Annual Report • Jun 23, 2010
Annual Report
Open in ViewerOpens in native device viewer
FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 01. JANUAR 2009 BIS 31. DEZEMBER 2009
ALLGEMEIN
Syzygy ist eine europäische Agenturgruppe für interaktives Marketing mit rund 250 Mitarbeitern. Der Konzern besteht aus der Syzygy Aktiengesellschaft sowie ihren sechs Tochtergesellschaften: der Syzygy Deutschland GmbH, der Syzygy UK Ltd., der uniquedigital GmbH (vormals: GFEH - Gesellschaft für elektronischen Handel), der Unique Digital Marketing Ltd., dem Designstudio Hi-ReS! London Ltd. sowie der mediopoly Ltd.
Mit Niederlassungen in Frankfurt am Main, Hamburg und London bieten die operativen Einheiten des Konzerns europäischen Großunternehmen ein ganzheitliches Dienstleistungsspektrum rund um unternehmensrelevante Internet-Lösungen: von der strategischen Beratung über Projektplanung, Konzeption und Gestaltung bis hin zur technischen Realisierung („Design & Build“). Suchmaschinenmarketing und Online Media Planung komplettieren das Serviceangebot. So ermöglicht es Syzygy seinen Kunden, das Internet als leistungsstarkes Kommunikations- und Vertriebsmedium zu nutzen und die Interaktion mit Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern zu verbessern und zu vertiefen. Die Geschäftsschwerpunkte liegen in den Branchen Automobile, Telekommunikation / IT, Handel und Konsumgüter, Finanzdienstleistungen sowie Medien und Unterhaltung.
WETTBEWERBSUMFELD UND LAGE DES KONZERNS
In Folge der Immobilien- und Finanzkrise erlebte die Weltwirtschaft 2009 die schwerste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg. Die globale Wirtschaftsleistung schrumpfte um 2,3 Prozent, für die Europäische Union ermittelte Eurostat einen Rückgang von mehr als 4 Prozent.
Überdurchschnittlich hart traf es die stark exportabhängige deutsche Wirtschaft, die insbesondere im ersten Halbjahr 2009 unter der Investitionszurückhaltung der Handelspartnerländer litt.
Mit Einbußen des Auslandsumsatzes von über 20 Prozent musste die deutsche Industrie den stärksten Einbruch seit Bestehen der Bundesrepublik verkraften.
Ungeachtet schlechter Auftragslagen nährte die Ankündigung staatlicher Konjunkturpakete die Hoffnung auf eine baldige Erholung der Wirtschaftslage: Der ifo Geschäftsklima-Index legte bereits ab Jahresbeginn kontinuierlich zu und zeugte damit von einem verhaltenen Optimismus auf Unternehmerseite.
Tatsächlich zeigten Interventionsmaßnahmen im In- und Ausland im April erste Wirkungen. Nachdem das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) vier Quartale in Folge zurückgegangen war, konnte für das zweite Quartal 2009 erstmals wieder ein kleines Plus von 0,4 Prozent verzeichnet werden. Dieses Wachstum setzte sich im folgenden Vierteljahr fort (0,7%), kam in den letzten drei Monaten des Jahres allerdings zum Stillstand, da Konjunkturpakete ausliefen oder an Schwung verloren. Bezogen auf das Gesamtjahr brach die deutsche Wirtschaftsleistung im Vergleich zum bereits schwachen 2008 um 5 Prozent ein.
Auch das britische BIP hatte stark unter der Krise zu leiden und schrumpfte um ebenfalls 5 Prozent. Während die meisten europäischen Länder die Talsohle jedoch ab dem dritten Quartal 2009 weitgehend hinter sich lassen konnten, hinkte das Vereinigte Königreich dem allgemeinen Trend hinterher. Zwar gab es auch hier schon früh Hinweise auf ein baldiges Anziehens der Konjunktur; doch gelang es der Wirtschaft erst im letzten Jahresviertel, das BIP leicht um 0,3 Prozent zu steigern und damit den 1,5-jährigen Abwärtstrend zu stoppen.
ONLINE-WERBEMARKT
Der Markt für Internetdienstleistungen zeigte sich im Krisenjahr stabil, wenn auch die hohe Wachstumsdynamik der Vorjahre nicht aufrechterhalten werden konnte. Aufgrund variierender Erhebungsmethoden unterscheiden sich die verfügbaren Daten, doch der generelle Trend ist allen Statistiken gemein: Online gehörte im Wettbewerb um Werbebudgets auch 2009 zu den relativen Gewinnern.
Während die klassischen Above-the-line-Medien Print, Rundfunk, Plakat und Kino in Deutschland laut der Nielsen Werbestatistik leichte Einbußen von 0,2 Prozent hinnehmen mussten, stieg der Umsatz für Displaywerbung im Online-Kanal um rund 10 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Der gewachsenen Bedeutung des Internets als Werbemedium trägt Nielsen seit Februar 2010 formell Rechnung: Online wird fortan nicht mehr den „Neuen Medien“, sondern den Above-the-line- Medien zugeordnet. Betrachtet man in dieser Klassifizierung die einzelnen Medien nach ihrem Anteil am gesamten Bruttowerbemarkt, gelang dem Internet mit rund 8 Prozent der Sprung auf Platz 4 – hinter Fernsehen, Zeitungen und Publikumszeitschriften, aber vor Radio, Kino, Plakat und Fachzeitschriften.
Der Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband der Werbewirtschaft, der die Ergebnisse von Nielsen um Suchmaschinen- und Affiliate-Marketing erweitert, hat errechnet, dass die Investitionen in Online-Werbung 2009 erstmals die Grenze von vier Milliarden Euro überschritten haben. Dies entspricht einem Zuwachs von 12 Prozent. Der Branchenverband BITKOM, der in seiner Umsatzstatistik Agenturrabatte berücksichtigt, errechnete für Displaywerbung ein Wachstum von knapp 18 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro.
Laut der Online Adspend Study, die regelmäßig vom Internet Advertising Bureau (iab) und PricewaterhouseCoopers veröffentlicht wird, vereinte das Internet in Großbritannien zur Jahreshälfte 23,5 Prozent aller Werbespendings (GBP 1,75 Mrd.) auf sich und verdrängte damit das Fernsehen als bislang führendes Medium. Auch der Bellwether Report, der auf einer Umfrage unter 300 Marketingentscheidern großer britischer Unternehmen beruht, kommt zu dem Ergebnis, dass das Internet in 2009 als einziges Werbemedium Zuwächse verzeichnen konnte. Während die Umfrageteilnehmer angaben, ihre Marketingausgaben um insgesamt 7 Prozent gekürzt zu haben, investierten sie rund 10 Prozent mehr in Online-Werbung und Suchmaschinenmarketing. EndersAnalysis berechnete für 2009 ein Wachstum von 2,2 Prozent.
MARKTENTWICKLUNG
Im Geschäftsjahr 2009 hat die Syzygy Gruppe Netto-Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt EUR 28,8 Mio. erwirtschaften können. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von EUR 2,9 Mio. oder 9 Prozent. Die Tochtergesellschaften Syzygy Deutschland GmbH und Syzygy UK Ltd. sowie das Designstudio Hi-ReS! London Ltd. repräsentieren hierbei das Design & Build – Geschäft, während uniquedigital GmbH in Hamburg und Unique Digital Marketing Ltd. in London das Online Marketing Geschäft fokussieren.
Die Syzygy AG fungiert als Holding- und Dienstleistungsgesellschaft gegenüber den Tochtergesellschaften, indem sie zentrale Dienstleistungen im Bereich Strategie, Planung, Technologieentwicklung- und Transfer, Rechnungswesen, IT-Infrastruktur und Finanzierung erbringt.
BETEILIGUNGEN
Die Syzygy AG führt als Management Holding die Tochtergesellschaften auf Basis von Finanz- und Unternehmenszielen. Hierfür besteht ein Controlling- und Berichtssystem, das die Finanzzahlen monatlich Planwerten gegenüberstellt und die wesentlichen Risiken abbildet. Die wesentlichen Finanzkennzahlen sind dabei Umsatzerlöse und Gewinn vor Steuern sowie das Finanzergebnis.
Zwischen der Syzygy AG und der Syzygy Deutschland GmbH besteht seit 1. Januar 2001 ein Ergebnisabführungsvertrag. Im Jahresergebnis der Syzygy AG ist der Ergebnisbeitrag der Deutschland GmbH in Höhe von Euro 1,9 Mio. (Vorjahr Euro 1,2 Mio.) enthalten.
Ferner wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2009 ein Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Syzygy AG und der uniquedigital GmbH, Hamburg, abgeschlossen. Im Jahresergebnis der Syzygy AG ist daher der Ergebnisbeitrag der uniquedigital GmbH in Höhe von Euro 1,2 Mio. erfasst.
In 2009 erfolgten Gewinnausschüttungen von der Unique Digital Marketing Ltd. in Höhe von Euro 2,1 Mio., von der mediopoly Ltd. in Höhe von Euro 0,5 Mio., der uniquedigital GmbH in Höhe von Euro 0,3 Mio. und der Hi-ReS! London Ltd. in Höhe von Euro 0,2 Mio. an die Syzygy AG. Im Vorjahr erfolgte eine Ausschüttung in Höhe von Euro 1,3 Mio. von der uniquedigital GmbH.
Dadurch erzielte die Syzygy AG im Geschäftsjahr 2009 Beteiligungserträge in Höhe von Euro 6,2 Mio. gegenüber Euro 2,5 Mio. in 2008.
FINANZERGEBNIS
Das Finanzergebnis der Syzygy AG besteht aus Beteiligungserträgen der Tochtergesellschaften und Zinserträgen, Zuschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens, Erträgen aus einem Zinsswap, Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sowie der Realisierung von Kursgewinnen oder Kursverlusten aus der Veräußerung von Wertpapieren. Die liquiden Mittel werden als Tagesgelder oder in festverzinslichen Wertpapieren angelegt.
Die Zinsentwicklung war bei 10-Jährigen Bundesanleihen von 2,9 % per 31. Dezember 2008 auf 3,4 % per 31. Dezember 2009 leicht steigend. Aufgrund rückläufiger credit spreads konnten die bestehenden Anlagen eine deutliche Werterholung erfahren, so dass nach den im Vorjahr vorgenommenen Abschreibungen auf Wertpapiere in Höhe von Euro 2,2 Mio. im Berichtsjahr Zuschreibungen auf Wertpapiere in Höhe von Euro 1,4 Mio. entstanden. Darüberhinaus konnte durch die Veräusserung von Wertpapieren ein Gewinn von Euro 1,1 Mio. erzielt werden.
Insgesamt konnte ein Finanzergebnis von Euro 9,7 Mio. erzielt werden (Vorjahr Euro 1,3 Mio.), davon entfallen auf Beteiligungserträge Euro 6,2 Mio. (Vorjahr Euro 2,5 Mio.) und auf Erträge aus den liquiden Mitteln und Wertpapieren des Umlaufvermögens Euro 3,4 Mio. (Vorjahr Euro -1,2 Mio.). Der Anstieg um Euro 8,3 Mio. ist daher sowohl durch höhere Beteiligungserträge (Euro +3,7 Mio.) als auch durch ein höheres Ergebnis aus dem Zins- und Portfoliomanagement (Euro +4,6 Mio.) zurückzuführen.
Die Zinsrendite auf die durchschnittlich vorhandenen liquiden Reserven ist mit rund 6,0 % auf leicht höherem Niveau zum Vorjahr mit 5,8%. Die Anlagestrategie ist unverändert konservativ auf eine langfristige Ertragsentwicklung ausgerichtet. Dabei werden die liquiden Mittel in Unternehmensanleihen investiert. Die durchschnittliche Restlaufzeit aller Wertpapiere beträgt 4 Jahre und die Verteilung liegt bei 4 % kurzfristiger Anlagen (Tagesgelder), 32 % Inhaberschuldverschreibungen und 64 % Unternehmensanleihen.
GESCHÄFTSERGEBNIS
Das operative Ergebnis von Euro – 1,3 Mio. und das Finanzergebnis von Euro 9,7 Mio. führen zu einem positiven Geschäftsergebnis von Euro 8,4 Mio. gegenüber einem negativen Vorjahresergebnis von Euro 0,9 Mio. Der starke Anstieg liegt im Wesentlichen in den hohen Ausschüttungen und Ergebnisabführungen der Tochtergesellschaften, den realisierten Kursgewinnen sowie aus Zuschreibungen von im Vorjahr auf den niedrigeren beizulegenden Wert der festverzinslichen Wertpapiere begründet.
VERMÖGENS- UND FINANZLAGE
Die Bilanzsumme hat sich geringfügig von Euro 51,8 Mio. auf Euro 50,3 Mio. reduziert, wobei die Höhe des Eigenkapitals von Euro 36,5 Mio. auf Euro 42,0 Mio. deutlich angestiegen ist. Folglich erhöhte sich die Eigenkapitalquote von 71 % im Vorjahr auf nunmehr 84%. Die Finanzanlagen bilden nunmehr auf der Vermögensseite mit rund Euro 30,2 Mio., bzw. rund 60 % der Bilanzsumme die größte Position, gefolgt von den liquiden Mitteln und marktgängigen Wertpapieren des Umlaufvermögens mit Euro 15,4 Mio., bzw. rund 31 % der Bilanzsumme. Durch den Erwerb der ausstehenden Anteile an der uniquedigital GmbH (Euro 5,6 Mio.) und einer Dividendenzahlung in Höhe von Euro 1,8 Mio. in 2009 hat sich ein Mittelabfluß von Euro 7,4 Mio. ergeben; darüber hinaus haben eine Verringerung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen einen Mittelabfluss von Euro 2,0 Mio. sowie ein Anstieg der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen einen Mittelabfluss von EUR 0,8 Mio. verursacht. Diese Mittelabflüsse konnten durch den Zufluss von Beteiligungserträgen (Euro 6,2 Mio.) sowie Zinserträgen nur teilweise kompensiert werden.
Im Gegenzug sind die gesamten Verbindlichkeiten deutlich von Euro 14,7 Mio. im Vorjahr auf Euro 7,5 Mio. zum Bilanzstichtag zurückgegangen. Der Rückgang ist neben der Kaufpreiszahlung aus dem Erwerb der ausstehenden Anteile an der uniquedigital GmbH auch aus Anpassungen ergebnisabhängiger Kaufpreisverpflichtungen begründet. Die Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen noch ausstehende Zahlungsverpflichtungen aus den Unternehmenserwerben der der Unique Digital Marketing und der Hi-ReS! Ltd.
VERGÜTUNGSBERICHT
Der Vergütungsbericht ist ein wesentlicher Bestandteil des Corporate Governance Berichts. Er erläutert die Grundlagen der Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrats der Syzygy AG.
VERGÜTUNGSSYSTEM FÜR DEN VORSTAND
Das Vergütungssystem des Vorstands wird vom Aufsichtsrat der Syzygy AG festgelegt. Die Gesamtvergütung setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:
| ― | erfolgsunabhängige Vergütung |
| ― | erfolgsbezogene Vergütung |
| ― | sonstige Leistungen |
Die erfolgsunabhängige Vergütung wird monatlich als Grundgehalt ausgezahlt. Die erfolgsbezogene Vergütung enthält zwei Komponenten: Ein erfolgsabhängiger Bonus wird gewährt auf Basis der Erreichung der in der Jahresplanung festgelegten Unternehmensziele, die vom Aufsichtsrat beschlossen wurden. Ein zusätzlicher Bonus kann nach Abschluss eines Geschäftsjahres gewährt werden, wenn über die Budgeterreichung hinaus ein besonders hohes Wachstum bei gleichzeitig hoher Profitabilität erreicht wird.
Eine aktienbasierte Vergütung in Form von Aktienoptionen bestand im Geschäftsjahr 2009 nicht, da alle noch ausstehenden Optionen verfallen sind und keine neuen Optionen gewährt wurden.
Sonstige Leistungen erhalten die Vorstandsmitglieder in Form der privaten Nutzung eines Dienstwagens sowie Beitragszahlungen zur Unfallversicherung.
ZUSAGEN BEI TÄTIGKEITSBEENDIGUNG
Der Vorstand der Syzygy AG erhält keine Zusagen zur Altersversorgung. Bei vorzeitiger Beendigung des Arbeitsvertrages wird eine Abfindung im Rahmen der rechtlichen Verpflichtungen gezahlt, und zwar in Höhe des noch ausstehenden, angemessenen Zielgehalts für die Restlaufzeit des Vertrags.
Falls nötig, kann mit dem frühzeitigen Ausscheiden ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot von 12 Monaten festgelegt werden. In diesem Fall erhält das Vorstandsmitglied eine Entschädigung in Höhe von 50 Prozent seiner zuletzt bezogenen durchschnittlichen vertragsgemäßen Vergütungen.
Eine individualisierte Darstellung der Vorstandsbezüge für das Geschäftsjahr 2009 findet sich im Anhang dieses Jahresabschlusses.
VERGÜTUNG DES AUFSICHTSRATS
Die Vergütung des Aufsichtsrats der Syzygy AG ist in § 6 (8) der Satzung der Syzygy AG geregelt und geht auf einen Beschluss der Hauptversammlung vom 04. Juni 2003 zurück. Jedes Mitglied des Aufsichtsrates erhält neben dem Ersatz seiner Auslagen eine Vergütung, die aus einem festen und einem variablen Vergütungsbestandteil besteht. Die feste Vergütung beträgt EUR 15.000. Die feste Vergütung erhöht sich um EUR 5.000, wenn der Börsenpreis der Gesellschaft in dem betreffenden Geschäftsjahr um mindestens 20 Prozent gestiegen ist. Die für den Vergleich maßgeblichen Börsenpreise werden ermittelt aus dem Mittelwert der Schlusskurse für die Aktie im Xetra-Handelssystem an der Frankfurter Wertpapierbörse während der ersten fünf Börsentage eines Geschäftsjahres sowie während der ersten fünf Börsentage des Folgegeschäftsjahres. Aufsichtsratsmitglieder, die nicht während des gesamten Geschäftsjahres im Amt waren, erhalten eine anteilige Vergütung.
Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten keine Aktienoptionen oder andere aktienbasierte Vergütungen.
Eine individualisierte Darstellung der Aufsichtsratsbezüge für das Geschäftsjahr 2009 findet sich im Anhang der Syzygy AG.
ÜBERNAHMERELEVANTE ANGABEN GEM. § 289 ABS. 4 HGB MIT ERLÄUTERUNGEN
- Das Grundkapital der Syzygy AG beträgt Euro 12.078.450 und ist eingeteilt in 12.078.450 nennwertlose Stammaktien, die auf den Inhaber lauten. Unterschiedliche Aktiengattungen wurden nicht gebildet.
- Die Syzygy Aktien sind nicht vinkuliert. Der Syzygy AG sind keine Beschränkungen in Bezug auf die Ausübung der Stimmrechte oder in Bezug auf die Übertragung von Syzygy Aktien bekannt.
Die Syzygy AG hält zum Bilanzstichtag 25.000 eigene Aktien, aus denen der Gesellschaft keine Stimmrechte oder andere Rechte zustehen.
- Die WPP-Gruppe hatte der Gesellschaft mitgeteilt, dass sie insgesamt 29,6 Prozent der Anteile hält. Ergänzend sei darauf hingewiesen, dass der Vorstandsvorsitzende der AG 5,2 Prozent der Anteile hält.
- Keine der ausgegebenen Aktien der Syzygy AG sind mit Sonderrechten ausgestattet.
- Eine Stimmrechtskontrolle für am Kapital beteiligte Arbeitnehmer wird von der Syzygy AG nicht vorgenommen.
- Die Voraussetzungen für die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern richten sich nach § 84 AktG. Die Satzung der Syzygy AG sieht darüber hinaus vor, dass der Vorstand aus mindestens zwei Personen besteht. Änderungen der Satzung obliegen nach § 119 AktG der Hauptversammlung. Darüber hinaus ist der Aufsichtsrat gemäß der Satzung i. V. m. § 179 AktG befugt, Änderungen der Satzung zu beschließen, die nur die Fassung betreffen.
- Durch Hauptversammlungsbeschluss vom 30. Juni 2006 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Syzygy AG mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 30. Juni 2011 durch Ausgabe neuer nennwertloser Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlage um insgesamt bis zu EUR 6.000.000 zu erhöhen.
Durch Hauptversammlungsbeschluss vom 29. Mai 2009 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Syzygy AG mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 28. Mai 2014 durch Ausgabe von insgesamt 1.200.000 Optionsrechten auf jeweils eine nennwertlose Stückaktie der Syzygy AG bedingt um EUR 1.200.000 zu erhöhen.
Gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 29. Mai 2009 ist der Vorstand berechtigt, innerhalb von 18 Monaten eigene Aktien bis zu einem Gesamtbestand von insgesamt 10 Prozent des Grundkapitals über die Börse oder über ein an alle Aktionäre gerichtetes öffentliches Kaufangebot zurückzukaufen.
- Wesentliche Vereinbarungen der Syzygy AG, die unter der Bedingung des Kontrollwechsels entstehen, sind nicht vorhanden.
- Für den Fall eines Übernahmeangebotes sind mit Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern keine Entschädigungsvereinbarungen getroffen worden.
Die Syzygy AG unterliegt einer Vielzahl von Chancen und Risiken, deren Eintreten die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage negativ beeinflussen kann. Sowohl in den operativen Bereichen als auch auf zentraler Ebene analysiert die Syzygy AG regelmäßig die Chancen und Risiken. Die verwendeten Risikofrüherkennungssysteme basieren auf dem monatlich wiederkehrenden Berichtswesen, das neben einem Finanzreporting (Budget und Ist-Zahlen) die Neugeschäftsaktivitäten und die qualitative Entwicklung der Gesellschaften umfasst. Darüber hinaus werden alle Tochtergesellschaften einem monatlichen review unterzogen.
Die verwendeten Risikofrüherkennungssysteme basieren auf dem monatlich wiederkehrenden Berichtswesen, das neben einem Finanzreporting (Budget, aktualisierter Forecast und Ist-Zahlen) die Neugeschäftsaktivitäten und die qualitative Entwicklung der Gesellschaften umfasst. In das Finanzreporting ist ein Risikomanagement – System integriert, das monatlich wiederkehrend die Risikoidentifikation, Risikokommunikation und –überwachung operativer Risiken sicherstellt. Die Aggregation und Steuerung der Risiken erfolgt dann auf der Ebene der Holding, bzw. wird von der Holding initiiert. Darüberhinaus werden alle Tochtergesellschaften einem monatlichen review unterzogen.
Gem. §289 Abs. 5 HGB werden die Rechnungslegungsanforderungen durch die Syzygy AG in den Tochtergesellschaften u.a. dadurch umgesetzt, dass in der Syzygy-Gruppe grundsätzlich ein einheitliches Buchhaltungssystem mit einem einheitlichen Kontenrahmen verwendet wird. Alle Gesellschaften unterliegen mindestens einmal im Quartal einer internen Revision durch die Zentralabteilung Finanzen der Syzygy AG. In einem review werden die Einhaltung der Bilanzierungsvorschriften sowie die Prozesse zur Datenaufbereitung analysiert, überprüft und sichergestellt. Das interne Kontrollsystem wird dabei u.a. bei Finanztransaktionen durch Genehmigungsprozesse ergänzt (vier Augen Prinzip).
Ergänzt werden die internen Kontrollsysteme durch externe Prüfungsorgane wie den Jahresabschlussprüfer sowie steuerliche Aussenprüfungen.
Der Quartalsbericht der Syzygy Gruppe unterliegt jeweils nach Aufstellung der Durchsicht und Genehmigung durch den Aufsichtsrat der Syzygy AG.
Ferner werden die Mitarbeiter in den Finanzbereichen in regelmäßigen internen wie auch externen Schulungen immer auf den aktuellen Stand der gesetzlichen Anforderungen gebracht.
Die Ertragslage der Syzygy AG ist neben den auch zukünftig zu erwartenden Zinserträgen von der Entwicklung der Tochtergesellschaften und deren Fähigkeit, die bei der Muttergesellschaft entstehenden Kosten zu decken, bestimmt. Die Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung der Syzygy AG stehen daher in engem wirtschaftlichem Zusammenhang mit den Risiken der operativen Konzerngesellschaften. Die Ertragslage der Syzygy AG wird maßgeblich von der Ertragslage der Tochtergesellschaften abhängen.
Auf Grundlage der gegenwärtig verfügbaren Informationen sind keine Risiken feststellbar, die den Fortbestand der Syzygy AG und deren Tochtergesellschaften gefährden würden. Risikofaktoren beziehen sich auf die konjunkturelle Entwicklung im Allgemeinen, die Art des Dienstleistungsgeschäftes und die Dynamik des Marktes für Internet-Dienstleistungen.
Die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Syzygy AG ist verschiedenen Risiken ausgesetzt. Diese Risiken können die Finanzlage sowie die Ertragslage negativ beeinflussen und somit auch dazu führen, dass die Syzygy AG ihre geplanten Geschäftsziele nicht erreicht. Durch den Vorstand der Syzygy AG werden diese Risiken auch in Zukunft kontinuierlich ermittelt und mögliche Maßnahmen zu deren Verringerung definiert. Die Risikoabschätzung bezieht sich hierbei sowohl auf den Umfang einer möglichen Auswirkung auf die Ertrags- und Finanzlage, als auch auf die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Risikofaktor Auswirkungen haben kann.
PERSONELLE RISIKEN
Die Leistungsfähigkeit des Konzerns beruht maßgeblich auf der Leistungsfähigkeit seiner Mitarbeiter. Einzelnen Personen kommt hierbei aufgrund ihrer hohen Qualifikation eine besonders große Bedeutung zu. Sollte es nicht gelingen, diese Mitarbeiter im Unternehmen zu halten bzw. fortlaufend neue hoch qualifizierte Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden, kann der Erfolg von Syzygy darunter leiden.
ANLAGERISIKEN
Die Anlagestrategie der liquiden Mittel ist grundsätzlich auf eine langfristige Ertragsentwicklung ausgerichtet. Dabei werden die liquiden Mittel risikodiversifiziert in Unternehmensanleihen und anderen festverzinslichen Wertpapieren angelegt. Bei allen festverzinslichen Wertpapieren bestehen Zinsänderungs- und Ausfallrisiken. Ein Anstieg der langfristigen Zinsen wirkt sich grundsätzlich negativ, ein Rückgang der Zinsen positiv auf die Kursentwicklung der Wertpapiere aus. Syzygy reduziert die Ausfallrisiken durch diversifizierte Geldanlage in Titel mit guter Bonität, d.h. grundsätzlich Investment Grade. Dem Zinsänderungsrisiko soll durch die Wahl unterschiedlicher Laufzeiten Rechnung getragen werden.
RISIKEN AUS AKQUISITIONEN
Unternehmensakquisitionen waren und sind ein Teil der Wachstumspolitik von Syzygy. Der wirtschaftliche Erfolg von Übernahmen ist davon abhängig, wie gut die erworbene Unternehmung in die bestehende Struktur eingegliedert werden kann und wie gut es gelingt, die angestrebten Synergie-Effekte zu erzielen. Sollten die Bemühungen einer erfolgreichen Integration misslingen, so kann sich der Wert des übernommenen Unternehmens deutlich verringern. Dies würde einen außerordentlichen Abschreibungsbedarf nach sich ziehen.
AUSBLICK UND PROGNOSE
Wie jedes Unternehmen unterliegt die Syzygy Gruppe Faktoren, die von ihr selbst nicht beeinflusst werden können. Obgleich der Markt für Internet-Dienstleistungen als Wachstumsmarkt gilt und sich bislang robust gegenüber der Krise gezeigt hat, kann die allgemeine Wirtschaftslage und -stimmung Auswirkungen auf das Wachstum der Agentur haben. Prognosen über die künftige Wirtschaftsentwicklung beruhen auf einer sich kontinuierlich verändernden Datenbasis und sind daher mit Unsicherheiten verbunden. Alle Aussagen über die weitere Entwicklung der Agenturgruppe beruhen auf Informationen und Erkenntnissen, die zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Geschäftsberichts bekannt waren. Die tatsächlichen Ergebnisse können hiervon jedoch abweichen.
ALLGEMEINE WIRTSCHAFTSENTWICKLUNG
Zwar gehen die meisten Experten derzeit von einer grundsätzlichen Stabilisierung der Konjunktur in 2010 aus, doch wird es hierbei in den einzelnen Ländern und Märkten große Unterschiede geben. Zudem bleibt abzuwarten, inwieweit der Aufschwung selbsttragend ist, und auch nach dem Auslaufen staatlicher Konjunkturpakete anhält.
Für die Europäische Union prognostiziert die European Economic Advisory Group (EEAG) in 2010 einen Anstieg des BIP um 1 Prozent. Damit würde Europa deutlich hinter dem weltweiten BIP-Wachstum von 2,5 Prozent zurückbleiben. Die EU-Kommission nennt in ihrer Frühjahrszwischenprognose Werte von 0,7 Prozent für Europa und 4,5 Prozent für die gesamte Weltwirtschaft. Der deutschen Wirtschaft sagt die Kommission ein – vorrangig exportgetriebenes - Wachstum von 1,2 Prozent voraus.
Vorsichtiger fallen die Schätzungen für das Vereinigte Königreich aus, das sich mit den Folgen der Krise bislang schwerer tat als viele andere EU-Länder: Hier liegt das prognostizierte BIP-Wachstum mit 0,6 Prozent unter dem europäischen Durchschnitt.
ONLINE-WERBEMARKT
Unabhängig von der allgemeinen ökonomischen Entwicklung besteht Übereinstimmung darin, dass Online ein Wachstumsmarkt bleiben wird, und Werbebudgets zunehmend von den klassischen Medien auf das Internet transferiert werden. Gründe hierfür sind neben der immer breiteren und längeren Nutzung des Internets als Allround-Medium auch die hohe Transparenz dieses Werbekanals. Sie erlaubt eine exakte Kosten-Nutzen-Analyse und stellt daher gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten einen großen Mehrwert für Marketingverantwortliche dar. Weitere Vorteile, wie die Möglichkeit zur Steuerung von Kampagnen in Echtzeit und die punktgenaue Zielgruppenansprache („Targeting“), machen das Internet zusätzlich attraktiv.
Im AdBarometer, einer europaweiten Umfrage der European Interactive Advertising Association (EIAA) unter Marketingverantwortlichen großer Konzerne, gaben über 90 Prozent der mehr als 500 Teilnehmer an, ihre Investitionen in Online-Marketing 2010 und 2011 steigern zu wollen. 42 Prozent sind der Ansicht, dass dem Internet eine tragende Rolle im Marketing-Mix zukommt, über die Hälfte sehen in ihm ein „wachsendes Medium“. Zu vergleichbaren Ergebnissen kommt eine weltweite Untersuchung durch Econsultancy und ExactTarget.
Konkret für Deutschland ermittelte die EIAA Wachstumswerte von 20 Prozent. Etwas niedriger fallen die Berechnungen des Online Vermarkter Kreises (OVK) aus, der dem deutschen Online-Werbemarkt für 2010 einen Zuwachs von 14 Prozent auf EUR 4,7 Mrd. voraussagt. Für Großbritannien prognostiziert Enders Analysis eine Steigerung der Investitionen in Online-Marketing um 7,6 Prozent auf GBP 3,7 Mrd.
ENTWICKLUNG DER SYZYGY GRUPPE
Gesamtwirtschaftliche Entwicklungen schlagen sich in der Regel immer mit einer zeitlichen Verzögerung im Markt für Dienstleistungen nieder. Das Jahr 2010 wird für Syzygy daher weiterhin von den Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise geprägt sein, zumal wichtige Kunden der Gruppe aus der Automobil- und Finanzbranche stammen, die derzeit umfassende strukturelle Veränderungen zu meistern haben.
Auch auf dem Markt für Kommunikationsdienstleistungen werden in den nächsten Jahren erhebliche Umwälzungen stattfinden. Wir erwarten, dass es die Trennung von sogenannten Offline- und Online-Agenturen in absehbarer Zeit nicht mehr geben wird. Agenturen, die technologisches, kreatives und strategisches Knowhow in sich vereinen, bietet diese Entwicklung die Chance, sich als erster Ansprechpartner für Blue Chips zu etablieren.
Wir sind davon überzeugt, dass Syzygy in einer zunehmend digitalisierten Welt sehr gut aufgestellt ist. Der ambitionierte nächste Schritt für die Gruppe ist die weitere Internationalisierung, begleitet von der Einnahme einer führenden Rolle für bestehende wie auch neue Kunden.
Exakte Prognosen für die weitere Entwicklung des Konzerns sind aufgrund der unsicheren Wirtschaftslage schwer zu treffen. Wir erwarten für 2010 und 2011 Ergebnisse auf dem Niveau des zurückliegenden Geschäftsjahres. Jedoch sind wir zuversichtlich, die erzielten Wachstumsraten der Syzygy Gruppe der vergangenen Jahre in den kommenden Jahren wieder erreichen zu können.
WESENTLICHE EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG
Mit Wirkung zum 1. Januar 2010 ist Herr Andrew Peter Stevens als weiteres Vorstandsmitglied bestellt worden. Herr Stevens hat als COO der Syzygy Gruppe seinen Focus auf die Führung der englischen Tochtergesellschaften.
Des Weiteren sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten, die einen wesentlichen negativen Einfluss auf die Vermögens- Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft haben könnten.
ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG GEM. §289a HGB
Vorstand und Aufsichtsrat haben am 10.12.2009 eine aktualisierte Erklärung zum Corporate Goverance Kodex abgegeben und veröffentlicht.
Ferner wird im Rahmen der Erklärung zur Unternehmensführung die Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat beschrieben.
Beide Erklärungen können auf der website im Bereich „Investor Relations“ eingesehen werden, erreichbar über
http://www.syzygy.de/default3_and_fz_menu=corporate_overview.aspx.
Bad Homburg v.d.H., 25. März 2010
SYZYGY AG
Der Vorstand
Aktiva
scroll
| 31.12.2009 EUR |
31.12.2008 EUR |
|
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 6.615,40 | 7.599,88 |
| II. Sachanlagen | 22.131,11 | 24.294,22 |
| III. Finanzanlagen | 30.103.722,21 | 29.799.492,21 |
| Summe Anlagevermögen | 30.132.468,72 | 29.831.386,31 |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 3.020.484,63 | 2.226.857,27 |
| 2. Sonstige Vermögensgegenstände | 1.631.608,25 | 2.079.622,46 |
| 4.652.092,88 | 4.306.479,73 | |
| II. Wertpapiere | ||
| 1. Eigene Anteile | 85.500,00 | 72.500,40 |
| 2. Sonstige Wertpapiere | 14.734.040,00 | 15.223.300,00 |
| III. Kassenbestand; Guthaben bei Kreditinstituten | 668.236,94 | 2.301.781,91 |
| 15.487.776,94 | 17.597.582,31 | |
| Summe Umlaufvermögen | 20.139.869,82 | 21.904.062,04 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 53.835,84 | 27.454,32 |
| Summe Aktiva | 50.326.174,38 | 51.762.902,67 |
| Passiva | ||
| 31.12.2009 EUR |
31.12.2008 EUR |
|
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 12.078.450,00 | 12.078.450,00 |
| II. Kapitalrücklage | 20.950.128,63 | 20.950.128,63 |
| III. Gewinnrücklagen | ||
| Rücklage für eigene Anteile | 85.500,00 | 72.500,40 |
| IV. Bilanzgewinn | 8.880.318,74 | 3.408.723,49 |
| Summe Eigenkapital | 41.994.397,37 | 36.509.802,52 |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Steuerrückstellungen | 548.163,79 | 0,00 |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 262.764,27 | 513.142,63 |
| Summe Rückstellungen | 810.928,06 | 513.142,63 |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 44.661,13 | 73.213,50 |
| 2. Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen | 514.470,37 | 2.487.407,97 |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 6.961.717,45 | 12.179.336,05 |
| Summe Verbindlichkeiten | 7.520.848,95 | 14.739.957,52 |
| Summe Passiva | 50.326.174,38 | 51.762.902,67 |
scroll
| 2009 EUR |
2008 EUR |
|
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 798.932,64 | 772.993,20 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 798.932,64 | 772.993,20 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 441.045,15 | 62.852,93 |
| Rohergebnis | 1.239.977,79 | 835.846,13 |
| 3. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | - 1.202.254,79 | - 1.145.368,63 |
| b) Soziale Abgaben | - 150.836,98 | - 113.971,15 |
| 4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | - 7.923,45 | - 7.511,77 |
| 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen | - 1.157.767,43 | - 1.740.904,59 |
| Betriebsergebnis | - 1.278.804,86 | - 2.171.910,01 |
| 6. Erträge aus Beteiligungen | 3.175.525,29 | 1.328.468,14 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 3.175.525,29 | 1.328.468,14 |
| 7. Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen | 3.053.036,35 | 1.184.959,84 |
| 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 3.532.604,01 | 1.116.097,76 |
| 9. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 0,00 | - 2.222.970,27 |
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | - 129.984,44 | - 86.254,39 |
| davon an verbundene Unternehmen | - 53.957,10 | - 44.668,48 |
| 11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 8.352.376,35 | - 851.608,93 |
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | - 1.057.094,70 | 213.586,03 |
| 13. Sonstige Steuern | - 2.669,30 | - 12.490,90 |
| 14. Jahresüberschuss (Jahresfehlbetrag) | 7.292.612,35 | - 650.513,80 |
| 15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 3.408.723,49 | 5.220.652,02 |
| 16. Einstellung / Entnahmen aus der Rücklage für eigene Anteile | - 12.999,60 | 43.930,27 |
| 17. Gewinnausschüttung | - 1.808.017,50 | - 1.205.345,00 |
| 18. Bilanzgewinn | 8.880.318,74 | 3.408.723,49 |
(1) Anwendung der gesetzlichen Vorschriften
Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 S. 2 HGB aufgrund ihrer Notierung am Prime Standard der Deutsche Börse AG, Frankfurt am Main. Der Jahresabschluss der Syzygy AG ist nach den Vorschriften des HGB und des AktG aufgestellt.
(2) Konsolidierungskreis
Die Syzygy AG ist die Muttergesellschaft der Syzygy Gruppe. In den Konzernabschluss sind alle Tochterunternehmen, an denen die Gesellschaft indirekt oder direkt die Mehrheit der Stimmrechte hält, einbezogen. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht sind nach den Internationalen Financial Reporting Standards („IFRS“) wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, und den ergänzenden handelsrechtlichen Vorschriften nach § 315a HGB aufgestellt worden. Hierbei entspricht das Geschäftsjahr dem Kalenderjahr. Auf die Aufstellung der Beteiligungen unter Abschnitt B. (1) wird verwiesen.
Der Jahresabschluss der Syzygy AG wurde am 5. Juni 2009, und der Konzernabschluss am 25. Mai 2009 im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.
(3) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die im vorangegangenen Geschäftsjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr unverändert fortgeführt.
Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagegegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt und linear abgeschrieben. Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Alle Anlagegüter werden linear abgeschrieben.
Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der einzelnen Anlagengegenstände ist wie folgt:
scroll
| Software | 3 Jahre |
| EDV-Hardware | 3 Jahre |
| Büroausstattung | 5 - 13 Jahre |
Außerplanmäßige Abschreibungen werden grundsätzlich vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist. Dies war im Geschäftsjahr nicht erforderlich. Die gesamten Anschaffungs- oder Herstellungskosten geringwertiger Anlagegüter werden in einen Sammelposten erfasst und über 5 Jahre abgeschrieben.
Unter den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. bei Tauschvorgängen zu dem hingegebenen Gegenwert bewertet.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalbetrag angesetzt. Forderungen in fremden Währungen sind mit dem Wechselkurs am Tag der Einbuchung oder dem niedrigeren Wechselkurs am Bilanzstichtag bewertet.
Finanzinstrumente werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, bzw. zu einem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern niedrigere Marktpreise notiert wurden. Derivative Finanzinstrumente werden als schwebendes Geschäft eingeordnet und dementsprechend nicht bilanziert.
Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten zu erfassen. Verluste aus derivativen Finanzinstrumenten werden zum Bilanzstichtag ergebniswirksam antizipiert.
Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in fremden Währungen sind mit dem Wechselkurs am Tag der Einbuchung oder dem höheren Wechselkurs am Bilanzstichtag angesetzt.
(4) Beziehungen zu verbunden Unternehmen
Mit den verbundenen Unternehmen wurden Geschäftsbesorgungsverträge abgeschlossen, nach denen Dienstleistungen der Syzygy AG abgerechnet werden. Diese umfassen insbesondere Leistungen in den Bereichen Strategieentwicklung, Akquisition von Neukunden, Betreuung von laufenden Kunden, Betreuung des Rechnungswesens, Marketingdienstleistungen, Office Management sowie die Gewährung von Darlehen. Hierfür werden grundsätzlich Marktpreise, bzw. bei Sachaufwendungen die angefallenen Kosten zuzüglich eines angemessenen Aufschlags für Gemeinkosten berechnet.
Die Syzygy AG hat mit der Syzygy Deutschland GmbH seit dem 1. Januar 2001 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag, und mit der uniquedigital GmbH seit 1. Januar 2009 einen Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen.
(1) Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens 2009 ist in beigefügtem Anlagespiegel als Anlage in diesem Anhang dargestellt.
Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Software, die Sachanlagen, vor allem EDV-Hardware und sonstige Büroausstattung.
In den Finanzanlagen werden ausschließlich Anteile an verbundenen Unternehmen wie folgt ausgewiesen:
scroll
| Anteil % |
Eigenkapital TEUR |
Jahresergebnis TEUR** |
|
|---|---|---|---|
| HI-RES! LTD., LONDON, GROßBRITANNIEN | 80 | 365 | 190 |
| MEDIOPOLY LTD., JERSEY, GROßBRITANNIEN* | 100 | 739 | 432 |
| SYZYGY DEUTSCHLAND GMBH, BAD HOMBURG V.D.H. | 100 | 383 | 1.897 |
| Syzygy UK Ltd., London, Großbritanninen | 100 | 874 | 169 |
| Unique Digital Marketing Ltd., London, Großbritannien | 100 | 1.889 | 1.162 |
| uniquedigital GmbH, Hamburg | 100 | 40 | 1.156 |
* mediopoly Ltd. hält 100 % der Anteile an Syzygy UK Ltd., welche in England operativ tätig ist. Daher besteht zur Syzygy UK eine indirekte Beteiligung.
** Jahresergebnis vor Ergebnisabführung.
(2) Umlaufvermögen
Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen teilen sich wie folgt auf:
scroll
| 31.12.2009 TEUR |
31.12.2008 TEUR |
|
|---|---|---|
| Syzygy Deutschland GmbH | 2.601 | 849 |
| Syzygy UK Ltd. | 351 | 1.378 |
| Unique Digital Marketing Ltd. | 68 | 0 |
| 3.020 | 2.227 |
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten vor allem Zinsforderungen in Höhe von TEUR 452 und Steuerforderungen aus Körperschaftsteuer, Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuervorauszahlungen in Höhe von TEUR 1.162.
Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.
Die Wertpapiere des Umlaufvermögens enthalten Eigene Anteile sowie festverzinsliche Wertpapiere. Diese gliedern sich wie folgt:
scroll
| 31.12.2009 TEUR |
31.12.2008 TEUR |
|
|---|---|---|
| Eigene Anteile | 86 | 73 |
| Festverzinsliche Wertpapiere | 14.734 | 15.223 |
| 14.820 | 15.296 |
Folgende Aufstellung zeigt die Fristigkeit der Wertpapiere zum 31. Dezember 2009:
scroll
| in TEUR | bis 1 Jahr | 1-5 Jahre | 5-10 Jahre | Unbefristet | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Festverzinsliche Wertpapiere | 4.485 | 3.041 | 7.208 | 0 | 14.734 |
Die eigenen Anteile wurden zu TEUR 116 erworben. Im Geschäftsjahr ergab sich eine Zuschreibung von TEUR 13, während im Vorjahr eine Wertminderung von TEUR 43 erfolgswirksam erfasst wurde. Die Zuschreibungen werden nicht in den sonstigen betrieblichen Erträgen, sondern im Finanzergebnis gezeigt.
(3) Eigenkapital
(a) Grundkapital
Das Grundkapital der Gesellschaft zum 31. Dezember 2009 ist eingeteilt in 12.078.450 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von EUR 1,00.
Zum Stichtag wurden die Anteile wie folgt gehalten:
scroll
| Anzahl in Tausend | % | |
|---|---|---|
| WPP Group (UK) Ltd. (direkt und indirekt) | 3.570 | 29,6 |
| Marco Seiler | 628 | 5,2 |
| Streubesitz | 7.855 | 65,0 |
| Eigene Anteile | 25 | 0,2 |
| 12.078 | 100,0 |
(b) Genehmigtes und bedingtes Kapital
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 30. Juni 2006 wurde der Vorstand ermächtigt, unter Vorbehalt der Zustimmung des Aufsichtrates, zusätzliche auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien bis zum 30. Juni 2011 auszugeben. Das genehmigte Kapital beträgt TEUR 6.000. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden hieraus keine neuen Aktien ausgegeben.
Außerdem wurde der Vorstand mit Beschluss der Hauptversammlung vom 29. Mai 2009 zu einer bedingten Kapitalerhöhung ermächtigt, in dessen Rahmen bis zu 1.200.000 zusätzliche Aktien im Zusammenhang mit der Auflage eines Mitarbeiterbeteiligungsprogramms ausgegeben werden können. Im Geschäftsjahr 2009 wurden keine Optionen ausgegeben. Ferner sind keine Aktienoptionen zum Stichtag ausstehend.
(c) Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage entstand im Rahmen des Börsenganges am 6. Oktober 2000 aus den zugeflossenen Mitteln, die den Nennbetrag des gezeichneten Kapitals überstiegen.
(d) Gewinnrücklage
Zum 31. Dezember 2009 waren noch 25.000 eigene Aktien zum Gegenwert von TEUR 86 im Bestand, für die gem. § 272 IV S.1 HGB eine Rücklage für eigene Anteile in gleicher Höhe gebildet wurde. Die eigenen Anteile wurden zum Durchschnittspreis von EUR 4,66 erworben. Somit sind zum Stichtag 12.053.450 Aktien im Umlauf. Der Kurs am Bilanzstichtag beträgt EUR 3,50.
(e) Bilanzgewinn
Aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von TEUR 3.409 wurde aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 29. Mai 2009 eine Dividende in Höhe von EUR 0,15 je Aktie, bzw. von TEUR 1.808 ausgeschüttet. Der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 1.601 wurde auf neue Rechnung vorgetragen.
Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2009 beträgt TEUR 8.880.
(4) Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem Urlaubsansprüche, Boni und Kosten für ausstehende Rechnungen.
(5) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
(6) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gliedern sich wie folgt:
scroll
| 31.12.2009 TEUR |
31.12.2008 TEUR |
|
|---|---|---|
| uniquedigital GmbH, Hamburg | 514 | 618 |
| Unique Digital Marketing, London | 0 | 1.855 |
| Hi-ReS! Ltd., London | 0 | 14 |
| 514 | 2.487 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
(7) Sonstige Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf:
scroll
| 31.12.2009 TEUR |
31.12.2008 TEUR |
|
|---|---|---|
| Kaufpreisverpflichtungen | 5.240 | 5.560 |
| Earn-Out Verpflichtungen | 1.007 | 5.694 |
| Umsatzsteuer | 294 | 346 |
| Verpflichtungen aus Optionen | 364 | 502 |
| Sonstige | 57 | 77 |
| 6.962 | 12.179 |
Die Kaufpreisverpflichtungen werden in 2010 fällig. Die Earn-Out-Verpflichtungen sind abhängig von der weiteren Geschäftsentwicklung in den Jahren 2010 bis 2011. Diese werden in 2011 fällig. Die Verpflichtungen aus der Option werden voraussichtlich in 2015 fällig.
(8) Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse der Syzygy AG resultieren aus Dienstleistungen gegenüber den Tochtergesellschaften; davon entfallen auf:
scroll
| 2009 TEUR |
2008 TEUR |
|
|---|---|---|
| Syzygy Deutschland GmbH | 552 | 645 |
| uniquedigital GmbH | 107 | 29 |
| Syzygy UK Ltd. | 103 | 99 |
| Hi-ReS! | 37 | 0 |
| 799 | 773 |
(9) Sonstige betriebliche Erträge
scroll
| 2009 TEUR |
2008 TEUR |
|
|---|---|---|
| Erträge aus der Währungsumrechnung | 333 | 0 |
| Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen | 39 | 0 |
| Erträge aus Krankenkassenerstattungen | 32 | 0 |
| Sonstige | 37 | 63 |
| 441 | 63 |
(10) Sonstige betriebliche Aufwendungen
scroll
| 2009 TEUR |
2008 TEUR |
|
|---|---|---|
| Gruppenaktivitäten | 190 | 314 |
| Reisekosten | 177 | 167 |
| Rechts- und Beratungskosten | 133 | 131 |
| Werbekosten | 132 | 361 |
| Jahresabschlusskosten | 134 | 127 |
| Wechselkursänderungen | 112 | 31 |
| Versicherungen | 57 | 44 |
| Fortbildung | 45 | 57 |
| KFZ-Kosten | 45 | 45 |
| Aufsichtsrat | 45 | 45 |
| Miete | 37 | 31 |
| Übrige | 51 | 388 |
| 1.158 | 1.741 |
(11) Honorar der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO Deutsche Warentreuhand AG erhält für die Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses der Syzygy AG für das Geschäftsjahr 2009 ein Honorar in Höhe von TEUR 74. Darüber hinaus sind keine weiteren Aufträge an die BDO Deutsche Warentreuhand Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vergeben worden.
(12) Finanzergebnis
Aus dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Syzygy Deutschland GmbH wurden Erträge von TEUR 1.897 realisiert. Ferner resultieren aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der uniquedigital GmbH, Hamburg, Erträge in Höhe von TEUR 1.157.
Durch Ausschüttungen wurden Beteiligungserträge realisiert, diese von der Unique Digital Marketing Ltd. in Höhe von TEUR 2.117, von der mediopoly Ltd. in Höhe von TEUR 529, von der uniquedigital GmbH, Hamburg, in Höhe von TEUR 342 und von der Hi-ReS! London Ltd. in Höhe von TEUR 187.
Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge betragen TEUR 3.532. Dieser Betrag enthält im Wesentlichen Zinserträge aus Wertpapieren (TEUR 981), sowie Erträge aus Zinsswap-Geschäften (TEUR 90) und Gewinne aus der Veräußerung von Wertpapieren (TEUR 1.052). Darüberhinaus sind durch Wertaufholungen bei Wertpapieren Erträge aus Zuschreibungen auf Wertpapiere in Höhe von TEUR 1.403 entstanden. Syzygy setzt derivative Finanzinstrumente zur Risikodiversifizierung und Portfoliostrukturierung ein, um entsprechend der Marktentwicklung neben festverzinslichen Wertpapieren variable Verzinsungen einzubinden.
Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betragen TEUR 130, davon betreffen TEUR 62 Verluste aus der Veräusserung von Wertpapieren.
(13) Steuern vom Einkommen und Ertrag
scroll
| 2009 TEUR |
2008 TEUR |
|
|---|---|---|
| Körperschaftsteuer | 563 | 0 |
| Gewerbesteuer | 421 | 0 |
| Steuernachzahlung / Steuererstattung Vorjahre | 43 | - 214 |
| Solidaritätszuschlag | 30 | 0 |
| 1.057 | - 214 |
Die Steuernachzahlung für Vorjahre resultiert aus einer steuerlichen Außenprüfung für die Geschäftsjahre 2003 - 2005.
(14) Sonstige Steuern
Die sonstigen Steuern betreffen im Wesentlichen Steuernachzahlungen für Mitarbeitervergünstigungen aufgrund von steuerlichen Außenprüfungen.
(1) Mitarbeiter
Im Jahresdurchschnitt waren im Geschäftsjahr 2009 vierzehn Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 12). Zum Stichtag 31. Dezember 2009 waren 14 Mitarbeiter (Vorjahr: 13) beschäftigt.
(2) Haftungsverhältnisse, Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Angabepflichtige Haftungsverhältnisse der Gesellschaft gemäß § 251 i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 250 aus der Übernahme von Mietbürgschaften für die Mietflächen in Bad Homburg und Hamburg.
Ferner bestehen Leasingverträge für Firmenwagen, aus denen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 48 (Vorjahr: TEUR 58) bestanden.
Vorstand und Aufsichtsrat haben am 10.12.2009 eine aktualisierte Erklärung zum Corporate Goverance Kodex abgegeben und veröffentlicht. Die Erklärung kann auf der website im Bereich „Investor Relations“ eingesehen werden, erreichbar über http://www.syzygy.de/default3_and_fz_menu=corporate_overview.aspx.
(4) Vorstand
scroll
| Marco Seiler | Vorstandsvorsitzender Geschäftsführung Syzygy Deutschland GmbH Director mediopoly Ltd. |
| Frank Wolfram | Vorstand Geschäftsführung Syzygy Deutschland GmbH |
| Andrew P. Stevens | Vorstand (ab 1. Januar 2010) Director Unigue Digital Marketing Ltd. Director Syzygy UK Ltd. |
Die Gesamtbezüge des Vorstands beliefen sich im Jahr 2009 auf TEUR 494. Marco Seiler bezog ein Grundgehalt von TEUR 220 sowie ein variables Gehalt von TEUR 33. Frank Wolfram hatte ein Grundgehalt von TEUR 210 und einen variablen Anteil von TEUR 31. Andrew P. Stevens ist mit Wirkung ab dem 1. Januar 2010 zum Vorstand bestellt worden und hat daher in 2009 noch keine Vorstandsbezüge bezogen. Die Vorstände haben in 2009 keine Optionen erhalten.
(5) Aufsichtsrat
scroll
| Michael Maedel (Aufsichtsratsvorsitzender) |
President J. Walter Thompson Ltd. |
| Adriaan Rietveld | General Partner Esnet Group USA |
| Wilfried Beeck | CEO, ePages Software GmbH, Hamburg |
Die Aufsichtsräte Michael Maedel, Adriaan Rietveld und Wilfried Beeck erhalten für das Geschäftsjahr 2009 eine Vergütung von jeweils TEUR 15, davon sind jeweils TEUR 15 fix.
25. März 2010
Der Vorstand
Marco Seiler
Frank Wolfram
Andrew P. Stevens
scroll
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|
| 01.01.2009 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
31.12.2009 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Markenrechte | 6.000,00 | 0,00 | 0,00 | 6.000,00 |
| Software | 33.266,12 | 0,00 | 0,00 | 33.266,12 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 86.470,49 | 4.786,94 | - 46.273,85 | 44.983,58 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 29.799.492,21 | 1.241.778,00 | - 937.548,00 | 30.103.722,21 |
| Summe | 29.925.228,82 | 1.246.564,94 | - 983.821,85 | 30.187.971,91 |
scroll
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| 01.01.2009 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
31.12.2009 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Markenrechte | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Software | 31.666,24 | 984,48 | 0,00 | 32.650,72 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 62.176,27 | 6.938,97 | - 46.262,77 | 22.852,47 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe | 93.842,51 | 7.923,45 | - 46.262,77 | 55.503,19 |
scroll
| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| 31.12.2008 EUR |
31.12.2009 EUR |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Markenrechte | 6.000,00 | 6.000,00 |
| Software | 1.599,88 | 615,40 |
| II. Sachanlagen | ||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 24.294,22 | 22.131,11 |
| III. Finanzanlagen | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 29.799.492,21 | 30.103.722,21 |
| Summe | 29.831.386,31 | 30.132.468,72 |
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Syzygy AG, Bad Homburg v. d. Höhe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft.
Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des Rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, 25. März 2010
**BDO Deutsche Warentreuhand
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Dr. Rosien, Wirtschaftsprüfer
ppa. Werner, Wirtschaftsprüfer
Die ordentliche Hauptversammlung unserer Gesellschaft vom 28. Mai 2010 hat mit einer Mehrheit von 94,79 Prozent beschlossen, den im Jahresabschluss der Syzygy AG ausgewiesenen Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2009 in Höhe von 8.880.318,74 EUR wie folgt zu verwenden:
scroll
| Ausschüttung von 0,20 EUR Dividende je dividendenberechtigter Stückaktie: | 2.560.690,00 EUR |
| Einstellung in die Gewinnrücklagen: | 0,00 EUR |
| Gewinnvortrag: | 6.319.628,74 EUR |
Bad Homburg, im Mai 2010
Syzygy AG
Der Vorstand
Building tools?
Free accounts include 100 API calls/year for testing.
Have a question? We'll get back to you promptly.