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TAKKT AG Audit Report / Information 2017

Mar 21, 2018

426_10-k_2018-03-21_333080e3-9233-495d-b03f-051a5c1c2679.pdf

Audit Report / Information

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JAHRESABSCHLUSS DER TAKKT AG 2017

INHALT

Zusammengefasster Lagebericht 3
Bilanz und Gewinn-und Verlustrechnung 4
Anhang 5
Versicherung der gesetzlichen Vertreter 22
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 23

ZUSAMMENGEFASSTER LAGEBERICHT

Im zusammengefassten Lagebericht werden der Konzernlagebericht des TAKKT-Konzerns für das Geschäftsjahr 2017 und der Lagebericht des nach dem deutschen Handelsrecht erstellten Einzelabschlusses der TAKKT AG gemäß §§ 315 Abs. 5 und 298 Abs. 2 HGB in einer geschlossenen Darstellung zusammengefasst. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Unternehmensstrategie gelten gleichermaßen für die TAKKT AG und den TAKKT-Konzern. Der Geschäftsverlauf, die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sowie die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung der TAKKT AG werden weitestgehend durch den TAKKT-Konzern bestimmt.

Der Jahresabschluss der TAKKT AG, der Konzernabschluss des TAKKT-Konzerns und der zusammengefasste Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 werden im Bundesanzeiger gemeinsam veröffentlicht.

Der Jahresabschluss der TAKKT AG sowie der Konzernabschluss des TAKKT-Konzerns für das Geschäftsjahr 2017 stehen auch im Internet unter http://www.takkt.de zur Verfügung.

Bilanz der TAKKT AG, Stuttgart in TEUR

Aktiva
Anhang
31.12.2017 31.12.2016
Immaterielle Vermögensgegenstände (1)
2
6
Sachanlagen (1)
1.314
410
Finanzanlagen (1)
562.382
559.382
Anlagevermögen 563.698 559.798
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (2)
41.934
57.248
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2 2
Umlaufvermögen 41.936 57.250
Rechnungsabgrenzungsposten (3)
34
8
Bilanzsumme 605.668 617.056
Passiva
Anhang
31.12.2017 31.12.2016
Gezeichnetes Kapital (4)
65.610
65.610
Kapitalrücklage 215.600 215.600
Gewinnrücklagen (5)
121.000
89.000
Bilanzgewinn (6)
72.852
73.069
Eigenkapital 475.062 443.279
Rückstellungen (7)
22.745
25.291
Verbindlichkeiten (8)
107.861
148.486
Bilanzsumme 605.668 617.056

Gewinn- und Verlustrechnung der TAKKT AG, Stuttgart in TEUR

Anhang 2017 2016
Umsatzerlöse (9) 2.374 2.476
Sonstige betriebliche Erträge (10) 1.238 609
Personalaufwand (11) 8.715 9.184
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen
130 120
Betriebliche Steuern 3 3
Sonstige betriebliche Aufwendungen (12) 6.842 6.669
–12.078 –12.891
Beteiligungsergebnis (13) 88.411 90.136
Zinsergebnis (14) –812 –369
Jahresüberschuss vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 75.521 76.876
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (15) 7.652 5.621
Jahresüberschuss 67.869 71.255
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 36.983 32.814
Einstellung in andere Gewinnrücklagen –32.000 –31.000
Bilanzgewinn 72.852 73.069

ANHANG ZUM 31. DEZEMBER 2017

1. ALLGEMEINE ANGABEN

BILANZIERUNGSVORSCHRIFTEN

Der Jahresabschluss der TAKKT AG, Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart, HRB 19962) zum 31. Dezember 2017 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Zur besseren Übersicht sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung verschiedene Positionen zusammengefasst. Diese werden im Anhang ausführlich dargestellt. Darstellung, Gliederung und Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von fünf Jahren vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von in der Regel 3 bis 15 Jahren und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von EUR 150 bis EUR 1.000 werden gemäß § 6 Abs. 2 a Einkommensteuergesetz (EStG) in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgt mittels einer Discounted Cashflow-Berechnung auf Basis einer mehrjährigen Planung. Wesentliche Planungsannahmen betreffen das zugrunde gelegte Umsatzwachstum sowie die Ergebnismarge und das Wachstum der ewigen Rente. Die tatsächlichen zukünftigen Werte können von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen.

Soweit die Buchwerte des Anlagevermögens über dem Wert liegen, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt.

Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 2,50 Prozent (2,50 Prozent) bei den Entgelten und von 1,50 Prozent (1,50 Prozent) bei den Renten ausgegangen. Die Bewertung berücksichtigt allgemeine Fluktuationswahrscheinlichkeiten, die in Abhängigkeit von Alter und Dienstzeit ermittelt wurden.

Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt.

Der Rechnungszinssatz zum 31.12.2017 basiert auf dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre und beträgt 3,68 Prozent (4,01 Prozent).

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Das Deckungsvermögen ist mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Dieser entspricht gemäß § 255 Abs. 4 Satz 1 HGB dem Zeitwert der Wertpapierfondsanteile zum 31. Dezember 2017.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektivierte Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Performance Cash Pläne als erfolgsabhängige Vergütungskomponenten der Vorstände werden jährlich neu aufgelegt und in Abhängigkeit der Zielerreichung nach einer Laufzeit von vier Jahren ausbezahlt. Die Höhe der Auszahlung hängt von der Entwicklung des Total Shareholder Return (TSR, Gesamtrendite der TAKKT-Aktie unter Berücksichtigung der ausgezahlten Dividenden) und der Höhe des kumulierten TAKKT Value Added (TVA) über die vierjährige Laufzeit ab. Wesentliche Planungsannahmen betreffen daher die Entwicklung des TSR und TVA über die jeweilige Restlaufzeit. Die tatsächlichen zukünftigen Werte können von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wird, abgezinst. Die Gesellschaft hat aus Wesentlichkeitsgründen auf eine Passivierung der Verpflichtung aus Jubiläumszuwendungen anlässlich zehnjähriger Dienstjubiläen verzichtet. Die Rückstellungen für Altersteilzeit werden unter Zugrundelegung des Teilzeitgehalts, des Aufstockungsbetrags und des Arbeitgeberanteils zur Sozialversicherung bemessen.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

WÄHRUNGSUMRECHNUNG

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Einbuchung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Folgebewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter der Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite, soweit keine Bewertungseinheit mit Sicherungsgeschäften besteht. Für die Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten, für die Bewertungseinheiten gebildet wurden, wurde für Konzerndarlehen die sogenannte Durchbuchungsmethode und für zukünftige Leistungen die Einfrierungsmethode angewendet.

2. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

(1) Anlagevermögen in TEUR

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand am
01.01.2017
Zugänge Abgänge Stand am
31.12.2017
Stand am
31.12.2016
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz
rechte und ähnliche Rechte und Werte
139 0 0 139 139
139 0 0 139 139
Sachanlagen
Einbauten in gemieteten Räumen 129 3 0 132 129
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.467 231 192 1.505 1.467
Anzahlungen für Geschäftsausstattung 36 819 0 855 36
1.632 1.053 192 2.492 1.632
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 476.885 3.000 0 479.885 476.885
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 82.500 0 0 82.500 82.500
559.385 3.000 0 562.385 559.385
561.156 4.053 192 565.016 561.156
Kumulierte Abschreibungen
Stand am
01.01.2017
Zugänge Abgänge Stand am
31.12.2017
Stand am
31.12.2016
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz
rechte und ähnliche Rechte und Werte
133 4 0 137 133
133 4 0 137 133
Sachanlagen
Einbauten in gemieteten Räumen 120 4 0 124 120
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.102 121 169 1.054 1.102
1.222 125 169 1.178 1.222
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3 0 0 3 3
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 0 0 0 0
3 0 0 3 3
1.358 129 169 1.318 1.358
Nettobuchwerte
Stand am
31.12.2017
Stand am
31.12.2016
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz
rechte und ähnliche Rechte und Werte
2 6
2 6
Sachanlagen
Einbauten in gemieteten Räumen 8 9
Betriebs- und Geschäftsausstattung 451 365
855 36
1.314 410
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 479.882 476.882
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 82.500 82.500
562.382 559.382
563.697 559.798

In den Finanzanlagen sind die Anteile und die Ausleihungen an verbundene Unternehmen ausgewiesen. In den Anteilen an verbundenen Unternehmen sind die Beteiligungen an den Firmen KAISER+KRAFT EUROPA GmbH, VHZ Versandhandelszentrum Pfungstadt GmbH, Ratioform Holding GmbH, TAKKT America Holding Inc., TAKKT Beteiligungsgesellschaft mbH, sowie der in 2017 neu erworbenen Mydisplays GmbH ausgewiesen. Bei den Ausleihungen an verbundene Unternehmen handelt es sich um zwei langfristige Konzerndarlehen an die KAISER+KRAFT EUROPA GmbH und an die Ratioform Holding GmbH.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in TEUR

2017 2016
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 39.188 54.903
Sonstige Vermögensgegenstände 2.746 2.345
41.934 57.248

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten im Wesentlichen kurzfristige Mittelaufnahmen der Konzerngesellschaften bei der TAKKT AG sowie Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen mit Konzerngesellschaften. Unter den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuerforderungen in Höhe von TEUR 2.643 (TEUR 2.006) enthalten. Die Erhöhung gegenüber dem Vorjahr ergibt sich im Wesentlichen aus dem Erstattungsanspruch der Körperschaftsteuer 2017.

(3) Rechnungsabgrenzungsposten

Der Posten enthält im Wesentlichen abgegrenzte Ausgaben für eine Softwaremiete. Die Auflösung erfolgt anteilig über die Laufzeit der Softwarenutzung.

Aktive latente Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechts von § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Temporäre und quasi-permanente Differenzen zwischen dem handels- und steuerbilanziellen Ansatz bestehen insbesondere bei den Pensionsrückstellungen und den sonstigen Rückstellungen. Steuerliche Verlustvorträge sind nicht vorhanden.

(4) Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital der TAKKT AG beträgt unverändert EUR 65.610.331. Es entspricht 65.610.331 auf den Inhaber lautenden Stückaktien. Von der durch die Hauptversammlung vom 06. Mai 2014 erteilten Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien hat der Vorstand im Geschäftsjahr 2017 keinen Gebrauch gemacht. Der Vorstand der TAKKT AG ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 06. Mai 2014 ermächtigt, das Grundkapital bis zum 05. Mai 2019 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien einmalig oder mehrmals unter Berücksichtigung des Bezugsrechts der Aktionäre um bis zu insgesamt EUR 32.805.165,00 zu erhöhen. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, soweit dies zum Ausgleich von freien Spitzenbeträgen erforderlich ist.

(5) Gewinnrücklagen

Im laufenden Geschäftsjahr wurden TEUR 32.000 (TEUR 31.000) in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

(6) Bilanzgewinn in TEUR

2017 2016
Bilanzgewinn Vorjahr 73.069 65.619
Ausschüttung einer Dividende -36.086 –32.805
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 36.983 32.814
Jahresüberschuss 67.869 71.255
Einstellung in anderen Gewinnrücklagen -32.000 –31.000
Bilanzgewinn 72.852 73.069

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre) ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 2.364. Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt.

(7) Rückstellungen in TEUR

2017 2016
Rückstellungen für Pensionen 15.050 13.683
Steuerrückstellungen 639 3.233
Sonstige Rückstellungen 7.056 8.375
22.745 25.291

Die Steuerrückstellungen umfassen im Geschäftsjahr im Wesentlichen noch Verpflichtungen aus 2016.

Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 5.023 (TEUR 6.794), ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 411 (TEUR 228), Aufsichtsratsvergütungen in Höhe von TEUR 386 (TEUR 386), Geschäftsberichtskosten in Höhe von TEUR 94 (TEUR 92), Hauptversammlungskosten in Höhe von TEUR 119 (TEUR 113) sowie Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 262 (TEUR 39).

Für den Bilanzausweis der Rückstellungen für Pensionen wird der Barwert der Pensionsverpflichtung mit dem Deckungsvermögen am Bilanzstichtag, wie in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt, saldiert.

2017 2016
Pensionsverpflichtung (Barwert) 15.317 13.683
Deckungsvermögen (beizulegender Zeitwert) 267 0
Rückstellungen für Pensionen 15.050 13.683

Die historischen Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen TEUR 260 (TEUR 0).

(8) Verbindlichkeiten in TEUR

Stand am
31.12.2017
Restlaufzeit
bis 1 Jahr
Restlaufzeit
von
1 bis 5 Jahre
Restlaufzeit
über 5 Jahre
Stand am
31.12.2016
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.000 0 4.000 0 28.514
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 442 442 0 0 313
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 99.271 99.271 0 0 111.835
Sonstige Verbindlichkeiten 4.148 136 4.012 0 7.824
107.861 99.849 8.012 0 148.486

In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Lohnsteuern in Höhe von TEUR 120 (TEUR 110) und der Erfüllungsbetrag der von Mitarbeitern gezeichneten TAKKT-Performance Bonds in Höhe von TEUR 4.012 (TEUR 2.461) enthalten.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Bei der Position Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um kurzfristige Mittelaufnahmen der TAKKT AG gegenüber Konzern- und Verbundunternehmen.

3. ERLÄUTERUNG ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren mit folgenden Ausnahmen gegliedert:

  • Die Position Personalaufwand (§ 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB) wird nicht in die Unterpositionen Löhne und Gehälter (§ 275 Abs. 2 Nr. 6 a) HGB) und Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung (§ 275 Abs. 2 Nr. 6 b) HGB) aufgegliedert.
  • Statt § 275 Abs. 2 Nr. 19 HGB Sonstige Steuern wird die Bezeichnung Betriebliche Steuern verwendet und diese Position in der Reihenfolge vor der Position Sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen.
  • Statt § 275 Abs. 2 Nr. 11 und Nr. 13 HGB Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge bzw. Zinsen und ähnliche Aufwendungen wird die Position Zinsergebnis verwendet.

(9) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Umlagen von verbundenen Unternehmen für Mieten sowie Betriebs- und Verwaltungskosten.

(10) Sonstige betriebliche Erträge

Die Sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 977 (TEUR 380), im Geschäftsjahr im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 949 (TEUR 324).

(11) Personalaufwand in TEUR

2017 2016
Gehälter 6.670 8.305
Soziale Abgaben 526 441
Aufwendungen für Altersversorgung 1.519 438
8.715 9.184

Der Rückgang der Gehälter ist im Wesentlichen auf geringere Aufwendungen für Tantiemen zurückzuführen. Die Aufwendungen für Altersversorgung waren im Vorjahr von der Umstellung des anzuwendenden Zinssatzes stark beeinflusst.

(12) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten u. a. Mieten, Betriebs- und Verwaltungskosten sowie Rechts- und Beratungskosten. Zudem sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 20 (TEUR 5) ausgewiesen. Weiterhin sind Kursverluste in Höhe von TEUR 27 (TEUR 384) enthalten.

(13) Beteiligungsergebnis

Das Beteiligungsergebnis beinhaltet die Gewinnabführung der KAISER+KRAFT EUROPA GmbH in Höhe von TEUR 53.703 (TEUR 52.101), die Gewinnabführung der Ratioform Holding GmbH in Höhe von TEUR 6.589 (TEUR 8.784), die Gewinnabführung der VHZ Versandhandelszentrum Pfungstadt GmbH in Höhe von TEUR 0 (TEUR 2.319) sowie die Ausschüttung der TAKKT America Holding Inc. in Höhe von TEUR 28.119 (TEUR 26.932). Das Ergebnis der VHZ Versandhandelszentrum Pfungstadt GmbH von 2017 wurde nicht an die TAKKT AG abgeführt.

(14) Zinsergebnis in TEUR

2017 2016
Zinsen und ähnliche Erträge
- von verbundenen Unternehmen 2.056 2.151
- von Fremden 9 680
2.065 2.831
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
- an verbundene Unternehmen –122 –195
- an Fremde –2.215 –2.499
- Zinsanteil Zuführung Pensionsrückstellungen –540 –506
–2.877 –3.200
–812 –369

Bei den Zinsen und ähnlichen Erträgen von Fremden handelt es sich in Höhe von TEUR 7 (TEUR 0) um Erträge aus dem Deckungsvermögen.

(15) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in TEUR

2017 2016
Körperschaftsteuer 3.864 4.121
Gewerbesteuer 3.752 3.587
Quellensteuer 3 5
Steuern Vorjahre 33 –2.092
7.652 5.621

Die hohe Steuererstattung im Vorjahr bei der Position Steuern Vorjahre resultiert im Wesentlichen aus dem BFH-Urteil zur Nichtberücksichtigung der 5 Prozent nicht abziehbaren Ausgaben auf Auslandsdividenden bei Organgesellschaften für die Jahre 2006 - 2014.

4. SONSTIGE ERLÄUTERUNGEN

BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE

Die Angaben zu den Unternehmen, an denen die TAKKT AG mindestens den fünften Teil der Anteile hält, sowie Angaben zu allen Beteiligungen an großen Kapitalgesellschaften, bei denen die TAKKT AG mindestens fünf Prozent der Stimmrechte hält (Anteilsbesitz), ist integraler Bestandteil des Anhangs und auf den Seiten 18 und 19 abgebildet.

PERSONAL

Die Zahl der Mitarbeiter liegt im Jahresdurchschnitt bei 41 (36) Angestellten.

ANGABEN ZU VORSTAND UND AUFSICHTSRAT

Gesamtbezüge des Vorstands 2017 in TEUR

Erfolgsunabhängige Vergütung Erfolgsabhängige Vergütung Insgesamt
Grundvergütung Nebenlei
stungen
Tantieme Performance
Cash-Plan 2017
Dr. Felix A. Zimmermann 470 11 713 212 1.406
Dirk Lessing 325 17 449 135 926
Dr. Claude Tomaszewski 325 7 449 135 916
1.120 35 1.611 482 3.248

Gesamtbezüge des Vorstands 2016 in TEUR

Erfolgsunabhängige Vergütung Erfolgsabhängige Vergütung Insgesamt
Grundvergütung Nebenlei
stungen
Tantieme Performance
Cash-Plan 2016
Dr. Felix A. Zimmermann 470 11 708 212 1.401
Dirk Lessing 325 10 446 135 916
Dr. Claude Tomaszewski 325 7 446 135 913
1.120 28 1.600 482 3.230

In dem ausgewiesenen Aufwand für die Tantieme von TEUR 1.611 (TEUR 1.600) ist ein Überverbrauch bezüglich der Rückstellung aus dem Vorjahr in Höhe von TEUR 149 (im Vorjahr Rückstellungsauflösung von TEUR 60) enthalten. Der Überverbrauch in 2017 betrug für Herrn Dr. Felix A. Zimmermann TEUR 65 (im Vorjahr Rückstellungsauflösung von TEUR 26), für Herrn Dirk Lessing TEUR 42 (im Vorjahr Rückstellungsauflösung von TEUR 17) und für Herrn Dr. Claude Tomaszewski TEUR 42 (im Vorjahr Rückstellungsauflösung von TEUR 17).

Die Bezüge von ausgeschiedenen Vorständen betrugen TEUR 778 (TEUR 616). Für ehemalige Vorstände und deren Hinterbliebenen bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 7.008 (TEUR 6.847).

Die Bezüge des Aufsichtsrats betrugen im Geschäftsjahr TEUR 400 (TEUR 401), davon TEUR 375 (TEUR 375) für die Tätigkeit im Aufsichtsrat, TEUR 11 (TEUR 11) für die Tätigkeit in Ausschüssen sowie TEUR 14 (TEUR 15) an Sitzungsgeldern. Zum 31. Dezember 2017 hielten die Mitglieder des Vorstands der TAKKT AG 536 (536) Aktien und die Mitglieder des Aufsichtsrats 140 (3.140) Aktien der TAKKT AG.

ANTEILSMELDUNG DER AKTIONÄRE

Außerhalb der Meldepflicht des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) teilte uns die Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg, im Januar 2018 freiwillig mit, dass sie zum 31. Dezember 2017 über 50,2 (50,2) Prozent der stimmberechtigten Stückaktien am Grundkapital verfügte.

Gemäß § 21 Abs. 1 WpHG wurden uns folgende Mitteilungen gemacht:

Das Ministry of Finance on behalf of the State of Noway, Oslo, Norwegen, hat uns am 13. Oktober 2017 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TAKKT AG, Stuttgart, am 10. Oktober 2017 3,05 Prozent betragen hat (dies entspricht 2.003.843 Stimmrechten der insgesamt 65.610.331 Stimmrechte).

Die Lazard Small Caps Euro Sicav, Paris, Frankreich, hat uns am 08. Dezember 2017 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TAKKT AG, Stuttgart, am 05. Dezember 2017 3,03 Prozent betragen hat (dies entspricht 1.987.358 Stimmrechten der insgesamt 65.610.331 Stimmrechte).

Die Lazard Frères Gestion SAS, Paris, Frankreich, hat uns am 12. Dezember 2017 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TAKKT AG, Stuttgart, am 05. Dezember 2017 3,03 Prozent betragen hat (dies entspricht 1.987.358 Stimmrechten der insgesamt 65.610.331 Stimmrechte).

Das Ministry of Finance on behalf of the State of Norway, Oslo, Norwegen, hat uns am 20. Dezember 2017 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TAKKT AG, Stuttgart, am 06. Dezember 2017 2,99 Prozent betragen hat (dies entspricht 1.967.905 Stimmrechten der insgesamt 65.610.331 Stimmrechte).

Das Ministry of Finance on behalf of the State of Norway, Oslo, Norwegen, hat uns am 20. Dezember 2017 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TAKKT AG, Stuttgart, am 07. Dezember 2017 3,02 Prozent betragen hat (dies entspricht 1.979.666 Stimmrechten der insgesamt 65.610.331 Stimmrechte).

Das Ministry of Finance on behalf of the State of Norway, Oslo, Norwegen, hat uns am 20. Dezember 2017 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TAKKT AG, Stuttgart, am 15. Dezember 2017 2,76 Prozent betragen hat (dies entspricht 1.813.184 Stimmrechten der insgesamt 65.610.331 Stimmrechte).

Zu den Einzelheiten verweisen wir auf die Veröffentlichung auf unserer Homepage.

DEUTSCHER CORPORATE GOVERNANCE KODEX

Die nach § 161 Aktiengesetz (AktG) vorgeschriebene Erklärung zu den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex wurde zum 31. Dezember 2017 abgegeben und den Aktionären über die Website der TAKKT AG zugänglich gemacht.

HONORAR FÜR LEISTUNGEN DES ABSCHLUSSPRÜFERS in TEUR

2017 2016
Abschlussprüfungsleistungen 44 44
Andere Bestätigungsleistungen 4 10
Steuerberatungsleistungen 0 0
Sonstige Leistungen 104 170
152 224

Die anderen Bestätigungsleistungen beinhalten die EMIR-Prüfung sowie die Prüfung des Teilkonzernabschlusses TAKKT AMERICA und der TAKKT Performance Bonds. Die sonstigen Leistungen beinhalten hauptsächlich prüfungsnahe Leistungen. Für die von der TAKKT AG beherrschten Unternehmen wurde in 2017 andere Bestätigungsleistungen in Höhe von TEUR 8 für die EMIR- und Grüner Punkt-Prüfung erbracht.

NACHTRAGSBERICHT

Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2017 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre.

HAFTUNGSVERHÄLTNISSE UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Die TAKKT AG hat Bürgschaften für Mietverhältnisse in Höhe von TUSD 6.002 (TUSD 8.370), TEUR 1.978 (TEUR 2.038) und TCHF 175 (TCHF 175) übernommen, davon für Tochterunternehmen in Höhe von TUSD 3.290 (TUSD 4.635), TEUR 1.978 (TEUR 2.038) und TCHF 175 (TCHF 175).

Die TAKKT AG hat zur Besicherung von Verbindlichkeiten oder Verpflichtungen von verbundenen Unternehmen gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 96.856 (TEUR 90.336) Patronatserklärungen abgegeben. Darin enthalten sind Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 6.748 (TEUR 7.943).

Gegenüber zwei verbundenen Unternehmen wurden Patronatserklärungen dahingehend abgegeben, dass die TAKKT AG das verbundene Unternehmen finanziell so ausstattet, dass dieses jederzeit seine Verpflichtungen erfüllen kann.

Für Verbindlichkeiten von Tochterunternehmen gegenüber Haniel Finance Deutschland GmbH, Duisburg, haftet die TAKKT AG gesamtschuldnerisch in Höhe von TEUR 7.772 (im Vorjahr betrugen die Verbindlichkeiten der Tochterunternehmen TEUR 23.661 gegenüber der Haniel Finance B.V., Venlo, Niederlande). Für Wertguthaben aus Altersteilzeitverhältnissen von Tochterunternehmen haftet die TAKKT AG in Höhe von TEUR 750 (TEUR 534). Dieser Haftung stehen Rückgriffsansprüche an die Tochterunternehmen in derselben Höhe gegenüber.

Die Schuldner, für die gebürgt wird bzw. für die Patronatserklärungen abgegeben wurden, sind bisher ihren Verpflichtungen uneingeschränkt nachgekommen. Da auch künftig davon auszugehen ist, schätzt die TAKKT AG eine Inanspruchnahme aus den Bürgschaften bzw. Patronatserklärungen als höchst unwahrscheinlich ein. Eine Passivierung von Verbindlichkeiten war daher nicht erforderlich.

Es bestehen Verpflichtungen aus Mietverträgen TEUR 5.767 (TEUR 4.118) sowie ein Obligo aus Investitionen in das Sachanlagevermögen TEUR 0 (TEUR 37). Weiterhin bestehen Verpflichtungen aus Dienstleistungsverträgen gegenüber zwei verbundenen Unternehmen, die nicht zum Konsolidierungskreis der TAKKT AG gehören.

Mit drei Beteiligungsgesellschaften bestehen Ergebnisabführungsverträge. Mit einer Beteiligungsgesellschaft wurde der Ergebnisabführungsvertrag für das Jahr 2017 ausgesetzt.

Aus einem Unternehmenskauf besteht die Möglichkeit, in Abhängigkeit der zukünftigen Geschäftsentwicklung der erworbenen Gesellschaft eine variable Kaufpreisverbindlichkeit leisten zu müssen. Da die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme gemäß aktuellen Berechnungen als sehr gering eingeschätzt wird, wurde keine Verbindlichkeit passiviert.

DER EINSATZ VON DERIVATIVEN FINANZINSTRUMENTEN

Devisensicherung in TEUR

Zur Absicherung von Risiken aus Fremdwährungspositionen schließt die TAKKT AG derivative Finanzinstrumente (Devisentermingeschäfte) mit externen Banken ab. Grundgeschäfte dieser derivativen Finanzinstrumente sind im Allgemeinen konzerninterne Finanzierungen und Dienstleistungen. Zum Bilanzstichtag bestanden keine konzerninternen Währungsgeschäfte. Die Konzerndarlehen der TAKKT AG an TAKKT America Inc. aus dem Vorjahr sind im Jahr 2017 zurückgeführt worden.

Nominalwert Marktwert
31.12.2017
31.12.2016
31.12.2017 31.12.2016
Währungsgeschäfte für konzerninterne Finanzierungen 0 30.369 0 272
0 30.369 0 272

Zinssicherungsgeschäfte in TEUR

Durch den Abschluss von derivativen Finanzinstrumenten sichert die TAKKT sich gegen steigende Marktzinsen und somit möglicherweise künftige steigende Zinszahlungen ab. Zum Bilanzstichtag lagen keine Zinssicherungsgeschäfte auf Ebene der TAKKT AG vor. Der Zinsswap aus dem Vorjahr ist 2017 ausgelaufen.

Nominalwert Marktwert
31.12.2017 31.12.2016 31.12.2017 31.12.2016
0 10.000 0 -114

Beim Abschluss von derivativen Finanzinstrumenten wird auf die Marktgängigkeit der Geschäfte sowie die jeweilige Bonität der Vertragspartner geachtet. Zusätzlich unterliegt der Abschluss solcher Geschäfte einer strengen internen Kontrolle. Neben der Beschränkung auf einen kleinen Personenkreis, der zum Abschluss solcher Geschäfte berechtigt ist, wird die Abwicklung und Verbuchung dieser Geschäfte strikt getrennt.

BEWERTUNG VON DERIVATIVEN FINANZINSTRUMENTEN

Die Marktwerte von Devisentermingeschäften und Zinsswaps werden mittels eines Treasury-Systems der SAP AG ermittelt. Der Marktwert eines Devisentermingeschäftes entspricht der Differenz der Barwerte des Nominalbetrags zum fixierten Terminkurs und des Nominalbetrags zum Terminkurs am Stichtag. Die Diskontierung von zukünftigen Cashflows erfolgt mit laufzeitkonformen Zinssätzen entsprechend der Zinsstrukturkurven der jeweiligen Währung. Der Marktwert von Zinsswaps entspricht dem Barwert der zukünftigen Cashflows, welche sich aus dem Derivat ergeben. Die Diskontierung erfolgt mit laufzeitkonformen Zinssätzen entsprechend der Zinsstrukturkurven der jeweiligen Währung.

Bei TAKKT erfolgt sowohl die prospektive als auch die retrospektive Effektivitätsmessung für Zinssicherungsgeschäfte über den Nachweis einer hohen statistischen Korrelation. Dabei werden für Datenreihen Wertänderungen von Grund- und Sicherungsgeschäften ins Verhältnis gesetzt. Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehungen für Konzerndarlehen wurde die "Critical-Term-Match-Methode" verwendet. Die gegenläufigen Wertänderungen aus Grund- und Sicherungsgeschäften zum Bilanzstichtag gleichen sich regelmäßig innerhalb des Folgejahres vollständig aus.

KONZERNZUGEHÖRIGKEIT

Die TAKKT AG, Stuttgart, ist ein Tochterunternehmen der Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

GEWINNVERWENDUNGSVORSCHLAG DES VORSTANDS

Der Bilanzgewinn der TAKKT AG für das Geschäftsjahr beträgt TEUR 72.852. Vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats, schlägt der Vorstand gemeinsam mit dem Aufsichtsrat der Hauptversammlung vor, für das Geschäftsjahr 2017 einen Betrag in Höhe von TEUR 36.086 (TEUR 36.086) auszuschütten. Somit entfällt auf die 65,6 Millionen Stückaktien eine Gesamtdividende je Aktie von EUR 0,55 (EUR 0,55). Der Restbetrag des Bilanzgewinns soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

5. AUFSTELLUNG DES ANTEILSBESITZES DER TAKKT AG, STUTTGART ZUM 31. DEZEMBER 2017

Die TAKKT AG, Stuttgart – in nachfolgender Übersicht mit Nummer 1 bezeichnet – ist am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen beteiligt:

Nr. Verbundene Unternehmen gehalten von Nr. Beteiligungs
quote in Prozent
Jahresergebnis in
TEUR
Eigenkapital in
TEUR
2
KAISER+KRAFT EUROPA GmbH, Stuttgart/Deutschland *)
1 100,00 0 136.113
3
KAISER+KRAFT GmbH, Stuttgart/Deutschland *)
2 100,00 0 20.000
4
KAISER+KRAFT Gesellschaft m.b.H., Salzburg/Österreich
2 100,00 1.796 2.615
5
KAISER+KRAFT N.V., Diegem/Belgien
2/13 50,00/50,00 3.461 34.242
6
KAISER+KRAFT AG, Zug/Schweiz
2 100,00 14.760 13.607
7
KAISER+KRAFT s.r.o., Prag/Tschechien
2/28 99,80/0,20 606 1.081
8
KAISER+KRAFT S.A., Barcelona /Spanien
2 100,00 3.044 3.961
9
FRANKEL S.A.S., Morangis/Frankreich
2 100,00 5.479 5.534
10 KAISER+KRAFT Ltd., Hemel Hempstead/Großbritannien 2 100,00 –734 839
11 KAISER+KRAFT Kft., Budaörs /Ungarn 2 100,00 747 815
12 KAISER+KRAFT S.r.l., Lomazzo/Italien 2 100,00 1.885 2.242
13 Vink Lisse B.V., Lisse/Niederlande 2 100,00 1.149 3.875
14 KAISER+KRAFT S.A., Lissabon/Portugal 2 100,00 32 230
15 KAISER+KRAFT Sp. z o.o., Warschau/Polen 2 100,00 297 280
16 KAISER+KRAFT OOO, Balashikha/Russland 2/3 99,00/1,00 –17 –226
17 KAISER+KRAFT s.r.o., Nitra /Slowakei 2/3 99,90/0,10 91 933
18 KAISER+KRAFT Ltd. STI., Istanbul/Türkei 2/3 99,40/0,60 –390 167
19 TAKKT Beteiligungsgesellschaft mbH, Stuttgart/Deutschland 1 100,00 –18 26
20 Gaerner GmbH, Duisburg/Deutschland *) 2 100,00 0 5.000
21 Gaerner Gesellschaft m.b.H., Elixhausen/Österreich 2 100,00 213 894
22 Gaerner AG, Zug/Schweiz 2 100,00 722 167
23 Powell Mail Order Ltd., Llanelli/Großbritannien 10 100,00 –292 0
24 Gerdmans Inredningar AB, Markaryd/Schweden 2 100,00 2.487 6.264
25 Gerdmans Kontor-og Lagerudstyr A/S, Nivaa/Dänemark 24 100,00 426 568
26 Gerdmans Innredninger AS, Sandvika /Norwegen 24 100,00 632 670
27 Gerdmans OY, Espoo/Finnland 24 100,00 159 339
28 KWESTO Service s.r.o., Prag/Tschechien 2/7 99,93/0,07 –136 3.468
29 KWESTO s.r.o., Prag/Tschechien 28 100,00 29 317
30 KWESTO Kft., Györ/Ungarn 28 100,00 14 390
31 KWESTO Sp. z o.o., Breslau/Polen 28 100,00 –27 549
32 KWESTO Service s.r.l., Ramnicu Valcea /Rumänien 28 100,00 283 963
33 KWESTO s.r.o., Nitra /Slowakei 28 100,00 155 484
34 KAISER+KRAFT (China) Commercial Co. Ltd., Shanghai/
Volksrepublik China
2 100,00 0 0
35 UBEN Unternehmensberatung Enzinger GmbH,
Waldkirchen/Deutschland *)
2 100,00 0 32
36 BEG GmbH, Stuttgart/Deutschland *) 2 100,00 0 100
37 Certeo Business Equipment GmbH, Stuttgart/Deutschland *) 2 100,00 0 1.000
38 VHZ Versandhandelszentrum Pfungstadt GmbH, Pfungstadt/
Deutschland
1 100,00 1.407 31.407
39 BiGDUG Ltd., Gloucester/Großbritannien 2 100,00 2.176 2.223
Nr. Verbundene Unternehmen gehalten von Nr. Beteiligungs
quote in Prozent
Jahresergebnis in
TEUR
Eigenkapital in
TEUR
40 eMazing Advertising Ltd., Gloucester/Großbritannien 39 100,00 –34 –26
41 Shelving 247 Ltd., Gloucester/Großbritannien 39 100,00 0 0
42 Racking.com (UK) Ltd., Gloucester/Großbritannien 39 100,00 0 0
43 Speedyshelving Ltd., Gloucester/Großbritannien 39 100,00 0 0
44 Ratioform Holding GmbH, Pliening/Deutschland *) 1 100,00 0 25.825
45 Ratioform Verpackungen GmbH, Pliening/Deutschland *) 44 100,00 0 20.825
46 Ratioform Imballaggi S.r.l., Calvignasco/Italien 44 100,00 254 337
47 Ratioform Embalajes, S.A., Sant Esteve Sesrovires /Spanien 45 100,00 229 822
48 Ratioform Verpackungen AG, Regensdorf/Schweiz 45 100,00 165 684
49 R.F. Verpackungsmittel-Versand G.m.b.H., Wien/Österreich 45 100,00 537 605
50 Davenport Paper Co. Ltd., Derby /Großbritannien 45 100,00 1.052 1.489
51 Davpack AB, Markaryd/Schweden 45 100,00 –7 303
52 TAKKT America Holding, Inc., Milwaukee/USA 1 100,00 37.120 132.289
53 Hubert North America Service LLC, Harrison/USA 52 100,00 1.740 17.776
54 Hubert Company LLC, Harrison/USA 52 100,00 18.263 62.501
55 Hubert Hong Kong Ltd., Hongkong/China 53 100,00 69 171
56 SPG U.S. Retail Resource LLC, Harrison/USA 52 100,00 69 –1.522
57 Hubert Distributing Company Ltd., Markham/Kanada 52 100,00 503 1.211
58 Central Products LLC, Indianapolis /USA 52 100,00 9.594 36.865
59 George Patton Associates, Inc., Fall River/USA 52 100,00 8.377 40.582
60 Suntwist Corp., Maple Heights /USA **) 52 100,00 108 7.562
61 TRT Banners LLC, Pepper Pike/USA **) 52 100,00 0 0
62 Popupbanner LLC, Deerfield Beach/USA **) 52 100,00 0 0
63 Vinylbanner LLC, New York /USA **) 52 100,00 0 0
64 Hubert Europa Service GmbH, Pfungstadt/Deutschland *) 2 100,00 0 500
65 Hubert GmbH, Pfungstadt/Deutschland *) 64 100,00 0 200
66 Hubert Schweiz AG, Zug/Schweiz 64 100,00 –471 –3.068
67 Hubert S.A.S., Morangis/Frankreich 64 100,00 –168 –184
68 NBF Service LLC, Milwaukee/USA 52 100,00 –738 –53
69 National Business Furniture LLC, Milwaukee/USA 52 100,00 13.997 35.474
70 Dallas Midwest LLC, Dallas /USA 52 100,00 639 2.437
71 Officefurniture.com LLC, Milwaukee/USA 52 100,00 741 4.600
72 Mydisplays GmbH, Burscheid/Deutschland ***) 1 100,00 21 145
Nr. Assoziierte Unternehmen gehalten von Nr. Beteiligungs
quote in Prozent
Jahresergebnis Eigenkapital
73 Simple System GmbH & Co. KG, München/Deutschland 2 33,00 –1.171 –508
74 printmate GmbH, Berlin/Deutschland 19 30,00 –346 338

*) Nach Gewinnabführung/Verlustübernahme

**) Konsolidierter Abschluss der Suntwist Corp., Maple Heights /USA, da die einzelnen Gesellschaften nicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses verpflichtet sind und auch keinen aufstellen.

***) Das Jahresergebnis wird ab Konzernzugehörigkeit berichtet.

6. ORGANE DER GESELLSCHAFT ZUM 31. DEZEMBER 2017

AUFSICHTSRAT

Stephan Gemkow, Overath, geb. am 23. Januar 1960

Vorsitzender Vorsitzender des Vorstands der Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg Mitglied des Aufsichtsrats der EVONIK Industries AG, Essen (bis 23. Mai 2017) Mitglied des Aufsichtsrats der JetBlue Airways Corp., New York/USA Mitglied des Verwaltungsrats Flughafen Zürich AG, Kloten/Schweiz (seit 20. April 2017)

Dr. Johannes Haupt, Karlsruhe, geb. am 29. Juni 1961

Stellvertretender Vorsitzender Vorsitzender der Geschäftsführung der E.G.O. Blanc und Fischer & Co. GmbH, Oberderdingen Vorsitzender des Aufsichtsrats der Elektro-Kontakt d.d., Zagreb/Kroatien Vorsitzender des Verwaltungsrats der DEFENDI Italy Srl, Ancona/Italien Vorsitzender des Verwaltungsrats der ETA d.o.o., Cerkno/Slowenien Vorsitzender des Verwaltungsrats der BLANCO GmbH & Co. KG, Oberderdingen Vorsitzender des Verwaltungsrats der BLANCO Professional GmbH & Co. KG, Oberderdingen Mitglied des Verwaltungsrats der ARPA S.A.S., Niedermodern/Frankreich Mitglied des Beirats der Lenze SE, Aerzen

Dr. Florian Funck, Essen, geb. am 23. März 1971

Mitglied des Vorstands der Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg Mitglied des Aufsichtsrats der CECONOMY AG, Düsseldorf Mitglied des Aufsichtsrats der Vonovia SE, Bochum Mitglied des Aufsichtsrats der METRO AG, Düsseldorf (seit 02. März 2017)

Thomas Kniehl, Stuttgart, geb. am 11. Juni 1965

Sachbearbeiter Schäden/Recherchen/Retouren der KAISER+KRAFT GmbH, Stuttgart Vorsitzender des gemeinsamen Gesamtbetriebsrats der KAISER+KRAFT GmbH, Stuttgart, und der KAISER+KRAFT EUROPA GmbH, Stuttgart

Prof. Dr. Dres. h.c. Arnold Picot, Gauting, geb. am 28. Dezember 1944 (bis 10. Mai 2017)

Universitätsprofessor an der Ludwig-Maximilians-Universität München Vorsitzender des Aufsichtsrats der Sartorius AG, Göttingen Vorsitzender des Aufsichtsrats der Sartorius Stedim Biotech GmbH, Göttingen Mitglied des Aufsichtsrats der WIK GmbH, Bad Honnef Mitglied des Aufsichtsrats der WIK-Consult GmbH, Bad Honnef Mitglied des Verwaltungsrats der Sartorius Stedim Biotech S.A., Aubagne/Frankreich

Dr. Dorothee Ritz, Pullach, geb. am 21. März 1968

Geschäftsführerin Microsoft Österreich, Wien

Christian Wendler, Hameln, geb. am 24. Juli 1962 (seit 10. Mai 2017)

Vorsitzender des Vorstands der Lenze SE, Aerzen Mitglied des Aufsichtsrats der Weidmüller AG, Detmold (bis 09. Oktober 2017) Mitglied des Aufsichtsrats der Lenze Operations GmbH, Aerzen Präsident des Verwaltungsrats der Lenze Bachofen AG, Uster/Schweiz

VORSTAND

Dr. Felix A. Zimmermann, Stuttgart, geb. am 27. Juni 1966 Vorstandsvorsitzender, CEO Vorsitzender des Beirats der Crowdfox GmbH, Köln (seit 25. September 2017)

Dr. Heiko Hegwein, Hochberg, geb. am 06. Februar 1974 (seit 01. Februar 2018) Vorstand

Dirk Lessing, Bad Homburg, geb. am 16. März 1963 Vorstand

Dr. Claude Tomaszewski, Stuttgart, geb. am 25. April 1969 Vorstand, CFO

Stuttgart, 28. Februar 2018 TAKKT AG Vorstand

Dr. Felix A. Zimmermann Dr. Heiko Hegwein Dirk Lessing Dr. Claude Tomaszewski

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kapitalgesellschaft vermittelt und im zusammengefassten Lagebericht und Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Kapitalgesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Kapitalgesellschaft beschrieben sind.

Stuttgart, 28. Februar 2018 TAKKT AG Vorstand

Dr. Felix A. Zimmermann Dr. Heiko Hegwein Dirk Lessing Dr. Claude Tomaszewski

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die TAKKT AG, Stuttgart

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES ZUSAMMENGEFASSTEN LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TAKKT AG, Stuttgart, – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TAKKT AG und des TAKKT-Konzerns (nachfolgend: zusammengefasster Lagebericht) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Den im zusammengefassten Lagebericht enthaltenen Corporate Governance Bericht nach Nr. 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex, der auch die Erklärung zur Unternehmensführung enthält, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

  • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 und
  • vermittelt der beigefügte zusammengefasste Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser zusammengefasste Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum zusammengefassten Lagebericht erstreckt sich nicht auf den im zusammengefassten Lagebericht enthaltenen Corporate Governance Bericht nach Nr. 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht zu dienen.

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

Der aus unserer Sicht besonders wichtige Prüfungssachverhalt sind die Werthaltigkeitstests von Anteilen an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen

a) Das Risiko für den Abschluss

Zum Abschlussstichtag weist die Bilanz Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen mit einem Buchwert von insgesamt EUR 562,4 Mio. aus. Dies entspricht 92,9 % der Bilanzsumme und 118,4 % des Eigenkapitals.

Die Angaben der Gesellschaft zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind in den Abschnitten 2. (1) und 5. des Anhangs enthalten.

Gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 ist für Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung eine außerplanmäßige Abschreibung vorzunehmen. Daher unterzieht die Gesellschaft die von ihr gehaltenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen einem Werthaltigkeitstest, wenn Anzeichen für eine mögliche dauernde Wertminderung vorliegen.

Die Werthaltigkeit der Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen wurde anhand ihrer beizulegenden Zeitwerte überprüft. Die beizulegenden Zeitwerte der jeweiligen Anteile und Ausleihungen werden von der Gesellschaft als Barwerte der künftigen Zahlungsmittelströme mittels Discounted-Cashflow-Modellen ermittelt. Dabei werden die von den gesetzlichen Vertretern erstellten Planungsrechnungen für das kommende Jahr zugrunde gelegt und anhand langfristiger Annahmen fortgeschrieben. Das Ergebnis dieser Bewertungen ist in hohem Maße von den Planungsannahmen und den Einschätzungen der künftigen Zahlungsmittelzuflüsse der gesetzlichen Vertreter sowie von den im Rahmen der Bewertungsmodelle jeweils verwendeten Diskontierungszinssätzen abhängig. Die Bewertungen sind daher mit wesentlichen Unsicherheiten behaftet, sodass dieser Sachverhalt im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung war.

b) Prüferisches Vorgehen und Schlussfolgerungen

Im Rahmen unserer Prüfung haben wir die Planungen, die den ausgewählten Wertminderungstests der Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen zugrunde liegen, plausibilisiert. Dabei haben wir diese auch auf eine möglicherweise einseitige Ermessensausübung hin untersucht.

Neben einer Plausibilisierung der zugrundeliegenden Planungen haben wir die Planungstreue durch Vergleich mit der Planung des Vorjahres zu den realisierten Ist-Werten beurteilt.

Darüber hinaus haben wir die verwendeten Berechnungsverfahren auf ihre methodisch korrekte Anwendung, die Herleitung der Diskontierungszinsen sowie in Stichproben auf rechnerische Richtigkeit geprüft.

Die von den gesetzlichen Vertretern angewandten Bewertungsparameter und -annahmen sind aus unserer Sicht insgesamt geeignet, die Werthaltigkeit der Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen zu prüfen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen:

  • den Corporate Governance Bericht nach Nr. 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex, der auch die Erklärung zur Unternehmensführung enthält, und
  • die Versicherung nach § 264 Abs. 2 Satz 3 HGB zum Jahresabschluss und die Versicherung nach § 289 Abs. 1 Satz 5 HGB zum zusammengefassten Lagebericht.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

  • wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum zusammengefassten Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder
  • anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den zusammengefassten Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des zusammengefassten Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im zusammengefassten Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der zusammengefasste Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Angabe stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und zusammengefassten Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

  • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher beabsichtigter oder unbeabsichtigter falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im zusammengefassten Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
  • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des zusammengefassten Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systeme abzugeben.
  • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
  • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im zusammengefassten Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
  • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

  • beurteilen wir den Einklang des zusammengefassten Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

  • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im zusammengefassten Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Abschlussprüfung feststellen.

Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.

Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO

Wir wurden von der Hauptversammlung am 10. Mai 2017 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 13. September 2017 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 1999 als Abschlussprüfer der TAKKT AG, Stuttgart, tätig.

Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Aufsichtsrat nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.

VERANTWORTLICHER WIRTSCHAFTSPRÜFER

Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Herr Karsten Bender.

Stuttgart, 28. Februar 2018 Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Christoph Eppinger Karsten Bender Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

TAKKT AG

Postfach 10 48 62 70042 Stuttgart

Presselstraße 12 70191 Stuttgart Deutschland

T +49 711 3465-80 F +49 711 3465-8100

[email protected]

www.takkt.de