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TAKKT AG Audit Report / Information 2019

Mar 26, 2020

426_10-k_2020-03-26_76607e1c-4f5b-4ac1-a1a3-7ea5eee741e5.pdf

Audit Report / Information

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ORGANISATION NEU AUSRICHTEN

JAHRESABSCHLUSS DER TAKKT AG 2019

INHALT

Zusammengefasster Lagebericht 3
Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 4
Anhang 5
Versicherung der gesetzlichen Vertreter 20
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 21

ZUSAMMENGEFASSTER LAGEBERICHT

Im zusammengefassten Lagebericht werden der Konzernlagebericht des TAKKT-Konzerns für das Geschäftsjahr 2019 und der Lagebericht des nach dem deutschen Handelsrecht erstellten Einzelabschlusses der TAKKT AG gemäß §§ 315 Abs. 5 und 298 Abs. 2 HGB in einer geschlossenen Darstellung zusammengefasst. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Unternehmensstrategie gelten gleichermaßen für die TAKKT AG und den TAKKT-Konzern. Der Geschäftsverlauf, die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sowie die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung der TAKKT AG werden weitestgehend durch den TAKKT-Konzern bestimmt.

Der Jahresabschluss der TAKKT AG, der Konzernabschluss des TAKKT-Konzerns und der zusammengefasste Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019 werden im Bundesanzeiger gemeinsam veröffentlicht.

Der Jahresabschluss der TAKKT AG sowie der Konzernabschluss des TAKKT-Konzerns für das Geschäftsjahr 2019 stehen auch im Internet unter http://www.takkt.de zur Verfügung.

Bilanz der TAKKT AG, Stuttgart in TEUR

31.12.2019 31.12.2018
12 17
1.904 2.093
628.262 609.281
630.178 611.391
76.685 61.876
1 2
76.686 61.878
54 23
706.918 673.292
31.12.2019 31.12.2018
65.610 65.610
215.600 215.600
121.000 121.000
72.575 89.262
Bilanzgewinn (5) 72.575 89.262
Eigenkapital 474.785 491.472
Rückstellungen (6) 25.507 23.279
Verbindlichkeiten (7) 206.424 158.316
Rechnungsabgrenzungsposten (3) 202 225
Bilanzsumme 706.918 673.292

Gewinn- und Verlustrechnung der TAKKT AG, Stuttgart in TEUR

Anhang 2019 2018
Umsatzerlöse (8) 3.485 2.804
Sonstige betriebliche Erträge (9) 651 1.937
Personalaufwand (10) 12.677 10.510
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen
459 181
Betriebliche Steuern 3 3
Sonstige betriebliche Aufwendungen (11) 9.435 8.468
–18.438 –14.421
Beteiligungsergebnis (12) 60.270 70.577
Zinsergebnis (13) 400 94
Jahresüberschuss vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 42.232 56.250
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (14) 3.150 3.754
Jahresüberschuss 39.082 52.496
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 33.493 36.766
Einstellung in andere Gewinnrücklagen 0 0
Bilanzgewinn 72.575 89.262

ANHANG ZUM 31. DEZEMBER 2019

1. ALLGEMEINE ANGABEN

BILANZIERUNGSVORSCHRIFTEN

Der Jahresabschluss der TAKKT AG, Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart, HRB 19962) zum 31. Dezember 2019 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Zur besseren Übersicht sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung verschiedene Posten zusammengefasst. Diese werden im Anhang ausführlich dargestellt. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von fünf Jahren vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Ein Vermieterzuschuss zu Umbaumaßnahmen in gemieteten Räumen wurde von den Anschaffungskosten abgesetzt. Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von in der Regel 3 bis 15 Jahren und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von EUR 250 bis EUR 1.000 werden gemäß § 6 Abs. 2 a Einkommensteuergesetz (EStG) in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgt grundsätzlich mittels einer Discounted Cashflow-Berechnung auf Basis einer mehrjährigen Planung. Wesentliche Planungsannahmen betreffen das zugrunde gelegte Umsatzwachstum sowie die Ergebnismarge und das Wachstum der ewigen Rente. Die tatsächlichen zukünftigen Werte können von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen. Da die Berechnungen im Vorjahr bereits keinen Abwertungsbedarf indiziert hatten, wurden aufgrund der Ergebnisentwicklungen in 2019 sowie den Erwartungen in den Planungsrechnungen und der gesunkenen Diskontierungszinssätze für 2019 keine detaillierten Bewertungsrechnungen durchgeführt.

Soweit die Buchwerte des Anlagevermögens über dem Wert liegen, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt.

Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 2,50 Prozent (2,50 Prozent) bei den Entgelten und von 1,75 Prozent (1,75 Prozent) bei den Renten ausgegangen. Die Bewertung berücksichtigt allgemeine Fluktuationswahrscheinlichkeiten, die in Abhängigkeit von Alter und Dienstzeit ermittelt wurden.

Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt.

Der Rechnungszinssatz zum 31.12.2019 basiert auf dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre und beträgt 2,71 Prozent (3,21 Prozent).

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), werden gemäß § 246 Abs. 2 S 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Das Deckungsvermögen ist mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Dieser entspricht gemäß § 255 Abs. 4 Satz 1 HGB dem Zeitwert der Wertpapierfondsanteile zum 31. Dezember 2019.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektivierte Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Performance Cash Pläne als erfolgsabhängige Vergütungskomponenten der Vorstände werden jährlich neu aufgelegt und in Abhängigkeit der Zielerreichung nach einer Laufzeit von vier Jahren ausbezahlt. Die Höhe der Auszahlung hängt von der Entwicklung des Total Shareholder Return (TSR, Gesamtrendite der TAKKT-Aktie unter Berücksichtigung der ausgezahlten Dividenden) und der Höhe des kumulierten TAKKT Value Added (TVA) über die vierjährige Laufzeit ab. Wesentliche Planungsannahmen betreffen daher die Entwicklung des TSR und TVA über die jeweilige Restlaufzeit. Die tatsächlichen zukünftigen Werte können von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wird, abgezinst. Die Rückstellungen für Altersteilzeit werden unter Zugrundelegung des Teilzeitgehalts, des Aufstockungsbetrags und des Arbeitgeberanteils zur Sozialversicherung bemessen.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

WÄHRUNGSUMRECHNUNG

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Einbuchung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Folgebewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter der Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite, soweit keine Bewertungseinheit mit Sicherungsgeschäften besteht. Für die Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten, für die Bewertungseinheiten gebildet wurden, wurde für Konzerndarlehen die sogenannte Durchbuchungsmethode und für zukünftige Leistungen die Einfrierungsmethode angewendet.

2. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

(1) Anlagevermögen in TEUR

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand am
01.01.2019
Zugänge Umbu
chungen
Abgänge Stand am
31.12.2019
Stand am
31.12.2018
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz
rechte und ähnliche Rechte und Werte
159 0 0 35 124 159
159 0 0 35 124 159
Sachanlagen
Einbauten in gemieteten Räumen 1.158 2.122 420 1.947 1.753 1.158
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.735 67 0 341 1.461 1.735
Anzahlungen für Geschäftsausstattung 474 0 –420 0 54 474
3.367 2.189 0 2.288 3.268 3.367
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 485.765 0 0 0 485.765 485.765
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 123.519 20.000 0 1.019 142.500 123.519
609.284 20.000 0 1.019 628.265 609.284
612.810 22.189 0 3.342 631.657 612.810
Kumulierte Abschreibungen
Stand am
01.01.2019
Zugänge Umbu
chungen
Abgänge Stand am
31.12.2019
Stand am
31.12.2018
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz
rechte und ähnliche Rechte und Werte
142 5 0 35 112 142
142 5 0 35 112 142
Sachanlagen
Einbauten in gemieteten Räumen 130 282 0 85 327 130
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.144 172 0 279 1.037 1.144
1.274 454 0 364 1.364 1.274
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3 0 0 0 3 3
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 0 0 0 0 0
3 0 0 0 3 3
1.419 459 0 399 1.479 1.419
Nettobuchwerte
Stand am
31.12.2019
Stand am
31.12.2018
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz 12 17
rechte und ähnliche Rechte und Werte
12 17
Sachanlagen
Einbauten in gemieteten Räumen 1.426 1.028
Betriebs- und Geschäftsausstattung 424 591
Anzahlungen für Geschäftsausstattung 54 474
1.904 2.093
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 485.762 485.762
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 142.500 123.519
628.262 609.281
630.178 611.391

In den Finanzanlagen sind die Anteile und die Ausleihungen an verbundene Unternehmen ausgewiesen. In den Anteilen an verbundenen Unternehmen sind die Beteiligungen an den Firmen KAISER+KRAFT EUROPA GmbH, VHZ Versandhandelszentrum Pfungstadt GmbH, Ratioform Holding GmbH, TAKKT America Holding Inc. sowie newport.takkt GmbH ausgewiesen. Bei den Ausleihungen an verbundene Unternehmen handelt es sich um drei langfristige Konzerndarlehen an die KAISER+KRAFT EUROPA GmbH, an die newport.takkt GmbH, und an die Ratioform Holding GmbH.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in TEUR

2019 2018
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 67.206 50.986
Sonstige Vermögensgegenstände 9.479 10.890
76.685 61.876

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten im Wesentlichen kurzfristige Mittelaufnahmen der Konzerngesellschaften bei der TAKKT AG sowie Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen mit Konzerngesellschaften. Unter den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuerforderungen in Höhe von TEUR 9.358 (TEUR 9.378) enthalten.

(3) Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält geleistete Vorauszahlungen.

Aktive latente Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechts von § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Temporäre und quasi-permanente Differenzen zwischen dem handels- und steuerbilanziellen Ansatz bestehen insbesondere bei den Pensionsrückstellungen und den sonstigen Rückstellungen. Steuerliche Verlustvorträge sind nicht vorhanden.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten resultiert aus der passivischen Abgrenzung von Mietaufwendungen in einer mietfreien Zeit.

(4) Gezeichnetes Kapital

Das vollständig eingezahlte Grundkapital der TAKKT AG beträgt EUR 65.610.331 und ist eingeteilt in 65.610.331 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem Nennwert von 1,00 Euro. Von der durch die Hauptversammlung am 08. Mai 2018 bis zum 07. Mai 2023 erteilten Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien hat der Vorstand im Geschäftsjahr 2019 keinen Gebrauch gemacht. Ferner ist der Vorstand der TAKKT AG durch satzungsändernden Beschluss der Hauptversammlung vom 08. Mai 2018 ermächtigt, das Grundkapital bis zum 07. Mai 2023 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien einmalig oder mehrmals unter Berücksichtigung des Bezugsrechts der Aktionäre um bis zu insgesamt EUR 32.805.165,00 zu erhöhen. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen. Auch von dieser Ermächtigung wurde im Geschäftsjahr 2019 kein Gebrauch gemacht.

(5) Bilanzgewinn in TEUR

2019 2018
Stand am 01. Januar 89.262 72.852
Ausschüttung einer Dividende –55.769 –36.086
Gewinnvortrag 33.493 36.766
Jahresüberschuss 39.082 52.496
Einstellung in andere Gewinnrücklagen 0 0
Stand am 31. Dezember 72.575 89.262

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre) ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 2.814. Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt.

(6) Rückstellungen in TEUR

2019 2018
Rückstellungen für Pensionen 20.611 17.379
Steuerrückstellungen 0 0
Sonstige Rückstellungen 4.896 5.900
25.507 23.279

Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 3.159 (TEUR 4.310), ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 271 (TEUR 270), Aufsichtsratsvergütungen in Höhe von TEUR 423 (TEUR 386), Geschäftsberichtskosten in Höhe von TEUR 100 (TEUR 98), Hauptversammlungskosten in Höhe von TEUR 200 (TEUR 165) sowie Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 307 (TEUR 196).

Verpflichtungen aus Arbeitszeitguthaben und Arbeitsentgelten in Höhe von TEUR 183 (TEUR 168) wurden mit dem Deckungsvermögen in derselben Höhe verrechnet.

Für den Bilanzausweis der Rückstellungen für Pensionen wird der Barwert der Pensionsverpflichtung mit dem Deckungsvermögen am Bilanzstichtag, wie in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt, saldiert.

2019 2018
Pensionsverpflichtung (Barwert) 21.208 17.739
Deckungsvermögen (beizulegender Zeitwert) 597 360
Rückstellung für Pensionen 20.611 17.379

Die historischen Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen TEUR 518 (TEUR 384).

(7) Verbindlichkeiten in TEUR

Stand am
31.12.2019
Restlaufzeit
bis 1 Jahr
Restlaufzeit
von
1 bis 5 Jahre
Restlaufzeit
über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 83.504 36.004 37.500 10.000
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 422 422 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 116.183 116.183 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 6.315 1.479 4.836 0
206.424 154.088 42.336 10.000
Stand am
31.12.2018
Restlaufzeit
bis 1 Jahr
Restlaufzeit
von
1 bis 5 Jahre
Restlaufzeit
über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 58.093 11.593 46.500 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 453 453 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 92.201 92.201 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 7.569 2.135 5.434 0
158.316 106.382 51.934 0

In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Lohnsteuern in Höhe von TEUR 142 (TEUR 125) und der Erfüllungsbetrag der von Mitarbeitern gezeichneten TAKKT-Performance Bonds in Höhe von TEUR 6.162 (TEUR 5.434) enthalten.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Beim Posten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um kurzfristige Mittelaufnahmen der TAKKT AG gegenüber Konzernunternehmen.

3. ERLÄUTERUNG ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren mit folgenden Ausnahmen gegliedert:

  • Der Posten Personalaufwand (§ 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB) wird nicht in die Unterposten Löhne und Gehälter (§ 275 Abs. 2 Nr. 6 a) HGB) und Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung (§ 275 Abs. 2 Nr. 6 b) HGB) aufgegliedert.
  • Statt § 275 Abs. 2 Nr. 19 HGB Sonstige Steuern wird die Bezeichnung Betriebliche Steuern verwendet und dieser Posten in der Reihenfolge vor dem Posten Sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen.
  • Statt § 275 Abs. 2 Nr. 10, 11 und Nr. 13 HGB Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens, sonstige Zinsen und ähnliche Erträge bzw. Zinsen und ähnliche Aufwendungen wird der Posten Zinsergebnis verwendet.

(8) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Umlagen von verbundenen Unternehmen für Mieten sowie Betriebs- und Verwaltungskosten.

(9) Sonstige betriebliche Erträge

Die Sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 371 (TEUR 1.435), im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 343 (TEUR 1.406). Weiterhin sind Kursgewinne in Höhe von TEUR 36 (TEUR 332) enthalten.

(10) Personalaufwand in TEUR

2019 2018
Gehälter 8.729 7.379
Soziale Abgaben 657 575
Aufwendungen für Altersversorgung 3.291 2.556
12.677 10.510

Der Anstieg des Personalaufwands ist im Wesentlichen auf personelle Veränderungen im Vorstand zurückzuführen.

(11) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten u. a. Mieten, Betriebs- und Verwaltungskosten sowie Rechts- und Beratungskosten. Zudem sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 123 (TEUR 103) ausgewiesen. Weiterhin sind Kursverluste in Höhe von TEUR 330 (TEUR 113) enthalten.

(12) Beteiligungsergebnis

Das Beteiligungsergebnis beinhaltet die Gewinnabführung der KAISER+KRAFT EUROPA GmbH in Höhe von TEUR 54.716 (TEUR 61.246), die Gewinnabführung der Ratioform Holding GmbH in Höhe von TEUR 5.702 (TEUR 6.101), die Gewinnabführung der VHZ Versandhandelszentrum Pfungstadt GmbH in Höhe von TEUR 1.593 (TEUR 1.996), die Ausschüttung der Equip4work Ltd. in Höhe von TEUR 0 (TEUR 4.574), sowie die Verlustübernahme der newport.takkt GmbH in Höhe von TEUR 1.741 (TEUR 3.340).

(13) Zinsergebnis in TEUR

2019 2018
Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
- von verbundenen Unternehmen 1.519 833
1.519 833
Zinsen und ähnliche Erträge
- von verbundenen Unternehmen 671 852
- von Fremden 115 470
786 1.322
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
- an verbundene Unternehmen –100 –107
- an Fremde –1.240 –1.400
- Zinsanteil Zuführung Pensionsrückstellungen –565 –554
–1.905 –2.061
400 94

In den Zinsen und ähnlichen Erträgen von Fremden sind Erträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 103 (TEUR 32) enthalten.

Die Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens betreffen die Zinsen für die Darlehen an die KAISER+KRAFT EUROPA GmbH, newport.takkt GmbH, Ratioform Holding GmbH und Mydisplays GmbH.

(14) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in TEUR

2019 2018
Körperschaftsteuer 1.598 2.881
Gewerbesteuer 1.604 2.795
Steuern Vorjahre –52 –1.922
3.150 3.754

Die hohe Steuererstattung im Jahr 2018 beim Posten Steuern Vorjahre resultierte im Wesentlichen aus der Betriebsprüfung für die Jahre 2010 - 2013.

4. SONSTIGE ERLÄUTERUNGEN

BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE

Die Angaben zu den Unternehmen, an denen die TAKKT AG mindestens den fünften Teil der Anteile hält, sowie Angaben zu allen Beteiligungen an großen Kapitalgesellschaften, bei denen die TAKKT AG mindestens fünf Prozent der Stimmrechte hält (Anteilsbesitz), ist integraler Bestandteil des Anhangs und auf den Seiten 16 und 17 abgebildet.

PERSONAL

Die Zahl der Mitarbeiter liegt im Jahresdurchschnitt bei 48 (44) Angestellten.

ANGABEN ZU VORSTAND UND AUFSICHTSRAT

Gesamtbezüge des Vorstands 2019 in TEUR

Erfolgsunabhängige Vergütung Erfolgsabhängige Vergütung Insgesamt
Grundvergütung Nebenlei
stungen
Tantieme Performance
Cash-Plan 2019
Felix Zimmermann 500 16 503 212 1.231
Heiko Hegwein 345 17 319 135 816
Dirk Lessing (bis 31. Oktober 2019) 287 14 263 113 677
Claude Tomaszewski 345 7 318 135 805
1.477 54 1.403 595 3.529

Gesamtbezüge des Vorstands 2018 in TEUR

Erfolgsunabhängige Vergütung Erfolgsabhängige Vergütung Insgesamt
Grundvergütung Nebenlei
stungen
Tantieme Performance
Cash-Plan 2018
Felix Zimmermann 500 13 686 212 1.411
Heiko Hegwein 316 13 396 124 849
Dirk Lessing 345 17 432 135 929
Claude Tomaszewski 345 7 432 135 919
1.506 50 1.946 606 4.108

In dem ausgewiesenen Aufwand für die Tantieme von TEUR 1.403 (TEUR 1.946) sind Rückstellungsauflösungen von TEUR 46 (TEUR 0) enthalten. Herr Dirk Lessing ist am 31. Oktober aus dem Vorstand aus der TAKKT ausgeschieden. Für die vorzeitige Beendigung der Vorstandstätigkeit wurden Abfindungsleistungen in Höhe von TEUR 1.800 gewährt.

Die Bezüge von ausgeschiedenen Vorständen betrugen TEUR 381 (TEUR 379). Für ehemalige Vorstände und deren Hinterbliebenen bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 8.953 (TEUR 7.612).

Die Bezüge des Aufsichtsrats betrugen im Geschäftsjahr TEUR 441 (TEUR 400), davon TEUR 410 (TEUR 375) für die Tätigkeit im Aufsichtsrat, TEUR 13 (TEUR 11) für die Tätigkeit in Ausschüssen sowie TEUR 18 (TEUR 14) an Sitzungsgeldern. Zum 31. Dezember 2019 hielten die Mitglieder des Vorstands der TAKKT AG 13.036 (536) Aktien und die Mitglieder des Aufsichtsrats 140 (140) Aktien der TAKKT AG.

ANTEILSMELDUNG DER AKTIONÄRE

Außerhalb der Meldepflicht des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) teilte uns die Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg, im Januar 2020 freiwillig mit, dass sie zum 31. Dezember 2019 über 50,2 (50,2) Prozent der stimmberechtigten Stückaktien am Grundkapital verfügte.

Zum Bilanzstichtag 2019 bestehen Beteiligungen an der Gesellschaft, die uns nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt und nach § 40 Abs. 1 WpHG veröffentlicht worden sind:

Lazard Frères Gestion SAS, Paris, Frankreich, hat uns am 25. Februar 2019 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TAKKT AG, Presselstraße 12, 70191 Stuttgart, Deutschland am 21. Februar 2019 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und zu diesem Tag 2,96 % (das entspricht 1.945.000 von insgesamt 65.610.331 Stimmrechten) beträgt. Davon sind Lazard Frères Gestion SAS 2,96 % (das entspricht 1.945.000 Stimmrechten) nach § 34 WpHG zuzurechnen.

Lazard Small Caps Euro, Paris, Frankreich, hat uns am 25. Februar 2019 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TAKKT AG, Presselstraße 12, 70191 Stuttgart, Deutschland am 21. Februar 2019 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und zu diesem Tag 2,96 % (das entspricht 1.945.000 von insgesamt 65.610.331 Stimmrechten) beträgt.

Das Ministry of Finance on behalf of the State of Norway, Oslo, Norwegen, hat uns am 19. Juni 2019 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TAKKT AG, Presselstraße 12, 70191 Stuttgart, Deutschland am 18. Juni 2019 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und zu diesem Tag 2,96 % (das entspricht 1.940.074 von insgesamt 65.610.331 Stimmrechten) beträgt. Davon sind dem Ministry of Finance on behalf of the State of Norway 2,96 % (das entspricht 1.940.074 Stimmrechten) nach § 34 WpHG zuzurechnen.

Die FMR LLC, Wilmington, Delaware, Vereinigte Staaten von Amerika, hat uns am 30. September 2019 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TAKKT AG, Presselstraße 12, 70191 Stuttgart, Deutschland am 27. September 2019 die Schwelle von 3% überschritten hat und zu diesem Tag 3,20% (das entspricht 2.103.000 von insgesamt 65.610.331 Stimmrechten) beträgt. Davon sind FMR LLC 3,20 % (das entspricht 2.103.000 Stimmrechten) nach § 34 WpHG zuzurechnen.

Zu den Einzelheiten verweisen wir auf die Veröffentlichung auf unserer Homepage.

DEUTSCHER CORPORATE GOVERNANCE KODEX

Die nach § 161 Aktiengesetz (AktG) vorgeschriebene Erklärung zu den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex wurde zum 31. Dezember 2019 abgegeben und den Aktionären über die Website der TAKKT AG zugänglich gemacht.

HONORAR FÜR LEISTUNGEN DES ABSCHLUSSPRÜFERS in TEUR

2019 2018
Abschlussprüfungsleistungen 175 175
Andere Bestätigungsleistungen 3 9
Steuerberatungsleistungen 0 0
Sonstige Leistungen 66 94
244 278

Die anderen Bestätigungsleistungen beinhalten die Prüfung des Teilkonzernabschlusses TAKKT AMERICA und der TAKKT Performance Bonds. Die sonstigen Leistungen beinhalten hauptsächlich prüfungsnahe Leistungen.

Für die von der TAKKT AG beherrschten Unternehmen wurden in 2019 andere Bestätigungsleistungen in Höhe von TEUR 8 für die EMIRund Grüner Punkt-Prüfung erbracht.

EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG

Die Ausbreitung des Coronavirus und daraus resultierende Auswirkungen haben zu einer Ausnahmesituation geführt. Für den TAKKT-Vorstand hat derzeit der Schutz der Mitarbeiter vor einer Infektion oberste Priorität. Daneben wurden weitreichende Maßnahmen für die Aufrechterhaltung des operativen Betriebs eingeleitet. Um den Aufgaben gerecht zu werden, die sich durch die Pandemie ergeben, hat TAKKT Krisenteams aufgestellt, in die auch der Vorstand einbezogen ist. Zudem trifft TAKKT Vorkehrungen, um die finanzielle Stabilität zu sichern und nach einem Abklingen der Pandemie schnell wieder wachsen und investieren zu können. Unter Berücksichtigung der derzeit verfügbaren Informationen rechnet der Vorstand mit spürbaren negativen Auswirkungen der Pandemie auf das Ergebnis des TAKKT-Konzerns.

Für die Implementierung der neuen organisatorischen Ausrichtung TAKKT 4.0 rechnet TAKKT für das Ergebnis des TAKKT-Konzerns mit Einmalaufwendungen im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Diese werden zum Großteil auf Maßnahmen bei KAISER+KRAFT entfallen.

Die negative Beeinträchtigung des Ergebnisses des TAKKT-Konzerns bzw. der operativen Gesellschaften beeinflussen grundsätzlich mittel- bis langfristig die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der TAKKT AG.

HAFTUNGSVERHÄLTNISSE UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Die TAKKT AG hat Bürgschaften für Mietverhältnisse in Höhe von TUSD 11.067 (TUSD 10.435), TEUR 1.055 (TEUR 1.446) und TCHF 175 (TCHF 175) übernommen, davon für Tochterunternehmen in Höhe von TUSD 11.067 (TUSD 10.435), TEUR 1.055 (TEUR 1.446) und TCHF 175 (TCHF 175).

Die TAKKT AG hat zur Besicherung von Verbindlichkeiten oder Verpflichtungen von verbundenen Unternehmen gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 17.792 (TEUR 63.879) Patronatserklärungen abgegeben. Darin enthalten sind Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 0 (TEUR 5.535).

Gegenüber einem verbundenen Unternehmen wurde eine Patronatserklärung dahingehend abgegeben, dass die TAKKT AG das verbundene Unternehmen finanziell so ausstattet, dass dieses seine Verpflichtungen erfüllen kann.

Für Verbindlichkeiten von Tochterunternehmen gegenüber Haniel Finance Deutschland GmbH, Duisburg, haftet die TAKKT AG gesamtschuldnerisch in Höhe von TEUR 2.459 (TEUR 1.948).

Die Schuldner, für die gebürgt wird bzw. für die Patronatserklärungen abgegeben wurden, sind bisher ihren Verpflichtungen uneingeschränkt nachgekommen. Da auch künftig davon auszugehen ist, schätzt die TAKKT AG eine Inanspruchnahme aus den Bürgschaften bzw. Patronatserklärungen als höchst unwahrscheinlich ein. Eine Passivierung von Verbindlichkeiten war daher nicht erforderlich.

Es bestehen Verpflichtungen aus Mietverträgen TEUR 15.071 (TEUR 18.323) sowie ein Obligo aus Investitionen in das Sachanlagevermögen TEUR 299 (TEUR 243). Weiterhin bestehen Verpflichtungen aus Dienstleistungsverträgen gegenüber zwei verbundenen Unternehmen, die nicht zum Konsolidierungskreis der TAKKT AG gehören.

Mit vier Beteiligungsgesellschaften bestehen Ergebnisabführungsverträge.

KONZERNZUGEHÖRIGKEIT

Die TAKKT AG, Stuttgart, ist ein Tochterunternehmen der Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Die TAKKT AG, Stuttgart, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis an Unternehmen nach IFRS auf. Dieser Konzernabschluss wird ebenfalls im Bundesanzeiger veröffentlicht.

GEWINNVERWENDUNGSVORSCHLAG DES VORSTANDS

Der Bilanzgewinn der TAKKT AG für das Geschäftsjahr beträgt TEUR 72.575. Gemeinsam mit dem Aufsichtsrat schlägt der Vorstand der Hauptversammlung vor, für das Geschäftsjahr 2019 keine Dividende (im Vorjahr TEUR 55.769) auszuschütten. Der Bilanzgewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

5. AUFSTELLUNG DES ANTEILSBESITZES DER TAKKT AG, STUTTGART ZUM 31. DEZEMBER 2019

Die TAKKT AG, Stuttgart – in nachfolgender Übersicht mit Nummer 1 bezeichnet – ist am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen beteiligt:

Nr. Verbundene Unternehmen gehalten von Nr. Beteiligungs
quote in Prozent
Jahresergebnis
in TEUR
Eigenkapital
in TEUR
2 KAISER+KRAFT EUROPA GmbH, Stuttgart/Deutschland *) 1 100,00 0 104.042
3 KAISER+KRAFT GmbH, Stuttgart/Deutschland *) 2 100,00 0 20.000
4 KAISER+KRAFT Gesellschaft m.b.H., Salzburg/Österreich 2 100,00 1.890 2.753
5 KAISER+KRAFT N.V., Diegem/Belgien 2/13 50,00/50,00 3.277 20.714
6 KAISER+KRAFT AG, Zug/Schweiz 2 100,00 14.893 14.634
7 KAISER+KRAFT s.r.o., Prag/Tschechien 2/27 99,80/0,20 522 973
8 KAISER+KRAFT S.A., Barcelona /Spanien 2 100,00 2.982 3.932
9 FRANKEL S.A.S., Morangis /Frankreich 2 100,00 –274 6.191
10 KAISER+KRAFT Ltd., Hemel Hempstead/Großbritannien 2 100,00 –212 –72
11 KAISER+KRAFT Kft., Budaörs/Ungarn 2 100,00 675 723
12 KAISER+KRAFT S.r.l., Fenegro/Italien 2 100,00 1.881 2.313
13 Vink Lisse B.V., Lisse/Niederlande 2 100,00 1.874 5.229
14 KAISER+KRAFT S.A., Lissabon/Portugal 2 100,00 –49 164
15 KAISER+KRAFT Sp. z o.o., Warschau/Polen 2 100,00 376 334
16 KAISER+KRAFT OOO, Moskau/Russland 2/3 99,00/1,00 –416 –727
17 KAISER+KRAFT s.r.o., Nitra /Slowakei 2/3 99,90/0,10 70 1.087
18 gaerner GmbH, Duisburg/Deutschland *) 2 100,00 0 5.000
19 gaerner Gesellschaft m.b.H., Elixhausen/Österreich 2 100,00 156 818
20 gaerner AG, Zug/Schweiz 2 100,00 737 –23
21 Gerdmans Inredningar AB, Markaryd/Schweden 2 100,00 4.234 10.148
22 Gerdmans Kontor-og Lagerudstyr A/S, Nivaa/Dänemark 21 100,00 559 700
23 Gerdmans Innredninger AS, Sandvika /Norwegen 21 100,00 895 965
24 Gerdmans OY, Espoo/Finnland 21 100,00 174 344
25 Runelandhs Försäljnings AB, Kalmar/Schweden 21 100,00 1.352 1.983
26 KWESTO Service s.r.o., Prag/Tschechien 2/7 99,93/0,07 –1.518 1.784
27 KWESTO s.r.o., Prag/Tschechien 26 100,00 –100 217
28 KWESTO Kft., Györ/Ungarn 26 100,00 –38 399
29 KWESTO Sp. z o.o., Breslau/Polen 26 100,00 –62 514
30 KWESTO Service s.r.l., Ramnicu Valcea /Rumänien 26 100,00 247 922
31 KWESTO s.r.o., Nitra /Slowakei 26 100,00 –37 347
32 UBEN Unternehmensberatung Enzinger GmbH, Waldkir
chen/Deutschland *)
2 100,00 0 32
33 BEG GmbH, Stuttgart/Deutschland *) 2 100,00 0 100
34 VHZ Versandhandelszentrum Pfungstadt GmbH,
Pfungstadt/Deutschland *)
1 100,00 0 31.408
35 Ratioform Holding GmbH, Pliening/Deutschland *) 1 100,00 0 25.825
36 Ratioform Verpackungen GmbH, Pliening/Deutschland *) 35 100,00 0 20.825
37 Ratioform Imballaggi S.r.l., Calvignasco/Italien 35 100,00 401 457
38 Ratioform Embalajes, S.A., Sant Esteve Sesrovires /Spanien 36 100,00 263 851
39 Ratioform Verpackungen AG, Regensdorf/Schweiz 36 100,00 1.098 1.755
40 R.F. Verpackungsmittel-Versand G.m.b.H., Wien/Österreich 36 100,00 867 944
41 Davenport Paper Co. Ltd., Derby /Großbritannien 36 100,00 1.279 1.851
Nr. Verbundene Unternehmen gehalten von Nr. Beteiligungs
quote in Prozent
Jahresergebnis
in TEUR
Eigenkapital
in TEUR
42 Davpack AB, Markaryd/Schweden 36 100,00 –217 65
43 Davpack Kartons und Verpackungsmaterialien GmbH, Markklee
berg/Deutschland *)
36 100,00 0 25
44 newport.takkt GmbH, Stuttgart/Deutschland *) 1 100,00 0 41.582
45 TAKKT Beteiligungsgesellschaft mbH, Stuttgart/Deutschland 44 100,00 –3.619 –3.653
46 Mydisplays GmbH, Burscheid/Deutschland 44 100,00 15 77
47 Certeo Business Equipment GmbH, Stuttgart/Deutschland *) 44 100,00 0 1.000
48 BiGDUG Ltd., Gloucester/Großbritannien 44 100,00 1.633 2.143
49 Equip4work Ltd., Westlinton/Großbritannien 44 100,00 4.217 4.501
50 büromöbelonline GmbH, Stuttgart/Deutschland *) 44 100,00 0 25
51 Juma International B.V., Wormerveer/Niederlande **) 44 100,00 1.291 1.848
52 TAKKT America Holding, Inc., Milwaukee/USA 1 100,00 25.108 213.303
53 Hubert North America Service LLC, Harrison/USA 52 100,00 –29 15.496
54 Hubert Company LLC, Harrison/USA 52 100,00 3.630 47.765
55 Hubert Hong Kong Ltd., Hongkong/China 53 100,00 107 368
56 SPG U.S. Retail Resource LLC, Harrison/USA 52 100,00 –160 –1.756
57 Hubert Distributing Company, Inc., Markham/Kanada 52 100,00 144 1.477
58 Central Products LLC, Indianapolis /USA 52 100,00 8.621 40.622
59 D2G Group LLC., Fall River/USA 52 100,00 8.479 62.444
60 Hubert Europa Service GmbH, Pfungstadt/Deutschland *) 2 100,00 0 500
61 Hubert GmbH, Pfungstadt/Deutschland *) 60 100,00 0 200
62 National Business Furniture LLC, Milwaukee/USA 52 100,00 11.573 51.181
Nr. Assoziierte Unternehmen gehalten von Nr. Beteiligungs
quote in Prozent
Jahresergebnis
in TEUR
Eigenkapital
in TEUR
73 Simple System GmbH & Co. KG, München/Deutschland 2 50,00 –1.327 –2.963
74 printmate GmbH, Berlin/Deutschland ***) 45 30,00 -174 –174

*) Nach Gewinnabführung/Verlustübernahme

**) Das Jahresergebnis wird ab Konzernzugehörigkeit berichtet

***) Angabe aus 2018

Der Anteilsbesitz der TAKKT AG wird gemäß den §§ 285 und 313 HGB dargestellt. Die Werte bei den inländischen verbundenen Unternehmen entsprechen den nach HGB aufgestellten Abschlüssen unter der Berücksichtigung vorhandener Ergebnisabführungsverträge. Die Werte bei den ausländischen verbundenen Unternehmen entsprechen den nach IFRS aufgestellten Abschlüssen. Die Umrechnung der Fremdwährungswerte für das Eigenkapital erfolgt mit dem Stichtagskurs, für das Jahresergebnis mit dem Durchschnittskurs.

6. ORGANE DER GESELLSCHAFT

AUFSICHTSRAT

Dr. Florian Funck, Essen, geb. am 23. März 1971

Vorsitzender (seit 15. Mai 2019) Mitglied des Vorstands der Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg Mitglied des Aufsichtsrats der CECONOMY AG, Düsseldorf Mitglied des Aufsichtsrats der Vonovia SE, Bochum Mitglied des Aufsichtsrats der METRO AG, Düsseldorf (bis 07. Dezember 2019)

Dr. Johannes Haupt, Ettlingen, geb. am 29. Juni 1961

Stellvertretender Vorsitzender Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) der Blanc und Fischer Familienholding GmbH, Oberderdingen Vorsitzender des Aufsichtsrats der E.G.O. Elektro-komponente d.o.o., Zagreb/Kroatien (bis 31. Dezember 2019) Vorsitzender des Verwaltungsrats der DEFENDI Italy Srl, Ancona/Italien Vorsitzender des Verwaltungsrats der ETA d.o.o., Cerkno/Slowenien (bis 31. Dezember 2019) Vorsitzender des Verwaltungsrats der BLANCO GmbH & Co. KG, Oberderdingen Vorsitzender des Verwaltungsrats der BLANCO Professional GmbH & Co. KG, Oberderdingen Mitglied des Verwaltungsrats der ARPA S.A.S., Niedermodern/Frankreich Mitglied des Beirats der Lenze SE, Aerzen Mitglied des Aufsichtsrats der PFEIFFER & MAY SE, Karlsruhe (05. Februar 2019 bis 28. Oktober 2019)

Thomas Kniehl, Stuttgart, geb. am 11. Juni 1965

Sachbearbeiter Schäden/Recherchen/Retouren der KAISER+KRAFT GmbH, Stuttgart Vorsitzender des gemeinsamen Gesamtbetriebsrats der KAISER+KRAFT GmbH, Stuttgart, und der KAISER+KRAFT EUROPA GmbH, Stuttgart

Dr. Dorothee Ritz, Pullach, geb. am 21. März 1968

Geschäftsführerin Microsoft Österreich, Wien

Thomas Schmidt, Düsseldorf, geb. am 10. November 1971 (seit 15. Mai 2019)

Vorsitzender des Vorstands der Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg (seit 01. Juli 2019)

Christian Wendler, Hameln, geb. am 24. Juli 1962

Vorsitzender des Vorstands der Lenze SE, Aerzen Mitglied des Aufsichtsrats der Lenze Operations GmbH, Aerzen Vorsitzender des Aufsichtsrats der Lenze Drive Systems (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai/China Mitglied des Aufsichtsrats der encoway GmbH, Bremen (seit 09. Dezember 2019)

Stephan Gemkow, Meerbusch, geb. am 23. Januar 1960 (bis 15. Mai 2019)

Vorsitzender des Vorstands der Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg (bis 30. Juni 2019) Mitglied des Board of Directors der JetBlue Airways Corp., New York/USA Mitglied des Verwaltungsrats Flughafen Zürich AG, Kloten/Schweiz Mitglied des Board of Directors der Amadeus IT Group SA, Madrid, Spanien

VORSTAND

Dr. Felix A. Zimmermann, Stuttgart, geb. am 27. Juni 1966 Vorstandsvorsitzender, CEO Vorsitzender des Beirats der Crowdfox GmbH, Köln (bis 14. Februar 2019)

Dr. Heiko Hegwein, Hochberg, geb. am 06. Februar 1974 Vorstand

Dr. Claude Tomaszewski, Stuttgart, geb. am 25. April 1969 Vorstand, CFO

Dirk Lessing, Bad Homburg, geb. am 16. März 1963 (bis 31. Oktober 2019) Vorstand

Stuttgart, 24. März 2020 TAKKT AG Vorstand

Felix Zimmermann Heiko Hegwein Claude Tomaszewski

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kapitalgesellschaft vermittelt und im zusammengefassten Lagebericht und Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Kapitalgesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Kapitalgesellschaft beschrieben sind.

Stuttgart, 24. März 2020 TAKKT AG Vorstand

Felix Zimmermann Heiko Hegwein Claude Tomaszewski

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die TAKKT AG, Stuttgart

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES ZUSAMMENGEFASSTEN LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TAKKT AG, Stuttgart, – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TAKKT AG und des TAKKT-Konzerns (nachfolgend: zusammengefasster Lagebericht), Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Den im zusammengefassten Lagebericht enthaltenen Corporate Governance Bericht nach Nr. 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex (in der Fassung vom 07. Februar 2017), der auch die (Konzern-) Erklärung zur Unternehmensführung beinhaltet, sowie die auf der Internetseite veröffentlichte nichtfinanzielle Konzernerklärung, auf die im Abschnitt "Unternehmensperformance" verwiesen wird, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

  • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und
  • vermittelt der beigefügte zusammengefasste Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser zusammengefasste Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum zusammengefassten Lagebericht erstreckt sich nicht auf die oben genannten nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht zu dienen.

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

Der aus unserer Sicht besonders wichtige Prüfungssachverhalt ist die Werthaltigkeit von Anteilen an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen

a) Das Risiko für den Abschluss

Zum Abschlussstichtag weist die Bilanz Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen mit einem Buchwert von insgesamt EUR 628,3 Mio. aus. Dies entspricht 88,9 % der Bilanzsumme und 132,3 % des Eigenkapitals.

Die Angaben der Gesellschaft zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind in den Abschnitten 1., 2. (1) und 5. des Anhangs enthalten.

Gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 ist für Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung eine außerplanmäßige Abschreibung vorzunehmen. Daher unterzieht die Gesellschaft die von ihr gehaltenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen einem Werthaltigkeitstest, wenn Anzeichen für eine mögliche dauernde Wertminderung vorliegen.

Die Werthaltigkeit der Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden grundsätzlich anhand ihrer beizulegenden Zeitwerte überprüft. Die beizulegenden Zeitwerte der jeweiligen Anteile und Ausleihungen werden von der Gesellschaft als Barwerte der künftigen Zahlungsmittelströme mittels Discounted-Cashflow-Modellen ermittelt. Dabei werden die von den gesetzlichen Vertretern erstellten Planungsrechnungen für das kommende Jahr zugrunde gelegt und anhand langfristiger Annahmen fortgeschrieben. Das Ergebnis dieser Bewertungen ist in hohem Maße von den Planungsannahmen und den Einschätzungen der künftigen Zahlungsmittelzuflüsse der gesetzlichen Vertreter sowie von den im Rahmen der Bewertungsmodelle jeweils verwendeten Diskontierungszinssätzen abhängig. Da die Berechnungen bereits im Vorjahr keinen Abwertungsbedarf indiziert hatten, wurden aufgrund der Ergebnisentwicklungen im aktuellen Geschäftsjahr sowie den Erwartungen in den Planungsrechnungen und der gesunkenen Zinssätze keine detaillierten Bewertungsrechnungen für 2019 durchgeführt.

b) Prüferisches Vorgehen und Schlussfolgerungen

Im Rahmen unserer Prüfung haben wir die Ergebnisse der Beteiligungen 2019 sowie die Planungsrechnungen analysiert und den Diskontierungszins geprüft. Aufgrund der aktuellen und erwarteten Ergebnisentwicklungen sowie des rückläufigen Diskontierungszinssatzes, kann im Vergleich zum Vorjahr von weiterhin ausreichenden Überdeckungen ausgegangen werden, so dass auch im aktuellen Jahr kein Abwertungsbedarf gegeben ist.

Die von den gesetzlichen Vertretern angewandten Bewertungsmethoden sind aus unserer Sicht insgesamt geeignet, die Werthaltigkeit der Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen zu prüfen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter bzw. der Aufsichtsrat sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen:

  • die auf der Internetseite veröffentlichte nichtfinanzielle Konzernerklärung, auf die in Abschnitt "Unternehmensperformance" des zusammengefassten Lageberichts hingewiesen wird,
  • den im zusammengefassten Lagebericht enthaltenen Corporate Governance Bericht nach Nr. 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex (in der Fassung vom 7. Februar 2017), der auch die (Konzern-) Erklärung zur Unternehmensführung enthält,
  • den Bericht des Aufsichtsrats, und
  • die Versicherung nach § 264 Abs. 2 Satz 3 HGB zum Jahresabschluss und die Versicherung nach § 289 Abs. 1 Satz 5 HGB zum zusammengefassten Lagebericht.

Für die Erklärung nach § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex, die Bestandteil der im zusammengefassten Lagebericht enthaltenen Erklärung zur Unternehmensführung ist, sind die gesetzlichen Vertreter und der Aufsichtsrat verantwortlich. In der Erklärung zur Unternehmensführung ist auch die Entsprechenserklärung enthalten. Für diese ist der Aufsichtsrat auch verantwortlich. Im Übrigen sind die gesetzlichen Vertreter für die sonstigen Informationen verantwortlich.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

  • wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Angaben des zusammengefassten Lageberichts oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder
  • anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangt, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den zusammengefassten Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des zusammengefassten Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im zusammengefassten Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der zusammengefasste Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Angabe stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und zusammengefassten Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

  • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher beabsichtigter oder unbeabsichtigter falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im zusammengefassten Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
  • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des zusammengefassten Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systeme abzugeben.
  • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
  • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss

und im zusammengefassten Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

  • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
  • beurteilen wir den Einklang des zusammengefassten Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
  • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im zusammengefassten Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Abschlussprüfung feststellen.

Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.

Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO

Wir wurden von der Hauptversammlung am 15. Mai 2019 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 23. September 2019 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 1999 als Abschlussprüfer der TAKKT AG, Stuttgart, tätig.

Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Aufsichtsrat nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.

VERANTWORTLICHER WIRTSCHAFTSPRÜFER

Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Herr Karsten Bender.

Stuttgart, 24. März 2020 Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Christoph Eppinger Karsten Bender Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

TAKKT AG

Postfach 10 48 62 70042 Stuttgart

Presselstraße 12 70191 Stuttgart Deutschland

T +49 711 3465-80 F +49 711 3465-8100

[email protected] www.takkt.de