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Turbon AG Management Reports 2020

May 6, 2020

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Management Reports

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Turbon AG

Hattingen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Zusammengefasster Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

des Konzerns und der Turbon AG

Allgemeine Angaben

Rechtliche Unternehmensstruktur

Die Turbon AG ist eine Aktiengesellschaft nach deutschem Recht. Unternehmenssitz ist Hattingen. In der rechtlichen Unternehmensstruktur gab es im Geschäftsjahr 2019 keine Veränderungen.

In den Konzernabschluss wurden neben der Turbon AG 23 weitere Gesellschaften einbezogen. Nähere Angaben zum Konsolidierungskreis finden sich im Anhang zum Konzernabschluss.

Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit

Die Turbon Gruppe hat bei der in 2017 begonnenen Neuausrichtung weg von einer Struktur eng miteinander verbundener Unternehmen, die sich nahezu ausschließlich mit der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von schriftbildendem Druckerzubehör beschäftigten, hin zu einer Struktur mit der Turbon AG als Holding, deren Führung Investmententscheidungen (vorrangig bezüglich Investitionen in Unternehmen) aufgrund der Abwägung von Chancen und Risiken treffen soll, im abgelaufenen Jahr 2019 weitere Fortschritte gemacht.

Die Geschäftstätigkeit der Beteiligungen der Turbon AG verteilt sich derzeit im Wesentlichen auf zwei Segmente. Im Segment Turbon Printing liegt nach wie vor ein Schwerpunkt in der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von schriftbildendem Druckerzubehör. Der größte Teil des Umsatzes in diesem Bereich entfällt dabei auf wiederaufbereitete Toner Cartridges für den Einsatz in Laser-Druckern, daneben werden aber auch Ink Jet Cartridges für den Einsatz in Tintenstrahl-Druckern angeboten. Des Weiteren erfolgt im Rahmen von Managed-Print-Service-Konzepten (MPS) der Verkauf von Druck- und Multifunktionsgeräten und deren Betrieb mit technischer Wartung und Unterstützung in langfristigen Vertragsverhältnissen. Schließlich werden bedruckte und unbedruckte Papierrollen für Kassensysteme und Bankautomaten, Bank-Schecks und Durchschlagsformulare hergestellt und vertrieben. Kunden für letztere Produkte sind insbesondere Banken, Handelsketten und Dienstleistungsunternehmen (z.B. Hotels) im arabischen Raum.

Im neueren Segment Turbon Electric sind alle Aktivitäten zusammengefasst, die die Entwicklung und Herstellung von elektrischen und elektronischen Baugruppen sowie Geräten betreffen. Zurzeit sind wir hier über Zwischenholdings an einem Unternehmen, das im Bereich der Kabelkonfektionierung tätig ist, und an zwei Unternehmen, die sich schwerpunktmäßig mit der Entwicklung und Herstellung von Hard- und Software im Bereich elektronischer Baugruppen und Geräte beschäftigen, beteiligt. Hinzu kommt noch die Beteiligung an einem kleineren Handelsunternehmen für Komponenten.

Während die Turbon Gruppe im Segment Turbon Printing in Europa, Asien und im mittleren Osten Beteiligungen hält und von Europa aus auch in die USA liefert, konzentriert sich das Geschäft im Segment Turbon Electric zurzeit vor allem auf Europa.

Ergänzend kommt das Segment Holding und Sonstige hinzu, welches alle Erträge und Aufwendungen aus Tätigkeiten der Holding sowie aus den Aktivitäten (z.B. Vermietung) zusammenfasst, die nicht den Segmenten Turbon Printing und Turbon Electric zugeordnet werden können.

Während die Konzernstruktur und die Geschäftstätigkeit der Unternehmensgruppe vor der Neuausrichtung auf einer von der Holding unterstützten engen Zusammenarbeit der verschiedenen Gruppenunternehmen insbesondere bei der Herstellung und dem Vertrieb der wiederaufbereiteten Toner Cartridges basierte, agieren in der neuen Struktur sogenannte Cash Generating Units (CGUs) als einzelne Unternehmen oder im Verbund nebeneinander und, soweit möglich und sinnvoll, unabhängig voneinander. Ausschließlich da, wo wirtschaftlich sinnvoll, werden Ressourcen und Standorte (z.B. Produktionsstandort Rumänien) auch weiterhin CGU-und teilweise auch segment-übergreifend genutzt.

Die Turbon AG fungiert als Holding des Turbon Konzerns. Ihre wesentlichen Aufgaben umfassen die Auswahl der Beteiligungen (CGUs) sowie deren Steuerung und Koordination auf Basis eines zeitnah verfügbaren Reportings/Controllings. Charakteristika dieser Holdingstruktur sind:

So weit möglich Trennung der Führungsfunktionen von Turbon AG und der operativen Tochterunternehmen.
Möglichst immer Beteiligung der Geschäftsführung der operativen Unternehmen am geführten Unternehmen.
Möglichst keine Finanzierung des operativen Geschäftes der Beteiligungen durch die Holding.
Steuerung der Beteiligungen anhand von vereinbarten Budgets und sonstigen Zielvorgaben unter zeitnaher Kontrolle der Zielerreichung.
Beratende Begleitung der Beteiligungen bei der Finanzierung und im operativen Geschäft.

Die Gesellschaft hat von der Möglichkeit gemäß § 315 Abs. 5 i.V.m. § 298 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und einen zusammengefassten Lagebericht für den Turbon Konzern und die Turbon AG erstellt. Da der Geschäftsverlauf, die Lage der Gesellschaft sowie die Risiken der zukünftigen Entwicklung der Turbon AG und des Turbon Konzerns weitgehend übereinstimmen, beziehen sich die folgenden Ausführungen, soweit nicht anders benannt, auf den Turbon Konzern.

Steuerungssystem

Als Steuerungsgröße und finanzieller Leistungsindikator für den Turbon Konzern dient das Ergebnis vor Steuern (EBT). Nebenbedingung ist der Umsatz als eine wesentliche Voraussetzung zur Ergebniserzielung.

Die maßgebliche Steuerungsgröße für die Turbon AG ist das EBT.

Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Wirtschaftliches Umfeld 2019

Rahmenbedingungen

Unsere regionalen Absatzmärkte liegen in Europa sowie Asien (inklusive des arabischen Raums) und Afrika. Daneben beliefern wir aus Rumänien noch ein verbundenes Unternehmen in den USA mit wiederaufbereiteten Toner Cartridges. Das durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) ermittelte Wachstum des Bruttoinlandsprodukts für 2019 war in den Ländern der Euro-Zone und Großbritannien weiterhin rückläufig und lag bei 1,2 bzw. 1,3 %. In 2018 lag das Wirtschaftswachstum bei 1,9 % (Euro-Zone) bzw. 1,3 % (Großbritannien). Im Mittleren Osten/Nordafrika stagnierte die Wirtschaft mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,1 %. In 2018 betrug der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts noch 1,1 %. In Asien wurde ein Wirtschaftswachstum von 1,0 % (Japan) bis 5,6 % ("Emerging and Developing Asia") ermittelt. In den USA lag das Wirtschaftswachstum bei 2,3 % und damit unter dem Vorjahr (2,9 %). 1 2

In den Industrieländern ist das Druckvolumen, das heißt die Anzahl gedruckter Seiten, weiterhin rückläufig. Als Folge sinkt im Markt für schriftbildendes Druckerzubehör auch der Absatz von wiederaufbereiteten Toner Cartridges für den Einsatz in Laser-Druckern. Folge hiervon wiederum sind anhaltende Überkapazitäten, mit den daraus folgenden Auswirkungen insbesondere auf die Preispolitik der miteinander konkurrierenden Anbieter. Positiv festzustellen ist, dass Laser Drucker weiterhin die führende Druckertechnologie im erfolgsentscheidenden Bürobereich sind. 3 Wie im Markt für wiederaufbereitete Toner Cartridges wirkt sich auch im Markt für Managed-Print-Services das generell sinkende Druckvolumen negativ aus. Im arabischen Raum sehen wir bei unseren Spezialprodukten wie Thermo-Transfer-Papieren für den Einsatz in Geldautomaten und Kassensystemen, Scheckvordrucken sowie Versandaufklebern eine insgesamt stabile Nachfrage.

Der für die Turbon Gruppe zweite bedeutende Markt, elektrische und elektronische Baugruppen, wies nach deutlichen Wachstumsraten in den letzten Jahren in 2019 eher eine Seitwärtsbewegung aus. 4 Es ist jedoch festzustellen, dass die Outsourcing-Bestrebungen von den Produzenten zu den Elektronikdienstleistern weiter anhalten. Dies wird noch einmal durch den Megatrend Digitalisierung verstärkt. Auch wenn die Bedeutung dieses Themas erkannt ist, stehen viele Branchen und Unternehmen noch am Anfang der Umsetzung der notwendigen Veränderungen. Daher sollte der Bedarf an elektrischen und elektronischen Lösungen in den kommenden Jahren weiter zunehmen und so zu einem entsprechenden Marktwachstum führen. Wir planen über die Kombination aus organischem Wachstum und der Übernahme von bzw. der Beteiligung an kleineren Marktteilnehmern überdurchschnittlich (im Vergleich zum Markt) zu wachsen. Hierbei könnte es uns helfen, dass der Markt insgesamt noch stark fragmentiert ist und eine hohe Anzahl kleinerer und mittelgroßer Unternehmen, mit einem individuellen Umsatz von weniger als 10 Millionen Euro verzeichnet.

1 International Monetary Fund: World Economic Outlook Update: Global Manufacturing Downturn, Rising Trade Barriers, October 2019: S. 10 (https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Is-sues/2019/10/01/world-economic-outlook-october-2019)

2 International Monetary Fund: World Economic Outlook Update, January 2020: Tentative Stabilization, Sluggish Recovery?, S. 9 (https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2020/01/20/weo-update-january2020).

3 Actionable Intelligence: The 2019 Year in Review, Webinar 16.01.2020 (https://register.gotowebinar.com/recording/756318169138902019)

4 Zentralverband Elektrotechnik- und Elektroindustrie e.V.: Bericht Mitgliederversammlung 2019, S.34 (https://www.zvei.org/fileadmin/user upload/Presse und Medien/Publikationen/2019/September/Bericht-zur-Mitgliederversammlung Fachverband ECSundPCB-ES 2019/Bericht zur Mitgliederversammlung 2019.pdf)

Marktentwicklung

Insgesamt gehen wir weiterhin davon aus, dass sich zukünftig die Märkte im Segment Turbon Printing rückläufig entwickeln, während die Märkte im Segment Turbon Electric wachsen werden. Der übergeordnete Grund hierfür ist für beide Segmente derselbe: Die zunehmende Digitalisierung. Diese führt im Segment Turbon Printing über die weiter fortschreitende Veränderung bei der Kommunikation und der Aufbewahrung von Dokumenten (Cloud statt Ordner) zu einem Bedarfsrückgang für schriftbildendes Druckerzubehör und auch Dienstleistungen rund um den Drucker. Wir gehen auch davon aus, dass der Trend zur weiteren Digitalisierung durch die aktuelle Corona-Virus-Pandemie verstärkt wird. Viele Unternehmen lassen einen nennenswerten Teil ihrer Mitarbeiter von zu Hause arbeiten (remote office / home office), was einen stärkeren digitalen Austausch zwischen Mitarbeitern, Mitarbeitern und Unternehmen sowie Unternehmen und Kunden erfordert. Die Schaffung solcher Strukturen wurde von vielen Unternehmen bislang weder gefördert noch als notwendig erachtet. In denjenigen Unternehmen, die mit dem derzeit erzwungenen remote offices / home offices positive Erfahrungen machen, ist zu erwarten, dass die Digitalisierung der Geschäftsprozesse aufgenommen bzw. forciert wird.

Im Segment Turbon Electric gehen wir davon aus, dass die Digitalisierung, durch den zunehmenden Anspruch an die Leistungsfähigkeit und das Leistungsspektrum von Maschinen, Fahrzeugen und sonstigen technischen Geräten aller Art, über die zur Erfüllung dieser Anforderungen notwendige Elektrifizierung zu einem anhaltend zunehmenden Bedarf an elektrischen und elektronischen Baugruppen führen wird.

Geschäftsverlauf und Vergleich mit prognostiziertem Verlauf

Umsatz und Entwicklung in den Regionen

Der konsolidierte Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2019 55,0 Millionen Euro nach 65,2 Millionen Euro im Vorjahr. Die im Geschäftsbericht 2018 veröffentlichte Prognose ging noch von einem Umsatz in Höhe von 60,0 bis 65,0 Millionen Euro aus 5 und wurde im Zwischenbericht 2019 auf 58,0 bis 60,0 Millionen Euro korrigiert. 6 Grund der Prognoseverfehlung ist der hinter den Planungen zurückgebliebene Umsatz mit wiederaufbereiteten Toner Cartridges.

In Europa betrug der Umsatz in 2019 36,4 Millionen Euro (Vorjahr 44,5 Millionen Euro). Der Umsatz in Asien und Afrika lag in 2019 bei 14,0 Millionen Euro (Vorjahr 14,9 Millionen Euro) und mit den ehemaligen Gruppenunternehmen in den USA als Kunden der Turbon Romania (TRO) für Laser Cartridges wurden in 2019 4,6 Millionen Euro umgesetzt (Vorjahr 5,8 Millionen Euro).

5 Geschäftsbericht der Turbon AG 2018, S. 11, https://www.turbon.de/media/40304/tag_gb_2018.pdf

6 Konzernzwischenabschluss der Turbon AG zum 30. Juni 2019 vom 27.9.2019, S. 7, https://www.turbon.de/media/41574/zb_q2_2019_de.pdf

Ertragslage

Die Bruttomarge im Geschäftsjahr 2019 lag mit 18,9 % leicht über dem Vorjahreswert von 18,4 %. Wie im Vorjahr ist die Höhe der Bruttomarge durch Einmalaufwendungen (in 2019 insbesondere für Vorratsabwertungen) beeinflusst. In 2019 betrugen diese Einmalaufwendungen 0,4 Millionen Euro und reduzierten die Bruttomarge um 0,8 %, im Vorjahr belief sich der Betrag auf 1,1 Millionen Euro und bedeutete eine Reduzierung der Bruttomarge um 1,7 %.

Die Vertriebskosten lagen bei 7,0 Millionen Euro (Vorjahr 8,7 Millionen Euro) und die Verwaltungskosten bei 6,2 Millionen Euro (Vorjahr 6,3 Millionen Euro).

Die saldierten sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen betrugen in 2019 plus 0,4 Millionen Euro (Vorjahr minus 3,0 Millionen Euro). Den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 2,2 Millionen Euro (insbesondere Buchgewinn Verkauf Immobilie Thailand, Nichtinanspruchnahmen von bzw. aus Rückstellungen und Verbindlichkeiten und Währungsgewinne) standen sonstige betriebliche Aufwendungen (insbesondere Wertberichtigungen, Sonderabschreibungen und Währungsverluste) in Höhe von 1,8 Millionen Euro gegenüber.

Das Finanzergebnis betrug in 2019 minus 0,7 Millionen Euro (Vorjahr minus 0,9 Millionen Euro). Die Zinsaufwendungen entfielen auf Darlehen auf Leasingverpflichtungen sowie auf im Rahmen der Rückstellungsbildung für Pensionszusagen zu kalkulierende Zinsaufwendungen.

Zu den Ergebniszahlen im Geschäftsjahr 2019:

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses der Turbon AG für das Jahr 2019 ergab sich die Notwendigkeit der Umbuchung der über einen längeren Zeitraum in der Eigenkapitalposition "Kumuliertes Sonstiges Ergebnis" aufgelaufenen Währungsumrechnungsdifferenzen in die Eigenkapitalposition "Gewinnrücklagen und Konzernergebnis". Die Umbuchung hat keine Auswirkungen auf das Vermögen der Turbon AG, weder auf Einzel- noch auf Konzernebene, sie ist vielmehr eigenkapitalneutral, das heißt sie hat keinen Einfluss auf die Höhe des Eigenkapitals. Allerdings ist die Umbuchung gemäß IAS 21 über die Konzern Gewinn- und Verlustrechnung durchzuführen. Entstanden sind diese Währungsumrechnungsdifferenzen im Zeitraum von den 1990er Jahren bis in die jüngere Vergangenheit. Ihre Ursache haben sie vornehmlich in den vormalig sehr intensiven internationalen Geschäftsbeziehungen zwischen den verschiedenen Gruppenunternehmen, die im Zuge der in den letzten zweieinhalb Jahren durchgeführten Neuausrichtung der Unternehmensgruppe mittlerweile weitgehend weggefallen sind.

Bei diesen im Konzernabschluss 2019 vorgenommenen Umbuchungen handelt es sich um einen Gesamtbetrag in Höhe von insgesamt 8,9 Millionen Euro. Wir haben diese Position aufgrund seiner Wesentlichkeit gemäß IAS 1 als gesonderte Position in der Gewinn- und Verlustrechnung des Jahres 2019 vor dem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ausgewiesen. Folglich wirkt sich die Umbuchung in entsprechender Höhe rechnerisch auf das EBIT, das Ergebnis vor Steuern sowie das Konzernergebnis nach Steuern aus.

Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) im Konzern betrug somit minus 11,3 Millionen Euro (Vorjahr minus 6,1 Millionen Euro), wobei ein Betrag von 8,9 Millionen Euro aus der zuvor beschriebenen eigenkapitalneutralen Umbuchung zwischen den zwei Eigenkapitalpositionen resultiert.

Das Ergebnis vor Steuern lag bei minus 12,1 Millionen Euro (Vorjahr minus 7,0 Millionen Euro), wobei ein Betrag von 8,9 Millionen Euro aus der zuvor beschriebenen eigenkapitalneutralen Umbuchung zwischen den zwei Eigenkapitalpositionen resultiert. Die im Geschäftsbericht 2018 veröffentlichte Prognose ging noch von einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 0,5 bis 1,5 Millionen Euro aus 7 und wurde im Zwischenbericht 2019 auf minus 1,9 bis minus 1,4 Millionen Euro korrigiert. 8 Grund der Prognoseverfehlung sind die hinter den Planungen zurückgebliebenen Umsatzzahlen im Segment Turbon Printing mit entsprechenden Auswirkungen auf die Ergebniszahlen des Segmentes sowie deutlich schlechtere Ergebniszahlen im Segment Holding und Sonstige. Auf die Möglichkeiten weiterer Kostenreduktionen der Holding und ihre Grenzen, insbesondere bedingt durch die Börsennotierung und die damit verbundenen Anforderungen, wird im Prognosebericht noch eingegangen.

Sowohl das EBIT als auch das EBT im Geschäftsjahr 2019 sind, neben der beschriebenen Umbuchung zwischen den zwei Eigenkapitalpositionen, durch Einmalaufwendungen und Einmalerträge im saldierten Wert in Höhe von minus 0,4 Millionen Euro (insbesondere Einmalertrag aus der Immobilienveräußerung in Thailand, Vorratsabwertungen im Bereich wiederaufbereitete Toner Cartridges, Wertberichtigungen und Sonderabschreibungen) beeinflusst.

Die Steueraufwendungen im Konzern betrugen in 2019 0,1 Millionen Euro, so dass sich für das Geschäftsjahr 2019 ein Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von minus 12,2 Millionen Euro errechnet (Vorjahr minus 7,4 Millionen Euro), wobei ein Betrag von 8,9 Millionen Euro aus der zuvor beschriebenen eigenkapitalneutralen Umbuchung zwischen den zwei Eigenkapitalpositionen resultiert.

7 Geschäftsbericht der Turbon AG 2018, S. 12, https://www.turbon.de/media/40304/tag_gb_2018.pdf

8 Konzernzwischenabschluss der Turbon AG zum 30. Juni 2019 vom 27.9.2017, S. 7, https://www.turbon.de/media/41574/zb_q2_2019_de.pdf

Geschäftsverlauf Segmente

Da es nicht möglich ist, eine Aufteilung der eigenkapitalneutralen Umbuchung zwischen den zwei Eigenkapitalpositionen in Höhe von 8,9 Millionen Euro auf die drei Segmente durchzuführen, wird der Ausweis des gesamten Betrages im Segment "Holding und Sonstige" vorgenommen.

Auf das Segment Turbon Printing entfielen in 2019 Umsätze in Höhe von 41,3 Millionen Euro (75,0 % des Gesamtumsatzes). In 2018 entfielen mit 53,1 Millionen Euro 81,4 % der Umsätze auf diesen Bereich. Der Anteil der in den vorgenannten Zahlen enthaltenen Umsätze mit wiederaufbereiteten Toner Cartridges betrug dabei in 2019 23,0 Millionen Euro und in 2018 33,0 Millionen Euro.

Das EBIT im Segment Turbon Printing betrug in 2019 minus 2,1 Millionen Euro und das Ergebnis vor Steuern minus 2,4 Millionen Euro. Die Zahlen beinhalten Einmalaufwendungen in Höhe von insgesamt 0,4 Millionen Euro. In 2018 lag das EBIT im Segment Turbon Printing bei minus 4,3 Millionen Euro und das Ergebnis vor Steuern bei minus 4,9 Millionen Euro.

Auf das Segment Turbon Electric entfielen in 2019 Umsätze in Höhe von 12,9 M illionen Euro (23,5 % des Gesamtumsatzes). In 2018 entfielen mit 11,8 Millionen Euro 17,8 % der Umsätze auf diesen Bereich.

Das EBIT im Segment Turbon Electric betrug in 2019 1,2 Million Euro und das Ergebnis vor Steuern 1,1 Millionen Euro. In 2018 lag das EBIT im Segment Turbon Electric bei 1,0 Millionen Euro und das Ergebnis vor Steuern bei 0,9 Millionen Euro.

Im Segment Holding und Sonstige wurden in 2019 Umsätze in Höhe von 0,8 Millionen Euro erzielt (1,5 % des Gesamtumsatzes). In 2018 betrugen diese Umsätze 0,6 Millionen Euro (0,9 % des Gesamtumsatzes).

Das EBIT im Segment Holding und Sonstige betrug in 2019 minus 10,4 Millionen Euro und das Ergebnis vor Steuern minus 10,8 Millionen Euro. In den Zahlen sind 8,9 Millionen Euro aus der zuvor beschriebenen eigenkapitalneutralen Umbuchung zwischen den zwei Eigenkapitalpositionen sowie ein Einmalertrag in Höhe von 0,5 Millionen Euro aus der Veräußerung der Immobilie am Standort Thailand enthalten. In 2018 betrug das EBIT im Segment Holding und Sonstige minus 2,8 Millionen Euro und das Ergebnis vor Steuern lag bei minus 3,1 Millionen Euro.

Das Segment Holding und Sonstige fasst alle Aktivitäten der Holding sowie die Aktivitäten (z. B. Vermietung), die nicht den Segmenten Turbon Printing und Turbon Electric zugeordnet werden können, zusammen.

Insgesamt wurde die Ertragslage des Konzerns im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr zwar verbessert, war aber erneut nicht zufriedenstellend. Durch die fortgesetzte Verbesserung der Kostenstruktur im Segment Turbon Printing und eine Fortsetzung des profitablen Wachstums im Segment Turbon Electric sowie insbesondere auch die fortgesetzte Reduktion der Finanzverschuldung wird ab 2020 eine weitere Verbesserung der Ertragslage des Konzerns angestrebt. Allerdings ist es zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichtes nur schwer möglich die Auswirkungen der durch die Corona-Virus-Pandemie und der zu ihrer Bewältigung ergriffenen staatlichen Maßnahmen verursachten Krise auf die Ertragslage des Konzerns einzuschätzen oder sogar einzuplanen.

Das Ergebnis je Aktie betrug minus 3,69 Euro unter Einbeziehung der Umbuchung der Währungsumrechnungsdifferenzen von der Eigenkapitalposition "Kumuliertes Sonstiges Ergebnis" in die Eigenkapitalposition "Gewinnrücklagen und Konzernergebnis" und minus 1,01 Euro unter Nichteinbeziehung dieser Position (Vorjahr minus 1,76 Euro). Das Ergebnis je Aktie wurde aus dem Konzernergebnis, das den Aktionären der Turbon AG zuzurechnen ist (minus 12,2 Millionen Euro; Vorjahr minus 5,8 Millionen Euro) bezogen auf die Zahl der durchschnittlich ausgegebenen Aktien (3.294.903; Vorjahr 3.294.903) ermittelt. Wie im Vorjahr entspricht das unverwässerte Ergebnis je Aktie dem verwässerten Ergebnis je Aktie.

Das Ergebnis vor Steuern im Einzelabschluss der Turbon AG in 2019 betrug 1,8 Millionen Euro und das Ergebnis nach Steuern 1,7 Millionen Euro. In diesem Ergebnis enthalten sind Einmalaufwendungen und Einmalerträge in Höhe eines saldierten Betrages von 3,8 Millionen Euro. Im Vorjahr betrug das Ergebnis vor Steuern der Turbon AG minus 18,9 Millionen Euro und der Jahresfehlbetrag minus 18,7 Millionen Euro.

Vermögenslage

Die Bilanzstruktur konnte zum 31.12.2019 weiter verbessert werden. Die Bilanzsumme verringerte sich zum 31.12.2019 auf 42,3 Millionen Euro (31.12.2018 51,5 Millionen Euro). Berücksichtigt man die geplante Trennung von der Immobilie am Standort Hattingen, indem man die Vermögenswerte als "zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte" (8,0 Millionen Euro) an das Ende der Bilanz stellt, reduziert sich die Bilanzsumme auf 34,3 Millionen Euro. Auf der Passivseite steht diesen Werten ein Eigenkapital in Höhe von 15,5 Millionen Euro, von dem 10,5 Millionen Euro auf die Turbon Aktionäre entfallen, gegenüber. Im Einzelnen:

Das Anlagevermögen betrug am 31.12.2019 insgesamt noch 16,7 Millionen Euro nach 26,8 Millionen Euro zum Vorjahresstichtag. Die Werte verteilen sich wie folgt:

Die immateriellen Vermögenswerte betrugen am 31.12.2019 6,0 Millionen Euro (Vorjahr 6,8 Millionen Euro). Die Nutzungsrechte betrugen zum 31.12.2019 1,5 Millionen Euro (am 31.12.2018 nicht vorhanden). Gemäß IFRS 16 sind ab dem vorliegenden Jahresabschluss alle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aus Leasingvereinbarungen in der Bilanz zu erfassen und über ihre Laufzeit in Höhe der zu leistenden Mietzahlungen (abgezinst) zu bewerten, es sei denn, die Laufzeit des Leasingverhältnisses ist kurzfristig. Auf der Passivseite stehen diesen Vermögenswerten sonstige Verbindlichkeiten in entsprechender Höhe gegenüber. Bei den weiteren immateriellen Vermögenswerten handelt es sich im Wesentlichen um Kundenstämme und Markenrechte in Höhe von 2,2 Millionen Euro (alles Segment Turbon Printing) und 3,8 Millionen Euro an Firmenwerten, die sich mit 2,0 Millionen Euro auf das Segment Turbon Printing und 1,8 Millionen Euro auf das Segment Turbon Electric verteilen.

Das in Sachanlagen investierte Vermögen betrug am 31.12.2019 noch 7,9 Millionen Euro (Vorjahr 16,7 Millionen Euro). In den 7,9 Millionen Euro sind mit einem Gesamtwert von 5,5 Millionen Euro Immobilien in Oltenita (Rumänien), Dubai (VAE) und Bangkok (Thailand) enthalten.

Der verbleibende Betrag von 2,4 Millionen Euro verteilt sich auf Produktionsmaschinen, technisches Equipment und Büroausstattung an verschiedenen Standorten. Am Standort Thailand stehen weitere Immobilien zum Verkauf. Diese sind aber, da sich bisher kein Käuferinteresse konkretisiert hat, noch den Sachanlagen zugeordnet.

Anders verhält es sich mit der Immobilie in Hattingen, von der wir uns im ersten Halbjahr 2020 trennen werden und die daher zum 31.12.2019 unter "Zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte" am Ende der Bilanz zum 31.12.2019 geführt wird. Der Gesamtwert beträgt 8,0 Millionen Euro.

Bei den nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen in Höhe von 0,9 Millionen Euro handelt es sich um die Beteiligung (49,8 %) an der BTW Beteiligungs GmbH in Feldkirchen/Österreich, die eine von einer ehemaligen Konzerngesellschaft genutzte Immobilie hält und vermietet.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen reduzierten sich durch die gesamte Rückzahlung der von der Turbon AG den ehemaligen US Gruppenunternehmen gewährten Darlehen von 2,3 Millionen Euro am Vorjahresstichtag auf 0,2 Millionen Euro am 31.12.2019.

Die aktiven latenten Steuern betrugen am 31.12.2019 1,1 Millionen Euro (Vorjahr 0,6 Millionen Euro) und stammen aus der Turbon AG, und zwar als Steuerbuchungen im Zusammenhang mit der Aktivierung latenter Steuern auf Verlustvorträge sowie der Passivierung der Pensionsverpflichtungen (Pensionsrückstellungen).

Das Vorratsvermögen wurde weiter reduziert und betrug am 31.12.2019 8,6 Millionen Euro (Vorjahr 11,7 Millionen Euro). Auf das Segment Turbon Printing entfielen dabei 4,9 Millionen Euro, davon 1,7 Millionen Euro auf den Bereich wiederaufbereitete Toner Cartridges, und auf das Segment Turbon Electric 3,7 Millionen Euro.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich zum 31.12.2019 um 1,0 Millionen Euro auf 4,5 Millionen Euro (Vorjahr 5,5 Millionen Euro).

Die sonstigen Vermögenswerte betrugen am 31.12.2019 wie im Vorjahr 1,9 Millionen Euro. Große Einzelpositionen sind hier 1,0 Millionen Euro Steuererstattungsansprüche und 0,6 Millionen Euro sogenannter aktiver Rechnungsabgrenzungsposten, hiervon allein 0,5 Millionene Euro bei der IPS in Dubai insbesondere aufgrund von in Dubai üblichen Vorauszahlungen aller Art.

Die flüssigen Mittel schließlich betrugen am 31.12.2019 1,6 Millionen Euro (Vorjahr 1,7 Millionen Euro) und verteilen sich mit 0,2 Millionen Euro auf Beteiligungen, die die Turbon AG zu 100% hält und 1,4 Millionen Euro auf Beteiligungen, die die Turbon AG zwar mehrheitlich, aber gemeinsam mit Minderheitsanteilseignern hält.

Insbesondere aufgrund der Verluste im Geschäftsjahr 2019 reduzierte sich das Eigenkapital zum 31.12.2019 auf 15,5 Millionen Euro (Vorjahr 18,8 Millionen Euro), wobei die Anteile anderer Gesellschafter 5,1 Millionen Euro betrugen (Vorjahr 2,3 Millionen Euro). Die Eigenkapitalquote am 31.12.2019 betrug 36,8 % (Vorjahr 36,5 %).

Das auf die Aktionäre der Turbon AG entfallende Eigenkapital je Aktie betrug am 31.12.2019 3,18 Euro (Vorjahr 4,99 Euro).

Die im Umlauf befindlichen Aktien der Turbon AG zum Bilanzstichtag 31.12.2019 beliefen sich wie zum Vorjahresstichtag auf 3.294.903 Stück.

Die langfristigen Verbindlichkeiten des Konzerns betrugen am 31.12.2019 11,0 Millionen Euro nach 9,8 Millionen Euro zum 31.12.2018. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten betrugen noch 11,8 Millionen Euro nach 22,5 Millionen Euro am Vorjahresstichtag. Das Darlehen für die Immobilie in Hattingen (zur Veräußerung vorgesehener Vermögenswert) wird am Ende der Bilanz zum 31.12.2019 mit 3,9 Millionen Euro (Vorjahreswert 4,3 Millionen Euro) ausgewiesen.

Die Zahlen im Detail:

Die Pensionsrückstellungen zum 31.12.2019 betrugen 5,0 Millionen Euro (Vorjahr 4,5 Millionen Euro). Pensionsverpflichtungen bestehen bei der Turbon AG (4,0 Millionen Euro), der Keytec (GB) Ltd, sowie der Greentec Werbe- und Bürotechnik GmbH. Weitere Ausführungen im Zusammenhang mit den Pensionsrückstellungen und den zugrundliegenden Pensionsverpflichtungen folgen im Risikobericht.

Die weiteren Rückstellungen betrugen am 31.12.2019 insgesamt 2,3 Millionen Euro (Vorjahr 2,9 Millionen Euro), davon waren 0,4 Millionen Euro (Vorjahr 0,3 Millionen Euro) langfristig.

Die passiven latenten Steuern, Steuerrückstellungen und Steuerverbindlichkeiten summierten sich am 31.12.2019 auf 1,8 Millionen Euro (Vorjahr 1,8 Millionen Euro).

Neben dem "Immobiliendarlehen Hattingen" in Höhe von 3,9 Millionen Euro bestanden zum 31.12.2019 nur noch weitere 0,2 Millionen Euro Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen und nahestehenden Unternehmen sowie nahestehenden Personen bestanden zum 31.12.2019 in Höhe von 5,8 Millionen Euro (Vorjahr 6,0 Millionen Euro). In diesen Verbindlichkeiten enthalten sind von der HBT Holdings GmbH gewährte Darlehen an die IPS in Dubai, an die Berolina und an die Turbon AG in einer Gesamthöhe von 4,2 Millionen Euro sowie Verbindlichkeiten gegenüber drei Mitgesellschaftern in Tochtergesellschaften in Höhe von insgesamt 1,6 Millionen Euro.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen am 31.12.2019 noch 4,0 Millionen Euro nach 6,8 Millionen Euro am Vorjahresstichtag.

Sonstige Verbindlichkeiten betrugen 3,7 Millionen Euro (Vorjahr 2,7 Millionen), davon 1,4 Millionen Euro (Vorjahr 0,2 Millionen Euro) langfristig. Dem Anstieg liegt die erstmalige Aktivierung der sogenannten Nutzungsrechte zugrunde der, wie schon berichtet, sonstige Verbindlichkeiten in gleicher Höhe (1,5 Millionen Euro) gegenüberstehen.

Zur Turbon AG als Einzelgesellschaft: Die Bilanzsumme der Turbon AG verringerte sich zum 31.12.2019 auf 17,8 Millionen Euro (Vorjahr 43,6 Millionen Euro). Das Eigenkapital betrug am 31.12.2019 7,4 Millionen Euro (Vorjahr 5,7 Millionen Euro). Die Eigenkapitalquote beträgt 41,6 % (Vorjahr 13,1 %). Die Aktivseite ist geprägt durch die Anteile an verbundenen Unternehmen, denen insbesondere Eigenkapital, Pensionsrückstellungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Beteiligungen gegenüberstehen.

Finanzlage

Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit lag im Geschäftsjahr 2019 bei 0,4 Millionen Euro (Vorjahr 0,4 Millionen Euro).

Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit lag bei 3,6 Millionen Euro. Hierin enthalten waren die Zahlungsmittelzuflüsse aus dem ersten Immobilienverkauf in Thailand in Höhe von 2,6 Millionen Euro.

Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit zeigte einen Mittelabfluss von minus 4,1 Millionen Euro. Hierin enthalten sind die Tilgungen von Bankdarlehen in Höhe von insgesamt 2,6 Millionen Euro.

Weitere Ausführungen zur Kapitalflussrechnung finden sich im Anhang unter den sonstigen Angaben.

Die Finanzierung der Turbon AG erfolgt durch Eigenkapital, Pensionsrückstellungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie bis Ende 2019 noch in geringem Umfang durch Bankdarlehen.

Die Finanzlage im Konzern konnte in 2019 aufgrund der fortgeführten Reduktion des gebundenen Kapitals und dem dadurch ermöglichten weiteren Abbau der Finanzverschuldung weiter verbessert werden und ist insgesamt zufriedenstellend. Die Zahlungsfähigkeit ist im Konzern und bei der Turbon AG jederzeit gegeben.

Investitionen

Die Investitionen in das Anlagevermögen betrugen in 2019 insgesamt 0,6 Millionen Euro (Vorjahr 3,3 Millionen Euro).

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Aufgrund der anhaltenden Umsatzrückgänge und der hierdurch bedingten negativen Ergebniszahlen im Bereich wiederaufbereitete Toner Cartridges haben wir im Jahr 2019 die Restrukturierung sowohl in Europa als auch in Thailand noch einmal intensiviert. In Europa wurden die Vertriebsaktivitäten im Händlergeschäft unter Führung der Turbon Products AG zusammengefasst. Weiterhin wird der Großteil der Kunden seit dem letzten Jahr direkt vom rumänischen Standort aus beliefert. Der Distributionsstandort Hattingen wurde in der Folge aufgegeben. Für den Vertrieb in Asien hat seit diesem Jahr unsere Beteiligung IPS MEA/Dubai die Zuständigkeit übernommen. Soweit sinnvoll wurden dabei Vertriebsmitarbeiter der Turbon Thailand in das Vertriebsteam der IPS MEA integriert. Weiterhin hat die Turbon AG im Zuge dieser Neuausrichtung die Anteile an der Turbon Thailand, die bisher direkt gehalten wurden an die neu gegründete Tochter der IPS MEA, die IPS Thailand, veräußert. Aus diesen Veränderungen ergeben sich zum einen weitere deutliche Kosteneinsparungen sowie insbesondere auch die Möglichkeit der Veräußerung und/oder Vermietung von nicht mehr selbst genutzten Immobilien. Dieses insbesondere auch, da im Zuge der Restrukturierungsmaßnahmen die Vorräte im Bereich wiederaufbereitete Toner Cartridges weiter reduziert werden konnten. Im Segment Turbon Electric haben wir im abgelaufenen Jahr das Geschäft bei leichtem Wachstum konsolidiert. Entgegen unserer ursprünglichen Pläne hat in 2019 kein Erwerb einer zusätzlichen Beteiligung stattgefunden. Insgesamt halten wir aber an dem Ziel eines organischen durch kleinere Akquisitionen ergänzten Wachstums fest.

Insgesamt stellt sich die wirtschaftliche Lage der Turbon AG und ihrer Beteiligungen sowie des Konzerns heute im Vergleich zum Vorjahr verbessert dar, allerdings stellen die Auswirkungen der durch die Corona-Virus-Pandemie und der zu ihrer Bewältigung ergriffenen staatlichen Maßnahmen verursachten Krise, wie für die meisten mittelständischen Unternehmen, eine große wirtschaftliche Herausforderung dar. Durch die nur schwer abzuschätzenden Auswirkungen ist es zum jetzigen Zeitpunkt schwierig eine realistische Gesamtaussage zur Entwicklung der Turbon aG und ihrer Beteiligungen zu treffen. Unsere derzeitigen Bemühungen sind darauf ausgerichtet die Substanz zu schützen und den Fortbestand der Gruppe zu sichern. Dabei helfen uns die in den letzten 2,5 Jahren ergriffenen Maßnahmen, insbesondere die Verbesserung der Kostenstrukturen sowie die deutliche Reduktion des gebundenen Kapitals und der damit einhergehende deutliche Abbau von Bankverbindlichkeiten. Wir beobachten die Situation in unseren Märkten und in den Ländern, in denen wir Beteiligungen halten intensiv und stehen in engem Kontakt mit den jeweiligen Geschäftsführungen. Das Treffen langfristig wirksamer Entscheidungen ist momentan nahezu unmöglich, es sei denn es handelt sich um Entscheidungen bezüglich der Beschränkung oder sogar Aufgabe von Geschäften zwecks der Reduktion von Risiken.

Nachtragsbericht

Mit Ausnahme der Trennung von der Immobilie Hattingen im ersten Halbjahr 2020 sind, bis zum heutigen Tage keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung zu verzeichnen.

Prognosebericht

Gesamtwirtschaftlich prognostizierte der Internationale Währungsfonds für 2020 vor Ausbruch der durch die Corona-Virus-Pandemie und der zu ihrer Bewältigung ergriffenen staatlichen Maßnahmen verursachten Krise in Deutschland ein Wirtschaftswachstum von 1,1 % und für die Euro-Länder insgesamt von 1,3 %. In der Region Mittlerer Osten / Nordafrika sah der IWF das Wachstum für 2020 bei 2,7 % und für Asien wurde mit einer Wachstums-Spannbreite von 0,7 % (Japan) und 5,8 % ("Emerging and Developing Asia") gerechnet. Für die USA wurde ein Wachstum von 2,0 % erwartet. 9 10

Vor dem Hintergrund der durch die Corona-Virus-Pandemie und der zu ihrer Bewältigung ergriffenen staatlichen Maßnahmen verursachten Krise sind seriöse Prognosen derzeit nicht möglich. Alle bisherigen Prognosen werden stark nach unten revidiert. Das Münchner ifo-Institut zum Beispiel sieht für Deutschland einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von mindestens 4,3 %, der aber je nach Andauern des momentanen wirtschaftlichen Stillstands auch deutlich höher ausfallen könnte. Für den Euroraum gehen die Volkswirte der Allianz ebenfalls von einer negativen Wachstumsrate aus und auf die Weltwirtschaft bezogen von einem Wachstum von 0,8 % für 2020, welches im letzten Bericht noch mit 2,4 % prognostiziert wurde. 11

Unsere im Zwischenbericht per 30. Juni 2019 veröffentlichte Prognose für das Jahr 2020 ging von einem Umsatz im Konzern in Höhe von 50 bis 55 Millionen Euro aus. Für das Segment Turbon Electric wurde dabei weiteres Wachstum und für das Segment Turbon Printing, ein Umsatzrückgang erwartet.

9 International Monetary Fund: World Economic Outlook Update: Global Manufacturing Downturn, Rising Trade Barriers, October 2019: S. 10 (https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2019/10/01/world-economic-outlook-october-2019)

10 International Monetary Fund: World Economic Outlook Update: Tentative Stabilization, Sluggish Recovery?, January 2020: S. 9 (https://www.imf.org/en/Publications/WE0/Issues/2020/01/20/weo-update-ianuarv2020).

11 Frankfurter Allgemeine: Ökonomen erwarten Wohlstandsverlust von bis zu 700 Milliarden Euro, April 2020: (https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/koniunktur/oekonomen-zu-corona-bis-zu-700-milliarden-euro-wohlstandsverlust-16692391-p2.html)

Für die Umsatzrendite (Ergebnis vor Steuern) wurde ein Ziel von 3 bis 5 Prozent genannt.

Aufgrund der derzeitigen durch die Corona-Virus-Pandemie und der zu ihrer Bewältigung ergriffenen staatlichen Maßnahmen verursachten Wirtschaftskrise und der Beeinträchtigung internationaler Lieferketten müssen wir aus jetziger Sicht (Stand April 2020) für 2020 insgesamt von niedrigeren als den geplanten Umsätzen mit entsprechenden Auswirkungen auf die Ergebniszahlen ausgehen.

Im Segment Turbon Printing kalkulierten wir bereits ohne die Auswirkungen der derzeitigen Krise aufgrund erwarteter Rückgänge im Bereich wiederaufbereiteter Toner Cartridges mit insgesamt rückläufigen Umsätzen, erwarten aber jetzt durch die Krise bedingt einen größeren Umsatzrückgang. Viele Arbeitnehmer arbeiten global derzeit im "Home-Office" mit technischer Mindestausstattung, die zur Digitalisierung von Arbeitsprozessen zwingt, was negative Auswirkungen auf das Volumen gedruckter Seiten hat. Aufgabe muss es somit sein, über ein fortgesetztes Kostenmanagement die Umsatzrückgänge so weit wie möglich auszugleichen. Dieses betrifft insbesondere die Bereiche wiederaufbereitete Toner Cartridges und MPS. Die Erfahrungen der vergangenen 2,5 Jahre sollten uns bei der Auswahl der Maßnahmen und ihrer Umsetzung helfen.

Im Segment Turbon Electric gehen wir trotz der Krisenauswirkungen weiterhin von organischem Wachstum aus und streben an im laufenden Jahr 2020 zumindest das im Vorjahr erzielte Ergebnis vor Steuern zu wiederholen.

Über beide operativ tätigen Segmente betrachtet, würden wir es schon als Erfolg ansehen, wenn wir in 2020 im Vergleich zur ursprünglichen Prognose einen um ca. 10 % reduzierten Umsatz im Konzern, also 45 bis 50 Millionen Euro, und ein ausgeglichenes Ergebnis erreichen könnten. Auf das wachsende Segment Turbon Electric entfällt bei dieser Betrachtung ca. ein Drittel des Konzernumsatzes sowie ein Ergebnis vor Steuern zumindest in Vorjahreshöhe (1,1 Millionen Euro), auf das Segment Turbon Printing würden demnach noch ca. zwei Drittel des Konzernumsatzes entfallen. Im Segment Turbon Printing sollte als Folge der Kostensparmaßnahmen zumindest ein ausgeglichenes Ergebnis vor Steuern angestrebt werden. Für das Segment Holding und Sonstige erwarten wir in 2020 einen Verlust von ca. 1,0 Millionen Euro, der geringer ausfallen könnte sofern es im Laufe dieses Jahres gelingen sollte die nicht mehr genutzten Immobilien am Standort Thailand zu veräußern.

Insgesamt sind die Turbon AG und ihre Beteiligungen inzwischen durch die weitgehende Unabhängigkeit von Bankfinanzierungen und ihre insgesamt stabile Struktur stark genug aufgestellt, um die derzeitige durch die Corona-Virus-Pandemie und die zu ihrer Bewältigung ergriffenen staatlichen Maßnahmen verursachte Wirtschaftskrise zu überstehen.

Weiter vorausblickend erwarten wir, dass im Anschluss an die Krise die Digitalisierung noch an Geschwindigkeit zunehmen wird und wir von dieser Entwicklung in den Beteiligungen im Segment Turbon Electric profitieren können. Im Segment Turbon Printing und hier insbesondere in den Bereichen wiederaufbereitete Toner Cartridges und MPS, bleibt abzuwarten wie der Markt sich in der Nachkrisenzeit verändern wird, insbesondere ob durch die Krise die Marktbereinigung beschleunigt wird und falls ja, welche Impulse sich hieraus ergeben. Insgesamt erwarten wir allerdings einen weiter anhaltenden Marktrückgang und als Folge hieraus müssen wir für unsere Beteiligungen in den betroffenen Bereichen mit rückläufigen Umsätzen kalkulieren.

Im Segment Holding und Sonstige erweist sich die durch die Börsennotierung bedingte teure Kostenstruktur der Holding, im Zuge der Verkleinerung der Unternehmensgruppe immer mehr als Belastung. Wir haben in den vergangenen zweieinhalb Jahren zwar die Kostenreduktion auch auf Ebene der Holding (Turbon AG) vorangetrieben, sind aber mittlerweile an einem Punkt angelangt, der Kosteneinsparungen immer schwieriger macht. Die derzeitige Kombination aus profitablen aber noch relativ kleinen Zukunftsunternehmen, Segment Turbon Electric und IPS MEA im Segment Turbon Printing, die die verdienten Mittel zu Weiterentwicklung benötigen und aus "älteren" Beteiligungen in einem schrumpfenden Markt macht es schwer, die hohen Aufwendungen einer börsennotierten Holding über Ausschüttungen aus den Beteiligungen zu finanzieren. Letztendlich werden in der derzeitigen Struktur die operativ erwirtschafteten Gewinne durch eine aufwendige Verwaltung aufgezehrt. Dieses Problem zu lösen ist eine unserer zukünftigen Herausforderungen.

Unser Ziel der weitgehenden Entschuldung haben wir inzwischen erreicht, trotzdem planen wir die Trennung von weiteren, nicht (mehr) für das Kerngeschäft benötigten Vermögensgegenständen. Hierbei sind insbesondere die nicht mehr benötigten Gebäude am Standort in Thailand sowie das als Finanzbeteiligung geführte Investment in die österreichische Immobilie zu nennen. In der derzeitigen wirtschaftlichen Krise wird eine Veräußerung zu Preisen, die unseren Vorstellungen entsprechen allerdings nicht einfach sein. Aufgrund der weitgehenden Entschuldung besteht jedoch kein Verkaufsdruck und wir können uns daher dem Thema mit der beim Immobilienverkauf notwendigen Geduld widmen.

Personal

Der Turbon Konzern beschäftigte im Jahr 2019 durchschnittlich 706 Mitarbeiter (Vorjahr 948 Mitarbeiter). Am 31.12.2019 lag die Zahl der Mitarbeiter bei 584 (Vorjahresstichtag 796). In der Turbon AG wurden im Durchschnitt 7 und am Jahresende 3 Mitarbeiter beschäftigt.

Risiken- und Chancenbericht

Die Unternehmen der Turbon Gruppe werden mit Chancen und Risiken konfrontiert, die sich auf die Vermögenswerte und Schulden der Gesellschaften, den Gewinn, den Cash-Flow, aber auch auf immaterielle Werte wie die Reputation auswirken können.

Das Risikomanagement-System der Turbon Gruppe soll zum einen der Turbon AG ermöglichen, frühzeitig relevante Entwicklungen in ihren jeweiligen Beteiligungen zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen und zum anderen der Unternehmensleitung der jeweiligen Beteiligung oder der entsprechenden CGU, die in ihrer Einheit potentiellen Chancen und Risiken systematisch zu erfassen und zu bewerten. Das Risikomanagement ist daher ein wichtiger Bestandteil des gesamten Managementinformationssystems und dient in dieser Funktion nicht nur der Risikovermeidung, sondern auch dem Aufzeigen von Chancen für die Unternehmensgruppe.

Das Beteiligungscontrolling-System der Holding (Turbon AG) stellt den Ausgangspunkt und Kern des operativen Risikoüberwachungs-Systems dar. Wesentliche Bestandteile sind das monatliche Berichtswesen aus den Beteiligungsgesellschaften für Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung und das monatliche Reporting, welches einen detaillierten Einblick in die wirtschaftlichen Vorgänge bei den Gesellschaften ermöglicht, sowie die Quartals- und die von unseren Abschlussprüfern geprüften Jahresabschlüsse. Die Abschlüsse sollen zeitnah zur Verfügung stehen, sodass Risiken schnell identifiziert werden können und damit eine frühzeitige Reaktion auf potenzielle Fehlentwicklungen möglich ist. Hierzu gehört auch der Soll-Ist-Abgleich der gemeldeten Zahlen mit den Budgets und Zielvorgaben durch die Holding. Die Auswertung der Informationen wird unterstützt durch den regelmäßigen Austausch von Informationen durch den direkten Zugriff auf Ansprechpartner in den Beteiligungsgesellschaften, welche sich bei der Erkennung und Bewertung von Risiken aktiv engagieren.

Weitere Bestandteile des internen Risikomanagements sind das wöchentliche Cash- und Forderungen-/Verbindlichkeits-Reporting sowie das monatliche Reporting der Vorräte. Im Rahmen eines "Legal Controlling" werden in den Beteiligungen abzuschließende außergewöhnliche, das heißt, nicht im Tagesgeschäft anfallende Verträge und Vereinbarungen einer zusätzlichen zentralen Kontrolle unterzogen.

Grundsätzlich sollen mit der neuen Holding Struktur über selbständige CGUs die Interdependenzen zwischen den einzelnen Unternehmen reduziert werden, so dass auch die Auswirkungen schlagend gewordener Risiken auf die einzelnen CGUs begrenzt werden können. Hier insbesondere auch durch Finanzierung auf Unternehmensebene ohne Involvierung der Turbon AG.

Dies wirkt sich auch auf die bisher etablierten Planungs-, Steuerungs- und Berichtsprozesse aus. Hierbei soll das Chancen- und Risiko-Management stärker dezentralisiert und in den jeweiligen Beteiligungen über einen Bottom-Up-Ansatz weiter ausgebaut werden.

Aufgrund ihres internationalen Betätigungsfeldes sind die Turbon AG und deren Beteiligungen einer Vielzahl unterschiedlicher Risiken ausgesetzt. Um die finanziellen Auswirkungen eines möglichen Schadens gering zu halten, werden - soweit verfügbar und wirtschaftlich sinnvoll -Versicherungen abgeschlossen. Umfang und Höhe dieser Versicherungen werden laufend überprüft und gegebenenfalls angepasst.

Aus Sicht der Turbon AG können sich die im Folgenden beschriebenen Risiken in den jeweiligen Beteiligungen oder CGUs auswirken, müssen aber aufgrund der neuen Führungsstruktur nicht automatisch direkt auf die Turbon AG übergreifen. Indirekt haben diese Risiken über die Beteiligungserträge und -bewertungen natürlich auch immer eine Auswirkung auf die Turbon AG.

Die für die Turbon Gruppe wesentlichen Risiken werden in den folgenden Abschnitten beschrieben, wobei deren Reihenfolge keine Wertung der Eintrittswahrscheinlichkeit oder des potenziellen Schadensausmaßes beinhaltet.

Beschaffungsmarktrisiken und -chancen

Die Produktionsleistungen können durch Lieferunterbrechungen oder Qualitätsmängel bei Rohmaterialien beeinträchtigt werden. Sollte es uns in solchen Fällen nicht gelingen, mit der Produktion auf einen anderen Standort auszuweichen oder die Nachfrage aus Vorräten zu bedienen, könnte es zu einem Umsatzrückgang kommen.

Weiterhin gibt es in Teilen der für die Beteiligungen der Turbon AG relevanten Beschaffungsmärkte große Preisfluktuationen (z.B. weltweiter Papiermarkt) oder auch Knappheiten aufgrund Nachfrageüberhängen (z.B. Markt für elektronische Komponenten). Die Sicherung der Versorgung mit Rohmaterialien wird daher soweit möglich über enge Kooperationen mit Lieferanten und über den parallelen Bezug von verschiedenen Lieferanten gesichert. Gleichzeitig werden langfristige Lieferverpflichtungen mit gleichlaufenden Beschaffungsverträgen abgesichert. Bei als besonders kritisch eingestuften Rohmaterialen und Vorprodukten wird die Bevorratung entsprechend angepasst.

Bei aller Vorsorge ist es in Extremsituationen, wie der derzeitigen Corona-Virus-Pandemie, möglich, dass die genannten Maßnahmen nur bedingt greifen. Beispielsweise werden (nach Umsatz) 54% aller Leiterplatten weltweit in China produziert, 92% in Asien. Auch die Rohstoffe, die zur Herstellung von Leiterplatten benötigt werden, kommen fast ausschließlich aus Asien. Einschränkungen in der Produktion und Logistik in dieser Region führen dann zwangsläufig zu Engpässen auf den Beschaffungsmärkten.

Absatzrisiken und -chancen

Generell besteht das Risiko, dass sich durch die Marktsituation, z.B. Überkapazitäten im Markt für wiederaufbereitete Toner Cartridges, bedingte Preisreduzierungen nicht durch ein entsprechendes Mengenwachstum kompensieren lassen.

Ein Absatzrisiko stellt auch die Konzentration auf eine relativ kleine Anzahl von Großkunden dar. Dieses Risiko realisierte sich im Segment Turbon Printing (Bereich wiederaufbereitete Toner Cartridges) mit dem Verlust eines Großkunden im Jahre 2018. Die danach vorgenommenen deutlichen Veränderungen in der Unternehmensstruktur waren die Konsequenz hieraus.

Durch die erreichte breitere Aufstellung der Unternehmensgruppe und die Diversifizierung der Geschäftstätigkeit der Turbon Gruppe wurde diese Abhängigkeit inzwischen deutlich verringert. Die Unternehmensgruppe beliefert momentan keinen Kunden, mit einem Umsatzanteil von mehr als 10 Prozent des Gesamtumsatzes. Hinzu kommt risikomindernd, dass in der neuen Struktur das Wegbrechen eines bedeutenden Kunden nicht automatisch Probleme für nahezu alle weiteren Unternehmen der Gruppe zur Folge hätte, wie das in der alten Struktur noch der Fall war.

Ein weiteres Risiko der alten Struktur war die starke Fokussierung auf den Produktbereich wiederaufbereitete Toner Cartridges. Im Zuge der zum einen durch den Verlust eines Großkunden und zum anderen durch die allgemeine Marktentwicklung notwendig gewordenen Neuaufstellung sind wir nun in zwei sich produkt- und marktmäßig deutlich voneinander unterscheidenden Segmenten investiert. Weiterhin werden zudem innerhalb der beiden Segmente heterogenere Produkte hergestellt und vertrieben, als das in der alten Struktur der Fall war.

Betrachtet man die Regionen, so hat die Hinzunahme des Geschäftes im arabischen Raum ebenfalls zu einer breiteren Aufstellung geführt. Das direkte Geschäft in den USA wurde zwar fast gleichzeitig aufgegeben, trotzdem sind die USA über die Belieferung eines verbundenen Unternehmens noch ein nennenswerter Markt für unsere wiederaufbereiteten Toner Cartridges.

Forderungsausfallrisiken

Forderungsausfallrisiken managen wir durch Bonitätsanalysen unseres Kundenportfolios auf der Grundlage einer strikten Forderungsmanagement-Richtlinie. Diese beinhaltet, dass die Kundenforderungen - wo sinnvoll und möglich - über eine Warenkreditversicherung abgesichert sind beziehungsweise andere Sicherheiten (Bürgschaften, Vorauskasse) bereitgestellt werden müssen. Für alle im Rahmen von Factoring-Vereinbarungen verkauften Forderungen trägt der Factor das Ausfallrisiko zu 100 %. Allerdings müssen wir zunehmend feststellen, dass in bestimmten Absatzmärkten entsprechende Absicherungen nicht oder nur sehr begrenzt zur Verfügung stehen, oder dass in einzelnen Märkten aufgrund der Kundenstruktur und kurzfristiger Zahlungsziele Warenkreditversicherungen nicht immer wirtschaftlich sinnvoll erscheinen. Insbesondere im Segment Turbon Electric sind kürzere Zahlungsziele die Regel, wodurch die Forderungen gegenüber den einzelnen Kunden entsprechend niedriger sind und so das Ausfallrisiko der Höhe nach begrenzen. Generell wird eine sorgfältige Chancen-Risiko-Abwägung vorgenommen und, insbesondere in Abhängigkeit von der erzielbaren Gewinnmarge, festgelegt, bis zu welchem Betrag Kunden, auch ungesicherte Limite eingeräumt werden können.

Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken

Die mittlerweile erreichte weitgehende Unabhängigkeit von Bankverbindlichkeiten sowie eine ausreichende Verfügbarkeit von Liquidität kommt der Turbon AG und ihren Beteiligungen in der derzeitigen durch die Corona-Virus-Pandemie und der zu ihrer Bewältigung ergriffenen staatlichen Maßnahmen verursachten Krise entgegen. Die hohe Verschuldung in der alten Struktur hätte in der jetzigen Situation zu Problemen, wahrscheinlich sogar existentieller Art, geführt. Eine wichtige Regel der Zukunft wird daher, selbst für den Fall einer Wiederinanspruchnahme von Bankverbindlichkeiten sein, dass sich sowohl die Turbon AG als Holding als auch die Beteiligungen nur unabhängig voneinander verschulden. Das gemeinsame Eingehen von Verbindlichkeiten, insbesondere das Einstehen der Holding für Verbindlichkeiten der Töchter, kann nur eine Ausnahme in vertretbarer Höhe darstellen.

Insgesamt wird die ausreichende Verfügbarkeit von Liquidität durch die Holding über einen wöchentlichen "Cash-Report" eng überwacht und führt auf Ebene der Beteiligungen frühzeitig zu Maßnahmen, wie z.B. das Anmahnen von ausstehenden Zahlungen der Kunden. Auch diese Vorgehensweise resultiert aus der Restrukturierungsphase und kommt unserer Unternehmensgruppe in der derzeitigen Krise zugute.

Operative Risiken durch den Verlust von Sachanlagevermögen oder Betriebsunterbrechungen

Brände, Naturkatastrophen oder andere Störungen in den Produktionsstätten der Turbon Gruppe könnten erhebliche Schäden und Verluste verursachen. Durch entsprechende bauliche Maßnahmen und strikte organisatorische Vorgaben wird dieses Risiko soweit wie möglich minimiert. Für den Fall eines tatsächlichen Schadens hat die Turbon Gruppe Versicherungen in angemessener Höhe abgeschlossen.

Allerdings sind nicht alle Risiken plan- und versicherbar, so kommen die üblichen Betriebsunterbrechungsversicherungen in der derzeitigen durch die die Corona-Virus-Pandemie und der zu ihrer Bewältigung ergriffenen staatlichen Maßnahmen verursachte Krise nicht für die Schäden auf und langfristige Planungen müssen durch Adhoc-Entscheidungen ersetzt werden. Nicht die Verbesserung oder die Optimierung ist in einer solchen Situation die Entscheidungsmotivation, sondern die Sicherstellung des langfristigen Fortbestands des betroffenen Unternehmens. Insbesondere in einer solchen Situation ist ein zeitnaher Informationsaustausch über die Situation mit den zuständigen Personen in den verschiedenen Unternehmen der Gruppe und eine Beratung über notwendige Reaktionen und Maßnahmen wichtig. Derzeit findet daher ein häufiger Austausch der Holding mit den Geschäftsleitungen "vor Ort" mit dem Ziel, die Geschäftstätigkeit im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten so gut wie möglich aufrecht zu erhalten, statt.

Risiken aus Pensionsverpflichtungen

Neben den Pensionsverpflichtungen der Turbon AG für zwei ehemalige und ein derzeitiges Vorstandsmitglied sowie Verpflichtungen eines Tochterunternehmens der Beteiligung Berolina könnten sich bei der Keytec UK Zahlungsverpflichtungen in ein im Zuge einer Firmenakquisition in den 90er Jahren mitübernommenes "Pensions Scheme" ergeben, falls sich aus dem Verhältnis der Pensionszahlungsverpflichtungen zu dem Planvermögen des "Scheme" auf Basis der in jedem dritten Jahr vorgenommenen versicherungsmathematischen Berechnungen eine Finanzierungslücke ergibt. Am 31.12.2018 betrug diese Lücke 0,5 Millionen Euro und wurde durch eine Rückstellung in entsprechender Höhe in der Konzernbilanz abgebildet. Per 31.12.2019 erhöhte sich die Lücke auf 0,8 Millionen Euro, mit entsprechenden Auswirkungen auf die zu bildende Rückstellung.

Zur Zeit befinden wir uns in einer Verhandlungssituation mit dem für das "Pensions Scheme" der Keytec UK zuständigen sogenannten "Trustee" sowie der Aufsichtsbehörde "The Pensions Regulator", der das gesamte britische Pensionssystem beaufsichtigt. Hintergrund dieser Verhandlungssituation ist, dass die Keytec UK seit dem vergangenen Geschäftsjahr kein operatives Geschäft mehr führt, demnach über keine operativen Einnahmen mehr verfügt, und daher derzeit alle Ausgaben für die Verwaltung des "Pensions Scheme" über Zahlungen der Turbon AG auf Basis einer bilanziellen Forderung der Keytec UK gegenüber der Turbon AG in Höhe von 2,2 Millionen Euro bestreitet. Darüber hinaus bestehen schriftliche Garantien der Turbon AG gegenüber dem "Pensions Scheme" in Höhe von 1,7 Millionen Euro. Es bestehen nach englischem Recht Wechselwirkungen zwischen der Leistungsfähigkeit des "Sponsors" oder "Employers" (in diesem Fall Keytec UK) und der Anlagestrategie und der Rendite- und Risikogeneigtheit des "Trustee". Je weniger leistungsfähig der "Sponsor" ist, desto größere Anforderungen werden an ein möglichst geringes Ausfallrisiko der Anlagen gestellt; typischerweise geht mit einem geringeren Ausfallrisiko eine geringere Rendite einher, was zu einer größeren Abhängigkeit von dem (vermeintlich nicht hinreichend leistungsfähigen) "Sponsor" führt. Anders als das deutsche Recht sieht das englische Recht (UK Pensions Act 2004) sehr weitreichende Kompetenzen und Befugnisse der Aufsichtsbehörde vor. Die Aufsichtsbehörde kann jede "connected person" bei Hinzutreten weiterer Voraussetzungen verpflichten, für Probleme des "Pensions Scheme" aufzukommen. Im Falle des "Pensions Scheme" der Keytec UK ist die Turbon AG genauso wie jedes gruppenangehörige Unternehmen eine solche "connected person". Maßnahmen, die zum Zeitpunkt ihrer Vornahme vollkommen legitim waren (wie etwa Gewinnausschüttungen), können von der Aufsichtsbehörde zum Anlass genommen werden, eine "Rückzahlung" anzuordnen, selbst wenn die Gewinnausschüttung mehr als ein Jahrzehnt zurückliegt. Derzeit ist noch nicht klar, ob und wenn ja, welche Maßnahmen die Aufsichtsbehörde anordnet. Entscheidend sind zunächst Verhandlungen mit dem Trustee, deren Ergebnis dann von der Aufsichtsbehörde bewertet wird. Der "Trustee" hat ein Gutachten zur Bewertung der Leistungsfähigkeit der Keytec UK und der Turbon AG eingeholt. Das Gutachten basiert im Wesentlichen auf öffentlich bekannten Informationen. Das Gutachten kommt angesichts des Fehlens von nennenswertem operativen und profitablen Geschäfts der Keytec UK und der negativen Ergebnisse der Turbon AG in der jüngeren Vergangenheit zu dem Ergebnis, dass die Leistungsfähigkeit der Keytec UK sowie der Turbon AG in Frage gestellt sein soll. Dieses Gutachten hat dazu geführt, dass der "Trustee" aufgrund der zuvor beschriebenen Anpassung der Anlagestrategie nunmehr nicht mehr von einer Unterdeckung von 0,67 Millionen GBP ausgeht, sondern von einer Unterdeckung in Höhe von rd. 1,8 Millionen GBP. Der "Trustee" hat einen Vorschlag unterbreitet, nach dem diese vermeintliche Unterdeckung durch fünf jährliche Zahlungen in Höhe von 0,311 Millionen GBP aufgefüllt werden soll. Für den Fall einer Nichteinigung wird der Turbon AG mit einer Übergabe des gesamten "Pensions Scheme" an eine Versicherung oder vergleichbare Institution gedroht. Für diesen Fall wurde uns als Forderung ein geschätzter Betrag in Höhe von 4,2 Millionen GBP genannt.

Wir haben inzwischen in Großbritannien rechtlichen Rat eingeholt und nach Aussage der von uns zu Rate gezogenen Experten erlaubt die Gesetzeslage in Großbritannien, wohl den uns angedrohten Durchgriff auf die Gesellschafter der Keytec UK, in diesem Fall die Turbon AG. Sollte die Keytec UK den finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem "Pensions Scheme" nicht nachkommen, könnte der Turbon AG die Inanspruchnahme mit all den zuvor beschriebenen Konsequenzen drohen, deren finanzieller Umfang wiederum von der Solvenz und den Zukunfts(einnahme)aussichten der Turbon AG abhängen würde.

Da die Turbon AG in Großbritannien keine Vermögenswerte mehr hält, würde eine von Seiten der Aufsichtsbehörde gegenüber der Turbon AG angeordnete Maßnahme in Deutschland vollstreckt werden müssen. Wir lassen derzeit rechtlich prüfen, inwieweit die derzeitige Rechtslage einen solchen Durchgriff über deutsche Gerichte möglich machen würde. Die Einschätzung wird beeinflusst durch das Ausscheiden des Vereinigten Königreiches aus der Europäischen Union; noch ist nicht klar, welche Regeln nach dem 31.12.2020 gelten.

Risiken bestehen demnach hinsichtlich der Kosten der Unterhaltung des "Pensions Scheme", hinsichtlich der Inanspruchnahme der Turbon AG aus Verpflichtungen der Keytec UK, aus, durch die Turbon AG selbst nicht beeinflussbaren, Wertveränderungen bei der Berechnung des sogenannten Planvermögens des Fonds, das wiederum von den Entwicklungen an den Renten- und zum kleineren Teil Aktienmärkten abhängt sowie auch aus Kosten für eventuell notwendige rechtliche Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit dieser Angelegenheit.

Neben den Risiken besteht die zumindest theoretische Chance, dass, sollten sich im "Scheme" zum Zeitpunkt des Ablebens des letzten Berechtigten noch Mittel befinden, diese an die Keytec UK auszuzahlen wären. Das derzeitige Vermögen des "Scheme" beläuft sich auf 8,3 Millionen GBP.

Währungsrisiken und -chancen

Da die Turbon Gruppe einen Teil ihres Geschäfts auf der Beschaffungs- wie der Absatzseite in Fremdwährungen tätigt, können Währungsschwankungen den Umsatz und das Ergebnis beeinflussen. Die wichtigste Fremdwährung im Konzern ist der US-Dollar (inklusive an den US-Dollar gebundene Währungen, wie z.B. die Währung der Vereinigten Arabischen Emirate Dinar). Gemeinsam mit den Einzelgesellschaften werden die Rahmenbedingungen für externe Währungsabsicherung regelmäßig überprüft. Zurzeit gibt es im Konzern keine Absicherungsgeschäfte. In den Einzelgesellschaften wird soweit möglich versucht über entsprechende Steuerungsgrößen (z.B. Lieferantenwahl) ein möglichst umfangreiches "Natural Hedging" zu erreichen und somit die Währungsrisiken zu limitieren.

Euro-Position in den Bilanzen von Beteiligungen in Nicht-Euro-Ländern können im Konzern ebenfalls zu Währungsgewinnen oder -verlusten führen. Auch hier wird versucht über Natural Hedging die Netto-Positionen möglichst klein zu halten, eine Absicherung von Euro Positionen über entsprechende Sicherungsgeschäfte erfolgt aber nicht.

Circa 36 % der geplanten Umsätze in der Turbon Gruppe werden nicht in Euro, sondern anderen Währungen erzielt. Daher wirkt sich ein Abschwächen des Euros erst einmal positiv auf die Umsatzentwicklung (in Euro) aus. Da aber auch immer Ausgaben in Fremdwährungen anfallen, schlägt sich die entsprechende Entwicklung nur bedingt auf die Ergebnisse durch. Beim Erstarken des Euros gilt das zuvor gesagte jeweils mit umgekehrten Vorzeichen.

Insgesamt hielt die Turbon Gruppe am 31.12.2019 nennenswerte Vermögenswerte in an den US-Dollar gebundenen Währungen und im Thailändischen Baht. Bei Abschwächen dieser Währungen vermindern sich diese Vermögenswerte in Euro. Bei den Verbindlichkeiten ist die Auswirkung gegenläufig.

Weitere Ausführungen zu Währungsrisiken und deren Absicherung finden sich im Anhang unter "Risiken aus Finanzierungsinstrumenten".

Rechtliche Risiken

Rechtliche Risiken können für die Turbon Gruppe aus Gesetzen, Gesetzesänderungen und/oder der darauf aufbauenden Rechtsprechung sowie rechtlichen Auseinandersetzungen mit Dritten resultieren. Dazu gehören Risiken aus den Bereichen Patentrecht, Vertragsrecht, Arbeitsrecht, Produkthaftung, Steuerrecht, Umwelt- und Abfallrecht sowie allen anderen Rechtsgebieten. In diesen Bereichen arbeiten wir eng mit externen Beratern und gegebenenfalls behördlichen Stellen zusammen.

In diesem Zusammenhang sind auch die rechtlichen Anforderungen zu nennen, die mit der Börsennotierung der Turbon AG einhergehen und bei Nichteinhaltung Strafandrohungen und auch Strafzahlungen zur Folge haben können. Beispiele hierfür sind die Mitteilungen über Veröffentlichungen, die Veröffentlichung selbst (Regel- und ad-hoc Veröffentlichungen) sowie die rechtlichen Vorschriften die Hauptversammlung betreffend. Für eine versehentlich durch einen technischen Defekt nicht in allen vorgeschriebenen Medien veröffentlichte Mitteilung zum Veröffentlichungstermin des Jahresabschlusses 2019 hat die Turbon AG eine Androhung über ein Ordnungsgeld in Höhe von 0,4 Millionen Euro erhalten. Wir haben die geforderte Stellungnahme abgegeben und gehen derzeit davon aus, dass es zu keiner Zahlungspflicht kommen wird, entsprechend ist auch weder in der Einzelbilanz noch auf Konzernebene eine Rückstellung gebildet worden. Zur weiteren Risikominderung haben wir rechtliche Beratung in Anspruch genommen sowie die Vorgehensweise im Zusammenhang mit den Veröffentlichungen analysiert und dort, wo möglich weitere Verbesserungen bzw. zusätzliche Prüfstufen eingebaut.

In den letzten Jahren kam es im Segment Turbon Printing vermehrt zu Klagen von OEMs gegen Hersteller von kompatiblem Druckerzubehör, welche insbesondere vermeintliche Patent- oder Schutzrechtsverletzungen betrafen. Auch Unternehmen der Turbon Gruppe waren in Rechtsstreitigkeiten dieser Art involviert, wobei diese bisher immer durch Vergleichsvereinbarungen beigelegt wurden. Aktuell sind wir in keine Auseinandersetzung involviert.

Die Beteiligungsunternehmen sowie die Turbon AG nehmen in verschiedenen Angelegenheiten (Vertragsrecht, Arbeitsrecht) rechtliche Beratung in Anspruch.

Schließlich führt die Turbon AG derzeit eine rechtliche Auseinandersetzung mit dem ehemaligen Vorstandsmitglied Michael Pages.

Steuerliche Risiken

Die Turbon Gruppe ist steuerlichen Risiken derart ausgesetzt, dass steuerliche Außenprüfungen und Neuveranlagungen zu Nachzahlungen führen können.

Die zunehmende Komplexität nationaler und internationaler Steuervorschriften führt zu erhöhten Anforderungen an die Organisation der grenzüberschreitenden Geschäftstätigkeit und ihrer Dokumentation im Hinblick auf steuerliche Auswirkungen. Wir sind in diesem Bereich auf die Hinzuziehung von externen Experten angewiesen.

Standortrisiken

Generell ist die Turbon Gruppe durch ihre internationale Ausrichtung verschiedenen, durch die jeweiligen Standorte bedingten Risiken ausgesetzt. Diese reichen von politischen Risiken bis zu dem Umstand, dass durch Marktveränderungen nötige Anpassungen aufgrund gesetzlicher oder vertraglicher Regelungen (Arbeitsrecht, Mietverträge) nicht schnell und/oder nur verbunden mit hohen Einmalaufwendungen durchgeführt werden können.

Bilanzielle Bewertungsrisiken

Bilanzielle Bewertungsrisiken können im Turbon Konzern, bei der Turbon AG und auch bei den Beteiligungsunternehmen insoweit bestehen, dass bestimmte Annahmen für die aktuelle Bewertung von Bilanzposten durch Vorgänge in der Zukunft nicht eintreffen.

Um dieses Risiko transparenter zu machen und somit reduzieren zu können, ist die Komplexität bei der Turbon AG, bei den Beteiligungsunternehmen sowie im Konzern insgesamt reduziert worden.

Gesamtrisiko

Zusammenfassend ist festzustellen, dass den gesetzlichen Vorschriften in vollem Umfang entsprochen wird. Die eingesetzten Instrumente zum Risikomanagement reichen aus, um bestandsgefährdende Risiken rechtzeitig zu erkennen. Zurzeit sind keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken erkennbar.

Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem bezogen auf den (Konzern-) Rechnungslegungsprozess (Bericht gem. §§ 289 Abs. 4, 315 Abs. 4 HGB)

In Ergänzung zu den oben bereits getroffenen Aussagen zum Risikomanagement der Turbon AG können die wesentlichen Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den (Konzern-) Rechnungslegungsprozess wie folgt beschrieben werden:

Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem erstreckt sich auf die Abteilungen Rechnungswesen und Controlling, deren Verantwortungsbereiche innerhalb des Kontrollsystems eindeutig zugeordnet sind.

Das Kontrollsystem erfasst alle erforderlichen Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen, um die Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung zu sichern und die maßgeblichen rechtlichen Vorschriften einzuhalten. Neben manuellen Prozesskontrollen in Form des "Vier-Augen-Prinzips" sind auch automatische IT-Prozesskontrollen ein wesentlicher Teil der integrierten Kontrollmaßnahmen.

Der Vorstand ist für die Umsetzung und Einhaltung der gesetzlichen Regelungen verantwortlich. Er berichtet dem Aufsichtsrat regelmäßig über die finanzielle Gesamtlage der Turbon AG und des Konzerns. Der Aufsichtsrat überwacht die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems. Vereinbarungsgemäß berichtet der Abschlussprüfer unverzüglich dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats alle für die Aufgaben des Aufsichtsrats wesentlichen Feststellungen und Vorkommnisse, die sich aus der Abschlussprüfung ergeben.

Die Turbon AG gibt die Bilanzierungsrichtlinien zur Regelung von einheitlichen Bilanzierungsgrundsätzen vor. Zusätzlich geben die Konzernrichtlinien konkrete Anweisungen, wie der Konzernverrechnungsverkehr abgebildet, abgerechnet und entsprechende Salden abgestimmt werden.

Die Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften werden mithilfe von IT-gestützten Arbeitsabläufen erfasst. Diese beinhalten u.a. ein Berechtigungskonzept und Prüfroutinen.

Das Reporting an die Konzernzentrale erfolgt mit Hilfe einer datenbankgestützten Managementinformationssoftware. Die Einzelabschlüsse werden anschließend in ein zentrales Konsolidierungssystem eingelesen. Auf Konzernebene wird innerhalb der Abteilung Finanzen und Controlling die Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der vorgelegten Einzelabschlüsse überprüft.

Nichtfinanzielle Konzernerklärung der Turbon AG

Die vorliegende Nichtfinanzielle Konzernerklärung der Turbon AG berichtet über wesentliche nichtfinanzielle Themen für das Geschäftsjahr 2019. Die Konzernstruktur wird im Abschnitt "Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit" beschrieben.

Geschäftsmodell

Die Turbon Gruppe hat bei der in 2017 begonnenen Neuausrichtung weg von einer Struktur eng miteinander verbundener Unternehmen, die sich nahezu ausschließlich mit der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von schriftbildendem Druckerzubehör beschäftigten, hin zu einer Struktur mit der Turbon AG als Holding, deren Führung Investmententscheidungen (vorrangig bezüglich Investitionen in Unternehmen) aufgrund der Abwägung von Chancen und Risiken treffen soll, im abgelaufenen Jahr 2019 weitere Fortschritte gemacht.

Die Geschäftstätigkeit der Beteiligungen der Turbon AG verteilt sich derzeit im Wesentlichen auf zwei Segmente. Im Segment Turbon Printing liegt nach wie vor ein Schwerpunkt in der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von schriftbildendem Druckzubehör. Der größte Teil des Umsatzes in diesem Bereich entfällt dabei auf wiederaufbereitete Toner Cartridges für den Einsatz in Laser-Druckern, daneben werden aber auch Ink Jet Cartridges für den Einsatz in Tintenstrahl-Druckern angeboten. Des Weiteren erfolgt im Rahmen von Managed-Print-Services-Konzepten (MPS) der Verkauf von Druck- und Multifunktionsgeräten und deren Betrieb mit technischer Wartung und Unterstützung in langfristigen Vertragsverhältnissen. Schließlich werden bedruckte und unbedruckte Papierrollen für Kassensysteme und Bankautomaten, Bank-Schecks und Durchschlagsformulare hergestellt und vertrieben. Kunden für letztere Produkte sind insbesondere Banken, Handelsketten und Dienstleistungsunternehmen (z.B. Hotels) im arabischen Raum.

Im neueren Segment Turbon Electric sind alle Aktivitäten zusammengefasst, die die Entwicklung und Herstellung von elektrischen und elektronischen Baugruppen sowie Geräten betreffen. Zurzeit sind wir hier über Zwischenholdings an einem Unternehmen, das im Bereich der Kabelkonfektionierung tätig ist und an zwei Unternehmen, die sich schwerpunktmäßig mit der Entwicklung und Herstellung von Hard- und Software im Bereich elektronischer Baugruppen und Geräte beschäftigen, beteiligt. Hinzu kommt noch die Beteiligung an einem kleineren Handelsunternehmen für Komponenten. Während die Turbon Gruppe im Segment Turbon Printing in Europa, Asien und im mittleren Osten tätig ist, konzentriert sich das Geschäft im Segment Turbon Electric zurzeit vor allem auf Europa.

Ergänzend kommt hinzu das Segment Holding und Sonstige, welches alle Aktivitäten der Holding sowie die Aktivitäten (z.B. Vermietung), die nicht den Segmenten Turbon Printing und Turbon Electric zugeordnet werden können, zusammenfasst.

Während die Konzernstruktur und die Geschäftstätigkeit der Unternehmensgruppe in der Vergangenheit auf einer von der Holding unterstützten engen Zusammenarbeit der verschiedenen Gruppenunternehmen bei der Herstellung und dem Vertrieb der wiederaufbereiteten Toner Cartridges basierte, agieren in der neuen Struktur sogenannte Cash Generating Units (CGUs) als einzelne Unternehmen oder im kleineren Verbund nebeneinander und, soweit möglich und sinnvoll, unabhängig voneinander. Ausschließlich da wo wirtschaftlich sinnvoll werden Ressourcen und Standorte (z.B. Produktionsstandort Rumänien) auch weiterhin CGU- und teilweise auch segment-übergreifend genutzt.

Die Turbon AG fungiert dabei als Holding des Turbon Konzerns. Ihre wesentlichen Aufgaben umfassen vor allem die Auswahl der Beteiligungen (CGUs) sowie deren Steuerung und Koordination auf Basis eines detaillierten und zeitnah verfügbaren Reportings/Controllings.

Die Beteiligungen der Turbon AG nehmen ihre Verantwortung zu den einzelnen Aspekten des Themenkomplexes Nachhaltigkeit über Zieldefinition, Maßnahmenentwicklung und Bewertung eigenständig wahr. Die Turbon AG unterstützt die Beteiligungen hierbei, soweit es ihr möglich ist, in beratender Funktion.

Bei der Turbon AG selbst beschränkt sich der Ressourcenverbrauch im Wesentlichen auf die zur Durchführung der Verwaltungstätigkeit benötigte Nutzung von Energie, Büromaterialien und Geschäftsausstattung.

Die nachfolgend erläuterten einzelnen Aspekte der Nachhaltigkeit betreffen daher vorranging die Beteiligungsgesellschaften der Turbon AG.

Umweltbelange

Die Beteiligungsgesellschaften der Turbon AG berücksichtigen die Umweltbelange im Produktions- und Distributionsbereich und in allen übrigen Prozessen mindestens im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben.

Ressourcen/ Wasser/ Energie

Die Verwendung der eigenen Ressourcen im nicht anlagenintensiven Produktionsprozess wird von unseren Gesellschaften im Detail kontrolliert. Es findet nahezu keine (Ressourcen)-zerstörende Produktion statt und die Unternehmen sind kontinuierlich bestrebt, den Einsatz von Wasser und Energie im Produktions- und Distributionsprozess zu optimieren. Dazu gehört ebenfalls, dort wo möglich und wirtschaftlich sinnvoll, der Bezug von Ökostrom oder die Nutzung von Solarenergie.

Produktionsprozess

Bei der Wiederaufbereitung von Toner Cartridges für den Einsatz in Laser-Druckern werden die zunächst eingesammelten gebrauchten Leerkartuschen repariert und wieder einsatzfähig gemacht. Aus Kosten- und Umweltgründen ist dabei ein vorrangiges Ziel die Wiederverwendung von Teilen der gebrauchten Cartridge. Auf diese Weise wird die Zahl der nicht wieder verwendeten Cartridge-Teile geringgehalten. Nicht wiederverwertbare Teile werden nicht entsorgt, sondern nach Materialien getrennt gesammelt und entsprechend unserem "Zero Waste"-Ansatz, so weit wie möglich, über den Verkauf an Rohmaterialhändler einer stofflichen Wiederverwertung im Wirtschaftskreislauf zugeführt. So wird die Verschwendung wertvoller Rohstoffe vermieden.

Die Herstellung, der Vertrieb sowie Entsorgung und Recycling unserer Produkte werden durch eine Vielzahl von internationalen und landesspezifischen Gesetzen und Auflagen streng reglementiert. Für die Europäische Union sind hier beispielsweise Registration, Evaluation, Authorization and Restriction of Chemicals (REACH - EU Regulation No. 1907/2006), Restriction of Hazardous Substances (RoHS - EU Regulation No. 65/2011) sowie Waste of Electrical and Electronic Equipment (WEEE - EU Directive No. 19/2012) zu nennen. Die konkrete Umsetzung ist auf Landesebene individuell geregelt. Die Umsetzung dieser Richtlinien wird durch die einzelnen betroffenen Gesellschaften vor Ort sichergestellt.

Am Standort Dubai produzieren wir bedruckte und unbedruckte Papierrollen für Kassensysteme und Bankautomaten, Bank-Schecks und Durchschlagsformulare. Hierbei beziehen wir das für die Produktion erforderliche Papier soweit möglich von FSC-zertifizierten Papiermühlen. Das FSC-Logo signalisiert dem Verbraucher, dass es sich um Papier aus Holz handelt, das aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft stammt. Vergeben wird das FSC-Logo von der gemeinnützigen Organisation Forest Stewardship Council. Papier, das als Verschnitt in der Produktion anfällt, wird dem Recycling-Prozess zugeführt. FSC-zertifiziertes Papier wird auch ausschließlich bei unserer Forschung & Entwicklung von Toner Cartridges eingesetzt, speziell bei Materialfreigabe-Drucktests sowie Laufleistungstests.

Schwerpunkt im Segment Turbon Electric ist die Entwicklung und Herstellung elektronischer Baugruppen und Geräte in Deutschland sowie die Kabelkonfektionierung für industrielle Kunden in Tschechien und in Rumänien. Weiterhin entwickeln wir im Bereich Elektronik für unsere Kunden individuell spezialisierte Soft- und Hardware.

Die Elektronikfertigung unserer Beteiligung in Magdeburg erfolgt auf der Grundlage der bereits erwähnten RoHS (Restriction of Hazardous Substances) - Richtlinie. RoHS ist eine EU-Richtlinie, die der Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten dient und die Verwendung bzw. das Inverkehrbringen von Gefahrstoffen in Elektrogeräten und elektronischen Bauelementen regelt.

Weiterhin schließen wir mit unseren Kunden Vereinbarungen über die Vermeidung von Konfliktmaterialien ab. Konfliktmaterialien können zum Beispiel Tantal, Zinn, Wolfram oder auch Gold sein, wenn diese aus einer Region stammen, in welcher die Erlöse aus dem Verkauf dieser Stoffe zur Finanzierung bewaffneter Konflikte verwendet werden könnten.

Durch den überwiegenden Einsatz lösungsmittelfreier Flussmittel, die in den Lötprozessen in unserer Elektronikfertigung eingesetzt werden, tragen wir dazu bei, Umweltbelastungen möglichst gering zu halten. Gleiches gilt für Lösungsmittel, die bei Reinigungsprozessen während der Fertigung unserer Toner Cartridges zum Einsatz kommen.

Transport und Verpackung

Durch eine kontinuierliche Überprüfung unserer Distributionsstrukturen gewährleisten wir eine optimierte Nutzung der verwendeten Ressourcen. So haben wir 2019 einen Teil unseres europäischen Geschäfts mit wiederaufbereiteten Toner Cartridges auf die direkte Belieferung von unserem Produktionsstandort in Rumänien zum Kunden umgestellt. Im Ergebnis konnten wir durch diese Reorganisation den Transportaufwand nennenswert reduzieren.

Die von Turbon eingesetzten Verpackungen entsprechen dem ISTA-Verpackungsstandard. Die Kartonagen werden unter Verwendung von Recycling-Material hergestellt und sämtliche Füllmaterialien - Pappe oder Kunststoffbeutel - sind recyclingfähig und somit umweltfreundlich. Des Weiteren beachten wir bei der Gestaltung unserer Produktverpackungen auf die Wiederverwendung nach Verbrauch der Produkte im Rahmen unserer gesetzlichen Rücknahmeverpflichtung. Unsere Produktverpackungen können somit sowohl für den Versand als auch für den Rückversand transportsicher verwendet werden.

Die beschriebenen Vorgehensweisen bei der Produktion, Transportleistungen und Verpackungsarbeiten entsprechen dem was unter Berücksichtigung der erzielbaren Marktpreise kostenmäßig möglich ist. Benchmark sind dabei die gesetzlich vorgeschriebenen Anforderungen, die dann möglichst übertroffen werden sollen. Den Aufbau eines Kennzahlensystems planen wir zurzeit nicht.

Im Segment Turbon Electric setzen wir, wo möglich, sowohl in der Kabelkonfektion als auch in der Leiterplattenbestückung wiederverwendbare Transportbehälter ein. Im Bereich der Leiterplattenbestückung erarbeiten wir hierfür mit den Kunden individuelle Verpackungskonzepte mit der Zielsetzung einen möglichst hohen Anteil von Mehrwegverpackungen einzusetzen.

Arbeitnehmerbelange / Geschlechtergleichstellung

Turbon setzt sich für Vielfalt, Chancengleichheit und Gleichbehandlung ein. Die kulturelle Vielfalt ist angesichts der internationalen Aufstellung der Turbon Gruppe ein Erfolgsfaktor. Das Verständnis und die Wertschätzung für andere Kulturen, sowie die Integration von Mitarbeitern aus anderen Ländern sind wesentliche Voraussetzungen für ein, wie die Turbon Gruppe, international ausgerichtetes Unternehmen.

Die Chancengleichheit von Frauen und Männern ist bei Turbon selbstverständlich. Die Besetzung von Führungspositionen orientiert sich ausschließlich an den Anforderungen der entsprechenden Funktion.

Wir fühlen uns für das Wohlergehen unserer Mitarbeiter verantwortlich und fördern und fordern gleichzeitig auch verantwortungsvolles Handeln unserer Mitarbeiter gegenüber der Gesellschaft und den Geschäftspartnern.

Sozialbelange

An unseren jeweiligen Standorten - lokal vor Ort - integrieren sich unsere Beteiligungsgesellschaften, in dem wir gemeinnützige Organisationen oder Aktionen finanziell sowie persönlich durch Mitarbeiter zum Gemeinwohl unserer Gesellschaft unterstützen.

Achtung der Menschenrechte

Die Turbon Gruppe verpflichtet sich zur Einhaltung der internationalen Menschenrechte. Turbon lehnt Kinder- und Zwangsarbeit strikt ab. Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Rasse, Hautfarbe, Religion, Alter, Herkunft, Behinderung oder sexueller Orientierung wird in jeder Form abgelehnt.

An allen unseren Standorten ist für uns die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben selbstverständlich und die Schaffung von Bedingungen, die über die sozialen Standards hinausgehen ein besonderes Anliegen. Wir unterstützen unsere Mitarbeiter neben den gesetzlich vorgeschriebenen Löhnen daher auch durch freiwillige soziale Leistungen.

Bekämpfung von Korruption und Bestechung

Als globales Unternehmen ist die Turbon Gruppe weltweit tätig. Turbon verurteilt Korruption jeglicher Art einschließlich Bestechung sowie jede andere Form von Wirtschaftskriminalität.

Turbon verfolgt das Ziel, Korruption und Bestechung im Konzern zu verhindern (Null-ToleranzAnsatz). Im Berichtsjahr wurden weder Korruptions-Verdachtsfälle noch bestätigte Korruptionsvorfälle identifiziert.

Wesentliche Risiken

Zur Früherkennung von Risiken beobachtet Turbon die Entwicklung der Märkte, der Lieferanten und der Kunden. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat über Einschätzung der sich ergebenden Chancen und Risiken und deren mögliche finanzielle Auswirkungen. Darüber hinaus informiert der Vorstand den Aufsichtsrat regelmäßig über die aktuelle Risikosituation, relevante Compliance-Themen, den Stand wesentlicher Rechtsstreitigkeiten und sonstige Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung. Bezüglich der wirtschaftlichen Aspekte nehmen wir auch ausführlich im Risiken- und Chancenbericht Stellung.

Zertifikate

Die Beteiligungen der Turbon Gruppe überprüfen ihre Strukturen, Abläufe und Prozesse in den jeweiligen Unternehmen regelmäßig durch Dritte. Die Produktionsstandorte sind auf die Einhaltung der Produktionsstandards ausgerichtet. Die Einhaltung der Qualitätsstandards ist entsprechend zertifiziert.

Hier ist es für uns wichtig, dass wir einerseits übergreifenden Standards entsprechen, andererseits branchen- und produktspezifischen Anforderungen gerecht werden.

Die Produktionsstätten in Thailand und Rumänien sind nach ISO 9001:2015 (bescheinigt die Einrichtung eines Qualitätsmanagementsystems, in dem alle Herstellungs- und Prüfprozesse formalisiert werden und somit eine gleichbleibende Qualität gewährleistet wird) und ISO 14001:2015 (beinhaltet die Zuständigkeiten und Abläufe des betrieblichen Umweltschutzes und dient der Sicherung einer nachhaltigen Umweltverträglichkeit der betrieblichen Prozesse und Produkte, sowie einem verantwortungsbewussten Umgang der Mitarbeiter mit vorhandenen Ressourcen) zertifiziert. Die Produktionsstandorte für Kabelkonfektion in Znaim (Tschechien) und Fertigung elektronischer Baugruppen in Magdeburg sind ebenso wie der Produktionsstandort in Dubai nach ISO 9001:2015 zertifiziert. Gleiches gilt für unseren MPS-Vertriebs- und Servicestandort in der Nähe von Berlin (Zossen), dessen Prozesse sowohl nach ISO 9001:2015 sowie ISO 14001:2015 zertifiziert sind.

Daneben haben wir eine Reihe von weiteren Zertifizierungen mit eher regionalem oder branchenspezifischem (zur Einhaltung von Industriestandards) Charakter. Dies gewährleistet eine gleichbleibende Qualität der Produkte und Dienstleistungen.

Neben den Unternehmenszertifizierungen verfügen wir noch über zahlreiche Produktzertifizierungen, wie z.B. Green Label Thailand oder Nordic Swan (dieses Umweltzeichen ist nur solchen Herstellern vorbehalten, die nachweisen können, dass ihre Produktionsmethoden den strengen, von der Zertifizierungsstelle geforderten Umweltauflagen entsprechen).

Weitere Berichtselemente

Abhängigkeitsbericht

Der Vorstand hat einen Abhängigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2019 über alle Beziehungen der Gesellschaft zur Aktionärsgruppe HBT Holdings GmbH / Holger Brückmann-Turbon erstellt.

Die Aktionärsgruppe Holger Brückmann-Turbon / HBT Holdings GmbH, Leverkusen/Deutschland, hält seit dem 14.03.2018 eine Beteiligung von 67,93 % an den Stimmrechten der Turbon AG.

Der Vorstand erklärt am Schluss des Berichts, dass die Gesellschaft bei jedem Rechtsgeschäft mit der Aktionärsgruppe Holger Brückmann-Turbon / HBT Holdings GmbH nach den Umständen, die ihm in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das Rechtsgeschäft vorgenommen wurde, eine angemessene Gegenleistung erhalten hat und dabei nicht benachteiligt wurde. Es sind keine Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden oder eines mit ihm verbundenen Unternehmens getroffen oder unterlassen worden.

Übernahmerechtliche Angaben gemäß §§ 289a Abs. 1 und 315a Abs. 1 HGB

Am 31.12.2019 war das gezeichnete Kapital der Turbon AG in Höhe von 10.333 Tsd. Euro aufgeteilt in 3.294.903 auf den Inhaber lautende nennwertlose, stimmberechtigte Stückaktien. Es bestehen keine unterschiedlichen Aktiengattungen.

Die Aktionärsgruppe Holger Brückmann-Turbon / HBT Holdings GmbH, Leverkusen/Deutschland, hält seit dem 14.3.2018 eine Beteiligung von 67,93 % (vorher 70,97 %) an den Stimmrechten der Turbon AG.

Sonderrechte von Aktionären, die Kontrollbefugnisse verleihen, bestehen nicht.

Die Regelungen zur Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern der Turbon AG ergeben sich aus den §§ 84 ff. AktG. Die Satzung enthält diesbezüglich keine weiteren Regelungen. Die Zahl der Mitglieder des Vorstands bestimmt gemäß § 7 der Satzung der Aufsichtsrat. Dieser kann auch stellvertretende Vorstandsmitglieder bestellen sowie ein Vorstandsmitglied zum Vorsitzenden oder Sprecher des Vorstands ernennen.

Satzungsänderungen sind in den §§ 133, 179 AktG geregelt. Die Befugnis zu Änderungen der Satzung, die nur die Fassung betreffen, wurde gemäß § 179 Abs. 1 Satz 2 AktG an den Aufsichtsrat delegiert.

Der Vorstand ist gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 16. Juni 2016 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats in der Zeit bis zum 15. Juni 2021 das Grundkapital durch Ausgabe neuer Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 2.583.302,23 Euro (25% des Grundkapitals) zu erhöhen (Genehmigtes Kapital/2016).

Dabei ist den Aktionären grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen. Die neuen Aktien können auch von einem oder mehreren durch den Vorstand bestimmten Kreditinstituten oder Unternehmen im Sinne von § 186 Abs. 5 Satz 1 AktG mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht).

Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre in den folgenden Fällen ganz oder teilweise auszuschließen:

bei einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien der Gesellschaft mit gleicher Gattung und Ausstattung im Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrags, die möglichst zeitnah zur Platzierung der neuen Stückaktien erfolgen soll, nicht wesentlich im Sinne von § 203 Abs. 1 und 2, § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unterschreitet. Der rechnerisch auf die gegen Bareinlage unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegebenen Aktien entfallende Anteil am Grundkapital darf insgesamt 10 % des Grundkapitals nicht übersteigen weder zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch zum Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung;
bei einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen; oder
um Spitzenbeträge vom Bezugsrecht auszunehmen.

Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats den Zeitpunkt der Gewinnberechtigung für die neuen Aktien sowie die weiteren Einzelheiten der Durchführung von Kapitalerhöhungen aus dem Genehmigten Kapital/2016 und ihrer Durchführung festzulegen.

Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, die Fassung der Satzung entsprechend der Durchführung der Erhöhung des Grundkapitals durch Ausübung des Genehmigten Kapitals/2016 und nach Ablauf der Ermächtigungsfristen zu ändern.

Es gibt keine Vereinbarungen der Turbon AG, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebotes stehen.

Entschädigungsvereinbarungen oder ähnliches mit Arbeitnehmern bzw. Mitgliedern des Vorstands für den Fall eines Übernahmeangebotes existieren nicht.

Erklärung zur Unternehmensführung/Corporate Governance

Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f und § 315d HGB ist Bestandteil des zusammengefassten Lageberichts. Die auf der Internetseite von Turbon (https://www.turbon.de/de/investor-relations/corporate-governance.aspx) in der Rubrik Investor Relations / Corporate Governance veröffentlichte Erklärung enthält die Entsprechungserklärung, Angaben zu Unternehmensführungspraktiken sowie die Beschreibung der Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat sowie Angaben zur Festlegung von Zielgrößen gemäß §§ 76 Abs. 4, 111 Abs. 5 AktG.

Vergütungsbericht

Herr Brückmann-Turbon, der seit dem 1. Oktober 2017 dem Vorstand vorsteht, erhielt in 2019 keine Vorstandsvergütung der Turbon AG. Neben seiner Vorstandstätigkeit führte Herr Brückmann-Turbon seine beratende Tätigkeit beim thailändischen Tochterunternehmen weiter fort und erhielt hierfür eine monatliche Vergütung von 1.100 Euro, hierbei handelt es sich (umgerechnet in die lokale Währung) um den Mindestbetrag zur Erlangung eines Arbeitsvisums. Daneben kann Herr Brückmann-Turbon das ihm vom thailändischen Unternehmen zur Verfügung gestellte Fahrzeug auch für private Fahrten nutzen. Weitere Vergütungen erhält Herr Brückmann-Turbon nicht.

Herr McCouaig, der seit dem 12. Dezember 2016 dem Vorstand angehört, erhält eine Festvergütung von insgesamt 0,1 Millionen Euro, die zum Teil durch die Turbon AG und zu einem weiteren Teil durch die IPS in Dubai ausgezahlt wird. Daneben erhält Herr McCouaig eine Aufwandsentschädigung für die geschäftliche Mitnutzung seines privaten PKW sowie Zuschüsse zu Kranken- und Rentenversicherungen.

Weder mit Herrn Brückmann-Turbon noch mit Herrn McCouaig bestehen Bonusvereinbarungen. Der Abschluss neuer, Erfolgskomponenten beinhaltender Vergütungsvereinbarungen mit den Mitgliedern des Vorstandes ist frühestens für die Zeit nach dem Abschluss der derzeit noch anhaltenden Neuausrichtung der Unternehmensgruppe geplant. Insbesondere aufgrund der Rückschläge durch die aus der Corona-Virus-Pandemie verursachten Krise, wird das nicht vor dem Geschäftsjahr 2021 sein.

Bei vorzeitiger Beendigung der Vorstandstätigkeit ohne wichtigen Grund überschreitet die Höhe einer eventuellen Abfindung weder zwei Jahresvergütungen noch die Restlaufzeit des Anstellungsvertrages.

Es gibt keine Entschädigungsvereinbarungen mit den Mitgliedern des Vorstands für den Fall eines Übernahmeangebots.

Der ausführliche Vergütungsbericht für Vorstand und Aufsichtsrat sowie die auf die einzelnen Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder entfallenden Beträge sind im Anhang unter "Gesamtbezüge des Vorstands und des Aufsichtsrats" angegeben.

Der Turbon AG sind keine meldepflichtigen Erwerbs- und Veräußerungsgeschäfte von Aktien der Turbon AG oder von sich darauf beziehenden Finanzierungsinstrumenten durch Organmitglieder (Directors Dealings) bekannt. Der Gesamtbesitz der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats an Aktien der Turbon AG oder sich darauf beziehender Finanzinstrumente lag am 31.12.2019 bei 67,93 % der ausgegebenen Aktien. Anteile der HBT Holdings GmbH (67,05 %) sind Herrn Holger Brückmann-Turbon nach § 34 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Vorausschauende Aussagen

Dieser Bericht enthält bestimmte, in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft und des Konzerns wesentlich von der hier gegebenen Einschätzung abweichen.

Versicherung der Mitglieder des vertretungsberechtigten Organs

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im zusammengefassten Lagebericht des Konzerns und der Turbon AG der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft sowie des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Hattingen, 20. April 2020

Der Vorstand

Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2019

Zusammensetzung des Aufsichtsrates

Die Zusammensetzung des Aufsichtsrates hat sich gegenüber dem Vorjahr verändert. Die Aufsichtsratsmitglieder Girolamo Cacciatore, Dietmar Kirsch und Heinz Vogel haben am 22. August 2019 ihre Ämter niedergelegt. Nachdem der Aufsichtsrat absehbar nicht mehr nach dem Drittelbeteiligungsgesetz zu besetzen war, hat die Hauptversammlung vom 30. August 2019 zur Reduzierung der laufenden Aufwendungen der Turbon AG beschlossen, den Aufsichtsrat von sechs auf drei Mitglieder zu verkleinern. Ausschüsse hat der Aufsichtsrat seit der Reduzierung der Anzahl der Mitglieder nicht gebildet.

Der Aufsichtsrat trat im Geschäftsjahr 2019 insgesamt zu sieben Sitzungen und einer Telefonkonferenz zusammen. An diesen Sitzungen nahmen im Regelfall alle Mitglieder des Aufsichtsrats teil; an einer Sitzung konnten aufgrund der Kurzfristigkeit zwei Mitglieder nicht teilnehmen, an zwei weiteren Sitzungen konnte jeweils ein weiteres Mitglied nicht teilnehmen.

Der Aufsichtsrat hat die Führung der Geschäfte durch den Vorstand im Rahmen der ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung zugewiesenen Pflichten laufend überwacht und den Vorstand beraten. Der Aufsichtsrat war in alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen eingebunden. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat regelmäßig schriftlich und mündlich über den Gang der Geschäfte, die strategische Neuausrichtung sowie die jeweils aktuelle Lage des Konzerns und insbesondere die Maßnahmen zur Restrukturierung sowie ihren Fortgang. Auf der Grundlage der Berichterstattung des Vorstands hat der Aufsichtsrat die Geschäftsentwicklung sowie die für das Unternehmen wichtigen Entscheidungen und Vorgänge ausführlich erörtert. Abweichungen des tatsächlichen von dem geplanten Geschäftsverlauf wurden dem Aufsichtsrat im Einzelnen erläutert und im Aufsichtsrat eingehend behandelt.

Wesentliche Themen im Aufsichtsrat

Im Geschäftsjahr 2019 prägten zunächst die Befassung mit der weiterhin rückläufigen Entwicklung im vormaligen Kerngeschäft mit wiederaufbereiteten Toner Cartridges und die Begleitung der erforderlichen Restrukturierungsmaßnahmen in diesem Bereich die Tätigkeit des Aufsichtsrates. Damit einher ging die beratende Begleitung der Neuausrichtung der Firmengruppe hin zu einem breiter aufgestellten Geschäftsmodell mit den zwei operativen Segmenten "Printing" und "Electric".

In der Budgetsitzung vom 15. Februar 2019 hat der Aufsichtsrat zunächst die Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Jahr 2018 sowie die Aussichten für das Geschäftsjahr 2019 eingehend mit dem Vorstand diskutiert. Für den 26. April 2019 war die Bilanzsitzung vorgesehen. Zu diesem Zeitpunkt lagen der geprüfte Konzern- und Jahresabschluss der Turbon AG noch nicht vor. Die BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ("BDO AG") hatte am 16. April 2019 ohne vorherige Ankündigung per E-Mail mitgeteilt, dass die Prüfung bis zur geplanten Bilanzsitzung nicht abgeschlossen sein würde. An diese Mitteilung schloss sich ein intensiver Austausch zwischen dem Aufsichtsratsvorsitzendem und den verantwortlichen Prüfungspartnern der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft an, innerhalb dessen verschiedene Termine für den Abschluss der Prüfung abgestimmt und vereinbart wurden. Der Aufsichtsrat hat sich in der Folge zu mehreren Terminen zu weiteren Bilanzsitzungen zusammengefunden. Am 24. Juli 2019 schließlich konnte der Aufsichtsrat den Konzern- und den Jahresabschluss billigen. Weitere Einzelheiten sind der Corporate News vom 24. Mai 2019 zu entnehmen, die unter maßgeblicher Beteiligung des Aufsichtsrates zustande gekommen ist.

Mit einer weiteren E-Mail vom 16. April 2019 hat die BDO AG mitgeteilt, dass sie für die Prüfung des Konzern- und Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2019 nicht mehr zur Verfügung steht. In seiner Sitzung vom 24. Mai 2019 hat der Aufsichtsrat, seiner gesetzlichen Verpflichtung folge leistend, das Verfahren zur Wahl eines Abschlussprüfers gemäß der Verordnung (EU) Nr. 537/2014 eingeleitet, einen Zeitplan für den Ablauf des Verfahrens und die Kriterien für die Auswahl des zukünftigen Abschlussprüfers festgelegt. Das Verfahren ist von zwei Mitgliedern des Aufsichtsrates eng begleitet worden. Über das Ergebnis hat der Aufsichtsrat in der Hauptversammlung vom 30. August 2019 berichtet. In der Sitzung vom 24. Mai 2019 befasste sich der Aufsichtsrat schließlich mit der geplanten Umsetzung der II. Aktionärsrechterichtlinie (EU-Richtlinie (EU) 2017/828).

Der Aufsichtsrat hat am 24. Juli 2019 schließlich den Konzern- und Jahresabschluss der Turbon AG gebilligt. Weitere Gegenstände waren die komplexe Umstrukturierung in Thailand, die Geschäftsentwicklung innerhalb der Gruppe und insbesondere im vormaligen Kerngeschäft mit wiederaufbereiteten Toner Cartridges und der notwendige weitere Umstrukturierungsbedarf sowie die Beschlussfassung über den Vorschlag zur Wahl des Abschlussprüfers nach eingehender Darstellung des Ablaufs des Verfahrens und der Bewertung der eingegangenen Angebote sowie die Anfang Juni 2019 stattgefundene Abberufung des Vorstandsmitglieds Michael Pages aus sämtlichen Organfunktionen in Tochtergesellschaften der Turbon AG.

In seiner Sitzung am 22. August 2019 hat der Aufsichtsrat sich mit seiner Zusammensetzung angesichts des zwischenzeitlichen Entfalls der Anwendbarkeit des Drittelbeteiligungsgesetzes beschäftigt. Die eingangs genannten drei Aufsichtsratsmitglieder haben ihre Ämter niedergelegt. Den wesentlichen Teil nahmen Diskussionen über die weitere Restrukturierung des traditionellen Transaktionsgeschäfts mit wiederaufbereiteten Toner Cartridges sowie die zukünftige Ausrichtung der Gruppe und die Funktion der Turbon AG innerhalb der Gruppe ein. Die Turbon AG soll zukünftig ausschließlich Holding-Funktionen wahrnehmen und nicht mit operativen Risiken von Tochtergesellschaften belastet werden.

Corporate Governance

Die Erklärung des Vorstandes und des Aufsichtsrats zu den Empfehlungen der Regierungskommission "Deutscher Corporate Governance Kodex" nach § 161 AktG wurde im November 2019 abgegeben und auf der Internet-Seite der Gesellschaft dauerhaft zugänglich gemacht. Die Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB wurde im April 2019 abgegeben und ist auf der Internet-Seite der Gesellschaft zugänglich gemacht.

Veränderungen im Vorstand

Das Vorstandsmitglied Michael Pages ist mit Ablauf des Jahres 2019 ausgeschieden. Der Aufsichtsrat hat seine Bestellung und seinen Anstellungsvertrag nicht verlängert. Herr Pages hat Anfang des Jahres 2020 eine Klage erhoben, die im Wesentlichen auf die Zahlung weiterer Vergütung gerichtet ist. Zwischenzeitlich hat er die Klage zurückgenommen. Die Turbon AG macht Ansprüche wegen Pflichtverletzung im Zusammenhang mit einer Patentstreitigkeit in sechsstelliger Höhe gegen Herrn Pages geltend. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen.

Jahresabschlüsse von AG und Konzern, Abschlussprüfung

Die von der Hauptversammlung 2019 zum Abschlussprüfer gewählte Märkische Revision Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Bochum, hat den Jahresabschluss der Gesellschaft, den mit dem Lagebericht zusammengefassten Konzernlagebericht und den Konzernabschluss unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) festgelegten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung geprüft und jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Zum bestehenden Risikofrüherkennungssystem stellte der Abschlussprüfer fest, dass der Vorstand die nach § 91 Abs. 2 AktG geforderten Maßnahmen, insbesondere zur Einrichtung eines Überwachungssystems, getroffen hat und die eingesetzten Instrumente zum Risikomanagement ausreichen, bestandsgefährdende Risiken rechtzeitig zu erkennen.

Der Jahresabschluss, der mit dem Lagebericht zusammengefasste Konzernlagebericht nebst nichtfinanzieller Konzernerklärung, der Konzernabschluss und die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vor. Diese Unterlagen hat der Aufsichtsrat eingehend geprüft. Die Prüfung durch den Aufsichtsrat hat sich auch auf die Vollständigkeit und den Inhalt der nach § 289 Abs. 4 bzw. § 315 Abs. 4 HGB vorgeschriebenen Angaben erstreckt. In seiner Bilanzsitzung am 24. April 2020 hat der Aufsichtsrat sich vom Abschlussprüfer über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfungen berichten lassen und die Abschlussunterlagen ausführlich besprochen. Der Abschlussprüfer beantwortete die Fragen, die sich auch auf den Rechnungslegungsprozess, das Interne Kontrollsystem und das Risikomanagementsystem bezogen. Der Aufsichtsrat hat sich nach seiner eigenen Prüfung dem Ergebnis des Abschlussprüfers angeschlossen und keine weiteren Einwendungen erhoben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss gebilligt, womit der Jahresabschluss festgestellt ist.

Der Vorstand hat für das Geschäftsjahr 2019 einen Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgestellt. Dieser Bericht wurde vom Abschlussprüfer geprüft und mit der uneingeschränkten Bestätigung versehen, dass die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind und bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistungen der Gesellschaft nicht unangemessen hoch waren. Der Aufsichtsrat hat den Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen geprüft. Er hat sich weiterhin vom Abschlussprüfer über dessen Ergebnis der Prüfung berichten lassen. Der Aufsichtsrat stimmt dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu. Nach eigener Prüfung hat der Aufsichtsrat ebenfalls keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstands.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete Arbeit.

Hattingen, 24. April 2020

Für den Aufsichtsrat

Holger Stabenau, Vorsitzender

Bilanz zum 31. Dezember 2019

Turbon AG Konzern

Aktiva

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31.12.2019

Tsd. Euro
31.12.2018

Tsd. Euro
Anhang
--- --- --- ---
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte (1) 6.004 6.757
Nutzungsrechte (1) 1.510 0
Sachanlagen (1) 7.989 16.727
Nach der Equity-Methode bilanzierte
Finanzanlagen (1) 943 938
Ausleihungen an verbundene Unternehmen (1), (4) 224 2.310
Sonstige Finanzanlagen (1) 0 25
16.670 26.757
Sonstige Vermögenswerte (5) 26 22
Latente Steuern (21) 1.073 597
17.769 27.376
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte (2) 8.630 11.708
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (3) 4.484 5.541
Ausleihungen an verbundene Unternehmen (4) 18 1.043
Sonstige Vermögenswerte (5) 1.842 1.910
Ertragsteueransprüche (6) 0 38
Flüssige Mittel (7) 1.550 1.709
16.524 21.949
Zwischensumme 34.293 49.325
Zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte (8) 7.975 2.139
42.268 51.464
Passiva
Anhang 31.12.2019

Tsd. EURo
31.12.2018

Tsd. EURo
Eigenkapital (9)
Gezeichnetes Kapital 10.333 10.333
Kapitalrücklage 15.671 15.671
Gewinnrücklagen und Konzernergebnis -16.844 -1.974
Kumuliertes sonstiges Ergebnis 1.311 -7.590
Anteile Turbon Gesellschafter 10.471 16.440
Anteile anderer Gesellschafter 5.075 2.333
15.546 18.773
Langfristige Schulden
Rückstellungen für Pensionen (10) 4.973 4.484
Latente Steuern (21) 1.669 1.728
Langfristige Rückstellungen (11) 353 250
Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (12) 244 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (13) 1.366 2.059
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen und Personen (13) 980 1.127
Sonstige Verbindlichkeiten (14) 1.413 161
10.998 9.809
Kurzfristige Schulden
Steuerverbindlichkeiten (21) 112 62
Kurzfristige Rückstellungen (11) 1.966 2.650
Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (12) 0 7.628
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (13) 2.844 1.451
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen und Personen (13) 646 1.399
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (14) 3.965 6.842
Sonstige Verbindlichkeiten (14) 2.291 2.508
11.824 22.540
Zwischensumme 22.822 32.349
Passiva i. Z. m. zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten (8) 3.900 342
42.268 51.464

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

Turbon AG Konzern

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Anhang 2019

Tsd. Euro
Vorjahr

Tsd. Euro
Umsatzerlöse (15) 55.043 65.193
Herstellungskosten des Umsatzes (16) -44.639 -53.226
Bruttoergebnis vom Umsatz 10.404 11.967
Vertriebskosten (17) -7.024 -8.722
Allgemeine Verwaltungskosten (17) -6.211 -6.339
Sonstige betriebliche Erträge (19) 2.185 1.828
Sonstige betriebliche Aufwendungen (19) -1.830 -4.820
Verlust aus der Reklassifizierung der Währungsumrechnungsrücklage (20) -8.853 0
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden (18) 5 -16
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) -11.324 -6.102
Finanzertrag 118 55
Finanzaufwand (12) -860 -991
Finanzergebnis (netto) -742 -936
Ergebnis vor Steuern (EBT) -12.066 -7.038
Ergebnis fortgeführter Geschäftsbereiche -12.066 -6.025
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (21) -118 1.013
Ergebnis aufgegebener Geschäftsbereiche (22) 0 -1.620
Ergebnis nach Steuern -12.184 -7.645
Zurechnung des Ergebnisses an die -12.184 -7.645
- Aktionäre der Turbon AG (Konzernjahresfehlbetrag) -12.173 -7.428
davon aus fortgeführten Geschäftsbereichen -12.173 -5.808
davon aus aufgegebenen Geschäftsbereichen 0 -1.620
- Anteile anderer Gesellschafter -11 -217
davon aus fortgeführten Geschäftsbereichen -11 -217
davon aus aufgegebenen Geschäftsbereichen 0 0
Ergebnis je Aktie (in Euro) (unverwässert und verwässert) (23) -3,69 -1.76

Gesamtergebnisrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

Turbon AG Konzern

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2019

Tsd. Euro
Vorjahr

Tsd. Euro
Anhang
--- --- --- ---
Ergebnis nach Steuern -12.184 -7.645
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste (10) -635 -47
Latente Steuern (21) 118 11
-517 -36
Posten, die später nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden 1 -517 -36
Effektiver Teil der Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten bei der Absicherung von Zahlungsströmen 0 76
Latente Steuern (21) 0 -25
0 51
Gewinne und Verluste aus der Umrechnung des Abschlusses eines ausländischen Geschäftsbetriebes 9.418 -910
davon Veränderung der unrealisierten Gewinne und Verluste 598 -910
davon realisierte Gewinne und Verluste 8.820 0
Posten, die in den Gewinn oder Verlust umgegliedert wurden oder später in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind 9.418 -859
Direkt im Eigenkapital erfasstes sonstiges Ergebnis 8.901 -895
Gesamtergebnis -3.283 -8.540
Zurechnung des Gesamtergebnisses an die -3.283 -8.540
- Aktionäre der Turbon AG -3.272 -8.323
- Anteile anderer Gesellschafter -11 -217

Eigenkapitalveränderungsrechnung zum 31. Dezember 2019

Turbon AG Konzern

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Gezeichnetes Kapital

Tsd. Euro
Kapitalrücklage

Tsd. Euro
Gewinnrücklagen

Tsd. Euro
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste

Tsd. Euro
Stand 31. Dezember 2017 10.333 14.956 3.927 -155
Gesamtergebnis -7.428 -36
Kapitalerhöhung durch Einlage 715
Transaktionen mit Minderheitsgesellschaltern -43
Nicht beherrschende Anteile durch Unternehmenserwerb
Veränderung Konsolidierungskreis 1.570
sonstige Veränderungen
Stand 31. Dezember 2018 10.333 15.671 -1.974 -191
Gesamtergebnis -12.252 -517
Verlust von Minderheitsanteilen ohne Änderung der Beherrschung -1.106
Veränderung Konsolidierungskreis -1.555
sonstige Veränderungen 42
Stand 31. Dezember 2019 10.333 15.671 -16.844 -708

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Effektiver Teil der Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten bei der Absicherung von Zahlungsströmen

Tsd. Euro
Gewinne und Verluste aus der Umrechnung des Abschlusses eines ausländischen Geschäftsbetriebes

Tsd. Euro
Stand 31. Dezember 2017 -50 -6.395
Gesamtergebnis 51 -910
Kapitalerhöhung durch Einlage
Transaktionen mit Minderheitsgesellschaltern
Nicht beherrschende Anteile durch Unternehmenserwerb
Veränderung Konsolidierungskreis -95
sonstige Veränderungen
Stand 31. Dezember 2018 1 -7.400
Gesamtergebnis 9.451
Verlust von Minderheitsanteilen ohne Änderung der Beherrschung
Veränderung Konsolidierungskreis -33
sonstige Veränderungen
Stand 31. Dezember 2019 1 2.018

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Kumuliertes sonstiges Ergebnis

Tsd. Euro
Anteile Turbon Gesellschafter

Tsd. Euro
Anteile andere Gesellschafter

Tsd. Euro
Eigenkapital

Tsd. Euro
Stand 31. Dezember 2017 -6.600 22.616 1.391 24.007
Gesamtergebnis -895 -8.323 -217 -8.540
Kapitalerhöhung durch Einlage 715 715
Transaktionen mit Minderheitsgesellschaltern -43 -43
Nicht beherrschende Anteile durch Unternehmenserwerb 1.159 1.159
Veränderung Konsolidierungskreis -95 1.475 1.475
sonstige Veränderungen
Stand 31. Dezember 2018 -7.590 16.440 2.333 18.773
Gesamtergebnis 8.934 -3.318 -11 -3.329
Verlust von Minderheitsanteilen ohne Änderung der Beherrschung -1.106 1.106
Veränderung Konsolidierungskreis -33 -1.588 1.647 59
sonstige Veränderungen 42 42
Stand 31. Dezember 2019 1.311 10.471 5.075 15.546

Das Eigenkapital wird unter Punkt (9) im Anhang erläutert.

Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

Turbon AG Konzern

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2019

Tsd. Euro
Vorjahr

Tsd. Euro
Konzernjahresfehlbetrag -12.184 -7.645
Gewinn- / Verlustanteil von assoziierten Unternehmen -5 16
Abschreibungen auf das Anlagevermögen 2.429 6.424
Veränderung der Pensionsrückstellungen 602 -305
Cash-Flow -9.158 -1.510
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 9.043 30
Ergebnis aus Sachanlageabgängen -197 -443
Veränderung der Vorräte 2.724 7.164
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 309 6.157
Veränderung anderer Aktiva 291 -2.940
Veränderung der übrigen Rückstellungen -162 -3.416
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -2.089 -1.317
Veränderung anderer Passiva -192 -2.767
Sonstige zahlungsunwirksame Veränderungen -187 -542
Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 382 416
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte -185 -42
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen -464 -526
Auszahlungen für Akquisitionen 0 -814
Darlehensrückzahlung von nahestehenden Unternehmen 2.085 0
Darlehensauszahlungen an nahestehende Unternehmen 0 -212
Einzahlungen aus Abgängen von Sachanlagen 2.280 5.822
Einzahlungen aus dem Verkauf von Unternehmen -111 2.750
Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit 3.605 6.978
Tilgungen aus Leasing -630 0
Einzahlung aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 5.660 4.401
Auszahlung aus der Tilgung von Finanzverbindlichkeiten -9.179 -13.539
Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit -4.149 -9.138
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -162 -1.744
Wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds 3 19
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 1.709 3.434
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 1.550 1.709
Im Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit enthalten:
Mittelzuflüsse aus erhaltenen Zinsen 59 3
Mittelabflüsse aus gezahlten Zinsen -313 -761
Mittelzuflüsse aus erhaltenen Ertragsteuern 0 3
Mittelabflüsse aus gezahlten Ertragsteuern -90 -278

Die Kapitalflussrechnung wird im Anhang unter den sonstigen Angaben erläutert.

Anhang

Turbon AG Konzern

Allgemeine Angaben

Die Geschäftstätigkeit der Beteiligungen der Turbon AG verteilt sich zurzeit im Wesentlichen auf zwei Segmente. Im Segment Turbon Printing liegt nach wie vor ein Schwerpunkt in der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von schriftbildendem Druckerzubehör. Das Segment Turbon Electric fasst alle Aktivitäten zusammen, die die Entwicklung und Herstellung von elektrischen und elektronischen Baugruppen sowie Geräten betreffen. Das ergänzende dritte Segment Holding und Sonstige fasst alle Aktivitäten der Holding sowie die Aktivitäten (z. B. Vermietung), die nicht den Segmenten Turbon Printing und Turbon Electric zugeordnet werden können, zusammen.

Die Turbon AG als Konzernobergesellschaft ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Essen (HRB 15780) eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Hattingen. Die Anschrift lautet: Turbon AG, Ruhrdeich 10, 45525 Hattingen, Deutschland. Das Mutterunternehmen der Turbon AG und zugleich oberstes Mutterunternehmen ist die HBT Holdings GmbH, Leverkusen.

Der Vorstand der Turbon AG hat den Konzernabschluss und den zusammengefassten Lagebericht des Konzerns und der Turbon AG (Konzernlagebericht) zum 31. Dezember 2019 am 20. April 2020 aufgestellt und zur Vorlage an den Aufsichtsrat freigegeben. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden dem Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 24. April 2020 zur Billigung vorgelegt.

Grundlagen der Rechnungslegung

Der Konzernabschluss der Turbon AG und ihrer in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften wurde nach den am Bilanzstichtag verpflichtend anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie von der Europäischen Union (EU) anerkannt sind und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB zu beachtenden handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt.

Die IFRS umfassen die vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen IFRS, die International Accounting Standards (IAS), sowie die Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) und des Standing Interpretations Committee (SIC). Alle am Bilanzstichtag verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen sind angewandt worden. Somit entspricht der Konzernabschluss der Turbon AG den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind. Auf eine vorzeitige Anwendung der noch nicht verpflichtend anzuwendenden Standards wird verzichtet.

Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt. Alle Beträge werden in Tausend Euro (Tsd. Euro) angegeben, soweit nicht besonders darauf hingewiesen wird. Rundungen können in Einzelfällen dazu führen, dass sich Werte in diesem Bericht nicht exakt zur angegebenen Summe aufaddieren und dass sich Prozentangaben nicht exakt aus den dargestellten Werten ergeben. Vermögenswerte und Schulden werden ihren Fristigkeiten entsprechend in lang- und kurzfristiges Vermögen beziehungsweise Schulden unterteilt. Als kurzfristig werden solche Vermögenswerte und Schulden angesehen, die innerhalb eines Jahres fällig sind. Entsprechend IAS 12 werden latente Steuern als langfristige Vermögenswerte und Schulden ausgewiesen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt.

Der Konzernabschluss wurde unter der Annahme der Going-Concern-Prämisse aufgestellt. Es sind keine Sachverhalte bekannt, die Zweifel an der Fortführungsfähigkeit des Konzerns aufwerfen.

Das Geschäftsjahr der Turbon AG und ihrer in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen entspricht dem Kalenderjahr.

Die im Konzernabschluss der Turbon AG zum 31. Dezember 2019 angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden mit Ausnahme, der durch neue bzw. geänderte Standards erforderlichen Anpassungen beibehalten.

Änderung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die folgende Übersicht zeigt die im laufenden Geschäftsjahr verpflichtend anzuwendenden neuen bzw. geänderten Standards und Interpretationen:

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Standard/Interpretation Auswirkungen
Diverse Jährliche Verbesserungen an den IFRS 2015 - 2017 keine
IAS 19 Änderungen an IAS 19: Planänderung, -kürzung oder -abgeltung keine
IAS 28 Änderungen an IAS 28: Langfristige Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen keine
IFRS 9 Änderungen an IFRS 9: Vorfälligkeitsregelungen mit negativer Ausgleichsleistung keine
IFRS 16 Leasingverhältnisse siehe Ausführungen zu IFRS 16 weiter unten
IFRIC 23 Unsicherheit bezüglich der ertragsteuerlichen Behandlung keine

IFRS 16: Leasingverhältnisse

Der im Januar 2016 veröffentlichte Standard IFRS 16 "Leasingverhältnisse" ersetzt den derzeitigen IAS 17 "Leasingverhältnisse" sowie die dazugehörigen Interpretationen. Neben der Aufhebung der Unterscheidung zwischen Finanzierungs- und Operating-Leasing-Verhältnissen führen die geänderten Regelungen für Leasingnehmer dazu, dass sämtliche Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aus Leasingvereinbarungen in der Bilanz zu erfassen sind, es sei denn, die Laufzeit des Leasingverhältnisses ist kurzfristig oder es handelt sich um geringwertige Vermögenswerte. Für Leasinggeber bleibt weiterhin die Unterscheidung des bisherigen Standards IAS 17 zwischen Operating-Leasingverhältnissen und Finanzierungsleasing erhalten. Der neue Standard ist anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen.

Zu Beginn des Leasingverhältnisses erfasst der Leasingnehmer eine Verbindlichkeit zur Leistung der Leasingzahlungen (Leasingverbindlichkeit) sowie einen Vermögenswert für das gewährte Recht, den Leasinggegenstand während der Laufzeit des Leasingverhältnisses zu nutzen (Nutzungsrecht am Leasinggegenstand). Leasingnehmer müssen den Zinsaufwand für die Leasingverbindlichkeit und den Abschreibungsaufwand für das Nutzungsrecht am Leasinggegenstand gesondert erfassen. Zudem müssen Leasingnehmer bei Eintritt bestimmter Ereignisse (z. B. Laufzeitänderung des Leasingverhältnisses oder Änderung künftiger Leasingzahlungen infolge einer Änderung des für die Bestimmung der Leasingzahlungen verwendeten Index oder Zinssatzes) eine Neubewertung der Leasingverbindlichkeit vornehmen. Den Betrag der Neubewertung der Leasingverbindlichkeit werden Leasingnehmer im Allgemeinen als Anpassung des Nutzungsrechts am Leasinggegenstand erfassen.

Turbon hat IFRS 16 erstmals zum 1. Januar 2019 unter Verwendung des modifiziert retrospektiven Ansatzes, d. h. ohne Anpassung der Vorjahreszahlen, angewendet. Die bisherige Beurteilung zum Vorliegen eines Leasingverhältnisses wurde für bestehende Verträge beibehalten. Die optionalen Ausnahmeregeln zur Nichtanwendung der Ansatzvorschriften auf kurzfristige Leasingverträge und Verträge über geringwertige Leasinggegenstände hat Turbon im Rahmen der Erstanwendung in Anspruch genommen.

Die wesentlichen Leasingverhältnisse nach IFRS 16, die bis zum 31. Dezember 2018 nicht bereits als Finanzierungsleasing behandelt werden, betreffen im Wesentlichen Geschäftsräume und Dienstwagen.

Im Rahmen der Erstanwendung des IFRS 16 erfasst der Konzern Nutzungsrechte und Leasingverbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen in gleicher Höhe in der Konzernbilanz. Die Nutzungsrechte und die Leasingverbindlichkeiten werden mit dem Barwert der zukünftigen Leasingzahlung bewertet, diskontiert mit dem Grenzfremdkapitalzinssatz. Der gewichtete durchschnittliche Grenzfremdkapitalzinssatz, der auf die Leasingverbindlichkeiten zum 1. Januar 2019 angewendet wurde, beträgt 6 %.

Die bilanzunwirksamen Leasingverbindlichkeiten zum 31. Dezember 2018 werden wie folgt auf die bilanzierten Leasingverbindlichkeiten zum 1. Januar 2019 übergeleitet:

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01.01.2019

Tsd. Euro
Barwert der Verpflichtungen aus Operating-Leasingverhältnissen zum 31. Dezember 2018 2.195
Anwendungserleichterung für kurzfristige Leasingverhältnisse -6
Anwendungserleichtung für Leasingverhältnisse denen ein Vermögenswert von geringem Wert zugrunde liegt -3
Erfasste Leasingverpflichtung zum 01. Januar 2019 2.204

Neue Rechnungslegungsvorschriften

Die folgende Übersicht zeigt, die im laufenden Geschäftsjahr veröffentlichten, aber noch nicht verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen, da diese entweder durch die EU noch nicht übernommen wurden oder noch nicht anzuwenden sind:

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Standard/Interpretation Auswirkungen
Rahmenkonzept Anpassungen der Querverweise auf das Rahmenkonzept in IFRS-Standards 1 die Auswirkungen sind noch unbekannt und werden analysiert
IAS 1 Änderungen an IAS 1: Klassifizierung von Verbindlichkeiten als kurz- oder langfristig 1 die Auswirkungen sind noch unbekannt und werden analysiert
IAS 1 IAS 8 / Änderungen an IAS 1 und IAS 8: Definition Wesentlichkeit 1 die Auswirkungen sind noch unbekannt und werden analysiert
IFRS 3 Änderungen an IFRS 3: Unternehmenszusammenschlüsse 1,3 die Auswirkungen sind noch unbekannt und werden analysiert
IFRS 9 / IAS 39 / IFRS 7 Änderungen an IFRS 9, IAS 39 und IFRS 7: Reform der Referenzzinssätze 1 die Auswirkungen sind noch unbekannt und werden analysiert
IFRS 17 Versicherungsverträge 2,3 die Auswirkungen sind noch unbekannt und werden analysiert

1 Anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder ab dem 1. Januar 2020 beginnen.

2 Anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder ab dem 1. Januar 2021 beginnen.

3 EU-Endorsement steht noch aus.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss sind neben der Turbon AG dreizehn inländische (zwei Zugänge und drei Abgänge) und zehn ausländische (ein Zugang und drei Abgänge) Gesellschaften einbezogen, bei denen die Turbon AG die Beherrschung ausübt. Die Gesellschaft erlangt die Beherrschung, wenn sie Verfügungsmacht über das Beteiligungsunternehmen ausüben kann, schwankende Renditen aus ihrer Beteiligung ausgesetzt ist, und die Renditen aufgrund ihrer Verfügungsmacht der Höhe nach beeinflussen kann. Die Gesellschaft nimmt eine Neubeurteilung vor, ob sie ein Beteiligungsunternehmen beherrscht oder nicht, wenn Tatsachen und Umstände darauf hinweisen, dass sich eines oder mehrere der oben genannten drei Kriterien der Beherrschung verändert haben.

Ein Tochterunternehmen wird ab dem Zeitpunkt, zu dem die Turbon AG die Beherrschung über das Tochterunternehmen erlangt, bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Beherrschung durch die Gesellschaft verloren geht, in den Konzernabschluss einbezogen. Dabei werden die Ergebnisse der im Laufe des Jahres erworbenen oder veräußerten Tochterunternehmen entsprechend vom tatsächlichen Erwerbszeitpunkt bzw. zum tatsächlichen Abgangszeitpunkt in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und dem sonstigen Konzern-Ergebnis erfasst.

Die in den Konzernabschluss einbezogenen sowie die wegen ihrer untergeordneten Bedeutung für den Konzernabschluss nicht einbezogenen Tochterunternehmen sind in der Aufstellung des Anteilsbesitzes aufgeführt.

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Anteil am Kapital

(%)
gehalten über Nr.
In den Konzernabschluss einbezogene verbundene Unternehmen
1 Turbon AG, Hattingen
2 Turbon Products AG, Hünenberg/Schweiz 60,00 1
3 Druckarchitekten Beteiligungs GmbH, Zossen 51,00 1
4 berolina Schriftbild GmbH & Co. KG, Zossen 51,00 1
5 berolina Schriftbild Mitteldeutschland GmbH, Zossen 100,00 4
6 berolina Schriftbild Vertriebs-GmbH, Zossen 100,00 4
7 Greentec Werbe- und Bürotechnik GmbH, Zossen 100,00 4
8 SC Turbon Romania S.R.L., Oltenita/Rumänien 100,00 1
9 Interactive Printer Solutions FZCO, Jebel Ali/Dubai/VAE 62,00 1
10 Interactive Printer Solutions Trading LLC., Dubai/VAE 49,00 9
11 Interactive Printer Solutions WLL., Manama/Bahrain 49,00 9
12 Interactive Printer Solutions (Thailand) Co., Ltd., Samutprakarn/Thailand 100,00 9
13 Turbon (Thailand) Co., Ltd., Samutprakarn/Thailand 100,00 12
14 Keytec (GB) Ltd., Exeter (Devon)/Großbritannien 100,00 1
15 Interactive Solutions, Trading & Printing LLC., Doha/Katar 49,00 14
16 Turbon Electric Technologies GmbH, Möser 50,00 1
17 SE-TEC GmbH, Lostau 100,00 16
18 Demel Elektronik GmbH, Konstanz 100,00 17
19 Turbon Cabling Technologies GmbH, Hattingen 66,67 1
20 KP electrics s.r.o., Znojmo/Tschechien 100,00 19
21 CPL Handelsgesellschaft mbH, Düsseldorf 100,00 19
22 Ruhrdeich Beteiligungs GmbH, Hattingen 100,00 1
23 Ruhrdeich 10 Vermietung GmbH, Hattingen 100,00 1
24 Ruhrdeich Objekt Hattingen GmbH & Co. KG, Hattingen 100,00 1
Nach der Equity Methode bilanzierte Unternehmen
25 BTW Beteiligungs GmbH, Feldkirchen/Österreich 49,80 1
26 Turbon Products Iberia S.L., Barcelona/Spanien (ehemals Embatex Iberia S.L., Barcelona/Spanien) 50,00 2

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Anteil am Kapital

(%)
gehalten über Nr. Währung EK

in Tsd. Euro
Jahresergebnis

in Tsd. Euro
31.12 .2019 31.12 .2018 2019
--- --- --- --- --- --- ---
In den Konzernabschluss nicht einbezogene verbundene Unternehmen
27 AXMINSTER (Pensions) Ltd., Harlow (Essex)/Großbritannien 100,00 14 GBP 0 0 0
28 Anchor Properties S.R.L., Oltenita/Rumänien 100,00 1 EUR 0 0 0

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Jahresergebnis

in Tsd. Euro
2018
--- ---
In den Konzernabschluss nicht einbezogene verbundene Unternehmen
27 AXMINSTER (Pensions) Ltd., Harlow (Essex)/Großbritannien 0
28 Anchor Properties S.R.L., Oltenita/Rumänien 0

Die Interactive Printer Solutions Trading LLC., Dubai/VAE, Interactive Printer Solutions WLL., Manama/Bahrain und die Interactive Solutions, Trading & Printing LLC., Doha/Katar werden in den Konzernabschluss einbezogen, da die entsprechenden Voraussetzungen des IFRS 10.7 vorliegen.

Mit Wirkung zum 1. März 2019 hat die Turbon Cabling Technologies GmbH, Hattingen, sämtliche Anteile an der CPL Connector Productions GmbH, Nordheim, zu einem Kaufpreis von 1 Euro verkauft.

Zum Veräußerungszeitpunkt waren bei der Gesellschaft insgesamt langfristige Vermögenswerte in Höhe von 59 Tausend Euro (davon materielle Vermögenswerte 51 Tausend Euro), kurzfristige Vermögenswerte in Höhe von 0,3 Millionen Euro (davon Vorräte 0,2 Millionen Euro und Forderungen 0,1 Millionen Euro) sowie langfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 10 Tausend Euro und kurzfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 0,5 Millionen Euro angesetzt.

Mit Wirkung zum 12. Februar 2019 hat die Turbon Cabling Technologies GmbH, Hattingen, die CPL Handelsgesellschaft mbH, Düsseldorf, gegründet. Die Turbon AG ist damit mittelbar zu 67 % an dieser Gesellschaft beteiligt. Gegenstand des Unternehmens ist der vorrangige Vertrieb von Kabeln und Leitungen sowie sonstigen eletrotechnischen und elektronischen Bauelementen.

Die CPL Handelsgesellschaft mbH, Düsseldorf, trug im Geschäftsjahr 2019 in Höhe von 0,8 Millionen Euro zum Umsatz der Turbon Gruppe bei. Das Ergebnis nach Steuern betrug minus 8 Tausend Euro.

Mit Wirkung zum 25. März 2019 hat die Interactive Printer Solutions FZCO, Jebel Ali/Dubai/VAE die Interactive Printer Solutions (Thailand) Co. Ltd., Samutprakarn/Thailand gegründet. Die Turbon AG ist damit mittelbar zu 62 % an dieser Gesellschaft beteiligt. Es handelt sich um eine Holdinggesellschaft, die im Juni 2019 sämtliche Anteile an der Turbon (Thailand) Co., Ltd., Samutprakarn/Thailand von der Turbon AG zur Bündelung der Produktions- und Vertriebstätigkeiten in Asien übernommen hat.

Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2019 wurde von der Gründung der Interactive Printer Solutions (Thailand) Co. Ltd., Samutprakarn/Thailand, unwesentlich beeinflusst.

Im Juni 2019 hat die Turbon AG sämtliche Anteile an der Turbon (Thailand) Co., Ltd, Samutprakarn/Thailand an die Interactive Printer Solutions (Thailand) Co. Ltd., Samutprakarn/Thailand verkauft. Durch die Aufgabe der direkten Beteiligung ist die Turbon AG nur noch mittelbar zu 62 % an dieser Gesellschaft beteiligt. Demnach liegt eine Anteilsabstockung ohne Kontrollverlust vor, die lediglich zu einer Eigenkapitaltransaktion gem. IFRS 10.23 führt.

Im August 2019 erfolgte die Anwachsung der Ruhrdeich Objekt Meerbusch GmbH & Co. KG, Hattingen, auf die Turbon AG.

Mit Wirkung zum 30. September 2019 hat die Turbon Products AG, Hünenberg/Schweiz, sämtliche Anteile an der Embatex GmbH (ehemals Turbon Products GmbH), Feldkirchen/Österreich zu einem Kaufpreis von 5 Euro verkauft.

Zum Veräußerungszeitpunkt waren bei der Gesellschaft insgesamt langfristige Vermögenswerte in Höhe von 0,9 Millionen Euro (davon immaterielle Vermögenswerte und Nutzungsrechte 0,9 Millionen Euro), kurzfristige Vermögenswerte in Höhe von 1,3 Millionen Euro (davon Vorräte 0,3 Millionen Euro, Forderungen 0,9 Millionen Euro) sowie langfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 0,8 Millionen Euro und kurzfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 2,0 Millionen Euro angesetzt.

Der Jahresfehlbetrag der beiden Gesellschaften betrug minus 0,9 Millionen Euro.

Mit Wirkung zum 13. September 2019 erwarb die Turbon AG, Hattingen, sämtliche Anteile an der Ruhrdeich 10 Vermietung GmbH, Hattingen. Der Kaufpreis betrug 29 Tausend Euro und wurde durch die Übertragung von Zahlungsmitteln erbracht.

Die Ruhrdeich 10 Vermietung GmbH, Hattingen, trug im Geschäftsjahr 2019 in Höhe von 0,1 Millionen Euro zum Umsatz der Turbon Gruppe bei. Das Ergebnis nach Steuern betrug minus 0,1 Millionen Euro.

Mit Wirkung zum 29. Oktober 2019 hat die Turbon AG, Hattingen, sämtliche Anteile an der VRS Verwaltungsgesellschaft mbH, Düsseldorf zu einem Kaufpreis von 1 Euro verkauft.

Zum Veräußerungszeitpunkt waren bei der Gesellschaft insgesamt langfristige Vermögenswerte in Höhe von 26 Tausend Euro (davon Nutzungsrechte 26 Tausend Euro), kurzfristige Vermögenswerte in Höhe von 0,5 Millionen Euro (davon Forderungen 0,4 Millionen Euro) sowie langfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 8 Tausend Euro und kurzfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 0,3 Millionen Euro angesetzt.

Der Jahresfehlbetrag der Gesellschaft betrug minus 0,5 Millionen Euro.

Mit Wirkung zum 14. November 2019 hat die Turbon Products AG, Hünenberg/Schweiz, sämtliche Anteile an der Emstar Nederland B.V., Bladel/Niederlande zu einem Kaufpreis von 25 Tausend Euro verkauft.

Zum Veräußerungszeitpunkt waren bei der Gesellschaft insgesamt langfristige Vermögenswerte in Höhe von 64 Tausend Euro (davon Nutzungsrechte 44 Tausend Euro), kurzfristige Vermögenswerte in Höhe von 13 Tausend Euro sowie langfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 28 Tausend Euro und kurzfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 180 Tausend Euro angesetzt.

Der Jahresfehlbetrag der Gesellschaft betrug minus 10 Tausend Euro.

Übersicht der wesentlichen Tochterunternehmen mit Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter

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Anteile nicht beherrschender Gesellschafter Kurzfristige Vermögenswerte Langfristige Vermögenswerte Kurzfristige Schulden Langfristige Schulden
berolina Schriftbild GmbH & Co. KG, Zossen 2019 49% 820 1.076 1.504 524
2018 49% 1.080 432 1.422 400
Interactive Printer Solutions FZCO, Jebel Ali Free Zone/Dubai/ VAE 2019 38% 5.328 4.849 2.935 1.563
2018 38% 5.434 4.078 2.642 1.718
Turbon Products AG, Hünenberg/ Schweiz 2019 40% 1.010 1.914 1.359 2.518
2018 40% 283 670 1.053 0
Turbon (Thailand) Co. Ltd., Samutprakarn /Thailand 2019 38% 1.578 1.734 158 244
2018 0% 28.721 1.757 1.097 191
DEMEL Elektronik GmbH, Konstanz 2019 50% - 1 Anteil 534 57 101 53
2018 50% - 1 Anteil 508 5 228 0
KP electrics s.r.o., Znojmo/Tschechien 2019 33% 1.655 236 664 571
2018 33% 1.284 41 531 420
SE-TEC GmbH, Lostau 2019 50% - 1 Anteil 2.939 995 252 869
2018 50% - 1 Anteil 3.081 828 1.231 268

Konsolidierungsmethoden

Der Konzernabschluss basiert auf den nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erstellten Abschlüssen der Turbon AG und der einbezogenen Tochterunternehmen. Wertansätze, die auf steuerlichen Vorschriften beruhen, werden nicht in den Konzernabschluss übernommen. Die Einzelabschlüsse der verbundenen Unternehmen sind auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Erwerbsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten gegen das anteilige, neubewertete Eigenkapital zum Zeitpunkt des Erwerbs der einzelnen Unternehmen. Positive Unterschiedsbeträge werden, soweit sie nicht stillen Reserven bzw. stillen Lasten zugeordnet werden konnten, als Firmenwerte erfasst. Negative Unterschiedsbeträge werden nach erneuter Prüfung als Ertrag direkt erfolgswirksam erfasst. Mit dem Unternehmenszusammenschluss verbundene Transaktionskosten werden bei Anfall erfolgswirksam erfasst.

Alle konzerninternen Salden, Erträge und Aufwendungen sowie unrealisierte Zwischenergebnisse aus konzerninternen Transaktionen werden in voller Höhe eliminiert.

Auf die ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgänge werden Abgrenzungen für latente Steuern vorgenommen.

Währungsumrechnung

Nicht monetäre Posten in fremder Währung zum Bilanzstichtag werden in den Einzelabschlüssen der Gesellschaften mit dem Kurs, der am Tag der Erstverbuchung galt, bewertet. Monetäre Posten werden mit dem Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Kursgewinne und -verluste aus der Bewertung von monetären Bilanzposten in einer anderen Währung als Euro werden ergebniswirksam in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen bzw. Erträgen berücksichtigt.

Im Konzernabschluss werden die Vermögenswerte und Schulden aller Abschlüsse von Tochterunternehmen, die in fremder Währung aufgestellt sind, zum Tageskurs der Europäischen Zentralbank am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung kommen Durchschnittskurse zur Anwendung. Die Posten des Eigenkapitals werden mit historischen Kursen geführt. Unterschiede aus der Währungsumrechnung werden erfolgsneutral über die Konzern-Gesamtergebnisrechnung mit dem kumulierten sonstigen Ergebnis verrechnet bzw. in dieses eingestellt.

Bei der Veräußerung eines ausländischen Geschäftsbetriebs werden alle angesammelten Umrechnungsdifferenzen, die dem Konzern aus diesem Geschäftsbetrieb zuzurechnen sind, in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert.

Ein aus dem Erwerb eines ausländischen Geschäftsbetrieb entstehender Firmenwert sowie Anpassungen an die beizulegenden Werte der identifizierten Vermögenswerte oder Schulden werden als Vermögenswerte und Schulden des ausländischen Geschäftsbetriebs behandelt und zum Stichtagskurs umgerechnet. Resultierende Umrechnungsdifferenzen werden im kumulierten sonstigen Ergebnis als Gewinne und Verluste aus der Umrechnung des Abschlusses eines ausländischen Geschäftsbetriebs erfasst.

Die Wechselkurse der Währungen haben sich wie folgt verändert:

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Stichtagskurse Durchschnittskurse
1 EUR = 31.12.2019 31.12.2018 2019 2018
--- --- --- --- ---
AED 4,1257 4,2050 4,1112 4,3310
BHD 0,4355 0,4444 0,4349 0,4579
CHF 1,0854 1,1269 34,7657 1,1549
CZK 25,4080 25,7240 4,7455 25,6432
GBP 0,8508 0,8945 0,8773 0,8848
RON 4,7830 4,6635 1,1130 4,6541
THB 33,4150 37,0520 25,6666 38,1631
USD 1,1234 1,1450 0,8773 1,1815

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Separat, d.h. nicht im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte mit einer bestimmbaren Nutzungsdauer werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über ihre Nutzungsdauer von überwiegend 3 bis 15 Jahren linear abgeschrieben. Die Abschreibungen aus diesen Vermögenswerten sind den Herstellungskosten des Umsatzes, den Vertriebskosten und den Verwaltungskosten zugeordnet. Immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer werden zu Anschaffungskosten angesetzt und gem. IAS 38.108 einem jährlichen Impairment-Test auf Ebene der zahlungsmittelgenerierenden Einheit unterzogen. Die Wertminderungen aus diesen Vermögenswerten sind unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Die erwartete Nutzungsdauer sowie die Abschreibungsmethode werden an jedem Abschlussstichtag überprüft und sämtliche Schätzungsänderungen prospektiv berücksichtigt.

Immaterielle Vermögenswerte, die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erworben wurden, werden im Erwerbszeitpunkt mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet. In den Folgeperioden werden diese Vermögenswerte genauso wie einzeln erworbene immaterielle Vermögenswerte mit ihren Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibung und etwaiger kumulierter Wertminderungen angesetzt.

Die aus der Kapitalkonsolidierung abgeleiteten Geschäfts- oder Firmenwerte werden entsprechend IFRS 3 nicht planmäßig abgeschrieben. Bilanzierte Geschäfts- oder Firmenwerte werden einmal jährlich und darüber hinaus bei Vorliegen von Anzeichen für Wertminderungen auf den wirtschaftlichen Nutzen und auf Wertminderungen überprüft (Impairment-Test) und im Falle einer eingetretenen Wertminderung auf den erzielbaren Betrag abgeschrieben.

Nutzungsrechte werden zum Zeitpunkt des Leasingbeginns in Höhe der Anschaffungskosten aktiviert. Ausgehend vom Wert der Leasingverbindlichkeit erhöhen sich die Anschaffungskosten unter Umständen noch um anfängliche direkte Kosten, Rückbaukosten und Leasingzahlungen, die vor oder bei Beginn der Nutzungsüberlassung von dem Leasingnehmer geleistet werden und daher nicht in der Leasingverbindlichkeit enthalten sind. Die Nutzungsrechte werden über die Vertragslaufzeit oder, sofern kürzer, über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des Leasinggegenstands abgeschrieben.

Liegen bei der Bewertung der Nutzungsrechte Indizien für eine Wertminderung vor, wird ein Werthaltigkeitstest durchgeführt.

Leasingverbindlichkeiten werden zum Zeitpunkt des Leasingbeginns in Höhe des Barwerts, der über die Laufzeit des Leasingverhältnisses zu leistenden Leasingzahlungen erfasst. Bei der Barwertermittlung werden feststehende Leasingzahlungen, variable indexbasierte Zahlungen, erwartete Zahlungen für Restwertgarantien, Ausübungspreise von Kaufoptionen und Zahlungen aus vorzeitiger Beendigung des Leasingverhältnisses abzüglich erhaltener Mietanreize berücksichtigt.

Leasingzahlungen werden mit dem Zinssatz abgezinst, der dem Leasingverhältnis zugrunde liegt, sofern dieser bestimmbar ist. Ansonsten erfolgt die Abzinsung mit dem Grenzfremdkapitalzinssatz.

Bei Änderungen der erwartetetn Leasingzahlungen wird die Verbindlichkeit neu bewertet. Die Anpassung an den neuen Buchwert erfolgt grundsätzlich erfolgsneutral durch eine korrespondierende Anpassung des aktivierten Nutzungsrechts.

Für kurzfristige Leasingverhältnisse von bis zu einem Jahr oder bei Leasingverhältnissen über geringwertige Leasinggegenstände werden die Leasingzahlungen direkt im Aufwand erfasst. Die Mietausgaben werden linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses erfasst.

Die Bewertung des beweglichen Sachanlagevermögens erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten. Die Abschreibungen aus diesen Vermögenswerten sind den Herstellungskosten des Umsatzes, den Vertriebskosten und den Verwaltungskosten zugeordnet. Instandhaltungs- und Reparaturaufwendungen sowie Zinsen auf Fremdkapital werden als laufender Aufwand erfasst.

Das Sachanlagevermögen wird linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben, sofern nicht durch Änderungen in dem erwarteten künftigen Nutzenverlauf eine Anpassung der Methode geboten ist.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:

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- Gebäude 20 bis 50 Jahre
- Grundstückseinrichtungen 3 bis 10 Jahre
- Technische Anlagen und Maschinen 3 bis 10 Jahre
- Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 20 Jahre

Grundstücke werden nicht abgeschrieben.

Liegen bei der Bewertung des beweglichen Sachanlagevermögens Indizien für eine Wertminderung vor, wird ein Werthaltigkeitstest durchgeführt.

Ein assoziiertes Unternehmen ist ein Unternehmen, bei welchem der Konzern über maßgeblichen Einfluss verfügt. Maßgeblicher Einfluss ist die Möglichkeit, an den finanz- und geschäftspolitischen Entscheidungen des Beteiligungsunternehmens mitzuwirken. Die Ergebnisse von Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden unter Anwendung der Equity-Methode gemäß IAS 28 einbezogen. Die Anteile an assoziierten Unternehmen werden mit historischen Anschaffungskosten bilanziert und im Nachgang des Erwerbs entstehende Änderungen des Konzernanteils am Reinvermögen des assoziierten Unternehmens angepasst sowie um Wertminderungen der einzelnen Anteile verringert. Entspricht oder übersteigt der Anteil an den Verlusten eines assoziierten Unternehmens den Wert des Beteiligungsbuchwertes dieses Unternehmens, werden keine Verlustanteile erfasst, es sei denn es bestehen entsprechende Verpflichtungen.

Die in den Finanzanlagen ausgewiesenen Unternehmensanteile enthalten die wegen ihrer Unwesentlichkeit nicht konsolidierten Tochterunternehmen. Da die Finanzanlagen jedoch nicht zu Handelszwecken gehalten werden, werden künftige Änderungen des beizulegenden Zeitwerts erfolgsneutral erfasst.

Die nicht an einem aktiven Markt gehandelten Ausleihungen werden als originäre Forderungen bei Zugang mit ihrem beizulegenden Zeitwert, der regelmäßig dem Nennwert der Forderung bzw. dem ausgereichten Kreditbetrag entspricht, bewertet. Unverzinsliche und niedrigverzinsliche langfristige Kredite und Forderungen werden zum Barwert angesetzt. Die Folgebewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode.

Finanzinstrumente beruhen auf Verträgen, die bei einem Unternehmen zu einem finanziellen Vermögenswert und bei einem anderen zu einer finanziellen Schuld oder einem Eigenkapitalinstrument führen. Die Bilanzierung erfolgt bei üblichem Kauf oder Verkauf am Erfüllungstag, d.h. an dem Tag, an dem der Vermögenswert geliefert wird. IFRS 9 unterteilt finanzielle Vermögenswerte in folgende Kategorien:

Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten (AC)
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert mit Erfassung von Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung (FVTPL)
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert mit Erfassung von Wertänderungen im sonstigen Ergebnis (FVOCI)

Der Abgang von Finanzinstrumenten erfolgt grundsätzlich bei Zahlung oder - im Falle von Kundenforderungen - durch Verkauf.

Vorräte sind solche Vermögenswerte, die zum Verkauf bestimmt sind (Fertige Erzeugnisse und Waren), sich noch in der Herstellung befinden (Unfertige Erzeugnisse) oder die im Zuge der Herstellung von Produkten verbraucht werden (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe).

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren Nettoveräußerungswerten. Die Herstellungskosten entsprechen den produktionsorientierten Vollkosten und werden auf Basis der normalen Kapazität ermittelt. Sie enthalten neben den direkt zuordenbaren Kosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich fertigungsbedingter Abschreibungen.

Sofern sich am Abschlussstichtag niedrigere Nettoveräußerungswerte ergeben (Lower of cost or net realizable value), werden diese angesetzt. Soweit bei früher abgewerteten Vorräten der Nettoveräußerungswert gestiegen ist, wird die daraus resultierende Wertaufholung als Minderung des Materialaufwandes und somit in den Herstellungskosten des Umsatzes erfasst.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögenswerte werden bis auf derivative Finanzinstrumente mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Erforderliche Wertberichtigungen orientieren sich an Erfahrungen aus der Vergangenheit und aktuellen Erwartungen für die Zukunft, die fortlaufend auf ihre Aktualität zu überprüfen sind, und werden sowohl individuell als auch kollektiv beurteilt. Die Wertansätze von Forderungen werden grundsätzlich über ein Wertberichtigungskonto in der Gewinn- und Verlustrechnung korrigiert.

Ertragsteueransprüche werden mit ihrem Barwert angesetzt.

Flüssige Mittel umfassen Kassenbestände sowie Guthaben bei Kreditinstituten; sie werden zu ihren Nominalwerten bzw. zu den jeweiligen Stichtagskursen in Euro umgerechnet.

Aktive latente Steuern auf abzugsfähige temporäre Differenzen und steuerliche Verlustvorträge werden insoweit aktiviert, als es wahrscheinlich ist, dass hierfür ein zu versteuerndes Ergebnis zukünftig verfügbar sein wird und es damit hinreichend sicher erscheint, dass die Verlustvorträge tatsächlich genutzt werden können. Passive latente Steuern werden gebildet auf zukünftig noch zu versteuernde temporäre Differenzen. Der Berechnung liegen, die in den einzelnen Ländern zum Realisierungszeitpunkt erwarteten Steuersätze zugrunde. Diese basieren grundsätzlich auf den am Bilanzstichtag gültigen bzw. verabschiedeten gesetzlichen Regelungen. Latente Steuerforderungen und -verbindlichkeiten werden saldiert, sofern diese gegenüber der gleichen Steuerbehörde bestehen. Die Veränderungen der aktiven und passiven latenten Steuern aufgrund von Steuersatzänderungen werden ergebniswirksam ausgewiesen. Werden Gewinne und Verluste direkt im Eigenkapital erfasst, so gilt dies ebenfalls für die darauf abgegrenzten aktiven und passiven latenten Steuern. Die Beurteilung der Werthaltigkeit aktiver latenter Steuern, die aus zeitlichen Unterschieden und Verlustvorträgen resultieren, unterliegt unternehmensindividuellen Prognosen, u. a. über die zukünftige Ertragssituation in der betreffenden Konzerngesellschaft. Als Zeitraum für diese Prognose werden üblicherweise die dem Geschäftsjahr folgenden 5 Jahre unterstellt.

Die sonstigen Eigenkapitalposten beinhalten die erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderungen aus der Währungsumrechnung von Abschlüssen ausländischer Tochterunternehmen, aus der Bewertung von Derivaten im Zusammenhang mit Sicherungsgeschäften (Cashflow-Hedges) und von veräußerbaren Finanzinstrumenten sowie aus den im Geschäftsjahr erfassten versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten aus Leistungen an Arbeitnehmer.

Pensionsverpflichtungen beruhen auf leistungsorientierten Versorgungszusagen für Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenleistungen. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen beruht auf dem in IAS 19 vorgeschriebenen Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Method) für leistungsorientierte Altersversorgungspläne. Bei der Ermittlung der Rückstellungen werden aktuelle Kapitalmarktzinssätze, die am Stichtag aktuellen bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften, sowie auch künftige erwartete Steigerungen von Gehältern, Löhnen und Renten erfasst. Der Dienstzeitaufwand ist Bestandteil des Personalaufwandes, Zinsanteile der Zuführung werden im Zinsergebnis erfasst. Bei dem mit dem Barwert der leistungsorientierten Versorgungszusagen verrechneten Planvermögen handelt es sich um Rückdeckungsversicherungen sowie britische Pensionsfonds, die einen Teil der Ansprüche aus den Versorgungszusagen abdecken. Die Rückdeckungsversicherungen sind dem jeweils Berechtigten einzeln verpfändet, die Verrechnung mit dem Barwert der Verpflichtung erfolgt zum Zeitwert.

Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus leistungsorientierten Versorgungsplänen werden, wie schon in den Vorjahren, außerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung in das kumulierte sonstige Ergebnis im Eigenkapital unter Berücksichtigung latenter Steuern erfasst und sind damit direkt in der Konzernbilanz enthalten. Die im kumulierten sonstigen Ergebnis erfassten Neubewertungen werden nicht mehr in die Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung umgegliedert. Die bilanzierten Pensionsrückstellungen entsprechen dem Barwert der zum Bilanzstichtag erdienten Ansprüche (Defined benefit obligation).

Zahlungen für beitragsorientierte Versorgungspläne werden dann als Aufwand erfasst, wenn die Arbeitnehmer die Arbeitsleistung erbracht haben, die zu den Beträgen berechtigten.

Gemäß IAS 37 "Rückstellungen, Eventualverbindlichkeiten und Eventualforderungen" werden die Rückstellungen gebildet, soweit eine gegenwärtige (rechtliche oder faktische) Verpflichtung aus einem vergangenen Ereignis gegenüber Dritten besteht, die künftig wahrscheinlich zu einem Abfluss von Ressourcen führt und zuverlässig geschätzt werden kann. Alle als kurzfristig ausgewiesenen Rückstellungen weisen eine Fälligkeit innerhalb eines Jahres auf. Alle langfristig ausgewiesenen Rückstellungen haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Rückstellungen sind mit dem wahrscheinlichsten Erfüllungsbetrag anzusetzen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.

Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten, bspw. aufgenommene Kredite, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten, werden gemäß Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten in der Bilanz angesetzt.

Umsatzerlöse aus der Lieferung von Waren werden gemäß IFRS 15 erfasst, wenn die maßgeblichen Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum der Waren verbunden sind, auf den Kunden übergegangen sind. Die Höhe der Erlöse kann verlässlich bestimmt werden und der Zufluss eines wirtschaftlichen Nutzens aus dem Verkauf ist hinreichend wahrscheinlich. Umsatzerlöse werden nicht ausgewiesen, wenn wesentliche Risiken bezüglich des Erhalts der Gegenleistung oder einer möglichen Warenrückgabe bestehen.

Umsätze aus Vermietungen werden linear über den Mietzeitraum erfasst.

Umsätze aus Dienstleistungen werden in Höhe derjenigen Beträge realisiert, mit deren Erzielung aufgrund bestehender Verträge mit Dritten gerechnet werden kann. Die Realisierung erfolgt zu dem Zeitpunkt, zu dem die Leistung erbracht wurde.

Die Umsätze werden grundsätzlich nach Abzug von Umsatzsteuern und anderen Steuern sowie nach Abzug von Erlösschmälerungen wie Boni, Skonti oder Rabatten zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen bzw. zu erhaltenden Gegenleistung ausgewiesen.

Aufwendungen für Forschung und Entwicklung in Höhe von 0,6 Millionen Euro (Vorjahr 1,0 Millionen Euro) werden als Aufwand erfasst.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge werden dem operativen Ergebnis zugerechnet und periodengerecht erfasst.

Zinsen werden nach der Effektivzinsmethode periodengerecht erfasst.

Ertragsteuern werden gemäß IAS 12 nach der Verbindlichkeitenmethode bilanziert. Als Ertragsteuern werden die steuerlichen Aufwendungen und Erstattungen erfasst, die vom Einkommen und vom Ertrag abhängig sind. Laufende Steuern werden für die geschuldeten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag zum Zeitpunkt ihrer Verursachung erfasst.

Einzelne zur Veräußerung vorgesehene langfristige Vermögenswerte, Veräußerungsgruppen (Disposal Groups) und nichtfortgeführte Aktivitäten (Discontinued Operations)

Ein einzelner langfristiger Vermögenswert wird als zur Veräußerung vorgesehen eingestuft, wenn der zugehörige Buchwert überwiegend durch ein Veräußerungsgeschäft und nicht durch fortgesetzte Nutzung realisiert wird. Der Konzern weist Vermögenswerte und Verbindlichkeiten als Veräußerungsgruppe aus, wenn diese als Gruppe in einer Transaktion verkauft oder auf andere Weise abgegeben werden sollen und insgesamt die in IFRS 5 "Non-current Assets held for Sale and Discontinued Operations" definierten Kriterien erfüllen. Die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Veräußerungsgruppe werden in der Bilanz gesondert in den Zeilen "Zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte" und "Verbindlichkeiten in Verbindung mit zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten" ausgewiesen. Die Aufwendungen und Umsätze einer Veräußerungsgruppe sind bis zur Veräußerung im Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten enthalten, es sei denn, die Veräußerungsgruppe qualifiziert sich für die Berichterstattung als eine "Nicht fortgeführte Aktivität" (Discontinued Operation). Der Konzern weist die Ergebnisse einer Veräußerungsgruppe, die die Voraussetzungen für eine sogenannte Komponente des Konzerns (Component of the Group) erfüllt, als nicht fortgeführte Aktivitäten aus, wenn diese einen wesentlichen Geschäftszweig repräsentiert oder sämtliche Aktivitäten einer geografischen Region beinhaltet. Ergebnisse aus nicht fortgeführten Aktivitäten werden in der Periode berücksichtigt, in der sie anfallen, und gesondert in der Gewinn- und Verlustrechnung als "Nicht fortgeführte Aktivitäten (nach Steuern)" ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung der Vorperiode wird entsprechend angepasst, indem die Ergebnisse der Komponente des Konzerns, in den nicht fortgeführten Aktivitäten ausgewiesen werden. In der Kapitalflussrechnung werden die Cashflows der nicht fortgeführten Aktivitäten getrennt von den Cashflows der fortgeführten Aktivitäten dargestellt und der Ausweis der Vorperiode wird entsprechend angepasst.

Bei erstmaliger Einstufung als zur Veräußerung gehalten werden langfristige Vermögenswerte zum niedrigeren Wert aus Buchwert und beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten angesetzt, eine planmäßige Abschreibung wird nicht mehr vorgenommen. Eine Veräußerungsgruppe wird zunächst nach den für sie einschlägigen IFRS-Standards bewertet und danach wird der sich daraus ergebende Buchwert der Gruppe dem Nettozeitwert gegenübergestellt, um den niedrigeren anzusetzenden Wert zu bestimmen. Wertminderungen aufgrund der erstmaligen Einstufung als zur Veräußerung gehalten werden ebenso wie spätere Wertminderungsaufwendungen und Wertaufholungen bis zur Höhe des kumulierten Wertminderungsaufwands in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Wesentliche Ermessensentscheidungen und Schätzungen

Die Aufstellung eines Konzernabschlusses nach den IFRS verlangt Schätzungen und Annahmen, die Einfluss auf den Ausweis von Vermögenswerten und Schulden, die Angabe von Eventualverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag sowie den Ausweis von Erträgen und Aufwendungen haben. Die tatsächlichen Werte können in Einzelfällen von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen.

Die Annahmen und Schätzungen beziehen sich im Wesentlichen auf die konzerneinheitliche Festlegung von Nutzungsdauern von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen, die Laufzeit von Leasingverträgen, der Werthaltigkeit von Geschäfts- und Firmenwerten sowie weiteren Vermögenswerten, der Verkäuflichkeit unserer Produkte, die Bilanzierung und Bewertung von Rückstellungen sowie die Realisierbarkeit zukünftiger Steuereffekte. Zu den Rückstellungen verweisen wir auf die Erläuterungen zur Bilanz unter den Textziffern 10 und 11.

Kapitalmanagement

Der Turbon Konzern verfolgt grundsätzlich das Ziel, die Zahlungsfähigkeit sicherzustellen und eine angemessene Rendite auf das eingesetzte Kapital zu erwirtschaften. Dazu wird die ausreichende Verfügbarkeit von Liquidität durch die Holding über einen wöchentlichen "Cash-Report" eng überwacht und führt auf Ebene der Beteiligungen frühzeitig zu Maßnahmen, wie z.B. das Anmahnen von ausstehenden Zahlungen der Kunden.

Als finanzielle Steuerungsgröße und finanzieller Leistungsindikator für den Turbon Konzern dient das Ergebnis vor Steuern (EBT). Nebenbedingung ist der Umsatz als eine wesentliche Voraussetzung zur Ergebniserzielung.

Satzungsmäßigen Kapitalerfordernissen unterliegt Turbon nicht.

Erläuterungen zur Konzern-Bilanz

(1) Anlagevermögen

Entwicklung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2018

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2018

Tsd. Euro
Veränderung Konsolidierungskreis

Tsd. Euro
Aufgegebene Geschäftsbereiche

Tsd. Euro
Zugänge

Tsd. Euro
Umbuchungen

Tsd. Euro
Abgänge

Tsd. Euro
--- --- --- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte
Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte 0 0 0 18 0 0
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.153 -337 -4.764 24 0 -99
Firmenwert 5.586 1.707 -3.207 0 0 0
20.739 1.370 -7.971 42 0 -99
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 25.056 -16 -225 0 -1.639 -33
Technische Anlagen und Maschinen 10.679 618 -300 173 6 -785
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.603 86 -800 324 -166 -1.302
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 447 13 -13 28 -459 -3
47.785 701 -1.338 525 -2.258 -2.123
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilie 11.892 0 0 0 0 -11.892
Finanzanlagen
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 988 0 -45 25 0 -30
Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen 30 0 0 0 0 -5
Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 224 0 2.101 0 0 0
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 200 0 0 212 0 -412
1.442 0 2.056 237 0 -447
81.858 2.071 -7.253 804 -2.258 -14.561

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Anschaffungs- und Herstellungskosten Aufgelaufene Abschreibungen
Währungsumrechnungsdifferenzen

Tsd. Euro
Stand 31.12.2018

Tsd. Euro
Stand 01.01.2018

Tsd. Euro
Veränderung Konsolidierungskreis

Tsd. Euro
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte
Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte 0 18 0 0
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 213 10.190 7.289 -52
Firmenwert 143 4.229 957 0
356 14.437 8.246 -52
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 334 23.477 9.334 -17
Technische Anlagen und Maschinen 165 10.556 8.808 -16
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 234 9.979 10.184 -52
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5 18 0 0
738 44.030 28.326 -85
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilie 0 0 6.371 0
Finanzanlagen
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 0 938 0 0
Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen 0 25 0 0
Ausleihungen an assoziierte Unternehmen -15 2.310 0 0
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0
-15 3.273 0 0
1.079 61.740 42.943 -137

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Aufgelaufene Abschreibungen
Aufgegebene Geschäftsbereiche

Tsd. Euro
Abschreibungen laufendes Jahr

Tsd. Euro
--- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte
Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte 0 0
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -1.715 2.135
Firmenwert -1.008 0
-2.723 2.135
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken -157 641
Technische Anlagen und Maschinen -197 498
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -476 801
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0
-830 1.940
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilie 0 256
Finanzanlagen
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 0 0
Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen 0 0
Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 0 0
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 412
0 412
-3.553 4.743

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Aufgelaufene Abschreibungen
Zuschreibungen laufendes Jahr

Tsd. Euro
Umbuchungen

Tsd. Euro
Abgänge

Tsd. Euro
Währungsumrechnungsdifferenzen

Tsd. Euro
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte
Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte 0 0 0 0
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 0 -99 122
Firmenwert 0 0 0 51
0 0 -99 173
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 -273 -34 75
Technische Anlagen und Maschinen 0 0 -770 101
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -7 -114 -1.207 181
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
-7 -387 -2.011 357
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilie 0 0 -6.627 0
Finanzanlagen
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 0 0 0 0
Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 0 0 0 0
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 -412 0
0 0 -412 0
-7 -387 -9.149 530

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Aufgelaufene Abschreibungen Buchwerte
Stand 31.12.2018

Tsd. Euro
Stand 31.12.2018

Tsd. Euro
--- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte
Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte 0 18
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.680 2.510
Firmenwert 0 4.229
7.680 6.757
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.569 13.908
Technische Anlagen und Maschinen 8.424 2.132
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.310 669
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 18
27.303 16.727
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilie 0 0
Finanzanlagen
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 0 938
Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen 0 25
Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 0 2.310
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0
0 3.273
34.983 26.757

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Buchwerte Stand Vorjahr

Tsd. Euro
Immaterielle Vermögenswerte
Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte 0
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.864
Firmenwert 4.629
12.493
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.722
Technische Anlagen und Maschinen 1.871
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.419
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 447
19.459
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilie 5.521
Finanzanlagen
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 988
Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen 30
Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 224
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 200
1.442
38.915

Entwicklung für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2019

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2019

Tsd. Euro
Zugänge bei erstmaliger Anwendung von IFRS 16

Tsd. Euro
Angepasster Stand zum 01.01.2019

Tsd. Euro
Veränderung Konsolidierungskreis

Tsd. Euro
Zugänge

Tsd. Euro
Umbuchungen

Tsd. Euro
--- --- --- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte
Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte 18 0 18 0 0 -18
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.190 0 10.190 -2.730 185 31
Firmenwert 4.229 0 4.229 -396 0 -13
14.437 0 14.437 -3.126 185 0
Nutzungsrechte 0 2.204 2.204 -999 825 0
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 23.477 0 23.477 -41 6 -15.534
Technische Anlagen und Maschinen 10.556 0 10.556 -4.474 213 0
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.979 0 9.979 -5.243 174 0
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 18 0 18 0 71 -72
44.030 0 44.030 -9.758 464 -15.606
Finanzanlagen
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 938 0 938 0 9 0
Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen 25 0 25 -26 1 0
Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 2.310 0 2.310 0 0 0
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0 0 0
3.273 0 3.273 -26 10 0
61.740 2.204 63.944 -13.909 1.484 -15.606

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Anschaffungs- und Herstellungskosten Aufgelaufene Abschreibungen
Abgänge

Tsd. Euro
Währungsumrechnungsdifferenzen

Tsd. Euro
Stand 31.12.2019

Tsd. Euro
Stand 01.01.2019

Tsd. Euro
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte
Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte 0 0 0 0
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -3.661 144 4.159 7.680
Firmenwert 0 0 3.820 0
-3.661 144 7.979 7.680
Nutzungsrechte 0 -4 2.026 0
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken -986 228 7.150 9.569
Technische Anlagen und Maschinen -3.010 168 3.453 8.424
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -2.935 381 2.356 9.310
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 2 19 0
-6.931 779 12.978 27.303
Finanzanlagen
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen -4 0 943 0
Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
Ausleihungen an assoziierte Unternehmen -2.086 0 224 0
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0
-2.090 0 1.167 0
-12.682 919 24.150 34.983

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Aufgelaufene Abschreibungen
Veränderung Konsolidierungskreis

Tsd. Euro
Abschreibungen laufendes Jahr

Tsd. Euro
--- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte
Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte 0 0
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -2.713 479
Firmenwert 0 0
-2.713 479
Nutzungsrechte -129 645
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken -37 603
Technische Anlagen und Maschinen -4.474 396
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -5.234 306
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0
-9.745 1.305
Finanzanlagen
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 0 0
Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen 0 0
Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 0 0
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0
0 0
-12.587 2.429

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Aufgelaufene Abschreibungen
Zuschreibungen laufendes Jahr

Tsd. Euro
Umbuchungen

Tsd. Euro
Abgänge

Tsd. Euro
Währungsumrechnungsdifferenzen

Tsd. Euro
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte
Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte 0 0 0 0
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 0 -3.597 126
Firmenwert 0 0 0 0
0 0 -3.597 126
Nutzungsrechte 0 0 0 0
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 -7.614 -974 76
Technische Anlagen und Maschinen 0 -50 -2.946 149
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 -37 -2.834 355
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 1 0 0
0 -7.700 -6.754 580
Finanzanlagen
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 0 0 0 0
Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 0 0 0 0
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0
0 0 0 0
0 -7.700 -10.351 706

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Aufgelaufene Abschreibungen Buchwerte
Stand 31.12.2019

Tsd. Euro
Stand 31.12.2019

Tsd. Euro
--- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte
Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte 0 0
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.975 2.184
Firmenwert 0 3.820
1.975 6.004
Nutzungsrechte 516 1.510
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.623 5.527
Technische Anlagen und Maschinen 1.499 1.954
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.866 490
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1 18
4.989 7.989
Finanzanlagen
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 0 943
Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen 0 0
Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 0 224
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0
0 1.167
7.480 16.670

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Buchwerte Vorjahr

Tsd. Euro
Immaterielle Vermögenswerte
Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte 18
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.510
Firmenwert 4.229
6.757
Nutzungsrechte 0
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.908
Technische Anlagen und Maschinen 2.132
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 669
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 18
16.727
Finanzanlagen
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 938
Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen 25
Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 2.310
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0
3.273
26.757

Immaterielle Vermögenswerte

Für Geschäfts- oder Firmenwerte wurden Wertminderungsprüfungen auf Ebene der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten vorgenommen. Dies erfolgte durch Vergleich der Nutzungswerte mit den Buchwerten. Im Rahmen dieser Tests wurde die Werthaltigkeit der Firmenwerte nachgewiesen.

Soweit möglich sind Beteiligungen zu zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zusammengefasst. Die zahlungsmittelgeneriende Einheit Laser Cartridge Europe umfasst die Unternehmen, die sich mit dem Vertrieb und der Produktion von schriftbildendem Druckerzubehör befassen. Berolina fasst die im Servicebereich (MPS) tätigen Gesellschaften der Berolina Gruppe zusammen. In der zahlungsmittelgenerierenden Einheit TCT sind die Beteiligungen im Bereich Kabelkonfektionierung enthalten. Die zahlungsmittelgenerierende Einheit TET umfasst die Unternehmen aus dem Segment Electric, die sich schwerpunktmäßig mit der Entwicklung und Herstellung von Hard- und Software im Bereich elektronischer Baugruppen und Geräten befassen.

Den Wertminderungstests lagen nachfolgende Parameter zugrunde:

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Diskontrate Wachstumsrate im Terminal Value
2019 Vorjahr 2019 Vorjahr
--- --- --- --- ---
Laser Cartridge Europe 6% 4% 0% 0%
Berolina 6% 5% 0% 0%
TET 8% 7% 0% 0%
TCT 8% 8% 0% 0%

Die jeweiligen erzielbaren Beträge der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten wurden durch Nutzungswertberechnungen auf Grundlage von Zahlungsstromprognosen aus von der Geschäftsführung bewilligten Finanzbudgets für den Zeitraum von fünf Jahren unter Zugrundelegung einer jährlichen Wachstumsrate von 0% bestimmt. Diese beruhen auf Annahmen konzerninterner Einschätzungen über künftige Verkaufspreise und -mengen, Konjunkturzyklen und Wechselkurse.

Die angenommenen Wachstumsraten im Terminal Value übersteigen jeweils nicht die erwarteten Wachstumsraten der Detailplanungszeiträume. Die Geschäftsleitung ist der Ansicht, dass keine vernünftigerweise denkbare Veränderung der Grundannahmen, auf denen die Bestimmung der erzielbaren Beträge basiert, dazu führen würde, dass die kumulierten Buchwerte der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten deren kumulierte erzielbare Beträge übersteigen.

Die Firmenwerte in Höhe von 3,8 Millionen Euro (Vorjahr 4,2 Millionen Euro) teilen sich wie folgt auf die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten auf:

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TET: 1,6 Millionen Euro
(Vorjahr 1,6 Millionen Euro)
Berolina: 1,3 Millionen Euro
(Vorjahr 1,3 Millionen Euro)
Laser Cartridge Europe: 0,7 Millionen Euro
(Vorjahr 1,1 Millionen Euro)
TCT: 0,2 Millionen Euro
(Vorjahr 0,2 Millionen Euro)

Am 31. Dezember 2019 betrug der Wert der immateriellen Vermögenswerte mit bestimmter Nutzungsdauer unter Berücksichtigung von 0,4 Millionen Euro aufgelaufener Abschreibungen 2,2 Millionen Euro (Vorjahr 2,6 Millionen Euro). Bei den immateriellen Vermögenswerten handelt es sich im Wesentlichen um Kundenstämme, Lizenzen und Markenrechte. Der verbleibende Amortisationszeitraum der immateriellen Vermögenswerte mit bestimmter Nutzungsdauer beträgt bis zu 4 Jahre.

Nutzungsrechte

Im Turbon Konzern bestehen zum 31. Dezember 2019 Miet- und Leasingverträge als Leasingnehmer für Geschäftsräume sowie Dienstwagen. Die Leasingverträge werden individuell verhandelt und weisen jeweils unterschiedliche Vereinbarungen zu beispielsweise Verlängerungs- oder Kündigungsoptionen auf. Bei der Bestimmung der Laufzeit von Leasingverhältnissen werden sämtliche Tatsachen und Umstände, die einen wirtschaftlichen Anreiz zur Ausübung von Verlängerungs- oder Kündigungsoptionen bieten, berücksichtigt. Laufzeitänderungen, die sich aus der Ausübung von Verlängerungs- oder Kündigungsoptionen ergeben, werden nur dann in die Vertragslaufzeit einbezogen, wenn eine Verlängerung hinreichend sicher ist.

Die Entwicklung der Nutzungsrechte ist der Entwicklung des Konzernanlagevermögens zu entnehmen.

Die Nutzungsrechte sind zum 31. Dezember 2019 wie folgt untergliedert:

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31.12.2019

Tsd. Euro
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundsstücken 1.431
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 79
1.510

Die ausstehenden Leasingzahlungen weisen die folgenden Fälligkeiten auf:

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31.12.2019

Tsd. Euro
Fällig innerhalb eines Jahres 576
Fällig nach mehr als einem bis fünf Jahren 1.307
Fällig nach mehr als fünf Jahren 0
1.883

Die planmäßigen Abschreibungen auf Nutzungsrechte an Leasinggegenständen im Geschäftsjahr 2019 entfallen auf folgende Gruppen von Vermögenswerten:

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31.12.2019

Tsd. Euro
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundsstücken 563
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 82
645

In der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Kapitalflussrechnung wurden darüber hinaus die nachfolgenden Beträge erfasst:

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31.12.2019

Tsd. Euro
Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Leasingverbindlichkeiten 162
Aufwendungen für kurzfristige Leasingverhältnisse mit einer Laufzeit von maximal 12 Monaten 6
Aufwendungen für Leasingverhältnisse von geringem Wert 3
Gesamte Zahlungsmittelabflüsse für Leasingverhältnisse 758

Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen

Die nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen betreffen im Wesentlichen die Anteile an der BTW Beteiligungs GmbH, Feldkirchen/Österreich (0,9 Millionen Euro).

(2) Vorräte

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31.12.2019

Tsd. Euro
31.12.2018

Tsd. Euro
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.798 5.836
Unfertige Erzeugnisse 1.966 1.620
Fertige Erzeugnisse und Waren 2.856 4.236
Geleistete Anzahlungen 10 16
8.630 11.708

Auf das Vorratsvermögen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr Anpassungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert in Höhe von 0,4 Millionen Euro (Vorjahr 0,9 Millionen Euro) vorgenommen. Die Anpassungen entfielen dabei in Höhe von 0,4 Millionen Euro auf Vorräte im Bereich Laser Cartridge (Vorjahr 0,8 Millionen Euro).

(3) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Am 31. Dezember 2019 waren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,4 Millionen Euro (Vorjahr 1,7 Millionen Euro) im Rahmen einer Factoringvereinbarung finanziert.

Die Wertberichtigungen entwickelten sich wie folgt:

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31.12.2019

Tsd. Euro
31.12.2018

Tsd. Euro
Anfangsbestand 617 285
Währungsdifferenzen 0 -59
Wertberichtigungen des Berichtsjahres 484 88
Umbuchungen 0 0
Abgänge 0 303
Endbestand 1.101 617
Buchwert der wertberichtigten Forderungen 0 0

Überfällige, nicht wertberichtigte Forderungen bestehen zum Abschlussstichtag in folgender Höhe:

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31.12.2019

Tsd. Euro
31.12.2018

Tsd. Euro
Buchwert 4.484 5.541
davon zum Abschlussstichtag weder wertgemindert noch überfällig 3.226 4.430
davon nicht wertgemindert und in den folgenden Zeitbändern überfällig
weniger als 30 Tage 739 763
zwischen 30 und 60 Tagen 344 168
mehr als 60 Tage 175 180

Der Großteil der überfälligen Forderungen wurde jeweils in den ersten 3 Monaten des neuen Geschäftsjahres ausgeglichen.

(4) Ausleihungen an verbundene Unternehmen

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus einer Ausleihung an die Turbon Products Iberia S. L., Barcelona/Spanien, in Höhe von 0,2 Millionen Euro.

(5) Sonstige Vermögenswerte

Zusammensetzung der sonstigen Vermögenswerte:

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31.12.2019

Tsd. Euro
31.12.2018

Tsd. Euro
Ansprüche aus Steuern 973 700
Abgrenzungsposten 633 795
Übrige Vermögenswerte 262 437
1.868 1.932

Die Ansprüche aus Steuern beinhalten überwiegend Forderungen aus Umsatzsteuer. Die oben aufgeführte Position "Abgrenzungsposten" beinhaltet die Abgrenzung aus Dienstleistungs- bzw. Wartungsverträgen, Versicherungen und Mieten.

Von den sonstigen Vermögenswerten haben 26 Tausend Euro (Vorjahr 22 Tausend Euro) eine Fristigkeit von mehr als 12 Monaten.

Überfällige, nicht wertberichtigte sonstige Vermögenswerte bestehen zum Abschlussstichtag in folgender Höhe:

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31.12.2019

Tsd. Euro
31.12.2018

Tsd. Euro
Buchwert 1.868 1.932
davon zum Abschlussstichtag weder wertgemindert noch überfällig 1.630 1.501
davon nicht wertgemindert und in den folgenden Zeitbändern überfällig
weniger als 30 Tage 198 226
zwischen 30 und 60 Tagen 10 138
mehr als 60 Tage 30 67

(6) Ertragsteueransprüche

Die Ansprüche aus Ertragsteuern resultierten im Vorjahr im Wesentlichen aus Überzahlungen gegenüber dem sich errechnenden Aufwand sowie aus einbehaltenen Kapitalertragsteuern.

(7) Flüssige Mittel

Unter den flüssigen Mitteln sind kurzfristige, frei verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände ausgewiesen.

(8) Zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte

Als Folge der berichteten Restrukturierungsmaßnahmen ist die dem Segment Holding und Sonstige zugeordnete Immobilie am Standort Hattingen zum 31. Dezember 2019 nach IFRS den "zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten" zugeordnet. Der Buchwert der Immobilie beträgt zum Bilanzstichtag 7,9 Millionen Euro.

Die Passiva i. Z. m. zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten beinhalten das Darlehen zur Finanzierung der Immobilie Hattingen in Höhe von 3,9 Millionen Euro (Vorjahr 4,3 Millionen Euro).

(9) Eigenkapital

Das Grundkapital der Turbon AG beträgt 10,3 Millionen Euro (Vorjahr 10,3 Millionen Euro) und ist in 3.294.903 (Vorjahr 3.294.903) auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien eingeteilt. Die ausgegebenen Aktien sind voll eingezahlt. Alle Aktien gewähren identische Rechte.

Durch die Hauptversammlung vom 16. Juni 2016 wurde der Beschluss über ein genehmigtes Kapital in Höhe von 25 % des Grundkapitals gefasst. Der Nennbetrag des genehmigten Kapitals beträgt somit 2,5 Millionen Euro (Vorjahr 2,5 Millionen Euro). Von dem genehmigten Kapital wurde bislang kein Gebrauch gemacht.

Die Kapitalrücklage setzt sich aus dem Agio der in 1991 durchgeführten Kapitalerhöhung (15,0 Millionen Euro) und aus der in 2018 durchgeführten Einbringung eines Aktienpakets durch die HBT Holdings GmbH, Leverkusen, im Zusammenhang mit dem Erwerb der Anteile an der SE-TEC GmbH, Möser, (0,7 Millionen Euro) zusammen.

Die Gewinnrücklagen enthalten mit 0,2 Millionen Euro (Vorjahr 0,2 Millionen) die gesetzliche Rücklage der Turbon AG gem. § 150 Abs. 2 AktG. Des Weiteren werden Neubewertungen aus leistungsbasierten Versorgungsplänen sowie die darauf entfallenden erfolgsneutralen latenten Steuern in den Gewinnrücklagen ausgewiesen. In den Gewinnrücklagen ist auch eine sonstige Rücklage zur Abbildung der Währungsdifferenzen aus der Umrechnung des zu konsolidierenden Eigenkapitals der Tochtergesellschaften zum historischen Kurs und zum Kurs am Bilanzstichtag enthalten. Dazu gehören ebenfalls die sich aus der Umrechnung der Vermögenswerte und Schulden aus ausländischen Tochtergesellschaften zum Stichtagskurs und der Umrechnung der Aufwendungen und Erträge zum Durchschnittskurs ergebenden Differenzen sowie kumulierte Währungsdifferenzen aus Darlehen, die als Nettoinvestition in ausländische Geschäftsbetriebe anzusehen sind.

Gem. § 268 Abs. 8 HGB darf von den anderen Gewinnrücklagen der Muttergesellschaft ein Betrag in Höhe von 0,4 Millionen Euro (Vorjahr 0,4 Millionen Euro) wegen des Unterschiedsbetrags gem. § 253 Abs. 6 HGB aus der Bewertung der Pensionsrückstellung nicht ausgeschüttet werden.

Das Konzernergebnis enthält den Ergebnisvortrag aus Vorjahren sowie das Konzernergebnis des laufenden Geschäftsjahres.

Die einzelnen Bestandteile des Eigenkapitals sowie ihre Entwicklung in den Jahren 2018 und 2019 ergeben sich aus der Eigenkapitalveränderungsrechnung auf Seite 5 dieses Konzernabschlusses.

(10) Rückstellungen für Pensionen

a) Beitragsorientierte Pläne

Für Mitarbeiter von Konzerngesellschaften in Deutschland bestehen beitragsorientierte Pläne im Rahmen der gesetzlichen Rentenversicherung, in die der Arbeitgeber in Höhe des jeweils gültigen Beitragssatzes (10,25 %) einzuzahlen hat (Arbeitgeberanteil). Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 wurde in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ein Betrag in Höhe von 0,2 Millionen Euro (Vorjahr 0,3 M illionen Euro) als Aufwand erfasst.

b) Leistungsorientierte Pläne

Die unmittelbaren und mittelbaren Verpflichtungen umfassen solche aus bereits laufenden Pensionen und Anwartschaften für zukünftig zu zahlende Pensionen und Altersruhegelder.

Die betriebliche Altersversorgung erfolgt im Konzern auch leistungsorientiert. Die entsprechenden Aufwendungen sind - sofern nicht unmittelbar mit dem Eigenkapital verrechnet -in den Kosten der Funktionsbereiche enthalten. Die Aufzinsung der in den Vorjahren erworbenen Versorgungsansprüche und die Erträge aus Vermögensanlagen werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Nicht realisierte versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste aus der Neubewertung der Pensionsverpflichtungen werden unter Berücksichtigung latenter Steuern im kumulierten sonstigen Ergebnis ausgewiesen.

Die Pensionsverpflichtungen für die leistungsorientierten Altersversorgungspläne werden gemäß IAS 19 (Leistungen an Arbeitnehmer) nach der Projected-Unit-Credit-Method berechnet. In Deutschland liegen der Kalkulation die Heubeck'schen Richttafeln 2018 G (Vorjahr Heubeck'schen Richttafeln 2005 G) zugrunde. In Großbritannien dienen die Sterbetafel S3PA als Grundlage für die Berechnung. Die zu erwartenden Versorgungsleistungen werden über die gesamte Beschäftigungsdauer der Mitarbeiter verteilt.

Die Bewertung erfolgt unter folgenden Annahmen:

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Turbon AG Embatex GmbH (ehemalsTurbon Products GmbH) Keytec (GB) Ltd.
31.12. 2019 31.12. 2018 31.12. 2019 31.12. 2018 31.12. 2019 31.12. 2018
--- --- --- --- --- --- ---
Abzinsungssatz 1,3% 1,9% - 1,9% 2,0% 2,8%
Lohn-/Gehaltstrend 0,0% 0,0% - 0,0% 0,0% 0,0%
Rententrend 1,0% 1,0% - 0,0% 0,0% 0,0%
Fluktuation 0,0% 0,0% - 0,0% 0,0% 0,0%
Erwarteter Vermögensertrag 1,3% 1,9% - 0,0% 0,0% 0,0%
Pensionsalter 60 - 65 60 -65 - 65 65 65

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Greentec Werbe- und Bürotechnik GmbH
31.12. 2019 31.12. 2018
--- --- ---
Abzinsungssatz 1,3% 1,9%
Lohn-/Gehaltstrend 0,0% 0,0%
Rententrend 1,0% 1,0%
Fluktuation 0,0% 0,0%
Erwarteter Vermögensertrag 1,3% 1,9%
Pensionsalter 60 - 65 65

Die Intervalle resultieren aus den in den unterschiedlichen Ländern verwendeten Parametern. Diese Parameter gelten auch im Folgejahr für die Berechnung der Kosten für die im Berichtsjahr erworbenen Versorgungsansprüche, der Aufzinsung der in den Vorjahren erworbenen Versorgungsansprüche und der erwarteten Erträge aus den Vermögensanlagen.

Lohn-/Gehaltstrends sowie Fluktuation wurden mit 0,0 % angesetzt, da es sich bei den pensionsberechtigten Personen fast ausschließlich um nicht aktive Anwärter sowie Rentner handelt.

Die Anwartschaftsbarwerte der Versorgungsverpflichtungen und die Marktwerte des Fondsvermögens haben sich in den Geschäftsjahren 2019 und 2018 wie folgt entwickelt:

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2019

Tsd. Euro
Vorjahr

Tsd. Euro
DBO Anwartschaftsbarwert am 01.01. 13.300 14.443
Dienstzeitaufwand 0 24
Zinsaufwand 341 316
Versicherungsmathematischer Gewinn (-) / Verlust (+) 1.378 -378
Pensionszahlungen -625 -859
Vergangener Dienstzeitaufwand 0 -165
Währungsveränderungen 479 -81
Veränderung Konsolidierungskreis -112 0
DBO Anwartschaftsbarwert am 31.12. 14.761 13.300

Der versicherungsmathematische Gewinn (-) / Verlust (+) in Höhe von 1,4 Millionen Euro (Vorjahr minus 0,4 Millionen Euro) resultiert in Höhe von 1,4 Millionen Euro (Vorjahr minus 0,3 Millionen Euro) aus der Änderung finanzieller Annahmen und in Höhe von 0 Euro (Vorjahr minus 0,1 Millionen Euro) aus der Änderung demographischer Annahmen.

Das Planvermögen hat sich in den Geschäftsjahren 2019 und 2018 wie folgt entwickelt:

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2019

Tsd. Euro
Vorjahr

Tsd. Euro
Planvermögen am 01.01. 8.817 9.654
Erträge aus dem Planvermögen 242 228
geleistete Arbeitgeberbeiträge 0 0
Versicherungsmathematischer Gewinn (+) / Verlust (-) 778 -342
Rentenzahlungen aus dem Planvermögen -501 -646
Währungsveränderungen 452 -77
Planvermögen am 31.12. 9.788 8.817

Der nicht angesetzte Überschuss des Planvermögens über die Verpflichtung hat sich wie folgt entwickelt:

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2019

Tsd. Euro
Vorjahr

Tsd. Euro
Stand 01.01. 1 1
neu entstanden 0 0
sonstige Veränderungen gegen die versicherungsmathematischen Gewinn/Verluste 0 0
Währungsveränderungen 0 0
Stand 31.12. 1 1

Das Planvermögen setzt sich zur Abdeckung der Pensionsverpflichtungen gegenüber Mitarbeitern der englischen Tochtergesellschaft aus überwiegend festverzinslichen Wertpapieren zusammen (9,8 Millionen Euro, Vorjahr 8,8 Millionen Euro).

Der Gesamtaufwand der Versorgungszusagen setzt sich wie folgt zusammen:

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2019

Tsd. Euro
Vorjahr

Tsd. Euro
Kosten für die im Versicherungsjahr hinzuerworbenen Versorgungsansprüche 0 24
Zinsaufwendungen auf den Anwartschaftsbarwert 341 316
Erwartete Erträge aus dem Fondsvermögen -242 -228
Zinsaufwand der Versorgungszusagen im Periodenergebnis 99 112
Im Eigenkapital erfasstes versicherungsmathematisches Ergebnis 635 -48
Gesamtaufwand der Versorgungszusagen 734 64

Die im Eigenkapital erfasste Rücklage für versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste veränderte sich vor Berücksichtigung latenter Steuern im Berichtsjahr um 0,7 Millionen Euro (Vorjahr minus 48 Tausend Euro).

Die Pensionsrückstellung leitet sich wie folgt ab:

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31.12.2019

Tsd. Euro
31.12.2018

Tsd. Euro
31.12.2017

Tsd. Euro
31.12.2016

Tsd. Euro
31.12.2015

Tsd. Euro
Barwert der nicht durch Fonds gedeckten Verpflichtungen 4.204 3.986 4.538 4.566 3.893
Barwert der durch Fonds gedeckten Verpflichtungen 10.557 9.314 9.905 10.417 11.258
Barwert der Pensionsverpflichtungen 14.761 13.300 14.443 14.983 15.151
Marktwert des Fondsvermögens 9.788 8.817 9.654 10.018 11.070
Nicht angesetzter Vermögenswert aus Überdeckung 0 0 0 0 0
Barwert der Pensionsverpflichtungen nach Abzug des Fondsvermögens 4.973 4.483 4.789 4.965 4.081
Rückstellung nach IAS 19 4.973 4.483 4.789 4.965 4.081
Erfahrungsbedingte Anpassungen
Pensionsverpflichtungen -1.378 378 -89 -1.964 1.064
Planvermögen 778 -342 224 854 -368

Vorsorgepläne und Verpflichtungen werden in regelmäßigen Abständen bewertet. Für alle bedeutenden Einrichtungen werden jährlich versicherungsmathematische Bewertungen durchgeführt.

Die Annahmen über die künftige Sterblichkeit beruhen auf veröffentlichten Statistiken und Sterbetafeln. Die folgenden derzeitigen Lebenserwartungen liegen den Werten der leistungsorientierten Verpflichtung zum Abschlussstichtag zugrunde.

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Inland Ausland
31.12. 2019 31.12. 2018 31.12. 2019 31.12. 2018
--- --- --- --- ---
Verbleibende Lebenserwartung (in Jahren) derzeitiger Pensionäre im Alter von 65 Jahren
Männer 20,2 20,0 20,4 22,0
Frauen 23,7 23,6 22,7 24,1
Verbleibende Lebenserwartung (in Jahren) im Alter von 65 Jahren für heute 45-Jährige
Männer 23,0 22,8 21,8 20,6
Frauen 25,9 25,8 24,2 22,5
Gewichtete durchschnittliche Laufzeit der leistungsorientierten Verpflichtung 16 14 13 13

Für das kommende Geschäftsjahr erwartet der Konzern, in die leistungsorientierten Pläne einen Beitrag in Höhe von 0,1 Millionen Euro (Vorjahr 0,1 Millionen Euro) zu leisten.

IAS 19 verlangt Sensitivitätsanalysen, welche die Auswirkungen hypothetischer Änderungen von relevanten Risikovariablen auf die leistungsorientierte Verpflichtung zeigen:

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Erhöhung Minderung
Rechnungszins 1,0% 1,0%
Rententrend 0,2% 0,2%
Inflation 0,5% 0,5%
Anstieg der Lebenserwartung 1 Jahr

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Absolute Änderung der Verpflichtung und dem laufenden Dienstzeitaufwand bei Änderung der Annahmen Effekt

in Tsd. Euro
Effekt

in Tsd. Euro
Verpflichtung bei geändertem Rechnungszins -1.864 2.034
Laufender Dienstzeitaufwand bei geändertem Rechnungszins 0 0
Verpflichtung bei geändertem Rententrend 117 -108
Laufender Dienstzeitaufwand bei geändertem Rententrend 0 0
Verpflichtung bei geänderter Inflation 317 -317
Verpflichtung mit steigender Lebenserwartung 528 0
Laufender Dienstzeitaufwand mit steigender Lebenserwartung 0 0

Die Annahmen zur Sensitivitätsanalyse basieren auf historisch abgeleiteten bzw. als realisitisch betrachteten Szenarien. Die vorstehende Sensitivitätsanalyse dürfte jedoch nicht repräsentativ für die tatsächliche Veränderung der leistungsorientierten Verpflichtung sein, da es unwahrscheinlich ist, dass Abweichungen von den getroffenen Annahmen isoliert voneinander auftreten, da die Annahmen teilweise zueinander in Beziehung stehen.

(11) Übrige Rückstellungen

Die Entwicklung der übrigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:

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Marktorientierte Rückstellungen

Tsd. Euro
Verpflichtungen aus dem Personalbereich

Tsd. Euro
Sonstige Rückstellungen

Tsd. Euro
Summe

Tsd. Euro
Stand 01.01.2018 2.712 2.241 575 5.528
Währungsdifferenzen 24 49 8 81
Veränderung Konsolidierungskreis -485 -791 -180 -1.456
Inanspruchnahme -1.542 -821 -408 -2.771
Auflösung -361 -288 -70 -719
Zuführung 1.324 330 583 2.237
Stand 31.12.2018 1.672 720 508 2.900
davon langfristig 0 250 0 250
Stand 01.01.2019 1.672 720 508 2.900
Währungsdifferenzen 0 0 0 0
Veränderung Konsolidierungskreis -828 -283 -117 -1.228
Inanspruchnahme -613 -50 -385 -1.048
Auflösung -24 -1 -6 -31
Zuführung 488 234 1.004 1.726
Stand 31.12.2019 695 620 1.004 2.319
davon langfristig 0 353 0 353

Die marktorientierten Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Rechts- und Beratungskosten, die im Zusammenhang mit dem Vertrieb der Produkte anfallen, sowie Rückstellungen für Boni und Rabatte.

Die Verpflichtungen aus dem Personalbereich betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Handelsvertreter, Abfindungen und Urlaubsrückstellungen.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Rechts- und Beratungskosten sowie Rückstellungen für Abschlussprüfung.

Die als kurzfristig eingestuften Rückstellungen werden voraussichtlich innerhalb des nachfolgenden Geschäftsjahres in Anspruch genommen.

(12) Finanzverbindlichkeiten

Der Ausweis des Darlehens für die Immobilie Hattingen in Höhe von 3,9 Millionen Euro (Vorjahr 4,3 Millionen Euro) erfolgt zum 31.12.2019 unter den Passiva i. Z. m. zur Veräußerung vorgesehener Vermögenswerte. Das Darlehen ist mit dem Grundstück und dem dazugehörigen Gebäude im ersten Rang zugunsten der HypoVereinsbank besichert.

Die Zinsen für Bankdarlehen und andere Finanzverbindlichkeiten, die nicht erfolgswirksam zum Fair Value bewertet werden, belaufen sich im Geschäftsjahr 2019 auf 0,2 Millionen Euro (Vorjahr 0,4 Millionen Euro).

(13) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen und Personen

Weitere Ausführungen zu den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen und Unternehmen erfolgen unter dem Punkt "Beziehungen zu verbundenen/nahestehenden Unternehmen und Personen" im Abschnitt "Sonstige Angaben".

(14) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

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31.12.2019

Tsd. Euro
31.12.2018

Tsd. Euro
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.965 6.842
Verbindlichkeiten aus Steuern 750 1.071
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 138 301
Übrige sonstige Verbindlichkeiten 2.816 1.297
7.669 9.511
davon langfristig 1.413 161

Die übrigen sonstigen Verbindlichkeiten enthalten 1,5 Millionen Euro Leasingverbindlichkeiten. Die Restlaufzeiten der bilanzierten Leasingverbindlichkeiten ergeben sich aus der folgenden Tabelle:

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31.12.2019

Tsd. Euro
Fällig innerhalb eines Jahres 444
Fällig nach mehr als einem bis fünf Jahren 1.082
Fällig nach mehr als fünf Jahren 0
1.526

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Segmentberichterstattung

Das Segment Turbon Printing umfasst neben der Entwicklung, der Produktion sowie dem Vertrieb von schriftbildenden Druckerzubehör auch Dienstleistungen im Bereich der sogenannten Managed Print Services sowie die Herstellung und den Vertrieb von bedruckten und unbedruckten Papierrollen für Kassensysteme und Bankautomaten. Das Segment Turbon Electric fasst alle Aktivitäten zusammen, die die Entwicklung und Herstellung von elektrischen und elektronischen Baugruppen sowie Geräten betreffen. Das ergänzende Segment Holding und Sonstige fasst alle Aktivitäten der Holding sowie die Aktivitäten (z. B. Vermietung), die nicht den Segmenten Turbon Printing und Turbon Electric zugeordnet werden können, zusammen.

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Turbon Printing Turbon Electric Holding und Sonstige Summe Überleitung
Außenumsatz 2019 41.285 12.926 832 55.043 0
2018 53.052 11.575 561 65.188 0
Herstellungskosten des Umsatzes 2019 -33.603 -10.373 -663 -44.639 0
2018 -43.163 -9.029 -1.033 -53.225 0
EBT 2019 -2.435 1.133 -10.764 -12.066 0
2018 -4.896 929 -3.071 -7.038 0
Abschreibungen 2019 -1.392 -407 -630 -2.429 0
2018 -1.737 -222 -2.785 -4.744 0
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 2019 0 0 5 5 0
2018 -17 0 0 -17 0
Finanzaufwand 2019 -274 -121 -465 -860 0
2018 -634 -56 -301 -991 0
Ertragsteuern 2019 430 -303 -245 -118 0
2018 1.082 -371 302 1.013 0
Investitionen 2019 284 294 71 649 0
2018 483 2.581 0 3.064 0
Langfristige Vermögenswerte 2019 11.206 3.101 1.196 15.503 0
2018 11.224 2.587 9.673 23.484 0

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Konzern
Außenumsatz 55.043
65.188
Herstellungskosten des Umsatzes -44.639
-53.225
EBT -12.066
-7.038
Abschreibungen -2.429
-4.744
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 5
-17
Finanzaufwand -860
-991
Ertragsteuern -118
1.013
Investitionen 649
3.064
Langfristige Vermögenswerte 15.503
23.484

Informationen über geografische Gebiete

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Europa USA Asien
2019 2018 2019 2018 2019 2018
--- --- --- --- --- --- ---
Außenumsatz 36.461 44.513 4.597 5.793 13.985 14.882
Langfristige Vermögenswerte 9.640 17.649 0 0 5.863 5.835

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Konzern
2019 2018
--- --- ---
Außenumsatz 55.043 65.188
Langfristige Vermögenswerte 15.503 23.484

Der Außenumsatz Europa beinhaltet 21,7 Millionen Euro (Vorjahr 30,0 Millionen Euro) Außenumsatz in Deutschland. In den langfristigen Vermögenswerten Europa sind langfristige Vermögenswerte von Gesellschaften mit Sitz in Deutschland in Höhe von 5,3 Millionen Euro (Vorjahr 12,4 Millionen Euro) enthalten.

Die Zuordnung der Außenumsätze zu den einzelnen geografischen Gebieten erfolgt nach der Maßgabe der Entstehung des Umsatzes. Die Zuordnung der langfristigen Vermögenswerte erfolgt nach dem jeweiligen Sitz der Gesellschaft.

Die angewandten Rechnungslegungsmethoden sind für alle Segmente identisch.

Die in der Segmentberichterstattung ausgewiesenen langfristigen Vermögenswerte enthalten die immateriellen Vermögenswerte, Sachanlagen und die als Finanzinvestition gehaltene Immobilie.

Innenumsätze erfolgten unverändert zu Konditionen, wie sie unter fremden Dritten üblich sind.

(15) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse entfallen mit 41,3 Millionen Euro (Vorjahr 53,1 Millionen Euro) auf das Segment Turbon Printing sowie mit 12,9 Millionen Euro (Vorjahr 11,6 Millionen Euro) auf das Segment Turbon Electric. Im Segment Holding & Sonstige wurden 0,8 Millionen Euro (Vorjahr 0,6 Millionen Euro) erlöst.

Unternehmen der Turbon Gruppe haben im Rahmen von bestehenden Operating-Leasingverhältnissen insbesondere für Lagerflächen im Sinne des IFRS 16 im Berichtsjahr Mieterträge in Höhe von 0,1 Millionen Euro erzielt. Aufgrund der im Zuge der Restrukturierungsmaßnahmen für das erste Halbjahr 2020 geplanten Trennung von der Immobilie Hattingen ist die Mieteinahme für das laufende Jahr 2020 derzeit nicht planbar.

(16) Herstellungskosten des Umsatzes

In den Herstellungskosten des Umsatzes sind folgende Aufwendungen enthalten:

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2019

Tsd. Euro
2018

Tsd. Euro
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -27.591 -31.283
Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.065 -881
Aufwendungen für Personal -9.132 -10.536
Sonstige Aufwendungen -6.851 -10.526
-44.639 -53.226

Die sonstigen Aufwendungen enthalten planmäßige Abschreibungen in Höhe von 1,2 Millionen Euro (Vorjahr 1,4 Millionen Euro). Weiterhin sind in den Herstellungskosten des Umsatzes insgesamt Einmalaufwendungen Vorratsabschreibungen in Höhe von 0,4 Millionen Euro enthalten.

(17) Vertriebskosten und Allgemeine Verwaltungskosten

Zu den allgemeinen Verwaltungskosten zählen alle Aufwendungen des abgelaufenen Geschäftsjahres, die mit Verwaltungsleistungen im Zusammenhang stehen. Dazu zählen u.a. Kosten des Verwaltungspersonals, Prüfungskosten, Kosten der Verwaltungsgebäude sowie sonstige Kosten, die nicht zu den Vertriebskosten zählen.

Zu den Vertriebskosten zählen alle Aufwendungen des abgelaufenen Geschäftsjahres, die mit dem Verkauf, der Lagerhaltung oder dem Transport verkaufsfähiger Produkte im Zusammenhang stehen. Dazu zählen u. a. Personalkosten, Frachtkosten, Messe- und Reisekosten sowie Verpackungskosten.

Die Vertriebskosten sanken um 1,7 Millionen Euro auf 7,0 Millionen Euro (Vorjahr 8,7 Millionen Euro). Darin enthalten sind planmäßige Abschreibungen in Höhe von 0,7 Millionen Euro (Vorjahr 0,6 Millionen Euro).

Die allgemeinen Verwaltungskosten lagen bei 6,2 Millionen Euro (Vorjahr 6,3 Millionen Euro). Darin enthalten sind planmäßige Abschreibungen in Höhe von 0,4 Millionen Euro (Vorjahr 1,0 Millionen Euro).

(18) Gewinn- oder Verlustanteil von assoziierten Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden

Diese Position beinhaltet die anteiligen Ergebnisse der BTW Beteiligungs GmbH (BTW), Feldkirchen/Österreich, und der Turbon Products Iberia S.L., Barcelona/Spanien (ehemals Embatex Iberia S.L., Barcelona/Spanien).

Die Turbon AG ist unmittelbar mit 49,8% am Kapital der BTW beteiligt. Die zusammenfassenden Finanzinformationen nach lokalem Recht stellen sich wie folgt dar:

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31.12.2019

Tsd. Euro
31.12.2018

Tsd. Euro
Kurzfristige Vermögenswerte 124 136
Langfristige Vermögenswerte 3.062 3.194
Kurzfristige Schulden 52 231
Langfristige Schulden 1.333 1.314

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2019

Tsd. Euro
2018

Tsd. Euro
Umsatzerlöse 251 267
Jahresüberschuss 11 41
Sonstiges Ergebnis - -
Gesamtergebnis 11 41
Vom assoziierten Unternehmen erhaltene Dividende - -

Die Turbon AG ist mittelbar über die Turbon Products AG mit 50% am Kapital der Turbon Products Iberia S.L. beteiligt. Die zusammenfassenden Finanzinformationen nach lokalem Recht stellen sich wie folgt dar:

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31.12.2019

Tsd. Euro
31.12.2018

Tsd. Euro
Kurzfristige Vermögenswerte 335 449
Langfristige Vermögenswerte 242 260
Kurzfristige Schulden 185 263
Langfristige Schulden 430 459

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2019

Tsd. Euro
2018

Tsd. Euro
Umsatzerlöse 1.007 1.082
Jahresüberschuss -42 -28
Sonstiges Ergebnis - -
Gesamtergebnis -42 -28
Vom assoziierten Unternehmen erhaltene Dividende - -

(19) Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

Die saldierten sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen betrugen in 2019 plus 0,4 Millionen Euro (Vorjahr minus 3,0 Millionen Euro). Den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 2,2 Millionen Euro (insbesondere Buchgewinn Verkauf Immobilie Thailand, Nichtinanspruchnahmen von bzw. aus Rückstellungen und Verbindlichkeiten und Währungsgewinne) standen sonstige betriebliche Aufwendungen (insbesondere Wertberichtigungen, Sonderabschreibungen und Währungsverluste) in Höhe von 1,8 Millionen Euro gegenüber. Der Saldo aus Währungsgewinnen und -verlusten beträgt (minus 0,2 Millionen Euro, Vorjahr minus 0,1 Millionen Euro).

(20) Währungsverluste aus dem Abgang von Nettoinvestitionen in einen ausländischen Geschäftsbetrieb

Die Turbon AG hatte in der Vergangenheit insbesondere gegenüber der thailändischen Tochtergesellschaft Verbindlichkeiten, die als Nettoinvestition in ausländische Geschäftsbetriebe anzusehen waren. Die Kursdifferenzen wurden gem. IAS 21.32 entsprechend erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Im Geschäftsjahr 2019 wurden Umrechnungsverluste aus den genannten Verbindlichkeiten in Höhe von 8,9 Millionen Euro erfolgswirksam reklassifiziert, da die Verbindlichkeiten vollständig bezahlt worden sind bzw. die Nettoinvestition im Rahmen einer Kapitalrückzahlung oder Entkonsolidierung (anteilig) liquidiert worden ist. Zum besseren Verständnis der Ertragslage wurde ein gesonderter Ausweis in der Gewinn- und Verlustrechnung eingeführt.

(21) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Als Ertragsteuern werden die in den einzelnen Ländern erfassten Steuern auf Einkommen und Ertrag sowie die latenten Steuerabgrenzungen bzw. deren Veränderungen ausgewiesen. Die Ertragsteuern (Aufwand = -, Ertrag = +) einschließlich der latenten Steuern setzen sich wie folgt zusammen:

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2019

Tsd. Euro
Vorjahr

Tsd. Euro
Laufende Steuern -262 -413
Latente Steuern 144 1.426
-118 1.013

Zuordnung der latenten Steuerabgrenzungen:

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Latente Steueransprüche Latente Steuerverbindlichkeiten
31.12.2019

Tsd. Euro
31.12.2018

Tsd. Euro
31.12.2019

Tsd. Euro
31.12.2018

Tsd. Euro
--- --- --- --- ---
Langfristige Vermögenswerte 152 11 1.744 1.704
Vorräte 0 0 37 35
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 0 0 0 0
Rückstellungen für Pensionen 721 645 0 0
Forderungen / Verbindlichkeiten / Sonstige Rückstellungen 29 0 0 97
Verlustvorträge 246 49 0 0
Saldierungen -75 -108 -75 -108
Bilanzausweis 1.073 597 1.706 1.728

Die latenten Steuern resultieren aus zeitlich abweichenden Wertansätzen zwischen Steuerbilanzen und den Wertansätzen nach IFRS. Latente Steuerforderungen und latente Steuerverbindlichkeiten werden saldiert, wenn sie gegenüber derselben Steuerbehörde bestehen und die Voraussetzungen nach IAS 12.71 erfüllen.

Die steuerlichen Verlustvorträge bestanden zum 31.12.2019 im Wesentlichen bei der Turbon AG, Hattingen. Latente Steuern auf Verlustvorträge wurden nur insoweit aktiviert, als damit gerechnet wird, dass diese genutzt werden können. Als Zeitraum für diese Prognose werden üblicherweise die dem Geschäftsjahr folgenden 5 Jahre unterstellt.

Aus Unternehmenserwerben ergaben sich weder latente Steueransprüche noch latente Steuerverbindlichkeiten.

Die Verlustvorträge betreffen nationale Ertragsteuern und entwickelten sich wie folgt:

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2019

Tsd. Euro
Vorjahr

Tsd. Euro
Konzern-Verlustvortrag per 01.01. vor Wertberichtigungen 2.941 29.502
Zugang / Abgang -2.695 -26.561
Währungsbedingte Veränderungen 0 0
Konzern-Verlustvortrag per 31.12. vor Wertberichtigungen 246 2.941
Nicht angesetzter Verlustvortrag per 01.01. 0 -23.462
Nicht nutzbare Verluste Anpassungen Vorjahre 0 23.462
Währungsbedingte Veränderungen 0 0
Nicht angesetzter Verlustvortrag per 31.12. 0 0
Steuerlicher Verlustvortrag per 31.12. 246 2.941

Die nicht angesetzten Verlustvorträge verfallen nicht vor dem Ablauf von 5 Jahren.

Die Überleitung vom rechnerischen zum tatsächlichen Steueraufwand zeigt die folgende Tabelle:

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2019

Tsd. Euro
Vorjahr

Tsd. Euro
Rechnerischer Steueraufwand 3.979 2.321
Steuereffekt aus Steuersatzänderungen 0 0
Verluste ohne Ansatz latenter Steuern -4.301 -11.673
Erträge ohne Ansatz latenter Steuern 1.348 10.739
Abweichungen in der steuerlichen Bemessungsgrundlage -775 -410
Aufwand aus der Veränderung latenter Steuerpositionen -345 23
Sonstige Abweichungen -24 13
Tatsächlicher Steueraufwand -118 1.013

Das rechnerische Steuerergebnis wird anhand des durchschnittlichen inländischen Steuersatzes von 32,9% (Vorjahr 32,9%) gemäß dem deutschen Steuerrecht ermittelt. Der durchschnittliche ausländische Steuersatz beträgt 18,2% (Vorjahr 19,0%).

(22) Ergebnis aufgegebener Geschäftsbereiche

Das im Vorjahr ausgewiesene Ergebnis aufgegebener Geschäftsbereiche umfasste alle Erträge und Aufwendungen aus dem Geschäftsjahr 2018 der zum 31. August 2018 veräußerten amerikanischen Tochtergesellschaften Turbon International Inc., Cherry Hill (NJ)/USA, Turbon America Inc., Cherry Hill (NJ)/USA, und Turbon USA Inc., Cherry Hill (NJ)/USA.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Zusammensetzung des Ergebnisses aus nicht fortgeführten Geschäftsbereichen:

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2019

Tsd. Euro
Vorjahr

Tsd. Euro
Erträge - 13.566
Aufwendungen - -14.929
Ergebnis aus laufender Geschäftstätigkeit vor Steuern - -1.363
Ertragsteuern - -44
Ergebnis aus laufender Geschäftstätigkeit, nach Steuern - -1.407
Wertminderung auf den Geschäfts- oder Firmenwert - -213
Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereich - -1.620
davon entfallen auf die Aktionäre der Turbon AG - -1.620
davon entfallen auf Anteile anderer Gesellschafter - 0

(23) Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie in Höhe von minus 3,69 Euro (Vorjahr minus 1,76 Euro) ist aus dem Konzernergebnis, das den Aktionären der Turbon AG zuzurechnen ist (minus 12,2 Millionen Euro; Vorjahr minus 5,8 Millionen Euro (Ergebnis fortgeführter Geschäftsbereiche, das den Aktionären der Turbon AG zuzurechnen ist) bezogen auf die Zahl der durchschnittlich ausgegebenen Aktien (3.294.903; Vorjahr 3.294.903) ermittelt. Wie im Vorjahr entspricht das unverwässerte Ergebnis je Aktie dem verwässerten Ergebnis je Aktie. Sämtliche ausgegebenen Aktien sind voll eingezahlt.

(24) Sonstige Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Der Personalaufwand teilt sich wie folgt auf:

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2019

Tsd. Euro
Vorjahr

Tsd. Euro
Löhne und Gehälter 13.106 16.285
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.723 1.973
davon für Altersversorgung 18 85
14.829 18.258

Im Jahresdurchschnitt ergaben sich im Konzern die folgenden Mitarbeiterzahlen:

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2019 Vorjahr
Europa 603 695
Asien 142 202
745 897
Zuzüglich Leiharbeitnehmer 23 90

Sonstige Angaben

Berichterstattung zu Finanzinstrumenten

Finanzinstrumente werden unterschieden in originäre und derivative Finanzinstrumente.

Wie oben schon beschrieben erfolgt die Bilanzierung und Bewertung der Finanzinstrumente nach IFRS 9 nach folgenden Bewertungskategorien:

Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten (AC)
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert mit Erfassung von Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung (FVTPL)
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert mit Erfassung von Wertänderungen im sonstigen Ergebnis (FVOCI)

Originäre Finanzinstrumente

Die geschätzten Marktwerte der originären Finanzinstrumente stellen nicht notwendigerweise die Werte dar, die das Unternehmen bei einer tatsächlichen Transaktion unter aktuellen Marktbedingungen realisieren würde.

Marktübliche Käufe und Verkäufe werden grundsätzlich zum Erfüllungstag bilanziert.

Auf der Aktivseite werden die Finanzanlagen, Forderungen, sonstige Vermögenswerte (ohne Abgrenzungsposten) und flüssige Mittel den originären Finanzinstrumenten zugerechnet. Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte sind mit ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt, sofern dieser verlässlich bestimmbar ist. Alle übrigen finanziellen Vermögenswerte werden mit fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt.

Die originären Finanzinstrumente umfassen auf der Passivseite im Wesentlichen die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Verbindlichkeiten.

Die festverzinslichen Finanzverbindlichkeiten werden mit ihren Rückzahlungsbeträgen bilanziert. Bei variabel verzinsten Verbindlichkeiten entsprechen die Buchwerte annähernd ihren Marktwerten, da die Zinssätze auf variablen Zinssätzen basieren, die sich an den Marktzinssätzen orientieren.

Der Bestand an originären Finanzinstrumenten wird in der Bilanz ausgewiesen, die Höhe der finanziellen Vermögenswerte entspricht dem maximalen Ausfallrisiko. Bei den finanziellen Vermögenswerten werden Risiken durch Wertberichtigungen erfasst, soweit solche Risiken erkennbar sind.

Die Buchwerte der Finanzinstrumente entsprechen grundsätzlich deren beizulegenden Zeitwerten. Die beizulegenden Zeitwerte ergeben sich aus den Börsenkursen oder werden mit anerkannten Bewertungsmethoden ermittelt.

Finanzielle Vermögenswerte werden nach IFRS 9 ausgebucht, wenn die vertraglichen Rechte auf Zahlungen aus den finanziellen Vermögenswerten auslaufen oder alle wesentlichen Chancen und Risiken, die mit dem finanziellen Vermögenswert verbunden sind, übertragen werden. Finanzielle Verbindlichkeiten werden ausgebucht, wenn die vertraglichen Verpflichtungen beglichen, aufgehoben oder ausgelaufen sind.

Derivative Finanzinstrumente

Die derivativen Finanzinstrumente umfassen im Wesentlichen Zinsswaps in der Währung Euro, bei denen variable Zinszahlungen aus Finanzschulden gegenüber Kreditinstituten gegen feste Zinszahlungen getauscht werden.

Die derivativen Finanzinstrumente werden entsprechend den Vorschriften des IFRS 9 zum beizulegenden Zeitwert (ohne Berücksichtigung von Nebenkosten) in der Bilanz erfasst und in der Folge zum Bilanzstichtag entsprechend mit ihrem beizulegenden Zeitwert bilanziert. Positive Marktwerte werden aktivisch, negative Marktwerte werden passivisch unter Berücksichtigung latenter Steuern ausgewiesen.

Marktwertänderungen von derivativen Finanzinstrumenten werden sofort im Ergebnis der Periode erfasst, soweit das eingesetzte Finanzinstrument nicht im Rahmen einer wirksamen Sicherungsbeziehung eingesetzt wird. Soweit die eingesetzten derivativen Finanzinstrumente Gegenstand einer Cashflow-Sicherung (Cashflow Hedges) im Rahmen einer wirksamen Sicherungsbeziehung sind, führen die Zeitwertschwankungen nicht zu Auswirkungen auf das Periodenergebnis während der Laufzeit des Derivats, sondern werden zunächst erfolgsneutral in der entsprechenden Rücklagenposition erfasst. Sie werden erst in die Gewinn- und Verlustrechnung umgebucht, wenn das abgesicherte Grundgeschäft erfolgswirksam wird.

Vor Abschluss werden die Geschäftspartner von der Turbon AG auf ihre Bonität geprüft.

Die finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten lassen sich in Bewertungskategorien mit den folgenden Buchwerten untergliedern:

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Buchwerte nach Bewertungskategorien 2019 Buchwert 31.12. 2019 Wertansatz Bilanz nach IFRS 9 Fair Value 31.12. 2019
Tsd. Euro Fortgeführte Anschaffungskosten

Tsd. Euro
Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral (FVOCI)

Tsd. Euro
Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam (FVTPL)

Tsd. Euro
Tsd. Euro
--- --- --- --- --- ---
Aktiva
Finanzanlagen 0 0 0 0 0
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 224 0 224 0 224
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 1.550 1.550 0 0 1.550
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.502 4.502 0 0 4.502
Sonstige Forderungen 262 262 0 0 262
Derivative finanzielle Forderungen 0 0 0 0 0
Passiva
Finanzverbindlichkeiten -4.144 -4.144 0 0 -4.144
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -3.965 -3.965 0 0 -3.965
Sonstige Verbindlichkeiten -3.704 -3.704 0 0 -3.704
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten 0 0 0 0 0

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Buchwerte nach Bewertungskategorien 2018 Buchwert 31.12. 2018 Wertansatz Bilanz nach IFRS 9 Fair Value 31.12. 2018
Tsd. Euro Fortgeführte Anschaffungskosten

Tsd. Euro
Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral (FVOCI)

Tsd. Euro
Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam (FVTPL)

Tsd. Euro
Tsd. Euro
--- --- --- --- --- ---
Aktiva
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.353 0 3.353 0 3.353
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 1.709 1.709 0 0 1.709
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.541 5.541 0 0 5.541
Sonstige Forderungen 437 437 0 0 437
Derivative finanzielle Forderungen 0 0 0 0 0
Passiva
Finanzverbindlichkeiten -7.628 -7.628 0 0 -7.628
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -6.842 -6.842 0 0 -6.842
Sonstige Verbindlichkeiten -2.669 -2.669 0 0 -2.669
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten 0 0 0 0 0

Kassakäufe / -verkäufe von finanziellen Vermögenswerten werden grundsätzlich am Handelstag bilanziert.

Die Nettoergebnisse der Finanzinstrumente nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9 stellen sich wie folgt dar:

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2019

Tsd. Euro
Vorjahr

Tsd. Euro
Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten -647 -929
Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgsneutral (FVOCI) 0 0
Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgsneutral (FVOCI) 0 0
-647 -929

Risiken aus Finanzinstrumenten

Als international tätiges Unternehmen ist der Turbon Konzern bei seiner gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Kredit-, Liquiditäts- und Marktrisiken ausgesetzt. Marktrisiken resultieren insbesondere aus Marktpreisen und Währungskursen. Diese Risiken werden durch ein systematisches Risikomanagement begrenzt. Auch die Konzernunternehmen unterliegen einem strikten Risikomanagement. Interne Richtlinien geben einen eng mit dem Vorstand gesteckten Handlungsrahmen, Verantwortlichkeiten und Kontrollen verbindlich vor.

Zur Absicherung von Währungsrisiken aus dem operativen Geschäft sowie von Risiken aus Finanzierungsvorgängen werden fallweise derivative Finanzinstrumente eingesetzt.

Ausführliche Angaben zu Risiken, denen der Konzern ausgesetzt ist, sowie zu den Zielen und Prozessen des Risikomanagements enthält das Kapitel "Risiko- und Chancenbericht" im Konzernlagebericht.

Kreditrisiken

In unserem Vertriebsgeschäft sind wir Kreditrisiken ausgesetzt, weil Kunden möglicherweise ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Wir begrenzen dieses Risiko durch regelmäßige Bonitätsanalysen unseres Kundenportfolios auf der Grundlage einer Forderungsmanagement-Richtlinie. Diese beinhaltet, dass alle Kundenforderungen über 20 Tsd. Euro nach Möglichkeit über eine Warenkreditversicherung abgesichert beziehungsweise andere Sicherheiten vorhanden sein müssen. Über Warenkreditversicherungen ist ein großer Teil der Forderungen abgesichert. Es kann jedoch in Einzelfällen dazu kommen, dass Limite nicht für eine vollumfängliche Absicherung von Kundenbeziehungen ausreichen. Es werden dann strenge, vergangenheitsbezogene Erfahrungswerte mit den betroffenen Kunden herangezogen, um das Ausfallrisiko zu minimieren. Darüber hinaus können im Rahmen einer Factoringvereinbarung Forderungsverkäufe bis zu einer vereinbarten Linie erfolgen, für die dann der Factor das Ausfallrisiko zu 100 % trägt.

Der Konzern bilanziert Wertberichtigungen für erwartete Kreditverluste für finanzielle Vermögenswerte. Für finanzielle Vermögenswerte, die zum Abschlussstichtag in ihrer Bonität beeinträchtigt sind, nimmt die Turbon AG individuelle Einschätzungen vor und bildet gebenenfalls Einzelwertberichtigungen. Neben den individuell ermittelten Wertberichtigungen werden im Allgemeinen Wertberichtigungen auf Basis der erwarteten Kreditverluste gebildet. Dabei sind die konstant geringen tatsächlichen Kreditverluste im Konzern aus der Vergangenheit zu berücksichtigen. Das maximale Ausfallrisiko ist durch den Buchwert der finanziellen Vermögenswerte begrenzt. Die Wertberichtigungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung verbucht.

Bei derivativen Finanzinstrumenten ist der Turbon Konzern einem Kreditrisiko ausgesetzt, das durch die Nichterfüllung der vertraglichen Vereinbarung seitens seiner Vertragspartner entsteht. Dieses Risiko wird dadurch minimiert, dass Geschäfte nur mit Kreditinstituten erstklassiger Bonität abgeschlossen werden.

Liquiditätstrisiken

Ein Liquiditätsrisiko besteht, wenn die Liquiditätsreserven nicht ausreichen, um unsere finanziellen Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Im Rahmen unseres Risiko-Mangements werden aktuelle Liquiditätsinformationen über den tatsächlichen Finanzstatus und über zu erwartende Zahlungsströme der einzelnen Beteiligungen zentral zur Verfügung gestellt und ausgewertet. Damit ist ein gruppenweiter Überblick über die Liquiditätssituation und -entwicklung stets auf aktuellem Stand.

Aus den finanziellen Verbindlichkeiten resultieren in den nächsten Monaten und Jahren voraussichtlich die folgenden (nicht diskontierten) Zahlungen:

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Tilgungs-/ Zinszahlungen Buchwert Tilgungszahlungen Zinszahlungen
für finanzielle Verbindlichkeiten 31.12. 2019

Tsd. Euro
2020

Tsd. Euro
2021 -2024

Tsd. Euro
ab 2025

Tsd. Euro
2020

Tsd. Euro
2021-2024

Tsd. Euro
--- --- --- --- --- --- ---
Finanzverbindlichkeiten 244 0 244 0 0 0
Andere Verbindlichkeiten 8.315 8.315 0 0 0 0

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Tilgungs-/ Zinszahlungen für finanzielle Verbindlichkeiten Zinszahlungen ab 2025

Tsd. Euro
Finanzverbindlichkeiten 0
Andere Verbindlichkeiten 0

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Tilgungs-/ Zinszahlungen Buchwert Tilgungszahlungen Zinszahlungen
für finanzielle Verbindlichkeiten 31.12. 2018

Tsd. Euro
2019

Tsd. Euro
2020-2023

Tsd. Euro
ab 2024

Tsd. Euro
2019

Tsd. Euro
2020-2023

Tsd. Euro
--- --- --- --- --- --- ---
Finanzverbindlichkeiten 7.628 7.628 0 0 130 0
Andere Verbindlichkeiten 11.509 11.509 0 0 0 0

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Tilgungs-/ Zinszahlungen für finanzielle Verbindlichkeiten Zinszahlungen ab 2024

Tsd. Euro
Finanzverbindlichkeiten 0
Andere Verbindlichkeiten 0

Marktrisiken

Der Turbon Konzern ist Marktrisiken im Wesentlichen aufgrund von Änderungen der Wechselkurse (Währungsrisiko) und der Zinsen (Zinsänderungsrisiko) ausgesetzt.

Währungsrisiken

Im Turbon Konzern erfolgen Einnahmen und Ausgaben auch in Fremdwährung. Auf Konzernebene werden im zentralen Währungsmanagement Netto-Positionen für die wichtigsten Währungen gebildet und gegebenenfalls über Devisentermingeschäfte mit externen Kontrahenten (Kreditinstituten) abgesichert. Zum Stichtag 31.12.2019 wurde kein Devisentermingeschäft bilanziert.

Der Ausweis der beizulegenden Zeitwerte erfolgt in der Bilanz in den sonstigen Vermögenswerten bzw. sonstigen Verbindlichkeiten. Die Marktwerte ergeben sich aus Bewertungsmodellen, deren wesentliche Inputfaktoren auf beobachtbare Marktdaten zurückzuführen sind.

Zur Darstellung von Marktrisiken verlangt IFRS 7 Sensitivitätsanalysen, welche die Auswirkungen hypothetischer Änderungen von relevanten Risikovariablen auf das Ergebnis zeigen. Währungsrisiken im Sinne von IFRS 7 entstehen durch nicht auf Euro lautende Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Auswirkungen einer jeweils 10-prozentigen Änderung der Währungsrisikopositionen auf das Eigenkapital des Turbon Konzerns:

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2019 USD Tsd. Euro GBP Tsd. Euro Total

Tsd. Euro
Szenario 1 Aufwertung gegenüber € um 10 % 143 -8 135
Szenario 2 Abwertung gegenüber € um 10 % -117 7 -110

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2018 USD Tsd. Euro GBP Tsd. Euro Total

Tsd. Euro
Szenario 1 Aufwertung gegenüber € um 10 % 304 27 331
Szenario 2 Abwertung gegenüber € um 10 % -248 -22 -270

Zinsänderungsrisiken

Um Zinsänderungsrisiken zu reduzieren, schließt der Turbon Konzern Zinssicherungsgeschäfte ab. Bei den derivativen Finanzinstrumenten handelt es sich ausschließlich um zinsbezogene Geschäfte sowie um OTC-Produkte, d. h. nicht börsengehandelte Produkte. Die derivativen Finanzinstrumente sind mit ihren von Kreditinstituten ermittelten Marktwerten bewertet. Es handelt sich dabei um auf internen Risikomodellen beruhende Werte, die nach anerkannten mathematischen Verfahren ermittelt werden.

Die gegenläufigen Wertermittlungen aus Grundgeschäften werden bei der Marktwertermittlung der derivativen Finanzinstrumente nicht mit einbezogen. Sie repräsentieren somit nicht die Beträge, die die Turbon AG unter aktuellen Marktbedingungen aus Grund- und Sicherungsgeschäften zusammen erzielen würde, wenn beide unmittelbar realisiert würden.

Zum Bilanzstichtag hält die Turbon AG einen Zinsswap. Dieser wird nicht im Rahmen einer wirksamen Sicherungsbeziehung eingesetzt, sodass Marktwertänderungen direkt im Ergebnis der Periode erfasst werden. Der beizulegende Zeitwert, der sich aus der Bewertung zu Marktpreisen ergibt, beträgt zum Bilanzstichtag für einen bestehenden Zinsswap minus 0,1 Millionen Euro (Vorjahr 0 Millionen Euro). Der Buchwert des Zinsswaps entspricht dem Marktwert.

Haftungsverhältnisse

Garantieerklärungen wurden im Rahmen der Pensionsverpflichtungen für ehemalige Mitarbeiter der Tochtergesellschaft Keytec (GB) Ltd., Exeter (Devon)/Großbritannien, in Höhe von 1,7 Millionen Euro (Vorjahr 1,7 Millionen Euro) und für Leasingverpflichtungen der ehemaligen Beteiligung TAM Solutions Inc., Cherry Hill (NJ)/USA, in Höhe von 1,6 Millionen Euro (Vorjahr 2,6 Millionen Euro) abgegeben.

Die zugrunde liegenden Verpflichtungen durch das jeweilige Unternehmen können nach unseren Erkenntnissen in allen Fällen erfüllt werden, mit einer Inanspruchnahme ist daher nicht zu rechnen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zur Zeit befinden wir uns in einer Verhandlungssituation über künftigen finanziellen Verpflichtungen aus Zahlungen in den Pensionsfonds der AXMINSTER (Pensions) Ltd..

Kapitalflussrechnung

Die nach der indirekten Methode aufgestellte Kapitalflussrechnung ist auf Seite 6 dargestellt. Es wird unterschieden zwischen Veränderungen aus laufender Geschäftstätigkeit, aus Investitionstätigkeit und aus Finanzierungstätigkeit.

Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit lag im Geschäftsjahr 2019 bei 0,4 Millionen Euro (Vorjahr 0,4 Millionen Euro).

Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit lag bei plus 3,6 Millionen Euro (Vorjahr plus 7,0 Millionen Euro).

Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit zeigte einen Mittelabfluss von 4,1 Millionen Euro (Vorjahr minus 9,1 Millionen Euro).

Der Finanzmittelfond am Ende der Periode lag bei 1,5 Millionen Euro (Vorjahr 1,7 Millionen Euro).

Der Finanzmittelfonds besteht aus Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbeständen.

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Zahlungswirksam Zahlungsunwirksam
31.12.2018

Tsd. Euro
Wechselkursänderung Umgliederungen 31.12.2019

Tsd. Euro
--- --- --- --- --- ---
Kurzfristige Schulden 7.628 -3.484 0 -4.144 0
Langfristige Schulden 0 0 0 244 244
Summe der Schulden aus Finanzierungstätigkeit 7.628 -3.484 0 -3.900 244

Beziehungen zu verbundenen/nahestehenden Unternehmen und Personen

Salden und Geschäftsvorfälle zwischen der Turbon AG und ihren in den Konzernabschluss einbezogen Tochterunternehmen, die verbundenen bzw. nahestehende Personen und Unternehmen sind, wurden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert und werden in dieser Anhangangabe nicht erläutert.

Der Turbon Konzern unterhielt folgende Geschäftsbeziehungen zu verbundenen/nahestehenden Unternehmen und Personen aus in der Vergangenheit abgeschlossenen Liefer und Leistungsbeziehungen:

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Nahestehende Unternehmen Nahestehende Personen
2019

Tsd. Euro
Vorjahr

Tsd. Euro
Vorjahr

Tsd. Euro
--- --- --- --- ---
Erbrachte Lieferungen und Leistungen 4.315 2.442 0 0
Erhaltene Lieferungen und Leistungen -28 -473 -182 0

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Nahestehende Unternehmen Nahestehende Personen
31.12.2019

Tsd. Euro
31.12.2018

Tsd. Euro
31.12.2019

Tsd. Euro
31.12.2018

Tsd. Euro
--- --- --- --- ---
Forderungen 242 2.302 0 0
Verbindlichkeiten -4.216 -3.715 -1.626 -2.525

Die erbrachten Lieferungen und Leistungen an nahestehende Unternehmen entfielen auf Lieferungen von Turbon Romania S.R.L., Oltenita/Rumänien, an Turbon USA Inc., Cherry Hill (NJ)/USA.

Die erhaltenden Lieferungen und Leistungen von nahestehenden Unternehmen entfielen im Wesentlichen auf geleistete Mietzahlungen für die Immobilie in Magdeburg, auf die beratende Tätigkeit von Herrn Brückmann-Turbon beim thailändischen Tochterunternehmen sowie auf Beratungsleistungen, die Herr Pfeiffer für die KP electrics s.r.o., Znojmo/Tschechien erbracht hat.

Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus einer Ausleihung an die Turbon Products Iberia.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen und nahestehenden Unternehmen sowie nahestehenden Personen bestanden zum 31.12.2019 in Höhe von 5,8 Millionen Euro (Vorjahr 6,0 Millionen Euro). In diesen Verbindlichkeiten enthalten sind von der HBT Holdings GmbH gewährte Darlehen an die IPS in Dubai, an die Berolina und an die Turbon AG in einer Gesamthöhe von 4,2 Millionen Euro sowie Verbindlichkeiten gegenüber drei Mitgesellschaftern in Tochtergesellschaften in Höhe von insgesamt 1,0 Millionen Euro.

Weiterhin entfallen 0,6 Millionen Euro auf eine mit dem Verkäufer Herrn Olaf Segler abgeschlossenen Earn-Out-Vereinbarung im Zusammenhang mit dem Erwerb der Beteiligung an der Turbon Electric Technologies GmbH, Möser. Die Earn-Out-Vereinbarung von Herrn Segler ist neben der Barkomponente und den Aktien der Turbon AG, Hattingen, Bestandteil des Kaufpreises.

Die Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen erfolgen zu Bedingungen wie unter fremden Dritten.

Gesamtbezüge des Aufsichtsrats und des Vorstands

Die Gesamtbezüge des Vorstands in Höhe von 0,3 Millionen Euro (Vorjahr 0,7 Millionen Euro) teilen sich für das Berichtsjahr wie folgt auf die einzelnen Vorstandsmitglieder auf:

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Gewährte Zuwendungen Holger Brückmann-Turbon Vorstandsvorsitzender
Eintritt 01.10.2017
--- --- --- --- ---
2019

Tsd. Euro
2018

Tsd. Euro
2019 (Min)

Tsd. Euro
2019 (Max)

Tsd. Euro
--- --- --- --- ---
Festvergütung 13 54
Nebenleistungen 0 8
Summe 13 62
Einjährige variable Vergütung 0 0 0 0
Mehrjährige variable Vergütung 0 0 0 0
Summe 0 0
Versorgungsaufwand 0 0
Gesamtvergütung 13 62

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Gewährte Zuwendungen Simon John McCouaig Mitglied des Vorstands
Eintritt 12.12.2016
--- --- --- --- ---
2019

Tsd. Euro
2018

Tsd. Euro
2019 (M in)

Tsd. Euro
2019 (Max)

Tsd. Euro
--- --- --- --- ---
Festvergütung 133 118
Nebenleistungen 0 2
Summe 133 120
Einjährige variable Vergütung 0 0 0 0
Mehrjährige variable Vergütung 0 0 0 0
Summe 0 0
Versorgungsaufwand 0 0
Gesamtvergütung 133 120

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Gewährte Zuwendungen Michael Pages Mitglied des Vorstands
Eintritt 01.05.2004; Austritt 31.12.2019
--- --- --- --- ---
2019

Tsd. Euro
2018

Tsd. Euro
2019 (Min)

Tsd. Euro
2019 (Max)

Tsd. Euro
--- --- --- --- ---
Festvergütung 104 150
Nebenleistungen 30 37
Summe 134 187
Einjährige variable Vergütung 0 0 0 0
Mehrjährige variable Vergütung 0 0 0 0
Summe 0 0
Versorgungsaufwand 0 0
Gesamtvergütung 134 187

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Gewährte Zuwendungen Christian Wernhart Mitglied des Vorstands
Eintritt 18.08.2016; Austritt 31.12.2018
--- --- --- --- ---
2019

Tsd. Euro
2018

Tsd. Euro
2019 (Min)

Tsd. Euro
2019 (Max)

Tsd. Euro
--- --- --- --- ---
Festvergütung 0 215
Nebenleistungen 0 9
Summe 0 224
Einjährige variable Vergütung 0 0 0 0
Mehrjährige variable Vergütung 0 0 0 0
Summe 0 0
Versorgungsaufwand 0 0
Gesamtvergütung 0 224

Sämtliche Zahlungen an den Vorstand sind kurzfristig fällig.

Im Jahr 2019 sind die Vergütungen wie folgt zugeflossen:

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Zufluss Holger Brückmann-Turbon Vorstandsvorsitzender Simon John McCouaig Mitglied des Vorstands
Eintritt 01.10.2017 Eintritt 12.12.2016
--- --- --- --- ---
2019

Tsd. Euro
2018

Tsd. Euro
2019

Tsd. Euro
2018

Tsd. Euro
--- --- --- --- ---
Festvergütung 13 54 133 118
Nebenleistungen 0 8 0 2
Summe 13 62 133 120
Einjährige variable Vergütung 0 0 0 0
Mehrjährige variable Vergütung 0 0 0 (4 J.) 0 (4 J.)
Summe 0 0 0 0
Versorgungsaufwand 0 0 0 0
Gesamtvergütung 13 62 133 120

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Zufluss Michael Pages Mitglied des Vorstands Christian Wernhart Mitglied des Vorstands
Eintritt 01.05.2004 Eintritt 18.08.2016
--- --- --- --- ---
Austritt 31. 2019

Tsd. Euro
12.2019 2018

Tsd. Euro
Austritt 31.12.2018 2019

Tsd. Euro
2018

Tsd. Euro
--- --- --- --- ---
Festvergütung 104 150 0 215
Nebenleistungen 30 37 0 9
Summe 134 187 0 224
Einjährige variable Vergütung 0 15 0 15
Mehrjährige variable Vergütung 0 (4 J.) 0 (4 J.) 0 0
Summe 0 15 0 15
Versorgungsaufwand 0 0 0 0
Gesamtvergütung 134 202 0 239

Die laufenden Zahlungen an zwei ehemalige Vorstandsmitglieder betrugen im Jahr 2019 insgesamt 0,1 Millionen Euro (Vorjahr 0,1 Millionen Euro). Die Pensionsrückstellungen für zwei ehemalige sowie ein aktives Vorstandsmitglied betrugen am 31. Dezember 2019 4,0 Millionen Euro (Vorjahr 3,6 Millionen Euro).

Die Vergütung des Aufsichtsrats ist in § 18 der Satzung geregelt. Die Mitglieder erhalten neben dem Ersatz ihrer Auslagen, zu denen auch die Mehrwertsteuer gehört, eine jährliche Vergütung von 6.136 Euro. Der Vorsitzende erhält das Doppelte, der stellvertretende Vorsitzende das Eineinhalbfache dieser Vergütung. Die Gesellschaft schließt für die Mitglieder des Aufsichtsrats eine angemessene Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (sogenannte Directors and Officers-Versicherung) ab. Die insoweit anfallenden Versicherungsbeträge übernimmt die Gesellschaft.

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats in Höhe von 45 Tausend Euro (Vorjahr 45 Tausend Euro) teilen sich für das Berichtsjahr wie folgt auf:

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Feste Vergütung Beratungsleistungen Gesamt
2019

Tsd. Euro
Vorjahr

Tsd. Euro
2019

Tsd. Euro
Vorjahr

Tsd. Euro
2019

Tsd. Euro
Vorjahr

Tsd. Euro
--- --- --- --- --- --- ---
Holger Stabenau 12 12 242 1 247 1 254 259
Thomas Hertrich 9 9 0 0 9 9
Paul-Dieter Häpp 6 6 0 0 6 6
Girolamo Cacciatore 6 6 0 0 6 6
Dietmar Kirsch 6 6 0 0 6 6
Heinz Vogel 6 6 0 0 6 6

1 Herr Stabenau ist Partner der Sozietät Hoffmann Liebs Rechtsanwälte mbB. Diese stellte im abgelaufenen Geschäftsjahr 0,2 Millionen Euro (Vorjahr 0,2 Millionen Euro) für Beratungsleistungen für die Turbon AG, die VRS Verwaltungsgesellschaft mbH sowie die Turbon Cabling Technologies GmbH in Rechnung, davon entfallen ca. 0,1 Millionen Euro (Vorjahr 0,1 Millionen Euro) auf von Herrn Stabenau für die Sozietät geleistete Tätigkeiten.

Erklärung zum Corporate Governance Kodex

Die nach § 161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex ist abgegeben und den Aktionären auf der Internetseite der Turbon AG zugänglich gemacht worden.

Meldungen nach dem Wertpapierhandelsgesetz (WpHG)

Angabe gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG i. V. m. § 33 Abs. 1 WpHG

Im Geschäftsjahr 2019 wurden der Gesellschaft keine Stimmrechtsmitteilungen übermittelt.

Stimmrechtsmitteilungen aus den Vorjahren, mit denen der Gesellschaft Über- oder Unterschreitungen der Meldeschwellen mitgeteilt wurden, lauten wie folgt:

Herr Olaf Segler, Deutschland, hat uns gemäß § 33 Abs. 1 WpHG am 19.3.2018 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Turbon AG, Hattingen, Deutschland, am 19.3.2018 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,03 % (das entspricht 100.000 Stimmrechten) betragen hat.

Die HBT Holdings GmbH, Leverkusen, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG (a. F.) am 11.06.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Turbon AG, Hattingen, Deutschland, am 11.06.2014 die Schwelle von 50 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 73,88 % (das entspricht 2.434.380 Stimmrechten) betragen hat.

Herr Holger Brückmann-Turbon, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG (a. F.) am 11.06.2014 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Turbon AG, Hattingen, Deutschland, am 11.06.2014 die Schwelle von 50 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 74,76 % (das entspricht 2.463.380 Stimmrechten) betragen hat.

67,93 % der Stimmrechte (das entspricht 2.238.380 Stimmrechten) sind Herrn Brückmann-Turbon gemäß § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 67,05 % der zugerechneten Stimmrechte werden über die HBT Holdings GmbH als kontrolliertem Unternehmen gehalten.

Honorare des Abschlussprüfers

Für die im Geschäftsjahr erbrachten Dienstleistungen des Abschlussprüfers des Jahres und Konzernabschlusses, die Märksiche Revision GmbH, sind folgende Honorare als Aufwand erfasst worden:

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2019

Tsd. Euro
Vorjahr

Tsd. Euro
Abschlussprüfungsleistungen 109 133
Sonstige Leistungen 0 19
109 152

Nachtragsbericht

Seit Januar 2020 breitet sich das Coronavirus weltweit weiter aus und hat Deutschland seit März 2020 in größerem Ausmaß erreicht, wobei der Höhepunkt der Epidemie noch nicht abzusehen ist. Es ist davon auszugehen, dass die deutsche, europäische und weltweite Wirtschaft in allen Bereichen von der Coronavirus-Pandemie stark betroffen sein wird.

Dadurch drohen der Gesellschaft Risiken, deren Ausmaß stark von der Dauer der Krise abhängen werden. Die Gesellschaft hat aber bereits umfangreiche Maßnahmen eingeleitet, um die negativen Auswirkungen auf das Ergebnis soweit möglich zu begrenzen.

Mit Ausnahme der Trennung von der Immobilie Hattingen im ersten Halbjahr 2020 sind, bis zum heutigen Tage keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung zu verzeichnen.

Ergebnisverwendung

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzverlust der Turbon AG des Geschäftsjahres 2019 in Höhe von 18,8 Millionen Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

Konzernabschluss

Die Turbon AG ist ein Mutterunternehmen und stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis auf.

Die HBT Holdings GmbH, Leverkusen, stellt den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis auf.

Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands

Aufsichtsrat

Sofern Mitglieder des Aufsichtsrats neben Kontrollfunktionen in der Turbon AG Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen bekleiden, sind diese nachstehend erwähnt (Stand 31.12.2019):

Holger Stabenau

Rechtsanwalt

Hoffmann Liebs Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB, Düsseldorf

- Vorsitzender -

Thomas Hertrich

Geschäftsführer, NCR GmbH, Augsburg

- Stellvertretender Vorsitzender -

Paul-Dieter Häpp

Vertriebsleiter, Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe GmbH, Hamburg

Heinz Vogel (bis 22.08.2019)

Angestellter, Turbon Electric Technologies GmbH, Möser

Girolamo Cacciatore (bis 22.08.2019)

Betriebsratsvorsitzender, Remscheid

- Arbeitnehmervertreter -

Dietmar Kirsch (bis 22.08.2019)

Technischer Angestellter, Langenfeld

- Arbeitnehmervertreter -

Vorstand

Holger Brückmann-Turbon, Köln

- Vorstandsvorsitzender -

Simon John McCouaig, Dorridge/Großbritannien

Michael Pages, Moers (bis 31.12.2019)

Der Abschluss wurde am 20. April 2020 vom Vorstand genehmigt und zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben. Der Aufsichtsrat hat die Aufgabe, den Konzernabschluss zu prüfen und zu erklären, ob er den Konzernabschluss billigt. Nach Veröffentlichung kann der Abschluss nicht mehr geändert werden.

Hattingen, den 20. April 2020

Der Vorstand

Holger Brückmann-Turbon

Simon John McCouaig

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES KONZERNABSCHLUSSPRÜFERS

An die Turbon AG, Hattingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Turbon AG, Hattingen und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzerngesamtergebnisrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Die unter "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2019 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und
vermittelt der beigefügte Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns erstreckt sich nicht auf den Inhalt der unter "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden: "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchstabe f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns zu dienen.

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Konzernabschlusses

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Konzernabschlusses als Ganzes und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab. Wir haben folgende Sachverhalte als besonders wichtigen Prüfungssachverhalt identifiziert:

Werthaltigkeit der Geschäfts- und Firmenwerte

Sachverhalt

Im Konzernabschluss der Turbon AG werden unter dem Bilanzposten "Immaterielle Vermögenswerte" Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von T€ 3.820 ausgewiesen, die 9,0 % der Konzernbilanzsumme ausmachen.

Die Turbon AG führt mindestens einmal jährlich und gegebenenfalls anlassbezogen einen Werthaltigkeitstest (Impairment Test) zur Prüfung der Werthaltigkeit der Geschäfts- oder Firmenwerte durch. Die Überprüfung der Werthaltigkeit der Geschäfts- und Firmenwerte erfordert wesentliche Schätzungen der gesetzlichen Vertreter über künftige Umsatzentwicklungen und Ergebnismargen und daraus resultierende Zahlungsmittelüberschüsse sowie Annahmen zur Festlegung der verwendeten Diskontierungszinssätze und ist daher - auch vor dem Hintergrund der 2019 nicht erreichten Umsatz- und Ergebnisziele - mit erheblichem Unsicherheiten behaftet.

Die Geschäfts- oder Firmenwerte wurden zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet. Die jeweiligen erwarteten erzielbaren Beträge der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten wurden durch Nutzungswertberechnungen auf Grundlage von Zahlungsstromprognosen aus vom Vorstand erstellten und vom Aufsichtsrat genehmigten Finanzbudgets bestimmt. Diese beruhen auf Einschätzungen über künftige Verkaufspreise und -mengen, Konjunkturzyklen und Wechselkurse.

Aufgrund der absoluten und relativen Bedeutung der Geschäfts- oder Firmenwerte für den Konzernabschluss der Turbon AG und den mit der Bewertung verbundenen erheblichen Unsicherheiten liegt ein besonders wichtiger Prüfungssachverhalt vor.

Die Angaben der Turbon AG zu den Geschäfts- oder Firmenwerten bzw. zum Werthaltigkeitstest sind in dem Abschnitt Konsolidierungskreis des Konzernanhangs enthalten.

Prüferisches Vorgehen

Im Rahmen unserer Prüfung haben wir die angewandte Methode der Werthaltigkeitsüberprüfung und die Abgrenzung der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten mit den Erfordernissen des IAS 36 abgestimmt. Bei unserer Prüfung haben wir unter anderem das methodische Vorgehen zur Durchführung der Werthaltigkeitstests nachvollzogen und die Ermittlung der gewichteten Kapitalkosten beurteilt. Die Angemessenheit der bei der Bewertung unterstellten künftigen Zahlungsmittelzuflüsse haben wir unter anderem durch Abgleich mit den aktuellen Budgets aus der vom Vorstand erstellten sowie durch Abstimmung mit allgemeinen und branchenspezifischen Markterwartungen unter Berücksichtigung der unternehmensspezifischen Situation gewürdigt. Dabei haben wir auch anhand einer Analyse der Plan-Ist Abweichungen in der Vergangenheit einschließlich des Jahres 2018 die Planungstreue der gesetzlichen Vertreter beurteilt und die daraus gewonnenen Erkenntnisse bei der Plausibilisierung der Planung berücksichtigt. Des Weiteren haben wir unter Einbeziehung unserer Bewertungsspezialisten die rechnerische Richtigkeit des Bewertungsmodells nachvollzogen. Durch Sensitivitätsanalysen haben wir die Auswirkung von realistisch erscheinenden Veränderungen der Annahmen zu Wachstumsraten und geplanten Ergebnissen analysiert. Die zur Festlegung der Diskontierungssätze herangezogenen Annahmen haben wir unter Hinzuziehung unserer Bewertungsspezialisten durch Abgleich mit markt- und branchenspezifischen Richtwerten und Ermittlungsmethoden auf Angemessenheit geprüft. Auch das Berechnungsschema zur Ermittlung der Diskontierungssätze haben unsere Bewertungsspezialisten unter Hinzuziehung der am Markt beobachtbaren Parameter einer Peer Group (vergleichbare Unternehmen) nachvollzogen.

Reklassifizierung von Währungsverlusten aus dem sonstigen Ergebnis

Sachverhalt

Im Geschäftsjahr 2019 hat die Turbon AG im Rahmen der Neuausrichtung des Turbon-Konzerns konzernintern die Anteile an der Turbon (Thailand) Co., Ltd., Samutprakarn/Thailand an die Interactive Printer Solutions (Thailand) Co., Ltd., Samutprakarn/Thailand verkauft. In diesem Zusammenhang und vor dem Hintergrund der Restrukturierung des Geschäftsbetriebs der Turbon (Thailand) Co., Ltd. wurde ebenfalls eine fast vollständige Rückzahlung des Eigenkapitals der Gesellschaft vorgenommen. Die Turbon AG hatte in der Vergangenheit insbesondere gegenüber der thailändischen Tochtergesellschaft Verbindlichkeiten, die als Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb anzusehen waren. Die Kursdifferenzen wurden gem. IAS 21.32 entsprechend erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Im Geschäftsjahr 2019 wurden Umrechnungsverluste aus den genannten Verbindlichkeiten in Höhe von 8,9 Millionen Euro erfolgswirksam reklassifiziert, da die Verbindlichkeiten vollständig bezahlt worden sind und die Nettoinvestition im Rahmen der oben beschriebenen Kapitalrückzahlung anteilig liquidiert worden ist. Aufgrund der Komplexität und der wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss war dieser Sachverhalt im Rahmen unserer Prüfung ein besonders wichtiger Prüfungssachverhalt.

Prüferische Reaktion und Erkenntnisse

Zur Würdigung der sachgerechten Behandlung der Reklassifizierung von Währungsdifferenzen aus Nettoinvestitionen in einen ausländischen Geschäftsbetrieb haben wir uns im Rahmen unserer Prüfung unter anderem mit dem zugrundeliegenden Kaufvertrag für die veräußerte Tochtergesellschaft auseinandergesetzt. In diesem Zusammenhang haben wir die Erfüllung der Voraussetzungen zur Reklassifizierung der Währungsverluste vor dem Hintergrund des IAS 21 beurteilt. Wir konnten uns davon überzeugen, dass der Ausweis in einem gesonderten Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung aus Wesentlichkeitsgründen und die bilanzielle Abbildung nachvollziehbar dokumentiert und die erfassten Ergebniseffekte sachgerecht ermittelt wurden.

Die Angaben der Turbon AG zu den Währungsverlusten sind in dem Abschnitt zur Erläuterung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung des Konzernanhangs enthalten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter -falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind sowie der ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.
holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.
beurteilen wir den Einklang des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.

Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Konzernabschusses für den aktuellen berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO

Wir wurden von der Hauptversammlung am 30. August 2019 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 22. Oktober 2019 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind seit dem Geschäftsjahr 2019 als Konzernabschlussprüfer für die Turbon AG tätig.

Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Aufsichtsrat nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.

Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer

Die für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüferin ist Frau Carolin Osolnik.

Bochum, den 23. April 2020

**MÄRKISCHE REVISION GMBH

WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT**

Klaus Orzehsek, Wirtschaftsprüfer

ppa. Carolin Osolnik, Wirtschaftsprüferin