Skip to main content

AI assistant

Sign in to chat with this filing

The assistant answers questions, extracts KPIs, and summarises risk factors directly from the filing text.

Traumhaus AG Annual Report 2019

Feb 22, 2021

4570_rns_2021-02-22_24edc31e-34ae-4d52-8d6d-ecf129278fb8.html

Annual Report

Open in viewer

Opens in your device viewer

Publication

Traumhaus AG

Wiesbaden

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2019

Vorbemerkungen

Die Traumhaus AG (auch „Gesellschaft") ist an den Börsen München, Frankfurt und im elektronischen Handelssystem Xetra unter der Wertpapiernummer A2N B7S im Marktsegment m:access (Börse München) gelistet.

Die Traumhaus AG ist zur Aufstellung des Jahresabschlusses nach deutschem Handelsrecht verpflichtet. Der Konzernabschluss ist nach § 290ff HGB ebenfalls nach deutschem Handelsrecht aufgestellt. Soweit im Lagebericht zahlenmäßige Darstellungen erfolgen, beziehen sich diese auf den aufgestellten Einzelabschluss und den Konzernabschluss der Traumhaus AG.

1. Grundlagen des Konzerns / Unternehmens

a) Geschäftsmodell des Konzerns / Unternehmens

Geschäftssitz der Gesellschaft ist Wiesbaden. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Grundstücken, der Erwerb, das Halten und die Verwaltung eigenen Vermögens, insbesondere von Beteiligungen, sowie die Erbringung von entgeltlichen Dienstleistungen gegenüber Tochtergesellschaften. Erlaubnispflichtige Geschäfte sind nicht Gegenstand des Unternehmens.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wiesbaden unter HRB 30469 eingetragen.

Der Traumhaus-Konzern umfasst 12 nationale Gesellschaften, die unter Führung der selbst operativ tätigen Traumhaus AG stehen. Die Liste aller Gesellschaften ist im Konzernanhang angegeben. Der Konzern ist ausschließlich auf dem deutschen Markt aktiv.

Durch die Tochtergesellschaft Heinrich Hildmann Baugesellschaft für energieeffizientes Bauen mbH, Wiesbaden, werden auch die Tätigkeitsbereiche Baugeschäft (Hoch- und Tiefbau) sowie Baustoffhandel abgedeckt.

Insgesamt kann Traumhaus die ganze Wertschöpfungskette vom Kauf der Grundstücke und der Projektierung ganzer Siedlungen bis zum Bau, der Vermarktung und der anschließenden Betreuung der Immobilien aus einer Hand anbieten.

b) Ziele und Strategien

Durch die Verbindung von seriellem Bauen u. a mit vorgefertigten Wandelementen und einer ausgefeilten Standardisierung wird das Ziel verfolgt, Aufwand und Kosten zu senken, das Projektmanagement zu vereinfachen und die Effizienz zu steigern. Daneben wird das Angebot an Smart Home Dienstleistungen ausgebaut und die Energieeffizienz gesteigert.

c) Forschung und Entwicklung

In 2017 startete Traumhaus eine Strategie gegen den Fachkräftemangel. In Ergänzung zum Fertigteilewerk, schult die Traumhaus AG unter der Überschrift „Traumhaus-Akademie“ insbesondere neue Arbeitskräfte für ausgewählte Gewerke fokussiert auf das serielle Bauen.

Geplant ist eine Akademie in der die Mitarbeiter strukturiert auf das serielle Bauen vorbereitet werden.

2. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das gesamtwirtschaftliche Wachstum betrug in 2019 preisbereinigt 0,6 % nach 1,5 % im Vorjahr. Das Wachstum im Bauhauptgewerbe hat etwas an Schwung verloren und betrug 5,1% nach 8,0% im Vorjahr Es lag somit - wie in den Vorjahren -wiederum deutlich über dem gesamtwirtschaftlichen Wachstum.

Einhergehend mit dem Nachfrageüberhang im Baugewerbe haben sich die Baupreise für Wohngebäude in 2019 gegenüber dem Vorjahr um 4,3% (im Vorjahr: 4,4%) erhöht. Die Nachfrage- und Preisentwicklung ist hierbei innerhalb Deutschlands in erheblichem Maße regional unterschiedlich. Besonders in den Ballungszentren der Republik wie z. B. Rhein-Main übersteigt die Nachfrage das Angebot weiterhin erheblich. Seit einiger Zeit ist eine sich beschleunigende Entwicklung aber auch in wirtschaftlich prosperierenden Unterzentren zu beobachten. Insgesamt stiegen die Preise für Wohnimmobilien im 4. Quartal 2019 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 5,7 %, womit die Baupreiserhöhungen überkompensiert wurden.

b) Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf im abgelaufenen Geschäftsjahr war bestimmt durch die fortlaufend hohe Nachfrage. Einem Umsatzwachstum standen insbesondere genehmigungsrechtliche Verzögerungen bei projektierten Bauvorhaben entgegen. Diese sind insbesondere bedingt durch baurechtsspezifischen Regelungen auf Landesgesetzebene und lokalpolitische Entscheidungskompetenzen, die die Realisation einzelner Projekte erheblich verzögern können.

c) Ertragslage

In TEUR 2019 2018
Umsatzerlöse 86.372,8 54.444,3
Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -12.992,4 10.058,7
sonstige betriebliche Erträge 615,2 1.365,8
Gesamtleistung 73.995,6 65.868,8
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -14.246,4 -14.024,0
Aufwendungen für bezogene Leistungen -42.238,9 -34.513,4
Personalaufwand -4.110,9 -3.547,6
Abschreibungen -1.168,1 -1.169,0
Übrige Verwaltungsaufwendungen -5.967,5 -6.250,2
Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern 6.263,8 6.364,6
Abschreibungen (-) / Erträge aus Beteiligungen (+) -12,8 399,0
Zinsergebnis -2.027,2 -1.214,8
Aufwendungen (-) / Erträge (+) aus Ergebnisabführungsverträgen 679,7 97,8
Finanzergebnis -1.360,3 -718,0
Steuern -1.668,2 -1.755,5
Jahresüberschuss 3.235,4 3.891,1

Die Gesamtleistung betrug im Geschäftsjahr TEUR 73.995,6 nach 65.868,8 im Vorjahr. Diesen Erträgen standen Aufwendungen in Höhe von TEUR 67.731,8 nach TEUR 59.504,2 im Vorjahr gegenüber. Die Relation Aufwendungen zu Erträgen veränderte sich geringfügig von 90,3% auf 91,5%. Das EBITDA ist ebenfalls mit TEUR 8.111,7 nach TEUR 8.030,3 im Vorjahr nur geringfügig geändert.

d) Finanzlage

Die Bilanzsumme von Traumhaus hat sich um TEUR 35.329,3 oder 33,9 % auf TEUR 139.709,7 erhöht. Insgesamt war Traumhaus auch im Berichtsjahr durch die hohe Liquidität und die bestehenden Refinanzierungslinien jederzeit in der Lage seine finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

Außerbilanzielle Finanzinstrumente nutzte Traumhaus nicht oder in nicht wesentlichen Umfang.

dl) Kapitalstruktur

Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt 16,6% nach 15,2%. Die trotz der deutlichen Erhöhung der Bilanzsumme erneute Verbesserung der Eigenkapitalquote wurde durch im Geschäftsjahr durchgeführte Kapitalerhöhungen und durch die vollständige Thesaurierung des Jahresergebnisses 2018 erreicht. Die Eigenkapitalrendite beträgt 13,9%. Auf der Aktivseite betrifft der Anstieg der Bilanzsumme vor allem die fertigen Erzeugnisse und Waren (Grundstücksbestand) mit einer Erhöhung um TEUR 18.040,7 von TEUR 73.695,7 auf TEUR 91.736,4 und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die sich um TEUR 15.802,7 von TEUR 2.028,0 auf TEUR 17.830,6 erhöht haben. Der Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks verminderte sich um TEUR 6.532,4 auf TEUR 5.263,8.

Neben der starken Erhöhung der Eigenmittel um TEUR 7.375,7 auf TEUR 23.242,8 erfolgte die Refinanzierung durch eine überproportionale Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 36.834,2 auf TEUR 51.503,5. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen somit 36,9% der Bilanzsumme nach 14,1% im Vorjahr.

d2) Investitionen

Im Geschäftsjahr 2019 wurden in die Errichtung einer Produktionsanlage für serielles Bauen TEUR 1.964,3 investiert. Die Produktionsanlage wird voraussichtlich zum Jahresende 2020 ihren Betrieb aufnehmen. Weiterhin hat die Muttergesellschaft Traumhaus AG, Wiesbaden, im Dezember 2019 einen 50% Anteil an der Kiwo GmbH & Co. KG, Jossgrund, für TEUR 500,0 erworben. Die Beteiligung wird nach der Equity-Methode konsolidiert. Am Jahresergebnis 2019 nimmt die Traumhaus AG nicht teil.

d3) Liquidität

Die Liquiditätslage der Traumhaus-Konzerns ist gut, es sind derzeit keine Engpässe zu erwarten.

e) Vermögenslage

In TEUR 2019 2018
Aktiva TEUR % TEUR %
--- --- --- --- ---
Anlagevermögen 8.565,0 6,1 7.066,1 6,8
Umlaufvermögen 129.594,4 92,8 96.659,5 92,6
RAP 634,3 0,5 59,8 0,1
Aktive latente Steuern 916,0 0,7 595,0 0,6
Passiva
Eigenkapital 23.242,8 16,6 15.867,1 15,2
Rückstellungen 5.598,0 4,0 7.895,0 7,6
Verbindlichkeiten 110.868,9 79,4 80.618,3 77,2
Bilanzsumme 139.709,7 100,0 104.380,4 100,0

Die Bilanzsumme des Konzerns hat sich um TEUR 35.329,3 oder 33,9% auf TEUR 139.709,7 erhöht. Der Anstieg beruht im Wesentlichen auf der Erhöhung des Grundstücksbestandes um TEUR 18.040,7 auf TEUR 91.736,4 und der Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 15.802,7 von TEUR 2.028,0 auf TEUR 17.830,6.

Das Vermögen der Traumhaus-Konzerns besteht zum Abschlussstichtag im Wesentlichen aus Vorräten. Die unfertigen Leistungen umfassen mit einem Betrag von TEUR 9.532,0 nach 22.524,4 im Vorjahr noch 6,8% der Bilanzsumme. Die fertigen Erzeugnisse und Waren belaufen sich auf TEUR 91.736,4. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Grundstücke.

Das Eigenkapital des Konzerns (TEUR 23.242,8) entspricht einer Quote von 16,6% nach 15,2% im Vorjahr.

f) Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Eigenkapitalrendite beträgt 13,9%, die Gesamtkapitalrendite (ROI) 3,9%.

Aus der laufenden Geschäftstätigkeit erzielte der Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr einen negativen Cash Flow von TEUR -5.966 (im Vorjahr: +8.598). Durch Investitionstätigkeit wurde ein negativer Cash Flow in Höhe von TEUR -2.511 (im Vorjahr: -4.771) erzielt. Aus Finanzierungstätigkeit flossen dem Konzern TEUR 1.945 (im Vorjahr: 3.516) zu. Das EBITDA des Geschäftsjahres beträgt TEUR 8.111,7 nach TEUR 8.030,4 im Vorjahr.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die Baubranche und die Wohnungswirtschaft sind unmittelbar und mittelbar stark von der weltweiten Coronakrise betroffen. Zum einen sind Lieferketten und Baustellen durch gesetzliche und gesundheitliche Einschränkungen direkt betroffen. Zum anderen sind die Folgen der zu erwartenden Rezession in 2020 zum aktuellen Zeitpunkt nicht abschätzbar. Die Dauer und Überwindung der bestehenden Krise ist maßgeblich vom Erfolg der Eindämmung und Zurückdrängung des Virus und der damit möglichen Lockerung der Einschränkungen abhängig. Damit einhergehend ist die Entwicklung des Marktes für Wohnimmobilien und dessen Reaktion auf die Verwerfungen aktuell kaum prognostizierbar.

a) Risikobericht

Trotz einer Abschwächung der bundesweiten hervorragenden Konjunktur im gesamten Immobilienbereich in 2019 übersteigt diese nach wie vor die Wachstumswerte der Gesamtvolkswirtschaft deutlich. Für die Gesamtvolkswirtschaft gehen die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in einer Gemeinschaftsprognose in 2020 von Rückgang der Wirtschaftsleistung von 4,2% aus. Einzelne Szenarien kommen aber noch zu erheblich stärkeren Einbrüchen. In den aktuellen Prognoserechnungen wird immer noch von einem schnellen Überwinden der Rezession in 2021 ausgegangen. Die Traumhaus-Gruppe sieht insbesondere in der möglichen ausbleibenden Erholung ein Risiko.

Der sich auch durch die Einschränkung der Reisefreiheit weiter verschärfende Mangel an Fachkräften stellt ein weiteres Risiko betreffend der Zielerreichung dar.

Die Wettbewerbsvorteile von Traumhaus durch den Fokus auf das Einsteigerpreissegment sowie die Abdeckung der gesamten Wertschöpfungskette kann die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland im Kalenderjahr 2020 teilweise abfedern.

b) Chancenbericht

Durch die Verbindung von seriellem Bauen mit einer ausgefeilten Standardisierung können Aufwand und Kosten gesenkt und dem zunehmenden Regulierungsdruck erfolgreich begegnet werden. Die in der bundesweiten Einführung befindlichen Typenstatiken verstärken die Vorteile des Konzerns im Markt.

Die sich fortsetzende Konsolidierung der Baubranche in Deutschland ergeben gerade in der wirtschaftlich herausfordernden Situation weitere Chancen für den Konzern.

Darüber hinaus sieht der Konzern gute Chancen im Bereich des wachsenden Geschäftsfeldes „Smart Home“. Weiterhin soll die Partnerschaft mit umweltbewussten Kommunen im Bereich zukunftssicheren Energiekonzepte ausgebaut werden.

4. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird auf Projektbasis ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen.

5. Angaben betreffend den Erwerb eigener Aktien

Der Konzern hat keine eigenen Aktien im Bestand.

6. Sonstige Angaben

Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (= Forschungs- und Entwicklungsbericht)

Die Gesellschaft unternimmt im betriebsüblichen Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführungen.

Wiesbaden, den 15. Mai 2020

Traumhaus AG

- Vorstand -

gez. Otfried Sinner

gez. Wolfgang Fuchs

Konzernbilanz zum 31.12.2019

Aktiva

31.12.2019 31.12.2019 31.12.2018
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 60.319,00 1.344,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 5.107.339,56 5.167.658,56 6.107.783,75
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 362.551,21 367.026,21
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 515.765,00 532.554,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.964.302,27 2.842.618,48 0,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 500.001,00 12.740,00
2. Beteiligungen 54.690,73 554.691,73 44.690,73
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Leistungen 9.531.987,46 22.524.352,96
2. fertige Erzeugnisse und Waren (Grundstücke) 91.736.391,33 73.695.681,24
3. geleistete Anzahlungen 316.727,59 0,00
4. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -3.329.982,17 98.255.124,21 -17.773.270,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17.830.626,51 2.027.992,66
2. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 929.332,58 3.199.999,97
3. sonstige Vermögensgegenstände 7.315.577,11 26.075.536,20 1.188.586,44
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.263.761,80 11.796.160,51
C. Rechnungsabgrenzungsposten 634.346,92 59.789,60
D. Aktive latente Steuern 916.000,00 595.000,00
Bilanzsumme 139.709.737,90 104.380.431,72

Passiva

31.12.2019 31.12.2019 31.12.2018
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4.428.540,00 1.088.646,00
II. Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung
geleistete Einzahlungen 182.573,00 0,00
Eintragung ins Handelsregister am 7.1.2020
III. Kapitalrücklagen 5.269.546,88 4.651.730,38
IV. Gewinnrücklagen 26.000,00 26.000,00
V. Konzernergebnisvortrag 10.100.712,90 6.209.603,26
VI. Konzernjahresergebnis 3.235.415,31 3.891.109,64
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.613.000,00 3.293.000,00
2. sonstige Rückstellungen 3.985.000,00 5.598.000,00 4.602.000,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 51.503.493,32 14.669.283,32
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 48.283.574,35 56.395.750,79
3. sonstige Verbindlichkeiten 11.081.882,14 110.868.949,81 9.553.308,33
Bilanzsumme 139.709.737,90 104.380.431,72

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 01.01.-31.12.2019

31.12.2019 31.12.2019 Vorjahr
Euro Euro Euro
--- --- --- ---
1. Umsatzerlöse 86.372.827,77 54.444.270,48
2. Verminderung / Erhöhung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen -12.992.365,50 10.058.665,16
3. Sonstige betriebliche Erträge 615.175,00 1.365.827,75
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh.-, Hilfs- und Betriebsstoffe -14.246.448,14 -14.024.042,77
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -42.238.852,09 -56.485.300,23 -34.513.369,67
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.477.894,70 -3.018.693,32
b) Soziale Abgaben und Altersversorgung -632.992,79 -4.110.887,49 -528.892,66
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens und Sachanlagen -1.168.085,99 -1.168.963,39
davon außerplanmäßige Abschreibungen: EUR 260.318,74 (Vorjahr: EUR 271.502,58)
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.967.517,46 -6.250.207,08
8. Erträge aus Beteiligungen 0,00 400.000,00
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 168.435,35 9.716,96
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen -12.739,00 -980,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.195.678,07 -1.224.472,07
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.623.536,72 -1.720.301,81
13. Ergebnis nach Steuern 2.600.327,66 3.828.557,58
14. Gewinnabführung /Verlustübernahme 679.745,76 97.777,19
15. Sonstige Steuern 44.658,11 35.225,13
16. Konzernjahresergebnis 3.235.415,31 3.891.109,64

Konzernanhang

1. Grundsätze der Rechnungslegung

Die Traumhaus AG ist in Deutschland ansässig und registriert. Der eingetragene Firmensitz ist Wiesbaden.

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 wird nach den gesetzlichen Regelungen des Handelsgesetzbuches §§ 290ff HGB erstellt.

Der Konzernabschluss wird auf Basis fortgeführter Anschaffungs- und Herstellungskosten erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt.

Der Vorstand der Traumhaus AG hat den Konzernabschluss am 15. Mai 2020 aufgestellt.

2. Konsolidierungsgrundsätze

Unternehmenszusammenschlüsse

Unternehmenszusammenschlüsse werden nach der Erwerbsmethode bilanziert, wenn der Konzern Beherrschung erlangt hat. Dabei werden im Rahmen der erforderlichen Neubewertung sämtliche stillen Reserven und Lasten des übernommenen Unternehmens aufgedeckt. Ein nach Aufdeckung stiller Reserven und Lasten verbleibender positiver Unterschiedsbetrag wird in der Bilanz als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Die beim Erwerb übertragene Gegenleistung sowie das erworbene identifizierbare Nettovermögen werden grundsätzlich zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Tochterunternehmen

Tochterunternehmen werden nach §§ 3OOff. HGB vollkonsolidiert. Hierbei handelt es sind um vom Konzern beherrschte Unternehmen (§ 290 HGB). Bei der Vollkonsolidierung werden die Vermögenswerte und Schulden einer Tochtergesellschaft vollständig in den Konzernabschluss übernommen. Die Einbeziehung von Tochterunternehmen in den Konzernabschluss beginnt zu dem Zeitpunkt, zu dem die Möglichkeit der Beherrschung erstmalig besteht; sie endet, wenn diese Möglichkeit nicht mehr gegeben ist.

Nicht beherrschende Anteile

Anteile am Nettovermögen von Tochterunternehmen, die nicht Traumhaus zuzurechnen sind, werden unter den nicht beherrschenden Anteilen als separate Komponente des Eigenkapitals ausgewiesen. Nicht beherrschende Anteile werden zum Erwerbszeitpunkt mit ihrem entsprechenden Anteil am identifizierten Nettovermögen des erworbenen Unternehmens bewertet. Änderungen des Konzernanteils an einem Tochterunternehmen, die nicht zu einem Verlust der Beherrschung führen, werden als Eigenkapitaltransaktionen bilanziert.

Verlust der Beherrschung

Verliert Traumhaus die Beherrschung über ein Tochterunternehmen, werden die Vermögenswerte und Schulden der Tochtergesellschaft sowie die dazugehörigen nicht beherrschenden Anteile ausgebucht. Das Ergebnis wird in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Bewertung der zurückbehaltenen Anteile erfolgt zum Fair Value zum Zeitpunkt des Verlusts der Beherrschung.

Assoziierte Unternehmen und gemeinsame Vereinbarungen

Assoziierte Unternehmen und gemeinsame Vereinbarungen, die als Gemeinschaftsunternehmen klassifiziert sind, werden nach der Equity-Methode bilanziert. Ein assoziiertes Unternehmen ist ein Unternehmen, bei dem der Eigentümer über maßgeblichen Einfluss verfügt. Ein Gemeinschaftsunternehmen ist eine gemeinsame Vereinbarung, bei der die Parteien, die gemeinschaftlich die Führung über die Vereinbarung ausüben, Rechte am Nettovermögen der Vereinbarung besitzen. Bestehen stattdessen Rechte an den Vermögenswerten und Verpflichtungen für die Schulden einer gemeinsamen Vereinbarung, werden diese entsprechend der Quotenkonsolidierung bilanziert.

Bei der Konsolidierung eliminierte Geschäftsvorfälle

Die Auswirkungen der Geschäftsvorfälle zwischen den in den Traumhaus Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden bei der Erstellung des Konzernabschlusses eliminiert.

Die Ergebnisse aus Geschäftsvorfällen mit Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden, werden nur entsprechend der Höhe des Anteils des Konzerns an dem Beteiligungsunternehmen eliminiert.

Die Abschlüsse der Traumhaus AG sowie ihrer Tochterunternehmen werden stetig nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.

3. Konsolidierungskreis und Unternehmenszusammenschlüsse

Insgesamt wurden zum 31. Dezember 2019 inklusive der Traumhaus AG zwölf Unternehmen (31.12.2018: zwölf), in den Konzernabschluss einbezogen.

Eine gemeinschaftliche Tätigkeit (§ 310 HGB) wird mit keinem Unternehmen (31.12.2018: keinem) ausgeübt.

Im Geschäftsjahr 2019 wurden zwei (31.12.2018: ein) Unternehmen als assoziierte Unternehmen nach der Equity-Methode bewertet.

Für alle einbezogenen Tochterunternehmen gilt der 31. Dezember als Stichtag für die Abschlusserstellung.

Die Anteilsbesitzliste von Traumhaus AG ist Bestandteil des Konzernanhangs.

Gesellschaften, welche gemäß § 296 Abs. 2 HGB (Tochterunternehmen von untergeordneter Bedeutung) nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurden sind in der Anteilsbesitzliste entsprechend gekennzeichnet.

Die Veränderungen zum 31. Dezember 2019 im Vergleich zum Vorjahr resultieren aus dem Erwerb von 50% des Kommanditkapitals an der KIWO GmbH & Co. KG, Jossgrund (KIWO). Die KIWO wird als assoziiertes Unternehmen nach der Equity-Methode in den Konzernabschluß einbezogen. Am Ergebnis des Geschäftsjahres 2019 nimmt die Traumhaus nicht teil.

4. Währungsumrechnung

Alle im Traumhaus-Konzern zusammengefassten Unternehmen legen ausschließlich in Euro Rechnung. Eine Währungsumrechnung war nicht erforderlich.

5. Bilanzierungs- und. Bewertungsmethoden

a) Aufwands- und Ertragsrealisierung

Unfertige und fertige Leistungen werden zu Herstellungskosten (§ 255 HGB) aktiviert. Erworbene Grundstücke werden zu Anschaffungskosten aktiviert.

b) Erlöse aus der Veräußerung von Immobilien

Erlöse aus der Veräußerung von Immobilienvorräten werden entweder zeitpunkt- oder zeitraumbezogen realisiert, sobald der Kunde die Verfügungsgewalt über den betreffenden Vermögenswert erlangt. Bestehende Gewährleistungsansprüche sind stets entsprechend den Regelungen des § 249 HGB bilanziell berücksichtigt.

c) Geschäfts- oder Firmenwerte

Ein Geschäfts- oder Firmenwert ergibt sich im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses als Überschuss der Anschaffungskosten für die Anteile an einem Unternehmen über das erworbene anteilige Nettovermögen. Das Nettovermögen stellt den Saldo aus den bewerteten erworbenen identifizierbaren Vermögenswerten und den übernommenen Schulden und Eventualverbindlichkeiten dar. Geschäfts- oder Firmenwerte werden jährlich auf Wertminderung überprüft. Soweit sich aus dieser Überprüfung kein Hinweis auf eine Wertminderung ergibt werden die Geschäfts- und Firmenwerte linear über 10 Jahre abgeschrieben.

Geschäfts- oder Firmenwerte, die im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworben wurden, werden einzeln bewertet.

d) Sonstige immaterielle Vermögenswerte

Erworbene sonstige immaterielle Vermögenswerte werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

e) Sachanlagen

Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und - soweit abnutzbar - gemindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet.

f) Umlaufvermögen

f1) Vorräte

Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese berücksichtigen angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten. Fertige Erzeugnisse und Waren (Grundstücksbestand) sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Aufgrund des Vollständigkeitsgebotes der §§ 298 i.V.m. 246 HGB sind im Grundstücksbestand auch die Anschaffungskosten für kaufvertraglich nur bedingt erworbene Grundstücke wegen der am Bilanzstichtag noch fehlenden behördlichen Genehmigung enthalten. Gleiches gilt für die insoweit noch nicht erfüllten Zahlungsverpflichtungen, die in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten sind. Die vertraglichen Vereinbarungen ermöglichen dem Käufer ebenso wie dem Verkäufer vom Vertrag zurück zu treten, sofern innerhalb einer vereinbarten Frist eine Genehmigung zur geplanten Bebauung noch nicht vorliegt. Geleistete Anzahlungen werden zu Nominalwerten aktiviert. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen betreffen erhaltene Zahlungen auf Vorräte, die noch nicht durch Abnahme und Übergabe an den Kunden realisiert sind. Sie werden zu Nominalbetrag bewertet und gemäß § 268 Abs. 5 HGB offen von dem Posten abgesetzt.

f2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zu Nominalwerten bewertet. Sind Umstände bekannt, die den Schluss zulassen, dass bestimmte Forderungen mit einem über das allgemeine Kreditrisiko hinausgehenden Risiko behaftet sind, wird diesen Risiken im Wege der Einzelbewertung Rechnung getragen. Darüber hinaus wird auf bestimmte Forderungsgruppen ein pauschaler Prozentsatz als Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Alle Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten bewertet und bilanziert.

g) Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Vorleistungen für zeitbezogene oder zeitraumbezogene Gegenleistungen nach dem Bilanzstichtag.

h) Latente Steuern

Aktive und passive latente Steuern werden grundsätzlich mittels des Temporary-Konzepts für sämtliche temporären Unterschiede zwischen steuerlichen und bilanziellen Wertansätzen gebildet.

Aktive latente Steuern auf temporäre Unterschiede und Verlustvorträge werden nur angesetzt, sofern eine Nutzung der betreffenden Steuerentlastungen auf Basis prognostizierbarer Ergebnisse der voraussehbaren Zukunft nachgewiesen werden kann.

Aktive und passive latente Steuern werden nicht angesetzt, soweit sich die temporäre Differenz aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwertes als Folge eines Unternehmenszusammenschlusses ergibt.

Aktive Steuerlatenzen werden zu jedem Bilanzstichtag auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Gegebenenfalls wird der Buchwert eines latenten Steueranspruchs in dem Umfang verringert, in dem es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass zukünftig ausreichend zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird. Die latenten Steuern werden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die nach der derzeitigen Rechtslage zum Realisationszeitpunkt gelten bzw. erwartet werden. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde wie für 2018 auch für 2019 grundsätzlich der kombinierte Steuersatz aus Körperschaft- und Gewerbesteuer in Höhe von 30,8% herangezogen.

i) Rückstellungen

i1) Steuerrückstellungen

Der laufende Ertragssteueraufwand wird auf Basis des zu versteuernden Ergebnisses des Geschäftsjahres ermittelt. Für das Geschäftsjahr 2019 beträgt der zusammengefasste Steuersatz aus Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag wie im Vorjahr 15,8%. Einschließlich der Gewerbesteuer von 15,0% ergibt sich ein Gesamtsteuersatz von 30,8%.

i2) sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen werden gebildet, wenn eine rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber Dritten aufgrund eines Ereignisses aus der Vergangenheit besteht, die Inanspruchnahme wahrscheinlich und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrages zuverlässig schätzbar ist.

j) Finanzielle Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

6. Anteilsbesitzliste von Traumhaus zum 31. Dezember 2019 gemäß § 313 Abs. 2 HGB

Konzernmuttergesellschaft Sitz
Traumhaus AG Wiesbaden

In den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen (vollkonsolidiert)

Gesellschaft Sitz Anteil am Kapital
%
--- --- ---
Traumhaus Projekt alpha GmbH Wiesbaden 100%
Traumhaus Projekt beta GmbH Wiesbaden 100%
Traumhaus Projekt gamma GmbH Wiesbaden 100%
Traumhaus Projekt delta GmbH Wiesbaden 100%
Traumhaus Das Original Projektentwicklungsgesellschaft mbH Wiesbaden 100%
Traumhaus Deutschland Projektentwicklungsgesellschaft mbH Wiesbaden 100%
Traumhaus Hausverwaltungsgesellschaft mbH Wiesbaden 100%
Traumhaus Projektentwicklungsgesellschaft Usingen mbH Wiesbaden 100%
Traumhaus Wohnungsbaugesellschaft für junge Familien und reife Junggebliebene mbH Wiesbaden 100%
Traumhaus Projekt Bergstraße GmbH Wiesbaden 100%
Heinrich Hildmann Baugesellschaft für energieeffizientes Bauen mbH Wiesbaden 100%

In den Konzernabschluss nach der Equity-Methode (§ 311 HGB) einbezogene Unternehmen

Stammkapital/Kommanditkapital Jahresergebnis
Gesellschaft Sitz Anteil am Kapital TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
% 31.12.2019 31.12.2019
--- --- --- --- ---
Main Kinzig Hotel Immobilien GmbH Erlensee 49% 25,0 -238,9
KIWO GmbH & Co. KG Jossgrund 50% 2,0 N/A

Nach § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen

Stammkapital Jahresergebnis
Anteil am Kapital % TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Gesellschaft Sitz 31.12.2019 31.12.2019
--- --- --- --- ---
Traumhaus Verwaltungsgesellschaft mbH (vormals: AKROS Beteiligungsgesellschaft mbH) Wiesbaden 100% 25,0 -4,6
Traumhaus cds Wohnbau GmbH * Frankfurt am Main 50% 25,0 767,4
Traumhaus Service- und Logistik GmbH & Co. KG (vormals: Traumhaus Projekt Erlensee GmbH & Co. KG) ** Wiesbaden Kommanditist 1,0 -26,9

* Die Traumhaus cds Wohnbau GmbH ist eine Projektgesellschaft. Abweichend von den Beteiligungsquoten haben die Gesellschafter beteiligungsinkongruente Ausschüttungsverhältnisse beschlossen. Die Gesellschaft steht nicht unter einheitlicher Führung. Auf eine at-equity-Konsolidierung wurde verzichtet.

** Die Traumhaus Verwaltungsgesellschaft mbH (vormals: AKROS Beteiligungsgesellschaft mbH) ist einzige Komplementärin der Traumhaus Service und Logistik GmbH & Co. KG (vormals: Traumhaus Projekt Erlensee GmbH & Co. KG) ohne Kapitalbeteiligung.

7. Erläuterungen zur Konzernbilanz

a) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem anliegenden Konzernanlagespiegel zu entnehmen.

a1) Geschäfts- oder Firmenwerte

Die Geschäfts- oder Firmenwerte betragen am Bilanzstichtag TEUR 5.107,3. Neben der planmäßigen Abschreibung der Werte über 10 Jahre nach der linearen Methode wurden im Berichtsjahr außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 260,3 vorgenommen. Hierbei handelt es sich um notwendige Neubewertungen der Firmenwerte einzelner konsolidierter Unternehmen. Durch (Teil-) Realisation von Projekten der jeweiligen Zweckgesellschaften wurden die als Geschäfts- oder Firmenwerte ausgewiesenen Vorleistungen realisiert.

a2) Sachanlagen

Die Grundstücke, grundstücksgleichen Rechte und Bauten betreffen den Bestand an Grundstücken die zur dauerhaften Nutzung bestimmt sind.

Die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Die Abschreibung erfolgt in Übereinstimmung mit den steuerrechtlichen Regelungen.

a3) Finanzanlagen

Die Finanzanlagen betreffen zum einen Beteiligungen an Gesellschaften, die wegen mangelndem Einfluss oder wegen Unwesentlichkeit nicht konsolidiert wurden. Sie werden zu Anschaffungskosten bilanziert.

Die unter Beteiligungen an assoziierten Unternehmen ausgewiesenen Gesellschaften werden nach der Equity-Methode im Konzernabschluss erfasst. Der Bilanzansatz der im Geschäftsjahr 2019 erworbenen Beteiligung setzt sich aus der anteiligen Eigenkapitalposition von TEUR 141,2 und dem Firmenwert von TEUR 358,8 zusammen.

b) Umlaufvermögen

b1) Vorräte

Die unfertigen Leistungen sind mit den Herstellungskosten bewertet. Diese berücksichtigen angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen betreffen Leistungen, die noch nicht durch Abnahme und Übergabe abgeschlossen und realisiert sind. Sie sind zu Nominalbeträgen bewertet und werden offen vom Posten Vorräte abgesetzt.

b2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und Lieferungen und Leistungen betreffen abgerechnete Leistungen an Kunden. Sie werden mit dem Nennwert ausgewiesen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert ausgewiesen.

Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos ist eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

c) Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten umfasst geleistete Zahlungen für noch ausstehende Leistungen.

d) Aktive latente Steuern

Im Geschäftsjahr 2019 haben einige konsolidierte Konzerngesellschaften körperschaftsteuerliche und gewerbesteuerliche Verluste in Höhe von TEUR 1.046,7 erlitten. Für diese wurden aktive latente Steuern insoweit gebildet als ihre Realisierbarkeit mit hinreichender Wahrscheinlichkeit gewährleistet ist.

e) Eigenkapital

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 31. Juli 2019 wurde das Grundkapital um EUR 3.265.938,00 aus Gesellschaftsmitteln erhöht. Die Kapitalerhöhung wurde am 21. August 2019 in das Handelsregister eingetragen.

Mit Beschluss des Vorstandes und Zustimmung des Aufsichtsrates vom 10. Oktober 2019 wurde eine Kapitalerhöhung in Höhe von EUR 73.956,00 durch Ausgabe von 73.956 neuen auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie durchgeführt. Die Ausgabe erfolgte zu EUR 15,25 je Aktie. Hierdurch erhöhte sich das Grundkapital der Gesellschaft von EUR 4.354.584,00 um EUR 73.956,00 auf EUR 4.428.540,00. Die Kapitalerhöhung wurde am 11. November 2019 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen. Das genehmigte Kapital 2018/I beträgt nach teilweiser Inanspruchnahme noch EUR 337.398,00.

Mit Beschluss des Vorstandes und Zustimmung des Aufsichtsrates vom 30. November 2019 wurde eine Kapitalerhöhung in Höhe von bis zu EUR 237.398,00 durch Ausgabe von 237.398,00 neuen auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie beschlossen. Hieraus wurde eine Kapitalerhöhung in Höhe von EUR 182.573,00 durch Ausgabe von 182.573,00 neuen auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie durchgeführt. Die Ausgabe erfolgte zu EUR 16,50 je Aktie. Hierdurch erhöhte sich das Grundkapital der Gesellschaft von EUR 4.428.540,00 um EUR 182.573,00 auf EUR 4.611.113,00. Die Kapitalerhöhung wurde am 07. Januar 2020 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen. Das genehmigte Kapital 2018/I beträgt nach teilweiser Inanspruchnahme noch EUR 154.825,00.

Entwicklung des gezeichneten Kapitals in Euro
Stand 01. Januar 2019 1.088.646,00
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln vom 31. Juli 2019 3.265.938,00
Barkapitalerhöhung Eintragung 11. November 2019 73.956,00
Barkapitalerhöhung Eintragung 07. Januar 2020 182.573,00
Stand 31. Dezember 2019 4.611.113,00
Entwicklung der Kapitalrücklage in Euro
Stand 01. Januar 2019 4.651.730,38
Entnahme zur Durchführung einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln vom 31. Juli 2019 ./. 3.265.938,00
Agio aus der Barkapitalerhöhung Eintragung 11. November 2019 1.053.873,00
Agio aus der Barkapitalerhöhung Eintragung 07. Januar 2020 2.829.881,50
Stand 31. Dezember 2019 5.269.546,88
Entwicklung der Gewinnrücklage in Euro
Stand 01. Januar 2019 26.000,00
Stand 31. Dezember 2019 26.000,00

f) Rückstellungen

f1) Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten Gewerbesteuerrückstellungen (TEUR 718) und Rückstellungen für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag (TEUR 895).

f2) sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen enthalten sind Rückstellungen für noch zu erbringende Restarbeiten (TEUR 2.900,0).

g) Verbindlichkeiten

Bis auf die unter g1) ausgewiesenen Verbindlichkeiten im Laufzeitband 1 bis 5 Jahre sind alle Verbindlichkeiten innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet.

g1) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 10.780,4 in einem Zeitraum von 1 bis 5 Jahren fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden in Höhe von TEUR 11.508,2 besichert.

g2) Sonstige Verbindlichkeiten

Von den sonstigen Verbindlichkeiten sind TEUR 2.000,0 in einem Zeitraum von 1 bis 5 Jahren fällig.

8. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- Verlustrechnung

a) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betreffen in Höhe von TEUR 27.173,9 insbesondere Grundstücksveräußerungen von mehreren Projekten. In Höhe von TEUR 63.719,6 wurden Umsätze aus Bauleistungen nach Abnahme und Übergabe realisiert.

b) Bestandsveränderungen

Die Bestandsveränderungen umfassen sowohl im Geschäftsjahr erbrachte Teilleistungen, die noch nicht abgenommen und übergeben worden sind (Bestandserhöhungen) als auch in den Vorjahren erbrachte Teilleistungen, die im Geschäftsjahr abgenommen und übergeben wurden (Bestandsminderungen).

c) sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 165,7) und Erträge aus der Herabsetzung von gebildeten Einzelwertberichtigungen (TEUR 70,0) enthalten.

d) Materialaufwand

Der Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Leistungen steht in ausschließlichem Zusammenhang mit den erbrachten Lieferungen und Leistungen.

e) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens und Sachanlagen

Die Abschreibungen betreffen insbesondere die planmäßige Abschreibung auf den Geschäfts- oder Firmenwert (TEUR 740,1) sowie die außerplanmäßige Abschreibung auf diesen Wert (TEUR 260,3).

Weitere Informationen sind dem anliegenden Konzernanlagenspiegel zu entnehmen.

f) Ergebnis aus Beteiligung an assoziierten Unternehmen

Die Main-Kinzig-Hotel Immobilien GmbH hat in 2019 einen Anlaufverlust erlitten und ihr buchmäßiges Eigenkapital ist negativ. Der Wertansatz wurde deswegen auf den Erinnerungswert abgeschrieben.

h) Steuern vom Einkommen und vorm Ertrag

Der laufende Steueraufwand wird auf Basis des zu versteuernden Ergebnisses des Geschäftsjahres ermittelt. Für das Geschäftsjahr beträgt der Gewerbesteueraufwand TEUR 917,2 und der Aufwand für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag TEUR 1.027,4. Durch die Aktivierung latenter Steuern auf Verlustvorträge wurde der Konzernsteueraufwand um TEUR 321 gemindert.

Die effektiven Ertragsteuern betragen somit TEUR 1.623,5. Der effektive Ertragssteuersatz beträgt 33,4%.

9. Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 59 Mitarbeiter beschäftigt.

Aufsichtsratsmitglieder

Herr Markus Wenner, Rechtsanwalt, München (Vorsitzender)

Herr Dr. Holger Jakob, Rechtsanwalt, Frankfurt (stellvertretender Vorsitzender)

Herr Markus Reichenberger, Ingenieur, Grünwald

Bezüge des Aufsichtsrates

Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 35,7 erhalten.

Zu Vorständen der Gesellschaft waren zum Bilanzstichtag folgende Personen bestellt:

Herr Otfried Sinner, Büdingen (Vorsitzender)

Herr Wolfgang Fuchs, Maintal

Gesamtbezüge des Vorstandes

Die Mitglieder des Vorstandes der Traumhaus AG haben im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 579,0 erhalten. Die Vergütung der Vorstandsmitglieder enthält die Vergütung für alle Mandate bei Traumhaus Konzern und den Tochtergesellschaften.

10. Haftungsverhältnisse

Der Traumhaus-Konzern haftet aus Kreditbürgschaften zugunsten eines verbundenen Unternehmens in Höhe von TEUR 1.500 (i. Vj.: TEUR 0). Nach den vorliegenden Informationen aus dem Beteiligungscontrolling muss zur Zeit nicht mit einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft gerechnet werden.

11. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen über Büro- und Lagerflächen und einem Showroom, Kraftfahrzeug-Leasingverträge und Büroausstattung in folgender Höhe:

TEUR
2020 246
2021 206
2022 133
2023 101
2024 47

12. Honorar des Abschlussprüfers

Für die im Geschäftsjahr erbrachten Dienstleistungen des Konzernabschlussprüfers Muth & Co. GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, wurden folgende Honorare abgerechnet:

Werte in TEUR 2019
Abschlussprüfungen 37,0
Sonstige Leistungen 5,5

Es wurden ausschließlich Leistungen erbracht, die mit der Tätigkeit als Abschlussprüfer des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses der Traumhaus AG vereinbar sind. Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen der Muth & Co. GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, bezieht sich auf die Prüfung von Jahresabschluss und Konzernabschluss der Traumhaus AG sowie der Prüfung des Jahresabschlusses der Heinrich Hildmann Baugesellschaft für energieeffizientes Bauen mbH.

13. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Der Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland und die durch die Regierung verhängten Maßnahmen zur Einschränkung und Bekämpfung der Pandemie und ihrer Auswirkungen wirken sich auch auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung des Traumhaus-Konzerns aus. Wir verweisen auf die Darstellung im Lagebericht.

14. Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes

Der Vorstand der Traumhaus AG schlägt vor, das Ergebnis der Traumhaus AG teilweise auf neue Rechnung vorzutragen, insoweit der Aufsichtsrat nicht eine Ausschüttung beschließt.

Wiesbaden, den 15. Mai 2020

Traumhaus AG

- Vorstand -

gez. Otfried Sinner

gez. Wolfgang Fuchs

Konzernanlagespiegel 2019

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand Zugänge Abgänge Stand
--- --- --- --- ---
01.01.2019 31.12.2019
--- --- --- --- ---
Euro Euro Euro Euro
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.100,00 67.658,64 0,00 69.758,64
2. Geschäfts- oder Firmenwert 7.401.254,50 0,00 0,00 7.401.254,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 381.559,81 0,00 0,00 381.559,81
2. technische Anlagen und Maschinen
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 816.641,13 142.918,16 33.314,15 926.245,14
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.964.302,27 0,00 1.964.302,27
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 13.720,00 500.000,00 0,00 513.720,00
2. Beteiligungen 44.690,73 10.000,00 0,00 54.690,73
8.659.966,17 2.684.879,07 33.314,15 11.311.531,09
kumulierte Abschreibungen
Stand Zugänge Abgänge Stand
--- --- --- --- --- ---
01.01.2019 planmäßig außerplanmäßig 31.12.2019
--- --- --- --- --- ---
Euro Euro Euro Euro Euro
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 756,00 8.683,64 9.439,64
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.293.470,75 740.125,45 260.318,74 0,00 2.293.914,94
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.533,60 4.475,00 19.008,60
2. technische Anlagen und Maschinen
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 284.087,13 154.483,16 0,00 28.090,15 410.480,14
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 980,00 0,00 12.739,00 0,00 13.719,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.593.827,48 907.767,25 273.057,74 28.090,15 2.746.562,32
Buchwerte Buchwerte
--- --- ---
31.12.2019 31.12.2018
--- --- ---
Euro Euro
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 60.319,00 1.344,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.107.339,56 6.107.783,75
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 362.551,21 367.026,21
2. technische Anlagen und Maschinen
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 515.765,00 532.554,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.964.302,27 0,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 500.001,00 12.740,00
2. Beteiligungen 54.690,73 44.690,73
8.564.968,77 7.066.138,69

Konzern-Kapitalflussrechnung 2019

lfd. Nr. Sachverhalt 2019 Vorjahr
TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
1. Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) 3.235 3.891
2. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.181 1.169
3. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -617 4.085
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 0 0
5. -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -40.363 -10.276
6. +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 30.251 6.877
7. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0 0
8. +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 2.027 1.214
9. - Sonstige Beteiligungserträge 0 -400
10. +/- Aufwendungen/Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung
11. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 1.624 1.720
12. + Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außerordentlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
13. - Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
14. +/- Ertragsteuerzahlungen -3.304 318
15. \= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 14) -5.966 8.598
16. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0 0
17. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -67 -4.585
18. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 5 9
19. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -2.107 -590
20. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 0 0
21. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -510 -16
22. + Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 0 0
23. - Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0 0
24. + Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
25. - Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
26. + Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
27. - Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
28. + Erhaltene Zinsen 168 10
29. + Erhaltene Dividenden 0 400
30. \= Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 16 bis 29) -2.511 -4.771
31. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 4.140 4.740
32. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 0 0
33. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0 0
34. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter 0 0
35. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 0 0
36. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten 0 0
37. + Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 0 0
38. + Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
39. - Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
40. - Gezahlte Zinsen -2.195 -1.224
41. - Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0 0
42. - Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter 0 0
43. \= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 31 bis 42) 1.945 3.516
44. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus 15,30, 43) -6.532 7.343
45. - Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
46. - Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
47. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 11.796 4.453
48. \= Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 44 bis 47) 5.264 11.796
Der Finanzmittelfonds setzt sich zusammen aus den Guthaben bei Kreditinstituten.

Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2019

Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Konzerngewinn Konzerneigenkapital
Euro Euro Euro Euro Euro
--- --- --- --- --- ---
Stand 31. Dezember 2016 26.000 0 3.146.933 3.172.933
Jahresüberschuss 2017 4.062.670 4.062.670
Einstellung in die Gewinnrücklage 4.062.670 -4.062.670 0
Entnahmen aus der Kapitalrücklage
Erhöhung Eigenkapital 0
Stand 31. Dezember 2017 nach Ergebnisverwendung 26.000 0 7.209.603 0 7.235.603
Stand 31. Dezember 2017 26.000 0 7.209.603 0 7.235.603
Jahresüberschuss 2018 3.891.110 3.891.110
Einstellung in die Gewinnrücklage 3.891.110 -3.891.110 0
Entnahmen aus der Gewinnrücklage -974.000 -974.000
Einstellung in die Kapitalrücklage 4.740.376 4.740.376
Entnahmen aus der Kapitalrücklage -88.646 -88.646
Erhöhung Eigenkapital 1.062.646 1.062.646
Stand 31. Dezember 2018 nach Ergebnisverwendung 1.088.646 4.651.730 10.126.713 0 15.867.089
Stand 31. Dezember 2018 1.088.646 4.651.730 10.126.713 0 15.867.089
Jahresüberschuss 2019 3.235.415 3.235.415
Einstellung in die Gewinnrücklage 3.235.415 -3.235.415 0
Entnahmen aus der Gewinnrücklage 0
Einstellung in die Kapitalrücklage 3.883.755 3.883.755
Entnahmen aus der Kapitalrücklage -3.265.938 -3.265.938
Erhöhung Eigenkapital 3.522.467 3.522.467
Stand 31. Dezember 2019 nach Ergebnisverwendung 4.611.113 5.269.547 13.362.128 0 23.242.788

Bericht des Aufsichtsrats der Traumhaus AG über seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2019

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

der Aufsichtsrat erstattet über seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2019 wie folgt Bericht:

1. Allgemeine Informationen

Der Aufsichtsrat der Traumhaus AG besteht aus drei Mitgliedern; im Geschäftsjahr 2019 gehörten dem Aufsichtsrat folgende Personen an:

Herr Markus Wenner (Vorsitzender)
Herr Dr. Holger Jakob (Stellvertretender Vorsitzender)
Herr Markus Reichenberger

Es wurden keine Ausschüsse gebildet. Alle Themen wurden im Plenum des Aufsichtsrats beraten und entschieden.

Im Geschäftsjahr 2019 fanden insgesamt fünf Aufsichtsratssitzungen, gemeinsam mit dem Vorstand der Gesellschaft statt:

1. 27.02.2019
2. 06.06.2019
3. 24.07.2019
4. 06.10.2019
5. 30.11.2019

Sämtliche Aufsichtsratsmitglieder nahmen an allen Aufsichtsratssitzungen, teilweise auch telefonisch, teil.

Im Geschäftsjahr 2019 wurden zwei Barkapitalerhöhungen („KEI und KEII“) aus genehmigtem Kapital beschlossen und durchgeführt. Am 9. Oktober 2019 hat der Vorstand unter Ausnutzung des genehmigten Kapitals die KEI mit der Ausgabe von 73.956 neuen auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien und einem Bruttoemissionserlös in Höhe von EUR 1.127.829,00 mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen. Das Bezugsrecht der Altaktionäre wurde ausgeschlossen. Am 30. November 2019 hat der Vorstand unter erneuter Ausnutzung des genehmigten Kapitals die KEII mit der Ausgabe von bis zu 237.398 neuen auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien unter Gewährung des Bezugsrechts der Aktionäre mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen. Insgesamt floss der Gesellschaft aus der Platzierung von 182.573 Aktien ein Bruttoemissionserlös in Höhe von EUR 3.012.454,50 zu.

Die thematischen Schwerpunkte in den Sitzungen des Aufsichtsrats lassen sich wie nachfolgend geschildert zusammenfassen.

2. Beratungsschwerpunkte

2.1. Geschäftslage und geschäftspolitische Themen

In den Sitzungen des Aufsichtsrates wurden regelmäßig die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Unternehmen der Traumhaus-Gruppe erörtert. Dabei hat sich der Aufsichtsrat die Ertrags- und Liquiditätssituation ausführlich darstellen lassen.

In den einzelnen Sitzungen gab der Vorstand dem Aufsichtsrat ein Update zur aktuellen Planungs-, Vertriebs- und Bautenstandsentwicklung der zu realisierenden Projekte in der gesamten Traumhaus-Gruppe. Die Projekte wurden einzeln dargestellt und erläutert. Insbesondere wurde das Projekt Wiesbaden Erbenheim regelmäßig detailliert besprochen, da es mit seinem Ankaufsvolumen das größte und mit der langwierigen Projektentwicklung auch das komplexeste Projekt der Gruppe ist.

Die strategische Bedeutung des Ressorts Grundstückseinkauf wurde durch den Zugang von Herrn Michael Marienfeld im zweiten Quartal 2019 unterstrichen. Über die einzelnen „Leads“ wurde im Rahmen aller Sitzungen durch den Vorstand ausführlich berichtet.

Der Bericht über die Fortschritte bei der Errichtung des geplanten Fertigteilwerks, das Bestandteil eines Traumhaus-Bau-Kompetenzzentrums werden soll, wurde wiederkehrend aktualisiert.

Die ständige Überprüfung des eingesetzten Energiekonzepts der Traumhaus-Siedlungen war ebenfalls fester Bestandteil der Aufsichtsratssitzungen. Verschiedene Versuche der Anlagenoptimierung haben im Geschäftsjahr 2019 dabei grundsätzlich gezeigt, dass derzeit noch keine bessere und ausgereifte Gesamtlösung am Markt verfügbar ist.

Im Bereich der seit 2016 eingeführten standardisierten Mehrfamilienhäuser konnten im Geschäftsjahr 2019 aus der ersten Fertigstellung konkrete Baukosten mit den Planungsansätzen abgeglichen werden. Die reinen Hochbauleistungen wurden dabei vom Vorstand bestätigt. Im Zuge der zahlreichen Projekte wurde ein dritter Standard-Baukörper mit ins Programm aufgenommen. Der Aufsichtsrat wurde in seinen Sitzungen über den Fortgang des Bereichs Mehrfamilienhäuser informiert. Hierzu gehörten auch die Fortschritte bei einzelnen Globalverkäufen.

Fester Berichtsbestandteil der Sitzungen waren die Fortschritte und ein Soll/Ist-Abgleich der Meilensteine im Bereich Investor Relations sowie geplanter Kapitalmarktprojekte. Hierzu gehörten Maßnahmen im Bereich der wiederkehrenden Öffentlichkeitsarbeit, die Aufnahme der Coverage durch ein zweites Research-Haus (SRH Alsterresearch) wie auch die Umsetzung der erfolgten Kapitalerhöhungen, des Aktiensplits, eines Schuldscheindarlehens sowie die Aufnahme der Notierung auf XETRA und die Bestellung eines Designated Sponsors (Bankhaus Steubing AG).

Die im Jahr 2018 vom Vorstand in Aussicht gestellte Einführung einer unternehmensweiten ERP-Software, wurde im Jahr 2019 beauftragt. Der Vorstand dokumentierte laufend über den Fortschritt.

Es wurde ebenfalls ein Compliance-Check in Auftrag gegeben, der in den Sitzungen zuvor besprochen und definiert wurde.

Regelmäßig wurde der Aufsichtsrat über bestehende operative und rechtliche Risiken informiert.

Der Vorstand der Traumhaus AG erörterte mit dem Aufsichtsrat die Marktanforderungen und Marktgegebenheiten des Immobilienmarktes in den für die Traumhaus-Gruppe relevanten Marktsegmenten.

2.2. Personelle Themen

Als Vorstand der Gesellschaft fungierte im Geschäftsjahr 2019 Herr Otfried Sinner und Herr Wolfgang Fuchs. Herr Sinner vertritt die Gesellschaft stets einzeln und ist von den Beschränkungen des § 181 2. Fall BGB befreit.

Der Vorstand berichtete dem Aufsichtsrat über den stetigen Aufbau des Personals, sowohl im administrativen Bereich als auch auf den Baustellen.

3. Überwachung durch den Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2019 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand sorgfältig und regelmäßig überwacht. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat über die Unternehmensplanung und strategische Gesamtplanung, die operative Geschäftsentwicklung, das Risikomanagement sowie alle wichtigen Geschäftsvorfälle der Gesellschaft regelmäßig schriftlich und mündlich auch außerhalb von Aufsichtsratssitzungen berichtet. Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für die Gesellschaft sind mit dem Aufsichtsrat besprochen und ihm zur Zustimmung vorgelegt worden. Der Aufsichtsrat legte im Geschäftsjahr 2019 wesentliches Augenmerk auf die regelmäßige Einsichtnahme in den wirtschaftlich und rechtlich relevanten Schriftverkehr und insbesondere auf die Überwachung der Liquiditätslage der Gesellschaft.

Der Aufsichtsrat forderte den Vorstand regelmäßig und in verschiedener Hinsicht auf, über die Führung seiner Geschäfte zu berichten. Dies umfasst insbesondere die Anweisung an den Vorstand, die getätigten Geschäfte explizit zu begründen, fundierte Prognosen über die wahrscheinliche Entwicklung laufender und geplanter Investitionen sowie Projektkalkulationen mit Abweichungsanalysen und Rentabilitätsberechnungen vorzulegen.

Außerhalb der Sitzungen wurden keine Beschlüsse gefasst. Der Aufsichtsrat ist seiner Pflicht der Kontrolle, Beratung und Förderung der Geschäftsführung gemäß § 9 der Satzung nachgekommen.

Der Jahresabschluss, der Konzernabschluss sowie die entsprechenden Lageberichte wurden durch die MUTH & Co. GMBH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft einer Prüfung unterzogenen und jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses, des Lageberichts und des Konzernlageberichts des Geschäftsjahres 2019 hat der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Aufsichtsrates sind keine Einwände zu erheben.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss 2019 und den Konzernabschluss 2019 sowie die entsprechenden Lageberichte in seiner Sitzung am 09.06.2020 einstimmig gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss 2019 Traumhaus AG festgestellt.

Der Aufsichtsrat spricht allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand der Gesellschaft für ihren fachlichen und persönlichen Einsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 Dank und Anerkennung aus.

Wiesbaden, 09. Juni 2020

Für den Aufsichtsrat

Markus Wenner, Vorsitzender des Aufsichtsrats

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Traumhaus AG, Wiesbaden

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Traumhaus AG, Wiesbaden, und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2019, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Traumhaus AG, Wiesbaden, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2019 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 und
vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der

Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.
holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.
beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Fulda, den 20. Mai 2020

**MUTH & Co. GMBH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

gez. Ralf Kammer, Wirtschsprüfer

gez. Kurt Abert, Wirtschaftsprüfer