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Syzygy AG

Annual / Quarterly Financial Statement May 23, 2018

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Annual / Quarterly Financial Statement

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Syzygy AG

Bad Homburg v. d. Höhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Jahresabschluss, Lagebericht und Bestätigungsvermerk für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017

der Syzygy AG Bad Homburg v. d. Höhe

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017

Bilanz

Aktiva

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31.12.2017

Euro
31.12.2016

Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 42.985,97 6.001,53
II. Sachanlagen 1.024.156,80 32.413,20
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 49.351.267,20 35.164.094,97
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 600.000,00
3. Beteiligungen 200.000,00 0,00
Summe Anlagevermögen 50.618.409,97 35.802.509,70
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 637.042,53 274.684,15
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.772.680,94 3.244.232,02
3. Sonstige Vermögensgegenstände 477.868,27 804.541,65
4.887.591,74 4.323.457,82
II. Wertpapiere 8.666.164,69 14.855.495,44
III. Guthaben bei Kreditinstituten 733.501,66 1.831.689,64
9.399.666,35 16.687.185,08
Summe Umlaufvermögen 14.287.258,09 21.010.642,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 48.954,63 56.040,23
Summe Aktiva 64.954.622,69 56.869.192,83
Passiva
31.12.2017

Euro
31.12.2016

Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 13.500.026,00 12.828.450,00
Rechnerischer Wert eigener Anteile -73.528,00 -73.528,00
13.426.498,00 12.754.922,00
II. Kapitalrücklage 29.634.586,74 23.102.509,13
III. Gewinnrücklagen 73.528,00 73.528,00
IV. Bilanzgewinn 8.007.325,90 11.822.719,48
Summe Eigenkapital 51.141.938,64 47.753.678,61
B. Rückstellungen
I. Steuerrückstellungen 14.171,00 0,00
II.. Sonstige Rückstellungen 1.301.206,37 1.670.546,65
Summe Rückstellungen 1.315.377,37 1.670.546,65
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.761.904,76 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 195.350,81 152.206,05
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.285.960,70 5.322.158,78
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.254.090,41 1.970.602,74
davon aus Steuern 543.313,90 638.698,52
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit -17,50 0,00
Summe Verbindlichkeiten 12.497.306,68 7.444.967,57
Summe Passiva 64.954.622,69 56.869.192,83

Gewinn- und Verlustrechnung

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2017

Euro
2016

Euro
1. Umsatzerlöse 1.853.079,93 2.064.783,87
2. Sonstige betriebliche Erträge 285.740,09 526.544,89
davon aus Währungsumrechnung 127.593,12 501.202,31
3. Aufwendungen für bezogene Leistungen -478.805,94 -276.562,63
Rohergebnis 1.660.014,08 2.314.766,13
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.899.367,67 -3.614.419,53
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -232.109,40 -193.678,81
davon für Altersversorgung -31.668,00 -31.018,00
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -157.669,12 -16.890,62
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.155.144,92 -2.914.973,94
davon aus Währungsumrechnung -127.032,42 -341.783,49
Betriebsergebnis -4.784.277,03 -4.425.196,77
7. Erträge aus Beteiligungen 1.127.436,75 3.024.498,71
davon aus verbundenen Unternehmen 1.127.436,75 3.024.498,71
8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 5.132.230,86 4.696.976,10
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.242.042,94 2.839.440,22
davon aus verbundenen Unternehmen 99.636,33 80.957,85
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens -1.711.173,29 -305.388,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -582.654,24 -528.116,11
davon an verbundene Unternehmen -127.803,46 -155.144,25
Finanzergebnis 6.207.883,02 9.727.410,92
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -392.129,21 -205.072,79
13. Ergebnis nach Steuern 1.031.476,78 5.097.141,36
14. Jahresüberschuss 1.031.476,78 5.097.141,36
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 11.822.719,48 11.111.239,93
16. Anpassung aufgrund des Verkaufs eigener Anteile 0,00 331.809,33
17. Gewinnausschüttung -4.846.870,36 -4.717.471,14
18. Bilanzgewinn 8.007.325,90 11.822.719,48

Anhang für das Geschäftsjahr 2017

A. Allgemeine Angaben

(1) Angaben zur Identifizierung der Gesellschaft

Die Gesellschaft wurde am 1. Mai 2000 unter der Firma SYZYGY AG in das Handelsregister beim Amtsgericht Bad Homburg (HRB 6877) eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Bad Homburg, Deutschland. Die Anschrift lautet SYZYGY AG, Horexstraße 28, 61352 Bad Homburg v. d. Höhe.

(2) Anwendung der gesetzlichen Vorschriften

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 S. 2 HGB i.V.m. § 264d HGB aufgrund ihrer Notierung am Prime Standard der Deutsche Börse AG, Frankfurt am Main. Der Jahresabschluss der SYZYGY AG ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.

(3) Konzernabschluss

Neben dem handelsrechtlichen Jahresabschluss für die SYZYGY AG wird entsprechend § 315e Abs. 1 HGB ein Konzernabschluss in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind und ergänzenden handelsrechtlichen Vorschriften, aufgestellt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde am 17. Mai 2017, der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2016 wurde am 19. Juli 2017 im Bundesanzeiger offengelegt.

(4) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Änderungen gegenüber dem Vorjahr ergaben sich dahingehend, dass Leistungen, welche von einem Tochterunternehmen erbracht und aus technischen Gründen über die Syzygy AG abgerechnet wurden, nicht als Umsatzerlöse gezeigt werden. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. Darüber hinaus wurden die im vorangegangenen Geschäftsjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert fortgeführt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagegegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit ihren Anschaffungs- oder Herstellkosten angesetzt, und soweit abnutzbar, linear abgeschrieben.

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegegenstände ist wie folgt:

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Software 3 Jahre
EDV-Hardware 3 Jahre
Büroausstattung 5 -13 Jahre

Außerplanmäßige Abschreibungen werden grundsätzlich vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist. Die gesamten Anschaffungskosten geringwertiger Anlagegüter werden in einem Sammelposten erfasst und seit dem Geschäftsjahr 2015 über 3 Jahre abgeschrieben, in Vorjahren wurden 5 Jahre als Nutzungsdauer unterstellt.

Unter den Finanzanlagen werden Anteile an verbundenen Unternehmen, Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Beteiligungen ausgewiesen. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. bei Tauschvorgängen zu dem hingegebenen Gegenwert bewertet. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalbetrag, gegebenenfalls abzüglich notwendiger Wertberichtigungen, angesetzt. Forderungen in fremden Währungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs unter Beachtung des Realisations- und Anschaffungskostenprinzips sowie des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. zu einem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern niedrigere Marktpreise notiert wurden. Wertpapiere in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs unter Beachtung des Realisations- und Anschaffungskostenprinzips bewertet.

Liquide Mittel werden zum Nennwert bewertet.

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Eigene Anteile werden mit ihrem rechnerischen Wert offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem rechnerischen Wert und den Anschaffungskosten der eigenen Anteile wird mit dem Bilanzgewinn verrechnet. Ein den rechnerischen Wert übersteigender Differenzbetrag aus dem Veräußerungserlös wird bis zur Höhe der Anschaffungskosten mit dem Bilanzgewinn verrechnet sowie der darüberhinausgehende Differenzbetrag in die Kapitalrücklagen eingestellt. Aufwendungen, die Anschaffungsnebenkosten bzw. Nebenkosten der Veräußerung der eigenen Anteile sind, werden als Aufwand des Geschäftsjahres im Zugangs- bzw. Abgangsjahr erfolgswirksam erfasst.

Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten zu erfassen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit notwendig bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages entsprechend berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in fremden Währungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs unter Beachtung des Realisations-, Imparitäts- und Anschaffungskostenprinzips bewertet.

Für latente Steuern erfolgt ein Ausweis in der Bilanz, sofern sich unter Berücksichtigung der Gesamtdifferenzenbetrachtung ein passiver Bilanzposten ergibt. Dabei werden auf Ebene der Organgesellschaft entstandene latente Steuern in die Betrachtung miteinbezogen. Im Fall eines bestehenden Überhangs aktiver latenter Steuern wird von dem Nichtansatzwahlrecht des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz von 31,0%.

(5) Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Mit den verbundenen Unternehmen wurden Geschäftsbesorgungsverträge abgeschlossen, nach denen Dienstleistungen der SYZYGY AG abgerechnet werden. Diese umfassen insbesondere Leistungen in den Bereichen Strategie, Akquisition von Neukunden, Betreuung von laufenden Kunden, Betreuung des Rechnungswesens, Marketing-Dienstleistungen, Immobilien und Office Management sowie die Gewährung von Darlehen. Hierfür werden grundsätzlich Marktpreise bzw. bei Sachaufwendungen die angefallenen Kosten zuzüglich eines angemessenen Aufschlags für Gemeinkosten berechnet.

Die SYZYGY AG hat mit der SYZYGY Deutschland GmbH seit dem 1. Januar 2012 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen, und zwischen der SYZYGY AG und der SYZYGY Media GmbH besteht seit dem 1. Januar 2014 ein Ergebnisabführungsvertrag.

Es besteht ein zentrales Cash Pooling durch die SYZYGY AG mit den Tochtergesellschaften in Deutschland. Zum Bilanzstichtag sind die SYZYGY Deutschland GmbH, die SYZYGY Berlin GmbH (vormals: HiReS! Berlin GmbH), die SYZYGY Media GmbH (vormals: uniquedigital GmbH), die USEEDS° GmbH und die Catbird Seat GmbH in ein Cash Pooling einbezogen.

B. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens 2017 ist in dem beigefügtem Anlagespiegel als Anlage dargestellt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Software, das Sachanlagevermögen besteht vor allem aus EDV-Hardware und Büroausstattung.

Es wurde im Geschäftsjahr eine außerplanmäßige Abschreibung auf Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von TEUR 121 vorgenommen.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen haben sich um TEUR 14.187 erhöht. Dies resultiert aus dem Erwerb von 51% der Anteile an der Catbird Seat GmbH in Höhe von TEUR 3.940 und von 70% der Anteile an der diffferent GmbH in Höhe von TEUR 11.097. Ebenfalls fand eine Kapitalerhöhung um TEUR 1.000 bei der SYZYGY Berlin GmbH statt. Des Weiteren wurde der zu entrichtende, variable Teilkaufpreis für Ars Thanea, der im ersten Quartal 2019 fällig wird, auf Basis der Ergebnisse in 2017 sowie des aktualisierten Geschäftsplans für 2018 entsprechend um TEUR 832 verringert. Außerdem wurde die Beteiligung an der SYZYGY Berlin GmbH in Höhe von TEU R 1.018 sowie die Ausleihungen an diese Gesellschaft von TEUR 600 aufgrund einer dauernden Wertminderung vollständig abgeschrieben. Der Gesamtbetrag der außerplanmäßigen Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.618 ist als Aufwendungen außergewöhnlicher Größenordnung im Sinne des § 285 Nr. 31 HGB anzusehen.

Aufstellung des Anteilsbesitzes gem. § 285 Nr. 11 HGB:

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Anteil

%
31.12.2017 Eigenkapital

TEUR
2017 Jahresergebnis

TEUR
Ars Thanea s.a., Warschau/Polen3 70 792 -111
Catbird Seat GmbH, München 51 667 496
diffferent GmbH, Berlin 70 2.825 168
Hi-ReS! London Ltd., London/Großbritannien3 100 0 499
SYZYGY Berlin GmbH, Berlin3 99 -1.203 -2.262
SYZYGY Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.2 3 100 130 4.065
SYZYGY Digital Marketing Inc., New York/USA3 100 596 630
SYZYGY Media GmbH, Hamburg2 3 100 40 1.067
SYZYGY UK Ltd., London/Großbritannien1 3 100 1.912 32
Unique Digital Marketing Ltd., London/Großbritannien3 100 6.617 690
USEEDS° GmbH, Berlin3 70 731 244

1) Unique Digital Marketing Ltd. hält 100% der Anteile an SYZYGY UK Ltd. Beide Gesellschaften sind in Großbritannien operativ tätig. Daher besteht zur SYZYGY UK Ltd. eine indirekte Beteiligung.

2) Jeweils Jahresergebnis vor Gewinnabführung

3) Die angegebenen Werte basieren auf unkonsolidierten IFRS-Werten. Die Umrechnung erfolgt für das Eigenkapital mit dem Stichtagskurs, für das Ergebnis mit dem Jahresdurchschnittskurs.

(2) Umlaufvermögen

Die SYZYGY AG weist Forderungen gegen Kunden in Höhe von TEUR 637 (Vorjahr: TEUR 275) aus, die im Rahmen von Projekten entstanden sind, bei denen die SYZYGY AG die Abrechnung mit den Endkunden vorgenommen hat.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden bei Vorliegen einer Aufrechnungslage saldiert dargestellt und teilen sich wie folgt auf:

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31.12.2017

TEUR
31.12.2016

TEUR
SYZYGY Deutschland GmbH 2.719 1.596
SYZYGY UK Ltd. 568 0
Ars Thanea s.a. 432 420
SYZYGY Digitial Marketing Inc. 54 41
SYZYGY Berlin GmbH 0 1.161
Hi-ReS! London Ltd. 0 26
Summe 3.773 3.244

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen, die aus konzerninternen Darlehen in Höhe von TEUR 1.000 (Vorjahr: TEUR 1.607), aus der Gewinnabführung in Höhe von TEUR 2.719 (Vorjahr: TEUR 1.596) sowie dem konzerninternen Verrechnungsverkehr in Höhe von TEUR 54 (Vorjahr: TEUR 41) resultieren. Im Geschäftsjahr 2017 wurde eine Darlehensforderung gegen die SYZYGY Berlin GmbH in Höhe von TEUR 736 wertberichtigt. Der Wertberichtigungsaufwand wird in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen und ist als Aufwand von außergewöhnlicher Größenordnung im Sinne des § 285 Nr. 31 HGB anzusehen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten vor allem Zinsforderungen in Höhe von TEUR 167 (Vorjahr: TEUR 358) sowie Steuerforderungen in Höhe von TEUR 276 (Vorjahr: TEUR 424).

Alle Forderungen, die Zins- und Steuerforderungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens enthalten festverzinsliche Wertpapiere. Folgende Aufstellung zeigt die Fristigkeit der Wertpapiere zum 31. Dezember 2017:

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in TEUR bis 1 Jahr 1-5 Jahre 5-10 Jahre Unbefristet Gesamt
Festverzinsliche Wertpapiere 0 2.728 5.938 0 8.666

(3) Eigenkapital

(a) Grundkapital

Das Grundkapital der Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 ist eingeteilt in 13.500.026 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von EUR 1,00. Davon wurden 73.528 eigene Anteile in Abzug gebracht, so dass das ausgegebene Kapital EUR 13.426.498 beträgt.

Der aktuelle Bestand an eigenen Aktien ergibt sich aus folgenden Transaktionen:

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Datum / Zeitraum Art Anzahl der Aktien Kurs je Aktie

in EUR
20.09. - 28.10.2005 Zugang 25.000 4,66
28.08. - 31.10.2013 Zugang 100.000 4,38
23.01. - 05.02.2014 Abgang -75.000 5,53
14.07. - 05.08.2014 Zugang 100.000 6,04
20.01. - 08.05.2015 Abgang -16.562 6,28
07.04. - 12.10.2016 Abgang -59.910 9,40
Gesamt 31.12.2017 73.528

Der Marktwert der eigenen Anteile beträgt zum Bilanzstichtag EUR 11,25 je Aktie bzw. TEUR 827. Der Erwerb erfolgte aufgrund der Ermächtigung durch den Hauptversammlungsbeschluss vom 2. Juni 2005 hinsichtlich des ersten Erwerbs, und bezüglich des 2. und 3. Erwerbs auf Basis des Hauptversammlungsbeschlusses vom 28. Mai 2010. Der Vorstand ist gem. Beschluss der Hauptversammlung ermächtigt, die eigenen Aktien zur Veräußerung an institutionelle Investoren, zur Bedienung von Aktienoptionsprogrammen oder Aktienplänen im Rahmen der Mitarbeiterbeteiligung, oder als Gegenleistung im Rahmen von Unternehmenskäufen, zu verwenden.

Zum Stichtag wurden die Anteile an der SYZYGY AG wie folgt gehalten:

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Anzahl (in Tausend) %
WPP Group (UK) Ltd. (direkt und indirekt) 6.760 50,07
Streubesitz 6.666 49,39
Eigene Aktien 74 0,54
Summe 13.500 100,00

(b) Genehmigtes und bedingtes Kapital

Am 8. Juli 2016 hat die Hauptversammlung ein genehmigtes Kapital in Höhe von TEUR 6.000 beschlossen, das den Vorstand ermächtigt, unter Vorbehalt der Zustimmung des Aufsichtsrates, zusätzliche auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien bis zum 8. Juli 2021 auszugeben.

SYZYGY hat im Geschäftsjahr 2017 zwei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen aus dem genehmigten Kapital durchgeführt.

Am 30. Juni 2017 hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft um EUR 181.576 auf EUR 13.010.026 gegen Sacheinlage von 51 Prozent der Geschäftsanteile an der Catbird Seat GmbH, München, zu erhöhen. Das Bezugsrecht der Aktionäre wurde ausgeschlossen und die Inhaber der einzubringenden Geschäftsanteile wurden zur Zeichnung der neuen Aktien zugelassen. Die Kapitalerhöhung wurde vollständig gezeichnet und am 15. August 2017 in das Handelsregister eingetragen.

Am 19. September 2017 hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom 21. September 2017 beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft um EUR 490.000 auf EUR 13.500.026 gegen Sacheinlage von 70 Prozent der Geschäftsanteile an der diffferent GmbH, Berlin, zu erhöhen. Das Bezugsrecht der Aktionäre wurde ausgeschlossen und die Inhaber der einzubringenden Geschäftsanteile wurden zur Zeichnung der neuen Aktien zugelassen. Die Kapitalerhöhung wurde vollständig gezeichnet und am 27. Oktober 2017 in das Handelsregister eingetragen. Das genehmigte Kapital beträgt nach beiden Kapitalerhöhungen noch EUR 5.328.424. Außerdem wurde der Vorstand mit Beschluss der Hauptversammlung vom 29. Mai 2009 zu einer bedingten Kapitalerhöhung ermächtigt, in dessen Rahmen bis zu 1.200.000 zusätzliche Aktien im Zusammenhang mit der Auflage eines Mitarbeiterbeteiligungsprogramms ausgegeben werden können. Dieses bedingte Kapital wurde auf der Hauptversammlung vom 6. Juni 2014 von EUR 1.200.000 auf EUR 300.000 reduziert und in bedingtes Kapital I umbenannt. Ferner wurde auf der Hauptversammlung vom 6. Juni 2014 ein bedingtes Kapital II in Höhe von EUR 900.000 beschlossen. Im Geschäftsjahr 2012 wurden mit Wirkung zum 27. Juni 2012 insgesamt 300.000 Optionen zum Ausübungspreis von EUR 3,11 ausgegeben, die sich auf das bedingte Kapital I beziehen. Davon können 40% der Optionen nach zwei Jahren sowie weitere 60% der Optionen nach drei Jahren ausgeübt werden, sofern der Aktienkurs seit Ausgabe der Optionen wenigstens einmalig um 20% gegenüber dem Ausübungspreis angestiegen ist. Die Optionen verfallen nach 5 Jahren. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2014 beschlossen, anstatt der Ausgabe von Aktien, die Differenz zwischen Ausübungspreis und dem Aktienkurs im Ausübungszeitpunkt in bar zu vergüten. In 2017 wurden insgesamt 10.000 Optionen (Vorjahr: 26.000 Optionen) ausgeübt, die zu einer entsprechenden Auszahlung führten.

Zum Stichtag sind damit keine Optionen (Vorjahr: 10.000 Optionen) mehr ausstehend.

Das bedingte Kapital II wurde bislang nicht in Anspruch genommen.

(c) Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage enthält das Aufgeld gegenüber dem Nominalbetrag aus der Ausgabe von Aktien durch die SYZYGY AG. Durch die beiden Kapitalerhöhungen in 2017 hat sich die Kapitalrücklage um insgesamt TEUR 6.532 auf TEUR 29.635 erhöht.

(d) Gewinnrücklage

In der Gewinnrücklage wird der rechnerische Wert der eigenen Anteile ausgewiesen. 25.000 der eigenen Anteile wurden zwischen 20. September und 28. Oktober 2005 zum Durchschnittskurs von EUR 4,66 je Aktie bzw. TEUR 116 erworben. Der Erwerb erfolgte aufgrund der Ermächtigung durch den Hauptversammlungsbeschluss vom 2. Juni 2005. Aufgrund der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 28. Mai 2010 wurden im Zeitraum zwischen dem 28. August und 31. Oktober 2013 weitere 100.000 eigene Anteile zu einem Durchschnittskurs von EUR 4,38 erworben. Weitere 100.000 eigene Anteile wurden aufgrund der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 6. Juni 2014 im Zeitraum zwischen dem 14. Juli 2014 und dem 5. August 2014 zu einem Durchschnittskurs von EUR 6,04 erworben. Im Vorjahr übertrug die Gesellschaft 54.910 Aktien an den Gesellschafter der USEEDS° GmbH mit einem Gewinn in Höhe von TEUR 198, und übertrug 5.000 Aktien im Rahmen eines Aktien-Mitarbeiterprogramms mit einem Gewinn von TEUR 33, die jeweils in die Kapitalrücklage eingestellt wurden.

Im Geschäftsjahr 2017 gab es keine Veränderungen.

(e) Bilanzgewinn

Aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von TEUR 11.823 wurde aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 30. Juni 2017 eine Dividende in Höhe von EUR 0,38 je dividendenberechtigter Aktie bzw. von TEUR 4.847 ausgeschüttet. Der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 6.976 wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2017 beträgt TEUR 1.031, so dass zum 31. Dezember 2017 ein Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 8.007 ausgewiesen wird. Der Hauptversammlung am 15. Juni 2018 wird eine Dividende von EUR 0,39 je dividendenberechtigter Aktie vorgeschlagen, so dass die Ausschüttungssumme, unter Berücksichtigung von zurzeit 73.528 eigenen Aktien TEUR 5.236 betragen wird.

(4) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt auf:

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31.12.2017

TEUR
31.12.2016

TEUR
Verpflichtungen aus der Optionsgewährung und Aktienbeteiligungsprogrammen 806 797
Ausgeschiedene Mitarbeiter 144 0
Investor Relations 53 200
Jahres- und Konzernabschlussprüfung 84 80
Urlaubsansprüche 82 64
Vergütung des Aufsichtsrats 60 63
Boni 36 247
Beiträge zur IHK und Berufsgenossenschaft 20 20
Ausstehende Rechnungen 16 10
Wettbewerbsverbot 0 190
Summe 1.301 1.671

(5) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Das zum Stichtag bestehende Darlehen mit einem Buchwert von EUR 4,8 Mio. (Vorjahr: EUR 0 Mio.) hat eine Restlaufzeit von 5 Jahren.

(6) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

(7) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die saldiert dargestellten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gliedern sich wie folgt:

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31.12.2017

TEUR
31.12.2016

TEUR
SYZYGY Media GmbH 5.028 5.284
diffferent GmbH 800 0
Unique Digital Marketing Ltd. 294 19
USEEDS° GmbH 164 0
SYZYGY UK Ltd. 0 19
Summe 6.286 5.322

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus konzerninternen Darlehen in Höhe von TEUR 5.992 (Vorjahr: TEUR 5.284) und aus Verbindlichkeiten des konzerninternen Verrechnungsverkehrs im Rahmen des zentralen Liquiditätsmanagements in Höhe von TEUR 294 (Vorjahr: TEU R 38). Sie haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

(8) Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf:

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31.12.2017

TEUR
31.12.2016

TEUR
Verpflichtungen aus bedingter Kaufpreiszahlung 499 1.331
Umsatzsteuer 468 574
Verpflichtungen aus ausstehenden Einlagen 160 0
Kaution 52 0
Sonstige 75 66
Summe 1.254 1.971

Die Verpflichtungen aus bedingten Kaufpreiszahlungen im Rahmen von Unternehmenserwerben werden voraussichtlich im ersten Quartal 2019 fällig und sind abhängig von der weiteren Geschäftsentwicklung der Ars Thanea s.a. bis zum 31. Dezember 2018. Die übrigen sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

(9) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse der SYZYGY AG resultieren aus der Projektabwicklung gegenüber Kunden sowie aus Dienstleistungen gegenüber den Tochtergesellschaften.

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2017

TEUR
2016

TEUR
Erlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen (für Tochtergesellschaften) 1.853 2.065
Summe 1.853 2.065

Nach § 285 Nr. 4 HGB teilen sich die Erlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen (für Konzernunternehmen) in folgende geografische Märkte auf:

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2017

TEUR
2016

TEUR
Deutschland 1.294 1.425
Großbritannien 409 445
USA 150 195
Summe 1.853 2.065

(10) Sonstige betriebliche Erträge

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2017

TEUR
2016

TEUR
Erträge aus der Währungsumrechnung 128 501
Erträge aus Untervermietung 120 0
Erträge aus KFZ-Nutzung 15 10
Erstattung Krankenkassen 11 14
Erstattung ausländischer Steuern 1 1
Sonstige 11 1
Summe 286 527

(11) Sonstige betriebliche Aufwendungen

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2017

TEUR
2016

TEUR
Wertberichtigung auf Forderungen 736 512
Marketing-Aktivitäten 629 768
Rechts- und Beratungskosten 464 223
Reisekosten 349 336
Miete und Nebenkosten 233 75
Kapitalmarktkosten 177 229
Währungsumrechnung 127 342
Prüfungskosten 118 113
Aufsichtsrat 60 75
Fortbildung 52 25
Versicherungen 50 60
Personalsuche 17 51
KFZ-Kosten 16 19
Sonstige 127 87
Summe 3.155 2.915

Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen periodenfremden Aufwendungen betragen im Geschäftsjahr TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 522).

(12) Honorar des Abschlussprüfers

Angaben über das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar sowie aufgeschlüsselt nach Kategorien werden im Konzernanhang der SYZYGY AG dargestellt.

(13) Finanzergebnis

a) Erträge aus Beteiligungen / Ertrag aus Gewinn- bzw. Ergebnisabführungsverträgen

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2017

TEUR
2016

TEUR
SYZYGY Deutschland GmbH (Beherrschungs - und Gewinnabführungsvertrag) 4.065 3.710
SYZYGY Media GmbH (Ergebnisabführungsvertrag) 1.067 986
SYZYGY Digitial Marketing Inc. 707 721
USEEDS° GmbH 420 0
Unique Digital Marketing Ltd. 0 2.094
SYZYGY Berlin GmbH 0 210
Summe 6.259 7.721

b) Zinsen und ähnliche Erträge und Aufwendungen

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge betragen TEUR 2.242 (Vorjahr: TEUR 2.839). Aus Darlehen gegenüber verbundenen Unternehmen wurden Zinserträge in Höhe von TEUR 100 (Vorjahr: TEUR 81) erlöst.

Im Geschäftsjahr wurden die Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 93 (Vorjahr: TEUR 305) außerplanmäßig abgeschrieben. Zudem erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen auf den Buchwert der Anteile an der SYZYGY Berlin GmbH in Höhe von TEUR 1.018 sowie auf Ausleihungen an die SYZYGY Berlin GmbH in Höhe von TEUR 600.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen betragen TEUR 583 (Vorjahr: TEUR 528).

(14) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

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2017

TEUR
2016

TEUR
Zinsabschlagsteuer 259 0
Gewerbesteuer 120 70
Solidaritätszuschlag 13 5
Ausländische Quellensteuer 11 0
Steuernachzahlung Vorjahre 2 32
Körperschaftsteuer -13 98
Summe 392 205

C. Sonstige Angaben

(1) Latente Steuern

Der nicht angesetzte Überhang aktiver latenter Steuern ergibt sich hauptsächlich aus Verlustvorträgen sowie aus Bewertungsunterschieden bei den Wertpapieren des Umlaufvermögens und den Rückstellungen bewertet mit einem Steuersatz von derzeit 31,0%.

(2) Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt des Geschäftsjahres 2017 waren 23 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 21). Zum Stichtag 31. Dezember 2017 waren 24 Mitarbeiter (Vorjahr: 22) beschäftigt.

(3) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Angabepflichtige Haftungsverhältnisse der Gesellschaft gemäß § 251 i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 546 (Vorjahr TEUR 537); davon entfallen TEUR 546 auf die Übernahme von Mietbürgschaften für die Mietflächen in Bad Homburg, Berlin, Frankfurt, Hamburg und München. Das Risiko der Inanspruchnahme aus den Bürgschaften hängt von der Fähigkeit der in den Mietflächen ansässigen Gesellschaften ab, ihre Verpflichtungen aus dem Mietverhältnis und ihrem Geschäftsbetrieb bedienen zu können und wird vom Vorstand aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Lage der Gesellschaften als gering eingeschätzt.

In den sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind TEUR 5.085 (Vorjahr: TEUR 0) aus den Mietverhältnissen für eine Mietfläche in Berlin enthalten. Weiterhin bestehen finanzielle Verpflichtungen aus dem Untermietvertrag mit der SYZYGY Deutschland GmbH für eine Mietfläche in Bad Homburg in Höhe von TEUR 1.834 (Vorjahr: TEUR 0). Zudem bestehen Leasingverträge für Firmenwagen, aus denen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 21) bestanden. Insgesamt ergeben sich somit im Berichtsjahr sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 6.950.

(4) Corporate Governance - Erklärung

Vorstand und Aufsichtsrat haben am 18. Dezember 2017 eine aktualisierte Erklärung zum Corporate Governance Kodex abgegeben und veröffentlicht. Die Erklärung kann auf der Website im Bereich "Investor Relations" eingesehen werden, erreichbar über https://www.syzygy.net/germany/de/investor-relations/corporate-governance/2017.

(5) Vorstand

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Lars Lehne Vorstandsvorsitzender Geschäftsführung SYZYGY Deutschland GmbH Geschäftsführung SYZYGY Berlin GmbH Geschäftsführung Catbird Seat GmbH Director SYZYGY Digital Marketing Inc. Geschäftsführung diffferent GmbH
Erwin Greiner Finanzvorstand Director Unique Digital Marketing Ltd. Director SYZYGY UK Ltd. Director Hi-ReS! London Ltd. Director SYZYGY Digital Marketing Inc. Aufsichtsrat Ars Thanea S.A.
Andrew P. Stevens (bis 31.12.2017) COO Vorstand Director Unique Digital Marketing Ltd. Director SYZYGY UK Ltd. Director SYZYGY Digitial Marketing Inc. Aufsichtsrat Ars Thanea S.A.
Frank Ladner (ab 01.01.2018) CTO Vorstand

Die gezahlten Bezüge des gesamten Vorstands beliefen sich im Geschäftsjahr 2017 auf TEUR 1.216, im Vorjahr TEUR 1.297. Die mehrjährigen Vergütungsbestandteile bestehen einerseits aus dem in 2012 gewährten Optionsprogramm und andererseits aus einem in 2015 gewährten Phantom Stock Programm. Am 27. Juni 2012 wurden insgesamt 300.000 Optionen zum Ausübungspreis von EUR 3,11 ausgegeben. Davon können 40 Prozent nach zwei Jahren sowie weitere 60 Prozent nach drei Jahren ausgeübt werden, sofern der Aktienkurs wenigstens 20 Prozent gegenüber dem Ausübungspreis angestiegen ist. Die Optionen verfallen nach fünf Jahren, so dass der letzte mögliche Ausübungstag der 27. Juni 2017 war. Alle ausstehenden Optionen sind bis zum Ablaufdatum 27. Juni 2017 ausgeübt worden, so dass am 31. Dezember 2017 keine Optionen mehr ausstehend sind. Da die Gesellschaft die Differenz zwischen Ausübungspreis und Aktienkurs in bar vergütet, sind die Verpflichtungen im Vorjahr zeitanteilig in einer Rückstellung erfasst worden. Zum 31. Dezember 2017 bestanden keine Verpflichtungen aus dem Optionsprogramm mehr.

Das Phantom Stock Programm wurde in 2015 neu aufgelegt. Hierbei erhält der Berechtigte die Differenz zwischen dem Aktienkurs bei Gewährung und dem Aktienkurs bei Ausübung der Phantom Stocks als Sonderzahlung. 40 Prozent der gewährten Phantom Stocks (Tranche 1) können frühestens nach 2 Jahren ausgeübt werden und verfallen spätestens nach 3 Jahren, 60 Prozent der gewährten Phantom Stocks (Tranche 2) können frühestens nach 3 Jahren ausgeübt werden und verfallen spätestens nach 4 Jahren. Die maximale Kurssteigerung (Cap) ist bei der Tranche 1 auf 60 Prozent, und bei der Tranche 2 auf 90 Prozent begrenzt.

Andrew P. Stevens hielt zum 31. Dezember 2016 insgesamt 120.000 Phantom Shares, davon hat er 48.000 im Geschäftsjahr 2017 ausgeübt, so dass 72.000 Phantom Shares ausstehend sind. Erwin Greiner hielt 75.000 Phantom Shares, davon wurden 30.000 im Geschäftsjahr ausgeübt, so dass 45.000 ausstehend sind. Der Ausübungspreis beträgt bei den Phantom Shares von Andrew P. Stevens und Erwin Greiner jeweils EUR 9,00. Der Vorstandsvorsitzende Lars Lehne erhielt zum 1. April 2016 insgesamt 240.000 Phantom Stocks mit einem Ausübungspreis von EUR 9,13, die noch vollständig ausstehend sind. Durch die Ausübung der Phantom Shares kam es zu Auszahlungen in Höhe von TEUR 188. Die Höhe der Rückstellungen zum 31. Dezember 2017 beträgt TEUR 624, so dass im Berichtsjahr durch die Zuführung zu den Rückstellungen Aufwendungen von TEUR 206 entstanden sind.

Ferner wurden Erwin Greiner am 6. Februar 2018 80.000 Phantom Shares mit Laufzeit ab 29. Dezember 2017 zu einem Ausübungspreis von EUR 11,25 zugeteilt.

Die Aufteilung der gewährten Zuwendungen auf Grundgehalt, kurzfristige und langfristige variable Anteile kann folgender Tabelle entnommen werden:

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Lars Lehne
Gewährte Zuwendungen CEO
--- --- --- --- ---
2017

TEUR
2016

TEUR
2017 Minimum

TEUR
2017 Maximum

TEUR
--- --- --- --- ---
Festvergütung 300 225 300 300
Nebenleistungen 14 10 14 14
Summe 314 235 314 314
Einjährige variable Vergütung 99 74 0 99
Phantom Stock Programm 0 365 0 0
Summe 99 439 0 99
Versorgungsaufwand 21 16 21 21
Gesamtvergütung 434 690 335 434

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Andrew P. Stevens
Gewährte Zuwendungen COO
--- --- --- --- ---
2017

TEUR
2016

TEUR
2017 Minimum

TEUR
2017 Maximum

TEUR
--- --- --- --- ---
Festvergütung 251 268 251 251
Nebenleistungen 15 16 15 15
Summe 266 284 266 266
Einjährige variable Vergütung 38 40 0 225
Phantom Stock Programm 0 147 0 0
Summe 38 187 0 225
Versorgungsaufwand 13 13 13 13
Gesamtvergütung 317 484 279 504

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Erwin Greiner
Gewährte Zuwendungen CFO
--- --- --- --- ---
2017

TEUR
2016

TEUR
2017 Minimum

TEUR
2017 Maximum

TEUR
--- --- --- --- ---
Festvergütung 180 168 180 180
Nebenleistungen 12 12 12 12
Summe 192 180 192 192
Einjährige variable Vergütung 54 25 0 54
Phantom Stock Programm 0 77 0 0
Summe 54 102 0 54
Versorgungsaufwand 16 11 16 16
Gesamtvergütung 262 293 208 262

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Marco Seiler
CEO
--- --- --- --- ---
Gewährte Zuwendungen Austritt: 31.08.2016
--- --- --- --- ---
2017

TEUR
2016

TEUR
2017 Minimum

TEUR
2017 Maximum

TEUR
--- --- --- --- ---
Festvergütung 0 183 0 0
Nebenleistungen 0 10 0 0
Summe 0 193 0 0
Einjährige variable Vergütung 0 28 0 0
Phantom Stock Programm 0 0 0 0
Summe 0 28 0 0
Versorgungsaufwand 0 8 0 0
Gesamtvergütung 0 229 0 0

(6) Aufsichtsrat

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Ralf Hering Aufsichtsratsvorsitzender (verstorben am 16. Februar 2018) Principal Partner Hering Schuppener Unternehmensberatung für Kommunikation GmbH, Düsseldorf
Wilfried Beeck Aufsichtsratsvorsitzender (ab 27. März 2018) CEO, ePages Software GmbH, Hamburg
Rupert Day Aufsichtsrat CEO, tenthavenue Ltd., London
Andrew Rovertson Payne Aufsichtsrat (ab 22. März 2018) Group Associates Controller, WPP 2005 Ltd., London

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betragen im Geschäftsjahr 2017 TEUR 60. Die Aufsichtsräte erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2017 eine feste Vergütung von jeweils TEUR 20. Im Vorjahr erhielten die Aufsichtsratsmitglieder zudem eine variable Vergütung in Höhe TEU R 5.

(7) Angaben zum Mutterunternehmen

Die SYZYGY AG wird seit dem 10. November 2015 in den Konzernabschluss der WPP plc., St. Helier, Jersey, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Geschäftsbericht ist auf der Internetseite der WPP-Gruppe (www.wpp.com) erhältlich. Der Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen wird von der Gesellschaft selbst aufgestellt und auf der Internetseite der SYZYGY AG (https://www.syzygy.net/germany/de/investor-relations) veröffentlicht.

(8) Nachtragsbericht

Aufsichtsrat, Vorstand und Mitarbeiter der SYZYGY Gruppe trauern um ihren Aufsichtsratsvorsitzenden Ralf Hering, der am 16. Februar 2018 im Alter von nur 61 Jahren völlig unerwartet verstorben ist. Ralf Hering wurde im Mai 2015 in den Aufsichtsrat berufen und war seit Juli 2016 Aufsichtsratsvorsitzender der Gesellschaft. Als äußerst erfahrener Unternehmer der Kommunikationsindustrie bereicherte Herr Hering die Organe der Gesellschaft mit seiner Expertise in wichtigen Phasen der Unternehmensentwicklung.

(9) Versicherung der gesetzlichen Vertreter gemäß § 37v Abs. 2 Nr. 3 WpHG i.V.m.

§ 264 Abs. 2 Satz 3 HGB und § 289 Abs. 1 Satz 5 HGB "Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kapitalgesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Kapitalgesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung beschrieben sind."

Bad Homburg v. d. Höhe, den 27. März 2018

Der Vorstand

Lars Lehne

Erwin Greiner

Frank Ladner

Entwicklung des Anlagevermögens 2017

Anlage zum Anhang

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Anschaffungskosten
1.1.2017

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
31.12.2017

EUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Markenrechte 6.000,00 0,00 0,00 6.000,00
2. Entgeltlich erworbene Software 35.096,11 39.160,00 0,00 74.256,11
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 126.207,41 1.147.237,16 0,00 1.273.444,57
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 37.792.544,74 16.037.172,23 -832.000,00 52.997.716,97
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 600.000,00 0,00 0,00 600.000,00
3. Beteiligungen 0,00 200.000,00 0,00 200.000,00
Summe 38.559.848,26 17.423.569,39 -832.000,00 55.151.417,65

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Kumulierte Abschreibungen
1.1.2017

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
31.12.2017

EUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Markenrechte 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Software 35.094,58 2.175,56 0,00 37.270,14
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 93.794,21 155.493,56 0,00 249.287,77
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.628.449,77 1.018.000,00 0,00 3.646.449,77
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 600.000,00 0,00 600.000,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 2.757.338,56 1.775.669,12 0,00 4.533.007,68

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Buchwerte
31.12.2016

EUR
31.12.2017

EUR
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Markenrechte 6.000,00 6.000,00
2. Entgeltlich erworbene Software 1,53 36.985,97
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 32.413,20 1.024.156,80
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 35.164.094,97 49.351.267,20
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 600.000,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 200.000,00
Summe 35.802.509,70 50.618.409,97

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017

1. Allgemeines und Geschäftstätigkeit der SYZYGY AG

Im folgenden Lagebericht wird die Lage der SYZYGY AG (im Folgenden auch "SYZYGY") dargestellt. Der dem Lagebericht zugrundeliegende Einzelabschluss wurde nach den Regeln des HGB und AktG aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Die SYZYGY AG fungiert als Holding- und Dienstleistungsgesellschaft gegenüber ihren Tochtergesellschaften, indem sie zentrale Dienstleistungen in den Bereichen Strategie, Planung, Marketing, Rechnungswesen, Immobilien- und Office Management, IT-Infrastruktur und Finanzierung erbringt sowie Neugeschäftsaktivitäten unterstützt. Die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage ist durch das Beteiligungsergebnis der Tochtergesellschaften und das Finanzergebnis aus Wertpapieren sowie die Verrechnung der Dienstleistungen geprägt.

Des Weiteren ist die SYZYGY AG seit November 2015 ein aufgrund von Beherrschung vollkonsolidiertes Unternehmen der WPP plc., St. Helier, Jersey.

2. Grundlagen der SYZYGY Gruppe

2.1 Geschäftstätigkeit und Struktur

Die SYZYGY Gruppe ist ein international tätiger Kreativ-, Technologie- und Mediadienstleister rund um digitales Marketing. Insgesamt beschäftigte der Konzern zum Bilanzstichtag rund 620 Personen (Vorjahr: 580) an Standorten in Deutschland, Großbritannien, Polen und den USA.

Zum Konzern gehören neben der SYZYGY AG als Holding elf Tochtergesellschaften: Ars Thanea S.A., Catbird Seat GmbH, diffferent GmbH, Hi-ReS! London Ltd., SYZYGY Berlin GmbH (ehemals Hi-ReS! Berlin GmbH), SYZYGY Deutschland GmbH, SYZYGY Digital Marketing Inc., SYZYGY UK Ltd., SYZYGY Media GmbH (ehemals uniquedigital GmbH), Unique Digital Marketing Ltd. sowie USEEDS° GmbH. Im Juni 2017 erwarb die SYZYGY AG 51 Prozent der Anteile an der Catbird Seat GmbH. Der digitale Performance Marketing Dienstleister mit Standorten in München und Berlin ist spezialisiert auf maßgeschneiderte Lösungen in den Bereichen Analytics, Search Engine Optimization (SEO), Search Engine Advertising (SEA), Real Time Advertising (RTA), Content Marketing sowie Social Media Marketing. Im September 2017 hat die SYZYGY AG 70 Prozent der Anteile an der diffferent GmbH erworben und verstärkt sich durch die Beteiligung im Bereich Strategie. Im Zuge der Vereinheitlichung und Zusammenführung der einzelnen Marken wurden Hi-ReS! Berlin GmbH und die uniquedigital GmbH im vergangenen Jahr umbenannt: Hi-ReS! Berlin GmbH firmiert fortan unter SYZYGY Berlin GmbH und uniquedigital GmbH heißt nun SYZYGY Media GmbH.

Die operativen Einheiten der SYZYGY Gruppe decken die komplette Wertschöpfungskette im digitalen Marketing ab: von der strategischen Beratung über Projektplanung, Konzeption und Gestaltung bis hin zur technischen Realisierung von Markenplattformen, Business Applikationen, Websites, Hosting, digitalen Kampagnen und Mobile Apps. Einen bedeutenden Geschäftsbereich stellen darüber hinaus Performance Marketing und Online Marketing-Services wie Mediaplanung, Suchmaschinenmarketing und -Optimierung sowie Affiliate Programme dar. Überdies unterstützt SYZYGY Kunden im Bereich Customer Experience und Usability und begleitet sie durch alle Phasen des User Centered Design Prozesses. Digitale Illustrationen und Animationen komplettieren das Serviceangebot.

Die Schwerpunkte liegen in den Branchen Automobil, Telekommunikation/IT, Konsumgüter und Finanzdienstleistungen.

2.2 Konzernsteuerung

Die Organisationsstruktur der SYZYGY Gruppe ist dezentral, wobei die SYZYGY AG als Management Holding die Tochtergesellschaften anhand von Finanz- und Unternehmenszielen (management by objectives) führt. Die Geschäftsführungen der einzelnen Gesellschaften operieren im Rahmen ihrer Zielvorgaben und Budgets weitgehend selbstständig. Zur Steuerung und Kontrolle des Konzerns besteht ein Controlling- und Berichtssystem, in dem die Finanzzahlen den Planwerten auf monatlicher Basis gegenübergestellt werden und welches die wesentlichen Chancen und Risiken abbildet.

Gemäß DRS 20 sind in die Berichterstattung finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren aufzunehmen, sofern sie auch zur internen Steuerung des Konzerns herangezogen werden.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren, nach denen der SYZYGY Konzern gesteuert wird, sind Umsatzerlöse sowie der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT). Für die SYZYGY AG ist stattdessen das Finanzergebnis von besonderer Bedeutung zur Erfolgsmessung. Die finanziellen Leistungsindikatoren werden im nachfolgenden Lagebericht sowohl für den SYZYGY Konzern als auch für die SYZYGY AG ausführlich dargestellt und erläutert.

Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

SYZYGY zieht zur Steuerung des Konzerns und für Managemententscheidungen keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren heran. Im Einklang mit der auf nachhaltiges Wachstum ausgerichteten Unternehmensführung hat SYZYGY jedoch nicht-finanzielle Leistungsindikatoren identifiziert, die für den langfristigen Erfolg der Gruppe grundsätzlich als bedeutsam erachtet werden. Einige davon - wenn auch nicht explizit als Steuerungsgröße genutzt - werden im Folgenden aufgeführt.

Mitarbeiter

Als Dienstleistungsunternehmen beruht die Leistungsfähigkeit des Konzerns maßgeblich auf der Kompetenz und dem Engagement seiner Mitarbeiter. Um sie zu halten und neue Talente zu gewinnen, ist SYZYGY bestrebt, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein interessantes, abwechslungsreiches und angenehmes Arbeitsumfeld zu bieten. Hierzu gehören unter anderem regelmäßige interne und externe Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, attraktive Standorte, die eine inspirierende Arbeitsumgebung und attraktive Büroflächen mit Raum für Kreativität, Austausch und Begegnung bieten, eine offene, kommunikative Führungskultur, flexible Arbeitszeitmodelle, Hochschulkooperationen zur Förderung des Nachwuchses und Firmen-Events. Darüber hinaus hat SYZYGY eine standardisierte Maßnahme zur Altersvorsorge in Form einer Direktversicherung eingeführt, die vom Unternehmen bezuschusst wird.

Awards

Auszeichnungen bei renommierten Kreativ- und Effizienz-Awards sind ein wichtiger Indikator für die Leistungsfähigkeit der Gruppe und erhöhen ihre Attraktivität für (potenzielle) Kunden und Mitarbeiter. SYZYGY nimmt regelmäßig an nationalen und internationalen Wettbewerben teil und hat in der Berichtsperiode bei 14 unterschiedlichen Ausschreibungen insgesamt 19 Preise mit 9 verschiedenen Projekten gewonnen, darunter der Max Award, Performance Marketing Awards und die MiiAwards. Für den Kunden Mazda konnte SYZYGY auf nationaler Ebene in verschiedenen Awards Auszeichnungen entgegennehmen, darunter verschiedene Silber Auszeichnungen des Autovision / Otto Car Awards und als Winner mit zwei Projekten in den Kategorien Cross-Devise Marketing und Online Video bei den MiiAwards. Silber im Bereich Website - Fahrzeuge konnte SYZYGY mit einem Projekt für den Kunden BMW in der Sparte Motorrad für sich verbuchen. Auf internationaler Ebene haben insbesondere Projekte des Kunden Addison Lee sehr gute Ergebnisse erzielt; gleich zweimal wurde SYZYGY mit der Bewertung Winner bei den Performance Marketing Awards und den Biddable Media Awards ausgezeichnet. Die Arbeiten von SYZYGY Digital Marketing Inc. in den USA wurden mit gleich zwei Drum Awards gewürdigt: für den Kunden Avis wurde ein Projekt mit dem The Drum Search Award USA in der Kategorie Best Attribution Solution und The Drum Digital Trading Award USA in der Kategorie Best Use of Paid Search as Port ausgezeichnet.

Innovationsfähigkeit

Digitales Marketing unterliegt einem permanenten Wandel. Innovative Technologien und Veränderungen im Nutzerverhalten erfordern eine fortlaufende Anpassung des Dienstleistungsspektrums und die Weiterentwicklung der internen Kompetenzen.

Auf operativer Ebene sorgen regelmäßige Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen dafür, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Softwareentwicklung, IT-Management, Design, Informationsarchitektur, Beratung und Projektmanagement stets mit den neuesten Technologien, Gestaltungsprinzipien und Methoden vertraut sind.

Die SYZYGY Gruppe hat unterhalb des Vorstands gesellschaftsübergreifende Fachverantwortungen für Media, Innovation, Strategie und Kreation eingeführt, um einzelne Fachbereiche durch Vertreter der operativen Einheiten in der Gruppe und bei den Schwestergesellschaften zu etablieren. Hierzu werden im Rahmen von Workshops, internen Fachveranstaltungen, Vorträgen oder Schulungen Innovationsthemen diskutiert und den Mitarbeitern präsentiert. Die jeweiligen Fachverantwortlichen sind auf S. 11 des Geschäftsberichts vorgestellt.

3. Wirtschaftsbericht

3.1 Allgemeine Wirtschaftsentwicklung

Die Weltwirtschaft stand auch im Jahr 2017 im Zeichen der Expansion und des Wachstums. Entgegen den Erwartungen der meisten Analysten haben politische Risiken und Unsicherheiten weder das Wirtschaftswachstum noch die Finanzmärkte beeinträchtigen können. Die Experten des ifo Institutes bestätigten, dass das ifo Klima für die Weltwirtschaft Ende 2017 mit 17,1 Punkten auf den höchsten Wert seit 2011 gestiegen ist. Sie sehen dabei eine positive Entwicklung in nahezu allen Regionen, bis auf den Nahen Osten und Nordafrika. Für Schwellen- und Entwicklungsländer wird weiteres Wachstum erwartet, bei den fortgeschrittenen Volkswirtschaften war der Ausblick weniger optimistisch. Das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) erreichte in 2017 mit rund USD 79,3 Billionen einen neuen Rekordwert.

Die Wirtschaft in der Eurozone zeigte sich im Jahr 2017 ebenfalls robust und wuchs dank anhaltenden privaten Konsums, eines höheren Wachstums der Weltwirtschaft und sinkender Arbeitslosigkeit um 2,5 Prozent. Damit entwickelte sie sich im vergangenen Jahr deutlich stärker als noch in 2016, wo das Wachstum bei 1,7 Prozent lag. Besonders im zweiten Halbjahr 2017 legte die Wirtschaftsleistung mit 0,7 Prozent im dritten und 0,6 Prozent im vierten Quartal zu. Auch die Ökonomen der EU-Kommission attestieren Europa, dass die Jahre der Krise mit schwacher Konjunktur und teilweise schrumpfenden Volkswirtschaften vorüber sind. Für die Euro-Länder als auch EU-weit erwarten sie für 2017 eine Zunahme des BIP um 2,4 Prozent. Diesen positiven Trend bestätigt der IHS Markit Composite Index Eurozone - Finaldaten des Einkaufsmanager Index: der Wert liegt seit 55 Monaten ununterbrochen bei einer Marke von über 50 Punkten, ab der Wachstum angezeigt wird. Nach dieser Auswertung trugen insbesondere die Volkswirtschaften von Frankreich, Deutschland, Italien und Irland dazu bei. Eine ähnliche Entwicklung lässt sich beim IHS Markit Eurozone Service-Index beobachten. Demnach liefen die Geschäfte im deutschen und französischen Servicesektor besonders gut und erreichten höchste Werte seit 2011.

Die Inflationsrate lag im Euroraum im Jahresdurchschnitt bei 1,5 Prozent und damit unter der Marke von 2 Prozent, die die Europäische Zentralbank als ideal für die Konjunkturentwicklung betrachtet. Die Arbeitslosenquote lag im vergangenen Jahr mit 9,1 Prozent in der Euro-Zone und 7,7 Prozent in der EU so niedrig wie seit 2009 nicht mehr, die damit einhergehende Verbesserung am Arbeitsmarkt bleibt die Grundlage für die Erholung und stützt den privaten Konsum.

Auch die deutsche Wirtschaft befand sich 2017 in einem stetigen und breit angelegten Aufschwung und verzeichnete ein größeres Wachstum als in den vergangenen Jahren. Gleich im ersten Quartal wuchs die Wirtschaft um 0,9 Prozent, dies pendelte sich dann auf einem weiter hohen Niveau zwischen 0,6 (Q2 und Q4) und 0,7 Prozent (Q3) ein. Demnach ist das deutsche BIP um 2,2 Prozent gewachsen. Dies ist das höchste Wachstum seit 2011. Während in den Vorjahren der Konsum die treibende Kraft für die Konjunktur war, wurden in 2017 vermehrt außenwirtschaftliche Impulse in einem insgesamt verbesserten weltwirtschaftlichen Umfeld gesetzt. Dies stützte die deutschen Ausfuhren. Die Industriekonjunktur zeigte sich ebenfalls recht dynamisch und wuchs vor allem in den ersten beiden Quartalen 2017 kräftig. Die privaten Konsumausgaben stiegen in 2017 kräftig um 2,0 Prozent, diese Entwicklung wurde durch die steigende Erwerbstätigkeit und höhere Löhne unterstützt. Die Stimmung im Handel ist und bleibt ausgesprochen gut, so belegt der ifo Konjunkturtest, dass die Erwartungen der Einzelhändler im Schlussquartal auf dem höchsten Niveau seit 1991 lagen. Der ifo-Geschäftsklimaindex zeigte bis auf wenige Dellen einen Aufwärtstrend. Lag der Wert im Januar 2017 noch bei 109,8, kletterte er bis Juli auf 116,2 Punkte. Nach einem leichten Rückgang im September auf 115,4 Punkte setzte er seine Rallye bis Dezember auf 117,2 Punkte fort. Auch der Arbeitsmarkt zeigt sich robust und entwickelte sich in 2017 positiv. Im Jahresdurchschnitt stieg die Beschäftigung in Deutschland um 1,5 Prozent auf 44,3 Mio. Erwerbstätige und liegt damit auf Rekordniveau. Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2017 bei 5,3 Prozent, dies ist 1 Prozentpunkt unter dem Wert von 6,3 Prozent zu Jahresbeginn. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im vergangenen Jahr um 1,8 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit 5 Jahren. Im Dezember lag die Inflationsrate bei 1,7 Prozent, in den einzelnen Monaten schwankte sie zwischen 1,5 und 2,2 Prozent. Verantwortlich dafür seien gestiegene Energie- und Nahrungsmittelpreise sowie höhere Mieten.

Die wirtschaftliche Entwicklung in den USA, der größten Volkswirtschaft der Welt, konnte mit dem der Eurozone zwar nicht ganz mithalten, erfuhr aber mit einem Wachstum von 2,3 Prozent im Vergleich zu 2016 (1,5 Prozent) eine kräftige Steigerung. Der private Konsum ist bedingt durch eine niedrige Arbeitslosigkeit und leicht steigende Einkommen weiterhin der größte Wachstumstreiber, aber auch Unternehmen investieren mehr, da die Gewinne gegenüber dem Vorjahr höher ausgefallen sind. Amerikas Handelsbilanz wies auch in 2017 ein Defizit aus, da die Importe noch stärker als die Exporte wuchsen. Im Dezember lag der Wert bei knapp USD 64 Mrd. Die Arbeitslosenquote lag in 2017 bei 4,1 Prozent, damit gilt die Vollbeschäftigung als nahezu erreicht. Die durchschnittliche Inflation lag in den USA im vergangenen Jahr bei 2,1 Prozent.

Die britische Wirtschaft wies im Jahr nach dem Referendum für den Austritt aus der Europäischen Union ein Wachstum von 1,5 Prozent aus und übertrifft damit die Erwartungen von 1,4 Prozent leicht. Laut dem nationalen Statistikamt wuchs die Wirtschaftsleistung im letzten Quartal 2017 um 0,5 Prozent und lag damit leicht über den Werten im Sommer und über den Erwartungen. Der Dienstleistungssektor trägt die Konjunktur in Großbritannien und hat einen Anteil von fast 80 Prozent am BIP. Der Kursrückgang des Pfund Sterling resultiert in steigenden Preisen - die Inflation stieg auf 3 Prozent und beeinträchtigt die Kaufkraft der Verbraucher. Die Arbeitslosenquote liegt mit 4,4 Prozent zwar historisch niedrig, Experten befürchten aber, dass dies bei einem schwächeren Wachstum nicht so bleiben dürfte.

In Polen lag das reale BIP-Wachstum bei 3,8 Prozent, die Inflation der Verbraucherpreise bei 1,9 Prozent und die Arbeitslosenquote bei 4,8 Prozent. Ökonomen gehen davon aus, dass sich das Wirtschaftswachstum verfestigt, aber etwas verlangsamt. In 2017 war das seit 2008 stärkste Konsumwachstum für die gute Konjunktur verantwortlich.

3.2 Entwicklung des Werbemarktes

Statistiken des Werbemarktes haben als Vergleichswert für die Entwicklung der SYZYGY Gruppe nur eine bedingte Aussagekraft. Zum einen sind die Ergebnisse aufgrund unterschiedlicher, oftmals nicht nachvollziehbarer Erhebungsmethoden kaum vergleichbar und fallen teilweise sogar widersprüchlich aus; zum anderen erlauben Bruttowerbedaten keine Erkenntnisse über tatsächlich erfolgte Geldflüsse, da sie anhand von Listenpreisen ermittelt werden und insofern Rabatte und Sonderkonditionen unberücksichtigt lassen.

Darüber hinaus generiert die SYZYGY Gruppe lediglich einen Teil ihrer Umsätze mit der von den Statistiken erfassten digitalen Werbung, wie etwa der Schaltung von Bannern und Video Ads, Suchmaschinenmarketing und -optimierung oder Affiliate Programmen. Budgets, die z. B. für die kreative und technologische Entwicklung von Markenplattformen, Business Applikationen oder Mobile Apps zur Verfügung stehen, werden indes nicht von den Erhebungen abgedeckt. Veränderungen in den reinen Mediabudgets liefern insofern zwar Anhaltspunkte für generelle Verschiebungen in der Mediastrategie von Werbetreibenden; sie können jedoch nicht direkt auf sämtliche Entwicklungen in der vielschichtigen Digitalbranche übertragen werden.

Wie bereits in den Vorjahren haben Werbetreibende in 2017 ihre Budgets für Werbung generell und für digitale Werbung im Besonderen deutlich erhöht. Die vom Forschungsinstitut WARC ermittelte Budgeterhöhung um weltweit 3 Prozent berücksichtigt auch die digitalen Medien. In diesem Segment ist auch in 2017 besonders der Bereich Mobile der eindeutige Wachstumsgewinner und verbucht nach dieser Erhebung ein Wachstum von 5,9 Prozent und vereinte im vergangenen Jahr 20,6 Prozent alle globalen Werbeausgaben auf sich. Der aktuelle Ad Spend Report von Dentsu Aegis Network (DAN) berichtet ebenfalls von einem Wachstum der globalen Werbeausgaben von 3,1 Prozent in 2017, die Spendings für digitales Marketing erhöhten sich um 15 Prozent.

In Deutschland stiegen die Gesamtwerbebudgets moderat im unteren einstelligen Bereich, etwas schwächer als im Vorjahr. Eine aktuelle Bilanz zu den Nettowerbespendings des Dentsu Aegis Network weist eine Erhöhung im Jahr 2017 um 2,2 Prozent aus, während Nielsen einen Zuwachs der Bruttowerbeinvestitionen von 1,9 Prozent ermittelt hat. Trotz starker Konjunktur, niedrigen Arbeitslosenzahlen und konsumfreudigen Verbrauchern agieren die Unternehmen bei den Werbeinvestitionen verhalten. Wie auch im globalen Trend setzt die Sparte Mobile mit einem Wachstum von 39,3 Prozent ihren Höhenflug fort. Während die Nielsen-Erhebungen für das 1. Halbjahr 2017 ausweisen, dass das Online-Geschäft um 3,3 Prozent geschrumpft ist, zeigen die Auswertungen für das Gesamtjahr 2017 ein Wachstum von 2,3 Prozent für das Medium Internet. Der Rückgang besagt nicht, dass die digitalen Kanäle an Relevanz verlieren, vielmehr zeigt sich eine Verlagerung in digitale Kanäle jenseits von Display, etwa Search, Programmatic oder Social Media. Experten von Zenith prognostizieren in ihrem Advertising Expenditure Forecasts im Dezember 2017, dass die digitalen Werbeausgaben in Deutschland 34 Prozent Marktanteil für sich verbuchen können. Eine von der Unternehmensberatung Schickler exklusiv für HORIZONT vorgestellte Analyse weist ein Umsatzwachstum von netto 9 Prozent für den Bereich Online aus. Zudem erwarten die Berater einen starken Anstieg des Anteils der via Apps ausgelieferten Werbung, in 2017 lag er bei 37 Prozent und soll im laufenden Jahr schon bei 50 Prozent liegen.

Die Werbekonjunktur in den USA und Großbritannien hat sich laut einer Gartner Umfrage deutlich abgekühlt. Sie erwartet stagnierende Umsätze für 2017. Der Anteil der Werbebudgets an den Unternehmensumsätzen sank in 2017 auf 11,3 Prozent (Vorjahr: 12,1 %). Auch hier zeigt sich der Trend weiterhin deutlich, dass Budgets sich weg von traditionellen hin zu digitalen Medien verschieben und so die veränderten Mediennutzungsgewohnheiten der Zielgruppen widerspiegeln. Darüber hinaus haben Budgeterhöhungen in der Vergangenheit die hohen Erwartungen, mit denen sie einhergingen, bis heute nicht oder nur teilweise erfüllt. Für die Vereinigten Staaten von Amerika erwartet der aktuelle Ad Spend Report von Dentsu Aegis Network ein Wachstum in 2017 von 2,6 Prozent, die Erwartung lag im Juni noch bei 3,6 Prozent. Die USA sind und bleiben die Nummer 1 der weltweiten Werbemärkte und werden in 2018 voraussichtlich einen Anteil von 37 Prozent am Gesamtwerbemarkt ausmachen.

Die Analysten der Advertising Association/WARC hingegen veröffentlichen in ihrem im Januar 2018 veröffentlichten AA/WARC Expenditure Report ein Wachstum der britischen Werbeausgaben in den ersten drei Quartalen 2017 von 3,5 Prozent oder GBP 551 Mio. Die Schätzung für das Gesamtjahr 2017 liegt bei einem Anstieg von 3,4 Prozent und damit um 0,3 Prozent über der Annahme von Oktober 2017 für das Gesamtjahr. Die Wachstumstreiber sind auch hier Mobile mit 30,7 und Internet mit 9,9 Prozent. Gemäß WARC erlebte Großbritannien ein Rekordhoch im dritten Quartal und ist damit das 17. Wachstumsquartal in Folge. Für das Vereinigte Königreich erwartet der aktuelle Ad Spend Report von Dentsu Aegis Network ein Wachstum in 2017 von 3,2 Prozent, die Erwartung lag im Juni noch bei 4,0 Prozent.

Die Verbraucher in Polen sind in Konsumlaune, dies wirkt sich positiv auf die Werbeetats aus. Insbesondere das Internet profitiert davon, in den ersten beiden Quartalen 2017 entfielen fast ein Drittel der Werbeausgaben auf dieses Segment. Die Medienagentur Starcom erwartet für das vergangene Jahr einen Anstieg der Werbeausgaben von 2,0 bis 2,5 Prozent. Wie in den anderen Märkten auch verschiebt sich die Werbetätigkeit ins Internet, die Online-Ausgaben stiegen allein im ersten Quartal 2017 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 10 Prozent.

Insgesamt bewegte sich die SYZYGY Gruppe damit in einem positiven Marktumfeld. Die europäische Wirtschaft befindet sich weiterhin auf einem Expansionskurs, zeigte eine robuste Entwicklung im Kernmarkt der Gruppe Deutschland und war von Wachstum und einer über weite Teile hinweg positiven Stimmung geprägt. Der Trend, Budgets für digitale Werbung zu erhöhen, hielt derweil an, wobei insbesondere mobile Formate weit überdurchschnittlich hohe Wachstumsraten erzielen konnten.

3.3. Ertragslage der SYZYGY Gruppe

Im Konzernlagebericht 2016 hat die SYZYGY Gruppe prognostiziert, die Umsatzerlöse im laufenden Geschäftsjahr 2017 erneut zu steigern, ging aber aufgrund der Unsicherheiten in Großbritannien durch die noch unklaren Umsetzungsdetails des Austritts aus der EU (Brexit) und der politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten in den USA nur von einer moderaten Steigerung der Umsätze im unteren einstelligen Bereich aus. Im operativen Ergebnis (EBIT) erwartete SYZYGY eine zu den Umsatzerlösen leicht überproportionale Steigerung.

Mit Umsatzerlösen von EUR 60,7 Mio. (Rückgang um 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr) blieb SYZYGY damit hinter den Prognosen zurück. Das EBIT liegt mit EUR 4,1 Mio. und einem Minus von 27 Prozent ebenfalls unter den Erwartungen. Das Ergebnis je Aktie von EUR 0,39 blieb gegenüber dem Vorjahr stabil.

Die folgende Tabelle zeigt die mehrjährige Entwicklung der wesentlichen Finanzkennzahlen:

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2013 2014 2015 2016 2017
Umsatzerlöse in TEUR 35.030 47.075 57.311 64.273 60.669
EBIT in TEUR 2.023 3.843 5.268 5.596 4.096
EBIT-Marge in % 5,8 8,2 9,2 8,7 6,8
Ergebnis je Aktie in EUR 0,26 0,35 0,37 0,39 0,39

3.4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der SYZYGY AG

3.4.1 Vermögenslage der SYZYGY AG

Die Bilanzsumme hat sich deutlich von EUR 56,9 Mio. auf EUR 65,0 Mio. erhöht, wobei das Eigenkapital, bedingt durch zwei durchgeführte Kapitalerhöhungen aus dem genehmigten Kapital und einen niedrigeren Bilanzgewinn, insgesamt um rund EUR 3,3 Mio. gestiegen ist, nämlich von EUR 47,8 Mio. auf EUR 51,1 Mio. Dadurch ist die Eigenkapitalquote gegenüber dem Vorjahr von 84% auf 79% zurückgegangen. Die Finanzanlagen bilden auf der Aktivseite in Höhe von EUR 49,6 Mio. bzw. 76% der Bilanzsumme die größte Position (Vorjahr: EUR 35,8 Mio., bzw. 63% der Bilanzsumme). Der Anstieg der Finanzanlagen ist im Wesentlichen auf den Erwerb von 70% der Anteile an der diffferent GmbH sowie auf den Erwerb von 51% der Anteile an der Catbird Seat GmbH zurückzuführen, während der Buchwert der Ars Thanea s.a. aufgrund der Anpassung des bedingten Kaufpreises um EUR 0,8 Mio. reduziert wurde. Ebenfalls gegenläufig haben sich die außerplanmäßigen Abschreibungen auf die Anteile an dem verbundenen Unternehmen Syzygy Berlin von EUR 1,0 Mio. und auf die Ausleihungen an diese Gesellschaft von EUR 0,6 Mio. ausgewirkt. Ferner sind die liquiden Mittel und marktgängigen Wertpapiere des Umlaufvermögens der SYZYGY AG von EUR 16,7 Mio. auf EUR 9,4 Mio. zurückgegangen. Der Erwerb der Anteile an der diffferent GmbH und der Catbird Seat GmbH sowie die Dividendenausschüttung führten zu Mittelabflüssen in Höhe von EUR 12,7 Mio. Hinzu haben die Syzygy AG und ihre Tochtergesellschaften Investitionen in neue Mietflächen in Bad Homburg, London und Berlin in Höhe von rund EUR 3,4 Mio. getätigt, die durch die Syzygy AG finanziert wurden. Die Mittelzuflüsse durch die Tochtergesellschaften aus positiven operativen Cash-Flows sowie aus Zinserträgen haben die Mittelabflüsse nicht kompensiert. Die übrigen Aktiva haben sich gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich verändert.

Die Verbindlichkeiten und Rückstellungen liegen mit EUR 13,8 Mio. (Vorjahr: EUR 9,1 Mio.) deutlich über Vorjahresniveau. Der Anstieg um EUR 4,7 Mio. ist primär durch die Aufnahme eines Darlehens in Höhe von EUR 4,8 Mio. begründet, das zur Finanzierung der Akquisitionen und der allgemeinen Stärkung der Finanzkraft der Syzygy AG aufgenommen wurde. Insgesamt umfassen die Verbindlichkeiten aus zukünftigen Kaufpreisverpflichtungen EUR 0,5 Mio. gegenüber EUR 1,3 Mio. im Vorjahr. Die Sonstigen Verbindlichkeiten umfassen im Wesentlichen Umsatzsteuerverpflichtungen in Höhe von EUR 0,5 Mio. (Vorjahr: 0,6 Mio.).

3.4.2 Finanzlage der SYZYGY AG

Das Finanzmanagement der SYZYGY AG verfolgt primär das Ziel, sowohl organisches als auch anorganisches Wachstum zu finanzieren sowie die Unternehmensfortführung in den operativen Gesellschaften sicherzustellen.

Der Bestand an liquiden Mitteln und sonstigen Wertpapieren, die weiterhin hohe Eigenkapitalquote sowie der bestehende Umfang an Verpflichtungen gegenüber Dritten eröffnen der SYZYGY AG weiterhin die Möglichkeit, ihre strategischen Ziele, insbesondere im Bereich der Ausweitung der operativen Geschäftstätigkeit durch Unternehmenserwerbe oder Neugründungen von Gesellschaften, weiterzuverfolgen. Durch die Aufnahme eines Darlehens in Höhe von EUR 5,0 Mio. wurde die Finanzkraft der SYZYGY AG kurzfristig gestärkt. Dies dient insbesondere der Erhöhung der allgemeinen Finanzkraft und der Flexibilität, um kurzfristig weitere anorganische Wachstumschancen ergreifen zu können. Das Darlehen hat eine Laufzeit von 5 Jahren und wird quartalsweise in Raten bis zur Endlaufzeit getilgt.

Ferner besteht gegenüber der Commerzbank AG eine Kreditlinie in Höhe von EUR 4,0 Mio. (Vorjahr: EUR 4,0 Mio.), welche zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen wurde.

Die Wettbewerbsfähigkeit eines Dienstleistungsunternehmens wird durch eine hohe Kapitalausstattung gestärkt. Darüber hinaus ist es das mittelfristige Ziel des Kapitalmanagements, die Eigenkapitalrendite im Konzern nachhaltig auf über 10 Prozent zu heben. Im Berichtsjahr wurde eine Eigenkapitalrendite von 2,0% erzielt, gegenüber 10,2% im Vorjahr.

Das Fremdkapital enthält im Wesentlichen ein Bankdarlehen, zukünftige Verpflichtungen aus Unternehmenserwerben, sowie Steuerverbindlichkeiten, Personalrückstellungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

3.4.3 Ertragslage der SYZYGY AG

3.4.3.1 Umsatzerlöse und operative Kosten

Die Umsatzerlöse der SYZYGY AG in Höhe von EUR 1,9 Mio. sind um EUR 0,2 Mio. gesunken. Demgegenüber haben die Materialaufwendungen mit EUR 0,5 Mio. einen Anstieg um EUR 0,2 Mio. verzeichnet.

Die sonstigen betrieblichen Erträge waren von EUR 0,5 Mio. auf EUR 0,3 Mio. rückläufig, wobei der Rückgang auf niedrigere Währungsgewinne von EUR 0,1 Mio. (Vorjahr: EUR 0,5 Mio.) zurückzuführen ist.

Dadurch ergab sich in 2017 ein gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,7 Mio. niedrigeres Rohergebnis von EUR 1,7 Mio.

Die operativen Kosten betragen EUR 6,4 Mio. gegenüber EUR 6,7 Mio. im Vorjahr. Im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist der Anstieg auf EUR 3,2 Mio. (Vorjahr EUR 2,9 Mio.) insbesondere auf eine Wertberichtigung von Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen von EUR 0,7 Mio. (Vorjahr EUR 0,5 Mio.) sowie höhere Aufwendungen für Beratungsleistungen (+0,2 Mio.) zurückzuführen. Demgegenüber sind die Personalaufwendungen um EUR 0,7 Mio. geringer ausgefallen.

Insgesamt ergibt sich damit ein negatives operatives Betriebsergebnis von EUR -4,8 Mio. gegenüber EUR -4,4 Mio. im Vorjahr.

3.4.3.2 Finanzergebnis

Das Finanzergebnis der SYZYGY AG ist im Wesentlichen geprägt durch die Beteiligungserträge und die Gewinnabführungen der Tochtergesellschaften, Zinserträge und die Realisierung von Kursgewinnen oder Kursverlusten aus der Veräußerung von Wertpapieren sowie gegenläufigen Abschreibungen auf das Finanzanlagevermögen und Zinsaufwendungen. Die liquiden Mittel werden als Tagesgelder oder in festverzinslichen Wertpapieren angelegt.

Die Prognose im Lagebericht des Vorjahres, ein um 10% geringeres Finanzergebnis zu erzielen, fiel um rund EUR 2,5 Mio. höher aus. Die wesentlichen Gründe sind eine nicht geplante Abschreibung auf den Beteiligungswert der Syzygy Berlin GmbH in Höhe von EUR 1,0 Mio. sowie geringere Ausschüttungen der englischen Tochtergesellschaft.

Ergebnis aus Beteiligungen

Im Jahresergebnis der SYZYGY AG sind der Ergebnisbeitrag aus der Gewinnabführung der SYZYGY Deutschland GmbH in Höhe von EUR 4,1 Mio. (Vorjahr: EUR 3,7 Mio.) sowie der Syzygy Media in Höhe von EUR 1,1 Mio. (Vorjahr: EUR 1,0 Mio.) enthalten.

USEEDS hat erstmals eine Ausschüttung in Höhe von EUR 0,6 Mio. beschlossen, von der EUR 0,4 Mio. an die SYZYGY AG abgeführt wurden. SYZYGY Berlin (vormals Hi-ReS! Berlin) hat aufgrund der Verlustsituation keine Ausschüttung vorgenommen (Vorjahr: EUR 0,2 Mio.), vielmehr musste der Beteiligungsbuchwert von EUR 1,0 Mio. vollständig abgeschrieben werden. Die neu erworbenen Tochtergesellschaften diffferent und Catbird Seat werden erstmals in 2018 Ausschüttungen beschließen.

Die englische Tochtergesellschaft Unique Digital Marketing Ltd. nahm in 2017 keine Ausschüttung (Vorjahr: EUR 2,1 Mio.) vor. Unique Digital Marketing Ltd. hält die Anteile an SYZYGY UK Ltd., so dass eine indirekte Beteiligung an der SYZYGY UK besteht. Aufgrund des Umzugs in neue Büroräumlichkeiten in London und damit verbundenen erheblichen Investitionen hat die SYZYGY AG keine Gewinnausschüttung beschlossen.

Ars Thanea und Hi-ReS! London haben jeweils in 2017 - wie im Vorjahr - planmäßig keine Ausschüttungen vorgenommen.

Dadurch erzielte die SYZYGY AG im Geschäftsjahr 2017 Beteiligungserträge in Höhe von EUR 6,3 Mio. gegenüber EUR 7,7 Mio. in 2016.

Ergebnis aus Zinsen sowie ähnlichen Erträgen und Aufwendungen

Die Zinserträge aus Wertpapieren liegen mit EUR 0,6 Mio. um EUR 0,3 Mio. unter Vorjahresniveau von EUR 0,9 Mio., und aus dem Verkauf von Wertpapieren konnten Kursgewinne in Höhe von EUR 1,3 Mio. (Vorjahr EUR 1,9 Mio.) realisiert werden. Dem stehen realisierte Kursverluste auf Wertpapiere sowie sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von EUR 0,6 Mio. (Vorjahr EUR 0,5 Mio.) gegenüber, sowie im Umfang von EUR 0,1 Mio. (Vorjahr: EUR 0,3 Mio.) Abschreibungen auf Wertpapiere.

Aus Darlehen zu den Tochtergesellschaften wurden darüber hinaus - unverändert zu den Vorjahresbeträgen - Zinserträge und Zinsaufwendungen von jeweils EUR 0,1 Mio. verbucht.

Die Zinsentwicklung war bei 10-jährigen Staatsanleihen der Bundesrepublik Deutschland leicht ansteigend mit 0,7% per 31. Dezember 2017 gegenüber 0,3% zum Vorjahr und damit weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. Die Zinsentwicklung im Geschäftsjahr 2017 war damit grundsätzlich negativ hinsichtlich der Kursentwicklung von festverzinslichen Wertpapieren. Die Staatsschuldenkrise in Europa hat sich - wie im Vorjahr - weiterhin entspannt, unterstützt von einer positiven Konjunkturentwicklung in den europäischen Staaten und damit einhergehend geringeren Arbeitslosenzahlen und höheren Staatseinnahmen.

Bezüglich der Kursentwicklung von Anleihen haben sich damit zwei gegenläufige Faktoren weitgehend eliminiert. Der Anstieg langfristiger Zinsen wirkte negativ auf die Kursentwicklung, während das positive konjunkturelle Umfeld und die Verbesserung der Ertragslage und Bonität von Unternehmen auf die Kurse von Anleihen positiv wirkt. Daher gab es wie im Vorjahr in nur geringem Umfang Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Rendite auf die durchschnittlich vorhandenen liquiden Reserven liegt mit 12,0% leicht oberhalb des Vorjahresniveaus von 10,4% und ist auf Basis des Marktumfelds am Anleihenmarkt sehr zufriedenstellend. Die Anlagestrategie ist unverändert auf eine langfristige Ertragsentwicklung unter Berücksichtigung eines geringen Bonitätsrisikos ausgerichtet. Dabei werden die liquiden Mittel weitgehend in Unternehmensanleihen, die grundsätzlich der Bonitätseinstufung als Investment Grade (BBB-) entsprechen, investiert. Als Beimischung wurde im Umfang von bis zu EUR 1,9 Mio. in Anleihen mit einem Rating unterhalb des Investment Grade investiert (Vorjahr: EUR 3,0 Mio.). Die durchschnittliche Restlaufzeit der Anleihen war rückläufig von rund 6 auf 5 Jahre und die Verteilung der Finanzmittel liegt bei 42% (Vorjahr: 30%) in Bankguthaben und 58% (Vorjahr: 70%) in Anleihen. Ein Anteil von 38% des Wertpapierportfolios wurde in Fremdwährungen investiert.

Insgesamt konnte ein Finanzergebnis von EUR 6,2 Mio. erzielt werden (Vorjahr: EUR 9,7 Mio.), davon entfallen auf Gewinnabführungen Beteiligungserträge von EUR 6,3 Mio. (Vorjahr: EUR 7,7 Mio.) und auf das Ergebnis aus der Anlage in liquiden Mitteln und Wertpapieren des Umlaufvermögens EUR -0,1 Mio. (Vorjahr: EUR 2,0 Mio.).

3.4.3.3 Geschäftsergebnis und Bilanzgewinn

Das Ergebnis vor Steuern hat sich mit EUR 1,0 Mio. deutlich verringert (Vorjahr: EUR 5,1 Mio.). Der Rückgang des Betriebsergebnisses um EUR 0,4 Mio. sowie des Finanzergebnisses um EUR 3,5 Mio. führen zu einem Rückgang des Ergebnisses vor Steuern um EUR 3,9 Mio. Der Steueraufwand der SYZYGY AG ist im Geschäftsjahr mit EUR 0,4 Mio. um EUR 0,2 Mio. höher, so dass ein Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1,0 Mio. (Vorjahr: EUR 5,1 Mio.) realisiert werden konnte.

Durch den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 11,8 Mio., abzüglich der erfolgten Gewinnausschüttung in Höhe von EUR 4,8 Mio. ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 8,0 Mio.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung am 15. Juni 2018 vor, aus dem Bilanzgewinn eine Dividende von EUR 0,39 je Aktie, bzw. EUR 5,2 Mio. auszuschütten.

4. Prognosebericht

4.1 Prognoseannahmen

Wie jedes Wirtschaftsunternehmen unterliegt auch die SYZYGY Gruppe externen Einflüssen, auf die sie selbst keinen Einfluss hat. Veränderungen in der allgemeinen tatsächlichen oder wahrgenommenen Wirtschaftslage und -stimmung können sich sowohl positiv als auch negativ auf das Wachstum der Gruppe auswirken.

Alle Aussagen über die Zukunft der Gruppe beruhen auf Informationen und Erkenntnissen, die zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts bekannt und verfügbar waren. Da diese Daten kontinuierlichen Änderungen unterliegen, sind Prognosen stets mit Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlichen Ergebnisse in den Folgeperioden können daher abweichen.

Die SYZYGY Gruppe erstellt ihre Prognosen auf Basis ihrer organischen Entwicklung. Akquisitionen können das künftige Wachstum des Konzerns positiv oder negativ beeinflussen.

Ferner können positive Impulse für die Geschäftsentwicklung aus der Akquisition bedeutender Neukunden kommen, ebenso wie aus der Ausweitung bestehender Kundenbeziehungen, wenn über die geplanten Projekte hinaus zusätzliche Budgets gewonnen werden können.

4.2 Voraussichtliche wirtschaftliche Entwicklung in den Hauptmärkten der SYZYGY Gruppe

Die Einschätzung von Experten für das Wirtschaftsklima ist einstimmig positiv: Wie das ifo-Institut mitteilt, hat sich das Weltwirtschaftsklima stark verbessert. Im ersten Quartal 2018 stieg der Indikator von 17,1 auf 26,0 Punkte, dies ist der höchste Wert seit Herbst 2007. Die Ökonomen beurteilen die aktuelle Wirtschaftslage deutlich positiv, die Konjunkturaussichten verbesserten sich ebenfalls außerordentlich und der weltweite Aufschwung verfestigt sich. Insbesondere in den USA, in der Europäischen Union und in den asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern stiegen die Erwartungen stark an. Diesem Trend folgend erhöhte auch der Internationale Währungsfonds seine Wachstumsprognose. Der IWF geht davon aus, dass sich die Weltwirtschaft in diesem und im kommenden Jahr stark beschleunigt und rechnet mit Wachstumsraten von jeweils 3,9 Prozent für 2018 und 2019 und korrigiert damit die Prognose aus Oktober 2017, die noch bei 3,7 Prozent lag. Experten rechnen im laufenden Jahr mit einem Preisanstieg in der Weltwirtschaft. Die robuste Konjunktur in Europa und Asien und nicht zuletzt die Steuerreform in den USA sind verantwortlich für die boomende Weltwirtschaft.

Ein ähnliches Stimmungsbild zeigt sich auch in Europa. Die EU-Kommission erwartet ein deutlich höheres Wirtschaftswachstum, denn nach Jahren der Krise nimmt die Wirtschaft in Europa deutlich Fahrt auf. Die EU-Kommission hat ihre Prognosen für die Eurozone und für die gesamte EU noch einmal deutlich angehoben, die Lage sei so gut wie schon seit 10 Jahren nicht mehr. Sie erwartet, dass die Wirtschaft in 2018 in den Euro-Ländern um 2,3 Prozent wächst und übertrifft damit die Herbstprognose von 2,1 Prozent. Für die gesamte EU nimmt die Kommission Wachstumswerte von 2,3 Prozent für 2018 und 2,1 Prozent für 2019 (ohne Großbritannien, das die EU voraussichtlich im März 2019 verlassen wird). Die Auswertungen des IHS Markit Composite Index Eurozone zeigt, dass sich das Wachstum in der Eurozone im Januar 2018 einem 12-Jahreshoch genähert hat. Der Chefökonom bei IHS Markit Chris Williamson erwartet, dass die Eurozone mit viel Schwung ins neue Jahr startet, eine starke Belebung auf breiter Basis stattfindet, die anziehende Nachfrage den Stellenaufbau ankurbelt und die Kapazitäten nahezu vollständig auslastet.

Auch die deutsche Konjunktur befindet sich im Höhenflug. Zu Jahresbeginn ist das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW) auf den höchsten Stand seit sieben Jahren gestiegen. Der DIW-Index liegt für das Q1 nun bei 118 Punkten und damit knapp 4 Punkte höher als noch im letzten Quartal 2017. Damit dürfte die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal des Jahres kräftig zulegen und um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorquartal wachsen. Sowohl Industrieunternehmen als auch Dienstleister blicken aufgrund von hohen Auftragsbeständen und reger Nachfrage aus dem In- und Ausland optimistisch in die Zukunft und lassen Unternehmen wieder mehr investieren. Auch der private Konsum sorgt angesichts von Rekordbeschäftigung und steigenden Löhnen für Nachfrage und stützt das Wachstum. Der kräftige weltweite Aufschwung, der mittlerweile auch den Euroraum erfasst hat, beeinflusst die deutsche Konjunktur positiv. Ein steigender Wechselkurs des Euro gegenüber dem Dollar verteuert die Exporte aus der Währungsunion und könnte das Tempo drosseln. China vollzieht einen Strukturwandel hin zu mehr Konsumausgaben und könnte so rückläufige Exporterwartungen bewirken. Die Experten des ifo-Instituts und die des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) teilen die positive Einschätzung und hoben ihre Prognosen für das deutsche BIP-Wachstum von 2,0 auf 2,6 Prozent (ifo) und von 2,2 auf 2,5 Prozent (IfW) an. Als Folge der starken Konjunktur wird eine steigende Inflation erwartet, das ifo-Institut rechnet für 2019 mit einer Teuerungsrate von 2,2 Prozent und wird erstmals seit Jahren wieder über einem Wert 2 Prozent liegen, bei dem die Europäische Zentralbank von stabilen Preisen spricht. Auch auf den Arbeitsmarkt wirkt sich der Wirtschaftsboom positiv aus, in 2019 soll die Beschäftigungszahl mit 45,2 Mio. Menschen so hoch sein wie noch nie. Die deutsche Wirtschaft bewegt sich mit ausgelasteten Kapazitäten und Knappheiten am Arbeitsmarkt auf eine Hochkonjunktur zu. Experten warnen jedoch vor der Gefahr einer Überhitzung.

Auch die US-amerikanische Wirtschaft startet robust in das neue Jahr. Die wichtigsten Indikatoren deuten auf ein Wirtschaftswachstum hin. Das US BIP-Wachstum soll in 2018 bei 2,5 Prozent liegen und in 2019 wird eine Steigerung von 2,1 und 2020 von 2,0 Prozent erwartet. Die Arbeitslosigkeit wird in 2018 und 2019 auf 3,9 Prozent fallen, bevor sie 2020 wieder auf 4,0 Prozent steigen wird. Damit sind die Prognosen unter den Werten von 2016 mit 4,7 und 2017 mit 4,1 Prozent und liegen deutlich unter der Zielmarke der US-Notenbank von 6,7 Prozent. Verbraucher und Unternehmen blicken zuversichtlich auf die künftige Entwicklung des Landes, dies führt zu einem robusten Privatkonsum und einem Anstieg der Unternehmensinvestitionen. Das von US-Präsident Donald Trump angekündigte Infrastrukturprogramm soll zusätzliche Impulse bringen und zu Investitionen in Höhe von USD 1 Billion führen.

Die Ökonomen der EU-Kommission in Brüssel erwarten in ihrem Wirtschaftsausblick für die Entwicklung in Großbritannien ein vermindertes Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von nur noch 1,4 Prozent in diesem Jahr und 1,1 Prozent für 2019 und schreiben dies der politischen und wirtschaftlichen Unsicherheit, die aus dem Brexit und den laufenden Verhandlungen darüber entsteht, zu. Der U K Economic Outlook von PwC bestätigt die Einschätzung der EU-Kommission und sieht für 2018 ebenso ein Wachstum von 1,4 Prozent voraus. Die Inflation soll mit 2,7 Prozent stabil aber verhältnismäßig hoch bleiben. Demgegenüber stehen schwache Lohnentwicklungen, obwohl auch im Vereinigten Königreich die Arbeitslosigkeit auf einem historisch niedrigen Wert liegt. Daraus resultiert, dass die Verbraucherausgaben von 1,6 Prozent in 2017 auf 1,1 Prozent zurückgehen werden.

4.3 Werbemarkt

Die folgenden Ausführungen zur prognostizierten Entwicklung der Werbeausgaben unterliegen denselben Vorbehalten, wie sie bereits in Absatz 3.2 erörtert wurden. Sie liefern Anhaltspunkte für allgemeine Trends und Verschiebungen in Mediabudgets, eignen sich jedoch nur sehr bedingt als Beurteilungsmaßstab für die voraussichtliche Entwicklung der SYZYGY Gruppe.

Getrieben durch die immer größere Bedeutung von Smartphones und Tablets sowie Nachholeffekte in Schwellenländern wird das überdurchschnittliche Wachstum digitaler Werbebudgets weiterhin anhalten.

Das Forschungsinstitut WARC geht in seinem Ausblick für die Entwicklung der globalen Werbewirtschaft davon aus, dass der Werbemarkt in diesem Jahr um 4,7 Prozent auf USD 572 Mrd. wachsen wird. Die Prognosen von Zenith mit einem Anstieg von 4,1 Prozent auf USD 578 Mrd. liegen damit nahezu auf einer Linie. Die Olympischen Winterspiele, die Fußball-Weltmeisterschaft und Wahlen zum US-Repräsentantenhaus im Herbst sind wesentliche Faktoren für diese optimistischen Ausblicke. WARC-Analysten erwarten, dass 2018 ein hervorragendes Jahr für die globale Werbung wird, die Anzeigeninvestitionen werden so stark wie zuletzt 2010 und 2011 wachsen und Mobile ist und bleibt ein Schlüsselfaktor für globales Wachstum. In ihrem Global Ad Spending Forecast gehen die Marktforscher von Dentsu Aegis Network von einem Wachstum für den Gesamtwerbemarkt in 2018 von 3,6 Prozent aus und passten damit ihre Einschätzung aus Juni 2017, die bei 4,3 Prozent lag, an.

Die Werbebranche in den USA blickt ebenfalls positiv in die Zukunft. Dentsu Aegis hält ein Wachstum von 3,2 Prozent für wahrscheinlich.

Die Prognosen für Deutschland fallen niedriger aus, sind aber insgesamt optimistisch. Der deutsche Werbemarkt soll gemäß dem Global Ad Spend Forecast von Dentsu Aegis im laufenden Jahr um 2,6 Prozent auf EUR 16,2 Mrd. wachsen. Für 2019 hält das Netzwerk eine Steigerung von 3 Prozent für möglich. Die digitalen Medien werden in 2018 Spitzenreiter und hängen mit einem Marktanteil von 36,3 Prozent die Sparte TV ab. Werbung im Fernsehen wird nur noch 32 Prozent der Gesamtausgaben ausmachen. Die Wachstumstreiber in den digitalen Medien werden vor allem Mobile und Social Media sein, diese Segmente werden um 38,2 bzw. 22,0 Prozent wachsen. Der Mobile Advertising Forecast von Zenith prognostiziert der mobilen Werbung erneut ein immenses Wachstum, denn in diesem Jahr werden erstmal mehr Werbe-Euro für Mobile als für Desktop-Werbung ausgegeben. Die Analyse der Schickler Unternehmensberatung sagt dem digitalen Werbemarkt ebenfalls ein ungebrochenes Wachstum voraus, demnach werden 9 Prozent mehr oder EUR 9,2 Mrd. in Online Werbung fließen.

In Großbritannien wird der Gesamtmarkt 2018 laut Dentsu Aegis Global Ad Spend Forecast um 2,9 Prozent wachsen und nimmt damit eine Prognose von 5,9 Prozent zurück, die im Sommer 2017 getroffen wurde. Der Expenditure Report der Advertising Association / WARC ist mit einer Wachstumsschätzung für 2018 von 2,8 Prozent etwas pessimistischer. Das Wachstum wird auch hier durch die digitale Sparte getrieben, welche um voraussichtlich 7,3 Prozent und darin Mobile mit 20,7 Prozent wachsen wird.

4.4 Voraussichtliche Entwicklung der SYZYGY Gruppe

Sowohl die insgesamt positiven gesamtwirtschaftlichen Aussichten für Deutschland und die anderen relevanten Märkte als auch die nachhaltige Verschiebung von Marketingbudgets auf den digitalen Kanal bieten der SYZYGY Gruppe sehr gute Rahmenbedingungen für weiteres Wachstum. Reine Onlinewerbung, auf die sich die oben aufgeführten Statistiken beziehen, stellt dabei lediglich eine Facette des komplexen Digital-Marketings dar und repräsentiert nur einen Teil des Leistungsspektrums der Gruppe.

Klassische Marketinginstrumente wie Print- und Rundfunkwerbung, Mailings und Außenwerbung beginnen angesichts einer durch das Internet hervorragend informierten, immer anspruchsvolleren und ungeduldigeren Kundschaft an Wirksamkeit und Reichweite zu verlieren. Konsumgüterhersteller sehen sich zunehmend mit der Herausforderung konfrontiert, über den reinen Produktnutzen hinaus weitere Mehrwerte für ihre Kunden zu schaffen.

Technologie kann Unternehmen dabei helfen, ihre Produkte begehrenswerter zu machen und damit ihre Relevanz zu steigern. Webpräsenzen, sogenannte Markenplattformen, sind dabei zur zentralen Schaltzentrale für die Akquisition und Loyalisierung von Kunden geworden. Marketingverantwortliche haben die Bedeutung und Komplexität der Plattformen erkannt - und damit auch die Notwendigkeit, entsprechende Etats für die Entwicklung und Pflege bereitzustellen. Höhere Budgets und längere Projektlaufzeiten sind die Folge.

Mit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones und Tablets wird die Markenwahrnehmung auch immer stärker von Apps geprägt, die dem Nutzer einen Mehrwert liefern: sei es, indem sie ihn unterhalten; oder sei es, indem sie ihm Services der unterschiedlichsten Art bieten, die sein privates und berufliches Leben erleichtern. Mit der Unterstützung erfahrener und technologisch versierter Markenspezialisten wie SYZYGY stellt digitales Marketing für Unternehmen ein großes Potenzial dar, um Serviceinnovationen, neue Kundenbindungskonzepte oder überzeugende und unterhaltsame Einkaufserlebnisse zu schaffen.

Der Vorstand der SYZYGY AG geht von einem zweistelligen Umsatzwachstum im laufenden Geschäftsjahr aus und erwartet einer EBIT-Marge im oberen einstelligen Bereich. Das Wachstum wird vor allem in Deutschland erwartet, alle anderen Segmente werden in ihrer Entwicklung stabil bleiben.

Mögliche Akquisitionen, die zur Wachstumsstrategie der SYZYGY Gruppe gehören, können diese Prognosen sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Die Ertragslage der SYZYGY Gruppe wird von der Entwicklung der operativen Einheiten und von den zukünftigen Zinserträgen der SYZYGY AG bestimmt.

4.5 Entwicklung der SYZYGY AG

Die Ertragslage der SYZYGY AG wird von den zukünftigen Zinserträgen und von der Entwicklung der Beteiligungserträge der Tochtergesellschaften bestimmt. Ein Teil dieser Beteiligungserträge wird durch Gewinnabführungsverträge unmittelbar an die SYZYGY AG weitergeleitet, insbesondere bei den ausländischen Gesellschaften ergeben sich die Beteiligungserträge jedoch aus den zu beschließenden Gewinnausschüttungen der Tochtergesellschaften. Die Höhe der Ausschüttungen ist hierbei abhängig vom Finanzierungsbedarf und den vorhandenen Gewinnrücklagen der entsprechenden Gesellschaft. Das Ergebnis aus den Beteiligungen wird voraussichtlich mit dem Gewinnwachstum der SYZYGY Gruppe ansteigen, während das Zinsergebnis - in Abhängigkeit des Kapitalmarkts und der voraussichtlich geringeren nicht gebundenen Finanzmittel - rückläufig sein wird. Insgesamt wird mit einem um 20% höheren Finanzergebnis im Vergleich zum Vorjahr gerechnet.

5. Risiken und Chancen der zukünftigen Geschäftsentwicklung

Die Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung der SYZYGY AG stehen in engem wirtschaftlichem Zusammenhang mit den operativ tätigen Konzerngesellschaften. Daher bezieht sich der Chancen- und Risikobericht vorrangig auf den SYZYGY Konzern.

Wesentliche Risikofaktoren beziehen sich auf die Konjunktur der Werbewirtschaft in den für SYZYGY relevanten Märkten sowie auf die technologische Dynamik der Märkte für Internetdienstleistungen im Besonderen.

Durch den Vorstand der SYZYGY AG werden Risiken kontinuierlich überwacht, um negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage frühzeitig entgegenwirken zu können. Die Risikoeinschätzung bezieht sich hierbei sowohl auf den Umfang einer möglichen Auswirkung auf die Ertrags- und Finanzlage als auch auf die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Risikofaktor Auswirkungen haben kann.

Genauso wichtig ist es, Chancen zu erkennen und zu nutzen. Ein funktionsfähiges Risiko- und Chancen-Management-System ist daher ein wichtiges Element einer nachhaltigen Unternehmensführung.

Auf Grundlage der gegenwärtig verfügbaren Informationen sind keine Risiken feststellbar, die den Fortbestand der SYZYGY AG und ihrer Tochtergesellschaften gefährden würden.

5.1 Wesentliche Einzelrisiken

Operative Risiken

Rund 49 Prozent des Umsatzes der SYZYGY Gruppe werden durch das Geschäft mit den zehn größten Kunden generiert. Die Konzentration auf die zehn größten Kunden hat sich von 54 im Vorjahr auf 49 Prozent verringert, der größte Einzelkunde generierte 9 Prozent der Umsätze. Während im Vorjahr die Top 3 Kunden noch 28 Prozent der Konzernumsätze generierten, ging der Wert in 2017 auf 24 Prozent noch einmal zurück.

Die Umsätze von SYZYGY sind nicht durch lange Vertragslaufzeiten abgesichert. Umsätze werden in der Regel auf Grundlage von Einzelverträgen mit einem begrenzten zeitlichen Umfang erwirtschaftet. Alle Planungen, die sich auf die Entwicklung des Umsatzes beziehen, beinhalten deshalb zwangsläufig eine große Unsicherheit.

Dem überwiegenden Teil der Umsätze liegen feste Preisvereinbarungen zugrunde. Nicht vorhersehbare Verluste sind daher möglich, wenn die kalkulierten Projektkosten unerwartet überschritten werden. SYZYGY übernimmt darüber hinaus projektbezogen die gängigen Ge-währleistungs- und Haftungsverpflichtungen. Dies kann zu Folgekosten in den Projekten führen.

Die von SYZYGY erbrachten Dienstleistungen besitzen eine Öffentlichkeitswirkung. Daher kann ein breitenwirksamer Imageschaden entstehen, wenn es bei einer Projektabwicklung zu Qualitätsmängeln in der Ausführung kommt. Ein solcher Imageschaden kann die weitere Geschäftsentwicklung spürbar negativ beeinflussen.

Aufgrund sehr stabiler und langjähriger Kundenbeziehungen, insbesondere bei den Top 10-Kunden, wird das Risiko als gering angesehen.

Anlagerisiken

Vorhandene Liquiditätsreserven werden bei der SYZYGY AG aktiv durch den Finanzvorstand gemanagt. Die Anlagestrategie der liquiden Mittel ist grundsätzlich auf eine langfristige Ertragsentwicklung ausgerichtet. Dabei werden die liquiden Mittel risikodiversifiziert in Unternehmensanleihen und anderen festverzinslichen Wertpapieren angelegt. Bei allen festverzinslichen Wertpapieren bestehen Zinsänderungs- und Ausfallrisiken. Ein Anstieg der langfristigen Zinsen wirkt sich grundsätzlich negativ, ein Rückgang der Zinsen positiv auf die Kursentwicklung der Wertpapiere aus.

SYZYGY reduziert die Ausfallrisiken durch eine diversifizierte Anlage in Titel mit guter Bonität, d.h. weitgehend im Bereich des Investment Grade. Das Risiko einer signifikanten Belastung des Finanzergebnisses wird insgesamt als gering eingestuft.

Konjunkturelle Risiken

Die grundsätzliche Bereitschaft von Unternehmen, in Werbe- und Marketingmaßnahmen zu investieren, kann von der allgemeinen konjunkturellen Lage beeinflusst werden. Ein Nachlassen der Konjunktur kann für SYZYGY daher zu einem verminderten Auftragsvolumen und damit zu entsprechenden Umsatzeinbußen führen. Gegebenenfalls notwendige Kapazitätsanpassungen entfalten ihre Wirkung zeitverzögert und können Kosten für Restrukturierungsmaßnahmen zur Folge haben. Das Risiko wird als gering eingestuft.

Währungsrisiken

SYZYGY erzielt knapp ein Viertel der Umsatzerlöse in Großbritannien. Aufgrund von Währungsschwankungen des Britischen Pfunds sowie des US-Dollars gegenüber dem Euro können die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss, je nach Kursentwicklung, im Vergleich zur Planung sowohl positiv als auch negativ beeinflusst werden. Dennoch schließt SYZYGY keine Kurssicherungsgeschäfte ab, weil den Erlösen auf dem britischen Markt auch Kosten in Britischen Pfund gegenüberstehen. Daher besteht für SYZYGY ein Währungsrisiko lediglich in Höhe des Jahresüberschusses der jeweiligen Landesgesellschaft.

Dieses gilt gleichermaßen für die Gesellschaften in den USA und Polen, die insgesamt etwa 8 und 5 Prozent der Gruppenumsätze erwirtschaften.

Die SYZYGY AG hält einen Teil ihrer Vermögenswerte in fremden Währungen, insbesondere Vermögenswerte ausländischer Tochtergesellschaften und in Fremdwährung dominierte Wertpapiere. Ferner bestehen Verpflichtungen aus Unternehmenserwerben jeweils in der Währung des Verkäufers. SYZYGY schließt auch hier keine direkt zuordenbaren Kurssicherungsgeschäfte ab, weil die Risiken für die Ertragslage der SYZYGY AG aus den Fremdwährungsposten aufgrund deren Umfangs als gering eingestuft werden.

Das Risiko durch Währungsschwankungen wird als gering eingestuft.

Brexit-Risiken

Durch den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union entstehen Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren Entwicklung der britischen Wirtschaft, aber auch der gesamten europäischen Wirtschaft. Da die Verhandlungen über den Austritt noch nicht abgeschlossen wurden, sind die konkreten Auswirkungen derzeit nicht absehbar. Daher sind außer der bestehenden Unsicherheit noch keine genauen Prognosen möglich. Der britische Markt ist jedoch für die SYZYGY Gruppe ein wichtiger Markt. Risikomildernd sollte wirken, dass SYZYGY vor allem in Deutschland tätig ist. Daher können die möglicherweise aus dem Vereinigten Königreich abwandernden Finanzunternehmen von Agenturen in Deutschland bedient werden. Das Risiko wird als gering eingestuft.

Personelle Risiken

Die Leistungsfähigkeit des Konzerns beruht im Dienstleistungsgeschäft maßgeblich auf der Leistungsfähigkeit seiner Mitarbeiter. Einzelnen Personen kommt hierbei aufgrund ihrer hohen Qualifikation eine große Bedeutung zu. Sollte es nicht gelingen, diese Mitarbeiter im Unternehmen zu halten bzw. fortlaufend neue und hoch qualifizierte Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden, kann der Erfolg von SYZYGY darunter leiden. Das Risiko wird als gering eingestuft.

Risiken aus Akquisitionen

Unternehmensakquisitionen waren und sind ein Teil der Wachstumspolitik von SYZYGY. Der wirtschaftliche Erfolg von Übernahmen ist davon abhängig, wie gut die erworbene Unternehmung in die bestehende Struktur eingegliedert werden kann und wie es gelingt, die angestrebten Synergieeffekte tatsächlich zu erzielen. Sollten die Bemühungen einer erfolgreichen Integration misslingen, so kann sich der Wert des übernommenen Unternehmens deutlich verringern. Dies könnte einen außerordentlichen Abschreibungsbedarf auf Beteiligungsbuchwerte bzw. die Geschäfts- oder Firmenwerte nach sich ziehen. Das Risiko wird als gering eingestuft.

5.2 Chancen

Die zunehmende Anzahl von Produkten und Kanälen hat traditionelle Marketinginstrumente an ihre Grenzen geführt. Zugleich nimmt die Markenbindung nachweislich ab. Das Internet eröffnet Marken die Möglichkeit, direkt mit Kunden in Kontakt zu treten, und ihnen über die reine Werbebotschaft hinaus echte Mehrwerte zu liefern.

Webpräsenzen kommt dabei eine Schlüsselfunktion zu. Sie werden im immer komplexeren Marketingmix großer Unternehmen zunehmend zum Dreh- und Angelpunkt, was in steigenden Projektvolumina und Laufzeiten zum Ausdruck kommt.

Mit intelligentem Content Marketing können deutlich größere eigene Reichweiten aufgebaut werden, als es mit klassischer Unternehmenskommunikation gelingt. Aktuelle Inhalte und Angebote, die einen hohen Relevanzgrad für Menschen haben, bieten eine große Chance, die Kundenbindung zu festigen. Mobile Endgeräte spielen bei dieser Entwicklung eine entscheidende Rolle, denn sie sind für viele Menschen zu einem zentralen Bestandteil ihres täglichen Lebens geworden. Apps, die dem Nutzer helfen, ihn unterhalten oder informieren, können entscheidend zu einer positiven Wahrnehmung der Marke beitragen. So bietet digitale Kommunikation Marken ein schier unerschöpfliches Potenzial, um Serviceinnovationen, neue Kundenbindungskonzepte oder überzeugende Einkaufserlebnisse zu entwickeln.

SYZYGY gehört zu den führenden Digitalagenturen in Deutschland und Großbritannien und verfügt über eine mehr als 20-jährige Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung digitaler Kommunikation. Mit einem starken Technologiebereich und einer international ausgezeichneten Kreation ist es SYZYGY möglich, sich als erster Ansprechpartner für die immer neuen Herausforderungen des digitalen Marketings zu empfehlen.

Wurden Digitalagenturen lange Zeit als Spezialisten einer Nische wahrgenommen, werden sie zunehmend auch mit der strategischen Markenführung betraut. Die anhaltende Verschiebung von Marketing-Etats auf digitale Kanäle zeugt davon, dass Unternehmen bei der Kommunikation immer stärker auf digitales Marketing setzen. SYZYGY geht davon aus, dass diese Entwicklung anhalten wird.

Zusätzliche Geschäftschancen könnten sich durch die stärkere Anbindung an den WPP Konzern ergeben und die internationale Expansion der SYZYGY Gruppe könnte durch WPP unterstützt werden.

6. Internes Kontrollsystem

Die verwendeten Risikofrüherkennungssysteme basieren auf dem monatlichen Berichtswesen, das neben einem Finanzreporting (Budget, aktualisierter Forecast und Ist-Zahlen) die Neugeschäftsaktivitäten und die qualitative Entwicklung der Gesellschaften umfasst. In das Finanzreporting ist ein Risikomanagement-System integriert, das quartalsweise wiederkehrend die Risikoidentifikation, Risikokommunikation und -überwachung operativer Risiken sicherstellt. Die Aggregation und Steuerung der Risiken erfolgt dann auf Ebene der SYZYGY AG bzw. wird von der SYZYGY AG initiiert. Das interne Kontrollsystem wird bei Finanztransaktionen durch Genehmigungsprozesse ergänzt (Vier-Augen-Prinzip) sowie durch Funktionstrennung und Zugriffsregelungen im IT-System unterstützt.

Der Quartalsbericht der SYZYGY Gruppe unterliegt jeweils nach Aufstellung der Durchsicht und Genehmigung durch den Aufsichtsrat der SYZYGY AG.

Rechnungslegungsbezogenes internes Kontrollsystem

Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem umfasst Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen, um die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sicherzustellen. Hierbei sind der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der SYZYGY AG und der SYZYGY Gruppe nach IFRS, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, sowie den ergänzenden Angaben nach § 315e Abs. 1 HGB, aufzustellen.

Die Zentralabteilung Finanzen der SYZYGY AG steuert die Prozesse zur Erstellung der Einzelabschlüsse und des Konzernabschlusses sowie zur Aufstellung des Lageberichts der SYZYGY AG und des Konzernlageberichts für den SYZYGY Konzern. Rechnungslegungsstandards und andere Verlautbarungen werden kontinuierlich auf ihre Auswirkungen auf die Berichterstattung und die Rechnungslegung der SYZYGY AG und der SYZYGY Gruppe analysiert.

Durch ein konzernweites Jahresabschluss-Reporting und einen konzernweit gültigen Finanzkalender wird ein zeitnaher und standardisierter Rechnungslegungsprozess verfolgt.

Gemäß § 289 Abs. 4 HGB/§ 315 Abs. 4 HGB werden die Rechnungslegungsanforderungen durch die SYZYGY AG in den Tochtergesellschaften u. a. dadurch umgesetzt, dass in der SYZYGY Gruppe weitgehend ein einheitliches Buchhaltungssystem mit einem einheitlichen Kontenrahmen verwendet wird. Alle Gesellschaften unterliegen einmal im Quartal einem Review durch die Zentralabteilung Finanzen der SYZYGY AG. Hierbei werden die Einhaltung der Rechnungslegungsvorschriften sowie die Prozesse zur Datenaufbereitung analysiert, überprüft und sichergestellt.

Ferner werden die Mitarbeiter in den Finanzbereichen in regelmäßigen internen wie auch externen Schulungen immer auf den aktuellen Stand der gesetzlichen Anforderungen gebracht.

7. Vergütungsbericht

7.1 Vergütungssystem für den Vorstand

Das Vergütungssystem des Vorstands wird vom Aufsichtsrat der SYZYGY AG festgelegt. Die Gesamtvergütung setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:

erfolgsunabhängige Vergütung
erfolgsbezogene Vergütung
sonstige Leistungen.

Die erfolgsunabhängige Vergütung wird monatlich als Grundgehalt ausgezahlt.

Die erfolgsbezogene Vergütung enthält zwei Komponenten:

a) Eine kurzfristige Erfolgsbeteiligung, die sich an Jahreszielen - sowohl Finanz- als auch qualitative Ziele - des Geschäftsjahres orientiert, und nach Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses zur Auszahlung kommt.

b) Ferner wurden dem Vorstand langfristige variable Vergütungsbestandteile gewährt, die sich an der Entwicklung des Aktienkurses orientieren. Diese aktienkursorientierten Tantiemevereinbarungen sehen vor, dass nach zwei Jahren bis zu 40 Prozent, und nach drei Jahren weitere 60 Prozent der zugeteilten Optionen oder Phantom Stocks ausgeübt werden können. Beide langfristigen Programme sehen dabei vor, dass die Differenz zwischen einem Basiskurs bei Ausgabe der Optionen oder Phantom Stocks und dem Aktienkurs bei Ausübung der Optionen oder Phantom Stocks zur Auszahlung kommt.

Sonstige Leistungen erhalten die Vorstandsmitglieder in Form von Beitragszahlungen zur Renten-, Kranken- und Unfallversicherung sowie der privaten Nutzung eines Dienstwagens bzw. einer Car Allowance.

Die Vergütung des Vorstands wird gem. § 4.2.5 des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 7. Februar 2017 tabellarisch in Form der gewährten Vergütungen wie folgt dargestellt:

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Lars Lehne
CEO
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Gewährte Zuwendungen 2017

TEUR
2016

TEUR
2017 Minimum

TEUR
2017 Maximum

TEUR
--- --- --- --- ---
Festvergütung 300 225 300 300
Nebenleistungen 14 10 14 14
Summe 314 235 314 314
Einjährige variable Vergütung 99 74 0 99
Phantom Stock Programm 0 365 0 0
Summe 99 439 0 99
Versorgungsaufwand 21 16 21 21
Gesamtvergütung 434 690 335 434

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Andrew P. Stevens
COO
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Gewährte Zuwendungen 2017

TEUR
2016

TEUR
2017 Minimum

TEUR
2017 Maximum

TEUR
--- --- --- --- ---
Festvergütung 251 268 251 251
Nebenleistungen 15 16 15 15
Summe 266 284 266 266
Einjährige variable Vergütung 38 40 0 225
Phantom Stock Programm 0 147 0 0
Summe 38 187 0 225
Versorgungsaufwand 13 13 13 13
Gesamtvergütung 317 484 279 504

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Erwin Greiner
CFO
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Gewährte Zuwendungen 2017

TEUR
2016

TEUR
2017 Minimum

TEUR
2017 Maximum

TEUR
--- --- --- --- ---
Festvergütung 180 168 180 180
Nebenleistungen 12 12 12 12
Summe 192 180 192 192
Einjährige variable Vergütung 54 25 0 54
Phantom Stock Programm 0 77 0 0
Summe 54 102 0 54
Versorgungsaufwand 16 11 16 16
Gesamtvergütung 262 293 208 262

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Marco Seiler
CEO
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Gewährte Zuwendungen Austritt: 31.08.2016
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2017

TEUR
2016

TEUR
2017 Minimum

TEUR
2017 Maximum

TEUR
--- --- --- --- ---
Festvergütung 0 183 0 0
Nebenleistungen 0 10 0 0
Summe 0 193 0 0
Einjährige variable Vergütung 0 28 0 0
Phantom Stock Program 0 0 0 0
Summe 0 28 0 0
Versorgungsaufwand 0 8 0 0
Gesamtvergütung 0 229 0 0

Ferner wird gemäß § 4.2.5 des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 7. Februar 2017 die Vergütung des Vorstands tabellarisch in Form der geflossenen Vergütungen dargestellt. Die gezahlten Vergütungen enthalten hierbei bei den mehrjährigen variablen Vergütungsbestandteilen Zahlungen, die über mehrere Jahre kumuliert erzielt wurden.

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Lars Lehne, CEO Andrew P. Stevens, COO Erwin Greiner, CFO
Zufluss 2017

TEUR
2016

TEUR
2017

TEUR
2016

TEUR
2017

TEUR
2016

TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Festvergütung 300 225 251 268 180 168
Nebenleistungen 14 10 15 16 12 12
Summe 314 235 266 284 192 180
Einjährige variable Vergütung 74 0 19 41 34 25
Phantom Stock Programm 0 0 112 0 76 0
Optionsprogramm 2012 0 0 0 0 79 224
Summe 74 0 131 41 189 249
Versorgungsaufwand 21 16 13 13 16 11
Gesamtvergütung 409 251 410 338 397 440

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Marco Seiler (Austritt: 31.8.2016)
Zufluss 2017

TEUR
2016

TEUR
--- --- ---
Festvergütung 0 183
Nebenleistungen 0 10
Summe 0 193
Einjährige variable Vergütung 0 67
Phantom Stock Programm 0 0
Optionsprogramm 2012 0 0
Summe 0 67
Versorgungsaufwand 0 8
Gesamtvergütung 0 268

7.2 Zusagen bei Tätigkeitsbeendigung

Dem Vorstand der SYZYGY AG ist keine Altersversorgung zugesagt worden. Bei vorzeitiger Beendigung des Arbeitsvertrages wird eine Abfindung im Rahmen der rechtlichen Verpflichtungen gezahlt, und zwar in Höhe des noch ausstehenden, angemessenen Zielgehalts für die Restlaufzeit des Vertrags.

Die Vorstandsverträge sehen grundsätzlich ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot von 12 Monaten vor. Das Vorstandsmitglied erhält hierfür eine Entschädigung in Höhe von 50 Prozent seiner zuletzt bezogenen durchschnittlichen vertragsgemäßen Vergütungen der letzten 24 Monate.

7.3 Vergütungssystem für den Aufsichtsrat

Die Vergütung des Aufsichtsrates der SYZYGY AG ist in § 6 (8) der Satzung der SYZYGY AG geregelt und geht auf einen Beschluss der Hauptversammlung vom 6. Juni 2014 zurück. Jedes Mitglied des Aufsichtsrates erhält neben dem Ersatz seiner Auslagen eine Vergütung, die aus einem festen und einem variablen Vergütungsbestandteil besteht. Die feste Vergütung beträgt EUR 20.000 pro Jahr. Die Vergütung erhöht sich um einen variablen Vergütungsbestandteil in Höhe von EUR 5.000, wenn der Börsenpreis der Gesellschaft in dem betreffenden Geschäftsjahr um mindestens 20 Prozent gestiegen ist.

Die für den Vergleich maßgeblichen Börsenpreise werden ermittelt aus dem Mittelwert der Schlusskurse für die Aktie im Xetra-Handelssystem an der Frankfurter Wertpapierbörse während der ersten fünf Börsentage eines Geschäftsjahres sowie während der ersten fünf Börsentage des Folgegeschäftsjahres. Aufsichtsratsmitglieder, die nicht während des gesamten Geschäftsjahres im Amt waren, erhalten eine zeitanteilige Vergütung.

Eine individualisierte Darstellung der Aufsichtsratsbezüge für das Geschäftsjahr 2017 findet sich im Anhang.

8. Übernahmerelevante Angaben gem. § 289a HGB mit Erläuterungen

Das Grundkapital der SYZYGY AG beträgt EUR 13.500.026 und ist eingeteilt in 13.500.026 nennwertlose Stückaktien, die auf den Inhaber lauten. Unterschiedliche Aktiengattungen wurden nicht gebildet.
Die SYZYGY Aktien sind nicht vinkuliert. Der SYZYGY AG sind keine Beschränkungen in Bezug auf die Ausübung der Stimmrechte oder in Bezug auf die Übertragung von SYZYGY Aktien bekannt.
Die SYZYGY AG hält zum Bilanzstichtag 73.528 eigene Aktien, aus denen der Gesellschaft keine Stimmrechte oder andere Rechte zustehen.
Die WPP-Gruppe hält nach wie vor die Mehrheit der Anteile ist und zum Stichtag mit 50,07 Prozent SYZYGY AG beteiligt.
Keine der ausgegebenen Aktien der SYZYGY AG sind mit Sonderrechten ausgestattet.
Eine Stimmrechtskontrolle für am Kapital beteiligte Arbeitnehmer wird von der SYZYGY AG nicht vorgenommen.
Die Voraussetzungen für die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern richten sich nach § 84 AktG. Die Satzung der SYZYGY AG sieht darüber hinaus vor, dass der Vorstand aus mindestens zwei Personen besteht. Änderungen der Satzung obliegen nach § 119 AktG der Hauptversammlung. Darüber hinaus ist der Aufsichtsrat gemäß der Satzung i. V. m. § 179 AktG befugt, Änderungen der Satzung zu beschließen, die nur die Fassung betreffen.
Durch Hauptversammlungsbeschluss vom 29. Mai 2009 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der SYZYGY AG mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 28. Mai 2014 durch Ausgabe von insgesamt 1.200.000 Optionsrechten auf jeweils eine nennwertlose Stückaktie der SYZYGY AG bedingt um EUR 1.200.000 zu erhöhen (bedingtes Kapital 2009). Das bedingte Kapital 2009 wurde mit Hauptversammlungsbeschluss vom 6. Juni 2014 um EUR 900.000 auf EUR 300.000 reduziert.
Durch Hauptversammlungsbeschluss vom 6. Juni 2014 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der SYZYGY AG mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 5. Juni 2019 durch Ausgabe von insgesamt 900.000 Optionsrechten auf jeweils eine nennwertlose Stückaktie der SYZYGY AG bedingt um EUR 900.000 zu erhöhen (bedingtes Kapital 2014).
Gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 29. Mai 2015 ist der Vorstand berechtigt, innerhalb von 5 Jahren eigene Aktien bis zu einem Gesamtbestand von insgesamt 10 Prozent des Grundkapitals über die Börse oder über ein an alle Aktionäre gerichtetes öffentliches Kaufangebot zurückzukaufen.
Durch Hauptversammlungsbeschluss vom 8. Juli 2016 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 8. Juli 2021 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautende Stückaktien einmal oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens EUR 6.000.000,00 gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2016). Im Geschäftsjahr 2017 wurden zwei Kapitalerhöhungen im Umfang von EUR 671.576 durchgeführt. Das noch ausstehende genehmigte Kapital zum 31. Dezember 2017 beträgt daher EUR 5.328.424.
Wesentliche Vereinbarungen der SYZYGY AG, die unter der Bedingung des Kontroll-wechsels stehen, sind nicht vorhanden.
Für den Fall eines Übernahmeangebotes sind mit Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern keine Entschädigungsvereinbarungen getroffen worden. Allerdings können Inhaber von Aktienoptionen oder Phantom Stocks innerhalb von 6 Wochen nach Beendigung des Übernahmeangebots ihre Optionen oder Phantom Stocks zu dem dann bestehenden inneren Wert oder einem Mindestpreis von EUR 1,- je Option ausüben.

9. Erklärung des Vorstands zu § 312 AktG

Die WPP plc. hält seit November 2015 die Mehrheit der Anteile an der SYZYGY AG und ist daher herrschendes Unternehmen i. S. v. § 17 Abs. 2 AktG. SYZYGY ist daher zur Erstellung eines Abhängigkeitsberichts gemäß § 312 AktG verpflichtet. Die SYZYGY AG hat bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Es sind keine Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden oder eines mit ihm verbundenen Unternehmens getroffen oder unterlassen worden.

10. Erklärung zur Unternehmensführung gem. § 289f HGB

Vorstand und Aufsichtsrat haben am 18. Dezember 2017 eine aktualisierte Erklärung zum Corporate Governance Kodex abgegeben und veröffentlicht. Ferner wird im Rahmen der Erklärung zur Unternehmensführung die Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat beschrieben.

Beide Erklärungen können auf unserer Unternehmenswebsite im Bereich "Corporate Governance" eingesehen werden, die über https://www.syzygy.net/germany/de/investor-relations/corporate-governance/2017 erreichbar ist.

Bad Homburg v.d.H., den 27. März 2018

SYZYGY AG

Der Vorstand

Bestätigungsvermerk DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Syzygy AG, Bad Homburg v. d. Höhe

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Syzygy AG, Bad Homburg v. d. Höhe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Syzygy AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die unter "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 und
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der unter "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Lageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-AprVO erbracht haben.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

BESONDERS WICHTIGE PRÜFUNGSSACHVERHALTE IN DER PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzes und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

Wir haben folgenden Sachverhalt als besonders wichtigen Prüfungssachverhalt identifiziert:

Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen

BEWERTUNG DER ANTEILE AN VERBUNDENEN UNTERNEHMEN

Sachverhalt

Im Jahresabschluss der Syzygy AG werden unter dem Bilanzposten "Finanzanlagen" Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 49,4 Mio. (76 % der Bilanzsumme) ausgewiesen. Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. bei Vorliegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert. Grundlage der Bewertung sind die Barwerte der künftigen Zahlungsmittelüberschüsse, die sich aus der von den gesetzlichen Vertretern erstellten und vom Aufsichtsrat genehmigten Unternehmensplanung für das auf den Bilanzstichtag folgende Geschäftsjahr und deren Fortschreibung über die nächsten Geschäftsjahre ergeben. Hierbei werden auch Erwartungen über die zukünftige branchenspezifische Marktentwicklung sowie länderspezifische Annahmen berücksichtigt. Die beizulegenden Werte der Anteile an verbundenen Unternehmen werden mittels Discounted-Cashflow-Modellen ermittelt. Die Diskontierung erfolgt zu den gewichteten Kapitalkosten der jeweiligen Finanzanlage.

Das Ergebnis dieser Bewertungen ist in hohem Maße von der Einschätzung der künftigen Zahlungsmittelzuflüsse durch die gesetzlichen Vertreter sowie von den jeweils verwendeten Diskontierungszinssätzen abhängig. Die Bewertung ist daher mit wesentlichen Unsicherheiten behaftet. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der hohen Komplexität des Verfahrens war die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen im Rahmen unserer Prüfung ein besonders wichtiger Prüfungssachverhalt.

Die Angaben der Syzygy AG zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen sind in den Abschnitten B. (1) auf den Seiten 6 und 7 des Jahresabschlusses enthalten.

Prüferische Reaktion

Im Rahmen unserer Prüfung haben wir die Angemessenheit der wesentlichen Annahmen und ermessensbehafteten Parameter sowie der Berechnungsmethode für die jeweiligen beizulegenden Zeitwerte unter Einbeziehung unserer Bewertungsspezialisten beurteilt. Dafür haben wir zunächst ein Verständnis der Planungssystematik und des Planungsprozesses sowie der wesentlichen von den gesetzlichen Vertretern in der Planung getroffenen Annahmen erlangt. Die Prognose der zukünftigen Zahlungsmittelüberschüsse im Detailplanungszeitraum haben wir mit der von den gesetzlichen Vertretern erstellten und vom Aufsichtsrat genehmigten Unternehmensplanung abgestimmt und uns anhand einer Analyse von Plan-Ist-Abweichungen in der Vergangenheit von der Planungstreue der Gesellschaft überzeugt. Ferner haben wir die der Planung zugrunde liegenden Annahmen und die bei der Prognose unterstellten Wachstumsraten durch Abgleich mit vergangenen Entwicklungen und unter Berücksichtigung der aktuellen branchenspezifischen Markterwartungen sowie der unternehmensspezifischen Situation nachvollzogen.

Darüber hinaus haben wir uns intensiv mit den gewichteten Kapitalkosten beschäftigt und deren Ableitung kritisch hinterfragt. Hinsichtlich der Auswirkungen möglicher Veränderungen der Kapitalkosten und der unterstellten Wachstumsraten haben wir Sensitivitätsanalysen durchgeführt.

SONSTIGE INFORMATIONEN

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen:

den in Abschnitt 10. des Lageberichts enthaltenen Verweis auf die gesondert veröffentlichte Erklärung zur Unternehmensführung.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder
anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER UND DES AUFSICHTSRATS FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.

Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

ÜBRIGE ANGABEN GEMÄSS ARTIKEL 10 EU-APRVO

Wir wurden von der Hauptversammlung am 30. Juni 2017 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 18. Oktober 2017 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2004 als Abschlussprüfer der Syzygy AG tätig.

Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.

VERANTWORTLICHER WIRTSCHAFTSPRÜFER

Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Herr Alexander Gebhardt.

Frankfurt am Main, 27. März 2018

**BDO AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

gez. Wendt, Wirtschaftsprüfer

gez. Gebhardt, Wirtschaftsprüfer

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