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SunMirror AG Interim / Quarterly Report 2021

Jun 2, 2022

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Interim / Quarterly Report

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SunMirror AG

Konzernlagebericht und Verkürzter Konzernzwischenabschluss

für die sechs Monate bis zum 31. Dezember 2021


Konzernlagebericht

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für die sechs Monate bis zum 31. Dezember 2021

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Konzernlagebericht

1. Generelle Informationen zum Unternehmen

1.1 Allgemeine Informationen

Die SunMirror AG („SunMirror“ oder „die Gesellschaft“) ist in Zug, Schweiz, unter CHE-395.708.464 eingetragen und wurde im Jahr 2014 mit dem Namen Dynastar AG gegründet. Die Aktien sind unter dem Börsenkürzel ISIN CH0396131929 an der Wiener Börse (Amtlicher Handel, Ticker: ROR1) gelistet und werden im Freiverkehr Frankfurt, Düsseldorf und Berlin (Ticker: ROR) sowie auf Tradegate und Xetra gehandelt. Das Unternehmen hat zum 31. August 2020 seine Firmierung in SunMirror AG (ehemals Dynastar AG) geändert. Die Adresse des eingetragenen Firmensitzes und des Hauptgeschäftssitzes lautet Steinhauserstrasse 74, Zug, Schweiz.

1.2 Geschäftsaktivitäten

Das Unternehmen legt seinen Fokus auf den Erwerb von (Mehrheits-) Beteiligungen an Mineralexplorationsunternehmen vornehmlich in entwickelten Ländern mit einem vorteilhaften rechtlichen Umfeld für den Bergbausektor mit Schwerpunkten auf Batteriemetalle, Eisenerz- und Gold.

Im Jahr 2020 hat der Konzern (siehe Abschnitt 2.2.4) seine Aktivitäten im Rohstoffsektor begonnen und befindet sich noch in der Aufbauphase seiner Explorationsaktivitäten. Die aktuelle Geschäftstätigkeit der SunMirror Gruppe besteht lediglich in der Exploration (d.h. der Suche nach und Erschließung von wirtschaftlich nutzbaren mineralischen Ressourcen) und dem Erwerb potenzieller Lizenzrechte in diesem Sektor. Abhängig von erfolgreichen Explorationsprogrammen plant die SunMirror Gruppe künftig auch in den Bereichen Entwicklung, Abbau und der Förderung von Bodenschätzen tätig zu werden.

1.3 Zielsetzungen und Strategien

SunMirror verfolgt eine opportunistisch ausgelegte Akquisitionsstrategie von neuen Explorations- und operativen Betriebsanlagen. Alle aktuellen Projekte befinden sich zu 100% im Eigentum des Konzerns. Die Akquisitionsstrategie der Gruppe besteht vornehmlich darin, alleinige Eigentums- oder Kontrollrechte zu erwerben (mit Ausnahme von potenziellen Lizenzgebühren). Jedwede Entscheidung über den Erwerb weiterer Explorations- und Betriebsanlagen setzt eine vorherige erfolgreiche Due-Diligence-Prüfung, Verhandlungen bzw. eine kommerzielle Einigung sowie die Sicherstellung aller erforderlichen Finanzierungen voraus.

SunMirror ist bestrebt, mineralische Anlagen zu akquirieren, an denen frühere Eigentümer und Betreiber zumindest Vorarbeiten getätigt haben. Diese Risikominimierungsstrategie liefert SunMirror wichtige Informationen, um die Wahrscheinlichkeit weiterer positiver Befunde besser abschätzen zu können. Zudem legt sie eine Basis, von der aus die nächsten Arbeitsstufen begonnen werden können. Hierdurch wird für SunMirror das Risiko minimiert, in der Zukunft unvorteilhafte Projektergebnisse zu erzielen.

Die Strategie des Unternehmens besteht darin, in Explorations- und Bergbauanlagen zu investieren, bei denen der Fokus auf Metallen liegt. Diese sind für die schnell wachsende grüne Technologiebranche (Green


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Tech) in Europa von entscheidender Bedeutung. Dies sind beispielsweise Kobalt, Kupfer, Gold, Lithium, Nickel und Zinn. Der Schwerpunkt liegt außerdem auf Vorkommen in stabilen und risikoarmen Ländern, wie zum Beispiel Australien, Europa sowie ausgewählten afrikanischen Ländern. Durch die Konzentration auf Bodenschätze in diesen entwickelten Ländern versucht das Management von SunMirror, die häufig anzutreffenden Enteignungen und politischen Risiken zu vermeiden. Diese sind mit Bodenschätzen in unterentwickelten Ländern oft verknüpft. Darüber hinaus findet SunMirror in diesen Regionen sofort einen Absatzmarkt für seine Mineralienprojekte.

Die Akquisitionsstrategie von SunMirror besteht darin, Mehrheitsbeteiligungen zu erwerben (neben potenziellen Lizenzrechten).

1.4 Forschung und Entwicklung

Da das Geschäftsmodell von SunMirror keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten erfordert, kann sich das Unternehmen auf seine operativen Kernkompetenzen vornehmlich auf Basis allgemein anerkannter Best Practices konzentrieren. Somit existieren neben den laufenden Mineralexplorationsprogrammen keine aktuellen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.

1.5 Betriebliche Aktivitäten

Der Konzern investiert in Explorations- und Bergbauanlagen mit einem Fokus auf kritischen Metallen, die für die europäische Industrie relevant sind. Die Gruppe entwickelt die Explorationsanlagen ständig mit dem Ziel weiter, in der Zukunft mehrere Minen und Verarbeitungsanlagen zu betreiben. Derzeit besitzt der Konzern drei Anlagen in Westaustralien:

  • Moolyella: Die Gruppe verfügt über eine Explorationslizenz, die am 23. Dezember 2020 für eine Dauer von fünf Jahren und eine Fläche von ca. 92.773 Quadratkilometern in Moolyella im Nordwesten Australiens erteilt wurde. Nach Ansicht des Unternehmens besteht hierin ein gutes Potenzial für lithiumhaltige Pegmatite. Die Fläche stellt ein Explorationsprojekt im Frühstadium dar, in dem noch keine sog. JORC-konformen Mineralressourcen definiert sind (Anm.: Kodex für Statusmeldung einer Mineralressource vom „Joint Ore Reserves Committee“). Dennoch ist die Region sowohl für Lithium als auch für Zinn vielversprechend. Letzteres wurde in den 1890er Jahren abgebaut.

Im Juli 2021 wurde die Liegenschaft von einem geologischen Team der Firma Geonomik Pty. Ltd. begutachtet. Das Team verbrachte etwas mehr als eine Woche auf der Anlage, sammelte Gesteins- und Bodenproben und erstellte Abbildungen der verschiedenen Pegmatitschichten. Als Ergebnis des Feldbesuchs kann festgehalten werden, dass das Gebiet Moolyella als aussichtsreich für das Vorhandensein weiterer lithiumhaltiger Pegmatite bezeichnet werden kann. Als nächster Schritt wird ein zweistufiges Arbeitsprogramm für die Liegenschaft empfohlen. Für Phase eins werden Struktur- und Alterationsstudien per Fernerkundung, geologische Kartierungen, mineralogische Studien, lithochemische Probenahmen, geophysikalische Vermessungen aus der Luft (magnetisch, radiometrisch) sowie begrenzte Schneckenbohrungen angeraten. RC-Bohrungen sollen in Phase zwei folgen.

  • Kingston-Keith: Der Konzern verfügt über eine Explorationslizenz, die am 9. März 2020 für einen Zeitraum von fünf Jahren und ein Gebiet von ca. 152 Quadratkilometern im Gebiet Kingston-Keith/Mt. Keith erteilt

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wurde. Dieses befindet sich in einem produktiven Gold- und Nickelproduktionsanbaugebiet in Zentralwestaustralien. Nach Ansicht des Unternehmens weist es ein vielversprechendes Potenzial für Gold und Nickel auf. Bei der Liegenschaft handelt es sich um ein Explorationsprojekt, für das noch keine JORC-konformen Mineralressourcen definiert wurden.

Im November 2021 führte ein geologisches Team der Firma Geonomik Pty Ltd. einen Feldbesuch auf der Anlage durch. Das Team verbrachte acht Tage in der Region, sammelte 35 Gesteins- und 22 Bodenproben und erstellte eine Kartierung der verschiedenen historischen Abbaustätten auf dem Grundstück. Sämtliche gesammelten Proben wurden zur Analyse an Nagrom Laboratories in Perth, Westaustralien, versendet. Die Ergebnisse bestätigten, dass das Areal über Goldpotenzial verfügt; weitere Arbeiten auf der Liegenschaft sind in naher Zukunft geplant.

Cape Lambert: Der Konzern hat ein Lizenzrecht an der künftigen Minenproduktion aus der MCC Australia Sanjin Mining Pty Ltd. Retentionslizenz für ihr Cape Lambert Magnetit-Projekt. Dies umfasst eine Fläche von etwa 83,68 Quadratkilometern in der Cape Lambert Region in Westaustralien. Hierbei handelt es sich um ein passives Investment des Unternehmens.

Die Gruppe erwartet kurzfristig keinerlei Lizenzgebühren. Diese Prognose basiert auf folgenden Annahmen: Derzeit hält MCC eine sogenannte Retentionslizenz für das Cape Lambert Projekt. Eine Retentionslizenz stellt eine Zwischenstufe zwischen einer Explorationslizenz und Bergbaupacht dar. Diese erlaubt es dem Inhaber lediglich, Rechte an einem Bergbauprojekt zu halten, dieses aber nicht zu entwickeln. Dies liegt beispielsweise an der noch ausstehenden wirtschaftlichen Machbarkeit bzw. der fehlenden Entwicklung der erforderlichen Transportinfrastruktur.

Die Haltelizenz von MCC hat eine Laufzeit von drei Jahren bis zum 21. März 2022 und kann auf Antrag erneuert bzw. verlängert werden. Eine solche Lizenz kann nur dann erteilt werden, wenn die Abteilung Geoservices des Department of Mines, Industry Regulation and Safety als zuständige Behörde sowie der Bergbauminister des jeweiligen australischen Bundesstaates davon überzeugt sind, dass die Explorationsphase erfolgreich abgeschlossen und die Mineralressourcen nachgewiesen wurden. Unter Berücksichtigung der nachgewiesenen Ressourcen von Cape Lambert veröffentlicht unter Quelle: https://cyclonemetals.com/wp-content/uploads/2020/10/00806832.pdf) und der Einschätzung der SunMirror Gruppe, dass MCC bereits rd. AUD 490 Mio. in das Cape Lambert Magnetit-Projekt investiert hat. Aufgrund der Tatsache, dass der Welthandel weiter von Australien dominiert wird, das im Jahr 2020 mehr als die Hälfte des gesamten auf dem Seeweg beförderten Eisenerzes exportiert hat, ist das Unternehmen der Ansicht, dass eine Verlängerung der Lizenz wahrscheinlich ist. (Quelle: Office of the Chief Economist, Resources and Energy Quarterly - Juni:

http://publications.industry.gov.au/publications/resourcesandenergyquarterlyjune2021/documents/Resources-and-Energy-Quarterly-June-2021.pdf).

Darüber hinaus ist der SunMirror Gruppe bekannt, dass MCC jüngst einen Antrag auf Verlängerung/Erneuerung seiner Lizenz beim Ministerium für Bergbau, Industrieregulierung und Sicherheit eingereicht (Einreichungsdatum: 16. März 2022) und die erforderliche jährliche Pachtgebühr für die nächsten zwölf Monate (bis 21. März 2023) entrichtet hat.

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Die Anlagen des Konzerns in Moolyella und Kingston Keith befinden sich noch in der Explorationsphase und generieren vorerst keine Umsätze. Die Mine Cape Lambert hat eine Vormachbarkeitsstudie erstellt und befindet sich weiterhin in der Entwurfs- und Planungsphase für das Minengelände. Das Unternehmen geht kurzfristig nicht davon aus, dass die Produktion in der Mine Cape Lambert starten wird.

Öffentliche Berichte und technische Bewertungen werden in Übereinstimmung mit dem australischen Kodex „Public Reporting of Technical Assessments and Valuations of Mineral Assets“ (sog. VALMIN Code), dem australischen Kodex „Reporting of Exploration Results, Mineral Resources and Ore Reserves (sog. JORC Code)“ oder dem kanadischen „National Instrument 43-101 Standards of Disclosure for Mineral Projects“ für die Explorationsanlagen der Gruppe erstellt.

Sowohl der VALMIN-Code als auch der JORC-Code enthalten einige Grundprinzipien, verbindliche Anforderungen und unterstützende Empfehlungen, die als sinnvolle Praxis anerkannt sind, um bei der Erstellung von öffentlichen Berichten, technischen Beurteilungen oder Bewertungen von Mineralien zu helfen. Das National Instrument 43-101 erfordert eine wesentlich umfangreichere technische Offenlegung gegenüber dem Markt als der entsprechende JORC-Code. Der JORC-Code ist in erster Linie ein Kodex für die Statusmeldung einer Mineralressource, während das National Instrument 43-101 ein Kodex für die Offenlegung von Wertpapieren darstellt. Der JORC-Code wurde vom Joint Ore Reserves Committee abgeleitet, einem unabhängigen Gremium der Mineralienindustrie, das sich aus Fachverbänden der Industrie zusammensetzt. Das National Instrument 43-101 ist ein von den kanadischen Wertpapierbehörden abgeleiteter Kodex.

Für die Explorationsanlagen des Unternehmens wurde keine Machbarkeitsstudie bzw. Vormachbarkeitsstudie veröffentlicht. Mit Hilfe von Vormachbarkeitsstudien soll festgestellt werden, ob eine Mineralressource geeignet ist, ein rentables Bergbauprojekt zu betreiben. Dies ist ein wichtiger Zwischenschritt bei der Beurteilung von Bergbauprojekten. Machbarkeitsstudien entscheiden darüber, ob ein Bergbauprojekt in die Phase der detaillierten Planung und Konstruktion übergeben soll und konzentrieren sich im Allgemeinen auf die Größe und Konfiguration der Mine. Zudem versuchen die Studien, die technische und wirtschaftliche Rentabilität innerhalb der Genauigkeitsgrenzen (20-30%) der verfügbaren Daten zu ermitteln.

1.6. Umsatzerlöse

Die Vermögenswerte der Gruppe in Moolyella und Kingston Keith befinden sich in der Explorationsphase und erwirtschaften vorerst keine Einnahmen. Das Unternehmen plant in den nächsten zwei Jahren, die Exploration über diese beiden Lizenzen fortzusetzen. Finanziert werden soll dies, durch die der Gruppe bereits zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel sowie neuer Finanzierungen, die von Investoren bereitgestellt werden. The Cape Lambert Mine hat eine Vormachbarkeitsstudie in Auftrag gegeben und befindet sich aktuell in der Design- und Planungsphase der Mine. Die Produktion in der Cape Lambert Mine wird nach Einschätzung des Konzerns wie oben beschrieben jedoch nicht kurzfristig starten. Der Konzern hält ein passives Lizenzrecht und hat keinen Einfluss auf die Handlungen von MCC.

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2. Bericht zur wirtschaftlichen Lage

2.1 Gesamtwirtschaftliches und branchenspezifisches Umfeld

2.1.1 Makroökonomisches Umfeld

  • Die Aussichten für Australiens Mineralexporte bleiben vielversprechend, da sich die Weltwirtschaft von den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie erholt und die Energieknappheit anhält. Hohe Preise, ein gutes Volumenwachstum und ein schwacher australischer Dollar (AU$) sorgen für einen Anstieg der Exporterlöse. Im Jahr 2022 kann von einem gewissen Preisrückgang ausgegangen werden, da einerseits das Angebot steigt und zudem das Nachfragewachstum nachlässt.
  • Die Exporterlöse dürften 2021-22 um 22% auf einen Rekordwert von AU$ 379 Mrd. ansteigen, bevor sie 2022-23 auf AU$ 311 Mrd. zurückgehen.
  • Die Eisenerzpreise sind weiter gesunken, bleiben aber für die meisten australischen Bergbauunternehmen auf einem attraktiven Niveau. Die Preise für Kohle und Flüssiggas sind aufgrund der anhaltenden Knappheit und starken Nachfrage in die Höhe geschnellt.

(https://publications.industry.gov.au/publications/resourcesandenergyquarterlydecember2021/documents/Resources-and-Energy-Quarterly-December-2021.pdf)

Weltwirtschaftlicher Ausblick

  • Der weltweite Aufschwung setzt sich dank der Ausweitung der Covid-19-Impfstoffe und der anhaltenden fiskalischen und geldpolitischen Unterstützung in den wichtigsten Volkswirtschaften fort.
  • In den letzten Monaten hat sich jedoch das Tempo der Erholung verlangsamt. Dies ist zum einen die Folge einer Abschwächung der Wachstumsraten in Richtung des langfristigen Trendniveaus. Zum anderen spiegeln sich darin die kurzfristigen Auswirkungen der Pandemie wider. Dazu gehören erneute Ausbrüche von Covid-19 sowie Energieengpässe in vielen Regionen und anhaltende Unterbrechungen der Lieferketten.
  • Nach einem Wachstum von 5,9% im Jahr 2021 wird sich das globale Wirtschaftswachstum den Prognosen zufolge auf 4,9% im Jahr 2022 und 3,6% im Jahr 2023 abschwächen, da der Nachholbedarf nachlässt und die Regierungen und Zentralbanken ihre Konjunkturpolitik weiter zurückfahren.

In seinem Ausblick vom Oktober 2021 geht der Internationale Währungsfonds (IWF) davon aus, dass die Weltwirtschaft im Jahr 2021 um 5,9% zulegen wird. Dies ist eine leichte Abwärtskorrektur (um 0,1 Prozentpunkte) gegenüber dem Ausblick vom Juli 2021. Die revidierte Prognose berücksichtigt die Auswirkungen der jüngsten Pandemiewellen in vielen Regionen. Weitere Gründe sind die anhaltenden Engpässe globaler Lieferketten, da sich die weltweite Nachfrage nach Gütern auf das Niveau vor der Pandemie erholt hat.

Die Aussichten für die wichtigsten Handelspartner Australiens sind ebenso weiterhin positiv. Für 2021 wird ein Wachstum von 6,0% und für 2022 von 5,0% prognostiziert. In ihrem Ausblick vom Oktober 2021 sagte die Welthandelsorganisation noch ein Wachstum des Warenhandelsvolumens von 10,8% im Jahr 2021 voraus, was eine deutliche Aufwärtskorrektur gegenüber den im März desselben Jahres prognostizierten 8,0% bedeutet.

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(https://publications.industry.gov.au/publications/resourcesandenergyquarterlydecember2021/documents/Resources-and-Energy-Quarterly-December-2021.pdf)

Im März 2022 gab die Europäische Zentralbank bekannt, dass sie weiterhin davon ausgeht, dass sich die Weltwirtschaft auf einem robusten Wachstumspfad befinde. Dies obwohl der Konflikt in der Ukraine und - in geringerem Maße - der Ausbreitung des Omikron-Coronavirus die Aussichten trüben. Zum Jahreswechsel führte die Verbreitung der neuen Omikron-Variante zu einem noch nie dagewesenen Anstieg der weltweiten Infektionen mit dem Coronavirus (Covid-19). Da die verfügbaren Daten darauf hindeuten, dass die Omikron-Welle kürzer ausfallen wird als frühere Wellen, dürften die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft jedoch moderat und auf das erste Quartal 2022 begrenzt sein. Gleichzeitig belastet die russische Invasion in der Ukraine die globale Wirtschaft. Die Verhängung umfangreicher Finanz- und Handelssanktionen gegen Russland führt zu Konsequenzen, die auch in anderen Ländern spürbar sind. Dies in Form höherer Energiepreise, die das verfügbare Einkommen der Haushalte weiter schmälern. Zudem belastet ein Vertrauensverlust sowohl die Inlandsnachfrage als auch den Handel.

Versorgungsengpässe bremsen weiterhin das Wachstum, wenngleich die jüngsten Indikatoren auf eine leichte Entspannung seit Ende 2021 hindeuten. Die Lieferzeiten globaler PMI-Lieferanten haben sich zwar etwas verbessert, sind aber im historischen Vergleich noch immer recht knapp und lang. Gleichzeitig ist die Überlastung der Seeschiffahrt weiterhin hoch. Angesichts des starken Wachstums von Warenhandel und Automobilproduktion in den letzten Monaten hat es den Anschein, als ob die Versorgungsengpässe in einigen Branchen ihren Höhepunkt bereits überschritten haben könnten. Insgesamt wird davon ausgegangen, dass sich die Versorgungsengpässe im Laufe des Jahres 2022 allmählich abschwächen und bis 2023 vollständig abgebaut sein werden. Bis dahin soll sich die Verbrauchernachfrage wieder vom Warensektor auf Dienstleistungen verlagert haben und die Transportkapazitäten sowie das Angebot an Halbleitern aufgrund geplanter Investitionen wieder zunehmen. Vor allem kurzfristig besteht jedoch das Risiko, dass sich die Versorgungsunterbrechungen wieder verstärken könnten. Dies könnte der Fall sein, wenn China an seiner Null-Covid-Politik mit der hoch infektiösen Omikron-Variante festhält. Darüber hinaus könnte der Krieg in der Ukraine zu einer Verschärfung von Engpässen führen. Dies würde zu einer Verknappung von Waren und kritischen Rohstoffen und zu Beeinträchtigungen in der Logistik und im Transportwesen führen, da Flug- und Schiffahrtsanktionen den Handel in der Region beeinträchtigen.

(Quelle: Von Experten der EZB erstellte makroökonomische Projektionen für den Euroraum, März 2022).

2.1.2 Relevante Rohstoffmärkte

a) Gold

  • Der Goldpreis ist im Jahr 2021 um schätzungsweise 1,8% auf USD 1.800 je Unze gestiegen. In einem Umfeld höherer Realzinsen ist davon auszugehen, dass der Goldpreis im Jahr 2023 auf etwa USD 1.700 je Unze sinken wird.
  • Der Arbeitskräfte- und Fachkräftemangel beeinträchtigt die australische Goldminenproduktion, die 2021-22 voraussichtlich bei 362 Tonnen liegen wird. Es wird erwartet, dass durch die Produktion in neuen Minen

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und die Erweiterung bestehender Minen die Goldminenproduktion im Jahr 2022-23 auf 374 Tonnen steigen wird.

  • Im Jahr 2021-22 werden die australischen Goldexporterlöse voraussichtlich von AU$ 28,3 Mrd. auf AU$ 28,4 Mrd. im Jahr 2022-23 ansteigen. Dies ist auf höhere Exportmengen (auf 377 Tonnen im Jahr 2022-23) zurückzuführen.

Globaler Goldverbrauch im Septemberquartal 2021 gesunken

Im Septemberquartal 2021 ging die weltweite Goldnachfrage im Jahresvergleich um 7,0% auf 831 Tonnen zurück. Dies wurde durch einen starken Abfluss von mit Gold unterlegten börsengehandelten Fonds (ETFs) ausgelöst. In diesem Zeitraum zogen Investoren insgesamt 27 Tonnen Gold (im Wert von USD 1,6 Mrd.) aus goldgedeckten ETFs ab. Die Erholung der Weltwirtschaft und die Einführung von Impfstoffen gegen Covid-19 führten zu einer Abwanderung institutioneller Anleger aus sicheren Anlagen (wie börsengehandelten Goldfonds) in riskantere Anlagen. Die globalen Aktienmärkte erreichten im Septemberquartal 2021 Rekordhöhen und beeinflussten damit auch Investmentfonds positiv.

Anstieg des Goldverbrauchs in den Jahren 2022 und 2023 erwartet

Prognosen zufolge wird der weltweite Goldverbrauch in den Jahren 2022 und 2023 mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 8,1% auf 4.534 Tonnen im Jahr 2023 wachsen. Der Zuwachs dürfte vor allem auf den höheren Schmuckverbrauch zurückzuführen sein, der den Prognosen zufolge in den Jahren 2022 und 2023 um 9,6% pro Jahr auf 2.263 Tonnen im Jahr 2023 steigen wird. Es wird erwartet, dass die Goldeinzelhandelsinvestitionen den globalen Goldverbrauch stützen werden. Die Nachfrage nach Goldbarren und -münzen wird Prognosen zufolge mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 1,0% auf 1.231 Tonnen im Jahr 2023 steigen. Zudem kann davon ausgegangen werden, dass der öffentliche Sektor die Goldnachfrage in den Jahren 2022 und 2023 stützen wird, da die Anleihepreise fallen. Infolgedessen werden die Goldkäufe der Zentralbanken den Prognosen zufolge im Prognosezeitraum um durchschnittlich 14% pro Jahr steigen und 2023 insgesamt 620 Tonnen erreichen.

Das weltweite Goldangebot ging im Septemberquartal 2021 zurück

Das weltweite Goldangebot ging im Septemberquartal 2021 im Jahresvergleich um 3,2% auf 1.239 Tonnen zurück. Ausschlaggebend für diesen Rückgang war eine Abnahme des Altgoldangebots um 22% gegenüber dem Vorjahr. Niedrigere Goldpreise in US-Dollar verbesserten die Wirtschaftstätigkeit und die Beschäftigungsmöglichkeiten und reduzierten in vielen Teilen der Welt den Goldverkauf von Verbrauchern an Schmuckhändler. Die kanadische Goldminenproduktion stieg im Septemberquartal 2021 gegenüber dem Vorjahr um 23%. In diesem Zeitraum stieg die Goldminenproduktion in Peru und Südafrika im Jahresvergleich um 25% bzw. 18%. Dies ist auf die Lockerung der Covid-19-Maßnahmen und verbesserte Erzgehalte zurückzuführen.

China produzierte im Septemberquartal 2021 insgesamt 84 Tonnen Gold. Strengere Umweltvorschriften und Sicherheitskontrollen führten in den ersten drei Quartalen 2021 zu einem Rückgang der chinesischen Goldminenproduktion um 10% gegenüber dem Vorjahr auf 237 Tonnen. In den ersten neun Monaten des

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Jahres 2021 ging die Produktion der Goldminen von Shandong Gold Mining in der Provinz Shandong im Vergleich zum Vorjahr um 45% zurück, was auf Sicherheitsinspektionen zurückzuführen ist.

Weiterer Anstieg des weltweiten Goldangebots in den Jahren 2022 und 2023 erwartet

Angetrieben durch eine höhere Goldminenproduktion wird das globale Goldangebot den Prognosen zufolge in den Jahren 2022 und 2023 mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 1,6% zulegen und am Ende des Prognosezeitraums 4.944 Tonnen erreichen. Die weltweite Goldminenproduktion wird Schätzungen zufolge im Jahr 2022 um 3,0% (auf 3.756 Tonnen) und im Jahr 2023 um 2,0% (auf 3.831 Tonnen) steigen, was auf höhere Produktionszahlen in Australien, Kanada, Chile und den USA zurückzuführen ist.

Für Australien wird erwartet, dass eine solide Projektpipeline die Goldminenproduktion des Landes im Jahr 2023 auf 395 Tonnen ansteigen lässt. In Kanada wird ein Anstieg der Goldminenproduktion auf 258 Tonnen im Jahr 2023 erwartet. Die Goldmine Back River von Sabina Gold and Silver in der Provinz Nunavut wird voraussichtlich 2023 den Betrieb aufnehmen und die kanadische Goldproduktion um 4,7 Tonnen Gold pro Jahr steigern. In Chile wird das Gold Fields-Goldprojekt Salares Norte in der Atacama-Region mit einer Jahresproduktion von 8,8 Tonnen voraussichtlich 2023 in Betrieb gehen. In den USA treibt Equinox die Expansion seiner Goldmine Castle Mountain in Kalifornien von 1,2 Tonnen im Jahr 2021 auf 6,2 Tonnen pro Jahr im Jahr 2023 voran.

In den Jahren 2022 und 2023 dürften die geringeren Goldpreise und die sich verbessernde wirtschaftliche Lage vieler Haushalte den Verkauf von Goldschmuck einschränken. Prognosen zufolge wird das Angebot an Altgold im Jahr 2022 um 2,0% (auf 1.143 Tonnen) und im Jahr 2023 um 7,0% (auf 1.063 Tonnen) zurückgehen.

(https://publications.industry.gov.au/publications/resourcesandenergyquarterlydecember2021/documents/Resources-and-Energy-Quarterly-December-2021.pdf)

b) Lithium

  • Auf Basis von Prognosen werden die Spodumen Preise von geschätzten USD 720 pro Tonne im Jahr 2021 auf durchschnittlich USD 1.185 pro Tonne im Jahr 2022 zulegen, jedoch 2023 wieder auf USD 990 pro Tonne fallen.
  • Die Preise für Lithiumhydroxid werden vermutlich von USD 7.300 pro Tonne im Jahr 2020 auf USD 18.940 pro Tonne im Jahr 2023 wachsen.
  • Im Jahr 2020-21 wird die australische Lithiumproduktion voraussichtlich von 217.000 Tonnen Lithiumcarbonat-Äquivalent (LCE) auf 373.000 Tonnen LCE im Jahr 2022-23 zulegen.
  • Prognosen zufolge werden die australischen Exporteinnahmen für Lithium von USD 1,1 Mrd. im Jahr 2020-21 auf USD 4,2 Mrd. im Jahr 2022-23 steigen, da die Lithiumhydroxidproduktion wächst. Die erste Lithiumhydroxid-Produktion war im August 2021.

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Anstieg der Verkäufe von Elektrofahrzeugen im Septemberquartal 2021

Weltweit legten Verkäufe von Elektrofahrzeugen im Septemberquartal 2021 im Vergleich zum Vorquartal um 18% zu und lagen damit 93% höher als im Vorjahr. Der weltweite Absatz von Elektrofahrzeugen wird 2021 voraussichtlich 5 Millionen Einheiten übersteigen. Die Verkäufe wurden dabei von China und Europa dominiert.

Aufgrund des Halbleitermangels, der auch die Automobilindustrie betrifft, sind Prognose für die Lithiumnachfrage mit größeren Unsicherheiten behaftet als üblich. Dies hat zur Folge, dass eine Reihe von Elektroautoherstellern die Lieferfristen für verschiedene Modelle auf das Jahr 2023 verschoben haben. Tesla und Volkswagen haben öffentlich bekannt gegeben, dass sie mit Lieferkettenproblemen zu kämpfen haben. Marktkommentatoren wie Bloomberg New Energy Finance erwarten, dass Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor in großen Märkten im Jahr 2023 kostenseitig mit E-Fahrzeugen gleichauf liegen werden. Jedoch könnten Probleme in der Lieferkette diesen Zeitplan gefährden.

Die Nachfrage nach E-Fahrzeugen soll laut Bloomberg New Energy Finance und der Internationalen Energieagentur bis 2030 auf etwa 30% der jährlichen Fahrzeugverkäufe ansteigen. Dies dürfte eine Folge der von Herstellern angekündigten Kapazitätserhöhungen sein, die die Verkaufszahlen in letzter Zeit stark erhöht haben.

Lithiumhandel aufgrund von Versorgungsengpässen rückläufig

Im Septemberquartal 2021 gingen die chinesischen Lithiumhydroxidexporte im Vergleich zum Vorquartal um 0,5% zurück, während die Importe im Vergleich zum Vorquartal um 26% zulegen konnten. Es erwies sich als schwierig, ein ausreichendes Angebot aufrechtzuerhalten. Chinas Nettoimporte von Lithiumkarbonat gingen im Vergleich zum Juniquartal um 34% zurück, da es schwierig wurde, ein entsprechendes Angebot zu finden. In Südkorea gingen die Lithiumhydroxideinfuhren im Septemberquartal 2021 um 4,6% zurück, während die Einfuhren von Lithiumcarbonat im Vergleich zum Vorquartal um 23% sanken, da die Versorgung schwierig war. Japans Lithiumhydroxid-Importe stiegen im Septemberquartal 2021 um 5,2% gegenüber dem Vorquartal, während die Karbonat-Importe um 9,9% gegenüber dem Vorquartal zulegten. Dies lag daran, dass Japan in der Lage war, ein Angebot aufrecht zu erhalten. Der Handel mit Lithiumhydroxid zwischen diesen Ländern spiegelt tendenziell die chinesischen Veredelungsmuster wider.

Die Importe von Lithiumkarbonat gingen insgesamt zurück, aber Australiens wachsende Exporte von Spodumen machten einen Teil des Rückgangs wieder wett. Einerseits wird das australische Spodumen in China zu Lithiumhydroxid verarbeitet, andererseits werden auch einige inländische Kapazitäten für diese Verarbeitung aufgebaut.

Lithiumnachfrage steigt stark an

Schätzungen zufolge wird die globale Nachfrage nach Lithium von 305.000 Tonnen im Jahr 2020 auf 486.000 Tonnen Lithiumcarbonat-Äquivalent (LCE) im Jahr 2021 steigen. Bis 2023 wird ein Zuwachs auf 724.000 Tonnen prognostiziert, da die Verkäufe von Elektrofahrzeugen weltweit expandieren. Staatliche Maßnahmen, niedrigere Fahrzeugpreise und eine größere Modellauswahl fördern die steigende Akzeptanz von Elektrofahrzeugen. Derzeit besteht ein Mangel an Spodumen und Lithiumkarbonat. Es werden aktuell

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Projekte entwickelt, zudem steigt auch das Interesse am Recycling, was dazu beitragen wird, dass die Versorgungslücke wieder geschlossen wird. Die Knappheit könnte dabei allerdings über den Prognosezeitraum hinaus anhalten.

Die Nachfrage nach Lithiumprodukten wird nach wie vor durch Asien dominiert, obwohl die Batteriefabriken stärker nach Europa und in die Vereinigten Staaten verlagert werden.

Lithiummarkt: Spotpreise steigen und Verträge werden ausgehandelt

Der Spotpreis für Lithiumhydroxid (Lieferung nach China) lag in den zehn Monaten bis Ende Oktober 2021 bei durchschnittlich USD 14.917 pro Tonne. Dies ist doppelt so hoch wie im gesamten Jahr 2020. Nach der Preisbewertung von Fast Markets schlossen Anfang November 2021 die LME-Futures für Lithiumhydroxid mit Barausgleich bei USD 29,00 pro Kilogramm (bzw. USD 29.000 pro Tonne). Dies ist 61% höher als der Preis im Septemberquartal 2021, der im Durchschnitt bei USD 18.008 pro Tonne lag. Dem Futures-Markt fehlt es derzeit jedoch an Markttiefe. Mit zunehmender Marktreife werden Lithiumhydroxid-Terminkontrakte jedoch zu mehr Liquidität und Transparenz beitragen.

Die Spotpreise für Spodumen (Lieferung nach China) stiegen im September 2021 auf USD 2.240 pro Tonne und haben sich damit seit Jahresanfang mehr als verfünffacht. Es wird prognostiziert, dass die Spodumen Preise von durchschnittlich USD 420 pro Tonne im Jahr 2020 auf USD 1.185 pro Tonne im Jahr 2022 und USD 992 pro Tonne im Jahr 2023 zulegen werden, wobei die Spot- und Vertragspreise noch ausgehandelt werden.

Einige australische Spodumen Lieferanten haben in der Vergangenheit mit langfristigen Verträgen operiert. Die Handelsplattform Battery Metals Exchange von Pilbara Minerals, die für nicht vertraglich gebundenes Spodumen Konzentrat genutzt werden soll, wurde im Juli eröffnet. Das erste Paket wurde zu einem Preis von USD 1.250 pro Tonne gehandelt.

Eisenerz

  • Anfang Dezember sind die Eisenerzpreise auf ein 18-Monatstief (rund USD 90 pro Tonne) gefallen. Dies ist auf die erzwungenen Kürzungen der chinesischen Stahlproduktion und die schwächere Stahlnachfrage in diesem Land in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 zurückzuführen.
  • Es wird erwartet, dass die australischen Exportvolumina im Prognosezeitraum stetig wachsen werden, von 867 Millionen Tonnen im Jahr 2020-21 auf 920 Millionen Tonnen im Jahr 2022-23. Dies reflektiert die Inbetriebnahme mehrerer neuer Minen in Westaustralien.
  • Die Eisenerzpreise werden im Prognosezeitraum voraussichtlich weiter nachgeben. Dadurch dürften die australischen Exporteinnahmen aus Eisenerz von USD 153 Mrd. im Jahr 2020-21 auf USD 118 Mrd. im Jahr 2021-22 und USD 85 Mrd. im Jahr 2022-23 sinken.

Kürzungen der chinesischen Stahlproduktion im dritten Quartal führten zu einem starken Rückgang bei den Eisenerzpreisen

Nach den Rekordhöhen in der ersten Jahreshälfte 2021 sind die Eisenerzpreise in den letzten Monaten erheblich gesunken. Mitte November erreichten sie einen Tiefstand von USD 85 pro Tonne. Der

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durchschnittliche Spotpreis für 62%-iges Fe-Eisenerz-Feinerz betrug im November in chinesischen Häfen etwa USD 92 pro Tonne, 60% unter dem im Mai 2021 erreichten Höchststand und etwa 40% niedriger als Ende 2020.

Der Preisrückgang spiegelt die Abnahme der monatlichen Stahlproduktion in China seit Juni 2021 wider. Die Rohstahlproduktion in China war im Septemberquartal 2021 um 16% unter dem Vorquartal und 14% niedriger als im Vorjahr. In den zehn Monaten bis Oktober 2021 lag die Gesamtstahlproduktion bei 876 Millionen Tonnen und damit um 0,9% niedriger als im gleichen Zeitraum des Jahres 2020. Dies stellt eine signifikante Veränderung gegenüber dem ersten Halbjahr 2021 dar, als die Stahlproduktion in den sechs Monaten bis Juni um 11% höher lag als im Vorjahr. Die geringere Stahlproduktion resultiert aus einer deutlichen Ausweitung der emissionsbezogenen Produktionskürzungen durch die chinesische Zentralregierung in der zweiten Jahreshälfte 2021. Diese hat alle chinesischen Provinzen dazu verpflichtet, ihre Produktion bis Ende November auf das Niveau von 2020 zurückzufahren.

Die Herstellung von Stahl wurde zudem durch die jüngsten Stromengpässe in China beeinträchtigt. Mehr als die Hälfte der 31 Provinzen Chinas musste ab September Stromrationierungen hinnehmen. Zwar wurden die direkten Einschnitte in der Stahlproduktion begrenzt, jedoch führte ein erheblicher Rückgang der Produktion im verarbeitenden Gewerbe und in der Industrie zu einer geringeren Nachfrage nach Stahlprodukten, insbesondere bei Flachstahlsorten wie warmgewalzten Coils.

Die Kombination aus emissionsbezogenen Beschränkungen und erhöhten Kohlepreisen hat dazu beigetragen, dass die Prämie für höherwertige Eisenerze (mit einem Fe-Gehalt von 65% und mehr) ein Mehrjahreshoch erreicht hat. Bessere Qualitäten erfordern in der Regel einen geringeren Einsatz von Hüttenkohle im Stahlerzeugungsprozess, so dass die Werke ihren Einsatzmix anpassen können, um die historisch gestiegenen Kohlepreise der letzten Monate zu kompensieren. Ein geringerer Anteil an metallurgischer Kohle und weniger Erzverunreinigungen führten auch zu gesunkenen Emissionswerten (bei gegebener Produktionsmenge), so dass die Hüttenwerke ihre Produktion maximieren und gleichzeitig die Stahlproduktionsbeschränkungen einhalten können. Während der chinesischen Wintersaison, in der die Luftverschmutzung vor allem im Norden typischerweise ansteigt, wurden bis März 2022 in 64 Städten emissionsbezogene Produktionsbeschränkungen verhängt.

(https://publications.industry.gov.au/publications/resourcesandenergyquarterlydecember2021/documents/Resources-and-Energy-Quarterly-December-2021.pdf)

Laut Morgan Stanley Research von Februar 2022 sank der Benchmark-Eisenerzpreis im Jahresvergleich um 6,2%. Im Vergleich zum Vorjahr stieg er um 2,9% auf USD 154,5/t zum 11. März 2022. Die 1%-ige Eisenerzprämie fiel im Jahresvergleich um 5,6%, legte jedoch im Monatsvergleich um 4,1% auf USD 2,55/t zu. Der Preis für 65% Fe wird mit einer Prämie von 19,3% gegenüber der 62% Fe-Benchmark gehandelt, während der Preis für 58% Fe mit einem Abschlag von 33,1% notiert. Die weltweite Stahlproduktion belief sich im Januar auf insgesamt 155,0 Mio. t, was einem Rückgang von 6,1% gegenüber dem Vorjahr und 2,0% gegenüber dem Vormonat entspricht. Die Produktion sank in China um 11,2% gegenüber dem Vorjahreswert und um 5,2% gegenüber dem Vormonat auf 81,7 Mio. t. Die brasilianische Produktion belief sich auf 2,9 Mio. t, ein Rückgang um 4,8% gegenüber dem Vorjahr.

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Im Jahr 2021 übertrafen die Durchschnittspreise für Massengüter wie Stahl, Eisenerz und Kohle die Prognosen, was auf eine starke Nachfrage sowie Angebotsunterbrechungen zurückzuführen war. Die Preise für warmgewalzte Coils (HRC) stiegen in den USA und Europa um mehr als 100%. Aufgrund der gestiegenen Energienachfrage, der geringer als erwartet ausgefallenen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien sowie Versorgungsproblemen profitierten auch die Kohlepreise. Die Eisenerzpreise stiegen wiederum aufgrund der starken Erholung der Stahlproduktion während des größten Teils des Jahres. Die meisten Rohstoffpreise haben das Jahr 2022 verheißungsvoll begonnen. Die geopolitischen Spannungen zwischen Russland und der Ukraine haben die Rallye seit Mitte Februar noch beschleunigt. Ausfälle russischer Eisenerz- und Stahlexporte sowie das Risiko, dass europäische Stahlproduzenten angesichts hoher Energiepreise und möglicher Lieferunterbrechungen Schwierigkeiten bekommen werden, ihre Produktion aufrechtzuerhalten, werden den globalen Eisenerz- und Stahlmarkt einem Stresstest unterziehen.

(Quelle: Morgan Stanley Iron Ore Chartbook - Februar 2022 & HSBC Global Commodities Research März 2022).

3. Geschäftsvorlauf

3.1. Sun Mirror AG

Die SunMirror AG („SunMirror“ oder „die Gesellschaft“) ist sowohl in der Schweiz gegründet als auch dort ansässig und im Handelsregister unter CHE-395.708.464 eingetragen. Die Aktien des Unternehmens (ISIN CH0396131929) sind an der Wiener Börse (Amtlicher Handel, Ticker: ROR1) gelistet und werden zudem im Freiverkehr Frankfurt, Düsseldorf und Berlin (Ticker: ROR) sowie auf Tradegate und Xetra gehandelt. Die SunMirror AG fungiert als Holdinggesellschaft und hält eine 100%-ige Beteiligung an der SunMirror Luxembourg S.A.

Am 26. November 2021 gab die SunMirror AG bekannt, dass ein Teil ihrer ersten Wandelanleihe mit Fälligkeit 30. Mai 2022 und einem Gegenwert von ca. USD 7,1 Millionen in neue Aktien der SunMirror AG mit einem Nennwert von je CHF 1,00 umgewandelt wird. Basierend auf einem Wandlungspreis von CHF 70 pro Aktie entspricht dies der Ausgabe von 95.100 neuen Inhaberaktien. Die neuen Aktien sind ab 1. Juli 2021 dividendenberechtigt. Diese jungen Aktien wurden im März 2022 ausgegeben und sollen im zweiten Quartal 2022 zum Handel zugelassen werden.

Die auf den Inhaber lautenden Aktien der SunMirror AG wurden am 26. November 2021 im Amtlichen Handel an der Wiener Börse zugelassen. Der erste Handelstag war der 30. November 2021. Mit diesem Listing ist Österreich zum Herkunftsmitgliedstaat der Gesellschaft gemäß § 1 Z 14 Börsengesetz 2018 geworden.

Die Inhaberaktien der SunMirror AG sind seit 30. November 2021 zum Handel im geregelten Freiverkehr in Frankfurt und seit dem 1. Dezember 2021 auf Xetra zugelassen. Ebenfalls im Dezember 2021 folgte die Notierung bei Tradegate.

Auf der ordentlichen Generalversammlung vom 17. Dezember 2021 wählten die Aktionäre der SunMirror AG Frau Flavia Sennhauser anstelle von Lester Kemp als neues Mitglied in den Verwaltungsrat und wählten


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zudem Dr. Heinz Rudolf Kubli zum Präsidenten des Verwaltungsrates. Außerdem wurde die Deloitte AG als Revisionsstelle wiedergewählt.

Am 20. Dezember 2021 gab die SunMirror AG 52.534 Pflichtwandelanleihen mit einem Ausgabepreis von EUR 68,18 aus. Der Wandlungspreis betrug zum Fälligkeitstermin 20. Dezember 2022 EUR 75 pro Aktie.

3.2. Sun Mirror Luxembourg S.A.

SunMirror Luxembourg S.A. (SunMirror Luxembourg) ist im Luxemburger Handels- und Gesellschaftsregister, Sektion B, unter der Nummer 217501 eingetragen. SunMirror Luxembourg selbst fungiert als Holdinggesellschaft und hält eine 100%-ige Beteiligung an den Firmen Lithium 1 Pty Ltd. sowie Pharlap Holdings Pte Ltd.

3.2.1. Lithium 1 Pty Ltd, Subiaco, West Australien (Lithium 1)

Lithium 1 ist alleiniger Eigentümer eines Lithiumprojekts in Nordwestaustralien namens Moolyella und ebenso zu 100% Eigentümer eines Gold- und Nickelprojekts in Zentralwestaustralien namens Kingston Keith. Dies erkundet SunMirror derzeit aktiv und beabsichtigt, Erschließungs-, Abbau- und Gewinnungsaktivitäten künftig über Lithium 1 durchzuführen. Voraussetzung hierfür ist, dass sich eines der Vermögenswerte des Unternehmens als wirtschaftlich rentabel erweist.

3.2.2. Pharlap Holdings Pte Ltd, Singapur (Pharlap)

Pharlap hält ein Retentionslizenzrecht über die künftige Minenproduktion aus dem Cape Lambert Magnetit-Projekt von MCC Mining (Western Australia). Pty. Ltd. Cape Lambert befindet sich in Westaustralien und verfügt über unerschlossene Magnetit-Vorkommen der Banded Iron Formation (BIF).

3.2.3. Akquisition von Latitude 66

Am 27. August 2021 schloss die SunMirror AG über ihre hundertprozentige Tochtergesellschaft SunMirror Luxembourg S.A. eine bedingte, verbindliche Vereinbarung mit Latitude 66 Cobalt Limited ab. Diese sah den Erwerb von 100% der Aktien des finnischen Kobaltunternehmens Latitude 66 Cobalt Oy („Lat66 OY“) von dessen Muttergesellschaft Latitude 66 Cobalt Limited („Muttergesellschaft“ oder „Lat66“) vor. Im Anschluss an die Ankündigung des Unternehmens vom 26. August 2021 gab die Gesellschaft bekannt, dass seine hundertprozentige Tochtergesellschaft SunMirror Luxembourg S.A. am 19. Dezember 2021 mit Latitude 66 Cobalt Limited eine Vereinbarung zur Durchführung des Angebots in Verbindung mit dem vorgeschlagenen Angebot zum Erwerb des ausgegebenen Aktienkapitals von Lat66, der Muttergesellschaft des finnischen Kobaltunternehmens, zu einem Preis von AU$ 0,467 pro Lat66-Aktie geschlossen hat. Der Geschäftsschwerpunkt von Lat66 OY liegt in der Exploration und Erschließung von Minen. Der Geschäftsbetrieb ist in Finnland angesiedelt. Das vor vier Jahren gegründete Unternehmen Lat66 OY ist einer der führenden europäischen Kobaltexplorer und verfügt über das größte Explorationspaket eines einzelnen

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Unternehmens in Finnland. Das am weitesten fortgeschrittene Minenerschließungsprojekt von Lat66 OY ist gleichzeitig die viertgrößte bekannte Kobaltlagerstätte in der Europäischen Union und die zweitgrößte, die noch nicht produziert. Darüber hinaus verfügt Lat66 OY über ein großes Explorationsportfolio mit über 100 identifizierten Zielen für weitere Explorationen. Der Kaufpreis pro Lat 66-Aktie und pro Performance-Recht liegt bei AU$ 0,467. Dieser ist bei Abschluss des Angebots in bar zahlbar an die Lat 66-Aktionäre bzw. Inhaber von Performance-Rechten. Der Gesamtbetrag beträgt AU$ 69.116.00 plus einer 2%-igen sog. Netto-Smelter-Lizenzgebühr auf die künftige Produktion. Das Angebot sollte am 4. Februar 2022 abgeschlossen werden, sofern es nicht verlängert wird.

Der Abschluss des Erwerbs von Lat66 steht noch aus. Am 30. November 2021 zeichnete Mirador FZE 1.000.000 neue, auf den Inhaber lautende Aktien zu einem Ausgabepreis von EUR 70 pro Aktie, von denen bisher nur 248.121 Aktien eingezahlt und ausgegeben worden sind.

Am 2. Februar 2022 reichte SunMirror Luxembourg bei der australischen Wertpapieraufsichtsbehörde (Australian Securities and Investments Commission) einen ersten Nachtrag zu seiner Bietererklärung bezüglich des ausstehenden Übernahmeangebotes für alle im Umlauf befindlichen Stammaktien von Lat66 ein, mit dem der Schlusstermin des Übernahmeangebots auf den 4. März 2022 verlängert wurde.

Am 25. Februar 2022 reichte SunMirror Luxembourg bei der australischen Wertpapieraufsichtsbehörde einen zweiten Nachtrag zu seiner Bietererklärung hinsichtlich des anhängigen Übernahmeangebotes für alle ausstehenden Stammaktien von Lat66 ein. Mit diesem wurde auch die Frist für den Abschluss des Übernahmeangebots weiter bis zum 29. März 2022 verlängert.

Am 22. März 2022 reichte SunMirror Luxembourg bei der australischen Wertpapieraufsichtsbehörde einen dritten Nachtrag zu seiner Bietererklärung in Bezug auf das anhängige Übernahmeangebot für sämtliche ausstehenden Stammaktien von Lat66 ein. Dieser verlängerte erneut den Schlusstermin des Übernahmeangebots auf den 17. Mai 2022.

3.3. Ergebnis der Geschäftstätigkeit

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss für die sechs Monate bis zum 31. Dezember 2021 wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 Zwischenberichterstattung erstellt. Bei der Erstellung dieses Abschlusses wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewandt wie im Konzernabschluss zum 30. Juni 2021.

Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung wichtiger Finanzkennzahlen von SunMirror für die sechs Monate bis zum 31. Dezember 2021 („der Zeitraum“) und die sechs Monate bis zum 31. Dezember 2020 („der vorherige oder vergleichbare Zeitraum“). Die Erläuterungen im Anhang beziehen sich auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss für diesen Zeitraum und sind in diesem Zusammenhang zu verstehen.

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss für die sechs Monate bis zum 31. Dezember 2021 wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

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In USD (ungeprüft) Anhangs-angabe Juli – Dez. 2021 Juli – Dez. 2020
Personalaufwand 4.1 -418.016 -169.262
Verwaltungsaufwand 4.2 -1.792.354 -1.138.959
Sonstiger Betriebsaufwand 4.7 -3.012.183 0
Netto-Wertminderungsverluste auf Finanzanlagen 4.8 -1.520.638 0
Abschreibungen -2.601 0
Betriebsergebnis -6.745.792 -1.308.221
Finanzertrag 954.469 0
Finanzaufwand -4.568.398 -1.963
Finanzerfolg 4.3 -3.613.929 -1.963
Periodenverlust -10.359.721 -1.310.184

Der Periodenverlust von USD 10.359.721 ist signifikant höher als der Verlust von USD 1.310.184 in der Vorjahresperiode.

Umsatz

Im Berichtszeitraum hat SunMirror wie in der Vorjahresperiode keine Umsätze generiert. Dies liegt darin begründet, dass das Unternehmen noch keinen operativen Geschäftsbetrieb unterhält.

Personalaufwendungen

Der Anstieg der Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich vornehmlich aus der höheren Anzahl der Vollzeitstellen (sog. Full-Time-Äquivalent, FTE). Diese erhöhten sich von 1,40 FTE im Zeitraum Juli - Dezember 2020 auf 2,85 FTE von Juli - Dezember 2021.

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Verwaltungsaufwand

In USD (ungeprüft) Juli – Dez. 2021 Juli – Dez. 2020
Beratungshonorare und Bewertungsgutachten -154.586 0
Aufwand für Börsennotierung 0 -531.064
Börsengebühren -371.756 -228.598
Rechtsberatungsgebühren und -aufwand -416.671 -85.568
Buchführungs-, Steuer- und Wirtschaftsprüfungsaufwand -271.757 -104.863
Honorare (verbundene Parteien) -238.881 -93.276
Kommunikations-/PR-Aufwand -316.732 -85.019
Kapitalsteuer -1.619 -2.983
Sonstige Gebühren -20.352 -7.588
Total Verwaltungsaufwand -1.792.354 -1.138.959

Da SunMirror als erworbenes Unternehmen bilanziert wird, muss der Status der Börsennotierung der Gesellschaft berücksichtigt werden. Dies führt zur Erfassung von Kosten des Börsenlistings in Höhe von USD 531.064 in der Vorjahresperiode. Der beizulegende Zeitwert des Börsenzulassungsstatus wurde unter Bezugnahme auf den Überschuss der Gegenleistung über das in einer separaten Transaktion erworbene Nettovermögen der Dynastar AG ermittelt.

Die Kosten im Zusammenhang mit der Erstellung des Prospekts sind in erster Linie in den Kategorien Beratungshonorare und Bewertungsgutachten, Börsengebühren, Rechtsgebühren, Buchhaltungs-, Steuer- und Wirtschaftsprüfungsgebühren, Honorare sowie Kommunikations-/PR- und IT-Kosten enthalten. Am 26. November 2021 hat die Wiener Börse die Aktien der SunMirror AG zum Handel im Geregelten Freiverkehr (Amtlicher Handel) im Segment Standard Market Continuous zugelassen. Der erste Handelstag war der 30. November 2021. In beiden Zeiträumen fielen Kosten für den Verkaufsprospekt an. In den sechs Monaten bis 31. Dezember 2021 lagen die Kosten jedoch deutlich höher.

Darüber hinaus fielen in diesem Zeitraum signifikant höhere Kosten für Honorare, Reisen, Kommunikation und PR an als im Vergleichszeitraum.

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Sonstiger Betriebsaufwand

Die sonstigen Vermögenswerte beinhalten die Exklusivitätsprämie, die in Zusammenhang mit der geplanten Akquisition von Latitude 66 Ltd gezahlt wurde. Aufgrund von Verzögerungen beim Erhalt der Finanzierung für den Abschluss der Transaktion wurde die gezahlte Exklusivitätsgebühr wertberichtigt und als sonstiger Betriebsaufwand verbucht.

Netto-Wertminderungsverluste auf finanzielle Vermögenswerte

Das Darlehen an Latitude 66 Ltd. in Höhe von EUR 1,3 Mio. (USD 1,5 Mio.) wurde am 31. Dezember 2021 vollständig abgeschrieben, da es gemäß Darlehensvertrag nicht mehr rückzahlbar war.

Finanzerfolg

In USD (ungeprüft) Juli – Dez. 2021 Juli – Dez. 2020
Gewinne aus Wertpapieren des Umlaufvermögens 25.383 0
Wechselkursgewinne 918.339 0
Zinseinnahmen 10.748 0
Finanzertrag 954.469 0
Zinsaufwand -868.585 0
Maklerprovision -6.432 0
Wechselkursverluste 0 -1.963
Verluste aus Wertpapieren des Umlaufvermögens -1.862.682 0
Zeitwertverlust aus eingebetteten Derivaten -1.830.700 0
Finanzaufwand -4.568.398 -1.963
Finanzerfolg -3.613.929 -1.963

Der Finanzertrag resultiert in erster Linie aus realisierten Netto-Fremdwährungsgewinnen aus der Währungsumrechnung von konvertierbaren EUR-Wandelanleihen.

Der Finanzaufwand ist ein Resultat des Verlustes aus Investitionen in Wertpapiere der Cadiz Inc., einem börsennotierten US-Unternehmen (realisiert und nicht realisiert) sowie Zinsaufwendungen für

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Wandelanleihen. Die Finanzerträge resultieren insbesondere aus realisierten Netto-Fremdwährungsgewinnen aus der Währungsumrechnung von konvertierbaren EUR-Wandelanleihen.

Die Finanzausgaben sind ein Resultat des Verlustes aus Investitionen in Wertpapiere der Cadiz Inc., einem börsennotierten US-Unternehmen (realisiert und nicht realisiert) sowie Zinsaufwendungen für Wandelanleihen. Der Verlust des beizulegenden Zeitwerts des eingebetteten Derivats spiegelt den Anstieg des Kurses der SunMirror-Aktie vom Ausgabedatum (d. h. 20. Dezember 2021) bis zum Ende der Berichtsperiode (d.h. 31. Dezember 2021) von EUR 240 auf EUR 270 pro Aktie auf Grundlage von 52.534 gezeichneten Anleihen wider.

Im Vorjahr gab es praktisch keine diesbezüglichen Transaktionen.

Steuern von Einkommen und Ertrag

Aufgrund des Gesamtverlustes für die Perioden wurden in der Berichtsperiode sowie in der Vorjahresperiode keine Einkommenssteuern gezahlt.

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Kapitalflussrechnung

In USD (ungeprüft) Juli – Dez. 2021 Juli – Dez. 2020
Mittelabfluss aus betrieblicher Tätigkeit
Periodenverlust -10.359.721 -1.310.184
Anpassungen zur Überleitung des Ergebnisses vor Steuern zum Netto-Cashflow:
Kosten der Börsennotierung (nicht zahlungswirksam) 0 531.064
Abschreibungen 2.601 0
Sonstige nicht zahlungswirksame Erträge und Aufwendungen 4.628.609 0
Finanzergebnis 3.613.929 0
Veränderung des Nettoumlaufvermögens:
Zunahme/Abnahme der sonstigen Forderungen -300.926 -101.189
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten -41.285 423.040
Gezahlte Zinsen -26.827 0
Mittelabfluss aus betrieblicher Tätigkeit -2.483.620 -457.269
Mittelzufluss aus Investitionstätigkeit
Auszahlungen für Explorationsaufwand -176.367 -5.628
Auszahlungen in Zusammenhang mit dem Erwerb von Latitude 66 Cobalt Oy -1.509.889
Einzahlungen aus dem Verkauf von Wertpapieren 2.429.179 0
Mittelzufluss aus Investitionstätigkeit 742.923 -5.628
Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit
Einzahlungen aus der Ausgabe von Aktien 0 540.522
Einzahlungen aus der Ausgabe von Wandelanleihen 4.156.857 0

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Einzahlungen aus Gesellschafterdarlehen 11.627 0
Auszahlungen für Maklergebühren -140.308 0
Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit 4.028.176 540.522
Auswirkungen von Wechselkursänderungen auf Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 17.808 -4.743
Nettozunahme der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 2.305.287 72.882
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn des Berichtszeitraumes 445.443 7
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Ende des Berichtszeitraumes 2.750.730 72.889

Die Differenz zwischen dem Periodenverlust und dem Mittelabfluss aus betrieblicher Tätigkeit kommt vor allem durch die Verluste aus Finanzinstrumenten und Wertminderungen sonstiger Vermögenswerte in Zusammenhang mit der geplanten Akquisition von Latitude 66 Ltd. zustande. Der Mittelabfluss aus betrieblicher Tätigkeit von USD -2.483.620 spiegelt den Aufwand für Personal sowie Verwaltungskosten wider, die signifikant höher ausfielen als in der Vergleichsperiode mit einem Mittelabfluss aus betrieblicher Tätigkeit von USD -457.269.

Die Auszahlungen aus Investitionstätigkeit beliefen sich auf USD 1.686.256. Dies ist in erster Linie auf Auszahlungen in Zusammenhang mit der Exploration in Höhe von USD 176.367 zurückzuführen (Vorjahreszeitraum USD 5.628) sowie Auszahlungen im Rahmen der Akquisition von Latitude 66 von USD 1.509.889 (Vorjahreszeitraum USD 0). Der Einzahlungen von USD 2.429.179 resultieren aus dem Verkauf von Wertpapieren. Der Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit von USD 4.028.176 war in erster Linie ein Ergebnis aus Zeichnungen der im Dezember 2021 ausgegebenen Pflichtwandelanleihe abzüglich Maklergebühren. In der Vorjahresperiode resultierte eine Kapitalerhöhung in einem Zahlungsmittelzufluss von USD 540.522.

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Bilanz

Die folgende Tabelle zeigt die Bilanz von SunMirror per 31. Dezember 2021 und 30. Juni 2021:

In USD (ungeprüft)
AKTIVA Anhangs-angabe 31. Dez. 2021 30. Juni 2021
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 4.6 27.709.543 28.612.437
Vermögenswerte für Exploration und Evaluierung 4.6 3.889.406 3.835.160
Sonstige Vermögenswerte 4.7 0 2.970.914
Langfristige Vermögenswerte 31.598.949 35.418.511
Kurzfristige Vermögenswerte
Finanzielle Vermögenswerte 4.8 487.553 4.758.626
Sonstige Forderungen 435.541 129.171
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 2.750.730 445.443
Kurzfristige Vermögenswerte 3.673.824 5.333.240
Summe Aktiva 35.272.773 40.751.751
PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 2.161.816 2.161.816
Kapitalrücklage 20.413.362 30.888.085
Verlustvorträge -15.355.352 -4.995.631
Rücklage aus Währungsumrechnungsdifferenzen 686.106 1.754.546
Eigenkapital 7.905.932 29.808.816

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Kurzfristige Verbindlichkeiten
Finanzielle Verbindlichkeiten 4.8 25.633.277
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.713.880
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 19.684
Kurzfristige Verbindlichkeiten 27.366.841
Fremdkapital 27.366.841
Summe Passiva 35.272.773

Die langfristigen Vermögenswerte sind von USD 35.418.511 am 30. Juni 2021 auf USD 31.598.949 am 31. Dezember 2021 gesunken. Der Rückgang resultiert aus der wertberichtigten Exklusivitätsgebühr, die im Zusammenhang mit dem geplanten Erwerb von Latitude 66 Ltd. gezahlt wurde. Da die kurzfristigen Finanzanlagen im Berichtszeitraum größtenteils verkauft wurden, liegt der bilanzielle Wert dieser Position per 31. Dezember 2021 signifikant unter dem Wert vom 30. Juni 2021.

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Zum 31. Dezember 2021 sanken die Finanzverbindlichkeiten gegenüber dem 30. Juni 2021 deutlich. Dies lag an der Emission der Pflichtwandelanleihe mit festen Wandlungspreis von EUR 75 pro Aktie durch SunMirror im Dezember 2021. Bei Ausgabe lag der Aktienkurs bei EUR 240. Der nicht zahlungswirksame Ausgleichsposten wird in der Kapitalstruktur im Eigenkapital unter Kapitalrücklagen ausgewiesen.

Kapitalstruktur

In USD (ungeprüft) Gezeichnetes Kapital (angepasst) Kapital-rücklage (angepasst) Verlustvorträge (angepasst) Rücklage aus Währungs-umrechnungs-differenzen (angepasst) Gesamtes Eigenkapital (angepasst)
Stand 1. Juli 2020 327.030 4.244.116 -1.586.760 -15.994 2.968.392
Periodenverlust -1.310.184 -1.310.184
Sonstiges Ergebnis 2.630.909 2.630.909
Gesamtverlust für die Periode -1.310.184 2.630.909 1.320.725
Sacheinlage Pharlap 27.179.239 27.179.239
Bar Kapitalerhöhung 540.522 540.522
Umgekehrter Unternehmens-erwerb im Wege der Sacheinlage 1.294.264 -704.077 590.187
Stand 31. Dezember 2020 (angepasst) 2.161.816 30.719.278 -2.896.944 2.614.915 32.599.065

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Konzernlagebericht

In USD (ungeprüft) Gezeichnetes Kapital Kapital-rücklage Verlustvorträge Rücklage aus Währungs-umrechnungs-differenzen Gesamtes Eigenkapital
Stand 1. Juli 2021 2.161.816 30.888.085 -4.995.631 1.754.546 29.808.816
Periodenverlust -10'359'721 -10.359.721
Sonstiges Ergebnis -1.068.440 -1.068.440
Gesamtverlust für die Periode -10.359.721 -1.068.440 -11.428.161
Eigenkapital-rücklage für Wandelanleihe -10.474.723 -10.474.723
Stand 31. Dezember 2021 2.161.816 20.413.362 -15.355.352 686.106 7.905.932

Während der sechs Monate zum 31. Dezember 2021 hat SunMirror keine Kapitalerhöhung durchgeführt.

In der Vorjahresperiode wurde eine Kapitalerhöhung von USD 327.030 (CHF 325.000) auf USD 2.161.816 (CHF 2.000.000) durch Bareinlage in Höhe von USD 540.522 (CHF 500.000) und Sacheinlage von 1.111.000 Aktien der SunMirror Luxembourg S.A durchgeführt. Auf Basis des Nominalwertes von EUR 1.00 resultierte eine Kapitalerhöhung von USD 1.294.264 (CHF 1.175.000). Die neuen Aktien haben jeweils einen Nominalwert von CHF 1. Gleichzeitig fand eine Umfirmierung von Dynastar AG in SunMirror AG sowie eine Verlegung des Firmensitzes von Zürich nach Zug, (beides Schweiz) statt. Diese Transaktionen wurden in der öffentlichen Urkunde vom 31. August 2020 festgehalten und führen im Vergleich zum Vorjahr zu einer deutlich gestärkten Eigenkapitalposition.

Dividendenzahlungen fanden weder in den sechs Monaten zum 31. Dezember 2021 noch zum 31. Dezember 2020 statt.

4. Ausblick, Chancen- und Risikobericht

4.1. Ausblick

4.1.1. Explorationsgrundstücke

SunMirror erwartet in den nächsten zwei Jahren erheblich höhere Kosten im Zusammenhang mit den Explorationsaktivitäten in Moolyella und Kingston Keith. Für das aktuelle Geschäftsjahr 2021/2022 hat der Konzern ein Explorationsbudget von rund USD 1,2 Mio. für die Projekte in Moolyella und Kingston Keith genehmigt. Um die aktuellen Besitzrechte an den Explorationsgrundstücken aufrechtzuerhalten, muss die

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Konzernlagebericht

Gruppe jährlich ca. USD 69.713 aufwenden, um die Mindestausgaben für die Dauer der gegenwärtigen Besitzrechte zu erfüllen.

4.1.2. Kapitalmaßnahmen

Am 31. Januar 2022 gab die SunMirror AG bekannt, dass sie die (zweite) Pflichtwandelanleihe neu auflegt, um sie weiteren institutionellen Investoren anzubieten.

Am 3. März 2022 hat SunMirror AG sein Eigenkapital um EUR 17.368.500,00 durch die Ausgabe von 248.121 neuen Inhaberaktien erhöht.

4.2. Risikobericht

4.2.1. Geschäftsbezogene Risikofaktoren

Im Rahmen seiner neuen Geschäftsaktivitäten agiert das Unternehmen wie ein Startup ohne operative Historie und ohne Einnahmen generiert zu haben. Die Gesellschaft wird auch künftig von externen Finanzierungen über Eigen- bzw. Fremdkapital zu akzeptablen Konditionen abhängen, um den Geschäftsbetrieb finanzieren zu können. Besonders vor dem Hintergrund des Geschäftsschwerpunktes von SunMirror auf Mineralexplorationsfirmen kann die Aufnahme neuer Geschäftstätigkeiten scheitern. Die Gesellschaft versucht das Risiko abzumildern, in dem Mitarbeiter mit relevanter Branchenerfahrung eingestellt werden und Explorationen mit dem Ziel vorgenommen werden, mineralische Vorkommen zu etablieren.

Es existiert ein signifikantes Risiko in der Identifikation und Erprobung von Ressourcen. Während aktuell noch keine Bohrungen durchgeführt werden, besteht für die Gesellschaft keine Garantie, dass künftige Bohrprogramme erfolgreich ausfallen werden. Dies beschreibt das substanzielle Risiko, dass Bohrungen zu geringeren als zu den erwarteten Volumina oder Qualitäten führen können. Die Folgen könnten sich negativ auf die Bewertung auswirken und vermutlich auch Wertminderungen von Vermögenswerten in der Zukunft nötig machen. Hierdurch könnte sogar die Fähigkeit zur Unternehmensfortführung (Going Concern) beeinträchtigt sein.

Die Gesellschaft geht kurzfristig nicht davon aus, dass das Cape Lambert Magnetit-Projekt seinen Geschäftsbetrieb starten und – wenn überhaupt – Lizenzeinnahmen generieren wird. Bis dahin ist nicht zu erwarten, dass Vermögenswerte des Konzerns Umsätze erbringen wird. Die bestehenden Explorations-Assets der Gruppe, die Moolyella und Kingston-Keith Projekte, werden frühestens 2027 bzw. 2028 in tatsächlich produzierende Minen überführt werden können. Dies setzt allerdings voraus, dass die Explorationsbemühungen zu den gewünschten Ergebnissen führen. Diese in Form des Nachweises einer rentablen Ressource, der Erlangung einer Abbaulizenz und der Finanzierung für den Bau eines in Betrieb befindlichen Bergwerks. Bis dahin werden diese Vermögenswerte selbst im Falle einer erfolgreichen Exploration weitere Investitionen erforderlich machen, jedoch kurzfristig keine Einnahmen generieren. Kurzfristig wird die Gruppe zur Finanzierung ihrer Verwaltung und ihrer Explorations- und Erschließungsaktivitäten ausschließlich von Eigenkapitalfinanzierungen über Aktien abhängig sein, z. B. in

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Konzernlagebericht

Form von Wandelanleihen. Der Finanzierungsbedarf kann sich erhöhen, wenn sich die Explorationsarbeiten verzögern oder die Kosten höher als erwartet ausfallen. Sollte es der Gesellschaft nicht gelingen, zusätzliche Finanzmittel generell oder zu angemessenen Bedingungen aufzunehmen, könnte die Gruppe gezwungen sein, Vermögenswerte zu verkaufen, möglicherweise in einer Notlage. Dies kann zu einer Insolvenz führen, was in einer Wertminderung von Vermögenswerten und möglicherweise zusätzlichen Verbindlichkeiten resultieren würde.

Außerdem würde jede weitere Akquisition von zusätzlichen Explorations-Assets oder Unternehmen, die im Besitz dieser Vermögenswerte sind, eine ausreiche Eigenkapitalfinanzierung durch die Aktionäre der Gesellschaft in Form einer Kapitalerhöhung erfordern.

Sollte die geplante Kapitalerhöhung und somit die Übernahme von Lat66 scheitern, hätte dies einen negativen Einfluss auf die möglichen zu erschließenden Ressourcen und schlussendlich auch auf den Aktienpreis des Unternehmens.

4.2.2. Marktseitige Risikofaktoren

Da der Markt hinsichtlich verschiedener Faktoren sensitiv reagieren kann, ist eine Marktvorhersage oder Prognose aktuell nur begrenzt möglich. Preis- und Zinsentwicklung, Inflation, politische und soziale Veränderungen können jedoch als treibende Faktoren ausgemacht werden.

Hinsichtlich der Entwicklung der Rohstoffpreise trägt die Gesellschaft zudem ein Preisrisiko. Das Rohstoffpreisrisiko ist definiert als potenziell nachteilige Effekte auf den Nettogewinn bzw. -verlust sowie den Unternehmenswert aufgrund von Schwankungen und Volatilitäten von Rohstoffpreisen. Daher beobachtet das Unternehmen die langfristigen Rohstoffpreise genau, insbesondere in Bezug auf Basis- und Edelmetalle, um geeignete Vorgehensweisen zu determinieren. SunMirror überwacht das Risiko einer Mittel-/Ressourcenknappheit aktiv, da die Gesellschaft umfangreiche Mittel zur Finanzierung seiner künftigen Erschließungs- und Bewertungsaktivitäten benötigt. Wenn Ausgaben in anderen als den jeweiligen funktionalen Währungen getätigt werden, unterliegt SunMirror einem Fremdwährungsrisiko. Das Unternehmen steuert dieses Fremdwährungsrisiko, indem es Einnahmen und Ausgaben in der gleichen Währung miteinander verrechnet und die Entwicklung der Wechselkurse überwacht.

Darüber hinaus könnte SunMirror in Konkurrenz mit weiteren Unternehmen geraten, von denen einige über wesentlich höhere Mittel für Akquisitionen oder Joint Ventures verfügen. Außerdem könnte mehr Wettbewerb dazu führen, dass ein höheres Angebot an Mineralreserven gefördert wird und die Marktpreise für bestimmte Mineralien sinken. Dies könnte wiederum dazu führen, dass die SunMirror Gruppe weniger Umsatz und Gewinn erzielt.

Neue Umweltvorschriften könnten sich darüber hinaus negativ auf die künftigen operativen Ergebnisse und finanziellen Konditionen des Unternehmens auswirken.

Am 3. Februar 2021 wurde die Native Title Legislation Amendment Bill 2020 (Cth) in Kraft gesetzt. Mit dem Gesetzentwurf wurden Reformen des Native Title Act 1993 (Cth) ins Leben gerufen, welche die Effizienz des Native Title Systems für sämtliche Parteien verbessern sollen. Durch die Änderungen wurden die meisten

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Konzernlagebericht

Section 31-Vereinbarungen ("right to negotiate agreements") für ungültig erklärt, die aufgrund der Nichtausführung durch Personen, zu denen der Native Title-Antragsteller gehört, ungültig sein könnten. Darüber hinaus müssen die Parteien von Section 31-Vereinbarungen, die das Verhandlungsrecht in Anspruch nehmen, das sog. National Native Title Tribunal künftig über alle bestehenden Nebenvereinbarungen informieren. Darüber hinaus erlauben die Änderungen, dass die historische Löschung von Eingeborenentiteln in Parkgebieten außer Acht gelassen wird, inklusive solcher, die durch öffentliche Arbeiten gelöscht wurden. Zudem wurde die Einspruchsfrist für die Schaffung eines Bergbaurechts zum Zwecke einer mit dem Bergbau verbundenen Infrastrukturreinrichtung und für einige Zwangsübernahmen von Eingeborenentiteln auf acht Monate verlängert.

4.2.3. Einfluss von Covid-19

Die Aktionen und Unterstützungsmaßnahmen der Zentralbanken und nationalen Regierungen, die als Reaktion auf den Ausbruch von Covid-19 ergriffen wurden, können zu Einschränkungen in Bezug auf Kapital und Finanzierung führen. Diese können die Flexibilität des Managements bei der Führung des Unternehmens und bei Maßnahmen in Bezug auf Ausschüttung und Allokation von Kapital einschränken.

Der Ausbruch von Covid-19 hat zu bedeutenden Bewegungen bei den wirtschaftlichen und marktbezogenen Faktoren geführt. Diese Faktoren können die Aussagekraft von Finanzmodellen, einschließlich IFRS- und Kapitalmodellen, stark beeinträchtigen. Es liegt in der Natur der Sache, dass solche Modelle ein erhebliches Maß an Einschätzungen und Annahmen seitens des Managements erfordern. Es besteht das Risiko, dass tatsächliche Ergebnisse/Leistungen in der Zukunft von diesen Einschätzungen und Annahmen abweichen. Der Aussagegehalt und Verwendung der Modelle könnten durch die Folgen weiterer Infektionswellen massiv beeinflusst werden.

Es ist denkbar, dass Kapital und Finanzierung sowie IFRS-, Bewertungs- und Rechnungslegungsmodelle durch weitere Covid-19-Wellen beeinträchtigt werden und neu kalibriert oder in einigen Fällen sogar durch neue Modelle ersetzt werden müssen. Die Effektivität dieser Modelle wird weitgehend von der Dimension und Dauer des wirtschaftlichen Abschwungs in den Volkswirtschaften der wichtigsten Märkte abhängen, in denen die Gesellschaft aktiv ist.

Ein längerer Zeitraum erheblich reduzierter wirtschaftlicher Aktivität als Folge der Auswirkungen weiterer Covid-Wellen würde die Finanzlage, das Betriebsergebnis, die Zukunftsaussichten sowie die Liquidität und die Kapitalposition der Emittentin erheblich beeinträchtigen.

4.3. Chancenbericht

In jedem Fall kann die richtige strategische Reaktion auf Risiken eine Chance für SunMirror als Explorations- und Lizenzgesellschaft darstellen und Mehrwert generieren.

Ein Anstieg der Rohstoffpreise ist potenziell eine Chance und könnte den Unternehmenswert von SunMirror erhöhen. Darüber hinaus rechtfertigt die sich abzeichnende Angebots-/Nachfragelücke im Segment Batteriemetalle die Strategie des Unternehmens, sich auf Metalle wie Lithium, Kobalt und andere

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Konzernlagebericht

Batteriemetalle zu fokussieren, die zur Unterstützung der weltweiten um sich greifenden Elektrifizierung erforderlich sind.

Die jüngsten Entwicklungen in der Ukraine durch die russischen Streitkräfte haben die Aufmerksamkeit der Welt auf globale Mineral- und Energieversorgungsketten gelenkt. Viele Länder richten ihr Augenmerk nun auf eigenen Ressourcen, um zu eruieren, ob sie autark natürliche Ressourcen entwickeln können, um nicht von internationalen Lieferketten abhängig zu sein. Dies bietet SunMirror eine große Chance hinsichtlich seiner Projekte.

Durch die Einführung innovativer Technologien könnte SunMirror darüber hinaus das Wachstum und die Nachhaltigkeit unterstützen. Diese sind darauf ausgerichtet, die Betriebskosten besser zu verwalten, die Gewinnungsmethoden zu verbessern, den Vertrieb zu rationalisieren, die Produktivität der Mitarbeiter zu steigern und die Risiken durch die Etablierung neuer Partnerschaften sowie die Gewinnung der richtigen Talente zu reduzieren.

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Konzernlagebericht

5. Kennzahlen der SunMirror Gruppe

Alle Werte in tausend USD, wenn nicht anders angegeben.

Gewinn und Verlustrechnung Juli - Dez. 2021 Juli - Dez. 2020 Veränderungen Geschäftsjahr 2020/21
(6 Monate) (6 Monate) in % (12 Monate)
Betriebsergebnis -6'746 -1'308 -415.7% -5'438 -4'153
Finanzerfolg -3'614 -2 -180'596.5% -3'612 744
Periodenverlust -10'360 -1'310 -690.8% -9'050 -3'409
Ergebnis pro Aktie in USD -5.18 -0.96 -439.6% -4.22 -1.83
Bilanz 31.12.2021 31.12.2020 Veränderungen 30.06.2021
in %
Summe Aktiven 35'273 33'455 5.4% 1'817 40'752
Eigenkapital 7'907 32'617 -75.8% -24'710 29'809
Eigenkapitalquote 22.4% 97.5% -75.1% PP n/a 73.1%
Nettoumlaufvermögen (exkl. Wandel-darlehen mit zugesicherter Wandlung) -961 -639 50.4% -322 1'239
Vollzeitstellen (Durchschnitt) 2.85 0.70 307.1% 2.15 1.40
Geldflussrechnung Juli - Dez. 2021 Juli - Dez. 2020 Veränderungen Geschäftsjahr 2020/21
(6 Monate) (6 Monate) in % (12 Monate)
Geldfluss aus betrieblicher Tätigkeit -2'484 -457 443.1% -2'026 -2'821
Geldfluss aus Investitionstätigkeit 743 -6 - 749 -6'671
Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit 4'028 541 645.2% 3'488 -9'963
Endbestand liquide Mittel 2'751 73 3'673.9% 2'678 445

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Verkürzter Konzernzwischenabschluss

für die sechs Monate bis zum 31. Dezember 2021


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Inhalt

  1. Gewinn- und Verlustrechnung sowie sonstiges Ergebnis des verkürzten Konzernzwischen-abschlusses ... 34
  2. Bilanz des verkürzten Konzernzwischenabschlusses ... 35
  3. Eigenkapitalveränderungsrechnung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses ... 36
  4. Kapitalflussrechnung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses ... 37
  5. Anhang: Erläuterungen zum verkürzten Konzernzwischenabschluss ... 38
    5.1 Unternehmensinformationen ... 38
    5.2 Grundlagen der Erstellung und Änderungen der Rechnungslegungs-grundsätze des Konzerns ... 38
    5.2.1 Grundlagen der Erstellung ... 38
    5.2.2 Unternehmensfortführung ... 38
    5.2.3 Konsolidierungsgrundsätze ... 39
    5.2.4 Neue Standards, Interpretationen und Änderungen, die vom Konzern angewendet werden ... 40
    5.2.5 Wesentliche Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen bei der Rechnungslegung ... 40
    5.3 Bedeutende Transaktionen und Ereignisse ... 40
    5.4 Einzelheiten zu den Gewinn- und Verlust- sowie Bilanzpositionen ... 43
    5.4.1 Personalaufwand ... 43
    5.4.2 Verwaltungsaufwand ... 43
    5.4.3 Finanzerfolg ... 44
    5.4.4 Sonstiges Ergebnis ... 44
    5.4.5 Ergebnis pro Aktie ... 44
    5.4.6 Immaterielle Vermögenswerte und Vermögenswerte für Exploration und Evaluierung ... 45
    5.4.7 Sonstige Vermögenswerte ... 45
    5.4.8 Finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten ... 45
    5.4.9 Segmentberichterstattung ... 47
    5.4.10 Transaktionen mit verbundenen Parteien ... 47
    5.4.11 Transaktionen mit Führungskräften in Schlüsselpositionen ... 47
    5.4.12 Transaktionen mit Gesellschaftern ... 48
    5.4.13 Transaktionen mit anderen verbundenen Parteien ... 48
  6. Ereignisse nach dem Ende der Berichtsperiode ... 48
  7. Erklärung des Vorstands gemäß § 125 Abs. 1 Börsengesetz ... 50

Verkürzter Konzernzwischenabschluss

1. Gewinn- und Verlustrechnung sowie sonstiges Ergebnis des verkürzten Konzernzwischenabschlusses

Für die sechs Monate bis zum 31. Dezember 2021 und die sechs Monate bis zum 31. Dezember 2020

In USD (ungeprüft) Anhangs-angabe Juli – Dez. 2021 Juli – Dez. 2020
Personalaufwand 4.1 -418.016 -169.262
Verwaltungsaufwand 4.2 -1.792.354 -1.138.959
Sonstiger Betriebsaufwand 4.7 -3.012.183 0
Netto-Wertminderungsverluste auf Finanzanlagen 4.8 -1.520.638 0
Abschreibungen -2.601 0
Betriebsergebnis -6.745.792 -1.308.221
Finanzertrag 954.469 0
Finanzaufwand -4.568.398 -1.963
Finanzerfolg 4.3 -3.613.929 -1.963
Periodenverlust -10.359.721 -1.310.184
Sonstiges Ergebnis 4.4
Posten, die in Gewinn oder Verlust umgegliedert werden können
Währungsumrechnungsdifferenzen aus ausländischen Geschäftsbetrieben -1.068.440 2.630.909
Gesamtverlust für die Periode -11.428.161 1.320.725
Verlust pro Aktie 4.5 -5,18 -0,96

Die beigefügten Erläuterungen sind ein wesentlicher Bestandteil dieses verkürzten Konzernzwischenabschlusses.

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Verkürzter Konzernzwischenabschluss

2. Bilanz des verkürzten Konzernzwischenabschlusses

Per 31. Dezember 2021 und 30. Juni 2021

In USD (ungeprüft)
AKTIVA Anhangs-angabe 31. Dez. 2021 30. Juni 2021
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 4.6 27.709.543 28.612.437
Vermögenswerte für Exploration und Evaluierung 4.6 3.889.406 3.835.160
Sonstige Vermögenswerte 4.7 0 2.970.914
Langfristige Vermögenswerte 31.598.949 35.418.511
Kurzfristige Vermögenswerte
Finanzielle Vermögenswerte 4.8 487.553 4.758.626
Sonstige Forderungen 435.541 129.171
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 2.750.730 445.443
Kurzfristige Vermögenswerte 3.673.824 5.333.240
Summe Aktiva 35.272.773 40.751.751
PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 2.161.816 2.161.816
Kapitalrücklage 20.413.362 30.888.085
Verlustvorträge -15.355.352 -4.995.631
Rücklage aus Währungsumrechnungsdifferenzen 686.106 1.754.546
Eigenkapital 7.905.932 29.808.816
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Finanzielle Verbindlichkeiten 4.8 25.633.277 9.635.799
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.713.880 1.300.030
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 19.684 7.106
Kurzfristige Verbindlichkeiten 27.366.841 10.942.935
Fremdkapital 27.366.841 10.942.935
Summe Passiva 35.272.773 40.751.751

Die beigefügten Erläuterungen sind ein wesentlicher Bestandteil dieses verkürzten Konzernzwischenabschlusses.

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Verkürzter Konzernzwischenabschluss

3. Eigenkapitalveränderungsrechnung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses

Für die sechs Monate bis zum 31. Dezember 2021 und die sechs Monate bis zum 31. Dezember 2020

In USD (ungeprüft) Gezeichnetes Kapital (angepasst) Kapital-rücklage (angepasst) Verlustvorträge (angepasst) Rücklage aus Währungs-umrechnungs-differenzen (angepasst) Gesamtes Eigenkapital (angepasst)
Stand 1. Juli 2020 327.030 4.244.116 -1.586.760 -15.994 2.968.392
Periodenverlust -1.310.184 -1.310.184
Sonstiges Ergebnis 2.630.909 2.630.909
Gesamtverlust für die Periode -1.310.184 2.630.909 1.320.725
Sacheinlage Pharlap 27.179.239 27.179.239
Bar 540.522 540.522
Kapitalerhöhung Umgekehrter Unternehmens-erwerb im Wege der Sacheinlage 1.294.264 -704.077 590.187
Stand 31. Dezember 2020 (angepasst) 2.161.816 30.719.278 -2.896.944 2.614.915 32.599.065
In USD (ungeprüft) Gezeichnetes Kapital Kapital-rücklage Verlustvorträge Rücklage aus Währungsumrechnungsdifferenzen Gesamtes Eigenkapital
--- --- --- --- --- ---
Stand 1. Juli 2021 2.161.816 30.888.085 -4.995.631 1.754.546 29.808.816
Periodenverlust -10'359'721 -10.359.721
Sonstiges Ergebnis -1.068.440 -1.068.440
Gesamtverlust für die Periode -10.359.721 -1.068.440 -11.428.161
Eigenkapital-rücklage für Wandelanleihe -10.474.723 -10.474.723
Stand 31. Dezember 2021 2.161.816 20.413.362 -15.355.352 686.106 7.905.932

Verkürzter Konzernzwischenabschluss

4. Kapitalflussrechnung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses

Für die sechs Monate bis zum 31. Dezember 2021 und 31. Dezember 2020

In USD (ungeprüft) Juli – Dez. 2021 Juli – Dez. 2020
Nettogeldfluss aus betrieblicher Tätigkeit
Periodenverlust -10.359.721 -1.310.184
Anpassungen zur Überleitung des Ergebnisses vor Steuern zum Nettgeldfluss:
Kosten der Börsennotierung (nicht zahlungswirksam) 0 531.064
Abschreibungen 2.601 0
Sonstige nicht zahlungswirksame Erträge und Aufwendungen 4.628.609 0
Finanzergebnis 3.613.929 0
Veränderung des Nettoumlaufvermögens:
Zunahme/Abnahme der sonstigen Forderungen -300.926 -101.189
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten -41.285 423.040
Gezahlte Zinsen -26.827 0
Nettogeldfluss aus betrieblicher Tätigkeit -2.483.620 -457.269
Nettogeldfluss aus Investitionstätigkeit
Auszahlungen für Explorationsaufwand -176.367 -5.628
Auszahlungen in Zusammenhang mit dem Erwerb von Latitude 66 Cobalt Oy -1.509.889
Einzahlungen aus dem Verkauf von Wertpapieren 2.429.179 0
Nettogeldfluss aus Investitionstätigkeit 742.923 -5.628
Nettogeldfluss aus Finanzierungstätigkeit
Einzahlungen aus der Ausgabe von Aktien 0 540.522
Einzahlungen aus der Ausgabe von Wandelanleihen 4.156.857 0
Einzahlungen aus Gesellschafterdarlehen 11.627 0
Auszahlungen für Maklergebühren -140.308 0
Nettogeldfluss aus Finanzierungstätigkeit 4.028.176 540.522
Auswirkungen von Wechselkursänderungen auf Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 17.808 -4.743
Nettozunahme der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 2.305.287 72.882
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn des Berichtszeitraumes 445.443 7
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Ende des Berichtszeitraumes 2.750.730 72.889

Die beigefügten Erläuterungen sind ein wesentlicher Bestandteil dieses verkürzten Konzernzwischenabschlusses.

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Verkürzter Konzernzwischenabschluss

5. Anhang: Erläuterungen zum verkürzten Konzernzwischenabschluss

5.1 Unternehmensinformationen

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss von SunMirror AG ("SunMirror", "das Unternehmen" bzw. "der Konzern") und seiner Tochtergesellschaften für die sechs Monate bis 31. Dezember 2021 wurde per Beschluss des Verwaltungsrates vom 31. März 2022 zur Veröffentlichung freigegeben.

SunMirror AG (das Unternehmen oder die Muttergesellschaft) wurde in der Schweiz gegründet und hat dort seinen Unternehmenssitz. Die Aktien sind unter ISIN CH0396131929 im Geregelten Markt der Börse Wien, Österreich gelistet. Zudem werden sie im Regulierten Freiverkehr in Frankfurt, Düsseldorf und Berlin gehandelt.

SunMirror Group erstellt und veröffentlicht seinen Jahresabschluss in US-Dollar (USD). Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich die Zahlen auf volle, gerundete USD.

5.2 Grundlagen der Erstellung und Änderungen der Rechnungslegungs-grundsätze des Konzerns

5.2.1 Grundlagen der Erstellung

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss für die sechs Monate bis 31. Dezember 2021 wurde auf Grundlage des IAS 34 Interim Financial Reporting erstellt. Bei der Erstellung des vorliegenden Abschlusses wurden dieselben Rechnungslegungsgrundsätze sowie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt wie im Konzernabschluss zum 30. Juni 2021.

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss enthält nicht alle im Abschluss des Gesamtjahres geforderten Informationen und Angaben und sollte in Verbindung mit dem Konzernabschluss der SunMirror Gruppe zum 30. Juni 2021 gesehen werden. Der verkürzte Konzernzwischenabschluss für die sechs Monate bis zum 31. Dezember 2021 wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

5.2.2 Unternehmensfortführung

Bei der Erstellung des Zwischenabschlusses des SunMirror Konzerns hat das Management hinsichtlich der Prämisse der Unternehmensfortführung wesentliche Unsicherheiten identifiziert, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit von SunMirror zur Fortführung des Unternehmens beinhalten.

In den sechs Monaten zum 31. Dezember 2021 hat der Konzern einen Periodenverlust nach Steuern von USD 10,4 Mio. (Juli – Dez. 2020: Verlust USD 1,3 Mio.) erzielt. Die Netto-Zahlungsmittelabflüsse aus Betriebstätigkeit und Investitionstätigkeit betrugen USD 1,7 Mio. (Juli – Dez. 2020: USD 0,5 Mio.).

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Verkürzter Konzernzwischenabschluss

Zum 31. Dezember 2021 wies der Konzern ein Eigenkapital von USD 7,9 Mio. auf (30. Juni 2021: USD 29,8 Mio.) inklusive Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalenten von USD 2,8 Mio. (30. Juni 2021: USD 0,4 Mio.) sowie sofort handelbare Wertpapiere eines börsenkotierten Unternehmens im Wert von USD 0,1 Mio. (30. Juni 2021: USD 4,3 Mio.). Die kurzfristigen Nettoverbindlichkeiten betrugen zum 31. Dezember 2021 USD 23,7 Mio. (30. Juni 2021: USD 5,6 Mio.).

Um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern und die Übernahme von Latitude 66 umzusetzen (siehe hierzu Erläuterung Nr. 3 Bedeutende Transaktionen und Ereignisse, im Anhang) hat das Unternehmen Schritte eingeleitet, um weiteres Kapital i.H.v. EUR 70 Mio. einzuwerben. Ein Investor hat zur Zeichnung des gesamten Betrages bereits Interesse signalisiert (siehe hierzu Erläuterungen Nr. 3 Bedeutende Transaktionen und Ereignisse und Nr. 5 Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums, im Anhang).

Ein alternatives Szenario bestünde in einer Unternehmensfortführung ohne Kapitalerhöhung bzw. einer kleineren Kapitalerhöhung finanziert durch einen oder mehrere Investoren. In diesem Fall wird die Akquisition von Latitude 66 vermutlich nicht umgesetzt werden können bzw. der Abschluss der Transaktion müsste verschoben werden.

Dank der erfolgreichen Notierungsaufnahme im Geregelten Markt der Wiener Börse (siehe hierzu Erläuterung Nr. 3 Bedeutende Transaktionen und Ereignisse, im Anhang) profitiert das Unternehmen von einer verbesserten öffentlichen Wahrnehmung sowie Transparenz in Bezug auf den Handel seiner Aktien. Dies dürfte zu mehr Vertrauen der Investoren in das Unternehmen führen, das sich zudem hierdurch einen besseren Kapitalzugang sichert.

Sollte der Konzern das erforderliche Kapital nicht beschaffen können, kann dies dazu führen, dass die Geschäftstätigkeit nicht fortgesetzt wird, Vermögenswerte nicht verwertet werden können und die Gesellschaft ihren Verbindlichkeiten im ordentlichen Geschäftsverlauf zu denen im Abschluss angegebenen Werten nicht nachkommen kann.

5.2.3 Konsolidierungsgrundsätze

Die folgende Tabelle enthält alle Unternehmen, die Teil des Konsolidierungskreises von SunMirror sind.

Name Unternehmenssitz Währung Gezeichnetes Kapital Anteil am Eigenkapital
SunMirror AG Schweiz CHF 2.000.000 Holding
SunMirror Luxembourg S.A. Luxemburg EUR 1.111.000 100%
Lithium 1 Pty Ltd Australien AUD 10 100%
Pharlap Holdings Pte Ltd Singapur SGD 4.172.242 100%

Verkürzter Konzernzwischenabschluss

5.2.4 Neue Standards, Interpretationen und Änderungen, die vom Konzern angewendet werden

Der Konzern prüft neue und geänderte Rechnungslegungsstandards und Interpretationen des IASB, welche erstmals für den Zwischenabschluss zum 31. Dezember 2021 anzuwenden sind. Sofern anwendbar, plant der Konzern diese neuen und geänderten Standards und Interpretationen umzusetzen, sobald sie wirksam werden. Die einzige verpflichtend in der Berichtsperiode zu übernehmende Änderung der IFRS Standards bezieht sich auf IFRS 16 – Covid-19-bezogene Mieterleichterungen. Das Management hat festgestellt, dass diese Änderung keinerlei Auswirkung auf den Abschluss der Gesellschaft hat. Zudem rechnet das Management nicht damit, dass die neuen, geänderten Standards und Interpretationen, die nach dem 31. Dezember 2021 wirksam werden, einen signifikanten Einfluss auf den Abschluss der Gesellschaft haben.

5.2.5 Wesentliche Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen bei der Rechnungslegung

Im Rahmen der Erstellung des Konzernabschlusses muss das Management Ermessensentscheidungen treffen, die die Höhe der Umsätze, Aufwendungen, Vermögenswerte und Schulden, die begleitenden Angaben und die Offenlegung von Eventualverbindlichkeiten betreffen. Unsicherheit über diese Schätzungen und Annahmen können eine substanzielle Anpassung der Buchwerte der betroffenen Vermögenswerte oder Schulden in künftigen Perioden nach sich ziehen. Bereiche, die einen erheblichen Ermessensspielraum beinhalten, sind die bilanzielle Behandlung der umgekehrten Übernahme (sog. Reverse Takeover) von SunMirror Luxembourg am 31. August 2020. Weiterhin erforderten die Bestimmung der funktionellen Währung und die Einschätzung zur Unternehmensfortführung des Konzerns entsprechende Einschätzungen. Weitere Details sind im Konzernabschluss zu finden.

Eine Einschätzung war auch zur geplanten Übernahme von Latitude 66 Ltd. erforderlich, inwieweit ein Unternehmenszusammenschluss im Anwendungsbereich von IFRS 3 (Business Combinations) vorliegt oder ein Erwerb von Vermögenswerten. Da Latitude 66 Ltd. über keinen umsatzgenerierenden Geschäftsbetrieb verfügt, wurde die Einschätzung übernommen, dass es sich bei Latitude 66 Ltd. um kein Unternehmen handelt und die vorgesehene Akquisition als Erwerb von Vermögenswerten anzusehen ist. Für Details zur geplanten Akquisition siehe Erläuterung Nr. 3 Bedeutende Transaktionen und Ereignisse, im Anhang.

5.3 Bedeutende Transaktionen und Ereignisse

Akquisition von Latitude 66 Cobalt Oy

Am 27. August 2021 schloss SunMirror Luxembourg (SM S.A.) einen Anteilskaufvertrag mit Latitude 66 Cobalt Limited, Australia (Latitude 66 Ltd). Dieser umfasst den Erwerb aller emittierten und umlaufenden Aktien der einzigen Tochtergesellschaft Latitude 66 Cobalt Oy (Latitude 66 Oy), einer


Verkürzter Konzernzwischenabschluss

finnischen Gesellschaft. Latitude 66 Oy ist vornehmlich in der Mineralexploration und potenziellen Erschließung von Plymetallabbaugebieten in Nordfinnland tätig.

Der erwartete Kaufpreis liegt bei EUR 45 Mio. (USD 51,0 Mio.) zuzüglich erstatteter Kosten abzüglich Nettoverschuldung, zahlbar in bar beim Abschluss der Transaktion. Außerdem hat sich SM S.A. auf eine Nettolizenzgebühr von 2% auf Basis künftiger Produktion zugunsten von Finroy Ltd, Australia (Finroy) geeinigt. Gemäß der Vereinbarung verfügt SM S.A. über eine Rückkaufoption, die eine Laufzeit von drei Jahren hat. Diese sieht gegen Zahlung von EUR 7,5 Mio. (USD 8,5 Mio.) vor, die Nettolizenzgebühr auf 1% zu senken. Finroy ist komplett im Besitz derselben Aktionäre wie Latitude 66 Ltd.

Als Bestandteil des Kaufpreises zahlte das Unternehmen am 18. Dezember 2020 eine Exklusivitätsgebühr von EUR 2,5 Mio. (USD 2,8 Mio.) an Latitude 66 Ltd. Diese Exklusivitätsgebühr wurde aktiviert. Wenngleich die Direktoren weiterhin zuversichtlich sind, dass die Transaktion durchgeführt werden kann, hat sich das Unternehmen aus Vorsichtsgründen dazu entschieden, die aktivierten Kosten in der Berichtsperiode abzuschreiben. Dies aufgrund der Verzögerungen bei der Übermittlung des für die Umsetzung der Transaktion erforderlichen Finanzierungsbetrages, die das Unternehmen nicht beeinflussen kann.

Am 26. August 2021 hat SM S.A. (Kreditgeber) mit Latitude 66 Ltd (Kreditnehmer) zudem einen Kreditvertrag abgeschlossen. Nach diesem wird dem Kreditnehmer eine unbesicherte Euro-Darlehensfazilität mit beschränktem Rückgriffsrecht über einen Gesamtbetrag von EUR 1,3 Mio. (USD 1,5 Mio.) zur Verfügung gestellt. Die Kreditlinie soll für die Finanzierung von Working Capital und der Entwicklung der Latitude 66 Minenprojekte in Finnland sowie verwandte Zwecke verwendet werden. Das Darlehen ist entweder bei Abschluss der Akquisition, im Falle eines Verstoßes gegen Klauseln des Kaufvertrags oder bei Ausfall des Kreditnehmers rückzahlbar. Sofern die Akquisition bis 31. Dezember 2021 nicht vollzogen wurde, ist das Darlehen nicht zurückzuzahlen. Aufgrund der Tatsache, dass die Transaktion bis zum 31. Dezember 2021 nicht durchgeführt wurde, ist das Recht auf Rückzahlung verwirkt und das Darlehen wurde über den Aufwand abgeschrieben.

Der Aktienkaufvertrag mit Latitude 66 Ltd beinhaltet zudem eine alternative Abwicklungsstruktur, welche, vorbehaltlich der Erfüllung bestimmter Bedingungen, SM S.A. die Möglichkeit einräumt, ein Übernahmeangebot für Latitude 66 Ltd in Übereinstimmung mit dem geltenden australischen Gesellschaftsrecht abzugeben.

Am 23. Dezember 2021 hat SM S.A. ein Angebot an die Aktionäre von Latitude 66 Ltd. abgegeben, alle Aktien zum Preis von AUD 0,467 pro Latitude 66 Ltd Aktie zu kaufen (alternative Abwicklungsstruktur). Der gesamte Kaufpreis für 108 Mio. ausgegebene Aktien (100%) und 40 Mio. Performance-Aktien liegt bei AUD 69,1 Mio. (USD 51,8 Mio.). Sofern SM S.A. das Angebot nicht zurückzieht, erweitert oder es nach australischen Gesellschaftsrecht nicht automatisch erweitert wird, läuft die anfängliche Übernahmefrist am 4. Februar 2022 ab. Die für eine Akquisition notwendige Bedingung im Rahmen des Übernahmeangebotes sieht vor, dass SM S.A. zum Ende der Übernahmefrist über eine relevante Beteiligung von mindestens 90% der Latitude 66 Ltd Aktien verfügt. Sofern diese Voraussetzung vorliegt, beabsichtigt SM S.A. den Aktionären von Latitude 66 Ltd eine Mitteilung zu machen, alle

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ausstehenden Aktien gemäß des australischen Corporations Act im Rahmen eines Pflichtangebots zu übernehmen.

Benachrichtigung über die vorzeitige teilweise Umwandlung der Wandelanleihe

Am 8. Oktober 2021 hat ein Halter der Wandelanleihe mit Fälligkeit 30. Mai 2022 sein Recht ausgeübt, nach dem ein Anleihewert von EUR 6,0 Mio. (USD 7,1 Mio.) in Übereinstimmung mit den Vertragsbedingungen bis April 2022 in Aktien der SunMirror AG umgewandelt werden kann. Auf Basis des Wandlungspreises von CHF 70 pro Aktie entspricht dies der Ausgabe von insgesamt 95.100 neuen Inhaberaktien.

Zulassung an den Börsenplätzen Wien und der Frankfurter Wertpapierbörse

Am 26. November 2021 hat die Wiener Börse die Aktien der SunMirror AG zur Notierung im Amtlichen Handel im Segment Standard Market Continuous zugelassen. Der erste Handelstag war der 30. November 2021.

Am 30. November 2021 begann der Handel der SunMirror AG Aktien an der Frankfurter Wertpapierbörse. Zudem sind die Aktien von SunMirror seit 1. Dezember 2021 im elektronischen Handelssystem XETRA der Deutsche Börse in Frankfurt gelistet.

Erhöhung des genehmigten Kapitals

Am 30. November 2021 erhielt die Gesellschaft die Zeichnung von einer Million neuer, auf den Inhaber lautenden Aktien, die aus dem genehmigten Kapital ausgegeben werden sollen. Die neuen Aktien haben einen Ausgabepreis von EUR 70 pro Aktie, was entsprechend für SunMirror Bruttoerlöse von EUR 70 Mio. (USD 80,0 Mio.) generiert. Ein Teil der Mittel aus der Kapitalerhöhung wird als Gegenleistung, die bei einem erfolgreichen Angebot für den Erwerb von Latitude 66 Ltd fällig wird, verwendet.

Die Kapitalerhöhung wurde unter Ausschluss des gesetzlichen Bezugsrechts der Altaktionäre umgesetzt. Der einzige Zeichner dieser Kapitalerhöhung ist Mirador FZE ("Mirador"), ein Single-Family-Office mit Sitz in Fujairah, Vereinigte Arabische Emirate. Mirador hat sich mit SunMirror darauf verständigt, dass in Q1 2022 allen Aktionären, die Aktien im freien Markt erworben haben und diese Aktien am Tag vor der Zeichnung durch Mirador noch halten und die weniger als 4 % des gesamten Aktienkapitals von SunMirror ausmachen, Aktien zu denselben Bedingungen erhalten. Diese Aktionäre sollen wirtschaftlich im Wesentlichen so gestellt werden, als ob ihnen ein anteiliges Bezugsrecht eingeräumt worden wäre.

Zum 31. Dezember 2021 war die Kapitalerhöhung noch nicht abgeschlossen. Für Informationen zur Kapitalerhöhung, die sich auf einen Zeitraum nach dem Berichtszeitpunkt beziehen, siehe Erläuterung Nr. 5 Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums, im Anhang.

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Platzierung einer Pflichtwandelanleihe bei institutionellen Anlegern

Im Rahmen einer Privatplatzierung bei institutionellen Investoren hat SunMirror AG am 20. Dezember 2021 eine Pflichtwandelanleihe platziert. Per 31. Dezember 2021 waren 52.534 Anleihen zum Preis von jeweils EUR 68,18 platziert, was einem Liquiditätszufluss von EUR 3,6 Mio. (USD 4,1 Mio.) entspricht. Im Rahmen der Privatplatzierung können zusätzliche Wandelanleihen bis zu einem Betrag von 866.695 Anleihen im Gesamtwert von EUR 59,1 Mio. (USD 65,3 Mio.) ausgegeben werden. Die ausgegebenen Anleihen sind in Inhaberaktien der Gesellschaft mit einem Wandlungspreis von je EUR 75 wandelbar. Der Wandlungszeitpunkt ist der 20. Dezember 2022.

5.4 Einzelheiten zu den Gewinn- und Verlust- sowie Bilanzpositionen

5.4.1 Personalaufwand

Der Personalaufwand umfasst Gehälter und Vergütungen für Direktoren. Der Anstieg der Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich vornehmlich aus der höheren Anzahl der Vollzeitstellen (sog. Full-Time-Equivalent, FTE). Diese erhöhten sich von 1,40 FTE im Zeitraum Juli - Dezember 2020 auf 2,85 FTE von Juli - Dezember 2021.

5.4.2 Verwaltungsaufwand

In USD (ungeprüft) Juli – Dez. 2021 Juli – Dez. 2020
Beratungshonorare und Bewertungsgutachten -154.586 0
Aufwand für Börsennotierung 0 -531.064
Börsengebühren -371.756 -228.598
Rechtsberatungsgebühren und -aufwand -416.671 -85.568
Buchführungs-, Steuer- und Wirtschaftsprüfungsaufwand -271.757 -104.863
Honorare (verbundene Parteien) -238.881 -93.276
Kommunikations-/PR-Aufwand -316.732 -85.019
Kapitalsteuer -1.619 -2.983
Sonstige Gebühren -20.352 -7.588
Total Verwaltungsaufwand -1.792.354 -1.138.959

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5.4.3 Finanzerfolg

In USD (ungeprüft) Juli – Dez. 2021 Juli – Dez. 2020
Gewinne aus Wertpapieren des Umlaufvermögens 25.383 0
Wechselkursgewinne 918.339 0
Zinseinnahmen 10.748 0
Finanzertrag 954.469 0
Zinsaufwand -868.585 0
Maklerprovision -6.432 0
Wechselkursverluste 0 -1.963
Verluste aus Wertpapieren des Umlaufvermögens -1.862.682 0
Zeitwertverlust aus eingebetteten Derivaten -1.830.700 0
Finanzaufwand -4.568.398 -1.963
Finanzerfolg -3.613.929 -1.963

Der Finanzertrag resultiert in erster Linie aus realisierten Netto-Fremdwährungsgewinnen aus der Währungsumrechnung von konvertierbaren EUR-Wandelanleihen.

Der Finanzaufwand ist ein Resultat des Verlustes aus Investitionen in Wertpapiere der Cadiz Inc., einem börsennotierten US-Unternehmen (realisiert und nicht realisiert) sowie Zinsaufwendungen für Wandelanleihen.

5.4.4 Sonstiges Ergebnis

Das sonstige Ergebnis enthält Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung von Gesellschaften, deren funktionale Währung von der Berichtswährung der Gruppe abweicht. Verluste aus der Währungsumrechnung ergeben sich hauptsächlich aus der Umrechnung der von Lithium 1 und Pharlap Holdings gehaltenen Vermögenswerte.

5.4.5 Ergebnis pro Aktie

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird errechnet, indem das den Stammaktionären des Mutterunternehmens zurechenbare Periodenergebnis durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der während der Periode im Umlauf befindlichen Stammaktien geteilt wird. In den sechs Monaten bis 31. Dezember 2021 ergaben sich keine Veränderungen der Anzahl ausstehender Aktien. Per 31. Dezember 2021 hatte das Unternehmen insgesamt 2.000.000 Aktien im Umlauf (für die sechs Monate bis 31. Dezember 2020 lag die Anzahl ausstehenden Aktien aufgrund der Kapitalerhöhung bei 1.371.875). Ein verwässter Gewinn pro Aktie wird nicht ausgewiesen, da das Verwässerungspotenzial den Verlust pro Aktie verringern würde.

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5.4.6 Immaterielle Vermögenswerte und Vermögenswerte für Exploration und Evaluierung

Immaterielle Vermögenswerte

Immaterielle Vermögenswerte beinhalten vor allen die Lizenzvereinbarung für das Cape Lambert Magnetite Projekt (Australien). Der Wertrückgang während der sechs Monate bis 31. Dezember 2021 stammt ausschließlich aus Währungsumrechnungseffekten.

Vermögenswerte für Exploration und Evaluierung

in USD (ungeprüft) Exploration & Evaluierung Aktiva
Kosten zum 1. Juli 2020 3.358.399
Zugänge
Moolyella E45/5573 4.439
Kingston Keith E53/1953 1.189
Währungsumrechnung 425.524
Kosten zum 31. Dezember 2020 3.789.551
Kosten zum 1. Juli 2021 3.835.160
Zugänge
Moolyella E45/5573 17.236
Kingston Keith E53/1953 159.131
Währungsumrechnung -122.121
Kosten zum 31. Dezember 2021 3.889.406

5.4.7 Sonstige Vermögenswerte

Die sonstigen Vermögenswerte beinhalten die Exklusivitätsprämie, die in Zusammenhang mit der geplanten Akquisition von Latitude 66 Ltd gezahlt wurde. Aufgrund von Verzögerungen beim Erhalt der Finanzierung für den Abschluss der Transaktion wurde die gezahlte Exklusivitätsgebühr wertberichtigt und als sonstiger Betriebsaufwand verbucht. Für Informationen zur geplanten Akquisition von Latitude 66 Ltd. siehe Erläuterung Nr. 3 Bedeutende Transaktionen und Ereignisse, im Anhang.

5.4.8 Finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten

Die finanziellen Vermögenswerte des Konzerns setzen sich aus Zahlungsmitteln bei Banken, ausgegebenen Darlehen, Investitionen in Wertpapiere eines börsennotierten Unternehmens, sowie Forderungen aus Cash-Pooling zusammen. Aufgrund der kurzen Laufzeit entspricht der beizulegende Zeitwert dieser Finanzinstrumente in etwa ihrem Buchwert.

Das Darlehen an Latitude 66 Ltd. in Höhe von EUR 1,3 Mio. (USD 1,5 Mio.) wurde per 31. Dezember 2021 komplett abgeschrieben, da es gemäß Darlehensvertrag ab diesem Zeitpunkt nicht mehr rückzahlbar war. Die Abschreibung wurde als Verlust aus Finanzanlagen verbucht. Für Informationen

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Verkürzter Konzernzwischenabschluss

zur geplanten Akquisition von Latitude 66 Ltd. siehe Erläuterung Nr. 3 Bedeutende Transaktionen und Ereignisse, im Anhang.

Da sie zu Handelszwecken gehalten werden, sind Investitionen in Wertpapiere mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert wird auf Basis der Marktwerte bestimmt (Stufe 1 der Fair-Value-Hierarchie). Änderungen des beizulegenden Zeitwerts sind in der Gewinn- und Verlustrechnung im Finanzergebnis enthalten. In den sechs Monaten bis 31. Dezember 2021 haben sich die Investitionen in Wertpapiere verringert. Neben der Veräußerung von Anteilen lag dies am Rückgang der Marktwerte der verbleibenden Aktien von Cadiz Inc.

Alle sonstigen finanzielle Vermögenswerte werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten, sowie aufgenommene Darlehen. Sämtliche Finanzschulden sind kurzfristig. Die aufgenommenen Darlehen beziehen sich auf die drei ausgegebenen Wandelanleihen per 31. Dezember 2021 sowie ein Gesellschafterdarlehen. Zwei Wandelanleihen wurden im April 2021 mit Laufzeit bis 30. Mai 2022 bzw. dem Wandlungszeitpunkt begeben.

Die dritte Wandelanleihe wurde am 20. Dezember 2021 emittiert mit Laufzeit und Pflichtwandlungstermin am 20. Dezember 2022. Für Details siehe Erläuterung Nr. 3 Bedeutende Transaktionen und Ereignisse, im Anhang. Aufgrund der Bedingungen für die vorzeitige Rückzahlung stellt diese Darlehensfazilität eine Finanzverbindlichkeit mit einem eingebetteten Derivat (Forward) dar. Die Finanzverbindlichkeit wird zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode mit einem Abzinsungssatz von 5,65% bewertet. Der beizulegende Zeitwert des eingebetteten Derivats entspricht der Differenz zwischen dem beizulegenden Zeitwert der Aktien beim erstmaligen Ansatz und dem Berichtszeitpunkt. Trotz der Erfassung einer Finanzverbindlichkeit in Bezug auf das vom Basisvertrag getrennte eingebettete Derivat, kommt es im Zuge der Umwandlung der Anleihe in Eigenkapital zu keinem Liquiditätsabfluss.

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Die Tabelle fast die Einordnung der Finanzinstrumente in Abhängigkeit von ihrer Bewertung zusammen.

In USD (ungeprüft) 31. Dez. 2021 30. Juni 2021
Finanzielle Vermögenswerte 3.238.283 5.204.069
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet 107.671 4.343.632
Wertpapiere erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet 107.671 4.343.632
Bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten 3.130.612 860.437
Bankguthaben 2.750.730 445.443
Ausleihungen an Gesellschafter zu fortgeführten Anschaffungskosten 363.000 392.166
Forderungen aus Cash-Pooling (verbundene Parteien) 16.882 22.828
Finanzverbindlichkeiten 27.347.157 10.935.829
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet 1.780.217 0
Derivative Finanzinstrumente 1.780.217 0
Bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten 25.566.940 10.935.829
Fremdkapitalkomponente von Wandelanleihen 9.890.205 9.568.127
Pflichtwandelanleihe 13.885.546 0
Gesellschafterdarlehen 77.309 67.672
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.413.917 1.066.184
Sonstige Verbindlichkeiten und Abgrenzungen 299.963 233.846

5.4.9 Segmentberichterstattung

Da der Konzern noch nicht operativ tätig ist, liegt nur ein operatives Segment vor.

5.4.10 Transaktionen mit verbundenen Parteien

Die verbundenen Parteien des Konzerns umfassen die Führungskräfte in Schlüsselpositionen, wie sie im Handelsregister der SunMirror AG eingetragen sind, sowie das frühere Mutterunternehmen der Gruppe. Zudem werden zahlreiche Aktionäre sowie Vorstandsmitglieder als verbundene Parteien angesehen.

5.4.11 Transaktionen mit Führungskräften in Schlüsselpositionen

In der Berichtsperiode vom 1. Juli 2021 bis 31. Dezember 2021 umfassten die Transaktionen mit Führungskräften in Schlüsselpositionen kurzfristige Leistungen an Arbeitnehmer in Höhe von USD 177.848 (vorherige Periode: USD 169.262) sowie Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses von USD 6.311 (vorherige Periode: USD 0).

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Verkürzter Konzernzwischenabschluss

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Mitgliedern des Managements in Schlüsselpositionen belaufen sich auf USD 15.072 (30. Juni 2020: USD 60.143).

5.4.12 Transaktionen mit Gesellschaftern

Die Akquisition von Pharlap am 12. August 2020 wurde über eine Sacheinlage durchgeführt und ein Betrag von USD 27.179.239 durch die ehemalige Muttergesellschaft der Gruppe in die Kapitalrücklage eingestellt.

5.4.13 Transaktionen mit anderen verbundenen Parteien

In Anspruch genommene Leistungen von sonstigen verbundenen Parteien betrugen USD 238.881 (vorherige Periode: USD 122.362). Per 30. Juni 2021 beliefen sich die kurzfristigen Forderungen an nahestehende Unternehmen und Personen auf USD 24.930 (30. Juni 2020: USD 22.828). Ein Darlehen an sonstige nahestehende Parteien betrug USD 363.000 (30. Juni 2020: 392.166).

6. Ereignisse nach dem Ende der Berichtsperiode

Am 26. Januar 2022 ging SM S.A. (Kreditgeber) einen weiteren Darlehensvertrag mit Latitude 66 Ltd. (Kreditnehmer) ein. Nach diesem wird dem Kreditnehmer eine unbesicherte Euro-Darlehensfazilität mit beschränktem Rückgriffsrecht über einen Gesamtbetrag von EUR 1,0 Mio. (USD 1,1 Mio.) zur Verfügung gestellt. Die Kreditlinie soll für die Finanzierung von Working Capital und der Entwicklung der Latitude 66 Minenprojekte in Finnland sowie verwandte Zwecke verwendet werden.

Am 31. Januar 2022 entschied sich das Unternehmen eine Pflichtwandelanleihe an weitere institutionelle Investoren zu begeben. Für Details siehe Erläuterung Nr. 3 Bedeutende Transaktionen und Ereignisse und Nr. 5 Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums, im Anhang.

Am 2. Februar 2022 hat SunMirror S.A. (SM S.A.) die Angebotsfrist für den Erwerb aller Aktien von Latitude 66 Ltd bis 4. März 2022 verlängert. Bis heute wurden mehr als 90% aller ausgegebenen Aktien durch Aktionäre von Latitude 66 Ltd. angedient. Der Verwaltungsrat geht daher davon aus, dass die alternative Erwerbsstruktur wie im Aktienkaufvertrag vorgesehen, umgesetzt werden kann, sobald die Erhöhung des genehmigten Kapitals abgeschlossen ist. Für Details siehe Erläuterung Nr. 3 Bedeutende Transaktionen und Ereignisse, im Anhang.

Am 25. Februar 2022 hat SM S.A. die Angebotsfrist für den Erwerb aller Aktien von Latitude 66 Ltd bis 29. March 2022 verlängert. Infolge der Verlängerung konnten Aktionäre der Latitude 66 Ltd., die das Angebot bereits angenommen hatten, ihre Annahme widerrufen. Dennoch geht der Verwaltungsrat auch im Fall von Widerrufen davon aus, dass der prozentuale Anteil angedienter Aktien von Latitude 66 Ltd. nicht unter 90% fallen dürfte.

Am 25. Februar 2022 hat SM S.A. Latitude 66 Ltd. eine zusätzliche Euro-Darlehensfazilität mit begrenztem Rückgriffsrecht in Höhe von EUR 0,75 Mio. (USD 0,84 Mio.) gewährt. Das Darlehen ist entweder bei Abschluss der Akquisition oder im Falle eines Verstoßes gegen Klauseln des Kaufvertrags

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Verkürzter Konzernzwischenabschluss

bzw. bei Ausfall des Kreditnehmers rückzahlbar. Sollte die Akquisition von Latitude 66 Ltd. nicht bis 25. April 2022 abgeschlossen sein, ist das Darlehen unter keinen Umständen rückzahlbar.

Am 3. März 2022 wurden 248.121 Aktien aus der am 30. November 2021 genehmigten Kapitalerhöhung eingezahlt, was zu einem Erlös von EUR 17,4 Mio. (USD 19,3 Mio.) führte. Für Details siehe Erläuterung Nr. 3 Bedeutende Transaktionen und Ereignisse, im Anhang.

Am 22. März 2022 verlängerte SM S.A. die Angebotsfrist für den Erwerb aller Aktien von Latitude 66 Ltd. bis 17. Mai 2022. Infolge der Verlängerung können Aktionäre der Latitude 66 Ltd., die das Angebot bereits angenommen hatten, ihre Annahme widerrufen. Per 29. März 2022 haben mehr als 98% der Aktionäre von Latitude 66 Ltd. das Angebot angenommen.

Am 24. Februar 2022 haben russische Truppen die Ukraine angegriffen. Wenngleich der Konzern weder in der Ukraine noch in der Russischen Föderation tätig ist bzw. dort Assets unterhält, dürften die Invasion und die resultierenden ökonomischen Unsicherheiten sowie die mögliche Verlangsamung des weltweiten Wirtschaftswachstums einen Einfluss auf die Gruppe haben. Dieser dürfte vor allem die Verfügbarkeit von Finanzmitteln und die Stimmung der Investoren beeinträchtigen. Parallel zu den Verlusten globaler Aktienmärkte haben auch die Aktien der SM S.A. in den Tagen nach Beginn der Invasion an Wert verloren. Kurz danach erholte sich der Aktienkurs jedoch wieder, was darauf hindeutet, dass das Interesse der Anleger an Investitionen in Rohstoffe in von Unsicherheit geprägten Zeiten gestiegen ist.

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Erklärung des Vorstands

7. Erklärung des Vorstands gemäß § 125 Abs. 1 Börsengesetz

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Halbjahreslagebericht des Konzerns ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss, und bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offen zu legenden wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vermittelt.

Zug, 31. März 2022

Dr. Heinz Kubli
Verwaltungsrat und CEO

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Flavia Sennhauser
CFO

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