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Syzygy AG

Interim / Quarterly Report Jul 31, 2020

424_rns_2020-07-31_86af77a1-66d4-4855-b9f4-624375e52c8f.html

Interim / Quarterly Report

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SYZYGY AG

Bad Homburg v.d.H.

ZWISCHENBERICHT ZUM 30. JUNI 2020

Finanzkennzahlen

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Umsatzerlöse

(in TEUR)
2016 30.830
2017 30.280
2018 32.223
2019 31.556
2020 26.948
6M 2020 26.948

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Operatives Ergebnis

(in TEUR)
2016 2.954
2017 2.106
2018 2.794
2019 2.807
2020 1.547
6M 2020 1.547

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Finanzergebnis

(in TEUR)
2016 800
2017 908
2018 235
2019 -18
2020 -387
6M 2020 -387

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Ergebnis vor Steuern

(in TEUR)
2016 3.754
2017 3.014
2018 3.029
2019 2.789
2020 1.160
6M 2020 1.160

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Konzernergebnis

(in TEUR)
2016 2.723
2017 2.168
2018 2.324
2019 2.092
2020 819
6M 2020 819

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Ergebnis je Aktie

unverwässert (in EUR)
2016 0,20
2017 0,20
2018 0,17
2019 0,15
2020 0,06
6M 2020 0,06

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Operativer Cashflow

(in TEUR)
2016 1.211
2017 -2.748
2018 4.891
2019 -6.220
2020 4.510
6M 2020 4.510

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Umsatz pro Mitarbeiter

(in TEUR)
2016 104
2017 98
2018 101
2019 104
2020 94
2020 (annualisiert) 94

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Bilanzstruktur
Umlaufvermögen 19%
Anlagevermögen 81%
Eigenkapital 46%
Fremdkapital 54%
Eigenkapital 46%

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Umsatzerlöse nach Segmenten
Deutschland 81%
Großbritannien 11%
Sonstige 8%
Deutschland 81%

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Umsatzverteilung nach Kundengröße
Top 5 33%
Top 6-10 15%
Sonstige 52%
Top 5 33%

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Umsatzverteilung nach Branchen
Automobil 29%
Dienstleistungen 22%
Finanzen/Versicherungen 19%
Konsumgüter 12%
Telekommunikation/IT 8%
Sonstige 10%
Automobil 29%

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Mitarbeitersplit nach Funktionen
Strategie/Beratung 23%
Technologie 19%
Performance Marketing 15%
Projektmanagement 15%
Kreation 14%
Verwaltung 14%
Strategie/Beratung 23%

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Aktionärsstruktur
WPP plc. 50,33%
HANSAINVEST 3,03%
Hauck & Aufhäuser 2,97%
Eigenbesitz 0,54%
Streubesitz 43,13%
WPP plc. 50,33%

Konzernlagebericht

Geschäftsentwicklung und Lage des Konzerns

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2. Quartal Januar - Juni
In TEUR 2020 2019 Veränd. 2020 2019 Veränd.
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 12.024 15.877 -24% 26.948 31.566 -15%
EBITDA 1.894 2.616 -28% 4.454 5.269 -16%
EBITDA-Marge 15,8% 16,5% -0,7 pp 16,5% 16,7% -0,2 pp
EBIT 451 1.365 -67% 1.547 2.807 -45%
EBIT-Marge 3,8% 8,6% -4,8 pp 5,7% 8,9% -3,2 pp
Finanzergebnis -249 -10 n.a. -387 -18 n.a.
EBT 202 1.355 -85% 1.160 2.789 -58%
Konzernergebnis 139 1.017 -86% 819 2.092 -61%
Ergebnis je Aktie (EUR) 0,01 0,07 -86% 0,06 0,15 -60%
Zahl der Mitarbeiter inkl. Freelancer 543 605 -10% 543 605 -10%
Liquide Mittel und Wertpapiere 6.657 8.275 -20% 6.657 12.296 -46%
Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit 2.172 3.048 -29% 4.510 -6.220 n.a.

1. Allgemein

Im folgenden Konzernlagebericht wird die Lage des SYZYGY Konzerns (im Folgenden „SYZYGY“, „Konzern“ oder „Gruppe“) dargestellt. Der dem Konzernlagebericht zugrunde liegende Konzernabschluss wurde nach den Regeln der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

2. Grundlagen des Konzerns

Hinsichtlich Konzernstruktur, -strategie und -steuerung der SYZYGY Gruppe wird auf die Erläuterungen im Lagebericht 2019 (Geschäftsbericht 2019, Seite 38 ff.) verwiesen. Aus Sicht des Konzerns ergaben sich im ersten Halbjahr 2020 hierzu folgende Änderungen:

Die SYZYGY Gruppe stärkt ihr Beratungs- und Innovationsangebot und fusionierte im Juni 2020 die auf Customer Centricity spezialisierte Beratung USEEDS° GmbH mit der Strategieberatung diffferent GmbH mit 120 MitarbeiterInnen an den Standorten Berlin und München. Die USEEDS° GmbH geht daher als rechtliche Einheit in der diffferent GmbH auf.

Zur Gruppe gehören neben der SYZYGY AG als Holding neun Tochtergesellschaften:

Ars Thanea S.A.
diffferent GmbH
SYZYGY Berlin GmbH
SYZYGY Deutschland GmbH
SYZYGY Digital Marketing Inc.
SYZYGY Media GmbH
SYZYGY Performance GmbH
SYZYGY UK Ltd.
Unique Digital Marketing Ltd.

3. Wirtschaftsbericht

Nachfolgend werden Ergänzungen und neue Entwicklungen gegenüber dem Lagebericht 2019 (Geschäftsbericht 2019, Seite 39 ff.) ausgeführt.

3.1. Allgemeine Wirtschaftsentwicklung

Die COVID-19-Pandemie hat die Weltwirtschaft nachhaltig verändert. Nachdem zum Jahresende 2019 noch die Anzeichen auf Wiederbelebung zu beobachten waren, brach im ersten Quartal 2020 die Konjunktur weltweit ein. Die Eindämmungsmaßnahmen reduzierten bereits im ersten Quartal die weltweite wirtschaftliche Aktivität und demzufolge sank das Bruttoinlandsprodukt zu Jahresbeginn um mehr als 3 Prozent.

Nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist das globale Wachstum infolge der COVID-19-Pandemie im ersten Halbjahr voraussichtlich um fast 10 Prozent gesunken. Wie schnell und durchgreifend sich die Weltkonjunktur wieder erholen wird, hängt jedoch von der epidemiologischen Entwicklung ab und auch davon, wie die Politik ihre entsprechenden Maßnahmen daraufhin verändert.

Die gesamtwirtschaftliche Produktion dürfte in der zweiten Hälfte des Jahres wieder kräftig durch die Unterstützung der Geld- und Finanzpolitik zunehmen, vorausgesetzt, dass die Entwicklung der Pandemie nachhaltige und weitgehende Lockerungen der Eindämmungspolitik zulässt.

Nach Schätzungen des IWF wird die Weltwirtschaft für das Jahr 2020 um 4,9 Prozent zurückgehen und im folgenden Jahr einen Zuwachs von 5,4 Prozent verzeichnen.

Die derzeit skizzierten Prognosen könnten deutlich schwächer und langsamer ausfallen z. B. aufgrund einer erneuten Welle eines Pandemie-Ausbruches. Umgekehrt kann mit der Entwicklung eines wirksamen Impfstoffes auch eine deutlich schnellere wirtschaftliche Erholung erfolgen.

Wirtschaftsentwicklung im Euroraum

Die im März 2020 eingeführten Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie führte zu geringerer Produktion. Verbraucher konnten ihr gewohntes Konsumverhalten nicht aufrechterhalten. In der Folge ging die Wirtschaftsleistung im Euroraum im ersten Quartal 2020 um 3,6 Prozent zurück. Laut der Prognose des ifo-Instituts dürfte das BIP im zweiten Quartal nochmals um etwa 13 Prozent zurück gegangen sein. Aufgrund der Lockerungen der staatlichen Beschränkungen werden sich voraussichtlich die Wertschöpfung sowie die Ausgaben für Konsum und Investitionen im dritten Quartal 2020 (+ 8,8 Prozent) deutlich erholen.

Für dieses Jahr wird ein Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts um -8,4 Prozent erwartet und für das Jahr 2021 eine Expansion von 6,1 Prozent prognostiziert.

Aufgrund der rückläufigen Entwicklung dürfte laut ifo-Institut die Arbeitslosigkeit im Euroraum ausgehend von 7,6 Prozent im Jahr 2019 auf 9,4 Prozent in 2020 steigen (Prognose 2021: 8,9 Prozent).

Zudem bleiben neben dem weiteren Verlauf der COVID-19-Pandemie der Brexit-Prozess und die abschließende Aushandlung des Handelsabkommens zwischen der EU und Großbritannien ein Risikofaktor für die europäische Konjunktur.

Wirtschaftsentwicklung in Deutschland

Die COVID-19-Pandemie hat Deutschland in die tiefste Rezession seit Bestehen der Bundesrepublik gestürzt. Die Folge sind starke Nachfragerückgänge, Einbruch von Lieferketten, Produktionsrückgänge, Mobilitätseinschränkungen, Einschränkungen in vielen Dienstleistungsbereichen und eine geringe Verfügbarkeit von Arbeitskräften aufgrund von Maßnahmen des Infektionsschutzes. Durch umfangreiche staatliche Stützungsmaßnahmen werden Einkommen und Liquidität gesichert.

Jedoch wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das Jahr 2020 nach Schätzungen des IfW Kiel um 6,8 Prozent zurückgehen und im folgenden Jahr einen Zuwachs von 6,3 Prozent verzeichnen.

Der Arbeitsmarkt wird durch Kurzarbeit zu einem großen Teil abgefedert. Die Zahl der Erwerbslosen wird um durchschnittlich 430.000 auf 2,7 Mio. ansteigen. Entsprechend steigt die Arbeitslosenquote von 5 Prozent im Jahr 2019 auf 6,1 Prozent im Jahr 2021.

Wirtschaftsentwicklung in Großbritannien

Die britische Wirtschaft hat im April 2020 einen historischen Einbruch verzeichnet. Die wirtschaftlichen Folgen des Lockdowns sind gravierend. Wie das Statistikamt ONS mitteilte, ist das BIP im April um 20,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat geschrumpft. Im ersten Quartal wurde laut IfW Kiel ein Rückgang von 2,0 Prozent verzeichnet. Staatliche Programme federn derzeit die Auswirkungen des Konjunktureinbruchs auf Einkommen von Haushalten und Unternehmen ab. Selbst mit fiskalischen und monetären Zuwendungen wird ein Rückgang in 2020 von 9,1 Prozent erwartet.

Die Unsicherheit, die der Brexit und der damit einhergehende Austritt aus der Europäischen Union mit sich brachte und bringt, könnte zudem die Konjunkturerholung belasten. Zum Jahresende 2020 läuft die Übergangsfrist aus, in der die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich Bestand hat. Die britische Regierung schloss die Verlängerung der Übergangsfirst aus, somit könnte mit Beginn des kommenden Jahres 2021, durch die Einführung von Zöllen und weiteren Handelshemmnissen, die Konjunkturerholung in Großbritannien stark belastet sein.

Wirtschaftsentwicklung in den Vereinigten Staaten

Mit zunehmender Ausbreitung des Virus schrumpfte bereits das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der US-Wirtschaft im ersten Quartal um 1,3 Prozent. Im zweiten Quartal wird mit 12 Prozent Rückgang des BIP gerechnet. Angesichts der Intensität des Einbruchs wird voraussichtlich das Bruttoinlandsprodukt erst zum Ende des kommenden Jahres das Vorjahresniveau überschreiten. Das IfW Kiel geht von einer Abnahme des BIP in Höhe von 5,8 Prozent im Jahr 2020 und einer Zunahme von 4,2 Prozent im Jahr 2021 aus. Derzeit deutet sich eine erneute Eskalation im Handelsstreit mit China an. Wie es mit diesem Handelskonflikt und dem Streit mit der EU weitergeht, bleibt abzuwarten.

Wirtschaftsentwicklung in Polen

Polen droht die erste Rezession seit 1991. Wirtschaftsindikatoren sind aufgrund der COVID-19-Pandemie auf historische Tiefstände gefallen. Vor dem Ausbruch der Pandemie wurde ein Wachstum des polnischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 3,1 Prozent prognostiziert. Nun wird ein BIP-Einbruch im zweiten Quartal 2020 von 11,4 Prozent geschätzt. Den Ende Juni 2020 veröffentlichten Prognosen zufolge wird die Wirtschaft 2020 um 3,8 Prozent schrumpfen.

3.2. Entwicklung des Werbemarktes

Auch in der Werbewirtschaft hat die COVID-19-Pandemie weltweit eine nie da gewesene Situation geschaffen. Viele Unternehmen sehen sich einer ungewissen Zukunft gegenüber und dies beeinflusst im großen Maße auch deren Werbeaktivitäten. Das World Advertising Research Center (WARC) beziffert, die durch die Corona-Krise hervorgerufene Drosselung der Werbeinvestitionen, mit einem Rückgang von 8,1 Prozent in 2020. Die globalen Werbeinvestitionen werden die traditionellen Mediengattungen wie Kino-, Außenwerbung oder TV-Werbung etc., deutlich härter treffen als die digitalen Medienkanäle.

Europa ist unter den globalen Schwerpunkten der Werbeindustrie besonders hart getroffen. Während das Minus laut WARC Global Adtrends in Nordamerika bei 3,7 Prozent liegen wird und die Region Asien Pazifik ein Minus von 7,7 Prozent verdauen muss, werden in Europa die Werbeausgaben um 12,2 Prozent fallen. Das entspricht einen Rückgang um USD 18,1 Mrd. auf USD 129,9 Mrd. Besonders hart trifft die Rezession Italien (-21,7 Prozent), Frankreich (-18,7 Prozent) und Großbritannien (-16,4 Prozent). Deutschland steht dagegen mit einem Minus von 6,1 Prozent noch vergleichsweise gut da.

Im laufenden Jahr 2020 ist auch erst einmal das rasante Wachstum bei der Online-Werbung gebremst und wird mit einem minimalen Plus von 0,6 Prozent prognostiziert. Positivere Prognosen werden für Social Media (+9,8 Prozent), Online Video (+5,0 Prozent) und Suchmaschinen-Marketing (+0,9 Prozent) getroffen. Klassische Online-Werbeformate müssen dagegen ein Minus von 10,3 Prozent verkraften.

Das Gesamtvolumen das in Deutschland im ersten Halbjahr 2020 in die verschiedenen Medienkanäle floß, betrug laut W&V Data rund EUR 15 Mrd. – ein Minus von 9 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. TV, das mit Abstand den größten Teil der Werbespendings einnimmt, liegt mit EUR 6,68 Mrd. und dementsprechend mit 8,4 Prozent unter Vorjahr. Tageszeitungen sind mit EUR 2,13 Mrd. auf Platz zwei, schließen das erste Halbjahr mit zehn Prozent Minus ab. Online, mit EUR 1,74 Mrd. auf dem dritten Platz, ist weiterhin der Erfolgskanal unter den Werbeträgern. Hier liegt die Differenz im Halbjahresvergleich nur noch bei einem Prozent minus.

Der deutsche Werbemarkt soll nach der Marktanalyse der IPG-Tochter Magna sich jedoch schnell erholen. Die Schätzungen gehen davon aus, dass die Werbeausgaben 2021 in Deutschland wieder um 7,8 Prozent steigen werden. Wachstumstreiber sollen vor allem Außenwerbung und die digitalen Medien sein. Auch nachgeholte Großveranstaltungen wie die UEFA Fußball-Europameisterschaft oder die Olympischen Spiele in Tokyo könnten zum Wachstum beitragen.

In Großbritannien werden sich nach eMarketer die Werbeausgaben in diesem Jahr auf 21,03 Mrd. Pfund belaufen, was einem Rückgang von 7,5 Prozent gegenüber 2019 entspricht. Die Ausgaben für digitale Werbung werden relativ gleich bleiben und um 0,3 Prozent auf 15,08 Mrd. Pfund steigen. Im Jahr 2020 wird der Anteil der digitalen Medien an den gesamten Werbeausgaben 71,7 Prozent betragen.

In den USA rechnet die Media-Agenturgruppe GroupM mit einem Rückgang der Werbeausgaben in 2020 von 13 Prozent. Dabei soll Online mit einem Minus von 3 Prozent aktuell noch am besten aus der Krise kommen. Die IPG-Tochter Magna erwartet, dass sich Digital im Sommer stabilisieren und in der zweiten Jahreshälfte soweit erholen wird, dass das Jahr mit einem Plus von 2 Prozent auf USD 130 Mrd. abgeschlossen werden kann. Positiv für die Entwicklung sollen sich hier die anstehenden Präsidentschaftswahlen und die damit verbundenen Werbeausgaben auswirken. Für 2021 erwartet Magna bereits eine Erholung der US-Werbeumsätze, die um 4 Prozent auf USD 222 Mrd. steigen werden.

Positiv für die Entwicklung sollen sich hier die anstehenden Präsidentschaftswahlen und die damit verbundenen Werbeausgaben auswirken. Für 2021 erwartet Magna bereits eine Erholung der US-Werbeumsätze, die um 4 Prozent auf USD 222 Mrd. steigen werden.

3.3. Mitarbeiter

Der Personalbestand der SYZYGY Gruppe ist während der Berichtsperiode zurückgegangen: Zum 30. Juni 2020 beschäftigte die SYZYGY Gruppe 519 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dies ist ein Rückgang von 28 Personen im Vergleich zum 31. März 2020 und ein Minus von 46 Personen gegenüber dem Vorjahreshalbjahr. Hierbei handelt sich um eine Reduzierung der Mitarbeiterzahl in den deutschen Gesellschaften zum Vorquartal um 19 Personen, in Großbritannien um 1 Person und in Polen und USA um insgesamt 8 Personen.

Die Zahl der Freelancer betrug zum Stichtag rund 24 Personen (Basis: FTE), dies sind 18 Personen weniger als zum Vorquartal 2020.

Die folgende Tabelle zeigt die Verteilung der festangestellten Mitarbeiter nach Geografien:

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Mitarbeiter 30.06.2020 30.06.2019
Deutschland 400 402
Polen 66 78
Großbritannien 49 74
Vereinigte Staaten 4 11
Gesamt 519 565

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Mitarbeiter nach Geografien
Vereinigte Staaten 1%
Großbritannien 9%
Polen 13%
Deutschland 77%

Die Belegschaft nach Funktions- bzw. Arbeitsbereichen hat sich nicht wesentlich geändert und gliedert sich wie folgt:

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Mitarbeiter 30.06.2020 30.06.2019
Strategie/Beratung 119 112
Technologie 96 94
Performance Marketing 80 129
Projektmanagement 77 74
Kreation 74 76
Verwaltung 73 80
Gesamt 519 565

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Mitarbeitersplit nach Funktionen
Verwaltung 14%
Kreation 14%
Projektmanagement 15%
Strategie/Beratung 23%
Technologie 19%
Performance Marketing 15%

Im Periodendurchschnitt waren 537 Personen und rund 36 freie Mitarbeiter für die SYZYGY Gruppe tätig. Daraus ergibt sich ein annualisierter Umsatz je Mitarbeiter von EUR 94.000 (Vorjahr: EUR 104.000, mit durchschnittlich 565 Personen und rund 44 freien Mitarbeitern.

3.4. Investitionen, Forschung und Entwicklung

Im ersten Halbjahr 2020 investierte SYZYGY rund EUR 0,8 Mio. (Vorjahr: EUR 0,8 Mio.) in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen. Dies umfasst Investitionen in Ausstattungsgegenstände für die MitarbeiterInnen an den verschiedenen Standorten der SYZYGY Gruppe.

3.5. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der SYZYGY Gruppe

3.5.1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse der SYZYGY Gruppe ergeben sich, indem die Billings um Mediakosten reduziert werden, die in den Performance Marketing Gesellschaften als durchlaufende Posten einnahme- und ausgabeseitig anfallen.

Die Umsatzerlöse reduzierten sich im ersten Halbjahr 2020 um 15 Prozent auf EUR 26,9 Mio. Im deutschen Kernmarkt verringern sich die Umsatzerlöse um 6 Prozent von EUR 22,3 Mio. bei einer weiterhin zweistelligen EBIT-Marge von 11 Prozent. Dadurch steigt der Anteil der in Deutschland erzielten Umsatzerlöse auf über 80 Prozent an. Im Segment Großbritannien verzeichnete die Gruppe einen Umsatzrückgang von -42 Prozent. Der Umsatz in den sonstigen Segmenten (Polen und USA) ging um -39 Prozent zurück.

Umsatzerlöse nach Branchen

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Sonstige 10%
Telekommunikation/IT 8%
Konsumgüter 12%
Finanzen/Versicherungen 29%
Automobil 29%
Dienstleistungen 22%

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich aufgrund von Umsatzverschiebungen folgende Veränderungen ergeben. Umsätze mit Kunden im Automobilbereich sowie der Dienstleistungsbranche reduzierten sich jeweils um 3 Prozent. Der Umsatz mit Kunden im Konsumgüterbereich ist im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozentpunkte zurückgegangen; Die Umsatzanteile in den Bereichen Telekommunikation/IT blieben auf Vorjahresniveau. Mit Kunden aus dem Finanz- und Versicherungsbereich wurde im Berichtsquartal 2 Prozent mehr Umsatz generiert. Die Umsätze mit Unternehmen, die keiner dieser fünf Kernbranchen zugeordnet werden können, erhöhten sich um 6 Prozent.

Mit den zehn größten Kunden erwirtschaftete SYZYGY 48 Prozent des Gesamtumsatzes. Dies ist ein Rückgang von 1 Prozentpunkt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

3.5.2. Betriebsausgaben und Abschreibungen

Die Einstandskosten der erbrachten Leistungen gingen analog zur Umsatzentwicklung ebenfalls zurück und reduzierten sich um 13 Prozent auf EUR 20,1 Mio. (Vorjahr: EUR 23,1 Mio.). Die Rohmarge sank in der Folge um 2 Prozentpunkte auf 25 Prozent.

Die allgemeinen Verwaltungskosten sanken um 5 Prozent auf EUR 4,0 Mio. (Vorjahr: EUR 4,2 Mio.). Die Vertriebs- und Marketingkosten reduzierten sich im Berichtszeitraum um 10 Prozent auf EUR 2,5 Mio.

Die Abschreibungen auf Anlagevermögen erhöhten sich um EUR 0,4 Mio. auf EUR 2,9 Mio. (Vorjahr: EUR 2,5 Mio.).

3.5.3. Operatives Ergebnis und EBIT-Marge

Der operative Gewinn der SYZYGY Gruppe ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von EUR 2,8 Mio. um 45 Prozent auf EUR 1,5 Mio. zurück, die EBIT-Marge sank dementsprechend auf 5,7 Prozent (Vorjahr: 8,9 Prozent).

3.5.4. Finanzergebnis

SYZYGY berichtet in den ersten sechs Monaten 2020 ein negatives Finanzergebnis von EUR 0,4 Mio. (Vorjahr: EUR 0,1 Mio.). Die Finanzaufwendungen ergeben sich hauptsächlich aus anteiligen Zinsaufwendungen bei langfristigen Verträgen (primär Mietverträge) gemäß IFRS 16. Die Finanzerträge in Höhe von EUR 0,2 Mio. (Vorjahr: EUR 0,6 Mio.) aus der Anlage von Wertpapieren konnten die Aufwendungen nur teilweise kompensieren.

3.5.5. Steueraufwand, Konzernergebnis, Ergebnis je Aktie

Die Geschäftsentwicklung der SYZYGY Gruppe spiegelt sich in einem Vorsteuerergebnis von EUR 1,2 Mio. wider. Im Vorjahreszeitraum betrug das Vorsteuerergebnis EUR 2,8 Mio. Dies entspricht einem Rückgang des Ergebnisses vor Steuern um 58 Prozent. Nach Abzug von Steuern in Höhe von EUR 0,3 Mio. ergibt sich ein Konzernergebnis von EUR 0,8 Mio.

Auf Basis der durchschnittlich vorhandenen 13.421 gewinnberechtigten Aktien und nach Abzug von Minderheitsanteilen in Höhe von TEUR 5 beträgt das unverwässerte Ergebnis je Aktie EUR 0,06; dies liegt um EUR 0,09 unter dem Niveau des Vergleichszeitraumes.

3.5.6. Segmentberichterstattung

Gemäß IFRS 8, der auf den Management-Approach abstellt, berichtet SYZYGY Segmente nach geographischen Kriterien und unterscheidet dabei zwischen Deutschland, Großbritannien sowie den sonstigen Segmenten. Letzteres enthält die Gesellschaften Ars Thanea und SYZYGY Digital Marketing Inc., die gemäß IFRS 8.13 nicht groß genug sind, um als geographisch eigenständiges Segment berichtet zu werden.

Die einzelnen Segmente trugen im ersten Halbjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wie folgt zum Ergebnis bei:

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Deutschland Großbritannien Sonstige
6M (in TEUR) 2020 2019 2020 2019 2020 2019
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse (nicht konsolidiert) 22.268 23.622 3.065 5.316 2.145 3.540
Operatives Ergebnis (EBIT) 2.495 3.323 -95 -510 -374 371
Operatives Ergebnis (EBIT) in % 11,2 14,1 -3,1 -9,6 -17,4 10,5
Anteil der Umsatzerlöse am Konzernumsatz in % (konsolidiert) 81 73 11 16 8 11

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Anteil Umsatzerlöse am Konzernumsatz (konsolidiert)
Sonstige 8%
Großbritannien 11%
Deutschland 81%

3.5.7. Finanzlage

SYZYGY verfügte zum Bilanzstichtag über Liquiditätsreserven in Höhe von insgesamt EUR 6,7 Mio., dies entspricht einem Anstieg um EUR 2,1 Mio. zum 31. Dezember 2019. Der Bestand der liquiden Mittel erhöhte sich um EUR 2,7 Mio. auf EUR 3,6 Mio. Der Wertpapierbestand hingegen verringerte sich von EUR 3,6 Mio. auf EUR 3,0 Mio. Die Veränderung der liquiden Mittel wurde maßgeblich durch die positive Entwicklung des operativen Cashflows beeinflusst.

42 Prozent der Mittel waren zum 30. Juni 2020 in Unternehmensanleihen investiert, 58 Prozent entfielen auf Bankguthaben. Die durchschnittliche Restlaufzeit der Anleihen betrug 4,9 Jahre.

Der Gesamt-Cashflow der SYZYGY Gruppe war zum Stichtag mit EUR 2,9 Mio. positiv und der Cashflow aus der operativen Tätigkeit beträgt im Berichtszeitraum EUR 4,5 Mio. Positiv haben hierzu das Konzernergebnis in Höhe von EUR 0,8 Mio., Abschreibungen in Höhe von EUR 2,9 Mio. und ein Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und andere Vermögenswerte um EUR 6,9 Mio. beigetragen. Demgegenüber hat der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um EUR 2,3 Mio. und der erhaltenen Anzahlungen um EUR 4,2 Mio. den operativen Cashflow belastet.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war mit EUR 2,8 Mio. negativ. Hier führte der Erwerb von konsolidierten Unternehmen (Anteilsaufstockung) in Höhe von EUR -1,9 Mio. zu einem entsprechenden Mittelabfluss. Beim Cashflow aus Finanzierungstätigkeit gab es im Berichtshalbjahr eine mittelfristige Aufnahme von Geldmarktkrediten von EUR 3,5 Mio. sowie eine Veränderung der Leasingverpflichtungen in Höhe von EUR -1,7 Mio.

3.5.8. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der SYZYGY Gruppe hat sich im Berichtszeitraum im Vergleich zum 31. Dezember 2019 um EUR 7,0 Mio. auf EUR 112,5 Mio. verringert, das einem Rückgang von 6 Prozent entspricht.

Die langfristigen Vermögenswerte verringerten sich um EUR 1,7 Mio. auf EUR 91,6 Mio. gegenüber dem Bilanzstichtag zum 31. Dezember 2019 (EUR 93,3 Mio.). Leichte Veränderungen gab es bei den sonstigen immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen, diese verringerten sich um EUR 0,6 Mio. auf EUR 31,3 Mio. sowie den Geschäfts- oder Firmenwerten, die um EUR 1,2 Mio. auf EUR 57,2 Mio. zurückgingen.

Die kurzfristigen Vermögenswerte liegen mit EUR 21,0 Mio. deutlich unter dem Niveau vom 31. Dezember 2019 (EUR 26,1 Mio.). Dieser Rückgang ist zum Großteil auf die Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, welche um EUR -7,3 Mio. abgenommen haben, zurückzuführen. Dies beruht auf geringeren Umsatzerlösen im zweiten Quartal 2020.

Mit EUR 51,9 Mio. ist das Eigenkapital im Vergleich zum 31. Dezember 2019 um EUR 1,0 Mio. zurückgegangen. Hierfür ist ein Rückgang des übrigen Konzernergebnisses um EUR -1,3 Mio. auf EUR -2,8 Mio. verantwortlich. Dieser Posten enthält im Wesentlichen nicht realisierte Kursveränderungen bei Fremdwährungspositionen. Die Gewinnrücklagen haben sich von EUR 14,7 Mio. auf EUR 15,0 Mio. erhöht. Die Eigenkapitalquote ist daher auf 46 Prozent angestiegen.

Die kurzfristigen Schulden lagen mit EUR 25,0 Mio. unter den Wert des Jahresendes 2019 (EUR 28,2 Mio.). Darin enthalten sind im Wesentlichen der Rückgang der erhaltenen Anzahlungen um EUR -4,2 Mio. sowie ein Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um EUR -2,5 Mio. Die Rückstellungen und die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen insgesamt um EUR 3,0 Mio. an.

4. Prognosebericht

4.1. Prognoseannahmen

Wie jedes Wirtschaftsunternehmen unterliegt auch die SYZYGY Gruppe Faktoren, auf die sie selbst keinen Einfluss hat. Veränderungen in der allgemeinen tatsächlichen oder wahrgenommenen Wirtschaftslage und -stimmung können sich sowohl positiv als auch negativ auf das Wachstum des Konzerns auswirken.

Die im Lagebericht veröffentlichten Prognose-Aussagen im Geschäftsbericht 2019 behalten zum aktuellen Zeitpunkt weiterhin ihre Gültigkeit. Dennoch können Abweichungen aufgrund der aktuellen makroökonomischen Unsicherheit nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden.

Alle Aussagen über die Zukunft der Gruppe beruhen auf Informationen und Erkenntnissen, die zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts bekannt und verfügbar waren. Da diese Daten kontinuierlichen Änderungen unterliegen, sind Prognosen stets mit Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlichen Ergebnisse können daher in den Folgeperioden abweichen.

4.2. Voraussichtliche Entwicklung der SYZYGY Gruppe

Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie waren ab März spürbar und haben im zweiten Quartal ihren Höhepunkt erreicht. Das angepasste Ausgabeverhalten unserer Kunden hat zu Umsatzeinbußen geführt und das Neugeschäft erschwert. Aufgrund der Lockerungen der staatlichen Beschränkungen werden sich voraussichtlich die Ausgaben für Konsum und Investitionen im zweiten Halbjahr 2020 deutlich erholen. Die Entwicklung der COVID-19-Pandemie und der wirtschaftlichen Folgen bleibt weiterhin sehr dynamisch

Die nachhaltige Verschiebung von Marketingbudgets auf den digitalen Kanal und die fortgesetzten Investitionen in die Digitalisierung von Prozessen in Vertrieb und Marketing, bieten der SYZYGY Gruppe grundsätzlich gute Rahmenbedingungen.

Auf Basis der bisher vorliegenden Erkenntnisse rechnet die SYZYGY AG im Geschäftsjahr 2020 mit rückläufigen Umsatzerlösen im Bereich zwischen 10-20 Prozent sowie einer Profitabilität, definiert als EBIT-Marge (Quotient aus EBIT und Umsatzerlösen), im mittleren einstelligen Bereich. In Deutschland werden die Umsatzerlöse im hohen einstelligen Bereich rückläufig sein, während die internationalen Gesellschaften einen Umsatzrückgang von rund 20-30 Prozent verzeichnen werden.

Mögliche Akquisitionen, die zur Wachstumsstrategie der SYZYGY Gruppe gehören, können diese Prognosen sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Die Ertragslage der SYZYGY Gruppe wird von der Entwicklung der operativen Einheiten und von den zukünftigen Zinserträgen der SYZYGY AG bestimmt.

Der Vorstand der SYZYGY AG bestätigt damit die im Geschäftsbericht 2019 veröffentlichte Prognose.

Bad Homburg v. d. H., 31. Juli 2020

Der Vorstand

Konzernbilanz zum 30. Juni 2020

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Aktiva (in TEUR) 30.06.2020 30.06.2019 31.12.2019
Langfristige Vermögenswerte
Geschäfts- oder Firmenwerte 57.194 57.709 58.435
Sonstige immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 31.340 32.420 31.913
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 200 200 200
Sonstige langfristige Vermögenswerte 311 317 274
Aktive latente Steuern 2.508 89 2.511
Summe langfristige Vermögenswerte 91.553 90.735 93.333
Kurzfristige Vermögenswerte
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 3.616 4.813 944
Wertpapiere 3.041 3.462 3.642
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Vertragsvermögenswerte 12.435 19.601 19.709
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 1.877 3.758 1.835
Summe kurzfristige Vermögenswerte 20.969 31.634 26.130
Summe Aktiva 112.522 122.369 119.463

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Passiva (in TEUR) 30.06.2020 30.06.2019 31.12.2019
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital* 13.500 13.500 13.500
Kapitalrücklage 27.069 27.069 27.069
Eigene Aktien -407 -407 -407
Übriges Konzernergebnis -2.830 -2.085 -1.529
Gewinnrücklagen 15.025 12.974 14.657
Eigenkapital der Aktionäre der SYZYGY AG 52.357 51.051 53.290
nicht beherrschende Anteile -431 -379 -347
Summe Eigenkapital 51.926 50.672 52.943
Langfristige Schulden
Sonstige langfristige Schulden 33.397 42.108 36.018
Passive latente Steuern 2.229 256 2.276
Summe langfristige Schulden 35.626 42.364 38.294
Kurzfristige Schulden
Ertragssteuerverbindlichkeiten 554 567 192
Sonstige Rückstellungen 5.581 10.997 4.927
Vertragsverbindlichkeiten 1.331 5.308 5.536
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.533 11.247 9.007
Sonstige kurzfristige Schulden 10.971 1.214 8.564
Summe kurzfristige Schulden 24.970 29.333 28.226
Summe Passiva 112.522 122.369 119.463

* Im Vorjahr bestand ein bedingtes Kapital in Höhe von TEUR 1.200.

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

Konzerngesamtergebnisrechnung zum 30. Juni 2020

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2. Quartal Januar - Juni
In TEUR 2020 2019 Veränd. 2020 2019 Veränd.
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 12.024 15.877 -24% 26.948 31.566 -15%
Einstandskosten der erbrachten Leistungen -9.070 -11.720 -23% -20.110 -23.113 -13%
Vertriebs- und Marketingkosten -1.196 -1.483 -19% -2.471 -2.743 -10%
Allgemeine Verwaltungskosten -2.092 -2.352 -11% -3.979 -4.193 -5%
Wertminderungsaufwand, netto aus Lieferungen und Leistungen sowie Vertragsvermögenswerten 20 5 n.a. 50 7 n.a.
Sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen, netto 765 1.038 -26% 1.109 1.283 -14%
Operatives Ergebnis (EBIT) 451 1.365 -67% 1.547 2.807 -45%
Finanzerträge 76 412 -82% 158 566 -72%
Finanzaufwendungen -325 -422 -23% -545 -584 -7%
Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) 202 1.355 -85% 1.160 2.789 -58%
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -63 -338 -81% -341 -697 -51%
Konzernergebnis der Periode 139 1.017 -86% 819 2.092 -61%
davon Ergebnisanteil nicht beherrschender Anteile -22 24 -192% 5 41 -88%
davon Ergebnisanteil der Aktionäre der SYZYGY AG 161 993 -84% 814 2.051 -60%
Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden 0 0 n.a. 0 0 n.a.
Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden:
Differenzen aus Fremdwährungsumrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe -120 -429 -72% -1.070 40 n.a.
Erfolgsneutrale Änderung unrealisierter Gewinne und Verluste aus Wertpapieren der Kategorie FVTOCI nach Steuern 472 129 266% -248 530 n.a.
Übriges Konzernergebnis der Periode 352 -300 -217% -1.318 570 n.a.
Gesamtergebnis 491 717 -32% -499 2.662 -119%
davon Gesamtergebnisanteil nicht beherrschender Anteile -16 28 -157% -12 45 -127%
davon Gesamtergebnisanteil der Aktionäre der SYZYGY AG 507 689 -26% -487 2.617 -119%
Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit (unverwässert und verwässert in EUR) 0,01 0,07 -86% 0,06 0,15 -60%

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In TEUR 31.12.2019
Umsatzerlöse 64.243
Einstandskosten der erbrachten Leistungen -45.809
Vertriebs- und Marketingkosten -5.951
Allgemeine Verwaltungskosten -9.914
Wertminderungsaufwand, netto aus Lieferungen und Leistungen sowie Vertragsvermögenswerten -82
Sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen, netto 3.010
Operatives Ergebnis (EBIT) 5.497
Finanzerträge 721
Finanzaufwendungen -1.024
Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) 5.194
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.654
Konzernergebnis der Periode 3.540
davon Ergebnisanteil nicht beherrschender Anteile 73
davon Ergebnisanteil der Aktionäre der SYZYGY AG 3.467
Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden 0
Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden:
Differenzen aus Fremdwährungsumrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe 582
Erfolgsneutrale Änderung unrealisierter Gewinne und Verluste aus Wertpapieren der Kategorie FVTOCI nach Steuern 544
Übriges Konzernergebnis der Periode 1.126
Gesamtergebnis 4.666
davon Gesamtergebnisanteil nicht beherrschender Anteile 77
davon Gesamtergebnisanteil der Aktionäre der SYZYGY AG 4.589
Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit (unverwässert und verwässert in EUR) 0,26

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung zum 30. Juni 2020

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In TEUR Anzahl Aktien

(in 1.000)
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Eigene Aktien Gewinnrücklage
1. Januar 2019 13.500 13.500 27.069 -407 16.774
Anpassungen aus erstmaliger Anwendung IFRS 9 268
1. Januar 2019, angepasst 13.500 13.500 27.069 -407 17.042
Konzernergebnis der Periode 3.467
Übriges Konzernergebnis der Periode
Gesamtergebnis 3.467
Dividende -5.370
Auszahlungen an nicht beherrschende Anteile -482
31. Dezember 2019 13.500 13.500 27.069 -407 14.657
1. Januar 2020 13.500 13.500 27.069 -407 14.657
Anpassungen aus erstmaliger Anwendung IFRS 16
1. Januar 2020, angepasst 13.500 13.500 27.069 -407 14.657
Konzernergebnis der Periode 814
Übriges Konzernergebnis der Periode
Gesamtergebnis 814
Dividende 0
Auszahlungen an nicht beherrschende Anteile -446
Effekte aus Anteilsveränderungen
30. Juni 2020 13.500 13.500 27.069 -407 15.025

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Übriges Konzernergebnis
In TEUR Währungsumrechnung Unrealisierte Gewinne und Verluste Anteile der Aktionäre der SYZYGY AG nicht beherrschende Anteile Summe Eigenkapital
--- --- --- --- --- ---
1. Januar 2019 -2.297 -354 54.285 -284 54.001
Anpassungen aus erstmaliger Anwendung IFRS 9 268 0 268
1. Januar 2019, angepasst -2.297 -354 54.553 -284 54.269
Konzernergebnis der Periode 3.467 73 3.540
Übriges Konzernergebnis der Periode 578 544 1.122 4 1.126
Gesamtergebnis 578 544 4.589 77 4.666
Dividende -5.370 0 -5.370
Auszahlungen an nicht beherrschende Anteile -482 -140 -622
31. Dezember 2019 -1.719 190 53.290 -347 52.943
1. Januar 2020 -1.719 190 53.290 -347 52.943
Anpassungen aus erstmaliger Anwendung IFRS 16 0 0 0
1. Januar 2020, angepasst -1.719 190 53.290 -347 52.943
Konzernergebnis der Periode 814 5 819
Übriges Konzernergebnis der Periode -1.053 -248 -1.301 -17 -1.318
Gesamtergebnis -1.053 -248 -487 -12 -499
Dividende 0 0 0
Auszahlungen an nicht beherrschende Anteile -446 -66 -512
Effekte aus Anteilsveränderungen -6 -6
30. Juni 2020 -2.772 -58 52.357 -431 51.926

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

Konzernkapitalflussrechnung zum 30. Juni 2020

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Januar - Juni
In TEUR 2020 2019 2019
--- --- --- ---
Konzernergebnis der Periode 819 2.093 3.540
Anpassungen um nicht liquiditätswirksame Effekte:
– Abschreibungen auf langfristige Vermögenswerte 2.907 2.539 5.381
– Gewinne (-) und Verluste (+) aus dem Verkauf von Wertpapieren 60 -98 -114
– Gewinne (-) und Verluste (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens und immateriellen Vermögenswerten 159 67 3.175
– Änderung der Kaufpreis-Verbindlichkeiten -394 -650 -1.345
– Gewinne (-) und Verluste (+) aus Abgängen von Finanzanlagen 0 0 0
– Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen (+) / Erträge (-) 0 98 31
Veränderungen der:
– Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und anderen Vermögenswerten, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 6.864 -1.236 415
– erhaltenen Anzahlungen -4.208 -4.144 -3.937
– Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions– oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -2.252 -4.288 -11.066
– Steuerschulden und latente Steuern 555 -601 -538
Cashflow aus der operativen Tätigkeit 4.510 -6.220 -4.458
Veränderung der langfristigen Vermögenswerte -38 -22 23
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen -764 -808 -2.114
Erwerb von Wertpapieren -3.258 -3.584 -6.870
Verkauf von Wertpapieren 3.495 11.590 14.806
Veränderungen der Finanzanlagen -46 -40 -40
Erwerb von konsolidierten Unternehmen abzüglich erworbener flüssiger Mittel -1.862 -1.352 -1.352
Aufzinsung Leasingverpflichtungen -350 0 -682
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -2.823 5.784 3.771
Veränderung der Kredite bei Finanzinstituten 3.472 -288 -1.054
Tilgungszahlungen Leasing-Verpflichtungen -1.743 0 -3.227
gezahlte Dividende an Minderheitsgesellschafter -512 -622 -622
gezahlte Dividende an Aktionäre der SYZYGY AG 0 -5.370 -5.370
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 1.217 -6.280 -10.273
Cashflow gesamt 2.904 -6.716 -10.960
Zahlungsmittel und Zahlungsmittelequivalente zum Periodenanfang 944 11.519 11.519
Währungsveränderungen -232 10 385
Zahlungsmittel und Zahlungsmittelequivalente zum Periodenende 3.616 4.813 944

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

Im operativem Cashflow sind gezahlte Zinsen in Höhe von TEUR 415 (Vorjahr: TEUR 53), erhaltene Zinsen in Höhe von TEUR 129 (Vorjahr: TEUR 583) sowie Steuererstattungen in Höhe von TEUR 642 (Vorjahr: TEUR 56) und gezahlte Steuern in Höhe von TEUR 577 (Vorjahr: TEUR 719) enthalten.

Ausgewählte erläuternde Anhangangaben

Rechnungslegung

Der Finanzbericht der SYZYGY AG für die ersten 6 Monate 2020 umfasst nach den Vorschriften § 50 Abs. 6 BörsO FWB i. V. m. § 37 y Abs. 2 WpHG einen Konzernzwischenabschluss und einen Konzernzwischenlagebericht. Der Konzernzwischenabschluss wurde nach den Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung aufgestellt, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Dabei wurde der ungeprüfte Zwischenabschluss unter Beachtung der Regelungen des IAS 34 sowie in Übereinstimmung mit DRS 16 erstellt. Dementsprechend wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 gewählt. Der Lagebericht wurde unter den anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt. Der Konzernzwischenbericht ist keiner prüferischen Durchsicht gemäß § 37 w Abs. 7 WpHG unterzogen worden.

Die Rechnungslegungs- und Konsolidierungsgrundsätze werden angewendet, wie im Konzernanhang zum Geschäftsbericht beschrieben. Ebenso werden die einzelnen Positionen der Bilanz und der Konzerngesamtergebnisrechnung zu den gleichen Bewertungsgrundsätzen dargestellt, wie sie im Geschäftsbericht beschrieben und angewendet wurden. Die vorliegenden Geschäftszahlen und -angaben sind daher im Zusammenhang mit dem Geschäftsbericht zum Konzernabschluss 2019 zu lesen.

Geschäftstätigkeit der SYZYGY Gruppe

Die SYZYGY AG nimmt die Aufgaben einer geschäftsführenden Holding wahr, indem sie zentrale Dienstleistungen im Bereich Strategie, Kreation, Planung, Rechnungswesen, IT-Infrastruktur, Marketing und Finanzierung für ihre Tochtergesellschaften erbringt. Ferner unterstützt die SYZYGY AG die Tochtergesellschaften bei Neugeschäftsaktivitäten.

Die SYZYGY Gruppe ist einer der führenden Beratungs- und Umsetzungspartner für die Transformation in Marketing und Vertrieb. Hierbei üben die Tochtergesellschaften als operative Einheiten das Beratungs- und Dienstleistungsgeschäft aus.

Mit Niederlassungen in Bad Homburg v. d. H., Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, London, München, New York und Warschau bieten sie Großunternehmen ein ganzheitliches Dienstleistungsspektrum: von der strategischen Beratung über Projektplanung, Konzeption und Gestaltung bis hin zur technischen Realisierung von Markenplattformen, Business-Applikationen, Websites, Hosting, Online-Kampagnen und Mobile Apps. Einen bedeutenden Geschäftsbereich stellen darüber hinaus Performance Marketing-Services wie Beratung und Analyse von Daten sowie Suchmaschinenmarketing und -optimierung dar. Überdies unterstützt SYZYGY Kunden im Bereich Customer Experience sowie Usability und begleitet sie durch alle Phasen des User Centered Design Prozesses. Digitale Illustrationen, Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) sowie Animationen komplettieren das Serviceangebot.

Die Geschäftsschwerpunkte liegen in den Branchen Automobil, Telekommunikation/IT, Dienstleistungen, Konsumgüter sowie Finanzen/Versicherungen.

Konsolidierungskreis und -grundsätze

In den Konzernabschluss zum 30. Juni 2020 wurden neben der SYZYGY AG folgende Tochterunternehmen vollkonsolidiert:

Ars Thanea S.A., Warschau, Polen (kurz: Ars Thanea)
diffferent GmbH, Berlin, Deutschland (kurz: diffferent)
SYZYGY Berlin GmbH, Berlin, Deutschland (kurz: SYZYGY Berlin)
SYZYGY Deutschland GmbH, Bad Homburg v. d. H., Deutschland (kurz: SYZYGY Deutschland)
SYZYGY Digital Marketing Inc., New York City, Vereinigte Staaten von Amerika (kurz: SYZYGY NY)
SYZYGY Media GmbH, Hamburg, Deutschland (kurz: SYZYGY Media)
SYZYGY Performance GmbH, München, Deutschland (kurz: SYZYGY Performance)
SYZYGY UK Ltd., London, Großbritannien (kurz: SYZYGY UK)
Unique Digital Marketing Ltd., London, Großbritannien (kurz: Unique Digital UK)
USEEDS° GmbH, Berlin, Deutschland (kurz: USEEDS)

Angaben zu den allgemeinen Konsolidierungsgrundsätzen finden sich im Geschäftsbericht des Jahres 2019 ab Seite 68.

Änderungen des Anteilsbesitzes

Die SYZYGY AG hat mit Wirkung zum 1. Januar 2020 weitere 10 Prozent der Anteile an der USEEDS° GmbH erworben, sodass der Anteilsbestand 100 Prozent beträgt. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 28. März 2020. Ferner hat die SYZYGY AG – nach Erwerb von 10 Prozent der Anteile an der USEEDS GmbH – die Anteile der USEEDS GmbH in die diffferent GmbH eingebracht und die beiden Gesellschaften verschmolzen. Der Anteilsbesitz an der diffferent GmbH ist durch die Sachkapitalerhöhung von 70 Prozent auf 77,5 Prozent angewachsen. Der Verschmelzungsvertrag wurde am 18. Juni 2020 geschlossen und am 29. Juni 2020 in das Handelsregister eingetragen. Die Verschmelzung erfolgt mit Wirkung zum 1. Januar 2020 (Verschmelzungsstichtag), sodass die USEEDS GmbH rückwirkend in der diffferent GmbH aufgeht. Der Vollständigkeit halber wurde die USEEDS GmbH als vollkonsolidiertes Unternehmen aufgelistet.

Weiterhin hat SYZYGY zum 2. April 2020 weitere 15,71 Prozent der Anteile an SYZYGY Performance erworben und hält nun 75,2 Prozent, die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 9. April 2020 mit Wirkung zum 1. Januar 2020. Zusätzlich wurden weitere 0,6 Prozent der Anteile an der SYZYGY Berlin erworben, wodurch sich der Anteil auf 99,4 Prozent erhöht hat, die Eintragung ins Handelsregister erfolgte zum 9. Juli 2020 mit Wirkung vom 1. Januar 2020.

Segmentberichterstattung

Die Anwendung des IFRS 8 fordert eine Segmentberichterstattung entsprechend der internen Steuerung (Management-Approach) des Konzerns. Vor diesem Hintergrund berichtet SYZYGY über die Segmente nach einer geographischen Abgrenzung.

Die SYZYGY AG als Holdinggesellschaft erbringt hauptsächlich Serviceleistungen an die operativen Einheiten und ist deshalb von diesen getrennt im Bereich Zentralfunktion zu betrachten. Das Segment Deutschland setzt sich aus diffferent, SYZYGY Berlin, SYZYGY Deutschland, SYZYGY Media, SYZYGY Performance und USEEDS zusammen. Das Segment Großbritannien umfasst SYZYGY UK und Unique Digital UK. SYZYGY NY und Ars Thanea werden gemeinsam im Bereich „Sonstige Segmente“ dargestellt.

Die einzelnen Segmente wenden dieselben Rechnungslegungsgrundsätze wie der Gesamtkonzern an. Die SYZYGY AG beurteilt die Leistungen der Segmente vorrangig anhand des Umsatzes und des EBIT.

Die Zuordnung der Umsatzerlöse gegenüber Dritten erfolgt nach dem Sitz der verkaufenden Unternehmenseinheit. Die Angaben zu den geografischen Gebieten in Bezug auf die Segmentumsatzerlöse sowie die langfristigen Vermögenswerte ergeben sich aus den unten zusammengefassten Segmentangaben. Die in der Segmentberichterstattung ausgewiesenen Umsatzerlöse setzen sich aus Umsatzerlösen gegenüber externen Kunden und intersegmentären Umsätzen zusammen. Die Transaktionen innerhalb der Segmente, die grundsätzlich zu Marktpreisen verrechnet werden, wurden eliminiert.

Das Segmentvermögen entspricht der Summe aller Aktiva zuzüglich der auf das jeweilige Segment entfallenden Geschäfts- oder Firmenwerte, gemindert um die Forderungen, die auf Unternehmen des gleichen Segments entfallen.

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30.06.2020

(in TEUR)
Deutschland Großbritannien Sonstige Segmente Zentralfunktion Konsolidierung Summe
Billings 41.613 5.953 3.335 112 -672 50.341
Mediakosten -19.345 -2.888 -1.190 0 30 -23.393
Umsatzerlöse 22.268 3.065 2.145 112 -642 26.948
davon Innenumsätze 88 7 570 6 -671 0
Operatives Ergebnis (EBIT) 2.495 -95 -374 -489 10 1.547
Finanzergebnis -117 -126 -10 923 -1.057 -387
Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) 2.378 -221 -384 434 -1.047 1.160
Vermögenswerte 70.019 19.739 9.033 95.827 -82.096 112.522
Davon Langfristige Vermögenswerte 60.854 14.797 6.619 5.853 411 88.534
Davon Geschäfts- oder Firmenwerte 43.092 7.811 6.291 0 0 57.194
Investitionen 270 5 33 2.856 0 3.164
Abschreibungen 1.539 578 267 533 -10 2.907
Wertminderungsaufwand für Geschäfts- oder Firmenwert 0 0 0 0 0 0
Segmentschulden 30.055 9.595 2.111 29.342 -10.507 60.596
Mitarbeiter am Bilanzstichtag 369 49 70 31 0 519

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30.06.2019

(in TEUR)
Deutschland Großbritannien Sonstige Segmente Zentralfunktion Konsolidierung Summe
Billings 50.223 9.446 19.365 17 -929 78.122
Mediakosten -26.602 -4.129 -15.825 0 0 -46.556
Umsatzerlöse 23.622 5.316 3.540 17 -929 31.566
davon Innenumsätze 323 58 548 0 -929 0
Operatives Ergebnis (EBIT) 3.323 -510 371 -363 -14 2.807
Finanzergebnis -100 -128 -9 219 0 -18
Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) 3.223 -638 362 -144 -14 2.789
Vermögenswerte 78.585 26.660 15.406 90.805 -89.087 122.369
Davon Langfristige Vermögenswerte 54.583 15.877 7.405 11.695 569 90.129
Davon Geschäfts- oder Firmenwerte 43.155 7.953 6.601 0 0 57.709
Investitionen 9.630 7.054 769 10.900 0 28.353
Abschreibungen 1.272 594 268 326 79 2.539
Wertminderungsaufwand für Geschäfts- oder Firmenwert 0 0 0 0 0 0
Segmentschulden 30.448 12.339 7.406 35.819 -14.315 71.697
Mitarbeiter am Bilanzstichtag 378 74 89 24 0 565

Die Segmentinvestitionen umfassen Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen.

Die Segmentschulden entsprechen der Summe aller Passiva ohne Eigenkapital, zuzüglich der auf das jeweilige Segment entfallenden Anteile der Minderheiten sowie latenter Steuern auf die jeweiligen immateriellen Vermögenswerte, und gemindert um die Verbindlichkeiten, die auf Unternehmen des gleichen Segments entfallen.

Das Segmentvermögen entspricht der Summe aller Aktiva zuzüglich der auf das jeweilige Segment entfallenden Geschäfts- oder Firmenwerte, gemindert um die Forderungen, die auf Unternehmen des gleichen Segments entfallen. Die Segmentinvestitionen umfassen Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen. Die Segmentschulden entsprechen der Summe aller Passiva ohne Eigenkapital, zuzüglich der auf das jeweilige Segment entfallenden Anteile der Minderheiten sowie latenter Steuern auf die jeweiligen immateriellen Vermögenswerte, und gemindert um die Verbindlichkeiten, die auf Unternehmen des gleichen Segments entfallen.

Eigene Aktien

SYZYGY ist berechtigt, eigene Aktien wieder zu veräußern, einzuziehen oder sie Dritten im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen anzubieten. SYZYGY stehen aus eigenen Aktien keine Dividenden- oder Stimmrechte zu. Der Umfang des Aktienrückkaufs wird als Abzugsposten vom Eigenkapital in einem eigenen Posten ausgewiesen.

Am 29. Mai 2015 hat die Hauptversammlung den Vorstand ermächtigt, bis zum 28. Mai 2020 insgesamt bis zu 10 Prozent der ausstehenden Aktien der SYZYGY zu erwerben. SYZYGY ist berechtigt, die eigenen Aktien wieder zu veräußern, einzuziehen, Mitarbeitern des Unternehmens als Kompensation oder Dritten eigene Aktien im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen anzubieten.

Zum 30. Juni 2020 befanden sich wie im Vorjahr 73.528 eigene Aktien zu durchschnittlichen Anschaffungskosten von EUR 5,54 im Bestand des Unternehmens.

Directors’ Dealings

Die Aktienbestände der Organe und die im Berichtszeitraum erfolgten Transaktionen sind in den folgenden Tabellen dargestellt:

Vorstände: Aktien

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Anzahl Lars Lehne Erwin Greiner Frank Ladner Summe
Stand: 31.12.2019 10.000 0 0 10.000
Käufe 0 0 0 0
Verkäufe 0 0 0 0
30.6.2020 10.000 0 0 10.000

Herr Lehne ist zum 31. März 2020 aus dem Vorstand ausgeschieden.

Aufsichtsräte: Aktien

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Anzahl Wilfried Beeck Dominic Grainger Andrew Payne Gesamt
Stand: 31.12.2019 10.000 0 0 10.000
Käufe 5.000 0 0 5.000
Verkäufe 0 0 0 0
30.6.2020 15.000 0 0 15.000

Die Vorstände und Aufsichtsratsmitglieder halten keine Optionen.

Vorstände: Phantom Stocks

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Anzahl Lars Lehne Erwin Greiner Frank Ladner Summe
Stand: 31.12.2019 144.000 80.000 55.000 279.000
Zugänge 0 0 0 0
Abgänge 0 0 0 0
30.6.2020 144.000 80.000 55.000 279.000

Das Phantom Stock Programm wurde in 2015 aufgelegt. Hierbei erhält der Berechtigte die Differenz zwischen dem Aktienkurs bei Gewährung und dem Aktienkurs bei Ausübung der Phantom Stocks als Sonderzahlung. 40 Prozent der gewährten Phantom Stocks (Tranche 1) können frühestens nach 2 Jahren ausgeübt werden und verfallen spätestens nach 3 Jahren, 60 Prozent der gewährten Phantom Stocks (Tranche 2) können frühestens nach 3 Jahren ausgeübt werden und verfallen spätestens nach 4 Jahren. Die maximale Kurssteigerung ist bei der Tranche 1 auf 60 Prozent, und bei der Tranche 2 auf 90 Prozent begrenzt.

Der Basiskurs beträgt EUR 9,13 bei Lars Lehne und EUR 11,25 bei Erwin Greiner und Frank Ladner.

Weiterführende Informationen finden Sie im Geschäftsbericht 2019 ab Seite 57.

Aktionärsstruktur

Die Aktionärsstruktur zum 30. Juni 2020 hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2019 nicht verändert.

Zum Stichtag wurden die Anteile wie folgt gehalten:

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In Tsd. Aktien In Prozent
WPP plc., St. Helier 6.795 50,33
HANSAINVEST 408 3,03
Hauck & Aufhäuser Fund Services S.A. 401 2,97
Streubesitz 5.822 43,13
Eigene Aktien 74 0,54
Gesamt 13.500 100,00

Bad Homburg v. d. H., 31. Juli 2020

SYZYGY AG

Der Vorstand

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