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thyssenkrupp AG Interim / Quarterly Report 2016

Feb 15, 2016

435_10-q_2016-02-15_78f55f31-b2c7-4a65-bfd3-aea4a9985e9e.pdf

Interim / Quarterly Report

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Zwischenbericht 1. Quartal 2015/2016 1. Oktober – 31. Dezember 2015 thyssenkrupp AG

thyssenkrupp in Zahlen

Konzern
Konzern gesamt Fortgeführte Aktivitäten
1. Quartal
2014/2015
1. Quartal
2015/2016
Verän
derung
in % 1. Quartal
2014/2015
1. Quartal
2015/2016
Verän
derung
in %
Auftragseingang Mio € 10.094 9.810 –284 –3 10.094 9.810 –284 –3
Umsatz Mio € 10.044 9.548 –496 –5 10.044 9.548 –496 –5
EBITDA Mio € 587 489 –97 –17 590 489 –101 –17
EBIT Mio € 281 193 –88 –31 285 193 –92 –32
EBIT-Marge % 2,8 2,0 –0,8 2,8 2,0 –0,8
Bereinigtes EBIT Mio € 317 234 –83 –26 317 234 –83 –26
Bereinigte-EBIT-Marge % 3,2 2,5 –0,7 3,2 2,5 –0,7
EBT Mio € 147 34 –113 –77 151 34 –118 –78
Periodenüberschuss/(-fehlbetrag)
bzw. Ergebnis nach Steuern
Mio € 43 –54 –97 -- 47 –54 –100 --
davon Anteil der Aktionäre
der thyssenkrupp AG
Mio € 50 –23 –73 -- 54 –23 –77 --
Ergebnis je Aktie 0,09 –0,04 –0,13 -- 0,10 –0,04 –0,14 --
Operating Cashflow Mio € –386 –598 –212 –55 –382 –598 –217 –57
Cashflow für Investitionen Mio € –265 –254 11 4 –265 –254 11 4
Cashflow aus Desinvestitionen Mio € 110 5 –105 –96 110 5 –105 –96
Free Cashflow Mio € –541 –847 –306 –57 –537 –847 –310 –58
Free Cashflow vor M&A Mio € –612 –847 –235 –38 –609 –847 –238 –39
Netto-Finanzschulden (31.12.) Mio € 4.212 4.384 172 4
Eigenkapital (31.12.) Mio € 2.907 3.355 448 15
Gearing (31.12.) % 144,9 130,7 –14,2
Mitarbeiter (31.12.) 155.407 155.387 –20 0

Stammdaten und Kennzahlen zur thyssenkrupp Aktie / ADRs

ISIN Anzahl Aktien (insgesamt) Stück 565.937.947
Aktien (Börsen Frankfurt, Düsseldorf) DE0007500001 Kurs Ende Dezember 2015 18,34
ADRs (außerbörslicher Handel) US88629Q2075 Börsenwert Ende Dezember 2015 Mio € 10.379
Kürzel
Aktien TKA
ADRs TKAMY

Inhalt

U2 thyssenkrupp in Zahlen

04 Zwischenlagebericht

  • 04 Wirtschaftsbericht
  • 04 Zusammenfassung
  • 04 Makro- und Branchenumfeld
  • 06 Geschäftsentwicklung im Konzern
  • 10 Geschäftsverlauf in den Business Areas
  • 16 Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage
  • 17 Compliance
  • 17 Nachtragsbericht
  • 18 Prognose-, Chancen- und Risikobericht
  • 18 Prognose 2015/2016
    • 19 Chancen und Risiken

20 Verkürzter Zwischenabschluss

  • 21 Konzernbilanz
  • 22 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
  • 23 Konzern-Gesamtergebnisrechnung
  • 24 Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
  • 25 Konzern-Kapitalflussrechnung
  • 26 Verkürzter Konzernanhang
  • 36 Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht

37 Weitere Informationen

37 Bericht des Prüfungsausschusses des Aufsichtsrats

38 Kontakt und Finanzkalender 2016/2017

Unser Geschäftsjahr beginnt am 1. Oktober und endet am 30. September des Folgejahres.

Wir verwenden in diesem Finanzbericht im Interesse der besseren Lesbarkeit ausschließlich die männliche Pluralform (z.B. "Mitarbeiter" anstatt "Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter"). Sie bezieht sich immer zugleich auf weibliche und männliche Personen.

Wirtschaftsbericht Zwischenlagebericht

Zusammenfassung

Industriegütergeschäfte und "impact" mit stabilisierender Wirkung in schwierigem Werkstoffumfeld

  • Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis des Konzerns gegenüber Vorjahr rückläufig aufgrund stark eingetrübtem Umfeld in den Werkstoffgeschäften
  • Alle Industriegütergeschäfte mit steigenden Auftragseingängen und Umsätzen (teilweise auch wechselkursbedingt) sowie Ergebnissen auf oder über Vorjahresniveau
  • Werkstoffgeschäfte mit Importdruck sowie selektive Versandrücknahme bei Steel Europe
  • 250 Mio € Effizienzsteigerungen aus "impact" wirken erheblichem Margendruck entgegen
  • Bereinigtes EBIT, Periodenergebnis und Free Cashflow des Konzerns wie erwartet rückläufig
  • Entwicklung insgesamt im Korridor der Gesamtjahresprognose (siehe Prognosebericht)

Makro- und Branchenumfeld

Weltwirtschaft weiterhin ohne große Dynamik – Konjunkturrisiken bleiben hoch

  • Bestenfalls moderates globales Wachstum in 2016; Erwartungen bei weiterhin hohen Unsicherheiten leicht zurückgenommen
  • Industrieländer mit leicht höherer Konjunkturdynamik
  • Schwellenländer mit weiter zurückgenommenen Wachstumserwartungen
  • USA: im Saldo leicht geringere BIP-Prognose; weiter verbesserter Arbeitsmarkt und Immobiliensektor kompensieren schwächere Daten aus Industrie und Außenhandel
  • Deutschland und Euro-Raum: BIP-Prognose insgesamt unverändert; positive bzw. sich allmählich bessernde Arbeitsmarktsituation mit positiver Wirkung auf privaten Konsum
  • China: abflachendes Wirtschaftswachstum; Transformationsprozess hin zu stärkerer Binnenwirtschaft weiterhin von expansiver Geld- und Fiskalpolitik begleitet
  • Brasilien: erneut deutlich nach unten revidierte BIP-Prognose; politische Unsicherheiten, nochmals gesunkene Rohstoff-/Ölpreise, hohe Inflation und Arbeitslosigkeit
  • Russland: BIP auch 2016 geringer erwartet; stark rückläufiger Ölpreis und Sanktionen
  • Risiken für globale Konjunkturentwicklung nach wie vor durch zahlreiche geopolitische Krisenherde; inzwischen eingeleitete Zinswende in den USA potenzielles Wachstumsrisiko insbesondere für Schwellenländer; hohe Volatilitäten im chinesischen Finanzsektor
  • Iran: Aufhebung der Sanktionen mit positiver Wirkung auf das Wirtschaftswachstum und Chancen für internationale Investitionsgüterproduzenten; potenziell zusätzlicher Druck auf Ölpreisentwicklung durch erhöhtes Angebot
Bruttoinlandsprodukt
reale Veränderung zum Vorjahr in % 20151) 20161)
Euro-Raum 1,6 1,7
Deutschland 1,7 1,9
Russland –3,7 –0,4
Übriges Mittel-/Osteuropa 1,1 2,2
USA 2,4 2,7
Brasilien –3,7 –2,5
Japan 0,7 1,0
China 6,9 6,5
Indien 7,3 7,5
Mittlerer Osten 3,2 2,9
Welt 3,0 3,2

1) Prognose

Quellen: IHS, IMF, Consensus Forecasts, diverse Banken und Forschungsinstitute, eigene Schätzungen

Automobilindustrie

  • Prognose für weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen leicht angehoben; positive Absatzentwicklungen in NAFTA (insbesondere Light Trucks in den USA), Europa und China
  • Chinesischer Pkw-Absatz 2015 mit volatiler Entwicklung; Absatzzuwachs der nächsten Jahre bei durchschnittlich 5% erwartet
  • Brasilien: Erwartung an Verkäufe und Produktion für 2016 nochmals leicht zurückgenommen

Maschinenbau

  • Nach leichtem Minus der US-Maschinenfertigung in 2015 nunmehr moderat positive Gegenbewegung für 2016 erwartet
  • Wachstumsprognose für chinesische Maschinenbau-Branche in 2016 zurückgenommen
  • Deutscher Maschinenbau mit leichtem Produktionsminus in 2015 und Nullwachstum in 2016

Bauwirtschaft

  • Weiterhin spürbare Erholung der US-Bauwirtschaft; Baugenehmigungen und Baubeginne zuletzt mit zweistelligen Zuwachsraten zum Vorjahr, anhaltend steigende Hauspreise
  • Expansion des Bausektors in Indien in 2016 etwas verhaltener erwartet; Abschwächung in China bestätigt
  • Bau-Prognose für Deutschland 2016 leicht angehoben

Entwicklung in wichtigen Absatzmärkten

20151) 20161)
Fahrzeugproduktion, in Mio Pkw und leichte Nutzfahrzeuge
Welt 85,8 88,6
Westeuropa (inkl. Deutschland) 14,0 14,4
Deutschland 5,8 5,9
USA 11,8 12,4
Japan 8,7 8,9
China 23,2 24,4
Brasilien 2,3 2,1
Maschinenbauproduktion, real, in % gegenüber Vorjahr
Deutschland –0,5 0,0
USA –0,4 2,5
Japan –0,7 0,8
China 4,0 3,0
Bautätigkeit, real, in % gegenüber Vorjahr
Deutschland 1,0 2,0
USA 5,5 6,5
China 4,0 3,0
Indien 5,5 6,0

1) Prognose

Quellen: IHS, Oxford Economics, nationale Verbände, eigene Schätzungen

Stahlumfeld

  • Rückgang Walzstahlnachfrage 2015 insbesondere in China
  • EU-Qualitätsflachstahlmarkt mit verschärftem Importdruck insbesondere aus China; Deutschland mit Lagerabbau im Stahlhandel bei insgesamt stabilem realen Verbrauch

Geschäftsentwicklung im Konzern

Geschäftsverlauf

Auftragseingang, Umsatz und Bereinigtes EBIT insgesamt rückläufig, Industriegütergeschäfte legen zu

• Zuwächse, auch wechselkursbedingt, in allen Industriegütergeschäften können insgesamt mengen- und preisbedingten Rückgang in den Werkstoffgeschäften nicht kompensieren

Auftragseingang nach Business Areas
1. Quartal
2014/2015
1. Quartal
2015/2016
Veränderung
in %
Veränderung auf
vergleich
barer Basis1)
in %
1.621 1.649 2 –3
1.868 1.992 7 2
1.075 1.530 42 41
3.546 2.846 –20 –12
2.095 1.846 –12 –10
475 371 –22 –32
47 57 21 –4
–633 –482
10.094 9.810 –3 –3

1) Währungs- und portfoliobereinigt

  • Industriegütergeschäfte insgesamt auch auf vergleichbarer Basis deutlich über Vorjahr; Industrial Solutions mit Großauftrag für Zementanlage in Saudi-Arabien
  • Alle Werkstoffgeschäfte auch auf vergleichbarer Basis (insbesondere bereinigt um Verkauf VDM und RIP bei Materials Services) unter Vorjahreswerten mit insgesamt deutlichen Preis- und Mengenrückgängen

Umsatz nach Business Areas

Mio € 1. Quartal
2014/2015
1. Quartal
2015/2016
Veränderung
in %
Veränderung auf
vergleich
barer Basis1)
in %
Components Technology 1.597 1.650 3 –1
Elevator Technology 1.712 1.869 9 4
Industrial Solutions 1.377 1.506 9 8
Materials Services 3.421 2.821 –18 –12
Steel Europe 1.985 1.723 –13 –12
Steel Americas 502 350 –30 –29
Corporate 45 60 34 97
Konsolidierung –595 –432
Umsatz fortgeführter Aktivitäten / Konzern 10.044 9.548 –5 –5

1) Währungs- und portfoliobereinigt

  • Wachstum in allen Industriegütergeschäften gestützt durch solide Marktpositionen und globale Aufstellung mit entsprechend positiven Wechselkurseffekten
  • Werkstoffgeschäfte mit rückläufigen Umsätzen; sehr schwieriges Umfeld mit starkem Verfall der Werkstoffund Rohstoffpreise

Bereinigtes EBIT nach Business Areas

Mio € 1. Quartal
2014/2015
1. Quartal
2015/2016
Veränderung
Components Technology 67 71 4
Elevator Technology 178 203 25
Industrial Solutions 92 90 –1
Materials Services 2 3 1
Steel Europe 79 51 –28
Steel Americas 0 –74 –74
Corporate –102 –117 –15
Konsolidierung 1 7
Bereinigtes EBIT fortgeführter Aktivitäten / Konzern 317 234 –83

• Alle Industriegütergeschäfte auf oder über Vorjahresniveau; Elevator Technology mit Bereinigtem EBIT und Marge zum 13. Mal in Folge über Vorjahresquartal

  • Alle Werkstoffgeschäfte in schwierigem Umfeld auf oder unter Vorjahresniveau; zahlreiche Effizienzmaßnahmen können starken Preis- und Margendruck nicht kompensieren
  • Corporate: höhere Aufwendungen durch Hochlauf Konzerninitiativen teilweise kompensiert durch Ergebnisverbesserungen im Servicebereich

Ergebnis durch Sondereffekte belastet

Sondereffekte nach Business Areas

Mio € 1. Quartal
2014/2015
1. Quartal
2015/2016
Veränderung
Components Technology 0 0 0
Elevator Technology 2 10 8
Industrial Solutions –3 1 4
Materials Services 16 4 –11
Steel Europe –1 1 1
Steel Americas 11 10 –1
Corporate 5 15 10
Konsolidierung 1 0
Sondereffekte fortgeführter Aktivitäten 32 41 10
Stainless Global 4 0 –4
Konsolidierung 0 0
Sondereffekte Konzern 36 41 5

• Sondereffekte, im Wesentlichen aus bzw. im Zusammenhang mit M&A-Transaktionen und Restrukturierungen, insgesamt leicht über Vorjahreswert

  • Elevator Technology: insbesondere Restrukturierungsmaßnahmen in Europa und Afrika

  • Steel Americas: insbesondere aus aktualisierter Bewertung eines langfristigen Frachtvertrags

  • Corporate: insbesondere Aufwendungen aus Desinvestitionsprojekten

Periodenergebnis unter Vorjahreswert

  • Periodenergebnis des Konzerns mit –54 Mio € insbesondere durch geringeres Bereinigtes EBIT unter Vorjahr
  • davon 23 Mio € Periodenfehlbetrag für Aktionäre der thyssenkrupp AG (Vorjahresüberschuss: 50 Mio €),
  • nach Abzug der auf nicht beherrschende Anteile entfallende Verlustbestandteile
  • Ergebnis je Aktie: –0,04€ (Vorjahr: 0,09€)

Investitionen

Investitionen auf Vorjahresniveau; Anteil Industriegütergeschäfte mit leichtem Anstieg

  • Anteil Industriegütergeschäfte steigt auf 45%; lediglich Rückgang bei Elevator Technology (Erwerb von Lift & Engineering Services Ltd. in Großbritannien im Vorjahr)
  • In allen Business Areas und bei Corporate Erneuerung der IT und Harmonisierung der Systemlandschaft zur Effizienzsteigerung, Kostensenkung und als Basis für Industrie 4.0

Investitionen nach Business Areas

Mio € 1. Quartal
2014/2015
1. Quartal
2015/2016
Veränderung
in %
Components Technology 74 78 6
Elevator Technology 28 21 –27
Industrial Solutions 12 15 20
Materials Services 22 14 –34
Steel Europe 100 86 –14
Steel Americas 10 30 210
Corporate 14 11 –25
Konsolidierung 5 –2
Investitionen fortgeführter Aktivitäten / Konzern 265 254 –4

Components Technology

  • Auf- und Ausbau von Produktionsstätten in Wachstumsregionen und Regionen mit Kostenvorteilen:
  • Lenkung und elektrische Lenksysteme: Mexiko (auch für US-Markt), China, Osteuropa
  • Nockenwellen: Mexiko (auch für US-Markt), Osteuropa
  • Kurbelwellen: Europa, Brasilien (Effizienzvorteile durch Automatisierung)
  • Rotorlager für Windenergie: Deutschland und Slowakei

Elevator Technology

• Neues Werk im Wachstumsmarkt Indien

Industrial Solutions

  • Marine Systems: Modernisierung der Werft am Standort Kiel
  • Resource Technologies: Erweiterung Portfolio im Standardmaschinengeschäft zur Stärkung der Marktposition im Bereich Mining und Mineral Processing

Materials Services

• Insbesondere Ausbau und Modernisierung der Lager- und Service-Aktivitäten in Europa

Steel Europe

  • Maßnahmen zur Verbesserung des Umweltschutzes, insbesondere Neubau der weltweit größten Tuchfilterentstaubung an einer Sinteranlage zur Reduzierung der Staubbelastung mit gutem Fortschritt
  • Neubau Pfannenofen im Oxygenstahlwerk 2 zur Fertigung metallurgisch anspruchsvoller Güten zur weiteren Ausrichtung auf höherwertige Produkte, insbesondere auf höchstfeste Stähle für die Automobilindustrie

Steel Americas

• Umweltschutz und Fortsetzung der technischen Optimierung der Anlagen

Corporate

• Überwiegend Immobilieninvestitionen, die zentral für den Konzern beim Asset Management gebündelt sind

Finanzierung

Cashflow und Netto-Finanzschulden

  • FCF vor M&A mit –847 Mio € aufgrund niedrigeren Ergebnisses und Aufbau Netto-Umlaufvermögen erwartungsgemäß unter Vorjahr
  • Netto-Finanzschulden mit entsprechendem Anstieg zum 31. Dezember 2015 auf 4.384 Mio €
  • Verhältnis von Netto-Finanzschulden zum Eigenkapital (Gearing) mit 130,7% über Wert vom 30. September 2015 (103,2%); aufgrund höheren Eigenkapitals jedoch mit Verbesserung gegenüber Vorjahr (144,9%)
  • freie Liquidität von 7,4 Mrd € (3,6 Mrd € flüssige Mittel und 3,8 Mrd € freie, zugesagte Kreditlinien)

Erfolgreiche Finanzierungsmaßnahme

• Schuldscheindarlehen über 100 Mio € mit dreijähriger Laufzeit im Dezember 2015 platziert; mit Zinssatz von 0,931% p. a. günstiges Zinsumfeld genutzt

Aktuelle Ratings unverändert

Rating
Langfrist-Rating Kurzfrist-Rating Ausblick
Standard & Poor's BB B stabil
Moody's Ba1 Not Prime negativ
Fitch BB+ B stabil

Geschäftsverlauf in den Business Areas

Components Technology

Components Technology in Zahlen

1. Quartal
2014/2015
1. Quartal
2015/2016
Veränderung
in %
Auftragseingang Mio € 1.621 1.649 2
Umsatz Mio € 1.597 1.650 3
EBIT Mio € 67 71 6
EBIT-Marge % 4,2 4,3
Bereinigtes EBIT Mio € 67 71 6
Bereinigte-EBIT-Marge % 4,2 4,3
Mitarbeiter (31.12.) 29.162 29.772 2

Auftragseingang und Umsatz leicht über Vorjahresniveau

  • Pkw-Komponenten mit anhaltend robustem Nachfragewachstum in Europa und USA
  • In China Nachfragebelebung insbesondere durch steuerliche Begünstigung der Käufe von Neuwagen mit Motoren bis zu 1,6 Liter Hubraum, nach rückläufigen Tendenzen im Vorquartal
  • Brasilien und Russland mit weiterhin stark rückläufigen Pkw-Märkten
  • Nutzfahrzeug-Märkte (>6t) in China und Brasilien weiterhin stark rückläufig; in den USA verhaltene Entwicklung bei Nutzfahrzeugen nach starkem Wachstum im Vorjahr
  • Industriekomponenten mit Umsatzsteigerung um +9%: Zuwächse im Bereich Windenergie, speziell in Europa, Brasilien und China; Geschäft mit Baumaschinenkomponenten weltweit schwach

Bereinigtes EBIT erhöht – unterstützt durch nachhaltige Effizienz- und Kostensenkungsmaßnahmen

  • Leicht verbesserte Marge im Wesentlichen durch Effizienzmaßnahmen und Kostensenkungen in Produktion und Einkauf
  • Verbesserungen bei Komponenten für Pkw und Windenergie überkompensieren Rückgänge bei Komponenten für Nutzfahrzeuge und Baumaschinen sowie die schwache Marktentwicklung in Brasilien

Großaufträge im Geschäft mit elektrisch unterstützten Lenksystemen

  • Großaufträge in den letzten zwölf Monaten mit einem Gesamtumsatz über Produktlebenszyklus von rund 7 Mrd € mit internationalen Automobilherstellern abgeschlossen
  • Wachstumspotenzial in volumenstarken Mittel- und Kleinwagensegmenten sowie in den großen automobilen Absatzmärkten wie China und Nordamerika
  • Technologische Voraussetzung für elektronische Fahrerassistenzsysteme sowie Kraftstoffersparnis von bis zu einem halben Liter pro Hundert gefahrenen Kilometern im Vergleich zu konventionellen hydraulischen Lenksystemen

Elevator Technology

Elevator Technology in Zahlen
1. Quartal
2014/2015
1. Quartal
2015/2016
Veränderung
in %
Auftragsbestand (31.12.) Mio € 4.277 5.051 18
Auftragseingang Mio € 1.868 1.992 7
Umsatz Mio € 1.712 1.869 9
EBIT Mio € 176 193 10
EBIT-Marge % 10,3 10,3
Bereinigtes EBIT Mio € 178 203 14
Bereinigte-EBIT-Marge % 10,4 10,9
Mitarbeiter (31.12.) 51.044 51.644 1

Weiterer Anstieg bei Auftragsbestand, -eingang und Umsatz

  • Auftragsbestand mit neuem Höchstwert
  • Auftragseingang: gestiegene Nachfrage im Neuanlagengeschäft in den USA, Südkorea und dem Nahen Osten sowie positive Wechselkurseffekte; Europa leicht unter Vorjahr; Anzahl Neuinstallationen in China durch Mehrheitserwerb Marohn über Vorjahresniveau
  • Umsatz: deutliches Wachstum in den USA, China und Südkorea, unterstützt durch positive Wechselkurseffekte; Europa auf Vorjahresniveau

Konsequente und nachhaltige Leistungsverbesserung: Bereinigtes EBIT und Marge weiter gesteigert

  • Weitere Verbesserung der Bereinigten-EBIT-Marge um 0,5%-Punkte gegenüber Vorjahresquartal trotz weiterhin schwieriger Marktsituation in Europa
  • Effektive Maßnahmen zur Leistungsoptimierung und Restrukturierung im Rahmen von "impact" sowie positive Wechselkurseffekte

Mit MAX, Multi und ACCEL weitere wichtige strategische Meilensteine in Q1 erreicht

  • MAX: Markteinführung präventiver Service- und Wartungslösung - internetbasierte Übermittlung der Aufzugsdaten an Servicetechniker
  • ermöglicht u.a. Vermeidung oder deutliche Verringerung von Ausfallzeiten
  • MULTI: maßstabsgetreues, voll funktionsfähiges Modell im Maßstab 1:3 im spanischen Gijon
  • mehrere Kabinen im gleichen Schacht
  • vertikale und erstmals auch horizontale Bewegung unter Nutzung von Transrapid-Linearmotor-Technologie möglich
  • völlig neue Höhen, Formen und Nutzungskonzepte von Gebäuden realisierbar
  • ACCEL: wegweisendes, effizientes Personentransportsystem für Städte und Flughäfen auf Branchenleitmesse für Flugzeugindustrie in München präsentiert
  • Neuer Fahrsteig nutzt ebenfalls Transrapid-Linearmotor-Technologie
  • Mit Spitzengeschwindigkeit von bis zu 12km/h z.B. vier Mal schneller zum Gate am Flughafen als bisher

Industrial Solutions

Industrial Solutions in Zahlen

1. Quartal
2014/2015
1. Quartal
2015/2016
Veränderung
in %
Auftragsbestand (31.12.) Mio € 13.493 12.337 –9
Auftragseingang Mio € 1.075 1.530 42
Umsatz Mio € 1.377 1.506 9
EBIT Mio € 95 90 –5
EBIT-Marge % 6,9 6,0
Bereinigtes EBIT Mio € 92 90 –2
Bereinigte-EBIT-Marge % 6,7 6,0
Mitarbeiter (31.12.) 18.690 19.518 4

Auftragseingang wächst stärker als Umsatz

  • Resource Technologies mit starkem Auftakt ins neue Geschäftsjahr: Großauftrag von Yamama für Zementanlage in Saudi-Arabien; daneben mehrere mittelgroße Zement- und Mining-Aufträge von Kunden in den USA, Kanada, Australien und Serbien
  • Process Technologies mit rückläufigem Auftragseingang: Zurückhaltung der Kunden angesichts fallender Öl- und Rohstoffpreise; allerdings hohes Auftragsvolumen in fortgeschrittenem Verhandlungsstatus
  • Auftragseingang System Engineering erneut gesteigert: anhaltend lebhafte Nachfrage nach Produktionssystemen für Autos in Europa und Asien; Auftrag für Rohbauanlagen eines führenden deutschen Automobilherstellers
  • Marine Systems: Kleinere Wartungs- und Serviceaufträge wie im Vorjahr; Unterlagen im Rahmen des Auswahlprozesses für australisches U-Boot-Programm "SEA 1000" eingereicht
  • Weiterhin gute Planbarkeit und Auslastung durch hohen Auftragsbestand
  • Umsatzsteigerung in allen Geschäftseinheiten; lediglich projektbedingt geringer Rückgang bei Process Technologies

Effizienzmaßnahmen wirken: Bereinigtes EBIT weiterhin mit guter Margenqualität

  • Bereinigtes EBIT auf Vorjahresniveau; Marge weiterhin im Zielbereich von 6 bis 7%
  • Unterstützung durch "impact"-Maßnahmen, insbesondere Synergien im Rahmen der Integration des Anla-
  • genbaugeschäfts, Optimierung von Vertriebs- und Einkaufsprozessen und Kostensenkungsmaßnahmen

Maßnahmen für nachhaltiges profitables Umsatzwachstum in herausforderndem Marktumfeld angestoßen

  • Kundenorientierte Entwicklung und Vermarktung neuer technischer Lösungen bei Produkten und Maschinen
  • Optimierte Systemintegration entlang der Wertschöpfungskette
  • Ausbau von Reparatur- und Servicedienstleistungen durch verstärkte regionale Präsenz und Kundennähe
  • Geschäftseinheiten übergreifende regionale Marktbearbeitung
  • Forschung und Entwicklung insbesondere im Bereich innovativer Energiespeicherlösungen (Redox-Flow) für Chancen im wachsenden Markt der erneuerbaren Energien

Materials Services

Materials Services in Zahlen

1. Quartal
2014/2015
1. Quartal
2015/2016
Veränderung
in %
Auftragseingang Mio € 3.546 2.846 –20
Umsatz Mio € 3.421 2.821 –18
EBIT Mio € –14 –1 93
EBIT-Marge % –0,4 0,0
Bereinigtes EBIT Mio € 2 3 43
Bereinigte-EBIT-Marge % 0,1 0,1
Mitarbeiter (31.12.) 22.423 20.009 –11

Signifikanter Preisverfall, rückläufige Nachfrage und Portfolioveränderungen belasten Auftragseingang und Umsatz

  • VDM und RIP im Vorjahr veräußert, nicht mehr in Kennzahlen des Berichtsquartals enthalten
  • Umsatz in allen Bereichen Ausnahme Aerospace und AST unter Vorjahr; hoher Preis- und Wettbewerbsdruck bei nahezu allen Werk- und Rohstoffen
  • Aerospace: Geschäftsausweitung mit neuen Kunden und neuen Langfristverträgen
  • AST: Entfall der streikbedingten Belastungen aus dem Vorjahr sowie Verbesserungen und Mengenausweitung in Produktion und Vertrieb
  • Werkstofflager- und Servicegeschäft: Absatz mit insgesamt 1,3 Miot nahezu auf Vorjahresniveau; Mengen in Osteuropa und bei den automobilnahen Servicecenter-Aktivitäten gesteigert, in den übrigen Regionen Rückgänge
  • Internationales Werkstoff-Trading und -Streckengeschäft: starker Mengenrückgang auf 0,9 Miot, Vorjahr mit außergewöhnlich großem Einzelauftrag
  • Rohstoffabsatz: insbesondere durch höhere Nickelerz-Verkäufe auf 0,9 Miot gestiegen, Koks- und Kohlemengen dagegen rückläufig

Bereinigtes EBIT auf Vorjahresniveau; umfangreiches Maßnahmenpaket zur Ergebnisstabilisierung in Umsetzung

  • Bereinigtes EBIT im Handels- und Servicegeschäft deutlich unter Vorjahr; positive Entwicklung von AST
  • Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung, Kostensenkung und Reduzierung der Mittelbindung beschleunigt

Digitalisierungsinitiative zur stärkeren Kundenorientierung, Neukundengewinnung und Optimierung sämtlicher Geschäftsabläufe auch in Europa gestartet

  • Online Plattform für das B2B-Geschäft mit Bestandskunden neben den USA auch in Deutschland gestartet, Funktionen in mehreren Schritten ausgeweitet
  • Das Prinzip des in den USA erfolgreichen Retailshops "OnlineMetals" mit breitem Produkt und Servicespektrum in mehreren europäischen Ländern im laufenden Geschäftsjahr gestartet

Steel Europe

Steel Europe in Zahlen
1. Quartal
2014/2015
1. Quartal
2015/2016
Veränderung
in %
Auftragseingang Mio € 2.095 1.846 –12
Umsatz Mio € 1.985 1.723 –13
EBIT Mio € 80 50 –37
EBIT-Marge % 4,0 2,9
Bereinigtes EBIT Mio € 79 51 –36
Bereinigte-EBIT-Marge % 4,0 2,9
Mitarbeiter (31.12.) 27.740 27.493 –1

Auftragseingang und Umsatz preis- und mengenbedingt rückläufig

  • Rückläufiger Auftragseingang und Umsatz aufgrund zunehmenden Importdrucks in Europa
  • Entsprechend verstärkte Kaufzurückhaltung der Kunden zusätzlich zu saisonalem Lagerabbau zum Kalenderjahresende
  • Bestellmengen im Berichtsquartal mit 2,6 Miot um 4%, Versand mit 2,4 Miot um 8% gegenüber Vorjahr zurückgenommen
  • Nachfrage und Versand an Automobilkunden einschließlich Zulieferer stabil; Geschäftsbereich kornorientiertes Elektroband mit starker Nachfrage für besonders hochwertige Güten aus Ökodesign-Richtlinie für Transformatoren

Konsequent weiter geführte Effizienzmaßnahmen und Differenzierungsinitiativen begrenzen Rückgang des Bereinigten EBIT

  • Bereinigtes EBIT durch niedrigere Mengen und Preise erheblich belastet; nur geringe Entlastung durch niedrigere Rohstoffkosten, diese zudem durch schwächeren Eurokurs zum Teil wieder aufgezehrt
  • Stabilisierende Wirkung aus konsequent weiter geführten Maßnahmenprogrammen zur Kostensenkung sowie aus positiven Mixeffekten; Electrical Steel mit positiven Effekten aus erfolgreicher Restrukturierung, gestützt durch Markterholung

In deutlich eingetrübtem Umfeld Programm "one steel" zur nachhaltigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit initiiert

  • Angestrebt wird Spitzenposition in Europa in allen relevanten Märkten und Bereichen mit effektiver IT-Infrastruktur, effizienten Prozessen und leistungs- und kundenorientierter Kultur zur Absicherung des Ziels, nachhaltig mehr als die Kapitalkosten zu erwirtschaften
  • Wichtige Hebel: stärkere Markt- und Kundenorientierung, weitere Effizienzsteigerungen in der Produktion, weitere Optimierung der Produktpalette hin zu margenstarken Sorten, beschleunigte Entwicklung und Vermarktung von Innovationen sowie deutliche Leistungsverbesserungen in der Lieferkette

Steel Americas

Steel Americas in Zahlen
1. Quartal
2014/2015
1. Quartal
2015/2016
Veränderung
in %
Auftragseingang Mio € 475 371 –22
Umsatz Mio € 502 350 –30
EBIT Mio € –11 –84 --
EBIT-Marge % –2,2 –24,0
Bereinigtes EBIT Mio € 0 –74 --
Bereinigte-EBIT-Marge % 0,0 –21,2
Mitarbeiter (31.12.) 3.348 3.783 13

Auftragseingang und Umsatz rückläufig

  • Auftragseingang Preis- und mengenbedingt rückläufig, Bestellmengen mit 0,9 Miot um 14% unter Vorjahr
  • Umsatzrückgang bei leicht höheren Versandmengen durch gestiegenen Preisdruck in den USA und Südamerika
  • Versand mit 1,1 Miot um 3% über Vorjahr, davon 0,5 Miot Brammen an das Walz- und Beschichtungswerk von AM/NS in Calvert/Alabama und 0,1 Miot an Steel Europe
  • Aufbau weiterer langfristiger Kundenbeziehungen mit gutem Fortschritt

Bereinigtes EBIT in schwierigem Preisumfeld unter Vorjahresniveau

  • Höherer Versand, Effizienzgewinne und Produktionsmengen durch negative Preiseffekte überlagert
  • Bereinigtes EBIT durch 20 Mio € negative Stichtagseffekte auf Vorsteuerguthaben belastet

Programm "UP" zur weiteren Stärkung der Wettbewerbsposition

  • Neues Effizienzprogramm "UP" ("Ultimate Performance") aufgesetzt
  • Ziel: nachhaltige Verbesserung der Brammenkosten über gesamte Wertschöpfungskette

Corporate

Ergebnisverbesserungen im Servicebereich, höhere Aufwendungen durch Hochlauf der Konzerninitiativen

  • Effizienzsteigerungen bei Global Shared Services
  • Gegenläufig höhere Aufwendungen durch Hochlauf des Konzernprogramms unITe sowie durch Rückstellungen für andere Mitarbeiterverpflichtungen

Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage

Analyse der Bilanz

Langfristige Vermögenswerte

  • Anstieg der langfristigen Vermögenswerte gegenüber dem 30. September 2015 um 235 Mio €, insbesondere währungsbedingt
  • Zunahme der in den sonstigen nicht finanziellen Vermögenswerten enthaltenen Erstattungsansprüche im Zusammenhang mit ertragsunabhängigen Steuern

Kurzfristige Vermögenswerte

  • Insgesamt eingetretener Rückgang der kurzfristigen Vermögenswerte um 273 Mio € hauptsächlich aufgrund der deutlichen Abnahme der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente um 887 Mio € auf 3.648 Mio €, insbesondere als Folge des im Berichtsquartal negativen Free Cashflow von 847 Mio €
  • Neben umrechnungsbedingten Erhöhungen insbesondere Zunahmen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Zusammenhang mit Fertigungsaufträgen und insgesamt höhere Mittelbindung bei den Vorräten im Werkstoffgeschäft
  • Anstieg der in den sonstigen nicht finanziellen Vermögenswerte enthaltenen Anzahlungen für die Beschaffung von Vorräten und der Erstattungsansprüche im Zusammenhang mit ertragsunabhängigen Steuern

Eigenkapital

  • Eigenkapital gegenüber dem 30. September 2015 um 48 Mio € auf 3.355 Mio € erhöht
  • Periodenverlust von 54 Mio € insbesondere durch im sonstigen Ergebnis berücksichtigte Gewinne von 114 Mio € aus Währungsumrechnung überkompensiert

Langfristige Verbindlichkeiten

• Zunahme der langfristigen Verbindlichkeiten um 84 Mio € gegenüber dem 30. September 2015 hauptsächlich wegen höherer Finanzschulden aufgrund der Platzierung eines Schuldscheindarlehens mit dreijähriger Laufzeit im Dezember 2015

Kurzfristige Verbindlichkeiten

  • Abnahme der kurzfristigen Verbindlichkeiten um insgesamt 170 Mio €
  • Deutlich verminderte Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen hauptsächlich im Werkstoff- und Komponentengeschäft
  • Insbesondere durch Inanspruchnahmen gesunkene Rückstellungen für kurzfristige Leistungen an Arbeitnehmer
  • Deutlicher Anstieg der nicht finanziellen Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit Fertigungsaufträgen

Analyse der Gewinn- und Verlustrechnung

Betriebliches Ergebnis

  • Umsatzerlöse im 1. Quartal 2015/2016 mit 9.548 Mio € insgesamt um 496 Mio € oder 5% unter dem Vorjahreswert
  • Preis- und mengenbedingte Umsatzrückgänge bei den Werkstoffgeschäften sowie entfallende Umsatzbeiträge der im Geschäftsjahr 2014/2015 veräußerten VDM
  • Umsatzerhöhungen insbesondere durch die Geschäftsausweitung im Aufzugs- und Anlagenbaugeschäft
  • Rückgang der Umsatzkosten im Wesentlichen proportional zur Umsatzentwicklung; Brutto-Umsatzmarge unverändert bei 16%
  • Verbesserung der sonstigen Gewinne/Verluste um 54 Mio € auf einen Gewinn von 10 Mio € hauptsächlich durch die Währungsumrechnung von Erstattungsansprüchen im Zusammenhang mit ertragsunabhängigen Steuern

Finanzergebnis und Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

  • Anstieg der Finanzierungserträge um 127 Mio € insbesondere aufgrund höherer Wechselkursgewinne im Zusammenhang mit Finanztransaktionen
  • Zunahme der Finanzierungsaufwendungen um insgesamt 174 Mio € im Wesentlichen aus gestiegenen Wechselkursverlusten im Zusammenhang mit Finanztransaktionen
  • Minderungen bei den Finanzierungsaufwendungen insbesondere durch gesunkene Aufwendungen aus der Aufzinsung von langfristigen sonstigen Rückstellungen
  • Steueraufwand von 87 Mio € durch Quellensteueraufwand und, wie schon im Vorjahr, durch Wertberichtigungen aktiver latenter Ertragsteuern beeinflusst

Ergebnis je Aktie

  • Ergebnis je Aktie bezogen auf das Periodenergebnis, das auf die Aktionäre der thyssenkrupp AG entfällt, im Berichtsquartal gegenüber dem Vorjahr um 0,13€ auf einen Verlust von 0,04€ verschlechtert
  • Ergebnis je Aktie der fortgeführten Aktivitäten mit einem Verlust von 0,04€ um 0,14€ unter dem Vorjahreswert

Analyse der Kapitalflussrechnung

Free Cashflow

  • Negativer Free Cashflow mit 847 Mio € um 306 Mio € unter Vorjahr
  • Veränderung im Wesentlichen durch um 212 Mio € auf 598 Mio € angestiegenen negativen Operating Cashflow
  • Verschlechterter Operating Cashflow insbesondere aufgrund des geringeren Periodenergebnisses vor Abschreibungen und latenten Steueraufwendungen sowie der insgesamt erhöhten Mittelbindung bei den operativen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten
  • Anstieg der Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit um 94 Mio € im Wesentlichen Folge der im Vorjahresquartal enthaltenen Zuflüsse aus dem Verkauf der Dienstleistungsaktivitäten der RIP-Gruppe in Brasilien

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit

  • Im Berichtsquartal Mittelabflüsse aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 68 Mio € nach Mittelzuflüssen von 164 Mio € im entsprechenden Vorjahresquartal
  • Veränderung von 232 Mio € im Wesentlichen Folge einer verminderten Aufnahme von Finanzschulden sowie im Berichtsquartal erfolgter Rückzahlungen von Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungen im Zusammenhang mit der Konzernfinanzierung

Compliance

Compliance – eine Frage der Haltung

  • Unsere Unternehmenskultur setzt auf Leistung und Werte. Unsere Werte sind insbesondere im thyssenkrupp Konzernleitbild, im thyssenkrupp Code of Conduct und im thyssenkrupp Compliance Commitment verankert.
  • Ehrlichkeit, Respekt und gegenseitige Wertschätzung bestimmen unser Miteinander und sind die Basis für unsere Geschäftsbeziehungen zu Kunden, Lieferanten und anderen Marktteilnehmern.
  • Nähere Informationen zum thyssenkrupp Compliance-Programm, zur Compliance-Kultur bei thyssenkrupp und zur thyssenkrupp Compliance-Strategie finden Sie im Geschäftsbericht 2014/2015.

Nachtragsbericht

Zwischen dem Stichtag des Berichtszeitraums (31. Dezember 2015) und der Freigabe des Berichts zur Veröffentlichung (8. Februar 2016) sind keine berichtspflichtigen Ereignisse eingetreten.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognose 2015/2016

Gesamtaussage des Vorstands

  • Start ins neue Geschäftsjahr mit erheblich verschlechterten Werkstoffumfeld: Werkstoffgeschäfte beeinträchtigt durch starken Lagerabbau und Kaufzurückhaltung der Kunden sowie durch hohen Importdruck
  • Demgegenüber Fortsetzung der soliden Entwicklung in den Industriegütergeschäften
  • Entwicklung insgesamt weiterhin im Korridor der Gesamtjahresprognose
  • Zielerreichung basiert jedoch insbesondere auf Annahme einer deutlichen Erholung der Werkstoffmärkte in zweiter Geschäftsjahreshälfte im Vergleich zu aus unserer Sicht nicht nachhaltigen Bedingungen im ersten Geschäftsquartal

Zu weiteren wesentlichen Annahmen und erwarteten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vgl. Prognosekapitel sowie Abschnitt "Makro- und Branchenumfeld" im Wirtschaftsbericht des Geschäftsberichts 2014/2015 und des vorliegenden Zwischenberichts.

Erwartung 2015/2016: Deutlicher Anstieg bei Jahresüberschuss und tkVA; Bereinigtes EBIT zwischen 1,6 – 1,9 Mrd €; FCF vor M&A auf Vorjahresniveau

  • Konzernumsatz auf vergleichbarer Basis auf Vorjahresniveau erwartet (Vorjahr: 42,8 Mrd €) - Industriegütergeschäfte mit organischem Wachstum bei Components Technology und Elevator Technology im einstelligen Prozentbereich; weitgehend seitwärts gerichtete Entwicklung bei Industrial Solutions
  • Werkstoffgeschäfte bei hohem Importdruck schwächer
  • Bereinigtes EBIT des Konzerns voraussichtlich zwischen 1,6 1,9 Mrd € (Vorjahr: 1.676 Mio €), gestützt durch 850 Mio € geplante EBIT-Effekte aus "impact"
  • Industriegütergeschäfte:
  • Components Technology: Bereinigtes EBIT mindestens auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 313 Mio €) erwartet, infolge des weiteren Hochlaufs der neuen Werke und der Effizienzsteigerungsprogramme trotz eines hohen Preis- und Margendrucks
  • Elevator Technology: Verbesserung des Bereinigten EBIT aus dem Umsatzwachstum und einer Erhöhung der Bereinigte-EBIT-Marge um 0,5 bis 0,7 Prozentpunkte aus Restrukturierungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen (Vorjahr: 794 Mio €; 11,0%)
  • Industrial Solutions: Umsatz, Marge und damit das Bereinigte EBIT voraussichtlich auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 424 Mio €)
  • Werkstoffgeschäfte:
  • Materials Services: Bereinigtes EBIT auf Vorjahresniveau angestrebt (Vorjahr: 206 Mio €); positive Effekte durch Entfall Belastungen aus dem Streik bei AST im Vorjahr und durch Fortschritte bei den Restrukturierungs- und Effizienzsteigerungsprogrammen und den Vertriebsinitiativen; gegenläufig Margendruck auf Werkstoffmärkten und entfallende Ergebnisbeiträge veräußerter Aktivitäten
  • Steel Europe: in einem von hohem Import- und Margendruck gekennzeichneten Stahlumfeld Ergebnis auf Vorjahresniveau angestrebt (Vorjahr: 492 Mio €)
  • Steel Americas: In schwachem brasilianischen Stahlmarkt und schwierigem Preisumfeld aufgrund operativer Fortschritte und durch Effizienzprogramme Bereinigtes EBIT auf Vorjahresniveau angestrebt (Vorjahr: –138 Mio €)
  • Jahresüberschuss auch infolge geringerer Belastungen aus Sondereffekten mit deutlicher Steigerung gegenüber Vorjahr (Vorjahr: 268 Mio €)
  • tkVA des Konzerns dementsprechend ebenfalls deutlich höher erwartet (Pro-forma-Vorjahresvergleichswert mit aktuellem Kapitalkostensatz: –238 Mio €)
  • FCF vor M&A auf Vorjahresniveau erwartet (Vorjahr: 115 Mio €)
  • Investitionen des Konzerns voraussichtlich bei rund 1,5 Mrd € (Vorjahr: 1.235 Mio €)

Chancen und Risiken

Chancen

  • Hohe und stabile Ergebnis-, Cash- und Wertbeiträge durch Positionierung als diversifizierter Industriekonzern
  • Chancen durch integrierte Steuerung des Konzerns und Nutzung der Vorteile im Zusammenspiel zwischen Business Areas, Regionen, Konzernfunktionen und Service-Einheiten
  • Strategische und operative Chancen gemäß Geschäftsbericht 2014/2015 weiterhin gültig

Risiken

  • Keine signifikanten Veränderungen im Risikoprofil des Konzerns im Berichtsquartal; keine bestandsgefährdenden Risiken; detaillierte Ausführungen zu den Risiken gemäß Geschäftsbericht 2014/2015 weiterhin gültig
  • Konjunkturelle Risiken aus zahlreichen geopolitischen Krisenherden sowie andauernder Rezession in Brasilien und geringerer Wachstumsdynamik in China; zunehmende Volatilitäten im externen Umfeld; verstärkte Unsicherheit über die zukünftige weltwirtschaftliche Entwicklung und deren Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle des Konzerns
  • Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bremen:
  • Neben Griechenland Überprüfung der Geschäftsbeziehungen der Atlas Elektronik in der Türkei auf Unregelmäßigkeiten
  • Im seit 2013 laufenden Korruptionsverfahren der Staatsanwaltschaft Bremen wegen Projekten in Griechenland erstmalige Bezugnahme der Staatsanwaltschaft auf ein drohendes Bußgeld in Höhe eines mittleren bis hohen zweistelligen Millionenbetrags
  • Vollumfängliche Kooperation der Atlas Elektronik mit den Behörden

Verkürzter Zwischenabschluss

  • 21 Konzernbilanz
  • 22 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
  • 23 Konzern-Gesamtergebnisrechnung
  • 24 Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
  • 25 Konzern-Kapitalflussrechnung
  • 26 Verkürzter Konzernanhang
  • 36 Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht

thyssenkrupp AG — Konzernbilanz

Aktiva
Mio € Anhang-Nr. 30.09.2015 31.12.2015
Immaterielle Vermögenswerte 4.529 4.564
Sachanlagen 8.728 8.770
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 239 238
Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen 303 331
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 47 44
Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte 343 433
Aktive latente Steuern 2.031 2.075
Langfristige Vermögenswerte 16.220 16.455
Vorräte 6.945 7.202
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.118 5.300
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 319 347
Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte 2.397 2.523
Laufende Ertragssteueransprüche 160 182
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 4.535 3.648
Kurzfristige Vermögenswerte 19.474 19.201
Summe Vermögenswerte 35.694 35.656
Passiva
Mio € Anhang-Nr. 30.09.2015 31.12.2015
Gezeichnetes Kapital 1.449 1.449
Kapitalrücklage 5.434 5.434
Gewinnrücklagen –4.123 –4.121
Kumuliertes sonstiges Ergebnis 422 535
Eigenkapital der Aktionäre der thyssenkrupp AG 3.182 3.297
Nicht beherrschende Anteile 125 58
Eigenkapital 3.307 3.355

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

01

7.654

7.592
Rückstellungen für sonstige langfristige Leistungen an Arbeitnehmer 339 361
Sonstige Rückstellungen 906 878
Passive latente Steuern 53 94
Finanzschulden 02 6.385 6.495
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 2 4
Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 5 5
Langfristige Verbindlichkeiten 15.344 15.428

Rückstellungen für kurzfristige Leistungen an Arbeitnehmer


362

254
Sonstige Rückstellungen 1.066 1.093
Laufende Ertragsteuerverbindlichkeiten 241 222
Finanzschulden 1.570 1.543
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.985 4.419
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 1.226 1.253
Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 7.593 8.089
Kurzfristige Verbindlichkeiten 17.043 16.873
Verbindlichkeiten 32.387 32.301
Summe Eigenkapital und Verbindlichkeiten 35.694 35.656

thyssenkrupp AG — Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Mio €, mit Ausnahme Ergebnis je Aktie in € Anhang-Nr. 1. Quartal
2014/2015
1. Quartal
2015/2016
Umsatzerlöse 05 10.044 9.548
Umsatzkosten –8.414 –8.015
Bruttoergebnis vom Umsatz 1.630 1.533
Forschungs- und Entwicklungskosten –72 –81
Vertriebskosten –700 –703
Allgemeine Verwaltungskosten –543 –557
Sonstige Erträge 53 46
Sonstige Aufwendungen –43 –38
Sonstige Gewinne und Verluste –44 10
Betriebliches Ergebnis 281 211
Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen 17 16
Finanzierungserträge 243 370
Finanzierungsaufwendungen –390 –564
Finanzergebnis –130 –178
Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten (vor Steuern) 151 34
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag –104 –87
Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten (nach Steuern) 47 –54
Nicht fortgeführte Aktivitäten (nach Steuern) –4 0
Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) 43 –54
Davon:
Anteil der Aktionäre der thyssenkrupp AG 50 –23
Nicht beherrschende Anteile –7 –30
Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) 43 –54
Ergebnis je Aktie (unverwässert/verwässert) bezogen auf 06
Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten (Anteil der Aktionäre der thyssenkrupp AG) 0,10 –0,04
Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) (Anteil der Aktionäre der thyssenkrupp AG) 0,09 –0,04

thyssenkrupp AG — Konzern-Gesamtergebnisrechnung

Mio € 1. Quartal
2014/2015
1. Quartal
2015/2016
Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) 43 –54
Bestandteile des sonstigen Ergebnisses, die zukünftig nicht in das Periodenergebnis umgegliedert werden:
Sonstiges Ergebnis aus der Neubewertung der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen
Veränderung der unrealisierten Gewinne/(Verluste)
Steuereffekt
–538
164
5
3
Sonstiges Ergebnis aus der Neubewertung der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen, insgesamt –374 8
Anteil an den unrealisierten Gewinnen/(Verlusten), der auf nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen entfällt 0 3
Zwischensumme der Bestandteile des sonstigen Ergebnisses, die zukünftig nicht in das Periodenergebnis umgegliedert werden –374 11
Bestandteile des sonstigen Ergebnisses, die zukünftig in das Periodenergebnis umgegliedert werden:
Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung
Veränderung der unrealisierten Gewinne/(Verluste) 20 114
Realisierte (Gewinne)/Verluste 18 0
Unrealisierte Gewinne/(Verluste), insgesamt 38 114
Unrealisierte Gewinne/(Verluste) aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten
Veränderung der unrealisierten Gewinne/(Verluste) 1 0
Realisierte (Gewinne)/Verluste 0 0
Steuereffekt 0 0
Unrealisierte Gewinne/(Verluste), insgesamt 1 0
Unrealisierte Gewinne/(Verluste) aus derivativen Finanzinstrumenten (Cashflow-Hedges)
Veränderung der unrealisierten Gewinne/(Verluste) 6 –10
Realisierte (Gewinne)/Verluste 2 5
Steuereffekt –3 6
Unrealisierte Gewinne/(Verluste), insgesamt 5 1
Anteil an den unrealisierten Gewinnen/(Verlusten), der auf nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen entfällt 5 0
Zwischensumme der Bestandteile des sonstigen Ergebnisses, die zukünftig in das Periodenergebnis umgegliedert werden 49 115
Sonstiges Ergebnis –325 126
Gesamtergebnis –282 72
Davon:
Anteil der Aktionäre der thyssenkrupp AG –266 101
Nicht beherrschende Anteile –16 –28
Der den Aktionären der thyssenkrupp AG zuzurechnende Anteil am Gesamtergebnis teilt sich wie folgt auf:
Fortgeführte Aktivitäten –262 101
Nicht fortgeführte Aktivitäten –4 0

thyssenkrupp AG — Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

Eigenkapital der Aktionäre der thyssenkrupp AG

Kumuliertes sonstiges Ergebnis
--------------------------------
Mio €,
mit Ausnahme der
Aktienanzahl
Aktienanzahl
im Umlauf
Gezeich
netes
Kapital
Kapital
rücklage
Gewinn
rücklagen
Unter
schieds
betrag
aus der
Währungs
um
rechnung
Zur
Veräuße
rung
verfügbare
finanzielle
Vermögens
werte
Derivative
Finanz
instrumente
Anteil der
auf nach
der
Equity
Methode
bilanzierte
Beteili
gungen
entfällt
Gesamt Nicht
beherr
schende
Anteile
Eigen
kapital
Stand am 30.09.2014 565.937.947 1.449 5.434 –4.142 248 6 –61 49 2.983 216 3.199
Periodenüberschuss/
(-fehlbetrag)
Sonstiges Ergebnis
Gesamtergebnis
50
–374
–324
46
46
1
1
6
6
5
5
50
–316
–266
–7
–9
–16
43
–325
–282
Gewinnausschüttungen
an nicht beherrschende
Anteile
Sonstige
Veränderungen
0
0
–10 –10
0
Stand am 31.12.2014 565.937.947 1.449 5.434 –4.466 294 7 –55 54 2.717 190 2.907
Stand am 30.09.2015 565.937.947 1.449 5.434 –4.123 417 6 –58 57 3.182 125 3.307
Periodenüberschuss/
(-fehlbetrag)
Sonstiges Ergebnis
Gesamtergebnis
–23
11
–12
116
116
0
0
–3
–3
0
0
–23
124
101
–30
2
–28
–54
126
72
Gewinnausschüttungen
an nicht beherrschende
Anteile
0 –21 –21
Anteilsveränderungen
bei bereits
konsolidierten
Gesellschaften
Sonstige
–1 –1 –2 –3
Veränderungen 15 15 –15 0
Stand am 31.12.2015 565.937.947 1.449 5.434 –4.121 533 6 –61 57 3.297 58 3.355

thyssenkrupp AG — Konzern-Kapitalflussrechnung

Mio € 1. Quartal
2014/2015
1. Quartal
2015/2016
Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) 43 –54
Anpassungen des Periodenüberschusses/(-fehlbetrages) für die Überleitung zum Operating Cashflow:
Nicht fortgeführte Aktivitäten (nach Steuern) 4 0
Latente Steueraufwendungen/(-erträge) 30 24
Abschreibungen und Wertminderungen langfristiger Vermögenswerte 306 297
Zuschreibungen langfristiger Vermögenswerte –1 –8
Ergebnisse aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen, soweit nicht zahlungswirksam –17 –16
Ergebnis aus dem Abgang langfristiger Vermögenswerte 10 1
Veränderungen bei Aktiva und Passiva, bereinigt um Effekte aus Konsolidierungskreis
und anderen nicht zahlungswirksamen Veränderungen:
- Vorräte –485 –207
- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 429 –139
- Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen –28 –64
- Sonstige Rückstellungen –102 –111
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen –124 –594
- Übrige Aktiva/Passiva, soweit nicht Investitions- oder Finanzierungstätigkeit –447 273
Operating Cashflow – fortgeführte Aktivitäten –382 –598
Operating Cashflow – nicht fortgeführte Aktivitäten –4 0
Operating Cashflow – insgesamt –386 –598
Investitionen in nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen und in langfristige finanzielle Vermögenswerte –1 –8
Auszahlungen für den Erwerb von konsolidierten Gesellschaften abzüglich übernommener Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente
–18 0
Investitionen in Sachanlagen (einschließlich geleisteter Anzahlungen) und in als Finanzinvestition gehaltene Immobilien –221 –222
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (einschließlich geleisteter Anzahlungen) –25 –23
Desinvestitionen von nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen und langfristigen finanziellen Vermögenswerten 6 0
Einzahlungen aus dem Verkauf von bislang konsolidierten Gesellschaften abzüglich abgegebener Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente 92 1
Desinvestitionen von Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 11 4
Desinvestitionen von immateriellen Vermögenswerten
Cashflow aus Investitionstätigkeit – fortgeführte Aktivitäten
1
–155
0
–249
Cashflow aus Investitionstätigkeit – nicht fortgeführte Aktivitäten 0 0
Cashflow aus Investitionstätigkeit – insgesamt –155 –249
Einzahlungen aus der Aufnahme von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 444 8
Tilgung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten –372 –64
Zunahme/(Abnahme) Verbindlichkeiten Schuldschein-/Sonstige Darlehen 89 115
Zunahme/(Abnahme) Akzeptverbindlichkeiten 1 1
(Zunahme)/Abnahme kurzfristige Wertpapiere 0 –1
Gewinnausschüttungen an nicht beherrschende Anteile –10 –21
Auszahlungen für den Erwerb von Anteilen an bereits konsolidierten Gesellschaften –1 –2
Sonstige Finanzierungsvorgänge 13 –103
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit – fortgeführte Aktivitäten 164 –68
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit – nicht fortgeführte Aktivitäten 0 0
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit – insgesamt 164 –68
Zahlungswirksame Zunahme/(Abnahme) der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente – insgesamt –377 –915
Einfluss von Wechselkursänderungen auf die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente – insgesamt –11 27
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Beginn der Berichtsperiode – insgesamt 4.040 4.535
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende der Berichtsperiode – insgesamt 3.652 3.648
[davon Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente der Veräußerungsgruppen] [11] [0]
Ergänzende Informationen zu Zahlungsvorgängen, die im Operating Cashflow fortgeführter Aktivitäten enthalten sind:
Zinseinzahlungen 34 27
Zinsauszahlungen –83 –93
Erhaltene Dividenden 2 1
Auszahlungen für Steuern vom Einkommen und Ertrag –64 –107

thyssenkrupp AG — Verkürzter Konzernanhang

Unternehmensinformation

Die thyssenkrupp Aktiengesellschaft ("thyssenkrupp AG" oder "Gesellschaft") ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft mit Sitz in Duisburg und Essen in Deutschland. Der vorliegende verkürzte Konzern-Zwischenabschluss der thyssenkrupp AG und ihrer Tochtergesellschaften ("Konzern") für den Zeitraum vom 1. Oktober 2015 bis 31. Dezember 2015 wurde einer prüferischen Durchsicht unterzogen und mit Beschluss des Vorstands vom 8. Februar 2016 zur Veröffentlichung freigegeben.

Grundlagen der Berichterstattung

Der vorliegende verkürzte Konzern-Zwischenabschluss wurde gemäß § 37w WpHG sowie in Übereinstimmung mit IAS 34 "Interim Financial Reporting" erstellt. Er steht im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) und den diesbezüglichen Interpretationen des International Accounting Standards Board (IASB), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Demzufolge enthält dieser Abschluss zum Zwischenbericht nicht sämtliche Informationen und Anhangangaben, die gemäß IFRS für einen Konzernabschluss zum Ende des Geschäftsjahres erforderlich sind.

Die im verkürzten Konzern-Zwischenabschluss zum 31. Dezember 2015 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen mit Ausnahme der erstmalig angewendeten Rechnungslegungsvorschriften denen des letzten Konzernabschlusses zum Ende des Geschäftsjahres. Eine detaillierte Beschreibung der Grundsätze der Rechnungslegung ist im Anhang des Konzernabschlusses unseres Geschäftsberichts 2014/2015 veröffentlicht.

Erstmalig angewendete Rechnungslegungsvorschriften

Im Geschäftsjahr 2015/2016 hat thyssenkrupp die nachfolgenden Standards, Interpretationen und Änderungen zu bestehenden Standards erstmalig angewendet:

Im November 2013 hat das IASB eng begrenzte Änderungen zu IAS 19 "Employee Benefits" mit dem Titel "Defined Benefit Plans: Employee Contributions (Amendments to IAS 19)" veröffentlicht. Die Änderungen sind anzuwenden auf die Erfassung von Beiträgen von Arbeitnehmern oder Dritten zu leistungsorientierten Pensionsplänen. Hierdurch ist es gestattet, die Beiträge von Arbeitnehmern oder Dritten in der Periode als Reduktion des laufenden Dienstzeitaufwands zu erfassen, in der die zugehörige Arbeitsleistung erbracht wurde, sofern die Beiträge unabhängig von der Anzahl der Dienstjahre sind. Die Änderungen des IAS 19 sind anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2014 beginnen. Im Rahmen der Übernahme in das EU-Recht wurde die verpflichtende Anwendung verschoben auf Geschäftsjahre, die nach dem 1. Februar 2015 beginnen; von der Möglichkeit einer früheren Anwendung hat thyssenkrupp keinen Gebrauch gemacht. Die Änderungen haben keinen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Abschlüsse.

Im Dezember 2013 hat das IASB im Rahmen des Annual-Improvements-Process-Projekts die jährlichen Verbesserungen für den Zyklus 2010-2012 und für den Zyklus 2011-2013 veröffentlicht. Im Rahmen des Zyklus 2010-2012 erfolgen Klarstellungen bzw. kleinere Änderungen an sieben Standards: IFRS 2 "Sharebased Payment", IFRS 3 "Business Combinations", IFRS 8 "Operating Segments", IFRS 13 "Fair Value Measurement", IAS 16 "Property, Plant and Equipment", IAS 24 "Related Party Disclosures" sowie IAS 38 "Intangible Assets". Im Rahmen des Zyklus 2011-2013 erfolgen Klarstellungen bzw. kleinere Änderungen an vier Standards: IFRS 1 "First-time Adoption of IFRS", IFRS 3 "Business Combinations", IFRS 13 "Fair Value Measurement" und IAS 40 "Investment Property". Die Änderungen sind anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2014 beginnen. Im Rahmen der Übernahme in das EU-Recht wurde die verpflichtende Anwendung verschoben und zwar für den Zyklus 2010-2012 auf Geschäftsjahre, die nach dem 1. Februar 2015 beginnen, und für den Zyklus 2011-2013 auf Geschäftsjahre, die nach dem 1. Januar 2015 beginnen; von der Möglichkeit einer früheren Anwendung hat thyssenkrupp keinen Gebrauch gemacht. Die Änderungen haben keinen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Abschlüsse.

01 Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Auf Basis aktualisierter Zinssätze und Marktwerte des Planvermögens wurde eine Neubewertung der Rückstellungen für Pensionen und Gesundheitsfürsorgeverpflichtungen zum 31. Dezember 2015 vorgenommen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Mio € 30.09.2015 31.12.2015
Pensionen 7.445 7.392
Gesundheitsfürsorgeverpflichtungen 13 13
Sonstige pensionsähnliche Verpflichtungen
Insgesamt
196
7.654
186
7.592

Bei der Berechnung der Pensionsverpflichtungen wurden folgende Zinssätze (= gewichteter Durchschnitt) zugrunde gelegt:

Durchschnittliche Bewertungsfaktoren

30.09.2015 31.12.2015
in % Deutschland Übrige Länder Gesamt Deutschland Übrige Länder Gesamt
Diskontierungssatz für Pensionen 2,50 3,02 2,64 2,50 2,99 2,63

02 Begebung Schuldscheindarlehen

Im Dezember 2015 hat die thyssenkrupp AG ein Schuldscheindarlehen über 100 Mio € mit einer Laufzeit von drei Jahren begeben. Mit einem Zinskupon von 0,931% profitiert thyssenkrupp dabei von dem günstigen Zinsumfeld.

03 Eventualverbindlichkeiten, sonstige finanzielle Verpflichtungen und andere Risiken

Eventualverbindlichkeiten

Die thyssenkrupp AG sowie in Einzelfällen auch Tochtergesellschaften haben Bürgschaften oder Garantien zugunsten von Geschäftspartnern oder Kreditgebern ausgestellt. Die in der nachfolgenden Tabelle dargestellten Verpflichtungen zeigen Haftungsverhältnisse, bei denen der Hauptschuldner kein konsolidiertes Unternehmen ist:

Haftungsverhältnisse Maximale
Haftungs
volumen
Rückstellung
Mio € 31.12.2015 31.12.2015
Anzahlungsgarantien 213 1
Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsgarantien 129 3
Restwertgarantien 61 16
Sonstige Haftungserklärungen 27 0
Insgesamt 430 20

Grundlage für eine mögliche Inanspruchnahme durch den Begünstigten ist die nicht vertragskonforme Erfüllung von vertraglich eingegangenen Verpflichtungen durch den Hauptschuldner, wie z. B. nicht rechtzeitige oder nicht ordnungsgemäße Lieferung, die Nichteinhaltung von zugesicherten Leistungsparametern oder die nicht ordnungsgemäße Rückzahlung von Krediten.

Alle durch die thyssenkrupp AG oder deren Tochtergesellschaften ausgestellten oder in Auftrag gegebenen Bürgschaften oder Garantien erfolgen im Auftrag und unter Rückhaftung des jeweiligen aus dem zugrunde liegenden Vertragsverhältnis entsprechend verpflichteten Unternehmens (Hauptschuldner). Besteht die Rückhaftung gegen einen Hauptschuldner, an dem ganz oder teilweise ein konzernfremder Dritter beteiligt ist, so wird mit diesem grundsätzlich die Stellung zusätzlicher Sicherheiten in entsprechender Höhe vereinbart.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und andere Risiken

Die in den Business Areas Steel Europe und Steel Americas bestehenden langfristigen Abnahmeverträge für Eisenerz und Eisenerzpellets werden aufgrund der hohen Volatilität der Preisentwicklung für Eisenerz für die gesamte Vertragslaufzeit mit den zum jeweiligen Berichtsstichtag gültigen Erzpreisen bewertet. Im Vergleich zum 30. September 2015 verringerten sich die Abnahmeverpflichtungen um 0,9 Mrd € auf 4,5 Mrd €.

Bei den sonstigen Verpflichtungen und den anderen Risiken sind seit dem vorangegangenen Geschäftsjahresende keine wesentlichen Veränderungen eingetreten.

04 Finanzinstrumente

In der nachfolgenden Tabelle sind die finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungskategorien und Klassen sowie der jeweilige beizulegende Zeitwert dargestellt. Dabei werden auch die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Finance Lease sowie die Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung berücksichtigt, obwohl sie keiner Bewertungskategorie des IAS 39 angehören.

Finanzinstrumente 30.09.2015

Bewertung nach
IAS 17
Mio € Buchwert lt.
Bilanz
30.09.2015
(Fortgeführte)
Anschaffungs
kosten
Beizulegender
Zeitwert
erfolgswirksam
Beizulegender
Zeitwert
erfolgsneutral
Fortgeführte
Anschaffungs
kosten
Beizulegender
Zeitwert
30.09.2015
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
(ohne Finance Lease)
5.069 5.069 5.069
Kredite und Forderungen 5.069 5.069
Forderungen aus Finance Lease 49 49 49
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 366 273 58 35 366
Kredite und Forderungen 255 255
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle
Vermögenswerte
18 17 35
Derivate ohne bilanzielle
Sicherungsbeziehung
(Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle
Vermögenswerte)
58 58
Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung
(Hedge Accounting)
0 18 18
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 4.535 4.535 4.535
Kredite und Forderungen 4.535 4.535
Summe finanzielle Vermögenswerte 10.019
davon nach Bewertungskategorien des IAS 39:
Kredite und Forderungen
9.859 9.859 9.859
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle
Vermögenswerte
35 18 17 35
Derivate ohne bilanzielle
Sicherungsbeziehung
(Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle
Vermögenswerte)
58 58 58
Finanzschulden (ohne Finance Lease) 7.911 7.911 8.007
Zu fortgeführten Anschaffungskosten
bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
7.911 8.007
Verbindlichkeiten aus Finance Lease 44 44 44
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen
Zu fortgeführten Anschaffungskosten
4.985 4.985 4.985
bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 4.985 4.985
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
Zu fortgeführten Anschaffungskosten
1.228 774 326 128 1.228
bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 774 774
Derivate ohne bilanzielle
Sicherungsbeziehung
(Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle
Vermögenswerte)
326 326
Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung
(Hedge Accounting)
0 128 128
Summe finanzielle Verbindlichkeiten 14.168
davon nach Bewertungskategorien des IAS 39:
Zu fortgeführten Anschaffungskosten
bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
13.670 13.670 13.766
Derivate ohne bilanzielle
Sicherungsbeziehung
(Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle
Vermögenswerte)
326 326 326

Finanzinstrumente 31.12.2015

Bewertung nach IAS 39
Mio € Buchwert lt.
Bilanz
31.12.2015
(Fortgeführte)
Anschaffungs
kosten
Beizulegender
Zeitwert
erfolgswirksam
Beizulegender
Zeitwert
erfolgsneutral
Fortgeführte
Anschaffungs
kosten
Beizulegender
Zeitwert
31.12.2015
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
(ohne Finance Lease)
5.251 5.251 5.251
Kredite und Forderungen 5.251 5.251
Forderungen aus Finance Lease 49 49 49
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 391 306 46 39 391
Kredite und Forderungen 290 290
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle
Vermögenswerte
16 20 36
Derivate ohne bilanzielle
Sicherungsbeziehung
(Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle
Vermögenswerte)
46 46
Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung
(Hedge Accounting)
0 19 19
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 3.648 3.648 3.648
Kredite und Forderungen 3.648 3.648
Summe finanzielle Vermögenswerte 9.338
davon nach Bewertungskategorien des IAS 39:
Kredite und Forderungen
9.188 9.188 9.188
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle
Vermögenswerte
36 16 20 36
Derivate ohne bilanzielle
Sicherungsbeziehung
(Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle
Vermögenswerte)
46 46 46
Finanzschulden (ohne Finance Lease)
Zu fortgeführten Anschaffungskosten
bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
7.997 7.997
7.997
8.157
8.157
Verbindlichkeiten aus Finance Lease 41 41 41
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen
4.425 4.425 4.425
Zu fortgeführten Anschaffungskosten
bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
4.425 4.425
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
Zu fortgeführten Anschaffungskosten
1.256 820 297 140 1.256
bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 820 820
Derivate ohne bilanzielle
Sicherungsbeziehung
(Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle
Vermögenswerte)
297 297
Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung
(Hedge Accounting)
0 140 140
Summe finanzielle Verbindlichkeiten 13.720
davon nach Bewertungskategorien des IAS 39:
Zu fortgeführten Anschaffungskosten
bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
13.242 13.242 13.401
Derivate ohne bilanzielle
Sicherungsbeziehung
(Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle
Vermögenswerte)
297 297 297

Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige kurzfristige Forderungen sowie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente entspricht der Buchwert dem beizulegenden Zeitwert. Der beizulegende Zeitwert von Ausleihungen ergibt sich als Barwert der zukünftig erwarteten Cashflows. Die Abzinsung erfolgt auf Basis der am Bilanzstichtag gültigen Zinssätze.

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen Eigenkapitalinstrumente und Gläubigerpapiere. Sie werden grundsätzlich zum beizulegenden Zeitwert bewertet; dieser basiert soweit vorhanden auf Börsenkursen zum Bilanzstichtag. Liegen keine auf einem aktiven Markt notierten Preise vor und kann der beizulegende Zeitwert nicht verlässlich ermittelt werden, erfolgt eine Bewertung der Eigenkapitalinstrumente zu Anschaffungskosten.

Der beizulegende Zeitwert von Devisentermingeschäften errechnet sich auf Basis des am Bilanzstichtag geltenden Devisenkassamittelkurses unter Berücksichtigung der Terminaufschläge und -abschläge für die jeweilige Restlaufzeit des Kontraktes im Vergleich zum kontrahierten Devisenterminkurs. Bei Devisenoptionen werden anerkannte Modelle zur Ermittlung des Optionspreises angewandt. Der beizulegende Zeitwert einer Option wird neben der Restlaufzeit der Option zusätzlich durch weitere Bestimmungsfaktoren beeinflusst, wie z. B. die aktuelle Höhe und die Volatilität des zugrunde liegenden jeweiligen Wechselkurses oder der zugrunde liegenden Basiszinsen.

Bei Zinsswaps und Zins-/Währungsswaps erfolgt die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert durch die Abzinsung der zukünftig zu erwartenden Cashflows. Dabei werden die für die Restlaufzeit der Kontrakte geltenden Marktzinssätze zugrunde gelegt. Daneben werden bei Zins-/Währungsswaps die Wechselkurse der jeweiligen Fremdwährungen einbezogen, in denen die Cashflows stattfinden.

Der beizulegende Zeitwert von Warentermingeschäften basiert auf offiziellen Börsennotierungen. Die Bewertungen werden sowohl intern als auch von externen Finanzpartnern zum Bilanzstichtag vorgenommen.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten entspricht der Buchwert dem beizulegenden Zeitwert. Der beizulegende Zeitwert von festverzinslichen Verbindlichkeiten ergibt sich als Barwert der zukünftig erwarteten Cashflows. Die Abzinsung erfolgt auf Basis der am Bilanzstichtag gültigen Zinssätze. Bei Verbindlichkeiten mit variabel verzinslichem Charakter entsprechen die Buchwerte den beizulegenden Zeitwerten.

Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, lassen sich in die folgende dreistufige Bewertungshierarchie einordnen:

Bewertungshierarchie 30.09.2015

Mio € Stichtag
30.09.2015
Level 1 Level 2 Level 3
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert
Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam
Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung
(Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte)
58 0 58 0
Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung (Hedge Accounting) 0 0 0 0
Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 17 15 2 0
Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung (Hedge Accounting) 18 0 18 0
Insgesamt 93 15 78 0
Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert
Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam
Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung
(Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Verbindlichkeiten)
326 0 206 120
Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung (Hedge Accounting) 0 0 0 0
Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral
Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung (Hedge Accounting) 128 0 128 0
Insgesamt 454 0 334 120

Bewertungshierarchie 31.12.2015

Mio € Stichtag
31.12.2015
Level 1 Level 2 Level 3
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert
Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam
Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung
(Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte)
46 0 46 0
Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung (Hedge Accounting) 0 0 0 0
Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 20 17 3 0
Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung (Hedge Accounting) 19 0 19 0
Insgesamt 85 17 68 0
Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert
Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam
Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung
(Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Verbindlichkeiten)
297 0 155 142
Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung (Hedge Accounting) 0 0 0 0
Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral
Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung (Hedge Accounting) 140 0 140 0
Insgesamt 437 0 295 142

Die Bewertungshierarchie spiegelt die Bedeutung der bei der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte einbezogenen Faktoren wider. In Level 1 werden die Finanzinstrumente erfasst, deren beizulegender Zeitwert anhand von quotierten Marktpreisen auf aktiven Märkten ermittelt wird. Beizulegende Zeitwerte in Level 2 werden aufgrund von beobachtbaren Marktdaten ermittelt, z. B. anhand von Währungskursen. In Level 3 werden die Finanzinstrumente erfasst, deren beizulegender Zeitwert anhand von nicht beobachtbaren Marktdaten bewertet wird.

Nachfolgend ist die Entwicklung der in Level 3 erfassten Finanzinstrumente dargestellt:

Überleitungsrechnung Finanzinstrumente Level 3
Mio €
Stand 30.09.2015 (Vermögenswert/(Verbindlichkeit)) –120
Ergebniswirksame Veränderungen –22
Stand 31.12.2015 (Vermögenswert/(Verbindlichkeit)) –142

Die auf individuellen Bewertungsparametern basierende und zum beizulegenden Zeitwert bilanzierte finanzielle Verbindlichkeit beinhaltet ein Frachtderivat, das unter Berücksichtigung der vertraglich vereinbarten Mindestmenge auf Basis anerkannter finanzmathematischer Modelle sowie unter Berücksichtigung der zum Bilanzstichtag vorliegenden Marktdaten bewertet wurde. Der aus der Bewertung resultierende ergebniswirksame Effekt wird in der Gewinn- und Verlustrechnung in der Position "Sonstige Aufwendungen" bzw. "Sonstige Erträge" ausgewiesen.

Die Nominalwerte und beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente des Konzerns stellen sich wie folgt dar:

Derivative Finanzinstrumente
Mio € Nominalwert
30.09.2015
Beizulegen
der Zeitwert
30.09.2015
Nominalwert
31.12.2015
Beizulegen
der Zeitwert
31.12.2015
Aktiva
Währungsderivate ohne bilanzielle
Sicherungsbeziehung
1.376 27 1.508 19
Währungsderivate im Cashflow-Hedge 264 9 425 14
Eingebettete Derivate 95 1 133 2
Zinsderivate im Cashflow-Hedge1) 635 8 0 0
Warenderivate ohne bilanzielle
Sicherungsbeziehung
331 30 270 25
Warenderivate im Cashflow-Hedge 101 1 168 6
Insgesamt 2.802 76 2.504 65
Passiva
Währungsderivate ohne bilanzielle
Sicherungsbeziehung
2.027 175 2.461 129
Währungsderivate im Cashflow-Hedge 573 26 519 20
Eingebettete Derivate 101 3 158 4
Zinsderivate im Cashflow-Hedge1) 817 78 1.459 104
Warenderivate ohne bilanzielle
Sicherungsbeziehung2)
487 148 490 164
Warenderivate im Cashflow-Hedge 119 24 170 16
Insgesamt 4.124 454 5.257 437

1) Inklusive Zins-/Währungsderivate

2) Inklusive Frachtderivate

05 Segmentberichterstattung

Die Segmentinformationen für das 1. Quartal 2014/2015 und das 1. Quartal 2015/2016 stellen sich wie folgt dar:

Segmentinformation
Mio € Components
Technology
Elevator
Technology
Industrial
Solutions
Materials
Services
Steel
Europe
Steel
Americas
Corporate Stainless
Global1)
Konsoli
dierung
Konzern
1. Quartal 2014/2015
Außenumsätze 1.594 1.711 1.374 3.337 1.634 382 12 0 10.044
konzerninterne Umsätze 3 1 3 84 351 120 33 –595 0
Umsatzerlöse gesamt 1.597 1.712 1.377 3.421 1.985 502 45 –595 10.044
EBIT 67 176 95 –14 80 –11 –107 –4 –1 281
Bereinigtes EBIT 67 178 92 2 79 0 –102 0 1 317
1. Quartal 2015/2016
Außenumsätze 1.648 1.868 1.504 2.762 1.442 309 15 0 9.548
konzerninterne Umsätze 2 1 2 59 281 41 46 –432 0
Umsatzerlöse gesamt 1.650 1.869 1.506 2.821 1.723 350 60 –432 9.548
EBIT 71 193 90 –1 50 –84 –132 7 193
Bereinigtes EBIT 71 203 90 3 51 –74 –117 7 234

1) Nicht fortgeführte Aktivität

Nachfolgend wird die Überleitungsrechnung der Ertragskennzahlen Bereinigtes EBIT und EBIT zum EBT aus fortgeführten Aktivitäten gemäß der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt:

Überleitung EBIT zu EBT
Mio € 1. Quartal
2014/2015
1. Quartal
2015/2016
Bereinigtes EBIT gemäß Segmentberichterstattung 317 234
Sondereffekte –36 –41
EBIT gemäß Segmentberichterstattung 281 193
+ Nicht operatives Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen 0 0
+ Finanzierungserträge 244 370
– Finanzierungsaufwendungen –390 –564
– Bestandteile der Finanzierungserträge, die nach wirtschaftlicher Abgrenzung dem EBIT zugeordnet werden –12 29
+ Bestandteile der Finanzierungsaufwendungen, die nach wirtschaftlicher Abgrenzung dem EBIT zugeordnet werden 24 6
EBT-Konzern 147 34
– EBT Stainless Global 4 0
EBT aus fortgeführten Aktivitäten gemäß Gewinn- und Verlustrechnung 151 34

06 Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie ("basic earnings per share") berechnet sich wie folgt:

Ergebnis je Aktie
1. Quartal 2014/2015 1. Quartal 2015/2016
Gesamtbetrag
in Mio €
Ergebnis
je Aktie in €
Gesamtbetrag
in Mio €
Ergebnis
je Aktie in €
Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten (nach Steuern)
(Anteil der Aktionäre der thyssenkrupp AG)
54 0,10 –23 –0,04
Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten (nach
Steuern) (Anteil der Aktionäre der thyssenkrupp AG)
–4 –0,01 0 0,00
Periodenüberschuss/(-fehlbetrag)
(Anteil der Aktionäre der thyssenkrupp AG)
50 0,09 –23 –0,04
Gewichteter Durchschnitt der Aktien (in Stück) 565.937.947 565.937.947

Ermittlung der für die Kalkulation des Ergebnisses je Aktie relevanten Aktienanzahl

Das Ergebnis je Aktie ergibt sich aus der Division des den Aktionären der thyssenkrupp AG zurechenbaren Periodenüberschusses/(-fehlbetrags) durch die Anzahl der durchschnittlich im Umlauf befindlichen Aktien. Während einer Periode neu ausgegebene, veräußerte oder zurückgekaufte Aktien werden zeitanteilig für den Zeitraum berücksichtigt, in dem sie sich im Umlauf befinden.

In den dargestellten Berichtsperioden gab es keine Verwässerungseffekte.

07 Zusätzliche Informationen zur Konzern-Kapitalflussrechnung

Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Zahlungsmittelfonds entspricht der Bilanzposition "Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente" unter Berücksichtigung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, die die Veräußerungsgruppen betreffen. Per 31. Dezember 2015 stammen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 72 Mio € (Vorjahr: 61 Mio €) von der Joint Operation HKM.

Essen, den 08. Februar 2016

thyssenkrupp AG

Der Vorstand

Hiesinger

Burkhard Kaufmann Kerkhoff

Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht

An die thyssenkrupp AG, Duisburg und Essen

Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss – bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung, Konzern-Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Konzernanhangangaben – und den Konzernzwischenlagebericht der thyssenkrupp AG, Duisburg und Essen, für den Zeitraum vom 1. Oktober 2015 bis 31. Dezember 2015, die Bestandteile des Quartalsfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity" (ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.

Essen, den 11. Februar 2016

PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Prof. Dr. Norbert Winkeljohann Michael Preiß Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Bericht des Prüfungsausschusses des Aufsichtsrats Weitere Informationen

Der Zwischenbericht für das 1. Quartal des Geschäftsjahres 2015/2016 (Oktober bis Dezember 2015) sowie der Bericht des Konzernabschlussprüfers über die prüferische Durchsicht des verkürzten Zwischenabschlusses und des Zwischenlageberichts (Review Report) sind dem Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats in der Sitzung am 11. Februar 2016 vorgelegt und durch den Vorstand erläutert worden. Der Konzernabschlussprüfer stand für ergänzende Auskünfte zur Verfügung.

Der Prüfungsausschuss stimmte dem Zwischenbericht zu.

Essen, den 11. Februar 2016

Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses

Prof. Dr. Bernhard Pellens

Kontakt und Finanzkalender 2016/2017

Für Fragen stehen Ihnen folgende Ansprechpartner zur Verfügung:

Communications

Telefon (0201) 844-536043 Telefax (0201) 844-536041 E-Mail [email protected]

Investor Relations E-Mail [email protected]

Institutionelle Investoren und Analysten

Telefon (0201) 844-536464 Telefax (0201) 8456-531000

Privatanleger

Telefon (0201) 844-536367 Telefax (0201) 8456-531000

Anschrift

thyssenkrupp AG thyssenkrupp Allee 1, 45143 Essen Postfach, 45063 Essen Telefon (0201) 844-0 Telefax (0201) 844-536000 E-Mail [email protected] www.thyssenkrupp.com

Zukunftsbezogene Aussagen

Dieser Bericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheiten, die außerhalb der Möglichkeiten von thyssenkrupp bezüglich einer Kontrolle oder präzisen Einschätzung liegen, wie beispielsweise das zukünftige Marktumfeld und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, das Verhalten der übrigen Marktteilnehmer, die erfolgreiche Integration von Neuerwerben und Realisierung der erwarteten Synergieeffekte sowie Maßnahmen staatlicher Stellen. Sollten einer dieser oder andere Unsicherheitsfaktoren und Unwägbarkeiten eintreten oder sollten sich die Annahmen, auf denen diese Aussagen basieren, als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen explizit genannten oder implizit enthaltenen Ergebnissen abweichen. Es ist von thyssenkrupp weder beabsichtigt, noch übernimmt thyssenkrupp eine gesonderte Verpflichtung, zukunftsbezogene Aussagen zu aktualisieren, um sie an Ereignisse oder Entwicklungen nach dem Datum dieses Berichts anzupassen.

Finanzkalender 2016/2017

10. Mai 2016

Zwischenbericht 1. Halbjahr 2015/2016 (Oktober bis März) Telefonkonferenz mit Analysten und Investoren

11. August 2016

Zwischenbericht 9 Monate 2015/2016 (Oktober bis Juni) Telefonkonferenz mit Analysten und Investoren

24. November 2016

Geschäftsbericht 2015/2016 Bilanzpressekonferenz Analysten- und Investorenkonferenz

27. Januar 2017

Ordentliche Hauptversammlung

9. Februar 2017

Zwischenbericht 1. Quartal 2016/2017 (Oktober bis Dezember) Telefonkonferenz mit Analysten und Investoren

Dieser Zwischenbericht ist am 12. Februar 2016 erschienen.

Rundungen und Veränderungsraten

Bei sämtlichen Zahlen in diesem Bericht können Rundungsdifferenzen auftreten. Die Vorzeichenangabe der Veränderungsraten richtet sich nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten: Verbesserungen werden mit Plus (+) bezeichnet, Verschlechterungen mit Minus (−). Bei sehr hohen positiven bzw. negativen Veränderungsraten (≥ 500% bzw. ≤ −100%) wird die Veränderungsrichtung durch ++ bzw. −− angezeigt.

Abweichungen aus technischen Gründen

Dieser Finanzbericht ist von der Gesellschaft aufgrund gesetzlicher Offenlegungspflichten zum Bundesanzeiger elektronisch einzureichen. Aus technischen Gründen kann es beim Bundesanzeiger Verlag zu Abweichungen in den im Bundesanzeiger bekannt gemachten Unterlagen kommen.

Der Finanzbericht steht in deutscher Sprache und in englischer Übersetzung im Internet unter www.thyssenkrupp.com zum Download bereit. Bei Abweichungen geht die deutsche Fassung des Berichts der englischen Übersetzung vor.