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TME Pharma N.V. Management Reports 2012

Feb 18, 2014

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Management Reports

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Publication

NOXXON Pharma Aktiengesellschaft

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Lagebericht für 2012

1.

GESCHÄFTS- UND RAHMENBEDINGUNGEN

1.1 Wirtschaftliches Umfeld und Entwicklungen in der Branche
1.2 Geschäftsentwicklung

2.

UNTERNEHMENSSITUATION

2.1 Ertragslage
2.2 Vermögenslage
2.3 Investitionen und Cashflow

3.

GESAMTAUSSAGE ZUR WIRTSCHAFTLICHEN LAGE

4.

NACHTRAGSBERICHT

5.

BERICHT ÜBER DIE CHANCEN UND RISIKEN DER GESCHÄFTSENTWICKLUNG

5.1 Risikoprofil der Gesellschaft
5.2 Risikomanagementziele und -methoden in Bezug auf Finanzinstrumente
5.3 Prognosebericht

1. GESCHÄFTS- UND RAHMENBEDINGUNGEN

1.1 Wirtschaftliches Umfeld und Entwicklung in der Branche

Trotz des schwierigen makroökonomischen Umfeldes im Jahr 2012 aufgrund des befürchteten fiscal cliff in den USA und der anhaltenden Krise in der Eurozone bieten die wirtschaftlichen Fundamentaldaten einige Ansätze für vorsichtigen Optimismus. Im Jahr 2012 wurden in den USA 41 Arzneimittel zugelassen (gegenüber 30 im Jahr 2011 und 21 im Jahr 2010). Das Klima für Corporate Deals ist weiterhin positiv und das Interesse an innovativen Produkten ist nach wie vor stark, da die Wirkstoff-Pipelines der Pharmaindustrie gefüllt werden müssen. Investoren, die sich an großen pharmazeutischen Unternehmen (mit einer Marktkapitalisierung von mehr als $ 5,0 Mrd.) beteiligt hatten, wurden im Jahr 2012 mit einem Wertzuwachs von 26% belohnt.

Das Finanzierungsumfeld bleibt jedoch mit einem Finanzierungsvolumen von $ 18,1 Mrd. im Jahr 2012 anspruchsvoll (gegenüber $ 23,4 Mrd. im Jahr 2011). Davon entfielen allein $ 8,5 Mrd. auf Börsenfinanzierungen. Nichtbörsennotierte Biotechnologieunternehmen waren im Jahr 2012 mit einem Anteil von $ 3,8 Mrd. (gegenüber $ 4.5 Mrd. im Jahr 2011) beteiligt.1

NOXXON arbeitet weiter daran, die Business Development Aktivitäten zu intensivieren. Obwohl es noch verfrüht wäre, zu konstatieren, dass ein Business Development Deal unmittelbar bevorsteht, haben die zu erwartenden Daten aus den klinischen Studien die Sichtbarkeit des Unternehmens erhöht. Das Management ist der Ansicht, dass positive Daten zu vertieften Verhandlungsgesprächen führen werden.

1.2 Geschäftsentwicklung

Im Jahr 2012 hat die Gesellschaft ihre Kompetenzen zur Planung und zum Management von klinischen Studien konsequent weiterentwickelt und ist zunehmend von einer forschungsorientierten zu einer „clinical stage company"gereift. Neben dem fortgesetzten Aufbau der erforderlichen internen Strukturen und der Etablierung des Partnernetzwerks aus Beratern und Contract Research Organisations (CROs) ist es gelungen, auch namhafte akademische Institutionen in den USA und Europa zur Durchführung spezifischer pharmakologischer Modelle für eine Zusammenarbeit zu gewinnen.

1 BioCentury, The Bernstein Report an BioBusiness, January 7,2013

Chemistry, Manufacturing, and Controls (CMC): Mit der in mittlerweile sechs Spiegelmer®-Produktionskampagnen gesammelten Erfahrung ist unter Beweis gestellt worden, dass Spiegelmere® für klinische Studien mit hoher Zuverlässigkeit unter GMP-Bedingungen (Good Manufacturing Practice) hergestellt werden können. Für aus diesen Chargen hergestellte aktuelle Prüfmuster konnte bereits eine Haltbarkeit von bis zu drei Jahren gezeigt werden.

Präklinische Profilierung der Spiegelmere®: Nach der grundlegenden Charakterisierung der drei Entwicklungskandidaten NOX-E36, NOX-Al2 und NOX-H94 wurde ein umfangreiches Programm zur Erforschung der DMPK-Eigenschaften (Drug Metabolism & PharmacoKinetics) von PEGylierten Spiegelmeren® geplant und durchgeführt.

Klinische Entwicklung: Eine zentrale Leistung des Jahres 2012 war die Initiierung von vier Proof of Concept (PoC) Studien in allen drei klinischen Programmen, die auf der Basis von robusten präklinischen Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten sowie den Erkenntnissen aus den klinischen Erstanwendungsstudien z. T. unter Einbeziehung von regulatorischen Behörden (Scientific Advice) entstanden sind. Die Versorgung aller initiierten Studien mit geeigneter Prüfsubstanz ist durch die bereits produzierten Spiegelmer®-Chargen gesichert.

Business Development

NOXXONs drei klinische Entwicklungskandidaten, die inzwischen alle in Phase Ila Studien geprüft werden, erzeugen weiterhin Interesse. Für jedes dieser drei Programme gibt es mehrere potenzielle Kooperationspartner (sowohl Pharma- als auch Biotechnologie-Unternehmen), die Interesse an den Ergebnissen aus den Phase II Studien geäußert haben, sobald diese verfügbar sind. Unter den Interessenten befinden sich mehrere Unternehmen, die über eine entsprechende internationale Infrastruktur und über die finanziellen Ressourcen verfügen, um die weitere klinische Entwicklung eines verpartnerten Kandidaten bis hin zur Marktzulassung fortzusetzen. Auf der Basis positiver Phase II Daten können tiefergehende Vertragsverhandlungen mit mehreren Interessenten erwartet werden.

Basierend auf einer Reihe von positiven Forschungsergebnissen hat NOXXON im Jahr 2012 ebenfalls Anstrengungen unternommen, finanzielle Mittel aus öffentlichen Quellen und über Wohltätigkeitsorganisationen einzuwerben: Erstens wurden durch NOXXON's Forschungspartner an der Stanford University beeindruckende präklinische Ergebnisse in einem Modell zum Glioblastom (Gehirntumor) erzielt. Zweitens hat NOXXON, basierend auf diesen Daten, das Studiendesign für eine mögliche klinische Phase Ila Glioblastom Studie erarbeitet, das von den zuständigen deutschen Behörden befürwortet wurde. Drittens haben die vorliegenden präklinischen Daten bei der renommierten European Organization for Research and Treatment of Cancer (EORTC) großes Interesse hervorgerufen, NOX-Al2 in einer Glioblastom Studie zu untersuchen. Obwohl eine durch das EORTC geförderte Studie immer noch ein eigenes finanzielles Engagement erfordern würde, wären die Aufwendungen deutlich niedriger als für eine vergleichbare, von einer kommerziellen Clinical Research Organisation durchgeführten, Studie. Darüber hinaus hätte eine solche, unabhängig durchgeführte Studie den zusätzlichen Vorteil der höheren Glaubwürdigkeit. Auch im Jahr 2013 wird NOXXON das Engagement auf diesem Gebiet fortsetzen.

Die experimentelle Evaluierung eines Spiegelmer®-Kandidaten auf dem Gebiet der Ophthalmologie durch einen potentiellen Kooperationspartner wurde im Jahr 2012 fortgeführt. Eine Entscheidung seitens dieses Partners, die Kollaboration fortzusetzen, wird im ersten Halbjahr 2013 - wenn entsprechende Daten vorliegen - erwartet.

NOXXON's Forschungs- und Entwicklungsbereich hat für zwei präklinische Spiegelmere® Business Development Dokumente erstellt, die dafür verwendet werden, potentielle Partner zu identifizieren, die an einer Lizensierung dieser frühen Kandidaten interessiert sind.

Forschung und Entwicklung

Im Fokus der Entwicklungsaktivitäten des Jahres 2012 standen in erster Linie die Vorbereitung und Durchführung der Proof-of-Concept-Studien (PoC) für alle drei Entwicklungskandidaten NOX-E36, NOX-Al2 und NOX-H94.

Projekt NOX-E36

Pharmakologie: Bereits im vierten Quartal 2011 waren pharmakodynamische Studien in onkologischen Tiermodellen begonnen worden, um das potenzielle Einsatzgebiet von NOX-E36 zu erweitern. Die Auswertung der Daten wurde im ersten Quartal 2012 abgeschlossen, jedoch ist die Aussagekraft der Ergebnisse begrenzt; der Grund hierfür ist die suboptimale Ausprägung des Krankheitsbildes in allen Tieren einschließlich der Kontrolltiere. Ein Trend zur Reduktion der Metastasierung in einem der Modelle wurde zwar beobachtet, dieses Ergebnis lässt jedoch keine verlässlichen Schlüsse im Hinblick auf das Potenzial von NOX-E36 bei Krebs zu.

Klinische Entwicklung: Bereits im Jahr 2011 war die Rekrutierung einer Multiple Ascending Dose Phase lb-Studie zur Untersuchung von (1) Sicherheit und Verträglichkeit, (2) Pharmakokinetik und (3) Pharmakodynamik nach intravenöser Gabe von NOX­E36 in gesunden Freiwilligen und Diabetikern abgeschlossen worden. Die Auswertung der Daten im Jahr 2012 zeigte, dass der Wirkstoff ein hervorragendes Sicherheitsprofil aufweist und dass ein dosisabhängiger pharmakodynamischer Effekt auf Monozyten im peripheren Blut, die den Rezeptor für das Zielmolekül von NOX-E36 tragen, auch während der Mehrfachgabe aufrechterhalten wird. Zudem stehen die beobachteten Daten im Einklang mit anti-inflammatorischen und renoprotektiven Effekten von NOX-E36 in Typ 2-Diabetikern.

In einer weiteren Phase I-Studie, die das Ziel hatte, den Einfluss von eingeschränkter Nierenfunktion auf die Pharmakokinetik von NOX-E36 zu bestimmen, wurde im Jahr 2012 die Rekrutierung von Patienten abgeschlossen. NOX-E36 wurde von allen Studienteilnehmern sehr gut vertragen. Die Daten legen den Schluss nahe, dass die Nierenfunktion in der untersuchten Population keinen relevanten Einfluss auf das pharmakokinetische Profil von NOX-E36 hat.

Eine multizentrische Phase Ila PoC-Studie in Typ 2-Diabetikern mit Nierenbeteiligung wurde im Jahr 2012 in fünf europäischen Ländern begonnen. Die Studie rekrutiert gegenwärtig. Zwischenauswertungen der laufenden Studie sind vorgesehen, der Abschluss ist für die zweite Hälfte 2014 geplant.

Projekt NOX-A12

Pharmakologie: Eine solide Grundlage für die klinische Entwicklung von NOX-Al2 in Patienten mit hämatologischen Tumoren war bereits 2011 im Rahmen des präklinischen Programms geschaffen worden. Zusätzlich wurde das Potenzial von NOX-Al2 für die Behandlung von soliden Tumoren am Beispiel eines Glioblastom-Modells in der Ratte untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass die Behandlung mit NOX-Al2 nach Strahlentherapie das Wachstum der Tumoren in einem bekannt therapierefraktären, autochthonen Modell verlangsamt. Kern des therapeutischen Konzepts in diesem Modell ist die Verhinderung der durch die Strahlentherapie induzierten Einwanderung von Vorläuferzellen in das Gehirn, die das Tumorwachstum unterstützen; im Ergebnis wird die Entstehung von Rezidiven der Gehirntumore nach Bestrahlung signifikant verzögert. Da dieser Ansatz nicht auf die genetisch instabilen (und dadurch schnell für Chemotherapien resistenten) Tumorzellen selbst abzielt, sondern auf die Mikroumgebung des Tumors, ist der Ansatz eine grundsätzlich neuartige Option für die Behandlung von Glioblastom-Patienten. Studien in weiteren Modellen für hämatologische und solide Tumoren werden derzeit durchgeführt oder sind in Vorbereitung.

Präklinische Entwicklung: Bereits erhobene Daten aus der toxikologischen Untersuchung von NOX-Al2 unterstützen klinische Studien mit einer Behandlungsdauer von bis zu drei Monaten, bei Patienten mit Krebserkrankungen in fortgeschrittenen Stadien sogar darüber hinaus. Sie wurden im Jahr 2012 durch eine Neutropenie-Studie in der Ratte ergänzt, in der das potenzielle Risiko der Verstärkung der Knochenmarksschädigung unter Chemotherapie durch die Mobilisierung von hämatopoetischen Zellen ausgeräumt werden konnte.

Klinische Entwicklung: Im Jahr 2012 wurden zwei offene NOX-Al2 Phase Ila PoC-Studien in Patienten mit hämatologischen Tumoren begonnen. Ziel dieser Studien ist der Nachweis, dass die lang anhaltende Mobilisierung von Tumorzellen aus dem Knochenmark und sekundärem Lymphgewebe die Sensitivität der Tumorzellen für die entsprechenden Standardtherapien erhöht und dadurch bessere Behandlungserfolge erzielt werden können. Beide Studien werden in jeweils mehreren europäischen Ländern durchgeführt und sind gegenwärtig in der Rekrutierungsphase. Bislang war die Behandlung mit NOX-Al2 sicher und gut verträglich. Wie erwartet, zeigten vorläufige Daten die Mobilisierung von CD34+ Zellen und von malignen Zellen ins periphere Blut. Wirksamkeitsdaten für die Pilotgruppen von jeweils 9 Patienten werden im dritten Quartal 2013 erwartet.

NOX-H94 Projekt

Klinische Entwicklung: Die Entwicklung von NOX-H94 für die Behandlung der Anämie der chronischen Erkrankung wurde fortgesetzt. Die Studie zur Erstanwendung im Menschen wurde zu Beginn des Jahres 2012 beendet, eine Proof-of-Principle-Studie in der ersten Jahreshälfte 2012.

Die Auswertung der Daten aus der Erstanwendungsstudie ergab, dass NOX-H94 auch im Menschen durch eine dosislineare Pharmakokinetik charakterisiert ist und ein insgesamt gutes Sicherheitsprofil für die weitere klinische Entwicklung aufweist. Wie bereits in präklinischen Studien konnte auch im Menschen eine Hyperferrämie - ein Anstieg des Serumeisens - als Anzeichen der pharmakologischen Aktivität von NOX-H94 beobachtet werden.

Die randomisierte, doppelblinde und plazebokontrollierte Proof-of-Principle-Studie in einem humanen Modell der Endotoxämie in 24 gesunden, männlichen Freiwilligen erreichte ihren primären Endpunkt: eine Differenz der Änderung des Serumeisens im Vergleich zum Ausgangswert zum Zeitpunkt neun Stunden nach Gabe des Endotoxins.

Positive Ergebnisse aus beiden Studien ermöglichten den Start der offenen Pilotphase einer PoC-Studie in anämischen Krebspatienten mit Mehrfachgabe. Die ersten Patienten wurden im Oktober 2012 mit NOX-H94 behandelt; Daten aus der Pilotphase werden zu Beginn des zweiten Quartals 2013 erwartet.

Neue Eigenprojekte

Das präklinische Glucagon-bindende und -inhibierende Spiegelmer®, NOX-G15, wurde weiter verbessert und erhielt die Bezeichnung NOX-G16. In einem Mausmodell für Typ 1 Diabetes Mellitus über sieben Tage mit täglicher Dosierung verringerte NOX­G16 das Maß der Hyperglykämie in einem Glukose-Toleranz-Test. Die Ergebnisse wurden als Manuskript zur Publikation eingereicht; darüber hinaus wurde ein Business Development Dokument verfasst.

Das präklinische C5a-bindende Spiegelmer®, NOX-D19, wurde ebenfalls weiter verbessert und verkürzt. Die neuen Varianten, NOX-D20 und NOX-D21 wurden bereits präklinisch erprobt. NOX-D19 und NOX-D20 waren in einem Mausmodell des septischen Schocks aktiv und verlängerten die Überlebenszeit und -rate der Mäuse. NOX-D21 war in einer Pilotstudie für das akute Nierenversagens wirksam, in dem es ebenfalls die Überlebensrate erhöhte. Die Ergebnisse wurden zum Teil als Manuskript zur Publikation eingereicht und darüber hinaus in einem Business Development Dokument zusammengefasst.

Das Sphingosin-1-Phosphat-bindende Spiegelmer®, NOX-S93, zeigte erstmalig Wirksamkeit in einem in vivo Modell: Es reduzierte die durch Bestrahlung verstärkte Metastasierung von Krebszellen ins Knochenmark, wenn hohe Dosierungen wiederholt administriert wurden.

Zur Charakterisierung früher Pipeline-Kandidaten wurden weitere in vitro Experimente durchgeführt.

Technologische Entwicklung

Durch neu entwickelte, NOXXON-eigene Technologien in der Proteinsynthese ist es nun möglich, größere Zielmoleküle als bisher herzustellen. Zudem hat NOXXON weiter daran gearbeitet, alternative Verfahren zur Identifizierung von Spiegelmer®-Arzneimittelwirkstoffen zu entwickeln.

Unternehmensaufbau und Mitarbeiterentwicklung

NOXXON verfügt über ein hochqualifiziertes und sehr motiviertes Team, dem zum Bilanzstichtag 60 Vollzeitmitarbeiter angehören. Das Unternehmen verfügt zudem über ein starkes Management-Team von vier Vorstandsmitgliedern, um die vor dem Unternehmen stehenden Herausforderungen erfolgreich meistern zu können.

NOXXON verfügt weiterhin über ein hundertprozentiges Tochterunternehmen, die NOXXON Pharma Inc., Wilmington (DE).

Mit dem Ziel der Verbesserung der Expertise auf dem Gebiet der Peptidchemie unterhält das Unternehmen auch in diesem Berichtszeitraum die unselbständige Betriebsstätte in Halle/Saale.

2. UNTERNEHMENSSITUATION

2.1 Ertragslage

Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich im Berichtszeitraum auf T€ 1.421 (gegenüber dem Vorjahr: T€ 1.433). Im Geschäftsjahr sind der Gesellschaft öffentliche Fördermittel in Höhe von T€ 1.146 aus Zuschüssen für Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen (gegenüber dem Vorjahr: T€ 1.056) zugeflossen.

Im Berichtszeitraum betrugen die Gesamtaufwendungen des Unternehmens T€ 16.642 gegenüber T€ 16.033 im Vorjahr. Der Jahresfehlbetrag belief sich auf T€ 15.073 gegenüber T€ 14.318 im Vorjahr.

Die leichte Erhöhung der operativen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus höheren projektbezogenen Aufwendungen für die Entwicklungsprogramme. Maßgeblich hierfür sind die Kosten für klinische Studien mit T€ 4.792 (Vorjahr T€ 2.726). Andererseits haben sich die Aufwendungen für die Synthese (CMC) von Spiegelmeren® in Höhe von T€ 1.099 (gegenüber dem Vorjahr: T€ 1.185) sowie für präklinische Studien in Höhe von T€ 972 (Vorjahr: T€ 1.536) verringert. Auch die Personalaufwendungen sind auf T€ 5.268 (gegenüber T€ 5.398 im Vorjahr) leicht gesunken.

Die Kosten für Forschung und Entwicklung betrugen im Jahr 2012 T€ 14.389 (gegenüber dem Vorjahr: T€ 13.823). Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung beliefen sich damit im Berichtszeitraum auf 86 % der operativen Aufwendungen (gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 86 %).

2.2 Vermögenslage

Die Bilanzsumme belief sich zum Bilanzstichtag auf T€ 8.057 (Vorjahr T€ 23.176). Das Anlagevermögen betrug T€ 1.410 (Vorjahr: T€ 1.874). Die flüssigen Mittel beliefen sich zum Bilanzstichtag auf T€ 5.878 (Vorjahr: T€ 20.159).

Zum Bilanzstichtag wies die Gesellschaft ein Grundkapital von € 291.440, eingeteilt in 45.606 nennwertlose Stammaktien, 133.517 nennwertlose stimmberechtigte Vorzugsaktien A und 112.317 nennwertlose stimmberichtigte Vorzugsaktien B mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je € 1,00, aus. Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft 1.149 eigene Aktien.

Die sonstigen Rückstellungen betrugen zum Bilanzstichtag T€ 1.781 (Vorjahr: T€ 1.643). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich auf T€ 657 (Vorjahr: T€ 676).

2.3 Investitionen und Cashflow

In der Berichtsperiode wurden notwendige Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen in einem Umfang von T€ 18 (Vorjahr T€ 301) getätigt. Es handelt sich hauptsächlich um Laboreinrichtung.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug T€ -14.316 (Vorjahr: T€ -13.963) und aus der Investitionstätigkeit T€ 33 (Vorjahr: T€ -11). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich auf T€ 2 (Vorjahr: T€ 17.505). Die Liquidität am Ende der Berichtsperiode (ohne Geldanlagen für Mietsicherheiten) betrug T€ 5.719 gegenüber T€ 20.000 zum Beginn der Periode.

3. GESAMTAUSSAGE ZUR WIRTSCHAFTLICHEN LAGE

NOXXON verfügt sowohl auf der Grundlage der Ergebnisse in Forschung und Entwicklung als auch durch die finanzielle Ausstattung und das Engagement der Investoren über eine solide Basis, um die schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen erfolgreich meistern zu können.

Abweichend von der im Lagebericht 2011 prognostizierten Entwicklung, ist der Jahresfehlbetrag für 2012 mit € 15,1 Mio. niedriger als der Prognosewert von € 16,7 Mio. Diese Abweichung basiert im Wesentlichen aus niedrigeren Aufwendungen für die Entwicklungsprojekte, die aus Veränderungen in der Projektplanung und operativen Projektdurchführung resultieren. Ein Teil der zu Beginn des Geschäftsjahres 2012 gesetzten Unternehmensziele wurde erreicht. Während es gelungen ist, für die drei klinischen Projekte vier Phase IIa Studien zu initiieren, konnten aufgrund von zeitlichen Verschiebungen die für das Geschäftsjahr 2012 geplanten Zwischenauswertungen zu ersten Wirksamkeitsnachweisen für zwei Moleküle noch nicht erbracht werden. Auch als Ergebnis dieser Entwicklung ist es noch nicht gelungen, eine Partnerschaft mit einem größeren Pharmaunternehmen zu schließen.

4. NACHTRAGSBERICHT

Um den Finanzierungsbedarf der Gesellschaft weiterhin zu decken, fand im Februar 2013 eine Finanzierungsrunde (sog. Bridge Financing Agreement 2013) in einem Gesamtvolumen von € 12,3 Mio. statt. Die Finanzierung erfolgt über die Ausgabe einer Wandelanleihe. Hierfür wurde ein entsprechendes bedingtes Kapital geschaffen, welches die Wandelanleihe bedient. Die gesellschaftsrechtlichen Grundlagen sind im Anhang erläutert.

5. BERICHT ÜBER DIE CHANCEN UND RISIKEN DER GESCHÄFTSENTWICKLUNG

5.1 Risikoprofil der Gesellschaft

Das Chance-Risiko-Profil der NOXXON ist mit anderen Biotechnologieunternehmen, die Therapeutika in frühen klinischen Entwicklungsstadien bearbeiten, vergleichbar. Allerdings unterscheidet sich NOXXON von anderen Unternehmen der Branche dadurch, dass die Substanzklasse neuartig, aber dafür exklusiv nur NOXXON zugänglich ist. Dies bietet sowohl Vorteile als auch Nachteile. Die wirtschaftlichen Vorteile einer neuartigen Substanzklasse sind offensichtlich. Die Risiken der klinischen Entwicklung einer neuen therapeutischen Substanzklasse sind ebenfalls naheliegend. Allerdings ist es mit der Weiterführung der klinischen Entwicklungsprogramme im Vergleich zu den Vorjahren gelungen, das Chance-Risiko-Profil der Substanzklasse und des Unternehmens weiter zu verbessern. Im Jahr 2013 wird der Schwerpunkt der Aktivitäten auf der weiteren klinischen Prüfung der Produktkandidaten im Hinblick auf Sicherheit und Wirksamkeit bei Patienten liegen. Bei der vorgesehenen Behandlung schwerer chronischer Erkrankungen und von Krebspatienten im fortgeschrittenen Stadium mit zum Teil relativ hohen Dosierungen werden dabei neben der Prüfung auf therapeutische Effekte Daten über Sicherheit und Verträglichkeit der Moleküle nach Langzeitgabe generiert und das Wissen über das ADME-Profil von PEGylierten Spiegelmeren® erweitert.

Mit dem bestehenden Portfolio von drei klinischen Produktkandidaten sowie potenziellen Alternativen in weiteren Therapiegebieten ist es der Gesellschaft gelungen, eine robuste Risikostreuung zu erreichen. Der Vorstand wird auch weiterhin seine Anstrengungen fortsetzen, ein gut positioniertes Projekt- und Produkt-Portfolio innerhalb der Spiegelmer®-Substanzklasse zu erhalten bzw. weiterzuentwickeln, um ein günstiges Chance-Risiko-Profil zu gewährleisten.

Wie jedes Unternehmen ist NOXXON Risiken unterschiedlichster Art ausgesetzt. Da unternehmerisches Handeln von der Übernahme angemessener Risiken nicht zu trennen ist, steht der verantwortungsvolle Umgang mit diesen Risiken im Mittelpunkt der Unternehmensführung. Die Ausfallrate von Molekülen, die in klinische Prüfungen eintreten, ist hoch; nur zirka eins von zehn Molekülen erreicht den Markteintritt.

NOXXON verfügt über ein Risikomanagementsystem zur Risikofrüherkennung. Hierin werden die relevanten Risiken dokumentiert, potentielle Auswirkungen erfasst und beurteilt, Maßnahmen zur Risikobewältigung aufgezeigt, Risikoverantwortliche benannt sowie die Risikokommunikation festgelegt. Die Bewertung der Risiken erfolgt nach qualitativen Kriterien und ist nach Eintrittswahrscheinlichkeiten und drohender Schadenshöhe gegliedert. Im Mittelpunkt des Risikomanagementsystems stehen Risiken in Bezug auf die Medikamentenforschung und -entwicklung, Risiken aus der Finanzierung durch Eigenkapital, patentrechtliche und Markenrisiken, Risiken aus Kooperationen, Partnerschaften und Lieferantenbeziehungen, aus Abhängigkeiten von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen sowie Sicherheits-, Umwelt- und Umfeldrisiken.

Um die Innovationskraft und die Entwicklungschancen des Unternehmens nicht zu hemmen, lassen sich bestimmte Risiken in Forschung und Entwicklung jedoch nur eingeschränkt minimieren.

5.2 Risikomanagementziele und -methoden in Bezug auf Finanzinstrumente

Die wichtigsten Finanzinstrumente der NOXXON sind flüssige Mittel aus der Eigenkapitalfinanzierung. Insofern stellte die Finanzierungsrunde 2010 mit einem Volumen von € 35 Mio. von bisherigen und neuen Investoren sowie die Finanzierungsrunde 2013 in einem Volumen von € 12 Mio. eine substanzielle Reduzierung des Unternehmensrisikos dar. Die Gesellschaft verfügt über verschiedene weitere Finanzinstrumente (insbesondere Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Wertpapiere sowie sonstige unverzinsliche, kurzfristige Vermögenswerte), die im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit entstehen. Der Hauptzweck dieser Finanzinstrumente ist die Finanzierung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Die Gesellschaft legt ihre Finanzmittel in Geldmarktfonds und andere kurzfristige Anlageformen mit Kapitalgarantie an.

Die Forderungen der Gesellschaft sind unbesichert. Die Gesellschaft ist diesbezüglich in der Höhe einem Risiko ausgesetzt, in dem die entsprechenden Beträge uneinbringlich werden könnten. Aus Umsatzerlösen entstanden der Gesellschaft in der Vergangenheit keine Forderungsverluste.

Die Gesellschaft nimmt - sofern möglich und sinnvoll - Finanzinstrumente zur Absicherung von Wechselkursrisiken, die im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit entstehen, in Anspruch.

5.3 Prognosebericht

Die Zielsetzung für 2013 und 2014 ist es, für die im Geschäftsjahr 2012 begonnenen Phase II - Studien Wirksamkeitsnachweise von Spiegelmer®-Kandidaten im Menschen zu erbringen. Darüber hinaus sind signifikante Einnahmen aus einer Partnerschaft mit einem größeren Pharmaunternehmen, dessen strategisches Interesse den ausgewählten Molekülen gilt, geplant.

NOXXON plant für das Geschäftsjahr 2013 weiterhin signifikante Aufwendungen in Forschung und Entwicklung, die maßgeblich zu dem prognostizierten Verlust in Höhe von ca. € 12,3 Mio. beitragen. Für das darauffolgende Geschäftsjahr 2014 geht die Gesellschaft von einem Verlust in Höhe von ca. € 13,7 Mio. aus. In den nächsten Jahren sind Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung in einem mit den Vorjahren vergleichbaren Volumen vorgesehen. Die Finanzierung der Anlagegüter erfolgt weitestgehend über Eigenkapital sowie über Investitionszuschüsse und -zulagen.

Mit den Mittelzuflüssen aus der Finanzierung im Jahr 2013 sowie den geplanten Einnahmen aus Corporate and Business Development Aktivitäten ist die Finanzierung des Geschäftsbetriebes bis zum zweiten Quartal 2014 gesichert. Die Finanzierung der Gesellschaft darüber hinaus erfordert weitere Mittelzuflüsse durch Eigenkapital bzw. Einnahmen aus den Business Development Aktivitäten.

Berlin, den 19. Februar 2013

Vorstand

Bilanz zum 31. Dezember 2012

AKTIVA

31.12.2012

31.12.2011

A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 261.211,90 459.414,90
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.129.605,00 1.394.706,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 19.564,88 19.564,88
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 54.635,13 114.828,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 515.018,54 885.554,85
davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen € 472,36 (Vj. € 0,00)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.878.043,43 20.159.480,19
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 199.282,35 142.523,33
8.057.361,23 23.176.072,73
PASSIVA
31.12 2012

31.12.2011

A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital
Bedingtes Kapital: € 3.958.808,00 290.291,00 282.867,00
II. Zur Durchführung der am 9. Dezember 2011 beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlagen 0,00 5.278,00
III. Kapitalrücklage 79.210.250,36 79.210.250,36
IV. Bilanzverlust 74.082.308,13 59.009.174,46
5.418.233,23 20.489.220,90
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE ZUM ANLAGEVERMÖGEN 54.871,00 87.892,00
C. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZULAGEN ZUM ANLAGEVERMÖGEN 134.476,50 229.976,00
D. RÜCKSTELLUNGEN 1.781.341,07 1.643.028,05
E. VERBINDLICHKEITEN 668.439,43 725.955,78
8.057.361,23 23.176.072,73

Gewinn- und Verlustrechnung zum 31. Dezember 2012

2012

2011

1. Umsatzerlöse 34.470,00 29.045,00
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.420.729,72 1.432.798,16
1.455.199,72 1.461.843,16
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.800.855,68 2.157.346,23
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 6.273.018,44 4.756.958,19
8.073.874,12 6.914.304,42
4. Personalaufwand
a) Gehälter 4.564.418,43 4.690.459,36
b) Soziale Abgaben 704.006,77 707.721,33
5.268.425,20 5.398.180,69
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 480.990,47 575.040,87
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.818.611,96 3.145.587,93
16.641.901,75 16.033.113,91
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 114.122,55 254.065,34
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 22,69 33,39
114.099,86 254.031,95
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -15.072.602,17 -14.317.238,80
10. Sonstige Steuern 531,50 915,24
11. Jahresfehlbetrag 15.073.133,67 14.318.154,04
12. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 59.009.174,46 44.691.020,42
13. Bilanzverlust 74.082.308,13 59.009.174,46

Anhang für 2012

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG und der Satzung unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Von größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3 bis 23 Jahre; lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von € 410,00 (nach dem 31. Dezember 2007 bis zum 31. Dezember 2009 € 150,00) sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als € 150,00 bis € 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2007 und bis zum 31. Dezember 2009 angeschafft worden sind, wurde das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird jeweils mit 20 Prozent p. a. im Zugangsjahr und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung von Wertberichtigungen angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die angewandten Zinssätze basieren auf den Abzinsungszinssätzen der Deutschen Bundesbank gemäß § 253 Abs. 2 HGB.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Gemäß § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB wird auf die Angabe der latenten Steuern im Anhang verzichtet.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Berichtszeitraumes im Anlagenspiegel dargestellt.

Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Gesellschaft unterhält seit dem Jahr 2006 ein 100 %-iges Tochterunternehmen in den USA, die NOXXON Pharma Inc., Wilmington (DE). Das Eigenkapital beträgt USD 25.000. Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2012 beläuft sich auf USD 95.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Forderungen an das Finanzamt aus Umsatzsteuer und Kapitalertragsteuer, aus Investitionszulagen sowie aus ausstehenden Mittelabrufen für öffentliche Forschungszuschüsse. Sämtliche sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen aus Investitionszulagen in Höhe von T€ 3, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

Guthaben bei Kreditinstituten

In Höhe von T€ 159 werden unter dieser Position Geldanlagen ausgewiesen, die als Mietsicherheiten dienen.

Gezeichnetes Kapital

Zum 1. Januar 2012 betrug das gezeichnete Kapital € 286.162 und war in 45.606 nennwertlose Stammaktien und 132.050 nennwertlose stimmberechtigte Vorzugsaktien der Serie A und 108.506 nennwertlose stimmberechtigte Vorzugsaktien der Serie B mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je € 1,00 eingeteilt. Sämtliche Aktien sind stimmberechtigte vinkulierte auf den Namen lautende Stückaktien.

Am 9. Dezember 2011 hatte der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates vom selben Tag beschlossen, unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zum Zwecke der Beteiligung von Führungskräften, Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu € 5.278,00 durch Ausgabe von bis zu 1.467 neuen nennwertlosen, vinkulierten, auf den Namen lautenden stimmberechtigten Vorzugsaktien der Serie A zum Ausgabebetrag von € 1,00 je Aktie und bis zu 3.811 neuen nennwertlosen, vinkulierten, auf den Namen lautenden stimmberechtigten Vorzugsaktien der Serie B zum Ausgabebetrag von € 1,00 je Aktie, mithin zum Gesamtausgabebetrag von bis zu € 5.278,00, durch teilweise Ausnutzung des Genehmigten Kapitals zu erhöhen. Die Kapitalerhöhung durch teilweise Ausnutzung des Genehmigten Kapitals wurde in Höhe von € 5.278,00 durchgeführt. Die Eintragung dieser Kapitalerhöhung erfolgte am 10. Januar 2012.

Das gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag € 291.440,00 und ist in 45.606 nennwertlose Stammaktien und 133.517 nennwertlose stimmberechtigte Vorzugsaktien der Serie A sowie 112.317 nennwertlose stimmberechtigte Vorzugsaktien der Serie B mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je € 1,00 eingeteilt.

Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft 1.149 Stück (Vorjahr 3.295) eigene Anteile, auf die ein rechnerischer Anteil am Grundkapital von 0,39 % (Vorjahr 1,15 %) entfällt. Gemäß Ermächtigungen durch Beschlüsse der Hauptversammlung vom 13. Juli 2011 hat die Gesellschaft 35 Vorzugsaktien A und 168 Vorzugsaktien B zu einem durchschnittlichen Kurs von € 1,00 erworben. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2.349 Vorzugsaktien A zu einem durchschnittlichen Kurs von € 1,00 veräußert. Die eigenen Anteile werden kurzfristig mit dem Ziel der Veräußerung sowie zur Bedienung von Bezugsrechten gehalten.

Bedingtes Kapital

Das Grundkapital der Gesellschaft ist gemäß der Satzung § 4 Abs. 3 in der Fassung vom 8. Juli 2009 um nominal bis zu € 3.958.808,00 durch Ausgabe von bis zu Stück 3.958.808 vinkulierten Namensaktien bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Einlösung von Aktienoptionen gemäß § 192 Abs. 2 Nr. 3 AktG, die im Rahmen des Stock Option Programm 2002 (in der Fassung der Beschlüsse der Hauptversammlung vom 27. Juni 2003) ausgegeben wurden, und zur Einlösung von Bezugsrechten gemäß § 192 Abs. 2 Nr. 1 AktG, die mit der Optionsanleihe 111 2001 (in der Fassung der Beschlüsse der Hauptversammlung vom 25. März 2004) ausgegeben wurden. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, als die Berechtigten der Aktienoptionen von ihrem Bezugsrecht Gebrauch machen. Die aus den ausgeübten Aktienoptionen hervorgehenden neuen Aktien nehmen von Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung des Bezugsrechts entstehen, am Gewinn teil.

Zum Bilanzstichtag beläuft sich das Bedingte Kapital auf € 3.958.808,00.

Um den Finanzierungsbedarf der Gesellschaft weiterhin zu decken, fand im Februar 2013 eine Finanzierungsrunde (sog. Bridge Financing Agreement 2013) statt. Die Finanzierung erfolgt über die Ausgabe einer Wandelanleihe. Hierfür wurde ein entsprechendes bedingtes Kapital geschaffen, welches die Wandelanleihe bedient.

Nach dem Bilanzstichtag hat die Hauptversammlung am 21. Januar 2013 in einem ersten Schritt die Herabsetzung des bestehenden bedingten Kapitals beschlossen:

Das bestehende bedingte Kapital, geschaffen mit Beschluss der Hauptversammlung vom 27. Juni 2003, zuletzt geändert durch Beschluss der Hauptversammlung vom 31. März 2011, wird umbenannt in „Bedingtes Kapital 2003/1" und dahingehend geändert und reduziert, dass das Grundkapital der Gesellschaft nur noch um nominal bis zu € 17.000,00 durch Ausgabe von bis zu Stück 17.000 vinkulierten Namensaktien bedingt erhöht ist.
Die übrigen Regelungen des bedingten Kapitals bleiben hierdurch unberührt.
§ 4 Abs. 3 Satz 1 der Satzung (Grundkapital) wird geändert und lautet nunmehr wie folgt: „Das Grundkapital der Gesellschaft ist um nominal bis zu € 17.000,00 durch Ausgabe von bis zu Stück 17.000 vinkulierten Namensaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2003/1)."

Nach dem Bilanzstichtag hat die Hauptversammlung am 8. Februar 2013 in einem zweiten Schritt ein neues bedingtes Kapital geschaffen, welches die Wandelanleihe bedient. Es handelt sich um nachfolgende Beschlüsse:

Ermächtigung zur Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen: Der Vorstand der NOXXON Pharma AG wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 31. Dezember 2013 einmalig oder mehrmals auf den Namen lautende Wandelschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu € 13,5 Millionen mit Laufzeitbegrenzung zu begeben und den Inhabern der jeweiligen, unter sich gleichberechtigten Wandelschuldverschreibungen Wandlungsrechte auf den Namen lautende nennwertlose stimmberechtigte Vorzugsaktien der Serie B der Gesellschaft mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu € 38.720,00 nach näherer Maßgabe der Bedingungen der Wandelschuldverschreibungen zu gewähren.
Die Inhaber der Wandelschuldverschreibungen erhalten das Recht, ihre Wandelschuldverschreibungen nach näherer Maßgabe der Wandelschuldverschreibungsbedingungen in auf den Namen lautende nennwertlose stimmberechtigte Vorzugsaktien der Serie B der Gesellschaft umzutauschen. Die Ausgabe der neuen Vorzugsaktien der Serie B erfolgt zu einem anfänglichen Wandlungspreis von € 348,65 je Vorzugsaktie.
Es wird ein neues bedingtes Kapital 2013/1 wie folgt geschaffen: Das Grundkapital wird um bis zu € 38.720,00 durch Ausgabe von bis zu 38.720 neuen, auf den Namen lautenden nennwertlosen stimmberechtigten Vorzugsaktien der Serie B mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je € 1,00 bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2013/1). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Einlösung von Wandlungsrechten nach Maßgabe der Wandelschuldverschreibungsbedingungen zugunsten der Inhaber von Wandelschuldverschreibungen, die aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 8. Februar 2013 ausgegeben werden. Die Ausgabe der neuen Vorzugsaktien der Serie B erfolgt zu einem anfänglichen Wandlungspreis von EUR 348,65 je Vorzugsaktie (Ausgabebetrag i.S.v. § 193 Abs. 2 Nr. 3 AktG). Der anfängliche Wandlungspreis passt sich aufgrund der im vorstehend bezeichneten Ermächtigungsbeschluss enthaltenen Verwässerungsschutzklauseln an.

Optionsanleihe-Programme

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 5. März 2001, geändert durch Beschluss der Hauptversammlung vom 11. Mai 2001, vom 22. November 2002 und vom 27. Juni 2003, wurde festgelegt, insgesamt bis zu 20.000 Optionsschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von € 60.000,00 (Optionsanleihe III) an Mitglieder des Aufsichtsrates und des wissenschaftlichen Beirats auszugeben. Durch Beschluss der

Hauptversammlung vom 25. März 2004 wurde das Optionsanleihe-Programm III 2001 einvernehmlich aufgehoben und geschlossen. Über die bis dahin ausgegebenen 2.013 Optionsanleihen können keine weiteren mehr ausgegeben werden. Zum Bilanzstichtag können keine Bezugsrechte ausgeübt werden.

Mitarbeiterbeteiligungsmodell/Stock Option Programm

Das Stock Option Programm 2000 (von der Hauptversammlung am 30. August 1999 beschlossen und am 7. Juli 2000,5. März 2001,11. Mai 2001 sowie am 4. März 2002 geändert) und das Stock Option Programm 2001 (von der Hauptversammlung am 5. März 2001 beschlossen und am 11. Mai 2001 sowie am 4. März 2002 geändert) wurden durch Beschluss der Hauptversammlung vom 22. November 2002 in einem neuem Stock Option Programm 2002 zusammengefasst und insgesamt neu gefasst.

Im Rahmen der Neufassung des neuen Stock Option Programms 2002 wurde der Vorstand durch Beschluss der Hauptversammlung vom 22. November 2002 (geändert durch Beschluss der Hauptversammlung vom 27. Juni 2003) ermächtigt, insgesamt bis zu Stück 1.384.998 Aktienoptionen an derzeitige und künftige Mitglieder des Vorstands und Mitarbeiter der Gesellschaft oder zukünftig verbundener Unternehmen auszugeben. Auf die Mitarbeiter einschließlich der Führungskräfte der Gesellschaft und zukünftig verbundener Unternehmen entfallen bis zu Stück 384.998 Bezugsrechte (bis zu 27,80 % des Gesamtvolumens). Auf die Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft und Vorstände oder Geschäftsführer zukünftig verbundener Unternehmen entfallen bis zu Stück 1.000.000 Bezugsrechte (bis zu 72,20 % des Gesamtvolumens). Nicht ausgeschöpfte Bezugsrechte können an Mitarbeiter ausgegeben werden.

Aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 26. Mai 2010 ist die Ermächtigung zur Ausgabe von Aktienoptionen gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 22. November 2002 (in der Fassung der Hauptversammlung vom 27. Juni 2003) sowie, höchst vorsorglich, die durch diese Ermächtigung ersetzten Ermächtigungen (i) vom 30. August 1999 (geändert durch Beschlussfassung vom 7. Juli 2000,5. März 2001,11. Mai 2001 und 4. März 2002) und (ii) vom 5. März 2001 (geändert durch Beschlussfassung vom 11. Mai 2001 und 4. März 2002) für die Zukunft und nur insoweit aufgehoben, als unter diesen Ermächtigungen noch keine Aktienoptionen gewährt worden sind.

Genehmigtes Kapital

Zum 1. Januar 2012 belief sich das Genehmigte Kapital gemäß der Satzung § 4 Abs. 2 in der Fassung vom 13. Juli 2011 auf € 35.493,00.

Infolge der Beschlüsse von Vorstand und Aufsichtsrat vom 9. Dezember 2011 bezüglich der unter Ausnutzung des Genehmigten Kapitals durchgeführten Kapitalerhöhung beläuft sich das Genehmigte Kapital zum Bilanzstichtag auf € 30.215,00.

Der Vorstand ist gemäß der Satzung § 4 Abs. 2 in der Fassung vom 9. Dezember 2011 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 29. Februar 2016 durch Ausgabe von bis zu 30.215 neuen, nennwertlosen, vinkulierten, auf den Namen lautenden stimmberechtigten Vorzugsaktien der Serien A oder B gegen Bareinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt € 30.215,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital) und dabei einen vom Gesetz abweichenden Beginn der Gewinnbeteiligung zu bestimmen.

Der Vorstand ist berechtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zu entscheiden und die weiteren Einzelheiten der jeweiligen Kapitalerhöhung sowie die Bedingungen der Aktienausgabe festzulegen.

Ein Bezugsrechtsausschluss ist jedoch nur zulässig für eine Ausgabe von Aktien (i) an Mitarbeiter des Unternehmens, Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder sowie Berater und freie Mitarbeiter der Gesellschaft oder eines verbundenen Unternehmens oder (ii) für Spitzenbeträge oder (iii) an Aktionäre jeweils in dem Umfang und zu den Konditionen, in dem bzw. zu denen sie im Rahmen der durch die Hauptversammlung am 26. Mai 2010 unter TOP 1 beschlossenen Kapitalerhöhung oder bis zum 31. Juli 2010 zu identischen Konditionen Aktien gezeichnet haben.

Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, die Fassung von § 4 Abs. 1 und 2 der Satzung entsprechend dem Umfang der Kapitalerhöhung aus Genehmigtem Kapital zu ändern sowie alle sonstigen damit im Zusammenhang stehenden Anpassungen der Satzung vorzunehmen, die nur die Fassung betreffen.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beträgt zum Bilanzstichtag € 79.210.250,36 und enthält größtenteils Zuzahlungen in die freie Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.

Sonderposten für Investitionszuschüsse und Investitionszulagen zum Anlagevermögen

Die Investitionszuschüsse aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" für die Errichtung bzw. Erweiterung einer Betriebsstätte werden entsprechend dem Abschreibungsverlauf der bezuschussten Anlagegegenstände aufgelöst.

Der Sonderposten für Investitionszulagen enthält Zulageansprüche gemäß § 2 InvZulG 1999, gemäß § 2 InvZulG 2007 und § 6 InvZulG 2010 bis einschließlich für das Geschäftsjahr 2012. Der Sonderposten wird entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Anlagegegenstände aufgelöst.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Lieferantenrechnungen, Boni, Urlaubsansprüche und Berufsgenossenschaftsbeiträge gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel in T€

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit Gesamt
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
--- --- --- --- --- ---
31.12.2012 31.12.2011
--- --- --- --- --- ---
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 657 0 0 657
(Vorjahr) (676) (0) (0) 676
2. Sonstige Verbindlichkeiten 11 0 0 11
(Vorjahr) (50) (0) (0) 50

Haftungsverhältnisse

Es bestehen zum Bilanzstichtag keine Haftungsverhältnisse.

Außerbilanzielle Geschäfte/Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen für das Bestellobligo, aus Miet- und Leasing-sowie aus Lizenzverträgen belaufen sich auf T€ 8.774. Darüber hinaus bestehen bedingte Verpflichtungen aus Bestellobligo in Höhe von T€ 1.011.

Die Miet- und Leasingverträge sowie die dem Bestellobligo zugrundeliegenden Verträge enden zwischen 2013 und 2017.

Derivative Finanzinstrumente

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Verpflichtungen aus derivativen Finanzinstrumenten.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus öffentlichen Aufwendungszuschüssen (T€ 1.146), Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse und -zulagen zum Anlagevermögen (T€ 128), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 115) sowie sonstige Erträge (T€ 29) und Erträge aus Kursdifferenzen (T€ 3).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gliedern sich wie folgt auf:

2012

T€
Rechts- und Beratungskosten 866
Mieten und Raumkosten 712
Werbe- und Reisekosten 333
Kursverluste 18
Periodenfremde Aufwendungen 28
Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 862
2.819

Zinserträge

Die Zinserträge resultieren im Wesentlichen aus kurzfristigen Geldanlagen.

Sonstige Angaben

Aufsichtsrat

Herr Dr. Walter Wenninger, Vorsitzender

Selbständiger Unternehmensberater, Leverkusen

Herr Bertram Köhler, Diplom-Kaufmann, stellv. Vorsitzender

Vorstand der Deutsche Effecten- und WechselBeteiligungsgesellschaft AG, Jena

Herr Dr. Peter Johann,

Managing General Partner der NGN Capital LLC, Heidelberg

Herr Dr. Olivier Litzka,

Partner der Edmond de Rothschild Investment Partners, Paris

Herr Denis Lucquin,

Managing Partner der Sofinnova Partners, Paris

Herr Dr. Axel Polack,

General Partner der TVM Capital GmbH, München

Herr Dr. Lawrence Posner

General Partner der Vedanta Capital LP, Greenwich, CT, USA

Vorstand

Herr Iain Buchanan, Vorsitzender

Chief Executive Officer

Herr Dr. Sven Klußmann,

Chief Scientific Officer

Herr Dr. Aram Mangasarian,

Chief Business Officer

Herr Dr. Matthias Baumann,

Chief Medical Officer

Gesamtbezüge des Vorstandes

Die Bezüge des Vorstandes betrugen für 2012 T€ 1.218. An Vorstandsmitglieder wurden außerdem im Geschäftsjahr 2012 insgesamt 6.600 Vorzugsaktien der Gesellschaft ausgegeben, deren beizulegender Zeitwert zum Zeitpunkt der Gewährung auf Basis des inneren Wertes ermittelt wurde. Dieser beträgt zum Zeitpunkt der Gewährung T€ 0.

Gesamtbezüge des Aufsichtsrats

Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich auf T€ 97.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Angestellte 56,00 in R&D
9,50 in G&A
Auszubildende 1

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag an der NOXXON Inc. zu 100 % beteiligt. Das Eigenkapital beträgt USD 25.000. Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2012 beläuft sich auf USD 95.

Hinsichtlich der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses wird von den größenabhängigen Befreiungsvorschriften nach § 293 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Die Angabe der Honorare des Abschlussprüfers unterbleibt gemäß § 288 Abs. 2 HGB.

Berlin, den 19. Februar 2013

Vorstand

Entwicklung des Anlagevermögens 2012

Anschaffungskosten
1.1.2012

Zugänge

Abgänge

31.12.2012

--- --- --- --- ---
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 127.075,59 519,75 0,00 127.595,34
2. Entgeltlich erworbene Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten 4.182.603,42 0,00 529.300,23 3.653.303,19
4.309.679,01 519,75 529.300,23 3.780.898,53
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.190.900,66 17.166,72 1.273,54 5.206.793,84
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 19.564,88 0,00 0,00 19.564,88
9.520.144,55 17.686,47 530.573,77 9.007.257,25
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2012

Zugänge

Abgänge

31.12.2012

--- --- --- --- ---
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 108.116,59 12.900,75 0,00 121.017,34
2. Entgeltlich erworbene Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten 3.742.147,52 185.822,00 529.300,23 3.398.669,29
3.850.264,11 198.722,75 529.300,23 3.519.686,63
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.796.194,66 282.267,72 1.273,54 4.077.188,84
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
7.646.458,77 480.990,47 530.573,77 7.596.875,47
Buchwerte
31.12.2012

31.12.2011

--- --- ---
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 6.578,00 18.959,00
2. Entgeltlich erworbene Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten 254.633,90 440.455,90
261.211,90 459.414,90
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.129.605,00 1.394.706,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 19.564,88 19.564,88
1.410.381,78 1.873.685,78

Bestätigungsvermerk

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2012 der NOXXON Pharma Aktiengesellschaft, Berlin, der nach § 327 HGB verkürzt offengelegt wird, wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der NOXXON Pharma Aktiengesellschaft, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Berlin, 20. Februar 2013

**Ernst & Young GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Schepers, Wirtschaftsprüfer

Stander, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates über den Jahresabschluss des Geschäftsjahres vom 01.01. bis zum 31.12.2012

der NOXXON Pharma AG

Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat

Während der Berichtszeit hat der Aufsichtsrat den Vorstand regelmäßig überwacht und beratend begleitet. Zu diesem Zweck hat der Vorstand den Aufsichtsrat über die Lage der Gesellschaft und die wesentlichen Geschäftsvorgänge in regelmäßigen Abständen mündlich und schriftlich unterrichtet. Der Vorstand hat insbesondere seine ihm gemäß § 90 AktG gegenüber dem Aufsichtsrat obliegenden Berichtspflichten erfüllt.

Der Aufsichtsrat hat die Berichte des Vorstandes in insgesamt sechs Sitzungen behandelt. Auch außerhalb dieser Sitzungen wurde die Entwicklung des Unternehmens insbesondere durch den Aufsichtsratsvorsitzenden mit dem Vorstand laufend erörtert.

Dem Aufsichtsrat wurden durch den Vorstand im Berichtszeitraum zustimmungspflichtige Geschäfte vorgelegt. Er erteilte alle erforderlichen Zustimmungen.

Bedeutende Maßnahmen und Entwicklungen

Die wesentlichen Gegenstände der gemeinsamen Erörterung in der Berichtszeit waren der Status und die Entwicklung der Gesellschaft, insbesondere:

die weitere strategische Ausrichtung des Unternehmens als Clinical Stage Company
der Status und die Perspektiven der Entwicklungsprojekte; die klinischen Entwicklungspläne für die Spiegelmere NOX-E36, NOX-Al2 und NOX-H94
der Status und die Perspektiven der Pipeline-Projekte
Statusberichte über das Business Development und Möglichkeiten für strategische Partnerschaften
Berichte zur Weiterentwicklung der Spiegelmer-Technologie sowie Patent- und Lizenzangelegenheiten
die strategische Diskussion bezüglich der weiteren Finanzierung der Gesellschaft durch Business Development Aktivitäten und Eigenkapital sowie die Vorbereitung der Finanzierungsrunde 2012/2013
das Stock Participation Program (SPP) zur Beteiligung von Führungskräften, Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern und Beratern der Gesellschaft sowie der Rückkauf von Aktien
Fortführung der Bestellung des Chief Scientific Officers und des Chief Business Officers
das Risikomanagement der Gesellschaft
der Prüfungsbericht zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011 nach HGB
die Unternehmensziele und das Budget für das Jahr 2013 (einschließlich eines Ausblicks für das Jahr 2014) sowie die Unternehmensfinanzierung
und die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2012 (Soll-Ist-Analyse und Finanzstatus).

Ausschüsse

Der Aufsichtsrat hat ein Audit Committee und ein Remuneration Committee gebildet. Beide Gremien sind regelmäßig zusammengetreten.

Die Zusammensetzung des Vorstands

Im Geschäftsjahr 2012 waren lain Buchanan als Vorstandsvorsitzender (Chief Executive Officer), Dr. Sven Klußmann als Vorstand Chief Scientific Officer, Dr. Aram Mangasarian als Vorstand Chief Business Officer und Dr. Matthias Baumann als Vorstand Chief Medical Officer für die Gesellschaft tätig.

Die Zusammensetzung des Aufsichtsrates

In der Hauptversammlung vom 30. März 2012 wurde der Aufsichtsrat gewählt; er bestand im Geschäftsjahr 2012 aus den folgenden Mitgliedern: Dr. Walter Wenninger (Vorsitzender), Bertram Köhler (stellvertretender Vorsitzender), Dr. Peter Johann, Dr. Olivier Litzka, Denis Lucquin, Dr. Axel Polack und Dr. Lawrence Posner.

Corporate Governance

Aufgrund der Ausrichtung des German Corporate Governance Kodex auf börsennotierte Unternehmen hat NOXXON von einer entsprechenden Erklärung abgesehen. Gleichwohl werden wesentliche Prinzipien in Bezug auf Aktionäre und die Hauptversammlung, hinsichtlich der Aufgaben und Zuständigkeiten von Vorstand und Aufsichtsrat sowie deren Zusammenwirken, der Transparenz der Unternehmensführung und der Unabhängigkeit der Abschlussprüfer angewandt.

Jahresabschluss und Lagebericht

Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 30. März 2012 hat der Aufsichtsrat die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Berlin mit der Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes für das Geschäftsjahr 2012 der NOXXON Pharma AG beauftragt.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012 ist unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts der Gesellschaft von der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Berlin geprüft worden. Diese hat einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Ihr Bericht lag uns vor.

Wir haben unsererseits den Jahresabschluss und den Lagebericht des Vorstandes geprüft. Der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers wurden gemeinsam mit den Abschlussprüfern in der Aufsichtsratssitzung am 20. März 2013 erörtert. Der Abschlussprüfer hat in dieser Sitzung auch über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet.

Inhaltlich sind folgende Themenbereiche hervorzuheben:

die Finanzlage der Gesellschaft und die Sicherung der mittelfristigen Liquiditätsplanung; der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, aus Investitionstätigkeit sowie aus der Finanzierungstätigkeit der Gesellschaft
Aktiva: Finanzmittelfonds der Gesellschaft
Passiva: die Bilanzierung des Eigenkapitals und der sonstigen Rückstellungen
Gewinn- und Verlustrechnung: die Aufwendungen für die Entwicklungsprojekte.

Bei seiner Prüfung des Lageberichtes legte der Aufsichtsrat den Schwerpunkt auf die ordnungsgemäße Darstellung der Geschäftsentwicklung der Gesellschaft, des wirtschaftlichen Umfelds des Unternehmens und der Branchenentwicklung.

Nach Abschluss seiner Prüfung kam der Aufsichtsrat zu folgenden Ergebnissen:

Aufgrund seiner eigenen Prüfung stellte der Aufsichtsrat fest, dass der Jahresabschluss und der Lagebericht nach den handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt wurden. Der Abschluss entspricht den gesetzlichen Anforderungen und enthält alle erforderlichen Angaben. Der Lagebericht ist übersichtlich gegliedert, enthält alle gesetzlich geforderten Angaben und erläutert nachvollziehbar die Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft.
Aufgrund einer eigenen Beurteilung der wesentlichen Ziele des Unternehmens kommt der Aufsichtsrat zu dem Ergebnis, dass die Entwicklung der Gesellschaft im Lagebericht vom Vorstand zutreffend dargestellt und eingeschätzt wird.
Der Vorstand hat in den vom ihm regelmäßig erstatteten Berichten die Lage der Gesellschaft stets realistisch und sachlich eingeschätzt.
Dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes durch den Abschlussprüfer stimmen wir auf Grund unserer eigenen Prüfung zu.
Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir keine Einwendungen zu erheben. Wir billigen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss. Dieser ist damit festgestellt.

Dank des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der NOXXON Pharma AG für ihren Einsatz und die geleistete Arbeit im Geschäftsjahr 2012.

Berlin, den 20. März 2013

Dr. Walter Wenninger, Vorsitzender des Aufsichtsrates