AI assistant
Telekom Austria AG — Earnings Release 2011
May 16, 2011
762_rns_2011-05-16_a03df3d8-4be7-4773-b52e-501499d802c2.pdf
Earnings Release
Open in viewerOpens in your device viewer
Ergebnis für das 1. Quartal 2011
Highlights
-
Anhaltend starke Nachfrage nach Breitbandprodukten für Festnetz- und Mobilkommunikation sowie nach Smartphones führen auf Gruppenebene zu einem Anstieg der Mobilen-Breitband-Kunden von 51,1%
-
Weiteres Wachstum der Festnetzanschlüsse um 7.300 Anschlüsse
-
Verlangsamung des Umsatzrückgangs der Gruppe um 0,7% auf 1,118,0 Mio. EUR, trotz wirtschaftlich herausforderndem Umfeld, hartem Wettbewerb und regulatorischem Preisdruck
-
Bereinigtes EBITDA der Gruppe, welches keine Restrukturierungs- und Wertminderungsaufwendungen enthält, sinkt um 7,1% auf 396,7 Mio. EUR
-
Hohe Akzeptanz des Restrukturierungsprogramms bewirkt einen Restrukturierungsaufwand in Höhe von 184,1 Mio. EUR und führt zu einem Nettoverlust der Gruppe in Höhe von 79,2 Mio. EUR im 1. Quartal 2011
-
Geringere Investitionen in Kroatien und Weißrussland führen zu einer Reduktion der Anlagenzugänge von 11,7% auf 120,4 Mio. EUR
-
Ausblick 2011 bestätigt: Umsatzerlöse in der Höhe von bis zu 4,60 Mrd. EUR, bereinigtes EBITDA in der Höhe von bis zu 1,60 Mrd. EUR und Anlagenzugänge in der Höhe von bis zu 800 Mio. EUR
-
Dividendenuntergrenze von 0,76 EUR für 2011 und 2012 bestätigt
| in Mio. EUR | 1. Qu. 2011 | 1. Qu. 2010 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 1.118,0 | 1.126,0 | – 0,7% |
| EBITDA bereinigt | 396,7 | 426,8 | – 7,1% |
| Betriebsergebnis | – 42,3 | 166,3 | k.A. |
| Jahresüberschuss | – 79,2 | 91,2 | k.A. |
| Gewinn je Aktie (in EUR) | – 0,18 | 0,21 | k.A. |
| Free Cashflow je Aktie (in EUR) | 0,07 | 0,37 | – 81,8% |
| Anlagenzugänge | 120,4 | 136,4 | – 11,7% |
| in Mio. EUR | 31. März 2011 | 31. Dez. 2010 | Veränd. in % |
| Nettoverschuldung | 3.343,2 | 3.305,2 | 1,1% |
| Nettoverschuldung/EBITDA bereinigt (12 Monate) exklusive | |||
| Restrukturierungsprogramm | 2,1x | 2,0x |
Alle Finanzzahlen nach IFRS; wenn nicht anders angegeben, werden diese im Jahresvergleich dargestellt. Das bereinigte EBITDA ist als Nettoüberschuss exklusive Finanzergebnis, Steuern vom Einkommen und Abschreibungen sowie ohne Restrukturierungs- und Wertminderungsaufwand dargestellt.
Ergebnis für das 1. Quartal 2011
Konzernübersicht
Die Telekom Austria Group (VSE: TKA, OTC US: TKAGY) verlautbarte heute das Ergebnis für das 1. Quartal 2011 mit Ende 31. März 2011.
Zusammenfassung
Im 1. Quartal 2011 konnte der Umsatzrückgang mit einer Verringerung um 0,7% auf 1.118,0 Mio. EUR weiterhin verlangsamt werden. Während die Nachfrage nach Breitbandprodukten für Festnetz- und Mobilkommunikation sowie nach Smartphones kontinuierlich anstieg, setzten das schwierige wirtschaftliche Umfeld, der starke Wettbewerb sowie regulierungsbedingte Preissenkungen die Umsatzerlöse weiterhin unter Druck. Das Umsatzwachstum in den Segmenten Weißrussland und Weitere Märkte konnten die Rückgänge in den Segmenten Österreich und Kroatien dämpfen. Im Segment Bulgarien blieben die Umsatzerlöse beinahe stabil.
Das bereinigte EBITDA der Gruppe, d.h. exklusive Restrukturierungs- und Wertminderungsaufwand, fiel im 1. Quartal 2011 um 7,1% auf 396,7 Mio. EUR. Niedrigere Ergebnisse aus den Segmenten Österreich, Bulgarien und Kroatien konnten nur teilweise durch Wachstum in den Segmenten Weißrussland und Weitere Märkte kompensiert werden. Aufgrund der zunehmenden Nachfrage nach Smartphones stiegen die Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten sowie die daraus resultierenden Materialkosten in fast allen Segmenten an. Im Segment Weitere Märkte verbuchte Vip mobile in der Republik Serbien ein positives bereinigtes EBITDA und verzeichnete den höchsten Beitrag zum Anstieg des bereinigten EBITDA des gesamten Segments.
Wie bereits am 23. Februar 2011 angekündigt, wurde im Segment Österreich ein Restrukturierungsaufwand in der Höhe von 184, 1 Mio. EUR verbucht, der auf Gruppenebene zu einem Betriebsverlust von 42,3 Mio. EUR im 1. Quartal 2001 gegenüber einem Betriebsergebnis von 166,3 Mio. EUR im Vergleichszeitraum des Vorjahres führte.
Infolgedessen wurde ein Nettoverlust in der Höhe von 79,2 Mio. EUR im 1. Quartal 2011 gegenüber einem Nettoüberschuss in der Höhe von 91,2 Mio. EUR im Vergleichszeitraum des Vorjahres verbucht.
Die Anlagenzugänge der Gruppe sanken im 1. Quartal 2011 um 11,7% auf 120,4 Mio. EUR im Wesentlichen aufgrund von geringeren Investitionen im Segment Weißrussland und Kroatien.
Die Präsentation für die Telefon-Konferenz und die Kennzahlen der Telekom Austria Group im Excel-Format ("Fact Sheet 1Q 2011") sind auf der Website www.telekomaustria.com verfügbar
Das Ergebnis für das 2. Quartal 2011 wird am 17. August 2011 verlautbart.
Kontakte: Investor Relations Matthias Stieber Director Investor Relations Tel: +43 (0) 50 664 39126 E-Mail: mathias.stieber@ telekomaustria.com
Corporate Communications Elisabeth Mattes Konzernsprecherin Tel: +43 (0) 50 664 39187 E-Mail: elisabeth.mattes@ telekomaustria.com
Berichterstattung der Geschäftssegmente – Änderung der Berichtsstruktur
Die Telekom Austria Group hat 2010 ihre Managementstruktur aufgrund gesteigerter Nachfrage nach konvergenten Produkten neu ausgerichtet. Als Ergebnis basiert die Segmentberichtserstattung auf geografischen Märkten anstatt der bisherigen Segmentierung in Festnetz und Mobilkommunikation. Die Gruppe wird in den fünf operativen Segmenten - Österreich, Bulgarien, Kroatien, Weißrussland und Weitere Märkte - berichten.
Marktumfeld
Die Telekom Austria Group agiert sowohl im Festnetz- als auch im Mobilkommunikationsmarkt in einem stark vom Wettbewerb geprägten Umfeld, welcher sich negativ auf das Preisniveau in allen Segmenten auswirkt. Das heimische sowie das internationale Geschäft werden nach wie vor durch die Regulierung der Terminierungsentgelte und der Roaming-Tarife negativ beeinflusst. Der Fokus auf operative Exzellenz, die stetige Verbesserung der Produktivität und eine laufende Überprüfung der Kostenstrukturen sind ausschlaggebend für den Erfolg der Telekom Austria Group. Durch ein kunden- und marktorientiertes Produktportfolio sowie eine attraktive Preisgestaltung verfolgt die Telekom Austria Group weiterhin die Absicherung des Cashflows.
In Österreich konnte die Telekom Austria Group 2010 dank steigender Nachfrage nach Festnetz-Breitband Produkten und konvergenten Produktbündeln zu einem nachhaltigen Wachstumstrend bei der Entwicklung der Festnetzanschlüsse zurückkehren und diesen Aufwärtstrend im 1. Quartal 2011 weiter fortführen. Jedoch stellt der Rückgang der Festnetzminuten aufgrund der anhaltenden Substitution der Festnetz-Sprachtelefonie durch die Mobilkommunikation weiterhin eine große Herausforderung im österreichischen Markt dar. Der Mobilkommunikationsmarkt ist durch starken Wettbewerb und anhaltenden Preisdruck gekennzeichnet.
Im CEE-Raum bleibt das wirtschaftliche Umfeld anhaltend herausfordernd. Darüber hinaus sind die operativen Geschäfte der Telekom Austria Group in diesen Märkten auch weiterhin von starkem Wettbewerb geprägt. Smartphones, mobiles Breitband und konvergente Produktbündel spielen eine immer wichtigere Rolle und prägen zunehmend die Wettbewerbslandschaft dieser Region. Während in der Republik Serbien die Mobilfunksteuer zu Beginn des 1. Quartals 2011 abgeschafft wurde, werden die operativen Ergebnisse im Segment Kroatien weiterhin von einer ähnlichen Steuerbelastung negativ beeinflusst. Im Segment Weißrussland nimmt das Risiko der Fremdwährungsabwertung aufgrund eines gravierenden Leistungsbilanzdefizits und steigender Inflation zu.
Unveränderter Telekom Austria Group Ausblick für 2011
Das Marktumfeld der Telekom Austria Group wird auch weiterhin durch einige negative externe Einflussfaktoren gekennzeichnet sein. Während erwartet wird, dass sich die makroökonomische Situation im CEE-Raum im Geschäftsjahr 2011 erholen wird, geht die Telekom Austria Group davon aus, dass sich diese Erholung verspätet auf ihr operatives Geschäft auswirken wird. Zusätzlich stellen die anhaltende Substitution der Festnetz-Telefonie durch die Mobilkommunikation sowie der bestehende Preisdruck in den Hauptmärkten der Gruppe eine weiter Belastung dar. Darüber hinaus werden niedrigere regulierungsbedingte Roaming-Tarife sowie geringere Festnetz- und mobilfunkgebundene Terminierungsentgelte das Ergebnis der Gruppe für das Gesamtjahr 2011 negativ beeinflussen. Eine Steuer für Mobilfunkdienste in Kroatien stellt eine zusätzliche Belastung dar.
Dennoch soll dieser unveränderte Ausblick für das Gesamtjahr 2011 der Zuversicht der Gruppe Rechnung tragen, den bevorstehenden Herausforderungen durch einen klaren Kundenfokus, eine intensivierte Vermarktung innovativer Produkte und ein striktes Kostenmanagement erfolgreich zu begegnen.
Für das Gesamtjahr 2011 erwartet die Telekom Austria Group Umsatzerlöse in der Höhe von bis zu 4,60 Mrd. EUR. Striktes Kostenmanagement soll den negativen Auswirkungen geringerer Umsatzerlöse entgegenwirken und zu einem bereinigten EBITDA, d.h. exklusive Restrukturierungs- und Wertminderungsaufwand, von bis zu 1,60 Mrd. EUR führen. Das Unternehmen geht von Anlagenzugängen in der Höhe von bis zu 800 Mio. EUR aus, worin keine Investitionen in Lizenzen oder Erwerb von zusätzlichen Frequenzen enthalten sind. Der primäre Fokus des Vorstands liegt nach wie vor auf dem operativen Free Cashflow*, der sich auf ungefähr 800 Mio. EUR belaufen soll.
Die Telekom Austria Group beabsichtigt 55% des Free Cashflows** auszuschütten, wobei für die Jahre 2011 und 2012 eine Dividendenuntergrenze von 0,76 EUR pro Aktie gilt. Die Aufrechterhaltung eines stabilen Investment-Grade Ratings von zumindest "BBB" (stabiler Ausblick) wird weiterhin eine wichtige Voraussetzung für das Finanzprofil der Gruppe sein.
Außerdem wird durch einen Verschuldungskorridor von 2,0x – 2,5x Nettoverschuldung zu bereinigtem EBITDA eine erhöhte Flexibilität zur Abwägung zwischen Aktienrückkäufen und Wachstumsprojekten ermöglicht. Der Beginn von Aktienrückkäufen wird vom Volumen potenzieller Wachstumsprojekte abhängig sein. Aktienrückkäufe werden jedenfalls dann getätigt, wenn das Verhältnis Nettoverschuldung zu bereinigtem EBITDA unter 2,0x fällt. Ein stabiles Geschäfts- und Währungsumfeld bildet weiterhin die Grundvoraussetzung für Aktienrückkäufe.
Dieser Ausblick geht von einer konstanten Währungsbasis aus.
| Telekom Austria Group | Ausblick 2011 per 31. März 2011 |
|---|---|
| Umsatzerlöse | bis zu 4,60 Mrd. EUR |
| EBITDA bereinigt | bis zu 1,60 Mrd. EUR |
| Anlagenzugänge | bis zu 0,80 Mrd. EUR |
| Operating Free Cashflow* | ungefähr 0,8 Mrd. EUR |
| Dividende | 55% des Free Cashflows**, Dividende je Aktie von mind. 0,76 EUR |
*Operativer Free Cashflow = EBITDA bereinigt abzüglich Anlagenzugängen in bestehenden Geschäftsbereichen
**Free Cashflow = Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit abzüglich Anlagenzugängen in bestehenden Geschäftsbereichen
Ausblick 2011 – Externe Herausforderungen durch starke operative Entwicklung gemildert
Dividendenuntergrenze von 0,76 EUR bis 2012 Anmerkung: Detaillierte operative Zahlen für die Segmente sind im Anhang ab Seite 15 dargestellt.
Quartalsvergleich Segment Österreich
Kennzahlen Österreich
| in Mio. EUR | 1. Qu. 2011 | 1. Qu. 2010 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 738,3 | 763,9 | – 3,3% |
| EBITDA bereinigt | 259,2 | 292,3 | – 11,3% |
| EBITDA inkl. Restrukturierungs- und Wertminderungsaufwand | 75,1 | 291,4 | – 74,2% |
| Betriebsergebnis | – 77,3 | 127,3 | k.A. |
| Festnetzmarkt | |||
| ARPL (in EUR) | 32,5 | 33,3 | – 2,4% |
| Summe der Anschlüsse (in 1.000) | 2.322,2 | 2.310,3 | 0,5% |
| Festnetz Breitbandanschlüsse (in 1.000) | 1.199,8 | 1.064,9 | 12,7% |
| Festnetzsprachminuten (in Mio.) | 693,5 | 784,0 | – 11,5% |
| Mobilkommunikationsmarkt | |||
| Anzahl Mobilkunden (in 1.000) | 5.145,4 | 4.891,2 | 5,2% |
| Mobiler Marktanteil | 41,0% | 42,4% | |
| Mobilfunkpenetration | 149,0% | 137,4% | |
| Mobile Breitbandkunden (in 1.000) | 687,5 | 555,3 | 23,8% |
| ARPU (in EUR) | 20,1 | 21,9 | – 8,0% |
Zuwachs der Festnetzanschlüsse um 7.300 Leitungen Die anhaltende Substitution der Festnetz-Telefonie durch die Mobilkommunikation und der daraus resultierende kontinuierliche Rückgang der Festnetz-Sprachminuten prägten weiterhin das österreichische Marktumfeld im 1. Quartal 2011. Der Wettbewerb blieb angespannt und verschärfte sich gegen Ende des 1. Quartals 2011 insbesondere hinsichtlich einer aggressiveren Preisgestaltung von Smartphone- und Datentarifen. Jedoch gelang es A1 Telekom Austria durch erfolgreiche Marketingaktivitäten und attraktive Angebote einen weiteren Anstieg der Mobilkommunikationskundenbasis um 5,2% zu erreichen. Dieser Anstieg war vor allem auf höhere Nettozugänge im Vertragskundensegment, getrieben durch die starke Nachfrage nach Smartphones, sowie auf ein Kundenwachstum im No-Frills-Bereich zurückzuführen. Während der Trend zu höherwertigen Mobilfunkgeräten dem anhaltenden Umsatzrückgang entgegenwirkte, wurden hierdurch gleichzeitig höhere umsatzabhängige Kosten hervorgerufen.
Im 1. Quartal 2011 gewann der Aufwärtstrend bei den Festnetzanschlüssen weiterhin an Dynamik. Die steigende Nachfrage nach Festnetzbreitband führte zu einem Anstieg der Produktbündel und zur Erhöhung der Anzahl der Festnetz-Anschlussleitungen um 7.300 Leitungen gegenüber einem Rückgang von 3.200 Leitungen im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Sowohl die Festnetz-Breitbandanschlüsse als auch die mobile Breitband-Kundenbasis zeigten kontinuierlich starkes Wachstum. Die Festnetz-Breitbandanschlüsse stiegen um 12,7%, und die mobile Breitband-Kundenbasis wuchs um 23,8% auf über 687.000 Kunden. Die aonTV-Kundenbasis stieg per Ende März 2011 um beinahe 50,0% auf über 165.000 Kunden.
Höhere Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Endgeräten konnten die geringeren Erlöse aus Grundund Verbindungsentgelten teilweise kompensieren Im 1. Quartal 2011 gingen die Umsatzerlöse im Segment Österreich um 3,3% auf 738,3 Mio. EUR im Vergleich zur Vorjahresperiode aufgrund rückläufiger Festnetz-Sprachminuten, Preisdruck und der regulierungsbedingten Reduktion der Roaming-Tarife und Terminierungsentgelte zurück. Rückläufige Erlöse aus Grundund Verbindungsentgelten sowie Zusammenschaltung konnten nur teilweise durch höhere Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten, aufgrund von höherpreisigen Mobilfunkgeräten, kompensiert werden.
Erlöse aus Grund- und Verbindungsentgelten gingen um 3,2% auf 505,7 Mio. EUR zurück, da eine größere mobile Kundenbasis nicht den Rückgang in den Festnetz-Sprachminuten von 11,5%, bedingt durch die Substitution von Festnetz durch die Mobilkommunikation, ausgleichen konnte. Die gesamten Umsatzerlöse aus Mobilfunk-Dienstleistungen fielen um 3,2% von 320,1 Mio. EUR auf 309,9 Mio. EUR als Ergebnis des Preisdrucks im Mobilkommunikationsmarkt und einschneidender Regulierungsmaßnahmen. Der Rückgang der Erlöse aus Festnetz-Dienstleistungen um 5,0 Mio. EUR auf 226,2 Mio. EUR im 1. Quartal 2011 ist vor allem auf den Rückgang der Festnetz-Sprachminuten zurückzuführen. Die Erlöse aus Grund- und Verbindungsentgelten gingen aufgrund eines Umgliederungseffekts in der Höhe von 3,6 Mio. EUR zurück und
reduzierten im gleichen Ausmaß die sonstigen operativen Aufwendungen.
Die Erlöse aus Daten- und IKT-Lösungen blieben mit 49,3 Mio. EUR gegenüber 49,1 Mio. EUR stabil. Die Erlöse aus Wholesale (inkl. Roaming) fielen aufgrund von weiteren regulierungsbedingten Preissenkungen um 5,5% auf 51,5 Mio. EUR.
Die Erlöse aus Zusammenschaltung verringerten sich um 17,0 Mio. EUR auf 87,5 Mio. EUR aufgrund niedrigerer Volumina und der weiteren Herabsetzung von nationalen und internationalen mobilen Terminierungsentgelten.
Die Erlöse aus dem Verkauf von Geräten stiegen aufgrund der Nachfrage nach höherwertigen mobilen Endgeräten im 1. Quartal 2011 um 76,4% auf 31,2 Mio. EUR.
Die sonstigen betrieblichen Erträge fielen im 1. Quartal 2011 um 24,7% auf 21,6 Mio. EUR aufgrund eines Einmaleffekts in der Höhe von 5,7 Mio. EUR aus der Veräußerung von Immobilien, der im 1. Quartal 2010 erfasst wurde.
Die durchschnittlichen Erlöse pro Festnetzanschluss (ARPL) fielen leicht um 2,4% auf 32,5 EUR im 1. Quartal 2011, da die negativen Auswirkungen rückläufiger Sprachvolumina durch eine höhere Anzahl der Festnetz-Anschlussleitungen nicht kompensiert werden konnten. Im Bereich Mobilkommunikation verringerte sich der durchschnittliche Umsatz pro Kunde (ARPU) im 1. Quartal 2011 um 8,0% auf 20,1 EUR vor allem aufgrund des Preisdrucks, niedrigerer regulierungsbedingter Zusammenschaltungsentgelte und eines höheren Anteils an No-Frills-Kunden. Der Daten-ARPU blieb mit 6,9 EUR stabil.
Das bereinigte EBITDA fiel um 11,3% von 292,3 Mio. EUR im 1. Quartal 2010 auf 259,2 Mio. EUR im 1. Quartal 2011, da der Umsatzrückgang durch stabile operative Aufwendungen nicht kompensiert werden konnte.
Die operativen Aufwendungen blieben im 1. Quartal 2011 mit 500,8 Mio. EUR stabil, da steigende Materialaufwendungen durch rückläufige Zusammenschaltungsaufwendungen kompensiert werden konnten. Der Anstieg der Materialaufwendungen um 41,2% auf 65,6 Mio. EUR war vor allem auf höhere Preise für Endgeräte aufgrund der starken Nachfrage nach Smartphones zurückzuführen. Im 1. Quartal 2011 gingen die Personalaufwendungen aufgrund einer niedrigeren Anzahl an Vollzeitkräften leicht um 2,1 Mio. EUR auf 171,9 Mio. EUR zurück. Die Zusammenschaltungsaufwendungen verringerten sich infolge weiterer Herabsenkungen nationaler und internationaler Mobilterminierungsentgelte sowie niedrigerer Volumina um 17,5% auf 75,1 Mio. EUR. Die Aufwendungen aus bezogenen Leistungen fielen um 19,2% auf 38,6 Mio. EUR aufgrund von niedrigeren Roaming-Tarifen sowie eines Umgliederungseffekts von Energiekosten in der Höhe von 3,6 Mio. EUR, der zum Anstieg der sonstigen Aufwendungen führte.
Die Aufwendungen für Kundengewinnung im Bereich Mobilkommunikation stiegen um 46,7% auf 10,6 Mio. EUR aufgrund höherer Stützungen für Mobilfunkgeräte. Die Aufwendungen für Kundenbindung stiegen ebenfalls im 1. Quartal 2011 um 11,2% auf 20,0 Mio. EUR und wurden durch höhere Stützungen für Smartphones sowie eine höhere Anzahl an ersetzten Endgeräten getrieben.
Im 1. Quartal 2011 betrug der gesamte Restrukturierungsaufwand 184,1 Mio. EUR. Darin waren Aufwendungen in der Höhe von 9,2 Mio. EUR für den Wechsel der beamteten MitarbeiterInnen zum Bund enthalten. Der restliche Betrag bezieht sich auf Restrukturierungsaufwand im Zusammenhang mit der Annahme von Sozialplänen von 514 Vollzeitkräften, wie am 23. Februar 2011 angekündigt.
Unter Berücksichtigung des Restrukturierungs- und Wertminderungsaufwands wurde im 1. Quartal 2011 ein Betriebsverlust in der Höhe von 77,3 Mio. EUR gegenüber einem Betriebsergebnis in der Höhe von 127,3 Mio. EUR im 1. Quartal 2010 verzeichnet.
ARPL fiel um 2,4% im 1. Quartal 2011, ARPU um 8,0%
Restrukturierungsaufwand von 184,1 Mio. EUR
Segment Bulgarien*
Kennzahlen Bulgarien
| in Mio. EUR | 1. Qu. 2011 | 1. Qu. 2010 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 133,4 | 135,5 | – 1,5% |
| EBITDA bereinigt | 64,7 | 72,5 | – 10,7% |
| EBITDA inkl. Restrukturierungs- und Wertminderungsaufwand | 64,7 | 72,5 | – 10,7% |
| Betriebsergebnis | 18,8 | 30,5 | – 38,3% |
| Mobilkommunikationsmarkt | |||
| Anzahl Mobilkunden ('000) | 5.277,4 | 5.263,7 | 0,3% |
| Mobiler Marktanteil | 49,3% | 50,1% | |
| Mobilfunkpenetration | 142,6% | 139,0% | |
| Mobile Breitbandkunden ('000) | 141,8 | 66,7 | 112,7% |
| ARPU (in EUR) | 7,6 | 8,0 | – 5,2% |
| Festnetzmarkt | |||
| ARPL (in EUR) | 16,7 | 0,0 | k.A. |
| Summe der Anschlüsse ('000) | 99,1 | 0,0 | k.A. |
| Festnetz Breitbandanschlüsse ('000) | 93,4 | 0,0 | k.A. |
Konsolidierung der Festnetzanbieter im 1. Quartal 2011 Im 1. Quartal 2011 wurde die Akquisition der zwei Festnetzanbieter Megalan AD und SpektrumNet AD finalisiert. Die beiden Gesellschaften werden per 1. Februar 2011 im Segment Bulgarien konsolidiert.
Verdoppelung der mobilen Breitband-Kundenbasis Mit 5,3 Mio. Kunden konnte Mobiltel die Kundenbasis per Ende März 2011 stabil halten. Aufgrund gezielter Marketingaktivitäten stieg der Vertragskundenanteil von 61,1% auf 65,9%. Der Marktanteil fiel aufgrund des starken Wettbewerbs auf 49,3% per Ende des 1. Quartals 2011 gegenüber 50,1% im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die mobile Breitband-Kundenbasis konnte im Jahresvergleich auf über 141.000 Kunden mehr als verdoppelt werden. Aufgrund des Erfolgs der Produktbündel wurden im 1. Quartal 2011 93.000 Festnetz-Breitbandanschlüsse verbucht. Die gesamte Anzahl der Festnetzanschlüsse betrug 99.000 Leitungen.
Eine starke operative Leistung und die Konsolidierung der Festnetzanbieter konnten die negativen Auswirkungen aus einschneidenden Regulierungsmaßnahmen und hohem Wettbewerbsdruck auf die Umsatzerlöse mildern. Diese sanken um nur 2,0 Mio. EUR auf 133,4 Mio. EUR im 1. Quartal 2011 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Erlöse aus Grund- und Verbindungsentgelten blieben aufgrund der Nachfrage nach mobilem Breitband und Produktbündeln stabil. Die Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten wurden durch die steigende Nachfrage nach Smartphones positiv beeinflusst. Die Erlöse aus Zusammenschaltungsentgelten wurden durch die Herabsenkung der Terminierungsentgelte negativ beeinflusst und gingen im 1. Quartal 2011 zurück. Die Erlöse aus Festnetzbreitband, IPTV und sonstigen Festnetzlösungen und -dienstleistungen betrugen 3,3 Mio. EUR.
Der durchschnittliche Umsatz pro Kunde (ARPU) verringerte sich im 1. Quartal 2011 um 5,2% von 8,0 EUR auf 7,6 EUR vor allem aufgrund des in etwa 25%-igen Rückgangs der Mobilterminierungsentgelte. Die durchschnittlichen Erlöse pro Festnetzanschluss (ARPL) betrugen im 1. Quartal 2011 16,7 EUR.
Die erstmalige Konsolidierung der zwei Festnetzanbieter im 1. Quartal 2011 sowie höhere Materialaufwendungen aufgrund der starken Nachfrage nach Smartphones führten zu einem Anstieg der betrieblichen Aufwendungen um 9,4 % auf 69,5 Mio. EUR. Im 1. Quartal 2011 verzeichnete das bereinigte EBITDA einen Rückgang von 10,7% auf 64,7 Mio. EUR aufgrund von höheren Wertberichtigungen für uneinbringliche Forderungen als Ergebnis von Verzögerungen bei der Rechnungslegung und Inkasso aufgrund der Implementierung eines Fakturierungs- und CRM-Systems. Im Segment Bulgarien sank das Betriebsergebnis im 1. Quartal 2011 auf 18,8 Mio. EUR gegenüber 30,5 Mio. EUR im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
*Das berichtete Ergebnis beinhaltet die Abschreibung der Unterschiedsbeträge aus vergangenen Unternehmenszusammenschlüssen und kann somit von den Finanzzahlen der Einzelgesellschaften abweichen.
Segment Kroatien
Kennzahlen Kroatien
| in Mio. EUR | 1. Qu. 2011 | 1. Qu. 2010 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 90,3 | 100,3 | – 10,0% |
| EBITDA bereinigt | 24,9 | 28,8 | – 13,6% |
| EBITDA inkl. Restrukturierungs- und Wertminderungsaufwand | 24,9 | 28,8 | – 13,6% |
| Betriebsergebnis | 8,6 | 12,0 | – 28,2% |
| Anzahl Mobilkunden (in 1.000) | 2.682,0 | 2.634,1 | 1,8% |
| Mobiler Marktanteil | 41,9% | 43,7% | |
| Mobilfunkpenetration | 145,1% | 136,7% | |
| Mobile Breitbandkunden (in 1.000) | 179,1 | 145,7 | 22,9% |
| ARPU (in EUR) | 9,2 | 11,0 | – 16,2% |
Trotz des herausfordernden makroökonomischen und wettbewerbsintensiven Marktumfeldes konnte Vipnet die Kundenbasis per Ende März 2011 um 1,8% auf etwa 2,7 Mio. Kunden steigern. Das Kundenwachstum wurde vor allem im Vertragskundensegment erzielt und von der Nachfrage nach mobilem Breitband getrieben. Der Vertragskundenanteil stieg von 24,5% auf 26,3%, und die mobile Breitbandkundenbasis erhöhte sich um 22,9% auf über 179.000 Kunden. Der Marktanteil fiel auf 41,9% per Ende März 2011.
Die Umsatzerlöse von Vipnet fielen im 1. Quartal 2011 um 10,0 Mio. EUR auf 90,3 Mio. EUR. Haupttreiber dieses Rückgangs war das anhaltend schwierige makroökonomische Umfeld, welches sich negativ auf das Kundenverhalten auswirkte und somit zu einem Rückgang in den Erlösen aus Grund- und Verbindungsentgelten führte. Der Rückgang der Roaming-Erlöse ist auf geringere Inter-Operator-Tarife zurückzuführen. Des Weiteren wurden die Zusammenschaltungserlöse durch geringere Sprachvolumina und niedrigere Mobilterminierungsentgelte negativ beeinflusst.
Der durchschnittliche Umsatz pro Kunde (ARPU) sank im 1. Quartal 2011 auf 9,2 EUR vor allem aufgrund geringerer Volumina und niedrigerer Zusammenschaltungserlöse.
Die betrieblichen Aufwendungen sanken um 7,6% auf 66,2 Mio. EUR, da geringere Personal- und Marketingkosten den Anstieg in den Materialaufwendungen ausglichen. Letztere waren auf eine höhere Anzahl an Vertragskunden zurückzuführen, welche wiederum zu höheren Stützungen für Endgeräte führten. Das bereinigte EBITDA sank um 13,6% auf 24,9 Mio. EUR im 1. Quartal 2011 gegenüber 28,8 Mio. EUR in der Vorperiode.
Das Betriebsergebnis von Vipnet verringerte sich im 1. Quartal 2011 um 28,2% auf 8,6 Mio. EUR.
Anstieg der mobilen Breitband-Kundenbasis um 22,9%
Reduktion der betrieblichen Aufwendungen um 7,6%
Segment Weißrussland*
Kennzahlen Weißrussland
| in Mio. EUR | 1. Qu. 2011 | 1. Qu. 2010 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 89,9 | 73,5 | 22,2% |
| EBITDA bereinigt | 42,1 | 34,8 | 20,8% |
| EBITDA inkl. Restrukturierungs- und Wertminderungsaufwand | 42,1 | 34,8 | 20,8% |
| Betriebsergebnis | 22,1 | 16,4 | 35,1% |
| Anzahl Mobilkunden (in 1.000) | 4.415,4 | 4.116,3 | 7,3% |
| Mobiler Marktanteil | 41,1% | 41,2% | |
| Mobilfunkpenetration | 113,5% | 105,3% | |
| Mobile Breitbandkunden (in 1.000) | 197,5 | 35,0 | 463,9% |
| ARPU (in EUR) | 6,1 | 5,5 | 11,0% |
Umsatzwachstum getrieben vom Anstieg der Mobilfunkkundenbasis um 7,3%
Im 1. Quartal 2011 konnte velcom die Kundenbasis um 7,3% auf über 4,4 Mio. Kunden steigern, welches im wesentlichen von der starken Nachfrage nach mobilem Breitband und dem daraus resultierenden Anstieg der mobilen Breitbandanmeldungen getrieben wurde. Der Marktanteil von velcom blieb mit 41,1% per Ende des 1. Quartals 2011 stabil.
Die Umsatzerlöse stiegen auf 89,9 Mio. EUR im 1. Quartal 2011 gegenüber 73,5 Mio. EUR im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Eine höhere Sprachnutzung, eine größere Kundenbasis sowie ein neues Tarifportfolio führten zu höheren Erlösen aus Grund- und Verbindungsentgelten. Die Erlöse aus Zusammenschaltung verzeichneten einen Anstieg, da rückläufige Terminierungsentgelte durch höhere Verkehrsvolumina kompensiert werden konnten. Darüber hinaus wirkten sich auf UMTS basierende mobile Breitbanddienste, welche im 1. Quartal 201o eingeführt wurden, positiv auf die Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten aus und führten auf Grund einer gesteigerten Nachfrage nach Smartphones und mobilen Datendiensten zu einer Erhöhung. Der negative Effekt aus der Währungsumrechnung auf die Umsatzerlöse betrug im 1. Quartal 2011 2,1 Mio. EUR.
ARPU stieg um 11,0%
Der durchschnittliche Umsatz pro Kunde (ARPU) stieg aufgrund einer höheren Nutzung und höherer Tarife im 1. Quartal 2011 um 11,0% auf 6,1 EUR gegenüber 5,5 EUR im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Der Anstieg der betrieblichen Aufwendungen im 1. Quartal 2011 um 9,6 Mio. EUR auf 49,5 Mio. EUR ist auf höhere Materialaufwendungen bedingt durch eine stärkere Nachfrage nach Smartphones und mobilen Breitbandgeräten zurückzuführen. Eine höhere Anzahl an Vollzeitkräften führte zu höheren Personalaufwendungen. Der negative Effekt aus der Währungsumrechnung auf das bereinigte EBITDA betrug im 1. Quartal 2011 1,0 Mio. EUR. Auf bereinigter Basis stieg das bereinigte EBITDA im 1. Quartal 2011 um 23,7%.
Im Segment Weißrussland erhöhte sich das Betriebsergebnis im 1. Quartal 2011 um 35,1% auf 22,1 Mio. EUR.
*Das berichtete Ergebnis beinhaltet die Abschreibung der Unterschiedsbeträge aus vergangenen Unternehmenszusammenschlüssen und kann somit von den Finanzzahlen der Einzelgesellschaften abweichen.
Segment Weitere Märkte
Slowenien
Kennzahlen Slowenien
| in Mio. EUR | 1. Qu. 2011 | 1. Qu. 2010 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 42,6 | 39,5 | 8,0% |
| EBITDA bereinigt | 10,9 | 11,5 | – 4,9% |
| EBITDA inkl. Restrukturierungs- und Wertminderungsaufwand | 10,9 | 11,5 | – 4,9% |
| Betriebsergebnis | 5,8 | 6,3 | – 8,5% |
| Anzahl Mobilkunden (in 1.000) | 629,9 | 591,3 | 6,5% |
| Mobiler Marktanteil | 29,6% | 28,2% | |
| Mobilfunkpenetration | 104,2% | 101,7% | |
| Mobile Breitbandkunden (in 1.000) | 15,2 | 12,5 | 21,8% |
| ARPU (in EUR) | 19,1 | 19,4 | – 1,4% |
Trotz eines starken Wettbewerbs konnte Si.mobil per Ende März 2011 die mobile Kundenbasis um 6,5% auf beinahe 630.000 Kunden steigern. Der Anstieg des Anteils der Vertragskunden von 69,5% auf 71,4% und die anhaltend starke Nachfrage nach mobilen Breitbanddiensten zählten zu den Hauptfaktoren für den Anstieg des Marktanteils von 28,2% auf 29,6% im Jahresvergleich.
Die Umsatzerlöse von Si.mobil stiegen im 1. Quartal 2011 um 8,0% auf 42,6 Mio. EUR gegenüber 39,5 Mio. EUR im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Höhere Grundentgelte sowie eine höhere Nutzung aufgrund eines neuen Tarifportfolios sowie eine höhere Kundenbasis führten zu einer Erhöhung der Erlöse aus Grund- und Verbindungsentgelten. Die Erlöse aus Zusammenschaltung verzeichneten einen Anstieg, da rückläufige Mobilterminierungsentgelte durch höhere Volumina kompensiert werden konnten. Darüber hinaus wirkte sich eine höhere Anzahl an verkauften Endgeräten, bedingt durch eine höhere Vertragskundenbasis, positiv auf die Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten aus.
Der durchschnittliche Umsatz pro Kunde (ARPU) sank im 1. Quartal 2011 leicht um 1,4% auf 19,1 EUR aufgrund der laufenden Migration zu Tarifpaketen sowie der regulierungsbedingten Reduktion der Roamigund Zusammenschaltungstarife.
Die betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im 1. Quartal 2011 um 12,4% auf 31,7 Mio. EUR aufgrund eines Anstiegs der Materialaufwendungen, welche durch eine höhere Anzahl an verkauften Endgeräten verursacht wurde. Darüber hinaus führten höhere Zusammenschaltungskosten aufgrund einer höheren Nutzung sowie höhere Wertberichtigung für uneinbringliche Forderungen zu einem Rückgang des bereinigten EBITDA um 4,9% auf 10,9 Mio. EUR.
Das Betriebsergebnis verringerte sich um 8,5% auf 5,8 Mio. EUR im 1. Quartal 2011.
Si.mobil steigerte die mobile Kundebasis um 6,5%
Republik Serbien
Kennzahlen Republik Serbien
| in Mio. EUR | 1. Qu. 2011 | 1. Qu. 2010 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 30,2 | 23,2 | 29,9% |
| EBITDA bereinigt | 4,3 | – 5,0 | k.A. |
| EBITDA inkl. Restrukturierungs- und Wertminderungsaufwand | 4,3 | – 5,0 | k.A. |
| Betriebsergebnis | – 8,9 | – 16,2 | – 45,3% |
| Anzahl Mobilkunden (in 1.000) | 1.428,1 | 1.164,1 | 22,7% |
| Mobiler Marktanteil | 14,2% | 12,2% | |
| Mobilfunkpenetration | 135,6% | 128,4% | |
| ARPU (in EUR) | 6,5 | 5,7 | 14,8% |
Marktanteil von Vip mobile stieg auf 14,8%
In der Republik Serbien steigerte Vip mobile per Ende März 2011 die Kundenbasis auf 1,4 Mio. Kunden, unterstützt vor allem durch den starken Anstieg des Vertragskundenanteils. Der Marktanteil stieg per Ende des 1. Quartals 2011 auf 14,2% gegenüber 12,2% im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Im 1. Quartal 2011 konnten die Umsatzerlöse von Vip mobile um beinahe 30% auf 30,2 Mio. EUR gesteigert werden. Die Erlöse aus Grund- und Verbindungsentgelten sowie aus Zusammenschaltung profitierten sowohl von der größeren Kundenbasis sowie auch einer höherer Nutzung. Der negative Währungsumrechnungseffekt auf die Umsatzerlöse betrug im 1. Quartal 2011 1,6 Mio. EUR. Die im Juni 2009 eingeführte Mobilfunksteuer in der Höhe von 10% wurde im Jänner 2011 wieder abgeschafft.
Der durchschnittliche Umsatz pro Kunde (ARPU) stieg um 14,8% auf 6,5 EUR als Ergebnis einer höherer Nutzung sowie eines optimierten Tarifportfolios. ARPU stieg um 14,8%
Striktes Kostenmanagement führte im 1. Quartal 2011 zu einem Rückgang der betrieblichen Aufwendungen um 6,6% auf 26,8 Mio. EUR. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich im 1. Quartal 2011 auf einen positiven Betrag von 4,3 Mio. EUR gegenüber einem negativen bereinigten EBITDA von 5,0 Mio. EUR im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der negative Währungsumrechnungseffekt auf das bereinigte EBITDA betrug im 1. Quartal 2011 0,2 Mio. EUR.
Der Betriebsverlust wurde von 16,2 Mio. EUR im 1. Quartal 2010 auf 8,9 Mio. EUR im 1. Quartal 2011 beinahe halbiert.
Republik Mazedonien
Kennzahlen Republik Mazedonien
| in Mio. EUR | 1. Qu. 2011 | 1. Qu. 2010 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 11,1 | 6,9 | 59,6% |
| EBITDA bereinigt | – 0,4 | – 1,5 | -73.5%. |
| EBITDA inkl. Restrukturierungs- und Wertminderungsaufwand | – 0,4 | – 1,5 | -73.5% |
| Betriebsergebnis | – 3,0 | – 3,7 | – 19,0% |
| Anzahl Mobilkunden (in 1.000) | 490,5 | 333,3 | 47,2% |
| Mobiler Marktanteil | 21,5% | 16,4% | |
| Mobilfunkpenetration | 110,8% | 99,8% | |
| ARPU (in EUR) | 6,6 | 6,0 | 9,4% |
In der Republik Mazedonien konnte Vip operator im 1. Quartal 2011 die Kundenbasis um 47,2% auf über 490.000 Kunden steigern. Haupttreiber dieses Anstiegs war das starke Wachstum des Vertragskundenanteils. Dadurch stieg der Marktanteil von Vip operator auf 21,5 % in der Berichtsperiode gegenüber 16,4% per Ende März 2010.
Die Umsatzerlöse verzeichneten ein starkes Wachstum und stiegen um beinahe 60% auf 11,1 Mio. EUR im 1. Quartal 2011. Dies ist auf höhere Erlöse aus Grund- und Verbindungs- sowie Zusammenschaltungsentgelten zurückzuführen, die von einem starken Anstieg der Kundenbasis und höherer Nutzung profitierten. Dadurch stieg der durchschnittliche Umsatz pro Kunde (ARPU) um 9,4% auf 6,6 EUR.
Das starke Umsatzwachstum führte zu einer Verbesserung des negativen bereinigten EBITDA von 1,5 Mio. EUR im 1. Quartal 2010 auf 0,4 Mio. EUR in der Berichtsperiode. Im 1. Quartal 2011 stiegen die betrieblichen Aufwendungen um 34,1% auf 11,5 Mio. EUR aufgrund höherer Materialaufwendungen, in folge einer höheren Anzahl an verkauften Endgeräten, sowie aufgrund höherer Zusammenschaltungskosten bedingt durch eine höhere Nutzung.
Höhere Abschreibungsaufwendungen führten zu einem Betriebsverlust von 3,0 Mio. EUR im 1. Quartal 2011 im Vergleich zu einem Verlust von 3,7 Mio. EUR im Vorjahr.
Der Marktanteil von Vip operator stieg auf 21,5%
Negatives bereinigtes EBITDA reduziert
Konsolidierter Nettoüberschuss
Im 1. Quartal 2011 erhöhte sich das negative Finanzergebnis in Höhe von 49,1 Mio. EUR um 8,9% auf einen negativen Betrag von 53,5 Mio. EUR aufgrund eines Verlusts aus Wechselkursdifferenzen in der Höhe von 5,9 Mio. EUR. Die Nettozinsaufwendungen blieben fast unverändert und stiegen leicht um 1,9% auf 48,3 Mio. EUR.
Ein höherer Restrukturierungsaufwand führte im 1. Quartal 2011 zu einem Verlust vor Steuern vom Einkommen. Daher wurde in der Berichtsperiode ein Steuerertrag in der Höhe von 16,6 Mio. EUR gegenüber einem Steueraufwand von 26,0 Mio. EUR in der Vorperiode verbucht. Der Nettoverlust betrug 79,2 Mio. EUR im 1. Quartal 2011 gegenüber einem Nettoüberschuss in der Höhe von 91,2 Mio. EUR im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie fiel von 0,21 EUR im 1. Quartal 2010 auf einen Verlust von 0,18 EUR im 1. Quartal 2011.
Bilanz und Nettoverschuldung
Die Bilanzsumme der Telekom Austria Group stieg aufgrund des Anstiegs der langfristigen Finanzverbindlichkeiten im 1. Quartal 2011 von 7.555,8 Mio. EUR per 31. Dezember 2010 um 1,8% auf 7.693,6 per Ende März 2011.
Die kurzfristigen Aktiva erhöhten sich um 20,6% auf 1.733,2 Mio. EUR aufgrund einer Erhöhung der liquiden Mittel bedingt durch höhere Festgeldveranlagungen. Die Sachanlagen verringerten sich aufgrund von höheren Abschreibungen als Anlagenzugängen um 2,9% auf 2.475,1 Mio. EUR. Der Rückgang der kurzfristigen Verbindlichkeiten um 17,5% auf 1.552,9 Mio. EUR ist vor allem auf die Rückzahlung von Multi Currency Notes und von kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen. Außerdem wurde im 1. Quartal 2011 eine Zahlung in der Höhe von 15,8 Mio. EUR für die noch fällige Kaufpreiskomponente für den Erwerb von velcom entrichtet. Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten stiegen von 3.077,2 Mio. EUR auf 3.576,9 Mio. EUR aufgrund einer Kreditaufnahme in der Höhe von 500 Mio. EUR. Der Kredit wird für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet.
Das Eigenkapital sank per Ende März 2011 um 8,1% auf 1.357,5 Mio. EUR vor allem aufgrund des Nettoverlustes und negativer Umrechnungsdifferenzen.
Die Nettoverschuldung stieg leicht um 1,1% auf 3.343,2 Mio. EUR aufgrund des oben erwähnten Anstiegs der langfristigen Finanzverbindlichkeiten. Das Verhältnis Nettoverschuldung zu bereinigtem EBITDA (der letzten 12 Monate) stieg auf 2,1x per Ende März 2011.
Cashflow und Anlagezugänge
Cashflow
| in Mio. EUR | 1. Qu. 2011 | 1. Qu. 2010 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 150,5 | 302,1 | – 50,2% |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | – 168,7 | – 97,8 | 72,5% |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 243,1 | – 700,5 | k.A. |
| Auswirkung von Wechselkursschwankungen | 8,2 | – 2,2 | k.A. |
| Veränderung der liquiden Mittel | 233,2 | – 498,4 | k.A. |
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit auf 150,5 Mio. EUR beinahe halbiert Im 1. Quartal 2011 wurde der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit auf 150,5 Mio. EUR beinahe halbiert. Dieser Rückgang ist auf den geringeren Nettoüberschuss sowie auf die Zahlung von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen, die sich aufgrund von überdurchschnittlichen Investitionen am Ende des 4. Quartals 2010 erhöht hatten. Die Vorräte und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen im 1. Quartal 2011 leicht. In der Berichtsperiode ist ein Mittelabfluss in der Höhe von 21,5 Mio. EUR auf das Restrukturierungsprogramm zurückzuführen.
Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit stieg um 72,5% auf 168,7 Mio. EUR vor allem aufgrund der Zahlung von 68,8 Mio. EUR für die Akquisition der zwei Festnetzanbieter in Bulgarien, welche im Jänner 2011 finalisiert wurde. Die Anlagenzugänge fielen um 11,7% auf 120,7 Mio. EUR.
Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit wurde zu einem Mittelzufluss aufgrund der Aufnahme eines 500-Mio.-EUR-Kredites im 1. Quartal 2011. Der Mittelabfluss im 1. Quartal 2010 war auf die Rückzahlung einer 500-Mio.-EUR-Anleihe zurückzuführen.
Anlagenzugänge
| in Mio. EUR | 1. Qu. 2011 | 1. Qu. 2010 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Österreich | 78,4 | 83,6 | – 6,3% |
| Bulgarien | 13,9 | 8,6 | 61,0% |
| Kroatien | 8,6 | 15,4 | – 44,1% |
| Weißrussland | 3,1 | 12,7 | – 75,6% |
| Weitere Märkte | 16,4 | 16,0 | 2,4% |
| Holding & Sonstige, Eliminierungen | 0,0 | 0,0 | k.A. |
| Gesamte Anlagenzugänge | 120,4 | 136,4 | – 11,7% |
| davon materiell | 96,0 | 95,2 | 0,9% |
| davon immateriell | 24,4 | 41,2 | – 40,8% |
Im 1. Quartal 2011 fielen die Anlagenzugänge um 11,7% auf 120,4 Mio. EUR aufgrund von niedrigeren Investitionen in den Segmenten Kroatien, Weißrussland und Österreich. In den Segmenten Kroatien und Weißrussland verringerten sich die Anlagenzugänge aufgrund niedrigerer Infrastruktur-Investitionen, während im Segment Österreich der Rückgang der Anlagenzugänge auf geringere Software-Investitionen zurückzuführen war. Im Segment Weitere Märkte blieben die Anlagenzugänge stabil, da der Anstieg der Investitionen in der Republik Serbien durch den Rückgang in Slowenien ausgeglichen wurde.
Rückgang der Anlagenzugänge um 11,7%
Zusätzliche Informationen
Risiken und Unsicherheiten
Die Telekom Austria Group ist mit diversen Risiken und Unsicherheiten konfrontiert, die sich auf das Ergebnis auswirken könnten. Diese Risiken inkludieren, weitere Reduktionen der Preise für Mobilkommunikationsdienste in allen Märkten der Gruppe und die Beschleunigung der Migration vom Festnetz zur Mobilkommunikation, die zu einer weiteren Reduktion der Festnetzanschlüsse sowie einem Rückgang der Festnetzminuten führen könnte. Die Risiken sind jedoch nicht darauf zu beschränken. Die Telekom Austria Group ist außerdem mit dem Risiko im Zusammenhang mit der geplanten Reduktion der Anzahl der MitarbeiterInnen im Segment Österreich konfrontiert und unterliegt intensiver Regulierung.
Durch die Expansion in Ost- und Südosteuropa ist die Gruppe auch auf Märkten tätig, die politischen und wirtschaftlichen Änderungen unterliegen, welche Auswirkungen auf die Geschäftsaktivitäten von Unternehmen gehabt haben und weiterhin haben werden. Dies hat zur Folge, dass das wirtschaftliche Umfeld in Ost- und Südosteuropa zum Teil Unsicherheiten, einschließlich Währungsumrechnungs- und Steuerunsicherheiten, mit sich bringt, die in anderen Märkten nicht bestehen. In den letzten Jahren verzeichnete die Telekom Austria Group ein Wachstum aufgrund von Expansionen in diversen Märkten in Ost- und Südosteuropa. Allerdings wird ein weiteres Wachstum von zahlreichen Faktoren beeinflusst, auf die die Telekom Austria Group keinen Einfluss hat. Weiteres organisches Wachstum hängt vom Wachstum der jeweiligen Wirtschaft und von den einzelnen Telekommunikationsmärkten ab, in denen die Telekom Austria Group tätig ist.
Weitere Auswirkungen der wirtschaftlichen Krise auf das Ergebnis der Telekom Austria Group können nicht ganz ausgeschlossen werden. Der Geschäftsbereich Mobilkommunikation ist durch Unsicherheiten bezüglich niedrigerer Roaming-Umsatzerlöse als Ergebnis regulatorischer Maßnahmen geprägt. Darüber hinaus könnte sich das Kundennutzungsverhalten aufgrund der Wirtschaftskrise ändern, was sich wiederum negativ auf das Finanzergebnis der Telekom Austria Group auswirken könnte. Keine sonstigen materiellen Risiken sind seit dem 31. Dezember 2010 anzuführen. Weitere detaillierte Informationen über Risiken und Unsicherheiten der Telekom Austria Group sind im Geschäftsbericht 2010 verfügbar.
Personal
Anstieg des Personalstandes um 525 Vollzeitkräften aufgrund des Erwerbs der zwei Festnetz-Anbieter in Bulgarien
Der Personalstand der Telekom Austria Group stieg um 525 auf 17.162 MitarbeiterInnen per Ende März 2011 im Vergleich zur Vorjahresperiode. Dieser Anstieg ist auf die Erhöhung des Personalstands im Segment Bulgarien aufgrund des Erwerbs der zwei Festnetzanbieter zurückzuführen. Im Segment Österreich fiel die Anzahl der MitarbeiterInnen um 483 auf 9.649 MitarbeiterInnen per Ende März 2011.
Sonstige Ereignisse und Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Information über sonstige Ereignisse sowie Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind auf Seite 28 verfügbar.
Verzicht auf prüferische Durchsicht
Der vorliegende Finanzbericht der Telekom Austria Group wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.
Verkürzter konsolidierter Zwischenabschluss Telekom Austria Group
Verkürzte Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
| 1. Qu. 2011 | 1. Qu. 2010 | |
|---|---|---|
| in Mio. EUR, ausgenommen Aktienangaben | ungeprüft | ungeprüft |
| Umsatzerlöse | 1.118,0 | 1.126,0 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 18,4 | 22,1 |
| Betrieblicher Aufwand | ||
| Materialaufwand | – 104,5 | – 79,9 |
| Personalaufwand, inkl. Sozialleistungen & Abgaben | – 209,5 | – 205,8 |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | – 425,8 | – 435,6 |
| EBITDA bereinigt | 396,7 | 426,8 |
| Restrukturierung | – 184,1 | – 0,9 |
| EBITDA inkl. Restrukturierungs- und Wertminderungsaufwand | 212,7 | 425,9 |
| Abschreibungen | – 255,0 | – 259,6 |
| Betriebsergebnis | – 42,3 | 166,3 |
| Finanzergebnis | ||
| Zinsertrag | 3,8 | 3,9 |
| Zinsaufwendungen | – 52,1 | – 53,2 |
| Wechselkursdifferenzen | – 5,9 | – 0,2 |
| Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 0,8 | 0,4 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | – 95,8 | 117,2 |
| Steuern vom Einkommen | 16,6 | – 26,0 |
| Nettoüberschuss | – 79,2 | 91,2 |
| Davon entfällt auf: | ||
| Eigentümer der Muttergesellschaft | – 79,2 | 91,1 |
| Nicht beherrschende Anteile | 0,0 | 0,1 |
| Ergebnis je Aktie – unverwässert und verwässert | – 0,18 | 0,21 |
| Durchschnittliche Anzahl der Aktien | 442.563.969 | 442.563.969 |
Verkürzte Konzern-Gesamtergebnisrechnung
| in Mio. EUR | 1. Qu. 2011 ungeprüft |
1. Qu. 2010 ungeprüft |
|---|---|---|
| Nettoüberschuss | – 79,2 | 91,2 |
| Nicht realisiertes Ergebnis aus der Marktbewertung von zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren | – 0,1 | 0,3 |
| Einkommensteuerertrag (-aufwand) | 0,0 | – 0,1 |
| Nicht realisiertes Ergebnis aus Hedging-Aktivitäten | 7,2 | 0,8 |
| Einkommensteuerertrag (-aufwand) | – 1,8 | 0,3 |
| Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung | – 45,3 | 3,4 |
| Sonstiges Ergebnis (Other Comprehensive Income – OCI) | – 40,0 | 4,7 |
| Gesamtergebnis | – 119,2 | 95,9 |
| Davon entfällt auf: | ||
| Eigentümer der Muttergesellschaft | – 119,2 | 95,8 |
| Nicht beherrschende Anteile | 0,0 | 0,1 |
Verkürzte Konzernbilanz
| 31. März 2011 | 31. Dez. 2010 | |
|---|---|---|
| in Mio. EUR | ungeprüft | geprüft |
| AKTIVA | ||
| Kurzfristige Aktiva | ||
| Liquide Mittel | 353,4 | 120,2 |
| Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 173,4 | 127,6 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzüglich Wertberichtigungen | 768,7 | 772,2 |
| Forderungen an nahestehende Unternehmen | 0,1 | 0,1 |
| Vorräte | 165,9 | 150,2 |
| Aktive Rechnungsabgrenzungen | 138,4 | 128,4 |
| Forderungen aus Steuern vom Einkommen | 46,3 | 40,7 |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | 0,9 | 0,0 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 86,2 | 98,3 |
| Kurzfristige Aktiva gesamt | 1.733,2 | 1.437,7 |
| Langfristige Aktiva | ||
| Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 4,4 | 4,3 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | 14,5 | 90,4 |
| Firmenwerte | 1.506,9 | 1.489,2 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 1.671,7 | 1.718,1 |
| Sachanlangen | 2.475,1 | 2.549,0 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 28,2 | 31,2 |
| Aktive latente Steuern | 259,5 | 235,8 |
| Ausleihungen an nahestehende Unternehmen | 0,1 | 0,1 |
| Langfristige Aktiva gesamt | 5.960,4 | 6.118,1 |
| AKTIVA GESAMT | 7.693,6 | 7.555,8 |
| PASSIVA | ||
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | ||
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | – 276,5 | – 506,7 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | – 533,5 | – 678,7 |
| Kurzfristige Rückstellungen | – 255,2 | – 258,0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen | – 6,7 | – 13,1 |
| Verbindlichkeiten aus Steuern vom Einkommen | – 38,9 | – 41,7 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | – 283,9 | – 221,9 |
| Kurzfristige passive Rechnungsabgrenzungen | – 158,3 | – 163,0 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten gesamt | – 1.552,9 | – 1.883,0 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | ||
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten | – 3.576,9 | – 3.077,2 |
| Leasingverbindlichkeiten und Cross Border Lease | – 0,4 | – 13,9 |
| Personalrückstellungen | – 131,0 | – 131,6 |
| Langfristige Rückstellungen | – 927,8 | – 761,8 |
| Passive latente Steuern | – 115,3 | – 125,4 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten und passive Rechnungsabgrenzungen | – 31,8 | – 86,1 |
| Langfristige Verbindlichkeiten gesamt | – 4.783,3 | – 4.195,9 |
| Eigenkapital | ||
| Grundkapital | – 966,2 | – 966,2 |
| Eigene Aktien | 8,2 | 8,2 |
| Kapitalrücklagen | – 582,9 | – 582,9 |
| Bilanzgewinn und Gewinnrücklagen | – 267,2 | – 346,3 |
| Marktwertrücklage | 0,4 | 0,3 |
| Hedgingrücklage | 2,0 | 7,4 |
| Rücklage aus Währungsumrechnung | 450,4 | 405,1 |
| Auf die Gesellschafter der Muttergesellschaft entfallendes Eigenkapital | – 1.355,2 | – 1.474,4 |
| Nicht beherrschende Anteile | – 2,2 | – 2,5 |
| Eigenkapital gesamt | – 1.357,4 | – 1.476,9 |
| PASSIVA GESAMT | – 7.693,6 | – 7.555,8 |
Verkürzte Konzern-Kapitalflussrechnung
| 1. Qu. 2011 | 1. Qu. 2010 | |
|---|---|---|
| in Mio. EUR | ungeprüft | ungeprüft |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | ||
| Jahresüberschuss | – 79,2 | 91,2 |
| Abschreibungen sowie Wertminderungsaufwand | 255,0 | 259,6 |
| Veränderung der Personalrückstellungen – unbar Forderungsabschreibungen |
– 0,5 14,4 |
1,6 7,3 |
| Veränderung der latenten Steuern | – 37,7 | 12,7 |
| Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen – unbar | – 0,1 | – 0,4 |
| Aktienoptionsprogramm | 0,6 | – 0,4 |
| Veränderung der Verpflichtung aus der Stilllegung von Vermögenswerten – unbar | 1,7 | 1,4 |
| Restrukturierungsrückstellung – unbar | 182,3 | 9,2 |
| Ergebnis aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 0,8 | – 4,8 |
| Sonstiges | – 1,5 | 8,5 |
| Cashflow aus dem Ergebnis | 335,8 | 385,9 |
| Veränderung der Vermögenswerte und Schulden | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | – 10,1 | 13,9 |
| Forderungen an nahestehende Unternehmen | 0,0 | 1,3 |
| Vorräte | – 15,6 | – 1,0 |
| Sonstige Vermögenswerte, Rechnungsabgrenzungen | 6,2 | – 12,3 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | – 151,9 | – 76,3 |
| Personalrückstellungen | 0,0 | – 0,1 |
| Rückstellungen | – 20,7 | – 20,1 |
| Sonstige Verbindlichkeiten, passive Rechnungsabgrenzungen | 13,4 | 16,0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen | – 6,4 | – 5,2 |
| Veränderungen des Working Capital | – 185,2 | – 83,8 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 150,5 | 302,1 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | ||
| Erwerbe von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | – 120,4 | – 136,4 |
| Erwerbe von Tochtergesellschaften | – 68,8 | 0,0 |
| Erlöse aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 1,3 | 9,1 |
| Erwerbe von finanziellen Vermögenswerten | 0,0 | – 171,5 |
| Erlöse aus dem Abgang von finanziellen Vermögenswerten | 19,2 | 201,0 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | – 168,7 | – 97,8 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | ||
| Begebung von langfristigen Finanzverbindlichkeiten | 500,0 | 0,0 |
| Tilgung langfristiger Finanzverbindlichkeiten | – 4,7 | – 504,7 |
| Veränderung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten | – 236,4 | – 195,8 |
| Bezahlter ausstehender Kaufpreis für Unternehmenszusammenschlüsse | – 15,8 | 0,0 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 243,1 | – 700,5 |
| Auswirkung von Wechselkursschwankungen | 8,2 | – 2,2 |
| Veränderung der liquiden Mittel | 233,2 | – 498,4 |
| Liquide Mittel zu Beginn der Periode | 120,2 | 730,1 |
| Liquide Mittel am Ende der Periode | 353,4 | 231,7 |
Verkürzte Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
| Bilanzgewinn | Markt | Nicht beherrschend |
|||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kapital | und Gewinn | bewertungs | Währungs | e | Eigenkapital | ||||
| in Mio. EUR (ungeprüft) | Grundkapital Eigene Aktien | rücklagen | rücklagen | rücklagen | umrechnung | Gesamt | Anteile | gesamt | |
| Stand am 1. Jänner 2011 | 966,2 | – 8,2 | 582,9 | 346,3 | – 7,7 | – 405,1 | 1.474,4 | 2,5 | 1.476,9 |
| Nettoüberschuss | 0,0 | 0,0 | 0,0 | – 79,2 | 0,0 | 0,0 | – 79,2 | 0,0 | – 79,2 |
| Nicht realisiertes Ergebnis aus | |||||||||
| Wertpapierbewertung, netto | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | – 0,1 | 0,0 | – 0,1 | 0,0 | – 0,1 |
| Nicht realisiertes Ergebnis aus | |||||||||
| Hedging-Aktivitäten, netto | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 5,4 | 0,0 | 5,4 | 0,0 | 5,4 |
| Unterschiedsbetrag aus der | |||||||||
| Währungsumrechnung | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | – 45,3 | – 45,3 | 0,0 | – 45,3 |
| Sonstiges Ergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 5,3 | – 45,3 | – 40,0 | 0,0 | – 40,0 |
| Gesamtergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | – 79,2 | 5,3 | – 45,3 | – 119,2 | 0,0 | – 119,2 |
| Erwerb von nicht beherrschende | |||||||||
| Anteile | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | – 0,3 | – 0,3 |
| Stand am 31. März 2011 | 966,2 | – 8,2 | 582,9 | 267,2 | – 2,4 | – 450,4 | 1.355,2 | 2,2 | 1.357,4 |
| Nicht | |||||||||
| Bilanzgewinn | Markt | beherrschend | |||||||
| in Mio. EUR (ungeprüft) | Grundkapital Eigene Aktien | Kapital rücklagen |
und Gewinn rücklagen |
bewertungs rücklagen |
Währungs umrechnung |
Gesamt | e Anteile |
Eigenkapital gesamt |
|
| Stand am 1. Jänner 2010 | 966,2 | – 8,2 | 582,9 | 482,9 | – 15,5 | – 396,9 | 1.611,4 | 2,7 | 1.614,1 |
| Nettoüberschuss | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 91,1 | 0,0 | 0,0 | 91,1 | 0,1 | 91,2 |
| Nicht realisiertes Ergebnis aus | |||||||||
| Wertpapierbewertung, netto | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,2 | 0,0 | 0,2 | 0,0 | 0,2 |
| Nicht realisiertes Ergebnis aus | |||||||||
| Hedging-Aktivitäten, netto | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 1,1 | 0,0 | 1,1 | 0,0 | 1,1 |
| Unterschiedsbetrag aus der | |||||||||
| Währungsumrechnung | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 3,4 | 3,4 | 0,0 | 3,4 |
| Sonstiges Ergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 1,3 | 3,4 | 4,6 | 0,0 | 4,7 |
| Gesamtergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 91,1 | 1,3 | 3,4 | 95,8 | 0,1 | 95,9 |
| Stand am 31. März 2010 | 966,2 | – 8,2 | 582,9 | 574,0 | – 14,2 | – 393,5 | 1.707,2 | 2,8 | 1.710,0 |
| 31. März 2011 | 31. Dez. 2010 | 31. März 2010 | |
|---|---|---|---|
| Anzahl der Aktien des Nennkapitals | 443.000.000 | 443.000.000 | 443.000.000 |
| Anzahl der eigenen Aktien | 436.031 | 436.031 | 601.778 |
| Durchschnittspreis pro Aktie | 18,80 | 18,80 | 18,80 |
Verkürzte Berichterstattung der Geschäftssegmente
| 1. Qu. 2011 | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Weitere | Holding & | Eliminie | Konsoli | |||||
| in Mio. EUR (ungeprüft) | Österreich | Bulgarien | Kroatien | Weißrussland | Märkte | Sonstige | rungen | diert |
| Außenumsätze | 732,4 | 127,9 | 87,1 | 89,9 | 80,7 | 0,0 | 0,0 | 1.118,0 |
| Umsätze zwischen Segmenten | 5,9 | 5,5 | 3,2 | 0,0 | 5,0 | 0,0 | – 19,6 | 0,0 |
| Gesamtumsätze | 738,3 | 133,4 | 90,3 | 89,9 | 85,7 | 0,0 | – 19,6 | 1.118,0 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 21,6 | 0,8 | 0,9 | 1,7 | 1,0 | 4,9 | – 12,5 | 18,4 |
| Segmentaufwendungen | – 500,8 | – 69,5 | – 66,2 | – 49,5 | – 71,4 | – 14,4 | 32,1 | – 739,7 |
| EBITDA bereinigt | 259,2 | 64,7 | 24,9 | 42,1 | 15,3 | – 9,5 | 0,0 | 396,7 |
| Restrukturierung | – 184,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | – 184,1 |
| EBITDA inkl. Restrukturierungs- und | ||||||||
| Wertminderungsaufwand | 75,1 | 64,7 | 24,9 | 42,1 | 15,3 | – 9,5 | 0,0 | 212,7 |
| Abschreibungen | – 152,4 | – 45,9 | – 16,3 | – 19,9 | – 20,7 | 0,0 | 0,3 | – 255,0 |
| Betriebsergebnis | – 77,3 | 18,8 | 8,6 | 22,1 | – 5,5 | – 9,5 | 0,3 | – 42,3 |
| Zinsertrag | 2,4 | 0,6 | 0,3 | 0,2 | 0,4 | 6,3 | – 6,4 | 3,8 |
| Zinsaufwendungen | – 14,3 | – 1,4 | – 0,1 | – 0,4 | – 0,2 | – 42,0 | 6,4 | – 52,1 |
| Erträge aus Beteiligungen an | ||||||||
| assoziierten Unternehmen | 0,8 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,8 |
| Sonstiges | – 0,4 | 0,0 | – 0,5 | – 3,0 | 0,3 | 408,7 | – 411,1 | – 5,9 |
| Ergebnis der gewöhnlichen | ||||||||
| Geschäftstätigkeit | – 88,7 | 18,1 | 8,3 | 18,9 | – 5,0 | 363,5 | – 410,8 | – 95,8 |
| Steuern vom Einkommen | 16,6 | |||||||
| Nettoüberschuss (-fehlbetrag) | – 79,2 | |||||||
| Segmentvermögen | 4.083,2 | 1.684,6 | 443,8 | 808,4 | 740,7 | 7.520,2 | – 7.587,3 | 7.693,6 |
| Segmentverbindlichkeiten | – 2.663,7 | – 312,1 | – 115,2 | – 117,3 | – 126,9 | – 4.569,6 | 1.568,7 | – 6.336,2 |
| Anlagenzugänge Sachanlagen | 17,3 | 3,6 | 0,9 | 0,3 | 2,3 | 0,0 | 0,0 | 24,4 |
| Anlagenzugänge immaterielle | ||||||||
| Vermögenswerte | 61,0 | 10,3 | 7,8 | 2,8 | 14,0 | 0,0 | 0,0 | 96,0 |
| Anlagenzugänge gesamt | 78,4 | 13,9 | 8,6 | 3,1 | 16,4 | 0,0 | 0,0 | 120,4 |
| 1. Qu. 2010 | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. EUR (ungeprüft) | Österreich | Bulgarien | Kroatien | Weißrussland | Weitere Märkte |
Holding & Sonstige |
Eliminie rungen |
Konsoli diert |
| Außenumsätze | 758,9 | 129,6 | 96,4 | 73,5 | 67,6 | 0,0 | 0,0 | 1.126,0 |
| Umsätze zwischen Segmenten | 5,1 | 5,8 | 3,9 | 0,0 | 3,7 | 0,0 | – 18,5 | 0,0 |
| Gesamtumsätze | 763,9 | 135,5 | 100,3 | 73,5 | 71,3 | 0,0 | – 18,5 | 1.126,0 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 28,7 | 0,6 | 0,2 | 1,2 | 0,7 | 4,7 | – 13,9 | 22,1 |
| Segmentaufwendungen | – 500,3 | – 63,5 | – 71,7 | – 39,9 | – 66,7 | – 11,6 | 32,5 | – 721,3 |
| EBITDA bereinigt | 292,3 | 72,5 | 28,8 | 34,8 | 5,3 | – 6,9 | 0,0 | 426,8 |
| Restrukturierung | – 0,9 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | – 0,9 |
| EBITDA inkl. Restrukturierungs- und | ||||||||
| Wertminderungsaufwand | 291,4 | 72,5 | 28,8 | 34,8 | 5,3 | – 6,9 | 0,0 | 425,9 |
| Abschreibungen | – 164,1 | – 42,0 | – 16,9 | – 18,4 | – 18,4 | 0,0 | 0,2 | – 259,6 |
| Betriebsergebnis | 127,3 | 30,5 | 12,0 | 16,4 | – 13,1 | – 6,9 | 0,2 | 166,3 |
| Zinsertrag | 2,2 | 0,7 | 0,1 | 0,2 | 0,4 | 16,8 | – 16,4 | 3,9 |
| Zinsaufwendungen | – 16,0 | – 0,1 | – 0,2 | – 0,3 | – 0,2 | – 53,0 | 16,4 | – 53,2 |
| Erträge aus Beteiligungen an | ||||||||
| assoziierten Unternehmen | 0,4 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,4 |
| Sonstiges | – 0,4 | 0,0 | 0,0 | 0,2 | – 0,6 | 423,5 | – 422,8 | – 0,2 |
| Ergebnis der gewöhnlichen | ||||||||
| Geschäftstätigkeit | 113,4 | 31,1 | 11,8 | 16,5 | – 13,4 | 380,3 | – 422,6 | 117,2 |
| Steuern vom Einkommen | – 26,0 | |||||||
| Nettoüberschuss (-fehlbetrag) | 91,2 | |||||||
| Segmentvermögen | 4.319,3 | 1.541,2 | 448,5 | 864,5 | 710,6 | 7.218,4 | – 7.249,2 | 7.853,3 |
| Segmentverbindlichkeiten | – 2.776,2 | – 92,0 | – 105,7 | – 67,8 | – 109,5 | – 4.727,3 | 1.735,2 | – 6.143,3 |
| Anlagenzugänge Sachanlagen | 28,5 | 4,0 | 1,1 | – 0,1 | 7,8 | 0,0 | 0,0 | 41,2 |
| Anlagenzugänge immaterielle | ||||||||
| Vermögenswerte | 55,1 | 4,7 | 14,3 | 12,9 | 8,2 | 0,0 | 0,0 | 95,2 |
| Anlagenzugänge gesamt | 83,6 | 8,6 | 15,4 | 12,7 | 16,0 | 0,0 | 0,0 | 136,4 |
Ergebnisse der einzelnen Segmente
| in Mio. EUR (ungeprüft) | 1. Qu. 2011 | 1. Qu. 2010 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | |||
| Österreich | 738,3 | 763,9 | – 3,3% |
| Bulgarien | 133,4 | 135,5 | – 1,5% |
| Kroatien | 90,3 | 100,3 | – 10,0% |
| Weißrussland | 89,9 | 73,5 | 22,2% |
| Weitere Märkte | 85,7 | 71,3 | 20,2% |
| Holding, Sonstiges & Eliminierung | – 19,6 | – 18,5 | 5,6% |
| Umsatzerlöse | 1.118,0 | 1.126,0 | – 0,7% |
| EBITDA bereinigt | |||
| Österreich | 259,2 | 292,3 | – 11,3% |
| Bulgarien | 64,7 | 72,5 | – 10,7% |
| Kroatien | 24,9 | 28,8 | – 13,6% |
| Weißrussland | 42,1 | 34,8 | 20,8% |
| Weitere Märkte | 15,3 | 5,3 | 188,0% |
| Holding, Sonstiges & Eliminierung | – 9,4 | – 6,9 | 36,3% |
| EBITDA bereinigt | 396,7 | 426,8 | – 7,1% |
| EBITDA inkl. Restrukturierungs- und Wertminderungsaufwand | |||
| Österreich | 75,1 | 291,4 | – 74,2% |
| Bulgarien | 64,7 | 72,5 | – 10,7% |
| Kroatien | 24,9 | 28,8 | – 13,6% |
| Weißrussland | 42,1 | 34,8 | 20,8% |
| Weitere Märkte | 15,3 | 5,3 | 188,0% |
| Holding, Sonstiges & Eliminierung | – 9,4 | – 6,9 | 36,3% |
| EBITDA inkl. Restrukturierungs- und Wertminderungsaufwand | 212,7 | 425,9 | – 50,1% |
| Betriebsergebnis | |||
| Österreich | – 77,3 | 127,3 | k.A. |
| Bulgarien | 18,8 | 30,5 | – 38,3% |
| Kroatien | 8,6 | 12,0 | – 28,2% |
| Weißrussland | 22,1 | 16,4 | 35,1% |
| Weitere Märkte | – 5,5 | – 13,1 | – 58,3% |
| Holding, Sonstiges & Eliminierung | – 9,2 | – 6,7 | 35,9% |
| Betriebsergebnis | – 42,3 | 166,3 | k.A. |
Anlagenzugänge
| in Mio. EUR (ungeprüft) | 1. Qu. 2011 | 1. Qu. 2010 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Österreich | 78,4 | 83,6 | – 6,3% |
| Bulgarien | 13,9 | 8,6 | 61,0% |
| Kroatien | 8,6 | 15,4 | – 44,1% |
| Weißrussland | 3,1 | 12,7 | – 75,6% |
| Weitere Märkte | 16,4 | 16,0 | 2,4% |
| Anlagenzugänge gesamt | 120,4 | 136,4 | – 11,7% |
| davon Sachanlagen | 96,0 | 95,2 | 0,9% |
| davon immaterielle Vermögenswerte | 24,4 | 41,2 | – 40,8% |
Nettoverschuldung
| in Mio. EUR | 31. März 2011 ungeprüft |
31. Dez. 2010 geprüft |
|---|---|---|
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten | 3.582,5 | 3.146,4 |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | 330,2 | 522,6 |
| Liquide Mittel, kurz- und langfristige Finanzanlagen, Finanzierungsleasingforderungen | – 558,5 | – 355,0 |
| Derivative Finanzinstrumente für Hedgingaktivitäten | – 11,1 | – 8,9 |
| Nettoverschuldung* | 3.343,2 | 3.305,2 |
| Nettoverschuldung/EBITDA bereinigt (in den letzten 12 Monaten) | 2,1x | 2,0x |
* Cross Border Lease und Finanzierungsleasingverbindlichkeiten sind in den lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten enthalten. Cross-Border-Lease-Depots sind in den kurz- und langfristigen Finanzanlagen enthalten. Die Kaufpreisverbindlichkeiten aus dem Erwerb von SBT und von Megalan/Spectrumnet sind in den kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten enthalten.
Personal
| Ende der Periode | Durchschnitt der Periode | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| MitarbeiterInnen (Vollzeitkräfte) | 31. März 2011 | 31. März 2010 | Veränd. | 1. Qu. 2011 | 1. Qu. 2010 | Veränd. |
| Österreich | 9.649 | 10.132 | – 5% | 9.699 | 10.075 | – 3,7% |
| Internationale Geschäftsfelder | 7.351 | 6.496 | 13% | 6.745 | 6.506 | 3,7% |
| Gesamt | 17.162 | 16.637 | 3% | 16.600 | 16.606 | 0,0% |
Kennzahlen – Segment Österreich
Finanzkennzahlen - Segment Österreich
| in Mio. EUR | 1. Qu. 2011 ungeprüft | 1.Qu. 2010 ungeprüft | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 738,3 | 763,9 | – 3,3% |
| EBITDA bereinigt | 259,2 | 292,3 | – 11,3% |
| EBITDA inkl. Restrukturierungs- und Wertminderungsaufwand | 75,1 | 291,4 | – 74,2% |
| Betriebsergebnis | – 77,3 | 127,3 | k.A. |
| Umsatzdetail Österreich | 1. Qu. 2011 ungeprüft | 1.Qu. 2010 ungeprüft | Veränd. in % |
| Grund- und Verbindungsentgelte | 505,7 | 522,4 | – 3,2% |
| Daten & ICT Lösungen | 49,3 | 49,1 | 0,3% |
| Wholsale (inkl. Roaming) | 51,5 | 54,5 | – 5,5% |
| Zusammenschaltung | 87,5 | 104,5 | – 16,2% |
| Verkauf von Endgeräten | 31,2 | 17,7 | 76,4% |
| Sonstiges | 13,2 | 15,7 | – 16,4% |
| Gesamtumsatz Österreich | 738,3 | 763,9 | – 3,3% |
Kennzahlen – Segment Österreich
| Operative Kennzahlen Festnetz - Österreich | 1. Qu. 2011 ungeprüft | 1.Qu. 2010 ungeprüft | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Durchschnittlicher Erlös pro Festnetzanschluss (in EUR) | 32,5 | 33,3 | – 2,4% |
| Erlöse aus Festnetz-Dienstleistungen | 226,2 | 231,2 | – 2,2% |
| Sprachtelefonieverkehr | 693,5 | 784,0 | – 11,5% |
| Festnetzanschlüsse | 1. Qu. 2011 ungeprüft | 1.Qu. 2010 ungeprüft | Veränd. in % |
| Anschlüsse (ohne Breitbandanschlüsse) | 1.122,5 | 1.245,3 | – 9,9% |
| Festnetz-Breitbandanschlüsse Retail | 1.155,2 | 1.017,1 | 13,6% |
| Festnet -Breitbandanschlüsse Wholesale | 44,6 | 47,9 | – 6,9% |
| Summe der Festnetz-Breitbandanschlüsse | 1.199,8 | 1.064,9 | 12,7% |
| Summe der Anschlüsse | 2.322,2 | 2.310,3 | 0,5% |
| Entbündelte Leitungen | 277,5 | 283,0 | – 2,0% |
Österreichischer Telekommunikationsmarkt
| Marktanteile Breitband | 1. Qu. 2011 ungeprüft | 1.Qu. 2010 ungeprüft | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| A1 Telekom Austria Festnetz Retail | 30,5% | 30,6% | |
| A1 Telekom Austria Festnetz Wholesale | 1,2% | 1,4% | |
| Mobiles Breitband A1 Telekom Austria | 18,2% | 16,7% | |
| Mobiles Breitband andere Anbieter | 28,3% | 27,4% | |
| Kabelanbieter | 15,1% | 16,0% | |
| Entbündelte Leitungen | 6,7% | 7,9% | |
| Breitbandpenetration - Gesamtmarkt | 106,2% | 92,4% | |
| Marktanteile Sprachtelefonie | 1. Qu. 2011 ungeprüft | 1.Qu. 2010 ungeprüft | Veränd. in % |
| Festnetz A1 Telekom Austria | 12,0% | 13,6% | |
| Festnetz andere Anbieter | 7,1% | 8,0% | |
| Mobil | 80,9% | 78,4% | |
| Operative Kennzahlen Mobilkommunikation | 1. Qu. 2011 ungeprüft | 1.Qu. 2010 ungeprüft | Veränd. in % |
| Mobilkommunikationskunden (in 1.000) | 5.145,4 | 4.891,2 | 5,2% |
| Anteil der Vertragskunden | 76,4% | 73,5% | |
| Mobiler Marktanteil | 41,0% | 42,4% | |
| Mobilfunkpenetration | 149,0% | 137,4% | |
| 1. Qu. 2011 ungeprüft | 1.Qu. 2010 ungeprüft | Veränd. in % | |
| Durchschnittlicher monatlicher Erlös pro Kunde (in EUR) | 20,1 | 21,9 | – 8,0% |
| Erlöse aus Mobilfunk-Dienstleistungen | 309,9 | 320,1 | – 3,2% |
| davon Anteil Zusammenschaltung | 9,9% | 11,3% | |
| Anteil der Gesprächs- und Datenpaketumsätze | 46,0% | 41,3% | 11,4% |
| Kosten der Kundengewinnung (SAC) | 10,6 | 7,2 | 46,7% |
| Kosten für Kundenbindung (SRC) | 20,0 | 18,0 | 11,2% |
| Churn (3 Monate) | 3,9% | 3,7% |
Kennzahlen – Segment Bulgarien*
Bulgarien
| in Mio. EUR | 1. Qu. 2011 ungeprüft | 1.Qu. 2010 ungeprüft | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 133,4 | 135,5 | – 1,5% |
| EBITDA bereinigt | 64,7 | 72,5 | – 10,7% |
| EBITDA inkl. Restrukturierungs- und Wertminderungsaufwand | 64,7 | 72,5 | – 10,7% |
| Betriebsergebnis | 18,8 | 30,5 | – 38,3% |
| Mobilkommunikationsmarkt | 1. Qu. 2011 ungeprüft | 1.Qu. 2010 ungeprüft | Veränd. in % |
| Anzahl Mobilkunden (in 1.000) | 5.277,4 | 5.263,7 | 0,3% |
| Mobiler Marktanteil | 49,3% | 50,1% | |
| Mobilfunkpenetration | 142,6% | 139,0% | |
| Mobile Breitbandkunden (in 1.000) | 141.815 | 66.680 | 112,7% |
| ARPU (in EUR) | 7,6 | 8,0 | – 5,2% |
| Anteil der Gesprächs- und Datenpaketumsätze | 24,3% | 17,9% | |
| Festnetzmarkt |
Festnetz Breitbandanschlüsse (in 1.000) 93,4 0,0 k.A. * Das berichtete Ergebnis beinhaltet die Abschreibung der Unterschiedsbeträge aus vergangenen Unternehmenszusammenschlüssen und kann somit von den Finanzzahlen der Einzelgesellschaften abweichen.
ARPL (in EUR) 16,7 0,0 k.A. Summe der Anschlüsse (in 1.000) 99,1 0,0 k.A.
Kennzahlen – Segment Kroatien
Kroatien
| in Mio. EUR | 1. Qu. 2011 ungeprüft | 1.Qu. 2010 ungeprüft | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 90,3 | 100,3 | – 10,0% |
| EBITDA bereinigt | 24,9 | 28,8 | – 13,6% |
| EBITDA inkl. Restrukturierungs- und Wertminderungsaufwand | 24,9 | 28,8 | – 13,6% |
| Betriebsergebnis | 8,6 | 12,0 | – 28,2% |
| Durchschnittlicher monatlicher Erlös pro Kunde (in EUR) | 9,2 | 11,0 | – 16,2% |
| Anteil der Gesprächs- und Datenpaketumsätze | 27,8% | 28,4% |
| 1. Qu. 2011 ungeprüft | 1.Qu. 2010 ungeprüft | Veränd. in % | |
|---|---|---|---|
| Mobilkommunikationskunden (in 1.000) | 2.682,0 | 2.634,1 | 1,8% |
| Mobiler Marktanteil | 41,9% | 43,7% | |
| Mobilfunkpenetration | 145,1% | 136,7% | |
| Mobile Breitbandkunden (in 1.000) | 179.063 | 145.715 | 22,9% |
Kennzahlen Segment Weißrussland*
Weißrussland
| in Mio. EUR | 1. Qu. 2011 ungeprüft | 1.Qu. 2010 ungeprüft | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 89,9 | 73,5 | 22,2% |
| EBITDA bereinigt | 42,1 | 34,8 | 20,8% |
| EBITDA inkl. Restrukturierungs- und Wertminderungsaufwand | 42,1 | 34,8 | 20,8% |
| Betriebsergebnis | 22,1 | 16,4 | 35,1% |
| Durchschnittlicher monatlicher Erlös pro Kunde (in EUR) | 6,1 | 5,5 | 11,0% |
| 1. Qu. 2011 ungeprüft | 1.Qu. 2010 ungeprüft | Veränd. in % | |
| Mobilkommunikationskunden (in 1.000) | 4.415,4 | 4.116,3 | 7,3% |
| Anteil der Vertragskunden | 78,4% | 76,0% | |
| Marktanteil | 41,1% | 41,2% | |
| Marktpenetration | 113,5% | 105,3% | |
| Kundenanzahl mobiles Breitband (in 1.000) | 197.495 | 35.020 | 463,9% |
* Das berichtete Ergebnis beinhaltet die Abschreibung der Unterschiedsbeträge aus vergangenen Unternehmenszusammenschlüssen und kann somit von den Finanzzahlen der Einzelgesellschaften abweichen.
Kennzahlen – Segment Weitere Märkte
Slowenien
| in Mio. EUR | 1. Qu. 2011 ungeprüft | 1.Qu. 2010 ungeprüft | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 42,6 | 39,5 | 8,0% |
| EBITDA bereinigt | 10,9 | 11,5 | – 4,9% |
| EBITDA inkl. Restrukturierungs- und Wertminderungsaufwand | 10,9 | 11,5 | – 4,9% |
| Betriebsergebnis | 5,8 | 6,3 | – 8,5% |
| Durchschnittlicher monatlicher Erlös pro Kunde (in EUR) | 19,1 | 19,4 | – 1,4% |
| Anteil der Gesprächs- und Datenpaketumsätze | 31,4% | 25,6% | |
| 1. Qu. 2011 ungeprüft | 1.Qu. 2010 ungeprüft | Veränd. in % | |
| Mobilkommunikationskunden (in 1.000) | 629,9 | 591,3 | 6,5% |
| Anteil der Vertragskunden | 71,4% | 69,5% | |
| Marktanteil | 29,6% | 28,2% | |
| Marktpenetration | 104,2% | 101,7% | |
| Kundenanzahl mobiles Breitband (in 1.000) | 15.194 | 12.475 | 21,8% |
Kennzahlen - Segment Weitere Märkte
Republik Serbien
| in Mio. EUR | 1. Qu. 2011 ungeprüft | 1.Qu. 2010 ungeprüft | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 30,2 | 23,2 | 29,9% |
| EBITDA bereinigt | 4,3 | – 5,0 | k.A. |
| EBITDA inkl. Restrukturierungs- und Wertminderungsaufwand | 4,3 | – 5,0 | k.A. |
| Betriebsergebnis | – 8,9 | – 16,2 | – 45,3% |
| Durchschnittlicher monatlicher Erlös pro Kunde (in EUR) | 6,5 | 5,7 | 14,8% |
| 1. Qu. 2011 ungeprüft | 1.Qu. 2010 ungeprüft | Veränd. in % | |
| Mobilkommunikationskunden (in 1.000) | 1.428,1 | 1.164,1 | 22,7% |
| Marktanteil | 14,2% | 12,2% | |
| Marktpenetration | 135,6% | 128,4% |
Republik Mazedonien
| in Mio. EUR | 1. Qu. 2011 ungeprüft | 1.Qu. 2010 ungeprüft | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 11,1 | 6,9 | 59,6% |
| EBITDA bereinigt | – 0,4 | – 1,5 | – 73,5% |
| EBITDA inkl. Restrukturierungs- und Wertminderungsaufwand | – 0,4 | – 1,5 | – 73,5% |
| Betriebsergebnis | – 3,0 | – 3,7 | – 19,0% |
| Durchschnittlicher monatlicher Erlös pro Kunde (in EUR) | 6,6 | 6,0 | 9,4% |
| 1. Qu. 2011 ungeprüft | 1.Qu. 2010 ungeprüft | Veränd. in % | |
| Mobilkommunikationskunden (in 1.000) | 490,5 | 333,3 | 47,2% |
| Marktanteil | 21,5% | 16,4% | |
| Marktpenetration | 110,8% | 99,8% |
Liechtenstein
| in Mio. EUR | 1. Qu. 2011 ungeprüft | 1.Qu. 2010 ungeprüft | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 1,9 | 1,8 | 8,0% |
| EBITDA bereinigt | 0,5 | 0,4 | 19,9% |
| EBITDA inkl. Restrukturierungs- und Wertminderungsaufwand | 0,5 | 0,4 | 19,9% |
| Betriebsergebnis | 0,2 | 0,2 | 36,3% |
| 1. Qu. 2011 ungeprüft | 1.Qu. 2010 ungeprüft | Veränd. in % | |
| Mobilkommunikationskunden (in 1.000) | 6,5 | 6,1 | 7,0% |
Ausgewählte erläuternde Anhangsangaben zum gekürzten konsolidierten Zwischenabschluss (ungeprüft)
Rechnungslegungsgrundsätze
Der konsolidierte Zwischenabschluss beinhaltet nach Einschätzung des Managements alle erforderlichen Anpassungen zur Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und wurde gemäß International Financial Reporting Standards ("IFRS") erstellt.
Die konsoliderten Ergebnisse des Zwischenabschlusses gemäß IAS 34 "Zwischenberichterstattung" sind weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen und sollen im Zusammenhang mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010 gelesen werden und sind nicht notwendigerweise für die Jahresergebnisse indikativ.
Seit dem 31. Dezember 2010 gab es keine wesentlichen Veränderungen in den Beziehungen zwischen verbundenen Unternehmen, Verpflichtungen und Haftungsverhältnissen.
Die Erstellung eines Zwischenabschlusses nach IFRS erfordert Schätzungen und Annahmen, die die berichteten Werte im Zwischenbericht beeinflussen. Tatsächliche Ergebnisse können von diesen Schätzungen abweichen.
Die Telekom Austria Group wendet im Zwischenbericht dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010 an, mit Ausnahme der folgenden Standards/Interpretationen, welche 2010 bzw. per 1. Jänner 2011 in Kraft traten.
| Geltend ab* | ||
|---|---|---|
| IAS 24 | Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen (geändert) | 1. Jänner 2011 |
| IAS 32 | Changes regarding classification of rights issue | 1. Februar 2010 |
| IFRS 1 | Zusätzliche Ausnahmeregelungen für Erstanwender i.Z.m. IFRS 7 | 1. Juli 2010 |
| IFRIC 19 | Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten mit Eigenkapitalinstrumenten | 1. Juli 2010 |
| IFRIC 14 | Vorauszahlung von Mindestdotierungsverpflichtungen (geändert) | 1. Jänner 2011 |
| Änderung an verschiedenen IFRS als Ergebnis des jährlichen Verbesserungsprozesses 2010 | 1. Jänner 2011 |
* This standard/interpretation is effective for annual periods beginning on or after the presented date (in accordance with IASB).
Die Gesellschaft wendet diese Standards/Interpretationen zum 1. Jänner 2011 an. Etwaige Auswirkungen der neuen Standards/Interpretationen auf den konsolidierten Zwischenabschluss waren unwesentlich.
Im Vergleich zu anderen Wirtschaftssektoren unterliegt die Telekommunikationsbranche relativ geringen saisonalen Schwankungen. Innerhalb der Telekommunikationsbranche unterliegen die einzelnen Segmente denselben Schwankungen wie die europäischen Mitbewerber. Diese sind gekennzeichnet mit niedrigeren Spannen im vierten Quartal bedingt durch Weihnachtsaktionen, Endgeräten, die dem Kunden zur Verfügung gestellt werden, und Erhöhungen von Verkaufsprovisionen. Aufgrund der Sommerurlaubszeit liegen im dritten Quartal Roamingumsätze von Fremd- und eigenen Kunden über dem Durchschnitt. In Österreich liegen die Roamingumsätze von Fremdkunden bedingt durch den Wintersporttourismus auch im ersten Quartal über dem Durchschnitt.
Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung
Die Telekom Austria Group definiert EBITDA als Jahresüberschuss exklusive Finanzergebnis, Steuern vom Einkommen und Abschreibungen. EBITDA bereinigt und EBITDA inkl. Restrukturierungs- und Wertminderungsaufwand werden als Maßstab verwendet, um Trends der einzelnen Geschäftsbereiche besser einschätzen zu können. EBITDA bereinigt beinhaltet das EBITDA, angepasst um Restrukturierungsaufwand und gegebenenfalls um Wertminderungsaufwand. Restrukturierungsaufwand beinhaltet Sozialpläne für Mitarbeiter, deren Dienstverhältnis auf sozial verträgliche Weise aufgelöst wird und zukünftige Aufwendungen für Beamte, die dauerhaft aus dem Leistungsprozess aussteigen und deren Dienstverhältnis aufgrund des Beamtenstatus nicht beendet werden kann. Weiters werden Aufwendungen für den Wechsel von Beamten zum Bund für die Ermittlung des bereinigten EBITDA angepasst. In den Vergleichszahlen des ersten Quartals 2010 wurde der Personalaufwand um 0,9 Mio. EUR Restrukturierungsaufwand reduziert. Für Details zum Restrukturierungsaufwand des ersten Quartals 2011 siehe "Rückstellungen".
Berichterstattung der Geschäftssegmente – Änderung Berichtsstruktur
Die Telekom Austria Group hat ihre Führungsstruktur aufgrund gesteigerter Nachfrage nach konvergenten Produkten neu ausgerichtet. Als Ergebnis basiert die Berichterstattung der Geschäftssegmente auf geografischen Märkten, anstatt auf der bisherigen Segmentierung in Festnetz und Mobilkommunikation. Die Telekom Austria Group berichtet in fünf operativen Segmenten, Österreich, Bulgarien, Kroatien, Weißrussland und Weitere Märkte. Die Vergleichszahlen für das erste Quartal 2010 wurden dementsprechend angepasst.
Unternehmenszusammenschlüsse
Am 25. Jänner 2011 hat die Telekom Austria Group 100% der Anteile des bulgarischen Festnetzanbieters Spectrum Net AD ("Spectrum") durch ihre bulgarische Tochtergesellschaft Mobiltel erworben. Weiters wurden am 3. Februar 2011 80% der Anteile des zweiten bulgarischen Festnetzanbieters Megalan Network AD ("Megalan") erworben, wobei sich die Telekom Austria Group verpflichtet hat, die restlichen 20% bis 31. März 2012 zu erwerben. Die Telekom Austria Group konsolidiert 100% von Megalan ohne nicht beherrschende Anteile auszuweisen. Der Kaufpreis für die restlichen 20% der Anteile wurde bereits auf ein ESCROW Bankkonto gezahlt. Die beiden Gesellschaften werden im Segment Bulgarien dargestellt. Die Tabelle "Erwerb Megalan und Spectrum" zeigt die beizulegenden Zeitwerte der Vermögenswerte und Schulden zum Erwerbszeitpunkt. Die beizulegenden Zeitwerte wurden aufgrund der vorläufigen Verteilung des Kaufpreises auf die Vermögenswerte und Schulden ermittelt. Anschaffungsnebenkosten, die im Aufwand erfasst wurden, betragen 1,0 Mio. EUR. Die noch nicht bezahlten Kaufpreise betreffen variable Kaufpreiskomponenten, die vom Erreichen bestimmter Zielparameter abhängig sind und als finanzielle Verbindlichkeit zum beizulegenden Wert ausgewiesen werden.
Da der Einfluss der erworbenen Unternehmen vor dem Erwerb durch die Telekom Austria Group auf den Abschluss unwesentlich ist, wurde keine Pro-forma-Information erstellt.
Erwerb Megalan und Spectrum
| in Mio. EUR (ungeprüft) | Beizulegende Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt | |
|---|---|---|
| Sachanlagevermögen | 15,3 | |
| Immaterielle Vermögenswerte | 35,4 | |
| Sonstige Vermögenswerte und Forderungen | 5,6 | |
| Liquide Mittel | 2,2 | |
| Bankkredite, Anleihen und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | – 9,2 | |
| Passive latente Steuern | – 3,0 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | – 1,7 | |
| Rückstellungen und sonstige Verbindlichkeiten | – 3,6 | |
| Nettowerte der erworbenen Vermögenswerte | 41,0 | |
| Firmenwert | 37,1 | |
| Kaufpreise | 78,1 | |
| Noch nicht bezahlte Kaufpreise | – 7,1 | |
| Erworbene liquide Mittel | – 2,2 | |
| Zahlungsmittelabfluss | 68,8 |
Im ersten Quartal 2011 wurden 15,8 Mio. EUR der erfolgsabhängigen Kaufpreiskomponente für den Erwerb der SB Telecom Limited ("SBT"), den alleinigen Eigentümer von FE VELCOM ("velcom"), bezahlt, da die im Vorfeld vereinbarten Leistungskriterien erfüllt wurden. Zum 31. Dezember 2010 wurde diese Kaufpreiskomponente in den sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.
Lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten
Im ersten Quartal 2011 wurden 500 Mio. EUR langfristige Finanzverbindlichkeiten aufgenommen. Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten verringerten sich aufgrund der Rückzahlung von Multi-Currency-Notes und kurzfristigen Bankverbindlichkeiten.
Der Rückgang der sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten ist auf die Umgliederung der erfolgsabhängigen Kaufpreiskomponente aus dem Erwerb von SBT zu den sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten zurückzuführen, da erwartet wird, dass diese Kaufpreiskomponente im ersten Quartal 2012 fällig wird.
2010 hat die Telekom Austria Group ein Long Term Incentive (LTI) Programm eingeführt. Im zweiten Quartal 2011 wird die zweite Tranche von LTI (LTI 2011) gewährt. Die wesentlichen Bedingungen bleiben im Vergleich zu LTI 2010 unverändert.
Für den zukünftig erwarteten Aufwand des LTI-Programms besteht zum Bilanzstichtag für den bereits erdienten Anteil eine Verbindlichkeit, welche auf Basis von beizulegenden Zeitwerten errechnet wurde. Die beizulegenden Zeitwerte werden durch Heranziehen der erwarteten Erreichung der Leistungskriterien und des erwarteten Aktienpreises, der auf einem Binominalbaumverfahren zur Aktienkursmodellierung beruht, ermittelt. Erwartete Dividenden wurden ebenfalls in die Berechnung einbezogen. Die Verbindlichkeit wird über den Leistungszeitraum verteilt aufgebaut und beträgt zum 31. März 2011 für LTI 2010 und LTI 2011 1,9 Mio. EUR.
Rückstellungen
Mit 19. Jänner 2011 traten die neuen Sozialpläne im Segment Österreich in Kraft, welche Vorruhestands-, Karenzierungs-, sowie Sonderabfertigungsmodelle umfassen. Im ersten Quartal 2011 wurde ein Restrukturierungsaufwand in Höhe von 174,9 Mio. EUR erfasst. Die Rückstellung für Restrukturierung in Höhe von 673,0 Mio. EUR zum 31. Dezember 2010 erhöhte sich auf 835,8 Mio. EUR zum 31. März 2011.
Zusätzlich wurde ein Restrukturierungsaufwand im Segment Österreich in Höhe von 9,2 Mio. EUR für Beamte, die auf freiwilliger Basis zum Bund wechseln, um administrative Tätigkeiten zu übernehmen, erfasst. Die korrespondierende Rückstellung in Höhe von 38,2 Mio. EUR zum 31. Dezember 2010 erhöhte sich auf 42,7 Mio. EUR zum 31. März 2011.
Steuern vom Einkommen
Der effektive Steuersatz im ersten Quartal 2011 und 2010 betrug 17,3% und 22,2%. Der effektive Steuersatz war im Wesentlichen aufgrund von Steuerbegünstigungen und Steuersatzdifferenzen niedriger als der gesetzliche österreichische Steuersatz von 25%.
Aktive latente Steuern in Höhe von 110,4 Mio. EUR zum 31. Dezember 2010 erhöhten sich zum 31. März 2011 auf 144,1 Mio. EUR im Wesentlichen aufgrund der Aktivierung von aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträgen, die teilweise durch die Geltendmachung der Beteiligungsabwertungen, die in Österreich steuerlich über sieben Jahre zu verteilen sind, kompensiert wurden.
Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung
Die Währungsumrechnung resultiert im Wesentlichen aus der Einbeziehung von velcom in Weißrussland und Vip mobile in Serbien. Im ersten Quartal 2011 führte die Abwertung des weißrussischen Rubels zu einem negativen Unterschiedsbetrag von 50,6 Mio. EUR, während die Aufwertung des serbischen Dinars zu einem positiven Unterschiedsbetrag in Höhe von 5,4 Mio. EUR führte. Im ersten Quartal 2010 führte die Aufwertung des weißrussischen Rubels zu einem positiven Unterschiedsbetrag in Höhe von 13,9 Mio. EUR, während die Abwertung des serbischen Dinars zu einem negativen Unterschiedsbetrag in Höhe von 12,4 Mio. EUR führte.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Im April 2011 wurde die letzte bestehende Cross-Border-Lease-Transaktion vorzeitig beendet. Die vorzeitige Beendigung erfolgte sowohl rechtlich als auch wirtschaftlich zu attraktiven Bedingungen. Die Telekom Austria Group wird einerseits ein Aufwand für die Beendigung erfassen, andererseits wird der dieser Transaktion zugeordnete Nettobarwertvorteil aufgelöst. Die Telekom Austria Group wird daher in 2011 einen Zinsertrag in Höhe von zirka 0,5 Mio. EUR realisieren.
Am 18. April 2011 kündigte die Weißrussische Währungsbörse die Freigabe des Wechselkurses des weißrussischen Rubels aufgrund einer Devisenverknappung an. Die tatsächliche Öffnung der sogenannten "alternative trading sessions" hat noch nicht stattgefunden. Seither konnen nur limitierte Beträge an harter Währung getauscht und transferiert werden. Die Telekom Austria Group prüft zurzeit die Auswirkung auf den Konzernabschluss.
Die Marke "A1" wird die einheitliche Marke für Festnetz- und Mobilkommunikationsdienstleistungen in Österreich. Das ist der nächste logische Schritt im Rahmen des Integrationsprozesses der heimischen Festnetz- und Mobilkommunikationsaktivitäten und hat keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.