Annual / Quarterly Financial Statement • May 5, 2020
Annual / Quarterly Financial Statement
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Aktiva
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| 31.12.2019 Euro |
31.12.2018 Euro |
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|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 87.621,64 | 96.685,82 |
| II. Sachanlagen | 1.304.328,09 | 1.086.792,22 |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 49.114.932,73 | 50.037.932,73 |
| 2. Beteiligungen | 200.000,00 | 200.000,00 |
| Summe Anlagevermögen | 50.706.882,46 | 51.421.410,77 |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 8.421,89 | 10.426,17 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 5.934.559,95 | 2.110.907,89 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 508.126,35 | 510.514,99 |
| 6.451.108,19 | 2.631.849,05 | |
| II. Wertpapiere | 3.285.694,83 | 10.348.375,69 |
| III. Guthaben bei Kreditinstituten | 0,00 | 5.030.515,81 |
| 3.285.694,83 | 15.378.891,50 | |
| Summe Umlaufvermögen | 9.736.803,02 | 18.010.740,55 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 131.927,20 | 104.138,68 |
| Summe Aktiva | 60.575.612,68 | 69.536.290,00 |
| Passiva | ||
| 31.12.2019 Euro |
31.12.2018 Euro |
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| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 13.500.026,00 | 13.500.026,00 |
| Rechnerischer Wert eigener Anteile | -73.528,00 | -73.528,00 |
| 13.426.498,00 | 13.426.498,00 | |
| II. Kapitalrücklage | 29.634.586,74 | 29.634.586,74 |
| III. Gewinnrücklagen | 73.528,00 | 73.528,00 |
| IV. Bilanzgewinn | 3.455.753,10 | 6.687.949,93 |
| Summe Eigenkapital | 46.590.365,84 | 49.822.562,67 |
| B. Rückstellungen | ||
| I. Steuerrückstellungen | 272.090,49 | 153.954,00 |
| II. Sonstige Rückstellungen | 773.369,33 | 839.260,00 |
| Summe Rückstellungen | 1.045.459,82 | 993.214,00 |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4.959.448,56 | 3.809.523,80 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 218.224,01 | 118.923,39 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 6.703.830,11 | 14.188.207,22 |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 1.058.284,34 | 603.858,92 |
| davon aus Steuern | 974.999,34 | 428.345,92 |
| Summe Verbindlichkeiten | 12.939.787,02 | 18.720.513,33 |
| Summe Passiva | 60.575.612,68 | 69.536.290,00 |
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| 2019 Euro |
2018 Euro |
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|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 4.108.934,05 | 2.778.936,13 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 863.291,02 | 831.701,48 |
| davon aus Währungsumrechnung | 216.565,63 | 79.641,13 |
| 3. Aufwendungen für bezogene Leistungen | -862.202,89 | -26.631,56 |
| Rohergebnis | 4.110.022,18 | 3.584.006,05 |
| 4. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -2.695.740,17 | -2.459.652,56 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -302.018,42 | -227.134,05 |
| davon für Altersversorgung | -44.034,00 | -42.150,00 |
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -200.265,45 | -130.968,08 |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -3.222.329,64 | -2.872.472,90 |
| davon aus Währungsumrechnung | -213.255,55 | -68.129,66 |
| Betriebsergebnis | -2.310.331,50 | -2.106.221,54 |
| 7. Erträge aus Beteiligungen | 1.715.763,63 | 2.717.287,51 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 1.715.763,63 | 2.717.287,51 |
| 8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | 5.924.748,54 | 4.480.425,84 |
| 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 713.151,92 | 503.099,21 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 16.151,36 | 16.664,84 |
| 10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens | -2.275.000,00 | -722.098,00 |
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -472.453,51 | -379.662,75 |
| davon an verbundene Unternehmen | -278.879,12 | -246.985,62 |
| Finanzergebnis | 5.606.210,58 | 6.599.051,81 |
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -1.157.476,71 | -575.872,02 |
| 13. Ergebnis nach Steuern | 2.138.402,37 | 3.916.958,25 |
| 14. Jahresüberschuss | 2.138.402,37 | 3.916.958,25 |
| 15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 1.317.350,73 | 2.770.991,68 |
| 16. Bilanzgewinn | 3.455.753,10 | 6.687.949,93 |
Die Gesellschaft wurde am 1. Mai 2000 unter der Firma SYZYGY AG in das Handelsregister beim Amtsgericht Bad Homburg (HRB 6877) eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Bad Homburg v. d. Höhe, Deutschland. Die Anschrift lautet SYZYGY AG, Horexstraße 28, 61352 Bad Homburg v. d. Höhe.
Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 S. 2 HGB i.V.m. § 264d HGB aufgrund ihrer Notierung am Prime Standard der Deutsche Börse AG, Frankfurt am Main.
Der Jahresabschluss der SYZYGY AG ist nach den Vorschriften §§ 242 ff., 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.
Neben dem handelsrechtlichen Jahresabschluss für die SYZYGY AG wird entsprechend § 315e Abs. 1 HGB ein Konzernabschluss in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind und ergänzenden handelsrechtlichen Vorschriften, aufgestellt.
Die im vorangegangenen Geschäftsjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert fortgeführt.
Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagegegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt, und soweit abnutzbar, linear abgeschrieben.
Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegegenstände ist wie folgt:
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| Software | 3 Jahre |
| EDV-Hardware | 3 Jahre |
| Büroausstattung und Mietereinbauten | 5 -13 Jahre |
Außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Anlagegegenstände und Sachanlagen werden grundsätzlich vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist. Die gesamten Anschaffungskosten geringwertiger Anlagegüter werden in einem Sammelposten erfasst und seit dem Geschäftsjahr 2015 über 3 Jahre abgeschrieben, in Vorjahren wurden 5 Jahre als Nutzungsdauer unterstellt.
Unter den Finanzanlagen werden Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen ausgewiesen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei Tauschvorgängen zu dem hingegebenen Gegenwert bewertet. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots werden bis zu den ursprünglichen Anschaffungskosten vorgenommen, wenn die Gründe für eine dauernde Wertminderung nicht mehr bestehen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalbetrag, gegebenenfalls abzüglich notwendiger Wertberichtigungen, angesetzt. Forderungen in fremden Währungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs unter Beachtung des Realisations- und Anschaffungskostenprinzips sowie des strengen Niederstwertprinzips bewertet.
Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten oder zu einem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern niedrigere Marktpreise notiert wurden. Wertpapiere in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs unter Beachtung des Realisations- und Anschaffungskostenprinzips bewertet.
Liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt.
Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Eigene Anteile werden mit ihrem rechnerischen Wert offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem rechnerischen Wert und den Anschaffungskosten der eigenen Anteile wird mit dem Bilanzgewinn verrechnet. Ein den rechnerischen Wert übersteigender Differenzbetrag aus dem Veräußerungserlös wird bis zur Höhe der Anschaffungskosten mit dem Bilanzgewinn verrechnet sowie der darüberhinausgehende Differenzbetrag in die Kapitalrücklagen eingestellt. Aufwendungen, die Anschaffungsnebenkosten bzw. Nebenkosten der Veräußerung der eigenen Anteile sind, werden als Aufwand des Geschäftsjahres im Zugangs- bzw. Abgangsjahr erfolgswirksam erfasst.
Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten zu erfassen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit notwendig bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages entsprechend berücksichtigt.
Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in fremden Währungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs unter Beachtung des Realisations-, Imparitäts- und Anschaffungskostenprinzips bewertet.
Für latente Steuern erfolgt ein Ausweis in der Bilanz, sofern sich unter Berücksichtigung der Gesamtdifferenzenbetrachtung ein passiver Bilanzposten ergibt. Dabei werden auf Ebene der Organgesellschaften entstandene latente Steuern in die Betrachtung miteinbezogen. Im Fall eines bestehenden Überhangs aktiver latenter Steuern wird von dem Nichtansatzwahlrecht des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz von 31,0 Prozent.
Mit den verbundenen Unternehmen wurden Geschäftsbesorgungsverträge abgeschlossen, nach denen Dienstleistungen der SYZYGY AG abgerechnet werden. Diese umfassen insbesondere Leistungen in den Bereichen Strategie, Akquisition von Neukunden, Betreuung von laufenden Kunden, Betreuung des Rechnungswesens, Marketing-Dienstleistungen, Immobilien und Office Management sowie die Gewährung von Darlehen. Hierfür werden grundsätzlich Marktpreise bzw. bei Sachaufwendungen die angefallenen Kosten zuzüglich eines angemessenen Aufschlags für Gemeinkosten berechnet.
Die SYZYGY AG hat mit der SYZYGY Deutschland GmbH seit dem 1. Januar 2012 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen, und zwischen der SYZYGY AG und der SYZYGY Media GmbH besteht seit dem 1. Januar 2014 ein Ergebnisabführungsvertrag. Es besteht ein zentrales Cash Pooling durch die SYZYGY AG mit den Tochtergesellschaften in Deutschland. Zum Bilanzstichtag sind die SYZYGY Deutschland GmbH, die SYZYGY Berlin GmbH die SYZYGY Media GmbH, die USEEDS° GmbH und die SYZYGY Performance GmbH in ein Cash Pooling einbezogen.
Die Entwicklung des Anlagevermögens 2019 ist in beigefügtem Anlagespiegel als Anlage dargestellt.
Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Software, das Sachanlagevermögen bestehend vor allem aus EDV-Hardware, Büroausstattung und Mietereinbauten.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen haben sich um TEUR 923 verringert. Am 6. März 2018 hat die SYZYGY AG mit Wirkung zum 1. Januar 2019 weitere 10 Prozent an der USEEDS° GmbH erworben und ihre Anteile somit auf 90 Prozent erhöht. Der Kaufpreis von TEUR 462 wurde in bar entrichtet. Die Anteile an der SYZYGY Performance GmbH wurden im 2. Quartal 2019 um 8,49 Prozent auf 59,49 Prozent erhöht. Der gesamte Kaufpreis in Höhe von TEUR 890 wurde in bar entrichtet. Demgegenüber erfolgte eine außerplanmäßige Abschreibung der Beteiligung an der Unique Digital Marketing Ltd. in Höhe von TEUR 2.275 auf Grund einer dauernden Wertminderung. Dies stellt einen außergewöhnlichen Aufwand im Sinne des §285 Nr. 31 HGB dar.
Hi-ReS! London Ltd. wurde im 1. Quartal 2019 aufgelöst und innerhalb der SYZYGY Gruppe entkonsolidiert.
Aufstellung des Anteilsbesitzes gem. § 285 Nr. 11 HGB:
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| Anteil In % |
31.12.2019 Eigenkapital TEUR |
2019 Jahresergebnis TEUR |
|
|---|---|---|---|
| Ars Thanea S.A., Warschau/Polen 2 | 70 | 1.125 | 250 |
| diffferent GmbH, Berlin 2 | 70 | 2.359 | 634 |
| SYZYGY Berlin GmbH, Berlin 2 | 99 | -1.221 | -84 |
| SYZYGY Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d. Höhe 2 | 100 | 203 | 37 |
| SYZYGY Digital Marketing Inc., New York City/USA 2 | 100 | 275 | 71 |
| SYZYGY Performance GmbH, München | 59 | 973 | 629 |
| SYZYGY Media GmbH, Hamburg 2 | 100 | 40 | 1.318 |
| SYZYGY UK Ltd., London/Großbritannien 1 2 | 100 | 423 | -22 |
| Unique Digital Marketing Ltd., London/Großbritannien 2 | 100 | 1.978 | 104 |
| USEEDS° GmbH, Berlin 2 | 90 | 629 | 107 |
1) Unique Digital Marketing Ltd. hält 100 Prozent der Anteile an SYZYGY UK Ltd. Beide Gesellschaften sind in Großbritannien operativ tätig. Daher besteht zur SYZYGY UK Ltd. eine indirekte Beteiligung.
2) Die angegebenen Werte basieren auf unkonsolidierten IFRS-Werten. Die Umrechnung erfolgt für das Eigenkapital mit dem Stichtagskurs, für das Ergebnis mit dem Jahresdurchschnittskurs.
Die SYZYGY AG weist Forderungen gegen Kunden in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 10) aus, die im Rahmen von Projekten entstanden sind, bei denen die SYZYGY AG die Abrechnung mit den Endkunden vorgenommen hat.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden bei Vorliegen einer Aufrechnungslage saldiert dargestellt und teilen sich wie folgt auf:
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| 31.12.2019 TEUR |
31.12.2018 TEUR |
|
|---|---|---|
| SYZYGY Deutschland GmbH | 5.582 | 1.935 |
| Ars Thanea S.A. | 176 | 26 |
| diffferent GmbH | 152 | 78 |
| Unique Digital Marketing Ltd. | 18 | 33 |
| SYZYGY Digital Marketing Inc. | 7 | 0 |
| SYZYGY UK Ltd. | 0 | 39 |
| Summe | 5.935 | 2.111 |
Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen, die aus der Gewinnabführung in Höhe von TEUR 4.607 (Vorjahr: TEUR 1.884) sowie dem konzerninternen Verrechnungsverkehr in Höhe von TEUR 1.328 (Vorjahr: TEUR 227) resultieren. Diese Forderungen wurden mit den Verbindlichkeiten gegenüber der jeweiligen Gesellschaft saldiert, soweit die Forderungen und Verbindlichkeiten aufrechenbar sind. Im Geschäftsjahr wurde eine Forderung gegen die SYZYGY Berlin GmbH von TEUR 2 wertberichtigt.
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten vor allem Steuerforderungen in Höhe von TEUR 280 (Vorjahr: TEUR 149), Mitarbeiterdarlehen in Höhe von TEUR 95 (Vorjahr: TEUR 24), Kautionen in Höhe von TEUR 68 (Vorjahr: TEUR 68) sowie Zinsforderungen in Höhe von TEUR 64 (Vorjahr: TEUR 270).
Alle Forderungen, die Zins- und Steuerforderungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.
Die Wertpapiere des Umlaufvermögens dienen dem Liquiditätsmanagement und enthalten ausschließlich festverzinsliche Wertpapiere. Folgende Aufstellung zeigt die vertragliche Fristigkeit der Wertpapiere zum 31. Dezember 2019:
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| in TEUR | bis 1 Jahr | 1-5 Jahre | 5-10 Jahre | Unbefristet | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Festverzinsliche Wertpapiere | 0 | 1.476 | 1.810 | 0 | 3.286 |
Das Grundkapital der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 ist eingeteilt in 13.500.026 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von EUR 1,00. Davon wurden 73.528 eigene Anteile in Abzug gebracht, so dass das ausgegebene Kapital EUR 13.426.498 beträgt.
Der aktuelle Bestand an eigenen Aktien ergibt sich aus folgenden Transaktionen:
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| Datum / Zeitraum | Art | Anzahl der Aktien | Kurs je Aktie in EUR |
|---|---|---|---|
| 20.09. - 28.10.2005 | Zugang | 25.000 | 4,66 |
| 28.08. - 31.10.2013 | Zugang | 100.000 | 4,38 |
| 23.01. - 05.02.2014 | Abgang | -75.000 | 5,53 |
| 14.07. - 05.08.2014 | Zugang | 100.000 | 6,04 |
| 20.01. - 08.05.2015 | Abgang | -16.562 | 6,28 |
| 07.04. - 12.10.2016 | Abgang | -59.910 | 9,40 |
| Gesamt 31.12.2019 | 73.528 |
Der Marktwert der eigenen Anteile beträgt zum Bilanzstichtag EUR 7,30 je Aktie bzw. TEUR 537. Der Erwerb erfolgte aufgrund der Ermächtigung durch den Hauptversammlungsbeschluss vom 2. Juni 2005 hinsichtlich des ersten Erwerbs und bezüglich des 2. und 3. Erwerbs auf Basis des Hauptversammlungsbeschlusses vom 28. Mai 2010. Der Vorstand ist gem. Beschluss der Hauptversammlung ermächtigt, die eigenen Aktien zur Veräußerung an institutionelle Investoren, zur Bedienung von Aktienoptionsprogrammen oder Aktienplänen im Rahmen der Mitarbeiterbeteiligung oder als Gegenleistung im Rahmen von Unternehmenskäufen zu verwenden.
Zum Stichtag wurden die Anteile an der SYZYGY AG wie folgt gehalten:
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| in Tsd. | Aktien | in Prozent |
|---|---|---|
| WPP plc, St. Helier | 6.795 | 50,33 |
| HANSAINVEST Hanseatische Investment GmbH | 408 | 3,03 |
| Hauck & Aufhäuser Fund Service S.A. | 401 | 2,97 |
| Streubesitz | 5.822 | 43,13 |
| Eigene Aktien | 74 | 0,54 |
| Gesamt | 13.500 | 100,0 |
Am 8. Juli 2016 hat die Hauptversammlung ein genehmigtes Kapital in Höhe von TEUR 6.000 beschlossen, das den Vorstand ermächtigt, unter Vorbehalt der Zustimmung des Aufsichtsrates, zusätzliche auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien bis zum 8. Juli 2021 auszugeben.
SYZYGY hat im Geschäftsjahr 2017 zwei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen aus dem genehmigten Kapital durchgeführt, die insgesamt zu einer Erhöhung des Grundkapitals um TEUR 672 auf TEUR 13.500 geführt haben. Nach den beiden Kapitalerhöhungen im Jahr 2017 beträgt das genehmigte Kapital noch TEUR 5.328.
Außerdem wurde der Vorstand mit Beschluss der Hauptversammlung vom 29. Mai 2009 zu einer bedingten Kapitalerhöhung ermächtigt, in dessen Rahmen bis zu 1.200.000 zusätzliche Aktien im Zusammenhang mit der Auflage eines Mitarbeiterbeteiligungsprogramms ausgegeben werden können. Dieses bedingte Kapital wurde auf der Hauptversammlung vom 6. Juni 2014 von EUR 1.200.000 auf EU R 300.000 reduziert und in bedingtes Kapital I umbenannt. Ferner wurde auf der Hauptversammlung vom 6. Juni 2014 ein bedingtes Kapital II in Höhe von EUR 900.000 beschlossen.
Das bedingte Kapital II wurde bislang nicht in Anspruch genommen.
Die Kapitalrücklage enthält das Aufgeld gegenüber dem Nominalbetrag aus der Ausgabe von Aktien durch die SYZYGY AG. Sie ist unverändert zum Vorjahr und beträgt TEUR 29.635.
In der Gewinnrücklage wird der rechnerische Wert der eigenen Anteile ausgewiesen. 25.000 der eigenen Anteile wurden zwischen 20. September und 28. Oktober 2005 zum Durchschnittskurs von EUR 4,66 je Aktie bzw. TEUR 116 erworben. Der Erwerb erfolgte aufgrund der Ermächtigung durch den Hauptversammlungsbeschluss vom 2. Juni 2005. Aufgrund der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 28. Mai 2010 wurden im Zeitraum zwischen dem 30. August und 30. Oktober 2013 weitere 100.000 eigene Anteile zu einem Durchschnittskurs von EUR 4,38 erworben. Weitere 100.000 eigene Anteile wurden aufgrund der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 6. Juni 2014 im Zeitraum zwischen dem 14. Juli 2014 und dem 5. August 2014 zu einem Durchschnittskurs von EUR 6,04 erworben.
Im Geschäftsjahr 2019 gab es wie im Vorjahr keine Veränderungen.
Aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von TEUR 6.688 wurde aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 7. Juni 2019 eine Dividende in Höhe von EUR 0,40 je dividendenberechtigter Aktie bzw. von TEUR 5.371 ausgeschüttet. Der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 1.317 wurde auf neue Rechnung vorgetragen.
Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2019 beträgt TEUR 2.138, so dass zum 31. Dezember 2019 ein Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 3.456 ausgewiesen wird. Der Hauptversammlung wird eine Dividende von EUR 0,20 je dividendenberechtigter Aktie vorgeschlagen, so dass die Ausschüttungssumme, unter Berücksichtigung von zurzeit 73.528 eigenen Aktien TEUR 2.685 betragen wird.
Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt auf:
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| 31.12.2019 TEUR |
31.12.2018 TEUR |
|
|---|---|---|
| Investor Relations | 200 | 170 |
| Mitarbeiter Boni | 170 | 286 |
| Jahres- und Konzernabschlussprüfung | 113 | 113 |
| Verpflichtungen aus der Optionsgewährung und Aktienbeteiligungsprogrammen | 67 | 100 |
| Ausstehende Rechnungen | 62 | 21 |
| Vergütung des Aufsichtsrats | 60 | 60 |
| Urlaubsansprüche | 54 | 69 |
| Jubiläumsgratifikation | 22 | 0 |
| Beiträge zur IHK und Berufsgenossenschaft | 20 | 20 |
| Ausgeschiedene Mitarbeiter | 5 | 0 |
| Summe | 773 | 839 |
Das zum Stichtag bestehende Darlehen mit einem Buchwert von EUR 2,9 Mio. (Vorjahr: 3,8 Mio.) hat eine Restlaufzeit von knapp 3 Jahren. Zum Bilanzstichtag sind EUR 1,0 Mio. innerhalb eines Jahres und EUR 1,9 Mio. in mehr als einem Jahr fällig. Weiterhin wurde der Kontokorrentrahmen in Höhe von EUR 2,1 Mio. in Anspruch genommen.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die saldiert dargestellten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gliedern sich wie folgt:
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| 31.12.2019 TEUR |
31.12.2018 TEUR |
|
|---|---|---|
| SYZYGY Media GmbH | 5.794 | 12.856 |
| SYZYGY Performance GmbH | 828 | 991 |
| USEEDS°GmbH | 67 | 320 |
| SYZYGY UK | 15 | 0 |
| SYZYGY Digital Marketing Inc. | 0 | 21 |
| Summe | 6.704 | 14.188 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Verbindlichkeiten des konzerninternen Verrechnungsverkehrs im Rahmen des zentralen Liquiditätsmanagements in Höhe von TEUR 6.704 (Vorjahr: TEUR 14.167) sowie aus konzerninternen Darlehen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 21). Sie haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind bei gleicher Fristigkeit mit den Forderungen gegenüber der jeweiligen Gesellschaft saldiert, soweit die Forderungen und Verbindlichkeiten aufrechenbar sind.
Die sonstigen Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf:
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| 31.12.2019 TEUR |
31.12.2018 TEUR |
|
|---|---|---|
| Umsatzsteuer | 923 | 386 |
| Verpflichtungen aus ausstehenden Einlagen | 80 | 120 |
| Kaution | 3 | 55 |
| Sonstige | 52 | 43 |
| Summe | 1.058 | 604 |
Die Verpflichtungen aus ausstehenden Einlagen sind anteilig in 2020 bis 2021 fällig. Die übrigen sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
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| 2019 TEUR |
2018 TEUR |
|
|---|---|---|
| Erlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen (für Tochtergesellschaften) | 3.411 | 2.252 |
| Erlöse aus der Vermietung von Immobilien (für Dritte) | 585 | 527 |
| Erlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen (für Dritte) | 113 | 0 |
| Summe | 4.109 | 2.779 |
Nach § 285 Nr. 4 HGB teilen sich die Erlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen (für Konzernunternehmen) in folgende geografische Märkte auf:
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| 2019 TEUR |
2018 TEUR |
|
|---|---|---|
| Deutschland | 2.997 | 1.731 |
| Großbritannien | 243 | 326 |
| Polen | 114 | 116 |
| USA | 57 | 79 |
| Summe | 3.411 | 2.252 |
Die Erlöse aus der Vermietung von Immobilien wurden ausschließlich in Deutschland erzielt.
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| 2019 TEUR |
2018 TEUR |
|
|---|---|---|
| Zuschreibung von Wertpapieren | 595 | 0 |
| Erträge aus der Währungsumrechnung | 217 | 80 |
| Auflösung von Rückstellungen | 18 | 549 |
| Erstattung Krankenkassen | 14 | 19 |
| Erträge aus KFZ-Nutzung | 14 | 14 |
| Erstattung ausländischer Steuern | 4 | 2 |
| Erträge aus Zahlungseingang aus bereits wertberichtigen konzerninternen Forderungen | 0 | 150 |
| Sonstige | 1 | 18 |
| Summe | 863 | 832 |
Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen außergewöhnlichen Erträge betragen im Geschäftsjahr TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 699).
Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betragen im Geschäftsjahr TEUR 862 (Vorjahr: TEUR 27). Der Anstieg ist auf die Zentralisierung der Mietverträge innerhalb Deutschlands zu der SYZYGY AG zurückzuführen. Aus den Mietkosten, welche den Einzelgesellschaften weiterberechnet werden, ergeben sich Aufwendungen in Höhe von TEUR 646.
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| 2019 TEUR |
2018 TEUR |
|
|---|---|---|
| Marketing-Aktivitäten | 767 | 850 |
| Miete und Nebenkosten | 707 | 579 |
| Reisekosten | 292 | 299 |
| Rechts- und Beratungskosten | 282 | 332 |
| Kapitalmarktkosten | 239 | 255 |
| Währungsumrechnung | 213 | 68 |
| Personalsuche | 207 | 52 |
| Prüfungskosten | 143 | 134 |
| Versicherungen | 56 | 51 |
| Aufsichtsrat | 55 | 63 |
| Fortbildung | 32 | 17 |
| KFZ-Kosten | 16 | 24 |
| Sonstige | 213 | 148 |
| Summe | 3.222 | 2.872 |
Angaben vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar sowie aufgeschlüsselt nach Kategorien werden im Konzernanhang der SYZYGY AG dargestellt.
a) Erträge aus Beteiligungen / Ertrag aus Ergebnisabführungsvertrag
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| 2019 TEUR |
2018 TEUR |
|
|---|---|---|
| SYZYGY Deutschland GmbH (Beherrschungs - und Gewinnabführungsvertrag) | 4.607 | 3.026 |
| SYZYGY Media GmbH (Ergebnisabführungsvertrag) | 1.318 | 1.455 |
| diffferent GmbH | 490 | 840 |
| USEEDS° GmbH | 336 | 231 |
| Ars Thanea S.A. | 327 | 0 |
| Unique Digital Marketing Ltd. | 324 | 914 |
| SYZYGY Performance GmbH | 239 | 153 |
| SYZYGY Digitial Marketing Inc. | 0 | 579 |
| Summe | 7.641 | 7.198 |
b) Zinsen und ähnliche Erträge und Aufwendungen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge betragen TEUR 713 (Vorjahr: TEUR 503). Aus Darlehen gegenüber verbundenen Unternehmen wurden Zinserträge in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 17) erlöst. Zinsen und ähnliche Aufwendungen betragen TEUR 472 (Vorjahr: TEUR 380), davon stammen TEUR 279 (Vorjahr: TEUR 247) aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.
Im Vorjahr erfolgte bei den Wertpapieren des Umlaufvermögens eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEUR 722. Im laufenden Jahr erfolgte eine auf die Vorjahre bezogene Zuschreibung in Höhe von TEUR 595. Es wurde eine außerplanmäßige Abschreibung der Beteiligung an der Unique Digital Marketing Ltd. in Höhe von TEUR 2.275 auf Grund einer dauernden Wertminderung vorgenommen.
(15) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
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| 2019 TEUR |
2018 TEUR |
|
|---|---|---|
| Körperschaftsteuer | 538 | 313 |
| Solidaritätszuschlag | 30 | 17 |
| Gewerbesteuer | 589 | 246 |
| Summe | 1.157 | 576 |
Der nicht angesetzte Überhang aktiver latenter Steuern ergibt sich aus Bewertungsunterschieden bei den Wertpapieren des Umlaufvermögens und den Sonstigen Rückstellungen bewertet mit einem Steuersatz von derzeit 31,0 Prozent.
Im Jahresdurchschnitt des Geschäftsjahres 2019 waren 24 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 19). Zum Stichtag 31. Dezember 2019 waren 26 Mitarbeiter (Vorjahr: 19) beschäftigt. 5 der neuen Mitarbeiter resultieren aus der Zentralisierung der internen IT in Deutschland auf Ebene der SYZYGY AG.
Angabepflichtige Haftungsverhältnisse der Gruppe bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 1.096 (Vorjahr: TEUR 530) aus der Übernahme von Mietbürgschaften für die Mietflächen in Bad Homburg v. d. H., Frankfurt am Main, Hamburg und München. Das Risiko der Inanspruchnahme aus den Bürgschaften hängt von der Fähigkeit der in den Mietflächen ansässigen Gesellschaften ab, ihre Verpflichtungen aus dem Mietverhältnis und ihrem Geschäftsbetrieb bedienen zu können. Derzeit gibt es keine Anzeichen dafür, dass die Tochtergesellschaften ihre Verträge nicht erfüllen könnten. SYZYGY hat einen unbefristeten Avalkredit in Höhe von TEUR 1.096 (Vorjahr: TEUR 530) bei einem Kreditinstitut abgeschlossen, für die jährlich eine Provision in Höhe von 0,5 Prozent berechnet wird. Ferner besteht gegenüber der Commerzbank AG eine Kreditlinie in Höhe von EUR 6,0 Mio. (Vorjahr: EUR 4,0 Mio.), welche zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 2,1 Mio. in Anspruch genommen wurde. In den sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind TEUR 11.528 (Vorjahr: TEUR 5.996) aus den Mietverhältnissen für Mietflächen der SYZYGY Gruppe in Deutschland. Weiterhin bestehen finanzielle Verpflichtungen aus dem Untermietvertrag mit der SYZYGY Deutschland GmbH für eine Mietfläche in Bad Homburg v. d. Höhe in Höhe von TEUR 1.143 (Vorjahr: TEUR 1.444). Zudem bestehen Leasingverträge für Firmenwagen, aus denen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 3) bestanden. Insgesamt ergeben sich somit im Berichtsjahr sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 12.675.
Die Entsprechungserklärung zum Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG wurde am 23. Oktober 2019 abgegeben und den Aktionären über die Website der Gruppe (https://ir.syzygy.net/glo-bal/en/investor-relations/corporate-governance/2019) zugänglich gemacht.
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| Lars Lehne | Vorstandsvorsitzender (CEO) |
| Geschäftsführung SYZYGY Berlin GmbH | |
| Erwin Greiner | Finanzvorstand (CFO) |
| Geschäftsführung diffferent GmbH (seit 22. Januar 2020) | |
| Geschäftsführung SYZYGY Performance GmbH | |
| Geschäftsführung USEEDS° GmbH (seit 22. Januar 2020) | |
| Director Unique Digital Marketing Ltd. | |
| Director SYZYGY UK Ltd. | |
| Director SYZYGY Digital Marketing Inc. | |
| Mitglied des Aufsichtsrats, Ars Thanea S.A. | |
| Frank Ladner | Vorstand (CTO) |
| Geschäftsführung SYZYGY Deutschland GmbH | |
| Mitglied des Aufsichtsrats, Ars Thanea S.A. |
Die im Geschäftsjahr zugeflossenen Gesamtbezüge des Vorstands beliefen sich im Jahr 2019 auf TEUR 1.106 (Vorjahr: TEUR 873). Lars Lehne bezog ein Grundgehalt von TEUR 300 (Vorjahr: TEUR 300), Nebenleistungen von TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 14), einen Versorgungsaufwand von TEUR 21 (Vorjahr: TEUR 21) sowie ein variables Gehalt von TEUR 99 (Vorjahr: TEUR 39). Frank Ladner bezog ein Grundgehalt von TEUR 220 (Vorjahr: TEUR 200), Nebenleistungen von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 12), einen Versorgungsaufwand von TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 16) sowie ein variables Gehalt von TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 27). Erwin Greiner bezog ein Grundgehalt von TEUR 210 (Vorjahr: TEUR 180), Nebenleistungen von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 12), einen Versorgungsaufwand von TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 16) sowie ein variables Gehalt von TEUR 49 (Vorjahr: TEUR 36). Bei den Versorgungsaufwendungen handelt es sich um Zahlungen an Unterstützungskassen.
Lars Lehne hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 96.000 Phantom Stocks ausgeübt, Frank Ladner erhielt eine Dividende in Höhe von TEUR 4, die ihm im Rahmen eines Aktienprogrammes in 2017 gewährt wurden.
Andrew P. Stevens schied aus dem Vorstand zum 31. Dezember 2017 aus. Im Geschäftsjahr 2018 floss Andrew P. Stevens ein Grundgehalt von TEUR 124, Nebenleistungen von TEUR 7, ein Versorgungsaufwand von TEUR 6 sowie ein variables Gehalt von TEUR 76 zu.
Ferner wurde ein Phantom Stock Programm in 2015 neu aufgelegt. Hierbei erhält der Berechtigte die Differenz zwischen dem Aktienkurs bei Gewährung und dem Aktienkurs bei Ausübung der Phantom Stocks als Sonderzahlung. 40 Prozent der gewährten Phantom Stocks (Tranche 1) können frühestens nach 2 Jahren ausgeübt werden und verfallen spätestens nach 3 Jahren, 60 Prozent der gewährten Phantom Stocks (Tranche 2) können frühestens nach 3 Jahren ausgeübt werden und verfallen spätestens nach 4 Jahren. Die maximale Kurssteigerung ist bei der Tranche 1 auf 60 Prozent, und bei der Tranche 2 auf 90 Prozent begrenzt.
Der Vorstandsvorsitzende Lars Lehne erhielt am 1. April 2016 insgesamt 240.000 Phantom Stocks mit einem Ausübungspreis von EUR 9,13, von denen noch 144.000 ausstehend sind. Ferner wurden am 16. Januar 2018 Frank Ladner 55.000 Phantom Stocks mit Laufzeitbeginn am 29. Dezember 2017 zu einem Ausübungspreis von EUR 11,27 bzw. am 6. Februar 2018 Erwin Greiner 80.000 Phantom Stocks mit Laufzeitbeginn ab 29. Dezember 2017 zu einem Ausübungspreis von EUR 11,25 zugeteilt, die ebenfalls noch vollständig ausstehend sind.
Tabellarisch stellen sich die im Geschäftsjahr gewährten Zuwendungen wie folgt dar:
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| Gewährte Zuwendungen | Lars Lehne | |||
|---|---|---|---|---|
| CEO | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 2019 TEUR |
2018 TEUR |
2019 Minimum TEUR |
2019 Maximum TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 300 | 300 | 300 | 300 |
| Nebenleistungen | 14 | 14 | 14 | 14 |
| Summe | 314 | 314 | 314 | 314 |
| Einjährige variable Vergütung | 99 | 99 | 0 | 99 |
| Mehrjährige variable Vergütung | ||||
| Phantom Stock Program | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Summe | 99 | 99 | 0 | 99 |
| Versorgungsaufwand | 21 | 21 | 21 | 21 |
| Gesamtvergütung | 434 | 434 | 335 | 434 |
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| Gewährte Zuwendungen | Frank Ladner | |||
|---|---|---|---|---|
| CTO | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 2019 TEUR |
2018 TEUR |
2019 Minimum TEUR |
2019 Maximum TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 220 | 200 | 220 | 220 |
| Nebenleistungen | 12 | 12 | 12 | 12 |
| Summe | 232 | 212 | 232 | 232 |
| Einjährige variable Vergütung | 66 | 60 | 0 | 66 |
| Mehrjährige variable Vergütung | ||||
| Phantom Stock Program | 0 | 85 | 0 | 0 |
| Summe | 66 | 145 | 0 | 66 |
| Versorgungsaufwand | 16 | 16 | 16 | 16 |
| Gesamtvergütung | 314 | 373 | 248 | 314 |
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| Gewährte Zuwendungen | Erwin Greiner | |||
|---|---|---|---|---|
| CFO | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 2019 TEUR |
2018 TEUR |
2019 Minimum TEUR |
2019 Maximum TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 210 | 180 | 210 | 210 |
| Nebenleistungen | 12 | 12 | 12 | 12 |
| Summe | 222 | 192 | 222 | 222 |
| Einjährige variable Vergütung | 63 | 54 | 0 | 63 |
| Mehrjährige variable Vergütung | ||||
| Phantom Stock Program | 0 | 124 | 0 | 0 |
| Summe | 63 | 178 | 0 | 63 |
| Versorgungsaufwand | 16 | 16 | 16 | 16 |
| Gesamtvergütung | 301 | 386 | 238 | 301 |
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| Wilfried Beeck | Aufsichtsratsvorsitzender |
| CEO, ePages Software GmbH, Hamburg | |
| Andrew Payne | Aufsichtsrat |
| Group Associates Controller, WPP 2005 Ltd., London, Großbritannien | |
| Dominic Grainger | Aufsichtsrat (seit 7. Juni 2019 |
| CEO, GroupM EMEA London, Großbritannien | |
| CEO, WPP Sports Practice, London, Großbritannien | |
| Rupert Day | Aufsichtsrat (bis 7. Juni 2019) |
| CEO, tenthavenue Ltd., London, Großbritannien |
Die Aufsichtsräte erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2019 eine Gesamtvergütung in Höhe von TEUR 60. Die Vergütung beinhaltet eine fixe Vergütung von jeweils TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 20). Wie im Vorjahr erhielten die Aufsichtsratsmitglieder keine variable Vergütung. Die Vergütung für Rupert Day und Dominic Grainger wurde hierbei pro rata temporis aufgeteilt.
Die SYZYGY AG wird seit dem 10. November 2015 in den Konzernabschluss der WPP plc., St. Helier, Jersey, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Geschäftsbericht ist auf der Internetseite der WPP-Gruppe (www.wpp.com) erhältlich. Der Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen wird von der Gesellschaft selbst aufgestellt und auf der Internetseite der SYZYGY AG (https://www.syzygy.net/germany/de/investor-relations) veröffentlicht.
Am 30. Januar 2020 kündigte die Weltgesundheitsorganisation ("WHO") einen globalen Gesundheitsnotstand an, der auf einen neuen Coronavirusstamm zurückzuführen ist (den "COVID-19-Ausbruch") und informierte über die Risiken für die internationale Gemeinschaft, da sich das Virus über seinen Ursprungsort hinaus weltweit ausbreitet. Im März 2020 stufte die WHO den COVID-19-Ausbruch aufgrund der rapiden Zunahme der weltweiten Fallzahlen als Pandemie ein.
Die volle Auswirkung des COVID-19-Ausbruchs entwickelt sich ab dem Datum dieses Abschlusses weiter. Daher ist es ungewiss, welches volle Ausmaß die Pandemie auf die finanzielle Lage, die Liquidität und die künftigen Betriebsergebnisse von SYZYGY haben wird. Das Management überwacht aktiv die globale Situation hinsichtlich der finanziellen Lage, Liquidität, der Kunden und der Belegschaft. Angesichts der täglichen Entwicklung des COVID-19-Ausbruchs und der globalen Reaktionen zur Eindämmung der Ausbreitung ist SYZYGY nicht in der Lage, die Auswirkungen des COVID-19-Ausbruchs auf seine Betriebsergebnisse, seine Finanzlage oder seine Liquidität für das Geschäftsjahr 2020 vollumgänglich abzuschätzen. Dennoch hat der Vorstand zum 27. März 2020 eine aktualisierte Prognose erstellt, die die derzeitige Entwicklung durch das Coronavirus auf SYZYGY bis zu diesem Zeitpunkt berücksichtigt. Der Aufsichtsrat hat die aktualisierte Prognose in seiner Sitzung am 27. März 2020 genehmigt.
Es bestehen große Unsicherheiten, wie die wirtschaftlichen Auswirkungen im weiteren Geschäftsjahresverlauf ausfallen werden. Der Vorstand geht jedoch davon aus, dass die Ausbreitung des Coronavirus Auswirkungen auf die Marketingbudgets der Kunden und damit gleichbedeutend auf die SYZYGY Gruppe haben wird.
"Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kapitalgesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Kapitalgesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung beschrieben sind."
Bad Homburg v. d. Höhe, den 27. März 2020
Der Vorstand
Lars Lehne
Erwin Greiner
Frank Ladner
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| Anschaffungskosten | Kumulierte Abschreibungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1.1.2019 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Umbuchungen EUR |
31.12.2019 EUR |
1.1.2019 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| 1. Entgeltlich erworbene Markenrechte | 6.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 6.000,00 | 0,00 |
| 2. Entgeltlich erworbene Software | 162.020,12 | 33.540,36 | 0,00 | 0,00 | 195.560,48 | 71.334,30 |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.311.463,66 | 205.991,78 | 0,00 | 121.520,25 | 1.638.975,69 | 346.191,69 |
| 2. Anlagen im Bau | 121.520,25 | 169.205,00 | 0,00 | -121.520,25 | 169.205,00 | 0,00 |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 53.684.382,50 | 1.352.000,00 | 0,00 | 0,00 | 55.036.382,50 | 3.646.449,77 |
| - Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 600.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 600.000,00 | 600.000,00 |
| 2. Beteiligungen | 200.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 200.000,00 | 0,00 |
| Summe | 56.085.386,53 | 1.760.737,14 | 0,00 | 0,00 | 57.846.123,67 | 4.663.975,76 |
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| Kumulierte Abschreibungen | Buchwerte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
31.12.2019 EUR |
31.12.2018 EUR |
31.12.2019 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Entgeltlich erworbene Markenrechte | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 6.000,00 | 6.000,00 |
| 2. Entgeltlich erworbene Software | 42.604,54 | 0,00 | 113.938,84 | 90.685,82 | 81.621,64 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 157.660,91 | 0,00 | 503.852,60 | 965.271,97 | 1.135.123,09 |
| 2. Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 121.520,25 | 169.205,00 |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 2.275.000,00 | 0,00 | 5.921.449,77 | 50.037.932,73 | 49.114.932,73 |
| - Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 600.000,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 200.000,00 | 200.000,00 |
| Summe | 2.475.265,45 | 0,00 | 7.139.241,21 | 51.421.410,77 | 50.706.882,46 |
Im folgenden Lagebericht wird die Lage der SYZYGY AG (im Folgenden auch "SYZYGY") dargestellt. Der dem Lagebericht zugrundeliegende Einzelabschluss wurde nach den Regeln des HGB und AktG aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
Die SYZYGY AG fungiert als Holding- und Dienstleistungsgesellschaft gegenüber ihren Tochtergesellschaften, indem sie zentrale Dienstleistungen in den Bereichen Strategie, Planung, Marketing, Rechnungswesen, Immobilien- und Office Management, IT-Infrastruktur und Finanzierung erbringt sowie Neugeschäftsaktivitäten unterstützt. Die Finanz-, Vermögensund Ertragslage ist durch das Beteiligungsergebnis der Tochtergesellschaften und das Finanzergebnis aus Wertpapieren sowie die Verrechnung der Dienstleistungen geprägt.
Des Weiteren ist die SYZYGY AG seit November 2015 ein aufgrund von Beherrschung vollkonsolidiertes Unternehmen der WPP plc., St. Helier, Jersey.
SYZYGY ist einer der führenden Beratungs- und Umsetzungspartner für die digitale Transformation und Strategie in Marketing und Vertrieb und gehört zu den Top 10-Agenturen im jährlich veröffentlichten Internetagenturranking des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. (Vorjahr: Platz 9). SYZYGY kreiert, orchestriert und gestaltet digitale Erlebnisse und Produkte für Marken, Unternehmen und Menschen. Strategie, Produkte und Aktivierung sind die zentralen Services der Gruppe. Technologie ist dabei das verbindende und skalierende Element.
Die 1995 gegründete SYZYGY Gruppe beschäftigt rund 540 (Vorjahr: 560) Mitarbeiter in vier Ländern. Sie ist mit Niederlassungen in Bad Homburg v. d. Höhe, Berlin, Frankfurt, Hamburg, München, London, New York und Warschau vertreten.
Zur Gruppe gehören neben der SYZYGY AG als Holding elf Tochtergesellschaften: SYZYGY Deutschland GmbH, die Strategieberatung diffferent GmbH, die auf Customer Centricity spezialisierte Beratung USEEDS° GmbH, SYZYGY Performance GmbH, SYZYGY Media GmbH, SYZYGY Berlin GmbH, das polnische Designstudio Ars Thanea S.A., Unique Digital Marketing Ltd., SYZYGY UK Ltd., SYZYGY Digital Marketing Inc. sowie die im 1. Quartal 2019 aufgelöste und entkonsolidierte Hi-ReS! London Ltd. Zu den Kunden gehören renommierte Marken wie AVIS, BMW, comdirect Bank, Commerzbank, Daimler, Deutsche Bank, Kyocera, Lufthansa, Mazda, Miles & More, o2, Paypal, Porsche, Techniker Krankenkasse und Volkswagen.
Die Organisationsstruktur der SYZYGY Gruppe ist dezentral, wobei die SYZYGY AG als Management Holding die Tochtergesellschaften anhand von Finanz- und Unternehmenszielen (management by objectives) führt. Die Geschäftsführungen der einzelnen Gesellschaften operieren im Rahmen ihrer Zielvorgaben und Budgets weitgehend selbstständig. Zur Steuerung und Kontrolle des Konzerns besteht ein Controlling- und Berichtssystem, in dem die Finanzzahlen den Planwerten auf monatlicher Basis gegenübergestellt werden, und welches die wesentlichen Chancen und Risiken abbildet.
Gemäß DRS 20 sind in die Berichterstattung finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren aufzunehmen, sofern sie auch zur internen Steuerung des Konzerns herangezogen werden.
Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren, nach denen der SYZYGY Konzern gesteuert wird, sind Umsatzerlöse sowie das operative Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern (EBIT). Für die SYZYGY AG ist zudem das Finanzergebnis von besonderer Bedeutung zur Erfolgsmessung. Die finanziellen Leistungsindikatoren werden im nachfolgenden Lagebericht sowohl für den SYZYGY Konzern als auch für die SYZYGY AG ausführlich dargestellt und erläutert.
SYZYGY zieht zur Steuerung des Konzerns und für Managemententscheidungen keine nicht-finanziellen Leistungsindikatoren heran.
Im Einklang mit der auf nachhaltiges Wachstum ausgerichteten Unternehmensführung hat SYZYGY jedoch nicht-finanzielle Leistungsindikatoren identifiziert, die für den langfristigen Erfolg der Gruppe grundsätzlich als bedeutsam erachtet werden. Einige davon - wenn auch nicht explizit als Steuerungsgröße genutzt - werden im Folgenden aufgeführt.
Als Dienstleistungsunternehmen beruht die Leistungsfähigkeit des Konzerns maßgeblich auf der Kompetenz und dem Engagement seiner Mitarbeiter. Um sie zu halten und neue Talente zu gewinnen, ist SYZYGY bestrebt, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein interessantes, abwechslungsreiches und angenehmes Arbeitsumfeld zu bieten. Hierzu gehören unter anderem regelmäßige interne und externe Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, attraktive Standorte, die eine inspirierende Arbeitsumgebung und attraktive Büroflächen mit Raum für Kreativität, Austausch und Begegnung bieten, eine offene, kommunikative Führungskultur, flexible Arbeitszeitmodelle, Hochschulkooperationen zur Förderung des Nachwuchses und Firmen-Events, als auch Programme zur betrieblichen Altersvorsorge.
Digitales Marketing unterliegt einem permanenten Wandel. Innovative Technologien und Veränderungen im Nutzerverhalten erfordern eine fortlaufende Anpassung des Dienstleistungsspektrums und die Weiterentwicklung der internen Kompetenzen.
Auf operativer Ebene sorgen regelmäßige Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen dafür, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Softwareentwicklung, IT-Management, Design, Informationsarchitektur, Beratung und Projektmanagement stets mit den neuesten Technologien, Gestaltungsprinzipien und Methoden vertraut sind.
Die SYZYGY Gruppe hat unterhalb des Vorstands gesellschaftsübergreifende Fachverantwortungen für Performance Marketing, Innovation, Customer Experience, Strategie und Kreation eingeführt, um einzelne Fachbereiche durch Vertreter der operativen Einheiten in der Gruppe und bei den Schwestergesellschaften zu etablieren. Hierzu werden im Rahmen von Workshops, internen Fachveranstaltungen, Vorträgen oder Schulungen Innovationsthemen diskutiert und den Mitarbeitern präsentiert.
Die Weltwirtschaft stand zwar auch im Jahr 2019 im Zeichen der Expansion und des Wachstums, jedoch hat sich die weltwirtschaftliche Dynamik in den vergangenen Monaten verringert. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) erwartet, dass der Anstieg der Weltproduktion in 2019 bei 3 Prozent (Vorjahr: 3,7 Prozent) liegen wird. Dies ist der geringste Wert seit der Großen Rezession im Jahr 2009. Verantwortlich für diese Entwicklung sind vor allem die Schwäche in Industrie und Welthandel. Das Wachstum der Industrieproduktion verlangsamte sich schon zum Jahreswechsel 2017 / 2018 und ist im Verlauf des Jahres 2019 vollständig stagniert. In fortgeschrittenen Volkswirtschaften ging die industrielle Erzeugung sogar zurück, wohingegen sie in den Schwellenländern noch leicht zulegen konnte. Dieser Trend ging einher mit einer ausgeprägt schwachen Entwicklung des Welthandels, der ab dem letzten Quartal 2018 drei Quartale in Folge zurückging. Auch im bislang vergleichsweise stabilen Dienstleistungssektor mehren sich die Anzeichen für eine rückläufige Dynamik. Demnach werden die Auftragseingänge bei den Dienstleistern als weniger positiv eingeschätzt und auch der weltweite Konsum ging im dritten Quartal deutlich zurück. Damit scheint sich die Schwäche der Industrie auf die anderen Wirtschaftsbereiche auszuwirken.
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW) beziffert das weltweite Wirtschaftswachstum im zurückliegenden Jahr auf 3,6 Prozent. Das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) -Wachstum hat sich gemäß des OECD-Wirtschaftsausblicks auf 2,9 Prozent abgeschwächt und liegt damit deutlich unter dem Wert des Vorjahres (3,5 Prozent). Dies wäre das schwächste jährliche globale Wachstum seit der Finanzkrise und liegt ca. 0,3 - 0,4 Prozentpunkte unter dem geschätzten globalen Potenzialwachstum.
Getragen wurde die Konjunktur gemäß der OECD zumeist durch einen steigenden privaten Verbrauch, der von weiterhin guten Arbeitsmarktbedingungen gestützt wird. Aufgrund von bestehenden Handelskonflikten und politischen Unsicherheiten fielen Investitionen indes weiterhin gering aus. Das Investitionswachstum ging in den G20-Volkswirtschaften insgesamt (ohne China) von jährlich 5 Prozent Anfang 2018 auf lediglich 1 Prozent in der ersten Jahreshälfte 2019 zurück. Die durch Handelskonflikte ausgelösten Störungen des Handels, der grenzüberschreitenden Investitionen und der Lieferketten beeinträchtigen die Nachfrage und verstärken die Unsicherheit. Die von den Vereinigten Staaten und China Anfang 2018 eingeführten bilateralen Zollmaßnahmen sind ein wichtiger Faktor für den Rückgang der weltweiten Nachfrage und wirken sich auf alle Volkswirtschaften negativ aus.
Laut dem vom Sachverständigenrat zur Beachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung veröffentlichten Jahresgutachten 2019/2020 ist die Wirtschaft im Euro-Raum zwar im Jahr 2019 noch immer von Wachstum geprägt, setzte die verhaltene konjunkturelle Dynamik in der ersten Jahreshälfte aufgrund von schwachen Investitionen und rückläufigen Exporten fort. Vom privaten Konsum hingegen gehen positive Impulse aus, da sich der Arbeitsmarkt weiterhin positiv entwickelt. Darüber hinaus lockerte die Europäische Zentralbank (EZB) im September 2019 ihre bereits seit Jahren expansive Geldpolitik erneut. Das BIP-Wachstum dürfte für den Euro-Raum mit 1,2 Prozent deutlich unter dem Wert des Vorjahres von 1,9 Prozent liegen. In den beiden ersten Quartalen stieg das reale BIP um 0,4 bzw. 0,2 Prozent gegenüber dem jeweiligen Vorquartal, damit blieb die konjunkturelle Dynamik insgesamt verhalten. Im Verarbeitenden Gewerbe ging die reale Bruttowertschöpfung zurück und entwickelte sich schwach. Die großen Mitgliedstaaten entwickelten sich uneinheitlich - während Deutschland und Italien im zweiten Quartal das niedrigste BIP-Wachstum unter allen Mitgliedstaaten auswiesen, war die Entwicklung in Spanien, Frankreich und den Niederlanden weitgehend stabil. Positive Wachstumsbeiträge lieferten vor allem der private und staatliche Konsum. Die gute Lage am Arbeitsmarkt, der damit einhergehende Beschäftigungsaufbau und steigende Löhne und Gehälter stützten die Nachfrage der privaten Haushalte. Diese Faktoren und eine moderate Verbraucherpreisinflation aufgrund von gesunkenen Energiepreisen führen zu steigenden real verfügbaren Einkommen. Der Rückgang der Arbeitslosenquote hat sich laut dem statistischen Amt der Europäischen Union verlangsamt und lag in der Euro-Zone Ende 2019 bei 7,4 Prozent, der niedrigste Wert seit Mai 2008. Die Exporte aus dem Euro-Raum erhöhten sich im ersten Halbjahr mit einer annualisierten Zuwachsrate von 2,9 Prozent vergleichsweise schwach. Neben Normalisierungseffekten - in 2017 lag das Wachstum bei über 6 Prozent - spielt auch die Wirtschaftskrise in der Türkei eine Rolle; die Ausfuhren aus dem Euro-Raum in die Türkei gingen in 2018 schon deutlich zurück und lagen im zweiten Quartal 2019 rund 14 Prozent unter dem Vorjahresquartalswert. Im Jahresverlauf 2019 hat die EZB neue geldpolitische Maßnahmen beschlossen und damit auf die sich andeutende Verlangsamung der Konjunktur und einhergehend schwächeren Inflationserwartung reagiert. Im Juni verdeutlichte der EZB-Rat, dass die Notenbankzinsen nicht nur über 2019 hinaus, sondern voraussichtlich bis Sommer 2020 auf demselben Niveau verbleiben würden.
Europas größte Volkswirtschaft hat ein schwieriges Jahr hinter sich: die deutsche Wirtschaft befand sich 2019 in einer Schwächephase und wuchs laut Statistischem Bundesamt nur um 0,6 Prozent, im Schlussquartal stagnierte sie sogar. Ähnlich schwach war das Wachstum zuletzt 2013. Negative Auswirkungen auf die Konjunktur hatten vor allem der Außenhandel, aber auch die mit internationalen Handelskonflikten verbundenen Risiken. Dies schlägt sich vor allem bei der exportorientierten deutschen Industrie nieder, die darüber hinaus noch die Auswirkungen des Strukturwandels in der Autoindustrie spürt. Nur die starke Nachfrage der Verbraucher und der Bauboom bewahren die deutsche Wirtschaft vor einem Stillstand.
Der private Konsum macht mehr als die Hälfte der Wirtschaftsleistung aus. Trotz der schwachen Konjunktur wurde im vergangenen Jahr gemäß dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) mit 45,3 Mio. Erwerbstätigen erneut ein Beschäftigungsrekord erreicht (+ 400 Tsd.). Der Arbeitsmarkt erweist sich insgesamt als eine Stütze der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Die konjunkturell bedingte Kurzarbeit bewegt sich auf einem sehr niedrigen Niveau. Mit 3,2 Prozent Arbeitslosenquote zum Dezember 2019 hat Deutschland den zweitniedrigsten Wert in der Europäischen Union, nur Tschechien liegt mit 2 Prozent noch darunter. Die Verbraucherpreise verteuerten sich in 2019 leicht und lagen mit 1,4 Prozent unter der von der EZB angestrebten Rate von knapp 2 Prozent.
Das Konjunkturbarometer des DIW Berlin fiel in allen vier Quartalen des vergangenen Jahres von 94,6 Punkten in Q1 auf 89,0 Punkte im dritten Quartal, bevor es sich zum Ende des Jahres leicht auf 91,0 Punkte erholte.
Der ifo-Geschäftsklimaindex folgt dem Trend der Wirtschaftsentwicklung und zeigte bis auf wenige Ausnahmen einen deutlichen Abwärtstrend. Lag der Wert im Januar 2019 noch bei 99,6 fiel er bis August auf seinen tiefsten Wert von 94,5 Punkten. Zum Jahresende erholte er sich leicht und schloss im Dezember mit 96,3 Punkten.
Nach dem sehr starken Wachstum der Jahre 2017 und 2018 ist die konjunkturelle Dynamik in den Vereinigten Staaten von Amerika laut dem Jahresgutachten des Sachverständigenrats leicht zurückgegangen. In den ersten 6 Monaten des Jahres 2019 wuchs das BIP annualisiert nur noch um 2,3 Prozent (2018: 2,9 Prozent). Während der private Konsum im zweiten Quartal 2019 kräftig zum BIP Wachstum beitrug, kam es bei den Exporten zu einem deutlichen Rückgang. Die staatlichen Konsum- und Investitionsausgaben lieferten im ersten Halbjahr positive Beiträge zum Wirtschaftswachstum. Die Erhöhung der staatlichen Ausgaben und Steuersenkungen im Rahmen der Steuerreform ließen das staatliche Defizit und den Schuldenstand ansteigen. Die Verschuldungsquote könnte sich nach den Einschätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) von 104 Prozent im Jahr 2018 auf 116 Prozent im Jahr 2024 erhöhen. Der US-Arbeitsmarkt ist weiterhin robust, auch wenn sich der Beschäftigungsaufbau im Vergleich zum Vorjahr etwas verlangsamt hat. Die Beschäftigungsquote liegt bei 61 Prozent und die Arbeitslosenquote lag zum Ende des dritten Quartals bei 3,5 Prozent; dies ist der niedrigste Wert seit dem Ende der 1960er Jahre.
Die britische Wirtschaft zeigte laut dem Jahresgutachten des Sachverständigenrats im dritten Jahr nach dem Referendum für den Austritt aus der Europäischen Union ein Wachstum von geschätzt 1,3 Prozent und lag damit leicht unter dem Wert von 2018 (1,4 Prozent). Die unterschiedliche Dynamik in den einzelnen Quartalen dürfte dabei wesentlich durch den ursprünglich für Ende März vorgesehenen Brexit-Termin getrieben sein. In den ersten drei Monaten trug der verstärkte Lageraufbau positiv zur Wirtschaftsentwicklung bei, im zweiten Quartal hingegen dämpfte die Lagerentwicklung das Wachstum und das BIP war mit 0,2 Prozent rückläufig. Die Produktionszahlen zeigen eine ähnliche Entwicklung: im ersten Quartal lässt sich der Produktionsanstieg durch Vorzieheffekte vor dem zwischenzeitlichen Austrittstermin erklären, im zweiten Quartal jedoch ging sie zurück und blieb im gesamten Jahr recht schwach. Der für die britische Volkswirtschaft so wichtige Dienstleistungsbereich hat sich ebenfalls abgeschwächt. Der Arbeitsmarkt zeigt eine hohe Auslastung, die Arbeitslosenquote liegt mit 3,8 Prozent auf einem weiterhin niedrigen Niveau. Steigende Löhne und eine rückläufige Produktivitätsentwicklung lassen die Lohnstückkosten kräftig steigen. Die durch das Brexit-Votum verursachte hohe Unsicherheit und die Verschlechterung der Wachstumserwartungen führen im Vereinigten Königreich zu einer anhaltend schwachen Investitionsentwicklung.
Die Experten des Germany Trade & Invest (GTAI) prognostizieren der polnischen Wirtschaft, nach einer besonders guten Entwicklung im Jahr 2018, in dem diese um 5,1 Prozent gewachsen ist, für das Jahr 2019 ein etwas schwächeres Wachstum mit schätzungsweise 4,1 Prozent, welches immer noch robust ist und damit weiterhin deutlich über dem Durchschnitt der EU liegt. Auch in Polen ist die private Nachfrage der entscheidende Treiber. Die allgemein rückläufige Wirtschaftsentwicklung in der EU, die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Brexit und den Spannungen zwischen den USA und China sind Gründe für den geringeren Zuwachs. In Polen ist das Preisniveau im Jahr 2019 weiter angestiegen, im Oktober lagen die Konsumentenpreise 2,5 Prozent über denen des Vorjahreszeitraumes und trifft damit genau das Ziel der polnischen Nationalbank.
Statistiken des Werbemarktes haben als Vergleichswert für die Entwicklung der SYZYGY Gruppe nur eine bedingte Aussagekraft. Zum einen sind die Ergebnisse aufgrund unterschiedlicher, oftmals nicht nachvollziehbarer Erhebungsmethoden kaum vergleichbar und fallen teilweise sogar widersprüchlich aus; zum anderen erlauben Bruttowerbedaten keine Erkenntnisse über tatsächlich erfolgte Geldflüsse, da sie anhand von Listenpreisen ermittelt werden und insofern Rabatte und Sonderkonditionen unberücksichtigt lassen.
Darüber hinaus generiert die SYZYGY Gruppe lediglich einen Teil ihrer Umsätze mit der von den Statistiken erfassten digitalen Werbung, wie etwa der Schaltung von Bannern und Video Ads, Suchmaschinenmarketing und -optimierung oder Affiliate Programmen. Budgets, die z. B. für die kreative und technologische Entwicklung von Markenplattformen, Business Applikationen oder Mobile Apps zur Verfügung stehen, werden indes nicht von den Erhebungen abgedeckt. Veränderungen in den reinen Mediabudgets liefern insofern zwar Anhaltspunkte für generelle Verschiebungen in der Mediastrategie von Werbetreibenden; sie können jedoch nicht direkt auf sämtliche Entwicklungen in der vielschichtigen Digitalbranche übertragen werden.
Nachdem sich der globale Werbemarkt in den vergangenen Jahren außerordentlich gut entwickelt hat und in 2018 um 5,7 Prozent wuchs, kam der Werbemotor im Jahr 2019 ins Stottern. Laut der Group M Prognose beläuft sich das Wachstum in 2019 auf nur noch 4,8 Prozent. Die von Zenith veröffentlichte Werbemarktprognose geht von einem Wachstum des globalen Werbemarktes von 4,2 Prozent aus. Auch hier belasten globale Unsicherheiten und die insgesamt schwächere Konjunktur den gesamten Werbemarkt.
Internet-Werbung ist weltweit das wichtigste Medium im Werbemarkt und generiert Werbeumsätze in Höhe von USD 294 Mrd. in 2019, dies geht aus dem Worldwide Media Forecast der Group M hervor.
Der deutsche Brutto-Werbemarkt entwickelt sich im Vergleich zum Vorjahr weiter stabil. In Deutschland stiegen die Gesamtwerbebudgets moderat im niedrigen einstelligen Bereich. Laut Nielsen wurden in den ersten drei Quartalen rund EUR 22,2 Mrd. brutto für Werbung ausgegeben. Das bezeichnet ein solides Wachstum von 1,4 Prozent. Der deutsche Markt für digitale Display-Werbung ist laut Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) im Jahr 2019 um rund 10 Prozent gewachsen und hat netto ca. EUR 3,6 Mrd. umgesetzt. Das starke Wachstum wurde dabei besonders von den Faktoren Bewegtbild, Mobile und den intelligenten Einsatz von Technologie getrieben. Die Bereiche Dienstleistungen, Automotive und Retail waren die Top 3 Spender bei digitalen Brutto-Werbeinvestitionen laut den Experten von Nielsen.
Die Werbekonjunktur in den USA und Großbritannien hat sich gemäß dem Magna Report aber robust gezeigt. Demnach stiegen die Werbeausgaben in den USA in 2019 um 5,1 und in Großbritannien um 6,7 Prozent.
Insgesamt bewegte sich die SYZYGY Gruppe damit in einem grundsätzlich positiven Marktumfeld, auch wenn sich Rahmenbedingungen ändern oder von Unsicherheit geprägt sind. Die europäische Wirtschaft befindet sich weiterhin auf einem - wenn auch verhaltenen -Expansionskurs, zeigte eine robuste Entwicklung im deutschen Kernmarkt der Gruppe und war von Wachstum und einer überwiegend positiven Stimmung geprägt. Der Trend, Budgets für digitale Werbung zu erhöhen, setzte sich fort, wobei insbesondere mobile Formate weit überdurchschnittlich hohe Wachstumsraten erzielen konnten.
Im Konzernlagebericht 2018 hat die SYZYGY Gruppe prognostiziert, die Umsatzerlöse im laufenden Geschäftsjahr 2019 im oberen einstelligen Prozentbereich zu steigern bei einer gleichzeitigen Steigerung des EBIT um rund 10 Prozent.
Mit Umsatzerlösen von EUR 64,2 Mio. (Rückgang um 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr) blieb SYZYGY damit hinter den Prognosen zurück. Insbesondere die internationalen Gesellschaften in Großbritannien und USA hatten signifikante Umsatzrückgänge verzeichnet, die durch die deutschen Gesellschaften nicht kompensiert wurden. Das EBIT ging mit einem Minus von 9 Prozent auf EUR 5,5 Mio. zurück, Grund waren umfangreiche Restrukturierungsaufwendungen bei den englischen Gesellschaften, die einen Verlust von EU R 0,9 Mio. auswiesen. Das Ergebnis je Aktie von EUR 0,26 war gegenüber dem Vorjahr rückläufig auf Grund eines geringeren operativen wie auch niedrigeren Finanzergebnisses sowie einer höheren Steuerquote. Das Finanzergebnis war insbesondere durch die Umstellung auf IFRS 16 mit EUR 0,5 Mio. belastet.
Die folgende Tabelle zeigt die mehrjährige Entwicklung der wesentlichen Finanzkennzahlen:
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| 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse in TEUR | 57.311 | 64.273 | 60.669 | 65.816 | 64.243 |
| EBIT in TEUR | 5.268 | 5.596 | 4.096 | 6.067 | 5.497 |
| EBIT-Marge | 9,2% | 8,7% | 6,8 % | 9,2 % | 8,6 % |
| Finanzergebnis in TEUR | 1.975 | 1.336 | 1.440 | 470 | -303 |
| Ergebnis vor Steuern in TEUR | 7.243 | 6.932 | 5.536 | 6.537 | 5.194 |
| Ergebnis je Aktie in EUR | 0,37 | 0,39 | 0,39 | 0,35 | 0,26 |
Die Bilanzsumme ist von EUR 69,5 Mio. auf EUR 60,6 Mio. um EUR 8,9 Mio., bzw. 13 Prozent zurückgegangen. Das Eigenkapital hat mit EUR 3,2 Mio., bzw. 6 Prozent einen relativ geringeren Rückgang auf EUR 46,6 Mio. verzeichnet, so dass die Eigenkapitalquote gegenüber dem Vorjahr von 72 Prozent auf 77 Prozent anstieg. Die Finanzanlagen bilden auf der Aktivseite in Höhe von EUR 49,3 Mio. bzw. 81 Prozent der Bilanzsumme die größte Position (Vorjahr: EUR 50,2 Mio., bzw. 72 Prozent der Bilanzsumme). Die Veränderung umfasst im Wesentlichen den Zukauf weiterer 10 Prozent der Anteile der USEEDS (EUR 0,5 Mio.) sowie eine gegenläufige Buchwertabschreibung auf Unique Digital Marketing um EUR 2,3 Mio. Ferner sind die liquiden Mittel und marktgängigen Wertpapiere des Umlaufvermögens der SYZYGY AG von EUR 15,4 Mio. auf EUR 3,3 Mio. rückläufig. Der negative operative CashFlow im Konzern mit EUR 4,7 Mio., die Mittelabflüsse für die Dividendenausschüttung von EUR 5,4 Mio., die Aufstockung der Anteile an der USEEDS° GmbH von 80 Prozent auf 90 Prozent sowie der Anteile an der SYZYGY Performance GmbH von 51 Prozent auf 59 Prozent hat zu entsprechenden Abflüssen an Liquidität geführt. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich deutlich auf EUR 5,9 Mio. (Vorjahr: EUR 2,1 Mio.) erhöht, während die übrigen Aktiva gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich verändert sind.
Die Verbindlichkeiten und Rückstellungen liegen mit EUR 14,0 Mio. (Vorjahr: EUR 19,7 Mio.) deutlich unter Vorjahresniveau. Der Rückgang um EUR 5,7 Mio. ist primär durch geringere Verbindlichkeiten gegenüber den Tochtergesellschaften begründet, die durch den Cash-Pool mit den deutschen Tochtergesellschaften entstanden sind. Die Sonstigen Verbindlichkeiten umfassen im Wesentlichen Umsatzsteuerverpflichtungen in Höhe von EUR 0,9 Mio. (Vorjahr: 0,4 Mio.).
Das Finanzmanagement der SYZYGY AG verfolgt primär das Ziel, sowohl organisches als auch anorganisches Wachstum zu finanzieren sowie die Unternehmensfortführung in den operativen Gesellschaften sicherzustellen.
Der Bestand an liquiden Mitteln und sonstigen Wertpapieren, die weiterhin hohe Eigenkapitalquote sowie der bestehende Umfang an Finanzierungsmöglichkeiten von Dritten eröffnen der SYZYGY AG weiterhin die Möglichkeit, ihre strategischen Ziele, insbesondere im Bereich der Ausweitung der operativen Geschäftstätigkeit durch Unternehmenserwerbe oder Neugründungen von Gesellschaften weiterzuverfolgen. Das Bankdarlehen von EUR 4,8 Mio. wurde in den letzten zwei Geschäftsjahren um jeweils rund EUR 1,0 Mio. auf EUR 2,9 Mio. zurückgeführt. Das Darlehen hat noch eine Restlaufzeit von knapp 3 Jahren und wird quartalsweise in Raten bis zur Endlaufzeit getilgt.
Ferner wurde gegenüber der Commerzbank AG die Kreditlinie von EUR 4,0 Mio. auf EUR 6,0 Mio. erhöht, um kurzfristige Liquiditätsschwankungen ausgleichen zu können. Zum Bilanzstichtag wurde die Kreditlinie mit EUR 2,1 Mio. in Anspruch genommen, indem kurzfristig ein Geldmarktkredit aufgenommen wurde.
Die Wettbewerbsfähigkeit eines Dienstleistungsunternehmens wird durch eine hohe Kapitalausstattung gestärkt. Darüber hinaus ist es das mittelfristige Ziel des Kapitalmanagements, die Eigenkapitalrendite im Konzern nachhaltig auf über 10 Prozent zu heben. Im Berichtsjahr wurde eine Eigenkapitalrendite von 4,6 Prozent erzielt, gegenüber 7,9 Prozent im Vorjahr.
Das Fremdkapital enthält im Wesentlichen ein Bankdarlehen und Bankverbindlichkeiten, zukünftige Verpflichtungen aus Unternehmenserwerben, sowie Steuerverbindlichkeiten, Personalrückstellungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Der Anstieg der Umsatzerlöse um EUR 1,3 Mio. auf EUR 4,1 Mio. ist im Wesentlichen auf die Ausweitung der Dienstleistungen der SYZYGY AG gegenüber den Tochtergesellschaften zurückzuführen. Dies steht sowohl im Zusammenhang mit der Zentralisierung der internen Informationstechnologie für die deutschen Gesellschaften als auch mit der weitgehenden Übernahme der Mietverträge durch die SYZYGY AG. In diesem Zusammenhang sind EUR 0,9 Mio. Materialaufwendungen gebucht worden, die im Wesentlichen Mieten für die Immobilien umfassen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um EUR 0,1 Mio. auf EUR 0,9 Mio. angestiegen (Vorjahr: EU R 0,8 Mio.). Die Wertaufholung bei Wertpapieren in Höhe von EU R 0,5 Mio. (Vorjahr: EUR 0,0 Mio.) macht den wesentlichen Anteil in diesem Posten aus. Bereinigt um die Erträge aus der Zuschreibung des Berichtsjahres, haben sich die sonstigen betrieblichen Erträge um EUR 0,4 Mio. verringert. Im Vorjahr betrafen diese hauptsächlich Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für Ansprüche der Geschäftsführung aus dem Phantom Stock Programm in Höhe von EUR 0,5 Mio.
Dadurch ergab sich in 2019 ein gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,7 Mio. höheres Rohergebnis von EUR 4,1 Mio.
Die operativen Kosten betragen EUR 6,4 Mio. gegenüber EUR 5,7 Mio. im Vorjahr. Der Anstieg um EUR 0,7 Mio. ist auf höhere Personalkosten von rund EUR 0,3 Mio., höhere Abschreibungen von EUR 0,1 Mio. und auf EUR 0,3 Mio. höhere sonstige betriebliche Aufwendungen zurückzuführen. Der Anstieg der Personalkosten ist auf die Zentralisierung der internen Informationstechnologie und die Aufnahme von Mitarbeitern dieses Bereichs zurückzuführen. Bei den Abschreibungen ergibt sich der Anstieg aus der Übertragung von Mietverhältnissen von Tochterunternehmen zur SYZYGY AG und deren Mietereinbauten. Die Zunahme bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert aus diversen Positionen wie höheren Mietaufwendungen (+ EUR 0,1 Mio.) und höheren Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (+ EUR 0,1 Mio.).
Das Finanzergebnis der SYZYGY AG ist im Wesentlichen geprägt durch die Erträge aus Beteiligungen und Gewinnabführungsverträgen der Tochtergesellschaften, Zinsen und ähnliche Erträge und die Realisierung von Kursgewinnen oder Kursverlusten aus der Veräußerung von Wertpapieren sowie gegenläufig durch Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens und Zinsen und ähnliche Aufwendungen. Die liquiden Mittel werden als Tagesgelder oder in festverzinslichen Wertpapieren angelegt.
Die Prognose im Lagebericht des Vorjahres, ein um 5 Prozent höheres Finanzergebnis zu erzielen, wurde nicht erreicht. Das Finanzergebnis ging um EUR 1,0 Mio. auf EUR 5,6 Mio. bzw. um 15 Prozent zurück. Die wesentlichen Gründe hierfür sind die Belastung des Finanzergebnisses durch eine Buchwertabschreibung an Unique Digital Marketing Ltd. von EU R 2,3 Mio. sowie geringere Ausschüttungen der ausländischen Tochtergesellschaften.
Die Entwicklung dieser Posten ist in folgender Tabelle dargestellt, wobei mit der SYZYGY Deutschland und der SYZYGY Media jeweils ein Ergebnisabführungsvertrag besteht und das volle Jahresergebnis unmittelbar zur Muttergesellschaft transferiert wird. Bei allen anderen Tochtergesellschaften ergibt sich das Beteiligungsergebnis auf Basis von Gewinnverwendungsbeschlüssen, die in Abhängigkeit von Cash-Flow und Finanzlage der Tochtergesellschaft gefasst werden. SYZYGY UK schüttet Gewinne an Unique Digital Marketing aus, da diese Gesellschaft die Anteile hält und zur SYZYGY AG ein indirektes Beteiligungsverhältnis besteht.
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| Gesellschaft | 2019 TEUR |
2018 TEUR |
|---|---|---|
| SYZYGY Deutschland GmbH | 4.607 | 3.026 |
| SYZYGY Media GmbH | 1.318 | 1.455 |
| diffferent GmbH | 490 | 840 |
| USEEDS° GmbH | 336 | 231 |
| Ars Thanea S.A. | 327 | 0 |
| Unique Digital Marketing Ltd. | 324 | 914 |
| SYZYGY Performance GmbH | 239 | 153 |
| SYZYGY Digitial Marketing Inc. | 0 | 579 |
| Summe | 7.641 | 7.198 |
Das Beteiligungsergebnis aus den deutschen Gesellschaften ist deutlich auf EUR 7,0 Mio. angestiegen (Vorjahr: EUR 5,7 Mio.), während das Beteiligungsergebnis aus den internationalen Gesellschaften in 2019 auf Grund der Buchwertabschreibung negativ war mit EUR -1,6 Mio. (Vorjahr: EUR +1,5 Mio.). Die Ausschüttungen von den internationalen Gesellschaften haben im Berichtszeitraum EUR 0,7 Mio. betragen (Vorjahr: EUR 1,5 Mio.). Unter Berücksichtigung der außerplanmäßigen Abschreibung auf den Beteiligungsbuchwert der Unique Digital Marketing Ltd. in Höhe von TEUR 2.275 erzielte die SYZYGY AG im Geschäftsjahr 2019 Beteiligungserträge in Höhe von EUR 5,4 Mio. gegenüber EUR 7,2 Mio. in 2018.
Die Zinserträge aus Wertpapieren liegen mit EUR 0,7 Mio. um EUR 0,2 Mio. über Vorjahresniveau von EUR 0,5 Mio. Aus dem Verkauf von Wertpapieren sind Kursgewinne in Höhe von EUR 0,3 Mio. realisiert worden (Vorjahr EUR 0,0 Mio.). Dem stehen sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von EUR 0,5 Mio. (Vorjahr EUR 0,4 Mio.) gegenüber. Die im Vorjahr vorgenommenen Abschreibungen auf Wertpapiere sind in 2019 in Höhe von EUR 0,6 Mio. wieder zugeschrieben worden. Der Ausweis erfolgt unter den sonstigen betrieblichen Erträgen.
Aus Darlehen zu den Tochtergesellschaften wurden darüber hinaus Zinsaufwendungen von EUR 0,3 Mio. (Vorjahr: EUR 0,2 Mio.) verbucht.
Die Zinsentwicklung war bei 10-jährigen Staatsanleihen der Bundesrepublik Deutschland rückläufig mit -0,3 Prozent per 31. Dezember 2019 gegenüber 0,8 Prozent zum Vorjahr und damit im negativen Bereich und auf sehr niedrigem Niveau. Die Zinsentwicklung im Geschäftsjahr 2019 war damit grundsätzlich positiv hinsichtlich der Kursentwicklung von festverzinslichen Wertpapieren. Die Entwicklung der Staatsschulden in Europa erweist sich in 2019 weitgehend neutral. Insgesamt bleibt die Verschuldungssituation in den europäischen Staaten angespannt, geringere Arbeitslosenzahlen und höhere Staatseinnahmen wirken positiv, während die sich eintrübende Konjunkturentwicklung zu einem negativen Ausblick führt.
Bezüglich der Kursentwicklung von Anleihen hat sich der Rückgang langfristiger Zinsen positiv auf die Kursentwicklung ausgewirkt, während aus der Bonitätsbetrachtung von Unternehmen keine nennenswerten Impulse auf die Kurse von Anleihen zu sehen waren. Insgesamt führte die positive Kursentwicklung bei Wertpapieren zu Zuschreibungen, welche die Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert in den Vorjahren revidiert haben.
Die Anlagestrategie ist unverändert auf eine langfristige Ertragsentwicklung unter Berücksichtigung eines geringen Bonitätsrisikos ausgerichtet. Dabei werden die liquiden Mittel weitgehend in Unternehmensanleihen, die grundsätzlich der Bonitätseinstufung als Investment Grade (BBB-) entsprechen, investiert. Als Beimischung wurde im Umfang von EUR 1,4 Mio. in Anleihen mit einem Rating unterhalb des Investment Grade investiert (Vorjahr: EUR 2,5 Mio.). Die durchschnittliche Restlaufzeit der Anleihen liegt wie im Vorjahr bei rund 5 Jahren. Ein Anteil von 28 Prozent des Wertpapierportfolios wurde in US Dollar investiert.
Insgesamt konnte ein Finanzergebnis von EUR 5,6 Mio. erzielt werden (Vorjahr: EUR 6,6 Mio.). Davon entfallen auf Beteiligungserträge EUR 7,6 Mio. (Vorjahr: EUR 7,2 Mio.), auf gegenläufige Buchwertabschreibungen EUR 2,3 Mio. sowie auf das Ergebnis aus der Anlage in liquiden Mitteln und Wertpapieren des Umlaufvermögens EUR 0,2 Mio. (Vorjahr: EUR 0,1 Mio.).
Das Ergebnis vor Steuern hat sich mit EUR 3,3 Mio. deutlich verringert (Vorjahr: EUR 4,5 Mio.), wobei das Betriebsergebnis mit EUR 2,3 Mio. leicht über dem Vorjahr von EUR 2,1 Mio. und das Finanzergebnis - bedingt durch die Buchwertabschreibung von EUR 2,3 Mio. -um EUR 1,0 Mio. unter dem Vorjahresergebnis liegt. Dies führt zu einem Rückgang des Ergebnisses vor Steuern um EUR 1,2 Mio. Der Steueraufwand der SYZYGY AG ist im Geschäftsjahr mit EUR 1,2 Mio. um EUR 0,6 Mio. höher, so dass ein Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2,1 Mio. (Vorjahr: EUR 3,9 Mio.) realisiert werden konnte.
Durch den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 6,7 Mio., abzüglich der erfolgten Gewinnausschüttung in Höhe von EUR 5,4 Mio. ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3,4 Mio.
Wie jedes Wirtschaftsunternehmen unterliegt auch die SYZYGY Gruppe externen Einflüssen, auf die sie selbst keinen Einfluss hat. Veränderungen in der allgemeinen tatsächlichen oder wahrgenommenen Wirtschaftslage und -stimmung können sich sowohl positiv als auch negativ auf das Wachstum der Gruppe auswirken.
Alle Aussagen über die Zukunft der Gruppe beruhen auf Informationen und Erkenntnissen, die zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts bekannt und verfügbar waren. Da diese Daten kontinuierlichen Änderungen unterliegen, sind Prognosen stets mit Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlichen Ergebnisse in den Folgeperioden können daher abweichen.
Die SYZYGY Gruppe erstellt ihre Prognosen auf Basis ihrer organischen Entwicklung. Akquisitionen können das künftige Wachstum des Konzerns positiv oder negativ beeinflussen.
Ferner können positive Impulse für die Geschäftsentwicklung aus der Akquisition bedeutender Neukunden kommen, ebenso wie aus der Ausweitung bestehender Kundenbeziehungen, wenn über die geplanten Projekte hinaus zusätzliche Budgets gewonnen werden können.
Die Einschätzung von Experten für das Wirtschaftsklima waren zu Beginn des Jahres 2020 noch positiv, verschlechterten sich aber im Laufe des ersten Quartals mit jeder neuen Meldung zur weltweiten Entwicklung der Corona Pandemie. Der von China ausgehende Ausbruch und die Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2, durch den die Lungenkrankheit COVID-19 ausgelöst werden kann, hat inzwischen weltweite Auswirkungen.
Die Weltwirtschaft ist zu Beginn des Jahres 2020 als Folge des neuen Coronavirus und der zu seiner Eindämmung beschlossenen Maßnahmen stark unter Druck geraten. Zunächst brach die Produktion in China ein. Zu den davon ausgehenden negativen Wirkungen auf die Konjunktur in anderen Ländern kommen mit der zunehmenden globalen Ausbreitung des Virus inzwischen mehr und mehr auch anderswo negative Auswirkungen auf Produktion und Nachfrage durch seuchenpolitische Maßnahmen und die Verunsicherung von Konsumenten und Investoren. Statt mit einer allmählichen Belebung der Weltkonjunktur rechnen die Ökonomen des ifw Kiel Institut für Weltwirtschaft nun damit, dass die globale Produktion im ersten Halbjahr dieses Jahres sinkt. Besonders stark sind die negativen Effekte in Asien und in Europa, wo die Verbreitung des Virus besonders weit fortgeschritten ist und das Potenzial von Produktionsausfällen durch gestörte Lieferketten vergleichsweise groß ist. Erhebliche Einbußen sind angesichts stark gesunkener Rohstoffpreise auch für die auf Produktion und Export von Rohstoffen spezialisierten Länder zu erwarten. Selbst unter optimistischen Annahmen über den weiteren Verlauf der Epidemie, bei denen mit einer wieder anziehenden Konjunktur im zweiten Halbjahr zu rechnen ist, und trotz expansiver wirtschaftspolitischer Maßnahmen dürfte die Zuwachsrate der Weltproduktion im Jahr 2020 insgesamt von 3,0 Prozent auf 2,0 Prozent zurückgehen und die geringste Zunahme seit der Großen Rezession 2008/2009 verzeichnen. Im kommenden Jahr ergibt sich in dem günstigen Szenario einer zügigen Normalisierung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein Produktionsanstieg von 4 Prozent. Damit hat das ifw Kiel seine Prognose vom Dezember für 2020 drastisch (um 1,1 Prozentpunkte) verringert, für 2021 dagegen um 0,6 Prozentpunkte erhöht. Das Risiko einer noch stärkeren und nachhaltigeren Abschwächung der weltwirtschaftlichen Dynamik ist erheblich, insbesondere wenn die Eindämmung des Virus länger dauert als unterstellt oder es zu wiederholten Ausbrüchen kommt, bevor wirksame Medikamente oder Impfstoffe bereitstehen.
Die OECD kommt in ihrer aktuellen Konjunkturprognose zu dem Schluss, dass das Coronavirus die größte Gefahr für die Weltwirtschaft seit der globalen Finanzkrise ist. Der OECD Interim Economik Outlook untersucht zwei Szenarien: das erste geht von der denkbar günstigsten Entwicklung mit weitgehender Eindämmung des Virus aus. Das zweite Szenario beschreibt einen Dominoeffekt mit starter Weiterverbreitung des Virus. Selbst im günstigsten Fall einer nur schwachen Virusverbreitung wird sich das weltweite Wirtschaftswachstum in der ersten Jahreshälfte 2020 voraussichtlich stark verringern, als Folge von unterbrochenen Lieferketten, einem Rückgang des Tourismus und einer Verschlechterung des Geschäftsklimas. Entsprechend dürfte sich das Wachstum der Weltwirtschaft auf 2,4 Prozent abschwächen. Für 2021 rechnet die OECD mit verhaltenen 3,3 Prozent Steigerung. Eine breitere Ansteckungswelle im Asia-Pazifik-Raum und in den Industrieländern könnte hingegen das globale Wachstum im Jahr 2020 auf 1,5 Prozent reduzieren, die Weltwirtschaft wüchse dann nur noch halb so stark wie in der OECD Prognose vom letzten November angenommen. Die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus und der Vertrauensverlust würden sich auf Produktion und Konsum derart auswirken, das einige Länder in eine Rezession abrutschen könnten, darunter Japan und die Eurozone.
Die Ausbreitung des Coronavirus stellt die Wirtschaft im Euroraum ebenso vor große Herausforderungen. Stimmungsindikatoren, die bis in den Februar hinein vorliegen, deuten zwar auf eine vermeintlich bevorstehende leichte Belebung der zuvor mäßigen konjunkturellen Dynamik hin. Allerdings waren diese bereits vor dem weiträumigen Ausbruch des Coronavirus in Europa erhoben worden; sie können daher die Wirkung der Epidemie und der Maßnahmen zu ihrer Eindämmung nicht abbilden. Wirtschaftliche Aktivität ist überall dort akut gefährdet, wo Menschen auf engem Raum aufeinander treffen, der internationale Gütertausch und Reiseverkehr werden empfindlich gestört. Absagen von zahlreichen Großveranstaltungen und gestrichene Flugverbindungen lassen einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden befürchten. Die Situation ist äußerst unübersichtlich; es herrscht große Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Epidemie und über die konjunkturellen Folgewirkungen. Das ifw Kiel unterstellt in seinem Q1 Konjunkturbericht, dass - bis auf einzelne stärker betroffene Regionen - eine Verlangsamung der Epidemie bis in die Sommermonate gelingt, wenn wärmeres Wetter die Ausbreitung zusätzlich bremst; und dass sich die wirtschaftliche Aktivität in der zweiten Jahreshälfte allmählich wieder normalisiert. Eine Rezession - insbesondere in Italien, aber auch im Durchschnitt der Währungsunion - scheint dennoch unvermeidbar. Das Bruttoinlandsprodukt im Euroraum dürfte im laufenden Jahr 2020 um 1 Prozent schrumpfen und im kommenden Jahr wieder um 2,3 Prozent zulegen. Die Erwerbslosenquote wird vorerst wieder steigen, und der zuletzt moderate Verbraucherpreisanstieg wird sich im laufenden Jahr wohl verlangsamen.
Die Verbreitung des Coronavirus wird sich in erheblichem Maße auf die Konjunktur in Deutschland auswirken. Die deutsche Wirtschaft wird dabei in einer Situation getroffen, in der sie nach dem Abschwung im vergangenen Jahr gerade im Begriff war, wieder Tritt zu fassen. So mehrten sich zuletzt die Zeichen, dass die Industrie ihren Boden finden und sich allmählich wieder aus der Rezession lösen würde. Die konkreten wirtschaftlichen Schäden durch das Coronavirus lassen sich derzeit kaum beziffern. Zum einen werden die Auswirkungen in den vorliegenden Frühindikatoren noch nicht abgebildet. Zum anderen ist auch der weitere Fortgang der Viruserkrankung ungewiss, zumal die wirtschaftlichen Folgen zu einem Gutteil von den Maßnahmen zur Eindämmung des Virus abhängen. Für die Prognose des ifw Kiel wurde unterstellt, dass das Coronavirus die wirtschaftliche Aktivität vor allem in der ersten Jahreshälfte dämpft und es danach zu spürbaren Aufholeffekten kommt. Absehbar ist bereits, dass der Außenhandel in den kommenden Monaten deutlich in Mitleidenschaft gezogen werden wird. Dabei dürfte nicht nur der Austausch nach China, sondern auch in andere besonders stark von dem Virus betroffene Regionen deutlich rückläufig sein. In Zuge dessen könnten Lieferprobleme bei Vorleistungsgütern zusätzlich zu spürbaren Produktionsrückgängen führen. Aber auch in der Binnenkonjunktur dürfte sich die Verbreitung des Virus deutlich bemerkbar machen. So werden sich die privaten Haushalte wohl insbesondere bei Freizeitaktivitäten zurückhalten, um eine Ansteckung zu vermeiden. Die Unternehmen werden angesichts des unsicheren Fortgangs der Viruserkrankung voraussichtlich Investitionsvorhaben verschieben. Sofern sich die größten negativen Effekte tatsächlich auf die erste Jahreshälfte beschränken, werden die Auswirkungen auf die Beschäftigtenzahlen gering sein. Alles in allem rechnen die Experten des ifw Kiel für das laufende Jahr 2020 mit einem leichten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 0,1 Prozent. In seiner Winterprognose war das ifw Kiel von einem Anstieg von 1,1 Prozent ausgegangen. Im kommenden Jahr dürfte das Bruttoinlandsprodukt auch aufgrund der Aufholeffekte recht kräftig um 2,3 Prozent zulegen. Insgesamt überwiegen in diesem Ausblick jedoch die Abwärtsrisiken und abhängig vom weiteren Fortgang bezüglich der Corona-Erkrankungen sind auch deutlich negativere Szenarien denkbar.
In einer Studie errechnet das Münchner Ifo-Institut, dass das Coronavirus der deutschen Wirtschaft hohe Produktionsausfälle bescheren, Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit in die Höhe schießen lassen und den Staatshaushalt erheblich belasten wird. Laut ifo-Präsident Clemens Fuest werden die Kosten vermutlich alles übersteigen, was aus Wirtschaftskrisen oder Naturkatastrophen der letzten Jahrzehnte in Deutschland bekannt ist. Je nach Szenario schrumpft die Wirtschaft um 7,2 bis 20,6 Prozentpunkte. Auch der Arbeitsmarkt wird davon massiv betroffen sein: in den vom ifo Institut betrachteten Szenarien könnten bis zu 1,8 Millionen sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze abgebaut werden und mehr als sechs Millionen Arbeitnehmer von Kurzarbeit betroffen sein. Diese pessimistischen Aussichten bestätigt der vorläufige ifo Geschäftsklimaindex, der im März auf 87,7 Punkte - nach 96,0 Punkten im Februar - eingebrochen ist. Dies markiert den stärksten Rückgang seit 1991 und den niedrigsten Wert seit August 2009. Insbesondere die Erwartungen der Unternehmen für die kommenden Monate verfinstern sich wie nie zuvor. Auch die Einschätzungen zur aktuellen Lage sind deutlich gefallen, die deutsche Wirtschaft stürzt in die Rezession.
In den Vereinigten Staaten von Amerika geht der Aufschwung zu Ende. Der Zuwachs der gesamtwirtschaftlichen Produktion verringerte sich im vergangenen Jahr, blieb aber vergleichsweise kräftig. Die direkten und indirekten Folgen der Covid-19-Epidemie werden die konjunkturelle Dynamik im ersten Halbjahr prägen. Die meisten veröffentlichten monatlichen Indikatoren deuteten bislang auf ein wenig verändertes Expansionstempo der Wirtschaft im ersten Quartal hin. Zuletzt gab der Einkaufsmanagerindex des Institute for Supply Management jedoch erste Anzeichen, dass Liefernetzwerke, in die amerikanische Unternehmen integriert sind, von den Produktionsstilllegungen in China betroffen sind: So wiesen die befragten Manager auf längere Lieferzeiten, niedrigere Lagerbestände und Auftragseingänge hin. Nicht zuletzt deutet der starke Rückgang der Aktienkurse darauf hin, dass inzwischen mit spürbaren negativen Effekten gerechnet wird. Neben den indirekten Auswirkungen, die durch Produktionseinschränkungen in anderen Ländern entstehen, dürfte in den kommenden Wochen die Aktivität in den Vereinigten Staaten zunehmend direkt von Maßnahmen betroffen werden, die wohl auch hier zur Eindämmung der Krankheit ergriffen werden, denn Covid-19 scheint sich auch in den Vereinigten Staaten bereits ausgebreitet zu haben. Die im Vergleich zu anderen Ländern niedrigen Fallzahlen sind wohl wesentlich darauf zurückzuführen, dass bisher ausgesprochen wenige Tests durchgeführt wurden. Für die Prognose geht das ifw Kiel davon aus, dass die Folgen der Epidemie die wirtschaftliche Aktivität im ersten Quartal nur wenig bremsen und erst im zweiten Quartal voll zu Buche schlagen. Im Vergleich zu anderen Ländern zeichnet sich ab, dass die seuchenpolitischen Eingriffe in das soziale und wirtschaftliche Gefüge relativ gering sein werden. Die gesamtwirtschaftliche Produktion dürfte gleichwohl lediglich stagnieren. Für 2020 rechnet das ifw Kiel mit einem Wachstum von nur noch 1,5 Prozent.
Die weltweite Ausbreitung von Covid-19 belastet auch die wirtschaftliche Aktivität im Vereinigten Königreich. Zu Jahresbeginn 2020 hellte sich zwar die Stimmung bei Unternehmen und Verbrauchern etwas auf, und der vom National Institute berechnete Nowcast (NIESR GDP-Tracker) deutete im Februar auf eine wieder leicht anziehende Produktion hin. Die Situation dürfte sich aber durch die Folgen des Coronavirus im März deutlich verschlechtert haben. Die Verunsicherung bei Konsumenten und Investoren dürfte gleichwohl zu Ausgabenzurückhaltung führen, und die Aktivität wird zunächst vor allem im Dienstleistungssektor belastet werden. Hinzu kommen die Einbußen für die Exportwirtschaft aufgrund der sinkenden Nachfrage im Ausland sowie mögliche temporäre Beeinträchtigungen der Produktion durch Engpässe bei Zulieferungen insbesondere aus China. All dies dürfte dazu führen, dass das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal sinkt. Die mit dem Brexit verbundene Unsicherheit ist mit dem Vollzug des Austritts aus der EU nur zum Teil gewichen. Das eindeutige Votum für Premierminister Johnson und die Konservative Partei bei den Wahlen im vergangenen Dezember hat dazu geführt, dass das Vereinigte Königreich nach einer langen Hängepartie von fast einem Jahr am 1. Februar 2020 tatsächlich aus der Europäischen Union ausgeschieden ist. Die Ungewissheit über die institutionelle Ausgestaltung der zukünftigen Wirtschaftsbeziehungen mit der EU bleibt gleichwohl vorerst bestehen, denn bislang ist nicht erkennbar, wie die Regeln nach dem Ablauf der Übergangsfrist Ende dieses Jahres ausgestaltet werden. Wirtschaftspolitisch dürfte die Konjunktur durch eine expansive Geld-und Finanzpolitik gestützt werden. Die Regierung hat angekündigt, die Ausgaben stärker auszuweiten, um staatliche Investitionen zu erhöhen und öffentliche Dienstleistungen zu verbessern. In der zweiten Hälfte des laufenden Jahres dürfte mit dem unterstellten Fortfall der dämpfenden Wirkung durch das Coronavirus die wirtschaftliche Aktivität sogar recht kräftig zunehmen. Alles in allem rechnen Experten des ifw Kiel für den Jahresdurchschnitt 2020 mit einem nur geringen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,4 Prozent. Für 2021 ist ein deutlich stärkerer Zuwachs von 1,7 Prozent zu erwarten, der allerdings zu einem Teil auf die Erholung von den Folgen der Covid 19-Pandemie zurückzuführen ist und die konjunkturelle Grundtendenz von daher überzeichnet. Die Arbeitslosigkeit dürfte nur vorübergehend leicht von ihrem derzeitigen historisch niedrigen Niveau steigen, die Inflation bleibt voraussichtlich in der Nähe der Zielrate der Bank von England von 2 Prozent.
Die folgenden Ausführungen zur prognostizierten Entwicklung der Werbeausgaben unterliegen denselben Vorbehalten, wie sie bereits in Absatz 3.2 erörtert wurden. Sie liefern Anhaltspunkte für allgemeine Trends und Verschiebungen in Mediabudgets, eignen sich jedoch nur sehr bedingt als Beurteilungsmaßstab für die voraussichtliche Entwicklung der SYZYGY Gruppe.
Getrieben durch die immer größere Bedeutung von Smartphones und Tablets sowie Nachholeffekte in Schwellenländern wird das überdurchschnittliche Wachstum digitaler Werbebudgets weiterhin anhalten.
Auch das World Advertising Research Center (WARC) rechnet mit spürbaren Folgen für die Werbewirtschaft. Die Media-Agentur Zenith will ihre Prognose für die weltweiten Werbeausgaben in diesem Jahr wegen des Coronavirus nach unten anpassen. Branchenexperten rechnen für den US-Werbemarkt aufgrund von verschobenen oder abgesagten Events mit harten Budgetreduzierungen und erwarten für den Werbemarkt einen Rückgang um 10,6 Prozent. Mehr als die Hälfte der deutschen Agenturen rechnet mit Umsatzeinbußen, mehr als 80 Prozent berichten von abgesagten oder verschobenen Projekten. Andererseits jedoch ändert sich die Mediennutzung und aufgrund der geschlossenen Schulen, öffentlichen Einrichtungen, verordneten Home Office und Kontaktsperren, die das öffentliche Leben nahezu lahmlegen, werden TV und das Internet sowie digitale Kanäle höher frequentiert. Entsprechend ist zu erwarten, dass das digitale Media- und TV-Inventar für Werbetreibende in den kommenden Wochen besonders wertvoll wird und gleichzeitig auch in der Verfügung ansteigt.
Auch der Werbemarkt kann sich den Folgen des Ausbruchs des Coronavirus nicht entziehen. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts waren kaum belastbare Studien und Prognosen zu Auswirkungen auf den Werbemarkt verfügbar. Messen und Events werden abgesagt und aufgrund rückläufiger oder stagnierender Geschäftsentwicklung oder eine zumindest andauernde Unsicherheit über die Entwicklung können Unternehmen Marketing- und Media-Budgets teilweise einfrieren, geplante Kampagen und Projekte verschieben oder stornieren. Der Branchenkenner iBusiness - Zukunftsforschung für interaktives Business stellt in einer Umfrage unter deutschsprachigen Unternehmen und Experten fest, dass die Auswirkungen der drohenden COVID-19-Pandemie die Digitalbranche wahrscheinlich nur peripher trifft. Auch der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) fordert in seiner ersten Einschätzung, wie sich COVID-19 auf die Branche auswirkt, zur Besonnenheit auf. Die aktuelle Situation sei nicht mit der Finanzmarktkrise 2008/2009 zu vergleichen. Damals gab es innerhalb kurzer Zeit Einbußen von bis zu 7 Prozent. Der heutige Werbemarkt sei deutlich digitaler und dynamischer und auch die Situation der deutschen Wirtschaft eine andere. Eine Prognose will der ZAW zu diesem Zeitpunkt nicht wagen. Gemäß ZAW-Präsident Andreas F. Schubert ist die Werbewirtschaft eine kreative und hochdynamische Branche, die in der Lage ist, sich schnell an veränderte Gegebenheiten anzupassen.
Die nachhaltige Verschiebung von Marketingbudgets auf den digitalen Kanal und die fortgesetzten Investitionen in die Digitalisierung von Prozessen in Vertrieb und Marketing, bieten der SYZYGY Gruppe grundsätzlich gute Rahmenbedingungen. Reine Onlinewerbung, auf die sich die oben aufgeführten Statistiken beziehen, stellt dabei lediglich eine Facette des komplexen Digital-Marketings dar und repräsentiert nur einen Teil des Leistungsspektrums der Gruppe.
Andererseits ist zu erwarten, dass die Auswirkungen der Coronavirus SARS-CoV-2 Pandemie auch zu einem rückläufigen Ausgabeverhalten der Kunden von SYZYGY führen wird. Allerdings ist es zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Geschäftsberichtes kaum möglich präzise Abschätzungen zur weiteren Entwicklung zu machen. Die Entwicklung der Coronavirus SARS-CoV-2 Pandemie und der wirtschaftlichen Folgen ist sehr dynamisch.
Auf Basis der bisher vorliegenden Erkenntnisse rechnet die SYZYGY AG im Geschäftsjahr 2020 mit rückläufigen Umsatzerlösen im Bereich zwischen 10-20 Prozent sowie einer Profitabilität definiert als EBIT/EBIT-Marge (Quotient aus EBIT und Umsatzerlösen) im mittleren einstelligen Bereich. In Deutschland werden die Umsatzerlöse im hohen einstelligen Bereich rückläufig sein, während die internationalen Gesellschaften einen Umsatzrückgang von rund 20 Prozent verzeichnen werden.
Mögliche Akquisitionen, die zur Wachstumsstrategie der SYZYGY Gruppe gehören, können diese Prognosen sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Die Ertragslage der SYZYGY Gruppe wird von der Entwicklung der operativen Einheiten und von den zukünftigen Zinserträgen der SYZYGY AG bestimmt.
Die Ertragslage der SYZYGY AG wird von den abgerechneten konzerninternen Dienstleistungserlösen, den zukünftigen Zinserträgen und von der Entwicklung der Beteiligungserträge der Tochtergesellschaften bestimmt. Ein Teil dieser Beteiligungserträge wird durch Gewinnabführungsverträge unmittelbar an die SYZYGY AG weitergeleitet, während bei allen Gesellschaften mit Minderheitsbeteiligungen sowie bei den ausländischen Gesellschaften die Beteiligungserträge durch zu beschließende Gewinnausschüttungen generiert werden. Die Höhe der Ausschüttungen ist hierbei abhängig vom Finanzierungsbedarf und den vorhandenen Gewinnrücklagen der entsprechenden Gesellschaften. Das Ergebnis aus den Beteiligungen wird voraussichtlich mit dem Gewinnwachstum der SYZYGY Gruppe ansteigen, während das Zinsergebnis - in Abhängigkeit des Kapitalmarkts und der voraussichtlich nicht gebundenen Finanzmittel - rückläufig sein wird. Insgesamt wird daher mit einem Finanzergebnis auf gleicher Höhe zum Vorjahr gerechnet. Die Dienstleistungserträge als auch die operativen Kosten werden auf Grund zunehmend zentral erbrachter Dienstleistungen ansteigen mit einem um 5 Prozent leicht verbesserten Ergebnis aus operativer Tätigkeit.
Die Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung der SYZYGY AG stehen in engem wirtschaftlichem Zusammenhang mit den operativ tätigen Konzerngesellschaften. Daher bezieht sich der Chancen- und Risikobericht vorrangig auf den SYZYGY Konzern.
Wesentliche Risikofaktoren beziehen sich insbesondere auf die SARS-CoV-2 Pandemie. Daneben müssen noch die allgemeinen Risiken der Konjunktur der Werbewirtschaft in den für SYZYGY relevanten Märkten sowie auf die technologische Dynamik der Märkte für Internetdienstleistungen im Besonderen betrachtet werden.
Durch den Vorstand der SYZYGY AG werden Risiken kontinuierlich überwacht, um negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage frühzeitig entgegenwirken zu können. Die Risikoeinschätzung bezieht sich hierbei sowohl auf den Umfang einer möglichen Auswirkung auf die Ertrags- und Finanzlage als auch auf die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Risikofaktor Auswirkungen haben kann.
Genauso wichtig ist es, Chancen zu erkennen und zu nutzen. Ein funktionsfähiges Risiko-und Chancen-Management-System ist daher ein wichtiges Element einer nachhaltigen Unternehmensführung.
Auf Grundlage der gegenwärtig verfügbaren Informationen sind keine Risiken wahrscheinlich, die den Fortbestand der SYZYGY AG und ihrer Tochtergesellschaften gefährden würden.
Der von China ausgehende Ausbruch und die Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARSCoV-2, durch den die Lungenkrankheit COVID-19 ausgelöst werden kann, hat inzwischen weltweite Auswirkungen. Dazu zählen wirtschaftliche Auswirkungen auf Unternehmen aufgrund von Einschränkungen in der Produktion und Handel oder aufgrund von Reisebeschränkungen. Die durch das Coronavirus verursachten Schäden werden allmählich sicht-und spürbar. Auch Kunden der SYZYGY Gruppe sind mittelbar oder unmittelbar betroffen. Aufgrund der weiter sehr dynamischen Entwicklung ist eine seriöse Einschätzung der Folgen schwierig.
Es ist davon auszugehen, dass die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zu einer Rezession in den Hauptmärkten der SYZYGY Gruppe führen werden. Inwieweit sich dies auf bereits geschlossene Verträge oder neue Beauftragungen auswirkt, lässt sich zum Zeitpunkt der Berichterstellung nicht abschließend beurteilen. Das Risiko von Auftragsrücknahmen wird als hoch eingestuft.
Die SYZYGY Gruppe sieht sich organisatorisch zur Bewältigung der Coronavirus SARS-CoV-2 Pandemie gut aufgestellt. Es liegen entsprechende Business Continuity Planungen vor, um auch bei Infektionen in der Mitarbeiterschaft den laufenden Betrieb aufrecht zu erhalten. Die technische Infrastruktur zur Serviceerbringung wurde in den letzten Jahren konsequent auf Cloud Systeme umgestellt und erlaubt somit einem Großteil der Mitarbeiterschaft aus dem Homeoffice zu arbeiten. Das Risiko, aufgrund der Pandemie den eingegangenen Leistungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen zu können, wird daher als gering eingestuft.
Rund 49 Prozent des Umsatzes der SYZYGY Gruppe werden durch das Geschäft mit den zehn größten Kunden generiert. Die Konzentration auf die zehn größten Kunden hat sich in 2019 von 39 auf 49 Prozent erhöht, der größte Einzelkunde generierte 8 Prozent der Umsätze. Während im Vorjahr die Top 3 Kunden noch 22 Prozent der Konzernumsätze generierten, ging der Wert in 2019 leicht auf 21 Prozent noch einmal zurück.
Die Umsätze von SYZYGY sind nicht durch lange Vertragslaufzeiten abgesichert. Umsätze werden in der Regel auf Grundlage von Einzelverträgen mit einem begrenzten zeitlichen Umfang erwirtschaftet. Alle Planungen, die sich auf die Entwicklung des Umsatzes beziehen, beinhalten deshalb zwangsläufig eine große Unsicherheit.
Dem überwiegenden Teil der Umsätze liegen feste Preisvereinbarungen zugrunde. Die Kundenverträge des überwiegenden Teils der SYZYGY-Einheiten basieren auf Festpreis-Projekten. Lediglich ein Anteil von rund 20 Prozent der Umsatzerlöse basiert auf Verträgen für Maintenance-Projekte, die nach Aufwand abgerechnet werden. Nicht vorhersehbare Verluste sind daher möglich, wenn die kalkulierten Projektkosten unerwartet überschritten werden. SYZYGY übernimmt darüber hinaus projektbezogen die gängigen Gewährleistungs-und Haftungsverpflichtungen. Dies kann zu Folgekosten in den Projekten führen.
Die von SYZYGY erbrachten Dienstleistungen besitzen eine Öffentlichkeitswirkung. Daher kann ein breitenwirksamer Imageschaden entstehen, wenn es bei einer Projektabwicklung zu Qualitätsmängeln in der Ausführung kommt. Ein solcher Imageschaden kann die weitere Geschäftsentwicklung spürbar negativ beeinflussen.
Aufgrund sehr stabiler und langjähriger Kundenbeziehungen, insbesondere bei den Top 10-Kunden, wird das Risiko als gering angesehen. Mit vier der Top 10-Kunden arbeitet die SYZYGY Gruppe schon mehr als 15 Jahre zusammen, mit vier weiteren schon mehr als 5 Jahre.
Vorhandene Liquiditätsreserven werden bei der SYZYGY AG aktiv durch den Finanzvorstand gemanagt. Die Anlagestrategie der liquiden Mittel ist grundsätzlich auf eine langfristige Ertragsentwicklung ausgerichtet. Dabei werden die liquiden Mittel risikodiversifiziert in Unternehmensanleihen und anderen festverzinslichen Wertpapieren angelegt. Bei allen festverzinslichen Wertpapieren bestehen Währungs- und Ausfallrisiken. Ein Anstieg der langfristigen Zinsen wirkt sich grundsätzlich negativ, ein Rückgang der Zinsen positiv auf die Kursentwicklung der Wertpapiere aus.
SYZYGY reduziert die Ausfallrisiken durch eine diversifizierte Anlage in Titeln mit guter Bonität, d.h. weitgehend im Bereich des Investment Grade. Das Risiko einer signifikanten Belastung des Finanzergebnisses wird insgesamt als gering eingestuft.
Die grundsätzliche Bereitschaft von Unternehmen, in Werbe- und Marketingmaßnahmen zu investieren, kann von der allgemeinen konjunkturellen Lage beeinflusst werden. Ein Nachlassen der Konjunktur kann für SYZYGY daher zu einem verminderten Auftragsvolumen und damit zu entsprechenden Umsatzeinbußen führen. Gegebenenfalls notwendige Kapazitätsanpassungen entfalten ihre Wirkung zeitverzögert und können Kosten für Restrukturierungsmaßnahmen zur Folge haben. Das Risiko wird aufgrund der SARS-CoV-2 Pandemie als hoch eingestuft.
SYZYGY erzielt rund ein Viertel der Umsatzerlöse in anderen Währungen. Aufgrund von Währungsschwankungen des Britischen Pfunds, des US-Dollars sowie des polnischen Zloty gegenüber dem Euro können die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss, je nach Kursentwicklung, im Vergleich zur Planung sowohl positiv als auch negativ beeinflusst werden. Insbesondere durch den Brexit besteht ein erhöhtes Risiko weiterer Abwertungen des Britischen Pfundes. Dennoch schließt SYZYGY keine Kurssicherungsgeschäfte ab, weil den Erlösen auf den jeweiligen Märkten auch Kosten in der korrespondierenden Währung gegenüberstehen. Daher besteht für SYZYGY ein Währungsrisiko lediglich in Höhe des Jahresüberschusses der jeweiligen Landesgesellschaft (Translationsrisiko).
Die SYZYGY AG hält einen Teil ihrer Vermögenswerte in fremden Währungen, insbesondere Vermögenswerte ausländischer Tochtergesellschaften und in Fremdwährung denominierte Wertpapiere. SYZYGY schließt auch hier keine direkt zuordenbaren Kurssicherungsgeschäfte ab, weil die Risiken für die Ertragslage der SYZYGY AG aus den Fremdwährungsposten aufgrund deren Umfangs als gering eingestuft werden. Hierbei dürften die Auswirkungen des Brexits im aktuellen Kurs eingepreist sein. Das Risiko durch Währungsschwankungen wird insgesamt als gering eingestuft.
SYZYGY ist Performance Marketing Spezialist und platziert in diesem Zusammenhang Werbemaßnahmen auf Webseiten bei ausländischen Portalbetreibern. Von Teilen der Finanzverwaltung wird seit Kurzem die Auffassung vertreten, dass Dienstleister wie SYZYGY zum Einbehalt und zur Abführung von Quellensteuern zu Lasten des Steuerausländers (beschränkt steuerpflichtig) verpflichtet seien. Gemäß gewichtiger Literaturmeinung und anderer Teile der Finanzverwaltung soll dies in der Regel jedoch nicht der Fall sein. Entsprechend wurde in der bisherigen Geschäftspraxis bisher keine Quellensteuer einbehalten. Im Rahmen vergangener steuerlicher Außenprüfungen bei SYZYGY wurde dies seitens der Betriebsprüfung nicht beanstandet. Allerdings steht eine bundesweit abgestimmte Stellungnahme der Finanzverwaltung noch aus. Insofern besteht ein Risiko, dass SYZYGY zum Einbehalt von Quellensteuern verpflichtet gewesen sein könnte und für nicht abgeführte Quellensteuern in wesentlichem Umfang in Haftung genommen werden könnte. Das Risiko wird als gering eingestuft.
Durch den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union entstehen Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren Entwicklung der britischen Wirtschaft, aber auch der gesamten europäischen Wirtschaft. Da die Verhandlungen über den Austritt noch nicht abgeschlossen wurden, sind die konkreten Auswirkungen derzeit nicht absehbar. Daher sind außer der bestehenden Unsicherheit noch keine genauen Prognosen möglich. Mögliche Währungsrisiken, Risiken durch Entsendungen nach oder aus Großbritannien sowie Zollrisiken sind zwar generell denkbar, werden aber aller Voraussicht nach, keine großen Auswirkungen auf das Geschäft der SYZYGY Gruppe haben. Der britische Markt ist jedoch für die SYZYGY Gruppe ein wichtiger Markt. Das Risiko wird als gering eingestuft.
Die Leistungsfähigkeit des Konzerns beruht im Dienstleistungsgeschäft maßgeblich auf der Leistungsfähigkeit seiner Mitarbeiter. Einzelnen Personen kommt hierbei aufgrund ihrer hohen Qualifikation eine große Bedeutung zu. Sollte es nicht gelingen, diese Mitarbeiter im Unternehmen zu halten bzw. fortlaufend neue und hoch qualifizierte Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden, kann der Erfolg von SYZYGY darunter leiden. Das Risiko wird als gering eingestuft.
Unternehmensakquisitionen waren und sind ein Teil der Wachstumspolitik von SYZYGY. Der wirtschaftliche Erfolg von Übernahmen ist davon abhängig, wie gut die erworbene Unternehmung in die bestehende Struktur eingegliedert werden kann und wie es gelingt, die angestrebten Synergieeffekte tatsächlich zu erzielen. Sollten die Bemühungen einer erfolgreichen Integration misslingen, so kann sich der Wert des übernommenen Unternehmens deutlich verringern. Dies könnte einen außerplanmäßigen Abschreibungsbedarf bzw. Wertminderungsbedarf auf Beteiligungsbuchwerte die im Rahmen des Unternehmenserwerbs erworbenen Vermögenswerte bzw. auf erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte nach sich ziehen. Das Risiko wird als gering eingestuft.
Es ist davon auszugehen, dass die SARS-CoV-2 Pandemie und die wirtschaftlichen Folgen die Konsolidierung am Markt für digitale Beratungs- und Werbeleistungen weiter beschleunigen wird. Die SYZYGY Gruppe sieht sich für die aktuelle Krise gut aufgestellt und erwartet daher nach dem Abflauen der Krise Chancen im Markt zur Gewinnung neuer Kunden und die Entwicklung der entsprechenden Wachstumsdynamik.
Die Grenzen zwischen digitalem und klassischem Marketing sind heute fließend. Wir erleben eine Zeit, in der man immer weniger von klassischen Medien oder klassischer Kommunikation spricht. Es gibt kaum einen Service, kaum einen Kommunikationskanal, kaum ein Produkt, das nicht digital gesteuert, gestützt oder gemanagt wird. Längst hat die aggregierte Nutzung digitaler Medien klassische Medien überholt. Ein Alltag ohne Smartphone, Computer, Onlineshops oder das Internet im Allgemeinen ist kaum noch vorstellbar.
SYZYGY unterstützt und berät Kunden bei der Transformation von Vertriebs- und Marketingprozessen. In diesem Markt ist die SYZYGY Gruppe seit fast 25 Jahren mit diesen Aufgabenstellungen beschäftigt und kennt die Bedürfnisse und Anforderungen sehr gut. Die Gruppe gehört zu den führenden Digital-Dienstleistern in Deutschland und Großbritannien und arbeitet seit Jahrzehnten erfolgreich für große internationale Marken. Mit ausgezeichneter Strategiearbeit, die stets die Basis für erfolgreiches Arbeiten ist, helfen wir Marketingentscheidern die richtigen Fragen zu stellen, Aufgaben zu definieren und Lösungen zu erarbeiten. Auf dieser Basis kann SYZYGY dank hoher technologischer Kompetenz und ausgezeichneter Kreation digitale Produkte entwickeln, die Firmen erfolgreich machen und Konsumenten begeistern. SYZYGY belegt den 6. Platz und gehört damit zu den Top 10-Agenturen im jährlich veröffentlichten Performance Marketing Ranking von iBusiness, der Zukunftsforschung für interaktives Business (Vorjahr: Platz 7). In diesem Umfeld ist SYZYGY führend in der Aktivierung von Kampagnen und digitalen Produkten. Damit kann SYZYGY ihre Kunden ganzheitlich und umfassend betreuen und Marketingentscheidern als erfahrener Partner von der Strategie über das Produkt bis zur Aktivierung zur Seite stehen.
Die verwendeten Risikofrüherkennungssysteme basieren auf dem monatlichen Berichtswesen, das neben einem Finanzreporting (Budget und Ist-Zahlen) die Neugeschäftsaktivitäten und die qualitative Entwicklung der Gesellschaften umfasst. Halbjährlich wird ein Forecast durchgeführt. In das Finanzreporting ist ein Risikomanagement-System integriert, das quartalsweise wiederkehrend die Risikoidentifikation, Risikokommunikation und -überwachung operativer Risiken sicherstellt. Die Aggregation und Steuerung der Risiken erfolgt dann auf Ebene der SYZYGY AG bzw. wird von der SYZYGY AG initiiert. Das interne Kontrollsystem wird bei Finanztransaktionen durch Genehmigungsprozesse ergänzt (Vier-Augen-Prinzip) sowie durch Funktionstrennung und Zugriffsregelungen im IT-System unterstützt.
Der Quartalsbericht der SYZYGY Gruppe unterliegt jeweils nach Aufstellung der Durchsicht und Genehmigung durch den Aufsichtsrat der SYZYGY AG.
Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem umfasst Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen, um die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sicherzustellen. Hierbei sind der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der SYZYGY Gruppe nach IFRS, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, sowie den ergänzenden Angaben nach § 315e Abs. 1 HGB, aufzustellen.
Die Zentralabteilung Finanzen der SYZYGY AG steuert die Prozesse zur Aufstellung der Einzelabschlüsse und des Konzernabschlusses sowie zur Aufstellung des Lageberichts der SYZYGY AG und des Konzernlageberichts für den SYZYGY Konzern. Rechnungslegungsstandards und andere Verlautbarungen werden kontinuierlich auf ihre Auswirkungen auf die Rechnungslegung der SYZYGY Gruppe analysiert. Durch ein konzernweites Jahresabschluss-Reporting und einen konzernweit gültigen Finanzkalender wird ein zeitnaher und standardisierter Rechnungslegungsprozess verfolgt.
Gemäß § 289 Abs. 4 HGB / 315 Abs. 4 HGB werden die Rechnungslegungsanforderungen durch die SYZYGY AG in den Tochtergesellschaften u. a. dadurch umgesetzt, dass in der SYZYGY Gruppe weitgehend ein einheitliches Buchhaltungssystem mit einem einheitlichen Kontenrahmen verwendet wird. Alle Gesellschaften unterliegen einmal im Quartal einem Review durch die Zentralabteilung Finanzen der SYZYGY AG. Hierbei werden die Einhaltung der Rechnungslegungsvorschriften sowie die Prozesse zur Datenaufbereitung analysiert, überprüft und sichergestellt.
Ferner werden die Mitarbeiter in den Finanzbereichen in regelmäßigen internen wie auch externen Schulungen immer auf den aktuellen Stand der gesetzlichen Anforderungen gebracht.
Das Vergütungssystem des Vorstands wird vom Aufsichtsrat der SYZYGY AG festgelegt. Die Gesamtvergütung setzt sich ausfolgenden Komponenten zusammen:
| ― | erfolgsunabhängige Vergütung |
| ― | erfolgsbezogene Vergütung |
| ― | sonstige Leistungen. |
Die erfolgsunabhängige Vergütung wird monatlich als Grundgehalt ausgezahlt.
Die erfolgsbezogene Vergütung enthält zwei Komponenten:
a) Eine kurzfristige Erfolgsbeteiligung, die sich an Jahreszielen - sowohl Finanz- als auch qualitative Ziele - des Geschäftsjahres orientiert, und nach Prüfung des Jahres und Konzernabschlusses zur Auszahlung kommt.
b) Ferner wurden dem Vorstand langfristige variable Vergütungsbestandteile gewährt, die sich an der Entwicklung des Aktienkurses orientieren. Diese aktienkursorientierten Tantiemevereinbarungen sehen vor, dass nach zwei Jahren bis zu 40 Prozent, und nach drei Jahren weitere 60 Prozent der zugeteilten Optionen oder Phantom Stocks ausgeübt werden können. Beide langfristigen Programme sehen dabei vor, dass die Differenz zwischen einem Basiskurs bei Ausgabe der Optionen oder Phantom Stocks, und dem Aktienkurs bei Ausübung der Optionen oder Phantom Stocks zur Auszahlung kommt.
Sonstige Leistungen erhalten die Vorstandsmitglieder in Form von Beitragszahlungen zur Renten-, Kranken- und Unfallversicherung sowie der privaten Nutzung eines Dienstwagens bzw. einer Car Allowance.
Die Vergütung des Vorstands wird gem. § 4.2.5 des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 7. Februar 2017 tabellarisch in Form der gewährten Vergütungen wie folgt dargestellt:
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| Gewährte Zuwendungen | Lars Lehne, CEO | |||
|---|---|---|---|---|
| 2019 TEUR |
2018 TEUR |
2019 Minimum TEUR |
2019 Maximum TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 300 | 300 | 300 | 300 |
| Nebenleistungen | 14 | 14 | 14 | 14 |
| Summe | 314 | 314 | 314 | 314 |
| Einjährige variable Vergütung | 99 | 99 | 0 | 99 |
| Mehrjährige variable Vergütung | ||||
| Phantom Stock Programm | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Summe | 99 | 99 | 0 | 99 |
| Versorgungsaufwand | 21 | 21 | 21 | 21 |
| Gesamtvergütung | 434 | 434 | 335 | 434 |
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| Gewährte Zuwendungen | Erwin Greiner, CFO | |||
|---|---|---|---|---|
| 2019 TEUR |
2018 TEUR |
2019 Minimum TEUR |
2019 Maximum TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 210 | 180 | 210 | 210 |
| Nebenleistungen | 12 | 12 | 12 | 12 |
| Summe | 222 | 192 | 222 | 222 |
| Einjährige variable Vergütung | 63 | 54 | 0 | 63 |
| Mehrjährige variable Vergütung | ||||
| Phantom Stock Programm | 0 | 124 | 0 | 0 |
| Summe | 63 | 178 | 0 | 63 |
| Versorgungsaufwand | 16 | 16 | 16 | 16 |
| Gesamtvergütung | 301 | 386 | 238 | 301 |
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| Gewährte Zuwendungen | Frank Ladner, CTO | |||
|---|---|---|---|---|
| 2019 TEUR |
2018 TEUR |
2019 Minimum TEUR |
2019 Maximum TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 220 | 200 | 220 | 220 |
| Nebenleistungen | 12 | 12 | 12 | 12 |
| Summe | 232 | 212 | 232 | 232 |
| Einjährige variable Vergütung | 66 | 60 | 0 | 66 |
| Mehrjährige variable Vergütung | ||||
| Phantom Stock Programm | 0 | 85 | 0 | 0 |
| Summe | 66 | 145 | 0 | 66 |
| Versorgungsaufwand | 16 | 16 | 16 | 16 |
| Gesamtvergütung | 314 | 373 | 248 | 314 |
Ferner wird gemäß § 4.2.5 des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 7. Februar 2017 die Vergütung des Vorstands tabellarisch in Form der geflossenen Vergütungen dargestellt. Die gezahlten Vergütungen enthalten hierbei bei den mehrjährigen variablen Vergütungsbestandteilen Zahlungen, die über mehrere Jahre kumuliert erzielt wurden.
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| Zufluss | Lars Lehne, CEO | Erwin Greiner, CFO | Frank Ladner, CTO | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2019 TEUR |
2018 TEUR |
2019 TEUR |
2018 TEUR |
2019 TEUR |
2018 TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 300 | 300 | 210 | 180 | 220 | 200 |
| Nebenleistungen | 14 | 14 | 12 | 12 | 12 | 12 |
| Summe | 314 | 314 | 222 | 192 | 232 | 212 |
| Einjährige variable Vergütung | 99 | 39 | 49 | 36 | 60 | 27 |
| Mehrjährige variable Vergütung | ||||||
| Phantom Stock Programm | 73 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Aktienprogramm | 0 | 0 | 0 | 0 | 4 | 0 |
| Summe | 172 | 39 | 49 | 36 | 64 | 27 |
| Versorgungsaufwand | 21 | 21 | 16 | 16 | 16 | 16 |
| Gesamtvergütung | 507 | 374 | 287 | 244 | 312 | 255 |
Dem Vorstand der SYZYGY AG ist keine Altersversorgung zugesagt worden. Bei vorzeitiger Beendigung des Arbeitsvertrages wird eine Abfindung im Rahmen der rechtlichen Verpflichtungen gezahlt, und zwar in Höhe des noch ausstehenden, angemessenen Zielgehalts für die Restlaufzeit des Vertrags.
Die Vorstandsverträge sehen grundsätzlich ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot von 12 Monaten vor. Das Vorstandsmitglied erhält hierfür eine Entschädigung in Höhe von 50 Prozent seiner zuletzt bezogenen durchschnittlichen vertragsgemäßen Vergütungen der letzten 24 Monate.
Die Vergütung des Aufsichtsrates der SYZYGY AG ist in § 6 (8) der Satzung der SYZYGY AG geregelt und geht auf einen Beschluss der Hauptversammlung vom 6. Juni 2014 zurück. Jedes Mitglied des Aufsichtsrates erhält neben dem Ersatz seiner Auslagen eine Vergütung, die aus einem festen und einem variablen Vergütungsbestandteil besteht. Die feste Vergütung beträgt EU R 20.000 pro Jahr. Die Vergütung erhöht sich um einen variablen Vergütungsbestandteil in Höhe von EUR 5.000, wenn der Börsenpreis der Gesellschaft in dem betreffenden Geschäftsjahr um mindestens 20 Prozent gestiegen ist.
Die für den Vergleich maßgeblichen Börsenpreise werden ermittelt aus dem Mittelwert der Schlusskurse für die Aktie im Xetra-Handelssystem an der Frankfurter Wertpapierbörse während der ersten fünf Börsentage eines Geschäftsjahres sowie während der ersten fünf Börsentage des Folgegeschäftsjahres. Aufsichtsratsmitglieder, die nicht während des gesamten Geschäftsjahres im Amt waren, erhalten eine zeitanteilige Vergütung.
Eine individualisierte Darstellung der Aufsichtsratsbezüge für das Geschäftsjahr 2019 findet sich im Anhang.
| ― | Das Grundkapital der SYZYGY AG beträgt EUR 13.500.026 und ist eingeteilt in 13.500.026 nennwertlose Stammaktien, die auf den Inhaber lauten. Unterschiedliche Aktiengattungen wurden nicht gebildet. |
| ― | Die SYZYGY Aktien sind nicht vinkuliert. Der SYZYGY AG sind keine Beschränkungen in Bezug auf die Ausübung der Stimmrechte oder in Bezug auf die Übertragung von SYZYGY Aktien bekannt. |
| ― | Die SYZYGY AG hält zum Bilanzstichtag 73.528 eigene Aktien, aus denen der Gesellschaft keine Stimmrechte oder andere Rechte zustehen. |
| ― | Die WPP-Gruppe hält nach wie vor die Mehrheit der Anteile ist und zum Stichtag mit 50,33 Prozent SYZYGY AG beteiligt. |
| ― | Keine der ausgegebenen Aktien der SYZYGY AG sind mit Sonderrechten ausgestattet. |
| ― | Eine Stimmrechtskontrolle für am Kapital beteiligte Arbeitnehmer wird von der SYZYGY AG nicht vorgenommen. |
| ― | Die Voraussetzungen für die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern richten sich nach § 84 AktG. Die Satzung der SYZYGY AG sieht darüber hinaus vor, dass der Vorstand aus mindestens zwei Personen besteht. Änderungen der Satzung obliegen nach § 119 AktG der Hauptversammlung. Darüber hinaus ist der Aufsichtsrat gemäß der Satzung i. V. m. § 179 AktG befugt, Änderungen der Satzung zu beschließen, die nur die Fassung betreffen. |
| ― | Durch Hauptversammlungsbeschluss vom 29. Mai 2009 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der SYZYGY AG mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 28. Mai 2014 durch Ausgabe von insgesamt 1.200.000 Optionsrechten auf jeweils eine nennwertlose Stückaktie der SYZYGY AG bedingt um EUR 1.200.000 zu erhöhen (bedingtes Kapital 2009). Das bedingte Kapital 2009 wurde mit Hauptversammlungsbeschluss vom 6. Juni 2014 um EUR 900.000 auf EUR 300.000 reduziert und in bedingtes Kapital I umbenannt. Das bedingte Kapital I ist inzwischen durch Zeitablauf verfallen und wurde nicht in Anspruch genommen. |
| ― | Durch Hauptversammlungsbeschluss vom 6. Juni 2014 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der SYZYGY AG mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 5. Juni 2019 durch Ausgabe von insgesamt 900.000 Optionsrechten auf jeweils eine nennwertlose Stückaktie der SYZYGY AG bedingt um EUR 900.000 zu erhöhen (bedingtes Kapital II). Das bedingte Kapital II ist inzwischen durch Zeitablauf verfallen und wurde nicht in Anspruch genommen. |
| ― | Gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 29. Mai 2015 ist der Vorstand berechtigt, innerhalb von 5 Jahren eigene Aktien bis zu einem Gesamtbestand von insgesamt 10 Prozent des Grundkapitals über die Börse oder über ein an alle Aktionäre gerichtetes öffentliches Kaufangebot zurückzukaufen. Durch Hauptversammlungsbeschluss vom 8. Juli 2016 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 8. Juli 2021 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautende Stückaktien einmal oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens EUR 6.000.000,00 gegen Bar-und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2016). Im Geschäftsjahr 2017 wurden zwei Kapitalerhöhungen im Umfang von EUR 671.576 durchgeführt. Das noch ausstehende genehmigte Kapital zum 31. Dezember 2019 beträgt EUR 5.328.424. |
| ― | Wesentliche Vereinbarungen der SYZYGY AG, die unter der Bedingung des Kontrollwechsels stehen, sind nicht vorhanden. |
| ― | Für den Fall eines Übernahmeangebotes sind mit Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern keine Entschädigungsvereinbarungen getroffen worden. Allerdings können Inhaber von Aktienoptionen oder Phantom Stocks innerhalb von 6 Wochen nach Beendigung des Übernahmeangebots ihre Optionen oder Phantom Stocks zu dem dann bestehenden inneren Wert oder einem Mindestpreis von EUR 1,- je Option ausüben. |
Die WPP plc hält seit November 2015 die Mehrheit der Anteile an der SYZYGY AG und ist daher herrschendes Unternehmen i. S. v. § 17 Abs. 2 AktG. SYZYGY ist daher zur Erstellung eines Abhängigkeitsberichts gemäß § 312 AktG verpflichtet. Die SYZYGY AG hat bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Es sind keine Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden oder eines mit ihm verbundenen Unternehmens getroffen oder unterlassen worden.
Vorstand und Aufsichtsrat haben am 23. Oktober 2019 eine aktualisierte Erklärung zum Corporate Governance Kodex abgegeben und veröffentlicht. Ferner wird im Rahmen der Erklärung zur Unternehmensführung die Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat beschrieben.
Beide Erklärungen können auf unserer Unternehmenswebsite im Bereich "Corporate Governance" eingesehen werden, die über https://ir.syzygy.net/global/en/investor-relati-ons/corporate-governance/20i9 erreichbar ist.
Bad Homburg v.d.H., den 27. März 2020
SYZYGY AG
Der Vorstand
An die Syzygy AG, Bad Homburg v. d. Höhe
Wir haben den Jahresabschluss der Syzygy AG, Bad Homburg v. d. Höhe - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn-und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Syzygy AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Die unter "SONSTIGE INFORMATIONEN" genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― | entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und |
| ― | vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der unter "SONSTIGE INFORMATIONEN" genannten Bestandteile des Lageberichts. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzes und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
Wir haben folgenden Sachverhalt als besonders wichtigen Prüfungssachverhalt identifiziert:
| ― | Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen |
Im Jahresabschluss der Syzygy AG werden unter dem Bilanzposten "Finanzanlagen" Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 49,1 Mio. (81,1 % der Bilanzsumme) ausgewiesen. Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. bei Vorliegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert. Grundlage der Bewertung sind die Barwerte der künftigen Zahlungsmittelüberschüsse, die sich aus der von den gesetzlichen Vertretern erstellten und vom Aufsichtsrat genehmigten Unternehmensplanung für das auf den Bilanzstichtag folgende Geschäftsjahr und deren Fortschreibung über die nächsten Geschäftsjahre ergeben. Hierbei werden auch Erwartungen über die zukünftige branchenspezifische Marktentwicklung sowie länderspezifische Annahmen berücksichtigt. Die beizulegenden Werte der Anteile an verbundenen Unternehmen werden mittels Discounted-Cashflow-Modellen ermittelt. Die Diskontierung erfolgt zu den gewichteten Kapitalkosten der jeweiligen Finanzanlage.
Das Ergebnis dieser Bewertungen ist in hohem Maße von der Einschätzung der künftigen Zahlungsmittelzuflüsse durch die gesetzlichen Vertreter sowie von den jeweils verwendeten Diskontierungszinssätzen abhängig. Die Bewertung ist daher mit wesentlichen Unsicherheiten behaftet. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der hohen Komplexität des Verfahrens war die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen im Rahmen unserer Prüfung ein besonders wichtiger Prüfungssachverhalt.
Die Angaben der Syzygy AG zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen sind im Abschnitt B. (1) auf den Seiten 6 und 7 des Jahresabschlusses enthalten.
Im Rahmen unserer Prüfung haben wir die Angemessenheit der wesentlichen Annahmen und ermessensbehafteten Parameter sowie der Berechnungsmethode für die jeweiligen beizulegenden Zeitwerte unter Einbeziehung unserer Bewertungsspezialisten beurteilt. Dafür haben wir zunächst ein Verständnis der Planungssystematik und des Planungsprozesses sowie der wesentlichen von den gesetzlichen Vertretern in der Planung getroffenen Annahmen erlangt. Die Prognose der zukünftigen Zahlungsmittelüberschüsse im Detailplanungszeitraum haben wir mit der von den gesetzlichen Vertretern erstellten und vom Aufsichtsrat genehmigten Unternehmensplanung abgestimmt und uns anhand einer Analyse von Plan-Ist-Abweichungen in der Vergangenheit von der Planungstreue der Gesellschaft überzeugt. Ferner haben wir die der Planung zugrunde liegenden Annahmen und die bei der Prognose unterstellten Wachstumsraten durch Abgleich mit vergangenen Entwicklungen und unter Berücksichtigung der aktuellen branchenspezifischen Markterwartungen sowie der unternehmensspezifischen Situation nachvollzogen.
Darüber hinaus haben wir uns intensiv mit den gewichteten Kapitalkosten beschäftigt und deren Ableitung kritisch hinterfragt. Hinsichtlich der Auswirkungen möglicher Veränderungen der Kapitalkosten und der unterstellten Wachstumsraten haben wir Sensitivitätsanalysen durchgeführt.
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen:
| ― | den in Abschnitt 10. des Lageberichts enthaltenen Verweis auf die gesondert veröffentlichte Erklärung zur Unternehmensführung. |
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
| ― | wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder |
| ― | anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. |
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― | identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| ― | gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| ― | beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| ― | ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| ― | beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| ― | beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
| ― | führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.
Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.
Wir wurden von der Hauptversammlung am 7. Juni 2019 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 15. November 2019 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2004 als Abschlussprüfer der Syzygy AG tätig.
Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.
Die für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüferin ist Frau Rebecca Patzelt.
Frankfurt am Main, 27. März 2020
**BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
gez. Gebhardt, Wirtschaftsprüfer
gez. Patzelt, Wirtschaftsprüferin
Sehr geehrte Aktionäre,
der Aufsichtsrat hat die Arbeit des Vorstands im vergangenen Geschäftsjahr kontinuierlich überwacht und beratend begleitet. Maßgeblich für die Kontrolle waren Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit des Vorstandshandelns. Der Vorstand berichtete dem Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend schriftlich oder mündlich über aktuelle Entwicklungen sowie über die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Konzerns und der Tochtergesellschaften. Bei Entscheidungen, die für die SYZYGY Gruppe von wesentlicher Bedeutung waren, wurde der Aufsichtsrat stets einbezogen.
Der Vorstand ist seinen Informationspflichten vollständig nachgekommen. Die Berichte des Vorstands wurden hinsichtlich ihrer Gegenstände als auch ihres Umfangs den gesetzlichen Anforderungen und den Informationsbedürfnissen des Aufsichtsrats vollumfänglich gerecht. Darüber hinaus ließ sich der Aufsichtsrat ergänzende Informationen und Auskünfte erteilen. Der Aufsichtsrat hat die ihm erteilten Auskünfte und Berichte kritisch gewürdigt und auf Plausibilität geprüft.
Im Geschäftsjahr 2019 fanden im Beisein des Vorstands insgesamt sechs ordentliche Aufsichtsratssitzungen statt: am 14. Januar, am 29. März, am 25. April, am 25. Juli, am 23. Oktober und am 17. Dezember 2019. Ferner kam der Aufsichtsrat zu einer außerordentlichen Sitzung am 28. August 2019 zusammen.
Im Rahmen der Sitzungen, bei denen alle Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder entweder persönlich anwesend oder telefonisch zugeschaltet waren, wurden alle wichtigen Vorkommnisse besprochen und die erforderlichen Entscheidungen getroffen.
Besondere Themenschwerpunkte, die in den einzelnen Sitzungen behandelt wurden, sind im Folgenden aufgeführt:
Die erste Aufsichtsratssitzung im laufenden Geschäftsjahr 2019 fand am 14. Januar 2019 statt. Hier wurden die vorläufigen Geschäftszahlen 2018 präsentiert und die Finanzlage der Gesellschaft erörtert. Nach ausführlicher Diskussion und anschließender Genehmigung der vorläufigen Zahlen wurde beschlossen, der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von EUR 0,40 vorzuschlagen. Ferner wurde das Budget 2019 erörtert und vom Aufsichtsrat genehmigt.
In der Sitzung vom 29. März 2019 fand die Bilanzsitzung unter Anwesenheit der Abschlussprüfer statt. Nach kritischer Prüfung sämtlicher Vorlagen ließ sich der Aufsichtsrat die Abschlussunterlagen für das Geschäftsjahr 2018 detailliert von den Mitgliedern des Vorstands erläutern. Die Abschlussprüfer legten die Schwerpunkte und Ergebnisse ihrer Prüfungen dar. Fragen beantworteten der Vorstand und die Abschlussprüfer zur vollsten Zufriedenheit. Der Aufsichtsrat konnte sich so von der Ordnungsmäßigkeit der Prüfungen und Prüfungsberichte überzeugen. Im Anschluss an die Ausführungen wurden der Jahresabschluss und der Konzernabschluss gebilligt und festgestellt. Des Weiteren wurde in der Sitzung die Tagesordnung für die Hauptversammlung am 7. Juni 2019 verabschiedet.
In der Aufsichtsratssitzung vom 25. April 2019 verschaffte sich der Aufsichtsrat einen detaillierten Überblick über die aktuelle Geschäftsentwicklung. In diesem Rahmen wurden die Zahlen für das erste Quartal 2019 erörtert und anschließend genehmigt. Ferner wurde in der Sitzung die Tagesordnung für die Hauptversammlung am 7. Juni 2019 nochmals unter dem Aspekt diskutiert, dass der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Rupert Day mit Ablauf der Hauptversammlung am 7. Juni 2019 sein Vorstandsmandat niederlegt und demzufolge ein neuer Kandidat als Aufsichtsratsmitglied zu bestellen ist.
Gegenstand der ordentlichen Sitzung am 25. Juli 2019 war die Erörterung und Genehmigung der Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2019. Der Vorstand stellte den Ausblick auf das restliche Geschäftsjahr ausführlich dar. Ferner war M&A ein zentrales Thema. Hierzu berichtete der Vorstand über den Stand der Gespräche.
In einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung vom 28. August 2019 beschloss der Aufsichtsrat, den Vorstandsvertrag von Lars Lehne als Vorstandsvorsitzenden nach Ablauf der Vertragslaufzeit zum 31. März 2020 einvernehmlich zu beenden.
In der ordentlichen Aufsichtsratssitzung vom 23. Oktober 2019 wurden zunächst die 9-Monats-Zahlen erörtert und genehmigt. In diesem Zusammenhang gab der Vorstand erneut einen aktuellen Ausblick auf das verbleibende Jahr. Zudem informierte er über den Stand von M&A-Aktivitäten. Ferner haben die Mitglieder des Aufsichtsrats sich mit der Anwendung des Deutschen Corporate Governance Kodex beschäftigt.
Vorstand und Aufsichtsrat gaben eine aktualisierte Entsprechenserklärung nach § 161 AktG ab, die auf der Internetseite der Gesellschaft zur Verfügung steht. Ferner informierte der Aufsichtsrat den Vorstand über die Kandidatensuche eines Vorstandsvorsitzenden.
Die letzte Sitzung des Jahres fand am 17. Dezember 2019 statt und befasste sich mit dem aktuellen Geschäftsverlauf, dem Ausblick und dem Managementfokus für das Jahr 2020. Der Vorstand hat das Budget der SYZYGY Gesellschaften präsentiert und mit dem Aufsichtsrat diskutiert. Die Verabschiedung des Budgets 2020 wurde auf die nächste Sitzung in 2020 verlegt. Die erste Aufsichtsratssitzung im laufenden Geschäftsjahr 2020 fand am 30. Januar 2020 statt. Hier wurden die vorläufigen Geschäftszahlen 2019 präsentiert und die Finanzlage der Gesellschaft erörtert. Nach ausführlicher Diskussion wurden diese genehmigt. Darüber hinaus informierte der Vorstand über den Status von M&A-Aktivitäten der SYZYGY Gruppe. Die Verabschiedung des Budgets 2020 wurde auf die nachfolgende Sitzung verschoben.
Am 5. Februar 2020 kamen Aufsichtsrat und Vorstand zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen, in der das Budget 2020 genehmigt wurde. Zwischen diesen Terminen standen Vorstand und Aufsichtsrat im kontinuierlichen Dialog. Insbesondere hat der Vorstand regelmäßig über die Geschäftsentwicklung sowie weitere wichtige Ereignisse schriftlich berichtet.
Der Aufsichtsrat der SYZYGY AG bestand seit dem 22. März 2018 aus den Herren Wilfried Beeck, Rupert Day und Andrew Payne und besteht aus einer angemessenen Zahl unabhängiger Mitglieder.
Die Amtszeit der amtierenden Aufsichtsratsmitglieder endete mit Ablauf der Hauptversammlung am 7. Juni 2019. Daher waren Neuwahlen sämtlicher Mitglieder des Aufsichtsrats erforderlich. Herr Wilfried Beeck und Herr Andrew Robertson Payne standen für eine Wiederwahl zur Verfügung. Herr Rupert Day stand für diese nicht mehr zur Verfügung. Zur Neuwahl kandidierte Herr Dominic Grainger.
Alle drei Personen wurden im Wege der Einzelwahl in der Hauptversammlung am 7. Juni 2019 in den Aufsichtsrat der Gesellschaft gewählt.
Die Amtsperiode aller Aufsichtsratsmitglieder umfasst die Zeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2023 beschließt. Der Aufsichtsrat hat aufgrund seiner Größe auch im Berichtsjahr auf die Bildung von Ausschüssen verzichtet. Herr Andrew Payne, der als Finanzexperte über umfassende Kenntnisse in der Rechnungslegung und internen Kontrollverfahren verfügt, begleitete die Themen Jahresabschluss, Prüfung und die Wahl des Wirtschaftsprüfers besonders intensiv.
Die Hauptversammlung erteilte den Aufsichtsrats- und Vorstandsmitgliedern am 7. Juni 2019 die Entlastung für das Geschäftsjahr 2018.
Der Vorstand der SYZYGY AG bestand bis zum 31. Dezember 2019 aus den Herren Lars Lehne, in der Funktion als Vorstandsvorsitzender, Erwin Greiner als Finanzvorstand und Frank Ladner als Technikvorstand.
Am 23. Oktober 2019 veröffentlichte der Aufsichtsrat gemeinsam mit dem Vorstand die Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) gemäß § 161 AktG als Teil der umfassenderen Erklärung zur Unternehmensführung. Die Corporate Governance Erklärung basiert auf dem Kodex in der zu diesem Zeitpunkt gültigen Fassung vom 7. Februar 2017.
Die SYZYGY AG entspricht mit wenigen Ausnahmen den im DCGK formulierten Prinzipien. Die Ausnahmen werden in der entsprechenden Erklärung dargelegt und begründet. Der Vergütungsbericht, der die Höhe und die Struktur der Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrats offenlegt, ist gemäß dem DCGK im Lagebericht oder im Konzernanhang anhand der dem Kodex angehängten Mustertabellen abzugeben. Einzelheiten zur Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrats finden sich im Konzernlagebericht des Geschäftsberichts 2019.
Die Hauptversammlung hat am 7. Juni 2019 auf Vorschlag des Aufsichtsrats die BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, als Jahresabschluss- und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2019 bestellt. Der Aufsichtsrat hat keine Umstände festgestellt, die eine Befangenheit des Wirtschaftsprüfers begründet hätte. Der Wirtschaftsprüfer selbst hat eine Unabhängigkeitserklärung abgegeben. Neben den Abschlussprüfungen sind keine prüfungsnahen Dienstleistungen von der BDO AG erbracht worden.
Die BDO AG hat im Auftrag des Aufsichtsrats den Jahresabschluss und Lagebericht, den Konzernabschluss sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2019 geprüft und jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB, der Konzernabschluss nach den Regeln der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Die vollständigen Abschlussunterlagen, die Prüfungsberichte und der Vorschlag des Vorstands zur Gewinnverwendung wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor der Beschlussfassung zugeleitet. Ferner informierte der Abschlussprüfer den Aufsichtsrat über die Prüfung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagements, bei der keine Schwächen festgestellt wurden.
Nach kritischer Prüfung sämtlicher Vorlagen ließ sich der Aufsichtsrat im Rahmen seiner Sitzung vom 27. März 2020 die Abschlussunterlagen für das Geschäftsjahr 2019 ausführlich von den Mitgliedern des Vorstands erörtern. Die ebenfalls anwesenden Abschlussprüfer legten die Schwerpunkte und Ergebnisse ihrer Prüfungen dar. Fragen wurden vom Vorstand und von den Abschlussprüfern zur vollsten Zufriedenheit beantwortet.
Der Aufsichtsrat konnte sich so von der Ordnungsmäßigkeit der Prüfungen und Prüfungsberichte überzeugen.
Auf Basis der eigenen Prüfungen und unter Berücksichtigung der Prüfungsberichte sah der Aufsichtsrat keinen Grund zu Beanstandungen.
Der Aufsichtsrat hat daher den Jahresabschluss und Lagebericht der SYZYGY AG und den Konzernabschluss sowie den Konzernlagebericht gebilligt und festgestellt. Darüber hinaus stimmte der Aufsichtsrat dem Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns zu.
Um die Ausrichtung der SYZYGY Gruppe auf Nachhaltigkeit zu dokumentieren, hat sich SYZYGY dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) verpflichtet. Für die Berichtsjahre 2016 und 2017 wurde bereits eine nichtfinanzielle Erklärung mit der Entsprechenserklärung des DNK abgegeben, die formell geprüft und durch den DNK mit dem DNK-Anwender-Signet versehen wurde. Die Entsprechenserklärungen sind auf der Investor Relations Webseite unter ir.syzygy.de abrufbar.
Für das Berichtsjahr 2019/2020 wird SYZYGY erneut eine Entsprechenserklärung abgeben, um das Nachhaltigkeitsengagement der SYZYGY Gruppe transparent und vergleichbar für Kunden, Mitarbeiter und weitere Interessenten darzustellen.
Der Aufsichtsrat spricht den Mitgliedern des Vorstands ebenso wie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der SYZYGY Gruppe seinen Dank für ihr großes Engagement aus. Wir freuen uns auf die weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschen für das laufende Geschäftsjahr viel Erfolg.
Bad Homburg, den 27. März 2020
Der Aufsichtsrat
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