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SUMIDA CORPORATION Audit Report / Information 2016

Dec 15, 2017

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Audit Report / Information

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Publication

Sumida AG

Erlau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Aktiva

31.12.2016 31.12.2015
EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- ---
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.057.806,43 3.356.925,43
2. Technische Anlagen und Maschinen 396.164,00 54.964,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 43.951,48 45.978,48
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.438.313,76 4.936.235,67 822.926,81 4.280.794,72
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 62.049.663,28 62.049.663,28
2. Sonstige Ausleihungen 290.017,14 62.339.680,42 279.949,29 62.329.612,57
67.275.916,09 66.610.407,29
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 38.717.547,84 43.309.278,80
2. Sonstige Vermögensgegenstände 236.063,53 38.953.611,37 222.513,92 43.531.792,72
- davon aus Steuern EUR 102,99 (i. Vj. EUR 839,35) -
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.802,32 38.958.413,69 7.521,80 43.539.314,52
C. Rechnungsabgrenzungsposten 91.774,69 46.764,14
106.326.104,47 110.196.485,95

Passiva

31.12.2016 31.12.2015
EUR EUR
--- --- ---
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 7.344.027,00 7.344.027,00
II. Kapitalrücklage 42.644.077,15 42.644.077,15
III. Bilanzverlust -221.784,94 -221.784,94
49.766.319,21 49.766.319,21
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.841.269,00 1.896.674,00
2. Steuerrückstellungen 87.171,00 213.798,00
3. Sonstige Rückstellungen 127.006,06 177.073,04
2.055.446,06 2.287.545,04
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 127.359,27 105.158,23
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 48.243.159,49 55.039.226,55
3. Verbindlichkeiten aus Besserungsschein 6.030.563,08 2.896.348,27
4. Sonstige Verbindlichkeiten 103.257,36 101.888,65
- davon aus Steuern EUR 16.583,60 (i.Vj. EUR 15.214,77 ) -
54.504.339,20 58.142.621,70
106.326.104,47 110.196.485,95

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

2016 2015
EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- ---
1. Umsatzerlöse 2.650.619,70 1.010.821,28
2. Sonstige betriebliche Erträge 554.931,22 1.805.068,93
3.205.550,92 2.815.890,21
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -458.520,24 -423.033,04
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung -184.476,11 -642.996,35 -344.631,83 -767.664,87
- davon für Altersversorgung EUR -106.094,64

(i. Vj. EUR -266.847,44) -
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -347.788,59 -448.724,20
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.947.849,81 -1.861.839,03
6. Erträge aus Ergebnisabführung 6.845.000,52 4.335.246,15
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 7,36 39,60
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 604.643,68 863.230,80
-davon aus verbundenen Unternehmen EUR 604.643,68 (i. Vj. EUR 863.230,80) -
9. Aufwendungen für die Bedienung des Besserungsscheins -6.030.563,08 -2.896.348,27
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.038.405,11 -1.278.055,17
- davon an verbundene Unternehmen EUR -908.665,44

(i. Vj. EUR -1.068.401,28) -
11. Aufwendungen aus Verlustübernahme -611.010,40 -529.001,20
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -14.734,04 -210.721,92
13. Ergebnis nach Steuern 21.855,10 22.052,10
14. Sonstige Steuern -21.855,10 -22.052,10
15. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0,00 0,00

ANHANG der SUMIDA AG, Obernzell für das Geschäftsjahr 2016

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS, ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

1. Allgemeines

Die SUMIDA AG mit Sitz in Obernzell ist unter der Nummer HRB 3576 im Register des Amtsgerichts Passau eingetragen.

Der Jahresabschluss der SUMIDA AG wurde unter Berücksichtigung des AktG sowie der erstmaligen Anwendung gemäß Art. 75 Abs. 1 EGHGB der nach Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) geänderten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB erstellt.

Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die SUMIDA AG eine kleine Kapitalgesellschaft.

In der außerordentlichen Hauptversammlung am 19.3.2009 wurde der Vorstand ermächtigt, den Widerruf der Zulassung der Stamm- und Vorzugsaktien zum regulierten Markt zu beantragen. Der Widerruf der Zulassung wurde mit Ablauf des 4.8.2009 wirksam.

Mit Eintragung im Handelsregister Passau am 31.3.2009 wurde der Beherrschungsvertrag zwischen der SUMIDA AG und der SUMIDA Europe GmbH rechtswirksam. Der Beherrschungsvertrag wurde von beiden Parteien am 22.1.2009 unterzeichnet. Die außerordentliche Hauptversammlung der SUMIDA AG hat dem Beherrschungsvertrag am 19.3.2009 zugestimmt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss der SUMIDA AG wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear unter Zugrundelegung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Bewertung des beweglichen Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen. Bei neu beschafften Wirtschaftsgütern, welcher der Förderung im Rahmen des Hochwasser-Aufbauhilfeprogramms unterliegen, werden die erhaltenen Zuschüsse als Anschaffungskostenminderungen zum Abzug gebracht. Die Abschreibung erfolgt linear unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer.

Die Bewertung des unbeweglichen Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen linear mit 4 %.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten unter 150 EUR werden im Jahr des Zugangs sofort aufwandswirksam erfasst. Bei Wirtschaftsgütern, deren Anschaffungskosten über 150 EUR liegen und den Betrag von 1.000 EUR nicht überschreiten, wird ein Sammelposten gebildet. Dieser wird gemäß den steuerlichen Vorschriften über fünf Jahre linear abgeschrieben. Für handelsrechtliche Zwecke wird dieses Vorgehen übernommen, da es insgesamt von nachrangiger Bedeutung ist.

Bei den Finanzanlagen werden Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten und Ausleihungen grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt.

Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau, Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden grundsätzlich ebenfalls zum Nominalwert ausgewiesen. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden, sofern erforderlich, vorgenommen.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck). Als versicherungsmathematisches Bewertungsverfahren für Versorgungsanwartschaften wird das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode analog den Vorschriften des IAS 19) auf Basis eines Zinssatzes von 4,03 % verwendet. Der Rententrend wird mit 1,75 % zugrunde gelegt.

Bei den Pensionsrückstellungen erfolgt eine Verrechnung im Sinne des § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit zur Sicherung dieser Verpflichtung erworbenen Vermögensgegenständen. Die Vermögensgegenstände werden hierfür mit dem Zeitwert entsprechend § 253 Abs. 1 S. 4 HGB bewertet.

Pensionsverpflichtungen wurden erstmals zum Stichtag 31.12.2016 mit einem 10-jährigen Durchschnittszinssatz bei einer pauschalierten Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechend § 253 Abs. 2 S. 2 HGB bewertet. Außerdem wurde eine zusätzliche Bewertung aufgrund von § 253 Abs. 6 HGB mit einem 7-jährigen Durchschnittszinssatz von 3,28 % entsprechend einer Restlaufzeit von 15 Jahren vorgenommen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Verpflichtungsumfang zum 7-jährigen Durchschnittszinssatz und dem Verpflichtungsumfang zum 10-jährigen Durchschnittszinssatz unterliegt der Ausschüttungssperre und ist bei den Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung im Finanzergebnis dargestellt.

Die Bewertung der Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck). Als versicherungsmathematisches Bewertungsverfahren für Versorgungsanwartschaften wird das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode analog den Vorschriften des IAS 19) auf Basis eines Zinssatzes von 3,28 % verwendet. Der Gehaltstrend wurde mit 2,50 % zugrunde gelegt.

Die sonstigen Rückstellungen sind zum Erfüllungsbetrag bewertet und berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten entspricht den zeitanteilig vorgeleisteten Aufwendungen.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen, Verbindlichkeiten und Bankguthaben in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt.

Bei Vermögensgegenständen und Schulden mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr finden das Imparitäts- und Realisationsprinzip im Sinne des § 256a S. 2 HGB keine Anwendung.

B. ANGABEN UND ERLAUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Finanzanlagen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen stellen sich wie folgt dar:

Stand Stand
31.12.2016 31.12.2015
--- --- ---
EUR EUR
--- --- ---
SUMIDA Components GmbH, Neumarkt 0,00 0,00
SUMIDA Components & Modules GmbH, Obernzell 39.299.257,23 39.299.257,23
SUMIDA EMS GmbH, Obernzell 7.062.000,00 7.062.000,00
SUMIDA flexible connections GmbH, Radeberg 15.688.392,96 15.688.392,96
SUMIDA Romania S.R.L., Jimbolia/Rumänien 13,09 13,09
VOGT electronic Miesau GmbH, Bruchmühlbach-Miesau 0,00 0,00
62.049.663,28 62.049.663,28

Angaben zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen, wobei das jeweilige Geschäftsjahr dem der Muttergesellschaft entspricht:

Anteile Landeswährung Höhe des Eigenkapitals 31.12.2016 Jahresergebnis 2016
% Landeswährung Tsd. TEUR Landeswährung Tsd. TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
unmittelbar:
SUMIDA Components GmbH Neumarkt, Deutschland(2) 100 EUR 802 802 0 0
SUMIDA Components & Modules GmbH

Obernzell, Deutschland(2)
100 EUR 17.148 17.148 0 0
SUMIDA EMS GmbH Obernzell, Deutschland(2) 100 EUR 982 982 0 0
SUMIDA flexible connections GmbH Radeberg, Deutschland(2) 100 EUR 2.625 2.625 0 0
SUMIDA Romania S.R.L. Jimbolia, Rumänien(1) 0,000092 RON 17.291 3.825 3.599 801
VOGT electronic Miesau GmbH Bruchmühlbach-Miesau, Deutschland(2) 100 EUR 5 5 5 5
mittelbar:
SUMIDA Lehesten GmbH Lehesten, Deutschland(3) 100 EUR 5.015 5.015 0 0
vogtronics GmbH Obernzell, Deutschland 74 EUR 22.216 22.216 2.758 2.758
SUMIDA electronic Shanghai Co., Ltd. Shanghai, China(1) 100 CNY 62.997 8.611 4.816 658
SUMIDA electronic Suqian Co., Ltd. Suqian, China(1) 100 CNY 4.612 630 1.779 243
SUMIDA Romania S.R.L. Jimbolia, Rumänien(1) 99,999908 RON 17.291 3.825 3.599 801
SUMIDA flexible connections Romania S.R.L.

Jimbolia, Rumänien(1)
100 RON 1.526 337 310 69
SUMIDA Slovenija d.o.o. Blejska Dobrava, Slowenien 74 EUR 6.992 6.992 782 782
SUMIDA Components de Mexico S.A. de C.V.

Guadalajara, Mexiko(1)
74 USD 25.969 24.707 3.488 3.157

(1) Die Umrechnung der Fremdwährungsbeträge erfolgte hinsichtlich des Eigenkapitals mit dem Kurs zum Jahresabschlussstichtag und hinsichtlich des Jahresergebnisses mit dem Durchschnittskurs des Geschäftsjahres der jeweiligen Gesellschaft.

(2) Ergebnisabführungsvertrag mit der SUMIDA AG

(3) Ergebnisabführungsvertrag mit der SUMIDA EMS GmbH

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2016 31.12.2015
TEUR TEUR
--- --- ---
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 38.718 43.309
Sonstige Vermögensgegenstände 236 223
38.954 43.532

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Darlehensforderungen in Höhe von 26.578 TEUR (Vj. 26.963 TEUR). Darüber hinaus sind in dieser Position die Forderungen aus den Ergebnisabführungsverträgen mit den Tochtergesellschaften SUMIDA EMS GmbH, SUMIDA Components & Modules GmbH sowie SUMIDA flexible connections GmbH in Höhe von 6.845 TEUR (Vj. 4.335 TEUR) enthalten.

Die ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben in Höhe von 3.081 TEUR (Vj. 3.081 TEUR) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen liegt die Restlaufzeit unter einem Jahr.

3. Eigenkapital

Grundkapital

Das Grundkapital der SUMIDA AG beträgt zum Abschlussstichtag 7.344.027 EUR (Vj. 7.344.027 EUR) und ist eingeteilt in 7.344.027 (Vj. 7.344.027) auf den Inhaber lautende Stückaktien (6.084.027 Stammaktien; 1.260.000 Vorzugsaktien). Der rechnerische Anteil am Grundkapital je Aktie beträgt 1 EUR.

Genehmigtes Kapital

Gemäß Satzung ist der Vorstand seit 29.07.2016 mit Zustimmung der Hauptversammlung der SUMIDA AG vom 22.06.2016 ermächtigt, das Grundkapital in der Zeit bis zum 21.06.2021 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder in Teilbeträgen um insgesamt bis zu 3.672.013 EUR durch Ausgabe von bis zu 3.672.013 neuer auf den Inhaber lautenden Stammaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2016/I).

Der Bilanzverlust entwickelte sich wie folgt:

2016 2015
TEUR TEUR
--- --- ---
Verlustvortrag 01.01. -222 -222
Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0 0
Bilanzverlust 31.12. -222 -222

4. Rückstellungen

Rückstellung für Pensionen

Entwicklung Pensionsrückstellung Verpflichtung: Sollwert Deckungsvermögen Unterschiedsbetrag / Beibehalt Nettobilanzausweis
Stand 01.01.2016 2.839.305 € -579.305 € -363.326 € 1.896.674 €
Aufwendungen für Altersversorgung 106.095 € --- 0 € 106.095 €
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
a. Zinsaufwand aus der Verpflichtung gem. § 253 HGB 105.741 € --- 0 € 105.741 €
b. Wertänderungen des Deckungsvermögens gem. § 246 Abs. 2 HGB --- -22.173 € --- -22.173 €
Zahlung von Versorgungsleistungen -326.280 € 40.842 € --- -285.438 €
Stand 31.12.2016

(vor Verteilung des Unterschiedsbetrages)
2.724.861 € -560.636 € -363.326 € 1.800.899 €
Verteilung des Unterschiedsbetrages
a. Mindestzuführung --- --- 40.370 € 40.370 €
b. Maximalzuführung --- --- 363.326 € 363.326 €
c. tatsächliche Zuführung --- --- 40.370 € 40.370 €
Stand 31.12.2016

(nach Verteilung des Unterschiedsbetrages)
2.724.861 € -560.636 €
a. minimaler Ansatz --- --- -322.956 € 1.841.269 €
b. maximaler Ansatz --- --- 0 € 2.164.225 €
c. tatsächlicher Ansatz zum 31.12.2016 --- --- -322.956 € 1.841.269 €

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beinhaltet in vollem Umfang Verpflichtungen für ausgeschiedene Vorstandsmitglieder. Die Gesamtverpflichtung beläuft sich zum Stichtag auf 2.725 TEUR (Vj. 2.839 TEUR). Aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG resultierte ein positiver Unterschiedsbetrag, der im Berichtsjahr zu 1/15 bilanz- und aufwandswirksam erfasst wurde. Der zum Stichtag 31.12.2016 noch nicht erfasste Unterschiedsbetrag in Höhe von 323 TEUR (Vj. 363 TEUR) wird bis spätestens 31.12.2024 zugeführt. Die passivierte Verpflichtung beläuft sich zum Stichtag 31.12.2016 auf 1.841 TEUR (Vj. 1.897 TEUR). Die Abweichung zwischen den Anschaffungskosten des Deckungsvermögens und dem bilanzierten Wert sind von untergeordneter Bedeutung.

Sonstige Rückstellungen

Die Entwicklung der sonstigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:

Stand 01.01.2016 Verbrauch Auflösung Zuführung Stand 31.12.2016
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- ---
Bereich Personal 54 45 1 51 58
Sonstige ungewisse Verbindlichkeiten 123 84 9 39 69
177 129 10 90 127

5. Verbindlichkeiten

Berichtsjahr 31.12.2016 Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren Gesamtbetrag davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte besichert
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- ---
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 127 0 0 127 0
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 45.671 0 2.572 48.243 0
3. Verbindlichkeiten aus Besserungsschein 6.031 0 0 6.031 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1 03 0 0 103 0
51.932 0 2.572 54.504 0
Berichtsjahr 31.12.2015 Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren Gesamtbetrag davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte besichert
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- ---
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 105 0 0 105 0
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 40.187 0 14.852 55.039 0
3. Verbindlichkeiten aus Besserungsschein 2.896 0 0 2.896 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1 02 0 0 102 0
43.291 0 14.852 58.143 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen überwiegend ein Darlehen der SUMIDA CORPORATION, Tokio/Japan, in Höhe von 44.940 TEUR (Vj. 39.500 TEUR).

Wiederaufleben des Forderungsverzichts ("Besserungsschein")

Die Gläubigerbanken haben im Geschäftsjahr 2002/2003 auf Kreditforderungen gegenüber dem SUMIDA AG Konzern (ehemals VOGT electronic Konzern) in Höhe von 45.000 TEUR gegen Einräumung eines Besserungsscheins verzichtet.

Hinsichtlich des im Geschäftsjahr 2002/2003 durch die Pool-Banken ausgesprochenen Forderungsverzichts wurden im Zusammenhang mit der weiteren Finanzierung des SUMIDA AG Konzerns die Bedingungen für das Wiederaufleben des Forderungsverzichts neu geregelt. Danach greift der Besserungsschein erst bei Überschreiten einer Eigenkapitalquote im Einzelabschluss der SUMIDA AG von 20 %.

Gemäß Vertrag ist für die Höhe des Wiederauflebens der Forderung rechnerisch auf den jeweils endgültigen Jahresabschluss abzustellen, wobei die Bewertungsgrundsätze im Einzelnen definiert sind. Im endgültigen Abschluss ist ein Wiederaufleben der Forderung als Aufwand zu berücksichtigen, wobei er betragsmäßig dem dann noch verbleibenden Jahresüberschuss nach Steuern zu entsprechen hat.

Im Zuge der Akquisition durch den SUMIDA Konzern im Februar 2006 wurde der Besserungsschein zunächst von der SUMIDA Europe GmbH, Neumarkt/Oberpfalz, erworben und anschließend durch eine Abtretungserklärung an die ISMART Global Ltd., Tortola/British Virgin Islands, ein Tochterunternehmen der SUMIDA CORPORATION, Tokio/Japan, weitergereicht. Im Geschäftsjahr 2015 wurde der Besserungsschein an die SUMIDA Finance B.V., Amsterdam/Niederlande, veräußert.

Die Eigenkapitalquote liegt am Bilanzstichtag bei 47 % (Vj. 45 %).

Die Verbindlichkeiten aus dem Besserungsschein resultieren aus der Zuführung des Jahresergebnisses 2016 in Höhe von 6.031 TEUR (Vj. 2.896 TEUR) und bestehen ausschließlich gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Verbindlichkeit aus dem Besserungsschein wird mit Feststellung des Jahresabschlusses der SUMIDA AG zum 31.12.2016 zur Rückzahlung fällig, spätestens jedoch sechs Monate nach dem Bilanzstichtag.

C. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Umsatzerlöse

Die Umsätze im Berichtsjahr in Höhe von 2.651 TEUR (Vj. 1.011 TEUR) beinhalten im Wesentlichen verrechnete Dienstleistungen an inländische Konzerngesellschaften sowie an die Gesellschafterin SUMIDA Europe GmbH.

Aufgrund der erstmaligen Anwendung des geänderten § 277 Abs. 1 HGB ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nur bedingt gegeben. In diesem Zusammenhang wurden Erträge in Höhe von TEUR 1.678 im Geschäftsjahr 2016, die in früheren Abschlüssen den sonstigen betrieblichen Erträgen zugeordnet worden sind, unter den Umsatzerlösen erfasst. Nachrichtlich sei vermerkt, dass bei Anwendung des BilRUG bereits auf den 31.12.2015 (Vorjahresabschluss) die Umsatzerlöse 2.688 TEUR anstelle 1.011 TEUR betragen hätten.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Im Geschäftsjahr 2016 wurden sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 555 TEUR (Vj. 1.805 TEUR) erfasst. Hierbei handelt es sich in Höhe von 520 TEUR (Vj. 92 TEUR) um Beträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung, welche ausschließlich aus dem Hochwasser 2013 resultieren. Aufgrund der erstmaligen Anwendung des geänderten § 277 Abs. 1 HGB ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nur bedingt gegeben. Zudem wurden die im Vorjahresabschluss als außerordentliche Erträge ausgewiesenen Erträge in die sonstigen betrieblichen Erträge des Vorjahres umgegliedert.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 1.948 TEUR (Vj. 1.862 TEUR) enthalten insbesondere Verwaltungskosten in Höhe von 353 TEUR (Vj. 482 TEUR), Raumkosten in Höhe von 579 TEUR (Vj. 493 TEUR) und Aufwendungen aus Kostenverrechnungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von 437 TEUR (Vj. 462 TEUR).

Außerdem wurden im Geschäftsjahr 2016 Beträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung in Höhe von 485 TEUR (Vj. 359 TEUR) aufwandswirksam erfasst. Diese setzen sich aus Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Hochwasser 2013 in Höhe von 445 TEUR (Vj. 319 TEUR) sowie Aufwendungen aus der Verteilung des Unterschiedsbetrags der Pensionsrückstellungen nach Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB in Höhe von 40 TEUR (Vj. 40 TEUR) zusammen. Diese Aufwendungen wurden im Vorjahresabschluss als außerordentliche Aufwendungen ausgewiesen, im Berichtsjahr erfolgte eine Umgliederung in die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Vorjahres.

4. Abschreibungen

Hierbei handelt es sich um Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen in Höhe von 348 TEUR (Vj. 449 TEUR). Im Berichtsjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen im Zusammenhang mit dem Hochwasser 2013 erfasst (Vj. 45 TEUR).

5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der Zinsaufwand gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 909 TEUR (Vj. 1.068 TEUR) besteht überwiegend aus den Darlehenszinsen gegenüber der SUMIDA CORPORATION, Tokio/Japan.

Der enthaltene Aufwand aus der Aufzinsung der Rückstellung für Pensionen (106 TEUR; Vj. 120 TEUR) und der Ertrag aus der Wertänderung des Deckungsvermögens (22 TEUR; Vj. 22 TEUR) belaufen sich im Berichtsjahr saldiert auf 84 TEUR (Vj. 98 TEUR).

Ferner enthalten sind Zinsaufwendungen aus kurzfristigen Bankdarlehen in Höhe von 46 TEUR (Vj. 71 TEUR). Die Darlehen wurden im Geschäftsjahr in voller Höhe zurückbezahlt.

Aus der Änderung des Abzinsungssatzes für Pensionsverpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB ergibt sich ein Zinsänderungseffekt in Höhe von 182 TEUR, der einer Ausschüttungssperre unterliegt. Da jedoch ausreichend frei verfügbare Rücklagen abzüglich dem Bilanzverlust vorhanden sind, kommt die Ausschüttungssperre nicht zum Tragen.

6. Erträge aus Ergebnisabführung und Aufwendungen aus Verlustübernahme

Die Erträge aus Ergebnisabführung resultieren aus der Gewinnabführung der SUMIDA Components & Modules GmbH in Höhe von 2.985 TEUR (Vj. 1.042 TEUR), der SUMIDA EMS GmbH in Höhe von 1.595 TEUR (Vj. 1.338 TEUR) und der SUMIDA flexible connections GmbH in Höhe von 2.265 TEUR (Vj. 1.956 TEUR). Des Weiteren wurden Aufwendungen aus Verlustübernahme in Höhe von 611 TEUR (Vj. 529 TEUR) erfasst.

D. NICHT IN DER BILANZ ENTHALTENE GESCHÄFTE, SONSTIGE ANGABEN

1. Haftungsverhältnisse

Die Haftungsverhältnisse der SUMIDA AG gem. § 251 i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB werden wie folgt vermerkt:

2016 2015
TEUR TEUR
--- --- ---
Gesamtschuldnerische Haftung für fremde Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 127 107
Gesamt 127 107

Die gesamtschuldnerische Haftung für fremde Verbindlichkeiten betrifft ausschließlich verbundene Unternehmen und resultiert aus einer Kontokorrentlinie, welche neben der SUMIDA AG von mehreren Tochterunternehmen gemeinsam ausgenutzt werden kann. Die berechtigten Unternehmen haften jeweils gesamtschuldnerisch. Aufgrund der positiven Geschäftssituation der Gesellschaft und der übrigen aus der Kontokorrentlinie berechtigten Tochterunternehmen wird zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 von keiner Inanspruchnahme ausgegangen.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Miet- und Leasingverpflichtungen

2016 2015
TEUR TEUR
--- --- ---
Miet- und Leasingverträge 1.639 1.866
- davon bis 1 Jahr 402 380
- davon 1 - 5 Jahre 1.237 1.486
- davon über 5 Jahre 0 0

Wiederaufleben des Forderungsverzichts ("Besserungsschein")

Nach Ergebniszuführung im laufenden Geschäftsjahr beträgt die Restverpflichtung für künftige Jahre aus dem Besserungsschein noch 25.387 TEUR (Vj. 31.417 TEUR) und besteht ausschließlich gegenüber verbundenen Unternehmen.

Aufgrund der Gespräche über die Finanzierung der Rückzahlung mit der Konzernmutter SUMIDA CORPORATION, Tokio/Japan, geht der Vorstand davon aus, dass die notwendigen liquiden Mittel über den SUMIDA Konzernverbund bereitgestellt werden.

3. Vorstand und Aufsichtsrat

Mitglieder des Vorstands

Paul Hofbauer

Diplom-Ingenieur, Diplom-Kaufmann Mitglieder des Aufsichtsrats

Hans Fahr

Vorsitzender

Diplom-Ingenieur, Unternehmensberater

Andre Bour

Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender

Kaufmann

Roland Osterkorn

Arbeitnehmervertreter

Betriebsratsvorsitzender

4. Mitteilungspflichten gemäß § 20 AktG

Dem Vorstand der SUMIDA AG wurden am 5. August 2009 folgende Mitteilungen im Sinne des § 20 Abs. 1, 4 AktG übermittelt:

Die SUMIDA CORPORATION, Tokio/Japan, teilte mit, dass ihr mittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien an der SUMIDA AG sowie mittelbar eine Mehrheitsbeteiligung an der SUMIDA AG gehört.

Die SUMIDA Europe GmbH, Neumarkt/Oberpfalz, teilte mit, dass ihr unmittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien an der SUMIDA AG sowie unmittelbar eine Mehrheitsbeteiligung an der SUMIDA AG gehört.

Die ISMART Global Ltd., Tortola/British Virgin Islands, teilte mit, dass ihr unmittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien an der SUMIDA AG gehört.

5. Befreiender Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der SUMIDA AG wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Die Gesellschaft SUMIDA AG gehört zum Konzernkreis der SUMIDA CORPORATION, Tokio/Japan, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Dieser Konzernabschluss hat gemäß § 292 HGB befreiende Wirkung für die Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichtes der SUMIDA Europe GmbH und damit auch der SUMIDA AG. Der befreiende Konzernabschluss und der befreiende Konzernlagebericht der SUMIDA CORPORATION sind mit der Richtlinie 2008/961/EG des Rates vom 11.04.2012 über den konsolidierten Abschluss in der für Deutschland geltenden Fassung gleichwertig. Der Konzernabschluss der SUMIDA CORPORATION, Tokio/Japan, wird nach den in Japan geltenden Generally Accepted Accounting Principles aufgestellt und ist bei der FINANCIAL SERVICES AGENCY, Tokio/Japan, und bei der SUMIDA CORPORATION auf deren Internetseite (www.sumida.com/investor-relations/) einzusehen und wird darüber hinaus im Bundesanzeiger veröffentlicht.

E. EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG

Nach dem Bilanzstichtag gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage hatten.

Obernzell, den 17. Februar 2017

SUMIDA AG

Der Vorstand

Paul Hofbauer