Annual / Quarterly Financial Statement • Nov 18, 2016
Annual / Quarterly Financial Statement
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Berichtigungsvermerk, hinzugefügt am 18.11.2016:
Neufassung, ersetzt die Offenlegung vom 30.06.2016

Wir haben dem Jahresabschluss und dem Lagebericht der Syzygy AG, Bad Homburg v. d. Höhe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015 in den diesem Bericht als Anlagen I (Jahresabschluss) und II (Lagebericht) beigefügten Fassungen den am 24. März 2016 in Frankfurt am Main unterzeichneten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wie folgt erteilt:
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Syzygy AG, Bad Homburg v. d. Höhe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses sowie des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015 der Syzygy AG, Bad Homburg v. d. Höhe, haben wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen erstattet.
Frankfurt am Main, 24. März 2016
**BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
gez. Wendt, Wirtschaftsprüfer
gez. Gebhardt, Wirtschaftsprüfer
Aktiva
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| 31.12.2015 Euro |
31.12.2014 Euro |
|
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 6.618,02 | 7.360,32 |
| II. Sachanlagen | 27.755,97 | 19.962,21 |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 30.793.609,97 | 33.017.609,97 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 600.000,00 | 600.000,00 |
| Summe Anlagevermögen | 31.427.983,96 | 33.644.932,50 |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 14.073,54 | 13.719,00 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 1.836.171,74 | 3.590.823,75 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 734.234,69 | 852.485,60 |
| 2.584.479,97 | 4.457.028,35 | |
| II. Wertpapiere | 21.764.094,00 | 19.909.437,15 |
| III. Guthaben bei Kreditinstituten | 0,00 | 771.254,92 |
| 21.764.094,00 | 20.680.692,07 | |
| Summe Umlaufvermögen | 24.348.573,97 | 25.137.720,42 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 75.031,16 | 38.380,86 |
| Summe Aktiva | 55.851.589,09 | 58.821.033,78 |
| Passiva | ||
| 31.12.2015 Euro |
31.12.2014 Euro |
|
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 12.828.450,00 | 12.828.450,00 |
| Nennbetrag eigener Anteile | -133.438,00 | -150.000,00 |
| 12.695.012,00 | 12.678.450,00 | |
| II. Kapitalrücklage | 22.871.371,46 | 22.859.056,18 |
| III. Gewinnrücklagen | 133.438,00 | 150.000,00 |
| IV. Bilanzgewinn | 11.111.239,93 | 13.093.736,31 |
| Summe Eigenkapital | 46.811.061,39 | 48.781.242,49 |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Steuerrückstellungen | 0,00 | 14.000,00 |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 1.181.960,72 | 1.257.861,37 |
| Summe Rückstellungen | 1.181.960,72 | 1.271.861,37 |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 217.115,57 | 0,00 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 274.712,49 | 166.174,26 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 4.473.394,34 | 4.544.061,66 |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 2.893.344,58 | 4.057.694,00 |
| davon aus Steuern | 551.344,58 | 579.223,17 |
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 0,00 | 1.429,83 |
| Summe Verbindlichkeiten | 7.858.566,98 | 8.767.929,92 |
| Summe Passiva | 55.851.589,09 | 58.821.033,78 |
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| 2015 Euro |
2014 Euro |
|
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 1.511.858,32 | 1.408.346,35 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 447.314,63 | 423.759,84 |
| davon aus Währungsumrechnung | 363.645,13 | 165.696,82 |
| 3. Aufwendungen für bezogene Leistungen | -559.054,93 | -446.713,03 |
| Rohergebnis | 1.400.118,02 | 1.385.393,16 |
| 4. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -3.408.826,18 | -2.304.641,59 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -156.230,04 | -195.052,16 |
| davon für Altersversorgung | -6.457,33 | -12.845,64 |
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -16.404,61 | -14.872,85 |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -2.020.942,05 | -1.779.490,26 |
| davon aus Währungsumrechnung | -221.317,03 | -76.693,29 |
| Betriebsergebnis | -4.202.284,86 | -2.908.663,70 |
| 7. Erträge aus Beteiligungen | 2.463.694,72 | 1.954.768,57 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 2.463.694,72 | 1.954.768,57 |
| 8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | 4.636.392,74 | 3.318.346,07 |
| 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 2.438.223,57 | 2.512.968,66 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 66.846,08 | 133.165,91 |
| 10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens | -2.279.552,09 | -1.444.449,77 |
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -491.103,27 | -387.120,46 |
| davon an verbundene Unternehmen | -176.824,04 | -171.752,63 |
| Finanzergebnis | 6.767.655,67 | 5.954.513,07 |
| 12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 2.565.370,81 | 3.045.849,37 |
| 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -196.338,71 | -189.546,92 |
| 14. Jahresüberschuss | 2.369.032,10 | 2.856.302,45 |
| 15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 13.093.736,31 | 14.092.163,10 |
| 16. Verrechnung aus Erwerb eigener Anteile | 0,00 | -276.763,24 |
| 17. Anpassung aufgrund des Verkaufs eigener Anteile | 91.725,72 | 0,00 |
| 18. Gewinnausschüttung | -4.443.254,20 | -3.577.966,00 |
| 19. Bilanzgewinn | 11.111.239,93 | 13.093.736,31 |
Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 S. 2 HGB i.V.m. § 264d HGB aufgrund ihrer Notierung am Prime Standard der Deutsche Börse AG, Frankfurt am Main. Der Jahresabschluss der SYZYGY AG ist nach den Vorschriften des HGB und des AktG aufgestellt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.
Neben dem Jahresabschluss für die Syzygy AG wird entsprechend § 315a Abs. 1 HGB ein Konzernabschluss in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 wurde am 2. Juni 2015 mit einer Ergänzung am 19. Juni 2015, und der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2014 wurde am 8. Mai 2015 im Bundesanzeiger offengelegt.
Die im vorangegangenen Geschäftsjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Wesentlichen fortgeführt.
Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagegegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, linear abgeschrieben. Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert. Alle Anlagegüter werden linear abgeschrieben.
Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegegenstände ist wie folgt:
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| Software | 3 Jahre |
| EDV-Hardware | 3 Jahre |
| Büroausstattung | 5 -13 Jahre |
Außerplanmäßige Abschreibungen werden grundsätzlich vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist. Dies war im Geschäftsjahr nicht erforderlich. Die gesamten Anschaffungskosten geringwertiger Anlagegüter werden in einem Sammelposten erfasst und seit dem Geschäftsjahr 2015 über 3 Jahre abgeschrieben, in Vorjahren wurden 5 Jahre als Nutzungsdauer unterstellt.
Unter den Finanzanlagen werden Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen ausgewiesen. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. bei Tauschvorgängen zu dem hingegebenen Gegenwert bewertet. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalbetrag angesetzt. Forderungen in fremden Währungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs unter Beachtung des Realisations-, Imparitäts- und Anschaffungskostenprinzips bewertet.
Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. zu einem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern niedrigere Marktpreise notiert wurden.
Liquide Mittel werden zum Nennwert bewertet.
Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Eigene Anteile werden mit ihrem Nennbetrag offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Nennbetrag und den Anschaffungskosten der eigenen Anteile wird mit dem Bilanzgewinn verrechnet. Ein den rechnerischen Wert übersteigender Differenzbetrag aus dem Veräußerungserlös wird bis zur Höhe der Anschaffungskosten mit dem Bilanzgewinn verrechnet sowie der darüber hinausgehende Differenzbetrag in die Kapitalrücklagen eingestellt. Aufwendungen, die Anschaffungsnebenkosten bzw. Nebenkosten der Veräußerung der eigenen Anteile sind, werden als Aufwand des Geschäftsjahres im Zugangs- bzw. Abgangsjahr erfolgswirksam erfasst.
Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten zu erfassen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit notwendig bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages entsprechend berücksichtigt.
Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in fremden Währungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs unter Beachtung des Realisations-, Imparitäts- und Anschaffungskostenprinzips bewertet.
Für latente Steuern erfolgt ein Ausweis in der Bilanz, sofern sich unter Berücksichtigung der Gesamtdifferenzenbetrachtung ein passiver Bilanzposten ergibt. Dabei werden auf Ebene der Organgesellschaft entstandene latente Steuern in die Betrachtung miteinbezogen. Im Fall eines bestehenden Überhangs aktiver latenter Steuern wird von dem Nichtansatzwahlrecht des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz von 31,0%.
Mit den verbundenen Unternehmen wurden Geschäftsbesorgungsverträge abgeschlossen, nach denen Dienstleistungen der SYZYGY AG abgerechnet werden. Diese umfassen insbesondere Leistungen in den Bereichen Strategie, Akquisition von Neukunden, Betreuung von laufenden Kunden, Betreuung des Rechnungswesens, Marketing-Dienstleistungen, Immobilien und Office Management sowie die Gewährung von Darlehen. Hierfür werden grundsätzlich Marktpreise bzw. bei Sachaufwendungen die angefallenen Kosten zuzüglich eines angemessenen Aufschlags für Gemeinkosten berechnet.
Die SYZYGY AG hat mit der SYZYGY Deutschland GmbH seit dem 1. Januar 2012 einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen, und zwischen der SYZYGY AG und der uniquedigital GmbH besteht seit dem 1. Januar 2014 ein Ergebnisabführungsvertrag.
Seit 2015 erfolgt durch die SYZYGY AG ein zentrales Cashpooling mit der SYZYGY Deutschland GmbH, der Hi-ReS! Berlin, der uniquedigital GmbH und der SYZYGY München GmbH.
Die Entwicklung des Anlagevermögens 2015 ist in beigefügtem Anlagespiegel als Anlage zu diesem Anhang dargestellt.
Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Software, das Sachanlagevermögen vor allem EDV-Hardware und sonstige Büroausstattung.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen haben sich um TEUR 2.224 verringert. Dies resultiert im Wesentlichen aus der außerplanmäßigen Abschreibung der Beteiligungsbuchwerte auf Hi-ReS! London Ltd. in Höhe von TEUR 1.218 sowie aus der Buchwertreduzierung um TEUR 1.031 bei Ars Thanea s.k.a., da sich der noch zu entrichtende Teilkaufpreis verringert hat.
Die außerplanmäßige Abschreibung ist in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens ausgewiesen.
Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen betreffen ein Darlehen, auf das die Gesellschaft einen qualifizierten Rangrücktritt gegeben hat.
Aufstellung des Anteilsbesitzes gem. § 285 Nr. 11 HGB:
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| Anteil % |
31.12.2015 Eigenkapital TEUR |
2015 Jahresergebnis TEUR |
|
|---|---|---|---|
| Ars Thanea s.k.a., Warschau/Polen | 70 | 501 | 145 |
| Hi-ReS! Berlin GmbH, Berlin | 60 | 405 | 453 |
| Hi-ReS! London Ltd., London/Großbritannien | 100 | -439 | -636 |
| SYZYGY Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.2 | 100 | 409 | 3.349 |
| SYZYGY München GmbH, München | 100 | 25 | 0 |
| SYZYGY Digital Marketing Inc., New York/USA | 100 | 872 | 1.212 |
| SYZYGY UK Ltd., London/Großbritannien1 | 100 | 2.436 | 1.034 |
| Unique Digital Marketing Ltd., London/Großbritannien | 100 | 7.532 | 2.233 |
| uniquedigital GmbH, Hamburg2 | 100 | 40 | 1.287 |
1) Unique Digital Ltd. hält 100% der Anteile an SYZYGY UK Ltd. Beide Gesellschaften sind in Großbritannien operativ tätig. Daher besteht zur SYZYGY UK Ltd. eine indirekte Beteiligung
2) Jeweils Jahresergebnis vor Ergebnisabführung
Die SYZYGY AG weist Forderungen gegen Kunden in Höhe von TEUR 14 aus, die im Rahmen von Projekten entstanden sind, bei denen die SYZYGY AG als Abrechnungsstelle gegenüber Kunden fungiert.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden saldiert dargestellt und teilen sich wie folgt auf:
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| 31.12.2015 TEUR |
31.12.2014 TEUR |
|
|---|---|---|
| Ars Thanea s.k.a. | 774 | 536 |
| SYZYGY Deutschland GmbH | 562 | 317 |
| Hi-ReS! London Ltd. | 390 | 327 |
| SYZYGY München GmbH | 84 | 0 |
| SYZYGY Digital Marketing Inc. | 26 | 955 |
| Hi-ReS! Berlin GmbH | 0 | 1.456 |
| 1.836 | 3.591 |
Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen, die aus dem konzerninternen Verrechnungsverkehr im Rahmen des zentralen Liquiditätsmanagements in Höhe von TEUR 410 (Vorjahr: TEUR 2.497), konzerninternen Darlehen in Höhe von TEUR 864 (Vorjahr: TEUR 777) sowie aus der Gewinnabführung in Höhe von TEUR 562 (Vorjahr: TEUR 317) resultieren.
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten vor allem Zinsforderungen in Höhe von TEUR 570 (Vorjahr: TEUR 543). Darüberhinaus enthalten die sonstigen Vermögensgegenstände Steuerforderungen in Höhe von TEUR 162 (Vorjahr: TEUR 307).
Alle Forderungen, die Zins- und Steuerforderungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.
Die Wertpapiere des Umlaufvermögens enthalten festverzinsliche Wertpapiere:
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| 31.12.2015 TEUR |
31.12.2014 TEUR |
|
|---|---|---|
| Sonstige Wertpapiere | 21.764 | 19.909 |
Folgende Aufstellung zeigt die Fristigkeit der Wertpapiere zum 31. Dezember 2015:
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| in TEUR | bis 1 Jahr | 1-5 Jahre | 5-10 Jahre | Unbefristet | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Festverzinsliche Wertpapiere | 0 | 5.161 | 16.603 | 0 | 21.764 |
Das von der HSBC geführte Wertpapierdepot mit einem Volumen am Bilanzstichtag von TEUR 6.947 wurde an die Bank als Sicherheit für gewährte Mietkautions- und Vertragserfüllungsbürgschaften im Umfang von TEUR 537 verpfändet.
Das Grundkapital der Gesellschaft zum 31. Dezember 2015 ist eingeteilt in 12.828.450 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von EUR 1,00. Davon wurden 133.438 eigene Anteile in Abzug gebracht, so dass das ausgegebene Kapital EUR 12.695.012 beträgt.
Der aktuelle Bestand an eigenen Aktien ergibt sich aus folgenden Transaktionen:
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| Datum / Zeitraum | Art | Anzahl der Aktien | Kurs je Aktie in EUR |
Anschaffungskosten / Hingabewert in TEUR |
|---|---|---|---|---|
| 20.09. - 28.10.2005 | Kauf | 25.000 | 4,66 | 116 |
| 28.08. - 31.10.2013 | Kauf | 100.000 | 4,38 | 438 |
| 23.01. - 05.02.2014 | Verkauf | -75.000 | 5,53 | -415 |
| 14.07. - 05.08.2014 | Kauf | 100.000 | 6,04 | 604 |
| 20.01. - 08.05.2015 | Verkauf | -16.562 | 6,28 | -104 |
| Gesamt 31.12.2015 | 133.438 | 639 |
Der Marktwert der eigenen Anteile beträgt zum Bilanzstichtag EUR 8,82 je Aktie bzw. TEUR 1.177. Die zum Stichtag im Bestand der Gesellschaft befindlichen eigenen Anteile haben einen Aktienanteil am Grundkapital von 1,0%. Der Erwerb erfolgte aufgrund der Ermächtigung durch Hauptversammlungsbeschluss vom 2. Juni 2005 hinsichtlich des ersten Erwerbs, und bezüglich des 2. und 3. Erwerbs auf Basis des Hauptversammlungsbeschlusses vom 28. Mai 2010. Der Vorstand ist gem. Beschluss der Hauptversammlung ermächtigt, die eigenen Aktien zur Veräußerung an institutionelle Investoren, zur Bedienung von Aktienoptionsprogrammen oder Aktienplänen im Rahmen der Mitarbeiterbeteiligung, oder als Gegenleistung im Rahmen von Unternehmenskäufen, zu verwenden.
Im Rahmen des Erwerbs der verbleibenden 20% der Anteile an Hi-ReS! London wurden insgesamt 16.562 der eigenen Aktien (EUR 16.562 oder 0,1% des Grundkapitals) an die Verkäufer zu einem Preis von EUR 6,28 pro Aktie veräußert. Der Wert der Anteile ergab sich aus dem Durchschnittskurs der letzten 10 Handelstage vor Abschluss der Transaktion, die am 4. Dezember 2014 erfolgte.
Zum Stichtag wurden die Anteile wie folgt gehalten:
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| Anzahl | % | |
|---|---|---|
| WPP Group (UK) Ltd. (direkt und indirekt) | 6.475.846 | 50,48 |
| Streubesitz | 6.219.166 | 48,48 |
| Eigene Aktien | 133.438 | 1,04 |
| 12.828.450 | 100,00 |
Der Anteil der WPP Group (UK) Ltd. beträgt gem. Wertpapiermitteilung vom 9. November 2015 auf Basis des emittierten Aktienkapitals 50,48%.
Am 27. Mai 2011 hat die Hauptversammlung ein genehmigtes Kapital in Höhe von TEUR 6.000 beschlossen, das den Vorstand ermächtigt, unter Vorbehalt der Zustimmung des Aufsichtsrates, zusätzliche auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien bis zum 27. Mai 2016 auszugeben. Von dieser Ermächtigung haben Vorstand und Aufsichtsrat in 2015 keinen Gebrauch gemacht.
Außerdem wurde der Vorstand mit Beschluss der Hauptversammlungen vom 29. Mai 2009 zu einer bedingten Kapitalerhöhung ermächtigt, in dessen Rahmen bis zu 1.200.000 zusätzliche Aktien im Zusammenhang mit der Auflage eines Mitarbeiterbeteiligungsprogramms ausgegeben werden können. Dieses bedingte Kapital wurde auf der Hauptversammlung vom 6. Juni 2014 von EUR 1.200.000 auf EUR 300.000 reduziert und in bedingtes Kapital I umbenannt. Ferner wurde auf der Hauptversammlung vom 6. Juni 2014 ein bedingtes Kapital II in Höhe von EUR 900.000 beschlossen. Im Geschäftsjahr 2012 wurden mit Wirkung zum 27. Juni 2012 insgesamt 300.000 Optionen zum Ausübungspreis von EUR 3,11 ausgegeben, die sich auf das bedingte Kapital I beziehen. Davon können 40% der Optionen nach zwei Jahren sowie weitere 60% der Optionen nach drei Jahren ausgeübt werden, sofern der Aktienkurs seit Ausgabe der Optionen wenigstens einmalig um 20% gegenüber dem Ausübungspreis angestiegen ist. Die Optionen verfallen nach 5 Jahren. Die Gesellschaft hat beschlossen, anstatt der Ausgabe von Aktien, die Differenz zwischen Ausübungspreis und dem Aktienkurs im Ausübungszeitpunkt in bar zu vergüten. In 2015 wurden insgesamt 216.000 Optionen ausgeübt, die zu einer entsprechenden Auszahlung führten.
Zum Stichtag sind damit 36.000 Optionen (Vorjahr: 252.000 Optionen) ausstehend.
Das bedingte Kapital II wurde bislang nicht in Anspruch genommen.
Die Kapitalrücklage entstand im Rahmen des Börsenganges am 6. Oktober 2000 aus den zugeflossenen Mitteln, die den Nennbetrag des gezeichneten Kapitals überstiegen. Darüber hinaus erhöhte sich die Kapitalrücklage im Rahmen einer Kapitalerhöhung in 2010 durch die Ausgabe von 750.000 Aktien um TEUR 1.822. Die neuen Aktien wurden zu Marktpreisen emittiert und der den rechnerischen Nennwert von EUR 1,00 übersteigende Betrag wurde gem. § 272 Abs. 2 HGB als Agio in die Kapitalrücklage eingestellt. Im Geschäftsjahr wurde der die Anschaffungskosten der eigenen Anteile übersteigende Betrag in Höhe von TEUR 12 aus deren Verkauf in die Kapitalrücklage eingestellt.
In der Gewinnrücklage wird der Nennwert der eigenen Anteile ausgewiesen.
25.000 der eigenen Anteile wurden zwischen 20. September und 28. Oktober 2005 zum Durchschnittskurs von EUR 4,66 je Aktie bzw. TEUR 116 erworben. Der Erwerb erfolgte aufgrund der Ermächtigung durch Hauptversammlungsbeschluss vom 2. Juni 2005. Aufgrund der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 28. Mai 2010 wurden im Zeitraum zwischen dem 30. August und 30. Oktober 2013 weitere 100.000 eigene Anteile zu einem Durchschnittskurs von EUR 4,38 erworben. Weitere 100.000 eigene Anteile wurden aufgrund Ermächtigung der Hauptversammlung vom 6. Juni 2014 im Zeitraum zwischen dem 10. Juli 2014 und dem 01. August 2014 zu einem Durchschnittskurs von EUR 6,04 erworben. Im Geschäftsjahr 2014 verkaufte die Gesellschaft 75.000 Aktien an die Alt-Gesellschafter der Ars Thanea mit einem Gewinn in Höhe von TEUR 87, sowie im Geschäftsjahr 2015 an die Altgesellschafter der Hi-ReS! London Ltd. mit einem Gewinn von TEUR 12, die jeweils in die Kapitalrücklage eingestellt wurden.
Aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von TEUR 13.094 wurde aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 29. Mai 2015 eine Dividende in Höhe von EUR 0,35 je dividendenberechtigter Aktie bzw. von TEUR 4.443 ausgeschüttet.
Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2015 beträgt TEUR 2.369, so dass zum 31. Dezember 2015 ein Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 11.111 ausgewiesen wird. Der Hauptversammlung am 8. Juli 2016 wird eine Dividende von EUR 0,37 je dividendenberechtigter Aktie vorgeschlagen, so dass die Ausschüttungssumme, unter Berücksichtigung von 133.438 eigenen Aktien TEUR 4.697 betragen wird.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem Verpflichtungen aus der Optionsgewährung und Aktienbeteiligungsprogrammen in Höhe von TEUR 359 (Vorjahr TEUR 793) sowie Boni in Höhe von TEUR 195 (Vorjahr TEUR 87). Ferner entfallen auf ausstehende Rechnungen TEUR 223 (Vorjahr TEUR 58), die Kosten der Jahres- und Konzernabschlusserstellung und -prüfung TEUR 80 (Vorjahr TEUR 46) und auf noch ausstehende Urlaubsansprüche TEUR 40 (Vorjahr TEUR 30).
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 217 (Vorjahr 0) resultieren im Wesentlichen aus der kurzfristigen Überziehung eines Kontokorrentkontos und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die saldiert dargestellten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gliedern sich wie folgt:
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| 31.12.2015 TEUR |
31.12.2014 TEUR |
|
|---|---|---|
| uniquedigital GmbH | 4.157 | 3.971 |
| Unique Digital Marketing Ltd. | 270 | 16 |
| SYZYGY UK Ltd. | 37 | 557 |
| Hi-ReS! Berlin GmbH | 9 | 0 |
| 4.473 | 4.544 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus konzerninternen kurzfristigen Darlehen in Höhe von TEUR 4.157 (Vorjahr: TEUR 4.483) und aus Verbindlichkeiten des konzerninternen Verrechnungsverkehrs im Rahmen des zentralen Liquiditätsmanagements in Höhe von TEUR 316 (Vorjahr: TEUR 61). Sie haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die sonstigen Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf:
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| 31.12.2015 TEUR |
31.12.2014 TEUR |
|
|---|---|---|
| Verpflichtungen aus bedingter Kaufpreiszahlung | 2.342 | 3.373 |
| Umsatzsteuer | 524 | 557 |
| Verpflichtungen aus Optionen | 0 | 104 |
| Sonstige | 27 | 24 |
| 2.893 | 4.058 |
Die Verpflichtungen aus bedingten Kaufpreiszahlungen im Rahmen von Unternehmenserwerben werden voraussichtlich im ersten Quartal 2019 fällig und sind abhängig von der weiteren Geschäftsentwicklung der Ars Thanea s.k.a. bis zum 31. Dezember 2018. Die übrigen sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die Umsatzerlöse der SYZYGY AG resultieren aus der Projektabwicklung gegenüber Kunden sowie aus Dienstleistungen gegenüber den Tochtergesellschaften.
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| 2015 TEUR |
2014 TEUR |
|
|---|---|---|
| Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen | 1.189 | 1.013 |
| Umsatzerlöse mit Dritten | 323 | 395 |
| 1.512 | 1.408 |
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| 2015 TEUR |
2014 TEUR |
|
|---|---|---|
| Erträge aus der Währungsumrechnung | 364 | 166 |
| Erstattung Krankenkassen | 36 | 14 |
| Erträge aus KFZ-Nutzung | 9 | 14 |
| Erstattung ausländischer Steuern | 7 | 1 |
| Erträge aus Zuschreibungen auf Forderungen | 0 | 185 |
| Veräußerungsgewinn aus Beteiligungsverkauf | 0 | 39 |
| Sonstige | 31 | 6 |
| 447 | 424 |
Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen periodenfremden Erträge betragen im Geschäftsjahr TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 224).
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| 2015 TEUR |
2014 TEUR |
|
|---|---|---|
| Marketing-Aktivitäten | 564 | 542 |
| Reisekosten | 329 | 220 |
| Kapitalmarktkosten | 277 | 381 |
| Währungsumrechnung | 221 | 77 |
| Rechts- und Beratungskosten | 133 | 176 |
| Prüfungskosten | 107 | 96 |
| Aufsichtsrat | 75 | 75 |
| Miete und Nebenkosten | 56 | 59 |
| Events | 55 | 0 |
| Personalsuche | 49 | 1 |
| Versicherungen | 31 | 33 |
| Fortbildung | 28 | 21 |
| KFZ-Kosten | 20 | 51 |
| Sonstige | 76 | 47 |
| 2.021 | 1.779 |
Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen wie im Vorjahr keine periodenfremden Aufwendungen.
Angaben vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar sowie aufgeschlüsselt nach Kategorien werden im Konzernanhang der SYZYGY AG dargestellt.
Aus dem Beherrschungs- und Gewinnabführungs-Vertrag mit der SYZYGY Deutschland GmbH wurden Erträge von TEUR 3.349 (Vorjahr: TEUR 2.239) realisiert. Ferner resultieren aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der uniquedigital GmbH Erträge in Höhe von TEUR 1.287 (Vorjahr: TEUR 1.079).
Durch Ausschüttungen der Unique Digital Marketing Ltd wurden Beteiligungserträge in Höhe von TEUR 2.464 (Vorjahr: TEUR 1.841) realisiert. Im Rahmen der rechtlichen Restrukturierung der englischen Gesellschaften wurde die Zwischenholding mediopoly Ltd. am 6. März 2014 an die englische Tochtergesellschaft Unique Digital Marketing Ltd. veräußert und danach liquidiert. Die Anteile an der Syzygy UK Ltd. hält seitdem Unique Digital Marketing. Im Vorjahr ergab sich hieraus ein Veräußerungsgewinn von TEUR 39, der in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst wurde.
Bei der polnischen Tochtergesellschaft Ars Thanea s.k.a. wurde im Geschäftsjahr 2015 keine Ausschüttung vorgenommen (Vorjahr: TEUR 75). Ebenso wurden bei der Hi-ReS! London Ltd. - wie im Vorjahr - keine Ausschüttungen vorgenommen.
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge betragen TEUR 2.438 (Vorjahr: TEUR 2.513). Dieser Betrag enthält im Wesentlichen Zinserträge aus sonstigen Wertpapieren in Höhe von TEUR 1.121 (Vorjahr: TEUR 1.094) sowie Gewinne aus der Veräußerung von sonstigen Wertpapieren in Höhe von TEUR 1.252 (Vorjahr: TEUR 1.237). Aus Darlehen gegenüber verbundenen Unternehmen wurden Zinserträge in Höhe von TEUR 67 (Vorjahr: TEUR 133) erlöst.
Im Rahmen der außerplanmäßigen Abschreibung auf den Beteiligungsbuchwert an der Hi-ReS! London Ltd. sind Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.218 (Vorjahr: TEUR 1.410) entstanden. Ferner sind Abschreibungen bei den sonstigen Wertpapieren zum Stichtag in Höhe von TEUR 1.062 verbucht worden (Vorjahr: TEUR 98).
Zinsen und ähnliche Aufwendungen betragen TEUR 491 (Vorjahr: TEUR 387), davon entfallen auf realisierte Kursverluste bei sonstigen Wertpapieren in Höhe von TEUR 306 (Vorjahr: TEUR 203), Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 177 (Vorjahr: TEUR 171) sowie sonstige Aufwendungen von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 13).
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| 2015 TEUR |
2014 TEUR |
|
|---|---|---|
| Kapitalertragsteuer | 235 | 216 |
| Gewerbesteuer | 97 | 87 |
| Solidaritätszuschlag | 5 | 4 |
| Steuererstattungen Vorjahre | 0 | 1 |
| Körperschaftsteuer | -144 | -135 |
| Sonstiges | 3 | 17 |
| 196 | 190 |
Der nicht angesetzte Überhang aktiver latenter Steuern ergibt sich hauptsächlich aus Verlustvorträgen sowie aus Bewertungsunterschieden bei den Wertpapieren des Umlaufvermögens und den Rückstellungen bewertet mit einem Steuersatz von derzeit 31,0%.
Im Jahresdurchschnitt des Geschäftsjahres 2015 waren 20 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 20). Zum Stichtag 31. Dezember 2015 waren 20 Mitarbeiter (Vorjahr: 18) beschäftigt.
Angabepflichtige Haftungsverhältnisse der Gesellschaft gemäß § 251 i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 537; davon entfallen TEUR 362 aus der Übernahme von Mietbürgschaften für die Mietflächen in Bad Homburg, Berlin, Frankfurt, Hamburg und München. Das Risiko der Inanspruchnahme aus der Bürgschaft hängt von der Fähigkeit der in den Mietflächen ansässigen Gesellschaften ab, ihre Verpflichtungen aus dem Mietverhältnis und ihrem Geschäftsbetrieb bedienen zu können und wird vom Vorstand auf Grund der derzeitigen wirtschaftlichen Lage der Gesellschaften als gering eingeschätzt; der Restbetrag von TEUR 175 betrifft eine Bürgschaft aus dem operativen Geschäftsverkehr gegenüber einem Kunden einer Tochtergesellschaft.
Es bestehen Leasingverträge für Firmenwagen, aus denen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 27) bestanden.
Vorstand und Aufsichtsrat haben am 14.12.2015 eine aktualisierte Erklärung zum Corporate Goverance Kodex abgegeben und veröffentlicht. Die Erklärung kann auf der website im Bereich "Investor Relations "eingesehen werden, erreichbar über
http://ir.syzygy.net/default3_and_fz_menu=Corporate_2015.aspx.
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| Marco Seiler | Vorstandsvorsitzender Geschäftsführung SYZYGY Deutschland GmbH Geschäftsführung Hi-ReS! Berlin GmbH |
| Andrew P. Stevens | Vorstand Director Unique Digital Marketing Ltd. Director SYZYGY UK Ltd. Director Syzygy New York inc. |
| Erwin Greiner | Finanzvorstand Geschäftsführung Syzygy München GmbH Director Unique Digital Marketing Ltd. Director SYZYGY UK Ltd. Director Hi-ReS! London Ltd. |
Die gezahlten Bezüge des gesamten Vorstands beliefen sich im Jahr 2015 auf TEUR 2.536, im Vorjahr auf TEUR 586. Die mehrjährigen Vergütungsbestandteile bestehen einerseits aus dem in 2012 gewährten Optionsprogramm und andererseits aus einem in 2015 gewährten Phantom Stock Programm. Das Optionsprogramm aus 2012 erlaubt die Ausübung von 40% der Optionen frühestens nach 2 Jahren, und 60% der Optionen frühestens nach 3 Jahren. Die Optionen verfallen spätestens nach 5 Jahren am 27. Juni 2017. Die Optionen sind bei einem Aktienkurs von EUR 3,11 gewährt worden und haben einen Cap von EUR 13,50. Marco Seiler und Andy Stevens hatten jeweils 120.000 Optionen, Erwin Greiner hatte 60.000 Optionen erhalten. Im Berichtszeitraum hat Marco Seiler 72.000 Optionen, Andy Stevens hat 120.000 Optionen und Erwin Greiner hat 24.000 Optionen ausgeübt. Erwin Greiner hält zum Stichtag noch 36.000 Optionen.
Das Phantom Stock Programm wurde in 2015 neu aufgelegt. Hierbei erhält der Berechtigte die Differenz zwischen dem Aktienkurs bei Gewährung und dem Aktienkurs bei Ausübung der Phantom Stocks als Sonderzahlung. 40% der gewährten Phantom Stocks (Tranche 1) können frühestens nach 2 Jahren ausgeübt werden und verfallen spätestens nach 3 Jahren, 60% der gewährten Phantom Stocks (Tranche 2) können frühestens nach 3 Jahren ausgeübt werden und verfallen spätestens nach 4 Jahren. Die maximale Kurssteigerung ist bei der Tranche 1 auf 60%, und bei der Tranche 2 auf 90% begrenzt.
Marco Seiler und Andy Stevens erhielten im Berichtszeitraum jeweils 120.000 Phantom Stocks mit einem Aktienkurs bei Gewährung von EUR 8,02, Erwin Greiner erhielt 75.000 Phantom Stocks mit einem Aktienkurs bei Gewährung von EUR 6,23.
Auf Grund des Übernahmeangebots durch die WPP Jubilee Ltd. konnten die Phantom Stocks innerhalb einer Frist von 6 Wochen nach Abschluß des Übernahmeangebots außerordentlich ausgeübt werden (change of control - Klausel). Alle Vorstände haben ihre Phantom Stocks außerordentlich ausgeübt.
Die Aufteilung der Gesamtbezüge auf Grundgehalt, kurzfristige und langfristige variable Anteile kann folgender Tabelle entnommen werden:
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| Marco Seiler | ||||
|---|---|---|---|---|
| CEO | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Gewährte Zuwendungen | 2015 TEUR |
2014 TEUR |
2015 Minimum TEUR |
2015 Maximum TEUR |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 263 | 250 | 263 | 263 |
| Nebenleistungen | 15 | 15 | 15 | 15 |
| Summe | 278 | 265 | 278 | 278 |
| Einjährige variable Vergütung | 39 | 37 | 0 | 39 |
| Mehrjährige variable Vergütung | ||||
| Phantom stock program 2015 | 155 | - | 0 | 751 |
| Summe | 194 | 37 | 0 | 790 |
| Versorgungsaufwand | 12 | 12 | 12 | 12 |
| Gesamtvergütung | 484 | 314 | 290 | 1.080 |
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| Andrew P. Stevens | ||||
|---|---|---|---|---|
| COO | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Gewährte Zuwendungen | 2015 TEUR |
2014 TEUR |
2015 Minimum TEUR |
2015 Maximum TEUR |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 290 | 231 | 290 | 290 |
| Nebenleistungen | 18 | 16 | 18 | 18 |
| Summe | 308 | 247 | 308 | 308 |
| Einjährige variable Vergütung | 41 | 37 | 0 | 41 |
| Mehrjährige variable Vergütung | ||||
| Phantom stock program 2015 | 155 | - | 0 | 751 |
| Summe | 196 | 37 | 0 | 792 |
| Versorgungsaufwand | 15 | 14 | 15 | 15 |
| Gesamtvergütung | 519 | 298 | 323 | 1.115 |
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| Erwin Greiner | ||||
|---|---|---|---|---|
| CFO | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Gewährte Zuwendungen | 2015 TEUR |
2014 TEUR |
2015 Minimum TEUR |
2015 Maximum TEUR |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 168 | - | 168 | 168 |
| Nebenleistungen | 12 | - | 12 | 12 |
| Summe | 180 | - | 180 | 180 |
| Einjährige variable Vergütung | 25 | - | 0 | 25 |
| Mehrjährige variable Vergütung | ||||
| Phantom stock program 2015 | 81 | - | 0 | 364 |
| Summe | 106 | - | 0 | 390 |
| Versorgungsaufwand | 15 | - | 15 | 15 |
| Gesamtvergütung | 301 | - | 195 | 585 |
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| Michael Maedel | Aufsichtsratsvorsitzender |
| Wilfried Beeck | Aufsichtsrat CEO, ePages Software GmbH, Hamburg |
| Thomas Strerath (bis 29. Mai 2015) | Aufsichtsrat Vorstand, Jung von Matt AG, Hamburg |
| Ralf Hering (seit 1. Juni 2015) | Aufsichtsrat Principal Partner Hering Schuppener Unternehmensberatung für Kommunikation GmbH, Düsseldorf |
Die Aufsichtsräte erhielten für das Geschäftsjahr 2015 eine Vergütung von jeweils TEUR 25, davon sind jeweils TEUR 20 fix und TEUR 5 variabel. Die Vergütung von Thomas Strerath und Ralf Hering wird hierbei nach der Anzahl der Monate aufgeteilt.
Die SYZYGY AG wird seit 10. November 2015 in den Konzernabschluss der WPP plc., St. Helier, Jersey, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Geschäftsbericht ist auf der Internetseite der WPP-Gruppe (www.wpp.com) erhältlich.
"Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kapitalgesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Kapitalgesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, und dass die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung beschrieben sind. "
Bad Homburg v. d. Höhe, den 24. März 2016
Der Vorstand
Marco Seiler
Andrew P. Stevens
Erwin Greiner
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|
| 01.01.2015 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
31.12.2015 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Entgeltlich erworbene Markenrechte | 6.000,00 | 0,00 | 0,00 | 6.000,00 |
| 2. Entgeltlich erworbene Software | 35.096,11 | 0,00 | 0,00 | 35.096,11 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 89.678,91 | 23.456,07 | 0,00 | 113.134,98 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 34.428.059,74 | 25.000,00 | -1.031.000,00 | 33.422.059,74 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 600.000,00 | 0,00 | 0,00 | 600.000,00 |
| Summe | 35.158.834,76 | 48.456,07 | -1.031.000,00 | 34.176.290,83 |
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| Kumulierte Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| 01.01.2015 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
31.12.2015 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Entgeltlich erworbene Markenrechte | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Entgeltlich erworbene Software | 33.735,79 | 742,30 | 0,00 | 34.478,09 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 69.716,70 | 15.662,31 | 0,00 | 85.379,01 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.410.449,77 | 1.218.000,00 | 0,00 | 2.628.449,77 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe | 1.513.902,26 | 1.234.404,61 | 0,00 | 2.748.306,87 |
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| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| 31.12.2014 EUR |
31.12.2015 EUR |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene Markenrechte | 6.000,00 | 6.000,00 |
| 2. Entgeltlich erworbene Software | 1.360,32 | 618,02 |
| II. Sachanlagen | ||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 19.962,21 | 27.755,97 |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 33.017.609,97 | 30.793.609,97 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 600.000,00 | 600.000,00 |
| Summe | 33.644.932,50 | 31.427.983,96 |
Im folgenden Lagebericht wird die Lage der SYZYGY AG (im Folgenden auch "SYZYGY ") dargestellt. Der dem Lagebericht zugrunde liegende Einzelabschluss wurde nach den Regeln des HGB und AktG aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
Die SYZYGY AG fungiert als Holding- und Dienstleistungsgesellschaft gegenüber ihren Tochtergesellschaften, indem sie zentrale Dienstleistungen in den Bereichen Strategie, Planung, Marketing, Rechnungswesen, Immobilien- und Office Management, IT-Infrastruktur und Finanzierung erbringt sowie Neugeschäftsaktivitäten unterstützt. Die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage ist durch das Beteiligungsergebnis der Tochtergesellschaften und dem Finanzergebnis aus Wertpapieren sowie der Verrechnung der Dienstleistungen geprägt. Ferner realisiert die SYZYGY AG Projekte mit Kunden und generiert auch geringfügige Umsatzerlöse mit Dritten. Hierbei werden die erforderlichen Dienstleistungen zu großen Teilen von den Tochtergesellschaften der SYZYGY AG erbracht.
Des Weiteren ist die SYZYGY AG seit November 2015 ein auf Grund von Beherrschung vollkonsolidiertes Unternehmen der WPP plc., St. Helier, Jersey.
Die SYZYGY Gruppe ist ein international tätiger Kreativ-, Technologie- und Mediadienstleister rund um digitales Marketing. Insgesamt beschäftigte der Konzern zum Bilanzstichtag rund 530 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - inklusive freier Mitarbeiter - an Standorten in Deutschland, Großbritannien, Polen und den USA.
Zum Konzern gehören neben der SYZYGY AG als Holding neun Tochtergesellschaften: Ars Thanea s.k.a., Hi-ReS! Berlin GmbH, Hi-ReS! London Ltd, SYZYGY Deutschland GmbH, SYZYGY Digital Marketing Inc. (ehemals Hi-ReS! New York Inc.), SYZYGY München GmbH, SYZYGY UK Ltd, uniquedigital GmbH sowie Unique Digital Marketing Ltd.
Im August 2015 wurde eine neue Agentur in München gegründet, um lokale Kunden besser betreuen zu können, aber auch um neue Kunden im Süden Deutschlands hinzuzugewinnen. Die SYZYGY AG hält 100% der Anteile an der SYZYGY München GmbH.
Die operativen Einheiten der SYZYGY Gruppe decken die komplette Wertschöpfungskette im digitalen Marketing ab: von der strategischen Beratung über Projektplanung, Konzeption und Gestaltung bis hin zur technischen Realisierung von Markenplattformen, Business Applikationen, Websites, Hosting, digitale Kampagnen und Mobile Apps. Einen bedeutenden Geschäftsbereich stellen darüber hinaus Online Marketing-Services wie Media-Planung, Suchmaschinenmarketing und -optimierung sowie Affiliate Programme dar. Digitale Illustrationen und Animationen sowie die Entwicklung von Spielen für Smartphones und Tablets komplettieren das Serviceangebot.
Die Schwerpunkte liegen in den Branchen Automobile, Telekommunikation / IT, Handel und Konsumgüter sowie Finanzdienstleistungen.
Die Organisationsstruktur der SYZYGY Gruppe ist dezentral, wobei die SYZYGY AG als Management Holding die Tochtergesellschaften anhand von Finanz- und Unternehmenszielen (management by objectives) führt. Die Geschäftsführungen der einzelnen Gesellschaften operieren im Rahmen ihrer Zielvorgaben und Budgets weitgehend selbstständig. Zur Steuerung und Kontrolle des Konzerns besteht ein Controlling- und Berichtssystem, in dem die Finanzzahlen den Planwerten auf monatlicher Basis gegenübergestellt werden, und welches die wesentlichen Chancen und Risiken abbildet.
Gemäß DRS 20 sind in die Berichterstattung finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren aufzunehmen, sofern sie auch zur internen Steuerung des Konzerns herangezogen werden.
Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren, nach denen der SYZYGY Konzern gesteuert wird, sind Umsatzerlöse sowie der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT). Für die Syzygy AG ist stattdessen das Finanzergebnis von besonderer Bedeutung zur Erfolgsmessung. Die finanziellen Leistungsindikatoren werden im nachfolgenden Lagebericht sowohl für den SYZYGY Konzern als auch für die SYZYGY AG ausführlich dargestellt und erläutert.
SYZYGY zieht zur Steuerung des Konzerns und für Managemententscheidungen keine nicht-finanziellen Leistungsindikatoren heran. Im Einklang mit der auf nachhaltiges Wachstum ausgerichteten Unternehmensführung hat SYZYGY jedoch nicht-finanzielle Leistungsindikatoren identifiziert, die für den langfristigen Erfolg der Gruppe grundsätzlich als bedeutsam erachtet werden. Einige davon - wenn auch nicht explizit als Steuerungsgröße genutzt - werden im Folgenden aufgeführt.
Als Dienstleistungsunternehmen beruht die Leistungsfähigkeit des Konzerns maßgeblich auf der Kompetenz und dem Engagement seiner Mitarbeiter. Um sie zu halten und neue Talente zu rekrutieren, ist SYZYGY bestrebt, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein interessantes, abwechslungsreiches und angenehmes Arbeitsumfeld zu bieten. Hierzu gehören unter anderem regelmäßige interne und externe Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, attraktive Standorte, die eine inspirierende Arbeitsumgebung und attraktive Büroflächen mit Raum für Kreativität, Austausch und Begegnung bieten, eine offene kommunikative Führungskultur, flexible Arbeitszeitmodelle, Hochschulkooperationen zur Förderung des Nachwuchses und Firmen-Events. Darüber hinaus hat SYZYGY eine standardisierte Maßnahme zur Altersvorsorge in Form einer Direktversicherung eingeführt, die vom Unternehmen bezuschusst wird.
Auszeichnungen bei renommierten Kreativ- und Effizienz-Awards sind ein wichtiger Indikator für die Leistungsfähigkeit der Gruppe und erhöhen ihre Attraktivität für (potenzielle) Kunden und Mitarbeiter. SYZYGY nimmt regelmäßig an nationalen und internationalen Wettbewerben teil und hat in der Berichtsperiode bei 17 unterschiedlichen Ausschreibungen insgesamt 27 Preise mit elf verschiedenen Projekten gewonnen, darunter der iF Communication Design Award, der Red Dot Design Award und der Deutsche Digital Award. Im Digitalranking der Fachzeitschrift PAGE gehörte die SYZYGY Gruppe im vergangenen Jahr zu den Top 10 und belegte Platz 7. Im PAGE Ranking 2016 zählt SYZYGY zu den Top 30 kreativsten Agenturen der Branche. SYZYGY ist 2015 erstmals im BVDW Digital-Kreativranking vertreten und belegte Platz 9. Im Internet Agentur Ranking 2015 (Basis: Honorarumsatz 2014) des BVDW konnte SYZYGY den 8. Platz und im Bereich Business Transformation, einer Unterkategorie des Internet Agentur Rankings, konnte die Gruppe Platz 1 für sich verbuchen.
Digitales Marketing unterliegt einem permanenten Wandel. Innovative Technologien und Veränderungen im Nutzerverhalten erfordern eine fortlaufende Anpassung des Dienstleistungsspektrums und die Weiterentwicklung der internen Kompetenzen.
Um diesen Wandel zu antizipieren und aktiv mitzugestalten, veranstaltet die SYZYGY Gruppe den Digital Innovation Day, auf dem internationale Vordenker und Bestseller-Autoren zu aktuellen Themen rund um digitales Marketing referieren. Auf operativer Ebene sorgen regelmäßige Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen dafür, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Software-Entwicklung, IT-Management, Design, Informationsarchitektur, Beratung und Projektmanagement stets mit den neuesten Technologien, Gestaltungsprinzipien und Methoden vertraut sind.
Die Wirtschaft der Eurozone befand sich im Jahr 2015 in einem verhaltenen Aufschwung und wuchs um durchschnittlich 1,5 Prozent. Dieser Trend wurde hauptsächlich durch die Konsumnachfrage der privaten Haushalte getragen, die von einem neuerlichen Rückgang der Ölpreise sowie höheren Einkommen profitierten. Aufgrund der rückläufigen Nachfrage aus China, Russland und Brasilien entwickelten sich die Exporte nur verhalten, wenngleich der schwächere Euro die Außenwirtschaft generell stützte. Aufgrund einer Abschwächung der wirtschaftlichen Aktivität in den Schwellenländern und dem damit verbundenen Anstieg an Unsicherheit sowie einer Abwärts revision der Wachstumsaussichten in diesen Ländern hat die europäische Industrieproduktion im Sommerhalbjahr 2015 mit einem negativen Wachstum von 0,1 Prozent im zweiten Quartal und einem schwachen Plus von 0,1 Prozent im dritten Vierteljahr an Schwung verloren.
Die Dynamik bei den Bruttoanlageinvestitionen und den Nettoexporten ließ nach und führte zu einem schwach wachsenden realen Bruttoinlandsprodukt im zweiten und dritten Quartal 2015 mit nur 0,5 und 0,4 Prozent. Jedoch konnte die robuste Nachfrage im privaten (0,4 Prozent) und öffentlichen (0,6 Prozent) Bereich die Verringerung der aggregierten wirtschaftlichen Aktivität nicht gänzlich ausgleichen.
In Deutschland war die konjunkturelle Lage im Jahr 2015 nach einem schwungvollen Jahresauftakt bis zum Jahresende sehr stabil. Getragen wurde das Wachstum im Jahr 2015 ebenso wie im Vorjahr vor allem von einer starken Binnennachfrage. Die deutsche Wirtschaft startete mit etwas abgeschwächtem Tempo in das neue Jahr und verzeichnete am Ende des ersten Quartals gemäß dem Statistischen Bundesamt ein preis-, saison- und kalenderbereinigtes Wachstum von 0,3 Prozent im Vergleich zum letzten Quartal 2014. Insgesamt war die wirtschaftliche Entwicklung in der ersten Jahreshälfte 2015 solide aufwärtsgerichtet und verzeichnete ein Wachstum von 0,9 Prozent gegenüber dem zweiten Halbjahr 2014. Exporte, aber auch die privaten und staatlichen Konsumausgaben gaben positive Impulse und auch die günstige Entwicklung am Arbeitsmarkt setzte sich fort. So zeigt die deutsche Wirtschaft in den ersten beiden Quartalen einen deutlichen Anstieg, nachdem das BIP in der ersten Jahreshälfte 2014 nur um 0,5 Prozent gewachsen war.
Parallel zu dieser Entwicklung zeigte auch der ifo-Geschäftsklima-Index konsequent nach oben. Bereits ab Februar zeigten sich die befragten Unternehmen optimistisch, dieser positive Trend hielt im Berichtszeitraum an. Bis auf kleine Dämpfer im Juni und im Oktober konnte der ifo-Geschäftsklimaindex bis April 2015 zum sechsten Mal in Folge ansteigen und erreichte schließlich im April mit 108,6 Punkten den höchsten Stand seit Juni 2014. Dieses Niveau konnte er bis Dezember 2015 mit 108,7 Punkten halten. Nachdem die deutsche Wirtschaft bereits im Jahr 2014 mit einem Wachstum von 1,6 Prozent deutlich an Fahrt aufgenommen hat, konnte sie im Gesamtjahr 2015 ihre Wirtschaftsleistung um 1,7 Prozent steigern, womit das Niveau des Vorjahres nur leicht übertroffen wurde. Zur wirtschaftlichen Belebung haben sowohl das produzierende Gewerbe als auch der Dienstleistungsbereich maßgeblich beigetragen. Bei der Zahl der Erwerbstätigen gab es in 2015 einen neuen Höchststand.
Diese Entwicklung verdeutlicht, dass sich die deutsche Wirtschaft trotz aller weltweiter Risiken und Rückschläge insgesamt als sehr robust erwiesen hat und im europäischen Vergleich als Stabilitätsanker gesehen werden kann.
Die britische Wirtschaft musste in 2015 der globalen Konjunkturabkühlung Tribut zollen und verlor an Fahrt. Ihr Bruttoinlandsprodukt wuchs um 2,4 Prozent. In 2014 betrug das Wachstum noch 2,9 Prozent und machte Großbritannien zum Wachstumsstar in der G7-Gruppe der führenden Industrieländer. Doch die verhaltene Entwicklung in China und anderen Schwellenländern bremste die englische Wirtschaft, vor allem aber die Industrie in 2015. Gemäß dem britischen Notenbankchef Mark Carney, sind Zinserhöhungen derzeit unwahrscheinlich. Experten erwarten zudem einen weiteren Aufschub bedingt durch das Referendum über den Austritt oder Verbleib Großbritanniens aus der EU.
Im letzten Quartal konnte die britische Wirtschaft ihr Wachstum leicht um 0,5 Prozent beschleunigen, die entscheidenden Impulse kamen dabei vom Service-Sektor, die exportorientierte Industrie litt hingegen unter dem starken Pfund und der vergleichsweise schwachen Außennachfrage.
Statistiken des Werbemarktes haben als Vergleichswert für die Entwicklung der SYZYGY Gruppe nur eine bedingte Aussagekraft. Zum einen sind die Ergebnisse aufgrund unterschiedlicher, oftmals nicht nachvollziehbarer Erhebungsmethoden kaum vergleichbar und fallen teilweise sogar widersprüchlich aus; zum anderen erlauben Bruttowerbedaten keine Erkenntnisse über tatsächlich erfolgte Geldflüsse, da sie anhand von Listenpreisen ermittelt werden und insofern Rabatte und Sonderkonditionen unberücksichtigt lassen.
Darüber hinaus generiert die SYZYGY Gruppe lediglich einen Teil ihrer Umsätze mit der von den Statistiken erfassten digitalen Werbung, wie etwa der Schaltung von Bannern und Video Ads, Suchmaschinenmarketing und -optimierung oder Affiliate Programmen. Budgets, die z. B. für die kreative und technologische Entwicklung von Markenplattformen, Business Applikationen oder Mobile Apps zur Verfügung stehen, werden indes nicht von den Erhebungen abgedeckt. Veränderungen in den reinen Mediabudgets liefern insofern zwar Anhaltspunkte für generelle Verschiebungen in der Mediastrategie von Werbetreibenden; sie können jedoch nicht direkt auf sämtliche Entwicklungen in der vielschichtigen Digital-Branche übertragen werden.
Wie bereits in den Vorjahren haben Werbetreibende in 2015 ihre Budgets für Werbung generell und für digitale Werbung im Besonderen deutlich erhöht. Die vom Media-Netzwerk Carat ermittelte Budgeterhöhung um weltweit 4 Prozent berücksichtigt auch die digitalen Medien. Diese erzielten - für sich allein betrachtet - nach dieser Erhebung ein Wachstum von 15,7 Prozent, wodurch sie bereits 24 Prozent des gesamten Werbevolumens auf sich vereinen konnten.
In Deutschland und Großbritannien, den beiden wichtigsten Märkten der SYZYGY Gruppe, zeigt sich ein in der Tendenz vergleichbares Bild.
In Deutschland stiegen die Werbebudgets moderat im unteren einstelligen Bereich, wobei Nielsen mit Blick auf die Bruttowerbeausgaben von einer Erhöhung um 3,5 Prozent spricht, während Carat bei den Netto-Umsätzen Zuwächse von 1,6 Prozent ermittelt hat.
Das in 2015 am stärksten wachsende Medium bleibt weiterhin Werbung auf mobilen Endgeräten mit einem Wachstum von 58 Prozent, die Ausgaben für die Sparte Internet bleiben mit rund EUR 3,0 Mrd. stabil gegenüber dem Vorjahr (0,1 Prozent).
Auch wenn der Anteil der Werbeformate für mobile Endgeräte absolut gesehen noch gering ist: Laut einer Schätzung der Hamburger Agenturgruppe JOM in ihrer jährlichen Prognose erhöhten sich die Ausgaben für mobile Display-Werbung in 2015 auf über EUR 300 Mio.
In Großbritannien wirkte sich die starke Konjunktur auch positiv auf die Werbewirtschaft aus: Mit einem Anstieg der Werbeausgaben um insgesamt 6,4 Prozent zeigte die Branche auch in 2015 laut Magna Global eine hohe Wachstumsdynamik.
Noch dynamischer entwickelte sich erwartungsgemäß die digitale Werbung. Obgleich Großbritannien neben den USA der am weitesten entwickelte Online-Markt weltweit ist, blieben die Wachstumsraten auf einem sehr hohen Niveau: Gemäß dem UK Digital Adspend Report stiegen in Großbritannien in der ersten Jahreshälfte 2015 die Ausgaben für digitale Display Werbung um 27,5 Prozent auf GBP 1,3 Mrd. Die Ausgaben im mobilen Sektor erhöhten sich um 51 Prozent auf GBP 1,1 Mrd. in den ersten beiden Quartalen 2015. Während sich die Wachstumsdynamik für den gesamten Werbemarkt in Großbritannien zum Jahresende leicht abkühlte, konnte der IPA Bellwether Report im vierten Quartal 2015 dennoch berichten, dass das Wachstum am britischen Werbemarkt seit 13 Quartalen anhält. Trotz des Dämpfers für den Gesamtmarkt signalisierten Experten, dass in digitale Formate weiterhin kräftig investiert wurde - im dritten Quartal wurden Zuwächse von 7,8 Prozent und im letzten Viertel des Jahres 6,9 Prozent erzielt.
Insgesamt bewegte sich die SYZYGY Gruppe damit in einem freundlichen Marktumfeld. Zwar zeigte die europäische Wirtschaft weiterhin Schwächen und Risiken, konnte sich aber von der Krise gut erholen, zeigte eine robuste Entwicklung in beiden Kernmärkten der Gruppe, Deutschland und Großbritannien, und war von Wachstum und einer über weite Teile hinweg positiven Stimmung geprägt. Der Trend, Budgets für digitale Werbung zu erhöhen, hielt derweil an, wobei insbesondere mobile Formate weit überdurchschnittlich hohe Wachstumsraten erzielen konnten.
Im Geschäftsbericht 2014 hat die SYZYGY Gruppe prognostiziert, ihre Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2015 organisch um "rund 20 Prozent auf EUR 55,0 Mio. steigern zu können". Beim EBIT wurde eine Erhöhung "überproportional zu den Umsatzerlösen" vorhergesagt. Der Gewinn je Aktie sollte im Geschäftsjahr 2015 EUR 0,40 betragen.
Mit Umsatzerlösen von EUR 57,3 Mio. (+22 Prozent) hat SYZYGY die eigenen Wachstumsprognosen übertroffen. Auch das EBIT liegt mit EUR 5,3 Mio. und einem Plus von 37 Prozent deutlich über den Erwartungen. Beim Ergebnis je Aktie von EUR 0,37 (+6 Prozent) konnte ebenfalls eine zusätzliche Steigerung erzielt werden, wobei auf Grund unerwartet hoher Steueraufwendungen die Prognose von EUR 0,40 unterschritten wurde.
Die folgende Tabelle zeigt die mehrjährige Entwicklung der wesentlichen Finanzkennzahlen:
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| 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse in TEUR | 28.313 | 31.115 | 35.030 | 47.075 | 57.311 |
| EBIT in TEUR | 2.588 | 2.121 | 2.023 | 3.843 | 5.268 |
| EBIT-Marge | 9,1% | 6,8% | 5,8% | 8,2% | 9,2% |
| Ergebnis je Aktie in EUR | 0,22 | 0,72 | 0,26 | 0,35 | 0,37 |
Die Bilanzsumme hat sich von EUR 58,8 Mio. auf EUR 55,9 Mio. leicht verringert, wobei die Höhe des Eigenkapitals ebenso von EUR 48,8 Mio. auf EUR 46,8 Mio. um EUR 2,0 Mio. abnahm. Die Eigenkapitalquote blieb daher auf gleichem Niveau mit 84% gegenüber 83% im Vorjahr. Die Finanzanlagen bilden auf der Aktivseite in Höhe von EUR 31,4 Mio. bzw. 56% der Bilanzsumme die größte Position (Vorjahr EUR 33,6 Mio., bzw. 57% der Bilanzsumme). Der Rückgang der Finanzanlagen ist auf die außerplanmäßige Buchwertabschreibung in Höhe von EUR 1,2 Mio. bei Hi-ReS! London Ltd. und einer Buchwertminderung bei Ars Thanea s.k.a. um EUR 1,0 Mio. auf Grund einer entsprechenden Kaufpreisanpassung zurückzuführen. Ferner sind die marktgängigen Wertpapiere des Umlaufvermögens auf Grund des positiven Cash Flows der SYZYGY AG von EUR 20,7 Mio. auf EUR 21,8 Mio. angestiegen, während die liquiden Mittel durch die Einführung des Cashpoolings um EUR 1,0 Mio. gesunken sind. Gegenläufig haben sich Abschreibungen auf die Wertpapiere des Umlaufvermögens ausgewirkt.
Der Mittelabfluss durch die Dividendenzahlung in Höhe von EUR 4,4 Mio. wurde durch Mittelzuflüsse der Tochtergesellschaften und Zinserträge überkompensiert. Die übrigen Aktiva haben sich gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich verändert.
Der Rückgang der Verbindlichkeiten und Rückstellungen auf EUR 9,0 Mio. (Vorjahr EUR 10,0 Mio.) ist auf die Reduzierung zukünftiger Kaufpreiszahlungen für Anteile an Ars Thanea s.k.a. um EUR 1,0 Mio. auf EUR 2,3 Mio. zurückzuführen. Die Sonstigen Verbindlichkeiten umfassen im Wesentlichen Umsatzsteuerverpflichtungen in Höhe von EUR 0,5 Mio. (Vorjahr 0,6 Mio.).
Das Finanzmanagement der SYZYGY AG verfolgt primär das Ziel, sowohl organisches als auch anorganisches Wachstum zu finanzieren sowie die Unternehmensfortführung in den operativen Gesellschaften sicherzustellen.
Der hohe Bestand an sonstigen Wertpapieren, die hohe Eigenkapitalquote sowie die geringen Verpflichtungen gegenüber Dritten eröffnen der SYZYGY AG weiterhin die Möglichkeit, ihre strategischen Ziele, insbesondere im Bereich der Ausweitung der operativen Geschäftstätigkeit durch Unternehmenserwerbe oder Neugründungen von Gesellschaften weiterzuverfolgen. Die Wettbewerbsfähigkeit eines Dienstleistungsunternehmens wird hierbei durch eine hohe Kapitalausstattung gestärkt. Darüber hinaus ist es das mittelfristige Ziel des Kapitalmanagements, die Eigenkapitalrendite im Konzern nachhaltig auf über 10 Prozent zu heben. Im Berichtsjahr konnte die Eigenkapitalrendite - trotz stark angestiegener Steueraufwendungen - auf 9,5%, von 9,3% im Vorjahr gesteigert werden.
Die SYZYGY AG hat innerhalb der deutschen Gesellschaften im Berichtszeitraum ein Cash-Pooling eingeführt, das die Konten der deutschen Tochtergesellschaften täglich ausgleicht. Dadurch hatte die SYZYGY AG stichtagsbedingt geringfügige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 0,2 Mio., da kurzfristige Mittelabflüsse durch das Cash Pooling stattfanden. Das Fremdkapital enthält daher im Wesentlichen zukünftige Verpflichtungen aus Unternehmenserwerben, sowie Steuerverbindlichkeiten, Personalrückstellungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Ferner besteht gegenüber der Commerzbank AG eine Kreditlinie in Höhe von EUR 2,0 Mio., welche zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen wurde.
Die Umsatzerlöse der SYZYGY AG in Höhe von EUR 1,5 Mio. sind geringfügig um EUR 0,1 Mio. angestiegen. Ebenso haben die Materialaufwendungen mit EUR 0,6 Mio. einen Anstieg um EUR 0,1 Mio. verzeichnet.
Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen wie im Vorjahr bei EUR 0,4 Mio., wobei die Währungsgewinne in Höhe von EUR 0,4 Mio. um EUR 0,2 Mio. höher ausfielen. Im Vorjahr wurden in den sonstigen betrieblichen Erträgen Zuschreibungen auf Forderungen im Konzernverbund in Höhe von EUR 0,2 Mio. verbucht.
Dadurch ergab sich in 2015 ein gegenüber dem Vorjahr unverändertes Rohergebnis von EUR 1,4 Mio.
Die operativen Kosten betragen EUR 5,6 Mio. gegenüber EUR 4,3 Mio. im Vorjahr. Der Anstieg ist insbesondere auf höhere Personalaufwendungen um EUR 1,1 Mio. im Wesentlichen bedingt durch die vorzeitige Ausübung des aktienbasierten Vergütungsprogramms 2015 und höhere sonstige betriebliche Aufwendungen (+EUR 0,2 Mio.) zurückzuführen.
Insgesamt ergibt sich damit ein negatives operatives Betriebsergebnis von EUR -4,2 Mio. gegenüber EUR -2,9 Mio. im Vorjahr.
Das Finanzergebnis der SYZYGY AG ist im Wesentlichen geprägt durch die Beteiligungserträge der Tochtergesellschaften, Zinserträge und die Realisierung von Kursgewinnen oder Kursverlusten aus der Veräußerung von Wertpapieren. Die liquiden Mittel werden als Tagesgelder oder in festverzinslichen Wertpapieren angelegt.
Die Prognose, ein gleichbleibendes Finanzergebnis zu erzielen, wurde im Wesentlichen aufgrund von höheren Beteiligungserträgen aus Tochterunternehmen übertroffen.
Im Jahresergebnis der SYZYGY AG ist der Ergebnisbeitrag aus der Gewinnabführung der SYZYGY Deutschland GmbH in Höhe von EUR 3,3 Mio. (Vorjahr EUR 2,2 Mio.) enthalten. Weiterhin besteht seit 1. Januar 2014 ein Ergebnisabführungsvertrag zwischen der SYZYGY AG und der uniquedigital GmbH, Hamburg. Im Jahresergebnis der SYZYGY AG ist daher der Ergebnisbeitrag der uniquedigital GmbH in Höhe von EUR 1,3 Mio. (Vorjahr EUR 1,1 Mio.) erfasst.
Die englische Tochtergesellschaft Unique Digital Marketing Ltd nahm eine Ausschüttung von EUR 2,5 Mio. (Vorjahr EUR 1,8 Mio.) vor. Unique Digital Marketing Ltd hält die Anteile an SYZYGY UK Ltd, so dass eine indirekte Beteiligung an der SYZYGY UK besteht. Hi-ReS! London hat in 2014 - wie im Vorjahr - keine Ausschüttungen vorgenommen. In 2015 erfolgte keine Gewinnausschüttung von der Ars Thanea s.k.a. (Vorjahr EUR 0,1 Mio.).
Dadurch erzielte die SYZYGY AG im Geschäftsjahr 2015 Beteiligungserträge in Höhe von EUR 7,1 Mio. gegenüber EUR 5,2 Mio. in 2014. Gegenläufig wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf das Finanzanlagevermögen in Höhe von EUR 1,2 Mio. (Vorjahr: EUR 1,4 Mio.) vorgenommen. Es handelt sich dabei um den verbleibenden Restbuchwert der Beteiligung an der Hi-ReS! London.
Die Zinserträge aus Wertpapieren betragen wie im Vorjahr EUR 1,1 Mio., und aus dem Verkauf von Wertpapieren konnten Kursgewinne in Höhe von EUR 1,3 Mio. (Vorjahr: EUR 1,2 Mio.) realisiert werden. Dem stehen realisierte Kursverluste auf Wertpapiere sowie sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von EUR 0,3 Mio. (Vorjahr EUR 0,4 Mio.) gegenüber.
Aus Darlehen zu den Tochtergesellschaften wurden darüberhinaus - unverändert zu den Vorjahresbeträgen - Zinserträge von EUR 0,1 Mio. und Zinsaufwendungen von EUR 0,2 Mio. verbucht.
Die Zinsentwicklung war bei 10-jährigen Staatsanleihen der Bundesrepublik Deutschland unverändert zum Vorjahr mit 0,6% per 31. Dezember 2014 auf sehr niedrigem Niveau.
Die Zinsentwicklung im Geschäftsjahr 2015 war damit grundsätzlich neutral hinsichtlich der Kursentwicklung von festverzinslichen Wertpapieren. Die Staatsschuldenkrise in Europa hat sich insgesamt entspannt, wobei die Situation in einzelnen Ländern wie z.B. Griechenland oder Portugal immer wieder zu kurzfristigen Krisen führte. Ferner hat das abgeschwächte Konjunkturumfeld und der niedrige Ölpreis zu einer deutlich erhöhten Risikoeinschätzung bei Anleihen beigetragen. Dies hat ab dem zweiten Quartal 2015 zu einem zunehmend schwierigeren Umfeld am Anleihemarkt geführt. Insbesondere Anleihen mit einem Credit-Rating unterhalb des Investment Grade haben deutliche Kursverluste erfahren. Daher sind Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag auf Wertpapiere im Umfang von EUR 1,1 Mio. (Vorjahr: EUR 0,03 Mio.) angefallen.
Die Rendite auf die durchschnittlich vorhandenen liquiden Reserven liegt mit 4,2% deutlich unterhalb dem Vorjahresniveau (11,3%), und ist - trotz des Rückgangs - auf Basis des Marktumfelds am Anleihenmarkt sehr zufriedenstellend. Die Anlagestrategie ist unverändert auf eine langfristige Ertragsentwicklung unter Berücksichtigung eines geringen Bonitätsrisikos ausgerichtet. Dabei werden die liquiden Mittel weitgehend in Unternehmensanleihen, die grundsätzlich mindestens der Bonitätseinstufung als Investment Grade (BBB) entsprechen, investiert. Als Beimischung wurde im Umfang von bis zu EUR 4,0 Mio. in Anleihen mit einem Rating unterhalb des Investment Grade investiert. Die durchschnittliche Restlaufzeit der Anleihen beträgt rund 7 Jahre und die Verteilung der Finanzmittel liegt bei 0% (Vorjahr: 4%) in Tagesgeldern und 100% (Vorjahr: 96%) in Anleihen.
Insgesamt konnte ein Finanzergebnis von EUR 6,8 Mio. erzielt werden (Vorjahr EUR 6,0 Mio.), davon entfallen auf Beteiligungserträge EUR 7,1 Mio. (Vorjahr EUR 5,2 Mio.) und auf das Ergebnis aus der Anlage in liquide Mittel und Wertpapiere des Umlaufvermögens EUR 0,9 Mio. (Vorjahr EUR 2,1 Mio.), während Abschreibungen von EUR 2,3 Mio. berücksichtigt wurden. Der Anstieg um EUR 0,8 Mio. ist durch höhere Beteiligungserträge um EUR 1,9 Mio. zurückzuführen, der den negativen Effekt durch die Abschreibungen auf Finanzanlagen von EUR 1,2 Mio. sowie auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von EUR 1,1 Mio. nahezu kompensiert hat.
Das Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich auf EUR 2,6 Mio. leicht verringert (Vorjahr EUR 3,0 Mio.) Der Rückgang des Betriebsergebnisses um EUR -1,3 Mio. konnte durch den Anstieg des Finanzergebnisses um EUR 0,8 Mio. nicht vollständig ausgeglichen werden.
Der Steueraufwand der SYZYGY AG beträgt - wie im Vorjahr - EUR 0,2 Mio., so dass ein Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2,4 Mio. (Vorjahr EUR 2,9 Mio.) realisiert werden konnte.
Durch den Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von EUR 13,1 Mio., abzüglich der erfolgten Gewinnausschüttung in Höhe von EUR 4,4 Mio. und die Veräußerung von eigenen Aktien in Höhe von EUR 0,1 Mio. ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 11,1 Mio.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung am 8. Juli 2016 vor, aus dem Bilanzgewinn eine Dividende von EUR 0,37 je dividendenberechtigter Aktie, bzw. EUR 4,7 Mio. auszuschütten.
Wie jedes Wirtschaftsunternehmen unterliegt auch die SYZYGY Gruppe externen Einflüssen, auf die sie selbst keinen Einfluss hat. Veränderungen in der allgemeinen tatsächlichen oder wahrgenommenen Wirtschaftslage und -stimmung können sich sowohl positiv als auch negativ auf das Wachstum der Gruppe auswirken.
Alle Aussagen über die Zukunft der Gruppe beruhen auf Informationen und Erkenntnissen, die zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts bekannt und verfügbar waren. Da diese Daten kontinuierlichen Änderungen unterliegen, sind Prognosen stets mit Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlichen Ergebnisse in den Folgeperioden können daher abweichen.
Die SYZYGY Gruppe erstellt ihre Prognosen auf Basis ihrer organischen Entwicklung. Akquisitionen können das künftige Wachstum des Konzerns positiv oder negativ beeinflussen. Ferner können positive Impulse für die Geschäftsentwicklung aus der Akquisition bedeutender Neukunden kommen, ebenso wie aus der Ausweitung bestehender Kundenbeziehungen, wenn über die geplanten Projekte hinaus zusätzliche Budgets gewonnen werden können.
Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der Euro-Zone bleibt nach überwiegender Einschätzung von Experten stabil. Die IfW-Prognose sieht die Wirtschaft im Euroraum weiter Fahrt aufnehmen und soll in diesem Jahr um 1,7 Prozent expandieren. Die Konjunkturforscher des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) sagen ebenso ein moderates Wachstum von 1,5 Prozent voraus. Die konjunkturelle Dynamik im Euroraum bleibt aber begrenzt, da nach wie vor hartnäckige strukturelle Probleme in einem Teil des Währungsgebietes bestehen. Obwohl der weiterhin schwächere Euro die Außenwirtschaft grundsätzlich stützt, entwickeln sich die Exporte aufgrund der rückläufigen Nachfrage aus China, Russland und Brasilien eher verhalten. Einen nachhaltigen Dämpfer durch die jüngsten Terroranschläge sei für Produktion und Nachfrage nicht zu erwarten, da nach den Erfahrungswerten die konjunkturellen Auswirkungen solcher Geschehnisse in fortschrittlichen Volkswirtschaften eher gering seien. Auch in 2016 wird der Aufschwung vor allem vom privaten Konsum getragen, die Arbeitslosenquote sinkt und die verfügbaren Einkommen nehmen aufgrund der niedrigen Inflationsraten merklich zu. Allerdings erschwert der geringe Preisauftrieb den in den Euroländern erforderliche Entschuldungsprozess; nicht nur der öffentliche Sektor, sondern auch private Haushalte und Unternehmen müssen ihre Bilanzen in Ordnung bringen.
Positive Impulse können dagegen von einer weiterhin expansiv ausgerichteten US-amerikanischen Wirtschaft, einem anhaltend niedrigen Ölpreis sowie einem schwachen Euro ausgehen.
Für Deutschland gehen die Schätzungen des DIW Berlin hinsichtlich der Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes von einem stabilen Wachstum in diesem Jahr von 1,7 Prozent und in 2017 von 1,5 Prozent aus. Die Winterprognose des IfW sieht die Entwicklung etwas optimistischer und erwartet für das deutsche Bruttoinlandsprodukt eine Zuwachsrate von 2,2 Prozent.
Die Experten von PwC erwarten in ihrem jährlichen Wirtschaftsausblick für die Entwicklung in Großbritannien ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 2,4 Prozent und einen Anstieg der Konsumausgaben um 2,5 Prozent für 2016. Die Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) bestätigt diese Zahlen und erwartet für die britische Konjunktur in diesem Jahr eine Steigerung von 2,2 Prozent. Ökonomen der Britischen Handelskammer sind mit einer Wachstumsprognose von 2,5 Prozent etwas optimistischer - allerdings nach einer Herabstufung früherer Prognosen um 0,2 Prozent. Die Ursachen liegen insbesondere in einem schwächeren Handel sowie in einem Nachlassen in der Produktionsleistung.
Die folgenden Ausführungen zur prognostizierten Entwicklung der Werbeausgaben unterliegen denselben Vorbehalten, wie sie bereits in Absatz 3.2 erörtert wurden. Sie liefern Anhaltspunkte für allgemeine Trends und Verschiebungen in Mediabudgets, eignen sich jedoch nur sehr bedingt als Beurteilungsmaßstab für die voraussichtliche Entwicklung der SYZYGY Gruppe.
Getrieben durch die immer größere Bedeutung von Smartphones und Tablets sowie Nachholeffekte in Schwellenländern wird das überdurchschnittliche Wachstum digitaler Werbebudgets weiterhin anhalten. Die Marktexperten von eMarketer erwarten für den US-amerikanischen Markt, dass sich die Gewichtung weiter hin zu digitalen Werbeformaten verschiebt. Die digitale Display Werbung wird in 2016 weiter so stark wachsen (23 Prozent), dass sie die Ausgaben für Suchmaschinenwerbung zum ersten Mal übertrifft, obwohl auch hier ein Wachstum von 10 Prozent vorhergesehen wird.
ZenithOptimedia prognostiziert in ihrem aktuellen Advertising Expenditure Forecast, dass Mobile als Werbemedium nun den Durchbruch mit allen Konsequenzen und einem durchschnittlichen Wachstum von 32 Prozent schafft. In den nächsten 3 Jahren werden mehr als 50 Prozent der weltweiten Werbeinvestitionen in Mobile fließen. Damit wird Mobile nach TV die größte Mediengattung sein. Eine ähnliche Dynamik kann auch Programmatic Advertising vorweisen: weltweit werden in 2016 rund 60 Prozent der Display Werbung programmatisch eingekauft, dies entspricht einer Wachstumsrate von 34 Prozent.
Voraussagen für den Gesamtmarkt liegen nach Erhebungen von Magna Global (4,6 Prozent), ZenithOptimedia (4,7 Prozent) und GroupM (4,5 Prozent) liegen mit knapp 5 Prozent dicht beieinander. Die Wachstumsraten für digitale Medien werden weiterhin im zweistelligen Bereich erwartet. Die Experten von Magna Global erwarten, dass die digitalen Medien im Jahr 2017 die größte Kategorie werden wird. ZenithOptimedia sagen ein Wachstum von jährlich 13 Prozent in den nächsten drei Jahren für Internet Werbung voraus. Dies bestätigt auch der Ausblick von GroupM, der eine Zunahme von 14 Prozent in 2016 kalkuliert.
Antrieb wird der weltweite Werbemarkt durch die Großereignisse dieses Jahres wie die US-Präsidentschaftswahlen, die Fußball-Europameisterschaft und die Olympischen Sommerspiele erfahren.
Die Prognosen für Deutschland fallen niedriger aus, sind aber insgesamt optimistisch. Laut der OWM-Umfrage (Organisation Werbungtreibende im Markenverband) blicken werbende Unternehmen zuversichtlich auf das Jahr 2016 und erwarten in Summe steigende Mediaausgaben. Die Einschätzungen der Hamburger Agenturgruppe JOM für den gesamten Werbemarkt liegen bei einem Wachstum von 2,0 Prozent. Dieses Wachstum erzielt der Gesamtmarkt weiter aus den digitalen Medien. Auch in 2016 bleiben die Wachstumsraten für mobile Werbeformen, Online-Video und Content-Marketing auf hohem Niveau. Die Ausgaben für mobile Marketing werden in 2016 mehr als 300 Mio. Euro erreichen und haben sich damit seit 2014 verdoppelt. Ähnliche Entwicklungen werden für den Bereich Bewegtbild erwartet. Die Big Player wie Display-Marketing und Suchmaschinenmarketing werden mit 1,8 und etwa 1 Prozent nur noch gering wachsen. Die digitalen Medien profitieren im laufenden Jahr von neuen Technologien, einer immer mobileren Mediennutzung aber auch Entwicklungen wie Programmatic Advertising. Sie bringen das Werbemedium Internet in 2016 um rund 10 Prozent und in den kommenden Jahren um ca. 8 Prozent voran, dies prognostiziert die ZentithOptimedia Group Germany in ihrem Forecast.
Aktuelle Statistiken für die reine Online-Werbung sind weiter spärlicher gesät. Eine aktuelle Analyse der Hamburger Online-Mediaagentur NetzwerkReklame sagt den Online-Werbeausgaben einen Anstieg von 10 Prozent voraus. Die Wachstumsdynamik in der digitalen Werbung wird dabei im maßgeblich von den Bereichen Mobile (62 Prozent), Social Ads (40 Prozent), Video (29 Prozent) und Real Time Advertising (27 Prozent) getragen.
In Großbritannien wird der Gesamtmarkt laut IPA Bellwether Report um 3,9 Prozent wachsen, die Advertising Association ist laut des Advertising Association / Warc Expenditure Report mit einer Prognose von 5,3 Prozent etwas optimistischer.
Sowohl die insgesamt positiven gesamtwirtschaftlichen Aussichten für Deutschland und Großbritannien als auch die nachhaltige Verschiebung von Marketingbudgets auf den digitalen Kanal bieten der SYZYGY Gruppe sehr gute Rahmenbedingungen für weiteres Wachstum. Reine Online-Werbung, auf die sich die oben aufgeführten Statistiken beziehen, stellt dabei lediglich eine Facette des komplexen Digital-Marketings dar und repräsentiert nur einen Teil des Leistungsspektrums der Gruppe.
Klassische Marketinginstrumente wie Print- und Rundfunkwerbung, Mailings und Außenwerbung beginnen angesichts einer durch das Internet hervorragend informierten, immer anspruchsvolleren und ungeduldigeren Kundschaft an Wirksamkeit und Reichweite zu verlieren. Konsumgüterhersteller sehen sich zunehmend mit der Herausforderung konfrontiert, über den reinen Produktnutzen hinaus weitere Mehrwerte für ihre Kunden zu schaffen.
Technologie kann Unternehmen dabei helfen, ihre Produkte begehrenswerter zu machen und damit ihre Relevanz zu steigern. Webpräsenzen, sogenannte Markenplattformen, sind dabei zur zentralen Schaltzentrale für die Akquisition und Loyalisierung von Kunden geworden. Marketing-Verantwortliche haben die Bedeutung und Komplexität der Plattformen erkannt - und damit auch die Notwendigkeit, entsprechende Etats für die Entwicklung und Pflege bereitzustellen. Höhere Budgets und längere Projektlaufzeiten sind die Folge.
Mit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones und Tablets wird die Markenwahrnehmung auch immer stärker von Apps geprägt, die dem Nutzer einen Mehrwert liefern: sei es, indem sie ihn unterhalten; oder sei es, indem sie ihm Services der unterschiedlichsten Art bieten, die sein privates und berufliches Leben erleichtern. Mit der Unterstützung erfahrener und technologisch versierter Markenspezialisten wie SYZYGY stellt digitales Marketing für Unternehmen ein großes Potenzial dar, um Serviceinnovationen, neue Kundenbindungs-Konzepte oder überzeugende und unterhaltsame Einkaufserlebnisse zu schaffen.
Die SYZYGY Gruppe geht davon aus, ihre Umsatzerlöse im laufenden Geschäftsjahr 2016 organisch um mindestens 10 Prozent auf mehr als EUR 63,0 Mio. steigern zu können. Das operative Ergebnis (EBIT) wird proportional zu den Umsatzerlösen steigen. Alle Segmente werden dabei in ähnlichem Umfang zum Wachstum beitragen.
Mögliche Akquisitionen, die weiterhin zur Wachstumsstrategie die SYZYGY Gruppe gehören, können diese Prognosen sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Die Ertragslage der SYZYGY Gruppe wird von der Entwicklung der operativen Einheiten und von den zukünftigen Zinserträgen der SYZYGY AG bestimmt.
Die Ertragslage der SYZYGY AG wird von den zukünftigen Zinserträgen und von der Entwicklung der Beteiligungserträge der Tochtergesellschaften bestimmt. Ein Teil dieser Beteiligungserträge wird durch Gewinn- und Ergebnisabführungsverträge unmittelbar an die SYZYGY AG weitergeleitet, insbesondere bei den ausländischen Gesellschaften ergeben sich die Beteiligungserträge jedoch aus den zu beschließenden Gewinnausschüttungen der Tochtergesellschaften. Die Höhe der Ausschüttungen ist hierbei abhängig vom Finanzierungsbedarf und den vorhandenen Gewinnrücklagen der entsprechenden Gesellschaft. Das Ergebnis aus den Beteiligungen wird voraussichtlich mit dem Gewinnwachstum der SYZYGY Gruppe ansteigen, während das Zinsergebnis - in Abhängigkeit des Kapitalmarkts - gleichbleibend oder leicht steigend sein wird. Insgesamt wird mit einem leicht steigenden Finanzergebnis gegenüber dem Vorjahr gerechnet.
Die Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung der SYZYGY AG stehen in engem wirtschaftlichem Zusammenhang mit den operativ tätigen Konzerngesellschaften und wirken sich auf die SYZYGY AG mittelbar über ihre Beteiligungsverhältnisse aus. Daher bezieht sich der Chancen- und Risikobericht vorrangig auf den SYZYGY Konzern.
Wesentliche Risikofaktoren beziehen sich auf die Konjunktur der Werbewirtschaft in den für SYZYGY relevanten Märkten sowie auf die technologische Dynamik der Märkte für Internet-Dienstleistungen im Besonderen.
Durch den Vorstand der SYZYGY AG werden Risiken kontinuierlich überwacht, um negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage frühzeitig entgegenwirken zu können. Die Risikoeinschätzung bezieht sich hierbei sowohl auf den Umfang einer möglichen Auswirkung auf die Ertrags- und Finanzlage als auch auf die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Risikofaktor Auswirkungen haben kann.
Genauso wichtig ist es, Chancen zu erkennen und zu nutzen. Ein funktionsfähiges Risiko- und Chancen-Management-System ist daher ein wichtiges Element einer nachhaltigen Unternehmensführung.
Auf Grundlage der gegenwärtig verfügbaren Informationen sind keine Risiken feststellbar, die den Fortbestand der SYZYGY AG und ihrer Tochtergesellschaften gefährden würden.
Rund 61 Prozent des Umsatzes der SYZYGY Gruppe werden durch das Geschäft mit den zehn größten Kunden generiert. Der Ausfall eines dieser Kunden kann, wenn überhaupt, nur mit zeitlichen Verzögerungen durch die jeweilige Tochtergesellschaft kompensiert werden. In einer solchen Phase ist eine entsprechend kurzfristige Verringerung der fixen Kosten meist nicht möglich. Aufgrund sehr stabiler Kundenbeziehungen insbesondere bei den Top 10-Kunden wird das Risiko jedoch als gering angesehen.
Vorhandene Liquiditätsreserven werden bei SYZYGY AG aktiv durch den Finanzvorstand gemanagt. Die Anlagestrategie der liquiden Mittel ist grundsätzlich auf eine langfristige Ertragsentwicklung ausgerichtet. Dabei werden die liquiden Mittel risikodiversifiziert in Unternehmensanleihen und anderen festverzinslichen Wertpapieren angelegt. Bei allen festverzinslichen Wertpapieren bestehen Zinsänderungs- und Ausfallrisiken. Ein Anstieg der langfristigen Zinsen wirkt sich grundsätzlich negativ, ein Rückgang der Zinsen positiv auf die Kursentwicklung der Wertpapiere aus. SYZYGY reduziert die Ausfallrisiken durch eine diversifizierte Anlage in Titel mit guter Bonität, d.h. weitgehend im Bereich des Investment Grade. Das Risiko einer signifikanten Belastung des Finanzergebnisses wird insgesamt als gering eingestuft.
Die grundsätzliche Bereitschaft von Unternehmen, in Werbe- und Marketingmaßnahmen zu investieren, kann von der allgemeinen konjunkturellen Lage beeinflusst werden. Ein Nachlassen der Konjunktur kann für SYZYGY daher zu einem verminderten Auftragsvolumen und damit zu entsprechenden Umsatzeinbußen führen. Gegebenenfalls notwendige Kapazitätsanpassungen entfalten ihre Wirkung zeitverzögert und können Kosten für Restrukturierungsmaßnahmen zur Folge haben. Das Risiko einer signifikanten Belastung des operativen Ergebnisses wird als gering eingestuft.
SYZYGY hält einen Teil ihrer Vermögenswerte in fremden Währungen, insbesondere Beteiligungen und Wertpapiere. Ferner bestehen Verpflichtungen aus Unternehmenserwerben jeweils in der Währung des Verkäufers. SYZYGY schließt keine Kurssicherungsgeschäfte ab, weil die Risiken für die Ertragslage der SYZYGY AG aus den Fremdwährungspositionen auf Grund deren Umfangs als gering eingestuft werden.
Die Leistungsfähigkeit des Konzerns beruht im Dienstleistungsgeschäft maßgeblich auf der Leistungsfähigkeit seiner Mitarbeiter. Einzelnen Personen kommt hierbei aufgrund ihrer hohen Qualifikation eine große Bedeutung zu. Sollte es nicht gelingen, diese Mitarbeiter im Unternehmen zu halten bzw. fortlaufend neue und hoch qualifizierte Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden, kann der Erfolg von SYZYGY darunter leiden. Das Risiko wird als gering eingestuft.
Unternehmensakquisitionen waren und sind ein Teil der Wachstumspolitik von SYZYGY. Der wirtschaftliche Erfolg von Übernahmen ist davon abhängig, wie gut die erworbene Unternehmung in die bestehende Struktur eingegliedert werden kann und wie gut es gelingt, die angestrebten Synergie-Effekte tatsächlich zu erzielen. Sollten die Bemühungen einer erfolgreichen Integration misslingen, so kann sich der Wert des übernommenen Unternehmens deutlich verringern. Dies könnte einen außerordentlichen Abschreibungsbedarf auf Beteiligungsbuchwerte nach sich ziehen. Nach der vollständigen Abschreibung des Beteiligungsbuchwertes an der Hi-ReS! London wird das verbleibende Risiko als gering eingestuft.
Die zunehmende Anzahl von Produkten und Kanälen hat traditionelle Marketing-Instrumente an ihre Grenzen geführt. Zugleich nimmt die Markenbindung nachweislich ab. Das Internet eröffnet Marken die Möglichkeit, direkt mit Kunden in Kontakt zu treten, und ihnen über die reine Werbebotschaft hinaus echte Mehrwerte zu liefern. Webpräsenzen kommt dabei eine Schlüsselfunktion zu. Sie werden im immer komplexeren Marketingmix von Unternehmen zunehmend zum Dreh- und Angelpunkt, was in steigenden Projektvolumina und Laufzeiten zum Ausdruck kommt.
Mit intelligentem Content Marketing können deutlich größere eigene Reichweiten aufgebaut werden, als es mit klassischer Unternehmenskommunikation gelingt. Aktuelle Inhalte und Angebote, die einen hohen Relevanzgrad für Menschen haben, bieten eine große Chance, die Kundenbindung zu festigen. Mobile Endgeräte spielen bei dieser Entwicklung eine entscheidende Rolle, denn sie sind für viele Menschen zu einem zentralen Bestandteil ihres täglichen Lebens geworden. Apps, die dem Nutzer helfen, ihn unterhalten oder informieren, können entscheidend zu einer positiven Wahrnehmung der Marke beitragen. So bietet digitale Kommunikation Marken ein schier unerschöpfliches Potenzial, um Serviceinnovationen, neue Kundenbindungs-Konzepte oder überzeugende Einkaufserlebnisse zu entwickeln.
SYZYGY gehört zu den führenden Digitalagenturen in Deutschland und Großbritannien und verfügt über eine 20-jährige Erfahrung in Entwicklung und Umsetzung digitaler Kommunikation. Mit einem starken Technologie-Arm und einer international ausgezeichneten Kreation ist es SYZYGY möglich, sich als erster Ansprechpartner für die immer neuen Herausforderungen des digitalen Marketings zu empfehlen.
Wurden Digitalagenturen lange Zeit als Spezialisten einer Nische wahrgenommen, werden sie zunehmend auch mit der strategischen Markenführung betraut. Die anhaltende Verschiebung von Marketing-Etats auf digitale Kanäle zeugt davon, dass Unternehmen bei der Kommunikation immer stärker auf digitales Marketing setzen. SYZYGY geht davon aus, dass diese Entwicklung anhalten wird.
Zusätzliche Geschäftschancen könnten sich durch die stärkere Anbindung an den WPP Konzern ergeben, und die internationale Expansion der SYZYGY Gruppe könnte durch WPP unterstützt werden.
Die verwendeten Risikofrüherkennungssysteme basieren auf dem monatlichen Berichtswesen, das neben einem Finanzreporting (Budget, aktualisierter Forecast und Ist-Zahlen) die Neugeschäftsaktivitäten und die qualitative Entwicklung der Gesellschaften umfasst. In das Finanzreporting ist ein Risikomanagement-System integriert, das quartalsweise wiederkehrend die Risikoidentifikation, Risikokommunikation und -überwachung operativer Risiken sicherstellt. Die Aggregation und Steuerung der Risiken erfolgt dann auf Ebene der SYZYGY AG bzw. wird von der SYZYGY AG initiiert. Das interne Kontrollsystem wird bei Finanztransaktionen durch Genehmigungsprozesse ergänzt (Vier-Augen-Prinzip) sowie durch Funktionstrennung und Zugriffsregelungen im IT-System unterstützt.
Der Quartalsbericht der SYZYGY Gruppe unterliegt jeweils nach Aufstellung der Durchsicht und Genehmigung durch den Aufsichtsrat der SYZYGY AG.
Das rechnungslegungsbezogene IKS umfasst Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen, um die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sicherzustellen. Hierbei sind der Einzelabschluss und der Lagebericht der SYZYGY AG nach handelsrechtlichen Vorschriften aufzustellen. Zusätzlich ist die ordnungsgemäße Erstellung des Konzernabschlusses und Konzernlageberichts der SYZYGY Gruppe nach IFRS, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, sowie den ergänzenden Angaben nach § 315a Abs. 1 HGB, sicherzustellen.
Die Zentralabteilung Finanzen der SYZYGY AG steuert die Prozesse zur Erstellung der Einzelabschlüsse und des Konzernabschlusses sowie der Aufstellung der Lageberichte für die SYZYGY AG und den SYZYGY Konzern. Rechnungslegungsstandards und andere Verlautbarungen werden kontinuierlich auf ihre Auswirkungen auf die Rechnungslegung der SYZYGY Gruppe analysiert. Durch ein konzernweites Jahresabschluss-Reporting und einen konzernweit gültigen Finanzkalender wird ein zeitnaher und standardisierter Rechnungslegungsprozess verfolgt.
Gem. § 289 Abs. 5 HGB werden die Rechnungslegungsanforderungen durch die SYZYGY AG in den Tochtergesellschaften u. a. dadurch umgesetzt, dass in der SYZYGY Gruppe weitgehend ein einheitliches Buchhaltungssystem mit einem einheitlichen Kontenrahmen verwendet wird. Alle Gesellschaften unterliegen einmal im Quartal einem Review durch die Zentralabteilung Finanzen der SYZYGY AG. Hierbei werden die Einhaltung der Rechnungslegungsvorschriften sowie die Prozesse zur Datenaufbereitung analysiert, überprüft und sichergestellt.
Ferner werden die Mitarbeiter in den Finanzbereichen in regelmäßigen internen wie auch externen Schulungen immer auf den aktuellen Stand der gesetzlichen Anforderungen gebracht.
Das Vergütungssystem des Vorstands wird vom Aufsichtsrat der SYZYGY AG festgelegt. Die Gesamtvergütung setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:
| ― | erfolgsunabhängige Vergütung |
| ― | erfolgsbezogene Vergütung |
| ― | sonstige Leistungen. |
Die erfolgsunabhängige Vergütung wird monatlich als Grundgehalt ausgezahlt.
Die erfolgsbezogene Vergütung enthält zwei Komponenten:
a) Eine kurzfristige Erfolgsbeteiligung, die sich an den Finanzzielen des Geschäftsjahres orientiert, und bei Erreichen der Jahresplanung nach Jahresabschluss zur Auszahlung kommt.
b) Ferner wurden dem Vorstand langfristige variable Vergütungsbestandteile gewährt, die sich an der Entwicklung des Aktienkurses orientieren. Diese aktienkursorientierten Tantiemevereinbarungen sehen vor, daß nach zwei Jahren zu 40%, und nach drei Jahren weitere 60% zugeteilter Optionen oder Phantom Stocks ausgeübt werden können. Beide langfristigen Programme sehen dabei vor, daß die Differenz zwischen einem Basiskurs bei Ausgabe der Optionen oder Phantom Stocks, und dem Aktienkurs bei Ausübung der Optionen oder Phantom Stocks zur Auszahlung kommt.
Sonstige Leistungen erhalten die Vorstandsmitglieder in Form von Beitragszahlungen zur Renten-, Kranken- und Unfallversicherung sowie der privaten Nutzung eines Dienstwagens bzw. einer Car Allowance von bis zu 18.000 EUR im Jahr.
Die Vergütung des Vorstands wird gem. § 4.2.5 des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 5. Mai 2015 tabellarisch in Form der gewährten Vergütungen und zugeflossenen wie folgt dargestellt:
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| Marco Seiler | ||||
|---|---|---|---|---|
| CEO | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Gewährte Zuwendungen | 2015 TEUR |
2014 TEUR |
2015 Minimum TEUR |
2015 Maximum TEUR |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 263 | 250 | 263 | 263 |
| Nebenleistungen | 15 | 15 | 15 | 15 |
| Summe | 278 | 265 | 278 | 278 |
| Einjährige variable Vergütung | 39 | 37 | 0 | 39 |
| Mehrjährige variable Vergütung | ||||
| Phantom stock program 2015 | 155 | - | 0 | 751 |
| Summe | 194 | 37 | 0 | 790 |
| Versorgungsaufwand | 12 | 12 | 12 | 12 |
| Gesamtvergütung | 484 | 314 | 290 | 1.080 |
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| Andrew P. Stevens | ||||
|---|---|---|---|---|
| COO | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Gewährte Zuwendungen | 2015 TEUR |
2014 TEUR |
2015 Minimum TEUR |
2015 Maximum TEUR |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 290 | 231 | 290 | 290 |
| Nebenleistungen | 18 | 16 | 18 | 18 |
| Summe | 308 | 247 | 308 | 308 |
| Einjährige variable Vergütung | 41 | 37 | 0 | 41 |
| Mehrjährige variable Vergütung | ||||
| Phantom stock program 2015 | 155 | 0 | 0 | 751 |
| Summe | 196 | 37 | 0 | 792 |
| Versorgungsaufwand | 15 | 14 | 15 | 15 |
| Gesamtvergütung | 519 | 298 | 323 | 1.115 |
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| Erwin Greiner | ||||
|---|---|---|---|---|
| CFO | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Gewährte Zuwendungen | 2015 TEUR |
2014 TEUR |
2015 Minimum TEUR |
2015 Maximum TEUR |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 168 | - | 168 | 168 |
| Nebenleistungen | 12 | - | 12 | 12 |
| Summe | 180 | - | 180 | 180 |
| Einjährige variable Vergütung | 25 | - | 0 | 25 |
| Mehrjährige variable Vergütung | ||||
| Phantom stock program 2015 | 81 | - | 0 | 364 |
| Summe | 106 | - | 0 | 390 |
| Versorgungsaufwand | 15 | - | 15 | 15 |
| Gesamtvergütung | 301 | - | 195 | 585 |
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| Marco Seiler | Andrew P. Stevens | Erwin Greiner | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| CEO | COO | CFO | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Zufluss | 2015 TEUR |
2014 TEUR |
2015 TEUR |
2014 TEUR |
2015 TEUR |
2014 TEUR |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 263 | 250 | 290 | 231 | 168 | - |
| Nebenleistungen | 15 | 15 | 18 | 16 | 12 | - |
| Summe | 278 | 265 | 308 | 247 | 180 | - |
| Einjährige variable Vergütung | 37 | 37 | 41 | 37 | 10 | - |
| Mehrjährige variable Vergütung | ||||||
| Phantom stock program 2015 | 120 | - | 120 | - | 208 | - |
| Optionsprogramm 2012 | 424 | 148 | 629 | 0 | 137 | - |
| Summe | 581 | 185 | 790 | 37 | 355 | - |
| Versorgungsaufwand | 15 | 15 | 15 | 14 | 15 | - |
| Gesamtvergütung | 874 | 465 | 1.112 | 298 | 550 | - |
Dem Vorstand der SYZYGY AG ist keine Altersversorgung zugesagt worden. Bei vorzeitiger Beendigung des Arbeitsvertrages wird eine Abfindung im Rahmen der rechtlichen Verpflichtungen gezahlt, und zwar in Höhe des noch ausstehenden, angemessenen Zielgehalts für die Restlaufzeit des Vertrags.
Die Vorstandsverträge sehen grundsätzlich ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot von 12 Monaten vor. Das Vorstandsmitglied erhält hierfür eine Entschädigung in Höhe von 50 Prozent seiner zuletzt bezogenen durchschnittlichen vertragsgemäßen Vergütungen der letzten 24 Monate.
Die Vergütung des Aufsichtsrats der SYZYGY AG ist in § 6 (8) der Satzung der SYZYGY AG geregelt und geht auf einen Beschluss der Hauptversammlung vom 06. Juni 2014 zurück. Jedes Mitglied des Aufsichtsrates erhält neben dem Ersatz seiner Auslagen eine Vergütung, die aus einem festen und einem variablen Vergütungsbestandteil besteht. Die feste Vergütung beträgt EUR 20.000. Die Vergütung erhöht sich um EUR 5.000, wenn der Börsenpreis der Gesellschaft in dem betreffenden Geschäftsjahr um mindestens 20 Prozent gestiegen ist. Die für den Vergleich maßgeblichen Börsenpreise werden ermittelt aus dem Mittelwert der Schlusskurse für die Aktie im Xetra-Handelssystem an der Frankfurter Wertpapierbörse während der ersten fünf Börsentage eines Geschäftsjahres sowie während der ersten fünf Börsentage des Folgegeschäftsjahres. Aufsichtsratsmitglieder, die nicht während des gesamten Geschäftsjahres im Amt waren, erhalten eine zeitanteilige Vergütung.
| ― | Das Grundkapital der SYZYGY AG beträgt EUR 12.828.450 und ist eingeteilt in 12.828.450 nennwertlose Stammaktien, die auf den Inhaber lauten. Unterschiedliche Aktiengattungen wurden nicht gebildet. |
| ― | Die SYZYGY Aktien sind nicht vinkuliert. Der SYZYGY AG sind keine Beschränkungen in Bezug auf die Ausübung der Stimmrechte oder in Bezug auf die Übertragung von SYZYGY Aktien bekannt. |
| ― | Die SYZYGY AG hält zum Bilanzstichtag 133.438 eigene Aktien, aus denen der Gesellschaft keine Stimmrechte oder andere Rechte zustehen. |
| ― | Die WPP-Gruppe hatte der Gesellschaft am 10. November 2015 mitgeteilt, dass sie nach Abschluss des freiwilligen Übernahmeangebots insgesamt 50,48 Prozent der Anteile hält. |
| ― | Keine der ausgegebenen Aktien der SYZYGY AG sind mit Sonderrechten ausgestattet. |
| ― | Eine Stimmrechtskontrolle für am Kapital beteiligte Arbeitnehmer wird von der SYZYGY AG nicht vorgenommen. |
| ― | Die Voraussetzungen für die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern richten sich nach § 84 AktG. Die Satzung der SYZYGY AG sieht darüber hinaus vor, dass der Vorstand aus mindestens zwei Personen besteht. Änderungen der Satzung obliegen nach § 119 AktG der Hauptversammlung. Darüber hinaus ist der Aufsichtsrat gemäß der Satzung i. V. m. § 179 AktG befugt, nur solche Änderungen der Satzung zu beschließen, die die Fassung betreffen. |
| ― | Durch Hauptversammlungsbeschlüsse vom 29. Mai 2009 und 06. Juni 2014 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der SYZYGY AG mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 28. Mai 2014 durch Ausgabe von insgesamt 300.000 Optio ns rechten auf jeweils eine nennwertlose Stückaktie der SYZYGY AG bedingt um EUR 300.000 zu erhöhen (bedingtes Kapital I). |
| ― | Durch Hauptversammlungsbeschluss vom 06. Juni 2014 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der SYZYGY AG mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 05. Juni 2019 durch Ausgabe von insgesamt 900.000 Optio ns rechten auf jeweils eine nennwertlose Stückaktie der SYZYGY AG bedingt um EUR 900.000 zu erhöhen (bedingtes Kapital II). |
| ― | Gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 29. Mai 2015 ist der Vorstand berechtigt, innerhalb von 5 Jahren eigene Aktien bis zu einem Gesamtbestand von insgesamt 10 Prozent des Grundkapitals über die Börse oder über ein an alle Aktionäre gerichtetes öffentliches Kaufangebot zurückzukaufen. |
| ― | Durch Hauptversammlungsbeschluss vom 27. Mai 2011 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 27. Mai 2016 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien einmal oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens EUR 6.000.000,00 gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2011). |
| ― | Wesentliche Vereinbarungen der SYZYGY AG, die unter der Bedingung des Kontrollwechsels entstehen, sind nicht vorhanden. |
| ― | Für den Fall eines Übernahmeangebotes sind mit Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern keine Entschädigungsvereinbarungen getroffen worden. Allerdings können Inhaber von Aktienoptionen oder Phantom Stocks innerhalb von 6 Wochen nach Beendigung des Übernahmeangebots ihre Optionen oder Phantom Stocks zu dem dann bestehenden inneren Wert oder einem Mindestpreis von EUR 1 je Option ausüben. |
Marco Seiler, Vorstandsvorsitzender der SYZYGY AG, hat am 22. Februar 2016 seinen Rücktritt mit Wirkung zum 31. August 2016 erklärt. Herr Lars Lehne wird zum 1. April 2016 als Vorstandsmitglied bestellt und mit Wirkung zum 1. September 2016 den Vorstandsvorsitz übernehmen. Ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wird dadurch nicht erwartet.
Die WPP plc. hält seit November 2015 die Mehrheit der Anteile an der SYZYGY AG und ist daher herrschendes Unternehmen i. S. v. §17 Abs.2 AktG. SYZYGY ist daher zur Erstellung eines Abhängigkeitsberichts gemäß § 312 AktG verpflichtet. Die SYZYGY AG hat bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Es sind keine Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden oder eines mit ihm verbundenen Unternehmens getroffen oder unterlassen worden.
Vorstand und Aufsichtsrat haben am 14. Dezember 2015 eine aktualisierte Erklärung zum Corporate Governance Kodex abgegeben und veröffentlicht.
Ferner wird im Rahmen der Erklärung zur Unternehmensführung die Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat beschrieben.
Beide Erklärungen können auf unserer Unternehmenswebsite im Bereich "Investor Relations "eingesehen werden, die über http://ir.SYZYGY.de erreichbar ist.
Bad Homburg v.d.H., den 24. März 2016
SYZYGY AG
Der Vorstand
Marco Seiler
Andrew P. Stevens
Erwin Greiner
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