Interim / Quarterly Report • Aug 2, 2019
Interim / Quarterly Report
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| 2015 | 27.633 |
| 2016 | 30.830 |
| 2017 | 30.280 |
| 2018 | 32.223 |
| 2019 | 31.566 |
| 6M 2019 | 31.566 |
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| 2015 | 2.546 |
| 2016 | 2.954 |
| 2017 | 2.106 |
| 2018 | 2.794 |
| 2019 | 2.807 |
| 6M 2019 | 2.807 |
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| 2015 | 1.080 |
| 2016 | 800 |
| 2017 | 908 |
| 2018 | 235 |
| 2019 | -18 |
| 6M 2019 | -18 |
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| 2015 | 3.626 |
| 2016 | 3.754 |
| 2017 | 3.014 |
| 2018 | 3.029 |
| 2019 | 2.789 |
| 6M 2019 | 2.789 |
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| 2015 | 2.709 |
| 2016 | 2.723 |
| 2017 | 2.168 |
| 2018 | 2.324 |
| 2019 | 2.092 |
| 6M 2019 | 2.092 |
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| 2015 | 0,20 |
| 2016 | 0,20 |
| 2017 | 0,20 |
| 2018 | 0,17 |
| 2019 | 0,15 |
| 6M 2019 | 0,15 |
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| 2015 | -3.062 |
| 2016 | 1.211 |
| 2017 | -2.748 |
| 2018 | 4.891 |
| 2019 | -6.220 |
| 6M 2019 | -6.220 |
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| 2015 | 104 |
| 2016 | 104 |
| 2017 | 98 |
| 2018 | 101 |
| 2019 | 104 |
| 2019 | 104 |
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| Umlaufvermögen | 26% |
| Anlagevermögen | 74% |
| Eigenkapital | 41% |
| Fremdkapital | 59% |
| Eigenkapital | 41% |
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| Deutschland | 73% |
| Großbritannien | 16% |
| Sonstige | 11% |
| Deutschland | 73% |
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| Top 5 | 32% |
| Top 6-10 | 15% |
| Sonstige | 53% |
| Top 5 | 32% |
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| Automobil | 29% |
| Dienstleistungen | 24% |
| Finanzen/Versicherungen | 24% |
| Konsumgüter | 13% |
| Telekommunikation/IT | 7% |
| Sonstige | 3% |
| Automobil | 29% |
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| Bankguthaben | 58% |
| Unternehmens- und Staatsanleihen | 42% |
| Bankguthaben | 58% |
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| Performance Marketing | 23% |
| Strategieberatung | 20% |
| Technologie | 17% |
| Technologie | 14% |
| Kreation | 13% |
| Projektmanagement | 13% |
| Performance Marketing | 23% |
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| WPP plc. | 50,33% |
| HANSAINVEST | 3,03% |
| Hauck & Aufhäuser | 2,97% |
| Eigenbesitz | 0,54% |
| Streubesitz | 43,13% |
| WPP plc. | 50,33% |
| ir.syzygy.de |
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| 2. Quartal | Januar-Juni | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2019 | 2018 | Veränd. | 2019 | 2018 | Veränd. | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 15.877 | 16.799 | -5% | 31.566 | 32.223 | -2% |
| EBITDA | 2.616 | 2.414 | 8% | 5.269 | 3.943 | 34% |
| EBITDA-Marge | 16,5% | 14,4% | 2,1 pp | 16,7% | 12,2% | 5,5 pp |
| EBIT | 1.365 | 1.690 | -19% | 2.807 | 2.794 | 0% |
| EBIT-Marge | 8,6% | 10,1% | -1,5 pp | 8,9% | 8,7% | 0,2 pp |
| Finanzergebnis | -10 | 84 | -112% | -18 | 235 | -108% |
| EBT | 1.355 | 1.774 | -24% | 2.789 | 3.029 | -8% |
| Konzernergebnis | 1.017 | 1.404 | -28% | 2.092 | 2.324 | -10% |
| Ergebnis je Aktie (EUR) | 0,07 | 0,10 | -30% | 0,15 | 0,17 | -12% |
| Zahl der Mitarbeiter inkl. Freelancer | 605 | 615 | -2% | 605 | 615 | -2% |
| Liquide Mittel und Wertpapiere | 8.275 | 13.663 | -39% | 8.275 | 13.663 | -39% |
| Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit | 3.048 | 978 | 212% | -6.220 | 4.891 | n.a. |
Im folgenden Konzernlagebericht wird die Lage des SYZYGY Konzerns (im Folgenden "SYZYGY", "Konzern" oder "Gruppe") dargestellt. Der dem Konzernlagebericht zugrundeliegende Konzernabschluss wurde nach den Regeln der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
Die SYZYGY Gruppe ist ein international tätiger Kreativ-, Technologie- und Performance Marketing-Dienstleister rund um digitales Marketing. Insgesamt beschäftigte der Konzern zum Bilanzstichtag inklusive der freien Mitarbeiter rund 605 Personen an Standorten in Deutschland, Großbritannien, Polen und den USA.
Zum Konzern gehören neben der SYZYGY AG als Holding zehn Tochtergesellschaften:
| ― | Ars Thanea S.A. |
| ― | diffferent GmbH |
| ― | SYZYGY Berlin GmbH |
| ― | SYZYGY Deutschland GmbH |
| ― | SYZYGY Digital Marketing Inc. |
| ― | SYZYGY Media GmbH |
| ― | SYZYGY Performance GmbH |
| ― | SYZYGY UK Ltd. |
| ― | Unique Digital Marketing Ltd. |
| ― | USEEDS° GmbH. |
Die operativen Einheiten der SYZYGY Gruppe decken die komplette Wertschöpfungskette im digitalen Marketing ab: von der strategischen Beratung über Projektplanung, Konzeption und Gestaltung bis hin zur technischen Realisierung von Markenplattformen, Business Applikationen, Websites, Hosting, digitalen Kampagnen und Mobile Apps. Einen bedeutenden Geschäftsbereich stellen darüber hinaus Performance Marketing-Services wie Beratung und Analyse von Daten sowie Suchmaschinenmarketing und -optimierung dar. Überdies unterstützt SYZYGY Kunden im Bereich Customer Experience sowie Usability und begleitet sie durch alle Phasen des User Centered Design Prozesses. Digitale Illustrationen, Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) sowie Animationen komplettieren das Serviceangebot.
Die Schwerpunkte liegen in den Branchen Automobil, Telekommunikation/IT, Dienstleistungen, Konsumgüter und Finanzen/Versicherungen.
Die Organisationsstruktur der SYZYGY Gruppe ist dezentral, wobei die SYZYGY AG als Management Holding die Tochtergesellschaften anhand von quantitativen und qualitativen Zielen (Management by Objectives) führt. Die Geschäftsführungen der einzelnen Gesellschaften operieren im Rahmen ihrer Zielvorgaben und Budgets weitgehend selbstständig. Zur Steuerung und Gesellschaften des Konzerns besteht ein Controlling- und Berichtssystem, in dem die Finanzzahlen den Planwerten auf monatlicher Basis gegenübergestellt werden, und welches die wesentlichen Chancen und Risiken abbildet.
Gemäß DRS 20 sind in die Berichterstattung finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren aufzunehmen, sofern sie auch zur internen Steuerung des Konzerns herangezogen werden.
Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren, nach denen der SYZYGY Konzern gesteuert wird, sind Umsatzerlöse sowie der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT). Diese werden im nachfolgenden Lagebericht ausführlich dargestellt und erläutert.
Im Rahmen der Berichterstattung zur Nachhaltigkeit hat die SYZYGY AG eine Entsprechenserklärung abgegeben, in der auf den Deutschen Nachhaltigkeits-Kodex und dessen einzelnen Normen eingegangen und die Relevanz für die SYZYGY Gruppe bewertet wird. Die für SYZYGY strategischen Handlungsfelder sind hierbei
| ― | Kundenbeziehungen, |
| ― | Mitarbeiter, |
| ― | Wachstum und Entwicklung im Konzern, |
| ― | Wirtschaftlichkeit, |
| ― | Umweltschutz und |
| ― | Unternehmensführung |
Die SYZYGY Gruppe verfolgt eine auf nachhaltiges Wachstum ausgerichtete Unternehmensführung und leitet anhand dieser Handlungsfelder Maßnahmen ab, die für die langfristig positive Entwicklung der SYZYGY Gruppe maßgebend sind. Weitere Informationen zur Nachhaltigkeit finden sich in der Entsprechenserklärung der SYZYGY AG unter ir.syzygy.de und "Nachhaltigkeit".
Die SYZYGY AG ist von der Aufstellung einer nichtfinanziellen Erklärung gemäß § 315b Abs. 2 Satz 2 HGB befreit. Das Mutterunternehmen, die WPP plc. St. Helier, Jersey, macht auf der Homepage unter http://www.wpp.com/wpp/sustainability/ die nichtfinanzielle Erklärung der Öffentlichkeit zugänglich.
Nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) bleibt das globale Wachstum aufgrund von verstärkten Abwärtsrisiken gedämpft. Der anhaltende Zollstreit zwischen den USA und China aber auch geopolitische Spannungen tragen dazu bei. Während die Ergebnisse des ifo World Economic Survey (WES) des ifo Instituts im ersten Quartal 2019 hinsichtlich des Weltwirtschaftsklimas mit -13,1 und der Erwartungen mit -27,7 die niedrigsten Werte seit 2012 zeigten, erholte sich das Weltwirtschaftsklima im zweiten Quartal leicht und stieg auf -2,4 Punkte. Davor war dieser Indikator viermal in Folge zurückgegangen. Auch die Erwartungen für die kommenden Monate haben sich aufgehellt und liegen mit -6,1 Punkten deutlich über dem Wert des ersten Vierteljahres. Dagegen hat sich die Beurteilung der Lage erneut leicht verschlechtert. Der globale Konjunkturmotor läuft weiterhin nicht rund. Zwar konnte das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 2019 um 0,7 Prozent ausgeweitet werden. Aber in vielen Ländern führten lediglich eine stabile Binnennachfrage und Sondereffekte zum gesamtwirtschaftlichen Wachstum. Der globale Handel und mit ihm auch die Industriekonjunktur blieben am Jahresanfang schwach. Auch wenn die globale Industrieproduktion erneut sowohl im Vergleich zum Vorquartal als auch zum Vorjahresquartal stieg, ist die Stimmung der Industrie weiterhin getrübt. Insbesondere in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften war die Schwäche im industriellen Sektor spürbar. In Europa konnte die Produktion zwar wieder steigen, dies war jedoch eher dem extrem schwachen Vorquartal geschuldet. In Asien konnte nur China ein überraschend deutliches Plus verbuchen. In Amerika indes wurde die Produktion gedrosselt.
Die Wirtschaft im Euroraum startete nach einem verhaltenen letzten Quartal 2018 (+0,2 Prozent) etwas stärker in das neue Jahr, die gesamtwirtschaftliche Produktion wuchs um 0,4 Prozent. Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres nahm das saisonbereinigte BIP im ersten Quartal 2019 im Euroraum um 1,2 Prozent nach ebenfalls 1,2 Prozent im Vorquartal zu. Das Wachstum in den ersten drei Monaten wurde durch Konsumausgaben gestützt, aber auch die Bruttoanlageinvestitionen und der Außenhandel haben positive Beiträge geliefert. Auch die Erwerbstätigenzahlen erhöhten sich im ersten Quartal dieses Jahrs gegenüber dem Vorquartal im Euroraum wie auch im letzten Quartal 2018 um je 0,3 Prozent. Die Inflation ist im Euroraum im Mai auf 1,2 und im Juni auf 1,3 Prozent gestiegen. Da damit das Ziel der Europäischen Zentralbank von knapp 2 Prozent klar verfehlt wird und die Inflationserwartungen zuletzt auf Rekordtiefstände fielen, zieht sie eine Lockerung der bereits sehr expansiven Geldpolitik in Erwägung. Der vom ifo Institut ermittelte Wirtschaftsklimaindikator für den Euroraum zeigt eine ähnliche Entwicklung wie die der Weltwirtschaft.
Nachdem das Wirtschaftsklima auf -11,1 Punkte fiel (Vorquartal: +6,6 Punkte) konnte sich der Wert im zweiten Quartal auf -6,3 erholen. Die Erwartungen waren in den ersten drei Monaten des Jahres mit -36,6 Punkten so trüb wie seit Ende 2011 nicht mehr, hellten sich aber im zweiten Quartal auf -19,5 wieder etwas auf. Das zeigt, dass die Europäer derzeit Grund zur Sorge haben. Neben den ständigen Drohungen des US-Präsidenten mit Sonderzöllen, steht auch der Brexit mit all seinen Unwägbarkeiten für ein hohes Risiko. Die Arbeitslosigkeit ging sowohl in der EU als auch in der Eurozone zurück und fiel auf den niedrigsten Stand innerhalb der letzten 12 Monate: in der EU waren 6,3 Prozent und in der Eurozone 7,5 Prozent arbeitslos.
Die deutsche Wirtschaft kühlt sich seit Anfang letzten Jahres spürbar ab. Die Überauslastung der gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten, die ihren Hochpunkt im Boomjahr 2017 erreicht haben, wird allmählich abgebaut. Die konjunkturelle Entwicklung ist gespalten. Wirtschaftspolitische Abschottung, Sanktionen und Androhungen haben die Industriekonjunktur abkühlen lassen und führen dazu, dass sich das exportorientierte verarbeitende Gewerbe in einer Rezession befindet. Hinzu kommen gravierende Probleme der deutschen Automobilindustrie mit der Zertifizierung, dies führt seit letztem Sommer zu stark schwankenden Produktions- und Absatzzahlen. Die größtenteils binnenorientierten Dienstleistungsbereiche und die Bauwirtschaft hingegen zeigen robuste und teilweise kräftige Zuwächse. Allerdings mehren sich die Anzeichen, dass sich die industrielle Schwäche allmählich über den Arbeitsmarkt und tiefe Wertschöpfungsketten auch auf die Binnenkonjunktur übertragen könnte.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war im ersten Quartal 2019 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,4 Prozent höher als im letzten Quartal 2018. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war die deutsche Wirtschaftsleistung mit -0,2 Prozent im dritten und 0,0 Prozent im vierten Quartal 2018 leicht rückläufig beziehungsweise stagnierte. Positive Impulse kamen vor allem aus dem Inland, da deutlich mehr in Bauten und Ausrüstung investiert wurde und auch die privaten Konsumausgaben kräftig zulegten. Staatliche Ausgaben waren im ersten Quartal hingegen rückläufig. In deutschen Chefetagen hat sich die Stimmung deutlich abgekühlt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Juni 2019 von 97,9 auf 97,4 Punkte gefallen, das ist der niedrigste Wert seit November 2014. Unternehmer blicken zunehmend pessimistisch auf die kommenden Monate. Ihre aktuelle Lage schätzen sie hingegen minimal besser ein, dieser Wert stieg von 100,7 auf 100,8. Die Wirtschaftsleistung in den ersten drei Monaten 2019 wurde von 44,9 Millionen Erwerbstätigen erbracht, das waren 481.000 Personen oder 1,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Die Unsicherheit, die der Brexit und der damit einhergehende für ursprünglich Ende März 2019 geplante Austritt aus der Europäischen Union mit sich brachte und bringt, hat zu einem Sondereffekt geführt, der der britischen Wirtschaft im ersten Quartal zu mehr Wachstum verholfen hat. Die Unternehmen produzierten angesichts des ursprünglichen Brexit-Termins in erheblichen Umfang auf Vorrat. Das verarbeitende Gewerbe erhöhte seine Produktion so stark wie seit 30 Jahren nicht mehr. Aber auch der private Konsum stützte die Wirtschaft, die Verbraucher erhöhten ihre Ausgaben so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr. Laut dem Statistikamt ONS stieg das BIP von Anfang Januar bis Ende März um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Im Schlussquartal war das Wachstum mit 0,2 Prozent noch deutlich geringer ausgefallen.
Die US-Wirtschaft ist im ersten Quartal 2019 kräftig gewachsen, das BIP stieg mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 3,1 Prozent. Ende 2018 lag das Wachstum ledigich bei 2,2 Prozent. Die meisten Experten gingen davon aus, dass sich das US-amerikanische Wirtschaftswachstum im Frühjahr abkühlen dürfte und rechneten mit einer annualisierten Wachstumsrate von 1,9 Prozent. Das Wachstum im zweiten Quartal schwächte sich zwar ab, lag aber mit einem auf das Jahr hochgerechneten Zuwachs von 2,1 Prozent über dem Potentialwachstum und zeigt sich solide.
Die polnische Wirtschaft entwickelte sich im ersten Quartal 2019 robust und legte um 1,5 Prozent zu. Damit liegt Polen mit Kroatien und Ungarn unter den Top 3 der Mitgliedstaaten. Auf das erste Halbjahr 2019 betrachtet, erzielt Polen das mit Abstand größte Wachstum mit 4,2 Prozent. Ein Grund für diese Entwicklung sieht die EU-Kommission im stetigen Fluss der Fördermittel aus Brüssel.
Statistiken zur Entwicklung des Werbemarktes im zweiten Quartal 2019 waren zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts kaum verfügbar. Zudem sieht SYZYGY die Aussagekraft von Werbestatistiken als begrenzt an, da die Ergebnisse und Prognosen aufgrund unterschiedlicher Erhebungsmethoden stark divergieren. Vor dem Hintergrund der insgesamt robusten Konjunktur in den ersten beiden Quartalen 2019 sowie überwiegend positiver Prognosen für das Gesamtjahr 2019 ist jedoch davon auszugehen, dass Unternehmen ihre Marketingbudgets tendenziell erhöht haben.
Das Dentsu Aegis Network ruft in seinem aktuellen Ad Spend Forecast das laufende Jahr zum Wachstumsjahr für die weltweite Werbeindustrie aus - dem Handelskrieg und der Brexit-Krise zum Trotz. Für 2019 erwartet es Netto-Werbeinvestitionen in Höhe von USD 609,9 Mrd. Gegenüber dem Vorjahr wäre dies ein Zuwachs von immerhin 3,6 Prozent. Jedoch nicht alle Märkte und nicht alle Kanäle werden davon profitieren. Wenig überraschend - die Sparte Online ist der große Gewinner. Schon im laufenden Jahr werden 41,8 Prozent der Spendings in digitale Kanäle fließen, davon profitieren Google und Facebook besonders, da die Bereiche Social Media ein Wachstum von 19,8 und Video 20,5 Prozent ausweisen werden. Rund USD 29 Mrd. sollen in diesem Jahr in mobile Werbung fließen, das ist ein Plus von 21,4 Prozent. Die klassischen Medien - allen voran Print und TV - hingegen müssen sich auf kontinuierliche Rückgänge einstellen.
Laut der Einschätzung von Nielsen stagniert der deutsche Werbemarkt. Die deutschen Medien haben im ersten Halbjahr 2019 rund EUR 14,88 Mrd. umgesetzt, im Vergleich zu 2018 ist das ein minimales Plus von 0,1 Prozent. Für diese Entwicklung waren maßgeblich die Formate Print, TV und Kino verantwortlich, sie liegen unter den Vorjahreswerten. Für Online-Werbung, out of Home und Radio hingegen ging es aufwärts. Vor allem die Mobile-Umsätze stiegen rasant von EUR 436,7 Mio. auf EUR 541,8 Mio. oder um 24,1 Prozent an.
Ungeachtet der sich eintrübenden Konjunktur und der Schwierigkeiten und Unsicherheiten, die der Brexit mit sich bringt, schätzt die GroupM-Prognose den britischen Werbemarkt überraschend robust ein. Dieses Jahr wird er demnach um 6,1 Prozent auf GBP 21,8 Mrd. wachsen. Der Anteil an mobiler Werbung wird im laufenden Jahr bei 66,4 Prozent liegen und macht damit den Löwenanteil der digitalen Werbung aus. Für digitale Formate werden in diesem Jahr rund USD 19,6 Mrd. oder 11,2 Prozent mehr als im vergangenen Jahr ausgegeben.
Der Personalbestand der SYZYGY Gruppe ist während der Berichtsperiode leicht zurückgegangen: Zum 30. Juni 2019 beschäftigte die SYZYGY Gruppe 565 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dies ist ein leichter Anstieg um 3 Personen im Vergleich zum 31. März 2019 und ein leichter Rückgang um 2 Personen zum Ende des Vorjahreshalbjahres. In der Betrachtung zum Vorquartal hebt der Abbau von 16 Personen in der Londoner Gesellschaft SYZYGY UK die Einstellungen von 10 Personen in der SYZYGY Deutschland GmbH und 6 Personen bei USEEDS nahe zu auf. Ein ähnliches Bild ergibt sich auf Jahressicht: die Einstellungen bei den deutschen Gesellschaften SYZYGY Deutschland GmbH (+ 10 Personen) und diffferent GmbH (+ 6 Personen) sowie bei der polnischen Gesellschaft Ars Thanea (+ 7 Personen) konnte den Personalabbau von 25 Mitarbeitern bei SYZYGY UK nicht ausgleichen.
Die Zahl der Freelancer betrug zum Stichtag rund 40 Personen (Basis: FTE), dies sind 8 Personen weniger als im ersten Halbjahr 2018.
Die folgende Tabelle zeigt die Verteilung der festangestellten Mitarbeiter auf Geografien:
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| Mitarbeiter | 30.06.2019 | 0.06.2018 |
|---|---|---|
| Deutschland | 402 | 377 |
| Polen | 78 | 71 |
| Großbritannien | 74 | 104 |
| Vereinigte Staaten | 11 | 15 |
| Gesamt | 565 | 567 |
Die Belegschaft nach Funktions- bzw. Arbeitsbereichen hat sich nicht wesentlich geändert und gliedert sich wie folgt:
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| Mitarbeiter | 30.06.2019 | 30.06.2018 |
|---|---|---|
| Performance Marketing | 129 | 124 |
| Strategieberatung | 112 | 114 |
| Technologie | 94 | 100 |
| Technologie | 80 | 74 |
| Kreation | 76 | 80 |
| Projektmanagement | 74 | 75 |
| Gesamt | 565 | 567 |
Im Periodendurchschnitt waren 609 Personen -inklusive 44 freier Mitarbeiter - für die SYZYGY Gruppe tätig. Daraus ergibt sich ein annualisierter Pro-Kopf-Umsatz von EUR 104.000 (Vorjahr: EUR 101.000, mit durchschnittlich 635 Personen - inklusive 47 freier Mitarbeiter).
Im ersten Halbjahr 2019 investierte SYZYGY rund EUR 0,8 Mio. (Vorjahr: EUR 0,4 Mio.) in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen. Dies umfasst Investitionen in Ausstattungsgegenstände für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den verschiedenen Standorten der SYZYGY Gruppe.
Die Umsatzerlöse der SYZYGY Gruppe ergeben sich, indem die Billings um Mediakosten reduziert werden, die in den Performance Marketing-Gesellschaften als durchlaufende Posten einnahme- und ausgabeseitig anfallen.
Die Umsatzerlöse reduzierten sich im ersten Halbjahr 2019 leicht um 2 Prozent auf EUR 31,6 Mio. Die positive Entwicklung der deutschen Gesellschaften (+3 Prozent Umsatzwachstum) konnte den Umsatzrückgang von -23 Prozent in Großbritannien und von 6 Prozent in den sonstigen Segmenten nicht vollständig kompensieren.
Der Umsatz mit Automobilkunden ist im Vergleich zum Vorjahr mit 29 Prozent stabil geblieben. Die Umsätze im Konsumgüterbereich gingen um 11 Prozentpunkte auf 13 Prozent zurück. Dafür stiegen die Umsätze mit Unternehmen aus der Dienstleistungsbranche um 5 Prozentpunkte von 19 auf 24 Prozent an. Mit Unternehmen aus dem Finanz- und Versicherungsbereich konnte ebenfalls ein Umsatzzuwachs auf 24 Prozent (Vorjahr: 16 Prozent) verzeichnet werden. Umsätze mit Unternehmen aus der Telekommunikations-/IT-Branche gingen leicht um einen Prozentpunkt auf 7 Prozent zurück.
Mit den zehn größten Kunden erwirtschaftete SYZYGY 47 Prozent des Gesamtumsatzes, dies ist ein Anstieg von 9 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und dokumentiert den Ausbau der Geschäftstätigkeit mit großen Kunden.
Die Einstandskosten der erbrachten Leistungen entwickelten sich im Vergleich zur Umsatzentwicklung proportional und gingen um 3 Prozent auf EUR 23,1 Mio. zurück. Die Rohmarge stiegt leicht von 26 auf 27 Prozent an.
Die allgemeinen Verwaltungskosten erhöhten sich um EUR 0,4 Mio. auf EUR 4,2 Mio.
Die Vertriebs- und Marketingkosten summierten sich im ersten Halbjahr 2019 auf EUR 2,7 Mio. und reduzierten sich damit um 16 Prozent.
Die Abschreibungen auf Anlagevermögen beliefen sich auf EUR 2,5 Mio. und liegen damit um EUR 1,4 Mio. über dem Wert des Vorjahreszeitraumes (EUR 1,1 Mio.). Davon entfallen EUR 1,5 Mio. auf Abschreibungen aus der Umstellung auf den Bilanzierungsstandard IFRS 16, der Mietzahlungen und Leasingzahlungen zum wesentlichen Teil als Abschreibungen umqualifiziert.
Der operative Gewinn der SYZYGY Gruppe liegt mit EUR 2,8 Mio. auf Vorjahresniveau, die EBIT-Marge erhöhte sich folglich auf 8,9 Prozent (Vorjahr: 8,7 Prozent). Das EBIT wurde durch die Umstellung auf IFRS 16 um EUR 0,1 Mio. erhöht.
SYZYGY erzielte im ersten Halbjahr 2019 ein Finanzergebnis von EUR -0,0 Mio. Dieser Wert enthält Zinsaufwendungen in Höhe von EUR 0,3 Mio. aufgrund der Bilanzumstellung auf IFRS 16, die erstmals seit dem 01. Januar 2019 Anwendung finden. Entsprechend beträgt das Finanzergebnis ohne den IFRS 16 Effekt EUR +0,3 Mio. Dies entspricht einer annualsierten Rendite von 8,6 Prozent auf den durchschnittlich vorhandenen Wertpapierbestand. Das Finanzergebnis ergibt sich primär aus Zinserträgen von Unternehmensanleihen sowie der Realisierung von Gewinnen aus Wertpapieren. Weiterhin wird rund ein Drittel der Wertpapiere in USD-Anleihen investiert.
Die Geschäftsentwicklung der SYZYGY Gruppe spiegelt sich in einem Vorsteuerergebnis von EUR 2,8 Mio. wider und liegt damit 8 Prozent unter Vorjahresniveau. Nach Abzug von Steuern in Höhe von EUR 0,7 Mio. ergibt sich ein Konzernergebnis von EUR 2,1 Mio.
Auf Basis der durchschnittlich vorhandenen 13.421 Tausend gewinnberechtigten Aktien und nach Abzug von Minderheitsanteilen in Höhe von EUR 0,1 Mio. beträgt das unverwässerte Ergebnis für das erste Halbjahr 2019 je Aktie EUR 0,15; dies liegt unter dem Niveau des Vergleichszeitraumes (Vorjahr: EUR 0,17).
Gemäß IFRS 8, der auf den Management-Approach abstellt, berichtet SYZYGY Segmente nach geographischen Kriterien und unterscheidet dabei zwischen "Deutschland", "Großbritannien" sowie "Sonstige". Letzteres enthält die Gesellschaften Ars Thanea und SYZYGY Digital Marketing Inc, die gemäß IFRS 8.13 nicht groß genug sind, um als geographisch eigenständiges Segment berichtet zu werden.
Die einzelnen Segmente trugen im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wie folgt zum Ergebnis bei:
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| Deutschland | Großbritannien | Sonstige (Polen + USA) | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| H1 in TEUR | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse (nicht konsolidiert) | 23.622 | 22.901 | 5.316 | 6.876 | 3.540 | 3.754 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 3.323 | 2.850 | -510 | -19 | 371 | 481 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) in % | 14,1 | 12,4 | -9,6 | -0,3 | 10,5 | 12,8 |
| Anteil der Umsatzerlöse am Konzernumsatz in % (konsolidiert) | 73 | 68 | 16 | 21 | 11 | 11 |
SYZYGY verfügte zum Bilanzstichtag über Liquiditätsreserven in Höhe von insgesamt EUR 8,3 Mio., dies entspricht einem Rückgang um EUR 13,8 Mio. oder 63 Prozent zum 31. Dezember 2018. Sowohl der Bestand der liquiden Mittel verringerte sich um EUR 6,7 Mio. auf EUR 4,8 Mio. als auch der Wertpapierbestand von EUR 10,6 Mio. auf EUR 3,5 Mio.
Somit waren 42 Prozent der Mittel in Unternehmensanleihen investiert, 58 Prozent entfielen auf Bankguthaben. Die durchschnittliche Restlaufzeit der Anleihen betrug 7,5 Jahre.
Der Gesamt-Cash-Flow der SYZYGY Gruppe war zum Stichtag mit EUR -6,7 Mio. negativ. Den negativen Cashflow aus der operativen Tätigkeit in Höhe von EUR -6,2 Mio. und den negativen Cashflow aus Finanzierungstätigkeit, der die Zahlung der Dividende in Höhe von EUR -5,4 Mio. abbildet, konnte der positive Cashflow aus Investitionstätigkeit mit EUR 5,8 Mio. nicht ausgleichen. Den negativen Cashflow aus der operativen Tätigkeit beeinflussen im Wesentlichen die rückläufigen erhaltenen Anzahlungen in Höhe von EUR -4,1 Mio., der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR -4,3 Mio., während sich das positive Konzernergebnis in der Periode in Höhe von EUR +2,1 Mio. sowie die erhöhten Abschreibungen in Höhe von EUR 2,5 Mio. erhöhend wirkten.
Die Entwicklung des positiven Cashflows aus Investitionstätigkeiten wird primär durch den Verkauf von Wertpapieren in Höhe von EUR +11,6 Mio. getrieben. Demgegenüber verringerte der Erwerb von konsolidierten Unternehmen (Erhöhung der Anteile an der USEEDS GmbH und der SYZYGY Performance GmbH) mit EUR -1,4 Mio. und der Erwerb von Wertpapieren um EUR -3,6 Mio. den Cashflow aus Investitionen.
Die Bilanzsumme der SYZYGY Gruppe hat sich zum Stichtag auf EUR 122,4 Mio. erhöht, der Anstieg um EUR 12,7 Mio. gegenüber dem 31. Dezember 2018 entspricht einem Plus von 12 Prozent.
Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um EUR 24,9 Mio. auf EUR 90,7 Mio. Dieser Anstieg ist primär auf den Effekt der erstmaligen Anwendung des neuen Bilanzierungsstandards IFRS 16 zurückzuführen. Der Effekt beläuft sich auf EUR 25,8 Mio.
Bei den kurzfristigen Aktiva war ein Rückgang um EUR 12,1 Mio. oder 28 Prozent auf EUR 31,6 Mio. zu verzeichnen. Dafür sind die Reduzierung des Wertpapierbestandes und der liquiden Mittel um EUR 13,8 Mio. (63 Prozent) auf EUR 8,3 Mio. verantwortlich, während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einem leichten Rückgang von EUR 0,3 Mio. auf EUR 19,6 Mio. stabil blieben.
Mit EUR 50,7 Mio. lag das Eigenkapital um EUR 3,3 Mio. oder 6 Prozent unter dem Wert zum 31. Dezember 2018. Der Rückgang ist auf die Gewinnausschüttung in Höhe von EUR 6,0 Mio. am 12. Juni 2019 zurückzuführen. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 41 Prozent.
Das übrige Konzernergebnis beläuft sich auf EUR -2,1 Mio. und hat sich um EUR 0,6 Mio. gegenüber dem Wert vom 31. Dezember 2018 verbessert. Dieser Posten enthält im Wesentlichen nicht realisierte Kursveränderungen bei Fremdwährungspositionen und Wertpapieren.
Die langfristigen Schulden haben sich analog zu den langfristigen Vermögenswerten bedingt durch die Umsetzung des IFRS 16 Standards ebenfalls um EUR 25,4 Mio. auf EUR 42,4 Mio. erhöht.
Die kurzfristigen Passiva lagen mit EUR 29,3 Mio. um EUR 9,4 Mio. oder 24 Prozent unter dem Wert des Jahresendes 2018 (EUR 38,7 Mio.). Darin sind im Wesentlichen ein Anstieg der sonstigen Rückstellungen um EUR 2,7 Mio. sowie der Rückgang der Vertragsverbindlichkeiten um EUR 4,1 Mio., der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um EUR 4,3 Mio. und der sonstigen Verbindlichkeiten um EUR 3,7 Mio. enthalten.
Wie jedes Wirtschaftsunternehmen unterliegt auch die SYZYGY Gruppe Faktoren, auf die sie selbst keinen Einfluss hat. Veränderungen in der allgemeinen tatsächlichen oder wahrgenommenen Wirtschaftslage und -stimmung können sich sowohl positiv als auch negativ auf das Wachstum des Konzerns auswirken.
Alle Aussagen über die Zukunft der Gruppe beruhen auf Informationen und Erkenntnissen, die zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts bekannt und verfügbar waren. Da diese Daten kontinuierlichen Änderungen unterliegen, sind Prognosen stets mit Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlichen Ergebnisse können daher in den Folgeperioden abweichen.
Ferner können positive Impulse für die Geschäftsentwicklung aus der Akquisition bedeutender Neukunden kommen, ebenso wie aus der Ausweitung bestehender Kundenbeziehungen, wenn über die geplanten Projekte hinaus zusätzliche Budgets gewonnen werden können.
SYZYGY geht derzeit von einem Wachstum in den für die Gruppe relevanten Kernmärkten aus. Insgesamt überwiegen die positiven Faktoren für das Wirtschaftswachstum.
Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erwartet in seiner Konjunkturprognose 2019 und 2020 für die Jahre 2019 und 2020 ein reales Wachstum der Weltwirtschaft von 2,7 beziehungsweise 2,8 Prozent. Im Einklang damit dürfte das Welthandelsvolumen um 1,5 beziehungsweise 2,7 Prozent zulegen. Die Abwärtsrevisionen der Zuwachsraten des realen Welt-BIP und des Welthandels für das Jahr 2019 fallen mit -0,3 beziehungsweise -1,4 Prozentpunkten vergleichsweise hoch aus. Die Mehrheit der weltweiten Stimmungsindikatoren ist abwärtsgerichtet. Die Stimmung der privaten Haushalte ist weiterhin optimistisch. Vor diesem Hintergrund dürfte die gesamtwirtschaftliche Weltproduktion nur moderat expandieren.
Die Handelsbeschränkungen zwischen den USA und China und die damit verbundene Unsicherheit über die Einführung weiterer Zölle dämpfen die Handelsaktivität und senken die Investitionsbereitschaft. Der weiterhin unklare Ausstieg des Vereinigten Königreichs aus der EU stellt weiterhin einen Belastungsfaktor insbesondere aber nicht nur für die britische Wirtschaft dar. In fortgeschrittenen Volkswirtschaften wird weiterhin mit lebhaftem Konsum dafür gesorgt, dass die Einkommen wachsen und die Aktivitäten in großen Teilen des Dienstleistungssektors weiter zulegen werden. Stabile Expansionsraten erwartet man in den Schwellenländern. Basierend darauf schätzt das ifo Institut, dass das BIP der Welt in diesem Jahr voraussichtlich um 2,7 und im kommenden Jahr um 2,6 Prozent zulegen wird.
Angesichts der bereits nachlassenden weltwirtschaftlichen Dynamik hätte eine Spirale aus protektionistischen Maßnahmen das Potenzial, die europäische, aber auch die deutsche Wirtschaft in eine Rezession abgleiten zu lassen.
Das Expansionstempo der gesamtwirtschaftlichen Leistung des Euroraums dürfte im zweiten Quartal etwas schwächer ausfallen als zu Beginn dieses Jahres, dies ist insbesondere der Entwicklung im Bausektor und im Export geschuldet. Ab dem zweiten Halbjahr wird sich die konjunkturelle Dynamik wieder leicht verstärken, wenn sich der Industriesektor neben dem weiterhin stabilen Dienstleistungssektor langsam erholt. Dafür sprechen unter anderem die zuletzt gestiegenen Produktionserwartungen im verarbeitenden Gewerbe. Insgesamt dürfte das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Euroraum in diesem Jahr um 1,2 und im nächsten Jahr um 1,5 Prozent wachsen. Von den vier größten Ländern des Euroraums wird im laufenden Jahr wohl Spanien erneut am kräftigsten expandieren, gefolgt von Frankreich. In Deutschland und Italien wird die Wirtschaft voraussichtlich nur schwach zulegen können. Während sich das Expansionstempo in Spanien und Frankreich im nächsten Jahr leicht verlangsamen dürfte, wird für Deutschland wieder ein stärkeres Wachstum erwartet. Italien wird auf niedrigerem Niveau wohl ebenfalls etwas kräftiger expandieren.
Im Vergleich zur ifo Frühjahrsprognose 2019 wurde die Expansion des realen Bruttoinlandsprodukts im Euroraum für dieses Jahr um 0,2 Prozentpunkte nach oben korrigiert. Dies ist vor allem auf das erste Quartal 2019 zurückzuführen, das besser als erwartet ausfiel. Im Einklang mit der schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung dürfte auch die Arbeitslosigkeit langsamer zurückgehen. Die Arbeitslosenquote wird im laufenden Jahr voraussichtlich auf 7,6 und im kommenden Jahr auf 7,4 Prozent sinken. Auch die Inflation wird wohl gegenüber dem Vorjahr an Dynamik verlieren.
In diesem Jahr dürfte der Anstieg der Verbraucherpreise 1,3 Prozent betragen und im kommenden Jahr leicht auf 1,5 Prozent ansteigen. Die Kerninflationsrate wird sich wohl auch in diesem Jahr knapp über der 1 Prozent-Marke bewegen, und im nächsten Jahr nur moderat auf 1,4 Prozent steigen.
Für den Prognosezeitraum erwartet der Sachverständigenrat, dass sich das Wachstum des realen BIP im Euroraum stabilisiert und sich die Jahresverlaufsraten wieder dem Potenzialwachstum annähern. Dieses wird von der Europäischen Kommission für die beiden Jahre 2019 und 2020 auf etwa 1,6 Prozent geschätzt. Das jahresdurchschnittliche Wachstum dürfte im Jahr 2019 mit 1,2 Prozent spürbar geringer ausfallen als im Jahresgutachten 2018/19 erwartet. Im Jahr 2020 dürfte die jahresdurchschnittliche Zuwachsrate des realen BIP wieder ansteigen, auf dann 1,4 Prozent. Die Verbraucherpreisinflation dürfte angesichts des niedrigeren Ölpreises geringer ausfallen als im Jahresgutachten 2018/19 erwartet. Die Kerninflation dürfte vor dem Hintergrund der Lohnanstiege und der weiterhin guten Entwicklung am Arbeitsmarkt im Prognosezeitraum jedoch langsam anziehen. Für die Jahre 2019 und 2020 erwartet der Sachverständigenrat einen Anstieg auf 1,2 beziehungsweise 1,4 Prozent.
Die hohe gesamtwirtschaftliche Schlagzahl der deutschen Wirtschaft (BIP Wachstum 0,4 Prozent) zu Jahresbeginn dürfte im zweiten Quartal 2019 nicht zu halten sein. Zum einen dürften die privaten Konsumausgaben zurückgehen und im zweiten Quartal als konjunkturelle Triebkraft fehlen, worauf die rückläufigen realen Einzelhandelsumsätze im April hindeuten. Zusätzlich wird der Außenhandel die gesamtwirtschaftliche Entwicklung bremsen, da insbesondere die realen Ausfuhren im April 2019 einen erheblichen Dämpfer hinnehmen mussten. Zum anderen befindet sich die deutsche Industrie in der Rezession und auch für das zweite Quartal des laufenden Jahres ist keine Besserung in Sicht, was die jüngsten Zahlen zur Industrieproduktion nahelegen. Das zu erwartende Minus bei der industriellen Wertschöpfung ist im zweiten Quartal 2019 aller Voraussicht nach nicht mehr von einem Plus in den übrigen Wirtschaftsbereichen überkompensiert worden, zumal die Schwäche im industriellen Kern auch auf andere Bereiche ausgestrahlt haben dürfte.
Deutlich wird die langsamere Gangart der deutschen Wirtschaft mit Blick auf das ifo Geschäftsklima Deutschland, welches sich nunmehr kontinuierlich seit Jahresmitte 2018 eintrübt. Daher dürfte das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im zweiten Vierteljahr 2019 mit -0,1 Prozent sogar gesunken sein. Im weiteren Jahresverlauf 2019 dürfte sich der gesamtwirtschaftliche Produktionszuwachs mit 0,3 Prozent wieder beschleunigen. Die deutsche Industrie dürfte nur allmählich aus der Rezession kommen und auch die Gangart in den Dienstleistungsbereichen dürfte sich etwas verlangsamen. Vom Außenhandel dürfte nur ein marginal positiver Beitrag ausgehen und auch bei den Ausrüstungsinvestitionen ist eher mit moderaten Entwicklungen zu rechnen. Im Jahresdurchschnitt 2019 wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt voraussichtlich um 0,6 Prozent, nach 1,4 Prozent im Vorjahr, expandieren. Im kommenden Jahr wird sich die konjunkturelle Grunddynamik im Vergleich zu 2019 wieder etwas beschleunigen, das BIP Wachstum wird bei mit 1,7 Prozent recht kräftig ausfallen. Die Arbeitslosenquote wird im Prognosezeitraum auf 4,8 Prozent sinken.
Die wirtschaftliche Entwicklung in Großbritannien ist durch die Unsicherheit über die Ausgestaltung des Brexit belastet. Das kräftige Wachstum im ersten Quartal, das daraus resultierte, dass Verbraucher aus Sorge vor Versorgungsengpässen offenbar Notvorräte anlegten und auch Unternehmen ihre bereits hohe Lagerhaltung weiter aufgestockt haben, ist nicht nachhaltig und wird in den Folgequartalen zu niedrigeren Wachstumsquoten führen. Den Experten nach gibt es bereits jetzt mehrere besorgniserregende Anzeichen für einen Einbruch der britischen Wirtschaft. So hätten beispielsweise heimische Hersteller im Juni ihr schlechtestes Monatsergebnis seit mehr als sechs Jahren verbucht. Auch die Kreditnahme auf Konsumentenseite hat seit Juni die geringsten Zuwächse seit 2014 erreicht. Sogar die Bank of England hat sich vom Negativtrend bereits anstecken lassen und ihrerseits die eigene Prognose für ein Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal auf null heruntergeschraubt.
Für die Jahre 2019 und 2020 erwartet der Sachverständigenrat für die Vereinigten Staaten mit 2,4 beziehungsweise 1,9 Prozent merklich niedrigere Zuwachsraten des realen BIP als noch im Jahr 2018. Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF) korrigierten ihre Prognosen aus Januar 2019 im April dieses Jahres nochmals und erwartet, dass die größte Volkswirtschaft der Welt 2019 um 2,3 Prozent und im Wahljahr 2020 nur noch um 1,9 Prozent wachsen wird.
Die Bereitschaft von Unternehmen in Marketingmaßnahmen zu investieren, hängt in hohem Maße von der allgemeinen Wirtschaftslage ab. SYZYGY geht angesichts der derzeit überwiegenden positiven Konjunkturaussichten für das Jahr 2019 von tendenziell steigenden Werbebudgets aus. Gleichzeitig ist der Wandel, weg von klassischen Offline-Medien, hin zu digitalen Kanälen für niemanden mehr überraschend. Daher ist davon auszugehen, dass sich der Anteil von Online-Werbung am Gesamtbudget weiter erhöhen wird.
Laut der Prognose, die das Dentsu Aegis Network erstellt hat, wird der globale Werbemotor über das Jahr 2019 hinaus rund laufen. Für das Jahr 2020 erwarten die Experten des Mediaagentur-Networks, dass die Werbeinvestitionen sogar auf 4,1 Prozent ansteigen werden. Gründe hierfür liegen in den bevorstehenden Großereignissen wie der Fußball-EM, den Olympischen Sommerspielen in Tokyo und der anstehenden US-Präsidentschaftswahl. Auch die Experten von MAGNA hoben ihre Prognose aus Dezember 2018 von 4,7 auf 5,0 Prozent Wachstum für den globalen Werbemarkt an.
Die aktuelle Studie der Mediagruppe Zenith zeigt, dass digitale Werbeformate in den kommenden Jahren weiterhin den Wachstumstakt angeben werden. Im Jahr 2021 werden 52 Prozent der Werbegelder in digitale Kanäle fließen. Internet-Werbung macht damit erstmals mehr als 50 Prozent aller weltweit getätigten Werbeausgaben aus. Vor allem Online-Videos, Social Media in-Feed-Ads und Paid Content/Native Advertising werden eine treibende und tragende Rolle bei der Entwicklung der Werbeausgaben spielen. Marken verlagern ihre Etats verstärkt und gezielter in diese Kanäle, auch weil sie wissen, dass Nutzer immer öfter und länger in diesen Medien unterwegs sind. Bessere und schnellere Datenübertragung und größere Displays machen das Konsumieren und Teilen solchen Contents gerade im Bereich Mobile noch einfach und ortsunabhängiger möglich.
Für den deutschen Gesamtmarkt liegen die Prognosen für 2019 von Dentsu Aegis Network bei einem schwachen Plus von 0,4 und für nächstes Jahr bei 0,5 Prozent. In Deutschland wird deutlich zurückhaltender digital geworben. Hierzulande liegen die Investitionen in Online-Werbung unter dem globalen Durchschnitt, in diesem Jahr bei 38 Prozent und 2021 bei voraussichtlich 43 Prozent.
Trotz des Brexit-Chaos und wenig rosigen Aussichten für die britische Wirtschaft, erwarten Branchenkenner von der GroupM ein Wachstum des Gesamtwerbemarktes von GBP 21,8 Mrd. in diesem Jahr und auf GBP 22,8 Mrd. in 2020.
Die Wachstumsaussichten für die USA bewertet der von Dentsu Aegis Network veröffentlichte Forecast mit 3,1 Prozent für das laufende und 3,6 Prozent für das Jahr 2020 optimistisch. Die USA bleiben der weltweit größte Werbemarkt und werden im Jahr 2020 USD 217 Mrd. für Werbung ausgeben.
Obwohl die gesamtwirtschaftlichen Aussichten von Unsicherheit geprägt sind, sieht SYZYGY weiterhin gute Rahmenbedingungen für weiteres Wachstum, die nachhaltige Verschiebung von Marketingbudgets auf digitale Kanäle unterstützt und bestärkt die positive Entwicklung. Reine Online-Werbung, auf die sich die oben aufgeführten Statistiken beziehen, stellt dabei ledigich eine Facette des komplexen digitalen Marketings dar und repräsentiert nur einen Teil des Leistungsspektrums der Gruppe.
Der Vorstand der SYZYGY AG rechnet im laufenden Geschäftsjahr mit Umsatzerlösen auf Vorjahresniveau. Bedingt durch höhere Restrukturierungsbelastungen, die sich im internationalen Geschäft ergeben und voraussichtlich höher ausfallen werden, wird eine operative EBIT-Marge von rund 8-9 Prozent angestrebt.
Die Ertragslage der SYZYGY Gruppe wird von der Entwicklung der operativen Einheiten und von den zukünftigen Zinserträgen der SYZYGY AG bestimmt.
"Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind."
Bad Homburg v. d. H., 2. August 2019
SYZYGY AG
Der Vorstand
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| 30.06.2019 | 30.06.2018 | 31.12.2018 | |
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- |
| Langfristige Vermögenswerte | |||
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 57.709 | 57.849 | 58.116 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 32.420 | 7.102 | 6.925 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | 200 | 200 | 200 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 317 | 287 | 294 |
| Aktive latente Steuern | 89 | 31 | 347 |
| Summe langfristige Vermögenswerte | 90.735 | 65.469 | 65.882 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 4.813 | 5.180 | 11.519 |
| Wertpapiere | 3.462 | 8.483 | 10.602 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Vertragsvermögenswerte | 19.601 | 21.059 | 19.904 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 3.758 | 2.160 | 1.739 |
| Summe kurzfristige Vermögenswerte | 31.634 | 36.882 | 43.764 |
| Summe Aktiva | 122.369 | 102.351 | 109.646 |
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| 30.06.2019 | 30.06.2018 | 31.12.2018 | |
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital | |||
| Gezeichnetes Kapital* | 13.500 | 13.500 | 13.500 |
| Kapitalrücklage | 27.069 | 27.069 | 27.069 |
| Eigene Aktien | -407 | -407 | -407 |
| Übriges Konzernergebnis | -2.085 | -2.686 | -2.651 |
| Gewinnrücklagen | 12.974 | 14.362 | 16.774 |
| Eigenkapital der Aktionäre der SYZYGY AG | 51.051 | 51.838 | 54.285 |
| nicht beherrschende Anteile | -379 | -373 | -284 |
| Summe Eigenkapital | 50.672 | 51.465 | 54.001 |
| Langfristige Schulden | |||
| Sonstige langfristige Schulden | 42.108 | 19.525 | 16.698 |
| Passive latente Steuern | 256 | 294 | 270 |
| Summe langfristige Schulden | 42.364 | 19.819 | 16.968 |
| Kurzfristige Schulden | |||
| Ertragssteuerverbindlichkeiten | 567 | 279 | 541 |
| Sonstige Rückstellungen | 10.997 | 8.698 | 8.283 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 5.308 | 5.060 | 9.431 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 11.247 | 14.974 | 15.528 |
| Sonstige kurzfristige Schulden | 1.214 | 2.056 | 4.894 |
| Summe kurzfristige Schulden | 29.333 | 31.067 | 38.677 |
| Summe Passiva | 122.369 | 102.351 | 109.646 |
* Bedingtes Kapital TEUR 1.200 (Vorjahr: TEUR 1.200).
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| 2. Quartal | Januar - Juni | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2019 | 2018 | Veränd. | 2019 | 2018 | 31.12.2018 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 15.877 | 16.799 | -5% | 31.566 | 32.223 | 65.816 |
| Einstandskosten der erbrachten Leistungen | -11.720 | -12.193 | -4% | -23.113 | -23.740 | -47.929 |
| Vertriebs- und Marketingkosten | -1.483 | -1.869 | -21% | -2.743 | -3.259 | -5.396 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -2.352 | -2.080 | 13% | -4.193 | -3.747 | -8.637 |
| Wertminderungsaufwand, netto aus Lieferungen und Leistungen sowie Vertragsvermögenswerten | 5 | 0 | n.a. | 7 | 0 | 7 |
| Sonstige betriebliche Erträge/ Aufwendungen, netto | 1.038 | 1.033 | 0% | 1.283 | 1.317 | 2.206 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 1.365 | 1.690 | -19% | 2.807 | 2.794 | 6.067 |
| Finanzerträge | 412 | 169 | 144% | 566 | 329 | 630 |
| Finanzaufwendungen | -422 | -85 | 396% | -584 | -94 | -160 |
| Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) | 1.355 | 1.774 | -24% | 2.789 | 3.029 | 6.537 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -338 | -370 | -9% | -697 | -705 | -1.647 |
| Konzernergebnis der Periode | 1.017 | 1.404 | -28% | 2.092 | 2.324 | 4.890 |
| davon Ergebnisanteil nicht beherrschender Anteile | 24 | 67 | -64% | 41 | 87 | 171 |
| davon Ergebnisanteil der Aktionäre der SYZYGY AG | 993 | 1.337 | -26% | 2.051 | 2.237 | 4.719 |
| Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden: | 0 | 0 | n.a. | 0 | 0 | 0 |
| Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden: | ||||||
| Differenzen aus Fremdwährungsumrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe | -429 | -373 | n.a. | 40 | -324 | -315 |
| Erfolgsneutrale Änderung unrealisierter Gewinne und Verluste aus Wertpapieren der Kategorie FVTOCI nach Steuern | 129 | -352 | -137% | 530 | -547 | -579 |
| Übriges Konzernergebnis der Periode | -300 | -725 | -59% | 570 | -871 | -894 |
| Gesamtergebnis | 717 | 679 | 6% | 2.662 | 1.453 | 3.996 |
| davon Gesamtergebnisanteil nicht beherrschender Anteile | 28 | -31 | n.a. | 45 | -13 | 163 |
| davon Gesamtergebnisanteil der Aktionäre der SYZYGY AG | 689 | 710 | -3% | 2.617 | 1.466 | 3.833 |
| Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit (unverwässert und verwässert in EUR) | 0,07 | 0,10 | -30% | 0,15 | 0,17 | 0,35 |
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| Veränd. | |
|---|---|
| Umsatzerlöse | -2% |
| Einstandskosten der erbrachten Leistungen | -3% |
| Vertriebs- und Marketingkosten | -16% |
| Allgemeine Verwaltungskosten | 12% |
| Wertminderungsaufwand, netto aus Lieferungen und Leistungen sowie Vertragsvermögenswerten | n.a. |
| Sonstige betriebliche Erträge/ Aufwendungen, netto | -32% |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 0% |
| Finanzerträge | 72% |
| Finanzaufwendungen | 521% |
| Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) | -8% |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -1% |
| Konzernergebnis der Periode | -10% |
| davon Ergebnisanteil nicht beherrschender Anteile | -53% |
| davon Ergebnisanteil der Aktionäre der SYZYGY AG | -8% |
| Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden: | n.a. |
| Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden: | |
| Differenzen aus Fremdwährungsumrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe | n.a. |
| Erfolgsneutrale Änderung unrealisierter Gewinne und Verluste aus Wertpapieren der Kategorie FVTOCI nach Steuern | n.a. |
| Übriges Konzernergebnis der Periode | n.a. |
| Gesamtergebnis | 83% |
| davon Gesamtergebnisanteil nicht beherrschender Anteile | n.a. |
| davon Gesamtergebnisanteil der Aktionäre der SYZYGY AG | 79% |
| Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit (unverwässert und verwässert in EUR) | -12% |
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| Übriges Konzernergebnis | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Anzahl Aktien (in 1.000) | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Eigene Aktien | Gewinnrücklage | Währungsumrechnung | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| in Stück | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Januar 2018 | 13.500 | 13.500 | 27.069 | -407 | 18.033 | -1.990 |
| Anpassungen aus erstmaliger Anwendung IFRS 9 | -70 | |||||
| 1. Januar 2018, angepasst | 13.500 | 13.500 | 27.069 | -407 | 17.963 | -1.990 |
| Konzernergebnis der Periode | 4.719 | |||||
| Übriges Konzernergebnis der Periode | -307 | |||||
| Gesamtergebnis | 4.719 | -307 | ||||
| Dividende | -5.236 | |||||
| Auszahlungen an nicht beherrschende Anteile | -672 | |||||
| 31. Dezember 2018 | 13.500 | 13.500 | 27.069 | -407 | 16.774 | -2.297 |
| 1. Januar 2019, angepasst | 13.500 | 13.500 | 27.069 | -407 | 16.774 | -2.297 |
| Konzernergebnis der Periode | 2.052 | |||||
| Übriges Konzernergebnis der Periode | 36 | |||||
| Gesamtergebnis | 2.052 | 36 | ||||
| Dividende | -5.370 | |||||
| Auszahlungen an nicht beherrschende Anteile | -482 | |||||
| 30. Juni 2019 | 13.500 | 13.500 | 27.069 | -407 | 12.974 | -2.261 |
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| Übriges Konzernergebnis | ||||
|---|---|---|---|---|
| Unrealisierte Gewinne und Verluste | Anteile der Aktionäre der SYZYGY AG | nicht beherrschende Anteile | Summe Eigenkapital | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Januar 2018 | 175 | 56.380 | -447 | 55.933 |
| Anpassungen aus erstmaliger Anwendung IFRS 9 | 50 | -20 | 0 | -20 |
| 1. Januar 2018, angepasst | 225 | 56.360 | -447 | 55.913 |
| Konzernergebnis der Periode | 4.719 | 171 | 4.890 | |
| Übriges Konzernergebnis der Periode | -579 | -886 | -8 | -894 |
| Gesamtergebnis | -579 | 3.833 | 163 | 3.996 |
| Dividende | -5.236 | 0 | -5.236 | |
| Auszahlungen an nicht beherrschende Anteile | -672 | 0 | -672 | |
| 31. Dezember 2018 | -354 | 54.285 | -284 | 54.001 |
| 1. Januar 2019, angepasst | -354 | 54.285 | -284 | 54.001 |
| Konzernergebnis der Periode | 2.052 | 41 | 2.093 | |
| Übriges Konzernergebnis der Periode | 530 | 566 | 4 | 570 |
| Gesamtergebnis | 530 | 2.618 | 45 | 2.663 |
| Dividende | -5.370 | 0 | -5.370 | |
| Auszahlungen an nicht beherrschende Anteile | -482 | -140 | -622 | |
| 30. Juni 2019 | 176 | 51.051 | -379 | 50.672 |
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| Januar - Juni | |||
|---|---|---|---|
| 2019 | 2018 | 2018 | |
| --- | --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- |
| Konzernergebnis der Periode | 2.093 | 2.324 | 4.890 |
| Anpassungen um nicht liquiditätswirksame Effekte: | |||
| - Abschreibungen auf langfristige Vermögenswerte | 2.539 | 1.149 | 2.109 |
| - Gewinne (-) und Verluste (+) aus dem Verkauf von Wertpapieren | -98 | -10 | -14 |
| - Gewinne (-) und Verluste (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens und immateriellen Vermögenswerten | 67 | 20 | 3 |
| - Änderung der Kaufpreis-Verbindlichkeiten | -650 | -1.052 | -964 |
| - Gewinne (-) und Verluste (+) aus Abgängen von Finanzanlagen | 0 | -27 | -27 |
| - Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen (+) / Erträge (-) | 98 | -170 | -497 |
| Veränderungen der: | |||
| - Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und anderen Vermögenswerten, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -1.236 | -950 | 507 |
| - erhaltenen Anzahlungen | -4.144 | -1.314 | 3.051 |
| - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -4.288 | 4.962 | 7.117 |
| - Steuerschulden und latente Steuern | -601 | -41 | 182 |
| Cashflow aus der operativen Tätigkeit | -6.220 | 4.891 | 16.357 |
| Veränderung der langfristigen Vermögenswerte | -22 | -67 | -72 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | -808 | -438 | -1.214 |
| Erwerb von Wertpapieren | -3.584 | -2.179 | -7.235 |
| Verkauf von Wertpapieren | 11.590 | 2.122 | 4.770 |
| Veränderungen der Finanzanlagen | -40 | -13 | -13 |
| Erwerb von konsolidierten Unternehmen abzüglich erworbener flüssiger Mittel | -1.352 | 0 | -1.186 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | 5.784 | -575 | -4.950 |
| Veränderung der Kredite bei Finanzinstituten | -288 | -238 | -1.052 |
| gezahlte Dividende an Minderheitsgesellschafter | -622 | -672 | -672 |
| gezahlte Dividende an Aktionäre der SYZYGY AG | -5.370 | -5.236 | -5.236 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -6.280 | -6.146 | -6.960 |
| Cashflow gesamt | -6.716 | -1.830 | 4.447 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmittelequivalente zum Periodenanfang | 11.519 | 7.017 | 7.017 |
| Währungsveränderungen | 10 | -7 | 55 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmittelequivalente zum Periodenende | 4.813 | 5.180 | 11.519 |
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.
Im operativem Cashflow sind gezahlte Zinsen in Höhe von TEUR 53 (Vorjahr: TEUR 26), erhaltene Zinsen in Höhe von TEUR 583 (Vorjahr: TEUR 132) sowie Steuererstattungen in Höhe von TEUR 56 (Vorjahr: TEUR 0) und gezahlte Steuern in Höhe von TEUR 719 (Vorjahr: TEUR 410) enthalten.
Der Finanzbericht der SYZYGY AG für die ersten 6 Monate 2019 umfasst nach den Vorschriften § 50 Abs. 6 BörsO FWB i. V. m. § 37 y Abs. 2 WpHG einen Konzernzwischenabschluss und einen Konzernzwischenlagebericht. Der Konzernzwischenabschluss wurde nach den Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung aufgestellt, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Dabei wurde der ungeprüfte Zwischenabschluss unter Beachtung der Regelungen des IAS 34 sowie in Übereinstimmung mit DRS 16 erstellt. Dementsprechend wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 gewählt. Der Lagebericht wurde unter den anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt. Der Konzernzwischenbericht ist keiner prüferischen Durchsicht gemäß § 37 w Abs. 7 WpHG unterzogen worden.
Die Rechnungslegungs- und Konsolidierungsgrundsätze werden bis auf folgende Ausnahmen so angewendet, wie im Konzernanhang zum Geschäftsbericht 2018 beschrieben.
Auswirkungen aus der Anwendung von veröffentlichten Standards (IFRS) und Interpretation (IFRIC)
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 wurden zum ersten Mal die neuen Rechnungslegungsvorschriften des IFRS 16 Standards für die Bilanzierung von Leasinggegenständen angewandt. Detaillierte Informationen zum Standard sowie die vorausgehende Prognose der Auswirkungen von IFRS 16 finden sich im Geschäftsbericht ab Seite 77. Bei SYZYGY sind von diesem neuen Standard Leasingverträge für Firmenwagen sowie langfristige Mietverträge für Büroflächen betroffen. Durch die Aktivierung langfristiger Verträge in der Bilanz als Nutzungswerte hat sich die Bilanzsumme im Vergleich zum bisherigen Bewertungsgrundsatz um rund 26 Mio. EUR von 96 Mio. EUR auf 122 Mio. EUR erhöht. Als Gegenposition auf der Passivseite wurden Verbindlichkeiten ausgewiesen, so dass sich bei gleichbleibendem Eigenkapital die Eigenkapitalquote entsprechend von 52 Prozent auf 41 Prozent reduziert.
Im Rahmen der Gesamtergebnisrechnung führt der Standard zu einer Erhöhung des operativen Ergebnisses (EBIT) um TEUR 149 von TEUR 2.658 auf TEUR 2.807. Demgegenüber vermindert sich das Finanzergebnis um TEUR 299, so dass das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) um TEUR 150 reduziert wird.
Abgesehen vom neuen Standard IFRS 16 werden die einzelnen Positionen der Bilanz und der Konzerngesamtergebnisrechnung zu den gleichen Bewertungsgrundsätzen dargestellt, wie sie im Geschäftsbericht 2018 beschrieben und angewendet wurden. Die vorliegenden Geschäftszahlen und -angaben sind daher im Zusammenhang mit dem Geschäftsbericht zum Konzernabschluss 2018 zu lesen.
Die SYZYGY Gruppe ist ein international tätiger Kreativ-, Technologie- und Mediadienstleister rund um digitales Marketing.
Die SYZYGY AG nimmt die Aufgaben einer geschäftsführenden Holding wahr, indem sie zentrale Dienstleistungen im Bereich Strategie, Kreation, Planung, Rechnungswesen, IT-Infrastruktur und Finanzierung für ihre Tochtergesellschaften erbringt. Ferner unterstützt die SYZYGY AG die Tochtergesellschaften bei Neugeschäftsaktivitäten.
Die Tochtergesellschaften üben als operative Einheiten das Beratungs- und Dienstleistungsgeschäft aus. Mit Niederlassungen in Bad Homburg v. d. H., Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, London, München, New York und Warschau bieten sie Großunternehmen ein ganzheitliches Dienstleistungsspektrum: von der strategischen Beratung über Projektplanung, Konzeption und Gestaltung bis hin zur technischen Realisierung von Markenplattformen, Business Applikationen, Websites, Hosting, Online-Kampagnen und Mobile Apps. Einen bedeutenden Geschäftsbereich stellen darüber hinaus Performance Marketing-Services wie Beratung und Analyse von Daten sowie Suchmaschinenmarketing und -optimierung dar. Überdies unterstützt SYZYGY Kunden im Bereich Customer Experience sowie Usability und begleitet sie durch alle Phasen des User Centered Design Prozesses. Digitale Illustrationen, Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) sowie Animationen komplettieren das Serviceangebot.
Die Geschäftsschwerpunkte liegen in den Branchen Automobil, Telekommunikation/IT, Dienstleistungen, Konsumgüter sowie Finanzen/Versicherungen.
In den Konzernabschluss zum 30. Juni 2019 wurden neben der SYZYGY AG folgende Tochterunternehmen vollkonsolidiert:
| ― | Ars Thanea S.A., Warschau, Polen (kurz: Ars Thanea) |
| ― | diffferent GmbH, Berlin, Deutschland (kurz: diffferent) |
| ― | SYZYGY Berlin GmbH, Berlin, Deutschland (kurz: SYZYGY Berlin) |
| ― | SYZYGY Deutschland GmbH, Bad Homburg v. d. H., Deutschland (kurz: SYZYGY Deutschland) |
| ― | SYZYGY Digital Marketing Inc., New York City, Vereinigte Staaten von Amerika (kurz: SYZYGY NY) |
| ― | SYZYGY Media GmbH, Hamburg, Deutschland (kurz: SYZYGY Media) |
| ― | SYZYGY Performance GmbH, München, Deutschland (kurz: SYZYGY Performance, ehemals: Catbird Seat GmbH) |
| ― | SYZYGY UK Ltd., London, Großbritannien (kurz: SYZYGY UK) |
| ― | Unique Digital Marketing Ltd., London, Großbritannien (kurz: Unique Digital UK) |
| ― | USEEDS° GmbH, Berlin, Deutschland (kurz: USEEDS) |
SYZYGY hat mit Wirkung zum 1. Januar 2019 weitere 10 Prozent der Anteile an der USEEDS° GmbH erworben. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 28. März 2019. Die SYZYGY hält seitdem 90 Prozent der Anteile an der USEEDS°.
Hi-ReS! London Ltd. wurde im 1. Quartal 2019 aufgelöst und innerhalb der SYZYGY Gruppe entkonsolidiert. Dadurch entstand ein Entkonsolidierungserfolg in Höhe von TEUR 62.
Die Anteile an der SYZYGY Performance GmbH wurden im 2. Quartal um 8,49 Prozent auf 59,48 Prozent erhöht. Die Eintragungen in das Handelsregister erfolgten am 19. April sowie am 19. Juni 2019.
Angaben zu den allgemeinen Konsolidierungsgrundsätzen finden sich im Geschäftsbericht des Jahres 2018 ab Seite 74.
Die Anwendung des IFRS 8 fordert eine Segmentberichterstattung entsprechend der internen Steuerung (Management-Approach) des Konzerns. Vor diesem Hintergrund berichtet SYZYGY über die Segmente nach einer geographischen Abgrenzung.
Die SYZYGY AG als Holdinggesellschaft erbringt hauptsächlich Serviceleistungen an die operativen Einheiten und ist deshalb von diesen getrennt im Bereich ZentraLfunktion zu betrachten. Das Segment Deutschland setzt sich aus diffferent, SYZYGY Berlin, SYZYGY Deutschland, SYZYGY Media, SYZYGY Performance und USEEDS zusammen. Das Segment Großbritannien umfasst SYZYGY UK und Unique Digital UK. SYZYGY NY und Ars Thanea werden gemeinsam im Bereich "Sonstige Segmente" dargestellt.
Die einzelnen Segmente wenden dieselben Rechnungslegungsgrundsätze wie der Gesamtkonzern an. Die SYZYGY AG beurteilt die Leistungen der Segmente vorrangig anhand des Umsatzes und des EBIT. Die Zuordnung der Umsatzerlöse gegenüber Dritten erfolgt nach dem Sitz der verkaufenden Unternehmenseinheit. Die Angaben zu den geografischen Gebieten in Bezug auf die Segmentumsatzerlöse sowie die langfristigen Vermögenswerte ergeben sich aus den unten zusammengefassten Segmentangaben. Die in der Segmentberichterstattung ausgewiesenen Umsatzerlöse setzen sich aus Umsatzerlösen gegenüber externen Kunden und intersegmentären Umsätzen zusammen. Die Transaktionen innerhalb der Segmente, die grundsätzlich zu Marktpreisen verrechnet werden, wurden eliminiert.
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| 30. Juni 2019 | Deutschland | Großbritannien | Sonstige Segmente | Zentralfunktion | Konsolidierung | Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Billings | 50.223 | 9.446 | 19.365 | 17 | -929 | 78.122 |
| Mediakosten | -26.602 | -4.129 | -15.825 | 0 | 0 | -46.556 |
| Umsatzerlöse | 23.622 | 5.316 | 3.540 | 17 | -929 | 31.566 |
| davon Innenumsätze | 323 | 58 | 548 | 0 | -929 | 0 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 3.233 | -510 | 371 | -363 | -14 | 2.807 |
| Finanzergebnis | -100 | -128 | -9 | 219 | 0 | -18 |
| Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) | 3.223 | -638 | 362 | -144 | -14 | 2.789 |
| Vermögenswerte | 78.585 | 26.660 | 15.406 | 90.805 | -89.087 | 122.369 |
| davon langfristige Vermögenswerte | 54.583 | 15.877 | 7.405 | 11.695 | 569 | 90.129 |
| davon Geschäfts- oder Firmenwerte | 43.155 | 7.953 | 6.601 | 0 | 0 | 57.709 |
| Investitionen | 9.630 | 7.054 | 769 | 10.900 | 0 | 28.353 |
| Abschreibungen | 1.272 | 594 | 268 | 326 | 79 | 2.539 |
| Wertminderungsaufwand für Geschäfts- oder Firmenwert | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Segmentschulden | 30.448 | 12.339 | 7.406 | 35.819 | -14.315 | 71.697 |
| Mitarbeiter am Bilanzstichtag | 378 | 74 | 89 | 24 | 0 | 565 |
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| 30. Juni 2018 | Deutschland | Großbritannien | Sonstige Segmente | Zentralfunktion | Konsolidierung | Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Billings | 49.824 | 16.772 | 19.174 | 161 | -1.469 | 84.462 |
| Mediakosten | -26.923 | -9.896 | -15.420 | 0 | 0 | -52.239 |
| Umsatzerlöse | 22.901 | 6.876 | 3.754 | 161 | -1.469 | 32.223 |
| davon Innenumsätze | 722 | 13 | 734 | 0 | -1.469 | 0 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 2.850 | -19 | 481 | -518 | 0 | 2.794 |
| Finanzergebnis | 60 | 17 | -6 | 1.967 | -1.803 | 235 |
| Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) | 2.910 | -2 | 475 | 1.449 | -1.803 | 3.029 |
| Vermögenswerte | 69.354 | 19.165 | 13.597 | 85.100 | -84.865 | 102.351 |
| davon langfristige Vermögenswerte | 47.147 | 9.907 | 6.771 | 1.126 | 0 | 64.951 |
| davon Geschäfts- oder Firmenwerte | 43.404 | 8.024 | 6.421 | 0 | 0 | 57.849 |
| Investitionen | 684 | 10 | 15 | 119 | 0 | 828 |
| Abschreibungen | 801 | 187 | 101 | 60 | 0 | 1.149 |
| Wertminderungsaufwand für Geschäfts- oder Firmenwert | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Segmentschulden | 18.346 | 6.900 | 5.967 | 30.476 | -13.509 | 48.180 |
| Mitarbeiter am Bilanzstichtag | 354 | 104 | 86 | 23 | 0 | 567 |
Das Segmentvermögen entspricht der Summe aller Aktiva zuzüglich der auf das jeweilige Segment entfallenden Geschäfts- oder Firmenwerte, gemindert um die Forderungen, die auf Unternehmen des gleichen Segments entfallen.
Die Segmentinvestitionen umfassen Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen.
Die Segmentschulden entsprechen der Summe aller Passiva ohne Eigenkapital, zuzüglich der auf das jeweilige Segment entfallenden Anteile der Minderheiten sowie latenter Steuern auf die jeweiligen immateriellen Vermögenswerte, und gemindert um die Verbindlichkeiten, die auf Unternehmen des gleichen Segments entfallen.
SYZYGY ist berechtigt, eigene Aktien wieder zu veräußern, einzuziehen oder sie Dritten im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen anzubieten. SYZYGY stehen aus eigenen Aktien keine Dividenden- oder Stimmrechte zu. Der Umfang des Aktienrückkaufs wird als Abzugsposten vom Eigenkapital in einem eigenen Posten ausgewiesen.
Am 29. Mai 2015 hat die Hauptversammlung den Vorstand ermächtigt, bis zum 28. Mai 2020 insgesamt bis zu 10 Prozent der ausstehenden Aktien der SYZYGY zu erwerben. SYZYGY ist berechtigt, die eigenen Aktien wieder zu veräußern, einzuziehen, Mitarbeitern des Unternehmens als Kompensation oder Dritten eigene Aktien im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen anzubieten.
Zum 30. Juni 2019 befanden sich wie im Vorjahr 73.528 eigene Aktien zu durchschnittlichen Anschaffungskosten von EUR 5,54 im Bestand des Unternehmens.
Die Aktienbestände der Organe und die im Berichtszeitraum erfolgten Transaktionen sind in den folgenden Tabellen dargestellt:
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| Anzahl | Lars Lehne | Erwin Greiner | Frank Ladner | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Stand: 31.12.2018 | 10.000 | 0 | 0 | 10.000 |
| Käufe | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Verkäufe | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand: 30.06.2019 | 10.000 | 0 | 0 | 10.000 |
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| Anzahl | Wilfried Beeck | Dominic Grainger | Andrew Payne | Rupert Day | Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| Stand: 3112.2018 | 10.000 | 0 | 0 | 0 | 10.000 |
| Käufe | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Verkäufe | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand: 30.06.2019 | 10.000 | 0 | 0 | 0 | 10.000 |
Dominic Grainger wurde auf der Hauptversammlung am 7. Juni 2019 in den Aufsichtsrat gewählt. Am selben Tag schied Rupert Day aus dem Aufsichtsrat aus.
Die Vorstände und Aufsichtsratsmitglieder halten keine Optionen.
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| Anzahl | Lars Lehne | Erwin Greiner | Frank Ladner | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Stand 3112.2018 | 240.000 | 80.000 | 55.000 | 375.000 |
| Zugänge | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Abgänge | -96.000 | 0 | 0 | 96.000 |
| Stand 30.06.2019 | 144.000 | 80.000 | 55.000 | 279.000 |
Das Phantom Stock Programm wurde in 2015 aufgelegt. Hierbei erhält der Berechtigte die Differenz zwischen dem Aktienkurs bei Gewährung und dem Aktienkurs bei Ausübung der Phantom Stocks als Sonderzahlung. 40 Prozent der gewährten Phantom Stocks (Tranche 1) können frühestens nach 2 Jahren ausgeübt werden und verfallen spätestens nach 3 Jahren, 60 Prozent der gewährten Phantom Stocks (Tranche 2) können frühestens nach 3 Jahren ausgeübt werden und verfallen spätestens nach 4 Jahren. Die maximale Kurssteigerung ist bei der Tranche 1 auf 60 Prozent, und bei der Tranche 2 auf 90 Prozent begrenzt.
Der Basiskurs beträgt EUR 9,13 bei Lars Lehne und EUR 11,25 bei Erwin Greiner und Frank Ladner.
Weiterführende Informationen finden sich im Geschäftsbericht 2018 ab Seite 63.
Die Aktionärsstruktur zum 30. Juni 2019 hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2018 leicht verändert.
Zum Stichtag wurden die Anteile wie folgt gehalten:
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| In Tsd. | Aktien | in Prozent |
|---|---|---|
| WPP plc., St. Helier | 6.795 | 50,33 |
| HANSAINVEST | 408 | 3,03 |
| Hauck & Aufhäuser Fund Services S.A. | 401 | 2,97 |
| Streubesitz | 5822 | 43,13 |
| Eigene Aktien | 74 | 0,54 |
| Summe | 13.500 | 100,00 |
Bad Homburg v. d. H., den 2. August 2019
SYZYGY AG
Der Vorstand
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| Zwischenbericht zum 30. September | MKK - Münchner Kapitalmarkt-Konferenz | Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt |
| 01.11. | 10.-11.12. | 25.-27.11. |
Bei allen Terminen Änderungen vorbehalten.
SYZYGY AG
HOREXSTRASSE 28
61352 BAD HOMBURG V.D.H.
T +49 6172 9488-252
F +49 6172 9488-270
WWW.SYZYGY.NET
VORSITZENDER DES AUFSICHTSRATS:
WILFRIED BEECK
VORSTAND:
LARS LEHNE, ERWIN GREINER, FRANK LADNER
TEXT/REDAKTION: SYZYGY AG
FOTOGRAFIE: SYZYGY AG, ADOBE STOCK
ILLUSTRATIONEN: CHRISTOPH NIEMANN
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