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Talenthouse AG

Earnings Release Jan 4, 2011

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Earnings Release

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Cleantech – die Chance für die Schweiz

Nick Beglinger präsidiert den Ende 2009 ins Leben gerufene Wirtschaftsverband swisscleantech. Er sieht in der Nutzbarmachung von umweltschonenden Technologien und Dienstleistungen grosses Potenzial für junge Schweizer Wachstumsunternehmen. New Value befragte Nick Beglinger nach dem Schwerpunkt seiner aktuellen Tätigkeit und seiner Einschätzung der Rolle von Private Equity-Unternehmen bei der Förderung von innovativen Jungunternehmen.

Cleantech ist ein breites Aktionsfeld. Auf welche Aspekte konzentrieren Sie sich?

Wir verstehen Cleantech nicht als einen spezifischen Wirtschaftssektor. Vielmehr erstreckt sich Cleantech über alle Industrien. Nicht nur Heizungen und Wasseraufbereitungsanlagen können effizienter und umweltschonender werden, auch Anwaltskanzleien können weniger Papier verwenden und Flugreisen auf ein Minimum reduzieren.

Als Wirtschaftsverband wollen wir die Schweiz als Cleantech-Leader positionieren. Eine chinesische Stadtverwaltung wie zum Beispiel Kunming, die derzeit ihr Abwassersystem modernisiert, soll, auf die Schweiz angesprochen, an Cleantech denken, genauso wie sie mit unserem Land Begriffe wie den starken Finanzplatz und Käse verbindet. swisscleantech fördert die Verbesserung der Rahmenbedingungen sowie ausgewählte Entwicklungs- und Referenzprojekte, welche das Erreichen dieses Ziels unterstützen. Ein Beispiel ist das «Green Embassy»-Projekt. Als Referenzobjekt für nachhaltiges Bauen soll die Schweizer Botschaft in Washington im Minergie-Standard renoviert und zertifiziert werden, mit Schweizer Technologie ausgestattet – etwa mit Fenstern von EgoKiefer, einer Lüftung von Zehnder und den Sanitäranlagen von Geberit. Das US Pilotprojekt unterstützt den Export von Schweizer Design, Gebäudetechnologie und Materialien. Mit dem Projektziel der «grünsten Botschaft Washington's» ist reichlich PR in Sicht - für die Schweiz als Cleantech Land und für die beteiligten Firmen.

Nick Beglinger ist Präsident von swisscleantech (www.swisscleantech.ch) und CEO der Zürcher Stiftung für Globale Nachhaltigkeit (www.ffgs.org).

Welche Cleantech-Erfolgsgeschichten hat die Schweiz zu bieten?

Es gibt fünf fundamentale Faktoren, die für eine erfolgreiche Positionierung der Schweiz im Bereich Cleantech sprechen. (1) Das Land steht laut WEF (World Economic Forum) weltweit an der Spitze der wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften. (2) Gleiches gilt gemäss dem European Innovation Score Board für die Schweizer Innovationskraft – wir sind Europaleader. (3) Ebenso entscheidend ist die Lebensqualität: Hier zählen Zürich, Bern und Genf zu den zehn beliebtesten Städten weltweit für Toptalente. Dies ist sehr wichtig, da in den schnell wachsenden Cleantech-

Bereichen Talente stark gesucht sind. (4) Unser Bildungssystem auf Universitäts- und Berufsschulstufe zählt international zu den Besten. (5) Schliesslich ist die Schweiz aufgrund ihrer Grösse und den Erfahrungen in Sachen Tourismus an den Umgang mit limitierten Ressourcen gewöhnt und des Wertes intakter Natur bewusst. Deshalb besteht ein hohes Grundverständnis für Nachhaltigkeit sowie wichtiges Systemwissen aus langjähriger Erfahrung mit sauberer Infrastruktur und straffen Regulationen im Umweltbereich. In gewisser Weise gilt, dass die Schweiz 'Cleantech lebt'. Dies drückt sich auch im guten Abschneiden der Schweiz im Environmental Performance Index der US Universität Yale aus (http://epi.yale.edu/countries).

Es gibt demnach auch etliche Cleantech-Bereiche, in denen die Schweiz international zu den Besten zählt. Dazu gehören nachhaltiges Bauen, Recycling/Materialkreisläufe, Wasserwirtschaft, Stromwirtschaft, Öffentliche Mobilität etc. Um auch ausgewählte Firmennamen zu nennen, seien hier stellvertretend für viele weitere Coop, ABB oder Geberit angeführt, die als Cleantech-Vorreiter gelten.

Was bieten Sie Schweizer Cleantech-Unternehmen an? Wie können junge Wachstumsunternehmen von Ihnen profitieren?

Als Wirtschaftsverband bietet swisscleantech den Mitgliedern Services, Unterstützung bei Konsortien (z.B. im Bereich «Urban Mining» und «Smart Grid») sowie Projektmanagement bei Referenzprojekten (wie eben bei den «Green Embassies», dem Cleantech-Innovationspark in Dübendorf oder dem Swiss Village in Masdar/Abu Dhabi). Wichtig sind dabei eine Datenbank und ein Newsservice, die den Informations- und Bedürfnisaustausch unter Cleantech-Firmen ermöglicht und ihnen zielgerecht Forschungs- und Marktinformationen zukommen lässt. Auf breites Interesse stossen auch die Luncheons und Quartals-Events, welche nebst Update- und Fachreferaten vor allem eine Networking-Plattform bieten. Wir halten Strategieund Bildungs-Workshops und beziehen dabei aktiv unsere Beiräte sowie das Patronatskomitee ein. Bei den Konsortien und Projekten geht es um die Zusammenführung von Kompetenzen, die dann die Entwicklung und das Angebot von Systemlösungen erlauben.

Wie beurteilen Sie die Zusammenarbeit von öffentlichen und privaten Institutionen in der Schweiz bei der Förderung der Kommerzialisierung von neuen, umweltschonenden Technologien?

Die Zusammenarbeit mit den öffentlichen Stellen funktioniert gut. Bundespräsidentin Leuthard hatte im November den Cleantech-Massnahmenplan der Regierung lanciert. Das ist der richtige Ansatz von ganz oben. Jetzt arbeiten verschiedene öffentliche Stellen aktiv zusammen: das Bundesamt für Umwelt (BAFU), das Bundesamt für Energie (BFE), das SECO und das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT). Bei dieser Zusammenarbeit wird uns als Wirtschaftsverband via BBT die Möglichkeit gegeben, regelmässig Input einzuspeisen. Es ist beispielsweise äusserst wichtig, dass Privatwirtschaft und Staat bei der Auswahl der Forschungsschwerpunkte, der Berufsbildung oder der Innovationsförderung eng kooperieren. Bei der Berufsschulung geht es zum Beispiel darum, dem durch Innovation sich laufend verändernden Berufs-Knowhow mit aktuellem Bildungsmaterial gerecht zu werden. Heute müssen zum Beispiel Sanitäre über thermisches Solartechnikwissen verfügen, um den gewünschten Einbezug erneuerbarer Energie sicher zu stellen und somit eine Cleantech Lösung anbieten zu können.

Welche Aufgaben kommen swisscleantech bei der Förderung von Wachstumsunternehmen zu?

Die Wachstumsförderung ist für uns als Wirtschaftsverband eine zentrale Aufgabe. Wir sorgen für die richtigen staatlichen Anreize, den Wissensaustausch zwischen privaten Investoren und die Vernetzung von Investoren. swisscleantech arbeitet an konkreten Vorschlägen mit dem Ziel, weiteres Kapital für Cleantech-Früh- und Wachstumsfinanzierungen verfügbar zu machen. Eine Idee wäre die Lancierung eines Matching-Fonds. Hier erweitern staatliche Mittel privat aufgewendetes Investitionskapital.

An diesem Punkt möchte ich zudem eine Randbemerkung anführen: Unternehmertum muss in der Schweiz stärker gefördert und geschützt werden. Ein Mentalitätswandel ist hier dringend notwendig. Die hiesige Stigmatisierung von Entrepreneurs, die mit dem Sprung in die Selbständigkeit vorerst scheitern, ist schade und hemmt Innovation. Wir hoffen, dass Cleantech auch hier zusätzliche Motivation schaffen kann: Der Cleantech-Entrepreneur leistet im Erfolgsfall auch einen Beitrag in Sachen nachhaltige Entwicklung (weniger Emissionen, tieferer Ressourcenbedarf, etc.).

Wie beurteilen Sie die Rolle der Pensionskassen? Wie können sie einen grösseren Beitrag zur Förderung von neuen Zukunftstechnologien leisten?

Pensionskassen investieren heute erst sehr geringe Beträge in Start-up-Unternehmen. Angesichts der Risikoprofile der Vorsorgeinstitute ist dies in mancherlei Hinsicht verständlich. Dennoch wäre es wünschenswert, wenn durch die Pensionskassen grössere Beiträge für die Wachstumsfinanzierung von innovativen Cleantech-Unternehmen zur Verfügung stünden – auch im Interesse der Volkswirtschaft. Hier gilt es, gemeinsame Chancen zu identifizieren und entsprechende Instrumente zu entwickeln. Ein Ansatz liegt in der Zusammenarbeit bei Matching-Fonds mit Private-Equity-Investoren. Letztere sind gerade im Bereich Cleantech in der Schweiz mit New Value und anderen Anlegern gut vertreten.

Wenn Sie einen Wunsch an die Schweizer Wirtschaftpolitik richten könnten, welcher wäre es?

Dass die Schweiz voll auf die Karte Cleantech setzt. Das ist eine grosse Chance und eine Win-win-Situation für den Bund und die Privatwirtschaft. Dank ihren hervorragenden Standortvorteilen kann die kleine Schweiz im Bereich Cleantech auch international Grosses leisten!

Der Wirtschaftsverband swisscleantech setzt sich als Mitgliederorganisation für eine international führende Rolle der Schweiz und Liechtenstein im Bereich Cleantech ein. Als politischer Interessevertreter sorgt swisscleantech für eine klare Cleantech-Strategie, die richtigen Cleantech-Ziele und Rahmenbedingungen. Der Verband setzt sich dabei für konsequente Kosteninternalisierung, für einen starken Cleantech Werkplatz und für Transparenz für Firmen und Investoren ein. Die offizielle Lancierung von swisscleantech fand am 7. Dezember 2009 in Bern stat. swisscleantech umfasst aktuell ca. 130 Mitgliederfirmen und verfügt über drei Beiräte (Politikbeirat, Wissenschaftsbeirat, Verbandsbeirat) sowie ein Patronatskomitee, das von Bertrand Piccard angeführt wird.

Akquisition der FotoDesk Group Einstieg in Online Business Printing-Segment

Die FotoDesk Group stieg mit der Übernahme der Online-Photo und Business-Printing-Divisionen der netservice.cc media AG per 1. Juli 2010 in das Geschäftssegment Business Printing ein. In einem Asset Deal übernahm die zur FotoDesk Group AG gehörige Colorplaza AG, Basel, die Kunden und das operative Geschäft der in Liechtenstein und Österreich ansässigen netservice.cc media AG.

Mit der Akquisition des operativen Geschäfts der netservice.cc media AG erweitert FotoDesk Group AG ihre Kundenbasis im deutschsprachigen Raum und ergänzt ihr Online-Geschäft um ein weitreichendes Angebot für Geschäftskunden. Über das Online-Portal www.netprint.cc können Broschüren, Poster, Briefpapier, Visitenkarten und weitere Print-Produkte einfach bestellt werden. FotoDesk plant bis September die Online Print Software von Netprint zu aktualisieren und auszubauen.

Spezialist für online Foto- und Geschäftsdrucksachen

Die Erweiterung ihrer Produktpalette macht FotoDesk zu einem der wenigen Unternehmen weltweit, das seinen Kunden sowohl Foto- und Geschäftsdrucksachen online anbieten kann und Onlineplattformen im Bereich Fotodruck für Dritte aufsetzen kann. Von der Akquisition erwartet Fotodesk vor allem Synergien mit dem bestehenden Geschäft im Bereich Fotodruck und eine Festigung der Marktstellung ausgehend von einer höheren Umsatzbasis. Mit dem neuen Angebot von Online Business Printing Produkten kann FotoDesk zudem über eine Million existierende Kundenkontakte adressieren. Die technische Integration der neuen Geschäftsbereiche ist weitestgehend abgeschlossen und Bestellungen werden bereits über die FotoDesk-Systeme abgewickelt.

Bal Balaji, CEO von FotoDesk erläutert: «Dieser Expansionsschritt ist für FotoDesk ein wichtiger Meilenstein. Nicht nur erweitern wir unsere Kunden- und Umsatzbasis, sondern wir konnten auch unsere hohe technische Kompetenz unter Beweis stellen, und innert kürzester Zeit die Webportale von Netservice in unsere IT-Systeme und Auftragsabwicklung integrieren. Das Segment des Online Business Printing schätzen wir als attraktiven Wachstumsmarkt ein.»

Gehaltener NAV – Weitere Beteiligungen kurz vor Abschluss Quartalsinformation

Die auf die Förderung von jungen Schweizer Wachstumsunternehmen in den Bereichen Cleantech und Gesundheit fokussierte Beteiligungsgesellschaft New Value konnte im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 (per 30. Juni 2010) den inneren Wert (NAV) ihrer Portfoliounternehmen auf dem Niveau des Vorquartals halten. Der NAV je Aktie schloss bei CHF 24.22, leicht unter dem Stand von CHF 24.27 zu Beginn des Quartals. Die Generalversammlung vom 8. Juli 2010 beschloss zudem ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 10% des bestehenden Aktienkapitals. Die alternativ zur Auswahl stehende Kapitalherabsetzung wurde abgelehnt. Die Rahmenbedingungen des Aktienrückkaufprogramms werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Ein Tätigkeitsschwerpunkt von New Value lag in der Berichtsperiode in der Evaluation von neuen Investments, nachdem das Portfolio im März 2010 bereits mit der Investition in das Cleantech-Unternehmen ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH, Neukirchen-Vluyn (Detschland) ausgebaut wurde. ZWS ist ein auf erneuerbaren Energien basierender Systemanbieter für die moderne Haustechnik (siehe Portrait Seite 6). Das Management von New Value ist zuversichtlich, in den kommenden Wochen weitere Abschlüsse zu tätigen.

Silentsoft treibt internationale Markt-

erschliessung voran

Das auf Telemetrie-Überwachungssysteme mit starkem Fokus auf Cleantech-Anwendungen spezialisierte Unternehmen setzte im ersten Quartal die Erschliessung der Segmente «Wastemanagement» und «Green Building» erfolgreich fort. Silentsoft setzte spezialisierte Verkaufsteams in der Schweiz, Deutschland, Frankreich und Grossbritannien ein. Alle vier Teams haben erste Projektaufträge gewonnen. Parallel dazu schloss Silentsoft im Bereich der Telemetrieüberwachung von Tankanlagen neue Projekte und Verträge ab. Für Silos im Bereich Landwirtschaft und Nahrungsmittel entwickelte Silentsoft in Zusammenarbeit mit dem Technologiekonzern Endress + Hauser eine Sensor- und Telemetrielösung. Mit Provimi, einem weltweit führenden Hersteller für Tiernahrung wurde dazu ein Projekt beschlossen, für das ein Pilot in diesem Herbst geplant ist, und welches die Installation von 8'000 Sensoren in Deutschland und Spanien umfasst.

4

Natoil sieht Erholung und FotoDesk akquiriert

Natoil, der Anbieter von energieeffizienten und natürlich hergestellten Schmierstoffen, spürt eine verbesserte Nachfrage bei Industriekunden. Insbesondere bei Kunden, welche Spritzgussmaschinen von Arburg im Einsatz haben, sind Nachbestellungen von Hydraulikölen feststellbar. Weiter entwickelt Natoil gemeinsam mit einer internationalen Handelskette einen biologischen Schmierstoff in der Spraydose für den Do-it Markt. Die Markteinführung ist für dieses Jahr geplant. FotoDesk hat die Akquisition der Online-Photo und Business Printing Divisionen der netservice.cc media AG bekanntgegeben. Dadurch verstärkt FotoDesk ihre Umsatzbasis im Bereich Foto Printing und erschliesst neu das Geschäftsfeld Business Printing (siehe Bericht Seite 3).

Bogar erweitert Produktpalette und stärkt Führung Die auf Produkte für Tiergesundheit und -ernährung mit pflanzlichen Inhaltstoffen spezialisierte Bogar präsentierte im Mai 2010 an der Interzoo 2010, der Weltleitmesse der Heimtierbranche, ihre Produktneuheiten im Bereich pflanzliche Biozide und Ergänzungsfuttermittel für Haustiere. Die neue Produktlinie «bogadual» umfasst ein neues Flohmittel und als Weltneuheit ein Milben-Gel gegen Herbstgrasmilben, das auf einer Kombination des pflanzlichen Wirkstoffs Margosa und einem synthetischen Wirkungsverstärker basiert. Die Ergänzungsfuttermittel erweiterte Bogar mit den beiden Produkten «bogafit Anti-Aging» mit Ginseng und "bogafit Verdauung" mit Artischocke zur Regulation von Verdauungsbeschwerden bei Hunden und Katzen. Zudem wählte die Generalsversammlung im Juni Peter Hänsli in den Verwaltungsrat von Bogar; in der anschliessenden, konstituierenden Sitzung wurde er zum

Präsidenten bestimmt. Peter Hänsli ist ein ausgewiesener Experte für die Heimtierbranche und stärkt das Branchen-Knowhow in der Führung des Unternehmens.

QualiLife auf dem Sprung in die Deutschschweiz Im Frühsommer präsentierte die renommierte private Rehabilitationsklinik Hildebrand im Tessin einem breiten Fachpublikum, darunter über 50 Spitaldirektoren und IT-Verantwortliche von Schweizer Kliniken, die Vorteile der Softwarelösung QualiMedical UCS. Sie vereint allgemeine Informationen, Unterhaltungsangebote und Patienten- und Therapiedaten auf einem multimedialen Terminal direkt am Klinikbett. Ein weiteres Projekt konnte QualiLife mit der Klinik Pyramide am See in Zürich starten. Zudem erhielt QualiMedical UCS vom Trendforum Gesundheit, Köln, den Health Media Award zugesprochen. Die Auszeichnung unterstützt die laufende Markterschliessung.

Beteiligungsportfolio nach Branchen per 30.06.2010

Unternehmen Titelart Anzahl Aktien / Kurs am Marktwert Anteil am Anteil am
Nominal Stichtag in CHF1) Portfolio2) Unternehmen
Cleantech
Mycosym International AG Aktien 194 336 16.86 3 276 500 5.5% 49.1%
www.mycosym.com Darlehen 757 648 100.00% 757 648
Natoil AG Aktien 125 274 6.34 794 015 2.8% 29.9%
www.natoil.ch Wandeldarlehen 205 981 635.50% 1 309 016
Silentsoft SA Aktien 20 312 176.13 3 577 553 6.0% 25.7%
www.silentsoft.ch Wandeldarlehen 750 000 119.78% 898 336
Solar Industries AG Aktien 1 554 100 5.00 7 770 500 10.5% 33.1%
www.solarindustries.ch
ZWS GmbH
www.zws.de Darlehen (EUR) 1 500 000 100.00% 1 993 500 2.7% 0.0%
Gesundheit
Bogar AG Aktien 223 500 3.21 718 324 3.3% 31.6%
www.bogar.com Wandeldarlehen 521 500 326.59% 1 703 151
Idiag AG Aktien 6 928 621 0.64 4 434 317 8.5% 41.5%
www.idiag.ch Wandeldarlehen 518 458 361.82% 1 875 868
Qualilife SA Aktien 661 706 3.02 2 000 000 4.3% 38.1%
www.qualilife.com Darlehen 1 200 000 100.00% 1 200 000
Swiss Medical Solution AG Aktien 311 581 5.00 1 557 905 10.7% 38.9%
www.swissmedicalsolution.ch Wandeldarlehen I 970 331 505.48% 4 904 547
Wandeldarlehen II 1 218 680 117.80% 1 435 578
Weitere
Fotodesk Group AG Aktien 4 502 115 0.67 3 001 405 9.9% 45.0%
www.fotodesk.com Darlehen 960 000 100.00% 960 000
Wandeldarlehen 1 300 000 257.07% 3 341 961
Total 47 510 124 64.1%3)

1) Der Marktwert von Wandeldarlehen beinhaltet gemäss IFRS eine Bewertung des Fremdkapitalteils mit Barwert nach der Effektivzins methode und des Optionsteils

2) basierend auf Marktwert inklusive Berücksichtigung der liquiden Mittel und Finanzanlagen

3) Marktwert / Netto-Aktiven (Investitionsgrad)

Porträt ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH

Intelligente Haustechnik

Im März 2010 investierte New Value in das Cleantech-Unternehmen ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH, Neukirchen-Vluyn (Deutschland). ZWS ist, basierend auf erneuerbaren Energien, ein Systemanbieter für die gesamte moderne Haustechnik wie Wärmesysteme, Photovoltaikanlagen und Systeme zur Regenwassernutzung.

Das Produktangebot deckt die gesamte moderne Haustechnik ab und umfasst thermische Solaranlagen (Warmwasserbereitung, Heizungsunterstützung), Photovoltaik-Systeme, Heizungen (Wärmepumpen, Pellet, Holz, Speicherlösungen), Systemtechniklösungen (Haustechnik zur Verbindung der verschiedenen Technologien) sowie Anlagen für Lüftung (Wärmerückgewinnung und Kühlung), Sanitär und Regenwassernutzung. Demnächst kommen neuartige Speicherlösungen, weiterentwickelte Pellet-Öfen und Brennstoffzellen auf den Markt.

Unterstützende Einbindung von erneuerbarer Energie

ZWS lässt die Produkte bei den Herstellern fertigen und vertreibt diese unter dem ZWS-Markennamen oder teilweise als Markenprodukte von Drittproduzenten. In enger Zusammenarbeit mit den Partnerfirmen werden eigene Innovationen entwickelt – zum Beispiel im Bereich solarunterstütztes Heizen, wo ZWS in den letzten 15 Jahren eine Vorreiterfunktion einnahm und in hohem Mass zur Verbreitung der Solartechnologie in Deutschland beitrug.

Dynamisches Wachstum

Die Nachfrage nach Energieeffizienz-Steigerungen in der Haustechnik stieg in den letzten Jahren stark an. Mit ihrem breiten Produktangebot liegt ZWS voll im Trend. Entsprechend stiegen die Umsätze in den letzten drei Jahren über 40% p.a. an.

Aktuell beschäftigt ZWS rund 60 Mitarbeitende in 18 Niederlassungen in Deutschland und Österreich. Zusätzlich baut ZWS ein Netzwerk von Handelsvertretern auf, um verstärkt Direktkunden (Neubau und Sanierung) sowie sekundär auch Installateure anzusprechen.

Mit dem Ziel von der äusserst dynamischen Marktentwicklung zu profitieren, baut ZWS aktuell ihre Organisation aus und erweitert die Verstriebstrukturen. Mit einem Mezzaninedarlehen in Höhe von EUR 1.5 Mio. stellte New Value im März 2010 das notwendige Wachstumskapital zur Verfügung.

Produktbeispiel: SANUSOL 600 Multivalent-Wärmepumpe

Schnitt durch Speicher SANUSOL mit integriertem Heizkessel

Pünktlich zum 15-Jahre-Jubiläum stellt ZWS ihr neues Heizungskonzept für bestehende Bauten vor: SANUSOL 600 ist ein hochintegriertes, kompaktes Speichersystem. Es ermöglicht, die bestehende Heizungsanlage sparsamer und umweltschonender zu nutzen und dadurch die Energiekosten dauerhaft zu senken! Dank neuester Technik kann die Heizung zudem mit einer solaren Heizungsunterstützung oder einer solaren Brauchwasserbereitung ausgestattet werden, ohne dass die Sanierungskosten oder der bauliche Aufwand ins Unermessliche steigen. Auch andere Energieträger, zum Beispiel Holz, lassen sich einfach integrieren, da SANUSOL 600 bereits über die entsprechenden, vielfältigen Anschlussmöglichkeiten verfügt.

Medienspiegel

Finanz und Wirtschaft, 10. April 2010, Seite 23 Die Beteiligungsgesellschaft New Value will attraktiver werden. «Wir können rund 30 Mio. Fr. neu in aufstrebende Jungunternehmen investieren», sagt Verwaltungsratspräsident Rolf Wägli im Gespräch. «Wir streben die stete Steigerung des Portfolioschätzwertes und eine Gesamtrendite für den Investor von jährlich durchschnittlich 10% an.»

Stocks, 30. April 2010, Online Der Ausstieg bei Meyer Burger eröffnet neue Investmentchancen. Nach der Veräusserung ihrer Beteiligung am Solarunternehmen Meyer Burger will die kotierte Private-Equity-Firma New Value neue Firmenbeteiligungen in den Bereichen Cleantech und Gesundheit eingehen.

Handelszeitung, Special Private Equity, Fachbeitrag von Peter Letter: Megatrends als Wachstumstreiber, 26. Mai 2010, Seite 47 Gerade innovative Geschäftskonzepte, die einen Beitrag zur Lösung der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts leisten, weisen heute ein vielversprechendes Entwicklungspotenzial auf. New Value ist als börsenkotierte Beteiligungsgesellschaft seit Jahren in diesen Bereichen als Wachstumsfinanziererin tätig.

Finanz und Wirtschaft, 16. Juni 2010, Seite 14 Die Venture-Gesellschaft New Value hat im Geschäftsjahr 2009/10 per 31. März einen Überschuss von 10 Mio. Fr. erzielt. Der Wert des Portefeuilles verbesserte sich im Zeitraum April 2009 bis März 2010 um 11,5%. Risikofähige Investoren, die sich für die längerfristige Förderung von Jungunternehmen interessieren, können New Value als geeignete Ergänzungsanlage betrachten.

Aktuell Swiss Equity cleantech day – die Konferenz für nachhaltige Investments

12. Oktober 2010 – SIX Swiss Exchange, ConventionPoint, Zürich

Der 2009 lancierte Swiss Equity sustainability day wird umbenannt und ab diesem Jahr unter Swiss Equity cleantech day weitergeführt. Die Konferenz steht unter dem Motto «Cleantech-Innovationen als nachhaltige Investmentopportunitäten». Neben dem einführenden Keynote Referat von Prof. Dr. Carl Christian von Weizsäcker, Max Planck Institute, werden an der Veranstaltung die Bereiche Gebäudetechnologie, Mobilität, Smart Grid/ Netzwerke sowie Investmentstrategien näher beleuchtet. Es präsentieren sich insgesamt sechs Firmen vom Start-up bis zum börsenkotierten Unternehmen (u.a. Silentsoft SA, Pavatex SA). Namhafte Experten u.a. Prof. Dr. Holger Wallbaum, ETH Zürich Institut für Bau- und Infrastrukturmanagement, Ruedi Kriesi, Zehnder Group Management und Vizepräsident des Vereins Minergie, informieren in Fachreferaten und Panelgesprächen über die neusten Trends und Entwicklungen. Eine Ausstellung sowie genügend Raum für Networking runden die Veranstaltung ab.

Weitere Informationen finden Sie unter www.cleantechday.ch

Vergünstigter Eintritt

Interessierte newsvalue-Leser können bis Ende September 2010 über [email protected] eine Eintrittskarte mit 30% Rabatt für die Tagesveranstaltung bestellen.

Kurzporträt New Value

Ticker Listing
NEWN (CH) SIX Swiss Exchange
N7V (DE) Xetra, Frankfurt (Open Market)

Die New Value AG ist die Pionierin für nachhaltige Direktinvestitionen in junge Schweizer Wachstumsunternehmen. New Value, an der SIX Swiss Exchange kotiert, investiert direkt in private, aufstrebende Unternehmen mit überdurchschnittlichem Markt- und Wachstumspotenzial in der Schweiz und den umliegenden Ländern. Als Investmentgesellschaft fördert New Value innovative Geschäftsmodelle mit Venture Capital und begleitet diese bis zum Markterfolg.

Das Portfolio umfasst Unternehmen verschiedener Reifegrade, ab der Markteinführungsphase bis hin zu deren Etablierung als mittelständische Betriebe mit stabilen Gewinnen. Im Portfolio sind Unternehmen aus den Bereichen Cleantech und Gesundheit vertreten.

New Value ist der Nachhaltigkeit verpflichtet und legt bei der Selektion ihrer Portfoliounternehmen grossen Wert auf ethische Unternehmenskonzepte und gute Corporate Governance. Kriterien wie Sinnstiftung, soziale Verträglichkeit und ökologische Nachhaltigkeit betrachtet New Value als entscheidende Wettbewerbsvorteile, die sich qualitätsfördernd auf das Produkt- und Dienstleistungsangebot auswirken und somit überdurchschnittliches Wertsteigerungspotenzial ermöglichen.

Publikationen & Veranstaltungen

9. September 2010

«Wertkreierer oder Rohrkrepierer?», Podiumsdiskussion organisiert von Swiss Private Equity & Corporate Finance Association (SECA) und New Value, Widder Hotel Zürich

15. September 2010

New Value an der Swiss Equity Conference, SIX Swiss Exchange, ConventionPoint Zürich

12. Oktober 2010

Swiss Equity cleantech day, SIX Convention Point, Zürich

November 2010 Veröffentlichung Halbjahresbericht per 30.09.2010

New Value AG Bodmerstrasse 9 CH-8027 Zürich Telefon +41 43 344 38 38 Fax +41 43 344 38 39 [email protected] www.newvalue.ch

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