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TAKKT AG — Audit Report / Information 2002
Feb 28, 2003
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Audit Report / Information
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Jahresabschluss der TAKKT AG 2002


Bilanz der TAKKT AG, Stuttgart, zum 31. Dezember 2002 nach HGB
| (in TEUR) | ||||
|---|---|---|---|---|
| Aktiva | Anhang | 2002 | 2001 | |
| Anlagevermögen | (1) | |||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 7 | 13 | ||
| Sachanlagen | 144 | 154 | ||
| Finanzanlagen | 427.334 | 446.935 | ||
| 427.485 | 447.102 | |||
| Umlaufvermögen | ||||
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | (2) | 46.518 | 29.841 | |
| Kassenbestand, | ||||
| Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 32 | 15 | ||
| 46.550 | 29.856 | |||
| Rechnungsabgrenzungsposten | (3) | 212 | 333 | |
| Bilanzsumme | 474.247 | 477.291 | ||
| Passiva | Anhang | 2002 | 2001 | |
| Eigenkapital | ||||
| Gezeichnetes Kapital | (4) | 72.900 | 72.900 | |
| Kapitalrücklage | 208.311 | 208.310 | ||
| Gewinnrücklagen | (5) | 41.500 | 36.827 | |
| Bilanzgewinn | 11.466 | 13.537 | ||
| 334.177 | 331.574 | |||
| Rückstellungen | (6) | 5.118 | 3.489 | |
| Verbindlichkeiten | (7) | 134.952 | 142.228 | |
| Bilanzsumme | 474.247 | 477.291 | ||
Gewinn- und Verlustrechnung der TAKKT AG, Stuttgart,
für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2002 nach HGB
(in TEUR)
| Anhang | 2002 | 2001 | |
|---|---|---|---|
| Sonstige betriebliche Erträge | 626 | 702 | |
| Personalaufwand | (8) | 4.563 | 3.136 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| des Anlagevermögens und Sachanlagen | 78 | 90 | |
| Erstattete betriebliche Steuern (i. V. Betriebliche Steuern) | - 78 | 1 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 2.964 | 3.236 | |
| - 6.901 | - 5.761 | ||
| Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | (9) | 32.315 | 31.808 |
| Aufwendungen aus Verlustübernahme | (10) | - 14.864 | 0 |
| Zinsergebnis | (11) | 1.109 | 983 |
| Jahresüberschuss vor Steuern vom Einkommen | |||
| und vom Ertrag | 11.659 | 27.030 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (12) | 1.767 | 2.794 |
| Jahresüberschuss | 9.892 | 24.236 | |
| Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 6.247 | 1.419 | |
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 4.673 | 12.118 | |
| Bilanzgewinn | 11.466 | 13.537 |
Entwicklung des Anlagevermögens der TAKKT AG, Stuttgart, im Geschäftsjahr 2002 nach HGB
(in TEUR)
| Anschaffungs-/Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand am | Stand am | ||||
| 01.01.2002 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2002 | ||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Konzessionen, gewerbliche Schutz | |||||
| rechte und ähnliche Rechte und Werte | 26 | 0 | 0 | 26 | |
| Sachanlagen | |||||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 287 | 61 | 4 | 344 | |
| Geringwertige Anlagegüter | 0 | 3 | 3 | 0 | |
| 287 | 64 | 7 | 344 | ||
| Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 306.211 | 0 | 0 | 306.211 | |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 140.724 | 15.000 | 34.601 | 121.123 | |
| 446.935 | 15.000 | 34.601 | 427.334 | ||
| 447.248 | 15.064 | 34.608 | 427.704 | ||
| Kumulierte Abschreibungen | Buchwert | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand am | Stand am | Stand am | Stand am | ||
| 01.01.2002 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2002 | 31.12.2002 | 31.12.2001 |
| 13 | 6 | 0 | 19 | 7 | 13 |
| 133 | 70 | 3 | 200 | 144 | 154 |
| 0 | 3 | 3 | 0 | 0 | 0 |
| 133 | 73 | 6 | 200 | 144 | 154 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 306.211 | 306.211 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 121.123 | 140.724 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 427.334 | 446.935 |
| 146 | 79 | 6 | 219 | 427.485 | 447.102 |
ANHANG DER TAKKT AG, STUTTGART, FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2002
A. BILANZIERUNGSVORSCHRIFTEN
Der Jahresabschluss der TAKKT AG zum 31. Dezember 2002 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Gewinnund Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Zur besseren Übersicht sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung verschiedene Positionen zusammengefasst. Diese werden im Anhang ausführlich dargestellt.
B. BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE
Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen.
Das Sachanlagevermögen ist mit den steuerlich aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von in der Regel fünf bis zehn Jahren und werden sowohl nach der degressiven als auch nach der linearen Methode vorgenommen.
Bei den Zugängen des beweglichen Sachanlagevermögens wurden die steuerlichen Vereinfachungsregeln angewandt, sodass auf Zugänge des ersten der volle und auf Zugänge des zweiten Halbjahres der halbe Abschreibungssatz zur Anwendung kam. Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven Methode auf die lineare Methode wird Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt. Geringwertige Anlagegüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Die Pensionsverpflichtungen werden versicherungsmathematisch mit ihrem Teilwert gemäß § 6 a EStG auf der Basis eines Zinssatzes von 6 % angesetzt.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet.
Die in den sonstigen Rückstellungen enthaltene Rückstellung für Jubiläumszuwendungen anlässlich 25-jähriger und 35-jähriger Dienstjubiläen ist nach dem Pauschalwertverfahren unter Zugrundelegung eines Zinsfußes von 5,5 % bewertet. Da kein versicherungsmathematisches Gutachten eingeholt wurde, kann der versicherungsmathematische Teilwert der Verpflichtungen und damit der Deckungsfehlbetrag nicht ermittelt werden.
Die Gesellschaft hat auf eine Passivierung der Verpflichtung aus Jubiläumszuwendungen anlässlich zehnjähriger Dienstjubiläen verzichtet.
Die Rückstellungen für Altersteilzeit werden unter Zugrundelegung des Teilzeitgehalts, des Aufstockungsbetrags und des Arbeitgeberanteils zur Sozialversicherung bemessen. Die Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag bilanziert.
Währungsumrechnung
Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens umgerechnet; falls der Kurs zum Bilanzstichtag für Forderungen niedriger bzw. für Verbindlichkeiten höher ist, erfolgt die Bewertung zum Wechselkurs des Bilanzstichtags. Bei Sicherungsgeschäften wurde gegebenenfalls der Sicherungskurs berücksichtigt.
C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
I. Bilanz
Anlagevermögen
Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (in TEUR)
| 46.518 | 29.841 | ||
|---|---|---|---|
| Sonstige Vermögensgegenstände | 110 | 1.536 | |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 46.408 | 28.305 | |
| 2002 | 2001 | ||
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von TEUR 24 enthalten, die gegen ein verbundenes Unternehmen bestehen.
Rechnungsabgrenzungsposten
In dem Posten sind abgegrenzte Ausgaben für zwei Zinsbegrenzungsgeschäfte enthalten. Die Auflösung erfolgt anteilig über die Laufzeiten der Zinsbegrenzungsgeschäfte.
(3)
(2)
(1)
Gezeichnetes Kapital
Das Grundkapital beträgt EUR 72.900.000,00. Es ist eingeteilt in 72.900.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Das genehmigte Kapital beträgt EUR 36.450.000,00. Der Vorstand ist bis zum 31. Mai 2005 ermächtigt, das Grundkapital zu erhöhen.
(5)
Gewinnrücklagen
Rückstellungen
Der Ausweis betrifft wie im Vorjahr andere Gewinnrücklagen. Aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahrs wurden TEUR 4.673 eingestellt.
(6)
| (in TEUR) | ||
|---|---|---|
| 2002 | 2001 | ||
|---|---|---|---|
| Rückstellungen für Pensionen | 1.229 | 978 | |
| Steuerrückstellungen | 1.637 | 924 | |
| Sonstige Rückstellungen | 2.252 | 1.587 | |
| 5.118 | 3.489 | ||
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 1.352), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 268), ausstehende Rechnungen (TEUR 187), Kosten für die Hauptversammlung (TEUR 170) sowie für den Geschäftsbericht (TEUR 130).
(7)
Verbindlichkeiten
| (in TEUR) | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am | Restlaufzeit | Restlaufzeit | Restlaufzeit | Stand am | ||
| 31.12.2002 | bis 1 Jahr von 1 bis 5 Jahren | über 5 Jahre | 31.12.2001 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber | ||||||
| Kreditinstituten | 110.748 | 23 | 13.000 | 97.725 | 123.259 | |
| Verbindlichkeiten aus | ||||||
| Lieferungen und Leistungen | 110 | 110 | 0 | 0 | 347 | |
| Verbindlichkeiten | ||||||
| gegenüber verbundenen Unternehmen | 21.678 | 21.678 | 0 | 0 | 16.499 | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 2.416 | 57 | 2.359 | 0 | 2.123 | |
| 134.952 | 21.868 | 15.359 | 97.725 | 142.228 | ||
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.
| Sonstige Verbindlichkeiten | |||
|---|---|---|---|
| (in TEUR) | |||
| 2002 | 2001 | ||
| Verbindlichkeiten aus Steuern | 23 | 22 | |
| Verbindlichkeiten im Rahmen | |||
| der sozialen Sicherheit | 32 | 32 | |
| Übrige sonstige Verbindlichkeiten | 2.361 | 2.069 | |
| 2.416 | 2.123 |
II. Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
| Personalaufwand | |
|---|---|
| ----------------- | -- |
(in TEUR)
| 4.563 | 3.136 | ||
|---|---|---|---|
| Aufwendungen für Altersversorgung | 251 | 189 | |
| Soziale Abgaben | 308 | 282 | |
| Gehälter | 4.004 | 2.665 | |
| 2002 | 2001 | ||
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen
Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen in Höhe von TEUR 32.315 (TEUR 31.808) beinhalten TEUR 4.622 (TEUR 4.507) aus Steuerumlagen.
(9)
(8)
(10)
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Der Ausweis betrifft die Verlustübernahme von der Topdeq Holding GmbH, Pfungstadt. Im Jahre 1994 wurde im Rahmen der Topdeq-Akquisition die rechtliche Struktur über den Anteilsbesitz der Topdeq GmbH, Pfungstadt, nicht verändert, da eine Änderung erhebliche steuerliche Auswirkungen gehabt hätte. Im April 2002 hat sich die steuerliche Gesetzgebung in Großbritannien dahingehend geändert, dass eine steuerfreie Übertragung der Anteile von der Topdeq GmbH möglich war. Im Rahmen der erforderlichen Neubewertung für die Übertragung ergab sich ein im Vergleich zum Abspaltungszeitpunkt niedrigerer Wert. Zu beiden Zeitpunkten wurde die gleiche Bewertungsmethode angewandt. Diese Wertänderung ist in der Einzelbilanz der Topdeq Holding GmbH als einmaliger Aufwand zu erfassen. Auf Grund des mit der TAKKT AG bestehenden Ergebnisabführungsvertrags hat diese den entstandenen Buchverlust zum Bilanzstichtag übernommen. Auf den im Konzern für die Topdeq GmbH ausgewiesenen Firmenwert ergeben sich keine Auswirkungen. Der fortgeführte Buchwert liegt per 31. Dezember 2002 bereits deutlich unter dem bei der Topdeq Holding GmbH verbuchten Wertansatz.
| (11) | ||
|---|---|---|
Zinsergebnis
| 1.109 | 983 | ||
|---|---|---|---|
| - 5.260 | - 8.382 | ||
| - Fremde | - 4.898 | - 6.910 | |
| - an verbundene Unternehmen | - 362 | - 1.472 | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | |||
| 6.369 | 9.365 | ||
| - Fremde | 4 | 1 | |
| - aus verbundenen Unternehmen | 6.365 | 9.364 | |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | |||
| 2002 | 2001 | ||
| (in TEUR) |
(12)
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
| (in TEUR) | |||
|---|---|---|---|
| 2002 | 2001 | ||
| Körperschaftsteuer | 774 | 829 | |
| Gewerbesteuer (i. V. Umlage) | 993 | 1.965 | |
| 1.767 | 2.794 | ||
Periodenfremde Erträge und Aufwendungen
Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 464 ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.
Die erstatteten betrieblichen Steuern enthalten Steuererstattungen für Vorjahre in Höhe von TEUR 79.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 6.
D. SONSTIGE ANGABEN
Beteiligungsverhältnisse
Die Angaben zum Anteilsbesitz erfolgen in einer gesonderten Aufstellung, die beim Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 19962 eingereicht wird.
Personal
Die Zahl der Beschäftigten beträgt im Jahresdurchschnitt und zum Bilanzstichtag 27 Angestellte.
Mitteilung gemäß § 21 Abs. 1 a WpHG/§ 41 Abs. 2 WpHG
Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg, hat uns am 2. April 2002 mitgeteilt, dass sie zum 1. April 2002 über 68,74 % stimmberechtigte Stückaktien am Grundkapital verfügt. Axa S.A., Paris/Frankreich, hat uns am 2. April 2002 mitgeteilt, dass sie unter Zurechnung von Stimmrechten von durch sie kontrollierten Unternehmen zum 1. April 2002 über 10 % stimmberechtigte Stückaktien am Grundkapital verfügt. Diese Mitteilungen wurden am 5. April 2002 in der Börsenzeitung veröffentlicht.
Deutscher Corporate Governance Kodex
Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung zu den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" wurde abgegeben und den Aktionären zugänglich gemacht.
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die TAKKT AG hat eine Bürgschaft für die Mietverpflichtungen eines Tochterunternehmens in Höhe von TUSD 255 übernommen. Am Bilanzstichtag bestand keine Mietverbindlichkeit.
Die TAKKT AG hat zur Besicherung von Verbindlichkeiten oder Verpflichtungen von verbundenen Unternehmen gegenüber Kreditinstituten Patronatserklärungen in Höhe von TEUR 170.972 abgegeben. Hierbei handelt es sich um Verbindlichkeiten eines verbundenen Unternehmens aus dem Kauf eines Tochterunternehmens (TEUR 144.208) sowie um Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen (TEUR 26.764). Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen (TEUR 7.898), davon in Höhe von TEUR 55 gegenüber verbundenen Unternehmen. Weiterhin bestehen Verpflichtungen aus Dienstleistungsverträgen gegenüber einem verbundenen Unternehmen sowie ein Obligo aus Sachanlageinvestitionen in Höhe von TEUR 1.431. Mit zwei Beteiligungsgesellschaften bestehen Ergebnisabführungsverträge. Die Gesellschaft haftet im Rahmen der steuerlichen Organschaft nach § 73 AO für Steuerschulden des Organträgers Franz Haniel & Cie. GmbH (Umsatzsteuer).
Derivative Finanzinstrumente
Die TAKKT AG agiert als Finanzholding für die einzelnen Tochtergesellschaften. Im Rahmen dieser Funktion schließt die TAKKT AG auch derivative Finanzinstrumente mit Banken ab, welche Grundgeschäften aus operativer Geschäftstätigkeit einzelner Tochtergesellschaften zuzuordnen sind. Hierbei handelt es sich im Allgemeinen um Devisentermingeschäfte für Warenverkäufe aus konzerninternen Transaktionen. Diese Transaktionen entsprechen den zukünftigen Cashflows (Mittelzuflüssen). Die TAKKT AG hat sich für diese im Auftrag von Tochtergesellschaften abgeschlossenen Finanzinstrumente im Innenverhältnis freistellen lassen.
Im Rahmen der Refinanzierung der TAKKT AG kommen weitere derivative Zinsinstrumente zum Einsatz. Prognostizierte Tilgungsmöglichkeiten werden den gesamten Verbindlichkeiten gegenübergestellt, daraus abgeleitet wird die jeweils abzusichernde Geldmenge festgelegt. Für die daraus resultierenden zukünftigen Mittelabflüsse für Zinsen werden Zinssicherungsgeschäfte durchgeführt.
Bei dem Abschluss von derivativen Finanzinstrumenten wird auf die Marktgängigkeit der Geschäfte sowie die jeweilige Bonität der Gegenseite geachtet. Zusätzlich unterliegt der Abschluss solcher Geschäfte einer strengen Kontrolle: Neben der Beschränkung auf einen kleinen Personenkreis, der zum Abschluss solcher Geschäfte berechtigt ist, wird die Abwicklung und Verbuchung dieser Geschäfte strikt getrennt.
| Zinssicherungsgeschäfte | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| (in TEUR) | |||||
| 31.12.2002 | 31.12.2002 | 31.12.2001 | 31.12.2001 | ||
| Nominalwert | Marktwert | Nominalwert | Marktwert | ||
| 83.253 | - 127 | 93.854 | - 253 | ||
Organe der Gesellschaft
Aufsichtsrat:
| Günther Hülse (Vorsitzender), Krefeld |
|---|
| Geb.: 21.11.1942 |
| Vorsitzender des Vorstands der Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg, Mitglied des Aufsichtsrats oder eines vergleichbaren Kontrollgremiums der GEHE AG, Stuttgart (Vorsitzender), G. Konzmann GmbH & Co. KG, Leinfelden-Echterdingen, Herba Chemosan Apotheker AG, Wien/Österreich |
| Dr. Dieter Schadt (stellv. Vorsitzender), Mülheim an der Ruhr Geb.: 06.03.1936 |
| Ehemaliger Vorsitzender des Vorstands der Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg, Mitglied des Aufsichtsrats oder eines vergleichbaren Kontrollgremiums der Delton AG, Bad Homburg, Exxon Mobil Central Europe Holding GmbH, Hamburg, Esso Deutschland GmbH, Hamburg, Gebr. Röchling KG, Mannheim, Röchling Industrieverwaltung GmbH, Mannheim, RWE Umwelt AG, Essen |
| Walter Flammer, Esslingen Geb.: 09.02.1947 |
| Bereichsleiter Organisation KAISER + KRAFT EUROPA GmbH, Stuttgart Dieter Kämmerer, Holzgerlingen |
| Geb.: 06.03.1936 Ehemaliger Vorsitzender des Vorstands der GEHE AG, Stuttgart, Mitglied des Aufsichtsrats oder eines vergleichbaren Kontrollgremiums bei der GEHE Pharma Handel GmbH, Stuttgart, Vereinte Versicherung AG, München Michael Klein, Hamburg (seit 11. März 2002) |
| Geb.: 05.04.1956 |
| Non-Executive Chairman der Rapp Collins/Direct Friends Thomas Kniehl, Stuttgart |
| Geb.: 11.06.1965 Sachbearbeiter Logistik der KAISER + KRAFT EUROPA GmbH, Stuttgart, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats |
| Julian Matzke, Stuttgart |
| Geb.: 02.10.1962 Sachbearbeiter Logistik der KAISER + KRAFT EUROPA GmbH, Stuttgart Prof. Dr. Dr. h. c. Arnold Picot, Gauting |
| Geb.: 28.12.1944 |
| Universitätsprofessor, |
| Mitglied des Aufsichtsrats oder eines vergleichbaren Kontrollgremiums der datango AG, Berlin (Vorsitzender), Sartorius AG, Göttingen (Vorsitzender), wunder media GmbH, München |
| Dr. Klaus Trützschler, Gelsenkirchen |
| Geb.: 11.12.1948 |
| Mitglied des Vorstands der Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg, Mitglied des Aufsichtsrats oder eines vergleichbaren Kontrollgremiums bei der Bilfinger Berger AG, Mannheim, Gerling Industrieservice AG, Köln, Heitkamp Deilmann-Haniel GmbH, Herne, Readymix AG, Ratingen |
Vorstand:
- Georg Gayer (Vorsitzender), Eberdingen-Nußdorf Mitglied des Aufsichtsrats oder eines vergleichbaren Kontrollgremiums bei J.P. Vink en Zonen B.V., Lisse/Niederlande
- Alfred Michael Milanello (Informatik und Organisation), Ditzingen
- Franz Vogel (Vertrieb), Leinfelden-Echterdingen
- Dr. Felix A. Zimmermann (Betriebswirtschaft und Finanzen), Wachtendonk
Im Berichtsjahr betrugen die Bezüge des Vorstands TEUR 1.750. Der Aufsichtsrat erhielt für seine Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung in Höhe von TEUR 8. Darüber hinaus wurden für Vergütungen TEUR 144 zurückgestellt. Zum 31. Dezember 2002 hielten die Mitglieder des Vorstands der TAKKT AG 7.287 Aktien, die Mitglieder des Aufsichtsrats hielten zum Stichtag 36.524 Aktien der TAKKT AG.
Konzernzugehörigkeit
Die TAKKT AG, Stuttgart, ist ein Tochterunternehmen der Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht und diese Bekanntmachung beim Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg unter HRB 25 angezeigt.
E. GEWINNVERWENDUNGSVORSCHLAG DES VORSTANDES
Der Bilanzgewinn der TAKKT AG für das Geschäftsjahr beträgt TEUR 11.466. Der Vorstand schlägt vor, von diesem Betrag TEUR 7.290 als Dividende für das Geschäftsjahr 2002 auszuschütten sowie TEUR 4.176 in den Gewinnvortrag einzustellen. Die Dividende pro Stückaktie beträgt somit EUR 0,10.
Stuttgart, 25. Februar 2003
TAKKT AG
Vorstand
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS
Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Bericht über die Lage der TAKKT AG und des Konzerns der TAKKT AG, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2002 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und des Berichts über die Lage der TAKKT AG und des Konzerns nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen in der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Bericht über die Lage der TAKKT AG und des Konzerns abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Bericht über die Lage der TAKKT AG und des Konzerns vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Bericht über die Lage der TAKKT AG und des Konzerns überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Berichts über die Lage der TAKKT AG und des Konzerns. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Überzeugung vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Bericht über die Lage der TAKKT AG und des Konzerns gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der TAKKT AG und des Konzerns und stellt die Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 28. Februar 2003
Dr. Ebner, Dr. Stolz und Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Wolfgang Berger Gerhard Weigl Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
| TAKKT AG · Postfach 10 48 62 · D-70042 Stuttgart · Presselstraße 12 · D-70191 Stuttgart · Tel. +49 (0) 7 11.3 46 58 - 0 · Fax +49 (0) 7 11.3 46 58 - 1 00 · [email protected] · www.takkt.de | |
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