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TAKKT AG — Audit Report / Information 2000
Feb 19, 2001
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Audit Report / Information
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Jahresabschluss der TAKKT AG 2000

Bilanz der TAKKT AG, Stuttgart, zum 31. Dezember 2000
I AKTIVA
| Anhang Nr. | Stand am 31.12.2000 |
Stand am 31.12.1999 |
|
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | ||
| A. Anlagevermögen | (1) | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
19 | 5 | |
| II. Sachanlagen | 179 | 98 | |
| III. Finanzanlagen | 291.211 | 281.211 | |
| B. Umlaufvermögen | 291.409 | 281.314 | |
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände |
(2) | 201.480 | 211.149 |
| II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks |
57 | 28 | |
| 201.537 | 211.177 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | (3) | 465 | 574 |
| 493.411 | 493.065 |
I PASSIVA
| Anhang Nr. | Stand am 31.12.2000 |
Stand am 31.12.1999 |
|
|---|---|---|---|
| A. Eigenkapital | TEUR | TEUR | |
| I. Gezeichnetes Kapital | 72.900 | 72.900 | |
| II. Kapitalrücklage | 208.310 | 208.310 | |
| III. Gewinnrücklagen | (4) | 24.709 | 12.729 |
| IV. Bilanzgewinn | 8.709 | 6.364 | |
| 314.628 | 300.303 | ||
| B. Rückstellungen | (5) | 3.346 | 2.926 |
| C. Verbindlichkeiten | (6) | 175.437 | 189.836 |
| 493.411 | 493.065 |
I GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
| Anhang Nr. | 2000 TEUR |
1999 Rumpf geschäftsjahr 1) TEUR |
||
|---|---|---|---|---|
| 1. Sonstige betriebliche Erträge | 1.046 | 128 | ||
| 2. Personalaufwand | (7) | 3.742 | 1.645 | |
| 3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
65 | 45 | ||
| 4. Betriebliche Steuern | 257 | 1 | ||
| 5. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 3.994 | 2.080 | |
| -7.012 | -3.643 | |||
| Beteiligungsergebnis | 0 | 22.453 | ||
| 6. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | (8) | 26.217 | 0 | |
| 7. Zinsergebnis | (9) | -91 | 185 | |
| Außerordentliches Ergebnis | 0 | -1.989 | ||
| 8. Jahresüberschuss vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
19.114 | 17.006 | ||
| 9. Steuern (i.V. erstattete Steuern) vom Einkommen und vom Ertrag |
(10) | 1.144 | -2.087 | |
| 10. Jahresüberschuss | 17.970 | 19.093 | ||
| 11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 2.719 | 0 | ||
| 12. Einstellung in Gewinnrücklagen | 11.980 | 12.729 | ||
| 13. Bilanzgewinn | 8.709 | 6.364 |
1) Das Rumpfgeschäftsjahr bezieht sich auf den Zeitraum vom 1. März bis 31. Dezember 1999.
Entwicklung des Anlagevermögens der TAKKT AG, Stuttgart, im Geschäftsjahr 2000
I GESCHÄFTSJAHR 2000
ANSCHAFFUNGS-/HERSTELLUNGSKOSTEN
| Stand am 1.1.2000 |
Zugänge | Abgänge | Stand am 31.12.2000 |
|
|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte |
6 | 20 | 0 | 26 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 91 | 151 | 0 | 242 |
| Kraftfahrzeuge | 25 | 0 | 25 | 0 |
| Geringwertige Anlagegüter | 0 | 6 | 6 | 0 |
| 116 | 157 | 31 | 242 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 281.211 | 10.000 | 0 | 291.211 |
| 281.333 | 10.177 | 31 | 291.479 |
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN BUCHWERTE
| Stand am 1.1.2000 |
Zugänge | Abgänge | Stand am 31.12.2000 |
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| 1 | 6 | 0 | 7 |
| 14 | 49 | 0 | 63 |
| 4 | 5 | 9 | 0 |
| 0 | 5 | 5 | 0 |
| 18 | 59 | 14 | 63 |
| 0 | 0 | 0 | 0 |
| 19 | 65 | 14 | 70 |
| Stand am | Stand am |
|---|---|
| 31.12.2000 | 31.12.1999 |
| TEUR | TEUR |
| 19 | 5 |
| 179 | 77 |
| 0 | 21 |
| 0 | 0 |
| 179 | 98 |
| 291.211 | 281.211 |
| 291.409 | 281.314 |
Bilanzierungsvorschriften Bewertungsgrundsätze
Der Jahresabschluss der TAKKT AG zum 31. Dezember 2000 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Zur besseren Übersicht sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung verschiedene Positionen zusammengefasst. Diese werden im Anhang ausführlich dargestellt. Bilanzierungsvorschriften
Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Die Abschreibungen auf die Zugänge der immateriellen Vermögensgegenstände werden zeitanteilig vorgenommen. Bewertungsgrundsätze
Das Sachanlagevermögen ist mit den steuerlich aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von in der Regel fünf bis zehn Jahren und werden sowohl nach der degressiven als auch nach der linearen Methode vorgenommen. Bei den Zugängen des beweglichen Sachanlagevermögens wurden die steuerlichen Vereinfachungsregeln angewandt, so dass auf Zugänge des ersten der volle und auf Zugänge des zweiten Halbjahres der halbe Abschreibungssatz zur Anwendung kam. Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven Methode auf die lineare Methode wird Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt. Geringwertige Anlagegüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen.
Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt.
Die Pensionsverpflichtungen werden versicherungsmathematisch mit ihrem Teilwert gemäß § 6 a EStG auf der Basis eines Zinssatzes von 6 % angesetzt.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet. Die in den sonstigen Rückstellungen enthaltene Rückstellung für Jubiläumszuwendungen anlässlich 25-jähriger und 40-jähriger Dienstjubiläen ist nach dem Pauschalwertverfahren unter Zugrundelegung eines Zinsfußes von 5,5 % bewertet. Da kein versicherungsmathematisches Gutachten eingeholt wurde, kann der versicherungsmathematische Teilwert der Verpflichtungen und damit der Deckungsfehlbetrag nicht ermittelt werden.
Die Gesellschaft hat auf eine Passivierung der Verpflichtung aus Jubiläumszuwendungen anlässlich 10-jähriger Dienstjubiläen verzichtet.
Die Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag bilanziert.
Währungsumrechnung Erläuterungen zur Bilanz
Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens umgerechnet; falls der Kurs zum Bilanzstichtag für Forderungen niedriger bzw. für Verbindlichkeiten höher ist, erfolgt die Bewertung zum Wechselkurs des Bilanzstichtags. Bei Sicherungsgeschäften wurde gegebenenfalls der Sicherungskurs berücksichtigt.
I Erläuterungen zur Bilanz
Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.
I FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE (2)
| 31.12.2000 | 31.12.1999 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
199.927 | 203.668 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 1.553 | 7.482 |
| 201.480 | 211.150 |
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen in Höhe von TEUR 173.550 mit einer Laufzeit von über einem Jahr enthalten.
In dem Posten sind abgegrenzte Ausgaben für zwei Zinsbegrenzungsgeschäfte enthalten. Die Auflösung erfolgt anteilig über die Laufzeit.
I GEWINNRÜCKLAGEN (4) Gewinnrücklagen (4)
| 31.12.2000 | |
|---|---|
| TEUR | |
| Stand am 1.1.2000 | 12.729 |
| Zuführung aus Jahresüberschuss | 11.980 |
| Stand am 31.12.2000 | 24.709 |
Anlagevermögen (1)
Währungsumrechnung
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (2)
Rechnungsabgrenzungsposten (3)
Rückstellungen (5) I RÜCKSTELLUNGEN (5)
| 31.12.2000 | 31.12.1999 | ||
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | ||
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen |
790 | 631 | |
| Steuerrückstellungen | 95 | 0 | |
| Sonstige Rückstellungen | 2.461 | 2.295 | |
| 3.346 | 2.926 |
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 1.277), Kosten für die Hauptversammlung (TEUR 250), den Geschäftsbericht (TEUR 155) sowie Rechts- und Beratungskosten (TEUR 421).
Verbindlichkeiten (6)
I VERBINDLICHKEITEN (6)
| 31.12.2000 TEUR |
Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR |
Restlaufzeit von einem Jahr bis 5 Jahren TEUR |
Restlaufzeit über 5 Jahre TEUR |
31.12.1999 TEUR |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
146.181 | 66 | 0 | 146.115 | 170.216 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
255 | 255 | 0 | 0 | 98 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
26.766 | 26.766 | 0 | 0 | 18.462 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 2.235 | 238 | 1.997 | 0 | 1.060 |
| 175.437 | 27.325 | 1.997 | 146.115 | 189.836 |
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.
Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
| 31.12.2000 31.12.1999 |
||
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Verbindlichkeiten aus Steuern | 24 | 19 |
| Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit |
32 | 27 |
| Übrige sonstige Verbindlichkeiten | 2.179 | 1.014 |
| 2.235 | 1.060 |
I Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Da im Vorjahr (Rumpfgeschäftsjahr vom 1. März bis 31. Dezember 1999) die operative Geschäftstätigkeit erst ab 30. Juni 1999 aufgenommen wurde, ist eine Vergleichbarkeit der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2000 mit dem Vorjahr nicht gegeben.
I PERSONALAUFWAND (7)
| 2000 | 1999 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Gehälter | 3.140 | 1.404 |
| Soziale Abgaben | 264 | 143 |
| Aufwendungen für Altersvorsorgung | 338 | 98 |
| 3.742 | 1.645 |
Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 628 ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.
Die betrieblichen Steuern betreffen mit TEUR 257 Grunderwerbsteuer für Vorjahre.
Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen beinhalten EUR 6.127 aus Steuerumlagen.
Periodenfremde Erträge und Aufwendungen
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen (8)
Personalaufwand (7)
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung und sonstige Angaben
Zinsergebnis (9) I ZINSERGEBNIS (9)
| 2000 | 1999 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | ||
| - Verbundene Unternehmen | 8.864 | 3.865 |
| - Fremde | 9 | 55 |
| 8.873 | 3.920 | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | ||
| - Verbundene Unternehmen | 953 | 1.802 |
| - Fremde | 8.011 | 1.933 |
| 8.964 | 3.735 | |
| -91 | 185 |
Steuern (i. V. Erstattete Steuern) vom Einkommen und vom Ertrag (10)
Personal
I STEUERN (I. V. ERSTATTETE STEUERN) VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAG (10)
| 2000 | 1999 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Körperschaftssteuer | -1.459 | -572 |
| Umlage Gewerbesteuer | 2.603 | -1.515 |
| 1.144 | -2.087 |
Die Angaben zum Anteilsbesitz erfolgen in einer gesonderten Aufstellung, die beim Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 19962 eingereicht wird. Die auf Vollzeitkräfte umgerechnete Zahl der Beschäftigten beträgt im Durch-Beteiligungsverhältnisse
Das Grundkapital beträgt EUR 72.900. Es ist eingeteilt in 72.900 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Grundkapital
schnitt 26 und zum 31. Dezember 2000 27 Angestellte.
Das genehmigte Kapital beträgt EUR 36.450. Der Vorstand ist bis zum 31. Mai 2005 ermächtigt, das Grundkapital zu erhöhen.
Sonstige Angaben
Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg, und AXA Colonia Konzern AG, Köln, haben uns am 15. bzw. 22. September 1999 mitgeteilt, dass sie über mehr als 50 % bzw. 10 % stimmberechtigte Stückaktien am Grundkapital verfügen.
Diese Mitteilungen wurden am 28. September bzw. 21. Oktober 1999 in der Börsenzeitung veröffentlicht.
Gegenüber einem Kreditinstitut besteht zugunsten eines verbundenen Unternehmens eine Bürgschaft bis zu CHF 3,0 Mio zuzüglich Zinsen, Provisionen, Spesen und Kosten. Das Darlehen valutiert bei dem verbundenen Unternehmen zum 31. Dezember 2000 mit TEUR 722 (TCHF 800).
Des Weiteren hat die TAKKT AG eine Bürgschaft für die Mietverpflichtungen eines Tochterunternehmens in Höhe von TUSD 255 übernommen. Am Bilanzstichtag bestand keine Mietverbindlichkeit.
Die TAKKT AG hat zur Besicherung von Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen gegenüber Kreditinstituten Patronatserklärungen in Höhe von TEUR 212.913 abgegeben. Hierbei handelt es sich um Verbindlichkeiten aus dem Kauf eines Tochterunternehmens (TEUR 180.091) sowie um Verbindlichkeiten aus Leasing- und Mietverträgen (TEUR 32.810). Die Verbindlichkeiten waren zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 196.448 in Anspruch genommen.
Für Verbindlichkeiten von drei Tochterunternehmen gegenüber einem verbundenen Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 4.841 haftet die TAKKT AG gesamtschuldnerisch.
Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen (TEUR 523) sowie ein Obligo aus Sachanlageinvestitionen (TEUR 5). Die Miet- und Leasingverpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 148 gegenüber verbundenen Unternehmen. Weiterhin bestehen Verpflichtungen aus Dienstleistungsverträgen gegenüber einem verbundenen Unternehmen.
Gegenüber zwei Beteiligungsgesellschaften bestehen seit dem 26. Februar 2000 mit Wirkung zum 1. Januar 2000 Ergebnisabführungsverträge.
Die Zahlungsströme der TAKKT AG werden bevorzugt in der jeweiligen lokalen Währung gesteuert mit dem Ziel, die Sensibilität für Wechselkursschwankungen so gering wie möglich zu halten. Aus den verbleibenden Transaktionen ist die TAKKT-Gruppe dem Risiko aus der Änderung von Wechselkursen ausgesetzt, diese Risiken werden im allgemeinen von der jeweiligen Leistungsgeberin übernommen. Gestützt auf die Planung werden die zu den jeweiligen Terminen zur Veräußerung anstehenden Fremdwährungsbeträge ermittelt und durch den Abschluss von derivativen Finanzinstrumenten, vorzugsweise Devisentermingeschäften, abgesichert. In der Regel werden die Zahlungsströme für jeweils einen Katalogzyklus betrachtet, unter bestimmten Bedingungen wird ein hiervon abweichender Zeitraum gewählt.
Mitteilung gemäß § 21 Abs. 1 a WpHG
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Derivative Finanzinstrumente
Organe der Gesellschaft
Aufsichtsrat
12
Im Rahmen der Refinanzierung der TAKKT AG kommen weitere derivative Zinsinstrumente zum Einsatz. Prognostizierte Tilgungsmöglichkeiten werden den gesamten Verbindlichkeiten gegenübergestellt, daraus abgeleitet wird die jeweils abzusichernde Geldmenge festgelegt.
Bei dem Abschluss von derivativen Finanzinstrumenten wird auf die Marktgängigkeit der Geschäfte sowie die jeweilige Bonität der Gegenseite geachtet. Zusätzlich unterliegt der Abschluss solcher Geschäfte einer strengen Kontrolle: Neben der Beschränkung auf einen kleinen Personenkreis, der zum Abschluss solcher Geschäfte berechtigt ist, wird die Abwicklung und Verbuchung dieser Geschäfte strikt getrennt.
Zum Abschlussstichtag bestanden:
I DERIVATIVE FINANZINSTRUMENTE
| 31.12.2000 | 31.12.1999 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Zinssicherungsgeschäfte | ||
| Nominalbetrag | 101.676 | 108.580 |
| Marktwert | 843 | 2.561 |
Der Aufsichtsrat und der Vorstand setzen sich wie folgt zusammen:
Dr. Dieter Schadt, Vorsitzender, Mülheim an der Ruhr, (Vorsitzender des Vorstands der Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg) Mitglied des Aufsichtsrats oder eines vergleichbaren Kontrollgremiums der GEHE AG, Stuttgart (Vorsitzender), Bankgesellschaft Berlin AG, Berlin, Delton AG, Bad Homburg, Exxon GmbH Deutschland, Hamburg, Herba Chemosan Apotheker-AG, Wien/Österreich, Office Commercial Pharmaceutique (OCP S.A.), Paris/Frankreich, und RWE Umwelt AG, Essen Horst F. Peer, stellvertretender Vorsitzender, Ditzingen (Ehemaliger Vorsitzender der Geschäftsführung der KAISER + KRAFT GmbH, Stuttgart) Dieter Kämmerer, Holzgerlingen (Ehemaliger Vorsitzender des Vorstands der GEHE AG, Stuttgart) Mitglied des Aufsichtsrats oder eines vergleichbaren Kontrollgremiums bei der GEHE Pharma Handel GmbH, Stuttgart, Vereinte Krankenversicherung AG, München, OCP S.A., Paris/Frankreich, und GEHE UK plc., Coventry/Großbritannien
Sonstige Angaben Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands
- Thomas Kniehl, Stuttgart (Sachbearbeiter Logistik der KAISER + KRAFT EUROPA GmbH, Stuttgart) Julian Matzke, Stuttgart (Sachbearbeiter Logistik der KAISER + KRAFT EUROPA GmbH, Stuttgart) Prof. Dr. Dr. h. c. Arnold Picot (Universitätsprofessor), Gauting (seit 10. April 2000)
- Mitglied des Aufsichtsrats oder eines vergleichbaren Kontrollgremiums bei der Sartorius AG, Göttingen (Vorsitzender), datango AG, Berlin (Vorsitzender), film.de AG, München (Vorsitzender), White Lion International AG, Krefeld
- Georg Gayer (Vorsitzender), Eberdingen-Nußdorf Mitglied des Aufsichtsrats oder eines vergleichbaren Kontrollgremiums bei KAISER + KRAFT s.r.o., Prag/Tschechien, KAISER + KRAFT Sp.z o.o., Warschau/Polen, und J.P. Vink en Zonen B.V., Lisse/Niederlande
- Alfred Michael Milanello (Informatik und Organisation), Ditzingen Mitglied des Aufsichtsrats oder eines vergleichbaren Kontrollgremiums bei KAISER + KRAFT s.r.o., Prag/Tschechien, und KAISER + KRAFT Sp.z o.o., Warschau/Polen
- Franz Vogel (Vertrieb), Leinfelden-Echterdingen
- Dr. Felix A. Zimmermann (Betriebswirtschaft und Finanzen), Wachtendonk Mitglied des Aufsichtsrats oder eines vergleichbaren Kontrollgremiums bei KAISER + KRAFT s.r.o., Prag/Tschechien
Im Berichtsjahr betrugen die Bezüge des Vorstands TEUR 1.728. Der Aufsichtsrat erhielt für seine Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung in Höhe von TEUR 4. Darüber hinaus wurden für Vergütungen TEUR 105 zurückgestellt.
Die TAKKT AG, Stuttgart, ist zu 68,6 % ein Tochterunternehmen der Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird dem Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg unter HRB 25 eingereicht.
Der Bilanzgewinn der TAKKT AG für das Geschäftsjahr beträgt TEUR 8.709. Der Vorstand schlägt vor, von diesem Betrag TEUR 7.290 als Dividende für das Geschäftsjahr 2000 auszuschütten sowie TEUR 1.419 in den Gewinnvortrag einzustellen. Die Dividende pro Stückaktie beträgt somit EUR 0,10. Da die Ausschüttung zu 94,3 % aus versteuertem inländischen Einkommen vorgenommen wird, entfällt auf diesen Teil eine Steuergutschrift von 3/7 der Dividende. Diese Steuergutschrift kann von inländischen unbeschränkt steuerpflichtigen Aktionäre auf ihre Einkommen- oder Körperschaftsteuerschuld angerechnet werden. Die Dividende mit Steuergutschrift beträgt EUR 0,14 je Stückaktie.
Stuttgart, 19. Februar 2001 TAKKT AG Vorstand
Vorstand
Gesamtbezüge des Vorstands und des Aufsichtsrats
Konzernzugehörigkeit
Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands
Sonstige Angaben
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
"Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Bericht über die Lage der TAKKT AG und des Konzerns der TAKKT AG, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2000 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und des Berichts über die Lage der TAKKT AG und des Konzerns nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen in der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Bericht über die Lage der TAKKT AG und des Konzerns abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Bericht über die Lage der TAKKT AG und des Konzerns vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Bericht über die Lage der TAKKT AG und des Konzerns überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Berichts über die Lage der TAKKT AG und des Konzerns. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Überzeugung vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Bericht über die Lage der TAKKT AG und des Konzerns gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der TAKKT AG und des Konzerns und stellt die Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."
Stuttgart, 20. Februar 2001
Dr. Ebner, Dr. Stolz und Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Bernhard Steffan Gerhard Weigl Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer


Postfach 50 05 80 D-70335 Stuttgart
Neckartalstraße 131 D-70376 Stuttgart
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