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Talenthouse AG

Annual Report Jan 19, 2002

939_10-k_2002-01-19_a27e3bae-3f21-4517-a601-6855bb29107f.pdf

Annual Report

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New Value investiert in Wachstumsunternehmen mit ethisch-innovativer Grundhaltung. ew

NEW VALUE AG Bahnhofstrasse 46 Postfach CH-8021 Zürich

Tel. +41 1 210 46 64 Fax +41 1 210 46 63

[email protected] www.newvalue.ch

Geschäftsbericht 2001/2002

Inhalt

Vorwort des Verwaltungsratspräsidenten 4 Rolf Wägli

6 Ethik und Gewinn –
d von der Erkenntnis zum Trend

8 New Value – erfolgreich unterwegs

10 – 13 Anlagepolitik 22 – 39 Finanzen

14–21 Die Portfolio-Gesellschaften

40 Impressum

Vorwort

Proof of Concept

Was die New Value AG von ihren Firmen im Beteiligungsportefeuille erwartet, gilt auch für sie selbst! Das Geschäftsmodell muss sich bewähren. Zu recht können wir heute behaupten, dass sich das Geschäftskonzept der New Value AG bewährt hat. Sowohl die Entwicklung des Inneren Wertes der Gesellschaft (NAV) als auch diejenige des Aktienpreises in Relation zu den weltweiten Indizes und im Vergleich zu anderen Investitionsvehikeln, zeigen auf, dass sich der Entscheid für eine Investition in unsere ethisch-orientierte Beteiligungsgesellschaft lohnt.

Das strenge Auswahlverfahren nach klaren ökonomischen und ethischen Kriterien, die Konzentration der Investitionen aus geografischer Sicht und eine konsequent durchgeführte Branchendiversifikation haben dazu geführt, dass die uns anvertrauten Gelder in doppelter Hinsicht gewinnbringend angelegt wurden. Nebst einem messbaren Gewinn leisten diese Anlagegelder einen positiven Beitrag zur gesellschaftlichen Qualität und Sinnstiftung.

Die erfreulich positive Entwicklung unserer Beteiligungsfirmen ist aber vorwiegend auch auf die enge Betreuung und Begleitung durch unsere ausgewiesenen Fachkräfte, in strategischen und operationellen Fragen, zurückzuführen. Das Unternehmens- und Unternehmercoaching ist ein gewichtiger Bestandteil unseres Geschäftskonzeptes. Beide werden konsequent angewandt.

Die, mit der Vermögensverwaltung betraute EPS Finanz AG, Zürich, ist kontinuierlich bestrebt, die für eine erfolgreiche Unternehmensbegleitung unabdinglichen Kompetenzen auf- und auszubauen. Dies geschieht einerseits firmenintern und andererseits durch die intensive Zusammenarbeit mit ausgewiesenen Fachkräften aus Industrie und Wissenschaft.

Die Zukunft

Die negative Stimmung auf den weltweiten Kapitalmärkten hat in den vergangenen zwei Jahren zu starken Verschiebungen im Bereiche der Unterneh-

Rolf Wägli

mensfinanzierungen geführt. Immer mehr Investoren konzentrieren sich auf grössere Unternehmen mit mehrjährigen Erfolgsausweisen. Für junge, innovative Unternehmen wird die Eigenkapitalbeschaffung dadurch immer schwieriger. Dies trotz vergleichsweise «vernünftigen» Bewertungen. Dadurch stehen auch die sogenannten Business Angels, welche die Gründung von Unternehmen ermöglichen, zunehmend vor Problemen, da Anschlussfinanzierungen fehlen. New Value AG ist eine der wenigen Beteiligungsgesellschaften, die konsequent diese Lücke in finanzieller und beratender Hinsicht füllen kann. Auch in ihrem dritten Lebensjahr wird New Value AG deshalb ihr eigenes Aktienkapital erhöhen um neben den bisherigen 10 Firmenbeteiligungen weitere zukunftsträchtige Investitionen in unserem lokalen Wirtschaftsraum tätigen zu können.

Dank

Investitionen in Wachstumsunternehmen können nur erfolgreich sein, wenn das Zusammenspiel von Unternehmern und ihren erfahrenen Betreuern reibungslos funktioniert. Die enge Kooperation zwischen dem Verwaltungsrat der New Value und dem Team der EPS Finanz AG im uneingeschränkten Interesse der Beteiligungsunternehmen und der Investoren, ist ein Garant für die Wertsicherung und Wertmehrung des investierten Kapitals. Ich danke sowohl meinen Kollegen im Verwaltungsrat, als auch dem gesamten, sehr engagierten Team der EPS Finanz AG, für ihren beeindruckenden Einsatz.

Unseren Aktionärinnen und Aktionären möchte ich für Ihr Vertrauen danken. Es ist unser erklärtes Ziel, diesem Vertrauen jederzeit gerecht zu werden. Gemeinsam wollen wir die New Value AG zur führenden Schweizer Beteiligungsgesellschaft für KMU's mit ethischer Grundhaltung, auf- und ausbauen.

Herzlichst Ihr

Rolf Wägli Verwaltungsratspräsident New Value AG

Ethik und Gewinn – von der Erkenntnis zum Trend

New Value ist angetreten mit dem Anspruch, Gewinn und Ethik intelligent zu kombinieren. Dieser Anspruch stellt den alten Antagonismus zwischen Ethik und Gewinn in Frage. Damit versteht sich New Value als Mitgestalter eines neuen Trends, der ein positives Verhältnis von Ethik und Gewinn ansteuert.

Bei neuen Trends müssen stets zwei Fragen gestellt werden!

ø Ist er eine Eintagesfliege oder ausdauernd? ø Ist er überhaupt unterstützenswert?

Gehen wir zuerst auf die zweite Frage ein! Im Kern geht es bei dem neuen Trend um das Ziel, den Investitionsfluss in eine gesellschaftlich und ökologisch wünschenswerte Richtung zu steuern. Das ist ein höchst attraktives Ziel. Dass da und dort modische Trittbrettfahrer auf den neuen Trend sitzen, tut seiner soliden Grundwahrheit keinen Abbruch. Nur so gestalten wir mit unseren Investitionen eine bessere Welt.

Die erste Frage ist spannend: Ist der Ethik-Trend eine vorübergehende Modeerscheinung? Es gibt Anzeichen dafür, dass er das nicht ist. So wird zum Beispiel der Chor kritischer Aktionärinnen und Aktionäre an Generalversammlungen immer stärker und lauter. Das ist eine neue Entwicklung. Die Aktionärsgemeinde hatte bis vor kurzem ein recht traditionelles Bewusstsein und verstand sich als Teil des Establishment, das sich nur ungern kritisch gebärdete.

Prof. Dr. Hans Ruh

Heute setzt sich die Erkenntnis durch, dass Aktionärinnen und Aktionäre zu den Verlierern zählen können, dass das Management kritisch zu begleiten ist, dass die ethische und ökologische Steuerung der Investitionen von den Anlegern gewählt werden muss. Mit anderen Worten: In der Aktionärsgemeinde setzt sich ein neues Bewusstsein langsam aber stetig durch, das sich durch kritische Begleitung, demokratische Mitsprache und ethische Ausrichtung auszeichnet.

Diese Entwicklung stärkt die These, dass die Strategie einer positiven Zuordnung von Ethik, Investition und Gewinn im Anlageentscheid an Bedeutung gewinnt. Wer frühzeitig dabei ist, sieht sich aller Voraussicht nach ethisch und ökonomisch belohnt.

Prof. Dr. Hans Ruh

Sozialethiker Stiftung für Angewandte Ethik

New Value – erfolgreich unterwegs

Vision

Die New Value AG wird die führende ethisch-orientierte Beteiligungsgesellschaft für KMU's mit innovativen und nachhaltigen Geschäftsmodellen im deutschsprachigen Raum. Durch den Einsatz moderner Methoden und Mittel, bei Beteiligung und Betreuung, wird eine nachhaltige Wertsteigerung der Unternehmen in ihrem Beteiligungsportfolio im Sinne aller Anspruchsgruppen erzielt.

Das Unternehmen

Die New Value AG wurde am 23. Mai 2000 als Holding-Gesellschaft nach Schweizerischem Recht gegründet. Als Beteiligungsgesellschaft bietet sie institutionellen und privaten Anlegern Zugang zu einem Portfolio von Private-Equity-Beteiligungen an Wachstumsunternehmen mit ethisch-innovativer Grundhaltung, die für ihre verschiedenen Anspruchsgruppen Werte generieren. New Value AG investiert vor allem in der Schweiz sowie Deutschland und Österreich.

Investmentphilosophie

Basierend auf einem professionellen Auswahlverfahren, investiert New Value in innovative, zukunftsorientierte Wachstumsunternehmen. Diese sind in attraktiven Branchen tätig und weisen ein hervorragendes ökonomisches Erfolgspotenzial auf. Die Portfolio-Unternehmen entwickeln und vertreiben innovative Produkte und haben den Marktdurchbruch erreicht oder stehen unmittelbar vor grossen Markterfolgen. Sie werden optimal begleitet und überwacht. Ihre geographische Nähe begünstigt die aktive Begleitung.

Ethisches Surplus

New Value kombiniert finanziellen Mehrwert mit

ethischem Surplus, indem sie nur in Unternehmen investiert, die gegenüber Kunden, Gesellschaft, Umwelt, Mitarbeiterschaft, Lieferanten und Investoren ihre ethische Verantwortung – orientiert an grundlegenden Werten und Normen – vorbildlich wahrnehmen. Die wichtigsten Kriterien sind Sinnstiftung, soziale Verträglichkeit, Menschenwürde und ökologische Nachhaltigkeit.

Private Equity

Private Equity ist die direkte Beteiligung am Aktienkapital von erfolgversprechenden Wachstumsunternehmen, deren Aktien nicht an der Börse gehandelt werden. Vor allem junge Unternehmen brauchen diese Art von Wachstumsfinanzierung. Diese Finanzierungsart zählt zu den ältesten Finanzierungsbeteiligungsformen schlechthin. Sie wurde in den vergangenen Jahren auf Grund der Börsenhysterie völlig falsch eingesetzt.

Private-Equity-Gesellschaft

Nicht alle Wachstumsunternehmen erwirtschaften grosse Renditen und vervielfachen ihren Marktwert. Für Gewinn bringendes Investieren in Unternehmen ist eine sorgfältige Auswahl und deren aktive strategische Begleitung und Kontrolle ein absolutes Muss. Da ist es vorteilhaft, das Wissen und die Erfahrung einer spezialisierten Private-Equity-Gesellschaft zu nutzen. Ihre spezifisch ausgebildeten Kompetenzträger arbeiten unter strenger Kontrolle mit professionellen Methoden und Richtlinien.

Die gleichzeitige Investition in mehrere Unternehmen und in unterschiedliche Branchen diversifiziert Risiken und optimiert den Gewinn. Die Betreuung durch Private-Equity-Spezialisten fördert die Wertsteigerung der Portfoliounternehmen.

Gesellschaft New Value AG, Zürich
Sitz Zürich
Art der Aktien Namenaktien
Ausgegebene Aktien 1'025'000 Namenaktien
Börsenzulassung Seit 28. August 2000 an der Telefonischen Börse Bern (TBB) kotiert
Dividenden Die Gesellschaft hat nicht die Absicht, in absehbarer Zeit Dividenden zu
zahlen. Summen, die unter Umständen zur Ausschüttung zur Verfügung
stehen, d.h. realisierte Nettokapitalerträge und betriebliche Reingewinne,
werden im Einklang mit der Anlagepolitik erneut investiert.
Anlageberatungshonorar Dem Investment Advisory Agreement entsprechend zahlt New Value
dem Adviser vierteljährlich ein Anlageberatungshonorar. Dieses beläuft
sich pro Quartal auf 0,5% des geprüften konsolidierten gesamten NAV
der Gesellschaft zu Beginn des Geschäftsjahres und ist quartalsweise
im voraus bezahlbar.
Erfolgsbeteiligung Am Ende jedes Geschäftsjahres zahlt die New Value AG dem Adviser
eine gestaffelte Erfolgsbeteiligung, die auf der Aktienkurssteigerung an
der Hauptbörse beruht und zwar nach dem folgenden Schlüssel:
≥ 10% p.a. Wertzuwachs: 10% Erfolgsbeteiligung
≥ 15% p.a. Wertzuwachs: 20% Erfolgsbeteiligung.
In der Berichtsperiode wurde dem Adviser keine Erfolgsbeteiligung
vergütet.
Verwaltungsrat Rolf Wägli, Präsident und Delegierter
Paul Santner, Vizepräsident
Eugen Bartholdi
Jan Larsson
Prof. Dr. Ueli Maurer
Dr. Alfred Stingelin
Der Adviser EPS Finanz AG, Zürich
Revisionsstelle KPMG Fides Peat, Bern
Depotstelle der Gesellschaft Credit Suisse Asset Management, Zürich
Schweizer Valorennummer 1 081 986
Ticker-Symbol NEWN
Kontaktadresse New Value AG
Bahnhofstrasse 46, Postfach, CH-8021 Zürich
Tel. +41 1 210 46 64, Fax +41 1 210 46 63
[email protected], www.newvalue.ch

Anlagepolitik

Das Streben nach individuellen Vorteilen ist der Motor allen Handelns. Ethik hingegen verlangt, dass vom jeweiligen individuellen Vorteilsstreben auch die anderen Nutzen ziehen. Das Gewinnstreben der Unternehmen ist dann gerechtfertigt, wenn es für die soziale Umwelt Vorteile produziert, die diese alleine nicht realisieren könnte.

aus «Wirtschaft und Moral – eine Neubestimmung ihres Verhältnisses», Prof. Dr. Dr. Karl Homann, LMU München

1. Anlagestrategie

Die New Value AG investiert vor allem mit Schwergewicht Schweiz, Deutschland und Österreich in Wachstumsunternehmen mit ethisch-innovativer Grundhaltung, welche für ihre verschiedenen Anspruchsgruppen Werte generieren (Grafik siehe S. 13). Es wird bewusst ein breiter Branchenansatz gewählt und sowohl in High-Tech wie auch in traditionelle Branchen investiert.

Positivkriterien für Investitionen sind:

  • ø erkennbare Wettbewerbsvorteile, die hohe Marktanteile und ein grosses Wachstumspotenzial ermöglichen;
  • ø grosses existierendes oder potenzielles Marktvolumen;
  • ø im Wesentlichen bestehendes Unternehmerteam mit Bereitschaft zur Ergänzung (falls notwendig);
  • ø Motivation, mit aktivem Investor die gesteckten Ziele zu erreichen;
  • ø Integration ethischer Grundanliegen in die Unternehmenspolitik.

Die zentralen ethischen Kriterien Sinnstiftung, soziale Verträglichkeit, Menschenwürde und ökologische Nachhaltigkeit verstehen sich grundsätzlich als positive Leitideen für eine innovative und konstruktive Unternehmenspolitik; allfällige Negativkriterien leiten sich von diesen ab.

Ethik orientiert sich an grundlegenden Werten und Normen wie Ehrfurcht vor dem Leben, Vermeidung von Schaden, faire Verteilung, Erhaltung der Lebensgrundlagen, Verantwortung für das Gesamtwohl, Solidarität und Würde der Kreatur. Die Politik der New Value AG zielt auf eine positive Korrelation von Ethik und Gewinn, weil die begründete Erwartung besteht, dass Ethik sich als qualitätssteigernd erweist und dies von immer mehr Kunden und Anlegern so wahrgenommen wird.

Die Wissenschaft versteht unter ökologischer Nachhaltigkeit das Verhältnis zwischen Wertschöpfung und Schadschöpfung. Der Ethik-Ansatz der New Value AG zielt u.a. auf die Steigerung des Unternehmenswertes durch Optimierung des Verhältnisses von Wertschöpfung zu Schadschöpfung dank Unternehmenskonzepten, die mit weniger Ressourcenverbrauch und Umweltbelastung neue Marktpotenziale erschliessen. Ökologische Nachhaltigkeit gilt als essentieller Wettbewerbsfaktor, um sich auf globalen Märkten zu behaupten.

Als Anspruchsgruppen der Portfolio-Unternehmen sowie der New Value AG gelten insbesondere

  • ø die Investorinnen und Investoren
  • ø die Kundinnen und Kunden
  • ø die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • ø die Lieferanten
  • ø die Umwelt
  • ø die Gesellschaft.
  • Investitionen können getätigt werden
  • ø in Private-Equity-Anlagen (nicht kotierte Anlagen von Start-up bis Pre-IPO-Finanzierung);
  • ø in Unternehmen, die an einer beaufsichtigten Börse kotiert sind.

2. Anlageziele

Die Gesellschaft strebt unter Berücksichtigung von Risikogesichtspunkten durch Wertsteigerung eine mittel- und langfristige Rendite von 15% pro Jahr an.

Die New Value AG legt die ihr zur Verfügung stehenden Mittel, unter Berücksichtigung der Wirtschaftsund Kapitalmarktgegebenheiten, in einem hohen Ausmass in Beteiligungen an. Die Liquidität soll im Regelfall 10% der verfügbaren Mittel nicht überschreiten.

3. Anlagestil

Der Anlagestil der New Value AG ist geprägt durch den Aufbau von Beteiligungen unter mittel- und langfristigen Perspektiven. Die Investitionen konzentrieren sich auf junge, nicht kotierte Unternehmen, die über zukunftsorientierte Innovationen verfügen.

Investitionen erfolgen in Form von Beteiligungskapital oder eigenkapitalähnlichen Finanzierungsformen (z.B. Wandeldarlehen, Darlehen mit Optionsrechten). Es werden signifikante Minderheitsund Mehrheitsbeteiligungen erworben oder Co-Investitionen mit Venture-Kapitalisten getätigt. In Ausnahmefällen können im Zusammenhang mit Beteiligungsfinanzierungen auch Fremdkapitalfinanzierungen (z.B. Überbrückungsfinanzierungen) erfolgen.

Anzustreben sind Beteiligungen an Unternehmen mit überdurchschnittlichem Wachstumspotenzial. Durch eine aktive Begleitung der Portfolio-Unternehmen sollen Risiken kontrolliert und aktiv zur Wertsteigerung beigetragen werden.

Veräusserungsgewinne, Dividendenerträge und andere Erträge werden reinvestiert.

4. Gewichtung der Anlagen

4.1 Gewichtung der Anlagen nach Branchen

Es wird bewusst ein breiter Branchenansatz gewählt und in Wachstumsunternehmen sowohl in High- wie auch in Low-Tech-Bereichen investiert. Es soll nicht mehr als ein Drittel des Net Asset Value in eine einzelne Branche investiert werden.

4.2 Gewichtung nach Anlagen und Regionen

Der Anlageschwerpunkt liegt in der Schweiz, Deutschland und Österreich. Grundsätzlich kann jedoch gesamteuropäisch und in Ausnahmefällen auch in Unternehmen ausserhalb Europas investiert werden.

4.3 Gewichtung der Anlagen nach Entwicklungsstand der Unternehmen

ø bis maximal 100% der Anlagen in Private Equity

ø bis maximal 50% der Anlagen in börsenkotierte Unternehmen. Relevant im Falle eines Börsenganges einer Portfoliogesellschaft.

4.4 Gewichtung der Anlagen nach Finanzierungsform

  • ø bis maximal 100% der Anlagen in Beteiligungskapital oder eigenkapitalähnliche Finanzierungsformen
  • ø bis maximal 20% der Anlagen in Fremdkapitalfinanzierungen (kombiniert mit bestehender oder geplanter Eigenkapitalfinanzierung)

5. Auswahl der Anlagen

New Value AG nimmt eine permanente Marktanalyse vor und identifiziert Unternehmen, welche den Kriterien entsprechen. Eine Evaluation unter Einbezug von Chancen- und Risikoüberlegungen erfolgt zumindest unter den Aspekten Produkt, Markt, Management, finanzielle Performance und Ethik.

Folgende Überlegungen sind insbesondere entscheidend für eine Investition:

  • ø Konformität zu Anlagereglementen
  • ø Entwicklungspotenziale aus technologischer und marktbezogener Sicht
  • ø Festigung von gegenwärtigen strategischen Positionen unter Berücksichtigung von Chancen und Risiken
  • ø Angemessenheit des Risiko/Nutzen-Verhältnis
  • ø Angemessenheit des Preises

6. Risikoverteilung

Eine einzelne Beteiligung soll im Regelfall 20% des inneren Wertes (Net Asset Value) aller Beteiligungen nicht übersteigen. Berechnungsbasis ist der Anschaffungswert der entsprechenden Beteiligung.

New Value generiert Werte

Lieferantinnen und Lieferanten

  • Fairness und Stabilität in den Beziehungen
  • Verantwortungsvolle Zusammenarbeit
  • Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen
  • Lösung vitaler Probleme
  • Steigerung der Lebensqualität

Investment Prozess

• Identifikation der Investment Targets • Evaluation • Produkt • Markt • Management • Financial Performance • Verifikation/ Überarbeitung Businessplan • Milestones • Bewertung • Finanzierung • Frühzeitige Planung • Aktives Begleiten der Portfolio-Unternehmen • Einsitz im Aufsichtsrat/ Verwaltungsrat • Desinvestition der Portfolio-Unternehmen (Realisierung) durch Verkauf oder IPO innert 3 bis 5 Jahren Transparente Investor Relations Suche/Selektion Strukturierung Begleitung Exit

des Exits

• Ethik • Due Diligence

Aktives und nachhaltiges Wertemanagement

13

Die Portfolio-Gesellschaften ew va ue

Die New Value AG ist in zehn Wachstumsunternehmen aus unterschiedlichen Branchen investiert.

Nachfolgend ist das konsolidierte Beteiligungs-Portfolio sowie eine Beschreibung der Aktivitäten der einzelnen Gesellschaft aufgeführt.

12

Unternehmen Branche Titel Anzahl Währung Durchschnittl.
Anschaffungs
preis
Wert
je Aktie per
31.03.02
Investiertes
Kapital
in CHF
Fair Value
in CHF
In %
an Gesell
schaft
Bogar (Phyto-) Pharma Aktien 11'170 CHF 290.19 350.00 3'241'400 3'909'500 21.4
Colorplaza Dig. Foto Finishing Aktien 5'144 CHF 194.40 194.40 999'994 999'994 13.3
Wandeldarl. CHF 1) 1'000'000 1'000'000
Idiag Medizinaltechnik Aktien 8'055 CHF 330.54 600.00 2'662'500 4'833'000 39.6
Innoplana Umwelttechnik Aktien 167'222 CHF 17.08 19.50 2'855'496 3'260'829 38.9
Light Vision Group Lichttechnik Aktien 22'500 CHF 22.22 22.22 500'000 500'000 45.0
Wandeldarl. CHF 750'000 750'000
SAF Software Aktien 339 CHF 2'949.85 1'475.00 1'000'000 500'000 2.1
Somaco Neue Werkstoffe Aktien 2'500 CHF 100.00 100.00 250'000 250'000 18.0
3S Photovoltaik Aktien 50'000 CHF 20.00 20.00 1'000'000 1'000'000 46.3
Wandeldarl. CHF 500'000 500'000
TheraSTrat Bio-Tech/Software Wandeldarl. CHF 300'000 300'000
Triton Bio-Tech/Agro Aktien 30'000 EUR 34.09 34.09 1'547'181 1'547'181 30.0
Total 16'606'571 19'350'504
1) Zugesagtes Kapital: CHF 1'000'000

Portfolio per 31.03.2002

Bogar AG

www.bogar.com

Kurzbeschrieb

Die Bogar AG, gegründet 1998 in Zürich, ist ein innovatives Pharmaunternehmen, welches sich für eine zukunftsorientierte Tiergesundheit und Tierzucht einsetzt. Ihre Spezialität ist die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von modernen, pflanzlichen Ergänzungsfuttermitteln, Pflegemitteln und Arzneimitteln. Das hochkompetente Team von Wissenschaftlern entwickelt mit modernsten wissenschaftlichen Methoden und unter strengsten Qualitätskriterien ein breites Sortiment neuartiger, pflanzlicher Produkte (sogenannte phytopharmazeutische Produkte) zur Ergänzung der Tierernährung sowie zur Vorbeugung chronischer Krankheiten bei Klein- und Nutztieren.

Die ersten Erfahrungen mit der langwierigen und kostenintensiven Registrierung von Phytopharmaka haben Bogar dazu bewegt, ihre Produkte sowohl für die Tiermedizin als auch für Futtermittelhersteller zu entwickeln. Dadurch erschliesst sich für Bogar ein breiteres Anwendungsgebiet. Zielgruppen sind Tierärzte, Kleintierhalter, konventionelle und ökologische landwirtschaftliche Produktions- und Zuchtbetriebe sowie die Futtermittelindustrie für den Klein- und Nutztiermarkt.

Highlights

Bogar AG verfügt über eine Produktepalette von vorerst vier Produkten. Das erste Produkt Bogaskin® ist im Markt eingeführt. Für dieses Produkt hat Bogar AG letztes Jahr als erstes Unternehmen weltweit die Zulassung als phytopharmazeutische Produkt Bogaskin® für die Tiermedizin in der Schweiz erhalten. Das Produkt wird seit Februar 2002 durch die Veterinaria AG in der Schweiz vertrieben. Es wird bei chronischen und/oder allergischen Dermatiden, bei Ekzemen, Allergien und Pilzerkrankungen von Hunden eingesetzt. Die Reaktionen von Tierärzten und Tierhaltern sind sehr positiv.

Ausblick

Die beiden Produkte Bogadapt® (stärkt und reguliert das Immunsystem) und Bogamove® (bei entzündlichen Gelenkserkrankungen, Arthritis) sollen noch in diesem Jahr als Ergänzungsfuttermittel registriert und in den Schweizermarkt eingeführt werden. Die Registrierung dieser Produkte als Tierarzneimittel wird zu einem späteren Zeitpunkt geprüft. Ein viertes Produkt (zur Linderung von Altersbeschwerden und Förderung der Vitalität) ist noch in der Entwicklungspipeline und soll im Jahr 2003 in die Phase der klinischen Studie gelangen. Ebenfalls im Jahr 2003 plant Bogar AG mit den bestehenden Produkten die Expansion in die EU-Länder.

Bewertung

Die im letzten Jahr erfolgreich durchgeführte Kapitalerhöhung zu einem Preis je Aktie von CHF 350.– liess eine Aufwertung der Beteiligung um CHF50.– je Aktie zu.

Colorplaza S.A.

www.colorplaza.com

Kurzbeschrieb

Das im Dezember 1999 gegründete Foto Finishing Unternehmen Colorplaza SA mit Sitz in Vevey ist im Bereich digitaler Bildtechnologie tätig. Seine Dienstleistung Colormailer zeichnet sich – parallel zum gegenwärtigen Digitalkamera-Boom – durch einfache Bedienbarkeit und günstige Preise aus. PC- und Macintosh-Benutzer mit Internet-Anschluss können rund um die Uhr, direkt von Digitalkameras, Scannern oder von Foto-CDs kontrastreiche und detailscharfe Prints auf hochwertigem Fotopapier bestellen. Diesen Internet Digital Print Service bietet Colorplaza in 10 Sprachen einer weltweiten Kundschaft an. Partnerschaften u.a. mit Sony und Agfa beweisen, dass sich Colormailer innert kürzester Zeit zum Qualitäts-Label entwickelt hat.

Highlights

Colorplaza lancierte in europaweiter Partnerschaft mit der CeWe Gruppe den Internet Digital Fotoprint Service Fastlab. CeWe ist die führende europäische Foto Finishing Gruppe im Bereich nicht digitale Bildentwicklung mit 26 Labors in Europa. Fastlab ist ein Online Fotoprint Service für die Nutzer von Digitalkameras. Colorplaza bietet diesen Service als offizieller Partner von Microsoft® Windows® XP in zahlreichen europäischen Ländern an. Seit Januar öffnete sich für Colorplaza ein Fenster in die Zukunft des «Wireless Mobile Imaging». Colorplaza entwickelte zusammen mit Nokia eine Schnittstelle, die es den Nokia 9210 Communicator Benutzern erlaubt, Bilder direkt vom Handy aus an das Fotolabor Colormailer zu senden und auf hochwertiges Fotopapier ausdrucken zu lassen. Dies lange bevor sich die GPRSoder UMTS-Technologie verbreitet hat. Insgesamt konnte Colorplaza ihren Umsatz im vergangenen Jahr vervierfachen und europaweit über 38'000 Neukunden gewinnen. Der Marktanteil des Unternehmens im Digital Photo Printing in Europa liegt schätzungsweise über 20%.

Ausblick

Colorplaza wird durch Ausbau seiner Marketingaktivitäten sowie POS-Aktionen und Vertriebs-Kooperationen ihre Präsenz weiter ausbauen. Auch wird die Software weiterentwickelt, sodass die Auftragsabwicklung für den Kunden vereinfacht und das Dienstleistungsangebot erweitert werden kann.

Bewertung

Die Bewertung entspricht dem Einstandspreis.

Idiag AG

www.idiag.ch

Kurzbeschrieb

Die Idiag AG in Volketswil ist eine eigentliche Ideen AG. Sie hat sich darauf spezialisiert, innovative Produktideen im Bereich Medizinaltechnik zur Marktreife weiterzuentwickeln und zu kommerzialisieren. Zentrales Anliegen und typisches Merkmal aller Idiag Produkte ist die menschengerechte, ergonomische Gestaltung. Der Mensch steht im Mittelpunkt. Ein erster Nachweis für die Kompetenzen von Idiag ist die MediMouse®. Mit diesem Gerät lassen sich ohne Belastung des Patienten auf einfachste, schnelle und kostengünstige Weise Form und Beweglichkeit der Wirbelsäule bestimmen. Die MediMouse® ist in Europa im Markt eingeführt und wird zur Zeit in den USA lanciert.

Highlights

Die Markteinführung des Atemtrainingsgerätes SpiroTiger®, dem zweiten, revolutionären Idiag Produkt, verlief äusserst erfolgreich. Im 1. Verkaufsjahr wurden von Mai bis Dezember 2001 in der Schweiz 480 Stück SpiroTiger®, hauptsächlich bei der Zielgruppe Lungenpatienten und Schnarcher, abgesetzt. Für die Zielgruppe Sportler lancierte Idiag im Dezember den SpiroTiger® Sport. Bekannte Spitzensportler wie u.a. «SwissPower Gigathlon 2002» Gewinner Urban Schumacher zählen zu den Aushängeschildern der SpiroTiger® Benützer. Für die MediMouse® wurde eine neue Software entwickelt, die es dem Fachpersonal nun auch erlaubt, seitliche Messungen an der Wirbelsäule und anderen Körperteilen vorzunehmen und somit den Kreis der potentiellen Anwender erheblich erweitert.

Ausblick

Nach einer Umsatzsteigerung von 40% im Jahr 2001 liegt die Idiag im Bereich des Breakeven. Idiag erwartet im laufenden Jahr die Gewinnzone zu erreichen. Der SpiroTiger® wird in diesem Jahr in Europa und den USA im Markt eingeführt. Die Integration von Aditus sowie die Etablierung einer Vertriebsgesellschaft in Deutschland sind zwei weitere Meilensteine für dieses Jahr. Idiag hat ein neues, vielversprechendes Medtech-Produkt in der Pipeline, wofür die Gesellschaft eine Machbarkeitsstudie durchführt.

Bewertung

Das Erreichen der Budgetvorgaben, die erfolgreiche Marktlancierung des SpiroTigers® und die mühelos vollzogene Kapitalerhöhung zur USA-Markterschliessung über CHF 1 Mio. liessen eine Höherbewertung der Aktien von CHF 330.00 auf CHF 600.00 zu.

Innoplana Umwelttechnik AG

www.innoplana.com

Kurzbeschrieb

Innoplana Umwelttechnik AG – mit Sitz in Tägerwilen (CH) ist spezialisiert auf die Realisierung von Anlagen zur Trocknung von Klärschlamm. Anders als eine staubige Masse wie die Konkurrenz, produziert das Innoplana-Verfahren ein staubfreies, geruchloses und hygienisch stabiles Granulat, das problemlos lagerund transportfähig ist und je nach Beschaffenheit des Ausgangsschlammes im Zementwerk oder in der Kehrichtverbrennungsanlage verbrannt, kompostiert oder in der Landwirtschaft als Dünger ausgebracht werden kann. Im weiteren liegen die Betriebskosten der Innoplana-Anlage aufgrund geringerer Energieverbrauchswerte klar tiefer als bei der Konkurrenz. Das Engineering ist die Kernkompetenz von Innoplana; die Produktion wird ausgelagert. Innoplana-Anlagen sind europaweit im Einsatz.

Highlights

Innoplana konnte im Jahr 2001 zwei grössere Anlagen in den neu erschlossenen französischen Markt verkaufen. Dennoch lag damit der Auftragseingang unter den Erwartungen. Aufgrund von verlängerten Entscheidungsprozessen v.a. bei den Gemeinden, haben sich einige Zusagen verzögert. Die bestehenden Projekte konnten zur Zufriedenheit der Kunden ausgeführt werden.

Aufgrund der Schwäche der Schwedischen Krone im Vergleich zum Schweizer Franken musste Innoplana einen grösseren Währungsverlust hinnehmen, welcher das Jahresergebnis belastet.

Ausblick

Die Projekt-Pipeline wächst laufend und wiederspiegelt die positive Marktentwicklung. Zusätzliche Impulse werden von der Teilnahme an der IFAT in München im Mai 2002, der weltweit grössten Messe für Umwelt und Entsorgung, erwartet. Im ersten Quartal 2002 konnten bereits zwei neue Abschlüsse getätigt werden. Mit dem steigenden Marktvolumen treten neue Konkurrenten in den Markt ein. Gegenüber diesen Anbietern ist Innoplana auf Grund des Technologievorsprunges gut gerüstet. Es muss jedoch mit einem Druck auf die Margen gerechnet werden.

Bewertung

Die Aufwertung von CHF 18.00 auf CHF 19.50 erfolgte per Ende Dezember 2001. Innoplana konnte, trotz des schwierigen Umfeldes, neue Mittel durch eine Kapitalerhöhung von CHF 2.7 Mio. zur Umsetzung der europaweiten Markterschliessung und für Umlaufvermögen durchführen.

Light Vision Group AG

www.lightvisiongroup.com

Kurzbeschrieb

Light Vision Group (LVG) entwickelt, produziert und vertreibt Produkte im Bereich der High-Tech-Beleuchtungsindustrie, insbesondere in der zukunftsweisenden Elektrolumineszenz-Technologie. Light Vision Group wurde im Dezember 2001 mit Sitz in Dottikon/AG gegründet.

LVG ist Technologieführerin in der Entwicklung und «Roll-to-Roll» Herstellung von extrem langen, flexiblen Lichtbändern. Europaweit ist LVG das einzige Unternehmen, das endlose Lumineszenz-Lichtbänder in kontinuierlicher Produktion herstellen kann. Die Lichtbänder verfügen über ein geringes Gewicht, eine lange Lebensdauer und sie sind zudem umweltverträglich, wasser-, wärme-, schütterungs- und UV-resistent. Der niedrige Stomverbrauch wird zu 85% in Licht gewandelt. Die Lichtbänder verfügen über klare ökologische Vorteile gegenüber ihren Konkurrenten, insbesondere den Leuchtstoffröhren. Mit LVG LUX bietet die Firma ihr erstes innovatives Produkt an: Ein hauchdünnes Elektrolumineszenz-Licht, das standardmässig in einer Breite von 1.2 – 25 cm und einer Länge von bis zu 200 Metern produziert wird.

Highlights

LVG nutzte die letzten Monate, um die Anlage für die Produktion der Lichtbänder zu optimieren. Es wurde u.a. eine professionelle Raumluft-Absaugung installiert, wobei eine nachgeschaltete Lösungsmittelabsorbtion in Aktivkohle realisiert wurde. Mittlerweile ist LVG in der Lage, bis zu 675 m2 Lichtbänder pro Monat zu produzieren. Zudem wurde ein umfassender Produktekatalog erstellt und der Internetauftritt neu gestaltet.

Erste renommierte Kunden sind das Kultur- und Kongresszentrum (KKL) und das NAF NAF in Luzern sowie das modern umgestaltete Restaurant Lake Side Casino Zürichhorn.

Ausblick

Die Schwerpunkte in diesem Jahr liegen im Ausbau der Organisation, im Aufbau eines internationalen Vertriebsnetzes sowie in der Implementation eines Qualitätsmanagementsystems. Die Marketing- und Vertriebsaktivitäten werden auf die Hauptmärkte Sicherheitstechnik (Tunnel-, Hindernis- und Notfallbeleuchtungen), Innenarchitektur und Leuchtwerbung ausgerichtet.

Bewertung

Die Bewertung entspricht dem Einstandspreis.

SAF Simulation, Analysis and Forecasting AG

www.saf-ag.com

Kurzbeschrieb

SAF wurde 1996 als virtuelles Entwicklungsunternehmen gegründet, mit dem Ziel, Forschungsergebnisse aus dem Gebiet der Prognose und Optimierung in Softwareanwendungen umzusetzen. 1999 nahm die SAF AG das operative Geschäft mit Hauptsitz in Tägerwilen/Schweiz auf. Das Unternehmen beschäftigt mittlerweile rund 40 Mitarbeiter in Tägerwilen und der Niederlassung Konstanz. Neben der Baader Wertpapierhandelsbank AG sind auch die VC-Finanzierer Wellington Partners, München, und Innotech, Karlsruhe, an der SAF beteiligt.

SAF ist Pionier in der Entwicklung und Vermarktung wegweisender Softwarelösungen für die automatische Disposition von Gütern und Dienstleistungen in Handel, Industrie und E-Commerce. Den Softwarelösungen liegt das innovative Konzept des Demand Chain Management (DCM) zu Grunde. Dieser Ansatz wurde von der SAF AG kreiert und optimiert die Wertschöpfungskette: Das DCM geht von der Nachfrage resp. vom Kunden aus, im Gegensatz zum traditionellen Supply Chain Management, bei dem vom Angebot resp. von der Produktion ausgegangen wird.

Highlights

Die Leistungen der SAF wurden im Jahre 2001 mit zwei Preisen gekrönt. Für das Software-Produkt SuperStore wurde SAF zur Preisträgerin des «Technologiestandort Schweiz 2001» erkoren. Dadurch erhielt SAF die Möglichkeit, sich an der CeBIT in Hannover zu präsentieren. Die Schweizer Wirtschaftszeitschrift Bilanz wählte SAF im Mai 2001 zum «Besten Schweizer Start-up» des Jahres. Trotz dieser guten Vorzeichen konnte SAF die hohen Erwartungen noch nicht ganz erfüllen. Die geplanten Umsätze für das vergangene Jahr wurden u.a. auf Grund der angespannten Wirtschaftslage und der zögerlichen Kaufentscheide der Kunden nicht erreicht. Die Aussichten sowie das Geschäftsmodell das SAF sind aber nach wie vor intakt und die Gesellschaft verfügt über die erforderliche Liquidität zur Umsetzung.

Ausblick

Der Entscheid des Managements zu stärkerem Fokus auf Partnerschaften sollte sich bedingt bereits in diesem Jahr aber insbesondere ab 2003 positiv auf die Auftragslage auswirken. Es lassen sich heute schon erste konkrete Erfolge ausweisen: SAF und SAP, der börsenkotierte Marktführer aus Walldorf/D, haben eine strategische Zusammenarbeit vereinbart. Das SAF-Modul wird in die SAP-Retail-Lösung integriert, wodurch SAF den Zugang zu mehreren hundert bestehenden SAP Retailkunden erhält.

Bewertung

Die Umsatzentwicklung von SAF erfolgt langsamer als zum Investitionszeitpunkt erwartet. Das Management fokussiert verstärkt auf den Aufbau von strategischen Kooperationen, insbesondere im Vertriebsbereich. Diese Massnahmen wirken sich jedoch verzögert auf die Umsatzentwicklung aus. Als Folge davon wurde eine Wertberichtigung um 50% vorgenommen.

Somaco AG

www.somaco.ch

Kurzbeschrieb

Somaco ist ein Schlüssellieferant für thermoplastische und elastomere Kunststoffe für kunststoffverarbeitende Unternehmen aus der Schweiz und Deutschland und wurde im Jahre 1998 von drei erfahrenen Chemikern in Sins/AG gegründet. Somaco verfügt über eine hervorragende Produktepipeline. In Zusammenarbeit mit Fachhochschulen und Forschungsstätten werden drei strategische Projekte in den Bereichen Gummi- bzw. Altreifenrecycling, Metal Injection Moulding (MIM) und Duroplaste verfolgt. Dabei bietet das Recycling von Autoreifen, welches als Rohstoff in enormen Mengen zur Verfügung steht, das grösste Potential. Die Verarbeitung zu Gummimehl und dessen Wiederverwertung ist Gegenstand der Forschungsarbeiten von Somaco. Ebenfalls zieht der Trend zur Miniaturisierung einen wachsenden Bedarf nach filigranen Bestandteilen nach sich, so z. B. in der Uhren-, Medizinal- und Mikroelektronikindustrie. Mit dem neuen Verfahren (MIM), das die Herstellung kleinster Spritzgussteile erlaubt und der Weiterverarbeitung von hochwertigem Gummimehl, will sich Somaco als strategischer Lieferant auf dem Kunststoffmarkt positionieren.

Highlights und Ausblick

Somaco ist auf Budgetkurs und konnte sich einen namhaften Kundenstamm aufbauen. Zu den prominentesten Kunden zählen Dolder (einer der grössten europäischen Kunststoffproduzenten), Huber + Suhner, Protektorwerke und Sika. Zudem konnte Somaco mit der FH Aargau einen wichtigen strategischen Partner für die Spritzgusstechnik gewinnen. Weitere Partnerschaften konnten in den Breichen Gummimehl, Metal Injection Moulding und Duroplaste geschlossen werden. Mit der Verpflichtung von Dr. Mathis Preiswerk als VR-Präsidenten konnte sich Somaco zusätzliche Branchenkompetenz sichern. Dr. Mathis Preiswerk war Mitglied der weltweiten Divisionsleitung «Performance Polymers Division» bei der Ciba Spezialitätenchemie AG, Basel.

Somaco hat sich zum Ziel gesetzt, bereits in diesem Jahr die Gewinnzone zu erreichen.

Bewertung

Die Bewertung entspricht dem Einstandspreis.

Swiss Sustainable Systems AG

www.3-s.ch

Kurzbeschrieb

Swiss Sustainable Systems AG (3S) entwickelt, produziert und verkauft Photovoltaik-Produkte zur Integration in die Gebäudehülle. 3S wurde 2001 aus einem Team von Photovoltaik-Spezialisten mit langjähriger Erfahrung in der Produktentwicklung und Projektrealisierung in Bern gegründet. Anfang November 2001 wurde die erste Produktionslinie in Betrieb genommen.

Mit den steigenden Anforderungen an die Ästhetik von Photovoltaik-Anlagen hat sich ein Nischenmarkt etabliert, in welchem die architektonische Einbindung der PV-Module in die Gebäudehülle ein zentrales Element darstellt. Dies bedeutet, dass konventionelle Baumaterialien, wie zum Beispiel Fassadenplatten, so modifiziert werden, dass die PV-Module einen integralen Teil eines neuen Elements bilden, oder gänzlich durch PV-Elemente ersetzt werden. Diese multifunktionalen Bauelemente sind pro Einheit zwar teurer als in Massenfertigung hergestellte PV-Standardmodule, bieten den Architekten jedoch nahezu unbegrenzte Einsatzmöglichkeiten, optisch ansprechende und Energie erzeugende Fassaden oder Dächer zu bauen. In diesem interessanten Nischenmarkt, sind Fachkompetenz, Erfahrung in der Fertigung von Spezialmodulen, Flexibilität und technologische Innovation erforderlich, Kriterien, welche die 3S allesamt erfüllt.

Highlights

3S konnte sich die Teilnahme an zwei EU-Forschungsprojekten und somit den Zugang zu den neusten technologischen Entwicklungen sichern.

Per Ende Februar 2002 wurde eine Kühlpresse in die Laminierstrasse integriert, die den Produktionsablauf weiter optimiert und zusätzlich den Energieverbrauch drastisch reduziert.

Mit der Erstellung zwei grösserer Referenzanlagen in der Schweiz und im angrenzenden Ausland zur Zufriedenheit der Kunden konnte 3S seine Kompetenz ein erstes mal beweisen.

Ausblick

Die Schwerpunkte der 3S im laufenden Jahr werden auf Marketing und Vertrieb gesetzt. Das Wachstum der Gesellschaft wird durch das Eingehen von internationalen strategischen Allianzen angestrebt.

Bewertung

Die Bewertung entspricht dem Einstandspreis.

TheraSTrat AG

www.therastrat.com

Kurzbeschrieb

TheraSTrat wurde im Jahr 2000 von einem Team aus hochkompetenten Forschern und Professoren in Allschwil bei Basel gegründet. Das Jungunternehmen ist im Bereich prädiktive Arzneimittelsicherheit tätig und entwickelt Datenbanken und Wissensmanagementsysteme, die unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen bereits in einem frühen Stadium der Medikamentenentwicklung identifizieren. Erste Pilotversionen sind bei Kunden im Einsatz. Medikamente müssen häufig vom Markt zurückgezogen werden, oder können nicht lanciert werden, da sie, bei einem oft geringen Anteil der Bevölkerung, lebensbedrohende Nebenwirkungen hervorrufen, obwohl sie für die restliche Bevölkerung eine effektive Behandlung ermöglichen würden. Dabei entstehen der Pharmaindustrie Kosten in Milliardenhöhe. Die Ursachen solcher Nebenwirkungen liegen in sogenannten «genetischen und strukturellen Fingerprints», welche einerseits in den genetischen Informationen des Patienten und andererseits in der molekularen Struktur der Arzneimittel begründet sind. TheraSTrat nutzt die neuen Wege, welche durch die Genomforschung eröffnet werden. Die Produkte ermöglichen einerseits den pharmazeutischen Unternehmen, Medikamente gezielt auf Patientengruppen hin zu entwickeln und andererseits Risikopatienten bereits im Vorfeld der Therapie zu identifizieren. TheraSTrat hat eine, in dieser Form einzigartige Datenbank entwickelt, die das Wissen über spezifische Wirkstoffe von Medikamenten und damit verbundenen Genotypen und Nebenwirkungen zusammenfasst und damit biochemische, molekulare und genetische Informationen verbindet. Zielgruppen sind die pharmazeutische Industrie, Zulassungsbehörden, Gesundheitsämter und Kliniken.

Highlights und Ausblick

TheraSTrat plant die erste voll funktionsfähige Version von SaveBase™ vor Ende 2002 im europäischen Markt einzuführen.

Bewertung

Die Bewertung entspricht dem Einstandspreis.

TRITON Holding AG

www.umwelt-triton.de

Kurzbeschrieb

Die TRITON Holding AG mit Sitz in Bitterfeld, Sachsen-Anhalt (D), entwickelt, produziert und verkauft biologische Bodenhilfsstoffe auf Basis von Mykorrhiza, einer natürlichen Symbiose von Bodenpilzen und Pflanzen. Das Unternehmen hat seit 1993 ein grosses Know-how im Bereich Entwicklung und Herstellung von biologischen Produkten aufgebaut. Die TRITON-Produkte kommen in der Landwirtschaft, im Garten- und Landschaftsbau zum Einsatz. In landwirtschaftlichen Intensivkulturen führen die Triton-Produkte zu Ertragssteigerungen von 10 – 30% sowie zu Qualitätsverbesserungen der Ernte. An bestimmten Extremstandorten wird überhaupt erst ein Pflanzenwachstum ermöglicht. Die Produktion der Bodenhilfsstoffe nutzt biologische Prozesse und beinhaltet keinerlei gentechnologische Veränderungen von natürlichen Organismen. Die wachsende Nachfrage nach gesunden Lebensmitteln führt zu einem riesigen Potential für die Triton-Produkte.

Highlights

Der Bodenhilfsstoff TRI-TON® konnte beim Forschungsinstitut für Biolandbau (Fibl) in Frick (CH) für den Biologischen Landbau registriert werden. Somit kann das Produkt auch im wachsenden Sektor der Bioprodukte in der Schweiz und International verkauft werden. Die Triton Umweltschutz Gmbh hat mit ihrem Allianzpartner Universal-Beschichtung GmbH den 3. Preis des von Sachsen-Anhalt vergebenen Innovationspreises erzielt.

Die Geschäftsleitung wurde durch Dr. Alfred Stingelin, Verwaltungsrat der New Value, erweitert. Er wird als kaufmännischer Vorstand die Verantwortung für die Bereiche Finanzen, Marketing und Vertrieb übernehmen und seine langjährige Finanz- und Managementerfahrung in die Gesellschaft einbringen.

Ausblick

Die einzelnen Registrierungen in den lokalen Märkten für das Produkt TRI-TON® werden in den folgenden Monaten erfolgen. Der Markteintritt in mehreren Ländern Europas, Südamerika und den Golfstaaten ist lanciert. Die Markteinführung insgesamt dauerte jedoch länger als geplant. Erste grössere Umsätze sind für Ende dieses Jahres vorgesehen. Die Verkaufsdokumentation und der Internetauftritt sollen attraktiver gestaltet werden. Triton hat weitere Mykorrhiza-Produkte in der Pipeline. Die ersten Markteinführungen sind ab dem Jahre 2003 geplant.

Bewertung

Die Bewertung entspricht dem Einstandspreis.

Kursentwicklung Aktien New Value AG 28.08.2000 – 31.03.2002

Transaktionen 01.04.2001 – 31.03.2002

Beteiligungen (Erwerb und Kapitalerhöhungen)

Unternehmen Währung Preis Kapitalfluss
in CHF
Datum
Triton Holding AG EUR 34.12 783'831 04.01
SAF AG CHF 2'949.85 200'000 07.01
Triton Holding AG EUR 34.12 462'489 08.01
Idiag AG CHF 600.00 333'000 09.01
Innoplana Umwelttechnik AG CHF 19.50 877'500 10.01
Bogar AG CHF 300.00 495'000 10.01
Idiag AG CHF 550.00 550'000 10.01
Light Vision Group AG CHF 22.22 500'000 12.01
SAF AG CHF 2'949.85 475'000 12.01
Bogar AG CHF 350.00 841'400 12.01
Colorplaza AG CHF 194.40 999'994 12.01
Somaco AG CHF 100.00 250'000 12.01
Triton Holding AG CHF 34.12 300'861 01.02
Swiss Sustainable Systems AG CHF 20.00 602'600 03.02
Total 7'671'675

Wandeldarlehen

Unternehmen Währung Kapitalfluss
in CHF
Datum
Swiss Sustainable Systems AG CHF 500'000 11.01
TheraStrat AG CHF 300'000 12.01
Light Vision Group AG CHF 750'000 03.02
Total 1'550'000

Zusagen per 31.03.2002

Währung Kapitalfluss
in CHF
Colorplaza AG CHF 1'000'000

Finanzen

New Value ist es gelungen, trotz schwierigsten Marktbedingungen, das Kapital zu verdoppeln.

Im Gegensatz zu Blue Chips Anlagen, verzeichnete die New Value Aktie eine stabile Entwicklung.

16

Wirtschaftsprüfung

KPMG Fides Peat Hofaut CH-3073 Gümligen-Bern

Postfach CH-3000 Bern 15 Telefon +41 31 384 76 00 Telefax +41 31 384 76 47 www.kpmg.ch

Bericht des Konzernprüfers an die Generalversammlung der

New Value AG, Zürich

Als Konzernprüfer haben wir die konsolidierte Jahresrechnung (Bilanz, Erfolgsrechnung, Veränderung des Eigenkapitals, Geldflussrechnung und Anhang, Seiten 24 bis 35) der New Value AG für das am 31. März 2002 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft.

Für die konsolidierte Jahresrechnung ist der Verwaltungsrat verantwortlich, während unsere Aufgabe darin besteht, diese zu prüfen und zu beurteilen. Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Befähigung und Unabhängigkeit erfüllen.

Unsere Prüfung erfolgte nach den Grundsätzen des schweizerischen Berufsstandes sowie nach den International Standards on Auditing der International Federation of Accountants (IFAC), wonach eine Prüfung so zu planen und durchzuführen ist, dass wesentliche Fehlaussagen in der konsolidierten Jahresrechnung mit angemessener Sicherheit erkannt werden. Wir prüften die Posten und Angaben der konsolidierten Jahresrechnung mittels Analysen und Erhebungen auf der Basis von Stichproben. Ferner beurteilten wir die Anwendung der massgebenden Rechnungslegungsgrundsätze, die wesentlichen Bewertungsentscheide sowie die Darstellung der konsolidierten Jahresrechnung als Ganzes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine ausreichende Grundlage für unser Urteil bildet.

Gemäss unserer Beurteilung vermittelt die konsolidierte Jahresrechnung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in Übereinstimmung mit den International Accounting Standards (IAS) und entspricht dem schweizerischen Gesetz.

Ohne unseren Bericht einzuschränken, weisen wir auf die Erläuterungen des Anhangs der konsolidierten Jahresrechnung hin, welche die Venture Capital-Beteiligungen und -Darlehen der Gesellschaft beschreiben. Beteiligungen und Darlehen in Höhe von CHF 18,350,504 (97 % der Gesamtaktiven) per 31. März 2002 und in Höhe von CHF 6,832,549 (67 % der Gesamtaktiven) per 31. März 2001 wurden durch die projektverantwortlichen Investment Manager unter der Verantwortung des Verwaltungsrates basierend auf den Richtlinien der European Venture Capital Association (EVCA) zu Verkehrswerten (Fair Value) bewertet. Wir haben die dabei angewandten Bewertungsverfahren beurteilt und die zugrunde liegende Dokumentation durchgesehen; obwohl diese Verfahren und die Dokumentation den Umständen angemessen erscheinen, unterliegt die Ermittlung der Verkehrswerte (Fair Value) subjektiven Einschätzungen, die nicht durch unabhängige Prüfungsverfahren erhärtet werden können.

Wir empfehlen, die vorliegende konsolidierte Jahresrechnung zu genehmigen.

KPMG Fides Peat

Reto Heini Dieter Widmer dipl. Wirtschaftsprüfer dipl. Wirtschaftsprüfer Leitende Revisoren

Gümligen-Bern, 14. Juni 2002

1G Fides Peat, a corporation under Swiss law, is a
sidiary of KPMG Holding, a member firm of KPMG
rnational, a Swiss association. KPMG Fides Peat

Konsolidierte Bilanz

per 31.03.2002 31.03.2001 31.03.2002 31.03.2001
Bezeichnung Anhang CHF CHF Bezeichnung Anhang CHF CHF
Aktiven Passiven
Anlagevermögen Eigenkapital
Beteiligungen 17 16'800'504 6'804'796 Aktienkapital 19 10'250'000 5'200'000
Eigene Aktien 19 – 1'782'944 – 342'578
Kapitalreserven 19 8'740'262 4'673'842
Umlaufvermögen Neubewertungsreserven 19/21 2'968'199 747'830
Verlustvortrag 21/22 – 521'291 0
Darlehen 16 1'550'000 27'753 Konsolidierter Jahresverlust 21/22 – 1'569'508 – 521'291
Übrige Forderungen 23 66'309 14'602
Aktive Rechnungsabgrenzung 10'000 28'466 Total 18'084'719 9'757'803
Flüssige Mittel 15 489'954 3'284'647
Total 2'116'263 3'355'468 Fremdkapital
Gesamttotal 18'916'767 10'160'264 KURZFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN
31.03.2002 31.03.2001
Bezeichnung Anhang CHF CHF

Passiven

Eigenkapital

Aktienkapital 19 10'250'000 5'200'000
Eigene Aktien 19 – 1'782'944 – 342'578
Kapitalreserven 19 8'740'262 4'673'842
Neubewertungsreserven 19/21 2'968'199 747'830
Verlustvortrag 21/22 – 521'291 0
Konsolidierter Jahresverlust 21/22 – 1'569'508 – 521'291

Fremdkapital

KURZFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN

Verbindlichkeiten aus Leistungen 18 483'808 299'484
Übrige Verbindlichkeiten 23 32'506 33'506
Passive Rechnungsabgrenzung 40'000 0

LANGFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN

Gesamttotal 18'916'767 10'160'264
Total 832'048 402'461
Latente Steuerverbindlichkeiten 21 275'734 69'470

Konsolidierte Erfolgsrechnung

01.04.2001– 23.05.2000 – 01.04.2001– 23.05.2000–
pro 31. 03. 2002 31.03.2001 31.03.2002 31.03.2001
Bezeichnung Anhang CHF CHF Bezeichnung Anhang CHF CHF

Ertrag

Zinsertrag 58'811 43'147

Aufwand

Verlust je Aktie – 1.69 – 1.04
Anzahl ausstehende Aktien 926'300 501'196
Konsolidierter Jahresverlust – 1'569'508 – 521'291
Ertragssteuern 21 0 0
Betriebsverlust vor Steuern – 1'569'508 – 521'291
Total 1'628'319 564'438
Finanzaufwand 35'965 32'265
Personalaufwand 20 45'192 47'057
Betriebsaufwand 20 1'047'163 485'115
aus Beteiligungen 17 500'000 0
Nicht realisierte Verluste

Konsolidierte Geldflussrechnung

01.04.2001– 23.05.2000 –
pro 31.03.2002 31.03.2001
Bezeichnung Anhang CHF CHF
01.04.2001– 23.05.2000 –
31. 03. 2002 31.03.2001
Bezeichnung Anhang CHF CHF

Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit

Geldfluss aus Betriebstätigkeit

Konsolidierter Jahresverlust – 1'569'508 – 521'291
Nicht realisierte Verluste
aus Beteiligungen 17 500'000 0
Veränderung
übrige Forderungen 23 – 51'707 – 14'602
Veränderung
aktive Rechnungsabgrenzung 18'466 –28'466
Veränderung Verbindlichkeiten
aus Leistungen 18 184'324 299'484
Veränderung
übrige Verbindlichkeiten 23 – 1'000 33'506
Veränderung
Passive Rechnungsabgrenzung 40'000 0
Netto Geldabfluss
aus Betriebstätigkeit – 879'425 – 231'369
Zufluss aus Gründung (Nennwert) 0 125'000
Zufluss aus Gründung (Agio) 0 125'000
Zufluss aus Kapitalerhöhung
(Nennwert) 19 5'050'000 5'075'000
Zufluss aus Kapitalerhöhung
(Agio) 19 4'545'000 5'075'000
Abfluss Gründungs- und
Kapitalerhöhungskosten 19 – 478'580 – 526'158
Kauf eigene Aktien 19 – 1'440'366 – 342'578
Netto Geldzufluss aus
Finanzierungstätigkeit 7'676'055 9'531'264
Netto Geldzufluss (+)/
Geldabfluss (–) – 2'794'692 3'284'647
Flüssige Mittel zu
Beginn des Jahres 3'284'647 0
Nettoveränderung
Flüssige Mittel – 2'794'692 3'284'647
Flüssige Mittel am
Ende des Jahres 489'954 3'284'647

Geldfluss aus Investitionstätigkeit

Investitionstätigkeit – 9'591'322 – 6'015'249
Netto Geldabfluss aus
Kauf Beteiligungen 17 – 8'069'075 – 5'987'496
Veränderung Darlehen 16 – 1'522'247 – 27'753

Konsolidierter Eigenkapitalnachweis

Geschäftsjahr 2000/2001 Anhang Aktien-
Kapital
Eigene
Aktien
Kapital- Neube-
Reserven wertungs-
reserven
Verlust-
Vortrag
Konsoli-
dierter
Jahres-
Verlust
Total
Eigen
kapital
CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF
Gründung 23.05.2000 125'000 125'000 250'000
Kapitalerhöhung 23.08.2000 5'075'000 5'075'000 10'150'000
Bestand eigene Aktien – 342'578 – 342'578
Fair Value Bewertung 747'830 747'830
Beteiligungen
Gründungs- und Kapitalerhöhungskosten 2000 – 526'158 – 526'158
Konsolidierter Jahresverlust 2000/2001 – 521'291 – 521'291
Eigenkapital per 31.03.2001 5'200'000 – 342'578 4'673'842 747'830 – 521'291 9'757'803
Geschäftsjahr 2001/2002 Anhang Aktien-
Kapital
Eigene
Aktien
Kapital- Neube-
Reserven wertungs-
Verlust-
Vortrag
Konsoli-
dierter
Total
Eigen
reserven Jahres- kapital
Verlust
CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF
Eigenkapital per 01.04.2001 19 5'200'000 – 342'578 4'673'842 747'830 – 521'291 9'757'803
Kapitalerhöhung 22.08.2001 19 5'050'000 4'545'000 9'595'000
Erwerb und Veräusserung Eigene Aktien 19 – 1'440'366 – 1'440'366
Fair Value Bewertung 17/21 2'220'369 2'220'369
Beteiligungen
Kapitalerhöhungskosten 2001 19 – 478'580 – 478'580
Konsolidierter Jahresverlust 2001/2002 – 1'569'508 – 1'569'508
Eigenkapital per 31.03.2002 10'250'000 – 1'782'944 8'740'262 2'968'199 –521'291 –1'569'508 18'084'719

Anhang zur konsolidierten Jahresrechnung 2001/2002

Konsolidierungs- und Bewertungsgrundsätze

1. Das Unternehmen

Die New Value AG, Zürich, wurde am 23.05.2000 als Holding-Gesellschaft nach schweizerischem Recht gegründet. Als Beteiligungsgesellschaft bietet die New Value AG institutionellen und privaten Anlegern Zugang zu einem Portfolio von Private Equity Investments von Wachstumsunternehmen mit ethischinnovativer Grundhaltung, welche für ihre verschiedenen Anspruchsgruppen Werte generieren. Die wichtigsten Kriterien sind Sinnstiftung, soziale Verträglichkeit, Menschenwürde und ökologische Nachhaltigkeit. New Value AG investiert vor allem in Europa mit Schwergewicht Schweiz, Deutschland und Österreich. Die Gesellschaft investiert ihr Vermögen im wesentlichen über die New Value (Overseas) Ltd., Cayman Islands B.W.I. Die New Value AG beschäftigt im Auftragsverhältnis einen Mitarbeiter mit einem 50% Pensum.

2. Grundlagen

Die konsolidierte Jahresrechnung der New Value Gruppe basiert auf den einheitlich erstellten Einzelabschlüssen der New Value AG und der New Value (Overseas) Ltd. per 31.03. 2002. Die Rechnungslegung erfolgt in Übereinstimmung mit den, vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen, International Accounting Standards (IAS) und entspricht dem schweizerischen Gesetz.

3. Konsolidierungsgrundsätze

Die konsolidierte Jahresrechnung umfasst die Jahresrechnungen der New Value AG und der New Value (Overseas) Ltd. Die Tochtergesellschaft wird aufgrund der Kapitalkonsolidierungs-Methode erfasst. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der angelsächsischen «Purchase Methode». Daher wird das Eigenkapital der Tochtergesellschaft im Zeitpunkt der Gründung nach konzerneinheitlichen Grundsätzen bewertet und mit dem Buchwert der Beteiligung bei der Muttergesellschaft verrechnet. Sämtliche Intercompany Transaktionen, Beziehungen und Zwischengewinne werden eliminiert.

Die Buchführung der Konzerngesellschaften erfolgt in Schweizer Franken. Die Fremdwährungstransaktionen werden zum Tageskurs umgerechnet und zum Schlusskurs per Bilanzstichtag bewertet.

Die Beteiligungen werden im Sinn von IAS als «available for sale» behandelt. Die Bilanzierung erfolgt zum Fair Value. Somit werden Beteiligungen mit einer Quote grösser 20% weder voll konsolidiert, noch nach der «Equity-Methode» bilanziert, da sie nur als vorübergehendes Investment betrachtet werden.

4. Bewertung von Beteiligungen

Die Beteiligungen werden, in Ergänzung zu den Internationalen Accounting Standards, gemäss den Richtlinien der European Private Equity & Venture Capital Association (EVCA) bewertet. Wobei dem Grundsatz Rechnung getragen wird, dass die Anschaffungskosten oder der Preis für anschliessende Kapitalerhöhungen als eine Annäherung an den Fair Value Wert zum Zeitpunkt der Transaktion angesehen wird. Der Fair Value Wert wird vom Management bestimmt und vom Bewertungsausschuss geprüft.

  • ø Startup-Kapital: Technologiebewertung, Verhandlungen mit dem Management, vergleichbare Unternehmen in der Branche und Gebote von Wettbewerbern bilden die Hauptfaktoren, welche die Bewertung beeinflussen. Net Asset Value Berechnungen (NAV) erfolgen zu Anschaffungskosten abzüglich der für notwendig gehaltenen Abschreibungen, wenn die anschliessende Performance hinter dem Geschäftsplan zurückbleibt.
  • ø Kapitalerhöhungen: Neuevaluation der Technologiebeurteilung, Verhandlungen mit dem Management, vergleichbare Unternehmen aus der Branche und Gebote von Wettbewerbern, Erreichen von Meilensteinen und Leitlinien des Geschäftsplans. Die Berechnung des Net Asset Value (NAV) beruht im Prinzip auf dem Preis der Kapitalerhöhung, abzüglich eines Abschlags in Höhe von 10% bis 20%, sofern dieser aufgrund der nachfolgend genannten Bewertungsfaktoren für notwendig erachtet wird.
  • ø Abwertung: Eine Abwertung wird vorgenommen, wenn sich der Geschäftsgang beziehungsweise die geplante Entwicklung signifikant negativ im Vergleich zum Geschäftsplan entwickelt oder, wenn allfällige andere nachhaltige negative Veränderungen eintreten.
  • ø Höherbewertung: Eine Höherbewertung (Fair Value) über den Anschaffungswert wird anerkannt, wenn ein signifikantes Ereignis eintritt, wie beispielsweise die Erteilung eines Patents, eine Unternehmenspartnerschaft, eine höhere Rentabilität, die Erreichung von Meilensteinen usw. Eine Höherbewertung wird ebenfalls anerkannt, wenn eine massgebliche Kapitalerhöhung durch Dritte zu einem signifikant höheren Preis durchgeführt wird.

Die entstehenden Wertdifferenzen aus der Neubewertung werden erfolgsneutral direkt im Eigenkapital in den Neubewertungsreserven erfasst. Abwertungen unter den Anschaffungswert werden erfolgswirksam über die Erfolgsrechnung verbucht. Beim Verkauf eines Investments werden die Neubewertungsreserven analog zur Bildung wieder aufgelöst und der realisierte Erfolg wird über die Erfolgsrechnung verbucht.

Darüber hinaus muss berücksichtigt werden, dass Private Equity Investments keinem externen Bewertungsverfahren (durch Dritte) unterworfen sind, und dass der innere Wert daher möglicherweise schwierig zu ermitteln ist.

Weitere Bewertungsfaktoren sind:

  • ø die Art der Geschäftstätigkeit und die Geschichte des Unternehmens,
  • ø die Wirtschafts- und Branchenaussichten,
  • ø der Innere Wert der Aktie und die finanzielle Situation der Gesellschaft,
  • ø die Ertragskraft der Gesellschaft,
  • ø ob die Gesellschaft einen Goodwill oder immaterielle Vermögenswerte besitzt,
  • ø Aktienverkäufe und der Umfang des zu bewertenden Aktienblocks,
  • ø der Marktpreis von Aktien von Unternehmen, die im gleichen Geschäftsbereich tätig sind und deren Aktien aktiv an einer anerkannten Börse gehandelt werden.

Börsengängige Wertpapiere werden nach dem letzten Abschlusskurs der betreffenden Börse am Bewertungsstichtag bewertet.

Die nach den Bewertungsgrundsätzen der Konsolidierung und den Richtlinien der European Private Equity &Venture Capital Association (EVCA) vorgenommene Betrachtung des Net Asset Value (NAV) wird einmal pro Jahr durch den Konzernprüfer überprüft.

5. Darlehen / Wandeldarlehen

Darlehen und Wandeldarlehen werden grundsätzlich zum Nominalwert unter Berücksichtigung allfälliger Wertverminderungen bilanziert.

Der derivate Teil bei Wandeldarlehen, d.h. das Wandelrecht, wird als separates Aktivum (Split) bewertet und bilanziert, sofern eine Bewertung möglich ist. Mehrwerte aus Wandelrechten werden analog der Bewertung von Beteiligungen ermittelt, wobei die entstehenden Wertdifferenzen aus der Neubewertung erfolgsneutral direkt im Eigenkapital in den Neubewertungsreserven erfasst werden.

6. Gründungs- und Kapitalerhöhungskosten

Gründungs- und Kapitalerhöhungskosten werden direkt mit dem zugeflossenen Agio verrechnet.

7. Flüssige Mittel

Flüssige Mittel beinhalten Bankguthaben und Callgelder mit einer Verfallszeit von 3 Monaten oder weniger. Die Bilanzierung erfolgt zu Nominalwerten.

8. Forderungen / Verbindlichkeiten

Forderungen werden zu Nominalwerten abzüglich allfälliger Wertberichtigungen bilanziert. Verbindlichkeiten werden zu Nominalwerten bilanziert.

9. Ertrags- und Kapitalsteuern, latente Steuern

Für die Zürcher Staats- und Gemeindesteuern kann die Gesellschaft das Holdingprivileg beanspruchen. Die Gesellschaft ist somit auf kantonaler und kommunaler Ebene von der Ertragssteuer befreit und muss lediglich eine reduzierte Kapitalsteuer von rund 0,075% auf dem Eigenkapital (Aktienkapital zuzüglich offene und versteuerte stille Reserven) entrichten.

Die direkte Bundessteuer (auf dem Gewinn nach Steuern) beträgt grundsätzlich 8,5% (proportionale Steuer), die Erträge aus in- und ausländischen Beteiligungen der Gesellschaft sind aber von der Ertragssteuer ausgenommen (Beteiligungsabzug), sofern die Kapitalquote der Beteiligung mindestens 20% oder deren Verkehrswert mindestens CHF 2 Mio. beträgt. Kapitalgewinne auf Beteiligungen werden vom Beteiligungsprivileg erfasst, wenn die Beteiligung mindestens 20% beträgt und während mindestens eines Jahres im Besitz der Gesellschaft war. Eine Kapitalsteuer wird auf Bundesebene nicht erhoben.

Die Gewinne der Tochtergesellschaft unterliegen in Cayman Islands, B.W.I. keiner Ertragssteuer. Eine eigentliche Kapitalsteuer wird ebenfalls nicht erhoben.

Die Ertragssteuern werden aufgrund des Jahresergebnisses zurückgestellt. Die latenten Steuern auf den temporären Wertdifferenzen (aus der Bewertung der Beteiligungen) werden passiviert und direkt den Neubewertungsreserven belastet. Eine Aktivierung von latenten Steuern aus dem Verlustvortrag wird vorgenommen, wenn die Verrechenbarkeit mit zukünftigen Gewinnen wahrscheinlich ist.

10. Segmentberichterstattung

Der einzige Geschäftszweig der New Value AG sind Investitionen in Private Equity Beteiligungen. Eine Segmentberichterstattung nach IAS 14 ist daher nicht erforderlich.

11. Derivative Finanzinstrumente

Derivative Finanzinstrumente werden nur im Umfang der ordentlichen Geschäftstätigkeit eingesetzt (z.B. Wandelrechte).

12. Beziehungen zu nahestehenden Gesellschaften oder Personen

Geschäftliche Beziehungen zu Nahestehenden (Investment Adviser/Verwaltungsrat) basieren auf handelsüblichen Vertragsformen zu marktkonformen Konditionen.

13. Beteiligungsplan

Am 14.09.2001 ist der Beteiligungsplan für den Verwaltungsrat in Kraft getreten. Dieser Plan regelt die Bedingungen für den Bezug von Optionen, die den Mitgliedern des Verwaltungsrates, die Möglichkeit geben, Aktien zu einem bestimmten Wert zu beziehen. Die Gesamtzahl der Aktien, welche gemäss diesem Plan erworben werden kann, beträgt pro Jahr 1% der ausstehenden Aktien (max. 25'000 Aktien).

Die Ausgabe und die Ausübung der Optionen werden erfolgsneutral erfasst.

Die Ausübung der Optionen erfolgt gemäss folgenden Bedingungen:

  • ø Eine Option räumt dem Bezugsberechtigten das Recht auf den Kauf einer Namenaktie zum Nennwert von CHF 10.00 ein.
  • ø Die Option hat eine Laufzeit von 5 Jahren, beginnend am Erwerbstermin.
  • ø Der Ausübungspreis («Strike») einer Option beträgt 0,82 x (durchschnittlicher Börsenwert der Schlusskurse der Aktie zwischen dem 25. und dem 5. Handelstag vor dem Erwerbstermin der Option) x 1,153
  • ø Während einer Frist von 4 Jahren, beginnend am Erwerbstermin, kann die Option weder ausgeübt, noch veräussert werden.
  • ø Der Bezugsberechtigte kann die Option frühestens nach Beendigung der Sperrfrist und spätestens fünf Jahre (Ende der Laufzeit) nach dem Erwerb ausüben.
  • ø Wird die Option während der Ausübungsperiode nicht ausgeübt oder wird der Kaufpreis nicht innerhalb von 10 Tagen nach Ausübung der Option auf das Konto der Gesellschaft überwiesen, verfällt die Option entschädigungslos.

14. Risikomanagement

Aufgrund der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und des damit verbundenen hohen Anteils an Beteiligungen an Wachstumsunternehmen, ist die Gesellschaft den Schwankungen der Finanzmärkte und stark konjunkturellen Einflüssen ausgesetzt. Das Risikomanagement wird laufend durch den Verwaltungsrat überprüft und allenfalls angepasst.

Die Investments (Beteiligungen und Darlehen) beinhalten naturgemäss überdurchschnittlich hohe Risiken, welche jedoch durch gründliche Analysen vor dem Erwerb und einer permanenten Überwachung minimiert werden. Das maximale Verlustrisiko ergibt sich aus dem Buchwert zuzüglich allfälliger Kapitalzusagen.

Erläuterungen zur Konzernrechnung 2001/2002

15. Flüssige Mittel 31.03.2002 31.03.2001
CHF CHF
Bankguthaben 489'954 284'647
Callgeld 0 3'000'000
Flüssige Mittel 489'954 3'284'647

16. Darlehen/Wandeldarlehen

16.1. Darlehen

Das kurzfristige Darlehen an die Triton über CHF 27'753 wurde am 12.04.2001 zurückbezahlt.

16.2. Wandeldarlehen

In der Berichtsperiode wurden folgende Wandeldarlehen gewährt:

31.03.2002 31.03.2001
CHF
CHF
Swiss Sustainable Systems AG 1) 500'000 0
Light Vision Group AG 2) 750'000 0
TheraSTrat AG 3) 300'000 0
Darlehen 1'550'000 0

16.3. Konditionen Wandeldarlehen

Die Wandeldarlehen wurden zu folgenden Konditionen gewährt:

Betrag Laufzeit Zinssatz Wandelpreis Anzahl
CHF % CHF Aktien
1) 500'000 23.10.01– 31.12.2002 12 22.22 22'500
2) 750'000 15.03.02– 28.02.2004 3 30.00 25'000
3) 300'000 25.02.02– 30.09.2002 5 45.00 6'666

Bei sämtlichen Wandeldarlehen besteht keine Wandelpflicht, die New Value verfügt über ein Wandelrecht. Die Wandelrechte wurden nicht aktiviert, da der Wandelpreis Unsicherheiten ausgesetzt ist.

17. Beteiligungen

17.1. Anschaffungswerte der Beteiligungen

31.03.2002 31.03.2001
Anteil in % Aktien- Anschaf- Anteil in % Aktien- Anschaf
am Kapital kapital fungswert am Kapital kapital fungswert
CHF CHF CHF CHF
Swiss Sustainable Systems AG, Bern 46.32 1'079'420 1'000'000 0.00 0 0
Bogar AG, Zürich 21.40 522'000 3'241'400 16.30 437'000 1'905'000
Colorplaza AG, Vevey 13.26 387'820 999'994 0.00 0 0
Idiag AG, Volketswil 39.60 2'034'200 2'662'500 34.70 1'874'200 1'779'500
Innoplana Umwelttechnik AG, Tägerwilen 38.94 4'294'220 2'855'496 42.30 2'894'220 1'977'996
Light Vision Group AG, Dottikon 45.00 500'000 500'000 0.00 0 0
SAF AG, Tägerwilen 2.10 162'530 1'000'000 2.10 162'530 325'000
Somaco AG, Sins 17.99 1'390'000 250'000 0.00 0 0
Triton Holding, AG, Bitterfeld (DE) 30.00 154'337 1'547'181 0.00 0 0
Total 14'056'570 5'987'496

17.2. Entwicklung der Beteiligungen

Fair Value
01.04.20011)
Zugänge Abgänge Bewertungs-
anpassungen1)
Fair Value
31.03.20021)
Kapital
Zusagen
CHF CHF CHF CHF CHF CHF
Swiss Sustainable Systems AG 2) 0 1'000'000 0 0 1'000'000 0
Bogar AG 2'134'800 1'336'400 0 438'300 3'909'500 0
Colorplaza AG 3) 0 999'994 0 0 999'994 1'000'000
Idiag AG 2'145'000 883'000 0 1'805'000 4'833'000 0
Innoplana Umwelttechnik AG 2'199'996 877'500 0 183'333 3'260'829 0
Light Vision Group AG 0 500'000 0 0 500'000 0
SAF AG 4) 325'000 675'000 0 – 500'000 500'000 0
Somaco AG 0 250'000 0 0 250'000 0
Triton Holding AG 0 1'547'181 0 0 1'547'181 0
Total 6'804'796 8'069'075 0 1'926'633 16'800'504 1'000'000

1) Die Fair Value Bewertung basiert auf massgeblichen Kapitalerhöhungen in der Berichtsperiode durch Dritte zu einem signifikant höheren Preis. Diese nicht realisierten Gewinne werden in der Bilanz als Neubewertungsreserven im Eigenkapital ausgewiesen. Im Falle eines Verkaufs einer Beteiligung werden die gebildeten Neubewertungsreserven, erfolgsneutral, analog zur Bildung, aufgelöst. Der realisierte Gewinn wird über die Erfolgsrechnung verbucht.

2) Bei der Swiss Sustainable Systems wurde eine Kapitalzusage von total CHF 1'000'000 eingegangen. In einem ersten Schritt wurden CHF 602'600 einbezahlt. Die Zahlung der restlichen Einlage von CHF 397'400 erfolgte per 30.04.2002. Diese Verpflichtung wurde in den Verbindlichkeiten aus Leistungen bilanziert.

18. Verbindlichkeiten aus Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Leistungen von CHF 483'808 beinhalten, neben Verbindlichkeiten gegenüber ordentlichen Kreditoren von CHF 86'408, die Zusage an die Swiss Sustainable Systems AG von CHF 397'400.

19. Eigenkapital, Net Asset Value (NAV) und Gewinn/Verlust pro Aktie

19.1. Am 22.08.2001 wurde eine zweite Kapitalerhöhung um CHF 5'050'000 durchgeführt. Es wurden 505'000 Namenaktien mit einem Nominalwert von CHF 10.00 zu einem Preis von CHF 19.00 ausgegeben. Die Agioeinzahlung belief sich auf CHF 4'545'000.

19.2. Die Kapitalerhöhungskosten, beinhaltend Kommissionen, Emissionsabgaben, Rechtsberatungskosten und übrige direkte Kosten, beliefen sich in der Berichtsperiode auf CHF 478'580. Diese wurden direkt mit dem einbezahlten Agio verrechnet.

19.3. An der ordentlichen Generalversammlung vom 05.09.2001 wurden folgende Kapitalerhöhungen beschlossen:

Eine genehmigte Kapitalerhöhung; der Verwaltungsrat ist ermächtigt bis zum 05.09.2003 das Aktienkapital durch Ausgabe von höchstens 500'000 vollständig zu liberierenden Namenaktien mit einem 3) Bei der Colorplaza ist eine Kapitalzusage von total CHF 1'999'994 eingegangen. In einem ersten Schritt wurden CHF 999'994 einbezahlt. Die Zahlung der restlichen Zusage erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt, in Abhängigkeit der Erreichung der Milestones die im Geschäftsplan definiert wurden. Die Zahlung erfolgt in Form eines Wandeldarlehens.

4) Die Beteiligung an der SAF AG wurde um 50% abgewertet. Die Aussichten und das Geschäftsmodell der SAF AG sind zwar nach wie vor intakt, bei der Umsatzentwicklung haben sich jedoch erhebliche Verzögerungen ergeben. Die Abwertung erfolgte unter den Anschaffungswert und wurde, in Übereinstimmung mit den Richtlinien der European Private Equity & Venture Capital Association (EVCA), direkt über die Erfolgsrechnung verbucht.

Nennwert von je CHF 10.00, im Maximalbetrag von CHF 5'000'000 zu erhöhen.

Eine bedingte Kapitalerhöhung; das Aktienkapital der Gesellschaft wird im Maximalbetrag von CHF 750'000 erhöht durch die Ausgabe von höchstens 75'000 vollständig zu liberierenden Namenaktien im Nennwert von je CHF 10.00, infolge Ausübung von Options- oder Bezugsrechten, welche Mitgliedern des Verwaltungsrates der Gesellschaft oder von Konzerngesellschaften eingeräumt werden. Das Bezugsrecht der AktionärInnen ist bezüglich dieser Namenaktien ausgeschlossen. Die Ausgabe dieser neuen Namenaktien kann zu einem unter dem Börsenkurs liegenden Preis erfolgen. Der Verwaltungsrat regelt die Einzelheiten der Ausgabebedingungen.

19.4. Per Bilanzstichtag bestehen total 98'700 Stk. eigene Aktien, welche zu einem Durchschnittspreis von CHF 18.06 erworben wurden (entspricht einer Quote von 9,63%). Bei diesen Aktien handelt es sich um eine Handelsposition. Die Kursgewinne/-verluste wurden direkt dem Eigenkapital gutgeschrieben/ belastet.

19.5. Per Bilanzstichtag ist folgender bedeutender Aktionär bekannt: Personalvorsorgekasse der Stadt Bern, Schwanengasse 14, 3011 Bern mit einem Bestand von 105'263 Aktien (entspricht einer Quote von 10.26%).

19.6. Der konsolidierte Net Asset Value (NAV) der New Value Gruppe wird berechnet, indem man den Wert des gesamten Vermögens der New Value Gruppe bestimmt und davon die gesamten konsolidierten Verbindlichkeiten der New Value Gruppe abzieht. Der NAV je Aktie wird ermittelt, indem man den konsolidierten NAV der New Value Gruppe durch die Anzahl ausstehender Aktien teilt. Der Konzernprüfer überprüft die Berechnung des NAV mindestens einmal pro Jahr.

19.7. Berechnung NAV

31.03.2002 31.03.2001
CHF CHF
Anschaffungskosten Beteiligungen 14'056'570 5'987'496
Neubewertungsreserven (brutto) 3'243'933 817'300
Abwertung Beteiligungen – 500'000 0
Bilanzwert Beteiligungen 16'800'504 6'804'796
Flüssige Mittel 489'954 3'284'647
Forderungen 1'616'309 42'355
Aktive Rechnungsabgrenzung 10'000 28'466
Abzüglich Verbindlichkeiten
(inkl. Latente Steuerverbindl.) – 832'048 – 402'461
Net Asset Value der
New Value Gruppe 18'084'719 9'757'803
Anzahl ausstehende Aktien 926'300 501'196
Net Asset Value pro Aktie 19.52 19.47

20. Beratungshonorare und Auslagen

Dem Investment Advisory Agreement entsprechend zahlt die Tochtergesellschaft dem Adviser (EPS Finanz AG) quartalsweise ein Anlageberatungshonorar, das sich auf 0,5% pro Quartal des geprüften konsolidierten gesamten NAV der Gesellschaft zu Beginn des Geschäftsjahres beläuft, und ist quartalsweise im voraus zahlbar, zuzüglich gegebenenfalls anfallender MWST (die New Value ist zur Zeit nicht MWST-Pflichtig). Allfällige temporäre Differenzen aufgrund des noch nicht verfügbaren geprüften NAV im ersten Quartal werden im folgenden Quartal entsprechend ausgeglichen. Alle Kapitaltransaktionen, die während des Geschäftsjahres durchgeführt werden, sind pro rata zu ihrem Nettogeldwert zu berücksichtigen.

Am Ende des Geschäftsjahres zahlt die Tochtergesellschaft dem Adviser (EPS Finanz AG) eine gestaffelte Erfolgsbeteiligung, die auf der Aktienkurssteigerung an der Hauptbörse beruht (zur Zeit sind die Aktien der New Value AG an der TBB kotiert) und zwar nach folgendem Schlüssel:

≥ 10% p.a. Wertzuwachs: 10% Erfolgsbeteiligung ≥ 15% p.a. Wertzuwachs: 20% Erfolgsbeteiligung Für die Aktienkursberechnung wird der Durchschnitt der Schlusskurse der letzten zehn Handelstage zugrundegelegt.

Diese Erfolgsbeteiligung wird einmal pro Jahr gezahlt, wobei eventuelle frühere Wertverminderungen vor der Zahlung einer solchen Erfolgsbeteiligung wettgemacht werden müssen («High Water Mark»). Die Erfolgsbeteiligung wird zeit- und kapitalbezogen gewichtet. In der Berichtsperiode ist keine Erfolgsbeteiligung ausbezahlt worden.

Gemäss separater Vereinbarung zwischen der Gesellschaft und dem Adviser, bezahlt die Gesellschaft für den Gebrauch der Büroräumlichkeiten und der Büroinfrastruktur monatlich CHF 2'500 (zuzüglich MWST). Des weiteren stellt der Adviser 50% der Arbeitszeit eines qualifizierten Mitarbeiters für die administrative Führung der Gesellschaft zur Verfügung, die Gesellschaft bezahlt dafür ein monatliches Honorar von CHF 3'500 (zuzüglich MWST).

21. Steuern

Für das laufende Geschäftsjahr, endend am 31.03.2002, waren aufgrund des resultierenden Verlustes keine Ertragssteuerrückstellungen notwendig.

Auf eine Aktivierung der latenten Steuerforderungen aus dem Verlustvortrag wurde aufgrund der Unsicherheit der Verrechenbarkeit mit zukünftigen Gewinnen verzichtet. Die passivierten latenten Steuern, berechnet auf der erfolgsneutralen Fair Value Bewertung der Beteiligungen, wurden direkt den Neubewertungsreserven im Eigenkapital belastet, da es sich um nicht realisierte Gewinne handelt.

21.1. Berechnung latente Steuern und Auswirkungen auf die Neubewertungsreserven

31.03.2002 31.03.2001
CHF CHF
Fair Value Bewertung Beteiligungen
(Neubewertungsreserven brutto) 3'243'933 817'300
Angewandter Steuersatz (Gewinn
steuersatz Direkte Bundessteuer) 8.50% 8.50%
Latente Steuerverbindlichkeiten 275'734 69'470
Neubewertungsreserven netto 2'968'199 747'830

21.2. Betrag und Verfall der nicht aktivierten steuerlichen Verlustvorträge

CHF Verfall im Jahr
Steuerlicher Verlustvortrag – 133'023 2008
Steuerlicher Verlustvortrag – 425'931 2009

22. Verlust pro Aktie

31.03.2002 31.03.2001
CHF CHF
Konsolidierter Jahresverlust – 1'569'508 – 521'291
Anzahl ausstehende Aktien 926'300 501'196
Verlust pro Aktie – 1.69 – 1.04

Der Verlust pro Aktie wird berechnet, indem man den konsolidierten Jahresverlust durch die Anzahl ausstehender Aktien teilt.

23. Beziehungen zu nahestehenden Gesellschaften und Personen

Grundsätzlich bestehen Beziehungen zum Adviser der Gesellschaft (EPS Finanz AG), die Honorierung und Auslagenregelung werden in der Ziffer 20 erläutert. In den übrigen Forderungen per 31.03.2002 über CHF 66'309 werden gegenüber der EPS kurzfristige Forderungen im Umfang von CHF 13'660 ausgewiesen. In den übrigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten gegenüber dem Verwaltungsrat von CHF 32'506 ausgewiesen.

24. Beteiligungsplan

Am 17.10.2001 wurden erstmals, basierend auf dem Beteiligungsplan vom 14.09.2001, Optionen zu den unter Ziffer 13 beschriebenen Bedingungen ausgegeben.

Zuteilungstag Gültig bis Ausübung ab Optionen Zugeteilte Aus-
übungs-
preis
Kapital
einlage
bei voll
ständiger
Ausübung
Anzahl CHF CHF
17.10.2001 30.09.2006 01.10.2005 10'250 22.43 229'908

25. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Seit dem Bilanzstichtag sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die konsolidierte Jahresrechnung haben.

26. Genehmigung der konsolidierten Jahresrechnung durch den Verwaltungsrat

Am 15.06.2002 hat der Verwaltungsrat beschlossen, die vorliegende konsolidierte Jahresrechnung zur Veröffentlichung freizugeben.

Wirtschaftsprüfung

KPMG Fides Peat Hofqut CH-3073 Gümligen-Bern

Postfach CH-3000 Bern 15 Telefon +41 31 384 76 00 Telefax +41 31 384 76 47 www.kpmg.ch

Bericht der Revisionsstelle an die Generalversammlung der

New Value AG, Zürich

Als Revisionsstelle haben wir die Buchführung und die Jahresrechnung (Bilanz, Erfolgsrechnung und Anhang, Seiten 37 bis 39) der New Value AG für das am 31. März 2002 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft.

Für die Jahresrechnung ist der Verwaltungsrat verantwortlich, während unsere Aufgabe darin besteht, diese zu prüfen und zu beurteilen. Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Befähigung und Unabhängigkeit erfüllen.

Unsere Prüfung erfolgte nach den Grundsätzen des schweizerischen Berufsstandes, wonach eine Prüfung so zu planen und durchzuführen ist, dass wesentliche Fehlaussagen in der Jahresrechnung mit angemessener Sicherheit erkannt werden. Wir prüften die Posten und Angaben der Jahresrechnung mittels Analysen und Erhebungen auf der Basis von Stichproben. Ferner beurteilten wir die Anwendung der massgebenden Rechnungslegungsgrundsätze, die wesentlichen Bewertungsentscheide sowie die Darstellung der Jahresrechnung als Ganzes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine ausreichende Grundlage für unser Urteil bildet.

Gemäss unserer Beurteilung entsprechen die Buchführung und die Jahresrechnung dem schweizerischen Gesetz und den Statuten.

Ohne unseren Bericht einzuschränken, weisen wir noch auf folgendes hin. In der Bilanz per 31. März 2002 ist die Beteiligung New Value (Overseas) Ltd., Cayman Islands, B.W.I., mit einem Buchwert von CHF 13,497,181 aktiviert, welche ihrerseits zum überwiegenden Teil nicht kotierte Finanzanlagen im Bereich Venture Capital hält. Deren Venture Capital-Beteiligungen und -Darlehen wurden durch die projektverantwortlichen Investment Manager unter der Verantwortung des Verwaltungsrates basierend auf den Richtlinien der European Venture Capital Association (EVCA) zu Verkehrswerten (Fair Value) bewertet. Wir haben die dabei angewandten Bewertungsverfahren beurteilt und die zugrunde liegende Dokumentation durchgesehen; obwohl diese Verfahren und die Dokumentation den Umständen angemessen erscheinen, unterliegt die Ermittlung der Verkehrswerte (Fair Value) subjektiven Einschätzungen, die nicht durch unabhängige Prüfungsverfahren erhärtet werden können.

Wir empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen.

KPMG Fides Peat

Reto Heini Dieter Widmer dipl.Wirtschaftsprüfer dipl. Wirtschaftsprüfer Leitende Revisoren

Gümligen-Bern, 14. Juni 2002

Bilanz

per 31.03.2002 31.03.2001
Bezeichnung CHF CHF
Aktiven
Anlagevermögen
Beteiligungen 13'497'181 50'000
Umlaufvermögen
Darlehen an Triton Umweltschutz GmbH 0 27'753
Darlehen an New Value (Overseas) Ltd. 2'277'000 5'987'496
Kontokorrent New Value (Overseas) Ltd. 312'670 179'194
Übrige Forderungen 66'310 14'602
Aktive Rechnungsabgrenzung 624 14'745
Eigene Aktien 1'924'650 357'276
Flüssige Mittel 456'328 3'284'647
Total 5'037'582 9'865'713
Gesamttotal 18'534'763 9'915'713
31.03.2002 31.03.2001
Bezeichnung CHF CHF

Passiven

Eigenkapital

Total 18'431'308 9'740'819
Jahresverlust – 425'931 – 133'023
Verlustvortrag – 133'023 0
Reserven für eigene Aktien 1'782'944 342'578
Allg. Reserven 6'957'318 4'331'264
Aktienkapital 10'250'000 5'200'000

Fremdkapital

Gesamttotal 18'534'763 9'915'713
Total 103'454 174'894
Passive Rechnungsabgrenzung 40'000 0
Übrige Verbindlichkeiten 32'506 83'506
Verbindlichkeiten gegenüber EPS Finanz AG 0 35'280
Verbindlichkeiten aus Leistungen 30'948 56'107

Erfolgsrechnung

01.04.2001 – 23.05.2000 –
pro 31.03.2002 31.03.2001
Bezeichnung CHF CHF
Ertrag
Total 326'460 244'413
Kursgewinne eigene Aktien 144'404 22'943
Zinsertrag 182'057 221'470
01.04.2001 – 23.05.2000 –
31.03.2002 31.03.2001
Bezeichnung CHF CHF
Aufwand
Jahresverlust – 425'931 – 133'023
Kapitalsteuer 18'905 11'612
Betriebsverlust vor Steuern – 407'026 – 121'411
Total Aufwand 733'486 365'824
Übriger Finanzaufwand 34'192 29'013
Kursverluste eigene Aktien 17'395 8'245
Zinsaufwand 1'297 557
Personalaufwand 45'192 47'057
Betriebsaufwand 635'410 280'952

Anhang zur Jahresrechnung

Gesetzliche vorgeschriebene Angaben

Eigene Aktien

Per Bilanzstichtag bestehen total 98'700 Stk. eigene Aktien, welche zu einem durchschnittlichen Anschaffungspreis von CHF 18.06 erworben wurden. Die Bewertung erfolgte zum Schlusskurs von CHF 19.50 vom 28.03.2002 an der Telefonbörse Bern.

CHF
Anschaffungspreis (Wert für die Bildung der Reserven für eigene Aktien) 1'782'944
Kurswert per 31.03.2002 1'924'650

Anteil eigene Aktien im Verhältnis zum gesamten Aktienkapital

Aktienkapital total Anzahl Aktien 1'025'000
Eigene Aktien Anzahl Aktien 98'700
Eigene Aktien in % des Aktienkapitals 9.63%

Bedeutende Beteiligungen

31.03.2002 31.03.2001
Anteil in % Aktien- Anschaf- Anteil in % Aktien- Anschaf
am Kapital kapital fungswert am Kapital kapital fungswert
CHF CHF CHF CHF
New Value (Overseas) Ldt. Cayman Islands
B.W.I Investmentgesellschaft 100.00 50'000 11'950'000 100.00 50'000 50'000
Triton Holding AG, Bitterfeld (DE) Holding
im Bereich Biotechnologie 30.00 154'367 1'547'181 0.00 0 0
Total 13'497'181 50'000

Bedeutende Aktionäre

Per Bilanzstichtag ist folgender bedeutender Aktionär bekannt: Personalvorsorgekasse der Stadt Bern, Schwanengasse 14, 3011 Bern mit einem Bestand von 105'263 Aktien (entspricht einer Quote von 10.26%)

Kapitalerhöhungen

An der ordentlichen Generalversammlung vom 05.09.2001 wurden folgende Kapitalerhöhungen beschlossen:

Eine genehmigte Kapitalerhöhung; der Verwaltungsrat ist ermächtigt bis zum 05.09.2003 das Aktienkapital durch Ausgabe von höchstens 500'000 vollständig zu liberierenden Namenaktien mit einem Nennwert von je CHF 10.00 im Maximalbetrag von CHF 5'000'000.00 zu erhöhen.

Eine bedingte Kapitalerhöhung; das Aktienkapital der Gesellschaft wird im Maximalbetrag von CHF 750'000.00 erhöht durch die Ausgabe von höchstens 75'000 vollständig zu liberierenden Namenaktien im Nennwert von je CHF 10.00 infolge Ausübung von Options- oder Bezugsrechten, welche Mitarbeitern, einschliesslich Mitgliedern des Verwaltungsrates der Gesellschaft oder von Konzerngesellschaften eingeräumt werden. Das Bezugsrecht der AktionärInnen ist bezüglich dieser Namenaktien ausgeschlossen. Die Ausgabe dieser neuen Namenaktien kann zu einem unter dem Börsenkurs liegenden Preis erfolgen. Der Verwaltungsrat regelt die Einzelheiten der Ausgabebedingungen.

Es bestehen keine weiteren, nach Art. 663b OR gesetzlich vorgeschriebene ausweispflichtige Angaben.

Gesetzliche nicht vorgeschriebene Angaben

Entwicklung Allg. Reserven

CHF
Bestand per 01.04.2001 4'331'264
Einzahlung Agio aus Kapitalerhöhung 22.08.2001 4'545'000
Entnahme für Reserven für eigene Aktien – 1'440'366
Gemäss Art. 659a Abs. 2 OR sind im
Umfang des Anschaffungspreises für eigene
Aktien separate Reserven zu bilden.
Belastung Gründungs- und
Kapitalerhöhungskosten 2001/2002 – 478'580
Bestand per 31.03.2002 6'957'318

Antrag über die Verwendung des Bilanzverlustes

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung, den Bilanzverlust wie folgt zu verwenden:

CHF
Verlustvortrag Vorjahr – 133'023
Jahresverlust Geschäftsjahr 2001/2002 – 425'931
Bilanzverlust – 558'954
Vortrag auf neue Rechnung – 558'954

ew

va ue Impressum

Herausgeber

Herausgeber NEW VALUE AG Bahnhofstrasse 46 Postfach CH-8021 Zürich

Telefon +41 1 210 46 64 Fax +41 1 210 46 63

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Generalversammlung 2002 28. August 2002, 16.00 Uhr, Hotel Widder, 8001 Zürich

Die Bewertungsgrundlagen der New Value AG werden von einem Ausschuss, bestehend aus fachkompetenten Wirtschafts- und Sozialethikern, unter der Leitung von Prof. Dr. Hans Ruh, regelmässig beaufsichtigt.

Konzept /Gestaltung: Michael Schaepe Werbung AG, Zürich Typografie: Satz für Satz, Adriano Ackermann, Zürich Druck: Schöb Druck, Zürich

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