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UBM Development AG — Annual Report (ESEF) 2024
Apr 10, 2025
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Ertragskennzahlen (in € Mio.)
| 2024 | Veränderung | 2023 | 2022 | |
|---|---|---|---|---|
| Gesamtleistung 1 | 424,9 | 49,5 % | 284,2 | 390,7 |
| Umsatzerlöse | 106,2 | 24,5 % | 85,3 | 133,9 |
| EBT | –23,2 | 41,1 % | –39,4 | 31,5 |
| Konzernergebnis | –29,6 | 35,7 % | –46,0 | 27,1 |
Vermögens- und Finanzkennzahlen (in € Mio.)
| 31.12.2024 | Veränderung | 31.12.2023 | 31.12.2022 | |
|---|---|---|---|---|
| Bilanzsumme | 1.182,4 | –5,7 % | 1.253,8 | 1.451,8 |
| Eigenkapital | 343,7 | –9,5 % | 379,7 | 501,4 |
| Eigenkapitalquote | 29,1 % | -1,2 PP | 30,3 % | 34,5 % |
| Nettoverschuldung 2 | 545,9 | –10,5 % | 610,2 | 500,2 |
| Liquide Mittel | 199,5 | 31,7 % | 151,5 | 322,9 |
Aktienkennzahlen und Mitarbeitende
| 31.12.2024 | Veränderung | 31.12.2023 | 31.12.2022 | |
|---|---|---|---|---|
| Ergebnis je Aktie (in €) 3 | –4,77 | 32,1 % | –7,03 | 2,25 |
| Aktienkurs (in €) | 16,10 | –23,7 % | 21,10 | 22,80 |
| Marktkapitalisierung (in € Mio.) | 120,3 | –23,7 % | 157,7 | 170,4 |
| Dividende je Aktie (in €) 4 | – | – | – | 1,10 |
| Ausschüttungsquote 5 | – | – | – | 48,9 % |
| Mitarbeitende | 231 | –13,8 % | 268 | 292 |
1 Die Gesamtleistung umfasst die Umsätze der vollkonsolidierten Unternehmen, die anteiligen Umsätze der at-equity einbezogenen Unternehmen sowie Erlöse aus Immobilienverkäufen von Share- bzw. Asset Deals.
2 Die Nettoverschuldung umfasst kurz- und langfristige Anleihen und Finanzverbindlichkeiten exkl. Leasingverbindlichkeiten minus liquide Mittel.
3 Ergebnis je Aktie nach Abzug von Hybridkapitalzinsen.
4 Die Dividendenzahlung erfolgte im folgenden Geschäftsjahr, die Dividende bezieht sich auf den Bilanzgewinn des Vorjahres.
5 Dividende im Verhältnis zum Gewinn je Aktie nach Abzug der Hybridkapitalzinsen.
Lagebericht
Gesamtwirtschaftliches Umfeld
Weltwirtschaftlicher Ausblick
Die Weltwirtschaft zeigt sich weiterhin resilient, bleibt aber unter dem historischen Durchschnittswachstum zurück. Laut dem World Economic Outlook des Internationalen Währungsfonds (IWF) vom Januar 2025 wird das globale Wirtschaftswachstum für das Jahr 2025 auf 3,3 % prognostiziert. Dies liegt unter dem Durchschnittswert von 3,7 % für den Zeitraum 2000 bis 2019 und signalisiert eine weiterhin fragile wirtschaftliche Erholung, wobei der Bericht keine Annahmen über erste Maßnahmen der neuen US-Regierung trifft und deren potenzielle Auswirkungen auf die globale Marktwirtschaft nicht berücksichtigt. Herausforderungen bleiben bestehen: Die geopolitischen Spannungen, insbesondere der andauernde Krieg in der Ukraine und die Konflikte im Nahen Osten, bleiben hoch und tragen zur wirtschaftlichen Unsicherheit bei. Ebenso bestehen in einigen Ländern weiterhin restriktive Geldpolitiken der Zentralbanken und fiskalische Konsolidierung, was wirtschaftliche Herausforderungen mit sich bringen kann. Ein zentrales Thema bleibt die Inflation. Die globale Teuerung wird voraussichtlich von 6,7 % im Jahr 2023 auf 4,2 % im Jahr 2025 zurückgehen. Besonders die Rohstoffpreise und Energiepreise bleiben ein Unsicherheitsfaktor.
Europäische Wirtschaftsentwicklung
Die Wirtschaft des Euroraums bleibt weiterhin herausfordernd. Nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) in den Jahren 2022 und 2023 eine aggressive Zinserhöhungspolitik verfolgt hatte, kam es im Januar 2025 zur fünften Zinssenkung seit Juni 2024. Die EZB senkte den Leitzins um weitere 25 Basispunkte, da die Inflation weiter sinkt und sich mittelfristig dem Ziel von 2 % annähern dürfte. Trotz der geldpolitischen Lockerung bleibt die wirtschaftliche Unsicherheit bestehen. Während einige EZB-Ratsmitglieder weitere Zinssenkungen für 2025 in Aussicht stellen, mahnen andere zur Vorsicht. Derzeit erwarten Investoren, dass der Leitzins bis Ende 2025 auf 2 % gesenkt wird, nachdem er im September 2023 noch bei 4,5 % lag. Die Wachstumsprognose für den Euroraum bleibt verhalten. Der IWF erwartet für 2025 ein Wirtschaftswachstum von 1,0 %, was eine leichte Verbesserung gegenüber 2024 darstellt. Der anhaltend schwache private Konsum trotz steigernder Realeinkommen könnte die wirtschaftliche Erholung im Euroraum jedoch dämpfen. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im Euroraum lag im Januar 2025 bei 6,2 %, was einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Entwicklung in Österreich
Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) prognostiziert für das Jahr 2025 ein BIP-Wachstum von 0,8 %, was eine leichte Erholung im Vergleich zum Rezessionsjahr 2023 darstellt, aber immer noch ein schwaches Wachstum bedeutet. Die Arbeitslosenquote wird voraussichtlich auf 7,4 % steigen, womit sich der Arbeitsmarkt weiter eintrübt. Die hohen Energiepreise, die steigenden Zinsen und die Zurückhaltung der Investoren bremsen die wirtschaftliche Erholung Österreichs weiterhin aus. Auch die Inflation bleibt ein großes Thema: Nachdem die HVPI-Inflation im Jahr 2023 noch bei 7,7 % lag, sank sie im Jahr 2024 deutlich auf 2,9 %. Für 2025 wird erwartet, dass sie sich weiter in Richtung des Zielwerts von 2 % bewegt. Die österreichische Wirtschaft leidet weiterhin unter der schwachen Industriekonjunktur, insbesondere im Exportsektor. Durch die erheblichen Anstiege der Energiepreise sowie die hohen Lohnzuwächse, kombiniert mit gestiegenen Finanzierungskosten und einer schwachen Nachfrage aus dem Ausland, haben die Unternehmen ihre Investitionstätigkeit 2024 deutlich reduziert. Ein Anstieg der Investitionstätigkeit wird erst wieder ab Mitte 2025 erwartet. Trotz hoher Realeinkommenszuwächse ist der Konsum der privaten Haushalte weiter gehemmt.
Entwicklung der Immobilienmärkte
Europa
Im Jahr 2024 zeigte der europäische Immobilienmarkt Anzeichen einer leichten Erholung, nachdem er 2023 erhebliche Rückgänge verzeichnet hatte. Das gesamte Transaktionsvolumen stieg um 4 % auf € 188,8 Mrd., blieb jedoch das zweitschlechteste Ergebnis der letzten zwölf Jahre. Der deutsche Immobilienmarkt verzeichnete 2024 ein Transaktionsvolumen von € 35,3 Mrd., was einem Anstieg von 14 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Trotz dieses Wachstums bleibt das Volumen unter dem langjährigen Durchschnitt, was die anhaltenden Herausforderungen im Markt widerspiegelt. Wohnimmobilien waren 2024 die umsatzstärkste Assetklasse in Deutschland. Es wurden € 9,3 Mrd. in größere Wohnungsbestände investiert, was einer Steigerung von 78 % gegenüber 2023 entspricht. Dennoch liegt dieses Volumen 50 % unter dem langjährigen Durchschnitt. Der Münchener Investmentmarkt erlebte 2024 eine Verdopplung des Transaktionsvolumens auf € 2,7 Mrd.# Marktentwicklung
Deutschland
Im Jahr 2024 zeigte der deutsche Immobilienmarkt nach zwei Jahren signifikanter Rückgänge Anzeichen einer leichten Erholung. Das gesamte Transaktionsvolumen stieg um 14 % auf € 35,3 Mrd., blieb jedoch weiterhin unter dem langjährigen Durchschnitt.
Der Wohnimmobilienmarkt zeigte 2024 eine positive Entwicklung. Das Transaktionsvolumen in große Wohnungsbestände stieg um 78 % auf € 9,3 Mrd., was auf ein gesteigertes Interesse der Investoren in diesem Segment hinweist.
Das Bürosegment erzielte ein Investitionsvolumen von € 5,5 Mrd., was einem leichten Anstieg von 6 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Trotz dieses Zuwachses bleibt das Volumen hinter den Erwartungen zurück, was die anhaltende Zurückhaltung der Investoren in diesem Bereich widerspiegelt. Die Spitzenrenditen für Büroimmobilien stabilisierten sich im Jahresverlauf und lagen in den Top-7-Städten durchschnittlich bei 3,56 %.
Die Spitzenmieten variierten je nach Standort, wobei München mit € 53,50/m² den höchsten Wert verzeichnete. Der Büroflächenumsatz erreichte an den fünf wichtigsten Bürostandorten Deutschlands (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München) 2024 rund 2,14 Mio. m², was 4 % über dem Vorjahr entspricht.
Die sieben großen Immobilienhochburgen – Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart – profitierten von der Markterholung. Mit einem Gesamtvolumen von € 16,8 Mrd. stieg das Transaktionsvolumen in diesen Städten um 39 % gegenüber dem Vorjahr. Berlin führte mit € 6,1 Mrd.
Für 2025 wird ein moderater Anstieg des Transaktionsvolumens um 13 bis 19 % erwartet, was einem Gesamtvolumen von € 40 bis € 42 Mrd. entsprechen würde.
Österreich
Im Jahr 2024 stand der österreichische Immobilienmarkt vor erheblichen Herausforderungen, die durch wirtschaftliche Unsicherheiten, steigende Zinsen und regulatorische Veränderungen geprägt waren. Diese Faktoren führten zu einer spürbaren Zurückhaltung bei Investoren und beeinflussten sowohl das Transaktionsvolumen als auch die Preisentwicklung in verschiedenen Immobiliensegmenten.
Das Gesamtinvestitionsvolumen im österreichischen Immobilienmarkt sank im ersten Halbjahr 2024 um 17,8 % gegenüber der Vorjahresperiode, mit insgesamt 47.823 registrierten Verbücherungen.
Besonders betroffen war der Wohnimmobilienmarkt in Wien. Im ersten Halbjahr 2024 verzeichnete der Wiener Wohnungsmarkt einen leichten Rückgang des Transaktionsvolumens um 7,5 % auf insgesamt 1,19 Milliarden Euro. Die Kaufpreise für gebrauchte Wohnimmobilien in Wien zeigten hingegen eine rückläufige Tendenz. Trotz sinkender Preise bleibt der Erwerb von Wohneigentum aufgrund hoher Zinsen und strenger Kreditvergaberichtlinien für viele eine Herausforderung. Die Mietpreise in Wien stiegen 2024 geringfügig an. In der Inneren Stadt wurden Spitzenmieten von bis zu 21,10 Euro pro Quadratmeter erreicht. Die gestiegenen Zinsen und die im Sommer 2022 in Kraft getretene KIM-Verordnung, die die private Kauflaune seitdem massiv trübt, haben den Wohnungsmarkt gedrosselt.
Der Büroimmobilienmarkt in Wien zeigte ebenfalls eine gedämpfte Entwicklung. Die Leerstandsquote blieb aber mit 3,56 % auf einem der niedrigsten Werte der letzten fünf Jahre. Die Mietpreise verzeichneten in allen Lagen deutliche Steigerungen; in zentralen Lagen wurden Spitzenmieten von € 28,50/m² erreicht.
Für 2025 wird eine Erholung erwartet. Die Marktteilnehmer gehen davon aus, dass die Herausforderungen, insbesondere die gestiegenen Finanzierungskosten und die regulatorischen Anforderungen, weiterhin Einfluss auf den Immobilienmarkt haben werden. Eine nachhaltige Erholung könnte von einer Stabilisierung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und einer Anpassung der Marktstrategien abhängen.
Entwicklung in CEE
Im Jahr 2024 sollen die CEE-6-Länder – Polen, Tschechien, Slowakei, Rumänien, Ungarn und Bulgarien – ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von 1,9 % verzeichnet haben. Polen soll mit einem Wachstum von 2,9 % geführt haben, gefolgt von Bulgarien und Slowakei mit 2,2 % und 2,1 %. Tschechien soll ein Wachstum von 1,0 % verzeichnet haben, während Ungarn und Rumänien um 0,5 % und 0,9 % gewachsen sein sollten.
Der Immobilieninvestmentmarkt in der CEE-Region erlebte 2024 eine deutliche Belebung. Das Transaktionsvolumen stieg um 70 % gegenüber dem Vorjahr und erreichte € 8,8 Mrd. Besonders Polen, Tschechien, Rumänien und Bulgarien trugen maßgeblich zu diesem Anstieg bei.
Trotz dieser positiven Entwicklung blieben die Investitionsvolumina in einigen Ländern hinter den Erwartungen zurück. In Ungarn und der Slowakei war das Wachstum verhaltener.
Für 2025 prognostizieren Experten ein weiteres Wirtschaftswachstum in der CEE-Region. Die Umnutzung von Büroflächen in Wohnraum gewinnt in der CEE-Region an Bedeutung, besonders in gefragten Lagen. Für 2025 wird eine Belebung des Investmentmarkts erwartet, da Zinssenkungen die Marktaktivität ankurbeln dürften. Insgesamt deuten bessere Finanzierungsbedingungen auf eine steigende Marktaktivität im Jahresverlauf hin.
- International Monetary Fund (2025). World Economic Outlook. Update, Global Growth: Divergent and Uncertain.
- Reuters (2025). ECB accounts show lingering inflation worries.
- Europäische Zentralbank (2025). Economic Bulletin, Februar 2025.
- Statista (2025). EZB-Leitzinsen: Hauptrefinanzierungssatz bis 2025.
- International Monetary Fund (2025). World Economic Outlook. Update, Global Growth: Divergent and Uncertain.
- Eurostat (2025). Arbeitslosenquote im Euroraum bei 6,2%.
- Oesterreichische Nationalbank (2024). Wirtschaftliche Prognose für Österreich. Industrieschwäche und Konsumzurückhaltung dämpfen Wirtschaftsaussichten.
- Reuters (2025). European office sales slumped to lowest since 2009 last year, data shows.
- JLL (2025). Investmentmarktüberblick – 4. Quartal 2024.
- BNP Paribas Real Estate (2024). München At A Glance – Investmentmarkt.
- JLL (2024). Investmentmarktüberblick - 4. Quartal 2024.
- BNP Paribas Real Estate Deutschland (2024). Deutschland At A Glance – Wohnungsmarkt.
- BNP Paribas Real Estate (2024). Büroimmobilienmarkt München Q4 2024.
- Cushman & Wakefield (2025). Büroflächenumsatz minimal über dem Vorjahr – Mietpreise steigen weiter.
- OTTO Immobilien (2024). Wiener Wohnmarktbericht.
- Die Presse (2024). Experten sehen eine Trendwende bei Immobilienkäufen in Österreich.
- OTTO Immobilien (2025). Büro Marktbericht.
- Colliers (2025). The CEE Investment Scene 2024–2025.
Geschäftsverlauf
Im Geschäftsjahr 2024 erwirtschaftete UBM Development eine Gesamtleistung von € 424,9 Mio., im Vergleich zu € 284,2 Mio. im Vorjahr. Eine wesentliche Kennzahl in der internen Berichterstattung der UBM-Gruppe stellt die Gesamtleistung dar. Sie beinhaltet neben den Umsatzerlösen des Konzerns auch die Umsatzerlöse von at-equity bilanzierten Unternehmen in Höhe der Anteilsquote sowie die Erlöse aus dem Verkauf von Finanzimmobilien unabhängig von der rechtlichen Struktur des Deals. Somit spiegelt die Gesamtleistung das gesamte Transaktionsvolumen des Konzerns sowie Generalunternehmer- und Projektmanagementleistung wider. Im Zuge der laufenden Geschäftstätigkeit des UBM-Konzerns werden beim Verkauf von Immobilienprojekten hohe Volumen erzielt, die jedoch keine Abhängigkeit von bestimmten Kunden vermitteln. Den größten Beitrag zur Gesamtleistung leisteten der Verkauf des Bestandsobjekts W3 Wien Mitte und Anteilsverkäufe am LeopoldQuartier Bauteil A in Wien, Hotel Andaz in Prag, Teile des Poleczki Business Parks in Warschau sowie ein Fachmarktzentrum in Gdynia. Weitere positive Beiträge lieferten Wohnbauprojekte wie die Gmunder Höfe in München oder Astrid Garden Residences und das Projekt Arcus City in Prag.
Die Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2024 aus dem Segment Hotel belief sich auf € 110,3 Mio., im Vergleich zu € 110,4 Mio. im Vorjahr. Die Leistung insgesamt ist auf die anhaltend hohe Reisetätigkeit nach dem Ende der Covid-19-Pandemie sowie auf den Anteilsverkauf des Andaz Hotels zurückzuführen.
Die Gesamtleistung des Segments Deutschland sank im Berichtszeitraum von € 62,8 Mio. des Vorjahres auf € 61,0 Mio. im Berichtsjahr 2024. Maßgeblich zur Gesamtleistung trugen in der Berichtsperiode Wohnungsprojekte wie Flösserhof und Havn in Mainz sowie das forward verkaufte Projekt Gmunder Höfe bei. Bei letzterem hat die Wohnungsbaugesellschaft der Stadt München 124 Wohnungen in Obersendling erworben, welche auch bereits schlüsselfertig an die Münchner Wohner übergeben wurden.
Die Gesamtleistung des Segments Österreich erhöhte sich im Jahr 2024 von € 78,2 Mio. des Vorjahres auf € 133,5 Mio. und stellt somit den größten Anteil der Gesamtleistung im Berichtsjahr 2024 dar. Ein wesentlicher Anteil der Gesamtleistung wurde aus dem Anteilsverkauf LeopoldQuartier Bauteil A und dem Verkauf des Bestandsobjekts W3 Wien Mitte erwirtschaftet. Im Wohnbereich erwirtschaftete vor allem das Projekt PEAK HOMES im VILLAGE IM DRITTEN, welches mit Spatenstich Anfang Dezember 2023 mit 67 Wohnungen positiv in die Vermarktung gestartet ist, einen wesentlichen Beitrag.
Das Segment Polen erzielte im Berichtsjahr 2024 mit € 105,4 Mio.# Finanzielle Leistungsindikatoren
Geschäftsergebnis und Ertragslage
Das Kerngeschäft des UBM-Konzerns bildet das projektspezifische Immobiliengeschäft. Durch die mehrjährige Realisierungsdauer der Projekte kann der Umsatzausweis der Gewinn- und Verlustrechnung starken Schwankungen unterliegen. Immobilienprojekte werden erst ab dem Signing anteilig gemäß Baufortschritt und Verwertungsstand erfasst (Percentage of Completion, PoC). Werden Finanzimmobilien veräußert oder Projekte innerhalb von At-equity-Beteiligungen entwickelt und verkauft, schlagen sich diese allerdings nicht im Umsatz nieder. Um den Überblick und die Transparenz über den Geschäftsverlauf zu verbessern, weist UBM zusätzlich die Gesamtleistung aus. Diese betriebswirtschaftliche Kenngröße erfasst – analog zum Umsatz – Erlöse aus Immobilienverkäufen der Assetklasse Wohnen, Vermietungsleistungen, Einnahmen aus dem Hotelbetrieb sowie an Dritte erbrachte Generalunternehmer- und Projektmanagementleistungen. Zusätzlich werden die Leistungen der at-equity bilanzierten Unternehmen und Verkaufserlöse von Finanzimmobilien erfasst. Der Ausweis der Gesamtleistung erfolgt insgesamt entsprechend der Beteiligungshöhe von UBM. Nicht in der Gesamtleistung erfasst werden Anzahlungen, die vor allem für Großprojekte oder auch Wohnbauprojekte anfallen.
Die Gesamtleistung lag im Geschäftsjahr 2024 mit € 424,9 Mio. um € 140,7 Mio. über dem Vorjahreswert von € 284,2 Mio. Wesentliche Beiträge zur Gesamtleistung lieferten der Verkauf des Bestandsobjekts W3 Wien Mitte und Anteilsverkäufe am LeopoldQuartier Bauteil A in Wien, Hotel Andaz in Prag und Teile des Poleczki Business Parks in Warschau. Eine detaillierte Beschreibung der Gesamtleistung befindet sich im Kapitel Geschäftsverlauf.
Die in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Umsatzerlöse lagen in der Berichtsperiode mit € 106,2 Mio. über dem Niveau des Vorjahres (2023: € 85,3 Mio.). Der Umsatz war vor allem auf den Baufortschritt bereits veräußerter Immobilienprojekte zurückzuführen, die zeitraumbezogen nach Höhe des Fertigstellungsgrads und des Verwertungsstands erfasst werden. Einen maßgeblichen Umsatzbeitrag leisteten diverse Wohnprojekte in Deutschland und Tschechien sowie Forward-Verkäufe in Österreich.
Das Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen belief sich in der Berichtsperiode auf € –13,1 Mio. nach € -14,1 Mio. in 2023. Ergebnisbeiträge resultierten insbesondere aus Neubewertungen von Immobilienprojekten sowie aus Verkäufen von Wohnbauprojekten wie etwa VILLAGE IM DRITTEN. Hinzu kommt die Übergabe des Projekts Gmunder Höfe.
Die Erträge aus Fair-Value-Anpassungen auf Finanzimmobilien beliefen sich im Jahr 2024 auf € 16,1 Mio., nach T€ 318 im Jahr 2023, und sind gleichzeitig zu einem großen Teil auf ein Großprojekt in Wien zurückzuführen, welches eine Widmung der Behörde erhielt.
Die Aufwendungen aus Fair-Value-Anpassungen betrugen im Berichtsjahr € 23,2 Mio. Diese ergaben sich hierbei insbesondere bei Büroprojekten in Österreich, Deutschland und Polen sowie einem Hotel. Im Vorjahr lagen die Aufwendungen aus Fair-Value-Anpassungen bei € 40,8 Mio.
Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen im Berichtszeitraum bei € 10,5 Mio. und beinhalten u. a. Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Personalkostenverrechnungen und Wechselkursgewinne. Im Vorjahr lagen die sonstigen betrieblichen Erträge bei € 55,9 Mio.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich im Vorjahresvergleich von € 40,8 Mio. auf € 26,5 Mio. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die geringeren IAS-2-Abwertungen zurückzuführen. Die Position beinhaltet des Weiteren Bürobetriebskosten, Rechts- und Beratungskosten, Management Fees sowie Steuern, Gebühren und verschiedene Spesen.
Die Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen reduzierten sich gegenüber dem Vorjahreswert von € 70,4 Mio. auf € 66,2 Mio. Die Position umfasst im Wesentlichen den Materialaufwand für die Errichtung von vollkonsolidierten Wohnbauimmobilien und diversen anderen Entwicklungsimmobilien, die bereits Forward verkauft wurden.
Im Geschäftsjahr 2024 wurde bei den Bestandsveränderungen, welche Wohnbauimmobilien im Vorratsvermögen betreffen, ein Ertrag in Höhe von € 12,3 Mio. ausgewiesen, während im Vorjahr ein Ertrag von € 33,0 Mio. erfasst worden war.
Der Personalaufwand lag in der Berichtsperiode bei € 22,7 Mio. und damit um € 8,2 Mio. unter dem Wert des Vorjahres von € 30,9 Mio. Die Reduktion ist darauf zurückzuführen, dass ausgeschiedene Mitarbeiter nicht nachbesetzt und Bonusrückstellungen aufgelöst wurden. Die stichtagsbezogene Mitarbeiterzahl aller in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften lag zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2024 mit 231 unter dem Niveau des Bilanzstichtags des Vorjahres (31. Dezember 2023: 268).
Der Finanzertrag reduzierte sich von € 16,9 Mio. in der Vergleichsperiode des Vorjahres auf € 18,1 Mio., was auf Zinsen und ähnliche Erträge aus Projektfinanzierungen gegenüber at-equity bilanzierten und untergeordneten Unternehmen zurückzuführen ist.
Der Finanzaufwand lag mit € 32,1 Mio. über dem Niveau des Vorjahres (2023: € 31,1 Mio.). Hier spiegelten sich vor allem die höheren Zinsbelastungen aus den Projektfinanzierungen wider.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) lag im Jahr 2024 mit € –23,2 Mio. um € 16,2 Mio. über dem Vorjahresergebnis von € -39,4 Mio.
Der Steueraufwand belief sich in der Berichtsperiode auf € 6,4 Mio., nach € 6,7 Mio. im Jahr 2023. Die Steuerquote lag im Jahr 2024 demnach bei 27,6 % nach 17,0 % im Jahr 2023.
Der Nettoverlust (Periodenergebnis nach Steuern) erreichte 2024 € 29,6 Mio., nach einem Nettoverlust von € 46,0 Mio. im Jahr 2023.
Der den Aktionären des Mutterunternehmens zurechenbare Nettoverlust betrug in der Berichtsperiode € 35,6 Mio. (2023: Nettoverlust von € 52,5 Mio.). Bei der Berechnung des den Aktionären des Mutterunternehmens zurechenbaren Nettoverlusts wurden die Anteile der Hybridkapitalgeber abgezogen. Die Anteile der Hybridkapitalinhaber sanken von € 5,9 Mio. auf € 5,5 Mio. im Jahr 2024.
Der daraus abgeleitete Verlust pro Aktie reduzierte sich von € 7,03 auf einen Verlust pro Aktie von € 4,77 im Betrachtungszeitraum 2024.
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme des UBM-Konzerns lag per 31. Dezember 2024 mit € 1.182,4 Mio. um € 71,4 Mio. unter dem Niveau per 31. Dezember 2023 von € 1.253,8 Mio. Zu einer Verringerung der Bilanzsumme führte im Wesentlichen der Anteilsverkauf des Poleczki Business Parks, wodurch Fremdmittelverschuldungen aus dem Projekt von der Bilanz abgegangen sind.# Finanzbericht
Vermögenswerte
Die langfristigen Vermögenswerte lagen mit Ende 2024 bei € 627,6 Mio., was einem Rückgang von € 117,7 Mio. im Vergleich zum Jahresende 2023 entspricht. Das Sachanlagevermögen belief sich per 31. Dezember 2024 auf € 9,6 Mio. und lag damit unter dem Niveau von € 11,1 Mio. per 31. Dezember 2023. Diese Position beinhaltet vor allem aktivierte Nutzungsrechte aus Leasingverbindlichkeiten. Die Finanzimmobilien reduzierten sich per Ende Dezember 2024 um € 113,0 Mio. und lagen zum Bilanzstichtag bei € 294,9 Mio. Gleichzeitig reduzierten sich die Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr um € 37,8 Mio. auf € 112,4 Mio. Die Projektfinanzierungen erhöhten sich um € 51,5 Mio. auf € 195,1 Mio.
Die kurzfristigen Vermögenswerte lagen mit Ende 2024 bei € 554,8 Mio., was einem Anstieg von € 46,3 Mio. im Vergleich zum Jahresende 2023 entspricht. Die liquiden Mittel erhöhten sich, da in der Berichtsperiode, wie angekündigt, nicht betriebsnotwendige Assets über das Jahr hinweg verkauft wurden. Zum 31. Dezember 2024 lagen die liquiden Mittel bei € 199,5 Mio. Das Vorratsvermögen lag per Ende Dezember 2024 mit € 293,9 Mio. über dem Niveau vom 31. Dezember 2023 von € 265,4 Mio. In dieser Position befinden sich neben sonstigen Vorräten insbesondere die zum Verkauf bestimmten Wohnimmobilien in Entwicklung. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich von € 37,3 Mio. per Ende 2023 auf € 26,2 Mio. zum Bilanzstichtag 2024. Diese Position beinhaltet im Wesentlichen bereits während der Entwicklung verkaufte Vorratsimmobilien.
Eigenkapital und Verbindlichkeiten
Das Eigenkapital lag zum 31. Dezember 2024 mit € 343,7 Mio. unter dem Niveau per Ende 2023 (€ 379,7 Mio.). Der Rückgang ist vor allem durch das negative Ergebnis zu erklären. Die Eigenkapitalquote erreichte trotz des schwierigen Umfelds per Ende des Jahres 2024 29,1 % (31. Dezember 2023: 30,3 %) und lag damit knapp außerhalb der angepeilten Bandbreite von 30–35 %.
Die Verbindlichkeiten aus Anleihen und Schuldscheindarlehen (kurz- und langfristig) betrugen per Ende Dezember 2024 € 387,8 Mio. und lagen damit um € 11,7 Mio. über dem Niveau zum Bilanzstichtag des Vorjahres (31. Dezember 2023: € 376,1 Mio.). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich leicht gegenüber dem Bilanzstichtag 2023 von € 25,7 Mio. auf € 25,2 Mio. zum Ende der Berichtsperiode. Dieser Wert beinhaltet im Wesentlichen die zum Stichtag noch nicht bezahlten Subunternehmerleistungen. Die sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten (kurz- und langfristig) reduzierten sich von € 27,9 Mio. per 31. Dezember 2023 auf € 16,3 Mio. per 31. Dezember 2024. Die Summe aus den latenten und kurzfristigen Steuerschulden sank im Vergleich zum Vorjahr auf € 11,7 Mio. (2023: € 17,2 Mio.). Die Finanzverbindlichkeiten (kurz- und langfristig) reduzierten sich um € 29,3 Mio. auf € 378,9 Mio.
Die Nettoverschuldung betrug per Ende 2024 € 545,9 Mio. und lag damit unter dem Wert zum 31. Dezember 2023 von € 610,2 Mio. Die Nettoverschuldung umfasst kurz- und langfristige Anleihen und Finanzverbindlichkeiten exklusive der Leasingverbindlichkeiten minus liquide Mittel.
Cashflow
Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich der Cashflow aus dem Ergebnis von € 31,6 Mio. auf € 37,2 Mio. Die im Periodenergebnis der Berichtsperiode enthaltenen Fair-Value-Anpassungen werden aufgrund des unbaren Charakters beim Cashflow aus dem Ergebnis exkludiert.
Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit lag im Berichtszeitraum bei € 11,4 Mio., nach € –54,5 Mio. in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Insbesondere die Zunahme der Vorräte (€ 12,9 Mio.), die gezahlten Zinsen (€ 32,0 Mio.) und die Abnahme der Verbindlichkeiten (€ 0,9 Mio.) wirkten cashflowmindernd.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit lag im Jahr 2024 bei € 5,3 Mio., nach € 12,4 Mio. in der Vergleichsperiode 2023. Die Investitionen in Projektfinanzierungen beliefen sich in der Berichtsperiode auf € 70,8 Mio. und die Investitionen in Finanzimmobilien, Sachanlagevermögen und Finanzanlagevermögen auf € 42,1 Mio. Die Einzahlungen aus der Tilgung von Projektfinanzierungen sowie Einzahlungen aus Finanzanlageabgängen wirkten sich mit € 35,7 Mio. und € 38,4 Mio. auf den Cashflow aus der Investitionstätigkeit aus.
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug im Jahr 2024 € 32,0 Mio., nach € –129,7 Mio. im Vorjahr. Während in der Berichtsperiode Kredite in Höhe von € 102,5 Mio. aufgenommen wurden, erfolgte die Tilgung von Krediten in Höhe von € 75,7 Mio. Zudem wurden in der Berichtsperiode Hybridanleihe-Zinsen in Höhe von € 5,5 Mio. ausbezahlt.
Prognosebericht
Die Weltwirtschaft zeigt sich weiterhin resilient, bleibt aber unter dem historischen Durchschnittswachstum zurück. Laut dem World Economic Outlook des Internationalen Währungsfonds (IWF) vom Januar 2025 wird das globale Wirtschaftswachstum für das Jahr 2025 auf 3,3 % prognostiziert. Dies liegt unter dem Durchschnittswert von 3,7 % für den Zeitraum 2000 bis 2019 und signalisiert eine weiterhin fragile wirtschaftliche Erholung und berücksichtigt nicht die ersten Maßnahmen der Trump-Administration und deren Auswirkungen auf die globale Marktwirtschaft. Herausforderungen bleiben bestehen: Die geopolitischen Spannungen, insbesondere der andauernde Krieg in der Ukraine und die Konflikte im Nahen Osten, beeinflussen weiterhin massiv die Weltwirtschaft. Ebenso führen die restriktiven Geldpolitiken der Zentralbanken und die fiskalische Konsolidierung in vielen Ländern zu gedämpfter wirtschaftlicher Dynamik. Ein zentrales Thema bleibt die Inflation. Die globale Teuerung wird voraussichtlich von 6,8 % im Jahr 2023 auf 4,2 % im Jahr 2025 zurückgehen. Besonders die Rohstoffpreise und Energiepreise bleiben ein Unsicherheitsfaktor. 1 , 2 , 3
Die UBM befindet sich weiterhin in einer finanziell soliden Position. Die Prioritäten für 2024 wurden zu Beginn des Jahres klar gesetzt: Liquidität vor Profitabilität. Diese Maxime half UBM, die finanzielle Position zu stärken. Mit einer Liquidität zum 31.12.2024 von € 199,5 Mio. übertrifft die UBM ihre eigene Guidance zum Q3/2024 von über € 150 Mio. deutlich. Durch Verkäufe von nicht strategischen Assets konnte ein signifikanter Cashflow generiert werden. Unter anderem konnten zwei Gebäude im Poleczki Business Park, Anteile des Andaz Prag, des LeopoldQuartiers (Bauteil A), das W3-Center Wien Mitte und ein Fachmarktzentrum in Polen veräußert werden. Die erfolgreiche Platzierung des zweiten Green Bonds im vierten Quartal 2024 brachte zusätzlich frisches Kapital, diente aber in erster Linie der Glättung des Rückzahlungsprofils der UBM – ein wichtiger Wettbewerbsvorteil in der aktuellen Marktphase. Mit knapp dem doppelten Volumen gegenüber der im Juli 2023 emittierten Anleihe und einer fünfjährigen Laufzeit stimmt der Trend für die UBM am Fremdkapitalmarkt. Die Eigenkapitalquote erreichte trotz der weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen zum Ultimo 2024 29,1 % (31. Dezember 2023: 30,3 %) und lag damit in einem tolerablen Bereich außerhalb der angepeilten Bandbreite von 30–35 %. Die zuvor beschriebene Liquiditätssituation bietet aber eine vergleichsweise komfortable Position für die weiterhin unsicheren Zeiten in der Immobilienbranche. Erfreulicherweise konnten 2024 über 400 Wohnungen verkauft werden, was einer beeindruckenden Vervierfachung im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dies spiegelt sich auch in der langfristigen Strategie der UBM wider: 58 % der 1,9-Milliarden-Euro-Projektpipeline bis Ende 2028 entfallen auf die Assetklasse Wohnen. Aufgrund des Zuzugs in die Städte, in denen UBM tätig ist, und der immer größer werdenden Angebotslücke wird eine weiterhin steigende Nachfrage nach Wohnraum erwartet.
Für das Jahr 2025 erwartet UBM eine weitere Verbesserung gegenüber 2024. Im Wohnbau ist die Talsohle durchschritten, und der Aufschwung dieser Assetklasse setzt sich in allen UBM-Märkten fort. Erste Signale gibt es auch im Segment Light Industrial & Büro: Das steigende Mietniveau und die wachsende Zahl von Unternehmen, die ihre Mitarbeiter zurück ins Büro holen, deuten auf eine Stabilisierung hin. Auf Basis dieser Entwicklungen rechnet UBM im zweiten Halbjahr 2025 mit einer Rückkehr in die Gewinnzone. Aufgrund der anhaltenden Volatilität und schwer vorhersehbaren Marktentwicklung verzichtet das Unternehmen jedoch vorerst auf eine konkretere Guidance für das Geschäftsjahr 2025. Gleichzeitig bleibt UBM dank solider Finanzposition und laufenden strategischen Maßnahmen gut aufgestellt. Besonderes Augenmerk liegt weiterhin auf einem vorausschauenden Cash-Management, um die Liquiditätssituation jederzeit stabil zu halten.
Gesamtleistung nach Regionen in € Mio.
| Region | 1–12/2024 | 1–12/2023 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Deutschland | 61,0 | 62,8 | –2,9 % |
| Österreich | 133,5 | 78,2 | 70,7 % |
| Polen | 105,4 | 50,5 | >100 % |
| Sonstige Märkte | 124,9 | 92,8 | 34,6 % |
| Gesamt | 424,9 | 284,2 | 49,5 % |
Gesamtleistung nach Assetklassen in € Mio.
| Assetklasse | 1–12/2024 | 1–12/2023 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Residential | 122,4 | 62,6 | 95,5 % |
| Office | 125,6 | 35,0 | >100 % |
| Hotel | 110,3 | 110,4 | –0,1 % |
| Other | 29,5 | 23,4 | 26,1 % |
| Service | 37,2 | 53,0 | –29,8 % |
| Gesamt | 424,9 | 284,2 | 49,5 % |
1 IWF: World Economic Outlook – Januar 2025
2 Reuters: Bericht zur EZB-Geldolitik – Februar 2025
3 EZB: Economic Bulleting, Issue 1– Januar 2025
Risikoberichterstattung
Die Hauptgeschäftstätigkeit der UBM Development AG und ihrer operativen Tochtergesellschaften und Beteiligungen ist die Immobilien-Projektentwicklung in ausgewählten Ländern Europas. Bedingt durch dieses Geschäftsmodell ist die UBM-Gruppe einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Gleichzeitig führt die Diversifizierung, d.h. die Tätigkeit in unterschiedlichen Ländern und in mehreren Assetklassen, zur Risikostreuung, da Veränderungen zumeist nicht gleichzeitig und in sämtlichen Märkten auftreten. Somit besteht aus risikopolitischer Sicht die Möglichkeit, einzelne Assetklassen zugunsten anderer zu forcieren, und/oder den Fokus auf bestimmte Länder und Märkte zu intensivieren oder zu reduzieren. Trotz dieser Steuerungsmöglichkeiten sind Risiken vorhanden, die bewältigt werden müssen.# UBM Risk Management
Dies ist die Aufgabe des UBM-Risikomanagements. Generelle Ziele des UBM-Risikomanagements
* Der gesetzlichen Anforderungen jederzeit zu erfüllen
* Der Existenzsicherung, d.h. das Vermögen des Unternehmens zu schützen (Immobilien, Kapital, Liquidität, Image)
* Das Jahresergebnis abzusichern und den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern,
* Den Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen zu können
* Das Schaffen von Handlungsspielräumen, die ein bewusstes Eingehen von Risiken und Chancen, auf Basis einer adäquaten Kenntnis der Risikosituation und deren Zusammenhänge, erlauben.
* Das Erreichen der Unternehmensziele zu unterstützen, indem es die Risikosituation des Unternehmens sichtbar macht, Risiken bewertet und Risiko-Steuerungsmöglichkeiten anbietet
* Schaffung einer Risikokultur innerhalb der UBM
Wesentliche Risiken
Die wesentlichen Risiken von UBM stammen aus dem Kerngeschäft, der Projektentwicklung, und beinhalten neben operativen Geschäftsrisiken auch makroökonomische Risiken und ESG-Risiken. Als Hauptrisikokategorien hat UBM folgende definiert:
* Liegenschaftsankaufsrisiken
* Projektkalkulations- und Planungsrisiken
* Errichtungs- und Qualitätsrisiken
* Betriebsrisiken
* Vertriebs-, Verwertungs- und Verkaufsrisiken
* Allgemeine Geschäftsrisiken (Unterstützungs- und kaufmännische Prozesse)
* Makroökonomische und sonstige Risiken
* ESG-Risiken
UBM verfügt über langjährige Erfahrung in der Früherkennung, Analyse, Bewertung, Überwachung und Steuerung von Risiken innerhalb des Geschäftsmodells. Dabei werden aus Unternehmenssicht sämtliche wesentliche Risiken betrachtet, die einen signifikanten Einfluss auf das operative Geschäft sowie auf die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der UBM haben.
Maßnahmen des Risikomanagementsystems (RMS) im Geschäftsjahr 2024
- Risikoidentifikation und -analyse/Risikosystem
Auf Basis der bereits 2016 durchgeführten, umfassenden Risikoidentifikation und -analyse, die entlang der UBM-Wertschöpfungskette erstellt wurde und regelmäßiger, kritischer Betrachtung unterzogen wird, erfolgte auch 2024 eine Bewertung der Einzelrisiken mittels einer „Risikoinventur“. Darüber hinaus erfolgt einmal jährlich eine externe, unabhängige Prüfung des UBM-Risikomanagementsystems. Das Risikosystem wird darüber hinaus einmal jährlich einer externen Prüfung unterzogen und den aktuellen Gegebenheiten angepasst.
Im Geschäftsjahr 2024 erfolgte die vollständige Integration von ESG-relevanten Risiken in das UBM-Risikosystem. Der UBM-Risikokatalog wurde um 29 ESG-Einzelrisiken aus den folgenden Kategorien erweitert:
* Umweltrisiken
* Akute physische Klimarisiken
* Chronische physische Klimarisiken
* Nicht klimabedingte Umweltrisiken
* Transitorische Klimarisiken
* Soziale Risiken
* Governance-Risiken
Somit fand 2024 zusätzlich zu den operativen Geschäftsrisiken und makroökonomischen Risiken eine quantitative Bewertung der Ergebnis- und Liquiditätsauswirkungen der ESG-Risiken statt. Im Gegensatz zur Bewertung der operativen Geschäftsrisiken und der makroökonomischen Risiken wurden auch ESG-Chancen definiert, die im Zuge der regelmäßigen Risikobewertung auf Basis einer auf dem Cashflow basierenden Skala bewertet werden. Eine Nettobetrachtung aus Risiken und Chancen wird nicht vorgenommen, um keine verzerrte Darstellung der Gesamtunternehmensrisikoposition zu erhalten.
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Risikobewertung
Die Bewertung der Risiken in Form der Risikoinventur basiert auf einer Risikobeschreibung sowie auf der Einschätzung von Eintrittswahrscheinlichkeiten und möglichen Schadenshöhen von Ereignissen mit Auswirkung auf das Jahresergebnis und den Kapitalfluss im Vergleich zur Jahresplanung. Diese Einschätzung erfolgt durch den Vorstand, der sich durch die jeweiligen lokalen Experten beraten lässt, und wird durch regelmäßige Status- und Projektberichte der jeweiligen Ländergeschäftsführer sowie durch rechnerische Modelle unterstützt. Um auf mögliche Änderungen der Einzelrisikopositionen rasch reagieren zu können, erfolgt diese Bewertung halbjährlich. In dieser Betrachtung werden die mögliche Schadenshöhe sowie die Eintrittswahrscheinlichkeit jedes Einzelrisikos bewertet. Die Ergebnisse werden auf einer Risk Map dargestellt, die die Verteilung der größten Einzelrisiken von UBM graphisch veranschaulicht. Basierend auf der Einzelrisikobewertung findet eine Aggregation aller Risiken zu einer ergebnisorientierten Gesamtrisikozahl in Form des „Value at Risk“ (VaR) und einer kapitalflussorientierten Gesamtrisikozahl in Form des „Cashflow at Risk“ (CFaR) statt. In weiterer Folge wird überprüft, ob diese Gesamtrisikozahlen in Einklang mit dem festgelegten Risikoappetit und der ermittelten Risikotragfähigkeit auf Unternehmensebene stehen. -
Risikodokumentation
Das Berichtswesen des Risikomanagements hat den Zweck, den Vorstand, den Aufsichtsrat und den Prüfungsausschuss der UBM über die aktuelle Risikosituation, die Veränderungen und Entwicklungen sowie über Risikobewertung und Risikomaßnahmen regelmäßig und umfassend zu informieren. Die Berichterstattung an den Aufsichtsrat erfolgt zweimal jährlich. -
Risikosteuerung und -monitoring
Die Steuerung der Risiken von UBM erfolgt in einem ersten Schritt top-down. Dabei werden Arbeits- und Dienstanweisungen sowie Richtlinien entworfen und entsprechend im Unternehmen kommuniziert. Die Zuteilung der Verantwortlichkeiten erfolgt ausgehend vom Management zu den Risk-Ownern. Im Bottom-up-Prozess berichten die Risk-Owner in regelmäßigen Abständen sowie anlassbezogen an den Vorstand. -
Risikobewältigung
Abhängig von der Bedeutung des jeweiligen Risikos erfolgt die Risikobewältigung im Projektteam, in den Unternehmensbereichen oder im Vorstand. Diese strukturierte Vorgangsweise ist als dauerhafter Prozess innerhalb des RMS festgeschrieben.
Risikokategorien
Die wesentlichen Einzelrisiken von UBM wurden in zehn Hauptrisikokategorien geclustert.
- Liegenschaftsankaufsrisiken: Neben den direkten und unmittelbaren Risiken, die beim Ankauf von Liegenschaften bestehen, wie z. B. die Auslegung der Flächenwidmung, die Rechte Dritter (Nachbarn, Servitute etc.), die Aktualität des Grundbuchs, die Dauer bis zur Baugenehmigung, unvollständige Verdachtsflächen(-kataster), nicht dokumentierte Kontaminierungen, Schutzbestimmungen (Denkmalschutz, Baumbestand, Schutzzone), die erschwerte Erschließung bzw. Zufahrt, nicht bekannte Quellen, Grundwasser, Immissionen etc., werden Risiken wie Markteintrittsrisiko, Länderrisiko, politische Risiken sowie Wettbewerbs- und Marktumfeldrisiken berücksichtigt. Die regionalen Kenntnisse und jene des Wettbewerbsumfelds, über welche die einzelnen operativen Tochtergesellschaften verfügen, deren Know-how und gute Vernetzung im regionalen Marktumfeld sowie standardisierte Due-Diligence- und Ankaufsprozesse helfen bei der Risikominimierung.
- Projektkalkulations- und Planungsrisiken: In dieser Projektphase rücken Risiken aus den Beschaffungs- aber auch Verkaufspreisen, die Mietpreishöhe und -änderungen, die Finanzierung des Projekts und deren Zinsbelastungen sowie die Markttauglichkeit und die Drittverwendbarkeit in den Fokus. Interne und externe Experten erarbeiten die Grundlagen, die als Basis für die Entscheidung des Vorstands dienen.
- Errichtungsrisiken bzw. Qualitätsrisiken: Hier sind sämtliche Risiken zu bewerten, die mit der eigentlichen Errichtung der Immobilie verbunden sind. Solche Risiken entstehen iZm Bau- und Baunebenkosten, der Baudauer und dem möglichen Verzug, einem möglichen Lieferantenausfall, der Qualität der Ausführung inkl. der Kosten für Nachbesserungen. Zur Minimierung dieser Risiken setzt UBM auf erfahrene Projektleiter, um so bereits bei der Auftragsvergabe überteuerte Angebote herauszufiltern und während der Errichtungsphase eine laufende Kosten-, Qualitäts- und Terminkontrolle sicherzustellen. Regelmäßige Projektberichte samt Soll-Ist-Vergleichen an den Vorstand lassen frühzeitig Abweichungen erkennen.
- Betriebsrisiken: Der Betrieb einer Immobilie in Zusammenhang mit der Vermietung von Büros oder der Verpachtung von Hotels ist mit einer Vielzahl von Risiken verbunden, wobei insbesondere die Bonität der Mieter (Kreditwürdigkeit, Sicherheit der Mieteinkünfte), das Klumpenrisiko (Ausfall eines wichtigen Großmieters), das Leerstandsrisiko, das Instandhaltungsrisiko (regelmäßige Prüfungen, Wartungen, Servicierungen, Instandhaltungen, nachträgliche technische Investitionen) und das Hausverwaltungsrisiko (mangelhafter Inkasso- und Mahnwesenprozess, mangelhafte Abrechnungen von Betriebskosten) bewertet werden. Um den Wert der Immobilie zu sichern, werden während des Betriebs unterschiedlichste Spezialisten aus Tochterunternehmen, Fachabteilungen oder externen Fachfirmen eingesetzt, um einerseits laufend die geplanten Erträge zu erwirtschaften, aber auch um die technische Qualität der Gebäude nachhaltig sicherzustellen.
- Vertriebs-, Verwertungs- und Verkaufsrisiken: Hier werden die Vertriebsrisiken im Verkaufsprozess von Wohnungseigentum, die Verwertungsrisiken (Vermietungsrisiken bei Erstvermietung) und die Verkaufsrisiken bei der Veräußerung von Immobilien unterschieden. Innerhalb dieser Kategorien ist das Mietpreisrisiko relevant, da verringerte Mietzinsen unmittelbaren Einfluss auf laufende Einnahmen der Gesellschaft und im Verkaufsfall auf den zu erzielenden Kaufpreis haben. Es werden auch Bewertungsrisiken schlagend, sobald beim Verkauf einer Immobilie oder anlassbezogen der aktuelle Marktwert (erzielbarer Verkaufspreis) unter dem jeweiligen Buchwert liegt, was zu Abwertungen führt. Weiters können nach erfolgter Abwicklung der Transaktion unvorhergesehene Garantie- und Gewährleistungsrisiken schlagend werden, die zu höheren Aufwänden führen können und so den Verkaufserfolg schmälern. UBM bindet daher schon zu Beginn eines jeden Developments neben den technischen Fachabteilungen eigene Vermietungs- sowie Transaktionsteams ein, die aufgrund umfangreicher Expertise bei der Kalkulation und Festlegung von Mietpreisen und zu erzielenden Verkaufspreisen federführend agieren.# Risikomanagementbericht
6. Allgemeine Geschäftsrisiken
Dazu zählen insbesondere das IT-Risiko (Hard- und Software, Datenverlust, Hacker, Spionage etc.), kaufmännische Risiken (Liquiditätsrisiko, steuerliche Risiken, Finanzstrafen etc.) sowie das Rechtsrisiko (Schadenersatz, allgemeine Vertrags- und Versicherungsvertragsrisiken, Gesetzeslage etc.). Die Risiken werden in den jeweiligen Fachabteilungen laufend überwacht und bei Bedarf umgehend an den Vorstand kommuniziert.
7. Makroökonomische und sonstige Risiken
Zu diesen Risiken zählen die Konjunkturentwicklung (Inflation, Arbeitslosigkeit, Kaufkraft etc.), das Zinsänderungsrisiko sowie das Währungsrisiko. Die Risiken werden von den ressortverantwortlichen Vorständen in enger Zusammenarbeit mit den Stabsstellen kontinuierlich beobachtet; bei Bedarf wird mit geeigneten Maßnahmen gegengesteuert.
8. Umweltrisiken
In dieser Risikokategorie werden akute und chronische physische Klimarisiken (Temperaturvariabilität, Variabilität von Niederschlägen oder der Hydrologie, Änderung der Windverhältnisse etc.), nicht klimabedingte Umweltrisiken (Beeinträchtigung kritischer Infrastruktur, etc.) und transitorische Klimarisiken (Kosten für den Übergang zu Technologien mit niedrigeren Emissionen, erweiterte Pflichten zur Emissionsberichterstattung etc.) und ihre potenziellen Auswirkungen bewertet. Diese Risiken werden in der ESG-Fachabteilung laufend überwacht und bei Bedarf umgehend an den Vorstand kommuniziert.
9. Soziale Risiken
Hier sind sämtliche Personalrisiken enthalten, wie unter anderem das Risiko von menschlichen Fehlern, das Risiko der außerplanmäßigen Fluktuation von Mitarbeiter:innen, das Risiko eines Reputationsschadens und die Auswirkungen von Hitzewellen auf die Gesundheit der Belegschaft. Diese Risiken werden vor allem von der Personalabteilung laufend überwacht und bei Bedarf umgehend an den Vorstand kommuniziert.
10. Governance-Risiken
Unter dieser Risikokategorie werden vor allem Compliance-Risiken verstanden, die sich aus Verletzungen von Verträgen, Vorschriften oder Gesetzen in der globalen Lieferkette ergeben. Zusätzlich wird hier das Risiko aus einer mangelnden Diversität in den UBM-Gremien bewertet. Hier stehen vor allem die Rechtsabteilung und externe Berater dem Vorstand beratend zur Seite.
Sonstige Risiken
Bezüglich der Angaben zu Risiken im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten wird auf das Kapitel 45 „Erläuterungen zu den Finanzinstrumenten“ im Anhang zum Konzernabschluss verwiesen.
Risiken im Zusammenhang mit dem wirtschaftlichen Umfeld und dem Krieg in der Ukraine
Allgemeine Lage
Die geopolitische Lage war im Jahr 2024 weiterhin instabil. Der Ukraine-Krieg dauert an, die daraus resultierenden Spannungen zwischen den westlichen Ländern (USA, EU, Kanada) und der russischen Föderation sind unvermindert hoch. Darüber hinaus birgt die eskalierende Lage im Nahen Osten infolge des Israel-Hamas-Hisbollah-Krieges das Risiko weiterer potenzieller Konflikte mit neuen geopolitischen und wirtschaftlichen Konsequenzen, insbesondere, wenn der Iran offiziell in den Konflikt eintritt.
Die wirtschaftlichen Sanktionen gegenüber der russischen Föderation wurden weiter verschärft, direkter Handel und Kapitalmarktverkehr sind nahezu zum Erliegen gekommen. Weiterhin verbessert hat sich die Unabhängigkeit der EU hinsichtlich der Gasversorgung, was zu einer Entspannung am Energiesektor bezüglich der Versorgungssicherheit insgesamt geführt hat. Allerdings sind die Preise immer noch erhöht im Vergleich zur Vorkriegszeit. Eine vollständige Rückkehr zum alten Preisniveau für Energie ist derzeit nicht absehbar, mit den entsprechenden primären und sekundären Folgen für die Inflation. Aus der Ukraine-Krise heraus ergeben sich zudem hohe Hilfsaufwendungen durch die europäischen Partner sowie sprunghafte Anstiege der Verteidigungsetats. Dies vermindert die Flexibilität der volkswirtschaftlichen Haushalte, was zu Streichungen in diversen Etats führte und führt.
Die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten könnten weitere Hilfsaufwendungen für die Ukraine durch die europäischen Staatshaushalte bedeuten. Bereits in der Vergangenheit hat Trump signalisiert, dass er die finanziellen Hilfen der USA für Kiew kritisch sieht und eine Reduzierung oder sogar Einstellung der Unterstützung in Betracht ziehen könnte. Sollte es dazu kommen, würden die europäischen Staaten verstärkt in der Pflicht stehen, die entstehende Lücke zu füllen. Das würde bedeuten, dass die EU-Mitgliedsstaaten nicht nur mehr finanzielle Mittel bereitstellen, sondern auch ihre militärische und logistische Unterstützung für die Ukraine weiter ausbauen müssten. In einer ohnehin angespannten wirtschaftlichen Lage könnte dies zu erheblichen Belastungen für die europäischen Haushalte führen und eine stärkere strategische Koordination innerhalb der EU erfordern.
Im Jahr 2024 hat sich die Inflation deutlich verlangsamt und nähert sich gegen Ende des Jahres wieder dem mittelfristigem Inflationsziel der EZB von 2 % an. War zunächst insbesondere der hohe Energiepreis einer der entscheidenden Treiber, sprang im Jahresverlauf auch die Kerninflationsrate (Inflationsrate ohne Energie) an. Diese wurde getrieben durch höhere Lebensmittelpreise, Mieten, Dienstleistungen und sonstige Produkte des täglichen Lebens. In der Folge kam es 2024 abermals zu hohen Lohnabschlüssen, in einzelnen Branchen sogar über der Inflation, die dem Inflationsgeschehen eine zusätzliche Dynamik verliehen haben bzw. verleihen werden.
2024 war ein Wendepunkt der Geldpolitik der EZB. Nach einer Phase steigender Leitzinsen zur Bekämpfung der Inflation begann die EZB im Laufe des Jahres 2024 mit Zinssenkungen, da ein Rückgang der Inflation und Anzeichen einer wirtschaftlichen Abschwächung zu sehen waren. Nach Senkungen im Juni, September, Oktober und Dezember 2024 beläuft sich der Zinssatz Ende 2024 auf 3,15 %. Diese Zinssenkungen zielen darauf ab, die Konjunktur zu stützen und die Kreditvergabe zu fördern, nachdem die Inflation im Euroraum zurückgegangen ist.
Bezug auf das Geschäftsmodell der UBM
Auch wenn kein direktes Engagement der UBM in den am Krieg beteiligten Ländern mehr besteht (2021 wurde dieses endgültig beendet), so kann es im weiteren Verlauf der kriegerischen Auseinandersetzungen zu Auswirkungen auf die benachbarten Länder der Ukraine kommen. Aufgrund räumlicher und kultureller Nähe zu ihrem ukrainischen Nachbarn besteht das Risiko, dass der polnische Markt, auf dem die UBM als Immobilienentwickler und Hotelbetreiber tätig ist, unter der aktuellen Krise leiden wird. Bislang ist dieses Risiko nicht eingetreten.
Die direkte finanzielle Unterstützung der Ukraine durch alle Länder, in denen die UBM tätig ist, sowie die erhöhten Haushaltsausgaben für Verteidigung führen insgesamt zu angespannteren Staatshaushalten. Diese führen zu Diskussionen und können Auswirkungen auf staatliche Förderungen in der Immobilienbranche haben.
Das Hauptgeschäftsmodell der UBM ist die Entwicklung und der Verkauf von Immobilien. Aufgrund des schnellen Zinsanstiegs ist der Immobilienmarkt seit 2023 faktisch zum Erliegen gekommen. Nennenswerte Transaktionen außerhalb des Einzelwohnungsabverkaufs finden im geringen Umfang nur dann statt, wenn es sich um Notverkäufe handelt.
Dabei manifestiert sich der Zinsdruck nicht nur in höheren Zinskosten in der Entwicklung selbst, sondern insbesondere in niedrigen Verkaufspreisen, da die Finanzierungskosten für die Käufer deutlich gestiegen sind und die Alternativanlagen deutlich höher rentieren. Daraus resultieren höhere Renditeerwartungen/niedrigere Kaufpreise bei Immobilienobjekten. Für ein funktionierendes Immobiliengeschäft ist zudem das Beleihen von Immobilien sowie der Zufluss von Kapital wesentlich.
2024 war weiterhin von Insolvenzen von größeren Immobilienentwicklern geprägt, was auch weitreichende Auswirkungen auf die Finanzierungsfähigkeit der Banken der Eurozone hatte. So hat die EZB die Banken im Euroraum vor den steigenden Risiken im Immobiliensektor gewarnt und die Finanzierungen im Immobiliensektor als eine der aufsichtsrechtlichen Hauptprioritäten eingestuft. Insbesondere im Bereich der Gewerbeimmobilien wurden potenzielle Kapitalverluste thematisiert, weshalb die EZB die Bankinstitute aufforderte, ihre Risikomanagementpraktiken zu überprüfen und gegebenenfalls höhere Kapitalpuffer für potenzielle Verluste vorzuhalten. Dies führte zu einer restriktiveren Finanzierungspolitik der Banken für gewerbliche Immobilienprojekte und daraus folgend zu deutlich höheren Eigenkapitalbedingungen für Immobilienentwicklern und Bestandshaltern.
Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass das Kapitalmarktumfeld für die Emission von Anleihen und anderen Inhaberschuldverschreibungen weiterhin für (Immobilien-) Unternehmen insbesondere ohne Rating schwierig bleibt. Trotz der weiterhin volatilen Kapitalmärkte für Immobilienunternehmen ist es der UBM auch im Jahr 2023 und 2024 gelungen, erfolgreiche Anleihen zu platzieren. Hierzu beigetragen hat auch das weiterhin klare Bekenntnis zur Nachhaltigkeit in Form von Green Bonds.
Nachdem die Inflation in der EU derzeit rückläufig ist, werden kurzfristig keine weiteren Zinserhöhungen durch die EZB erwartet. Prognosen deuten darauf hin, dass die EZB weitere Zinsschritte nach unten setzen könnte.So kann davon ausgegangen werden, dass es auf Investorenseite mittelfristig wieder zu einem Rückgang bei den erwarteten Renditen kommen könnte, was bei einem gleichzeitig steigendem Mietniveau zu einem neuen Gleichgewicht am Markt führen könnte. Generell hat sich das Risiko einer EU-weiten Rezession im Jahr 2024 zwar nicht materialisiert, der wirtschaftliche Ausblick bleibt aber wegen des hohen Zinsniveaus kurz- und mittelfristig eingetrübt. Die Risiken sind in der laufenden Unternehmensplanung berücksichtigt und auch in der Risikobewertung entsprechend eingepreist. Durch die gute Liquiditäts- und Eigenkapitalausstattung und eine Pipeline mit starkem Fokus auf EU-Taxonomie-konforme Objekte ist die UBM derzeit gut aufgestellt, um auch in diesem volatilen Marktumfeld weiterhin tätig zu sein.
Zum Hotelbetrieb: Durch den Nahostkonflikt sowie den Krieg in der Ukraine sind auch Störungen im Reiseverkehr, insbesondere von internationalen Gästen, weiterhin zu erwarten. Länder, die Israel direkt oder indirekt unterstützen, sind zudem einem steigenden Terrorrisiko ausgesetzt, was die internationalen Tourismusströme beeinflussen könnte. Die hohe Inflation hat zudem zu einer Kostenerhöhung beim Hotelbetrieb geführt. Zwar konnte diese teilweise über höhere Zimmerpreise an die Kunden weitergegeben werden. Trotzdem steht die Profitabilität des Hotelgeschäftsmodells insgesamt weiter unter Druck.
Internes Kontrollsystem
Die wesentlichen Ziele des Internen Kontrollsystems (IKS) innerhalb der UBM sind die Kontrolle der Einhaltung externer und interner Regularien (gesetzliche und rechtliche Vorschriften), der Geschäftspolitik und der vorgegebenen Ziele, die Sicherung des Vermögens des Unternehmens, die Sicherstellung der Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens, die Sicherstellung der Wirksamkeit und Effizienz betrieblicher Abläufe, die frühzeitige Risikoerkennung und die verlässliche Einschätzung möglicher Risiken sowie des effizienten Einsatzes von Ressourcen und der Kosten.
Neben den in den Kernprozessen von UBM implementierten internen Kontrollen verfügt UBM über ein kaufmännisches und ein technisches Controlling. Beide Bereiche berichten direkt an den Vorstand. Das kaufmännische Controlling überwacht die laufende Geschäftsentwicklung auf Abweichungen von Planzahlen und stellt sicher, dass bei Planabweichungen die notwendigen Informationen an die Geschäftsleitung ergehen. Das technische Controlling überwacht die laufende Abwicklung von Projekten hinsichtlich Terminen, Baukosten, Baufortschritt und aller für die technische Umsetzung relevanten Prozesse. Dessen periodische Berichte bieten dem Management eine Grundlage für etwaige notwendige Maßnahmen, um die oben genannten Ziele erreichen zu können.
Neben gesetzlichen Vorgabe verfügt UBM über eine Vielzahl eigener Regularien, Dienstanweisungen und verbindlich festgeschriebener Prozessabläufen. Die Rollen und Verantwortlichkeiten innerhalb der Prozesse sind klar zugewiesen, und die Kontrollmechanismen werden laufend überarbeitet und neuen Gegebenheiten angepasst. Diese Prozesse und Regularien dienen den Mitarbeitenden einerseits als entsprechende Werkzeuge bei der Erfüllung ihrer Aufgaben und ermöglichen andererseits die effiziente Gestaltung von Prozessen und Kontrollen. Derartige Arbeitsanweisungen, Richtlinien und Vorlagen schaffen Transparenz, erleichtern die Kommunikation und Dokumentation, helfen, Arbeitsabläufe effizient zu gestalten und ermöglichen es, Kontrollen effektiv durchzuführen. Damit hat UBM die notwendigen Vorkehrungen getroffen, sodass einerseits gesetzliche, aber auch interne Richtlinien eingehalten und andererseits mögliche Schwachstellen in betrieblichen und organisatorischen Abläufen rasch identifiziert und korrigiert werden können.
Im Bereich Rechnungswesen dienen konzerneinheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften der Sicherstellung einer aussagekräftigen und ordnungsgemäßen Finanzberichterstattung. Durch klare Funktionstrennungen und Kontrollmaßnahmen wie Plausibilitätsprüfungen, regelmäßige Kontrollaktivitäten und Rechnungsfreigaberegelungen sowie das Vier-Augen-Prinzip werden eine verlässliche und ordnungsgemäße Buchführung und Rechnungslegung sichergestellt. Dieses systematische Kontrollmanagement stellt sicher, dass die Rechnungslegung des UBM-Konzerns im Einklang mit den nationalen und internationalen Rechnungslegungsstandards sowie internen Richtlinien steht.
Innerhalb des internen Kontrollsystems übernimmt der Prüfungsausschuss für den Aufsichtsrat die Aufgabe der Überwachung des Rechnungslegungsprozesses und der Finanzberichterstattung.
Interne Revision
Die Abteilung Interne Revision hat als Zielsetzung, unabhängige und objektive Prüfungs- und Beratungstätigkeiten innerhalb von UBM durchzuführen. Grundlage ihres Arbeitens sind die Revisionsordnung, welche die Legitimation nach außen darstellt, und das Revisionshandbuch, das die Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten innerhalb von UBM festlegt. Die Abteilung ist gemäß C-Regel 18 des Österreichischen Corporate Governance Kodex dem Gesamtvorstand unterstellt.
Die Interne Revision prüft sämtliche Unternehmensprozesse sowie die Wirksamkeit der internen Kontrollen und trägt zu deren Verbesserung bei. Die Prüfergebnisse münden in Prüfberichten, in denen neben den getroffenen Feststellungen Empfehlungen vorgeschlagen werden. Daraus werden konkrete Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet. Die Umsetzung der Maßnahmen wird von der Internen Revision überwacht, um sicherzustellen, dass die aufgezeigten Verbesserungspotenziale auch fristgerecht umgesetzt werden.
Projektbezogen unterstützen externe Berater einzelne Prüfungshandlungen. Zusätzlich steht die Interne Revision dem Vorstand beratend zur Seite. Durch ihre integrierte Sichtweise und ihre Kenntnisse des Unternehmens aus der Prüftätigkeit heraus soll sie wirksame Möglichkeiten zur Verbesserung von Effektivität, Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Prozesse aufzeigen.
Der jährliche Revisionsplan wird vom Vorstand beschlossen und dem Aufsichtsrat zur Kenntnis gebracht. Anlassbezogen führt die Interne Revision nach entsprechendem Auftrag durch den Vorstand Ad-hoc-Prüfungen durch. Im Jahr 2024 wurden keine Ad-hoc-Prüfungen beauftragt.
Offenlegung gemäß § 243a UGB per 31. Dezember 2024
1. Zusammensetzung des Kapitals
Das Grundkapital setzt sich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 aus 7.472.180 auf den Inhaber lautenden nennbetragslosen Stückaktien zusammen, von denen jede am Grundkapital von € 52.305.260,00 im gleichen Umfang beteiligt ist. Zum Bilanzstichtag befinden sich sämtliche 7.472.180 Aktien im Umlauf. Alle Aktien haben die gleichen, gesetzlich normierten Rechte und Pflichten; insbesondere gewährt jede Aktie das Stimmrecht, welches nach der Zahl der Aktien ausgeübt wird. Das Grundkapital der Gesellschaft ist voll eingezahlt. Gemäß § 5 Abs. 3 der Satzung der Gesellschaft und im Einklang mit § 10 Abs. 2 AktG sind die Inhaberaktien in einer, gegebenenfalls in mehreren Sammelurkunden zu verbriefen und bei einer Wertpapiersammelbank nach § 1 Abs. 3 Depotgesetz oder einer gleichwertigen ausländischen Einrichtung zu hinterlegen. Aus § 4 Abs. 5 (b) der Satzung der Gesellschaft ergibt sich weiters, dass das Grundkapital gemäß § 159 Abs. 2 Z 1 AktG um bis zu Nominale € 5.230.526,00 durch Ausgabe von bis zu 747.218 Stück neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien zur Ausgabe an Gläubiger von Wandelschuldverschreibungen bedingt erhöht ist (bedingte Kapitalerhöhung).
2. Beschränkungen betreffend die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien
Zwischen der IGO Industries-Gruppe und der Strauss-Gruppe besteht ein Syndikatsvertrag (Syndikat Ortner & Strauss). Der Vorstand der Gesellschaft hat keine Kenntnis vom Inhalt dieses Syndikatsvertrags. Syndikatsbeschlüsse binden die Syndikatsmitglieder in der Ausübung ihrer Stimmrechte. Zwischen den Syndikatsmitgliedern besteht ein wechselseitiges Aufgriffsrecht.
3. Direkte oder indirekte Beteiligung
Eine direkte oder indirekte Beteiligung am Kapital, die zumindest zehn von hundert beträgt, halten zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 folgende Aktionäre:
| Aktionär | Beteiligung |
|---|---|
| Syndikat Ortner & Strauss | 38,84 % |
| davon IGO Industries-Gruppe | 27,62 % |
| davon Strauss-Gruppe | 11,22 % |
Darüber hinaus hält die IGO Industries-Gruppe einen weiteren Anteil von 6,99 %, der nicht Teil des Syndikats Ortner & Strauss ist.
4. Aktien mit besonderen Kontrollrechten sind bei der Gesellschaft nicht vorhanden.
5. Mitarbeiterbeteiligungsmodelle, bei welchen die Arbeitnehmer das Stimmrecht nicht unmittelbar ausüben, bestehen bei der UBM Development AG nicht.
6. Bestimmungen zur Zusammensetzung des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie zur Änderung der Satzung
Gemäß § 6 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft besteht der Vorstand nach näherer Bestimmung durch den Aufsichtsrat aus zwei bis sechs Personen. Die Bestellung von stellvertretenden Vorstandsmitgliedern in diesem zahlenbezogenen Rahmen (insgesamt zwei bis sechs Personen) ist gemäß § 6 Abs. 2 der Satzung zulässig. Gemäß § 6 Abs. 3 der Satzung kann der Aufsichtsrat ein Vorstandsmitglied zum Vorsitzenden des Vorstands und ein Mitglied zum Stellvertreter des Vorsitzenden des Vorstands ernennen. Allfällige stellvertretende Vorstandsmitglieder stehen gemäß § 8 Abs. 3 der Satzung hinsichtlich der Vertretungsmacht ordentlichen Vorstandsmitgliedern gleich.
Der Aufsichtsrat besteht gemäß § 9 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft aus mindestens drei und höchstens zwölf von der Hauptversammlung gewählten Mitgliedern. Gemäß § 9 Abs. 8 der Satzung kann mit der Wahl eines Aufsichtsratsmitglieds gleichzeitig ein Ersatzmitglied gewählt werden, welches mit sofortiger Wirkung in den Aufsichtsrat nachrückt, wenn das Aufsichtsratsmitglied vor dem Ablauf seiner Amtszeit aus dem Aufsichtsrat ausscheidet. Werden mehrere Ersatzmitglieder gewählt, ist bei der Wahl die Reihenfolge zu bestimmen, in der sie für aus dem Aufsichtsrat ausscheidende Mitglieder nachrücken.# 7. Befugnisse der Mitglieder des Vorstands
Der Vorstand ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 gemäß § 4 Abs. 4 der Satzung der Gesellschaft ermächtigt, innerhalb von fünf Jahren ab Eintragung der in der Hauptversammlung vom 21. Mai 2024 beschlossenen Ermächtigung in das Firmenbuch – somit bis zum 27. August 2029 – das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu € 26.152.630,00 durch Ausgabe von bis zu 3.736.090 Stück neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen, allenfalls in mehreren Tranchen, auch im Wege des mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 153 Abs. 6 AktG und auch mit der Möglichkeit des Ausschlusses des Bezugsrechts, zu erhöhen (genehmigtes Kapital) und den Ausgabekurs, die Ausgabebedingungen, das Bezugsverhältnis und die weiteren Einzelheiten der Durchführung mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzusetzen. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf die aus dem genehmigten Kapital ausgegebenen neuen Aktien ist ausgeschlossen, wenn und sofern eine Ausnutzung dieser Ermächtigung (genehmigtes Kapital) durch Ausgabe von Aktien gegen Bareinlagen bei Mehrzuteilungsoptionen im Rahmen der Platzierung neuer Aktien der Gesellschaft erfolgt. Darüber hinaus ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch das Ausnützen dieser Ermächtigung des Vorstands ergeben, zu beschließen.
Zudem ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch das Ausnützen dieser Ermächtigung des Vorstands ergeben, zu beschließen.
Zudem ist der Vorstand zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 gemäß § 4 Abs. 5 (b) der Satzung der Gesellschaft im Hinblick auf die bedingte Erhöhung des Grundkapitals ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der bedingten Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzusetzen, insbesondere die Einzelheiten der Ausgabe und des Wandlungsverfahrens der Wandelschuldverschreibungen, den Ausgabebetrag sowie das Umtausch- oder Wandlungsverhältnis. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch die Ausgabe der Aktien aus dem bedingten Kapital ergeben, zu beschließen. Ausgabebetrag und Umtauschverhältnis sind nach Maßgabe finanzmathematischer Methoden sowie des Aktienkurses der Gesellschaft in einem anerkannten Preisfindungsverfahren zu ermitteln. Im Fall einer in den Ausgabebedingungen von Wandelschuldverschreibungen festgelegten Wandlungspflicht dient das bedingte Kapital auch zur Erfüllung dieser Wandlungspflicht.
Schließlich sieht § 4 Abs. 6 der Satzung der Gesellschaft die Ermächtigung des Vorstands gemäß § 159 Abs. 3 AktG vor, innerhalb von fünf Jahren ab Eintragung der in der Hauptversammlung vom 27. Mai 2021 beschlossenen Ermächtigung in das Firmenbuch – somit bis zum 9. Juli 2026 – mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft gemäß § 159 Abs. 2 Z 3 AktG, auch in mehreren Tranchen, bedingt um bis zu € 3.917.480,00 durch Ausgabe von bis zu 559.640 auf den Inhaber lautenden neuen Stückaktien zum Zweck der Bedienung von Aktienoptionen im Rahmen des Long-Term-Incentive-Programms 2017 und der in der Hauptversammlung vom 27. Mai 2021 beschlossenen Fortsetzung und Verlängerung des Long-Term-Incentive-Programms 2017 (samt Anpassung der Planbedingungen 2017) an Arbeitnehmer, leitende Angestellte und Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft sowie mit ihr verbundener Unternehmen zu erhöhen. Der Ausübungskurs beträgt € 36,33. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, die sich aus einer Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung ergebenden Änderungen der Satzung zu beschließen.
8. Bedeutende Vereinbarungen
Im Oktober/November 2019 wurde von der Gesellschaft (Emittentin) die UBM-Anleihe 2019–2025 (2019-UBM-Teilschuldverschreibungen) im Gesamtnennbetrag von € 120.000.000,00 mit sechsjähriger Laufzeit (2019–2025) begeben, wobei diese Anleiheemission sowohl ein Umtauschangebot, in dessen Rahmen den Investoren der UBM-Anleihe 2015–2020 die Möglichkeit zum Umtausch in die UBM-Anleihe 2019–2025 geboten wurde, als auch ein Barzeichnungsangebot umfasste. Während im Zuge des Umtauschangebots Teilschuldverschreibungen der im Jahr 2015 begebenen und zwischenzeitlich zur Gänze zurückgeführten Anleihe im Gesamtnennbetrag von € 25.164.000,00 in 2019-UBM-Teilschuldverschreibungen umgetauscht wurden, wurden im Rahmen der Barzeichnung 2019-UBM-Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von € 94.836.000,00 begeben.
In Bezug auf diese 2019-UBM-Teilschuldverschreibungen gab es im Oktober 2024 ein Umtauschangebot durch die Emittentin, in dessen Rahmen den Anleihegläubigern der 2019-UBM-Teilschuldverschreibungen die Möglichkeit zum Umtausch in den UBM Green Bond 2024–2029 der Emittentin angeboten wurde. Im Zuge dieses Umtauschangebots wurden 2019-UBM-Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von € 33.100.500,00 in Teilschuldverschreibungen des UBM Green Bonds 2024–2029 umgetauscht. Die UBM-Anleihe 2019–2025 steht daher im Gesamtnennbetrag von € 86.899.500,00 aus.
Im Dezember 2020 wurde eine Inhaberschuldverschreibung (Inhaberschuldverschreibung 2020–2025) im Gesamtnennbetrag von € 21.500.000,00 begeben. Dabei wurde (i) die im November 2016 im Gesamtnennbetrag von € 18.500.000,00 begebene Inhaberschuldverschreibung 2016–2021 im Ausmaß von € 10.500.000,00 bis Dezember 2025 prolongiert (die Rückzahlung des verbliebenen, nicht prolongierten Betrags dieser Inhaberschuldverschreibung 2016–2021 erfolgte im Dezember 2021) und (ii) der weitere Betrag von € 11.000.000,00 neu abgeschlossen. Davon wurden im Oktober 2024 Inhaberschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von € 8,0 Mio. zurückgeführt, so dass die Inhaberschuldverschreibung 2020–2025 aktuell im Gesamtnennbetrag von € 13,5 Mio. aushaftet.
Im ersten Quartal 2021 wurde von der Gesellschaft zunächst eine Inhaberschuldverschreibung von € 7.000.000,00 mit der Laufzeit 2021–2025 begeben. Darüber hinaus wurde in diesem Zeitraum eine weitere Inhaberschuldverschreibung von € 500.000,00 mit der Laufzeit 2021–2025 gezeichnet, die jedoch bereits 2024 zur Gänze rückgeführt wurde.
Im Mai 2021 wurde von der Gesellschaft (Emittentin) die Sustainability-Linked UBM-Anleihe 2021–2026 (2021-UBM-Teilschuldverschreibungen) im Gesamtnennbetrag von € 150.000.000,00 mit fünfjähriger Laufzeit (2021–2026) begeben, wobei diese Anleiheemission sowohl (i) ein Umtauschangebot, in dessen Rahmen den Investoren der UBM-Anleihe 2017–2022 (2017-UBM-Teilschuldverschreibungen) die Möglichkeit zum Umtausch in die neue UBM-Anleihe 2021–2026 geboten wurde, als auch (ii) ein Barzeichnungsangebot umfasste. Während im Zuge des Umtauschangebots 2017-UBM-Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von € 68.897.500,00 in 2021-UBM-Teilschuldverschreibungen umgetauscht wurden, wurden im Rahmen der Barzeichnung 2021-UBM-Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von € 81.102.500,00 begeben.
In Bezug auf diese 2021-UBM-Teilschuldverschreibungen gab es im Oktober 2024 ein Umtauschangebot durch die Emittentin, in dessen Rahmen den Anleihegläubigern der 2021-UBM-Teilschuldverschreibungen die Möglichkeit zum Umtausch in den UBM Green Bond 2024–2029 der Emittentin angeboten wurde. Im Zuge dieses Umtauschangebots wurden 2021-UBM-Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von € 40.481.000,00 in Teilschuldverschreibungen des UBM Green Bonds 2024–2029 umgetauscht. Die Sustainability-Linked UBM-Anleihe 2021–2026 steht daher im Gesamtnennbetrag von € 109.519.000,00 aus.
Bei dieser im Mai 2021 begebenen Anleihe mit fünfjähriger Laufzeit (2021–2026) handelt es sich um eine „Sustainability-Linked“-Anleihe. Das bedeutet, dass der Rückzahlungsbetrag über 100 % des Nominales liegen kann, wenn sich das ESG-Rating der Gesellschaft während der Laufzeit der Anleihe verschlechtert.# Im zweiten Quartal 2021 erfolgte die Emission einer tief nachrangigen Sustainability-Linked Hybridanleihe 2021 im Gesamtnennbetrag von €100.000.000,00. Im Rahmen dieser Emission konnten knapp 50 % einer Hybridanleihe von 2018 vorzeitig rückgekauft und damit bis 2026 verlängert werden. Die Sustainability-Linked Hybridanleihe 2021 enthält eine Regelung, wonach die Emittentin bei Eintritt eines Kontrollwechsels im Sinn einer Übernahme gemäß österreichischem Übernahmegesetz (wie in den Anleihebedingungen definiert) berechtigt ist, die Hybrid-Teilschuldverschreibungen vorzeitig vollständig zum erhöhten Nennbetrag zuzüglich bis zum Rückzahlungstag aufgelaufener Zinsen zurückzuzahlen; dabei ist der erhöhte Nennbetrag mindestens der Nennbetrag der Hybrid-Teilschuldverschreibungen, vorbehaltlich Erhöhung(en) nach Eintritt eines Anpassungsereignisses in Bezug auf das ESG-Rating und das Nachhaltigkeitserkennungslevels (sustainability recognition level) der Emittentin. Im Juli 2023 wurde von der Gesellschaft (Emittentin) die erste Grüne Anleihe (UBM Green Bond 2023–2027 oder 2023-UBM-Teilschuldverschreibungen) im Gesamtnennbetrag von € 50.000.000,00 mit vierjähriger Laufzeit (2023–2027) zur Finanzierung nachhaltiger Projektentwicklungen begeben. Diese Anleiheemission umfasste sowohl (i) ein Umtauschangebot, in dessen Rahmen den Investoren der zwischenzeitlich zur Gänze rückgeführten UBM-Anleihe 2018–2023 die Möglichkeit zum Umtausch in den neuen UBM Green Bond 2023–2027 geboten wurde, als auch (ii) ein Barzeichnungsangebot. Während im Zuge des Umtauschangebots Teilschuldverschreibungen der im Jahr 2018 begebenen Anleihe im Gesamtnennbetrag von € 28,94 Mio. in Teilschuldverschreibungen des UBM Green Bonds 2023–2027 umgetauscht wurden, wurden im Rahmen der Barzeichnung 2023-UBM-Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von € 91,05 Mio. begeben. Im Oktober 2024 wurde von der Gesellschaft (Emittentin) eine weitere Grüne Anleihe (UBM Green Bond 2024–2029 oder 2024-UBM-Teilschuldverschreibungen) im Gesamtnennbetrag von € 93.000.000,00 mit fünfjähriger Laufzeit (2024–2029) zur Finanzierung nachhaltiger Projektentwicklungen begeben. Neben dem Barzeichnungsangebot umfasste diese Anleiheemission auch zwei Umtauschangebote, in deren Rahmen sowohl (i) den Investoren der UBM-Anleihe 2019–2025 als auch (ii) den Investoren der Sustainability-Linked UBM-Anleihe 2021–2026 die Möglichkeit zum Umtausch in den zweiten UBM Green Bond 2024–2029 geboten wurde (zu den Umtauschangeboten betreffend die in den Jahren 2019 und 2021 begebenen Anleihen siehe auch oben). Während im Zuge der Umtauschangebote 2019-UBM-Teilschuldverschreibungen und 2021-UBM-Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von zusammen € 73.581.500,00 in Teilschuldverschreibungen des UBM Green Bonds 2024–2029 umgetauscht wurden, wurden im Rahmen der Barzeichnung 2024-UBM-Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von € 19.418.500,00 begeben.
Die Anleihen enthalten in den jeweiligen Anleihebedingungen insbesondere folgende Bestimmung: Erfolgt ein Kontrollwechsel im Sinn einer Übernahme bzw. der Erlangung einer unmittelbaren kontrollierenden Beteiligung an der Emittentin im Sinn des Übernahmegesetzes mit der Rechtsfolge eines Pflichtangebots durch eine natürliche oder juristische Person, die im Zeitpunkt der Begebung der Anleihe keine (oder keine kontrollierende) Beteiligung hält (Kontrollwechselereignis wie in den jeweiligen Anleihebedingungen definiert), und führt dieser Kontrollwechsel zu einer Verschlechterung der Bonität der Emittentin und kann die Emittentin keinen Bonitätsnachweis innerhalb von 60 Tagen ab dem Zeitpunkt der Bekanntmachung des Kontrollwechselereignisses erbringen, ist jeder Anleihegläubiger berechtigt, seine Teilschuldverschreibungen zu kündigen und fällig zu stellen und die sofortige Rückzahlung zum Nennbetrag zuzüglich bis zum Tag der Rückzahlung aufgelaufener Zinsen zu verlangen.
Weiters hat die Gesellschaft als Darlehensnehmerin im November 2016 Schuldscheindarlehensverträge im Gesamtnennbetrag von € 32.000.000,00 (die im Ausmaß von € 20.500.000,00 bis Dezember 2025 prolongiert wurden) und deren verbliebenen, nicht prolongierten Beträge im Dezember 2021 zurückgezahlt wurden) und im Dezember 2020 Schuldscheindarlehensverträge im Gesamtnennbetrag von € 9.500.000,00 abgeschlossen. Die jeweiligen Schuldscheindarlehensverträge sehen ein Kündigungsrecht für den Fall vor, dass ein Kontrollwechselereignis eintritt und dieses Kontrollwechselereignis (i) zu einer wesentlichen Beeinträchtigung der Fähigkeit der Gesellschaft führt, ihre Verpflichtungen aus dem jeweiligen Darlehensvertrag zu erfüllen, oder (ii) zu einem Verstoß des jeweiligen Darlehensgebers gegen gesetzlich zwingende Vorschriften führt. (Kontrollwechsel bedeutet in diesem Zusammenhang die Erlangung einer unmittelbaren kontrollierenden Beteiligung an der Gesellschaft im Sinn des Übernahmegesetzes mit der Rechtsfolge eines Pflichtangebots durch eine natürliche oder juristische Person, die zum Zeitpunkt des Abschlusses des jeweiligen Darlehensvertrags keine Beteiligung an der Gesellschaft hielt.) Gemäß den Schuldscheindarlehensverträgen vom Dezember 2020 ist jeder Schuldscheindarlehensgläubiger nur dann berechtigt, seine Schuldscheindarlehen zu kündigen und fällig zu stellen und die sofortige Rückzahlung zum Nennbetrag zuzüglich bis zum Tag der Rückzahlung aufgelaufener Zinsen zu verlangen, sofern dieser Kontrollwechsel zu einer Verschlechterung der Bonität der Emittentin führt und die Emittentin keinen Bonitätsnachweis innerhalb von 60 Tagen ab dem Zeitpunkt der Bekanntmachung des Kon- trollwechselereignisses erbringen kann.
Eine Übersicht der Anleihen befindet sich auf Seite 13.
In der Hauptversammlung vom 21. Mai 2024 hat die Gesellschaft ein Aktien-Optionen-Programm für Führungskräfte beschlossen (AOP 2024). Im Rahmen des AOP 2024 wurden bestimmten teilnahmeberechtigten Personen virtuelle Aktienoptionen eingeräumt, welche von diesen nach Ablauf eines Zeitraums von zwei (2) oder drei (3) Jahren und unter Einhaltung besonderer Teilnahmevoraussetzungen ausgeübt werden können. Das Recht, die Aktienoptionen auszuüben, entsteht erst mit Ablauf definierter Zeiträume und unter der Voraussetzung, dass die Performancekriterien erreicht werden und die im AOP 2024 festgelegten weiteren Voraussetzungen erfüllt sind. Das AOP 2024 sieht die Einräumung von insgesamt maximal 600.000 virtuellen Aktienoptionen vor, wobei jede virtuelle Aktienoption zur Barablöse des virtuellen Bezugs einer Stammaktie der Gesellschaft berechtigt. Im Fall eines Kontrollwechselereignisses sind die teilnahmeberechtigten Personen nicht mehr an die Ausübungsfenster, sehr wohl jedoch an den ungewichteten Durchschnitt der Schlusskurse der Aktie der Gesellschaft von zumindest EUR 27,00 gebunden. Die teilnahmeberechtigten Personen können ihre jeweiligen Aktienoptionen zehn (10) Handelstage nach Beginn der Nachfrist, die einem freiwilligen Angebot zur Kontrollerlangung gemäß § 25a ÜbG oder einem öffentlichen Pflichtangebot gemäß §§ 22 ff ÜbG folgt, ausüben, wobei in einem solchen Fall der Ausübungszeitraum 20 Handelstage beträgt. Der dafür relevante Beobachtungszeitraum ist der Zeitraum von zwölf Wochen vor dem Tag der öffentlichen Bekanntgabe eines Übernahmeangebots an zumindest fünfzehn (15) aufeinanderfolgenden Handelstagen. Darüber hinaus bestehen keine bedeutenden Vereinbarungen im Sinn des § 243a Abs 1 Z 8 UGB.
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Entschädigungsvereinbarungen im Sinn des § 243a Z 9 UGB bestehen nicht.
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Sonstige Information
Zweigniederlassungen
Die UBM Development AG hat folgende im Firmenbuch eingetragene Zweigniederlassungen: Zweigniederlassung Steiermark (Thalerhofstraße 88, 8141 Premstätten) und Zweigniederlassung Tirol (Porr-Straße 1, 6175 Kematen).
Website
Die Website der UBM Development AG lautet www.ubm-development.com
Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
UBM erstellt einen gesonderten nichtfinanziellen Bericht, der die gesetzlichen Anforderungen gemäß § 267a UGB erfüllt. Dieser ESG-Bericht wird zeitgleich mit dem Geschäftsbericht veröffentlicht.
Umweltbelange
Global betrachtet ist die Immobilien- und Baubranche der CO2- und energieintensivste Sektor. Fast 40 % der globalen CO2-Emissionen und mehr als ein Drittel des weltweiten Energieverbrauchs gehen auf den Bau und Betrieb von Immobilien zurück. Aus diesem Grund ist es für UBM selbstverständlich, bei allen Entscheidungen ökologische Aspekte besonders zu berücksichtigen. Das klare Bekenntnis zum Holzbau, unser Augenmerk auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz, der Fokus auf Green-Building-Zertifizierungen und unsere Bemühungen im Bereich der Kreislaufwirtschaft sind Ausdruck unserer Überzeugung. Mit der Abteilung „Timber Construction & Green Building“ hat UBM ein Kompetenzzentrum mit insgesamt sechs Experten aufgebaut, um die strategische Bedeutung des Holzbaus zu unterstreichen. Die Abteilung unterstützt und überwacht die UBM-weite operative Umsetzung der Green-Building-Prozesse. Neue Anforderungen auf nationaler und europäischer Ebene werden evaluiert und auf der Projektebene, in Einklang mit der green. smart. and more. Strategie, umgesetzt. Außerdem koordiniert die Abteilung die Evaluierung und Durchführung von Gebäudezertifizierungen und EU-Taxonomie-Checks durch externe Partner bei Projektentwicklungen.Für die operative Implementierung der Green-Building-Strategie in der Projektentwicklung sind die Projektleiterinnen zuständig. Diese optimieren die Projekte in Zusammenarbeit mit externen Expertinnen, zum Beispiel im Bereich Energie, im Rahmen der jeweiligen standortspezifischen Möglichkeiten. Bei Bestandsobjekten und Konzernstandorten wird die Green-Building-Strategie von den jeweiligen Assetmanager*innen implementiert.
Zukunftsweisende Immobilienentwicklung
Mit unseren Immobilien prägen wir Lebensräume für die Zukunft und gestalten damit auch die Umwelt.# UBM Development
Immobilienentwicklung ist nicht nur unser Kerngeschäft, sie ist gleichzeitig unser größter Hebel, um unseren CO2-Fußabdruck maßgeblich zu reduzieren. UBM beschäftigt sich intensiv mit den ökologischen Auswirkungen ihrer Tätigkeit in allen Projektphasen. Das klare Bekenntnis zum Holzbau, unser Augenmerk auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz, der Fokus auf Green-Building-Zertifizierungen und unsere Bemühungen im Bereich der Kreislaufwirtschaft sind Ausdruck unserer Überzeugung. Schwerpunkte unserer Aktivitäten sind die folgenden Bereiche: Energieeffizienz, erneuerbare Energien und CO2-Emissionen Langlebigkeit und Recycelbarkeit der Materialien Bodenversiegelung, Klimawandel und Biodiversität Sanierung und Revitalisierung Gesunde Baustoffe & Wohnqualität Wir messen unsere Standorte am Fußabdruck Neben der Projektentwicklung ist es für uns wichtig, auch den eigenen Geschäftsbetrieb nachhaltig zu gestalten. Unser klares Ziel ist eine kontinuierliche Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks. Relevante Stellschrauben sind Energieverbrauch und Emissionen. Auch Wasserverbrauch und Abfallmanagement sind für UBM wichtige Themen und werden intern verfolgt und berichtet.
Weniger Bestandsimmobilien
UBM konzentriert sich strategisch auf die Entwicklung und den Verkauf von Immobilien. Daher wird die Anzahl der Bestandsimmobilien seit 2015 konsequent reduziert. Auch im Bestand setzt UBM auf Maßnahmen im Sinne der Nachhaltigkeit; zu berücksichtigen ist, ob es sich um vermietete Objekte handelt, bei denen UBM indirekten Einfluss auf Energieverbrauch und Emissionen hat, etwa durch den Einsatz energiesparender Leuchtmittel oder effizienter Kühl- und Heizlösungen. Weitere Informationen zu den Umweltbelangen finden sich im ESG-Bericht 2024 von UBM Development.
Mitarbeitende
Der Personalstand des UBM-Konzerns betrug zum 31.12.2024 231 (31.12.2023: 268).
Verantwortungsvolles Wirtschaften bedeutet für uns neben der Berücksichtigung von Umweltaspekten auch die Wahrnehmung unserer sozialen Verantwortung, also die Auswirkungen des Handelns auf die Gesellschaft. Innerhalb unseres direkten Einflussbereichs gehört dazu ein fairer Umgang mit unseren Mitarbeitenden, die für unseren langfristigen Erfolg und unsere positive Weiterentwicklung von entscheidender Bedeutung sind. In diesem Kontext haben wir folgende Fokusbereiche definiert: Attraktiver Arbeitgeber sowie Aus- und Weiterbildung Diversität und Chancengleichheit Gesundheit und Arbeitssicherheit Auf Vorstandsebene ist die COO verantwortlich für die Personalagenden, die im Bereich Human Resources zentral verankert sind. Die Head of Human Resources tauscht sich regelmäßig mit der COO zu den Entwicklungen aus. Zielvorgaben, Maßnahmen und strategische Ausrichtung werden gemeinsam mit dem Vorstand entwickelt und in die Organisation getragen. Das Human-Resources-Team besteht zusätzlich aus einer HR-Business-Partnerin, die gemeinsam mit den lokalen Führungskräften Personalthemen in Einklang mit der Personalstrategie umsetzt. Mit unseren Werten kompetent. konsequent. transparent. schaffen wir ein Arbeitsklima, in dem sich jeder angesprochen, autorisiert und zum persönlichen Einsatz aufgerufen fühlt. Wir ermutigen unsere Mitarbeitenden zu Eigeninitiative durch kurze Entscheidungswege und flache Hierarchien. Bei der Gestaltung unseres Arbeitsumfelds halten wir uns an die strengen nationalen und internationalen Gesetze und Vorschriften der Märkte, in denen wir tätig sind. Darüber hinaus orientieren wir uns an Übereinkommen wie der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, den Leitlinien der Vereinten Nationen und internationalen Arbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation. Damit gehen wir über die Mindeststandards deutlich hinaus. In unseren Codes of Conduct (Ethik-Kodex und Verhaltenskodex für Geschäftspartner) ist dieses Commitment verankert. Gezielte Aus- und Weiterbildungsangebote sind fester Bestandteil der Personalentwicklung von UBM. Die Basis dafür bildet das jährliche Mitarbeitergespräch, in dem sowohl Fokusthemen als auch konkrete Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen mit der jeweiligen Führungskraft vereinbart werden. Darüber hinaus bietet UBM vielfältige Weiterbildungsmaßnahmen aktiv an – von internen Workshops bis zu externen Weiterbildungsprogrammen. Gleichzeitig wird die eigenverantwortliche Weiterentwicklung der Mitarbeitenden gefördert und unterstützt. Weitere Informationen zu den Mitarbeiterbelangen finden sich im ESG-Bericht 2024 von UBM Development.
Corporate-Governance-Bericht
Der Bericht ist als Teil des Geschäftsberichts unter www.ubm-development.com im Submenu Investor Relations/Finanzberichte bzw. Corporate Governance abrufbar.
Forschung und Entwicklung
Die Gesellschaft betreibt keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.
Wien, am 31. März 2025
Der Vorstand
Mag. Thomas G. Winkler, LLM CEO, Vorsitzender
Dipl.-Ök. Patric Thate CFO
Martina Maly-Gärtner, MRICS COO
Dipl. Ing. Peter Schaller CTO
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2024 in T€
| Erläuterungen | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse (8) | 106.239 | 85.315 |
| Bestandsveränderung | 12.323 | 33.011 |
| Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen (21) | –13.102 | –14.059 |
| Erträge aus Fair-Value-Anpassungen auf Finanzimmobilien (20) | 16.084 | 318 |
| Sonstige betriebliche Erträge (9) | 10.477 | 55.894 |
| Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen (10) | –66.218 | –70.389 |
| Personalaufwand (11) | –22.728 | –30.910 |
| Aufwendungen aus Fair-Value-Anpassungen auf Finanzimmobilien (20) | –23.220 | –40.767 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen (12) | –26.549 | –40.842 |
| Ergebnis (EBITDA) | –6.694 | –22.429 |
| Abschreibungen auf immaterielle Werte des Anlagevermögens und Sachanlagen (13) | –2.475 | –2.779 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | –9.169 | –25.208 |
| Finanzertrag (14) | 18.087 | 16.905 |
| Finanzaufwand (15) | –32.109 | –31.060 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | –23.191 | –39.363 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (16) | –6.402 | –6.682 |
| Jahresfehlbetrag/-überschuss | –29.593 | –46.045 |
| davon Anteile der Aktionäre des Mutterunternehmens | –35.646 | –52.499 |
| davon Anteile der Hybridkapitalinhaber | 5.500 | 5.922 |
| davon Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von Tochterunternehmen | 553 | 532 |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in €) (17) | –4,77 | –7,03 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (in €) (17) | –4,77 | –7,03 |
Konzern-Gesamtergebnisrechnung für das Geschäftsjahr 2024 in T€
| Erläuterungen | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Jahresverlust/-überschuss | –29.593 | –46.045 |
| Sonstiges Ergebnis | ||
| Remeasurement aus leistungsorientierten Verpflichtungen (34) | 287 | –33 |
| Auf das sonstige Ergebnis entfallender Ertragsteueraufwand (-ertrag) | –69 | 4 |
| Sonstiges Ergebnis, welches nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden kann (nicht recyclingfähig) | 218 | –29 |
| Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung | –956 | –5.344 |
| Sonstiges Ergebnis, welches in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden kann (recyclingfähig) | –956 | –5.344 |
| Sonstiges Ergebnis des Jahres (other comprehensive income) | –738 | –5.373 |
| Gesamtergebnis des Jahres | –30.331 | –51.418 |
| davon Anteile der Aktionäre des Mutterunternehmens | –36.384 | –57.872 |
| davon Anteile der Hybridkapitalinhaber | 5.500 | 5.922 |
| davon Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von Tochterunternehmen | 553 | 532 |
Konzernbilanz zum 31. Dezember 2024 in T€
| Erläuterungen | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Aktiva | ||
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte (18) | 1.818 | 1.915 |
| Sachanlagen (19) | 9.601 | 11.129 |
| Finanzimmobilien (20) | 294.938 | 407.894 |
| Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen (21) | 112.362 | 150.208 |
| Projektfinanzierungen (22) | 195.077 | 143.552 |
| Übrige Finanzanlagen (23) | 10.886 | 19.358 |
| Finanzielle Vermögenswerte (26) | 2.242 | 2.356 |
| Latente Steueransprüche (29) | 667 | 627 |
| Summe langfristige Vermögenswerte | 627.591 | 745.295 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte (24) | 293.925 | 265.411 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (25) | 26.243 | 37.315 |
| Finanzielle Vermögenswerte (26) | 27.385 | 40.089 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte (27) | 7.715 | 14.147 |
| Liquide Mittel (28) | 199.537 | 151.520 |
| Summe kurzfristige Vermögenswerte | 554.805 | 508.482 |
| Aktiva gesamt | 1.182.396 | 1.253.777 |
| Passiva | ||
| Eigenkapital | ||
| Grundkapital (30, 31) | 52.305 | 52.305 |
| Kapitalrücklagen (32) | 98.954 | 98.954 |
| Andere Rücklagen (32) | 85.151 | 121.535 |
| Hybridkapital (33) | 101.605 | 101.605 |
| Summe Anteile der Aktionäre des Mutterunternehmens | 338.015 | 374.399 |
| Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von Tochterunternehmen | 5.638 | 5.323 |
| Summe Eigenkapital | 343.653 | 379.722 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | ||
| Rückstellungen (34) | 7.229 | 11.129 |
| Anleihen und Schuldscheindarlehen (35) | 257.688 | 376.066 |
| Finanzverbindlichkeiten (36) | 175.819 | 287.815 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (38) | 1.141 | 1.404 |
| Latente Steuerschulden (29) | 2.929 | 10.415 |
| Summe langfristige Verbindlichkeiten | 444.806 | 686.829 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | ||
| Rückstellungen (34) | 3.790 | 3.554 |
| Anleihen und Schuldscheindarlehen (35) | 130.131 | – |
| Finanzverbindlichkeiten (36) | 203.073 | 120.365 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (37) | 25.155 | 25.653 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (38) | 15.130 | 26.502 |
| Übrige Verbindlichkeiten (39) | 7.924 | 4.325 |
| Steuerschulden | 8.734 | 6.827 |
| Summe kurzfristige Verbindlichkeiten | 393.937 | 187.226 |
| Passiva gesamt | 1.182.396 | 1.253.777 |
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2024 in T€
| Erläuterungen | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Jahresfehlbetrag/-überschuss | –29.593 | –46.045 |
| Abschreibungen/Zuschreibungen auf das Anlagevermögen & Finanzanlagen | 9.612 | 43.227 |
| Zinserträge/Zinsaufwendungen | 14.280 | 14.167 |
| Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen | 13.102 | 14.059 |
| Dividenden aus at-equity bilanzierten Unternehmen | 31.775 | 5.822 |
| Abnahme der langfristigen Rückstellungen | –3.613 | –2.085 |
| Latente Ertragsteuern | 1.636 | 2.498 |
| Cashflow aus dem Ergebnis | 37.199 | 31.643 |
| Abnahme der kurzfristigen Rückstellungen | –766 | 220 |
| Zunahme der Steuerschulden | 2.000 | –4.334 |
| Gewinne aus Anlagenabgängen | 780 | –37.143 |
| Zunahme der Vorräte | –12.869 | –6.114 |
| Abnahme der Forderungen | 16.581 | 5.265 |
| Abnahme der Verbindlichkeiten (ohne Bankverbindlichkeiten) | –946 | –13.660 |
| Erhaltene Zinsen | 3.297 | 3.152 |
| Gezahlte Zinsen | –32.036 | –27.737 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | –1.814 | –5.774 |
| Cashflow aus der Betriebstätigkeit | 11.426 | –54.482 |
| Einzahlungen aus Sachanlageabgängen und Abgängen aus Finanzimmobilien | 24.206 | 344 |
| Einzahlungen aus | ||
| :----------------------------------------------------------------- | ----: | -----: |
| Finanzanlageabgängen | 38.405 | 6.414 |
| Einzahlungen aus der Tilgung von Projektfinanzierungen | 35.727 | 62.927 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | –145 | –378 |
| Investitionen in das Sachanlagevermögen und Finanzimmobilien | –42.080 | –37.737 |
| Investitionen in das Finanzanlagevermögen | –792 | –10.000 |
| Investitionen in Projektfinanzierungen | –70.780 | –35.554 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf konsolidierter Unternehmen abzgl. liquider Mittel | 20.733 | 42.996 |
| Auszahlungen aus dem Erwerb von Tochterunternehmen abzgl. liquider Mittel | – | –16.636 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | 5.274 | 12.376 |
| Dividenden | –5.500 | –16.629 |
| Ausschüttung an nicht kontrollierende Gesellschafter von Tochterunternehmen | –296 | –780 |
| Einzahlungen aus Anleihen | 93.000 | 20.251 |
| Rückzahlung von Anleihen | –82.082 | –91.054 |
| Aufnahme von Krediten und anderen Finanzierungen | 102.502 | 45.915 |
| Tilgung von Krediten und anderen Finanzierungen | –75.720 | –34.537 |
| Tilgung von Hybridkapital | – | –52.900 |
| Zuschuss von Minderheitsanteilen | 58 | – |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 31.962 | –129.734 |
| Cashflow aus der Betriebstätigkeit | 11.426 | –54.482 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | 5.274 | 12.376 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 31.962 | –129.734 |
| Veränderung liquider Mittel | 48.662 | –171.840 |
| Liquide Mittel am 1.1. | 151.520 | 322.929 |
| Währungsdifferenzen | –645 | 431 |
| Liquide Mittel am 31.12. | 199.537 | 151.520 |
| Bezahlte Steuern | –3.960 | –8.803 |
Entwicklung des Konzerneigenkapitals für das Geschäftsjahr 2024 in T€
| Grundkapital | Kapitalrücklagen | Remeasurement aus leistungsorientierten Verpflichtungen | Fremdwährungs- umrechnungsrücklage | Andere Rücklagen | Hybridkapital | Anteile der Aktionäre des Mutterunternehmens | Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von Tochterunternehmen | Summe | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand zum 1.1.2023 | 52.305 | 98.954 | –2.426 | 2.231 | 188.419 | 156.395 | 495.878 | 5.571 | 501.449 |
| Konzernergebnis | – | – | – | – | –52.499 | 5.922 | –46.577 | 532 | –46.045 |
| Sonstiges Ergebnis | – | – | –29 | –5.344 | – | – | – | – | –5.373 |
| Gesamtergebnis des Jahres | – | – | –29 | –5.344 | –52.499 | 5.922 | –51.950 | 532 | –51.418 |
| Dividendenzahlungen | – | – | – | – | –8.219 | –8.410 | –16.629 | –780 | –17.409 |
| Hybridkapital | – | – | – | – | – | –598 | –52.302 | – | –52.900 |
| Stand zum 31.12.2023 | 52.305 | 98.954 | –2.455 | –3.113 | 127.103 | 101.605 | 374.399 | 5.323 | 379.722 |
| Konzernergebnis | – | – | – | – | –35.646 | 5.500 | –30.146 | 553 | –29.593 |
| Sonstiges Ergebnis | – | – | 218 | –956 | – | – | – | – | –738 |
| Gesamtergebnis des Jahres | – | – | 218 | –956 | –35.646 | 5.500 | –30.884 | 553 | –30.331 |
| Dividendenzahlungen | – | – | – | – | – | –5.500 | –5.500 | –296 | –5.796 |
| Kapitalerhöhung | – | – | – | – | – | – | – | 58 | 58 |
| Stand zum 31.12.2024 | 52.305 | 98.954 | –2.237 | –4.069 | 91.457 | 101.605 | 338.015 | 5.638 | 343.653 |
Erläuterungen zum Konzernabschluss
1. Allgemeine Angaben
Der UBM-Konzern besteht aus der UBM Development AG (UBM) und deren Tochterunternehmen. UBM ist eine Aktiengesellschaft nach österreichischem Recht und hat den Sitz in Wien mit der Geschäftsanschrift 1100 Wien, Laaer-Berg-Straße 43, Österreich. Sie ist registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 100059 x. Die Hauptaktivitäten des Konzerns sind Entwicklung, Verwertung und Verwaltung von Immobilien.
Der Konzernabschluss wird gemäß § 245a UGB nach den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen und nach den von der Europäischen Union übernommenen International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie den Auslegungen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) aufgestellt.
Berichtswährung ist der Euro, der auch die funktionale Währung von UBM ist. Bei den einzelnen in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen ist die funktionale Währung die jeweilige Landeswährung. Zahlenangaben erfolgen in T€ und werden entsprechend kaufmännisch gerundet.
Das Berichtsjahr entspricht dem Kalenderjahr und endet am 31. Dezember 2024.
2. Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss sind neben UBM 39 (Vorjahr: 51) inländische Tochterunternehmen sowie 65 (Vorjahr: 73) ausländische Tochterunternehmen einbezogen. Zwei Gesellschaften wurden verkauft, 17 Gesellschaften sind durch Liquidation abgegangen, und bei einer Gesellschaft erfolgte nach einer Reduktion der Beteiligungsquote ein Wechsel der Einbeziehungsart, da nur mehr maßgeblicher Einfluss besteht. Der Nettoverkaufspreis (abzüglich liquider Mittel von T€ 1.800) in Höhe von T€ 20.733 wurde in bar beglichen. Dabei gingen Finanzimmobilien in Höhe von T€ 107.891, Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 55.744 sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von T€ 7.054 ab.
Außerdem wurden 22 (Vorjahr: 23) inländische und 20 (Vorjahr: 20) ausländische assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode bewertet. In der Berichtsperiode wurde eine Gesellschaft verkauft, eine ist durch Liquidation abgegangen, und eine Gesellschaft wird nach einem Teilverkauf nunmehr nach der Equity-Methode bewertet. Bei 18 (Vorjahr: 19) Gesellschaften steht UBM zwar die Mehrheit der Stimmrechte zu, aufgrund der Regelungen in den Gesellschaftsverträgen ist aber dennoch keine Beherrschung gegeben. Diese Unternehmen werden als Gemeinschaftsunternehmen bilanziert.
3. Konsolidierungsgrundsätze
Unternehmenszusammenschlüsse werden nach der Erwerbsmethode bilanziert. Nach dieser Methode werden die erworbenen Vermögenswerte, die übernommenen Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten zum Erwerbsstichtag mit den zu diesem Stichtag beizulegenden Zeitwerten angesetzt. Die Differenz zwischen den Anschaffungskosten und dem zurechenbaren Anteil an dem mit dem beizulegenden Zeitwert bewerteten Nettovermögen wird als Firmenwert angesetzt, der nicht planmäßig abgeschrieben, sondern einem jährlichen Impairment-Test unterzogen wird.
Alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen einbezogenen Unternehmen werden in der Schuldenkonsolidierung eliminiert. Konzerninterne Aufwendungen und Erträge werden im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung verrechnet. Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen werden eliminiert, wenn es sich um wesentliche Beträge handelt und die betreffenden Vermögenswerte im Konzernabschluss noch bilanziert sind. Nicht UBM zurechenbare Anteile am Nettovermögen von vollkonsolidierten Tochterunternehmen werden unter der Bezeichnung „Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von Tochterunternehmen“ gesondert als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen.
4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bewertungsgrundlagen
Die Jahresabschlüsse sämtlicher in den Konzernabschluss einbezogener Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die Bewertungsmethoden wurden – mit Ausnahme der neu angewandten Standards – stetig angewandt.
Währungsumrechnung
Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen stellen die Jahresabschlüsse in ihrer jeweiligen funktionalen Währung auf, wobei als funktionale Währung die für die wirtschaftliche Tätigkeit des betreffenden Unternehmens maßgebliche Währung gilt. Die Bilanzposten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden mit dem Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag und die Posten der Gewinn- und Verlustrechnungen mit dem Jahresdurchschnittskurs – als arithmetisches Mittel aller Monatsultimokurse – des Geschäftsjahres umgerechnet. Aus der Währungsumrechnung resultierende Differenzen werden direkt im Eigenkapital verrechnet. Diese Umrechnungsdifferenzen werden zum Zeitpunkt des Abgangs des Geschäftsbetriebs erfolgswirksam erfasst.
Für die Einbeziehung und Umrechnung ausländischer Tochterunternehmen wurden folgende wesentliche Umrechnungskurse verwendet:
| Devisenmittelkurs 31.12.2024 | Jahresdurchschnittskurs | Devisenmittelkurs 31.12.2023 | Jahresdurchschnittskurs | ||
|---|---|---|---|---|---|
| PLN | 4,2750 | 4,3056 | PLN | 4,3395 | 4,5428 |
| CZK | 25,1850 | 25,1180 | CZK | 24,7240 | 24,0009 |
Bei Unternehmenserwerben vorgenommene Anpassungen der Buchwerte der erworbenen Vermögenswerte, der übernommenen Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten an den diesen zum Erwerbsstichtag jeweils beizulegenden Zeitwert bzw. ein Goodwill werden als Vermögenswerte bzw. Verbindlichkeiten des erworbenen Tochterunternehmens behandelt und unterliegen demnach der Währungsumrechnung. Kursgewinne oder -verluste aus Transaktionen der einbezogenen Unternehmen in einer anderen als der funktionalen Währung werden ergebniswirksam erfasst. Nicht auf die funktionale Währung lautende monetäre Positionen der einbezogenen Unternehmen werden mit dem Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.
Immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Dabei werden Abschreibungssätze in Höhe von 10,00 % bis 50,00 % (Vorjahr: 10,00 % bis 50,00 %) zur Anwendung gebracht. Wurde eine Wertminderung (Impairment) festgestellt, werden die betreffenden immateriellen Vermögenswerte auf den erzielbaren Betrag – das ist der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten oder ein höherer Nutzungswert – abgeschrieben. Bei Wegfall der Wertminderung erfolgt eine Zuschreibung in Höhe der Wertaufholung, maximal aber auf den Wert, der sich bei Anwendung des Abschreibungsplans auf die ursprünglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten errechnet.
Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten unter Abzug von Anschaffungskostenminderungen bzw. zu Herstellungskosten und der bisher aufgelaufenen, abzüglich im Berichtsjahr planmäßig fortgeführten linearen Abschreibungen bewertet, wobei folgende Abschreibungssätze angewandt wurden:
| in % 2024 | in % 2023 | |
|---|---|---|
| Gebäude | 1,50 bis 33,33 | 1,50 bis 33,33 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 4,00 bis 50,00 | 4,00 bis 50,00 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4,00 bis 50,00 | 4,00 bis 50,00 |
Wurde eine Wertminderung (Impairment) festgestellt, werden die betreffenden Sachanlagen auf den erzielbaren Betrag – das ist der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten oder ein höherer Nutzungswert – abgeschrieben.
```# Noteworthy Accounting Policies
Property, Plant and Equipment
If impairment losses are reversed, an impairment reversal is recognized for the amount of the revaluation, but not exceeding the value calculated by applying the depreciation plan to the original acquisition or production costs. Major renovations are capitalized, while ongoing maintenance, repairs, and minor renovations are expensed when incurred. Usufruct rights to tangible assets acquired under lease agreements are capitalized at the present value of future lease payments and depreciated linearly over the term of the lease or using the specified depreciation rates. Low-value assets are fully depreciated in the year of acquisition as they are immaterial to the consolidated financial statements. Assets under construction and buildings intended for operational use are recognized at acquisition or production costs less any impairment losses. Investment properties are properties held to generate rental income and/or for capital appreciation. This includes office and commercial buildings not used for own operational purposes, residential buildings, and undeveloped land. Investment properties are measured at their fair value. Gains and losses from changes in value are recognized in profit or loss in the period in which the change in value occurred. Properties under construction are valued at acquisition or production costs if fair value cannot be reliably determined, otherwise at their fair value, usually determined using the residual value method. The basis for the valuation of investment properties measured at fair value is the market value reports from independent experts, or the fair value is determined from the present value of estimated future cash flows expected from the use of the properties or through comparable transactions. Usufruct rights to investment properties acquired under lease agreements are capitalized at the present value of future lease payments and subsequently measured at fair value in subsequent periods. Borrowing costs for qualifying assets are included in the acquisition or production costs. For investment properties, no borrowing costs are capitalized from the date of a forward deal. Depreciation of these assets begins upon completion or when they become ready for use. In the current fiscal year, T€ 5,782 (previous year: T€ 6,449) of interest on properties was capitalized. For the borrowing cost rate, refer to the information in item 36. Properties recognized as inventory are measured at acquisition and production costs or the lower net realizable value. If the market value of the property, determined by the comparable value or asset value method, is lower than the continued acquisition or production costs, then an impairment to the lower market value is recognized. Any revaluation in subsequent years will only occur up to the amount of the continued acquisition or production costs. Long-term assets held for sale are properties that are immediately available for sale in their present condition and whose sale is highly probable. These are measured at the lower of carrying amount and net realizable value. Investment properties are measured at fair value. The assessment of the probability of sale is carried out on a quarterly basis, and subsequent reclassifications are disclosed in the movements of tangible assets and investment properties in the Notes accordingly. Investments in equity-accounted companies are recognized at acquisition cost, which is allocated to the acquired pro rata net assets measured at fair value and, if applicable, to goodwill. The carrying amount is increased or decreased annually by the pro rata net profit or loss, dividends received, and other changes in equity. Goodwill is not amortized systematically but is tested annually for impairment according to IAS 36, as well as additionally when indicators of possible impairment exist. If the recoverable amount falls below the carrying amount, the difference is impaired.
Deferred Tax Liabilities
Deferred tax assets and liabilities are recognized for temporary differences between the carrying amounts of assets and liabilities in the consolidated financial statements and their tax bases, in the amount of the expected future tax consequences or benefits. In addition, a deferred tax asset is recognized for future economic benefits from tax loss carryforwards to the extent that realization is reasonably assured. The calculation of deferred taxes is based on the income tax rate applicable in the respective country. The Austrian eco-social tax reform 2022 led to a phased reduction of the corporate tax rate from 25.00% to 23.00% (2023: 24.00%, from 2024: 23.00%). The calculation for UBM and the Austrian subsidiaries included in the consolidated financial statements was therefore carried out at 23.00% in the reporting year.
Provisions for Severance Payments, Pensions, and Anniversary Bonuses
Provisions for severance payments, pensions, and anniversary bonuses are determined in accordance with IAS 19 using the Projected Unit Credit Method, based on the Generationentafel AVÖ 2018-P. An actuarial valuation is performed at the end of the fiscal year. The valuation of these provisions took into account a discount rate for Austria of 3.30% (previous year: 3.50%) and benefit increases in Austria of 3.37% and 3.70% (previous year: 3.37% and 3.70%) per annum, respectively. For the calculation of severance payment provisions, no staff turnover reductions are considered for Austria. For anniversary bonuses, staff turnover reductions based on statistical data are considered for Austria in a range of 0.00% to 13.20% (previous year: 0.00% to 13.20%). The earliest possible statutory retirement age under the Pension Reform 2004 (corridor pension), taking into account all transitional provisions, is used as the notional retirement age. The AVÖ 2018-P – Pagler & Pagler mortality table is used for the calculation of provisions in Austria. Actuarial gains and losses for severance payments and pensions are fully recognized in other comprehensive income, while for anniversary bonuses, they are recognized in profit or loss of the period. Service cost is recognized in personnel expenses or offset against it. Interest expense is recognized under financial expenses. Other provisions include all current risks and uncertain obligations. They are recognized at the amount expected to be required to settle the underlying obligation. Lease liabilities are measured at the present value of future lease payments. The interest rate underlying the lease agreement is used for discounting. If this cannot be determined, the group's group-specific borrowing rate appropriate for the term is used.
Financial Instruments
Each financial instrument falling within the scope of IFRS 9 is classified into measurement categories based on its underlying business model and contractual cash flow characteristics and is measured at amortized cost or fair value, depending on the category. For financial instruments measured at amortized cost or at fair value through other comprehensive income (FVTOCI), the Expected Credit Loss model is applied for impairment. At the date of initial recognition, a provision for risk in the amount of the 12-month Expected Credit Loss (Stage 1) is established. If there is a significant deterioration in credit risk, the Lifetime Expected Credit Loss (Stage 2) is considered. If objective evidence of actual impairment arises, it is classified as Stage 3. UBM Group applies the simplified approach of IFRS 9.5.5.15 to receivables from trade and other receivables, contract assets, and lease receivables, and measures the Lifetime Expected Credit Loss for impairments. In general, no external credit ratings are available for financial instruments. The Expected Credit Loss is calculated based on the expected net claim of the financial instrument, the period-specific probability of default, and the loss given default. For project financings, the general impairment model is to be applied. Due to the lack of external credit ratings, credit risk is monitored using key indicator developments, such as Loan to Value or days sales outstanding. Receivables from trade and other receivables, project financings, and other financial assets are recognized at amortized cost. In the fiscal year, no impairments for expected credit losses were recognized, as neither historical nor projected data indicated loss rates. Investments in unconsolidated subsidiaries and other investments recognized under other financial assets are measured at fair value through profit or loss (FVTPL), which is mostly determined using valuation methods such as the discounted cash flow method.# Wertpapiere und Finanzinstrumente
Wertpapiere werden in die Kategorie FVTPL klassifiziert und zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Sofern sie Schuldinstrumente darstellen und ausschließlich Zins- und Tilgungszahlungen vereinbart sind, werden sie mit fortgeführten Anschaffungskosten (Amortised Cost) angesetzt. Verbindlichkeiten werden unter Anwendung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet (Amortised Cost). Derivative Finanzinstrumente werden mit dem beizulegenden Zeitwert (FVTPL) bewertet. Käufe und Verkäufe finanzieller Vermögenswerte werden gemäß IFRS 9.3.1.2 zum Erfüllungstag bilanziert.
Erlöse aus Verträgen mit Kunden
Umsatzerlöse werden nach Abzug von Umsatzsteuern, Rabatten und anderen im Zusammenhang mit dem Verkauf stehenden Steuern ausgewiesen. Die Umsatzrealisierung stellt sich je nach Umsatzart wie folgt dar:
- Erfolgt der Verkauf von Immobilien während der Bauphase, so werden die Umsätze zeitraumbezogen realisiert, sofern ein Rechtsanspruch auf die erbrachte Leistung besteht und keine alternative Nutzungsmöglichkeit vorliegt.
- Erlöse aus abgerechneten Bauleistungen werden ebenso zeitraumbezogen realisiert.
- Umsätze aus Verkäufen bereits fertiggestellter Wohnungen sowie Mieterträge und Erträge aus dem Hotelbetrieb werden zeitpunktbezogen realisiert.
Bei der zeitraumbezogenen Umsatzrealisierung wird der Umsatzerlös gemäß dem Leistungsfortschritt ermittelt (PoC-Methode). Grundlage für die Ermittlung des Fertigstellungsgrads ist das Verhältnis der bisher erbrachten Leistung zur Gesamtleistung. Bei Umsatzerlösen aus dem Verkauf von Immobilien werden die angefallenen Investitionskosten in Verhältnis zu den Gesamtinvestitionskosten des Projekts gesetzt.
Die ermittelte Leistung wird nach Abzug der Zahlungen des Kunden als Vertragsvermögenswert unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen oder, falls die Zahlungen die bisher erbrachte Leistung übersteigen, als Vertragsverbindlichkeit unter den übrigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.
Ist es wahrscheinlich, dass die gesamten Auftragskosten die Auftragserlöse übersteigen, werden die erwarteten Verluste sofort in voller Höhe der für die Erfüllung des Vertrags notwendigen Kosten erfasst.
Zinserträge und -aufwendungen werden unter Berücksichtigung der jeweils ausstehenden Darlehenssumme und des anzuwendenden Zinssatzes abgegrenzt. Dividendenerträge aus Finanzinvestitionen werden mit Entstehung des Rechtsanspruchs erfasst.
Leasingverhältnisse
Leasingverhältnisse liegen vor, wenn dem Leasingnehmer vom Leasinggeber vertraglich das Recht zur Beherrschung eines identifizierten Vermögenswerts für einen festgelegten Zeitraum eingeräumt wird und der Leasinggeber dafür eine Gegenleistung erhält. Die UBM-Gruppe ist Leasingnehmer von Büroimmobilien sowie einer Immobilie zur Weitervermietung. Es besteht eine Vielzahl von Einzelverträgen mit vergleichsweise niedrigen jährlichen Mietzahlungen, befristeter und unbefristeter Dauer sowie ordentlichen Kündigungsrechten.
Leasingverhältnisse werden als Nutzungsrecht und entsprechende Leasingverbindlichkeit in der Bilanz dargestellt. Die Leasingraten werden in einen Finanzierungs- und einen Tilgungsanteil aufgeteilt. Die Finanzierungsaufwendungen werden über die Laufzeit des Leasingverhältnisses erfolgswirksam erfasst, sodass sich für jede Periode ein Zinsaufwand auf den Restbetrag der Verbindlichkeit ergibt. Das Nutzungsrecht wird linear über den kürzeren der beiden Zeiträume aus Nutzungsdauer und Laufzeit des Leasingvertrags abgeschrieben.
Leasingzahlungen werden mit dem landesspezifischen Grenzfremdkapitalzinssatz des Konzerns auf ihren Barwert abgezinst, d. h. mit jenem Zinssatz, den der Konzern zahlen müsste, wenn er Mittel aufnehmen müsste, um in einem vergleichbaren wirtschaftlichen Umfeld einen Vermögenswert mit einem vergleichbaren Wert und zu vergleichbaren Bedingungen zu erwerben.
Zahlungen für kurzfristige Leasingverhältnisse und Leasingverhältnisse, denen Vermögenswerte von geringem Wert zugrunde liegen, werden als Aufwand erfasst. Als kurzfristige Leasingverhältnisse gelten Leasingverträge mit einer Laufzeit von bis zu zwölf Monaten.
Der Konzern tritt auch als Leasinggeber auf. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Büroflächen, die ausschließlich an namhafte Mieter erstklassiger Bonität vermietet sind. Diese Leasingverhältnisse sind als Operating Leasing zu qualifizieren. Die Mieterträge aus diesen Leasingverhältnissen werden in den Umsatzerlösen ausgewiesen und über die Laufzeit des Leasingverhältnisses erfasst, etwaige Miet-Incentives werden entsprechend der Laufzeit des Mietvertrages aufgeteilt und kürzen die Umsatzerlöse.
Änderungen der Darstellung des Abschlusses
Im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 wurden die Ergebnisse aus Verkäufen von Finanzimmobilien im Rahmen von Share Deals erstmalig in den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen ausgewiesen. Die Zuordnung derartiger Transaktionen zum operativen Ergebnis wurde gewählt, um den vergleichbaren Charakter mit dem Verkauf von Finanzimmobilien als Asset Deals zu unterstreichen. Die Vergleichsperiode wurde angepasst, indem der Finanzertrag um T€ 4.855 reduziert und die sonstigen betrieblichen Erträge um denselben Betrag erhöht wurden. Das Ergebnis vor Ertragssteuer (EBT) blieb unverändert bei T€ -39.363.
| in T€ | 2023 | Anpassung 2023 | angepasst 2023 | |
|---|---|---|---|---|
| Sonstige betriebliche Erträge | 51.039 | 4.855 | 55.894 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | –30.063 | 4.855 | –25.208 | |
| Finanzertrag | 21.760 | –4.855 | 16.905 | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | –39.363 | - | –39.363 |
5. Ermessensausübungen und Hauptquellen von Schätzungsunsicherheiten
Schätzungen und Annahmen sowie Ermessensentscheidungen des Managements, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden sowie der Erträge und Aufwendungen und die Angaben betreffend Eventualverbindlichkeiten beziehen, sind mit der Aufstellung von Jahresabschlüssen unabdingbar verbunden. Die wesentlichen Ermessensentscheidungen und Hauptquellen von Schätzungsunsicherheiten gem. IAS 1.125 ff beziehen sich auf:
Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts bei Immobilien
Der beizulegende Zeitwert wird in der Regel mit dem Barwert der bei einer Vermietung realisierbaren Erträge gleichgesetzt. Wenn sich daher die Einschätzung betreffend die bei einer Vermietung zukünftig realisierbaren Erträge bzw. die Renditeerwartung in Bezug auf Alternativanlagen ändert, ändert sich auch der dem betreffenden Objekt beizulegende Zeitwert. Der Kapitalisierungszinssatz (die Bandbreite liegt zwischen 3,81 % und 10,00 %; (Vorjahr: 2,96 % und 7,50 %)) ist jener Zinssatz, mit dem der Ertrag von Liegenschaften im Durchschnitt marktüblich verzinst wird. Ein Kriterium für die Wahl des Kapitalisierungszinssatzes ist das allgemeine und spezielle Risiko, welchem der Ertrag aus der Liegenschaft unterworfen ist.
Der Großteil der Finanzimmobilien wurde im laufenden Geschäftsjahr nach international anerkannten Ertragswertverfahren, im Speziellen dem Term-and-Reversion-Verfahren, zur Wertermittlung bewertet (das Bewertungsverfahren sowie der Fair Value der bewerteten Finanzimmobilien sind unter Punkt 20 näher erläutert).
Für Immobilien, die in der Entwicklung stehen (Anlagen in Bau – IAS 40), wurde als Bewertungsverfahren die Residualwertmethode angewandt. Bei dieser Bewertungsmethode werden die Ertragswerte, soweit noch keine Vorverwertung stattgefunden hat, durch die Gutachter in Abstimmung mit den Projektentwicklern geschätzt. Die budgetierten Fertigstellungskosten inklusive eines angemessenen Developer-Gewinns werden von den Ertragswerten in Abzug gebracht. Das Residuum dieser Bewertungsmethode ergibt dann den Verkehrswert der Liegenschaften in Entwicklung.
In der nachfolgenden Sensitivitätsanalyse werden die Auswirkungen wesentlicher Parameteränderungen auf den beizulegenden Zeitwert der Finanzimmobilien dargestellt:
in T€ Bestandsimmobilien IAS 40
| Buchwert 31.12.2024 | Buchwert 31.12.2023 | Änderung der nachhaltigen Miete 0,00 % | Änderung der nachhaltigen Miete 10,00 % | Änderung der nachhaltigen Miete –10,00 % | |
|---|---|---|---|---|---|
| Änderung der Yield 0,00 % | 110.141 | 166.172 | - | 6.304 | –6.254 |
| Änderung der Yield 0,50 % | –1.763 | 2.197 | –4.783 | ||
| Änderung der Yield –0,50 % | 1.077 | 5.207 | –2.173 |
in T€ Entwicklungsprojekte IAS 40
| Buchwert 31.12.2024 | Buchwert 31.12.2023 | Developer-Gewinn –5,00 % | Developer-Gewinn 5,00 % | |
|---|---|---|---|---|
| 184.797 | 241.722 | 19.450 | –27.190 | |
| Änderung der Yield –0,50 % | 35.105 | –36.905 | ||
| Änderung der Yield 0,50 % | –36.905 | 56.034 | ||
| Änderung der Baukosten 10,00 % | –37.640 | 28.970 | ||
| Änderung der Baukosten –10,00 % | 28.970 | –48.156 | ||
| Änderung der Mieterlöse –10,00 % | –47.952 | 47.772 | ||
| Änderung der Mieterlöse 10,00 % | 47.772 | –66.061 |
Die Klassifizierung als Finanzimmobilie (IAS 40) oder Vorratsimmobilie (IAS 2) unterliegt im Einzelfall einer Ermessensausübung: Als Finanzimmobilien werden jene Projekte klassifiziert, die zur Erzielung von Mieteinnahmen bzw. zur Wertsteigerung gehalten werden. In der Kategorie der Vorratsimmobilien werden jene Immobilien dargestellt, die im Vorhinein zur Weiterveräußerung bestimmt sind.
Jene Immobilien, welche bereits vor Fertigstellung verkauft wurden und für welche keine alternative Nutzungsmöglichkeit sowie ein Rechtsanspruch auf Bezahlung der bereits erbrachten Leistung bestehen, werden gem. IFRS 15 als Vertragsvermögenswert bilanziert. Der Fertigstellungsgrad wird anhand der bereits angefallenen Kosten im Vergleich zu den Gesamtkosten ermittelt. Eine Drohverlustrückstellung wird angesetzt, wenn die Kosten die Erlöse übersteigen.
Zum Verkauf bestimmte (Vorrats-)Immobilien
Für jene Immobilien, für die durch vergleichbare Transaktionen ein Marktwert bestimmbar ist, wurde der Verkehrswert mittels Vergleichswert- bzw. Sachwertverfahren ermittelt. Dies gilt großteils für die Immobilien im Umlaufvermögen (Wohnbauten), die zur sofortigen Weiterveräußerung nach Fertigstellung gedacht sind. Gemäß Rechnungslegungsvorschriften wird der Buchwert nur dann an den Verkehrswert angepasst, wenn dieser niedriger ist.Die externen Gutachter haben mit den lokalen Projektentwicklern basierend auf Größe, Alter und Zustand der Gebäude und nach länderspezifischen Gegebenheiten die Parameter bestimmt. Hinsichtlich Buchwert und möglicher Auswirkungen von Wertminderungen verweisen wir auf Punkt 24. Rückstellungen: Die Bewertungen von Abfertigungs-, Pensions- und Jubiläumsgeldrückstellungen beruhen auf Parametern wie Abzinsungsfaktoren, Gehaltssteigerungen oder Fluktuationen, deren Änderungen zu höheren oder niedrigeren Rückstellungen bzw. Personal- oder Zinsaufwendungen führen können. Sonstige Rückstellungen beruhen auf der Einschätzung über den Eintritt oder Nichteintritt eines Ereignisses und auf der Wahrscheinlichkeit eines Mittelabflusses. Die Änderung dieser Einschätzung oder der Eintritt eines als nicht wahrscheinlich eingestuften Ereignisses kann wesentliche Auswirkungen auf die Ertragslage der Gruppe haben.
Sensitivitätsbetrachtung der Pensionsrückstellung: Folgende versicherungsmathematische Annahmen wurden als erheblich erachtet und mit folgenden Spannen gestresst: Abzinsungssatz +/–0,25 %, Rententrend +/–0,25 %, Lebenserwartung +/–1 Jahr. Die Sensitivitätsbetrachtung der Lebenserwartung erfolgte dabei über eine Verschiebung der durchschnittlichen Lebenserwartung für den Gesamtbestand des jeweiligen Plans. Die Differenzen zu den bilanzierten Werten sind in nachfolgender Tabelle als relative Abweichung angegeben:
| Zinsen +0,25 % | Zinsen –0,25 % | Rententrend +0,25 % | Rententrend –0,25 % | Lebenserwartung +1 Jahr | Lebenserwartung –1 Jahr | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| liquide Pensionen DBO | –2,10 % | 2,10 % | 2,20 % | –2,10 % | 5,40 % | –5,30 % |
Sensitivitätsbetrachtung der Abfertigungsrückstellung: Folgende versicherungsmathematische Annahmen wurden als erheblich erachtet und mit folgenden Spannen gestresst: Abzinsungssatz +/–0,25 %, Gehaltstrend +/–0,25 %, Fluktuation +/–0,50 % bis zum 25. Dienstjahr, Lebenserwartung +/–1 Jahr. Die Sensitivitätsbetrachtung der Lebenserwartung erfolgte dabei über eine Verschiebung der durchschnittlichen Lebenserwartung für den Gesamtbestand des jeweiligen Plans. Die Differenzen zu den bilanzierten Werten sind in nachfolgender Tabelle als relative Abweichung angegeben:
| Zinsen +0,25 % | Zinsen –0,25 % | Gehaltstrend +0,25 % | Gehaltstrend –0,25 % | Fluktuation +0,50 % bis zum 25. Dienstjahr | Fluktuation –0,50 % bis zum 25. Dienstjahr | Lebenserwartung +1 Jahr | Lebenserwartung –1 Jahr | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Abfertigung DBO | –1,51 % | 1,55 % | 1,54 % | –1,51 % | –0,06 % | 0,07 % | 0,04 % | –0,05 % |
Projektfinanzierungen: UBM als Muttergesellschaft reicht Darlehen an ihre at-equity bilanzierten Unternehmen aus. Diese Darlehen dienen der Finanzierung des Eigenmittelanteils von Immobilienprojekten. Sie unterliegen einer marktüblichen Verzinsung und sind nach dem Verkauf des Projekts zur Rückzahlung fällig. Die sich in der Zukunft tatsächlich ergebenden Beträge können abhängig vom Verwertungserfolg der einzelnen Projekte von den Schätzungen abweichen. Hinsichtlich Buchwert und Auswirkungen von Wertminderungen verweisen wir auf Punkt 22.
6. Neue und geänderte Rechnungslegungsstandards
6.1. Im Berichtsjahr erstmals angewandte Standards
Erstmalig wurden zum 1. Jänner 2024 folgende Standards vom Konzern angewandt, die Standardänderungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzern.
| Änderungen zu Standards und Interpretationen | Neuer Standard oder Änderung | Datum der Veröffentlichung durch IASB | Übernahme in EU-Recht | Datum der erstmaligen Anwendung laut IASB |
|---|---|---|---|---|
| Änderungen zu IAS 1: Klassifizierung von Schulden als kurz- oder langfristig | 23.1.2020 | + 15.7.2020 | + 31.10.2022 | |
| 19.12.2023 | ||||
| Änderungen zu IFRS 16: Leasingverbindlichkeit in einer Sale-and-Leaseback-Transaktion | 22.9.2022 | 20.11.2023 | 1.1.2024 | |
| Änderungen zu IAS 1: Langfristige Schulden mit Nebenbedingungen | 31.10.2022 | 19.12.2023 | 1.1.2024 | |
| Änderungen an IAS 7 und IFRS 7: Lieferantenfinanzierungsvereinbarungen | 25.5.2023 | 15.5.2024 | 1.1.2024 |
6.2. Neue Rechnungslegungsstandards, die noch nicht angewandt werden
Die folgenden, bei Aufstellung des Konzernabschlusses bereits veröffentlichten Standards und Interpretationen waren im laufendem Geschäftsjahr noch nicht zwingend anzuwenden und wurden auch nicht freiwillig vorzeitig angewandt. Die Standardänderungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzern.
Von der Europäischen Union bereits übernommene Standards und Interpretationen
| Neuer Standard oder Änderung | Datum der Veröffentlichung durch IASB | Übernahme in EU-Recht | Datum der erstmaligen Anwendung laut IASB |
|---|---|---|---|
| Änderungen an IAS 21: Mangel an Umtauschbarkeit | 15.8.2023 | 12.11.2024 | 1.1.2025 |
Von der Europäischen Union noch nicht übernommene Standards und Interpretationen
| Neuer Standard oder Änderung | Datum der Veröffentlichung durch IASB | Übernahme in EU-Recht ausstehend | Datum der erstmaligen Anwendung laut IASB |
|---|---|---|---|
| Änderungen an IFRS 9 und IFRS 7: Änderungen an der Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten | 30.5.2024 | – | 1.1.2026 |
| Jährliche Verbesserungen an den IFRS Rechnungslegungsstandards – Band 11 | 18.7.2024 | – | 1.1.2026 |
| IFRS 18: Darstellung und Angaben im Abschluss | 9.4.2024 | – | 1.1.2027 |
| IFRS 19: Tochterunternehmen ohne öffentliche Rechenschaftspflicht: Angaben | 9.5.2024 | – | 1.1.2027 |
7. Auswirkungen der Risiken im Zusammenhang mit dem wirtschaftlichen Umfeld und dem Krieg in der Ukraine
Risiken im Zusammenhang mit dem wirtschaftlichen Umfeld und dem Krieg in der Ukraine
Auch wenn kein direktes Engagement der UBM in den am Krieg beteiligten Ländern mehr besteht (2021 wurde dieses endgültig beendet), so kann es im weiteren Verlauf der kriegerischen Auseinandersetzungen zu Auswirkungen auf die benachbarten Länder der Ukraine kommen. Aufgrund räumlicher und kultureller Nähe zu ihrem ukrainischen Nachbarn besteht das Risiko, dass der polnische Markt, auf dem die UBM als Immobilienentwickler und Hotelbetreiber tätig ist, unter der aktuellen Krise leiden wird. Bislang ist dieses Risiko nicht eingetreten. Die direkte finanzielle Unterstützung der Ukraine durch alle Länder, in denen die UBM tätig ist, sowie die erhöhten Haushaltsausgaben für Verteidigung führen insgesamt zu angespannteren Staatshaushalten. Diese führen zu Diskussionen und können Auswirkungen auf staatliche Förderungen in der Immobilienbranche haben.
Das Hauptgeschäftsmodell der UBM ist die Entwicklung und der Verkauf von Immobilien. Aufgrund des schnellen Zinsanstiegs ist der Immobilienmarkt seit 2023 faktisch zum Erliegen gekommen. Nennenswerte Transaktionen außerhalb des Einzelwohnungsabverkaufs finden im geringen Umfang nur dann statt, wenn es sich um Notverkäufe handelt. Dabei manifestiert sich der Zinsdruck nicht nur in höheren Zinskosten in der Entwicklung selbst, sondern insbesondere in niedrigen Verkaufspreisen, da die Finanzierungskosten für die Käufer deutlich gestiegen sind und die Alternativanlagen deutlich höher rentieren. Daraus resultieren höhere Renditeerwartungen/niedrigere Kaufpreise bei Immobilienobjekten. Für ein funktionierendes Immobiliengeschäft ist zudem das Beleihen von Immobilien sowie der Zufluss von Kapital wesentlich. 2024 war weiterhin von Insolvenzen von größeren Immobilienentwicklern geprägt, was auch weitreichende Auswirkungen auf die Finanzierungsfähigkeit der Banken der Eurozone hatte. So hat die EZB die Banken im Euroraum vor den steigenden Risiken im Immobiliensektor gewarnt und die Finanzierungen im Immobiliensektor als eine der aufsichtsrechtlichen Hauptprioritäten eingestuft. Insbesondere im Bereich der Gewerbeimmobilien wurden potenzielle Kapitalverluste thematisiert, weshalb die EZB die Bankinstitute aufforderte, ihre Risikomanagementpraktiken zu überprüfen und gegebenenfalls höhere Kapitalpuffer für potenzielle Verluste vorzuhalten. Dies führte zu einer restriktiveren Finanzierungspolitik der Banken für gewerbliche Immobilienprojekte und daraus folgend zu deutlich höheren Eigenkapitalbedingungen für Immobilienentwickler und Bestandshaltern. Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass das Kapitalmarktumfeld für die Emission von Anleihen und anderen Inhaberschuldverschreibungen weiterhin für (Immobilien-) Unternehmen insbesondere ohne Rating schwierig bleibt. Trotz der weiterhin volatilen Kapitalmärkte für Immobilienunternehmen ist es der UBM auch im Jahr 2023 und 2024 gelungen, erfolgreiche Anleihen zu platzieren. Hierzu beigetragen hat auch das weiterhin klare Bekenntnis zur Nachhaltigkeit in Form von Green Bonds. Nachdem die Inflation in der EU derzeit rückläufig ist, werden kurzfristig keine weiteren Zinserhöhungen durch die EZB erwartet. Prognosen deuten darauf hin, dass die EZB weitere Zinsschritte nach unten setzen könnte. So kann davon ausgegangen werden, dass es auf Investorenseite mittelfristig wieder zu einem Rückgang bei den erwarteten Renditen kommen könnte, was bei einem gleichzeitig steigendem Mietniveau zu einem neuen Gleichgewicht am Markt führen könnte. Generell hat sich das Risiko einer EU-weiten Rezession im Jahr 2024 zwar nicht materialisiert, der wirtschaftliche Ausblick bleibt aber wegen des hohen Zinsniveaus kurz- und mittelfristig eingetrübt. Die Risiken sind in der laufenden Unternehmensplanung berücksichtigt und auch in der Risikobewertung entsprechend eingepreist. Durch die gute Liquiditäts- und Eigenkapitalausstattung und eine Pipeline mit starkem Fokus auf EU-Taxonomie-konforme Objekte ist die UBM derzeit gut aufgestellt, um auch in diesem volatilen Marktumfeld weiterhin tätig zu sein.
Zum Hotelbetrieb: Durch den Nahostkonflikt sowie den Krieg in der Ukraine sind auch Störungen im Reiseverkehr, insbesondere von internationalen Gästen, weiterhin zu erwarten. Länder, die Israel direkt oder indirekt unterstützen, sind zudem einem steigenden Terrorrisiko ausgesetzt, was die internationalen Tourismusströme beeinflussen könnte. Die hohe Inflation hat zudem zu einer Kostenerhöhung beim Hotelbetrieb geführt. Zwar konnte diese teilweise über höhere Zimmerpreise an die Kunden weitergegeben werden.# 8. Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 106.239 (Vorjahr: T€ 85.315) enthalten Verkaufserlöse von Vorratsimmobilien, Mieterträge, abgerechnete Bauleistungen und andere Erlöse aus der typischen Geschäftstätigkeit. In der nachfolgenden Tabelle wird die Gesamtleistung der Gruppe aus dem internen Berichtswesen nach Regionen dargestellt, welche neben den Umsatzerlösen die anteilige Leistung von at-equity bilanzierten Unternehmen sowie Erlöse aus Immobilienverkäufen von Share bzw. Asset Deals beinhaltet.
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Regionen | ||
| Deutschland | 61.008 | 62.813 |
| Österreich | 133.519 | 78.169 |
| Polen | 105.447 | 50.458 |
| Sonstige Märkte | 124.880 | 92.806 |
| Gesamtleistung der Gruppe | 424.854 | 284.246 |
| Abzüglich Umsätze aus at-equity bilanzierten Unternehmen sowie Verkäufe von Finanzimmobilien | –318.615 | –198.931 |
| Umsatzerlöse | 106.239 | 85.315 |
Die folgende Tabelle zeigt die Aufgliederung der Umsatzerlöse in die wesentlichen Kategorien, den Zeitpunkt der Umsatzrealisierung sowie die Überleitung zur Segmentberichterstattung:
| in T€ | Deutschland 1–12/2024 | Österreich 1–12/2024 | Polen 1–12/2024 | Sonstige Märkte 1–12/2024 | Konzern 1–12/2024 |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse Residential | 7.312 | 5.237 | 4.563 | 58.509 | 75.621 |
| Office | 582 | 905 | 2.280 | - | 3.767 |
| Hotel | - | - | - | 3.995 | 3.995 |
| Other | - | 1.027 | 4.248 | - | 5.275 |
| Service | 4.713 | 8.388 | 3.611 | 869 | 17.581 |
| Umsatzerlöse | 12.607 | 15.557 | 14.702 | 63.373 | 106.239 |
| Umsatzerlöse zeitraumbezogen | 6.106 | 8.926 | - | 56.769 | 71.801 |
| Umsatzerlöse zeitpunktbezogen | 6.501 | 6.631 | 14.702 | 6.604 | 34.438 |
| Umsatzerlöse | 12.607 | 15.557 | 14.702 | 63.373 | 106.239 |
| in T€ | Deutschland 1–12/2023 | Österreich 1–12/2023 | Polen 1–12/2023 | Sonstige Märkte 1–12/2023 | Konzern 1–12/2023 |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse Residential | 287 | 2.051 | 7.461 | 38.710 | 48.509 |
| Office | 905 | 819 | 6.800 | - | 8.525 |
| Hotel | - | - | - | 3.067 | 3.067 |
| Other | 190 | 1.063 | 4.377 | - | 5.631 |
| Service | 6.879 | 10.033 | 1.786 | 885 | 19.583 |
| Umsatzerlöse | 8.262 | 13.966 | 20.425 | 42.662 | 85.315 |
| Umsatzerlöse zeitraumbezogen | 939 | 6.400 | 7.455 | 27.165 | 41.959 |
| Umsatzerlöse zeitpunktbezogen | 7.323 | 7.566 | 12.970 | 15.497 | 43.356 |
| Umsatzerlöse | 8.262 | 13.966 | 20.425 | 42.662 | 85.315 |
Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt aufgliedern:
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Erlöse mit Kunden | 90.205 | 67.084 |
| Erlöse aus Vermietung | 16.034 | 18.231 |
| Gesamt | 106.239 | 85.315 |
9. Sonstige betriebliche Erträge
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| angepasst Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen | 2.841 | 1.441 |
| Erträge aus dem Abgang von Sachanlagevermögen und Finanzimmobilien | 441 | 32.291 |
| Gewinn aus Entkonsolidierungen | 495 | 4.855 |
| Personalkostenverrechnungen | 202 | 202 |
| Kursgewinne | 2.380 | 12.276 |
| Übrige | 4.118 | 4.829 |
| Gesamt | 10.477 | 55.894 |
Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Gewährleistungsrückstellungen und eine Rückstellung für Mietgarantien. In den Erträgen aus dem Abgang von Sachanlagevermögen und Finanzimmobilien der Vorperiode ist im Wesentlichen eine Kaufpreisbesserung aus einer im Jahr 2020 verkauften Immobilie in Deutschland erfasst. Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen wurden im Geschäftsjahr 2024 erstmalig Verkaufsergebnisse der im Rahmen von Share Deals veräußerten Finanzimmobilien dargestellt. Hinsichtlich der Darstellungsänderung des Abschlusses wird auf die Angaben in Punkt 4 verwiesen.
10. Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | –3.233 | –18.042 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | –62.985 | –52.347 |
| Gesamt | –66.218 | –70.389 |
11. Personalaufwand
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | –18.519 | –25.597 |
| Soziale Abgaben | –3.909 | –4.891 |
| Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen | –300 | –422 |
| Gesamt | –22.728 | –30.910 |
Die Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen enthalten die Dienstzeitaufwendungen und die Aufwendungen für beitragsorientierte Verpflichtungen. Der Zinsaufwand wird unter Punkt 15 im Finanzaufwand ausgewiesen. Im Personalaufwand sind Aufwendungen in Höhe von T€ 485 (Vorjahr: T€ 0) aus dem Long-Term-Incentive-Programm (LTIP) 2024 enthalten.
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stellen sich wie folgt dar:
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Bürobetrieb | –3.291 | –3.724 |
| Werbung | –2.299 | –2.812 |
| Rechts- und Beratungskosten | –6.712 | –7.249 |
| Wertminderungen von Immobilien im Umlaufvermögen | –234 | –12.441 |
| Kursverluste | –2.005 | –5.412 |
| Steuern, Beiträge und Gebühren | –1.914 | –1.988 |
| Bank- und Geldverkehrsspesen | –886 | –1.178 |
| Management Fee | –995 | –533 |
| Verlust aus Entkonsolidierungen | –1.211 | - |
| Übrige | –7.002 | –5.505 |
| Gesamt | –26.549 | –40.842 |
Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus sonstigen Fremdleistungen sowie aus Abgaben und Gebühren zusammen. Die Wertminderungen von Immobilien im Umlaufvermögen des Vorjahres betrafen unbebaute Liegenschaften in Deutschland und Polen.
13. Abschreibungen
Auf immaterielle Vermögenswerte wurden T€ 242 (Vorjahr: T€ 196) und auf das Sachanlagevermögen T€ 2.233 (Vorjahr: T€ 2.583) planmäßige Abschreibungen vorgenommen.
14. Finanzertrag
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| angepasst Erträge aus Beteiligungen | 21 | - |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 17.789 | 16.890 |
| davon aus Projektfinanzierungen gegenüber at-equity bilanzierten Unternehmen | 14.493 | 12.850 |
| Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu Finanzanlagen | 277 | 15 |
| Gesamt | 18.087 | 16.905 |
15. Finanzaufwand
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffend Anleihen und Schuldscheindarlehen | –15.074 | –15.486 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffend andere Finanzverbindlichkeiten | –16.933 | –15.462 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen | –62 | –108 |
| Aufwendungen aus Beteiligungen | –40 | - |
| Aufwendungen aus sonstigen Finanzanlagen | - | –4 |
| Gesamt | –32.109 | –31.060 |
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
In den Steuern vom Einkommen und Ertrag werden die in den einzelnen Ländern gezahlten oder geschuldeten Ertragsteuern erfasst. Ebenso ist hier die Steuerumlage der nicht konsolidierten Beteiligungen in einer Beteiligungsgemeinschaft (gemäß § 9 österreichisches Körperschaftsteuergesetz) ausgewiesen. Steuerumlagen aus der steuerlichen Unternehmensgruppe der UBM Development AG (§ 9 öKStG) betreffen vollkonsolidierte Gesellschaften und werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert. In dieser Position sind des Weiteren auch die latenten Steuern des Konzerns enthalten. Der Berechnung liegen Steuersätze zugrunde, die gemäß den geltenden Steuergesetzen oder gemäß Steuergesetzen, deren Inkraftsetzung im Wesentlichen abgeschlossen ist, zum voraussichtlichen Realisierungszeitpunkt anzuwenden sein werden.
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Tatsächlicher Steueraufwand | 4.767 | 4.184 |
| Latenter Steueraufwand/-ertrag | 1.635 | 2.498 |
| Steueraufwand (+)/-ertrag (–) | 6.402 | 6.682 |
Der sich bei Anwendung des österreichischen Körperschaftsteuersatzes von 23,00 % (Vorjahr: 24,00 %) ergebende Steueraufwand lässt sich zum tatsächlichen Steueraufwand wie folgt überleiten:
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | –23.191 | –39.363 |
| Theoretischer Steueraufwand (+)/-ertrag (–) | –5.334 | –9.447 |
| Steuersatzunterschiede | –2.407 | 1.347 |
| Steuerauswirkung der nicht abzugsfähigen Aufwendungen und steuerfreien Erträge | 891 | –5.186 |
| Erträge/Aufwendungen aus Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen | 3.546 | 2.170 |
| Veränderung des in Bezug auf Verlustvorträge und temporäre Differenzen nicht angesetzten latenten Steueranspruchs | 10.683 | 16.430 |
| Effekt von Steuersatzänderungen | –41 | –119 |
| Periodenfremder Steueraufwand (+)/-ertrag (–) | –2.176 | –3.319 |
| Nicht-temporäre Differenzen | 1.240 | 4.806 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 6.402 | 6.682 |
Der periodenfremde Steuerertrag enthält einen Ertrag aus laufenden Ertragsteuern von T€ 517 (Vorjahr: Aufwand T€ 589). Zusätzlich zu dem in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Steueraufwand wurde der Steuereffekt von im sonstigen Ergebnis dargestellten Aufwendungen und Erträgen ebenfalls im sonstigen Ergebnis verrechnet. Der im sonstigen Ergebnis erfasste Betrag belief sich auf T€ -69 (Vorjahr: T€ 4) und betraf im Wesentlichen den Steuereffekt auf das Remeasurement aus leistungsorientierten Verpflichtungen.
17. Ergebnis je Aktie
Das Ergebnis je Aktie errechnet sich aus der Division der Anteile der Aktionäre des Mutterunternehmens am Jahresüberschuss durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der ausgegebenen Aktien.
| 2024 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anteile der Aktionäre des Mutterunternehmens am Periodenergebnis inkl. Hybridkapitalzinsen (in T€) | –30.146 | –46.577 |
| Abzüglich Hybridkapitalzinsen (in T€) | –5.500 | –5.922 |
| Anteile der Aktionäre des Mutterunternehmens am Periodenergebnis (in T€) | –35.646 | –52.499 |
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl ausgegebener Aktien | 7.472.180 | 7.472.180 |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie = verwässertes Ergebnis je Aktie (in €) | –4,77 | –7,03 |
18. Immaterielle Vermögenswerte
| in T€ | Konzessionen, Lizenzen und ähnliche Rechte | Goodwill | Anlagen in Bau | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
| Stand zum 1.1.2023 | 1.888 | - | 192 | 2.080 |
| Zugänge | 3 | - | 375 | 378 |
| Abgänge | - | - | - | - |
| Umbuchungen | 97 | - | - | 97 |
| Währungsanpassungen | –4 | - | - | –4 |
| Stand zum 31.12.2023 | 1.985 | - | 567 | 2.552 |
| Zugänge | –11 | - | 156 | 145 |
| Abgänge | –2 | - | - | –2 |
| Umbuchungen | 710 | - | - | - |
| Währungsanpassungen | –3 | - | - | –3 |
| Stand zum 31.12.2024 | 2.679 | - | 13 | 2.692 |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
| Stand zum 1.1.2023 | 444 | - | - | 444 |
| Zugänge (planmäßige Abschreibungen) | 196 | - | - | 196 |
| Abgänge | - | - | - | - |
| Umbuchungen | - | - | - | - |
| Währungsanpassungen | –4 | - | - | –4 |
| Stand zum 31.12.2023 | 636 | - | - | 636 |
| Zugänge (planmäßige Abschreibungen) | 242 | - | - | 242 |
| Abgänge | –2 | - | - | –2 |
| Umbuchungen | - | - | - | - |
| Währungsanpassungen | –3 | - | - | –3 |
| Stand zum 31.12.2024 | 873 | - | - | 873 |
| Buchwerte Stand zum 31.12.2023 | 1.348 | - | 567 | 1.915 |
| Buchwerte Stand zum 31.12.2024 | 1.805 | - | 13 | 1.818 |
Ausgewiesen werden ausschließlich erworbene immaterielle Vermögenswerte mit einer begrenzten Nutzungsdauer. In Bezug auf Nutzungsdauer und Abschreibungsmethode wird auf die Ausführungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen. Die planmäßigen Abschreibungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung unter „Abschreibungen auf immaterielle Werte des Anlagevermögens und Sachanlagen“ ausgewiesen.
19.```markdown
Sachanlagevermögen in T€
| Sachanlagevermögen | Grundstücke und Bauten Nutzungsrechte | Grundstücke und Bauten | Technische Anlagen und Maschinen | Betriebs- und Geschäfts- ausstattung Nutzungsrechte | Betriebs- und Geschäfts- ausstattung | Anlagen in Bau | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. Neubewertung | |||||||
| Stand zum 1.1.2023 | 1.609 | 11.757 | 802 | 3.321 | 948 | 31 | 18.468 |
| Zugänge | 11 | 987 | - | 468 | 157 | 105 | 1.728 |
| Abgänge | - | –360 | –1 | –121 | –507 | –13 | –1.001 |
| Umbuchungen | - | - | - | 26 | – | –123 | –97 |
| Währungsanpassungen | –6 | 41 | 21 | 6 | 17 | - | 79 |
| Stand zum 31.12.2023 | 1.613 | 12.425 | 822 | 3.700 | 615 | - | 19.176 |
| Zugänge | - | 578 | - | 229 | 44 | - | 851 |
| Abgänge | - | –217 | –7 | –315 | –269 | - | –808 |
| Umbuchungen | - | - | - | - | - | - | - |
| Währungsanpassungen | –4 | –6 | 4 | –2 | 1 | - | –7 |
| Stand zum 31.12.2024 | 1.609 | 12.780 | 819 | 3.612 | 391 | - | 19.212 |
| Kumulierte Abschreibungen | |||||||
| Stand zum 1.1.2023 | 300 | 3.651 | 567 | 1.267 | 528 | - | 6.313 |
| Zugänge (planmäßige Abschreibungen) | 155 | 1.651 | 74 | 401 | 302 | - | 2.582 |
| Abgänge | - | –360 | –1 | –42 | –507 | - | –910 |
| Währungsanpassungen | –3 | 33 | 18 | 4 | 10 | - | 62 |
| Stand zum 31.12.2023 | 452 | 4.975 | 658 | 1.629 | 333 | - | 8.047 |
| Zugänge (planmäßige Abschreibungen) | 153 | 1.456 | 74 | 380 | 170 | - | 2.233 |
| Abgänge | - | –217 | –7 | –178 | –269 | - | –671 |
| Währungsanpassungen | –2 | 1 | 4 | –2 | 1 | - | 2 |
| Stand zum 31.12.2024 | 603 | 6.215 | 729 | 1.829 | 235 | - | 9.611 |
| Buchwerte | |||||||
| Stand zum 31.12.2023 | 1.161 | 7.450 | 164 | 2.071 | 282 | - | 11.129 |
| Buchwerte | |||||||
| Stand zum 31.12.2024 | 1.006 | 6.565 | 90 | 1.783 | 156 | - | 9.601 |
Allfällig ergebniswirksam vorgenommene Wertminderungen werden zusammen mit den planmäßigen Abschreibungen unter „Abschreibungen auf immaterielle Werte des Anlagevermögens und Sachanlagen“ ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag wie auch im Vorjahr waren keine Sachanlagen zur Sicherung verpfändet oder unterlagen Verfügungsbeschränkungen.
Leasingverhältnisse
Im Rahmen von Leasingverhältnissen werden folgende Beträge erfasst:
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Zinsaufwendungen auf Leasingverbindlichkeiten | –1.032 | –1.053 |
| Aufwendungen aus kurzfristigen Leasingverhältnissen | –677 | –1.286 |
| Zahlungsmittelabflüsse aus Tilgungen | –1.788 | –1.859 |
| Gesamte Zahlungsmittelabflüsse aus Leasingverhältnissen | –3.497 | –4.198 |
Die Laufzeiten der Leasingverträge für betriebsnotwendige Immobilien liegen zwischen vier und 15 Jahren und für Mobilien zwischen drei und acht Jahren. Bei den Finanzimmobilien handelt es sich um ein Leasingverhältnis mit einer Laufzeit bis 2054. Sowohl bei Immobilien- als auch Mobilienleasingverträgen bestehen teilweise Verlängerungsoptionen, die nur bei ausreichender Sicherheit, dass diese Optionen ausgeübt werden, in die Berechnung der Leasingverbindlichkeit miteinbezogen werden. Betreffend Fälligkeitsanalyse der Leasingverbindlichkeiten wird auf die Punkte 36 und 43 verwiesen.
20. Finanzimmobilien
Die dem beizulegenden Zeitwert entsprechenden Buchwerte der Finanzimmobilien haben sich wie folgt entwickelt:
| in T€ | Finanzimmobilien | Nutzungsrechte | Finanzimmobilien Gesamt |
|---|---|---|---|
| Beizulegender Zeitwert | |||
| Stand zum 1.1.2023 | 379.707 | 12.018 | 391.725 |
| Zugänge aus dem Erwerb von Immobilien | 24.500 | - | 24.500 |
| Zugänge in bestehende Immobilien | 37.154 | 1.331 | 38.485 |
| Abgänge | –8.183 | - | –8.183 |
| Umgliederung | –524 | - | –524 |
| Währungsanpassungen | 2.340 | - | 2.340 |
| Anpassung an den beizulegenden Wert | –40.045 | –404 | –40.449 |
| Stand zum 31.12.2023 | 394.949 | 12.944 | 407.894 |
| Zugänge in bestehende Immobilien | 41.851 | - | 41.851 |
| Abgänge | –132.394 | - | –132.394 |
| Umgliederung von/in Vorräte | –15.645 | - | –15.645 |
| Währungsanpassungen | 368 | - | 368 |
| Anpassung an den beizulegenden Wert | –6.712 | –424 | –7.136 |
| Stand zum 31.12.2024 | 282.417 | 12.520 | 294.938 |
Die Umgliederung von den Finanzimmobilien in das Vorratsvermögen betraf eine Liegenschaft in Deutschland, welche im laufenden Geschäftsjahr auf Basis eines Bauvorbescheids für die Wohnbauentwicklung geplant wurde.
Überleitungsrechnung für Stufe-3-Bewertungen:
2024
| in T€ | Österreich Office | Österreich Other | Österreich Residential | Österreich Land bank | Deutschland Office | Deutschland Land bank | Polen Office | Polen Other | Polen Hotel | Polen Hotel Land bank | Sonstige Märkte | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Buchwert zum Beginn des Geschäftsjahres | 155.977 | 187 | - | 4.294 | 80.263 | 2.290 | 51.000 | 25.280 | 5.885 | 69.774 | - | 394.949 |
| Währungsanpassungen | - | - | - | - | - | - | 80 | 256 | 32 | - | - | 368 |
| Zugänge aus dem Erwerb von Immobilien | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Zugänge in bestehende Immobilien | 25.933 | - | - | - | 15.561 | - | 60 | 10 | 237 | 50 | - | 41.851 |
| Umgliederung von/in Vorräte | - | - | - | - | –15.645 | - | - | - | - | - | - | –15.645 |
| Abgänge | –73.048 | –123 | - | –381 | - | - | –34.843 | –17.844 | –6.155 | - | - | –132.394 |
| Nettoergebnis aus der Anpassung des beizulegenden Zeitwerts¹ | –3.273 | - | - | 577 | –3.467 | 90 | 4.241 | 344 | - | –5.224 | - | –6.712 |
| Buchwert zum Ende des Geschäftsjahres | 105.589 | 64 | - | 4.490 | 76.712 | 2.380 | 20.538 | 8.046 | - | 64.600 | - | 282.417 |
¹ Die Nettoergebnisse aus der Anpassung des beizulegenden Zeitwerts setzten sich aus Aufwertungen in Höhe von T€ 16.084 sowie aus Abwertungen in Höhe von T€ –22.796 zusammen.
2023
| in T€ | Österreich Office | Österreich Other | Österreich Residential | Österreich Land bank | Deutschland Office | Deutschland Land bank | Polen Office | Polen Other | Polen Hotel | Polen Hotel Land bank | Sonstige Märkte | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Buchwert zum Beginn des Geschäftsjahres | 127.620 | 187 | 202 | 4.309 | 75.762 | 2.130 | 52.925 | 32.044 | 6.345 | 70.262 | 7.921 | 379.707 |
| Währungsanpassungen | - | - | - | - | - | - | –2 | 2.097 | 449 | - | –204 | 2.340 |
| Zugänge aus dem Erwerb von Immobilien | 24.500 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | 24.500 |
| Zugänge in bestehende Immobilien | 14.431 | 385 | - | - | 20.632 | - | 325 | 964 | –99 | 36 | 480 | 37.154 |
| Umgliederung | - | - | - | - | - | - | - | - | - | –524 | - | –524 |
| Abgänge | - | - | –202 | - | - | - | - | - | - | - | –7.981 | –8.183 |
| Nettoergebnis aus der Anpassung des beizulegenden Zeitwerts¹ | –10.574 | –385 | - | –15 | –16.131 | 160 | –2.248 | –9.825 | –810 | - | –217 | –40.045 |
| Buchwert zum Ende des Geschäftsjahres | 155.977 | 187 | - | 4.294 | 80.263 | 2.290 | 51.000 | 25.280 | 5.885 | 69.774 | - | 394.949 |
¹ Die Nettoergebnisse aus der Anpassung des beizulegenden Zeitwerts setzten sich aus Aufwertungen in Höhe von T€ 333 sowie aus Abwertungen in Höhe von T€ –40.378 zusammen.
Beizulegender Zeitwert von Grundstücken und Gebäuden
Die Ermittlung des Zeitwerts der Liegenschaften wird nach einem revolvierenden Zyklus durchgeführt. Bei jenen Liegenschaften, die keiner externen Bewertung unterzogen werden, werden durch ein internes Bewertungsteam die Verkehrswerte ermittelt. Diskussionen bezüglich der anzusetzenden Parameter zur Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte (Stufe 3) werden zwischen den operativen Projektentwicklern, dem Vorstand und dem Bewertungsteam geführt. Im laufenden Geschäftsjahr wurden die Verkehrswerte von Liegenschaften inklusive jener von Minderheitsbeteiligungen, die in den Konzernabschluss einfließen, ab einem Buchwert von T€ 1.000, insgesamt Finanzimmobilien mit einem Buchwert von T€ 280.550 (Vorjahr: T€ 371.416), durch externe Gutachter ermittelt. Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte von Finanzimmobilien im Bestand erfolgte überwiegend durch Ertragswertverfahren, wie im Vorjahr insbesondere durch die Term-and-Reversion-Methode, ein international anerkanntes Wertermittlungsverfahren zur Bewertung von Immobilien. Bei dieser Bewertungsmethode wird der gesamte in der Zukunft zu erwartende Zahlungsstrom in zwei getrennt von einander zu betrachtende Bereiche aufgeteilt. Diese Trennung ist notwendig, da bei einem vermieteten Objekt die Periode bis zum Auslaufen der am Bewertungsstichtag bestehenden Verträge – sogenannter Term – in Bezug auf die notwendigen Rechenschritte nicht gleich behandelt werden kann wie jene Periode, die nach Ablauf der bestehenden Mietverträge beginnt – sogenannte Reversion (Bereich der Anschlussvermietung).
- Term (Vertragslaufzeit): Der Barwert der Reinerträge wird während des Terms berechnet. Dieser Barwert ist jedoch keine ewige Rente, sondern nur eine Zeitrente, die mit Auslaufen der mietvertraglichen Vereinbarungen endet.
- Reversion (Anpassungszeitraum): Der Reinertrag der Reversion (Marktmiete ab dem Zeitraum der Anschlussvermietung) unter Berücksichtigung einer Leerstandsdauer wird in der Bewertung mit einem marktüblichen Zinssatz als ewige Rente kapitalisiert. Der Reinertrag wird nicht in einem gesonderten Abschlag berücksichtigt, sondern in der Wahl der Höhe des Kapitalisierungszinssatzes mitberücksichtigt. Struktureller Leerstand, so es welchen gibt, wird in einem gesonderten Abschlag berücksichtigt.
Die Wahl des Kapitalisierungszinssatzes im Term und in der Reversion wird vor dem Hintergrund der aktuellen Marktbedingungen festgelegt. Gemäß der Einschätzung erwartet sich ein Investor für die jeweiligen Immobilien eine bestimmte Rendite. Ausgehend von dieser wird der für die gegenständliche Immobilie angemessene Kapitalisierungszinssatz im Term und in der Reversion festgesetzt. Bei der Wahl des Zinssatzes werden Überlegungen hinsichtlich des Marktpotenzials, des Leerstands sowie weiterer mit der Immobilie verbundener Risiken in Betracht gezogen.
Für Immobilien, die in der Entwicklung stehen (Anlagen in Bau – IAS 40), wurde als Bewertungsverfahren die Residualwertmethode angewandt. Bei dieser Bewertungsmethode werden die Ertragswerte, soweit noch keine Vorverwertung stattgefunden hat, durch die Gutachter in Abstimmung mit den Projektentwicklern geschätzt. Die budgetierten Fertigstellungskosten inklusive eines angemessenen Developer-Gewinns werden von den Ertragswerten in Abzug gebracht. Das Residuum dieser Bewertungsmethode ergibt dann den Verkehrswert der Liegenschaften in Entwicklung.
Das UBM Immobilienportfolio beinhaltet auch unbebaute Grundstücke, deren Art der Entwicklung noch nicht festeht (Land bank). Die nachfolgende Tabelle stellt die Einordnung in die Fair-Value-Hierarchie, die Bewertungsmethode und die quantitativen Informationen der bei der Bewertung verwendeten, nicht beobachtbaren Inputfaktoren dar. Die unterschiedlichen Ebenen der Fair-Value-Hierarchie werden wie folgt definiert:
- Notierte (nicht berichtigte) Preise in aktiven Märkten für identische Vermögenswerte oder Schulden (Stufe 1)
- Inputfaktoren, die für den Vermögenswert entweder unmittelbar (d. h. als Preis) oder mittelbar (d. h.
```# 20. Immobilien und Anlagen
20.1 Finanzimmobilien
Die als Finanzimmobilien gehaltenen Vermögenswerte werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts wird auf marktübliche Bewertungsverfahren wie das Ertrags wertverfahren (EW), den Vergleichswert (VW), die zukünftige Mietwertbildung (TR – Term Reversion) und das Discounted Cash Flow Verfahren (DCF) zurückgegriffen.
Die folgenden Tabellen zeigen die fair-value-Hierarchie der Finanzimmobilien nach IFRS 13.
Immobilienart: Finanzimmobilien Segment Fair-Value-Hierarchie Beizulegender Zeitwert 31.12.2024 in T€ Bandbreite der nicht beobachtbaren Inputfaktoren Bewertungs- verfahren Kapitalisierung Zinssatz % Miete pro m 2 €/ Verkaufspreis m 2 € Instandhaltungskosten in €/m 2 oder %
| Immobilienart | Segment | Fair-Value-Hierarchie | Beizulegender Zeitwert 31.12.2024 in T€ | Bandbreite der nicht beobachtbaren Inputfaktoren | Bewertungsverfahren | Kapitalisierung Zinssatz % | Miete pro m 2 €/ | Verkaufspreis m 2 € | Instandhaltungskosten in €/m 2 oder % |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Office | Österreich | Stufe 3 | 11.506 | EW | 5,00–7,50 | 2,68–10,94 | 5,67 €/m² | ||
| Office | Österreich | Stufe 3 | 1.360 | EW | 4,50 | 5,50–8,71 | 16,50 % | ||
| Office | Österreich | Stufe 3 | 38.640 | EW/ Residual | 3,83 | 15,00–28,00 | 12,00 €/m² | ||
| Residential | Österreich | Stufe 3 | 20.074 | EW/ Residual | 4,60 | 1.125,00/ Apartment | 11,00 €/m² | ||
| Residential | Österreich | Stufe 3 | 34.008 | VW/ Residual | 5,75 | 8.300,00 | |||
| Land bank | Österreich | Stufe 2 | 4.490 | VW | |||||
| Other | Österreich | Stufe 3 | 64 | EW | |||||
| Office | Deutschland | Stufe 3 | 25.000 | EW/ Residual | 3,95 | 19,00–27,50 | 10,00 €/m² | ||
| Office | Deutschland | Stufe 3 | 8.602 | EW/ Residual | 3,81 | 21,00 | 6,00 €/m² | ||
| Office | Deutschland | Stufe 3 | 22.651 | EW/ Residual | 4,25 | 24,00 | 14,50 €/m² | ||
| Office | Deutschland | Stufe 3 | 5.275 | VW/ Residual | 5,75 | 7.000,00 | |||
| Office | Deutschland | Stufe 3 | 15.183 | EW/ Residual | 4,10 | 28,00 | 14,50 €/m² | ||
| Land bank | Deutschland | Stufe 2 | 2.380 | VW | |||||
| Office | Polen | Stufe 3 | 3.790 | EW | 10,00 | 61,06/Stellplatz | 50,00 €/Stellplatz | ||
| Other | Polen | Stufe 2 | 8.046 | VW | |||||
| Land bank | Polen | Stufe 2 | 16.748 | VW | |||||
| Hotel | Sonstige Märkte | Stufe 3 | 64.600 | DCF/VW | 7,00 | 1.060,00/ Zimmer | 8,00 €/m² |
EW = Ertragswert, VW = Vergleichswert, TR = Term Reversion, DCF = Discounted Cash Flow
Immobilienart: Finanzimmobilien Segment Fair-Value-Hierarchie Beizulegender Zeitwert 31.12.2023 in T€ Bandbreite der nicht beobachtbaren Inputfaktoren Bewertungs- verfahren Kapitalisierung Zinssatz % Miete pro m 2 €/ Verkaufspreis m 2 € Instandhaltungskosten in €/m 2 oder %
| Immobilienart | Segment | Fair-Value-Hierarchie | Beizulegender Zeitwert 31.12.2023 in T€ | Bandbreite der nicht beobachtbaren Inputfaktoren | Bewertungsverfahren | Kapitalisierung Zinssatz % | Miete pro m 2 €/ | Verkaufspreis m 2 € | Instandhaltungskosten in €/m 2 oder % |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Office | Österreich | Stufe 3 | 11.670 | EW | 4,00–5,00 | 5,36–10,20 | 5,42 €/m² | ||
| Office | Österreich | Stufe 3 | 1.397 | EW | 4,50 | 5,50–8,71 | 16,50 % | ||
| Office | Österreich | Stufe 3 | 25.663 | EW/ Residual | 3,23 | 17,50–21,00 | 12,00 €/m² | ||
| Office | Österreich | Stufe 3 | 59.016 | EW/ Residual | 3,55 | 22,50 | 14,40 €/m² | ||
| Residential | Österreich | Stufe 3 | 24.445 | EW/ Residual | 4,45 | 1.125,00/ Apartment | 10,30 €/m² | ||
| Residential | Österreich | Stufe 3 | 33.787 | VW/ Residual | 5,75 | 8.200,00 | |||
| Land bank | Österreich | Stufe 2 | 4.293 | VW | |||||
| Other | Österreich | Stufe 3 | 187 | EW | |||||
| Office | Deutschland | Stufe 3 | 26.111 | EW/ Residual | 3,10 | 7,50–12,02 | 4,00 % | ||
| Office | Deutschland | Stufe 3 | 15.645 | EW/ Residual | 2,97 | 23,00 | 10,00 €/m² | ||
| Office | Deutschland | Stufe 3 | 8.560 | EW/ Residual | 3,63 | 21,00 | 10,00 €/m² | ||
| Office | Deutschland | Stufe 3 | 11.171 | EW/ Residual | 4,10 | 8,00–24,00 | 14,40 €/m² | ||
| Office | Deutschland | Stufe 3 | 3.287 | VW/ Residual | 5,75 | 6.700,00 | |||
| Office | Deutschland | Stufe 3 | 15.488 | EW/ Residual | 3,87 | 25,00–28,50 | |||
| Land bank | Deutschland | Stufe 2 | 2.290 | VW | |||||
| Office | Polen | Stufe 3 | 38.729 | EW | 7,50 | 5,77–15,01 | 10,02–10,55 €/m² | ||
| Other | Polen | Stufe 3 | 19.200 | EW | 7,10 | 3,25–30,75 | 3,05 €/m² | ||
| Other | Polen | Stufe 3 | 6.080 | EW/ Residual | 4,10–6,63 | 9,00–11,00 | 5,00–7,00 €/m² | ||
| Hotel | Polen | Stufe 3 | 5.886 | Residual/DCF | 2,96–6,00 | 902,00/Zimmer | 7,00–12,00 €/m² | ||
| Land bank | Polen | Stufe 2 | 12.271 | VW | |||||
| Hotel | Sonstige Märkte | Stufe 3 | 69.773 | DCF/VW | 6,00 | 1.060,00/ Zimmer | 8,00 €/m² |
EW = Ertragswert, VW = Vergleichswert, TR = Term Reversion, DCF = Discounted Cash Flow
Beziehungen der nicht beobachtbaren Inputfaktoren zum beizulegenden Zeitwert
- Miete: Je höher der m²-Preis, desto höher ist der beizulegende Zeitwert.
- Instandhaltung: Je höher der Instandhaltungsabschlag, desto niedriger ist der beizulegende Zeitwert.
- Kapitalisierungszinssatz: Je niedriger der Kapitalisierungszinssatz, desto höher ist der beizulegende Zeitwert.
Die zum Stichtag bestehenden vertraglichen Verpflichtungen zum Erwerb oder zur Erstellung von Finanzimmobilien belaufen sich auf T€ 28.501 (Vorjahr: T€ 21.774). Zudem sind Finanzimmobilien mit einem Buchwert von T€ 244.052 (Vorjahr: T€ 340.058) zur Besicherung von Verbindlichkeiten verpfändet.
Die Mieterträge aus vermieteten Finanzimmobilien beliefen sich im Berichtsjahr auf T€ 12.430 (Vorjahr: T€ 11.903), während die betrieblichen Aufwendungen T€ 2.700 (Vorjahr: T€ 1.037) betrugen. Betriebliche Aufwendungen im Zusammenhang mit als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien, mit denen während der Berichtsperiode keine Mieteinnahmen erzielt wurden, beliefen sich auf T€ 5 (Vorjahr: T€ 12).
21. Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen
Die erforderlichen Angaben gem. IFRS 12 wurden für assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen gemacht, die in qualitativer oder quantitativer Hinsicht aus Sicht des UBM-Konzerns als wesentlich einzustufen sind. Die Werte in nachfolgender Tabelle sind zu 100 % dargestellt.
Assoziierte Unternehmen 2024 in T€
| Gesellschaft | Anteil in % | Assetklasse | Entwicklungsstatus | Umsatz | Jahresüberschuss/-fehlbetrag | davon Abschreibungen | davon Zinsaufwand | davon Steueraufwand | Gesamtergebnis | Langfristige Vermögenswerte | Kurzfristige Vermögenswerte | davon liquide Mittel | Langfristige Verbindlichkeiten | davon langfr. finanzielle Verbindlichkeiten | Kurzfristige Verbindlichkeiten | davon kurzfr. finanzielle Verbindlichkeiten | Nettovermögen | Anteil der Gruppe am Nettovermögen zum 1.1.2024 | Anteil der Gruppe am Gesamtergebnis | Erhaltene/gezahlte Dividenden | Anteil der Gruppe am Nettovermögen zum 31.12.2024 | Buchwertanteil an at-equity bilanzierten Unternehmen zum 31.12.2024 | Wertberichtigung Projektfinanzierung 1–12/2024 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| CAMG Zollhafen HI IV V GmbH & Co. KG | 49,90 % | Residential Land | Deutschland | Entwicklung | 9.730 | 5.774 | -1.406 | -587 | -1.638 | 5.774 | 25 | 14.920 | 1.632 | - | - | 9.965 | - | 4.980 | 3.724 | 2.881 | -4.120 | 2.485 | 2.485 |
2023 in T€
| Gesellschaft | Anteil in % | Assetklasse | Entwicklungsstatus | Umsatz | Jahresüberschuss/-fehlbetrag | davon Abschreibungen | davon Zinsaufwand | davon Steueraufwand | Gesamtergebnis | Langfristige Vermögenswerte | Kurzfristige Vermögenswerte | davon liquide Mittel | Langfristige Verbindlichkeiten | davon langfr. finanzielle Verbindlichkeiten | Kurzfristige Verbindlichkeiten | davon kurzfr. finanzielle Verbindlichkeiten | Nettovermögen | Anteil der Gruppe am Nettovermögen zum 1.1.2023 | Anteil der Gruppe am Gesamtergebnis | Erhaltene/gezahlte Dividenden | Anteil der Gruppe am Nettovermögen zum 31.12.2023 | Buchwertanteil an at-equity bilanzierten Unternehmen zum 31.12.2023 | Wertberichtigung Projektfinanzierung 1–12/2023 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| CAMG Zollhafen HI IV V GmbH & Co. KG | 49,90 % | Residential Land | Deutschland | Entwicklung | 11.065 | 5.986 | - | - | - | 5.986 | 25 | 80.597 | 35.096 | 46.765 | 45.028 | 26.394 | - | 7.463 | 919 | 2.987 | -182 | 3.724 | 3.724 |
Gemeinschaftsunternehmen
Bei den nachfolgenden Unternehmen handelt es sich um Gesellschaften die Projekte entwickeln, bzw. auch in Bestand halten und vermieten. Alle Gesellschaften werden at-equity bilanziert.
2024 in T€
| Gesellschaft | Anteil in % | Assetklasse | Entwicklungsstatus | Umsatz | Jahresüberschuss/-fehlbetrag | davon Abschreibungen | davon Zinsaufwand | davon Steueraufwand | Gesamtergebnis | Langfristige Vermögenswerte | Kurzfristige Vermögenswerte | davon liquide Mittel | Langfristige Verbindlichkeiten | davon langfr. finanzielle Verbindlichkeiten | Kurzfristige Verbindlichkeiten | davon kurzfr. finanzielle Verbindlichkeiten | Nettovermögen | Anteil der Gruppe am Nettovermögen zum 1.1.2024 | Zu-/Abgänge | Anteil der Gruppe am Gesamtergebnis | Erhaltene/gezahlte Dividenden | Anteil der Gruppe am Nettovermögen zum 31.12.2024 | Buchwertanteil an at-equity bilanzierten Unternehmen zum 31.12.2024 | Wertberichtigung Projektfinanzierung 1–12/2024 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jochberg Errichtungs KG | 50,00 % | Hotel | Bestand | 1.968 | -2.356 | -1.406 | -1.282 | - | -2.356 | 39.942 | 909 | 153 | 20.722 | 20.722 | 73 | - | 20.056 | 11.206 | - | -1.178 | - | 10.028 | 10.028 | - |
| Obersendlinger KG | 30,00 % | Residential | Entwicklung | 82.226 | 24.640 | - | - | -2.283 | 24.640 | - | 32.028 | 30.561 | 1.368 | - | 30.560 | - | 100 | 911 | - | 7.392 | -8.273 | 30 | 30 | - |
| UBM hotels Management GmbH | 50,00 % | Hotel | Bestand | 102.835 | 4.908 | -19.179 | -18.370 | -847 | 4.908 | 398.132 | 22.346 | 13.676 | 387.942 | 387.942 | 83.334 | 53.077 | -50.798 | - | - | 2.454 | - | 2.454 | - | 2.454 |
| FWUBM Management GmbH | 50,00 % | Other | Entwicklung | 16.081 | 2.713 | -35 | -2.134 | -1.622 | 2.713 | 59.042 | 4.889 | 3.603 | 27.181 | 26.756 | 2.012 | - | 34.738 | 16.012 | - | 1.357 | - | 17.369 | 17.369 | - |
| Baubergerstraße KG | 60,00 % | Office | Bestand | 119 | -18.024 | -17.491 | -5.545 | -28 | -18.024 | 145.273 | 3.640 | 3.247 | 114.329 | 97.188 | 3.094 | - | 31.490 | 29.626 | 82 | -10.814 | - | 18.894 | 18.894 | -3.262 |
| Sugar Palace Propco sro | 60,00 % | Hotel | Entwicklung | 4.337 | -5.436 | -4.088 | -10.127 | 1.992 | -5.436 | 110.384 | 5.575 | 3.264 | 129.842 | 124.957 | 2.308 | - | -16.191 | - | - | -3.262 | - | -3.262 | -3.262 | –3.262 |
| LQ Timber A KG | 70,00 % | Office | Entwicklung | - | 4.300 | - | - | - | 4.300 | 108.179 | 2.026 | 547 | 75.357 | 73.683 | 8.688 | - | 26.160 | - | - | 3.010 | - | 18.312 | 18.312 | - |
| PGE Europa- viertel GmbH | 74,90 % | Office | Entwicklung | 1.610 | -7.362 | - | -2.028 | - | -7.362 | 124.020 | 7.316 | 1.554 | 94.343 | 94.343 | 16.440 | - | 20.553 | 20.908 | - | -5.514 | - | 15.394 | 15.394 | - |
| Amraser-See-Straße KG | 47,00 % | Residential Land | Österreich | - | -6.294 | - | -2.431 | - | -6.294 | - | 23.949 | 4 | 29.869 | 29.869 | 374 | - | -6.294 | - | - | -2.958 | - | -2.958 | -2.958 | –2.958 |
2023 in T€
| Gesellschaft | Anteil in % | Assetklasse | Entwicklungsstatus | Umsatz | Jahresüberschuss/-fehlbetrag | davon Abschreibungen | davon Zinsaufwand | davon Steueraufwand | Gesamtergebnis | Langfristige Vermögenswerte | Kurzfristige Vermögenswerte | davon liquide Mittel | Langfristige Verbindlichkeiten | davon langfr. finanzielle Verbindlichkeiten | Kurzfristige Verbindlichkeiten | davon kurzfr. finanzielle Verbindlichkeiten | Nettovermögen | Anteil der Gruppe am Nettovermögen zum 1.1.2023 | Anteil der Gruppe am Gesamtergebnis | Erhaltene/gezahlte Dividenden | Anteil der Gruppe am Nettovermögen zum 31.12.2023 | Buchwertanteil an at-equity bilanzierten Unternehmen zum 31.12.2023 | Wertberichtigung Projektfinanzierung 1–12/2023 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| W 3 AG | 80,00 % | Other | Bestand | 5.061 | 2.811 | -1.400 | -571 | -61 | 2.811 | 75.500 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Jochberg Errichtungs KG | 50,00 % | Hotel | Bestand | 1.883 | -831 | -1.465 | -1.003 | - | -831 | 42.644 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Obersendlinger KG | 30,00 % | Residential | Entwicklung | 13.648 | 32.632 | - | - | -5.137 | 32.632 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - |
| UBM hotels Management GmbH | 50,00 % | Hotel | Bestand | 94.355 | 3.236 | -18.057 | -18.140 | -132 | 3.236 | 394.718 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - |
| FWUBM Management GmbH | 50,00 % | Other | Entwicklung | 8.279 | 1.142 | -37 | -2.140 | -548 | 1.142 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Baubergerstraße KG | 60,00 % | Office | Bestand | 571 | 3.685 | - | -4.322 | -2.769 | 3.685 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Sugar Palace Propco sro | 75,00 % | Hotel | Entwicklung | 1.525 | -27.467 | -13.339 | -8.294 | - | -27.467 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - |
| PGE Europa- viertel GmbH | 74,90 % | Office | Entwicklung | 2.118 | -1.151 | - | - | - | -1.151 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Polecki Amsterdam Office spzoo | 74,00 % | Other | Bestand | 4.162 | -2.653 | - | - | - | -2.653 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - |
| German Hotel IV KG | 50,00 % | Hotel Land | Deutschland | 3.912 | -5.657 | - | - | - | -5.657 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - |
| ## 61.780 148.862 116.555 106.791 45.270 65.300 Kurzfristige Vermögenswerte | |||||||||||||||||||||||
| 2.860 27 121.974 22.858 3.201 1.099 1.367 11.598 5.485 348 davon liquide Mittel | |||||||||||||||||||||||
| 2.518 - 53.536 11.331 1.479 862 319 679 3.053 182 Langfristige Verbindlichkeiten | |||||||||||||||||||||||
| 34.525 20.000 - 433.977 31.484 97.417 153.950 76.646 47.317 71.113 davon langfr. finanzielle Verbindlichkeiten | |||||||||||||||||||||||
| 29.736 19.964 - 394.483 31.484 97.417 142.712 67.646 47.317 71.113 Kurzfristige Verbindlichkeiten | |||||||||||||||||||||||
| 4.078 260 118.937 39.597 1.473 3.168 799 13.829 1.785 285 davon kurzfr. finanzielle Verbindlichkeiten | |||||||||||||||||||||||
| 1.434 247 68.330 - - - - - - - Nettovermögen | |||||||||||||||||||||||
| 39.757 22.411 3.037 –55.998 32.024 49.376 –36.827 27.914 1.653 –5.750 Anteil der Gruppe am Nettovermögen zum 1.1.2023 | |||||||||||||||||||||||
| 29.557 11.621 5.258 - 15.441 29.352 - 21.770 59 1 Währungsumrechnung 1.1.2023 | |||||||||||||||||||||||
| - - - - - - - - 4 - Zu-/Abgänge | |||||||||||||||||||||||
| - - - - - –1.937 - - - - Anteil der Gruppe am Gesamtergebnis | |||||||||||||||||||||||
| 2.249 –416 9.790 1.618 571 2.211 –20.600 –862 –1.963 –2.829 Nicht übernommene Verluste aus VJ | |||||||||||||||||||||||
| - - - - - - - - - - Erhaltene/gezahlte Dividenden | |||||||||||||||||||||||
| - - –14.137 - - - - - - 50 Anteil der Gruppe am Nettovermögen zum 31.12.2023 | |||||||||||||||||||||||
| 31.806 11.205 911 1.618 16.012 29.626 –20.600 20.908 –1.900 –2.778 Buchwertanteil an at-equity bilanzierten Unternehmen zum 31.12.2023 | |||||||||||||||||||||||
| 31.806 11.205 911 - 16.012 29.626 - 20.908 - - Wertberichtigung Projektfinanzierung 1 – 12/2023 | |||||||||||||||||||||||
| - - - 1.618 - - –20.600 - –1.900 –2.778 Angaben zu den Gemeinschaftsunternehmen, die als unwesentlich eingestuft wurden: in T€ | 2024 | 2023 | |||||||||||||||||||||
| --- | --- | --- | |||||||||||||||||||||
| Buchwertanteil an Gemeinschaftsunternehmen zum 31.12. | 29.850 | 36.016 | |||||||||||||||||||||
| Anteil der Gruppe am Jahresverlust/-überschuss | –6.470 | –6.815 | |||||||||||||||||||||
| Gesamtergebnis | –6.470 | –6.815 |
Die nicht angesetzten Anteile an Verlusten von Gemeinschaftsunternehmen im Geschäftsjahr 2024 belaufen sich auf T€ 0 (Vorjahr: T€ 867) und kumuliert zum 31. Dezember 2024 auf T€ 0 (Vorjahr: T€ 1.325). Zum 31. Dezember 2024 bestehen keine maßgeblichen Zugriffsbeschränkungen auf Vermögenswerte. Zu den Verpflichtungen aus Eventualverbindlichkeiten für at-equity bilanzierte Unternehmen siehe Ausführungen unter Punkt 41.
Auswirkungen auf das Liegenschaftsvermögen der at-equity bilanzierten Unternehmen
Bei Immobilien, die in Gemeinschaftsunternehmen bzw. assoziierten Unternehmen entwickelt werden, bzw. Bestandsimmobilien dieser Gesellschaften waren folgende Wertanpassungen zum 31. Dezember 2024 vorzunehmen:
| in T€ | 2024 | Abwertung (100 %) | Abwertung anteilig | 2023 | Abwertung (100 %) | Abwertung anteilig |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Finanzimmobilien | –18.082 | –11.391 | –31.458 | –16.126 | ||
| Zum Verkauf bestimmte Immobilien | 3.310 | 1.704 | –5.048 | –2.552 | ||
| Sachanlagen | –951 | –552 | –8.821 | –6.616 |
22. Projektfinanzierungen
Projektfinanzierungen sind Darlehen, die gegenüber at-equity bilanzierten Unternehmen gewährt werden.
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Stand zum 1.1. | 143.552 | 180.885 |
| Zugänge | 70.780 | 35.554 |
| Abgänge | –35.727 | –62.927 |
| Änderung Konsolidierungskreis | 9.062 | - |
| Wertminderungen | –9.553 | –24.962 |
| Wertaufholungen | 2.482 | 2.234 |
| Kursdifferenzen | –12 | –12 |
| Zinsen | 14.493 | 12.780 |
| Stand zum 31.12. | 195.077 | 143.552 |
Die Fälligkeit der Projektfinanzierungen ist mit der Verwertung der betreffenden Immobilie befristet. Es bestehen daher keine Überfälligkeiten. Wertminderungen und Wertaufholungen spiegeln die Wertentwicklung der Immobilien in diesen Gesellschaften wider.
23. Übrige Finanzanlagen
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Beteiligungen an nicht konsolidierten Tochterunternehmen | 392 | 447 |
| Übrige Beteiligungen | 217 | 190 |
| Wertpapiere (FVTPL) | 10.277 | 10.000 |
| Wertpapiere (Amortised Cost) | - | 8.721 |
| Gesamt | 10.886 | 19.358 |
Die Wertpapiere (FVTPL) beinhalten ein Genussrecht an einer Gesellschaft, welches eine nachrangige Verbindlichkeit mit Gewinnbeteiligung darstellt. Im Berichtsjahr wurde ein Ertrag aus der Bewertung von Wertpapieren (FVTPL) in Höhe von T€ 277 (Vorjahr: T€ 0) im Finanzertrag erfasst (siehe Punkt 14), welcher sich an der Bewertung aus der in der Gesellschaft befindlichen Immobilie orientiert.
24. Vorräte
Die Vorräte setzen sich aus folgenden Positionen zusammen:
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Zum Verkauf bestimmte Immobilien in Entwicklung | 201.947 | 234.792 |
| im Bestand | 91.978 | 31.527 |
| Sonstiger Vorrat | - | 7 |
| Abzüglich Anzahlungen | - | –915 |
| Gesamt | 293.925 | 265.411 |
Vorräte mit einem Buchwert von T€ 249.294 (Vorjahr: T€ 191.237) sind zur Besicherung von Verbindlichkeiten verpfändet. Der Buchwert jener Vorräte, die zum beizulegenden Zeitwert angesetzt wurden beträgt T€ 116.554 (Vorjahr: T€ 110.331). Im Berichtsjahr wurden Wertberichtigungen in Höhe von T€ 234 (Vorjahr: T€ 12.441) durchgeführt. Der Stand der Wertberichtigungen zum 31. Dezember 2024 betrug T€ 22.598 (Vorjahr: T€ 22.765).
25. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Vertragsvermögenswerte
Die zum Bilanzstichtag nach der PoC-Methode bewerteten Kundenaufträge sind wie folgt ausgewiesen:
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Vertragsvermögenswerte | 47.465 | 58.219 |
| Abzüglich zurechenbarer erhaltener Anzahlungen | –40.007 | –28.807 |
| Gesamt | 7.458 | 29.412 |
Dem per 31. Dezember 2024 gemäß Leistungsfortschritt aktivierten anteiligen Auftragswert stehen bewertete Auftragskosten in Höhe von T€ 39.447 (Vorjahr: T€ 52.273) gegenüber, sodass sich der in Bezug auf diese Aufträge angesetzte Gewinn in den Umsatzerlösen auf T€ 8.018 (Vorjahr: T€ 5.946) beläuft.
Die Vertragsvermögenswerte entwickelten sich in der Berichtsperiode wie folgt:
Erhöhungen durch:
* Projektfortschritte von forward verkauften Immobilien
* Projektfortschritte von Projektmanagementverträgen
* Umgliederungen von Finanzimmobilien und Vorratsimmobilien, die forward verkauft wurden und noch nicht fertiggestellt waren
Verminderungen durch:
* Fertiggestellte und übergebene Immobilien
* Erhaltene Anzahlungen für in Bau befindliche Immobilien und Projektmanagementverträge
* Schlussgerechnete Projektmanagementverträge
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Vertragsvermögenswerte Stand zum 1.1. | 29.412 | 23.004 |
| Zugänge | 52.022 | 51.184 |
| Abgänge | –62.143 | –41.549 |
| Währungsanpassungen | –633 | –10 |
| Erhaltene Anzahlungen | –11.200 | –3.217 |
| Stand zum 31.12. | 7.458 | 29.412 |
Die Zahlungsbedingungen bei Forward Deals sehen Zahlungen bei Übergabe vor. Bei Wohnungsverkäufen sind die Zahlungsfristen lokal gesetzlich geregelt. Eine Zahlung erfolgt dann, wenn eine bestimmte Teilleistung fertiggestellt ist (z. B. Fertigstellung Rohbau). Die Zahlungen für Bauleistungen folgen in der Regel immer einem Zahlungsplan. Die Gegenleistung ist die vordefinierte Bauleistung.
Zusammensetzung und Fristigkeit der Forderungen und Leistungen:
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Forderungen gegenüber Dritten | 15.868 | 3.690 |
| Forderungen gegenüber at-equity bilanzierten Unternehmen | 2.917 | 4.213 |
| Gesamt | 18.785 | 7.903 |
Die Forderungen gegenüber Dritten sind mit T€ 12.983 (Vorjahr: T€ 1.977) nicht überfällig und mit T€ 2.885 (Vorjahr: T€ 1.713) unter einem Jahr überfällig. Sämtliche andere Forderungen gegenüber nicht konsolidierten Tochterunternehmen und übrigen Beteiligungsunternehmen sowie gegenüber at-equity bilanzierten Unternehmen sind nicht fällig.
Altersstruktur der Forderungen gegenüber Dritten:
| in T€ | Buchwert zum 31.12.2024 | Davon zum Abschluss- stichtag nicht überfällig | Davon zum Abschlussstichtag in den folgenden Zeitbändern überfällig | Weniger als 30 Tage | Zwischen 30 und 60 Tagen | Zwischen 60 und 180 Tagen | Zwischen 180 und 360 Tagen | Mehr als 360 Tage |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Forderungen gegenüber Dritten | 15.868 | 12.983 | 1.395 | 555 | 564 | 371 | - | - |
| in T€ | Buchwert zum 31.12.2023 | Davon zum Abschluss- stichtag nicht überfällig | Davon zum Abschlussstichtag in den folgenden Zeitbändern überfällig | Weniger als 30 Tage | Zwischen 30 und 60 Tagen | Zwischen 60 und 180 Tagen | Zwischen 180 und 360 Tagen | Mehr als 360 Tage |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Forderungen gegenüber Dritten | 3.690 | 1.977 | 516 | 41 | 354 | 802 | - | - |
26. Finanzielle Vermögenswerte
| in T€ | 31.12.2024 Restlaufzeit > 1 Jahr | 31.12.2023 Restlaufzeit > 1 Jahr |
|---|---|---|
| Forderungen gegenüber at-equity bilanzierten Unternehmen | 16.827 - | 30.895 - |
| Übrige | 12.800 2.242 | 11.550 2.356 |
| Gesamt | 29.627 2.242 | 42.445 2.356 |
Die Forderungen gegenüber at-equity bilanzierten Unternehmen zeigen bereits beschlossene Gewinnübernahmen bzw. Forderungen aus Steuerumlagen. Die übrigen finanziellen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen Kaufpreisforderungen aus Verkäufen von Gesellschaftsanteilen sowie Forderungen aus der Immobilienbewirtschaftung und sonstige Darlehen.
27. Sonstige Forderungen und Vermögenswerte
| in T€ | 31.12.2024 Restlaufzeit > 1 Jahr | 31.12.2023 Restlaufzeit > 1 Jahr |
|---|---|---|
| Forderungen aus Steuern | 5.569 - | 11.016 - |
| Übrige | 2.146 - | 3.131 - |
| Gesamt | 7.715 - | 14.147 - |
Die übrigen sonstigen Forderungen und Vermögenswerte beinhalten mit T€ 2.083 (Vorjahr: T€ 2.438) geleistete Anzahlungen an Subunternehmer.
28. Liquide Mittel
Die liquiden Mittel beinhalten Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von T€ 199.531 (Vorjahr: T€ 151.514) sowie Kassenbestände in Höhe von T€ 6 (Vorjahr: T€ 6). Von den Bankguthaben sind T€ 7.000 (Vorjahr: T€ 0) zum Zweck der Sicherstellung von Bankkrediten verpfändet.
29. Latente Steuern
Temporäre Unterschiede zwischen den Wertansätzen im IFRS-Konzernabschluss und den jeweiligen steuerlichen Wertansätzen wirken sich wie folgt auf die in der Bilanz ausgewiesenen Steuerabgrenzungen aus:
| in T€ | 2024 | Aktiv | Passiv | 2023 | Aktiv | Passiv |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Finanzimmobilien, sonstige Bewertungsunterschiede | 2.839 | 6.113 | 2.572 | 9.426 | ||
| Sachanlagen | 153 | 1.913 | 310 | 1.448 | ||
| Finanzielle Vermögenswerte und Schulden | 28.516 | 18.569 | 23.275 | 12.979 | ||
| PoC-Methode | - | 13.425 | - | 15.700 | ||
| Rückstellungen | 716 | - | 318 | - | ||
| Steuerliche Verlustvorträge | 5.534 | - | 11.546 | - | ||
| Saldierungen | –37.091 | –37.091 | –29.138 | –29.138 | ||
| Latente Steuern | 667 | 2.929 | 8.883 | 10.415 | ||
| Saldierte latente Steuern | - | 2.262 | - | 1.532 |
Latente Steueransprüche aus Verlustvorträgen wurden insoweit aktiviert, als diese wahrscheinlich mit künftigen steuerlichen Gewinnen verrechnet werden können. Der Stand der zum 31. Dezember 2024 nicht angesetzten Verlustvorträge ist in der Tabelle unterhalb angeführt. Die im Konzern angesetzten aktiven latenten Steuern auf offene Siebentelabschreibungen belaufen sich auf T€ 2.839.
```## Steuerliche Verlustvorträge mit einer Verwertbarkeit < 5 Jahre
| T€ | 2024 | 2023 | |
|---|---|---|---|
| 25.205 | 6.233 |
Steuerliche Verlustvorträge mit unbegrenzter Verwertbarkeit
| T€ | 2024 | 2023 | |
|---|---|---|---|
| 199.833 | 185.381 |
Summe der nicht angesetzten steuerlichen Verlustvorträge
| T€ | 2024 | 2023 | |
|---|---|---|---|
| 225.038 | 191.614 |
30. Eigenkapital
Grundkapital
| Stück | 31.12.2024 € | Stück | 31.12.2023 € | |
|---|---|---|---|---|
| Inhaber-Stammaktien | 7.472.180 | 52.305.260 | 7.472.180 | 52.305.260 |
Das Grundkapital in Höhe von € 52.305.260 (Vorjahr: € 52.305.260) ist in 7.472.180 (Vorjahr: 7.472.180) Stück nennbetragslose Stückaktien zerlegt. Der auf die einzelne auf den Inhaber lautende Stückaktie entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt € 7 (Vorjahr: € 7). Jedes Stück Stammaktie ist in gleichem Umfang am Gewinn einschließlich Liquidationsgewinn beteiligt und gewährt eine Stimme in der Hauptversammlung.
31. Genehmigtes Kapital, bedingtes Kapital
In der 143. ordentlichen Hauptversammlung vom 21. Mai 2024 wurde unter anderem folgender Beschluss gefasst: Die Ermächtigung des Vorstands gemäß § 169 AktG, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis 9. Juni 2027 um bis zu EUR 5.230.526,00 durch Ausgabe von bis zu 747.218 neuen, auf Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen, auch in mehreren Tranchen, auch im Wege des mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 153 Absatz 6 AktG und auch mit der Möglichkeit des Ausschlusses des Bezugsrechts, zu erhöhen, wie derzeit in § 4 Absatz 4 der Satzung vorgesehen, wird widerrufen.
Der Vorstand ist ermächtigt, innerhalb von fünf Jahren ab Eintragung der in der Hauptversammlung vom 21. Mai 2024 beschlossenen Ermächtigung in das Firmenbuch das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu EUR 26.152.630,00 durch Ausgabe von bis zu 3.736.090 neuen, auf Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage, allenfalls in mehreren Tranchen, auch im Wege des mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 153 Absatz 6 AktG und auch mit der Möglichkeit des Ausschlusses des Bezugsrechts, zu erhöhen (genehmigtes Kapital) und den Ausgabekurs, die Ausgabebedingungen, das Bezugsverhältnis und die weiteren Einzelheiten der Durchführung mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzusetzen. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf die aus dem genehmigten Kapital ausgegebenen neuen Aktien ist ausgeschlossen, wenn und sofern eine Ausnutzung dieser Ermächtigung (genehmigtes Kapital) durch Ausgabe von Aktien gegen Bareinlagen bei Mehrzuteilungsoptionen im Rahmen der Platzierung neuer Aktien der Gesellschaft erfolgt. Darüber hinaus ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch das Ausnutzen dieser Ermächtigung des Vorstands ergeben, zu beschließen. § 4 Absatz 4 der Satzung in der derzeit vorliegenden Fassung wird widerrufen. An dessen Stelle wird der folgende Absatz als neuer Absatz (4) in die Satzung eingefügt:
„(4) Der Vorstand ist ermächtigt, innerhalb von fünf Jahren ab Eintragung der in der Hauptversammlung vom 21.05.2024 beschlossenen Ermächtigung in das Firmenbuch das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu EUR 26.152.630,00 (Euro sechsundzwanzig Millionen einhundertzweiundfünfzigtausendsechshundertdreißig) durch Ausgabe von bis zu 3.736.090 (drei Millionen siebenhundertsechsunddreißigtausendneunzig) neuen, auf Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage, allenfalls in mehreren Tranchen, auch im Wege des mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 153 Abs 6 (Paragraph einhundertdreiundfünfzig Absatz sechs) AktG und auch mit der Möglichkeit des Ausschlusses des Bezugsrechts, zu erhöhen (genehmigtes Kapital) und den Ausgabekurs, die Ausgabebedingungen, das Bezugsverhältnis und die weiteren Einzelheiten der Durchführung mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzusetzen. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf die aus dem genehmigten Kapital ausgegebenen neuen Aktien ist ausgeschlossen, wenn und sofern eine Ausnutzung dieser Ermächtigung (genehmigtes Kapital) durch Ausgabe von Aktien gegen Bareinlagen bei Mehrzuteilungsoptionen im Rahmen der Platzierung neuer Aktien der Gesellschaft erfolgt. Darüber hinaus ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch das Ausnutzen dieser Ermächtigung des Vorstands ergeben, zu beschließen.”
In der 142. ordentlichen Hauptversammlung vom 19. Mai 2023 wurde unter anderem der folgende Beschluss gefasst: Beschlussfassung über a) den Widerruf der von der Hauptversammlung am 27. Mai 2021 beschlossenen (i) Ermächtigung des Vorstands zum Erwerb eigener Aktien gemäß § 65 Absatz 1 Z 4 und Z 8 sowie Absatz 1a und Absatz 1b AktG, sowie (ii) Ermächtigung des Vorstands gemäß § 65 Absatz 1b AktG zur Veräußerung eigener Aktien; sowie b) die neue Ermächtigung des Vorstands zum Erwerb eigener Aktien gemäß § 65 Absatz 1 Z 4 und Z 8 sowie Absatz 1a und Absatz 1b AktG sowohl über die Börse als auch außerbörslich im Ausmaß von bis zu 10 % des Grundkapitals, auch unter Ausschluss des quotenmäßigen Andienungsrechts der Aktionäre, das mit einem solchen Erwerb einhergehen kann (umgekehrter Bezugsrechtsausschluss); sowie c) die neue Ermächtigung des Vorstands gemäß § 65 Absatz 1b AktG zur Veräußerung eigener Aktien auf eine andere Art als über die Börse oder durch öffentliches Angebot und unter Ausschluss der allgemeinen Kaufmöglichkeit (Ausschluss des Bezugsrechts) der Aktionäre; sowie d) die Ermächtigung des Vorstands zur Einziehung von eigenen Aktien.
32. Rücklagen
Die Kapitalrücklagen resultieren aus den in den Vorjahren durchgeführten Kapitalerhöhungen und Kapitalberichtigungen sowie aus verjährten Dividendenansprüchen. Von den Kapitalrücklagen sind Rücklagen in Höhe von T€ 98.954 (Vorjahr: T€ 98.954) gebunden. Sie dürfen nur zum Ausgleich eines ansonsten im Jahresabschluss von UBM auszuweisenden Bilanzverlusts aufgelöst werden, soweit freie Rücklagen zur Abdeckung nicht zur Verfügung stehen. Die anderen Rücklagen umfassen die Rücklage aus der Umrechnung von Jahresabschlüssen von Tochterunternehmen in Fremdwährung (Fremdwährungsumrechnungsrücklage) sowie die Rücklage für Remeasurement aus leistungsorientierten Verpflichtungen, die Gewinnrücklagen von UBM einschließlich der gesetzlichen Rücklage und der unversteuerten Rücklagen nach Abzug der Steuerabgrenzung, die seit Erwerb einbehaltenen Gewinne der Tochterunternehmen und die Effekte der Anpassung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen an die im Konzernabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Der Bilanzverlust der UBM Development AG in Höhe von T€ -17.267 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Die freien Gewinnrücklagen von UBM, die zum 31. Dezember 2024 mit T€ 37.798 (Vorjahr: T€ 37.798) ausgewiesen werden, können in folgenden Perioden aufgelöst werden. Vom Gesamtbetrag in Höhe von T€ 20.531 (Vorjahr: T€ 9.409) ist ein Teilbetrag in Höhe von T€ 2.370 (Vorjahr: T€ 2.220), resultierend aus dem Ansatz von aktiven latenten Steuern, zur Ausschüttung gesperrt. Im Berichtsjahr wurden keine Dividenden an die Aktionäre von UBM bezahlt. Die nicht UBM oder einer Gesellschaft der Gruppe gehörenden Anteile am Eigenkapital sind im Eigenkapital als Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von Tochterunternehmen ausgewiesen.
33. Hybridanleihe
Am 18. Juni 2021 hat UBM eine tief nachrangige Sustainability-Linked Anleihe (Hybridanleihe) mit einem Gesamtvolumen in Höhe von € 100 Mio. und einem jährlichen Kupon von 5,50 % begeben, die Zinshöhe ist abhängig von einem bestimmten ESG-Rating. Die Anleihe hat eine unbegrenzte Laufzeit mit einer vorzeitigen Rückzahlungsmöglichkeit der Emittentin nach fünf Jahren. Da Zahlungen, sowohl Zinsen als auch Kapitaltilgungen, zwingend nur bei Eintritt von Bedingungen zu leisten sind, deren Eintritt von UBM bewirkt bzw. verhindert werden kann, und der Konzern daher die Möglichkeit hat, Zahlungen dauerhaft auszusetzen, ist die Hybridanleihe als Eigenkapitalinstrument einzustufen. Bezahlte Zinsen sind abzüglich des Steuereffekts wie Gewinnausschüttungen direkt eigenkapitalmindernd zu erfassen.
34. Rückstellungen in T€
| Abfertigungen | Pensionen | Jubiläumsgelder | Bauten | Mietgarantien | Andere | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand zum 1.1.2024 | 1.224 | 1.025 | 145 | 6.786 | 1.107 | 4.396 | 14.683 |
| Umgliederung | - | - | - | - | - | –17 | –17 |
| Währungsanpassungen | 1 | - | - | - | - | - | 1 |
| Zuführung | 81 | 34 | 32 | 71 | - | 1.898 | 2.116 |
| Zuführung OCI | 95 | –382 | - | - | - | - | –287 |
| Verwendung | –127 | –68 | –13 | –887 | –376 | –1.167 | –2.637 |
| Auflösung | - | - | - | –1.390 | –731 | –720 | –2.841 |
| Stand zum 31.12.2024 | 1.274 | 609 | 164 | 4.580 | - | 4.391 | 11.018 |
| davon langfristig | 1.274 | 609 | 164 | 4.487 | - | 695 | 7.229 |
| davon kurzfristig | - | - | - | 94 | - | 3.696 | 3.790 |
| Abfertigungen | Pensionen | Jubiläumsgelder | Bauten | Mietgarantien | Andere | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand zum 1.1.2023 | 1.498 | 965 | 232 | 647 | 1.554 | 4.446 | 9.342 |
| Umgliederung | - | - | - | –14 | - | - | –14 |
| Währungsanpassungen | 3 | - | - | - | - | - | 3 |
| Zuführung | 91 | 23 | –54 | 6.168 | - | 4.137 | 10.365 |
| Zuführung OCI | –81 | 114 | - | - | - | - | 33 |
| Verwendung | –287 | –77 | –33 | - | –447 | –4.170 | –5.014 |
| Auflösung | - | - | - | –15 | - | –17 | –32 |
| Stand zum 31.12.2023 | 1.224 | 1.025 | 145 | 6.786 | 1.107 | 4.396 | 14.683 |
| davon langfristig | 1.224 | 1.025 | 145 | 6.646 | 1.107 | 982 | 11.129 |
| davon kurzfristig | - | - | - | 140 | - | 3.414 | 3.554 |
Gemäß kollektivvertraglichen Regelungen haben UBM und ihre Tochterunternehmen ihren Mitarbeitern in Österreich und Deutschland bei bestimmten Dienstjubiläen Jubiläumsgelder zu zahlen. In Bezug auf die der Berechnung zugrunde liegenden versicherungsmathematischen Annahmen wird auf die Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen. Die Rückstellungen für Bauten betreffen Verpflichtungen aus Gewährleistungen. Die anderen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Drohverluste und Beteiligungsrisiken. Bei den Drohverlustrückstellungen wird mit einer Inanspruchnahme in ein bis zwei Jahren gerechnet.# Altersversorgungspläne
Leistungsorientierte Pläne
Rückstellungen für Abfertigungen wurden für Angestellte und Arbeiter, die gemäß Angestelltengesetz, Arbeiterabfertigungsgesetz bzw. Betriebsvereinbarung Abfertigungsansprüche haben, gebildet. Angestellte, deren Dienstverhältnisse österreichischem Recht unterliegen, haben, wenn das betreffende Dienstverhältnis vor dem 1. Jänner 2003 begonnen und eine bestimmte Zeit gedauert hat, Anspruch auf eine Abfertigung in jedem Fall der Auflösung des Dienstverhältnisses bei Erreichen des gesetzlichen Pensionsalters. Die Höhe der Abfertigung ist abhängig von der Höhe des Bezugs zum Zeitpunkt der Auflösung und von der Dauer des Dienstverhältnisses. Diese Ansprüche der Dienstnehmer sind daher wie Ansprüche aus leistungsorientierten Pensionsplänen zu behandeln, wobei Planvermögen zur Deckung dieser Ansprüche nicht vorliegt. Die Abfertigungsrückstellungen weisen folgende Entwicklung auf:
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Barwert der Abfertigungsverpflichtungen (DBO) zum 1.1. | 1.224 | 1.498 |
| Währungsanpassungen | 1 | 3 |
| Dienstzeitaufwand | 42 | 52 |
| Zinsaufwand | 39 | 39 |
| Abfertigungszahlungen | –127 | –287 |
| Versicherungsmathematische Gewinne (–)/Verluste (+) | 95 | –81 |
| davon Gewinne/Verluste demografisch | - | - |
| davon Gewinne/Verluste finanziell | 16 | –41 |
| davon Gewinne/Verluste erfahrungsbedingte Anpassungen | 79 | –40 |
| Barwert der Abfertigungsverpflichtungen (DBO) zum 31.12. | 1.274 | 1.224 |
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Dienstzeitaufwand (erworbene Ansprüche) | 42 | 52 |
| Zinsaufwand | 39 | 39 |
| Abfertigungsaufwand (im Periodenergebnis erfasst) | 81 | 91 |
| Abfertigungsaufwand (im Gesamtergebnis des Jahres erfasst) | 95 | –81 |
Zur Finanzierung der Abfertigungsansprüche besteht ein Abfertigungsgruppenversicherungsvertrag mit einem Deckungskapital zum 31. Dezember 2024 in Höhe von T€ 1.133 (Vorjahr: T€ 1.186). In Bezug auf die der Berechnung zugrunde liegenden versicherungsmathematischen Annahmen wird auf die Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen. Für das folgende Geschäftsjahr sind ein Dienstzeitaufwand von T€ 45 und ein Zinsaufwand von T€ 42 geplant.
Im UBM-Konzern haben nur Mitglieder des ehemaligen Vorstands Pensionszusagen. Bei diesen Pensionszusagen handelt es sich in der Regel um leistungsorientierte, einzelvertragliche Zusagen. Die Höhe des Pensionsanspruchs ist von den jeweils geleisteten Dienstjahren abhängig.
Rückstellung für Pensionen: Überleitung von der Pensionsverpflichtung zur Rückstellung:
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Barwert der durch Fondsvermögen gedeckten Verpflichtung | 2.613 | 3.121 |
| Beizulegender Zeitwert des Planvermögens | –2.004 | –2.096 |
| Nettowert der durch Fondsvermögen gedeckten Verpflichtung | 609 | 1.025 |
| Barwert der nicht durch Fondsvermögen gedeckten Verpflichtung | - | - |
| Buchwert der Rückstellung zum 31.12. | 609 | 1.025 |
Die Pensionsrückstellungen weisen folgende Entwicklung auf:
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Barwert der Pensionsverpflichtungen (DBO) zum 1.1. | 3.121 | 3.187 |
| Umgliederung | - | - |
| Zinsaufwand | 105 | 92 |
| Pensionszahlungen | –215 | –224 |
| Versicherungsmathematische Gewinne (–)/Verluste (+) | –398 | 66 |
| davon Gewinne/Verluste demografisch | - | - |
| davon Gewinne/Verluste finanziell | 43 | –143 |
| davon Gewinne/Verluste erfahrungsbedingte Anpassungen | –441 | 209 |
| Barwert der Pensionsverpflichtungen (DBO) zum 31.12. | 2.613 | 3.121 |
Die Verpflichtungen aus den direkten Pensionszusagen werden zum Teil durch Versicherungsverträge, die bei der WIENER STÄDTISCHE Versicherung AG Vienna Insurance Group abgeschlossen wurden, rückgedeckt. Zur Sicherstellung der Pensionsansprüche der versicherten Dienstnehmer aus den Firmenpensionszusagen sind die Ansprüche aus den Versicherungsverträgen zugunsten der versicherten Dienstnehmer verpfändet. Die Pensionsrückdeckungsversicherungen werden in der gesonderten Abteilung des Deckungsstocks für die Lebensversicherung im Sinne des § 20 Abs. 2 Z 1 in Verbindung mit § 78 des Versicherungsaufsichtsgesetzes geführt. Die Forderungen aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 2.004 (Vorjahr: T€ 2.096) stellen Planvermögen gem. IAS 19 dar und wurden mit dem Barwert der Pensionsverpflichtungen saldiert.
Entwicklung des Planvermögens:
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Beizulegender Zeitwert des Planvermögens zum 1.1. | 2.096 | 2.222 |
| Zinserträge | 71 | 69 |
| Auszahlungen (Leistungszahlungen) | –147 | –147 |
| Versicherungsmathematische Gewinne (+)/Verluste (–) | –16 | –48 |
| Beizulegender Zeitwert des Planvermögens zum 31.12. | 2.004 | 2.096 |
Pensionsaufwand (netto):
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Zinsaufwand | 34 | 92 |
| Pensionsaufwand (im Periodenergebnis erfasst) | 34 | 92 |
| Pensionsaufwand (im Gesamtergebnis des Jahres erfasst) | –382 | 114 |
In Bezug auf die der Berechnung zugrunde liegenden versicherungsmathematischen Annahmen wird auf die Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen. Für das folgende Geschäftsjahr ist ein Dienstzeitaufwand von T€ 0 und ein Zinsaufwand von T€ 83 geplant.
Die im Berichtsjahr ebenso wie im Vorjahr in Bezug auf die Abfertigungs- und Pensionsrückstellung ausgewiesenen versicherungsmathematischen Gewinne bzw. Verluste stellen im Wesentlichen erfahrungsbedingte Anpassungen dar.
Der Teil des Planvermögens von der WIENER STÄDTISCHE Versicherung AG Vienna Insurance Group ist laut Auskunft der WIENER STÄDTISCHE Versicherung AG Vienna Insurance Group wie folgt veranlagt:
Struktur der Kapitalanlagen im klassischen Deckungsstock
| in % | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Festverzinsliche Wertpapiere | 55,00 | 56,00 |
| Aktien, Ergänzungskapital, Genussrechte, Partizipationskapital | 30,00 | 2,00 |
| Investmentfonds | - | 28,00 |
| Verbundene Unternehmen und Beteiligungen | 6,00 | 6,00 |
| Darlehen | 5,00 | 5,00 |
| Liegenschaften | 2,00 | 2,00 |
| Bankguthaben | 2,00 | 1,00 |
| Gesamt | 100,00 | 100,00 |
Die folgende Tabelle zeigt die durchschnittlichen Laufzeiten (Duration) der jeweiligen Verpflichtungen:
Fälligkeitsprofil – DBO
| DBO | 1–5 Jahre | 6–10 Jahre | 10+ Jahre | Duration |
|---|---|---|---|---|
| Pensionen | 940 | 726 | 948 | 8,72 |
| Abfertigungen | 801 | 208 | 265 | 6,33 |
Fälligkeitsprofil – Cash
| Cash | 1–5 Jahre | 6–10 Jahre | 10+ Jahre | Duration |
|---|---|---|---|---|
| Pensionen | 1.016 | 921 | 1.613 | 10,29 |
| Abfertigungen | 988 | 327 | 729 | 8,66 |
Beitragsorientierte Pläne
Mitarbeiter, deren Dienstverhältnis österreichischem Recht unterliegt und die nach dem 31. Dezember 2002 in das Dienstverhältnis eingetreten sind, erwerben keine Abfertigungsansprüche gegenüber dem jeweiligen Dienstgeber. Für diese Mitarbeiter sind Beiträge in Höhe von 1,53 % des Lohns bzw. Gehalts an eine Mitarbeitervorsorgekasse zu zahlen. 2024 ist diesbezüglich ein Aufwand von insgesamt T€ 199 (Vorjahr: T€ 223) angefallen. Für die Vorstandsmitglieder wurde ein Betrag von T€ 41 (Vorjahr: T€ 39) in eine Pensionskasse einbezahlt.
Die Mitarbeiter der Gruppe in Österreich, Deutschland, der Tschechischen Republik und Polen gehören zudem staatlichen Pensionsplänen an, die in der Regel im Umlageverfahren finanziert werden. Die Verpflichtung der Gruppe beschränkt sich darauf, die Beiträge in Abhängigkeit vom Entgelt laufend zu entrichten. Eine rechtliche oder faktische Verpflichtung besteht nicht.
35. Anleihen und Schuldscheindarlehen
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Stand zum 1.1. | 376.066 | 446.702 |
| Emission | 93.000 | 20.251 |
| Rückzahlung | –82.082 | –91.054 |
| Zinszahlungen | –14.239 | –15.319 |
| Effektivverzinsung | 15.074 | 15.486 |
| Stand zum 31.12. | 387.819 | 376.066 |
Im Oktober 2024 wurde von UBM eine Anleihe in Höhe von T€ 93.000 mit einer Laufzeit von fünf Jahren begeben. Im Zuge eines Umtauschangebots der Teilschuldverschreibungen aus den Jahren 2019 und 2021 wurden T€ 73.581 in Teilschuldverschreibungen des neuen UBM Green Bonds 2024–2029 umgetauscht. Zusätzlich wurden im Rahmen der Barzeichnung weitere T€ 19.419 begeben.
In den Bedingungen (Covenants) der Schuldscheindarlehen mit einem Nominalbetrag von insgesamt T€ 37.000 ist festgehalten, dass die Eigenkapitalquote über 25 % liegen muss. Sollte diese Bedingung nicht erfüllt werden, würde der Zinssatz um 50 Basispunkte ansteigen.
36. Finanzverbindlichkeiten
2024
| in T€ | Durchschnittliche Effektivverzinsung in % | Gesamt | Restlaufzeit < 1 Jahr |
Restlaufzeit > 1 Jahr |
Restlaufzeit < 5 Jahre |
Restlaufzeit > 5 Jahre |
Davon dinglich besichert |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten variabel verzinst | 5,11 | 310.205 | 176.288 | 133.917 | - | 310.205 | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten fix verzinst | 4,16 | 46.475 | 24.975 | 21.500 | - | 46.475 | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen Darlehensgebern fix verzinst | 1,00 | 902 | - | - | 902 | - | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber Leasinggebern variabel verzinst | 3,93 | 21.310 | 1.810 | 4.138 | 15.362 | - | - |
| Gesamt | 378.892 | 203.073 | 159.555 | 16.264 | 356.680 |
2023
| in T€ | Durchschnittliche Effektivverzinsung in % | Gesamt | Restlaufzeit < 1 Jahr |
Restlaufzeit > 1 Jahr |
Restlaufzeit < 5 Jahre |
Restlaufzeit > 5 Jahre |
Davon dinglich besichert |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten variabel verzinst | 6,28 | 338.333 | 93.634 | 244.699 | - | 338.333 | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten fix verzinst | 4,16 | 46.475 | 24.975 | 21.500 | - | 46.475 | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen Darlehensgebern fix verzinst | 1,00 | 893 | - | - | 893 | - | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber Leasinggebern variabel verzinst | 4,10 | 22.480 | 1.756 | 4.532 | 16.192 | - | - |
| Gesamt | 408.180 | 120.365 | 270.731 | 17.084 | 384.808 |
Bestehende Kreditvereinbarungen beinhalten Bedingungen (Covenants), die für die Aufrechterhaltung der Verträge bis zu zweimal jährlich geprüft werden, indem das Verhältnis der Finanzverbindlichkeit zum Fair Value der Immobilie (LTV) einen festgelegten Prozentsatz nicht überschreiten darf. Die Bandbreite der vorgegebenen LTVs lag zwischen 65 % und 85 %. Der Buchwert der Kredite mit Covenants lag zum Stichtag bei T€ 163.492. Bei Nichterreichen der Bedingungen erfolgt eine Anpassung der Kreditsumme.
Die Mindestleasingzahlungen für Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen, welche Gebäude und PKWs betreffen, teilen sich wie folgt auf:
| in T€ | Nominalwert | Abzinsungsbetrag | Barwert | Nominalwert | Abzinsungsbetrag | Barwert |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2024 | 2024 | 2024 | 2023 | 2023 | 2023 | |
| Fällig bis 1 Jahr | 2.767 | 957 | 1.810 | 2.763 | 1.007 | 1.756 |
| Fällig 1 bis 5 Jahre | 7.390 | 3.252 | 4.138 | 7.942 | 3.409 | 4.532 |
| Fällig über 5 Jahre | 23.681 | 8.319 | 15.362 | 25.226 | 9.034 | 16.192 |
| Gesamt | 33.838 | 12.528 | 21.310 | 35.931 | 13.450 | 22.480 |
Die Verpflichtungen des Konzerns aus Finanzierungsleasingverhältnissen sind durch einen Eigentumsvorbehalt des Leasinggebers auf die geleasten Vermögenswerte besichert.
37.# 38. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
| in T€ | 2024 | 2023 | |
|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Dritten | |||
| Gesamt | 25.155 | 25.653 |
Die Verbindlichkeiten sind zur Gänze im Folgejahr fällig.
38. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
| in T€ | Gesamt | Restlaufzeit | Davon dinglich besichert | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| < 1 Jahr | > 1 Jahr | < 5 Jahre | > 5 Jahre | ||||
| Verbindlichkeiten gegenüber nicht konsolidierten Tochterunternehmen | 65 | 65 | - | - | - | - | |
| Verbindlichkeiten gegenüber at-equity bilanzierten Unternehmen | 3.897 | 3.897 | - | - | - | - | |
| Verbindlichkeiten aus Anleihezinsen | 5.435 | 5.435 | - | - | - | - | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern | 2.511 | 2.026 | 485 | - | - | - | |
| Übrige | 4.363 | 3.707 | 217 | 439 | - | - | |
| Gesamt | 16.271 | 15.130 | 702 | 439 | - | - |
| in T€ | Gesamt | Restlaufzeit | Davon dinglich besichert | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| < 1 Jahr | > 1 Jahr | < 5 Jahre | > 5 Jahre | ||||
| Verbindlichkeiten gegenüber nicht konsolidierten Tochterunternehmen | 66 | 66 | - | - | - | - | |
| Verbindlichkeiten gegenüber at-equity bilanzierten Unternehmen | 10.005 | 10.005 | - | - | - | - | |
| Verbindlichkeiten aus Anleihezinsen | 5.255 | 5.255 | - | - | - | - | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern | 7.399 | 7.399 | - | - | - | - | |
| Übrige | 5.181 | 3.777 | 856 | 548 | - | - | |
| Gesamt | 27.906 | 26.502 | 856 | 548 | - | - |
UBM führte für 20 ausgewählte Führungskräfte ein Aktienoptionsprogramm ein, welches einen Beitrag zur langfristigen Steigerung des Unternehmenswerts leisten soll und gleichzeitig die Möglichkeit bietet, an der positiven wirtschaftlichen Entwicklung zu partizipieren. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein bestehendes Eigeninvestment in UBM-Aktien. Die virtuellen Aktienoptionen können in zwei jeweils zweimonatigen Ausübungsfenstern bis zum 31. Oktober 2027 ausgeübt werden, sofern an 15 aufeinander folgenden Handelstagen der Kurs der UBM-Aktie bei mindestens EUR 27,00 liegt und die Nettoverschuldung maximal das Vierfache der Marktkapitalisierung beträgt. Der Stichtag für die Teilnahme am Aktienoptionsprogramm war der 19. Juli 2024. Im Geschäftsjahr wurden 534.810 Optionen zugeteilt, wobei der Ausü bungskurs von EUR 21,43 den ungewichteten Durchschnittskurs der UBM-Aktie zwischen dem 27. Mai 2024 und dem 22. Juli 2024 widerspiegelt. Die Bewertung der Verbindlichkeit erfolgte unter Anwendung des Black/Scholes Modells für Optionsbewertungen, wobei die zugrunde gelegte Volatilität auf Basis der historischen Volatilität der UBM-Aktie ermittelt wurde. Dabei wurde der Beobachtungszeitraum so gewählt, dass er der zukünftigen Haltedauer der Optionen entspricht. Da die Optionen in zwei Ausübungsfenstern in den Jahren 2026 und 2027 ausgeübt werden können, wurde ein durchschnittlicher Optionswert zur Bewertung der Verbindlichkeit herangezogen.
| Bewertungsparameter | 31.12.2024 | 19.07.2024 |
|---|---|---|
| Ausü bungskurs in € | 21,43 | 21,43 |
| Kursminimum in € | 27,00 | 27,00 |
| Risikoloser Zinssatz | 2,46 % | 2,99 % |
| Volatilität | 32,20 – 34,40 % | 32,20 – 34,40 % |
| Optionswert in € | 6,26 | 8,66 |
| Anzahl der gewährten Optionen | 534.810 | 534.810 |
| Beizulegender Zeitwert des Aktienoptionsprogramms in T€ | 3.345 | 4.634 |
| Beizulegender Zeitwert der Verbindlichkeit in T€ | 485 | - |
39. Übrige Verbindlichkeiten
| in T€ | Gesamt | Restlaufzeit | Davon dinglich besichert | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| < 1 Jahr | > 1 Jahr | < 5 Jahre | > 5 Jahre | ||||
| Verbindlichkeiten aus Steuern | 7.123 | 7.123 | - | - | - | - | |
| Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit | 325 | 325 | - | - | - | - | |
| Erhaltene Anzahlungen | 476 | 476 | - | - | - | - | |
| Gesamt | 7.924 | 7.924 | - | - | - | - |
| in T€ | Gesamt | Restlaufzeit | Davon dinglich besichert | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| < 1 Jahr | > 1 Jahr | < 5 Jahre | > 5 Jahre | ||||
| Verbindlichkeiten aus Steuern | 3.757 | 3.757 | - | - | - | - | |
| Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit | 376 | 376 | - | - | - | - | |
| Erhaltene Anzahlungen | 192 | 192 | - | - | - | - | |
| Gesamt | 4.325 | 4.325 | - | - | - | - |
40. Haftungsverhältnisse
Haftungsverhältnisse betreffen Kreditbürgschaften und Garantieerklärungen in Höhe von T€ 111.219 (Vorjahr: T€ 129.596) für at-equity bilanzierte Unternehmen. Eine Inanspruchnahme aus diesen Haftungen ist nicht wahrscheinlich. Der Konzern verfügt über Avalkreditlinien in Höhe von insgesamt T€ 64.500 (Vorjahr: T€ 59.460), davon sind T€ 51.400 (Vorjahr: T€ 34.460) ohne feste Laufzeit abgeschlossen.
Gegebene Sicherheiten
Im Rahmen von Projektfinanzierungen werden üblicherweise von den einzelnen Konzernunternehmen Sicherheiten für die Kreditverbindlichkeiten gestellt. Die Finanzierungen erfolgen im Regelfall individuell auf Projektebene. Jedes Unternehmen muss für die laufende Bedienung des Schuldendienstes aufkommen. Zur Absicherung der Kreditverbindlichkeiten steht den Kreditgebern ein Paket an Sicherheiten zur Verfügung, das diese im Falle einer Fälligstellung zur Befriedigung ihrer Forderungen heranziehen können. Die gewährten Sicherheiten können folgende Besicherungen umfassen:
* Hypothekarische Besicherung der Immobilie
* Verpfändung der Geschäftsanteile an der Projektgesellschaft
* Verpfändung von Mietforderungen
Konditionen, Art und Umfang der Sicherheiten werden einzeln (pro Projektgesellschaft) vereinbart und sind von Projektvolumen, Höhe und Laufzeit der Kreditverbindlichkeit abhängig. Hinsichtlich der Verpfändung der Finanzimmobilien wird auf Punkt 20 sowie der Vorratsimmobilien auf Punkt 24 verwiesen.
41. Erläuterungen zur Segmentberichterstattung
Die Segmentberichterstattung erfolgt entsprechend der internen Organisationsstruktur des UBM-Konzerns nach geogra-fischen Regionen. Für den Zweck der Segmentberichterstattung wurden die einzelnen Entwicklungsgesellschaften innerhalb eines Segments zu Gruppen zusammengefasst. Die Gruppen stellen jeweils einen Tätigkeitsbereich des UBM-Konzerns dar. Bei der Überleitung des Segmentvermögens bzw. der Segmentschulden werden insbesondere konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten im Rahmen der Schuldenkonsolidierung eliminiert. Eine wesentliche Kennzahl in der internen Berichterstattung der UBM-Gruppe stellt die Gesamtleistung dar. Sie beinhaltet neben den Umsatzerlösen des Konzerns auch die Umsatzerlöse von at-equity bilanzierten Unternehmen in Höhe der Anteilsquote sowie die Erlöse aus dem Verkauf von Finanzimmobilien unabhängig von der rechtlichen Struktur des Deals. Somit spiegelt die Gesamtleistung das gesamte Transaktionsvolumen des Konzerns sowie Generalunternehmer- und Projektmanagementleistung wider. Im Zuge der laufenden Geschäftstätigkeit des UBM-Konzerns werden beim Verkauf von Immobilienprojekten hohe Volumen erzielt, die jedoch keine Abhängigkeit von bestimmten Kunden vermitteln.
| in T€ | Deutschland | Österreich | Polen | Sonstige Märkte | Überleitung | Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2024 | 2023 | 2024 | 2023 | 2024 | 2023 | |
| Gesamtleistung | ||||||
| Residential | 32.187 | 11.924 | 17.932 | 4.791 | 4.559 | 6.024 |
| Office | 1.057 | 24.655 | 82.086 | 806 | 42.470 | 9.494 |
| Hotel | 19.682 | 17.397 | 9.348 | 41.779 | 36.294 | 27.065 |
| Other | 672 | 829 | 8.166 | 8.680 | 20.615 | 2.860 |
| Service | 7.410 | 8.008 | 15.987 | 22.113 | 1.509 | 5.015 |
| Summe Gesamtleistung | 61.008 | 62.813 | 133.519 | 78.169 | 105.447 | 50.458 |
| Abzüglich Umsätze aus at-equity bilanzierten Unternehmen sowie Verkäufe von Finanzimmobilien | –48.401 | –54.551 | –117.962 | –64.203 | –90.745 | –30.033 |
| Umsatzerlöse | 12.607 | 8.262 | 15.557 | 13.966 | 14.702 | 20.425 |
| Residential | 959 | –681 | –9.483 | –5.567 | –1.430 | –1.570 |
| Office | –23.195 | 26.660 | 7.725 | –10.432 | 299 | –7.356 |
| Hotel | –243 | –2.736 | –5.039 | –2.593 | –1.030 | –49 |
| Other | –22 | –12.615 | 771 | –608 | 62 | –4.528 |
| Service | –2.286 | –13.245 | 19.728 | 1.161 | –2.459 | –620 |
| Summe EBT | –24.787 | –2.617 | 13.702 | –18.039 | –4.558 | –14.123 |
| darin enthalten: Ergebnis aus at- e quity bilanzierten Unternehmen | –6.689 | 10.187 | 1.570 | –39 | –4.750 | –3.821 |
| Abschreibungen | –610 | –846 | –1.363 | –1.334 | –206 | –256 |
| Zinserträge | 4.111 | 3.414 | 13.657 | 13.106 | 21 | 67 |
| Zinsaufwand | –10.119 | –6.121 | –17.744 | –18.937 | –429 | –1.731 |
| Segmentvermögen 31.12. | 713.786 | 552.247 | 1.605.432 | 1.581.808 | 94.949 | 148.219 |
| darin enthalten: immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Finanzimmobilien | 144.608 | 83.818 | 132.456 | 183.992 | 28.790 | 82.597 |
| darin enthaltenen: Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen | 37.749 | 56.451 | 69.361 | 86.475 | 177 | 1.426 |
| Segmentschulden 31.12. | 605.083 | 399.757 | 923.187 | 869.415 | 170.435 | 218.204 |
| Investitionen in langfristige Vermögenswerte sowie in Finanzimmobilien | 15.882 | 20.969 | 26.620 | 42.227 | 285 | 1.282 |
| Mitarbeiter | 51 | 58 | 128 | 137 | 30 | 39 |
Folgende Informationen beziehen sich auf die Länder, in denen der Konzern tätig ist.
| in T€ | Umsatzerlöse nach Sitz der Kunden 2024 | Umsatzerlöse nach Sitz der Kunden 2023 |
|---|---|---|
| Österreich | 15.557 | 13.966 |
| Deutschland | 12.607 | 8.262 |
| Polen | 14.702 | 20.425 |
| Sonstiges Ausland | 63.373 | 42.662 |
| Ausland gesamt | 90.682 | 71.349 |
| Segmente gesamt | 106.239 | 85.315 |
42. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung
Die Darstellung der Kapitalflussrechnung erfolgt getrennt nach Betriebs-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit, wobei der Cashflow aus der Betriebstätigkeit nach der indirekten Methode abgeleitet wird. Der Finanzmittelfonds umfasst ausschließlich Kassenbestände und die Bankguthaben, über die in der Gruppe frei verfügt werden kann, und entspricht dem in der Bilanz für liquide Mittel angesetzten Wert (siehe Punkt 28 Liquide Mittel). Bezogene Zinsen und bezogene Dividenden werden im Cashflow aus der Betriebstätigkeit erfasst, ebenso wie bezahlte Zinsen. Demgegenüber werden bezahlte Dividenden im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.# Die Überleitung der Veränderung zum Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit stellt sich wie folgt dar:
| in T€ | Finanz verbindlichkeiten | Leasing verpflichtungen | Anleihen und Schuldschein darlehen | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Stand zum 31.12.2023 | 385.700 | 22.480 | 376.066 | 784.246 |
| Cashflows (zahlungswirksame Veränderungen) | 28.570 | –1.788 | 10.918 | 37.700 |
| Nicht zahlungswirksame Veränderungen | ||||
| Abgang/Erwerb von Unternehmen | –55.759 | - | - | –55.759 |
| Zugang | - | 622 | - | 622 |
| Wechselkurseffekte | - | –4 | - | –4 |
| Zinsabgrenzungen/Disagio | –929 | - | 835 | –94 |
| Stand zum 31.12.2024 | 357.582 | 21.310 | 387.819 | 766.711 |
| in T€ | Finanz verbindlichkeiten | Leasing verpflichtungen | Anleihen und Schuldschein darlehen | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Stand zum 31.12.2022 | 376.463 | 21.876 | 446.702 | 845.041 |
| Cashflows (zahlungswirksame Veränderungen) | 13.237 | –1.859 | –70.803 | –59.425 |
| Nicht zahlungswirksame Veränderungen | ||||
| Abgang/Erwerb von Unternehmen | –4.000 | - | - | –4.000 |
| Zugang | - | 2.477 | - | 2.477 |
| Wechselkurseffekte | - | 27 | - | 27 |
| Zinsabgrenzungen | - | –41 | 167 | 126 |
| Stand zum 31.12.2023 | 385.700 | 22.480 | 376.066 | 784.246 |
Die Summenspalte in der o. a. Tabelle entspricht der Summe aus kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten.
43. Erläuterungen zu den Finanzinstrumenten
Kapitalrisikomanagement
Der Konzern steuert sein Kapital mit dem Ziel, die Erträge von Unternehmensbeteiligungen durch Optimierung des Verhältnisses von Eigen- zu Fremdkapital zu maximieren. Das Eigenkapital lag zum 31. Dezember 2024 mit € 343,7 Mio. unter dem Niveau per 2023 (€ 379,7 Mio.). Der Rückgang war im Wesentlichen auf das negative operative Ergebnis zurückzuführen, welches von der Zinsentwicklung der letzten drei Jahre im europäischen Raum belastet war. Im Geschäftsjahr 2024 wurde keine Dividende ausbezahlt. Die Eigenkapitalquote erreichte per Ende des Jahres 2024 29,1 % und lag damit geringfügig unter der angepeilten Bandbreite von 30–35 % (31. Dezember 2023: 30,3 %).
Nettoverschuldungsgrad
Das Risikomanagement des Konzerns überprüft laufend die Kapitalstruktur. Der Nettoverschuldungsgrad zum Jahresende stellt sich wie folgt dar:
| in T€ | 31.12.2024 | 31.12.2023 |
|---|---|---|
| Schulden ¹ | 745.401 | 761.766 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | –199.537 | –151.520 |
| Nettoschulden | 545.864 | 610.246 |
| Eigenkapital | 343.653 | 379.722 |
| Nettoschulden zu Eigenkapital | 158,84 % | 160,71 % |
¹ Schulden sind definiert als Summe aus kurz- und langfristigen Anleihen und kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten exklusive Leasingverbindlichkeiten
Die Nettoverschuldung betrug zum 31. Dezember 2024 € 545,9 Mio. (Vorjahr: € 610,2 Mio.), das entspricht einer Verminderung von 10,55 %. Die Gesamtstrategie des Konzerns zielt darauf ab, durch Aufnahme von Schuldscheindarlehen und Anleihen eine langfristige Finanzierung sicherzustellen.
Ziele und Methoden des Risikomanagements in Bezug auf finanzielle Risiken
Die originären finanziellen Vermögenswerte umfassen im Wesentlichen Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen, Projektfinanzierungen und andere Finanzanlagen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die originären finanziellen Verbindlichkeiten umfassen die Anleihe- und die anderen Finanzverbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Zinsänderungsrisiko
Das Zinsrisiko des UBM-Konzerns ist definiert als das Risiko steigender Aufwands- oder sinkender Ertragszinsen aus Finanzpositionen und resultiert im UBM-Konzern nahezu ausschließlich aus dem Szenario steigender Zinsen für variabel verzinste Finanzverbindlichkeiten, insbesondere im langfristigen Bereich. Die Grundgeschäfte der Zinsswaps sind die aufgenommenen Finanzierungen einer Projektgesellschaft (Vorjahr: 3). Alle IRS beziehen sich auf den Austausch variabler Zinsströme gegen fixe Zinsströme. Per 31. Dezember 2024 ergab die Marktbewertung der IRS einen beizulegenden Zeitwert in Höhe von T€ 6 (im Vorjahr: T€ 96).
Die UBM-Gruppe hält folgende derivative Finanzinstrumente zu Sicherung von Zinsrisiken:
| Derivat zum 31.12.2024 | Beginn | Ende | Referenzwert in T€ | Fixierter Zinssatz in % | Referenzzinssatz | Marktwert in T€ |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinscap | 30.12.2022 | 30.12.2025 | 41.800 | 2,95 % | 3-Monats- Euribor | 6 |
| Derivat zum 31.12.2023 | Beginn | Ende | Referenzwert in T€ | Fixierter Zinssatz in % | Referenzzinssatz | Marktwert in T€ |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsswap | 30.9.2022 | 30.6.2027 | 4.826 | 3,15 % | 3-Monats- Euribor | –103 |
| Zinsswap | 30.9.2022 | 30.6.2027 | 4.865 | 3,15 % | 3-Monats- Euribor | –103 |
| Zinscap | 30.12.2022 | 30.12.2025 | 42.900 | 2,95 % | 3-Monats- Euribor | 303 |
Eine Analyse der floatierenden Zinsposition, die sich per 31. Dezember 2024 in Höhe von T€ -351.143 (Vorjahr: T€ -259.330) darstellt, zeigt folgende Sensitivitäten, die unter den Szenarien eines Zinsanstiegs von 0,25 PP und 0,50 PP ermittelt wurden. Das Ausmaß der Zinsanstiege leitet sich aus den durchschnittlich in 2024 für den 3-Monats- und 6-Monats-EURIBOR gemessenen täglichen Zinsänderungen ab. Bei einer Wahrscheinlichkeit von 67,00 % betrug die Zinsbandbreite 0 BP, bei 99,00 % Wahrscheinlichkeit 1 BP.
Die Simulation der Szenarien eines Zinsanstieges stellen sich wie folgt dar:
| in T€ | Zinssaldo für das Jahr 2025 | Zinssaldo (p. a.) bei linearer Positionsfortschreibung ab 2026 |
|---|---|---|
| Bei Zinsanstieg von 25 BP | 701 | 890 |
| Bei Zinsanstieg von 50 BP | 1.402 | 1.780 |
Die Forderungen aus Projektfinanzierungen werden entsprechend dem Refinanzierungszinssatz der UBM-Gruppe mit einem angemessenen Aufschlag verzinst. Bei einer Änderung von 50 BP erhöht sich der Zinsertrag für 2025 um T€ 975 (Vorjahr: 50 BP T€ 718).
Kreditrisiko
Das Kreditrisiko bezeichnet die Gefahr von Verlusten infolge des Ausfalls eines Geschäftspartners, der seinen vertraglich zugesicherten Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommt. Es umfasst Ausfall- und Länderrisiken sowie Bonitätsverschlechterungen von Kreditnehmern. Im Immobilienbereich ergibt sich das Kreditrisiko aus den Mietverpflichtungen. Der Ausfall eines Mieters und die dadurch entfallenen Mietzinszahlungen stellen eine barwertige Minderung des Immobilienprojekts dar. Dieses Risiko wird auf Basis der Expertenschätzungen auf Projektebene mitberücksichtigt. Das Risiko bei Forderungen gegenüber Kunden kann aufgrund der breiten Streuung und einer permanenten Bonitätsprüfung als gering eingestuft werden, hinsichtlich der Projektfinanzierungen wird auf die Tabelle zu den kumulierten Wertminderungen von Projektfinanzierungen in diesem Kapitel verwiesen. Das Ausfallrisiko bei anderen auf der Aktivseite ausgewiesenen originären Finanzinstrumenten ist ebenfalls als gering anzusehen, da die Vertragspartner Finanzinstitute und andere Schuldner mit bester Bonität sind. Der Buchwert der finanziellen Vermögenswerte stellt das maximale Ausfallrisiko dar. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfallrisiken erkennbar sind, wird diesen Risiken durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Ein diesbezügliches Wertberichtigungserfordernis war nicht gegeben.
Fremdwährungsrisiko
Das Zins- und Währungsrisiko wird vom Risikomanagement laufend überprüft. Marktanalysen und Prognosen von namhaften Finanzdienstleistern werden analysiert und das Management in regelmäßigen Berichten informiert. Das Fremdwährungsrisiko wird im UBM-Konzern transaktionsorientiert behandelt und resultiert aus Finanzierungen im Zusammenhang mit dem Immobilien-Development. Per 31. Dezember 2024 wurden die Währungsrisiken, die aus innerkonzernalen Finanzierungstransaktionen bzw. aus Kreditfinanzierungen der Projektgesellschaften resultieren, einer Simulation unterzogen, um etwaige Risiken aus Wechselkursänderungen abschätzen zu können:
| FX-Position in T€ | Lokalwährung | FX-Position in Lokalwährung in Tsd. | VAR ¹ in T€ |
|---|---|---|---|
| CZK | 1.426.522 | 901 | |
| PLN | 607.628 | 2.911 |
¹ VAR = Value at Risk bei einem einseitigen 99 %igen Konfidenzintervall, dies entspricht der 2,3-fachen Standardabweichung und einer Positionsbehaltedauer von zehn Tagen. Korrelationen zwischen den Währungspaaren bleiben unberücksichtigt.
Sicherung von Währungsrisiken
Der UBM-Konzern hat zum 31. Dezember 2024 Devisentermingeschäfte in Höhe von CZK 88,9 Mio. abgeschlossen (Vorjahr: CZK 88,9 Mio.), diese dienen der Absicherung von in CZK finanzierten Krediten. Der Marktwert zum 31. Dezember 2024 beträgt T€ -33 (Vorjahr: T€ 67). Im Geschäftsjahr 2024 wurde aus der Veränderung der beizulegenden Zeitwerte von Devisentermingeschäften ein Verlust in Höhe von T€ 57 in der Gewinn- oder Verlustrechnung erfasst (Vorjahr: Verlust T€ 144).
Liquiditätsrisiko
| 2024 in T € | Durchschnittsverzinsung | Undiskontierte Zahlungsströme 2025 | Undiskontierte Zahlungsströme 2026–2029 | Undiskontierte Zahlungsströme ab 2030 |
|---|---|---|---|---|
| Anleihen und Schuldscheindarlehen fix verzinst | 4,45 % | 148.639 | 296.191 | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten variabel verzinst | 5,11 % | 189.745 | 149.225 | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten fix verzinst | 4,16 % | 26.356 | 22.725 | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen Darlehensgebern fix verzinst | 1,00 % | - | - | 1.196 |
| Leasingverbindlichkeiten variabel verzinst | 3,93 % | 2.767 | 7.390 | 23.681 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unverzinslich | 25.155 | - | - | |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten unverzinslich | 15.130 | 702 | 439 |
| 2023 in T € | Durchschnittsverzinsung | Undiskontierte Zahlungsströme 2024 | Undiskontierte Zahlungsströme 2025–2028 | Undiskontierte Zahlungsströme ab 2029 |
|---|---|---|---|---|
| Anleihen und Schuldscheindarlehen fix verzinst | 2,58 % | 18.635 | 516.096 | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten variabel verzinst | 6,28 % | 166.611 | 254.736 | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten fix verzinst | 4,16 % | 26.935 | 23.545 | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen Darlehensgebern fix verzinst | 1,00 % | - | - | 1.196 |
| Leasingverbindlichkeiten variabel verzinst | 4,10 % | 2.763 | 7.942 | 25.226 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unverzinslich | 25.653 | - | - | |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten unverzinslich | 26.502 | 856 | 548 |
Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, sich jederzeit Finanzmittel beschaffen zu können, um eingegangene Verbindlichkeiten zu begleichen. Als wesentliches Instrument zur Steuerung des Liquiditätsrisikos definiert UBM eine exakte Finanzplanung, die von jeder operativen Gesellschaft durchgeführt und zentral konsolidiert wird. So wird der Bedarf an Finanzierungen und Linien bei Banken ermittelt.# Sonstiges Preisrisiko
Das Preisänderungsrisiko umfasst im Wesentlichen Schwankungen des Marktzinssatzes und der Marktpreise sowie Änderungen der Wechselkurse. Der UBM-Konzern minimiert das Preisrisiko bei den Mieteinnahmen durch die generelle Indexbindung seiner Mietverträge. Auch alle anderen Leistungsverträge unterliegen einer permanenten Indexierung. Das sonstige Preisrisiko ist für den UBM-Konzern von untergeordneter Bedeutung.
Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte in T€
| Bewertungs kategorie nach IFRS 9 | Buch- werte am 31.12.2024 | Bewertung nach IFRS 9 | Fair-Value- Hierarchie | Fair Value am 31.12.2024 | (Fortgeführte) Anschaf- fungskosten | Fair Value erfolgsneutral | Fair Value erfolgs- wirksam |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Aktiva | |||||||
| Projektfinanzierung variabel verzinst | 195.077 | Amortised Cost | 195.077 | - | - | - | |
| Übrige Finanzanlagen | 10.277 | FVTPL | Stufe 3 | 10.277 | - | - | 10.277 |
| Übrige Finanzanlagen | 609 | FVTPL | Stufe 1 | 609 | - | - | 609 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ¹ | 18.785 | Amortised Cost | 18.785 | - | - | - | |
| Finanzielle Vermögenswerte | 29.627 | Amortised Cost | 29.627 | - | - | - | |
| Liquide Mittel | 199.537 | – | 199.537 | - | - | - | |
| Passiva | |||||||
| Anleihen und Schuld scheindarlehen fix verzinst | 387.819 | Amortised Cost | 374.548 | - | Stufe 1 | 387.819 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten variabel verzinst | 310.205 | Amortised Cost | 310.205 | - | – | - | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten fix verzinst | 46.475 | Amortised Cost | 45.062 | - | Stufe 3 | 46.475 | |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten fix verzinst | 902 | Amortised Cost | 151 | - | Stufe 3 | 902 | |
| Leasingverbindlichkeiten | 21.310 | – | 21.310 | - | – | - | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 25.155 | Amortised Cost | 25.155 | - | – | - | |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 16.271 | Amortised Cost | 16.271 | - | – | - |
| Nach Kategorien: | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Financial Assets at Amortised Cost | 243.489 | Amortised Cost | 243.489 | - | - | - | |
| Financial Assets at Fair Value through Profit or Loss | 10.886 | FVTPL | 10.886 | - | - | 10.886 | |
| Liquide Mittel | 199.537 | – | 199.537 | - | - | - | |
| Financial Liabilities at Amortised Cost | 786.827 | Amortised Cost | 786.827 | - | - | - |
¹ ohne Vertragsvermögenswerte gem. IFRS 15 in T€
| Bewertungs kategorie nach IFRS 9 | Buch- werte am 31.12.2023 | Bewertung nach IFRS 9 | Fair-Value- Hierarchie | Fair Value am 31.12.2023 | (Fortgeführte) Anschaf- fungskosten | Fair Value erfolgsneutral | Fair Value erfolgs- wirksam |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Aktiva | |||||||
| Projektfinanzierung variabel verzinst | 143.552 | Amortised Cost | 143.552 | - | - | - | |
| Übrige Finanzanlagen | 8.721 | Amortised Cost | Stufe 1 | 8.802 | - | - | - |
| Übrige Finanzanlagen | 10.000 | FVTPL | Stufe 3 | 10.000 | - | - | 10.000 |
| Übrige Finanzanlagen | 637 | FVTPL | Stufe 1 | 637 | - | - | 637 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ¹ | 7.903 | Amortised Cost | 7.903 | - | - | - | |
| Finanzielle Vermögenswerte | 42.445 | Amortised Cost | 42.445 | - | - | - | |
| Liquide Mittel | 151.520 | – | 151.520 | - | - | - | |
| Passiva | |||||||
| Anleihen und Schuld scheindarlehen fix verzinst | 376.066 | Amortised Cost | 337.887 | - | Stufe 1 | 376.066 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten variabel verzinst | 338.332 | Amortised Cost | 338.332 | - | – | - | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten fix verzinst | 46.475 | Amortised Cost | 43.223 | - | Stufe 3 | 46.475 | |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten fix verzinst | 893 | Amortised Cost | 139 | - | Stufe 3 | 893 | |
| Leasingverbindlichkeiten | 22.480 | – | 22.480 | - | – | - | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 25.653 | Amortised Cost | 25.653 | - | – | - | |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 27.906 | Amortised Cost | 27.906 | - | – | - |
| Nach Kategorien: | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Financial Assets at Amortised Cost | 202.621 | Amortised Cost | 202.621 | - | - | - | |
| Financial Assets at Fair Value through Profit or Loss | 10.637 | FVTPL | 10.637 | - | - | 10.637 | |
| Liquide Mittel | 151.520 | – | 151.520 | - | - | - | |
| Financial Liabilities at Amortised Cost | 815.325 | Amortised Cost | 815.325 | - | - | - |
¹ ohne Vertragsvermögenswerte gem. IFRS 15
Der Buchwert der Finanzinstrumente stellt gemäß IFRS 7.29 einen angemessenen Näherungswert für den Fair Value dar. Dies mit Ausnahme der im Geschäftsjahr 2024 als Amortised Cost klassifizierten Finanzanlagen, der fix verzinsten Anleihen und Schuldscheindarlehen (Fair-Value-Hierarchie Stufe 1) sowie der fix verzinsten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und der fix verzinsten sonstigen Finanzverbindlichkeiten (Fair-Value-Hierarchie Stufe 3). Die Fair-Value-Bewertung für die Anleihen erfolgt aufgrund von Börsenkurswerten. Die Kreditverbindlichkeiten und übrigen Finanzanlagen wurden mit der Berechnungsmethode des Discounted Cashflow bewertet, wobei die am 31. Dezember 2024 von Reuters publizierte Zero Coupon Yield Curve zur Diskontierung der Cashflows herangezogen wurde.
Nettoergebnisse nach Bewertungskategorien in T€
| Aus Zinsen | Aus Dividenden | Aus der Folgebewertung | Nettoergebnis 2024 | |
|---|---|---|---|---|
| Financial Assets at Amortised Cost | 17.467 | - | –7.071 | 10.396 |
| Financial Assets at Fair Value through Profit or Loss (FVTPL) | - | - | 277 | 277 |
| Financial Liabilities at Amortised Cost | –30.388 | - | 375 | –30.013 |
| Aus Zinsen | Aus Dividenden | Aus der Folgebewertung | Nettoergebnis 2023 | |
|---|---|---|---|---|
| Financial Assets at Amortised Cost | 13.068 | - | –22.728 | –9.660 |
| Financial Assets at Fair Value through Profit or Loss (FVTPL) | - | - | 15 | 15 |
| Financial Liabilities at Amortised Cost | –29.867 | - | 6.864 | –23.003 |
Kumulierte Wertminderungen in T€
| 2024 | 2023 | |
|---|---|---|
| Stand zum 1.1. | 60.722 | 37.994 |
| Abgang durch Anteilsveränderungen | –21.167 | - |
| Wertminderung | 9.028 | 24.962 |
| Wertaufholung | –2.482 | –2.234 |
| Verbrauch | –5.982 | - |
| Stand zum 31.12 | 40.119 | 60.722 |
Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter
| 2024 | 2023 | |
|---|---|---|
| Angestellte und gewerbliche Mitarbeiter | ||
| Inland | 128 | 137 |
| Ausland | 122 | 141 |
| Mitarbeiter gesamt | 250 | 278 |
| davon Angestellte | 250 | 278 |
| davon gewerbliche Mitarbeiter | - | - |
| Gesamt vollkonsolidiert | 250 | 278 |
Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
Transaktionen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen der Gruppe wurden im Zuge der Konsolidierung eliminiert und werden nicht weiter erläutert. Transaktionen zwischen Unternehmen der Gruppe und ihren at-equity bilanzierten Unternehmen bestehen überwiegend aus Projektentwicklung und Bauführung sowie Darlehensgewährungen und den entsprechenden Zinsverrechnungen und werden in der nachfolgenden Analyse offengelegt:
At-equity bilanzierte Unternehmen
| Verkauf von Waren und Leistungen | Erwerb von Waren und Leistungen | Forderungen | Verbindlichkeiten | |
|---|---|---|---|---|
| 2024 | 2023 | 2024 | 2023 | |
| Gemeinschaftsunternehmen | 29.405 | 47.280 | 1.856 | 491 |
| davon aus Finanzierungen | 14.657 | 12.778 | 62 | 76 |
| Assoziierte Unternehmen | 251 | 441 | - | - |
| davon aus Finanzierungen | 251 | 259 | - | - |
in T€
Lieferungen an bzw. von nahestehenden Unternehmen und Personen
Neben den at-equity bilanzierten Unternehmen kommen als nahestehende Personen und Unternehmen im Sinne von IAS 24 die PORR AG und deren Tochterunternehmen sowie die Unternehmen IGO Industries und der Strauss-Gruppe in Betracht, da sie bzw. deren beherrschende Rechtsträger aufgrund des bestehenden Syndikats maßgeblichen Einfluss auf UBM haben. Die Transaktionen im Geschäftsjahr zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen der UBM-Gruppe mit Unternehmen der PORR-Gruppe betreffen im Wesentlichen bezogene Bauleistungen.
| Verkauf von Waren und Leistungen | Erwerb von Waren und Leistungen | Forderungen | Verbindlichkeiten | |
|---|---|---|---|---|
| 2024 | 2023 | 2024 | 2023 | |
| PORR-Gruppe | 16.910 | 2.538 | 29.954 | 14.149 |
| davon aus Finanzierungen | - | - | - | - |
| IGO Industries Group | 13.973 | - | 321 | 473 |
| Strauss-Gruppe | - | - | - | - |
| Sonstige ¹ | - | 351 | 326 | - |
in T€
Im Geschäftsjahr 2024 wurden eine polnische sowie Anteile an einer österreichischen Büroimmobilie und ein unbebautes Grundstück an die PORR-Gruppe verkauft, der Netto-Kaufpreis in Höhe von T€ 15.848 wurde bar bezahlt. Außerdem erwarb die IGO Industries Group eine polnische Büroimmobilie sowie zusätzliche Anteile in Höhe von 15,00 % an zwei at-equity bilanzierten Gesellschaften; der Kaufpreis in Höhe von T€ 13.944 wurde bar bezahlt.
Sonstige Angaben
Die Abschlussprüfung des Konzernabschlussprüfers wurde von der UBM mit einem Betrag von T€ 147 (Vorjahr: T€ 131) vergütet. Weiters hat der Konzernabschlussprüfer für sonstige Leistungen Honorare in Höhe von T€ 38 (Vorjahr: T€ 63) und für sonstige Bestätigungsleistungen Honorare in Höhe von T€ 147 (Vorjahr: T€ 74) erhalten. Die sonstigen Leistungen betreffen im Wesentlichen sonstige Beratungsleistungen. Die sonstigen Bestätigungsleistungen umfassen die prüferische Durchsicht des Halbjahresabschlusses und Prüfungsleistungen für Tochterunternehmen.
Organe der Gesellschaft
Im Folgenden werden die Bezüge der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats von UBM nach Vergütungskategorien aufgegliedert dargestellt:
Vergütungen des Vorstands 2024
| Vergütungen des Vorstands fix | Vergütungen des Vorstands variabel | Sachbezüge | Pensionskasse/ Abfertigung | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|
| Mag. Thomas G. Winkler, LL.M. | 640 | - | 12 | 20 | 672 |
| Dipl.-Ök. Patric Thate | 425 | - | 9 | 17 | 451 |
| Martina Maly-Gärtner, MRICS | 425 | - | 9 | 17 | 451 |
| DI Peter Schaller | 425 | - | 10 | 17 | 452 |
| Gesamt | 1.915 | - | 40 | 71 | 2.026 |
| davon kurzfristig fällige Leistungen | 1.915 | - | 40 | - | 1.955 |
| davon aus Anlass bzw. nach Beendigung des Vorstands vertrags fällige Vergütungen | - | - | - | 71 | 71 |
in T€
Vergütungen des Aufsichtsrats 2024
| 346 | ||||
|---|---|---|---|---|
in T€
Vergütungen des Vorstands 2023
| Vergütungen des Vorstands fix | Vergütungen des Vorstands variabel | Sachbezüge | Pensionskasse/ Abfertigung | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|
| Mag. Thomas G. Winkler, LL.M. |
Der Vorstand von UBM hat den Konzernabschluss am 31. März 2025 aufgestellt und zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben. Der Aufsichtsrat hat die Aufgabe, den Konzernabschluss zu prüfen und zu erklären, ob er den Konzernabschluss billigt. Der Vorstand der UBM hat auf Grundlage der bestehenden Ermächtigung der 142. ordentlichen Hauptversammlung vom 19. Mai 2021 und der Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, im Jahr 2025 Aktien der Gesellschaft im Umfang von bis zu 3 Mio. Euro zurückzuerwerben. Die UBM plant im Rahmen der Optimierung ihrer Eigenkapitalstruktur aktuell die Begebung einer grünen Hybridanleihe im Geschäftsjahr 2025 samt der Möglichkeit eines Rückkaufangebots für die Hybridanleihe 2021. Mit einer allfälligen Emission einer grünen Hybridanleihe im Geschäftsjahr 2025 soll die Bilanzstruktur der UBM langfristig gestärkt werden. Die Emission einer marktüblichen Hybridanleihe bleibt der dann vorherrschenden Marktlage vorbehalten. Der größte Kernaktionär der UBM hat grundsätzliches Interesse bekundet, mit einem Volumen von € 10 Mio. an einer allfälligen Emission teilzunehmen.
Wien, am 31. März 2025
Der Vorstand
Mag. Thomas G. Winkler, LLM CEO, Vorsitzender
Dipl.-Ök. Patric Thate CFO
Martina Maly-Gärtner, MRICS COO
Dipl. Ing. Peter Schaller CTO
Beteiligungsspiegel
| Gesetzlicher Name | Land | Währung | Sitz | Anteil in % direkt (31.12.2024) | Anteil in % indirekt (31.12.2024) | Kons. Art | Anteil in % direkt (31.12.2023) | Anteil in % indirekt (31.12.2023) | Kons. Art |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tochterunternehmen | |||||||||
| "UBM 1" Liegenschaftsverwertung Gesellschaft m.b.H. | AT | EUR | Wien | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| Aiglhof Projektentwicklungs GmbH | AT | EUR | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| BMU Beta Liegenschaftsverwertung GmbH i.L. - liquidiert | AT | EUR | Wien | 0,00 | 0,00 | V | 50,00 | 100,00 | V |
| Donauhof Immobilien GmbH & Co KG | AT | EUR | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Donauhof Management GmbH | AT | EUR | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Dorfschmiede St. Johann Immobilien GmbH i.L.- liquidiert | AT | EUR | Wien | 0,00 | 0,00 | V | 90,00 | 100,00 | V |
| Emiko Beteiligungsverwaltungs GmbH i.L. - liquidiert | AT | EUR | Wien | 0,00 | 0,00 | U | 0,00 | 100,00 | U |
| EPS Dike West-IBC GmbH i.L. - liquidiert | AT | EUR | Wien | 0,00 | 0,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| EPS Haagerfeldstraße - Business.Hof Leonding 2 Errichtungs- und Verwertungs GmbH i.L. - liquidiert | AT | EUR | Wien | 0,00 | 0,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| EPS Höhenstraße Immobilien GmbH | AT | EUR | Kematen in Tirol | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| EPS Immobilienmanagement GmbH i.L. - liquidiert | AT | EUR | Kematen in Tirol | 0,00 | 0,00 | U | 0,00 | 100,00 | U |
| EPS MARIANNE-HAINISCH-GASSE - LITFASS-STRASSE Liegenschaftsverwertungs- und Beteiligungsverwaltungs-GmbH i.L. - liquidiert | AT | EUR | Wien | 0,00 | 0,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| EPS Office Franzosengraben GmbH i.L. - liquidiert | AT | EUR | Wien | 0,00 | 0,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| EPS RINNBÖCKSTRASSE - LITFASS-STRASSE Liegenschaftsverwertungs- und Beteiligungsverwaltungs-GmbH i.L. - liquidiert | AT | EUR | Wien | 0,00 | 0,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| EPS Welser Straße 17 - Business.Hof Leonding 1 Errichtungs- und Beteiligungs GmbH i.L. - liquidiert | AT | EUR | Wien | 0,00 | 0,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Gartenau Immobilien GmbH & Co KG | AT | EUR | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Gartenauer Platz 7 GmbH & Co KG (vorm.: LQ Epsilon KG) | AT | EUR | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Gepal Beteiligungsverwaltungs GmbH | AT | EUR | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Gevas Beteiligungsverwaltungs GmbH | AT | EUR | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Golera Beteiligungsverwaltungs GmbH i.L. | AT | EUR | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| GORPO Projektentwicklungs- und Errichtungs-GmbH | AT | EUR | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Gospela Beteiligungsverwaltungs GmbH | AT | EUR | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| IBC Business Center Entwicklungs- und Errichtungs-GmbH | AT | EUR | Premstätten | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Logistikpark Ailecgasse GmbH i.L. - liquidiert | AT | EUR | Wien | 0,00 | 0,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| LQ Timber-A GmbH & Co KG | AT | EUR | Wien | 0,00 | 70,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| LQ Timber-B-One GmbH & Co KG | AT | EUR | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| LQ Timber-B-Two GmbH & Co KG | AT | EUR | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| LQ Timber-C GmbH & Co KG | AT | EUR | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| LQ Timber-D GmbH & Co KG | AT | EUR | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| MBU Liegenschaftsverwertung Gesellschaft m.b.H. | AT | EUR | Wien | 90,00 | 100,00 | V | 90,00 | 100,00 | V |
| ML-ZENTRAL Liegenschaftsverwaltungs GmbH i.L. - liquidiert | AT | EUR | Wien | 0,00 | 0,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| MySky Verwertungs GmbH & Co. OG | AT | EUR | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Porr - living Solutions GmbH | AT | EUR | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| QBC Epsilon SP Immomanagement GmbH i.L.- liquidiert | AT | EUR | Wien | 0,00 | 0,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Rainbergstraße - Immobilienprojektentwicklungs GmbH | AT | EUR | Wien | 99,00 | 100,00 | V | 99,00 | 100,00 | V |
| RBK Wohnbau Projektentwicklung GmbH | AT | EUR | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Sabimo Immobilien GmbH | AT | EUR | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Sabimo Monte Laa Bauplatz 2 GmbH | AT | EUR | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| SFZ Freizeitbetriebs-GmbH & Co KG | AT | EUR | Premstätten | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| SFZ Immobilien GmbH | AT | EUR | Premstätten | 0,00 | 100,00 | U | 0,00 | 100,00 | U |
| SFZ Immobilien GmbH & Co KG | AT | EUR | Premstätten | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Siebenbrunnengasse 21 GmbH & Co OG | AT | EUR | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| SP Graumanngasse 8 – 10 Immobilien GmbH i.L. | AT | EUR | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| sternbrauerei-riedenburg revitalisierung gmbh | AT | EUR | Wien | 99,00 | 99,00 | V | 99,00 | 99,00 | V |
| Timber Marina Tower Immobilien GmbH & Co KG | AT | EUR | Wien | 94,00 | 100,00 | V | 94,00 | 100,00 | V |
| UBM - Satteins Immobilien GmbH | AT | EUR | Kematen in Tirol | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| UBM BBH Entwicklungs-GmbH & Co KG | AT | EUR | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| UBM Beteiligungsmanagement GmbH | AT | EUR | Wien | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| UBM Development Österreich GmbH | AT | EUR | Wien | 99,96 | 100,00 | V | 99,96 | 100,00 | V |
| UBM Kirchberg Immobilien GmbH | AT | EUR | Kematen in Tirol | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| WA Bad Häring Immobilien GmbH | AT | EUR | Kematen in Tirol | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| WA Kufstein Salurnerstraße Immobilen GmbH | AT | EUR | Kematen in Tirol | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| WA Terfens-Roan Immobilien GmbH | AT | EUR | Kematen in Tirol | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| WLB Projekt Laaer Berg Liegenschaftsverwertungs- und Beteiligungs-GmbH | AT | EUR | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| ANDOVIEN INVESTMENTS LIMITED | CY | EUR | Limassol | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| DICTYSATE INVESTMENTS LIMITED | CY | EUR | Limassol | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| AC Offices Klicperova s.r.o. i.L. - liquidiert | CZ | CZK | Prag | 0,00 | 0,00 | V | 0,36 | 100,00 | V |
| Astrid Garden Residences s.r.o. i.L. - liquidiert | CZ | CZK | Prag | 0,00 | 0,00 | V | 20,00 | 100,00 | V |
| Immo Future 6 - Crossing Point Smichov s.r.o. | CZ | CZK | Prag | 20,00 | 100,00 | V | 20,00 | 100,00 | V |
| Na Záhonech a.s. | CZ | CZK | Prag | 30,12 | 100,00 | V | 30,12 | 100,00 | V |
| UBM - Bohemia 2 s.r.o. i.L. - liquidiert | CZ | CZK | Prag | 0,00 | 0,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| UBM Development Czechia s.r.o. | CZ | CZK | Prag | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| UBM Stodůlky 1 s.r.o. | CZ | CZK | Prag | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| UBM Stodůlky s.r.o. | CZ | CZK | Prag | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Arena Boulevard GmbH & Co. KG i.L. | DE | EUR | Berlin | 0,00 | 94,00 | V | 0,00 | 94,00 | V |
| Arena Boulevard Verwaltungs GmbH i.L. | DE | EUR | Berlin | 0,00 | 100,00 | U | 0,00 | 100,00 | U |
| BERMUC Hotelerrichtungs GmbH | DE | EUR | München | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| Blitz 01 – 815 GmbH i.L. | DE | EUR | München | 100,00 | 100,00 | V | 100,00 | 100,00 | V |
| Bürohaus Leuchtenbergring GmbH & Co. Besitz KG | DE | EUR | München | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| City Objekte München GmbH i.L. | DE | EUR | München | 0,00 | 90,00 | V | 0,00 | 90,00 | V |
| Colmarer Straße GmbH & Co. KG | DE | EUR | Berlin | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Colmarer Straße Verwaltungs GmbH | DE | EUR | Berlin | 0,00 | 100,00 | U | 0,00 | 100,00 | U |
| Frauentorgraben GmbH & Co. KG | DE | EUR | München | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Friendsfactory Projekte GmbH i.L. | DE | EUR | München | 0,00 | 55,00 | V | 0,00 | 55,00 | V |
| GeMoBau Gesellschaft für modernes Bauen mbH i.L. | DE | EUR | Berlin | 0,00 | 94,00 | U | 0,00 | 94,00 | U |
| Georg-Mooseder-Straße GmbH & Co. KG | DE | EUR | München | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Georg-Mooseder-Straße Verwaltungs GmbH | DE | EUR | München | 0,00 | 100,00 | U | 0,00 | 100,00 | U |
| Holzstraße GmbH & Co. KG | DE | EUR | München | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Holzstraße Verwaltungs GmbH | DE | EUR | München | 0,00 | 100,00 | U | 0,00 | 100,00 | U |
| Immobilien- und Baumanagement Stark GmbH & Co. Stockholmstraße KG | DE | EUR | München | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Kaiserleipromenade GmbH & Co. KG i.L. - liquidiert | DE | EUR | Berlin | 0,00 | 0,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Kühnehöfe Hamburg GmbH & Co. KG | DE | EUR | München | 0,00 | 62,99 | V | 0,00 | 62,99 | V |
| Kühnehöfe Hamburg Komplementär GmbH | DE | EUR | München | 0,00 | 100,00 | U | 0,00 | 100,00 | U |
| Levelingstraße GmbH & Co. KG i.L. | DE | EUR | München | 0,00 | 100,00 | V | 0,00 | 100,00 | V |
| Levelingstraße Verwaltungs GmbH i.L. | DE | EUR | München | 0,00 | 100,00 | U | 0,00 | 100,00 | U |
| Mainz Zollhafen Hotel GmbH & Co. | |||||||||
| Mainz Zollhafen Verwaltungs GmbH DE EUR Berlin 0,00 100,00 U 0,00 100,00 U | |||||||||
| Max-Dohrn-Straße GmbH & Co. KG DE EUR Berlin 0,00 100,00 V 0,00 100,00 V | |||||||||
| MG Brehmstrasse BT C GmbH & Co. KG DE EUR München 0,00 100,00 V 0,00 100,00 V | |||||||||
| MG Projekt-Sendling GmbH DE EUR München 0,00 100,00 V 0,00 100,00 V | |||||||||
| MG-Brehmstrasse BT C GmbH i.L. DE EUR München 100,00 100,00 V 100,00 100,00 V | |||||||||
| MG-Brehmstrasse BT C Komplementär GmbH i.L. DE EUR München 100,00 100,00 V 100,00 100,00 V | |||||||||
| MG-Dornach Bestandsgebäude GmbH DE EUR München 100,00 100,00 V 100,00 100,00 V | |||||||||
| MGO I Development GmbH & Co. KG DE EUR Berlin 0,00 100,00 V 0,00 100,00 V | |||||||||
| MGO II Development GmbH & Co. KG DE EUR Berlin 0,00 100,00 V 0,00 100,00 V | |||||||||
| Münchner Grund Riem GmbH DE EUR München 0,00 100,00 U 0,00 100,00 U | |||||||||
| MZ Zollhafen Verwaltungs GmbH DE EUR München 0,00 100,00 U 0,00 100,00 U | |||||||||
| Oben Borgfelde Projekt GmbH & Co. KG DE EUR Berlin 0,00 100,00 V 0,00 100,00 V | |||||||||
| Oben Borgfelde Verwaltungs GmbH DE EUR Berlin 0,00 100,00 U 0,00 100,00 U | |||||||||
| Pelkovenstaße GmbH & Co. KG DE EUR München 0,00 100,00 V 0,00 100,00 V | |||||||||
| PELKOVENSTRASSE Objekt GmbH DE EUR München 0,00 100,00 U 0,00 100,00 U | |||||||||
| Schloßhotel Tutzing GmbH DE EUR Starnberg 0,00 100,00 V 0,00 100,00 V | |||||||||
| SIL Realinvest GmbH DE EUR München 0,00 100,00 V 0,00 100,00 V | |||||||||
| SONUS City Verwaltungs GmbH DE EUR Berlin 0,00 100,00 U 0,00 100,00 U | |||||||||
| SONUS II Verwaltungs GmbH DE EUR Berlin 0,00 100,00 U 0,00 100,00 U | |||||||||
| St.-Veit-Straße GmbH & Co. KG DE EUR München 0,00 100,00 V 0,00 100,00 V | |||||||||
| St.-Veit-Straße Verwaltungs GmbH DE EUR München 0,00 100,00 U 0,00 100,00 U | |||||||||
| Stadtgrund Bauträger GmbH DE EUR Berlin 100,00 100,00 V 100,00 100,00 V | |||||||||
| Top Office Munich GmbH i.L. DE EUR Grünwald, Landkreis München 0,00 100,00 V 0,00 100,00 V | |||||||||
| UBM Development Deutschland GmbH DE EUR München 94,00 94,00 V 94,00 94,00 V | |||||||||
| UBM Holding Deutschland GmbH DE EUR München 100,00 100,00 V 100,00 100,00 V | |||||||||
| UBM Invest Deutschland GmbH DE EUR München 100,00 100,00 V 100,00 100,00 V | |||||||||
| UBM Leuchtenbergring GmbH DE EUR München 100,00 100,00 V 100,00 100,00 V | |||||||||
| Unterbibergerstrasse GmbH & Co. KG DE EUR München 0,00 100,00 V 0,00 100,00 V | |||||||||
| Unterbibergerstrasse Verwaltung GmbH DE EUR München 0,00 100,00 U 0,00 100,00 U | |||||||||
| ZH Hafenblick I GmbH & Co. KG DE EUR München 0,00 100,00 V 0,00 100,00 V | |||||||||
| ZH Hafenspitze GmbH & Co. KG DE EUR München 0,00 100,00 V 0,00 100,00 V | |||||||||
| ZH Molenkopf GmbH & Co. KG DE EUR München 0,00 100,00 V 0,00 100,00 V | |||||||||
| ZH Rheinwiesen GmbH & Co. KG DE EUR München 0,00 100,00 V 0,00 100,00 V | |||||||||
| Sitnica drustvo s ogranicenom odgovornoscu za usluge HR EUR Samobor 83,89 100,00 V 83,89 100,00 V | |||||||||
| UBM Development Netherlands B.V. NL EUR Amsterdam 100,00 100,00 V 100,00 100,00 V | |||||||||
| UBM Kneuterdijk B.V. NL EUR Amsterdam 0,00 100,00 V 0,00 100,00 V | |||||||||
| "UBM Residence Park Zakopianka" Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia PL PLN Krakau 100,00 100,00 V 100,00 100,00 V | |||||||||
| Bartycka Real Estate Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia PL PLN Warschau 0,00 100,00 V 0,00 100,00 V | |||||||||
| FMZ Gdynia Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia PL PLN Warschau 70,30 100,00 V 70,30 100,00 V | |||||||||
| FMZ Sosnowiec Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia PL PLN Warschau 0,00 100,00 V 0,00 100,00 V | |||||||||
| Ligustria 12 Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia PL PLN Warschau 0,00 100,00 V 0,00 100,00 V | |||||||||
| Oaza Kampinos Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia PL PLN Warschau 0,00 100,00 V 0,00 100,00 V | |||||||||
| PBP IT-Services spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia PL PLN Warschau 0,00 100,00 V 0,00 100,00 V | |||||||||
| Poleczki Development Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia PL PLN Warschau 0,00 100,00 V 0,00 100,00 V | |||||||||
| Poleczki Infrastructure Sp. z o.o. PL PLN Warschau 0,00 100,00 V 99,00 99,00 V | |||||||||
| Poleczki Lisbon Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia - verkauft PL PLN Warschau 0,00 0,00 0,00 100,00 V | |||||||||
| Poleczki Madrid Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia - verkauft PL PLN Warschau 0,00 0,00 0,00 100,00 V | |||||||||
| Poleczki Parking House Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia PL PLN Warschau 0,00 100,00 V 0,00 100,00 V | |||||||||
| UBM Development Polska Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia PL PLN Warschau 100,00 100,00 V 100,00 100,00 V | |||||||||
| UBM GREEN DEVELOPMENT SPÓLKA Z OGRANICZONA ODPOWIEDZIALNOSCIA PL PLN Warschau 100,00 100,00 V 100,00 100,00 V | |||||||||
| UBM Riwiera 2 Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia PL PLN Warschau 0,00 100,00 V 0,00 100,00 V | |||||||||
| UBM RIWIERA 2 Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia BIS Spólka komandytowa PL PLN Warschau 0,00 100,00 V 0,00 100,00 V | |||||||||
| UBM Riwiera 2 Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia Spólka komandytowa PL PLN Warschau 0,00 100,00 V 0,00 100,00 V | |||||||||
| UBM Zielone Tarasy Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia w likwidacji PL PLN Krakau 100,00 100,00 V 100,00 100,00 V | |||||||||
| Yavin BIS Spolka z ograniczona odpowiedzialnoscia w likwidacji - liquidiert PL PLN Warschau 0,00 0,00 0,00 100,00 V | |||||||||
| Yavin Holding Spolka z ograniczona odpowiedzialnoscia w likwidacji PL PLN Warschau 0,00 100,00 V 0,00 100,00 V | |||||||||
| UBM Development Slovakia s.r.o. i.L. - liquidiert SK EUR Bratislava 0,00 0,00 100,00 100,00 V | |||||||||
| UBM Koliba s.r.o. SK EUR Bratislava 100,00 100,00 V 100,00 100,00 V |
Assoziierte Unternehmen
| Name | Land | Währung | Ort | Anteil (Erwerb) | Anteil (Gesamt) | Art | Anteil (Erwerb) | Anteil (Gesamt) | Art |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| CAMG Zollhafen HI IV V GmbH & Co. KG | DE | EUR | Grünwald, Landkreis München | 0,00 | 49,90 | E/A | 0,00 | 49,90 | E/A |
| CAMG Zollhafen HI IV V Verwaltungs GmbH | DE | EUR | Grünwald, Landkreis München | 0,00 | 49,90 | U | 0,00 | 49,90 | U |
| German Hotel Verwaltungs GmbH | DE | EUR | Grünwald, Landkreis München | 0,00 | 47,00 | U | 0,00 | 47,00 | U |
Gemeinschaftsunternehmen
| Name | Land | Währung | Ort | Anteil (Erwerb) | Anteil (Gesamt) | Art | Anteil (Erwerb) | Anteil (Gesamt) | Art |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Amraser-See-Straße Immobilien GmbH | AT | EUR | Kematen in Tirol | 0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| Amraser-See-Straße Immobilien GmbH & Co KG | AT | EUR | Kematen in Tirol | 0,00 | 47,00 | E/G | 0,00 | 47,00 | E/G |
| Aspanggründe Beteiligungs GmbH | AT | EUR | Wien | 0,00 | 51,00 | U | 0,00 | 51,00 | U |
| FWUBM Management GmbH | AT | EUR | Wien | 50,00 | 50,00 | E/G | 50,00 | 50,00 | E/G |
| FWUBM Services GmbH | AT | EUR | Wien | 50,00 | 50,00 | E/G | 50,00 | 50,00 | E/G |
| Grundstück 1454/2 KG Gries BT2 Projektentwicklungs GmbH | AT | EUR | Wien | 0,00 | 70,00 | E/G | 0,00 | 70,00 | E/G |
| Grundstück 1454/2 KG Gries BT2 Projektentwicklungs GmbH & Co KG | AT | EUR | Wien | 0,00 | 71,80 | E/G | 0,00 | 71,80 | E/G |
| Grundstück 1454/5 KG Gries BT3 Immobilien GmbH | AT | EUR | Wien | 0,00 | 70,00 | E/G | 0,00 | 70,00 | E/G |
| Jochberg Hotelprojektentwicklungs- und Beteiligungsverwaltungs GmbH | AT | EUR | Jochberg | 0,00 | 50,00 | U | 0,00 | 50,00 | U |
| Jochberg Hotelprojektentwicklungs- und Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co KG | AT | EUR | Jochberg | 0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| Jochberg Kitzbüheler Straße Errichtungs und Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co KG | AT | EUR | Wien | 0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| Jochberg Kitzbüheler Straße Errichtungs- und Beteiligungsverwaltungs GmbH | AT | EUR | Wien | 0,00 | 50,00 | U | 0,00 | 50,00 | U |
| Jochberg Kitzbüheler Straße Hotelbetriebs GmbH | AT | EUR | Jochberg | 0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| LQ Timber-A GmbH & Co KG | AT | EUR | Wien | 0,00 | 70,00 | E/G | 0,00 | 0,00 | |
| LQ Timber-A Verwaltungs GmbH | AT | EUR | Wien | 0,00 | 70,00 | U | |||
| Nordbahnhof-Vierte Wohnungs-GmbH | AT | EUR | Wien | 0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| Portunus Projektentwicklung GmbH | AT | EUR | Graz | 0,00 | 50,00 | U | 0,00 | 50,00 | U |
| Portunus Projektentwicklung GmbH & Co KG | AT | EUR | Graz | 0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| Rosenhügel Entwicklungs-, Errichtungs- und Verwertungsgesellschaft mbH | AT | EUR | Wien | 0,00 | 50,00 | U | 0,00 | 50,00 | U |
| Rosenhügel Entwicklungs-, Errichtungs- und Verwertungsgesellschaft mbH & Co KG | AT | EUR | Wien | 0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| Stella Projektentwicklung GmbH | AT | EUR | Graz | 0,00 | 50,00 | U | 0,00 | 50,00 | U |
| Stella Projektentwicklungs GmbH & Co KG | AT | EUR | Graz | 0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| UBM hotels Management GmbH | AT | EUR | Wien | 50,00 | 50,00 | E/G | 50,00 | 50,00 | E/G |
| W 3 Errichtungs- und Betriebs-Aktiengesellschaft - verkauft | AT | EUR | Wien | 0,00 | 0,00 | 26,67 | 80,00 | E/G | |
| Wohnanlage EZ 208 KG Andritz GmbH i.L. | AT | EUR | Graz | 0,00 | 51,00 | E/G | 0,00 | 51,00 | E/G |
| Wohnanlage Karlauerstraße 27 GmbH i.L. - liquidiert | AT | EUR | Wien | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 50,10 | E/G | |
| WSB BF elf-Alpha Projektentwicklungs GmbH & Co KG | AT | EUR | Wien | 0,00 | 51,00 | E/G | 0,00 | 51,00 | E/G |
| WSB BF fünf Projektentwicklungs GmbH & Co KG | AT | EUR | Wien | 0,00 | 51,00 | E/G | 0,00 | 51,00 | E/G |
| WSB BF neun-Alpha Projektentwicklungs GmbH & Co KG | AT | EUR | Wien | 0,00 | 51,00 | E/G | 0,00 | 51,00 | E/G |
| WSB BF neun-Beta Projektentwicklungs GmbH & Co KG | AT | EUR | Wien | 0,00 | 51,00 | E/G | 0,00 | 51,00 | E/G |
| WSB BF zwei Projektentwicklungs GmbH & Co KG | AT | EUR | Wien | 0,00 | 51,00 | E/G | 0,00 | 51,00 | E/G |
| GOLD NEMOVITOSTNÍ s.r.o. | CZ | CZK | Prag | 50,00 | 50,00 | E/G | 50,00 | 50,00 | E/G |
| Grafická 1 s.r.o. | CZ | CZK | Prag | 50,00 | 50,00 | E/G | 50,00 | 50,00 | E/G |
| Sugar Palace Op Co s.r.o. | CZ | CZK | Prag | 60,00 | 60,00 | E/G | 75,00 | 75,00 | E/G |
| Sugar Palace Prop Co s.r.o. | CZ | CZK | Prag | 60,00 | 60,00 | E/G | 75,00 | 75,00 | E/G |
| Anders Wohnen GmbH | DE | EUR | Grünwald, Landkreis München | 0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| AVALERIA Beteiligungsgesellschaft mbH | DE | EUR | Düsseldorf | 0,00 | 40,00 | U | 0,00 | 40,00 | U |
| AVALERIA Hotel HafenCity GmbH & Co. KG | DE | EUR | Düsseldorf | 0,00 | 37,92 | E/G | 0,00 | 37,92 | E/G |
| Baubergerstrasse GmbH & Co. KG | DE | EUR | München | 0,00 | 60,00 | E/G | 0,00 | 60,00 | E/G |
| Baubergerstrasse Verwaltung GmbH | DE | EUR | München | 0,00 | 60,00 | U | 0,00 | 60,00 | U |
| Central Tower Berlin Hotelbetriebs GmbH | DE | EUR | Berlin | 0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| German Hotel Invest IV GmbH & Co. KG | DE | EUR | Grünwald, Landkreis München | 0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| German Hotel IV Verwaltungs GmbH | DE | EUR | Grünwald, Landkreis München | 0,00 | 50,00 | U | 0,00 | 50,00 | U |
| Lilienthalstraße Wohnen GmbH Münchner Grund und Baywobau i.L. | DE | EUR | Grünwald, Landkreis München | 0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| MGH Potsdam I GmbH & Co. KG | DE | EUR | Berlin | 0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| MGH Potsdam Verwaltungs GmbH | DE | EUR | Berlin | 0,00 | 50,00 | U | 0,00 | 50,00 | U |
| MGR Thulestraße GmbH & Co. KG | DE | EUR | Berlin | 0,00 | 50,00 | E/G | 0,00 | 50,00 | E/G |
| MGR Thulestraße Verwaltungs GmbH | DE | EUR | Berlin | 0,00 | 50,00 | U | 0,00 | 50,00 | U |
| Obersendlinger Grund GmbH & Co. KG | DE | EUR | Grünwald, Landkreis München | 0,00 | 30,00 | E/G | 0,00 | 30,00 | E/G |
| Obersendlinger Grund Verwaltungs GmbH | DE | EUR | Grünwald, Landkreis München | 0,00 | 30,00 | U | 0,00 | 30,00 | U |
| PGE Grundstücksgesellschaft Europaviertel mbH | DE | EUR | Grünwald, Landkreis München | 0,00 | 74,90 | E/G | 0,00 | 74,90 | E/G |
| UBX 1 Objekt Berlin GmbH i.L.DE EUR München 50,00 50,00 E/G 50,00 50,00 E/G Berlin Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia PL PLN Warschau 0,00 74,00 E/G 0,00 74,00 E/G Poleczki Amsterdam Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia PL PLN Warschau 0,00 74,00 E/G 0,00 74,00 E/G Poleczki Vienna Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia PL PLN Warschau 0,00 74,00 E/G 0,00 74,00 E/G Warsaw Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia PL PLN Warschau 0,00 74,00 E/G 0,00 74,00 E/G Legende: V = vollkonsolidierte Unternehmen E/A = at-equity konsolidierte assoziierte Unternehmen E/G = at-equity konsolidierte Gemeinschaftsunternehmen U = untergeordnete Unternehmen |
Bestätigungsvermerk
Bericht zum Konzernabschluss
Prüfungsurteil
Wir haben den Konzernabschluss der UBM Development AG, Wien, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern), bestehend aus der Konzernbilanz zum Datum, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzerngesamtergebnisrechnung, der Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung und der Konzerngeldflussrechnung für das an diesem 31. Dezember 2024 endende Geschäftsjahr und dem Konzernanhang, geprüft.
Nach unserer Beurteilung entspricht der beigefügte Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2024 sowie der Ertragslage und der Zahlungsströme des Konzerns für das an diesem 31. Dezember 2024 endende Geschäftsjahr in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den zusätzlichen Anforderungen des § 245a UGB.
Grundlage für das Prüfungsurteil
Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der EU-Verordnung Nr. 537/2014 (im Folgenden EU-VO) und mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern die Anwendung der International Standards on Auditing (ISA). Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt „Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind vom Konzern unabhängig in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und wir haben unsere sonstigen beruflichen Pflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns bis zum Datum des Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu diesem Datum zu dienen.
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten für unsere Prüfung des Konzernabschlusses des Geschäftsjahres waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Konzernabschlusses als Ganzes und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt, und wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab. Nachfolgend stellen wir die aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalte dar:
- Bewertung des Immobilienvermögens
- Bewertung von Beteiligungen an at-Equity bilanzierten Unternehmen und Projektfinanzierungen
1. Bewertung des Immobilienvermögens
Risiko
Die UBM Development AG zeigt in ihrem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 Finanzimmobilien in Höhe von EUR 294,9 Mio sowie Vorräte (Vorratsimmobilien) in Höhe von EUR 293,9 Mio. Darüber hinaus sind im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 Erträge aus Fair-Value Anpassungen auf Finanzimmobilien von EUR 16,1 Mio und Aufwendungen aus Fair-Value Anpassungen auf Finanzimmobilien von EUR 23,2 Mio erfasst.
Die Finanzimmobilien werden basierend auf Gutachten von externen, unabhängigen Sachverständigen gemäß IAS 40 in Verbindung mit IFRS 13 mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Die Vorratsimmobilien werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet, wobei der basierend auf Gutachten von externen, unabhängigen Sachverständigen ermittelte beizulegende Zeitwert als Vergleich für eine erforderliche Abwertung des Buchwertes herangezogen wird.
Die Bewertung der Immobilien unterliegt wesentlichen Annahmen und Schätzungen. Das wesentliche Risiko besteht für jede Immobilie in der Festlegung dieser Annahmen und Schätzungen wie Diskontierungs-/Kapitalisierungssatz und erzielbare Mieteinnahmen sowie bei Immobilien in Entwicklung in der Festlegung ausstehender Bau-/Entwicklungskosten und des Developmentgewinnes. Eine geringfügige Änderung dieser Annahmen und Schätzungen kann einen wesentlichen Einfluss auf die Bewertung der Finanzimmobilien haben.
Die entsprechenden Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie den wesentlichen Ermessensentscheidungen, Annahmen und Schätzungen sind in den Anhangangaben im Kapitel „4.“, „5.“ sowie in „20. Finanzimmobilien“ und „24. Vorräte“ im Konzernabschluss enthalten.
Adressierung im Rahmen der Abschlussprüfung
Um dieses Risiko zu adressieren, haben wir die Annahmen und Schätzungen des Managements und der externen Sachverständigen kritisch hinterfragt und dabei unter Beiziehung unserer internen Immobilienbewertungsspezialisten unter anderem die folgenden Prüfungshandlungen durchgeführt:
- Beurteilung der Konzeption und Ausgestaltung des zugrundeliegenden Geschäftsprozesses der Immobilienbewertung
- Beurteilung der Konzeption der in diesem Prozess implementierten Schlüsselkontrollen
- Beurteilung der Kompetenz, Fähigkeit und Objektivität der vom Management beauftragten externen Sachverständigen
- Für ausgewählte Gutachten: Beurteilung der angewandten Methodik, Plausibilisierung der zugrundeliegenden Annahmen und Schätzungen (z.B. erzielbare Mieteinnahmen, und Diskontierungs-/Kapitalisierungssatz, ausstehende Bau-/Entwicklungskosten, Developmentgewinn) mittels Vergleichs mit Marktdaten sowie Vergleich der Marktwerte laut Bewertungsgutachten mit einer von uns ermittelten Marktwertbandbreite
- Zu ausgewählten Immobilien in Entwicklung: Befragung des Projektcontrolling/-managements hinsichtlich der Gründe für Abweichungen zwischen geplanten Kosten und Istkosten und zur aktuellen Beurteilung der bis zur Fertigstellung voraussichtlich noch anfallenden Kosten; Untersuchung der Kostenverbuchung auf diesen Projekten durch Einsichtnahme in die Projektunterlagen und stichprobenweisen Abgleich der erfassten Kosten mit den Rechnungen sowie Evaluierung des daraus abgeleiteten Fertigstellungsgrades
- Für vermietete Finanzimmobilien: Überprüfung ausgewählter Input-Daten laut Bewertungsgutachten anhand zugrundeliegender Verträge und Rechnungen
- Überprüfung, ob die Angaben der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft im Konzernanhang vollständig und zutreffend sind
2. Bewertung der Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen und Projektfinanzierungen
Risiko
Die UBM Development AG zeigt in ihrem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen in Höhe von EUR 112,4 Mio, Projektfinanzierungen in Höhe von EUR 195,1 Mio und ein negatives Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen in Höhe von EUR 13,1 Mio. Bei den at-equity bilanzierten Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um Immobilien-Projektgesellschaften, welche die von der UBM zur Verfügung gestellten Mittel zur Finanzierung von Immobilienanschaffungen und Projektentwicklungen verwenden.
Die Bewertung der Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen und die Werthaltigkeit der Projektfinanzierungen beruhen im Wesentlichen auf der Bewertung der in den Projektgesellschaften gehaltenen Immobilien. Die Bewertung des Immobilienvermögens unterliegt wesentlichen Annahmen und Schätzungen. Das wesentliche Risiko besteht für jede Immobilie in der Festlegung dieser Annahmen und Schätzungen wie Diskontierungs-/Kapitalisierungssatz und erzielbare Mieteinnahmen sowie bei Immobilien in Entwicklung in der Festlegung ausstehender Bau-/Entwicklungskosten und des Developmentgewinnes. Eine geringfügige Änderung dieser Annahmen und Schätzungen kann einen wesentlichen Einfluss auf die Bewertung des Immobilienvermögens haben.
Die entsprechenden Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie den wesentlichen Ermessensentscheidungen, Annahmen und Schätzungen sind in den Anhangangaben im Kapitel „4.“ und „5.“ sowie in „21. Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen“ und „22. Projektfinanzierungen“ im Konzernabschluss enthalten.
Adressierung im Rahmen der Abschlussprüfung
Um dieses Risiko zu adressieren, haben wir die Annahmen und Schätzungen des Managements und der externen Sachverständigen kritisch hinterfragt und dabei unter Beiziehung unserer internen Immobilienbewertungsspezialisten unter anderem die folgenden Prüfungshandlungen durchgeführt:
- Beurteilung der Ausgestaltung des zugrundeliegenden Geschäftsprozesses der Immobilienbewertung
- Beurteilung der Kompetenz, Fähigkeit und Objektivität der vom Management beauftragten externen Sachverständigen
- Für ausgewählte Gutachten: Beurteilung der angewandten Methodik, Plausibilisierung der zugrundeliegenden Annahmen und Schätzungen (z.B.# Besonderheiten der Prüfung von Finanzimmobilien und Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen
Prüfung ausgewählter Sachverhalte
Bei der Prüfung von Bewertungsgutachten für als Finanzimmobilien ausgewiesene Immobilien wurden durch uns folgende Prüfungshandlungen vorgenommen:
- Überprüfung der Angemessenheit der angesetzten erzielbaren Mieteinnahmen, und Diskontierungs-/Kapitalisierungssatz, ausstehende Bau-/Entwicklungskosten, Developmentgewinn) mittels Vergleichs mit Marktdaten sowie Vergleich der Marktwerte laut Bewertungsgutachten mit einer von uns ermittelten Marktwertbandbreite
- Zu ausgewählten Immobilien in Entwicklung: Befragung des Projektcontrolling/-managements hinsichtlich der Gründe für Abweichungen zwischen geplanten Kosten und Istkosten und zur aktuellen Beurteilung der bis zur Fertigstellung voraussichtlich noch anfallenden Kosten; Untersuchung der Kostenverbuchung auf diesen Projekten durch Einsichtnahme in die Projektunterlagen und stichprobenweisen Abgleich der erfassten Kosten mit den Rechnungen sowie Evaluierung des daraus abgeleiteten Fertigstellungsgrades
- Für vermietete Finanzimmobilien: Überprüfung ausgewählter Input-Daten laut Bewertungsgutachten anhand zugrundeliegender Verträge und Rechnungen
- Für ausgewählte Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen: Prüfung der at-equity Ergebnisermittlung und Fortschreibung des at-equity Ansatzes, sowie der Ermittlung des Nettovermögens der Projektgesellschaften und der daraus resultierenden Abschreibung bzw. Zuschreibung des at-equity Ansatzes durch Vergleich mit den Buchwerten, sowie einer sich darüberhinaus möglicherweise ergebenden Wertberichtigung bzw. Auflösung einer solchen für die Projektfinanzierungen
- Überprüfung, ob die Angaben der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft im Konzernanhang vollständig und zutreffend sind
Hinweis auf sonstige Sachverhalte
Der Konzernabschluss der UBM Development AG, Wien, für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr wurde von einem anderen Abschlussprüfer geprüft, der am 3. April 2024 ein nicht modifiziertes Prüfungsurteil zu diesem Abschluss abgegeben hat.
Sonstige Informationen
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen beinhalten alle Informationen im Geschäftsbericht und im Jahresfinanzbericht, ausgenommen den Konzernabschluss, den Konzernlagebericht und den Bestätigungsvermerk. Der Geschäftsbericht und der Jahresfinanzbericht wird uns voraussichtlich nach dem Datum dieses Bestätigungsvermerks zur Verfügung gestellt. Unser Prüfungsurteil zum Konzernabschluss erstreckt sich nicht auf diese sonstigen Informationen, und wir werden dazu keine Art der Zusicherung geben. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Konzernabschlusses haben wir die Verantwortlichkeit, diese sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss oder unseren bei der Abschlussprüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder anderweitig falsch dargestellt erscheinen.
Verantwortlichkeiten der gesetzlichen Vertreter und des Prüfungsausschusses für den Konzernabschluss
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses und dafür, dass dieser in Übereinstimmung mit den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den zusätzlichen Anforderungen des § 245a UGB ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit – sofern einschlägig – anzugeben, sowie dafür, den Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzuwenden, es sei denn, die gesetzlichen Vertreter beabsichtigen, entweder den Konzern zu liquidieren oder die Unternehmenstätigkeit einzustellen, oder haben keine realistische Alternative dazu. Der Prüfungsausschuss ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns.
Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses
Unsere Ziele sind, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit der EU-VO und mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung, falls eine solche vorliegt, stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen. Als Teil einer Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der EU-VO und mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, üben wir während der gesamten Abschlussprüfung pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus gilt:
- Wir identifizieren und beurteilen die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Konzernabschluss, planen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken, führen sie durch und erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als ein aus Irrtümern resultierendes, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen oder das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
- Wir gewinnen ein Verständnis von dem für die Abschlussprüfung relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems des Konzerns abzugeben.
- Wir beurteilen die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte in der Rechnungslegung und damit zusammenhängende Angaben.
- Wir ziehen Schlussfolgerungen über die Angemessenheit der Anwendung des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit durch die gesetzlichen Vertreter sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir die Schlussfolgerung ziehen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, in unserem Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch die Abkehr des Konzerns von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zur Folge haben.
- Wir beurteilen die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse in einer Weise wiedergibt, dass ein möglichst getreues Bild erreicht wird.
- Wir planen die Konzernabschlussprüfung und führen sie durch, um ausreichende geeignete Prüfungsnachweise zu den Finanzinformationen der Einheiten oder Geschäftsbereiche innerhalb des Konzerns zu erlangen als Grundlage für die Bildung eines Prüfungsurteils zum Konzernabschluss.
- Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchsicht der für Zwecke der Konzernabschlussprüfung durchgeführten Prüfungstätigkeiten. Wir tragen die Alleinverantwortung für unser Prüfungsurteil.
- Wir tauschen uns mit dem Prüfungsausschuss unter anderem über den geplanten Umfang und die geplante zeitliche Einteilung der Abschlussprüfung sowie über bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Abschlussprüfung erkennen, aus.
- Wir geben dem Prüfungsausschuss auch eine Erklärung ab, dass wir die relevanten beruflichen Verhaltensanforderungen zur Unabhängigkeit eingehalten haben, und tauschen uns mit ihm über alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte aus, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit und – sofern einschlägig – auf vorgenommene Handlungen zur Beseitigung von Gefährdungen oder angewandte Schutzmaßnahmen auswirken.
- Wir bestimmen von den Sachverhalten, über die wir uns mit dem Prüfungsausschuss ausgetauscht haben, diejenigen Sachverhalte, die am bedeutsamsten für die Prüfung des Konzernabschlusses des Geschäftsjahres waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte in unserem Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus oder wir bestimmen in äußerst seltenen Fällen, dass ein Sachverhalt nicht in unserem Bestätigungsvermerk mitgeteilt werden sollte, weil vernünftigerweise erwartet wird, dass die negativen Folgen einer solchen Mitteilung deren Vorteile für das öffentliche Interesse übersteigen würden.# Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen
Bericht zum Konzernlagebericht
Der Konzernlagebericht ist aufgrund der österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob er nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt wurde. Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften. Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit den Berufsgrundsätzen zur Prüfung des Konzernlageberichts durchgeführt.
Urteil
Nach unserer Beurteilung ist der Konzernlagebericht nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt worden, enthält zutreffende Angaben nach § 243a UGB, und steht in Einklang mit dem Konzernabschluss.
Erklärung
Angesichts der bei der Prüfung des Konzernabschlusses gewonnenen Erkenntnisse und des gewonnenen Verständnisses über den Konzern und sein Umfeld wurden wesentliche fehlerhafte Angaben im Konzernlagebericht nicht festgestellt.
Zusätzliche Angaben nach Artikel 10 der EU-VO
Wir wurden von der Hauptversammlung am 21. Mai 2024 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 21. Mai 2024 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind seit dem Geschäftsjahr 2024 Abschlussprüfer. Wir erklären, dass das Prüfungsurteil im Abschnitt „Bericht zum Konzernabschluss“ mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 der EU-VO in Einklang steht. Wir erklären, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen (Artikel 5 Abs 1 der EU-VO) erbracht haben und dass wir bei der Durchführung der Abschlussprüfung unsere Unabhängigkeit von der geprüften Gesellschaft gewahrt haben.
Auftragsverantwortlicher Wirtschaftsprüfer
Der für die Abschlussprüfung auftragsverantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Herr Mag. Stefan Uher.
Wien, am 31. März 2025
Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft m.b.H.
Mag. Stefan Uher
Wirtschaftsprüfer
Mag. (FH) Isabelle Vollmer
Wirtschaftsprüfer
Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Konzernabschlusses mit unserem Bestätigungsvermerk darf nur in der von uns bestätigten Fassung erfolgen. Dieser Bestätigungsvermerk bezieht sich ausschließlich auf den deutschsprachigen und vollständigen Konzernabschluss samt Konzernlagebericht. Für abweichende Fassungen sind die Vorschriften des § 281 Abs. 2 UGB zu beachten.
Lagebericht
Gesamtwirtschaftliches Umfeld
Weltwirtschaftlicher Ausblick
Die Weltwirtschaft zeigt sich weiterhin resilient, bleibt aber unter dem historischen Durchschnittswachstum zurück. Laut dem World Economic Outlook des Internationalen Währungsfonds (IWF) vom Januar 2025 wird das globale Wirtschaftswachstum für das Jahr 2025 auf 3,3 % prognostiziert. Dies liegt unter dem Durchschnittswert von 3,7 % für den Zeitraum 2000 bis 2019 und signalisiert eine weiterhin fragile wirtschaftliche Erholung, wobei der Bericht keine Annahmen über erste Maßnahmen der neuen US-Regierung trifft und deren potenzielle Auswirkungen auf die globale Marktwirtschaft nicht berücksichtigt. Herausforderungen bleiben bestehen: Die geopolitischen Spannungen, insbesondere der andauernde Krieg in der Ukraine und die Konflikte im Nahen Osten, bleiben hoch und tragen zur wirtschaftlichen Unsicherheit bei. Ebenso bestehen in einigen Ländern weiterhin restriktive Geldpolitiken der Zentralbanken und fiskalische Konsolidierung, was wirtschaftliche Herausforderungen mit sich bringen kann. Ein zentrales Thema bleibt die Inflation. Die globale Teuerung wird voraussichtlich von 6,7 % im Jahr 2023 auf 4,2 % im Jahr 2025 zurückgehen. Besonders die Rohstoffpreise und Energiepreise bleiben ein Unsicherheitsfaktor.
Europäische Wirtschaftsentwicklung
Die Wirtschaft des Euroraums bleibt weiterhin herausfordernd. Nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) in den Jahren 2022 und 2023 eine aggressive Zinserhöhungspolitik verfolgt hatte, kam es im Januar 2025 zur fünften Zinssenkung seit Juni 2024. Die EZB senkte den Leitzins um weitere 25 Basispunkte, da die Inflation weiter sinkt und sich mittelfristig dem Ziel von 2 % annähern dürfte. Trotz der geldpolitischen Lockerung bleibt die wirtschaftliche Unsicherheit bestehen. Während einige EZB-Ratsmitglieder weitere Zinssenkungen für 2025 in Aussicht stellen, mahnen andere zur Vorsicht. Derzeit erwarten Investoren, dass der Leitzins bis Ende 2025 auf 2 % gesenkt wird, nachdem er im September 2023 noch bei 4,5 % lag. Die Wachstumsprognose für den Euroraum bleibt verhalten. Der IWF erwartet für 2025 ein Wirtschaftswachstum von 1,0 %, was eine leichte Verbesserung gegenüber 2024 darstellt. Der anhaltend schwache private Konsum trotz steigernder Realeinkommen könne die wirtschaftliche Erholung im Euroraum jedoch dämpfen. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im Euroraum lag im Januar 2025 bei 6,2 %, was einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Entwicklung in Österreich
Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) prognostiziert für das Jahr 2025 ein BIP-Wachstum von 0,8 %, was eine leichte Erholung im Vergleich zum Rezessionsjahr 2023 darstellt, aber immer noch ein schwaches Wachstum bedeutet. Die Arbeitslosenquote wird voraussichtlich auf 7,4 % steigen, womit sich der Arbeitsmarkt weiter eintrübt. Die hohen Energiepreise, die steigenden Zinsen und die Zurückhaltung der Investoren bremsen die wirtschaftliche Erholung Österreichs weiterhin aus. Auch die Inflation bleibt ein großes Thema: Nachdem die HVPI-Inflation im Jahr 2023 noch bei 7,7 % lag, sank sie im Jahr 2024 deutlich auf 2,9 %. Für 2025 wird erwartet, dass sie sich weiter in Richtung des Zielwerts von 2 % bewegt. Die österreichische Wirtschaft leidet weiterhin unter der schwachen Industriekonjunktur, insbesondere im Exportsektor. Durch die erheblichen Anstiege der Energiepreise sowie die hohen Lohnzuwächse, kombiniert mit gestiegenen Finanzierungskosten und einer schwachen Nachfrage aus dem Ausland, haben die Unternehmen ihre Investitionstätigkeit 2024 deutlich reduziert. Ein Anstieg der Investitionstätigkeit wird erst wieder ab Mitte 2025 erwartet. Trotz hoher Realeinkommenszuwächse ist der Konsum der privaten Haushalte weiter gehemmt wird.
Entwicklung der Immobilienmärkte
Europa
Im Jahr 2024 zeigte der europäische Immobilienmarkt Anzeichen einer leichten Erholung, nachdem er 2023 erhebliche Rückgänge verzeichnet hatte. Das gesamte Transaktionsvolumen stieg um 4 % auf € 188,8 Mrd., blieb jedoch das zweitschlechteste Ergebnis der letzten zwölf Jahre. Der deutsche Immobilienmarkt verzeichnete 2024 ein Transaktionsvolumen von € 35,3 Mrd., was einem Anstieg von 14 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Trotz dieses Wachstums bleibt das Volumen unter dem langjährigen Durchschnitt, was die anhaltenden Herausforderungen im Markt widerspiegelt. Wohnimmobilien waren 2024 die umsatzstärkste Assetklasse in Deutschland. Es wurden € 9,3 Mrd. in größere Wohnungsbestände investiert, was einer Steigerung von 78 % gegenüber 2023 entspricht. Dennoch liegt dieses Volumen 50 % unter dem langjährigen Durchschnitt. Der Münchener Investmentmarkt erlebte 2024 eine Verdopplung des Transaktionsvolumens auf € 2,7 Mrd. gegenüber dem Vorjahr. Trotz dieses Anstiegs liegt das Volumen immer noch 52 % unter dem langjährigen Durchschnitt. Die Spitzenrenditen stabilisierten sich 2024 in den meisten Assetklassen. Bei Wohnimmobilien in den Top-Standorten Deutschlands kam es zu einer Renditekompression von 10 bis 20 Basispunkten. Aktuelle Entwicklungen deuten auf eine sich abschließende Konsolidierungsphase hin. Für 2025 wird eine weitere Belebung des Marktes erwartet. Prognosen deuten auf ein Wachstum des Transaktionsvolumens um 13 bis 19 % hin, was einem Gesamtvolumen von € 40 bis € 42 Mrd. entsprechen würde. Trotz dieser positiven Signale bleibt der Markt herausfordernd. Faktoren wie geopolitische Unsicherheiten, wirtschaftliche Rahmenbedingungen und die Entwicklung der Zinssätze werden weiterhin einen erheblichen Einfluss auf den Immobilienmarkt haben.
Deutschland
Im Jahr 2024 zeigte der deutsche Immobilienmarkt nach zwei Jahren signifikanter Rückgänge Anzeichen einer leichten Erholung. Das gesamte Transaktionsvolumen stieg um 14 % auf € 35,3 Mrd., blieb jedoch weiterhin unter dem langjährigen Durchschnitt. Der Wohnimmobilienmarkt zeigte 2024 eine positive Entwicklung. Das Transaktionsvolumen in große Wohnungsbestände stieg um 78 % auf € 9,3 Mrd., was auf ein gesteigertes Interesse der Investoren in diesem Segment hinweist. Das Bürosegment erzielte ein Investitionsvolumen von € 5,5 Mrd., was einem leichten Anstieg von 6 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Trotz dieses Zuwachses bleibt das Volumen hinter den Erwartungen zurück, was die anhaltende Zurückhaltung der Investoren in diesem Bereich widerspiegelt. Die Spitzenrenditen für Büroimmobilien stabilisierten sich im Jahresverlauf und lagen in den Top-7-Städten durchschnittlich bei 3,56 %. Die Spitzenmieten variierten je nach Standort, wobei München mit € 53,50/m² den höchsten Wert verzeichnete. Der Büroflächenumsatz erreichte an den fünf wichtigsten Bürostandorten Deutschlands (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München) 2024 rund 2,14 Mio. m², was 4 % über dem Vorjahr entspricht. Die sieben großen Immobilienhochburgen – Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart – profitierten von der Markterholung. Mit einem Gesamtvolumen von € 16,8 Mrd. stieg das Transaktionsvolumen in diesen Städten um 39 % gegenüber dem Vorjahr. Berlin führte mit € 6,1 Mrd.. Für 2025 wird ein moderater Anstieg des Transaktionsvolumens um 13 bis 19 % erwartet, was einem Gesamtvolumen von € 40 bis € 42 Mrd. entsprechen würde.
Österreich
Im Jahr 2024 stand der österreichische Immobilienmarkt vor erheblichen Herausforderungen, die durch wirtschaftliche Unsicherheiten, steigende Zinsen und regulatorische Veränderungen geprägt waren.# Makroökonomische und Immobilienmarktentwicklung
Diese Faktoren führten zu einer spürbaren Zurückhaltung bei Investoren und beeinflussten sowohl das Transaktionsvolumen als auch die Preisentwicklung in verschiedenen Immobiliensegmenten. Das Gesamtinvestitionsvolumen im österreichischen Immobilienmarkt sank im ersten Halbjahr 2024 um 17,8 % gegenüber der Vorjahresperiode, mit insgesamt 47.823 registrierten Verbücherungen.
Besonders betroffen war der Wohnimmobilienmarkt in Wien. Im ersten Halbjahr 2024 verzeichnete der Wiener Wohnungsmarkt einen leichten Rückgang des Transaktionsvolumens um 7,5 % auf insgesamt EUR 1,19 Milliarden. Die Kaufpreise für gebrauchte Wohnimmobilien in Wien zeigten hingegen eine rückläufige Tendenz. Trotz sinkender Preise bleibt der Erwerb von Wohneigentum aufgrund hoher Zinsen und strenger Kreditvergaberichtlinien für viele eine Herausforderung. Die Mietpreise in Wien stiegen 2024 geringfügig an. In der Inneren Stadt wurden Spitzenmieten von bis zu 21,10 Euro pro Quadratmeter erreicht. Die gestiegenen Zinsen und die im Sommer 2022 in Kraft getretene KIM-Verordnung, die die private Kauflaune seitdem massiv trübt, haben den Wohnungsmarkt gedrosselt.
Der Büroimmobilienmarkt in Wien zeigte ebenfalls eine gedämpfte Entwicklung. Die Leerstandsquote blieb aber mit 3,56 % auf einem der niedrigsten Werte der letzten fünf Jahre. Die Mietpreise verzeichneten in allen Lagen deutliche Steigerungen; in zentralen Lagen wurden Spitzenmieten von € 28,50/m² erreicht.
Für 2025 wird vorsichtig Erholung erwartet. Die Marktteilnehmer gehen davon aus, dass die Herausforderungen, insbesondere die gestiegenen Finanzierungskosten und die regulatorischen Anforderungen, weiterhin Einfluss auf den Immobilienmarkt haben werden. Eine nachhaltige Erholung könnte von einer Stabilisierung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und einer Anpassung der Marktstrategien abhängen.
Entwicklung in CEE
Im Jahr 2024 sollen die CEE-6-Länder – Polen, Tschechien, Slowakei, Rumänien, Ungarn und Bulgarien – ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von 1,9 % verzeichnet haben. Polen soll mit einem Wachstum von 2,9 % geführt haben, gefolgt von Bulgarien und Slowakei mit jeweils 2,2 % und 2,1 %. Tschechien soll ein Wachstum von 1,0 % verzeichnet haben, während Ungarn und Rumänien jeweils um 0,5 % und 0,9 % gewachsen sein sollten.
Der Immobilieninvestmentmarkt in der CEE-Region erlebte 2024 eine deutliche Belebung. Das Transaktionsvolumen stieg um 70 % gegenüber dem Vorjahr und erreichte € 8,8 Mrd. Besonders Polen, Tschechien, Rumänien und Bulgarien trugen maßgeblich zu diesem Anstieg bei. Trotz dieser positiven Entwicklung blieben die Investitionsvolumina in einigen Ländern hinter den Erwartungen zurück. In Ungarn und der Slowakei war das Wachstum verhaltener.
Für 2025 prognostizieren Experten ein weiteres Wirtschaftswachstum in der CEE-Region. Die Umnutzung von Büroflächen in Wohnraum gewinnt in der CEE-Region an Bedeutung, besonders in gefragten Lagen. Für 2025 wird eine Belebung des Investmentmarkts erwartet, da Zinssenkungen die Marktaktivität ankurbeln dürften. Insgesamt deuten bessere Finanzierungsbedingungen auf eine steigende Marktaktivität im Jahresverlauf hin.
Geschäftsverlauf
Der Geschäftsverlauf der UBM Development AG ist durch die Struktur des Konzerns und die Abwicklung von Projekten in einer Vielzahl von Projektgesellschaften maßgeblich geprägt. Der Umsatz der UBM Development AG per 31. Dezember 2024 in Höhe von € 14,8 Mio. (Vorjahr: € 16,3 Mio.) wurde vor allem durch die Verrechnung von Managementdienstleistungen für Projekte in Tschechien, Polen und Deutschland erzielt.
Finanzielle Leistungsindikatoren
Geschäftsergebnis und Ertragslage
Die in der Gewinn- und Verlustrechnung der UBM Development AG ausgewiesenen Umsatzerlöse erreichten 2024 € 14,8 Mio. und reduzierten sich somit gegenüber dem Vorjahr um € 1,5 Mio. die Umsatzleistung beschränkt sich im Wesentlichen auf die Verrechnung von diversen Dienstleistungen an Tochterunternehmen im In- und Ausland. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um € 2,6 Mio. Die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen erhöhten sich um € 0,5 Mio. auf € 2,3 Mio. Der Personalaufwand betrug rund € 12,0 Mio. gegenüber € 13,5 Mio. in 2023. Im Personalaufwand sind Aufwendungen in Höhe von € 0,5 Mio. (Vorjahr: € 0 Mio) aus dem Long-Term-Incentive-Programm (LTIP) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die im Wesentlichen Mieten und Verwaltungskosten für die Stabsstellen, Reisespesen, Werbekosten, sonstige Fremdleistungen, Abgaben und Gebühren sowie Rechts- und Beratungskosten, Bank- und Geldverkehrsspesen umfassen, reduzierten sich von € 10,6 Mio. im Jahr 2023 um € 2,2 Mio. auf € 8,4 Mio. Die Erträge aus Beteiligungen reduzierten sich von € 3,2 Mio. auf € 2,5 Mio. und resultierten aus Ausschüttungen diverser Tochterunternehmen. Durch die Funktion von UBM als zentrale innerkonzernale Finanzierungsstelle der meisten Tochtergesellschaften und deren umfangreiche Investitionstätigkeit verminderte sich der Zinsaufwand auf € 24,1 Mio. (Vorjahr: € 24,4 Mio.) und die Erträge aus Ausleihungen erhöhten sich auf € 47,0 Mio. (Vorjahr: € 41,8 Mio.) Die Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu Finanzanlagen erhöhten sich von € 5,4 Mio. auf € 34,3 Mio. Diese Position erhöhte sich wesentlich durch den Einmaleffekt aus dem Verkauf von Gesellschaften und diversen Zuschreibungen. Durch Auflösung der Wertberichtigungen im Bereich der Projektfinanzierung bzw. Beteiligungen vermindern sich die Aufwendungen aus Finanzanlagen auf € 40,2 Mio. (Vorjahr: € 50,4 Mio.). Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr und betrug 2024 € 16,4 Mio. gegenüber € -30,9 Mio. im Vorjahr. Der Steueraufwand des Berichtsjahres betrug € 5,2 Mio. (Vorjahr: € 2,5 Mio.) und resultierte großteils aus Steuerrückstellungen der Gruppenmitglieder. Somit belief sich der Jahresüberschuss 2024 auf € 11,1 Mio. (Vorjahr: € -28,4 Mio.). Die UBM Development AG wies für das Jahr 2024 einen Bilanzverlust von € 17,3 Mio. aus (Vorjahr: Verlust € 28,4 Mio.). Zur Ausschüttung an die Aktionäre von UBM steht kein Bilanzgewinn zur Verfügung. Die Gesamtkapitalrentabilität 2024 betrug 4,5 % (Vorjahr: negativ). Die Eigenkapitalrentabilität errechnete sich mit 9,5 % (Vorjahr: negativ), und die Eigenkapitalquote per 31. Dezember 2024 betrug 19,0 % (Vorjahr: 19,2 %).
| 2024 | 2023 | |
|---|---|---|
| Gesamtrentabilität EBT+Fremdkapitalzinsen | 4,5 % | k. A. |
| Gesamtkapital | 903.471 | 835.587 |
| Eigenkapitalrentabilität EBT | 9,5 % | k. A. |
| Eigenkapital | 171.791 | 160.668 |
| Eigenkapitalquote Eigenkapital | 19,0 % | 19,2 % |
| Gesamtkapital | 903.471 | 835.587 |
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme der UBM Development AG erhöhte sich 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 8,0 % auf € 0,9 Mrd. Das Sachanlagevermögen betrug € 2,1 Mio. (Vorjahr: € 2,6 Mio.) Das gesamte Finanzanlagevermögen erhöhte sich von € 732,4 Mio. um € 60,0 Mio. auf € 792,4 Mio. Dies ist in erster Linie auf die Erhöhung der Projektfinanzierungen (Ausleihungen) auf € 605,1 Mio. (Vorjahr: € 539,9 Mio.) zurückzuführen. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen verringerten sich von € 5,4 Mio. auf € 3,5 Mio. Die Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, erhöhten sich von € 1,6 Mio. auf € 1,8 Mio. Der Stand der liquiden Mittel zum 31. Dezember 2024 erhöhte sich auf € 94,8 Mio. (Vorjahr: € 86,0 Mio.). Dieser Anstieg ist unter anderem auf die Erhöhung der Anleiheverbindlichkeiten und die höheren Projektfinanzierungen zurückzuführen. Das Eigenkapital erhöhte sich von € 160,7 Mio. um € 11,1 Mio. auf € 171,8 Mio . Die Nettozunahme der Anleiheverbindlichkeiten betrug € 10,9 Mio. und führte zu einem Stand von € 389,9 Mio. (Vorjahr: € 379,0 Mio.). Am 29.Oktober 2024 hat UBM € 73,6 Mio. der beiden UBM-Anleihen 2019-2025 und 2021-2026 in neue grüne Anleihe 2024-2029 umgetauscht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich von € 121,6 Mio. auf € 173,6 Mio. Die sonstigen Verbindlichkeiten verminderten sich von € 10,0 Mio. auf € 9,6 Mio.
Investitionen
Das Anlagevermögen des Geschäftsjahres erhöhte sich von € 736,9 Mio. auf € 796,3 Mio. Das immaterielle Anlagevermögen verminderte sich auf € 1,8 Mio. (Vorjahr: € 1,9 Mio.), und das Sachanlagevermögen verminderte sich auf € 2,1 Mio. (Vorjahr: € 2,6 Mio.),. Aufgrund von Wertminderungen wurden im Bereich der Finanzanlagen Abschreibungen in Höhe von € 38,8 Mio. (Vorjahr: € 48,8 Mio.) sowie aufgrund von Wertaufholungen Zuschreibungen in Höhe von € 26,0 Mio. (Vorjahr: € 3,8 Mio.) durchgeführt.
Kapitalflussrechnung – Kurzfassung
| in € Mio. | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 11,1 | –28,5 |
| Cashflow aus der Betriebstätigkeit | 21,2 | 53,7 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | –72,7 | 7,5 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 60,3 | –161,0 |
| Liquide Mittel per 31.12. | 94,8 | 86,0 |
Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren
Umweltbelange
Global betrachtet ist die Immobilien- und Baubranche der CO2- und energieintensivste Sektor. Fast 40 % der globalen CO2-Emissionen und mehr als ein Drittel des weltweiten Energieverbrauchs gehen auf den Bau und Betrieb von Immobilien zurück. Aus diesem Grund ist es für UBM selbstverständlich, bei allen Entscheidungen ökologische Aspekte besonders zu berücksichtigen. Das klare Bekenntnis zum Holzbau, unser Augenmerk auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz, der Fokus auf Green-Building-Zertifizierungen und unsere Bemühungen im Bereich der Kreislaufwirtschaft sind Ausdruck unserer Überzeugung. Mit der Abteilung „Timber Construction & Green Building“ hat UBM ein Kompetenzzentrum mit insgesamt sechs Experten aufgebaut, um die strategische Bedeutung des Holzbaus zu unterstreichen. Die Abteilung unterstützt und überwacht die UBM-weite operative Umsetzung der Green-Building-Prozesse. Neue Anforderungen auf nationaler und europäischer Ebene werden evaluiert und auf der Projektebene, in Einklang mit der green. smart. and more. Strategie, umgesetzt.# UBM Development AG
Außerdem koordiniert die Abteilung die Evaluierung und Durchführung von Gebäudezertifizierungen und EU-Taxonomie-Checks durch externe Partner bei Projektentwicklungen. Für die operative Implementierung der Green-Building-Strategie in der Projektentwicklung sind die Projektleiter*innen zuständig. Diese optimieren die Projekte in Zusammenarbeit mit externen Expert*innen, zum Beispiel im Bereich Energie, im Rahmen der jeweiligen standortspezifischen Möglichkeiten. Bei Bestandsobjekten und Konzernstandorten wird die Green-Building-Strategie von den jeweiligen Assetmanager*innen implementiert.
Zukunftsweisende Immobilienentwicklung
Mit unseren Immobilien prägen wir Lebensräume für die Zukunft und gestalten damit auch die Umwelt. Immobilienentwicklung ist nicht nur unser Kerngeschäft, sie ist gleichzeitig unser größter Hebel, um unseren CO2-Fußabdruck maßgeblich zu reduzieren. UBM beschäftigt sich intensiv mit den ökologischen Auswirkungen ihrer Tätigkeit in allen Projektphasen. Das klare Bekenntnis zum Holzbau, unser Augenmerk auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz, der Fokus auf Green-Building-Zertifizierungen und unsere Bemühungen im Bereich der Kreislaufwirtschaft sind Ausdruck unserer Überzeugung.
Schwerpunkte unserer Aktivitäten sind die folgenden Bereiche:
* Energieeffizienz, erneuerbare Energien und CO2-Emissionen
* Langlebigkeit und Recycelbarkeit der Materialien
* Bodenversiegelung, Klimawandel und Biodiversität
* Sanierung und Revitalisierung
* Gesunde Baustoffe & Wohnqualität
Wir messen unsere Standorte am Fußabdruck
Neben der Projektentwicklung ist es für uns wichtig, auch den eigenen Geschäftsbetrieb nachhaltig zu gestalten. Unser klares Ziel ist eine kontinuierliche Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks. Relevante Stellschrauben sind Energieverbrauch und Emissionen. Auch Wasserverbrauch und Abfallmanagement sind für UBM wichtige Themen und werden intern verfolgt und berichtet.
Weniger Bestandsimmobilien
UBM konzentriert sich strategisch auf die Entwicklung und den Verkauf von Immobilien. Daher wird die Anzahl der Bestandsimmobilien seit 2015 konsequent reduziert. Auch im Bestand setzt UBM auf Maßnahmen im Sinne der Nachhaltigkeit; zu berücksichtigen ist, ob es sich um vermietete Objekte handelt, bei denen UBM indirekten Einfluss auf Energieverbrauch und Emissionen hat, etwa durch den Einsatz energiesparender Leuchtmittel oder effizienter Kühl- und Heizlösungen.
Weitere Informationen zu den Umweltbelangen finden sich im ESG-Bericht 2024 von UBM Development.
Mitarbeitende
Der durchschnittliche Personalstand der UBM Development AG betrug 88 (31.12.2023: 93).
Verantwortungsvolles Wirtschaften bedeutet für uns neben der Berücksichtigung von Umweltaspekten auch die Wahrnehmung unserer sozialen Verantwortung, also die Auswirkungen des Handelns auf die Gesellschaft. Innerhalb unseres direkten Einflussbereichs gehört dazu ein fairer Umgang mit unseren Mitarbeitenden, die für unseren langfristigen Erfolg und unsere positive Weiterentwicklung von entscheidender Bedeutung sind. In diesem Kontext haben wir folgende Fokusbereiche definiert:
* Attraktiver Arbeitgeber sowie Aus- und Weiterbildung
* Diversität und Chancengleichheit
* Gesundheit und Arbeitssicherheit
Auf Vorstandsebene ist die COO verantwortlich für die Personalagenden, die im Bereich Human Resources zentral verankert sind. Die Head of Human Resources tauscht sich regelmäßig mit der COO zu den Entwicklungen aus. Zielvorgaben, Maßnahmen und strategische Ausrichtung werden gemeinsam mit dem Vorstand entwickelt und in die Organisation getragen. Das Human-Resources-Team besteht zusätzlich aus einer HR-Business-Partnerin, die gemeinsam mit den lokalen Führungskräften Personalthemen in Einklang mit der Personalstrategie umsetzt.
Mit unseren Werten kompetent. konsequent. transparent. schaffen wir ein Arbeitsklima, in dem sich jeder angesprochen, autorisiert und zum persönlichen Einsatz aufgerufen fühlt. Wir ermutigen unsere Mitarbeitenden zu Eigeninitiative durch kurze Entscheidungswege und flache Hierarchien. Bei der Gestaltung unseres Arbeitsumfelds halten wir uns an die strengen nationalen und internationalen Gesetze und Vorschriften der Märkte, in denen wir tätig sind. Darüber hinaus orientieren wir uns an Übereinkommen wie der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, den Leitlinien der Vereinten Nationen und internationalen Arbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation. Damit gehen wir über die Mindeststandards deutlich hinaus. In unseren Codes of Conduct (Ethik-Kodex und Verhaltenskodex für Geschäftspartner) ist dieses Commitment verankert.
Gezielte Aus- und Weiterbildungsangebote sind fester Bestandteil der Personalentwicklung von UBM. Die Basis dafür bildet das jährliche Mitarbeitergespräch, in dem sowohl Fokusthemen als auch konkrete Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen mit der jeweiligen Führungskraft vereinbart werden. Darüber hinaus bietet UBM vielfältige Weiterbildungsmaßnahmen aktiv an – von internen Workshops bis zu externen Weiterbildungsprogrammen. Gleichzeitig wird die eigenverantwortliche Weiterentwicklung der Mitarbeitenden gefördert und unterstützt.
Weitere Informationen zu den Mitarbeiterbelangen finden sich im ESG-Bericht 2024 von UBM Development.
Corporate-Governance-Bericht
Der Bericht ist als Teil des Geschäftsberichts unter www.ubm-development.com im Submenu Investor Relations/Finanzberichte bzw. Corporate Governance abrufbar.
Forschung und Entwicklung
Die Gesellschaft betreibt keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.
Zweigniederlassungen
Die UBM Development AG hat folgende Zweigniederlassungen:
* Steiermark (Thalerstraße 88, 8141 Premstätten)
* Tirol (Porr-Straße 1, 6175 Kematen)
Prognosebericht
Die Weltwirtschaft zeigt sich weiterhin resilient, bleibt aber unter dem historischen Durchschnittswachstum zurück. Laut dem World Economic Outlook des Internationalen Währungsfonds (IWF) vom Januar 2025 wird das globale Wirtschaftswachstum für das Jahr 2025 auf 3,3 % prognostiziert. Dies liegt unter dem Durchschnittswert von 3,7 % für den Zeitraum 2000 bis 2019 und signalisiert eine weiterhin fragile wirtschaftliche Erholung und berücksichtigt nicht die ersten Maßnahmen der Trump Administration und deren Auswirkungen auf die globale Marktwirtschaft.
Herausforderungen bleiben bestehen: Die geopolitischen Spannungen, insbesondere der andauernde Krieg in der Ukraine und die Konflikte im Nahen Osten, beeinflussen weiterhin massiv die Weltwirtschaft. Ebenso führen die restriktiven Geldpolitiken der Zentralbanken und die fiskalische Konsolidierung in vielen Ländern zu gedämpfter wirtschaftlicher Dynamik. Ein zentrales Thema bleibt die Inflation. Die globale Teuerung wird voraussichtlich von 6,8 % im Jahr 2023 auf 4,2 % im Jahr 2025 zurückgehen. Besonders die Rohstoffpreise und Energiepreise bleiben ein Unsicherheitsfaktor.
9, 10, 11
Der UBM-Konzern befindet sich weiterhin in einer finanziell soliden Position. Die Prioritäten für 2024 wurden zu Beginn des Jahres klar gesetzt: Liquidität vor Profitabilität. Diese Maxime half UBM, die finanzielle Position zu stärken. Mit einer Liquidität zum 31.12.2024 von € 199,5 Mio. übertrifft die UBM ihre eigene Guidance zum Q3/2024 von über € 150 Mio. deutlich. Durch Verkäufe von nicht strategischen Assets konnte man einen signifikanten Cashflow generieren. Unter anderem konnten zwei Gebäude im Poleczki Business Park, Anteile des Andaz Prag, des LeopoldQuartiers (Bauteil A), das W3-Center Wien Mitte und ein Fachmarktzentrum in Polen veräußert werden. Die erfolgreiche Platzierung des zweiten Green Bonds im vierten Quartal 2024 brachte zusätzlich frisches Kapital, diente aber in erster Linie der Glättung des Rückzahlungsprofils der UBM – ein wichtiger Wettbewerbsvorteil in der aktuellen Marktphase. Mit knapp dem doppelten Volumen gegenüber der im Juli 2023 emittierten Anleihe und einer fünfjährigen Laufzeit stimmt der Trend für die UBM am Fremd-Kapitalmarkt. Die Eigenkapitalquote des UBM-Konzern erreichte trotz der weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen zum Ultimo 2024 29,1 % (31. Dezember 2023: 30,3 %) und lag damit in einem tolerablen Bereich außerhalb der angepeilten Bandbreite von 30–35 %. Die zuvor beschriebene Liquiditätssituation bieten aber eine vergleichsweise komfortable Position für die weiterhin unsicheren Zeiten in der Immobilienbranche. Erfreulicherweise konnten 2024 über 400 Wohnungen verkauft werden, was einer beeindruckenden Vervierfachung im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dies spiegelt sich auch in der langfristigen Strategie der UBM wider: 58 % der 1,9-Milliarden-Euro-Projektpipeline bis Ende 2028 entfallen auf die Assetklasse Wohnen. Aufgrund des Zuzugs in die Städte, in denen UBM tätig ist, und der immer größer werdenden Angebotslücke wird ein weiterhin steigende Nachfrage nach Wohnraum erwartet.
Für das Jahr 2025 erwartet der UBM-Konzern eine weitere Verbesserung gegenüber 2024. Im Wohnbau ist die Talsohle durchschritten, und der Aufschwung dieser Assetklasse setzt sich in allen UBM-Märkten fort. Erste Signale gibt es auch im Segment Light Industrial & Büro: Das steigende Mietniveau und die wachsende Zahl von Unternehmen, die ihre Mitarbeiter zurück ins Büro holen, deuten auf eine Stabilisierung hin. Auf Basis dieser Entwicklungen rechnet der UBM-Konzern im zweiten Halbjahr 2025 mit einer Rückkehr in die Gewinnzone. Aufgrund der anhaltenden Volatilität und schwer vorhersehbaren Marktentwicklung verzichtet das Unternehmen jedoch vorerst auf eine konkretere Guidance für das Geschäftsjahr 2025. Gleichzeitig bleibt UBM dank solider Finanzposition und laufenden strategischen Maßnahmen gut aufgestellt. Besonderes Augenmerk liegt weiterhin auf einem vorausschauenden Cash-Management, um die Liquiditätssituation jederzeit stabil zu halten.
Risikoberichterstattung
Die Hauptgeschäftstätigkeit der UBM Development AG und ihrer operativen Tochtergesellschaften und Beteiligungen ist die Immobilien-Projektentwicklung in ausgewählten Ländern Europas.# UBM-Risikomanagement
Bedingt durch dieses Geschäftsmodell ist die UBM-Gruppe einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Gleichzeitig führt die Diversifizierung, d.h. die Tätigkeit in unterschiedlichen Ländern und in mehreren Assetklassen, zur Risikostreuung, da Veränderungen zumeist nicht gleichzeitig und in sämtlichen Märkten auftreten. Somit besteht aus risikopolitischer Sicht die Möglichkeit, einzelne Assetklassen zugunsten anderer zu forcieren, und/oder den Fokus auf bestimmte Länder und Märkte zu intensivieren oder zu reduzieren. Trotz dieser Steuerungsmöglichkeiten sind Risiken vorhanden, die bewältigt werden müssen. Dies ist die Aufgabe des UBM-Risikomanagements.
Generelle Ziele des UBM-Risikomanagements
- Der gesetzlichen Anforderungen jederzeit zu erfüllen
- Das Existenzsicherung, d.h. das Vermögen des Unternehmens zu schützen (Immobilien, Kapital, Liquidität, Image)
- Das Jahresergebnis abzusichern und den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern,
- Den Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen zu können
- Das Schaffen von Handlungsspielräumen, die ein bewusstes Eingehen von Risiken und Chancen, auf Basis einer adäquaten Kenntnis der Risikosituation und deren Zusammenhänge, erlauben.
- Das Erreichen der Unternehmensziele zu unterstützen, indem es die Risikosituation des Unternehmens sichtbar macht, Risiken bewertet und Risiko-Steuerungsmöglichkeiten anbietet
- Schaffung einer Risikokultur innerhalb der UBM
Wesentliche Risiken
Die wesentlichen Risiken von UBM stammen aus dem Kerngeschäft, der Projektentwicklung, und beinhalten neben operativen Geschäftsrisiken auch makroökonomische Risiken und ESG-Risiken. Als Hauptrisikokategorien hat UBM folgende definiert:
- Liegen schaftsankaufsrisiken
- Projektkalkulations- und Planungsrisiken
- Errichtungs- und Qualitätsrisiken
- Betriebsrisiken
- Vertriebs-, Verwertungs- und Verkaufsrisiken
- Allgemeine Geschäftsrisiken (Unterstützungs- und kaufmännische Prozesse)
- Makroökonomische und sonstige Risiken
- ESG-Risiken
UBM verfügt über langjährige Erfahrung in der Früherkennung, Analyse, Bewertung, Überwachung und Steuerung von Risiken innerhalb des Geschäftsmodells. Dabei werden aus Unternehmenssicht sämtliche wesentliche Risiken betrachtet, die einen signifikanten Einfluss auf das operative Geschäft sowie auf die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der UBM haben.
Maßnahmen des Risikomanagementsystems (RMS) im Geschäftsjahr 2024
1. Risikoidentifikation und -analyse/Risikosystem
Auf Basis der bereits 2016 durchgeführten, umfassenden Risikoidentifikation und -analyse, die entlang der UBM-Wertschöpfungskette erstellt wurde und regelmäßiger, kritischer Betrachtung unterzogen wird, erfolgte auch 2024 eine Bewertung der Einzelrisiken mittels einer „Risikoinventur“. Darüber hinaus erfolgt einmal jährlich eine externe, unabhängige Prüfung des UBM-Risikomanagementsystems. Das Risikosystem wird darüber hinaus einmal jährlich einer externen Prüfung unterzogen und den aktuellen Gegebenheiten angepasst.
Im Geschäftsjahr 2024 erfolgte die vollständige Integration von ESG-relevanten Risiken in das UBM-Risikosystem. Der UBM-Risikokatalog wurde um 29 ESG-Einzelrisiken aus den folgenden Kategorien erweitert:
- Umweltrisiken
- Akute physische Klimarisiken
- Chronische physische Klimarisiken
- Nicht klimabedingte Umweltrisiken
- Transitorische Klimarisiken
- Soziale Risiken
- Governance-Risiken
Somit fand 2024 zusätzlich zu den operativen Geschäftsrisiken und makroökonomischen Risiken eine quantitative Bewertung der Ergebnis- und Liquiditätsauswirkungen der ESG-Risiken statt. Im Gegensatz zur Bewertung der operativen Geschäftsrisiken und der makroökonomischen Risiken wurden auch ESG-Chancen definiert, die im Zuge der regelmäßigen Risikobewertung auf Basis einer auf dem Cashflow basierenden Skala bewertet werden. Eine Nettobetrachtung aus Risiken und Chancen wird nicht vorgenommen, um keine verzerrte Darstellung der Gesamtunternehmensrisikoposition zu erhalten.
2. Risikobewertung
Die Bewertung der Risiken in Form der Risikoinventur basiert auf einer Risikobeschreibung sowie auf der Einschätzung von Eintrittswahrscheinlichkeiten und möglichen Schadenshöhen von Ereignissen mit Auswirkung auf das Jahresergebnis und den Kapitalfluss im Vergleich zur Jahresplanung. Diese Einschätzung erfolgt durch den Vorstand, der sich durch die jeweiligen lokalen Experten beraten lässt, und wird durch regelmäßige Status- und Projektberichte der jeweiligen Ländergeschäftsführer sowie durch rechnerische Modelle unterstützt.
Um auf mögliche Änderungen der Einzelrisikopositionen rasch reagieren zu können, erfolgt diese Bewertung halbjährlich. In dieser Betrachtung werden die mögliche Schadenshöhe sowie die Eintrittswahrscheinlichkeit jedes Einzelrisikos bewertet. Die Ergebnisse werden auf einer Risk Map dargestellt, die die Verteilung der größten Einzelrisiken von UBM graphisch veranschaulicht. Basierend auf der Einzelrisikobewertung findet eine Aggregation aller Risiken zu einer ergebnisorientierten Gesamtrisikozahl in Form des „Value at Risk“ (VaR) und einer kapitalflussorientierten Gesamtrisikozahl in Form des „Cashflow at Risk“ (CFaR) statt. In weiterer Folge wird überprüft, ob diese Gesamtrisikozahlen in Einklang mit dem festgelegten Risikoappetit und der ermittelten Risikotragfähigkeit auf Unternehmensebene stehen.
3. Risikodokumentation
Das Berichtswesen des Risikomanagements hat den Zweck, den Vorstand, den Aufsichtsrat und den Prüfungsausschuss der UBM über die aktuelle Risikosituation, die Veränderungen und Entwicklungen sowie über Risikobewertung und Risikomaßnahmen regelmäßig und umfassend zu informieren. Die Berichterstattung an den Aufsichtsrat erfolgt zweimal jährlich.
4. Risikosteuerung und -monitoring
Die Steuerung der Risiken von UBM erfolgt in einem ersten Schritt top-down. Dabei werden Arbeits- und Dienstanweisungen sowie Richtlinien entworfen und entsprechend im Unternehmen kommuniziert. Die Zuteilung der Verantwortlichkeiten erfolgt ausgehend vom Management zu den Risk-Ownern. Im Bottom-up-Prozess berichten die Risk-Owner in regelmäßigen Abständen sowie anlassbezogen an den Vorstand.
5. Risikobewältigung
Abhängig von der Bedeutung des jeweiligen Risikos erfolgt die Risikobewältigung im Projektteam, in den Unternehmensbereichen oder im Vorstand. Diese strukturierte Vorgangsweise ist als dauerhafter Prozess innerhalb des RMS festgeschrieben.
Risikokategorien
Die wesentlichen Einzelrisiken von UBM wurden in zehn Hauptrisikokategorien geclustert.
1. Liegenschaftsankaufsrisiken
Neben den direkten und unmittelbaren Risiken, die beim Ankauf von Liegenschaften bestehen, wie z. B. die Auslegung der Flächenwidmung, die Rechte Dritter (Nachbarn, Servitute etc.), die Aktualität des Grundbuchs, die Dauer bis zur Baugenehmigung, unvollständige Verdachtsflächen(-kataster), nicht dokumentierte Kontaminierungen, Schutzbestimmungen (Denkmalschutz, Baumbestand, Schutzzone), die erschwerte Erschließung bzw. Zufahrt, nicht bekannte Quellen, Grundwasser, Immissionen etc., werden Risiken wie Markteintrittsrisiko, Länderrisiko, politische Risiken sowie Wettbewerbs- und Marktumfeldrisiken berücksichtigt. Die regionalen Kenntnisse und jene des Wettbewerbsumfelds, über welche die einzelnen operativen Tochtergesellschaften verfügen, deren Know-how und gute Vernetzung im regionalen Marktumfeld sowie standardisierte Due-Diligence- und Ankaufsprozesse helfen bei der Risikominimierung.
2. Projektkalkulations- und Planungsrisiken
In dieser Projektphase rücken Risiken aus den Beschaffungs- aber auch Verkaufspreisen, die Mietpreishöhe und -änderungen, die Finanzierung des Projekts und deren Zinsbelastungen sowie die Markttauglichkeit und die Drittverwendbarkeit in den Fokus. Interne und externe Experten erarbeiten die Grundlagen, die als Basis für die Entscheidung des Vorstands dienen.
3. Errichtungsrisiken bzw. Qualitätsrisiken
Hier sind sämtliche Risiken zu bewerten, die mit der eigentlichen Errichtung der Immobilie verbunden sind. Solche Risiken entstehen iZm Bau- und Baunebenkosten, der Baudauer und dem möglichen Verzug, einem möglichen Lieferantenausfall, der Qualität der Ausführung inkl. der Kosten für Nachbesserungen. Zur Minimierung dieser Risiken setzt UBM auf erfahrene Projektleiter, um so bereits bei der Auftragsvergabe überteuerte Angebote herauszufiltern und während der Errichtungsphase eine laufende Kosten-, Qualitäts- und Terminkontrolle sicherzustellen. Regelmäßige Projektberichte samt Soll-Ist-Vergleichen an den Vorstand lassen frühzeitig Abweichungen erkennen.
4. Betriebsrisiken
Der Betrieb einer Immobilie in Zusammenhang mit der Vermietung von Büros oder der Verpachtung von Hotels ist mit einer Vielzahl von Risiken verbunden, wobei insbesondere die Bonität der Mieter (Kreditwürdigkeit, Sicherheit der Mieteinkünfte), das Klumpenrisiko (Ausfall eines wichtigen Großmieters), das Leerstandsrisiko, das Instandhaltungsrisiko (regelmäßige Prüfungen, Wartungen, Servicierungen, Instandhaltungen, nachträgliche technische Investitionen) und das Hausverwaltungsrisiko (mangelhafter Inkasso- und Mahnwesenprozess, mangelhafte Abrechnungen von Betriebskosten) bewertet werden. Um den Wert der Immobilie zu sichern, werden während des Betriebs unterschiedlichste Spezialisten aus Tochterunternehmen, Fachabteilungen oder externen Fachfirmen eingesetzt, um einerseits laufend die geplanten Erträge zu erwirtschaften, aber auch um die technische Qualität der Gebäude nachhaltig sicherzustellen.
5. Vertriebs-, Verwertungs- und Verkaufsrisiken
Hier werden die Vertriebsrisiken im Verkaufsprozess von Wohnungseigentum, die Verwertungsrisiken (Vermietungsrisiken bei Erstvermietung) und die Verkaufsrisiken bei der Veräußerung von Immobilien unterschieden. Innerhalb dieser Kategorien ist das Mietpreisrisiko relevant, da verringerte Mietzinsen unmittelbaren Einfluss auf laufende Einnahmen der Gesellschaft und im Verkaufsfall auf den zu erzielenden Kaufpreis haben.# Risikomanagement
Risikomanagement-Prozess
Um die strategischen Ziele des Unternehmens zu erreichen und das Unternehmen vor wesentlichen Risiken zu schützen, hat die UBM Development AG ein umfassendes Risikomanagementsystem implementiert. Dieses System ist in die operative und strategische Unternehmensführung integriert und zielt darauf ab, Risiken systematisch zu identifizieren, zu bewerten, zu steuern und zu überwachen.
1. Risikokategorien
Die UBM Development AG identifiziert und bewertet Risiken in verschiedene Kategorien, um eine strukturierte und umfassende Risikobetrachtung zu gewährleisten. Dies beinhaltet:
- Immobilienentwicklungs- und Transaktionsrisiken:
- Bewertungsrisiken, die entstehen, wenn der aktuelle Marktwert (erzielbarer Verkaufspreis) einer Immobilie unter dem jeweiligen Buchwert liegt, was zu Abwertungen führen kann.
- Unvorhergesehene Garantie- und Gewährleistungsrisiken nach erfolgter Transaktion, die zu höheren Aufwänden führen und den Verkaufserfolg mindern können.
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Um diesen Risiken entgegenzuwirken, werden von Beginn eines jeden Developments neben den technischen Fachabteilungen auch eigene Vermietungs- und Transaktionsteams sowie Vermarktungsexperten, Rechtsberater und externe Berater eingebunden. Diese Expertise gewährleistet eine fundierte Kalkulation von Mietpreisen und Verkaufspreisen, die Aufrechterhaltung von Kontakten zu Großkunden, die Marktexpertise (wie z.B. Renditeerwartungen von Käufern) und die Festlegung des optimalen Verkaufszeitpunkts, um eine optimale Marktplatzierung des Produkts sicherzustellen.
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Allgemeine Geschäftsrisiken:
- IT-Risiko (Hard- und Software, Datenverlust, Hackerangriffe, Spionage etc.).
- Kaufmännische Risiken (Liquiditätsrisiko, steuerliche Risiken, Finanzstrafen etc.).
- Rechtsrisiko (Schadenersatzansprüche, allgemeine Vertrags- und Versicherungsvertragsrisiken, Gesetzeslage etc.).
- Die Risiken werden in den jeweiligen Fachabteilungen laufend überwacht und bei Bedarf umgehend an den Vorstand kommuniziert.
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Makroökonomische und sonstige Risiken:
- Konjunkturentwicklung (Inflation, Arbeitslosigkeit, Kaufkraft etc.).
- Zinsänderungsrisiko.
- Währungsrisiko.
- Die Risiken werden von den ressortverantwortlichen Vorständen in enger Zusammenarbeit mit den Stabsstellen kontinuierlich beobachtet; bei Bedarf wird mit geeigneten Maßnahmen gegengesteuert.
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Umweltrisiken:
- Akute und chronische physische Klimarisiken (Temperaturvariabilität, Variabilität von Niederschlägen oder der Hydrologie, Änderung der Windverhältnisse etc.).
- Nicht klimabedingte Umweltrisiken (Beeinträchtigung kritischer Infrastruktur etc.).
- Transitorische Klimarisiken (Kosten für den Übergang zu Technologien mit niedrigeren Emissionen, erweiterte Pflichten zur Emissionsberichterstattung etc.) und ihre potenziellen Auswirkungen.
- Diese Risiken werden in der ESG-Fachabteilung laufend überwacht und bei Bedarf umgehend an den Vorstand kommuniziert.
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Soziale Risiken:
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Personalrisiken, wie z.B. das Risiko menschlicher Fehler, das Risiko der außerplanmäßigen Fluktuation von Mitarbeiter:innen, das Risiko eines Reputationsschadens und die Auswirkungen von Hitzewellen auf die Gesundheit der Belegschaft.
- Diese Risiken werden vor allem von der Personalabteilung laufend überwacht und bei Bedarf umgehend an den Vorstand kommuniziert.
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Governance-Risiken:
- Compliance-Risiken, die sich aus Verletzungen von Verträgen, Vorschriften oder Gesetzen in der globalen Lieferkette ergeben.
- Risiko aus einer mangelnden Diversität in den UBM-Gremien.
- Hier stehen vor allem die Rechtsabteilung und externe Berater dem Vorstand beratend zur Seite.
Sonstige Risiken
Bezüglich der Angaben zu Risiken im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten wird auf das Kapitel 43 „Erläuterungen zu den Finanzinstrumenten“ im Anhang zum Konzernabschluss verwiesen.
Risiken im Zusammenhang mit dem wirtschaftlichen Umfeld und dem Krieg in der Ukraine
Allgemeine Lage
Die geopolitische Lage war im Jahr 2024 weiterhin instabil. Der Ukraine-Krieg dauert an, die daraus resultierenden Spannungen zwischen den westlichen Ländern (USA, EU, Kanada) und der russischen Föderation sind unvermindert hoch. Darüber hinaus birgt die eskalierende Lage im Nahen Osten infolge des Israel-Hamas-Hisbollah-Krieges das Risiko weiterer potenzieller Konflikte mit neuen geopolitischen und wirtschaftlichen Konsequenzen, insbesondere, wenn der Iran offiziell in den Konflikt eintritt.
Die wirtschaftlichen Sanktionen gegenüber der russischen Föderation wurden weiter verschärft, direkter Handel und Kapitalmarktverkehr sind nahezu zum Erliegen gekommen. Weiterhin verbessert hat sich die Unabhängigkeit der EU hinsichtlich der Gasversorgung, was zu einer Entspannung am Energiesektor bezüglich der Versorgungssicherheit insgesamt geführt hat. Allerdings sind die Preise immer noch erhöht im Vergleich zur Vorkriegszeit. Eine vollständige Rückkehr zum alten Preisniveau für Energie ist derzeit nicht absehbar, mit den entsprechenden primären und sekundären Folgen für die Inflation.
Aus der Ukraine-Krise heraus ergeben sich zudem hohe Hilfsaufwendungen durch die europäischen Partner sowie sprunghafte Anstiege der Verteidigungsetats. Dies vermindert die Flexibilität der volkswirtschaftlichen Haushalte, was zu Streichungen in diversen Etats führte und führt. Die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten könnten weitere Hilfsaufwendungen für die Ukraine durch die europäischen Staatshaushalte bedeuten. Bereits in der Vergangenheit hat Trump signalisiert, dass er die finanziellen Hilfen der USA für Kiew kritisch sieht und eine Reduzierung oder sogar Einstellung der Unterstützung in Betracht ziehen könnte. Sollte es dazu kommen, würden die europäischen Staaten verstärkt in der Pflicht stehen, die entstehende Lücke zu füllen. Das würde bedeuten, dass die EU-Mitgliedsstaaten nicht nur mehr finanzielle Mittel bereitstellen, sondern auch ihre militärische und logistische Unterstützung für die Ukraine weiter ausbauen müssten. In einer ohnehin angespannten wirtschaftlichen Lage könnte dies zu erheblichen Belastungen für die europäischen Haushalte führen und eine stärkere strategische Koordination innerhalb der EU erfordern.
Im Jahr 2024 hat sich die Inflation deutlich verlangsamt und nähert sich gegen Ende des Jahres wieder dem mittelfristigem Inflationsziel der EZB von 2 % an. War zunächst insbesondere der hohe Energiepreis einer der entscheidenden Treiber, sprang im Jahresverlauf auch die Kerninflationsrate (Inflationsrate ohne Energie) an. Diese wurde getrieben durch höhere Lebensmittelpreise, Mieten, Dienstleistungen und sonstige Produkte des täglichen Lebens. In der Folge kam es 2024 abermals zu hohen Lohnabschlüssen, in einzelnen Branchen sogar über der Inflation, die dem Inflationsgeschehen eine zusätzliche Dynamik verliehen haben bzw. verleihen werden.
2024 war ein Wendepunkt der Geldpolitik der EZB. Nach einer Phase steigender Leitzinsen zur Bekämpfung der Inflation begann die EZB im Laufe des Jahres 2024 mit Zinssenkungen, da ein Rückgang der Inflation und Anzeichen einer wirtschaftlichen Abschwächung zu sehen waren. Nach Senkungen im Juni, September, Oktober und Dezember 2024 beläuft sich der Zinssatz Ende 2024 auf 3,15 %. Diese Zinssenkungen zielen darauf ab, die Konjunktur zu stützen und die Kreditvergabe zu fördern, nachdem die Inflation im Euroraum zurückgegangen ist.
Bezug auf das Geschäftsmodell der UBM
Auch wenn kein direktes Engagement der UBM in den am Krieg beteiligten Ländern mehr besteht (2021 wurde dieses endgültig beendet), so kann es im weiteren Verlauf der kriegerischen Auseinandersetzungen zu Auswirkungen auf die benachbarten Länder der Ukraine kommen. Aufgrund räumlicher und kultureller Nähe zu ihrem ukrainischen Nachbarn besteht das Risiko, dass der polnische Markt, auf dem die UBM als Immobilienentwickler und Hotelbetreiber tätig ist, unter der aktuellen Krise leiden wird. Bislang ist dieses Risiko nicht eingetreten.
Die direkte finanzielle Unterstützung der Ukraine durch alle Länder, in denen die UBM tätig ist, sowie die erhöhten Haushaltsausgaben für Verteidigung führen insgesamt zu angespannteren Staatshaushalten. Diese führen zu Diskussionen und können Auswirkungen auf staatliche Förderungen in der Immobilienbranche haben.
Das Hauptgeschäftsmodell der UBM ist die Entwicklung und der Verkauf von Immobilien. Aufgrund des schnellen Zinsanstiegs ist der Immobilienmarkt seit 2023 faktisch zum Erliegen gekommen. Nennenswerte Transaktionen außerhalb des Einzelwohnungsabverkaufs finden im geringen Umfang nur dann statt, wenn es sich um Notverkäufe handelt. Dabei manifestiert sich der Zinsdruck nicht nur in höheren Zinskosten in der Entwicklung selbst, sondern insbesondere in niedrigen Verkaufspreisen, da die Finanzierungskosten für die Käufer deutlich gestiegen sind und die Alternativanlagen deutlich höher rentieren. Daraus resultieren höhere Renditeerwartungen/niedrigere Kaufpreise bei Immobilienobjekten. Für ein funktionierendes Immobiliengeschäft ist zudem das Beleihen von Immobilien sowie der Zufluss von Kapital wesentlich.
2024 war weiterhin von Insolvenzen von größeren Immobilienentwicklern geprägt, was auch weitreichende Auswirkungen auf die Finanzierungsfähigkeit der Banken der Eurozone hatte. So hat die EZB die Banken im Euroraum vor den steigenden Risiken im Immobiliensektor gewarnt und die Finanzierungen im Immobiliensektor als eine der aufsichtsrechtlichen Hauptprioritäten eingestuft. Insbesondere im Bereich der Gewerbeimmobilien wurden potenzielle Kapitalverluste thematisiert, weshalb die EZB die Bankinstitute aufforderte, ihre Risikomanagementpraktiken zu überprüfen und gegebenenfalls höhere Kapitalpuffer für potenzielle Verluste vorzuhalten. Dies führte zu einer restriktiveren Finanzierungspolitik der Banken für gewerbliche Immobilienprojekte und daraus folgend zu deutlich höheren Eigenkapitalbedingungen für Immobilienentwicklern und Bestandshaltern.Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass das Kapitalmarktumfeld für die Emission von Anleihen und anderen Inhaberschuldverschreibungen weiterhin für (Immobilien-) Unternehmen insbesondere ohne Rating schwierig bleibt. Trotz der weiterhin volatilen Kapitalmärkte für Immobilienunternehmen ist es der UBM auch im Jahr 2023 und 2024 gelungen, erfolgreiche Anleihen zu platzieren. Hierzu beigetragen hat auch das weiterhin klare Bekenntnis zur Nachhaltigkeit in Form von Green Bonds. Nachdem die Inflation in der EU derzeit rückläufig ist, werden kurzfristig keine weiteren Zinserhöhungen durch die EZB erwartet. Prognosen deuten darauf hin, dass die EZB weitere Zinsschritte nach unten setzen könnte. So kann davon ausgegangen werden, dass es auf Investorenseite mittelfristig wieder zu einem Rückgang bei den erwarteten Renditen kommen könnte, was bei einem gleichzeitig steigendem Mietniveau zu einem neuen Gleichgewicht am Markt führen könnte. Generell hat sich das Risiko einer EU-weiten Rezession im Jahr 2024 zwar nicht materialisiert, der wirtschaftliche Ausblick bleibt aber wegen des hohen Zinsniveaus kurz- und mittelfristig eingetrübt. Die Risiken sind in der laufenden Unternehmensplanung berücksichtigt und auch in der Risikobewertung entsprechend eingepreist. Durch die gute Liquiditäts- und Eigenkapitalausstattung und eine Pipeline mit starkem Fokus auf EU-Taxonomie-konforme Objekte ist die UBM derzeit gut aufgestellt, um auch in diesem volatilen Marktumfeld weiterhin tätig zu sein. Zum Hotelbetrieb: Durch den Nahostkonflikt sowie den Krieg in der Ukraine sind auch Störungen im Reiseverkehr, insbesondere von internationalen Gästen, weiterhin zu erwarten. Länder, die Israel direkt oder indirekt unterstützen, sind zudem einem steigenden Terrorrisiko ausgesetzt, was die internationalen Tourismusströme beeinflussen könnte. Die hohe Inflation hat zudem zu einer Kostenerhöhung beim Hotelbetrieb geführt. Zwar konnte diese teilweise über höhere Zimmerpreise an die Kunden weitergegeben werden. Trotzdem steht die Profitabilität des Hotelgeschäftsmodells insgesamt weiter unter Druck.
Ziele und Methoden des Risikomanagements in Bezug auf finanzielle Risiken
Die originären finanziellen Vermögenswerte umfassen im Wesentlichen Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen, Projektfinanzierungen und andere Finanzanlagen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die originären finanziellen Verbindlichkeiten umfassen die Anleihen und die anderen Finanzverbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Zinsänderungsrisiko
Das Zinsrisiko von UBM ist definiert als das Risiko steigender Aufwands- oder sinkender Ertragszinsen aus Finanzpositionen und resultiert bei UBM nahezu ausschließlich aus dem Szenario fallender Zinsen für die variabel verzinsten Ausleihungen in Höhe von T€ 605.129 (Vorjahr: T€ 539.911). Im Bereich der Anleihen besteht kein Zinsänderungsrisiko, da diese fix verzinst sind.
Kreditrisiko
Das Kreditrisiko bezeichnet die Gefahr von Verlusten infolge des Ausfalls eines Geschäftspartners, der seinen vertraglich zugesicherten Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommt. Es umfasst Ausfall- und Länderrisiken sowie Bonitätsverschlechterungen von Kreditnehmern.
Die Ausleihungen stehen im direkten Zusammenhang mit Immobilienprojekten. Somit ergibt sich das Kreditrisiko aus den Mietverpflichtungen und den Risiken aus der Projektentwicklung. Dieses Risiko wird auf Basis der Expertenschätzungen auf Projektebene mitberücksichtigt. Für die Bewertungsergebnisse wird auf Kapitel II. 2. im Anhang verwiesen. Das Risiko bei Forderungen betrifft bei UBM im Wesentlichen Forderung gegenüber verbundenen Unternehmen. Diese resultieren aus finanziellen Forderungen (Cash Pooling) sowie aus zentralen Dienstleistungen. Das Kreditrisiko ist ebenso von der Entwicklung der Immobilienprojekte abhängig.
Fremdwährungsrisiko
Das Fremdwährungsrisiko besteht bei Ausleihungen, welche in einem untergeordneten Volumen in fremder Währung an die Projektgesellschaften gewährt werden. Das Währungsrisiko wird vom Risikomanagement laufend überprüft. Marktanalysen und Prognosen von namhaften Finanzdienstleistern werden analysiert und das Management in regelmäßigen Berichten informiert. Zum Stichtag bestehen keine Absicherungsgeschäfte für die innerkonzernalen Finanzierungen.
Liquiditätsrisiko
Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, sich jederzeit Finanzmittel beschaffen zu können, um eingegangene Verbindlichkeiten zu begleichen. Als wesentliches Instrument zur Steuerung des Liquiditätsrisikos sehen wir eine exakte Finanzplanung, die von jeder operativen Gesellschaft durchgeführt und zentral konsolidiert wird. So wird der Bedarf an Finanzierungen und Linien bei Banken ermittelt. Die Betriebsmittelfinanzierung wird über das UBM-Konzern-Treasury durchgeführt. Gesellschaften mit liquiden Überschüssen stellen diese Gesellschaften mit Liquiditätsbedarf zur Verfügung. Dadurch werden eine Verminderung des Fremdfinanzierungsvolumens und eine Optimierung des Zinsergebnisses erreicht und das Risiko, dass die Liquiditätsreserven nicht ausreichen, um die finanziellen Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen, minimiert. Zum 31. Dezember 2024 bestanden freie Finanzierungslinien bei UBM in Höhe von T€ 9.000 (Vorjahr: T€ 7.000), das Liquiditätsrisiko wird insgesamt als gering beurteilt.
Sonstiges Preisrisiko
Das Preisänderungsrisiko umfasst im Wesentlichen Schwankungen des Marktzinssatzes und der Marktpreise sowie Änderungen der Wechselkurse. Wir minimieren unser Preisrisiko bei den Mieteinnahmen durch die generelle Indexbindung unserer Mietverträge. Auch alle anderen Leistungsverträge unterliegen einer permanenten Indexierung. Das sonstige Preisrisiko ist für die UBM von untergeordneter Bedeutung.
Beteiligungsrisiken
Das Beteiligungsrisiko betrifft die Wertansätze an den Projektgesellschaften sowie den operativen Landesgesellschaften. Die Werthaltigkeit ist von der Entwicklung der jeweiligen Immobilienprojekte abhängig und wird auf Einzelprojektbasis beurteilt. Grundlage für den Wertansatz bilden Verkehrswertgutachten von unabhängigen Sachverständigen bzw. wurde er aus dem Barwert der geschätzten künftigen Cashflows, die aus der Nutzung der Immobilien erwartet werden, oder über Vergleichstransaktionen ermittelt. Wenn sich daher die Einschätzung betreffend die bei einer Vermietung zukünftig realisierbaren Erträge bzw. die Renditeerwartung in Bezug auf Alternativanlagen ändert, ändert sich auch der dem betreffenden Objekt beizulegende Zeitwert.
Internes Kontrollsystem
Die wesentlichen Ziele des Internen Kontrollsystems (IKS) innerhalb der UBM sind die Kontrolle der Einhaltung externer und interner Regularien (gesetzliche und rechtliche Vorschriften), der Geschäftspolitik und der vorgegebenen Ziele, die Sicherung des Vermögens des Unternehmens, die Sicherstellung der Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens, die Sicherstellung der Wirksamkeit und Effizienz betrieblicher Abläufe, die frühzeitige Risikoerkennung und die verlässliche Einschätzung möglicher Risiken sowie des effizienten Einsatzes von Ressourcen und der Kosten.
Neben den in den Kernprozessen von UBM implementierten internen Kontrollen verfügt UBM über ein kaufmännisches und ein technisches Controlling. Beide Bereiche berichten direkt an den Vorstand. Das kaufmännische Controlling überwacht die laufende Geschäftsentwicklung auf Abweichungen von Planzahlen und stellt sicher, dass bei Planabweichungen die notwendigen Informationen an die Geschäftsleitung ergehen. Das technische Controlling überwacht die laufende Abwicklung von Projekten hinsichtlich Terminen, Baukosten, Baufortschritt und aller für die technische Umsetzung relevanter Prozesse. Dessen periodische Berichte bieten dem Management eine Grundlage für etwaige notwendige Maßnahmen, um die oben genannten Ziele erreichen zu können.
Neben gesetzlichen Vorgabe verfügt UBM über eine Vielzahl eigener Regularien, Dienstanweisungen und verbindlich festgeschriebenen Prozessabläufen. Die Rollen und Verantwortlichkeiten innerhalb der Prozesse sind klar zugewiesen, und die Kontrollmechanismen werden laufend überarbeitet und neuen Gegebenheiten angepasst. Diese Prozesse und Regularien dienen den Mitarbeitenden einerseits als entsprechende Werkzeuge bei der Erfüllung ihrer Aufgaben und ermöglichen andererseits die effiziente Gestaltung von Prozessen und Kontrollen. Derartige Arbeitsanweisungen, Richtlinien und Vorlagen schaffen Transparenz, erleichtern die Kommunikation und Dokumentation, helfen, Arbeitsabläufe effizient zu gestalten und ermöglichen es, Kontrollen effektiv durchzuführen. Damit hat UBM die notwendigen Vorkehrungen getroffen, sodass einerseits gesetzliche, aber auch interne Richtlinien eingehalten und andererseits mögliche Schwachstellen in betrieblichen und organisatorischen Abläufen rasch identifiziert und korrigiert werden können.
Im Bereich Rechnungswesen dienen konzerneinheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften der Sicherstellung einer aussagekräftigen und ordnungsgemäßen Finanzberichterstattung. Durch klare Funktionstrennungen und Kontrollmaßnahmen wie Plausibilitätsprüfungen, regelmäßige Kontrollaktivitäten und Rechnungsfreigaberegelungen sowie das Vier-Augen-Prinzip werden eine verlässliche und ordnungsgemäße Buchführung und Rechnungslegung sichergestellt. Dieses systematische Kontrollmanagement stellt sicher, dass die Rechnungslegung des UBM-Konzerns im Einklang mit den nationalen und internationalen Rechnungslegungsstandards sowie internen Richtlinien steht. Innerhalb des internen Kontrollsystems übernimmt der Prüfungsausschuss für den Aufsichtsrat die Aufgabe der Überwachung des Rechnungslegungsprozesses und der Finanzberichterstattung.
Interne Revision
Die Abteilung Interne Revision hat als Zielsetzung, unabhängige und objektive Prüfungs- und Beratungstätigkeiten innerhalb von UBM durchzuführen.# Offenlegung gemäß § 243a UGB per 31. Dezember 2024
1. Zusammensetzung des Kapitals
Das Grundkapital setzt sich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 aus 7.472.180 auf den Inhaber lautenden nennbetragslosen Stückaktien zusammen, von denen jede am Grundkapital von € 52.305.260,00 im gleichen Umfang beteiligt ist. Zum Bilanzstichtag befinden sich sämtliche 7.472.180 Aktien im Umlauf.
Alle Aktien haben die gleichen, gesetzlich normierten Rechte und Pflichten; insbesondere gewährt jede Aktie das Stimmrecht, welches nach der Zahl der Aktien ausgeübt wird. Das Grundkapital der Gesellschaft ist voll eingezahlt.
Gemäß § 5 Abs. 3 der Satzung der Gesellschaft und im Einklang mit § 10 Abs. 2 AktG sind die Inhaberaktien in einer, gegebenenfalls in mehreren Sammelurkunden zu verbriefen und bei einer Wertpapiersammelbank nach § 1 Abs. 3 Depotgesetz oder einer gleichwertigen ausländischen Einrichtung zu hinterlegen.
Aus § 4 Abs. 5 (b) der Satzung der Gesellschaft ergibt sich weiters, dass das Grundkapital gemäß § 159 Abs. 2 Z 1 AktG um bis zu Nominale € 5.230.526,00 durch Ausgabe von bis zu 747.218 Stück neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien zur Ausgabe an Gläubiger von Wandelschuldverschreibungen bedingt erhöht ist (bedingte Kapitalerhöhung).
2. Beschränkungen betreffend die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien
Zwischen der IGO Industries-Gruppe und der Strauss-Gruppe besteht ein Syndikatsvertrag (Syndikat Ortner & Strauss). Der Vorstand der Gesellschaft hat keine Kenntnis vom Inhalt dieses Syndikatsvertrags. Syndikatsbeschlüsse binden die Syndikatsmitglieder in der Ausübung ihrer Stimmrechte. Zwischen den Syndikatsmitgliedern besteht ein wechselseitiges Aufgriffsrecht.
3. Direkte oder indirekte Beteiligung
Eine direkte oder indirekte Beteiligung am Kapital, die zumindest zehn von hundert beträgt, halten zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 folgende Aktionäre:
- Syndikat Ortner & Strauss 38,84 % (davon IGO Industries-Gruppe 27,62 % und Strauss-Gruppe 11,22 %).
- Darüber hinaus hält die IGO Industries-Gruppe einen weiteren Anteil von 6,99 %, der nicht Teil des Syndikats Ortner & Strauss ist.
4. Aktien mit besonderen Kontrollrechten
Aktien mit besonderen Kontrollrechten sind bei der Gesellschaft nicht vorhanden.
5. Mitarbeiterbeteiligungsmodelle
Mitarbeiterbeteiligungsmodelle, bei welchen die Arbeitnehmer das Stimmrecht nicht unmittelbar ausüben, bestehen bei der UBM Development AG nicht.
6. Bestimmungen zur Zusammensetzung des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie zur Änderung der Satzung
Gemäß § 6 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft besteht der Vorstand nach näherer Bestimmung durch den Aufsichtsrat aus zwei bis sechs Personen. Die Bestellung von stellvertretenden Vorstandsmitgliedern in diesem zahlenbezogenen Rahmen (insgesamt zwei bis sechs Personen) ist gemäß § 6 Abs. 2 der Satzung zulässig. Gemäß § 6 Abs. 3 der Satzung kann der Aufsichtsrat ein Vorstandsmitglied zum Vorsitzenden des Vorstands und ein Mitglied zum Stellvertreter des Vorsitzenden des Vorstands ernennen. Allfällige stellvertretende Vorstandsmitglieder stehen gemäß § 8 Abs. 3 der Satzung hinsichtlich der Vertretungsmacht ordentlichen Vorstandsmitgliedern gleich.
Der Aufsichtsrat besteht gemäß § 9 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft aus mindestens drei und höchstens zwölf von der Hauptversammlung gewählten Mitgliedern. Gemäß § 9 Abs. 8 der Satzung kann mit der Wahl eines Aufsichtsratsmitglieds gleichzeitig ein Ersatzmitglied gewählt werden, welches mit sofortiger Wirkung in den Aufsichtsrat nachrückt, wenn das Aufsichtsratsmitglied vor dem Ablauf seiner Amtszeit aus dem Aufsichtsrat ausscheidet. Werden mehrere Ersatzmitglieder gewählt, ist bei der Wahl die Reihenfolge zu bestimmen, in der sie für aus dem Aufsichtsrat ausscheidende Mitglieder nachrücken. Ein Ersatzmitglied kann auch für mehrere bestimmte Aufsichtsratsmitglieder gewählt werden, sodass es in den Aufsichtsrat nachrückt, wenn eines dieser Mitglieder vorzeitig aus dem Aufsichtsrat ausscheidet. Das Amt eines in den Aufsichtsrat nachgerückten Ersatzmitglieds erlischt, sobald ein Nachfolger für das ausgeschiedene Aufsichtsratsmitglied bestellt ist, spätestens jedoch mit Ablauf der restlichen Amtszeit des ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglieds. Ist das Amt eines in den Aufsichtsrat nachgerückten Ersatzmitglieds erloschen, weil ein Nachfolger für das ausgeschiedene Aufsichtsratsmitglied gewählt wurde, so bleibt es Ersatzmitglied für die weiteren Aufsichtsratsmitglieder, für die es gewählt wurde.
Die Hauptversammlung kann gemäß § 9 Abs. 2 der Satzung bei der Wahl für einzelne oder für alle der von ihr zu wählenden Aufsichtsratsmitglieder eine kürzere als die gesetzlich vorgesehene Funktionsperiode beschließen. Scheidet ein von der Hauptversammlung gewähltes Aufsichtsratsmitglied vor Ablauf der Funktionsperiode aus, so bedarf es gemäß § 9 Abs. 6 der Satzung der Ersatzwahl erst in der nächsten ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft. Sinkt jedoch die Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder der Gesellschaft unter drei, ist die Ersatzwahl in einer außerordentlichen Hauptversammlung binnen sechs Wochen vorzunehmen. Die Bestellung zum Mitglied des Aufsichtsrats der Gesellschaft kann gemäß § 9 Abs. 4 der Satzung vor Ablauf der Funktionsperiode von der Hauptversammlung durch Beschluss mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen widerrufen werden.
Gemäß § 20 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft werden die Beschlüsse der Hauptversammlung, soweit das Gesetz nicht zwingend etwas Abweichendes bestimmt, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, und in Fällen, in denen eine Kapitalmehrheit erforderlich ist, mit einfacher Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst. Nach Rechtsansicht des Vorstands der Gesellschaft wird durch diese Satzungsbestimmung die vom Aktiengesetz für Satzungsänderungen grundsätzlich vorgesehene Mehrheit von mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals auf die einfache Kapitalmehrheit herabgesetzt, sofern es sich nicht um eine Änderung des Gegenstands des Unternehmens handelt.
7. Befugnisse der Mitglieder des Vorstands
Der Vorstand ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 gemäß § 4 Abs. 4 der Satzung der Gesellschaft ermächtigt, innerhalb von fünf Jahren ab Eintragung der in der Hauptversammlung vom 21. Mai 2024 beschlossenen Ermächtigung in das Firmenbuch – somit bis zum 27. August 2029 – das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu € 26.152.630,00 durch Ausgabe von bis zu 3.736.090 Stück neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen, allenfalls in mehreren Tranchen, auch im Wege des mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 153 Abs. 6 AktG und auch mit der Möglichkeit des Ausschlusses des Bezugsrechts, zu erhöhen (genehmigtes Kapital) und den Ausgabekurs, die Ausgabebedingungen, das Bezugsverhältnis und die weiteren Einzelheiten der Durchführung mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzusetzen. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf die aus dem genehmigten Kapital ausgegebenen neuen Aktien ist ausgeschlossen, wenn und sofern eine Ausnutzung dieser Ermächtigung (genehmigtes Kapital) durch Ausgabe von Aktien gegen Bareinlagen bei Mehrzuteilungsoptionen im Rahmen der Platzierung neuer Aktien der Gesellschaft erfolgt. Darüber hinaus ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch das Ausnützen dieser Ermächtigung des Vorstands ergeben, zu beschließen.
Zudem ist der Vorstand zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 gemäß § 4 Abs. 5 (b) der Satzung der Gesellschaft im Hinblick auf die bedingte Erhöhung des Grundkapitals ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der bedingten Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzusetzen, insbesondere die Einzelheiten der Ausgabe und des Wandlungsverfahrens der Wandelschuldverschreibungen, den Ausgabebetrag sowie das Umtausch- oder Wandlungsverhältnis. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch die Ausgabe der Aktien aus dem bedingten Kapital ergeben, zu beschließen. Ausgabebetrag und Umtauschverhältnis sind nach Maßgabe finanzmathematischer Methoden sowie des Aktienkurses der Gesellschaft in einem anerkannten Preisfindungsverfahren zu ermitteln. Im Fall einer in den Ausgabebedingungen von Wandelschuldverschreibungen festgelegten Wandlungspflicht dient das bedingte Kapital auch zur Erfüllung dieser Wandlungspflicht. Schließlich sieht § 4 Abs.# 6. Satzung der Gesellschaft
Die Ermächtigung des Vorstands gemäß § 159 Abs. 3 AktG vor, innerhalb von fünf Jahren ab Eintragung der in der Hauptversammlung vom 27. Mai 2021 beschlossenen Ermächtigung in das Firmenbuch – somit bis zum 9. Juli 2026 – mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft gemäß § 159 Abs. 2 Z 3 AktG, auch in mehreren Tranchen, bedingt um bis zu € 3.917.480,00 durch Ausgabe von bis zu 559.640 auf den Inhaber lautenden neuen Stückaktien zum Zweck der Bedienung von Aktienoptionen im Rahmen des Long-Term-Incentive-Programms 2017 und der in der Hauptversammlung vom 27. Mai 2021 beschlossenen Fortsetzung und Verlängerung des Long-Term-Incentive-Programms 2017 (samt Anpassung der Planbedingungen 2017) an Arbeitnehmer, leitende Angestellte und Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft sowie mit ihr verbundenen Unternehmen zu erhöhen. Der Ausübungskurs beträgt € 36,33. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, die sich aus einer Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung ergebenden Änderungen der Satzung zu beschließen.
8. Bedeutende Vereinbarungen
Im Oktober/November 2019 wurde von der Gesellschaft (Emittentin) die UBM-Anleihe 2019–2025 (2019-UBM-Teilschuldverschreibungen) im Gesamtnennbetrag von € 120.000.000,00 mit sechsjähriger Laufzeit (2019–2025) begeben, wobei diese Anleiheemission sowohl ein Umtauschangebot, in dessen Rahmen den Investoren der UBM-Anleihe 2015–2020 die Möglichkeit zum Umtausch in die UBM-Anleihe 2019–2025 geboten wurde, als auch ein Barzeichnungsangebot umfasste. Während im Zuge des Umtauschangebots Teilschuldverschreibungen der im Jahr 2015 begebenen und zwischenzeitlich zur Gänze zurückgeführten Anleihe im Gesamtnennbetrag von € 25.164.000,00 in 2019-UBM-Teilschuldverschreibungen umgetauscht wurden, wurden im Rahmen der Barzeichnung 2019-UBM-Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von € 94.836.000,00 begeben. In Bezug auf diese 2019-UBM-Teilschuldverschreibungen gab es im Oktober 2024 ein Umtauschangebot durch die Emittentin, in dessen Rahmen den Anleihegläubigern der 2019-UBM-Teilschuldverschreibungen die Möglichkeit zum Umtausch in den UBM Green Bond 2024–2029 der Emittentin angeboten wurde. Im Zuge dieses Umtauschangebots wurden 2019-UBM-Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von € 33.100.500,00 in Teilschuldverschreibungen des UBM Green Bonds 2024–2029 umgetauscht. Die UBM-Anleihe 2019-2025 steht daher im Gesamtnennbetrag von € 86.899.500,00 aus.
Im Dezember 2020 wurde eine Inhaberschuldverschreibung (Inhaberschuldverschreibung 2020–2025) im Gesamtnennbetrag von € 21.500.000,00 begeben. Dabei wurde (i) die im November 2016 im Gesamtnennbetrag von € 18.500.000,00 begebene Inhaberschuldverschreibung 2016–2021 im Ausmaß von € 10.500.000,00 bis Dezember 2025 prolongiert (die Rückzahlung des verbliebenen, nicht prolongierten Betrags dieser Inhaberschuldverschreibung 2016–2021 erfolgte im Dezember 2021) und (ii) der weitere Betrag von € 11.000.000,00 neu abgeschlossen. Davon wurden im Oktober 2024 Inhaberschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von € 8,0 Mio. zurückgeführt, so dass die Inhaberschuldverschreibung 2020-2025 aktuell im Gesamtnennbetrag von € 13,5 Mio. aushaftet.
Im ersten Quartal 2021 wurde von der Gesellschaft zunächst eine Inhaberschuldverschreibung von € 7.000.000,00 mit der Laufzeit 2021–2026 begeben. Darüber hinaus wurde in diesem Zeitraum eine weitere Inhaberschuldverschreibung von € 500.000,00 mit der Laufzeit 2021–2025 gezeichnet, die jedoch bereits 2024 zur Gänze rückgeführt wurde.
Im Mai 2021 wurde von der Gesellschaft (Emittentin) die Sustainability-Linked UBM-Anleihe 2021–2026 (2021-UBM-Teilschuldverschreibungen) im Gesamtnennbetrag von € 150.000.000,00 mit fünfjähriger Laufzeit (2021–2026) begeben, wobei diese Anleiheemission sowohl (i) ein Umtauschangebot, in dessen Rahmen den Investoren der UBM-Anleihe 2017–2022 (2017-UBM-Teilschuldverschreibungen) die Möglichkeit zum Umtausch in die neue UBM-Anleihe 2021–2026 geboten wurde, als auch (ii) ein Barzeichnungsangebot umfasste. Während im Zuge des Umtauschangebots 2017-UBM-Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von € 68.897.500,00 in 2021-UBM-Teilschuldverschreibungen umgetauscht wurden, wurden im Rahmen der Barzeichnung 2021-UBM-Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von € 81.102.500,00 begeben. In Bezug auf diese 2021-UBM-Teilschuldverschreibungen gab es im Oktober 2024 ein Umtauschangebot durch die Emittentin, in dessen Rahmen den Anleihegläubigern der 2021-UBM-Teilschuldverschreibungen die Möglichkeit zum Umtausch in den UBM Green Bond 2024–2029 der Emittentin angeboten wurde. Im Zuge dieses Umtauschangebots wurden 2021-UBM-Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von € 40.481.000,00 in Teilschuldverschreibungen des UBM Green Bonds 2024–2029 umgetauscht. Die Sustainability-Linked UBM-Anleihe 2021-2026 steht daher im Gesamtnennbetrag von € 109.519.000,00 aus.
Bei dieser im Mai 2021 begebenen Anleihe mit fünfjähriger Laufzeit (2021–2026) handelt es sich um eine „Sustainability-Linked“-Anleihe. Das bedeutet, dass der Rückzahlungsbetrag über 100 % des Nominales liegen kann, wenn sich das ESG-Rating der Gesellschaft während der Laufzeit der Anleihe verschlechtert.
Im zweiten Quartal 2021 erfolgte die Emission einer tief nachrangigen Sustainability-Linked Hybridanleihe 2021 im Gesamtnennbetrag von €100.000.000,00. Im Rahmen dieser Emission konnten knapp 50 % einer Hybridanleihe von 2018 vorzeitig rückgekauft und damit bis 2026 verlängert werden. Die Sustainability-Linked Hybridanleihe 2021 enthält eine Regelung, wonach die Emittentin bei Eintritt eines Kontrollwechsels im Sinn einer Übernahme gemäß österreichischem Übernahmegesetz (wie in den Anleihebedingungen definiert) berechtigt ist, die Hybrid-Teilschuldverschreibungen vorzeitig vollständig zum erhöhten Nennbetrag zuzüglich bis zum Rückzahlungstag aufgelaufener Zinsen zurückzuzahlen; dabei ist der erhöhte Nennbetrag mindestens der Nennbetrag der Hybrid-Teilschuldverschreibungen, vorbehaltlich Erhöhung(en) nach Eintritt eines Anpassungsereignisses in Bezug auf das ESG-Rating und das Nachhaltigkeitserkennungslevels (sustainability recognition level) der Emittentin.
Im Juli 2023 wurde von der Gesellschaft (Emittentin) die erste Grüne Anleihe (UBM Green Bond 2023-2027 oder 2023-UBM-Teilschuldverschreibungen) im Gesamtnennbetrag von € 50.000.000,00 mit vierjähriger Laufzeit (2023–2027) zur Finanzierung nachhaltiger Projektentwicklungen begeben. Diese Anleiheemission umfasste sowohl (i) ein Umtauschangebot, in dessen Rahmen den Investoren der zwischenzeitlich zur Gänze rückgeführten UBM-Anleihe 2018–2023 die Möglichkeit zum Umtausch in den neuen UBM Green Bond 2023-2027 geboten wurde, als auch (ii) ein Barzeichnungsangebot. Während im Zuge des Umtauschangebots Teilschuldverschreibungen der im Jahr 2018 begebenen Anleihe im Gesamtnennbetrag von € 28,95 Mio. in Teilschuldverschreibungen des UBM Green Bonds 2023–2027 umgetauscht wurden, wurden im Rahmen der Barzeichnung 2023-UBM-Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von € 91,05 Mio. begeben.
Im Oktober 2024 wurde von der Gesellschaft (Emittentin) eine weitere Grüne Anleihe (UBM Green Bond 2024-2029 oder 2024-UBM-Teilschuldverschreibungen) im Gesamtnennbetrag von € 93.000.000,00 mit fünfjähriger Laufzeit (2024–2029) zur Finanzierung nachhaltiger Projektentwicklungen begeben. Neben dem Barzeichnungsangebot umfasste diese Anleiheemission auch zwei Umtauschangebote, in dessen Rahmen sowohl (i) den Investoren der UBM-Anleihe 2019–2025 als auch (ii) den Investoren der Sustainability-Linked UBM-Anleihe 2021-2026 die Möglichkeit zum Umtausch in den zweiten UBM Green Bond 2024-2029 geboten wurde (zu den Umtauschangeboten betreffend die in den Jahren 2019 und 2021 begebenen Anleihen siehe auch oben). Während im Zuge der Umtauschangebote 2019-UBM-Teilschuldverschreibungen und 2021-UBM-Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von zusammen € 73.581.500,00 in Teilschuldverschreibungen des UBM Green Bonds 2024–2029 umgetauscht wurden, wurden im Rahmen der Barzeichnung 2024-UBM-Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von € 19.418.500,00 begeben.
Die Anleihen enthalten in den jeweiligen Anleihebedingungen insbesondere folgende Bestimmung: Erfolgt ein Kontrollwechsel im Sinn einer Übernahme bzw. der Erlangung einer unmittelbaren kontrollierenden Beteiligung an der Emittentin im Sinn des Übernahmegesetzes mit der Rechtsfolge eines Pflichtangebots durch eine natürliche oder juristische Person, die im Zeitpunkt der Begebung der Anleihe keine (oder keine kontrollierende) Beteiligung hält (Kontrollwechselereignis wie in den jeweiligen Anleihebedingungen definiert), und führt dieser Kontrollwechsel zu einer Verschlechterung der Bonität der Emittentin und kann die Emittentin keinen Bonitätsnachweis innerhalb von 60 Tagen ab dem Zeitpunkt der Bekanntmachung des Kontrollwechselereignisses erbringen, ist jeder Anleihegläubiger berechtigt, seine Teilschuldverschreibungen zu kündigen und fällig zu stellen und die sofortige Rückzahlung zum Nennbetrag zuzüglich bis zum Tag der Rückzahlung aufgelaufener Zinsen zu verlangen.
Weiters hat die Gesellschaft als Darlehensnehmerin im November 2016 Schuldscheindarlehensverträge im Gesamtnennbetrag von € 32.000.000,00 (die im Ausmaß von € 20.500.000,00 bis Dezember 2025 prolongiert wurden) und deren verbliebenen, nicht prolongierten Beträge im Dezember 2021 zurückgezahlt wurden) und im Dezember 2020 Schuldscheindarlehensverträge im Gesamtnennbetrag von € 9.500.000,00 abgeschlossen. Die jeweiligen Schuldscheindarlehensverträge sehen ein Kündigungsrecht für den Fall vor, dass ein Kontrollwechselereignis eintritt und dieses Kontrollwechselereignis (i) zu einer wesentlichen Beeinträchtigung der Fähigkeit der Gesellschaft führt, ihre Verpflichtungen aus dem jeweiligen Darlehensvertrag zu erfüllen, oder (ii) zu einem Verstoß des jeweiligen Darlehensgebers gegen gesetzlich zwingende Vorschriften führt.# Bilanz zum 31. Dezember 2024
| 2024 | 2023 (in T€) | |
|---|---|---|
| in € | ||
| Aktiva | ||
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, Lizenzen und ähnliche Rechte | 1.808.324 | 1.351 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 13.279 | 567 |
| Summe | 1.821.603 | 1.918 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Bauten auf fremdem Grund (davon Grundwert € 0,00; 2023: T€ 191) | 883.577 | 1.177 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.237.151 | 1.417 |
| Summe | 2.120.728 | 2.594 |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 175.303.684 | 175.017 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 461.755.976 | 423.706 |
| 3. Beteiligungen | 11.932.719 | 14.566 |
| 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 143.373.362 | 116.205 |
| 5. Wertpapiere (Wertrechte) des Anlagevermögens | - | 2.907 |
| Summe | 792.365.741 | 732.401 |
| Summe Anlagevermögen | 796.308.072 | 736.913 |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 195.128 | 170 |
| davon mit einer RLZ > 1 Jahr: € 0,00; (2023: T€ 0) | ||
| 2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen | 3.537.599 | 5.407 |
| davon mit einer RLZ > 1 Jahr: € 0,00; (2023: T€ 0) | ||
| 3. Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 1.767.652 | 1.595 |
| davon mit einer RLZ > 1 Jahr: € 0,00; (2023: T€ 0) | ||
| 4. Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände | 3.775.841 | 1.901 |
| davon mit einer RLZ > 1 Jahr: € 125.021,50; (2023: T€ 250) | ||
| Summe | 9.276.220 | 9.073 |
| II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 94.787.295 | 85.958 |
| Summe Umlaufvermögen | 104.063.515 | 95.031 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 729.338 | 1.423 |
| D. Aktive latente Steuer | 2.369.676 | 2.220 |
| Summe Aktiva | 903.470.601 | 835.587 |
| 2024 | 2023 (in T€) | |
|---|---|---|
| in € | ||
| Passiva | ||
| A. Eigenkapital | ||
| I. eingefordertes Grundkapital | 52.305.260 | 52.305 |
| übernommenes, eingefordertes und eingezahltes Grundkapital | 52.305.260 | 52.305 |
| II. Kapitalrücklagen gebundene | 98.953.928 | 98.954 |
| III. Gewinnrücklagen andere Rücklagen (freie Rücklagen) | 37.798.179 | 37.798 |
| IV. Bilanzverlust | –17.266.728 | –28.390 |
| (davon Verlustvortrag € 28.389.582,80; 2023: T€ 37) | ||
| Summe Eigenkapital | 171.790.638 | 160.667 |
| B. Mezzaninkapital | 100.000.000 | 100.000 |
| C. Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Abfertigungen | 734.119 | 623 |
| 2. Rückstellungen für Pensionen | 193.532 | 729 |
| 3. Steuerrückstellungen | 8.243.902 | 4.853 |
| 4. Sonstige Rückstellungen | 4.659.797 | 7.485 |
| Summe Rückstellungen | 13.831.350 | 13.690 |
| D. Verbindlichkeiten | ||
| davon mit einer RLZ ≤ 1 Jahr: € 318.288.741,21; (2023: T€ 142.148) | ||
| davon mit einer RLZ > 1 Jahr: € 299.519.000,00; (2023: T€ 419.000) | ||
| 1. Anleihen | 389.918.500 | 379.000 |
| davon mit einer RLZ ≤ 1 Jahr: € 130.399.500,00; (2023: T€ 0) | ||
| davon mit einer RLZ > 1 Jahr: € 259.519.000,00; (2023: T€ 379.000) | ||
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 40.000.000 | 40.000 |
| davon mit einer RLZ ≤ 1 Jahr: € 0,00; (2023: T€ 0) | ||
| davon mit einer RLZ > 1 Jahr: € 40.000.000,00; (2023: T€ 40.000) | ||
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 899.066 | 572 |
| davon mit einer RLZ ≤ 1 Jahr: € 899.066,04; (2023: T€ 572) | ||
| davon mit einer RLZ > 1 Jahr: € 0,00; (2023: T€ 0) | ||
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 173.642.868 | 121.613 |
| davon mit einer RLZ ≤ 1 Jahr: € 173.642.867,93; (2023: T€ 121.613) | ||
| davon mit einer RLZ > 1 Jahr: € 0,00; (2023: T€ 0) | ||
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 3.723.560 | 9.968 |
| davon mit einer RLZ ≤ 1 Jahr: € 3.723.560,03; (2023: T€ 9.968) | ||
| davon mit einer RLZ > 1 Jahr: € 0,00; (2023: T€ 0) | ||
| 6. Sonstige Verbindlichkeiten | 9.623.747 | 9.995 |
| davon aus Steuern € 559.244,07; (2023: T€ 948) | ||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 165.863,19; (2023: T€ 190) | ||
| davon mit einer RLZ ≤ 1 Jahr: € 9.623.747,21; (2023: T€ 9.995) | ||
| davon mit einer RLZ > 1 Jahr: € 0,00; (2023: T€ 0) | ||
| Summe Verbindlichkeiten | 617.807.741 | 561.148 |
| E. Rechnungsabgrenzungsposten | 40.872 | 82 |
| Summe Passiva | 903.470.601 | 835.587 |
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2024
| 2024 (€) | 2024 (T€) | 2023 (T€) | |
|---|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 14.759.082 | 16.280 | |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | |||
| a) Erträge aus dem Abgang vom und der Zuschreibung zum Anlagevermögen mit Ausnahme von Finanzanlagen | 598.708 | 23 | |
| b) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen | 2.457.876 | - | |
| c) übrige | 227.620 | 704 | |
| Summe | 3.284.204 | 727 | |
| 3. Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen | |||
| a) Materialaufwand | –173.759 | –208 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | –2.125.426 | –1.563 | |
| Summe | –2.299.185 | –1.771 | |
| 4. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | |||
| aa) Gehälter | –10.366.135 | –11.077 | |
| b) Soziale Aufwendungen | |||
| aa) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen | –231.487 | –186 | |
| bb) Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge | –1.851.814 | –2.090 | |
| cc) Aufwendungen für Altersversorgung | 502.583 | 35 | |
| dd) Übrige Sozialaufwendungen | –114.824 | –138 | |
| Summe | –1.695.542 | –2.379 | |
| Summe Personalaufwand | –12.061.677 | –13.456 | |
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | –629.134 | –574 | |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | |||
| übrige | –8.351.505 | –10.552 | |
| Summe | –8.351.505 | –10.552 | |
| 7. Zwischensumme aus Z1 bis 6 | –5.298.215 | –9.346 | |
| 8. Erträge aus Beteiligungen | 2.499.240 | 3.214 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen € 1.014.600,00; (2023: T€ 3.214) | |||
| 9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 47.009.447 | 41.807 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen € 36.109.539,54; (2023: T€ 32.089) | |||
| 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 2.143.432 | 2.859 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen € 68.952,18; (2023: T€ 158) | |||
| 11. Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu Finanzanlagen | 34.291.220 | 5.360 | |
| 12. Aufwendungen aus Finanzanlagen | –40.213.509 | –50.391 | |
| a) Abschreibungen € -38.791.623,56; (2023: T€ -48.845) | |||
| b) Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen € -9.458.131,19; (2023: T€ -29.857) | |||
| 13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | –24.067.835 | –24.447 | |
| davon betreffend verbundene Unternehmen € -1.657.059,71; (2023: T€ -1.423) | |||
| 14. Zwischensumme aus Z8 bis 13 | 21.661.995 | –21.598 | |
| 15. Ergebnis vor Steuern (Zwischensumme aus Z7 und Z14) | 16.363.780 | –30.944 | |
| 16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | –5.240.925 | 2.517 | |
| davon latente Steuern € 150.146,52 (2023: T€ 42) | |||
| davon aus Steuerrückstellungen/-umlagen -4.283.586,93 (2023: T€ 2.839) | |||
| 17. Ergebnis nach Steuern = Jahresüberschuss /-fehlbetrag | 11.122.855 | –28.427 | |
| 18. Verlustvortrag aus dem Vorjahr | –28.389.583 | 37 | |
| 19. |
(Kontrollwechsel bedeutet in diesem Zusammenhang die Erlangung einer unmittelbaren kontrollierenden Beteiligung an der Gesellschaft im Sinn des Übernahmegesetzes mit der Rechtsfolge eines Pflichtangebots durch eine natürliche oder juristische Person, die zum Zeitpunkt des Abschlusses des jeweiligen Darlehensvertrags keine Beteiligung an der Gesellschaft hielt.) Gemäß den Schuldscheindarlehensverträgen vom Dezember 2020 ist jeder Schuldscheindarlehensgläubiger nur dann berechtigt, seine Schuldscheindarlehen zu kündigen und fällig zu stellen und die sofortige Rückzahlung zum Nennbetrag zuzüglich bis zum Tag der Rückzahlung aufgelaufener Zinsen zu verlangen, sofern dieser Kontrollwechsel zu einer Verschlechterung der Bonität der Emittentin führt und die Emittentin keinen Bonitätsnachweis innerhalb von 60 Tagen ab dem Zeitpunkt der Bekanntmachung des Kontrollwechselereignisses erbringen kann. Eine Übersicht der Anleihen befindet sich ab Seite 43.
In der Hauptversammlung vom 21. Mai 2024 hat die Gesellschaft ein Aktien-Optionen-Programm für Führungskräfte beschlossen (AOP 2024). Im Rahmen des AOP 2024 wurden bestimmten teilnahmeberechtigten Personen virtuelle Aktienoptionen (Aktienoptionen) eingeräumt, welche von diesen nach Ablauf eines Zeitraums von zwei (2) oder drei (3) Jahren und unter Einhaltung besonderer Teilnahmevoraussetzungen ausgeübt werden können. Das Recht, die Aktienoptionen auszuüben, entsteht erst mit Ablauf definierter Zeiträume und unter der Voraussetzung, dass die Performancekriterien erreicht werden und die im AOP 2024 festgelegten weiteren Voraussetzungen erfüllt sind.
Das AOP 2024 sieht die Einräumung von insgesamt maximal 600.000 virtuellen Aktienoptionen vor, wobei jede virtuelle Aktienoption zur Barablöse des virtuellen Bezugs einer Stammaktie der Gesellschaft berechtigt. Im Fall eines Kontrollwechselereignisses sind die teilnahmeberechtigten Personen nicht mehr an die Ausübungsfenster, sehr wohl jedoch an den ungewichteten Durchschnitt der Schlusskurse der Aktie der Gesellschaft von zumindest EUR 27,00 gebunden. Die teilnahmeberechtigten Personen können ihre jeweiligen Aktienoptionen zehn (10) Handelstage nach Beginn der Nachfrist, die einem freiwilligen Angebot zur Kontrollerlangung gemäß § 25a ÜbG oder einem öffentlichen Pflichtangebot gemäß §§ 22 ff ÜbG folgt, ausüben, wobei in einem solchen Fall der Ausübungszeitraum 20 Handelstage beträgt. Der dafür relevante Beobachtungszeitraum ist der Zeitraum von zwölf Wochen vor dem Tag der öffentlichen Bekanntgabe eines Übernahmeangebots an zumindest fünfzehn (15) aufeinanderfolgenden Handelstagen.
Darüber hinaus bestehen keine bedeutenden Vereinbarungen im Sinn des § 243a Abs 1 Z 8 UGB.
- Entschädigungsvereinbarungen im Sinn des § 243a Z 9 UGB bestehen nicht.
Wien, am 31. März 2025
Der Vorstand
Mag. Thomas G. Winkler, LLM
CEO, Vorsitzender
Dipl.-Ök. Patric Thate
CFO
Martina Maly-Gärtner, MRICS
COO
Dipl. Ing. Peter Schaller
CTO
1 International Monetary Fund (2025). World Economic Outlook. Update, Global Growth: Divergent and Uncertain.
2 Reuters (2025). ECB accounts show lingering inflation worries.
3 Europäische Zentralbank (2025). Economic Bulletin, Februar 2025.
4 Statistika (2025). EZB-Leitzinsen: Hauptrefinanzierungssatz bis 2025.
5 International Monetary Fund (2025). World Economic Outlook. Update, Global Growth: Divergent and Uncertain.
6 Eurostat (2025). Arbeitslosenquote im Euroraum bei 6,2%.
7 Österreichische Nationalbank (2024). Wirtschaftliche Prognose für Österreich. Industrieschwäche und Konsumzurückhaltung dämpfen Wirtschaftsaussichten.
8 Cushman & Wakefield (2025). Büroflächenumsatz minimal über dem Vorjahr – Mietpreise steigen weiter.
9 IWF: World Economic Outlook – Januar 2025
10 Reuters: Bericht zur EZB-Geldolitik – Februar 2025
11 EZB: Economic Bulleting, Issue 1- Januar 2025# Bilanzverlust
–17.266.728 –28.390
Anschlagenspiegel zum 31. Dezember 2024
in EUR
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | kumulierte Abschreibungen | Buchwerte |
|---|---|---|
| Stand am 1.1.2024 | Zugänge | davon Zinsen |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, Lizenzen und ähnliche Rechte | 2.166.196 | 137.376 |
| 2. geleistete Anzahlungen | 566.902 | 7.679 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Bauten auf fremdem Grund | 1.655.618 | - |
| 2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.212.014 | 192.826 |
| 3. Geringwertige Wirtschaftsgüter | - | 5.957 |
| 3.867.632 | 198.783 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 246.180.598 | 51.000 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 541.175.063 | 152.574.174 |
| 3. Beteiligungen | 32.394.508 | 21.167.356 |
| 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 169.668.139 | 61.269.273 |
| 5. Wertpapiere (Wertrechte) des Anlagevermögens | 2.906.920 | - |
| 992.325.229 | 235.061.803 | |
| 998.925.959 | 235.405.640 |
Anhang zum Jahresabschluss 2024
I. Allgemeines
Die UBM Development AG (UBM) ist eine Aktiengesellschaft nach österreichischem Recht und hat den Sitz in Wien mit der Geschäftsanschrift 1100 Wien, Laaer-Berg-Straße 43. Sie ist registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 100059 x.
Die UBM erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen, dieser liegt in 1100 Wien, Laaer-Berg-Straße 43, auf.
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und grundsätzlich unter Beachtung der Generalnorm aufgestellt, um ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln (Generalklausel § 236 UGB). Es wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unter dem Aspekt der Unternehmensfortführung angewandt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die Rechnungslegungsvorschriften in der geltenden Fassung wurden angewandt.
Der Abschluss 2024 wurde zum Stichtag 31. Dezember 2024 aufgestellt und betrifft das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis zum 31. Dezember. Zahlenmäßige Angaben erfolgen zumeist in 1.000 (T€). Durch die Angaben in T€ können sich Rundungsdifferenzen ergeben.
1. Anlagevermögen
Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung, bilanziert. Dabei wurden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer Abschreibungssätze in Höhe von 1,28 % bis 25,0 % zur Anwendung gebracht.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten unter Abzug von Anschaffungskostenminderungen bzw. zu Herstellungskosten und der bisher aufgelaufenen und im Berichtsjahr 2024 planmäßig fortgeführten linearen Abschreibungen bewertet, wobei entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer folgende Abschreibungssätze (Neuanschaffungen) angewandt wurden:
| in % | |
|---|---|
| 2024 | |
| Immaterielles Vermögen | 10,00 – 25,00 |
| Miet- und Nutzrechte | 1,28 |
| Gebäude | 6,67 – 9,09 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1,00 – 50,00 |
Kommt es im Geschäftsjahr bei Gegenständen des Anlagevermögens zu einer voraussichtlichen dauernden Wertminderung, werden diese Gegenstände außerplanmäßig auf den niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert abgeschrieben.
Geringwertige Wirtschaftsgüter (§ 204 UGB) wurden voll abgeschrieben und im Anlagespiegel als Zugänge und Abgänge ausgewiesen.
Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert, bewertet, auch wenn diese Wertminderung nicht von Dauer ist. Die Werthaltigkeit ist von der Entwicklung der jeweiligen Immobilienprojekte abhängig und wird auf Einzelprojektbasis beurteilt. Grundlage für den Wertansatz bilden Verkehrswertgutachten von unabhängigen Sachverständigen bzw. wurde er aus dem Barwert der geschätzten künftigen Cashflows, die aus der Nutzung der Immobilien erwartet werden, oder über Vergleichstransaktionen ermittelt. Sind die Gründe für die in den vorangegangenen Geschäftsjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen weggefallen, dann erfolgt eine Werterhöhung bis höchstens zu den fortgeschriebenen Anschaffungskosten.
2. Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen wurden gemäß dem strengen Niederstwertprinzip angesetzt. Falls Risiken hinsichtlich der Einbringlichkeit bestanden, wurden Wertberichtigungen gebildet. Forderungen in Fremdwährungen werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem allenfalls niedrigeren Bilanzstichtagskurs bewertet.
3. Rückstellungen und Verbindlichkeiten
Die Rückstellungen betreffen ihrer Eigenart nach genau umschriebene Aufwendungen, die dem Geschäftsjahr oder einem früheren Geschäftsjahr zuzuordnen sind; sie werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und der Höhe nach noch nicht feststehende Verbindlichkeiten. Andere Rückstellungen als die gesetzlich vorgeschriebenen werden nicht gebildet.
Die Abfertigungsrückstellungen wurden aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens gemäß IAS 19 auf Basis eines Rechnungszinssatzes von 3,30 % (Vorjahr: 3,50 %) und erwarteter zukünftiger Gehaltssteigerungen von 3,70 % (Vorjahr: 3,70 %) sowie eines frühestmöglichen Pensionseintrittsalters nach ASVG (Pensionsreform 2004) ermittelt. Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste werden zur Gänze in dem Jahr angesetzt, in dem sie anfallen. Als Sterbetafel werden die Rechnungsgrundlagen für die Pensionsversicherung AVÖ 2018-P (Angestellte) herangezogen. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Abfertigungen werden für Österreich keine Fluktuationsabschläge berücksichtigt. Für Jubiläumsgelder werden für Österreich Fluktuationsabschläge auf Basis von statistischen Daten in einer Bandbreite von 0,00 % bis 13,20 % (Vorjahr: 0,00 % bis 13,20 %) berücksichtigt. Der Dienstzeitaufwand wird über die gesamte Dienstzeit verteilt.
Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte ebenfalls aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens gemäß IAS 19, wobei die gleichen Parameter wie für die Abfertigungsrückstellungen herangezogen wurden. Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste werden zur Gänze in dem Jahr angesetzt, in dem sie anfallen. Der Zinsaufwand wird im Personalaufwand erfasst.
Die sonstigen Rückstellungen wurden entsprechend aller erkennbaren Risiken und drohenden Verluste gebildet. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden mit dem Devisenbriefkurs am Bilanzstichtag angesetzt, soweit dieser über dem Anschaffungskurs liegt.
II. Erläuterungen zur Bilanz
1. Auswirkungen der Risiken im Zusammenhang mit dem wirtschaftlichen Umfeld und dem Krieg in der Ukraine
Risiken im Zusammenhang mit dem wirtschaftlichen Umfeld und dem Krieg in der Ukraine
Auch wenn kein direktes Engagement der UBM in den am Krieg beteiligten Ländern mehr besteht (2021 wurde dieses endgültig beendet), so kann es im weiteren Verlauf der kriegerischen Auseinandersetzungen zu Auswirkungen auf die benachbarten Länder der Ukraine kommen. Aufgrund räumlicher und kultureller Nähe zu ihrem ukrainischen Nachbarn besteht das Risiko, dass der polnische Markt, auf dem die UBM als Immobilienentwickler und Hotelbetreiber tätig ist, unter der aktuellen Krise leiden wird. Bislang ist dieses Risiko nicht eingetreten.
Die direkte finanzielle Unterstützung der Ukraine durch alle Länder, in denen die UBM tätig ist, sowie die erhöhten Haushaltsausgaben für Verteidigung führen insgesamt zu angespannteren Staatshaushalten. Diese führen zu Diskussionen und können Auswirkungen auf staatliche Förderungen in der Immobilienbranche haben.
Das Hauptgeschäftsmodell der UBM ist die Entwicklung und der Verkauf von Immobilien. Aufgrund des schnellen Zinsanstiegs ist der Immobilienmarkt seit 2023 faktisch zum Erliegen gekommen. Nennenswerte Transaktionen außerhalb des Einzelwohnungsabverkaufs finden im geringen Umfang nur dann statt, wenn es sich um Notverkäufe handelt. Dabei manifestiert sich der Zinsdruck nicht nur in höheren Zinskosten in der Entwicklung selbst, sondern insbesondere in niedrigen Verkaufspreisen, da die Finanzierungskosten für die Käufer deutlich gestiegen sind und die Alternativanlagen deutlich höher rentieren. Daraus resultieren höhere Renditeerwartungen/niedrigere Kaufpreise bei Immobilienobjekten. Für ein funktionierendes Immobiliengeschäft ist zudem das Beleihen von Immobilien sowie der Zufluss von Kapital wesentlich.
2024 war weiterhin von Insolvenzen von größeren Immobilienentwicklern geprägt, was auch weitreichende Auswirkungen auf die Finanzierungsfähigkeit der Banken der Eurozone hatte.# Bericht der Geschäftsführung
So hat die EZB die Banken im Euroraum vor den steigenden Risiken im Immobiliensektor gewarnt und die Finanzierungen im Immobiliensektor als eine der aufsichtsrechtlichen Hauptprioritäten eingestuft. Insbesondere im Bereich der Gewerbeimmobilien wurden potenzielle Kapitalverluste thematisiert, weshalb die EZB die Bankinstitute aufforderte, ihre Risikomanagementpraktiken zu überprüfen und gegebenenfalls höhere Kapitalpuffer für potenzielle Verluste vorzuhalten. Dies führte zu einer restriktiveren Finanzierungspolitik der Banken für gewerbliche Immobilienprojekte und daraus folgend zu deutlich höheren Eigenkapitalbedingungen für Immobilienentwicklern und Bestandshaltern. Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass das Kapitalmarktumfeld für die Emission von Anleihen und anderen Inhaberschuldverschreibungen weiterhin für (Immobilien-) Unternehmen insbesondere ohne Rating schwierig bleibt. Trotz der weiterhin volatilen Kapitalmärkte für Immobilienunternehmen ist es der UBM auch im Jahr 2023 und 2024 gelungen, erfolgreiche Anleihen zu platzieren. Hierzu beigetragen hat auch das weiterhin klare Bekenntnis zur Nachhaltigkeit in Form von Green Bonds. Nachdem die Inflation in der EU derzeit rückläufig ist, werden kurzfristig keine weiteren Zinserhöhungen durch die EZB erwartet. Prognosen deuten darauf hin, dass die EZB weitere Zinsschritte nach unten setzen könnte. So kann davon ausgegangen werden, dass es auf Investorenseite mittelfristig wieder zu einem Rückgang bei den erwarteten Renditen kommen könnte, was bei einem gleichzeitig steigendem Mietniveau zu einem neuen Gleichgewicht am Markt führen könnte. Generell hat sich das Risiko einer EU-weiten Rezession im Jahr 2024 zwar nicht materialisiert, der wirtschaftliche Ausblick bleibt aber wegen des hohen Zinsniveaus kurz- und mittelfristig eingetrübt. Die Risiken sind in der laufenden Unternehmensplanung berücksichtigt und auch in der Risikobewertung entsprechend eingepreist. Durch die gute Liquiditäts- und Eigenkapitalausstattung und eine Pipeline mit starkem Fokus auf EU-Taxonomie-konforme Objekte ist die UBM derzeit gut aufgestellt, um auch in diesem volatilen Marktumfeld weiterhin tätig zu sein. Zum Hotelbetrieb: Durch den Nahostkonflikt sowie den Krieg in der Ukraine sind auch Störungen im Reiseverkehr, insbesondere von internationalen Gästen, weiterhin zu erwarten. Länder, die Israel direkt oder indirekt unterstützen, sind zudem einem steigenden Terrorrisiko ausgesetzt, was die internationalen Tourismusströme beeinflussen könnte. Die hohe Inflation hat zudem zu einer Kostenerhöhung beim Hotelbetrieb geführt. Zwar konnte diese teilweise über höhere Zimmerpreise an die Kunden weitergegeben werden. Trotzdem steht die Profitabilität des Hotelgeschäftsmodells insgesamt weiter unter Druck.
2. Anlagevermögen
Hinsichtlich der Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens und der Aufgliederung der Jahresabschreibung verweisen wir auf den beiliegenden Anlagenspiegel. Im beiliegenden Anlagespiegel sind die im Geschäftsjahr aktivierten Fremdkapitalzinsen gemäß § 203 Abs. 4 UGB angeführt. Im Geschäftsjahr wurden keine Fremdkapitalzinsen (Vorjahr: T€ 0) aktiviert. Die immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 1.822 (Vorjahr: T€ 1.918) betreffen das Mietrecht in Innsbruck und die Umstellung auf SAP S4/Hana. 2024 und 2023 erfolgten keine außerplanmäßigen Abschreibungen bzw. auch kein Verkauf. Der Grundwert der bebauten Grundstücke beträgt T€ 0 (Vorjahr: T€ 0), der unbebauten Grundstücke T€ 0 (Vorjahr: T€ 191). Bei den unbebauten Grundstücken erfolgte 2024 ein Abgang in Höhe von T€ 191 (Vorjahr: T€ 0) . Die geleistete Anzahlungen setzen sich aus geleisteten Anzahlungen für SAP Group Reporting zusammen. Aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen ergeben sich aufgrund langfristiger Mietverträge Verpflichtungen wie folgt:
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| für das folgende Jahr | 939 | 880 |
| für die folgenden fünf Jahre | 4.885 | 4.374 |
Eine Zusammenstellung der Daten von Beteiligungsunternehmen ist aus dem beiliegenden Beteiligungsspiegel zu ersehen. 2024 gab es Zugänge in Höhe von T€ 51 zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen (Vorjahr: T€ 8.575) und Abgänge in Höhe von T€ 3.372 (Vorjahr: T€ 2.498). Es erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 645 (Vorjahr: T€ 7.647) auf den niedrigeren beizulegenden Wert sowie Zuschreibungen in Höhe von T€ 1.250 (Vorjahr: T€ 0). Bei den Beteiligungen gab es 2024 Zugänge in Höhe von T€ 21.167 (Vorjahr: T€ 0) und Abgänge in Höhe von T€ 2.598 (Vorjahr: T€ 5). Es erfolgten 2024 außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 21.202 (Vorjahr: T€ 0) auf den niedrigeren beizulegenden Wert.
Ausleihungen
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Verbundene Unternehmen | 461.756 | 423.706 |
| Beteiligungsunternehmen | 143.373 | 116.205 |
Sie haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Ausleihungen resultieren im Wesentlichen aus Projektfinanzierungen, im Geschäftsjahr gab es Zugänge in Höhe von T€ 212.663 (Vorjahr: T€ 190.632) sowie Abgänge in Höhe von T€ 167.284 (Vorjahr: T€ 206.596). Es erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 16.945 (Vorjahr: T€ 41.198) auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert. Im Geschäftsjahr 2024 gab es Zuschreibungen in Höhe von T€ 24.822 (Vorjahr: T€ 4.421).
Wertpapiere des Anlagevermögens
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Sonstige Wertpapiere | - | 2.907 |
3. Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Pauschalwertberichtigungen zu Forderungen wurden im Geschäftsjahr nicht vorgenommen. Bei Forderungen gegenüber einem verbundenen Unternehmen besteht eine Einzelwertberichtigung zu zweifelhaften Forderungen in Höhe von T€ 2.710 (Vorjahr: T€ 2.710). Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 3.538 ( Vorjahr: T€ 5.406) bestehen zu Gänze aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Unter dem Posten Sonstige Forderungen sind Erträge in Höhe von T€ 499 (Vorjahr: T€ 567) enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag zahlungswirksam werden.
Flüssige Mittel
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Kassenbestand | - | - |
| Guthaben bei Kreditinstituten | 94.787 | 85.958 |
| Gesamt | 94.787 | 85.958 |
Von den Bankguthaben sind T€ 7.000 (Vorjahr: T€ 0) zum Zweck der Sicherstellung von Bankkrediten verpfändet.
4. Eigenkapital
Das Grundkapital in Höhe von € 52.305.260 (Vorjahr: € 52.305.260) ist in 7.472.180 (Vorjahr: 7.472.180) Stück nennbetragslose Stückaktien zerlegt. Der auf die einzelne auf den Inhaber lautende Stückaktie entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt € 7 (Vorjahr: € 7). Jedes Stück Stammaktie ist in gleichem Umfang am Gewinn einschließlich Liquidationsgewinn beteiligt und gewährt eine Stimme in der Hauptversammlung.
Genehmigtes Kapital, bedingtes Kapital, Aktien-Options-Programm
In der 143. ordentlichen Hauptversammlung vom 21. Mai 2024 wurde unter anderem folgender Beschluss gefasst: Die Ermächtigung des Vorstands gemäß § 169 AktG, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis 9. Juni 2027 um bis zu EUR 5.230.526,00 durch Ausgabe von bis zu 747.218 neuen, auf Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen, auch in mehreren Tranchen, auch im Wege des mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 153 Absatz 6 AktG und auch mit der Möglichkeit des Ausschlusses des Bezugsrechts, zu erhöhen, wie derzeit in § 4 Absatz 4 der Satzung vorgesehen, wird widerrufen. Der Vorstand ist ermächtigt, innerhalb von fünf Jahren ab Eintragung der in der Hauptversammlung vom 21. Mai 2024 beschlossenen Ermächtigung in das Firmenbuch das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu EUR 26.152.630,00 durch Ausgabe von bis zu 3.736.090 neuen, auf Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage, allenfalls in mehreren Tranchen, auch im Wege des mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 153 Absatz 6 AktG und auch mit der Möglichkeit des Ausschlusses des Bezugsrechts, zu erhöhen (genehmigtes Kapital) und den Ausgabekurs, die Ausgabebedingungen, das Bezugsverhältnis und die weiteren Einzelheiten der Durchführung mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzusetzen. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf die aus dem genehmigten Kapital ausgegebenen neuen Aktien ist ausgeschlossen, wenn und sofern eine Ausnutzung dieser Ermächtigung (genehmigtes Kapital) durch Ausgabe von Aktien gegen Bareinlagen bei Mehrzuteilungsoptionen im Rahmen der Platzierung neuer Aktien der Gesellschaft erfolgt. Darüber hinaus ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch das Ausnutzen dieser Ermächtigung des Vorstands ergeben, zu beschließen. § 4 Absatz 4 der Satzung in der derzeit vorliegenden Fassung wird widerrufen. An dessen Stelle wird der folgende Absatz als neuer Absatz (4) in die Satzung eingefügt: „(4) Der Vorstand ist ermächtigt, innerhalb von fünf Jahren ab Eintragung der in der Hauptversammlung vom 21.05.2024 beschlossenen Ermächtigung in das Firmenbuch das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu EUR 26.152.630,00 (Euro sechsundzwanzig Millionen einhundertzweiundfünfzigtausendsechshundertdreißig) durch Ausgabe von bis zu 3.736.090 (drei Millionen siebenhundertsechsunddreißigtausendneunzig) neuen, auf Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage, allenfalls in mehreren Tranchen, auch im Wege des mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 153 Abs 6 (Paragraph einhundertdreiundfünfzig Absatz sechs) AktG und auch mit der Möglichkeit des Ausschlusses des Bezugsrechts, zu erhöhen (genehmigtes Kapital) und den Ausgabekurs, die Ausgabebedingungen, das Bezugsverhältnis und die weiteren Einzelheiten der Durchführung mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzusetzen. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf die aus dem genehmigten Kapital ausgegebenen neuen Aktien ist ausgeschlossen, wenn und sofern eine Ausnutzung dieser Ermächtigung (genehmigtes Kapital) durch Ausgabe von Aktien gegen Bareinlagen bei Mehrzuteilungsoptionen im Rahmen der Platzierung neuer Aktien der Gesellschaft erfolgt.Darüber hinaus ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch das Ausnutzen dieser Ermächtigung des Vorstands ergeben, zu beschließen.” In der 142. ordentlichen Hauptversammlung vom 19. Mai 2023 wurde unter anderem der folgende Beschluss gefasst: Beschlussfassung über a) den Widerruf der von der Hauptversammlung am 27. Mai 2021 beschlossenen (i) Ermächtigung des Vorstands zum Erwerb eigener Aktien gemäß § 65 Absatz 1 Z 4 und Z 8 sowie Absatz 1a und Absatz 1b AktG, sowie (ii) Ermächtigung des Vorstands gemäß § 65 Absatz 1b AktG zur Veräußerung eigener Aktien; sowie b) die neue Ermächtigung des Vorstands zum Erwerb eigener Aktien gemäß § 65 Absatz 1 Z 4 und Z 8 sowie Absatz 1a und Absatz 1b AktG sowohl über die Börse als auch außerbörslich im Ausmaß von bis zu 10 % des Grundkapitals, auch unter Ausschluss des quotenmäßigen Andienungsrechts der Aktionäre, das mit einem solchen Erwerb einhergehen kann (umgekehrter Bezugsrechtsausschluss); sowie c) die neue Ermächtigung des Vorstands gemäß § 65 Absatz 1b AktG zur Veräußerung eigener Aktien auf eine andere Art als über die Börse oder durch öffentliches Angebot und unter Ausschluss der allgemeinen Kaufmöglichkeit (Ausschluss des Bezugsrechts) der Aktionäre; sowie d) die Ermächtigung des Vorstands zur Einziehung von eigenen Aktien.
Kapital- und Gewinnrücklagen
Die gebundene Kapitalrücklage resultiert aus dem Agio der Kapitalerhöhungen.
Eigenkapitalspiegel in T€
| Grundkapital | Hybridkapital | Kapitalrücklagen | Optionsrücklage | Gewinnrücklage | Bilanzgewinn/ Bilanzverlust | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 31.12.2023 | 52.305 | - | 98.954 | - | 37.798 | –28.389 | 160.668 |
| Ausschüttung | - | - | - | - | - | - | - |
| Jahresüberschuss | - | - | - | - | - | 11.123 | 11.123 |
| Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmittel | - | - | - | - | - | - | - |
| Rückzahlung | - | - | - | - | - | - | - |
| Zuweisung | - | - | - | - | - | - | - |
| Stand 31.12.2024 | 52.305 | - | 98.954 | - | 37.798 | –17.266 | 171.791 |
Mezzaninkapital und Hybridkapital
Am 18. Juni 2021 hat UBM eine tief nachrangige Sustainability-Linked Anleihe (Hybridanleihe) mit einem Gesamtvolumen in Höhe von € 100 Mio. und einem jährlichen Kupon von 5,50 % begeben, die Zinshöhe ist abhängig von einem bestimmten ESG-Rating. Die Anleihe hat eine unbegrenzte Laufzeit mit einer vorzeitigen Rückzahlungsmöglichkeit der Emittentin nach fünf Jahren. Die Hybridanleihe wird als Mezzaninkapital ausgewiesen. Dieses wird als eigener Posten in der Bilanz dargestellt, da die entsprechenden Voraussetzungen gemäß Fachgutachten KFS/RL 13 erfüllt sind.
5. Rückstellungen in T€
| 2024 | 2023 | |
|---|---|---|
| Abfertigungen | 734 | 623 |
| Pensionen | 193 | 729 |
| Steuern | 8.244 | 4.853 |
| Sonstige | 1.014 | 1.056 |
| Bauten | 1.406 | 3.228 |
| Personal | 2.240 | 3.201 |
| Diverse | 13.831 | 13.690 |
| Gesamt |
Zur Bedeckung der Pensionsrückstellungen besteht eine Pensionsrückdeckungsversicherung mit einem Deckungskapital zum 31. Dezember 2024 in Höhe von T€ 310 (Vorjahr: T€ 327). Diese wird mit der Rückstellung saldiert, da die Rechte und Ansprüche aus diesen Verträgen zur Gänze zugunsten der Pensionsberechtigten verpfändet sind. Die Rückstellungen für Bauten betreffen im Wesentlichen ausstehende Eingangsrechnungen. Die anderen Rückstellungen beinhalten die Jahresabschlussprüfung und Aufsichtsratstantiemen. Die Auflösung der personalbezogenen Rückstellungen wird in den Sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen, die Auflösung von Beteiligungsrisikorückstellungen wird im Finanzergebnis ausgewiesen.
6. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren, wie im Vorjahr, im Wesentlichen aus sonstigen Verbindlichkeiten. Es bestehen, wie im Vorjahr, keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Von den sonstigen Verbindlichkeiten werden T€ 9.086 (Vorjahr: T€ 10.018) erst nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksam. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 173.643 (Vorjahr: T€ 121.613) sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.075 (Vorjahr: T€ 1.318) enthalten.
Haftungsverhältnisse in T€
| 2024 | 2023 | |
|---|---|---|
| Kreditbürgschaften | 282.633 | 274.309 |
Projektfinanzierungskredite von mit der Gesellschaft verbundenen Projektgesellschaften wurden durch Verpfändung dieser Gesellschaftsanteile besichert. Der Konzern verfügt über Avalkreditlinien in Höhe von insgesamt T€ 64.500 (Vorjahr: T€ 59.460), davon sind T€ 51.400 (Vorjahr: T€ 34.460) ohne feste Laufzeit abgeschlossen.
III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
1. Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
| in T€ | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen: | ||
| Mieten aus Hausbewirtschaftung | 224 | 243 |
| Umsätze aus Konzerndienstleistungen | 14.535 | 16.038 |
| Gesamt | 14.759 | 16.281 |
| Inland | 5.756 | 5.303 |
| Ausland | 9.003 | 10.978 |
| Gesamt | 14.759 | 16.281 |
2. Personalaufwendungen
Im Posten Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen in Höhe von T€ 231 (Vorjahr: T€ 186) sind T€144 (Vorjahr: T€ 168) Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen enthalten.
2024 in T€
| Abfertigungsaufwand | Pensionsaufwand | |
|---|---|---|
| Vorstände | - | –503 |
| Leitende Angestellte | 42 | - |
| Andere Arbeitnehmer | 190 | - |
| Gesamt | 232 | –503 |
2023 in T€
| Abfertigungsaufwand | Pensionsaufwand | |
|---|---|---|
| Vorstände | - | –35 |
| Leitende Angestellte | 134 | - |
| Andere Arbeitnehmer | 52 | - |
| Gesamt | 186 | –35 |
UBM führte für 20 ausgewählte Führungskräfte ein Aktienoptionsprogramm ein, welches einen Beitrag zur langfristigen Steigerung des Unternehmenswerts leisten soll und gleichzeitig die Möglichkeit bietet, an der positiven wirtschaftlichen Entwicklung zu partizipieren. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein bestehendes Eigeninvestment in UBM-Aktien. Die virtuellen Aktienoptionen können in zwei jeweils zweimonatigen Ausübungsfenstern bis zum 31. Oktober 2027 ausgeübt werden, sofern an 15 aufeinander folgenden Handelstagen der Kurs der UBM-Aktie bei mindestens EUR 27,00 liegt und die Nettoverschuldung maximal 25 % der Marktkapitalisierung beträgt. Der Stichtag für die Teilnahme am Aktienoptionsprogramm war der 19. Juli 2024. Im Geschäftsjahr wurden 534.810 Optionen zugeteilt, wobei der Einräumungskurs von EUR 21,43 den ungewichteten Durchschnittskurs der UBM-Aktie zwischen dem 27. Mai 2024 und dem 22. Juli 2024 widerspiegelt. Die Bewertung der Verbindlichkeit erfolgte unter Anwendung des Black/Scholes Modells für Optionsbewertungen, wobei die zugrunde gelegte Volatilität auf Basis der historischen Volatilität der UBM-Aktie ermittelt wurde. Dabei wurde der Beobachtungszeitraum so gewählt, dass er der zukünftigen Haltedauer der Optionen entspricht. Da die Optionen in zwei Ausübungsfenstern in den Jahren 2026 und 2027 ausgeübt werden können, wurde ein durchschnittlicher Optionswert zur Bewertung der Verbindlichkeit herangezogen.
Bewertungsparameter
| 31.12.2024 | 19.07.2024 | |
|---|---|---|
| Ausübungskurs in € | 21,43 | 21,43 |
| Kursminimum in € | 27,00 | 27,00 |
| Risikoloser Zinssatz | 2,46 % | 2,99 % |
| Volatilität | 32,20 – 34,40 % | 32,20 – 34,40 % |
| Optionswert in € | 6,26 | 8,66 |
| Anzahl der gewährten Optionen | 534.810 | 534.810 |
| Beizulegender Zeitwert des Aktienoptionsprogramms in T€ | 3.345 | 4.634 |
| Beizulegender Zeitwert der Verbindlichkeit in T€ | 485 | - |
3. Finanzerfolg in T€
| 2024 | 2023 | |
|---|---|---|
| Erträge aus Beteiligungen | ||
| a) aus verbundenen Unternehmen | 1.015 | 3.214 |
| b) aus Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 1.484 | - |
| Erträge aus Wertpapieren und Ausleihungen | 47.009 | 41.807 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 36.110 | 32.089 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 2.143 | 2.859 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 69 | 158 |
| Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu Finanzanlagen | 34.291 | 5.360 |
| Aufwendungen aus Finanzanlagen | 40.214 | 50.391 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 9.458 | 28.207 |
| davon Abschreibungen | 38.792 | 48.845 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 24.068 | 24.448 |
| davon gegenüber verbundenen Unternehmen | 1.657 | 1.423 |
In den Erträgen aus Beteiligungen sind phasenkongruente Gewinnausschüttungen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 0) enthalten.
4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Die Gesellschaft ist Gruppenträger einer Unternehmensgruppe mit insgesamt 13 Gruppenmitgliedern (Vorjahr: 12), die mit der Gesellschaft gemäß § 9 Abs 4 KStG unmittelbar oder mittelbar direkt verbunden sind. Gemäß der jeweiligen Gruppen- und Steuerausgleichsverträge ist das jeweilige Gruppenmitglied verpflichtet, eine Steuerumlage in Höhe der entsprechenden Vorschriften des EStG bzw. KStG auf das Ergebnis eines Wirtschaftsjahres entfallenden Körperschaftssteuer zu entrichten. Ein allfälliger, nach den Vorschriften des EStG und des KStG ermittelter Verlust wird evident gehalten und mit den in nachfolgenden Wirtschaftsjahren erzielten steuerlichen Gewinnen verrechnet. Insoweit evident gehaltene Verluste verrechnet werden, entfällt die Verpflichtung zur Zahlung einer Steuerumlage. Die Gruppenträgerin darf dem Gruppenmitglied Akontierungen der Steuerumlage nach Maßgabe der Fälligkeiten der Körperschaftssteuervorauszahlungen vorschreiben. Im ausgewiesenen Steueraufwand in Höhe von T€ -5.241 (Vorjahr: T€ 2.517) sind Steuerumlagen in Höhe von T€ -1.856 (Vorjahr: T€ 3.304), Rückstellungen für Verluste von Gruppenmitgliedern in Höhe von T€ -2.623 (Vorjahr: T€ -466) sowie die Körperschaftsteuerrückstellung der UBM in Höhe von T€ -1.180 (Vorjahr: T€ -325) enthalten. Für folgende Posten wurden aufgrund von Unterschieden (temporary differences) zwischen dem steuerlichen und unternehmensrechtlichen Wertansatz aktive latente Steuern angesetzt:
| Ausgehend von der Basis in T€ | 31.12.2024 | 31.12.2023 |
|---|---|---|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | - | - |
| Sachanlagen | - | - |
| Finanzanlagen | 7.783 | 11.119 |
| Rückstellungen, Personal | 375 | 502 |
| Geldbeschaffungskosten | 2.146 | –1.970 |
| Steuerliche Verlustvorträge | - | - |
| 10.304 | 9.651 | |
| Daraus resultierende latente Steuern | 2.370 | 2.220 |
| Abzüglich: Saldierung mit passiven latenten Steuern (BWR) | - | - |
| Stand zum 31.12. | 2.370 | 2.220 |
Die Bewegung der latenten Steuersalden im Lauf des Geschäftsjahres beträgt T€ 150 (Vorjahr: T€ 42). Es wurde der Steuersatz in Höhe von 23,00 % (Vorjahr: 23,00 %) angewandt.
5.# Kosten der Wirtschaftsprüfung
Die Prüfungsleistungen des Abschlussprüfers wurden von UBM mit einem Betrag von T€ 112 (Vorjahr: T€ 131) vergütet. Weiters hat der Abschlussprüfer für sonstige Leistungen T€ 38 (Vorjahr: T€ 63) und für sonstige Bestätigungsleistungen T€ 147 (Vorjahr: T€ 38) erhalten. Die sonstigen Leistungen betreffen im Wesentlichen Leistungen im Zusammenhang mit der Ausstellung von Comfort Lettern und sonstige Beratungsleistungen.
IV. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
Immobilienentwicklungs- und Verwertungsprojekte werden über Projektgesellschaften abgewickelt, an denen die Gesellschaft alleine oder zusammen mit Partnern beteiligt ist. Zudem hält die Gesellschaft (Mehrheits-)Beteiligungen an Gesellschaften, die Immobilien langfristig durch Vermietung nützen.
V. Erläuterungen zu den Finanzinstrumenten
Die originären Finanzinstrumente auf der Aktivseite umfassen im Wesentlichen Finanzanlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und auf der Passivseite Finanzverbindlichkeiten, insbesondere die Anleihe und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die UBM hat zum 31. Dezember 2024 Devisentermingeschäfte in Höhe von CZK 88,9 Mio. abgeschlossen (Vorjahr: CZK 88,9 Mio), diese dienen der Absicherung von in CZK finanzierten Krediten. Der Marktwert zum 31. Dezember 2024 beträgt T€ -33 (Vorjahr: T€ 67).
2019 wurde eine Anleihe im Gesamtnominale von T€ 120.000 (inkl. Anleihetausch) zu nachstehenden Konditionen begeben:
| Kondition | Betrag (T€) |
|---|---|
| Laufzeit | 2019 – 2025 |
| Verzinsung | 2,750 % |
| Kupontermin | jährlich jeweils am 13. November |
| Tilgung | 100 % endfällig |
| Nominale aus Barzeichnung | 94.836 |
| Umtausch Anleihe 2015 – 2020 | 25.164 |
| Umtausch Anleihe 2024 – 2029 | –33.101 |
| Gesamtnominale 31.12.2024 | 86.899 |
Im Geschäftsjahr 2020 wurde eine Anleihe im Nominale von T€ 21.500 sowie ein Schuldscheindarlehen im Nominale von T€ 30.000 zu nachstehenden Konditionen platziert:
| Kondition | Betrag (T€) |
|---|---|
| Laufzeit | 2020 – 2025 |
| Verzinsung | 3,000 % |
| Kupontermin | jährlich jeweils am 17. Dezember |
| Tilgung | 100 % endfällig |
| Nominale aus Barzeichnung | 20.500 |
| Umtausch Anleihe 2016 – 2021 | 31.000 |
| Erhöhung 2022 | 500 |
| Verminderung 2024 | –8.500 |
| Gesamtnominale 31.12.2024 | 43.500 |
2021 wurde ein Schuldscheindarlehen im Nominale von T€ 7.000 platziert:
| Kondition | Betrag (T€) |
|---|---|
| Laufzeit | 2021 – 2026 |
| Verzinsung | 3,000 % |
| Kupontermin | jährlich jeweils am 2.Feber + 30.März |
| Tilgung | 100 % endfällig |
| Nominale aus Barzeichnung | 7.000 |
| Gesamtnominale 31.12.2024 | 7.000 |
Weiters wurde im Geschäftsjahr 2021 eine Anleihe im Nominale von T€ 150.000 begeben:
| Kondition | Betrag (T€) |
|---|---|
| Laufzeit | 2021 – 2026 |
| Verzinsung | 3,125 % |
| Kupontermin | jährlich jeweils am 21. Mai |
| Tilgung | 100 % endfällig |
| Nominale aus Barzeichnung | 81.102 |
| Umtausch Anleihe 2017 – 2022 | 68.898 |
| Umtausch Anleihe 2024 – 2029 | –40.481 |
| Gesamtnominale 31.12.2024 | 109.519 |
2023 wurde eine Anleihe im Gesamtnominale von T€ 50.000 (inkl. Anleihetausch) zu nachstehenden Konditionen begeben:
| Kondition | Betrag (T€) |
|---|---|
| Laufzeit | 2023 – 2027 |
| Verzinsung | 7,000 % |
| Kupontermin | jährlich jeweils am 10. Juli |
| Tilgung | 100 % endfällig |
| Nominale aus Barzeichnung | 21.054 |
| Umtausch Anleihe 2018 – 2023 | 28.946 |
| Gesamtnominale 31.12.2024 | 50.000 |
2024 wurde eine Anleihe im Gesamtnominale von T€ 93.000 (inkl. Anleihetausch) zu nachstehenden Konditionen begeben:
| Kondition | Betrag (T€) |
|---|---|
| Laufzeit | 2024 – 2029 |
| Verzinsung | 7,000 % |
| Kupontermin | jährlich jeweils am 29.Oktober |
| Tilgung | 100 % endfällig |
| Nominale aus Barzeichnung | 19.418 |
| Umtausch Anleihe 2019 – 2025 | 33.101 |
| Umtausch Anleihe 2021 – 2026 | 40.481 |
| Gesamtnominale 31.12.2024 | 93.000 |
VI. Sonstiges
Die Marküblichkeit der Transaktionen zwischen nahestehenden Personen und Unternehmen wird laufend dokumentiert und überwacht.
VII. Dividende
Der Bilanzverlust in Höhe von T€ -17.267 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Die freien Gewinnrücklagen von UBM, die zum 31. Dezember 2024 mit T€ 37.798 (Vorjahr: T€ 37.798) ausgewiesen werden, können in folgenden Perioden aufgelöst werden. Vom Gesamtbetrag in Höhe von T€ 20.531 (Vorjahr: T€ 9.409) ist ein Teilbetrag in Höhe von T€ 2.370 (Vorjahr: T€ 2.220), resultierend aus dem Ansatz von aktiven latenten Steuern, zur Ausschüttung gesperrt. Im Berichtsjahr wurden keine Dividenden an die Aktionäre von UBM bezahlt. Für das Geschäftsjahr 2024 entfällt ein Dividendenvorschlag, da keine Ausschüttung beschlossen wird.
VIII. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag und sonstige Angaben
Der Vorstand von UBM hat den Jahresabschluss am 31. März 2025 aufgestellt und zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben. Der Aufsichtsrat hat die Aufgabe, den Jahresabschluss zu prüfen und zu erklären, ob er den Jahresabschluss billigt.
Der Vorstand der UBM hat auf Grundlage der bestehenden Ermächtigung der 142. ordentlichen Hauptversammlung vom 19. Mai 2021 und der Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, im Jahr 2025 Aktien der Gesellschaft im Umfang von bis zu 3 Mio. Euro zurückzuerwerben.
Die UBM plant im Rahmen der Optimierung ihrer Eigenkapitalstruktur aktuell die Begebung einer grünen Hybridanleihe im Geschäftsjahr 2025 samt der Möglichkeit eines Rückkaufangebots für die Hybridanleihe 2021. Mit einer allfälligen Emission einer grünen Hybridanleihe im Geschäftsjahr 2025 soll die Bilanzstruktur der UBM langfristig gestärkt werden. Die Emission einer marktüblichen Hybridanleihe bleibt der dann vorherrschenden Marktlage vorbehalten. Der größte Kernaktionär der UBM hat grundsätzliches Interesse bekundet, mit einem Volumen von € 10 Mio. an einer allfälligen Emission teilzunehmen.
IX. Angaben über Arbeitnehmer und Organe
Durchschnittlicher Beschäftigtenstand:
| 2024 | 2023 | |
|---|---|---|
| Angestellte | 88 | 93 |
Im Folgenden werden die Bezüge der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats von UBM nach Vergütungskategorien aufgegliedert dargestellt:
in T€
Vergütungen des Vorstands
| Vergütungskategorie | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Vergütungen des Vorstands fix | 1.915 | 1.773 |
| Vergütungen des Vorstands variabel | - | - |
| Sachbezüge | 40 | 38 |
| Pensionskasse/ Abfertigung | 71 | 83 |
| Gesamt | 2.026 | 1.894 |
Vergütungen des Vorstands 2024
| Name | fix | variabel | Sachbezüge | Pensionskasse/ Abfertigung | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Mag. Thomas G. Winkler, LL.M. | 640 | - | 12 | 20 | 672 |
| Dipl.-Ök. Patric Thate | 425 | - | 9 | 17 | 451 |
| Martina Maly-Gärtner, MRICS | 425 | - | 9 | 17 | 451 |
| DI Peter Schaller | 425 | - | 10 | 17 | 452 |
| Gesamt | 1.915 | - | 40 | 71 | 2.026 |
| davon kurzfristig fällige Leistungen | 1.915 | - | 40 | - | 1.955 |
| davon aus Anlass bzw. nach Beendigung des Vorstandsvertrags fällige Vergütungen | - | - | - | 71 | 71 |
Vergütungen des Aufsichtsrats 2024
| Gesamt |
|---|
| 346 |
in T€
Vergütungen des Vorstands
| Vergütungskategorie | 2023 |
|---|---|
| Vergütungen des Vorstands fix | 1.773 |
| Vergütungen des Vorstands variabel | - |
| Sachbezüge | 38 |
| Pensionskasse/ Abfertigung | 83 |
| Gesamt | 1.894 |
Vergütungen des Vorstands 2023
| Name | fix | variabel | Sachbezüge | Pensionskasse/ Abfertigung | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Mag. Thomas G. Winkler, LL.M. | 640 | - | 12 | 26 | 678 |
| Dipl.-Ök. Patric Thate | 425 | - | 9 | 21 | 455 |
| Martina Maly-Gärtner, MRICS | 425 | - | 9 | 21 | 455 |
| DI Peter Schaller | 71 | - | 2 | 2 | 75 |
| DI Martin Löcker | 212 | - | 6 | 13 | 231 |
| Gesamt | 1.773 | - | 38 | 83 | 1.894 |
| davon kurzfristig fällige Leistungen | 1.773 | - | 38 | - | 1.811 |
| davon aus Anlass bzw. nach Beendigung des Vorstandsvertrags fällige Vergütungen | - | - | - | 83 | 83 |
Vergütungen des Aufsichtsrats 2023
| Gesamt |
|---|
| 358 |
In diesen Bezügen sind Rückstellungsdotierungen für Pensionen für ehemalige Vorstände nicht enthalten. Für einen ehemaligen Vorstand besteht, nach Abzug der vorhandenen Wertpapierdeckung, eine Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 194 (Vorjahr: T€ 729). Sowohl für ehemalige als auch für bestehende Vorstände bestehen keine Abfertigungsrückstellungen. An Mitglieder des Vorstands wurden weder Kredite noch Vorschüsse gewährt.
Mitglieder des Vorstands:
* Mag. Thomas G. Winkler, LL.M., Vorsitzender
* Dipl.-Ök. Patric Thate
* Martina Maly-Gärtner, MRICS
* DI Peter Schaller
Mitglieder des Aufsichtsrats:
* Ing. Karl-Heinz Strauss, MBA, FRICS, Vorsitzender
* DI Iris Ortner, MBA, Vorsitzende-Stellvertretende
* Dr. Susanne Weiss
* DI Klaus Ortner
* Dr. Ludwig Steinbauer
* Mag. Paul Unterluggauer
* Hon.-Prof. Dr. Bernhard Vanas
* Dr. Birgit Wagner
* Ing. Martin Mann
* Hannes Muster
* Ing. Günter Schnötzinger
* Dipl.-Ök. Anke Duchow
Die ausbezahlten Vergütungen an die Mitglieder des Aufsichtsrats einschließlich der Sitzungsgelder betrugen im Berichtsjahr € 346.000,00 (Vorjahr: € 357.500,00).
Wien, am 31. März 2025
Der Vorstand
Mag. Thomas G. Winkler, LLM (CEO, Vorsitzender)
Dipl.-Ök. Patric Thate (CFO)
Martina Maly-Gärtner, MRICS (COO)
Dipl. Ing. Peter Schaller (CTO)
Beteiligungsspiegel
| Gesetzlicher Name | Land | Währung | Sitz | Anteil in % direkt | Anteil in % indirekt | Kons. Art | Eigenkapital/ nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag | Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag | Bilanzstichtag | Anteil in % direkt (Vorjahr) | Anteil in % indirekt (Vorjahr) | Kons. Art (Vorjahr) | Eigenkapital/ nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag (Vorjahr) | Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag (Vorjahr) | Bilanzstichtag (Vorjahr) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tochterunternehmen | |||||||||||||||
| "UBM 1" Liegenschaftsverwertung Gesellschaft m.b.H. | AT | EUR | Wien | 100,00 | 100,00 | V | –13.699.529,17 | –1.143.063,70 | 31.12.2024 | 100,00 | 100,00 | V | –12.481.197,26 | –1.006.825,11 | 31.12.2023 |
| Aiglhof Projektentwicklungs GmbH | AT | EUR | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 1.193.414,00 | –23.855,52 | 31.12.2024 | 0,00 | 100,00 | V | 1.212.351,09 | 23.855,52 | 31.12.2023 |
| BMU Beta Liegenschaftsverwertung GmbH i.L. - liquidiert | AT | EUR | Wien | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 50,00 | 100,00 | V | 41.074,98 | 1.936,06 | 31.12.2023 | |
| Donauhof Immobilien GmbH & Co KG | AT | EUR | Wien | 0,00 | 100,00 | V | –21.963.407,65 | –5.697.653,59 | 31.12.2024 | 0,00 | 100,00 | V | –16.265.754,06 | –3.224.412,31 | 31.12.2023 |
| Donauhof Management GmbH | AT | EUR | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 8.695,60 | –1.740,27 | 31.12.2024 | 0,00 | 100,00 | V | 10.435,87 | –3.195,30 | 31.12.2023 |
| Dorfschmiede St. Johann Immobilien GmbH i.L.- liquidiert | AT | EUR | Wien | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 90,00 | 100,00 | V | 23.419,96 | 87,50 | 31.12.2023 | |
| Gartenau Immobilien GmbH & Co KG | AT | EUR | Wien | 0,00 | 100,00 | V | 199,48 | –800,52 | 31.12.2024 | 0,00 | 100,00 | V | 255,23 | –744,77 | 31.12.2023 |
| Gartenauer Platz 7 GmbH & Co KG (vorm.: LQ Epsilon KG) | AT | EUR | Wien | 0,00 | 100,00 | V | –3.441,56 | –386,92 | 31.12.2024 | 0,00 | 100,00 | V | –3.054,64 | –404,00 | 31.12.2023 |
| Emiko Beteiligungsverwaltungs GmbH - liquidiert | AT | EUR | Wien | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 100,00 | U | |||||
| EPS Dike West-IBC GmbH i.L. - liquidiert | AT | EUR | Wien | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 100,00 | V | 36.265,10 | 1.590,20 | 31.12.2023 | |
| EPS Haagerfeldstraße - Business.Hof Leonding 2 Errichtungs- und Verwertungs GmbH i.L. | |||||||||||||||
| :------------------------------------------------------------------------------ | :------ | :------- | :------------ | :--------------- | :---------- | :----------- | :--------- | ||||||||
| Höhenstraße Immobilien GmbH | AT | EUR | 0,00 | 100,00 V | 10.786,05 | –7.066,84 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 97.852,89 | –17.625,95 | 31.12.2023 | |||||||||||
| MARIANNE-HAINISCH-GASSE - LITFASS-STRASSE Liegenschaftsverwertungs- und... | AT | EUR | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 31.12.2023 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 27.751,52 | –6.236,54 | 31.12.2023 | |||||||||||
| Office Franzosengraben GmbH i.L. liquidiert | AT | EUR | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 31.12.2023 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 119.491,69 | 100.208,99 | 31.12.2023 | |||||||||||
| RINNBÖCKSTRASSE - LITFASS-STRASSE Liegenschaftsverwertungs- und... | AT | EUR | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 31.12.2023 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 18.931,81 | –6.247,88 | 31.12.2023 | |||||||||||
| Welser Straße 17 - Business.Hof Leonding 1 Errichtungs- und Beteiligungs GmbH... | AT | EUR | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 31.12.2023 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 23.149,53 | –16.189,44 | 31.12.2023 | |||||||||||
| Gepal Beteiligungsverwaltungs GmbH | AT | EUR | 0,00 | 100,00 V | 3.690,96 | –1.299,06 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 4.990,02 | –65.127,16 | 31.12.2023 | |||||||||||
| Gevas Beteiligungsverwaltungs GmbH | AT | EUR | 0,00 | 100,00 V | –165.740,89 | 349.815,71 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | –515.556,60 | 889.516,34 | 31.12.2023 | |||||||||||
| Golera Beteiligungsverwaltungs GmbH i.L. | AT | EUR | 0,00 | 100,00 V | 6.508,88 | –371.008,88 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | –145.210,91 | –11.278,37 | 31.12.2023 | |||||||||||
| GORPO Projektentwicklungs- und Errichtungs-GmbH | AT | EUR | 0,00 | 100,00 V | 151.181,60 | –25.080,64 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 176.262,24 | 6.062,01 | 31.12.2023 | |||||||||||
| Gospela Beteiligungsverwaltungs GmbH | AT | EUR | 0,00 | 100,00 V | 72.337,92 | –874,00 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 73.211,92 | –2.192,00 | 31.12.2023 | |||||||||||
| IBC Business Center Entwicklungs- und Errichtungs-GmbH | AT | EUR | 0,00 | 100,00 V | –6.562.771,48 | –624.888,45 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | –5.937.883,03 | –584.586,46 | 31.12.2023 | |||||||||||
| Logistikpark Ailecgasse GmbH i.L. - liquidiert | AT | EUR | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 31.12.2023 | ||||||||
| 100,00 | 100,00 V | 252.546,64 | 1.072,26 | 31.12.2023 | |||||||||||
| LQ Timber-A GmbH & Co KG | AT | EUR | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 31.12.2024 | ||||||||
| 100,00 V | 21.888.275,33 | –123.256,02 | 31.12.2023 | ||||||||||||
| LQ Timber-B-One GmbH & Co KG | AT | EUR | 0,00 | 100,00 V | 7.446.594,55 | 69.715,45 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 7.376.879,10 | –176.367,08 | 31.12.2023 | |||||||||||
| LQ Timber-B-Two GmbH & Co KG | AT | EUR | 0,00 | 100,00 V | 11.193.429,53 | 1.142,32 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 11.192.287,21 | –39.050,33 | 31.12.2023 | |||||||||||
| LQ Timber-C GmbH & Co KG | AT | EUR | 0,00 | 100,00 V | 3.610.015,11 | –1.377.418,73 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 4.987.433,84 | –455.475,34 | 31.12.2023 | |||||||||||
| LQ Timber-D GmbH & Co KG | AT | EUR | 0,00 | 100,00 V | 7.183.453,71 | –2.640.031,24 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 9.823.484,95 | –928.767,40 | 31.12.2023 | |||||||||||
| MBU Liegenschaftsverwertung Gesellschaft m.b.H. | AT | EUR | 90,00 | 100,00 V | 19.088,52 | –13.631,68 | 31.12.2024 | ||||||||
| 90,00 | 100,00 V | 32.720,20 | –34.569,08 | 31.12.2023 | |||||||||||
| ML-ZENTRAL Liegenschaftsverwaltungs GmbH i.L. - liquidiert | AT | EUR | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 31.12.2023 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 18.014,10 | –5.155,87 | 31.12.2023 | |||||||||||
| MySky Verwertungs GmbH & Co. OG | AT | EUR | 0,00 | 100,00 V | 453,87 | –708,89 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | –30.738,72 | –31.901,48 | 31.12.2023 | |||||||||||
| Porr - living Solutions GmbH | AT | EUR | 0,00 | 100,00 V | 9.865,36 | –121.016,48 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | –2.229.118,16 | –144.683,04 | 31.12.2023 | |||||||||||
| QBC Epsilon SP Immomanagement GmbH i.L. - liquidiert | AT | EUR | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 31.12.2023 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 73.984,41 | –10.395,51 | 31.12.2023 | |||||||||||
| Rainbergstraße - Immobilienprojektentwicklungs GmbH | AT | EUR | 99,00 | 100,00 V | 1.789,46 | –973,58 | 31.12.2024 | ||||||||
| 99,00 | 100,00 V | 2.763,04 | –6.510,19 | 31.12.2023 | |||||||||||
| RBK Wohnbau Projektentwicklung GmbH | AT | EUR | 0,00 | 100,00 V | 73.677,62 | 21.905,69 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 79.563,86 | 21.905,69 | 31.12.2023 | |||||||||||
| Sabimo Immobilien GmbH | AT | EUR | 0,00 | 100,00 V | 8.572,56 | –79.056,21 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | –1.642.371,23 | –128.625,91 | 31.12.2023 | |||||||||||
| Sabimo Monte Laa Bauplatz 2 GmbH | AT | EUR | 0,00 | 100,00 V | 108.477,79 | 5.650,77 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 109.427,95 | 5.650,77 | 31.12.2023 | |||||||||||
| SFZ Freizeitbetriebs-GmbH & Co KG | AT | EUR | 0,00 | 100,00 V | 76.404,12 | –23.595,88 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 97.904,62 | –2.095,38 | 31.12.2023 | |||||||||||
| SFZ Immobilien GmbH | AT | EUR | 0,00 | 100,00 U | 0,00 | 100,00 U | |||||||||
| SFZ Immobilien GmbH & Co KG | AT | EUR | 0,00 | 100,00 V | 54.768,19 | –693.252,99 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | –1.066.547,19 | –1.814.568,37 | 31.12.2023 | |||||||||||
| Siebenbrunnengasse 21 GmbH & Co OG | AT | EUR | 0,00 | 100,00 V | 1.805.897,01 | –1.036.371,51 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 1.819.399,76 | –1.036.371,51 | 31.12.2023 | |||||||||||
| SP Graumanngasse 8 – 10 Immobilien GmbH i.L. | AT | EUR | 0,00 | 100,00 V | 204.905,58 | –289,71 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 205.195,29 | –5.478,21 | 31.12.2023 | |||||||||||
| sternbrauerei-riedenburg revitalisierung gmbh | AT | EUR | 99,00 | 99,00 V | 52.463,90 | 1.539.426,09 | 31.12.2024 | ||||||||
| 99,00 | 99,00 V | 584.226,91 | –592,05 | 31.12.2023 | |||||||||||
| Timber Marina Tower Immobilien GmbH & Co KG | AT | EUR | 100,00 | 100,00 V | 2.811.635,85 | –238.547,94 | 31.12.2024 | ||||||||
| 94,00 | 100,00 V | 3.050.183,79 | –1.518.907,11 | 31.12.2023 | |||||||||||
| UBM - Satteins Immobilien GmbH | AT | EUR | 0,00 | 100,00 V | 50.395,16 | 12.431,99 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 107.963,17 | 29.844,59 | 31.12.2023 | |||||||||||
| UBM BBH Entwicklungs-GmbH & Co KG | AT | EUR | 0,00 | 100,00 V | –1.456.460,77 | –376.831,00 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | –1.079.629,77 | –303.352,05 | 31.12.2023 | |||||||||||
| UBM Beteiligungsmanagement GmbH | AT | EUR | 100,00 | 100,00 V | 175.381,27 | –2.004,91 | 31.12.2024 | ||||||||
| 100,00 | 100,00 V | 657.386,18 | 471.501,42 | 31.12.2023 | |||||||||||
| UBM Development Österreich GmbH | AT | EUR | 99,96 | 100,00 V | 144.486.494,52 | 16.948.093,39 | 31.12.2024 | ||||||||
| 99,96 | 100,00 V | 127.538.401,13 | 34.423.456,12 | 31.12.2023 | |||||||||||
| UBM Kirchberg Immobilien GmbH | AT | EUR | 0,00 | 100,00 V | –1.685.115,90 | –1.321.053,07 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | –364.062,83 | 493.602,70 | 31.12.2023 | |||||||||||
| WA Bad Häring Immobilien GmbH | AT | EUR | 0,00 | 100,00 V | 53.073,32 | –2.549,45 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 180.622,77 | –30.798,50 | 31.12.2023 | |||||||||||
| WA Kufstein Salurnerstraße Immobilen GmbH | AT | EUR | 0,00 | 100,00 V | 279.235,64 | 36.270,88 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 1.842.964,76 | 75.473,85 | 31.12.2023 | |||||||||||
| WA Terfens-Roan Immobilien GmbH | AT | EUR | 0,00 | 100,00 V | 117.881,34 | –583,19 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 293.464,53 | 980,43 | 31.12.2023 | |||||||||||
| WLB Projekt Laaer Berg Liegenschaftsverwertungs- und Beteiligungs-GmbH | AT | EUR | 0,00 | 100,00 V | 41.680,56 | –2.349,84 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 44.030,40 | –4.486,91 | 31.12.2023 | |||||||||||
| ANDOVIEN INVESTMENTS LIMITED | CY | EUR | 100,00 | 100,00 V | 4.135.707,73 | 739.829,34 | 31.12.2024 | ||||||||
| 100,00 | 100,00 V | 3.395.878,39 | –50.878,07 | 31.12.2023 | |||||||||||
| DICTYSATE INVESTMENTS LIMITED | CY | EUR | 100,00 | 100,00 V | 3.170.161,37 | 41.922,96 | 31.12.2024 | ||||||||
| 100,00 | 100,00 V | 3.212.084,33 | –42.913,25 | 31.12.2023 | |||||||||||
| AC Offices Klicperova s.r.o. - liquidiert | CZ | CZK | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,36 | 31.12.2023 | ||||||||
| 100,00 V | 11.574.759,15 | 151.835,05 | 31.12.2023 | ||||||||||||
| Astrid Garden Residences s.r.o. i.L. - liquidiert | CZ | CZK | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 31.12.2023 | ||||||||
| 20,00 | 100,00 V | 175.443,00 | 63.146,21 | 31.12.2023 | |||||||||||
| Immo Future 6 - Crossing Point Smichov s.r.o. | CZ | CZK | 20,00 | 100,00 V | 176.253.404,84 | 98.881.720,83 | 31.12.2024 | ||||||||
| 20,00 | 100,00 V | 77.371.684,01 | –26.882.897,31 | 31.12.2023 | |||||||||||
| Na Záhonech a.s. | CZ | CZK | 30,12 | 100,00 V | –154.624.491,61 | –27.172.016,12 | 31.12.2024 | ||||||||
| 30,12 | 100,00 V | –127.277.871,44 | –25.882.018,68 | 31.12.2023 | |||||||||||
| UBM - Bohemia 2 s.r.o. - liquidiert | CZ | CZK | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 31.12.2023 | ||||||||
| 100,00 | 100,00 V | –265.194.661,20 | –24.867.779,33 | 31.12.2023 | |||||||||||
| UBM Development Czechia s.r.o. | CZ | CZK | 100,00 | 100,00 V | 125.720.673,39 | 7.383.696,75 | 31.12.2024 | ||||||||
| 100,00 | 100,00 V | 113.036.976,64 | 4.216.507,34 | 31.12.2023 | |||||||||||
| UBM Stodůlky 1 s.r.o. | CZ | CZK | 0,00 | 100,00 V | 21.305.523,98 | 3.117.495,65 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 18.188.028,33 | 55.939.734,54 | 31.12.2023 | |||||||||||
| UBM Stodůlky s.r.o. | CZ | CZK | 0,00 | 100,00 V | –47.558.193,14 | 49.446.555,66 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | –104.622.010,61 | –57.520.633,00 | 31.12.2023 | |||||||||||
| Arena Boulevard GmbH & Co. KG i.L. | DE | EUR | 0,00 | 94,00 V | 1.379,63 | 0,00 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 94,00 V | 1.379,63 | 0,00 | 31.12.2023 | |||||||||||
| Arena Boulevard Verwaltungs GmbH i.L. | DE | EUR | 0,00 | 100,00 U | 0,00 | 100,00 U | |||||||||
| BERMUC Hotelerrichtungs GmbH | DE | EUR | 100,00 | 100,00 V | 165.281,97 | 15.609,45 | 31.12.2024 | ||||||||
| 100,00 | 100,00 V | 149.672,52 | 1.983,34 | 31.12.2023 | |||||||||||
| Blitz 01 – 815 GmbH i.L. | DE | EUR | 100,00 | 100,00 V | 9.348,04 | 0,00 | 31.12.2024 | ||||||||
| 100,00 | 100,00 V | 9.348,04 | 0,00 | 31.12.2023 | |||||||||||
| Bürohaus Leuchtenbergring GmbH & Co. Besitz KG | DE | EUR | 0,00 | 100,00 V | –192.219,34 | –292.219,34 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 100.000,00 | 0,00 | 31.12.2023 | |||||||||||
| City Objekte München GmbH i.L. | DE | EUR | 0,00 | 90,00 V | 164.587,89 | –109.291,10 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 90,00 V | 273.878,99 | –1.338,77 | 31.12.2023 | |||||||||||
| Colmarer Straße GmbH & Co. KG | DE | EUR | 0,00 | 100,00 V | –1.679.711,32 | –48.807,21 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | –1.630.904,11 | –490.423,45 | 31.12.2023 | |||||||||||
| Colmarer Straße Verwaltungs GmbH | DE | EUR | 0,00 | 100,00 U | 0,00 | 100,00 U | |||||||||
| Frauentorgraben GmbH & Co. KG | DE | EUR | 0,00 | 100,00 V | 697,20 | 0,00 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 697,20 | 0,00 | 31.12.2023 | |||||||||||
| Friendsfactory Projekte GmbH i.L. | DE | EUR | 0,00 | 55,00 V | 8.387,32 | 0,00 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 55,00 V | 8.387,32 | 0,00 | 31.12.2023 | |||||||||||
| GeMoBau Gesellschaft für modernes Bauen mbH i.L. | DE | EUR | 0,00 | 94,00 U | 0,00 | 94,00 U | |||||||||
| Georg-Mooseder-Straße GmbH & Co. KG | DE | EUR | 0,00 | 100,00 V | –42.936,69 | –12.737,03 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 | –30.199,66 | –30.233,31 | 31.12.2023 | |||||||||||
| Georg-Mooseder-Straße Verwaltungs GmbH | DE | EUR | 0,00 | 100,00 U | 0,00 | 100,00 U | |||||||||
| Holzstraße GmbH & Co. KG | DE | EUR | 0,00 | 100,00 V | –4.863.619,30 | –3.924.897,29 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | –938.722,01 | –920.290,15 | 31.12.2023 | |||||||||||
| Holzstraße Verwaltungs GmbH | DE | EUR | 0,00 | 100,00 U | 0,00 | 100,00 U | |||||||||
| Immobilien- und Baumanagement Stark GmbH & Co. Stockholmstraße KG | DE | EUR | 0,00 | 100,00 V | 62.685,13 | –9.450,25 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 72.135,38 | 57.560,17 | 31.12.2023 | |||||||||||
| Kaiserleipromenade GmbH & Co. KG i.L. - liquidiert | DE | EUR | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 31.12.2023 | ||||||||
| 0,00 | 100,00 V | 6.769,82 | 0,00 | 31.12.2023 | |||||||||||
| Kühnehöfe Hamburg GmbH & Co. KG | DE | EUR | 0,00 | 62,99 V | 337.178,76 | 0,00 | 31.12.2024 | ||||||||
| 0,00 | 62,99 V | 142.465,73 | 0,00 | 31.12.2023 | |||||||||||
| Kühnehöfe Hamburg Komplementär GmbH | DE | EUR | 0,00 | 100,00 U | 0,00 | 100,00 U | |||||||||
| Levelingstraße GmbH & Co. KG i.L. | Levelingstraße Verwaltungs GmbH i.L. | ||||||||||||||
| DE | |||||||||||||||
| EUR | |||||||||||||||
| München | |||||||||||||||
| 0,00 | |||||||||||||||
| 100,00 | |||||||||||||||
| V | |||||||||||||||
| –11.325,30 | |||||||||||||||
| 0,00 | |||||||||||||||
| 31.12.2024 | |||||||||||||||
| 0,00 | |||||||||||||||
| 100,00 | |||||||||||||||
| V | |||||||||||||||
| 500,00 | |||||||||||||||
| 0,00 | |||||||||||||||
| 31.12.2023 |
Mainz Zollhafen Hotel GmbH & Co. KG
DE
EUR
Berlin
0,00
100,00
V
1.000,00
0,00
31.12.2024
0,00
100,00
V
–222.790,49
67.614,27
31.12.2023
Mainz Zollhafen Verwaltungs GmbH
DE
EUR
Berlin
0,00
100,00
U
0,00
100,00
U
Max-Dohrn-Straße GmbH & Co. KG
DE
EUR
Berlin
0,00
100,00
V
2.481,35
0,00
31.12.2024
0,00
100,00
V
2.481,35
0,00
31.12.2023
MG Brehmstrasse BT C GmbH & Co. KG i.L.
DE
EUR
München
0,00
100,00
V
1.246,87
–11.415,64
31.12.2024
0,00
100,00
V
–27.337,49
–10.694,26
31.12.2023
MG Projekt-Sendling GmbH
DE
EUR
München
0,00
100,00
V
905.634,52
–16.952,84
31.12.2024
0,00
100,00
V
922.587,36
427,59
31.12.2023
MG-Brehmstrasse BT C GmbH i.L.
DE
EUR
München
100,00
100,00
V
5.218,57
–44.438,93
31.12.2024
100,00
100,00
V
–1.342,50
–5.664,82
31.12.2023
MG-Brehmstrasse BT C Komplementär GmbH i.L.
DE
EUR
München
100,00
100,00
V
133.344,06
1.832,56
31.12.2024
100,00
100,00
V
135.176,62
2.500,95
31.12.2023
MG-Dornach Bestandsgebäude GmbH
DE
EUR
München
100,00
100,00
V
406.064,13
12.055,77
31.12.2024
100,00
100,00
V
418.119,90
–40.669,47
31.12.2023
MGO I Development GmbH & Co. KG
DE
EUR
Berlin
0,00
100,00
V
2.000,00
–263.450,39
31.12.2024
0,00
100,00
V
2.000,00
–300.641,81
31.12.2023
MGO II Development GmbH & Co. KG
DE
EUR
Berlin
0,00
100,00
V
2.000,00
0,00
31.12.2024
0,00
100,00
V
2.000,00
0,00
31.12.2023
Münchner Grund Riem GmbH
DE
EUR
München
0,00
100,00
U
0,00
100,00
U
MZ Zollhafen Verwaltungs GmbH
DE
EUR
München
0,00
100,00
U
0,00
100,00
U
Oben Borgfelde Projekt GmbH & Co. KG
DE
EUR
Berlin
0,00
100,00
V
–1.457.604,61
–842.650,37
31.12.2024
0,00
100,00
V
–614.954,24
–2.843.418,71
31.12.2023
Oben Borgfelde Verwaltungs GmbH
DE
EUR
Berlin
0,00
100,00
U
0,00
100,00
U
Pelkovenstaße GmbH & Co. KG
DE
EUR
München
0,00
100,00
V
–6.272.729,89
3.578.528,00
31.12.2024
0,00
100,00
V
–2.694.201,89
–1.264.784,60
31.12.2023
PELKOVENSTRASSE Objekt GmbH
DE
EUR
München
0,00
100,00
U
0,00
100,00
U
Schloßhotel Tutzing GmbH
DE
EUR
Starnberg
0,00
100,00
V
211.254,84
–8.224,69
31.12.2024
0,00
100,00
V
219.479,53
190.193,74
31.12.2023
SIL Realinvest GmbH
DE
EUR
München
0,00
100,00
V
36.238.294,76
781.980,22
31.12.2024
0,00
100,00
V
35.456.314,54
952.700,07
31.12.2023
SONUS City Verwaltungs GmbH
DE
EUR
Berlin
0,00
100,00
U
0,00
100,00
U
SONUS II Verwaltungs GmbH i.L.
DE
EUR
Berlin
0,00
100,00
U
0,00
100,00
U
St.-Veit-Straße GmbH & Co. KG
DE
EUR
München
0,00
100,00
V
–13.252.341,47
393.102,44
31.12.2024
0,00
100,00
V
–13.645.443,91
–11.544.223,03
31.12.2023
St.-Veit-Straße Verwaltungs GmbH
DE
EUR
München
0,00
100,00
U
0,00
100,00
U
Stadtgrund Bauträger GmbH
DE
EUR
Berlin
100,00
100,00
V
–672.635,52
949.267,94
31.12.2024
100,00
100,00
V
–1.621.903,46
–250.367,48
31.12.2023
Top Office Munich GmbH i.L.- liquidiert
DE
EUR
Grünwald, Landkreis München
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
100,00
V
273.513,86
0,00
31.12.2023
UBM Development Deutschland GmbH
DE
EUR
München
94,00
94,00
V
43.660.722,03
6.157.959,02
31.12.2024
94,00
94,00
V
37.482.191,01
7.364.182,56
31.12.2023
UBM Holding Deutschland GmbH
DE
EUR
München
100,00
100,00
V
5.092,26
–1.953,31
31.12.2024
100,00
100,00
V
7.045,57
–2.826,73
31.12.2023
UBM Invest Deutschland GmbH
DE
EUR
München
100,00
100,00
V
39.776.646,00
4.005.108,21
31.12.2024
100,00
100,00
V
35.771.537,79
2.682.167,04
31.12.2023
UBM Leuchtenbergring GmbH
DE
EUR
München
100,00
100,00
V
1.028.465,88
–20.001,39
31.12.2024
100,00
100,00
V
1.048.467,27
299.769,60
31.12.2023
Unterbibergerstrasse GmbH & Co. KG
DE
EUR
München
0,00
100,00
V
–5.640.535,18
–1.528.749,44
31.12.2024
0,00
100,00
V
–4.111.785,74
–3.793.120,58
31.12.2023
Unterbibergerstrasse Verwaltung GmbH
DE
EUR
München
0,00
100,00
U
0,00
100,00
U
ZH Hafenblick I GmbH & Co. KG
DE
EUR
München
0,00
100,00
V
–6.803.412,17
–2.157.373,90
31.12.2024
0,00
100,00
V
–4.646.038,27
–2.539.333,03
31.12.2023
ZH Hafenspitze GmbH & Co. KG
DE
EUR
München
0,00
100,00
V
–1.521.261,65
382.052,33
31.12.2024
0,00
100,00
V
–1.903.313,98
–1.458.400,80
31.12.2023
ZH Molenkopf GmbH & Co. KG
DE
EUR
München
0,00
100,00
V
–4.687.279,48
–1.458.618,33
31.12.2024
0,00
100,00
V
–3.228.661,15
–2.020.071,26
31.12.2023
ZH Rheinwiesen GmbH & Co. KG
DE
EUR
München
0,00
100,00
V
–2.322.599,20
–742.788,55
31.12.2024
0,00
100,00
V
–1.579.770,65
–936.028,52
31.12.2023
Sitnica drustvo s ogranicenom odgovornoscu za usluge
HR
EUR
Samobor
83,89
100,00
V
–24.741,99
–42.449,41
31.12.2024
83,89
100,00
V
16.551.775,66
–1.583.496,45
31.12.2023
UBM Development Netherlands B.V.
NL
EUR
Amsterdam
100,00
100,00
V
–1.355.405,58
–155.114,40
31.12.2024
100,00
100,00
V
–1.200.291,18
–448.623,48
31.12.2023
UBM Kneuterdijk B.V.
NL
EUR
Amsterdam
0,00
100,00
V
–14.329.074,35
–2.625.553,86
31.12.2024
0,00
100,00
V
–11.703.520,49
–3.999.531,57
31.12.2023
"UBM Residence Park Zakopianka" Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia
PL
PLN
Krakau
100,00
100,00
V
–61.586.899,77
–2.075.049,19
31.12.2024
100,00
100,00
V
–59.511.850,58
–9.296.992,99
31.12.2023
Bartycka Real Estate Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia
PL
PLN
Warschau
0,00
100,00
V
–13.419.717,38
4.149.427,02
31.12.2024
0,00
100,00
V
–17.569.144,40
9.030.765,96
31.12.2023
FMZ Gdynia Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia
PL
PLN
Warschau
70,30
100,00
V
–114.442.435,99
–35.062.937,89
31.12.2024
70,30
100,00
V
–79.379.498,10
7.445.401,60
31.12.2023
FMZ Sosnowiec Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia
PL
PLN
Warschau
0,00
100,00
V
–44.783.962,87
–2.013.205,32
31.12.2024
0,00
100,00
V
–42.770.757,55
2.489.606,00
31.12.2023
Ligustria 12 Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia
PL
PLN
Warschau
0,00
100,00
V
17.623.007,73
–177.236,13
31.12.2024
0,00
100,00
V
17.800.243,86
–164.435,91
31.12.2023
Oaza Kampinos Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia
PL
PLN
Warschau
0,00
100,00
V
–165.832.604,03
–3.754.851,75
31.12.2024
0,00
100,00
V
–162.077.752,28
7.813.088,81
31.12.2023
PBP IT-Services spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia
PL
PLN
Warschau
0,00
100,00
V
686.094,33
301.516,25
31.12.2024
0,00
100,00
V
1.151.457,06
416.915,97
31.12.2023
Poleczki Development Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia
PL
PLN
Warschau
0,00
100,00
V
14.386.780,14
23.739.886,49
31.12.2024
0,00
100,00
V
4.381.607,87
–5.089.311,66
31.12.2023
Poleczki Infrastructure Sp z oo
PL
PLN
Warschau
0,00
100,00
V
13.939.056,35
212.729,71
31.12.2024
99,00
99,00
V
–8.387,58
–13.387,58
31.12.2023
Poleczki Lisbon Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia - verkauft
PL
PLN
Warschau
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
100,00
V
8.668.950,07
–8.601.961,56
31.12.2023
Poleczki Madrid Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia - verkauft
PL
PLN
Warschau
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
100,00
V
8.268.798,90
–2.332.050,38
31.12.2023
Poleczki Parking House Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia
PL
PLN
Warschau
0,00
100,00
V
5.870.277,01
906.690,99
31.12.2024
0,00
100,00
V
4.963.586,02
659.718,28
31.12.2023
UBM Development Polska Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia
PL
PLN
Warschau
100,00
100,00
V
5.197.117,81
–2.328.093,80
31.12.2024
100,00
100,00
V
7.525.211,61
–3.335.921,57
31.12.2023
UBM GREEN DEVELOPMENT SPÓLKA Z OGRANICZONA ODPOWIEDZIALNOSCIA
PL
PLN
Warschau
100,00
100,00
V
–30.488.302,88
–7.204.426,05
31.12.2024
100,00
100,00
V
–23.283.876,83
–3.772.503,22
31.12.2023
UBM Riwiera 2 Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia
PL
PLN
Warschau
0,00
100,00
V
5.335.591,11
–603.533,94
31.12.2024
0,00
100,00
V
5.939.125,05
–316.168,52
31.12.2023
UBM RIWIERA 2 Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia BIS Spólka komandytowa
PL
PLN
Warschau
0,00
100,00
V
9.003.386,82
–2.227.369,53
31.12.2024
0,00
100,00
V
11.230.756,35
–383.216,03
31.12.2023
UBM Riwiera 2 Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia Spólka komandytowa
PL
PLN
Warschau
0,00
100,00
V
5.335.591,11
–603.533,94
31.12.2024
0,00
100,00
V
5.939.125,05
–316.168,52
31.12.2023
UBM Zielone Tarasy Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia w likwidacji
PL
PLN
Krakau
100,00
100,00
V
–12.319.650,40
–116.673,72
31.12.2024
100,00
100,00
V
–12.202.976,68
750.112,72
31.12.2023
Yavin BIS Spolka z ograniczona odpowiedzialnoscia w likwidacji - liquidiert
PL
PLN
Warschau
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
100,00
V
–227.760,73
–37.560,62
31.12.2023
Yavin Holding Spolka z ograniczona odpowiedzialnoscia w likwidacji
PL
PLN
Warschau
0,00
100,00
V
–1.202.040,09
–74.588,78
31.12.2024
0,00
100,00
V
–1.127.451,31
–41.538,15
31.12.2023
UBM Development Slovakia s.r.o. i.L. - liquidiert
SK
EUR
Bratislava
0,00
0,00
0,00
0,00
100,00
100,00
V
17.542,70
–1.045,17
31.12.2023
UBM Koliba s.r.o.
SK
EUR
Bratislava
100,00
100,00
V
274.222,39
3.035,09
31.12.2024
100,00
100,00
V
271.187,30
18.397,78
31.12.2023
Assoziierte Unternehmen
CAMG Zollhafen HI IV V GmbH & Co. KG
DE
EUR
Grünwald, Landkreis München
0,00
49,90
E/A
13.711.545,26
10.172.709,20
31.12.2024
0,00
49,90
E/A
3.562.604,11
462.020,39
31.12.2023
CAMG Zollhafen HI IV V Verwaltungs GmbH
DE
EUR
Grünwald, Landkreis München
0,00
49,90
U
0,00
49,90
U
German Hotel Verwaltungs GmbH
DE
EUR
Grünwald, Landkreis München
0,00
47,00
U
0,00
47,00
U
Gemeinschaftsunternehmen
Amraser-See-Straße Immobilien GmbH
AT
EUR
Kematen in Tirol
0,00
50,00
E/G
32.354,64
52,27
31.12.2024
0,00
50,00
E/G
32.302,37
–2.073,18
31.12.2023
Amraser-See-Straße Immobilien GmbH & Co KG
AT
EUR
Kematen in Tirol
0,00
47,00
E/G
–4.702.388,84
–2.536.054,12
31.12.2024
0,00
47,00
E/G
–2.166.334,72
–1.472.072,68
31.12.2023
Aspanggründe Beteiligungs GmbH
AT
EUR
Wien
0,00
51,00
U
0,00
51,00
U
FWUBM Management GmbH
AT
EUR
Wien
50,00
50,00
E/G
32.234.256,86
39.643,45
31.12.2024
50,00
50,00
E/G
32.194.613,41
8.197.595,71
31.12.2023
FWUBM Services GmbH
AT
EUR
Wien
50,00
50,00
E/G
105.823,70
141,96
31.12.2024
50,00
50,00
E/G
105.681,74
6.574,67
31.12.2023
Grundstück 1454/2 KG Gries BT2 Projektentwicklungs GmbH
AT
EUR
Wien
0,00
70,00
E/G
46.494,66
656,46
31.12.2024
0,00
70,00
E/G
45.838,20
316,89
31.12.2023
Grundstück 1454/2 KG Gries BT2 Projektentwicklungs GmbH & Co KG
AT
EUR
Wien
0,00
71,80```markdown
E/G 111.229,87 44.066,27 31.12.2024 0,00 71,80
E/G 5.967.163,60 5.592.150,35 31.12.2023
Grundstück 1454/5 KG Gries BT3 Immobilien GmbH AT EUR Wien 0,00 70,00
E/G 316.712,75 340.478,64 31.12.2024 0,00 70,00
E/G 56.974,11 4.501,99 31.12.2023
Jochberg Hotelprojektentwicklungs- und Beteiligungsverwaltungs GmbH AT EUR Jochberg 0,00 50,00
U 0,00 50,00
U Jochberg Hotelprojektentwicklungs- und Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co KG AT EUR Jochberg 0,00 50,00
E/G 21.317.642,96 –950.768,44 31.12.2024 0,00 50,00
E/G 22.368.747,86 –756.224,64 31.12.2023
Jochberg Kitzbüheler Straße Errichtungs und Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co KG AT EUR Wien 0,00 50,00
E/G 6.239.042,47 314.420,45 31.12.2024 0,00 50,00
E/G 5.924.622,02 336.054,49 31.12.2023
Jochberg Kitzbüheler Straße Errichtungs- und Beteiligungsverwaltungs GmbH AT EUR Wien 0,00 50,00
U 0,00 50,00
U Jochberg Kitzbüheler Straße Hotelbetriebs GmbH AT EUR Jochberg 0,00 50,00
E/G –4.384.905,98 –1.013.176,86 31.12.2024 0,00 50,00
E/G –3.370.105,53 –1.901.848,09 31.12.2023
LQ Timber-A GmbH & Co KG AT EUR Wien 0,00 70,00
E/G 21.640.014,90 –248.260,43 31.12.2024 0,00 0,00 0,00 0,00
LQ Timber-A Verwaltungs GmbH AT EUR Wien 0,00 70,00
U 26.410,35 –3.328,87 31.12.2024
Nordbahnhof-Vierte Wohnungs-GmbH AT EUR Wien 0,00 50,00
E/G 170.643,49 –103.573,20 31.12.2024 0,00 50,00
E/G 674.216,69 –17.589,06 31.12.2023
Portunus Projektentwicklung GmbH AT EUR Graz 0,00 50,00
U 0,00 50,00
U Portunus Projektentwicklung GmbH & Co KG AT EUR Graz 0,00 50,00
E/G –632.299,64 –267.752,82 31.12.2024 0,00 50,00
E/G –364.546,82 –211.700,49 31.12.2023
Rosenhügel Entwicklungs-, Errichtungs- und Verwertungsgesellschaft mbH AT EUR Wien 0,00 50,00
U 0,00 50,00
U Rosenhügel Entwicklungs-, Errichtungs- und Verwertungsgesellschaft mbH & Co KG AT EUR Wien 0,00 50,00
E/G 106.604,71 –1.016,93 31.12.2024 0,00 50,00
E/G 107.621,64 15.103,62 31.12.2023
Stella Projektentwicklung GmbH AT EUR Graz 0,00 50,00
U 0,00 50,00
U Stella Projektentwicklungs GmbH & Co KG AT EUR Graz 0,00 50,00
E/G –461.033,10 –210.840,60 31.12.2024 0,00 50,00
E/G –250.192,50 –183.718,13 31.12.2023
UBM hotels Management GmbH AT EUR Wien 50,00 50,00
E/G –806.678,95 –267.465,36 31.12.2024 50,00 50,00
E/G –539.213,59 –439.668,35 31.12.2023
W 3 Errichtungs- und Betriebs-Aktiengesellschaft - verkauft AT EUR Wien 0,00 0,00 26,67 80,00
E/G 26.815.121,07 956.773,29 31.12.2023
Wohnanlage EZ 208 KG Andritz GmbH i.L. AT EUR Graz 0,00 51,00
E/G 27.991,10 1.897,45 31.12.2024 0,00 51,00
E/G 26.093,65 16.650,11 31.12.2023
Wohnanlage Karlauerstraße 27 GmbH i.L. - liquidiert AT EUR Wien 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 50,10
E/G 90.106,88 –5.687,34 31.12.2023
WSB BF elf-Alpha Projektentwicklungs GmbH & Co KG AT EUR Wien 0,00 51,00
E/G 1.409.916,90 –520.085,14 31.12.2024 0,00 51,00
E/G 1.930.002,04 –174.572,22 31.12.2023
WSB BF fünf Projektentwicklungs GmbH & Co KG AT EUR Wien 0,00 51,00
E/G 309.890,91 –714.844,06 31.12.2024 0,00 51,00
E/G 724.734,97 –119.504,04 31.12.2023
WSB BF neun-Alpha Projektentwicklungs GmbH & Co KG AT EUR Wien 0,00 51,00
E/G 1.772.840,92 –801.022,17 31.12.2024 0,00 51,00
E/G 1.573.863,09 –94.297,89 31.12.2023
WSB BF neun-Beta Projektentwicklungs GmbH & Co KG AT EUR Wien 0,00 51,00
E/G 2.950.588,72 –602.017,16 31.12.2024 0,00 51,00
E/G 3.552.605,88 –152.286,41 31.12.2023
WSB BF zwei Projektentwicklungs GmbH & Co KG AT EUR Wien 0,00 51,00
E/G 4.045.374,16 –767.980,09 31.12.2024 0,00 51,00
E/G 4.813.354,25 –147.418,44 31.12.2023
GOLD NEMOVITOSTNÍ s.r.o. CZ CZK Prag 50,00 50,00
E/G 34.655.962,06 –5.958.595,01 31.12.2024 50,00 50,00
E/G 41.221.668,47 –6.155.279,36 31.12.2023
Grafická 1 s.r.o. CZ CZK Prag 50,00 50,00
E/G 60.265.921,05 –3.319.989,13 31.12.2024 50,00 50,00
E/G 56.503.655,72 –30.133.698,34 31.12.2023
Sugar Palace Op Co s.r.o. CZ CZK Prag 60,00 60,00
E/G –44.798.380,53 14.001.248,01 31.12.2024 75,00 75,00
E/G –57.764.714,07 12.725.478,90 31.12.2023
Sugar Palace Prop Co s.r.o. CZ CZK Prag 60,00 60,00
E/G –184.091.827,81 –302.491.615,15 31.12.2024 75,00 75,00
E/G –511.797.362,29 –307.819.361,26 31.12.2023
Anders Wohnen GmbH DE EUR Grünwald, Landkreis München 0,00 50,00
E/G 39.345,71 0,00 31.12.2024 0,00 50,00
E/G 39.345,71 0,00 31.12.2023
AVALERIA Beteiligungsgesellschaft mbH DE EUR Düsseldorf 0,00 40,00
U 0,00 40,00
U AVALERIA Hotel HafenCity GmbH & Co. KG DE EUR Düsseldorf 0,00 37,92
E/G 946.259,55 –17.036,60 31.12.2024 0,00 37,92
E/G 963.296,15 –10.350,11 31.12.2023
Baubergerstrasse GmbH & Co. KG DE EUR München 0,00 60,00
E/G 10.521.438,07 –396.766,20 31.12.2024 0,00 60,00
E/G 10.918.204,69 –2.509.575,55 31.12.2023
Baubergerstrasse Verwaltung GmbH DE EUR München 0,00 60,00
U 0,00 60,00
U Central Tower Berlin Hotelbetriebs GmbH DE EUR Berlin 0,00 50,00
E/G 3.529,25 –43.337,37 31.12.2024 0,00 50,00
E/G 6.866,62 –8.056,57 31.12.2023
German Hotel Invest IV GmbH & Co. KG DE EUR Grünwald, Landkreis München 0,00 50,00
E/G 241.972,26 –84.765,94 31.12.2024 0,00 50,00
E/G 450.492,56 –100.809,35 31.12.2023
German Hotel IV Verwaltungs GmbH DE EUR Grünwald, Landkreis München 0,00 50,00
U 0,00 50,00
U Lilienthalstraße Wohnen GmbH Münchner Grund und Baywobau i.L. DE EUR Grünwald, Landkreis München 0,00 50,00
E/G 69.884,49 4.901,36 31.12.2024 0,00 50,00
E/G 40.083,13 –2.702,17 31.12.2023
MGH Potsdam I GmbH & Co. KG DE EUR Berlin 0,00 50,00
E/G –2.437.451,39 –1.343.791,43 31.12.2024 0,00 50,00
E/G –1.093.659,96 –1.095.659,96 31.12.2023
MGH Potsdam Verwaltungs GmbH DE EUR Berlin 0,00 50,00
U 0,00 50,00
U MGR Thulestraße GmbH & Co. KG DE EUR Berlin 0,00 50,00
E/G –3.290.921,66 –373.881,37 31.12.2024 0,00 50,00
E/G –2.917.040,29 –2.787.516,90 31.12.2023
MGR Thulestraße Verwaltungs GmbH DE EUR Berlin 0,00 50,00
U 0,00 50,00
U Obersendlinger Grund GmbH & Co. KG DE EUR Grünwald, Landkreis München 0,00 30,00
E/G 100.000,00 –20.913.265,34 31.12.2024 0,00 30,00
E/G 100.000,00 46.540.537,25 31.12.2023
Obersendlinger Grund Verwaltungs GmbH DE EUR Grünwald, Landkreis München 0,00 30,00
U 0,00 30,00
U PGE Grundstücksgesellschaft Europaviertel mbH DE EUR Grünwald, Landkreis München 0,00 74,90
E/G 19.619.021,75 –6.327.022,91 31.12.2024 0,00 74,90
E/G 34.293.668,66 39.944.628,62 31.12.2023
UBX 1 Objekt Berlin GmbH i.L. DE EUR München 50,00 50,00
E/G 893.770,37 60.872,66 31.12.2024 50,00 50,00
E/G 869.127,71 48.583,42 31.12.2023
Berlin Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia PL PLN Warschau 0,00 74,00
E/G 1.022.438,89 –5.845.477,37 31.12.2024 0,00 74,00
E/G 6.867.916,26 –4.811.180,84 31.12.2023
Poleczki Amsterdam Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia PL PLN Warschau 0,00 74,00
E/G –15.699.024,18 –4.540.888,98 31.12.2024 0,00 74,00
E/G –11.158.135,20 –11.530.018,26 31.12.2023
Poleczki Vienna Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia PL PLN Warschau 0,00 74,00
E/G –22.958.140,15 –8.828.957,08 31.12.2024 0,00 74,00
E/G –14.129.183,07 4.557.659,94 31.12.2023
Warsaw Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia PL PLN Warschau 0,00 74,00
E/G –5.887.748,47 –7.649.862,62 31.12.2024 0,00 74,00
E/G 1.762.114,15 –9.153.889,68 31.12.2023
Legende:
V = vollkonsolidierte Unternehmen
E/A = at-equity konsolidierte assoziierte Unternehmen
E/G = at-equity konsolidierte Gemeinschaftsunternehmen
U = untergeordnete Unternehmen
Bestätigungsvermerk
Bericht zum Jahresabschluss
Prüfungsurteil
Wir haben den Jahresabschluss der UBM Development AG, Wien, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024, der Gewinn- und Verlustrechnung für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr und dem Anhang, geprüft. Nach unserer Beurteilung entspricht der beigefügte Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage zum 31. Dezember 2024 sowie der Ertragslage der Gesellschaft für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften.
Grundlage für das Prüfungsurteil
Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der EU-Verordnung Nr. 537/2014 (im Folgenden EU-VO) und mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern die Anwendung der International Standards on Auditing (ISA). Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt „Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften, und wir haben unsere sonstigen beruflichen Pflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns bis zum Datum des Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu diesem Datum zu dienen.
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten für unsere Prüfung des Jahresabschlusses des Geschäftsjahres waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzes und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt, und wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab. Nachfolgend stellen wir die aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalte dar:
Bewertung der Anteile und Ausleihungen an verbundenen Unternehmen sowie der Beteiligungen und Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Werthaltigkeit
Bewertung der Anteile und Ausleihungen an verbundenen Unternehmen sowie der Beteiligungen und Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.
Risiko
Im Jahresabschluss der UBM Development AG zum 31.
```# Adressierung im Rahmen der Abschlussprüfung
Um dieses Risiko zu adressieren, haben wir die Annahmen und Schätzungen des Managements und der externen Sachverständigen kritisch hinterfragt und dabei unter Beiziehung unserer internen Immobilienbewertungsspezialisten unter anderem die folgenden Prüfungshandlungen durchgeführt:
- Beurteilung der Konzeption und Ausgestaltung des zugrundeliegenden Geschäftsprozesses sowie Identifikation der Kontrollen zur Bewertung der Anteile und Ausleihungen an verbundenen Unternehmen sowie der Beteiligungen und Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
- Prüfung der angewandten Methodik sowie der rechnerischen Richtigkeit der vorgelegten Unterlagen und Berechnungen zur Bewertung der Anteile und Ausleihungen an verbundenen Unternehmen sowie der Beteiligungen und Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
- Beurteilung der Kompetenz, Fähigkeit und Objektivität der vom Management beauftragten externen Sachverständigen
Für ausgewählte Gutachten:
- Beurteilung der angewandten Methodik, Plausibilisierung der zugrundeliegenden Annahmen und Schätzungen (z.B. erzielbare Mieteinnahmen und Diskontierungs-/Kapitalisierungssatz, ausstehende Bau-/Entwicklungskosten, Developmentgewinn) mittels Vergleichs mit Marktdaten sowie Vergleich der Marktwerte laut Bewertungsgutachten mit einer von uns ermittelten Marktwertbandbreite
Zu ausgewählten Immobilien in Entwicklung:
- Befragung des Projektmanagements hinsichtlich der Gründe für Abweichungen zwischen geplanten Kosten und Istkosten und zur aktuellen Beurteilung der bis zur Fertigstellung voraussichtlich noch anfallenden Kosten; Untersuchung der Kostenverbuchung auf diesen Projekten durch Einsichtnahme in die Projektunterlagen und stichprobenweisen Abgleich der erfassten Kosten mit den Rechnungen sowie Evaluierung des daraus abgeleitetenFertigstellungsgrades
Für vermietete Finanzimmobilien:
- Überprüfung ausgewählter Input-Daten laut Bewertungsgutachten anhand zugrundeliegender Verträge und Rechnungen
- Überprüfung, ob die Angaben der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft im Anhang vollständig und zutreffend sind
Hinweis auf sonstige Sachverhalte
Der Jahresabschluss der UBM Development AG, Wien, für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr wurde von einem anderen Abschlussprüfer geprüft, der am 3. April 2024 ein nicht modifiziertes Prüfungsurteil zu diesem Abschluss abgegeben hat.
Sonstige Informationen
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen alle Informationen im Geschäftsbericht und im Jahresfinanzbericht, ausgenommen den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Bestätigungsvermerk. Der Geschäftsbericht und der Jahresfinanzbericht werden uns voraussichtlich nach dem Datum dieses Bestätigungsvermerks zur Verfügung gestellt. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss erstreckt sich nicht auf diese sonstigen Informationen, und wir werden dazu keine Art der Zusicherung geben. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses haben wir die Verantwortlichkeit, diese sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss oder unseren bei der Abschlussprüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder anderweitig falsch dargestellt erscheinen.
Verantwortlichkeiten der gesetzlichen Vertreter und des Prüfungsausschusses für den Jahresabschluss
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses und dafür, dass dieser in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit - sofern einschlägig - anzugeben, sowie dafür, den Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzuwenden, es sei denn, die gesetzlichen Vertreter beabsichtigen, entweder die Gesellschaft zu liquidieren oder die Unternehmenstätigkeit einzustellen oder haben keine realistische Alternative dazu. Der Prüfungsausschuss ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft.
Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschluss
Unsere Ziele sind, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit der EU-VO und mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung, falls eine solche vorliegt, stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen.
Als Teil einer Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der EU-VO und mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, üben wir während der gesamten Abschlussprüfung pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus gilt:
- Wir identifizieren und beurteilen die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Abschluss, planen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken, führen sie durch und erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als ein aus Irrtümern resultierendes, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen oder das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
- Wir gewinnen ein Verständnis von dem für die Abschlussprüfung relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems der Gesellschaft abzugeben.
- Wir beurteilen die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte in der Rechnungslegung und damit zusammenhängende Angaben.
- Wir ziehen Schlussfolgerungen über die Angemessenheit der Anwendung des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit durch die gesetzlichen Vertreter sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir die Schlussfolgerung ziehen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, in unserem Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise.# Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch die Abkehr der Gesellschaft von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zur Folge haben. Wir beurteilen die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse in einer Weise wiedergibt, dass ein möglichst getreues Bild erreicht wird. Wir tauschen uns mit dem Prüfungsausschuss unter anderem über den geplanten Umfang und die geplante zeitliche Einteilung der Abschlussprüfung sowie über bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Abschlussprüfung erkennen, aus. Wir geben dem Prüfungsausschuss auch eine Erklärung ab, dass wir die relevanten beruflichen Verhaltensanforderungen zur Unabhängigkeit eingehalten haben, und tauschen uns mit ihm über alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte aus, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit und - sofern einschlägig – auf vorgenommene Handlungen zur Beseitigung von Gefährdungen oder angewandte Schutzmaßnahmen auswirken. Wir bestimmen von den Sachverhalten, über die wir uns mit dem Prüfungsausschuss ausgetauscht haben, diejenigen Sachverhalte, die am bedeutsamsten für die Prüfung des Jahresabschlusses des Geschäftsjahres waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte in unserem Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus oder wir bestimmen in äußerst seltenen Fällen, dass ein Sachverhalt nicht in unserem Bestätigungsvermerk mitgeteilt werden sollte, weil vernünftigerweise erwartet wird, dass die negativen Folgen einer solchen Mitteilung deren Vorteile für das öffentliche Interesse übersteigen würden.
Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen
Bericht zum Lagebericht
Der Lagebericht ist aufgrund der österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Jahresabschluss in Einklang steht und ob er nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt wurde. Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften. Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit den Berufsgrundsätzen zur Prüfung des Lageberichts durchgeführt.
Urteil
Nach unserer Beurteilung ist der Lagebericht nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt worden, enthält zutreffende Angaben nach § 243a UGB, und steht in Einklang mit dem Jahresabschluss.
Erklärung
Angesichts der bei der Prüfung des Jahresabschlusses gewonnenen Erkenntnisse und des gewonnenen Verständnisses über die Gesellschaft und ihr Umfeld wurden wesentliche fehlerhafte Angaben im Lagebericht nicht festgestellt.
Zusätzliche Angaben nach Artikel 10 der EU-VO
Wir wurden von der Hauptversammlung am 21. Mai 2024 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 21. Mai 2024 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind seit dem Geschäftsjahr 2024 Abschlussprüfer. Wir erklären, dass das Prüfungsurteil im Abschnitt „Bericht zum Jahresabschluss“ mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 der EU-VO in Einklang steht. Wir erklären, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen (Artikel 5 Abs 1 der EU-VO) erbracht haben und dass wir bei der Durchführung der Abschlussprüfung unsere Unabhängigkeit von der geprüften Gesellschaft gewahrt haben.
Auftragsverantwortliche Wirtschaftsprüfer
Der für die Abschlussprüfung auftragsverantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Herr Mag. Stefan Uher.
Wien, am 31. März 2025
Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft m.b.H.
Mag. Stefan Uher
Wirtschaftsprüfer
Mag. (FH) Isabelle Vollmer
Wirtschaftsprüfer
Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses mit unserem Bestätigungsvermerk darf nur in der von uns bestätigten Fassung erfolgen. Dieser Bestätigungsvermerk bezieht sich ausschließlich auf den deutschsprachigen und vollständigen Jahresabschluss samt Lagebericht. Für abweichende Fassungen sind die Vorschriften des § 281 Abs. 2 UGB zu beachten.
Bilanzeid
Erklärung der gesetzlichen Vertreter gemäß § 124 Abs 1 Börsegesetz 2018 – Jahresabschluss
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Jahresabschluss der UBM Development AG ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt, sowie dass der Lagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Unternehmens so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens entsteht, und dass der Lagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen das Unternehmen ausgesetzt ist.
Wien, am 31. März 2025
Der Vorstand
Mag. Thomas G. Winkler, LLM
CEO, Vorsitzender
Dipl.-Ök. Patric Thate
CFO
Martina Maly-Gärtner, MRICS
COO
Dipl. Ing. Peter Schaller
CTO
Ergebnisverwendung
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 weist für das Geschäftsjahr 2024 keinen verteilungsfähigen Bilanzgewinn aus. Die Ausschüttung einer Dividende an die Aktionäre für das Geschäftsjahr 2024 unterbleibt daher.
Wien, am 31. März 2025
Der Vorstand
Mag. Thomas G. Winkler, LLM
CEO, Vorsitzender
Dipl.-Ök. Patric Thate
CFO
Martina Maly-Gärtner, MRICS
COO
Dipl. Ing. Peter Schaller
CTO
Bilanzeid
Erklärung der gesetzlichen Vertreter gemäß § 124 Abs. 1 iVm Abs. 2 Börsegesetz 2018 – Konzernabschluss
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns als Gesamtheit der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen vermittelt, sowie, dass der Konzernlagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Konzerns so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns entsteht, und, dass der Konzernlagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen der Konzern ausgesetzt ist.
Wien, am 31. März 2025
Der Vorstand
Mag. Thomas G. Winkler, LLM
CEO, Vorsitzender
Dipl.-Ök. Patric Thate
CFO
Martina Maly-Gärtner, MRICS
COO
Dipl. Ing. Peter Schaller
CTO
Glossar
- ATX: Leitindex der Wiener Börse (Austrian Traded Index)
- BIP: Bruttoinlandsprodukt
- CEE/SEE: Mittel- und Osteuropa/Süd- und Osteuropa
- Covid-19: Coronavirus Disease 2019; eine durch das Coronavirus SARS-CoV-2 verursachte Viruserkrankung
- DAX: Leitindex der Deutschen Börse (Deutscher Aktienindex)
- DBO: Defined Benefit Obligation
- Dividendenrendite: Dividende je Aktie im Verhältnis zum Aktienkurs
- Dow Jones Index: Umfasst die 30 größten US-Werte in einem Index
- EBIT: Betriebsergebnis (Earnings Before Interest and Taxes)
- EBITDA: Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation)
- EBT: Ergebnis vor Ertragsteuern (Earnings before Taxes)
- Eigenkapitalquote: Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme
- EURO STOXX 50: Aktienindex, der 50 große börsennotierte Unternehmen der Eurozone beinhaltet
- Executive Committee: Repräsentiert das Führungsteam von UBM; es umfasst die vier Vorstände sowie aktuell 18 länder- und bereichsübergreifend ausgewählte Führungskräfte
- FAZ: Frankfurter Allgemeine Zeitung
- Forward-Verkauf: Verkauf von Projektentwicklungen vor Fertigstellung
- FVTPL: Fair Value through Profit or Loss
- Gesamtleistung: Umfasst die Umsätze der vollkonsolidierten Unternehmen, die anteiligen Umsätze der at-equity einbezogenen Unternehmen sowie Erlöse aus Immobilienverkäufen von Share- bzw. Asset Deals.
- IAS: Internationale Rechnungslegungsstandards (International Accounting Standards)
- IATX: Immobilien Austrian Traded Index; Immobilienindex, der die bedeutendsten, an der Wiener Börse notierten Immobilienunternehmen enthält
- IFRS: Internationale Rechnungslegungsstandards (International Financing Reporting Standards)
- Impairment-Test: Gemäß IAS 36 erfolgt eine Wertfeststellung von Vermögenswerten über einen regelmäßigen Test, der zwischenzeitliche Wertminderungen des Vermögenswerts eruiert und gegebenenfalls zu Anpassungsbuchungen führt
- IWF: Internationaler Währungsfonds
- KGV: Kurs-Gewinn-Verhältnis, Aktienkurs im Verhältnis zum Ergebnis je Aktie
- Marktkapitalisierung: Aktienkurs multipliziert mit der Anzahl der ausgegebenen Aktien (Market Cap)
- MSCI World: Aktienindex, der über 1.600 Aktien aus 23 Industrieländern beinhaltet
- NaDiVeG: Nachhaltigkeits- und Diversitätsverbesserungsgesetz
- Nettoverschuldung: Langfristige und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten exkl. Leasingverbindlichkeiten minus liquide Mittel
- ÖCGK: Österreichischer Corporate Governance Kodex
- PoC-Methode: Auf Basis der Percentage-of-Completion-Methode erfolgt eine Gewinnrealisierung zeitraumbezogen auf Basis des Fertigstellungsgrads
- Prime Market: Marktsegment der Wiener Börse AG mit den höchsten Publizitäts- und Transparenzanforderungen
- QBC: Quartier Belvedere Central; Stadtentwicklungsprojekt in der Nähe des Wiener Hauptbahnhofs bestehend aus Büros, Wohnungen, Hotels und Gastronomie
- S&P 500: Aktienindex, der die 500 größten börsennotierten US-amerikanischen Unternehmen erfasst
Kontakt
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Druck:
Gerin Druck GmbHGerinstraße 1–3, 2120 Wolkersdorf, Österreich
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Dieser Geschäftsbericht enthält auch zukunftsbezogene Aussagen, die auf gegenwärtigen, nach bestem Wissen vorgenommenen Einschätzungen und Annahmen des Managements der UBM Development AG beruhen. Angaben unter Verwendung der Worte „Erwartung“ oder „Ziel“ oder ähnliche Begriffe und Formulierungen deuten auf solche zukunftsbezogenen Aussagen hin. Zukunftsbezogene Aussagen zum künftigen Geschäftsverlauf enthalten naturgemäß Risiken und Unsicherheiten. Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung des Unternehmens und der UBM-Gruppe beziehen, stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der im Rahmen der Erstellung des Geschäftsberichts vorhandenen und der UBM Development AG vorliegenden Informationen gemacht wurden. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen oder unerwartet Risiken in nicht kalkulierter oder nicht kalkulierbarer Höhe eintreten, so können die künftige tatsächliche (Geschäfts-)Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Einschätzungen, Annahmen und Prognosen abweichen. Maßgebliche Faktoren für ein solches Abweichen können beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der politischen, gesetzlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen in Österreich, der EU und anderen relevanten Wirtschaftsräumen sowie Veränderungen in der Branche sein. Die UBM Development AG übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige (Geschäfts-)Entwicklung und die künftig erzielten Ergebnisse mit den in diesem Geschäftsbericht geäußerten Einschätzungen und Annahmen übereinstimmen werden. Die UBM Development AG wird diese zukunftsbezogenen Aussagen nicht aktualisieren, weder aufgrund geänderter tatsächlicher Umstände noch aufgrund geänderter Annahmen oder Erwartungen.
Der Geschäftsbericht zum 31. Dezember 2024 wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt, um die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben in allen Teilen möglichst sicherzustellen. Die Kennzahlen wurden kaufmännisch gerundet. Rundungs-, Satz- und Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden.
Zugunsten der besseren Lesbarkeit wurde im Geschäftsbericht auf geschlechterspezifische Formulierungen bzw. auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Personenbegriffe verzichtet und die männliche grammatische Form angeführt. Gemeint und angesprochen sind immer alle Geschlechter.
Der Geschäftsbericht liegt auch in englischer Fassung vor und steht in beiden Sprachen auf der Internetseite der UBM Development AG zur Verfügung. Bei Abweichungen ist die deutsche Fassung des Geschäftsberichts maßgeblich.