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Telekom Austria AG Earnings Release 2009

May 20, 2009

762_rns_2009-05-20_e6c73424-90b6-4b5f-8c8e-f32dbdb6089f.pdf

Earnings Release

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Ergebnis für das 1. Quartal 2009

  • Deutliche Verlangsamung des Rückgangs der Festnetz-Anschlüsse mit nur 8.000 Anschlüssen im 1. Qu. 09
  • In der Mobilkommunikation anhaltendes Wachstum der Kundenbasis um 13,0% auf 17,9 Mio. Kunden
  • Umsatzerlöse gehen um 5,0% auf 1.197,1 Mio. EUR zurück, vor allem aufgrund geringerer Erlöse im Festnetz bei konstanten Erlösen in der Mobilkommunikation
  • Rückgang der Erlöse im Festnetz als Folge geringerer Erlöse aus Wholesale, geringeren Sprachvolumens sowie der Veräußerung von Tochtergesellschaften
  • EBITDA sinkt um 6,4% auf 454,8 Mio. EUR aufgrund eines geringeren Beitrags der Mobilkommunikation, während das EBITDA im Festnetz leicht steigt
  • Ausblick 2009 für EBITDA, Capex und operativen Free Cashflow bestätigt, leicht schwächere Umsatzerlöse als ursprünglich erwartet
  • Dividende je Aktie von zumindest 75 Cent für 2009-2012 bestätigt
in Mio. EUR 1. Qu. 09 1. Qu. 08 Veränd. in %
Umsatzerlöse 1.197,1 1.259,6 -5,0%
EBITDA 454,8 485,7 -6,4%
Betriebsergebnis 180,1 202,3 -11,0%
Nettoüberschuss 85,3 129,7 -34,2%
Gewinn je Aktie (in EUR) 0,19 0,29 -34,2%
Free Cashflow je Aktie (in EUR) 0,30 0,33 -9,5%
Anlagenzugänge 116,0 159,6 -27,3%
in Mio. EUR 31. März 09 31. Dez. 08 Veränd. in %
Nettoverschuldung 3.877,8 3.993,3 -2,9%
Nettoverschuldung/EBITDA (12 Monate) exklusive
Restrukturierungsprogramm 2,1x 2,1x -

Anmerkung: Alle Finanzzahlen nach IFRS; wenn nicht anders angegeben, werden diese im Jahresvergleich dargestellt. Das EBITDA ist als Nettoüberschuss exklusive Zinsen, Steuern vom Einkommen, Abschreibungen, Wertminderungen, Ergebnissen aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen, Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten und Wechselkursdifferenzen definiert. Dies entspricht dem Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Wertminderungen.

Gruppenübersicht

Wien, 13. Mai 2009 – Die Telekom Austria Group (VSE: TKA, OTC US: TKAGY) verlautbarte heute das Ergebnis für das 1. Quartal 2009 mit Ende 31. März 2009.

Zusammenfassung

Im 1. Quartal 2009 sanken die Umsatzerlöse um 5,0% auf 1.197,1 Mio. EUR vor allem aufgrund geringerer Erlöse im Segment Festnetz. Dies ist auf geringere Erlöse aus Wholesale, ein geringeres Sprachvolumen sowie auf den Verkauf der Festnetz-Tochtergesellschaften in der Tschechischen Republik, der Slowakei sowie Polen zurückzuführen. Während sich das EBITDA auf Gruppenebene um 6,4% auf 454,8 Mio. EUR verringerte, verzeichnete das Segment Festnetz einen leichten Anstieg des EBITDA. Der Rückgang des EBITDA wurde vor allem durch den Verkauf von Anlagen im 1. Qu. 08 in Bulgarien, das Auslaufen der nationalen Roaming-Vereinbarung in Kroatien sowie den negativen Effekten der Währungsumrechnung, insbesondere aufgrund der Abwertung des weißrussischen Rubels, getrieben. Das Betriebsergebnis fiel um 11,0% auf 180,1 Mio. EUR, da der höhere Beitrag aus dem Segment Festnetz das geringere Betriebsergebnis aus dem Segment Mobilkommunikation teilweise ausgleichen konnte. Der Nettoüberschuss betrug im 1. Qu. 09 85,3 Mio. EUR im Vergleich zu 129,7 Mio. EUR im 1. Qu. 08.

Die gesamten Anlagenzugänge verringerten sich aufgrund einer Reduktion der Zugänge in beiden Segmenten von 159,6 Mio. EUR auf 116,0 Mio. EUR. Die Nettoverschuldung sank als Folge der Free-Cashflow-Generierung im Vergleich zum Jahresende 2008 um 2,9% auf 3.877,8 Mio. EUR per Ende März 2009. Das Verhältnis Nettoverschuldung zu EBITDA (der letzten 12 Monate) exklusive der Rückstellung für das Restrukturierungsprogramm im 4. Qu. 08 betrug 2,1x.

Marktumfeld

Während seit mehreren Jahren die anhaltende Substitution der Festnetztelefonie durch die Mobilkommunikation die größte Herausforderung im Segment Festnetz darstellt, gewinnt nun auch mobiles Breitband kontinuierlich Marktanteile bei Internetverbindungen.

Durch die Einführung der attraktiven Produktbündel konnte jedoch eine deutliche Verlangsamung des Anschlussrückgangs in den letzten Quartalen bewirkt werden. Das Segment Festnetz verfolgt die Stabilisierung des Cashflows. Marktkonforme Produkte sollen dies ebenso sicherstellen wie eine attraktive Preisgestaltung. Außerdem soll mit der Fortsetzung des Kosteneinsparungsprogramms eine Steigerung der Effizienz erzielt werden.

Das Segment Mobilkommunikation setzte das Kundenwachstum in Österreich und in den internationalen Märkten der Telekom Austria Group fort. Der Mobilkommunikationsmarkt Österreich gilt als weit entwickelter Markt, der durch starken Wettbewerb gekennzeichnet ist. Bulgarien, Kroatien und Slowenien bieten nach wie vor Entwicklungspotenzial hinsichtlich der Steigerung des Vertragskundenanteils und innovativer Datenprodukte, aber der starke Wettbewerb und eine Verlangsamung der Wirtschaft in diesen Märkten führten zu Preisreduktionen und sinkenden ARPUs. Velcom in Weißrussland war von der Abwertung des weißrussischen Rubels zu Beginn des Jahres 2009 betroffen. Gegenmaßnahmen wie eine Tariferhöhung ab Mitte Februar 2009 sowie eine Umschichtung der Kosten in lokale Währung wurden gesetzt, um die negative Auswirkung zu verringern.

Um Risikofaktoren wie Währungsschwankungen oder nachteilige makroökonomische Entwicklungen rechtzeitig zu identifizieren, ist ein segmentweites Überwachungssystem installiert worden. Einen wichtigen externen Einflussfaktor bilden Regulierungsbestimmungen, die sowohl Einfluss auf die Roaming-Tarife als auch auf Terminierungsentgelte nehmen.

Die Präsentation für den Conference Call und die Kennzahlen der Telekom Austria Group im Excel-Format ("Key Figures 1Q 09") sind auf der Website www.telekomaustria.com verfügbar.

Die Hauptversammlung findet am 20. Mai 2009 statt. Das Ergebnis für das 1. Halbjahr 2009 wird am 19. August 2009 verlautbart.

Kontakte: Investor Relations Peter E. Zydek Leiter Investor Relations Tel: +43 (0) 59059 1 19001 E-Mail: [email protected]

Unternehmenskommunikation Elisabeth Mattes Konzernsprecherin Tel: +43 (0) 664 331 2730 E-Mail: [email protected]

Ausblick 2009

Umsatzerlöse für 2009 leicht schwächer als ursprünglich erwartet

Ausblick für EBITDA, CAPEX und operativen Free Cashflow bestätigt

Dividendenuntergrenze von 75 Cent bestätigt Für das Jahr 2009 rechnet die Telekom Austria Group mit leicht schwächeren Umsatzerlösen als ursprünglich erwartet. Dies ist auf geringere Erlöse aus Wholesale im Segment Festnetz sowie auf geringere Erlöse aus Zusammenschaltung und aus Endgeräten im Segment Mobilkommunikation zurückzuführen. Der Rückgang der Umsatzerlöse geht mit einer proportionalen Reduktion der Kosten einher, sodass der Ausblick für das EBITDA unverändert bei rund 1,9 Mrd. EUR in 2009 bleibt. Anlagenzugänge werden rund 800 Mio. EUR für 2009 betragen, woraus ein operativer Free Cashflow (EBITDA abzüglich Anlagenzugänge) von rund 1,1 Mrd. EUR resultiert. Die Dividenden-Ausschüttungsquote bleibt unverändert bei 65% des Nettoüberschusses und die Dividendenuntergrenze von 75 Cent je Aktie.

Ausblick 09 Ausblick 09
Ausblick 09 mit 25. Februar veröffentlicht am
per 13. Mai 2009 bestätigt 29. Jänner
Telekom Austria Group
leicht schwächer als
Umsatzerlöse ursprünglich ~ 5,1 Mrd. EUR ~ 5,1 Mrd. EUR
EBITDA ~ 1,9 Mrd. EUR ~ 1,9 Mrd. EUR ~ 1,9 Mrd. EUR
Anlagenzugänge ~ 0,8 Mrd. EUR ~ 0,8 Mrd. EUR ~ 0,8 Mrd. EUR
Operativer Free Cashflow ~ 1,1 Mrd. EUR ~ 1,1 Mrd. EUR ~ 1,1 Mrd. EUR
Dividende je Aktie Dividende je Aktie von Dividende je Aktie von
von mindestens mindestens mindestens
Dividende 75 Cent 75 Cent 75 Cent

Ausblick basierend auf konstanter Währung

Änderung der Finanzberichterstattung

Beginnend mit dem 1. Qu. 09 werden Wechselkursdifferenzen im Finanzergebnis dargestellt, anstelle einer Aufteilung zwischen operativem Ergebnis und Finanzergebnis. Die Vorjahreszahlen für das 1. Qu. 08 und das Gesamtjahr 2008 wurden jeweils durch einen Wechselkursgewinn von 12,9 Mio. EUR und 14,8 Mio. EUR entsprechend angepasst.

Mit dem 1. Qu. 09 wurde die Gliederung der Umsatzerlöse in den Segmenten Festnetz und Mobilkommunikation aufgrund der Veränderung des Produktportfolios gekürzt. Diese Anpassung betrifft die Aufteilung der Umsatzerlöse, hat aber keine Auswirkungen auf die gesamten Umsatzerlöse der Segmente.

Beim Segment Festnetz wurden die früher berichteten Festnetz-Umsatzpositionen aus "Verbindungsentgelte Sprachtelefonie", "Grundentgelte Sprachtelefonie" sowie "Internetzugang und Media" und einige kleinere Umgliederungen in der Höhe von 5,1 Mio. EUR im 1. Qu. 08 von "Daten & IT Lösungen" sowie 11,3 Mio. EUR von "Sonstigen Umsatzerlösen" unter der Position "Anschlüsse, Sprache und Breitband" zusammengefasst. Damit wird die Vermarktung von Produktbündeln, die Anschluss, Sprache, Internet und IPTV inkludieren, reflektiert. Diese Umsatzposition ergibt sich aus den durchschnittlichen Erlösen pro Festnetzanschluss (ARPL) multipliziert mit der durchschnittlichen Anzahl der Festnetzanschlüsse. Beginnend mit dem 1. Qu. 09 wurden die Positionen "Sonstige Umsatzerlöse" und "öffentliche Sprechstellen & Mehrwertdienste" unter der Position "Sonstige Umsatzerlöse" zusammengefasst.

Beim Segment Mobilkommunikation wurden die Umsatzpositionen aus Verbindungsentgelten und monatlichen Grundentgelten aufgrund des Trends zu Pauschaltarifen und Paketen unter der Umsatz-Position "Grund- und Verbindungsentgelte" zusammengefasst. Die Gliederung der Umsatzerlöse in den vergangenen Jahren wurde dementsprechend angepasst. Die Quartalszahlen gemäß der neuen Umsatzgliederung vom Vorjahr ist auf der Homepage der Telekom Austria unter www.telekomaustria.com verfügbar.

Wechselkursdifferenzen werden nicht mehr im EBITDA sondern im Finanzergebnis dargestellt

Gekürzte Gliederung der Erlöse im Festnetz und in der Mobilkommunikation spiegeln die Veränderung des Geschäftes wider

Segment-Erlöse bleiben unverändert

Quartalsvergleich

Festnetz

Anmerkung: Detaillierte operative Zahlen für das Festnetz-Segment sind im Anhang auf Seite 21 dargestellt

Rückgang der Festnetz- Anschlüsse um nur 8.000

Umsatzrückgang auch von der Veräußerung der Tochtergesellschaften

im 1. Qu. 09

getrieben

Quartalsvergleich:

Das Segment Festnetz verzeichnete weiterhin eine Verlangsamung des Rückgangs der Anschlussleitungen von 8.000 im 1. Qu. 09 im Vergleich zu 32.400 im 1. Qu. 08 als Folge einer stärkeren Kundenbindung sowie von Neuzugängen bei den Breitbandkunden aufgrund einer höheren Anzahl an verkauften Produktbündeln. Die Anzahl der Festnetz-Breitband-Anschlüsse stieg per Ende März 2009 um 14,4% auf 935.700 Anschlüsse, aufgrund eines Anstiegs der Privatkunden-Breitband-Anschlüsse. Dieses Wachstum konnte den Rückgang der Wholesale-Breitband-Anschlüsse mehr als ausgleichen.

Die durchschnittlichen Erlöse pro Festnetzanschluss (ARPL) sanken im 1. Qu. 09 um 3,5% von 37,0 Mio. EUR im 1. Qu. 08 auf 35,7 Mio. EUR, da sich der Anteil der Produktbündel mit attraktiven Preisen erhöht hat.

Die Anzahl der entbündelten Leitungen reduzierte sich auf 295.700 per Ende März 2009 im Vergleich zu 299.600 per Ende März 2008. Die Substitution der Festnetz-Minuten durch die Mobilkommunikation ist weiterhin der Haupttreiber für den Rückgang der Sprachminuten im 1. Qu. 09 um 11,2% auf 913,0 Mio. Minuten. Der Sprachminuten-Marktanteil an den Gesamtminuten (inklusive Mobilkommunkationsminuten) fiel von 17,8% im 1. Qu. 08 auf 16,0% im 1. Qu. 09.

Die Festnetz-Umsatzerlöse sanken im 1. Qu 09 um 10,0% auf 469,5 Mio. EUR hauptsächlich aufgrund geringerer Erlöse aus Anschlüssen, Sprache und Breitband sowie geringerer Erlöse aus Wholesale-Sprachtelefonie und Internet. Im 1. Qu. 2008 sind Umsatzerlöse in der Höhe von insgesamt 10,4 Mio. EUR von eTel Polska sowie eTel Slovensko und Telekom Austria Czech Republic inkludiert, die im Februar 2008 und November 2008 verkauft wurden.

Die Erlöse aus Anschlüssen, Sprache und Breitband fielen um 10,0% auf 249,9 Mio. EUR. Die höhere Anzahl von Breitband-Kunden konnte die geringeren Umsatzerlöse aufgrund des Verkaufs der Festnetz-Tochtergesellschaften sowie eine geringere Gesamtkundenbasis und ein geringeres Sprachvolumen teilweise kompensieren.

Die Erlöse aus Daten fielen um 5,6% auf 97,5 Mio. EUR aufgrund der Migration von Mietleitungen zu günstigeren xDSL-basierenden Geschäftsleitungen.

Die Umsatzerlöse im Bereich Wholesale-Sprachtelefonie & Internet sanken um 18,7% auf 90,0 Mio. EUR vor allem infolge niedrigerer Erlöse aus Wholesale-Sprachtelefonie, die wiederum auf geringeren internationalen Sprachverkehr sowie niedrigere Preise zurückzuführen sind. In dieser Umsatzkategorie sind Universaldienste in der Höhe von 5,6 Mio. EUR enthalten.

Die sonstigen Umsatzerlöse stiegen um 6,7% auf 32,0 Mio. EUR aufgrund höherer Erlöse aus interaktiven TV-Formaten.

EBITDA stieg leicht aufgrund Kosteneinsparungen Das EBITDA erhöhte sich leicht um 0,6% auf 157,8 Mio. EUR im 1. Qu. 09 im Vergleich zu 156,9 Mio. EUR im 1. Qu. 08 aufgrund einer Kostenreduktion sowie eines positiven Einmaleffekts in der Höhe von 5,6 Mio. EUR basierend auf Erlösen aus Universaldiensten. Die betrieblichen Aufwendungen

Festnetz
in Mio. EUR 1. Qu. 09 1. Qu. 08 Veränd. in %
Umsatzerlöse 469,5 521,9 -10,0%
EBITDA 157,8 156,9 0,6%
Betriebsergebnis 45,0 29,9 50,5%

konnten aufgrund geringerer Zusammenschaltungsaufwendungen, des eingeführten Restrukturierungsprogramms sowie durch die Veräußerung der Tochtergesellschaften um 15,0% von 322,5 Mio. EUR auf 379,3 Mio. EUR reduziert werden.

Das Betriebsergebnis stieg um 50,5% von 29,9 Mio. EUR im 1. Qu. 08 auf 45,0 Mio. EUR im 1. Qu. 09 aufgrund von signifikant niedrigeren Abschreibungsaufwendungen.

Mobilkommunikation

Quartalsvergleich:

Die Gesamtanzahl der Kunden im Segment Mobilkommunikation wuchs per 31. März 2009 um 13,0% auf 17,9 Mio. Kunden und war vor allem von einem Anstieg der Vertragskundenbasis in allen Mobilfunkgesellschaften getrieben.

Die Umsatzerlöse im Segment Mobilkommunikation fielen geringfügig um 0,8% auf 790,3 Mio. EUR hauptsächlich aufgrund geringerer Erlöse aus Kroatien als Folge des Auslaufens des nationalen Roaming-Abkommens mit einem Mitbewerber sowie geringerer internationaler Roaming-Erlöse. Der negative Währungsumrechnungseffekt aufgrund der Abwertung des weißrussischen Rubels Anfangs 2009 belief sich auf 12,6 Mio. EUR. In lokaler Währung wären die Umsatzerlöse um 0,8% gestiegen.

Das EBITDA verringerte sich um 8,1% auf 306,3 Mio. EUR im 1. Qu. 09 vor allem aufgrund geringerer Beiträge aus Österreich, Bulgarien und Kroatien. Die Verluste im Zusammenhang mit der Aufnahme der operativen Tätigkeit in der Republik Serbien und der Republik Mazedonien reduzierten sich von 19,0 Mio. EUR im 1. Qu. 08 auf 11,1 Mio. EUR im 1. Qu. 09. Der negative Effekt der Währungsumrechnung betrug 4,3 Mio. EUR. In lokaler Währung wäre das EBITDA um 6,8% zurückgegangen.

Das Betriebsergebnis sank auf 144,1 Mio. EUR im 1. Qu. 09 im Vergleich zu 176,9 Mio. EUR im 1. Qu. 08 vor allem aufgrund höherer Aufwendungen. In lokaler Währung hätte sich das Betriebsergebnis um 18,6% verringert.

mobilkom austria

Die Kundenbasis von mobilkom austria, dem führenden Mobilkommunikationsanbieter in Österreich, wuchs um 11,7% auf 4,6 Mio. Kunden per Ende März 2009. Dieser Anstieg ist vor allem auf die attraktiven Tarifangebote und zusätzliche SIM-Karten für mobiles Breitband zurückzuführen.

mobilkom austria konnte die Marktführerschaft ausbauen und erhöhte den Marktanteil auf 42,4% per Ende des 1. Qu. 09 im Vergleich zu 41,2% per Ende des 1. Qu. 08. Die Penetrationsrate in Österreich stieg auf 129,1% per Ende März 2009 im Vergleich zu 119,1% im Vorjahr. Dieser Anstieg ist auf die zunehmende Anzahl der Kunden zurückzuführen, die zusätzlich zu ihren SIM-Karten für Sprachdienstleistungen auch SIM-Karten für mobiles Breitband verwenden.

Der durchschnittliche Umsatz pro Kunden (ARPU) verringerte sich um 11,1% auf 25,5 EUR, da die niedrigeren Tarife für Sprache und Datendienste durch die höhere Datennutzung teilweise ausgeglichen werden konnten. Der Daten-ARPU stieg aufgrund einer höheren Nutzung um 2,4% auf 7,2 EUR. Die durchschnittlich verrechneten Gesprächsminuten pro Kunden sanken im 1. Qu. 09 um

Mobilkommunikation

in Mio. EUR 1. Qu. 09 1. Qu. 08 Veränd. in %
Umsatzerlöse 790,3 796,5 -0,8%
EBITDA 306,3 333,4 -8,1%
Betriebsergebnis 144,1 176,9 -18,5%

Anmerkung: Detaillierte operative Zahlen des Segments Mobilkommunikation sind im Anhang auf Seite 22, 23 und 24 dargestellt

Umsatzerlöse fielen um 0,8%

Das organische Umsatz-Wachstum ohne Währungsumrechnung beträgt 0,8%

EBITDA verringerte sich um 8,1%

Der organische Rückgang des EBITDA ohne Währungsumrechnung beträgt 6,8%

mobilkom austria erhöhte den Marktanteil auf 42,4%

40.900 Neuzugänge bei mobilen Breitband-Kunden in Österreich im 1. Qu. 09 8,2% auf 168,3 Minuten aufgrund einer Verwässerung durch mobiles Breitband. mobilkom austria konnte die Anzahl der mobilen Breitband-Kunden um 42,2% erhöhen und zählte per Ende März 2009 440.900 mobile Breitband-Kunden im Vergleich zu 310.000 Breitband-Kunden Ende März 2008. Der Datenanteil an Gesprächs- und Datenpaketumsätzen stieg von 31,6% im 1. Qu. 08 auf 37,4% im 1. Qu. 09.

Die Umsatzerlöse von mobilkom austria sanken um 1,3% auf 403,6 Mio. EUR im Vergleich zum 1. Qu. 08 aufgrund geringerer Erlöse aus Grund- und Verbindungsentgelten als Folge niedrigerer Preise für Sprach- und Datendienste sowie geringerer Erlöse aus Roaming. Die Erlöse aus Zusammenschaltung erhöhten sich aufgrund eines gestiegenen Sprach- und SMS-Volumens, die die niedrigeren Preise kompensieren konnte.

Die Aufwendungen für Kundengewinnung stiegen von 11,3 Mio. EUR im 1. Qu. 08 auf 14,3 Mio. EUR im 1. Qu. 09 aufgrund eines teueren Endgeräte-Portfolios mit einem höheren Anteil von Smart Phones und Netbooks. Die Kundenbindungskosten erhöhten sich um 1,6% auf 18,7 Mio. EUR.

Das EBITDA von mobilkom austria fiel um 5,5% auf 160,7 Mio. EUR im Vergleich zu 170,1 Mio. EUR im 1. Qu. 08 als Folge geringerer Umsatzerlöse und höherer Aufwendungen für Kundengewinnung. Das Betriebsergebnis sank trotz stabiler Abschreibungsaufwendungen um 4,5% auf 102,0 Mio. EUR im 1. Qu. 09.

Mobiltel

Mobiltel, der führende Mobilfunkanbieter in Bulgarien, erhöhte die Kundenbasis per Ende März 2009 im Vergleich zu Ende März 2008 um 4,4% auf 5,3 Mio. Kunden. Die Anzahl der Kunden sank im Vergleich zu Ende Dezember 2008, da inaktive Wertkartenkunden von der Kundenbasis genommen wurden. Der Marktanteil von Mobiltel fiel von 51.0% auf 50,0% per Ende des 1. Qu. 09 im Vergleich zum Ende des 1. Qu. 08. Die Mobilfunk-Penetrationsrate stieg in Bulgarien von 130,0% im Vorjahr auf 139,0%.

Der Anstieg der durchschnittlich verrechneten Minuten pro Kunden um 15,1% konnte die niedrigeren Preise teilweise kompensieren und führte zu einem ARPU von 8,7 EUR im 1. Qu. 09 im Vergleich zu 9,4 EUR im 1. Qu. 08.

Die Umsatzerlöse von Mobiltel fielen von 154,4 Mio. EUR im 1. Qu. 08 auf 150,1 Mio. EUR im 1. Qu. 09 aufgrund geringerer Erlöse aus Grund- und Verbindungsentgelten. Die höhere Vertragskundenbasis konnte die niedrigeren Preise aufgrund des starken Wettbewerbs teilweise ausgleichen. Eine allgemeine Verlangsamung der Wirtschaft in Bulgarien hat Mobiltel negativ beeinflusst und obwohl das Verkehrsvolumen weiter steigt, geht der Trend hin zu günstigeren Minuten im eigenen Netz.

Das EBITDA sank von 92,9 Mio. EUR im 1. Qu. 08 auf 76,6 Mio. EUR im 1. Qu. 09 aufgrund eines Einmaleffekts in der Höhe von 5,5 Mio. EUR aus dem Verkauf von Anlagen im 1. Qu. 08 sowie höherer Zusammenschaltungsaufwendungen. Letztere sind auf steigende Verkehrsvolumina in andere Netze zurückzuführen, die teilweise durch die niedrigeren Tarife vom Mobilfunknetz ins Festnetz kompensiert werden konnten.

Das Betriebsergebnis von Mobiltel fiel von 52,9 Mio. EUR im 1. Qu. 08 auf 31,6 Mio. EUR im 1. Qu. 09 aufgrund höherer operativer Aufwendungen sowie höherer Abschreibungsaufwendungen.

Velcom

Per Ende März 2009 konnte Velcom, der zweitgrößte Mobilfunkanbieter in Weißrussland, die Kundenbasis um 16,6% auf 3,8 Mio. Kunden im Vergleich zu 3,2 Mio. Kunden per Ende März 2008 erhöhen. Der Marktanteil von Velcom blieb mit 43,8% beinahe stabil. Die Penetrationsrate in Weißrussland betrug per Ende März 2009 88,8% im Vergleich zu 74,8% per Ende März 2008.

EBITDA im 1. Qu. 08 durch Verkauf von Anlagen in der Höhe von 5,5 Mio. EUR beeinflusst Die durchschnittlich verrechneten Gesprächsminuten pro Kunden fielen im 1. Qu. 09 um 1,7% auf 145,1 Minuten. Der ARPU betrug im 1. Qu. 09 6,2 EUR im Vergleich zu 6,5 EUR im Vorjahr.

Organisches Umsatz-Wachstum von 27,0% in Weißrussland

Organisches EBITDA-Wachstum von 29,2%

Abwertung in Weißrussland belastet Erlöse mit 9,1 Mio. und EBITDA mit 4,5 Mio. Die Umsatzerlöse stiegen um 12,9% von 64,5 Mio. EUR im 1. Qu. 08 auf 72,8 Mio. EUR im 1. Qu. 09 aufgrund höherer Erlöse aus Grund- und Verbindungsentgelten als Folge eines gestiegenen Verkehrsvolumens und einer größeren Kundenbasis. Die Umrechnungsdifferenzen aufgrund der Abwertung des weißrussischen Rubels Anfang 2009 beeinflussten die Umsatzerlöse negativ um 9,1 Mio. EUR. In lokaler Währung betrug der Umsatzwachstum 27,0%.

Das EBITDA stieg im 1. Qu. 09 um 15,0% auf 36,7 Mio. EUR im Vergleich zu 31,9 Mio. EUR im 1. Qu. 08, da das Umsatzwachstum die höheren Marketing- und Zusammenschaltungaufwendungen mehr als ausgleichen konnte. In lokaler Währung, ohne Berücksichtigung des Effekts aus der Währungsabwertung in der Höhe von 4,5 Mio. EUR, stieg das EBITDA um 29,2%.

Das Betriebsergebnis von Velcom wuchs im 1. Qu. 09 trotz höherer Abschreibungsaufwendungen um 37,9% auf 18,2 Mio. EUR im Vergleich zu 13,2 Mio. EUR im 1. Qu. 08. Ohne Berücksichtigung des Währungsumrechnungseffekts in der Höhe von 2,1 Mio. EUR stieg das Betriebsergebnis um 53,8%.

Vipnet

Vipnet, der zweitgrößte Mobilkommunikationsanbieter in Kroatien, steigerte die Kundenbasis per Ende März 2009 um 14,0% auf 2,5 Mio. Kunden.

Per Ende des 1. Quartals 2009 betrug die Penetrationsrate in Kroatien 136,9% im Vergleich zu 117,0% per Ende des 1. Qu. 08. Der Marktanteil von Vipnet sank leicht auf 41,4% im 1. Qu. 09 von 42,6% im 1. Qu. 08.

Der ARPU sank im 1. Qu. 09 um 16,0% auf 12,1 EUR im Vergleich zu 14,4 EUR im 1. Qu. 08, da eine höhere Vertragskundenbasis ein geringeres Gesprächsvolumen pro Kunden sowie die niedrigeren Preise teilweise ausgleichen konnte. Die durchschnittlich verrechneten Gesprächsminuten pro Kunden verringerten sich um 4,5% auf 83,2 Minuten. Die Datenumsätze exklusive SMS stiegen um rund 30% im Vergleich zum 1. Qu. 08 vor allem aufgrund eines starken Wachstums der Breitband-Kunden und eines mehr als doppelt so großen Download-Volumens.

Auslaufen der nationalen Roaming-Vereinbarung im 2.Qu. 08 wirkt sich negativ auf Erlöse und EBITDA von Vipnet aus

Die Umsatzerlöse von Vipnet fielen im 1. Qu. 09 um 9,5% auf 105,4 Mio. EUR im Vergleich zu 116,5 Mio. EUR im 1. Qu. 08 aufgrund geringerer Wholesale-Roaming-Erlöse als Folge des Auslaufens der nationalen Roaming-Vereinbarung mit einem Mitbewerber im Jahre 2008, sowie niedrigerer Preise für Sprachtelefonie und Datendienste. Letzteres wirkte sich in geringeren Erlösen aus Grund- und Verbindungsentgelten aus.

Das EBITDA sank im 1. Qu. 09 um 22,7% auf 32,6 Mio. EUR vor allem aufgrund geringerer Umsatzerlöse und höherer Zusammenschaltungsaufwendungen, die teilweise durch niedrigere sonstige Aufwendungen kompensiert wurden.

Das Betriebsergebnis von Vipnet verringerte sich im 1. Qu. 09 um 39,2% auf 14,6 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr als Folge geringerer Umsatzerlöse und geringfügig höherer Abschreibungsaufwendungen aufgrund von Investitionen in die Netzqualität und Netzabdeckung.

Si.mobil

Si.mobil, der zweitgrößte Mobilfunkanbieter in Slowenien, erhöhte mit Ende März 2009 die Kundenbasis um 13,5% auf 582.400 Kunden.

Si.mobil steigerte den Marktanteil von 27,1% auf 28,0%. Die Mobilfunk-Penetrationsrate in Slowenien erreichte per Ende des 1. Qu. 09 102,7% im Vergleich zu 94,6% per Ende des 1. Qu. 08. Der durchschnittliche Umsatz pro Kunden (ARPU) sank um 6,9% auf 21,7 EUR, getrieben durch geringere Erlöse aus Zusammenschaltung aufgrund der niedrigeren Terminierungsasymmetrie, die teilweise von einer höheren Vertragskundenbasis und einem Anstieg der durchschnittlich verrechneten Gesprächsminuten pro Kunden um 0,7% auf 139,6 Minuten kompensiert wurde.

Geringere mobile Terminierungsentgelte sowie eine geringere Asymmetrie beeinflussen Erlöse und EBITDA von Si.mobil

Die Umsatzerlöse stiegen im 1. Qu. 09 um 3,6% auf 45,7 Mio. EUR vor allem als Folge höherer Erlöse aus Grund- und Verbindungsentgelten, die geringere Erlöse aus Roaming aufgrund niedrigerer Tarife sowie geringere Erlöse aus Zusammenschaltung mehr als ausgleichen konnten.

Das EBITDA sank von 14,7 Mio. EUR im 1. Qu. 08 auf 10,3 Mio. EUR im 1. Qu. 09 als Folge höherer Materialaufwendungen aufgrund eines höheren Anteils an Multimedia-Endgeräten sowie gestiegener Marketing- und Vertriebskosten.

Das Betriebsergebnis sank von 9,8 Mio. EUR im 1. Qu. 08 auf 4,6 Mio. EUR im 1. Qu. 09 aufgrund höherer operativer Aufwendungen sowie höherer Abschreibungsaufwendungen.

Vip mobile

Vip mobile, der drittgrößte Mobilkommunikationsanbieter in der Republik Serbien, erreichte die 1-Millionen-Kundenmarke per Ende März 2009 nur 20 Monate nach dem Start des operativen Betriebs. Vip mobile baute die Kundenbasis um 66,5% von 0,6 Mio. Kunden per Ende des 1. Qu. 08 auf 1,0 Mio. Kunden per Ende März 2009 aus. Der Marktanteil per Ende 1. Qu. 09 war 10,2% im Vergleich zu 6,7% per Ende des 1. Qu. 08.

Die Penetrationsrate in der Republik Serbien betrug per Ende des 1. Qu. 09 130,8% im Vergleich zu 119,5% per Ende des 1. Qu. 08, da eine hohe vom Marktführer gemeldete Anzahl von Kunden zu einer inflationären Penetrationsrate führte.

Im 1. Qu. 09 wuchsen die Umsatzerlöse um 27,3% auf 15,4 Mio. EUR im Vergleich zu 12,1 Mio. EUR im 1. Qu. 08, getrieben von höheren Erlösen aus Grund- und Verbindungsentgelten aufgrund einer größeren Kundenbasis sowie eines größeren Verkehrsvolumens.

Negatives EBITDA in der Republik Serbien beinahe halbiert Das negative EBITDA konnte von 13,0 Mio. EUR im 1. Qu. 08 auf 6,8 Mio. EUR im 1. Qu. 09 beinahe halbiert werden. Der Betriebsverlust wurde von 23,2 Mio. EUR im 1. Qu. 08 auf 21,4 Mio. EUR mit 1. Qu. 09 reduziert.

Vip operator

Vip operator, der drittgrößte Mobilkommunikationsanbieter in der Republik Mazedonien, zählte im 1. Qu. 09 213.000 Kunden im Vergleich zu 163.300 Kunden im 1. Qu. 08. Die Anzahl der Kunden reduzierte sich im Vergleich zu Ende Dezember 2008 als Folge der Bereinigung inaktiver Kunden, die bei der Promotion im Rahmen der Betriebsaufnahme akquiriert wurden, nachdem die 90-Tage-Gültigkeitsperiode ausgelaufen war. Der Marktanteil von Vip operator betrug im 1. Qu. 09 9,3% im Vergleich zu 8,1% im 1. Qu. 08. Die Penetrationsrate in der Republik Mazedonien war 112,4% per Ende März 2009.

Vip operator konnte den Umsatz auf 3,9 Mio. EUR im 1. Qu. 09 im Vergleich zu 1,8 Mio. EUR im 1. Qu. 08 mehr als verdoppeln. Dies ist auf höhere Erlöse aus Grund- und Verbindungsentgelten zurückzuführen, die von einem starken Anstieg der Kundenbasis und des Gesprächsvolumens getrieben wurden.

Das negative EBITDA des Unternehmens sank aufgrund einer kontinuierlichen operativen Verbesserung von 6,0 Mio. EUR im 1. Qu. 08 auf 4,3 Mio. EUR im 1. Qu. 09.

Der Betriebsverlust wurde auf 6,0 Mio. EUR im 1. Qu. 09 im Vergleich zu einem Verlust von 6,9 Mio. EUR im 1. Qu. 08 reduziert.

Weitere Verbesserung der operativen Performance in der Republik Mazedonien - Erlöse mehr als verdoppelt

Konsolidierter Nettoüberschuss

Im 1. Qu. 09 stieg die Summe der Zinsaufwendungen von 50,8 Mio. EUR im 1. Qu. 08 auf 59,1 Mio. EUR aufgrund höherer verzinslicher Verbindlichkeiten durch die 750-Mio.–EUR-Anleihe, die im Jänner 2009 begeben wurde aufgrund des Restrukturierungsprogramms, das zu zusätzlichen nicht-zahlungswirksamen Zinsaufwendungen führte.

Die Fremdwährungsanpassungen im Finanzergebnis veränderten sich von einem Gewinn von 12,7 Mio. EUR im 1. Qu. 08 zu einem Verlust von 13,0 Mio. EUR im 1. Qu. 09 vor allem aufgrund der Abwertung des weißrussischen Rubels im Jänner 2009 und günstigerer US-Dollar-Wechselkurse im Jahr 2008.

Der Einkommensteueraufwand verringerte sich von 36,6 Mio. EUR im 1. Qu. 08 auf 24,2 Mio. EUR aufgrund eines niedrigeren versteuerbaren Einkommens im 1. Qu. 09. Der Effektivsteuersatz blieb fast stabil bei 22,1%.

Nettoüberschuss von geringeren EBITDA und Finanzergebnis belastet

Der Nettoüberschuss betrug 85,3 Mio. EUR im 1. Qu. 09 nach einem Nettoüberschuss von 129,7 Mio. EUR im 1. Qu. 08. Das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie betrug 0,19 EUR im 1. Qu. 09.

Bilanz und Nettoverschuldung

Die Bilanzsumme der Telekom Austria Group stieg von 8.997,4 Mio. EUR per 31. Dezember 2008 auf 9.087,8 Mio. EUR per 31. März 2009 an.

Während des 1. Quartals 2009 stiegen die kurzfristigen Aktiva um 519,6 Mio. EUR auf 2.065,0 Mio. EUR vor allem aufgrund von höheren liquiden Mitteln und höheren kurzfristigen Investitionen als Folge der im Jänner 2009 begebenen Anleihe. Der Firmenwert sank aufgrund der Währungsumrechnung nach der Abwertung des weißrussischen Rubels Anfang 2009 von 1.958,5 Mio. EUR per Ende Dezember 2008 auf 1.829,8 Mio. EUR per Ende März 2009. Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte verringerten sich durch die Abwertung der Währung in Weißrussland sowie durch höhere Abschreibungen als Zugänge von 2.265,6 Mio. EUR auf 2.100,3 Mio. EUR per Ende März 2009. Die Sachanlagen verringerten sich aufgrund von höheren Abschreibungen im Vergleich zu den Zugängen sowie wegen der Abwertung des weißrussischen Rubels um 5,3% auf 2.818,4 Mio. EUR.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sanken im Wesentlichen aufgrund der Zahlung von Lieferverbindlichkeiten von 2.220,5 Mio. EUR per Ende Dezember 2008 auf 2.132,8 Mio. EUR per Ende März 2009. Die langfristigen Verbindlichkeiten stiegen von 4.621,3 Mio. EUR auf 4.985,1 Mio. EUR vor allem aufgrund von Veränderungen in den langfristigen Finanzverbindlichkeiten nach der im Jänner 2009 begebenen 750-Mio.-EUR-Anleihe. Dieser Anstieg wurde durch die Umgliederung einer 500-Mio.-EUR-EMTN-Anleihe, die im Jänner 2010 zurückzuzahlen ist und damit zu den kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten zählt, teilweise ausgeglichen.

Das Eigenkapital sank von 2.155,6 Mio. EUR per 31. Dezember 2008 auf 1.969,9 Mio. EUR per 31. März 2009 vor allem aufgrund von Fremdwährungsanpassungen in der Höhe von 258,5 Mio. EUR insbesondere im Zusammenhang mit der Abwertung des weißrussischen Rubels trotz eines Nettoüberschusses von 85,3 Mio. EUR.

Geringere Nettoverschuldung bei einem Verhältnis zum EBITDA von 2,1x

Die Nettoverschuldung reduzierte sich von 3.993,3 Mio. EUR auf 3.877,8 Mio. EUR per 31. März 2009 als Ergebnis der Free-Cashflow-Generierung. Das Verhältnis Nettoverschuldung zu EBITDA (der letzten 12 Monate) blieb per Ende März 2009 bei 3,1x unverändert im Vergleich zu 3,1x per Ende Dezember 2008 aufgrund der Aufwendungen für das Restrukturierungsprogramm im Festnetz, die zu der Reduktion des EBITDA in 2008 geführt haben. Ohne Berücksichtigung des

Restrukturierungsprogramms, blieb das Verhältnis Nettoverschuldung zu EBITDA (der letzten 12 Monate) bei 2,1x stabil.

in Mio. EUR 1. Qu. 09 1. Qu. 08 Veränd. in %
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 247,7 305,1 -18,8%
Cashflow aus Investitionstätigkeit -209,0 -155,0 34,8%
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 392,3 -179,7 -
Auswirkung von Wechselkursschwankungen 31,6 10,5 201,9%
Veränderung der liquiden Mittel 462,6 -19,2 k.A.
in Mio. EUR 31. März 09 31. Dez. 08 Veränd. in %
Nettoverschuldung 3.877,8 3.993,3 -2,9%
Nettoverschuldung/EBITDA (12 Monate) exklusive
Restrukturierungsprogramm 2,1x 2,1x

Cashflow und Anlagenzugänge

Im 1. Qu. 09 verringerte sich der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit um 18,8% auf 247,7 Mio. EUR vor allem aufgrund des niedrigeren operativen Ergebnisses, das zum Teil durch nicht zahlungswirksame Effekte ausgeglichen wurde sowie durch höhere Auszahlungen für den Verbrauch von Rückstellungen und Verbindlichkeiten.

Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit stieg von 155,0 Mio. EUR im 1. Qu. 08 auf 209.0 Mio. EUR im 1. Qu. 09, da die niedrigeren Anlagenzugänge durch den Erwerbs von kurzfristigen Finanzinvestitionen mit einem noch nicht für Tilgungen benötigten Teil des Erlöses aus der Begebung der Anleihe mehr als kompensiert wurden.

Anlagenzugänge gehen um 27,3% zurück

Im 1. Qu. 09 sanken die Anlagenzugänge um 27,3% auf 116,0 Mio. EUR. Die Sachanlagenzugänge verringerten sich um 33,7% auf 81,0 Mio. EUR und die Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten reduzierten sich um 6,4% auf 35,0 Mio. EUR.

Im Segment Festnetz sanken die Anlagenzugänge im 1. Qu. 09 um 50,8% auf 33,5 Mio. EUR vor allem aufgrund eines Aufschubs der Investitionen in die Zugangs- und Kernnetzinfrastruktur.

Im Segment Mobilkommunikation reduzierten sich die Anlagenzugänge im 1. Qu. 09 um 9,8% auf 82,5 Mio. EUR, da geringere Anlagenzugänge in Österreich und Kroatien höhere Anlagenzugänge in die Netzzugangsinfrastruktur in Bulgarien ausgeglichen haben.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit stieg von einem Mittelabfluss von 179,7 Mio. EUR im 1. Qu. 08 auf einen Mittelzufluss von 392,3 Mio. EUR im 1. Qu. 09 im Wesentlichen aufgrund der Begebung der 750-Mio.-EUR-Anleihe im Jänner 2009, die teilweise durch höhere Rückzahlungen von langfristigen Verbindlichkeiten ausgeglichen wurde.

Anlagenzugänge
in Mio. EUR 1. Qu. 09 1. Qu. 08 Veränd. in %
Festnetz 33,5 68,1 -50,8%
Mobilkommunikation 82,5 91,5 -9,8%
Gesamte Anlagenzugänge 116,0 159,6 -27,3%
davon Sachanlagen 81,0 122,2 -33,7%
davon immaterielle Vermögenswerte 35,0 37,4 -6,4%

Zusätzliche Informationen & und ausgewählte erläuternde Anhangsangaben

Ausgewählte erläuternde Anhangsangaben zum gekürzten konsolidierten Zwischenabschluss (ungeprüft)

Rechnungslegungsgrundsätze

Der konsolidierte Zwischenabschluss beinhaltet nach Einschätzung des Managements alle erforderlichen Anpassungen zur Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und wurde gemäß International Financial Reporting Standards ("IFRS") erstellt.

Die konsolidierten Ergebnisse des Zwischenabschlusses gemäß IAS 34 "Zwischenberichterstattung" sind ungeprüft und sollen im Zusammenhang mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2008 gelesen werden und sind nicht notwendigerweise für die Jahresergebnisse indikativ.

Seit dem 31. Dezember 2008 gab es keine wesentlichen Veränderungen in den Beziehungen zwischen verbundenen Unternehmen, Verpflichtungen und Haftungsverhältnissen.

Die Erstellung eines Zwischenabschlusses nach IFRS erfordert Schätzungen und Annahmen, die die berichteten Werte im Zwischenbericht beeinflussen. Tatsächliche Ergebnisse können von diesen Schätzungen abweichen.

Die Gesellschaft wendet im Zwischenbericht dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2008, mit Ausnahme von IFRIC 12 – Dienstleistungskonzessionsvereinbarung, IFRIC 13 – Kundenbindungsprogramme, IFRIC 15 – Immobilienfertigungsaufträge, IFRIC 16 - Absicherung einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb und IAS 32 und IAS 1 - Ziehbare Finanzinstrumente und Verpflichtungen bei Liquidationen, die in 2008 bzw. per 1. Jänner 2009 in Kraft traten.

Die Gesellschaft wendet diese Standards und Interpretationen zum 1. Jänner 2009 an. IFRIC 13 regelt die Bilanzierung von Kundenbonusprogrammen, die von den Herstellern bzw. Dienstleistungsanbietern selbst oder durch Dritte betrieben werden. Infolgedessen ist der auf die Prämie entfallende Umsatz als Verbindlichkeit (passive Rechnungsabgrenzung) abzugrenzen, bis der Kunde sein Prämienanrecht einlöst bzw. dieses Anrecht verfällt. Die Anwendung von IFRIC 13 führte zu einer Umgliederung von Rückstellungen zu passiven Rechnungsabgrenzungen in Höhe von 20,9 Mio. EUR. Die Vorjahreszahlen wurden dementsprechend angepasst. Der Effekt auf den Jahresüberschuss ist unwesentlich. Etwaige Auswirkungen der restlichen neuen Standards und Interpretationen auf den konsolidierten Zwischenabschluss waren unwesentlich.

Im Vergleich zu anderen Wirtschaftssektoren unterliegt die Telekommunikationsbranche relativ geringen saisonalen Schwankungen. Innerhalb der Telekommunikationsbranche unterliegen sowohl das Festnetz als auch die Mobilkommunikation denselben Schwankungen wie die europäischen Mitbewerber. Diese sind gekennzeichnet durch niedrigere Spannen im 4. Quartal bedingt durch Weihnachtsaktionen, Endgeräte, die dem Kunden zur Verfügung gestellt werden und Erhöhungen von Verkaufsprovisionen. Im Segment Mobilkommunikation liegen im 3. Quartal, bedingt durch die Sommerurlaubszeit und Roaming-Umsätze von Fremd- und eigenen Kunden über dem Durchschnitt. Bedingt durch den Wintersporttourismus liegen in Österreich die Roaming-Umsätze von Fremdkunden im ersten Quartal über dem Durchschnitt.

Unternehmenszusammenschlüsse

Im März 2009 hat die Gesellschaft 25,029% der Anteile an der Marx Media Vienna GmbH für einen Kaufpreis, der in bar entrichtet wurde, von 3,2 Mio. EUR im Segment Festnetz erworben.

Im Februar 2009 hat die Gesellschaft den 37,47% Anteil an der Infotech Holding GmbH für einen Verkaufspreis, der in bar entrichtet wurde, von 7,0 Mio. EUR verkauft. Zum 31. Dezember 2008 wurde das Investment als "Zur Veräußerung gehaltener langfristiger Vermögenswert" im Segment Festnetz dargestellt.

Im Jänner 2009 hat die Gesellschaft dem Kauf von 100% an der CRI Beteiligungs GmbH um einen Kaufpreis von rund 10,5 Mio. EUR im Segment Festnetz zugestimmt. CRI hält 76% an der Cable Runner GmbH, einem Technologieunternehmen zur Verlegung von Glasfaser in Abwasserkanälen. Da noch unklar ist, ob die Wettbewerbsbehörde ein Verfahren einleiten wird, wurden die erworbenen Vermögenswerte noch nicht konsolidiert.

Wechselkursdifferenzen

Beginnend mit dem 1. Quartal 2009 werden alle Wechselkursdifferenzen im Finanzergebnis dargestellt, bis 2008 waren hingegen nur jene aus der Finanzierungstätigkeit darin inkludiert. Wechselkursdifferenzen im Zusammenhang mit sonstigen Aktivitäten wurden in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. im sonstigen betrieblichen Aufwand dargestellt. Der Ausweis der Wechselkursdifferenzen im Finanzergebnis liefert zuverlässigere und relevantere Informationen. Die Vorjahreszahlen für 2008 wurden entsprechend angepasst.

Langfristige Verbindlichkeiten, kurzfristige Finanzverbindlichkeiten

Bis zum 31. März 2009 wurden 449,9 Mio. EUR an langfristigen Verbindlichkeiten zurückbezahlt. Die Gesellschaft hat am 29. Jänner 2009 eine siebenjährige endfällige Anleihe im Eurobondmarkt mit einem Volumen von 750,0 Mio. EUR, einem Disagio und Ausgabekosten von 8,0 Mio. EUR und einem Kupon von 6,375% emittiert.

Die Begebung der Anleihe führte zu einem Anstieg der langfristigen Finanzverbindlichkeiten, der teilweise durch die Umgliederung einer Anleihe des EMTN-Programmes zu kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten kompensiert wird.

Im 1. Quartal 2009 wurden elf Cross-Border-Lease-Transaktionen vorzeitig beendet. Dafür wurde einerseits ein Aufwand in Höhe von 7,1 Mio. EUR erfasst, andererseits wurde der diesen Transaktionen zugeordnete abgegrenzte Nettobarwertvorteil in Höhe von 8,2 Mio. EUR aufgelöst. Die Gesellschaft hat daher einen Zinsertrag in Höhe von 1,1 Mio. EUR realisiert. Aufgrund der vorzeitigen Beendigung dieser Transaktionen haben sich die Eventualverbindlichkeiten auf 259,0 Mio. EUR reduziert.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Der effektive Steuersatz für die ersten drei Monate bis zum 31. März 2009 und 2008 betrug jeweils 22,1% bzw. 22,0%. Im ersten Quartal 2009 war der effektive Steuersatz im Wesentlichen aufgrund von Steuerbegünstigungen niedriger als der gesetzliche österreichische Steuersatz von 25%.

Passive latente Steuern in Höhe von 44,7 Mio. EUR zum 31. Dezember 2008 verringerten sich auf 28,3 Mio. EUR aufgrund von Wechselkursdifferenzen sowie aufgrund der Abschreibung erworbener Vermögenswerte durch Unternehmenszusammenschlüsse.

Aktienoptionsprogramm

Im 1. Quartal 2009 wurde die sechste Tranche (ESOP 2009+) des Aktienoptionsprogramms 2004 ausgegeben.

In den drei Monaten bis zum 31. März 2009 hat die Gesellschaft einen Aufwand von 0,6 Mio. EUR bzw. in 2008 einen Ertrag von 10,1 Mio. EUR exklusive vom Entgelt abhängige Abgaben und gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben, erfasst. Der Ertrag im 1. Quartal 2008 ist im Wesentlichen auf den Rückgang des Kurses der Telekom Austria Aktie zum 31. März 2008 im Vergleich zum 31. Dezember 2007 zurückzuführen.

Der Aufwand aus den Optionen wird auf Basis der Marktwerte der Optionen zu jedem Stichtag berechnet und linear über die Dienstzeit verteilt. Der Marktwert wurde auf Basis des Binomialbaumverfahrens unter der Anwendung der Parameter aus der Tabelle "ESOP Parameter" festgelegt.

ESOP Parameter 31. März 09 31. Dez. 08
Erwartete durchschnittliche Dividende pro Aktie (in Euro) 0,75 - 0,87 0,75 - 0,94
Erwartete Volatilität 55% 55%
Risikofreies Zinsband 1,636% - 2,862% 2,750%- 3,354%
Verwendeter Aktienkurs (in Euro) 11,40 10,30
Marktwert je Option aus zweiter Tranche (in Euro) 0,26 0,47
Marktwert je Option aus dritter Tranche (in Euro) 0,46 0,44
Marktwert je Option aus vierter Tranche (in Euro) 0,71 0,62
Marktwert je Option aus fünfter Tranche (in Euro) 0,87 0,75
Marktwert je Option aus sechster Tranche (in Euro) 1,21 -

Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung

Der Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung resultiert im Wesentlichen aus der Konsolidierung von Velcom in Weißrussland und Vip mobile in Serbien. Die Abwertung des weißrussischen Rubels führte zu einem Unterschiedsbetrag von 226,8 Mio. EUR im 1. Qu. 2009.

Segmentberichterstattung

Es gibt keine Unterschiede in der Segmentierungsgrundlage oder in der Bemessungsgrundlage des Periodenergebnisses der Segmente im Vergleich zum letzten Jahresabschluss.

In 2009 wurde die Nutzungsdauer einzelner technischen Anlagen sowie Büroausstattungen aufgrund des schnellen technologischen Fortschritts, der auf einigen Märkten zu verzeichnen war, verkürzt. Diese Änderung führte zu einem Anstieg der Abschreibungen in Höhe von 0,9 Mio. EUR im Segment Mobilkommunikation.

Risiken und Unsicherheiten

Die Telekom Austria Group ist mit diversen Risiken und Unsicherheiten konfrontiert, die sich auf das Ergebnis auswirken könnten. Diese Risiken inkludieren weitere Reduktionen der Preise für Mobilkommunikationsdienste in Österreich und die Beschleunigung der Migration vom Festnetz zur Mobilkommunikation, dass zu einer weiteren Reduktion der Festnetzanschlüsse sowie einem Rückgang der Festnetzminuten führen könnte. Die Risiken sind jedoch nicht darauf zu beschränken.

Die Telekom Austria Group ist außerdem mit dem Risiko im Zusammenhang mit der geplanten Reduktion der Anzahl der MitarbeiterInnen im Segment Festnetz konfrontiert und unterliegt intensiver Regulierung.

Durch die Expansion in Ost- und Südosteuropa ist die Gruppe auch auf Märkten tätig, die politischen und wirtschaftlichen Änderungen unterliegen, die Auswirkungen auf die Geschäftsaktivitäten von Unternehmen gehabt haben und weiterhin haben werden. Dies hat zur Folge, dass das wirtschaftliche Umfeld in Ost- und Südosteuropa zum Teil Unsicherheiten, einschließlich steuerlicher Unsicherheiten, mit sich bringt, die in anderen Märkten nicht bestehen.

In den letzten Jahren verzeichnete die Telekom Austria Group Wachstum aufgrund von Expansionen in diversen Märkten in Ost- und Südosteuropa. Allerdings wird weiteres Wachstum von zahlreichen Faktoren beeinflusst, auf die die Telekom Austria Group keinen Einfluss hat. Weiteres organisches Wachstum hängt vom Wachstum der jeweiligen Wirtschaft und von den einzelnen Telekommunikationsmärkten ab, in denen die Telekom Austria Group tätig ist.

Personal

Der Personalstand der Telekom Austria Group sank um 885 auf 16.789 MitarbeiterInnen per Ende März 2009 im Vergleich zur Vorjahresperiode.

Im Segment Festnetz reduzierte sich die Anzahl der MitarbeiterInnen um 1.267 auf 8.265 MitarbeiterInnen. 258 MitarbeiterInnen wurden durch den Verkauf der eTel Slovensko und der Telekom Austria Czech Republic abgebaut. Die verbleibende Summe ist im Wesentlichen auf das Restrukturierungsprogramm zurückzuführen, wobei 398 MitarbeiterInnen den Sozialplan angenommen und davon 334 MitarbeiterInnen das Unternehmen per 31. März 2009 verlassen haben.

Die Anzahl der MitarbeiterInnen im Segment Mobilkommunikation stieg um 382 auf 8.524 MitarbeiterInnen vor allem resultierend aus einem höheren Personalstand in den Unternehmen in Weißrussland und der Republik Serbien.

Sonstige Ereignisse

Mit Stichtag 2. Jänner 2009 hat die Nationalbank der Republik Weißrussland entschieden, dass sich der Umrechnungskurs des weißrussischen Rubels an einem Währungskorb von US-Dollar, Euro und russischem Rubel orientieren wird. Zwischen dem Bilanzstichtag per 31. Dezember 2008 und Ende März 2009 wurde der weißrussische Rubel gegenüber dem Euro um ca. 21% abgewertet. Derzeit wird daran gearbeitet Maßnahmen zu setzen, um die Effekte der Abwertung auf die Ergebnisse zu reduzieren.

Basierend auf der Genehmigung durch den Aufsichtsrat wurde am 14. Jänner 2009 eine weitere Tranche des Stock-Option-Programms an berechtigte MitarbeiterInnen zugeteilt.

Am 21. Jänner 2009 verlautbarte die Telekom Austria Group, dass ihre Tochtergesellschaft Telekom Finanzmanagement GmbH eine Benchmark-Anleihe mit einem Volumen von 750 Mio. EUR erfolgreich platziert hatte. Die siebenjährige endfällige Anleihe wird mit 6,375% p.a. verzinst.

Die Telekom Austria Group wurde informiert, dass der Anteil von Capital Research and Management Company per 28. Jänner 2009 23.750.887 Aktien oder 5,16% der ausgegebenen Aktien betrug. Nach österreichischem Recht ist ein Unternehmen zur Veröffentlichung verpflichtet, wenn der Anteil eines Aktionärs einen bestimmten Wert (z.B. 5%) über- oder unterschreitet.

Am 2. März 2009 trat Dipl.-Ing. Dr. Boris Nemsic als Vorstandsvorsitzender der Telekom Austria Group und als Vorstandsvorsitzender der mobilkom austria AG mit 31. März 2009 zurück. Er übernahm die Position als Vorstandvorsitzender bei VimpelCom in Russland.

Am 5. März 2009 wurde Dr. Hannes Ametsreiter vom Aufsichtsrat mit 1. April 2009 zum Nachfolger von Dipl.-Ing. Dr. Boris Nemsic als Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender der Telekom Austria Group sowie zum Vorstandsvorsitzenden der mobilkom austria AG bestellt. Dr. Hannes Ametsreiter leitet weiterhin das Festnetz-Segment. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden und Finanzvorstand Mag. Hans Tschuden führt er die Telekom Austria Group.

Im 1. Quartal 2009 wurden elf Cross-Border-Lease Transaktionen vorzeitig beendet. Dafür wurde einerseits ein Aufwand in Höhe von 7,1 Mio. EUR erfasst, andererseits wurde der diesen Transaktionen zugeordnete abgegrenzte Nettobarwertvorteil in Höhe von 8,2 Mio. EUR aufgelöst. Die Gesellschaft hat daher einen Zinsertrag in Höhe von 1,1 Mio. EUR realisiert. Aufgrund der vorzeitigen Beendigung dieser Transaktionen haben sich die Eventualverbindlichkeiten auf 259,0 Mio. EUR reduziert.

Personalstand im Festnetz sank um 1.267 MitarbeiterInnen

334 MitarbeiterInnen haben das Unternehmen mit einem Sozialplan verlassen

Abwertung von 21% in Weißrussland

Hannes Ametsreiter zum neuen Vorstandsvorsitzenden bestellt

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Im April 2009 wurde eine weitere Cross-Border-Lease Transaktion vorzeitig beendet. Daraus resultierend musste die Gesellschaft 0,6 Mio. EUR bezahlen und löste gleichzeitig den dieser Transaktionen zugeordneten abgegrenzten Nettobarwertvorteil in selber Höhe auf. Aufgrund der vorzeitigen Beendigung dieser Transaktionen haben sich die Eventualverbindlichkeiten um 23,5 Mio. EUR reduziert.

Die Telekom Austria Group wurde informiert, dass der Anteil von UBS AG in Zürich per 27. März 2009 29.559.356 Aktien oder 6,43% der ausgegebenen Aktien betrug. Der Anteil von Capital Research and Management Company per 7. April 2009 war 46.059.136 Aktien oder 10,01% der ausgegebenen Aktien.

Die Regulierungsbehörde hat beschlossen, die Terminierungsentgelte gegenüber dem 2007 angekündigten Zeitplan zu senken. Die Terminierungsentgelte aller österreichischen Mobilkommunikationsanbieter werden rückwirkend per 1. Juli 2008 auf ein einheitliches Niveau von 5,72 Cent reduziert und damit an jenen Wert angeglichen, den mobilkom austria schon per 1. Jänner 2008 implementiert hat. Zusätzlich wird das einheitliche Terminierungsentgelt aller österreichischen Mobilkommunikationsanbieter von 5,72 Cent auf 4,50 Cent per rückwirkend per 1. Jänner 2009 gesenkt.

Darüber hinaus hat die österreichische Regulierungsbehörde einen Entwurf für einen neuen Gleitpfad zur Reduktion des einheitlichen Terminierungsentgelts für alle Mobilkommunikationsanbieter auf 2,01 Cent bis 1. Jänner 2011 veröffentlicht. Ausgehend von 4,50 Cent sieht der Entwurf eine Kürzung von 0,62 Cent im Juli 2009 und weitere Reduktionen um denselben Betrag alle sechs Monate vor.

Am 30. April 2009 hat die Gesellschaft 25,1% der Anteile an der DSA BeteiligungsGmbH für einen Kaufpreis von einem Euro im Segment Festnetz erworben. Zusätzlich hat sich die Gesellschaft ein Optionsrecht auf weitere 25% zu einem Optionspreis von 0,5 Mio. EUR gesichert. DSA hält 100% an der Data Systems Austria AG & Co KG, einem österreichischen Anbieter von integrierten Business-Software Lösungen, Hardware und IT-Infrastruktur.

Zukunftsbezogene Aussagen: Dieser Zwischenbericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die Risiken und Unbestimmtheiten zur Folge haben. Diese zukunftsbezogenen Aussagen verwenden normalerweise Ausdrücke wie "glaubt", "ist der Absicht", "nimmt an", "plant", "erwartet" und ähnliche Formulierungen. Die tatsächlichen Ereignisse können aufgrund einer Reihe von Faktoren wesentlich von der erwarteten Entwicklung abweichen. Zukunftsbezogene Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheiten. Wir wollen darauf hinweisen, dass aufgrund einer Reihe von wichtigen Faktoren das tatsächliche Ergebnis wesentlich von den zukunftsbezogenen Aussagen abweichen kann.

Mobile Terminierungsentgelte in Österreich rückwirkend reduziert

Veröffentlichung des Entwurfs des neuen Gleitpfads für mobile Terminierungsentgelte in Österreich, der am 1. Juli 2009 in Kraft tritt

Gekürzte Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1. Qu. 09 1. Qu. 08
in Mio. EUR, ausgenommen Aktienangaben ungeprüft ungeprüft
Umsatzerlöse 1.197,1 1.259,6
Sonstige betriebliche Erträge 13,3 21,1
Betrieblicher Aufwand
Materialaufwand -98,9 -100,5
Personalaufwand inkl. Sozialleistungen und Abgaben -205,0 -204,4
Abschreibungen -274,7 -283,4
Sonstiger betrieblicher Aufwand -451,7 -490,1
Betriebsergebnis 180,1 202,3
Finanzergebnis
Zinsen und ähnliche Erträge 10,9 6,6
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -70,0 -57,4
Wechselkursdifferenzen -13,0 12,7
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten 1,2 1,8
Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,3 0,3
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 109,5 166,3
Steuern vom Einkommen -24,2 -36,6
Jahresüberschuss 85,3 129,7
Davon entfällt auf:
Eigentümer der Muttergesellschaft 85,3 129,6
Minderheitsanteile 0,0 0,1
Ergebnis je Aktie – unverwässert und verwässert 0,19 0,29
Durchschnittliche Anzahl der Aktien 442.398.222 442.211.742

Gekürzte Konzern-Gesamtergebnisrechnung

1. Qu. 09 1. Qu. 08
in Mio. EUR ungeprüft ungeprüft
Jahresüberschuss 85,3 129,7
Nicht realisiertes Ergebnis aus der Marktbewertung von zur
Veräußerung verfügbaren Wertpapieren 0,5 -0,5
Einkommensteuerertrag (-aufwand) -0,1 0,1
Realisiertes Ergebnis aus der Marktbewertung von zur
Veräußerung verfügbaren Wertpapieren 0,0 -0,1
Nicht realisiertes Ergebnis aus Hedging-Aktivitäten -13,9 0,0
Einkommensteuerertrag (-aufwand) 0,9 0,0
Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung -258,5 -99,1
Sonstiges Ergebnis -271,1 -99,5
Gesamtergebnis -185,8 30,1
Davon entfällt auf:
Eigentümer der Muttergesellschaft -185,8 30,1
Minderheitsanteile 0,0 0,0

Gekürzte Konzernbilanz

31. März 09 31. Dez. 08
in Mio. EUR ungeprüft geprüft
AKTIVA
Kurzfristige Aktiva
Liquide Mittel 847,4 384,8
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 166,6 86,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzüglich
Wertberichtigungen 674,0 724,3
Forderungen an nahestehende Unternehmen 2,6 3,2
Vorräte 121,6 128,5
Aktive Rechnungsabgrenzungen 141,2 112,6
Forderungen aus Steuern vom Einkommen 34,0 32,9
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte 0,0 6,3
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 77,6 66,8
Kurzfristige Aktiva gesamt 2.065,0 1.545,4
Langfristige Aktiva
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 7,7 4,2
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 49,0 43,0
Firmenwerte 1.829,8 1.958,5
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 2.100,3 2.265,6
Sachanlangen 2.818,4 2.976,0
Sonstige langfristige Vermögenswerte 90,5 61,3
Aktive latente Steuern 127,1 143,4
Langfristige Aktiva gesamt 7.022,8 7.452,0
AKTIVA GESAMT 9.087,8 8.997,4
PASSIVA
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten -989,3 -961,5
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -470,0 -589,2
Rückstellungen -230,3 -228,4
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen -7,1 -13,7
Verbindlichkeiten aus Steuern vom Einkommen -15,5 -20,2
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten -254,5 -232,4
Kurzfristige passive Rechnungsabgrenzungen -166,1 -175,1
Kurzfristige Verbindlichkeiten gesamt -2.132,8 -2.220,5
Langfristige Verbindlichkeiten
Langfristige Finanzverbindlichkeiten -3.289,2 -2.917,4
Leasingverbindlichkeiten und Cross Border Lease -21,4 -29,7
Personalrückstellungen -117,5 -117,4
Langfristige Rückstellungen -689,4 -691,4
Passive latente Steuern -155,4 -188,1
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungen -712,2 -677,3
Langfristige Verbindlichkeiten gesamt -4.985,1 -4.621,3
Eigenkapital
Grundkapital -1.003,3 -1.003,3
Eigene Aktien 330,8 330,8
Kapitalrücklagen -547,3 -547,3
Bilanzgewinn und Gewinnrücklagen -1.090,6 -1.005,2
Neubewertungsrücklage 26,0 13,4
Rücklage aus Währungsumrechnung 314,6 56,1
Auf die Gesellschafter der Muttergesellschaft entfallendes
Eigenkapital -1.969,8 -2.155,5
Minderheitsanteile -0,1 -0,1
Eigenkapital gesamt -1.969,9 -2.155,6
PASSIVA GESAMT -9.087,8 -8.997,4

Gekürzte Konzern-Kapitalflussrechnung

in Mio. EUR
ungeprüft
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Jahresüberschuss
85,3
129,7
Überleitung des Jahresüberschusses zum operativen Cashflow
Abschreibungen sowie Aufwand aus Wertminderungen
274,7
283,4
Veränderung der Personalrückstellungen – unbar
0,3
2,4
Wertberichtigungen zu Forderungen
10,3
10,2
Veränderung der latenten Steuern
-16,6
11,3
Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen - unbar
-0,3
-0,3
Aktienoptionsprogramm
0,6
-10,1
Veränderung der Verpflichtung a. d. Stilllegung v. Vermögenswerten
- unbar
1,8
1,2
Restrukturierungsrückstellung - Aufzinsung
9,0
0,0
Ergebnis aus dem Verkauf von Beteiligungen
-1,0
-1,8
Ergebnis a. d. Abgang v. Sachanlagen und immateriellen
Vermögenswerten
0,6
-5,0
Sonstiges
17,2
-0,7
381,9
420,4
Veränd. der Aktiva und Passiva, ohne Veränderungen im
Konsolidierungskreis
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
29,5
19,1
Forderungen an nahestehende Unternehmen
0,7
0,8
Vorräte
6,9
-0,3
Sonstige Vermögenswerte, Rechnungsabgrenzungen
-32,1
-30,3
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
-96,1
-84,4
Personalrückstellungen
-0,2
-0,5
Rückstellungen
-9,1
10,1
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen
-6,6
-12,3
Sonstige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungen
-27,2
-17,4
-134,2
-115,3
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
247,7
305,1
Cashflow aus Investitionstätigkeit
Erwerbe von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten
-116,0
-159,6
Erwerbe von Tochtergesellschaften
-3,2
-2,0
Erlöse aus dem Abgang von Tochtergesellschaften
7,0
1,4
Erlöse aus dem Abgang von Sachanlagen und immaterielle
Vermögenswerten
0,8
6,9
Erwerbe von finanziellen Vermögenswerten
-101,0
-3,1
Erlöse aus d. Abgang von finanziellen Vermögenswerten
3,4
1,4
Cashflow aus Investitionstätigkeit
-209,0
-155,0
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
Erlöse aus der Begebung von langfristigen Finanzverbindlichkeiten
750,0
0,0
Tilgung langfristiger Finanzverbindlichkeiten
-449,9
-327,3
Veränderung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten
92,2
147,6
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
392,3
-179,7
Auswirkung von Wechselkursschwankungen
31,6
10,5
Veränderung der liquiden Mittel
462,6
-19,2
Liquide Mittel zu Beginn der Periode
384,8
209,1
1. Qu. 09 1. Qu. 08
ungeprüft
Liquide Mittel am Ende der Periode 847,4 189,9

Gekürzte Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

Bilanz
gewinn und Minder
Nenn Eigene Kapital Gewinn Neubewertungs Währungs heits Eigenkapital
in Mio. EUR (ungeprüft) kapital Aktien rücklagen rücklagen rücklage umrechnung Gesamt anteile gesamt
Stand am 1. Jänner 09 1.003,3 -330,8 547,3 1.005,2 -13,4 -56,1 2.155,5 0,1 2.155,6
Gesamtergebnis 85,3 -12,6 -258,5 -185,8 0,0 -185,8
Stand am 31. März 09 1.003,3 -330,8 547,3 1.090,6 -26,0 -314,6 1.969,8 0,1 1.969,9
Bilanz
gewinn und Minder
Nenn Eigene Kapital Gewinn Neubewertungs Währungs heits Eigenkapital
in Mio. EUR (ungeprüft) kapital Aktien rücklagen rücklagen rücklage umrechnung Gesamt anteile gesamt
Stand am 1. Jänner 08 1.003,3 -334,4 548,9 1.385,7 0,1 -38,3 2.565,3 0,0 2.565,3
Gesamtergebnis 129,7 -0,5 -99,1 30,1 0,1 30,2
Stand am 31. März 08 1.003,3 -334,4 548,9 1.515,4 -0,4 -137,4 2.595,4 0,1 2.595,5
31. März 09 31. Dez. 08 31. März 08
Anzahl der Aktien des Nennkapitals 460.000.000 460.000.000 460.000.000
Anzahl der eigenen Aktien 17.601.778 17.601.778 17.788.258
Durchschnittspreis pro Aktie 18,80 18,80 18,80

Gekürzte Segmentberichterstattung

1-3M 09
Mobil Holding und
in Mio. EUR (ungeprüft) Festnetz kommunikation Sonstige Eliminierungen Konsolidiert
Außenumsätze 428,8 768,3 0,0 0,0 1.197,1
Umsätze zwischen Segmenten 40,7 22,0 0,0 -62,7 0,0
Gesamtumsätze 469,5 790,3 0,0 -62,7 1.197,1
Sonstige betriebliche Erträge 10,8 8,4 1,9 -7,8 13,3
Segmentaufwendungen -322,5 -492,4 -8,5 67,8 -755,6
EBITDA 157,8 306,3 -6,6 -2,7 454,8
Abschreibungen -112,8 -162,2 0,0 0,3 -274,7
Betriebsergebnis 45,0 144,1 -6,6 -2,4 180,1
Finanzergebnis -70,6
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit 109,5
Segmentvermögen 2.433,1 6.992,9 7.755,5 -8.093,7 9.087,8
Segmentverbindlichkeiten -1.353,9 -4.984,0 -5.711,9 4.931,9 -7.117,9
1-3M 08
Mobil Holding und
in Mio. EUR (ungeprüft) Festnetz kommunikation Sonstige Eliminierungen Konsolidiert
Außenumsätze 482,1 777,5 0,0 0,0 1.259,6
Umsätze zwischen Segmenten 39,8 19,0 0,0 -58,8 0,0
Gesamtumsätze 521,9 796,5 0,0 -58,8 1.259,6
Sonstige betriebliche Erträge 14,3 12,3 2,9 -8,4 21,1
Segmentaufwendungen -379,3 -475,4 -7,5 67,2 -795,0
EBITDA 156,9 333,4 -4,6 0,0 485,7
Abschreibungen -127,0 -156,5 0,0 0,1 -283,4
Betriebsergebnis 29,9 176,9 -4,6 0,1 202,3
Finanzergebnis -36,0
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit 166,3
Segmentvermögen 2.592,7 7.508,8 6.786,5 -8.153,6 8.734,4
Segmentverbindlichkeiten -1.092,4 -5.183,6 -4.728,6 4.865,6 -6.139,0

Nettoverschuldung*

31. März 09 31. Dez. 08
in Mio. EUR ungeprüft geprüft
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 4.000,2 3.599,5
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 989,3 961,5
Liquide Mittel, kurz- und langfristige Finanzanlagen, Ausleihungen
an nahestehende Unternehmen -1.051,8 -513,1
Derivative Finanzinstrumente für Hedgingaktivitäten -59,9 -54,6
Nettoverschuldung 3.877,8 3.993,3
Nettoverschuldung/EBITDA (12 Monate) 3,1x 3,1x
Nettoverschuldung/EBITDA (12 Monate) exkl. Restrukturierung 2,1x 2,1x

*Cross Border Lease und Finanzierungsleasingverbindlichkeiten sind in den lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten enthalten. Cross Border Lease Depots sind in den kurz- und langfristigen Finanzanlagen enthalten. Die Kaufpreisverbindlichkeit aus dem Erwerb der SBT ist in den langfristigen Finanzverbindlichkeiten enthalten.

Ergebnisse der einzelnen Segmente

in Mio. EUR (ungeprüft)
Umsatzerlöse 1. Qu. 09 1. Qu. 08 Veränd. in %
Festnetz 469,5 521,9 -10,0%
Mobilkommunikation 790,3 796,5 -0,8%
Holding, Sonstiges & Eliminierung -62,7 -58,8 6,6%
Umsatzerlöse 1.197,1 1.259,6 -5,0%
EBITDA
Festnetz 157,8 156,9 0,6%
Mobilkommunikation 306,3 333,4 -8,1%
Holding, Sonstiges & Eliminierung -9,3 -4,6 102,2%
EBITDA 454,8 485,7 -6,4%
Betriebsergebnis
Festnetz 45,0 29,9 50,5%
Mobilkommunikation 144,1 176,9 -18,5%
Holding, Sonstiges & Eliminierung -9,0 -4,5 100,0%
Betriebsergebnis 180,1 202,3 -11,0%

Anlagenzugänge nach Segmenten

in Mio. EUR (ungeprüft) 1. Qu. 09 1. Qu. 08 Veränd. in %
Festnetz 33,5 68,1 -50,8%
Mobilkommunikation 82,5 91,5 -9,8%
Gesamte Anlagezugänge 116,0 159,6 -27,3%
davon Sachanlagen 81,0 122,2 -33,7%
davon immaterielle Vermögenswerte 35,0 37,4 -6,4%

Mitarbeiteranzahl

Ende der Periode Durchschnitt der Periode
MitarbeiterInnen
(Vollzeitkräfte)
31. März 09 31. März 08 Veränd. 1. Qu. 09 1. Qu. 08 Veränd.
Festnetz* 8.265 9.532 -1.267 8.333 9.553 -1.220
Mobilkommunikation 8.524 8.142 382 8.490 8.094 396
Telekom Austria Group 16.789 17.674 -885 16.823 17.647 -824

* Exklusive freigestellter MitarbeiterInnen

Operative Kennzahlen - Festnetz

Festnetzanschlüsse in 1.000 1. Qu. 09 1. Qu. 08 Veränd. in %
Anschlüsse (ohne Breitbandanschlüsse) 1.393,1 1.584,4 -12,1%
Festnetz-Breitband-Anschlüsse Retail 872,3 745,8 17,0%
Festnetz-Breitband-Anschlüsse Wholesale 63,4 71,8 -11,7%
Summe der Festnetz-Breitband-Anschlüsse 935,7 817,6 14,4%
Summe der Anschlüsse 2.328,8 2.402,0 -3,0%
Entbündelte Leitungen 295,7 299,6 -1,3%
Andere operative Kennzahlen 1. Qu. 09 1. Qu. 08 Veränd. in %
Durchschnittlicher Erlös pro Festnetzanschluss 35,7 37,0 -3,5%
Sprachtelefonieverkehr 913 1.028 -11,2%
Umsatzerlöse Festnetz in Mio. EUR (ungeprüft) 1. Qu. 09 1. Qu. 08 Veränd. in %
Anschlüsse, Sprache und Breitband 249,9 277,8 -10,0%
Daten 97,5 103,3 -5,6%
Wholesale Sprachtelefonie und Internet 90,0 110,8 -18,7%
Sonstige 32,0 30,0 6,7%
Umsatzerlöse Festnetz 469,5 521,9 -10,0%

Österreichischer Telekommunikationsmarkt

Marktanteile Breitband in % 1. Qu. 09 1. Qu. 08 Veränd. in %
Telekom Austria Festnetz Retail 30,0% 31,3% -
Telekom Austria Festnetz Wholesale 2,2% 3,0% -
Mobiles Breitband mobilkom austria 15,2% 12,5% -
Mobiles Breitband andere Anbieter 23,0% 16,6% -
Kabelanbieter 20,1% 24,9% -
Entbündelte Leitungen 9,5% 11,7% -
Breitband-Penetration 82,1% 67,6% -
Marktanteile Sprachtelefonie in % 1. Qu. 09 1. Qu. 08 Veränd. in %
Festnetz Telekom Austria 16,0% 17,8% -
Festnetz andere Anbieter 9,1% 10,8% -
Mobilkommunikation 74,9% 71,4% -
790,3
306,3
144,1
29,8%
1. Qu. 09
17.930,1
796,5
333,4
176,9
25,8%
1. Qu. 08
15.866,2
-0,8%
-8,1%
-18,5%
-
Veränd. in %
13,0%
1. Qu. 09 Veränd. in %
403,6 -1,3%
160,7 -5,5%
102,0 -4,5%
25,5 -11,1%
37,4% -
14,3 26,5%
18,7 1,6%
3,9% -
168,3 -8,2%
1. Qu. 08
409,0
170,1
106,8
28,7
31,6%
11,3
18,4
4,0%
183,4

Operative Kennzahlen - Mobilkommunikation

1. Qu. 09 1. Qu. 08 Veränd. in %
Kunden (in 1.000) 4.581,7 4.100,9 11,7%
Anteil der Vertragskunden 70,5% 67,7% -
Marktanteil 42,4% 41,2% -
Marktpenetration 129,1% 119,1% -
Mobiltel, Bulgarien in Mio. EUR (ungeprüft) 1. Qu. 09 1. Qu. 08 Veränd. in %
Umsatzerlöse 150,1 154,4 -2,8%
EBITDA 76,6 92,9 -17,5%
Betriebsergebnis 31,6 52,9 -40,3%
Durchschnittlicher monatlicher Erlös pro Kunden
(in EUR) 8,7 9,4 -7,4%
Anteil der Gesprächs- und Datenpaketumsätze 14,6% 12,1% -
1. Qu. 09 1. Qu. 08 Veränd. in %
Kunden (in 1.000) 5.279,1 5.058,4 4,4%
Anteil der Vertragskunden 54,1% 45,1% -
Marktanteil 50,0% 51,0% -
Marktpenetration 139,0% 130,0% -

* Das berichtete Betriebsergebnis bezieht sich auf die Beiträge der Tochtergesellschaften zum Betriebsergebnis der Telekom Austria Group und beinhaltet die Fortschreibung der Unterschiedsbeträge aus vergangenen Unternehmenszusammenschlüssen und kann somit von den Finanzzahlen der Einzelgesellschaften abweichen.

Operative Kennzahlen - Mobilkommunikation

Velcom*, Weißrussland in Mio. EUR (ungeprüft) 1. Qu. 09 1. Qu. 08 Veränd. in %
Umsatzerlöse 72,8 64,5 12,9%
EBITDA 36,7 31,9 15,0%
Betriebsergebnis 18,2 13,2 37,9%
Durchschnittlicher monatlicher Erlös pro Kunden (in
EUR)
6,2 6,5 4,6%
1. Qu. 09 1. Qu. 08 Veränd. in %
Kunden (in 1.000) 3.762,9 3.227,1 16,6%
Marktanteil 43,8% 43,9% -
Marktpenetration 88,8% 74,8% -
Vipnet*, Kroatien in Mio. EUR (ungeprüft) 1. Qu. 09 1. Qu. 08 Veränd. in %
Umsatzerlöse 105,4 116,5 -9,5%
EBITDA 32,6 42,2 -22,7%
Betriebsergebnis 14,6 24,0 -39,2%
Durchschnittlicher monatlicher Erlös pro Kunden (in
EUR)
12,1 14,4 -16,0%
Anteil der Gesprächs- und Datenpaketumsätze 31,4% 28,7% -
1. Qu. 09 1. Qu. 08 Veränd. in %
Kunden (in 1.000) 2.503,3 2.196,2 14,0%
Anteil der Vertragskunden 23,6% 21,1% -
Marktanteil 41,4% 42,6% -
Marktpenetration 136,9% 117,0% -
Si.mobil*, Slowenien in Mio. EUR (ungeprüft) 1. Qu. 09 1. Qu. 08 Veränd. in %
Umsatzerlöse 45,7 44,1 3,6%
EBITDA 10,3 14,7 -29,9%
Betriebsergebnis 4,6 9,8 -53,1%
Durchschnittlicher monatlicher Erlös pro Kunden (in
EUR)
21,7 23,3 -6,9%
Anteil der Gesprächs- und Datenpaketumsätze 21,3% 22,1% -
1. Qu. 09 1. Qu. 08 Veränd. in %
Kunden (in 1.000) 582,4 513,1 13,5%
Anteil der Vertragskunden 67,3% 63,4% -
Marktanteil 28,0% 27,1% -
Marktpenetration 102,7% 94,6% -

*Das berichtete Betriebsergebnis bezieht sich auf die Beiträge der Tochtergesellschaften zum Betriebsergebnis der Telekom Austria Group und beinhaltet die Fortschreibung der Unterschiedsbeträge aus vergangenen Unternehmenszusammenschlüssen und kann somit von den Finanzzahlen der Einzelgesellschaften abweichen.

Operative Kennzahlen – Mobilkommunikation

Vip mobile, Republik Serbien in Mio. EUR
(ungeprüft) 1. Qu. 09 1. Qu. 08 Veränd. in %
Umsatzerlöse 15,4 12,1 27,3%
EBITDA -6,8 -13,0 -47,7%
Betriebsergebnis -21,4 -23,2 -7,8%
Durchschnittlicher monatlicher Erlös pro Kunden (in
EUR)
4,7 5,9 -19,7%
1. Qu. 09 1. Qu. 08 Veränd. in %
Kunden (in 1.000) 1.001,7 601,7 66,5%
Marktanteil 10,2% 6,7% -
Marktpenetration 130,8% 119,5% -
Vip operator, Republik Mazedonien in Mio. EUR
(ungeprüft) 1. Qu. 09 1. Qu. 08 Veränd. in %
Umsatzerlöse 3,9 1,8 116,7%
EBITDA -4,3 -6,0 -28,3%
Betriebsergebnis -6,0 -6,9 -13,0%
Durchschnittlicher monatlicher Erlös pro Kunden (in
EUR)
4,7 3,1 51,6%
1. Qu. 09 1. Qu. 08 Veränd. in %
Kunden (in 1.000) 213,0 163,3 30,4%
Marktanteil 9,3% 8,1% -
Marktpenetration 112,4% 99,0% -
mobilkom liechtenstein in Mio. EUR (ungeprüft) 1. Qu. 09 1. Qu. 08 Veränd. in %
Umsatzerlöse 5,6 4,6 21,7%
EBITDA 0,8 1,1 -27,3%
Betriebsergebnis 0,6 0,9 -33,3%
1. Qu. 09 1. Qu. 08 Veränd. in %
Kunden (in 1.000) 6,0 5,4 11,1%