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Telekom Austria AG Earnings Release 2007

Aug 23, 2007

762_rns_2007-08-23_44c3bdde-b816-40a5-a3e6-1135dc514d18.pdf

Earnings Release

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Ergebnis für das 1. Halbjahr 2007

Highlights

  • Anstieg der Umsatzerlöse um 1,1 % auf 2.353,8 Mio. EUR
  • Rückgang des EBITDA von 981,8 Mio. EUR auf 939,6 Mio. EUR
  • Geschäft im Heimmarkt und Anlaufkosten für die neuen Betreiber belasten das Ergebnis im ersten Halbjahr 2007
  • Betriebsergebnis sinkt um 1,6 % auf 407,4 Mio. EUR
  • Nettoüberschuss geht um 2,5 % auf 277,8 Mio. EUR zurück
  • Gewinn je Aktie steigt durch Aktienrückkäufe um 3,3 % auf 0,62 EUR
  • Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wächst um 9,6 %
  • Ausblick für das Geschäftsjahr 2007 bestätigt, inklusive der Anpassung aufgrund der Einführung der Roaming-Regulierung

Anmerkung: Alle Finanzzahlen nach IFRS; wenn nicht anders angegeben, werden diese im Jahresvergleich dargestellt.

Zusammenfassung

in Mio. EUR 2. Qu. 07 2. Qu. 06 Veränd. in % 1. Hj. 07 1. Hj. 06 Veränd. in %
Umsatzerlöse 1.208,0 1.169,4 3,3 % 2.353,8 2.328,0 1,1 %
EBITDA 464,7 477,5 -2,7 % 939,6 981,8 -4,3 %
Betriebsergebnis 196,7 192,5 2,2 % 407,4 414,1 -1,6 %
Nettoüberschuss 130,6 130,9 -0,2 % 277,8 284,9 -2,5 %
Gewinn je Aktie (in EUR) 0,30 0,28 7,1 % 0,62 0,60 3,3 %
Anlagenzugänge 209,4 151,1 38,6 % 376,7 272,9 38,0 %
in Mio. EUR 30. Juni 07 31. Dez. 06 Veränd. in %
Nettoverschuldung 3.358,2 3.169,0 6,0 %

Die Präsentation für den Conference Call und die Kennzahlen der Telekom Austria Group im Excel-Format ("Key Figures 2Q 2007") sind auf der Website www.telekomaustria.com verfügbar.

Das Ergebnis für die ersten neun Monate 2007 wird am 14. November 2007 verlautbart

Kontakte:

Investor Relations Peter E. Zydek Leiter Investor Relations Tel: +43 (0) 59059 1 19001 E-Mail: [email protected]

Unternehmenskommunikation Elisabeth Mattes Konzernsprecherin Tel: +43 (0) 664 331 2730 E-Mail: [email protected]

Wien, 22. August, 2007 - Telekom Austria Group (VSE: TKA, OTC US: TKAGY) verlautbarte heute die Finanzergebnisse für das 1. Halbjahr 2007 und das 2. Quartal 2007 mit Ende 30. Juni 2007.

Halbjahresvergleich:

Die Umsatzerlöse stiegen im 1. Hj. 07 um 1,1 % auf 2.353,8 Mio. EUR, da höhere Umsatzerlöse aus den internationalen Beteiligungen geringere Erlöse im Heimmarkt ausgleichen konnten. Die Anlaufkosten für den operativen Betrieb in der Republik Serbien und in der Republik Mazedonien sowie ein geringerer Beitrag aus dem Heimmarkt führte zu einem Rückgang des EBITDA von 4,3 % auf 939,6 Mio. EUR.

Der Anstieg des Betriebsergebnisses im Festnetz aufgrund von geringeren Abschreibungen konnte das geringere Betriebsergebnis im Bereich Mobilkommunikation zum Teil ausgleichen. Dies führte zu einem Rückgang des Betriebsergebnisses im 1. Hj. 07 um 1,6 % auf 407,4 Mio. EUR. Das geringere Betriebsergebnis sowie höhere Zinsaufwendungen führten zu einem Rückgang des Nettoüberschüsses um 2,5 % auf 277,8 Mio. EUR. Der Gewinn je Aktie erhöhte sich um 3,3 % aufgrund der getätigten Aktienrückkaufe, die die Anzahl der durchschnittlichen ausstehenden Aktien reduzierten auf 0,62 EUR.

Die Anlagenzugänge für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte stiegen aufgrund von Infrastrukturinvestitionen in der Republik Serbien und in der Republik

Mazedonien sowie Investitionen in die Netzwerkinfrastruktur um 38,0 % auf 376,7 Mio. EUR.

Die Nettoverschuldung stieg per Ende Juni 2007 um 6,0 % auf 3.358,2 Mio. EUR. Das Verhältnis Nettoverschuldung zu EBITDA (periodisiert) stieg per Ende Juni 2007 im Vergleich zu Ende Dezember 2006 um 7,5 % auf 1,8x.

Quartalsvergleich:

Die Umsatzerlöse stiegen im 2. Qu. 07 im Vergleich zum 2. Qu. 06 als Ergebnis eines Umsatzanstieges in den Segmenten Festnetz und Mobilkommunikation um 3,3 % auf 1.208,0 Mio. EUR.

Das EBITDA verringerte sich um 2,7 % auf 464,7 Mio. EUR, da der Anstieg im Segment Mobilkommunikation den geringeren Beitrag vom Segment Festnetz teilweise kompensieren konnte. Das Betriebsergebnis erhöhte sich um 2,2 % auf 196,7 Mio. EUR, wobei beide Segmente zu diesem Anstieg beitrugen.

Der Nettoüberschuss blieb im 2. Qu. 07 im Vergleich zum 2. Qu. 06 mit 130,6 Mio. EUR stabil. Der Gewinn je Aktie stieg in Folge der getätigten Aktienrückkäufe um 7,1 % auf 0,30 EUR.

Die Anlagenzugänge für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte stiegen im 2. Qu. 07 vor allem aufgrund von Investitionen für die neuen Gesellschaften in der Republik Serbien und in der Republik Mazedonien um 38,6 % auf 209,4 Mio. EUR.

Lagebericht

Neue Form des Quartalsberichts

Die Umsetzung der Transparenzrichtlinie der Europäischen Kommission in das österreichische Recht und daraus folgende Rechtsänderungen verlangen eine Veröffentlichung der Zwischenberichte der Telekom Austria Group gemäß IAS 34. Außerdem ist das Unternehmen verpflichtet, einen verkürzten Lagebericht für die ersten sechs Monate jedes Geschäftsjahres inklusive einer Übersicht des Marktumfeldes, in dem das Unternehmen tätig ist, zu veröffentlichen. Dementsprechend wurden dem Zwischenbericht der Telekom Austria Group zusätzliche Informationen hinzugefügt, um den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen.

Marktumfeld

Telekom Austria Group war auch im 1. Hj. 07 in einem Marktumfeld tätig, das durch einen starken Wettbewerb in beiden Segmenten gekennzeichnet war. Die andauernde Migration der Gesprächsminuten zur Mobilkommunikation führte zu einer Beschleunigung des Rückgangs der Festnetzminuten und der Festnetzanschlüsse. Im Segment Mobilkommunikation führte die hohe Penetration sowie der Fortschritt der 3G-Technologie zu einem starken Wettbewerb unter den heimischen Mobilkommunikationsanbietern bei mobilen Breitband-Produkten. Diese Breitband-Produkte stellen eine Alternative zu den herkömmlichen Breitband-Anschlüssen via xDSL und Kabel dar. Im Juni 2007 erfolgte ein Eigentümerwechsel des drittgrößten Mobilkommunikationsanbieters in Österreich. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es noch zu früh, die Auswirkungen dieses Wechsels auf den österreichischen Mobilkommunikationsmarkt abzuschätzen.

Die internationalen Beteiligungen der Telekom Austria Group konnten im 1. Hj. 07 erneut einen Anstieg der Kundenzahl verzeichnen, der die Entwicklungen am österreichischen Markt kompensierte. Um das Wachstumsprofil der Telekom Austria Group zu stärken, hat das Unternehmen Mobilkommunikation-Lizenzen für die Republik Serbien und für die Republik Mazedonien erworben. Das Unternehmen hat während des 1. Hj. 07 intensive Vorbereitungen getroffen, um in beiden Ländern im 2. Hj. 07 den operativen Betrieb aufzunehmen.

Im Juni 2007 hat das Europäische Parlament und der Europäische Rat die Einführung einer umfangreichen Regulierung der internationalen Roaming-Tarife ab dem 2. Hj. 07 beschlossen. Es wird erwartet, dass die Einführung dieser Regulierung das Ergebnis der Telekom Austria Group belasten wird.

Umsatzerlöse und Betriebsergebnis nach Segmenten

Festnetz

Halbjahresvergleich:

Die Umsatzerlöse im Festnetz-Segment sanken im 1. Hj. 07 um 0,9 % auf 1.044,2 Mio. EUR. Höhere Erlöse aus Internetzugang & Media und Wholesale Sprachtelefonie & Internet konnten teilweise die niedrigeren Erlöse aus der Sprachtelefonie kompensieren. Anmerkung: Detaillierte operative Zahlen für das Festnetz-Segment sind im Anhang auf Seite 20 dargestellt

Das EBITDA verringerte sich im 1. Hj. 07 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 7,5 % auf 379,6 Mio. EUR. Dies ist auf höhere operative Aufwendungen aufgrund höherer Personalkosten und eine Verringerung der Umsatzerlöse zurückzuführen.

Das Betriebsergebnis stieg im 1. Hj. 07 im Vergleich zur Vorjahresperiode aufgrund eines Rückgangs der Abschreibungsaufwendungen um 11,9 % auf 97,9 Mio. EUR.

Quartalsvergleich:

Die Anzahl der xDSL-Anschlüsse wuchs per Ende des 2. Qu. 07 um 13,6 % auf 724.000 xDSL-Anschlüsse (inklusive der 98.100 Wholesale-Anschlüsse). Dieses Wachstum ist auf attraktive xDSL-Einsteigerprodukte sowie die Konsolidierung von eTel zurückzuführen.

Der durchschnittliche monatliche xDSL Umsatz pro Kunde exklusive des Beitrags von eTel (xDSL-ARPU) verringerte sich im 2. Qu. 07 um 6,9 % auf 26,5 Mio. EUR in Folge eines geänderten Kundenmix zugunsten xDSL-Einsteigerprodukten und niedrigerer Nutzungsentgelte. Diese sind auf ein höheres Download-Volumen zurückzuführen, die in Monatspaketen inkludiert sind. Telekom Austria's Retail-Breitband-Marktanteil stieg hauptsächlich aufgrund der Konsolidierung von eTel von

40,4 % im 2. Qu. 06 auf 42,5 % im 2. Qu. 07.

Die Anzahl der entbündelten Leitungen erhöhte sich auf 255.700 im Vergleich zu 162.700 per Ende Juni 2006. Die Quartalzu-Quartal Wachstumsrate ist von 18,1 % im 1. Qu. 07 ist auf 8,4 % im 2. Qu. 07 zurückgegangen.

Die Anzahl der Sprachminuten von Telekom Austria sank aufgrund der Migration zur Mobilkommunikation und der niedrigeren Anzahl von Anschlüssen im 2. Qu. 07 um 8,5 % auf 1,1 Mrd. Minuten. Dies wurde teilweise durch den Beitrag von eTel ausgeglichen. Das gesamte Minutenvolumen inklusive Internet-Einwahlverkehr ging aufgrund der Migration von Internet-Einwahlkunden zu höherwertigen Breitband-Produkten um 18,8 % auf 1,2 Mrd. Minuten zurück.

Der Sprachtelefonie-Marktanteil von Telekom Austria konnte hauptsächlich aufgrund der Konsolidierung von eTel um 7,0 Prozentpunkte auf 63,3 % per Ende Juni 2007 gesteigert werden. Der Marktanteil inklusive Internet-Einwahlverkehr stieg im Vergleich zu Ende 2006 von 56,6 % auf 63,3 %.

Höhere Umsatzerlöse aus Internetzugang & Media sowie aus Wholesale Sprachtelefonie & Internet trugen zu einem Anstieg der Festnetz-Erlöse im 2. Qu. 07 um 2,7 % auf 533,4 Mio. EUR bei. Dieser Anstieg konnte die geringeren Erlöse aus Sprachtelefonie-Verbindungsentgelten sowie Grundentgelten & sonstigen Spracherlösen kompensieren.

Die Erlöse aus Sprachtelefonie-Verbindungsentgelten fielen aufgrund des niedrigeren Gesprächsvolumens um 3,3 % auf 85,6 Mio. EUR und wurden teilweise durch den Beitrag von eTel ausgeglichen. Die durchschnittlichen Minutenentgelte im Sprachtelefonie-Bereich erhöhten sich

in Mio. EUR 2. Qu. 07 2. Qu. 06 Veränd. in % 1. Hj. 07 1. Hj. 06 Veränd. in %
Umsatzerlöse 533,4 519,3 2,7 % 1.044,2 1.054,2 -0,9 %
EBITDA 186,4 195,1 -4,5 % 379,6 410,5 -7,5 %
Betriebsergebnis 43,5 32,8 32,6 % 97,9 87,5 11,9 %

Telekom Austria Group: Ergebnis für das 1. Halbjahr 2007 3

exklusive des Beitrags von eTel im 2. Qu. 07 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 3,6 % auf 7,7 pro Minute. Dies ist auf ein geändertes Telefonieverhalten zu teureren Destinationen zurückzuführen.

Die Umsatzerlöse aus Grundentgelten & sonstigen Spracherlösen verringerten sich in Folge einer geringeren Anzahl von Festnetzanschlüssen um 6,8 % auf 120,8 Mio. EUR. Dies konnte teilweise durch die Konsolidierung von eTel ausgeglichen werden. Die Anzahl der Festnetzanschlüsse sank per Ende Juni 2007 auf 2,5 Mio. Anschlüsse im Vergleich zu 2,7 Mio. Anschlüssen im Vorjahr.

Die Erlöse aus öffentlichen Sprechstellen & Mehrwertdiensten stiegen im 2. Qu. 07 um 3,6 % auf 11,6 Mio. EUR. Höher Umsätze aus Mehrwertnummern mit Eventtarifierung konnten geringere Erlöse aus Wertkarten ausgleichen.

Höhere Umsätze aus Kommunikationslösungen sowie vom neu eingeführten Produkt aonAlarmServices führten zu einem Anstieg der Erlöse aus Daten & IT-Lösungen inkl. Wholesale um 2,4 % auf 105,6 Mio. EUR.

Die Umsatzerlöse im Bereich Internetzugang & Media stiegen als Ergebnis einer höheren Anzahl von xDSL-Anschlüssen sowie der Konsolidierung von eTel um 11,4 % auf 72,5 Mio. EUR.

Die Erlöse aus Wholesale Sprachtelefonie & Internet wuchsen durch den Anstieg der internationalen und nationalen Wholesale-Erlöse, der teilweise auf die Konsolidierung von eTel zurückzuführen ist, um 16,5 % auf 109,6 Mio. EUR. Die internationalen Wholesale-Erlöse erhöhten sich aufgrund eines 47%igen Anstieges des Transitgeschäftes bei Mobilfunk-Minuten. Höhere Umsatzerlöse von entbündelten Leitungen unterstützen den Anstieg der nationalen Wholesale-Erlöse.

Die sonstigen Umsatzerlöse im Segment Festnetz blieben mit 27,7 Mio. EUR. stabil.

Das EBITDA verringerte sich im 2. Qu. 07 aufgrund von höheren operativen Aufwendungen um 4,5 % auf 186,4 Mio. EUR. Die operativen Aufwendungen stiegen hauptsächlich als Folge höherer Personalkosten und zu einem geringeren Ausmaß aufgrund höherer Materialkosten. Die Personalkosten stiegen aufgrund höherer Gehälter sowie der Konsolidierung von eTel signifikant um 8,4 %. Ein höherer Zukauf von technischem Material führte zu höheren Materialkosten.

Das Betriebsergebnis stieg im 2. Qu. 07 signifikant als Ergebnis geringerer Abschreibungsaufwendungen um 32,6 % auf 43,5 Mio. EUR.

Mobilkommunikation

Halbjahresvergleich:

Die Umsatzerlöse im Bereich Mobilkommunikation stiegen im 1. Hj. 07 um 2,5 % auf 1.433,6 Mio. EUR an. Dieses Wachstum wurde von den internationalen Beteiligungen in Bulgarien, Kroatien und Slowenien getrieben, die die niedrigeren Umsätze in Österreich mehr als ausgleichen konnten.

Das EBITDA blieb mit 580,2 Mio. EUR stabil, da die Ergebnisse aus den bestehenden internationalen Gesellschaften die Anlaufkosten in der Republik Serbien und in der Republik Mazedonien kompensieren konnten.

Das Betriebsergebnis verringerte sich vor allem aufgrund höherer Abschreibungsaufwendungen in Bulgarien als Folge höherer Anlagenzugänge um 1,5 % auf 329,5 Mio. EUR.

Quartalsvergleich:

Das Wachstum in allen Gesellschaften im Segment Mobilkommunikation führte zu einem Anstieg der Kundenbasis per Ende Juni 2007 um 14,2 % auf 10,8 Mio. Kunden.

Ein höherer Beitrag der internationalen Beteiligungen und beinahe stabile Erlöse im Heimmarkt resultierten in einem Anstieg der Umsatzerlöse um 4,0 % auf 739,5 Mio. EUR. Ein höherer Anteil von Vertragskunden und das wachsende Datengeschäft führten zu einem Anstieg der Erlöse aus Grundentgelten um 23,0 %. Der Datenanteil an den Gesprächs- und Datenpaket-Umsatzerlösen stieg von 19,0 % im 2. Qu. 06 auf 23,7 % im 2. Qu. 07.

Das EBITDA stieg im 2. Qu. 07 aufgrund einer höheren Profitabilität in Österreich sowie höherer Beiträge aus Bulgarien und Slowenien um 2,5 % auf 293,2 Mio. EUR. Dies konnte die Anlaufkosten in der Republik Serbien und in der Republik Mazedonien mehr als ausgleichen.

Das Betriebsergebnis wuchs im 2. Qu. 07 um 2,6 % auf 167,6 Mio. EUR. Beiträge aus allen größeren Gesellschaften konnten die Anlaufkosten in der Republik Serbien und in der Republik Mazedonien überkompensieren.

mobilkom austria

mobilkom austria konnte die Kundenbasis per Ende Juni 2007 im Vergleich zur Vorjahresperiode trotz eines kompetitiven Marktumfeldes um 8,4 % auf 3,8 Mio. Kunden steigern. Darüber hinaus stärkte mobilkom austria ihre Marktposition und erhöhte den Marktanteil von 38,5 % im 2. Qu. 06 auf 39,6 %. Der Vertragskundenanteil konnte von 58,2 % auf 64,1 % gesteigert werden. Ein wesentlicher Teil dieses Anstieges ist dem starken Verkauf von Datenkarten und USB-Modems zuzuschreiben. Außerdem unterstützte die Diskontmarke bob das Wachstum der Vertragskundenbasis. Bedingt durch den Trend zu mehreren SIM-Karten pro Kunden stieg die Penetrationsrate in Österreich von 109,8 % im 2. Qu. 06 auf 114,7 % im 2. Qu. 07. Die Churn-Rate fiel von 3,9 % im 2. Qu. 06 auf 3,2 % im 2. Qu. 07.

Der durchschnittliche Umsatz pro Kunden (ARPU) verringerte sich um 8,3 % auf 32,0 EUR als Folge niedrigerer Tarife und der Reduktion der Terminierungsentgelte. Ein höheres Verkehrsvolumen, das zu einem Anstieg der verrechneten Gesprächsminuten (MoU) pro Kunden von 11,8 % und zu einem höheren Daten-ARPU von 28,6 % führte, konnte den Rückgang des gesamten ARPU nur teilweise kompensieren.

Die starke Entwicklung des Datengeschäftes wird durch ungefähr 210.000 verkaufte Datenkarten und USB-Modems sowie mehr als 1,6 Mio. Vodafone live! Kunden

2. Qu. 07 2. Qu. 06 Veränd. in % 1. Hj. 07 1. Hj. 06 Veränd. in %
739,5 710,9 4,0 % 1.433,6 1.399,1 2,5 %
293,2 286,0 2,5 % 580,2 579,4 0,1 %
167,6 163,4 2,6 % 329,5 334,6 -1,5 %

Anmerkung: Detaillierte operative Zahlen des Segments Mobilkommunikation sind im Anhang auf Seite 21 und 22 dargestellt per Ende Juni 2007 belegt. Der Datenanteil an den Gesprächs- und Datenpaket-Umsatzerlösen stieg von 20,2 % im 2. Qu. 06 auf 26,4 % im 2. Qu. 07.

Die Umsatzerlöse von mobilkom austria gingen geringfügig um 0,5 % auf 419,9 Mio. EUR zurück, da höhere Erlöse aus Grundentgelten den Rückgang der Erlöse aus Verbindungs- und Terminierungsentgelten sowie Roaming beinahe ausgleichen konnten. Eine größere Kundenbasis, ein höheres Verkehrsvolumen sowie das Wachstum der Datenumsätze konnten teilweise niedrigere Tarife kompensieren. Der Effekt niedrigerer Terminierungsentgelte wurde teilweise durch eine höhere Anzahl terminierter Minuten ausgeglichen. Das Wachstum des Roaming-Verkehrsvolumens konnte teilweise die geringeren Wholesale Roaming-Tarife kompensieren. Die Erlöse aus Grundentgelten stiegen aufgrund einer höheren Kundenbasis.

Das EBITDA stieg im 2. Qu. 07 aufgrund niedrigerer Kosten für Kundengewinnung (SAC) sowie geringerer Wholesale-Roming-Kosten um 2,9 % auf 151,4 Mio. EUR. Die Kosten für die Kundengewinnung fielen um 21,1 % auf 12,0 Mio. EUR, getrieben von geringeren durchschnittlichen Stützungen.

Das Betriebsergebnis erhöhte sich unterstützt von einem höheren EBITDA um 5,1 % auf 88,1 Mio. EUR.

Mobiltel

Mobiltel hat die Kundenbasis per Ende Juni 2007 im Vergleich zum Vorjahr um 18,1 % auf 4,6 Mio. erhöht. Im selben Zeitraum sank der Marktanteil von Mobiltel aufgrund einer starken Marktdynamik von 55,3 % auf 50,6%. Die Mobilfunk-Penetration stieg als Folge mehrerer SIM-Karten pro Kunden von 90,6 % im Vorjahr auf 117,4 %.

Ein 14,7%iger Anstieg der durchschnittlich verrechneten Minuten (MoU) pro Kunden konnte die niedrigeren Preise teilweise kompensieren, was zu einem Rückgang des ARPU von 11,3 EUR im 2. Qu. 06 auf 10,3 EUR im 2. Qu. 07 führte. Unterstützt durch starkes Wachstum der Kundenbasis konnte Mobiltel die Umsatzerlöse im 2. Qu. 07 im Vergleich zum 2. Qu. 06 um 10,3 % auf 158,9 Mio. EUR erhöhen. Dieser Anstieg ist in erster Linie das Ergebnis höherer Erlöse aus Verbindungsentgelten, die wiederum auf höheres Verkehrsvolumen, höhere Datenumsätze sowie höhere Erlöse aus Kunden-Roaming zurückzuführen sind.

Das EBITDA stieg im Vergleich zum 2. Qu. 06 aufgrund höherer Umsatzerlöse, die die höheren Aufwendungen mehr als kompensieren konnten, um 8,0 % auf 91,5 Mio. EUR. Die Aufwendungen stiegen als Ergebnis höherer Material- und Zusammenschaltungskosten sowie höherer Personalkosten.

Das Betriebsergebnis von Mobiltel wuchs im 2. Qu. 07 im Vergleich zum 2. Qu. 06 trotz höherer Abschreibungsaufwendungen aufgrund höherer Anlagenzugänge um 7,1 % auf 54,6 Mio. EUR.

Vipnet

Vipnet steigerte die Kundenbasis um 16,3 % auf über 2,0 Mio. Kunden. Der Marktanteil von Vipnet sank geringfügig von 43,2 % auf 42,7 %, während sich die Anzahl der Vertragskunden im Jahresvergleich um 40,8 % erhöhte. Per Ende Juni 2007 erreichte die Mobilfunk-Penetration in Kroatien einen Stand von 107,1 % im Vergleich zu 91,0 % per Ende Juni 2006.

Der durchschnittliche Umsatz pro Kunden (ARPU) verringerte sich von 17,1 EUR auf 15,6 EUR aufgrund niedrigerer Entgelte im Geschäftskunden-Segment. Des Weiteren führte ein starker Anstieg des Niedrigpreis-Wertkarten-Segments durch tomato zu einem Rückgang des ARPU. Die verrechneten Gesprächsminuten (MoU) pro Kunden stiegen um 3,8 % auf 92,1 Minuten.

Vipnet konnte die Umsatzerlöse im 2. Qu. 07 durch höhere Erlöse aus Grundentgelten und Endgeräten trotz höheren gewährten Preisnachlässen um 6,3 % auf 124,3 Mio. EUR steigern.

Die Erlöse aus Grundentgelten wuchsen aufgrund einer höheren Vertragskundenbasis.

Die Erlöse aus Endgeräten erhöhten sich als Ergebnis der Einführung der Homebox und der Officebox. Es handelt sich dabei um Geräte mit integrierter SIM-Karte und Anschlüssen für die traditionelle Festnetztelefonie, die auf die Beschleunigung der Migration hin zur Mobilkommunikation abzielen. Des Weiteren trugen höhere Erlöse aus dem Verkauf von Mobiltelefonen zu diesem Anstieg bei.

Das EBITDA erhöhte sich in diesem Berichtsquartal 2007 um 2,6 % auf 47,8 Mio. EUR. Die höheren Umsatzerlöse konnten die höheren Materialaufwendungen kompensieren, die wiederum auf die höhere Anzahl von verkauften Mobiltelefonen, die neuen Produkte Homebox und Officebox sowie höhere Stützungen zurückzuführen sind.

Das Betriebsergebnis von Vipnet stieg im 2. Qu. 07 im Vergleich zur Vorjahresperiode als Ergebnis des höheren EBITDA und niedrigerer Abschreibungsaufwendungen um 8,5 % auf 29,3 Mio. EUR.

Si.mobil

Mit Ende Juni 2007 zählte Si.mobil 463.400 Kunden, was einem Anstieg um 18,0 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Vertragskundenbasis konnte um 31,0 % auf 276.600 Kunden gesteigert werden. Der Vertragskundenanteil stieg somit von 53,8 % im 2. Qu. 06 auf 59,7 % im 2. Qu. 07.

Der Marktanteil von Si.mobil stieg von 24,0 % per Ende 2. Qu. 06 auf 26,2 % per Ende 2. Qu. 07. Die Mobilfunk-Penetration erreichte in Slowenien per Ende 2. Qu. 07 88,1 %, im Vergleich zu 82,6 % per Ende 2. Qu. 06.

Der durchschnittliche Umsatz pro Kunden (ARPU) stieg aufgrund eines höheren Verkehrsvolumens sowie aufgrund einer höheren Vertragskundenbasis um 18,3 % auf 23,3 EUR. Die durchschnittlich verrechneten Gesprächsminuten (MoU) pro

Kunden stiegen um 27,5 % auf 125,1 Minuten.

Der Anstieg der Erlöse aus Verbindungsund Zusammenschaltungsentgelten führte zu einem Wachstum der Umsatzerlöse im 2. Qu. 07 im Vergleich zum Vorjahr um 36,7 % auf 42,8 Mio. EUR. Die gestiegene Kundenbasis und ein höherer ARPU führten zu höheren Erlösen aus Verbindungsentgelten. Die Erlöse aus Zusammenschaltung stiegen, weil mehr Minuten in das Netz von Si.mobil terminiert wurden.

Das EBITDA konnte sich im 2. Qu. 07 mit 12,8 Mio. EUR aufgrund eines starken Wachstums der Umsatzerlöse mehr als verdoppeln. Letztere konnten die höheren Material- und Zusammenschaltungsaufwendungen sowie höhere Marketingkosten mehr als ausgleichen.

Das Betriebsergebnis legte stark von 0,5 Mio. EUR im 2. Qu. 06 auf 6,8 Mio. EUR im 2. Qu. 07 zu.

Konsolidierter Nettoüberschuss

Halbjahresvergleich:

Der Nettozinsaufwand erhöhte sich in den ersten sechs Monaten 2007 im Vergleich zur Vorjahresperiode aufgrund einer höheren durchschnittlichen Nettoverschuldung um 7,2 % auf 57,8 Mio. EUR.

Die Körperschaftsteueraufwendungen sind in Folge eines niedrigeren steuerpflichtigen Einkommens um 2,6 % auf 72,5 Mio. EUR gesunken. Der Effektivsteuersatz betrug per 30. Juni 2007 20,7 % und blieb im Vergleich zur Vorjahresperiode stabil.

Der Nettoüberschuss sank aufgrund eines geringeren Betriebsergebnisses und höherer Zinsaufwendungen um 2,5 % auf 277.8 Mio. EUR.

Das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie stieg im 1. Hj. 07 im Vergleich zum Vorjahr in Folge von Aktienrückkäufen um 3,3 % auf 0,62 EUR.

Quartalsvergleich:

Der Nettozinsaufwand stieg im 2. Qu. 07 aufgrund einer höheren durchschnittlichen Nettoverschuldung um 3,2 % auf 29,0 Mio. EUR.

Die Körperschaftsteueraufwendungen erhöhten sich von 33,5 Mio. EUR im 2. Qu. 06 um 11,6 % auf 37,4 Mio. EUR im 2. Qu. 07. Der Effektivsteuersatz betrug im 2. Qu. 07 22,3 % im Vergleich zu 20,4 % im 2. Qu. 06.

Der Quartalsüberschuss blieb im 2. Qu. 07 mit 130,6 Mio. EUR annähernd stabil. Das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie stieg als Folge der Aktienrückkäufe um 7,1 % auf 0,30 EUR.

Anlagenzugänge

Halbjahresvergleich:

Die Zugänge zu Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten stiegen im 1. Hj. 07 um 38,0 % auf 376,7 Mio. EUR. Die Sachanlagenzugänge erhöhten sich um 23,5 % auf 291,9 Mio. EUR. Die Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten stiegen von 36,5 Mio. EUR auf 84,8 Mio. EUR.

Vor allem höhere Investitionen in das Breitband-Zugangsnetz waren verantwortlich für den 6,3%igen Anstieg der Sachanlagenzugänge im Festnetz-Segment auf 108,5 Mio. EUR.

Im Segment Mobilkommunikation erhöhten sich die Sachanlagenzugänge im 1. Hj. 07 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 36,6 % auf 183,4 Mio. EUR, was hauptsächlich auf die Infrastrukturinvestitionen in der Republik Serbien und in der Republik Mazedonien zurückzuführen ist.

Die Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten im Bereich Festnetz erhöhten sich aufgrund höherer Investitionen in die Fakturierungssoftware sowie Lizenzen und Software für aonDigitalTV um 32,8 % auf 15,4 Mio. EUR.

Die Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten im Bereich Mobilkommunikation stiegen hauptsächlich aufgrund des Kaufs der GSM-Lizenz in der Republik Mazedonien und Investitionen in die UMTS-Netzwerksoftware von 24,9 Mio. EUR auf 69,4 Mio. EUR.

Quartalsvergleich:

Die Zugänge zu Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten stiegen im 2. Qu. 07 um 38,6 % auf 209,4 Mio. EUR. Die Sachanlagenzugänge wuchsen um 28,3 % auf 170,2 Mio. EUR und die Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten stiegen um 113,0 % auf 39,2 Mio. EUR.

Im Festnetz-Segment wuchsen die Sachanlagenzugänge im 2. Qu. 07 aufgrund höherer Investitionen in das Breitband-Zugangsnetz, Kernnetz, in Gebäude und Infrastruktur sowie IT um 17,0 % auf 59,8 Mio. EUR

Im Mobilkommunikation-Segment trieben im 2. Qu. 07 Anlaufinvestitionen für die Republik Serbien und die Republik Mazedonien die Sachanlagenzugänge um 35,3 % auf 110,4 Mio. EUR.

Die Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten stiegen im Segment Festnetz von 2,1 Mio. EUR im 2. Qu. 06 auf 4,7 Mio. EUR im 2. Qu. 07 aufgrund höherer Inves-

in Mio. EUR 2. Qu. 07 2. Qu. 06 Veränd. in % 1. Hj. 07 1. Hj. 06 Veränd. in %
Sachanlagenzugänge Festnetz 59,8 51,1 17,0 % 108,5 102,1 6,3 %
Sachanlagenzugänge Mobilkommunikation 110,4 81,6 35,3 % 183,4 134,3 36,6 %
Sachanlagenzugänge 170,2 132,7 28,3 % 291,9 236,4 23,5 %
Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten
Festnetz
4,7 2,1 123,8 % 15,4 11,6 32,8 %
Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten
Mobilkommunikation
34,5 16,3 111,7 % 69,4 24,9 178,7 %
Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten 39,2 18,4 113,0 % 84,8 36,5 132,3 %
Gesamt 209,4 151,1 38,6 % 376,7 272,9 38,0 %

Anlagenzugänge

titionen in die Fakturierungssoftware sowie Lizenzen und Software für aonDigitalTV.

In der Mobilkommunikation stiegen die Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten vor allem aufgrund höherer Investitionen in UMTS-Netzwerksoftware um 111,7 % auf 34,5 Mio. EUR.

Bilanz und Nettoverschuldung

Die Bilanzsumme der Telekom Austria Group verringerte sich geringfügig von 7.559,7 Mio. EUR per 31. Dezember 2006 auf 7.505,5 Mio. EUR per 30. Juni 2007.

In den ersten sechs Monaten 2007 erhöhten sich die kurzfristigen Aktiva von 1.160,2 auf 1.170,1 Mio. EUR vor allem aufgrund eines Anstiegs der Rechnungsabgrenzungsposten und sonstigen kurzfristigen Forderungen und Vermögenswerte trotz geringerer Forderungen aus Steuern vom Einkommen.

Eine restriktive Investitionspolitik in Österreich in Verbindung mit höheren Abschreibungen führte zu einer Reduktion des Sachanlagevermögens von 3.216,0 Mio. EUR per Ende 2006 zu 3.113,7 Mio. EUR per 30. Juni 2007.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten stiegen aufgrund einer Verschiebung von fällig werdenden langfristigen Finanzverbindlichkeiten zu kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten sowie höheren sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten von 1.657,3 Mio. EUR per Ende Dezember 2006 auf 2.009,4 Mio. EUR per Ende Juni 2007.

Die langfristigen Verbindlichkeiten fielen im 1. Hj. 07 als Folge der Verschiebung von fällig werdenden langfristigen zu kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten von 3.078,9 Mio. EUR auf 2.911,2 Mio. EUR. Bis zum 30. Juni 2007 wurden 77,3 Mio. EUR an langfristigen Finanzverbindlichkeiten zurückbezahlt und 150,0 Mio. EUR an langfristigen Finanzverbindlichkeiten aufgenommen.

Das Eigenkapital sank von 2.823,5 Mio. EUR per 31. Dezember 2006 auf 2.584,9 Mio. EUR per 30. Juni 2007. Die Reduktion des Eigenkapitals ist auf den Aktienrückkauf und die Auszahlung der Dividende zurückzuführen. Dies wurde teilweise durch einen Nettoüberschuss in der Höhe von 277,8 Mio. EUR, der im 1. Hj. 07 erwirtschaftet wurde, kompensiert.

Die Nettoverschuldung stieg aufgrund der höheren Dividende, der Akquisition von eTel sowie der Verwendung von Finanzmittel für den Aktienrückkauf und der höheren Anlagenzugängen um 6,0 % von 3.169,0 Mio. EUR per 31. Dezember 2006 auf 3.358,2 Mio. EUR per 30. Juni 2007.

Das Verhältnis Nettoverschuldung zu EBITDA (periodisiert) stieg per Ende Juni 2007 im Vergleich zu Ende Dezember 2006 aufgrund von einer höheren Nettoverschuldung von 1,7x auf 1,8x.

Cashflow

Halbjahresvergleich:

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit nahm im 1. Hj. 07 im Vergleich zum 1. Hj. 06 vorwiegend aufgrund höherer sonstigen Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungen sowie einen geringeren Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 9,6 % auf 796,3 Mio. EUR zu.

Der Abfluss beim Cashflow aus Investitionstätigkeit erhöhte sich von 266,1 Mio. EUR auf 467,8 Mio. EUR vor allem aufgrund von höheren Investitionen und die Zahlung für eTel in der Höhe von 94,8 Mio. EUR, wovon 3,5 Mio. EUR im 1. Qu. 07 vorausgezahlt wurden.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit verzeichnete in den ersten sechs Monaten 2007 einen Mittelabfluss von 333,8 Mio. EUR im Vergleich zu 474,0 Mio. EUR in der Vorjahresperiode. Dies ist auf eine geringere Tilgung von langfristigen Finanzverbindlichkeiten sowie die Aufnahme von langfristigen Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen, was teilweise durch höhere Dividenden kompensiert wurde.

Cash flow und Nettoverschuldung

in Mio. EUR 2. Qu. 07 2. Qu. 06 Veränd. in % 1. Hj. 07 1. Hj. 06 Veränd. in %
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 420,9 405,5 3,8 % 796,3 726,8 9,6 %
Cashflow aus Investitionstätigkeit -300,4 -145,3 106,7 % -467,8 -266,1 75,8 %
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -121,6 -244,9 -50,3 % -333,8 -474,0 -29,6 %
Auswirkung von Wechselkursschwankungen 1,9 0,6 216,7 % 1,5 0,1
Verminderung der liquiden Mittel 0,8 15,9 -95,0 % -3,8 -13,2 -71,3 %
30. Juni 31. Dez.
in Mio. EUR 2007 2006 Veränd. in %

Nettoverschuldung 3.358,2 3.169,0 6,0 %

Quartalsvergleich:

Im 2. Qu. 07 stieg der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit als Ergebnis höherer Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstiger Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten um 3,8 % auf 420,9 Mio. EUR.

Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit stieg von 145,3 Mio. EUR im 2. Qu. 06 auf 300,4 Mio. EUR im 2. Qu. 07. Die Zahlung von 91,3 Mio. EUR des Kaufpreises für eTel und höhere Anlagenzugänge waren die Gründe für diesen Anstieg.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit verzeichnete einen Mittelabfluss und betrug im 2. Qu. 07 121,6 Mio. EUR im Vergleich zu 244,9 Mio. EUR in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Eine höhere Dividendenzahlung wurde durch die geringere Tilgung sowie die Aufnahme von langfristigen Finanzverbindlichkeiten mehr als ausgeglichen.

Personal

Der Personalstand der Telekom Austria Group erhöhte sich um 597 auf 16.061 MitarbeiterInnen per Ende Juni 2007 im Vergleich zu Ende Juni 2006.

Die Anzahl der MitarbeiterInnen im Fest-

netz-Segment stieg aufgrund der inkludierten 397 eTel MitarbeiterInnen um 283 oder 3,0%.

Im Segment Mobilkommunikation erhöhte sich der Personalstand aufgrund des rekrutierten Personals in der Republik Serbien um 314 auf 6.282 MitarbeiterInnen.

Sonstige Ereignisse

Am 1. April übernahm Hans Tschuden die Position des Finanzvorstandes (CFO) der Telekom Austria Group.

Beim Capital Market Day am 24. April 2007 verlautbarte die Telekom Austria Group ihre neue Mittelverwendungsstrategie für die Perioden 2007 bis 2010. Die Telekom Austria Group plant, die Dividendenausschüttungsquote bei 65 % zu halten. Die Telekom Austria Group bewahrt sich auch die Flexibilität für profitable Wachstumsinvestitionen in Ostund Südosteuropa, andernfalls ist beabsichtigt, überschüssige liquide Mittel bis April 2009 für den Rückkauf von Aktien im Ausmaß bis zu 10 % des Grundkapitals zu verwenden.

Am 26. April 2007 erwarb die Telekom Austria Group den integrierten Anbieter eTel für einen Kaufpreis von 107,5 Mio.

MitarbeiterInnen (Vollzeitkräfte) Ende der Periode Durchschnitt der Periode
30. Juni 30. Juni
2007 2006 Veränd. 2. Qu. 07 2. Qu. 06 Veränd.
Festnetz 9.779 9.496 283 9.662 9.507 155
Mobilkommunikation 6.282 5.968 314 6.292 5.962 330
Gesamt 16.061 15.464 597 15.954 15.469 485

EUR. Davon wurden 10,1 Mio. EUR noch nicht bezahlt. eTel bietet Sprachtelefonie, Internet und Datendienste an, agiert in Österreich auch als virtueller Mobilfunkanbieter und betreibt Wholesale-Geschäfte in Mittel- und Osteuropa.

Am 14. Mai 2007 bestätigte Moody's das "A3"-Rating der Telekom Austria Group und änderte den Rating-Ausblick nach der Veröffentlichung der Mittelverwendungsstrategie der Telekom Austria Group von positiv auf stabil.

Die Telekom Austria Group hat am 17. Mai 2007 ihre American Depositary Receipts (ADR) von der New Yorker Börse zurückgezogen und hat eine Deregistrierung gemäß Securities Exchange Act von 1934 beantragt. Seit 17. Mai 2007 werden die ADR im Rahmen einer Stufe-1-ADR-Programmes im Freiverkehr gehandelt.

Bei der Hauptversammlung am 30. Mai 2007 wurde der Vorstand ermächtigt, eigene Aktien im gesetzlich jeweils höchstzulässigen Ausmaß während einer Geltungsdauer von 18 Monaten zum niedrigsten Gegenwert von 9 EUR je Aktie und zum höchsten Gegenwert von 30 EUR je Aktie zu erwerben. Die Ermächtigung beinhaltet auch die Verwendung der rückgekauften Aktien und erlaubt dem Vorstand unter anderem, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 100.326.000 EUR durch Einziehung von eigenen Aktien ohne weiteren Beschluss der Hauptversammlung herabzusetzen und/oder zur entgeltlichen oder unentgeltlichen Ausgabe an Mitarbeiter der Telekom Austria Group zu verwenden. Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch die Einziehung von Aktien ergeben, zu beschließen.

Darüber hinaus wurde bei der Hauptversammlung eine Dividende in der Höhe von 75 Eurocents pro dividendenberechtigte Aktie für das Jahr 2006 im Vergleich zu 55 Eurocents für das Jahr 2005 beschlossen.

Die Telekom Austria Group hat im 2. Qu. 07 6.875.000 eigene Aktien im Wert von 134,1 Mio. EUR zu einem Durchschnittspreis von 19,50 EUR gekauft. Im Vergleich dazu hat die Telekom Austria Group im 2. Qu. 06 6.296.836 eigene Aktien im Wert von 115,9 Mio. EUR erworben. Per 30. Juni 2007 hielt Telekom Austria 7.255.000 eigene Aktien, was einem Anteil von 1,6 % entspricht und womit sich das Eigenkapital um 141,2 Mio. EUR reduziert hat.

Angaben über die rückgekauften Aktien werden täglich auf der Unternehmenswebseite www.telekomaustria.com/aktienrueckkauf veröffentlicht.

Wichtige sonstige Ereignisse nach dem 30. Juni 2007

Seit Juli 2007 werden in der Republik Serbien die Mobilkommunikationsdienste unter dem Markennamen Vip angeboten. Das Unternehmen hat ein "National Roaming"-Abkommen mit dem Marktführer abgeschlossen, um die Komplettabdeckung in der Republik Serbien sicherzustellen.

Mit Beginn des 3. Qu. 07 hat die Telekom Austria Group eine Bank beauftragt, die Aktienrückkäufe für das Unternehmen vorzunehmen. Dadurch werden die möglichen Tage, an denen Aktien zurückgekauft werden können, erhöht, da die Sperrfristen entfallen, in denen das Unternehmen keine Aktien kaufen kann.

Im Juli 2007 hat Telekom Austria vereinbart, 100 % an der Mass Response Service GmbH, die im Wesentlichen in der Produktion von interaktivem Fernsehen tätig ist, für einen Kaufpreis von ungefähr 19,5 EUR Mio. zu erwerben.

Die Telekom Austria Group hat im Juli 2007 ihre neue Homepage gestartet. Informationen über die Telekom Austria Group sind nun auf www.telekomaustria.com verfügbar.

Risiken & Unsicherheiten

Die Telekom Austria Group ist mit zahlreichen Risiken und Unsicherheiten konfrontiert, die das Ergebnis im 2. Halbjahr 2007 beeinflussen können. Diese Risken inkludieren, sind aber nicht begrenzt auf weitere Reduktionen der Preise für Mobilkommunikationsdienste in Österreich und die Beschleunigung der Migration zu Mobilkommunikation. Diese resultiert in einer weiteren Reduktion der Festnetzanschlüsse sowie in einem Rückgang der Festnetzminuten.

Die Telekom Austria Group ist außerdem mit dem Risiko im Zusammenhang mit der geplanten Reduktion der Anzahl der MitarbeiterInnen im Festnetz-Segment konfrontiert.

Ein Anstieg des Wettbewerbs in den Märkten Ost- und Südosteuropas sowie die Aufwendungen für die Aufnahme des Betriebs in der Republik Serbien und in der Republik Mazedonien können ebenfalls das Umsatzwachstum und die Profitabilität der Telekom Austria Group belasten. Darüber hinaus ist die Telekom Austria Group intensiver Regulierung ausgesetzt, wobei derzeit eine Analyse der Terminierungsentgelte in Österreich stattfindet. Eine Änderung kann nachhaltig das Ergebnis der Telekom Austria Group beeinträchtigen.

Ausblick für das Geschäftsjahr 2007 und Mehrjahresausblick

Die Telekom Austria Group bestätigt den Ausblick für das Geschäftsjahr 2007, der im Juli, angepasst an die erwartete Auswirkung der Einführung einer umfangreichen Regulierung der internationalen Roaming-Tarife, veröffentlicht wurde.

Bei den Umsatzerlösen erwartet die Telekom Austria Group für das Geschäftsjahr 2007 eine stabile Entwicklung. Die EBITDA-Marge für 2007 wird in Folge der Aufwendungen für die Aufnahme des Betriebs in der Republik Serbien und in der Republik Mazedonien sowie aufgrund der Einführung einer umfassenden Regulierung der internationalen Roaming-Tarife im Vergleich zur veröffentlichten EBITDA-Marge von 40,1 % für das Geschäftsjahr 2006 um etwa 1,5 Prozentpunkte zurückgehen. Daher wird trotz weiter rückläufiger Abschreibungen und Wertminderungen ein leicht niedrigeres Betriebsergebnis erwartet.

Außerdem erwartet die Telekom Austria Group für 2007 auf Basis eines um steuerliche Sondereffekte im zweiten Halbjahr im Ausmaß von 43,6 Mio. EUR bereinigten Nettoüberschusses 2006 einen leichten Rückgang.

Operativ erwartet das Segment Festnetz 2007 einen weiteren Rückgang der Anschlussleitungen, einen intensiveren Wettbewerb bei Breitband durch Breitband-Angebote von Mobilkommunikationsbetreibern sowie eine anhaltende Migration von Sprachminuten in Mobilkommunikationsnetze. Diese Entwicklung wird voraussichtlich, teilweise kompensiert durch die Konsolidierung von eTel, zu einem Rückgang der Umsatzerlöse und des EBITDA führen. Dennoch erwartet die Telekom Austria Group aufgrund in Summe geringerer Aufwendungen einen weiteren Anstieg des Betriebsergebnisses.

Im Segment Mobilkommunikation ist auch in Zukunft kein Rückgang der Wettbewerbsintensität absehbar. Es wird erwartet, dass die Einführung einer umfassenden Regulierung der internationalen Roaming-Tarife das EBITDA mit ungefähr 20 Mio. EUR belastet.

Die Telekom Austria Group geht jedoch auch 2007 von einem weiteren Wachstum der internationalen Beteiligungen des Segments Mobilkommunikation aus. Für das Jahr 2007 wird im Segment Mobilkommunikation mit einem Anstieg der Umsatzerlöse gerechnet. Das EBITDA und das Betriebsergebnis werden jedoch aufgrund der Aufwendungen für die Aufnahme des Betriebs in der Republik Serbien und in der Republik Mazedonien sowie als Folge der Einführung der umfassenden Regulierung der internationalen Roaming-Tarife geringer als in 2006 ausfallen.

Die Anlagenzugänge werden sich aufgrund der geplanten Investitionen in der Republik Serbien und in der Republik Mazedonien um rund 18 % erhöhen.

Für den Zeitraum von 2007-2010 rechnet die Telekom Austria Group ohne Berücksichtigung etwaiger Akquisitionen mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum (CAGR) von ungefähr 1 bis 1,5 %. Das EBITDA sollte in diesem Zeitraum um durchschnittlich 1,7 bis 2,2 %

pro Jahr wachsen. Aufgrund von weiterhin sinkenden Abschreibungen erwartet die Telekom Austria Group einen jährlich um durchschnittlich mehr als 10 % steigenden Nettoüberschuss.

Zukunftsbezogene Aussagen: Dieser Zwischenbericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die Risiken und Unbestimmtheiten zur Folge haben. Diese zukunftsbezogenen Aussagen verwenden normalerweise Ausdrücke wie "glaubt", "ist der Absicht", "nimmt an", "plant", "erwartet" und ähnliche Formulierungen. Die tatsächlichen Ereignisse können auf Grund einer Reihe von Faktoren wesentlich von der erwarteten Entwicklung abweichen. Zukunftsbezogene Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheiten. Wir wollen darauf hinweisen, dass auf Grund einer Reihe von wichtigen Faktoren das tatsächliche Ergebnis wesentlich von den zukunftsbezogenen Aussagen abweichen kann.

Gekürzte Konzernbilanz

30. Juni 07 31. Dez. 06
in Mio. EUR ungeprüft geprüft
AKTIVA
Kurzfristige Aktiva
Liquide Mittel 121,3 125,1
Kurzfristige Finanzanlagen 13,0 14,5
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, abzüglich Wertberichtigungen 717,6 712,4
Forderungen an nahestehende Unternehmen 3,0 3,3
Vorräte 114,8 111,3
Rechnungsabgrenzungsposten 151,6 137,1
Forderungen aus Steuern vom Einkommen 6,5 22,2
Sonstige kurzfristige Forderungen und Vermögenswerte 42,3 34,3
Kurzfristige Aktiva gesamt 1.170,1 1.160,2
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 6,0 4,4
Sonstige Finanzanlagen 72,4 77,1
Firmenwerte 1.219,5 1.188,6
Sonstige immaterielle Vermögenswerte zu Buchwerten 1.843,9 1.855,1
Sachanlangen zu Buchwerten 3.113,7 3.216,0
Sonstige kurzfristige Forderungen und Vermögenswerte 5,0 4,8
Aktive latente Steuern 74,8 53,4
Ausleihungen an nahestehende Unternehmen 0,1 0,1
AKTIVA GESAMT 7.505,5 7.559,7
PASSIVA
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten -923,7 -562,1
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -456,0 -508,4
Rückstellungen -189,9 -202,1
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen -7,3 -11,8
Verbindlichkeiten aus Steuern vom Einkommen -11,9 -22,1
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten -230,8 -167,8
Rechnungsabgrenzungen -189,8 -183,0
Kurzfristige Verbindlichkeiten gesamt -2.009,4 -1.657,3
Langfristige Verbindlichkeiten
Langfristige Finanzverbindlichkeiten, abzüglich kurzfristiger Anteile -2.558,1 -2.750,1
Leasingverbindlichkeiten, abzüglich kurzfristiger Anteile -52,2 -57,4
Rückstellungen für MitarbeiterInnen -111,5 -111,6
Sonstige langfristige Rückstellungen -75,5 -72,7
Passive latente Steuern -54,6 -44,2
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungen -59,3 -42,9
Langfristige Verbindlichkeiten gesamt -2.911,2 -3.078,9
Eigenkapital
Grundkapital -1.003,3 -1.090,5
Eigene Aktien 141,2 654,6
Kapitalrücklagen -548,8 -461,6
Bilanzgewinn und Gewinnrücklagen -1.171,0 -1.924,7
Neubewertungsrücklage -0,6 -0,4
Rücklage aus Währungsumrechnung -2,4 -0,9
Auf die Gesellschafter der Muttergesellschaft entfallendes Eigenkapital -2.584,9 -2.823,5
Minderheitsanteile 0,0 0,0
Eigenkapital gesamt -2.584,9 -2.823,5
PASSIVA GESAMT -7.505,5 -7.559,7

Gekürzte Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

2. Qu. 07 2. Qu. 06 1. Hj. 07 1. Hj. 06
in Mio. EUR, ausgenommen Angaben je Aktie ungeprüft ungeprüft ungeprüft ungeprüft
Umsatzerlöse 1.208,0 1.169,4 2.353,8 2.328,0
Sonstige betriebliche Erträge 13,2 13,8 27,0 27,3
Betrieblicher Aufwand
Materialaufwand -92,2 -85,0 -174,7 -171,7
Personalaufwand, inkl. Sozialleistungen & Abgaben -196,1 -179,0 -389,7 -366,7
Abschreibungen -268,0 -284,9 -532,2 -565,1
Aufwand aus Wertminderung 0,0 0,0 0,0 -2,5
Übriger betrieblicher Aufwand -468,2 -442,0 -876,8 -835,2
Betriebsergebnis 196,7 192,5 407,4 414,1
Sonstige Erträge (Aufwendungen)
Zinsen und ähnliche Erträge 5,0 4,5 10,1 9,8
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -34,0 -32,6 -67,9 -63,7
Wechselkursdifferenzen 0,1 -0,1 0,5 -0,2
(Aufwendungen) Erträge aus Finanzanlagen 0,1 0,1 0,2 -0,8
Erträge aus Beteiligungen 0,1 -0,2 0,0 0,1
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor
Steuern vom Einkommen 168,0 164,4 350,3 359,3
Steuern vom Einkommen -37,4 -33,5 -72,5 -74,4
Jahresüberschuss 130,6 130,9 277,8 284,9
Davon entfällt auf:
Aktionäre der Muttergesellschaft 130,6 130,9 277,8 284,9
Minderheitsanteile 0,0 0,0 0,0 0,0
Ergebnis je Aktie – unverwässert und verwässert 0,30 0,28 0,62 0,60
Durchschnittliche Anzahl der Aktien 442.511.593 475.221.232 451.550.533 478.061.740

Gekürzte Konzern-Kapitalflussrechnung

2. Qu. 07 2. Qu. 06 1. Hj. 07 1. Hj. 06
in Mio. EUR ungeprüft ungeprüft ungeprüft ungeprüft
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Jahresüberschuss 130,6 130,9 277,8 284,9
Überleitung des Jahresüberschusses zum Cashflow
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle
Vermögenswerte sowie Aufwand aus Wertminderung 268,0 285,0 532,2 567,7
Wertminderungen auf Finanzanlagen 0,0 0,0 0,0 1,1
Veränderung der Rückstellungen für MitarbeiterInnen – unbar 1,9 0,2 3,5 -1,5
Veränderung der Wertberichtigungen zu Forderungen 8,0 13,5 15,2 21,6
Veränderung der latenten Steuern 9,0 9,0 18,8 20,0
Dividendenausschüttungen übersteigende Aufwendungen/
Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen -0,1 0,2 0,0 -0,1
Mitarbeiteraktien 2,7 -2,8 2,5 3,4
Veränderung der Verpflichtung aus der Stilllegung von
Vermögenswerten - unbar 0,9 0,8 1,8 1,6
Gewinn aus dem Verkauf von Beteiligungen 0,0 0,0 -0,1 -0,2
Verluste/Erträge aus dem Abgang v. Sachanlagen und
immaterieller Vermögenswerten -0,8 -1,5 -0,5 4,8
Sonstiges 1,2 0,0 1,1 0,3
421,4 435,3 852,3 903,6
Veränderungen der Aktiva und Passiva, ohne Veränderungen im
Konsolidierungskreis
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -33,9 -17,4 -6,1 -27,0
Forderungen an nahestehende Unternehmen -0,3 0,0 0,3 -0,4
Vorräte -14,1 -6,7 -3,5 -20,3
Sonst. Forderungen u. Vermögenswerte, Rechnungsabgrenz. -1,5 0,4 1,5 -17,4
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 38,5 12,1 -59,6 -97,5
Rückstellungen für MitarbeiterInnen (lang- und kurzfristig) -3,9 -0,8 -11,6 -1,6
Sonstige Rückstellungen -15,6 -10,7 -13,5 -2,3
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen -1,0 4,5 -4,6 -0,3
Sonstige Verbindlichkeiten, Rechnungsabgrenzungen 31,3 -11,2 41,1 -10,0
-0,5 -29,8 -56,0 -176,8
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 420,9 405,5 796,3 726,8
Cashflow aus Investitionstätigkeit
Erwerbe von Sachanlagen und immat. Vermögenswerten -209,4 -151,1 -376,7 -272,9
Erwerbe von Beteiligungen und sonstigen Finanzanlagen -92,9 0,0 -96,4 0,0
Erlöse aus dem Abgang von Beteiligungen 0,0 0,0 0,0 -0,4
Erlöse aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen
Vermögenswerten 2,5 5,9 4,5 7,3
Erwerbe von kurzfristigen Finanzanlagen -1,3 -0,7 -1,3 -0,7
Erwerbe von langfristigen Finanzanlagen -1,0 -2,0 -1,3 -3,1
Erlöse aus dem Abgang von kurzfristigen Finanzanlagen 1,5 2,2 2,1 2,3
Erlöse aus dem Abgang von langfristigen Finanzanlagen 0,2 0,4 1,3 1,4
Cashflow aus Investitionstätigkeit -300,4 -145,3 -467,8 -266,1
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
Begebung von langfristigen Finanzverbindlichkeiten 150,0 0,0 150,0 0,0
Tilgung langfristiger Finanzverbindlichkeiten 0,0 -183,5 -77,3 -237,2
Veränderung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten 205,4 315,7 111,6 199,0
Kauf eigener Aktien -134,0 -115,9 -175,1 -174,6
Dividenden -343,0 -261,2 -343,0 -261,2
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -121,6 -244,9 -333,8 -474,0
Auswirkung von Wechselkursschwankungen 1,9 0,6 1,5 0,1
Verminderung der liquiden Mittel 0,8 15,9 -3,8 -13,2
Liquide Mittel zu Beginn der Periode 120,5 87,7 125,1 116,8
Liquide Mittel am Ende der Periode 121,3 103,6 121,3 103,6

Gekürzte Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

Nenn
Eigene
Kapital
und Gewinn
tungs
Währungs
derheits
Eigenkapital
in Mio. EUR (ungeprüft)
kapital
Aktien
rücklagen
rücklage
rücklage
umrechnung
Gesamt
-anteile
gesamt
Stand am 31. Dezember 2006
1.090,5
-654,6
461,6
1.924,7
0,4
0,9
2.823,5
2.823,5
Nicht realisierte Verluste aus der
Marktbewertung von Wertpapieren,
abzüglich latenter Steuern von 0,0
EUR
0,2
0,2
0,2
Realisierte Gewinne aus der
Marktbewertung von Wertpapieren,
abzüglich latenter Steuern von 0,0
EUR
-0,0
-0,0
-0,0
Unterschiedbetrag aus der
Währungsumrechnung, abzüglich
latenter Steuern von 0,0 EUR
1,5
1,5
1,5
Im Eigenkapital erfasste
Aufwendungen und Erträge
1,7
1,7
Nettoüberschuss
277,8
277,8
277,8
Erfasstes Periodengesamtergebnis
279,5
279,5
Ausschüttung als Dividende
-343,0
-343,0
-343,0
Erwerb eigener Aktien
-175,1
-175,1
-175,1
Einzug eigener Aktien
-87,2
688,5
87,2
-688,5
Stand am 30. Juni 2007
1.003,3
-141,2
548,8
1.171,0
0,6
2,4
2.584,9
2.584,9
Bilanzgewinn
Neubewer
Min
Nenn
Eigene
Kapital
und Gewinn
tungs
Währungs
derheits
Eigenkapital
in Mio. EUR (ungeprüft)
kapital
Aktien
rücklagen
rücklage
rücklage
umrechnung
Gesamt
-anteile
gesamt
Stand am 31. Dezember 2005
1.090,5
-256,5
460,1
1.624,2
0,4
2.918,7
0,1
2.918,8
Realisierte Gewinne aus der
Marktbewertung von Wertpapieren,
abzüglich latenter Steuern von 0,1
EUR
-0,3
-0,3
-0,3
Unterschiedbetrag aus der
Bilanzgewinn Neubewer Min
Währungsumrechnung, abzüglich
latenter Steuern von 0,0 EUR
6,4
6,4
6,4
Im Eigenkapital erfasste
Aufwendungen und Erträge
6,1
6,1
Nettoüberschuss
284,9
284,9
284,9
Erfasstes Periodengesamtergebnis
291,0
291,0
Ausschüttung als Dividende
-261,2
-261,2
-261,2
Erwerb eigener Aktien
-174,6
-174,6
-174,6
Stand am 30. Juni 2006
1.090,5
-431,1
460,1
1.647,9
0,1
6,4
2.773,9
0,1
2.774,0
30. Juni 2007 31. Dez. 2006 30. Juni 2006
Anzahl der Aktien des Nennkapitals 460.000.000* 500.000.000 500.000.000
Anzahl der gehaltenen eigenen Aktien 7.255.000 38.307.473 26.780.446
Durchschnittlicher Kaufpreis je eigener Aktien 19,47 17,09 16,09

* aufgrund des Einzuges von 40.000.000 eigener Aktien im März 2007

Gekürzte Segmentberichterstattung

1. Hj. 07
Mobil Holding und
in Mio. EUR (ungeprüft) Festnetz kommunikation Sonstige Eliminierungen Konsolidierung
Außenumsätze 957,2 1.396,6 0,0 0,0 2.353,8
Umsätze zwischen den Segmenten 87,0 37,0 0,0 -124,0 0,0
Gesamtumsätze 1.044,2 1.433,6 0,0 -124,0 2.353,8
Sonstige betriebliche Erträge 29,3 6,7 3,8 -12,8 27,0
Segmentaufwendungen -693,9 -860,1 -13,0 125,8 -1.441,2
EBITDA 379,6 580,2 -9,2 -11,0 939,6
Abschreibungen -281,7 -250,7 0,0 0,2 -532,2
Betriebsergebnis 97,9 329,5 -9,2 -10,8 407,4
Segmentvermögen 2.730,5 5.255,6 5.067,3 -5.547,9 7.505,5
Segmentverbindlichkeiten -1.204,3 -2.625,4 -3.540,3 2.449,4 -4.920,6
Anlagenzugänge 123,9 252,8 0,0 0,0 376,7
1. Hj. 06
Mobil Holding und
in Mio. EUR (ungeprüft) Festnetz kommunikation Sonstige Eliminierungen Konsolidierung
Außenumsätze 973,5 1.354,5 0,0 0,0 2.328,0
Umsätze zwischen den Segmenten 80,7 44,6 0,0 -125,3 0,0
Gesamtumsätze 1.054,2 1.399,1 0,0 -125,3 2.328,0
Sonstige betriebliche Erträge 27,4 9,6 4,5 -14,2 27,3
Segmentaufwendungen -671,1 -829,3 -14,3 141,2 -1.373,5
EBITDA 410,5 579,4 -9,8 1,7 981,8
Abschreibungen -323,0 -242,3 0,0 0,1 -565,2
Aufwand aus Wertminderungen 0,0 -2,5 0,0 0,0 -2,5
Betriebsergebnis 87,5 334,6 -9,8 1,8 414,1
Segmentvermögen 3.272,4 4.975,2 4.669,3 -5.510,8 7.406,1
Segmentverbindlichkeiten -1.564,1 -2.549,9 -2.937,2 2.419,1 -4.632,1
Anlagenzugänge 113,7 159,2 0,0 0,0 272,9

Nettoverschuldung

in Mio. EUR (ungeprüft) 30. Juni 2007 31. Dez. 2006
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 2.558,1 2.750,1
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 923,7 562,1
- kurzfristiger Anteil von Finanzierungs- und Cross
Border Leasing -10,9 -9,4
+ Finanzierungsleasingverbindlichkeiten 1,2 0,1
Liquide Mittel, kurz- und langfristige Finanzanlagen,
Ausleihungen an nahestehende Unternehmen -144,1 -148,3
Derivative Finanzinstrumente für Hedgingaktivitäten 30,2 14,4
Nettoverschuldung 3.358,2 3.169,0
Nettoverschuldung/EBITDA (periodisiert) 1,8x 1,7x

Ergebnisse der einzelnen Segmente

in Mio. EUR (ungeprüft) 2. Qu. 07 2. Qu. 06 Veränd. in % 1. Hj. 07 1. Hj. 06 Veränd. in %
Umsatzerlöse
Festnetz 533,4 519,3 2,7 % 1.044,2 1.054,2 -0,9 %
Mobilkommunikation 739,5 710,9 4,0 % 1.433,6 1.399,1 2,5 %
Holding, Sonstiges & Eliminierungen -64,9 -60,8 6,7 % -124,0 -125,3 -1,0 %
Konsolidierte Umsatzerlöse 1.208,0 1.169,4 3,3 % 2.353,8 2.328,0 1,1 %
EBITDA
Festnetz 186,4 195,1 -4,5 % 379,6 410,5 -7,5 %
Mobilkommunikation 293,2 286,0 2,5 % 580,2 579,4 0,1 %
Holding, Sonstiges & Eliminierungen -14,9 -3,6 313,9 % -20,2 -8,1 149,4 %
Konsolidiertes EBITDA 464,7 477,5 -2,7 % 939,6 981,8 -4,3 %
Betriebsergebnis
Festnetz 43,5 32,8 32,6 % 97,9 87,5 11,9 %
Mobilkommunikation 167,6 163,4 2,6 % 329,5 334,6 -1,5 %
Holding, Sonstiges & Eliminierungen -14,4 -3,7 289,2 % -20,0 -8,0 150,0 %
Konsolidiertes Betriebsergebnis 196,7 192,5 2,2 % 407,4 414,1 -1,6 %

Anlagenzugänge

in Mio. EUR (ungeprüft) 2. Qu. 07 2. Qu. 06 Veränd. in % 1. Hj. 07 1. Hj. 06 Veränd. in %
Sachanlagenzugänge Festnetz 59,8 51,1 17,0 % 108,5 102,1 6,3 %
Sachanlagenzugänge Mobilkommunikation 110,4 81,6 35,3 % 183,4 134,3 36,6 %
Sachanlagenzugänge 170,2 132,7 28,3 % 291,9 236,4 23,5 %
Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten
Festnetz
4,7 2,1 123,8 % 15,4 11,6 32,8 %
Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten
Mobilkommunikation
34,5 16,3 111,7 % 69,4 24,9 178,7 %
Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten 39,2 18,4 113,0 % 84,8 36,5 132,3 %
Gesamt 209,4 151,1 38,6 % 376,7 272,9 38,0 %

Mitarbeiteranzahl

Ende der Periode Durchschnitt der Periode
MitarbeiterInnen (Vollzeitkräfte) 30. Juni 2007 30. Juni 2006 Veränd. 2. Qu. 07 2. Qu. 06 Veränd.
Festnetz 9.779 9.496 283 9.662 9.507 155
Mobilkommunikation 6.282 5.968 314 6.292 5.962 330
Telekom Austria Group 16.061 15.464 597 15.954 15.469 485

Operative Kennzahlen - Festnetz

Anzahl der Festnetzanschlüsse (in 1.000) 30. Juni 07 30. Juni 06 Veränd. in %
PSTN-Anschlüsse 2.134,3 2.319,0 -8,0 %
ISDN-Basisanschlüsse 375,5 406,2 -7,5 %
ISDN-Multianschlüsse 6,9 7,3 -5,1 %
Summe der Anschlüsse 2.516,8 2.732,4 -7,9 %
Summe der Zugangskanäle 3.093,5 3.350,6 -7,7 %
xDSL-Anschlüsse Retail 625,9 519,9 20,4 %
xDSL-Anschlüsse Wholesale 98,1 117,7 -16,7 %
Summe der xDSL-Anschlüsse 724,0 637,6 13,6 %
Entbündelte Leitungen 255,7 162,7 57,2 %
Verkehrsaufkommen (in Mio. Minuten) in der
Periode 2. Qu. 07 2. Qu. 06 Veränd. in % 1. Hj. 07 1. Hj. 06 Veränd. in %
Nationaler Verkehr 792 866 -8,6 % 1.615 1.820 -11,3 %
Verkehr zwischen Fest- und Mobilnetz 181 199 -9,1 % 368 404 -9,0 %
Internationaler Festnetzverkehr 94 101 -6,4 % 196 210 -6,5 %
Sprachtelefonieverkehr 1.067 1.166 -8,5 % 2.179 2.434 -10,5 %
Internet-Einwahlverkehr 177 366 -51,6 % 424 829 -48,8 %
Summe Festnetzverkehr 1.244 1.532 -18,8 % 2.603 3.263 -20,2 %
Gesamter Marktanteil Sprachtelefonie 63,3 % 56,3 %
Gesamter Marktanteil (inkl. Internet
Einwahlverkehr) 63,3 % 56,6 %
Durchschnittstarif Sprachtelefonieverkehr
(EUR/min.)* 0,077 0,074 3,6 % 0,076 0,075 1,6 %
xDSL durchschnittl. monatl. Erlös pro Kunden
Retail* 26,5 28,5 -6,9 % 26,9 28,6 -5,9 %
2. Qu. 07 2. Qu. 06 Veränd. in % 1. Hj. 07 1. Hj. 06 Veränd. in %
Internetkunden in Österreich (in 1.000) 1,547,3 1,472,4 5,1 %
Umsatzerlöse Festnetz (in Mio. EUR)
(ungeprüft) 2. Qu. 07 2. Qu. 06 Veränd. in % 1. Hj. 07 1. Hj. 06 Veränd. in %
Verbindungsentgelte Sprachtelefonie 85,6 88,5 -3,3 % 172,3 189,3 -9,0 %
Grundentgelte und sonstige
Sprachtelefonieerlöse
120,8 129,6 -6,8 % 242,2 261,8 -7,5 %
Öffentliche Sprechstellen und
Mehrwertdienste
11,6 11,2 3,6 % 22,7 22,0 3,2 %
Daten & IT Lösungen inklusive Wholesale 105,6 103,1 2,4 % 210,6 206,7 1,9 %
Internetzugang und Media 72,5 65,1 11,4 % 141,2 132,4 6,6 %
Wholesale Sprachtelefonie und Internet 109,6 94,1 16,5 % 201,2 186,4 7,9 %
Sonstige 27,7 27,7 0,0 % 54,0 55,6 -2,9 %
Erlöse Festnetz 533,4 519,3 2,7 % 1.044,2 1.054,2 -0,9 %

* ohne Berücksichtigung des Beitrags von eTel

Operative Kennzahlen - Mobilkommunikation

Mobilkommunikation (in Mio. EUR)
(ungeprüft) 2. Qu. 07 2. Qu. 06 Veränd. in % 1. Hj. 07 1. Hj. 06 Veränd. in %
Umsatzerlöse 739,5 710,9 4,0 % 1.433,6 1.399,1 2,5 %
EBITDA 293,2 286,0 2,5 % 580,2 579,4 0,1 %
Betriebsergebnis 167,6 163,4 2,6 % 329,5 334,6 -1,5 %
Anteil der Gesprächs- und
Datenpaketumsätze 23,7 % 19,0 %
30. Juni 07 30. Juni 06 Veränd. in %
Kunden (in 1.000) 10.802,1 9.458,3 14,2 %
mobilkom austria* (in Mio. EUR) (ungeprüft) 2. Qu. 07 2. Qu. 06 Veränd. in % 1. Hj. 07 1. Hj. 06 Veränd. in %
Umsatzerlöse 419,9 421,9 -0,5 % 837,7 856,1 -2,1 %
EBITDA 151,4 147,1 2,9 % 312,5 320,5 -2,5%
Betriebsergebnis 88,1 83,8 5,1 % 185,8 194,9 -4,7 %
Durchschnittlichen monatlichen Erlös pro
Kunden (in EUR) 32,0 34,9 -8,3 %
Anteil der Gesprächs- und
Datenpaketumsätze 26,4 % 20,2 %
Kosten für Kundengewinnung 12,0 15,2 -21,1 %
Kosten für Kundenbindung 18,7 18,0 3,9 %
Churn (3 Monate) 3,2 % 3,9 %
Monatliche verrechnete MOU/ø
Kundenanzahl 174,4 156,0 11,8 %
30. Juni 07 30. Juni 06 Veränd. in %
Kunden (in 1.000) 3.764,0 3.472,8 8,4 %
Anteil der Vertragskunden 64,1 % 58,2 %
Marktanteil 39,6 % 38,5 %
Marktpenetration 114,7 % 109,8 %
Mobiltel (in Mio. EUR) (ungeprüft) 2. Qu. 07 2. Qu. 06 Veränd. in % 1. Hj. 07 1. Hj. 06 Veränd. in %
Umsatzerlöse 158,9 144,1 10,3 % 300,7 271,0 11,0 %
EBITDA 91,5 84,7 8,0 % 173,3 161,7 7,2 %
Betriebsergebnis 54,6 51,0 7,1 % 100,1 94,5 5,9 %
Durchschnittlichen monatlichen Erlös pro
Kunden (in EUR) 10,3 11,3 -8,8 %
30. Juni 07 30. Juni 06 Veränd. in %
Kunden (in 1.000) 4.554,1 3.855,2 18,1 %
Anteil der Vertragskunden 38,7 % 35,0 %
Marktanteil 50,6 % 55,3 %
Marktpenetration 117,4 % 90,6 %

* Das berichtete Betriebsergebnis bezieht sich auf die Beiträge der Tochtergesellschaften zum Betriebsergebnis der Telekom Austria Group und beinhaltet die Fortschreibung der Unterschiedsbeträge aus vergangenen Unternehmenszusammenschlüssen und kann somit von den Finanzzahlen der Einzelgesellschaften abweichen.

Operative Kennzahlen - Mobilkommunikation

Vipnet* (in Mio. EUR) (ungeprüft) 2. Qu. 07 2. Qu. 06 Veränd. In % 1. Hj. 07 1. Hj. 06 Veränd. in %
Umsatzerlöse 124,3 116,9 6,3 % 226,7 218,0 4,0 %
EBITDA 47,8 46,6 2,6 % 85,7 81,3 5,4 %
Betriebsergebnis 29,3 27,0 8,5 % 48,3 41,3 16,9 %
Durchschnittlicher monatlichen Erlös pro
Kunden (in EUR) 15,6 17,1 -8,8 %
30. Juni 07 30. Juni 06 Veränd. in %
Kunden (in 1.000) 2.015,4 1.733,1 16,3 %
Anteil der Vertragskunden 19,3 % 16,0 %
Marktanteil 42,7 % 43,2 %
Marktpenetration 107,1 % 91,0 %
Si.mobil (in Mio. EUR) (ungeprüft) 2. Qu. 07 2. Qu. 06 Veränd. In % 1. Hj. 07 1. Hj. 06 Veränd. in %
Umsatzerlöse 42,8 31,3 36,7 % 79,0 58,2 35,7 %
EBITDA 12,8 6,1 109,8 % 24,1 13,6 77,2 %
Betriebsergebnis 6,8 0,5 1260,0 % 12,0 2,4 400,0 %
Durchschnittlichen monatlichen Erlös pro
Kunden (in EUR) 23,3 19,7 18,3 %
30. Juni 07 30. Juni 06 Veränd. In %
Kunden (in 1.000) 463,4 392,7 18,0 %
Anteil der Vertragskunden 59,7 % 53,8 %
Marktanteil 26,2 % 24,0 %
Marktpenetration 88,1 % 82,6 %

mobilkom liechtenstein (in Mio. EUR)

(ungeprüft) 2. Qu. 07 2. Qu. 06 Veränd. In % 1. Hj. 07 1. Hj. 06 Veränd. in %
Umsatzerlöse 6,2 6,5 -4,6 % 10,9 12,3 -11,4 %
EBITDA 0,8 1,2 -33,3 % 1,5 2,0 -25,0 %
Betriebsergebnis 0,6 1,0 -40,0 % 1,1 1,6 -31,3 %
30. Juni 07 30. Juni 06 Veränd. in %
Kunden (in 1.000) 5,2 4,2 23,8 %

* Das berichtete Betriebsergebnis bezieht sich auf die Beiträge der Tochtergesellschaften zum Betriebsergebnis der Telekom Austria Group und beinhaltet die Fortschreibung der Unterschiedsbeträge aus vergangenen Unternehmenszusammenschlüssen und kann somit von den Finanzzahlen der Einzelgesellschaften abweichen.

Ausgewählte erläuternde Anhangsangaben

Rechnungslegungsgrundsätze

Der konsolidierte Zwischenabschluss beinhaltet nach Einschätzung des Managements alle erforderlichen Anpassungen zur Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und wurde gemäß International Financial Reporting Standards ("IFRS") erstellt.

Die konsoliderten Ergebnisse des Zwischenabschlusses gemäß IAS 34 "Zwischenberichtserstattung" sind ungeprüft und sollen im Zusammenhang mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2006, veröffentlicht am 6. März 2006, gelesen werden. Sie sind nicht notwendigerweise für die Jahresergebnisse indikativ.

Es sind keine wesentlichen Bewegungen zwischen verbundenen Unternehmen im 1. Halbjahr 2007 aufgetreten.

Die Erstellung eines Zwischenabschlusses nach IFRS erfordert Schätzungen und Annahmen, die die berichteten Werte im Zwischenbericht beeinflussen. Tatsächliche Ergebnisse können von diesen Schätzungen abweichen.

Das Unternehmen wendet im Zwischenbericht dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im Konzernabschluss zum 31. 12. 2006 an, mit Ausnahme der Folgenden:

In 2006 wurden IFRIC 7 "Anwendung des Anpassungsansatzes unter IAS 29 Rechnungslegung in Hochinflationsländern", IFRIC 8 "Anwendungsbereich von IFRS 2", IFRIC 9 "Neubeurteilung eingebetteter Derivative", und IFRIC 10 "Interim Financial Reporting and Impairment" verabschiedet und sind für Geschäftsjahre, die an oder nach den verschiedenen Zeitpunkten in 2006 beginnen, in Kraft. Die Gesellschaft hat diese Standards zum 1. Jänner 2007 angewandt. Etwaige Auswirkungen auf den konsolidierten Zwischenabschluss waren unwesentlich.

Im Vergleich zu anderen Wirtschaftssektoren unterliegt die Telekommunikationsbranche relativ geringen saisonellen Schwankungen. Innerhalb der Telekommunikationsbranche unterliegt sowohl der Bereich Festnetz als auch Mobilkommunikation denselben Schwankungen wie die europäischen Mitbewerber. Diese sind gekennzeichnet durch niedrigere Spannen im vierten Quartal bedingt durch Weihnachtsaktionen, Ausstattung, die dem Kunden zur Verfügung gestellt wird und Erhöhungen von Verkaufsprovisionen. Im Bereich Mobilkommunikation liegen im dritten Quartal, bedingt durch die Sommerurlaubszeit, Roaming-Umsätze von Fremd- und eigenen Kunden über dem Durchschnitt. Bedingt durch den Wintersporttourismus liegen in Österreich die Roaming-Umsätze von Fremdkunden im ersten Quartal über dem Durchschnitt.

Unternehmenszusammenschlüsse

Im März 2007 hat das Unternehmen 40 % Anteil an der Dr. Maté GmbH, die hauptsächlich in der Bereitstellung von medizinischen Informationen auf der Webseite "NetDoktor.at" tätig ist, um einen Kaufpreis von 1,6 Mio. EUR erworben. Die Gesellschaft hat einen Firmenwert in Höhe von 1,0 Mio. EUR realisiert. Die Beteiligung an der Dr. Maté GmbH wird im Festnetzsegment dargestellt.

Am 26. April 2007 hat das Unternehmen 100 % an der eTel in Österreich, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Deutschland und Polen für einen Kaufpreis von 107,5 Mio. EUR erworben. eTel ist ein europäisch integrierter Anbieter mit Gesellschaften in Österreich sowie in Mittel- und Osteuropa und stand im Eigentum von internationalen Investoren.

Realisierte
Zeitwerte Buchwerte
Erwerb eTel zum unmittel
Erwerbs bar vor
in Mio. EUR (ungeprüft) zeitpunkt Anpassungen Akquisition
Sachanlagevermögen 29,8 0,0 29,8
Immaterielle
Vermögenswerte 15,3 2,6 12,7
Aktive latente Steuern 33,7 33,3 0,4
Forderungen aus Lieferung und Leistung
und sonstige 38,0 0,0 38,0
Liquide Mittel 2,6 0,0 2,6
Finanzverbindlichkeiten -69,1 0,0 -69,1
Passive latente Steuern -3,8 -3,8 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferung und
Leistung und sonstige -20,9 0,0 -20,9
Nettowerte der erworbenen
Vermögenswerte 25,5 32,1 -6,6
Firmenwert 30,5
Bezahlte Verbindlichkeiten im Namen
von etel 51,5
Kaufpreis 107,5
Noch nicht bezahlter Kaufpreis -10,1
Erworbene liquide Mittel -2,6
Zahlungsmittelabfluss 94,8

Die Tabelle oben zeigt Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden des erworbenen Unternehmens zum Erwerbszeitpunkt auf Basis einer vorläufigen Kaufpreiszuordnung aufgrund der Umsetzung der Auflagen der Wettbewerbsbehörde sowie die unmittelbar vor dem Zusammenschluss bestimmten Buchwerte gemäß IFRS.

Der gesamte Kaufpreis beinhaltet 4,3 Mio. EUR Anschaffungsnebenkosten.

Der realisierte Firmenwert ist auf bestehende und gut ausgebildete Belegschaft, Marktanteile und Zugang zu Kunden zurückzuführen.

Die Beteiligung an der eTel wird im Festnetzsegment dargestellt.

In den zwei Monaten seit dem Erwerb hat eTel Umsatzerlöse von 17,5 Mio. EUR, ein EBITDA von 1,0 Mio. EUR sowie einen Nettoverlust in Höhe von 0,5 Mio. EUR erwirtschaftet.

Da das erworbene Unternehmen vor dem Zusammenschluss keinen Abschluss nach IFRS erstellt hat und da der Einfluss auf

den Abschluss unwesentlich ist, wurde keine Pro-Forma-Information, unter der Annnahme, dass der Erwerb bereits am 1. Jänner 2007 und 2006 stattgefunden hat, erstellt.

Langfristige Finanzverbindlichkeiten, kurzfristige Finanzverbindlichkeiten und Nettoverschuldung

Bis zum 30 Juni 2007 wurden EUR 77,3 Mio. an langfristigen Verbindlichkeiten zurückbezahlt und 150,0 Mio. EUR an langfristigen Verbindlichkeiten aufgenommen.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Der effektive Steuersatz für die ersten sechs Monate bis zum 30. Juni 2007 und 2006 betrug 20,7 %. Der effektive Steuersatz für die ersten sechs Monate bis zum 30. Juni 2007 war aufgrund von Steuersatzdifferenzen und Steuerbegünstigungen niedriger als der gesetzliche österreichische Steuersatz von 25 %.

Aktive latente Steuern in Höhe von 9,2 Mio. EUR zum 31. Dezember 2006 erhöhten sich auf 20,2 Mio. EUR. Das ist im Wesentlichen auf die Aktivierung von latenten Steuern im Zuge des Unternehmenserwerbes von eTel zurückzuführen und wurde teilweise durch steuerliche Firmenwertabschreibung und Abschreibungen von Beteiligungen kompensiert.

Segmentberichterstattung

Die Segmente spiegeln die Managementstruktur des Unternehmens wider. Das Unternehmen verfügt über drei Segmente – Festnetz (entspricht in etwa dem früheren "Wireline"), Mobilkommunikation (entspricht in etwa dem früheren "Wireless") und Holding und Sonstige (früheres "Sonstiges" und Holdingaktivitäten). Die Holding koordiniert und unterstützt die Segmente Festnetz und Mobilkommunikation und stellt die Verbindung zu den Finanzmärkten dar.

Die Vorjahreszahlen der Segmente wurden angepasst, um sie mit der derzeitigen Struktur der Berichterstattung vergleichbar zu machen.

Die Eliminierungen der Segmentaufwendungen beinhaltet 9,4 Mio. EUR Aufwand für die Umsetzung der Holdingstruktur, die keinem Segment zuzuordnen sind.

Wichtige sonstige Ereignisse nach dem 30. Juni 2007

Seit Juli 2007 werden in der Republik Serbien die Mobilkommunikationsdienste unter dem Markennamen Vip angeboten. Das Unternehmen hat ein "National Roaming"-Abkommen mit dem Marktführer abgeschlossen, um die Komplettabdeckung in der Republik Serbien sicherzustellen.

Mit Beginn des 3. Qu. 07 hat die Telekom Austria Group eine Bank beauftragt, die Aktienrückkäufe für das Unternehmen vorzunehmen. Dadurch werden die möglichen Tage, an denen Aktien zurückgekauft werden können, erhöht, da die Sperrfristen entfallen, in denen das Unternehmen keine Aktien kaufen kann.

Im Juli 2007 hat Telekom Austria vereinbart, 100 % an der Mass Response Service GmbH, die im Wesentlichen in der Pro-duktion von interaktivem Fernsehen tätig ist, für einen Kaufpreis von ungefähr 19,5 EUR Mio. zu erwerben.

Die Telekom Austria Group hat im Juli 2007 ihre neue Homepage gestartet. Informationen über die Telekom Austria Group sind nun auf www.telekomaustria.com verfügbar.

Verzicht auf prüferische Durchsicht

Der vorliegende Halbjahresfinanzbericht der Telekom Austria Group wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

Erklärung des Vorstandes

Nach bestem Wissen und Gewissen erklärt der Vorstand der Telekom Austria AG, das der ungeprüfte Halbjahresfinanzbericht ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, vermittelt.

Wien, 22. August 2007

Der Vorstand

Boris Nemsic Rudolf Fischer Hans Tschuden Vorstandsvorsitzender Stellvertretender Finanzvorstand Vorstandsvorsitzender