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TAKKT AG — Audit Report / Information 2017
Mar 21, 2018
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Audit Report / Information
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JAHRESABSCHLUSS DER TAKKT AG 2017
INHALT
| Zusammengefasster Lagebericht | 3 |
|---|---|
| Bilanz und Gewinn-und Verlustrechnung | 4 |
| Anhang | 5 |
| Versicherung der gesetzlichen Vertreter | 22 |
| Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers | 23 |
ZUSAMMENGEFASSTER LAGEBERICHT
Im zusammengefassten Lagebericht werden der Konzernlagebericht des TAKKT-Konzerns für das Geschäftsjahr 2017 und der Lagebericht des nach dem deutschen Handelsrecht erstellten Einzelabschlusses der TAKKT AG gemäß §§ 315 Abs. 5 und 298 Abs. 2 HGB in einer geschlossenen Darstellung zusammengefasst. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Unternehmensstrategie gelten gleichermaßen für die TAKKT AG und den TAKKT-Konzern. Der Geschäftsverlauf, die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sowie die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung der TAKKT AG werden weitestgehend durch den TAKKT-Konzern bestimmt.
Der Jahresabschluss der TAKKT AG, der Konzernabschluss des TAKKT-Konzerns und der zusammengefasste Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 werden im Bundesanzeiger gemeinsam veröffentlicht.
Der Jahresabschluss der TAKKT AG sowie der Konzernabschluss des TAKKT-Konzerns für das Geschäftsjahr 2017 stehen auch im Internet unter http://www.takkt.de zur Verfügung.
Bilanz der TAKKT AG, Stuttgart in TEUR
| Aktiva Anhang |
31.12.2017 | 31.12.2016 |
|---|---|---|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | (1) 2 |
6 |
| Sachanlagen | (1) 1.314 |
410 |
| Finanzanlagen | (1) 562.382 |
559.382 |
| Anlagevermögen | 563.698 | 559.798 |
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | (2) 41.934 |
57.248 |
| Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 2 | 2 |
| Umlaufvermögen | 41.936 | 57.250 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | (3) 34 |
8 |
| Bilanzsumme | 605.668 | 617.056 |
| Passiva Anhang |
31.12.2017 | 31.12.2016 |
| Gezeichnetes Kapital | (4) 65.610 |
65.610 |
| Kapitalrücklage | 215.600 | 215.600 |
| Gewinnrücklagen | (5) 121.000 |
89.000 |
| Bilanzgewinn | (6) 72.852 |
73.069 |
| Eigenkapital | 475.062 | 443.279 |
| Rückstellungen | (7) 22.745 |
25.291 |
| Verbindlichkeiten | (8) 107.861 |
148.486 |
| Bilanzsumme | 605.668 | 617.056 |
Gewinn- und Verlustrechnung der TAKKT AG, Stuttgart in TEUR
| Anhang | 2017 | 2016 | |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | (9) | 2.374 | 2.476 |
| Sonstige betriebliche Erträge | (10) | 1.238 | 609 |
| Personalaufwand | (11) | 8.715 | 9.184 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
130 | 120 | |
| Betriebliche Steuern | 3 | 3 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (12) | 6.842 | 6.669 |
| –12.078 | –12.891 | ||
| Beteiligungsergebnis | (13) | 88.411 | 90.136 |
| Zinsergebnis | (14) | –812 | –369 |
| Jahresüberschuss vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 75.521 | 76.876 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (15) | 7.652 | 5.621 |
| Jahresüberschuss | 67.869 | 71.255 | |
| Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 36.983 | 32.814 | |
| Einstellung in andere Gewinnrücklagen | –32.000 | –31.000 | |
| Bilanzgewinn | 72.852 | 73.069 |
ANHANG ZUM 31. DEZEMBER 2017
1. ALLGEMEINE ANGABEN
BILANZIERUNGSVORSCHRIFTEN
Der Jahresabschluss der TAKKT AG, Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart, HRB 19962) zum 31. Dezember 2017 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.
Zur besseren Übersicht sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung verschiedene Positionen zusammengefasst. Diese werden im Anhang ausführlich dargestellt. Darstellung, Gliederung und Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von fünf Jahren vorgenommen.
Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von in der Regel 3 bis 15 Jahren und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von EUR 150 bis EUR 1.000 werden gemäß § 6 Abs. 2 a Einkommensteuergesetz (EStG) in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.
Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgt mittels einer Discounted Cashflow-Berechnung auf Basis einer mehrjährigen Planung. Wesentliche Planungsannahmen betreffen das zugrunde gelegte Umsatzwachstum sowie die Ergebnismarge und das Wachstum der ewigen Rente. Die tatsächlichen zukünftigen Werte können von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen.
Soweit die Buchwerte des Anlagevermögens über dem Wert liegen, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt.
Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 2,50 Prozent (2,50 Prozent) bei den Entgelten und von 1,50 Prozent (1,50 Prozent) bei den Renten ausgegangen. Die Bewertung berücksichtigt allgemeine Fluktuationswahrscheinlichkeiten, die in Abhängigkeit von Alter und Dienstzeit ermittelt wurden.
Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt.
Der Rechnungszinssatz zum 31.12.2017 basiert auf dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre und beträgt 3,68 Prozent (4,01 Prozent).
Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Das Deckungsvermögen ist mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Dieser entspricht gemäß § 255 Abs. 4 Satz 1 HGB dem Zeitwert der Wertpapierfondsanteile zum 31. Dezember 2017.
Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektivierte Hinweise für deren Eintritt vorliegen.
Die Performance Cash Pläne als erfolgsabhängige Vergütungskomponenten der Vorstände werden jährlich neu aufgelegt und in Abhängigkeit der Zielerreichung nach einer Laufzeit von vier Jahren ausbezahlt. Die Höhe der Auszahlung hängt von der Entwicklung des Total Shareholder Return (TSR, Gesamtrendite der TAKKT-Aktie unter Berücksichtigung der ausgezahlten Dividenden) und der Höhe des kumulierten TAKKT Value Added (TVA) über die vierjährige Laufzeit ab. Wesentliche Planungsannahmen betreffen daher die Entwicklung des TSR und TVA über die jeweilige Restlaufzeit. Die tatsächlichen zukünftigen Werte können von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wird, abgezinst. Die Gesellschaft hat aus Wesentlichkeitsgründen auf eine Passivierung der Verpflichtung aus Jubiläumszuwendungen anlässlich zehnjähriger Dienstjubiläen verzichtet. Die Rückstellungen für Altersteilzeit werden unter Zugrundelegung des Teilzeitgehalts, des Aufstockungsbetrags und des Arbeitgeberanteils zur Sozialversicherung bemessen.
Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.
WÄHRUNGSUMRECHNUNG
Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Einbuchung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Folgebewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter der Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite, soweit keine Bewertungseinheit mit Sicherungsgeschäften besteht. Für die Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten, für die Bewertungseinheiten gebildet wurden, wurde für Konzerndarlehen die sogenannte Durchbuchungsmethode und für zukünftige Leistungen die Einfrierungsmethode angewendet.
2. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
(1) Anlagevermögen in TEUR
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 01.01.2017 |
Zugänge | Abgänge | Stand am 31.12.2017 |
Stand am 31.12.2016 |
|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz rechte und ähnliche Rechte und Werte |
139 | 0 | 0 | 139 | 139 |
| 139 | 0 | 0 | 139 | 139 | |
| Sachanlagen | |||||
| Einbauten in gemieteten Räumen | 129 | 3 | 0 | 132 | 129 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.467 | 231 | 192 | 1.505 | 1.467 |
| Anzahlungen für Geschäftsausstattung | 36 | 819 | 0 | 855 | 36 |
| 1.632 | 1.053 | 192 | 2.492 | 1.632 | |
| Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 476.885 | 3.000 | 0 | 479.885 | 476.885 |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 82.500 | 0 | 0 | 82.500 | 82.500 |
| 559.385 | 3.000 | 0 | 562.385 | 559.385 | |
| 561.156 | 4.053 | 192 | 565.016 | 561.156 |
| Kumulierte Abschreibungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 01.01.2017 |
Zugänge | Abgänge | Stand am 31.12.2017 |
Stand am 31.12.2016 |
|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz rechte und ähnliche Rechte und Werte |
133 | 4 | 0 | 137 | 133 |
| 133 | 4 | 0 | 137 | 133 | |
| Sachanlagen | |||||
| Einbauten in gemieteten Räumen | 120 | 4 | 0 | 124 | 120 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.102 | 121 | 169 | 1.054 | 1.102 |
| 1.222 | 125 | 169 | 1.178 | 1.222 | |
| Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 3 | 0 | 0 | 3 | 3 |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 3 | 0 | 0 | 3 | 3 | |
| 1.358 | 129 | 169 | 1.318 | 1.358 |
| Nettobuchwerte | ||
|---|---|---|
| Stand am 31.12.2017 |
Stand am 31.12.2016 |
|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz rechte und ähnliche Rechte und Werte |
2 | 6 |
| 2 | 6 | |
| Sachanlagen | ||
| Einbauten in gemieteten Räumen | 8 | 9 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 451 | 365 |
| 855 | 36 | |
| 1.314 | 410 | |
| Finanzanlagen | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 479.882 | 476.882 |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 82.500 | 82.500 |
| 562.382 | 559.382 | |
| 563.697 | 559.798 |
In den Finanzanlagen sind die Anteile und die Ausleihungen an verbundene Unternehmen ausgewiesen. In den Anteilen an verbundenen Unternehmen sind die Beteiligungen an den Firmen KAISER+KRAFT EUROPA GmbH, VHZ Versandhandelszentrum Pfungstadt GmbH, Ratioform Holding GmbH, TAKKT America Holding Inc., TAKKT Beteiligungsgesellschaft mbH, sowie der in 2017 neu erworbenen Mydisplays GmbH ausgewiesen. Bei den Ausleihungen an verbundene Unternehmen handelt es sich um zwei langfristige Konzerndarlehen an die KAISER+KRAFT EUROPA GmbH und an die Ratioform Holding GmbH.
(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in TEUR
| 2017 | 2016 | |
|---|---|---|
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 39.188 | 54.903 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 2.746 | 2.345 |
| 41.934 | 57.248 |
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten im Wesentlichen kurzfristige Mittelaufnahmen der Konzerngesellschaften bei der TAKKT AG sowie Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen mit Konzerngesellschaften. Unter den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuerforderungen in Höhe von TEUR 2.643 (TEUR 2.006) enthalten. Die Erhöhung gegenüber dem Vorjahr ergibt sich im Wesentlichen aus dem Erstattungsanspruch der Körperschaftsteuer 2017.
(3) Rechnungsabgrenzungsposten
Der Posten enthält im Wesentlichen abgegrenzte Ausgaben für eine Softwaremiete. Die Auflösung erfolgt anteilig über die Laufzeit der Softwarenutzung.
Aktive latente Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechts von § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Temporäre und quasi-permanente Differenzen zwischen dem handels- und steuerbilanziellen Ansatz bestehen insbesondere bei den Pensionsrückstellungen und den sonstigen Rückstellungen. Steuerliche Verlustvorträge sind nicht vorhanden.
(4) Gezeichnetes Kapital
Das Grundkapital der TAKKT AG beträgt unverändert EUR 65.610.331. Es entspricht 65.610.331 auf den Inhaber lautenden Stückaktien. Von der durch die Hauptversammlung vom 06. Mai 2014 erteilten Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien hat der Vorstand im Geschäftsjahr 2017 keinen Gebrauch gemacht. Der Vorstand der TAKKT AG ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 06. Mai 2014 ermächtigt, das Grundkapital bis zum 05. Mai 2019 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien einmalig oder mehrmals unter Berücksichtigung des Bezugsrechts der Aktionäre um bis zu insgesamt EUR 32.805.165,00 zu erhöhen. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, soweit dies zum Ausgleich von freien Spitzenbeträgen erforderlich ist.
(5) Gewinnrücklagen
Im laufenden Geschäftsjahr wurden TEUR 32.000 (TEUR 31.000) in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.
(6) Bilanzgewinn in TEUR
| 2017 | 2016 | |
|---|---|---|
| Bilanzgewinn Vorjahr | 73.069 | 65.619 |
| Ausschüttung einer Dividende | -36.086 | –32.805 |
| Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 36.983 | 32.814 |
| Jahresüberschuss | 67.869 | 71.255 |
| Einstellung in anderen Gewinnrücklagen | -32.000 | –31.000 |
| Bilanzgewinn | 72.852 | 73.069 |
Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre) ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 2.364. Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt.
(7) Rückstellungen in TEUR
| 2017 | 2016 | |
|---|---|---|
| Rückstellungen für Pensionen | 15.050 | 13.683 |
| Steuerrückstellungen | 639 | 3.233 |
| Sonstige Rückstellungen | 7.056 | 8.375 |
| 22.745 | 25.291 |
Die Steuerrückstellungen umfassen im Geschäftsjahr im Wesentlichen noch Verpflichtungen aus 2016.
Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 5.023 (TEUR 6.794), ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 411 (TEUR 228), Aufsichtsratsvergütungen in Höhe von TEUR 386 (TEUR 386), Geschäftsberichtskosten in Höhe von TEUR 94 (TEUR 92), Hauptversammlungskosten in Höhe von TEUR 119 (TEUR 113) sowie Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 262 (TEUR 39).
Für den Bilanzausweis der Rückstellungen für Pensionen wird der Barwert der Pensionsverpflichtung mit dem Deckungsvermögen am Bilanzstichtag, wie in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt, saldiert.
| 2017 | 2016 | |
|---|---|---|
| Pensionsverpflichtung (Barwert) | 15.317 | 13.683 |
| Deckungsvermögen (beizulegender Zeitwert) | 267 | 0 |
| Rückstellungen für Pensionen | 15.050 | 13.683 |
Die historischen Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen TEUR 260 (TEUR 0).
(8) Verbindlichkeiten in TEUR
| Stand am 31.12.2017 |
Restlaufzeit bis 1 Jahr |
Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahre |
Restlaufzeit über 5 Jahre |
Stand am 31.12.2016 |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4.000 | 0 | 4.000 | 0 | 28.514 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 442 | 442 | 0 | 0 | 313 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 99.271 | 99.271 | 0 | 0 | 111.835 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 4.148 | 136 | 4.012 | 0 | 7.824 |
| 107.861 | 99.849 | 8.012 | 0 | 148.486 |
In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Lohnsteuern in Höhe von TEUR 120 (TEUR 110) und der Erfüllungsbetrag der von Mitarbeitern gezeichneten TAKKT-Performance Bonds in Höhe von TEUR 4.012 (TEUR 2.461) enthalten.
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Bei der Position Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um kurzfristige Mittelaufnahmen der TAKKT AG gegenüber Konzern- und Verbundunternehmen.
3. ERLÄUTERUNG ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren mit folgenden Ausnahmen gegliedert:
- Die Position Personalaufwand (§ 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB) wird nicht in die Unterpositionen Löhne und Gehälter (§ 275 Abs. 2 Nr. 6 a) HGB) und Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung (§ 275 Abs. 2 Nr. 6 b) HGB) aufgegliedert.
- Statt § 275 Abs. 2 Nr. 19 HGB Sonstige Steuern wird die Bezeichnung Betriebliche Steuern verwendet und diese Position in der Reihenfolge vor der Position Sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen.
- Statt § 275 Abs. 2 Nr. 11 und Nr. 13 HGB Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge bzw. Zinsen und ähnliche Aufwendungen wird die Position Zinsergebnis verwendet.
(9) Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Umlagen von verbundenen Unternehmen für Mieten sowie Betriebs- und Verwaltungskosten.
(10) Sonstige betriebliche Erträge
Die Sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 977 (TEUR 380), im Geschäftsjahr im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 949 (TEUR 324).
(11) Personalaufwand in TEUR
| 2017 | 2016 | |
|---|---|---|
| Gehälter | 6.670 | 8.305 |
| Soziale Abgaben | 526 | 441 |
| Aufwendungen für Altersversorgung | 1.519 | 438 |
| 8.715 | 9.184 |
Der Rückgang der Gehälter ist im Wesentlichen auf geringere Aufwendungen für Tantiemen zurückzuführen. Die Aufwendungen für Altersversorgung waren im Vorjahr von der Umstellung des anzuwendenden Zinssatzes stark beeinflusst.
(12) Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten u. a. Mieten, Betriebs- und Verwaltungskosten sowie Rechts- und Beratungskosten. Zudem sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 20 (TEUR 5) ausgewiesen. Weiterhin sind Kursverluste in Höhe von TEUR 27 (TEUR 384) enthalten.
(13) Beteiligungsergebnis
Das Beteiligungsergebnis beinhaltet die Gewinnabführung der KAISER+KRAFT EUROPA GmbH in Höhe von TEUR 53.703 (TEUR 52.101), die Gewinnabführung der Ratioform Holding GmbH in Höhe von TEUR 6.589 (TEUR 8.784), die Gewinnabführung der VHZ Versandhandelszentrum Pfungstadt GmbH in Höhe von TEUR 0 (TEUR 2.319) sowie die Ausschüttung der TAKKT America Holding Inc. in Höhe von TEUR 28.119 (TEUR 26.932). Das Ergebnis der VHZ Versandhandelszentrum Pfungstadt GmbH von 2017 wurde nicht an die TAKKT AG abgeführt.
(14) Zinsergebnis in TEUR
| 2017 | 2016 | |
|---|---|---|
| Zinsen und ähnliche Erträge | ||
| - von verbundenen Unternehmen | 2.056 | 2.151 |
| - von Fremden | 9 | 680 |
| 2.065 | 2.831 | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | ||
| - an verbundene Unternehmen | –122 | –195 |
| - an Fremde | –2.215 | –2.499 |
| - Zinsanteil Zuführung Pensionsrückstellungen | –540 | –506 |
| –2.877 | –3.200 | |
| –812 | –369 |
Bei den Zinsen und ähnlichen Erträgen von Fremden handelt es sich in Höhe von TEUR 7 (TEUR 0) um Erträge aus dem Deckungsvermögen.
(15) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in TEUR
| 2017 | 2016 | |
|---|---|---|
| Körperschaftsteuer | 3.864 | 4.121 |
| Gewerbesteuer | 3.752 | 3.587 |
| Quellensteuer | 3 | 5 |
| Steuern Vorjahre | 33 | –2.092 |
| 7.652 | 5.621 |
Die hohe Steuererstattung im Vorjahr bei der Position Steuern Vorjahre resultiert im Wesentlichen aus dem BFH-Urteil zur Nichtberücksichtigung der 5 Prozent nicht abziehbaren Ausgaben auf Auslandsdividenden bei Organgesellschaften für die Jahre 2006 - 2014.
4. SONSTIGE ERLÄUTERUNGEN
BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE
Die Angaben zu den Unternehmen, an denen die TAKKT AG mindestens den fünften Teil der Anteile hält, sowie Angaben zu allen Beteiligungen an großen Kapitalgesellschaften, bei denen die TAKKT AG mindestens fünf Prozent der Stimmrechte hält (Anteilsbesitz), ist integraler Bestandteil des Anhangs und auf den Seiten 18 und 19 abgebildet.
PERSONAL
Die Zahl der Mitarbeiter liegt im Jahresdurchschnitt bei 41 (36) Angestellten.
ANGABEN ZU VORSTAND UND AUFSICHTSRAT
Gesamtbezüge des Vorstands 2017 in TEUR
| Erfolgsunabhängige Vergütung | Erfolgsabhängige Vergütung | Insgesamt | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Grundvergütung | Nebenlei stungen |
Tantieme | Performance Cash-Plan 2017 |
||
| Dr. Felix A. Zimmermann | 470 | 11 | 713 | 212 | 1.406 |
| Dirk Lessing | 325 | 17 | 449 | 135 | 926 |
| Dr. Claude Tomaszewski | 325 | 7 | 449 | 135 | 916 |
| 1.120 | 35 | 1.611 | 482 | 3.248 |
Gesamtbezüge des Vorstands 2016 in TEUR
| Erfolgsunabhängige Vergütung | Erfolgsabhängige Vergütung | Insgesamt | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Grundvergütung | Nebenlei stungen |
Tantieme | Performance Cash-Plan 2016 |
||
| Dr. Felix A. Zimmermann | 470 | 11 | 708 | 212 | 1.401 |
| Dirk Lessing | 325 | 10 | 446 | 135 | 916 |
| Dr. Claude Tomaszewski | 325 | 7 | 446 | 135 | 913 |
| 1.120 | 28 | 1.600 | 482 | 3.230 |
In dem ausgewiesenen Aufwand für die Tantieme von TEUR 1.611 (TEUR 1.600) ist ein Überverbrauch bezüglich der Rückstellung aus dem Vorjahr in Höhe von TEUR 149 (im Vorjahr Rückstellungsauflösung von TEUR 60) enthalten. Der Überverbrauch in 2017 betrug für Herrn Dr. Felix A. Zimmermann TEUR 65 (im Vorjahr Rückstellungsauflösung von TEUR 26), für Herrn Dirk Lessing TEUR 42 (im Vorjahr Rückstellungsauflösung von TEUR 17) und für Herrn Dr. Claude Tomaszewski TEUR 42 (im Vorjahr Rückstellungsauflösung von TEUR 17).
Die Bezüge von ausgeschiedenen Vorständen betrugen TEUR 778 (TEUR 616). Für ehemalige Vorstände und deren Hinterbliebenen bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 7.008 (TEUR 6.847).
Die Bezüge des Aufsichtsrats betrugen im Geschäftsjahr TEUR 400 (TEUR 401), davon TEUR 375 (TEUR 375) für die Tätigkeit im Aufsichtsrat, TEUR 11 (TEUR 11) für die Tätigkeit in Ausschüssen sowie TEUR 14 (TEUR 15) an Sitzungsgeldern. Zum 31. Dezember 2017 hielten die Mitglieder des Vorstands der TAKKT AG 536 (536) Aktien und die Mitglieder des Aufsichtsrats 140 (3.140) Aktien der TAKKT AG.
ANTEILSMELDUNG DER AKTIONÄRE
Außerhalb der Meldepflicht des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) teilte uns die Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg, im Januar 2018 freiwillig mit, dass sie zum 31. Dezember 2017 über 50,2 (50,2) Prozent der stimmberechtigten Stückaktien am Grundkapital verfügte.
Gemäß § 21 Abs. 1 WpHG wurden uns folgende Mitteilungen gemacht:
Das Ministry of Finance on behalf of the State of Noway, Oslo, Norwegen, hat uns am 13. Oktober 2017 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TAKKT AG, Stuttgart, am 10. Oktober 2017 3,05 Prozent betragen hat (dies entspricht 2.003.843 Stimmrechten der insgesamt 65.610.331 Stimmrechte).
Die Lazard Small Caps Euro Sicav, Paris, Frankreich, hat uns am 08. Dezember 2017 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TAKKT AG, Stuttgart, am 05. Dezember 2017 3,03 Prozent betragen hat (dies entspricht 1.987.358 Stimmrechten der insgesamt 65.610.331 Stimmrechte).
Die Lazard Frères Gestion SAS, Paris, Frankreich, hat uns am 12. Dezember 2017 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TAKKT AG, Stuttgart, am 05. Dezember 2017 3,03 Prozent betragen hat (dies entspricht 1.987.358 Stimmrechten der insgesamt 65.610.331 Stimmrechte).
Das Ministry of Finance on behalf of the State of Norway, Oslo, Norwegen, hat uns am 20. Dezember 2017 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TAKKT AG, Stuttgart, am 06. Dezember 2017 2,99 Prozent betragen hat (dies entspricht 1.967.905 Stimmrechten der insgesamt 65.610.331 Stimmrechte).
Das Ministry of Finance on behalf of the State of Norway, Oslo, Norwegen, hat uns am 20. Dezember 2017 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TAKKT AG, Stuttgart, am 07. Dezember 2017 3,02 Prozent betragen hat (dies entspricht 1.979.666 Stimmrechten der insgesamt 65.610.331 Stimmrechte).
Das Ministry of Finance on behalf of the State of Norway, Oslo, Norwegen, hat uns am 20. Dezember 2017 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TAKKT AG, Stuttgart, am 15. Dezember 2017 2,76 Prozent betragen hat (dies entspricht 1.813.184 Stimmrechten der insgesamt 65.610.331 Stimmrechte).
Zu den Einzelheiten verweisen wir auf die Veröffentlichung auf unserer Homepage.
DEUTSCHER CORPORATE GOVERNANCE KODEX
Die nach § 161 Aktiengesetz (AktG) vorgeschriebene Erklärung zu den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex wurde zum 31. Dezember 2017 abgegeben und den Aktionären über die Website der TAKKT AG zugänglich gemacht.
HONORAR FÜR LEISTUNGEN DES ABSCHLUSSPRÜFERS in TEUR
| 2017 | 2016 | |
|---|---|---|
| Abschlussprüfungsleistungen | 44 | 44 |
| Andere Bestätigungsleistungen | 4 | 10 |
| Steuerberatungsleistungen | 0 | 0 |
| Sonstige Leistungen | 104 | 170 |
| 152 | 224 |
Die anderen Bestätigungsleistungen beinhalten die EMIR-Prüfung sowie die Prüfung des Teilkonzernabschlusses TAKKT AMERICA und der TAKKT Performance Bonds. Die sonstigen Leistungen beinhalten hauptsächlich prüfungsnahe Leistungen. Für die von der TAKKT AG beherrschten Unternehmen wurde in 2017 andere Bestätigungsleistungen in Höhe von TEUR 8 für die EMIR- und Grüner Punkt-Prüfung erbracht.
NACHTRAGSBERICHT
Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2017 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre.
HAFTUNGSVERHÄLTNISSE UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN
Die TAKKT AG hat Bürgschaften für Mietverhältnisse in Höhe von TUSD 6.002 (TUSD 8.370), TEUR 1.978 (TEUR 2.038) und TCHF 175 (TCHF 175) übernommen, davon für Tochterunternehmen in Höhe von TUSD 3.290 (TUSD 4.635), TEUR 1.978 (TEUR 2.038) und TCHF 175 (TCHF 175).
Die TAKKT AG hat zur Besicherung von Verbindlichkeiten oder Verpflichtungen von verbundenen Unternehmen gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 96.856 (TEUR 90.336) Patronatserklärungen abgegeben. Darin enthalten sind Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 6.748 (TEUR 7.943).
Gegenüber zwei verbundenen Unternehmen wurden Patronatserklärungen dahingehend abgegeben, dass die TAKKT AG das verbundene Unternehmen finanziell so ausstattet, dass dieses jederzeit seine Verpflichtungen erfüllen kann.
Für Verbindlichkeiten von Tochterunternehmen gegenüber Haniel Finance Deutschland GmbH, Duisburg, haftet die TAKKT AG gesamtschuldnerisch in Höhe von TEUR 7.772 (im Vorjahr betrugen die Verbindlichkeiten der Tochterunternehmen TEUR 23.661 gegenüber der Haniel Finance B.V., Venlo, Niederlande). Für Wertguthaben aus Altersteilzeitverhältnissen von Tochterunternehmen haftet die TAKKT AG in Höhe von TEUR 750 (TEUR 534). Dieser Haftung stehen Rückgriffsansprüche an die Tochterunternehmen in derselben Höhe gegenüber.
Die Schuldner, für die gebürgt wird bzw. für die Patronatserklärungen abgegeben wurden, sind bisher ihren Verpflichtungen uneingeschränkt nachgekommen. Da auch künftig davon auszugehen ist, schätzt die TAKKT AG eine Inanspruchnahme aus den Bürgschaften bzw. Patronatserklärungen als höchst unwahrscheinlich ein. Eine Passivierung von Verbindlichkeiten war daher nicht erforderlich.
Es bestehen Verpflichtungen aus Mietverträgen TEUR 5.767 (TEUR 4.118) sowie ein Obligo aus Investitionen in das Sachanlagevermögen TEUR 0 (TEUR 37). Weiterhin bestehen Verpflichtungen aus Dienstleistungsverträgen gegenüber zwei verbundenen Unternehmen, die nicht zum Konsolidierungskreis der TAKKT AG gehören.
Mit drei Beteiligungsgesellschaften bestehen Ergebnisabführungsverträge. Mit einer Beteiligungsgesellschaft wurde der Ergebnisabführungsvertrag für das Jahr 2017 ausgesetzt.
Aus einem Unternehmenskauf besteht die Möglichkeit, in Abhängigkeit der zukünftigen Geschäftsentwicklung der erworbenen Gesellschaft eine variable Kaufpreisverbindlichkeit leisten zu müssen. Da die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme gemäß aktuellen Berechnungen als sehr gering eingeschätzt wird, wurde keine Verbindlichkeit passiviert.
DER EINSATZ VON DERIVATIVEN FINANZINSTRUMENTEN
Devisensicherung in TEUR
Zur Absicherung von Risiken aus Fremdwährungspositionen schließt die TAKKT AG derivative Finanzinstrumente (Devisentermingeschäfte) mit externen Banken ab. Grundgeschäfte dieser derivativen Finanzinstrumente sind im Allgemeinen konzerninterne Finanzierungen und Dienstleistungen. Zum Bilanzstichtag bestanden keine konzerninternen Währungsgeschäfte. Die Konzerndarlehen der TAKKT AG an TAKKT America Inc. aus dem Vorjahr sind im Jahr 2017 zurückgeführt worden.
| Nominalwert | Marktwert | |||
|---|---|---|---|---|
| 31.12.2017 31.12.2016 |
31.12.2017 | 31.12.2016 | ||
| Währungsgeschäfte für konzerninterne Finanzierungen | 0 | 30.369 | 0 | 272 |
| 0 | 30.369 | 0 | 272 |
Zinssicherungsgeschäfte in TEUR
Durch den Abschluss von derivativen Finanzinstrumenten sichert die TAKKT sich gegen steigende Marktzinsen und somit möglicherweise künftige steigende Zinszahlungen ab. Zum Bilanzstichtag lagen keine Zinssicherungsgeschäfte auf Ebene der TAKKT AG vor. Der Zinsswap aus dem Vorjahr ist 2017 ausgelaufen.
| Nominalwert | Marktwert | ||
|---|---|---|---|
| 31.12.2017 | 31.12.2016 | 31.12.2017 | 31.12.2016 |
| 0 | 10.000 | 0 | -114 |
Beim Abschluss von derivativen Finanzinstrumenten wird auf die Marktgängigkeit der Geschäfte sowie die jeweilige Bonität der Vertragspartner geachtet. Zusätzlich unterliegt der Abschluss solcher Geschäfte einer strengen internen Kontrolle. Neben der Beschränkung auf einen kleinen Personenkreis, der zum Abschluss solcher Geschäfte berechtigt ist, wird die Abwicklung und Verbuchung dieser Geschäfte strikt getrennt.
BEWERTUNG VON DERIVATIVEN FINANZINSTRUMENTEN
Die Marktwerte von Devisentermingeschäften und Zinsswaps werden mittels eines Treasury-Systems der SAP AG ermittelt. Der Marktwert eines Devisentermingeschäftes entspricht der Differenz der Barwerte des Nominalbetrags zum fixierten Terminkurs und des Nominalbetrags zum Terminkurs am Stichtag. Die Diskontierung von zukünftigen Cashflows erfolgt mit laufzeitkonformen Zinssätzen entsprechend der Zinsstrukturkurven der jeweiligen Währung. Der Marktwert von Zinsswaps entspricht dem Barwert der zukünftigen Cashflows, welche sich aus dem Derivat ergeben. Die Diskontierung erfolgt mit laufzeitkonformen Zinssätzen entsprechend der Zinsstrukturkurven der jeweiligen Währung.
Bei TAKKT erfolgt sowohl die prospektive als auch die retrospektive Effektivitätsmessung für Zinssicherungsgeschäfte über den Nachweis einer hohen statistischen Korrelation. Dabei werden für Datenreihen Wertänderungen von Grund- und Sicherungsgeschäften ins Verhältnis gesetzt. Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehungen für Konzerndarlehen wurde die "Critical-Term-Match-Methode" verwendet. Die gegenläufigen Wertänderungen aus Grund- und Sicherungsgeschäften zum Bilanzstichtag gleichen sich regelmäßig innerhalb des Folgejahres vollständig aus.
KONZERNZUGEHÖRIGKEIT
Die TAKKT AG, Stuttgart, ist ein Tochterunternehmen der Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.
GEWINNVERWENDUNGSVORSCHLAG DES VORSTANDS
Der Bilanzgewinn der TAKKT AG für das Geschäftsjahr beträgt TEUR 72.852. Vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats, schlägt der Vorstand gemeinsam mit dem Aufsichtsrat der Hauptversammlung vor, für das Geschäftsjahr 2017 einen Betrag in Höhe von TEUR 36.086 (TEUR 36.086) auszuschütten. Somit entfällt auf die 65,6 Millionen Stückaktien eine Gesamtdividende je Aktie von EUR 0,55 (EUR 0,55). Der Restbetrag des Bilanzgewinns soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
5. AUFSTELLUNG DES ANTEILSBESITZES DER TAKKT AG, STUTTGART ZUM 31. DEZEMBER 2017
Die TAKKT AG, Stuttgart – in nachfolgender Übersicht mit Nummer 1 bezeichnet – ist am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen beteiligt:
| Nr. Verbundene Unternehmen | gehalten von Nr. | Beteiligungs quote in Prozent |
Jahresergebnis in TEUR |
Eigenkapital in TEUR |
|---|---|---|---|---|
| 2 KAISER+KRAFT EUROPA GmbH, Stuttgart/Deutschland *) |
1 | 100,00 | 0 | 136.113 |
| 3 KAISER+KRAFT GmbH, Stuttgart/Deutschland *) |
2 | 100,00 | 0 | 20.000 |
| 4 KAISER+KRAFT Gesellschaft m.b.H., Salzburg/Österreich |
2 | 100,00 | 1.796 | 2.615 |
| 5 KAISER+KRAFT N.V., Diegem/Belgien |
2/13 | 50,00/50,00 | 3.461 | 34.242 |
| 6 KAISER+KRAFT AG, Zug/Schweiz |
2 | 100,00 | 14.760 | 13.607 |
| 7 KAISER+KRAFT s.r.o., Prag/Tschechien |
2/28 | 99,80/0,20 | 606 | 1.081 |
| 8 KAISER+KRAFT S.A., Barcelona /Spanien |
2 | 100,00 | 3.044 | 3.961 |
| 9 FRANKEL S.A.S., Morangis/Frankreich |
2 | 100,00 | 5.479 | 5.534 |
| 10 KAISER+KRAFT Ltd., Hemel Hempstead/Großbritannien | 2 | 100,00 | –734 | 839 |
| 11 KAISER+KRAFT Kft., Budaörs /Ungarn | 2 | 100,00 | 747 | 815 |
| 12 KAISER+KRAFT S.r.l., Lomazzo/Italien | 2 | 100,00 | 1.885 | 2.242 |
| 13 Vink Lisse B.V., Lisse/Niederlande | 2 | 100,00 | 1.149 | 3.875 |
| 14 KAISER+KRAFT S.A., Lissabon/Portugal | 2 | 100,00 | 32 | 230 |
| 15 KAISER+KRAFT Sp. z o.o., Warschau/Polen | 2 | 100,00 | 297 | 280 |
| 16 KAISER+KRAFT OOO, Balashikha/Russland | 2/3 | 99,00/1,00 | –17 | –226 |
| 17 KAISER+KRAFT s.r.o., Nitra /Slowakei | 2/3 | 99,90/0,10 | 91 | 933 |
| 18 KAISER+KRAFT Ltd. STI., Istanbul/Türkei | 2/3 | 99,40/0,60 | –390 | 167 |
| 19 TAKKT Beteiligungsgesellschaft mbH, Stuttgart/Deutschland | 1 | 100,00 | –18 | 26 |
| 20 Gaerner GmbH, Duisburg/Deutschland *) | 2 | 100,00 | 0 | 5.000 |
| 21 Gaerner Gesellschaft m.b.H., Elixhausen/Österreich | 2 | 100,00 | 213 | 894 |
| 22 Gaerner AG, Zug/Schweiz | 2 | 100,00 | 722 | 167 |
| 23 Powell Mail Order Ltd., Llanelli/Großbritannien | 10 | 100,00 | –292 | 0 |
| 24 Gerdmans Inredningar AB, Markaryd/Schweden | 2 | 100,00 | 2.487 | 6.264 |
| 25 Gerdmans Kontor-og Lagerudstyr A/S, Nivaa/Dänemark | 24 | 100,00 | 426 | 568 |
| 26 Gerdmans Innredninger AS, Sandvika /Norwegen | 24 | 100,00 | 632 | 670 |
| 27 Gerdmans OY, Espoo/Finnland | 24 | 100,00 | 159 | 339 |
| 28 KWESTO Service s.r.o., Prag/Tschechien | 2/7 | 99,93/0,07 | –136 | 3.468 |
| 29 KWESTO s.r.o., Prag/Tschechien | 28 | 100,00 | 29 | 317 |
| 30 KWESTO Kft., Györ/Ungarn | 28 | 100,00 | 14 | 390 |
| 31 KWESTO Sp. z o.o., Breslau/Polen | 28 | 100,00 | –27 | 549 |
| 32 KWESTO Service s.r.l., Ramnicu Valcea /Rumänien | 28 | 100,00 | 283 | 963 |
| 33 KWESTO s.r.o., Nitra /Slowakei | 28 | 100,00 | 155 | 484 |
| 34 KAISER+KRAFT (China) Commercial Co. Ltd., Shanghai/ Volksrepublik China |
2 | 100,00 | 0 | 0 |
| 35 UBEN Unternehmensberatung Enzinger GmbH, Waldkirchen/Deutschland *) |
2 | 100,00 | 0 | 32 |
| 36 BEG GmbH, Stuttgart/Deutschland *) | 2 | 100,00 | 0 | 100 |
| 37 Certeo Business Equipment GmbH, Stuttgart/Deutschland *) | 2 | 100,00 | 0 | 1.000 |
| 38 VHZ Versandhandelszentrum Pfungstadt GmbH, Pfungstadt/ Deutschland |
1 | 100,00 | 1.407 | 31.407 |
| 39 BiGDUG Ltd., Gloucester/Großbritannien | 2 | 100,00 | 2.176 | 2.223 |
| Nr. Verbundene Unternehmen | gehalten von Nr. | Beteiligungs quote in Prozent |
Jahresergebnis in TEUR |
Eigenkapital in TEUR |
|---|---|---|---|---|
| 40 eMazing Advertising Ltd., Gloucester/Großbritannien | 39 | 100,00 | –34 | –26 |
| 41 Shelving 247 Ltd., Gloucester/Großbritannien | 39 | 100,00 | 0 | 0 |
| 42 Racking.com (UK) Ltd., Gloucester/Großbritannien | 39 | 100,00 | 0 | 0 |
| 43 Speedyshelving Ltd., Gloucester/Großbritannien | 39 | 100,00 | 0 | 0 |
| 44 Ratioform Holding GmbH, Pliening/Deutschland *) | 1 | 100,00 | 0 | 25.825 |
| 45 Ratioform Verpackungen GmbH, Pliening/Deutschland *) | 44 | 100,00 | 0 | 20.825 |
| 46 Ratioform Imballaggi S.r.l., Calvignasco/Italien | 44 | 100,00 | 254 | 337 |
| 47 Ratioform Embalajes, S.A., Sant Esteve Sesrovires /Spanien | 45 | 100,00 | 229 | 822 |
| 48 Ratioform Verpackungen AG, Regensdorf/Schweiz | 45 | 100,00 | 165 | 684 |
| 49 R.F. Verpackungsmittel-Versand G.m.b.H., Wien/Österreich | 45 | 100,00 | 537 | 605 |
| 50 Davenport Paper Co. Ltd., Derby /Großbritannien | 45 | 100,00 | 1.052 | 1.489 |
| 51 Davpack AB, Markaryd/Schweden | 45 | 100,00 | –7 | 303 |
| 52 TAKKT America Holding, Inc., Milwaukee/USA | 1 | 100,00 | 37.120 | 132.289 |
| 53 Hubert North America Service LLC, Harrison/USA | 52 | 100,00 | 1.740 | 17.776 |
| 54 Hubert Company LLC, Harrison/USA | 52 | 100,00 | 18.263 | 62.501 |
| 55 Hubert Hong Kong Ltd., Hongkong/China | 53 | 100,00 | 69 | 171 |
| 56 SPG U.S. Retail Resource LLC, Harrison/USA | 52 | 100,00 | 69 | –1.522 |
| 57 Hubert Distributing Company Ltd., Markham/Kanada | 52 | 100,00 | 503 | 1.211 |
| 58 Central Products LLC, Indianapolis /USA | 52 | 100,00 | 9.594 | 36.865 |
| 59 George Patton Associates, Inc., Fall River/USA | 52 | 100,00 | 8.377 | 40.582 |
| 60 Suntwist Corp., Maple Heights /USA **) | 52 | 100,00 | 108 | 7.562 |
| 61 TRT Banners LLC, Pepper Pike/USA **) | 52 | 100,00 | 0 | 0 |
| 62 Popupbanner LLC, Deerfield Beach/USA **) | 52 | 100,00 | 0 | 0 |
| 63 Vinylbanner LLC, New York /USA **) | 52 | 100,00 | 0 | 0 |
| 64 Hubert Europa Service GmbH, Pfungstadt/Deutschland *) | 2 | 100,00 | 0 | 500 |
| 65 Hubert GmbH, Pfungstadt/Deutschland *) | 64 | 100,00 | 0 | 200 |
| 66 Hubert Schweiz AG, Zug/Schweiz | 64 | 100,00 | –471 | –3.068 |
| 67 Hubert S.A.S., Morangis/Frankreich | 64 | 100,00 | –168 | –184 |
| 68 NBF Service LLC, Milwaukee/USA | 52 | 100,00 | –738 | –53 |
| 69 National Business Furniture LLC, Milwaukee/USA | 52 | 100,00 | 13.997 | 35.474 |
| 70 Dallas Midwest LLC, Dallas /USA | 52 | 100,00 | 639 | 2.437 |
| 71 Officefurniture.com LLC, Milwaukee/USA | 52 | 100,00 | 741 | 4.600 |
| 72 Mydisplays GmbH, Burscheid/Deutschland ***) | 1 | 100,00 | 21 | 145 |
| Nr. Assoziierte Unternehmen | gehalten von Nr. | Beteiligungs quote in Prozent |
Jahresergebnis | Eigenkapital |
| 73 Simple System GmbH & Co. KG, München/Deutschland | 2 | 33,00 | –1.171 | –508 |
|---|---|---|---|---|
| 74 printmate GmbH, Berlin/Deutschland | 19 | 30,00 | –346 | 338 |
*) Nach Gewinnabführung/Verlustübernahme
**) Konsolidierter Abschluss der Suntwist Corp., Maple Heights /USA, da die einzelnen Gesellschaften nicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses verpflichtet sind und auch keinen aufstellen.
***) Das Jahresergebnis wird ab Konzernzugehörigkeit berichtet.
6. ORGANE DER GESELLSCHAFT ZUM 31. DEZEMBER 2017
AUFSICHTSRAT
Stephan Gemkow, Overath, geb. am 23. Januar 1960
Vorsitzender Vorsitzender des Vorstands der Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg Mitglied des Aufsichtsrats der EVONIK Industries AG, Essen (bis 23. Mai 2017) Mitglied des Aufsichtsrats der JetBlue Airways Corp., New York/USA Mitglied des Verwaltungsrats Flughafen Zürich AG, Kloten/Schweiz (seit 20. April 2017)
Dr. Johannes Haupt, Karlsruhe, geb. am 29. Juni 1961
Stellvertretender Vorsitzender Vorsitzender der Geschäftsführung der E.G.O. Blanc und Fischer & Co. GmbH, Oberderdingen Vorsitzender des Aufsichtsrats der Elektro-Kontakt d.d., Zagreb/Kroatien Vorsitzender des Verwaltungsrats der DEFENDI Italy Srl, Ancona/Italien Vorsitzender des Verwaltungsrats der ETA d.o.o., Cerkno/Slowenien Vorsitzender des Verwaltungsrats der BLANCO GmbH & Co. KG, Oberderdingen Vorsitzender des Verwaltungsrats der BLANCO Professional GmbH & Co. KG, Oberderdingen Mitglied des Verwaltungsrats der ARPA S.A.S., Niedermodern/Frankreich Mitglied des Beirats der Lenze SE, Aerzen
Dr. Florian Funck, Essen, geb. am 23. März 1971
Mitglied des Vorstands der Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg Mitglied des Aufsichtsrats der CECONOMY AG, Düsseldorf Mitglied des Aufsichtsrats der Vonovia SE, Bochum Mitglied des Aufsichtsrats der METRO AG, Düsseldorf (seit 02. März 2017)
Thomas Kniehl, Stuttgart, geb. am 11. Juni 1965
Sachbearbeiter Schäden/Recherchen/Retouren der KAISER+KRAFT GmbH, Stuttgart Vorsitzender des gemeinsamen Gesamtbetriebsrats der KAISER+KRAFT GmbH, Stuttgart, und der KAISER+KRAFT EUROPA GmbH, Stuttgart
Prof. Dr. Dres. h.c. Arnold Picot, Gauting, geb. am 28. Dezember 1944 (bis 10. Mai 2017)
Universitätsprofessor an der Ludwig-Maximilians-Universität München Vorsitzender des Aufsichtsrats der Sartorius AG, Göttingen Vorsitzender des Aufsichtsrats der Sartorius Stedim Biotech GmbH, Göttingen Mitglied des Aufsichtsrats der WIK GmbH, Bad Honnef Mitglied des Aufsichtsrats der WIK-Consult GmbH, Bad Honnef Mitglied des Verwaltungsrats der Sartorius Stedim Biotech S.A., Aubagne/Frankreich
Dr. Dorothee Ritz, Pullach, geb. am 21. März 1968
Geschäftsführerin Microsoft Österreich, Wien
Christian Wendler, Hameln, geb. am 24. Juli 1962 (seit 10. Mai 2017)
Vorsitzender des Vorstands der Lenze SE, Aerzen Mitglied des Aufsichtsrats der Weidmüller AG, Detmold (bis 09. Oktober 2017) Mitglied des Aufsichtsrats der Lenze Operations GmbH, Aerzen Präsident des Verwaltungsrats der Lenze Bachofen AG, Uster/Schweiz
VORSTAND
Dr. Felix A. Zimmermann, Stuttgart, geb. am 27. Juni 1966 Vorstandsvorsitzender, CEO Vorsitzender des Beirats der Crowdfox GmbH, Köln (seit 25. September 2017)
Dr. Heiko Hegwein, Hochberg, geb. am 06. Februar 1974 (seit 01. Februar 2018) Vorstand
Dirk Lessing, Bad Homburg, geb. am 16. März 1963 Vorstand
Dr. Claude Tomaszewski, Stuttgart, geb. am 25. April 1969 Vorstand, CFO
Stuttgart, 28. Februar 2018 TAKKT AG Vorstand
Dr. Felix A. Zimmermann Dr. Heiko Hegwein Dirk Lessing Dr. Claude Tomaszewski
VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kapitalgesellschaft vermittelt und im zusammengefassten Lagebericht und Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Kapitalgesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Kapitalgesellschaft beschrieben sind.
Stuttgart, 28. Februar 2018 TAKKT AG Vorstand
Dr. Felix A. Zimmermann Dr. Heiko Hegwein Dirk Lessing Dr. Claude Tomaszewski
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die TAKKT AG, Stuttgart
VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES ZUSAMMENGEFASSTEN LAGEBERICHTS
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der TAKKT AG, Stuttgart, – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TAKKT AG und des TAKKT-Konzerns (nachfolgend: zusammengefasster Lagebericht) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Den im zusammengefassten Lagebericht enthaltenen Corporate Governance Bericht nach Nr. 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex, der auch die Erklärung zur Unternehmensführung enthält, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 und
- vermittelt der beigefügte zusammengefasste Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser zusammengefasste Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum zusammengefassten Lagebericht erstreckt sich nicht auf den im zusammengefassten Lagebericht enthaltenen Corporate Governance Bericht nach Nr. 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht zu dienen.
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
Der aus unserer Sicht besonders wichtige Prüfungssachverhalt sind die Werthaltigkeitstests von Anteilen an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen
a) Das Risiko für den Abschluss
Zum Abschlussstichtag weist die Bilanz Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen mit einem Buchwert von insgesamt EUR 562,4 Mio. aus. Dies entspricht 92,9 % der Bilanzsumme und 118,4 % des Eigenkapitals.
Die Angaben der Gesellschaft zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind in den Abschnitten 2. (1) und 5. des Anhangs enthalten.
Gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 ist für Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung eine außerplanmäßige Abschreibung vorzunehmen. Daher unterzieht die Gesellschaft die von ihr gehaltenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen einem Werthaltigkeitstest, wenn Anzeichen für eine mögliche dauernde Wertminderung vorliegen.
Die Werthaltigkeit der Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen wurde anhand ihrer beizulegenden Zeitwerte überprüft. Die beizulegenden Zeitwerte der jeweiligen Anteile und Ausleihungen werden von der Gesellschaft als Barwerte der künftigen Zahlungsmittelströme mittels Discounted-Cashflow-Modellen ermittelt. Dabei werden die von den gesetzlichen Vertretern erstellten Planungsrechnungen für das kommende Jahr zugrunde gelegt und anhand langfristiger Annahmen fortgeschrieben. Das Ergebnis dieser Bewertungen ist in hohem Maße von den Planungsannahmen und den Einschätzungen der künftigen Zahlungsmittelzuflüsse der gesetzlichen Vertreter sowie von den im Rahmen der Bewertungsmodelle jeweils verwendeten Diskontierungszinssätzen abhängig. Die Bewertungen sind daher mit wesentlichen Unsicherheiten behaftet, sodass dieser Sachverhalt im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung war.
b) Prüferisches Vorgehen und Schlussfolgerungen
Im Rahmen unserer Prüfung haben wir die Planungen, die den ausgewählten Wertminderungstests der Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen zugrunde liegen, plausibilisiert. Dabei haben wir diese auch auf eine möglicherweise einseitige Ermessensausübung hin untersucht.
Neben einer Plausibilisierung der zugrundeliegenden Planungen haben wir die Planungstreue durch Vergleich mit der Planung des Vorjahres zu den realisierten Ist-Werten beurteilt.
Darüber hinaus haben wir die verwendeten Berechnungsverfahren auf ihre methodisch korrekte Anwendung, die Herleitung der Diskontierungszinsen sowie in Stichproben auf rechnerische Richtigkeit geprüft.
Die von den gesetzlichen Vertretern angewandten Bewertungsparameter und -annahmen sind aus unserer Sicht insgesamt geeignet, die Werthaltigkeit der Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen zu prüfen.
Sonstige Informationen
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen:
- den Corporate Governance Bericht nach Nr. 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex, der auch die Erklärung zur Unternehmensführung enthält, und
- die Versicherung nach § 264 Abs. 2 Satz 3 HGB zum Jahresabschluss und die Versicherung nach § 289 Abs. 1 Satz 5 HGB zum zusammengefassten Lagebericht.
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
- wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum zusammengefassten Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder
- anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den zusammengefassten Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des zusammengefassten Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im zusammengefassten Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der zusammengefasste Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Angabe stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und zusammengefassten Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher beabsichtigter oder unbeabsichtigter falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im zusammengefassten Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des zusammengefassten Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systeme abzugeben.
- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im zusammengefassten Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
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beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
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beurteilen wir den Einklang des zusammengefassten Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im zusammengefassten Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Abschlussprüfung feststellen.
Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.
Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.
SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN
Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO
Wir wurden von der Hauptversammlung am 10. Mai 2017 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 13. September 2017 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 1999 als Abschlussprüfer der TAKKT AG, Stuttgart, tätig.
Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Aufsichtsrat nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.
VERANTWORTLICHER WIRTSCHAFTSPRÜFER
Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Herr Karsten Bender.
Stuttgart, 28. Februar 2018 Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Dr. Christoph Eppinger Karsten Bender Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
TAKKT AG
Postfach 10 48 62 70042 Stuttgart
Presselstraße 12 70191 Stuttgart Deutschland
T +49 711 3465-80 F +49 711 3465-8100
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