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Syzygy AG

Annual / Quarterly Financial Statement May 21, 2019

424_rns_2019-05-21_90185f9d-e697-4723-a70b-c5a4b8b42123.html

Annual / Quarterly Financial Statement

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Syzygy AG

Bad Homburg v. d. Höhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Jahresabschluss, Lagebericht und Bestätigungsvermerk für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018

der Syzygy AG, Bad Homburg v. d. Höhe

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018

Aktiva

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31.12.2018

Euro
31.12.2017

Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 96.685,82 42.985,97
II. Sachanlagen 1.086.792,22 1.024.156,80
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.037.932,73 49.351.267,20
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. Beteiligungen 200.000,00 200.000,00
Summe Anlagevermögen 51.421.410,77 50.618.409,97
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.426,17 637.042,53
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.110.907,89 3.772.680,94
3. Sonstige Vermögensgegenstände 510.514,99 477.868,27
2.631.849,05 4.887.591,74
II. Wertpapiere 10.348.375,69 8.666.164,69
III. Guthaben bei Kreditinstituten 5.030.515,81 733.501,66
15.378.891,50 9.399.666,35
Summe Umlaufvermögen 18.010.740,55 14.287.258,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten 104.138,68 48.954,63
Summe Aktiva 69.536.290,00 64.954.622,69
Passiva
31.12.2018

Euro
31.12.2017

Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 13.500.026,00 13.500.026,00
Rechnerischer Wert eigener Anteile -73.528,00 -73.528,00
13.426.498,00 13.426.498,00
II. Kapitalrücklage 29.634.586,74 29.634.586,74
III. Gewinnrücklagen 73.528,00 73.528,00
IV. Bilanzgewinn 6.687.949,93 8.007.325,90
Summe Eigenkapital 49.822.562,67 51.141.938,64
B. Rückstellungen
I. Steuerrückstellungen 153.954,00 14.171,00
II. Sonstige Rückstellungen 839.260,00 1.301.206,37
Summe Rückstellungen 993.214,00 1.315.377,37
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.809.523,80 4.761.904,76
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 118.923,39 195.350,81
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.188.207,22 6.285.960,70
4. Sonstige Verbindlichkeiten 603.858,92 1.254.090,41
davon aus Steuern 428.345,92 543.313,90
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 -17,50
Summe Verbindlichkeiten 18.720.513,33 12.497.306,68
Summe Passiva 69.536.290,00 64.954.622,69

Gewinn- und Verlustrechnung

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2018

Euro
2017

Euro
1. Umsatzerlöse 2.778.936,13 1.853.079,93
2. Sonstige betriebliche Erträge 831.701,48 285.740,09
davon aus Währungsumrechnung 79.641,13 127.593,12
3. Aufwendungen für bezogene Leistungen -26.631,56 -478.805,94
Rohergebnis 3.584.006,05 1.660.014,08
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.459.652,56 -2.899.367,67
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -227.134,05 -232.109,40
davon für Altersversorgung -1.646,00 -31.668,00
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -130.968,08 -157.669,12
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.872.472,90 -3.155.144,92
davon aus Währungsumrechnung -68.129,66 -127.032,42
Betriebsergebnis -2.106.221,54 -4.784.277,03
7. Erträge aus Beteiligungen 2.717.287,51 1.127.436,75
davon aus verbundenen Unternehmen 2.717.287,51 1.127.436,75
8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 4.480.425,84 5.132.230,86
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 503.099,21 2.242.042,94
davon aus verbundenen Unternehmen 16.664,84 99.636,33
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens -722.098,00 -1.711.173,29
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -379.662,75 -582.654,24
davon an verbundene Unternehmen -246.985,62 -127.803,46
Finanzergebnis 6.599.051,81 6.207.883,02
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -575.872,02 -392.129,21
13. Ergebnis nach Steuern 3.916.958,25 1.031.476,78
14. Jahresüberschuss 3.916.958,25 1.031.476,78
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.770.991,68 6.975.849,12
16. Bilanzgewinn 6.687.949,93 8.007.325,90

Anhang für das Geschäftsjahr 2018

A. Allgemeine Angaben

(1) Angaben zur Identifizierung der Gesellschaft

Die Gesellschaft wurde am 1. Mai 2000 unter der Firma SYZYGY AG in das Handelsregister beim Amtsgericht Bad Homburg (HRB 6877) eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Bad Homburg v. d. Höhe, Deutschland. Die Anschrift lautet SYZYGY AG, Horexstraße 28, 61352 Bad Homburg v. d. Höhe.

(2) Anwendung der gesetzlichen Vorschriften

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 S. 2 HGB i.V.m. § 264d HGB aufgrund ihrer Notierung am Prime Standard der Deutsche Börse AG, Frankfurt am Main.

Der Jahresabschluss der SYZYGY AG ist nach den Vorschriften §§ 242 ff., 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.

(3) Konzernabschluss

Neben dem handelsrechtlichen Jahresabschluss für die SYZYGY AG wird entsprechend § 315e Abs. 1 HGB ein Konzernabschluss in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind und ergänzenden handelsrechtlichen Vorschriften, aufgestellt.

(4) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im vorangegangenen Geschäftsjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert fortgeführt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagegegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt, und soweit abnutzbar, linear abgeschrieben.

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegegenstände ist wie folgt:

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Software 3 Jahre
EDV-Hardware 3 Jahre
Büroausstattung und Mietereinbauten 5 -13 Jahre

Außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Anlagegegenstände und Sachanlagen werden grundsätzlich vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist. Die gesamten Anschaffungskosten geringwertiger Anlagegüter werden in einem Sammelposten erfasst und seit dem Geschäftsjahr 2015 über 3 Jahre abgeschrieben, in Vorjahren wurden 5 Jahre als Nutzungsdauer unterstellt.

Unter den Finanzanlagen werden Anteile an verbundenen Unternehmen, Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Beteiligungen ausgewiesen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei Tauschvorgängen zu dem hingegebenen Gegenwert bewertet. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots werden bis zu den Anschaffungskosten vorgenommen, wenn die Gründe für eine dauernde Wertminderung nicht mehr bestehen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalbetrag, gegebenenfalls abzüglich notwendiger Wertberichtigungen, angesetzt. Forderungen in fremden Währungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs unter Beachtung des Realisations- und Anschaffungskostenprinzips sowie des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten oder zu einem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern niedrigere Marktpreise notiert wurden. Wertpapiere in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs unter Beachtung des Realisations- und Anschaffungskostenprinzips bewertet.

Liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Eigene Anteile werden mit ihrem rechnerischen Wert offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem rechnerischen Wert und den Anschaffungskosten der eigenen Anteile wird mit dem Bilanzgewinn verrechnet. Ein den rechnerischen Wert übersteigender Differenzbetrag aus dem Veräußerungserlös wird bis zur Höhe der Anschaffungskosten mit dem Bilanzgewinn verrechnet sowie der darüberhinausgehende Differenzbetrag in die Kapitalrücklagen eingestellt. Aufwendungen, die Anschaffungsnebenkosten bzw. Nebenkosten der Veräußerung der eigenen Anteile sind, werden als Aufwand des Geschäftsjahres im Zugangs- bzw. Abgangsjahr erfolgswirksam erfasst.

Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten zu erfassen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit notwendig bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages entsprechend berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in fremden Währungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs unter Beachtung des Realisations-, Imparitäts- und Anschaffungskostenprinzips bewertet.

Für latente Steuern erfolgt ein Ausweis in der Bilanz, sofern sich unter Berücksichtigung der Gesamtdifferenzenbetrachtung ein passiver Bilanzposten ergibt. Dabei werden auf Ebene der Organgesellschaft entstandene latente Steuern in die Betrachtung miteinbezogen. Im Fall eines bestehenden Überhangs aktiver latenter Steuern wird von dem Nichtansatzwahlrecht des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz von 31,0%.

(5) Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Mit den verbundenen Unternehmen wurden Geschäftsbesorgungsverträge abgeschlossen, nach denen Dienstleistungen der SYZYGY AG abgerechnet werden. Diese umfassen insbesondere Leistungen in den Bereichen Strategie, Akquisition von Neukunden, Betreuung von laufenden Kunden, Betreuung des Rechnungswesens, Marketing-Dienstleistungen, Immobilien und Office Management sowie die Gewährung von Darlehen. Hierfür werden grundsätzlich Marktpreise bzw. bei Sachaufwendungen die angefallenen Kosten zuzüglich eines angemessenen Aufschlags für Gemeinkosten berechnet.

Die SYZYGY AG hat mit der SYZYGY Deutschland GmbH seit dem 1. Januar 2012 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen, und zwischen der SYZYGY AG und der SYZYGY Media GmbH besteht seit dem 1. Januar 2014 ein Ergebnisabführungsvertrag.

Es besteht ein zentrales Cash Pooling durch die SYZYGY AG mit den Tochtergesellschaften in Deutschland. Zum Bilanzstichtag sind die SYZYGY Deutschland GmbH, die SYZYGY Berlin GmbH die SYZYGY Media GmbH, die USEEDS° GmbH und die SYZYGY Performance GmbH (vormals Catbird Seat GmbH) in ein Cash Pooling einbezogen.

Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens 2018 ist in beigefügtem Anlagespiegel als Anlage dargestellt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Software, das Sachanlagevermögen bestehend vor allem aus EDV-Hardware, Büroausstattung und Mietereinbauten.

Im Vorjahr wurde eine außerplanmäßige Abschreibung auf Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von TEUR 121 vorgenommen.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen haben sich um TEUR 687 erhöht. Für Ars Thanea erfolgte eine nachgelagerte Kaufpreiszahlung für den Erwerb der Anteile aus dem Jahr 2014, die als nachträgliche Anschaffungskosten erfasst worden sind. Ferner erwarb die SYZYGY AG im März 2018 weitere 10 Prozent der Anteile an der USEEDS GmbH zu einem Kaufpreis von TEUR 415.

Aufstellung des Anteilsbesitzes gem. § 285 Nr. 11 HGB:

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Anteil In % 31.12.2018 Eigenkapital

TEUR
2018 Jahresergebnis

TEUR
Ars Thanea S.A., Warschau/Polen3 70 1.329 565
diffferent GmbH, Berlin3 70 2.425 800
Hi-ReS! London Ltd., London/Großbritannien3 100 0 0
SYZYGY Berlin GmbH, Berlin3 99 -1.136 67
SYZYGY Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d. Höhe2 3 100 166 3.061
SYZYGY Digital Marketing Inc., New York City/USA3 100 199 192
SYZYGY Performance GmbH (ehemals Catbird Seat GmbH), München 51 844 608
SYZYGY Media GmbH, Hamburg2 3 100 40 1.455
SYZYGY UK Ltd., London/Großbritannien1 3 100 1.653 -130
Unique Digital Marketing Ltd., London/Großbritannien 3 100 5.809 149
USEEDS° GmbH, Berlin3 80 871 405

1) Unique Digital Marketing Ltd. hält 100% der Anteile an SYZYGY UK Ltd. Beide Gesellschaften sind in Großbritannien operativ tätig. Daher besteht zur SYZYGY UK Ltd. eine indirekte Beteiligung.

2) Jeweils Jahresergebnis vor Gewinnabführung

3) Die angegebenen Werte basieren auf unkonsolidierten IFRS-Werten. Die Umrechnung erfolgt für das Eigenkapital mit dem Stichtagskurs, für das Ergebnis mit dem Jahresdurchschnittskurs.

(2) Umlaufvermögen

Die SYZYGY AG weist Forderungen gegen Kunden in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 637) aus, die im Rahmen von Projekten entstanden sind, bei denen die SYZYGY AG die Abrechnung mit den Endkunden vorgenommen hat.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden bei Vorliegen einer Aufrechnungslage saldiert dargestellt und teilen sich wie folgt auf:

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31.12.2018

TEUR
31.12.2017

TEUR
SYZYGY Deutschland GmbH 1.935 2.719
diffferent GmbH 78 0
SYZYGY UK Ltd. 39 568
Unique Digital Marketing Ltd. 33 0
Ars Thanea S.A. 26 432
SYZYGY Digital Marketing Inc. 0 54
Summe 2.111 3.773

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen, die aus konzerninternen Darlehen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1.000), aus der Gewinnabführung in Höhe von TEUR 1.884 (Vorjahr: TEUR 2.719) sowie dem konzerninternen Verrechnungsverkehr in Höhe von TEUR 227 (Vorjahr: TEUR 54) resultieren. Diese Forderungen wurden mit den Verbindlichkeiten gegenüber der jeweiligen Gesellschaft saldiert, soweit die Forderungen und Verbindlichkeiten aufrechenbar sind. Im Vorjahr wurde eine Darlehensforderung gegen die SYZYGY Berlin GmbH in Höhe von TEUR 736 wertberichtigt. Im Geschäftsjahr erfolgte ein Zahlungseingang auf die Darlehensforderung in Höhe von TEUR 149, der in gleicher Höhe zu einem sonstigen betrieblichen Ertrag führte. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten vor allem Zinsforderungen in Höhe von TEUR 270 (Vorjahr: TEUR 167) sowie Steuerforderungen in Höhe von TEUR 149 (Vorjahr: TEUR 276) und Kautionen in Höhe von TEUR 68 (Vorjahr: TEUR 21).

Alle Forderungen, die Zins- und Steuerforderungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens dienen dem Liquiditätsmanagement und enthalten ausschließlich festverzinsliche Wertpapiere. Folgende Aufstellung zeigt die vertragliche Fristigkeit der Wertpapiere zum 31. Dezember 2018:

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in TEUR bis 1 Jahr 1-5 Jahre 5-10 Jahre Unbefristet Gesamt
Festverzinsliche Wertpapiere 419 2.437 7.492 0 10.348

(3) Eigenkapital

(a) Grundkapital

Das Grundkapital der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 ist eingeteilt in 13.500.026 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von EUR 1,00. Davon wurden 73.528 eigene Anteile in Abzug gebracht, so dass das ausgegebene Kapital EUR 13.426.498 beträgt.

Der aktuelle Bestand an eigenen Aktien ergibt sich aus folgenden Transaktionen:

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Datum / Zeitraum Art Anzahl der Aktien Kurs je Aktie

in EUR
20.09. - 28.10.2005 Zugang 25.000 4,66
28.08. - 31.10.2013 Zugang 100.000 4,38
23.01. - 05.02.2014 Abgang -75.000 5,53
14.07. - 05.08.2014 Zugang 100.000 6,04
20.01. - 08.05.2015 Abgang -16.562 6,28
07.04. - 12.10.2016 Abgang -59.910 9,40
Gesamt 31.12.2018 73.528

Der Marktwert der eigenen Anteile beträgt zum Bilanzstichtag EUR 8,04 je Aktie bzw. TEUR 591. Der Erwerb erfolgte aufgrund der Ermächtigung durch den Hauptversammlungsbeschluss vom 2. Juni 2005 hinsichtlich des ersten Erwerbs, und bezüglich des 2. und 3. Erwerbs auf Basis des Hauptversammlungsbeschlusses vom 28. Mai 2010. Der Vorstand ist gem. Beschluss der Hauptversammlung ermächtigt, die eigenen Aktien zur Veräußerung an institutionelle Investoren, zur Bedienung von Aktienoptionsprogrammen oder Aktienplänen im Rahmen der Mitarbeiterbeteiligung, oder als Gegenleistung im Rahmen von Unternehmenskäufen, zu verwenden.

Zum Stichtag wurden die Anteile an der SYZYGY AG wie folgt gehalten:

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in Tsd. Aktien in Prozent
WPP plc, St. Helier 6.795 50,33
Hauck & Aufhäuser Fund Service S.A. 416 3,09
HANSAINVEST Hanseatische Investment GmbH 408 3,03
Streubesitz 5.807 43,01
Eigene Aktien 74 0,54
Gesamt 13.500 100,0

(b) Genehmigtes und bedingtes Kapital

Am 8. Juli 2016 hat die Hauptversammlung ein genehmigtes Kapital in Höhe von TEUR 6.000 beschlossen, das den Vorstand ermächtigt, unter Vorbehalt der Zustimmung des Aufsichtsrates, zusätzliche auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien bis zum 8. Juli 2021 auszugeben.

SYZYGY hat im Geschäftsjahr 2017 zwei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen aus dem genehmigten Kapital durchgeführt, die insgesamt zu einer Erhöhung des Grundkapitals um TEUR 672 auf TEUR 13.500 geführt haben. Nach den beiden Kapitalerhöhungen im Jahr 2017 beträgt das genehmigte Kapital noch TEUR 5.328.

Außerdem wurde der Vorstand mit Beschluss der Hauptversammlung vom 29. Mai 2009 zu einer bedingten Kapitalerhöhung ermächtigt, in dessen Rahmen bis zu 1.200.000 zusätzliche Aktien im Zusammenhang mit der Auflage eines Mitarbeiterbeteiligungsprogramms ausgegeben werden können. Dieses bedingte Kapital wurde auf der Hauptversammlung vom 6. Juni 2014 von EUR 1.200.000 auf EUR 300.000 reduziert und in bedingtes Kapital I umbenannt. Ferner wurde auf der Hauptversammlung vom 6. Juni 2014 ein bedingtes Kapital II in Höhe von EUR 900.000 beschlossen.

Das bedingte Kapital II wurde bislang nicht in Anspruch genommen.

(c) Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage enthält das Aufgeld gegenüber dem Nominalbetrag aus der Ausgabe von Aktien durch die SYZYGY AG. Durch die beiden Kapitalerhöhungen in 2017 hat sich die Kapitalrücklage um insgesamt TEUR 6.532 auf TEUR 29.635 erhöht.

(d) Gewinnrücklage

In der Gewinnrücklage wird der rechnerische Wert der eigenen Anteile ausgewiesen. 25.000 der eigenen Anteile wurden zwischen 20. September und 28. Oktober 2005 zum Durchschnittskurs von EUR 4,66 je Aktie bzw. TEUR 116 erworben. Der Erwerb erfolgte aufgrund der Ermächtigung durch den Hauptversammlungsbeschluss vom 2. Juni 2005. Aufgrund der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 28. Mai 2010 wurden im Zeitraum zwischen dem 30. August und 30. Oktober 2013 weitere 100.000 eigene Anteile zu einem Durchschnittskurs von EUR 4,38 erworben. Weitere 100.000 eigene Anteile wurden aufgrund der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 6. Juni 2014 im Zeitraum zwischen dem 14. Juli 2014 und dem 5. August 2014 zu einem Durchschnittskurs von EUR 6,04 erworben.

Im Geschäftsjahr 2018 gab es wie im Vorjahr keine Veränderungen.

(e) Bilanzgewinn

Aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von TEUR 8.007 wurde aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 15. Juni 2018 eine Dividende in Höhe von EUR 0,39 je dividendenberechtigter Aktie bzw. von TEUR 5.236 ausgeschüttet. Der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 2.771 wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2018 beträgt TEUR 3.917, so dass zum 31. Dezember 2018 ein Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 6.688 ausgewiesen wird. Der Hauptversammlung am 7. Juni 2019 wird eine Dividende von EUR 0,40 je dividendenberechtigter Aktie vorgeschlagen, so dass die Ausschüttungssumme, unter Berücksichtigung von zurzeit 73.528 eigenen Aktien TEUR 5.371 betragen wird.

(4) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt auf:

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31.12.2018

TEUR
31.12.2017

TEUR
Mitarbeiter Boni 286 36
Investor Relations 170 53
Jahres und Konzernabschlussprüfung 113 84
Verpflichtungen aus der Optionsgewährung und Aktienbeteiligungsprogrammen 100 806
Urlaubsansprüche 69 82
Vergütung des Aufsichtsrats 60 60
Ausstehende Rechnungen 21 16
Beiträge zur IHK und Berufsgenossenschaft 20 20
Ausgeschiedene Mitarbeiter 0 144
Summe 839 1.301

(5) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Das zum Stichtag bestehende Darlehen mit einem Buchwert von EUR 3,8 Mio. (Vorjahr: 4,8 Mio.) hat eine Restlaufzeit von knapp 4 Jahren. Zum Bilanzstichtag sind EUR 1,0 Mio. innerhalb eines Jahres und EUR 2,8 Mio. in mehr als einem Jahr fällig.

(6) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

(7) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die saldiert dargestellten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gliedern sich wie folgt:

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31.12.2018

TEUR
31.12.2017

TEUR
SYZYGY Media GmbH 12.856 5.028
SYZYGY Performance GmbH 991 0
USEEDS GmbH 320 164
SYZYGY Digital Marketing Inc. 21 0
diffferent GmbH 0 800
Unique Digital Marketing Ltd. 0 294
Summe 14.188 6.286

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus konzerninternen Darlehen in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr: TEUR 5.992) und aus Verbindlichkeiten des konzerninternen Verrechnungsverkehrs im Rahmen des zentralen Liquiditätsmanagements in Höhe von TEUR 14.168 (Vorjahr: TEUR 294). Sie haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind bei gleicher Fristigkeit mit den Forderungen gegenüber der jeweiligen Gesellschaft saldiert, soweit die Forderungen und Verbindlichkeiten aufrechenbar sind.

(8) Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf:

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31.12.2018

TEUR
31.12.2017

TEUR
Umsatzsteuer 386 468
Verpflichtungen aus ausstehenden Einlagen 120 160
Kaution 55 52
Verpflichtungen aus bedingter Kaufpreiszahlung 0 499
Sonstige 43 75
Summe 604 1.254

Die Verpflichtungen aus ausstehenden Einlagen sind anteilig in 2019 bis 2021 fällig. Die übrigen sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

(9) Umsatzerlöse

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2018

TEUR
2017

TEUR
Erlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen (für Tochtergesellschaften) 2.252 1.853
Erlöse aus der Vermietung von Immobilien 527 0
Summe 2.779 1.853

Nach § 285 Nr. 4 HGB teilen sich die Erlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen (für Konzernunternehmen) in folgende geografische Märkte auf:

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2018

TEUR
2017

TEUR
Deutschland 1.731 1.294
Großbritannien 326 409
Polen 116 0
USA 79 150
Summe 2.252 1.853

Die Mieterträge wurden ausschließlich in Deutschland erzielt. (10) Sonstige betriebliche Erträge

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2018

TEUR
2017

TEUR
Auflösung von Rückstellungen 549 0
Erträge aus Zahlungseingang aus bereits wertberichtigen konzerninternen Forderungen 150 0
Erträge aus der Währungsumrechnung 80 128
Erstattung Krankenkassen 19 11
Erträge aus KFZ-Nutzung 14 15
Erstattung ausländischer Steuern 2 1
Sonstige 18 131
Summe 832 286

Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen außergewöhnlichen Erträge betragen im Geschäftsjahr TEUR 699 (Vorjahr: TEUR 0).

(11) Sonstige betriebliche Aufwendungen

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2018

TEUR
2017

TEUR
Marketing-Aktivitäten 850 629
Miete und Nebenkosten 579 233
Rechts- und Beratungskosten 332 464
Reisekosten 299 349
Kapitalmarktkosten 255 177
Prüfungskosten 134 118
Währungsumrechnung 68 127
Aufsichtsrat 63 60
Personalsuche 52 17
Versicherungen 51 50
KFZ-Kosten 24 16
Fortbildung 17 52
Wertberichtigung auf Forderungen 0 736
Sonstige 148 127
Summe 2.872 3.155

(12) Honorar des Abschlussprüfers

Angaben vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar sowie aufgeschlüsselt nach Kategorien werden im Konzernanhang der SYZYGY AG dargestellt.

(13) Finanzergebnis

a) Erträge aus Beteiligungen / Ertrag aus Ergebnisabführungsvertrag

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2018

TEUR
2017

TEUR
SYZYGY Deutschland GmbH (Beherrschungs - und Gewinnabführungsvertrag) 3.026 4.065
SYZYGY Media GmbH (Ergebnisabführungsvertrag) 1.455 1.067
Unique Digital Marketing Ltd. 914 0
different GmbH 840 0
SYZYGY Digitial Marketing Inc. 579 707
USEEDS° GmbH 231 420
SYZYGY Performance GmbH 153 0
Summe 7.198 6.259

b) Zinsen und ähnliche Erträge und Aufwendungen

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge betragen TEUR 503 (Vorjahr: TEUR 2.242). Aus Darlehen gegenüber verbundenen Unternehmen wurden Zinserträge in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 100) erlöst. Zinsen und ähnliche Aufwendungen betragen TEUR 380 (Vorjahr: TEUR 583), davon stammen TEUR 247 (Vorjahr: TEUR 128) aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Im Geschäftsjahr wurden die Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 722 (Vorjahr TEUR 93) außerplanmäßig abgeschrieben.

(14) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

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2018

TEUR
2017

TEUR
Körperschaftsteuer 313 246
Solidaritätszuschlag 17 13
Gewerbesteuer 246 120
Ausländische Quellensteuer 0 11
Steuernachzahlung Vorjahre 0 2
Summe 576 392

C. Sonstige Angaben

(1) Latente Steuern

Der nicht angesetzte Überhang aktiver latenter Steuern ergibt sich aus Bewertungsunterschieden bei den Wertpapieren des Umlaufvermögens und den Rückstellungen bewertet mit einem Steuersatz von derzeit 31,0%.

(2) Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt des Geschäftsjahres 2018 waren 19 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 20). Zum Stichtag 31. Dezember 2018 waren 19 Mitarbeiter (Vorjahr: 21) beschäftigt.

(3) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Angabepflichtige Haftungsverhältnisse der Gesellschaft gemäß § 251 i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 530 (Vorjahr: TEUR 546); davon entfallen TEUR 530 aus der Übernahme von Mietbürgschaften für die Mietflächen in Bad Homburg v. d. Höhe, Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg und München. Das Risiko der Inanspruchnahme aus der Bürgschaft hängt von der Fähigkeit der in den Mietflächen ansässigen Gesellschaften ab, ihre Verpflichtungen aus dem Mietverhältnis und ihrem Geschäftsbetrieb bedienen zu können und wird vom Vorstand auf Grund der derzeitigen wirtschaftlichen Lage der Gesellschaften als gering eingeschätzt. Ferner besteht gegenüber der Commerzbank AG eine Kreditlinie in Höhe von EUR 4,0 Mio. (Vorjahr: EUR 4,0 Mio.), welche zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen wurde.

In den sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind TEUR 3.750 (Vorjahr: TEUR 5.085) aus den Mietverhältnissen für eine Mietfläche in Berlin enthalten, sowie TEUR 802 (Vorjahr: TEUR 0) aus den Mietverhältnissen für eine Mietfläche in München. Weiterhin bestehen finanzielle Verpflichtungen aus dem Untermietvertrag mit der SYZYGY Deutschland GmbH für eine Mietfläche in Bad Homburg v. d. Höhe in Höhe von TEUR 1.444 (Vorjahr: TEUR 1.834). Zudem bestehen Leasingverträge für Firmenwagen, aus denen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 31) bestanden. Insgesamt ergeben sich somit im Berichtsjahr sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 5.999.

(4) Corporate Governance - Erklärung

Die Entsprechungserklärung zum Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG wurde am 29. Oktober 2018 abgegeben und den Aktionären über die Website der Gruppe (https://www.syzygy.net/germany/de/investor-relations/corporate-governance/2018) zugänglich gemacht.

(5) Vorstand

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Lars Lehne Vorstandsvorsitzender (CEO)
Geschäftsführung SYZYGY Deutschland GmbH
Geschäftsführung SYZYGY Berlin GmbH
Geschäftsführung SYZYGY Performance GmbH
Geschäftsführung diffferent GmbH
Geschäftsführung USEEDS GmbH
Director SYZYGY Digital Marketing Inc.
Erwin Greiner Finanzvorstand (CFO)
Director Unique Digital Marketing Ltd.
Director SYZYGY UK Ltd.
Director Hi-ReS! London Ltd.
Director SYZYGY Digital Marketing Inc.
Mitglied des Aufsichtsrats, Ars Thanea S.A.
Frank Ladner Vorstand (CTO) Mitglied des Aufsichtsrats, Ars Thanea S.A.

Die gezahlten Bezüge des gesamten Vorstands beliefen sich im Geschäftsjahr 2018 auf TEUR 873, im Vorjahr TEUR 1.216. Die mehrjährigen Vergütungsbestandteile bestehen aus einem in 2015 gewährten Phantom Stock Programm.

Das Phantom Stock Programm wurde in 2015 neu aufgelegt. Hierbei erhält der Berechtigte die Differenz zwischen dem Aktienkurs bei Gewährung und dem Aktienkurs bei Ausübung der Phantom Stocks als Sonderzahlung. 40 Prozent der gewährten Phantom Stocks (Tranche 1) können frühestens nach 2 Jahren ausgeübt werden und verfallen spätestens nach 3 Jahren, 60 Prozent der gewährten Phantom Stocks (Tranche 2) können frühestens nach 3 Jahren ausgeübt werden und verfallen spätestens nach 4 Jahren. Die maximale Kurssteigerung (Cap) ist bei der Tranche 1 auf 60 Prozent, und bei der Tranche 2 auf 90 Prozent begrenzt.

Andrew P. Stevens hielt zum 31. Dezember 2016 insgesamt 120.000 Phantom Shares, davon hat er 48.000 im Geschäftsjahr 2017 sowie 72.000 im Geschäftsjahr 2018 ausgeübt. Erwin Greiner hielt 75.000 Phantom Shares, davon wurden 30.000 in 2017 ausgeübt, während die restlichen 45.000 Phantom Shares in 2018 verfallen sind. Der Ausübungspreis bei den Phantom Shares von Andrew P. Stevens und Erwin Greiner betrug jeweils EUR 9,00. Der Vorstandsvorsitzende Lars Lehne erhielt zum 1. April 2016 insgesamt 240.000 Phantom Stocks mit einem Ausübungspreis von EUR 9,13, die noch vollständig ausstehend sind. Auf Grund der Verlängerung des Vorstandsvertrages von Lars Lehne um 12 Monate hat der Aufsichtsrat beschlossen, das Ausübungsfenster für die 1. Tranche um acht Monate und für die 2. Tranche um 12 Monate zu verlängern.

Durch die Ausübung der Phantom Shares kam es zu Auszahlungen in Höhe von TEUR 76. Die Höhe der Rückstellungen zum 31. Dezember 2018 beträgt TEUR 42, so dass im Berichtsjahr durch die Auflösung von Rückstellungen Erträge von TEUR 549 entstanden sind.

Ferner erhielt Erwin Greiner bei Vertragsverlängerung weitere 80.000 Phantom Shares mit einem Ausübungspreis von EUR 11,25.

Frank Ladner erhielt mit Aufnahme in den Vorstand 55.000 Phantom Shares mit einem Ausübungspreis von EUR 11,27.

Die Aufteilung der gewährten Zuwendungen auf Grundgehalt, kurzfristige und langfristige variable Anteile kann folgender Tabelle entnommen werden:

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Gewährte Zuwendungen Lars Lehne
CEO
--- --- --- --- ---
2018

TEUR
2017

TEUR
2018 Minimum

TEUR
2018 Maximum

TEUR
--- --- --- --- ---
Festvergütung 300 300 300 300
Nebenleistungen 14 14 14 14
Summe 314 314 314 314
Einjährige variable Vergütung 99 99 0 99
Mehrjährige variable Vergütung
Phantom Stock Program 0 0 0 0
Summe 99 99 0 99
Versorgungsaufwand 21 21 21 21
Gesamtvergütung 434 434 335 434

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Gewährte Zuwendungen Andrew P. Stevens
COO (Vorstand bis 31.12.2017)
--- --- --- --- ---
2018

TEUR
2017

TEUR
2018 Minimum

TEUR
2018 Maximum

TEUR
--- --- --- --- ---
Festvergütung 0 251 0 0
Nebenleistungen 0 15 0 0
Summe 0 266 0 0
Einjährige variable Vergütung 0 38 0 0
Mehrjährige variable Vergütung
Phantom Stock Program 0 0 0 0
Summe 0 38 0 0
Versorgungsaufwand 0 13 0 0
Gesamtvergütung 0 317 0 0

Mit Andrew P. Stevens wurde am 4. Dezember 2017 ein Aufhebungsvertrag geschlossen und er wurde ab dem 1. Dezember 2017 bis zu seinem Ausscheiden zum 30. Juni 2018 von seiner Tätigkeit bei der SYZYGY AG freigestellt. Seine Gehaltsansprüche während der Freistellungsphase wurden bereits zum 31. Dezember 2017 in voller Höhe (TEUR 144) aufwandswirksam zurückgestellt. Aus dem Vorstand schied er zum 31. Dezember 2017 aus. Im Geschäftsjahr 2018 floss Andrew P. Stevens eine Gesamtvergütung von TEUR 213 zu, die sich auf ein Grundgehalt von TEUR 124, Nebenleistungen von TEUR 7, Versorgungsaufwand von TEUR 6 sowie ein variables Gehalt von TEUR 76 aufteilt.

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Gewährte Zuwendungen Frank Ladner
CTO
--- --- --- --- ---
2018

TEUR
2017

TEUR
2018 Minimum

TEUR
2018 Maximum

TEUR
--- --- --- --- ---
Festvergütung 200 0 200 200
Nebenleistungen 12 0 12 12
Summe 212 0 212 212
Einjährige variable Vergütung 60 0 0 60
Mehrjährige variable Vergütung
Phantom Stock Program 85 0 0 483
Summe 145 0 0 543
Versorgungsaufwand 16 0 16 16
Gesamtvergütung 373 0 228 771

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Gewährte Zuwendungen Erwin Greiner
CFO
--- --- --- --- ---
2018

TEUR
2017

TEUR
2018 Minimum

TEUR
2018 Maximum

TEUR
--- --- --- --- ---
Festvergütung 180 180 180 180
Nebenleistungen 12 12 12 12
Summe 192 192 192 192
Einjährige variable Vergütung 54 54 0 54
Mehrjährige variable Vergütung
Phantom Stock Program 124 0 0 702
Summe 178 54 0 756
Versorgungsaufwand 16 16 16 16
Gesamtvergütung 386 262 208 964

(6) Aufsichtsrat

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Wilfried Beeck Aufsichtsratsvorsitzender seit 27. März 2018 CEO, ePages Software GmbH, Hamburg
Rupert Day Aufsichtsrat CEO, tenthavenue Ltd., London, Großbritannien
Andrew Payne Aufsichtsrat (seit 22. März 2018) Group Associates Controller, WPP 2005 Ltd., London, Großbritannien
Ralf Hering Aufsichtsratsvorsitzender (verstorben am 16. Februar 2018) Principal Partner Hering Schuppener Unternehmensberatung für Kommunikation GmbH, Düsseldorf

Die Aufsichtsräte erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2018 eine Gesamtvergütung in Höhe von TEUR 60. Die Vergütung beinhaltet eine fixe Vergütung von jeweils TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 20). Wie im Vorjahr erhielten die Aufsichtsratsmitglieder keine variable Vergütung. Die Vergütung für Ralf Hering und Andrew Payne wurde hierbei pro rata temporis aufgeteilt.

(7) Angaben zum Mutterunternehmen

Die SYZYGY AG wird seit dem 10. November 2015 in den Konzernabschluss der WPP plc., St. Helier, Jersey, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Geschäftsbericht ist auf der Internetseite der WPP-Gruppe (www.wpp.com) erhältlich. Der Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen wird von der Gesellschaft selbst aufgestellt und auf der Internetseite der SYZYGY AG (https://www.syzygy.net/germany/de/investor-relations) veröffentlicht.

(8) Nachtragsbericht

Im Februar 2019 hat die Syzygy AG eine Patronatserklärung gegenüber den Tochtergesellschaften SYZYGY UK und Unique UK abgegeben. Auf Grund der derzeitigen wirtschaftlichen Situation der Tochtergesellschaften sowie der aktuellen Budgetplanung wird derzeit nicht mit einer Inanspruchnahme der SYZYGY AG gerechnet.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt wurden, sind bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses nicht eingetreten.

(9) Versicherung der gesetzlichen Vertreter gemäß § 264 Abs. 2 Satz 3 HGB und § 289 Abs. 1 Satz 5 HGB

"Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kapitalgesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Kapitalgesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung beschrieben sind."

Bad Homburg v. d. Höhe, den 29. März 2019

Der Vorstand

Lars Lehne

Erwin Greiner

Frank Ladner

Syzygy AG, Bad Homburg v. d. Höhe

Entwicklung des Anlagevermögens 2018

Anlage zum Anhang

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Anschaffungskosten Kumulierte Abschreibungen
01.01.2018

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
31.12.2018

EUR
01.01.2018

EUR
Zugänge

EUR
--- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Markenrechte 6.000,00 0,00 0,00 6.000,00 0,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Software 74.256,11 87.764,01 0,00 162.020,12 37.270,14 34.064,16
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.273.444,57 38.019,09 0,00 1.311.463,66 249.287,77 96.903,92
2. Anlagen im Bau 0,00 121.520,25 0,00 121.520,25 0,00 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 52.997.716,97 686.665,53 0,00 53.684.382,50 3.646.449,77 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 600.000,00 0,00 0,00 600.000,00 600.000,00 0,00
3. Beteiligungen 200.000,00 0,00 0,00 200.000,00 0,00 0,00
Summe 55.151.417,65 933.968,88 0,00 56.085.386,53 4.533.007,68 130.968,08

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Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
Abgänge

EUR
31.12.2018

EUR
31.12.2017

EUR
31.12.2018

EUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Markenrechte 0,00 0,00 6.000,00 6.000,00
2. Entgeltlich erworbene Software 0,00 71.334,30 36.985,97 90.685,82
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 346.191,69 1.024.156,80 965.271,97
2. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 121.520,25
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 3.646.449,77 49.351.267,20 50.037.932,73
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 600.000,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 200.000,00 200.000,00
Summe 0,00 4.663.975,76 50.618.409,97 51.421.410,77

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

SYZYGY AG, Bad Homburg v. d. Höhe

1. Allgemeines und Geschäftstätigkeit der SYZYGY AG

Im folgenden Lagebericht wird die Lage der SYZYGY AG (im Folgenden auch "SYZYGY") dargestellt. Der dem Lagebericht zugrundeliegende Einzelabschluss wurde nach den Regeln des HGB und AktG aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Die SYZYGY AG fungiert als Holding- und Dienstleistungsgesellschaft gegenüber ihren Tochtergesellschaften, indem sie zentrale Dienstleistungen in den Bereichen Strategie, Planung, Marketing, Rechnungswesen, Immobilien- und Office Management, IT-Infrastruktur und Finanzierung erbringt sowie Neugeschäftsaktivitäten unterstützt. Die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage ist durch das Beteiligungsergebnis der Tochtergesellschaften und das Finanzergebnis aus Wertpapieren sowie die Verrechnung der Dienstleistungen geprägt.

Des Weiteren ist die SYZYGY AG seit November 2015 ein aufgrund von Beherrschung vollkonsolidiertes Unternehmen der WPP plc., St. Helier, Jersey.

2.Grundlagen der SYZYGY Gruppe

2.1 Geschäftstätigkeit und Struktur

Die SYZYGY Gruppe ist ein international tätiger Kreativ-, Technologie- und Mediadienstleister rund um digitales Marketing. Insgesamt beschäftigte der Konzern zum Bilanzstichtag rund 560EPersonen (Vorjahr: 620) an Standorten in Deutschland, Großbritannien, Polen und den USA.

Zum Konzern gehören neben der SYZYGY AG als Holding elf Tochtergesellschaften: Ars Thanea S.A., diffferent GmbH, Hi-ReS! London Ltd., SYZYGY Berlin GmbH, SYZYGY Deutschland GmbH, SYZYGY Digital Marketing Inc., SYZYGY Media GmbH, SYZYGY Performance GmbH (vormals Catbird Seat GmbH), SYZYGY UK Ltd., Unique Digital Marketing Ltd. sowie U-SEEDS° GmbH. Im Zuge der Vereinheitlichung und Zusammenführung der einzelnen Marken wurde Catbird Seat GmbH im vergangenen Jahr umbenannt und firmiert fortan unter SYZYGY Performance GmbH.

Die operativen Einheiten der SYZYGY Gruppe decken die komplette Wertschöpfungskette im digitalen Marketing ab: von der strategischen Beratung über Projektplanung, Konzeption und Gestaltung bis hin zur technischen Realisierung von Markenplattformen, Business Applikationen, Websites, Hosting, digitalen Kampagnen und Mobile Apps. Einen bedeutenden Geschäftsbereich stellen darüber hinaus Performance Marketing und Online Marketing-Services wie Mediaplanung, Suchmaschinenmarketing und -optimierung sowie Affiliate Programme dar. Überdies unterstützt SYZYGY Kunden im Bereich Customer Experience und Usability und begleitet sie durch alle Phasen des User Centered Design Prozesses. Digitale Illustrationen und Animationen komplettieren das Serviceangebot.

Die Schwerpunkte liegen in den Branchen Automobil, Telekommunikation/IT, Konsumgüter und Finanzdienstleistungen.

2.2 Konzernsteuerung

Die Organisationsstruktur der SYZYGY Gruppe ist dezentral, wobei die SYZYGY AG als Management Holding die Tochtergesellschaften anhand von Finanz- und Unternehmenszielen (management by objectives) führt. Die Geschäftsführungen der einzelnen Gesellschaften operieren im Rahmen ihrer Zielvorgaben und Budgets weitgehend selbstständig. Zur Steuerung und Kontrolle des Konzerns besteht ein Controlling- und Berichtssystem, in dem die Finanzzahlen den Planwerten auf monatlicher Basis gegenübergestellt werden, und welches die wesentlichen Chancen und Risiken abbildet.

Gemäß DRS 20 sind in die Berichterstattung finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren aufzunehmen, sofern sie auch zur internen Steuerung des Konzerns herangezogen werden.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren, nach denen der SYZYGY Konzern gesteuert wird, sind Umsatzerlöse sowie der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT). Für die SYZYGY AG ist stattdessen das Finanzergebnis von besonderer Bedeutung zur Erfolgsmessung. Die finanziellen Leistungsindikatoren werden im nachfolgenden Lagebericht sowohl für den SYZYGY Konzern als auch für die SYZYGY AG ausführlich dargestellt und erläutert.

Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

SYZYGY zieht zur Steuerung des Konzerns und für Managemententscheidungen keine nicht-finanziellen Leistungsindikatoren heran.

Im Einklang mit der auf nachhaltiges Wachstum ausgerichteten Unternehmensführung hat SYZYGY jedoch nicht-finanzielle Leistungsindikatoren identifiziert, die für den langfristigen Erfolg der Gruppe grundsätzlich als bedeutsam erachtet werden. Einige davon - wenn auch nicht explizit als Steuerungsgröße genutzt - werden im Folgenden aufgeführt.

Mitarbeiter

Als Dienstleistungsunternehmen beruht die Leistungsfähigkeit des Konzerns maßgeblich auf der Kompetenz und dem Engagement seiner Mitarbeiter. Um sie zu halten und neue Talente zu gewinnen, ist SYZYGY bestrebt, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein interessantes, abwechslungsreiches und angenehmes Arbeitsumfeld zu bieten. Hierzu gehören unter anderem regelmäßige interne und externe Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, attraktive Standorte, die eine inspirierende Arbeitsumgebung und attraktive Büroflächen mit Raum für Kreativität, Austausch und Begegnung bieten, eine offene, kommunikative Führungskultur, flexible Arbeitszeitmodelle, Hochschulkooperationen zur Förderung des Nachwuchses und Firmen-Events, als auch Programme zur betrieblichen Altersvorsorge.

Innovationsfähigkeit

Digitales Marketing unterliegt einem permanenten Wandel. Innovative Technologien und Veränderungen im Nutzerverhalten erfordern eine fortlaufende Anpassung des Dienstleistungsspektrums und die Weiterentwicklung der internen Kompetenzen.

Auf operativer Ebene sorgen regelmäßige Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen dafür, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Softwareentwicklung, IT-Management, Design, Informationsarchitektur, Beratung und Projektmanagement stets mit den neuesten Technologien, Gestaltungsprinzipien und Methoden vertraut sind.

Die SYZYGY Gruppe hat unterhalb des Vorstands gesellschaftsübergreifende Fachverantwortungen für Media, Innovation, Customer Experience, Strategie und Kreation eingeführt, um einzelne Fachbereiche durch Vertreter der operativen Einheiten in der Gruppe und bei den Schwestergesellschaften zu etablieren. Hierzu werden im Rahmen von Workshops, internen Fachveranstaltungen, Vorträgen oder Schulungen Innovationsthemen diskutiert und den Mitarbeitern präsentiert.

3. Wirtschaftsbericht

3.1 Allgemeine Wirtschaftsentwicklung

Die Weltwirtschaft stand zwar auch im Jahr 20180m Zeichen der Expansion und des Wachstums, hat aber im Verlauf des Jahres an Schwung verloren und die wirtschaftliche Stimmung trübte sich nahezu überall deutlich ein. Anfang 2018 befanden sich die meisten Frühindikatoren auf einem sehr hohen Niveau und Experten gingen von einer Fortsetzung der starken konjunkturellen Dynamik aus. Doch sowohl im verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor zeigte sich, dass die Höhepunkte erreicht sind und das Wachstum nicht weiter beschleunigt werden konnte. Im Gegenteil: die Perspektiven trübten sich in den vergangenen Monaten spürbar ein. Gründe dafür sind u.a. die Verunsicherung durch zunehmende handelspolitische Konflikte, aber auch die Straffung der Geldpolitik in den USA, in deren Folge es zu einem Umschwung der internationalen Kapitalströme kam und das Wirtschaftswachstum der Schwellenländer damit ausbremste. Die Experten des IfW Kiel erwarten, dass die Weltproduktion im vergangenen Jahr - wie auch im Jahr davor - um 3,7 Prozent gewachsen ist. Damit liegt das Wachstum 0,2 Prozent unter der Prognose, die zu Beginn des Jahres 2018 abgegeben wurde. Ökonomen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) folgen dieser Einschätzung und sehen in ihrer Analyse aus November 2018 das Wachstum der globalen Wirtschaftsleistung bei 3,7 Prozent. Die globale Produktion nahm nach einem schwachen Start zum Jahresbeginn im zweiten Quartal zu, büßte im dritten Quartal aber wieder deutlich an Dynamik ein. Dieser Trend dürfte sich im letzten Quartal fortgesetzt haben.

Während das Jahr 2017 durch einen ausgeprägten konjunkturellen Gleichlauf bestimmt war - in nahezu allen wichtigen Volkswirtschaften verstärkte sich die wirtschaftliche Dynamik -veränderte sich das Konjunkturbild im Laufe des vergangenen Jahres zusehends. Bedingt durch die kräftigen fiskalischen Impulse erhöhte sich das Expansionstempo in den Vereinigten Staaten deutlich, im Euroraum und in Japan hingegen verlor die Konjunktur merklich an Schwung. Ein ähnliches Bild zeigt sich im Welthandel. Im Verlauf des vergangenen Jahres legte er nur schwach - im September überstieg er sein Vorjahresniveau nur um 2,3 Prozent - zu. Zum Jahresende dürfte er hingegen noch einmal zugelegt haben. Dies sei aber nur auf Erholungseffekte und vorgezogene Geschäfte zwischen den USA und China zurückzuführen, die die für 2019 angekündigte Anhebung der Zusatzzölle zu vermeiden versuchen.

Die politischen Entwicklungen der letzten 12 Monate hinterlassen ihre Spuren und sorgen für den wirtschaftlichen Kurswechsel. Die Ankündigung der USA, Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte sowie für Importe aus China einzuführen, Unsicherheit und Diskussionen über den Weg, den Großbritannien gehen wird, um die EU zu verlassen und weiterhin ungeklärte Probleme in den Schwellenländern haben Auswirkungen auf die Konjunktur.

Die Experten des ifo Institutes bestätigten, dass das ifo Klima für die Weltwirtschaft im vierten Quartal 2018 mit -2,2 Punkten das dritte Mal in Folge gesunken ist. Noch im ersten Quartal 2018 stieg der Indikator mit 26,0 Punkten auf den höchsten Wert seit 2011. Sie sehen dabei eine Verschlechterung des Wirtschaftsklimas vor allem in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften. In Schwellen- und Entwicklungsländern bleibt das Klima weitgehend unverändert, nachdem es in den Vorquartalen rückläufig war. Das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) erreichte in 2018 mit rund USD 87,5 Billionen einen neuen Rekordwert.

Die Wirtschaft in der Eurozone war zwar im Jahr 2018 noch immer von Wachstum geprägt, schwächte in der zweiten Jahreshälfte aber aufgrund des nachlassenden Welthandels, der abnehmenden Zuversicht bedingt durch die wirtschaftlichen und politischen Unwägbarkeiten und Produktionsrückgänge ab. Infolgedessen stieg das Bruttoinlandsprodukt sowohl im Euroraum als auch in der EU um 1,9 Prozent. In den beiden ersten Quartalen konnte der Euroraum noch ein Wachstum von je 0,4 Prozent ausweisen, wohingegen in den beiden letzten Quartalen ein Wachstum von nur 0,2 Prozent verzeichnet werden konnte.

Die jährliche Inflationsrate lag im Euroraum im Dezember 2018 bei 1,6 Prozent und damit deutlich unter der von der Europäischen Zentralbank (EZB) angestrebten Marke von knapp unter zwei Prozent. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote lag im Dezember 2018 im Euroraum bei 7,9 Prozent und damit 0,7 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraumes. Dies markiert den niedrigsten Stand seit Oktober 2008. In der EU lag die Arbeitslosenquote im Dezember 2018 bei 6,6 Prozent (Dezember 2017: 7,2 Prozent) und ist damit weiterhin die niedrigste Quote, die seit Beginn der monatlichen Reihen zur EU-Arbeitslosigkeit im Januar 2000 in der EU verzeichnet wurde. Die damit einhergehende Verbesserung am Arbeitsmarkt war die Grundlage für das Wachstum und stützte den privaten Konsum.

Auch die ifo-Wirtschaftsklimaindikatoren attestieren dem Euroraum, dass sich das Klima und die Erwartungen eintrüben. Das Wirtschaftsklima lag im vierten Quartal 2018 bei einem Wert von 6,6, zu Beginn des Jahres waren es noch 43,2. Auch die aktuelle Wirtschaftslage hat von 51,3 Punkten im ersten Quartal 2018 auf 29,9 Punkte zum Ende des Jahres nachgelassen.

Die deutsche Wirtschaft befand sich 2018 in einem soliden Aufschwung und verzeichnete mit 1,5 Prozent zwar ein geringeres Wachstum als ursprünglich erwartet, beweist aber, dass sie in einem unruhigen außenwirtschaftlichen Umfeld nach wie vor - das neunte Jahr in Folge - wächst. Im ersten und zweiten Quartal wuchs die Wirtschaft um 0,4 und 0,5 Prozent, in Q3 ging sie zum ersten Mal seit drei Jahren um 0,2 Prozent zurück und stagnierte im zweiten Halbjahr. Gründe für das geringere Wachstum liegen u.a. in einer global abgeschwächten Konjunktur, im Niedrigwasser durch die Dürreperiode, den Absatzproblemen der Automobilindustrie und in Sondereffekten wie Streiks. Die Wachstumsimpulse wurden rechnerisch ausschließlich von der Binnenwirtschaft gesetzt. Die Auftragseingänge sind zwar leicht zurückgegangen, befinden sich aber noch immer auf einem hohen Niveau, in der Baubranche herrscht Hochkonjunktur. Die Einkommen steigen, die Erwerbstätigkeit nimmt weiter zu und die Arbeitslosigkeit ab, das kurbelte die Konsumnachfrage der privaten Haushalte um 1,0 Prozent an, aber deutlich geringer als die Entwicklung der real verfügbaren Einkommen, die um 1,8 Prozent zulegten. Die Sparquote der privaten Haushalte stieg im vergangenen Jahr um 0,4 Prozentpunkte an und dämpfte damit leicht die Konsumausgaben. Die staatlichen Konsumausgaben stiegen im vergangenen Jahr um 1,1 Prozent. Die Ausfuhren nahmen angesichts der geringeren Dynamik der Weltwirtschaft langsamer zu als im Vorjahr und auch weniger als die von der starken Binnenwirtschaft nachgefragten Einfuhren.

Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) fiel in allen vier Quartalen des vergangenen Jahres von 104,0 Punkten in Q1 auf 98,6 Punkte zum Ende des Jahres. Dabei belasten die Indikatoren aus der Industrie - allen voran die deutlich rückläufigen Umsätze und die Produktionsindizes - das Konjunkturbarometer spürbar. Die Dienstleistungsbereiche hingegen tragen stabil zum Barometerstand bei und spiegeln eine solide Grunddynamik wider. Besonders die Indikatoren der Großhandelsumsätze, die Beschäftigungs- und Umsatzerwartungen in der Dienstleistungsbranche sind positiv.

Der ifo-Geschäftsklimaindex folgt dem Trend der Wirtschaftsentwicklung und zeigte bis auf wenige Ausnahmen einen deutlichen Abwärtstrend. Lag der Wert im Januar 2018 noch bei 117,6, fiel er bis Juli auf 102,1 Punkte. Nach einem leichten Anstieg im August auf 104,0 und im September auf 103,9 Punkte setzte er seinen Sinkflug bis Dezember 2018 auf 101,1 Punkte fort.

Der Arbeitsmarkt zeigt sich robust und entwickelte sich in 2018 positiv. Im Jahresdurchschnitt stieg die Beschäftigung in Deutschland um 1,3 Prozent auf 44,8 Mio. Erwerbstätige und liegt damit auf Rekordniveau. Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2018 bei 3,3 und im Jahresdurchschnitt bei 5,3 Prozent.

Die Verbraucherpreise erhöhten sich im vergangenen Jahr um 1,9 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2012. Im Dezember ließ der Preisauftrieb angesichts sinkender Ölpreise allerdings nach. Die Inflationsrate lag mit 1,7 Prozent deutlich unter dem Novemberwert von 2,3 Prozent.

Die wirtschaftliche Entwicklung in den USA, der größten Volkswirtschaft der Welt, legte in 2018 deutlich zu. Im vergangenen Jahr betrug das Wachstum des realen BIP in den USA geschätzt rund 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr und beläuft sich auf USD 20,4 Billionen. Gestiegene Unternehmensgewinne führten dazu, dass im ersten Halbjahr wesentlich mehr Geld als im Vorjahr in die Wirtschaft geflossen ist. Aufgrund der geringen Arbeitslosigkeit als auch der steigenden Durchschnittseinkommen boomte der private Konsum und stieg um 2,8 Prozent. Der Preis für das Wachstum ist hoch: bedingt durch Steuersenkungen und Ausgabensteigerungen stieg die Staatsverschuldung auf USD 21,8 Billionen. Die Arbeitslosenquote lag in 2018 geschätzt bei 3,9 Prozent und damit unter dem Wert von 2017 (4,4 Prozent). Die durchschnittliche Inflation in den USA stieg von 2,1 Prozent in 2017 auf 2,5 Prozent in 2018.

Die britische Wirtschaft wies im zweiten Jahr nach dem Referendum für den Austritt aus der Europäischen Union ein Wachstum von geschätzt 1,6EProzent aus und lag damit leicht unter dem Wert von 2017 (1,8 Prozent). Laut dem nationalen Statistikamt ONS wuchs die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2018Eüm 0,4EProzent und in Q3 sogar um 0,6 Prozent und wies damit das stärkste Quartalswachstum seit fast 2 Jahren aus. Der private Konsum - beflügelt durch das sonnige Wetter und die Fußballweltmeisterschaft - und der Außenhandel stützten die Konjunktur in Großbritannien. Der Kursrückgang des Pfund Sterling resultierte aus steigenden Preisen und teureren Importen - die Inflation stieg auf 2,7 Prozent und beeinträchtigte die Kaufkraft der Verbraucher. Die Arbeitslosenquote liegt mit 4 Prozent zwar historisch niedrig, Experten befürchten aber, dass dies bei einem schwächeren Wachstum nicht so bleiben dürfte.

In Polen lag das reale BIP-Wachstum bei 4,4 Prozent, die Inflation der Verbraucherpreise bei 2 Prozent und die Arbeitslosenquote bei 4,9 Prozent. Ökonomen gehen davon aus, dass sich das Wirtschaftswachstum verfestigt, aber etwas verlangsamt.

3.2 Entwicklung des Werbemarktes

Statistiken des Werbemarktes haben als Vergleichswert für die Entwicklung der SYZYGY Gruppe nur eine bedingte Aussagekraft. Zum einen sind die Ergebnisse aufgrund unterschiedlicher, oftmals nicht nachvollziehbarer Erhebungsmethoden kaum vergleichbar und fallen teilweise sogar widersprüchlich aus; zum anderen erlauben Bruttowerbedaten keine Erkenntnisse über tatsächlich erfolgte Geldflüsse, da sie anhand von Listenpreisen ermittelt werden und insofern Rabatte und Sonderkonditionen unberücksichtigt lassen.

Darüber hinaus generiert die SYZYGY Gruppe lediglich einen Teil ihrer Umsätze mit der von den Statistiken erfassten digitalen Werbung, wie etwa der Schaltung von Bannern und Video Ads, Suchmaschinenmarketing und -optimierung oder Affiliate Programmen. Budgets, die z. B. für die kreative und technologische Entwicklung von Markenplattformen, Business Applikationen oder Mobile Apps zur Verfügung stehen, werden indes nicht von den Erhebungen abgedeckt. Veränderungen in den reinen Mediabudgets liefern insofern zwar Anhaltspunkte für generelle Verschiebungen in der Mediastrategie von Werbetreibenden; sie können jedoch nicht direkt auf sämtliche Entwicklungen in der vielschichtigen Digitalbranche übertragen werden.

Wie bereits in den Vorjahren haben Werbetreibende in 20180hre Budgets für Werbung generell und für digitale Werbung im Besonderen deutlich erhöht. Demnach war das vergangene Jahr für den globalen Werbemarkt so gut, wie schon seit acht Jahren nicht mehr. Die Mediaforscher von WARC beziffern, dass die weltweiten Werbeausgaben im vergangenen Jahr um 5,4 Prozent gewachsen sind. Die IG-Mediabrands-Tochter Magna ermittelte in ihrer Marktanalyse eine Budgeterhöhung um weltweit 7,20Prozent auf insgesamt USD 552 Milliarden. Wesentlich zu dieser Entwicklung hat das Wachstum in den asiatischen Märkten und ein kontinuierlich stärker werdender digitaler Werbemarkt beigetragen. Mit diesem Report korrigiert Magna seine Halbjahresprognose aus Juni 2018 um 0,8 Prozent nach oben. Die Marktexperten des Agenturnetzwerkes Dentsu Aegis Network passen ihre Prognose in ihrem halbjährlich veröffentlichten Ad Spend Forecast Report leicht nach oben an. Demnach ist der globale Werbemarkt im vergangenen Jahr um 4,1 Prozent gewachsen und liegt damit leicht über der Schätzung vom Sommer 2018 mit 3,9 Prozent. Auch hier treibt die Sparte Digital mit 37,1 Prozent die Entwicklung maßgeblich.

In Deutschland stiegen die Gesamtwerbebudgets moderat im niedrigen einstelligen Bereich, etwas schwächer als im Vorjahr. Eine aktuelle Bilanz zu den Nettowerbeausgaben des Dentsu Aegis Network weist eine Erhöhung im Jahr 20180um 1,00Prozent aus. Im Sommer 2018 waren die Branchenkenner noch von einem Zuwachs in Höhe von 2,6 Prozent ausgegangen. Trotz stabiler Konjunktur, niedrigen Arbeitslosenzahlen und konsumfreudigen Verbrauchern agieren die Unternehmen bei den Werbeinvestitionen weiterhin verhalten. Das angespannte politische Klima, durch Handelskonflikte und Anti-EU-Stimmungen geprägte internationale Beziehungen sowie unklare Datenschutzbestimmungen und Budgetverschiebungen in der Medienbranche hemmen das Investitionsverhalten deutscher Unternehmen. Werbekanal Nr. 1 sind und bleiben die digitalen Medien, die knapp 40 Prozent der Investitionen für sich verbuchen können und in 2018 mit 9 Prozent gewachsen sind. Die Bereiche Mobile mit 41 Prozent und Programmatic mit 21 Prozent sowie Social Media mit 9 Prozent sind die ausschlaggebenden Wachstumstreiber.

Die Analyse von Nielsen hingegen sieht die Entwicklung im deutschen Werbemarkt verhaltener. Sie attestieren dem Markt mit Werbeinvestitionen in Höhe von EUR 31,66 Mrd. quasi ein Nullwachstum mit 0,3 Prozent. Zum Halbjahr lag das Wachstum bei nur 0,6 Prozent. Digitale Werbung (Online und Mobile) entwickelte sich jedoch weiterhin positiv und ist im Jahr 2018 in Deutschland netto um 7 Prozent auf EUR 2,065 Mrd. gewachsen. Dies geht aus der Werbestatistik des Online-Vermarkterkreises hervor. Besonders stark wurde im letzten Quartal in digitale Werbung investiert. Die Dienstleistungsbranche war auf das Gesamtjahr betrachtet der werbeintensivste Wirtschaftszweig mit EUR 622 Mio., gefolgt von der Automobilindustrie mit EUR 392 Mio. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) veröffentlicht in seiner jährlichen Auswertung, dass das Geschäft der Digitaldienstleister im vergangenen Jahr erneut zweistellig gewachsen ist. Der Gesamtumsatz der teilnehmenden Agenturen beläuft sich auf rund EUR 1,6 Mrd., dies entspricht einem Gesamtwachstum von 12 Prozent.

Die Werbekonjunktur in den USA und Großbritannien hat sich gemäß dem Ad Spend Report von Dentsu Aegis Network aber robust gezeigt. Demnach stiegen die Werbeausgaben in den USA in 2018 um 3,4 und in Großbritannien um 6,5 Prozent. Das Wachstum in den USA bestätigte die Prognose aus dem Sommer 2018 (3,4 Prozent), in Großbritannien konnte die Erwartung jedoch noch um 2,3 Prozent übertroffen werden, lag sie doch im Juni 2018 noch bei 4,2 Prozent.

Insgesamt bewegte sich die SYZYGY Gruppe damit in einem grundsätzlich positiven Marktumfeld, auch wenn sich Rahmenbedingungen ändern oder von Unsicherheit geprägt sind. Die europäische Wirtschaft befindet sich weiterhin auf einem - wenn auch verhaltenen - Expansionskurs, zeigte eine robuste Entwicklung im Kernmarkt der Gruppe Deutschland und war von Wachstum und einer überwiegend positiven Stimmung geprägt. Der Trend, Budgets für digitale Werbung zu erhöhen, hielt derweil an, wobei insbesondere mobile Formate weit überdurchschnittlich hohe Wachstumsraten erzielen konnten.

3.3 Ertragslage der SYZYGY Gruppe

Im Konzernlagebericht 2017Ehat die SYZYGY Gruppe prognostiziert, die Umsatzerlöse im laufenden Geschäftsjahr 2018Gterneut im zweistelligen Prozentbereich zu steigern bei einer gleichzeitigen Steigerung der EBIT-Marge im oberen einstelligen Prozentbereich.

Mit Umsatzerlösen von EUR055,8EMio. (Anstieg um 8EProzent gegenüber dem Vorjahr) blieb SYZYGY damit leicht hinter den Prognosen zurück. Das EBIT jedoch liegt mit EURGB,10Mio. und einem Plus von 48EProzent deutlich über den Erwartungen. Das Ergebnis je Aktie von EUR00,35 liegt unter dem des Vorjahrs (EUR 0,39).

Die folgende Tabelle zeigt die mehrjährige Entwicklung der wesentlichen Finanzkennzahlen einschließlich der internen Steuerungsgrößen Umsatzerlöse und EBIT:

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2014 2015 2016 2017 2018
Umsatzerlöse in TEUR 47.075 57.311 64.273 60.669 65.816
EBIT in TEUR 3.843 5.268 5.596 4.096 6.067
EBIT-Marge 8,20% 9,20% 8,70% 6,8 % 9,2 %
Finanzergebnis in TEUR 2.157 1.975 1.336 1.440 470
EBT in TEUR 6.000 7.243 6.932 5.536 6.537
Ergebnis je Aktie in EUR 0,35 0,37 0,39 0,39 0,35

3.4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der SYZYGY AG

3.4.1 Vermögenslage der SYZYGY AG

Die Bilanzsumme hat sich leicht von EUR 65,0 Mio. auf EUR 69,5 Mio. erhöht, während das Eigenkapital um rund EUR 1,3 Mio. auf EUR 49,8 Mio. zurückging. Dadurch ist die Eigenkapitalquote gegenüber dem Vorjahr von 79% auf 72% zurückgegangen. Die Finanzanlagen bilden auf der Aktivseite in Höhe von EUR 50,2 Mio. bzw. 72% der Bilanzsumme die größte Position (Vorjahr: EUR 49,6 Mio., bzw. 76% der Bilanzsumme). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf den Zukauf weiterer 10% der Anteile der USEEDS zurückzuführen. Ferner sind die liquiden Mittel und marktgängigen Wertpapiere des Umlaufvermögens der SYZYGY AG von EUR 9,4 Mio. auf EUR 15,4 Mio. angestiegen. Der positive operative Cash-Flow der Tochtergesellschaften hat die Mittelabflüsse für die Dividendenausschüttung von EUR 5,2 Mio., die Aufstockung der Anteile an der USEEDS GmbH von 70% auf 80% als auch die Rückführung der Bankdarlehen um insgesamt EUR 0,6 Mio. deutlich überkompensiert.

Die Verbindlichkeiten und Rückstellungen liegen mit EUR 19,7 Mio. (Vorjahr: EUR 13,8 Mio.) deutlich über Vorjahresniveau. Der Anstieg um EUR 5,9 Mio. ist primär durch höhere Verbindlichkeiten gegenüber den Tochtergesellschaften begründet, die durch den Cash-Pool mit den deutschen Tochtergesellschaften entstanden sind. Die Sonstigen Verbindlichkeiten umfassen im Wesentlichen Umsatzsteuerverpflichtungen in Höhe von EUR 0,4 Mio. (Vorjahr: 0,5 Mio.).

3.4.2 Finanzlage der SYZYGY AG

Das Finanzmanagement der SYZYGY AG verfolgt primär das Ziel, sowohl organisches als auch anorganisches Wachstum zu finanzieren sowie die Unternehmensfortführung in den operativen Gesellschaften sicherzustellen.

Der Bestand an liquiden Mitteln und sonstigen Wertpapieren, die weiterhin hohe Eigenkapitalquote sowie der bestehende Umfang an Finanzierungsmöglichkeiten von Dritten eröffnen der SYZYGY AG weiterhin die Möglichkeit, ihre strategischen Ziele, insbesondere im Bereich der Ausweitung der operativen Geschäftstätigkeit durch Unternehmenserwerbe oder Neugründungen von Gesellschaften weiterzuverfolgen. Das Bankdarlehen von EUR 4,8 Mio. wurde um EUR 1,0 Mio. auf EUR 3,8 Mio. zurückgeführt. Das Darlehen hat noch eine Restlaufzeit von knapp 4 Jahren und wird quartalsweise in Raten bis zur Endlaufzeit getilgt.

Ferner besteht gegenüber der Commerzbank AG eine Kreditlinie in Höhe von EUR 4,0 Mio. (Vorjahr: EUR 4,0 Mio.), welche zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen wurde.

Die Wettbewerbsfähigkeit eines Dienstleistungsunternehmens wird durch eine hohe Kapitalausstattung gestärkt. Darüber hinaus ist es das mittelfristige Ziel des Kapitalmanagements, die Eigenkapitalrendite im Konzern nachhaltig auf über 10 Prozent zu heben. Im Berichtsjahr wurde eine Eigenkapitalrendite von 7,9 Prozent erzielt, gegenüber 2,0 Prozent im Vorjahr.

Das Fremdkapital enthält im Wesentlichen ein Bankdarlehen, zukünftige Verpflichtungen aus Unternehmenserwerben sowie Steuerverbindlichkeiten, Personalrückstellungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

3.4.3 Ertragslage der SYZYGY AG

3.4.3.1 Umsatzerlöse und operative Kosten

Der Anstieg der Umsatzerlöse um EUR 0,9 Mio. auf EUR 2,8 Mio. ist im Wesentlichen auf die Ausweitung der Dienstleistungen der Syzygy AG gegenüber den Tochtergesellschaften zurückzuführen. Demgegenüber sind die Materialaufwendungen fast vollständig auf null zurückgegangen, da zur Umsatzgenerierung keine Leistungen Dritter in Anspruch genommen wurden (Vorjahr: EUR 0,5 Mio.).

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um EUR 0,5 Mio. auf EUR 0,8 Mio. angestiegen (Vorjahr: EUR 0,3 Mio.). Hierzu hat insbesondere die Auflösung von personalbezogenen Rückstellungen in Höhe von EUR 0,5 Mio. sowie die Einzahlung auf die bereits wertberichtigte Forderung in Höhe von EUR 0,2 Mio. beigetragen.

Dadurch ergab sich in 2018 ein gegenüber dem Vorjahr um EUR 1,9 Mio. höheres Rohergebnis von EUR 3,6 Mio.

Die operativen Kosten betragen EUR 5,7 Mio. gegenüber EUR 6,4 Mio. im Vorjahr. Der Rückgang um EUR 0,7 Mio. ist auf geringere Personalkosten um rund EUR 0,4 Mio. und geringere sonstige betriebliche Aufwendungen um EU R 0,3 Mio. zurückzuführen. Die Reduzierung der Personalkosten ist einerseits auf die Straffung im Management als auch auf geringere variable Vergütungsbestandteile zurückzuführen. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf EUR 2,9 Mio. (Vorjahr: EUR 3,2 Mio.) liegt primär an im Vorjahr verbuchten Wertberichtigungen von Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen von EUR 0,7 Mio.

Insgesamt ergibt sich damit ein negatives operatives Betriebsergebnis von EUR -2,1 Mio. gegenüber EUR -4,8 Mio. im Vorjahr.

3.4.3.2 Finanzergebnis

Das Finanzergebnis der SYZYGY AG ist im Wesentlichen geprägt durch die Beteiligungserträge der Tochtergesellschaften, Zinserträge und die Realisierung von Kursgewinnen oder Kursverlusten aus der Veräußerung von Wertpapieren. Die liquiden Mittel werden als Tagesgelder oder in festverzinslichen Wertpapieren angelegt.

Die Prognose im Lagebericht des Vorjahres, ein um 20% höheres Finanzergebnis zu erzielen, wurde nicht vollständig erreicht. Das Finanzergebnis stieg um EUR 0,4 Mio. auf EUR 6,6 Mio. an, so dass der Anstieg rund 6% beträgt. Die Gewinnausschüttungen durch die englischen Gesellschaften waren in 2018 nochmals rückläufig und haben nicht in geplantem Umfang zum Finanzergebnis beigetragen.

Ergebnis aus Beteiligungen

Die Entwicklung der Beteiligungsergebnisse sind in folgender Tabelle dargestellt, wobei mit der SYZYGY Deutschland und der Syzygy Media jeweils ein Ergebnisabführungsvertrag besteht und das volle Jahresergebnis unmittelbar zur Muttergesellschaft transferiert wird. Bei allen anderen Tochtergesellschaften ergibt sich das Beteiligungsergebnis auf Basis von Gewinnverwendungsbeschlüssen, die in Abhängigkeit von Cash-Flow und Finanzlage der Tochtergesellschaft gefasst werden. SYZYGY UK schüttet Gewinne an Unique Digital Marketing aus, da diese Gesellschaft die Anteile hält und zur SYZYGY AG ein indirektes Beteiligungsverhältnis besteht.

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Gesellschaft Beteiligungsergebnis
TEUR 2018 TEUR 2017
--- --- ---
Ars Thanea S.A., Warschau, Polen 0 0
diffferent GmbH, Berlin, Deutschland 840 0
Hi-ReS! London Ltd., London, UK 0 0
SYZYGY Berlin GmbH, Berlin, Deutschland 0 0
SYZYGY Deutschland GmbH, Bad Homburg v. d. H., Deutschland2 3.026 4.065
SYZYGY Digital Marketing Inc., New York City, USA 579 707
SYZYGY Media GmbH, Hamburg, Deutschland3 1.455 1.067
SYZYGY Performance GmbH, München, Deutschland 153 0
Unique Digital Marketing Ltd., London, UK1 914 0
USEEDS° GmbH, Berlin, Deutschland 231 420
Gesamt 7.198 6.259

1- Unique Digital Marketing Ltd. hält 100 Prozent der Anteile an SYZYGY UK Ltd., welche in Großbritannien operativ tätig ist. Daher besteht zur SYZYGY UK Ltd. eine indirekte Beteiligung.

2- Zwischen der SYZYGY Deutschland GmbH und der SYZYGY AG besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zu Gunsten der SYZYGY AG.

3- Zwischen der SYZYGY Media GmbH und der SYZYGY AG besteht ein Ergebnisabführungsvertrag zu Gunsten der SYZYGY AG.

Dadurch erzielte die SYZYGY AG im Geschäftsjahr 2018 Beteiligungserträge in Höhe von EUR 7,2 Mio. gegenüber EUR 6,3 Mio. in 2017.

Ergebnis aus Zinsen sowie ähnlichen Erträgen und Aufwendungen

Die Zinserträge aus Wertpapieren liegen mit EUR 0,5 Mio. um EUR 0,1 Mio. unter Vorjahresniveau von EUR 0,6 Mio. Aus dem Verkauf von Wertpapieren sind unerhebliche Kursgewinne realisiert worden (Vorjahr EUR 1,3 Mio.). Dem stehen sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von EUR 0,4 Mio. (Vorjahr EUR 0,6 Mio.) gegenüber, sowie im Umfang von EUR 0,7 Mio. (Vorjahr: EUR 0,1 Mio.) Abschreibungen auf Wertpapiere. Aus Darlehen zu den Tochtergesellschaften wurden darüber hinaus Zinsaufwendungen von EUR 0,2 Mio. (Vorjahr: EUR 0,1 Mio.) verbucht.

Die Zinsentwicklung war bei 10-jährigen Staatsanleihen der Bundesrepublik Deutschland leicht ansteigend mit 0,8% per 31. Dezember 2018 gegenüber 0,7% zum Vorjahr und damit weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. Die Zinsentwicklung im Geschäftsjahr 2018 war damit grundsätzlich leicht negativ hinsichtlich der Kursentwicklung von festverzinslichen Wertpapieren. Die Entwicklung der Staatsschulden in Europa war in 2018 weitgehend neutral. Während sich die Krise der Staatsverschuldung in Griechenland weiterhin entspannt, so hat sie sich in Italien verschärft. Insgesamt unterstützt die positive Konjunkturentwicklung in den europäischen Staaten und damit einhergehend geringeren Arbeitslosenzahlen und höheren Staatseinnahmen die Verschuldungssituation in den EURO Staaten.

Bezüglich der Kursentwicklung von Anleihen hat sich der Anstieg langfristiger Zinsen negativ auf die Kursentwicklung ausgewirkt, während aus der Bonitätsbetrachtung von Unternehmen keine positiven Impulse auf die Kurse von Anleihen zu sehen waren. Insgesamt gab es wie im Vorjahr in nur geringem Umfang Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Anlagestrategie ist unverändert auf eine langfristige Ertragsentwicklung unter Berücksichtigung eines geringen Bonitätsrisikos ausgerichtet. Dabei werden die liquiden Mittel weitgehend in Unternehmensanleihen, die grundsätzlich der Bonitätseinstufung als Investment Grade (BBB-) entsprechen, investiert. Als Beimischung wurde im Umfang von EUR 2,5 Mio. in Anleihen mit einem Rating unterhalb des Investment Grade investiert (Vorjahr: EUR 1,9 Mio.). Die durchschnittliche Restlaufzeit der Anleihen betrug wie im Vorjahr rund 7 Jahre und die Verteilung der Finanzmittel liegt bei 33% (Vorjahr: 42%) in Bankguthaben und 67% (Vorjahr: 58%) in Anleihen. Ein Anteil von 23% des Wertpapierportfolios wurde in Fremdwährungen investiert.

Insgesamt konnte ein Finanzergebnis von EUR 6,6 Mio. erzielt werden (Vorjahr: EUR 6,2 Mio.), davon entfallen auf Beteiligungserträge EUR 7,2 Mio. (Vorjahr: EUR 6,3 Mio.) und auf das Ergebnis aus der Anlage in liquiden Mitteln und Wertpapieren des Umlaufvermögens EUR -0,6 Mio. (Vorjahr: EUR -0,1 Mio.).

3.4.3.3 Geschäftsergebnis und Bilanzgewinn

Das Ergebnis vor Steuern hat sich mit EUR 4,5 Mio. deutlich erhöht (Vorjahr: EUR 1,4 Mio.). Der Anstieg des Betriebsergebnisses um EUR 2,7 Mio. sowie des Finanzergebnisses um EUR 0,4 Mio. führen zu einem Anstieg des Ergebnisses vor Steuern um EUR 3,1 Mio. Der Steueraufwand der SYZYGY AG ist im Geschäftsjahr mit EUR 0,6 Mio. um EUR 0,2 Mio. höher, so dass ein Jahresüberschuss in Höhe von EUR 3,9 Mio. (Vorjahr: EUR 1,0 Mio.) realisiert werden konnte.

Durch den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 2,8 Mio. ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 6,7 Mio.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung am 7. Juni 2019 vor, aus dem Bilanzgewinn eine Dividende von EUR 0,40 je Aktie, bzw. EUR 5,4 Mio. auszuschütten.

4. Prognosebericht

4.1 Prognoseannahmen

Wie jedes Wirtschaftsunternehmen unterliegt auch die SYZYGY Gruppe externen Einflüssen, auf die sie selbst keinen Einfluss hat. Veränderungen in der allgemeinen tatsächlichen oder wahrgenommenen Wirtschaftslage und -stimmung können sich sowohl positiv als auch negativ auf das Wachstum der Gruppe auswirken.

Alle Aussagen über die Zukunft der Gruppe beruhen auf Informationen und Erkenntnissen, die zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts bekannt und verfügbar waren. Da diese Daten kontinuierlichen Änderungen unterliegen, sind Prognosen stets mit Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlichen Ergebnisse in den Folgeperioden können daher abweichen.

Die SYZYGY Gruppe erstellt ihre Prognosen auf Basis ihrer organischen Entwicklung. Akquisitionen können das künftige Wachstum des Konzerns positiv oder negativ beeinflussen.

Ferner können positive Impulse für die Geschäftsentwicklung aus der Akquisition bedeutender Neukunden kommen, ebenso wie aus der Ausweitung bestehender Kundenbeziehungen, wenn über die geplanten Projekte hinaus zusätzliche Budgets gewonnen werden können.

4.2 Voraussichtliche wirtschaftliche Entwicklung in den Hauptmärkten der SYZYGY Gruppe

Die Einschätzung von Experten für das Wirtschaftsklima ist zwar noch positiv, aber für das laufende Jahr zurückhaltender: Die OECD erwartet in seinem Konjunkturausblick, dass das Wachstum der Weltwirtschaft nachlassen und in den beiden Jahren 2019 und 2020 nur noch um je 3,5 Prozent wachsen wird. Der OECD Chefökonom erwartet, dass das Wachstum vorerst seinen Höhepunkt erreicht hat. Im Kieler Konjunkturbericht zur Weltkonjunktur, der im Dezember 2018 veröffentlicht wurde, gehen die Experten von einem BIP-Wachstum der Weltwirtschaft für 2019 und 2020 von jeweils 3,4 Prozent aus. Dieser Prognose liegt die Annahme zugrunde, dass die handelspolitischen Konflikte nach und nach geklärt und hemmende Wirkungen geringer werden, so dass sich das Tempo der Welthandelsexpansion trotz einer gleichen Zunahme der Weltproduktion im Jahr 2020 wieder erhöht. Die Verbraucherpreise werden nach dieser Einschätzung um 3,7 in 2019 bzw. 3,5 Prozent in 2020 ansteigen. Die konjunkturelle Grunddynamik der Weltwirtschaft wird derzeit als nur mäßig eingestuft. Störfaktoren wie eine Verschärfung der Handelskonflikte, aber auch politische Risiken in Europa und die Unsicherheit über die Ausgestaltung des Brexits können das Umfeld zusätzlich belasten und Konsumenten und Investoren zunehmend verunsichern und Ausgabe- und Investitionsbereitschaft sinken lassen. Wie das ifo-Institut mitteilt, erfährt das Weltwirtschaftsklima abermalig einen Rückschlag und fällt zum vierten Mal in Folge. Im ersten Quartal 2019 fiel der Indikator von -2,2 auf -13,1 Punkte, dies ist der niedrigste Wert seit 2011. Die Lagebeurteilung und Erwartungen verschlechterten sich deutlich. Die Ökonomen beurteilen die aktuelle Wirtschaftslage aber immer noch knapp positiv ein. Dabei trüben sich die Aussichten besonders in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften ein. Die USA stachen dabei besonders deutlich heraus, aber auch für die EU revidierten die Experten ihre Einschätzungen nach unten. Das schwächere Wachstum betrifft sowohl den privaten Konsum, die Investitionen und den Welthandel. Dieser Einschätzung folgt auch die Prognose für das Weltwirtschaftswachstum des Internationalen Währungsfonds (IWF), der seine Einschätzung für dieses Jahr auf 3,7 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte reduzierte und mit Handelskonflikten, Unsicherheiten wie der Brexit, aber auch ein mögliches Ende der Niedrigzinspolitik begründete.

Ein ähnliches Stimmungsbild zeigt sich auch in Europa. Im Euroraum lässt das Expansionstempo allmählich nach. Nach Ansicht der Experten spricht einiges dafür, dass die Konjunktur noch eine zeitlang aufwärts gerichtet bleibt. Die Finanzierungsbedingungen sind aufgrund der expansiven geldpolitischen Ausrichtung weiterhin günstig und auch vom Außenhandel dürften weiterhin Anregungen ausgehen. Im Kieler Konjunkturbericht erwarten die Ökonomen, dass die Wirtschaftsleistung im Euroraum in den Jahren 2019 und 2020 mit 1,7 und 1,5 Prozent etwas langsamer zunimmt. Die Erwerbslosenquote wird auf 7,4 Prozent im Jahr 2020 zurückgehen. Der Verbraucherpreisanstieg wird in diesem und nächstem Jahr mit jeweils 1,5 Prozent leicht unter dem Ziel der EZB liegen. Die EU-Kommission erwartet ein weit schwächeres Wirtschaftswachstum in diesem Jahr und rechnet damit, dass das BIP in den 19 Staaten der Eurozone nur um 1,3 statt der im vergangenen Herbst prognostizierten 1,9 Prozent zunehme. Grund seien vor allem getrübte Ausblicke in den größten europäischen Volkswirtschaften Deutschland, Italien und Frankreich. Zudem sorgen internationale Spannungen und der drohende ungeregelte Brexit für erhebliche Unsicherheiten. Auch die Stimmung der Konjunkturexperten im Euroraum kippt. Erstmals seit 2014 ist das Barometer für das ifo-Wirtschaftsklima wieder unter null gefallen. Der Indikator ist im ersten Quartal von 6,6 auf -11,1 Punkte gesunken und deutet damit eine spürbare Verlangsamung des Wirtschaftswachstums im Euroraum an. Hierbei schätzen die Experten die Lage in Frankreich und Italien schwach ein.

Auch für die deutsche Wirtschaft haben sich die negativen Konjunkturdaten bis zuletzt fortgesetzt. Vor allem die Industrie befindet sich am Rande einer Rezession. Zwar ist die deutsche Wirtschaft im vierten Quartal nicht noch einmal geschrumpft und konnte so das technische Kriterium einer Rezession vermeiden, aber die Auftragseingänge und Industrieproduktion entwickelten sich weiterhin sehr schwach. Etwas optimistischer hingegen fällt der Ausblick für den staatlichen und privaten Konsum und den Außenhandel aus, wobei Experten von einer Abschwächung der bisher noch zunehmenden Exporte nach China ausgehen. Dies führt zu einer reduzierten BIP-Wachstumsprognose für das laufende Jahr von 0,7 Prozent. Der IWF sagte im Herbst 2018 für 2019 ein Wirtschaftswachstum von 1,6 Prozent und die führenden deutschen Wirtschaftsforscher in ihrer Herbstprognose von 1,9 Prozent voraus. Die Bundesregierung halbierte ihre Wachstumsprognose von bislang 1,8 auf 1,0 Prozent und erwartet damit das kleinste Plus seit 2013. Sie beabsichtigt mit Forschungsförderung, Bürokratieabbau und Steuersenkungen der deutlichen Konjunkturabkühlung gegenzusteuern und so die Konjunktur zu stützen und Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im Februar von 99,3 auf 98,5 Punkte gefallen und hat damit den niedrigsten Wert seit Dezember 2014 markiert. Der Pessimismus in deutschen Chefetagen mit Blick auf die nächsten 6 Monate nahm damit weiter zu. Diese Ergebnisse und andere Indikatoren deuten auf ein Wirtschaftswachstum von nur 0,2 Prozent im ersten Vierteljahr hin, damit bleibt die deutsche Konjunktur schwach. Der Index hat sich in den Bereichen verarbeitendes Gewerbe, Dienstleistung und Baugewerbe verschlechtert, nur der Handel blickt weniger pessimistisch auf die Geschäftserwartung. Trotz der Konjunkturschwäche ist der Arbeitsmarkt in Deutschland sehr robust. Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte werden im Jahr 2019 mit 3,8 und in 2020 mit 3,5 Prozent zulegen und so zu anziehenden privaten Konsumausgaben führen. Die Verbraucherpreise werden laut einer Einschätzung des Kiel Instituts für Weltwirtschaft in 2019 um 2,1 und in 2020 um 2,0 Prozent steigen.

Auch die US-amerikanische Wirtschaft startet robust in das neue Jahr. Die wichtigsten Indikatoren deuten auf ein Wirtschaftswachstum hin. Das US BIP-Wachstum soll in 2019 bei 2,5 Prozent liegen. Die OECD erwartet für 2019 eine Steigerung von 2,7 und 2020 von 2,1 Prozent. Nach Einschätzung der Experten des Kiel Institut für Weltwirtschaft hat die konjunkturelle Dynamik in den USA in 2018 ihren Höhepunkt überschritten. Steigende Einkommen und eine Zunahme der Beschäftigung stützen den privaten Verbrauch und Unternehmen dürften angesichts steuerlicher Anreize und gut ausgelasteter Kapazitäten weiter rege investieren. Eine weniger expansiv wirkende Geldpolitik wird die Expansionsdynamik aber allmählich verringern. Für 2019 gehen die Experten von einem BIP-Wachstum von 2,5 und für 2020 von einem Zuwachs der gesamtwirtschaftlichen Produktion von 1,9 Prozent aus. Die Teuerungsraten werden in den Jahren 2019 und 2020 bei 2,3 bzw. 2,2 Prozent liegen.

Die Unsicherheit über die Ausgestaltung des Brexits bleibt vorerst bestehen und bremst den Produktionsanstieg im Vereinigten Königreich. Die erwarteten negativen Auswirkungen der Entscheidung für einen Austritt aus der EU sind inzwischen spürbar geworden. Unsicherheiten werden selbst dann noch groß bleiben, wenn es noch gelingt, einen Vertrag zur gütlichen Trennung zu schließen. Dies dämpft die Investitionsneigung und übt Druck auf den Wechselkurs des Pfund Sterling aus, so dass die Inflation im laufenden und im nächsten Jahr über dem Ziel der Regierung liegen wird. Dies wiederum dämpft die Einwicklung der Realeinkommen und der Konsumdynamik. Vor diesem Hintergrund wird mit einem mäßigen Wachstum von 1,0 bzw. 1,1 Prozent für 2019 und 2020 gerechnet.

4.3 Werbemarkt

Die folgenden Ausführungen zur prognostizierten Entwicklung der Werbeausgaben unterliegen denselben Vorbehalten, wie sie bereits in Absatz 3.2 erörtert wurden. Sie liefern Anhaltspunkte für allgemeine Trends und Verschiebungen in Mediabudgets, eignen sich jedoch nur sehr bedingt als Beurteilungsmaßstab für die voraussichtliche Entwicklung der SYZYGY Gruppe.

Getrieben durch die immer größere Bedeutung von Smartphones und Tablets sowie Nachholeffekte in Schwellenländern wird das überdurchschnittliche Wachstum digitaler Werbebudgets weiterhin anhalten.

Das Forschungsinstitut WARC ging in seinem Ausblick für die Entwicklung der globalen Werbewirtschaft davon aus, dass der Werbemarkt im Jahr 2019 um 4,3 Prozent auf USD 616 Mrd. wachsen wird. Die Prognosen von Magna mit einem Anstieg von 4,7 Prozent liegen damit nahezu auf einer Linie. Die Analysten erwarten für 2019 eine normalisierte Wachstumsrate, da im Jahr sportliche und politische zyklische Großevents fehlen. So trugen die Winterolympiade, die Fußballweltmeisterschaft und die Mid-Term Elections in den USA etwa zu 1,2 Prozentpunkten des globalen Werbewachstums in 2018 bei. Das Verhältnis von digitalen und offline-Kanälen wird sich immer mehr angleichen. Die Ausgaben für Digitalwerbung werden um 12,1 Prozent auf USD 287,4 Mrd. deutlich zulegen. Die Sparte Mobile ist mit 21,9 Prozent weiterhin Treiber dieser Entwicklung. In diesem Zusammenhang ist aber zu beachten, dass die beiden Technologie-Riesen Google und Facebook davon überdurchschnittlich stark profitieren. Rechnet man den Anteil für die beiden GAFA-Konzerne heraus, werden die weltweiten Digitalspendings in 96 untersuchten Ländern deutlich - und zwar um 7,2 Prozent - zurückgehen. Trifft diese Prognose ein, dann landen mehr als 60 Prozent der weltweiten Online-Spendings bei diesen beiden Konzernen.

Die Werbebranche in den USA blickt ebenfalls positiv in die Zukunft. Dentsu Aegis hält ein Wachstum von 3,0 Prozent für das laufende Jahr 2019 und 3,6 Prozent in 2020 für wahrscheinlich.

Die Prognosen für Deutschland fallen niedriger aus und sind zurückhaltend. Der deutsche Werbemarkt soll gemäß dem Global Ad Spend Forecast von Dentsu Aegis im laufenden Jahr 2019 und kommenden Jahr 2020 um nur 0,5EProzent wachsen. Davon werden nur die wenigsten Mediengattungen profitieren. Digital soll um 6,5 Prozent wachsen und knapp 40 Prozent der Investitionen auf sich vereinen. Der Schickler Media Index erwartet für 2019 ein Wachstum des Gesamtnettoumsatzes in Höhe von 2,2 Prozent auf rund EUR 48,3 Mrd. Die Werbung über online-Kanäle soll dabei um 6,7 Prozent wachsen. Auch in Deutschland sticht mobile Werbung als Wachstumstreiber hervor und soll um rund 20 Prozent wachsen.

In Großbritannien wird der Gesamtmarkt 20190aut Dentsu Aegis Global Ad Spend Forecast um 6,1EProzent wachsen und nimmt damit eine Prognose von 4,7EProzent zurück, die im Sommer 2018 getroffen wurde. Der IPA-Bellwether-Report ist blickt deutlich pessimistischer in die Werbezukunft Großbritanniens: Das britische Institute of Practicioners in Advertising (IPA) untersucht in vierteljährlichen Umfragen die Stimmung in der Werbebranche und kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Befürchtung von Branchenkennern bestätigt, dass Marketing einer der ersten Bereiche ist, in dem Unternehmen als Vorbereitung auf die negativen Folgen eines harten Brexits Einsparungen vornehmen. Sollte Großbritannien die EU ohne formelle Einigung verlassen, dürfte aus der Stagnation eine Rezession werden und die Werbeinvestitionen um 3 Prozent schrumpfen.

Für den polnischen Werbemarkt sagen Prognosen der Agentur Zenithmedia Wachstumswerte von 4,2 Prozent für 2019 voraus.

4.4 Voraussichtliche Entwicklung der SYZYGY Gruppe

Sowohl die insgesamt positiven gesamtwirtschaftlichen Aussichten für Deutschland und die anderen relevanten Märkte als auch die nachhaltige Verschiebung von Marketingbudgets auf den digitalen Kanal bieten der SYZYGY Gruppe gute Rahmenbedingungen für weiteres Wachstum. Reine Onlinewerbung, auf die sich die oben aufgeführten Statistiken beziehen, stellt dabei lediglich eine Facette des komplexen Digital-Marketings dar und repräsentiert nur einen Teil des Leistungsspektrums der Gruppe.

Klassische Werbe- und Marketinginstrumente wie lineares Fernsehen, Rundfunkwerbung, Mailings oder Außenwerbung haben in einer zunehmend durch das Internet und Soziale Medien dominierten Welt an Bedeutung und Reichweite verloren. Konsumenten erwarten eine Omnipräsenz von Information und Unterhaltung. Hohe Datengeschwindigkeit und permanente Verfügbarkeit haben Nutzer ungeduldig und fordernd gemacht. Bekommt der User nicht was er erwartet oder sucht, sieht er sich augenblicklich nach einer Alternative um. Loyalität und Aufmerksamkeitspanne sind auf einem Tiefstand. Die kommunikativen und technischen Herausforderungen für Konsumgüterhersteller und Marken nehmen dadurch kontinuierlich zu. Neben dem Schaffen von Mehrwert spielen Bestätigung und Vertrauensbildung eine immer größere Rolle.

Technologie und das Beherrschen digitaler Mechanismen sind für Unternehmen zum Schlüssel des Erfolges geworden. Dabei ist Technologie niemals Selbstzweck, sondern Enabler und Skalierer für ein übergeordnetes Ziel - den Kunden zu erreichen, Begehrlichkeit und Vertrauen zu schaffen und ihn langfristig zu binden. Immer weniger gibt es die eine Lösung für alle, sondern zunehmende Individualisierung und vor allem eine abnehmende Halbwertszeit der Inhalte. Für Marketingverantwortliche bedeutet dies auch eine weiter zunehmende Komplexität, Geschwindigkeit und Agilität. Sie brauchen starke, erfahrende und flexible Partner, die ihnen helfen zu navigieren, zu agieren und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Ein wichtiger Baustein ist auch die Reduktion von Komplexität für Marketingentscheider durch weniger, vertrauensvolle Partner und mehr ganzheitliche Leistungsangebote. Nur wenige Dienstleister sind in der Lage, diesen Ansprüchen gerecht zu werden und Kunden von der strategischen Fragestellung und Problemdefinition über das technische Produkt bis hin zur Aktivierung der Produkte nahtlos zu beraten. SYZYGY hat sich im Verlauf der vergangenen Jahre ideal aufgestellt, um Kunden zu helfen das Potential digitaler und technischer Lösungen voll auszuschöpfen.

Der Vorstand der SYZYGY AG geht von einem Umsatzwachstum im oberen einstelligen Prozentbereich für das laufende Geschäftsjahr aus und erwartet eine Steigerung des EBIT um rund 10 Prozent. Das Wachstum wird vor allem in Deutschland erwartet, alle anderen Segmente sollten in Ihrer Entwicklung stabil bleiben.

Mögliche Akquisitionen, die zur Wachstumsstrategie der SYZYGY Gruppe gehören, können diese Prognosen sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Die Ertragslage der SYZYGY Gruppe wird von der Entwicklung der operativen Einheiten und von den zukünftigen Zinserträgen der SYZYGY AG bestimmt.

4.5 Entwicklung der SYZYGY AG

Die Ertragslage der SYZYGY AG wird von den abgerechneten Dienstleistungserlösen, den zukünftigen Zinserträgen und von der Entwicklung der Beteiligungserträge der Tochtergesellschaften bestimmt. Ein Teil dieser Beteiligungserträge wird durch Gewinnabführungsverträge unmittelbar an die SYZYGY AG weitergeleitet, während bei allen Gesellschaften mit Minderheitsbeteiligungen sowie bei den ausländischen Gesellschaften die Beteiligungserträge durch zu beschließende Gewinnausschüttungen generiert werden. Die Höhe der Ausschüttungen ist hierbei abhängig vom Finanzierungsbedarf und den vorhandenen Gewinnrücklagen der entsprechenden Gesellschaften. Das Ergebnis aus den Beteiligungen wird voraussichtlich mit dem Gewinnwachstum der SYZYGY Gruppe ansteigen, während das Zinsergebnis - in Abhängigkeit des Kapitalmarkts und der voraussichtlich nicht gebundenen Finanzmittel - gleich hoch sein wird. Insgesamt wird mit einem um 5% höheren Finanzergebnis im Vergleich zum Vorjahr gerechnet.

5. Risiken und Chancen der zukünftigen Geschäftsentwicklung

Die Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung der SYZYGY AG stehen in engem wirtschaftlichem Zusammenhang mit den operativ tätigen Konzerngesellschaften. Daher bezieht sich der Chancen- und Risikobericht vorrangig auf den SYZYGY Konzern.

Wesentliche Risikofaktoren beziehen sich auf die Konjunktur der Werbewirtschaft in den für SYZYGY relevanten Märkten sowie auf die technologische Dynamik der Märkte für Internetdienstleistungen im Besonderen.

Durch den Vorstand der SYZYGY AG werden Risiken kontinuierlich überwacht, um negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage frühzeitig entgegenwirken zu können. Die Risikoeinschätzung bezieht sich hierbei sowohl auf den Umfang einer möglichen Auswirkung auf die Ertrags- und Finanzlage als auch auf die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Risikofaktor Auswirkungen haben kann.

Genauso wichtig ist es, Chancen zu erkennen und zu nutzen. Ein funktionsfähiges Risiko- und Chancen-Management-System ist daher ein wichtiges Element einer nachhaltigen Unternehmensführung.

Auf Grundlage der gegenwärtig verfügbaren Informationen sind keine Risiken feststellbar, die den Fortbestand der SYZYGY AG und ihrer Tochtergesellschaften gefährden würden.

5.1 Wesentliche Einzelrisiken

Operative Risiken

Rund 39 Prozent des Umsatzes der SYZYGY Gruppe werden durch das Geschäft mit den zehn größten Kunden generiert. Die Konzentration auf die zehn größten Kunden hat sich in 2018 von 49 auf 39 Prozent verringert, der größte Einzelkunde generierte 11 Prozent der Umsätze. Während im Vorjahr die Top 3 Kunden noch 24 Prozent der Konzernumsätze generierten, ging der Wert in 2018 auf 22 Prozent noch einmal zurück.

Die Umsätze von SYZYGY sind nicht durch lange Vertragslaufzeiten abgesichert. Umsätze werden in der Regel auf Grundlage von Einzelverträgen mit einem begrenzten zeitlichen Umfang erwirtschaftet. Alle Planungen, die sich auf die Entwicklung des Umsatzes beziehen, beinhalten deshalb zwangsläufig eine große Unsicherheit.

Dem überwiegenden Teil der Umsätze liegen feste Preisvereinbarungen zugrunde. Nicht vorhersehbare Verluste sind daher möglich, wenn die kalkulierten Projektkosten unerwartet überschritten werden. SYZYGY übernimmt darüber hinaus projektbezogen die gängigen Gewährleistungs- und Haftungsverpflichtungen. Dies kann zu Folgekosten in den Projekten führen.

Die von SYZYGY erbrachten Dienstleistungen besitzen eine Öffentlichkeitswirkung. Daher kann ein breitenwirksamer Imageschaden entstehen, wenn es bei einer Projektabwicklung zu Qualitätsmängeln in der Ausführung kommt. Ein solcher Imageschaden kann die weitere Geschäftsentwicklung spürbar negativ beeinflussen.

Aufgrund sehr stabiler und langjähriger Kundenbeziehungen, insbesondere bei den Top 10-Kunden, wird das Risiko als gering angesehen.

Anlagerisiken

Vorhandene Liquiditätsreserven werden bei der SYZYGY AG aktiv durch den Finanzvorstand gemanagt. Die Anlagestrategie der liquiden Mittel ist grundsätzlich auf eine langfristige Ertragsentwicklung ausgerichtet. Dabei werden die liquiden Mittel risikodiversifiziert in Unternehmensanleihen und anderen festverzinslichen Wertpapieren angelegt. Bei allen festverzinslichen Wertpapieren bestehen Zinsänderungs- und Ausfallrisiken. Ein Anstieg der langfristigen Zinsen wirkt sich grundsätzlich negativ, ein Rückgang der Zinsen positiv auf die Kursentwicklung der Wertpapiere aus.

SYZYGY reduziert die Ausfallrisiken durch eine diversifizierte Anlage in Titeln mit guter Bonität, d.h. weitgehend im Bereich des Investment Grade. Das Risiko einer signifikanten Belastung des Finanzergebnisses wird insgesamt als gering eingestuft.

Konjunkturelle Risiken

Die grundsätzliche Bereitschaft von Unternehmen, in Werbe- und Marketingmaßnahmen zu investieren, kann von der allgemeinen konjunkturellen Lage beeinflusst werden. Ein Nachlassen der Konjunktur kann für SYZYGY daher zu einem verminderten Auftragsvolumen und damit zu entsprechenden Umsatzeinbußen führen. Gegebenenfalls notwendige Kapazitätsanpassungen entfalten ihre Wirkung zeitverzögert und können Kosten für Restrukturierungsmaßnahmen zur Folge haben. Das Risiko wird als gering eingestuft.

Währungsrisiken

SYZYGY erzielt rund ein Drittel der Umsatzerlöse in anderen Währungen. Aufgrund von Währungsschwankungen des Britischen Pfunds, des US-Dollars sowie des polnischen Zloty gegenüber dem Euro können die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss, je nach Kursentwicklung, im Vergleich zur Planung sowohl positiv als auch negativ beeinflusst werden. Insbesondere durch den Brexit besteht ein erhöhtes Risiko weiterer Abwertungen des Britischen Pfundes. Dennoch schließt SYZYGY keine Kurssicherungsgeschäfte ab, weil den Erlösen auf den jeweiligen Märkten auch Kosten in der korrespondierenden Währung gegenüberstehen. Daher besteht für SYZYGY ein Währungsrisiko lediglich in Höhe des Jahresüberschusses der jeweiligen Landesgesellschaft (Translationsrisiko).

Die SYZYGY AG hält einen Teil ihrer Vermögenswerte in fremden Währungen, insbesondere Vermögenswerte ausländischer Tochtergesellschaften und in Fremdwährung denominierte Wertpapiere. SYZYGY schließt auch hier keine direkt zuordenbaren Kurssicherungsgeschäfte ab, weil die Risiken für die Ertragslage der SYZYGYGAG aus den Fremdwährungsposten aufgrund deren Umfangs als gering eingestuft werden. Hierbei dürften die Auswirkungen des bevorstehenden Brexits im aktuellen Kurs eingepreist sein.

Das Risiko durch Währungsschwankungen wird insgesamt als gering eingestuft.

Steuerrisiken

SYZYGY ist als Dienstleister im Bereich Online Marketing tätig und platziert in diesem Zusammenhang Werbemaßnahmen auf Webseiten bei ausländischen Portalbetreibern. Von Teilen der Finanzverwaltung wird seit Kurzem die Auffassung vertreten, dass Dienstleister wie SYZYGY zum Einbehalt und zur Abführung von Quellensteuern zu Lasten des Steuerausländers (beschränkt steuerpflichtig) verpflichtet seien. Gemäß gewichtiger Literaturmeinung und anderer Teile der Finanzverwaltung soll dies in der Regel jedoch nicht der Fall sein. Entsprechend wurde in der bisherigen Geschäftspraxis (sowohl bei SYZYGY als auch bei uns bekannten Wettbewerbern) bisher keine Quellensteuer einbehalten. Im Rahmen vergangener steuerlicher Außenprüfungen bei SYZYGY wurde dies seitens der Betriebsprüfung nicht beanstandet. Allerdings steht eine bundesweit abgestimmte Stellungnahme der Finanzverwaltung noch aus. Insofern besteht ein Risiko, dass SYZYGY zum Einbehalt von Quellensteuern verpflichtet gewesen sein könnte und für nicht abgeführte Quellensteuern in wesentlichem Umfang in Haftung genommen werden könnte. Das Risiko wird als gering eingestuft.

Brexit-Risiken

Durch den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union entstehen Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren Entwicklung der britischen Wirtschaft, aber auch der gesamten europäischen Wirtschaft. Da die Verhandlungen über den Austritt noch nicht abgeschlossen wurden, sind die konkreten Auswirkungen derzeit nicht absehbar. Daher sind außer der bestehenden Unsicherheit noch keine genauen Prognosen möglich. Der britische Markt ist jedoch für die SYZYGY Gruppe ein wichtiger Markt. Das Risiko wird als gering eingestuft.

Personelle Risiken

Die Leistungsfähigkeit des Konzerns beruht im Dienstleistungsgeschäft maßgeblich auf der Leistungsfähigkeit seiner Mitarbeiter. Einzelnen Personen kommt hierbei aufgrund ihrer hohen Qualifikation eine große Bedeutung zu. Sollte es nicht gelingen, diese Mitarbeiter im Unternehmen zu halten bzw. fortlaufend neue und hoch qualifizierte Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden, kann der Erfolg von SYZYGY darunter leiden. Das Risiko wird als gering eingestuft.

Risiken aus Akquisitionen

Unternehmensakquisitionen waren und sind ein Teil der Wachstumspolitik von SYZYGY. Der wirtschaftliche Erfolg von Übernahmen ist davon abhängig, wie gut die erworbene Unternehmung in die bestehende Struktur eingegliedert werden kann und wie es gelingt, die angestrebten Synergieeffekte tatsächlich zu erzielen. Sollten die Bemühungen einer erfolgreichen Integration misslingen, so kann sich der Wert des übernommenen Unternehmens deutlich verringern. Dies könnte einen außerordentlichen Abschreibungsbedarf auf Beteiligungsbuchwerte bzw. die Geschäfts- oder Firmenwerte nach sich ziehen. Das Risiko wird als gering eingestuft.

5.2 Chancen

Die Grenzen zwischen digitalem und klassischem Marketing sind heute fließend. Wir erleben eine Zeit, in der man immer weniger von klassischen Medien oder klassischer Kommunikation spricht. Es gibt kaum einen Service, kaum einen Kommunikationskanal, kaum ein Produkt, das nicht digital gesteuert, gestützt oder gemanagt wird. Längst hat die aggregierte Nutzung digitaler Medien klassische Medien überholt. Ein Alltag ohne Smartphone, Computer, Onlineshops oder das Internet im Allgemeinen ist kaum noch vorstellbar. Autos sprechen, Navigation ist intuitiv und das Internet steht dank Amazon Alexa auf Millionen Küchentischen, steuert ganze Haushalte, Einkäufe und Musik. Influencer erreichen in Social Media mehr Menschen als Fernsehsender dies bei Liveübertragungen schaffen, und der deutsche Onlinehandel setzt mittlerweile mehr als EUR 70 Mrd. im Jahr um. Wir gehen nicht mehr online, wir sind online.

Für Kunden und Marken bedeutet dies vor allem eine immer komplexere und schwieriger zu navigierende Klaviatur an Maßnahmen und Möglichkeiten. Menschen sind zunehmend digitalem Informationsüberfluss ausgeliefert, die Aufmerksamkeitsspanne nimmt kontinuierlich ab - Loyalität und Markentreue sinken. Als Marketer wird es immer wichtiger, das Richtige zu tun, den richtigen Ton zu finden, die richtigen Informationen zu liefern, einen Mehrwert zu schaffen. All das genau dann, wenn es gebraucht oder gewünscht ist, in einer Form die individuell passt und die Nutzeransprüche übertrifft.

SYZYGY beschäftigt sich seit fast 25 Jahren mit diesen Aufgabenstellungen. SYZYGY ist mit dem Markt gewachsen, kennt seine Bedürfnisse und Anforderungen sehr gut. Die Gruppe gehört zu den führenden Digital-Dienstleistern in Deutschland und Großbritannien und arbeitet seit Jahrzehnten erfolgreich für große internationale Marken. Mit erstklassiger Strategiearbeit, die stets die Basis für erfolgreiches Arbeiten ist, helfen wir Marketingentscheidern die richtigen Fragen zu stellen, Aufgaben zu definieren und Lösungen zu erarbeiten. Auf dieser Basis kann SYZYGY dank hoher technologischer Kompetenz und erstklassiger Kreation digitale Produkte entwickeln, die Firmen erfolgreich machen und Konsumenten begeistern. SYZYGY ist führend in der Aktivierung von Kampagnen und digitalen Produkten.

Damit kann SYZYGY ihre Kunden ganzheitlich und umfassend betreuen und Marketingentscheidern als erfahrener Partner von der Strategie über das Produkt bis zur Aktivierung zur Seite stehen.

6. Internes Kontrollsystem

Die verwendeten Risikofrüherkennungssysteme basieren auf dem monatlichen Berichtswesen, das neben einem Finanzreporting (Budget, aktualisierter Forecast und Ist-Zahlen) die Neugeschäftsaktivitäten und die qualitative Entwicklung der Gesellschaften umfasst. In das Finanzreporting ist ein Risikomanagement-System integriert, das quartalsweise wiederkehrend die Risikoidentifikation, Risikokommunikation und -überwachung operativer Risiken sicherstellt. Die Aggregation und Steuerung der Risiken erfolgt dann auf Ebene der SYZYGY AG bzw. wird von der SYZYGY AG initiiert. Das interne Kontrollsystem wird bei Finanztransaktionen durch Genehmigungsprozesse ergänzt (Vier-Augen-Prinzip) sowie durch Funktionstrennung und Zugriffsregelungen im IT-System unterstützt.

Der Quartalsbericht der SYZYGY Gruppe unterliegt jeweils nach Aufstellung der Durchsicht und Genehmigung durch den Aufsichtsrat der SYZYGY AG.

Rechnungslegungsbezogenes internes Kontrollsystem

Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem umfasst Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen, um die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sicherzustellen. Hierbei sind der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der SYZYGY Gruppe nach IFRS, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, sowie den ergänzenden Angaben nach § 315e Abs. 1 HGB, aufzustellen.

Die Zentralabteilung Finanzen der SYZYGY AG steuert die Prozesse zur Erstellung der Einzelabschlüsse und des Konzernabschlusses sowie zur Aufstellung des Lageberichts der SYZYGY AG und des Konzernlageberichts für den SYZYGY Konzern. Rechnungslegungsstandards und andere Verlautbarungen werden kontinuierlich auf ihre Auswirkungen auf die Rechnungslegung der SYZYGY Gruppe analysiert. Durch ein konzernweites Jahresabschluss-Reporting und einen konzernweit gültigen Finanzkalender wird ein zeitnaher und standardisierter Rechnungslegungsprozess verfolgt.

Gemäß § 289 Abs. 4EHGB / 315 Abs. 4 HGB werden die Rechnungslegungsanforderungen durch die SYZYGY AG in den Tochtergesellschaften u. a. dadurch umgesetzt, dass in der SYZYGY Gruppe weitgehend ein einheitliches Buchhaltungssystem mit einem einheitlichen Kontenrahmen verwendet wird. Alle Gesellschaften unterliegen einmal im Quartal einem Review durch die Zentralabteilung Finanzen der SYZYGY AG. Hierbei werden die Einhaltung der Rechnungslegungsvorschriften sowie die Prozesse zur Datenaufbereitung analysiert, überprüft und sichergestellt.

Ferner werden die Mitarbeiter in den Finanzbereichen in regelmäßigen internen wie auch externen Schulungen immer auf den aktuellen Stand der gesetzlichen Anforderungen gebracht.

7. Vergütungsbericht

7.1 Vergütungssystem für den Vorstand

Das Vergütungssystem des Vorstands wird vom Aufsichtsrat der SYZYGY AG festgelegt. Die Gesamtvergütung setzt sich ausfolgenden Komponenten zusammen:

erfolgsunabhängige Vergütung
erfolgsbezogene Vergütung
sonstige Leistungen.

Die erfolgsunabhängige Vergütung wird monatlich als Grundgehalt ausgezahlt.

Die erfolgsbezogene Vergütung enthält zwei Komponenten:

a) Eine kurzfristige Erfolgsbeteiligung, die sich an Jahreszielen - sowohl Finanz- als auch qualitative Ziele - des Geschäftsjahres orientiert, und nach Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses zur Auszahlung kommt.

b) Ferner wurden dem Vorstand langfristige variable Vergütungsbestandteile gewährt, die sich an der Entwicklung des Aktienkurses orientieren. Diese aktienkursorientierten Tantiemevereinbarungen sehen vor, dass nach zwei Jahren bis zu 40 Prozent, und nach drei Jahren weitere 60 Prozent der zugeteilten Optionen oder Phantom Stocks ausgeübt werden können. Beide langfristigen Programme sehen dabei vor, dass die Differenz zwischen einem Basiskurs bei Ausgabe der Optionen oder Phantom Stocks, und dem Aktienkurs bei Ausübung der Optionen oder Phantom Stocks zur Auszahlung kommt.

Sonstige Leistungen erhalten die Vorstandsmitglieder in Form von Beitragszahlungen zur Renten-, Kranken- und Unfallversicherung sowie der privaten Nutzung eines Dienstwagens bzw. einer Car Allowance.

Die Vergütung des Vorstands wird gem. § 4.2.5 des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 7. Februar 20170tabellarisch in Form der gewährten Vergütungen wie folgt dargestellt:

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Gewährte Zuwendungen Lars Lehne, CEO
2018

TEUR
2017

TEUR
2018 Minimum

TEUR
2018 Maximum

TEUR
--- --- --- --- ---
Festvergütung 300 300 300 300
Nebenleistungen 14 14 14 14
Summe 314 314 314 314
Einjährige variable Vergütung 99 99 0 99
Mehrjährige variable Vergütung
Phantom Stock Programm 0 0 0 0
Summe 99 99 0 99
Versorgungsaufwand 21 21 21 21
Gesamtvergütung 434 434 335 434

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Gewährte Zuwendungen Andrew P. Stevens, COO (Vorstand bis 31.12.2017)
2018

TEUR
2017

TEUR
2018 Minimum

TEUR
2018 Maximum

TEUR
--- --- --- --- ---
Festvergütung 0 251 0 0
Nebenleistungen 0 15 0 0
Summe 0 266 0 0
Einjährige variable Vergütung 0 38 0 0
Mehrjährige variable Vergütung
Phantom Stock Programm 0 0 0 0
Summe 0 38 0 0
Versorgungsaufwand 0 13 0 0
Gesamtvergütung 0 317 0 0

Mit Andrew P. Stevens wurde am 4. Dezember 2017 ein Aufhebungsvertrag geschlossen und er wurde ab dem 1. Dezember 2017 bis zu seinem Ausscheiden zum 30. Juni 2018 von seiner Tätigkeit bei der SYZYGY AG freigestellt. Seine Gehaltsansprüche während der Freistellungsphase wurden bereits zum 31. Dezember 2017 in voller Höhe (TEUR 144) aufwandswirksam zurückgestellt. Aus dem Vorstand schied er zum 31. Dezember 2017 aus. Im Geschäftsjahr 2018 floss Andrew P. Stevens eine Gesamtvergütung von TEUR 213 zu, die sich auf ein Grundgehalt von TEUR 124, Nebenleistungen von TEUR 7, Versorgungsaufwand von TEUR 6 sowie ein variables Gehalt von TEUR 76 aufteilt.

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Gewährte Zuwendungen Erwin Greiner, CFO
2018

TEUR
2017

TEUR
2018 Minimum

TEUR
2018 Maximum

TEUR
--- --- --- --- ---
Festvergütung 180 180 180 180
Nebenleistungen 12 12 12 12
Summe 192 192 192 192
Einjährige variable Vergütung 54 54 0 54
Mehrjährige variable Vergütung
Phantom Stock Programm 124 0 0 702
Summe 178 54 0 756
Versorgungsaufwand 16 16 16 16
Gesamtvergütung 386 262 208 964

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Gewährte Zuwendungen Frank Ladner, CTO
2018

TEUR
2017

TEUR
2018 Minimum

TEUR
2018 Maximum

TEUR
--- --- --- --- ---
Festvergütung 200 0 200 200
Nebenleistungen 12 0 12 12
Summe 212 0 212 212
Einjährige variable Vergütung 60 0 0 60
Mehrjährige variable Vergütung
Phantom Stock Programm 85 0 0 483
Summe 145 0 0 543
Versorgungsaufwand 16 0 16 16
Gesamtvergütung 373 0 228 771

Ferner wird gemäß § 4.2.5 des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 7. Februar 20170die Vergütung des Vorstands tabellarisch in Form der geflossenen Vergütungen dargestellt. Die gezahlten Vergütungen enthalten hierbei bei den mehrjährigen variablen Vergütungsbestandteilen Zahlungen, die über mehrere Jahre kumuliert erzielt wurden.

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Zufluss Lars Lehne, CEO Andrew P. Stevens, COO bis 31.12.2017 Erwin Greiner, CFO
2018

TEUR
2017

TEUR
2018

TEUR
2017

TEUR
2018

TEUR
2017

TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Festvergütung 300 300 0 251 180 180
Nebenleistungen 14 14 0 15 12 12
Summe 314 314 0 266 192 192
Einjährige variable Vergütung 39 74 0 19 36 34
Mehrjährige variable Vergütung
Phantom Stock Programm 0 0 0 112 0 76
Optionsprogramm 2012 0 0 0 0 0 79
Summe 39 74 0 131 36 189
Versorgungsaufwand 21 21 0 13 16 16
Gesamtvergütung 374 409 0 410 244 397

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Zufluss Frank Ladner, CTO
2018

TEUR
2017

TEUR
--- --- ---
Festvergütung 200 0
Nebenleistungen 12 0
Summe 212 0
Einjährige variable Vergütung 27 0
Mehrjährige variable Vergütung
Phantom Stock Programm 0 0
Optionsprogramm 2012 0 0
Summe 27 0
Versorgungsaufwand 16 0
Gesamtvergütung 255 0

7.2 Zusagen bei Tätigkeitsbeendigung

Dem Vorstand der SYZYGY AG ist keine Altersversorgung zugesagt worden. Bei vorzeitiger Beendigung des Arbeitsvertrages wird eine Abfindung im Rahmen der rechtlichen Verpflichtungen gezahlt, und zwar in Höhe des noch ausstehenden, angemessenen Zielgehalts für die Restlaufzeit des Vertrags.

Die Vorstandsverträge sehen grundsätzlich ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot von 12 Monaten vor. Das Vorstandsmitglied erhält hierfür eine Entschädigung in Höhe von 50 Prozent seiner zuletzt bezogenen durchschnittlichen vertragsgemäßen Vergütungen der letzten 24 Monate.

7.3 Vergütungssystem für den Aufsichtsrat

Die Vergütung des Aufsichtsrates der SYZYGYGAG ist in § 6 (8) der Satzung der SYZYGY AG geregelt und geht auf einen Beschluss der Hauptversammlung vom 6. Juni 2014Ekurück. Jedes Mitglied des Aufsichtsrates erhält neben dem Ersatz seiner Auslagen eine Vergütung, die aus einem festen und einem variablen Vergütungsbestandteil besteht. Die feste Vergütung beträgt EUR 20.000Epro Jahr. Die Vergütung erhöht sich um einen variablen Vergütungsbestandteil in Höhe von EUR 5.000, wenn der Börsenpreis der Gesellschaft in dem betreffenden Geschäftsjahr um mindestens 20 Prozent gestiegen ist.

Die für den Vergleich maßgeblichen Börsenpreise werden ermittelt aus dem Mittelwert der Schlusskurse für die Aktie im Xetra-Handelssystem an der Frankfurter Wertpapierbörse während der ersten fünf Börsentage eines Geschäftsjahres sowie während der ersten fünf Börsentage des Folgegeschäftsjahres. Aufsichtsratsmitglieder, die nicht während des gesamten Geschäftsjahres im Amt waren, erhalten eine zeitanteilige Vergütung.

Eine individualisierte Darstellung der Aufsichtsratsbezüge für das Geschäftsjahr 2018Efindet sich im Anhang.

8. Übernahmerelevante Angaben gem. § 289a HGB mit Erläuterungen

Das Grundkapital der SYZYGY AG beträgt EUR 13.500.026 und ist eingeteilt in 13.500.026 nennwertlose Stammaktien, die auf den Inhaber lauten. Unterschiedliche Aktiengattungen wurden nicht gebildet.
Die SYZYGY Aktien sind nicht vinkuliert. Der SYZYGY AG sind keine Beschränkungen in Bezug auf die Ausübung der Stimmrechte oder in Bezug auf die Übertragung von SYZYGY Aktien bekannt.
Die SYZYGY AG hält zum Bilanzstichtag 73.528 eigene Aktien, aus denen der Gesellschaft keine Stimmrechte oder andere Rechte zustehen.
Die WPP-Gruppe hält nach wie vor die Mehrheit der Anteile ist und zum Stichtag mit 50,33 Prozent SYZYGY AG beteiligt.
Keine der ausgegebenen Aktien der SYZYGY AG sind mit Sonderrechten ausgestattet.
Eine Stimmrechtskontrolle für am Kapital beteiligte Arbeitnehmer wird von der SYZYGY AG nicht vorgenommen.
Die Voraussetzungen für die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern richten sich nach § 84 AktG. Die Satzung der SYZYGY AG sieht darüber hinaus vor, dass der Vorstand aus mindestens zwei Personen besteht. Änderungen der Satzung obliegen nach § 119 AktG der Hauptversammlung. Darüber hinaus ist der Aufsichtsrat gemäß der Satzung i. V. m. § 179 AktG befugt, Änderungen der Satzung zu beschließen, die nur die Fassung betreffen.
Durch Hauptversammlungsbeschluss vom 29. Mai 2009 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der SYZYGY AG mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 28. Mai 20140durch Ausgabe von insgesamt 1.200.000 Optionsrechten auf jeweils eine nennwertlose Stückaktie der SYZYGY AG bedingt um EUR 1.200.000 zu erhöhen (bedingtes Kapital 2009). Das bedingte Kapital 2009^wurde mit Hauptversammlungsbeschluss vom 6. Juni 2014 um EUR 900.000 auf EUR 300.000 reduziert.
Durch Hauptversammlungsbeschluss vom 6. Juni 2014 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der SYZYGY AG mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 5. Juni 20190durch Ausgabe von insgesamt 900.000 Optionsrechten auf jeweils eine nennwertlose Stückaktie der SYZYGY AG bedingt um EUR 900.000 zu erhöhen (bedingtes Kapital 2014).
Gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 29. Mai 2015 ist der Vorstand berechtigt, innerhalb von 5 Jahren eigene Aktien bis zu einem Gesamtbestand von insgesamt 10 Prozent des Grundkapitals über die Börse oder über ein an alle Aktionäre gerichtetes öffentliches Kaufangebot zurückzukaufen.
Durch Hauptversammlungsbeschluss vom 8. Juli 2016 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 8. Juli 2021 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautende Stückaktien einmal oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens EUR 6.000.000,00 gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2016). Im Geschäftsjahr 2017 wurden zwei Kapitalerhöhungen im Umfang von EUR 671.576 durchgeführt. Das noch ausstehende genehmigte Kapital zum 31. Dezember 2018 beträgt daher EUR 5.328.424.
Wesentliche Vereinbarungen der SYZYGY AG, die unter der Bedingung des Kontrollwechsels stehen, sind nicht vorhanden.
Für den Fall eines Übernahmeangebotes sind mit Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern keine Entschädigungsvereinbarungen getroffen worden. Allerdings können Inhaber von Aktienoptionen oder Phantom Stocks innerhalb von 6 Wochen nach Beendigung des Übernahmeangebots ihre Optionen oder Phantom Stocks zu dem dann bestehenden inneren Wert oder einem Mindestpreis von EUR01,- je Option ausüben.

9. Erklärung des Vorstands zu § 312 AktG

Die WPP plc hält seit November 2015 die Mehrheit der Anteile an der SYZYGY AG und ist daher herrschendes Unternehmen i. S. v. § 17 Abs. 2 AktG. SYZYGY ist daher zur Erstellung eines Abhängigkeitsberichts gemäß § 312 AktG verpflichtet. Die SYZYGY AG hat bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Es sind keine Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden oder eines mit ihm verbundenen Unternehmens getroffen oder unterlassen worden.

10. Erklärung zur Unternehmensführung gem. § 289f HGB

Vorstand und Aufsichtsrat haben am 29. Oktober 2018E)eine aktualisierte Erklärung zum Corporate Governance Kodex abgegeben und veröffentlicht. Ferner wird im Rahmen der Erklärung zur Unternehmensführung die Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat beschrieben.

Beide Erklärungen können auf unserer Unternehmenswebsite im Bereich "Corporate Governance" eingesehen werden, die über https://www.syzygy.net/germany/de/investor-relations/corporate-governance/2018 erreichbar ist.

Bad Homburg v. d. Höhe, den 29. März 2019

SYZYGY AG

Der Vorstand

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Syzygy AG, Bad Homburg v. d. Höhe

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Syzygy AG, Bad Homburg v. d. Höhe - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Syzygy AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Die unter "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der unter "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Lageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

BESONDERS WICHTIGE PRÜFUNGSSACH-VERHALTE IN DER PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzes und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

Wir haben folgenden Sachverhalt als besonders wichtigen Prüfungssachverhalt identifiziert:

Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen

BEWERTUNG DER ANTEILE AN VERBUNDENEN UNTERNEHMEN

Sachverhalt

Im Jahresabschluss der Syzygy AG werden unter dem Bilanzposten "Finanzanlagen" Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 50,0 Mio. (72 % der Bilanzsumme) ausgewiesen. Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. bei Vorliegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert. Grundlage der Bewertung sind die Barwerte der künftigen Zahlungsmittelüberschüsse, die sich aus der von den gesetzlichen Vertretern erstellten und vom Aufsichtsrat genehmigten Unternehmensplanung für das auf den Bilanzstichtag folgende Geschäftsjahr und deren Fortschreibung über die nächsten Geschäftsjahre ergeben. Hierbei werden auch Erwartungen über die zukünftige branchenspezifische Marktentwicklung sowie länderspezifische Annahmen berücksichtigt. Die beizulegenden Werte der Anteile an verbundenen Unternehmen werden mittels Discounted-Cashflow-Modellen ermittelt. Die Diskontierung erfolgt zu den gewichteten Kapitalkosten der jeweiligen Finanzanlage.

Das Ergebnis dieser Bewertungen ist in hohem Maße von der Einschätzung der künftigen Zahlungsmittelzuflüsse durch die gesetzlichen Vertreter sowie von den jeweils verwendeten Diskontierungszinssätzen abhängig. Die Bewertung ist daher mit wesentlichen Unsicherheiten behaftet. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der hohen Komplexität des Verfahrens war die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen im Rahmen unserer Prüfung ein besonders wichtiger Prüfungssachverhalt.

Die Angaben der Syzygy AG zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen sind im Abschnitt B. (1) auf den Seiten 7 und 8 des Jahresabschlusses enthalten.

Prüferische Reaktion

Im Rahmen unserer Prüfung haben wir die Angemessenheit der wesentlichen Annahmen und ermessensbehafteten Parameter sowie der Berechnungsmethode für die jeweiligen beizulegenden Zeitwerte unter Einbeziehung unserer Bewertungsspezialisten beurteilt. Dafür haben wir zunächst ein Verständnis der Planungssystematik und des Planungsprozesses sowie der wesentlichen von den gesetzlichen Vertretern in der Planung getroffenen Annahmen erlangt. Die Prognose der zukünftigen Zahlungsmittelüberschüsse im Detailplanungszeitraum haben wir mit der von den gesetzlichen Vertretern erstellten und vom Aufsichtsrat genehmigten Unternehmensplanung abgestimmt und uns anhand einer Analyse von Plan-Ist-Abweichungen in der Vergangenheit von der Planungstreue der Gesellschaft überzeugt. Ferner haben wir die der Planung zugrunde liegenden Annahmen und die bei der Prognose unterstellten Wachstumsraten durch Abgleich mit vergangenen Entwicklungen und unter Berücksichtigung der aktuellen branchenspezifischen Markterwartungen sowie der unternehmensspezifischen Situation nachvollzogen.

Darüber hinaus haben wir uns intensiv mit den gewichteten Kapitalkosten beschäftigt und deren Ableitung kritisch hinterfragt. Hinsichtlich der Auswirkungen möglicher Veränderungen der Kapitalkosten und der unterstellten Wachstumsraten haben wir Sensitivitätsanalysen durchgeführt.

SONSTIGE INFORMATIONEN

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen:

den in Abschnitt 10. des Lageberichts enthaltenen Verweis auf die gesondert veröffentlichte Erklärung zur Unternehmensführung.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder
anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER UND DES AUFSICHTSRATS FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.

Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

ÜBRIGE ANGABEN GEMÄSS ARTIKEL 10 EU-APRVO

Wir wurden von der Hauptversammlung am 15. Juni 2018 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 8. November 2018 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2004 als Abschlussprüfer der Syzygy AG tätig.

Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.

VERANTWORTLICHER WIRTSCHAFTSPRÜFER

Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Herr Alexander Gebhardt.

Frankfurt am Main, 29. März 2019

**BDO AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

gez. Dr. Rosien, Wirtschaftsprüfer

gez. Gebhardt, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2018

der SYZYGY AG

Sehr geehrte Aktionäre,

der Aufsichtsrat hat die Arbeit des Vorstands im vergangenen Geschäftsjahr kontinuierlich überwacht und beratend begleitet. Maßgeblich für die Kontrolle waren Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit des Vorstandshandelns. Der Vorstand berichtete dem Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend schriftlich oder mündlich über aktuelle Entwicklungen sowie über die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Konzerns und der Tochtergesellschaften. Bei Entscheidungen, die für die SYZYGY Gruppe von wesentlicher Bedeutung waren, wurde der Aufsichtsrat stets einbezogen.

Der Vorstand ist seinen Informationspflichten vollständig nachgekommen. Die Berichte des Vorstands wurden hinsichtlich ihrer Gegenstände als auch ihres Umfangs den gesetzlichen Anforderungen und den Informationsbedürfnissen des Aufsichtsrates vollumfänglich gerecht. Darüber hinaus ließ sich der Aufsichtsrat ergänzende Informationen und Auskünfte erteilen. Der Aufsichtsrat hat die ihm erteilten Auskünfte und Berichte kritisch gewürdigt und auf Plausibilität geprüft.

Sitzungen und Teilnahme des Aufsichtsrates

Im Geschäftsjahr 2018 fanden im Beisein des Vorstands insgesamt sieben ordentliche Aufsichtsratssitzungen statt: am 1. Februar, am 27. März, am 19. April, am 14. Juni, am 20. Juli, am 29. Oktober und am 14. Dezember 2018. Ferner kamen Aufsichtsrat und Vorstand zu einer außerordentlichen Sitzung am 27. September 2018 zusammen.

Im Rahmen der Sitzungen, bei denen alle Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder entweder persönlich anwesend oder telefonisch zugeschaltet waren, wurden alle wichtigen Vorkommnisse besprochen und die erforderlichen Entscheidungen getroffen.

Besondere Themenschwerpunkte, die in den einzelnen Sitzungen behandelt wurden, sind im Folgenden aufgeführt:

Der Fokus der Sitzung vom 1. Februar 2018 lag auf der Besprechung der vorläufigen Jahreszahlen 2018. Ferner wurde die Finanzlage der Gesellschaft erörtert. Abschließend beschlossen Vorstand und Aufsichtsrat, der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von EUR 0,39 vorzuschlagen.

In der Sitzung vom 27. März 2018 wurde Herr Wilfried Beeck als Vorsitzender des Aufsichtsrates gewählt und Herr Rupert Day zu seinem Stellvertreter ernannt. Des Weiteren fand die Bilanzsitzung unter Anwesenheit der Abschlussprüfer statt. Nach kritischer Prüfung sämtlicher Vorlagen ließ sich der Aufsichtsrat die Abschlussunterlagen für das Geschäftsjahr 2017 detailliert von den Mitgliedern des Vorstands erläutern. Die Abschlussprüfer legten die Schwerpunkte und Ergebnisse ihrer Prüfungen dar. Fragen beantworteten der Vorstand und die Abschlussprüfer zur vollsten Zufriedenheit. Der Aufsichtsrat konnte sich so von der Ordnungsmäßigkeit der Prüfungen und Prüfungsberichte überzeugen. Im Anschluss an die Ausführungen wurden der Jahresabschluss und der Konzernabschluss gebilligt und festgestellt.

In der Aufsichtsratssitzung vom 19. April 2018 informierte der Vorstand den Aufsichtsrat ausführlich über die aktuelle Geschäftsentwicklung. In diesem Rahmen wurden die Zahlen für das erste Quartal 2018 erörtert und anschließend genehmigt. Des Weiteren wurde in der Sitzung die Tagesordnung für die Hauptversammlung am 15. Juni 2018 verabschiedet. Zudem sollten international und national die Möglichkeit von strategischen Partnerschaften innerhalb des WPP Netzwerks analysiert werden.

Im Rahmen der Sitzung vom 14. Juni 2018 informierte der Vorstand den Aufsichtsrat zum aktuellen Geschäftsverlauf und gab einen Ausblick auf das weitere Geschäftsjahr. Des Weiteren informierte er über den Stand von M&A Aktivitäten. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten das Talentförderprogramm "SYZYGY Bootcamp" sowie die Ende Juni 2018 geplante Kundenveranstaltung "Hans & Marie".

Gegenstand der ordentlichen Sitzung am 20. Juli 2018 waren die Erörterung und Genehmigung der Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2018. Der Vorstand stellte den Ausblick auf restliche Geschäftsjahr ausführlich dar. Ferner informierte er über den Status der Gespräche bezüglich strategischen Partnerschaften innerhalb des WPP Netzwerks.

In einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung vom 27. September 2018 beschloss der Aufsichtsrat, den Vorstandsvertrag von Lars Lehne als Vorstandsvorsitzenden um ein Jahr bis zum 31. März 2020 zu verlängern.

In der ordentlichen Aufsichtsratssitzung vom 29. Oktober 2018 wurden zunächst die 9-Monats-Zahlen erörtert und genehmigt. In diesem Zusammenhang gab der Vorstand erneut einen aktuellen Ausblick auf das verbleibende Jahr. Zudem informierte er über den Stand von M&A Aktivitäten.

Ferner haben die Mitglieder des Aufsichtsrats sich mit der Anwendung des Deutschen Corporate Governance Kodex beschäftigt. Vorstand und Aufsichtsrat gaben eine aktualisierte Entsprechenserklärung nach § 161 AktG ab, die auf der Internetseite der Gesellschaft zur Verfügung steht.

Die letzte Sitzung des Jahres fand am 14. Dezember 2018 statt und befasste sich mit dem aktuellen Geschäftsverlauf und dem Ausblick für das Jahr 2019. Der Vorstand hat das Budget der SYZYGY Gesellschaften präsentiert und mit dem Aufsichtsrat diskutiert. Die Verabschiedung des Budgets 2019 wurde auf die nächste Sitzung in 2019 verlegt. Ferner informierte er über den aktuellen Status von M&A Aktivitäten.

Die erste Aufsichtsratssitzung im laufenden Geschäftsjahr 2019 fand am 14. Januar 2019 statt. Hier wurden die vorläufigen Geschäftszahlen 2018 präsentiert und die Finanzlage der Gesellschaft erörtert. Nach ausführlicher Diskussion und anschließender Genehmigung der vorläufigen Zahlen wurde beschlossen, der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von EUR 0,40 vorzuschlagen. Ferner wurde das Budget 2019 erörtert und vom Aufsichtsrat genehmigt.

Zwischen diesen Terminen standen Vorstand und Aufsichtsrat im kontinuierlichen Dialog. Insbesondere hat der Vorstand regelmäßig über die Geschäftsentwicklung sowie weitere wichtige Ereignisse schriftlich berichtet.

Besetzung des Aufsichtsrats und Ausschüsse

Der Aufsichtsrat der SYZYGY AG bestand seit dem 22. März 2018 aus den Herren Wilfried Beeck, Rupert Day und Andrew Payne und besteht aus einer angemessenen Zahl unabhängiger Mitglieder.

Aufgrund des unerwarteten Todes von Ralf Hering im Februar 2018 haben Vorstand und Aufsichtsrat dem Amtsgericht Bad Homburg Herrn Andrew Payne als Kandidaten bis zur Hauptversammlung am 15. Juni 2018 vorgeschlagen. Das Amtsgericht Bad Homburg hatte dem Vorschlag am 22. März 2018 stattgegeben. Herr Andrew Payne wurde in der Hauptversammlung am 15. Juni 2018 in den Aufsichtsrat der Gesellschaft gewählt.

Die Amtsperiode aller Aufsichtsratsmitglieder umfasst die Zeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2018 beschließt.

Der Aufsichtsrat hat aufgrund seiner Größe auch im Berichtsjahr auf die Bildung von Ausschüssen verzichtet. Herr Wilfried Beeck, der als Finanzexperte über umfassende Kenntnisse in der Rechnungslegung und internen Kontrollverfahren verfügt, begleitete die Themen Jahresabschluss, Prüfung und die Wahl des Wirtschaftsprüfers besonders intensiv.

Die Hauptversammlung erteilte den Aufsichtsrats- und Vorstandsmitgliedern am 15. Juni 2018 die Entlastung für das Geschäftsjahr 2017.

Besetzung des Vorstands

Der Vorstand der SYZYGY AG bestand bis zum 31. Dezember 2018 aus den Herren Lars Lehne, in der Funktion als Vorstandsvorsitzenden, Erwin Greiner als Finanzvorstand und Frank Ladner als Technikvorstand.

Corporate Governance

Am 29. Oktober 2018 veröffentlichte der Aufsichtsrat gemeinsam mit dem Vorstand die Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) gemäß § 161 AktG als Teil der umfassenderen Erklärung zur Unternehmensführung. Die Corporate Governance Erklärung basiert auf dem Kodex in der zu diesem Zeitpunkt gültigen Fassung vom 7. Februar 2017.

Die SYZYGY AG entspricht mit wenigen Ausnahmen den im DCGK formulierten Prinzipien. Die Ausnahmen werden in der entsprechenden Erklärung dargelegt und begründet.

Der Vergütungsbericht, der die Höhe und die Struktur der Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrates offenlegt, ist gemäß dem DCGK im Lagebericht oder im Konzernanhang anhand der dem Kodex angehängten Mustertabellen abzugeben. Einzelheiten zur Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrates finden sich im Konzernlagebericht des Geschäftsberichts 2018.

Jahres- und Konzernabschlussprüfung, Verwendung des Bilanzgewinns

Die Hauptversammlung hat am 15. Juni 2018 auf Vorschlag des Aufsichtsrates die BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, als Jahresabschluss- und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2018 bestellt. Der Aufsichtsrat hat keine Umstände festgestellt, die eine Befangenheit des Wirtschaftsprüfers begründet hätten. Der Wirtschaftsprüfer selbst hat eine Unabhängigkeitserklärung abgegeben. Neben den Abschlussprüfungen sind keine prüfungsnahen Dienstleistungen von der BDO AG erbracht worden.

Die BDO AG hat im Auftrag des Aufsichtsrates den Jahresabschluss und Lagebericht, den Konzernabschluss sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2018 geprüft und jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB, der Konzernabschluss nach den Regeln der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Die vollständigen Abschlussunterlagen, die Prüfungsberichte und der Vorschlag des Vorstands zur Gewinnverwendung wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor der Beschlussfassung zugeleitet. Ferner informierte der Abschlussprüfer den Aufsichtsrat über die Prüfung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagements, bei der keine Schwächen festgestellt wurden. Nach kritischer Prüfung sämtlicher Vorlagen ließ sich der Aufsichtsrat im Rahmen seiner Sitzung vom 29. März 2019 die Abschlussunterlagen für das Geschäftsjahr 2018 ausführlich von den Mitgliedern des Vorstands erörtern. Die ebenfalls anwesenden Abschlussprüfer legten die Schwerpunkte und Ergebnisse ihrer Prüfungen dar. Fragen wurden vom Vorstand und von den Abschlussprüfern zur vollsten Zufriedenheit beantwortet.

Der Aufsichtsrat konnte sich so von der Ordnungsmäßigkeit der Prüfungen und Prüfungsberichte überzeugen.

Auf Basis der eigenen Prüfungen und unter Berücksichtigung der Prüfungsberichte sah der Aufsichtsrat keinen Grund zu Beanstandungen. Der Aufsichtsrat hat daher den Jahresabschluss und Lagebericht der SYZYGY AG und den Konzernabschluss sowie den Konzernlagebericht gebilligt und festgestellt. Darüber hinaus stimmte der Aufsichtsrat dem Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns zu.

Nachhaltigkeitsberichterstattung

Um die Ausrichtung der SYZYGY Gruppe auf Nachhaltigkeit zu dokumentieren, hat sich SYZYGY dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) verpflichtet. Für die Berichtsjahre 2016 und 2017 wurde bereits eine nichtfinanzielle Erklärung mit der Entsprechenserklärung des DNK abgegeben, die formell geprüft und durch den DNK mit dem DNK-Anwender-Signet versehen wurde. Die Entsprechenserklärungen sind auf der Investor Relations Webseite unter ir.SYZYGY.de abrufbar.

Für das Berichtsjahr 2018 wird SYZYGY erneut eine Entsprechenserklärung abgeben, um das Nachhaltigkeitsengagement der SYZYGY Gruppe transparent und vergleichbar für Kunden, Mitarbeiter und weitere Interessenten darzustellen.

Dank

Der Aufsichtsrat spricht den Mitgliedern des Vorstands ebenso wie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der SYZYGY Gruppe seinen Dank für ihr Engagement aus. Wir freuen uns auf die weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschen für das laufende Geschäftsjahr viel Erfolg.

Bad Homburg, den 29. März 2019

Der Aufsichtsrat

Wilfried Beeck, Vorsitzender des Aufsichtsrates

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