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Symrise AG — Interim / Quarterly Report 2020
Aug 6, 2020
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Interim / Quarterly Report
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Symrise AG
Holzminden
Konzernzwischenbericht Januar - Juni 2020
SHARING VALUES
Starke Wurzeln, neue Wege
Finanzinformationen H1 2020
Symrise Konzern
Umsatz in Mio. €

Umsatz nach Regionen in Mio. € (Organisches Wachstum in %)

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| In Mio. € | H1 2019 | H1 2019 normalisiert1 | H1 2020 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 692,3 | 692,3 | 730,1 | 5,5 |
| EBITDA | 341,7 | 351,3 | 393,1 | 11,9 |
| EBITDA-Marge in % | 20,2 | 20,8 | 21,6 | |
| EBIT | 231,6 | 241,2 | 265,8 | 10,2 |
| EBIT-Marge in % | 13,7 | 14,3 | 14,6 | |
| Abschreibung auf Sachanlagen | 59,4 | 59,4 | 67,6 | 13,8 |
| Abschreibung auf immat. VG | 50,7 | 50,7 | 59,7 | 17,7 |
| Finanzergebnis | - 27,8 | - 27,3 | - 29,0 | 6,1 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 203,8 | 213,9 | 236,9 | 10,7 |
| Periodenüberschuss3 | 146,0 | 153,4 | 169,2 | 10,3 |
| Ergebnis je Aktie4 in € | 1,09 | 1,14 | 1,25 | 9,6 |
| Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen |
105,5 | 105,5 | 103,9 | - 1,5 |
| Investitionen | 77,5 | 77,5 | 57,3 | - 26,1 |
| Business Free Cashflow in % vom Umsatz5 | 7,8 | 10,5 |
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| Weitere Kennzahlen | 31. Dez. 20192 | 30. Juni 2020 |
|---|---|---|
| Bilanzsumme | 5.953,1 | 5.884,5 |
| Eigenkapital | 2.457,1 | 2.426,4 |
| Eigenkapitalquote in % | 41,3 | 41,2 |
| Nettoverschuldung (inkl. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen)6 | 2.221,5 | 2.260,9 |
| Nettoverschuldung (inkl. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen)6/EBITDA(N)7 Verhältnisgröße |
3,2 | 3,0 |
| Nettoverschuldung6 | 1.616,7 | 1.644,5 |
| Nettoverschuldung6/EBITDA(N)7 Verhältnisgröße | 2,3 | 2,2 |
| Mitarbeiter (am Bilanzstichtag) FTE8 | 10.264 | 10.413 |
Flavor
Umsatz in Mio. €

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| In Mio. € | H1 2019 | H1 2019 normalisiert1 | H1 2020 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|
| EBITDA | 144,3 | 147,5 | 2,2 | |
| EBITDA-Marge in % | 22,6 | 23,2 | ||
| EBIT | 115,6 | 117,2 | 1,4 | |
| EBIT-Marge in % | 18,1 | 18,4 |
Nutrition
Umsatz in Mio. €

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| In Mio. € | H1 2019 | H1 2019 normalisiert1 | H1 2020 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|
| EBITDA | 57,2 | 66,8 | 99,6 | 49,1 |
| EBITDA-Marge in % | 16,7 | 19,5 | 21,0 | |
| EBIT | 11,6 | 21,3 | 41,7 | 96,0 |
| EBIT-Marge in % | 3,4 | 6,2 | 8,8 |
Scent & Care
Umsatz in Mio. €

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| In Mio. € | H1 2019 | H1 2019 normalisiert1 | H1 2020 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|
| EBITDA | 140,2 | 146,1 | 4,2 | |
| EBITDA-Marge in % | 19,7 | 20,6 | ||
| EBIT | 104,3 | 106,9 | 2,4 | |
| EBIT-Marge in % | 14,7 | 15,0 |
1 bereinigt um Transaktions- & Integrationskosten im Zusammenhang mit Unternehmenskäufen
2 GJ 2019 angepasst um die finalisierte Kaufpreisallokation für ADF/IDF
3 entfällt auf die Aktionäre der Symrise AG
4 unverwässert
5 2019 bereinigt um IFRS 16
6 inklusive Leasingverbindlichkeiten
7 auf das Gesamtjahr umgerechnetes EBITDA(N)
8 ohne Auszubildende und Trainees; FTE = Full Time Equivalent (Vollzeitmitarbeiter)
Umsatz im ersten Halbjahr 7,6 % über dem Vorjahreszeitraum
Organisches Umsatzwachstum von 3,4 % in den ersten sechs Monaten und 4,6 % im zweiten Quartal trotz weltweiter Corona-Pandemie
Operatives Ergebnis 11,9 % über Vorjahr. EBITDA-Marge steigt auf 21,6 %
EBITDA-Margenziel 2020 auf 21 bis 22 % angehoben
Umsatzziel 2020 und Mittelfristziele 2025 bestätigt
Symrise setzte seinen Wachstumskurs im ersten Halbjahr 2020 fort und erzielte einen Umsatzanstieg von 7,6 % auf 1.821 Mio. € (H1 2019: 1.692 Mio. €). Ohne Berücksichtigung des Portfolioeffekts aus der ADF/ IDF-Akquisition und ohne Wechselkurseffekte erhöhte sich der Umsatz organisch um 3,4 %. Alle Segmente trugen zu der positiven Entwicklung bei und legten organisch auch im weltweit weiterhin durch die Corona-Pandemie angespannten wirtschaftlichen Umfeld zu.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf 393 Mio. € und lag damit 11,9 % über dem normalisierten1 Vorjahresvergleichswert (EBITDA(N) H1 2019: 351 Mio. €). Die Profitabilität des Konzerns verbesserte sich mit einer EBITDAMarge von 21,6 % ebenfalls deutlich gegenüber dem Vorjahresvergleichswert (EBITDA(N)-Marge H1 2019: 20,8 %).
Der Periodenüberschuss überstieg mit 169 Mio. € das Niveau des normalisierten Vorjahreswerts um 10,3 % (H1 2019: 153 Mio. €).
1 Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 sind im Rahmen des Erwerbs von ADF / IDF Akquisitionskosten in Höhe von 9,6 Mio. € angefallen. Im Folgenden weisen wir für das erste Halbjahr 2019 normalisierte Ergebnisse (EBIT(N) / EBITDA(N)) aus, die um diese einmaligen, nicht wiederkehrenden Sondereinflüsse bereinigt sind. Im ersten Halbjahr 2020 wurden keine Normalisierungen vorgenommen.
ÜBER SYMRISE
Symrise ist ein globaler Anbieter von Duft- und Geschmacksstoffen, kosmetischen Grund- und Wirkstoffen, funktionalen Inhaltsstoffen sowie von Lösungen für die Nahrungsmittelherstellung auf Basis natürlicher Ausgangsstoffe. Zu den Kunden gehören Parfüm-, Kosmetik-, Lebensmittel- und Getränkehersteller, die pharmazeutische Industrie sowie Produzenten von Nahrungsergänzungsmitteln und Heimtiernahrung.
Mit einem Umsatz von rund 3,4 Mrd. € im Geschäftsjahr 2019 gehört das Unternehmen zu den global führenden Anbietern. Der Konzern mit Sitz in Holzminden ist mit mehr als 100 Niederlassungen in Europa, Afrika und dem Nahen sowie Mittleren Osten, in Asien, den USA sowie in Lateinamerika vertreten.
Gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt Symrise neue Ideen und marktfähige Konzepte für Produkte, die aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken sind. Wirtschaftlicher Erfolg und unternehmerische Verantwortung sind dabei untrennbar miteinander verbunden. Symrise - always inspiring more ...
Konzernzwischenlagebericht für den Zeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2020
Gesamtwirtschaftliches Umfeld
Die Corona-Pandemie stellt eine große Herausforderung für die Weltwirtschaft dar. Ab Jahresbeginn 2020 verbreitete sich das neuartige Coronavirus, durch das die Lungenkrankheit COVID-19 ausgelöst werden kann, ausgehend von China mit einer dynamischen Zunahme der Infektionen auf der ganzen Welt. Zur Eindämmung der Pandemie ergriffen nahezu alle Regierungen einschneidende Maßnahmen. Dazu gehören Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und Kontaktverbote für Personen, Reisebeschränkungen sowie die vorübergehende Schließung von Unternehmen, Hotels, Restaurants und Einzelhandelsgeschäften. In vielen Ländern sind die wirtschaftlichen Aktivitäten im ersten Halbjahr 2020 zeitweise weitgehend zum Stillstand gekommen.
Die durch die Corona-Pandemie ausgelöste weltweite Rezession dürfte nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds IWF vom Juni 2020 schärfer ausfallen als der wirtschaftliche Einbruch aufgrund der Finanzkrise 2008 /2009. Der Rückgang der globalen Wirtschaftsleistung könnte 2020 rund 4,9 % erreichen. Angebotsseitig kommt es zu Produktionsausfällen und Unterbrechungen des Handels, die Nachfrage leidet trotz staatlicher Konjunkturprogramme in Rekordhöhe unter den Einkommenseinbußen der privaten Haushalte und einer stark steigenden Arbeitslosigkeit. Bei sukzessiver Lockerung der Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus im Jahresverlauf 2020 und dadurch ausgelöster konjunktureller Belebung sieht der IWF für 2021 ein Wachstum der Weltwirtschaft um 5,4 %. Die globale Wirtschaftsleistung würde dann immer noch 6,5 Prozentpunkte unter dem Wachstumsszenario liegen, das der IWF vor der Pandemie für 2021 aufgestellt hatte.
Der wirtschaftliche Rückschlag wird sich 2020 in den Industrieländern voraussichtlich auf ein Minus von 8,0 % belaufen, der Zuwachs der Wirtschaftsleistung könnte dann 2021 4,8 % erreichen. Damit würde das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dieser Ländergruppe 2021 um 4 % unter dem Niveau von 2019 liegen. Besonders hart getroffen von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie ist der Euroraum (BIP 2020: - 10,2 %) sowie Großbritannien (BIP 2020: - 10,2 %) und die USA (BIP 2020: - 8,0 %).
Auch die Wirtschaftsleistung in den Entwicklungs- und Schwellenländern dürfte sich 2020 deutlich verringern; der IWF erwartet hier ein Minus von 3,0 %, gefolgt von einem Zuwachs um 5,9 % im Jahr 2021. Rückschlag und Aufschwung verlaufen in dieser Ländergruppe aber deutlich differenzierter als in den Industrieländern - in Abhängigkeit von dem Verlauf der Pandemie, der Effektivität der Gegenmaßnahmen und der Wirtschaftsstruktur: China befindet sich im Sommer 2020 schon wieder in einer Phase der wirtschaftlichen Erholung und könnte im Gesamtjahr 2020 sogar ein geringes Wachstum von 1,0 % erzielen. In Indien ist 2020 mit einem Rückgang des BIP um 4,5 % zu rechnen. In Lateinamerika sind Brasilien (BIP 2020: - 9,1 %) und Mexiko (BIP 2020: - 10,5 %) besonders hart betroffen.
Auswirkungen der Corona-Pandemie
Die Folgen der Corona-Pandemie wirken sich bislang nur gering auf die Geschäftsentwicklung aus. Aufgrund der Klassifizierung unserer Industrie als systemrelevant konnte Symrise die Produktion an allen Standorten ohne wesentliche Unterbrechungen fortführen und gegenüber seinen Kunden lieferfähig bleiben.
Dennoch hat die Corona-Pandemie auch Symrise vor Herausforderungen gestellt. Neben einigen Unterbrechungen der globalen Lieferketten mussten etablierte Arbeitsprozesse kurzfristig umgestellt und an die aktuelle Situation angepasst werden. So hat Symrise an allen Standorten umfassende Maßnahmen eingeleitet, um Mitarbeiter und Geschäftspartner bestmöglich zu schützen. Hierzu zählen beispielsweise Home-Office-Lösungen, um räumliche Distanz zu schaffen, die zeitliche Trennung von Schichten und Labortätigkeiten sowie zusätzliche Hygienemaßnahmen. Gleichzeitig verzichtet Symrise weitestgehend auf Reisetätigkeiten und setzt stattdessen auf Onlinebesprechungen und Videokonferenzen.
Mit einer breiten Angebotspalette von Produktlösungen für Nahrungsmittel sowie zur Körperpflege und Hygiene bedient Symrise besonders in diesen Zeiten die Bedürfnisse des täglichen Lebens. Zudem verfügt Symrise über eine starke internationale Ausrichtung mit eigenen Produktionsstandorten in den wichtigsten Absatzmärkten. Aufgrund dieses diversifizierten und ausgewogenen Geschäftsmodells sieht sich Symrise in der Lage, die Risiken in einzelnen Märkten zu begrenzen und die geschäftlichen Chancen - die sich auch in dieser schwierigen Situation vielerorts bieten - konsequent zu nutzen. Mit der temporären Umstellung einzelner Produktionsbereiche auf die Herstellung von dringend benötigten Desinfektionsmitteln und deren kostenfreier Abgabe an Kommunen hat Symrise zugleich seine soziale Verantwortung zur Krisenbekämpfung wahrgenommen.
Umsatzentwicklung im Konzern
UMSATZENTWICKLUNG DES SYMRISE KONZERNS in Mio. €

Der Symrise Konzern erzielte im ersten Halbjahr 2020 ein Umsatzwachstum von 7,6 %. Die Akquisition von ADF/IDF wirkte sich mit 106 Mio. € positiv auf die Umsatzentwicklung aus. Ohne Berücksichtigung von Portfolio- und Wechselkurseffekten betrug das organische Umsatzwachstum trotz der Corona-Pandemie 3,4 %. Im zweiten Quartal waren sowohl positive als auch negative Effekte der Pandemie in einzelnen Anwendungsbereichen zu verzeichnen.
Das Segment Flavor erzielte im ersten Halbjahr 2020 ein organisches Umsatzwachstum von 0,6 %. Unter Berücksichtigung von Wechselkurseffekten betrug der Umsatz des Segments in Berichtswährung 636 Mio. € und lag damit geringfügig unter dem Wert des Vorjahres (H1 2019: 637 Mio. €). Im zweiten Quartal war erstmals ein verändertes Konsumentenverhalten im Rahmen der Corona-Pandemie festzustellen. Der Trend zum Kochen und Essen zu Hause führte zu einer starken Nachfrage nach Produkten des Anwendungsbereichs Savory sowie nach Produktlösungen für Backwaren und Cerealien. Gleichzeitig führte der reduzierte Außer-Haus-Verzehr zu einer geringeren Nachfrage nach Getränkeprodukten und Süßwaren.
In der Region EAME litt das Segment unter einer deutlich reduzierten Nachfrage nach Getränkeprodukten und Süßwaren. Der Anwendungsbereich Savory verzeichnete hingegen ein hohes, prozentual einstelliges Wachstum. Insgesamt blieb der Umsatz der Region jedoch leicht unter dem Wert des ersten Halbjahrs 2019. Die größten Zuwächse konnten in den Ländermärkten Deutschland und in der Golf-Region erzielt werden. Negativ von der Corona-Pandemie beeinflusst waren hingegen die Ländermärkte Großbritannien, Italien, Irland, Österreich und Schweden.
In der Region Nordamerika zeigten sich ähnliche Effekte wie in der Region EAME. Produktlösungen für den würzigen Bereich waren sehr gefragt, wohingegen Getränkeprodukte und Süßwaren weniger Absatz fanden. Insgesamt bewegten sich die Umsätze der Region Nordamerika organisch in etwa auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.
Die Region Asien/Pazifik verzeichnete ein prozentual einstelliges organisches Umsatzwachstum, vor allem getrieben von einer sehr starken Nachfrage nach Produkten des Anwendungsbereichs Savory, der organisch prozentual zweistellig zulegen konnte. Im Anwendungsbereich Sweet ging die Nachfrage auch in der Region Asien/ Pazifik zurück, so dass die Umsätze unter dem Vorjahresvergleichswert blieben. Der Anwendungsbereich Beverages erreichte dagegen das Vorjahresniveau. Die größten Zuwächse in der Region wurden in den Ländermärkten Indonesien, Thailand, Vietnam und Singapur erzielt. China, Indien und Japan hingegen litten stärker unter der Corona-Pandemie.
Die Region Lateinamerika erzielte im ersten Halbjahr 2020 das höchste Wachstum des Segments und zeigte sich größtenteils unbeeinflusst von der Corona-Pandemie. Alle Anwendungsbereiche konnten hohe prozentual ein- oder zweistellige organische Zuwachsraten realisieren. Vor allem die Ländermärkte Brasilien, Uruguay und Mexiko entwickelten sich positiv und konnten stark zulegen.
Das Segment Nutrition erreichte im ersten Halbjahr 2020 ein kräftiges organisches Umsatzwachstum von 10,5 %. Unter Berücksichtigung von Portfolio- und Wechselkurseffekten belief sich der Umsatz in Berichtswährung auf 474 Mio. € und lag 38,1 % über dem Vorjahresvergleichswert (H1 2019: 343 Mio. €). Die Akquisition von ADF/IDF wirkte sich mit 106 Mio. € positiv auf die Umsatzentwicklung aus.
Der Anwendungsbereich Pet Food zeigte sich erneut als der Wachstumstreiber des Segments Nutrition und erzielte in allen Regionen hohe, prozentual zweistellige organische Zuwächse. Besonders dynamisch verlief die Umsatzentwicklung in den Ländermärkten USA, Mexiko, Brasilien und Russland, vor allem bei unseren globalen und regionalen Kunden.
Im Anwendungsbereich Food zeichnete sich die Region Asien / Pazifik durch prozentual zweistellige organische Zuwächse aus, vor allem in den Ländermärkten China, Indien und Taiwan. In der Region EAME erreichten die Umsätze das Vorjahresniveau, wohingegen die Regionen Nord- und Lateinamerika knapp unter dem Vorjahresvergleichswert lagen.
Die Umsatzentwicklung im Anwendungsbereich Aqua verlief ebenfalls erfreulich. Insbesondere in den Regionen EAME und Asien / Pazifik konnten gute Zuwächse erzielt werden.
Probi berichtet ein prozentual einstelliges organisches Umsatzwachstum, vor allem in den Regionen Nordamerika und Asien/Pazifik.
Das Segment Scent & Care erreichte im ersten Halbjahr 2020 ein organisches Umsatzwachstum von 2,6 %. Unter Berücksichtigung von Währungseffekten betrug der Umsatz im ersten Halbjahr 2020 in Berichtswährung 711 Mio. € und lag damit knapp unter dem Wert des Vorjahreszeitraums (H1 2019: 712 Mio. €). Auch im Segment Scent & Care wurde insbesondere im zweiten Quartal eine veränderte Konsumentennachfrage im Zuge der Corona-Pandemie sichtbar. Produktlösungen für die Reinigung und Hygiene wurden stark nachgefragt, wohingegen Luxusartikel wie Fine Fragrances, Kosmetik und auch Sonnenschutzprodukte einen deutlich reduzierten Absatz fanden.
Der Umsatz im Geschäftsbereich Fragrance war geprägt von einer starken Nachfrage in den Anwendungsbereichen Consumer Fragrance und Oral Care, die beide ein hohes prozentual ein- beziehungsweise zweistelliges organisches Wachstum verzeichneten. Besonders gefragt waren Produktlösungen zur Körperpflege. Im Anwendungsbereich Fine Fragrances waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie hingegen deutlich zu spüren. Eine weltweit reduzierte Reisetätigkeit sowie geschlossene Geschäfte im Rahmen der Lockdowns wirkten sich negativ auf die Nachfrage nach Luxusartikeln aus. Insgesamt erzielte der Geschäftsbereich Fragrance aber ein solides, prozentual einstelliges organisches Wachstum mit Zuwächsen in allen Regionen.
Der Umsatz im Geschäftsbereich Aroma Molecules lag im ersten Halbjahr 2020 leicht unter dem hohen Vorjahresniveau, vor allem bedingt durch eine geringere Nachfrage nach Duftstoffen. Im Vorjahreszeitraum hatte der Anwendungsbereich von stark steigenden Rohstoffpreisen in Zeiten der Rohstoffknappheit profitiert. Positive Impulse kamen hingegen aus dem Anwendungsbereich Menthol, der unter Nutzung neugeschaffener Kapazitäten in den USA prozentual zweistellig zulegen konnte. Das höchste Umsatzwachstum wurde hier in den Regionen EAME sowie Nord- und Lateinamerika erzielt.
Der Umsatz des Geschäftsbereichs Cosmetic Ingredients entwickelte sich im ersten Halbjahr 2020 verhalten und litt vor allem unter einer reduzierten Nachfrage nach Sonnenschutzprodukten. Dies ist vor allem auf Effekte im Rahmen der Corona-Pandemie durch eine reduzierte Reisetätigkeit zurückzuführen. Die übrigen Anwendungsbereiche des Geschäftsbereichs zeigten gute prozentual ein- beziehungsweise zweistellige organische Zuwächse. Wachstumsmärkte waren hier insbesondere die Regionen Lateinamerika und Asien / Pazifik mit den Ländermärkten Brasilien, China und Korea.
Ergebnissituation
Operatives Ergebnis2
Die Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr 2020 verlief trotz der weltweiten Corona-Pandemie insgesamt erfreulich. Das Bruttoergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum ebenfalls deutlich um 5,5 % auf 730 Mio. € (H1 2019: 692 Mio. €). Die Bruttomarge lag mit 40,1 % vor allem infolge gestiegener Fertigungskosten nach Einbeziehung von ADF/IDF unter dem Wert des Vorjahreszeitraums (H1 2019: 40,9 %). Die Herstellungskosten stiegen mit 9,1 % überproportional auf 1.091 Mio. €, was vor allem auf die Einbeziehung von ADF/IDF sowie die Portfolioverschiebungen als Folge des geänderten Konsumentenverhaltens im Rahmen der Corona-Pandemie zurückzuführen ist. Der Anstieg der Vertriebskosten auf 272 Mio. € entwickelte sich mit 4,0 % unterproportional. Die F&E-Aufwendungen betrugen 104 Mio. € und lagen 1,5 % unter dem Vorjahresvergleichswert. Die F&E-Quote betrug 5,7 %, nach 6,2 % im ersten Halbjahr des Vorjahres. Die Entwicklung der F&E-Aufwendungen spiegelt eine reduzierte Projektaktivität im Rahmen der Corona-Pandemie sowie proportional geringere Forschungsaufwendungen bei ADF/IDF wider. Die Verwaltungskosten beliefen sich auf 107 Mio. € und lagen 9,6 % über dem Vorjahreswert (H1 2019 normalisiert um Einmaleffekte der ADF/IDF-Akquisition: 98 Mio. €).
Der Konzern erzielte in den ersten sechs Monaten 2020 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und auf immaterielle Vermögenswerte (EBITDA) von 393 Mio. €. Gegenüber der Vorjahresperiode konnte ein Anstieg von 11,9 % erreicht werden, sowohl durch profitables Umsatzwachstum, als auch durch die Einbeziehung von ADF/IDF. Die EBITDA-Marge verbesserte sich um 0,8-Prozentpunkte auf 21,6 % (EBITDA(N) H1 2019: 20,8 %).
2 Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 sind im Rahmen des Erwerbs von ADF / IDF Akquisitionskosten in Höhe von 9,6 Mio. € angefallen. Im Folgenden weisen wir für das erste Halbjahr 2019 normalisierte Ergebnisse (EBIT(N)/ EBITDA(N)) aus, die um diese einmaligen, nicht wiederkehrenden Sondereinflüsse bereinigt sind. Im ersten Halbjahr 2020 wurden keine Normalisierungen vorgenommen.
ERGEBNISÜBERSICHT in Mio. €/in %

Das EBITDA des Segments Flavor betrug in der Berichtsperiode 147 Mio. € (H1 2019: 144 Mio. €) und stieg damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,2 %. Die EBITDA-Marge verbesserte sich von 22,6 % im ersten Halbjahr des Vorjahres auf 23,2 % im laufenden Geschäftsjahr, vor allem durch proportional geringere Rohstoffkosten.
Das Segment Nutrition erzielte im ersten Halbjahr 2020 ein EBITDA von 100 Mio. € (H1 2019 EBITDA(N): 67 Mio. €). Die EBITDA-Marge des Segments erreichte einen Wert von 21,0 % und liegt damit 1,5 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahreszeitraums (EBITDA(N)-Marge H1 2019: 19,5 %). Der Anstieg der Profitabilität ist im Wesentlichen auf die gute Entwicklung bei Pet Food sowie die Einbeziehung von ADF/IDF zurückzuführen.
Scent & Care erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2020 ein EBITDA von 146 Mio. € und liegt damit 6 Mio. € über dem Vorjahresvergleichswert (H1 2019: 140 Mio. €). Die EBITDA-Marge des Segments belief sich auf 20,6 % und liegt damit 0,9 Prozentpunkte über dem Wert im ersten Halbjahr 2019 (19,7 %).
Finanzergebnis
Das Finanzergebnis für die ersten sechs Monate 2020 betrug - 29 Mio. € und lag damit um 1 Mio. € unter dem Wert des Vorjahreszeitraums.
Steuern
Im ersten Halbjahr 2020 beliefen sich die Ertragsteueraufwendungen auf 64 Mio. €. Dies entspricht einer Steuerquote von 27,0 % (Vorjahr: 27,0 %).
Periodenüberschuss und Ergebnis je Aktie
Der auf die Aktionäre der Symrise AG entfallende Periodenüberschuss der ersten sechs Monate 2020 betrug 169 Mio. € und lag damit 16 Mio. € über dem normalisierten Wert des Vorjahreszeitraums von 153 Mio. €. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie erreichte 1,25 €, nach 1,14 € (normalisiert) im ersten Halbjahr des Vorjahres (+ 9,6 %).
Cashflow
Der operative Cashflow des ersten Halbjahrs 2020 lag mit 219 Mio. € um 78 Mio. € über dem Vorjahresvergleichswert von 141 Mio. €. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf das verbesserte operative Ergebnis sowie die Einbeziehung von ADF/IDF zurückzuführen.
Der Business Free Cashflow hat sich in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 139 Mio. € auf 190 Mio. € deutlich erhöht.
Finanzlage
Im Laufe des ersten Halbjahrs 2020 hat Symrise aufgrund des starken Cashflows per saldo Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 68 Mio. € zurückgeführt. Dies betrifft im Wesentlichen Bankdarlehen, die im Rahmen der Akquisitionsfinanzierung ADF/IDF aufgenommen worden waren.
Zur allgemeinen Liquiditätsvorsorge vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Unsicherheit bezüglich der Geschäfts- und Liquiditätsentwicklung hat Symrise im ersten Halbjahr 2020 zusätzliche bilaterale Kreditlinien im Volumen von insgesamt 250 Mio. € mit Kreditinstituten vereinbart. Gemeinsam mit der zum Stichtag ebenfalls nicht in Anspruch genommenen revolvierenden Kreditlinie dienen sie der Liquiditätsreserve der Symrise Gruppe.
Die Nettoverschuldung erhöhte sich gegenüber dem Stichtag 31. Dezember 2019 um 28 Mio. € auf 1.645 Mio. €. Das Verhältnis aus Nettoverschuldung inkl. Leasingverbindlichkeiten zu EBITDA(N) beläuft sich damit auf 2,2. Inklusive Pensions- und Leasingverbindlichkeiten betrug die Nettoverschuldung 2.261 Mio. €, was einem Verhältnis von Nettoverschuldung (inklusive Leasingverbindlichkeiten und Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen) zu EBITDA(N) von 3,0 entsprach.
Mitarbeiter
Zum 30. Juni 2020 beschäftigte der Konzern weltweit 10.413 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vollzeitmitarbeiter; ohne Trainees und Auszubildende). Im Vergleich zum Vorjahresultimo (31. Dezember 2019: 10.264) entspricht dies einem Anstieg um 149 Vollzeitmitarbeiter.
Chancen- und Risikobericht
Risiken gemäß § 91 Abs. 2 Aktiengesetz, die den Fortbestand des Symrise Konzerns gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Eine detaillierte Übersicht über die Chancen und Risiken sowie eine Beschreibung des Risikomanagementsystems enthält der Konzernlagebericht 2019 (siehe Finanzbericht 2019 auf den Seiten 42 ff.). Die dort getroffenen Aussagen gelten im Wesentlichen unverändert.
Die zukünftigen Auswirkungen der weltweiten Corona-Pandemie werden von Symrise kontinuierlich beobachtet. Die Krise hat das Konsumentenverhalten in Teilen verändert und zu einer Verschiebung im Portfolio geführt. Eine Vielzahl der Produkte, die aktuell stärker nachgefragt sind, bedienen die essenziellen Bedürfnisse in Bezug auf Ernährung, Körperpflege und Hygiene. Darüber hinaus ergeben sich verzögerte Lieferketten durch eine komplexere Logistik. Die daraus resultierenden Chancen und Risiken werden im Rahmen des Risikomanagements verfolgt und bewertet. Wenn nötig, werden entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen.
Ausblick
Mit seiner globalen Präsenz, seinem stetig wachsenden Portfolio und seiner breiten Kundenbasis sieht sich der Konzern auch im derzeit anspruchsvollen Marktumfeld robust und verlässlich aufgestellt. Symrise ist weltweit im vollen Umfang operativ tätig und nachhaltig lieferfähig. Die Corona-Pandemie hat das Konsumverhalten in Teilen verändert und bereits zu einer Verschiebung bei der Nachfrage in unserem Portfolio geführt. Eine Vielzahl der aktuell stärker nachgefragten Produkte bedient essenzielle Bedürfnisse wie Ernährung, Körperpflege und Hygiene.
Auch in der aktuell noch weiter angespannten Situation aufgrund der Corona-Pandemie konnte Symrise seinen Umsatz und auch die Profitabilität im ersten Halbjahr steigern. Daher blickt der Konzern unverändert zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr. Auch wenn sich die Auswirkungen der Pandemie nur begrenzt abschätzen lassen, geht das Unternehmen weiter davon aus, im verbleibenden Jahresverlauf wieder schneller als der relevante Markt zu wachsen. Schätzungen zufolge soll das Marktwachstum etwa 3 bis 4 % betragen. Symrise sieht sich gut aufgestellt, um die Anfang 2020 bestätigten Umsatzziele zu erreichen.
Mittelfristig strebt das Unternehmen bis 2025 an, seinen Umsatz auf 5,5 bis 6,0 Mrd. € zu steigern. Hierzu sollen ein jährliches organisches Wachstum von 5 bis 7 % (CAGR) sowie ergänzende zielgerichtete Akquisitionen beitragen. Die Profitabilität soll sich langfristig in einem Zielkorridor von 20 bis 23 % bewegen. Unter Annahme einer stabilen Euro / US-Dollar-Relation erhöht der Konzern für 2020 die Erwartung für die EBITDA-Marge von bisher über 20 % auf 21 % bis 22 %.
Nachtragsbericht
Symrise hat zur Refinanzierung der im November und Dezember 2020 fälligen Finanzierungen (rund 320 Mio. €) einen Eurobond über 500 Mio. € mit Valuta 1. Juli 2020 erfolgreich am Kapitalmarkt platziert. Der Eurobond hat eine Laufzeit von sieben Jahren und ist mit einem jährlichen Kupon von 1,375 % ausgestattet. Die über die für die Rückzahlung der Verbindlichkeiten hinausgehenden Mittel stehen dem Unternehmen für die weitere Liquiditätssicherung zur Verfügung.
Verkürzter Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2020
Konzerngewinn- und -verlustrechnung
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| In T€ | H1 2019 | H1 2020 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 1.692.330 | 1.821.205 |
| Herstellungskosten | - 999.993 | - 1.091.122 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 692.337 | 730.083 |
| Vertriebskosten | - 261.382 | - 271.944 |
| Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen | - 105.466 | - 103.854 |
| Verwaltungskosten | - 107.542 | - 107.273 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 15.692 | 18.971 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | - 2.066 | - 1.586 |
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen | 0 | 1.445 |
| Betriebsergebnis/EBIT | 231.573 | 265.842 |
| Finanzerträge | 3.220 | 1.592 |
| Finanzaufwendungen | - 31.014 | - 30.553 |
| Finanzergebnis | - 27.794 | - 28.961 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 203.779 | 236.881 |
| Ertragsteuern | - 55.060 | - 63.972 |
| Periodenüberschuss | 148.719 | 172.909 |
| davon entfällt auf Aktionäre der Symrise AG | 146.015 | 169.185 |
| davon entfällt auf nicht beherrschende Anteile | 2.704 | 3.724 |
| Ergebnis je Aktie (in €)1 | ||
| unverwässert | 1,09 | 1,25 |
| verwässert | 1,07 | 1,22 |
1 Zur Ermittlung des unverwässerten und verwässerten Ergebnisses wird auf TZ 2.5 des Konzernabschlusses 2019 verwiesen.
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| In T€ | H1 2019 | H1 2020 |
|---|---|---|
| Periodenüberschuss | 148.719 | 172.909 |
| davon entfällt auf Aktionäre der Symrise AG | 146.015 | 169.185 |
| davon entfällt auf nicht beherrschende Anteile | 2.704 | 3.724 |
| Posten des sonstigen Ergebnisses, bei denen eine Umgliederung in die Gewinn- und Verlustrechnung möglich ist |
||
| Kursdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe1 | 18.817 | - 71.869 |
| Absicherung von Zahlungsströmen (Währungssicherung) | - 296 | 4 |
| Auf diese Bestandteile entfallende Ertragsteuern | - 1.430 | 4.367 |
| Posten des sonstigen Ergebnisses, bei denen keine Umgliederung in die Gewinn- und Verlustrechnung möglich ist |
||
| Neubewertung von leistungsorientierten Pensionsplänen und ähnlichen Verpflichtungen |
- 86.338 | - 6.112 |
| Auf diese Bestandteile entfallende Ertragsteuern | 24.923 | 1.528 |
| Sonstiges Ergebnis | - 44.324 | - 72.082 |
| Konzerngesamtergebnis | 104.395 | 100.827 |
| davon entfällt auf Aktionäre der Symrise AG | 102.502 | 97.183 |
| davon entfällt auf nicht beherrschende Anteile | 1.893 | 3.644 |
Konzernbilanz
AKTIVA
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| In T€ | 31. Dezember 2019 angepasst* | 30. Juni 2020 |
|---|---|---|
| VERMÖGENSWERTE | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen | 445.900 | 360.717 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 647.675 | 698.828 |
| Vorräte | 891.689 | 924.341 |
| Sonstige Vermögenswerte und Forderungen | 79.445 | 104.820 |
| Übrige finanzielle Vermögenswerte | 11.919 | 16.206 |
| Tatsächliche Ertragsteuerforderungen | 22.224 | 12.039 |
| 2.098.852 | 2.116.951 | |
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 2.387.721 | 2.325.393 |
| Sachanlagen | 1.244.747 | 1.218.188 |
| Sonstige Vermögenswerte und Forderungen | 17.817 | 23.136 |
| Übrige finanzielle Vermögenswerte | 12.473 | 11.911 |
| Anteile an at equity bilanzierten Unternehmen | 90.789 | 90.135 |
| Latente Steueransprüche | 100.749 | 98.749 |
| 3.854.296 | 3.767.512 | |
| AKTIVA | 5.953.148 | 5.884.463 |
* Bezüglich der Details zur Anpassung wird auf TZ 5 des Anhangs verwiesen.
PASSIVA
scroll
| In T€ | 31. Dezember 2019 angepasst* | 30. Juni 2020 |
|---|---|---|
| VERBINDLICHKEITEN | ||
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 332.497 | 324.007 |
| Finanzverbindlichkeiten | 503.324 | 438.733 |
| Leasingverbindlichkeiten | 21.058 | 21.249 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 192.723 | 210.827 |
| Sonstige Rückstellungen | 10.857 | 12.532 |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten | 6.373 | 4.862 |
| Tatsächliche Ertragsteuerverbindlichkeiten | 79.533 | 83.926 |
| 1.146.365 | 1.096.136 | |
| Langfristige Verbindlichkeiten | ||
| Finanzverbindlichkeiten | 1.462.833 | 1.465.987 |
| Leasingverbindlichkeiten | 75.378 | 79.223 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 5.033 | 5.643 |
| Sonstige Rückstellungen | 29.212 | 28.114 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 604.851 | 616.375 |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten | 1.597 | 3.019 |
| Latente Steuerverbindlichkeiten | 167.492 | 160.276 |
| Tatsächliche Ertragsteuerverbindlichkeiten | 3.263 | 3.263 |
| 2.349.659 | 2.361.900 | |
| SUMME VERBINDLICHKEITEN | 3.496.024 | 3.458.036 |
| EIGENKAPITAL | ||
| Gezeichnetes Kapital | 135.427 | 135.427 |
| Kapitalrücklage | 1.798.030 | 1.798.030 |
| Rücklage für Neubewertungen (Pensionen) | - 217.187 | - 221.771 |
| Kumulierte Währungskursdifferenzen | - 194.047 | - 261.569 |
| Bilanzgewinn | 874.443 | 913.195 |
| Sonstige Rücklagen | 3.197 | 3.212 |
| Eigenkapital der Aktionäre der Symrise AG | 2.399.863 | 2.366.524 |
| Nicht beherrschende Anteile | 57.261 | 59.903 |
| SUMME EIGENKAPITAL | 2.457.124 | 2.426.427 |
| PASSIVA | 5.953.148 | 5.884.463 |
* Bezüglich der Details zur Anpassung wird auf TZ 5 des Anhangs verwiesen.
Konzernkapitalflussrechnung
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| In T€ | H1 2019 | H1 2020 |
|---|---|---|
| Periodenüberschuss | 148.719 | 172.909 |
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen | 0 | - 1.445 |
| Ertragsteuern | 55.060 | 63.972 |
| Zinsergebnis | 23.135 | 27.727 |
| Abschreibungen und Wertminderungen des Anlagevermögens | 110.112 | 127.296 |
| Zunahme (+) /Abnahme (-) der langfristigen Verbindlichkeiten | 5.492 | 8.282 |
| Zunahme (-) /Abnahme (+) der langfristigen Vermögenswerte | 6.518 | - 4.943 |
| Dividenden von at equity bilanzierten Unternehmen | 0 | 2.053 |
| Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge | - 5.413 | 19.105 |
| Cashflow vor Veränderung des Nettoumlaufvermögens | 343.623 | 414.956 |
| Zunahme (-) /Abnahme (+) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer kurzfristiger Vermögenswerte |
- 74.505 | - 110.297 |
| Zunahme (-) /Abnahme (+) der Vorräte | - 38.596 | - 57.980 |
| Zunahme (+) /Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer kurzfristiger Verbindlichkeiten |
- 28.870 | 27.092 |
| Gezahlte Ertragsteuern | - 60.609 | - 55.047 |
| Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit | 141.043 | 218.724 |
| Auszahlungen für Unternehmenserwerbe und für nachträglich bedingte Kaufpreiskomponenten sowie für Anteile an at equity bilanzierten Unternehmen |
- 8.443 | 88 |
| Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und Sachanlagevermögen sowie in langfristige finanzielle Vermögenswerte |
- 82.488 | - 58.847 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | - 90.931 | - 58.759 |
| Aufnahme (+)/Tilgung (-) von Bankkrediten | - 53.020 | - 67.881 |
| Aufnahme (+)/Tilgung (-) von sonstigen Finanzverbindlichkeiten | 748.478 | - 134 |
| Transaktionskosten in Bezug auf die Fremdkapitalfinanzierung | - 2.532 | 0 |
| Ausgabe neuer Aktien/Kapitalerhöhung | 400.000 | 0 |
| Transaktionskosten in Bezug auf die Eigenkapitalfinanzierung | - 2.030 | 0 |
| Erhaltene (+)/gezahlte (-) Zinsen | - 10.888 | - 9.670 |
| Ausgeschüttete Dividenden der Symrise AG | - 121.884 | - 128.655 |
| Ausgeschüttete Dividenden an Minderheitsaktionäre | - 1.370 | - 995 |
| Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen | - 195 | - 1.875 |
| Tilgungsanteil von Leasingzahlungen | - 9.164 | - 10.418 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 947.395 | - 219.628 |
| Zahlungswirksame Veränderungen der Zahlungsmittel und kurzfristigen Einlagen | 997.507 | - 59.663 |
| Wechselkursbedingte Veränderungen | 7.234 | - 24.470 |
| Verlust aus der Nettoposition der monetären Posten (Hyperinflation) | - 1.812 | - 1.050 |
| Summe der Veränderungen | 1.002.929 | - 85.183 |
| Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen zum 1. Januar | 279.595 | 445.900 |
| Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen zum 30. Juni | 1.282.524 | 360.717 |
Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung
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| In T€ | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Rücklage für Neubewertungen (Pensionen) | Kumulierte Währungskursdifferenzen | Bilanzgewinn | Sonstige Rücklagen |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. Januar 2019 | 129.813 | 1.405.085 | - 161.694 | - 189.413 | 705.668 | 2.533 |
| Anpassung durch IFRS 16 | - | - | - | 3 | 97 | - |
| 1. Januar 2019 angepasst | 129.813 | 1.405.085 | - 161.694 | - 189.410 | 705.765 | 2.533 |
| Konzerngesamtergebnis | - | - | - 61.415 | 18.089 | 146.015 | - 187 |
| Ausgeschüttete Dividenden | - | - | - | - | - 121.884 | - |
| Ausgabe von Stammaktien abzgl. Transaktionskosten | 5.614 | 392.945 | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen |
- | - | - | - 6 | - 532 | - |
| 30. Juni 2019 | 135.427 | 1.798.030 | - 223.109 | - 171.327 | 729.364 | 2.346 |
scroll
| In T€ | Summe Eigenkapital der Aktionäre der Symrise AG | Nicht beherrschende Anteile |
Summe Eigenkapital |
|---|---|---|---|
| 1. Januar 2019 | 1.891.992 | 52.416 | 1.944.408 |
| Anpassung durch IFRS 16 | 100 | 73 | 173 |
| 1. Januar 2019 angepasst | 1.892.092 | 52.489 | 1.944.581 |
| Konzerngesamtergebnis | 102.502 | 1.893 | 104.395 |
| Ausgeschüttete Dividenden | - 121.884 | - 1.370 | - 123.254 |
| Ausgabe von Stammaktien abzgl. Transaktionskosten | 398.559 | - | 398.559 |
| Sonstige Veränderungen |
- 538 | 343 | - 195 |
| 30. Juni 2019 | 2.270.731 | 53.355 | 2.324.086 |
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| In T€ | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Rücklage für Neubewertungen (Pensionen) | Kumulierte Währungskursdifferenzen | Bilanzgewinn | Sonstige Rücklagen |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. Januar 2020 angepasst* | 135.427 | 1.798.030 | - 217.187 | - 194.047 | 874.443 | 3.197 |
| Konzerngesamtergebnis | - | - | - 4.584 | - 67.433 | 169.185 | 15 |
| Ausgeschüttete Dividenden | - | - | - | - | - 128.655 | - |
| Sonstige Veränderungen |
- | - | - | - 89 | - 1.778 | - |
| 30. Juni 2020 | 135.427 | 1.789.030 | - 221.771 | - 261.569 | 913.195 | 3.212 |
scroll
| In T€ | Summe Eigenkapital der Aktionäre der Symrise AG |
Nicht beherrschende Anteile |
Summe Eigenkapital |
|---|---|---|---|
| 1. Januar 2020 angepasst* | 2.399.863 | 57.261 | 2.457.124 |
| Konzerngesamtergebnis | 97.183 | 3.644 | 100.827 |
| Ausgeschüttete Dividenden | - 128.655 | - 995 | - 129.650 |
| Sonstige Veränderungen |
- 1.867 | - 7 | - 1.874 |
| 30. Juni 2020 | 2.366.524 | 59.903 | 2.426.427 |
* Bezüglich der Details zur Anpassung wird auf TZ 5 des Anhangs verwiesen.
Konzernanhang
1. ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2020 der Symrise Aktiengesellschaft (Symrise AG, nachstehend auch bezeichnet als "Symrise"), wurde am 21. Juli 2020 durch Beschluss des Vorstands zur Vorlage an den Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats sowie zur anschließenden Veröffentlichung freigegeben.
2. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE
2.1 Grundlagen der Erstellung des Zwischenabschlusses
Symrise erstellte den verkürzten Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2020 im Einklang mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Interpretationen (IFRIC), wie sie in der Europäischen Union (EU) verpflichtend anzuwenden sind. Die bestehenden Abweichungen zwischen den anzuwendenden IFRS in der vom IASB verabschiedeten Form und der von der EU übernommenen Form sind ohne Relevanz für diesen Abschluss. Der Konzernzwischenabschluss ist in Übereinstimmung mit dem International Accounting Standard (IAS) 34 "Zwischenberichterstattung" aufgestellt worden. Danach enthält der verkürzte Konzernzwischenabschluss nicht die vollständigen für den Konzernabschluss des Geschäftsjahres verlangten Informationen und Angaben und ist daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 zu lesen.
Die Wechselkurse zum Euro der für den Symrise Konzern wichtigsten Währungen haben sich wie folgt verändert:
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| Währung | Stichtagskurs = 1 € | Durchschnittskurs = 1 € | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 31. Dezember 2019 | 30. Juni 2020 | H1 2019 | H1 2020 | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Brasilianischer Real | BRL | 4,516 | 6,167 | 4,342 | 5,418 |
| Chinesischer Renminbi | CNY | 7,819 | 7,945 | 7,667 | 7,747 |
| Britisches Pfund | GBP | 0,847 | 0,909 | 0,874 | 0,875 |
| Mexikanischer Peso | MXN | 21,197 | 25,953 | 21,648 | 23,862 |
| US-Dollar | USD | 1,123 | 1,123 | 1,130 | 1,102 |
Aufgrund von Rundungen können sich im vorliegenden Bericht bei Summenbildungen und bei der Berechnung von Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben.
2.2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bei der Erstellung wurden dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze berücksichtigt, die auch dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 zugrunde lagen und im dortigen Anhang unter TZ 2 ausführlich erläutert sind. Die seit dem 1. Januar 2020 verpflichtend anzuwendenden Änderungen an verschiedenen Standards sowie der Verweis auf das Rahmenkonzept für die Finanzberichterstattung hatten keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss der Symrise AG.
3. KONSOLIDIERUNGSKREIS
Die Anzahl der vollkonsolidierten Unternehmen des Symrise Konzerns beträgt unverändert 106. Der Verschmelzung einer Konzerngesellschaft im ersten Halbjahr steht der Erwerb der SMP GmbH mit Sitz in München (Deutschland) gegenüber. Die Anteile an der SMP GmbH wurden zu einem Kaufpreis von 80 T€ erworben. Es werden weiterhin ein Gemeinschaftsunternehmen sowie drei assoziierte Unternehmen at equity bilanziert.
4. WESENTLICHE EREIGNISSE DER BERICHTSPERIODE
AUSWIRKUNGEN VON COVID-19 AUF SYMRISE
Die Folgen der Covid-19 Pandemie wirken sich bislang nur gering auf die Geschäftsentwicklung aus. Aufgrund der Klassifizierung von Symrise als systemrelevantes Unternehmen konnte die Produktion an allen Standorten ohne wesentliche Unterbrechungen fortgeführt werden und so die Lieferfähigkeit gegenüber den Kunden aufrechterhalten bleiben. Aufgrund eines diversifizierten und ausgewogenen Geschäftsmodells sieht sich Symrise in der Lage, die Risiken in einzelnen Märkten zu begrenzen und die geschäftlichen Chancen - die sich auch in dieser schwierigen Situation vielerorts bieten - konsequent zu nutzen. Symrise erzielte im ersten Halbjahr 2020 ein organisches Umsatzwachstum von 3,4 %, die EBITDA-Marge beläuft sich auf 21,6 % und liegt damit deutlich über der des Vorjahreszeitraums. Auch wenn sich die Auswirkungen der Pandemie nur begrenzt abschätzen lassen, geht Symrise weiter davon aus, im verbleibenden Jahresverlauf wieder schneller als der relevante Markt zu wachsen sowie die Mittelfristziele, wie im Lagebericht beschrieben, zu erreichen. Vor diesem Hintergrund wurde auf die Durchführung gesonderter Werthaltigkeitstests verzichtet.
UNTERNEHMENSERWERB ADF/IDF
Symrise hat am 1. November 2019 sämtliche Anteile an der ADF/IDF Unternehmensgruppe erworben. Die Transaktion wurde im letzten Konzernabschluss im Anhang unter TZ 2.4 (Konsolidierungskreis) ausführlich erläutert. Vor diesem Hintergrund werden in diesem Zwischenabschluss lediglich die Veränderungen gegenüber dieser Darstellung aufgeführt:
Die finalen Anschaffungskosten betragen 864,0 Mio. USD und liegen damit 3,6 Mio. USD über der zum 31. Dezember 2019 berichteten vorläufigen Gegenleistung. Der zum Erwerbsstichtag zu leistende Zahlungsbetrag bestand aus einer Basiskomponente, die um vertraglich definierte Bilanzgrößen zum Akquisitionszeitpunkt anzupassen war. Bei Zahlung waren zunächst vorläufige Werte zugrunde gelegt worden. Auf Basis der mittlerweile finalen Werte ergab sich diese geringfügige Erhöhung des Kaufpreises. Zum Berichtsstichtag 30. Juni 2020 verbleiben - mit Ausnahme eines auf einem Treuhandkonto gehaltenen Teilbetrags in Höhe von 104,0 Mio. USD - keine ausstehenden Zahlungen. Der noch auf dem Treuhandkonto gehaltene Betrag wird nach Ablauf einer Garantie- und Gewährleistungsfrist dem Veräußerer zufließen. Symrise weist daher zum Bilanzstichtag weder eine Forderung gegenüber dem Treuhänder noch eine Verbindlichkeit gegen dem Veräußerer aus.
Die Kaufpreisallokation zu dieser Transaktion ist noch nicht final abgeschlossen. Der im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 vorläufig erfasste Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 755,4 Mio. USD veränderte sich im Wesentlichen um die identifizierten immateriellen Vermögenswerte sowie die geänderten beizulegenden Zeitwerte der Sachanlagen und Vorräte. Die Anteile an at equity bilanzierten Unternehmen wurden ebenso im Rahmen der Kaufpreisallokation zum Erwerbsstichtag neu bewertet und sind zum beizulegenden Zeitwert bei Erstkonsolidierung bilanziert. Sie werden darauf aufbauend laufend im Wege der at equity Bilanzierung fortgeschrieben. Der erfasste Geschäfts- oder Firmenwert ist in den USA vollständig für Steuerzwecke abzugsfähig.
Die übernommenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten einschließlich Eventualverbindlichkeiten sind zu folgenden vorläufig erfassten Zeitwerten angesetzt:
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| Vorläufig erfasster Zeitwert in TUSD zum Erstkonsolidierungszeitpunkt | Vorläufig erfasster Zeitwert in T€ zum Erstkonsolidierungszeitpunkt | |
|---|---|---|
| Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen | 22.683 | 20.332 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 32.290 | 28.942 |
| Vorräte | 36.662 | 32.862 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 359.505 | 322.238 |
| Sachanlagen | 112.832 | 101.136 |
| Anteile an at equity bilanzierten Unternehmen | 99.359 | 89.058 |
| Sonstige Vermögenswerte | 6.833 | 6.126 |
| Finanzverbindlichkeiten | - 26.237 | - 23.518 |
| Verbindlichkeiten aus transaktionsbedingten Einmalzahlungen | - 35.545 | - 31.861 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | - 1.575 | - 1.412 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | - 16.965 | - 15.206 |
| Erworbenes Nettovermögen | 589.842 | 528.697 |
| Gegenleistung für den Erwerb der Anteile | 864.013 | 774.448 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 274.171 | 245.751 |
5. ANPASSUNG DER VORJAHRESWERTE
Die Kaufpreisallokation zu dem in TZ 4 beschriebenen Unternehmenserwerb der ADF/IDF Unternehmensgruppe ist noch nicht abgeschlossen. Die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 vorläufig angesetzten Beträge wurden auf Basis der aktuellen Ergebnisse rückwirkend korrigiert. Die neuen Informationen sind so berücksichtigt, als wenn sie bereits bei Erwerbszeitpunkt bekannt gewesen wären.
Nachfolgend werden die bisher veröffentlichten Bilanzposten zum 31. Dezember 2019, bei denen sich Veränderungen ergeben haben, sowie die angepassten Werte zum 31. Dezember 2019 tabellarisch dargestellt:
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| In T€ | 31. Dezember 2019 veröffentlicht | Veränderung | 31. Dezember 2019 angepasst |
|---|---|---|---|
| VERMÖGENSWERTE | |||
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Vorräte | 889.239 | 2.450 | 891.689 |
| Tatsächliche Ertragsteuerforderungen | 22.480 | - 256 | 22.224 |
| Langfristige Vermögenswerte | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | |||
| Geschäfts- oder Firmenwert | 1.863.856 | - 428.723 | 1.435.133 |
| Rezepturen und Technologien | 101.905 | 10.544 | 112.449 |
| Andere immaterielle Vermögenswerte | 505.343 | 305.218 | 810.561 |
| Sachanlagen | |||
| Grundstücke und Gebäude | 475.796 | 809 | 476.605 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 473.706 | 24.804 | 498.510 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 94.775 | 4.124 | 98.899 |
| Anteile an at equity bilanzierten Unternehmen | 15.396 | 75.393 | 90.789 |
| Latente Steueransprüche | 99.173 | 1.576 | 100.749 |
| AKTIVA | 5.957.209 | - 4.061 | 5.953.148 |
| VERBINDLICHKEITEN | |||
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | |||
| Sonstige Verbindlichkeiten | 192.470 | 253 | 192.723 |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten | 3.124 | 3.249 | 6.373 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | |||
| Latente Steuerverbindlichkeiten | 167.748 | - 256 | 167.492 |
| SUMME VERBINDLICHKEITEN | 3.492.776 | 3.248 | 3.496.024 |
| EIGENKAPITAL | |||
| Kumulierte Währungskursdifferenzen | - 193.991 | - 56 | - 194.047 |
| Bilanzgewinn | 881.696 | - 7.253 | 874.443 |
| Eigenkapital der Aktionäre der Symrise AG | 2.407.172 | - 7.309 | 2.399.863 |
| SUMME EIGENKAPITAL | 2.464.433 | - 7.309 | 2.457.124 |
| PASSIVA | 5.957.209 | - 4.061 | 5.953.148 |
Die Veränderung des Eigenkapitals resultiert aus den für das vierte Quartal 2019 nachgeholten Abschreibungen auf die angepassten beizulegenden Zeitwerte der Sachanlagen und die identifizierten immateriellen Vermögenswerte. Darüber hinaus sind die auf das Jahr 2019 entfallenden höheren Herstellungskosten infolge der Neubewertung der Vorräte sowie die Veränderung der latenten Steuern aus allen Korrekturen berücksichtigt. Aus der Umrechnung dieses angepassten Ergebnisses von der Berichtswährung US-Dollar in die Konzernwährung Euro ergaben sich geringfügige Währungseffekte, die Teil des sonstigen Ergebnisses sind. Die Gesamtergebnisrechnung des ersten Halbjahres 2019 ist aufgrund des späteren Erwerbszeitpunkts nicht betroffen, gleiches gilt für die Kapitalflussrechnung für das erste Halbjahr 2019.
6. SEGMENTINFORMATIONEN
Die Geschäftstätigkeit in den Segmenten Scent & Care, Flavor sowie Nutrition ist kaum saisonabhängig, es treten lediglich beschränkt saisonale Effekte auf. Bezüglich der Entwicklung dieser einzelnen Segmente wird auf den beiliegenden Konzernzwischenlagebericht verwiesen.
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| In T€ | H1 2019 | H1 2020 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 1.692.330 | 1.821.205 |
| Scent & Care | 711.686 | 710.909 |
| Flavor | 637.376 | 636.409 |
| Nutrition | 343.268 | 473.887 |
| EBITDA | 341.685 | 393.138 |
| Scent & Care | 140.227 | 146.102 |
| Flavor | 144.301 | 147.461 |
| Nutrition | 57.157 | 99.575 |
| Abschreibungen und Wertminderungen auf Anlagevermögen | - 110.112 | - 127.296 |
| Scent & Care | - 35.897 | - 39.219 |
| Flavor | - 28.691 | - 30.212 |
| Nutrition | - 45.524 | - 57.865 |
| EBIT | 231.573 | 265.842 |
| Scent & Care | 104.330 | 106.883 |
| Flavor | 115.610 | 117.249 |
| Nutrition | 11.633 | 41.710 |
| Finanzergebnis | - 27.794 | - 28.961 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 203.779 | 236.881 |
Das EBITDA des Segments Nutrition für das Vorjahr wird im Konzernzwischenlagebericht um die im Zusammenhang mit dem Erwerb von ADF/IDF angefallenen Transaktionskosten bereinigt und als EBITDA(N) dargestellt.
Darüber hinaus wird das Umsatzwachstum je Segment - aufbauend auf dem Vorjahresumsatz - in die Komponenten organisches Wachstum sowie portfolio- und währungskursbedingte Veränderungen aufgeteilt und berichtet. Zur Ermittlung des organischen Wachstums werden für die Umsatzerlöse des Berichts- und des Vorjahres einheitliche Währungskurse verwendet, so dass die Umsatzerlöse vor Veränderungen von Wechselkursen als organisches Wachstum dargestellt werden. Unter portfoliobedingten Veränderungen werden Auswirkungen aufgrund von Zu- und Abgängen des Konsolidierungskreises abgebildet. Die verbleibende Veränderung stellt währungskursbedingte Entwicklungen dar.
Für die drei Segmente stellen sich diese Komponenten wie folgt dar:
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| In T€ | Scent & Care | Flavor | Nutrition |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse 30. Juni 2019 | 711.686 | 637.376 | 343.268 |
| Organisches Wachstum | 18.191 | 3.929 | 36.192 |
| Portfoliobedingte Veränderungen | - | - | 105.943 |
| Währungskursbedingte Veränderungen | - 18.968 | - 4.896 | - 11.516 |
| Umsatzerlöse 30. Juni 2020 | 710.909 | 636.409 | 473.887 |
Zu den Kunden von Symrise zählen sowohl große multinationale Konzerne als auch wichtige regionale und lokale Hersteller von Lebensmitteln, Getränken, Heimtiernahrung, Parfüms, Kosmetika, Körperpflegeprodukten sowie Reinigungs- und Waschmitteln. Die Umsatzerlöse werden zu einem bestimmten Zeitpunkt realisiert und sind innerhalb eines Jahres fällig.
7. WEITERE INFORMATIONEN ZU FINANZINSTRUMENTEN UND ZUR BEMESSUNG BEIZULEGENDER ZEITWERTE
INFORMATIONEN ZU FINANZINSTRUMENTEN NACH KATEGORIEN
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| Wertansatz Bilanz nach IFRS 9 | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 30. Juni 2020 In T€ | Buchwert | Fortgeführte Anschaffungskosten | Fair Value erfolgsneutral | Fair Value erfolgswirksam | Fair Value |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| AKTIVA | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet (FAAC) | 1.032.433 | 1.032.433 | - | - | 1.032.433 |
| Zahlungsmittel | 318.743 | 318.743 | - | - | 318.743 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 698.828 | 698.828 | - | - | 698.828 |
| Übrige finanzielle Vermögenswerte | 14.862 | 14.862 | - | - | 14.862 |
| Finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (FVTPL) | 55.147 | - | - | 55.147 | 55.147 |
| Kurzfristige Einlagen | 41.974 | - | - | 41.974 | 41.974 |
| Wertpapiere | 739 | - | - | 739 | 739 |
| Eigenkapitalinstrumente | 5.433 | - | - | 5.433 | 5.433 |
| Derivative Finanzinstrumente ohne Hedge-Beziehung | 7.001 | - | - | 7.001 | 7.001 |
| Derivative Finanzinstrumente mit Hedge-Beziehung (n.a.) | 82 | - | 82 | - | 82 |
| PASSIVA | |||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet (FLAC) | 2.240.148 | 2.240.148 | - | - | 2.275.856 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 328.162 | 328.162 | - | - | 328.162 |
| Finanzverbindlichkeiten | 1.904.720 | 1.904.720 | - | - | 1.940.428 |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten | 7.266 | 7.266 | - | - | 7.266 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (FVTPL) | 551 | - | - | 551 | 551 |
| Derivative Finanzinstrumente ohne Hedge-Beziehung | 551 | - | - | 551 | 551 |
| Derivative Finanzinstrumente mit Hedge-Beziehung (n.a.) | 64 | - | 64 | - | 64 |
BEIZULEGENDER ZEITWERT NACH BEMESSUNGSHIERARCHIEN
Im Folgenden wird beschrieben, in welcher Hierarchiestufe gemäß IFRS 13 "Bemessung des beizulegenden Zeitwerts" die Finanzinstrumente eingestuft sind, die wiederkehrend zu beizulegenden Zeitwerten bewertet werden.
Die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert klassifizierten kurzfristigen Einlagen und Wertpapiere sind Level 1 und die Eigenkapitalinstrumente Level 3 zugeordnet. In den Eigenkapitalinstrumenten sind zwei Beteiligungen enthalten, deren Bewertung und damit der Barwert des erwarteten Nutzens aus diesen Beteiligungen auf Basis einer Discounted Cashflow-Berechnung erfolgt. Als nicht beobachtbare Inputfaktoren wurden ein gewichteter Kapitalkostensatz von 9,5 % beziehungsweise 15,9 % und eine langfristige Wachstumsrate von 1,0 % zugrunde gelegt. Der beizulegende Zeitwert der Eigenkapitalinstrumente hat sich zum Stichtag durch Währungskurseffekte von 5.520 T€ auf 5.433 T€ verringert. Als Bewertungskurse für die Mark to Market- Bewertung der Devisentermingeschäfte im Level 2 werden für die Terminvaluta die gültigen Terminbewertungskurse verwendet. Diese ergeben sich aus der Zinsdifferenz der beteiligten Währungen unter Berücksichtigung der Laufzeit, Ineffektivitäten bestehen zum Stichtag in unwesentlichem Maße. Auf die Anpassung der beizulegenden Zeitwerte um die Komponenten des kontrahentenspezifischen und des eigenen Ausfallrisikos (Credit Valuation Adjustment - CVA/Debt Valuation Adjustment - DVA) sowie der Liquiditätsprämie für die jeweilige Fremdwährung (Cross Currency Basis Spread -CCBS) wurde aus Gründen der Wesentlichkeit verzichtet. Im Berichtszeitraum wurden keine Transfers zwischen Level 1 und 2 vorgenommen. Die Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte erfolgt unverändert.
Die beizulegenden Zeitwerte von Finanzverbindlichkeiten werden als Barwert der mit diesen finanziellen Verbindlichkeiten verbundenen künftigen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Referenzzinssätze ermittelt und jeweils um einen entsprechenden bonitätsabhängigen Spread (Risikoprämie) angepasst. Die Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte der übrigen Finanzinstrumente erfolgt unverändert. Es ergeben sich daraus keine wesentlichen Abweichungen zwischen Buchwert und beizulegendem Zeitwert.
8. EREIGNIS NACH DEM BILANZSTICHTAG
Symrise hat zur Refinanzierung der im November und Dezember 2020 fälligen Finanzierungen (rund 320,0 Mio. €) einen Eurobond über 500,0 Mio. € mit Valuta 1. Juli 2020 erfolgreich am Kapitalmarkt platziert. Der Eurobond hat eine Laufzeit von sieben Jahren und ist mit einem jährlichen Kupon von 1,375 % ausgestattet. Die über die für die Rückzahlung der Verbindlichkeiten hinausgehenden Mittel stehen dem Unternehmen für die weitere Liquiditätssicherung zur Verfügung.
Holzminden, den 21. Juli 2020
Symrise AG
Der Vorstand
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| Dr. Heinz-Jürgen Bertram | Olaf Klinger | Achim Daub |
| Dr. Jean-Yves Parisot | Heinrich Schaper |
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Halbjahresfinanzberichterstattung der Konzernzwischenabschluss des Symrise Konzerns ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Holzminden, den 21. Juli 2020
Symrise AG
Der Vorstand
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| Dr. Heinz-Jürgen Bertram | Olaf Klinger | Achim Daub |
| Dr. Jean-Yves Parisot | Heinrich Schaper |
Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht
An die Symrise AG
Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Konzerngewinn- und -Verlustrechnung, Konzerngesamtergebnisrechnung, Konzernbilanz, Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung, Konzernkapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der Symrise AG, Holzminden, für den Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis 30. Juni 2020, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.
Hannover, 22. Juli 2020
Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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| Ludwig | Dr. Janze |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Finanzkalender
29. Oktober 2020
Umsatzentwicklung Januar - September 2020
Impressum
Herausgeber
Symrise AG
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Konzernkommunikation
37603 Holzminden
Deutschland
T + 49 55 31.90 - 0
F + 49 55 31.90 - 16 49
Design und Umsetzung
3st kommunikation, Mainz
Druck
AC medienhaus GmbH, Wiesbaden
Der Zwischenbericht liegt auch in Englisch vor. Er ist unter der Inter netadresse www.symrise.com in deutscher und englischer Sprache abrufbar. Im Zweifelsfall ist die deutsche Version entscheidend.
Die aktuellste Fassung ist der Homepage zu entnehmen.
Disclaimer
Diese Information enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Einschätzungen der Unternehmensleitung der Symrise AG beruhen. Mit der Verwendung von Worten wie erwarten, beabsichtigen, planen, vorhersehen, davon ausgehen, glauben, schätzen und ähnlichen Formulierungen werden zukunftsgerichtete Aussagen gekennzeichnet. Diese Aussagen sind nicht als Garantien dafür zu verstehen, dass sich diese Erwartungen auch als richtig erweisen. Die zukünftige Entwicklung sowie die von der Symrise AG und ihren verbundenen Unternehmen tatsächlich erreichten Ergebnisse unterliegen einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten und können daher wesentlich von den zukunftsbezogenen Aussagen abweichen. Verschiedene dieser Faktoren liegen außerhalb des Einflussbereichs von Symrise und können nicht präzise vorausgeschätzt werden, wie z. B. das künftige wirtschaftliche Umfeld sowie das Verhalten von Wettbewerbern und anderen Marktteilnehmern. Eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen ist weder geplant noch übernimmt Symrise hierzu eine gesonderte Verpflichtung.
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