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Telekom Austria AG Earnings Release 2018

Oct 16, 2018

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Earnings Release

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Ergebnis für das 3. Quartal und die ersten neun Monate 2018

Finanzielle und operative Highlights für das 3. Quartal 2018

  • Die Umsatzerlöse des Konzerns stiegen um 1,4 %, vorwiegend bedingt durch höhere Erlöse aus Dienstleistungen sowohl im Mobilfunk- als auch im Festnetzgeschäft, aber auch durch den Anstieg der Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten.
  • Anstieg der Erlöse aus Dienstleistungen in Österreich, Bulgarien, Serbien und der Republik Mazedonien. Kroatien verzeichnete einen Rückgang lediglich aufgrund des rückläufigen Fremdkunden-Roamings im Vergleich zum Vorjahr und Weißrussland aufgrund von Effekten aus der Währungsumrechnung.
  • Das EBITDA des Konzerns erhöhte sich ohne Restrukturierungsaufwendungen leicht um 0,3 %, da der Anstieg der Erlöse aus Dienstleistungen die höheren Werbe- und Content-Kosten sowie die Investitionen in A1 Digital mehr als wettmachte.
  • Ohne Restrukturierungsaufwendungen stieg das EBITDA in Österreich um 3,9 % an und profitierte dabei vor allem von höheren Erlösen aus Dienstleistungen und einer besseren Marge auf Endgeräte.
  • Die solide Entwicklung setzte sich auch in Bulgarien und Kroatien fort, die jedoch durch Einmaleffekte und den oben dargelegten Roaming-Effekt negativ beeinflusst wurden.
  • Positive EBITDA-Beiträge aus der Republik Serbien und der Republik Mazedonien.
  • Anstieg der Mobilfunkkunden um 1,3 %, bedingt durch Vertragskunden; Anstieg der RGUs um 2,8 % dank CEE-Märkten
  • Ohne die Markenwert-Abschreibungen in Verbindung mit dem konzernweiten Rebranding fiel das Nettoergebnis im Jahresvergleich unverändert aus (berichtet: 199,2 Mio. EUR 1-9 M 2018 gegenüber 357,1 Mio. EUR im Vergleichszeitraum).
  • Der Free Cashflow war in den ersten neun Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr stabil, da geringere Zinszahlungen die höhere CAPEX paid ausglichen während der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit stabil blieb.

Ausblick der Gruppe für 2018 unverändert: Umsatzwachstum von 1–2 % (berichtete Basis), CAPEX1 von rd 750 Mio. EUR. Kennzahlen

Proforma Werte
in Mio. EUR 3. Quartal 2018
berichtet
3. Quartal 2017
proforma
Veränd. in % 1-9 M 2018
berichtet
1-9 M 2017
proforma
Veränd. in %
Umsatzerlöse gesamt 1.126,2 1.111,1 1,4 3.301,3 3.258,7 1,3
Erlöse aus Dienstleistungen 973,5 958,2 1,6 2.854,6 2.840,8 0,5
Erlöse aus Verkauf von Endgeräten 129,4 123,5 4,7 376,3 342,9 9,7
Sonstige betriebliche Erträge 23,3 29,3 –20,5 70,5 75,0 –6,0
EBITDA 389,8 410,0 –4,9 1.087,6 1.110,6 –2,1
in % der Umsatzerlöse gesamt 34,6% 36,9% 32,9% 34,1%
EBITDA exkl. Restrukturierung 397,8 396,7 0,3 1.095,9 1.097,4 –0,1
in % der Umsatzerlöse gesamt 35,3% 35,7% 33,2% 33,7%
Betriebsergebnis 185,1 190,9 –3,0 332,4 464,6 –28,5
in % der Umsatzerlöse gesamt 16,4% 17,2% 10,1% 14,3%
Kennzahlen Mobilkommunikation 3. Quartal 2018
berichtet
3. Quartal 2017
proforma
Veränd. in % 1-9 M 2018
berichtet
1-9 M 2017
proforma
Veränd. in %
Mobilkommunikationskunden (in 1.000) 21.099,0 20.828,1 1,3 21.099,0 20.828,1 1,3
davon Vertragskunden 16.109,6 15.364,3 4,9 16.109,6 15.364,3 4,9
davon Prepaid-Kunden 4.989,3 5.463,7 –8,7 4.989,3 5.463,7 –8,7
MoU (je Ø Kunde)*) 344,2 330,0 4,3 345,2 327,3 5,5
ARPU (in EUR) 8,9 8,9 –0,2 8,6 8,7 –0,3
Churn (%) 1,6% 2,0% 1,7% 2,0%
Kennzahlen Festnetz 3. Quartal 2018
berichtet
3. Quartal 2017
proforma
Veränd. in % 1-9 M 2018
berichtet
1-9 M 2017
proforma
Veränd. in %
RGUs (in 1.000) 6.182,0 6.014,9 2,8 6.182,0 6.014,9 2,8

Soweit nicht anders angegeben, basieren alle Finanzzahlen auf IAS 18 und werden im Jahresvergleich dargestellt. Das EBITDA ist dargestellt als Nettoüberschuss ohne Berücksichtigung von Finanzergebnis, ausgewiesener Ertragsteuer, Abschreibungen und Effekten von Werthaltigkeitstests. *) Minutes of Use inkludieren keine M2M-Kunden mehr. Die Vergleichszahlen wurden entsprechend angepasst. Proforma-Zahlen beinhalten Effekte aus zwischen Anfang der Vergleichsperiode und Ende der Berichtsperiode getätigten M&A-Transaktionen. 1 Beinhaltet keine Investitionen in Spektrum und Akquisitionen.

Inhalt

Ergebnis für die ersten neun Monate1 3
3. Quartal 2018: Zusammenfassung der Gewinn- und Verlustrechnung (proforma) 4
Analyse der ersten neun Monate (berichtet) 6
Detaillierte Analyse 8
Quartalsanalyse der Segmente (proforma) 8
Zusammenfassung der Gewinn- und Verlustrechnung für die ersten neun Monate 2018 18
Ausblick 22
Überleitungstabellen 24
Zusätzliche Informationen 36
Verkürzter Konzernabschluss 37
Verkürzte Konzern-Gesamtergebnisrechnung 37
Verkürzte Konzernbilanz 38
Verkürzte Konzern-Kapitalflussrechnung 39
Anlagenzugänge 40
Verkürzte Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung 40
Nettoverschuldung 41
Verkürzte Berichterstattung der Geschäftssegmente 42
Ausgewählte erläuternde Anhangsangaben (nicht geprüft) 44

1 In diesem Bericht werden Alternative Performance Measures verwendet. Nähere Details finden Sie in den Überleitungstabellen ab Seite 24.

Wien, 16. Oktober 2018. Die A1 Telekom Austria Group (VSE: TKA, OTC US: TKAGY) verlautbart heute ihr Ergebnis für das 3. Quartal 2018 und die ersten neun Monate 2018, die am 30. September 2018 endeten.

Die Differenzen zwischen den Proforma- und den berichteten Zahlen waren im 3. Quartal 2018 auf Konzernebene nicht wesentlich. Folglich werden bei der Beschreibung der Performance und in den Tabellen, soweit entsprechend angegeben, berichtete Zahlen verwendet.

Zum 1. Jänner 2018 wendete die A1 Telekom Austria Group erstmals IFRS 15 an und entschied sich entsprechend den Übergangsleitlinien für den modifizierten retrospektiven Ansatz. Dementsprechend wurden die für 2017 vorgelegten Informationen nicht angepasst – d. h. sie werden, wie zuvor berichtet, unter IAS 18 und dazugehörigen Interpretationen dargestellt. Die folgende Präsentation basiert auf IAS 18 (d. h. ohne Übernahme von IFRS 15). In ausgewählten erläuternden Anhangsangaben zum konsolidierten Zwischenabschluss wird eine Überleitung von IFRS 15 zu IAS 18 dargestellt. Gemäß dem neuen Rechnungslegungsgrundsatz zur Umsatzrealisierung nach IFRS 15 muss der Lebenszykluswert von Verträgen bilanziert werden. Dies geschieht mittels Zuordnung der Gesamtumsätze aus einem Vertrag zu verschiedenen Leistungen des Vertrags, basierend auf ihren relativen beizulegenden Zeitwerten.

Gesamtergebnisrechnung (berichtet, IAS 18)

3. Quartal
2018
3. Quartal
2017
1-9 M 2018 1-9 M 2017
in Mio. EUR berichtet berichtet Veränd. in % berichtet berichtet Veränd. in %
Erlöse aus Dienstleistungen 973,5 957,8 1,6 2.854,6 2.835,1 0,7
Erlöse aus Verkauf von
Endgeräten 129,4 123,5 4,7 376,3 342,9 9,7
Sonstige betriebliche Erträge 23,3 29,3 –20,3 70,5 74,5 –5,4
Umsatzerlöse gesamt 1.126,2 1.110,7 1,4 3.301,3 3.252,5 1,5
Kosten für Dienstleistungen –347,3 –344,8 –0,7 –1.031,0 –1.028,6 –0,2
Kosten für Endgeräte –144,9 –143,7 –0,8 –429,6 –400,3 –7,3
Vertriebs-, Verwaltungs- und
Gemeinkosten –241,3 –209,5 –15,2 –745,5 –708,2 –5,3
Sonstige Aufwendungen –2,9 –2,5 –14,6 –7,6 –6,3 –21,0
Gesamte Kosten und
Aufwendungen –736,4 –700,5 –5,1 –2.213,7 –2.143,5 –3,3
EBITDA 389,8 410,1 –5,0 1.087,6 1.109,0 –1,9
in % der Umsatzerlöse gesamt 34,6% 36,9% 32,9% 34,1%
EBITDA exkl. Restrukturierung 397,8 396,9 0,2 1.095,9 1.095,8 0,0
in % der Umsatzerlöse gesamt 35,3% 35,7% 33,2% 33,7%
Abschreibungen –204,6 –219,1 6,6 –755,3 –645,0 –17,1
Betriebsergebnis 185,1 191,1 –3,1 332,4 464,0 –28,4
in % der Umsatzerlöse gesamt 16,4% 17,2% 10,1% 14,3%
Zinsertrag 4,5 3,9 15,8 11,2 11,1 0,4
Zinsaufwand –21,7 –24,5 11,7 –65,3 –72,7 10,3
Sonstige Finanzaufwendungen –2,1 –2,1 –3,2 –6,7 –8,9 24,6
Wechselkursdifferenzen –4,8 –6,4 25,0 3,1 –2,2 o.A.
Ergebnis aus Beteiligungen an
assoziierten Unternehmen –0,2 0,1 o.A. –0,3 –0,6 44,4
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit (EBT) 160,9 162,1 –0,7 274,4 390,8 –29,8
Ertragsteuer –44,2 –14,0 –216,3 –75,2 –33,7 –123,2
Jahresergebnis*) 116,7 148,1 –21,2 199,2 357,1 –44,2

*) Eigentümern der Muttergesellschaft, nicht beherrschenden Anteilen und Hybridkapitalbesitzern zurechenbar

Die Präsentation für die Telefonkonferenz und die Kennzahlen der A1 Telekom Austria Group im Excel-Format ("Fact Sheet Q3 2018") sind auf der Website www.a1.group verfügbar.

3. Quartal 2018: Zusammenfassung der Gewinn- und Verlustrechnung (Proforma2 , IAS 18)

Die folgenden Faktoren sollten in der Analyse der Ergebnisse der A1 Telekom Austria Group berücksichtigt werden:

  • Die gesamten negativen Effekte aus der Währungsumrechnung beliefen sich im 3. Quartal 2018 im Gesamtumsatz auf 2,9 Mio. EUR und im EBITDA auf 1,0 Mio. EUR und stammten ausschließlich aus Weißrussland.
  • Die Übernahmen der Festnetzanbieter Garant (Gomel), konsolidiert ab 1. August 2017, und Vitebsk Garant, konsolidiert ab 1. Mai 2018, beide in Weißrussland. Da die finanzielle Auswirkung von Vitebsk Garant auf das Segment Weißrussland marginal ist, wird für diese Übernahme keine Proforma-Darstellung bereitgestellt.
  • Im 3. Quartal 2017 lagen Einmaleffekte in den Umsatzerlösen in Höhe von positiven 6,9 Mio. EUR und im EBITDA in Höhe von positiven 6,3 Mio. EUR vor, mit folgendem Haupteffekt:
  • In Bulgarien wurden die sonstigen betrieblichen Erträge im 3. Quartal 2017 durch einen Einmaleffekt in Höhe von 5,8 Mio. EUR infolge eines Rechtsvergleichs positiv beeinflusst.
  • Im 3. Quartal 2018 lagen Einmaleffekte in den Umsatzerlösen in Höhe von positiven 1,5 Mio. EUR und im EBITDA in Höhe von positiven 5,4 Mio. EUR vor, mit folgendem Haupteffekt:
  • In Kroatien, positive 3,9 Mio. EUR bei den Kosten für Dienstleistungen aus der Rückerstattung der Frequenzgebühren von der Regierung infolge der Senkung der Frequenzgebühren im Dezember 2017.
  • Restrukturierungsaufwendungen in Österreich in Höhe von 8,1 Mio. EUR aufgrund einer höheren Anzahl an Sozialplänen von Beamten, im Vergleich zu positiven 13,3 Mio. EUR im 3. Quartal 2017, die sich aus einer Neubewertung aufgrund geänderter Parameter ergaben.

Die gesamte Mobilkundenbasis der A1 Telekom Austria Group nahm um 1,3 % zu, da der Anstieg bei den M2M-Kunden sowie das Wachstum in Kroatien, Weißrussland und der Republik Serbien die rückläufigen Kundenzahlen in den anderen Segmenten wettmachen konnten. Die Anzahl der Vertragskunden nahm im 3. Quartal 2018 um 4,9 % zu. Hierin schlägt sich die Zunahme der M2M-Kunden, die anhaltend hohe Nachfrage nach mobilen WLAN-Routern sowie die kontinuierliche Verlagerung von Prepaid- zu Vertragsangeboten nieder. In Österreich nahm die Anzahl der Vertragskunden im 3. Quartal 2018 um 2,4 % zu. Ursächlich hierfür war das Wachstum im höherwertigen Segment und bei WLAN-Routern.

Die Anzahl der umsatzgenerierenden Einheiten (RGUs) der Gruppe nahm um 2,8 % zu. Das RGU-Wachstum in Weißrussland (hauptsächlich aus der Übernahme von Vitebsk Garant), der Republik Mazedonien, in Bulgarien und Kroatien wurde teilweise durch Rückgänge in Österreich aufgezehrt. Die RGUs in Österreich gingen um 1,8 % zurück, was vorwiegend den Sprachdiensten zuzuschreiben war.

Die Umsatzerlöse der Gruppe stiegen im Jahresvergleich um 1,4 %

Die Umsatzerlöse der Gruppe stiegen trotz eines positiven Einmaleffekts in der Vergleichsperiode in Höhe von 5,8 Mio. EUR, wie oben dargelegt, um 1,4 % an. Ohne Währungs- und Einmaleffekte nahmen die Umsatzerlöse um 2,1 % zu, was auf höhere Erlöse aus Dienstleistungen und höhere Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten zurückzuführen war. Die Erlöse aus Dienstleistungen stiegen um 1,6 % an, mit Zuwächsen in Österreich, Bulgarien, der Republik Serbien und der Republik Mazedonien. Ohne Berücksichtigung des Fremdkunden-Roamings wurde auch in Kroatien ein Wachstum verzeichnet. Die kroatischen Fremdkunden-Roaming-Umsätze sanken, da Preise innerhalb und zwischen Unternehmen reduziert wurden und sich das Fremdkunden-Roaming in der Vergleichsperiode außerordentlich positiv zu Buche geschlagen hat.

Proforma-Zahlen beinhalten Effekte aus zwischen Anfang der Vergleichsperiode und Ende der Berichtsperiode getätigten M&A-Transaktionen.

Die gesamten Kosten und Aufwendungen der Gruppe nahmen im 3. Quartal 2018 im Jahresvergleich um 5,0 % auf 736,4 Mio. EUR zu. Ohne Restrukturierungsaufwendungen und den Einmaleffekt in den Kosten für Dienstleistungen stiegen die gesamten Kosten und Aufwendungen um 2,6 % an. Dies war hauptsächlich auf die höheren Werbe- und Content-Kosten sowie auf Investitionen in A1 Digital zurückzuführen, während die Roaming-Kosten sowie die Kosten für die Netzwerkwartung niedriger ausfielen.

Das EBITDA der Gruppe verringerte sich im 3. Quartal 2018 im Jahresvergleich um 4,9 % auf 389,8 Mio. EUR, ohne Restrukturierungsaufwendungen stieg es leicht um 0,3 % an. Die kombinierten Effekte der Einmal- und Währungseffekte glichen sich auf Konzernebene aus. Ohne die Währungs- und Einmaleffekte sowie die Restrukturierungsaufwendungen verzeichnete das EBITDA in Österreich, der Republik Serbien, Bulgarien und der Republik Mazedonien ein Wachstum. Angepasst um den Einmaleffekt sowie den außerordentlich hohen positiven Effekt beim Fremdkunden-Roaming im Vergleichszeitraum verzeichnete Kroatien ebenfalls ein Wachstum.

Die Abschreibungen verringerten sich im 3. Quartal 2018 im Jahresvergleich um 6,6 % auf 204,6 Mio. EUR. Die wesentlichen Auswirkungen der Markenwert-Abschreibung infolge des konzernweiten Rebrandings, das im September 2017 bekannt gegeben wurde, haben sich bereits eingestellt. Im 3. Quartal 2018 beliefen sich die daraus resultierenden Markenwert-Abschreibungen auf 14,9 Mio. EUR und sind auf Weißrussland, Kroatien und die Republik Mazedonien zurückzuführen. In Österreich gingen die Abschreibungen aufgrund des Endes der Abschreibungen von Software-Investitionen und des YESSS!-Kundenstamms im Jahr 2017 zurück.

Das Betriebsergebnis ging im 3. Quartal 2018 um 3,0 % auf 185,1 Mio. EUR zurück. Die Ertragsteuern stiegen von 14,0 Mio. EUR im 3. Quartal 2017 auf 44,2 Mio. EUR in der Berichtsperiode, was hauptsächlich durch ein besseres zu versteuerndes Ergebnis in Österreich im Jahr 2017 bedingt war. Insgesamt verringerte sich das Nettoergebnis im 3. Quartal 2018 um 21,2 % auf 116,7 Mio. EUR.

Anstieg des EBITDA der Gruppe um 0,3 % ohne Restrukturierung

Die wesentlichen Auswirkungen der Markenwert-Abschreibung haben sich bereits eingestellt

Analyse der ersten neun Monate (berichtet, IAS 18)

Bilanz

30. Sept. 31. Dez. 30. Sept. 31. Dez.
2018 2017 Veränd. 2018 2017 Veränd
in Mio. EUR berichtet berichtet in % berichtet berichtet . in %
Kurzfristige
Liquide Mittel 49,7 202,4 –75,4 Finanzverbindlichkeiten 288,9 0,6 o.A.
Forderungen: Kunden, Händler 732,3 679,3 7,8 Verbindlichkeiten 790,9 784,2 0,9
Sonstige kurzfristige Sonstige kurzfristige
Vermögenswerte 285,9 257,1 11,2 Verbindlichkeiten 465,6 458,9 1,5
Vorräte 101,0 87,4 15,5 Kurzfristige Schulden 1.545,4 1.243,7 24,3
Kurzfristige Vermögenswerte 1.169,0 1.226,3 –4,7
Langfristige
Sachanlagen 2.646,8 2.627,9 0,7 Finanzverbindlichkeiten 2.536,3 2.533,6 0,1
Immaterielle Vermögenswerte 1.788,0 2.075,9 –13,9 Sonstige Verbindlichkeiten 847,3 923,6 –8,3
Firmenwerte 1.277,5 1.276,3 0,1 Langfristige Schulden 3.383,6 3.457,2 –2,1
Beteiligungen an assoziierten
Unternehmen und langfristige
Finanzinvestitionen 45,5 46,9 –3,0
Sonstige langfristige
Vermögenswerte 362,2 385,0 –5,9 Eigenkapital 2.360,1 2.937,4 –19,7
Langfristige Vermögenswerte 6.120,0 6.412,0 –4,6
Schulden und Eigenkapital
Aktiva gesamt 7.289,0 7.638,3 –4,6 gesamt 7.289,0 7.638,3 –4,6

Zum 30. September 2018 verringerte sich die Bilanzsumme im Vergleich zum 31. Dezember 2017. Die Abnahme der kurzfristigen Vermögenswerte war auf den Rückgang der liquiden Mittel zurückzuführen, da die Hybridanleihe in Höhe von 600 Mio. EUR zum ersten Rückzahlungstermin am 1. Februar 2018 zurückgezahlt wurde. Die langfristigen Vermögenswerte gingen ebenfalls zurück, was in erster Linie durch den Rückgang der immateriellen Vermögenswerte bedingt war, der wiederum den Markenwert-Abschreibungen in Verbindung mit dem konzernweiten Rebranding und in geringerem Maße der Abschreibung von Lizenzen zuzuschreiben war. Ausschlaggebend für den Anstieg der kurzfristigen Verbindlichkeiten war vor allem die Inanspruchnahme kurzfristiger Kreditfazilitäten im Rahmen der Refinanzierung der oben erwähnten Hybridanleihe.

Der Rückgang des Eigenkapitals ergab sich in erster Linie aus der Rückzahlung der Hybridanleihe über 600 Mio. EUR, die als Eigenkapital klassifiziert wurde, und in geringerem Maße aus Dividendenzahlungen. Die Eigenkapitalquote belief sich zum 30. September 2018 auf 32,4 % gegenüber 38,5 % zum 31. Dezember 2017.

Nettoverschuldung

in Mio. EUR 30. Sept. 2018
berichtet
31. Dez. 2017
berichtet
Veränd. in %
Nettoverschuldung 2.775,4 2.331,8 19,0
Nettoverschuldung / EBITDA (12 Monate) 2,0x 1,7x

Die Rückzahlung der Hybridanleihe führte zu einem Anstieg der Nettoverschuldung und einem höheren Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA.

Cashflow

1-9 M 2018 1-9 M 2017
in Mio. EUR berichtet berichtet Veränd. in %
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 918,2 910,1 0,9
Cashflow aus Investitionstätigkeit –550,0 –589,7 6,7
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit –519,7 –504,4 –3,1
Auswirkungen von Wechselkursschwankungen –1,1 –1,2 5,1
Nettoveränderung der liquiden Mittel –152,6 –185,2 17,6

Die Änderungen des ,Working Capital und sonstige Bilanzposten' in der Berichtsperiode in Höhe von 181,0 Mio. EUR (erste neun Monate 2017: 190 Mio. EUR) waren auf Zahlungen für Restrukturierungen und Ertragsteuern sowie einen Anstieg der Forderungen und Ratenverkäufe zurückzuführen. Der Netto-Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit blieb im Jahresvergleich stabil.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit verringerte sich im Jahresvergleich aufgrund der Mittelabflüsse aus der Übernahme von Metronet in der Vergleichsperiode. Was den Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrifft, war die Vergleichsperiode durch Tilgungen einer Anleihe über 500 Mio. EUR gekennzeichnet, während die ersten neun Monate 2018 durch die Rückzahlung der Hybridanleihe in Höhe von 600 Mio. EUR am 1. Februar 2018 geprägt waren. Dieser Mittelabfluss im Jahr 2018 wurde durch die Inanspruchnahme kurzfristiger Kreditfazilitäten zum Teil ausgeglichen.

Der Free Cashflow war im Jahresvergleich stabil. Ursächlich hierfür waren geringere Zinszahlungen, die die höheren CAPEX paid ausglichen während der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit stabil blieb. (Der Free Cashflow wird als Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit abzüglich der Zahlungen für Anlagenzugänge und gezahlter Zinsen zuzüglich der Erlöse aus dem Verkauf von Sachanlagen berechnet.)

Anlagenzugänge

In den ersten neun Monaten 2018 waren die Anlagenzugänge nahezu stabil (+1,8 % im Jahresvergleich) bei 507,3 Mio. EUR. Die Sachanlagenzugänge stiegen um 4,9 % auf 416,2 Mio. EUR an, was in erster Linie Investitionen in das Datacenter in Österreich zuzuschreiben war. Der Rückgang bei den Zugängen zu immateriellen Vermögenswerten um 10,4 % auf 91,1 Mio. EUR war darauf zurückzuführen, dass im 1. Quartal 2017 eine langfristige Vereinbarung zur Erteilung unabdingbarer Nutzungsrechte (IRU) für Glasfaserleitungen in Slowenien aktiviert wurde.

Personal

–0,6
366 304 20,2
10.338 10.362 –0,2
8.128 8.278 –1,8
30. Sept. 2018
berichtet
30. Sept. 2017
berichtet
Veränd. in %
18.832
18.944

Während der Personalbestand im Segment Österreich weiter reduziert wurde, blieb die Mitarbeiterzahl in den CEE-Segmenten stabil. Der Anstieg im Bereich Holding & Sonstige war zur Gänze durch A1 Digital bedingt.

Rückgang der Vollzeitkräfte um 0,6 %

Detaillierte Analyse der Ergebnisse des 3. Quartals und der ersten neun Monate (Proforma, IAS 18)3

Segment Österreich

Kennzahlen

Proforma Werte (= Berichtete Werte) Finanzkennzahlen

3. Quartal
2018
3. Quartal
2017
1-9 M 2018 1-9 M 2017
in Mio. EUR berichtet proforma Veränd. in % berichtet proforma Veränd. in %
Umsatzerlöse gesamt 657,3 655,3 0,3 1.963,0 1.946,1 0,9
Erlöse aus Dienstleistungen 598,8 592,2 1,1 1.781,4 1.774,8 0,4
davon Mobilfunkerlöse aus
Dienstleistungen 258,3 255,6 1,1 765,8 758,1 1,0
davon Festnetzerlöse aus
Dienstleistungen 340,4 336,5 1,2 1.015,6 1.016,8 –0,1
Erlöse aus Verkauf von Endgeräten 45,8 49,2 –6,9 141,0 129,1 9,2
Sonstige betriebliche Erträge 12,7 13,9 –8,6 40,6 42,1 –3,6
EBITDA 242,1 254,1 –4,7 705,5 712,2 –0,9
in % der Umsatzerlöse gesamt 36,8% 38,8% 35,9% 36,6%
EBITDA exkl. Restrukturierung 250,1 240,8 3,9 713,7 698,9 2,1
in % der Umsatzerlöse gesamt 38,1% 36,7% 36,4% 35,9%
Betriebsergebnis 133,9 139,3 –3,9 380,1 356,8 6,5
in % der Umsatzerlöse gesamt 20,4% 21,3% 19,4% 18,3%
berichtet berichtet proforma Veränd. in %
5.304,2 5.357,3 –1,0 5.304,2 5.357,3 –1,0
3.812,1 3.721,6 2,4 3.812,1 3.721,6 2,4
1.492,0 1.635,8 –8,8 1.492,0 1.635,8 –8,8
262,7 250,8 4,7 266,9 253,0 5,5
16,3 15,9 2,5 16,1 15,6 2,7
1,6% 1,8% 1,6% 1,7%
3. Quartal 3. Quartal
3. Quartal
2018
2018
berichtet
3. Quartal
2017
2017
proforma Veränd. in %
proforma Veränd. in %
1-9 M 2018
1-9 M 2018
berichtet
1-9 M 2017
1-9 M 2017
proforma Veränd. in %

Da in Österreich zwischen Anfang der Vergleichsperiode und Ende der Berichtsperiode keine M&A-Transaktionen stattfanden, stützt sich die folgende Analyse auf berichtete Zahlen.

RGUs (in 1.000) 3.334,3 3.396,6 –1,8 3.334,3 3.396,6 –1,8

Im 3. Quartal 2018 wurden auf dem österreichischen Markt neue konvergente Angebote mit Preisnachlässen für bestehende Mobilfunkkunden und Festnetzgeschwindigkeiten ab 10 Mbit/s eingeführt. Diese neuen Angebote haben die Marktdynamik noch nicht beeinflusst, welche sich bisher unverändert zeigt.

Auf dem Mobilfunkmarkt verfolgt A1 nach wie vor eine Mehrmarkenstrategie und setzt auf eine hohe Granularität bei der Marktsegmentierung. Die Einführung der A1 Xplore Music App im August 2018 ist neben anderen weiteren attraktiven Dienstleistungen eine Möglichkeit, A1 im höherwertigen Segment weiter zu differenzieren. Das Jugendsegment, in dem der Wettbewerb intensiv bleibt, wird mit attraktiven zielgrup-

Die folgenden Tabellen sind auf Proforma-Basis dargestellt und beinhalten Effekte aus zwischen Anfang der Vergleichsperiode und Ende der Berichtsperiode getätigten M&A-Transaktionen. Dies betrifft die Segmente Kroatien und Weißrussland. Die Proforma-Darstellung entspricht der berichteten Darstellung für die anderen Segmente. Die durchschnittlichen monatlichen Erlöse pro Festnetzanschluss (ARPL) sind nur auf berichteter Basis verfügbar. Die Überleitungstabellen mit berichteten und Proforma-Werten sowie deren Differenz finden sich auf Seite 24.

penorientierten Tarifplänen adressiert. Die Stützungen pro Endgerät fielen im Vergleich zum Vorjahr niedriger aus, bewegten sich jedoch auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorquartal. Darüber hinaus ist eine Indexierung von 2,1 % für bestehende Kunden sowohl im hochwertigen Privatkunden-Mobilfunk- als auch im Festnetzgeschäft seit dem 1. April 2018 in Kraft.

Die Nachfrage nach Breitbandprodukten mit höheren Geschwindigkeiten und TV-Optionen war weiterhin stark. In diesem Zusammenhang spielt das Hybrid-Modem als Kombination von Festnetz- und Mobilfunknetzwerk neben der klassischen Glasfaserinfrastruktur weiterhin eine zentrale Rolle bei der Bereitstellung von Festnetzprodukten mit höheren Bandbreiten. Im August 2018 wurde ein praktisches Cash- und-carry-Hybrid-Modem eingeführt. Es kann 30 Tage lang über das Mobilfunknetzwerk genutzt werden, bevor der Festnetzanschluss installiert werden muss. Darüber hinaus war der österreichische Breitbandmarkt weiter durch die anhaltend hohe Nachfrage nach mobilen WLAN-Routern mit unbegrenzten Datenangeboten geprägt. Der Einstiegspreis für mobile WLAN-Router von bob und yesss! wurde im August 2018 um 2 Euro angehoben.

Im 3. Quartal 2018 nahm die Gesamtzahl der Vertragskunden hauptsächlich aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach mobilen WLAN-Routern und höherwertigen Tarifen zu, während der Rückgang im Prepaid- und No-Frills-Segment im Jahresvergleich insgesamt zu einer niedrigeren Zahl der Mobilkommunikationskunden führte. Die Nettozugänge verzeichneten einen Anstieg von 19.700 Zugängen, der sowohl dem Prepaid-Segment als auch dem Vertragskundensegment zuzuschreiben war.

Im Festnetzgeschäft verringerten sich die umsatzgenerierenden Einheiten (RGUs) im 3. Quartal 2018, was hauptsächlich durch Kundenverluste im Bereich der Sprachtelefonie bedingt war. Während die Nachfrage nach Glasfaser-Upgrades weiterhin unverändert stark war und die TV-RGUs nach wie vor ein solides Wachstum verzeichneten, nahm die Zahl der Festnetzbreitbandkunden im Jahresvergleich leicht ab. Dies war hauptsächlich auf die Substitution durch WLAN-Router zurückzuführen. Insgesamt führte dies zu einem Anstieg des Internet@Home-Geschäfts (reines Festnetzbreitband, Hybridmodems und mobile WLAN-Router) von 3,4 %.

Im Segment Österreich waren die Umsatzerlöse im 3. Quartal 2018 annähernd stabil (+0,3 %), mit einem Anstieg der Erlöse aus Dienstleistungen in Höhe von 1,1 % und einem Rückgang der Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten um 6,9 %. Die Erlöse aus Festnetzdienstleistungen stiegen, da niedrigere Zusammenschaltungserlöse infolge sinkender Transitvolumen und Preise durch höhere Erlöse aus Solutions & Connectivity und Erlöse aus Festnetzdienstleistungen im Privatkundengeschäft mehr als wettgemacht wurden. Letztere profitierten zum Teil von den Preiserhöhungen ab 1. August 2017 und der Indexierungsmaßnahme zum 1. April 2018 sowie der soliden Nachfrage nach Produkten mit höherer Bandbreite und TV-Optionen, was auch zu höheren durchschnittlichen monatlichen Erlösen pro Festnetzanschluss (ARPL) führte. Solutions & Connectivity stieg infolge der zunehmenden IKT-Dienstleistungen. Die Erlöse aus Mobilfunkdienstleistungen nahmen zu, da höhere Umsatzerlöse mit hochwertigen Kunden und mobilen WLAN-Routern verzeichnet wurden, was auch höhere durchschnittliche monatliche Erlöse pro Kunde (ARPU) zur Folge hatte. Darüber hinaus wirkte sich die oben erwähnte Preisindexierung positiv auf die Erlöse aus Dienstleistungen aus.

Bedingt durch Restrukturierungsaufwendungen fielen die Kosten und Aufwendungen im 3. Quartal 2018 höher aus als im Vorjahreszeitraum. Im 3. Quartal 2018 beliefen sich die Restrukturierungsaufwendungen auf negative 8,1 Mio. EUR, da Beamte vermehrt Sozialpläne annahmen, wohingegen im 3. Quartal 2017 positive 13,3 Mio. EUR verzeichnet wurden, die sich aus einer Neubewertung aufgrund geänderter Parameter ergaben. Ohne Restrukturierungsaufwendungen verringerten sich die Kosten und Aufwendungen, da die höheren Werbe- und Content-Kosten durch niedrigere Kosten für Endgeräte, niedrigere Zusammenschaltungs- und Roaming-Kosten ausgeglichen wurden. Die Kosten für Endgeräte sanken aufgrund niedrigerer Mengen und niedrigerer Stützungen pro Endgerät, einschließlich des verstärkten Marketing-Supports von Endgeräte-Verkäufern. Die Werbekosten stiegen aufgrund der Zunahme von Kampagnen und der Erneuerung der Marke. Die Content-Kosten erhöhten sich infolge neuer TV- und Musik-Produkte.

Anstieg der TV-RGUs im Jahresvergleich um 6,1 % Anstieg des EBITDA ohne Restrukturierungsaufwendungen um 3,9 %

Ohne Restrukturierungsaufwendungen stieg das EBITDA um 3,9 % an, da die solide Entwicklung der Erlöse aus Dienstleistungen durch eine bessere Marge auf Endgeräte gestützt wurde.

Segment Bulgarien

Kennzahlen

Kennzahlen Festnetz

Proforma Werte (= Berichtete Werte) Finanzkennzahlen

3. Quartal 3. Quartal
in Mio. EUR 2018
berichtet
2017
proforma Veränd. in %
1-9 M 2018
berichtet
1-9 M 2017 proforma Veränd. in %
Umsatzerlöse gesamt 112,5 112,3 0,2 330,0 319,1 3,4
Erlöse aus Dienstleistungen 96,6 93,4 3,4 277,8 269,2 3,2
davon Mobilfunkerlöse aus
Dienstleistungen 70,4 70,1 0,5 201,6 201,2 0,2
davon Festnetzerlöse aus
Dienstleistungen 26,2 23,4 12,0 76,2 68,0 12,0
Erlöse aus Verkauf von Endgeräten 14,4 11,6 24,0 46,6 40,1 16,2
Sonstige betriebliche Erträge 1,6 7,2 –78,4 5,7 9,8 –42,1
EBITDA 40,0 42,8 –6,5 107,5 104,4 3,0
in % der Umsatzerlöse gesamt 35,5% 38,1% 32,6% 32,7%
Betriebsergebnis 14,9 0,0 o.A. –108,2 2,2 o.A.
in % der Umsatzerlöse gesamt 13,3% 0,0% –%32,8 0,7%
Kennzahlen Mobilkommunikation 3. Quartal
2018
berichtet
3. Quartal
2017
proforma Veränd. in % 1-9 M 2018
berichtet
1-9 M 2017 proforma Veränd. in %
Mobilkommunikationskunden (in 1.000) 4.024,1 4.055,8 –0,8 4.024,1 4.055,8 –0,8
davon Vertragskunden 3.510,8 3.484,3 0,8 3.510,8 3.484,3 0,8
davon Prepaid-Kunden 513,3 571,5 –10,2 513,3 571,5 –10,2
MoU (je Ø Kunde)*) 318,1 302,3 5,2 319,9 303,0 5,6
ARPU (in EUR) 5,8 5,7 2,6 5,6 5,5 3,1
Churn (%) 1,4% 2,4% 1,4% 2,1%
3. Quartal
2018
3. Quartal
2017
1-9 M 2018 1-9 M 2017

proforma Veränd. in %

berichtet

proforma Veränd. in %

RGUs (in 1.000) 1.017,6 994,4 2,3 1.017,6 994,4 2,3 *) Minutes of Use inkludieren keine M2M-Kunden mehr. Die Vergleichszahlen wurden entsprechend angepasst.

berichtet

Da in Bulgarien zwischen Anfang der Vergleichsperiode und Ende der Berichtsperiode keine M&A-Transaktionen stattfanden, stützt sich die folgende Analyse auf berichtete Zahlen.

Auf dem bulgarischen Markt setzten sich die Wachstumstrends im 3. Quartal 2018 fort, die sich hauptsächlich auf das Wachstum im Festnetzgeschäft und ein verbessertes Stützungsniveau stützten. Im Mai 2018 wurde Mobiltel erfolgreich in A1 Bulgaria umbenannt.

Das Festnetzgeschäft entwickelte sich vor dem Hintergrund der Unternehmenslösungen und eines erfolgreichen Up- und Crosssellings bei Privatkunden weiterhin erfreulich. Darüber hinaus trägt der Sportkanal inklusive TV-Content nunmehr maßgeblich zur Entwicklung der RGU- und ARPL-Trends bei. Das Mobilfunkgeschäft verbesserte sich weiter und wuchs im Jahresvergleich, wobei im privaten Mobilfunkgeschäft aktive Kundenbindungsmaßnahmen dazu beitrugen, den Churn zu reduzieren.

Das Vertragskundensegment verzeichnete im 3. Quartal 2018 vor allem aufgrund des Geschäftskundensegments Zuwächse. Die Zahl der Gesamtkunden in der Mobilkommunikation lag unter dem Vorjahresniveau, was dem Prepaid-Segment zuzuschreiben war. Im Festnetzgeschäft nahm die Zahl der umsatzgenerierenden Einheiten (RGUs) weiter zu, da die positiven Entwicklungen im TV- und Breitband-Bereich den Rückgang bei den Festnetzsprachdiensten kompensieren konnten.

Die Entwicklung der Umsatzerlöse wurde durch einen positiven Einmaleffekt in Höhe von 5,8 Mio. EUR bei den sonstigen betrieblichen Erträgen im 3. Quartal 2017 infolge eines Rechtsvergleichs negativ beeinflusst. Ohne diesen Einmaleffekt stiegen die Umsatzerlöse um 5,7 % an, was auf ein solides Wachstum der Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten und der Erlöse aus Festnetzdienstleistungen zurückzuführen war. Die Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten stiegen aufgrund niedrigerer Stützungen und der anhaltenden Nachfrage nach teureren Smartphones. Die Zunahme der Erlöse aus Festnetzdienstleistungen und des durchschnittlichen monatlichen Erlöses pro Festnetzanschluss (ARPL) war durch oben genannte Faktoren bedingt.

Die Kosten und Aufwendungen stiegen aufgrund höherer Kosten für Endgeräte, gestiegener Content-Kosten sowie höherer Zusammenschaltungsaufwendungen aufgrund der Zunahme ausgehender Verbindungen zu anderen Netzwerken. Die Zunahme der Kosten für Endgeräte war auf teurere Endgeräte sowie höhere Kosten für IKT-Ausrüstung zurückzuführen, während die Content-Kosten infolge von mehr TV-RGUs, der Produktionskosten für Sportkanäle und Preisanpassungen einiger Content-Anbieter stiegen. Darüber hinaus nahmen die Personalkosten aufgrund höherer Gehälter in kundennahen Bereichen zu. Diese Anstiege wurden durch einen Rückgang der Verkaufsprovisionen, die Optimierung der Kosten für Netzwerkwartung sowie niedrigere Roaming-Kosten abgeschwächt.

Höhere Content- und Personalkosten wurden durch das anhaltend solide Ergebnis aus dem Festnetzgeschäft und eine bessere Marge auf Endgeräte ausgeglichen, was dazu führte, dass das EBITDA ohne Einmaleffekte um 6,6 % anstieg (berichtet: -6,5 %).

Die Umsatzerlöse erhöhten sich im 3. Quartal 2018 ohne Einmaleffekt um 5,7 %

Anstieg des EBITDA ohne Einmaleffekte im 3. Quartal 2018 um 6,6 %

Segment Kroatien

Kennzahlen
Proforma Werte
Finanzkennzahlen 3. Quartal
2018
3. Quartal
2017
1-9 M 2018 1-9 M 2017
in Mio. EUR berichtet proforma Veränd. in % berichtet proforma Veränd. in %
Umsatzerlöse gesamt 118,2 121,0 –2,4 331,3 330,4 0,3
Erlöse aus Dienstleistungen 105,1 108,3 –2,9 291,8 291,0 0,3
davon Mobilfunkerlöse aus
Dienstleistungen 73,9 76,9 –4,0 198,3 198,3 0,0
davon Festnetzerlöse aus
Dienstleistungen 31,2 31,3 –0,3 93,5 92,7 0,9
Erlöse aus Verkauf von Endgeräten 11,5 10,9 4,9 35,2 34,6 1,7
Sonstige betriebliche Erträge 1,6 1,8 –13,1 4,4 4,8 –8,8
EBITDA 41,3 41,7 –0,9 95,0 89,5 6,1
in % der Umsatzerlöse gesamt 35,0% 34,5% 28,7% 27,1%
Betriebsergebnis 13,6 18,1 –25,3 9,0 22,4 –59,8
in % der Umsatzerlöse gesamt 11,5% 15,0% 2,7% 6,8%
3. Quartal
2018
3. Quartal
2017
1-9 M 2018 1-9 M 2017
Kennzahlen Mobilkommunikation berichtet proforma Veränd. in % berichtet proforma Veränd. in %
Mobilkommunikationskunden (in 1.000) 1.877,8 1.837,2 2,2 1.877,8 1.837,2 2,2
davon Vertragskunden 1.030,3 942,4 9,3 1.030,3 942,4 9,3
davon Prepaid-Kunden 847,4 894,8 –5,3 847,4 894,8 –5,3
MoU (je Ø Kunde)*) 310,8 312,4 –0,5 317,7 311,8 1,9
3. Quartal
2018
3. Quartal
2017
1-9 M 2018 1-9 M 2017
Kennzahlen Festnetz berichtet proforma Veränd. in % berichtet proforma Veränd. in %
RGUs (in 1.000) 668,5 659,9 1,3 668,5 659,9 1,3

ARPU (in EUR) 13,3 14,1 –5,6 12,3 12,6 –2,2

*) Minutes of Use inkludieren keine M2M-Kunden mehr. Die Vergleichszahlen wurden entsprechend angepasst.

Churn (%) 2,0% 2,4% 2,0% 2,3%

Da in Kroatien zwischen Anfang der Vergleichsperiode und Ende der Berichtsperiode keine M&A-Transaktionen stattfanden, stützt sich die folgende Analyse auf berichtete Zahlen.

Der Wettbewerb im Segment Kroatien konzentrierte sich im 3. Quartal 2018 auf konvergente Lösungen und stark ermäßigte Angebote, um Kunden zu gewinnen. Mobile WLAN-Router waren weiterhin ein unterstützender Faktor im Mobilfunkgeschäft. Da Bündel- und konvergente Produkte mit Content in den letzten Monaten zunehmend an Bedeutung gewannen, führte Vipnet im Juni 2018 ein neues Sport-TV-Paket ein. Am 1. Oktober 2018 wurde Vipnet erfolgreich in A1 Croatia umbenannt.

Im Hinblick auf die Regulierung wurden die Frequenznutzungsentgelte im Dezember 2017 gesenkt. In diesem Zusammenhang kündigte die Regierung zudem im dritten Quartal 2018 an, die bis Juli 2018 zu viel bezahlten Frequenznutzungsentgelte zurückzuzahlen.

Die Zahl der Mobilfunkkunden stieg an, wobei die Zuwächse bei der Vertragskundenbasis verzeichnet wurden. Grund hierfür war das solide Wachstum bei den mobilen WLAN-Routern sowie die anhaltende allgemeine Verlagerung von Prepaid- zu Vertragskunden. Im Festnetzgeschäft waren die umsatzgenerierenden Einheiten (RGUs) stabil, da ein Rückgang der Sprachdienste und die Verlagerung zu mobilen WLAN-Routern durch die starke Nachfrage nach TV-Lösungen ausgeglichen wurde.

Berichtete Umsatzerlöse sanken in Kroatien im Vergleich zum letzten Jahr. Vom operativen Standpunkt aus betrachtet, war die Entwicklung der Erlöse im Vergleich zu den letzten Quartalen unverändert. Die Erlöse aus dem Fremdkunden-Roaming gingen zurück, da Preise innerhalb und zwischen Unternehmen gesenkt wurden und die Vergleichsperiode von dem außerordentlich hohen positiven Effekt beim Fremdkunden-Roaming profitierte. Ohne das Fremdkunden-Roaming stiegen die Erlöse aus Mobilfunkdienstleistungen infolge der Nachfrage nach mobilen WLAN-Routern an. Die Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten stiegen infolge höherer Mengen aufgrund von Präventionsmaßnahmen gegen eine Kundenabwanderung. Die Erlöse aus Festnetzdienstleistungen waren stabil, da leichtes Wachstum bei den TV-RGUs die oben erwähnte Verlagerung zu mobilen WLAN-Routern ausglich.

Im 3. Quartal 2018 stiegen die Kosten und Aufwendungen ohne den positiven Einmaleffekt der oben erwähnten Rückzahlung der Regierung in den Kosten für Dienstleistungen an. Dies resultierte aus den höheren Kosten für Endgeräte sowie einmaligen Werbekosten und Content-Set-Up-Kosten im dritten Quartal 2018 welche nicht durch niedrigere Forderungsausfälle kompensiert werden konnten. Die Kosten für Endgeräte stiegen aufgrund höherer Mengen und höherer Stützungen im Rahmen der Präventionsmaßnahmen gegen Kundenabwanderung.

Ohne den Einmaleffekt und das Fremdkunden-Roaming verzeichnete das EBITDA ein leichtes Wachstum, da die höheren Erlöse aus Dienstleistungen den Anstieg der Kosten und Aufwendungen wettmachten. Nur um den Einmaleffekt bereinigt ging das EBITDA jedoch zurück.

Segment Weißrussland

Kennzahlen Proforma Werte Finanzkennzahlen

3. Quartal 3. Quartal
2018 2017 1-9 M 2018 1-9 M 2017
in Mio. EUR berichtet proforma Veränd. in % berichtet proforma Veränd. in %
Umsatzerlöse gesamt 103,8 100,3 3,5 289,7 298,3 –2,9
Erlöse aus Dienstleistungen 74,6 76,3 –2,2 215,0 235,1 –8,5
davon Mobilfunkerlöse aus
Dienstleistungen 63,9 68,1 –6,1 186,1 209,4 –11,1
davon Festnetzerlöse aus
Dienstleistungen 10,6 8,1 30,7 28,9 25,7 12,3
Erlöse aus Verkauf von Endgeräten 23,5 19,8 19,0 59,1 49,8 18,7
Sonstige betriebliche Erträge 5,7 4,2 34,3 15,6 13,4 16,2
EBITDA 42,9 46,6 –7,9 127,2 145,3 –12,5
in % der Umsatzerlöse gesamt 41,4% 46,5% 43,9% 48,7%
Betriebsergebnis 23,4 34,3 –31,7 71,0 108,2 –34,3
in % der Umsatzerlöse gesamt 22,6% 34,2% 24,5% 36,3%
3. Quartal 3. Quartal
2018 2017 1-9 M 2018 1-9 M 2017
Kennzahlen Mobilkommunikation berichtet proforma Veränd. in % berichtet proforma Veränd. in %
Mobilkommunikationskunden (in 1.000) 4.903,0 4.862,5 0,8 4.903,0 4.862,5 0,8
davon Vertragskunden 4.040,7 3.943,2 2,5 4.040,7 3.943,2 2,5
davon Prepaid-Kunden 862,3 919,2 –6,2 862,3 919,2 –6,2
MoU (je Ø Kunde)*) 461,0 445,9 3,4 453,5 434,4 4,4
ARPU (in EUR) 4,4 4,7 –6,5 4,3 4,8 –10,9
Churn (%) 1,6% 1,7% 1,5% 1,7%
3. Quartal
2018
3. Quartal
2017
1-9 M 2018 1-9 M 2017
Kennzahlen Festnetz berichtet proforma Veränd. in % berichtet proforma Veränd. in %

RGUs (in 1.000) 615,8 461,9 33,3 615,8 461,9 33,3

*) Minutes of Use inkludieren keine M2M-Kunden mehr. Die Vergleichszahlen wurden entsprechend angepasst.

Rückgang der Erlöse aus Dienstleistungen im 3. Quartal 2018

Leichtes EBITDA-Wachstum ohne Einmaleffekt und Fremdkunden-Roaming

Die folgende Analyse stützt sich, soweit nicht anders angegeben, auf Proforma4 -Zahlen.

In Weißrussland setzten sich die operativen Entwicklungen der vergangenen Quartale großteils fort. Die makroökonomischen Verbesserungen hielten an und das BIP dürfte im Jahr 2018 um 4,0 % zulegen (IWF-Schätzung; 2017: +2,4 %). Zudem verringerte sich die Währungsabwertung im 3. Quartal auf 4,1 %, verglichen mit 11,2 % im bisherigen Jahresverlauf. Darüber hinaus setzte die Regierung ihre restriktive Haltung bei Preiserhöhungen fort, um die Inflation zu stabilisieren, die im Mai und Juli sogar leicht negativ ausfiel. Im September 2018 belief sich die Inflation auf 5,6 % im Jahresvergleich. Vor diesem Hintergrund wurden für Mobilfunkkunden zum 1. April und 1. September 2018 inflationsbedingte Preiserhöhungen in Höhe von 2,9 % beziehungsweise 2,4 % durchgeführt. Außerdem erhöhte velcom seine Festnetztarife für bestehende Kunden im März 2018 um 9,0 %.

velcom stärkte sein Festnetzgeschäft mit den Übernahmen von Garant (Gomel), konsolidiert zum 1. August 2017, und Vitebsk Garant, konsolidiert zum 1. Mai 2018. Da die finanzielle Auswirkung von Vitebsk Garant auf das Segment Weißrussland marginal ist, wird für diese Übernahme keine Proforma-Darstellung bereitgestellt.

Trotz fehlender 4G-Lizenz behielt velcom den hohen Standard seines Mobilfunknetzes in Bezug auf Abdeckung und Qualität bei. Im Mobilfunkgeschäft herrschte weiterhin ein intensiver Wettbewerb mit Tarifen auf Grundlage unbegrenzter Datenangebote vor. Diese Angebote belasteten den Verkauf von Datenpaketen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen und die Kundenbasis auszubauen, warb velcom weiter mit unbegrenzten Daten- und Sprachtelefonie-Angeboten mit Geschwindigkeitsbegrenzungen je nach gewähltem Tarif. Die Zahl der Prepaid-Kunden ging aufgrund von Datenbankbereinigungen um inaktive SIM-Karten zurück. Im Festnetzgeschäft verzeichneten die umsatzgenerierenden Einheiten Zuwächse dank der Übernahme des Festnetzanbieters Vitebsk Garant, der 137.300 RGUs aufwies.

Abwertung des weißrussischen Rubels im bisherigen Jahresverlauf um 11,2 %

Die Umsatzerlöse im Segment Weißrussland stiegen im Jahresvergleich um 3,5 % an (berichtet: +4,0 %). Ohne einen positiven Einmaleffekt bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 1,1 Mio. EUR im 3. Quartal 2018 und einen negativen Wechselkurseffekt in Höhe von 4,1 Mio. EUR stiegen sie im Jahresvergleich um 6,5 % an (berichtet: +7,0 %). Dieser Anstieg in Lokalwährung resultierte aus höheren Erlösen aus dem Verkauf von Endgeräten. Bedingt waren diese durch teurere Endgeräte und höhere Mengen, die durch ein attraktives Smartphone-Portfolio, Werbeaktionen und Ratenverkäufe unterstützt wurden. Die Erlöse aus Dienstleistungen stiegen ebenfalls an, da die höheren Erlöse aus Festnetzdienstleistungen die niedrigeren Erlöse aus Mobilfunkdienstleistungen infolge einer geringeren Daten-Monetarisierung ausgleichen konnten.

Die Kosten und Aufwendungen stiegen in Lokalwährung an, was auf höhere Kosten für Endgeräte und andere in harter Währung bezeichnete Kosten sowie Personalkosten zurückzuführen war. Die Kosten für Endgeräte stiegen aufgrund teurerer Endgeräte und höherer Mengen. Die Zusammenschaltungsaufwendungen erhöhten sich wegen des Anstiegs ausgehender Verbindungen. Die Content- und Werbekosten fielen ebenfalls höher aus. Darüber hinaus erhöhten sich die Personalkosten aufgrund von Gehaltserhöhungen.

In Euro verringerte sich das EBITDA ohne Währungseffekte und den Einmaleffekt im 3. Quartal 2018 um 7,4 %, da die höheren Kosten durch den Anstieg der Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten und die höheren Erlöse aus Festnetzdienstleistungen nicht wettgemacht werden konnten.

5,6 % Inflation im Jahresvergleich

4 Proforma-Zahlen beinhalten Effekte aus zwischen Anfang der Vergleichsperiode und Ende der Berichtsperiode getätigten M&A-Transaktionen.

Segment Slowenien

Kennzahlen Proforma Werte (= Berichtete Werte) Finanzkennzahlen

3. Quartal 3. Quartal
2018 2017 1-9 M 2018 1-9 M 2017
in Mio. EUR berichtet proforma Veränd. in % berichtet proforma Veränd. in %
Umsatzerlöse gesamt 53,7 55,5 –3,3 157,7 162,0 –2,6
Erlöse aus Dienstleistungen 41,5 43,3 –4,3 120,9 127,4 –5,1
davon Mobilfunkerlöse aus
Dienstleistungen 32,6 34,3 –4,8 94,6 101,1 –6,4
davon Festnetzerlöse aus
Dienstleistungen 8,8 9,1 –2,4 26,3 26,3 –0,1
Erlöse aus Verkauf von Endgeräten 11,1 11,1 –0,5 33,4 31,4 6,4
Sonstige betriebliche Erträge 1,1 1,1 5,0 3,4 3,2 8,1
EBITDA 10,2 10,7 –4,2 28,9 33,0 –12,3
in % der Umsatzerlöse gesamt 19,0% 19,2% 18,4% 20,4%
Betriebsergebnis 3,1 3,6 –13,0 7,4 10,4 –28,6
in % der Umsatzerlöse gesamt 5,8% 6,5% 4,7% 6,4%
3. Quartal 3. Quartal
2018 2017 1-9 M 2018 1-9 M 2017
Kennzahlen Mobilkommunikation berichtet proforma Veränd. in % berichtet proforma Veränd. in %
Kennzahlen Mobilkommunikation berichtet proforma Veränd. in % berichtet proforma Veränd. in %
Mobilkommunikationskunden (in 1.000) 695,1 710,4 –2,1 695,1 710,4 –2,1
davon Vertragskunden 607,4 604,4 0,5 607,4 604,4 0,5
davon Prepaid-Kunden 87,8 106,0 –17,2 87,8 106,0 –17,2
MoU (je Ø Kunde)*) 351,9 346,5 1,5 366,6 355,3 3,2
ARPU (in EUR) 15,7 16,0 –2,2 15,1 15,7 –4,2
Churn (%) 1,3% 1,7% 1,5% 1,7%
3. Quartal
2018
3. Quartal
2017
1-9 M 2018 1-9 M 2017
Kennzahlen Festnetz berichtet proforma Veränd. in % berichtet proforma Veränd. in %

*) Minutes of Use inkludieren keine M2M-Kunden mehr. Die Vergleichszahlen wurden entsprechend angepasst.

Da in Slowenien zwischen Anfang der Vergleichsperiode und Ende der Berichtsperiode keine M&A-Transaktionen stattfanden, stützt sich die folgende Analyse auf berichtete Zahlen.

RGUs (in 1.000) 178,1 179,8 –0,9 178,1 179,8 –0,9

Im 3. Quartal 2018 war der slowenische Telekommunikationsmarkt weiterhin durch den intensiven Wettbewerb auf dem Mobilfunkmarkt mit einem Fokus auf konvergente Tarife mit hohen Preisnachlässen und kompetitive Tarife inklusive hoher Datenvolumen geprägt. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat A1 im Mobilfunksegment vereinfachte Preispläne eingeführt und die Nutzung bestimmter Dienstleistungen wie Musik- und Chat-Apps, die unabhängig vom Datenverbrauch verwendet werden können, inkludiert. Darüber hinaus wurden aber auch Preiserhöhungen im Mobilfunk- und Festnetzgeschäft ergriffen, die zum Teil auch für bestehende Kunden galten. Die Preisanstiege waren zum Teil durch die höheren Content-Kosten bedingt.

Im Segment Slowenien gingen die Umsatzerlöse hauptsächlich infolge niedrigerer Erlöse aus Mobilfunkdienstleistungen zurück. Die Kosten und Aufwendungen sanken, was im Wesentlichen durch niedrigere Roaming-Kosten bedingt war, während die Steuern und Kosten für Nutzungsrechte sowie Vertriebskosten stiegen. Niedrigere Erlöse aus Mobilfunkdienstleistungen wurden durch geringere Kosten und Aufwendungen abgeschwächt, was zu einem Rückgang des EBITDA von 4,2 % führte.

Anhaltend intensiver Wettbewerb am Mobilfunkmarkt

Segment Republik Serbien

Kennzahlen

Proforma Werte (= Berichtete Werte)

Finanzkennzahlen

3. Quartal 3. Quartal
2018 2017 1-9 M 2018 1-9 M 2017
in Mio. EUR berichtet proforma Veränd. in % berichtet proforma Veränd. in %
Umsatzerlöse gesamt 66,1 59,4 11,2 182,2 164,6 10,7
Erlöse aus Dienstleistungen 44,1 39,1 12,6 123,1 107,0 15,1
davon Mobilfunkerlöse aus
Dienstleistungen 42,1 37,4 12,4 118,3 102,5 15,4
Erlöse aus Verkauf von Endgeräten 21,1 19,1 10,6 56,2 54,1 3,9
Sonstige betriebliche Erträge 0,8 1,2 –26,3 2,9 3,5 –16,8
EBITDA 15,6 11,9 31,4 37,1 28,7 29,1
in % der Umsatzerlöse gesamt 23,6% 20,0% 20,3% 17,5%
Betriebsergebnis 4,9 0,6 o.A. 4,6 –4,7 o.A.
in % der Umsatzerlöse gesamt 7,4% 1,1% 2,5% –%2,9
Kennzahlen Mobilkommunikation 3. Quartal
2018
berichtet
3. Quartal
2017
proforma Veränd. in % 1-9 M 2018
berichtet
1-9 M 2017 proforma Veränd. in %
Mobilkommunikationskunden (in 1.000) 2.205,1 2.194,1 0,5 2.205,1 2.194,1 0,5
davon Vertragskunden 1.453,0 1.323,5 9,8 1.453,0 1.323,5 9,8
davon Prepaid-Kunden 752,0 870,6 –13,6 752,0 870,6 –13,6
MoU (je Ø Kunde)*) 324,0 284,1 14,0 321,5 279,4 15,0
ARPU (in EUR) 6,4 5,7 11,4 6,0 5,3 14,3
Churn (%) 3,1% 3,4% 3,2% 3,2%

*) Minutes of Use inkludieren keine M2M-Kunden mehr. Die Vergleichszahlen wurden entsprechend angepasst.

Da in der Republik Serbien zwischen Anfang der Vergleichsperiode und Ende der Berichtsperiode keine M&A-Transaktionen stattfanden, stützt sich die folgende Analyse auf berichtete Zahlen.

Im Segment Republik Serbien sieht sich vip mobile einem sehr wettbewerbsintensiven Mobilfunkmarkt gegenüber. Das Unternehmen führte im letzten Jahr erfolgreich Pauschaltarife ein, und die daraus resultierende Zunahme der Vertragskunden setzte sich weiter fort. Die Trends wurden auch durch die hohe Nachfrage nach mobilen WLAN-Routern gestützt. Mittlerweile hat auch der Wettbewerb Pauschaltarife aufgelegt, und ein Wettbewerber führte im April 2018 einen Premium-Tarif mit einem unbegrenzten Datenangebot ein. Ein weiterer Faktor der Wettbewerbslandschaft ist die Verlagerung zu attraktiveren Endgeräten mit höheren Stützungen. Im Januar 2018 wurden die mobilen Terminierungsentgelte gekürzt.

Der Anstieg der Umsatzerlöse im Segment Serbien war auf die höheren Erlöse aus Mobilfunkdienstleistungen infolge des zunehmenden Anteils von Mobilfunkkunden im neuen Tarifportfolio sowie der Zunahmen von mobilen WLAN-Routern zurückzuführen. Anstieg der Umsatzerlöse um 11,2 %

Die Kosten und Aufwendungen stiegen hauptsächlich aufgrund höherer Kosten für Endgeräte sowie höherer Steuern und Kosten für Nutzungsrechte sowie höherer Vertriebspersonalkosten. Der Anstieg der Kosten für Endgeräte war den höheren Mengen infolge intensiver Werbeaktionen und höherer Stützungen pro Endgerät zuzuschreiben.

Das EBITDA nahm im Jahresvergleich um 31,4 % zu, da der Anstieg der Erlöse aus Dienstleistungen die niedrigeren Margen aus dem Verkauf von Endgeräten und die gestiegenen Vertriebspersonalkosten sowie die höheren Steuern und Kosten für Nutzungsrechte kompensierte. Anstieg des EBITDA um 31,4 %

Segment Republik Mazedonien

Kennzahlen
Proforma Werte (= Berichtete Werte)
Finanzkennzahlen
3. Quartal 3. Quartal
2018 2017 1-9 M 2018 1-9 M 2017
in Mio. EUR berichtet proforma Veränd. in % berichtet proforma Veränd. in %
Umsatzerlöse gesamt 31,1 30,2 3,0 89,0 85,5 4,1
Erlöse aus Dienstleistungen 29,0 28,1 3,1 83,1 80,1 3,7
davon Mobilfunkerlöse aus
Dienstleistungen 22,2 21,6 2,9 63,6 60,8 4,7
davon Festnetzerlöse aus
Dienstleistungen 6,7 6,5 4,0 19,5 19,3 0,8
Erlöse aus Verkauf von Endgeräten 2,0 1,9 5,0 5,2 4,8 6,5
Sonstige betriebliche Erträge 0,2 0,2 –32,0 0,8 0,5 46,9
EBITDA 10,4 9,3 11,8 28,1 23,5 19,7
in % der Umsatzerlöse gesamt 33,5% 30,9% 31,6% 27,5%
Betriebsergebnis 4,1 2,2 87,2 10,7 –3,2 o.A.
in % der Umsatzerlöse gesamt 13,1% 7,2% 12,1% –%3,7
Kennzahlen Mobilkommunikation 3. Quartal
2018
berichtet
3. Quartal
2017
proforma Veränd. in % 1-9 M 2018
berichtet
1-9 M 2017 proforma Veränd. in %
Mobilkommunikationskunden (in 1.000) 1.090,2 1.112,0 –2,0 1.090,2 1.112,0 –2,0
davon Vertragskunden 655,7 646,2 1,5 655,7 646,2 1,5
davon Prepaid-Kunden 434,5 465,8 –6,7 434,5 465,8 –6,7
MoU (je Ø Kunde)*) 426,6 432,5 –1,4 435,2 423,4 2,8
ARPU (in EUR) 6,8 6,5 5,0 6,6 6,1 7,9
Churn (%) 1,2% 1,6% 1,6% 1,9%
Kennzahlen Festnetz 3. Quartal
2018
berichtet
3. Quartal
2017
proforma Veränd. in % 1-9 M 2018
berichtet
1-9 M 2017 proforma Veränd. in %
RGUs (in 1.000) 367,8 322,4 14,1 367,8 322,4 14,1

*) Minutes of Use inkludieren keine M2M-Kunden mehr. Die Vergleichszahlen wurden entsprechend angepasst.

Da in der Republik Mazedonien zwischen Anfang der Vergleichsperiode und Ende der Berichtsperiode keine M&A-Transaktionen stattfanden, stützt sich die folgende Analyse auf berichtete Zahlen.

Für die Marktakteure im Segment Mazedonien lag der Hauptfokus auf der Kundenbindung und dem Upselling bestehender Kunden. Die Kunden tendieren sowohl auf dem Mobilfunk- als auch auf dem Festnetzmarkt dazu, Multiple-Play-Angebote anstelle mehrerer Einzelverträge abzuschließen. Der Wettbewerbsvorteil konvergenter Anbieter wie one.Vip führte zu einem Anstieg der Anzahl umsatzgenerierender Einheiten (RGUs) sowie einer steigenden Zahl von Vertragskunden im Mobilfunkgeschäft und einem Rückgang der mobilen Prepaid-Kunden. Ende März 2018 erhöhte one.Vip das Datenvolumen seiner Mobilfunktarife, um der Kundennachfrage gerecht zu werden.

Der Anstieg der Umsatzerlöse im Segment Mazedonien war auf höhere Erlöse aus Mobilfunkdienstleistungen zurückzuführen, die weiterhin von Upselling-Maßnahmen auf höhere Tarife unterstützt wurden. Auch wenn die Synergieeffekte der Fusion in one.Vip nachlassen, gingen die Kosten und Aufwendungen im Jahresvergleich leicht zurück. Grund hierfür waren vor allem die niedrigeren Forderungsausfälle. Dies führte insgesamt zu einem EBITDA-Wachstum von 7,8 % (ohne Einmaleffekte).

Anstieg des EBITDA im 3. Quartal 2018 um 7,8 %

Zusammenfassung der Gewinn- und Verlustrechnung für die ersten neun Monate 2018

Die folgende Analyse stützt sich, soweit nicht anders angegeben, auf Proforma5 -Zahlen.

Die folgenden Faktoren sollten in der Analyse der Ergebnisse der A1 Telekom Austria Group berücksichtigt werden:

  • Die negativen Effekte aus der Abschaffung des Endkunden-Roamings in der EU per 15. Juni 2017 waren hauptsächlich Österreich zuzuschreiben, mit weiteren Auswirkungen in Slowenien, Kroatien und Bulgarien.
  • Die Übernahme des Festnetzbetreibers Metronet in Kroatien, konsolidiert ab 1. Februar 2017.
  • Die Übernahmen der Festnetzanbieter Garant (Gomel), konsolidiert ab 1. August 2017, und Vitebsk Garant, konsolidiert ab 1. Mai 2018, beide in Weißrussland. Da die finanzielle Auswirkung von Vitebsk Garant auf das Segment Weißrussland marginal ist, wird für diese Übernahme keine Proforma-Darstellung bereitgestellt.
  • Einmaleffekte in Höhe von positive 22,7 Mio. EUR in den Umsatzerlösen und positive 21,9 Mio. EUR im EBITDA in den ersten neun Monaten 2017 sowie positive 4,7 Mio. EUR in den Umsatzerlösen und positive 9,1 Mio. EUR im EBITDA in den ersten neun Monaten 2018 mit den folgenden Haupteffekten:
  • Positive 10,6 Mio. EUR bei den Erlösen aus Festnetzdienstleistungen infolge der Auflösung einer Rückstellung für Wholesale-Dienstleistungen und 3,6 Mio. EUR bei den sonstigen betrieblichen Erträgen infolge einer wegfallenden Verpflichtung zur Stilllegung von Vermögenswerten, beide in Österreich im 1. Quartal 2017.
  • In Bulgarien wurden die sonstigen betrieblichen Erträge im 3. Quartal 2017 durch einen Einmaleffekt in Höhe von 5,8 Mio. EUR infolge eines Rechtsvergleichs positiv beeinflusst.
  • In Kroatien, positive 3,9 Mio. EUR bei den Kosten für Dienstleistungen aus der Rückerstattung der Frequenzgebühren von der Regierung infolge der Senkung der Frequenzgebühren im Dezember 2017.
  • Die gesamten negativen Effekte aus der Währungsumrechnung beliefen sich in den ersten neun Monaten 2018 in den Umsatzerlösen auf 29,5 Mio. EUR und im EBITDA auf 14,5 Mio. EUR und entfielen fast ausschließlich auf Weißrussland.
  • Restrukturierungsaufwendungen in Österreich in Höhe von 8,2 Mio. EUR aufgrund vermehrter Sozialpläne im Vergleich zu positiven 13,2 Mio. EUR in den ersten neun Monaten 2017, die sich aus einer Neubewertung aufgrund geänderter Parameter ergaben.

Umsatzerlöse

Anstieg der Umsatzerlöse der Gruppe um 1,3 % im Jahresvergleich

In den ersten neun Monaten 2018 verzeichnete die A1 Telekom Austria Group einen Anstieg der Umsatzerlöse von 1,3 % (berichtet: +1,5 %). Ohne Einmal- und Währungseffekte nahmen die Umsatzerlöse um 2,8 % zu (berichtet: +3,0 %), wobei die Erlöse aus Dienstleistungen in allen Segmenten außer Slowenien einen Zuwachs verzeichnen konnten. Die Erlöse aus Dienstleistungen der Gruppe legten ohne den Einmaleffekt aus dem 1. Quartal 2017 in Österreich um 0,9 % zu (berichtet: +1,1 %).

Im Segment Österreich stiegen die Umsatzerlöse im Jahresvergleich um 0,9 % an. Ohne Einmaleffekte erhöhten sich die Umsatzerlöse um 1,7 % und die Erlöse aus Dienstleistungen um 1,0 %. Die Erlöse aus Festnetzdienstleistungen stiegen vor dem Hintergrund von Preiserhöhungen für bestehende Kunden zum 1.

5 Proforma-Zahlen beinhalten Effekte aus zwischen Anfang der Vergleichsperiode und Ende der Berichtsperiode getätigten M&A-Transaktionen.

August 2017 sowie Indexierungsmaßnahmen für Festnetzkunden zum 1. April 2018, die auch die hochwertigen Endkunden im Mobilfunk betrafen. Die solide Nachfrage nach höheren Bandbreiten und TV-Optionen wirkte sich auch auf die Zunahme der Erlöse aus Festnetzdienstleistungen aus, während die Erlöse aus Festnetzzusammenschaltungen aufgrund geringerer Volumen und Preise zurückgingen. Im Mobilfunkgeschäft wurden die negativen Auswirkungen der schrittweisen Abschaffung des Endkunden-Roamings in der EU durch die hohe Nachfrage nach mobilen WLAN-Routern und höherwertigen Tarifen sowie die oben genannte Indexierungsmaßnahme wettgemacht. Die Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten stiegen aufgrund höherer Absatzzahlen und eines aktualisierten Endgeräteportfolios mit einer Verlagerung zu höherwertigen Geräten.

Im Segment Bulgarien erhöhten sich die Umsatzerlöse um 3,4 % und ohne Einmaleffekte um 4,9 %. Dies war dem Anstieg der Erlöse aus Festnetzdienstleistungen und der Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten zuzuschreiben. Die Erlöse aus Festnetzdienstleistungen stiegen aufgrund der starken Nachfrage nach dem exklusiven Sport-TV-Paket und höheren Geschwindigkeiten sowie individuellen Festnetzlösungen für Unternehmen an. Die Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten nahmen aufgrund niedrigerer Stützungen pro Endgerät zu. Die Erlöse aus Mobilfunkdienstleistungen blieben stabil, da der Anstieg im Geschäftssegment das geringere Kunden-Roaming aufgrund der Abschaffung des Endkunden-Roamings wettmachte.

Im Segment Kroatien waren die Umsatzerlöse im Jahresvergleich stabil (+0,3 %; berichtet: +1,0 %), da die niedrigeren Erlöse aus dem Fremdkunden-Roaming und die niedrigeren Zusammenschaltungserlöse durch die starke Nachfrage nach mobilen WLAN-Routern sowie die Zunahme der Erlöse aus Festnetzdienstleistungen und der Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten wettgemacht wurden. Die Erlöse aus dem Fremdkunden-Roaming verringerten sich da Preise innerhalb und zwischen Unternehmen gesenkt wurden und die Vergleichsperiode von dem außerordentlich hohen positiven Effekt beim Fremdkunden-Roaming profitierte. Die Zusammenschaltungserlöse wurden durch die Kürzung der Terminierungsentgelte im Juli 2017 beeinflusst. Die Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten stiegen infolge höherer Mengen aufgrund von Präventionsmaßnahmen gegen eine Kundenabwanderung. Die Erlöse aus Festnetzdienstleistungen stiegen aufgrund höherer Erlöse aus Solutions & Connectivity, wurden jedoch durch die Verlagerung zu mobilen WLAN-Routern beeinträchtigt.

Die Umsatzerlöse in Euro nahmen im Segment Weißrussland im Jahresvergleich um 2,9 % ab (berichtet: -1,6 %), während sie in Lokalwährung im Jahresvergleich um 9,3 % zulegten (berichtet: +10,8 %). Diese Zunahme war auf höhere Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten aufgrund einer Verlagerung zu teureren Endgeräten und höheren Mengen zurückzuführen. Auch das operative Wachstum vor dem Hintergrund inflationsbedingter Preiserhöhungen im Mobilfunkgeschäft ab April und September 2018 sowie einer Preiserhöhung um 9 % im Festnetzgeschäft ab März 2018 unterstützte den Anstieg der Umsatzerlöse.

In Slowenien gingen die Umsatzerlöse im Jahresvergleich um 2,6 % zurück, da niedrigere Erlöse aus Mobilfunkdienstleistungen infolge des anhaltend hart umkämpften Wettbewerbsumfelds die steigenden Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten infolge höherer Preise für verkaufte Geräte mehr als ausglichen. Die Umsatzerlöse in der Republik Serbien nahmen infolge gestiegener monatlicher Gebühren im Jahresvergleich um 10,7 % zu. Die Umsatzerlöse in der Republik Mazedonien stiegen aufgrund höherer Erlöse aus Mobilfunkdienstleistungen infolge höherer monatlicher Gebühren und Upselling-Aktivitäten im Jahresvergleich um 4,1 %.

Kosten und Aufwendungen

Die Kosten und Aufwendungen der Gruppe stiegen im Jahresvergleich um 3,1 % (berichtet: +3,3 %). In den ersten neun Monaten 2018 beliefen sich die Restrukturierungsaufwendungen auf negative 8,2 Mio. EUR, da Beamte vermehrt Sozialpläne annahmen, wohingegen im Vergleichszeitraum positive 13,2 Mio. EUR verzeichnet wurden, die sich aus einer Neubewertung aufgrund geänderter Parameter ergaben. Ohne Restrukturierungsaufwendungen und dem Einmaleffekt in den Kosten für Dienstleistungen erhöhten sich die Kosten und Aufwendungen um 2,5 % (berichtet: +2,6 %). Investitionen in hochwertige Kunden führten

zu höheren Kosten für Endgeräte, höheren Vertriebskosten und gestiegenen Content-Kosten. Die Werbekosten stiegen ebenfalls an. Darüber hinaus hatten die in der Position "Holding & Sonstige, Eliminierungen" enthaltenen Investitionen in A1 Digital einen negativen Effekt auf die Kosten und Aufwendungen der Gruppe. Die Zusammenschaltungskosten, Kosten für Netzwerkwartung und die Forderungsausfälle fielen im Vergleich zum Vorjahr geringer aus.

EBITDA

Das EBITDA der Gruppe verringerte sich in den ersten neun Monaten 2018 um 2,1 % (berichtet: -1,9 %). Bereinigt um Einmaleffekte, Währungseffekte und Restrukturierungsaufwendungen, erhöhte sich das E-BITDA um 2,4 % (berichtet: +2,6 %), mit Wachstum in allen Segmenten außer Weißrussland und Slowenien. Die Investitionen in A1 Digital wirkten sich negativ auf das EBITDA der Gruppe aus, wurden jedoch durch das solide Ergebnis des Festnetzgeschäfts, den Anstieg der Erlöse aus Mobilfunkdienstleistungen und eine bessere Marge auf Endgeräte ausgeglichen.

Im Segment Österreich ging das EBITDA um 0,9 % zurück. Bereinigt um Einmaleffekte und Restrukturierungsaufwendungen, nahm das EBITDA um 4,4 % zu, da die hohen Erlöse aus Festnetzdienstleistungen, der solide Anstieg der Erlöse aus Mobilfunkdienstleistungen und eine bessere Marge auf Endgeräte die höheren Kosten wettmachten. Die Kosten und Aufwendungen im Segment Österreich nahmen im Jahresvergleich um 1,9 % zu und waren durch die oben dargelegten Restrukturierungsaufwendungen belastet. Ohne Restrukturierungsaufwendungen waren die Kosten und Aufwendungen stabil (+0,2 %). Die Kosten für Endgeräte sowie Werbe- und Content-Kosten nahmen zu, wobei diese Zunahmen durch niedrigere Zusammenschaltungsaufwendungen und niedrigere Roaming-Kosten ausgeglichen wurden. Die Kosten für Endgeräte legten aufgrund höherer Mengen und höherer Preise pro Endgerät zu.

Im Segment Bulgarien machten die steigenden Umsatzerlöse die höheren Kosten und Aufwendungen mehr als wett, was zu einem Anstieg des EBITDA um 3,0 % führte (ohne Einmaleffekte: +7,1 %). Die Zunahme der Kosten und Aufwendungen war auf höhere Zusammenschaltungskosten, höhere Kosten für Endgeräte und gestiegene Personalkosten aufgrund höherer Gehälter in kundennahen Bereichen zurückzuführen. Die Forderungsausfälle nahmen im Jahresvergleich aufgrund geringerer Eintreibungen ebenfalls zu. Diese Kostensteigerungen wurden teilweise durch niedrigere Netzwerkwartungskosten, niedrigere Provisionen und niedrigere Verwaltungskosten ausgeglichen.

Im Segment Kroatien führten höhere Umsatzerlöse und niedrigere Kosten und Aufwendungen trotz niedriger Erlöse aus Fremdkunden-Roaming wie oben beschrieben im Vergleichszeitraum zu einem Anstieg des EBITDA im Jahresvergleich von 6,1 % (ohne Einmaleffekt: +1,4 %). Die leichte Abnahme der Kosten und Aufwendungen ohne dem oben erwähnten Einmaleffekt war durch niedrigere Forderungsausfälle und niedrigere Zusammenschaltungskosten infolge der Kürzung des MTR-Entgelts bedingt. Die höheren Kosten für Endgeräte, höheren Verwaltungskosten und höheren Roaming-Kosten wurden durch diese verringerten Kosten und Aufwendungen wettgemacht.

Im Segment Weißrussland resultierten die niedrigeren Umsatzerlöse und die höheren Kosten und Aufwendungen in einem Rückgang des EBITDA um 12,5 % (berichtet: -12,2 %). Ohne die negativen Wechselkurseffekte in Höhe von 16,0 Mio. EUR ging das EBITDA in Weißrussland um 3,0 % zurück (berichtet: -2,6 %). Die Kosten und Aufwendungen nahmen zu. Grund waren überwiegend Kosten für Endgeräte infolge teurerer Endgeräte und höherer Mengen sowie höhere Content-Kosten und auf Fremdwährungen lautende Kosten wie Frequenznutzungsentgelte.

In Slowenien wurden die niedrigeren Werbe- und Roaming-Kosten sowie Provisionen durch einen Rückgang der Umsatzerlöse mehr als wettgemacht, was dazu führte, dass das EBITDA im Jahresvergleich um 12,3 % zurückging. In der Republik Serbien glichen die höheren Erlöse aus Mobilfunkdienstleistungen den Rückgang der Marge aus dem Verkauf von Endgeräten mehr als aus. Dies führte zu einem Anstieg des E-BITDA in Höhe von 29,1 %. In der Republik Mazedonien erhöhte sich das EBITDA um 19,7 %, da die Erlöse aus Mobilfunkdienstleistungen zunahmen, während die Verwaltungskosten abnahmen.

Anstieg des EBITDA der Gruppe um 2,4 % im Jahresvergleich ohne Währungs-, Einmal- und Restrukturierungseffekte

Betriebsergebnis

In den ersten neun Monaten 2018 stiegen die Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr um 16,9 % auf 755,3 Mio. EUR (berichtet: +17,1 %). Der Anstieg war in erster Linie auf die Markenwert-Abschreibungen im Zusammenhang mit dem konzernweiten Rebranding zurückzuführen. Diese Abschreibungen erfolgten hauptsächlich in Bulgarien, wo die Markenwerte seit dem 2. Quartal 2018 vollständig abgeschrieben sind, sowie in geringerem Umfang in Weißrussland, Kroatien und der Republik Mazedonien. Infolgedessen ging das Betriebsergebnis um 28,5 % auf 332,4 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr zurück (berichtet: -28,4 %). Ohne die Markenwert-Abschreibungen in Höhe von 188,5 Mio. EUR (1-9 M 2017: EUR 19.4 mn) erhöhte sich das Betriebsergebnis um 7,6 % (berichtet: +7,7 %).

Die folgende Analyse stützt sich, soweit nicht anders angegeben, auf berichtete Zahlen.

Konsolidiertes Nettoergebnis

In den ersten neun Monaten 2018 verzeichnete die A1 Telekom Austria Group ein negatives Finanzergebnis in Höhe von 58,0 Mio. EUR, was eine Verbesserung um 20,9 % im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Grund hierfür waren unter anderem niedrigere Zinsaufwendungen für Finanzverbindlichkeiten. Die Währungsdifferenzen beliefen sich auf positive 3,1 Mio. EUR im Vergleich zu negativen 2,2 Mio. EUR in den ersten neun Monaten 2017. In den ersten neun Monaten 2018 wurden höhere Steueraufwendungen in Höhe von 75,2 Mio. EUR berichtet (erste neun Monate 2017: 33,7 Mio. EUR), was hauptsächlich auf ein besseres zu versteuerndes Ergebnis in Österreich im Jahr 2017 zurückzuführen war. Insgesamt berichtete die A1 Telekom Austria Group in den ersten neun Monaten 2018 ein Nettoergebnis in Höhe von 199,2 Mio. EUR im Vergleich zu 357,1 Mio. EUR in den ersten neun Monaten 2017. Ohne die Markenwert-Abschreibungen war das Nettoergebnis stabil.

Stabiles Nettoergebnis exkl. Markenwert-Abschreibungen

A1 Telekom Austria Group Ausblick für das Jahr 2018 unverändert (IAS 18)

Der A1 Telekom Austria Group ist es in den ersten neun Monaten 2018 erneut gelungen, ihre Umsatzerlöse sowie ihr EBITDA (ohne Restrukturierungsaufwendungen) mit einem klaren Fokus auf hochwertige Kunden und attraktive Angebote im Festnetzbereich zu steigern. Dies wurde erreicht, obwohl auf den Mobilfunkmärkten der Gruppe weiterhin ein intensiver Wettbewerb und regulatorische Gegenwinde vorherrschen. Der weißrussische Rubel folgte größtenteils der Entwicklung des russischen Rubels und wertete im Jahresvergleich um 11,2 % (Periodendurchschnitt) ab. Höhere Umsatzerlöse und eine bessere Marge auf Endgeräte führten dazu, dass das EBITDA trotz höherer Kosten und Aufwendungen anstieg. Die Ergebnisse wurden im ersten Halbjahr 2018 negativ von der schrittweisen Abschaffung des Endkunden-Roamings in der EU beeinflusst. Das zweite Halbjahr 2018 ist von dieser Regulierung nicht mehr belastet.

Im Geschäftsjahr 2017 beschloss die A1 Telekom Austria Group, ihre Marken innerhalb der Gruppe zu harmonisieren und die Marke "A1" schrittweise, in Abhängigkeit von lokalen Gegebenheiten, einzuführen. Die Umbenennung löst eine Abschreibung der lokalen Markenwerte aus, die sich per Jahresende 2016 auf die Summe von rund 350 Mio. EUR belaufen haben. Die jeweiligen Unternehmen werden die Markenwerte bis zum Auslaufen der alten Marken abschreiben. Per 30. Juni 2018 wurden bereits 311,0 Mio. EUR abgeschrieben, davon bisher 188,5 Mio. EUR im Jahr 2018. Die Markenwert-Abschreibungen wirken sich negativ auf das Nettoergebnis aus.

Die oben genannten Marktentwicklungen dürften im Geschäftsjahr 2018 größtenteils anhalten. Sowohl in Österreich als auch in den CEE-Märkten wird sich das Wettbewerbsumfeld auf den Mobilfunkmärkten voraussichtlich fortsetzen. Die Nachfrage nach Festnetzdienstleistungen dürfte sich indes auf den meisten Märkten weiterhin positiv auswirken. In den mittel- und osteuropäischen Segmenten werden die operativen Ergebnisse voraussichtlich zunehmend von den in der Vergangenheit ergriffenen Maßnahmen sowie von der verbesserten Konjunkturlage profitieren, wobei auf allen Märkten mit einem BIP-Wachstum gerechnet wird.

Der negative Roaming-Effekt lag im Geschäftsjahr 2018 am unteren Ende der erwarteten 1,0 % bis 1,5 % des Konzern-EBITDA. Im Gegensatz zur günstigen Wechselkursentwicklung im Jahr 2017 dürfte die operative Entwicklung in Weißrussland von einer Abwertung des weißrussischen Rubels negativ beeinflusst werden.

In diesem Geschäftsumfeld bekennt sich das Management der A1 Telekom Austria Group weiterhin zu seiner Wachstumsstrategie, die sich auf drei strategische Bereiche fokussiert: Optimierung im Kerngeschäft, Erweiterung von Produkten und Dienstleistungen sowie wertsteigernde Fusionen und Übernahmen. Wie im Vorjahr sollten die Ergebnisse Unterstützung durch die laufenden Bemühungen zur weiteren Steigerung der betrieblichen Effizienz erhalten. Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet das Management der A1 Telekom Austria Group ein moderates Wachstum der Gesamtumsätze auf berichteter Basis.

Die A1 Telekom Austria Group setzt weiter auf den LTE-Ausbau in ihren Märkten sowie auf den beschleunigten Glasfaserausbau in Österreich. Es wird erwartet, dass die Anlagenzugänge vor Spektrumsinvestitionen und Akquisitionen im Jahr 2018 nahezu stabil (750 Mio. EUR) bleiben.

Das Management der A1 Telekom Austria Group räumt die begrenzte Berechenbarkeit des weißrussischen Rubels ein, geht für das Jahr 2018 aber von einer Abwertung gegenüber dem Euro von rund 10 % (Periodendurchschnitt) aus. Der weißrussische Rubel wertete in den ersten neun Monaten des Jahres um 11,2 % ab.

Auf Basis der verbesserten operativen und wirtschaftlichen Entwicklung der Gruppe haben sich América Móvil und die Österreichische Bundes- und Industriebeteiligungen GmbH (ÖBIB) im Jahr 2016 auf eine neue Dividende geeinigt. Diese erwartete Dividende liegt seit dem Geschäftsjahr 2016 bei 0,20 EUR pro Aktie liegen und soll auf einer nachhaltigen Basis im Rahmen der operativen und wirtschaftlichen Entwicklung der Gruppe wachsen.

Zur Gewährleistung ihrer finanziellen Flexibilität strebt die A1 Telekom Austria Group nach wie vor die Beibehaltung des soliden Investment-Grade-Ratings an. Im Juni 2018 erhöhte Moody's das Rating der A1 Telekom Austria Group auf Baa1, während Standard & Poor's das Rating von BBB bestätigte. Im Hinblick auf Frequenzvergaben hat in Österreich die Regulierungsbehörde RTR bekannt gegeben, dass im Februar 2019 eine Auktion im 3,4-3,8 GHz-Band durchgeführt werden soll.6

6 Bitte beachten Sie, dass dies eine Auflistung von möglichen Spektrumsvergabeprozessen darstellt. Ob die A1 Telekom Austria Group plant oder die Notwendigkeit sieht, sich an den oben genannten Prozessen zu beteiligen und Frequenzen zu erwerben, darf das Unternehmen nicht kommentieren.

Überleitungstabellen und konsolidierter Zwischenabschluss

Überleitungstabellen – IAS 18 und IFRS 15 Überleitung

Zum 1. Jänner 2018 wendete die A1 Telekom Austria Group erstmals IFRS 15 an und entschied sich entsprechend den Übergangsleitlinien für den modifizierten retrospektiven Ansatz. Dementsprechend wurden die für 2017 vorgelegten Informationen nicht angepasst – d. h. sie werden, wie zuvor berichtet, unter IAS 18 und den dazugehörigen Interpretationen dargestellt. Die folgenden Tabellen bieten eine Überleitung von IFRS 15 zu IAS 18. Gemäß dem neuen Rechnungslegungsgrundsatz zur Umsatzrealisierung nach IFRS 15 muss der Lebenszykluswert von Verträgen bilanziert werden. Dies geschieht mittels Zuordnung der Gesamtumsätze aus einem Vertrag zu verschiedenen Leistungen des Vertrags basierend auf ihren relativen beizulegenden Zeitwerten.

Gesamtergebnisrechnung: 3. Quartal 2018 (berichtet)

in Mio. EUR 3. Quartal 2018
IAS 18
3. Quartal 2017
IAS 18
Veränd. in % 3. Quartal 2018
IFRS 15
Erlöse aus Dienstleistungen 973,5 957,8 1,6 936,4
Erlöse aus Verkauf von
Endgeräten 129,4 123,5 4,7 155,1
Sonstige betriebliche Erträge 23,3 29,3 –20,3 23,3
Umsatzerlöse gesamt 1.126,2 1.110,7 1,4 1.114,8
Kosten für Dienstleistungen –347,3 –344,8 –0,7 –347,3
Kosten für Endgeräte –144,9 –143,7 –0,8 –144,9
Vertriebs-, Verwaltungs- und
Gemeinkosten –241,3 –209,5 –15,2 –229,9
Sonstige Aufwendungen –2,9 –2,5 –14,6 –2,9
Gesamte Kosten und
Aufwendungen –736,4 –700,5 –5,1 –725,0
EBITDA 389,8 410,1 –5,0 389,8
in % der Umsatzerlöse gesamt 34,6% 36,9% 35,0%
Abschreibungen –204,6 –219,1 6,6 –204,6
Betriebsergebnis 185,1 191,1 –3,1 185,1
in % der Umsatzerlöse gesamt 16,4% 17,2% 16,6%
Zinsertrag 4,5 3,9 15,8 1,4
Zinsaufwand –21,7 –24,5 11,7 –21,7
Sonstige Finanzaufwendungen –2,1 –2,1 –3,2 –2,1
Wechselkursdifferenzen –4,8 –6,4 25,0 –4,8
Ergebnis aus Beteiligungen an
assoziierten Unternehmen –0,2 0,1 o.A. –0,2
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit (EBT) 160,9 162,1 –0,7 157,8
Ertragsteuer –44,2 –14,0 –216,3 –43,1
Jahresergebnis*) 116,7 148,1 –21,2 114,7

*) Eigentümern der Muttergesellschaft, nicht beherrschenden Anteilen und Hybridkapitalbesitzern zurechenbar

1-9 M 2018 1-9 M 2017 1-9 M 2018
in Mio. EUR IAS 18 IAS 18 Veränd. in % IFRS 15
Erlöse aus Dienstleistungen 2.854,6 2.835,1 0,7 2.751,2
Erlöse aus Verkauf von
Endgeräten 376,3 342,9 9,7 460,5
Sonstige betriebliche Erträge 70,5 74,5 –5,4 70,5
Umsatzerlöse gesamt 3.301,3 3.252,5 1,5 3.282,2
Kosten für Dienstleistungen –1.031,0 –1.028,6 –0,2 –1.031,0
Kosten für Endgeräte –429,6 –400,3 –7,3 –431,2
Vertriebs-, Verwaltungs- und
Gemeinkosten –745,5 –708,2 –5,3 –715,2
Sonstige Aufwendungen –7,6 –6,3 –21,0 –7,6
Gesamte Kosten und
Aufwendungen –2.213,7 –2.143,5 –3,3 –2.185,0
EBITDA 1.087,6 1.109,0 –1,9 1.097,2
in % der Umsatzerlöse gesamt 32,9% 34,1% 33,4%
Abschreibungen –755,3 –645,0 –17,1 –755,3
Betriebsergebnis 332,4 464,0 –28,4 341,9
in % der Umsatzerlöse gesamt 10,1% 14,3% 10,4%
Zinsertrag 11,2 11,1 0,4 4,0
Zinsaufwand –65,3 –72,7 10,3 –65,3
Sonstige Finanzaufwendungen –6,7 –8,9 24,6 –6,7
Wechselkursdifferenzen 3,1 –2,2 o.A. 3,1
Ergebnis aus Beteiligungen an
assoziierten Unternehmen –0,3 –0,6 44,4 –0,3
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit (EBT) 274,4 390,8 –29,8 276,7
Ertragsteuer –75,2 –33,7 –123,2 –75,6
Jahresergebnis*) 199,2 357,1 –44,2 201,2

Gesamtergebnisrechnung: Erste Neun Monate 2018 (berichtet)

*) Eigentümern der Muttergesellschaft, nicht beherrschenden Anteilen und Hybridkapitalbesitzern zurechenbar

ARPU: 3. Quartal 2018 (berichtet)

in EUR 3. Quartal 2018
IAS 18
3. Quartal 2017
IAS 18
Veränd. in % 3. Quartal 2018
IFRS 15
Absolute
Abweichung
(IFRS15 - IAS18)
Österreich 16,3 15,9 2,5 14,8 –1,5
Bulgarien 5,8 5,7 2,6 5,0 –0,8
Kroatien 13,3 14,1 –5,6 12,1 –1,2
Weißrussland 4,4 4,7 –6,5 4,4 0,0
Slowenien 15,7 16,0 –2,2 15,1 –0,5
Republik Serbien 6,4 5,7 11,4 7,2 0,8
Republik Mazedonien 6,8 6,5 5,0 5,8 –1,0
Gruppen ARPU 8,9 8,9 –0,2 8,3 –0,6

ARPU: Erste Neun Monate 2018 (berichtet)

in EUR 1-9 M 2018
IAS 18
1-9 M 2017
IAS 18
Veränd. in % 1-9 M 2018
IFRS 15
Absolute
Abweichung
(IFRS15 - IAS18)
Österreich 16,1 15,6 2,7 14,6 –1,4
Bulgarien 5,6 5,5 3,1 5,1 –0,5
Kroatien 12,3 12,6 –2,2 11,0 –1,2
Weißrussland 4,3 4,8 –10,9 4,3 0,0
Slowenien 15,1 15,7 –4,2 14,5 –0,6
Republik Serbien 6,0 5,3 14,3 6,9 0,9
Republik Mazedonien 6,6 6,1 7,9 5,6 –1,0
Gruppen ARPU 8,6 8,7 –0,3 8,1 –0,6

ARPL: 3. Quartal 2018 (berichtet)

in EUR 3. Quartal 2018
IAS 18
3. Quartal 2017
IAS 18
Veränd. in % 3. Quartal 2018
IFRS 15
Absolute
Abweichung
(IFRS15 - IAS18)
Österreich 30,8 29,5 4,7 30,8 –0,1
Bulgarien 12,8 11,8 8,1 12,6 –0,2
Kroatien 30,3 30,1 0,5 30,3 0,1
Weißrussland 5,5 6,9 –20,2 5,5 0,0
Slowenien 35,2 35,0 0,7 35,5 0,2
Republik Serbien k.A. k.A. k.A. k.A. k.A.
Republik Mazedonien 11,6 12,3 –5,6 11,3 –0,3

* Das Segment Weißrussland ist durch die Übernahmen der Festnetzanbieter Garant (Gomel), konsolidiert zum 1. August 2017, und Vitebsk Garant, konsolidiert zum 1. Mai 2018, beeinflusst, die beide einen vergleichsweise niedrigen ARPL aufweisen.

ARPL: Erste Neun Monate 2018 (berichtet)

in EUR 1-9 M 2018
IAS 18
1-9 M 2017
IAS 18
Veränd. in % 1-9 M 2018
IFRS 15
Absolute
Abweichung
(IFRS15 - IAS18)
Österreich 30,6 28,7 6,5 30,6 0,0
Bulgarien 12,5 11,4 9,9 12,4 –0,1
Kroatien 30,3 29,2 4,0 30,2 –0,1
Weißrussland 5,6 8,0 –29,4 5,6 0,0
Slowenien 35,9 35,5 1,0 36,0 0,2
Republik Serbien k.A. k.A. k.A. k.A. k.A.
Republik Mazedonien 11,7 12,3 –5,4 11,3 –0,3

* Das Segment Weißrussland ist durch die Übernahmen der Festnetzanbieter Garant (Gomel), konsolidiert zum 1. August 2017, und Vitebsk Garant, konsolidiert zum 1. Mai 2018, beeinflusst, die beide einen vergleichsweise niedrigen ARPL aufweisen.

Informationen zu alternativen Leistungskennzahlen

Der Konzernabschluss wurde nach anwendbaren Rechnungslegungsstandards erstellt. Die Darstellung und Analyse von Finanzinformationen kann daher von den Finanzinformationen im Konzernabschluss erheblich abweichen, da die Darstellung und Analyse unter anderem auch auf Proforma-Zahlen, die M&A-Aktivitäten, die zwischen Anfang der Vergleichsperiode und Ende der Berichtsperiode erfolgten, enthalten.

Zusätzlich zu den berichteten Ergebnissen werden die wichtigsten Kennzahlen in einer Proforma-Darstellung gezeigt, um die operative Performance darzustellen: Die Vergleichswerte für die Vorjahresperioden werden so dargestellt, als wären die zwischen Anfang der Vergleichsperiode und Ende der Berichtsperiode erfolgten M&A-Transaktionen schon in der gesamten Vergleichsperiode voll konsolidiert gewesen. Alternative Performance Measures werden verwendet, um die operative Performance zu beschreiben. Bitte beachten Sie daher auch die Finanzinformationen aus dem Konzernabschluss, die keine Proforma-Darstellungen enthalten, sowie die folgenden Überleitungstabellen.

EBITDA pro Segment – bereinigt um Währungs-, Einmaleffekte und Restrukturierungsaufwendungen

3. Quartal 3. Quartal
2018 2017 1-9 M 2018 1-9 M 2017
in Mio. EUR berichtet proforma Veränd. in % berichtet proforma Veränd. in %
Österreich 250,1 239,8 4,3 713,7 683,8 4,4
Bulgarien 39,6 37,2 6,6 106,1 99,0 7,1
Kroatien 37,3 41,7 –10,5 90,8 89,5 1,4
Weißrussland 43,2 46,6 –7,4 139,9 144,2 –3,0
Slowenien 10,2 10,7 –4,2 28,9 33,0 –12,3
Republik Serbien 15,3 11,9 28,8 35,9 28,7 25,0
Republik Mazedonien 10,4 9,6 8,7 27,6 23,2 18,9
Holding & Sonstige,
Eliminierungen –12,8 –7,0 o.A. –41,7 –26,0 o.A.
Bereinigtes EBITDA gesamt 393,4 390,4 0,7 1.101,2 1.075,5 2,4

EBITDA Gruppe: Anpassungen um Währungs-, Einmaleffekte und Restrukturierungsaufwendungen

in Mio. EUR 3. Quartal
2018
3. Quartal 2017 Veränd. in % 1-9 M 2018 1-9 M 2017 Veränd. in %
EBITDA (berichtet) 389,8 410,1 –5,0 1.087,6 1.109,0 –1,9
Währungsüberleitungseffekt 1,0 14,5
Einmaleffekte –5,4 –6,3 –9,1 –21,9
Restrukturierungsaufwand 8,1 –13,3 8,2 –13,2
Bereinigtes EBITDA (berichtet) 393,4 390,5 0,7 1.101,2 1.073,8 2,6
M&A Effekt –0,1 1,6
Bereinigtes EBITDA (proforma) 393,4 390,4 0,7 1.101,2 1.075,5 2,4
in Mio. EUR 3. Quartal
2018
3. Quartal 2017 Veränd. in % 1-9 M 2018 1-9 M 2017 Veränd. in %
EBITDA (berichtet) 242,1 254,1 –4,7 705,5 712,2 –0,9
Einmaleffekte –1,0 –15,2
Restrukturierungsaufwand 8,1 –13,3 8,2 –13,2
Bereinigtes EBITDA (berichtet) 250,1 239,8 4,3 713,7 683,8 4,4

EBITDA Österreich: Anpassungen um Einmaleffekte und Restrukturierungsaufwendungen

ARPL (berichtet)

ARPL-relevante Umsatzerlöse sind Endkunden-Festnetzerlöse und Festnetz-Zusammenschaltungsentgelte. Der ARPL wird berechnet indem die ARPL-relevanten Umsätze durch die durchschnittlichen Festnetzanschlüsse einer bestimmten Periode dividiert werden. Der Unterschied zu Erlösen aus Festnetzdienstleistungen sind Zusammenschaltungs-Transiterlöse, Solutions & Connectivity Erlöse und andere Erlöse.

ARPL-relevante Umsatzerlöse (in
Mio. EUR)
3. Quartal
2018
berichtet
3. Quartal
2017
berichtet Veränd. in % 1-9 M 2018
berichtet
1-9 M 2017 proforma Veränd. in %
Österreich 192,0 189,1 1,5 575,9 560,7 2,7
Bulgarien 20,4 18,8 8,3 59,8 54,9 8,9
Kroatien 26,6 27,3 –2,5 80,3 79,2 1,4
Weißrussland 6,9 5,1 35,6 18,7 13,8 36,1
Slowenien 7,6 7,4 2,5 22,9 22,5 1,7
Republik Serbien n.a. n.a. n.a. n.a. n.a. n.a.
Republik Mazedonien 5,5 5,3 3,0 16,1 15,9 1,7
Festnetzanschlüsse (in 1.000) 3. Quartal 2018
berichtet
3. Quartal 2017
berichtet
Veränd. in %
Österreich 2.063,1 2.128,7 –3,1
Bulgarien 531,4 528,3 0,6
Kroatien 294,5 300,4 –2,0
Weißrussland 417,1 309,7 34,7
Slowenien 71,9 70,4 2,2
Republik Serbien k.A. k.A. k.A.
Republik Mazedonien 158,3 144,5 9,6

ARPU (proforma)

ARPU-relevante Umsatzerlöse sind Mobilfunkerlöse aus Dienstleistungen, i.e. Endkunden-Mobilfunkerlöse (inkl. Kundenroaming) und Mobilfunk-Zusammenschaltung sowie Erlöse aus Fremdkundenroaming und Inlandsroaming. Der ARPU wird berechnet indem ARPU-relevante Umsatzerlöse durch die durchschnittlichen Mobilkommunikationskunden einer bestimmten Periode dividiert werden.

Free Cashflow (berichtet)

10,0 11,8 –15,3
–558,6 –521,1 –7,2
918,2 910,1 0,9
1-9 M 2018
berichtet
1-9 M 2017
berichtet
Veränd. in %

Weißrussland Finanzkennzahlen in EUR und BYN

Durch die teils starken Wechselkursschwankungen des weißrussischen Rubels auf die konsolidierten Ergebnisse wird die Performance für das Segment Weißrussland auch in Lokalwährung dargestellt.

3. Quartal 3. Quartal
2018 2017 1-9 M 2018 1-9 M 2017
in Mio. EUR berichtet berichtet Veränd. in % berichtet berichtet Veränd. in %
Umsatzerlöse gesamt 103,8 99,8 4,0 289,7 294,6 –1,6
Gesamte Kosten und Aufwendungen –60,8 –53,1 –14,6 –162,6 –149,8 –8,5
EBITDA 42,9 46,7 –8,1 127,2 144,8 –12,2
3. Quartal 3. Quartal
2018 2017 1-9 M 2018 1-9 M 2017
in Mio. BYN berichtet berichtet Veränd. in % berichtet berichtet Veränd. in %
Umsatzerlöse gesamt 247,0 228,0 8,3 695,0 627,5 10,8
Gesamte Kosten und Aufwendungen –144,9 –120,7 –20,0 –389,9 –319,0 –22,2
EBITDA 102,1 107,2 –4,8 305,0 308,5 –1,1
3. Quartal 3. Quartal
2018 2017 1-9 M 2018 1-9 M 2017
in Mio. EUR berichtet proforma Veränd. in % berichtet proforma Veränd. in %
Umsatzerlöse gesamt 103,8 100,3 3,5 289,7 298,3 –2,9
Gesamte Kosten und Aufwendungen –60,8 –53,7 –13,4 –162,6 –153,0 –6,2
EBITDA 42,9 46,6 –7,9 127,2 145,3 –12,5
3. Quartal 3. Quartal
2018 2017 1-9 M 2018 1-9 M 2017
in Mio. BYN berichtet proforma Veränd. in % berichtet proforma Veränd. in %
Umsatzerlöse gesamt 247,0 229,2 7,8 695,0 635,5 9,3
Gesamte Kosten und Aufwendungen –144,9 –122,1 –18,6 –389,9 –325,9 –19,6
EBITDA 102,1 107,0 –4,6 305,0 309,6 –1,5

Proforma und berichtete Ergebnisse

Im folgenden Abschnitt werden für die im vorderen Teil auf Proforma-Basis dargestellten Kennzahlen auch die berichteten Werte sowie die Differenz beider Sichtweisen angegeben. Diese Differenz beruht auf den unten angeführten M&A-Aktivitäten.

  • Die Übernahme des Festnetzbetreibers Metronet in Kroatien, konsolidiert zum 1. Februar 2017.
  • Die Übernahmen der beiden weißrussischen Festnetzanbieter Garant (Gomel), konsolidiert ab 1. August 2017, und Vitebsk Garant, konsolidiert ab 1. Mai 2018. Da die finanzielle Auswirkung von Vitebsk Garant auf das Segment Weißrussland marginal ist, wird für diese Übernahme keine Proforma-Darstellung bereitgestellt.

Zusammenfassung Gruppe – 3. Quartal 2018

Kennzahlen

in Mio. EUR 3. Quartal
2018
berichtet
3. Quartal
2017
berichtet Veränd. in % 3. Quartal
2017
proforma
%
Veränderung
proforma
Absolute
Abweichung
(proforma -
berichtet)
Umsatzerlöse gesamt 1.126,2 1.110,7 1,4 1.111,1 1,4 0,4
Erlöse aus Dienstleistungen 973,5 957,8 1,6 958,2 1,6 0,4
davon Mobilfunkerlöse aus
Dienstleistungen 557,1 553,7 0,6 553,7 0,6 0,0
davon Festnetzerlöse aus
Dienstleistungen 416,4 404,2 3,0 404,5 2,9 0,4
Erlöse aus Verkauf von Endgeräten 129,4 123,5 4,7 123,5 4,7 0,0
Sonstige betriebliche Erträge 23,3 29,3 –20,3 29,3 –20,5 0,1
EBITDA 389,8 410,1 –5,0 410,0 –4,9 –0,1
in % der Umsatzerlöse gesamt 34,6% 36,9% 36,9%
Betriebsergebnis 185,1 191,1 –3,1 190,9 –3,0 –0,2
in % der Umsatzerlöse gesamt 16,4% 17,2% 17,2%
Absolute
3. Quartal 3. Quartal 3. Quartal % Abweichung
2018 2017 2017 Veränderung (proforma -
Kennzahlen Festnetz berichtet berichtet Veränd. in % proforma proforma berichtet)
RGUs (in 1.000) 6.182,0 6.014,9 2,8 6.014,9 2,8 0,0

In der Überleitungstabelle finden sich keine Mobilkommunikationskennzahlen, da die M&A-Transaktion des Segments ausschließlich das Festnetzgeschäft betrifft.

Zusammenfassung Gruppe – Erste Neun Monate 2018

Kennzahlen

Absolute
% Abweichung
1-9 M 2018 1-9 M 2017 1-9 M 2017 Veränderung (proforma -
in Mio. EUR berichtet berichtet Veränd. in % proforma proforma berichtet)
Umsatzerlöse gesamt 3.301,3 3.252,5 1,5 3.258,7 1,3 6,2
Erlöse aus Dienstleistungen 2.854,6 2.835,1 0,7 2.840,8 0,5 5,7
davon Mobilfunkerlöse aus
Dienstleistungen 1.614,6 1.613,9 0,0 1.613,8 0,0 0,0
davon Festnetzerlöse aus
Dienstleistungen 1.240,0 1.221,2 1,5 1.226,9 1,1 5,7
Erlöse aus Verkauf von Endgeräten 376,3 342,9 9,7 342,9 9,7 0,0
Sonstige betriebliche Erträge 70,5 74,5 –5,4 75,0 –6,0 0,5
EBITDA 1.087,6 1.109,0 –1,9 1.110,6 –2,1 1,6
in % der Umsatzerlöse gesamt 32,9% 34,1% 34,1%
Betriebsergebnis 332,4 464,0 –28,4 464,6 –28,5 0,6
in % der Umsatzerlöse gesamt 10,1% 14,3% 14,3%

Abschreibungen

Absolute
% Abweichung
1-9 M 2018 1-9 M 2017 1-9 M 2017 Veränderung (proforma -
in Mio. EUR berichtet berichtet Veränd. in % proforma proforma berichtet)
Österreich 325,4 355,4 –8,4 355,4 –8,4 0,0
Bulgarien 215,8 102,2 111,2 102,2 111,2 0,0
Kroatien 86,0 66,6 29,1 67,0 28,2 0,5
Weißrussland 56,2 36,6 53,4 37,2 51,1 0,6
Slowenien 21,5 22,6 –4,8 22,6 –4,8 0,0
Republik Serbien 32,4 33,4 –3,0 33,4 –3,0 0,0
Republik Mazedonien 17,4 26,7 –34,8 26,7 –34,8 0,0
Holding & Sonstige, Eliminierungen 0,7 1,6 –57,1 1,6 –57,1 0,0
Gesamte Abschreibungen 755,3 645,0 17,1 646,0 16,9 1,0

EBIT

Absolute
% Abweichung
1-9 M 2018 1-9 M 2017 1-9 M 2017 Veränderung (proforma -
in Mio. EUR berichtet berichtet Veränd. in % proforma proforma berichtet)
Österreich 380,1 356,8 6,5 356,8 6,5 0,0
Bulgarien –108,2 2,2 o.A. 2,2 o.A. 0,0
Kroatien 9,0 21,8 –58,7 22,4 –59,8 0,6
Weißrussland 71,0 108,2 –34,4 108,2 –34,3 0,0
Slowenien 7,4 10,4 –28,6 10,4 –28,6 0,0
Republik Serbien 4,6 –4,7 o.A. –4,7 o.A. 0,0
Republik Mazedonien 10,7 –3,2 o.A. –3,2 o.A. 0,0
Holding & Sonstige, Eliminierungen –42,4 –27,5 –54,0 –27,5 –54,0 0,0
Gesamt EBIT 332,4 464,0 –28,4 464,6 –28,5 0,6

Anlagenzugänge*)

Absolute
% Abweichung
1-9 M 2018 1-9 M 2017 1-9 M 2017 Veränderung (proforma -
in Mio. EUR berichtet berichtet Veränd. in % proforma proforma berichtet)
Österreich 334,3 304,2 9,9 304,2 9,9 0,0
Bulgarien 50,9 55,4 –8,2 55,4 –8,2 0,0
Kroatien 56,1 53,0 5,9 53,4 5,1 0,4
Weißrussland 26,7 28,5 –6,3 29,3 –8,7 0,7
Slowenien 11,0 30,2 –63,5 30,2 –63,5 0,0
Republik Serbien 18,0 23,3 –22,8 23,3 –22,8 0,0
Republik Mazedonien 9,4 9,8 –3,8 9,8 –3,8 0,0
Holding & Sonstige, Eliminierungen 0,8 –6,0 o.A. –6,0 o.A. 0,0
Gesamte Anlagenzugänge 507,3 498,4 1,8 499,5 1,5 1,2

*) Die Anlagenzugänge beinhalten keine Zugänge im Zusammenhang mit Verpflichtungen aus der Stilllegung von Vermögenswerten.

Anlagenzugänge – Sachanlagenzugänge

1-9 M 2018 1-9 M 2017
in Mio. EUR berichtet berichtet Veränd. in %
Österreich 279,6 256,4 9,1
Bulgarien 33,8 38,4 –11,8
Kroatien 50,6 46,9 8,0
Weißrussland 19,6 24,5 –19,8
Slowenien 8,7 9,7 –9,8
Republik Serbien 14,8 18,4 –19,8
Republik Mazedonien 8,8 8,0 10,2
Holding & Sonstige, Eliminierungen 0,2 –5,5 o.A.
Anlagenzugänge gesamt -
Sachanlagenzugänge 416,2 396,8 4,9

Anlagenzugänge - Immaterielle Vermögenswerte

in Mio. EUR 1-9 M 2018
berichtet
1-9 M 2017
berichtet
Veränd. in %
Österreich 54,7 47,9 14,4
Bulgarien 17,0 17,0 0,0
Kroatien 5,5 6,1 –10,1
Weißrussland 7,1 4,0 75,8
Slowenien 2,3 20,5 –88,7
Republik Serbien 3,2 4,8 –34,1
Republik Mazedonien 0,6 1,8 –65,7
Holding & Sonstige, Eliminierungen 0,6 –0,5 o.A.
Anlagenzugänge gesamt - Immaterielle
Vermögenswerte 91,1 101,6 –10,4

Segment Kroatien – Erste Neun Monate 2018

Kennzahlen

Absolute
% Abweichung
1-9 M 2018 1-9 M 2017 1-9 M 2017 Veränderung (proforma -
in Mio. EUR berichtet berichtet Veränd. in % proforma proforma berichtet)
Umsatzerlöse gesamt 331,3 328,0 1,0 330,4 0,3 2,4
Erlöse aus Dienstleistungen 291,8 288,8 1,0 291,0 0,3 2,2
davon Mobilfunkerlöse aus
Dienstleistungen 198,3 198,3 0,0 198,3 0,0 0,0
davon Festnetzerlöse aus
Dienstleistungen 93,5 90,4 3,4 92,7 0,9 2,3
Erlöse aus Verkauf von Endgeräten 35,2 34,6 1,7 34,6 1,7 0,0
Sonstige betriebliche Erträge 4,4 4,7 –6,2 4,8 –8,8 0,1
EBITDA 95,0 88,4 7,4 89,5 6,1 1,1
in % der Umsatzerlöse gesamt 28,7% 27,0% 27,1%
Betriebsergebnis 9,0 21,8 –58,7 22,4 –59,8 0,6
in % der Umsatzerlöse gesamt 2,7% 6,7% 6,8%
1-9 M 2018 1-9 M 2017 1-9 M 2017 %
Veränderung
Absolute
Abweichung
(proforma -
Kennzahlen Festnetz berichtet berichtet Veränd. in % proforma proforma berichtet)
RGUs (in 1.000) 668,5 659,9 1,3 659,9 1,3 0,0

In der Überleitungstabelle finden sich keine Mobilkommunikationskennzahlen, da die M&A-Transaktion des Segments ausschließlich das Festnetzgeschäft betrifft.

Segment Weißrussland – 3. Quartal 2018

Kennzahlen

Absolute
3. Quartal 3. Quartal 3. Quartal % Abweichung
2018 2017 2017 Veränderung (proforma -
in Mio. EUR berichtet berichtet Veränd. in % proforma proforma berichtet)
Umsatzerlöse gesamt 103,8 99,8 4,0 100,3 3,5 0,4
Erlöse aus Dienstleistungen 74,6 75,9 –1,7 76,3 –2,2 0,4
davon Mobilfunkerlöse aus
Dienstleistungen 63,9 68,1 –6,1 68,1 –6,1 0,0
davon Festnetzerlöse aus
Dienstleistungen 10,6 7,8 37,2 8,1 30,7 0,4
Erlöse aus Verkauf von Endgeräten 23,5 19,8 19,0 19,8 19,0 0,0
Sonstige betriebliche Erträge 5,7 4,2 35,9 4,2 34,3 0,1
EBITDA 42,9 46,7 –8,1 46,6 –7,9 –0,1
in % der Umsatzerlöse gesamt 41,4% 46,8% 46,5%
Betriebsergebnis 23,4 34,5 –32,0 34,3 –31,7 –0,2
in % der Umsatzerlöse gesamt 22,6% 34,5% 34,2%
Absolute
3. Quartal 3. Quartal 3. Quartal % Abweichung
2018 2017 2017 Veränderung (proforma -
Kennzahlen Festnetz berichtet berichtet Veränd. in % proforma proforma berichtet)
RGUs (in 1.000) 615,8 461,9 33,3 461,9 33,3 0,0

In der Überleitungstabelle finden sich keine Mobilkommunikationskennzahlen, da die M&A-Transaktion des Segments ausschließlich das Festnetzgeschäft betrifft.

Segment Weißrussland – Erste Neun Monate 2018

Kennzahlen

Absolute
% Abweichung
1-9 M 2018 1-9 M 2017 1-9 M 2017 Veränderung (proforma -
in Mio. EUR berichtet berichtet Veränd. in % proforma proforma berichtet)
Umsatzerlöse gesamt 289,7 294,6 –1,6 298,3 –2,9 3,8
Erlöse aus Dienstleistungen 215,0 231,7 –7,2 235,1 –8,5 3,4
davon Mobilfunkerlöse aus
Dienstleistungen 186,1 209,4 –11,1 209,4 –11,1 0,0
davon Festnetzerlöse aus
Dienstleistungen 28,9 22,3 29,7 25,7 12,3 3,4
Erlöse aus Verkauf von Endgeräten 59,1 49,8 18,7 49,8 18,7 0,0
Sonstige betriebliche Erträge 15,6 13,1 19,2 13,4 16,2 0,3
EBITDA 127,2 144,8 –12,2 145,3 –12,5 0,5
in % der Umsatzerlöse gesamt 43,9% 49,2% 48,7%
Betriebsergebnis 71,0 108,2 –34,4 108,2 –34,3 0,0
in % der Umsatzerlöse gesamt 24,5% 36,7% 36,3%

Zusätzliche Informationen

Risiken und Unsicherheiten

Die Telekom Austria Group ist verschiedenen Risiken und Unsicherheiten ausgesetzt, die ihre Ergebnisse beeinträchtigen könnten. Nähere Informationen über diese Risiken und Unsicherheiten sind im Geschäftsbericht 2017 der Telekom Austria Group auf den Seiten 72 ff. zu finden.

Verzicht auf prüferische Durchsicht

Der vorliegende Finanzbericht der Telekom Austria Group enthält Ergebnisse, die weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen wurden.

Sonstiges

Bei der Summierung gerundeter Beträge können durch die Verwendung automatischer Rechenhilfen Rundungsdifferenzen auftreten.

Das berichtete Ergebnis beinhaltet die Abschreibung der Unterschiedsbeträge aus vergangenen Unternehmenszusammenschlüssen und kann somit von den Finanzzahlen der Einzelgesellschaften abweichen.

o. A. – ohne Aussagekraft, für Änderungen >300% sowie für sonstige nicht aussagekräftige Änderungen

k. A. – keine Angabe, z. B. für Divisionen durch null

Haftungsausschluss

Haftungsausschluss für zukunftsbezogene Aussagen: Dieses Dokument enthält zukunftsbezogene Aussagen. Diese zukunftsbezogenen Aussagen verwenden normalerweise Ausdrücke wie "glaubt", "ist der Absicht", "nimmt an", "plant", "erwartet" und ähnliche Formulierungen. Die tatsächlichen Ereignisse können aufgrund einer Reihe von Faktoren wesentlich von der erwarteten Entwicklung abweichen. Zukunftsbezogene Aussagen enthalten naturgemäß Risiken und Unsicherheiten. Wir wollen darauf hinweisen, dass aufgrund einer Reihe von wichtigen Faktoren das tatsächliche Ergebnis wesentlich von den zukunftsbezogenen Aussagen abweichen kann. Weder die A1 Telekom Austria Group noch eine andere Person übernehmen eine Haftung für solche zukunftsbezogenen Aussagen. A1 Telekom Austria Group wird diese zukunftsbezogenen Aussagen nicht aktualisieren, weder aufgrund geänderter tatsächlicher Umstände, geänderter Annahmen oder Erwartungen. Dieser Bericht stellt keine Empfehlung oder Einladung dar, Wertpapiere der A1 Telekom Austria Group zu kaufen oder zu verkaufen.

Kontakte

Investor Relations Susanne Aglas-Reindl Head of Investor Relations Tel.: +43 (0) 50 664 39420 E-Mail: [email protected]

Corporate Communications Barbara Grohs Director Group Communications & Sustainability Tel.: +43 (0) 50 664 39693 E-Mail: [email protected]

Verkürzter konsolidierter Zwischenabschluss A1 Telekom Austria Group

2018 basierend auf IFRS 15, 2017 ohne Anwendung von IFRS 15 (siehe "Änderungen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden")

Verkürzte Konzern-Gesamtergebnisrechnung

3. Qu. 2018 3. Qu. 2017 1-9 M 2018 1-9 M 2017
in Mio. EUR, ausgenommen Aktienangaben ungeprüft ungeprüft ungeprüft ungeprüft
Umsatzerlöse aus Dienstleistungen (inkl. sonstige betriebliche Erträge) 959,7 987,1 2.821,7 2.909,6
Umsatzerlöse aus Verkauf Endgeräte 155,1 123,5 460,5 342,9
Umsatzerlöse gesamt (inkl. sonstige betriebliche Erträge) 1.114,8 1.110,7 3.282,2 3.252,5
Kosten zur Erbringung von Dienstleistungen –347,3 –344,8 –1.031,0 –1.028,6
Kosten der Endgeräte –144,9 –143,7 –431,2 –400,3
Vertriebs-, allgemeine und Verwaltungsaufwendungen –229,9 –209,5 –715,2 –708,2
Sonstige Aufwendungen –2,9 –2,5 –7,6 –6,3
Gesamte Kosten und Aufwendungen –725,0 –700,5 –2.185,0 –2.143,5
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung - EBITDA 389,8 410,1 1.097,2 1.109,0
Abschreibungen –204,6 –219,1 –755,3 –645,0
Betriebsergebnis - EBIT 185,1 191,1 341,9 464,0
Zinsertrag 1,4 3,9 4,0 11,1
Zinsaufwand aus Finanzverbindlichkeiten –21,7 –24,5 –65,3 –72,7
Zinsaufwand Personal- und Restrukturierungsrückstellungen, sonstiges Finanzergebnis, netto –2,1 –2,1 –6,7 –8,9
Wechselkursdifferenzen, netto –4,8 –6,4 3,1 –2,2
Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen –0,2 0,1 –0,3 –0,6
Finanzergebnis –27,4 –29,0 –65,2 –73,3
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - EBT 157,8 162,1 276,7 390,8
Ertragsteuer –43,1 –14,0 –75,6 –33,7
Nettoergebnis 114,7 148,1 201,2 357,1
Davon entfällt auf:
Eigentümer der Muttergesellschaft 114,5 141,6 198,6 337,8
Nicht beherrschende Anteile 0,2 0,2 0,4 0,3
Hybridkapitalbesitzer 0,0 6,4 2,2 19,0
Unverwässertes/ verwässertes Ergebnis je Aktie der Eigentümer der Muttergesellschaft 0,2 0,2 0,3 0,5
Durchschnittliche Anzahl der Aktien 664.084.841 664.084.841 664.084.841 664.084.841
Sonstiges Ergebnis (Other Comprehensive Income - OCI):
Posten, die in die Gewinn-und-Verlustrechnung umgegliedert werden können:
Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung –20,1 –13,4 –10,6 –29,2
Realisiertes Ergebnis aus Hedging-Aktivitäten, nach Ertragsteuern 1,1 1,1 3,3 3,3
Nicht realisiertes Ergebnis aus der Marktbewertung von Wertpapieren, nach Ertragsteuern 0,0 0,1 0,0 0,2
Posten, die nicht in die Gewinn-und-Verlustrechnung umgegliedert werden:
Neubewertung von Personalrückstellungen, nach Ertragsteuern –1,0 –0,9 –2,9 –2,7
Gesamtes sonstiges Ergebnis (Other Comprehensive Income - OCI) –20,1 –13,1 –10,3 –28,4
Gesamtergebnis 94,6 135,0 190,9 328,6
Davon entfällt auf:
Eigentümer der Muttergesellschaft 94,4 128,4 188,3 309,4
Nicht beherrschende Anteile 0,2 0,2 0,4 0,3
Hybridkapitalbesitzer 0,0 6,4 2,2 19,0

Verkürzte Konzernbilanz

in Mio. EUR
ungeprüft
ungeprüft
geprüft
VERMÖGENSWERTE
Kurzfristige Vermögenswerte
Liquide Mittel
49,7
202,4
202,4
Forderungen: Kunden, Händler und sonstige abzüglich Wertberichtigungen
792,7
708,3
679,3
Forderungen an nahestehende Unternehmen
1,5
0,9
0,9
Vorräte
114,4
102,4
87,4
Forderungen aus Ertragsteuern
4,9
2,8
2,8
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte abzüglich Wertberichtigungen
115,8
98,3
253,4
Vertragsvermögenswerte
136,5
145,6
0,0
Vertragskosten
39,2
42,3
0,0
Kurzfristige Vermögenswerte gesamt
1.254,8
1.303,1
1.226,3
Langfristige Vermögenswerte
Sachanlangen
2.646,8
2.627,9
2.627,9
Immaterielle Vermögenswerte
1.788,0
2.075,9
2.075,9
Firmenwerte
1.277,5
1.276,3
1.276,3
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen
33,5
34,0
34,0
Langfristige Finanzinvestitionen
11,9
13,4
12,9
Aktive latente Steuern
278,3
325,4
327,1
Sonstige langfristige Vermögenswerte abzüglich Wertberichtigungen
20,7
10,1
57,9
Langfristige Vermögenswerte gesamt
6.056,8
6.363,0
6.412,0
AKTIVA GESAMT
7.311,7
7.666,1
7.638,3
SCHULDEN
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten und kurzfristiger Anteil der langfristigen Finanzverbindlichkeiten
–288,9
–0,6
–0,6
Verbindlichkeiten
–790,9
–784,2
–784,2
Kurzfristige Rückstellungen
–232,6
–246,2
–265,9
Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern
–43,8
–35,9
–35,9
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen
–0,5
–0,6
–0,6
Vertragsverbindlichkeiten
–170,6
–161,6
0,0
Kurzfristige passive Rechnungsabgrenzungen
0,0
0,0
–156,6
Kurzfristige Schulden gesamt
–1.527,2
–1.229,1
–1.243,7
Langfristige Schulden
Langfristige Finanzverbindlichkeiten
–2.536,3
–2.533,6
–2.533,6
Passive latente Steuern
–31,1
–51,0
–41,6
Passive Rechnungsabgrenzungen und sonstige langfristige Verbindlichkeiten
–23,5
–28,5
–38,3
Stilllegung von Vermögenswerten und Restrukturierung
–583,4
–646,9
–646,9
Personalrückstellungen
–205,6
–196,8
–196,8
Langfristige Schulden gesamt
–3.379,9
–3.456,8
–3.457,2
Eigenkapital
Grundkapital
–1.449,3
–1.449,3
–1.449,3
Eigene Aktien
7,8
7,8
7,8
Kapitalrücklagen
–1.100,1
–1.100,1
–1.100,1
Hybridkapital
0,0
–591,2
–591,2
Bilanzgewinn und Gewinnrücklagen
–561,0
–534,8
–491,9
Rücklage aus dem sonstigen Ergebnis (OCI)
700,5
690,2
690,1
Auf die Gesellschafter der Muttergesellschaft entfallendes Eigenkapital
–2.402,1
–2.977,5
–2.934,6
Nicht beherrschende Anteile
–2,4
–2,7
–2,7
Eigenkapital gesamt
–2.404,6
–2.980,2
–2.937,4
SCHULDEN UND EIGENKAPITAL GESAMT
–7.311,7
–7.666,1
–7.638,3
30. Sept. 2018 1. Jänner 2018 31. Dez. 2017
  1. Jänner 2018 inklusive quantitativer Auswirkungen aus erstmaliger Anwendung von IFRS 15 und IFRS 9 (siehe "Änderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden")

  2. Dez. 2017 ohne Anwendung von IFRS 15 und IFRS 9 (siehe "Änderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden")

Verkürzte Konzern-Kapitalflussrechnung

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - EBT
157,8
162,1
276,7
390,8
Zahlungsunwirksame Posten und sonstige Überleitungsposten:
Abschreibung Sachanlagen
125,6
131,5
373,6
397,8
Abschreibung immaterielle Vermögenswerte
79,1
87,5
381,7
247,2
Bewertung beizulegender Zeitwert Finanzinvestitionen
–0,2
0,0
–0,3
0,0
Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen
0,2
–0,1
0,3
0,6
Ergebnis aus dem Verkauf von finanziellen Vermögenswerten
0,0
0,0
0,0
–0,1
Ergebnis aus dem Abgang von Sachanlagen
0,6
1,3
2,6
3,9
Nettoaufwand Personal- und Restrukturierungsrückstellungen
10,7
–9,3
17,8
–1,5
Wechselkursdifferenzen, netto
4,8
6,4
–3,1
2,2
Zinsertrag
–1,4
–3,9
–4,0
–11,1
Zinsaufwendungen
22,2
25,1
67,1
76,1
Sonstige Anpassungen
–1,8
–0,5
–3,7
–5,7
Veränderung Working Capital und sonstige Bilanzposten:
Forderungen: Kunden, Händler und sonstige
–29,6
13,7
–85,0
–43,8
Aktive Rechnungsabgrenzungen
15,8
6,8
–0,7
–7,3
Forderungen an nahestehende Unternehmen
–0,4
–0,3
–0,6
–0,4
Vorräte
–6,7
–0,4
–12,3
–8,9
Sonstige Vermögenswerte
2,6
–17,6
–9,1
–9,3
Vertragsvermögenswerte
6,8
0,0
9,3
0,0
Vertragskosten
1,2
0,0
3,1
0,0
Personal- und Restrukturierungsrückstellungen
–24,5
–25,4
–73,2
–78,8
Verbindlichkeiten und Rückstellungen
–9,9
–36,8
7,1
–26,2
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen
0,0
–1,8
–0,1
–5,9
Vertragsverbindlichkeiten
–8,0
0,0
8,9
0,0
Kurzfristige passive Rechnungsabgrenzungen
0,0
1,2
0,0
0,1
Erhaltene Zinsen
1,4
3,9
4,0
11,1
Bezahlte Ertragsteuern
–28,1
–9,6
–42,0
–20,7
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
318,1
333,9
918,2
910,1
Zugang Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, bezahlt
–192,2
–142,9
–558,6
–521,1
Dividenden von assoziierten Unternehmen
0,0
0,0
0,8
0,0
Ergebnis aus dem Abgang von Sachanlagen
5,7
1,7
10,0
11,8
Abgang von Finanzinvestitionen
0,1
2,0
1,7
2,5
Erwerb von Tochtergesellschaften , netto
0,0
–16,2
–4,0
–86,7
Verkauf von Anteilen an assoziierten Unternehmen
0,0
3,9
0,1
3,9
Cashflow aus Investitionstätigkeit
–186,4
–151,5
–550,0
–589,7
Aufnahme langfristiger Finanzverbindlichkeiten
0,0
248,8
0,0
248,8
Tilgung langfristiger Finanzverbindlichkeiten
0,0
0,0
0,0
–522,0
Bezahlte Zinsen
–11,2
–8,6
–43,5
–64,7
Veränderung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten
–132,7
–196,4
51,0
1,3
Dividendenausschüttung
0,0
0,0
–167,2
–166,7
Aufnahme kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten
0,0
0,0
240,0
0,0
Rückzahlung Hybridanleihe
0,0
0,0
–600,0
0,0
Erwerb nichtbeherrschender Anteile
0,0
0,0
0,0
–1,0
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
–143,9
43,7
–519,7
–504,4
Auswirkungen von Wechselkursschwankungen
–1,8
–0,3
–1,1
–1,2
Nettoveränderung der liquiden Mittel
–13,9
226,0
–152,6
–185,2
Liquide Mittel zu Beginn der Periode
63,7
46,3
202,4
457,5
Liquide Mittel am Ende der Periode
49,7
272,3
49,7
272,3
3. Qu. 2018 3. Qu. 2017 1-9 M 2018 1-9 M 2017
in Mio. EUR ungeprüft ungeprüft ungeprüft ungeprüft

Anlagenzugänge

in Mio. EUR ungeprüft 3. Qu. 2018 3. Qu. 2017 ungeprüft Veränd. in % ungeprüft 1-9 M 2018 1-9 M 2017 ungeprüft Veränd. in %
Zugang Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, bezahlt 192,2 142,9 34,5% 558,6 521,1 7,2%
Überleitung der Zugänge in Verbindlichkeiten 10,2 4,2 k.A. –32,9 –22,8 44,6%
Überleitung der öffentlichen Zuschüsse –8,6 0,0 k.A. –18,4 0,0 k.A.
Anlagenzugänge gesamt 193,8 147,1 31,8% 507,3 498,4 1,8%
davon Sachanlagen 153,7 119,7 28,4% 416,2 396,8 4,9%
davon immaterielle Vermögenswerte 40,1 27,4 46,6% 91,1 101,6 –10,4%

Anlagenzugängen beinhalten Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten sowie zu Sachanlagevermögen inklusive der aktivierten Zinsen, nicht jedoch Zugänge im Zusammenhangmit Verpflichtungen aus der Stilllegung von Vermögenswerten.

In Übereinstimmung mit IAS 7.43 enthält die Überleitung der Zugänge in Verbindlichkeiten eine Anpassung der Anlagenzugänge der laufenden Periode, welche noch nicht bezahlt wurden, sowie der Anlagenzugänge vorangegangener Perioden, welche in der laufenden Perioden bezahlt wurden. Die Überleitung öffentliche Zuschüsse enthält noch nicht ausbezahlte Zuschüsse, welche bereits von den Anlagenzugängen abgezogen wurden.

Verkürzte Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

Bilanzge Nicht
Grund Eigene Kapital Hybrid winn und
Gewinn
Sonstige beherr
schende
Eigen
kapital
in Mio. EUR (ungeprüft) kapital Aktien rücklagen kapital rücklagen Rücklagen Gesamt Anteile gesamt
Stand am 31. Dezember 2017 1.449,3 –7,8 1.100,1 591,2 491,9 –690,1 2.934,6 2,7 2.937,4
Änderung Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 0,0 0,0 0,0 0,0 42,9 0,0 42,8 0,0 42,8
Stand am 1. Jänner 2018 1.449,3 –7,8 1.100,1 591,2 534,8 –690,2 2.977,5 2,7 2.980,2
Nettoergebnis 0,0 0,0 0,0 0,0 200,8 0,0 200,8 0,4 201,2
Sonstiges Ergebnis (Other Comprehensive Income -
OCI) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 –10,3 –10,3 0,0 –10,3
Gesamtergebnis 0,0 0,0 0,0 0,0 200,8 –10,3 190,5 0,4 190,9
Ausschüttung Dividende 0,0 0,0 0,0 0,0 –165,8 0,0 –165,8 –0,6 –166,5
Rückzahlung Hybridkapital 0,0 0,0 0,0 –591,2 –8,8 0,0 –600,0 0,0 –600,0
Erwerb von nicht beherrschenden Anteile 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 –0,1 –0,1
Stand am 30. September 2018 1.449,3 –7,8 1.100,1 0,0 561,0 –700,5 2.402,1 2,4 2.404,6
Bilanzge Nicht
winn und beherr Eigen
in Mio. EUR (ungeprüft) Grund
kapital
Eigene
Aktien
Kapital
rücklagen
Hybrid
kapital
Gewinn
rücklagen
Sonstige
Rücklagen
Gesamt schende
Anteile
kapital
gesamt
Stand am 1. Jänner 2017 1.449,3 –7,8 1.100,1 591,2 306,3 –670,4 2.768,7 2,0 2.770,7
Nettoergebnis 0,0 0,0 0,0 0,0 356,7 0,0 356,7 0,3 357,1
Sonstiges Ergebnis (Other Comprehensive Income -
OCI) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 –28,4 –28,4 0,0 –28,4
Gesamtergebnis 0,0 0,0 0,0 0,0 356,7 –28,4 328,3 0,3 328,6
Ausschüttung Dividende 0,0 0,0 0,0 0,0 –160,3 0,0 –160,3 –0,2 –160,4
Erwerb von nicht beherrschenden Anteile 0,0 0,0 0,0 0,0 –0,5 0,0 –0,5 0,2 –0,3
Stand am 30. September 2017 1.449,3 –7,8 1.100,1 591,2 502,3 –698,9 2.936,3 2,3 2.938,6

Informationen zur Rück- und Kuponzahlung der Hybridanleihe und dem Steuerertrag auf die Zinsen, die auf Hybridkapitalbesitzer entfallen, welche in der Ausschüttung als Dividende enthalten sind, siehe "Eigenkapital". Zur Anwendung von IFRS 15 und IFRS 9 siehe "Änderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden".

Nettoverschuldung

in Mio. EUR 30. Sept. 2018
ungeprüft
31. Dez. 2017
geprüft
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 2.536,3 2.533,6
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten und kurzfristiger Anteil der langfristigen Finanzverbindlichkeiten 288,9 0,6
Liquide Mittel und kurzfristige Finanzinvestitionen –49,7 –202,4
Nettoverschuldung 2.775,4 2.331,8
Nettoverschuldung/EBITDA (in den letzten 12 Monaten) 2,0x 1,7x

Verkürzte Berichterstattung der Geschäftssegmente

1-9 M 2018
in Mio. EUR (ungeprüft) Weiß
ohne Anwendung von IFRS 15 Österreich Bulgarien Kroatien russland Slowenien Serbien Mazedonien Sonstige* Konsolidiert
Außenumsätze 1.940,8 321,9 324,6 289,3 153,8 177,4 87,7 5,9 3.301,3
Umsätze zwischen Segmenten 22,2 8,1 6,7 0,4 3,9 4,9 1,3 –47,6 0,0
Gesamtumsätze (inkl. sonstige
betriebliche Erträge) 1.963,0 330,0 331,3 289,7 157,7 182,2 89,0 –41,7 3.301,3
Segmentaufwendungen –1.257,5 –222,5 –236,3 –162,6 –128,8 –145,2 –60,9 –0,1 –2.213,7
EBITDA 705,5 107,5 95,0 127,2 28,9 37,1 28,1 –41,7 1.087,6
Abschreibungen –325,4 –215,8 –86,0 –56,2 –21,5 –32,4 –17,4 –0,7 –755,3
Betriebsergebnis - EBIT 380,1 –108,2 9,0 71,0 7,4 4,6 10,7 –42,4 332,4
Zinsertrag 1,8 2,0 3,2 1,1 1,6 1,1 0,2 0,2 11,2
Zinsaufwendungen –17,4 –0,4 –5,6 –1,9 –0,4 –1,0 –1,0 –37,7 –65,3
Sonstiges Finanzergebnis –4,7 –0,3 3,5 –1,4 0,0 0,1 0,0 –0,7 –3,6
Ergebnis aus Beteiligungen an
assoziierten Unternehmen 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 –0,4 –0,3
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit - EBT 359,9 –106,8 10,0 68,8 8,7 4,9 10,0 –81,1 274,4
Ertragsteuern –75,2
Nettoergebnis 199,2
EBITDA-Marge 35,9% 32,6% 28,7% 43,9% 18,4% 20,3% 31,6% k.A. 32,9%
Anlagenzugänge immaterielle 2,3
Vermögenswerte 54,7 17,0 5,5 7,1 3,2 0,6 0,6 91,1
Anlagenzugänge Sachanlagen 279,6 33,8 50,6 19,6 8,7 14,8 8,8 0,2 416,2
Anlagenzugänge gesamt 334,3 50,9 56,1 26,7 11,0 18,0 9,4 0,8 507,3
1-9 M 2017
in Mio. EUR (ungeprüft)
ohne Anwendung von IFRS 15
Österreich Bulgarien Kroatien Weiß
russland
Slowenien Serbien Mazedonien Sonstige* Konsolidiert
Außenumsätze 1.924,4 312,5 317,2 293,0 158,5 159,7 84,1 3,2 3.252,5
Umsätze zwischen Segmenten 21,6 6,6 10,8 1,6 3,5 4,9 1,4 –50,4 0,0
Gesamtumsätze (inkl. sonstige
betriebliche Erträge) 1.946,1 319,1 328,0 294,6 162,0 164,6 85,5 –47,2 3.252,5
Segmentaufwendungen –1.233,9 –214,7 –239,6 –149,8 –129,0 –135,8 –62,0 21,2 –2.143,5
EBITDA 712,2 104,4 88,4 144,8 33,0 28,7 23,5 –26,0 1.109,0
Abschreibungen –355,4 –102,2 –66,6 –36,6 –22,6 –33,4 –26,7 –1,6 –645,0
Betriebsergebnis - EBIT 356,8 2,2 21,8 108,2 10,4 –4,7 –3,2 –27,5 464,0
Zinsertrag 1,6 2,4 4,1 0,4 1,7 0,7 0,2 0,0 11,1
Zinsaufwendungen –15,5 –0,5 –7,3 –2,3 –0,8 –1,3 –1,0 –44,0 –72,7
Sonstiges Finanzergebnis –7,0 –3,9 1,9 –4,9 0,0 2,6 0,6 –0,4 –11,1
Ergebnis aus Beteiligungen an
assoziierten Unternehmen –0,4 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 –0,2 –0,6
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit - EBT 335,5 0,2 20,6 101,4 11,4 –2,7 –3,4 –72,1 390,8
Ertragsteuern –33,7
Nettoergebnis 357,1
EBITDA-Marge 36,6% 32,7% 27,0% 49,2% 20,4% 17,5% 27,5% k.A. 34,1%
Anlagenzugänge immaterielle
Vermögenswerte 47,9 17,0 6,1 4,0 20,5 4,8 1,8 –0,5 101,6
Anlagenzugänge Sachanlagen 256,4 38,4 46,9 24,5 9,7 18,4 8,0 –5,5 396,8
Anlagenzugänge gesamt
*
304,2 55,4 53,0 28,5 30,2 23,3 9,8 –6,0 498,4

*Sonstige beinhaltet: Holding, Sonstige & Eliminierungen

3. Qu. 2018
in Mio. EUR (ungeprüft) Weiß Maze Konsoli
ohne Anwendung von IFRS 15 Österreich Bulgarien Kroatien russland Slowenien Serbien donien Sonstige* diert
Außenumsätze 648,4 109,9 114,5 103,7 52,1 64,2 30,9 2,5 1.126,2
Umsätze zwischen Segmenten 9,0 2,6 3,7 0,1 1,6 1,9 0,2 –19,0 0,0
Gesamtumsätze (inkl. sonstige
betriebliche Erträge) 657,3 112,5 118,2 103,8 53,7 66,1 31,1 –16,5 1.126,2
Segmentaufwendungen –415,3 –72,6 –76,8 –60,8 –43,5 –50,5 –20,7 3,7 –736,4
EBITDA 242,1 40,0 41,3 42,9 10,2 15,6 10,4 –12,8 389,8
Abschreibungen –108,2 –25,0 –27,8 –19,5 –7,1 –10,7 –6,4 0,1 –204,6
Betriebsergebnis - EBIT 133,9 14,9 13,6 23,4 3,1 4,9 4,1 –12,7 185,1
Zinsertrag 1,0 0,6 1,3 0,6 0,5 0,4 0,1 0,1 4,5
Zinsaufwendungen –5,6 –0,1 –1,5 –0,6 –0,1 –0,2 –0,3 –13,2 –21,7
Sonstiges Finanzergebnis –1,7 –0,1 –2,4 –1,8 0,0 –0,2 0,0 –0,7 –6,9
Ergebnis aus Beteiligungen an
assoziierten Unternehmen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 –0,2 –0,2
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit - EBT 127,6 15,3 10,9 21,6 3,5 4,9 3,8 –26,8 160,9
Ertragsteuern –44,2
Nettoergebnis 116,7
EBITDA-Marge 36,8% 35,5% 35,0% 41,4% 19,0% 23,6% 33,5% k.A. 34,6%
Anlagenzugänge immaterielle
Vermögenswerte 20,4 11,5 2,6 3,8 0,6 1,1 0,2 –0,2 40,1
Anlagenzugänge Sachanlagen 99,1 14,8 17,2 11,1 3,1 5,8 2,2 0,5 153,7
Anlagenzugänge gesamt 119,4 26,3 19,8 15,0 3,7 6,8 2,5 0,3 193,8
3. Qu. 2017
in Mio. EUR (ungeprüft) Weiß Maze Konsoli
ohne Anwendung von IFRS 15 Österreich Bulgarien Kroatien russland Slowenien Serbien donien Sonstige* diert
Außenumsätze 644,9 109,4 113,8 99,8 53,9 57,8 29,6 1,4 1.110,7
Umsätze zwischen Segmenten 10,4 2,9 7,2 0,0 1,6 1,6 0,7 –24,3 0,0
Gesamtumsätze (inkl. sonstige
betriebliche Erträge) 655,3 112,3 121,0 99,8 55,5 59,4 30,2 –22,9 1.110,7
Segmentaufwendungen –401,3 –69,5 –79,3 –53,1 –44,9 –47,5 –20,9 16,0 –700,5
EBITDA 254,1 42,8 41,7 46,7 10,7 11,9 9,3 –7,0 410,1
Abschreibungen –114,8 –42,7 –23,6 –12,2 –7,1 –11,2 –7,2 –0,2 –219,1
Betriebsergebnis - EBIT 139,3 0,0 18,1 34,5 3,6 0,6 2,2 –7,2 191,1
Zinsertrag 0,6 0,8 1,5 0,1 0,6 0,3 0,1 0,0 3,9
Zinsaufwendungen –5,1 –0,1 –2,4 –0,8 –0,3 –0,5 –0,4 –15,0 –24,5
Sonstiges Finanzergebnis –2,8 0,0 –4,2 –2,1 0,0 0,9 0,2 –0,4 –8,4
Ergebnis aus Beteiligungen an
assoziierten Unternehmen 0,3 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 –0,2 0,1
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit - EBT 132,2 0,7 13,0 31,7 3,9 1,4 2,0 –22,8 162,1
Ertragsteuern –14,0
Nettoergebnis 148,1
EBITDA-Marge 38,8% 38,1% 34,5% 46,8% 19,2% 20,0% 30,9% k.A. 36,9%
Anlagenzugänge immaterielle
Vermögenswerte 15,1 3,9 2,4 1,9 1,1 1,1 0,9 0,9 27,4
Anlagenzugänge Sachanlagen 70,5 11,6 13,3 12,3 2,7 6,4 3,3 –0,5 119,7
Anlagenzugänge gesamt 85,5 15,5 15,8 14,2 3,9 7,6 4,2 0,4 147,1

*Sonstige beinhaltet: Holding, Sonstige & Eliminierungen

Ausgewählte erläuternde Anhangangaben zum verkürzten konsolidierten Zwischenabschluss

Rechnungslegungsgrundsätze

Der konsolidierte Zwischenabschluss beinhaltet nach Einschätzung des Managements alle erforderlichen Anpassungen zur Vermittlung einer den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Abbildung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Dieser konsolidierte Zwischenabschluss wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen und sollte im Zusammenhang mit dem geprüften Konzernabschluss der A1 Telekom Austria Group zum 31. Dezember 2017 gelesen werden und ist nicht notwendigerweise für das Jahresergebnis indikativ.

Seit dem 31. Dezember 2017 gab es keine wesentlichen Veränderungen in den Beziehungen zwischen verbundenen Unternehmen, Verpflichtungen und Haftungsverhältnissen.

Die Erstellung eines Zwischenabschlusses erfolgt gemäß IAS 34 und erfordert Schätzungen und Annahmen, die die berichteten Werte im Zwischenbericht beeinflussen. Tatsächliche Ergebnisse können von diesen Schätzungen abweichen.

Im Vergleich zu anderen Wirtschaftssektoren unterliegt die Telekommunikationsbranche relativ geringen saisonalen Schwankungen. Innerhalb der Telekommunikationsbranche unterliegen die einzelnen Segmente der A1 Telekom Austria Group denselben Schwankungen wie die europäischen Mitbewerber, mit niedrigeren Margen im vierten Quartal, bedingt durch Weihnachtsaktionen, Endgeräte, die den Kunden zur Verfügung gestellt werden, und Erhöhungen von Verkaufsprovisionen.

Änderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die A1 Telekom Austria Group wendet im Zwischenbericht dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 an, außer die folgenden Standards, die seit dem 1. Jänner 2018 erstmals wirksam sind.

IFRS 15 Umsatzerlöse aus Kundenverträgen
IFRS 9 Finanzinstrumente
IFRS 15 Umsatzerlöse aus Kundenverträgen – Klarstellungen
IFRS 2 Änderungen zu anteilsbasierten Vergütungen
Alle IFRSs Jährliche Verbesserungen 2014 – 2016
IFRIC 22 Währungsumrechnung bei Anzahlungen
IAS 40 Klassifizierung noch nicht fertiggestellter Immobilien

Folgende Standards haben Auswirkungen auf den verkürzten Zwischenabschluss:

Auswirkungen von IFRS 15

Im Mai 2014 hat das IASB den neuen Standard IFRS 15 "Umsatzerlöse aus Kundenverträgen" veröffentlicht. Zielsetzung des neuen Standards zur Umsatzrealisierung ist es, die Vielzahl der bisher in diversen Standards enthaltenen Regelungen zusammenzuführen. Die Fragen, in welcher Höhe und zu welchem Zeitpunkt bzw. über welchen Zeitraum Umsatz zu realisieren ist, sind mit Hilfe eines Fünf-Stufen-Modells zu beantworten. Die Art der Transaktion oder die Branche des Unternehmens spielen dabei keine Rolle. IFRS 15 enthält zusätzliche qualitative und quantitative Angabepflichten. Diese sollen es den Abschlussadressaten ermöglichen, die Art, die Höhe, den zeitlichen Anfall sowie die Unsicherheit von Umsatzerlösen und resultierenden Zahlungsströmen aus Verträgen mit Kunden nachvollziehen zu können. Im April 2016 wurden einige Klarstellungen zum IFRS 15 veröffentlicht, die insbesondere die Identifizierung von separaten Leistungsverpflichtungen, die Abgrenzung Prinzipal und Agent sowie die Erfassung von Lizenzverträgen betreffen. Diese wurden, wie auch der ursprüngliche Standard, von der EU bereits in europäisches Recht übernommen.

Auswirkungen zum 1. Jänner 2018

A1 Telekom Austria Group hat IFRS 15 erstmals zum 1. Jänner 2018 unter Inanspruchnahme der in den Übergangsvorschriften vorgesehenen modifizierten rückwirkenden Methode zur Erstanwendung angewandt. Dementsprechend wurden die Vergleichszahlen für 2017 nicht angepasst, d.h. sie entsprechen den veröffentlichten Zahlen gemäß IAS 18 und entsprechenden Interpretationen.

Die quantitativen Auswirkungen aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 15 auf die Konzernbilanz zum 1. Jänner 2018 inklusive der Erläuterungen dazu (siehe Spalten a) bis f)) sind im Folgenden dargestellt:

in Mio. EUR am 1. Jänner 2018 (ungeprüft) Gesamt a) b) c) d) e) f)
Forderungen: Kunden, Händler und sonstige abzüglich
Wertberichtigungen 29,0 155,9 –17,5 0,0 0,0 –109,3 0,0
Vorräte 15,0 0,0 15,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Vertragsvermögenswerte 145,6 0,0 0,0 0,0 0,0 145,6 0,0
Vertragskosten 42,3 0,0 0,0 0,0 42,3 0,0 0,0
Aktive Rechnungsabgrenzungen –35,6 0,0 –35,6 0,0 0,0 0,0 0,0
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte –17,6 0,0 0,0 0,0 0,0 –17,6 0,0
Kurz- und langfristige Forderungen aus Ratenkäufen –149,8 –149,8 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Vertragsverbindlichkeiten –161,6 0,0 0,0 –150,4 0,0 –11,2 0,0
Rückstellungen 19,7 0,0 0,0 18,5 0,0 1,2 0,0
Kurz- und langfristige Rechnungsabgrenzungen 166,4 0,0 0,0 132,0 0,0 34,4 0,0
Latente Steuern –11,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 –11,1
Eigenkapital –42,4 –6,1 38,2 0,0 –42,3 –43,2 11,1

Für weitere Details zu den betroffenen Bilanzpositionen siehe geprüften Konzernabschluss der A1 Telekom Austria Group zum 31. Dezember 2017 und Konzernbilanz zum 1. Jänner 2018.

a) Gemäß IAS 18 wurden Forderungen aus Ratenverkäufen mit dem Barwert der Raten angesetzt. Auf Einzelvertragsbasis wurde die Finanzierungskomponente aufgrund der aktuellen Verhältnisse als unwesentlich im Sinne des IFRS 15 eingestuft, weshalb Forderungen aus Ratenverkäufen nicht mehr abgezinst werden, sofern der Abzinsungseffekt auch künftig von untergeordneter Bedeutung ist. Die zum 31. Dezember 2017 abgezinsten Forderungen aus Ratenverkäufen wurden daher zum 1. Jänner 2018 mit dem Nominalbetrag bewertet und der bisherige Aufzinsungseffekt direkt im Eigenkapital gebucht.

Ab 2018 führt dies zu einer Verbesserung des EBITDAs, da die Umsätze aus Ratenverkäufen, die bisher mit ihrem Barwert erfasst wurden, nunmehr in voller Höhe in den Umsatzerlösen gezeigt werden, während die Zinskomponente in der Vergangenheit im Finanzergebnis ausgewiesen wurde (siehe Tabelle "Auswirkungen auf die verkürzte Konzern-Gesamtergebnisrechnung"). Weiters werden ab 2018 die gesamten Forderungen aus Ratenkäufen in den Forderungen: Kunden, Händler und sonstige abzüglich Wertberichtigungen ausgewiesen.

b) Nach IAS 18 werden Zwischenhändler, die von der A1 Telekom Austria Group erworbene Endgeräte an Endkunden verkaufen, als Prinzipal eingestuft. Aufgrund der Regelungen des IFRS 15 werden nunmehr Hardwareverkäufe an Händler nicht mehr als Umsatzerlös realisiert, da der Händler nun als Vermittler eingestuft wird. Der Umsatz wird erst mit dem Verkauf der Endgeräte an den Kunden realisiert. Der Effekt aus der Stornierung der Forderungen und Umsätze der bei Händlern zum 31. Dezember 2017 auf Lager liegenden Endgeräte sowie aus der Erfassung dieser Endgeräte in den Vorräten wurde daher zum 1. Jänner 2018 direkt im Eigenkapital erfasst.

Nach IAS 18 wurden Stützungen an Händler im Zeitpunkt des Verkaufs der Endgeräte in der Bilanz als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten erfasst, der über die Mindestvertragslaufzeit aufwandswirksam aufgelöst wurde. Nach IFRS 15 werden diese Stützungen als Umsatzminderung behandelt, weshalb der aktive Rechnungsabgrenzungsposten aufgelöst und der Effekt aus dieser Auflösung zum 1. Jänner 2018 direkt im Eigenkapital erfasst wurde.

Ab 2018 führt die Einstufung der Händler als Vermittler zu einer späteren Umsatzrealisierung der über Händler verkauften Endgeräte. Gleichzeitig kommt es aufgrund der Behandlung der Stützungen als Umsatzminderung im Jahr 2018 zu einer Verschiebung von den Aufwendungen zu den Umsatzerlösen aus Endgeräten (siehe Tabelle "Auswirkungen auf die verkürzte Konzern-Gesamtergebnisrechnung").

  • c) Rückstellungen für Rabatte und Erlösabgrenzungen sind gemäß IFRS 15 als Vertragsverbindlichkeiten zu qualifizieren und wurden daher entsprechend umgegliedert.
  • d) Nach IAS 18 wurden Provisionen und Boni an Dritte sowie an MitarbeiterInnen in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Nach IFRS 15 werden diese, soweit es sich um zusätzlich angefallene Kosten für die Erlangung eines Kundenvertrages handelt, in der Bilanz als Abgrenzungsposten (Vertragskosten) aktiviert und über die erwartete Vertragsdauer des zugrunde liegenden Vertrages erfolgswirksam erfasst. Der Effekt aus der erstmaligen Aktivierung der Vertragskosten wurde zum 1. Jänner 2018 direkt im Eigenkapital erfasst.

Diese Änderung führt ab 2018 zu einer späteren Erfassung des Aufwands, was aber keine wesentliche Auswirkung auf das EBITDA im Jahr 2018 hat (siehe Tabelle "Auswirkungen auf die verkürzte Konzern-Gesamtergebnisrechnung").

e) Die A1 Telekom Austria Group hat schon bisher großteils den Transaktionspreis von Mehrkomponentenverträgen auf Güter und Dienstleistungen, die als eigenständige Leistungsverpflichtungen identifiziert wurden, aufgeteilt. IFRS 15 verlangt die Identifikation der einzelnen Leistungsverpflichtungen in Mehrkomponentenverträgen anhand eigener Kriterien sowie die Aufteilung des Transaktionspreises auf die einzelnen Leistungsverpflichtungen proportional zu den Einzelveräußerungspreisen (stand-alone selling prices) der zugrunde liegenden Güter und Dienstleistungen.

Die Anwendung der in IFRS 15 normierten Kriterien zur Identifikation von Leistungsverpflichtungen hat zu einer Neubeurteilung der Leistungsverpflichtungen im Festnetzbereich geführt. Die Verwendung des nach IFRS 15 geforderten Aufteilungsmaßstabes führt im Mobilfunkbereich dazu, dass den Endgeräten ein höherer und den Dienstleistungen ein geringerer Anteil des Transaktionspreises zugeordnet wird. Ebenso ergeben sich aus dem geänderten Aufteilungsmaßstab unwesentliche Auswirkungen auf die Höhe der Abgrenzungsposten für Kundenbindungsprogramme. Der Effekt aus der Neubeurteilung der Leistungsverpflichtungen im Festnetzbereich sowie aus der Anwendung des gemäß IFRS 15 geforderten Verteilungsmaßstabes auf die relevanten Mehrkomponentenverträge im Mobilfunkbereich und auf die Rechnungsabgrenzungsposten aus Kundenbindungsprogrammen wird zum 1. Jänner 2018 direkt im Eigenkapital erfasst.

Für bestimmte Kunden im Großkundenbereich werden aufgrund der abgenommenen Mengen, zusätzlich zu den standardisierten Mehrkomponentenstützungen, noch Rabatte für den Bezug von Hardware und teils auch Dienstleistungen für die Laufzeit der Serviceverträge gewährt. Diese wurden ebenfalls gemäß IFRS 15 in die Mehrkomponentenberechnung einbezogen.

Für einen Großteil der Verträge wendet die A1 Telekom Austria Group die praktische Erleichterung gemäß IFRS 15 an, ähnlich ausgestaltete Verträge zu Portfolios zusammenzufassen. Als wesentliche Kriterien für die Portfoliobildung wurden die Gleichartigkeit der Vertragsinhalte sowie die Laufzeit definiert. Für einen geringen Teil der komplexeren Großkundenverträge erfolgt die Berechnung auf Ebene des einzelnen Vertrages.

Ab 2018 führt der geänderte Aufteilungsmaßstab des Transaktionspreises zu einer Verschiebung von Umsatzerlösen aus Dienstleistungen zu Umsatzerlösen aus dem Verkauf von Endgeräten. Der Effekt auf das EBITDA aus dem geänderten Aufteilungsmaßstab ist nicht wesentlich. Im Festnetzbereich führt die Anwendung der in IFRS 15 normierten Kriterien zur Identifikation von Leistungsverpflichtungen im Jahr 2018 zu einer späteren Umsatzrealisierung, wobei sich keine wesentlichen Auswirkungen ergeben (siehe Tabelle "Auswirkungen auf die verkürzte Konzern-Gesamtergebnisrechnung")

f) Die Auswirkungen der beschriebenen Änderungen auf das Eigenkapital bewirken nur eine temporäre Verschiebung der Realisierung der Ergebnisse. Demzufolge wurde auf den Effekt aus den Umstellungen auf IFRS 15 der entsprechende latente Steuereffekt berücksichtigt.

Auswirkungen auf die Berichtsperiode

Die Auswirkungen aus der Anwendung von IFRS 15 auf den verkürzten konsolidierten Zwischenabschluss sind im Folgenden dargestellt (Positionen ohne Anpassungen werden unter "Sonstiges" zusammengefasst):

Auswirkung auf die verkürzte Konzern-Gesamtergebnisrechung

1-9 M 2018 1-9 M 2018
in Mio. EUR, ausgenommen Aktienangaben wie berichtet
IFRS 15
Anpassungen ohne Anwendung
von IFRS 15
Umsatzerlöse aus Dienstleistungen (inkl. sonstige betriebliche Erträge) 2.821,7 103,4 2.925,1
Umsatzerlöse aus Verkauf Endgeräte 460,5 –84,2 376,3
Umsatzerlöse gesamt (inkl. sonstige betriebliche Erträge) 3.282,2 19,1 3.301,3
Kosten zur Erbringung von Dienstleistungen –1.031,0 0,0 –1.031,0
Kosten der Endgeräte –431,2 1,6 –429,6
Vertriebs-, allgemeine und Verwaltungsaufwendungen –715,2 –30,3 –745,5
Sonstige Aufwendungen –7,6 0,0 –7,6
Gesamte Kosten und Aufwendungen –2.185,0 –28,7 –2.213,7
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung - EBITDA 1.097,2 –9,6 1.087,6
Zinsertrag 4,0 7,2 11,2
Sonstiges –824,4 0,0 –824,4
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - EBT 276,7 –2,4 274,4
Ertragsteuer –75,6 0,4 –75,2
Nettoergebnis 201,2 –2,0 199,2

Auswirkung auf die verkürzte Konzernbilanz

30. Sept. 2018 30. Sept. 2018
in Mio. EUR wie berichtet
IFRS 15
Anpassungen ohne Anwendung
von IFRS 15
Forderungen: Kunden, Händler und sonstige abzüglich Wertberichtigungen 792,7 –60,4 732,3
Vorräte 114,4 –13,4 101,0
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte abzüglich Wertberichtigungen 115,8 163,6 279,5
Vertragsvermögenswerte 136,5 –136,5 0,0
Vertragskosten 39,2 –39,2 0,0
Sonstiges 51,3 0,0 51,3
Kurzfristige Vermögenswerte gesamt 1.254,8 –85,8 1.169,0
Aktive latente Steuern 278,3 6,1 284,3
Sonstige langfristige Vermögenswerte abzüglich Wertberichtigungen 20,7 57,1 77,9
Sonstiges 5.757,8 0,0 5.757,8
Langfristige Vermögenswerte gesamt 6.056,8 63,2 6.120,0
AKTIVA GESAMT 7.311,7 –22,7 7.289,0
Kurzfristige Rückstellungen –232,6 –19,8 –252,4
Vertragsverbindlichkeiten –170,6 170,6 0,0
Kurzfristige passive Rechnungsabgrenzungen 0,0 –168,9 –168,9
Sonstiges –1.124,1 0,0 –1.124,1
Kurzfristige Schulden gesamt –1.527,2 –18,1 –1.545,4
Passive latente Steuern –31,1 5,5 –25,6
Passive Rechnungsabgrenzungen und sonstige langfristige Verbindlichkeiten –23,5 –9,1 –32,7
Sonstiges –3.325,2 0,0 –3.325,2
Langfristige Schulden gesamt –3.379,9 –3,7 –3.383,6
Bilanzgewinn und Gewinnrücklagen –561,0 44,5 –516,5
Sonstiges –2.541,6 0,0 –2.541,6
Eigenkapital gesamt –2.404,6 44,5 –2.360,1
SCHULDEN UND EIGENKAPITAL GESAMT –7.311,7 22,7 –7.289,0

Auswirkung auf die verkürzte Konzern-Kapitalflussrechnung

1-9 M 2018
wie berichtet
1-9 M 2018
ohne Anwendung
in Mio. EUR IFRS 15 Anpassungen von IFRS 15
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - EBT 276,7 –2,4 274,4
Zahlungsunwirksame Posten und sonstige Überleitungsposten:
Zinsertrag –4,0 –7,2 –11,2
Sonstiges 836,0 0,0 836,0
Veränderung Working Capital und sonstige Bilanzposten:
Forderungen: Kunden, Händler und sonstige –85,0 32,7 –52,3
Aktive Rechnungsabgrenzungen –0,7 5,0 4,3
Vorräte –12,3 –1,6 –13,9
Sonstige Vermögenswerte –9,1 –24,2 –33,3
Vertragsvermögenswerte 9,3 –9,3 0,0
Vertragskosten 3,1 –3,1 0,0
Verbindlichkeiten und Rückstellungen 7,1 0,1 7,2
Vertragsverbindlichkeiten 8,9 –8,9 0,0
Kurzfristige passive Rechnungsabgrenzungen 0,0 11,7 11,7
Erhaltene Zinsen 4,0 7,2 11,2
Sonstiges –115,9 0,0 –115,9
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 918,2 0,0 918,2

Die Anwendung von IFRS 15 hat keine Auswirkung auf den Cashflow aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit.

Auswirkungen von IFRS 9

Im Juli 2014 veröffentlichte das IASB IFRS 9 "Finanzinstrumente", welcher erstmals in der Berichtsperiode eines am 1. Jänner 2018 oder danach beginnenden Geschäftsjahres anzuwenden ist und IAS 39 "Finanzinstrumente" ersetzt. IFRS 9 sieht Änderungen hinsichtlich der Klassifizierung und Bewertung sowie der Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten und der Regelungen zum Hedge Accounting vor.

Die A1 Telekom Austria Group hat IFRS 9 erstmals zum 1. Jänner 2018 unter Inanspruchnahme der in den Übergangsvorschriften vorgesehenen modifizierten rückwirkenden Methode zur Erstanwendung angewandt. Die Anwendung von IFRS 9 hat in der A1 Telekom Austria Group Auswirkungen auf die Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten, die in Summe nicht wesentlich sind. Das Geschäftsmodell der A1 Telekom Austria Group ist auf "Halten" bzw. "Halten und Verkaufen" von Finanzinstrumenten ausgelegt, und es werden keine derivativen Finanzinstrumente gehalten. Die vertraglichen Zahlungsströme der originären Finanzinstrumente bestehen überwiegend aus Tilgungen und Zinsen. Für sämtliche zum 31. Dezember 2017 gehaltenen Eigenkapitalinstrumente hat die A1 Telekom Austria Group die erfolgswirksame Bewertung zum beizulegenden Zeitwert als Bewertungskategorie gewählt. Finanzinvestitionen, die bisher zu Anschaffungskosten bewertet wurden, sind nunmehr zu ihrem beizulegenden Zeitwert anzusetzen, was zu einer Erhöhung des Eigenkapitals zum 1. Jänner 2018 um 0,5 Mio. EUR führt.

Die folgende Tabelle zeigt die Auswirkungen auf die Klassifizierung und die unter IAS 39 existierenden Buchwerte von finanziellen Vermögenswerten in Mio. EUR:

Posten
Klassifizierung IAS 39
Klassifizierung IFRS 9
IAS 39
IFRS 9
Zu fortgeführten Anschaffungskosten
Liquide Mittel
Liquide Mittel
bewertete finanzielle Vermögenswerte
202,4
202,4
Forderungen: Kunden, Händler und
Vom Unternehmen ausgereichte
Zu fortgeführten Anschaffungskosten
sonstige abzüglich Wertberichtigungen
Darlehen und Forderungen
bewertete finanzielle Vermögenswerte
679,3
679,3
Forderungen an nahestehende
Vom Unternehmen ausgereichte
Zu fortgeführten Anschaffungskosten
Unternehmen
Darlehen und Forderungen
bewertete finanzielle Vermögenswerte
0,9
0,9
Sonstige kurzfristige finanzielle
Vom Unternehmen ausgereichte
Zu fortgeführten Anschaffungskosten
Vermögenswerte
Darlehen und Forderungen
bewertete finanzielle Vermögenswerte
111,6
111,6
Sonstige langfristige finanzielle
Vom Unternehmen ausgereichte
Zu fortgeführten Anschaffungskosten
Vermögenswerte
Darlehen und Forderungen
bewertete finanzielle Vermögenswerte
49,4
49,4
Langfristige Finanzinvestitionen
12,9
13,4
davon:
Fremdkapitalinstrumente zum
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle
beizulegenden Zeitwert über das
Notierte Anleihen
Vermögenswerte
sonstige Ergebnis - verpflichtend
3,6
3,6
Eigenkapitalinstrumente zum
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle
beizulegenden Zeitwert über Gewinn und
Notierte Eigenkapitalinstrumente
Vermögenswerte
Verlust - designiert
1,8
1,8
Fremdkapitalinstrumente zum
Sonstige langfristige
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle
beizulegenden Zeitwert über Gewinn und
Finanzinvestitionen
Vermögenswerte
Verlust - verpflichtend
5,4
5,4
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle
Zu fortgeführten Anschaffungskosten
Festgeldveranlagungen
Vermögenswerte
bewertete finanzielle Vermögenswerte
0,6
0,6
Eigenkapitalinstrumente zum
Nicht notierte
beizulegenden Zeitwert über Gewinn und
Eigenkapitalinstrumente
Zu Anschaffungskosten bewertet
Verlust - designiert
1,5
2,0
Buchwert zum
31. Dez 2017
Buchwert zum
1. Jän 2018

Hinsichtlich der Bilanzierung der Wertminderungen für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird die in IFRS 9 vorgesehene Vereinfachung der Erfassung des erwarteten Gesamtlaufzeit-Kreditverlusts angewendet. Die derzeitige Bewertung der Forderungen auf Basis der eingetretenen Verluste ("Incurred-Loss-Methode") weicht aufgrund der guten Kreditqualität der Kunden nur unwesentlich von der geforderten Methode des erwarteten Gesamtlaufzeit-Kreditverlusts ab, deshalb ergibt sich keine wesentliche Auswirkung aus der Anwendung von IFRS 9. Die Anwendung des erwarteten Gesamtlaufzeit-Kreditverlusts auf Vertragsvermögenswerte und Vertragskosten gemäß IFRS 15 führt zu einer Reduktion des Eigenkapitals zum 1. Jänner 2018 in Höhe von 2,3 Mio. EUR (dieser Effekt ist in den "Auswirkungen zum 1. Jänner 2018" in der Tabelle zu den quantitativen Auswirkungen aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 15 in der Spalte e) enthalten).

Da die A1 Telekom Austria Group nur kurzfristig mit Vertragspartnern mit Investment-Grade-Rating veranlagt hat, ergibt sich aufgrund der in IFRS 9 vorgesehenen Verpflichtung zur Erfassung der erwarteten Kreditausfälle für alle anderen finanziellen Vermögenswerte nur eine unwesentliche Auswirkung.

Die neuen Regelungen des IFRS 9 zum Hedge Accounting haben auf den Konzernabschluss der A1 Telekom Austria Group keine Auswirkung, da keine derivativen Finanzinstrumente gehalten werden.

Die Finanzzahlen 2018 basieren auf IFRS 15 und IFRS 9, während die Vergleichszahlen 2017 ohne Anwendung von IFRS 15 und IFRS 9 dargestellt sind.

Status von IFRS 16

IFRS 16, welcher ab 1. Jänner 2019 anzuwenden ist, führt insbesondere für die Bilanzierung von Leasingverträgen beim Leasingnehmer zu fundamentale Neuerungen, die den Ausweis von Leasing im Abschluss betreffen. Grundsätzlich sind nunmehr alle Leasingverhältnisse auf Basis des sogenannten "Right of Use Approach" (RoU-Ansatz) zu erfassen. Für Leasinggeber bleibt die Klassifizierung nach IAS 17 in Operating Lease und Finance Lease auch nach der Einführung von IFRS 16 erhalten. Die A1 Telekom Austria Group plant, die in den Übergangsvorschriften vorgesehene modifizierte rückwirkende Methode zur Erstanwendung des IFRS 16 anzuwenden.

Die Anwendung von IFRS 16 wird Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der A1 Telekom Austria Group haben:

Während unter IAS 17 wiederkehrende Zahlungen für gemietete Vermögenswerte im Leasing-Aufwand erfasst wurden und die zukünftigen Zahlungsverpflichtungen für operative Leasingverhältnisse im Anhang anzugeben waren, sind unter IFRS 16 ein Großteil der Rechte und Verpflichtungen aus Leasingverträgen als Nutzungsrechte und Leasing-Verbindlichkeiten zu bilanzieren.

Die A1 Telekom Austria Group erwartet einen signifikanten Anstieg der Bilanzsumme zum Erstanwendungszeitpunkt aufgrund des Anstiegs der Leasing-Verbindlichkeiten sowie der entsprechend zu aktivierenden Nutzungsrechte. In der Gesamtergebnisrechnung wird es zu einer Verschiebung von Leasing-Aufwand, der im EBITDA ausgewiesen ist, zu Abschreibungen und Zinsaufwand, die außerhalb des EBITDA's ausgewiesen sind, kommen.

Die Gesamtauswirkungen werden derzeit im Rahmen eines konzernweiten Projekts zur Implementierung des IFRS 16 untersucht. Eine sehr große Anzahl von Transaktionen sind von IFRS 16 betroffen und es sind wesentliche Einschätzungen bei der Identifikation und der Bilanzierung der Leasingverträge zu treffen. Die maßgeblichste Einschätzung betrifft die Definition der Leasinglaufzeit, da die Laufzeit eines Leasing-Verhältnisses gemäß IFRS 16 auch Optionen inkludiert, bei denen mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen wird, dass eine Verlängerungsoption ausgenutzt bzw. eine Kündigungsoption nicht genutzt wird. Eine verlässliche Schätzung der quantitativen Effekte von IFRS 16 ist daher in der derzeitigen Projektphase noch nicht möglich. Im Rahmen des Projekts wird derzeit eine Software, die die IT-gestützte Verarbeitung ermöglicht, eingeführt und die Prozessabläufe werden angepasst.

Geschäftssegmente

Unverändert zu den Vorjahren, sind die wesentlichen Steuerungsgrößen der verantwortlichen Unternehmensinstanz der A1 Telekom Austria Group Anlagenzugänge (CAPEX), Umsätze und das EBITDA der sieben operativen Segmente ohne Anwendung von IFRS 15, d.h. gemäß IAS 18.

Die folgenden Tabellen zeigen die Überleitung des Gesamtbetrags der Umsätze und Ergebnisse der berichtspflichtigen Segmente ("ohne Anwendung von IFRS 15") zu den gesamten Umsätzen und Ergebnissen der A1 Telekom Austria Group ("wie berichtet IFRS 15"):

1-9 M 2018 1-9 M 2018
ohne Anwendung wie berichtet
in Mio. EUR (ungeprüft) von IFRS 15 Anpassungen IFRS 15
Außenumsätze 3.301,3 –19,1 3.282,2
Umsätze zwischen Segmenten 0,0 0,0 0,0
Gesamtumsätze (inkl. sonstige betriebliche Erträge) 3.301,3 –19,1 3.282,2
Segmentaufwendungen –2.213,7 28,7 –2.185,0
EBITDA 1.087,6 9,6 1.097,2
Abschreibungen –755,3 0,0 –755,3
Betriebsergebnis - EBIT 332,4 9,6 341,9
Zinsertrag 11,2 –7,2 4,0
Zinsaufwendungen –65,3 0,0 –65,3
Sonstiges Finanzergebnis –3,6 0,0 –3,6
Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen –0,3 0,0 –0,3
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - EBT 274,4 2,4 276,7
in Mio. EUR (ungeprüft) 3. Qu. 2018
ohne Anwendung
von IFRS 15
Anpassungen 3. Qu. 2018
wie berichtet
IFRS 15
Außenumsätze 1.126,2 –11,4 1.114,8
Umsätze zwischen Segmenten 0,0 0,0 0,0
Gesamtumsätze (inkl. sonstige betriebliche Erträge) 1.126,2 – 11,4 1.114,8
Segmentaufwendungen –736,4 11,4 –725,0
EBITDA 389,8 0,0 389,8
Abschreibungen –204,6 0,0 –204,6
Betriebsergebnis - EBIT 185,1 0,0 185,1
Zinsertrag 4,5 –3,1 1,4
Zinsaufwendungen –21,7 0,0 –21,7
Sonstiges Finanzergebnis –6,9 0,0 –6,9
Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen –0,2 0,0 –0,2
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - EBT 160,9 – 3,1 157,8

Umsatzerlöse

Die folgende Tabelle zeigt die disaggregierten Umsatzerlöse von externen Kunden für jede Produktgruppe und Segment:

in Mio. EUR (ungeprüft) Weiß Maze Konsoli
wie berichtet IFRS 15 Österreich Bulgarien Kroatien russland Slowenien Serbien donien Sonstige* diert
1-9 M 2018
Mobilfunkerlöse aus Dienstleistungen 696,8 184,0 178,4 186,1 90,8 135,0 53,9 –13,7 1.511,4
Festnetzerlöse aus Dienstleistungen 1.016,8 75,5 93,2 28,9 26,4 4,8 19,0 –24,8 1.239,8
Umsatzerlöse aus Dienstleistungen 1.713,6 259,5 271,5 215,0 117,2 139,8 72,9 –38,5 2.751,2
Mobilfunkerlöse aus Verkauf Endgeräte 176,1 59,6 42,8 59,8 31,0 49,7 13,8 0,1 432,8
Festnetzerlöse aus Verkauf Endgeräte 23,4 2,4 1,6 0,2 0,2 0,0 0,3 –0,4 27,8
Umsatzerlöse aus Verkauf Endgeräte 199,5 62,0 44,4 60,0 31,2 49,7 14,1 –0,3 460,5
Sonstige betriebliche Erträge 40,6 5,7 4,4 15,6 3,4 2,9 0,8 –2,9 70,5
Gesamtumsätze (inkl. sonstige betriebliche Erträge) 1.953,7 327,1 320,3 290,7 151,8 192,4 87,8 –41,7 3.282,2
in Mio. EUR (ungeprüft)
ohne Anwendung von IFRS 15
Österreich Bulgarien Kroatien Weiß russland Slowenien
1-9 M 2017
Serbien Maze donien Sonstige* Konsoli
diert
Mobilfunkerlöse aus Dienstleistungen
758,1 201,2 198,3 209,4 101,1 102,5 60,8 –17,5 1.613,9
Festnetzerlöse aus Dienstleistungen 1.016,8 68,0 90,4 22,3 26,3 4,5 19,3 –26,4 1.221,2
Umsatzerlöse aus Dienstleistungen 1.774,8 269,2 288,8 231,7 127,4 107,0 80,1 –43,9 2.835,1
Mobilfunkerlöse aus Verkauf Endgeräte 104,0 39,0 34,1 49,8 31,1 54,1 4,7 –0,8 315,8
Festnetzerlöse aus Verkauf Endgeräte 25,1 1,2 0,5 0,0 0,3 0,0 0,2 –0,1 27,1
Umsatzerlöse aus Verkauf Endgeräte 129,1 40,1 34,6 49,8 31,4 54,1 4,8 –1,0 342,9
Sonstige betriebliche Erträge 42,1 9,8 4,7 13,1 3,2 3,5 0,5 –2,3 74,5

*Sonstige beinhaltet: Holding, Sonstige & Eliminierungen

Die Verschiebung von Umsatzerlösen aus Dienstleistungen zu dem Verkauf von Endgeräten ist im Wesentlichen auf die Anwendung von IFRS 15 zurückzuführen.

Kosten und Aufwendungen

Die Kosten der Endgeräte entsprechen dem Materialaufwand. Der Personalaufwand und der Nettobetrag aus Wertminderung (negatives Vorzeichen) von Vorräten wird in folgender Tabelle gezeigt:

in Mio. EUR 1-9 M 2018 1-9 M 2017
Wertminderung und Wertaufholung von Vorräten –1,5 –1,7
Personalaufwand, inkl. Sozialleistungen und Abgaben –620,7 –588,3

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zum niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert. Der Nettoveräußerungswert wird aufgrund der bei einer normalen Geschäftsentwicklung geschätzten Verkaufspreise abzüglich der noch anfallenden Vertriebskosten ermittelt.

Lang- und kurzfristige Vemögenswerte

Der Rückgang der immateriellen Vermögenswerte ist im Wesentlichen auf die Abschreibung der Markennamen im Zusammenhang mit der gruppenweiten Ausrollung der Marke "A1" sowie auf Abschreibungen von Lizenzen zurückzuführen.

Lang- und kurzfristige Schulden

Zum 30. September 2018 waren Kreditlinien in der Höhe von 288,5 Mio. EUR zur Refinanzierung der Rückzahlung der Hybridanleihe (siehe Eigenkapital) gezogen.

2010 hat die Telekom Austria Group ein Long-Term-Incentive-(LTI)-Programm eingeführt. Am 1. September 2018 wurde die achte Tranche von LTI (LTI 2018) gewährt. Der Erdienungszeitraum erstreckt sich von 1. Jänner 2018 bis 31. Dezember 2020. Return on Invested Capital (ROIC) und der Umsatzmarktanteil der Telekom Austria Group (gewichtet mit je 50%) wurden als Schlüsselindikatoren bestimmt. Die Teilnehmer von LTI 2018 sind nur die Mitglieder des Vorstands der Telekom Austria Group, Thomas Arnoldner, Alejandro Plater und Siegfried Mayrhofer. Zum Bilanzstichtag wurde eine Verbindlichkeit für LTI 2018 auf Basis des beizulegenden Zeitwerts des zukünftig erwarteten Aufwands für den bereits erdienten Anteil in Höhe von 0,2 Mio. EUR erfasst.

Rückstellungen

Die folgende Tabelle zeigt die Rückstellung für Restrukturierung (Mitarbeiter, die dauerhaft aus dem Leistungsprozess ausscheiden) und Sozialpläne sowie die Rückstellung für Beamte im Segment Österreich, die auf freiwilliger Basis zum Bund wechseln, um administrative Tätigkeiten zu übernehmen:

in Mio. EUR 30. Sept. 2018
ungeprüft
31. Dez. 2017
geprüft
Restrukturierung und Sozialpläne 427,3 482,9
Bund sucht Beamte 14,4 18,1
Restrukturierung, gesamt 441,7 501,0

Die Reduktion der Restrukturierungsrückstellung in den ersten neun Monaten 2018 ist im Wesentlichen auf den Verbrauch zurückzuführen.

Ertragsteuern

1-9 M 2018 1-9 M 2017
Effektiver Steuersatz 27,3% 8,6%
in Mio. EUR 30. Sept. 2018 31. Dez. 2017
Latente Steuern, netto 247,2 285,5

Der Anstieg des effektiven Steuersatzes resultiert daraus, dass negative Ergebnisse der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit einiger Segmente mit niedrigem gesetzlichen Steuersatz nur zu einem verhältnismäßig geringerem Steuerertrag führen. Die negativen Ergebnisse der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit resultieren im Wesentlichen aus der Abschreibung der Markennamen.

Eigenkapital

Am 1. Februar 2018 wurde die Hybridanleihe mit ihrem Nennbetrag in Höhe von 600,0 Mio. EUR entsprechend § 5 (3) der Anleihebedingungen zurückgezahlt, was zu einer Eigenkapitalreduktion in Höhe von 600,0 Mio. EUR führte. Die Hybridanleihe war gemäß IFRS als Eigenkapital qualifiziert. Dementsprechend wurden das Disagio und die Begebungskosten in Höhe von 11,8 Mio. EUR, abzüglich eines latenten Steuerertrags von 2,9 Mio. EUR im Eigenkapital erfasst, was zum Zeitpunkt der Ausgabe in 2013 zu einer Eigenkapitalerhöhung ("Hybridkapital") von 591,2 Mio. EUR geführt hat.

Im Februar 2018 und 2017 hat die A1 Telekom Austria Group die jährliche Kuponzahlung von 5,625% auf die Hybridanleihe in Höhe von 33,8 Mio. EUR geleistet. Die Kuponzahlung sowie der Steuervorteil in Höhe von 0,7 Mio. EUR und 6,3 Mio. EUR auf die Zinsen, die im lokalen Abschluss in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst sind, werden unter Dividendenausschüttung im Eigenkapital erfasst. Der Betrag des Konzernergebnisses, der auf Hybridkapitalbesitzer entfällt, ist in der verkürzten Konzern-Gesamtergebnisrechnung in der Aufteilung des Nettoergebnisses dargestellt und entspricht den in den ersten neun Monaten 2018 und 2017 erfassten Zinsen im lokalen Abschluss in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung in Höhe von 2,9 Mio. EUR und 25,2 Mio. EUR, abzüglich des gemäß IAS12 im Konzern-Eigenkapital erfassten Steuerertrags aus der Zinsabgrenzung in Höhe von 0,7 Mio. EUR und 6,3 Mio. EUR.

Im Juni 2018 und 2017 hat die A1 Telekom Austria Group Dividenden in Höhe von 132,8 Mio. EUR an ihre Aktionäre ausgeschüttet.

Die Rücklage aus dem sonstigen Ergebnis (OCI) in der verkürzten Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung beinhaltet die Rücklage für die Neubewertung von Personalrückstellungen, die Rücklage für die Bewertung von Wertpapieren zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis, die Hedging-Rücklage und die Rücklage aus Währungsumrechnung.

Finanzinstrumente

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente pro Art der finanziellen Vermögenswerte:

30. Sept.
2018
31. Dez.
2017
Beizulegender Beizulegender
in Mio. EUR Buchwert
ungeprüft
Zeitwert
ungeprüft
Buchwert
geprüft
Zeitwert
geprüft
Liquide Mittel 49,7 49,7 202,4 202,4
Forderungen: Kunden, Händler und sonstige abzüglich Wertberichtigungen 792,7 792,7 679,3 679,3
Forderungen an nahestehende Unternehmen 1,5 1,5 0,9 0,9
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 8,2 8,2 111,6 111,6
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 13,5 13,5 49,4 49,4
Finanzinvestitionen zu fortgeführten Anschaffungskosten 0,1 0,1 0,0 0,0
Vertragsvermögenswerte 154,9 154,9 0,0 0,0
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte 1.020,7 1.020,7 1.043,6 1.043,6
Eigenkapitalinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über Gewinn und Verlust - designiert 4,0 4,0 0,0 0,0
Fremdkapitalinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über Gewinn und Verlust - verpflichtend 5,0 5,0 0,0 0,0
Fremdkapitalinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis - verpflichtend 2,8 2,8 0,0 0,0
Finanzinvestitionen zum beizulegenden Zeitwert 11,8 11,8 0,0 0,0

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 0,0 0,0 11,3 11,3 Zum 31. Dezember 2017 beinhalten sonstige kurz- und langfristige finanzielle Vermögenswerte Forderungen aus Ratenverkäufen, welche beginnend mit 2018 in den Forderungen: Kunden, Händler und sonstige abzüglich Wertberichtigungen enthalten sind (siehe Änderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – Auswirkungen von IFRS 15).

Zum 31. Dezember 2017 waren die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerte in liquide Mittel und vom Unternehmen ausgereichte Darlehen und Forderungen gegliedert. Für Details zur Klassifizierung von finanziellen Vermögenswerten und Finanzinvestitionen im Zusammenhang mit IFRS 9 siehe Änderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – Auswirkungen von IFRS 9.

Die Buchwerte von liquiden Mitteln, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Vertragsvermögenswerten und sonstigen finanziellen Vermögenswerten entsprechen weitgehend den beizulegenden Zeitwerten, deshalb sind weitere Informationen zur Klassifizierung in eine Fair-Value-Hierarchie nicht enthalten.

Finanzinvestitionen zum beizulegenden Zeitwert beinhalten im Wesentlichen börsennotierte Anleihen und Aktien sowie Investmentfonds und werden deshalb in der Fair-Value-Hierarchie dem Level 1 zugeordnet.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente pro Art der finanziellen Verbindlichkeiten:

30. Sept.
2018
31. Dez.
2017
Beizulegender Beizulegender
Buchwert Zeitwert Buchwert Zeitwert
in Mio. EUR ungeprüft ungeprüft geprüft geprüft
Kurzfristige Bankverbindlichkeiten 288,5 288,4 0,0 0,0
Anleihen 2.535,6 2.757,2 2.533,3 2.818,4
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 30,7 30,7 51,3 51,3
Leasingverbindlichkeiten 1,0 1,0 0,9 0,9
Sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 18,8 18,8 19,9 19,9
Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 574,8 574,8 592,0 592,0
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 0,5 0,5 0,6 0,6
Abgegrenzte Zinsen 45,7 45,7 30,0 30,0
Vertragsverbindlichkeiten 18,2 18,2 0,0 0,0
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 3.513,9 3.735,4 3.228,0 3.513,2

Zum 31. Dezember 2017 beinhalten sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten Rückstellungen für Rabatte, welche gemäß IFRS 15 beginnend mit 2018 in den Vertragsverbindlichkeiten auszuweisen sind (siehe Änderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – Auswirkungen von IFRS 15).

Die Buchwerte von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Vertragsverbindlichkeiten und sonstigen Verbindlichkeiten entsprechen weitgehend den beizulegenden Zeitwerten, deshalb sind weitere Informationen zur Klassifizierung in eine Fair-Value-Hierarchie nicht enthalten.

Die beizulegenden Zeitwerte der Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten entsprechen den Barwerten der Zahlungsströme aus den betreffenden Schulden und werden somit in der Fair-Value-Hierarchie dem Level 2 zugeordnet.

Die beizulegenden Zeitwerte der notierten Anleihen (EMTN-Anleihen und Eurobondanleihen) entsprechen den Nennwerten, multipliziert mit den Börsenkursen zum Stichtag, und sind somit in der Fair-Value-Hierarchie dem Level 1 zuzuordnen.

Unternehmenszusammenschlüsse

Am 24. April 2018 hat die A1Telekom Austria Group 97,07% von Vitebskiy oblastnoy technotorgovyi tsentr Garant ("Garant") durch ihre weißrussische Tochtergesellschaft velcom erworben. Garant ist ein Breitband-, Kabel- und IP-TV-Anbieter in Weißrussland und bietet Leistungen an Endkunden in Vitebsk sowie in einigen anderen kleinen Städten der Region an. Die beizulegenden Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum Erwerbszeitpunkt wurden aufgrund der vorläufigen Verteilung des Kaufpreises ermittelt und werden im Segment Weißrussland ausgewiesen:

Erwerb von Garant Beizulegende Zeitwerte
in Mio. EUR (ungeprüft) zum Erwerbszeitpunkt
Sachanlagevermögen 3,6
Immaterielle Vermögenswerte 1,0
Sonstige Vermögenswerte und Forderungen 0,4
Liquide Mittel 0,1
Passive latente Steuern –0,4
Lieferverbindlichkeiten und sonstige Verbindlichkeiten –0,9
Nettowerte der erworbenen Vermögenswerte 3,9
Firmenwert 0,2
Kaufpreis 4,1
Offener Kaufpreis 0,0
Erworbene liquide Mittel –0,1
Zahlungsmittelabfluss 3,9

Eine endgültige Kaufpreisverteilung wird vorgenommen, wenn alle notwendigen Informationen hinsichtlich der identifizierbaren Vermögenswerte verfügbar sind (IFRS 3.45). Da velcom das Recht zum Erwerb der verbleibenden Anteile hat, wurden keine nicht beherrschenden Anteile erfasst und der Kaufpreis beinhaltet bereits den beizulegenden Zeitwert der ausstehenden Aktien. Zum 30. September 2018 hält velcom 99,1% der Aktien von Garant. Seit dem Erwerbszeitpunkt hat Garant Umsatzerlöse in Höhe von 1,4 Mio. EUR und einen Nettoverlust in Höhe von 0,3 Mio. EUR erzielt. Da der Einfluss des erworbenen Unternehmens auf den konsolidierten Abschluss der Telekom Austria Group unwesentlich ist, wurde keine Pro-forma-Information erstellt.

Am 21. Juni 2018 hat die A1 Telekom Austria Group die nicht beherrschenden Anteile von 49.0% an City TV OOD in Bulgarien mit einem Buchwert von 0.1 Mio. EUR um einen Kaufpreis von 0,1 Mio. EUR erworben.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag und sonstige Ereignisse

Am 19. April 2018 wurde Thomas Arnoldner von den beiden Mehrheitseigentümern América Móvil und Österreichische Bundes- und Industriebeteiligungen GmbH (ÖBIB) als neuer Chief Executive Officer (CEO) der Telekom Austria AG nominiert. Die Bestellung von Thomas Arnoldner wurde durch eine Aufsichtsratssitzung beschlossen. Er hat sein Amt am 1. September 2018 angetreten. Der Vorstand der Telekom Austria AG besteht somit erneut aus drei Mitgliedern: Thomas Arnoldner (CEO), Alejandro Plater (COO) und Siegfried Mayrhofer (CFO).

Am 26. Juni 2018 hat Moody's das bestehende Rating der A1 Telekom Austria Group von Baa2 auf Baa1 hochgestuft.