Earnings Release • Dec 7, 2020
Earnings Release
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Finanzbericht: 27061075
Inhaltsverzeichnis
1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen
2. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
3. Risikoberichterstattung in Bezg auf die Verwendung von Finanzinstrumenten
4. Angaben betreffend den Erwerb eigener Aktien
5. Sonstige Angaben
1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen
Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit
Die Traumhaus AG wurde am 21. Juli 1993 gegründet und hat ihren Sitz in Wiesbaden.
Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Traumhaus AG ist der Handel mit Grundstücken, insbesondere die damit zusammenhängende Projektierung ganzer Siedlungen bis zur Baurechtserlangung, deren Errichtung und die dies betreffende Vermarktung.
a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Das gesamtwirtschaftliche Wachstum betrug in 2019 preisbereinigt 0,6 % nach 1,5 % im Vorjahr. Das Wachstum im Bauhauptgewerbe hat etwas an Schwung verloren und betrug 5,1% nach 8,0% im Vorjahr. Es lag somit - wie in den Vorjahren - wiederum deutlich über dem gesamtwirtschaftlichen Wachstum.
Einhergehend mit dem Nachfrageüberhang im Baugewerbe haben sich die Baupreise für Wohngebäude in 2019 gegenüber dem Vorjahr um 4,3% (im Vorjahr: 4,4%) erhöht. Die Nachfrage- und Preisentwicklung ist hierbei innerhalb Deutschlands in erheblichem Maße regional unterschiedlich. Besonders in den Ballungszentren der Republik wie z. B. Rhein-Main übersteigt die Nachfrage das Angebot weiterhin erheblich. Seit einiger Zeit ist eine sich beschleunigende Entwicklung aber auch in wirtschaftlich prosperierenden Unterzentren zu beobachten. Insgesamt stiegen die Preise für Wohnimmobilien im 4. Quartal 2019 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 5,7 %, womit die Baupreiserhöhungen überkompensiert wurden.
b) Geschäftsverlauf
Der Geschäftsverlauf im abgelaufenen Geschäftsjahr war bestimmt durch die fortlaufend hohe Nachfrage. Einem Umsatzwachstum standen insbesondere genehmigungsrechtliche Verzögerungen durch überlastete Behörden bei projektierten Bauvorhaben entgegen. Diese sind insbesondere bedingt durch baurechtsspezifische Regelungen auf Landesgesetzebene und lokalpolitische Entscheidungskompetenzen, die die Realisation einzelner Projekte erheblich verzögern können.
c) Ertragslage
Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr TEUR 8.400 nach TEUR 17.255 im Vorjahr. Der Jahresüberschuss hat sich von TEUR 2.706 im Vorjahr auf TEUR 716 verringert.
Die Eigenkapitalrendite beträgt 4,1 %.
d) Finanzlage
Die Bilanzsumme der Traumhaus AG hat sich von TEUR 37.412 auf TEUR 74.143 erhöht.
Die Traumhaus AG ist aufgrund der guten Liquidität jederzeit in der Lage ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.
Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente nutzte die Traumhaus AG nicht oder in nicht wesentlichem Umfang.
d1) Kapitalstruktur
Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die deutliche Erhöhung der Bilanzsumme resultiert aktivisch im Wesentlichen aus der Bestandserhöhung an Grundstücken von TEUR 18.035 auf TEUR 37.688 und durch die Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 3.880 auf TEUR 14.798. Die Refinanzierung erfolgte vor allem durch die Erhöhung des Eigenkapitals um TEUR 4.856 auf TEUR 17.316, den Anstieg der Verbindlichkeiten gegen Kreditinstitute von TEUR 1.654 auf TEUR 17.099 und den Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 13.501 auf TEUR 25.633. Bedingt durch die Erhöhung der Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote von 33,3 % auf 23,4 % gesunken.
Die Eigenkapitalrendite beträgt 4,1 %.
Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten betragen zum Bilanzstichtag insgesamt TEUR 1.895.
d2) Investitionen
Im Geschäftsjahr 2019 wurde in die Errichtung einer Produktionsanlage für serielles Bauen TEUR 1.964,3 investiert. Die Produktionsanlage wird voraussichtlich zum Jahresende 2020 ihren Betrieb aufnehmen. Weiterhin wurde im Dezember 2019 ein 50% Anteil an der Kiwo GmbH & Co. KG, Jossgrund, für TEUR 500,0 erworben. Am Jahresergebnis 2019 nimmt die Traumhaus AG nicht teil.
d3) Liquidität
Die Liquiditätslage der Traumhaus AG ist gut, so dass derzeit keine Engpässe zu erwarten sind.
e) Vermögenslage
Das Vermögen der Traumhaus AG besteht zum Abschlussstichtag zu 51,2% aus Vorräten, insbesondere Grundstücken mit einem Betrag von TEUR 37.688.
Das Eigenkapital beträgt TEUR 17.316.
f) Finanzielle Leistungsindikatoren
Die Eigenkapitalrendite beträgt 4,1 %, die Gesamtkapitalrentabilität (ROI) 2,0 %.
Aus der laufenden Geschäftstätigkeit erzielte die Traumhaus AG im abgelaufenen Geschäftsjahr einen positiven Cashflow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) in Höhe von TEUR 762.
2. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
Die Baubranche und die Wohnungswirtschaft sind unmittelbar und mittelbar stark von der weltweiten Coronakrise betroffen. Zum einen sind Betriebsabläufe durch behördliche Engpässe und die Einschränkungen durch Corona bedingte Abstands- und Versammlungsregelungen direkt betroffen. Zum anderen sind die Folgen der zu erwartenden Rezession in 2020 zum aktuellen Zeitpunkt nicht abschätzbar. Die Dauer und Überwindung der bestehenden Krise ist maßgeblich vom Erfolg der Eindämmung und Zurückdrängung des Virus und der damit möglichen Lockerung der Einschränkungen abhängig. Damit einhergehend ist die Entwicklung des Marktes für Wohnimmobilien und dessen Reaktion auf die Verwerfungen aktuell kaum prognostizierbar.
a. Risikobericht
Trotz einer Abschwächung der bundesweiten hervorragenden Konjunktur im gesamten Immobilienbereich in 2019 übersteigt diese nach wie vor die Wachstumswerte der Gesamtvolkswirtschaft deutlich. Für die Gesamtvolkswirtschaft gehen die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in einer Gemeinschaftsprognose in 2020 von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung von 4,2% aus. Einzelne Szenarien kommen aber noch zu erheblich stärkeren Einbrüchen. In den aktuellen Prognoserechnungen wird immer noch von einem schnellen Überwinden der Rezession in 2021 ausgegangen. Die Traumhaus AG sieht insbesondere in der möglichen ausbleibenden Erholung ein Risiko.
Der sich auch durch die Einschränkung der Reisefreiheit weiter verschärfende Mangel an Fachkräften stellt ein weiteres Risiko betreffend der Zielerreichung dar.
Die Wettbewerbsvorteile von Traumhaus durch den Fokus auf das Einsteigerpreissegment sowie die Abdeckung der gesamten Wertschöpfungskette kann die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland im Kalenderjahr 2020 teilweise abfedern.
b. Chancenbericht
Durch die Verbindung von seriellem Bauen mit einer ausgefeilten Standardisierung können Aufwand und Kosten gesenkt und dem zunehmenden Regulierungsdruck erfolgreich begegnet werden. Die in der bundesweiten Einführung befindlichen Typenstatiken verstärken die Vorteile der Traumhaus AG im Verbund mit den Tochtergesellschaften im Markt.
Die sich fortsetzende Konsolidierung der Baubranche in Deutschland ergeben gerade in der wirtschaftlich herausfordernden Situation weitere Chancen für die Traumhaus AG.
Darüber hinaus sieht die Traumhaus AG gute Chancen im Bereich des wachsenden Geschäftsfeldes Geschäftswohnungsbau und "Smart Home". Weiterhin soll die Partnerschaft mit umweltbewussten Kommunen im Bereich zukunftssicheren Energiekonzepte ausgebaut werden.
3. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird auf Projektbasis ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen.
4. Angaben betreffend den Erwerb eigener Aktien
Die AG hat keine eigenen Aktien im Bestand.
5. Sonstige Angaben
a) Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten
Die Gesellschaft unternimmt im betriebsüblichen Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführungen.
b) Bestehende Zweigniederlassungen
Die Traumhaus AG unterhält keine Zweigniederlassungen.
Wiesbaden, den 15. Mai 2020
Traumhaus AG
Geschäftsführung
gez. Otfried Sinner
gez. Wolfgang Fuchs
Aktiva
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| 31.12.2019 EUR |
31.12.2018 EUR |
|
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | 12.205.945,00 | 9.649.843,73 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 59.731,00 | 0,00 |
| II. Sachanlagen | 2.425.198,48 | 438.828,21 |
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 362.551,21 | 367.026,21 |
| 2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 98.345,00 | 71.802,00 |
| 3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.964.302,27 | 0,00 |
| III. Finanzanlagen | 9.721.015,52 | 9.211.015,52 |
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 9.219.015,52 | 9.209.015,52 |
| 2. Beteiligungen | 502.000,00 | 2.000,00 |
| B. Umlaufvermögen | 61.885.554,57 | 27.718.774,14 |
| I. Vorräte | 37.980.242,67 | 18.035.115,82 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 22.010.267,75 | 6.223.054,01 |
| 1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 14.798.108,38 | 3.880.460,87 |
| 2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 914.217,84 | 750.000,00 |
| III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 1.895.044,15 | 3.460.604,31 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 51.927,12 | 43.233,19 |
| Bilanzsumme, Summe Aktiva | 74.143.426,69 | 37.411.851,06 |
| Passiva | ||
| 31.12.2019 EUR |
31.12.2018 EUR |
|
| A. Eigenkapital | 17.316.189,20 | 12.459.515,23 |
| I. gezeichnetes Kapital | 4.611.113,00 | 1.088.646,00 |
| II. Kapitalrücklage | 5.269.546,88 | 4.651.730,38 |
| III. andere Gewinnrücklagen | 26.000,00 | 26.000,00 |
| IV. Bilanzgewinn | 7.409.529,32 | 6.693.138,85 |
| B. Rückstellungen | 476.000,00 | 2.300.000,00 |
| C. Verbindlichkeiten | 56.351.237,49 | 22.652.335,83 |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 17.098.509,28 | 1.654.267,33 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr | 6.320.635,65 | 1.642.280,70 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 3.243.417,41 | 308.284,13 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr | 3.243.417,41 | 308.284,13 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr | 43.573.363,86 | 17.640.349,20 |
| Bilanzsumme, Summe Passiva | 74.143.426,69 | 37.411.851,06 |
scrollen
| 1.1.2019 - 31.12.2019 EUR |
1.1.2018 - 31.12.2018 EUR |
|
|---|---|---|
| 1. Rohergebnis | 6.414.950,90 | 7.778.456,99 |
| 2. Personalaufwand | 2.185.105,15 | 1.218.109,48 |
| a) Löhne und Gehälter | 1.883.854,34 | 1.099.514,46 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 301.250,81 | 118.595,02 |
| davon für Altersversorgung | 16.021,44 | 8.028,53 |
| 3. Abschreibungen | 45.708,82 | 28.173,35 |
| a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 45.708,82 | 28.173,35 |
| 4. sonstige betriebliche Aufwendungen | 2.478.294,94 | 2.728.515,43 |
| 5. Erträge aus Beteiligungen | 0,00 | 400.000,00 |
| 6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 156.117,68 | 220.368,25 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 136.879,96 | 220.079,52 |
| 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 758.458,02 | 619.117,13 |
| davon an verbundene Unternehmen | 134.966,41 | 241.082,30 |
| 8. Steuern vom Einkommen und Ertrag | 372.029,02 | 1.089.353,34 |
| 9. sonstige Steuern | 15.082,16 | 9.663,77 |
| 10. Jahresüberschuss | 716.390,47 | 2.705.892,74 |
Die mit notariell beurkundetem Gesellschaftsvertrag vom 21. Juli 1993 errichtete Dirk van Hoek GmbH wurde am 17. November 1994 im Handelsregister beim Amtsgericht Königstein im Taunus unter der Nummer HRB 4094 eingetragen.
Der Gesellschaftsvertrag wurde am 11. Dezember 2003 geändert und der Sitz von Kelkheim nach Bad Soden am Taunus verlegt. Am 25. November 2008 hat die Gesellschafterversammlung beschlossen, das Stammkapital auf Euro 26.000,00 zu erhöhen. Die Handelsregistereintragung erfolgte am 23. Dezember 2008. In der Gesellschafterversammlung vom 20. November 2012 wurde die Sitzverlegung von Bad Soden am Taunus nach Wiesbaden beschlossen. Die diesbetreffende Eintragung im Handelsregister beim Amtsgericht Wiesbaden erfolgte am 22. Februar 2013 unter der Nummer HRB 26876.
Durch Satzung vom 8. Juni 2018 entstand durch formwechselnde Umwandlung die Traumhaus AG. Eingetragen wurde dies im Handelsregister beim Amtsgericht Wiesbaden unter der Nummer HRB 30469.
Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Grundstücken, der Erwerb, das Halten und die Verwaltung eigenen Vermögens, insbesondere von Beteiligungen sowie die Erbringung von entgeltlichen Dienstleistungen gegenüber Tochtergesellschaften. Erlaubnispflichtige Geschäfte sind nicht Gegenstand des Unternehmens.
Die Geschäftsleitung befindet sich in der Borsigstraße 20a in Wiesbaden.
Vorstandsvorsitzender war im Geschäftsjahr 2019 Herr Otfried Sinner,
stellvertretender Vorsitzender Herr Wolfgang Fuchs.
Das Geschäftsjahr endet am 31. Dezember.
Die Bilanz ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes, des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Posten, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, werden gemäß § 265 (8) HGB nicht aufgeführt. Alle Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln bewertet.
Bei den Vermögensgegenständen des Anlagevermögens sind die Anschaffungskosten um die planmäßigen Abschreibungen vermindert. Der Abschreibungsplan berücksichtigt sowohl die lineare als auch die degressive Abschreibungsmethode. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald der Jahresbetrag der linearen Absetzung den der degressiven übersteigt. Die voraussichtliche Nutzdauer der Vermögensgegenstände entspricht den Erfahrungswerten des Vorstands der Gesellschaft. Im Geschäftsjahr 2019 angeschaffte bewegliche Gegenstände bis zu einem Wert von Euro 800,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe aufwandswirksam berücksichtigt. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel.
Die Traumhaus AG ist an folgenden Gesellschaften unmittelbar mit jeweils 100 v.H. beteiligt:
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| Traumhaus Projekt alpha GmbH | Euro 25.000,00 | |
| Traumhaus Projekt beta GmbH | Euro 25.000,00 | |
| Traumhaus Projekt gamma GmbH | Euro 25.000,00 | |
| Traumhaus Projekt delta GmbH | Euro 25.000,00 | |
| Traumhaus Das Original | ||
| Projektentwicklungsgesellschaft mbH | Euro 25.000,00 | |
| Traumhaus Deutschland | ||
| Projektentwicklungsgesellschaft mbH | Euro 25.000,00 | |
| Traumhaus Verwaltungsgesellschaft mbH | Euro 25.000,00 | |
| Traumhaus Hausverwaltungsgesellschaft mbH | Euro 25.000,00 | |
| Heinrich Hildmann Gesellschaft für energieeffizientes Bauen mbH | Euro 25.000,00 | |
| sowie beteiligt an derTraumhaus cds Wohnbau GmbH mit | Euro 12.500,00 | (von EUR 25.000,00). |
| Traumhaus Projektentwicklungsgesellschaft Usingen mbH | Euro 23.500,00 | (von EUR 25.000,00) |
| Traumhaus Wohnungsbaugesellschaft für junge Familien und reife Junggebliebene mbH | Euro 12.250,00 | (von EUR 25.000,00) |
| Main Kinzig Hotel Immobilien GmbH | Euro 12.250,00 | (von EUR 25.000,00) |
| Traumhaus Service & Logistik GmbH & Co. KG | Euro 700,00 | (von EUR 1.000,00) |
| KIWO GmbH & Co. KG | Euro 1.000,00 | (von EUR 2.000,00) |
Mittelbar beteiligt ist die Traumhaus AG an folgenden Gesellschaften:
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| Traumhaus Wohnungsbaugesellschaft für junge Familien und reife Junggebliebene mbH | Euro 12.500,00 | (von EUR 25.000,00) |
| Traumhaus Projekt Bergstraße GmbH | Euro 25.000,00 | (von EUR 25.000,00). |
Der Grundstücksbestand ist mit den Anschaffungskosten bewertet. Aufgrund des Vollständigkeitsgebots des § 246 HGB sind im Grundstücksbestand enthalten auch die Anschaffungskosten für kaufvertraglich nur bedingt erworbene Grundstücke wegen der am Bilanzstichtag noch fehlenden behördlichen Genehmigungen. Gleiches gilt für die insoweit noch nicht erfüllten Zahlungsverpflichtungen, die in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten sind. Die vertraglichen Vereinbarungen ermöglichen dem Käufer ebenso wie dem Verkäufer vom Vertrag zurückzutreten, sofern innerhalb einer vereinbarten Frist eine Genehmigung zur geplanten Bebauung noch nicht vorliegt. Die diesbetreffenden in den Verbindlichkeiten enthaltenen Kaufpreisverpflichtungen betragen Euro 25.388.679,00. Der entsprechende Gegenwert ist im Grundstücksbestand enthalten, weil der Verkäufer kaufvertraglich zur Herausgabe verpflichtet ist und demzufolge eine Auflassungsvormerkung bewilligt und beantragt ist.
Die übrigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert ausgewiesen. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos ist eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Alle Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.
Bei den Rechnungsabgrenzungsposten ist der Vorleistungsaufwand für Zeiten nach dem Bilanzstichtag angesetzt.
Mit Beschluss vom 08. Juni 2018 wurde das Kapital der im Handelsregister des Amtsgerichts Wiesbaden in der Abteilung B unter HRB 26876 eingetragenen Dirk van Hoek Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit einem voll eingezahlten Stammkapital von Euro 26.000,00 um Euro 974.000,00 auf Euro 1.000.000,00 erhöht. Daran anschließend wurde die Dirk van Hoek Gesellschaft mit beschränkter Haftung im Wege des Formwechsels gemäß §§ 190ff UmwG von einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Die Firma der entstandenen Aktiengesellschaft lautet Traumhaus AG.
Der Vorstand ist ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 01. Juli 2023 das Grundkapital der Gesellschaft einmalig oder in mehreren Teilbeträgen mehrmals um bis zu insgesamt Euro 500.000,00 durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautendenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sachkapitalerhöhung (Genehmigtes Kapital 2018/I) zu erhöhen.
Mit Beschluss des Vorstandes und Zustimmung des Aufsichtsrates vom 01. August 2018 wurde bestimmt das Grundkapital der Gesellschaft von Euro 1.000.000,00 um bis zu Euro 100.000,00 auf bis zu Euro 1.100.000,00 durch Ausgabe von bis zu 100.000 neuen auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von Euro 1,00 je Aktie gegen Bareinlage zu erhöhen. Die neuen Aktien sollen gegen Zahlung eines anteiligen Betrages am Grundkapital von Euro 1,00 je Aktie zuzüglich eines Aufgeldes von mindestens Euro 52,00 je Aktie ausgegeben werden. 71.346 Stück auf den Inhaber lautenden Aktien mit Ausgabebetrag von Euro 53,53 wurden gezeichnet. Hierdurch erhöhte sich das Grundkapital der Gesellschaft von Euro 1.000.000,00 um Euro 71.346,00 auf Euro 1.071.346,00. Die Kapitalerhöhung wurde am 30. Oktober 2018 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen.
Mit Beschluss des Vorstandes und Zustimmung des Aufsichtsrates vom 6. November 2018 wurde aus der am 1. August 2018 beschlossenen Kapitalerhöhung eine weitere Kapitalerhöhung in Höhe von Euro 17.300,00 durch Ausgabe von 17.300 neuen auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von Euro 1,00 je Aktie durchgeführt. Die Ausgabe erfolgte zu Euro 53,25 je Aktie. Die Kapitalerhöhung ist damit abgeschlossen.
Hierdurch erhöhte sich das Grundkapital der Gesellschaft von Euro 1.071.346,00 um Euro 17.300,00 auf Euro 1.088.646,00. Die Kapitalerhöhung wurde am 21. November 2018 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen.
Die Hauptversammlung vom 31. Juli 2019 hat die Erhöhung des Grundkapital um Euro 3.265.938,00 aus Gesellschaftsmitteln und die entsprechende Änderung der Satzung in § 4 (Höhe und Einteilung des Grundkapitals) beschlossen.
Auf Grund eines weiteren Beschlusses des Aufsichtsrates vom 10. Oktober 2019 ist das Grundkapital um weitere Euro 73.956,00 auf nunmehr Euro 4.428.540,00 erhöht worden. Diese Kapitalerhöhung wurde am 11. November 2019 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen.
Nochmals am 30. November 2019 hat der Aufsichtsrat die Durchführung einer weiteren Erhöhung des Grundkapitals und entsprechende Änderung der Satzung beschlossen. Die Erhöhung um Euro 182.573,00 wurde am 7. Januar 2020 im Handelsregister eingetragen. Das Grundkapital beträgt nunmehr Euro 4.611.113,00.
Das genehmigte Kapital beträgt nach teilweiser Inanspruchnahme noch Euro 154.825,00.
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| Entwicklung der Kapitalrücklage in Euro |
|
|---|---|
| Stand 31. Dezember 2018: | 4.651.730,38 |
| Agio aus den am 31. Juli, 10. Oktober und 30. November beschlossenen Barkapitalerhöhungen | 617.816,50 |
| Stand 31. Dezember 2019: | 5.269.546,88 |
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Der Wert der Rückstellungen ist in Höhe der nach allgemeinen Erfahrungswerten zu erwartenden Aufwendungen berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten gegenüber einem Aktionär betragen Euro 8.114.273,57. Davon entfallen Euro 2.000.000,00 auf eine Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit folgenden Grundpfandrechten besichert:
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| - Grundschuld für Sparkasse Rhein-Neckar Nord, Mannheim: | Euro 3.424.187,47 |
| - Grundschuld für Sparkasse Hanau, Hanau: | Euro 2.100.000,00 |
| - Grundschuld für Bankhaus Lampe, Düsseldorf: | Euro 2.900.000,00 |
| - Grundschuld für Austrian Anadi Bank, Klagenfurt: | Euro 600.000,00 |
| - Grundschuld für Sparkasse Bremen, Bremen: | Euro 2.484.000,00 |
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 (2) HGB entsprechend dem in der Buchhaltung angewendeten Gesamtkostenverfahren gegliedert, wobei die im Gesetz vorgesehenen Posten vernachlässigt sind, für die kein Betrag auszuweisen ist.
Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen über Büro- und Lagerflächen und einem Showroom, Kraftfahrzeug-Leasingverträgen und Büroausstattung in folgender Höhe:
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| in TEuro | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 |
|---|---|---|---|---|---|
| Mieten für Büro-, Lagerflächen und Showroom | 85 | 59 | 16 | 11 | 3 |
| Kfz-Leasing | 36 | 22 | 2 | 0 | 0 |
| Leasing/Miete Büroausstattung | 25 | 25 | 25 | 25 | 25 |
Aus dem Geschäftsergebnis werden folgende Steuerfestsetzungen erwartet:
Gewerbesteuer Euro 200.000,00
Körperschaftsteuer mit Solidaritätszuschlag Euro 176.610,00
Durchschnittlich waren 29 Mitarbeiter im Wirtschaftsjahr 2019 beschäftigt.
Zu Vorständen der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr und zum Bilanzstichtag folgende Personen bestellt:
Herr Otfried Sinner, Büdingen (Vorsitzender)
Herr Wolfgang Fuchs, Maintal
Herrn Otfried Sinner wurde Einzelvertretungsbefugnis und die Befreiung von der Mehrfachvertretung nach § 181 Alt. 2 BGB erteilt.
Die Mitglieder des Vorstandes der Traumhaus AG haben im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von Euro 579.000,00 erhalten. Die Vergütung der Vorstandsmitglieder enthält die Vergütung für alle Mandate der Traumhaus-Konzerngesellschaften.
Die Aufsichtsratsmitglieder sind weiterhin:
Herr Markus Wenner, Rechtsanwalt, München (Vorsitzender)
Herr Dr. Holger Jakob, Rechtsanwalt, Frankfurt (stellvertretender Vorsitzender)
Herr Markus Reichenberger, Ingenieur, Grünwald
Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von Euro 35.700,00 erhalten.
Vorgänge von besonderer Bedeutung außer dem Ausbruch der Corona-Pandemie nach dem Abschlussstichtag sind nicht bekannt. Zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Geschäftsjahr 2020 wird im Lagebericht Stellung bezogen.
Der Vorstand der Traumhaus AG schlägt vor, das Ergebnis der Traumhaus AG teilweise auf neue Rechnung vorzutragen, insoweit der Aufsichtsrat nicht eine Ausschüttung beschließt.
Wiesbaden, 31. März 2020
gez. Otfried Sinner, Vorstandsvorsitzender
Traumhaus AG, Borsigstraße 20a, 65205 Wiesbaden
Der Vorstand der Traumhaus AG schlägt vor, den im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 ausgewiesene Bilanzgewinn der Traumhaus AG in Höhe von EUR 7.409.529,32 wie folgt zu verwenden:
a. Ausschüttung einer Dividende von EUR 0,50 auf jede stimmberechtigte Stückaktie: EUR 306.728,50
b. Vortrag auf neue Rechnung: EUR 7.102.800,82
Der Gewinnverwendungsbeschluss berücksichtigt die von der Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar gehaltenen eigenen Aktien, die gemäß § 71b AktG nicht dividendenberechtigt sind.
Weiterhin haben die Aktionäre Otfried Sinner und Markus Wenner bereits im Vorfeld der Hauptversammlung und vor Feststellung des Jahresabschlusses vollumfänglich und unwiderruflich auf ihren Dividendenanspruch verzichtet.
Wiesbaden im Juni 2020
gez. Otfried Sinner
gez. Wolfgang Fuchs
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|
| 01.01.2019 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
31.12.2019 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 0,00 | 67.658,64 | 0,00 | 67.658,64 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken | 381.559,81 | 0,00 | 0,00 | 381.559,81 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 240.975,49 | 59.902,18 | 10.929,12 | 289.948,55 |
| 3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 1.964.302,27 | 0,00 | 1.964.302,27 |
| 622.535,30 | 2.024.204,45 | 10.929,12 | 2.635.810,63 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 9.209.015,52 | 10.000,00 | 0,00 | 9.219.015,52 |
| 2. Beteiligungen | 2.000,00 | 500.000,00 | 0,00 | 502.000,00 |
| 9.211.015,52 | 510.000,00 | 0,00 | 9.721.015,52 | |
| 9.833.550,82 | 2.601.863,09 | 10.929,12 | 12.424.484,79 |
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| Kumulierte Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| 01.01.2019 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2019 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 0,00 | 7.927,64 | 0,00 | 7.927,64 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken | 14.533,60 | 4.475,00 | 0,00 | 19.008,60 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 169.173,49 | 33.306,18 | 10.876,12 | 191.603,55 |
| 3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 183.707,09 | 37.781,18 | 10.876,12 | 210.612,15 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 183.707,09 | 45.708,82 | 10.876,12 | 218.539,79 |
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| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| 31.12.2019 | 31.12.2018 | |
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 59.731,00 | 0,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken | 362.551,21 | 367.026,21 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 98.345,00 | 71.802,00 |
| 3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.964.302,27 | 0,00 |
| 2.425.198,48 | 438.828,21 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 9.219.015,52 | 9.209.015,52 |
| 2. Beteiligungen | 502.000,00 | 2.000,00 |
| 9.721.015,52 | 9.211.015,52 | |
| 12.205.945,00 | 9.649.843,73 |
Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 8.114.273,57 EUR.
Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 8.035.903,49 EUR.
Bericht des Aufsichtsrats der Traumhaus AG über seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2019
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
der Aufsichtsrat erstattet über seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2019 wie folgt Bericht:
1. Allgemeine Informationen
Der Aufsichtsrat der Traumhaus AG besteht aus drei Mitgliedern; im Geschäftsjahr 2019 gehörten dem Aufsichtsrat folgende Personen an:
- Herr Markus Wenner (Vorsitzender)
- Herr Dr. Holger Jakob (Stellvertretender Vorsitzender)
- Herr Markus Reichenberger
Es wurden keine Ausschüsse gebildet. Alle Themen wurden im Plenum des Aufsichtsrats beraten und entschieden.
Im Geschäftsjahr 2019 fanden insgesamt fünf Aufsichtsratssitzungen, gemeinsam mit dem Vorstand der Gesellschaft statt:
1. 27.02.2019
2. 06.06.2019
3. 24.07.2019
4. 06.10.2019
5. 30.11.2019
Sämtliche Aufsichtsratsmitglieder nahmen an allen Aufsichtsratssitzungen, teilweise auch telefonisch, teil.
Im Geschäftsjahr 2019 wurden zwei Barkapitalerhöhungen ("KEI und KEII") aus genehmigtem Kapital beschlossen und durchgeführt. Am 9. Oktober 2019 hat der Vorstand unter Ausnutzung des genehmigten Kapitals die KEI mit der Ausgabe von 73.956 neuen auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien und einem Bruttoemissionserlös in Höhe von EUR 1.127.829,00 mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen. Das Bezugsrecht der Altaktionäre wurde ausgeschlossen. Am 30. November 2019 hat der Vorstand unter erneuter Ausnutzung des genehmigten Kapitals die KEII mit der Ausgabe von bis zu 237.398 neuen auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien unter Gewährung des Bezugsrechts der Aktionäre mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen. Insgesamt floss der Gesellschaft aus der Platzierung von 182.573 Aktien ein Bruttoemissionserlös in Höhe von EUR 3.012.454,50 zu.
Die thematischen Schwerpunkte in den Sitzungen des Aufsichtsrats lassen sich wie nachfolgend geschildert zusammenfassen.
2. Beratungsschwerpunkte
2.1. Geschäftslage und geschäftspolitische Themen
In den Sitzungen des Aufsichtsrates wurden regelmäßig die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Unternehmen der Traumhaus-Gruppe erörtert. Dabei hat sich der Aufsichtsrat die Ertrags- und Liquiditätssituation ausführlich darstellen lassen.
In den einzelnen Sitzungen gab der Vorstand dem Aufsichtsrat ein Update zur aktuellen Planungs-, Vertriebs- und Bautenstandsentwicklung der zu realisierenden Projekte in der gesamten Traumhaus-Gruppe. Die Projekte wurden einzeln dargestellt und erläutert. Insbesondere wurde das Projekt Wiesbaden Erbenheim regelmäßig detailliert besprochen, da es mit seinem Ankaufsvolumen das größte und mit der langwierigen Projektentwicklung auch das komplexeste Projekt der Gruppe ist.
Die strategische Bedeutung des Ressorts Grundstückseinkauf wurde durch den Zugang von Herrn Michael Marienfeld im zweiten Quartal 2019 unterstrichen. Über die einzelnen "Leads" wurde im Rahmen aller Sitzungen durch den Vorstand ausführlich berichtet.
Der Bericht über die Fortschritte bei der Errichtung des geplanten Fertigteilwerks, das Bestandteil eines Traumhaus-Bau-Kompetenzzentrums werden soll, wurde wiederkehrend aktualisiert.
Die ständige Überprüfung des eingesetzten Energiekonzepts der Traumhaus-Siedlungen war ebenfalls fester Bestandteil der Aufsichtsratssitzungen. Verschiedene Versuche der Anlagenoptimierung haben im Geschäftsjahr 2019 dabei grundsätzlich gezeigt, dass derzeit noch keine bessere und ausgereifte Gesamtlösung am Markt verfügbar ist.
Im Bereich der seit 2016 eingeführten standardisierten Mehrfamilienhäuser konnten im Geschäftsjahr 2019 aus der ersten Fertigstellung konkrete Baukosten mit den Planungsansätzen abgeglichen werden. Die reinen Hochbauleistungen wurden dabei vom Vorstand bestätigt. Im Zuge der zahlreichen Projekte wurde ein dritter Standard-Baukörper mit ins Programm aufgenommen. Der Aufsichtsrat wurde in seinen Sitzungen über den Fortgang des Bereichs Mehrfamilienhäuser informiert. Hierzu gehörten auch die Fortschritte bei einzelnen Globalverkäufen.
Fester Berichtsbestandteil der Sitzungen waren die Fortschritte und ein Soll/Ist-Abgleich der Meilensteine im Bereich Investor Relations sowie geplanter Kapitalmarktprojekte. Hierzu gehörten Maßnahmen im Bereich der wiederkehrenden Öffentlichkeitsarbeit, die Aufnahme der Coverage durch ein zweites Research-Haus (SRH Alsterresearch) wie auch die Umsetzung der erfolgten Kapitalerhöhungen, des Aktiensplits, eines Schuldscheindarlehens sowie die Aufnahme der Notierung auf XETRA und die Bestellung eines Designated Sponsors (Bankhaus Steubing AG).
Die im Jahr 2018 vom Vorstand in Aussicht gestellte Einführung einer unternehmensweiten ERP-Software, wurde im Jahr 2019 beauftragt. Der Vorstand dokumentierte laufend über den Fortschritt.
Es wurde ebenfalls ein Compliance-Check in Auftrag gegeben, der in den Sitzungen zuvor besprochen und definiert wurde.
Regelmäßig wurde der Aufsichtsrat über bestehende operative und rechtliche Risiken informiert.
Der Vorstand der Traumhaus AG erörterte mit dem Aufsichtsrat die Marktanforderungen und Marktgegebenheiten des Immobilienmarktes in den für die Traumhaus-Gruppe relevanten Marktsegmenten.
2.2. Personelle Themen
Als Vorstand der Gesellschaft fungierte im Geschäftsjahr 2019 Herr Otfried Sinner und Herr Wolfgang Fuchs. Herr Sinner vertritt die Gesellschaft stets einzeln und ist von den Beschränkungen des § 181 2. Fall BGB befreit.
Der Vorstand berichtete dem Aufsichtsrat über den stetigen Aufbau des Personals, sowohl im administrativen Bereich als auch auf den Baustellen.
3. Überwachung durch den Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2019 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand sorgfältig und regelmäßig überwacht. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat über die Unternehmensplanung und strategische Gesamtplanung, die operative Geschäftsentwicklung, das Risikomanagement sowie alle wichtigen Geschäftsvorfälle der Gesellschaft regelmäßig schriftlich und mündlich auch außerhalb von Aufsichtsratssitzungen berichtet. Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für die Gesellschaft sind mit dem Aufsichtsrat besprochen und ihm zur Zustimmung vorgelegt worden. Der Aufsichtsrat legte im Geschäftsjahr 2019 wesentliches Augenmerk auf die regelmäßige Einsichtnahme in den wirtschaftlich und rechtlich relevanten Schriftverkehr und insbesondere auf die Überwachung der Liquiditätslage der Gesellschaft.
Der Aufsichtsrat forderte den Vorstand regelmäßig und in verschiedener Hinsicht auf, über die Führung seiner Geschäfte zu berichten. Dies umfasst insbesondere die Anweisung an den Vorstand, die getätigten Geschäfte explizit zu begründen, fundierte Prognosen über die wahrscheinliche Entwicklung laufender und geplanter Investitionen sowie Projektkalkulationen mit Abweichungsanalysen und Rentabilitätsberechnungen vorzulegen.
Außerhalb der Sitzungen wurden keine Beschlüsse gefasst. Der Aufsichtsrat ist seiner Pflicht der Kontrolle, Beratung und Förderung der Geschäftsführung gemäß § 9 der Satzung nachgekommen.
Der Jahresabschluss, der Konzernabschluss sowie die entsprechenden Lageberichte wurden durch die MUTH & Co. GMBH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft einer Prüfung unterzogenen und jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses, des Lageberichts und des Konzernlageberichts des Geschäftsjahres 2019 hat der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Aufsichtsrates sind keine Einwände zu erheben.
Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss 2019 und den Konzernabschluss 2019 sowie die entsprechenden Lageberichte in seiner Sitzung am 09.06.2020 einstimmig gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss 2019 Traumhaus AG festgestellt.
Der Aufsichtsrat spricht allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand der Gesellschaft für ihren fachlichen und persönlichen Einsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 Dank und Anerkennung aus.
Wiesbaden, 09. Juni 2020
Für den Aufsichtsrat
gez. Markus Wenner, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 09.06.2020 festgestellt.
Wir weisen gemäß § 328 Absatz 1a Satz 2 Halbsatz 2 HGB darauf hin, dass der im folgenden wiedergegebene Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers sich auf den vollständigen Jahresabschluss und nicht auf den wegen der Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen nach § 327 HGB nur teilweise offen gelegten Jahresabschluss bezieht:
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Traumhaus AG, Wiesbaden - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Traumhaus AG, Wiesbaden für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
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| • | entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und |
| • | vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates als Aufsichtsorgan für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat als Aufsichtsorgan ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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| • | identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| • | gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| • | beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| • | ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • | beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| • | beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. |
| • | führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
gez. Ralf Kammer, Wirtschaftsprüfer
gez. Kurt Abert, Wirtschaftsprüfer
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