Annual Report • Apr 18, 2012
Annual Report
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Im folgenden Konzernlagebericht wird die Lage des SYZYGY Konzerns (im Folgenden „SYZYGY“, „Konzern“ oder „Gruppe“) dargestellt. Der dem Konzernlagebericht zugrunde liegende Konzernabschluss wurde nach den Regeln der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
SYZYGY ist eine internationale Agenturgruppe für digitales Marketing mit rund 280 Mitarbeitern. Der Konzern besteht aus der SYZYGY Aktiengesellschaft sowie ihren acht Tochtergesellschaften: der SYZYGY Deutschland GmbH, der SYZYGY UK Ltd, der uniquedigital GmbH, der Unique Digital Marketing Ltd, den Designstudios Hi-ReS! London Ltd, Hi-ReS! New York Inc und Hi-ReS! Hamburg GmbH sowie der Mediopoly Ltd. Darüber hinaus besteht seit dem 3. August 2011 eine Beteiligung an dem polnischen Designstudio Ars Thanea, Warschau. Das Beteiligungsunternehmen wird nicht vollkonsolidiert, sondern wird zum 31. Dezember 2011 „At Equity“ im Finanzergebnis berücksichtigt.
Die operativen Einheiten des SYZYGY Konzerns bieten internationalen Großunternehmen ein ganzheitliches Dienstleistungsspektrum rund um digitales Marketing: von der strategischen Beratung über Projektplanung, Konzeption und Gestaltung bis hin zur technischen Realisierung von Websites, Online-Kampagnen, Plattformen und Mobilen Applikationen. Computer-Generated Imagery (CGI), Suchmaschinenmarketing und Online Media Planung komplettieren das Serviceangebot. So ermöglicht es SYZYGY ihren Kunden, das (mobile) Internet als leistungsstarkes Kommunikations- und Vertriebsmedium zu nutzen und die Interaktion mit Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern zu verbessern und zu vertiefen. Die Geschäftsschwerpunkte liegen in den Branchen Automobile, Telekommunikation / IT, Handel und Konsumgüter, Finanzdienstleistungen sowie Medien und Unterhaltung.
Das Wirtschaftsjahr 2011 war in Europa von immer neuen Entwicklungen rund um die Euro-Krise geprägt, welche sich im Laufe des Jahres weiter verschärfte. Nach Griechenland und Irland beantragte im April 2011 auch das finanziell schwer angeschlagene Portugal Mittel aus dem Rettungsfonds EFSF. Sondergipfel folgten in immer kürzeren Abständen, doch blieb ihre Wirksamkeit umstritten. Im Dezember drohte die Ratingagentur Standard & Poor´s mit der Herabstufung der Kreditwürdigkeit von gleich 14 Euro-Ländern, die sie kurze Zeit später in neun Fällen auch vornahm. Während Deutschland sein Top-Rating behalten konnte, wurden Frankreich und Österreich auf AA+ herabgesetzt, Italien, Spanien, Portugal und Zypern büßten sogar gleich zwei Bonitätsstufen ein.
Den USA hatte Standard & Poor´s bereits im August das seit 1941 durchgängig bestehende AAA-Rating aberkannt und die weltweit größte Volkswirtschaft auf AA+ herabgestuft.
Trotz der zunehmenden Schwäche der südeuropäischen Peripherie erwies sich die Gesamtwirtschaft des Euroraumes als erstaunlich robust: Eurostat und Internationaler Währungsfonds errechneten für 2011 ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 1,5 Prozent bzw. 1,6 Prozent, nach 1,9 Prozent im Jahr zuvor.
Deutschland nahm unter den volkswirtschaftlich stärksten Euro-Ländern eine Spitzenposition ein und legte mit einem Plus von 3,0 Prozent überdurchschnittlich zu. Dass dieses Wachstum nicht ungetrübt war, zeigte der ifo Geschäftsklimaindex: Er brach im Verlauf des dritten Quartals um mehrere Punkte ein, da die Befragten sowohl ihre aktuelle Lage als auch die Zukunft ihrer Unternehmen schlechter einschätzten, als noch in der ersten Jahreshälfte.
Großbritannien erreichte ein Wirtschaftswachstum von lediglich 0,9 Prozent. Damit blieb es erneut hinter dem Durchschnitt der 27 EU-Staaten (+1,6%) zurück, und unterschritt sogar die eigene Wachstumsrate von 2010 (+2,1%). Staatsverschuldung, eine rückläufige Industrie und eine zu starke Ausrichtung auf den labilen Finanzsektor standen einer nachhaltigen Konjunkturerholung entgegen.
Bei den Werbeinvestitionen zeigte sich in 2011 ein mittlerweile vertrautes Bild: Während die werbekanalübergreifenden Gesamtausgaben global und in den für SYZYGY relevanten Märkten Wachstumsraten im bestenfalls mittleren einstelligen Bereich aufwiesen, zeichnete sich der Online-Werbemarkt durch eine deutlich größere Dynamik aus.
Laut einer Schätzung von ZenithOptimedia gaben Unternehmen in 2011 weltweit 3,5 Prozent mehr für Werbung aus, als in 2010. Von den insgesamt USD 458 Mrd. wurden USD 72,8 Mrd. in Online-Werbung investiert, was einem Anstieg von 13,8 Prozent entspricht.
Einhergehend mit der unerwartet positiven Wirtschaftsentwicklung verzeichnete auch der deutsche Bruttowerbemarkt Zuwächse: Er legte laut Nielsen im ersten Halbjahr 2011 um 5 Prozent zu, verlangsamte dann allerdings sein Wachstum im weiteren Jahresverlauf. Unter dem Strich summierten sich die Gesamtausgaben auf EUR 25,8 Mrd. – ein Plus von 3,5 Prozent. Wachstumstreiber war dabei erneut das Internet: So beliefen sich die Ausgaben bei Bannerwerbung im Berichtszeitraum auf EUR 2,9 Mrd., das sind 22,5 Prozent mehr als im Vergleichsjahr 2010.
PricewaterhouseCoopers ermittelte für Deutschland einen Jahresumsatz in Online-Werbung von EUR 4,0 Mrd. (+11,4%), der Online-Vermarkterkreis (OVK) errechnete sogar Gesamtausgaben von EUR 5,7 Mrd. Diese sehr unterschiedlichen Werte liegen vor allem darin begründet, dass in den einzelnen Voraussagen unterschiedliche Werbe- und Marketingmaßnahmen berücksichtigt werden.
Für Großbritannien prognostizierte ZenithOptimedia im Oktober 2011 eine Steigerung der Online-Werbeinvestitionen um 8,7 Prozent. Demgegenüber soll der gesamte Werbemarkt in 2011 um lediglich 0,9 Prozent auf GBP 11,8 Mrd. gestiegen sein.
Vom Internet Advertising Bureau (IAB) lagen zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts noch keine Ganzjahreszahlen vor. Für das erste Halbjahr 2011 errechnete das IAB jedoch Investitionen in digitale Werbung von GBP 2,26 Mrd., das sind 13,5 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Werbekanalübergreifend seien die Ausgaben dagegen um nur 1,4 Prozent gewachsen.
Die SYZYGY Gruppe steigerte die Umsatzerlöse im Berichtsjahr leicht um 4 Prozent auf EUR 28,3 Mio. Neben einem anhaltend schwachen Geschäft in Großbritannien war ein weiterer bedeutender Faktor das restriktive Ausgabeverhalten von Kunden aus der Finanzbranche, die ihre Investitionen angesichts der sich verschärfenden Eurokrise ab der zweiten Jahreshälfte deutlich reduzierten. Infolgedessen ging der Umsatzanteil des Sektors „Finanzdienstleistungen“ um 5 Prozentpunkte auf nunmehr 10 Prozent zurück. Der Anteil, der mit Kunden aus der Automobilbranche erwirtschaftet wurde, stieg nach mehreren Jahren des Rückgangs erstmals wieder an, und belief sich zum Bilanzstichtag auf 32 Prozent. Konstant zeigten sich die Sektoren Handel/Konsumgüter (20%) sowie Telekommunikation/IT (16%). Der Bereich Medien/Unterhaltung ging leicht auf 3 Prozent zurück. Mit Unternehmen, die sich keinem dieser Sektoren zuordnen lassen, generierte SYZYGY 19 Prozent ihrer Umsätze, das sind 3 Prozentpunkte mehr als in 2010.
Wie bereits in den beiden Jahren zuvor, entfielen 59 Prozent der Umsätze auf die zehn größten Kunden der SYZYGY Gruppe.
Da die Herstellungskosten etwas stärker gestiegen sind als die Umsatzerlöse, ging die Rohmarge um zwei Prozentpunkte auf 31 Prozent zurück.
Die Vertriebs- und Marketingkosten beliefen sich im Berichtsjahr auf EUR 2,5 Mio., das sind 5 Prozent mehr als in 2010. Größere Kosten entstanden durch die Entwicklung eines neuen Corporate Designs, das die einzelnen Entitäten der SYZYGY Gruppe nun unter ein gemeinsames visuelles Dach zusammenführt. Darüber hinaus spiegeln sich in dem Posten Ausgaben wider, die durch die Ausweitung des Leistungsportfolios sowie die damit verbundenen Vertriebs- und Gehaltskosten entstanden sind.
Die allgemeinen Verwaltungskosten stiegen um 3 Prozent auf EUR 3,9 Mio.; der Anstieg ist im Wesentlichen auf höhere Beratungskosten im Bereich der Mergers & Acquisitions-Aktivitäten und Anlaufkosten für Hi-ReS! New York zurückzuführen.
Die SYZYGY Gruppe hat im Berichtsjahr umfassende Investitionen in den Auf- bzw. Ausbau ihrer Geschäftsfelder getätigt. Mit Hi-ReS! New York und Hi-ReS! Hamburg wurden zwei neue Gesellschaften gegründet, die zu Gründungs-, Anlauf- und Umzugskosten geführt haben. Diese beliefen sich in Summe auf rund EUR 0,4 Mio. Auch der Umzug eines Teils der SYZYGY Deutschland GmbH in die Frankfurter Innenstadt sowie die Beteiligung an Ars Thanea gingen mit Aufwänden einher, die das operative Ergebnis belastet haben. In der Folge sank das EBIT um 18 Prozent auf EUR 2,6 Mio.
Die EBIT-Marge verringerte sich um 3 Prozentpunkte auf 9 Prozent.
Die liquiden Mittel und Wertpapiere summierten sich zum Bilanzstichtag auf EUR 19,6 Mio., das sind 18 Prozent weniger als zum 31. Dezember 2010. Bedeutende Mittelabflüsse ergaben sich vorrangig in der ersten Jahreshälfte durch die Zahlung einer ordentlichen Dividende (EUR 2,6 Mio.), Steuerzahlungen in Höhe von EUR 2,2 Mio. sowie Earn-Out-Zahlungen aus früheren Unternehmenskäufen, die sich auf EUR 0,7 Mio. beliefen.
Das Zinsergebnis verbesserte sich um 20 Prozent auf EUR 1,3 Mio., was einer Rendite von 6,8 Prozent auf die durchschnittlich vorhandenen liquiden Mittel und Wertpapiere entspricht. Der signifikante Anstieg ist in erster Linie auf Veräußerungsgewinne in Höhe von EUR 0,3 Mio. zurückzuführen.
Zuzüglich des Beteiligungsergebnisses von EUR 0,1 Mio. belief sich das Finanzergebnis insgesamt auf EUR 1,4 Mio.
Zum Bilanzstichtag setzen sich die Anlagen aus 64 Prozent Unternehmensanleihen und 36 Prozent Tagesgeldanlagen zusammen (Vorjahr: 75% bzw. 25%). Ihre durchschnittliche Restlaufzeit betrug 5,7 Jahre.
Nachdem der Ertragsteueraufwand im Jahr 2010 wegen Sondereffekten aufgrund der Rückforderung von Körperschaft- und Gewerbesteuern auf nicht anerkannte Teilwertabschreibungen sehr gering ausgefallen war, lag er im Berichtsjahr mit EUR 1,1 Mio. wieder auf normalem Niveau. Das Konzernergebnis reduzierte sich um 24 Prozent auf EUR 2,9 Mio. Bei 12.803.450 gewinnberechtigten Aktien ergibt sich daraus ein Gewinn je Aktie von EUR 0,22.
Gemäß dem Management-Approach berichtet die SYZYGY AG Segmente nach geographischen Kriterien und unterscheidet daher zwischen „Deutschland“ und „Großbritannien“.
In Deutschland stiegen die Umsatzerlöse trotz der Investitionszurückhaltung von Kunden der Finanzbranche sowie eines schwächeren Online-Marketing-Geschäfts leicht auf EUR 18,0 Mio. an. Das operative Ergebnis von EUR 4,0 Mio. liegt 8 Prozent unter dem Vorjahreswert, die EBIT-Marge von 22 Prozent ist weiterhin sehr zufriedenstellend.
Das britische Segment konnte seine Umsatzerlöse in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld erstmals seit dem Geschäftsjahr 2008 wieder leicht um 3 Prozent auf EUR 10,5 Mio. steigern. Bei einem EBIT von EUR 1,3 Mio. lag die EBIT-Marge bei 12 Prozent. In den Zentralfunktionen sind die nicht den Segmenten zuordenbaren Erlöse und Kosten der Holding als auch der Hi-ReS! New York enthalten; das EBIT in diesem Bereich belief sich auf EUR -2,7 Mio. (Vorjahr EUR -1,9 Mio.).
Insgesamt erwirtschafteten die deutschen Gesellschaften 63 Prozent der Umsatzerlöse des Gesamtkonzerns, der Anteil der britischen Agenturen belief sich auf 37 Prozent. Aufgrund seiner höheren Profitabilität trug das deutsche Segment mit 76 Prozent überproportional zum operativen Ergebnis der beiden Segmente bei.
Während sich der operative Cashflow in den ersten beiden Quartalen noch auf EUR -5,0 Mio. belief, entwickelte er sich im weiteren Jahresverlauf sehr positiv und betrug zum Bilanzstichtag EUR 2,0 Mio.
Maßgebliche Mittelzuflüsse ergaben sich aus dem Konzernergebnis von EUR 2,9 Mio. sowie aus dem Abbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um EUR 2,2 Mio. Belastend wirkte sich die Begleichung von Steuerverbindlichkeiten in Gesamthöhe von EUR 2,2 Mio. aus. Diese enthalten sowohl Nachzahlungen für das Jahr 2009 als auch Vorauszahlungen für 2011. Ferner ergaben sich Mittelabflüsse durch die Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um EUR 0,7 Mio. aufgrund eines – im Vergleich zum Vorjahr – geringeren Online Marketing-Geschäfts zum Jahresende.
SYZYGY investierte im Geschäftsjahr 2011 EUR 1,5 Mio. in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen. Hierunter fallen in erster Linie Anschaffungen, die im Rahmen der beiden Umzüge von SYZYGY Deutschland und Hi-ReS! Hamburg getätigt wurden. Darüber hinaus wurde in Soft- und Hardware sowie Ausstattungsgegenstände für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gruppe investiert.
Im ersten Halbjahr entstanden zudem Aufwände für die Entwicklung des innovativen Fernsehkonzepts GOAB, mit dem SYZYGY Fernsehangebot und Webfunktionalitäten intelligent miteinander verknüpft. GOAB stieß weltweit auf große Resonanz und hat die Aufmerksamkeit namhafter Konzerne unterschiedlichster Branchen auf sich gezogen. Die Umsetzung einzelner Bestandteile ist derzeit in Planung.
Die Bilanzsumme des SYZYGY Konzerns betrug zum Bilanzstichtag EUR 54,1 Mio., das sind 8 Prozent weniger als im Vorjahr.
Die Reduzierung der Aktivseite ist maßgeblich durch den Rückgang der liquiden Mittel und Wertpapiere beeinflusst worden. Ihr Bestand in Höhe von rund EUR 19,6 Mio. lag um ca. 18 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Auch ein Abbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um EUR 2,2 Mio. – bedingt durch ein im Vergleich zum Vorjahr geringeres Jahresendgeschäft im Online Marketing – trug zur Verringerung der Bilanzsumme bei.
Zuwächse ergaben sich bei den immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen, die sich aufgrund von Investitionen in Büroausstattungen um EUR 0,8 Mio. auf insgesamt EUR 2,6 Mio. erhöhten.
Darüber hinaus erhöht die at equity bilanzierte und bewertete Beteiligung an Ars Thanea das Anlagevermögen um EUR 0,6 Mio.
Das Eigenkapital von EUR 39,9 Mio. lag EUR 0,5 Mio. unter dem Vorjahresniveau. Dieser Wert setzt sich aus einem Rückgang des kumulierten übrigen Konzernergebnisses um EUR 0,8 Mio. sowie einem Anstieg der Gewinnrücklagen um EUR 0,3 Mio. zusammen.
Die sonstigen Verbindlichkeiten gingen um EUR 1,2 Mio. auf EUR 0,6 Mio. zurück, da sie im Gegensatz zum Vorjahr geringere Ertragsteuerverbindlichkeiten und keine Earn-Out-Verbindlichkeiten aus Unternehmenskäufen mehr enthalten. Letztere wurde im Berichtsjahr vollständig beglichen, so dass der ausgewiesene Wert zum 31. Dezember 2011 nur noch Verbindlichkeiten aus dem laufenden Geschäft enthält.
Die Konzern-Eigenkapitalquote ist aufgrund des stärkeren Rückgangs der Bilanzsumme gegenüber der Summe des Eigenkapitals erneut angestiegen und betrug zum Bilanzstichtag 74 Prozent gegenüber 69 Prozent zum Vorjahresstichtag.
Die nachfolgende Tabelle zeigt einen mehrjährigen Vergleich der wesentlichen Finanzkennzahlen gem. DRS 15:
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| 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse in TEUR | 27.351 | 31.707 | 28.833 | 27.247 | 28.313 |
| EBIT in TEUR | 3.372 | 5.163 | 3.556 | 3.168 | 2.588 |
| EBIT-Marge | 12% | 16% | 12% | 12% | 9% |
| Ergebnis je Aktie in EUR | 0,21 | 0,30 | 0,28 | 0,30 | 0,22 |
Zum 31. Dezember 2011 waren in den Gesellschaften der SYZYGY Gruppe 269 Personen beschäftigt, das entspricht einem Anstieg von 12 Prozent. 178 Mitarbeiter waren für die vier deutschen Entitäten, nämlich die SYZYGY AG (19), die SYZYGY Deutschland GmbH (88), die uniquedigital GmbH (59) und die Hi-ReS! Hamburg GmbH (12) tätig; 86 Personen arbeiteten für die Agenturen des britischen Segments: SYZYGY London Ltd (40), Unique Digital Marketing Ltd (32) und Hi-ReS! London Ltd (14). Daneben gehörten 5 Personen der Hi-ReS! New York Inc an.
Darüber hinaus waren im Durchschnitt des Geschäftsjahres zehn freie Mitarbeiter für die SYZYGY Gruppe tätig.
Basierend auf Jahresmittelwerten betrug der Pro-Kopf-Umsatz EUR 103.000.
In der Betrachtung nach Funktionen der Mitarbeiter war der Bereich Online-Marketing mit einem Anteil von 28 Prozent am stärksten vertreten. Im Bereich der Technik waren 18 Prozent der Angestellten tätig, jeweils 15 Prozent der Beschäftigten gehörten der Kreation bzw. der Verwaltung an. 14 Prozent kümmerten sich um das Projektmanagement, zehn Prozent waren mit der Strategieberatung betraut.
Der Vergütungsbericht ist ein wesentlicher Bestandteil des Corporate Governance Berichts. Er erläutert die Grundlagen der Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrats der SYZYGY AG.
Das Vergütungssystem des Vorstands wird vom Aufsichtsrat der SYZYGY AG festgelegt. Die Gesamtvergütung setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:
| • | erfolgsunabhängige Grundvergütung |
| • | erfolgsabhängige Vergütung |
| • | sonstige Leistungen |
Die erfolgsunabhängige Vergütung wird monatlich als Grundgehalt ausgezahlt. Die erfolgsabhängige Vergütung enthält zwei Komponenten: Zum einen wird ein Bonus gewährt, wenn in den Quartalen Finanzziele erreicht werden, die in der Jahresplanung festgelegt und vom Aufsichtsrat beschlossen worden sind. Darüber hinaus werden den Vorständen bei Erreichung langfristiger Ziele Aktien mit einer Haltedauer von mindestens zwei Jahren gewährt.
Sonstige Leistungen erhalten die Vorstandsmitglieder in Form von Beitragszahlungen zur Renten- und Unfallversicherung sowie der privaten Nutzung eines Dienstwagens bzw. einer Car Allowance von bis zu 15.000 Euro im Jahr.
Der Vorstand der SYZYGY AG erhält keine Zusagen auf Altersversorgung. Bei vorzeitiger Beendigung des Arbeitsvertrages würde eine Abfindung im Rahmen der rechtlichen Verpflichtungen gezahlt werden, und zwar in Höhe des noch ausstehenden, angemessenen Zielgehalts für die Restlaufzeit des Vertrags.
Falls nötig, kann mit dem frühzeitigen Ausscheiden ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot von bis zu 12 Monaten festgelegt werden. In diesem Fall erhält das Vorstandsmitglied zusätzlich eine Entschädigung in Höhe von 50 Prozent seiner zuletzt bezogenen durchschnittlichen vertragsgemäßen Leistungen.
Eine individualisierte Darstellung der Vorstandsbezüge für das Geschäftsjahr 2011 findet sich im Konzernanhang.
Die Vergütung des Aufsichtsrats der SYZYGY AG ist in § 6 (8) der Satzung der SYZYGY AG geregelt und geht auf einen Beschluss der Hauptversammlung vom 04. Juni 2003 zurück. Jedes Mitglied des Aufsichtsrates erhält neben dem Ersatz seiner Auslagen eine Vergütung, die aus einem festen und einem variablen Vergütungsbestandteil besteht. Die feste Vergütung beträgt EUR 15.000 im Jahr. Sie erhöht sich um EUR 5.000, wenn der Börsenpreis der Gesellschaft in dem betreffenden Geschäftsjahr um mindestens 20 Prozent gestiegen ist. Die für den Vergleich maßgeblichen Börsenpreise werden ermittelt aus dem Mittelwert der Schlusskurse für die Aktie im Xetra-Handelssystem an der Frankfurter Wertpapierbörse während der ersten fünf Börsentage eines Geschäftsjahres sowie während der ersten fünf Börsentage des Folgegeschäftsjahres. Aufsichtsratsmitglieder, die nicht während des gesamten Geschäftsjahres im Amt waren, erhalten eine zeitanteilige Vergütung.
Eine individualisierte Darstellung der Aufsichtsratsbezüge für das Geschäftsjahr 2011 findet sich im Konzernanhang.
| ― | Das gezeichnete Kapital der SYZYGY AG beträgt Euro 12.828.450 und ist eingeteilt in 12.828.450 nennwertlose Stammaktien, die auf den Inhaber lauten. Unterschiedliche Aktiengattungen wurden nicht gebildet. |
| ― | Die SYZYGY Aktien sind nicht vinkuliert. Der SYZYGY AG sind keine Beschränkungen in Bezug auf die Ausübung der Stimmrechte oder in Bezug auf die Übertragung von SYZYGY Aktien bekannt. |
| ― | Die SYZYGY AG hält zum Bilanzstichtag 25.000 eigene Aktien, aus denen der Gesellschaft keine Stimmrechte oder andere Rechte zustehen. |
| ― | Die WPP-Gruppe hat der Gesellschaft mitgeteilt, dass sie insgesamt 27,90 Prozent der Anteile hält. Ergänzend sei darauf hingewiesen, dass der Vorstandsvorsitzende 4,86 Prozent und der Chief Operating Officer (COO) der SYZYGY AG 2,93 Prozent der Anteile hält. |
| ― | Keine der ausgegebenen Aktien der SYZYGY AG sind mit Sonderrechten ausgestattet. |
| ― | Eine Stimmrechtskontrolle für am Kapital beteiligte Arbeitnehmer wird von der SYZYGY AG nicht vorgenommen. |
| ― | Die Voraussetzungen für die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern richten sich nach § 84 AktG. Die Satzung der SYZYGY AG sieht darüber hinaus vor, dass der Vorstand aus mindestens zwei Personen besteht. Änderungen der Satzung obliegen nach § 119 AktG der Hauptversammlung. Darüber hinaus ist der Aufsichtsrat gemäß der Satzung i. V. m. § 179 AktG befugt, Änderungen der Satzung zu beschließen, die nur die Fassung betreffen. |
| ― | Durch Hauptversammlungsbeschluss vom 29. Mai 2009 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der SYZYGY AG mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 28. Mai 2014 durch Ausgabe von insgesamt 1.200.000 Optionsrechten auf jeweils eine nennwertlose Stückaktie der SYZYGY AG bedingt um EUR 1.200.000 zu erhöhen. |
Gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 28. Mai 2010 ist der Vorstand berechtigt, innerhalb von 5 Jahren eigene Aktien bis zu einem Gesamtbestand von insgesamt 10 Prozent des Grundkapitals über die Börse oder über ein an alle Aktionäre gerichtetes öffentliches Kaufangebot zurückzukaufen.
Durch Hauptversammlungsbeschluss vom 27. Mai 2011 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 27. Mai 2016 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautende Stückaktien einmal oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens EUR 6.000.000 gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2011).
| ― | Wesentliche Vereinbarungen der SYZYGY AG, die unter der Bedingung des Kontrollwechsels entstehen, sind nicht vorhanden. |
| ― | Für den Fall eines Übernahmeangebotes sind mit Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern keine Entschädigungsvereinbarungen getroffen worden. |
Die Bereitschaft von Unternehmen, in Werbe- und Marketingmaßnahmen zu investieren, wird maßgeblich von der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung beeinflusst. Ein Nachlassen der Konjunktur kann für SYZYGY daher zu einem verminderten Auftragsvolumen und damit zu entsprechenden Umsatzeinbußen führen. Gegebenenfalls notwendige Kapazitätsanpassungen entfalten ihre Wirkung zeitverzögert und verursachen Kosten für Restrukturierungsmaßnahmen.
Rund 59 Prozent des Umsatzes der SYZYGY Gruppe werden durch das Geschäft mit den zehn größten Kunden generiert. Der Ausfall eines dieser Kunden kann, wenn überhaupt, nur mit zeitlichen Verzögerungen kompensiert werden. In einer solchen Phase ist eine entsprechend kurzfristige Verringerung der Kosten meist nicht möglich.
Die Umsätze von SYZYGY sind nicht durch lange Vertragslaufzeiten abgesichert. Umsätze werden in der Regel auf Grundlage von Einzelverträgen mit einem begrenzten zeitlichen Umfang erwirtschaftet. Alle Planungen, die sich auf die Entwicklung des Umsatzes beziehen, beinhalten deshalb zwangsläufig eine große Unsicherheit.
Dem überwiegenden Teil der Umsätze liegen feste Preisvereinbarungen zugrunde. Nicht vorhersehbare Verluste sind daher möglich, wenn die kalkulierten Projektkosten unerwartet überschritten werden. SYZYGY übernimmt darüber hinaus projektbezogen die gängigen Gewährleistungs- und Haftungsverpflichtungen. Dies kann zu Folgekosten pro Projekt führen.
Die von SYZYGY erbrachten Dienstleistungen besitzen eine Öffentlichkeitswirkung. Daher kann ein breitenwirksamer Imageschaden entstehen, wenn es bei einer Projektabwicklung zu Qualitätsmängeln in der Ausführung kommt. Ein solcher Imageschaden kann die weitere Geschäftsentwicklung spürbar negativ beeinflussen.
Die Leistungsfähigkeit des Konzerns beruht maßgeblich auf der Leistungsfähigkeit seiner Mitarbeiter. Einzelnen Personen kommt hierbei aufgrund ihrer hohen Qualifikation eine besonders große Bedeutung zu. Sollte es nicht gelingen, diese Mitarbeiter im Unternehmen zu halten bzw. fortlaufend neue hoch qualifizierte Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden, kann der Erfolg der SYZYGY Gruppe darunter leiden.
SYZYGY erzielt rund ein Drittel der Umsatzerlöse in Großbritannien. Aufgrund von Währungsschwankungen des Britischen Pfunds gegenüber dem Euro können die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss, je nach Kursentwicklung, im Vergleich zur Planung, sowohl positiv als auch negativ beeinflusst werden. Dennoch schließt SYZYGY keine Kurssicherungsgeschäfte ab, weil den Erlösen auf dem britischen Markt auch Kosten in Britischen Pfund gegenüberstehen. Daher besteht für SYZYGY ein Währungsrisiko lediglich in Höhe des Jahresüberschusses.
Die Anlagestrategie der liquiden Mittel ist grundsätzlich auf eine langfristige Ertragsentwicklung ausgerichtet. Dabei werden die liquiden Mittel risikodiversifiziert in Unternehmensanleihen und anderen festverzinslichen Wertpapieren angelegt. Bei allen festverzinslichen Wertpapieren bestehen Zinsänderungs- und Ausfallrisiken. Ein Anstieg der langfristigen Zinsen wirkt sich grundsätzlich negativ, ein Rückgang der Zinsen positiv auf die Kursentwicklung der Wertpapiere aus. SYZYGY reduziert die Ausfallrisiken durch eine diversifizierte Anlage in Titel mit guter Bonität, d.h. grundsätzlich Investment Grade. Dem Zinsänderungsrisiko soll durch die Wahl unterschiedlicher Laufzeiten Rechnung getragen werden.
Unternehmensakquisitionen waren und sind ein Teil der Wachstumspolitik von SYZYGY. Der wirtschaftliche Erfolg von Übernahmen ist davon abhängig, wie gut die erworbene Unternehmung in die bestehende Struktur eingegliedert werden kann, und wie gut es gelingt, die angestrebten Synergie-Effekte zu erzielen. Sollten die Bemühungen einer erfolgreichen Integration misslingen, so kann sich der Wert des übernommenen Unternehmens deutlich verringern. Dies würde einen außerordentlichen Abschreibungsbedarf auf Firmenwerte nach sich ziehen.
Die SYZYGY AG hatte zum Jahresabschluss 2001 Teilwertabschreibungen auf ausländische Tochtergesellschaften vorgenommen. Aufgrund der damals anhaltenden Verlustsituation der SYZYGY France S.A. und des anschließenden Management-Buyout zum symbolischen Preis von EUR 1,- wurde diese Beteiligung auf einen Teilwert von Null abgeschrieben, so dass ein steuerlicher Verlust von Euro 2,0 Mio. entstand. Das Finanzamt Bad Homburg hat diese Teilwertabschreibung in den Folgejahren mit Verweis auf § 8b Abs. 3 KStG abgelehnt, welcher Teilwertabschreibungen auf ausländische Tochtergesellschaften nicht mehr zuließ. In der Zwischenzeit hat der EuGH in vergleichbaren Fällen die Teilwertabschreibung anerkannt, so dass SYZYGY zum Jahresabschluss 2010 erstmals einen Steuer- und Zinsanspruch gegenüber dem Finanzamt in Höhe von EUR 1,1 Mio. bilanziert hat und in 2011 den Anspruch geltend machte. Das Finanzamt Bad Homburg hat bislang hierzu keine Einspruchsentscheidung erlassen. Im Falle einer negativen Einspruchsentscheidung müsste SYZYGY ein Klageverfahren einleiten, um die Ansprüche gerichtlich einzufordern. Jedes gerichtliche Verfahren ist mit Risiken hinsichtlich des Ausgangs des Verfahrens behaftet, auch wenn gleichartige Fälle bereits höchstrichterlich positiv entschieden wurden.
Das Internet ist in den vergangenen Jahren für große Teile der Bevölkerung zum wichtigsten Kommunikationsmedium avanciert, auf das sie privat und beruflich nicht mehr verzichten wollen. Gefördert wird diese Entwicklung unter anderem durch den sich immer stärker ins Web verlagernden Konsum von TV- und Videoinhalten sowie den immensen Erfolg sozialer Netzwerke, welche die Bindung der Nutzer an das Internet weiter erhöhen. Die zunehmende Verbreitung von Tablet PCs und immer leistungsfähigeren Smartphones hat der Integration digitaler Inhalte in den Alltag zusätzlich Vorschub geleistet, und eröffnet Werbungtreibenden ganz neue Möglichkeiten der mobilen Zielgruppenansprache und des Abverkaufs.
Das Internet hat die Spielregeln des Marketings fundamental verändert, der Werbemarkt ist fragmentierter und komplexer denn je. Agenturen müssen Wege finden, diese vielschichtige Welt strategisch, kreativ und technologisch zu beherrschen, um einerseits der immer anspruchsvolleren Always-On-Gesellschaft gerecht zu werden, andererseits Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Vertriebs- und Reputationsziele zu erreichen. Dabei ist das Potenzial digitaler Kanäle für Marketingzwecke noch lange nicht ausgereizt, sondern wächst mit jeder technologischen Innovation.
SYZYGY ist eine Internet-Agentur der ersten Stunde und verfügt über langjährige und umfassende Digitalkompetenz. Durch den Aufbau von unternehmensübergreifenden Einheiten zur digitalen Strategie- und Markenführung trägt der Konzern der fortschreitenden Verschmelzung von on- und offline-Kommunikation Rechnung. So aufgestellt ist es SYZYGY möglich, sich als erster Ansprechpartner für die immer neuen Herausforderungen des Marketings zu positionieren und sich zunehmend auch als Lead-Agentur bei führenden Marken zu empfehlen.
Die verwendeten Risikofrüherkennungssysteme basieren auf dem monatlich wiederkehrenden Berichtswesen, das neben einem Finanzreporting (Budget, aktualisierter Forecast und Ist-Zahlen) die Neugeschäftsaktivitäten und die qualitative Entwicklung der Gesellschaften umfasst. In das Finanzreporting ist ein Risikomanagement-System integriert, das monatlich wiederkehrend die Risikoidentifikation, Risikokommunikation und -überwachung operativer Risiken sicherstellt. Die Aggregation und Steuerung der Risiken erfolgt dann auf der Ebene der Holding, bzw. wird von der Holding initiiert. Darüber hinaus werden alle Tochtergesellschaften einem monatlichen Review unterzogen.
Gem. § 289 Abs. 5 HGB werden die Rechnungslegungsanforderungen durch die SYZYGY AG in den Tochtergesellschaften u. a. dadurch umgesetzt, dass in der SYZYGY Gruppe weitgehend ein einheitliches Buchhaltungssystem mit einem einheitlichen Kontenrahmen verwendet wird. Alle Gesellschaften unterliegen mindestens einmal im Quartal einer internen Revision durch die Zentralabteilung Finanzen der SYZYGY AG. In einem Review werden die Einhaltung der Bilanzierungsvorschriften sowie die Prozesse zur Datenaufbereitung analysiert, überprüft und sichergestellt. Finanztransaktionen erfordern immer zwei Unterschriften im Rahmen eines Genehmigungsprozesses (Vier-Augen-Prinzip).
Ergänzt werden die internen Kontrollsysteme durch externe Prüfungsorgane wie den Jahresabschlussprüfer sowie steuerliche Außenprüfungen.
Der Quartalsbericht der SYZYGY Gruppe unterliegt jeweils nach Aufstellung der Durchsicht und Genehmigung durch den Aufsichtsrat der SYZYGY AG.
Ferner werden die Mitarbeiter in den Finanzbereichen in regelmäßigen internen wie auch externen Schulungen auf den aktuellen Stand der gesetzlichen Anforderungen gebracht.
Wie jedes Wirtschaftsunternehmen unterliegt auch die SYZYGY Gruppe Faktoren, auf die sie selbst keinen Einfluss hat. Veränderungen in der allgemeinen tatsächlichen oder wahrgenommenen Wirtschaftslage und -stimmung können sich sowohl positiv als auch negativ auf das Wachstum des Konzerns auswirken.
Alle Aussagen über die weitere Entwicklung der Agenturgruppe beruhen auf Informationen und Erkenntnissen, die zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Geschäftsberichts bekannt waren. Da diese Daten kontinuierlichen Änderungen unterliegen, sind Prognosen stets mit Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlichen Ergebnisse können daher abweichen.
Die SYZYGY Gruppe erstellt ihre Prognosen auf Basis ihrer organischen Entwicklung. Akquisitionen können das künftige Wachstum des Konzerns positiv beeinflussen.
Ferner können positive Impulse für die Geschäftsentwicklung aus der Akquisition bedeutender Neukunden kommen, ebenso wie aus der Weiterentwicklung bestehender Kundenbeziehungen, wenn über die geplanten Projekte hinaus weitere Budgets gewonnen werden können.
Im Jahr Vier nach der Lehman-Pleite scheint die wirtschaftliche Zukunft Europas ungewisser denn je: Während sich die Entwicklung in einigen Regionen – wenn auch auf niedrigem Niveau – zu stabilisieren scheint, kämpfen die südeuropäischen Staaten mit einem sich verstärkenden Kreislauf aus Schuldenanstieg, schrumpfender Wirtschaft, Arbeitslosigkeit und schwacher Binnennachfrage. Insbesondere die Auswirkungen der drohenden Staatspleite Griechenlands und damit verbundener, milliardenschwerer Hilfspakete, sind kaum absehbar und erhöhen die Abwärtsrisiken für Vorhersagen deutlich. Prognosen verweisen daher oftmals auf die ihnen zugrundeliegende Annahme, dass die griechische Schuldenkrise gelöst werden kann und sie keine unvorhersehbaren Folgen für die Euro-Zone und die gesamteuropäische Wirtschaft hat.*
Auch wenn sich die konkreten Werte unterscheiden, stimmen die unterschiedlichen Voraussagen in ihrem generellen Trend überein: Während das 2012er-Wachstum in weiten Teilen unter dem Niveau des Vorjahres liegen soll und sogar milde Rezessionen möglich sind, wird für 2013 wieder mit einer Belebung der Konjunktur gerechnet.
Den 17 Euro-Ländern sagt Eurostat für das Jahr 2012 ein kleines Wachstum von 0,5 Prozent voraus, der Internationale Währungsfonds (IWF) geht dagegen von einer Schrumpfung der europäischen Wirtschaft um 0,5 Prozent aus. Mit 1,3 Prozent bzw. 0,8 Prozent fallen die Prognosen für 2013 etwas positiver aus.
Auch Deutschland wird das Wachstum des Jahres 2011 von 3,0 Prozent nicht aufrechterhalten können. Eurostat und die deutsche Bundesregierung trauen Deutschland für 2012 eine BIP-Entwicklung von 0,8 Prozent bzw. 0,7 Prozent zu, der IWF kalkuliert mit 0,3 Prozent erneut konservativer. Für 2013 liegen die Prognosen bei 1,5 Prozent.
Obgleich selbst kein Euroland, wird Großbritannien aufgrund seiner engen Wirtschafts- und Finanzbeziehungen zur Währungsunion von den Geschehnissen auf dem europäischen Kontinent maßgeblich beeinflusst. Die starke Fokussierung auf die Finanzbranche bei gleichzeitig sinkendem Anteil der Industrie stellt das Land zusätzlich vor grundlegende strukturelle Probleme, deren Lösung bislang aussteht.
Die Prognosen für 2012 fallen daher auch für UK mit einem Mittel von 0,5 Prozent niedrig aus, wobei sich dieser Wert aus 27 breit gestreuten Einzelwerten zwischen -1,3 Prozent und 1,5 Prozent ergibt. Die Streuung für das Jahr 2013 zeigt mit 0,5 Prozent bis 2,5 Prozent zumindest einen gemeinsamen Wachstumstrend und ergibt einen Durchschnittswert von 1,8 Prozent.
Der europäische Werbemarkt 2012 bewegt sich im Spannungsfeld zweier ambivalenter Einflüsse: Auf der einen Seite stehen die rückläufigen Konjunkturerwartungen und die mit der Euro-Krise verbundenen Unsicherheiten, die sich hemmend auf Werbeinvestitionen auswirken können. Auf der anderen Seite schaut die Welt mit der Sommerolympiade und der Fußball-Europameisterschaft auf zwei internationale Großereignisse, die zu erhöhten Werbeaktivitäten führen werden.
Für Deutschland setzt PricewaterhouseCoopers einen Anstieg der gesamten Werbeinvestionen in 2012 von 3,7 Prozent an. Online-Werbung soll zweistellig um 11,6 Prozent zulegen. Für das Jahr 2013 ermittelte die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit 3,1 Prozent bzw. 11,1 Prozent vergleichbare Werte.
* Alle zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Geschäftsberichts verfügbaren Prognosen entstanden vor dem 20. Februar 2012 und damit vor der Zusage eines weiteren Hilfspaktes an Griechenland in Höhe von EUR 130 Mrd.
Der Online-Vermarkterkreis sagt dem deutschen Online-Werbemarkt für 2012 ein Wachstum um 11 Prozent auf EUR 6,3 Mrd. aus.
Für Großbritannien geht der Interessensverband Advertising Association/WARC davon aus, dass die nachlassende Konjunktur die Sondereffekte von Olympiade und Europameisterschaft teilweise aufheben wird. Er hat seine frühere Prognose für 2012 daher um knapp einen Prozentpunkt auf nun 3,8 Prozent nach unten revidiert. Auch ZenithOptimedia verringerte ihre Voraussage für UK leicht und erwartet einen Anstieg der Werbeinvestitionen um 4,5 Prozent. Ausgaben in Online-Werbung sollen 10,4 Prozent höher ausfallen als in 2011.
Aufgrund der punktgenauen Zielgruppenansprache („Targeting“) und der hohen Transparenz des Werbeerfolgs hat sich digitales Marketing bislang als weitgehend krisenfest erwiesen. SYZYGY geht daher davon aus, dass Unternehmen ihre Werbebudgets auch bei nachlassender Konjunktur weiterhin zugunsten von Online-Werbung und Suchmaschinen-Marketing verschieben oder aufstocken werden.
Neben den sozialen Netzwerken bieten auch das mobile Internet und Applikationen für Smartphones oder Tablet-PCs immer breitere und komplexere Möglichkeiten des digitalen Marketings.
Organische wie auch anorganische Wachstumschancen sieht SYZYGY derzeit vor allem in Deutschland. Mit dem Bezug neuer Büroräume im Zentrum der Frankfurter Innenstadt wurde ein wichtiger Schritt unternommen, um die beiden Hauptgeschäftsfelder der SYZYGY Deutschland GmbH - das Agenturgeschäft und das Plattformgeschäft – differenzierter zu kommunizieren, zu stärken und auszubauen.
Darüber hinaus hat die Gruppe im Januar 2012 die Gesellschaft Hi-ReS! Berlin GmbH gegründet, die im zweiten Quartal 2012 ihren Geschäftsbetrieb aufnehmen wird.
Für 2012 strebt die SYZYGY Gruppe ein zweistelliges Wachstum der Umsatzerlöse an. Wachstumstreiber ist dabei erwartungsgemäß das deutsche Segment, während die Umsätze des britischen Segments wahrscheinlich leicht rückläufig sein werden.
Investitionen in den Ausbau der Gruppe können das operative Ergebnis des deutschen Segments belasten. Insgesamt rechnet SYZYGY daher in beiden Segmenten mit einem nur einstelligen EBIT-Wachstum.
Für 2013 geht SYZYGY in beiden Geschäftssegmenten wieder von einem zweistelligen Wachstum sowohl im Umsatz als auch beim EBIT aus.
Die neu gegründete Gesellschaft Hi-ReS! New York wird voraussichtlich sowohl in 2012 als auch in 2013 ein zweistelliges Umsatzwachstum sowie ein positives operatives Ergebnis erzielen können.
Zum 25. Januar 2012 hat die SYZYGY Gruppe die neue Gesellschaft Hi-ReS! Berlin GmbH gegründet, die im zweiten Quartal 2012 ihren Geschäftsbetrieb aufnehmen wird.
Weitere wesentliche Ereignisse mit nennenswertem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sind nicht eingetreten.
Vorstand und Aufsichtsrat haben am 2. November 2011 eine aktualisierte Erklärung zum Corporate Goverance Kodex abgegeben und veröffentlicht.
Ferner wird im Rahmen der Erklärung zur Unternehmensführung die Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat beschrieben.
Beide Erklärungen können auf der Webseite im Bereich „Investor Relations“ eingesehen werden, erreichbar über http://www.syzygy.net.
SYZYGY AG
Der Vorstand
Marco Seiler
Frank Wolfram
Andy Stevens
AKTIVA
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| 31.12.2011 TEUR |
31.12.2010 TEUR |
|
|---|---|---|
| Langfristige Aktiva | ||
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 19.495 | 19.401 |
| Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 2.565 | 1.750 |
| At-Equity bewertete Finanzinvestitionen | 604 | 0 |
| Sonstige Vermögenswerte | 511 | 487 |
| Aktive latente Steuern | 603 | 57 |
| Summe langfristige Aktiva | 23.778 | 21.695 |
| Kurzfristige Aktiva | ||
| Liquide Mittel | 7.533 | 5.839 |
| Wertpapiere | 12.024 | 18.042 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 8.523 | 10.675 |
| Sonstige Vermögenswerte und Rechnungsabgrenzungsposten | 2.203 | 2.215 |
| Summe kurzfristige Aktiva | 30.283 | 36.771 |
| Summe Aktiva | 54.061 | 58.466 |
| Passiva | ||
| 31.12.2011 TEUR |
31.12.2010 TEUR |
|
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital* | 12.828 | 12.828 |
| Kapitalrücklage | 20.207 | 20.207 |
| Eigene Aktien | -116 | -116 |
| Übriges Konzernergebnis | -2.900 | -2.107 |
| Bilanzgewinn | 9.918 | 9.601 |
| Summe Eigenkapital | 39.937 | 40.413 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | ||
| Langfristige Verbindlichkeiten | 200 | 249 |
| Passive latente Steuern | 57 | 55 |
| Summe langfristige Verbindlichkeiten | 257 | 304 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | ||
| Steuerrückstellungen und -verbindlichkeiten | 785 | 2.874 |
| Sonstige Rückstellungen | 2.170 | 1.439 |
| Erhaltene Anzahlungen | 2.052 | 2.399 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 8.255 | 9.205 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 605 | 1.832 |
| Summe kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | 13.867 | 17.749 |
| Summe Passiva | 54.061 | 58.466 |
* Bedingtes Kapital TEUR 1.200 (Vorjahr: TEUR 1.200).
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| Anhang | 2011 TEUR |
2010 TEUR |
Veränd. | |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | (5.1) | 28.313 | 27.247 | 4% |
| Einstandskosten der erbrachten Leistungen | -19.609 | -18.170 | 8% | |
| Vertriebs- und Marketingkosten | -2.542 | -2.415 | 5% | |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -3.939 | -3.810 | 3% | |
| Sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen, netto | (5.2) | 365 | 316 | 16% |
| Operatives Ergebnis | 2.588 | 3.168 | -18% | |
| Finanzergebnis | (5.6) | 1.387 | 1.107 | 25% |
| Ergebnis vor Steuern | 3.975 | 4.275 | -7% | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (5.7) | -1.097 | -479 | 129% |
| Konzernergebnis | 2.878 | 3.796 | -24% | |
| davon Ergebnisanteil der Aktionäre der SYZYGY AG | 2.878 | 3.796 | -24% | |
| Konzernergebnis der Periode | 2.878 | 3.796 | -24% | |
| Differenzen aus Fremdwährungsumrechnung | (5.8) | 241 | 524 | -54% |
| Erfolgsneutrale Änderung unrealisierter Gewinne und Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren | (3.6) | -1.550 | 347 | n.a. |
| Steuereffekt | 516 | -42 | n.a. | |
| Übriges Gesamtergebnis der Periode | -793 | 829 | n.a. | |
| Gesamtergebnis | 2.085 | 4.625 | -55% | |
| Ergebnis je Aktie aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit (verwässert und unverwässert in EUR) | (6.1) | 0,22 | 0,30 | -27% |
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| TEUR | TEUR | |
|---|---|---|
| Konzernergebnis der Periode | 2.878 | 3.796 |
| Anpassungen um nicht liquiditätswirksame Effekte: | ||
| - Abschreibung auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | -213 | 237 |
| - Abschreibungen auf Anlagevermögen | 628 | 773 |
| - Gewinne und Verluste aus dem Verkauf von Wertpapieren | -236 | -301 |
| - Ertragssteureraufwand / -ertrag | 1.097 | 479 |
| - Zinserträge und -aufwendungen | -1.090 | -804 |
| - Erträge aus Beteiligungen At Equity | -62 | 0 |
| - sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge | 50 | -1.178 |
| Veränderungen der: | ||
| - Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und anderer Aktiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 2.169 | 7.416 |
| - erhaltenen Anzahlungen | -347 | 678 |
| - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zu- zuordnen sind | -2.222 | -3.131 |
| - erhaltene / gezahlte Ertragssteuern | -1.530 | -446 |
| - erhaltene / gezahlte Zinsen | 877 | 813 |
| Cashflow aus der operativen Tätigkeit | 1.999 | 8.332 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens und immateriellen Vermögenswerten | 113 | 77 |
| Veränderung der langfristigen Aktiva | -24 | -26 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | -1.495 | -296 |
| Erwerb von Wertpapieren des Umlaufvermögens | -5.135 | -19.117 |
| Verkauf von Wertpapieren des Umlaufvermögens | 10.052 | 16.275 |
| Erwerb von Beteiligungen At Equity | -531 | 0 |
| Erwerb von konsolidierten Unternehmen | -723 | -5.159 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | 2.257 | -8.246 |
| Kapitalerhöhung | 0 | 2.572 |
| Dividende | -2.561 | -2.561 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -2.561 | 11 |
| Cashflow gesamt | 1.695 | 97 |
| Liquide Mittel zum Jahresanfang | 5.839 | 5.747 |
| Währungsveränderungen | -1 | -5 |
| Liquide Mittel zum Periodenende | 7.533 | 5.839 |
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| Anzahl Aktien in 1.000 Stück | Gezeichnetes Kapital TEUR |
Kapitalrücklage TEUR |
Eigene Aktien TEUR |
Bilanzgewinn TEUR |
|
|---|---|---|---|---|---|
| 01. Januar 2010 | 12.078 | 12.078 | 18.385 | -116 | 8.444 |
| Gesamtergebnis | 3.796 | ||||
| Dividende | -2.561 | ||||
| Kapitalerhöhung | 750 | 750 | 1.822 | ||
| Transfer in Bilanzgewinn | -78 | ||||
| 31. Dezember 2010 | 12.828 | 12.828 | 20.207 | -116 | 9.601 |
| 01. Januar 2011 | 12.828 | 12.828 | 20.207 | -116 | 9.601 |
| Gesamtergebnis | 2.878 | ||||
| Dividende | -2.561 | ||||
| 31. Dezember 2011 | 12.828 | 12.828 | 20.207 | -116 | 9.918 |
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| Übriges Konzernergebnis | |||
|---|---|---|---|
| Währungsumrechnung TEUR |
Unrealisierte Gewinne und Verluste TEUR |
Summe Eigenkapital TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- |
| 01. Januar 2010 | -2.591 | -345 | 35.855 |
| Gesamtergebnis | 524 | 305 | 4.625 |
| Dividende | -2.561 | ||
| Kapitalerhöhung | 2.572 | ||
| Transfer in Bilanzgewinn | -78 | ||
| 31. Dezember 2010 | -2.067 | -40 | 40.413 |
| 01. Januar 2011 | -2.067 | -40 | 40.413 |
| Gesamtergebnis | 241 | -1.034 | 2.085 |
| Dividende | -2.561 | ||
| 31. Dezember 2011 | -1.826 | -1.074 | 39.937 |
Der Konzernabschluss der SYZYGY AG (im Folgenden „SYZYGY“, „Gruppe“ „Konzern“ oder „Gesellschaft“ genannt) für das Geschäftsjahr 2011 wurde nach den Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) sowie den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) in der gültigen Fassung zum 31. Dezember 2011 – wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind und den ergänzenden Vorschriften des § 315a HGB entsprechen – erstellt. Die nach § 315a Abs. 1 HGB darüber hinaus anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften wurden beachtet. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
Die Gesellschaft wurde am 01. Mai 2000 unter der Firma SYZYGY AG in das Handelsregister beim Amtsgericht Bad Homburg (HRB 6877) eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Bad Homburg, Deutschland. Die Anschrift lautet: SYZYGY AG, Im Atzelnest 3, 61352 Bad Homburg v. d. H.
SYZYGY ist eine weltweite Agenturgruppe für digitales Marketing. Die SYZYGY AG nimmt die Aufgaben einer geschäftsführenden Holding wahr, indem sie zentrale Dienstleistungen im Bereich Strategie, Planung, Technologieentwicklung, Rechnungswesen, IT-Infrastruktur und Finanzierung erbringt. Ferner unterstützt die SYZYGY AG die Tochtergesellschaften bei Neugeschäftsaktivitäten und realisierte im Geschäftsjahr 2011 Umsätze aus Projektgeschäften mit Dritten. Die Tochtergesellschaften üben als operative Einheiten das Beratungs- und Dienstleistungsgeschäft aus. Mit Niederlassungen in Bad Homburg, Frankfurt am Main, Hamburg, London und New York bieten die Töchter weltweiten Großunternehmen ein ganzheitliches Dienstleistungsspektrum rund um unternehmensrelevante Internet-Lösungen: von der strategischen Beratung über Projektplanung, Konzeption und Gestaltung bis hin zur technischen Realisierung. Suchmaschinenmarketing und Online Media Planung komplettieren das Serviceangebot. So ermöglicht es SYZYGY ihren Kunden, das (mobile) Internet als leistungsstarkes Kommunikations- und Vertriebsmedium zu nutzen und die Interaktion mit Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern zu verbessern und zu vertiefen. Die Geschäftsschwerpunkte liegen in den Branchen Automobile, Finanzdienstleistungen, Telekommunikation / IT, Handel und Konsumgüter sowie Media und Unterhaltung.
Grundlage für den Konzernabschluss sind die Jahresabschlüsse der in den Konzern einbezogenen Gesellschaften. Diese wurden nach IFRS entsprechenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Die Bilanzstichtage dieser Unternehmen entsprechen dem Konzernabschlussstichtag.
In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2011 wurden neben der SYZYGY AG als oberstes Mutterunternehmen folgende Tochterunternehmen vollkonsolidiert, da der SYZYGY AG unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht und sie über die Finanz- und Geschäftspolitik dieser Gesellschaften bestimmen kann:
| (1) | Hi-ReS! Hamburg GmbH, Hamburg, Deutschland (kurz: Hi-ReS! HH) |
| (2) | Hi-ReS! London Ltd, London, Großbritannien (kurz: Hi-ReS! LON) |
| (3) | Hi-ReS! New York Inc., New York City, Vereinigte Staaten von Amerika (kurz: Hi-ReS! NY) |
| (4) | Mediopoly Ltd, Jersey, Großbritannien (kurz: Mediopoly) |
| (5) | SYZYGY Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H., Deutschland (kurz: SYZYGY Deutschland) |
| (6) | SYZYGY UK Ltd, London, Großbritannien (kurz: SYZYGY UK) |
| (7) | uniquedigital GmbH, Hamburg, Deutschland (kurz: uniquedigital) |
| (8) | Unique Digital Marketing Ltd, London, Großbritannien (kurz: Unique Digital UK) |
Darüber hinaus wird neben den vollkonsolidierten Tochterunternehmen die Ars Thanea s.k.a., Warschau, Polen (kurz: Ars Thanea) als Gemeinschaftsunternehmen nach der At-Equity-Methode in den Konzernabschluss der SYZYGY einbezogen.
Gemeinschaftsunternehmen sind Gesellschaften, über die mit anderen die gemeinschaftliche Führung ausgeübt wird.
Assoziierte Unternehmen sind Gesellschaften, auf die SYZYGY maßgeblichen Einfluss ausübt und die weder Tochterunternehmen noch Gemeinschaftsunternehmen sind.
Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögenswerte und Schulden sind nach der für SYZYGY einheitlich geltenden Konzernbilanzierungs- und Bewertungsrichtlinie nach IFRS angesetzt und bewertet worden.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach IFRS 3 unter Anwendung der Erwerbsmethode. Die Beteiligungsbuchwerte werden mit dem Eigenkapital des Tochterunternehmens zum Zeitpunkt des Erwerbs verrechnet. Hierbei werden Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten mit den jeweiligen Zeitwerten angesetzt. Der verbleibende Unterschiedsbetrag wird als Firmenwert unter den immateriellen Vermögenswerten ausgewiesen. Vorhandene und erworbene Firmenwerte werden gemäß IFRS 3 nicht planmäßig abgeschrieben, sondern mindestens einmal jährlich bzw. bei dem Vorliegen von Anhaltspunkten für Wertminderungen entsprechend den Regelungen des IAS 36 auf ihre Werthaltigkeit mittels eines einstufigen Testverfahrens überprüft.
Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung werden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen verrechnet. Die im Rahmen der Schuldenkonsolidierung aufgetretenen Differenzen werden erfolgswirksam berücksichtigt und in der Konzerngesamtergebnisrechnung unter den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.
Bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden Innenumsätze der einbezogenen Tochterunternehmen mit den darauf entfallenden Aufwendungen verrechnet. Soweit in Einzelabschlüssen Wertberichtigungen auf Anteile einbezogener Gesellschaften oder konzerninterner Forderungen gebildet wurden, werden diese im Rahmen der Konsolidierung zurückgenommen.
Aufgrund der Art des Geschäfts und der Struktur im Konzern entfällt die Ermittlung und Eliminierung von Zwischenergebnissen.
Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen werden, werden beim Erwerb mit ihren anteiligen neu bewerteten Vermögenswerten (zuzüglich etwaigem Goodwill), Schulden und Eventualschulden bilanziert. Der Goodwill aus der Anwendung der Equity-Methode wird nicht planmäßig abgeschrieben. Die Werthaltigkeit des aus der Anwendung der Equity-Methode resultierenden Buchwerts der Beteiligung wird untersucht, wenn Anzeichen für eine Wertminderung vorliegen. Sofern der Buchwert der Beteiligung ihren erzielbaren Betrag übersteigt, ist in Höhe der Differenz ein Wertminderungsaufwand zu erfassen. Der erzielbare Betrag wird durch den beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und Nutzungswert bestimmt.
Bei ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgängen werden die ertragsteuerlichen Auswirkungen berücksichtigt und latente Steuern in Ansatz gebracht.
Die Erstellung des Konzernabschlusses nach IFRS erfordert Schätzungen und Annahmen, welche die Beträge von Vermögenswerten, Verbindlichkeiten und finanziellen Verpflichtungen zum Bilanzstichtag sowie die Erträge und Aufwendungen des Berichtsjahres beeinflussen können. Insbesondere bei der Bewertung der Rückstellungen, der Forderungen aus unfertigen Projekten und bei Optionsrechten sowie korrespondierend beim Goodwill waren jeweils Schätzungen erforderlich.
Die Bewertung von Vermögenswerten des Sachanlagevermögens und immateriellen Vermögenswerten ist mit Schätzungen zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts zum Erwerbszeitpunkt verbunden, wenn diese im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworben wurden. Ferner ist die erwartete Nutzungsdauer der Vermögenswerte zu schätzen. Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte von Vermögenswerten basiert auf Beurteilungen des Managements.
Die Ermittlung des erzielbaren Betrags einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit im Rahmen des Impairment Tests ist mit Schätzungen durch das Management verbunden. Näheres dazu ist unter 3.1 Geschäfts- oder Firmenwert erläutert.
Das Management bildet Wertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen, um erwarteten Verlusten Rechnung zu tragen, die aus der Zahlungsunfähigkeit von Kunden resultieren. Die vom Management verwendeten Grundlagen für die Beurteilung der Angemessenheit der Wertberichtungen auf zweifelhafte Forderungen sind die Fälligkeitsstruktur der Forderungssalden und Erfahrungen in Bezug auf Ausbuchungen von Forderungen in der Vergangenheit, die Bonität der Kunden sowie Veränderungen der Zahlungsbedingungen. Bei einer Verschlechterung der Finanzlage der Kunden kann der Umfang der tatsächlich vorzunehmenden Ausbuchungen den Umfang der erwarteten Ausbuchungen übersteigen.
Ferner ist bei der Ermittlung der aktiven und passiven latenten Steuern für jedes Besteuerungssubjekt die erwartete tatsächliche Ertragsteuer zu berechnen, und die temporären Differenzen aus der unterschiedlichen Behandlung bestimmter Bilanzposten zwischen dem IFRS-Konzernabschluss und dem steuerrechtlichen Abschluss sind zu beurteilen. Soweit temporäre Differenzen vorliegen, führen diese grundsätzlich zum Ansatz von aktiven und passiven latenten Steuern im Konzernabschluss. Aktive latente Steuern werden in dem Maß angesetzt, in dem es wahrscheinlich ist, dass sie genutzt werden können. Kommt es zu einer Änderung der Werthaltigkeitsbeurteilung der aktiven latenten Steuern, sind die angesetzten aktiven latenten Steuern – entsprechend der ursprünglichen Bildung – erfolgswirksam oder erfolgsneutral abzuwerten bzw. wertberichtigte aktive latente Steuern erfolgswirksam oder erfolgsneutral zu aktivieren. Ansatz und Bewertung von Rückstellungen sind im erheblichen Umfang mit Einschätzungen der SYZYGY verbunden. Die Beurteilung, dass eine finanzielle Schuld entsteht, bzw. die Quantifizierung der möglichen Höhe der Zahlungsverpflichtung beruht auf der Einschätzung der jeweiligen Situation durch das Management. Für drohende Verluste werden Rückstellungen gebildet, wenn Leistung und Gegenleistung aus diesem Geschäft mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht ausgeglichen gegenüberstehen und dieser Verlust verlässlich geschätzt werden kann.
Die tatsächlichen Beträge können von diesen Schätzungen und Annahmen abweichen. Annahmen und Schätzungen beruhen immer auf dem jeweils aktuell verfügbaren Kenntnisstand. Sollte die tatsächliche Entwicklung dennoch von der erwarteten abweichen, werden, falls erforderlich, die entsprechenden Positionen angepasst.
Hinsichtlich der Buchwerte der von Schätzungsunsicherheiten betroffenen Vermögenswerte und Schulden am Abschlussstichtag wird auf die Aufgliederung der einzelnen Konzernabschlussposten verwiesen.
Bei der Umrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften wird das Konzept der funktionalen Währung angewendet. Da die ausländischen Gesellschaften wirtschaftlich selbstständig arbeiten, ist die Landeswährung identisch mit der funktionalen Währung dieser Unternehmen. Aus diesem Grund werden gemäß IAS 21 38 ff die Vermögenswerte und Schulden zum Bilanzstichtagskurs und die Aufwendungen und Erträge zu Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Translationsdifferenzen werden ergebnisneutral im sonstigen Ergebnis der Gesamtergebnisrechnung gezeigt. In der Entwicklung des Anlagevermögens werden der Stand zu Beginn und am Ende des Geschäftsjahres zum jeweiligen Stichtagskurs und die übrigen Positionen zu Durchschnittskursen umgerechnet. Ein sich ergebender Unterschiedsbetrag wird sowohl bei den Anschaffungs- und Herstellkosten als auch bei den kumulierten Abschreibungen in einer separaten Zeile als Kursdifferenz gezeigt.
In den in lokaler Währung aufgestellten Einzelabschlüssen der konsolidierten Gesellschaften werden monetäre Posten in fremder Währung gemäß IAS 21 zum Stichtagskurs am Jahresende bewertet; daraus resultierende Währungsgewinne und -verluste werden unmittelbar ergebniswirksam.
Die SYZYGY AG hat folgende Verlautbarungen bzw. Änderungen von Verlautbarungen des IASB im Geschäftsjahr erstmalig beachtet:
―
IFRS 1: Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards (Änderung)
Diese Ergänzung des IFRS 1 verschafft den Erstanwendern die gleichen Erleichterungen bei der Erstellung von Vergleichszahlen im Zusammenhang mit den verbesserten Angaben zu Finanzinstrumenten gemäß IFRS 7/IAS 24: Angaben durch Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen (Überarbeitung). Durch die Änderungen wurde die Definition der nahe stehenden Unternehmen und Personen grundlegend überarbeitet. Auch ergeben sich Ausnahmen von der Offenlegungspflicht für Unternehmen, an denen der Staat beteiligt ist und zumindest einen wesentlichen Einfluss ausübt.
―
IAS 32: Finanzinstrumente – Klassifizierung von Bezugsrechten (Änderung)
Regelung der Bilanzierung von Bezugsrechten in Fremdwährung für Unternehmen, die an unterschiedlichen internationalen Börsen gelistet sind. Rechte und Optionen auf den Erwerb von Eigenkapitalinstrumenten werden hiernach unabhängig von ihrer Währung als Eigenkapitalinstrumente behandelt.
―
IFRIC 14 / IAS 19: Die Begrenzung eines leistungsorientierten Vermögenswerts, Mindestdotierungspflicht und ihre Wechselwirkung (Änderung)
Die Interpretation betrifft Pensionspläne, für die Mindestfinanzierungsvorschriften existieren. Leistet das Unternehmen für die Beiträge Vorauszahlungen, so darf es dafür einen Vermögenswert aktivieren.
―
IFRIC 19: Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente
Die Interpretation findet Anwendung beim Tausch von Fremdkapital in Eigenkapitalinstrumente eines Emittenten. In IFRIC 19 wird klargestellt, dass die Eigenkapitalinstrumente des Unternehmens, die im Zuge der Umwandlung ausgegeben werden, als Teil des gezahlten Entgelts zur Tilgung der finanziellen Verbindlichkeit anzusehen sind.
―
Verschiedene Änderungen oder Korrekturen der vorhandenen IFRS bzw. Folgeänderungen durch zuvor an anderen IFRS vorgenommenen Modifikationen:
| • | Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards durch Verbesserungen an IFRSs (AIP 2010) |
| • | IFRS 3: Business Combinations durch Verbesserungen an IFRSs (AIP 2010) |
| • | IFRS 7: Finanzinstrumente: Angaben durch Verbesserungen an IFRSs (AIP 2010) |
| • | IAS 1: Darstellung des Abschlusses durch Verbesserungen an IFRSs (AIP 2010) |
| • | IAS 34: Zwischenberichterstattung durch Verbesserungen an IFRSs (AIP 2010) |
| • | IFRIC 13: Kundenbindungsprogramme durch Verbesserungen an IFRSs (AIP 2010) |
| • | Folgeänderungen durch IAS 27 Konzernabschlüsse und Bilanzierung von Anteilen an Tochterunternehmen an IAS 21, IAS 28 und IAS 31 |
Die erstmalige Anwendung der oben genannten Verlautbarungen bzw. Änderungen von Verlautbarungen des IASB haben keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Nachfolgende Standards, Interpretationen und Änderungen wurden bis zum Bilanzstichtag vom IASB herausgegeben und in EU-Recht übernommen, sind für die SYZYGY AG jedoch erst in der Folgeperiode anzuwenden. Die SYZYGY AG hat auch keinen Gebrauch von einer vorzeitigen Anwendung gemacht.
| ― | IFRS 7: Finanzinstrumente – Angaben (Änderung) Im Oktober 2010 hat das IASB die Verlautbarung „Disclosures - Transfers of Financial Assets“ als Ergänzung zu IFRS 7 „Financial Instruments: Disclosures“ veröffentlicht. Die Änderung schreibt quantitative und qualitative Angaben zu solchen Übertragungen von finanziellen Vermögenswerten vor, bei denen die übertragenen Vermögenswerte vollständig ausgebucht werden oder beim übertragenden Unternehmen ein anhaltendes Engagement (Continuing Involvement) verbleibt. Dadurch soll den Anwendern ein besserer Einblick in Transaktionen, wie zum Beispiel Verbriefungen, ermöglicht werden. Die Änderungen sind anwendbar für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2011 beginnen. Im November 2011 wurden sie von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen. |
Die erstmalige Anwendung der genannten Vorschriften wird voraussichtlich keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der SYZYGY Gruppe haben.
Nachfolgende Standards, Interpretationen und Änderungen wurden bis zum Bilanzstichtag vom IASB herausgegeben, aber noch nicht in EU-Recht übernommen und werden von der SYZYGY AG noch nicht angewendet.
―
IFRS 9: „Financial Instruments, Bewertungskategorien“
| • | Das IASB hat im November 2009 IFRS 9 „Financial Instruments“ veröffentlicht. Die Änderungen wurden bisher noch nicht von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen. IFRS 9 regelt die Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten. IFRS 9 schreibt vor, dass finanzielle Vermögenswerte einer der folgenden zwei Bewertungskategorien zuzuordnen sind: „Zu fortgeführten Anschaffungskosten“ oder „at Fair Value“. IFRS 9 eröffnet ein Wahlrecht der Bewertung zum Fair Value, indem er gestattet, finanzielle Vermögenswerte, die normalerweise der Kategorie „at Amortized Cost“ zuzuordnen wären, der Kategorie „at Fair Value“ zuzuordnen, wenn dies Inkongruenzen bei der Bewertung oder beim Ansatz beseitigt oder erheblich verringert. |
―
IFRS 9: „Financial Instruments“, finanzielle Verbindlichkeiten
| • | Im Oktober 2010 hat das IASB die Vorschriften zur Bilanzierung von finanziellen Verbindlichkeiten veröffentlicht. Diese werden in IFRS 9 „Financial Instruments“ integriert und ersetzen die hierzu existierenden Vorschriften in IAS 39 „Financial Instruments: Recognition and Measurement“. Die neue Verlautbarung übernimmt die Vorschriften zur Einbuchung und Ausbuchung sowie die meisten Vorschriften zur Klassifizierung und Bewertung unverändert aus IAS 39. Die Verlautbarung ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2015 beginnen. Diese Verlautbarung wurde bislang noch nicht von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen. |
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„Deferred Tax: Recovery of Underlying Assets – Amendments to IAS 12“
| • | Das IASB hat im Dezember 2010 die Verlautbarungen „Deferred Tax: Recovery of Underlying Assets – Amendments to IAS 12“ veröffentlicht. Die neue Verlautbarung bestimmt, welche Art der Realisierung für bestimmte Vermögenswerte zu unterstellen ist, da sich je nach Art der Realisierung unterschiedliche Steuerkonsequenzen ergeben. Sie ist anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2012 beginnen, und wurde bislang noch nicht von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen. |
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„Drei neue IFRS (IFRS 10, IFRS 11, IFRS 12) sowie zwei überarbeitete Standards (IAS 27, IAS 28)“
| • | Das IASB hat im Mai 2011 drei neue IFRS (IFRS 10, IFRS 11, IFRS 12) sowie zwei überarbeitete Standards (IAS 27, IAS 28) zur Bilanzierung von Beteiligungen an Tochterunternehmen, gemeinschaftlichen Vereinbarungen und assoziierten Unternehmen veröffentlicht. Die Regelungen wurden bisher noch nicht von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen und sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen, verpflichtend anzuwenden. |
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IFRS 10 „Consolidated Financial Statements“ & „IAS 27 Consolidated and Separate Financial Statements“
| • | IFRS 10 „Consolidated Financial Statements“ führt ein einheitliches Konsolidierungskonzept ein und gibt damit die bisherige Unterscheidung zwischen „klassischen“ Tochterunternehmen (IAS 27) und Zweckgesellschaften (SIC-12) auf. Beherrschung (Control) besteht dann und nur dann, wenn ein Investor über die Entscheidungsmacht verfügt, variablen Rückflüssen ausgesetzt ist oder ihm Rechte bezüglich der Rückflüsse zustehen und er infolge der Entscheidungsmacht in der Lage ist, die Höhe der variablen Rückflüsse zu beeinflussen. Mit Inkrafttreten des IFRS 10 wird SIC-12 „Consolidation – Special Purpose Entities“ aufgehoben; ebenfalls aufgehoben werden die konzernabschlussrelevanten Vorschriften des IAS 27 „Consolidated and Separate Financial Statements“. |
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IFRS 11 „Joint Arrangements“
| • | IFRS 11 „Joint Arrangements“ wird IAS 31 „Interests in Joint Ventures“ sowie SIC-13 „Jointly Controlled Entities – Non-Monetary Contributions by Venturers“ ersetzen. Er regelt die Bilanzierung von Gemeinschaftsunternehmen (Joint Ventures) und von gemeinschaftlichen Tätigkeiten (Joint Operations). Mit Aufhebung von IAS 31 ist die Anwendung der Quotenkonsolidierungsmethode für Gemeinschaftsunternehmen nicht länger zulässig. Die Anwendung der Equity-Methode ist nunmehr in der Neufassung des IAS 28 „Interests in Associates and Joint Ventures“ geregelt und erstreckt sich sowohl auf assoziierte Unternehmen als auch Gemeinschaftsunternehmen. Bei Bestehen einer gemeinschaftlichen Tätigkeit werden die zurechenbaren Vermögenswerte, Schulden, Aufwendungen und Erträge gemäß der Beteiligungsquote unmittelbar in den Konzern- und Jahresabschluss des „Joint Operator“ übernommen. |
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IFRS 12 „Disclosure of Interests in Other Entities“
| • | In IFRS 12 „Disclosure of Interests in Other Entities“ werden sämtliche Angabepflichten, die im Konzernabschluss in Bezug auf Tochterunternehmen, gemeinschaftliche Vereinbarungen und assoziierte Unternehmen sowie nicht konsolidierte strukturierte Unternehmen zu tätigen sind, zentral gebündelt. |
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IAS 27 „Separate Financial Statements“
| • | Die Neufassung des IAS 27 „Separate Financial Statements“ regelt ausschließlich die bilanzielle Abbildung von Tochter-, Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen im Jahresabschluss sowie zugehörige Anhangangaben (Einzelabschluss gemäß § 325 Abs. 2a HGB). |
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IAS 28 „Investments in Associates and Joint Ventures“
| • | Die Neufassung des IAS 28 „Investments in Associates and Joint Ventures“ regelt die Einbeziehung von Anteilen an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode. |
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IFRS 13 „Fair Value Measurement“
| • | Ebenfalls im Mai 2011 hat das IASB den IFRS 13 „Fair Value Measurement“ veröffentlicht. Mit diesem Standard schafft das IASB einen einheitlichen übergreifenden Standard zur Fair Value-Bewertung. IFRS 13 ist verpflichtend prospektiv für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen, anzuwenden. Kern der Neuregelung ist unter anderem eine neue Fair Value-Definition, die den Fair Value als Veräußerungspreis einer tatsächlichen oder hypothetischen Transaktion zwischen unabhängigen Marktteilnehmern unter marktüblichen Bedingungen am Bewertungs-Stichtag charakterisiert. Für Finanzinstrumente ändert sich der Umfang dieser Vorschriften nahezu gar nicht. Die bekannte drei-stufige Fair Value-Hierarchie ist übergreifend anzuwenden. Die Anwendung des IFRS 13 führt voraussichtlich zu keinen erweiterten Anhangangaben im Abschluss der SYZYGY. Die Regelungen wurden bisher noch nicht von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen. |
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IAS 1 „Presentation of Financial Statements“
| • | Das IASB hat im Juni 2011 Änderungen zu IAS 1 „Presentation of Financial Statements“ veröffentlicht. Die Änderungen verlangen, dass die im sonstigen Ergebnis dargestellten Posten in zwei Kategorien unterteilt werden müssen – in Abhängigkeit davon, ob sie in Zukunft über die Gewinn- und Verlustrechnung gebucht werden (Recycling) oder nicht. Die Änderungen zu IAS 1 sind verpflichtend anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2012 beginnen, und wurden bisher noch nicht von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen. SYZYGY prüft die hieraus resultierenden Effekte auf die Darstellung des Abschlusses. |
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IAS 19 „Employee Benefits“
| • | Ebenfalls im Juni 2011 hat das IASB Änderungen zu IAS 19 „Employee Benefits“ veröffentlicht. Die Änderungen führen zum Wegfall bestehender Wahlrechte bei der Erfassung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste. Da die sog. Korridormethode zukünftig nicht mehr zulässig sein wird, sind versicherungsmathematische Gewinne und Verluste sofort in voller Höhe und ausschließlich erfolgsneutral innerhalb des Eigenkapitals zu erfassen. SYZYGY sieht derzeit keine Relevanz der Änderungen für den Abschluss. |
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IAS 32 „Financial Instruments: Presentation“
| • | Im Dezember 2011 hat das IASB in IAS 32 „Financial Instruments: Presentation“ Präzisierungen zu den Saldierungsvorschriften veröffentlicht. Um die Saldierungsvoraussetzungen nach IAS 32 zu erfüllen, darf nach den neuen Vorschriften der für den Bilanzierenden zum gegenwärtigen Zeitpunkt bestehende Rechtsanspruch auf Saldierung nicht unter der Bedingung eines künftigen Ereignisses stehen und muss sowohl im ordentlichen Geschäftsverkehr als auch bei Verzug und Insolvenz einer Vertragspartei gelten. Des Weiteren wird bestimmt, dass ein Bruttoausgleichsmechanismus die Saldierungsvoraussetzungen nach IAS 32 erfüllt, sofern keine wesentlichen Kredit- und Liquiditätsrisiken verbleiben, Forderungen und Verbindlichkeiten in einem einzigen Verrechnungsprozess verarbeitet werden und er damit im Ergebnis äquivalent ist zu einem Nettoausgleich. Die neuen Vorschriften sind verpflichtend rückwirkend anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen, und wurden bisher noch nicht von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen. SYZYGY geht derzeit von keinen wesentlichen Änderungen aus. |
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IFRS 7 „Financial Instruments: Disclosures“
| • | Ebenfalls im Dezember 2011 hat das IASB in IFRS 7 „Financial Instruments: Disclosures“ erweiterte Angabepflichten zu Saldierungsrechten veröffentlicht. Neben erweiterten Angaben zu nach IAS 32 tatsächlich vorgenommenen Saldierungen werden für bestehende Saldierungsrechte unabhängig davon, ob eine Saldierung nach IAS 32 tatsächlich vorgenommen wird, Angabepflichten eingeführt. Die neuen Vorschriften sind verpflichtend rückwirkend anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen, und wurden bisher noch nicht von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen. SYZYGY geht derzeit nicht von erweiterten Angabepflichten aus. |
Der Konzernabschluss der Gesellschaft wird, soweit nicht anders angegeben, in TEUR dargestellt. Die Bilanzierung erfolgt unter der Grundannahme einer bestehenden, positiven Fortführungsprognose.
Die Bilanz ist in Anwendung von IAS 1 nach lang- und kurzfristigen Vermögenswerten und Schulden gegliedert. Als kurzfristig werden solche Vermögenswerte und Schulden angesehen, die innerhalb eines Jahres fällig sind. Unabhängig von ihrer Fälligkeit werden Vorräte sowie Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auch dann als kurzfristig angesehen, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres, jedoch innerhalb des normalen Verlaufs des Geschäftszyklus verkauft, verbraucht oder fällig werden.
Die Gesamtergebnisrechnung ist im Bereich der erfolgswirksam im Periodenergebnis auszuweisenden Aufwendungen und Erträge gemäß IAS 1.103 nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Dabei werden den Umsatzerlösen die zu ihrer Erzielung angefallenen Aufwendungen gegenübergestellt, die grundsätzlich den Funktionsbereichen Herstellung, Vertrieb und allgemeine Verwaltung zugeordnet werden können.
Immaterielle Vermögenswerte umfassen Geschäfts- und Firmenwerte, Markenrechte und Software.
Die Bilanzierung und Erstbewertung immaterieller Vermögenswerte erfolgt gemäß IAS 38. Demnach werden einzeln erworbene immaterielle Vermögenswerte zu ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über drei Jahre abgeschrieben, sofern sie eine bestimmte Nutzungsdauer haben. Der planmäßige Aufwand aus Abschreibungen wird je nach Zuordnung der Vermögenswerte zu den Funktionsbereichen des Unternehmens unter den Funktionskosten in der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesen.
Immaterielle Vermögenswerte, die im Zuge eines Unternehmenskaufs übernommen wurden, werden gemäß IFRS 3 mit ihrem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt bewertet. Spätere Wertminderungen werden durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt. Bei steigenden Zeitwerten von zuvor außerplanmäßig abgeschriebenen Vermögenswerten wird die Erhöhung als Wertaufholung erfasst.
Immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer, wie Geschäfts- und Firmenwerte aus Unternehmenserwerben, werden gemäß IFRS 3 in Verbindung mit IAS 36 sowie 38 nicht planmäßig abgeschrieben, sondern mindestens einmal jährlich entsprechend den Regelungen des IAS 36 auf ihre Werthaltigkeit überprüft (Impairment Test). Im Rahmen des Impairment Tests werden jeweils zum 31. Dezember die Buchwerte des Eigenkapitals der den Geschäfts- und Firmenwerten zugrunde liegenden zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (cash generating units, CGU) einschließlich des Buchwertes des der jeweiligen CGU zugeordneten Geschäfts- oder Firmenwertes mit den erzielbaren Werten (recoverable amount) dieser CGU verglichen. Der erzielbare Wert ergibt sich aus dem höheren der beiden Werte (Nutzungswert und Netto-Veräußerungswert). Als zahlungsmittelgenerierende Einheiten werden bei SYZYGY die Einzelgesellschaften definiert. Die Bestimmung der Nutzungswerte erfolgt nach dem Discounted-Cash-Flow (DCF)-Verfahren. Die nach dem DCF-Verfahren zu diskontierenden zukünftigen Cashflows werden über eine mittelfristige Planung zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ermittelt. In diese Planung fließen die Erfahrungen aus der Vergangenheit, Erkenntnisse über aktuelle operative Ergebnisse sowie Schätzungen des Managements über zukünftige Entwicklungen ein. Dabei finden regelmäßig auch Markt- und Branchenprognosen von führenden Branchenanalysten wie Nielsen ihre Berücksichtigung. Auf die Ausführungen im Lagebericht sei diesbezüglich verwiesen. Insbesondere die Schätzungen des Managements über zukünftige Entwicklungen, wie z. B. die Umsatzentwicklung, sind mit Unsicherheiten behaftet. Übersteigt der zu testende Buchwert den nach dem DCF-Verfahren ermittelten erzielbaren Betrag, liegt eine Wertminderung vor und es ist auf den erzielbaren Betrag abzuschreiben.
Das Sachanlagevermögen enthält Mietereinbauten und Betriebs- und Geschäftsausstattungen und wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Mietereinbauten werden linear über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer oder gegebenenfalls über die kürzere Laufzeit des jeweiligen Mietvertrages abgeschrieben. Die Betriebs- und Geschäftsausstattungen werden linear, in der Regel über drei bis zu dreizehn Jahre, abgeschrieben.
Stellen sich bei immateriellen oder materiellen Vermögenswerten des Anlagevermögens Anzeichen für außerplanmäßige Wertminderungen ein, so wird gemäß IAS 36 beurteilt, ob die betroffenen Vermögenswerte auf ihre beizulegenden Zeitwerte abzuschreiben sind. Dies ist dann der Fall, wenn der erzielbare Betrag niedriger ist als der Buchwert. Sollten die Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen im Bereich des Anlagevermögens – bis auf Geschäfts- oder Firmenwerte – nicht mehr bestehen, werden Wertaufholungen vorgenommen.
Zu den relevanten Finanzinstrumenten gehören bei SYZYGY Wertpapiere, derivative Finanzinstrumente sowie Zahlungsmittel.
Wertpapiere, die gemäß IAS 39 als zum Verkauf verfügbar („available-for-sale“) klassifiziert werden, werden bei der erstmaligen Erfassung zu ihren Anschaffungskosten, die in der Regel dem Fair Value entsprechen, bewertet, anschließend mit ihren beizulegenden Zeitwerten, die in der Regel den Markt- oder Börsenwerten an den Finanzmärkten entsprechen. Unrealisierte Gewinne und Verluste werden im Eigenkapital unter der Position „Übriges Konzernergebnis“ und in der Gesamtergebnisrechnung im Posten „Erfolgsneutrale Änderung unrealisierter Gewinne und Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren“ ausgewiesen. Ausgenommen hiervon sind Verluste aus nicht nur vorübergehenden Wertminderungen sowie Gewinne und Verluste aus der Fremdwährungsumrechnung von monetären Posten, welche in der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgswirksam erfasst werden. Wird ein Wertpapier der Kategorie „available-for-sale“ veräußert oder wird eine außerplanmäßige Wertminderung festgestellt, werden die bis dahin in der Neubewertungsrücklage angesammelten Gewinne und Verluste im Periodenergebnis erfasst. In der Vergangenheit erfolgswirksam erfasste Wertminderungen von Wertpapieren werden bei Eigenkapitalinstrumenten nicht erfolgswirksam rückgängig gemacht. Wertaufholungen bei Fremdkapitalinstrumenten werden hingegen erfolgswirksam erfasst.
Zinsänderungen führen bei festverzinslichen Wertpapieren in Abhängigkeit von der Duration zu Kursschwankungen. Hierfür werden keine Kurssicherungsgeschäfte abgeschlossen. Derivative Finanzinstrumente werden zum Marktwert bilanziert. Änderungen der Marktwerte werden erfolgswirksam erfasst.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Zeitpunkt der Umsatzrealisierung bzw. der übergebenen Leistung erfasst. Dabei werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Soweit keine Abwertungen aufgrund von Ausfallrisiken erforderlich sind, erfolgt die Bilanzierung zum Nennwert. Forderungen mit einer Fälligkeit, die über ein Jahr hinausgeht, werden marktüblich abgezinst. Erbrachte Leistungen aus Festpreisprojekten, die entsprechend ihrem Fertigstellungsgrad analog der PoC-Methode (percentage of completion) im Sinne des IAS 11 realisiert werden, sind ebenfalls in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen (siehe auch Abschnitt 2.9 Umsatzrealisierung).
Eigene Aktien werden als Abzug vom Eigenkapital ausgewiesen. Insofern vermindert der Umfang des Aktienrückkaufs das Eigenkapital. Die gesamten Anschaffungskosten aus dem Erwerb eigener Aktien werden in einer Position als Abzugsposten vom Eigenkapital ausgewiesen.
Gewinne aus der Veräußerung eigener Aktien werden erfolgsneutral den Kapitalrücklagen zugerechnet.
Aktive und passive latente Steuern werden für temporäre Differenzen zwischen den Wertansätzen in der Konzernbilanz nach IFRS und der Steuerbilanz angesetzt.
Aktive und passive latente Steuern sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen, sofern sie nicht aufrechenbar gegenüber der gleichen Steuerbehörde bestehen. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt zu den Steuersätzen, die nach geltender Rechtslage in den jeweiligen Ländern zum Zeitpunkt der Realisierung (Umkehrung der Steuerlatenzen) voraussichtlich gelten werden.
Der Buchwert der latenten Steueransprüche wird jedes Jahr am Stichtag geprüft und herabgesetzt, falls es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass ein ausreichendes zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird, gegen das die abzugsfähige temporäre Differenz oder der ertragsteuerliche Verlustvortrag verwendet werden kann.
Gemäß IAS 39 werden kurzfristige Verbindlichkeiten im Zugangszeitpunkt mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt, der im Wesentlichen ihrem Marktwert entspricht. Bei langfristigen Verbindlichkeiten erfolgt die Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten. Diese werden nach Maßgabe der Effektivzinsmethode durch eine Abzinsung des Erfüllungsbetrages ermittelt und bis zur Fälligkeit fortgeführt.
Nach IAS 37 werden sonstige Rückstellungen nur gebildet, sofern eine entsprechende rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber Dritten besteht, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrags zuverlässig schätzbar ist. In die Berechnung der sonstigen Rückstellungen fließen alle zu berücksichtigenden Kostenbestandteile ein.
Eventualschulden sind mögliche Verpflichtungen, die aus Ereignissen der Vergangenheit resultieren und deren Existenz durch das Eintreten oder Nichteintreten eines oder mehrerer unsicherer künftiger Ereignisse bedingt ist, die nicht vollständig unter Kontrolle der SYZYGY stehen. Eventualschulden sind zudem gegenwärtige Verpflichtungen, die aus Ereignissen der Vergangenheit resultieren, bei denen der Abfluss von Ressourcen, die wirtschaftlichen Nutzen verkörpern, unwahrscheinlich ist oder bei denen der Umfang der Verpflichtung nicht verlässlich geschätzt werden kann.
Eventualschulden werden zu ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt, wenn sie im Rahmen eines Unternehmenserwerbs übernommen wurden. Nicht im Rahmen eines Unternehmenserwerbs übernommene Eventualschulden werden nicht angesetzt.
Die sonstigen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag bilanziert. Etwaige Wertminderungen bei den sonstigen Vermögenswerten werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.
SYZYGY erzielt Umsatzerlöse aus Beratungs- und Entwicklungsleistungen sowie aus der Durchführung von Werbekampagnen.
Umsätze aus Beratungsleistungen und durch Produktion von Inhalten für digitale Medien werden realisiert, wenn die Leistung in Übereinstimmung mit den zugrunde liegenden vertraglichen Vereinbarungen erbracht wurde, eine Zahlung seitens des Kunden wahrscheinlich ist und der Rechnungsbetrag feststeht bzw. bestimmbar ist.
Beratungsleistungen auf Festpreisbasis werden analog der PoC-Methode (percentage of completion) realisiert. Der Fertigstellungsgrad der Projekte wird anhand des Vergleichs der bereits erbrachten Zeiteinheiten zu den gesamten zur Fertigstellung des Projektes geplanten Zeiteinheiten ermittelt. Anpassungen aufgrund einer veränderten Planung werden regelmäßig durchgeführt. Für drohende Verluste aus derartigen Projekten werden Wertberichtigungen oder Rückstellungen in vollem Umfang in der Periode gebildet, in der sie erkennbar werden.
In manchen Projektverträgen sind Teilleistungen („milestones“) vereinbart. In diesen Fällen wird eine Teilrealisierung der Umsatzerlöse nach Erbringung der jeweiligen Teilleistung sowie der Abnahme der Teilleistung durch den Kunden vorgenommen.
Erträge in Form von Zinsen u. Ä. werden periodengerecht abgegrenzt.
Das wirtschaftliche Eigentum an Leasing-Gegenständen wird nach den gegenwärtig geltenden Regelungen der IFRS demjenigen Vertragspartner in einem Leasingverhältnis zugerechnet, der die wesentlichen Chancen und Risiken trägt, die mit dem Leasing-Gegenstand verbunden sind. Bei einem Operating Lease trägt der Leasinggeber die wesentlichen Chancen und Risiken, so dass der Leasing-Gegenstand in der Bilanz des Leasinggebers angesetzt wird.
Beim Operating Lease werden beim Leasingnehmer während des Zeitraums des Leasingverhältnisses die gezahlten Leasingraten erfolgswirksam erfasst.
Ausgaben für Werbemaßnahmen werden zum Zeitpunkt ihres Anfalls ergebniswirksam in der Konzerngesamtergebnisrechnung erfasst.
Die tatsächlichen Ertragsteuern werden gemäß den steuerrechtlichen Bestimmungen der Länder ermittelt, in denen die betroffenen Gesellschaften tätig sind. Die Berechnung der latenten Ertragsteuern nach IAS 12 beinhaltet die Berechnung von Steuerabgrenzungen auf unterschiedliche Wertansätze von Aktiva und Passiva in Handelsbilanz (IFRS) und Steuerbilanz. Laufende und latente Steuern werden erfolgswirksam als Aufwand oder Ertrag erfasst, es sei denn, dass sie im Zusammenhang mit Posten stehen, deren Wertänderungen direkt im Eigenkapital berücksichtigt wurden. In diesem Fall wird die latente Steuer ebenfalls direkt im Eigenkapital erfasst.
Das Ergebnis je Aktie wird in Übereinstimmung mit IAS 33 ermittelt. Dabei entspricht der unverwässerte Wert dem Konzernergebnis, geteilt durch die gewichtete, durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres ausgegebenen Aktien. Der Erwerb eigener Aktien vermindert entsprechend die Anzahl ausgegebener Aktien.
Bei der Berechnung des verwässerten Ergebnisses werden neben den ausstehenden Aktien auch alle ausstehenden, noch nicht ausgeübten Optionen berücksichtigt, deren innerer Wert während der Berichtsperiode positiv war. Der innere Wert ergibt sich aus der Differenz zwischen dem beizulegenden Zeitwert und dem Ausübungspreis einer Option. Die Anzahl der hieraus zusätzlich zu berücksichtigenden Aktien berechnet sich aus dem Vergleich der aus der Ausübung erzielbaren Erlöse mit dem Marktwert dieser Aktien. Die verbleibende Differenz, ausgedrückt in Anzahl der Aktien zum Marktwert, entspricht dem Verwässerungseffekt, der durch die fiktive Ausübung dieser Optionen entstanden wäre.
Der ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 19.495 (Vorjahr: TEUR 19.401) ist im Rahmen der Akquisitionen der uniquedigital in Hamburg, der Unique Digital UK in London und der Hi-ReS! LON entstanden. Im Ausweis des Geschäfts- oder Firmenwertes ist die Ausübung einer Option auf die ausstehenden 20 Prozent der Anteile an der Hi-ReS! LON berücksichtigt.
Als zahlungsmittelgenerierende Einheiten werden bei SYZYGY die Einzelgesellschaften definiert. Die Bestimmung der Nutzungswerte erfolgt nach dem Discounted-Cash-Flow (DCF)-Verfahren. Die nach dem DCF-Verfahren zu diskontierenden zukünftigen Cashflows werden über eine mittelfristige Planung zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ermittelt. Im Zuge der Feststellung der Höhe der EBIT-Zahlen wurden die zugrunde liegenden Planungen entsprechend angepasst. Die Anpassungen der Earn-Out-Zahlungen und des Optionsrechts führten zu einem Abgang beim Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 66 im Geschäftsjahr 2011. In 2010 führten die Anpassungen ebenfalls zu einem Abgang von TEUR 284.
Die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erworbenen Geschäfts- und Firmenwerte und immateriellen Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer wurden zur Überprüfung der Werthaltigkeit den folgenden zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (cash generating units, CGU) zugeordnet:
| • | uniquedigital |
| • | Unique Digital UK |
| • | Hi-ReS! LON |
In der folgenden Tabelle sind die den CGUs zugeordneten Buchwerte der Geschäfts- oder Firmenwerte und immateriellen Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer dargestellt.
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| uniquedigital | Unique Digital UK | Hi-ReS! LON | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 2011 | 2010 | 2009 | 2011 | 2010 | 2009 | 2011 | 2010 | 2009 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| GoF | 8.841 | 8.841 | 8.841 | 8.450 | 8.308 | 7.963 | 2.204 | 2.252 | 2.445 |
| Imm. Vw. (unbest. ND) | 0 | 0 | 0 | 130 | 127 | 121 | 176 | 174 | 164 |
Die Werthaltigkeit der Geschäfts- oder Firmenwerte wurde durch einen Werthaltigkeitstest zum 31. Dezember 2011 nachgewiesen, so dass keine Abschreibungen erforderlich waren. Die Berechnung des erzielbaren Betrags der CGU wurde auf Basis des Nutzungswerts unter Verwendung von Cashflow-Prognosen zum 31. Dezember 2011 ermittelt. Die Prognosen basieren auf vom Management für einen Zeitraum von fünf Jahren genehmigten Finanzplänen, die jährlich aktualisiert werden. Zu den wesentlichen Annahmen, auf denen die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts beruht, gehören Annahmen zu Wachstumsraten, Margenentwicklung und Diskontierungssatz.
Für die CGUs Unique Digital UK und Hi-ReS! LON wurde in England ein Zinssatz für risikofreie 30-jährige Staatsanleihen von 2,92 Prozent (Vorjahr: 3,99 Prozent), ein unveränderter Risikozuschlag von 5,0 Prozent und ein Branchen-Beta von 0,6 (Vorjahr: 0,539) zugrunde gelegt, so dass sich ein WACC (Weighted Average Cost of Capital) von 5,9 Prozent (Vorjahr: 6,7 Prozent) nach Steuern bzw. 8,2 Prozent (Vorjahr: 9,3 Prozent) vor Steuern ergab. Hierbei fand ein unveränderter durchschnittlicher Steuersatz von 28 Prozent Berücksichtigung. Den entsprechenden Geschäftsplanungen ist ein erwartetes Umsatzwachstum bei Hi-ReS! LON von jeweils 20,2 Prozent p. a. (Vorjahr 8 Prozent) für 2012 bzw. 5 Prozent p. a. (Vorjahr: 5 Prozent) für die Jahre 2013 bis 2016 sowie 0 Prozent als Terminal Value unterlegt. Bei der Unique Digital UK ist im Rahmen der Geschäftsplanung für 2012 ein erwartetes Umsatzwachstum von 8,6 Prozent p. a. (Vorjahr: Umsatzrückgang von 38,5 Prozent) und ab 2013 bis 2016 ein Umsatzwachstum von 10 Prozent p. a. (Vorjahr: 15 Prozent) sowie 0 Prozent als Terminal Value zugrunde gelegt.
Marktforschungsinstitute gehen für das Jahr 2012 von einer Wachstumsrate des Online-Werbemarktes von 10 Prozent in Großbritannien aus. Auf Basis der zugrunde liegenden Informationen identifizierte das Management in der aktualisierten Analyse keinen Wertminderungsbedarf für Unique Digital UK oder für Hi-ReS! LON. Ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 8.450 (Vorjahr: TEUR 8.308) für Unique Digital UK und TEUR 2.204 (Vorjahr: TEUR 2.252) für Hi-ReS! LON ist den jeweiligen CGUs zugeordnet.
Für uniquedigital in Deutschland wurde ein Zinssatz für risikofreie 30-jährige Staatsanleihen von 2,55 Prozent (Vorjahr: 3,52 Prozent), ein unveränderter Risikozuschlag von 5,0 Prozent und ein Branchen-Beta von 0,6 (Vorjahr: 0,539) unterstellt, so dass sich ein WACC (Weighted Average Cost of Capital) von 5,6 Prozent (Vorjahr: 6,2 Prozent) nach Steuern bzw. von 7,9 Prozent (Vorjahr: 8,9 Prozent) vor Steuern ergab. Hierbei fand ein unveränderter durchschnittlicher Steuersatz von 30 Prozent Berücksichtigung. Der Geschäftsplan sieht einen Umsatzrückgang von 0,4 Prozent p. a. (Vorjahr: Umsatzrückgang von 8 Prozent) für das Jahr 2012 und 23 Prozent p. a. Umsatzwachstum (Vorjahr: 15 Prozent) für das Jahr 2013 sowie 10 Prozent p.a. Umsatzwachstum (Vorjahr: 15 Prozent) für die Jahre 2014 bis 2016 sowie 0 Prozent als Terminal Value vor.
Marktforschungsinstitute gehen für das Jahr 2012 von einer Wachstumsrate von 11 Prozent in Deutschland aus. Auf Basis der zugrunde liegenden Informationen identifizierte das Management in der aktualisierten Analyse keinen Wertminderungsbedarf für uniquedigital, der ein unveränderter Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 8.841 zugeordnet ist.
Sollten sich die wesentlichen Annahmen zu Zinssatz, Wachstumsraten und Margenentwicklung verändern, so ergeben sich andere Nutzungswerte der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten. Ein Anstieg des Zinssatzes für 30-jährige Staatsanleihen um 1 Prozentpunkt würde in Deutschland zu einem Anstieg des WACC vor Steuern um 1,5 Prozentpunkte und in der Folge zu einem Rückgang der Nutzungswerte um 16 Prozent aufgrund des höheren Diskontierungsfaktors führen. Vergleichbar wären die Auswirkungen bei den Nutzungswerten in Großbritannien.
Das Anlagevermögen hat sich im Vorjahr wie folgt entwickelt:
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| in TEUR | Geschäfts- oder Firmenwert | Immaterielle Vermögenswerte | Mietereinbauten | Betriebs- und Geschäftsausstattung | Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| Anschaffungskosten | 19.249 | 844 | 738 | 4.621 | 25.452 |
| 1. Jan. 2010 Zugänge | 0 | 36 | 2 | 278 | 316 |
| Abgänge | -284 | 0 | -12 | -313 | -609 |
| Währungskursänderungen | 436 | 21 | 5 | 64 | 526 |
| Anschaffungskosten | 19.401 | 901 | 733 | 4.650 | 25.685 |
| 31. Dez. 2010 Kumulierte Abschreibungen | 0 | 436 | 485 | 3.100 | 4.021 |
| 1. Jan. 2010 Zugänge | 0 | 66 | 72 | 635 | 773 |
| Abgänge | 0 | 0 | -4 | -288 | -292 |
| Währungskursänderungen | 0 | 3 | 1 | 28 | 32 |
| Kumulierte Abschreibungen | 0 | 505 | 554 | 3.475 | 4.534 |
| 31. Dez. 2010 Buchwert 31. Dez. 2009 | 19.249 | 408 | 253 | 1.521 | 21.431 |
| Buchwert 31. Dez. 2010 | 19.401 | 396 | 179 | 1.175 | 21.151 |
Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist wie folgt:
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| in TEUR | Geschäfts- oder Firmenwert | Immaterielle Vermögenswerte | Mietereinbauten | Betriebs- und Geschäftsausstattung | Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| Anschaffungskosten | 19.401 | 901 | 733 | 4.650 | 25.685 |
| 1. Jan. 2011 Zugänge | 1 | 17 | 572 | 907 | 1.497 |
| Abgänge | -111 | 0 | -49 | -223 | -383 |
| Währungskursänderungen | 204 | 8 | 2 | 24 | 238 |
| Anschaffungskosten | 19.495 | 926 | 1.258 | 5.358 | 27.037 |
| 31. Dez. 2011 Kumulierte Abschreibungen | 0 | 505 | 554 | 3.475 | 4.534 |
| 1. Jan. 2011 Zugänge | 0 | 55 | 37 | 536 | 628 |
| Abgänge | 0 | 0 | -25 | -179 | -204 |
| Währungskursänderungen | 0 | 3 | 1 | 15 | 19 |
| Kumulierte Abschreibungen | 0 | 563 | 567 | 3.847 | 4.977 |
| 31. Dez. 2011 Buchwert 31. Dez. 2010 | 19.401 | 396 | 179 | 1.175 | 21.151 |
| Buchwert 31. Dez. 2011 | 19.495 | 363 | 691 | 1.511 | 22.060 |
Die immateriellen Vermögenswerte enthalten, unter Berücksichtigung von Fremdwährungseffekten, Markenwerte in Höhe von TEUR 306 (Vorjahr: TEUR 301), die im Rahmen der Erstkonsolidierung der Hi-ReS! LON und der Unique Digital UK entstanden und in voller Höhe dem Segment Großbritannien zuzuordnen sind. Die Markenwerte unterliegen jeweils einer unbegrenzten Nutzungsdauer, da ein Ende der wirtschaftlichen Nutzung dieser Marken nicht abzusehen ist. Die Betriebs- und Geschäftsausstattungen beinhalten im Wesentlichen Hardware und Büroeinrichtung. Im Geschäftsjahr lagen keine Anhaltspunkte für außerplanmäßige Abschreibungen vor.
Am 3. August 2011 hat die SYZYGY AG 26 Prozent der Anteile am polnischen Design-Studio Ars Thanea s.k.a. in Warschau erworben. Ars Thanea wird als Gemeinschaftsunternehmen „At -Equity“ in den Konzernabschluss einbezogen.
Der Kaufpreis von PLN 2.400.000 wurde noch in 2011 in bar abgegolten und entsprach einer Kaufpreiszahlung von TEUR 531. Zum Bilanzstichtag zeigt Ars Thanea langfristige Vermögenswerte in Höhe von TEUR 2.071 und kurzfristige Vermögenswerte in Höhe von TEUR 365. Somit ergibt sich eine Bilanzsumme von TEUR 2.436. Kurzfristige Schulden bestehen in Höhe von TEUR 166, langfristige existieren nicht. In 2011 erzielte Ars Thanea Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 1.246 sowie ein Ergebnis nach Steuern von TEUR 323. Der SYZYGY AG stehen 26 Prozent der von August bis Dezember erwirtschafteten Erträge in Höhe von TEUR 62 zu, die bei der SYZYGY erfolgswirksam im Finanzergebnis erfasst worden sind und sich beteiligungserhöhend auswirken. Zudem hat sich der Beteiligungswert zum Stichtag aufgrund einer für die SYZYGY AG positiven Wechselkursentwicklung um TEUR 11 erhöht und wurde ergebnisneutral im sonstigen Ergebnis der Gesamtergebnisrechnung gezeigt. Die Beteiligung an Ars Thanea wird zum Stichtag mit TEUR 604 bewertet.
Die sonstigen langfristigen Vermögenswerte sind in Höhe von TEUR 511 (Vorjahr: TEUR 487) bilanziert. Sie betreffen unter anderem Mietkautionen in Höhe von TEUR 510 (Vorjahr: TEUR 487), die fast vollständig auf SYZYGY UK entfallen.
Aufgrund von Bewertungsunterschieden bei den Wertpapieren des Umlaufvermögens kommt es zu einem Ausweis aktiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 421 (Vorjahr: TEUR 58 passive latente Steuern); hierbei ergeben sich aus Bewertungsunterschieden zum handelsrechtlichen Abschluss aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 475 sowie aus Bewertungsdifferenzen zur Steuerbilanz passive latente Steuern von TEUR 54, die verrechnet wurden.
Ferner wurden aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 102 aus Bewertungsunterschieden im Anlagevermögen bei der SYZYGY Deutschland, nicht erfasste Zinsansprüche sowie steuerlich nicht zu berücksichtigende Rückstellungen im Bereich Investor Relations bei der SYZYGY AG erfasst (Vorjahr: TEUR 115). Zudem wurden bei der Hi-ReS! NY aktive latente Steuern im Zusammenhang mit einem Verlustvortrag aus 2011 in Höhe von TEUR 80 erfasst. Die Zusammensetzung der aktiven latenten Steuern ist unter Abschnitt 5.7 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag dargestellt.
Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten und Festgeldanlagen mit einer Laufzeit von weniger als drei Monaten sind in folgender Tabelle dargestellt:
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| in TEUR | 31.12.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Liquide Mittel | 7.533 | 5.839 |
Die liquiden Mittel werden zu jedem Stichtag erfolgswirksam mit ihren beizulegenden Zeitwerten bewertet. Der in der Kapitalflussrechnung angegebene Finanzmittelfonds umfasst ausschließlich die in dieser Bilanzposition genannten Beträge. Verfügungsbeschränkungen über die hier angegebenen Vermögenswerte bestehen nicht.
In der Position Wertpapiere werden von Unternehmen öffentlich begebene Schuldtitel ausgewiesen.
Wie im Vorjahr gehören zum Bilanzstichtag alle Wertpapiere der Kategorie „available-for-sale“ an und werden somit mit ihrem Marktwert bilanziert. Wie in der folgenden Tabelle dargestellt, lag der Marktwert der gesamten Wertpapiere zum 31. Dezember 2011 insgesamt um TEUR 1.548 unter den Anschaffungskosten (Vorjahr: TEUR 235). Im Vorjahr entfielen TEUR 347 auf unrealisierte Kursgewinne und TEUR 345 auf unrealisierte Kursverluste. Wertpapierkäufe und - verkäufe werden jeweils mit Valuta erfasst.
Die Ermittlung der Marktwerte erfolgt anhand von notierten Marktpreisen gemäß Stufe 1 der Fair-Value-Hierarchie. Die unrealisierten Kursverluste sind unter dem Posten „Erfolgsneutrale Änderung der unrealisierten Gewinne und Verluste aus Wertpapieren“ in der Gesamtergebnisrechnung erfasst, die nicht nur vorübergehenden Wertminderungen sind erfolgswirksam erfasst.
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| in TEUR | Anschaffungskosten | Unrealisierte Gewinne | Unrealisierte Verluste | Wertaufholung | Dauernde Wertminderung | 31.12.2010 Buchwert/ Marktwert |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Available-for-sale | 18.277 | 347 | -345 | 0 | -237 | 18.042 |
| Wertpapiere | 18.277 | 347 | -345 | 0 | -237 | 18.042 |
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| in TEUR | Anschaffungskosten | Unrealisierte Gewinne | Unrealisierte Verluste | Wertaufholung | Dauernde Wertminderung | 31.12.2011 Buchwert/ Marktwert |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Available-for-sale | 13.572 | 121 | -1.882 | 213 | 0 | 12.024 |
| Wertpapiere | 13.572 | 121 | -1.882 | 213 | 0 | 12.024 |
Folgende Aufstellung zeigt die Fristigkeit der Wertpapiere zum 31. Dezember 2010:
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| in TEUR | < 1 Jahr | 1-5 Jahre | 5-10 Jahre | Unbefristet | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Available-for-sale | 976 | 9.197 | 7.869 | 0 | 18.042 |
| Wertpapiere | 976 | 9.197 | 7.869 | 0 | 18.042 |
Folgende Aufstellung zeigt die Fristigkeit der Wertpapiere zum 31. Dezember 2011:
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| in TEUR | < 1 Jahr | 1-5 Jahre | 5-10 Jahre | Unbefristet | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Available-for-sale | 0 | 5.157 | 6.867 | 0 | 12.024 |
| Wertpapiere | 0 | 5.157 | 6.867 | 0 | 12.024 |
Die Wertentwicklung des Wertpapierportfolios hängt grundsätzlich von der Entwicklung der Zinsen und der Entwicklung der Credit Spreads ab. Im Durchschnitt weist das Portfolio eine Duration von rund 5,7 (Vorjahr: 5,3) auf, so dass eine Veränderung der Bewertungsparameter um 1 Prozent eine entsprechende Veränderung des Wertpapierportfolios um 5,7 Prozent verursacht. Erhöhen sich also die Credit Spreads um 100 Basispunkte bei gleichbleibendem Zinsniveau, reduziert sich der Wert des Wertpapierportfolios um rund 5,7 Prozent.
Bei den Wertpapieren reduziert SYZYGY Ausfallrisiken, indem bei Neuanlagen grundsätzlich ein Kreditrating von mindestens BBB- (sog. Investment Grade) vorliegen sollte. Alle Anlagen werden bezüglich der Entwicklung des Ratings fortlaufend beobachtet und die Investment-Entscheidung überprüft. Grundsätzlich wird von einem Emittenten maximal eine Position von EUR 2,0 Mio. eingegangen. Bei Neuanlagen mit Rating BBB-betragen die Positionen maximal EUR 1,0 Mio. Alle Wertpapiere unterliegen darüber hinaus Kursveränderungen in Abhängigkeit der Veränderung der Credit Spreads kombiniert mit der Restlaufzeit.
Diese Position setzt sich wie folgt zusammen:
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| in TEUR | 31.12.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Forderungen | 8.299 | 10.476 |
| Forderungen aus analoger PoC-Anwendung | 224 | 199 |
| 8.523 | 10.675 |
Für noch nicht berechnete Leistungen werden TEUR 224 (Vorjahr: TEUR 199) Forderungen und Umsatzerlöse unter analoger Anwendung der PoC-Methode ausgewiesen. Für die im Rahmen der PoC-Methode realisierten Projekte sind Kosten in Höhe von TEUR 204 angefallen. Hieraus ergibt sich eine Marge von TEUR 20.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen fallen in die Bewertungskategorie Loans and Receivables nach IAS 39.
Die Altersstruktur der Forderungen stellt sich wie folgt dar:
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| Davon: zum Abschlussstichtag nicht wertgemindert und in den folgenden Zeitbändern überfällig | ||||
|---|---|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (nach Wertberichtigungen) in TEUR |
0-90 Tage | 91–180 Tage | 181–360 Tage | mehr als 360 Tage |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| zum 31.12.2011 | 8.379 | 89 | 51 | 4 |
| zum 31.12.2010 | 10.608 | 38 | 6 | 23 |
Für erkennbare Ausfallrisiken werden angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Ebenso wie im Vorjahr wurden in 2011 keine Einzelwertberichtigungen gebildet.
Die sonstigen Vermögenswerte setzen sich zum 31. Dezember 2011 und 2010 jeweils wie folgt zusammen:
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| in TEUR | 31.12.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Steuererstattungsansprüche | 1.265 | 1.141 |
| Zinsforderungen | 385 | 542 |
| Rechnungsabgrenzungen | 489 | 473 |
| Übrige | 64 | 59 |
| 2.203 | 2.215 |
Alle sonstigen Vermögenswerte werden innerhalb von 12 Monaten fällig. Die Zinsforderungen, die in die Bewertungskategorie Loans and Receivables nach IAS 39 fallen, stellen verwertbare Finanzinstrumente dar und werden in folgender Fälligkeitsstruktur abgebildet:
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| in TEUR Zinsforderungen | 0-90 Tage | 91–180 Tage | 181–360 Tage |
|---|---|---|---|
| zum 31.12.2011 | 144 | 133 | 108 |
| zum 31.12.2010 | 329 | 110 | 103 |
Die Rechnungsabgrenzungen beinhalten Vorauszahlungen für Mieten, Internetverbindungen und Versicherungen.
Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft zum 31. Dezember 2011 beläuft sich auf EUR 12.828.450 und ist eingeteilt in 12.828.450 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von EUR 1,00. Davon befanden sich 25.000 Stückaktien im eigenen Bestand.
Zum Stichtag wurden die Anteile wie folgt gehalten:
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| in Tsd. | Aktien | in Prozent |
|---|---|---|
| WPP Group (UK) Ltd. (direkt und indirekt) | 3.581 | 27,92 |
| Marco Seiler | 622 | 4,85 |
| Andrew Stevens | 375 | 2,92 |
| Streubesitz | 8.225 | 64,12 |
| Eigene Aktien | 25 | 0,19 |
| 12.828 | 100 |
Im Rahmen der Hauptversammlung am 27. Mai 2011 wurde der Beschluss zur möglichen Erhöhung des Grundkapitals erneuert. Demnach ist der Vorstand unter Vorbehalt der Zustimmung des Aufsichtrats ermächtigt, zusätzliche auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien bis zum 27. Mai 2016 auszugeben. Das genehmigte Kapital beträgt EUR 6.000.000,00.
Außerdem wurde der Vorstand im Rahmen der Hauptversammlung am 29. Mai 2009 im Zusammenhang mit dem Mitarbeiterbeteiligungsprogramm zu einer bedingten Kapitalerhöhung ermächtigt, in deren Rahmen bis zu 1.200.000 zusätzliche Aktien ausgegeben werden können. Im Geschäftsjahr 2011 wurden ebenso wie im Vorjahr keine Optionen ausgeübt.
In 2011 gab es keine Effekte, die die Kapitalrücklage geändert haben. In 2010 hat sich aufgrund der durchgeführten Kapitalerhöhung die Kapitalrücklage um TEUR 1.822 erhöht, da die neuen Aktien zu Marktpreisen emittiert wurden. Der den rechnerischen Nennwert von EUR 1,00 übersteigende Betrag wurde gem. § 272 Abs. 2 HGB als Agio in der Kapitalrücklage erfasst.
Am 28. Mai 2010 hat die Hauptversammlung den Vorstand ermächtigt, bis zum 28. Mai 2015 insgesamt bis zu 10 Prozent der ausstehenden Aktien der Gesellschaft zu erwerben. Der Gesellschaft stehen aus eigenen Aktien keine Dividenden- oder Stimmrechte zu. SYZYGY ist berechtigt, die eigenen Aktien wieder zu veräußern, einzuziehen, Mitarbeitern des Unternehmens als Kompensation oder Dritten eigene Aktien im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen anzubieten. Zum 31. Dezember 2011 befanden sich 25.000 eigene Aktien im Bestand des Unternehmens.
Die im übrigen Konzernergebnis zusammengefassten erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderungen belaufen sich im Geschäftsjahr 2011 auf TEUR -793 (Stand zum 31. Dezember 2010: TEUR 829) und sind im Wesentlichen auf Kursgewinne aus Währungsumrechnungen (TEUR 241) und nicht realisierte Gewinne bzw. Verluste aus Wertpapieren (TEUR -1.034) zurückzuführen.
Grundlage für Dividendenausschüttungen ist das im deutschen handelsrechtlichen Einzelabschluss ausgewiesene und ausschüttungsfähige Eigenkapital. Die Hauptversammlung beschloss am 27. Mai 2011 eine Dividende in Höhe von EUR 0,20 je Aktie, die ab dem 30. Mai 2011 ausgeschüttet wurde. Der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 8.220 wurde auf neue Rechnung vorgetragen und führt zu einem entsprechenden Ausweis im Einzelabschluss der SYZYGY AG.
Zum 31. Dezember 2011 wies der Einzelabschluss der Gesellschaft einen Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 9.078 aus.
Im Konzernabschluss wird zum 31. Dezember 2011 ein Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 9.918 ausgewiesen.
Am 29. Mai 2009 haben die Aktionäre der Gesellschaft einen Aktienoptionsplan für die Mitarbeiter beschlossen. Gemäß diesem Plan kann jede Aktienoption über einen noch festzulegenden Zeitraum und unter Einhaltung einer Sperrfrist von zwei Jahren in eine Aktie der SYZYGY AG umgewandelt werden.
Im Berichtszeitraum wurden keine Optionsrechte gewährt.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Rückstellungen setzen sich zum 31. Dezember 2011 und 2010 jeweils wie folgt zusammen:
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| in TEUR | 31.12.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Rückstellungen: | 8.255 | 9.205 |
| - Zahlungsverpflichtungen gegenüber Dritten | 1.142 | 715 |
| - Personalbezogene Rückstellungen | 737 | 487 |
| - Investor Relations und Jahresabschluss | 291 | 237 |
| 10.425 | 10.644 |
Die Zahlungsverpflichtungen gegenüber Dritten betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen und Kundenboni sowie personalbezogene Rückstellungen für Mitarbeiterboni und Urlaub. Alle Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Rückstellungen sind innerhalb eines Jahres fällig und der Bewertungskategorie Financial Liabilities at Amortized Costs zuzuordnen.
Rückstellungsspiegel zum 31.12.2010
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| in TEUR | Buchwert 1.1.2010 | Inanspruchnahme | Auflösung | Zuführung | Buchwert 31.12.2010 |
|---|---|---|---|---|---|
| Zahlungsver- pflichtungen gegenüber Dritten | 1.056 | -976 | -40 | 675 | 715 |
| Personalbezogene Rückstellungen | 582 | -554 | -9 | 468 | 487 |
| Investor Relations und Jahresabschluss | 200 | -200 | 0 | 237 | 237 |
| 1.838 | -1.730 | -49 | 1.380 | 1.439 |
Rückstellungsspiegel zum 31.12.2011
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| in TEUR | Buchwert 1.1.2011 | Inanspruchnahme | Auflösung | Zuführung | Buchwert 31.12.2011 |
|---|---|---|---|---|---|
| Zahlungsver- pflichtungen gegenüber Dritten | 715 | -567 | -116 | 1.110 | 1.142 |
| Personalbezogene Rückstellungen | 487 | -296 | 0 | 546 | 737 |
| Investor Relations und Jahresabschluss | 237 | -204 | 0 | 258 | 291 |
| 1.439 | -1.067 | -116 | 1.914 | 2.170 |
Die Aufgliederung der Steuerverbindlichkeiten ist in folgender Tabelle dargestellt:
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| in TEUR | 31.12.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Deutsche Umsatzsteuer | 231 | 1.568 |
| Deutsche Ertragsteuer | 433 | 672 |
| Englische Umsatzsteuer | 46 | 466 |
| Englische Ertragsteuer | 75 | 168 |
| 785 | 2.874 |
Die zum Vorjahresstichtag gebildeten Verbindlichkeiten aus den o. g. Steuersachverhalten wurden im Geschäftsjahr mit TEUR 2.874 vollständig getilgt.
Im Folgenden sind die Bestandteile der sonstigen Verbindlichkeiten aufgeführt:
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| in TEUR | 31.12.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Sozialversicherung, Lohn- und Kirchensteuer | 355 | 334 |
| Verpflichtung Option | 200 | 249 |
| Verpflichtungen aus Earn-out-Zahlungen | 0 | 776 |
| Sonstige | 250 | 722 |
| 805 | 2.081 |
Die Verpflichtung aus Earnout-Zahlungen hinsichtlich des Erwerbs der Hi-ReS! LON Ltd wurde in 2011 fällig und in Höhe von TEUR 723 in bar abgegolten. Die Verpflichtung war abhängig von der weiteren Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2011. Hinsichtlich Hi-ReS! London Ltd besteht auch eine gegenseitige Option hinsichtlich des Erwerbs der ausstehenden 20 Prozent der Anteile, die spätestens in 2015 fällig wird. Aufgrund der langen Fristigkeit wird die gegenseitige Option als langfristige Verbindlichkeit ausgewiesen.
Folgende Aufstellung zeigt die Fristigkeiten der sonstigen Verbindlichkeiten und der langfristigen Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2011:
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| in TEUR | < 1 Jahr | 1-5 Jahre | 5-10 Jahre | Unbefristet | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Sonstige Ver- bindlichkeiten | 605 | 0 | 0 | 0 | 605 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 0 | 200 | 0 | 0 | 200 |
Folgende Aufstellung zeigt die Fristigkeiten der sonstigen Verbindlichkeiten und der langfristigen Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2010:
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| in TEUR | < 1 Jahr | 1-5 Jahre | 5-10 Jahre | Unbefristet | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Sonstige Ver- bindlichkeiten | 1.832 | 0 | 0 | 0 | 1.832 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 0 | 249 | 0 | 0 | 249 |
Die sonstigen Verbindlichkeiten sind nach der Bewertungskategorie Financial Liabilities at Amortized Costs bewertet worden.
Die Anwendung des IFRS 8 fordert eine Segmentberichterstattung entsprechend der internen Steuerung (Management-Approach) des Konzerns. Vor diesem Hintergrund berichtet SYZYGY die Segmente nach geographischen Kriterien.
Die SYZYGY AG als Holdinggesellschaft erbringt hauptsächlich Serviceleistungen an die operativen Einheiten und ist deshalb von diesen getrennt zu betrachten. Umsätze, die die SYZYGY AG mit Dritten tätigt, sind ebenso wie das anteilige operative Ergebnis im Segment Deutschland erfasst. Wie im Vorjahr umfasst das Segment Großbritannien SYZYGY UK, Unique Digital UK, Hi-ReS! LON und Mediopoly. Das Segment Deutschland enthält nun neben SYZYGY Deutschland und uniquedigital auch Hi-ReS! HH. Hi-ReS! NY ist im Bereich Zentralfunktion und Konsolidierung enthalten, da die Agentur aufgrund ihrer geringen Umsätze und Bilanzsumme als unwesentlich gilt. Die einzelnen Segmente wenden dieselben Rechnungslegungsgrundsätze wie der Gesamtkonzern an.
Die SYZYGY AG beurteilt die Leistungen der Segmente unter anderem anhand des Umsatzes und des EBITs. Die Zuordnung der Umsatzerlöse gegenüber Dritten erfolgt nach dem Sitz der verkaufenden Unternehmenseinheit. Bei den in der Segmentberichterstattung dargestellten Innenumsätzen handelt es sich nicht um die in der Konzerngesamtergebnisrechnung dargestellten Nettoumsatzerlöse, sondern um die Umsatzerlöse aus Lieferungen und Leistungen, die zwischen den Segmenten, aber nicht außerhalb des Unternehmens stattfinden. Die Transaktionen, die grundsätzlich zu Marktpreisen verrechnet werden, wurden innerhalb der Segmente eliminiert.
Das Segmentvermögen entspricht der Summe aller Aktiva zuzüglich des auf das jeweilige Segment entfallenden Goodwills, gemindert um die Forderungen, die auf Unternehmen des gleichen Segments entfallen.
Die Segmentinvestitionen umfassen Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen.
Die Segmentschulden entsprechen der Summe aller Passiva ohne Eigenkapital, zuzüglich der auf das jeweilige Segment entfallenden Anteile der Minderheiten, und gemindert um die Verbindlichkeiten, die auf Unternehmen des gleichen Segments entfallen.
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| 31.12.2011 in TEUR |
Deutschland | Großbritannien | Zentralfunktionen und Konsolidierung | Summe Konzern |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 18.018 | 10.492 | -197 | 28.313 |
| Innenumsätze | 597 | 281 | -878 | 0 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 3.966 | 1.280 | -2.658 | 2.588 |
| Finanzergebnis | 71 | 5 | 1.311 | 1.387 |
| Vermögenswerte | 19.642 | 20.400 | 14.019 | 54.061 |
| Davon Geschäfts- und Fir- menwerte | 8.841 | 10.654 | 0 | 19.495 |
| Investitionen | 1.293 | 145 | 14 | 1.452 |
| Abschreibungen | 413 | 195 | 20 | 628 |
| Segmentschulden | 10.352 | 5.411 | -1.639 | 14.124 |
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| 31.12.2010 in TEUR |
Deutschland | Großbritannien | Zentralfunktionen und Konsolidierung | Summe Konzern |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 17.913 | 10.241 | -907 | 27.247 |
| Innenumsätze | 493 | 414 | -907 | 0 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 4.330 | 777 | -1.939 | 3.168 |
| Finanzergebnis | 74 | -5 | 1.038 | 1.107 |
| Vermögenswerte | 18.987 | 21.844 | 17.635 | 58.466 |
| Davon Geschäfts- und Firmenwerte | 8.841 | 10.560 | 0 | 19.401 |
| Investitionen | 271 | 33 | 12 | 316 |
| Abschreibungen | 540 | 226 | 7 | 773 |
| Segmentschulden | 9.810 | 8.588 | -345 | 18.053 |
SYZYGY hat im Segment Deutschland und im Segment Großbritannien mit jeweils einem Kunden mehr als 10 Prozent der konsolidierten Umsatzerlöse des Konzerns erzielt. Mit dem Kunden im Segment Großbritannien erzielte SYZYGY EUR 4,6 Mio., mit dem Kunden im Segment Deutschland EUR 3,2 Mio. Umsatz.
In den Umsatzerlösen sind Umsätze aus den Produktbereichen Online Marketing und Design & Build enthalten. SYZYGY weist in der Finanzberichterstattung Netto-Umsatzerlöse aus. Netto-Umsatzerlöse ergeben sich aus Bruttoumsätzen abzüglich Mediakosten, die bei den Online Marketing-Gesellschaften als durchlaufende Posten anfallen. In 2011 erzielte die SYZYGY Gruppe Brutto-Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 21.035 im Bereich Design & Build (Vorjahr: TEUR 19.576) und TEUR 51.308 (Vorjahr: TEUR 67.744) im Bereich Online Marketing. Der Bereich Online Marketing enthält Mediakosten in Höhe von TEUR 43.749 (Vorjahr: TEUR 59.849), so dass sich dort Netto-Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 7.559 (Vorjahr: TEUR 7.895) ergeben. Zwischen den Produktbereichen gab es Innenumsätze in Höhe von TEUR 281 (Vorjahr: TEUR 224).
Die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
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| in TEUR | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Währungskurseffekte | 102 | 78 |
| Erträge aus der KFZ-Nutzung von Arbeitnehmern | 78 | 63 |
| Auflösung von Rückstellungen | 116 | 49 |
| Sonstige | 69 | 126 |
| 365 | 316 |
Der Materialaufwand enthält überwiegend Aufwendungen für freie Mitarbeiter und extern vergebene Dienstleistungen:
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| in TEUR | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 3.350 | 4.842 |
Der Personalaufwand, welcher in den verschiedenen Posten innerhalb der Konzern-Gesamtergebnisrechnung enthalten ist, setzt sich wie folgt zusammen:
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| in TEUR | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 14.647 | 12.421 |
| Sozialabgaben | 1.954 | 1.806 |
| 16.601 | 14.227 |
Im Jahr 2011 betrug die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten der SYZYGY Gruppe 264 Mitarbeiter (Vorjahr: 241 Mitarbeiter).
Zum Geschäftsjahresende 2011 hat sich die Gesamtzahl der SYZYGY Mitarbeiter auf insgesamt 269 (Vorjahr: 242) erhöht. Die Mitarbeiter verteilen sich auf folgende Funktionsbereiche im Unternehmen:
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| Anzahl in Personen | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Strategie / Beratung / Projektmanagement | 65 | 58 |
| Online Marketing / Online Media | 74 | 58 |
| Technologie | 49 | 49 |
| Kreation | 40 | 40 |
| Administration | 41 | 37 |
| 269 | 242 |
Die Abschreibungen setzen sich wie folgt zusammen:
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| in TEUR | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte | 55 | 66 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen | 573 | 707 |
| 628 | 773 |
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| in TEUR | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Zinsen und ähnliche Erträge | 1.090 | 1.049 |
| Ergebnis aus dem Verkauf von Wertpapieren, saldiert | 236 | 303 |
| Zinsaufwendungen und ähnliche Aufwendungen | -1 | -245 |
| Erträge aus At-Equity-Beteiligungen | 62 | 0 |
| 1.387 | 1.107 |
Die Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten eingegangene Zinszahlungen in Höhe von TEUR 877 (Vorjahr: TEUR 827) sowie Erträge durch Wertaufholung von dauernd wertgeminderten Wertpapieren in Höhe von TEUR 213. Im Vorjahr entfielen zudem TEUR 222 auf Nachforderungszinsen aus Steuererstattungen.
Das Ergebnis aus dem Verkauf von Wertpapieren enthält Gewinne in Höhe von TEUR 264 sowie Verluste in Höhe von TEUR 28. Im Finanzergebnis ist eine Auflösung der Zeitbewertungsrücklage in Höhe von TEUR 233 enthalten, da Verkäufe von Wertpapieren realisiert wurden. Im Vorjahr war die Marktbewertung dieser Wertpapiere erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Die Zinsaufwendungen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 1.
Nach IFRS 7.20 sind die Nettoergebnisse nach Bewertungskategorien darzustellen:
Die Zinsen und ähnliche Erträge, Zinsaufwendungen und ähnliche Aufwendungen sowie das Ergebnis aus dem Verkauf von Wertpapieren resultieren in voller Höhe aus der Bewertungskategorie available-for-sale. In den Zinsaufwendungen enthalten sind Zinszahlungen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 14).
Die Erträge aus den At-Equity-Beteiligungen entfallen vollständig auf das der SYZYGY AG zustehende Ergebnis nach Steuern von Ars Thanea für den Zeitraum August bis Dezember 2011.
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| in TEUR | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Inländische Steuern | 785 | 300 |
| Ausländische Steuern | 335 | 226 |
| Latente Steuern | -23 | -47 |
| 1.097 | 479 |
In Deutschland gilt ein einheitlicher Körperschaftsteuersatz von 15 Prozent. Unter Berücksichtigung des Solidaritätszuschlags von 5,5 Prozent zur Körperschaftsteuer ergibt sich ein Steuersatz von 15,8 Prozent. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer hat sich für den Organkreis der SYZYGY AG auf Grund der Gewerbesteuerzerlegung zwischen den Standorten Bad Homburg und Hamburg verändert. Dadurch beträgt der anzuwendende Steuersatz für die Konzernmutter im Berichtsjahr 29,3 Prozent (Vorjahr: 30,7%).
In Großbritannien ergibt sich ein allgemeiner Steuersatz von 26,5 Prozent für 2011.
In den Vereinigten Staaten gilt eine allgemeine Federal Tax von 34 Prozent. Durch zusätzliche kommunale Steuern ergibt sich ein effektiver Steuersatz von 45 Prozent für das Jahr 2011. Im Geschäftsjahr 2011 wurden TEUR 1.530 (Vorjahr: TEUR 446) Ertragsteuern gezahlt.
Die aktiven und passiven latenten Steuern setzen sich wie folgt zusammen:
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| in TEUR | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Aktive latente Steuern Wertpapiere Umlaufvermögen | 421 | -58 |
| Verlustvortrag Hi-ReS! NY | 80 | 0 |
| Anlagevermögen | 51 | 84 |
| Rückstellungen | 35 | 31 |
| Sonstige | 16 | 0 |
| 603 | 57 | |
| Passive latente Steuern | ||
| Effekte aus Erstkonsolidierung Hi-ReS! LON | 55 | 55 |
| Anlagevermögen | 2 | 0 |
| 57 | 55 |
Bei der SYZYGY AG als Organträger sind die aktiven latenten Steuern auf unrealisierte Kursgewinne und -verluste bei Wertpapieren, die steuerlich nicht berücksichtigt werden, unterschiedliche Nutzungsdauern beim Anlagevermögen zwischen IFRS und Steuerbilanz sowie auf die unterschiedliche Bewertung bei der Rückstellung für Investor Relations und Zinsansprüche zurückzuführen.
Die passiven latenten Steuern ergeben sich aus der Erstkonsolidierung der Hi-ReS! LON sowie durch unterschiedliche Nutzungsdauern beim Anlagevermögen zwischen IFRS und Steuerbilanz bei SYZYGY UK.
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| Steuerüberleitung: in TEUR |
2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 3.975 | 4.275 |
| Nicht abzugsfähige Aufwendungen | 25 | 171 |
| Steuerpflichtiges Ergebnis | 4.000 | 4.446 |
| Erwarteter Steueraufwand | 1.172 | 1.366 |
| Unterschiede aus Steuersätzen | -14 | 5 |
| Steuererstattungen | -39 | -929 |
| Steuereffekt auf Wertschwankungen bei Wertpapieren des Umlaufvermögens | 0 | 107 |
| Sonstige | -22 | -70 |
| Steuerbelastung | 1.097 | 479 |
Die Unterschiede aus Steuersätzen ergeben sich insbesondere aus einer Reduzierung des allgemeinen Steuersatzes in Großbritannien von 28 Prozent auf 26 Prozent ab 1. April 2011; damit ergibt sich ein durchschnittlicher Steuersatz von 26,5 Prozent für Großbritannien. Ferner wurden die latenten Steuern mit den zukünftigen Steuersätzen gerechnet.
Gemäß IAS 21.52 in Verbindung mit IAS 39.9 wurden Umrechnungsdifferenzen in Höhe von TEUR 241 (Vorjahr: TEUR 524) erfolgsneutral in der Gesamtergebnisrechnung erfasst.
Das Ergebnis je Aktie – verwässert und unverwässert – berechnet sich gemäß IAS 33 wie folgt:
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| 2011 | 2010 | |
|---|---|---|
| Durchschnittliche Aktienanzahl (in Tsd.) | 12.803 | 12.530 |
| Konzernergebnis in TEUR | 2.878 | 3.796 |
| Anzahl ausgegebener Optionen | 0 | 0 |
| Ergebnis je Aktie – unverwässert und verwäs- sert (in EUR) | 0,22 | 0,30 |
Die Kapitalflussrechnung wird gemäß IAS 7 nach der indirekten Methode erstellt. Der operative Cashflow des Geschäftsjahres 2011 beträgt EUR 2,0 Mio. gegenüber EUR 8,2 Mio. im Vorjahr. Der Finanzmittelfonds umfasst ausschließlich die liquiden Mittel. Weitere Erläuterungen zum Cashflow sind im Konzernlagebericht aufgeführt.
SYZYGY unterliegt hinsichtlich der Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und geplanten Transaktionen Risiken aus der Veränderung von Währungskursen und Zinssätzen sowie der Bonität von Wertpapieremittenten.
SYZYGY erzielt knapp 40 Prozent der Umsatzerlöse außerhalb Deutschlands. Aufgrund von Währungsschwankungen des Britischen Pfunds und des US-Dollars zum Euro können die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss je nach Kursentwicklung gegenüber der Planung sowohl positiv als auch negativ beeinflusst werden. Die Vermögenswerte und Schulden der operativen ausländischen Gesellschaften werden zum Stichtag jeweils in die Berichtswährung umgerechnet und unterliegen daher einem Translationsrisiko. Solche Risiken werden im SYZYGY Konzern nicht abgesichert. Im operativen Bereich wickeln die Konzerngesellschaften ihre Aktivitäten überwiegend in ihrer jeweiligen funktionalen Währung ab. Daher schließt SYZYGY keine Kurssicherungsgeschäfte ab, weil ein Währungsrisiko grundsätzlich in der Höhe des Jahresüberschusses bzw. der Cashflows zur SYZYGY AG besteht. Auch für diese Cashflows hat sich SYZYGY gegen eine Kursabsicherung entschieden, da Kosten und Nutzen solcher Cashflow Hedges als nicht angemessen erscheinen und das Risiko für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als unwesentlich zu betrachten ist.
Zur Darstellung von Marktrisiken verlangt IFRS 7 Sensitivitätsanalysen, welche Auswirkungen hypothetischer Änderungen von relevanten Risikovariablen auf Ergebnis und Eigenkapital zeigen. Dabei wird unterstellt, dass der Bestand zum Abschlussstichtag als repräsentativ für das Gesamtjahr ist.
Den Währungssensitivitätsanalysen liegen die folgenden Annahmen zugrunde:
Die wesentlichen originären Finanzinstrumente (liquide Mittel, Forderungen, verzinsliche Wertpapiere, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten) sind unmittelbar in funktionaler Währung denominiert. Wechselkursänderungen haben daher keine Auswirkungen auf Ergebnis und Eigenkapital.
Zinserträge und -aufwendungen aus Finanzinstrumenten werden ebenfalls direkt in funktionaler Währung erfasst. Insofern bestehen keine Währungsrisiken.
SYZYGY ist insofern lediglich hinsichtlich des in ausländischer denominierter Währung erzielten Jahresüberschusses und damit verbundenen Ausschüttungen einem Währungsrisiko ausgesetzt.
SYZYGY unterliegt Zinsrisiken ausschließlich hinsichtlich der Wertpapiere, dagegen bestehen keine Finanzverbindlichkeiten, die ein Zinsrisiko verursachen können, und die liquiden Mittel waren zu Tagesgeldkonditionen variabel angelegt.
Sensitivitätsanalysen hinsichtlich der Zinsänderungen sind gemäß IFRS 7 darzustellen. Da bei SYZYGY Wertpapiere gemäß IAS 39 als zum Verkauf verfügbar („available-for-sale“) klassifiziert werden, haben Zinsänderungen keine unmittelbare Auswirkung auf die Ertragslage der Gesellschaft. Unrealisierte Gewinne und Verluste werden im Eigenkapital unter dem Posten „Übriges Konzernergebnis“ erfasst, welcher als separate Eigenkapitalposition ausgewiesen wird.
Zum Bilanzstichtag waren rund EUR 12,0 Mio. in einem Wertpapierportfolio angelegt, das eine Duration von rund 5,7 Jahren aufweist. Eine Zinsänderung um 100 Basispunkte hinsichtlich der Anlagen hätte dann eine Änderung des Zeitwertes des Portfolios um rund 5,7 Prozent zur Folge. Dies würde zu einer Veränderung des Zeitwertes um TEUR 685 führen. Zinserhöhungen wirken sich hierbei negativ und Zinsrückgänge positiv auf die Wertentwicklung des Portfolios aus.
SYZYGY ist aus dem operativen Geschäft und hinsichtlich der Wertpapieranlagen Bonitäts- und Ausfallrisiken ausgesetzt. Bei den Wertpapieren reduziert SYZYGY Ausfallrisiken, indem bei Neuanlagen grundsätzlich ein Kreditrating von mindestens BBB- (sog. Investment Grade) vorliegen sollte. Alle Anlagen werden bezüglich der Entwicklung des Ratings fortlaufend beobachtet und die Investment-Entscheidung wird überprüft. Grundsätzlich wird von einem Emittenten maximal eine Position von EUR 2,0 Mio. eingegangen. Bei Neuanlagen mit Rating BBB-betragen die Positionen maximal EUR 1,0 Mio. Alle Wertpapiere unterliegen darüber hinaus Kursveränderungen in Abhängigkeit der Veränderung der Credit Spreads kombiniert mit der Restlaufzeit. Eine Ausweitung der Credit Spreads in einer Risikoklasse führt dann in Abhängigkeit zur Duration eines Wertpapiers zu einem entsprechenden Kursrückgang. Bei einer Duration des Wertpapierportfolios von 5,7 Jahren und einer Ausweitung der durchschnittlichen Credit Spreads um 100 Basispunkte würde der Wert des Portfolios um 5,7 Prozent sinken. Dies würde dann bei SYZYGY zu einer Veränderung des Zeitwertes um TEUR 685 führen.
Im operativen Geschäft werden die Ausfallrisiken auf der Ebene der Gesellschaften fortlaufend dezentral überwacht. SYZYGY arbeitet überwiegend für Großkunden hervorragender Bonität und hatte daher keine Forderungsausfälle zu verbuchen. Auch ist das Forderungsvolumen mit einzelnen Kunden nicht so groß, als dass sie außerordentliche Risikokonzentrationen begründen würden.
Das maximale Ausfallrisiko wird durch die Buchwerte der in der Bilanz angesetzten finanziellen Vermögenswerte wiedergegeben.
Ebenso wie im Vorjahr setzte SYZYGY auch im Geschäftsjahr 2011 keine derivativen Finanzinstrumente zur Risikodiversifizierung und Portfoliostrukturierung ein, um entsprechend der Marktentwicklung neben festverzinslichen Wertpapieren variable Verzinsungen einzubinden.
Das Kapitalmanagement von SYZYGY verfolgt primär das Ziel, organisches als auch anorganisches Wachstum zu finanzieren sowie die Unternehmensfortführung in den operativen Gesellschaften sicherzustellen. Dabei strebt SYZYGY eine hohe Eigenkapitalquote im Zielkorridor zwischen 60-80 Prozent an, da dies die Wettbewerbsfähigkeit eines Dienstleistungsunternehmens wie SYZYGY stärkt. Darüber hinaus ist es das Ziel des Kapitalmanagements, die Eigenkapitalrendite nachhaltig auf über 10 Prozent zu heben.
Die Kennzahlen zum Kapitalmanagement setzen sich wie folgt zusammen:
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| in TEUR | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Eigenkapital laut Bilanz | 39.937 | 40.413 |
| Fremdkapital | 14.124 | 18.053 |
| Gesamtkapital | 54.061 | 58.466 |
| Eigenkapitalquote | 74% | 69% |
| Konzernergebnis der Periode | 2.878 | 3.796 |
| Eigenkapitalrendite | 7% | 9% |
SYZYGY hat keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, so dass das Fremdkapital primär von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, zukünftigen Verpflichtungen aus Unternehmenserwerben und Steuerverbindlichkeiten geprägt ist.
SYZYGY hat ein Liquiditäts-Management implementiert. Damit die finanzielle Flexibilität gewährleistet ist und jederzeit Zahlungsfähigkeit gesichert ist, hält SYZYGY eine Liquiditätsreserve in Form von Barmitteln und jederzeit liquidierbaren Wertpapieren vor.
Angabepflichtige Haftungsverhältnisse der Gesellschaft bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 300 aus der Übernahme von Mietbürgschaften für die Mietflächen in Bad Homburg, Frankfurt a. M. und Hamburg. Das Risiko der Inanspruchnahme aus der Bürgschaft hängt von der Fähigkeit der in den Mietflächen ansässigen Gesellschaften ab, ihre Verpflichtungen aus dem Mietverhältnis und ihrem Geschäftsbetrieb bedienen zu können.
Die Konzerngesellschaften haben Miet- und Leasingverträge für verschiedene Büroräume und Fahrzeuge abgeschlossen. Die zukünftigen jährlichen finanziellen Verpflichtungen hieraus betragen mindestens:
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| In TEUR |
31.12.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Innerhalb eines Jahres | 1.703 | 1.104 |
| 1-5 Jahre | 5.192 | 2.912 |
| Mehr als 5 Jahre | 698 | 138 |
| Gesamt | 7.593 | 4.154 |
Der gesamte Mietaufwand des Jahres 2011 belief sich auf TEUR 1.625 (Vorjahr: TEUR 1.661). Im Jahr 2011 wurden Erträge in Höhe von TEUR 10 aus Untervermietung erzielt (Vorjahr: TEUR 15). Für Leasingverpflichtungen wurden in 2011 TEUR 127 (Vorjahr: TEUR 89) aufgewendet.
Die SYZYGY AG hält direkte oder indirekte Anteile an den folgenden Unternehmen:
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| Anteil % |
Eigenkapital TEUR |
Jahresergebnis TEUR |
|
|---|---|---|---|
| Ars Thanea s.k.a., Warschau, Polen | 26 | 2.270 | 399 |
| Hi-ReS! Hamburg GmbH, Hamburg, Deutschland | 100 | 26 | 1 |
| Hi-ReS! London Ltd, London, UK | 80 | 118 | 10 |
| Hi-ReS! New York Inc, New York City, USA | 100 | -96 | -91 |
| Mediopoly Ltd, Jersey, UK1 | 100 | 820 | 19 |
| SYZYGY Deutschland GmbH, Bad Homburg, Deutschland2 | 100 | 383 | 0 |
| SYZYGY UK Ltd, London, UK | 100 | 1.293 | 414 |
| Unique Digital Marketing Ltd, London, UK | 100 | 1.798 | 505 |
| uniquedigital GmbH, Hamburg, Deutschland3 | 100 | 40 | 0 |
Mediopoly Ltd hält 100 Prozent der Anteile an SYZYGY UK Ltd, welche in England operativ tätig ist. Daher besteht zur SYZYGY UK eine indirekte Beteiligung.
Zwischen der SYZYGY Deutschland GmbH und der SYZYGY AG besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zu Gunsten der SYZYGY AG.
Zwischen der uniquedigital GmbH und der SYZYGY AG besteht ein Ergebnisabführungsvertrag zu Gunsten der SYZYGY AG.
Für die Prüfung des Konzernabschlusses sowie des Einzelabschlusses des Mutterunternehmens erhält die BDO AG insgesamt ein Honorar von TEUR 75. Darüber hinaus sind keine weiteren Aufträge an die BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vergeben worden.
Zu den nahe stehenden Personen zählen die Organe der SYZYGY AG sowie Unternehmen, auf die SYZYGY einen wesentlichen Einfluss ausüben kann. Im Jahr 2011 kaufte SYZYGY Leistungen für Kundenprojekte in Höhe von TEUR 77 von Ars Thanea ein, an der SYZYGY 26 Prozent der Anteile hält.
In 2010 hat ein Vorstandsmitglied im Rahmen der im Jahre 2007 erfolgten Anteilsveräußerung die Hälfte des ausstehenden Kaufpreises in Höhe von TEUR 5.159 erhalten. Der Kaufpreis wurde in Höhe von TEUR 2.572 durch eigene Aktien und TEUR 2.587 in bar abgegolten.
In den Jahren 2011 und 2010 haben ansonsten mit Ausnahme der Bezüge an Vorstände und der Vergütung an den Aufsichtsrat keine Transaktionen mit nahe stehenden Personen stattgefunden, die nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurden.
Die SYZYGY Deutschland GmbH sowie die uniquedigital GmbH machen von der Befreiung gemäß § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch.
Die SYZYGY AG hat im Januar 2012 eine neue Gesellschaft in Berlin gegründet. Die Hi-ReS! Berlin GmbH wird im zweiten Quartal 2012 ihren Geschäftsbetrieb aufnehmen..
Die Wertpapiere im Bestand der SYZYGY haben in den ersten zwei Monaten nach dem Bilanzstichtag stark an Wert gewonnen und wiesen unter der Prämisse, dass keine Wertpapierkäufe oder -verkäufe stattgefunden hätten, einen Wert von 13.166 TEUR aus. Dies entspricht einer Steigerung um 1.142 TEUR (rund 10%).
Des Weiteren sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft haben könnten.
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| Marco Seiler | Vorsitzender Geschäftsführung SYZYGY Deutschland GmbH und Mediopoly Ltd |
| Frank Wolfram | Vorstand Geschäftsführung SYZYGY Deutschland GmbH und Hi-ReS! Hamburg GmbH |
| Andrew Stevens | Vorstand Geschäftsführung Unique Digital Marketing Ltd. und SYZYGY UK Ltd. |
Die Vorstandsmitglieder sind in keinem Aufsichtsrat oder vergleichbarem Gremium Mitglied.
Die Gesamtbezüge des Vorstands beliefen sich im Jahr 2011 auf TEUR 726. Marco Seiler bezog ein Grundgehalt von TEUR 250 sowie ein variables Gehalt von TEUR 12. Frank Wolfram hatte ein Grundgehalt von TEUR 225 und einen variablen Anteil von TEUR 11. Andrew Stevens bezog ein Grundgehalt von TEUR 218 und einen variablen Anteil von TEUR 10. Sowohl das Grundgehalt als auch der variable Anteil jedes Mitglieds haben sich gegenüber dem Jahr 2010 nicht verändert.
Die Vorstände haben in 2011 keine Optionen erhalten und halten auch keine Optionen.
Eine detaillierte Erläuterung zu den Vergütungen des Vorstands erfolgt im Vergütungsbericht. Dieser wird auf der Firmenwebsite der SYZYGY AG im Bereich Investor Relations dauerhaft veröffentlicht.
Michael Mädel
Vorsitzender
President J. Walter Thompson
Europa, Asien und Afrika
Adriaan Rietveld
stellv. Vorsitzender
General Managing Partner
EsNet, Ltd.
Aufsichtsrat UbiQ b.v. Rotterdam
Wilfried Beeck
CEO ePages Software GmbH
Der Aufsichtsrat erhält eine Vergütung von insgesamt TEUR 45 für das Geschäftsjahr 2011. Dies entspricht einer Vergütung von TEUR 15 je Aufsichtsratsmitglied. Die Vergütung ist in 2011 ausschließlich fix. Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben keine Optionen auf SYZYGY Aktien. Weitere Informationen zu den Vergütungen des Aufsichtsrats befinden sich ebenfalls im Vergütungsbericht.
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| Vorstände: Aktien [Stückzahl] | Marco Seiler | Frank Wolfram | Andrew Stevens | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Stand 31.12.2010 | 622.279 | 5.500 | 375.000 | 1.002.779 |
| Käufe | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Verkäufe | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand 31.12.2011 | 622.279 | 5.500 | 375.000 | 1.002.779 |
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| Aufsichtsräte: Aktien [Stückzahl] | Michael Mädel | Adriaan Rietveld | Wilfried Beeck | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Stand 31.12.2010 | 0 | 10.000 | 120.000 | 130.000 |
| Käufe | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Verkäufe | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand 31.12.2011 | 0 | 10.000 | 120.000 | 130.000 |
1.
Die Capiton Value Beteiligungs-GmbH, Berlin, Deutschland, hat uns am 14. Januar 2011 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 11. Januar 2011 die Schwelle von 3% überschritten hat und zu diesem Tag 3,26% (418.402 Stimmrechte) beträgt.
2.
Die Capiton Value Management AG, Berlin, Deutschland, hat uns am 14. Januar 2011 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 11. Januar 2011 die Schwelle von 3% überschritten hat und zu diesem Tag 3,26% (418.402 Stimmrechte) beträgt. Davon sind ihr 3,26% (418.402 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der SYZYGY AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten:
| ― | Capiton Value Beteiligungs-GmbH |
3.
Die Capiton Holding GmbH, Berlin, Deutschland, hat uns am 14. Januar 2011 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 11. Januar 2011 die Schwelle von 3% überschritten hat und zu diesem Tag 3,26% (418.402 Stimmrechte) beträgt. Davon sind ihr 3,26% (418.402 Stimmrechte) nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 zuzurechnen.
Zugerechnete Stimmrechte werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der SYZYGY AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten:
| ― | Capiton Value Beteiligungs-GmbH |
| ― | Capiton Value Management AG |
Die Wallberg Invest S. A., Luxemburg, Luxemburg, hat uns am 21. April 2011 gem. § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SYZYGY AG, Im Atzelnest 3, 61352 Bad Homburg, die Schwelle von 3% am 15. April 2011 überschritten hat und zu diesem Tag 3,04% (390.250 Stimmrechte) beträgt.
1.
Herr Marcel Ernzer, Luxemburg, hat uns am 3. Mai 2011 gem. § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft die Schwelle von 3% am 15. April 2011 überschritten hat und zu diesem Tag 3,0421% (390.250 Stimmrechte) beträgt.
Davon sind ihm 3,0421% (390.250 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei über folgende von ihm kontrollierte Unternehmen gehalten, deren Stimmrechtsanteil an der SYZYGY AG jeweils 3% oder mehr beträgt:
| ― | FAS S.A. - Wallberg Invest S.A. |
2.
Die FAS S.A., Luxemburg, Luxemburg, hat uns am 3. Mai 2011 gem. § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft die Schwelle von 3% am 15. April 2011 überschritten hat und zu diesem Tag 3,0421% (390.250 Stimmrechte) beträgt. Davon sind ihr 3,0421% (390.250 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen gehalten, deren Stimmrechtsanteil an der SYZYGY AG jeweils 3% oder mehr beträgt:
| ― | Wallberg Invest S.A. |
Die Share Value Stiftung, Eisenach, Deutschland, hat uns am 28. Juli 2011 gem. § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SYZYGY AG, Im Atzelnest 3, 61352 Bad Homburg v.d.H., Deutschland, die Schwelle von 3% am 22. Juli 2011 überschritten hat und zu diesem Tag 3,01% (386.650 Stimmrechte) beträgt.
Frau Christiane Weispfenning, Deutschland, hat uns am 2. August 2011 gem. § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SYZYGY AG, Im Atzelnest 3, 61352 Bad Homburg v.d.H., die Schwelle von 3% am 21. Juli 2011 überschritten hat und zu diesem Tag 3,01% (385.995 Stimmrechte) beträgt.
Davon sind ihr 2,97% (380.995 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.
Die Entsprechungserklärung zum Corporate Governance Kodex gemäß §161 AktG wurde am 02. November 2011 abgegeben und den Aktionären über die Website der Gesellschaft zugänglich gemacht.
Der Vorstand wird dem Aufsichtsrat den Konzernabschluss am 26. März 2012 zur Genehmigung vorlegen.
„Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.“
Bad Homburg v. d. H., den 26. März 2012
SYZYGY AG
Der Vorstand
Marco Seiler
Frank Wolfram
Andrew Stevens
Wir haben den von der Syzygy AG, Bad Homburg v.d. Höhe, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen.
Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 26. März 2012
**BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
gez. Dr. Rosien, Wirtschaftsprüfer
gez. ppa. Werner, Wirtschaftsprüfer
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