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Syzygy AG

Interim / Quarterly Report Jul 28, 2021

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Interim / Quarterly Report

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Finanzbericht: 28814113

SYZYGY AG

Bad Homburg v.d.H.

ZWISCHENBERICHT ZUM 30. JUNI 2021

Konzernlagebericht

Geschäftsentwicklung und Lage des Konzerns

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2. Quartal Januar - Juni
In TEUR 2021 2020 Veränd. 2021 2020 Veränd.
Umsatzerlöse 14.977 12.024 25% 30.037 26.948 11%
EBITDA 2.943 1.894 55% 5.792 4.454 30%
EBITDA-Marge 19,7% 15,8% 3,9 pp 19,3% 16,5% 2,8 pp
EBIT 1.534 451 240% 3.100 1.547 100%
EBIT-Marge 10,2% 3,8% 6,4 pp 10,3% 5,7% 4,6 pp
Finanzergebnis -235 -249 -6% -394 -387 2%
EBT 1.299 202 543% 2.706 1.160 133%
Konzernergebnis 1.027 139 639% 2.097 819 156%
Ergebnis je Aktie (EUR) 0,07 0,01 600% 0,15 0,06 150%
Zahl der Beschäftigten inkl. Freelancer 522 543 -4% 522 543 -4%
Liquide Mittel und Wertpapiere 2.185 6.657 -67% 2.185 6.657 -67%
Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit -475 2.172 -122% 1.417 4.510 -69%

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1. Allgemein

Im folgenden Konzernlagebericht wird die Lage der SYZYGY GROUP (im Folgenden "SYZYGY", "Konzern" oder "GROUP") dargestellt. Der dem Konzernlagebericht zugrunde liegende Konzernabschluss wurde nach den Regeln der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

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2. Grundlagen des Konzerns

Hinsichtlich Konzernstruktur, -strategie und -steuerung der SYZYGY GROUP wird auf die Erläuterungen im Lagebericht 2020 (Geschäftsbericht 2020, Seite 68 ff.) verwiesen. Aus Sicht des Konzerns ergaben sich im

1. Halbjahr 2021 hierzu folgende Änderungen:

Im zweiten Quartal wurden die SYZYGY Media GmbH und die SYZYGY Performance GmbH auf die SYZYGY Performance Marketing GmbH mit Wirkung zum 01.01.2021 verschmolzen. SYZYGY hält 100 Prozent der Anteile an dieser Gesellschaft.

Zur GROUP gehören neben der SYZYGY AG als Holding sieben Tochtergesellschaften:

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Ars Thanea S.A.
diffferent GmbH
SYZYGY Deutschland GmbH
SYZYGY Digital Marketing Inc.
SYZYGY Performance Marketing GmbH
SYZYGY UK Ltd.
Unique Digital Marketing Ltd.

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3. Wirtschaftsbericht

Nachfolgend werden Ergänzungen und neue Entwicklungen gegenüber dem Lagebericht 2020 (Geschäftsbericht 2020, Seite 68 ff.) ausgeführt.

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3.1. Allgemeine Wirtschaftsentwicklung

Die globalen Aussichten bleiben auch nach mehr als einem Jahr der Pandemie unsicher. Neue Virusmutationen geben Anlass zur Sorge vor weiteren Infektionswellen, während eine zunehmend hohe Impfquote und zunehmendes Testen eine Rückkehr zu geringeren Einschränkungen im Alltag ermöglichen. Die wirtschaftliche Erholung fällt in den einzelnen Ländern und Sektoren unterschiedlich aus, was auf die verschiedenen pandemiebedingten Störungen und das Ausmaß der politischen Unterstützung zurückzuführen ist.

Für 2021 wird nach dem World Economic Outlook des Internationalen Währungsfonds (IWF) ein globales Wachstum von 6 Prozent prognostiziert, das sich im Jahr 2022 auf 4,4 Prozent abschwächt. Die Aufwärtskorrektur von 0,5 bzw. 0,2 Prozentpunkte gegenüber der Oktober-Prognose spiegelt die zusätzliche fiskalische Unterstützung in einigen großen Volkswirtschaften, die erwartete durch Impfstoffe angetriebene Erholung in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 und die fortgesetzte Anpassung der wirtschaftlichen Aktivität an die gedämpfte Mobilität wider. Dieser Ausblick ist mit großer Unsicherheit behaftet, die sich auf den Verlauf der Pandemie, die Wirksamkeit der politischen Unterstützung zur Überbrückung einer durch den Impfstoff ausgelösten Normalisierung und die Entwicklung der finanziellen Bedingungen bezieht.

Die Wirtschaft in Europa wird sich im laufenden Jahr nicht so stark erholen wie in den besonders dynamischen Regionen der Welt. Treibende Kräfte sind dabei die USA, die 2021 und 2022 um 6,4 Prozent beziehungsweise 3,5 Prozent wachsen sollen und China, das ein Plus von circa 8,4 Prozent beziehungsweise 5,6 Prozent erwartet.

Die wirtschaftlichen Aussichten haben sich nach den Prognosen der Europäischen Kommission für die Eurozone verbessert und für dieses Jahr wird eine Wachstumsrate von 4,8 Prozent und für 2022 von 4,5 Prozent prognostiziert. Es wird erwartet, dass die Eurozone im letzten Quartal dieses Jahres zu ihrem Vorkrisenniveau zurückkehren wird - also ein Quartal früher als erwartet. Auch der OECD Economic Outlook 2021 prognostiziert aufgrund der allmählichen Aufhebung der restriktiven Maßnahmen ein Wirtschaftswachstum in der zweiten Jahreshälfte, das durch den privaten Konsum, die beträchtliche fiskalische Unterstützung und die kräftige Auslandsnachfrage, insbesondere aus den Vereinigten Staaten, angetrieben wird. Die Arbeitslosigkeit wird den Projektionen zufolge bis 2022 auf nahezu das Vorkrisenniveau zurückgehen. Eine zügige und effektive Umsetzung des EU-Konjunkturprogramms würde die Erholung weiter unterstützen.

Angesichts des Impffortschritts und den damit verbundenen rückläufigen Infektionszahlen wird die Konjunktur im weiteren Jahresverlauf sich spürbar erholen und nach Schätzungen des IfW Kiel das Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das Jahr 2021 um 3,9 Prozent und im folgenden Jahr um 4,8 Prozent wachsen. Eine Erholung der deutschen Wirtschaft unterstützt auch eine positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt: die Zahl der Erwerbstätigen stabilisiert sich im Jahresdurschnitt nahezu. Für das kommende Jahr wird ein Anstieg von voraussichtlich 750.000 Erwerbstätigen erwartet. Entsprechend wird die Arbeitslosenquote von 5,8 Prozent im Jahr 2021 auf 5,3 Prozent im Jahr 2022 sinken. Im Gesamtjahr 2021 wird mit einer Inflation von 2,6 Prozent gerechnet, die aufgrund von Sonderfaktoren wie dem Klimapaket der Bundesregierung und insgesamt steigenden Energiepreisen für die Teuerung verantwortlich sind. 2022 dürfte die Inflation dann bei 1,9 Prozent liegen.

Der britischen Wirtschaft wird laut OECD ein starkes BIP-Wachstum von 7,2 Prozent im Jahr 2021 und 5,5 Prozent im Jahr 2022 prognostiziert. Angesichts der rasch fortschreitenden Impfkampagne in Großbritannien konnten die Lockdown-Maßnahmen früher als angedacht gelockert werden. Das Wachstum wird vom Wiederanstieg des Konsums, insbesondere im Dienstleistungs-Sektor angetrieben. Es wird erwartet, dass das BIP Anfang 2022 wieder das Niveau vor der Pandemie erreicht. Allerdings werden die erhöhten Grenzkosten nach dem Austritt aus dem EU-Binnenmarkt den Außenhandel weiterhin belasten. Die Arbeitslosigkeit wird voraussichtlich Ende 2021 ihren Höhepunkt erreichen, da das Job Retention Scheme zurückgezogen wird. Die Inflation wird aufgrund der in der Vergangenheit gestiegenen Rohstoffpreise und des starken BIP-Wachstums ansteigen, sollte aber unter dem Inflationsziel von 2 Prozent bleiben.

Polen macht Fortschritte im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie. Zu den rückläufigen Inzidenzen kommen positive Signale aus der Wirtschaft. In der Frühjahrsprognose 2021 korrigierte die Europäische Kommission das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) 2021 real um 4 Prozent, anstatt wie bislang angenommen von 3,1 Prozent. Der Aufschwung wird mitgetragen von steigenden Investitionen. In diesem Zusammenhang haben die neuen Mittel aus dem mehrjährigen Finanzrahmen 2021-2027 der Europäischen Union (EU) sowie aus dem Wiederaufbaufonds der EU maßgeblichen Einfluss.

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3.2. Entwicklung des Werbemarktes

Die durch die COVID-19-Pandemie erlittenen Rückgänge bei den weltweiten Werbeausgaben werden deutlich schneller wieder aufgeholt werden als ursprünglich von den Werbeforschern vorhergesagt. Der Werbemarkt wird im Jahr 2021 dann wieder ein deutliches Wachstum aufweisen.

So prognostiziert WARC in seinem "Global Ad Trends"-Report Werbeausgaben in diesem Jahr weltweit von 665 Milliarden US-Dollar netto, was gegenüber dem Vorjahr einem Plus von 12,6 Prozent entspricht. Die weltweiten Spendings 2021 werden nach der Agentur Dentsu zufolge auf 10,4 Prozent respektive 634 Milliarden US-Dollar steigen. Als Grund führen die Werbeforscher unter anderem die verschobenen Olympischen Spiele in Tokio und die UEFA-Europameisterschaft an.

Und im kommenden Jahr sollen die globalen Werbeausgaben laut WARC erneut um 8,2 Prozent auf dann mehr als 700 Millarden US-Dollar klettern bzw. sich nach Dentsu auf 7,2 Prozent Wachstum abschwächen.

Die Erholung des Werbemarktes ist der zunehmenden Digitalisierung, der Verschiebung des Verbraucherverhaltens und dem damit einhergehenden Shift von Werbespendings in Richtung Online zuzurechnen. Im Gesamtjahr sollen laut WARC die Spendings in den Bereichen E-Commerce (plus 35,2 Prozent), Search (plus 26,2 Prozent), Online Video (plus 17,7 Prozent) und Social Media (plus 13,1 Prozent) weiter kräftig ansteigen. Weltweit wächst Digital nach Angaben von Dentsu um 15,6 Prozent und wird in diesem Jahr einen Anteil am globalen Werbemarkt von 50 Prozent haben.

Auch der deutsche Werbemarkt scheint im Jahr 2021 trotz der phasenweise nach wie vor angespannten Corona-Lage ein kräftiges Plus zu verzeichnen. Dem Ad-Forecast von Magna wird dem deutschen Markt für 2021 eine Steigerung der Netto-Werbeausgaben um 11 Prozent auf 26 Milliarden Euro (nach WARC: plus 9 Prozent) vorausgesagt. Im Jahr 2022 sollen die Spendings erneut um 5 Prozent steigen. Treiber für das Wachstum sind vor allem die digitalen Medien, die ihre Werbeeinnahmen den Prognosen zufolge um 19 Prozent auf 14,9 Milliarden Euro netto oder 57 Prozent der Gesamtspendings steigern werden.

Aus Sicht von Magna werden sämtliche digitalen Werbeformen wachsen: Search (plus 17 Prozent), Online Video (plus 25 Prozent) und Social Media (plus 28 Prozent).

Die Prognosen von WARC deuten darauf hin, dass Großbritannien auf dem besten Weg ist, in 2021 die stärkste Erholung des Werbemarktes aller großen globalen Märkte zu erreichen, was die britische Wirtschaft in die Lage versetzt, sich nach der Pandemie stark zu erholen. Es werden ein Plus an Werbeausgaben in diesem Jahr von 15,2 Prozent bzw. insgesamt 27 Mrd. Pfund prognostiziert. Dies wird den Rückgang von 1,8 Milliarden Pfund im Jahr 2020 wieder wettmachen. Online-Display inklusive Social Media und Online Video werden in diesem Jahr auch ein beschleunigtes Wachstum von 13,4 Prozent verzeichnen, ebenso wie die bezahlte Suche (plus 18,4 Prozent). Zusammengenommen werden diese beiden Sektoren in diesem Jahr voraussichtlich zwei Drittel (66,4 Prozent) aller britischen Werbeausgaben ausmachen, ein Anstieg um 10 Prozentpunkte gegenüber einem Anteil von 56,2 Prozent im Jahr 2019.

Für den polnischen Werbemarkt sagen Prognosen der Agentur Zenith, wie auch die Publicis Groupe Poland, Wachstumswerte von 5,8 Prozent bzw. 8,5 Prozent für 2021 voraus. Nach dem neuesten Bericht der Publicis Groupe sollen Werbetreibende ihre Budgets weiterhin Richtung Internet verlagern und somit der Marktanteil auf 44,2 Prozent steigen.

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3.3. Mitarbeitende

Der Personalbestand der SYZYGY GROUP ist während der Berichtsperiode leicht zurückgegangen: Zum 30. Juni 2021 beschäftigte die SYZYGY GROUP 504 Festangestellte. Dies ist ein Rückgang von 10 Beschäftigten im Vergleich zum Stichtag 31. Dezember 2020 und ein Rückgang von 15 Beschäftigten gegenüber dem Vorjahresquartal. Hierbei handelt sich um einen Rückgang der Beschäftigten in den deutschen Gesellschaften zum Vorjahresquartal um 16 Personen, während in den internationalen Gesellschaften insgesamt ein Zuwachs um einen Mitarbeiter verzeichnet wurde.

Die folgende Tabelle zeigt die Verteilung der Festangestellten nach Geografien:

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Mitarbeitende 30.06.2021 in % 30.06.2020 in %
Deutschland 384 76% 400 77%
Großbritannien 59 12% 49 9%
Polen 57 11% 66 13%
Vereinigte Staaten 4 1% 4 1%
Gesamt 504 100% 519 100%

Die Belegschaft nach Funktions- bzw. Arbeitsbereichen hat sich nicht wesentlich geändert und gliedert sich wie folgt:

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Mitarbeitende 30.06.2021 in % 30.06.2020 in %
Strategie /​ Beratung 106 21% 119 23%
Performance Marketing 98 19% 80 15%
Technologie 90 18% 96 18%
Projektmanagement 76 15% 77 15%
Verwaltung 67 13% 73 14%
Kreation 67 14% 74 15%
Gesamt 504 100% 519 100%

Im Periodendurchschnitt waren 513 Beschäftigte und rund 31 freie Mitarbeitende für die SYZYGY GROUP tätig. Daraus ergibt sich ein annualisierter Umsatz je Mitarbeitenden von EUR 110.000 (VJ: EUR 94.000, mit durchschnittlich 537 Personen inkl. 36 freien Mitarbeitenden).

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3.4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der SYZYGY GROUP

3.4.1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse der SYZYGY GROUP ergeben sich, indem die Billings um Mediakosten reduziert werden, die in den Performance Marketing Gesellschaften als durchlaufende Posten einnahme- und ausgabeseitig anfallen.

Die Umsatzerlöse der SYZYGY GROUP erhöhten sich im Berichtszeitraum 2021 um 11 Prozent auf EUR 30,0 Mio. Der Anteil der in Deutschland erzielten Umsatzerlöse beträgt 77 Prozent. Im Segment Großbritannien konnte ein starker Umsatzzuwachs von 41 Prozent verzeichnet werden, womit Großbritannien nun knapp 14 Prozent der erzielten Umsätze innehat. Die sonstigen Segmente (Polen und USA) konnten 32 Prozent mehr Umsatz erzielen und tragen 9 Prozent an den Gesamtumsätzen der SYZYGY GROUP bei.

Umsatzerlöse nach Branchen

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H1-2021 H1-2020
Automobil 31% 29%
Finanzen /​ Versicherungen 21% 19%
Dienstleistungen 17% 22%
Konsumgüter 14% 12%
Sonstige 10% 10%
Telekommunikation /​ IT 7% 8%
Gesamt 100% 100%

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich aufgrund von Umsatzverschiebungen folgende Veränderungen ergeben. Umsätze mit Kunden im Automobilbereich, dem Finanz- und Versicherungsbereich und Konsumgüterbereich stiegen um jeweils 2 Prozentpunkte. Kunden aus dem Dienstleistungssektor verzeichneten hingegen einen Rückgang von 5 Prozentpunkten, ebenso wie Kunden aus dem Telekommunikationsbereich, die um 1 Prozentpunkt rückläufig waren. Unternehmen, die keiner dieser fünf Kernbranchen zugeordnet werden können, blieben konstant bei 10 Prozent.

Mit den zehn größten Kunden erwirtschaftete SYZYGY 44 Prozent des Gesamtumsatzes. Dies ist ein Rückgang von 4 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

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3.4.2. Betriebsausgaben und Abschreibungen

Die Einstandskosten der erbrachten Leistungen erhöhten sich analog zum Umsatz um 7 Prozent auf EUR 21,5 Mio. (VJ: EUR 20,1 Mio.). Die Roh-Marge erhöhte sich auf Grund der überproportional gestiegenen Umsatzerlöse entsprechend um 4 Prozentpunkte auf 29 Prozent.

Die allgemeinen Verwaltungskosten blieben mit EUR 4,0 Mio. (Vorjahr: EUR 4,0 Mio.) ebenso wie die Vertriebs- und Marketingkosten (EUR 2,5 Mio.; Vorjahr: EUR 2,5 Mio.) konstant.

Die Abschreibungen auf Anlagevermögen verringerten sich um EUR 0,2 Mio. auf EUR 2,7 Mio. (Vorjahr EUR 2,9 Mio.).

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3.4.3. Operatives Ergebnis und EBIT-Marge

Der operative Gewinn der SYZYGY GROUP stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von EUR 1,5 Mio. um 100 Prozent auf EUR 3,1 Mio. an, die EBIT-Marge stieg dementsprechend auf 10,3 Prozent (Vorjahr: 5,7 Prozent). Dieses Wachstum ist im Wesentlichen auf das überproportionale Umsatzwachstum im Verhältnis zu den Herstellungskosten zurückzuführen, und den gleichbleibenden Kosten für Vertrieb und Marketing als auch im Bereich der Verwaltung. Insgesamt wirken sich Kostenanpassungsmaßnahmen des Vorjahres nachhaltig auf die Profitabilität aus.

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3.4.4. Finanzergebnis

SYZYGY berichtet nach 6 Monaten ein negatives Finanzergebnis von TEUR 394 (VJ: TEUR 387). Die Finanzaufwendungen ergeben sich hauptsächlich aus anteiligen Zinsaufwendungen bei langfristigen Verträgen gem. IFRS 16 (primär Mietverträge). Die Finanzerträge in Höhe von TEUR 73 (VJ: TEUR 158) aus der Anlage von Wertpapieren konnten die Aufwendungen nur teilweise kompensieren.

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3.4.5. Steueraufwand, Konzernergebnis, Ergebnis je Aktie

Die Geschäftsentwicklung der SYZYGY GROUP spiegelt sich in einem Vorsteuerergebnis von EUR 2,7 Mio. wider. Im Vorjahreszeitraum betrug das Vorsteuerergebnis EUR 1,2 Mio. Dies entspricht einem Wachstum des Ergebnisses vor Steuern um 133 Prozent. Nach Abzug von Steuern in Höhe von EUR 0,6 Mio. ergibt sich ein Konzernergebnis von EUR 2,1 Mio.

Auf Basis der durchschnittlich vorhandenen 13.500.000 gewinnberechtigten Aktien und nach Abzug von Minderheitsanteilen in Höhe von TEUR 72 beträgt das unverwässerte Ergebnis je Aktie EUR 0,15; dies liegt um EUR 0,09 über dem Niveau des Vergleichszeitraumes.

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3.4.6. Segmentberichterstattung

Gemäß IFRS 8, der auf den Management-Approach abstellt, berichtet SYZYGY Segmente nach geographischen Kriterien und unterscheidet dabei zwischen Deutschland, Großbritannien sowie den sonstigen Segmenten. Letzteres enthält die Gesellschaften Ars Thanea und SYZYGY Digital Marketing Inc., die gemäß IFRS 8.13 nicht groß genug sind, um als geographisch eigenständiges Segment berichtet zu werden.

Die einzelnen Segmente trugen im ersten Halbjahr 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wie folgt zum Ergebnis bei:

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Deutschland Großbritannien Sonstige
In TEUR H1 2021 H1 2020 H1 2021 H1 2020 H1 2021 H1 2020
Umsatzerlöse (nicht konsolidiert) 23.604 22.268 4.318 3.065 2.825 2.145
Operatives Ergebnis (EBIT) 3.318 2.495 775 -95 592 -374
Operatives Ergebnis (EBIT) in % 14,1% 11,2% 17,9% -3,1% 21,0% -17,4%
Anteil der Umsatzerlöse am Konzernumsatz in % (konsolidiert) 77% 81% 14% 11% 9% 8%

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3.4.7. Finanzlage

SYZYGY verfügte zum Bilanzstichtag über Liquiditätsreserven in Höhe von insgesamt EUR 2,2 Mio., dies entspricht einem Rückgang um EUR 3,6 Mio. zum 31. Dezember 2020. Der Bestand der liquiden Mittel verringerte sich um EUR 3,8 Mio. auf EUR 1,8 Mio., während der Wertpapierbestand sich von EUR 0,2 Mio. auf EUR 0,3 Mio. erhöhte. Die Veränderung der liquiden Mittel ist im Wesentlichen auf Mittelzuflüsse aus einem positiven operativen Cashflow und Mittelabflüsse durch die gezahlte Dividende an die SYZYGY Aktionäre sowie Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen zurückzuführen.

84 Prozent der Mittel entfielen zum 30. Juni 2021 auf Bankguthaben, 16 Prozent waren in einen Fonds investiert, um künftigen Zahlungen für Altersteilzeit zu finanzieren.

Der Gesamt-Cashflow der SYZYGY GROUP war zum Stichtag mit EUR 3,7 Mio. negativ und der Cashflow aus der operativen Tätigkeit beträgt im Berichtszeitraum EUR 1,4 Mio. Positiv haben hierzu das Konzernergebnis in Höhe von EUR 2,1 Mio., Abschreibungen in Höhe von EUR 2,7 Mio., eine Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um EUR 1,2 Mio. und der erhaltenen Anzahlungen um EUR 0,3 Mio. beigetragen. Demgegenüber hat eine Steigerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und andere Vermögenswerte den operativen Cashflow mit EUR 3,6 Mio. belastet.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war mit EUR 1,9 Mio. negativ. Hier führte der Saldo aus dem Erwerb und Verkauf von Wertpapieren in Höhe von EUR 0,2 Mio. zu einem entsprechenden Mittelabfluss. Beim Cashflow aus Finanzierungstätigkeit gab es im ersten Halbjahr eine Dividendenausschüttung an die Aktionäre in Höhe von EUR 2,0 Mio., eine Tilgung der Leasingverbindlichkeiten in Höhe von EUR 1,7 Mio. und bestehenden Krediten in Höhe von EUR 0,5 Mio. Dem stand eine mittelfristige Aufnahme von Geldmarktkrediten von EUR 1,0 Mio. gegenüber.

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3.4.8. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der SYZYGY GROUP hat sich im Berichtszeitraum im Vergleich zum 31. Dezember 2020 um EUR 3,1 Mio. auf EUR 115,7 Mio. erhöht, was einem Wachstum von 3 Prozent entspricht.

Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um EUR 1,3 Mio. auf EUR 91,6 Mio. gegenüber dem Bilanzstichtag zum 31. Dezember 2020 (EUR 90,3 Mio.). Dies resultiert im Wesentlichen aus den Sachanlagen, welche durch die Aktivierung eines neuen Mietvertrages nach IFRS 16 von EUR 30,2 Mio. auf EUR 30,8 Mio. stiegen. Leichte Veränderungen gab es bei den Geschäfts- oder Firmenwerten, die um EUR 0,5 Mio. auf EUR 57,9 Mio. stiegen. Der Anstieg der Geschäfts- und Firmenwerte ist währungsbedingt und spiegelt sich in den Differenzen aus Fremdwährungsumrechnung wider.

Die kurzfristigen Vermögenswerte liegen mit EUR 24,1 Mio. über dem Niveau vom 31. Dezember 2020 (EUR 22,3 Mio.). Diese Zunahme ist zum Großteil auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einem Anstieg um EUR 3,7 Mio. sowie die Erhöhung der sonstigen kurzfristige Vermögenswerte um EUR 1,7 Mio. zurückzuführen. Dem steht ein Rückgang der liquiden Mittel in Höhe von EUR 3,6 Mio. auf EUR 2,2 Mio. (Vorjahr: EUR 5,8 Mio.) gegenüber.

Mit EUR 54,2 Mio. ist das Eigenkapital im Vergleich zum 31. Dezember 2020 um EUR 0,7 Mio. angestiegen. Das Wachstum ergibt sich aus dem Konzernergebnis in Höhe von EUR 2,1 Mio, der Dividendenausschüttung in Höhe von EUR 2,0 Mio. sowie der Veränderung des übrigen Konzernergebnisses in Höhe von EUR 0,6 Mio. Letztere entfallen größtenteils auf Differenzen aus der Fremdwährungsumrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe. Die Eigenkapitalquote ist durch die gestiegene Bilanzsumme auf 47 Prozent zurückgegangen.

Die kurzfristigen Schulden lagen mit EUR 28,7 Mio. über dem Wert des Jahresendes 2020 (EUR 26,8 Mio.). Darin enthalten sind im Wesentlichen der Anstieg der sonstigen Rückstellungen um EUR 1,6 Mio. sowie der Ertragssteuerverbindlichkeiten um EUR 0,3 Mio.

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3.5. Voraussichtliche Entwicklung der SYZYGY GROUP

Die nachhaltige Verschiebung von Marketingbudgets auf digitale Kanäle und die fortgesetzten Investitionen in die Digitalisierung und Transformation von Prozessen in Vertrieb und Marketing, bieten der SYZYGY Group grundsätzlich gute Rahmenbedingungen. Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie bieten sowohl Chancen als auch Risiken. Während das Ausgabeverhalten einiger Kunden weiterhin restriktiv ist, hat die Pandemie zugleich zu einer Beschleunigung des Trends zur Digitalisierung geführt. Insofern werden mittelfristig die Chancen überwiegen.

Die SYZYGY AG hebt die Prognose hinsichtlich der Profitabilität auf eine EBIT-Marge von rund 10 Prozent an (vorher: EBIT-Marge im hohen einstelligen Bereich) und bestätigt die Umsatzprognose mit einem Wachstum von rund 10 Prozent. Das erwartete Umsatzwachstum wird von allen Einheiten - national wie international - getragen und der Beitrag zur Profitabilität erfolgt ebenfalls über alle Segmente hinweg.

Bad Homburg v. d. H., 28. Juli 2021

Der Vorstand

Konzernbilanz zum 30. Juni 2021

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Aktiva 30.6.2021 30.6.2020 31.12.2020
Anhang TEUR TEUR TEUR
Langfristige Vermögenswerte
Geschäfts- oder Firmenwerte (3.1) 57.853 57.194 57.349
Sonstige Immaterielle Vermögenswerte (3.2) 404 625 493
Sachanlagen (3.2) 30.803 30.715 30.206
Langfristige finanzielle Vermögenswerte (3.3) 200 200 200
Sonstige langfristige Vermögenswerte (3.4) 319 311 364
Aktive latente Steuern (3.5) 1.978 2.508 1.662
Summe langfristige Vermögenswerte 91.557 91.553 90.274
Kurzfristige Vermögenswerte
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (3.6) 1.845 3.616 5.631
Wertpapiere (3.6) 340 3.041 153
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Vertragsvermögenswerte (3.7) 18.936 12.435 15.229
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte (3.8) 3.025 1.877 1.325
Summe kurzfristige Vermögenswerte 24.146 20.969 22.338
Summe Aktiva 115.703 112.522 112.612
Passiva 30.6.2021 30.6.2020 31.12.2020
Anhang TEUR TEUR TEUR
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital (3.9.1) 13.500 13.500 13.500
Kapitalrücklage (3.9.3) 27.058 27.069 27.058
Eigene Aktien (3.9.4) 0 -407 0
Übriges Konzernergebnis (3.9.5) -2.226 -2.830 -2.836
Gewinnrücklagen (3.9.6) 15.672 15.025 15.675
Eigenkapital der Aktionäre der SYZYGY AG 54.004 52.357 53.397
nicht beherrschende Anteile 242 -431 190
Summe Eigenkapital 54.246 51.926 53.587
Langfristige Schulden
Langfristige Verbindlichkeiten (3.13) 31.389 33.322 31.405
Langfristige sonstige Rückstellungen (3.13) 490 75 202
Passive latente Steuern (5.7) 840 2.229 588
Summe langfristige Schulden 32.719 35.626 32.195
Kurzfristige Schulden
Ertragssteuerschulden (3.12) 2.109 554 1.788
Sonstige Rückstellungen (3.11) 5.901 5.581 4.306
Vertragsverbindlichkeiten (3.7) 3.811 1.331 3.493
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (3.11) 7.435 6.533 8.000
Sonstige kurzfristige Schulden (3.13) 9.482 10.971 9.243
Summe kurzfristige Schulden 28.738 24.970 26.830
Summe Passiva 115.703 112.522 112.612

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses

Konzerngesamtergebnisrechnung zum 30. Juni 2021

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2. Quartal Januar - Juni
2021 2020 Veränd. 2021 2020 Veränd.
TEUR TEUR
Umsatzerlöse 14.977 12.024 25% 30.037 26.948 11%
Einstandskosten der erbrachten Leistungen -10.595 -9.070 17% -21.456 -20.110 7%
Vertriebs- und Marketingkosten -1.187 -1.196 -1% -2.455 -2.471 -1%
Allgemeine Verwaltungskosten -2.174 -2.092 4% -4.041 -3.979 2%
Wertminderungsaufwand, netto aus Lieferungen und Leistungen sowie Vertragsvermögenswerten 8 20 -60% -2 50 -104%
Sonstige betriebliche Erträge/​Aufwendungen, netto 505 765 -34% 1.017 1.109 -8%
Operatives Ergebnis (EBIT) 1.534 451 240% 3.100 1.547 100%
Finanzerträge 11 76 -86% 73 158 -54%
Finanzaufwendungen -246 -325 -24% -467 -545 -14%
Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) 1.299 202 543% 2.706 1.160 133%
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -272 -63 332% -609 -341 79%
Konzernergebnis der Periode 1.027 139 639% 2.097 819 156%
davon Ergebnisanteil nicht beherrschender Anteile 34 -22 n.a. 72 5 1.340%
davon Ergebnisanteil der Aktionäre der SYZYGY AG 993 161 517% 2.025 814 149%
Posten, die nicht in den Gewinn

oder Verlust umgegliedert werden
0 0 n.a. 0 0 n.a.
Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden
Differenzen aus Fremdwährungsumrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe 212 -120 n.a. 588 -1.070 -155%
Erfolgsneutrale Änderung unrealisierter Gewinne und Verluste aus Wertpapieren der Kategorie FVTOCI nach Steuern 51 472 -89% 24 -248 n.a.
Übriges Konzernergebnis der Periode 263 352 -25% 612 -1.318 n.a.
Gesamtergebnis 1.290 491 163% 2.709 -499 n.a.
davon Gesamtergebnisanteil nicht beherrschender Anteile 41 -16 n.a. 74 -12 n.a.
davon Gesamtergebnisanteil der Aktionäre der SYZYGY AG 1.249 507 146% 2.635 -487 n.a.
Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit (unverwässert und verwässert in EUR) 0,07 0,01 513% 0,15 0,06 147%
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

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2020
TEUR
Umsatzerlöse 55.521
Einstandskosten der erbrachten Leistungen -39.028
Vertriebs- und Marketingkosten -4.312
Allgemeine Verwaltungskosten -10.418
Wertminderungsaufwand, netto aus Lieferungen und Leistungen sowie Vertragsvermögenswerten 106
Sonstige betriebliche Erträge/​Aufwendungen, netto 2.130
Operatives Ergebnis (EBIT) 3.999
Finanzerträge 433
Finanzaufwendungen -1.130
Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) 3.302
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.219
Konzernergebnis der Periode 2.083
davon Ergebnisanteil nicht beherrschender Anteile 24
davon Ergebnisanteil der Aktionäre der SYZYGY AG 2.059
Posten, die nicht in den Gewinn

oder Verlust umgegliedert werden
0
Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden
Differenzen aus Fremdwährungsumrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe -1.120
Erfolgsneutrale Änderung unrealisierter Gewinne und Verluste aus Wertpapieren der Kategorie FVTOCI nach Steuern -204
Übriges Konzernergebnis der Periode -1.324
Gesamtergebnis 759
davon Gesamtergebnisanteil nicht beherrschender Anteile 7
davon Gesamtergebnisanteil der Aktionäre der SYZYGY AG 752
Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit (unverwässert und verwässert in EUR) 0,15
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Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung zum 30. Juni 2021

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Übriges Konzernergebnis
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Eigene Aktien Gewinnrücklage Währungsumrechnung Unrealisierte Gewinne und Verluste
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
01. Januar 2020 13.500 27.069 -407 14.657 -1.719 190
Konzernergebnis

der Periode
2.059
Übriges Konzern-

ergebnis der Periode
-1.103 -204
Gesamtergebnis 2.059 -1.103 -204
Auszahlungen

an nicht

beherrschende

Anteile
-446
Verkauf eigener Anteile -11 407
Effekte aus Anteils-

veränderungen
-595
31. Dezember 2020 13.500 27.058 0 15.675 -2.822 -14
01. Januar 2021 13.500 27.058 0 15.675 -2.822 -14
Konzernergebnis

der Periode
2.025
Übriges Konzern-

ergebnis der Periode
586 24
Gesamtergebnis 2.025 586 24
Dividende -2.028
Auszahlungen

an nicht

beherrschende

Anteile
0
30. Juni 2021 13.500 27.058 0 15.672 -2.236 10
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Anteile der Aktionäre der SYZYGY AG nicht beherrschende Anteile Summe Eigenkapital
TEUR TEUR TEUR
01. Januar 2020 53.290 -347 52.943
Konzernergebnis

der Periode
2.059 24 2.083
Übriges Konzern-

ergebnis der Periode
-1.307 -17 -1.324
Gesamtergebnis 752 7 759
Auszahlungen

an nicht

beherrschende

Anteile
-446 -66 -512
Verkauf eigener Anteile 396 396
Effekte aus Anteils-

veränderungen
-595 596 1
31. Dezember 2020 53.397 190 53.587
01. Januar 2021 53.397 190 53.587
Konzernergebnis

der Periode
2.025 72 2.097
Übriges Konzern-

ergebnis der Periode
610 2 612
Gesamtergebnis 2.635 74 2.709
Dividende -2.028 0 -2.028
Auszahlungen

an nicht

beherrschende

Anteile
0 -22 -22
30. Juni 2021 54.004 242 54.246
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

Konzernkapitalflussrechnung zum 30. Juni 2021

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Januar - Juni
2021 2020 2020
TEUR TEUR TEUR
Konzernergebnis der Periode 2.097 819 2.083
Anpassungen um nicht liquiditätswirksame Effekte:
- Abschreibungen auf langfristige Vermögenswerte 2.692 2.907 5.655
- Gewinne (-) und Verluste (+) aus dem Verkauf von Wertpapieren 53 60 -11
- Gewinne (-) und Verluste (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens und immateriellen Vermögenswerten 3 159 446
- Änderung der Kaufpreis-Verbindlichkeiten 0 -394 -443
- Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen (+) /​ Erträge (-) 0 0 42
Veränderungen der:
- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und anderen Vermögenswerten, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -3.585 6.864 3.953
- erhaltenen Anzahlungen 310 -4.208 -2.046
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.179 -2.252 -914
- Steuerschulden und latente Steuern -1.332 555 1.245
Cashflow aus der operativen Tätigkeit 1.417 4.510 10.010
Veränderung der langfristigen Vermögenswerte 43 -38 -95
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen -1.388 -764 -2.673
Erwerb von Wertpapieren -5.872 -3.258 -5.105
Verkauf von Wertpapieren 5.669 3.495 8.333
Veränderungen der Finanzanlagen -40 -46 -40
Erwerb von konsolidierten Unternehmen abzüglich erworbener flüssiger Mittel 0 -1.862 -3.308
Auszahlung für den Zinsanteil der Leasingverpflichtungen -291 -350 -676
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -1.879 -2.823 -3.564
Veränderung der Kredite bei Finanzinstituten 463 3.472 1.951
Tilgungszahlungen Leasing-Verpflichtungen -1.655 -1.743 -3.381
gezahlte Dividende an Minderheitsgesellschafter 0 -512 -512
gezahlte Dividende an Aktionäre der SYZYGY AG -2.028 0 0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -3.220 1.217 -1.942
Cashflow gesamt -3.682 2.904 4.504
Zahlungsmittel und Zahlungsmittelequivalente zum Periodenanfang 5.631 944 944
Währungsveränderungen -104 -232 183
Zahlungsmittel und Zahlungsmittelequivalente zum Periodenende 1.845 3.616 5.631
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.
Im operativem Cashflow sind gezahlte Zinsen in Höhe von TEUR 362 (Vorjahr: TEUR 415), erhaltene Zinsen in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 583) sowie Steuererstattungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 642) und gezahlte Steuern in Höhe von TEUR 1.831 (Vorjahr: TEUR 577) enthalten.

Ausgewählte erläuternde Anhangangaben

Rechnungslegung

Der Finanzbericht der SYZYGY AG für die ersten 6 Monate 2021 umfasst nach den Vorschriften § 50 Abs. 6 BörsO FWB i. V. m. § 37 y Abs. 2 WpHG einen Konzernzwischenabschluss und einen Konzernzwischenlagebericht. Der Konzernzwischenabschluss wurde nach den Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung aufgestellt, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Dabei wurde der ungeprüfte Zwischenabschluss unter Beachtung der Regelungen des IAS 34 sowie in Übereinstimmung mit DRS 16 erstellt. Dementsprechend wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 gewählt. Der Lagebericht wurde unter den anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt. Der Konzernzwischenbericht ist keiner prüferischen Durchsicht gemäß § 37 w Abs. 7 WpHG unterzogen worden.

Die Rechnungslegungs- und Konsolidierungsgrundsätze werden angewendet, wie im Konzernanhang zum Geschäftsbericht 2020 beschrieben. Ebenso werden die einzelnen Positionen der Bilanz und der Konzerngesamtergebnisrechnung zu den gleichen Bewertungsgrundsätzen dargestellt, wie sie im Geschäftsbericht 2020 beschrieben und angewendet wurden. Die vorliegenden Geschäftszahlen und -angaben sind daher im Zusammenhang mit dem Geschäftsbericht zum Konzernabschluss 2020 zu lesen.

Geschäftstätigkeit der Gruppe

Die SYZYGY GROUP ist einer der führenden Beratungs- und Umsetzungspartner für die Transformation in Marketing und Vertrieb.

Die SYZYGY AG nimmt die Aufgaben einer geschäftsführenden Holding wahr, indem sie zentrale Dienstleistungen im Bereich Strategie, Kreation, Planung, Rechnungswesen, IT-Infrastruktur und Finanzierung für ihre Tochtergesellschaften erbringt. Ferner unterstützt die SYZYGY AG die Tochtergesellschaften bei Neugeschäftsaktivitäten.

Die Tochtergesellschaften üben als operative Einheiten das Beratungs- und Dienstleistungsgeschäft aus. Mit Niederlassungen in Bad Homburg v. d. H., Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, London, München, New York und Warschau bieten sie Großunternehmen ein ganzheitliches Dienstleistungsspektrum: von der strategischen Beratung über Projektplanung, Konzeption und Gestaltung bis hin zur technischen Realisierung von Markenplattformen, Business Applikationen, Websites, Hosting, Online-Kampagnen und Mobile Apps. Einen bedeutenden Geschäftsbereich stellen darüber hinaus Performance Marketing-Services wie Beratung und Analyse von Daten sowie Suchmaschinenmarketing und -optimierung dar. Überdies unterstützt SYZYGY Kunden im Bereich Customer Experience sowie Usability und begleitet sie durch alle Phasen des User Centered Design Prozesses. Digitale Illustrationen, Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) sowie Animationen komplettieren das Serviceangebot.

Die Geschäftsschwerpunkte liegen in den Branchen Automobil, Dienstleistungen, Finanzen und Versicherungen, Konsumgüter sowie Telekommunikation/​IT.

Konsolidierungskreis und -grundsätze

In den Konzernabschluss zum 30. Juni 2021 wurden neben der SYZYGY AG als oberstes Mutterunternehmen folgende Tochtergesellschaften vollkonsolidiert, bei denen die SYZYGY AG die Verfügungsmacht ausüben kann, schwankenden Renditen aus den Tochtergesellschaften ausgesetzt ist und die Renditen aufgrund ihrer Verfügungsmacht der Höhe nach beeinflussen kann:

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Ars Thanea S.A., Warschau, Polen (kurz: Ars Thanea)
diffferent GmbH, Berlin, Deutschland (kurz: diffferent)
SYZYGY Deutschland GmbH, Bad Homburg v. d. H., Deutschland (kurz: SYZYGY Deutschland)
SYZYGY Digital Marketing Inc., New York City, Vereinigte Staaten von Amerika (kurz: SYZYGY NY)
SYZYGY Performance Marketing GmbH, Bad Homburg v. d. H., Deutschland (kurz: SYZYGY PER)
SYZYGY UK Ltd., London, Großbritannien (kurz: SYZYGY UK)
Unique Digital Marketing Ltd., London, Großbritannien (kurz: Unique Digital UK)

Ein Tochterunternehmen wird ab dem Zeitpunkt, zu dem die SYZYGY AG die Beherrschung über die Tochtergesellschaften erlangt, bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Beherrschung durch die Gesellschaft endet, in den Konzernabschluss einbezogen. Dabei werden die Ergebnisse der im Laufe des Jahres erworbenen oder veräußerten Tochtergesellschaften entsprechend vom tatsächlichen Erwerbszeitpunkt bzw. bis zum tatsächlichen Abgangszeitpunkt in der Konzerngesamtergebnisrechnung und im übrigen Konzernergebnis erfasst.

Der Gewinn oder Verlust und jeder Bestandteil des übrigen Gesamtergebnisses sind den Aktionären der SYZYGY AG und den nicht beherrschenden Anteilen zuzuordnen. Dies erfolgt selbst dann, wenn dies dazu führt, dass nicht beherrschende Anteile einen negativen Saldo ausweisen.

Angaben zu den allgemeinen Konsolidierungsgrundsätzen finden sich im Geschäftsbericht des Jahres 2020 ab Seite 100.

Änderungen des Anteilsbesitzes

Die SYZYGY AG hat jeweils 100 Prozent der Anteile an SYZYGY Media GmbH und SYZYGY Performance GmbH in die SYZYGY Performance Marketing GmbH einbracht und die drei Gesellschaften verschmolzen. Der Verschmelzungsvertrag wurde am 15. April 2021 geschlossen und am 7. Mai 2021 in das Handelsregister eingetragen. Die Verschmelzung erfolgte mit Wirkung zum 1. Januar 2021 (Verschmelzungsstichtag), sodass die SYZYGY Media GmbH und die SYZYGY Performance GmbH rückwirkend in der SYZYGY Performance Marketing GmbH aufgehen.

Segmentberichterstattung

Die Anwendung des IFRS 8 erfordert eine Segmentberichterstattung entsprechend der internen Steuerung (Management-Approach) des Konzerns. Vor diesem Hintergrund berichtet SYZYGY über die Segmente nach einer geographischen Abgrenzung.

Die SYZYGY AG als Holdinggesellschaft erbringt hauptsächlich Serviceleistungen an die operativen Einheiten und ist deshalb von diesen getrennt im Bereich Zentralfunktion zu betrachten. Das Segment Großbritannien umfasst SYZYGY UK und Unique Digital UK. Das Segment Deutschland setzt sich aus diffferent, SYZYGY Deutschland, und SYZYGY PER zusammen. Ars Thanea und SYZYGY NY erfüllen nicht die Größenkriterien, um als geographisch eigenständiges Segment berichtet werden zu müssen und sind daher im Bereich "Sonstige Segmente" dargestellt.

Die einzelnen Segmente wenden dieselben Rechnungslegungsgrundsätze wie der Gesamtkonzern an. Die SYZYGY AG beurteilt die Leistungen der Segmente vorrangig anhand des Umsatzes und des EBIT. Die Zuordnung der Umsatzerlöse gegenüber Dritten erfolgt nach dem Sitz der verkaufenden Unternehmenseinheit. Die Angaben zu den geografischen Gebieten in Bezug auf die Segmentumsatzerlöse sowie die langfristigen Vermögenswerte ergeben sich aus den unten zusammengefassten Segmentangaben. Die in der Segmentberichterstattung ausgewiesenen Umsatzerlöse setzen sich aus Umsatzerlösen gegenüber externen Kunden und intersegmentären Umsätzen zusammen. Die Transaktionen innerhalb der Segmente, die grundsätzlich zu Marktpreisen verrechnet werden, wurden eliminiert.

Das Segmentvermögen entspricht der Summe aller Aktiva zuzüglich der auf das jeweilige Segment entfallenden Geschäfts- oder Firmenwerte, gemindert um die Forderungen, die auf Unternehmen des gleichen Segments entfallen.

Die Segmentinvestitionen umfassen Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen.

Die Segmentschulden entsprechen der Summe aller Passiva ohne Eigenkapital, zuzüglich der auf das jeweilige Segment entfallenden Anteile der Minderheiten, und gemindert um die Verbindlichkeiten, die auf Unternehmen des gleichen Segments entfallen.

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30.6.2021 in TEUR Deutschland Großbritannien Sonstige Segmente Zentralfunktion Konsolidierung Summe
Billings 37.452 12.581 5.686 61 -773 55.007
Mediakosten -13.848 -8.263 -2.861 0 2 -24.970
Umsatzerlöse 23.604 4.318 2.825 61 -771 30.037
davon Innenumsätze 299 32 411 29 -771 0
Operatives Ergebnis (EBIT) 3.318 775 592 -1.591 6 3.100
Finanzergebnis -82 -99 -20 -95 -98 -394
Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) 3.236 676 572 -1.686 -92 2.706
Vermögenswerte 75.295 25.764 12.250 81.664 -79.270 115.703
Davon Anlagevermögen 60.337 14.679 8.363 5.412 269 89.060
Davon Geschäfts- oder Firmenwerte 43.077 8.308 6.468 0 0 57.853
Investitionen 283 109 1.596 1.563 0 3.551
Abschreibungen 1.450 600 188 459 -5 2.692
Wertminderungsaufwand für

Geschäfts- oder Firmenwert
0 0 0 0 0 0
Segmentschulden 27.706 14.259 4.631 22.125 -7.264 61.457
Mitarbeitende am Bilanzstichtag 348 59 61 36 0 504

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30.6.2020 in TEUR Deutschland Großbritannien Sonstige Segmente Zentralfunktion Konsolidierung Summe
Billings 41.613 5.953 3.335 112 -672 50.341
Mediakosten -19.345 -2.888 -1.190 0 30 -23.393
Umsatzerlöse 22.268 3.065 2.145 112 -642 26.948
davon Innenumsätze 88 7 570 6 -671 0
Operatives Ergebnis (EBIT) 2.495 -95 -374 -489 10 1.547
Finanzergebnis -117 -126 -10 923 -1.057 -387
Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) 2.378 -221 -384 434 -1.047 1.160
Vermögenswerte 70.019 19.739 9.033 95.827 -82.096 112.522
Davon Anlagevermögen 60.854 14.797 6.619 5.853 411 88.534
Davon Geschäfts- oder Firmenwerte 43.092 7.811 6.291 0 0 57.194
Investitionen 270 5 33 2.856 0 3.164
Abschreibungen 1.539 578 267 533 -10 2.907
Wertminderungsaufwand für

Geschäfts- oder Firmenwert
0 0 0 0 0 0
Segmentschulden 30.055 9.595 2.111 29.342 -10.507 60.596
Mitarbeitende am Bilanzstichtag 369 49 70 31 0 519

Die Segmentschulden entsprechen der Summe aller Passiva ohne Eigenkapital, zuzüglich der auf das jeweilige Segment entfallenden Anteile der Minderheiten, und gemindert um die Verbindlichkeiten, die auf Unternehmen des gleichen Segments entfallen

Eigene Aktien

SYZYGY ist berechtigt, eigene Aktien wieder zu veräußern, einzuziehen oder sie Dritten im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen anzubieten. SYZYGY stehen aus eigenen Aktien keine Dividenden- oder Stimmrechte zu. Der Umfang des Aktienrückkaufs wird als Abzugsposten vom Eigenkapital in einem eigenen Posten ausgewiesen.

Am 27. Oktober 2020 hat die Hauptversammlung den Vorstand ermächtigt, bis zum 26. Oktober 2025 insgesamt bis zu 10 Prozent der ausstehenden Aktien der SYZYGY zu erwerben. SYZYGY ist berechtigt, die eigenen Aktien wieder zu veräußern, einzuziehen, Beschäftigten des Unternehmens als Kompensation oder Dritten eigene Aktien im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen anzubieten.

Im Geschäftsjahr 2020 setzte SYZYGY sämtliche eigenen Aktien als Gegenleistung für den Erwerb weiterer Anteile an der SYZYGY Performance ein. Der Anteil der eigenen Aktien am Grundkapital betrug zum Veräußerungszeitpunkt 0,54 Prozent.

Zum 30. Juni 2021 befanden sich keine eigenen Aktien (Im Vorjahresquartal 73.528 zu durchschnittlichen Anschaffungskosten von EUR 5,54) im Bestand des Unternehmens.

Directors' Dealings

Die Aktienbestände der Organe und die im Berichtszeitraum erfolgten Transaktionen sind in den folgenden Tabellen dargestellt:

Vorstände: Aktien

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Vorstände: Aktien Franziska von Lewinski Frank Ladner Erwin Greiner Summe
[Stückzahl]
Stand: 31. Dezember 2020 0 0 0 0
Käufe 0 0 0 0
Verkäufe 0 0 0 0
Stand: 30. Juni 2021 0 0 0 0

Aufsichtsräte: Aktien

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Aufsichtsräte: Aktien Wilfried Beeck Dominic Grainger Andrew Payne Summe
[Stückzahl]
Stand: 31. Dezember 2020 15.000 0 0 15.000
Käufe - 0 0 0
Verkäufe 0 0 0 0
Stand: 30. Juni 2021 15.000 0 0 15.000

Die Vorstände und Aufsichtsratsmitglieder halten keine Optionen.

Vorstände: Phantom Stocks

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Vorstände: Phantom Stocks Franziska von Lewinski Frank Ladner Erwin Greiner Lars Lehne Summe
[Stückzahl]
Stand: 31. Dezember 2020 0 33.000 48.000 144.000 225.000
Zugänge 250.000 100.000 100.000 0 450.000
Abgänge 0 0 0 -144.000 -144.000
Stand: 30. Juni 2021 250.000 133.000 148.000 0 531.000

Das Phantom Stock Programm wurde in 2015 aufgelegt. Hierbei erhält der Berechtigte die Differenz zwischen dem Aktienkurs bei Gewährung und dem Aktienkurs bei Ausübung der Phantom Stocks als Sonderzahlung. 40 Prozent der gewährten Phantom Stocks (Tranche 1) können frühestens nach 2 Jahren ausgeübt werden und verfallen spätestens nach 3 Jahren, 60 Prozent der gewährten Phantom Stocks (Tranche 2) können frühestens nach 3 Jahren ausgeübt werden und verfallen spätestens nach 4 Jahren. Die maximale Kurssteigerung ist bei der Tranche 1 auf 60 Prozent, und bei der Tranche 2 auf 90 Prozent begrenzt. Weitere Informationen zu den Modalitäten finden sich im Geschäftsbericht ab S. 87.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2021 wurde die Vorstandsvorsitzende Franziska von Lewinski für drei Jahre bestellt sowie die Vorstände Erwin Greiner und Frank Ladner haben ihre Vorstandsverträge für 3 Jahre verlängert. Entsprechend haben die Vorstände eine Zusage über Phantom Stocks erhalten, die einen Basiskurs von EUR 5,68 haben. Franziska von Lewinski hat eine Zusage über 250.000 Phantom Stocks erhalten, und Erwin Greiner und Frank Ladner jeweils über 100.000 Phantom Stocks. Davon können 40% ab 1. Januar 2023 ausgeübt werden, und weitere 60% ab 1.1.2024.

Erwin Greiner und Frank Ladner halten noch 48.000 und 33.000 Phantom Stocks (Altbestände), die mit Wirkung zum 1. Januar 2018 ausgegeben wurden und die zum 31. Dezember 2021 verfallen. Der Basiskurs dieser Phantom Stocks beträgt EUR 11,25.

Aktionärsstruktur

Die Aktionärsstruktur zum 30. Juni 2021 hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2020 leicht verändert.

Zum Stichtag wurden die Anteile wie folgt gehalten:

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in Tsd. Aktien in Prozent
WPP plc., St. Helier 6.795 50,33
Private Anleger /​ Sonstige 4.787 35,46
Institutionelle Anleger 1.324 9,81
HANSAINVEST 594 4,40
Gesamt 13.500 100,00

Bad Homburg v.d.H., 28. Juli 2021

SYZYGY AG

Der Vorstand

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