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TAKKT AG — Audit Report / Information 2001
Feb 22, 2002
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Audit Report / Information
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Jahresabschluss der TAKKT AG 2001


I AKTIVA
| Anhang Nr. | Stand am 31.12.2001 |
Stand am 31.12.2000 |
|
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | ||
| A. Anlagevermögen | (1) | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
13 | 19 | |
| II. Sachanlagen | 154 | 179 | |
| III. Finanzanlagen | 446.935 | 291.211 | |
| 447.102 | 291.409 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände |
(2) | 29.841 | 201.480 |
| II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks |
15 | 57 | |
| 29.856 | 201.537 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | (3) | 333 | 465 |
| 477.291 | 493.411 |
I PASSIVA
| Anhang Nr. | Stand am 31.12.2001 |
Stand am 31.12.2000 |
|
|---|---|---|---|
| A. Eigenkapital | TEUR | TEUR | |
| I. Gezeichnetes Kapital | (4) | 72.900 | 72.900 |
| II. Kapitalrücklage | 208.310 | 208.310 | |
| III. Gewinnrücklagen | (5) | 36.827 | 24.709 |
| IV. Bilanzgewinn | 13.537 | 8.709 | |
| 331.574 | 314.628 | ||
| B. Rückstellungen | (6) | 3.489 | 3.346 |
| C. Verbindlichkeiten | (7) | 142.228 | 175.437 |
| 477.291 | 493.411 |
Gewinn- und Verlustrechnung der TAKKT AG, Stuttgart, für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2001
I GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
| Anhang Nr. | 2001 | 2000 | ||
|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |||
| 1. Sonstige betriebliche Erträge | 702 | 1.046 | ||
| 2. Personalaufwand | (8) | 3.136 | 3.742 | |
| 3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des |
||||
| Anlagevermögens und Sachanlagen | 90 | 65 | ||
| 4. Betriebliche Steuern | 1 | 257 | ||
| 5. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 3.236 | 3.994 | |
| - 5.761 | - 7.012 | |||
| 6. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | (9) | 31.808 | 26.217 | |
| 7. Zinsergebnis | (10) | 983 | - 91 | |
| 8. Jahresüberschuss vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
27.030 | 19.114 | ||
| 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (11) | 2.794 | 1.144 | |
| 10. Jahresüberschuss | 24.236 | 17.970 | ||
| 11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 1.419 | 2.719 | ||
| 12. Einstellung in andere Gewinnrücklagen | 12.118 | 11.980 | ||
| 13. Bilanzgewinn | 13.537 | 8.709 |
I GESCHÄFTSJAHR 2001
ANSCHAFFUNGS-/HERSTELLUNGSKOSTEN
| Stand am 1.1.2001 |
Zugänge | Abgänge | Stand am 31.12.2001 |
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| 25 | 1 | 0 | 26 |
| 242 | 45 | 0 | 287 |
| 0 | 14 | 14 | 0 |
| 242 | 59 | 14 | 287 |
| 291.211 | 15.000 | 0 | 306.211 |
| 0 | 173.550 | 32.826 | 140.724 |
| 291.211 | 188.550 | 32.826 | 446.935 |
| 291.478 | 188.610 | 32.840 | 447.248 |
Entwicklung des Anlagevermögens der TAKKT AG, Stuttgart, im Geschäftsjahr 2001
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN BUCHWERTE
| Stand am 1.1.2001 |
Zugänge | Abgänge | Stand am 31.12.2001 |
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| 6 | 7 | 0 | 13 |
| 63 | 70 | 0 | 133 |
| 0 | 14 | 14 | 0 |
| 63 | 84 | 14 | 133 |
| 0 | 0 | 0 | 0 |
| 0 | 0 | 0 | 0 |
| 0 | 0 | 0 | 0 |
| 69 | 91 | 14 | 146 |
| Stand am 31.12.2001 TEUR |
Stand am 31.12.2000 TEUR |
|---|---|
| 13 | 19 |
| 154 | 179 |
| 0 | 0 |
| 154 | 179 |
| 306.211 | 291.211 |
| 140.724 | 0 |
| 446.935 | 291.211 |
| 447.102 | 291.409 |
| Bilanzierungsvorschriften | Der Jahresabschluss der TAKKT AG zum 31. Dezember 2001 wurde nach den Vor schriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Zur besseren Übersicht sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung verschiedene Positionen zusammengefasst. Diese werden im Anhang ausführ lich dargestellt. |
|---|---|
| Ausweisänderung | Die im Vorjahr unter der Position "Forderungen und sonstige Vermögensgegen stände" ausgewiesenen langfristigen Darlehen gegenüber verbundenen Unter nehmen (Stand 31. Dezember 2001: TEUR 173.550) wurden im Berichtsjahr als "Ausleihungen an verbundene Unternehmen" im Finanzanlagevermögen ausge wiesen. |
| Bewertungsgrundsätze | Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermin dert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Die Abschreibungen auf die Zugänge der immateriellen Vermögensgegenstände werden zeitanteilig vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den steuerlich aktivierungspflichtigen Anschaf fungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen erfolgen über die betriebsge wöhnliche Nutzungsdauer von in der Regel fünf bis zehn Jahren und werden sowohl nach der degressiven als auch nach der linearen Methode vorgenommen. Entsprechend den steuerlichen Regelungen wurde die degressive Abschreibung ab 1. Januar 2001 von 30 auf 20 Prozent gesenkt. Bei den Zugängen des beweglichen Sachanlagevermögens wurden die steuer lichen Vereinfachungsregeln angewandt, sodass auf Zugänge des ersten der volle und auf Zugänge des zweiten Halbjahres der halbe Abschreibungssatz zur Anwendung kam. Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven Methode auf die lineare Methode wird Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt. Geringwertige Anlagegüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Die Pensionsverpflichtungen werden versicherungsmathematisch mit ihrem Teil wert gemäß § 6 a EStG auf der Basis eines Zinssatzes von 6 Prozent angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet. Die in den sonstigen Rückstellungen enthaltene Rückstellung für Jubiläumszu |
| wendungen anlässlich 25-jähriger und 35-jähriger Dienstjubiläen ist nach dem |
Pauschalwertverfahren unter Zugrundelegung eines Zinsfußes von 5,5 Prozent bewertet. Da kein versicherungsmathematisches Gutachten eingeholt wurde, kann der versicherungsmathematische Teilwert der Verpflichtungen und damit der Deckungsfehlbetrag nicht ermittelt werden.
Die Gesellschaft hat auf eine Passivierung der Verpflichtung aus Jubiläumszuwendungen anlässlich 10-jähriger Dienstjubiläen verzichtet. Die Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag bilanziert.
Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens umgerechnet; falls der Kurs zum Bilanzstichtag für Forderungen niedriger bzw. für Verbindlichkeiten höher ist, erfolgt die Bewertung zum Wechselkurs des Bilanzstichtags. Bei Sicherungsgeschäften wurde gegebenenfalls der Sicherungskurs berücksichtigt.
Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.
I FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE (2)
| 31.12.2001 | 31.12.2000 | ||
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | ||
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
28.305 | 199.927 | |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 1.536 | 1.553 | |
| 29.841 | 201.480 |
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von TEUR 43 enthalten, die gegen ein verbundenes Unternehmen bestehen.
In dem Posten sind abgegrenzte Ausgaben für zwei Zinsbegrenzungsgeschäfte enthalten. Die Auflösung erfolgt anteilig über die Laufzeit.
Währungsumrechnung
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (2)
Rechnungsabgrenzungsposten (3)
Anlagevermögen (1)
| Gezeichnetes Kapital (4) | Das Grundkapital beträgt TEUR 72.900. Es ist eingeteilt in 72.900.000 auf den |
|---|---|
| Inhaber lautende Stückaktien. | |
| Das genehmigte Kapital beträgt TEUR 36.450. Der Vorstand ist bis zum 31. Mai | |
| 2005 ermächtigt, das Grundkapital zu erhöhen. | |
| Gewinnrücklagen (5) | Der Ausweis betrifft wie im Vorjahr andere Gewinnrücklagen. Aus dem Jahres |
| überschuss des Geschäftsjahres wurden TEUR 12.118 eingestellt. |
Rückstellungen (6) I RÜCKSTELLUNGEN (6)
| 31.12.2001 | 31.12.2000 | ||
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | ||
| Rückstellungen für Pensionen | 978 | 790 | |
| Steuerrückstellungen | 924 | 95 | |
| Sonstige Rückstellungen | 1.587 | 2.461 | |
| 3.489 | 3.346 |
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 662), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 303), Kosten für die Hauptversammlung (TEUR 270) sowie für den Geschäftsbericht (TEUR 168).
Verbindlichkeiten (7)
I VERBINDLICHKEITEN (7)
| 31.12.2001 TEUR |
Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR |
Restlaufzeit von einem Jahr bis fünf Jahren TEUR |
Restlaufzeit über fünf Jahre TEUR |
31.12.2000 TEUR |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
123.259 | 717 | 10.000 | 112.542 | 146.181 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
347 | 347 | 0 | 0 | 255 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
16.499 | 16.499 | 0 | 0 | 26.766 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 2.123 | 234 | 1.889 | 0 | 2.235 |
| 142.228 | 17.797 | 11.889 | 112.542 | 175.437 |
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.
Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
| 31.12.2001 | 31.12.2000 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Verbindlichkeiten aus Steuern | 22 | 24 |
| Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit |
32 | 32 |
| Übrige sonstige Verbindlichkeiten | 2.069 | 2.179 |
| 2.123 | 2.235 |
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
I PERSONALAUFWAND (8)
| 2001 | 2000 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Gehälter | 2.665 | 3.140 |
| Soziale Abgaben | 282 | 264 |
| Aufwendungen für Altersversorgung | 189 | 338 |
| 3.136 | 3.742 |
Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 324 ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 191.
Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen in Höhe von TEUR 31.808 (i. V. TEUR 26.217) beinhalten TEUR 4.507 (i. V. TEUR 6.127) aus Steuerumlagen.
Periodenfremde Erträge und Aufwendungen
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen (9)
Personalaufwand (8)
Zinsergebnis (10) I ZINSERGEBNIS (10)
| 2001 | 2000 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | ||
| - aus verbundenen Unternehmen | 9.364 | 8.864 |
| - Fremde | 1 | 9 |
| 9.365 | 8.873 | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | ||
| - an verbundene Unternehmen | - 1.472 | - 953 |
| - Fremde | - 6.910 | - 8.011 |
| - 8.382 | - 8.964 | |
| 983 | - 91 |
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (11)
Beteiligungsverhältnisse
I STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAG (11)
| 2001 | 2000 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Körperschaftssteuer | 829 | -1.459 |
| Umlage Gewerbesteuer | 1.965 | 2.603 |
| 2.794 | 1.144 |
Sonstige Angaben
Die Angaben zum Anteilsbesitz erfolgen in einer gesonderten Aufstellung, die beim Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 19962 eingereicht wird.
Die auf Vollzeitkräfte umgerechnete Zahl der Beschäftigten der TAKKT AG beträgt im Durchschnitt 27 und zum Bilanzstichtag 29 Angestellte.
Personal
Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg-Ruhrort, und AXA AG, Köln, haben uns am 15. bzw. 22. September 1999 mitgeteilt, dass sie über mehr als 50 Prozent bzw. 10 Prozent stimmberechtigte Stückaktien am Grundkapital verfügen. Diese Mitteilungen wurden am 28. September bzw. 21. Oktober 1999 in der Börsenzeitung veröffentlicht.
Gegenüber einem Kreditinstitut besteht zugunsten eines verbundenen Unternehmens eine Bürgschaft bis zu CHF 3,0 Mio zuzüglich Zinsen, Provisionen, Spesen und Kosten. Das Darlehen valutiert bei dem verbundenen Unternehmen zum 31. Dezember 2001 mit TEUR 337 (TCHF 500).
Des Weiteren hat die TAKKT AG eine Bürgschaft für die Mietverpflichtungen eines Tochterunternehmens in Höhe von TUSD 255 übernommen. Am Bilanzstichtag bestand keine Mietverbindlichkeit.
Die TAKKT AG hat zur Besicherung von Verbindlichkeiten oder Verpflichtungen von verbundenen Unternehmen gegenüber Kreditinstituten Patronatserklärungen in Höhe von TEUR 203.953 abgegeben. Hierbei handelt es sich um Verbindlichkeiten aus dem Kauf eines Tochterunternehmens (TEUR 176.328) sowie um Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen (TEUR 27.625).
Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen (TEUR 815), davon in Höhe von TEUR 359 gegenüber verbundenen Unternehmen. Weiterhin bestehen Verpflichtungen aus Dienstleistungsverträgen gegenüber einem verbundenen Unternehmen.
Mit zwei Beteiligungsgesellschaften bestehen Ergebnisabführungsverträge.
Die TAKKT AG agiert als Finanzholding für die einzelnen Tochtergesellschaften. Im Rahmen dieser Funktion schließt die TAKKT AG auch derivative Finanzinstrumente mit Banken ab, welche Grundgeschäften aus operativer Geschäftstätigkeit einzelner Tochtergesellschaften zuzuordnen sind. Hierbei handelt es sich im Allgemeinen um Devisentermingeschäfte für Warenverkäufe aus konzerninternen Transaktionen. Diese Transaktionen entsprechen den zukünftigen Cashflows (Mittelzuflüssen). Die TAKKT AG hat sich für diese im Auftrag von Tochtergesellschaften abgeschlossenen Finanzinstrumente im Innenverhältnis freistellen lassen.
Im Rahmen der Refinanzierung der TAKKT AG kommen weitere derivative Zinsinstrumente zum Einsatz. Prognostizierte Tilgungsmöglichkeiten werden den gesamten Verbindlichkeiten gegenübergestellt, daraus abgeleitet wird die jeweils abzusichernde Geldmenge festgelegt. Für die daraus resultierenden zukünftigen Mittelabflüsse für Zinsen werden Zinssicherungsgeschäfte durchgeführt.
Mitteilung gemäß § 21 Abs. 1 a WpHG
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Derivative Finanzinstrumente
Bei dem Abschluss von derivativen Finanzinstrumenten wird auf die Marktgängigkeit der Geschäfte sowie die jeweilige Bonität der Gegenseite geachtet. Zusätzlich unterliegt der Abschluss solcher Geschäfte einer strengen Kontrolle: Neben der Beschränkung auf einen kleinen Personenkreis, der zum Abschluss solcher Geschäfte berechtigt ist, wird die Abwicklung und Verbuchung dieser Geschäfte strikt getrennt.
Zum Abschlussstichtag bestanden:
| 31.12.2001 | 31.12.2000 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Zinssicherungsgeschäfte | ||
| Nominalwert | 93.854 | 101.676 |
| Marktwert | -253 | 843 |
I DERIVATIVE FINANZINSTRUMENTE
| Organe der Gesellschaft | Der Aufsichtsrat und der Vorstand setzen sich wie folgt zusammen: |
|---|---|
| Aufsichtsrat | Günther Hülse, Vorsitzender, Krefeld |
| Vorsitzender des Vorstands der Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg (Mitglied des Aufsichtsrats seit 16. Mai 2001, Vorsitzender des Aufsichtsrats seit 21. |
|
| September 2001) | |
| Mitglied des Aufsichtsrats oder eines vergleichbaren Kontrollgremiums der | |
| GEHE Aktiengesellschaft, Stuttgart (Vorsitzender), G. Konzmann GmbH & Co. | |
| KG, Leinfelden-Echterdingen, Herba Chemosan Apotheker-AG, Wien/Öster | |
| reich, GEHE UK plc., Coventry/Großbritannien | |
| Dr. Dieter Schadt, stv. Vorsitzender, Mülheim an der Ruhr | |
| Ehemaliger Vorsitzender des Vorstands der Franz Haniel & Cie. GmbH, | |
| Duisburg (seit 12. Dezember 2001 stv. Vorsitzender, Vorsitzender bis 21. Sep | |
| tember 2001) | |
| Mitglied des Aufsichtsrats oder eines vergleichbaren Kontrollgremiums der | |
| Delton AG, Bad Homburg, Exxon GmbH Deutschland, Hamburg, Gebr. Röch | |
| ling KG, Mannheim, Röchling Industrieverwaltung GmbH, Mannheim, RWE | |
| Umwelt AG, Essen | |
| Horst F. Peer, stv. Vorsitzender, Ditzingen | |
| Ehemaliger Vorsitzender der Geschäftsführung der KAISER + KRAFT GmbH, | |
| Stuttgart (stv. Vorsitzender bis 12. Dezember 2001, Mitglied des Aufsichtsrats | |
| bis 31. Dezember 2001) |
| Walter Flammer, Esslingen Bereichsleiter Organisation KAISER + KRAFT EUROPA GmbH, Stuttgart (Mitglied des Aufsichtsrats seit 16. Mai 2001) Dieter Kämmerer, Holzgerlingen Ehemaliger Vorsitzender des Vorstands der GEHE Aktiengesellschaft, Stuttgart Mitglied des Aufsichtsrats oder eines vergleichbaren Kontrollgremiums bei der GEHE-Pharma Handel GmbH, Stuttgart, GEHE UK plc., Coventry/Groß britannien, Office Commercial Pharmaceutique (OCP) S.A., Paris/Frankreich, Vereinigte Krankenversicherung AG, München |
|---|
| Thomas Kniehl, Stuttgart Sachbearbeiter Logistik der KAISER + KRAFT EUROPA GmbH, Stuttgart |
| Julian Matzke, Stuttgart |
| Sachbearbeiter Logistik der KAISER + KRAFT EUROPA GmbH, Stuttgart |
| Prof. Dr. Dr. h. c. Arnold Picot, Gauting Universitätsprofessor |
| Mitglied des Aufsichtsrats oder eines vergleichbaren Kontrollgremiums bei der datango AG, Berlin (Vorsitzender), Sartorius AG, Göttingen (Vorsitzen der), White Lion International AG, Krefeld, wunder media GmbH, München Dr. Klaus Trützschler, Gelsenkirchen Vorstandsmitglied der Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg (Mitglied des |
| Aufsichtsrats seit 16. Mai 2001) |
| Mitglied des Aufsichtsrats oder eines vergleichbaren Kontrollgremiums der Bilfinger Berger AG, Mannheim, Gerling Industrieservice AG, Köln, Heitkamp Deilmann-Haniel GmbH, Herne, Readymix AG, Ratingen |
| Georg Gayer (Vorsitzender), Eberdingen-Nußdorf Mitglied des Aufsichtsrats oder eines vergleichbaren Kontrollgremiums bei KAISER + KRAFT s.r.o., Prag/Tschechien (Vorsitzender), und J.P. Vink en Zonen B.V., Lisse/Niederlande |
| Alfred Michael Milanello (Informatik und Organisation), Ditzingen Mitglied des Aufsichtsrats bei KAISER + KRAFT s.r.o., Prag/Tschechien Franz Vogel (Vertrieb), Leinfelden-Echterdingen Dr. Felix A. Zimmermann (Betriebswirtschaft und Finanzen), Wachtendonk Mitglied des Aufsichtsrats bei KAISER + KRAFT s.r.o., Prag/Tschechien |
Im Berichtsjahr betrugen die Bezüge des Vorstandes TEUR 1.798. Der Aufsichtsrat erhielt für seine Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung in Höhe von TEUR 4. Darüber hinaus wurden für Vergütungen TEUR 132 zurückgestellt. Zum 31. Dezember 2001 hielten die Mitglieder des Vorstands der TAKKT AG
2.177 Aktien, die Mitglieder des Aufsichtsrats hielten zum Stichtag 18.974 Aktien der TAKKT AG.
Vorstand
Gesamtbezüge und Anteilsbesitz des Vorstands und des Aufsichtsrats
| Konzernzugehörigkeit | Die TAKKT AG, Stuttgart, ist zu 68,6 Prozent ein Tochterunternehmen der Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht und diese Bekannt machung beim Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg unter HRB 25 an gezeigt. |
|---|---|
| Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands |
Der Bilanzgewinn der TAKKT AG für das Geschäftsjahr beträgt TEUR 13.537. Der Vorstand schlägt vor, von diesem Betrag TEUR 7.290 als Dividende für das Ge schäftsjahr 2001 auszuschütten sowie TEUR 6.247 in den Gewinnvortrag einzu stellen. Die Dividende pro Stückaktie beträgt somit EUR 0,10. Nach Änderung des KStG mit Wirkung für die Aktionäre zum 1. Januar 2002 ist mit dieser Divi dende keine Steuergutschrift mehr verbunden. |
| Stuttgart, 21. Februar 2002 TAKKT AG |
|
| Vorstand | |
| Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers |
"Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Bericht über die Lage der TAKKT AG und des Konzerns der TAKKT AG, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2001 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und des Berichts über die Lage der TAKKT AG und des Konzerns nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen in der Satzung liegen in der Ver antwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Bericht über die Lage der TAKKT AG und des Konzerns abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Bericht über die Lage der TAKKT AG und des Konzerns vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäfts |
tätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der
Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Bericht über die Lage der TAKKT AG und des Konzerns überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Berichts über die Lage der TAKKT AG und des Konzerns. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Überzeugung vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Bericht über die Lage der TAKKT AG und des Konzerns gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der TAKKT AG und des Konzerns und stellt die Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."
Stuttgart, 22. Februar 2002
Dr. Ebner, Dr. Stolz und Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Bernhard Steffan Gerhard Weigl Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Postfach 50 05 80 D-70335 Stuttgart
Neckartalstraße 131 D-70376 Stuttgart
Tel. 07 11.50 01-02 Fax 07 11.50 01-911 [email protected]
www.takkt.de
