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thyssenkrupp AG — Interim / Quarterly Report 2014
Feb 14, 2014
435_10-q_2014-02-14_9d58a50c-c77f-4d0c-88a7-2b24bbea9a97.pdf
Interim / Quarterly Report
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THYSSENKRUPP AG 1. QUARTAL 01. Oktober – 31. Dezember 2013
Wir entwickeln die Zukunft für Sie.
ThyssenKruppinKürze
Bei ThyssenKrupp arbeiten rund 157.000 Mitarbeiter in knapp 80 Ländern mit Leidenschaft und hoher Kompetenz an Produktlösungen für nachhaltigen Fortschritt. Ihre Qualifikation und ihr Engagement sind die Basis für unseren Erfolg. ThyssenKrupperwirtschafteteimGeschäftsjahr2012/2013einenUmsatzvonrund39Mrd€.
Innovationen und technischer Fortschritt sind für uns Schlüsselfaktoren, um das globale Wachstum und den Einsatz begrenzter Ressourcen nachhaltig zu gestalten. Mit unserer Ingenieurkompetenz in den Anwendungsfeldern "Mechanik", "Anlagenbau" und "Werkstoffe" ermöglichen wir unseren Kunden, sich Vorteile im weltweiten Wettbewerb zu erarbeiten sowieinnovativeProduktewirtschaftlichundressourcenschonendherzustellen.
StammdatenderThyssenKruppAktie
| ISINInternationalStockIdentificationNumber | DE0007500001 |
|---|---|
| Börsenplätze | FrankfurtPrimeStandard,Düsseldorf |
| Kürzel | |
| BloombergXetra-Handel | TKAGY |
| ReutersXetra-Handel | TKAG.DE |
| BörsenFrankfurt,Düsseldorf | TKA |
Inhalt
1.Quartal2013/2014—01.Oktober–31.Dezember2013
U2
ThyssenKruppinKürze
Zwischen lagebericht
02 ThyssenKruppinZahlen
03 StrategischeWeiterentwicklung desKonzerns
06 GeschäftsverlaufimKonzern
10 VoraussichtlicheEntwicklung
12 Geschäftsverlaufinden BusinessAreas
20 Ertrags-,Finanz-und Vermögenslage
23 Nachtragsbericht
24 ThyssenKruppAktie
24 Rating
25 Innovationen
25 Mitarbeiter
26 Compliance
26 Makro-undBranchenumfeld
30
ChancenundRisiken
Verkürzter Zwischenabschluss
32 Konzern-Bilanz
33 Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung
34 Konzern-Gesamtergebnisrechnung
35 Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
36 Konzern-Kapitalflussrechnung
37 VerkürzterKonzern-Anhang
53 Bescheinigungnach prüferischerDurchsicht
Weitere Informationen
54 BerichtdesPrüfungs ausschussesdesAufsichtsrats
55 KontaktundTermine2014/2015
DieserZwischenberichtistam 14.Februar2014erschienen.
ThyssenKruppinZahlen
Konzern
| Konzerngesamt1/ | FortgeführteAktivitäten2/ | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1.Quartal 2012/2013 |
1.Quartal 2013/2014 |
Veränderung | Veränderung in% |
1.Quartal 2012/2013 |
1.Quartal 2013/2014 |
Veränderung | Veränderung in% |
||
| Auftragseingang | Mio€ | 11.202 | 10.671 | –531 | –5 | 10.063 | 10.671 | 608 | 6 |
| Umsatz | Mio€ | 10.412 | 9.109 | –1.303 | –13 | 9.189 | 9.109 | –80 | –1 |
| EBITDA | Mio€ | 444 | 655 | 211 | 48 | 371 | 468 | 97 | 26 |
| EBIT | Mio€ | 169 | 398 | 229 | 136 | 97 | 211 | 114 | 118 |
| EBIT-Marge | % | 1,6 | 4,4 | 2,8 | — | 1,1 | 2,3 | 1,2 | — |
| BereinigtesEBIT | Mio€ | 38 | 247 | 209 | 550 | 107 | 247 | 140 | 131 |
| Bereinigte-EBIT-Marge | % | 0,4 | 2,7 | 2,3 | — | 1,2 | 2,7 | 1,5 | — |
| EBT | Mio€ | –9 | –42 | –33 | -- | –73 | –229 | –156 | -- |
| ErgebnisnachSteuernbzw.Periodenüber schuss/-fehlbetrag |
Mio€ | –16 | –69 | –53 | -- | –75 | –256 | –181 | -- |
| davonAnteilderAktionäre derThyssenKruppAG |
Mio€ | –1 | –64 | –63 | -- | –61 | –251 | –190 | -- |
| ErgebnisjeAktie | € | 0,00 | –0,12 | –0,12 | — | –0,12 | –0,47 | –0,35 | -- |
| OperatingCash-Flow | Mio€ | –140 | 147 | 287 | ++ | 54 | 147 | 93 | 172 |
| Cash-FlowausDesinvestitionen | Mio€ | 934 | 23 | –911 | –98 | 934 | 23 | –911 | –98 |
| Cash-FlowfürInvestitionen | Mio€ | –433 | –232 | 201 | 46 | –334 | –232 | 102 | 31 |
| FreeCash-Flow | Mio€ | 361 | –62 | –423 | -- | 654 | –62 | –716 | -- |
| Mitarbeiter31.12. | 154.850 | 156.633 | 1.783 | 1 | 154.850 | 156.633 | 1.783 | 1 | |
| Netto-Finanzschulden31.12. | Mio€ | 5.205 | 4.459 | –746 | –14 | ||||
| Eigenkapital31.12. | Mio€ | 4.267 | 3.273 | –994 | –23 |
1DerVorjahresausweisfüralleErgebnis-KennzahlenaußerEBITDAunddasEigenkapitalwurdeangepasst.
2DerVorjahresausweiswurdeangepasst.
BusinessAreas
| Auftragseingang Mio€ |
Umsatz Mio€ |
EBIT Mio€ |
BereinigtesEBIT Mio€ |
Mitarbeiter | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1.Quartal 2012/2013 |
1.Quartal 2013/2014 |
1.Quartal 2012/2013 |
1.Quartal 2013/2014 |
1.Quartal 2012/2013 |
1.Quartal 2013/2014 |
1.Quartal 2012/2013 |
1.Quartal 2013/2014 |
31.12.2012 | 31.12.2013 | |
| ComponentsTechnology | 1.324 | 1.439 | 1.345 | 1.428 | 43 | 56 | 42 | 64 | 27.789 | 28.057 |
| ElevatorTechnology | 1.616 | 1.801 | 1.532 | 1.544 | 171 | 133 | 169 | 175 | 47.897 | 49.348 |
| IndustrialSolutions | 2.002 | 2.295 | 1.306 | 1.288 | 141 | 173 | 140 | 173 | 18.176 | 18.982 |
| MaterialsServices | 2.765 | 2.842 | 2.815 | 2.739 | 36 | 43 | 40 | 34 | 26.280 | 25.128 |
| SteelEurope | 2.403 | 2.274 | 2.253 | 2.074 | 29 | 20 | 30 | 19 | 27.629 | 26.658 |
| SteelAmericas1 | 560 | 609 | 488 | 538 | –122 | 1 | –122 | –17 | 3.990 | 5.491 |
| Corporate | 55 | 42 | 55 | 42 | –112 | –116 | –97 | –103 | 3.089 | 2.969 |
| Konsolidierung | –662 | –631 | –605 | –544 | –89 | –99 | –95 | –98 | 0 | 0 |
| FortgeführteAktivitäten | 10.063 | 10.671 | 9.189 | 9.109 | 97 | 211 | 107 | 247 | 154.850 | 156.633 |
1DerVorjahresausweisfürEBITundBereinigtesEBITwurdeangepasst.
Nachdem dieBusinessAreaSteelAmericas zum30.September2012alsnichtfortgeführteAktivitätimSinnederIFRSklassifiziertwurde,erfolgte zum 30. September 2013 eine Einstufung als fortgeführte Aktivität; der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst. Innerhalb von Steel Americas bildet ThyssenKrupp Steel USA eine Veräußerungsgruppe bzw. Disposal Group. Nach dem Abgang der als nicht fortgeführte Aktivität klassifiziertenBusinessAreaStainlessGlobal zumEndedes1.Quartals2012/2013durchdenZusammenschlussmitdemfinnischenUnternehmen Outokumpufielenim1.Quartal2013/2014nochnachlaufendeErträgean,diehiermitindirektemZusammenhangstehenunddienichtfortgeführten Aktivitätendarstellen.DieimRahmenderTransaktionentstandeneFinanzbeteiligunginHöhevon29,9%anOutokumpu,dienachderEquity-Methode bilanziertwurdeundderenErgebniseffektaufGrundihresfehlendenoperativenCharaktersnichtimEBITenthaltenist,wirdseitderAnkündigungdes vollständigenVerkaufsvom29.November2013als zurVeräußerungverfügbarerfinanziellerVermögenswertausgewiesen.DerKonzernbestehtseit Endedes1.Quartals2012/2013ausschließlichausfortgeführtenAktivitäten;sieenthaltensechsBusinessAreassowiedenBereichCorporate.
StrategischeWeiterentwicklungdesKonzerns
Die demografische Entwicklung, die Globalisierung der Warenströme und das rasante Wachstum der Megastädte führen dazu, dass die weltweite Nachfrage kontinuierlich steigt. Die Welt braucht immer "mehr" Konsum- und Investitionsgüter, Infrastruktur, Energie und Rohstoffe. Dieser wachsenden Nachfrage steht jedoch die Endlichkeit natürlicher Ressourcen gegenüber. Gleichzeitig ist der Klimawandel längstRealität und auch politische Rahmenbedingungen erfordern "bessere" Lösungen.DieWelthatnichtnurBedarfnach"mehr",sondernvorallemnach"besser":WirmüssenRessourceneffizienter nutzen,Konsum-undIndustriegüterumweltschonenderproduzierensowieeinenachhaltigereInfrastrukturaufbauen.
ThyssenKrupp bietet mit technologischer Kompetenz Lösungen für diese Herausforderungen und erfüllt bereits heute mit seinenIndustriegütern,Werkstoffen,industriellenVerfahrenundDienstleistungenaufzahlreichenGebietendieAnforderungen nach"mehr"beigleichzeitigem"besser"–indenIndustrieländernwieauchindenaufstrebendenMärkten.Soschaffenwir mitunsererIngenieurkunstundderQualitätderProdukteundDienstleistungenfürunsereKundenMehrwertunddamitfür unsklareWettbewerbsvorteile.
Um ThyssenKrupp als diversifizierten Industriekonzern weiter konsequent auf diese Entwicklungstrends auszurichten, verfolgen wir seit Mai 2011 das Programm zur Strategischen Weiterentwicklung. Kontinuierliche Portfoliooptimierung, VeränderungeninUnternehmenskultur,-führungund-organisationsowiestärkereLeistungsorientierungbildendieSäulen des ganzheitlichen Konzepts. Damit stärken wir unsere finanzielle Basis und gewinnen Freiheitsgrade, um unsere Geschäftsaktivitätenstrategischauszubauen.Im1.Quartal2013/2014habenwirweiterewichtigeSchritteinderUmsetzung derStrategischenWeiterentwicklungerzielt.
TragfähigeLösungfürSteelAmericas
Am29.November2013habenwirmiteinemKonsortiumausArcelorMittalundNipponSteel&SumitomoMetalCorporation Ldas KonsortiumM einen Vertrag über den Verkauf des Walz- und Beschichtungswerks ThyssenKrupp Steel USA in Calvert/Alabama unterzeichnet. Mit dem Vollzug der Transaktion erhält ThyssenKrupp für das Werk in Alabama einen Kaufpreis von 1,55MrdUS-Dollar und einen werthaltigen Brammenliefervertrag. Damit konnte auch eine tragfähige Lösung für das Stahlwerk ThyssenKrupp CSA in Brasilien erreicht werden. Es wurde vertraglich vereinbart, dass das Konsortium bis 2019 jährlich 2Mio Tonnen Brammen aus der Produktion von ThyssenKrupp CSA bezieht. Wir sind zuversichtlich,dieschonimabgelaufenenGeschäftsjahrerzieltenoperativenVerbesserungenbeiSteelAmericasaufBasis der vereinbarten Transaktion in den Folgejahren beschleunigt fortsetzen und gleichzeitig die Marktchancen aus den geänderten Rahmenbedingungen besser nutzen zu können. Anfang Februar 2014 lag die Zustimmung der relevanten Wettbewerbsbehörden vor. ThyssenKrupp schafft mit dem Verkauf und dem Brammenliefervertrag wichtige Voraussetzungen,künftigseinCash-Flow-ProfilundwesentlicheFinanzkennzahlenweiterzuverbessern.
BeendigungallerfinanziellenVerbindungenmitOutokumpu
ImZugedernotwendigenRefinanzierungsmaßnahmenvonOutokumpuhabenwiram29.November2013einenVertragmit OutokumpuzurÜbertragungvonjeweils100%derAnteilevonVDMundASTsowieweitererkleinererAktivitätenimBereich Edelstahl-Service-Center an ThyssenKrupp unterzeichnet. Als Gegenleistung wird die im Rahmen des Inoxum-Verkaufs entstandene Finanzforderung von ThyssenKrupp an Outokumpu übertragen. Mit diesem Schritt reduzierenwir Risiko und sichern Wert für unser Unternehmen. Zur Erfüllung der Vorgaben der EU-Kommission für diese Transaktion wird sich ThyssenKruppzudemvonseinem29,9%-AnteilanOutokumpuvollständigtrennenundalleweiterenfinanziellenVerbindungen zurOutokumpu-Gruppebeenden.MitderFreigabederEU-Kommissionam12.Februar2014lagdieZustimmung zur Transaktion nahezu aller Wettbewerbsbehörden vor. Das Closing steht darüber hinaus noch unter dem Vorbehalt der MitwirkungundZustimmungvonAktionären,BankenundGläubigernzumGesamtkonzeptfüreinetragfähigeRefinanzierung vonOutokumpu.
DetailliertereAngabenzudenTransaktionenfindenSieimGeschäftsbericht2012/2013,Kapitel"ProfilundStrategie".
Zusätzlich zu demimMai2011 beschlossenenProgramm zurPortfoliooptimierungarbeitenwirimRahmen derstärkeren Leistungsorientierung auch an weiteren Desinvestitionsprojekten. Bereits eingeleitet wurden Verkaufsprozesse im Geschäftsbereich Baumaschinenkomponenten der Business Area Components Technology und im Geschäftsbereich Railway/ConstructionderBusinessAreaMaterialsServices.AuchderinderBusinessAreaSteelEuropeeingeleiteteProzess zum Verkauf derkornorientierten Elektrobandfertigungmit denWerkeninGelsenkirchen undIsbergues,Frankreich,sowie derElektrobandaktivitäteninNashik,Indien,befindetsichinderUmsetzung.
AusbauwichtigerWachstumsfelderundInnovationen
Im Berichtszeitraum haben wir die strategisch wichtigen Wachstumsfelder im Anlagenbau und Aufzugsgeschäft weiter gestärktundinsbesondereinorganischesWachstuminvestiert:
- Die Business Area Industrial Solutions hat mit Industrie De Nora, einem Anbieter elektrochemischer Technologienmit HauptsitzinMailand,Italien,imNovember2013eineVereinbarungzurGründungeinesJointVenturesgetroffen.Durch dieZusammenführungderAktivitätenimBereichPlanung,BeschaffungundErrichtungvonElektrolyse-Anlagenerweitern beide Partner ihretechnologische Plattform und erhöhen die Kundennähe sowie die globale Präsenz. Unter dem Namen ThyssenKrupp Uhde Chlorine Engineers wird die neue Gesellschaft von ThyssenKrupp Industrial Solutions als Mehrheitseigentümergeführtundkonsolidiert.SiewirdihrenHauptsitzinDortmundhabenundmitdenweiterenStandorten in Japan, China, Italien und den USA weltweit vertreten sein. Die Vereinbarung steht unter dem Vorbehalt der FreigabedurchdiezuständigenWettbewerbsbehörden.
- Um die weltweiten Marktchancen im Anlagenbau als einem wichtigen Wachstumsfeld des Konzerns besser nutzen zu können,habenwirimJanuar2014diebishereigenständigenAnlagenbauunternehmenThyssenKruppUhdeundThyssenKruppResourceTechnologiesLzuvorentstandenausThyssenKruppPolysiusundThyssenKruppFördertechnikMunter dem Dach von ThyssenKrupp Industrial Solutions zusammengeführt. Integration sowie Regionalisierung sind zentrale Elemente,umdieWachstumszieleimAnlagenbaugeschäft zuerreichenunddieEffizienzzusteigern.DurchdieBündelung der Kompetenzen in einem global agierenden Unternehmen wollen wir gerade in den Wachstumsregionen das MarktpotenzialoptimalausschöpfenunddenUmsatzindenkommendenJahrenumdurchschnittlichmehrals5%pro Jahrsteigern.
- NebenderweiterenStärkungdesServicegeschäftsdurchAkquisitioneninDeutschlandundFrankreichhatdieBusiness AreaElevatorTechnologyindenAusbauunddieModernisierungderWerkeinvestiert.InDeutschlandwirdderStandort NeuhausendesAufzugsgeschäftszueinemhochmodernenTechnologieparkausgebaut.ZusätzlichplantElevatorTechnologyinRottweil,Deutschland,dieErrichtungeinesForschungs-undEntwicklungsturms,umAufzügefürdiehöchsten Gebäudeweltweitzutesten.
- InderBusinessAreaComponentsTechnologybauenwirunserePräsenzinEuropaundvorallemindenWachstumsregionen Brasilien, China, Indien und NAFTA aus. Im Dezember 2013 haben wir in Chengdu LChinaM ein neues Werk für Automobilkomponenteneröffnet,indemkünftigFedernundStabilisatorenfürdenchinesischenMarktgefertigtwerden.
Im Berichtsquartal haben wir auch unsere Forschungs- und Entwicklungstätigkeit weiter intensiviert. Durch eine ForschungskooperationmitPartnernausWirtschaftundWissenschaftsollzudemeineneueVerfahrenstechnikzurNutzungvon Prozessgasen, insbesondere CO2, als Rohstoff entwickelt werden – eine Technologie mit positiven Effekten für den KlimaschutzundbedeutendemMarktpotenzial.MehrdazuerfahrenSieimKapitel"Innovationen".
Konzernprogramm"impact2015"weiterhinaufgutemWeg
Das Konzernprogramm impact bündelt gezielte Initiativen und Maßnahmen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit, die die Strategische Weiterentwicklung des Konzerns unterstützen. Durch das Effizienzprogramm "impact 2015" soll in den drei Geschäftsjahren2012/2013biseinschließlich2014/2015einpositiverEBIT-EffektausPerformance-Maßnahmenvonkumuliert nun 2,3Mrd€ realisiert werden; auf diesen Wert haben wir das bisherige Ziel von 2,0 Mrd € im Zuge der Fortführung von ThyssenKruppCSAerhöht.
ImvergangenenGeschäftsjahr habenwirbereits600Mio €erreicht und damit dasZielvon500Mio€ deutlich übertroffen. Auch für das laufende Geschäftsjahr sind wir zuversichtlich, das Einsparziel von 850Mio€ zu realisieren. Im 1. Quartal 2013/2014wurdenzusätzlicheEBIT-EffekteinHöhevonrund200Mio€erzieltunddasübrigeEinsparvolumenweitgehendmit konkreten Einzelmaßnahmen hinterlegt. Wichtige Beiträge liefern die konzernweite Iniatiative synergize+, ein Programm zur OptimierungderEinkaufsabläufe,undProgrammeindenBusinessAreas,dieindiesemGeschäftsjahrfortgeführtwerdenbzw. starten.
ACTschafftneueKonzernführungsstrukturmitwettbewerbsfähigenKosten
MitderKonzerninitiativeACTL"AchieveChange@ThyssenKrupp"MoptimiertThyssenKruppdieFührungs-undGeschäftsorganisationunddiezugehörigenProzesse.DamitunterstütztACTdenKulturwandelunddieSteigerungderLeistungsfähigkeitundEffizienzundsomitdieProfitabilitätimgesamtenKonzern.HierzuwurdenumfassendeWettbewerbsanalysensowie BenchmarksdurchgeführtundEinspar-undOptimierungspotenzialeimHinblickaufdieneuenStrukturenundProzesseim Konzern in Höhe von rund 250 Mio € identifiziert. Die Effekte sollen überwiegend bis einschließlich Geschäftsjahr 2014/2015realisiertwerden.DieZahlderBeschäftigtenderVerwaltungsfunktionensollinsgesamtvonderzeit15.000um rund 3.000verringertwerden.In einemerstenSchritthabenwir dieAnzahl derKonzernfunktionen deutlich reduziertund neu geordnet. Seit dem 01.Oktober 2013 arbeiten das Corporate Headquarter und die Führungen der Business Areas bereitsinderneuenStruktur.Dieneuen,effizienterenStrukturenundProzessewerdenderzeitindenGeschäftseinheitender Business Areas und Regionen umgesetzt. In einem zweiten Schritt werden wesentliche, zurzeit dezentral ausgeführte Funktionen der bisherigen Shared-Services-Einheitenwie der ThyssenKrupp BusinessServices und der ThyssenKruppIT Services in Zukunft in der weltweit aufgestellten Einheit "Global Shared Services" gebündelt. Dabei handelt es sich um Aufgaben, die grundsätzlich standortunabhängig sind, wie etwa bestimmte Aufgaben im Rechnungswesen, in der IT, im ImmobilienmanagementundderPersonalabteilung.ZurzeitbefindenwirunsinformalenVerhandlungenmitderArbeitnehmerseite über die Effizienzziele. Zudem wird die Konzernorganisation künftig routinemäßig im Rahmen des jährlichen Strategieprozessesüberprüft,umeinekontinuierlicheWeiterentwicklungundAnpassunganveränderteRahmenbedingungensicherzustellen.
FokusaufGovernanceundCompliance
Bei ThyssenKrupp gibt es zur Einhaltung von Recht, Gesetz und internen Richtlinien ein klares Bekenntnis: Verstöße, insbesondereKartell-oderKorruptionsverstöße,werdenimSinnevon"NullToleranz"nichtgeduldet.SämtlichenHinweisen aufFehlverhaltenwirdnachgegangen.
DerAufsichtsratsvorsitzendeProf.Dr.UlrichLehnerhatdieThemenCorporateGovernanceundCompliancealsinhaltliche SchwerpunkteseinerTätigkeitgewählt.MitWirkungzum01.Februar2014hatderAufsichtsratDr.DonatusKaufmannzum MitglieddesVorstandsbestellt.ErleitetdasneugeschaffeneRessortRechtundCompliance.HierdurchwirddieEntscheidungbekräftigt,dieCompliance-AktivitätenimKonzernzuintensivieren.
MehrzuunserenCompliance-AktivitätenerfahrenSieimKapitel"Compliance".
GeschäftsverlaufimKonzern
OperativeMeilensteineerreicht
ThyssenKrupphatim1.Quartal2013/2014L01.Oktober–31.Dezember2013MdieoperativenZwischenzieleerreicht:
Das Bereinigte EBIT aus fortgeführten Aktivitäten betrug 247 Mio € und lag damit mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahresquartal,deutlichüberdemVorquartalsowievollimRahmendesGeschäftsjahresausblicks.AlleBusinessAreasbis aufSteelAmericashaben deutlich positiveBeiträgegeleistet; die VerlustebeiSteelAmericaswurdenerheblich reduziert. AlleIndustriegüter-GeschäftekonntenihreErgebnissegegenüberdemVorjahresquartalsteigernundlagenmit412Mio€in denerstendreiMonatensignifikanthöheralsdieWerkstoff-Geschäfte,diejedochauchinklusiveSteelAmericasmit36Mio €insgesamteinenpositivenBeitragerwirtschafteten.DagegenbetrugendasBereinigteEBITvonCorporate−103Mio€und dieKonsolidierung−98Mio€.
DerFreeCash-Flow derfortgeführtenAktivitätenvorDesinvestitionenverbessertesichebenfallsdeutlichgegenüberdem Vorjahreszeitraumum195Mio€auf−85Mio€.DieNetto-FinanzschuldendesGesamtkonzernskonntendurchdieAnfang Dezember2013erfolgreichplatzierteKapitalerhöhungmiteinemBruttoerlösvon882Mio€gegenüberdemGeschäftsjahresende2012/2013von5,0Mrd€auf4,5Mrd€gesenkt,dasEigenkapitalvon2,5Mrd€auf3,3Mrd€gestärktunddas Gearingumrund64Prozentpunkteauf136,2%signifikantreduziertwerden.BiszumEndedeslaufendenGeschäftsjahres gehen wir von einer weiteren Verbesserung unseres Gearing aus, insbesondere durch den erwarteten Verkaufserlös für ThyssenKruppSteelUSA.
Mit flüssigen Mitteln und freien, zugesagten Kreditlinien in Höhe von insgesamt 7,6 Mrd € zum 31. Dezember 2013 ist ThyssenKruppsolidefinanziert.
Industriegüter-GeschäftetreibenWachstumimAuftragseingang
ThyssenKrupp hat sich im 1. Quartal 2013/2014 in einem weiterhin anspruchsvollen gesamtwirtschaftlichen Umfeld insgesamtgutbehauptet;wesentlicheTreiberfürdasWachstumimAuftragseingangwarendiesolidenPositionenbeiden Industriegüter-Geschäften.
DerAuftragseingangausfortgeführtenAktivitätenbetrugimBerichtszeitraum10,7Mrd€undlagdamitdeutlichüberdem Vorquartal L+18%MundVorjahresniveau L+6%M;aufvergleichbarerBasis,dasheißtwährungs-undportfoliobereinigt,hat derAuftragseingangum10%gegenüberdemVorjahrzugelegt.Zuwächsevonjeweilsüber10%gabesinderAufzugssparte, die insbesondere durch ein starkes Wachstum im Asien/Pazifik-Raum einen neuen Rekordwert erzielte, sowie im Projektgeschäft:IndustrialSolutionskonntedasbereitshoheVorjahresniveau,dasdurcheinenGroßauftragfürpetrochemischeAnlagen geprägtwar,nocheinmal um15%übertreffen –unterstütztdurcheinenGroßauftrag ausAsienfürMarine Systems. Der Auftragsbestand bei Elevator Technology und Industrial Solutions stieg im 1.Quartal 2013/2014 um insgesamt rund1Mrd€underreichtemitmehrals19Mrd€ zum31.Dezember2013nahezudashoheVorjahresniveau. DerAuftragseingangbeiComponentsTechnologylagsaisonbedingtetwasunterdemVorquartal,konntejedochgegenüber demVorjahresquartaldeutlichzulegen–dankeinerleichtenBelebungimGeschäftmitIndustriekomponentensowiedurch Neuproduktanläufe im Autogeschäft. Bei einer insgesamt robusten und durch zahlreiche Vertriebsinitiativen gestützten MengenentwicklunghatderanhaltendePreisdruckbeihoherWettbewerbsintensitätdenglobalenWerkstoffhandelunddas Stahlgeschäft in Europa belastet. Dennoch lag der Auftragseingang bei Materials Services auf Grund einer deutlichen MengensteigerungimLagergeschäftüber demVorjahresniveau;SteelEuropeblieb beinahezukonstantenBestellmengen auchdesinvestitionsbedingtunterdemVorjahreswert.ImWesentlichensaisonbedingtwardieBestelltätigkeitbeiMaterials Services im Vergleich zum Vorquartal leicht rückläufig, während Bestellmengen und Auftragswert bei Steel Europe im Vergleich zumVorquartalgesteigertwerdenkonnten.SteelAmericaslegte beipositiven Preis-,Mengen-undMix-Effekten gegenüber Vorjahres- und Vorquartal deutlich zu; mehr als 20 % der Bestellmengen entfielen dabei auf konzernexterne Brammenkunden.
Der Umsatz der fortgeführten Aktivitäten lag mit 9,1 Mrd € im 1. Quartal im Wesentlichen saisonbedingt unter dem Vorquartal und leicht unter dem Niveau des Vorjahres; aufvergleichbarerBasis hat derUmsatz um 4% gegenüber dem Vorjahrzugelegt.ImVorjahresvergleichwarendieUmsätzeimglobalenWerkstoffhandelundimeuropäischenStahlgeschäft insbesondere desinvestitions-, wechselkurs- und preisbedingt rückläufig. Bei Industrial Solutions waren die Umsätze wechselkurs- und abrechnungsbedingt temporär leicht rückläufig. Dem standen trotz negativer Wechselkurseffekte UmsatzsteigerungenimKomponentengeschäftundinderAufzugsspartesowiebeiSteelAmericasgegenüber.
AuftragseingangundUmsatzdesGesamtkonzernslagenimBerichtsquartalunterhalbderentsprechendenVorjahreswerte, daimVorjahresquartalnochBeiträgedernichtfortgeführtenAktivitätStainlessGlobalenthaltenwaren.
BereinigtesEBITmit247Mio€gegenüberVorjahrmehralsverdoppelt
Ineinemweiterhinschwierigen gesamtwirtschaftlichen undwettbewerbsintensivenUmfeldkonntenwirmit 247Mio € im 1.Quartal 2013/2014 das Bereinigte EBIT der fortgeführten Aktivitäten im Vergleich zum Vorquartal bei geringeren Umsätzen um mehr als 50 % verbessern und gegenüber dem Vorjahresquartal bei einem vergleichbaren Umsatzniveau mehralsverdoppeln.
Bei allen Industriegüter-Geschäften lag das Bereinigte EBIT über dem Vorjahresniveau. Components Technology und Industrial Solutions konnten zudem die Ergebnisse gegenüber dem Vorquartal verbessern. Alle Industriegüter-Geschäfte steigertendieBereinigte-EBIT-MargesowohlimVorjahres-alsauchimVorquartalsvergleich;beiElevatorTechnologybetrug dieMargeim1.Quartal11,3%.
Bei Materials Services und Steel Europe war das Bereinigte EBIT bei anhaltend hohem Preisdruck und hoher WettbewerbsintensitätimWesentlichenmengenbedingtgegenüberdemVorquartalrückläufig,bliebjedochweiterhin–unterstützt durchzahlreicheEffizienzsteigerungsmaßnahmenundVertriebsinitiativen–deutlichpositivundweitgehendaufdemNiveau des Vorjahres. Steel Americas blieb mit einem Bereinigten EBIT von −17 Mio € im Berichtsquartal noch leicht negativ, konntejedochdurchEffizienz-undMengensteigerungensowiedurchpositiveEffekteausWährungundMarktpreiseninden USAdieVerlustegegenüberdemVorjahres-undVorquartalummehrals100Mio€reduzieren.
EinschließlichdernichtfortgeführtenAktivitätenerhöhtesich dasBereinigteEBIT desKonzerns im 1.Quartal2013/2014 von 38Mio € auf 247Mio €.Hauptursachenwaren neben den Verbesserungen bei denfortgeführten Aktivitäten diemit AbschlussderVeräußerungentfallendenoperativenVerlustebeiStainlessGlobalausdemVorjahresquartal.
EBITundFinanzergebnisdurchSondereffektebelastet
Im1.Quartal2013/2014wardasEBITderfortgeführtenAktivitätendurchSondereffektevoninsgesamt36Mio€belastet. Die Sondereffekte betrafen insbesondere Restrukturierungsrückstellungen bei Elevator Technology und Components TechnologysowieAufwendungenbeiCorporateimRahmenderPortfoliomaßnahmen.GegenläufigwirkteninersterLinieein VeräußerungsertragbeiMaterialsServicessowieeinErtragausderaktualisiertenBewertungeineslangfristigenFrachtvertragsbeiSteelAmericas.
SondereffektederfortgeführtenAktivitäten
| Mio€ | 1.Quartal 2012/2013 |
1.Quartal 2013/2014 |
Veränderung in% |
|---|---|---|---|
| EBIT1 | 97 | 211 | 118 |
| +/-Veräußerungsverluste/-gewinne | –5 | 2 | ++ |
| +Restrukturierungsaufwendungen | 13 | 50 | 285 |
| +WertminderungsaufwendungenImpairment-Abschreibungen | –1 | –1 | 0 |
| +WeiterenichtoperativeAufwendungen | 6 | 3 | –50 |
| -WeiterenichtoperativeErträge | –3 | –18 | -- |
| BereinigtesEBIT1 | 107 | 247 | 131 |
1DerVorjahresausweiswurdeangepasst.
NachSondereffektenergabsichinsgesamteinEBITderfortgeführtenAktivitätenvon211Mio€;derVorjahreswertlagbei 97Mio€.
DasErgebnis ausfortgeführtenAktivitätennachSteuernwarjedoch gegenüberdemVorjahresquartalvon−75Mio€auf −256 Mio € rückläufig. Wesentliche Ursache waren auf die Outokumpu-Beteiligung entfallende, bereits angekündigte BelastungenimFinanzergebnisinHöhevon276Mio€.
Der Periodenfehlbetrag desGesamtkonzerns betrug 69Mio €.DievorgenanntenBelastungen imFinanzergebnis, diesich insbesondere aus der im Rahmen der Transaktion zur Entflechtung von ThyssenKrupp und Outokumpu vereinbarten Veräußerung derAnteileanOutokumpuergaben,wurden dabeiteilweisedurch dieaufdienichtfortgeführtenAktivitäten entfallenden nachlaufenden Erträge aus dem Wegfall bilanzierter Risiken in Höhe von 187 Mio € kompensiert. Diese stammen im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen auf die aus dem Verkauf von Inoxum an Outokumpu resultierendeVerpflichtungzumAusgleichgegebenenfallseintretendernegativerfinanziellerKonsequenzenfürOutokumpu aus den fusionskontrollrechtlichen Auflagen. Der auf die Aktionäre der ThyssenKrupp AG entfallende Periodenfehlbetrag betrug64Mio€;dasErgebnisjeAktielagentsprechendbei−0,12€.
FreeCash-FlowvorDesinvestitionenverbessertundNetto-Finanzschuldenreduziert
DerFree Cash-Flow derfortgeführten Aktivitäten vorDesinvestitionenverbessertesich im 1.Quartal 2013/2014 deutlich gegenüber dem Vorjahreszeitraumum195Mio€auf−85Mio€. EinschließlichkleinererDesinvestitionenbetrug derFree Cash-FlowdesGesamtkonzerns−62Mio€;imVorjahr,dasdieMittelzuflüsseausderInoxum-Transaktionenthielt,warenes 361Mio€.
Die Netto-Finanzschulden des Gesamtkonzerns beliefen sich zum 31. Dezember 2013 auf 4.459 Mio € und lagen damit unterhalbderVerschuldungzumVorjahresstichtagL5.205Mio€Msowiezum30.September2013L5.038Mio€M.
DieNetto-FinanzschuldenberechnensichüberdenSaldoderinderBilanzausgewiesenenZahlungsmittelundZahlungsmitteläquivalente zuzüglich der kurzfristigen zur Veräußerung verfügbaren sonstigen finanziellen Vermögenswerte sowie der langfristigenundkurzfristigenFinanzschulden; dabeisindauchdieentsprechenden zurVeräußerungvorgesehenenWerte derVeräußerungsgruppen LDisposalGroupsMundder nichtfortgeführtenAktivitäten LDiscontinuedOperationsM zu berücksichtigen.
Die ThyssenKrupp AG hat Vereinbarungen mit Banken, die bestimmte Bedingungen für den Fall vorsehen, dass das VerhältnisvonNetto-FinanzschuldenzumEigenkapitalLGearingMimKonzernabschluss150%zumjeweiligenBilanzstichtag L30.SeptemberMüberschreitet.
Zum 31. Dezember 2013 lag das Gearing bei 136,2 % und damit um rund 64 Prozentpunkte unter dem Wert vom 30.September2013sowiewiederunterhalbderGearing-Grenzevon150%.WesentlicheUrsachefürdieVerbesserungwar die Anfang Dezember 2013 durchgeführte Kapitalerhöhung. Bis zum Geschäftsjahresende gehen wir von einer weiteren VerbesserungunseresGearingaus,insbesonderedurchdenerwartetenVerkaufserlösfürThyssenKruppSteelUSA.
Per 31. Dezember 2013 belief sich die freie Liquidität des Konzerns auf 7,6 Mrd €, bestehend aus 4,1 Mrd € flüssigen Mitteln und 3,5 Mrd € freien, zugesagten Kreditlinien. Damit besteht ausreichend Spielraum zur Deckung anstehender Fälligkeiten in den Brutto-Finanzschulden. Die Fälligkeiten in den Brutto-Finanzschulden bis zum Ende des nächsten Geschäftsjahres2014/2015belaufensichauf2,7Mrd€.DamitistThyssenKruppsolidefinanziert.
Kapitalerhöhungerfolgreichplatziert
Der Vorstand hat am 02. Dezember 2013 beschlossen, das Grundkapital der ThyssenKrupp AG unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre um nominal 131.709.191,68 €, d.h. rund 10 % des Grundkapitals, gegen Ausgabe von 51.448.903neuenAktienzuerhöhen.DieneuausgegebenenAktiensindam03.Dezember2013imWegeeinesbeschleunigtenBookbuilding-VerfahrenszueinemPreisvon17,15€jeStückaktiebeideutschenundinternationaleninstitutionellen Anlegernplatziertworden.DiePlatzierungführtezueinemBruttoerlösvon882,3Mio€,derdazubeiträgt,dasEigenkapital zu stärken und die Netto-Finanzschulden zu reduzieren. Das Grundkapital der ThyssenKrupp AG beträgt nun 1.448.801.144,32€undistin565.937.947aufdenInhaberlautendeStückaktieneingeteilt.
Der Platzierungspreis von 17,15 € beruht auf den von institutionellen Investoren im Rahmen des beschleunigten Bookbuilding-VerfahrensabgegebenenAngeboten.SokonnteeinmarktnaherPlatzierungspreiserzieltwerden.Gegenüberdem vorausgegangenen Xetra-Börsenschlusskurs betrug der Abschlag lediglich 2,75 % und damit deutlich weniger als der zulässigeMaximalabschlagvon5%.DurchdenliquidenBörsenhandelderThyssenKruppAktienbestandfürjedenAktionär dieMöglichkeit,seineBeteiligungsquote durchdenErwerb dererforderlichenAktien zuannähernd gleichenBedingungen über die Börse aufrechtzuerhalten. Die schnelle Platzierung bei nahezu dreifacher Überzeichnung von über wiegend langfristig orientierten Investoren bestätigt das Vertrauen des Kapitalmarktes in die langfristige Strategie von ThyssenKrupp.
InvestitionenunterVorjahresniveau
Im1.Quartal2013/2014investierteThyssenKruppinsgesamt232Mio€undlagdamitum201Mio€unterdemVorjahresniveau. 99 Mio € des Rückgangs entfielen auf die nichtfortgeführten Aktivitäten und resultierten ausmit Abschluss der VeräußerungentfallendenInvestitionenbeiStainlessGlobal.
In dieIndustriegüter-Geschäfte und hier,trotzeines im Vorjahresvergleich rückläufigenNiveaus, insbesondere inComponents Technologyhabenwirin denersten dreiMonaten deslaufendenGeschäftsjahres90Mio€investiert.Derüberwiegende Teil desBudgetsfürunserKomponenten-Geschäft betrifftdieWachstumsregionenBICundNAFTA;sokonntenwir beispielsweise im Dezember 2013 in Chengdu LChinaM ein neues Werkfür Federn und Stabilisatoren eröffnen. In unsere Werkstoff-Geschäftehabenwirinsgesamt126Mio€investiert.Hiervonentfielen91Mio€aufdasStahlgeschäftinEuropa, indasaufVorjahresniveauinvestiertwurde,währenddieInvestitioneninSteelAmericasweiterdeutlichrückläufigwaren.
VoraussichtlicheEntwicklung
Die nachfolgende Prognose bezieht sich auf die fortgeführten Aktivitäten des Konzerns nach Rückgliederung von Steel Americas Linkl. derVeräußerungsgruppe ThyssenKruppSteelUSAM;nichtenthaltensindUmsatz- undErgebniseffekteaus derbeabsichtigtenÜbertragungderAnteileanVDMundASTvonOutokumpuanThyssenKruppalsGegenleistungfürdie ÜbertragungderimRahmendesInoxum-VerkaufsentstandenenFinanzforderunganOutokumpu:
Umsatz undErgebnis–DieGeschäftsentwicklungdesKonzerns imGeschäftsjahr2013/2014wird ausheutigerSichtvon einer moderaten Belebung der Weltwirtschaft geprägt sein. Die sich abzeichnenden Trends – Ende des wirtschaftlichen AbschwungsimEuro-RaumsowieStabilisierungderWachstumsdynamikaußerhalbEuropas–sindnochnichtalsgesichert einzuschätzen.
UnterdenAnnahmen
- einerinsgesamtverhaltenenWachstumsdynamikderKernmärktefürunserestärker zyklischenWerkstoff-undKomponenten-GeschäfteindenentwickeltenWeltregionensowieanhaltendenWachstumsindenaufstrebendenWeltregionen,
- keinergrößerenVerwerfungenaufdenRohstoffmärktensowie
- einerverlässlichenPlanbarkeitweiterTeileunsererWerkstoff-undKomponenten-Geschäfteimaktuellenwirtschaftlichen UmfeldnichtwesentlichübereinQuartalhinaus
erwartenwirfür2013/2014derzeitfolgendeGeschäftsentwicklungfürThyssenKrupp:
• Der Konzernumsatz sollte gegenüber Vorjahr LUmsatz2012/2013: 38,6 Mrd €M vor Portfolioanpassungen immittleren einstelligenProzentbereichwachsen.
- Industriegüter-Geschäfte: Die hohen Auftragsbestände bei Elevator Technology und Industrial Solutions decken das erwartete Umsatzwachstum bereits weit ins Geschäftsjahr hinein ab. Bei Components Technology sollten die neuen WerkeinChinaundIndiensteigendeUmsatzbeiträgeliefern.
- Werkstoff-Geschäfte:BeiMaterialsServicessolltenselektiveWachstumsinitiativenzuleichtsteigendenUmsätzenführen, währendwir beiSteelEuropeinfolgevonPortfoliomaßnahmenetwasgeringereUmsätzeerwarten.BeiSteelAmericas gehenwirbeifortschreitendertechnischerOptimierungund zunehmenderMarktdurchdringungvonsteigendenUmsätzenaus.
- Das Bereinigte EBIT des Konzerns vor Portfolioanpassungen sollte sich gegenüber dem Vorjahr LBereinigtes EBIT 2012/2013:599Mio€Maufrund1Mrd€verbessern.DabeiwerdenbisaufSteelAmericasalleBusinessAreaspositive Beiträge erwirtschaften. Der Verlust von Steel Americas wird auf Grund operativer Fortschritte weiterrückläufig sein. Danebenwerden daserwarteteWachstuminunserenertragsstarkenIndustriegüter-Geschäftenund diekonzernweiten Anstrengungen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit im Rahmen von impact zum verbesserten ErgebnisdesKonzernsbeitragen.DabeiwirdinsbesondereElevatorTechnologyErgebnisundMargeweiterverbessern. EineErgebnissteigerungerwartenwirauchbeiIndustrialSolutions.BeidenWerkstoff-GeschäftensollteSteelEuropebei anhaltendhoherWettbewerbsintensitäteinensteigendenErgebnisbeitraginfolgevonEffizienzgewinnendurch"Best-in- ClassReloaded"zeigen.
UnserZielindenFolgejahrenistesweiterhin,miteinemwiederpositivenJahresüberschussdasEigenkapitalzustärken;für dasGeschäftsjahr2013/2014erwartenwirdabei–ohneErgebniseffektevonVDMundAST–einedeutlicheVerbesserung in Richtung eines wieder ausgeglichenen Jahresergebnisses. Daneben arbeiten wir mit Nachdruck daran, die Cash-GenerierungausoperativerLeistungnachhaltigzuverbessernunddieNetto-Finanzschuldenweiterzureduzieren.
Unsere Finanzierung und Liquidität stehen auch im Geschäftsjahr 2013/2014 auf einer gesicherten Basis und können Schwankungen abfedern, die sich aus kurzfristigen makroökonomischen Veränderungen ergeben können. Neben der erfolgreichplatziertenKapitalerhöhungwerdeninsbesonderedieerwartetenMittelzuflüsseausdemVerkaufdesWalz-und Beschichtungswerks ThyssenKrupp Steel USA in Calvert/Alabama einenwesentlichen Beitrag zur deutlichen Reduzierung unsererNetto-FinanzschuldenunddesGearingbiszumEndedeslaufendenGeschäftsjahresleisten;zudemwirdThyssen-Kruppmit derstringentenUmsetzung der StrategischenWeiterentwicklung und den Effizienzmaßnahmen imRahmenvon impactdasErtrags-undWettbewerbsprofildesKonzernsweiterdeutlichverbessern.DieInvestitionendesGesamtkonzerns erwartenwiraufVorjahresniveau.
Geschäftsjahr2014/2015
Im Geschäftsjahr 2014/2015werdenwirweiter an der strukturellen Verbesserung des Konzerns arbeiten und das ganzheitlicheKonzept zur StrategischenWeiterentwicklungmitNachdruckweiter umsetzen.Dieskann unter anderem gezielte Wachstumsimpulse undweitereOptimierungen des Portfolios umfassen.Solltesich diemoderateBelebungderWeltwirtschaftfortsetzen,derwirtschaftlicheAbschwungimEuro-RaumnachhaltigüberwundenseinsowiedieWachstumsdynamik außerhalb Europas stabilisieren, gehen wir im Zuge des allgemeinen Wirtschaftswachstums auch von einem weiter steigenden Umsatz aus. Höherer Umsatz und strukturelle Verbesserungen sollten sich entsprechend positiv auf das Ergebnisauswirken.ZusätzlicherwartenwiraufderErgebnisseitefür2014/2015weiteresignifikanteVerbesserungenaus den initiierten Konzernprogrammen, insbesondere aus "impact 2015", sowie den kontinuierlichen Effizienzimpulsen aus demBenchmarking.Somitrechnenwirauchfür2014/2015miteinerVerbesserungderEigenkapital-undFinanzierungssituation.MehrüberunsereKonzernprogrammeerfahrenSieimKapitel"StrategischeWeiterentwicklungdesKonzerns".
GeschäftsverlaufindenBusinessAreas
ComponentsTechnology
ComponentsTechnologyinZahlen
| 1.Quartal 2012/2013 |
1.Quartal 2013/2014 |
Veränderung in% |
||
|---|---|---|---|---|
| Auftragseingang | Mio€ | 1.324 | 1.439 | 9 |
| Umsatz | Mio€ | 1.345 | 1.428 | 6 |
| EBIT | Mio€ | 43 | 56 | 30 |
| EBIT-Marge | % | 3,2 | 3,9 | — |
| BereinigtesEBIT | Mio€ | 42 | 64 | 52 |
| Bereinigte-EBIT-Marge | % | 3,1 | 4,5 | — |
| Mitarbeiter31.12. | 27.789 | 28.057 | 1 |
DieBusinessAreaComponentsTechnologyproduziertweltweitHightech-KomponentenfürdieAutomobilindustrieundden Maschinenbau. Im Automobilsektor reicht die Produktpalette von gebauten Nockenwellen und Zylinderkopfmodulen mit integrierten Nockenwellen sowie Kurbelwellen LPowertrainM über Lenkungs- und Dämpfersysteme bis hin zu Federn und Stabilisatoren sowie der Montage von Achsmodulen LChassisM. Im Industriebereich liefert Components Technology Komponenten für Baumaschinen, Windkraftanlagen und zahlreiche Anwendungen des allgemeinen Maschinenbaus. GrundlagefürdiesesbreiteProduktspektrumistdielangjährigeErfahrungsowohlbeidenSchmiedeverfahrenalsauchin der Kaltmassivumformung. Zusammen mit der mechanischen Bearbeitung und der Kompetenz beim Zusammenbau von hochkomplexenSystemenbesitztComponentsTechnologydasEntwicklungs-undFertigungs-Know-howfürHochleistungskomponentenentlangdergesamtenWertschöpfungskette.
AuftragseingangundUmsatzerhöht
Components Technologyistgut in das neueGeschäftsjahr2013/2014gestartet.Im1.QuartalstiegderAuftragseingang gegenüber dem Vorjahresquartal – trotz vorwiegend negativer Effekte aus der Währungsumrechnung von US-Dollar und brasilianischem Real – um 9% auf 1,4 Mrd €; auf vergleichbarer Basis hat der Auftragseingang um 12%zugelegt. Die NachfragenachAutomobilkomponentenfürPKWundNutzfahrzeugeinWesteuropazeigteersteleichteErholungstendenzen. AuchdasPKW-GeschäftinChinaundimNAFTA-Raumentwickeltesichinsgesamtweiterpositiv,währenddieEntwicklung inBrasilienundIndienunterdenErwartungenlag.BeiPowertrainundChassiswuchsdasGeschäftimPKW-Mittelklasse undPremiumsegmentunteranderemdurchNeuproduktanläufe.ImBereichNutzfahrzeugebliebdieNachfrageindenUSA weiterhinverhalten.DerAufbauunsererneuenWerkebefindetsichaufgutemWege.ImDezember2013wurdeinChengdu LChinaMeinneuesWerkfürAutomobilkomponenteneröffnet,indemkünftigFedernundStabilisatorenfürdenchinesischen Markt gefertigt werden. Im Geschäft mit Industriekomponenten war eine leichte Belebung gegenüber dem schwachen Vorjahr zu spüren. Insbesondere in China erhöhten sich Auftragseingänge mit Komponenten für Windkraftanlagen. Das weiterhinunsichereInvestitionsklimainWesteuropaführte dagegen zukeiner durchgreifenden VerbesserungbeimAbsatz vonBaumaschinenkomponenten.
DerUmsatzfolgte derAuftragseingangsentwicklung undstieg um 6% gegenüber dem Vorjahreswert; auf vergleichbarer Basis hat derUmsatz um 9% zugelegt.Gegenüber dem Vorquartalwurdensaisonbedingt rund 4% geringereAuftragseingängeundUmsätzeerzielt.
| in Mio €, Veränderungsrate gegenüber Vorguartal in Mio €, Veränderungsrate gegenüber Vorguartal |
|
|---|---|
| Q1 Q1 1.324 |
42 |
| Q2 Q2 1.360 $+3%$ |
63 $+50%$ |
| Q3 Q 3 1.539 $+13%$ |
81 $+29%$ |
| Q4 Q 4 1.492 $-3%$ |
58 $-28%$ |
| 2012/2013 2012/2013 |
|
| Q1 Q1 1.439 $-4\%$ |
64 $+10%$ |
| 2013/2014 2013/2014 |
Ergebnisgesteigert
Mit 64 Mio € im 1. Quartal konnte das Bereinigte EBIT von Components Technology gegenüber dem Vorjahresquartal gesteigert werden. Dabei wirkten sich höhere Umsätze, aber auch Leistungssteigerungen aus im Vorjahr eingeleiteten Restrukturierungs-undEffizienzmaßnahmenimRahmendesKonzernprogrammsimpactpositivaus.DasErgebnisenthält Anlaufkostenfür neue Werke Lvor allem in Asien und SüdamerikaM und neue Produkte. Auch gegenüber dem Vorquartal konntetrotzgeringererUmsätzeeinhöheresErgebniserzieltwerden.DieBereinigte-EBIT-Margeerhöhtesichauf4,5%.
Das EBIT konnte trotz negativer Sondereffekte ebenfalls gegenüber dem Vorjahr auf 56 Mio € verbessert werden; die SondereffekteenthaltenimWesentlichenRestrukturierungsaufwendungenfürPersonalmaßnahmenimBereichBaumaschinenkomponenten. Bereits im vorherigen Geschäftsjahr wurde ein umfassendes Restrukturierungsprogramm in diesem Bereichgestartet.NebendenStandorteninItalienerstrecktsichdieNeuorganisationauchaufBercoDeutschland,woder SchwerpunktderAktivitätenzukünftigaufdemprofitablenAfter-Market-undKleinseriengeschäftliegenwird.Nebendiesen RestrukturierungenarbeitenwirweiterhinanderVeräußerungvonBerco.
GegenüberdemVorquartalstiegdasEBITdeutlichum35Mio€undreflektiertnebenoperativenVerbesserungengeringere SonderaufwendungenfürRestrukturierungsmaßnahmen.
ElevatorTechnology
ElevatorTechnologyinZahlen
| 1.Quartal 2012/2013 |
1.Quartal 2013/2014 |
Veränderung in% |
||
|---|---|---|---|---|
| Auftragsbestand31.12. | Mio€ | 3.611 | 3.801 | 5 |
| Auftragseingang | Mio€ | 1.616 | 1.801 | 11 |
| Umsatz | Mio€ | 1.532 | 1.544 | 1 |
| EBIT | Mio€ | 171 | 133 | –22 |
| EBIT-Marge | % | 11,2 | 8,6 | — |
| BereinigtesEBIT | Mio€ | 169 | 175 | 4 |
| Bereinigte-EBIT-Marge | % | 11,0 | 11,3 | — |
| Mitarbeiter31.12. | 47.897 | 49.348 | 3 |
Das Produktprogramm der Business Area Elevator Technology umfasst Personen- und Lastenaufzüge, Fahrtreppen und Fahrsteige, Fluggastbrücken, Treppen- und Plattformlifte sowie den Service für die gesamte Produktpalette. Über 900StandortesorgenfüreindichtesService-NetzundsomitfüreineoptimaleNähezumKunden.
AnhaltendesWachstumimAuftragseingang
Elevator Technology hat in den ersten drei Monaten 2013/2014 die positive Entwicklung, basierend auf dem operativen GeschäftsowieaufbegleitendenMaßnahmenzurPerformance-Optimierung,fortgesetzt.BeimAuftragseingangerzieltedie BusinessAreaerneuteindeutlichesWachstumaufeinenneuenRekordwert.ImVergleichzumVorjahrwurdederAuftragseingang um 11% auf 1,8 Mrd € gesteigert; auf vergleichbarer Basis hat der Auftragseingang um 16% zugelegt. Diese Steigerungistinsbesondereauf dieNachfrageauf demchinesischenNeuanlagenmarkt zurückzuführen.GrößereAufträge wurdeninGuangxiundNingboinChinagewonnen,wowirinsgesamt70Aufzügeund128Fahrtreppenliefernwerden.Trotz negativer Wechselkurseffekte, insbesondere in Brasilien und den USA, konnte Elevator Technology auch in Nord- und SüdamerikadenAuftragseingangsteigern.InEuropabliebdieNachfrageinsgesamtaufeinemunverändertenNiveau.
| $1011109900009009 = 1010101000000000000000$ | soronng too ssr: storato: roomiology | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| in Mio €, Veränderungsrate gegenüber Vorquartal | in Mio €, Veränderungsrate gegenüber Vorguartal | ||||
| Q1 | 1.616 | Q1 | 169 | ||
| Q2 | $+1%$ | 1.633 | Q2 $-14%$ |
146 | |
| Q 3 | $+4%$ | 1.696 | Q3 $+18%$ |
172 | |
| Q 4 | $-7%$ | 1.575 | Q 4 $+9%$ |
188 | |
| 2012/2013 | 2012/2013 | ||||
| Q1 | 2013/2014 | $+14%$ | 1.801 | Q1 $-7%$ 2013/2014 |
175 |
DerUmsatzbetrugimBerichtsquartal1,5Mrd€undlagmiteinemAnstiegum1%aufGrundvonWechselkurseffektennur leicht über dem Vorjahresniveau; auf vergleichbarer Basis hat der Umsatz um 5 % gegenüber dem Vorjahresquartal zugelegt.ImVergleichzumsaisontypischbesondersumsatzstarken4.Quartalwardas1.Quartalleichtrückläufig.
Bereinigte-EBIT-Margegesteigert
Elevator Technology hat im 1. Quartal 2013/2014 im Vergleich zum Vorjahresquartal das Bereinigte EBIT um 4 % auf 175Mio € gesteigert; im Vergleich zum Vorquartal lag das Bereinigte EBIT insbesondere umsatzbedingt um 13 Mio € niedriger. Die Bereinigte-EBIT-Marge konnte mit 11,3 % sowohl gegenüber dem Vorjahreswert als auch gegenüber dem VorquartalweiterverbessertwerdenundreflektiertinsbesonderedieMaßnahmenzurLeistungssteigerungundRestrukturierungimRahmendesKonzernprogrammsimpact.
DasEBITbetrugim1.Quartal133Mio€.DarinsindSondereffekteinHöhevon42Mio€enthalten,dieinersterLinieaus RestrukturierungsmaßnahmeninEuroparesultieren.
IndustrialSolutions
IndustrialSolutionsinZahlen
| 1.Quartal 2012/2013 |
1.Quartal 2013/2014 |
Veränderung in% |
||
|---|---|---|---|---|
| Auftragsbestand31.12. | Mio€ | 16.292 | 15.505 | –5 |
| Auftragseingang | Mio€ | 2.002 | 2.295 | 15 |
| davonMarineSystems1 | Mio€ | 182 | 1.301 | 615 |
| Umsatz | Mio€ | 1.306 | 1.288 | –1 |
| davonMarineSystems1 | Mio€ | 303 | 318 | 5 |
| EBIT | Mio€ | 141 | 173 | 23 |
| EBIT-Marge | % | 10,8 | 13,4 | — |
| BereinigtesEBIT | Mio€ | 140 | 173 | 24 |
| Bereinigte-EBIT-Marge | % | 10,7 | 13,4 | — |
| Mitarbeiter31.12. | 18.176 | 18.982 | 4 |
1einschließlichSonstigerBeteiligungenundKonsolidierung
Im Rahmen der Strategischen Weiterentwicklung des Konzerns haben wir bei der Integration und Regionalisierung des Anlagenbaus wichtige Meilensteine erreicht. Um die weltweiten Marktchancen im Anlagenbau als einem wichtigen WachstumsfelddesKonzernsbessernutzenzukönnen,habenwirimJanuar2014diebishereigenständigenAnlagenbauunternehmenThyssenKruppUhdeundThyssenKruppResourceTechnologiesLzuvorentstandenausThyssenKruppPolysius und ThyssenKrupp FördertechnikM unter dem Dach von ThyssenKrupp Industrial Solutions zusammengeführt. Integration sowie Regionalisierung sind zentrale Elemente, um die Wachstumsziele im Anlagenbaugeschäft zu erreichen und die Effizienz zusteigern.Als global aufgestellter, integrierter Anlagenbauerstellt ThyssenKruppIndustrialSolutionsstrategische Marktentwicklung und einheitliche Kundenansprache sicher undfördert den globalen Austausch von Wissen sowie Engineering-undAbwicklungskompetenzenüberallseineGeschäftehinweg.
NebendemAnlagenbaugeschäft,daswiroperativdurchdiebeidenBusinessUnitsProcessTechnologiesLbisherUhdeMund ResourceTechnologiesLfrüherPolysiusundFördertechnikMführen,umfasstdieBusinessAreaIndustrialSolutionsauchdie BusinessUnitsMarineSystemsundSystemEngineering.DasProduktportfolioreichtvonChemie-undRaffinerieanlagenim Bereich Process Technologies, Anlagen für die Zementindustrie sowie innovativen Lösungen zur Gewinnung und WeiterverarbeitungvonRohstoffen imBereichResource Technologies über denMarineschiffbauimBereichMarineSystems bis hinzuProduktionssystemenfürdieAutomobilindustrieimBereichSystemEngineering.
Auftragseingangdeutlichgesteigert
Die positive Entwicklung der Industrial-Solutions-Geschäfte hat sich im 1. Quartal 2013/2014 fortgesetzt. Insbesondere durcheinenGroßauftragvonMarineSystemsüberdieLieferungvonzweiU-BootenanSingapurwurdederAuftragseingang derBusinessAreaIndustrialSolutionsmit2,3Mrd€nochmalsum15%gegenüberdembereitshohenWertim1.Quartal desVorjahresgesteigertundlegteaufvergleichbarerBasisum18%zu.ImVergleichzum4.Quartal2012/2013stiegder Auftragseingangsogarumrund150%.
Resource Technologies verzeichnete eine lebhafte Nachfrage nach Zementanlagen, während bei Neuanlagen im Mining-GeschäftweiterhineineAbschwächungspürbarist.DennochkonntenauchhierneueAufträgegewonnenwerden,etwain Südamerika und Indien für Ausrüstung der Tagebau- und Umschlagtechnik. Bei Process Technologies hält das positive Investitionsklima an – unter anderem getragen durch den Schiefergas-Boom in den USA. Der Auftragseingang konnte jedoch nicht dassehr hoheNiveau des 1.Quartals 2012/2013erreichen, dasvoneinemGroßauftrag im Bereich Düngemittelgeprägtwar.
Insgesamt übertraf der Auftragseingang den Umsatz mit einer Book-to-bill-Ratio von 1,8 deutlich, entsprechend erhöhte sichderAuftragsbestandimVergleichzum30.September2013um0,9Mrd€auf15,5Mrd€.
DerUmsatzlagmit1,3Mrd€abrechnungs-undwährungsbedingttemporärleichtunterdemNiveauderVorjahresperiode; aufvergleichbarerBasishatderUmsatzum2%zugelegt.
BereinigtesEBITweiterhinmitguterMargenqualität
DasBereinigte EBITerhöhte sich gegenüber dem 1.Quartal 2012/2013von 140 Mio € auf 173 Mio €,ein Zuwachsvon 24%.Im Vergleich zum VorjahrverbesserteBeiträge aus demAnlagenbau undein abrechnungsbedingtstarkes EBIT bei MarineSystemskonntendabeidieleicht rückläufigenErgebnissebeidenProduktionssystemenfürdieAutomobilindustrie mehr als ausgleichen. Die EBIT-Marge stieg gegenüber dem Vorjahresquartal und lag mit 13,4 % weiter deutlich im zweistelligenZielbereich.
MaterialsServices
MaterialsServicesinZahlen
| 1.Quartal 2012/2013 |
1.Quartal 2013/2014 |
Veränderung in% |
||
|---|---|---|---|---|
| Auftragseingang | Mio€ | 2.765 | 2.842 | 3 |
| Umsatz | Mio€ | 2.815 | 2.739 | –3 |
| EBIT | Mio€ | 36 | 43 | 19 |
| EBIT-Marge | % | 1,3 | 1,6 | — |
| BereinigtesEBIT | Mio€ | 40 | 34 | –15 |
| Bereinigte-EBIT-Marge | % | 1,4 | 1,2 | — |
| Mitarbeiter31.12. | 26.280 | 25.128 | –4 |
DieBusiness AreaMaterialsServices ist an rund 500Standorten in 35Ländern auf dieDistributionvonRoh- undWerkstoffeneinschließlichtechnischerDienstleistungenspezialisiert.
LagergeschäftdankumfangreicherVertriebsinitiativendeutlichausgeweitet
Die internationale Ausrichtung, verbunden mit einer breiten Kunden- und Branchenorientierung hat sich im 1. Quartal 2013/2014fürdieBusinessAreadeutlichausgezahlt.DerAbsatzimLagergeschäftmitmetallischenWerkstoffenwurdeauf Basis intensiver Vertriebsinitiativen infast allen Regionen, allen voran Osteuropa, deutlich ausgeweitet und erreichtemit einem Zuwachs von 9 % auf über 1,3 Mio t einen neuen Spitzenwert. In Nordamerika, der Region mit dem größten Wachstum 2012/2013, blieben die Mengen auf dem hohen Vorjahresniveau. Im Trading-Geschäft konnten auf Grund fehlenderGroßprojektesowiedesintensivenWettbewerbsdieVorjahresmengennichterreichtwerden.DiePreisentwicklung blieb insgesamt unbefriedigend. Statt der erwarteten Stabilisierung gingen bei Walzstahl, Edelstahl, NE-Metallen und Kunststoffen, aber auch bei zahlreichen Rohstoffen die Preise weiter zurück. Die Wettbewerbsintensität blieb in allen Bereichenaußerordentlichhoch.DerAuftragseinganglagmitgut2,8Mrd€mengenbedingtum3%überdemVorjahreswert;aufvergleichbarerBasishatderAuftragseingangum6%zugelegt.DerUmsatzbliebmitetwasmehrals2,7Mrd€ preisbedingt um 3 % unter den Vorjahreszahlen; auf vergleichbarer Basis war er nahezu konstant. Zuwächse wurden in Osteuropa,beiKunststoffensowieinsbesondereimRohstoffhandelerzielt, hieraufGrund desbeträchtlichausgeweiteten Koksgeschäfts.WegendessehrschwachenEdelstahl-MarktesgingendagegendieMengenundUmsätzemitLegierungen deutlichzurück.DieDienstleistungenfürdieLuftfahrtindustriebliebenaufhohemNiveaustabil.Gleichesgaltauchfürdas automobilnaheService-Center-Geschäft.DerUmsatzderStahlwerksdienstleistungenlagleichtunterdemVorjahr.Daneben arbeitenwirandemVeräußerungsprozessfürdenGeschäftsbereichRailway/Construction.
Die Performance-Programme im Rahmen von impact – in erster Linie zur Optimierung des Logistik-Netzwerks, der operativen Struktur und der Verwaltung – wurden weltweit mit hoher Intensität fortgesetzt, die Mitarbeiterzahl in allen Regionen und Geschäftseinheiten der Marktentwicklung angepasst. Zuwächse gegenüber dem Vorjahresquartal gab es lediglich in Nordamerika und bei Aerospace; die stärkste Reduzierung war auf Grund einer Portfolioveränderung bei den Stahlwerksdienstleistungenzuverzeichnen.
EBITinschwierigemPreis-undWettbewerbsumfeldnahezustabil
DasBereinigteEBITlagmit34Mio€leichtunterdemNiveaudesVorjahresquartals,dasEBITmit43Mio€aufGrundeines positivenSondereffektsum7Mio۟berdemVorjahr.ImVergleichzumVorquartalwarenErgebnisundMargeimsaisontypischschwächeren1.Quartal rückläufig.AlsSondereffektwurdeimWesentlicheneinErtragaus derVeräußerungeiner BeteiligungausdemBereichRohstoffhandelberücksichtigt.
SteelEurope
SteelEuropeinZahlen
| 1.Quartal 2012/2013 |
1.Quartal 2013/2014 |
Veränderung in% |
||
|---|---|---|---|---|
| Auftragseingang | Mio€ | 2.403 | 2.274 | –5 |
| Umsatz | Mio€ | 2.253 | 2.074 | –8 |
| EBIT | Mio€ | 29 | 20 | –31 |
| EBIT-Marge | % | 1,3 | 1,0 | — |
| BereinigtesEBIT | Mio€ | 30 | 19 | –37 |
| Bereinigte-EBIT-Marge | % | 1,3 | 0,9 | — |
| Mitarbeiter31.12. | 27.629 | 26.658 | –4 |
Die BusinessArea Steel Europe umfasst die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von hochwertigemQualitätsflachstahl vor allem im europäischen Markt. Wichtige Kunden sind die Automobilindustrie und andere stahlverarbeitende Industriezweige. Zum Leistungsspektrum gehören auch Produkte für attraktive Spezialmärkte wie beispielsweise die Verpackungsindustrie.
AuftragseingangundUmsatzdesinvestitions-undpreisbedingtrückläufig
SteelEuropeverzeichneteim1.Quartal2013/2014einimVorjahresvergleichnochmalsniedrigeresGeschäftsvolumen.Der RückgangwarzumeinendurchdieDesinvestitionvonTailoredBlanksbedingt,dieindenVorjahreszahlennochenthalten waren, zum anderen durch das gesunkene Preisniveau. Der anhaltende Preisdruck bei hoher Wettbewerbsintensität im europäischen Markt belastete weiterhin die Geschäftsentwicklung, während sich die Mengensituation robuster darstellte. Der wertmäßige Auftragseingang war bei nahezu konstanten Bestellmengen mit 2,3 Mrd € etwa 5 % niedriger als im Vorjahr;aufvergleichbarerBasishatderAuftragseingangum1%zugelegt.AuftragswertundBestellmengenstiegenjedoch imVergleichzumVorquartalsaisontypischummehrals4%.
DerUmsatzgingimVergleichzumVorjahrum8%auf2,1Mrd€zurück.Vergleichbargerechnet–währungsbereinigtund ohne das veräußerte Tailored-Blanks-Geschäft – nahm er um 1% ab. Der Versand konnte um 2% ausgeweitetwerden, bereinigtwarenes5%.DiewiederpositivereMengenentwicklung,dievorallemdenInlandsabsatzundbeidenEndabnehmern die Automobilindustrie, Kaltwalzer und Hersteller sonstiger Metallerzeugnisse betraf, konnte die gesunkenen Durchschnittserlöse nur teilweise kompensieren. Verglichen mit dem Vorquartal war der Umsatz mengenbedingt leicht rückläufig.DiedurchschnittlichenNettoerlösebliebenindesweitgehendstabil.
HöhereProduktioninVorbereitungderZustellungdesHochofens2Schwelgern
DieRohstahlerzeugungeinschließlichderZulieferungenvondenHüttenwerkenKruppMannesmannLHKMMlagmit3,1Miot um 20 % höher als in der entsprechenden Vorjahresperiode und 7 % über dem Vorquartal. In Vorbereitung der 2014 geplanten Zustellung des Hochofens 2 Schwelgern wurde im Oktober 2013 der neu zugestellte Hochofen 9 wieder angeblasen.AusdemgleichenGrundwurdendieBrammenbezügevonHKMgesteigert.BeileichtverbesserterAuftragslage nahm die Walzstahlproduktion für Kunden im Vorjahresvergleich um insgesamt 5 % zu, 6 % höher war die Produktion beschichteterErzeugnisse.UnterBerücksichtigungderbereitserfolgtenStillsetzungeinzelnerOberflächenveredelungsanlagenwarendiederMetallurgienachgelagertenVerarbeitungsstufenimBerichtsquartalgutausgelastet.
EBITinschwierigemPreis-undWettbewerbsumfeldnahezustabil
Das Bereinigte EBIT lag im 1. Quartal 2013/2014 mit 19 Mio € leicht unter dem entsprechenden Vorjahresgewinn von30Mio€.ImvorangegangenenQuartalwurden42Mio€erzielt.DasEBITwarimBerichtszeitraumkaumdurchSondereffektebeeinflusstundbeliefsichauf20Mio€.UrsächlichfürdieinsgesamtunzureichendenErgebnissewarenwiederum primär die nicht auskömmlichen Durchschnittserlöse. Vor diesem Hintergrund wird intensiv an der Detaillierung und Umsetzung der Maßnahmenpakete des Programms "Best-in-Class Reloaded" gearbeitet. Kostensenkungsmaßnahmen werdendabeidurchintensivierteVertriebsanstrengungenundDifferenzierungsinitiativenergänzt.DerauchimRahmenvon "Best-in-Class Reloaded" eingeleitete Prozess zum Verkauf der kornorientierten Elektrobandfertigung mit den Werken in GelsenkirchenundIsbergues,Frankreich,sowiederElektrobandaktivitäteninNashik,Indien,befindetsichebenfallsinder Umsetzung.
SteelAmericas
SteelAmericasinZahlen
| 1.Quartal 2012/2013 |
1.Quartal 2013/2014 |
Veränderung in% |
||
|---|---|---|---|---|
| Auftragseingang | Mio€ | 560 | 609 | 9 |
| Umsatz | Mio€ | 488 | 538 | 10 |
| EBIT1 | Mio€ | –122 | 1 | ++ |
| EBIT-Marge | % | — | 0,2 | — |
| BereinigtesEBIT1 | Mio€ | –122 | –17 | 86 |
| Bereinigte-EBIT-Marge | % | — | — | — |
| Mitarbeiter31.12. | 3.990 | 5.491 | 38 |
1DerVorjahresausweiswurdeangepasst.
Mit dem Stahlwerk in Brasilien und dem Walz- und Beschichtungswerk in den USA beliefert die Business Area Steel Americas den amerikanischen Marktmit hochwertigenBrammen undFlachstahlprodukten.ImRahmen derStrategischen Weiterentwicklung hat ThyssenKrupp entschieden, das Walz- und Beschichtungswerk ThyssenKrupp Steel USA in Calvert/Alabama abzugeben; über den Verkauf wurde am 29. November 2013 mit einem Konsortium aus ArcelorMittal und Nippon Steel & Sumitomo Metal Corporation ein Vertrag unterzeichnet. Die Vereinbarung beinhaltet auch den Abschluss eineslangfristigenBrammenliefervertragsfürdasbrasilianischeStahlwerkLThyssenKruppCSAM.Darausfolgendwurdedie BusinessAreaSteelAmericasinsgesamtzumEndedesGeschäftsjahres2012/2013ausdemStatusdernichtfortgeführten Aktivität bzw. Discontinued Operation im Sinne der IFRS wieder als fortgeführte Aktivität eingegliedert; innerhalb der BusinessAreabildetThyssenKruppSteelUSAeineVeräußerungsgruppebzw.DisposalGroup.
Auftragseingang,UmsatzundProduktiondeutlichgesteigert
Der Auftragseingang betrug im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres 609 Mio € und konnte bei positiven Preis-, Mengen-undMix-Effektenum9%gegenüberdemVorjahresniveauwachsen;aufvergleichbarerBasishatderAuftragseingang um 13 % zugelegt. Gegenüber dem Vorquartal konnte der Auftragseingang um 24 % gesteigert werden.Mehr als 20% der Bestellmengen entfielen dabei im Berichtszeitraum auf externe Brammenkunden; das Orderbuch unseres StahlwerksinBrasilienistbereitsweitinsGeschäftsjahrhineingutgefüllt.DerUmsatzübertrafmit538Mio€um10%das Vorjahresquartal und hat auf vergleichbarer Basis um 15% zugelegt. Gegenüber dem Vorquartal konnte der Umsatz um 33% gesteigert werden und reflektiert ebenfalls ein höheres Versand- und Erlösniveau. Das brasilianische Hüttenwerk steigertedieBrammenproduktionimBerichtsquartalauf1,0MiotundlagdamitleichtüberdemVorquartalundum17% über demVorjahresniveau.Davonwurden0,7MiotBrammenan dasUS-Weiterverarbeitungswerkgeliefert und0,3Miot BrammenankonzernexterneKundeninNord-undSüdamerikavermarktet.DasUS-WerkkonntedieLieferleistungebenfalls deutlichsteigernundverkaufte0,7MiotFlachstahlannordamerikanischeKunden.
EBITstarkverbessert
DasBereinigteEBITkonntesowohlimVorjahresvergleichalsauchgegenüberdemVorquartalummehrals100Mio€auf −17Mio€verbessertwerden.DerdeutlicheAnstiegresultierteinsbesondere auseinerhöheren undeffizienterenAuslastung, der Optimierung von Kosten, wie einem vor allem strukturell verbesserten spezifischen Reduktionsmittelverbrauch, sowieauspositivenEffektenausWährungundMarktpreisenindenUSA.DasEBITbetrugimBerichtsquartal1Mio€und konnte gegenüber dem Vorjahresniveau und dem Vorquartal ebenfalls stark verbessert werden; das Ergebnis profitierte neben den operativen Verbesserungen von einem positiven Sondereffekt in Höhe von 18 Mio € aus der aktualisierten BewertungeineslangfristigenFrachtvertrags.DieVeränderungderMitarbeiterzahlreflektiertimWesentlichendiemitBeginn des Geschäftsjahres geänderte Zuordnung eines für ThyssenKrupp CSA tätigen Stahlwerksdienstleisters von Materials ServiceszuSteelAmericas.
BereichCorporatederThyssenKruppAG
CorporateumfasstdieKonzernverwaltungsowiedieShared-Services-Aktivitäten.DerKonzernwirdvonderThyssenKrupp AG als Hauptverwaltung zentral geführt. Für eine noch stärkere, weltweite Vernetzung arbeitet der Konzern nun in einer dreidimensionalen Führungsstruktur LNetzwerkorganisationM aus operativen Geschäften, Funktionen und Regionen. Im Rahmen dieses neuen Führungskonzepts haben Regional Headquarters in Brasilien, Indien, China und der Region Asien/Pazifik ihre Arbeit aufgenommen. Das Regional Headquarter in Nordamerika ist seit Beginn des vergangenen Geschäftsjahresvollumfänglichaktiv.
DieShared-Services-AktivitätenumfassendieBereicheBusinessServicesLFinanzenundPersonalM,ITundRealEstateeinschließlich der nicht betriebsnotwendigen Immobilien. Der Umsatz, den Corporate-Gesellschaften mit marktgängigen Dienstleistungenfür Konzernunternehmen und externe Kunden erbringen, betrug im Berichtsquartal 42 Mio € und somit 13Mio€wenigeralsimVorjahr.
DasBereinigteEBITvonCorporatelagbei−103Mio€undhatsichgegenüberdemVorjahrum6Mio€verschlechtert.Ohne Sondereffekte, die aus Aufwendungen für Portfoliomaßnahmen resultieren, belief sich das EBIT auf −116 Mio €; im VergleichszeitraumdesVorjahreswarenes−112Mio€.
StainlessGlobalnichtfortgeführteAktivität
Am28.Dezember2012wurdederZusammenschlussderBusinessAreaStainlessGlobalmitdemfinnischenUnternehmen Outokumpuabgeschlossen.BiszumEndederKonzernzugehörigkeiterzielteStainlessGlobalim1.Quartal2012/2013einen Auftragseingangvon1,3Mrd€,einenUmsatzvon1,4Mrd€undeinEBITvon72Mio€.IndirektemZusammenhangmit dem Abgang von Stainless Global entstanden im 1.Quartal 2013/2014 nachlaufende Erträge, die zu einem EBIT von 187Mio€führen;siestammenimWesentlichenausderAuflösungvonRückstellungenaufdieausdemVerkaufvonInoxum anOutokumpu resultierendeVerpflichtung zumAusgleichgegebenenfallseintretendernegativerfinanziellerKonsequenzenfür OutokumpuausdenfusionskontrollrechtlichenAuflagen.
Ertrags-,Finanz-undVermögenslage
AnalysederGewinn-undVerlustrechnung
DieUmsatzerlösederfortgeführtenAktivitätenlagenim1.Quartal2013/2014mit9.109Mio€um80Mio€oder1%unter dementsprechendenVorjahreswert.DieUmsatzkostenderfortgeführtenAktivitätenvermindertensichum196Mio€oder 2%;wesentlicheUrsachefür denRückgangwaren dieim Vergleich zurUmsatzentwicklungüberproportional gesunkenen Materialaufwendungen.DasBruttoergebnisvomUmsatz derfortgeführtenAktivitätenverbessertesichum116Mio€auf 1.438Mio€,dieBrutto-Umsatzmargeerhöhtesichum2Prozentpunkteauf16%.
ZudemAnstiegderForschungs-undEntwicklungskostenderfortgeführtenAktivitätenum8Mio€trugenhauptsächlichdie BusinessAreasElevatorTechnologyundIndustrialSolutionsbei.
DieVertriebskostenderfortgeführtenAktivitätenlagenaufVorjahreshöhe.DieErhöhungderallgemeinenVerwaltungskosten der fortgeführten Aktivitäten um 31 Mio € resultierte insbesondere aus im Berichtszeitraum angefallenen RestrukturierungsaufwendungeninderBusinessAreaElevatorTechnologysowiegestiegenenBeratungskosten.
DiesonstigenAufwendungenderfortgeführtenAktivitätennahmenum27Mio€ab,ohnedasshierwesentlicheEinzelsachverhaltevorlagen.
AufdiefortgeführtenAktivitätenentfieleninsgesamtsonstigeVerluste,dieum17Mio€überdemVorjahreswertlagen.Dies war vor allem auf die Währungsumrechnung von Erstattungsansprüchen im Zusammenhang mit ertragsunabhängigen Steuernzurückzuführen.
Die Verschlechterung des auf die fortgeführten Aktivitäten entfallenden Ergebnisses aus nach der Equity-Methode bilanziertenBeteiligungenum42Mio€betrafinsbesonderedieFortschreibungderBewertungderAnteileanderOutokumpuOyj.DerAnstiegderFinanzierungserträge derfortgeführtenAktivitäten um111Mio€ resultierte imWesentlichenaus gestiegenenWechselkursgewinnenimZusammenhangmitFinanztransaktionensowiehöherenZinserträgenausFinanzforderungen.DieZunahmederFinanzierungsaufwendungenderfortgeführtenAktivitätenum311Mio€betrafhauptsächlich erwarteteVerlusteausderalsAktienderivatbilanziertenVerpflichtungzumVerkaufderBeteiligunganderOutokumpuOyj sowieerhöhteWährungsverlusteimZusammenhangmitFinanztransaktionen.
Für den Berichtszeitraum ergab sich bei einem Verlust aus fortgeführten Aktivitäten vor Steuern von 229 Mio € ein SteueraufwandderfortgeführtenAktivitätenvon27Mio€, derimIn-undAuslandangefallenist undinsbesondere durch Wertberichtigungen aktiver latenter Ertragsteuern beeinflusst wurde. Steuereffekte auf Grund geplanter Desinvestitionen sind zurzeit nicht hinreichend abschätzbar und noch nicht imSteueraufwand desBerichtszeitraumsenthalten.Im Vorjahr war die effektive Steuerbelastung maßgeblich durch Wertberichtigungen aktiver latenter Ertragsteuern im Bereich Steel Americasbeeinflusst.
NachBerücksichtigungderSteuernvomEinkommenundvomErtragergabsichfürdiefortgeführtenAktivitäteneinVerlust von256Mio€.
Die nicht fortgeführten Aktivitäten erzielten im Berichtsquartal einen Gewinn von 187 Mio € nach 59 Mio € im Vorjahr. Wesentliche Ursache für den Gewinnanstieg um 128 Mio € war das insgesamt um 274 Mio € auf einen Gewinn von 187Mio€ verbesserte laufende Ergebnis; diese Entwicklung war insbesondere durch die Auflösung der Rückstellungfür möglicheAuswirkungenausfusionskontrollrechtlichenAuflagenimZusammenhangmitderAbgabedesEdelstahlgeschäfts an Outokumpu beeinflusst. Gegenläufig wirkte der nur im Vorjahreszeitraum erfasste Gewinn von 146 Mio € aus dem AbgangdesEdelstahlgeschäfts.
Unter Einbeziehung des Ergebnisses nach Steuern aus nicht fortgeführten Aktivitäten ergab sich für den Konzern ein Periodenfehlbetragvon69Mio€nacheinemFehlbetragvon16Mio€imVorjahresquartal.
Im Berichtsquartal ergab sich ein Verlust je Aktie bezogen auf den Periodenfehlbetrag, der auf die Aktionäre der ThyssenKruppAGentfällt,inHöhevon0,12€.AufdiefortgeführtenAktivitätenentfieleinVerlustjeAktievon0,47€;dies waren0,35€mehralsimVorjahr.
AnalysederKapitalflussrechnung
Der in der Kapitalflussrechnung insgesamt betrachtete Zahlungsmittelfonds entspricht der Bilanzposition "Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente" und enthält bis zu deren tatsächlichen Veräußerung auch die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente derVeräußerungsgruppeneinschließlich der nichtfortgeführtenAktivitäten.Dienichtfortgeführten Aktivitätenumfassenfürdas1.Quartal2012/2013Zahlungen,dieaufdieAktivitätenvonStainlessGlobalentfallen.
Im Berichtszeitraum ergab sich für den Konzern ein Mittelzufluss aus der operativen Geschäftstätigkeit von insgesamt 147Mio€,währendimVorjahrnocheinMittelabflussvon140Mio€zuverzeichnenwar.DieVerbesserunguminsgesamt 287Mio€betrafmit194Mio€überwiegenddenWegfallderimVorjahresquartalnocherfasstenMittelabflüssedernicht fortgeführten Aktivitäten. Der Mittelzufluss der fortgeführten Aktivitäten erhöhte sich gleichzeitig um 93 Mio € auf 147Mio€,insbesonderealsFolgeerhöhterKundenzahlungensowiegeringererZins-undErtragsteuerzahlungen.
AusderInvestitionstätigkeitresultiertefürdenKonzerninsgesamteinMittelabflussvon209Mio€nacheinemMittelzufluss von501Mio€imVorjahr.WesentlicheUrsachefür die Veränderungum710Mio€waren dieum911Mio€gesunkenen DesinvestitionseinnahmenderfortgeführtenAktivitäten;dieserRückgangbetrafmit916Mio€dieAbgabedesEdelstahlgeschäfts an Outokumpu im Dezember 2012. Gegenläufig wirkten um 94 Mio € geringere Investitionsauszahlungen der fortgeführtenAktivitätenfürSachanlagensowiederWegfallderimVorjahrnocherfasstenInvestitionsauszahlungeninHöhe von99Mio€beidennichtfortgeführtenAktivitäten.
Der Free Cash-Flow, d.h. die Summe vonOperating Cash-Flow und Cash-Flow ausInvestitionstätigkeit, verminderte sich insgesamtum423Mio€aufeinennegativenWertvon62Mio€.HauptursachehierfürwarderRückgangbeidenfortgeführtenAktivitätenum716Mio€,derimWesentlichenausdemWegfallderEinnahmenausderVeräußerungdesEdelstahlgeschäftsimDezember2012resultierte.Gegenläufigwirktemit293Mio€derWegfalldesnegativenFreeCash-Flowsder nichtfortgeführtenAktivitätenimVorjahreszeitraum.
Die Finanzierungstätigkeit führte für den Konzern insgesamt zu Mittelzuflüssen in Höhe von 356 Mio €. Dies waren 1.243Mio€wenigeralsimVorjahr;hiervonbetrafen238Mio€denWegfalldesMittelzuflussesbeidennichtfortgeführten Aktivitäten.DerRückgangresultiertedarüberhinausmit1.005Mio€insbesondereausderEntwicklungbeidenfortgeführtenAktivitäten.HierfürwarenvorallemzweigegenläufigeEffekteverantwortlich:ImBerichtszeitraumwurdenFinanzschulden inHöhevon308Mio€getilgt,währendimentsprechendenVorjahreszeitraumeineAufnahmevonFinanzschuldenin Höhevon1.550Mio€erfolgte.DerhiermitverbundenenAbnahmeum1.858Mio€standenjedochMittelzuflüsseinHöhe von878Mio€ausderimDezember2013durchgeführtenKapitalerhöhunggegenüber.
AnalysederBilanzstruktur
DieBilanzsummeerhöhtesichgegenüberdem30.September2013uminsgesamt158Mio€auf35.458Mio€.Hierinist eineumrechnungsbedingteAbnahmeum374Mio€enthalten,dieinsbesonderedieKursentwicklungdesUS-Dollarbetraf.
Die langfristigen Vermögenswerte verringerten sich insgesamt um 1.399Mio€. Hauptursache war mit 970 Mio € der Rückgang der sonstigen finanziellen Vermögenswerte als Folge der Umgliederung der Finanzforderung gegenüber OutokumpuindiekurzfristigensonstigenfinanziellenVermögenswerteimZusammenhangmitdenam29.November2013 abgeschlossenen Verhandlungen zur Restrukturierung der Finanzierung von Outokumpu. Darüber hinaus trugen mit 305 Mio € die Umgliederung der bis zum 29. November 2013 nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligung an der Outokumpu Oyj in die zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerte sowie Wechselkurseffekte von 141 Mio €, die im WesentlichendieSachanlagenunddieimmateriellenVermögenswertebetrafen,zudemRückgangbei.
Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich insgesamt um 1.557 Mio €; hierin war eine umrechnungsbedingte Abnahmevon233Mio€enthalten.
Die Vorräte lagen zum 31. Dezember 2013mit 6.810 Mio € um 459Mio € über demWert am 30. September 2013.Der AnstiegbetrafüberwiegendeinenmengenmäßigenBestandsaufbauinderBusinessAreasSteelEurope;weitereZunahmen ergabensichinsbesondereindenBusinessAreasMaterialsServicesundSteelAmericas.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gingen insgesamt um 639 Mio € auf 4.317 Mio € zurück. Mindernd wirktennebenderWährungsumrechnungvorallemgesunkeneForderungenimZusammenhangmitFertigungsaufträgenin derBusinessAreaIndustrialSolutionssowieMaßnahmenzurReduzierungderMittelbindunginderBusinessAreaMaterials Services.
Die deutliche Zunahme der kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte um 954 Mio € resultierte insbesondere aus der erwähntenUmgliederungderFinanzforderunggegenüberOutokumpu.
Der Anstieg der kurzfristigen sonstigen nichtfinanziellen Vermögenswerte um 154 Mio € betraf hauptsächlich geleistete Anzahlungen im Zusammenhang mit der Beschaffung von Vorräten und anderen Vorauszahlungen sowie gestiegene ErstattungsansprücheimZusammenhangmitertragsunabhängigenSteuern.
DerAnstiegderZahlungsmittelundZahlungsmitteläquivalenteum245Mio€enthieltEinzahlungeninHöhevon878Mio€ aus der im Dezember 2013 durchgeführten Kapitalerhöhung. Gegenläufig wirkten insbesondere Rückzahlungen von FinanzschuldensowievonVerbindlichkeitengegenüberBeteiligungen.
Die zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerte stiegen hauptsächlich als Folge der erwähnten Umgliederung der Beteiligung an der Outokumpu Oyj sowie der weiterlaufenden Geschäftstätigkeit von ThyssenKrupp Steel USA um 361Mio€auf1.908Mio€.
DasEigenkapitalerhöhtesichzum31.Dezember2013gegenüberdem30.September2013um755Mio€auf3.273Mio€. Hauptursache war mit 878 Mio € die Anfang Dezember 2013 durchgeführte Kapitalerhöhung. Gegenläufig wirkten insbesonderedieimsonstigenErgebnis berücksichtigtenVerluste ausderWährungsumrechnung inHöhevon120Mio€. DieEigenkapitalquoteverbessertesichvon7,1%auf9,2%.
DielangfristigenVerbindlichkeitennahmeninsgesamtum471Mio€ab.HauptursachewarderRückgangderlangfristigen Finanzschuldenum353Mio€,derinsbesonderedieRückzahlungvonVerbindlichkeitengegenüberKreditinstitutenbetraf. DerRückgangderRückstellungenfürPensionenundähnlicheVerpflichtungenum134Mio€resultiertehauptsächlichaus versicherungsmathematischenGewinnen alsFolge derimRahmen derNeubewertung der Pensions- undGesundheitsfürsorgeverpflichtungen zum 31.Dezember2013 aktualisierten Zinssätze sowie aus Auszahlungen für Pensionen und Gesundheitsfürsorge.
DiekurzfristigenVerbindlichkeitengingeninsgesamtum126Mio€zurück;dieserRückgangwarauchdurchEffekteausder Währungsumrechnungbeeinflusst.
DerRückgang derkurzfristigenRückstellungenfürsonstigeLeistungenanArbeitnehmerum117Mio€war überwiegend aufAuszahlungenzurückzuführen.
DieAbnahmederkurzfristigensonstigenRückstellungenum192Mio€resultierteinsbesondereausderAuflösungeinerim VorjahrgebildetenRückstellungfürmöglicheAuswirkungenausfusionskontrollrechtlichenAuflagenimZusammenhangmit derAbgabedesEdelstahlgeschäftsanOutokumpu.
DieVerbindlichkeitenausLieferungenundLeistungenlagenmit3.784Mio€insgesamtaufdemNiveauam30.September 2013.BeidennahezuunverändertenkurzfristigensonstigenfinanziellenVerbindlichkeitenwirktensichhauptsächlichdieim Berichtszeitraum erfolgte Erfassung der als Aktienderivat bilanzierten Verpflichtung zum Verkauf der Beteiligung an der Outokumpu Oyj sowie gegenläufig die Rückführung von Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen aus. Gestiegene Kundenanzahlungen im Zusammenhang mit Fertigungsaufträgen trugen hauptsächlich zur Erhöhung der kurzfristigensonstigennichtfinanziellenVerbindlichkeitenum102Mio€bei.
Nachtragsbericht
BerichtspflichtigeEreignisselagennichtvor.
ThyssenKruppAktie
Auchim1.Quartal2013/2014waren dasWertpotenzialausderStrategischenWeiterentwicklung und dieFortschritte bei deren Umsetzung die wesentlichen Kaufargumente bei den Anlageentscheidungen der Investoren. In Erwartung einer baldigenLösungbeimgeplantenVerkaufvonSteelAmericasentwickeltesichderKursderThyssenKruppAktiezuBeginn desQuartalsbesseralsdieVergleichsindizesDAXundDJSTOXX.GegenEndedesQuartalsbüßtedieAktiedenVorsprung jedoch wieder ein. Am 30. Dezember 2013 notierte die ThyssenKrupp Aktie bei 17,69 € und damit nahezu unverändert gegenüberdem30.September2013.IndiesemZeitraumhabensichderDAXundderDJSTOXXum11%bzw.rund6% verbessert.
SeitAnfangDezember,imAnschlussandieerfolgreichplatzierteKapitalerhöhungunddenCapitalMarketDaymitFokusauf unserewachstums-undmargenstarkenAufzugs-undProjektgeschäfte,konntedieAktiewiederdeutlichanWertgewinnen undentwickeltesichdabeibesseralsdieVergleichsindizes.
CevianCapitalerhöhtBeteiligunganThyssenKrupp
Am06.Dezember2013hatCevianCapitalineinerStimmrechtsmitteilungdarüberinformiert,dasssich derAnteilan der ThyssenKruppAGweiterauf10,96%erhöhthat.DamitistCevianCapitalzweitgrößterAktionärnachderAlfriedKruppvon BohlenundHalbach-Stiftung;diesehälteinenAnteilvon23,03%amGrundkapitalderThyssenKruppAG.
Rating
Wirverfügenseit2001überEmittenten-RatingsderRating-AgenturenMoody'sundStandard&Poor'ssowieseit2003von Fitch.ImDezember2013stufteFitchdasRatingvonThyssenKruppvonBBB-aufBB+herab.Damitbefindensichunsere Ratings unterhalb der Grenze zum Investment Grade. Alle drei Ratings haben einen negativen Ausblick. Der negative Ausblick eines Ratings besagt, dass die Agentur die Rating-Einschätzung einem genaueren Monitoring unterzieht und üblicherweise innerhalb eines Zeitraums von 12 bis 18 Monaten über diese erneut entscheidet. Durch die Herabstufung unseresRatingsbeiFitchkommteszukeinenwesentlichenVeränderungenunserervertraglichvereinbartenFinanzierungskosten.
| Langfrist Rating |
Kurzfrist Rating |
Ausblick | |
|---|---|---|---|
| Standard&Poor's | BB | B | negativ |
| Moody's | Ba1 | NotPrime | negativ |
| Fitch | BB+ | B | negativ |
Innovationen
Innovationskraft und Technologieführerschaft sind Kernelemente der Strategischen Weiterentwicklung bei ThyssenKrupp. Zielistes,für dietechnischenHerausforderungenderZukunftnachhaltigeLösungen zuentwickeln. Entscheidendfür den dauerhaftenErfolgdesKonzernsistauchdereffektiveSchutzunseresgeistigenEigentumsLIntellectualProperty,IPM.
WirhabendeshalbeineumfassendeStrategieundeineneueOrganisationzumSchutzdesgeistigenEigentumsaufgesetzt. Seit dem 01. Oktober 2013 unterstützt der Bereich IP Services unsere Business Areas dabei, Intellectual Property mit Patentenzuschützen.OperativePatentCouncilssindindenBusinessUnitsfürdieEntwicklungderjeweiligenPatentstrategie zuständig. IP Services hat derzeit konzernweitfünf Außenstellen, darunter je eine in unseren Regional Headquarters BeijingundChicago.
Nachhaltiges Wirtschaften in geschlossenen Energie- und Materialkreisläufen steht im Mittelpunkt eines Projekts, das ThyssenKrupp gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft initiiert hat. Ziel ist die Umwandlung von ProzessgasenausderStahlherstellunginwertvolleChemikalien.DiefürdieUmwandlungnötigeEnergiesollauserneuerbarenQuellenstammen.DabeikannderKohlenstoff,derheuteunteranderemalsKohlendioxidLCO2MindieUmweltabgegebenwird,nahezuvollständigverwertetwerden.WenndasProjekterfolgreichist,wirdCO2zukünftigalswertvollerRohstoff einsetzbar sein und damit das Klima deutlich weniger belasten. Hinzu kommt, dass überschüssige erneuerbare Energie direktfürAusgangsstoffefürindustrielleProduktewieDüngemitteloderTreibstoffgenutztwerdenkann.Vorarbeitenfürdas Projekt haben unsere Business Areas Steel Europe und Industrial Solutions gemeinsam mit dem Max-Planck-Institutfür Chemische Energiekonversion in Mülheim geleistet. Zu den Projektpartnern zählen neben der Max-Planck- und der Fraunhofer-GesellschaftdieUnternehmenBASF,Bayer,RWEundSiemens.DasProjektistoffenfürweiterePartner.
Mitarbeiter
BeiThyssenKruppwarenzum31.Dezember2013weltweit156.633Mitarbeiterbeschäftigt,1.783oder1,2%mehralsein Jahrzuvor.AufGrundvonEffizienzmaßnahmenundderstrategischenPortfoliooptimierunghatsichdieMitarbeiterzahlbei CorporateundSteelEuropeverringert.DerPersonalanstiegistimWesentlichen zurückzuführenaufverstärktenoperativen Personalaufbau bei Elevator Technology und Industrial Solutions durch die Erschließung neuer Kunden und Märkte in AmerikaundAsien.DurcheineinterneUmstrukturierungsind1.412MitarbeiterausderBusinessAreaMaterialsServicesin dieBusinessAreaSteelAmericasgewechselt.
Gegenüberdem30.September2013vermindertesichdieMitarbeiterzahlgeringfügigum223.InDeutschlandgingsieum 193 oder 0,3% auf 57.971 zurück, vor allem in Verwaltungsfunktionen alsFolge der ACT-Restrukturierungsmaßnahmen. DerAnteilanderGesamtbelegschaftbetrugdamit37,0%.18,8%allerMitarbeiterhatten zum31.Dezember2013ihren ArbeitsplatzimeuropäischenAusland,13,4%imNAFTA-Raumund13,8%inSüdamerika,15,6%inAsien–insbesondere inChinaundIndien–sowie1,4%indenübrigenRegionen.
Compliance
DasCompliance-ProgrammzurKorruptionsbekämpfungundzumKartellrechtmitseinendreiSäulen"Informieren","Identifizieren"sowie"BerichtenundHandeln"wurdeauchimBerichtszeitraumweiterkonsequentumgesetztundweiterentwickelt. Der Fokus lag dabei auf der Umsetzung der im Rahmen des Konzernprogramms ACT verabschiedeten strukturellen Änderungen. Zudem hat die Corporate Function Compliance intensiv die Durchführung der freiwilligen Sonderprüfung begleitet.ImNachgangzuderPrüfungsetzenwirunsmitderenErgebnissenunddenEmpfehlungenderPrüferauseinander.
ZuderKartelluntersuchungbeiThyssenKruppSteelEuropeunddenwirtschaftlichenRisikenausdemVerfahrenlesenSie imKapitel"ChancenundRisiken".
WeiterentwicklungdesCompliance-Programms
Unser Compliance-Programm wird unter Berücksichtigung aktueller Compliance-Entwicklungen, einschließlich der ErkenntnisseausderinternenCompliance-Arbeit,kontinuierlichweiterentwickelt.ImBerichtsquartalwurdedieCompliance-Organisation weiter an die durch das Projekt ACT geänderte Konzernstruktur angepasst. Auf zentraler Ebene der ThyssenKruppAGsowieindenBusinessAreasundRegionenwerdennebendemChiefComplianceOfficerweltweitkünftig rund 60 hauptamtliche Compliance Officertätig sein. Sie beraten, informieren und schulen die Mitarbeiter weltweit über maßgebliche gesetzliche Bestimmungen sowie interneRichtlinien undführen u.a. anlassunabhängige Compliance Audits undUntersuchungeninVerdachtsfällendurch.DieComplianceOfficergreifenindenBusinessAreasundKonzernunternehmenaufeinNetzwerkvonetwa320ComplianceManagernzu,die–inderRegelalsGeschäftsführereinesKonzernunternehmens–fürdieoperativeUmsetzungdesCompliance-ProgrammsinihremVerantwortungsbereichsorgen.
ImSonderprüfungsberichthabendiePrüferbestätigt,dassdieCompliance-Funktionsachgerechtorganisiertundangemessen ausgestattet ist. Die Zusammenarbeit mit den Prüfern und die verschiedenen Empfehlungen zur Verbesserung des Compliance-ProgrammshabenweitereAnregungenfürdessenWeiterentwicklunggegeben.Vondenca.30unmittelbaran Compliance gerichteten Empfehlungen der Sonderprüfer wurde rund die Hälfte bereits umgesetzt oder befindet sich in Umsetzung; dieübrigenEmpfehlungensindauflanglaufendeProjektegerichtetundsollenimWesentlicheninnerhalb der nächsten6bis18Monateumgesetztwerden.
Basis für eine erfolgreiche Umsetzung des Compliance-Programms ist eine für Werte wie Offenheit, Transparenz und Glaubwürdigkeit stehende Unternehmenskultur. Unsere Führungskräfte tragen die unternehmerische Verantwortung für ComplianceundrichtenihrHandelnandiesenWertenaus.ZurEinhaltungvonRecht,GesetzundinternenRichtliniengibtes dasklareBekenntnis,dassbeiThyssenKruppVerstöße,insbesondereKartell-oderKorruptionsverstöße,imSinnevon"Null Toleranz"nichtgeduldetwerden.
Makro-undBranchenumfeld
WeltwirtschaftzeigtmoderatesWachstum
Das globale Wirtschaftswachstum blieb 2013 mit lediglich 2,8 % noch unter dem schwachen Niveau von 2012, hat im Verlauf des Jahres jedoch an Schwung gewonnen. Frühindikatoren vom 4. Quartal 2013 signalisieren eine moderate BelebungderweltweitenKonjunkturdynamikaufeineZuwachsratevon3,5%indiesemJahr. Vorallem indenIndustrieländern ist eine Stimmungsverbesserung zu erkennen, die – allerdings in erster Linie gestützt durch die weiterhin sehr expansiveGeldpolitik–aufeinWachstumvongut2%imJahr2014nachnurrund1%imletztenJahrhindeutet.
DieWirtschaftimEuro-RaumhatsichimLaufedesletztenJahresausderRezessiongelöst.AllerdingsverläuftdieErholung nursehrverhaltenunddasBildinnerhalbderRegionbleibtgemischt,insbesonderedadieStrukturanpassungenineinigen LänderndieKonjunkturnachwievorbremsen.Im3.Quartal2013legtedasBruttoinlandsproduktLBIPMlediglichum0,1% zumVorquartal zu,nachdemesimQuartal zuvorum0,3%wuchs.InsgesamtwirddasWachstumnacheinemMinusvon 0,5%imletztenJahr2014mit0,8%nurleichtimPlusliegen.Voraussetzunghierfüristallerdings,dassderReform-und Anpassungsprozess im Euro-Raum konsequent weitergeführt wird und nicht ins Stocken gerät. Die deutsche Wirtschaft expandierte im vergangenenJahr nurmoderat.Im 3.Quartal 2013 legte das BIP lediglich um 0,3% zum Vorquartal zu, nacheinemAnstiegvon 0,7% in der Vorperiode.IndiesemJahr dürfte die deutscheKonjunktur anDynamik gewinnen. Dabei wird das Wachstum in erster Linie von der Binnennachfrage getragen. Bei den Investitionen werden neben dem notwendigenErsatzbedarfaufGrundsteigenderKapazitätsauslastungunddenweiterhingünstigenFinanzierungsbedingungenauchvermehrtErweiterungsinvestitionenerfolgen.AberauchderprivateKonsumwirdbeisteigendenEinkommenund dank eines relativ soliden Arbeitsmarktes merklich zulegen. Dagegen dürften vom Außenhandel nur schwache Wachstumsimpulse ausgehen. Insgesamtwird das BIP nach einem Plus von nur 0,4% im abgelaufenen Jahr 2014 um 1,5% zulegen.
AuchdieUS-KonjunkturgewinntallmählichanDynamik.Im2.Halbjahr2013nahmdasBruttoinlandsproduktum1,7%im VergleichzurentsprechendenVorperiodezu,nachdemesim1.Halbjahr2013nurum0,6%expandiertwar.Angesichtsdes vorangeschrittenen Konsolidierungsprozesses bei den privatenHaushalten und der Verbesserung amArbeitsmarkt dürfte der private Konsumweiter zulegen. Im Zuge der günstigeren konjunkturellen Rahmenbedingungen werden sich auch die Unternehmensinvestitionenbeleben.ZudemdürftendiebremsendenWirkungenderFinanzpolitiketwasgeringerausfallen. InsgesamtwirddieUS-WirtschaftnacheinemPlusvon1,9%2013indiesemJahrum2,7%expandieren.
Für die Schwellenländer wird 2014 ebenfalls ein – wenngleich nur moderater – Aufschwung infolge der verbesserten Weltkonjunktur erwartet. DasWirtschaftswachstum wird, nach 4,8 % 2013,mit 5,2%wieder leicht höher ausfallen. Das WirtschaftswachstuminChinadürftenach7,7%imJahr2013imlaufendenJahrmit7,6%allerdingsetwasanDynamik verlieren.EinerseitswerdenstärkereWachstumsimpulsevomAußenhandelsowiedemWohnungsbauerwartet.Andererseits istdamitzurechnen,dassdiechinesischeRegierungverstärktdarumbemühtist,dieprivateKonsumnachfragevorallemin den weniger produktiven Dienstleistungssektor zu leiten, was den Wachstumsausblick tendenziell dämpft. Nach einem schwachen Wachstum von nur 4,5 % im vergangenen Jahr wird sich der BIP-Zuwachs in Indien 2014 infolge einer verstärktenAuslandsnachfrageundeinerstärkerenUmsetzungvonlaufendenInfrastrukturprojektenzwarleichtbeschleunigen. Mit 5,5 % bleibt das Expansionstempo allerdings spürbar hinter den Zuwachsraten des vergangenen Jahrzehnts zurück.
IndustriekonjunkturzeigtvermehrtpositiveWachstumssignale
Automobilbau – Die Automobilkonjunktur entwickelte sich 2013 regional weiterhin stark unterschiedlich. Während der Automobilmarkt in den USA und China zweistellige Zuwächse erzielte, war er in Europa weiter rückläufig. In den USA nahmen sowohl der Absatz als auch die Produktion von Personenwagen und leichten Nutzfahrzeugen 2013 im Vergleich zum Vorjahrjeweils um 8% auf 15,5 bzw.knapp 11 Mio Einheiten zu.InChinastiegenNachfrage und Produktion 2013 sogar um jeweils ca. 12 % auf rund 20 Mio Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. In Westeuropa entwickelten sich die PKW-NeuwagenverkäufedagegenmiteinemMinusvon3%weiterrückläufig,besondersdeutlichindensüdlichenLändern.Auch inDeutschlandgingendieVerkaufszahlenzurück,nämlichum4%auf2,95MioNeuzulassungen.DadieExportejedochum 2%zunahmen,stiegdiePkw-Produktioninsgesamtum1%auf5,45MioFahrzeuge.
Insgesamt wird die globale Nachfrage nach Pkw und leichten Nutzfahrzeugen 2014 voraussichtlich um etwa 4,5 % wachsen,dieProduktionwirddannetwa84,8MioEinheitenerreichen.FürdieUSAundChinawerdenimRahmensteigenderNachfrageZuwächsevon4%bzw.9%erwartet.Brasiliendürfte2014seineWachstumsschwächemiteinemProduktionsplusvonnurgut3%nichtendgültig überwinden.FürWesteuropakannnachmehreren rückläufigenJahren2014als FolgeeinerzumindeststabilisiertengesamtwirtschaftlichenEntwicklungerstmalsfürdieNachfragewieauchdieProduktion vonPkwundleichtenNutzfahrzeugenmiteinemZuwachsvonjeweilsca.3%gerechnetwerden.FürDeutschlandwird2014 einkleinesNachfrageplusgegenüber2013erwartet,dieProduktionsowohlvonPkwwieauchleichtenNutzfahrzeugenwird sichdagegennachaktuellenVoraussageninetwaaufVorjahresniveaubewegen.
| 2013* | 2014* | |
|---|---|---|
| Fahrzeugproduktion,inMioPKWundleichteNutzfahrzeuge | ||
| Welt | 81,9 | 84,8 |
| Westeuropa/Türkei | 13,5 | 13,8 |
| Deutschland | 5,5 | 5,5 |
| USA | 10,8 | 11,3 |
| Japan | 9,0 | 8,2 |
| China | 20,5 | 22,3 |
| Brasilien | 3,4 | 3,5 |
| Maschinenbauproduktion,real,in%gegenüberVorjahr | ||
| Deutschland | –1,0 | 3,0 |
| USA | 2,5 | 3,5 |
| Japan | –2,0 | 10,0 |
| China | 5,0 | 7,0 |
| Bauproduktion,real,in%gegenüberVorjahr | ||
| Deutschland | 0,5 | 1,5 |
| USA | 4,6 | 10,2 |
| China | 9,0 | 8,4 |
| Indien | 4,4 | 7,8 |
| MarktversorgungWalzstahl,inMiot | ||
| Welt | 1.479 | 1.529 |
| Deutschland | 38 | 39 |
| USA | 97 | 102 |
| China | 704 | 725 |
EntwicklunginwichtigenAbsatzmärkten
*Prognose
Maschinenbau–DieMaschinenbauindustriezeigtweiterregionalunterschiedlicheEntwicklungen.Chinaweistzwarfür2013 und2014mit5%bzw.7%weiterhinüberdurchschnittlicheWachstumsratenaus,verfehltjedochdieindenletztenJahren gewohntenzweistelligenRatenwegendergebremstengesamtwirtschaftlichenEntwicklungdeutlich.DerUS-Maschinenbau profitiert weiterhin von höheren Unternehmensinvestitionen. Dementsprechend stieg die Maschinenbauproduktion im vergangenen Jahr um ca. 2,5 % und wird 2014 voraussichtlich um weitere 3,5 % expandieren. Für den japanischen Maschinenbauwirdnachdem zweiprozentigenRückgang2013in diesemJahrmiteinemstarkenProduktionsanstiegvon etwa10%gerechnet,gefördertdurchdiewährungsbedingtdeutlichexpandierendenExporte.InvielenLändernderEUzeigt dieMaschinenbauproduktionnachheftigenProduktionseinbrüchen2013imlaufendenJahrmitAnstiegenvon2%bis3% erstmalswiederspürbareAufwärtstendenzen.
DiedeutscheMaschinenbauproduktionging2013trotzdeszufriedenstellendenAuftragsbestandsnacherstenEinschätzungen um etwa 1 % zurück. Im gesamten Jahr 2013 hat sich die Auftragslage nochmals leicht rückläufig entwickelt. Die BestellungenausdemInlandwieausdemAuslandverfehltendasVorjahresergebnispreisbereinigtumjeweils2%.Damit war das Jahresergebnis noch etwas positiver als das Ergebnis des 4. Quartals 2013, in dem insbesondere wegen der negativenEntwicklungderAufträgeausderEuro-ZonederRückganggegenüberdemVorjahrbei3%lag.BeiAufzügenund Fahrtreppenwaren dieBestellungendagegenimJahr2013um8%höheralsimVorjahr.Dabeistiegen dieinländischen Aufträge um 4%, die aus dem Auslandsogar um 19%.DieNachfrage im deutschenGroßanlagenbau hatsich bis zum 3.Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 6 % belebt. Insbesondere der Chemieanlagenbau profitierte wegen der SchiefergasförderungindenUSAweitervonmehrerenGroßaufträgen.DanebenkonntenauchProjektemittlererGrößenordnunginIndien,ChinaundRusslandvereinbartwerden.InsgesamtkannbeiderdeutschenMaschinenproduktion2014mit einemZuwachsvon3%gerechnetwerden,insbesonderewegenderzuletztpositivenWachstumsratenauchimkriselnden Euro-Raum.
Bauwirtschaft – Die Bauwirtschaft zeigte insbesondere in Europa weiterhin eine relativ schwache Entwicklung. In den meistenwest- undosteuropäischenLänderngingdieBauproduktionauch2013 zurück.InOsteuropaist2014miteinem Wachstumvonetwa4%zurechnen.InWesteuropawird2014eineStabilisierungderBaukonjunkturerwartet.Diedeutsche Bauproduktion dürfte im vergangenenJahr nochein leichtes Plus erzielt haben, da der befürchtetefrüheWintereinbruch ausgebliebenist.InsbesonderedankdesWohnungsbauswirddieBranche2014miteinermoderatenWachstumsratevon 1,5%aufwarten.
Der US-Immobilienmarkt zeigt weiterhin eine hohe Wachstumsdynamik. Baugenehmigungen und Baubeginne wachsen zweistellig. Auch die Immobilienpreise sind weiterhin aufwärts gerichtet. 2014 ist bei der US-Bauproduktion mit einem Zuwachsvonrund10%zurechnen.DerProduktionszuwachsderBauwirtschaftinChinawirdbeieinerWachstumsratevon rund8,5%etwasgeringerausfallen.
Qualitätsflachstahl–DereuropäischeQualitätsflachstahlmarktverzeichnete2013ineinemüberweiteStreckenschwachen konjunkturellen Umfeld nochmals nur eine gedämpfte Entwicklung. Auch im Schlussquartal blieb die Nachfragedynamik insgesamtnochverhalten,einleichterAufwärtstrendwaraberdocherkennbar.DerVersanddereuropäischenFlachstahlproduzenten in den EU-Markt lag im Durchschnitt dieses Quartals wieder deutlich über der vergleichbaren, allerdings niedrigen Vorjahresmenge. Der wieder gestiegene Bedarf der Automobilindustrie und die stärkere Nachfrage seitens der Service Center und des Handels warenwesentliche Treiber; von der europäischen Bauproduktion gingen dagegenweiter bremsendeEffekteaus.DieFlachstahlimportederEUausDrittländernlagenauf relativniedrigemNiveau,dieheimischen Anbieter konnten somit Marktanteile im Vergleich zum 1. Halbjahr 2013 zurückgewinnen. Die Marktversorgung dürfte im Berichtsquartal insgesamt wieder höher gewesen sein als vor einem Jahr. Der im Jahresverlauf verbesserten MengenkonjunkturstandeinnegativerPreistrend gegenüber.ZumJahresendehabensich diePreiseauf deneuropäischenSpotmärktenjedochstabilisiert,dieTalsohledürftedurchschrittensein.DerUS-amerikanischeMarktfürQualitätsflachstahlwar im2.Halbjahr2013fester,diepositiveMengenentwicklungwarvonsteigendenPreisenbegleitet.Dieserhöhteauch den Importdruck.
Vor dem Hintergrund der erwarteten weltwirtschaftlichen Erholung bleibt der globale Stahlmarkt 2014 auf Wachstum ausgerichtet.DieWalzstahlmarktversorgungwirdvoraussichtlichumgut3%auf1,53Mrdtsteigen.InderEUhabensich diekonjunkturellen Perspektiventrotz noch bestehender,aberverminderterRisikenleichtaufgehellt.Voneinem niedrigen Niveau kommend dürfte die Stahlnachfrage um rund 3 % zunehmen. Die deutsche Stahlnachfrage dürfte ein Wachstum mindestensindieserGrößenordnungverzeichnenundwiederannähernd40MiotWalzstahlerreichen.IndenUSAkönnte sich das Stahlmarktwachstum auf 5 % beschleunigen. Auch in vielen Schwellenländern wird mit einer wieder stärkeren Nachfragedynamik gerechnet. In China wird dagegen von einer Abschwächung auf 3 % ausgegangen – nach 6 % im Vorjahr.
ChancenundRisiken
Chancen
ThyssenKrupp als weltweit agierender diversifizierter Industriekonzern mitführender Ingenieurkompetenz richtet sich mit seineninnovativenundressourcenschonendenProduktenundVerfahrenkonsequentaufdieMärktederZukunftaus.Diese Fokussierung bietet uns gute Wettbewerbschancen insbesondere für unsere Aufzugs- und Projektgeschäfte in den Schwellenländern.Durch die imJanuar2014vollzogene VollintegrationdesAnlagenbausinForm derVerschmelzungvon ResourceTechnologies,ProcessTechnologiesundThyssenKruppIndustrialSolutionsschaffenwirimAnlagenbaudieBasis, dieglobalenWachstumsmöglichkeiteninunserenMärktennochkonsequenter zunutzen.DiegezielteFortsetzungunseres internen Unternehmensprogramms impact wird darüber hinaus die Produktivität nachhaltig steigern und zu einer WertsteigerunginallenKonzernbereichenbeitragen.
Weiterhin gelten auch die Ausführungen zu unseren strategischen und operativen Chancen auf den Seiten 76-78 des Geschäftsberichts2012/2013.
Risiken
WennpositiveImpulseausderWeltwirtschaftunddenfürThyssenKrupprelevantenMärktenausbleiben,bestehenfürden Konzern konjunkturelle Risiken. Geringere Wachstumsraten in den Schwellenländern sowie ungelöste Schuldenkrisen insbesondere im Euro-Raum können unsere Marktperspektiven mindern. Die entsprechenden konjunkturellen sowie weiteren länderspezifischen Rahmenbedingungen verfolgen und bewerten wir kontinuierlich, um frühzeitig Maßnahmen ergreifenzukönnen.AbsatzrisikenausAbhängigkeitvoneinzelnenMärktenundBranchenwirkenwirdurcheinekonsequenteAusrichtungaufdieMärktederZukunftentgegen.AlsdiversifizierterIndustriekonzernmitführenderIngenieurkompetenz istThyssenKruppweltweitvertreten,pflegtguteundlangjährigeKundenbeziehungenundforcierteineaktivestrategische Markt-undKundenentwicklung.
ThyssenKrupp steuert Liquiditäts- und Kreditrisiken vorausschauend. Die Finanzierung und Liquidität stehen auch im Geschäftsjahr 2013/2014 aufeiner gesichertenBasis.Der Konzernverfügte zum 31.Dezember 2013 über 7,6 Mrd € an flüssigenMittelnundfreien,zugesagtenKreditlinien.
Dem Kreditrisiko LAusfallrisikoM wirken wir entgegen, indem wir Finanzinstrumente unter Einhaltung vorgegebener RisikolimitsgrundsätzlichnurmitsolchenKontrahentenabschließen,dieübereinesehrguteBonitätverfügenbzw.einem Einlagensicherungsfonds angeschlossen sind. Darüber hinausgehende finanzwirtschaftliche Risiken wie das Währungs-, Zins- und Warenpreisrisiko werden durch den Abschluss derivativer Finanzinstrumente verringert. Bei Abschluss dieser FinanzinstrumentegeltenebenfallsrestriktiveGrundsätzezurAuswahlmöglicherKontrahenten.
ThyssenKrupphatVereinbarungenmitBanken,diebestimmteBedingungenfürdenFallvorsehen,dassdasVerhältnisvon Netto-FinanzschuldenzumEigenkapital LGearingMimKonzernabschluss150%zumjeweiligenBilanzstichtag L30.SeptemberM überschreitet. Zum 31. Dezember 2013 lag das Gearing des Konzerns bei 136,2 %. Wesentliche Ursache für die Verbesserung gegenüber dem Geschäftsjahresende 2012/2013 war die Anfang Dezember 2013 durchgeführte Kapitalerhöhung. Darüber hinaus rechnen wir mit einer weiteren Verbesserung des Gearing vor allem durch den erwarteten VerkaufserlösfürThyssenKruppSteelUSA.
ThyssenKrupp hat am 29.November 2013miteinem Konsortium aus ArcelorMittal undNipponSteel& SumitomoMetal Corporation einen Vertrag über den Verkauf des Walz- und Beschichtungswerks ThyssenKrupp Steel USA in Calvert/AlabamaundeinenlangfristigenBrammenliefervertragfürThyssenKruppCSAabgeschlossen.DamitkannderKonzern Risiken aus dem ursprünglich angestrebten währungsraumübergreifenden Verbundmodell sowie Preisrisiken im Rahmen desMarkteintrittsindenUSA reduzieren.AnfangFebruar2014lagdieZustimmungder relevantenWettbewerbsbehörden vor.
Ebensoam29.November2013hatThyssenKruppeinenVertragmitderOutokumpuOyjunterzeichnet,derdieÜbertragung vonjeweils100%derAnteilevonVDMundASTsowieweitererkleinererAktivitätenimBereichEdelstahl-Service-Centeran ThyssenKrupp vorsieht, als Gegenleistung zur Übertragung der Finanzforderung von ThyssenKrupp auf Outokumpu. Mit diesem Schritt reduzieren wir Risiko und sichern Wert für unser Unternehmen. Zur Erfüllung der Vorgaben der EU-Kommissionwirdsich die ThyssenKrupp AG von ihrem29,9%-Anteil an derOutokumpuOyj vollständigtrennen und alle weiterenfinanziellenVerbindungenzuOutokumpubeenden.MitderFreigabederEU-Kommissionam12.Februar2014lag dieZustimmungzurTransaktionnahezuallerWettbewerbsbehördenvor.DasClosingstehtdarüberhinausnochunterdem VorbehaltderMitwirkungundZustimmungvonAktionären,BankenundGläubigernzumGesamtkonzeptfüreinetragfähige Refinanzierung vonOutokumpu. Sollte die Transaktion nicht zustandekommen, bestehenfür ThyssenKrupp dieWert- und AusfallrisikenausderBeteiligunganOutokumpusowieausdengewährtenVerkäuferdarlehenweiter.
DieeuropäischeStahlindustrieistnebenkonjunkturellenUnsicherheitenauchImportdruckundÜberkapazitätenamMarkt ausgesetzt.MitdemganzheitlichenOptimierungsprogramm"Best-in-ClassReloaded"wirktdieBusinessAreaSteelEurope den entsprechenden Risikenfür die Absatzmengen und -preise entgegen, positioniert sich in anspruchsvollen Marktsegmenten mit geringer Zyklizität und leistet damit einen wesentlichen Beitrag, um das im Rahmen der Strategischen Weiterentwicklung von allen Konzerngeschäften geforderte Ertrags-, Cash-Flow-, Wertbeitrags- und Wettbewerbsprofil wiederzuerreichen.
Neue Gesetze und andere veränderte rechtliche Rahmenbedingungen auf nationaler und internationaler Ebene können Risiken für unsere Geschäftsaktivitäten bedeuten, wenn sie im Vergleich zu unseren Wettbewerbern mit höheren Kosten oder sonstigen Nachteilen für ThyssenKrupp verbunden sind. Insbesondere die 2014 weiter steigenden Energiekosten durch dieUmlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz LEEGM bedeutenschon heuteeineerheblicheBelastungfür die deutschen Stahlstandorte, die unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit gefährdet. Verschärft wird die Risikosituation nochdurchdasEU-Beihilfeverfahren,dasdieEuropäischeKommissionam18.Dezember2013gegenDeutschlanderöffnet hat. Die Europäische Kommission vermutet, dass dieteilweise Entlastung zahlreicher Unternehmen von der EEG-Umlage gegenEU-Wettbewerbsrechtverstößt.SollteindiesemZusammenhang,durchdieneuenUmweltleitlinienderEUoderdurch neuegesetzgeberischeMaßnahmenderBundesregierungdiebishergewährteteilweiseEntlastungvonderEEG-Umlagefür ThyssenKrupp und andere energieintensive Unternehmen im internationalen Wettbewerb verringert oder aufgehoben werden,bestehenerheblicheRisikenfürdieVermögens-,Finanz-undErtragslagederdeutschenProduktionsstandortevon ThyssenKrupp, insbesondere der Stahlstandorte. Wir begleiten den Diskussionsprozess im Zusammenhang mit dem EEG undzuweiterenRegulierungsbestrebungendurchengeArbeitskontaktezudenrelevantenInstitutionenundarbeitendaran, sodieentsprechendenRisikenzureduzieren.
Ausgelöst durcheineanonymeAnzeigeermittelt dasBundeskartellamtseitEndeFebruar2013u.a. gegenThyssenKrupp SteelEuropewegendesAnfangsverdachtsaufPreisabsprachenimZeitraumzurückbis1998beiderLieferungbestimmter StahlprodukteandiedeutscheAutomobilindustrieundihreZulieferer.ThyssenKrupphateineeigeneinterneUntersuchung derVorwürfemitexterneranwaltlicherUnterstützungveranlasst.ImRahmenunseresvom15.Aprilbiszum15.Juni2013 durchgeführtenAmnestieprogrammshateskeineHinweisezudenlaufendenUntersuchungengegeben.DasVerfahrendes Bundeskartellamtes dauert an. Die internen Untersuchungen, die auf Grund der Ermittlungen des Bundeskartellamtes aufgenommenwurden,sindweitfortgeschritten,abernochnichtabgeschlossen.AufGrundderderzeitigenErkenntnislage könnensignifikantenachteiligeAuswirkungenfürdieVermögens-,Finanz-undErtragslagenichtausgeschlossenwerden.
DieverschiedenenElementeunseresKonzern-RisikomanagementssindsystematischandenaktuellenHerausforderungen undRisikendesKonzernsausgerichtet.Sostellenwirsicher,dasskeinebestandsgefährdendenRisikenvorliegen.Darüber hinaus gelten die im Geschäftsbericht 2012/2013 auf den Seiten 78-88 detaillierten Ausführungen des Risikoberichts weiterhin.
ÜberschwebendeRechtsstreitigkeitenundSchadenersatzansprüchesowiesonstigeRisikenberichtenwirunterAnhang-Nr. 06imZwischenabschluss.
ThyssenKruppAG—Konzern-Bilanz
| AktivaMio€ | Anhang-Nr. | 30.09.2013* | 31.12.2013 |
|---|---|---|---|
| ImmaterielleVermögenswerte | 4.206 | 4.165 | |
| Sachanlagen | 7.484 | 7.357 | |
| AlsFinanzinvestitiongehalteneImmobilien | 287 | 287 | |
| NachderEquity-MethodebilanzierteBeteiligungen | 949 | 659 | |
| SonstigefinanzielleVermögenswerte | 1.019 | 49 | |
| SonstigenichtfinanzielleVermögenswerte | 335 | 384 | |
| AktivelatenteSteuern | 1.661 | 1.641 | |
| LangfristigeVermögenswerte | 15.941 | 14.542 | |
| Vorräte | 6.351 | 6.810 | |
| ForderungenausLieferungenundLeistungen | 4.956 | 4.317 | |
| SonstigefinanzielleVermögenswerte | 500 | 1.454 | |
| SonstigenichtfinanzielleVermögenswerte | 2.069 | 2.223 | |
| LaufendeErtragsteueransprüche | 123 | 146 | |
| ZahlungsmittelundZahlungsmitteläquivalente | 3.813 | 4.058 | |
| ZurVeräußerungvorgeseheneVermögenswerte | 02 | 1.547 | 1.908 |
| KurzfristigeVermögenswerte | 19.359 | 20.916 | |
| SummeVermögenswerte | 35.300 | 35.458 |
| PassivaMio€ | Anhang-Nr. | 30.09.2013* | 31.12.2013 |
|---|---|---|---|
| GezeichnetesKapital | 1.317 | 1.449 | |
| Kapitalrücklage | 4.684 | 5.434 | |
| Gewinnrücklagen | –4.080 | –3.758 | |
| KumuliertessonstigesErgebnis | 328 | -106 | |
| davonentfallenaufVeräußerungsgruppen:30.09.2013:2;31.12.2013:106= | |||
| EigenkapitalderAktionärederThyssenKruppAG | 2.249 | 3.019 | |
| NichtbeherrschendeAnteile | 269 | 254 | |
| Eigenkapital | 2.518 | 3.273 | |
| RückstellungenfürPensionenundähnlicheVerpflichtungen | 04 | 7.345 | 7.211 |
| RückstellungenfürsonstigeLeistungenanArbeitnehmer | 270 | 281 | |
| SonstigeRückstellungen | 676 | 674 | |
| PassivelatenteSteuern | 52 | 60 | |
| Finanzschulden | 6.955 | 6.602 | |
| SonstigefinanzielleVerbindlichkeiten | 3 | 2 | |
| SonstigenichtfinanzielleVerbindlichkeiten | 1 | 1 | |
| LangfristigeVerbindlichkeiten | 15.302 | 14.831 | |
| RückstellungenfürLeistungenanArbeitnehmer | 298 | 181 | |
| SonstigeRückstellungen | 1.363 | 1.171 | |
| LaufendeErtragsteuerverbindlichkeiten | 234 | 219 | |
| Finanzschulden | 1.911 | 1.926 | |
| VerbindlichkeitenausLieferungenundLeistungen | 3.713 | 3.784 | |
| SonstigefinanzielleVerbindlichkeiten | 1.241 | 1.260 | |
| SonstigenichtfinanzielleVerbindlichkeiten | 8.455 | 8.557 | |
| VerbindlichkeiteninVerbindungmitzurVeräußerungvorgesehenenVermögenswerten | 02 | 265 | 256 |
| KurzfristigeVerbindlichkeiten | 17.480 | 17.354 | |
| Verbindlichkeiten | 32.782 | 32.185 | |
| SummeEigenkapitalundVerbindlichkeiten | 35.300 | 35.458 |
SieheauchdiebegleitendenErläuterungenimverkürztenAnhang.
*DerAusweiswurdeangepasstdurchdieErstanwendungvonIAS19R:vgl.dieAusführungenunter"ErstmaligangewendeteRechnungslegungsvorschriften"=.
ThyssenKruppAG—Konzern-Gewinn-undVerlustrechnung
| Mio€,mitAusnahmeErgebnisjeAktiein€ | Anhang-Nr. | 1.Quartal 2012/2013* |
1.Quartal 2013/2014 |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 09 | 9.189 | 9.109 |
| Umsatzkosten | 10 | –7.867 | –7.671 |
| BruttoergebnisvomUmsatz | 1.322 | 1.438 | |
Forschungs-undEntwicklungskosten |
–56 | –64 | |
| Vertriebskosten | –678 | –684 | |
| AllgemeineVerwaltungskosten | –517 | –548 | |
| SonstigeErträge | 46 | 51 | |
| SonstigeAufwendungen | –47 | –20 | |
| SonstigeGewinneundVerluste | –1 | –18 | |
| BetrieblichesErgebnis | 69 | 155 | |
| ErgebnisausnachderEquity-MethodebilanziertenBeteiligungen | 11 | 11 | –31 |
| Finanzierungserträge | 101 –254 |
212 –565 |
|
| Finanzierungsaufwendungen | –142 | –384 | |
| Finanzergebnis | |||
ErgebnisausfortgeführtenAktivitäten:vorSteuern= |
–73 | –229 | |
SteuernvomEinkommenundvomErtrag |
–2 | –27 | |
| ErgebnisausfortgeführtenAktivitäten:nachSteuern= | –75 | –256 | |
| NichtfortgeführteAktivitäten:nachSteuern= | 02 | 59 | 187 |
| Periodenüberschuss/:-fehlbetrag= | –16 | –69 | |
Davon: |
|||
| AnteilderAktionärederThyssenKruppAG | –1 | –64 | |
| NichtbeherrschendeAnteile | –15 | –5 | |
| Periodenüberschuss/:-fehlbetrag= | –16 | –69 | |
| ErgebnisjeAktie+unverwässert/verwässert-bezogenauf | 12 | ||
| ErgebnisausfortgeführtenAktivitäten:AnteilderAktionärederThyssenKruppAG= | –0,12 | –0,47 | |
| Periodenüberschuss/:-fehlbetrag=:AnteilderAktionärederThyssenKruppAG= | 0,00 | –0,12 |
SieheauchdiebegleitendenErläuterungenimKonzern-Anhang.
*DerAusweiswurdeangepasstdurchdieErstanwendungvonIAS19R,dieRückgliederungvonSteelAmericasindiefortgeführtenAktivitätenunddieNachholungderplanmäßigen AbschreibungfürThyssenKruppCSA:vgl.dieAusführungenunter"ErstmaligangewendeteRechnungslegungsvorschriften"undinAnhang-Nr.2=.
ThyssenKruppAG—Konzern-Gesamtergebnisrechnung
| Mio€ | 1.Quartal 2012/2013* |
1.Quartal 2013/2014 |
|---|---|---|
| Periodenüberschuss/+-fehlbetrag- | –16 | –69 |
| BestandteiledessonstigenErgebnisses,diezukünftignichtindasPeriodenergebnisumgegliedertwerden: | ||
| VersicherungsmathematischeGewinne/:Verluste=ausPensionenundähnlichenVerpflichtungen | ||
| VeränderungderversicherungsmathematischenGewinne/:Verluste= | –134 | 76 |
| Steuereffekt | 41 | –22 |
| VersicherungsmathematischeGewinne/:Verluste=ausPensionenundähnlichenVerpflichtungen,gesamt | –93 | 54 |
| Gewinne/Verluste aus "asset ceiling" | ||
| VeränderungderGewinne/:Verluste= | –2 | –4 |
| Steuereffekt | 0 | 1 |
| Gewinne/:Verluste=aus"assetceiling",gesamt | –2 | –3 |
| AnteilandenunrealisiertenGewinnen/:Verlusten=,deraufnachderEquity-MethodebilanzierteBeteiligungenentfällt | –6 | 3 |
| ZwischensummederBestandteiledessonstigenErgebnisses,diezukünftignichtindasPeriodenergebnisumgegliedertwerden | –101 | 54 |
| BestandteiledessonstigenErgebnisses,diezukünftigindasPeriodenergebnisumgegliedertwerden: | ||
| UnterschiedsbetragausderWährungsumrechnung | ||
| VeränderungderunrealisiertenGewinne/:Verluste= | –120 | –120 |
| Realisierte:Gewinne=/Verluste | 15 | 0 |
| UnrealisierteGewinne/:Verluste=,gesamt | –105 | –120 |
| UnrealisierteGewinne/:Verluste=auszurVeräußerungverfügbarenfinanziellenVermögenswerten | ||
| VeränderungderunrealisiertenGewinne/:Verluste= | 0 | 0 |
| Realisierte:Gewinne=/Verluste | 0 | 0 |
| Steuereffekt | 0 | 0 |
| UnrealisierteGewinne/:Verluste=,gesamt | 0 | 0 |
| UnrealisierteGewinne/:Verluste=ausderivativenFinanzinstrumenten | ||
| VeränderungderunrealisiertenGewinne/:Verluste= | –15 | 27 |
| Realisierte:Gewinne=/Verluste | –2 | –2 |
| Steuereffekt | 5 | –8 |
| UnrealisierteGewinne/:Verluste=,gesamt | –12 | 17 |
| AnteilandenunrealisiertenGewinnen/:Verlusten=,deraufnachderEquity-MethodebilanzierteBeteiligungenentfällt | –7 | –3 |
| ZwischensummederBestandteiledessonstigenErgebnisses,diezukünftigindasPeriodenergebnisumgegliedertwerden | –124 | –106 |
| SonstigesErgebnis | –225 | –52 |
| Gesamtergebnis | –241 | –121 |
| Davon: | ||
| AnteilderAktionärederThyssenKruppAG | –217 | –111 |
| NichtbeherrschendeAnteile | –24 | –10 |
| DerdenAktionärenderThyssenKruppAGzuzurechnendeAnteilamGesamtergebnisteiltsichwiefolgtauf: | ||
| FortgeführteAktivitäten | –266 | –298 |
| NichtfortgeführteAktivitäten | 49 | 187 |
SieheauchdiebegleitendenErläuterungenimverkürztenAnhang.
*DerAusweiswurdeangepasstdurchdieErstanwendungvonIAS19R,dieRückgliederungvonSteelAmericasindiefortgeführtenAktivitätenunddieNachholungderplanmäßigen AbschreibungfürThyssenKruppCSA:vgl.dieAusführungenunter"ErstmaligangewendeteRechnungslegungsvorschriften"undinAnhang-Nr.2=.
ThyssenKrupp—Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
| EigenkapitalanteilderAktionärederThyssenKruppAG | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| KumuliertessonstigesErgebnis | ||||||||||||
| Mio€,mitAusnahmeder Aktienanzahl |
Aktienanzahl imUmlauf |
Gezeich netes Kapital |
Kapital rücklage |
Gewinn rücklagen |
Unter schieds betrag ausder Währungs um rechnung |
Zur Veräuße rung verfügbare finanzielle Vermögens werte |
Derivative Finanz instrumente |
Anteil, derauf nachder Equity Methode bilanzierte Beteili gungen entfällt |
Gesamt | Nicht beherr schende Anteile |
Gesamtes Eigen kapital |
|
| Standam30.09.2012 | 514.489.044 | 1.317 | 4.684 | –2.485 | 463 | 7 | –32 | 32 | 3.986 | 540 | 4.526 | |
| Anpassungausder rückwirkendenErstanwen dungvonIAS19R* |
8 | |||||||||||
| Standam01.10.2012* | 514.489.044 | 1.317 | 4.684 | –2.477 | 463 | 7 | –32 | 32 | 3.994 | 540 | 4.534 | |
| Periodenüberschuss/ :-fehlbetrag=** |
–1 | –1 | –15 | –16 | ||||||||
| SonstigesErgebnis** | –101 | –96 | 0 | –12 | –7 | –216 | –9 | –225 | ||||
| Gesamtergebnis** | –102 | –96 | 0 | –12 | –7 | –217 | –24 | –241 | ||||
| Gewinnausschüttungenan nichtbeherrschendeAnteile SonstigeVeränderungen |
–1 | 0 –1 |
–13 –12 |
–13 –13 |
||||||||
| Standam31.12.2012** | 514.489.044 | 1.317 | 4.684 | –2.580 | 367 | 7 | –44 | 25 | 3.776 | 491 | 4.267 | |
| Standam30.09.2013* |
514.489.044 | 1.317 | 4.684 | –3.810 | 107 | 3 | –65 | 13 | 2.249 | 269 | 2.518 | |
| Periodenüberschuss/ :-fehlbetrag= |
–64 | –64 | –5 | –69 | ||||||||
| SonstigesErgebnis | 54 | –115 | 0 | 17 | –3 | –47 | –5 | –52 | ||||
| Gesamtergebnis | –10 | –115 | 0 | 17 | –3 | –111 | –10 | –121 | ||||
| Gewinnausschüttungenan nichtbeherrschendeAnteile Kapitalerhöhung |
51.448.903 | 132 | 750 | –3 | 0 879 |
–6 | –6 879 |
|||||
| SonstigeVeränderungen |
2 | 2 | 1 | 3 | ||||||||
| Standam31.12.2013 | 565.937.947 | 1.449 | 5.434 | –3.821 | –8 | 3 | –48 | 10 | 3.019 | 254 | 3.273 |
SieheauchdiebegleitendenErläuterungenimverkürztenAnhang.
*DerAusweiswurdeangepasstdurchdieErstanwendungvonIAS19R:vgl.dieAusführungenunter"ErstmaligangewendeteRechnungslegungsvorschriften"=
**DerAusweiswurdeangepasstdurchdieErstanwendungvonIAS19RunddieNachholungderplanmäßigenAbschreibungfürThyssenKruppCSA:vgl.dieAusführungenunter "ErstmaligangewendeteRechnungslegungsvorschriften"undinAnhang-Nr.2=.
ThyssenKrupp—Konzern-Kapitalflussrechnung
| Mio€ | 1.Quartal 2012/2013* |
1.Quartal 2013/2014 |
|---|---|---|
| Periodenüberschuss/:-fehlbetrag= | –16 | –69 |
| AnpassungendesPeriodenüberschusses/:-fehlbetrages=fürdieÜberleitungzumOperatingCash-Flow: | ||
| ErgebnisausnichtfortgeführtenAktivitäten:nachSteuern= | –59 | –187 |
| LatenteSteueraufwendungen/:-erträge= | –63 | –30 |
| AbschreibungenundWertminderungenlangfristigerVermögenswerte | 280 | 263 |
| ZuschreibungenlangfristigerVermögenswerte | 0 | –1 |
| ErgebnisseausnachderEquity-MethodebilanziertenBeteiligungen,soweitnichtzahlungswirksam | –12 | 31 |
| ErgebnisausdemAbganglangfristigerVermögenswerte | –2 | –10 |
| VeränderungenbeiAktivaundPassiva,bereinigtumEffekteausKonsolidierungskreis-undanderennichtzahlungswirksamenVeränderungen: | ||
| -Vorräte | –166 | –612 |
| -ForderungenausLieferungenundLeistungen | 497 | 533 |
| -RückstellungenfürPensionenundähnlicheVerpflichtungen | –67 | –42 |
| -SonstigeRückstellungen | 120 | –97 |
| -VerbindlichkeitenausLieferungenundLeistungen | –217 | 88 |
| -ÜbrigeAktiva/Passiva,soweitnichtInvestitions-oderFinanzierungstätigkeit | –241 | 280 |
| OperatingCash-Flow-fortgeführteAktivitäten | 54 | 147 |
| OperatingCash-Flow-nichtfortgeführteAktivitäten | –194 | 0 |
| OperatingCash-Flow-gesamt | –140 | 147 |
| InvestitioneninnachderEquity-MethodebilanziertenBeteiligungenundinlangfristigefinanzielleVermögenswerte | 0 | 0 |
| AuszahlungenfürdenErwerbvonkonsolidiertenGesellschaftenabzüglichübernommenerZahlungsmittelundZahlungsmitteläquivalente | –1 | –2 |
| InvestitioneninSachanlagen:einschl.geleisteterAnzahlungen=undinalsFinanzinvestitiongehalteneImmobilien | –305 | –211 |
| InvestitioneninimmaterielleVermögenswerte:einschl.geleisteterAnzahlungen= | –28 | –19 |
| DesinvestitionenvonnachderEquity-MethodebilanziertenBeteiligungenundlangfristigenfinanziellenVermögenswerten | 1 | 14 |
| EinzahlungenausdemVerkaufvonbislangkonsolidiertenGesellschaftenabzüglichabgegebenerZahlungsmittelundZahlungsmitteläquivalente | 919 | 0 |
| DesinvestitionenvonSachanlagenundalsFinanzinvestitiongehaltenenImmobilien | 13 | 9 |
| DesinvestitionenvonimmateriellenVermögenswerten | 1 | 0 |
| Cash-FlowausInvestitionstätigkeit-fortgeführteAktivitäten | 600 | –209 |
| Cash-FlowausInvestitionstätigkeit-nichtfortgeführteAktivitäten | –99 | 0 |
| Cash-FlowausInvestitionstätigkeit-gesamt | 501 | –209 |
| EinzahlungenausderAufnahmevonVerbindlichkeitengegenüberKreditinstituten | 2.146 | 523 |
| TilgungvonVerbindlichkeitengegenüberKreditinstituten | –866 | –887 |
| Zunahme/:Abnahme=VerbindlichkeitenSchuldschein-/SonstigeDarlehen | 274 | 54 |
| Zunahme/:Abnahme=Akzeptverbindlichkeiten | –4 | 2 |
| AbnahmekurzfristigeWertpapiere | 1 | –1 |
| EinzahlungenausKapitalerhöhungen | 0 | 878 |
| GewinnausschüttungenannichtbeherrschendeAnteile | –13 | –6 |
| FinanzierungnichtfortgeführterAktivitäten | –278 | 0 |
| SonstigeFinanzierungsvorgänge | 101 | –207 |
| Cash-FlowausFinanzierungstätigkeit-fortgeführteAktivitäten | 1.361 | 356 |
| Cash-FlowausFinanzierungstätigkeit-nichtfortgeführteAktivitäten | 238 | 0 |
| Cash-FlowausFinanzierungstätigkeit-gesamt | 1.599 | 356 |
| ZahlungswirksameZunahmederZahlungsmittelundZahlungsmitteläquivalente-gesamt | 1.960 | 294 |
| EinflussvonWechselkursänderungenaufdieZahlungsmittelundZahlungsmitteläquivalente-gesamt | –37 | –52 |
| ZahlungsmittelundZahlungsmitteläquivalenteamBeginnderBerichtsperiode-gesamt | 2.347 | 3.829 |
| ZahlungsmittelundZahlungsmitteläquivalenteamEndederBerichtsperiode-gesamt | 4.270 | 4.071 |
| :davonZahlungsmittelundZahlungsmitteläquivalentederVeräußerungsgruppen= | :10= | :13= |
| :davonZahlungsmittelundZahlungsmitteläquivalentedernichtfortgeführtenAktivitäten= | :46= | :-= |
| ErgänzendeInformationenzuZahlungsvorgängen,dieimOperatingCash-FlowfortgeführterAktivitätenenthaltensind: | ||
| Zinseinzahlungen | 30 | 38 |
| Zinsauszahlungen | –52 | –48 |
| ErhalteneDividenden | 2 | 2 |
| AuszahlungenfürSteuernvomEinkommenundErtrag | –103 | –101 |
SieheAnhang-Nr.13zumverkürztenKonzern-Zwischenabschluss.
*DerAusweiswurdeangepasstdurchdieErstanwendungvonIAS19R,dieRückgliederungvonSteelAmericasindiefortgeführtenAktivitätenunddieNachholungderplanmäßigen AbschreibungfürThyssenKruppCSA:vgl.dieAusführungenunter"ErstmaligangewendeteRechnungslegungsvorschriften"undinAnhang-Nr.2=.
ThyssenKruppAG—VerkürzterKonzern-Anhang
Unternehmensinformation
Die ThyssenKruppAktiengesellschaft "ThyssenKruppAG" oder "Gesellschaft"isteine börsennotierteKapitalgesellschaft mitSitzinDuisburgundEsseninDeutschland.DervorliegendeverkürzteKonzern-ZwischenabschlussderThyssenKruppAG und ihrer Tochtergesellschaften "Konzern" für den Zeitraum vom 01. Oktober 2013 bis 31. Dezember 2013 wurde mit BeschlussdesVorstandsvom12.Februar2014zurVeröffentlichungfreigegeben.
GrundlagenderBerichterstattung
Der vorliegende verkürzte Konzern-Zwischenabschluss wurde gemäß § 37x Abs. 3 WpHG sowie im Einklang mit den InternationalFinancialReportingStandards IFRSund den diesbezüglichenInterpretationen desInternationalAccounting Standards Board IASB für die Zwischenberichterstattung erstellt, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. DemzufolgeenthältdieserAbschlusszumZwischenberichtnichtsämtlicheInformationenundAnhangangaben,diegemäß IFRSfüreinenKonzernabschlusszumEndedesGeschäftsjahreserforderlichsind.
Der vorliegende verkürzte Konzern-Zwischenabschluss wurde einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Der Abschluss enthältnachAnsichtdesVorstandsalleerforderlichenAnpassungen,diefüreinedentatsächlichenVerhältnissenentsprechendeDarstellung der Ertragslage zum Zwischenergebniserforderlichsind. Die Ergebnisse der zum 31.Dezember 2013 endendenBerichtsperiodelassennichtnotwendigerweiseRückschlüsseaufdieEntwicklungzukünftigerErgebnissezu.
ImRahmen derErstellungeinesKonzern-ZwischenabschlussesinÜbereinstimmungmitIAS34"InterimFinancialReporting" muss der Vorstand Beurteilungen und Schätzungen vornehmen sowie Annahmen treffen, die die Anwendung von RechnungslegungsgrundsätzenimKonzernunddenAusweisderVermögenswerteundVerbindlichkeitensowiederErträge undAufwendungenbeeinflussen.DietatsächlichenBeträgekönnenvondiesenSchätzungenabweichen.
Die im verkürzten Konzern-Zwischenabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen mit Ausnahme der erstmalig angewendeten Rechnungslegungsvorschriften denen des letzten Konzernabschlusseszum Ende des Geschäftsjahres. Eine detaillierte Beschreibung der Grundsätze der Rechnungslegung ist im Anhang des KonzernabschlussesunseresGeschäftsberichts2012/2013veröffentlicht.
ErstmaligangewendeteRechnungslegungsvorschriften
Im Geschäftsjahr 2013/2014 hat ThyssenKrupp die nachfolgenden Standards, Interpretationen und Änderungen zu bestehendenStandardserstmaligangewendet:
ImDezember2010hatdasIASBÄnderungen zuIAS12"IncomeTaxes"veröffentlicht.NachIAS12hängtdieBewertung latenterSteuerndavonab,obderBuchwerteinesVermögenswertsdurchNutzungoderdurchVeräußerungrealisiertwird. DieseBeurteilungistoftmalsschwierig,insbesonderewennderVermögenswertnachdemZeitwertmodellvonIAS40fürals Finanzinvestition gehaltene Immobilien bewertetwird. Die Änderung sieht daher vor, bei als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien, die zum Zeitwert bewertetwerden, grundsätzlich von einer Realisierung durch Veräußerung auszugehen. Der geänderteStandardistverpflichtendanzuwendenaufGeschäftsjahre,dieamodernachdem01.Januar2012beginnen.Im RahmenderÜbernahmeindasEU-RechtwurdedieverpflichtendeAnwendungaufGeschäftsjahre,dieamodernachdem 01.Januar2013beginnen,verschoben.DieüberarbeiteteFassunghatkeinenEinflussaufdieDarstellungderAbschlüsse, daderKonzernderzeitalsFinanzinvestitiongehalteneImmobilienzufortgeführtenAnschaffungs-oderHerstellungskosten bilanziert.
Im Mai 2011 hat das IASB den neuen Standard IFRS 13 "Fair Value Measurement" veröffentlicht. IFRS 13 enthält eine Definition des beizulegenden Zeitwerts sowie Regelungen,wie dieser zu ermitteln ist,wenn andere IFRS-Vorschriften die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert als Wertmaßstab vorschreiben; der Standard selbst enthält keine Vorgaben, in welchen Fällen der beizulegende Zeitwert zu verwenden ist. Mit Ausnahme der in IFRS 13 explizit ausgenommenen Standards definiert IFRS 13 einheitliche Anhangangabenfür alle Vermögenswerte und Schulden, die zum beizulegenden Zeitwertbewertetwerden,sowiefüralleVermögenswerteundSchulden,fürdiedieAngabedesbeizulegendenZeitwertsals Anhangangabe erforderlich ist; hierdurch werden insbesondere in Bezug auf die nicht finanziellen Vermögenswerte die Angabepflichten erweitert. Der neue Standard ist verpflichtend prospektiv anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 01. Januar 2013 beginnen. Im ersten Jahr der Anwendung sind keine Vergleichsangaben erforderlich. Die Erstanwendung hatkeinewesentlichenAuswirkungen auf dieDarstellung der Vermögens-,Finanz- und Ertragslage,führt aberzuerweitertenAnhangangaben.
Im Juni 2011 hat das IASB Änderungen zu IAS 19 "Employee Benefits" veröffentlicht. Die Änderungen betreffen im Wesentlichen die Abschaffung der aufgeschobenen Erfassung der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste sog.KorridormethodezuGunsteneinersofortigenErfassungimsonstigenErgebnisinnerhalbdesEigenkapitalssowiedie Erfassung eines Nettozinsaufwands/-ertrags aus denNettoverbindlichkeiten bzw. Nettovermögenswerten eines Pensionsplans,derunterZugrundelegungdesDiskontierungszinssatzesermitteltwird.WeiterhinergebensichAuswirkungendurch die sofortige vollständige Erfassung des nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwands, durch die Darstellung von Teilen der Verwaltungskosten in den Netto-Pensionsaufwendungen und durch den über den Erdienungszeitraum zu erfassenden Aufwandfür Aufstockungsverpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen. Darüber hinauswerden zusätzliche Anhangangaben zu den Charakteristiken der Pensionspläne und den damit für das Unternehmen verbundenen Risiken verlangt. Die Änderungen zu IAS 19 sind verpflichtend anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 01. Januar 2013 beginnen.AußerdemführtdieErstanwendungdesgeändertenStandardszuerweitertenAnhangangaben.
Aus derAbschaffung derKorridormethode bei der ErfassungvonversicherungsmathematischenGewinnen und Verlusten ergebensichkeineAuswirkungenaufThyssenKrupp,dabereitsinderVergangenheitversicherungsmathematischeGewinne und Verluste in voller Höhe periodengerecht im sonstigen Ergebnis innerhalb des Eigenkapitals erfasst wurden. Die AuswirkungenderUmstellungaufdenIAS19RaufdieKonzern-BilanzunddieKonzern-Gewinn-undVerlustrechnungsind nachfolgenddargestellt:
IAS19R-Konzern-Bilanz
| 01.10.2012 | 30.09.2013 | 31.12.2012 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio€ | VorAnpassung IAS19R |
Anpassung IAS19R |
Nach Anpassung IAS19R |
VorAnpassung IAS19R* |
Anpassung IAS19R |
Nach Anpassung IAS19R |
VorAnpassung IAS19R** |
Anpassung IAS19R |
Nach Anpassung IAS19R |
| SummeVermögenswerte | 38.284 | –4 | 38.280 | 35.300 | 0 | 35.300 | 37.288 | 0 | 37.288 |
| Eigenkapital | 4.526 | 8 | 4.534 | 2.519 | –1 | 2.518 | 4.267 | 0 | 4.267 |
| LangfristigeVerbindlichkeiten | 13.797 | –12 | 13.785 | 15.301 | 1 | 15.302 | 15.793 | 0 | 15.793 |
| davon:RückstellungenfürPensionenund ähnlicheVerpflichtungen |
7.708 | –12 | 7.696 | 7.344 | 1 | 7.345 | 7.742 | 0 | 7.742 |
| SummeEigenkapitalundVerbindlichkeiten | 38.284 | –4 | 38.280 | 35.300 | 0 | 35.300 | 37.288 | 0 | 37.288 |
*EinschließlichderAnpassungIAS19Rper01.10.2012.
ThyssenKruppCSA.
**NachAnpassungdurchIAS19Rper01.10.2012,dieRückgliederungderVeräußerungsgruppeThyssenKruppCSAunddieNachholungderplanmäßigenAbschreibungfür
IAS19R-Konzern-Gewinn-undVerlustrechnung
| 2012/2013 | 1.Quartal2012/2013 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio€ | VorAnpassung IAS19R |
Anpassung IAS19R |
Nach Anpassung IAS19R |
VorAnpassung IAS19R* |
Anpassung IAS19R |
Nach Anpassung IAS19R |
| BetrieblichesErgebnis | –696 | –1 | –697 | 69 | 0 | 69 |
| Finanzergebnis | –952 | –44 | –996 | –131 | –11 | –142 |
| ErgebnisausfortgeführtenAktivitäten:vorSteuern= | –1.648 | –45 | –1.693 | –62 | –11 | –73 |
| SteuernvomEinkommenundErtrag | 59 | 15 | 74 | –6 | 4 | –2 |
| ErgebnisausfortgeführtenAktivitäten:nachSteuern= | –1.589 | –30 | –1.619 | –68 | –7 | –75 |
*NachAnpassungdurchdieRückgliederungvonSteelAmericasindiefortgeführtenAktivitätenunddieNachholungderplanmäßigenAbschreibungfürThyssenKruppCSA.
Im Oktober 2011 hat das IASB die IFRIC-Interpretation 20 "Stripping Costs inthe Production Phase of a Surface Mine" veröffentlicht. DieInterpretation regelt die Bilanzierung von Abraumbeseitigungskosten imRahmen derProduktionsphase im Tagebergbau. Die Interpretation stellt klar, unter welchen Voraussetzungen ein Vermögenswert für entsprechende Abraumbeseitigungsmaßnahmen anzusetzen ist undwiedie Erst- undFolgebewertung des Vermögenswertes zuerfolgen hat.DieInterpretationistverpflichtendanzuwendenaufGeschäftsjahre,dieamodernachdem01.Januar2013beginnen. DieseInterpretationhatkeineAuswirkungenaufdenKonzernabschluss.
ImDezember2011hatdasIASBeineÄnderungzuIFRS7"FinancialInstruments:Disclosures"veröffentlicht,dieAnhangangaben im Zusammenhang mit bestimmten Aufrechnungsvereinbarungen verlangt. Die Pflicht zur Offenlegung gilt ungeachtet dessen, ob die Aufrechnungsvereinbarung tatsächlich zu einer Aufrechnung der betroffenen finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten geführt hat. Durch diese neuen Angaben sollen Vergleiche zwischen Unternehmen,dieIFRS-Abschlüsseaufstellen,undUnternehmen,dieUS-GAAP-Abschlüsseaufstellen,vereinfachtwerden. Die Ergänzung ist verpflichtend retrospektiv anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 01. Januar 2013 beginnen.DieErstanwendungführtzuerweitertenAnhangangaben.
Im Mai 2012 hat das IASB im Rahmen des Annual-Improvements-Process-Projekts den vierten Sammelband "ImprovementstoIFRSs"veröffentlicht.HierdurchwerdenanfünfStandardsIFRS1"First-timeAdoptionofIFRS",IAS1"PresentationofFinancialStatements",IAS16"Property,PlantandEquipment",IAS32"FinancialInstruments:Presentation",IAS34 "InterimFinancialReporting"kleinere Änderungenvorgenommen. Die Änderungensind anzuwenden aufGeschäftsjahre, dieamodernachdem01.Januar2013beginnen.DieAnwendungderÄnderungenhatkeinenwesentlichenEinflussaufdie DarstellungderAbschlüsse.
NeuherausgegebeneRechnungslegungsvorschriften
Im Geschäftsjahr 2013/2014 hat das IASB die nachfolgend dargestellten Standards, Interpretationen und Änderungen herausgegeben,derenAnwendungnochdieÜbernahmeinEU-Recht"Endorsement"erfordert:
ImNovember2013hatdasIASBErgänzungen zuIFRS9"FinancialInstruments" HedgeAccountingandAmendmentsto IFRS 9; IFRS 7 and IAS 39 veröffentlicht. Die Ergänzungen an IFRS 9 umfassen eine grundsätzliche Überarbeitung der RegelungenzumHedgeAccounting,durchdieesdenUnternehmenermöglichtwerdensoll,ihreRisikomanagementaktivitätenimAbschlussbesserdarstellenzukönnen.ZusätzlichwerdenumfangreicheAngabepflichtengefordert.Zudemwirddie Möglichkeit geschaffen, den erfolgsneutralen Ausweis von bonitätsbedingten Marktwertänderungenfür Verbindlichkeiten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, vorzeitig anzuwenden, ohne die vollständigen Regelungen von IFRS 9 anzuwenden. Des Weiteren wurde der bisher in IFRS 9 enthaltene verpflichtende Erstanwendungszeitpunkt ab dem 01. Januar2015aufgehoben;einneuerErstanwendungszeitpunktwirderstfestgelegt,wenndasgesamteIFRS9-Projektkurz vorderVollendungsteht.DieÜbernahmedesStandardseinschließlichderErgänzungendurchdieEUstehtnochaus.Der Konzern kann derzeit noch nicht abschließend beurteilen, welche Auswirkungen die Erstanwendung des Standards einschließlichderErgänzungenhabenwird,sofernderStandardvonderEUindieserFormübernommenwird.
ImNovember2013hatdasIASBengbegrenzteÄnderungenzuIAS19"EmployeeBenefits"mitdemTitel"DefinedBenefit Plans:EmployeeContributionsAmendmentstoIAS19"veröffentlicht.DieÄnderungensindanzuwendenaufdieErfassung von Beiträgen von Arbeitnehmern oder Dritten zu leistungsorientierten Pensionsplänen. Hierdurch ist es gestattet, die BeiträgevonArbeitnehmernoderDritteninderPeriodealsReduktiondeslaufendenDienstzeitaufwandszuerfassen,inder die zugehörige Arbeitsleistung erbracht wurde, sofern die Beiträge unabhängig von der Anzahl der Dienstjahre sind. Die ÄnderungendesIAS19sindanzuwendenaufGeschäftsjahre,dieamodernachdem01.Juli2014beginnen;einefrühere Anwendungistzulässig.DieÜbernahmederÄnderungendurchdieEUstehtnochaus.DerKonzerngehtderzeitnichtdavon aus,dassdieÄnderungen,sofernsievonderEUindieserFormübernommenwerden,einenwesentlichenEinflussaufdie DarstellungderAbschlüssehabenwerden.
ImDezember2013hatdasIASBimRahmendesAnnual-Improvements-Process-ProjektsdiejährlichenVerbesserungenfür denZyklus2010bis2012undfürdenaktuellenZyklus2011bis2013veröffentlicht.ImRahmendesZyklus2010bis2012 erfolgenKlarstellungenbzw.kleinereÄnderungenansiebenStandards:IFRS2"Share-basedPayment",IFRS3"Business Combinations",IFRS8"OperatingSegments",IFRS13"FairValueMeasurement",IAS16"Property,PlantandEquipment", IAS 24 "Related Party Disclosures" sowie IAS 38 "Intangible Assets". Im Rahmen des Zyklus 2011 bis 2013 erfolgen Klarstellungen bzw. kleinere Änderungen an vier Standards: IFRS 1 "First-time Adoption of IFRS", IFRS 3 "Business Combinations",IFRS13"FairValueMeasurement"undIAS40"InvestmentProperty".DieÄnderungensindanzuwendenauf Geschäftsjahre, die am odernachdem01.Juli2014beginnen;einefrühereAnwendungist zulässig.DieÜbernahme der ÄnderungendurchdieEUstehtnochaus.DerKonzerngehtderzeitnichtdavonaus,dassdieÄnderungen,sofernsievon derEUindieserFormübernommenwerden,einenwesentlichenEinflussaufdieDarstellungderAbschlüssehabenwerden.
01 Erwerbe
Im 1. Quartal 2013/2014 tätigte der Konzern einen kleineren Erwerb mit einem Kaufpreis in Höhe von 1 Mio €, der im WesentlichenaufimmaterielleVermögenswerteentfällt.
02 NichtfortgeführteAktivitäten:DiscontinuedOperations=,Veräußerungsgruppen :DisposalGroups=undeinzelnezurVeräußerungvorgeseheneVermögenswerte
ImRahmendesProgramms zurPortfoliooptimierungdesimMai2011beschlossenenKonzepts zurStrategischenWeiterentwicklunghatderKonzerndenVerkaufeinigerGeschäfteeingeleitet.BisaufdieVeräußerungderBusinessAreaStainless GlobalerfüllendieseTransaktionennichtdieVoraussetzungenvonIFRS5füreinenAusweisalsnichtfortgeführteAktivität. Damit werden die Aufwendungen und Erträge bis zum Zeitpunkt des Abgangs weiterhin im Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten ausgewiesen. Sofern ein Verkauf zum Stichtag der Berichtsperiode noch nicht abgeschlossen ist, werden die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Veräußerungsgruppen in der Bilanz der Berichtsperiode separat in den Zeilen "ZurVeräußerungvorgeseheneVermögenswerte"bzw."VerbindlichkeiteninVerbindungmitzurVeräußerungvorgesehenen Vermögenswerten"ausgewiesen.
Der im September 2012 eingeleitete Verkauf der gesamten Business Area Steel Americas erfüllte zwar seit dem 30.September2012 dieKriterienfüreinenAusweisalsnichtfortgeführteAktivität,jedochführte die zum30.September 2013 eingetretene Änderung der Veräußerungsplans dazu, dass die Business Area Steel Americas die Kriterien für den AusweisalsnichtfortgeführteAktivitätnichtmehrerfülltundstattdessenwiederalsfortgeführteAktivitäteinzustufenist. DarüberhinausführtediePlanänderungdazu,dassnichtmehrdiegesamteBusinessAreaalsnichtfortgeführteAktivität bzw.Veräußerungsgruppeeinzustufenwar,sondernnurnochderTeilbereichThyssenKruppSteelUSAdieVoraussetzungen füreinenAusweisalsVeräußerungsgruppeerfüllt.Somitwurdeeserforderlich,diefürdenTeilbereichThyssenKruppCSA nach IFRS 5 ausgesetzten planmäßigen Abschreibungen nachzuholen; hieraus resultiert im 1. Quartal 2012/2013 eine Belastung des Vor-Steuer-Ergebnisses in Höhe von 38 Mio €. Die Darstellung der Vergleichsperiode in der Gewinn- und VerlustrechnungundinderKapitalflussrechnungwurdeentsprechendfürdieBusinessAreaSteelAmericasangepasst.
DieBusiness AreaStainlessGlobalerfüllte die Voraussetzungenfür den Ausweis als nichtfortgeführte Aktivitätseit dem 30.September 2011 bis zum Vollzug des Zusammenschlusses mit dem finnischen Unternehmen Outokumpu am 28. Dezember 2012. Somit werden für die Business Area Stainless Global alle Aufwendungen und Erträge bis zum 28. Dezember2012sowiedarüberhinausdienachlaufendenAufwendungenundErträge,dieindirektemZusammenhangmit demVerkaufstehen,separatinderGewinn-undVerlustrechnunginderZeile"NichtfortgeführteAktivitätennachSteuern" ausgewiesen.
Veräußerungsgruppen
ImSeptember2012wurdeinderBusinessAreaSteelEuropederVerkaufderTailored-Blanks-Gruppeeingeleitet.Tailored BlanksistSystempartnerimKarosserie-undFahrzeugbaufürdieAutomobilindustrie,dermaßgeschneidertePlatinenaus Stahlblech herstellt. Nach der Zustimmung durch die zuständigen Regulierungsbehörden wurde der Verkauf an den chinesischenStahlproduzentenWuhanIron andSteelCorporation WISCOmit Ausnahme derChangchunGesellschaften am31.Juli2013vollzogen;fürdiesechinesischenGesellschaftenstehtdieZustimmungderlokalenRegulierungsbehörden derzeitnochaus.DerVollzugwirdimGeschäftsjahr2013/2014erwartet.
Die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Changchun Gesellschaften in China, die die Veräußerungsgruppe zum 31.Dezember2013umfasst,sindinderfolgendenTabelledargestellt:
VeräußerungsgruppeTailoredBlanksChina
| Mio€ | 31.12.2013 |
|---|---|
| Sachanlagen | 6 |
| Vorräte | 7 |
| ForderungenausLieferungenundLeistungen | 11 |
| SonstigekurzfristigenichtfinanzielleVermögenswerte | 2 |
| ZahlungsmittelundZahlungsmitteläquivalente | 2 |
| ZurVeräußerungvorgeseheneVermögenswerte | 28 |
| VerbindlichkeitenausLieferungenundLeistungen | 4 |
| SonstigekurzfristigenichtfinanzielleVerbindlichkeiten | 1 |
| VerbindlichkeiteninVerbindungmitzurVeräußerungvorgesehenenVermögenswerten | 5 |
Darüber hinauswurde im September 2012 in der Business Area Components Technology der Verkauf der Berco-Gruppe eingeleitet. Berco ist ein führender und weltweit tätiger Anbieter von im Wesentlichen auf Schmiedeteilen basierten Unterbaufahrgestellen für die Baumaschinenbranche und bietet sowohl Herstellern als auch Zulieferern ein breites SpektrumvonTeilenundServicesan.DasProduktspektrumbedientdabeigrößereAbraummaschinenfürdenBetriebvon Rohstoffminen bis zu mobilen Kleinstmaschinen im Baubetrieb. Im Zusammenhang mit dem eingeleiteten Verkauf entstandenausderBewertung zumbeizulegendenZeitwertabzüglichVeräußerungskostenWertminderungsaufwendungen aufimmaterielleVermögenswertevon4Mio€undaufSachanlagenvon131Mio€,dieindenUmsatzkostenim4.Quartal 2011/2012 ausgewiesen wurden; gleichzeitig wurden latente Steuern von 1 Mio € aktiviert. Die in IFRS 5 grundsätzlich vorgeschriebene Ein-Jahres-Frist hat sich durch unvorhergesehene Restrukturierungsnotwendigkeiten, die nur unter Mitwirkung der Arbeitnehmervertreter und der Politik umgesetzt werden konnten, über den 30. September 2013 hinaus verzögert,ohnedasshierdurchdiebestehendenVeräußerungsmöglichkeitenbeeinträchtigtwurden.
Die Vermögenswerte und Schulden der Veräußerungsgruppe zum 31. Dezember 2013 sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:
| Mio€ | 31.12.2013 |
|---|---|
| SonstigeimmaterielleVermögenswerte | 2 |
| Sachanlagen | 38 |
| AktivelatenteSteuern | 14 |
| Vorräte | 187 |
| ForderungenausLieferungenundLeistungen | 46 |
| SonstigekurzfristigenichtfinanzielleVermögenswerte | 20 |
| LaufendeErtragsteueransprüche | 1 |
| ZahlungsmittelundZahlungsmitteläquivalente | 6 |
| ZurVeräußerungvorgeseheneVermögenswerte | 314 |
| RückstellungenfürPensionenundähnlicheVerpflichtungen | 29 |
| SonstigelangfristigeRückstellungen | 3 |
| SonstigekurzfristigeRückstellungen | 11 |
| KurzfristigeFinanzschulden | 4 |
| VerbindlichkeitenausLieferungenundLeistungen | 68 |
| SonstigekurzfristigefinanzielleVerbindlichkeiten | 2 |
| SonstigekurzfristigenichtfinanzielleVerbindlichkeiten | 53 |
| VerbindlichkeiteninVerbindungmitzurVeräußerungvorgesehenenVermögenswerten | 170 |
VeräußerungsgruppeBerco-Gruppe
Die zum 30. September 2013 in der Business Areas Steel Americas eingetretene Änderung des Veräußerungsplansführte dazu,dassnichtmehrdiegesamteBusinessAreaalsnichtfortgeführteAktivitätbzw.Veräußerungsgruppeeinzustufenwar, sondernnurnochderTeilbereichThyssenKruppSteelUSAdieVoraussetzungenfüreinenAusweisalsVeräußerungsgruppe erfüllt.
DieVeräußerungsgruppeThyssenKruppSteelUSAumfasstdasWalz-undBeschichtungswerkThyssenKruppSteelUSAin Calvert/Alabama. Im Zusammenhang mit dem eingeleiteten Verkauf entstanden zum 30. September 2013 aus der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten Wertminderungsaufwendungen auf immaterielle Vermögenswertevon2Mio €undaufSachanlagenvon335Mio €,dieim4.Quartal2012/2013inHöhevon328Mio€in denUmsatzkosten,inHöhevon3Mio€indenVertriebskostenundinHöhevon6Mio€indenallgemeinenVerwaltungskosten ausgewiesen wurden. Die in IFRS 5 grundsätzlich vorgeschriebene Ein-Jahres-Frist hat sich durch außerhalb der KontrolledesUnternehmensliegendeUmständeüberden30.September2013hinausverzögert,ohnedasshierdurchdie bestehendenVeräußerungsmöglichkeitenbeeinträchtigtwurden.
Am 29.November 2013 hat ThyssenKruppmiteinem Konsortium aus ArcelorMittal undNippon Steel& SumitomoMetal CorporationdasKonsortiumeinenVertragüberdenVerkaufderVeräußerungsgruppeunterzeichnet.AnfangFebruar2014 lagdieZustimmungderrelevantenWettbewerbsbehördenvor.
Mit dem Vollzug der Transaktion erhält ThyssenKrupp einen Kaufpreis von 1,55 Mrd US-Dollar und einen werthaltigen Brammenliefervertrag, in dem vereinbartwurde, dass das Konsortium bis 2019 jährlich 2 Mio Tonnen Brammen aus der ProduktionvonThyssenKruppCSAbezieht.
Die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Veräußerungsgruppe zum 31. Dezember 2013 sind in der nachfolgenden Tabelledargestellt:
VeräußerungsgruppeThyssenKruppSteelUSA
| Mio€ | 31.12.2013 |
|---|---|
| SonstigeimmaterielleVermögenswerte | 8 |
| Sachanlagen | 799 |
| Vorräte | 331 |
| ForderungenausLieferungenundLeistungen | 164 |
| SonstigekurzfristigenichtfinanzielleVermögenswerte | 5 |
| LaufendeErtragsteueransprüche | 1 |
| ZahlungsmittelundZahlungsmitteläquivalente | 5 |
| ZurVeräußerungvorgeseheneVermögenswerte | 1.313 |
| LangfristigeFinanzschulden | 1 |
| KurzfristigeFinanzschulden | 2 |
| VerbindlichkeitenausLieferungenundLeistungen | 23 |
| SonstigekurzfristigefinanzielleVerbindlichkeiten | 15 |
| SonstigekurzfristigenichtfinanzielleVerbindlichkeiten | 40 |
| VerbindlichkeiteninVerbindungmitzurVeräußerungvorgesehenenVermögenswerten | 81 |
Nicht fortgeführte Aktivität Business Area Stainless Global und ein einzelner zur Veräußerung vorgesehener Vermögenswert
Zum 30. September 2011wurden imRahmen des Konzepts zurStrategischenWeiterentwicklung die gesellschaftsrechtlichen, organisatorischen und vertraglichen Voraussetzungen für eine zukünftige Eigenständigkeit des Business Area StainlessGlobalundsomitfürdenAusweisalsnichtfortgeführteAktivitätimKonzerngeschaffen.
In Verbindung mit der eingeleiteten Abgabe erfolgte zum 30. September 2011 die Bewertung der nicht fortgeführten Aktivität zumbeizulegendenZeitwertabzüglichVeräußerungskostenaufBasisinternerBerechnungenundEinschätzungen vonMarktteilnehmern;hierausresultierteeinAbwertungsaufwandvon510Mio €.Davonentfielen45Mio €aufFirmenwerte, der restliche Abwertungsbetrag wurde auf die Sachanlagen verteilt. Der Aufwand war im 4. Quartal 2010/2011 im ErgebnisausnichtfortgeführtenAktivitätenenthalten.
Am 31. Januar 2012 fand das Signing des Zusammenschlusses des finnischen Edelstahlherstellers Outokumpu mit Stainless Global statt. Die EU-Kommission hat dem Zusammenschluss im November 2012 zugestimmt. Auf Basis des VertragsmitOutokumpuüberdengeplantenVerkaufergabsichimGeschäftsjahr2011/2012einzusätzlicherAbwertungsbedarfvon400Mio €,deraufdieSachanlagenverteiltwurde.DerAufwandvon400Mio€ist2011/2012imErgebnisaus nichtfortgeführtenAktivitätenenthalten;davonentfielen265Mio€aufdas1.Quartal2011/2012.
Darüber hinaus wurden im 2. Quartal 2011/2012 auf Grund der Schließung des Stahlwerks in Krefeld bis Ende 2013 WertberichtigungenaufSachanlageninHöhevon42Mio€erforderlich,dieimErgebnisausnichtfortgeführtenAktivitäten 2011/2012 enthalten sind. Im Mai 2012 hat Stainless Global im Zusammenhang mit den Konsolidierungsmaßnahmen betreffend die Verlagerung des Standorts Düsseldorf-Benrath und den damit verbundenen Personalabbau mit dem zuständigen Betriebsrat einen Sozialplan abgeschlossen. Der Sozialplan beinhaltet neben Vorruhestandsregelungen und AbfindungszahlungenfürMitarbeiter,dieStainlessGlobalverlassenwerden,auchAusgleichszahlungenfürMitarbeiter,die versetztwerden.DerSozialplanfindetentsprechendaufdiegeplanteSchließungdesStahlwerksinKrefeldAnwendung.Für den aus dem Sozialplan Düsseldorf-Benrath und Krefeld resultierenden Aufwand wurde zum 30. September 2012 eine Restrukturierungsrückstellungvon58Mio€gebildet.
Am28.Dezember2012wurdederZusammenschlussderBusinessAreaStainlessGlobalmitdemfinnischenUnternehmen Outokumpuabgeschlossen.MitdemVollzughatThyssenKruppfürdieEinbringung1Mrd€inbarerhalten.Darüberhinaus hatOutokumpu die externen Netto-Finanzverbindlichkeiten und die Pensionsverpflichtungen übernommen. ThyssenKrupp erhielt eine Beteiligung in Höhe von 29,9 % an Outokumpu sowie eine Finanzforderung gegen Outokumpu mit einem derzeitigenWertvon969Mio€undeinerursprünglichenLaufzeitvonmaximal9Jahren.DieseFinanzforderungkannbei gegebenenfalls eintretenden negativen finanziellen Konsequenzen für Outokumpu aus den fusionskontrollrechtlichen AuflagengemäßdenRegelungendesKaufvertragsummaximal200Mio€angepasstwerden.
Im Zuge der notwendigen Refinanzierungsmaßnahmen vonOutokumpu hat ThyssenKrupp am 29. November 2013 einen Vertrag mit Outokumpu zur Übertragung von jeweils 100 % der Anteile von VDM und AST sowie weiterer kleinerer AktivitätenimBereichEdelstahl-Service-CenteranThyssenKruppunterzeichnet.AlsGegenleistungwirddieimRahmender Inoxum-Transaktion entstandene Finanzforderung von ThyssenKrupp an Outokumpu übertragen, die zum 31. Dezember 2013 mit 969 Mio € bilanziert ist. Damit entfällt auch die aus dem Verkauf von Inoxum an Outokumpu resultierende Verpflichtung zum Ausgleich gegebenenfalls eintretender negativer finanzieller Konsequenzen für Outokumpu aus den fusionskontrollrechtlichenAuflageninHöhevonbiszu200Mio€.
Zur Erfüllung der Vorgaben der EU-Kommissionwird sich ThyssenKrupp zudem von seinem 29,9%-Anteil an Outokumpu vollständigtrennenundalleweiterenfinanziellenVerbindungenzurOutokumpu-Gruppebeenden.MitderFreigabederEU-Kommissionam12.Februar2014lagdieZustimmungzurTransaktionnahezuallerWettbewerbsbehördenvor.DasClosing steht darüberhinausnochunter dem Vorbehalt derMitwirkungundZustimmungvonAktionären,BankenundGläubigern zumGesamtkonzeptfüreinetragfähigeRefinanzierungvonOutokumpu.
IndernachfolgendenTabellesinddieErgebnissederbiszum28.Dezember2012alsnichtfortgeführteAktivitätklassifizierten BusinessAreaStainlessGlobal dargestellt. Zusätzlichenthält die Tabelle die im 1.Quartal 2013/2014entstandenen, nachlaufendenErträge undAufwendungen, diein direktemZusammenhangmitdemVerkaufvonStainlessGlobalstehen unddieimWesentlichenausdemErtrag resultieren,derausderRückstellungsauflösungnachdemWegfallderVerpflichtung zumAusgleichgegebenenfallseintretendernegativerfinanziellerKonsequenzenfürOutokumpuausdenfusionskontrollrechtlichenAuflagenentstandenist.
| Mio€ | 1.Quartal 2012/2013 |
1.Quartal 2013/2014 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 1.268 | 0 |
| AndereErträge | 9 | 0 |
| Aufwendungen | –1.359 | 187 |
| LaufendesErgebnisausnichtfortgeführtenAktivitäten:vorSteuern= | –82 | 187 |
| SteuernvomEinkommenundErtrag | –5 | 0 |
| LaufendesErgebnisausnichtfortgeführtenAktivitäten:nachSteuern= | –87 | 187 |
| Abgangsergebnis:vorSteuern= | 146 | |
| SteuernvomEinkommenundErtrag | — | — |
| ErgebnisausBewertungsanpassung/AbgangsergebnisausnichtfortgeführtenAktivitäten:nachSteuern= | 146 | 0 |
| ErgebnisausnichtfortgeführtenAktivitäten:nachSteuern= | 59 | 187 |
| Davon: | ||
| AnteilderAktionärederThyssenKruppAG | 60 | 187 |
| NichtbeherrschendeAnteile | –1 | 0 |
NichtfortgeführteAktivitätStainlessGlobal
DienachdemAbgangderBusinessAreaStainlessGlobalerhalteneBeteiligunganOutokumpuinHöhevon29,9%wurde im Konzernabschluss nach der Equity-Methode bilanziert. Zum 31.Dezember 2012wurde dieseBeteiligungzunächst auf Basis des Aktienkurses zum Transaktionszeitpunkt 0,79 €multipliziertmit der Anzahl dererhaltenenOutokumpu-Aktien miteinemWertvon491Mio€aktiviert.DerbeizulegendeZeitwertdererworbenenAnteilezumTransaktionszeitpunktwurde im Rahmen einer Kaufpreisallokation ermittelt und zum 29. November 2013 finalisiert. Aus der Fortschreibung des Beteiligungsbuchwerts um die anteiligen Verluste vonOutokumpu und die Effekte aus der Kaufpreisallokationergibt sich zum29.November2013einBuchwertinHöhevon253Mio€.
Durch den im Rahmen der Verhandlungen über die Restrukturierung von Outokumpu am 29. November 2013 erfolgten Vertragsabschluss über die Abgabe des 29,9%-Anteils an der Outokumpu Oyj zur Erfüllung der Vorgaben der EU-Kommission erfüllt die Beteiligung an Outokumpu ab diesem Zeitpunkt die Voraussetzungen für eine Einstufung als zur VeräußerunggehaltenerVermögenswert.DerunmittelbarvorderEinstufungalszurVeräußerunggehaltenerVermögenswert durchzuführendeWerthaltigkeitstestführteam29.November2013 zueinerWertminderunginHöhevon17Mio€,dader auf Basis des Börsenkurses von 0,38 € je Outokumpu-Aktie am 29. November 2013 ermittelte erzielbare Betrag von 236Mio € unter dem auf diesen Zeitpunkt fortgeschriebenen Buchwert der Beteiligung von 253 Mio € lag. Die zum 31.Dezember 2013 vorzunehmende Bewertung der Outokumpu-Beteiligung zum beizulegenden Zeitwert abzüglich VeräußerungskostenführteaufBasisdesBörsenkursesvon0,41€jeOutokumpu-AktieamStichtagzueinemWertinHöhe von 255 Mio €. Da dieser beizulegende Zeitwert über dem Buchwert unmittelbar vor der Einstufung als zur Veräußerung gehaltenerVermögenswertinHöhevon253Mio€lag,isteineWertaufholunggegenüberdem29.November2013inHöhe von 17Mio € vorzunehmen.Im Vergleich zum bilanzierten Beteiligungsbuchwert von 305Mio € am 30.September 2013 ergibtsichdamiteineVerminderungdesBeteiligungsbuchwertsinHöhevon52Mio€.
Darüber hinaus ist im Zusammenhang mit dem Vertragsabschluss zum 31. Dezember 2013 erstmalig ein passivisches AktienderivatinHöhevon224Mio€zubilanzieren,welchesdarausresultiert,dassderVerkaufspreisfürdieBeteiligungan Outokumpu mit 0,05 € je Aktie vertraglichfixiert ist. Unter Einbeziehung des Ergebniseffekts aus der Verminderung des BeteiligungsbuchwertsinHöhevon52Mio€ergibtsicheineBelastungdesFinanzergebnissesvoninsgesamt276Mio€. Die im Rahmen der Inoxum-Transaktion entstandene Finanzforderung von ThyssenKrupp an Outokumpu wird zum 31. Dezember2013unverändertgegenüberdem30.September2013mit969Mio€bilanziert.
03 AktienbasierteVergütung
ManagementIncentivepläne
Im1.Quartal2013/2014enthält dasErgebnisaus demLTI-ManagementIncentiveplanAufwendungenvon8,9Mio€.Im 1.Quartal2012/2013 resultiertenausdenIncentiveplänenaufGrundder rückläufigenEntwicklungdesTKVAErträgevon 3,7Mio€,wovonkeineEffekteimErgebnisausnichtfortgeführtenAktivitätenenthaltensind.
ImSeptember2010wurdedieAusgestaltungdervariablenVergütungderMitgliederdesVorstandsderThyssenKruppAG angepasst. Dementsprechend werden 25 % derfür das jeweilige Geschäftsjahr gewährten Tantieme sowie 55 % des in AbhängigkeitvonderwirtschaftlichenSituationzusätzlichfürdasjeweiligeGeschäftsjahrgewährtenBonusverpflichtendin Wertrechte der ThyssenKrupp AG umgewandelt und erst nach Ablauf einer dreijährigen Sperrfrist auf Basis des Durchschnittskurses der ThyssenKrupp Aktie im 4. Quartal des 3. Geschäftsjahres in bar ausgezahlt werden. Im 3. Quartal 2010/2011 wurde die Ausgestaltung der variablen Vergütung für weitere ausgewählte Führungskräfte in der Form angepasst, dass 20% derfür das jeweilige Geschäftsjahr gewährten Tantieme verpflichtend in Wertrechte der Thyssen-KruppAGumgewandeltunderstnachAblaufeinerdreijährigenSperrfristaufBasisdesDurchschnittskursesderThyssen-KruppAktieim4.Quartaldes3.Geschäftsjahresinbarausgezahltwerden.AusdieserVergütungskomponenteenthältdas Ergebnisim1.Quartals2013/2014Aufwendungenvon1,91.Quartal2012/2013:0,4Mio€.
04 PensionenundähnlicheVerpflichtungen
Auf Basis aktualisierter Zinssätze und Marktwerte des Planvermögens wurde bei sonst unveränderten Prämissen eine Neubewertung der Rückstellungen für Pensionen und Gesundheitsfürsorgeverpflichtungen zum 31. Dezember 2013 vorgenommen.
RückstellungenfürPensionenundähnlicheVerpflichtungen
| Mio€ | 30.09.2013* | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Pensionen | 6.424 | 6.349 |
| Gesundheitsfürsorgeverpflichtungen | 698 | 665 |
| SonstigepensionsähnlicheVerpflichtungen | 252 | 226 |
| Umgliederungw/AusweisalsVerbindlichkeiteninVerbindungmitzurVeräußerungvorgesehenenVermögenswerten | –29 | –29 |
| Insgesamt | 7.345 | 7.211 |
*DerAusweiswurdeangepasstdurchdieErstanwendungvonIAS19R:vgl.dieAusführungenunter"ErstmaligangewendeteRechnungslegungsvorschriften"=.
Bei der Berechnung der Pensions- und Gesundheitsfürsorgeverpflichtungen wurden folgende Zinssätze = gewichteter DurchschnittzuGrundegelegt:
DurchschnittlicheBewertungsfaktoren
| 30.09.2013 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in% | Deutschland | ÜbrigeLänder | Gesamt | Deutschland | ÜbrigeLänder | Gesamt |
| DiskontierungssatzfürPensionen | 3,50 | 3,88 | 3,60 | 3,50 | 4,00 | 3,63 |
| DiskontierungssatzfürGesundheitsfürsorge- verpflichtungen |
— | 4,25 | 4,25 | — | 4,50 | 4,50 |
DieNetto-PensionsaufwendungenfürLeistungszusagensetzensichwiefolgtzusammen:
Netto-Pensionsaufwendungen
| Deutschland | ÜbrigeLänder | Gesamt | Deutschland | ÜbrigeLänder | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| 27 | 9 | 36 | 22 | 7 | 29 |
| 55 | 3 | 58 | 51 | 3 | 54 |
| - | - | - | 0 | 1 | 1 |
| 0 | –11 | –11 | 0 | 0 | 0 |
| 82 | 1 | 83 | 73 | 11 | 84 |
| 1.Quartal2012/2013* | 1.Quartal2013/2014 |
*DerAusweiswurdeangepasstdurchdieErstanwendungvonIAS19R:vgl.dieAusführungenunter"ErstmaligangewendeteRechnungslegungsvorschriften"=.
Vondenin der TabelleangegebenenNetto-PensionsaufwendungenfürLeistungszusageninDeutschlandentfallenauf die nicht fortgeführten Aktivitäten im 1.Quartal 2012/2013 Aufwendungen von 5 Mio € und von den Netto-Pensionsaufwendungenfür Leistungszusagen in den übrigen Ländern entfallen auf die nichtfortgeführten Aktivitäten im 1.Quartal 2012/2013 keine Aufwendungen. Die Aufwendungen werden in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung im ErgebnisausnichtfortgeführtenAktivitätenausgewiesen.
DieNetto-AufwendungenfürZuschussverpflichtungenfürdieGesundheitsfürsorgeleistungenfürPensionäresetzensichwie folgtzusammen:
Netto-AufwendungenfürGesundheitsfürsorgeleistungen
| Mio€ | 1.Quartal 2012/2013 |
1.Quartal 2013/2014 |
|---|---|---|
| Dienstzeitaufwand:BarwertderimGeschäftsjahrhinzuverdientenVersorgungsansprüche | 1 | 0 |
| Nettozinsaufwand | 7 | 7 |
| Verwaltungskosten | - | 0 |
| Netto-AufwendungenderZuschussverpflichtungenfürGesundheitsfürsorgeleistungenfürPensionäre | 8 | 7 |
05 ErhöhungdesGrundkapitals
Am 02. Dezember 2013 hat der Vorstand der ThyssenKrupp AG mit Zustimmung des Präsidiums des Aufsichtsrats beschlossen,entsprechendderErmächtigung gemäß§5Abs.5 derSatzung dasGrundkapital der ThyssenKruppAGum 10ProzentgegenAusgabevon51.448.903neuen,aufdenInhaberlautendenStückaktienderGesellschaftzuerhöhenund dasBezugsrechtauszuschließen.
Am 03. Dezember 2013 wurde die angekündigte Erhöhung des Grundkapitals in einem beschleunigten Bookbuilding-Verfahrenerfolgreichabgeschlossen.Dieneuausgegebenen51.448.903StückaktienderThyssenKruppAGsindzueinem Preis von 17,15 € pro Stückaktie bei deutschen und internationalen institutionellen Investoren platziert worden. Die Platzierungführte zueinemBruttoerlösvon882Mio€;diedabeientstandenenTransaktionskostenwurdenerfolgsneutral alsAbzugvomEigenkapitalbilanziert.
MitderKapitalmaßnahmewerdendasEigenkapitaldesKonzernsgestärktunddieNetto-Finanzschuldenreduziert.
06 SonstigeVerpflichtungeneinschließlichschwebenderRechtsstreitigkeitenund Schadenersatzansprüche
BürgschaftenundGarantien
DieThyssenKruppAGsowieinEinzelfällenauchTochtergesellschaftenhabenBürgschaftenoderGarantienzuGunstenvon Geschäftspartnern oder Kreditgebern ausgestellt. Die in der nachfolgenden Tabelle dargestellten Verpflichtungen zeigen Haftungsverhältnisse,beidenenderHauptschuldnerkeinkonsolidiertesUnternehmenist:
Haftungsverhältnisse
| Mio€ | Maximales Haftungs volumen 31.12.2013 |
Rückstellung 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Anzahlungsgarantien | 266 | 1 |
| Gewährleistungs-undVertragserfüllungsgarantien | 115 | 1 |
| Kreditaufträge | 58 | 0 |
| Restwertgarantien | 61 | 2 |
| SonstigeHaftungserklärungen | 52 | 0 |
| Insgesamt | 552 | 4 |
Grundlage für eine mögliche Inanspruchnahme durch den Begünstigten ist die nicht vertragskonforme Erfüllung von vertraglicheingegangenenVerpflichtungendurchdenHauptschuldner,wiez.B.nichtrechtzeitigeodernichtordnungsgemäßeLieferung,NichteinhaltungvonzugesichertenLeistungsparameternodernichtordnungsgemäßeRückzahlungvonKrediten.
AlledurchdieThyssenKruppAGoderdurchTochtergesellschaftenausgestelltenoderinAuftraggegebenenBürgschaften oderGarantienerfolgenimAuftragundunterRückhaftungdesjeweiligenausdemzuGrundeliegendenVertragsverhältnis entsprechend verpflichteten Unternehmens Hauptschuldner. Besteht die Rückhaftung gegen einen Hauptschuldner, an demganzoderteilweiseeinkonzernfremderDritterbeteiligtist,sowirdmitdiesemgrundsätzlichdieStellungzusätzlicher SicherheiteninentsprechenderHöhevereinbart.
SonstigefinanzielleVerpflichtungenundandereRisiken
Die in den Business Areas Steel Europe und Steel Americas bestehenden langfristigen Lieferverträge für Eisenerz und Eisenerz-Pelletswerden aufGrund derhohenVolatilität derPreisentwicklungfürEisenerzfür die gesamte Vertragslaufzeit mit den zumjeweiligenBerichtsstichtag gültigenErzpreisen bewertet.Im Vergleich zum30.September2013verringerten sichdieAbnahmeverpflichtungenum0,3Mrd€auf14,4Mrd€.
VerschiedenedeutscheUnternehmendesThyssenKruppKonzernshabenaufGrundrechtskräftigerBescheideEntlastungen vonderEEG-UmlageErneuerbare-Energien-Gesetzgemäß§§40ff.EEGerhalten.MitBeschlussvom18.Dezember2013 hatdieEU-KommissioneinbeihilferechtlichesPrüfverfahreneingeleitet.ThyssenKrupphatfür2013EntlastungeninHöhe von72Mio€erhaltenundrechnetfür2014mitEntlastungeninHöhevonrund94Mio€.
BeidensonstigenVerpflichtungensindseitdemvorangegangenenGeschäftsjahresendekeinewesentlichenVeränderungen eingetreten.
SchwebendeRechtsstreitigkeitenundSchadenersatzansprüche
Ehemalige Aktionäre von Thyssen und von Krupp haben die gerichtliche Überprüfung der Umtauschverhältnisse aus der VerschmelzungderThyssenAGundderFried.KruppAGHoesch-KruppzurThyssenKruppAGnach§305UmwGbeantragt. DieVerfahrensindvordemLandgerichtDüsseldorfanhängig.StelltdasGerichtimSpruchverfahreneineUnangemessenheit des Umtauschverhältnisses fest, erfolgt ein Ausgleich durch eine verzinsliche bare Zuzahlung. Die Zuzahlung ist an alle betroffenen Aktionäre zu leisten, auchwenn sie nicht Antragsteller des Spruchverfahrens sind. Die Gesellschaft erwartet jedoch, dass die Spruchverfahren nicht zu baren Zuzahlungen führen werden, da die Umtauschverhältnisse sorgfältig ermittelt,zwischenvoneinanderunabhängigenVertragspartnernvereinbart,vondemgerichtlichbestelltenVerschmelzungsprüfer geprüft und bestätigt worden sind und auch der vom Landgericht Düsseldorf bestellte Sachverständige eine nur geringfügigabweichendeVerschmelzungswertrelationfestgestellthat.
ImZusammenhangmitdemSchienenkartellhabenverschiedeneGesellschaftendesDeutscheBahnKonzerns DBgegen ThyssenKruppGfTGleistechnik, ThyssenKruppMaterialsInternationalundweitereKartellbeteiligteKlageerhoben.DieDB hatumfangreicheAuskunftbegehrtundindiesemZusammenhanggegenüberallenamKartellBeteiligteneinenGesamtschaden vonca. 550Mio € zzgl. Zinsen inHöhevonca. 300Mio € geschätzt.Die dazumit der DB geführtenGespräche habenzueinerEinigungübereinevergleichsweiseErledigungdesRechtsstreitsgeführt.DieZustimmungenderzuständigen GremienundaufSeitenderDBderFördermittelgebersindimJanuar2014erteiltworden.DerVergleichistdamitwirksam geworden.AuchweitereUnternehmen habenmittlerweile als potenziellGeschädigte des SchienenkartellsSchadenersatzforderungenaußergerichtlichgeltendgemachtoderangekündigt.ThyssenKrupphatimZusammenhangmitdenSchadenersatzforderungenRisikovorsorgedurchRückstellunggetroffen.
Im Zusammenhang mit dem Elevator-Kartell werden gegen die ThyssenKrupp AG und Unternehmen des ThyssenKrupp Konzerns Schadenersatzansprüche geltend gemacht. Gegen gerichtlich verfolgte Schadenersatzansprüche verteidigt sich ThyssenKrupp. Soweit einzelne Ansprüche die in IAS 37 geforderte Eintrittswahrscheinlichkeit aufweisen und verlässlich geschätztwerdenkönnen,werdenRückstellungenfürProzessrisikengebildet.
Ausgelöst durch eine anonyme Anzeige ermittelt das Bundeskartellamt u.a. gegen die ThyssenKrupp Steel Europe AG wegendesAnfangsverdachtsaufPreisabsprachenimZeitraumzurückbis1998beiderLieferungbestimmterStahlprodukte andie deutscheAutomobilindustrieundihreZulieferer. ThyssenKrupp hateineeigeneinterneUntersuchung derVorwürfe mit externer anwaltlicher Unterstützung veranlasst. Im Rahmen des vom Konzern vom 15. April bis zum 15. Juni 2013 durchgeführtenAmnestieprogrammshateskeineHinweise zu denUntersuchungen desBundeskartellamtsgegeben.Das VerfahrendesBundeskartellamtsdauertan.DieinternenUntersuchungenwurdenimBerichtszeitraumfortgesetztundsind weit fortgeschritten, aber noch nicht abgeschlossen. Auf Grund der derzeitigen Erkenntnislage können signifikante nachteiligeAuswirkungenfürdieVermögens-,Finanz-undErtragslagenichtausgeschlossenwerden.
DarüberhinaussindgegenThyssenKruppKonzernunternehmenweiteregerichtlicheundschiedsgerichtlicheVerfahrenund behördliche Untersuchungen und Verfahren sowie Ansprüche geltend gemachtworden oder können zukünftig eingeleitet oder geltend gemacht werden. Hierzu zählen beispielsweise gerichtliche, schiedsgerichtliche und außergerichtliche AuseinandersetzungenimZusammenhangmitdemErwerboderderVeräußerungvonUnternehmenoderUnternehmensteilen,diezurRückerstattungvonTeilendesKaufpreisesoderzurLeistungvonSchadenersatzführenkönnen.Fernerwerden beispielsweiseausverschiedenenVerträgenwieBau-,Anlagenbau-,Liefer- undLeistungsverträgenvon Vertragspartnern, Kunden, Konsortialpartnern oder Subunternehmern Ansprüche erhoben. Prognosen zum Verlauf und zu den Ergebnissen von Rechtsstreitigkeiten sind mit erheblichen Schwierigkeiten und Unsicherheiten verbunden. Negative, gegebenenfalls auch wesentliche künftige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind daher auch bei den nicht separat dargestellten Rechtsstreitigkeiten einzeln, wie auch zusammen mit anderen Rechtsstreitigkeiten möglich. Zum gegenwärtigen Zeitpunkterwartet ThyssenKrupp jedoch aus den in diesemAbschnitt nichtseparat ausgeführtenRechtsstreitigkeitenkeinewesentlichennegativenAuswirkungenaufdieVermögens-,Finanz-undErtragslage.
07 Finanzinstrumente
IndernachfolgendenTabellesinddiefinanziellenVermögenswerteundVerbindlichkeitennachBewertungskategorienund Klassen sowie der jeweilige beizulegende Zeitwert dargestellt. Dabeiwerden auch die Forderungen und Verbindlichkeiten ausFinanceLeasesowiedieDerivatemitbilanziellerSicherungsbeziehungberücksichtigt,obwohlsiekeinerBewertungskategoriedesIAS39angehören.
Finanzinstrumente31.12.2013
| Bewertung nachIAS39 |
Bewertung nachIAS17 |
|||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio€ | Buchwert lt.Bilanz 31.12.2013 |
+Fortgeführte- Anschaffungs kosten |
Beizulegender Zeitwert erfolgswirk sam |
Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral |
Fortgeführte Anschaffungs kosten |
Beizulegender Zeitwert 31.12.2013 |
| ForderungenausLieferungenundLeistungen:ohneFinanceLease= | 4.267 | 4.267 | 4.267 | |||
| KrediteundForderungen | 4.267 | 4.267 | ||||
| ForderungenausFinanceLease | 50 | 50 | 50 | |||
| SonstigefinanzielleVermögenswerte | 1.503 | 1.414 | 55 | 34 | 1.503 | |
| KrediteundForderungen | 1.396 | 1.396 | ||||
| ZurVeräußerungverfügbarefinanzielleVermögenswerte | 18 | 11 | 29 | |||
| DerivateohnebilanzielleSicherungsbeziehung :ZuHandelszweckengehaltenefinanzielleVermögenswerte= |
55 | 55 | ||||
| DerivatemitbilanziellerSicherungsbeziehung:HedgeAccounting= | 0 | 23 | 23 | |||
| ZahlungsmittelundZahlungsmitteläquivalente | 4.058 | 4.058 | 4.058 | |||
| KrediteundForderungen | 4.058 | 4.058 | ||||
| SummefinanzielleVermögenswerte | 9.878 | |||||
| davonnachBewertungskategoriendesIAS39: | ||||||
| KrediteundForderungen | 9.721 | 9.721 | 9.721 | |||
| ZurVeräußerungverfügbarefinanzielleVermögenswerte | 29 | 18 | 11 | 29 | ||
| DerivateohnebilanzielleSicherungsbeziehung :ZuHandelszweckengehaltenefinanzielleVermögenswerte= |
55 | 55 | 55 | |||
| Finanzschulden:ohneFinanceLease= | 8.476 | 8.476 | 8.854 | |||
| ZufortgeführtenAnschaffungskostenbewertetefinanzielleVerbindlichkeiten | 8.476 | 8.854 | ||||
| VerbindlichkeitenausFinanceLease | 52 | 52 | 52 | |||
| VerbindlichkeitenausLieferungenundLeistungen | 3.784 | 3.784 | 3.784 | |||
| ZufortgeführtenAnschaffungskostenbewertetefinanzielleVerbindlichkeiten | 3.784 | 3.784 | ||||
| SonstigefinanzielleVerbindlichkeiten | 1.262 | 850 | 352 | 60 | 1.262 | |
| ZufortgeführtenAnschaffungskostenbewertetefinanzielleVerbindlichkeiten | 850 | 850 | ||||
| DerivateohnebilanzielleSicherungsbeziehung | ||||||
| :ZuHandelszweckengehaltenefinanzielleVerbindlichkeiten= | 352 | 352 | ||||
| DerivatemitbilanziellerSicherungsbeziehung:HedgeAccounting= | 0 | 60 | 60 | |||
| SummefinanzielleVerbindlichkeiten | 13.574 | |||||
| davonnachBewertungskategoriendesIAS39: | ||||||
| ZufortgeführtenAnschaffungskostenbewertetefinanzielleVerbindlichkeiten | 13.110 | 13.110 | 13.488 | |||
| DerivateohnebilanzielleSicherungsbeziehung :ZuHandelszweckengehaltenefinanzielleVerbindlichkeiten= |
352 | 352 | 352 |
Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige kurzfristige Forderungen sowie Zahlungsmittel und ZahlungsmitteläquivalenteentsprichtderBuchwertdembeizulegendenZeitwert.DerbeizulegendeZeitwertvonAusleihungen ergibt sich als Barwert der zukünftig erwarteten Cash-Flows. Die Abzinsung erfolgt auf Basis der am Bilanzstichtag gültigenZinssätze.
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen Eigenkapitalinstrumente und Gläubigerpapiere. Sie werden grundsätzlich zum beizulegenden Zeitwert bewertet; dieser basiert soweit vorhanden auf Börsenkursen zum Bilanzstichtag. Liegen keine auf einem aktiven Markt notierten Preise vor und kann der beizulegende Zeitwertnichtverlässlichermitteltwerden,erfolgteineBewertungderEigenkapitalinstrumentezuAnschaffungskosten.
Der beizulegende Zeitwert von Devisentermingeschäften errechnet sich auf Basis des am Bilanzstichtag geltenden Devisenkassamittelkurses unter Berücksichtigung der Terminaufschläge und -abschlägefür die jeweiligeRestlaufzeit des Kontraktes im Vergleich zum kontrahierten Devisenterminkurs. Bei Devisenoptionen werden anerkannte Modelle zur Ermittlung desOptionspreisesangewandt.Der beizulegendeZeitwerteinerOptionwirdneben derRestlaufzeit derOption zusätzlich durch weitere Bestimmungsfaktoren, wie z.B. die aktuelle Höhe und die Volatilität des zu Grunde liegenden jeweiligenWechselkursesoderderzuGrundeliegendenBasiszinsen,beeinflusst.
Bei Zinsswaps und Zins-/Währungsswaps erfolgt die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert durch die Abzinsung der zukünftig zu erwartenden Cash-Flows. Dabei werden die für die Restlaufzeit der Kontrakte geltenden Marktzinssätze zu Grundegelegt.DanebenwerdenbeiZins-/WährungsswapsdieWechselkursederjeweiligenFremdwährungeneinbezogen,in denendieCash-Flowsstattfinden.
DerbeizulegendeZeitwertvonWarentermingeschäftenbasiertaufoffiziellenBörsennotierungen.DieBewertungenwerden sowohlinternalsauchvonexternenFinanzpartnernzumBilanzstichtagvorgenommen.
FürdieVerbindlichkeitenausLieferungenundLeistungensowiediesonstigenkurzfristigenVerbindlichkeitenentsprichtder Buchwert dem beizulegenden Zeitwert. Der beizulegende Zeitwert von festverzinslichen Verbindlichkeiten ergibt sich als BarwertderzukünftigerwartetenCash-Flows.DieAbzinsungerfolgtaufBasisderamBilanzstichtaggültigenZinssätze.Bei VerbindlichkeitenmitvariabelverzinslichemCharakterentsprechendieBuchwertedenbeizulegendenZeitwerten.
Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, lassen sich in die folgendedreistufigeBewertungshierarchieeinordnen:
| Mio€ | Stichtag 31.12.2013 |
Level1 | Level2 | Level3 |
|---|---|---|---|---|
| FinanzielleVermögenswertezumbeizulegendenZeitwert | ||||
| BeizulegenderZeitwerterfolgswirksam | ||||
| DerivateohnebilanzielleSicherungsbeziehung | ||||
| :ZuHandelszweckengehaltenefinanzielleVermögenswerte= | 55 | 0 | 55 | 0 |
| DerivatemitbilanziellerSicherungsbeziehung:HedgeAccounting= | 0 | 0 | 0 | 0 |
| BeizulegenderZeitwerterfolgsneutral | ||||
| ZurVeräußerungverfügbarefinanzielleVermögenswerte | 11 | 9 | 2 | 0 |
| DerivatemitbilanziellerSicherungsbeziehung:HedgeAccounting= | 23 | 0 | 23 | 0 |
| Insgesamt | 89 | 9 | 80 | 0 |
| FinanzielleVerbindlichkeitenzumbeizulegendenZeitwert | ||||
| BeizulegenderZeitwerterfolgswirksam | ||||
| DerivateohnebilanzielleSicherungsbeziehung | ||||
| :ZuHandelszweckengehaltenefinanzielleVerbindlichkeiten= | 352 | 0 | 280 | 72 |
| DerivatemitbilanziellerSicherungsbeziehung:HedgeAccounting= | 0 | 0 | 0 | 0 |
| BeizulegenderZeitwerterfolgsneutral | ||||
| DerivatemitbilanziellerSicherungsbeziehung:HedgeAccounting= | 60 | 0 | 60 | 0 |
| Insgesamt | 412 | 0 | 340 | 72 |
Bewertungshierarchie31.12.2013
Die Bewertungshierarchie spiegelt die Bedeutung der bei der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte einbezogenen Faktoren wider. In Level 1 werden die Finanzinstrumente erfasst, deren beizulegender Zeitwert anhand von quotierten Marktpreisen auf aktivenMärktenermitteltwird.Beizulegende Zeitwerte in Level 2werden aufGrund von beobachtbaren Marktdaten,z.B.anhandvonWährungskursen,ermittelt.InLevel3werdendieFinanzinstrumenteerfasst,derenbeizulegenderZeitwertanhandvonnichtbeobachtbarenMarktdatenbewertetwird.
NachfolgendistdieEntwicklungderinLevel3erfasstenFinanzinstrumentedargestellt:
ÜberleitungsrechnungFinanzinstrumenteLevel3inMio€
| Stand30.09.2013:Vermögenswert/:Verbindlichkeit== | –92 |
|---|---|
| ErgebniswirksameVeränderungen | 20 |
| Stand31.12.2013:Vermögenswert/:Verbindlichkeit== | –72 |
DieaufindividuellenBewertungsparameternbasierendeundzumbeizulegendenZeitwertbilanziertefinanzielleVerbindlichkeit beinhaltet ein Frachtderivat, das unter Berücksichtigung der vertraglich vereinbarten Mindestmenge auf Basis anerkannterfinanzmathematischerModellesowieunterBerücksichtigungderzumBilanzstichtagvorliegendenMarktdaten bewertetwurde.DerausderBewertungresultierendeergebniswirksameEffektwirdinderGewinn-undVerlustrechnungin derPosition"SonstigeAufwendungen"bzw."SonstigeErträge"ausgewiesen.
DieNominalwerteundbeizulegendenZeitwertederderivativenFinanzinstrumentedesKonzernsstellensichwiefolgtdar:
DerivativeFinanzinstrumente
| Nominalwert | Beizulegender Zeitwert |
Nominalwert | Beizulegender Zeitwert |
|
|---|---|---|---|---|
| Mio€ | 30.09.2013 | 30.09.2013 | 31.12.2013 | 31.12.2013 |
| Aktiva | ||||
| WährungsderivateohnebilanzielleSicherungsbeziehung | 2.477 | 36 | 3.239 | 44 |
| WährungsderivateimCash-Flow-Hedge | 106 | 2 | 375 | 9 |
| EingebetteteDerivate | 67 | 3 | 64 | 2 |
| ZinsderivateimCash-Flow-Hedge* | 224 | 2 | 1.122 | 13 |
| WarenderivateohnebilanzielleSicherungsbeziehung | 213 | 9 | 194 | 9 |
| WarenderivateimCash-Flow-Hedge | 31 | 3 | 23 | 1 |
| Insgesamt | 3.118 | 55 | 5.017 | 78 |
| Passiva | ||||
| WährungsderivateohnebilanzielleSicherungsbeziehung | 1.854 | 68 | 1.174 | 46 |
| WährungsderivateimCash-Flow-Hedge | 179 | 6 | 746 | 13 |
| EingebetteteDerivate | 65 | 3 | 70 | 3 |
| ZinsderivateimCash-Flow-Hedge* | 1.095 | 21 | 186 | 11 |
| Aktienderivat | - | - | 31 | 224 |
| WarenderivateohnebilanzielleSicherungsbeziehung** | 388 | 101 | 369 | 79 |
| WarenderivateimCash-Flow-Hedge | 157 | 35 | 236 | 36 |
| Insgesamt | 3.738 | 234 | 2.812 | 412 |
*inkl.Zins-/Währungsderivate **inkl.Frachtderivate
08 BeziehungenzunahestehendenUnternehmenundPersonen:RelatedParties=
Zum31.Dezember2013bestehteineFinanzforderunggegenOutokumpumiteinemderzeitigenWertvon969Mio€und einerursprünglichenLaufzeitvonmaximal9Jahren.DesWeiterenexistiertzum31.Dezember2013gegenOutokumpueine kurzfristigeForderung auseiner Kreditlinie inHöhevon 160Mio €.Darüber hinaus hatte ThyssenKruppOutokumpueine SupplierFinanceBackupFacilityinHöhevon82Mio€gewährt,dieam31.Dezember2013nichtinAnspruchgenommen warundOutokumpuseitAnfangJanuar2014nichtmehrzurVerfügungsteht.
09 Segmentberichterstattung
Zum01.Januar2013wurdendiebisherigenBusinessAreasPlantTechnologyundMarineSystemszuderneuenBusiness AreaIndustrialSolutionszusammengeführt.NachdemdieBusinessAreaSteelAmericasseitdem30.September2012als nicht fortgeführte Aktivität klassifiziert wurde, erfolgte zum 30. September 2013 erneut eine Einstufung als fortgeführte Aktivität.DieWertederVorjahresperiodesindentsprechendangepasst.
DieSegmentinformationenfürdas1.Quartal2012/2013unddas1.Quartal2013/2014stellensichwiefolgtdar:
| Mio€ | Components Technology |
Elevator Technology |
Industrial Solutions |
Materials Services |
Steel Europe |
Steel Americas |
Corporate | Stainless Global* |
Konsoli dierung |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1.Quartal2012/2013 | ||||||||||
| Außenumsätze | 1.343 | 1.532 | 1.301 | 2.731 | 1.837 | 373 | 27 | 1.268 | 0 | 10.412 |
| konzerninterneUmsätze | 2 | 0 | 5 | 84 | 416 | 115 | 28 | 134 | –784 | 0 |
| Umsatzerlösegesamt | 1.345 | 1.532 | 1.306 | 2.815 | 2.253 | 488 | 55 | 1.402 | –784 | 10.412 |
| EBIT | 43 | 171 | 141 | 36 | 29 | –122 | –112 | 72 | –89 | 169 |
| BereinigtesEBIT | 42 | 169 | 140 | 40 | 30 | –122 | –97 | –69 | –95 | 38 |
| 1.Quartal2013/2014 | ||||||||||
| Außenumsätze | 1.426 | 1.544 | 1.286 | 2.592 | 1.712 | 535 | 14 | - | 0 | 9.109 |
| konzerninterneUmsätze | 2 | 0 | 2 | 147 | 362 | 3 | 28 | - | –544 | 0 |
| Umsatzerlösegesamt | 1.428 | 1.544 | 1.288 | 2.739 | 2.074 | 538 | 42 | - | –544 | 9.109 |
| EBIT | 56 | 133 | 173 | 43 | 20 | 1 | –116 | 187 | –99 | 398 |
| BereinigtesEBIT | 64 | 175 | 173 | 34 | 19 | –17 | –103 | 0 | –98 | 247 |
Segmentinformationen
*NichtfortgeführteAktivität
NachfolgendwerdendieÜberleitungsrechnungen derUmsatzerlöseundderErtragskennzahlenBereinigtesEBIT undEBIT zumEBTausfortgeführtenAktivitätengemäßderKonzern-Gewinn-undVerlustrechnungdargestellt:
ÜberleitungUmsatzerlöse
| Mio€ | 1.Quartal 2012/2013 |
1.Quartal 2013/2014 |
|---|---|---|
| UmsatzerlösegemäßSegmentberichterstattung | 10.412 | 9.109 |
| -UmsatzerlöseStainlessGlobal | –1.402 | - |
| +UmsatzerlösedernichtfortgeführtenAktivitätenmitKonzerngesellschaften | 134 | - |
| +UmsatzerlösevonKonzerngesellschaftenmitdennichtfortgeführtenAktivitäten | 45 | - |
| UmsatzerlösegemäßGewinn-undVerlustrechnung | 9.189 | 9.109 |
ÜberleitungEBITzuEBT
| Mio€ | 1.Quartal 2012/2013 |
1.Quartal 2013/2014 |
|---|---|---|
| BereinigtesEBITgemäßSegmentberichterstattung | 38 | 247 |
| Sondereffekte | 131 | 151 |
| EBITgemäßSegmentberichterstattung | 169 | 398 |
| -ImEBITeliminierteAbschreibungenaufaktivierteBauzeitzinsen | –6 | –5 |
| +NichtoperativesErgebnisausnachderEquity-MethodebilanziertenBeteiligungen | 0 | –52 |
| +Finanzierungserträge | 130 | 212 |
| -Finanzierungsaufwendungen | –295 | –565 |
| -BestandteilederFinanzierungserträge,dienachwirtschaftlicherAbgrenzungdemEBITzugeordnetwerden | –26 | –28 |
| +BestandteilederFinanzierungsaufwendungen,dienachwirtschaftlicherAbgrenzungdemEBITzugeordnetwerden | 19 | –2 |
| EBT-Konzern | –9 | –42 |
| -EBTStainlessGlobal | –64 | –187 |
| EBTausfortgeführtenAktivitätengemäßGewinn-undVerlustrechnung | –73 | –229 |
10 Umsatzkosten
DieUmsatzkostendes1.Quartals2013/2014enthaltenWertberichtigungenaufdasVorratsvermögeninHöhevon28Mio€, dieimWesentlichendieBusinessAreasSteelEuropeundSteelAmericasbetreffen.Zum30.September2013betrugendie Wertberichtigungen94Mio€.Im 1.Quartal2012/2013enthielten dieUmsatzkostenWertberichtigungenauf dasVorratsvermögenvon13Mio€,dieimWesentlichenaufdieBusinessAreasSteelEuropeundComponentsTechnologyentfielen.
Darüber hinaus enthalten die Umsatzkosten Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 27 Mio €, die größtenteils die BusinessAreaElevatorTechnologyundingeringeremUmfangdieBusinessAreaComponentsTechnologybetreffen.
11 ErgebnisausnachderEquity-MethodebilanziertenBeteiligungen
DasErgebnisenthältim1.Quartal2013/2014AufwendungenausdernachderEquity-MethodebilanziertenBeteiligungan OutokumpuinHöhevon521.Quartal2012/2013:0Mio€;dieseumfassensowohldieanteiligenVerlustevonOutokumpu vom01.Oktober2013biszum29.November2013alsauchdieBewertungzumbeizulegendenZeitwert.
12 ErgebnisjeAktie
DasErgebnisjeAktie"basicearningspershare"berechnetsichwiefolgt:
ErgebnisjeAktie
| 1.Quartal2012/2013* | 1.Quartal2013/2014 | |||
|---|---|---|---|---|
| Gesamtbetrag inMio€ |
Ergebnisje Aktiein€ |
Gesamtbetrag inMio€ |
Ergebnisje Aktiein€ |
|
| ErgebnisausfortgeführtenAktivitäten:nachSteuern= :AnteilderAktionärederThyssenKruppAG= |
–61 | –0,12 | –251 | –0,47 |
| ErgebnisausnichtfortgeführtenAktivitäten:nachSteuern= :AnteilderAktionärederThyssenKruppAG= |
60 | 0,12 | 187 | 0,35 |
| Periodenüberschuss/:-fehlbetrag= :AnteilderAktionärederThyssenKruppAG= |
–1 | 0,00 | –64 | –0,12 |
GewichteterDurchschnittderAktien:inStück= |
514.489.044 | 530.495.370 |
*DerAusweiswurdeangepasstdurchdieErstanwendungvonIAS19R,dieRückgliederungvonSteelAmericasindiefortgeführtenAktivitätenunddieNachholungderplanmäßigen AbschreibungfürThyssenKruppCSA:vgl.dieAusführungenunter"ErstmaligangewendeteRechnungslegungsvorschriften"undinAnhang-Nr.2=
ErmittlungderfürdieKalkulationdesErgebnissesjeAktierelevantenAktienanzahl
DasErgebnisjeAktieergibtsichausderDivisiondesdenAktionärenderThyssenKruppAGzurechenbarenPeriodenüberschusses/!-fehlbetrags\$durchdieAnzahlderdurchschnittlichimUmlaufbefindlichenAktien.Neuausgegebene,veräußerte oderzurückgekaufteAktienwährendeinerPeriodewerdenzeitanteiligfürdenZeitraum,indemsiesichimUmlaufbefinden, berücksichtigt.
Im1.Quartal2013/2014erhöhtesichdergewichteteDurchschnittderAktiendurchdieAnfangDezember2013durchgeführteKapitalerhöhung!vgl.Anhang-Nr.05\$.
IndendargestelltenBerichtsperiodengabeskeineVerwässerungseffekte.
13 ZusätzlicheInformationenzurKonzern-Kapitalflussrechnung
Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Zahlungsmittelfonds entspricht der Bilanzposition "Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente" unter Berücksichtigung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, die die VeräußerungsgruppeneinschließlichdernichtfortgeführtenAktivitätenbetreffen.
NichtzahlungswirksameInvestitionstätigkeiten
Im 1. Quartal 2013/2014 ergab sich aus dem Erwerb und der Erstkonsolidierung von Gesellschaften ein Zugang von langfristigenVermögenswertenvon1!1.Quartal2012/2013:4\$Mio€.
DerzahlungsunwirksameZugangvonVermögenswertenausFinanceLeasebetrugim1.Quartal2013/20143!1.Quartal 2012/2013:3\$Mio€.
ImZusammenhangmitdemzweitenBauabschnittdesThyssenKruppQuartiersinEssenergabsicheinnichtzahlungswirksamerZugangvonSachanlagenim1.Quartal2013/2014von18!1.Quartal2012/2013:5\$Mio€.
NichtzahlungswirksameFinanzierungstätigkeiten
Im1.Quartal2013/2014erfolgtewieimVorjahresquartaldurchdenErwerbunddieErstkonsolidierungvonGesellschaften keinZugangvonBrutto-Finanzschulden.
ImZusammenhangmitdemzweitenBauabschnittdesThyssenKruppQuartiersinEssenergabsicheinnichtzahlungswirksamerZugangvonFinanzschuldenim1.Quartal2013/2014von18!1.Quartal2012/2013:5\$Mio€.
Essen,den12.Februar2014 ThyssenKruppAG
DerVorstand
Hiesinger
BurkhardKaufmannKerkhoff
BescheinigungnachprüferischerDurchsicht
AndieThyssenKruppAG,DuisburgundEssen
WirhabendenverkürztenKonzernzwischenabschluss–bestehendausBilanz,Gewinn-undVerlustrechnung,Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben –unddenKonzernzwischenlageberichtderThyssenKruppAG,DuisburgundEssen,fürdenZeitraumvom01.Oktober2013 bis 31. Dezember 2013, die Bestandteile des Quartalsfinanzberichts nach § 37x Abs. 3 WpHG sind, einer prüferischen Durchsichtunterzogen.DieAufstellungdesverkürztenKonzernzwischenabschlussesnachdenIFRSfürZwischenberichterstattung,wiesieinderEUanzuwendensind,unddesKonzernzwischenlageberichtsnachdenfürKonzernzwischenlageberichteanwendbarenVorschriftendesWpHGliegtinderVerantwortungdesVorstandsderGesellschaft.UnsereAufgabeist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der GrundlageunsererprüferischenDurchsichtabzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer IDW festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische DurchsichtvonAbschlüssenunterergänzenderBeachtungdesInternationalStandardonReviewEngagements"Reviewof InterimFinancialInformationPerformed bytheIndependentAuditor oftheEntity" ISRE2410vorgenommen.Danachist dieprüferischeDurchsichtsozuplanenunddurchzuführen,dasswirbeikritischerWürdigungmiteinergewissenSicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss inwesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRSfür Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichenBelangennichtinÜbereinstimmungmitdenfürKonzernzwischenlageberichteanwendbarenVorschriftendes WpHGaufgestelltwordensind.EineprüferischeDurchsichtbeschränktsichinersterLinieaufBefragungenvonMitarbeitern derGesellschaftundaufanalytischeBeurteilungenundbietetdeshalbnichtdiedurcheineAbschlussprüfungerreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nichterteilen.
AufderGrundlageunsererprüferischenDurchsichtsindunskeineSachverhaltebekanntgeworden,dieunszuderAnnahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichenBelangennichtinÜbereinstimmungmitdenfürKonzernzwischenlageberichteanwendbarenVorschriftendes WpHGaufgestelltwordenist.
Essen,den13.Februar2014
PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Prof.Dr.NorbertWinkeljohann VolkerLinke
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
BerichtdesPrüfungsausschussesdesAufsichtsrats
DerZwischenberichtfürdas1.QuartaldesGeschäftsjahres2013/2014LOktoberbisDezember2013MsowiederBerichtdes Konzernabschlussprüfers über die prüferische Durchsicht des verkürzten Zwischenabschlusses und des Zwischenlageberichts LReview ReportM sind dem Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats in der Sitzung am 13. Februar 2014 vorgelegt und durch den Vorstand erläutert worden. Der Konzernabschlussprüfer stand für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. DerPrüfungsausschussstimmtedemZwischenberichtzu.
Essen,den13.Februar2014
DerVorsitzendedesPrüfungsausschusses
Prof.Dr.BernhardPellens
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ThyssenKruppAG ThyssenKruppAllee1,45143Essen Postfach,45063Essen TelefonL0201M844-0 TelefaxL0201M844-536000 [email protected]
ZukunftsbezogeneAussagen
Dieser Bericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheiten, die außerhalb der Möglichkeiten von ThyssenKrupp bezüglich einer Kontrolle oder präzisen Einschätzung liegen, wie beispielsweise das zukünftigeMarktumfeldunddiewirtschaftlichenRahmenbedingungen, dasVerhaltenderübrigenMarktteilnehmer,dieerfolgreicheIntegration von Neuerwerben und Realisierung der erwarteten Synergieeffekte sowieMaßnahmenstaatlicherStellen.Sollteneinerdieseroderandere Unsicherheitsfaktoren undUnwägbarkeiteneintreten oder sollten sich die Annahmen, auf denen diese Aussagen basieren, als unrichtig erweisen,könntendietatsächlichenErgebnissewesentlichvondenin diesen Aussagen explizit genannten oder implizit enthaltenen Ergebnissenabweichen.EsistvonThyssenKruppwederbeabsichtigt, noch übernimmt ThyssenKrupp eine gesonderte Verpflichtung, zukunftsbezogene Aussagen zu aktualisieren, um sie an Ereignisse oderEntwicklungennachdemDatumdiesesBerichtsanzupassen.
RundungenundVeränderungsraten
BeiProzentangabenundZahlenindiesemBerichtkönnenRundungsdifferenzen auftreten. Die Vorzeichenangabe der Veränderungsraten richtet sich nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten: Verbesserungen werdenmitPlus+bezeichnet,VerschlechterungenmitMinus−.Bei sehr hohen positiven bzw. negativen Veränderungsraten ≥ 1.000% bzw. ≤ −100 % wird die Veränderungsrichtung durch ++ bzw. −− angezeigt.
Termine2014/2015
13.Mai2014
Zwischenbericht 1.Halbjahr2013/2014LOktoberbisMärzM TelefonkonferenzmitAnalystenundInvestoren
14.August2014
Zwischenbericht 9Monate2013/2014LOktoberbisJuniM TelefonkonferenzmitAnalystenundInvestoren
20.November2014
Bilanzpressekonferenz Analysten-undInvestorenkonferenz
30.Januar2015 OrdentlicheHauptversammlung
13.Februar2015
Zwischenbericht 1.Quartal2014/2015LOktoberbisDezemberM TelefonkonferenzmitAnalystenundInvestoren
AbweichungenaustechnischenGründen
Der Zwischenbericht ist von der Gesellschaft auf Grund gesetzlicher Offenlegungspflichten zum elektronischen Bundesanzeiger elektronisch einzureichen. Austechnischen Gründenz.B. Umwandlung von elektronischen Formaten kann es zu Abweichungen in den im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemachten Unterlagen kommen.
DerZwischenberichtliegtebenfallsinenglischerÜbersetzungvor;bei AbweichungengehtdiedeutscheFassungderenglischenÜbersetzung vor.
In beiden Sprachen steht der Zwischenbericht im Internet unter http://www.thyssenkrupp.comzumDownloadbereit.
ThyssenKrupp AG ThyssenKrupp Allee 1 45143 Essen, Deutschland www.thyssenkrupp.com