 % E/G 10.000,00 –47.079,64 54.070,73 31.12.2015
AUT
AUT
AUT
AUT
Wien
Wörthersee
stätten
Wien
65,34 %
33,33 %
50,00 %
47,06 %
65,34 %
33,30 %
50,00 %
47,06 %
E/G
E/G
E/G
E/G



500.000,00
35.000,00
35.000,00
35.000,00
692.085,92
–74.073,49
147.303,87
22.762,85
168.393,86
–109.073,49
86.261,43
–7.621,37
212
----- --
Firma Länder
kenn
zeichen
Sitz Anteil am
Kapital in
% direkt
Anteil am
Kapital in
% indirekt
Kons
Art
Wäh
rung
Nennkapital
Nominale
Eigenkapital/
nicht durch
Eigenkap.
gedeckter
Fehlbetrag
Jahresüber
schuss/
-fehlbetrag
Bilanz
stichtag
DOCK V1, s.r.o. CZE Prag 50,00 % 50,00 % E/G CZK 200.000,00 –60.944.381,16 –1.413.649,66 31.12.2015
UBX Plzen s.r.o. CZE Prag 50,00 % 50,00 % E/G CZK 200.000,00 140.313.491,47 4.053.368,65 31.12.2015
ACC Berlin Konferenz Betriebs
GmbH
DEU Berlin 50,00 % 50,00 % E/G 25.000,00 6.315,15 –1.890,55 31.12.2015
Anders Wohnen GmbH DEU Grünwald,
Landkreis
München
50,00 % 47,00 % E/G 25.000,00 2.386.621,00 1.385.714,42 31.12.2015
Lilienthalstraße Wohnen GmbH
Münchner Grund und Baywobau
DEU Grünwald,
Landkreis
München
50,00 % 47,00 % E/G 25.000,00 616.779,64 508.657,76 31.12.2015
Top Office Munich GmbH DEU Grünwald,
Landkreis
München
50,00 % 47,00 % E/G 25.000,00 6.142.099,29 6.168.216,26 31.12.2015
UBX 1 Objekt Berlin GmbH DEU München 50,00 % 50,00 % E/G 25.000,00 30.023.433,07 18.318.252,55 31.12.2015
GALLIENI DEVELOPPEMENT SARL Boulogne
HOTEL PARIS II S.A.R.L. FRA Billancourt
Marne la
50,00 % 50,00 % E/G 50.000,00 –254.176,00 –304.176,00 31.12.2012
FRA Vallée 50,00 % 50,00 % E/G 650.000,00 2 318 276,54 496 976,32 31.12.2015
UBX Development (France) Societé
par actions simplifiée
FRA Magny le
Hongre
Cedex 4
50,00 % 50,00 % E/G 50.000,00 404.169,00 5.665,00 31.12.2015
Sarphati 104 B.V. NLD Amsterdam 50,00 % 50,00 % E/G 18.000,00 10.205,25 –1.218,64 31.12.2014
Styria B.V. NLD Amsterdam 50,00 % 50,00 % E/G 18.000,00 10.008,90 –1.220,19 31.12.2015
"GF Ramba" Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Warschau 50,00 % 50,00 % E/G PLN 138.800,00 –3.009.735,68 245.265,48 31.12.2015
"POLECZKI BUSINESS PARK" SPÓLKA
Z OGRANICZONA ODPOWIEDZIAL
NOSCIA W LIKWIDACJI
POL Warschau 50,00 % 50,00 % E/G PLN 7.936.000,00 127.311.082,46 31.12.2015
"SOF DEBNIKI DEVELOPMENT"
SPÓLKA Z OGRANICZONA ODPOWIE
DZIALNOSCIA
POL Krakau 50,00 % 50,00 % E/G PLN 66.000,00 24.182.213,79 3.568.630,77 31.12.2015
"UBX Katowice" Spólka z
ograniczona odpowiedzialnoscia
POL Warschau 50,00 % 50,00 % E/G PLN 50.000,00 30.761.068,62 1.933.941,35 31.12.2015
Berlin Office Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Warschau 50,00 % 50,00 % E/G PLN 5.000,00 5.740.912,46 5.570.070,40 31.12.2015
Lanzarota Investments spólka z
ograniczona odpowiedzialnoscia
PBP IT-Services spólka z
POL Warschau 50,00 % 50,00 % E/G PLN 5.000,00 –110.689,15 –115.689,15 31.12.2012
ograniczona odpowiedzialnoscia
Poleczki Amsterdam Office Spólka z
POL Warschau 50,00 % 50,00 % E/G PLN 50.000,00 418.438,29 219.129,40 31.12.2015
ograniczona odpowiedzialnoscia
Poleczki Development Spólka z
POL Warschau 50,00 % 50,00 % E/G PLN 5.000,00 1.062.030,42 7.586.155,29 31.12.2015
ograniczona odpowiedzialnoscia
Poleczki Lisbon Office Spólka z
POL Warschau 50,00 % 50,00 % E/G PLN 5.000,00 –8.310.740,90 –7.505.762,96 31.12.2015
ograniczona odpowiedzialnoscia POL Warschau 50,00 % 50,00 % E/G PLN 5.000,00 31.12.2015
Poleczki Vienna Office Spólka z
ograniczona odpowiedzialnoscia
POL Warschau 50,00 % 50,00 % E/G PLN 5.000,00 264.864,93 8.474.349,38 31.12.2015
Warsaw Office Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Warschau 50,00 % 50,00 % E/G PLN 5.000,00 1.512.656,59 160.054,18 31.12.2015
at-equity bilanzierte Personengesellschaften
CCG Nord Projektentwicklung
GmbH & Co KG
AUT Werndorf 50,00 % 50,00 % E/G 1.000.000,00 191.267,38 –320.237,12 31.12.2015
Glamas Beteiligungsverwaltungs
GmbH & Co "Beta" KG
AUT Wien 26,67 % 26,67 % E/A 10.000,00 359.481,48 –41.825,27 31.12.2015
Jochberg Hotelprojektentwick
lungs- und Beteiligungsverwaltungs
GmbH & Co KG
AUT Jochberg 50,00 % 50,00 % E/G 2.000,00 31.141.464,25 –1.898.683,42 31.12.2015
Jochberg Kitzbüheler Straße
Errichtungs und Beteiligungs
verwaltungs GmbH & Co KG AUT Wien 50,00 % 50,00 % E/G 3.769,00 3.702.762,68 11.382,22 31.12.2015
LiSciV Muthgasse GmbH & Co KG
QBC Immobilien GmbH & Co
Alpha KG
AUT
AUT
Wien
Wien
26,67 %
67,10 %
26,67 %
65,00 %
E/A
E/G

10.000,00
10.000,00
–72.757,87
3.005.679,50
–39.338,95
35.027,71
31.12.2015
31.12.2015

Beteiligungsspiegel

Firma Länder
kenn
zeichen
Sitz Anteil am
Kapital in
% direkt
Anteil am
Kapital in
% indirekt
Kons
Art
Wäh
rung
Nennkapital
Nominale
Eigenkapital/
nicht durch
Eigenkap.
gedeckter
Fehlbetrag
Jahresüber
schuss/
-fehlbetrag
Bilanz
stichtag
QBC Immobilien GmbH & Co
Gamma KG
AUT Wien 67,10 % 65,00 % E/G 10.000,00 681.416,90 –29.775,21 31.12.2015
QBC Immobilien GmbH & Co Zeta KG AUT Wien 80,24 % 78,98 % E/G 10.000,00 269.645,23 –30.354,77 31.12.2015
Rosenhügel Entwicklungs-, Errich
tungs- und Verwertungsgesell
schaft mbH & Co KG
German Hotel Invest I GmbH & Co.
AUT Wien
Grünwald,
50,00 % 50,00 % E/G 999,00 3.369.384,63 –125.835,60 31.12.2015
KG DEU Landkreis
München
50,00 % 47,00 % E/G 2.000,00 –181.519,15 –20.147,75 31.12.2015
German Hotel Invest III GmbH &
Co. KG
DEU Grünwald,
Landkreis
München
50,00 % 47,00 % E/G 2.000,00 31.12.2015
Obersendlinger Grund GmbH &
Co. KG
Grünwald,
Landkeis
DEU München 30,00 % 28,20 % E/A 100.000,00 31.12.2015
Emma Hotel C.V. NLD Amsterdam 50,00 % 47,62 % E/G 2.100,00 –111.476,32 –55.566,85 31.12.2015
Sonstige Unternehmen
Sonstige Kapitalgesellschaften
"IQ" Immobilien GmbH AUT Pasching 50,00 % 50,00 % N 0,00
CCG Nord Projektentwicklung GmbH
Clubhaus & Golfhotel Eichenheim
AUT Werndorf 50,00 % 50,00 % N 0,00
Errichtungs-GmbH in Liqu. AUT Wien 50,00 % 50,00 % N 0,00
Glamas Beteiligungsverwaltungs
GmbH
AUT Wien 56,67 % 26,67 % N 0,00
IMMORENT-KRABA Grundverwer
tungsgesellschaft m.b.H.
AUT Wien 10,00 % 10,00 % N 0,00
Jochberg Hotelprojektentwick
lungs- und Beteiligungsverwaltungs
GmbH
AUT Jochberg 50,00 % 50,00 % N 0,00
Jochberg Kitzbüheler Straße
Errichtungs- und Beteiligungs
verwaltungs GmbH
AUT Wien 50,00 % 50,00 % N 0,00
KBB - Klinikum Besitz- und Betriebs
Gesellschaft m.b.H.
AUT Wien 74,00 % 24,18 % N 0,00
KMG - Klinikum Management
Gesellschaft mbH
PEM Projektentwicklung
Murgalerien GmbH
AUT Graz
Unterprem
stätten, pol.
Gem. Prem
49,50 % 32,67 % N 0,00
AUT stätten 50,00 % 50,00 % N 0,00
REHAMED Beteiligungsges.m.b.H.
REHAMED-Rehabilitationszentrum
für Lungen- und Stoffwechsel
erkrankungen Bad Gleichenberg
AUT Graz
Bad Glei
50,00 % 32,67 % N 0,00
Gesellschaft m.b.H.
Rosenhügel Entwicklungs-,
Errichtungs- und Verwertungs
AUT chenberg 74,00 % 24,18 % N 0,00
gesellschaft mbH
Seeresidenz am Wolfgangsee
Projektentwicklungs- und
AUT Wien 50,00 % 50,00 % N 0,00
Errichtungs GmbH AUT Wien 45,00 % 45,00 % N 0,00
Soleta Beteiligungsverwaltungs
GmbH
AUT Wien 26,67 % 26,67 % N 0,00
Storchengrund GmbH AUT Wien 50,00 % 50,00 % N 0,00
VBV delta Anlagen Vermietung
Gesellschaft m.b.H.
AUT Wien 20,00 % 20,00 % N 0,00
"S1" Hotelerrichtungs AG CHE Savognin 4,91 % 4,91 % N CHF 0,00
EKO-SBER BRNO, spol. s.r.o.
- v likvidaci
CZE Brünn 20,00 % 20,00 % N CZK 0,00
Alexander Parkside
Verwaltungs GmbH
DEU Berlin 50,00 % 3,00 % N 0,00
Firma Länder
kenn
zeichen
Sitz Anteil am
Kapital in
% direkt
Anteil am
Kapital in
% indirekt
Kons
Art
Wäh
rung
Nennkapital
Nominale
Eigenkapital/
nicht durch
Eigenkap.
gedeckter
Fehlbetrag
Jahresüber
schuss/
-fehlbetrag
Bilanz
stichtag
FAB Beteiligungsgesellschaft mbH DEU Berlin 100,00 % 6,00 % N 0,00
Frankenstraße 18-20
Verwaltungs GmbH
DEU Hamburg 100,00 % 3,00 % N 0,00
German Hotel III Verwaltungs GmbH DEU Grünwald,
Landkreis
München
47,00 % 44,36 % N 0,00
German Hotel Verwaltungs GmbH DEU Grünwald 47,00 % 44,36 % N 0,00
Obersendlinger Grund
Verwaltungs GmbH
DEU Grünwald,
Landkreis
München
30,00 % 28,20 % N 0,00
Olympia Gate Munich Verwaltungs
GmbH
DEU Grünwald 50,00 % 3,00 % N 0,00
STRAUSS & CO. Development GmbH DEU Berlin 6,00 % 6,00 % N 0,00
UBX II (France) s.à.r.l. Magny le
Hongre
FRA Cedex 4 100,00 % 50,00 % N 0,00
M6 Tolna Üzemeltetö Korlátolt
Felelösségü Társaság
HUN Budapest 16,00 % 16,00 % N HUF 0,00
Hotelinvestments (Luxembourg)
S.à r.l.
LUX Luxemburg 50,00 % 50,00 % N 0,00
Lanzarota Investments spólka z
ograniczona odpowiedzialnoscia
Sienna Hotel spólka komandyto
wo-akcyjna
POL Warschau 100,00 % 50,00 % N PLN 0,00
Mlynska Development Spólka z
ograniczona odpowiedzialnoscia
POL Danzig 40,00 % 40,00 % N PLN 0,00
ZAO "AVIELEN A.G." RUS St.
Petersburg
10,00 % 10,00 % N RUB 0,00
Sonstige Personengesellschaften
PEM Projektentwicklung
Murgalerien GmbH & Co KG
Unterprem
stätten, pol.
Gem. Prem
AUT stätten 100,00 % 50,00 % N 0,00
Seeresidenz am Wolfgangsee
Projektentwicklungs- und
Errichtungs GmbH & Co KG
AUT Wien 100,00 % 45,00 % N 0,00
Alexander Parkside GmbH & Co. KG DEU Berlin 50,00 % 3,00 % N 0,00
Forum am Bahnhof Quickborn
GmbH & Co. KG
DEU Hamburg 6,00 % 0,36 % N 0,00
Frankenstraße 18-20 GmbH & Co. KG DEU Hamburg 50,00 % 3,00 % N 0,00
C.V. Nederlanden NLD Amsterdam 0,10 % 0,05 % N 0,00

Legende:

V = Vollkonsolidierte Unternehmen

E/A = at-equity konsolidierte Assoziierte Unternehmen

E/G = at-equity konsolidierte Gemeinschaftsunternehmen

N = Nicht konsolidierte Unternehmen

Erklärung der gesetzlichen Vertreter gemäSS § 82 Abs. 4 Börse G (Bilanzeid) – Jahresabschluss

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Jahresabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt, dass der Lagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Unternehmens so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens entsteht, und dass der Lagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen das Unternehmen ausgesetzt ist.

Wien, am 8. April 2016

Der Vorstand

Mag. Karl Bier Vorsitzender des Vorstands, CEO

di claus stadler Vorstandsmitglied, COO

heribert smolÉ Vorstand für Finanzen, CFO

di Martin löcker Vorstandsmitglied, COO

mag. michael wurzinger, mrics Vorstandsmitglied, COO

Bestätigungsvermerk

Bericht zum Jahresabschluss

Wir haben den beigefügten Jahresabschluss der

UBM Development AG Wien

für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner 2015 bis zum 31. Dezember 2015 unter Einbeziehung der Buchführung geprüft. Dieser Jahresabschluss umfasst die Bilanz zum 31. Dezember 2015, die Gewinn- und Verlustrechnung für das am 31. Dezember 2015 endende Geschäftsjahr sowie den Anhang.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und die Buchführung

Die gesetzlichen Vertreter sind für die Buchführung sowie für die Aufstellung und den Inhalt eines Jahresabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften vermittelt. Diese Verantwortung beinhaltet: Gestaltung, Umsetzung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems, soweit dieses für die Aufstellung des Jahresabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung ist, damit dieser frei von wesentlichen Fehldarstellungen, sei es auf Grund beabsichtigter oder unbeabsichtigter Fehler, ist; die Auswahl und Anwendung geeigneter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden; die Vornahme von Schätzungen, die unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen angemessen erscheinen.

Verantwortung des Abschlussprüfers und Beschreibung von Art und Umfang der gesetzlichen Abschlussprüfung

Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Jahresabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung. Bei unserer Prüfung beachteten wir die in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und die vom International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) der International Federation of Accountants (IFAC) herausgegebenen International Standards on Auditing (ISAs). Diese Grundsätze erfordern, dass wir die Standesregeln einhalten und die Prüfung so planen und durchführen, dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber bilden können, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist.

Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben im Jahresabschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers unter Berücksichtigung seiner Einschätzung des Risikos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstellungen, sei es aufgrund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern. Bei der Vornahme dieser Risikoeinschätzung berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung des Jahresabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung ist, um unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen geeignete Prüfungshandlungen festzulegen, nicht jedoch um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft abzugeben. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Jahresabschlusses. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Konzernabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass unsere Prüfung eine

Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt. hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt. PRÜFUNGSURTEIL

Prüfungsurteil

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögensund Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2015 sowie der Ertragslage der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner 2015 bis zum 31. Dezember 2015 in Übereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Konzernabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2015 sowie der Ertragslage des Konzerns und der Zahlungsströme des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner 2015 bis zum 31. Dezember 2015 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind, sowie mit den in Österreich geltenden anzuwendenden Vorschriften.

Aussagen zum Lagebericht

Der Lagebericht ist aufgrund der gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Jahresabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Lagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage der Gesellschaft erwecken. Der Bestätigungsvermerk hat auch eine Aussage darüber zu enthalten, ob der Lagebericht mit dem Jahresabschluss in Einklang steht. Der Konzernlagebericht ist aufgrund der gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Konzernlagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage des Konzerns erwecken. Der Bestätigungsvermerk hat auch eine Aussage darüber zu enthalten, ob der Konzernlagebericht mit dem Konzernabschluss in

Der Lagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Jahresabschluss. Einklang steht.

Wien, am 11. April 2016 sind zutreffend.

BDO Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

MAG. KLEMEnS EiTER Wirtschaftsprüfer

MAG. DR. HELMUT KERn Wirtschaftsprüfer

UBM Development AG

Floridsdorfer Hauptstraße 1 1210 Wien, Österreich +43 (0) 50 626-2600 www.ubm.at, www.ubm.eu