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Symrise AG — Interim / Quarterly Report 2019
Aug 8, 2019
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Interim / Quarterly Report
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Symrise AG
Holzminden
Konzernzwischenbericht Januar - Juni 2019
SHARING VALUES
Ressourcen entwickeln
KONZERNZWISCHENBERICHT JANUAR - JUNI 2019
Finanzinformationen H1 2019
Symrise Konzern
Umsatz in Mio. €
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| In Mio. € | H1 2018 | H1 20191 | H1 2019 normalisiert1,2 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 630,9 | 692,3 | 692,3 | 9,7 |
| EBITDA | 317,1 | 341,7 | 351,3 | 10,8 |
| EBITDA-Marge in % | 20,1 | 20,2 | 20,8 | |
| EBIT | 219,5 | 231,6 | 241,2 | 9,9 |
| EBIT-Marge in % | 13,9 | 13,7 | 14,3 | |
| Abschreibung auf Sachanlagen | 44,9 | 59,4 | 59,4 | 32,1 |
| Abschreibung auf immat. VG | 52,7 | 50,7 | 50,7 | - 3,7 |
| Finanzergebnis | -19,9 | - 27,8 | - 27,3 | 36,9 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 199,6 | 203,8 | 213,9 | 7,2 |
| Periodenüberschuss3 | 142,3 | 146,0 | 153,4 | 7,8 |
| Ergebnis je Aktie4 in € | 1,10 | 1,09 | 1,14 | 4,0 |
| Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen | 99,3 | 105,5 | 105,5 | 6,2 |
| Investitionen5 | 92,3 | 77,5 | 77,5 | - 16,0 |
| Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit | 151,3 | 141,0 | 141,0 | - 6,8 |
Umsatz nach Regionen in Mio. €
(Organisches Wachstum in %)
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| Weitere Kennzahlen | 31. Dez. 2018 | 30. Juni 2019 | |
|---|---|---|---|
| Bilanzsumme | 4.920,4 | 6.143,2 | |
| Eigenkapital | 1.944,4 | 2.324,1 | |
| Eigenkapitalquote | in % | 39,5% | 37,8% |
| Nettoverschuldung inkl. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen6 | 1.893,1 | 1.780,0 | |
| Nettoverschuldung inkl. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen6 /EBITDA(N)7 | Verhältnisgröße | 3,0 | 2,7 |
| Nettoverschuldung6 | 1.379,8 | 1.173,3 | |
| Nettoverschuldung6 /EBITDA(N)7 | Verhältnisgröße | 2,2 | 1,8 |
| Mitarbeiter (am Bilanzstichtag) | FTE8 | 9.647 | 10.012 |
Scent & Care
Umsatz in Mio. €
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| In Mio. € | H1 2018 | H1 20191 | H1 2019 normalisiert1,2 | Veränderung in % | |
|---|---|---|---|---|---|
| EBITDA | 127,9 | 140,2 | 9,7 | ||
| EBITDA-Marge | in % | 19,4 | 19,7 | ||
| EBIT | 97,0 | 104,3 | 7,6 | ||
| EBIT-Marge | in % | 14,7 | 14,7 |
Flavor
Umsatz in Mio. €
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| In Mio. € | H1 2018 | H1 20191 | H1 2019 normalisiert1,2 | Veränderung in % | |
|---|---|---|---|---|---|
| EBITDA | 127,0 | 144,3 | 13,6 | ||
| EBITDA-Marge | in % | 21,0 | 22,6 | ||
| EBIT | 101,4 | 115,6 | 14,1 | ||
| EBIT-Marge | in % | 16,8 | 18,1 |
Nutrition
Umsatz in Mio. €
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| In Mio. € | H1 2018 | H1 20191 | H1 2019 normalisiert1,2 | Veränderung in % | |
|---|---|---|---|---|---|
| EBITDA | 62,2 | 57,2 | 66,8 | 7,4 | |
| EBITDA-Marge | in % | 20,0 | 16,7 | 19,5 | |
| EBIT | 21,2 | 11,6 | 21,3 | 0,6 | |
| EBIT-Marge | in % | 6,8 | 3,4 | 6,2 |
1 2019 Zahlen inklusive IFRS 16 Effekt
2 Bereinigt um Transaktions- und Integrationskosten im Zusammenhang mit Unternehmenskäufen
3 entfällt auf die Aktionäre der Symrise AG
4 unverwässert
5 ohne neue Leasingverträge
6 enthält Leasingverbindlichkeiten
7 auf das Gesamtjahr umgerechnetes EBITDA(N)
8 ohne Auszubildende und Trainees; FTE = Full Time Equivalent (Vollzeitmitarbeiter)
Kräftiges Umsatzwachstum von 7,4 % im ersten Halbjahr
Profitabilität mit EBITDA(N)-Marge von 20,8 % auf gutem Niveau
Ergebnisausblick 2019 präzisiert:
normalisierte EBITDA-Marge von rund 21 % erwartet
Umsatzanstieg für das Gesamtjahr im mittelfristigen Zielkorridor von 5 bis 7 % erwartet
Langfristziele 2025 bestätigt
Symrise setzt im ersten Halbjahr 2019 seine dynamische Geschäftsentwicklung fort. Alle Segmente profitierten von hoher Kundennachfrage und realisierten erfreuliche Umsatzsteigerungen. Konzernweit erhöhte Symrise den Umsatz im ersten Halbjahr organisch um 6,2 %. Das zweite Quartal entwickelte sich mit einem organischen Umsatzplus von 4,4 % ebenfalls erfreulich; und ist im Kontext mit einem besonders starken Vorjahresquartal mit Wachstum von 10,6 % zu sehen. Unter Berücksichtigung von Wechselkurseffekten stieg der Konzernumsatz um 7,4 % auf 1.692 Mio. € (H1 2018: 1.576 Mio. €).
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf 342 Mio. € und lag damit 7,7 % über dem Vorjahresvergleichswert (H1 2018: 317 Mio. €). Das um die Einmaleffekte im Zusammenhang mit der geplanten Akquisition ADF/IDF bereinigte EBITDA(N) beträgt 351 Mio. € und übersteigt den Vorjahreswert um 34 Mio. €. Die Profitabilität des Konzerns blieb mit einer EBITDA(N)-Marge von 20,8 % auf einem hohen Niveau (H1 2018: 20,1 %). Durch die Anwendung von IFRS 16 (neue Bilanzierungsrichtlinie für Leasinggeschäfte) erhöhte sich das EBITDA(N) um 9,8 Mio. € im ersten Halbjahr 2019. Der normalisierte Periodenüberschuss überstieg mit 153 Mio. € das Vorjahresniveau um 7,8 % (H1 2018: 142 Mio. €).
ÜBER SYMRISE
Symrise ist ein globaler Anbieter von Duft- und Geschmacksstoffen, kosmetischen Grund- und Wirkstoffen, funktionalen Inhaltsstoffen sowie von Lösungen für die Nahrungsmittelherstellung auf Basis natürlicher Ausgangsstoffe. Zu den Kunden gehören Parfüm-, Kosmetik-, Lebensmittel- und Getränkehersteller, die pharmazeutische Industrie sowie Produzenten von Nahrungsergänzungsmitteln und Heimtiernahrung.
Mit einem Umsatz von rund 3,2 Mrd. € im Geschäftsjahr 2018 gehört das Unternehmen zu den global führenden Anbietern. Der Konzern mit Sitz in Holzminden ist mit mehr als 100 Niederlassungen in Europa, Afrika und dem Nahen sowie Mittleren Osten, in Asien, den USA sowie in Lateinamerika vertreten.
Gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt Symrise neue Ideen und marktfähige Konzepte für Produkte, die aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken sind. Wirtschaftlicher Erfolg und unternehmerische Verantwortung sind dabei untrennbar miteinander verbunden. Symrise - always inspiring more ...
Konzernzwischenlagebericht für den Zeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2019
Aktuelle Entwicklungen im Konzern
Ende Januar 2019 hat Symrise die Akquisition der Unternehmensgruppe ADF/IDF1 , Springfield, Missouri/USA, bekanntgegeben. Die Unternehmensgruppe ist ein führender Anbieter von natürlichen Inhaltsstoffen insbesondere für Heimtiernahrung und Lebensmittel auf Basis von Fleisch- und Ei-Produkten. Mit der Akquisition will Symrise seine führende Position bei Heimtiernahrung und sein Know-how mit Produkten, die zur vollwertigen Ernährung beitragen, ausbauen und damit die Aktivitäten im Segment Nutrition erweitern. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt des Erfüllens üblicher Abschlussbedingungen. Der Abschluss der Transaktion wird für die zweite Jahreshälfte 2019 erwartet.
Im Mai 2019 hat Symrise einen Vertrag zur Übernahme des italienischen Biotech-Unternehmens Cutech S.r.l. in Padua unterzeichnet. Das 2002 gegründete Unternehmen hat sich auf spezielle präklinische Screening-Dienstleistungen spezialisiert, die auf innovativen proprietären ex vivo-Modellen für Haut, Talgdrüsen und Haare basieren. Darüber hinaus bietet Cutech ein Portfolio von patentierten natürlichen Inhaltsstoffen wie Mikroalgen, die die Produktlinien von Symrise hervorragend ergänzen. Die Übernahme erweitert das Know-how von Symrise bei der Wirksamkeitsprüfung von kosmetischen Inhaltsstoffen und eröffnet neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit mit Partnern aus wissenschaftlichen Einrichtungen. Zudem beschleunigt der Erwerb von Cutech die Markteinführung neuer aktiver Wirkstoffe.
Gesamtwirtschaftliches Umfeld
Nach zwei Jahren ausgeprägten Wachstums verlangsamte sich die Expansion der Weltwirtschaft bereits ab dem zweiten Halbjahr 2018. Diese Abschwächung soll sich auch im Jahresverlauf 2019 weitgehend fortsetzen. Dieses Bild der globalen Wirtschaftsentwicklung zeichnet der Internationale Währungsfonds IWF in seinem World Economic Outlook vom April 2019. Die Zuwachsrate der internationalen Wirtschaftsleistung dürfte sich von 3,6 % im Jahr 2018 auf 3,3 % im laufenden Jahr verringern, um dann ab 2020 auf eine mittelfristige Wachstumsrate von 3,6 % einzuschwenken.
Wie schon in den vergangenen Jahren, weist der Wachstumspfad der Industrieländer eine unterdurchschnittliche Steigerung von voraussichtlich 2,2 % (2018), 1,8 % (2019) und 1,7 % (2020) auf. Ursachen sind einerseits das bereits erreichte, hohe Einkommensniveau und andererseits eine ganze Reihe spezifischer Hemmnisse: Die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Ausscheiden Großbritanniens aus der EU, der Umbruch in der deutschen Automobilindustrie, die politischen Turbulenzen in Frankreich, die Staatsverschuldung Italiens, die nachlassende Schubkraft der expansiven US-Fiskalpolitik und politische Unwägbarkeiten in Außenhandelsfragen und im Konflikt der USA mit dem Iran.
Das Wirtschaftswachstum in den Entwicklungs- und Schwellenländern dürfte 2019 mit 4,4 % geringfügig unter dem Vorjahreswert von 4,5 % liegen. Wesentliche Gründe für die vorübergehende Wachstumsverlangsamung sind das abgebremste Expansionstempo in China und die wirtschaftliche Rezession in der Türkei und im Iran. Für 2020 rechnet der IWF wieder mit einer Wachstumsbeschleunigung auf 4,8 %. Asien bleibt die expansivste Region der Weltwirtschaft, angeführt von Indien mit einem Plus von 7,3 % im laufenden und 7,5 % im nächsten Jahr. In Lateinamerika dürfte sich die wirtschaftliche Situation in Brasilien spürbar verbessern und in Argentinien sollten die Wachstumskräfte im zweiten Halbjahr 2019 wieder die Oberhand gewinnen; demgegenüber befindet sich Venezuela in einer tiefen Wirtschaftskrise. In den Entwicklungs- und Schwellenländern insgesamt besteht im weiteren Jahresverlauf 2019 und 2020 ein positiver wirtschaftlicher Trend.
Die Geschäftsentwicklung von Symrise sollte im weiteren Jahresverlauf 2019 und auch 2020 von den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen - trotz bestehender Risiken - tendenziell profitieren. Aufgrund der breiten internationalen Aufstellung des Konzerns mit eigenen Produktionsstandorten in den wichtigsten Absatzmärkten bestehen insbesondere in den wachstumsstarken Schwellenländern günstige Geschäftsaussichten.
1 Die ADF/IDF Unternehmensgruppe besteht aus American Dehydrated Foods LLC (ADF), International Dehydrated Foods LLC (IDF) und IsoNova Technologies LLC, im Folgenden genannt ADF/IDF.
Umsatzentwicklung im Konzern
UMSATZENTWICKLUNG DES SYMRISE KONZERNS in Mio. €
Der Symrise Konzern erzielte im ersten Halbjahr 2019 ein dynamisches organisches Umsatzwachstum von 6,2 %. Alle Segmente verzeichneten eine gute Nachfrage. Unter Berücksichtigung von Wechselkurseffekten stieg der Konzernumsatz sogar um 7,4 %.
Das Segment Scent & Care erreichte im ersten Halbjahr 2019 ein starkes organisches Umsatzwachstum von 6,3 %. Nach einem dynamischen ersten Quartal setzte sich die erfreuliche Umsatzentwicklung im zweiten Quartal fort. Unter Berücksichtigung von Währungseffekten betrug der Umsatz im ersten Halbjahr 2019 in Berichtswährung 712 Mio. € und lag damit 7,8 % über dem Wert des Vorjahreszeitraums (H1 2018: 660 Mio. €).
Der Umsatz des Geschäftsbereichs Cosmetic Ingredients wuchs im einstelligen Prozentbereich, getrieben vor allem von den Regionen Nordamerika und Asien/Pazifik. Besonders dynamisch entwickelten sich die Ländermärkte USA und China.
Der Geschäftsbereich Aroma Molecules verzeichnete ein zufriedenstellendes organisches Wachstum. Der Anwendungsbereich Menthols konnte vor allem in der Region Lateinamerika und der Anwendungsbereich Fine Aroma Chemicals in den Regionen EAME und Asien/Pazifik überdurchschnittliche Zuwächse erzielen.
Der Geschäftsbereich Fragrance erreichte einen prozentual knapp zweistelligen organischen Umsatzanstieg. Wachstumstreiber waren die Anwendungsbereiche Consumer Fragrance und Fine Fragrance. Im Anwendungsbereich Consumer Fragrance zeigten sich die Regionen Südostasien und Nordamerika mit hohen Zuwächsen in den Ländermärkten Indien und USA besonders dynamisch. Der Anwendungsbereich Fine Fragrance realisierte starke Umsatzsteigerungen in den Regionen Nordamerika und EAME. Der Anwendungsbereich Oral Care steigerte seine Umsätze im niedrigen einstelligen prozentualen Bereich und erreichte die höchsten Zuwächse in der Region Asien/Pazifik.
Das Segment Flavor erzielte im ersten Halbjahr 2019 ein organisches Umsatzwachstum von 3,7 %. Der Anwendungsbereich Savory und die Regionen Asien/Pazifik und EAME weiteten die Umsätze deutlich aus. Nach der hohen Dynamik im Vorjahr zeigt der Anwendungsbereich Sweet eine verhaltene Umsatzsteigerung. Unter Berücksichtigung von Wechselkurseffekten stieg der Umsatz des Segments in Berichtswährung um 5,4 % auf 637 Mio. € (H1 2018: 605 Mio. €).
In der Region EAME erzielte das Segment Flavor prozentual einstellige organische Zuwächse. Deutliche Wachstumsimpulse kamen vor allem aus den Anwendungen für würzige Produkte in Russland und im Nahen und Mittleren Osten.
Die Region Asien/Pazifik verzeichnete vor allem in den Anwendungsbereichen Getränke und würzige Produkte zweistellige Wachstumsraten. Insbesondere die Märkte Indonesien, Malaysia, Thailand und Vietnam entwickelten sich sehr erfreulich.
Die Region Lateinamerika zeigte sich ebenfalls dynamisch und erzielte ein organisches Wachstum im einstelligen Prozentbereich. Vor allem die Anwendungsbereiche für würzige und süße Aromen erreichten zweistellige Zuwächse in Brasilien.
Die Region Nordamerika erreichte ein prozentual einstelliges Umsatzwachstum. Insbesondere der Anwendungsbereich für würzige Produkte entwickelte sich positiv.
Das Segment Nutrition erreichte im ersten Halbjahr 2019 ein kräftiges organisches Umsatzwachstum von 11,0 %. Unter Berücksichtigung der Wechselkursrelationen belief sich der Umsatz in Berichtswährung auf 343 Mio. € und lag 10,5 % über dem Vorjahresvergleichswert (H1 2018: 311 Mio. €).
Im Anwendungsbereich Pet Food konnte ein sehr gutes, prozentual zweistelliges organisches Wachstum erzielt werden. Die Umsatzentwicklung in den Regionen Lateinamerika und Asien/Pazifik verlief dabei besonders dynamisch mit starken Zuwächsen in den Ländermärkten Südkorea, Thailand, Brasilien und Mexiko.
Im Anwendungsbereich Food zeichneten sich die Regionen Asien/Pazifik und Lateinamerika durch zweistellige Zuwächse aus, vor allem in den Ländermärkten China, Australien und Mexiko. In den Regionen EAME und Nordamerika gingen die Umsätze leicht zurück.
Die Umsatzentwicklung im Anwendungsbereich Aqua zeigte sich sehr erfreulich. Insbesondere in der Region EAME konnten wichtige Neugeschäfte gewonnen werden.
Probi berichtet ein zweistelliges Umsatzwachstum. Insbesondere die Regionen EAME und Nordamerika entwickelten sich sehr erfreulich. In Europa konnten zahlreiche Neugeschäfte realisiert werden. In Nordamerika stabilisierte sich das Geschäft eines großen Kunden.
Ergebnissituation
Operatives Ergebnis
Im Zuge der geplanten Akquisition von ADF/IDF sind im ersten Halbjahr 2019 Akquisitionskosten in Höhe von 9,6 Mio. € angefallen. Im Folgenden weisen wir normalisierte Ergebnisse (EBIT(N)/EBITDA(N)) aus, die um diese einmaligen, nicht wiederkehrenden Sondereinflüsse bereinigt sind.
Die Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr 2019 verlief insgesamt erfreulich. Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 7,4 % auf 1.692 Mio. €. Das Bruttoergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9,7 % deutlich auf 692 Mio. € (H1 2018: 631 Mio. €). Die Bruttomarge lag mit 40,9 % vor allem infolge der niedrigeren Rohstoffquote über dem Wert des Vorjahreszeitraums (H1 2018: 40,0 %). Die Herstellungskosten nahmen um 5,9 % auf 1.000 Mio. € zu, was vor allem auf die im Vergleich zum Umsatz unterproportional gestiegenen Rohstoffkosten und die bessere Kapazitätsauslastung in der Fertigung zurückzuführen ist. Die Vertriebskosten erhöhten sich als Folge der fortgesetzten Investitionen in dynamische Wachstumsinitiativen gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres um 7,9 % auf 261 Mio. €. Die F&E-Aufwendungen stiegen um 6,2 % auf 106 Mio. €. Die F&E-Quote betrug 6,2 %, nach 6,3 % im ersten Halbjahr des Vorjahres. Die Verwaltungskosten beliefen sich auf 98 Mio. € (108 Mio. € inklusive des neutralisierten Aufwands für die ADF/IDF-Akquisition) und lagen 8,8 % (respektive 19,5 %) über dem Vorjahr (H1 2018: 90 Mio. €).
Der Konzern erzielte in den ersten sechs Monaten 2019 ein normalisiertes Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und auf immaterielle Vermögenswerte (EBITDA(N)) von 351 Mio. €. Gegenüber der Vorjahresperiode konnte ein Anstieg von 10,8 % erzielt werden, vor allem durch profitables Umsatzwachstum. Die EBITDA(N)-Marge verbesserte sich folglich um 0,7-Prozentpunkte auf 20,8 % (EBITDA-Marge H1 2018: 20,1 %). Der IFRS 16 Effekt führte zu einer Erhöhung der Abschreibungen und damit des EBITDA um 9,8 Mio. €. Die EBITDA(N)-Marge (ohne Berücksichtigung des IFRS 16 Effekts) beträgt 20,2 %. Auf der EBIT(N) Ebene zeigte die Anwendung der neuen IFRS 16 Regeln keinen wesentlichen Effekt (Erhöhung um 1,0 Mio. €), da es sich überwiegend um eine Verschiebung des Leasing-/Mietaufwands in die Abschreibungen handelt.
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| Gesamtkonzern | Flavor | Nutrition | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | EBITDA | EBITDA-Marge | EBITDA | EBITDA-Marge | EBITDA | EBITDA-Marge |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Berichtet | 342 | 20,2 % | 144 | 22,6 % | 57 | 16,7 % |
| Normalisiert | 351 | 20,8 % | 144 | 22,6 % | 67 | 19,5 % |
| Normalisiert ohne IFRS 16 Effekt | 342 | 20,2 % | 141 | 22,1 % | 65 | 18,8 % |
| Vorjahr | 317 | 20,1 % | 127 | 21,0 % | 62 | 20,0 % |
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| Scent & Care | ||
|---|---|---|
| in Mio. € | EBITDA | EBITDA-Marge |
| --- | --- | --- |
| Berichtet | 140 | 19,7 % |
| Normalisiert | 140 | 19,7 % |
| Normalisiert ohne IFRS 16 Effekt | 136 | 19,2 % |
| Vorjahr | 128 | 19,4 % |
ERGEBNISÜBERSICHT in Mio.€/in %
Scent & Care erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2019 ein EBITDA von 140 Mio. € und liegt damit 12,4 Mio. € über dem Vorjahresvergleichswert (H1 2018: 128 Mio. €). Die EBITDA-Marge (ohne IFRS 16 Effekt) des Segments belief sich auf 19,2 % und liegt vor allem infolge anhaltend hoher Rohstoffkosten leicht unter dem Wert im ersten Halbjahr 2018 (19,4 %).
Das EBITDA des Segments Flavor betrug in der Berichtsperiode 144 Mio. € (H1 2018: 127 Mio. €) und stieg damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13,6 %. Die EBITDA-Marge (ohne IFRS 16 Effekt) verbesserte sich von 21,0 % im ersten Halbjahr des Vorjahres auf 22,1 % im laufenden Geschäftsjahr, vor allem durch proportional geringere Rohstoffkosten.
Das Segment Nutrition erzielte im ersten Halbjahr 2019 ein EBITDA(N) von 67 Mio. € (H1 2018 EBITDA: 62 Mio. €). Die EBITDA(N)-Marge (ohne IFRS 16 Effekt) des Segments erreichte einen Wert von 18,8 % und liegt damit unter dem Wert des Vorjahreszeitraums (EBITDA-Marge H1 2018: 20,0 %). Der Rückgang der Profitabilität ist im Wesentlichen auf Produktionsverzögerungen am neuen Standort von Diana Food in Nordamerika und auf gestiegene Rohstoffkosten bei Diana Petfood zurückzuführen.
Finanzergebnis
Das Finanzergebnis für die ersten sechs Monate 2019 betrug -28 Mio. € und lag damit um 7,9 Mio. € unter dem Wert des Vorjahreszeitraums, vor allem infolge der bereits durchgeführten Finanzierungsaktivitäten im Zusammenhang mit der geplanten ADF/IDF-Akquisition.
Steuern
Im ersten Halbjahr 2019 beliefen sich die Ertragsteueraufwendungen auf 55 Mio. €. Dies entspricht einer Steuerquote von 27,0 % (Vorjahr: 28,0 %).
Periodenüberschuss und Ergebnis je Aktie
Der auf die Aktionäre der Symrise AG entfallende normalisierte Periodenüberschuss der ersten sechs Monate 2019 betrug 153 Mio. € und lag damit 11,1 Mio. € über dem Wert des Vorjahreszeitraums von 142 Mio. €. Das normalisierte Ergebnis je Aktie erreichte 1,14 €, nach 1,10 € im ersten Halbjahr des Vorjahres (+4 %). Das Ergebnis pro Aktie inklusive des einmaligen Aufwands für die ADF/IDF-Akquisition beträgt 1,09 €. Die Kapitalerhöhung im Februar diesen Jahres führte zu einer geringfügigen Verwässerung des Ergebnisses je Aktie.
Operativer Cashflow
Der operative Cashflow des ersten Halbjahrs 2019 lag mit 141 Mio. € um 10 Mio. € unter dem Vorjahresvergleichswert von 151 Mio. €. Die Verringerung ist im Wesentlichen bedingt durch den Anstieg des Working Capitals (insbesondere durch periodenbedingte geringere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) und höhere Steuerzahlungen im Berichtszeitraum, die den Beitrag des höheren Gewinns überkompensieren.
Finanzlage
Im Laufe des ersten Halbjahrs 2019 hat Symrise per saldo Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 693 Mio. € aufgenommen. Darin enthalten sind im Wesentlichen die Refinanzierung der im Juli 2019 fälligen Euroanleihe über eine neu ausgegebene Euroanleihe und die Aufnahme von Schuldscheindarlehen im Rahmen der anstehenden Akquisitionsfinanzierung von ADF/IDF. Die hieraus zugeflossenen Mittel sind zum Stichtag als kurzfristige Bankguthaben angelegt.
Die Nettoverschuldung fiel gegenüber dem Stichtag 31. Dezember 2018 um 207 Mio. € auf 1.173 Mio. €. Hintergrund ist im Wesentlichen die im Februar durchgeführte Kapitalerhöhung und der IFRS 16 Anwendungseffekt. Das Verhältnis aus Nettoverschuldung zu EBITDA(N) beläuft sich damit auf 1,8. Inklusive Pensionsverpflichtungen betrug die Nettoverschuldung 1.780 Mio. €, was einem Verhältnis von Nettoverschuldung (inklusive Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen) zu EBITDA von 2,7 entsprach. Die Pensionsverpflichtungen sind im Konzern um 93 Mio. € gestiegen; dies ist im Wesentlichen bedingt durch den signifikanten Rückgang des Zinsniveaus in Deutschland.
Mitarbeiter
Zum 30. Juni 2019 beschäftigte der Konzern weltweit 10.012 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (in Vollzeitmitarbeiter; ohne Trainees und Auszubildende). Im Vergleich zum Vorjahresultimo (31. Dezember 2018: 9.647) entspricht dies einem Anstieg um 365 Vollzeitmitarbeiter.
Chancen- und Risikobericht
Risiken gemäß § 91 Abs. 2 Aktiengesetz, die den Fortbestand des Symrise Konzerns gefährden können, sind derzeit nicht erkennbar.
Eine detaillierte Übersicht über die Chancen und Risiken sowie eine Beschreibung des Risikomanagementsystems enthält der Konzernlagebericht 2018 (siehe Finanzbericht 2018 auf den Seiten 37 ff.). Die dort getroffenen Aussagen gelten im Wesentlichen unverändert.
Ausblick
Aufgrund der Geschäftsdynamik in den ersten sechs Monaten erwartet Symrise für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatzanstieg von 5 bis 7 % und würde somit das Wachstum des relevanten Marktes 2019 erneut deutlich übertreffen. Schätzungen zufolge soll dieser weltweit um 3 bis 4 % wachsen. Darüber hinaus strebt Symrise trotz des erwarteten Konjunkturrückgangs, anhaltend volatiler Wechselkurse und angespannter Rohstoffpreise eine EBITDA(N)-Marge von nunmehr rund 21 % (inklusive IFRS 16 Effekt) an.
Insgesamt sieht sich der Konzern mit seiner weltweiten Präsenz, dem diversifizierten Portfolio und der breiten Kundenbasis sehr gut aufgestellt, um seine Ziele zu erreichen. Vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage bei wichtigen Rohstoffen wird der Ausbau der eigenen Rückwärtsintegration auch künftig eine wichtige Rolle spielen.
Zu Beginn des Jahres hatte Symrise seine langfristigen Ziele vorgestellt. Sie untermauern die Ambitionen des Unternehmens und reichen nunmehr bis zum Ablauf des Geschäftsjahrs 2025. Symrise will bis dahin den Umsatz auf etwa 5,5 bis 6,0 Mrd. € steigern. Dieser Anstieg soll durch ein jährliches organisches Wachstum von 5 bis 7 % (CAGR) sowie ergänzende zielgerichtete Akquisitionen erreicht werden.
Nachtragsbericht
Nach Ende des Berichtszeitraums sind keine uns bekannten berichtspflichtigen Ereignisse eingetreten.
Verkürzter Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2019
Konzerngewinn- und -verlustrechnung
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| In T€ | H1 2018 | H1 2019 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 1.575.466 | 1.692.330 |
| Herstellungskosten | - 944.519 | - 999.993 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 630.947 | 692.337 |
| Vertriebskosten | - 242.329 | - 261.382 |
| Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen | - 99.282 | - 105.466 |
| Verwaltungskosten | - 90.012 | - 107.542 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 21.842 | 15.692 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | - 1.659 | - 2.066 |
| Betriebsergebnis/EBIT | 219.507 | 231.573 |
| Finanzerträge | 2.096 | 3.220 |
| Finanzaufwendungen | - 22.031 | - 31.014 |
| Finanzergebnis | - 19.935 | - 27.794 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 199.572 | 203.779 |
| Ertragsteuern | - 55.824 | - 55.060 |
| Periodenüberschuss | 143.748 | 148.719 |
| davon entfällt auf Aktionäre der Symrise AG | 142.293 | 146.015 |
| davon entfällt auf nicht beherrschende Anteile | 1.455 | 2.704 |
| Ergebnis je Aktie (in €)1 | ||
| unverwässert | 1,10 | 1,09 |
| verwässert | 1,08 | 1,07 |
1 Zur Ermittlung des unverwässerten und verwässerten Ergebnisses verweisen wir auf TZ 2.1.
Konzerngesamtergebnisrechnung
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| In T€ | H1 2018 | H1 2019 |
|---|---|---|
| Periodenüberschuss | 143.748 | 148.719 |
| davon entfällt auf Aktionäre der Symrise AG | 142.293 | 146.015 |
| davon entfällt auf nicht beherrschende Anteile | 1.455 | 2.704 |
| Posten des sonstigen Ergebnisses, bei denen eine Umgliederung in die Gewinn- und Verlustrechnung möglich ist | ||
| Kursdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe | 9.685 | 18.817 |
| Absicherung von Zahlungsströmen (Währungssicherung) | - 1.392 | - 296 |
| Auf diese Bestandteile entfallende Ertragsteuern | 1.363 | - 1.430 |
| Posten des sonstigen Ergebnisses, bei denen keine Umgliederung in die Gewinn- und Verlustrechnung möglich ist | ||
| Neubewertung von leistungsorientierten Pensionsplänen und ähnlichen Verpflichtungen | 10.146 | - 86.338 |
| Auf diese Bestandteile entfallende Ertragsteuern | - 2.885 | 24.923 |
| Sonstiges Ergebnis | 16.917 | - 44.324 |
| Konzerngesamtergebnis | 160.665 | 104.395 |
| davon entfällt auf Aktionäre der Symrise AG | 160.905 | 102.502 |
| davon entfällt auf nicht beherrschende Anteile | - 240 | 1.893 |
Konzernbilanz
AKTIVA
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| In T€ | 31. Dezember 2018 | 30. Juni 2019 |
|---|---|---|
| VERMÖGENSWERTE | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen | 279.595 | 1.282.524 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 596.396 | 671.468 |
| Vorräte | 844.874 | 887.737 |
| Sonstige Vermögenswerte und Forderungen | 81.018 | 82.289 |
| Übrige finanzielle Vermögenswerte | 7.835 | 10.412 |
| Tatsächliche Ertragsteuerforderungen | 25.741 | 15.613 |
| 1.835.459 | 2.950.043 | |
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 1.912.455 | 1.882.459 |
| Sachanlagen | 1.036.093 | 1.151.734 |
| Sonstige Vermögenswerte und Forderungen | 27.054 | 31.006 |
| Übrige finanzielle Vermögenswerte | 22.866 | 14.119 |
| Anteile an at equity bilanzierten Unternehmen | 0 | 1.770 |
| Latente Steueransprüche | 86.452 | 112.096 |
| 3.084.920 | 3.193.184 | |
| AKTIVA | 4.920.379 | 6.143.227 |
PASSIVA
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| In T€ | 31. Dezember 2018 | 30. Juni 2019 |
|---|---|---|
| VERBINDLICHKEITEN | ||
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 315.806 | 294.042 |
| Finanzverbindlichkeiten | 623.341 | 585.630 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 170.073 | 160.414 |
| Sonstige Rückstellungen | 9.577 | 10.124 |
| Leasingverbindlichkeiten | 652 | 20.966 |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten | 4.696 | 2.993 |
| Tatsächliche Ertragsteuerverbindlichkeiten | 94.232 | 88.742 |
| 1.218.377 | 1.162.911 | |
| Langfristige Verbindlichkeiten | ||
| Finanzverbindlichkeiten | 1.036.018 | 1.774.452 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 5.407 | 5.203 |
| Sonstige Rückstellungen | 21.427 | 25.470 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 513.292 | 606.710 |
| Leasingverbindlichkeiten | 3.658 | 74.776 |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten | 2.554 | 3.630 |
| Latente Steuerverbindlichkeiten | 171.975 | 162.726 |
| Tatsächliche Ertragsteuerverbindlichkeiten | 3.263 | 3.263 |
| 1.757.594 | 2.656.230 | |
| SUMME VERBINDLICHKEITEN | 2.975.971 | 3.819.141 |
| EIGENKAPITAL | ||
| Gezeichnetes Kapital | 129.813 | 135.427 |
| Kapitalrücklage | 1.405.085 | 1.798.030 |
| Rücklage für Neubewertungen (Pensionen) | - 161.694 | - 223.109 |
| Kumulierte Währungskursdifferenzen | - 189.413 | - 171.327 |
| Bilanzgewinn | 705.668 | 729.364 |
| Sonstige Rücklagen | 2.533 | 2.346 |
| Eigenkapital der Aktionäre der Symrise AG | 1.891.992 | 2.270.731 |
| Nicht beherrschende Anteile | 52.416 | 53.355 |
| SUMME EIGENKAPITAL | 1.944.408 | 2.324.086 |
| PASSIVA | 4.920.379 | 6.143.227 |
Konzernkapitalflussrechnung
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| In T€ | H1 2018 | H1 2019 |
|---|---|---|
| Periodenüberschuss | 143.748 | 148.719 |
| Ertragsteuern | 55.824 | 55.060 |
| Zinsergebnis | 19.402 | 23.135 |
| Abschreibungen und Wertminderungen des Anlagevermögens | 97.635 | 110.112 |
| Zunahme (+)/Abnahme (-) der langfristigen Verbindlichkeiten | 1.756 | 5.492 |
| Zunahme (-)/Abnahme (+) der langfristigen Vermögenswerte | - 14.626 | 6.518 |
| Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge | 4.309 | - 5.413 |
| Cashflow vor Veränderung des Nettoumlaufvermögens | 308.048 | 343.623 |
| Zunahme (-)/Abnahme (+) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer kurzfristiger Vermögenswerte |
- 75.091 | - 74.505 |
| Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte | - 58.426 | - 38.596 |
| Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer kurzfristiger Verbindlichkeiten |
22.468 | - 28.870 |
| Gezahlte Ertragsteuern | - 45.669 | - 60.609 |
| Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit | 151.330 | 141.043 |
| Auszahlungen für Unternehmenserwerbe und für nachträglich bedingte Kaufpreiskomponenten sowie für Anteile an at equity bilanzierten Unternehmen |
- 21.696 | - 8.443 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf eines Tochterunternehmens | 6.365 | 0 |
| Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und Sachanlagevermögen sowie in langfristige finanzielle Vermögenswerte |
- 93.332 | - 82.488 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | - 108.663 | - 90.931 |
| Aufnahme (+)/Tilgung (-) von Bankkrediten | 119.977 | - 53.020 |
| Aufnahme (+)/Tilgung (-) von sonstigen Finanzverbindlichkeiten | - 625 | 748.478 |
| Transaktionskosten in Bezug auf die Fremdkapitalfinanzierung | 0 | - 2.532 |
| Ausgabe neuer Aktien/Kapitelerhöhung | 0 | 400.000 |
| Transaktionskosten in Bezug auf die Eigenkapitalfinanzierung | 0 | - 2.030 |
| Erhaltene (+)/gezahlte (-) Zinsen | - 5.325 | - 10.888 |
| Ausgeschüttete Dividenden | - 115.781 | - 123.254 |
| Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen | - 18.771 | - 195 |
| Tilgungsanteil von Leasingzahlungen (2018: Tilgungsanteil von Zahlungen im Zusammenhang mit Finanzierungsleasing) |
- 860 | - 9.164 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | - 21.385 | 947.395 |
| Zahlungswirksame Veränderungen der Zahlungsmittel und kurzfristigen Einlagen |
21.282 | 997.507 |
| Wechselkursbedingte Veränderungen | - 1.695 | 7.234 |
| Verlust aus der Nettoposition der monetären Posten (Hyperinflation) | 0 | - 1.812 |
| Summe der Veränderungen | 19.587 | 1.002.929 |
| Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen zum 1. Januar | 229.505 | 279.595 |
| Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen zum 30. Juni | 249.092 | 1.282.524 |
Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung
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| In T€ | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Rücklage für Neubewertungen (Pensionen) | Kumulierte Währungskursdifferenzen | Bilanzgewinn | Sonstige Rücklagen |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. Januar 2018 | 129.813 | 1.405.085 | - 178.783 | - 213.838 | 567.234 | 3.235 |
| Konzerngesamtergebnis | - | - | 7.261 | 12.346 | 142.293 | - 995 |
| Ausgeschüttete Dividenden | - | - | - | - | - 114.235 | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - 456 | - 14.657 | |
| 30. Juni 2018 | 129.813 | 1.405.085 | - 171.522 | - 201.948 | 580.635 | 2.240 |
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| In T€ | Summe Eigenkapital der Aktionäre der Symrise AG | Nicht beherrschende Anteile | Summe Eigenkapital |
|---|---|---|---|
| 1. Januar 2018 | 1.712.746 | 56.590 | 1.769.336 |
| Konzerngesamtergebnis | 160.905 | - 240 | 160.665 |
| Ausgeschüttete Dividenden | - 114.235 | - 1.546 | - 115.781 |
| Sonstige Veränderungen | - 15.113 | - 3.658 | - 18.771 |
| 30. Juni 2018 | 1.744.303 | 51.146 | 1.795.449 |
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| In T€ | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Rücklage für Neubewertungen (Pensionen) | Kumulierte Währungskursdifferenzen | Bilanzgewinn | Sonstige Rücklagen |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. Januar 2019 | 129.813 | 1.405.085 | -161.694 | -189.413 | 705.668 | 2.533 |
| Anpassung durch IFRS 16 | - | - | - | 3 | 97 | - |
| 1. Januar 2019 angepasst | 129.813 | 1.405.085 | -161.694 | -189.410 | 705.765 | 2.533 |
| Konzerngesamtergebnis | - | - | -61.415 | 18.089 | 146.015 | - 187 |
| Ausgeschüttete Dividenden | - | - | - | - | -121.884 | - |
| Ausgabe von Stammaktien abzgl. Transaktionskosten | 5.614 | 392.945 | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | -6 | -532 | - |
| 30. Juni 2019 | 135.427 | 1.798.030 | -223.109 | -171.327 | 729.364 | 2.346 |
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| In T€ | Summe Eigenkapital der Aktionäre der Symrise AG | Nicht beherrschende Anteile | Summe Eigenkapital |
|---|---|---|---|
| 1. Januar 2019 | 1.891.992 | 52.416 | 1.944.408 |
| Anpassung durch IFRS 16 | 100 | 73 | 173 |
| 1. Januar 2019 angepasst | 1.892.092 | 52.489 | 1.944.581 |
| Konzerngesamtergebnis | 102.502 | 1.893 | 104.395 |
| Ausgeschüttete Dividenden | -121.884 | -1.370 | -123.254 |
| Ausgabe von Stammaktien abzgl. Transaktionskosten | 398.559 | - | 398.559 |
| Sonstige Veränderungen | -538 | 343 | -195 |
| 30. Juni 2019 | 2.270.731 | 53.355 | 2.324.086 |
Konzernanhang
1. ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2019 der Symrise Aktiengesellschaft (AG), im Folgenden als "wir" oder "Symrise" bezeichnet, wurde am 23. Juli 2019 durch Beschluss des Vorstands zur Vorlage an den Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats sowie zur anschließenden Veröffentlichung freigegeben.
2. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE
2.1 Grundlagen der Erstellung des Zwischenabschlusses
Symrise erstellte den verkürzten Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2019 im Einklang mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Interpretationen (IFRIC), wie sie in der Europäischen Union (EU) verpflichtend anzuwenden sind. Die bestehenden Abweichungen zwischen den anzuwendenden IFRS in der vom IASB verabschiedeten Form und der von der EU übernommenen Form sind ohne Relevanz für diesen Abschluss. Der Konzernzwischenabschluss ist in Übereinstimmung mit dem International Accounting Standard (IAS) 34 "Zwischenberichterstattung" aufgestellt worden.
Bei der Erstellung wurden dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze berücksichtigt, die auch dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 zugrunde lagen und im dortigen Anhang unter TZ 2 ausführlich erläutert sind. Die Auswirkungen aus den seit dem 1. Januar 2019 verpflichtend anzuwendenden Änderungen an den Standards sind unter der nachfolgenden TZ 2.2 dargestellt.
In Übereinstimmung mit IAS 34 enthält der verkürzte Konzernzwischenabschluss nicht die vollständigen für den Konzernabschluss des Geschäftsjahres verlangten Informationen und Angaben und ist daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 zu lesen.
Bei der Berechnung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie wird das den Inhabern von Stammaktien des Mutterunternehmens zuzurechnende Ergebnis durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres im Umlauf befindlichen Stammaktien geteilt. Die aus der Kapitalerhöhung im Februar 2019 resultierenden neuen Aktien sind für die Ermittlung des unverwässerten Ergebnisses zeitanteilig in die Berechnung einbezogen (siehe TZ 4). Infolge der Ausgabe der Wandelanleihe im Jahr 2017 weicht das verwässerte vom unverwässerten Ergebnis ab. Für die Berechnung des verwässerten Ergebnisses je Aktie wird die durchschnittliche Anzahl der ausgegebenen Aktien um die Anzahl aller potenziell verwässernden Aktien berichtigt. Hierbei werden die Stammaktien berücksichtigt, die bei Ausübung der Wandlungsrechte aus der emittierten Wandelanleihe maximal auszugeben sind. Das auf die Aktionäre der Symrise AG entfallende Konzernergebnis wird um die im Zusammenhang mit der Wandelanleihe entstehenden Ergebniseffekte bereinigt.
Aufgrund von Rundungen können sich im vorliegenden Bericht bei Summenbildungen und bei der Berechnung von Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben.
2.2 Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden. Ab dem Geschäftsjahr 2019 sind der nachfolgende neue Standard sowie die neue Interpretation verpflichtend anzuwenden:
IFRS 16 "Leasingverhältnisse" ersetzt den bisherigen IAS 17 "Leasingverhältnisse" und die zugehörigen Interpretationen und führt ein einheitliches Rechnungslegungsmodell ein, wonach Leasingverhältnisse grundsätzlich in der Bilanz des Leasingnehmers zu erfassen sind. Das Anfang 2018 begonnene Projekt zur Implementierung von IFRS 16 im Symrise Konzern wurde im ersten Halbjahr 2019 abgeschlossen. Auf Basis der Analyse der von den Konzerngesellschaften geschlossenen Leasingverträge wurden Vorgaben für die künftige Bilanzierung und Bewertung entwickelt. Es handelt sich bis auf wenige Ausnahmefälle um bisher als operativ klassifizierte Leasingvereinbarungen, in denen Symrise Leasingnehmer ist; hierzu verweisen wir auf TZ 32 im Konzernjahresabschluss.
Mit IFRIC 23 "Unsicherheit bezüglich der ertragsteuerlichen Behandlung" werden Anforderungen an den Ansatz und die Bewertung von unsicheren Steuerpositionen klargestellt. Symrise agiert in einem multinationalen steuerlichen Umfeld, so dass diese Interpretation Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben könnte. Derzeit gehen wir durch die Anwendung von IFRIC 23 von keinen wesentlichen Auswirkungen auf das Steuerergebnis aus.
Die übrigen geänderten Standards hatten keine Auswirkungen auf die Berichterstattung.
2.3 Darstellung geänderter wesentlicher Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze aufgrund der Erstanwendung von IFRS 16 "Leasingverhältnisse"
Gemäß IFRS 16 liegt ein Leasingverhältnis vor, wenn ein Vertrag das Recht einräumt, den Nutzen eines bestimmten Vermögenswerts über einen festgelegten Zeitraum gegen Entgelt zu kontrollieren. Die Bilanzierung beim Leasingnehmer nach IFRS 16 erfolgt auf der Basis eines Nutzungsrechtsmodells (Right-of-Use Model). In der Bilanz des Leasingnehmers sind Vermögenswerte für die Nutzungsrechte (Right-of-Use Assets) an den Leasinggegenständen und Verbindlichkeiten für die eingegangenen Zahlungsverpflichtungen anzusetzen. Die bisherigen Aufwendungen für operative Leasingverhältnisse werden durch Abschreibungen der Nutzungsrechte und Zinsaufwendungen für die Verbindlichkeiten aus dem Leasingverhältnis ersetzt. Die Bilanzierung beim Leasinggeber erfuhr durch IFRS 16 keine so weitreichenden Änderungen wie die Bilanzierung beim Leasingnehmer.
Seit dem 1. Januar 2019 erfasst Symrise als Leasingnehmer grundsätzlich für alle Leasingverhältnisse in der Bilanz Vermögenswerte für die Nutzungsrechte an Leasinggegenständen und Verbindlichkeiten für die eingegangenen Zahlungsverpflichtungen zu Barwerten. Diese Zahlungsverpflichtungen beinhalten feste Zahlungen abzüglich etwaiger Leasinganreize, de facto feste Zahlungen, variable Zahlungen, die an einen Index oder Zinssatz gekoppelt sind, Zahlungen aufgrund von Restwertgarantien, den Preis für als hinreichend sicher eingeschätzte Ausübungen von Kaufoptionen und etwaige Vertragstrafen bei vorzeitiger Kündigung. Leasingzahlungen werden grundsätzlich mit dem Grenzfremdkapitalzinssatz der jeweiligen Konzerngesellschaft abgezinst. In dessen Bestimmung geht ein laufzeitäquivalenter Basiszinssatz ein. Bei Symrise wird dieser basierend auf Zinsstrukturkurven von Staatsanleihen (oder vergleichbaren Anleihen öffentlicher Institutionen) des jeweiligen Landes separat für Laufzeiten bis einschließlich 30 Jahre ermittelt. Liegen derartige Informationen nicht vor, wird der entsprechende Basiszins individuell unter Verwendung von anerkannten finanzmathematischen Methoden abgeleitet. Darüber hinaus enthält der Grenzfremdkapitalzinssatz eine Kreditrisikoprämie; auf vermögenswertspezifische Anpassungen wird hingegen bei Symrise verzichtet, da sie bei der derzeitigen Finanzierungsstruktur generell unüblich sind. Nutzungsrechte werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Die Erstbewertung umfasst den Betrag, der sich aus der erstmaligen Bewertung der Leasingverpflichtung ergibt. Darüber hinaus werden bei oder vor Bereitstellung geleistete Leasingzahlungen abzüglich erhaltener Leasinganreize, anfängliche direkte Kosten und Rückbauverpflichtungen berücksichtigt. Das Nutzungsrecht wird planmäßig linear abgeschrieben, wobei der Abschreibungszeitraum der kürzere Zeitraum aus Leasinglaufzeit und wirtschaftlicher Nutzungsdauer des zugrunde liegenden Leasinggegenstands ist. Die Vermögenswerte für Nutzungsrechte werden unter den Sachanlagen ausgewiesen; diese schließen auch die Nutzungsrechte aus bisher als Finanzierungsleasing klassifizierten Verträgen ein. Die Befreiung zur bilanziellen Erfassung von Leasingverträgen, deren Laufzeit innerhalb von zwölf Monaten ab dem Datum der erstmaligen Nutzung endet, und solchen über geringwertige Vermögenswerte wird in Anspruch genommen, so dass Zahlungen stattdessen linear als Aufwand in der Konzerngewinn- und -verlustrechnung erfasst werden. Separate Leasingkomponenten sind zwingend separat zu erfassen und zu bewerten, das Wahlrecht zur Anwendung des Portfolio-Ansatzes wird nicht ausgeübt. Das Wahlrecht zur Separierung von Leasingkomponenten und Nicht-Leasingkomponenten wird ausschließlich bei Immobilien- und Fahrzeugleasingverträgen in Anspruch genommen. Eine Reihe von Leasingverträgen enthalten Verlängerungs- und Kündigungsoptionen, um dem Konzern größtmögliche betriebliche Flexibilität zu bieten. Um die Laufzeit des Leasingverhältnisses zu bestimmen, werden sämtliche Tatsachen und Umstände berücksichtigt, die den wirtschaftlichen Anreiz zur Ausübung beziehungsweise Nicht-Ausübung von Optionen beurteilen. Laufzeitänderungen werden nur berücksichtigt, wenn sie hinreichend sicher sind. Von dem Wahlrecht, IFRS 16 auch für immaterielle Vermögenswerte beziehungsweise Nutzungsrechte an diesen anzuwenden, wird kein Gebrauch gemacht.
2.4 Anpassung von Eröffnungsbilanzwerten und Auswirkungen aus IFRS 16 "Leasingverhältnisse"
Mit der erstmalig verpflichtenden Anwendung von IFRS 16 "Leasingverhältnisse" zum 1. Januar 2019 ergaben sich folgende Anpassungen in der Eröffnungsbilanz:
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| In T€ | 31. Dezember 2018 | Veränderung | 1. Januar 2019 |
|---|---|---|---|
| VERMÖGENSWERTE | |||
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.835.459 | - 362 | 1.835.097 |
| Sonstige Vermögenswerte und Forderungen | 81.018 | - 362 | 80.656 |
| Langfristige Vermögenswerte | 3.084.920 | 95.599 | 3.180.519 |
| Sachanlagen | 1.036.093 | 96.271 | 1.132.364 |
| Sonstige Vermögenswerte und Forderungen | 27.054 | - 648 | 26.406 |
| Latente Steueransprüche | 86.452 | - 24 | 86.428 |
| AKTIVA | 4.920.379 | 95.237 | 5.015.616 |
| VERBINDLICHKEITEN | |||
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 1.218.377 | 18.922 | 1.237.299 |
| Leasingverbindlichkeiten | 652 | 18.922 | 19.574 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 1.757.594 | 76.142 | 1.833.736 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 5.407 | - 215 | 5.192 |
| Leasingverbindlichkeiten | 3.658 | 76.357 | 80.015 |
| SUMME VERBINDLICHKEITEN | 2.975.971 | 95.064 | 3.071.035 |
| EIGENKAPITAL | |||
| Kumulierte Währungskursdifferenzen | - 189.413 | 3 | - 189.410 |
| Bilanzgewinn | 705.668 | 97 | 705.765 |
| Eigenkapital der Aktionäre der Symrise AG | 1.891.992 | 100 | 1.892.092 |
| Nicht beherrschende Anteile | 52.416 | 73 | 52.489 |
| SUMME EIGENKAPITAL | 1.944.408 | 173 | 1.944.581 |
| PASSIVA | 4.920.379 | 95.237 | 5.015.616 |
Die Erstanwendung von IFRS 16 erfolgte nach der begrenzt retrospektiven Methode, das heißt, die Vergleichswerte der Vorperioden wurden nicht angepasst. Die aus der Erstanwendung im Eigenkapital zu erfassenden Effekte waren unwesentlich. Im Rahmen der erstmaligen Anwendung der neuen Vorschriften wird IFRS 16 auf sämtliche Vereinbarungen angewandt, die bereits nach den zuvor gültigen Vorschriften als Leasingverhältnis identifiziert wurden. Somit wurde auf eine Neubeurteilung, ob ein Leasingvertrag nach den Kriterien des IFRS 16 vorliegt, verzichtet. Für jedes identifizierte Leasingverhältnis wurde ein Nutzungsrecht aktiviert und eine korrespondierende Leasingverbindlichkeit passiviert. Bislang als Finanzierungsleasing eingestufte Leasingverhältnisse wurden mit dem bisherigen Buchwert fortgeführt und entsprechend IFRS 16 weiterentwickelt. Das Wahlrecht, anfängliche direkte Kosten des Leasingnehmers bei der Bewertung des Nutzungsrechts bei zum Übergangszeitpunkt bestehenden Leasingverhältnissen nicht einzubeziehen, wurde ausgeübt. Das Erleichterungswahlrecht, Wahrscheinlichkeiten in Bezug auf die Ausübung bereits vergangener Kündigungs- und Verlängerungsoptionen anhand der aktuellen Faktenlage zu beurteilen, wurde gleichfalls in Anspruch genommen. Auch für im Geschäftsjahr 2019 auslaufende Leasingverhältnisse wurden Nutzungsrechte und korrespondierende Leasingverbindlichkeiten erfasst. Das Wahlrecht, auf eine Wertminderungsprüfung nach IAS 36 "Wertminderungen von Vermögenswerten" im Übergangszeitpunkt zu verzichten und stattdessen anhand von gemäß IAS 37 "Rückstellungen, Eventualverbindlichkeiten und Eventualforderungen" gebildeten Rückstellungen zu beurteilen, ob es sich bei Leasingverhältnissen um belastende Verträge handelt, ist in Anspruch genommen worden.
Im Rahmen der Erstanwendung wurden Vermögenswerte für Nutzungsrechte an Leasinggegenständen in Höhe von 100.947 T€ erfasst. Darin enthalten waren bereits aktivierte Vermögenswerte, die bisher als Finanzierungsleasing klassifiziert waren (4.676 T€). Die Leasingverbindlichkeiten bei Erstanwendung betragen 99.589 T€, wovon 4.310 T€ bereits zuvor als Finanzierungsleasingverbindlichkeiten erfasst waren. Ausgehend von den operativen Leasingverpflichtungen zum 31. Dezember 2018 ergibt sich folgende Überleitung auf den Eröffnungsbilanzwert der Leasingverbindlichkeiten zum 1. Januar 2019:
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| In T€ | Überleitung |
|---|---|
| Zahlungsverpflichtungen aus operativen Leasingverhältnissen zum 31. Dezember 2018 | 117.182 |
| Anwendungserleichterung für kurzfristige Leasingverhältnisse | - 1.566 |
| Anwendungserleichterung für Leasingverhältnisse über geringwertige Vermögenswerte | - 693 |
| Sonstiges | 5.153 |
| Brutto-Leasingverbindlichkeiten zum 1. Januar 2019 | 120.076 |
| Abzinsung | - 24.797 |
| Frühere Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 4.310 |
| Leasingverbindlichkeiten zum 1. Januar 2019 | 99.589 |
Die Leasingverbindlichkeiten wurden unter Anwendung des Grenzfremdkapitalzinssatzes zum 1. Januar 2019 abgezinst. Der gewichtete durchschnittliche Zinssatz zum Erstanwendungszeitpunkt beträgt 3,95 %.
Auf die Konzerngewinn- und -verlustrechnung ergeben sich für das erste Halbjahr 2019 aus den am 1. Januar 2019 bestehenden Leasingverträgen folgende Auswirkungen aus der Erstanwendung von IFRS 16: Das Betriebsergebnis/EBIT hat sich um 1,0 Mio. € verbessert, im Finanzergebnis sind Zinsaufwendungen für Leasingverträge in Höhe von 1,7 Mio. € enthalten. Aus den bei Erstanwendung existierenden Verträgen, die bislang der Kategorie operatives Leasing zugeordnet wurden, ergeben sich Abschreibungen der Nutzungsrechte in Höhe von 8,8 Mio. €. Die Effekte aus der Neubewertung der bestehenden Finanzierungsleasingverhältnisse sind vernachlässigbar. Auf das unverwässerte Ergebnis je Aktie hat die Erstanwendung keine Auswirkung.
Analog dazu hat die Erstanwendung von IFRS 16 einen leicht positiven Effekt auf den Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit. Die bisherigen Aufwendungen für operative Leasingverhältnisse werden infolge der neuen Bilanzierungsvorschrift innerhalb des Cashflows aus Finanzierungstätigkeit in den Positionen "Erhaltene/gezahlte Zinsen" und "Tilgungsanteil von Leasingzahlungen" ausgewiesen.
3. KONSOLIDIERUNGSKREIS
Aufgrund des Erwerbs der italienischen Gesellschaft Cutech S.r.l. (siehe hierzu TZ 4) und der Gründung der chinesischen Gesellschaft Diana Petfood (Chuzhou) Company Limited erhöhte sich die Zahl der vollkonsolidierten Unternehmen von 101 auf 103. Die Zahl der assoziierten Unternehmen hat sich durch die Beteiligung an der neu gegründeten US-amerikanischen Gesellschaft Califormulations, LLC, an der Symrise 34 % der Stimmrechte hält, auf zwei erhöht, so dass insgesamt 105 Unternehmen im Konsolidierungskreis berücksichtigt sind.
4. WESENTLICHE EREIGNISSE DER BERICHTSPERI ODE
UNTERNEHMENSERWERB CUTECH S.R.L.
Mit Vertrag vom 2. Mai 2019 hat Symrise S.r.l. (Italien) einen Kaufvertrag über den Erwerb sämtlicher Anteile an der ebenfalls italienischen Cutech S.r.l., im Folgenden als "Cutech" bezeichnet, geschlossen. Der Abschluss dieser Transaktion und damit die Erlangung der Beherrschung waren am 29. Mai 2019. Cutech ist ein Biotech-Unternehmen, das sich auf spezielle präklinische Screening-Dienstleistungen im Segment Scent & Care spezialisiert hat, die auf innovativen proprietären ex vivo-Modellen für Haut, Talgdrüsen und Haare basieren. Darüber hinaus steuert Cutech ein Portfolio von patentierten natürlichen Inhaltsstoffen wie Mikroalgen bei, welches die Produktlinien von Symrise ergänzt. Das finale Transaktionsvolumen beläuft sich auf 9,2 Mio. €, wovon 7,2 Mio. € bereits in Barmitteln beglichen wurden. Der zum Berichtsstichtag 30. Juni 2019 verbleibende Teilbetrag in Höhe von 2,0 Mio. € ist auf einem Treuhandkonto für Garantien und Gewährleistungen hinterlegt. Die beizulegenden Zeitwerte der übernommenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten lagen bei Erstellung dieses Abschlusses aufgrund der zeitlichen Nähe der Transaktion zum Abschlussstichtag noch nicht vor. Unter der Prämisse, dass diese zu Buchwerten übernommen würden, ergäbe sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 6,9 Mio. €. Dieser - steuerlich nicht abzugsfähige -Geschäfts- oder Firmenwert resultiert aus Synergie- und Ertragspotenzialen, die aus der Eingliederung des operativen Geschäfts in den Symrise Konzern erwartet werden. Für diese Transaktion sind keine wesentlichen Erwerbsnebenkosten angefallen.
KAPITALERHÖHUNG AUS GENEHMIGTEM KAPITAL
Auf Basis der Ermächtigung des Vorstands durch die Hauptversammlung vom 12. Mai 2015 und unter Ausschluss des Bezugsrechts wurde eine Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital in Höhe von 5.614.036 neuen Aktien mit einem Nennwert von 1 € durchgeführt und am 8. Februar 2019 in das Handelsregister eingetragen. Die aus der Kapitalerhöhung resultierenden Nettoerlöse in Höhe von rund 400 Mio. € sind zur teilweisen Finanzierung des nachfolgend beschriebenen und noch unter Vorbehalt der behördlichen Genehmigung stehenden Unternehmenserwerbs von ADF/IDF1 vorgesehen.
1 Die ADF/IDF Unternehmensgruppe besteht aus American Dehydrated Foods LLC (ADF), International Dehydrated Foods LLC (IDF) und IsoNova Technologies LLC, Springfield, Missouri/USA; im Folgenden genannt ADF/IDF.
Im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens wurden 5.614.036 neue Aktien bei institutionellen Investoren platziert. Die Aktien wurden zu einem Preis von 71,25 € je Aktie ausgegeben. Durch die Kapitalerhöhung erhöht sich das Grundkapital der Symrise AG von 129.812.574 € auf 135.426.610 €. Die neuen Aktien sind für das Jahr 2018 dividendenberechtigt; sie wurden am 11. Februar 2019 zum Handel im Regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse unter gleichzeitiger Aufnahme in den Prime Standard zugelassen und am 12. Februar 2019 in die bestehende Notierung einbezogen. Zur Ermittlung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie werden die neuen Aktien zeitanteilig in die Berechnung einbezogen: Zum 30. Juni 2019 beträgt der gewichtete Durchschnitt 134.179.046 Stück, zum 31. Dezember 2019 wird sich dieser auf 134.802.828 Stück belaufen. Die Anzahl der verwässernden Aktien ist unverändert.
Das nach der teilweisen Inanspruchnahme verbleibende genehmigte Kapital in Höhe von 19.385.964 € wäre am 11. Mai 2020 ausgelaufen. In der diesjährigen Hauptversammlung am 22. Mai 2019 wurde beschlossen, dieses noch bestehende genehmigte Kapital aufzuheben und ein neues genehmigtes Kapital zu schaffen, um auf diese Weise kursschonende Reaktionsmöglichkeiten auf Marktgegebenheiten zu erhalten. Der Vorstand ist nun ermächtigt, das Grundkapital in der Zeit bis zum 21. Mai 2024 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt 25.000.000 € zu erhöhen. Die neuen Aktien können von einem oder mehreren durch den Vorstand bestimmten Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären anzubieten (mittelbares Bezugsrecht). Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre für einen Betrag von insgesamt bis zu 10 % des derzeitigen Grundkapitals der Gesellschaft auszuschließen.
UNTERNEHMENSERWERB ADF/IDF
Symrise hat am 31. Januar 2019 mit den Eigentümern der Gesellschaften ADF/IDF eine Vereinbarung über den Kauf der Unternehmensgruppe unterzeichnet. Die Unternehmen sind führende Anbieter von natürlichen Inhaltsstoffen, insbesondere für Heimtiernahrung und Lebensmittel auf Basis von Fleisch- und Ei-Produkten. Mit der Akquisition will Symrise seine führende Position bei Heimtiernahrung und sein Know-how mit Produkten, die zur vollwertigen Ernährung beitragen, ausbauen und damit die Aktivitäten im Segment Nutrition erweitern. Der Kaufpreis von 900 Mio. USD wird aus Fremd- und Eigenkapital finanziert. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der üblichen behördlichen Genehmigungen. Der Abschluss wird für die zweite Jahreshälfte 2019 erwartet. Im ersten Halbjahr 2019 sind Transaktionskosten (vor Steuern) in Höhe von 9,6 Mio. € angefallen, die in den Verwaltungskosten im Segment Nutrition enthalten sind. Hierzu verweisen wir auf den Konzernzwischenlagebericht.
5. SEGMENTINFORMATIONEN
Die Geschäftstätigkeit in den Segmenten Scent & Care, Flavor sowie Nutrition ist kaum saisonabhängig, es treten lediglich beschränkt saisonale Effekte auf. Bezüglich der Entwicklung dieser einzelnen Segmente verweisen wir auf den beiliegenden Konzernzwischenlagebericht.
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| In T€ | H1 2018 | H1 2019 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 1.575.466 | 1.692.330 |
| Flavor | 604.745 | 637.376 |
| Nutrition | 310.645 | 343.268 |
| Scent & Care | 660.076 | 711.686 |
| EBITDA | 317.142 | 341.685 |
| Flavor | 127.048 | 144.301 |
| Nutrition | 62.227 | 57.157 |
| Scent & Care | 127.867 | 140.227 |
| Abschreibungen und Wertminderungen auf Anlagevermögen | - 97.635 | - 110.112 |
| Flavor | - 25.690 | - 28.691 |
| Nutrition | - 41.074 | - 45.524 |
| Scent & Care | - 30.871 | - 35.897 |
| EBIT | 219.507 | 231.573 |
| Flavor | 101.358 | 115.610 |
| Nutrition | 21.153 | 11.633 |
| Scent & Care | 96.996 | 104.330 |
| Finanzergebnis | - 19.935 | - 27.794 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 199.572 | 203.779 |
Bereinigt um die im Zusammenhang mit dem angestrebten Erwerb von ADF/IDF angefallenen Transaktionskosten in Höhe von 9.647 T€ beträgt das EBITDA des Segments Nutrition 66.804 T€ und wird als EBITDA(N) im Konzernzwischenlagebericht dargestellt.
Darüber hinaus wird das Umsatzwachstum je Segment - aufbauend auf dem Vorjahresumsatz - in die Komponenten organisches Wachstum sowie portfolio- und währungskursbedingte Veränderungen aufgeteilt und berichtet. Zur Ermittlung des organischen Wachstums werden für die Umsatzerlöse des Berichts- und des Vorjahres einheitliche Währungskurse verwendet, so dass die Umsatzerlöse vor Veränderungen von Wechselkursen als organisches Wachstum dargestellt werden. Unter portfoliobedingten Veränderungen werden Auswirkungen aufgrund von Zu- und Abgängen des Konsolidierungskreises abgebildet. Die verbleibende Veränderung stellt währungskursbedingte Entwicklungen dar.
Für die drei Segmente stellen sich diese Komponenten wie folgt dar:
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| In T€ | Flavor | Nutrition | Scent & Care |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse 30. Juni 2018 | 604.745 | 310.645 | 660.076 |
| Organisches Wachstum | 22.407 | 34.160 | 41.630 |
| Portfoliobedingte Veränderungen | - | - | - |
| Währungskursbedingte Veränderungen | 10.224 | - 1.537 | 9.980 |
| Umsatzerlöse 30. Juni 2019 | 637.376 | 343.268 | 711.686 |
Die Umsatzerlöse entfielen im ersten Halbjahr 2019 mit 55,8 % (944,3 Mio. €) auf entwickelte Märkte und mit 44,2 % (748,0 Mio. €) auf Schwellenländer. Zu unseren Kunden zählen sowohl große multinationale Konzerne als auch wichtige regionale und lokale Hersteller von Lebensmitteln, Getränken, Heimtiernahrung, Parfüms, Kosmetika, Körperpflegeprodukten sowie Reinigungs- und Waschmitteln. Der Umsatz wird zu einem bestimmten Zeitpunkt realisiert und ist innerhalb eines Jahres fällig.
6. WEITERE INFORMATIONEN ZU FINANZINSTRUMENTEN UND ZUR BEMESSUNG BEIZULEGENDER ZEITWERTE
INFORMATIONEN ZU FINANZINSTRUMENTEN NACH KATEGORIEN
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| Wertansatz Bilanz nach IFRS 9 | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 30. Juni 2019 In T€ | Buchwert | Fortgeführte Anschaffungskosten | Fair Value erfolgsneutral | Fair Value erfolgswirksam | Fair Value |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| AKTIVA | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet (FAAC) | 1.953.428 | 1.953.428 | - | - | 1.953.428 |
| Zahlungsmittel | 1.264.787 | 1.264.787 | - | - | 1.264.787 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 671.468 | 671.468 | - | - | 671.468 |
| Übrige finanzielle Vermögenswerte | 17.173 | 17.173 | - | - | 17.173 |
| Finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (FVTPL) | 25.033 | - | - | 25.033 | 25.033 |
| Kurzfristige Einlagen | 17.737 | - | - | 17.737 | 17.737 |
| Wertpapiere | 743 | - | - | 743 | 743 |
| Eigenkapitalinstrumente | 5.215 | - | - | 5.215 | 5.215 |
| Derivative Finanzinstrumente ohne Hedge-Beziehung | 1.338 | - | - | 1.338 | 1.338 |
| Derivative Finanzinstrumente mit Hedge-Beziehung (n.a.) | 62 | - | 62 | - | 62 |
| PASSIVA | |||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet (FLAC) | 2.659.285 | 2.659.285 | - | - | 2.775.929 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 294.042 | 294.042 | - | - | 294.042 |
| Finanzverbindlichkeiten | 2.360.082 | 2.360.082 | - | - | 2.476.726 |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten | 5.161 | 5.161 | - | - | 5.161 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (FVTPL) | 648 | - | - | 648 | 648 |
| Derivative Finanzinstrumente ohne Hedge-Beziehung | 648 | - | - | 648 | 648 |
| Derivative Finanzinstrumente mit Hedge-Beziehung (n.a.) | 814 | - | 814 | - | 814 |
BEIZULEGENDER ZEITWERT NACH BEMESSUNGSHIERARCHIEN
Im Folgenden wird beschrieben, in welcher Hierarchiestufe gemäß IFRS 13 "Bemessung des beizulegenden Zeitwerts" die Finanzinstrumente eingestuft sind, die wiederkehrend zu beizulegenden Zeitwerten bewertet werden.
Die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert klassifizierten kurzfristigen Einlagen und Wertpapiere sind Level 1 und die Eigenkapitalinstrumente Level 3 zugeordnet. In den Eigenkapitalinstrumenten sind zwei Beteiligungen enthalten, wovon eine im ersten Halbjahr 2019 um 2,0 Mio. USD erhöht wurde. Die Bewertung und damit der Barwert des erwarteten Nutzens aus diesen Beteiligungen erfolgt auf Basis einer Discounted Cashflow-Berechnung. Als nicht beobachtbare Inputfaktoren wurden ein gewichteter Kapitalkostensatz von 9,8 % beziehungsweise 16,6 % und eine langfristige Wachstumsrate von 1,0 % zugrunde gelegt. Der beizulegende Zeitwert der Eigenkapitalinstrumente hat sich zum Stichtag durch den Zugang und Währungskurseffekte von 3.371 T€ auf 5.215 T€ erhöht. Als Bewertungskurse für die Mark to Market-Bewertung der Devisentermingeschäfte im Level 2 werden für die Terminvaluta die gültigen Terminbewertungskurse verwendet. Diese ergeben sich aus der Zinsdifferenz der beteiligten Währungen unter Berücksichtigung der Laufzeit, Ineffektivitäten bestehen zum Stichtag in unwesentlichem Maße. Auf die Anpassung der beizulegenden Zeitwerte um die Komponenten des kontrahentenspezifischen und des eigenen Ausfallrisikos (Credit Valuation Adjustment - CVA/Debt Valuation Adjustment - DVA) sowie der Liquiditätsprämie für die jeweilige Fremdwährung (Cross Currency Basis Spread - CCBS) wurde aus Gründen der Wesentlichkeit verzichtet. Im Berichtszeitraum wurden keine Transfers zwischen Level 1 und 2 vorgenommen. Die Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte erfolgt unverändert.
Die beizulegenden Zeitwerte von Finanzverbindlichkeiten werden als Barwert der mit diesen finanziellen Verbindlichkeiten verbundenen künftigen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Referenzzinssätze ermittelt und jeweils um einen entsprechenden bonitätsabhängigen Spread (Risikoprämie) angepasst. Die Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte der übrigen Finanzinstrumente erfolgt unverändert. Es ergeben sich daraus keine wesentlichen Abweichungen zwischen Buchwert und beizulegendem Zeitwert.
Holzminden, den 23. Juli 2019
Symrise AG
Der Vorstand
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| Dr. Heinz-Jürgen Bertram | Olaf Klinger | Achim Daub |
| Dr. Jean-Yves Parisot | Heinrich Schaper |
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Halbjahresfinanzberichterstattung der Konzernzwischenabschluss des Symrise Konzerns ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Holzminden, den 23. Juli 2019
Symrise AG
Der Vorstand
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| Dr. Heinz-Jürgen Bertram | Olaf Klinger | Achim Daub |
| Dr. Jean-Yves Parisot | Heinrich Schaper |
Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht
An die Symrise AG
Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Konzerngewinn- und -verlustrechnung, Konzerngesamtergebnisrechnung, Konzernbilanz, Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung, Konzernkapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der Symrise AG, Holzminden, für den Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis 30. Juni 2019, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.
Hannover, 24. Juli 2019
Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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| Ludwig | Dr. Janze |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Finanzkalender
29. Oktober 2019
Zwischenmitteilung Januar - September 2019
Impressum
Herausgeber
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Konzernkommunikation
37603 Holzminden
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Design und Umsetzung
3st kommunikation, Mainz
Druck
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Der Zwischenbericht liegt auch in Englisch vor. Er ist unter der Internetadresse www.symrise.com in deutscher und englischer Sprache abrufbar. Im Zweifelsfall ist die deutsche Version entscheidend.
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Disclaimer
Diese Information enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Einschätzungen der Unternehmensleitung der Symrise AG beruhen. Mit der Verwendung von Worten wie erwarten, beabsichtigen, planen, vorhersehen, davon ausgehen, glauben, schätzen und ähnlichen Formulierungen werden zukunftsgerichtete Aussagen gekennzeichnet. Diese Aussagen sind nicht als Garantien dafür zu verstehen, dass sich diese Erwartungen auch als richtig erweisen. Die zukünftige Entwicklung sowie die von der Symrise AG und ihren verbundenen Unternehmen tatsächlich erreichten Ergebnisse unterliegen einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten und können daher wesentlich von den zukunftsbezogenen Aussagen abweichen. Verschiedene dieser Faktoren liegen außerhalb des Einflussbereichs von Symrise und können nicht präzise vorausgeschätzt werden, wie z. B. das künftige wirtschaftliche Umfeld sowie das Verhalten von Wettbewerbern und anderen Marktteilnehmern. Eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen ist weder geplant noch übernimmt Symrise hierzu eine gesonderte Verpflichtung.
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