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Südzucker AG

Quarterly Report Jan 14, 2021

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Quarterly Report

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Finanzbericht: 27530738

Südzucker AG

Mannheim

Quartalsmitteilung 1. - 3. Quartal 2020/​21

Quartalsmitteilung

1. - 3. Quartal 2020/​21

1. März - 30. November 2020

Konzernumsatz

5.089 [5.028] Mio. €

Operatives Konzernergebnis

195 [113] Mio. €

PROGNOSE FÜR DAS GESAMTJAHR 2020/​21 ANGEPASST

Konzernumsatz

6,6 bis 6,8 [2019/​20: 6,7] Mrd. €

Operatives Konzernergebnis

190 bis 240 [2019/​20: 116] Mio. €

FINANZKALENDER

Vorläufige Zahlen

Geschäftsjahr 2020/​21

22. April 2021

Bilanzpresse- und Analystenkonferenz

Geschäftsjahr 2020/​21

20. Mai 2021

Q 1 - Quartalsmitteilung

1. Quartal 2021/​22

8. Juli 2021

Hauptversammlung

Geschäftsjahr 2020/​21

15. Juli 2021

Q 2 - Halbjahresfinanzbericht

1. Halbjahr 2021/​22

14. Oktober 2021

Q 3 - Quartalsmitteilung

1.- 3. Quartal 2021/​22

13. Januar 2022

IM ÜBERBLICK

1. - 3. Quartal 2020/​21

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Konzernumsatz liegt mit 5.089 (5.028) Mio. € auf Vorjahresniveau.

Operatives Konzernergebnis steigt deutlich um 82 Mio. € bzw. 73 % auf 195 (113) Mio. €.

Segment Zucker weist Umsatz auf Vorjahresniveau und deutlich reduzierten operativen Verlust - insbesondere aufgrund höherer Zuckererlöse - aus:

Umsatz: 1.730 (1.739) Mio. €
Operatives Ergebnis: - 80 (- 146) Mio. €

Wachstum im Segment Spezialitäten setzt sich fort. Umsatzanstieg und Verbesserung des operativen Ergebnisses durch höheres Absatzniveau erreicht:

Umsatz: + 5 % auf 1.885 (1.796) Mio. €
Operatives Ergebnis: 154 (143) Mio. €

Segment CropEnergies verzeichnet Umsatzrückgang, aber Ergebnisanstieg infolge höherer Ethanolerlöse:

Umsatz: -4 % auf 582 (604) Mio. €
Operatives Ergebnis: 79 (70) Mio. €

Segment Frucht verbucht Umsätze auf Vorjahresniveau und moderaten Rückgang des operativen Ergebnisses:

Umsatz: 892 (889) Mio. €
Operatives Ergebnis: 42 (46) Mio. €

Angepasste Prognose für das Gesamtjahr 2020/​21 ¹

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Konzernumsatz von 6,6 bis 6,8 (2019/​20: 6,7) Mrd. € erwartet.
Operatives Konzernergebnis in einer Bandbreite von 190 bis 240 (2019/​20: 116) Mio. € erwartet.
Capital Employed auf Vorjahresniveau; deutlicher Anstieg des ROCE (2019/​20: 1,8 %).

1 Prognoseanpassung veröffentlicht am 14. Dezember 2020.

Konzernzahlen zum 30. November 2020

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1. - 3. Quartal
2020/​21 2019/​20 + /​ - in %
--- --- --- --- ---
Umsatz und Ergebnis
Umsatzerlöse Mio. € 5.089 5.028 1,2
EBITDA Mio. € 456 373 22,4
EBITDA-Marge % 9,0 7,4
Abschreibungen Mio. € - 261 - 260 0,7
Operatives Ergebnis Mio. € 195 113 72,5
Operative Marge % 3,8 2,2
Jahresfehlbetrag /​ -überschuss Mio. € - 53 - 35 51,0
Cashflow und Investitionen
Cashflow Mio. € 378 283 33,7
Investitionen in Sachanlagen 1 Mio. € 194 224 - 13,7
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen Mio. € 11 10 11,8
Investitionen gesamt Mio. € 205 234 - 12,6
Wertentwicklung
Sachanlagen 1 Mio. € 3.221 3.307 - 2,6
Goodwill Mio. € 724 737 - 1,9
Working Capital Mio. € 2.028 2.035 - 0,4
Capital Employed Mio. € 6.085 6.192 - 1,7
Kapitalstruktur
Bilanzsumme Mio. € 8.013 8.408 - 4,7
Eigenkapital Mio. € 3.469 3.764 - 7,8
Nettofinanzschulden Mio. € 1.360 1.359 0,1
Eigenkapitalquote % 43,3 44,8
Nettofinanzschulden in % des Eigenkapitals (Gearing) % 39,2 36,1
Aktie
Marktkapitalisierung 30. November Mio. € 2.716 2.781 - 2,3
Gesamtzahl Aktien 30. November Mio. Stück 204,2 204,2 0,0
Schlusskurs 30. November 13,30 13,62 - 2,3
Ergebnis je Aktie 30. November - 0,56 - 0,42 33,3
Durchschnittliches Handelsvolumen /​ Tag Tsd. Stück 701 630 11,3
Performance Südzucker-Aktie 1. März bis 30. November % - 5,5 6,0
Performance SDAX ® 1. März bis 30. November % 21,6 12,5
Mitarbeiter 19.136 19.947 - 4,1

TABELLE 01

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

WIRTSCHAFTSBERICHT

Konzernertragslage

Umsatz, EBITDA und operatives Ergebnis

Der Konzernumsatz lag in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2020/​21 mit 5.089 (5.028) Mio. € auf Vorjahresniveau. Während der Umsatz im Segment CropEnergies leicht zurückging und in den Segmenten Zucker und Frucht auf Vorjahresniveau lag, stieg er im Segment Spezialitäten moderat an.

Das Konzern-EBITDA erhöhte sich deutlich um 83 Mio. € auf 456 (373) Mio. €.

Das operative Konzernergebnis stieg durch die Verminderung des Verlusts im Segment Zucker sowie die Ergebnisverbesserungen in den Segmenten Spezialitäten und CropEnergies deutlich auf 195 (113) Mio. €.

Ergebnis der Betriebstätigkeit

Das Ergebnis der Betriebstätigkeit in Höhe von 45 (43) Mio. € umfasst das operative Ergebnis von 195 (113) Mio. €, das Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen in Höhe von - 25 (- 12) Mio. € sowie das Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen von - 125 (- 58) Mio. €.

Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen

Das Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen von - 25 (- 12) Mio. € enthielt insbesondere die Aufwendungen aus den Nachlaufeffekten der im Segment Zucker am Ende des Geschäftsjahres 2018/​19 beschlossenen Werksschließungen und aus der Anpassung der Verwaltungsstrukturen. Der Vorjahresbetrag resultierte unter anderem aus dem Segment Zucker und betraf das Angebot von Südzucker an die Rübenanbauer der Werke Warburg und Brottewitz zur Rückgabe ihrer Lieferrechte. Beide Werke wurden nach der Kampagne 2019 geschlossen.

Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen

Das Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen in den Segmenten Zucker und Spezialitäten belief sich auf - 125 (- 58) Mio. € und betrifft überwiegend die Belastungen aus der Beteiligung an ED&F Man Holdings Limited, London /​ Vereinigtes Königreich. Weitere Informationen dazu werden unter der gleichen Überschrift im Abschnitt "Segment Zucker" gegeben.

Geschäftsentwicklung im Konzern

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3. Quartal
2020/​21 2019/​20 + /​ - in %
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse Mio. € 1.740 1.713 1,6
EBITDA Mio. € 181 158 14,7
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 115 - 119 - 3,8
Operatives Ergebnis Mio. € 66 39 71,8
Ergebnis aus Restrukturierung /​ Sondereinflüssen Mio. € - 14 - 7 > 100
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € - 126 - 60 > 100
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € - 74 - 28 > 100
EBITDA-Marge % 10,4 9,2
Operative Marge % 3,8 2,3
Investitionen in Sachanlagen 1 Mio. € 67 74 - 10,1
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen Mio. € 0 4 - 100,0
Investitionen gesamt Mio. € 67 78 - 14,4
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. €
Capital Employed Mio. €
Mitarbeiter

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1. - 3. Quartal
2020/​21 2019/​20 + /​ - in %
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse Mio. € 5.089 5.028 1,2
EBITDA Mio. € 456 373 22,4
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 261 - 260 0,7
Operatives Ergebnis Mio. € 195 113 72,5
Ergebnis aus Restrukturierung /​ Sondereinflüssen Mio. € - 25 - 12 > 100
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € - 125 - 58 > 100
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € 45 43 4,2
EBITDA-Marge % 9,0 7,4
Operative Marge % 3,8 2,2
Investitionen in Sachanlagen 1 Mio. € 194 224 - 13,7
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen Mio. € 11 10 11,8
Investitionen gesamt Mio. € 205 234 - 12,6
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 188 332 - 43,3
Capital Employed Mio. € 6.085 6.192 - 1,7
Mitarbeiter 19.136 19.947 - 4,1

TABELLE 02

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

Finanzergebnis

Das Finanzergebnis in den ersten neun Monaten von -37 (- 31) Mio. € umfasst ein Zinsergebnis von - 18 (- 19) Mio. € sowie ein sonstiges Finanzergebnis von - 19 (- 12) Mio. €. Der deutliche Anstieg des sonstigen Finanzergebnisses resultierte aus der vollständigen Abwertung einer Minderheitsbeteiligung an einer französischen Zuckerfabrik.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Bei einem Ergebnis vor Ertragsteuern von 8 (12) Mio. € beliefen sich die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag auf - 61 (- 47) Mio. €.

Jahresfehlbetrag

Vom Jahresfehlbetrag von - 53 (- 35) Mio. € entfielen - 115 (- 87) Mio. € auf die Aktionäre der Südzucker AG, 10 (10) Mio. € auf das Hybrid-Eigenkapital und 52 (42) Mio. € auf die sonstigen nicht beherrschenden Anteile, die im Wesentlichen die Miteigentümer der AGRANA- sowie der CropEnergies-Gruppe betreffen.

Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie belief sich auf - 0,56 (- 0,42) € für das 1. - 3. Quartal 2020/​21. Der Ermittlung lag der zeitlich gewichtete Durchschnitt von 204,2 (204,2) Mio. ausstehenden Aktien zugrunde.

Gewinn-und-Verlust-Rechnung

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3. Quartal 1. - 3. Quartal
Mio. € 2020/​21 2019/​20 + /​ - in % 2020/​21 2019/​20 + /​ - in %
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 1.740 1.713 1,6 5.089 5.028 1,2
Operatives Ergebnis 66 39 71,8 195 113 72,5
Ergebnis aus Restrukturierung /​ Sondereinflüssen - 14 - 7 > 100 - 25 - 12 > 100
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen - 126 - 60 > 100 - 125 - 58 > 100
Ergebnis der Betriebstätigkeit - 74 - 28 > 100 45 43 4,2
Finanzergebnis - 10 - 14 - 28,6 - 37 - 31 19,4
Ergebnis vor Ertragsteuern - 84 - 42 > 100 8 12 - 28,8
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 35 - 14 > 100 - 61 - 47 30,9
Jahresüberschuss /​ -fehlbetrag - 119 - 56 > 100 - 53 - 35 51,0
davon Aktionäre der Südzucker AG - 140 - 73 93,1 - 115 - 87 32,2
davon Hybrid-Eigenkapital 3 3 - 3,1 10 10 - 2,0
davon sonstige nicht beherrschende Anteile 18 14 32,8 52 42 24,4
Ergebnis je Aktie (€) - 0,68 - 0,35 94,3 - 0,56 - 0,42 33,3

TABELLE 03

Konzernfinanzlage

Cashflow

Der Cashflow erreichte 378 Mio. € nach 283 Mio. € im Vorjahreszeitraum bzw. 7,4 (5,6) % der Umsatzerlöse.

Working Capital

Der Mittelzufluss aus der Abnahme des Working Capitals von 160 Mio. € - nach einem Mittelabfluss von -41 Mio. € in der Vorperiode - resultierte maßgeblich aus dem Abbau der Vorräte insbesondere im Segment Zucker.

Investitionen in Sachanlagen

Die Investitionen in Sachanlagen (einschließlich immaterieller Vermögenswerte) beliefen sich im 1. bis 3. Quartal auf 194 (224) Mio. €. Im Segment Zucker entfielen sie in Höhe von 85 (73) Mio. € weiterhin überwiegend auf Ersatzinvestitionen, Investitionen im Bereich Elektroinstallationen und Automatisierung sowie auf die Erfüllung von gesetzlichen oder behördlichen Vorgaben. Mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 75 (101) Mio. € wurden im Segment Spezialitäten die Schaffung neuer Produktionskapazitäten in der Division Stärke sowie Anlagenerweiterungen und Optimierungen bei BENEO und Freiberger fortgeführt. Im Segment CropEnergies wurden 19 (20) Mio. € für Ersatzinvestitionen und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung von Produktionsanlagen aufgewendet. Im Segment Frucht betrafen die Investitionen von 15 (30) Mio. € überwiegend die Division Fruchtzubereitungen mit der Installation weiterer Produktionskapazitäten in Form von Neubau und Erweiterung von Produktionslinien.

Investitionen in Finanzanlagen

Die Investitionen in Finanzanlagen in Höhe von 11 (10) Mio. € betrafen im Wesentlichen den Erwerb des Unternehmens Marroquin Organic International Inc., Santa Cruz /​ USA, durch die AGRANA Stärke GmbH. Marroquin Organic wird seit dem Ende des 2. Quartals 2020/​21 vollkonsolidiert in den Konzernabschluss einbezogen. Das auf Bio-Produkte spezialisierte Handelshaus bedient B2B-Kunden und bezieht einen Großteil seines Produktportfolios von AGRANA Stärke. Im Vorjahr entfielen die Investitionen in Finanzanlagen im Wesentlichen auf das 50-%-Joint-Venture Beta Pura GmbH, Wien /​ Österreich, das im August 2020 die Produktion aufgenommen hat, auf den Erwerb einer 3,5-%-Beteiligung an DouxMatok Ltd., Petcha-Tikva /​ Israel, sowie auf die Aufstockung der Beteiligung an der Collaborative Packing Solutions [Pty] Ltd, Johannesburg/​Südafrika, von 40 % auf 75 %.

Entwicklung der Nettofinanzschulden

Die Nettofinanzschulden sanken von 1.570 Mio. € am 29. Februar 2020 um 210 Mio. € auf 1.360 Mio. € am 30. November 2020. Die Investitionen in Sach- und Finanzanlagen von insgesamt 205 Mio. € und die Gewinnausschüttungen von 93 Mio. € wurden vollständig aus dem Cashflow in Höhe von 378 Mio. € sowie dem Mittelzufluss aus dem Abbau des Working Capitals von 160 Mio. € finanziert.

Aufgrund einer Neuzuordnung von Festgeldanlagen kam es im Vorjahr innerhalb der kurzfristigen Vermögenswerte zu einer Umgliederung aus dem Bilanzposten "Flüssige Mittel" in den Bilanzposten "Wertpapiere" und damit zu einer Anpassung der Vorjahreswerte bei den sonstigen Cashflows aus Investitionstätigkeit. Diese Umgliederung hat zu keiner Veränderung der Nettofinanzschulden geführt. Weitere Erläuterungen dazu und zur vorjährigen Erstanwendung von IFRS 16 (Leasingverhältnisse) stehen im Geschäftsbericht 2019/​20 auf den Seiten 126 und 127.

Finanzierungsrechnung

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3. Quartal 1. - 3. Quartal
Mio. € 2020/​21 2019/​20 + /​ - in % 2020/​21 2019/​20 + /​ - in %
--- --- --- --- --- --- ---
Cashflow 141 107 32,6 378 283 33,7
Zunahme (-) /​ Abnahme (+)

des Working Capitals
30 - 160 - 160 - 41 -
Gewinne (-) /​ Verluste (+) aus dem Abgang

von langfristigen Vermögenswerten /​ Wertpapieren
0 0 - 0 - 1 - 71,4
Mittelzufluss (+) /​ -abfluss (-) aus

laufender Geschäftstätigkeit
171 - 54 - 538 241 > 100
Investitionen in Sachanlagen 1 - 67 - 74 - 10,1 - 194 - 224 - 13,7
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen 0 - 4 - 100,0 - 11 - 10 11,8
Investitionen gesamt - 67 - 78 - 14,1 - 205 - 234 - 12,6
Sonstige Cashflows aus Investitionstätigkeit 81 18 > 100 64 34 88,2
Mittelabfluss (-) /​ -zufluss (+)

aus Investitionstätigkeit
14 - 60 - - 141 - 200 - 29,7
Tilgung (-) /​ Aufnahme (+)

von Finanzverbindlichkeiten
- 108 86 - - 249 98 -
Aufstockungen an Tochterunternehmen (-) 0 0 - - 1 0 -
Gewinnausschüttungen - 5 - 6 - 1,8 - 93 - 97 - 4,5
Mittelabfluss (-) /​ -zufluss (+)

aus Finanzierungstätigkeit
- 113 80 - - 343 1 -
Sonstige Änderungen der flüssigen Mittel 0 2 - 100,0 - 6 0 -
Abnahme (-) /​ Zunahme (+) der flüssigen Mittel 72 - 32 - 48 42 14,3
Flüssige Mittel am Anfang der Periode 174 222 - 21,6 197 148 33,6
Flüssige Mittel am Ende der Periode 246 190 29,6 246 190 29,6

TABELLE 04

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

Konzernvermögenslage

Bilanz

Aktiva

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Mio. € 30. November 2020 30. November 2019 + /​ - in %
Immaterielle Vermögenswerte 954 1.000 - 4,5
Sachanlagen 2.990 3.044 - 1,8
Übrige Vermögenswerte 310 457 - 32,2
Langfristige Vermögenswerte 4.254 4.501 - 5,5
Vorräte 2.043 2.094 - 2,4
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.014 1.035 - 2,0
Übrige Vermögenswerte 702 778 - 9,8
Kurzfristige Vermögenswerte 3.759 3.907 - 3,8
Bilanzsumme 8.013 8.408 - 4,7

Passiva

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Mio. € 30. November 2020 30. November 2019 + /​ - in %
Eigenkapital der Aktionäre der Südzucker AG 1.940 2.229 - 13,0
Hybrid-Eigenkapital 654 654 0,0
Sonstige nicht beherrschende Anteile 875 881 - 0,6
Eigenkapital 3.469 3.764 - 7,8
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 981 941 4,3
Finanzverbindlichkeiten 1.454 1.436 1,3
Übrige Schulden 405 410 - 1,2
Langfristige Schulden 2.840 2.787 1,9
Finanzverbindlichkeiten 379 434 - 12,8
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 866 941 - 8,0
Übrige Schulden 459 482 - 4,8
Kurzfristige Schulden 1.704 1.857 - 8,3
Bilanzsumme 8.013 8.408 - 4,7
Nettofinanzschulden 1.360 1.359 0,1
Eigenkapitalquote in % 43,3 44,8
Nettofinanzschulden in % des Eigenkapitals (Gearing) 39,2 36,1

TABELLE 05

Langfristige Vermögenswerte

Die langfristigen Vermögenswerte gingen um 247 Mio. € auf 4.254 (4.501) Mio. € zurück. Dabei verringerte sich der Buchwert der Sachanlagen um 54 Mio. € auf 2.990 (3.044) Mio. €, da die Investitionen unter den laufenden Abschreibungen lagen. Der Rückgang der übrigen Vermögenswerte um 147 Mio. € auf 310 (457) Mio. € resultierte im Wesentlichen aus dem gesunkenen Buchwert der Anteile der at Equity einbezogenen Unternehmen infolge der im Geschäftsjahr 2019/​20 angefallenen Verluste von ED&F Man Holdings Limited, London /​ Vereinigtes Königreich, sowie der teilweisen Wertberichtigung dieser Beteiligung im 3. Quartal 2020/​21; die Minderheitsbeteiligung an einer französischen Zuckerfabrik wurde bereits im 2. Quartal 2020/​21 vollständig abgewertet.

Kurzfristige Vermögenswerte

Die kurzfristigen Vermögenswerte gingen um 148 Mio. € auf 3.759 (3.907) Mio. € zurück. Dabei verzeichneten die Vorratsbestände einen Rückgang um 51 Mio. € auf 2.043 (2.094) Mio. €, der maßgeblich aus dem Segment Zucker resultierte. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen mit 1.014 (1.035) Mio. € um 21 Mio. € unter Vorjahr. Der Rückgang der übrigen Vermögenswerte um 76 Mio. € auf 702 (778) Mio. € ergab sich insbesondere aus einem geringeren Bestand an Wertpapieren bei gleichzeitig gestiegenen flüssigen Mitteln.

Eigenkapital

Das Eigenkapital ging auf 3.469 (3.764) Mio. € und die Eigenkapitalquote auf 43 (45) % zurück. Das Eigenkapital der Aktionäre der Südzucker AG reduzierte sich auf 1.940 (2.229) Mio. €, was maßgeblich aus dem anteiligen Jahresfehlbetrag seit dem Vorjahresstichtag resultierte. Die sonstigen nicht beherrschenden Anteile lagen mit 875 (881) Mio. € auf Vorjahresniveau.

Langfristige Schulden

Die langfristigen Schulden stiegen um 53 Mio. € auf 2.840 (2.787) Mio. €. Dies resultierte im Wesentlichen aus dem Anstieg der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen auf 981 (941) Mio. € bei einem gegenüber dem Vorjahresstichtag 30. November gefallenen Marktzinssatz von 1,15 (1,25) %. Die Finanzverbindlichkeiten lagen mit 1.454 (1.436) Mio. € und die übrigen Schulden mit 405 (410) Mio. € auf Vorjahresniveau.

Kurzfristige Schulden

Die kurzfristigen Schulden verzeichneten einen Rückgang um 153 Mio. € auf 1.704 (1.857) Mio. €. Dabei sanken die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten um 55 Mio. € auf 379 (434) Mio. € insbesondere aufgrund der geringeren Aufnahme von Commercial Papers. Gleichzeitig sanken die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 75 Mio. € auf 866 (941) Mio. € und beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Rübenanbauern in Höhe von 294 (346) Mio. €. Die übrigen Schulden, die sonstige Rückstellungen, Steuerschulden und sonstigen Verbindlichkeiten umfassen, reduzierten sich um 23 Mio. € auf 459 (482) Mio. €.

Nettofinanzschulden

Die Nettofinanzschulden zum 30. November 2020 lagen mit 1.360 (1.359) Mio. € auf Vorjahresniveau; sie entsprachen 39 (36) % des Eigenkapitals.

Mitarbeiter

Die Zahl der im Konzern beschäftigten Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) zum Ende der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2020/​21 war mit 19.136 (19.947) rückläufig. Der Personalrückgang ergab sich im Segment Zucker insbesondere aus der Stilllegung von vier Zuckerfabriken im Anschluss an die Kampagne 2019/​20 und im Segment Frucht maßgeblich aus dem reduzierten Bedarf an Saisonarbeitskräften im Fruchtzubereitungsgeschäft.

Mitarbeiter zum Bilanzstichtag nach Segmenten

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30. November 2020 2019 + /​ - in %
Zucker 7.344 8.044 - 8,7
Spezialitäten 6.147 5.999 2,5
CropEnergies 450 442 1,8
Frucht 5.195 5.462 - 4,9
Konzern 19.136 19.947 - 4,1

TABELLE 06

SEGMENT ZUCKER

Märkte

Weltzuckermarkt

Für das abgelaufene Wirtschaftsjahr 2019/​20 (1. Oktober bis 30. September) geht das Marktforschungsunternehmen F.O. Licht in der letzten Aktualisierung der Schätzung der Weltzuckerbilanz im November 2020 von einem Produktionsdefizit von 5,3 (Vorjahr: Überschuss von 0,7) Mio. t Zucker aus. Dabei wird infolge der Corona-Pandemie nun einerseits ein leichter Rückgang der Nachfrage erwartet. Andererseits führen die Marktverwerfungen am Rohölmarkt dazu, dass Brasilien nun deutlich mehr Zucker anstelle von Ethanol produziert. Trotz dieser Produktionssteigerung in Brasilien geht die Weltzuckererzeugung aufgrund geringerer Produktionsmengen insbesondere aus Indien und Thailand zurück. Dies führt zu einem Rückgang des Bestandsniveaus.

Weltmarktpreise für Zucker

1. Dezember 2017 bis 30. November 2020, London, nächster gehandelter Terminmonat

GRAFIK 01

Für das Wirtschaftsjahr 2020/​21 erwartet F.O. Licht nun ein weiteres Defizit von 3,0 Mio. t. Bei einer auch aufgrund schwächerer Ernteerwartungen in Europa nun stabil erwarteten Weltzuckerproduktion und einem leichten Anstieg des Weltzuckerverbrauchs sollen die Bestände nochmals sinken.

Anfang 2020 stieg der Weltmarktpreis für Weißzucker aufgrund der guten Fundamentaldaten bis Mitte Februar auf bis zu 413 €/​t an. Danach setzte infolge der coronabedingten Abschwächung der Weltwirtschaft ein Preisverfall bei Rohöl und den Währungen von Schwellenländern, wie Brasilien, ein. Beides setzte den Weltmarktpreis für Zucker massiv unter Druck, sodass er binnen weniger Wochen auf Werte um 300 €/​t fiel und Ende April mit 283 €/​t seinen Tiefststand erreichte. Danach schwankten die Weltmarkpreise in einer Bandbreite von rund 290 €/​t bis rund 360 €/​t. Zum Ende des Berichtszeitraums lag der Weltmarktpreis bei 333 €/​t.

EU-Zuckermarkt

Im abgelaufenen Zuckerwirtschaftsjahr (ZWJ) 2019/​20 ging die Zuckererzeugung (inklusive Isoglukose) in der EU inklusive Vereinigten Königreichs (UK) infolge gesunkener Anbauflächen und erneut trockenheitsbedingt unterdurchschnittlicher Zuckererträge nochmals auf 18,0 (18,2) Mio. t zurück. Damit musste erneut Zucker importiert werden.

Der EU-Preis für Zucker (Food und Non-Food, ab Werk) lag zu Beginn des abgelaufenen ZWJ im Oktober 2019 bei 332 €/​t und stieg im Verlauf des ZWJ auf nahezu 380 €/​t an. Zu Beginn des neuen ZWJ 2020/​21 stieg der letzte veröffentlichte Wert vom Oktober 2020 auf 381 €/​t. Dabei gibt es innerhalb der EU größere regionale Preisunterschiede zwischen den Defizit- und den Überschussregionen.

Für das nun begonnene ZWJ 2020/​21 geht die EU-Kommission für die EU inklusive UK von einem weiteren Rückgang der Anbaufläche um rund 3 % aus. Infolge schwieriger Witterungsbedingungen sowie erhöhten Schädlingsbefalls durch den Yellow Virus, vor allem in Frankreich und dem UK, werden auch 2020 in den Hauptanbauregionen schwache Erträge erwartet. Die EU-Kommission erwartet daher einen deutlichen Rückgang der Rübenzuckererzeugung (EU inklusive UK; exklusive Isoglukose) um 1,8 Mio. t auf 15,7 (17,5) Mio. t, was den Bestandsaufbau aus dem ZWJ 2019/​20 infolge der temporär geringen Nachfrage durch die Corona-Pandemie mehr als kompensiert. Die EU wird damit im ZWJ 2020/​21 zum dritten Mal in Folge Nettoimporteur von Zucker bleiben.

Energiemarkt

Anfang September 2020 lag der Brent-Ölpreis bei 46 USD/​Barrel und ging am 30. November 2020 nach einer längeren Seitwärtsbewegung mit 48 USD/​Barrel aus dem Handel. Die erneuten europaweiten Mobilitätseinschränkungen seit Mitte Oktober haben sich dabei noch nicht preisreduzierend ausgewirkt. Zur Erhaltung des fragilen Gleichgewichts haben auch die im Jahresverlauf vorgenommenen Förderkürzungen der OPEC-Staaten und der beobachtete fortgesetzte Aufbau strategischer Ölreserven in China beigetragen.

Rechtliche und politische Rahmenbedingungen

Eine Ratifizierung des Mercosur-Abkommens wird immer unwahrscheinlicher, nachdem sich nun auch die deutsche Ratspräsidentschaft kritisch zu Brandrodungen im Amazonas-gebiet geäußert hat.

Auch wenn sich die EU mit dem UK Ende Dezember 2020 auf ein Handelsabkommen geeinigt hat, muss davon ausgegangen werden, dass sich der Import von Zucker aus der EU in das UK reduzieren wird; in der Vergangenheit hatten die europäischen Haupterzeugerländer zwischen 300.000 und 400.000 t Zucker in das UK exportiert.

Im Berichtszeitraum haben sich ansonsten keine wesentlichen Änderungen der im Geschäftsbericht 2019/​20 (Konzernlagebericht, Wirtschaftsbericht, Segment Zucker) auf den Seiten 67 und 68 dargestellten rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen ergeben.

Geschäftsentwicklung

Umsatz und operatives Ergebnis

Der Umsatz im Segment Zucker lag mit 1.730 (1.739) Mio. € auf Vorjahresniveau. Dabei stand gestiegenen Zuckererlösen eine deutlich geringere Absatzmenge gegenüber. Der Absatzrückgang geht zum einen auf die geringere Zuckererzeugung in der Kampagne 2019 zurück. Zum anderen wurden die kurzfristig positiven Impulse aus Hamsterkäufen im Einzelhandel zu Beginn des Geschäftsjahres im weiteren Verlauf des Jahres durch die geringere Nachfrage der zuckerverarbeitenden Industrie infolge der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona- Krise überlagert.

Der operative Verlust konnte deutlich auf - 80 (- 146) Mio. € reduziert werden. Die Verbesserung wird maßgeblich getragen von den höheren Zuckererlösen infolge der Preiserhöhungen jeweils zu Beginn der ZWJ 2019/​20 und 2020/​21. Diese überkompensieren die geringere Absatzmenge, gestiegene Produktionskosten und eine geringere Kapazitätsauslastung infolge der sich zunehmend verschlechternden Ernteerwartungen.

Geschäftsentwicklung im Segment Zucker

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3. Quartal
2020/​21 2019/​20 + /​ - in %
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Umsatzerlöse Mio. € 617 616 0,2
EBITDA Mio. € 35 13 > 100
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 61 - 67 - 8,4
Operatives Ergebnis Mio. € - 26 - 54 - 53,2
Ergebnis aus Restrukturierung /​ Sondereinflüssen Mio. € - 13 - 7 > 100
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € - 134 - 64 > 100
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € - 173 - 125 37,8
EBITDA-Marge % 5,9 2,2
Operative Marge % - 4,1 - 8,7
Investitionen in Sachanlagen 1 Mio. € 32 24 30,5
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen Mio. € 0 2 - 100,0
Investitionen gesamt Mio. € 32 26 20,5
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. €
Capital Employed Mio. €
Mitarbeiter

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1. - 3. Quartal
2020/​21 2019/​20 + /​ - in %
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Umsatzerlöse Mio. € 1.730 1.739 - 0,5
EBITDA Mio. € 25 - 37 -
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 105 - 109 - 3,5
Operatives Ergebnis Mio. € - 80 - 146 - 44,7
Ergebnis aus Restrukturierung /​ Sondereinflüssen Mio. € - 27 - 13 > 100
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € - 141 - 69 > 100
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € - 248 - 228 9,3
EBITDA-Marge % 1,4 - 2,1
Operative Marge % - 4,7 - 8,4
Investitionen in Sachanlagen 1 Mio. € 85 73 15,8
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen Mio. € 0 8 -
Investitionen gesamt Mio. € 85 81 4,4
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 114 260 - 56,2
Capital Employed Mio. € 2.507 2.563 - 2,2
Mitarbeiter 7.344 8.044 - 8,7

TABELLE 07

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen

Das Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen von - 27 (- 13) Mio. € betraf insbesondere Nachlaufaufwendungen für die Ende des Geschäftsjahres 2018/​19 beschlossenen Werksschließungen sowie Belastungen aus der Anpassung der Verwaltungsstrukturen. Im Vorjahr waren die Aufwendungen für das Angebot an die Rübenanbauer der Werke Warburg und Brottewitz zur Rückgabe ihrer Lieferrechte enthalten. Beide Werke wurden nach der Kampagne 2019 geschlossen.

Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen

Das Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen belief sich im Segment Zucker auf - 141 (- 69) Mio. € und betrifft überwiegend ED&F Man Holdings Limited, London /​ UK, an der Südzucker mit rund 35 % beteiligt ist. Zwar zeigte sich bei ED&F Man in dem Ende September 2020 abgeschlossenen Geschäftsjahr weiterhin ein profitables Handelsgeschäft, allerdings ergaben sich Belastungen aus den corona bedingten Verzögerungen bei der Umsetzung der strategischen Neuausrichtung, die zu einem Jahresfehlbetrag führen.

Das Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen umfasst insbesondere den auf Südzucker entfallenden Jahresfehlbetrag sowie die vollständige Abwertung des in den Anteilen an at Equity einbezogenen Unternehmen enthaltenen Goodwill. Der Buchwert der Anteile an ED&F Man am 29. Februar 2020 von 224 Mio. € reduzierte sich zum 30. November 2020 auf 89 Mio. €.

Im September 2020 sicherte sich ED&F Man eine dreijährige Verlängerung der bestehenden Finanzierung und konnte damit die erforderliche Zeit für die strategische Neuausrichtung gewinnen.

Aufgrund der weiterhin vorhandenen Ergebnisbelastungen aus den Industriebeteiligungen, des durch das Niedrigzinsumfeld erschwerten Geschäfts im Bereich Brokerage, der gestiegenen Refinanzierungskosten sowie des Einflusses der Corona-Pandemie rechnen wir jedoch auch in den folgenden Quartalen mit belastenden Ergebniseinflüssen auf unser At-Equity-Ergebnis durch ED&F Man.

Rübenanbau und Kampagne 2020

Trockenheit im Frühjahr, aber auch regional im Sommer, ein starker Virusbefall in Frankreich, Belgien und in Teilen Deutschlands sowie Blattkrankheiten vor allem in Polen und den AGRANA-Gebieten führen zu einem insgesamt unterdurchschnittlichen Ertrag in der Südzucker-Gruppe. Aufgrund der unterschiedlichen Rübenerträge wird die Kampagne an einigen Standorten bereits Ende Dezember 2020, in anderen Anbaugebieten erst Anfang Februar 2021 abgeschlossen sein.

Investitionen in Sachanlagen

Die Investitionen in Höhe von 85 (73) Mio. € entfielen in den ersten drei Quartalen weiterhin überwiegend auf Ersatzinvestitionen, insbesondere in den Bereichen Prozessleit- und Elektrotechnik. Daneben wurden Maßnahmen zur Verbesserung der Logistik und der Erfüllung von Marktanforderungen durchgeführt. Dazu zählen eine neue Absackanlage für Foliensäcke, Anpassungen der Verladeleistung von losem Zucker, die Erweiterung der Dicksaftlagerkapazität durch einen neuen Tank sowie der Ausbau der Bio-Zuckerproduktion. Im Bereich Umwelt wurde in Abwasseraufbereitungsanlagen sowie in Maßnahmen zur Erfüllung gesetzlicher oder behördlicher Auflagen investiert.

SEGMENT SPEZIALITÄTEN

Geschäftsentwicklung

Umsatz und operatives Ergebnis

Im Segment Spezialitäten setzte sich das Wachstum auch im 3. Quartal fort, sodass der Umsatz in den ersten drei Quartalen gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum weiter auf 1.885 (1.796) Mio. € zulegen konnte. Dieser Anstieg wurde auch durch die im Verlauf des Vorjahres in Betrieb genommenen Kapazitätserweiterungen im Bereich Stärke unterstützt. Während einzelne Produkte wie beispielsweise Tiefkühlpizzen sowie Artikel für den Food-Service-Bereich von den Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus profitieren konnten, ergaben sich bei anderen Produktgruppen wie Verzuckerungsprodukten oder Portionsartikeln für den Food-Service-Bereich deutliche Belastungen.

Das operative Ergebnis konnte nach drei Quartalen moderat auf 154 (143) Mio. € zulegen. Dabei konnten Kostensteigerungen durch die anhaltend positive Umsatzentwicklung mehr als kompensiert werden. Darüber hinaus wirkte sich die Erholung der Ethanolerlöse nach einem Preiseinbruch zu Beginn des Geschäftsjahres positiv aus. Allerdings nahmen im Verlauf des 3. Quartals die coronabedingten Belastungen bei margenstärkeren Produktgruppen zu.

Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen

Das Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen in Höhe von 16 (11) Mio. € betraf das anteilige Ergebnis der Stärke- und Bioethanolaktivitäten der ungarischen Hungrana-Gruppe.

Geschäftsentwicklung im Segment Spezialitäten

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3. Quartal
2020/​21 2019/​20 + /​ - in %
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Umsatzerlöse Mio. € 624 604 3,2
EBITDA Mio. € 83 86 - 2,7
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 32 - 30 7,8
Operatives Ergebnis Mio. € 51 56 - 8,2
Ergebnis aus Restrukturierung /​ Sondereinflüssen Mio. € 0 0 -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 8 4 78,0
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € 59 60 - 2,5
EBITDA-Marge % 13,3 14,1
Operative Marge % 8,2 9,2
Investitionen in Sachanlagen 1 Mio. € 26 34 - 22,9
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen Mio. € 0 2 - 100,0
Investitionen gesamt Mio. € 26 36 - 26,6
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. €
Capital Employed Mio. €
Mitarbeiter

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1. - 3. Quartal
2020/​21 2019/​20 + /​ - in %
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Umsatzerlöse Mio. € 1.885 1.796 5,0
EBITDA Mio. € 249 230 8,3
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 95 - 87 8,8
Operatives Ergebnis Mio. € 154 143 8,0
Ergebnis aus Restrukturierung /​ Sondereinflüssen Mio. € 1 0 > 100
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 16 11 48,2
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € 171 154 11,3
EBITDA-Marge % 13,2 12,8
Operative Marge % 8,2 7,9
Investitionen in Sachanlagen 1 Mio. € 75 101 - 25,8
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen Mio. € 11 1 > 100
Investitionen gesamt Mio. € 86 102 - 16,0
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 72 69 3,0
Capital Employed Mio. € 2.220 2.251 - 1,4
Mitarbeiter 6.147 5.999 2,5

TABELLE 08

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

Investitionen in Sachanlagen

Die Investitionen im Segment Spezialitäten von 75 (101) Mio. € betrafen in der Division BENEO Kapazitätserweiterungen an allen Standorten. Am Standort Offstein wird in eine neue - aufgrund hoher Energieeffizienz und reduzierter CO2-Emissio-nen staatlich geförderte - sechsstufige Verdampfstation sowie in die Erweiterung des Warenlagers investiert. In Oreye /​ Belgien laufen die Maßnahmen zur Erfüllung von Marktanforderungen und Kapazitätserweiterungen im Bereich Säuglingsernährung weiter. Die erste Stufe der dritten Reisstärkelinie ist fertiggestellt und im 3. Quartal 2020 in Betrieb genommen worden. Am Standort Pemuco /​ Chile wurde das mehrjährige Projekt zur Verbesserung der Energieeffizienz bei gleichzeitiger Reduktion der Verwendung fossiler Brennstoffe begonnen.

In der Division Freiberger laufen Projekte zur Erhöhung der Produktionskapazität und zur Reduktion der Herstellungskosten. Dazu zählen hauptsächlich verschiedene Automatisierungsprojekte bei Richelieu in den USA.

In der Division Stärke wurde die Erweiterung der Nassstärkederivate in Aschach /​ Österreich zum 3. Quartal 2020/​21 abgeschlossen. Im Bereich der Spezialmaisverarbeitung wurde ebenfalls ein Teilabschnitt abgeschlossen, der nächste Teilabschnitt befindet sich nun in der Planungsphase. In Zeitz/​ Deutschland ging die Erweiterung der Glukose-Nacheindickung in Betrieb.

Bei der PortionPack Europe-Gruppe lag der Schwerpunkt der Investitionen auf Ersatz- und Erhaltungsinvestitionen und erforderlichen Maßnahmen im Zusammenhang mit verschiedenen Zertifizierungen bzw. zur Erfüllung behördlicher Auflagen. Umrüstungen von Maschinen aufgrund der Corona-Situation waren ebenfalls ein zentrales Thema.

SEGMENT CROPENERGIES

Märkte

Ethanolmarkt

In Europa verzeichneten die Ethanolpreise - nach rund 725 €/​m³ Anfang September 2020 und einem Allzeithoch von 840 €/​m³ im September 2020 - einen erheblichen Rückgang auf rund 530 €/​m³ Ende November 2020. Der Durchschnittspreis im 3. Quartal 2020/​21 lag bei 801 €/​m³.

Nachdem im Sommer eine Erholung beim Kraftstoffabsatz beobachtet werden konnte, begann dieser ab September 2020 wieder leicht zurückzugehen. Mit den erneuten Mobilitätseinschränkungen in weiten Teilen Europas ist von weiteren Absatzrückgängen auszugehen.

Die Produktion in der EU-27 und dem Vereinigten Königreich soll sich 2020 auf 6,9 (7,4) Mio. m³ und der Inlandsverbrauch auf 8,0 (8,3) Mio. m³ reduzieren. Der Rückgang wird in erster Linie bei Kraftstoffethanol erwartet, während bei Ethanol für industrielle Anwendungen ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen ist. Dies ist vor allem auf den erhöhten Bedarf an Ethanol als Grundstoff für Desinfektionsmittel zurückzuführen. Die Importe sollen mit 1,9 (2,0) Mio. m³ leicht unter Vorjahresniveau liegen.

Getreidemarkt

Dem Internationalen Getreiderat (IGC) zufolge soll die Weltgetreideproduktion (ohne Reis) 2020/​21 auf 2.219 (2.186) Mio. t steigen und damit weitgehend dem erwarteten Getreideverbrauch von 2.221 (2.193) Mio. t entsprechen. Dadurch sollen sich die weltweiten Getreidebestände mit 616 (618) Mio. t nur unwesentlich verändern.

Für die EU-27 rechnet die EU-Kommission mit einem Rückgang der Getreideernte 2020/​21 auf 271 (294) Mio. t. Der Verbrauch soll mit 261 (262) Mio. t nur leicht unter dem Vorjahresniveau liegen. Die europäischen Weizenpreise an der Euronext in Paris stiegen im Laufe des 3. Quartals 2020/​21 deutlich von rund 190 €/​t Anfang September 2020 auf rund 210 €/​t Ende November 2020 an. Gründe für diesen starken Anstieg waren die langsam vorangehende Maisernte, schwierige Aussaatbedingungen in wichtigen Anbaugebieten sowie eine hohe globale Weizennachfrage.

Rechtliche und politische Rahmenbedingungen

Erneuerbare-Energien-Richtlinie nach 2020

Für die Zeit nach 2020 sieht die neugefasste Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II) vor, dass der Anteil an erneuerbaren Energien im Transportsektor auf mindestens 14 % im Jahr 2030 steigen soll. Der Beitrag erneuerbarer Kraftstoffe aus Ackerpflanzen soll sich bis zu einem Prozentpunkt über dem im Jahr 2020 erreichten Niveau bewegen können. Der Anteil von Kraftstoffen aus Abfällen und Reststoffen soll von 0,2 % im Jahr 2022 auf mindestens 3,5 % im Jahr 2030 steigen. Darüber hinaus können diese Kraftstoffe, wie auch erneuerbarer Strom, im Straßenverkehr mehrfach auf das Transportziel angerechnet werden. Nachhaltig hergestellte, erneuerbare Kraftstoffe werden damit weiterhin einen Eckpfeiler für mehr Klimaschutz im Transportsektor darstellen.

Im Rahmen des European Green Deal soll das Klimaschutzziel für das Jahr 2030 von 40 % auf mindestens 55 % weniger Treibhausgasemissionen erhöht werden, jeweils bezogen auf das Jahr 1990. In diesem Zusammenhang erfolgt auch eine Überprüfung, inwiefern die Erneuerbare-Energien-Richtlinie dazu beitragen kann.

Während auf EU-Ebene über eine erneute Anhebung der Ziele für erneuerbare Energien beraten wird, laufen in den Mitgliedsstaaten die Vorbereitungen zur nationalen Umsetzung der RED II. In Deutschland hat das Bundesumweltministerium dazu Ende September 2020 erste Umsetzungsvorschläge vorgelegt. Diese wurden von der deutschen Biokraftstoffindustrie allerdings als unzureichend und wenig ambitioniert angesehen. So war unter anderem vorgesehen, dass die Treibhausgasvermeidungsquote (THG-Quote) lediglich von derzeit 6,00 % auf 7,25 % im Jahr 2026 erhöht und der Anteil von Biokraftstoffen aus Ackerpflanzen auf 2,70 % ab 2026 unverhältnismäßig stark begrenzt werden sollte.

Im Rahmen der Ressortabstimmung einigten sich die beteiligten Bundesministerien im Dezember 2020 darauf, ambitioniertere Klima- und Energieziele im Transportsektor anzustreben. Die THG-Quote soll demnach schrittweise auf 22,00 % im Jahr 2030 angehoben werden. Dazu sollen Biokraftstoffe aus Ackerpflanzen bis zu 4,40 % beitragen können. Der Anteil von fortschrittlichen Biokraftstoffen soll sukzessive von 0,05 % im Jahr 2020 auf 2,60 % im Jahr 2030 angehoben werden. Neben den etablierten Biokraftstoffen sollen weitere erneuerbare Kraftstoffalternativen gefördert werden. Dazu gehören synthetische Kraftstoffe, die doppelt und erneuerbarer Strom, der dreifach auf die THG-Quote angerechnet werden soll.

Geschäftsentwicklung im Segment CropEnergies

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3. Quartal
2020/​21 2019/​20 + /​ - in %
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Umsatzerlöse Mio. € 209 199 5,0
EBITDA Mio. € 39 37 4,3
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 10 - 10 - 4,8
Operatives Ergebnis Mio. € 29 27 7,9
Ergebnis aus Restrukturierung /​ Sondereinflüssen Mio. € 0 0 -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 0 0 -
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € 29 27 7,9
EBITDA-Marge % 18,4 18,6
Operative Marge % 13,7 13,3
Investitionen in Sachanlagen 1 Mio. € 5 7 - 34,8
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen Mio. € 0 0 -
Investitionen gesamt Mio. € 5 7 - 34,8
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. €
Capital Employed Mio. €
Mitarbeiter

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1. - 3. Quartal
2020/​21 2019/​20 + /​ - in %
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Umsatzerlöse Mio. € 582 604 - 3,7
EBITDA Mio. € 109 102 7,1
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 30 - 32 - 6,0
Operatives Ergebnis Mio. € 79 70 12,9
Ergebnis aus Restrukturierung /​ Sondereinflüssen Mio. € 2 1 > 100
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 0 0 > 100
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € 81 71 14,3
EBITDA-Marge % 18,8 16,9
Operative Marge % 13,6 11,6
Investitionen in Sachanlagen 1 Mio. € 19 20 - 4,6
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen Mio. € 0 0 -
Investitionen gesamt Mio. € 19 20 - 4,6
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 3 2 18,2
Capital Employed Mio. € 426 443 - 3,8
Mitarbeiter 450 442 1,8

TABELLE 09

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

Die neuen Vorschläge spiegeln wesentliche Forderungen der deutschen Biokraftstoffindustrie wider, die sich im Vorfeld für eine höhere THG-Quote und die unveränderte Anrechenbarkeit von Biokraftstoffen aus Ackerpflanzen eingesetzt hat. Die parlamentarische Beratung über die Vorschläge zur Umsetzung der RED II wird voraussichtlich im Frühjahr 2021 erfolgen.

Im Berichtszeitraum haben sich ansonsten keine wesentlichen Änderungen der im Geschäftsbericht 2019/​20 (Konzernlagebericht, Wirtschaftsbericht, Segment CropEnergies) auf Seite 80 dargestellten rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen ergeben.

Geschäftsentwicklung

Umsatz und operatives Ergebnis

Im Segment CropEnergies reduzierte sich der Umsatz in den ersten drei Quartalen leicht auf 582 (604) Mio. €. Nach dem massiven Preiseinbruch bei Ethanol zu Beginn des Geschäftsjahres infolge der durch die Corona-Krise geringeren Kraftstoffnachfrage konnten sich die Erlöse im 2. Quartal erheblich erholen, gaben jedoch im Verlauf des 3. Quartals wieder nach und lagen im Durchschnitt des Geschäftsjahres noch über Vorjahresniveau. Dadurch wurden der Absatzrückgang sowie die geringeren Nebenprodukterlöse teilweise ausgeglichen.

Nach einem Ergebnisrückgang zu Beginn des Geschäftsjahres und einer deutlichen Ergebnisverbesserung im 2. Quartal schwächte sich der Ergebnisanstieg im 3. Quartal ab. Trotz rückläufiger Absatzmengen ergab sich insbesondere der Erholung der Ethanolerlöse folgend nach neun Monaten eine deutliche Ergebnisverbesserung auf 79 (70) Mio. €. Dazu trugen auch geringere Rohstoffkosten bei, welche die ebenfalls rückläufigen Nebenprodukterlöse teilweise kompensieren konnten.

Investitionen in Sachanlagen

Die Investitionen im Segment CropEnergies beliefen sich in den ersten neun Monaten auf 19 (20) Mio. € und dienten an allen Standorten vorrangig dem Ersatz technischer Anlagen im Bereich des gesamten Produktionsprozesses, wie beispielsweise Wärmetauscher, Pumpen und Trockner. Daneben standen Maßnahmen zur Steigerung der Anlagenverfügbarkeit und Zuverlässigkeit im Fokus. Über die Standorte hinweg wird auch das Thema Brand- und Explosionsschutz priorisiert. Die Anlage zur Erhöhung der Flexibilität des Rohstoffeinsatzes konnte in Zeitz /​ Deutschland erfolgreich in Betrieb genommen werden. Die CO2-Verflüssigung in Wanze /​ Belgien befindet sich im Bau.

SEGMENT FRUCHT

Märkte

Absatzmärkte

Die Marktentwicklung für den Hauptabsatzmarkt Fruchtjoghurt wird durch die Corona-Pandemie leicht negativ beeinflusst. Aktuelle Prognosen von Euromonitor zeigen eine globale Wachstumsrate für Joghurt im Kalenderjahr 2020 von 1,8 %. Diese liegt 0,5 Prozentpunkte unter der prognostizierten Wachstumsrate vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie.

Die Nachfrage nach Apfelsaftkonzentrat war im Frühjahr 2020 solide und konnte aus der Ernte 2019 bedient werden.

Für Buntsaftkonzentrate aus der Ernte 2020 wurden bereits für die überwiegenden Mengen Verträge mit Kunden abgeschlossen. Besonders bei Kirschen und Himbeeren war das Marktumfeld äußerst herausfordernd, was zu unter dem Vorjahr liegenden Margen führte. Auch war bei den Eindeckungen ein sehr defensives und zögerliches Vorgehen der Kunden zu beobachten.

Rohstoffmärkte

Für den Fruchtzubereitungsbereich wurden im Berichtszeitraum rund 304.000 t Rohstoffe beschafft.

Die weltweite Bedarfsmenge an Erdbeeren als mengenmäßig bedeutendster Frucht wurde zu leicht höheren Preisen als im Vorjahr kontrahiert. Ausschlaggebend für die Preiserhöhungen waren geringere Rohstoffmengen aufgrund eingeschränkter Verarbeitungskapazitäten in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in Marokko, Ägypten und Spanien sowie geringere Erntemengen in Mexiko.

Die Himbeerernten in Serbien, Polen und der Ukraine brachten unterdurchschnittliche Erträge mit Preiserhöhungen von rund 5 % gegenüber dem Vorjahr. Europäische Heidelbeeren konnten gegenüber dem Vorjahr preisstabil eingekauft werden, während der Preis für kanadische Heidelbeeren aufgrund anhaltender Trockenheit in den Sommermonaten sowie einer hohen Nachfrage seitens des Frischmarktes signifikant über dem Vorjahr lag.

Gute Ernteerträge bei Sauerkirschen in Polen, Serbien und der Ukraine führten zu signifikanten Preisreduktionen von bis zu - 35 % gegenüber einem hohen Preisniveau im Vorjahr.

Bei Mangopüree aus Indien kam es infolge der Corona-Pandemie zu einer deutlichen Angebotsreduktion und um bis zu 12 % höheren Preisen gegenüber dem Vorjahr.

In der überwiegend abgeschlossenen Buntsaftverarbeitungssaison 2020 im Geschäftsbereich Fruchtsaftkonzentrate waren insgesamt Rohstoffpreise - insbesondere bei roten Beeren - deutlich über dem Vorjahresniveau zu verzeichnen.

Bei Äpfeln, der Hauptfrucht im Fruchtsaftkonzentratgeschäft, lag die Ernte 2020 deutlich unter den Erwartungen. In Polen und aufgrund des Frühjahrsfrosts in Ungarn waren nur Mengen auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres für die industrielle Verarbeitung verfügbar. In China begann die Apfelübernahme bereits Anfang August 2020, die Rohstoffverfügbarkeit war zufriedenstellend.

Geschäftsentwicklung

Umsatz und operatives Ergebnis

Der Umsatz im Segment Frucht lag mit 892 (889) Mio. € auf Vorjahresniveau. Während sich die Umsätze bei Fruchtzubereitungen insgesamt stabil entwickelten, konnten die Umsätze mit Fruchtsaftkonzentraten infolge erntebedingt höherer Erlöse trotz geringerer Absatzvolumina gesteigert werden.

Trotz einer deutlichen Verbesserung im 3. Quartal ging das operative Ergebnis - infolge der schwachen Entwicklung zu Geschäftsjahresbeginn - im Berichtszeitraum auf 42 (46) Mio. € zurück. Bei den Fruchtzubereitungen konnten leicht rückläufige Absätze und Margen durch Kosteneinsparungen mehr als ausgeglichen werden. Bei den Fruchtsaftkonzentraten verringerten sich die Margen trotz gestiegener Erlöse infolge der höheren Rohstoffpreise aus der Ernte 2019. Zudem wirkten deutlich geringere Absatzmengen ergebnisbelastend.

Investitionen in Sachanlagen

Im Segment Frucht entfiel der Großteil der Investitionen von 15 (30) Mio. € auf die Division Fruchtzubereitungen. Neben Ersatz- und Erhaltungsinvestitionen wurden Kapazitätserweiterungen fortgesetzt, unter anderem die Installation je einer weiteren Produktionslinie in den Fruchtzubereitungswerken in Central Mangrove /​ Australien und in Lysander /​ USA. In der Division Fruchtsaftkonzentrate wurden Ersatzinvestitionen und Produktionsoptimierungen durchgeführt. Zu nennen ist hier beispielsweise ein neuer Hochbehälter in Kröllendorf/​ Österreich zur Verbesserung der Wasserversorgung. Die Investitionen im Bereich des neuen Geschäftsfelds Grundstoff- und Aromaherstellung wurden abgeschlossen.

Geschäftsentwicklung im Segment Frucht

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3. Quartal
2020/​21 2019/​20 + /​ - in %
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Umsatzerlöse Mio. € 290 294 - 1,3
EBITDA Mio. € 24 22 4,5
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 12 - 12 - 5,7
Operatives Ergebnis Mio. € 12 10 17,3
Ergebnis aus Restrukturierung /​ Sondereinflüssen Mio. € - 1 0 -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 0 0 -
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € 11 10 14,3
EBITDA-Marge % 8,0 7,5
Operative Marge % 4,0 3,3
Investitionen in Sachanlagen 1 Mio. € 4 9 - 52,2
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen Mio. € 0 0 -
Investitionen gesamt Mio. € 4 9 - 52,2
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. €
Capital Employed Mio. €
Mitarbeiter

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1. - 3. Quartal
2020/​21 2019/​20 + /​ - in %
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse Mio. € 892 889 0,3
EBITDA Mio. € 73 78 - 5,3
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 31 - 32 - 0,9
Operatives Ergebnis Mio. € 42 46 - 8,3
Ergebnis aus Restrukturierung /​ Sondereinflüssen Mio. € - 1 0 -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 0 0 -
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € 41 46 - 10,0
EBITDA-Marge % 8,2 8,7
Operative Marge % 4,7 5,2
Investitionen in Sachanlagen 1 Mio. € 15 30 - 50,8
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen Mio. € 0 1 - 80,0
Investitionen gesamt Mio. € 15 31 - 51,3
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 0 0 -
Capital Employed Mio. € 932 936 - 0,4
Mitarbeiter 5.195 5.462 - 4,9

TABELLE 10

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

PROGNOSEBERICHT

Konzern

Südzucker hat vor dem Hintergrund sich materialisierender Risiken im Segment Zucker und des europaweit verschärften zweiten Lockdowns die Prognose am 14. Dezember 2020 angepasst. Nun erwartet Südzucker im Konzern für das Geschäftsjahr 2020/​21 einen Umsatz von 6,6 bis 6,8 (bisherige Prognose: 6,9 bis 7,2; Vorjahr: 6,7) Mrd. €. Dabei rechnen wir im Segment Zucker mit einem leichten Umsatzrückgang. In den Segmenten Spezialitäten und Frucht gehen wir von einem leicht steigenden Umsatz aus. Im Segment CropEnergies sehen wir eine Bandbreite von 765 bis 795 Mio. €.

Das operative Konzernergebnis sehen wir in einer Bandbreite von 190 bis 240 (bisherige Prognose: 300 bis 400; Vorjahr: 116) Mio. €. Dabei rechnen wir im Segment Zucker mit einem operativen Ergebnis in einer Bandbreite von - 150 bis -110 Mio. €. Im Segment Spezialitäten erwarten wir einen leichten Ergebnisrückgang. Das operative Ergebnis im Segment CropEnergies wird in einer Bandbreite von 95 bis 110 Mio. € erwartet. Im Segment Frucht wird von einem Ergebnis auf Vorjahresniveau ausgegangen.

Wir gehen von einem Capital Employed auf Vorjahresniveau aus. Auf Basis der deutlichen Verbesserung des operativen Ergebnisses rechnen wir mit einem deutlichen Anstieg des ROCE (Vorjahr: 1,8 %).

Aufgrund der weiter andauernden Corona-Pandemie und der damit verbundenen hohen Volatilität in allen Segmenten bleibt die Prognose auch für den verbleibenden Teil des Gesamtjahres 2020/​21 und darüber hinaus weiterhin von Unsicherheit geprägt.

Segment Zucker

Auf dem Weltmarkt wird für das abgelaufene ZWJ 2019/​20 sowie das laufende ZWJ 2020/​21, trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie, weiterhin ein Defizit von mehreren Millionen Tonnen und damit ein Bestandsabbau erwartet. In Europa werden rückläufige Anbauflächen sowie in wichtigen Anbauregionen erneut trockene Witterungsbedingungen und verstärkter Schädlingsbefall zu einer nochmals deutlich rückläufigen Zuckererzeugung führen, sodass die EU auch im ZWJ 2020/​21 Nettoimporteur bleiben wird. Die Weltmarktpreise haben sich durch die Marktverwerfungen bei Rohöl und Währungen der Schwellenländer, wie Brasilien, reduziert. Zwischenzeitliche Preiserholungsansätze am Weltmarkt wurden seitdem weltweit durch die erneuten Lockdown-Situationen immer wieder konterkariert.

Dementsprechend konnten wir weder für die bisher kontrahierten noch für die noch offenen Mengen die angestrebte Preiserhöhung in Gänze erreichen. Infolge der schlechten Zuckerrübenernten 2019 und 2020, der Werksstilllegungen nach der Kampagne 2019 und der insgesamt geringeren Nachfrage infolge der Corona-Pandemie rechnen wir mit einem stärkeren Rückgang der Absatzmengen gegenüber unserer bisherigen Erwartung. Dem höheren Preisniveau und den ersten materiellen Kosteneinsparungen aus dem Restrukturierungplan werden dabei höhere Rohstoffkosten und deutlich höhere Produktionskosten aus der reduzierten Werksauslastung infolge der sich zuletzt nochmals verschlechterten Ernteerwartungen 2020 gegenüberstehen.

Insgesamt gehen wir nun von einem leichten Umsatzrückgang (bisherige Prognose: leichter Anstieg; Vorjahr: 2,3 Mrd. €) aus.

Das operative Ergebnis im Segment Zucker sehen wir nunmehr in einer Bandbreite zwischen -150 und -110 (bisherige Prognose: - 100 bis - 50; Vorjahr: - 236) Mio. €. Dabei gehen wir im 2. Halbjahr weiterhin von einer deutlichen Ergebnisverbesserung gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum aus, die aber deutlich weniger ausgeprägt ausfallen wird als bisher angenommen.

Unsicherheiten bestehen weiterhin hinsichtlich des Ausmaßes der Erlöserhöhung für die noch ausstehenden Kontraktmengen, der weiteren Absatzentwicklung im Umfeld der Corona-Pandemie und der finalen Kapazitätsauslastung der noch laufenden Kampagne infolge der fortgesetzten Trockenheit und des verstärkten Schädlingsbefalls in einigen Anbauregionen.

Segment Spezialitäten

Im Segment Spezialitäten erwarten wir einen weiteren Anstieg der Produktions- und Absatzmengen. Vor dem Hintergrund der im Verlauf des 3. Quartals abgeschwächten Entwicklung gehen wir nunmehr von einem leichten Anstieg beim Umsatz und einem leichten Rückgang beim operativen Ergebnis bei steigenden Abschreibungen aus (bisherige Prognose: moderater Anstieg bei Umsatz und operativem Ergebnis; Vorjahr: Umsatz 2,4 Mrd. €; operatives Ergebnis 190 Mio. €).

Bereits ab Mitte Oktober 2020 waren negative Effekte aus dem erneuten europaweiten Lockdown zu verzeichnen. Daher bestehen auch im Segment Spezialitäten für die letzten drei Monate des Geschäftsjahres 2020/​21 Unsicherheiten auch im Umfeld der Corona-Pandemie im Hinblick auf die weitere Absatz-, Erlös- und Rohstoffkostenentwicklung.

Segment CropEnergies

Die coronabedingten Verwerfungen bei der Kraftstoffnachfrage infolge von Mobilitätseinschränkungen und die sich daraus ergebende temporär erhöhte Volatilität der Ethanolpreise haben zu stark unterschiedlichen Quartalsergebnissen, aber insgesamt in den ersten neun Monaten zu einer deutlichen Verbesserung des operativen Ergebnisses geführt. Allerdings musste CropEnergies vor dem Hintergrund der erneuten europaweiten Lockdowns, die bereits ab Mitte Oktober zu negativen Effekten führten, am 14. Dezember 2020 eine Prognoseanpassung vornehmen.

Für das Geschäftsjahr 2020/​21 wird nun ein Umsatz in einer Bandbreite von 765 bis 795 (bisherige Prognose: 790 bis 840; Vorjahr 819) Mio. € erwartet. Wir rechnen nun mit einem operativen Ergebnis in einer Bandbreite von 95 bis 110 (bisherige Prognose: 110 bis 140; Vorjahr: 104) Mio. € und damit auf dem Niveau des letztjährigen Rekordergebnisses.

Inwieweit das 4. Quartal des Geschäftsjahres 2020/​21 von den verschärften Lockdown-Maßnahmen betroffen sein wird, ist aus heutiger Sicht nur schwer abschätzbar.

Segment Frucht

Für das Segment Frucht erwarten wir im Geschäftsjahr 2020/​21 nunmehr einen leichten Anstieg des Umsatzes ( bisherige Prognose: moderater Anstieg; Vorjahr: 1,2 Mrd. €) und ein operatives Ergebnis auf Vorjahresniveau (bisherige Prognose: moderater Anstieg; Vorjahr: 58 Mio. €).

Die Division Fruchtzubereitungen rechnet trotz negativer Corona- Effekte mit einer stabilen Umsatzentwicklung. Durch höhere Margen und geringere Kostensteigerungen im Vergleich zu 2019/​20 ist eine Ergebnissteigerung geplant. In der Division Fruchtsaftkonzentrate wird zwar von einem deutlichen Umsatz anstieg ausgegangen, allerdings wird sich die Ertragssituation aufgrund niedrigerer Margen im Fruchtsaftkonzentratbereich und aufgrund von Mengenrückgängen bei Getränkegrundstoffen deutlich verschlechtern.

Für das Segment Frucht mit seinen globalen Produktionsanlagen ist die Prognose vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Unsicherheiten weiterhin besonders erschwert.

Zukunftsgerichtete Aussagen /​ Prognosen

Diese Zwischenmitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Einschätzungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen.

Einen Überblick über die Risiken gibt der Risiko- und Chancenbericht im Geschäftsbericht 2019/​20 auf den Seiten 92 bis 101. Unter Berücksichtigung aller bekannten Sachverhalte haben wir keine Risiken identifiziert, die entweder einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand der Südzucker-Gruppe gefährden.

Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in diesem Bericht gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.

Über diesen Bericht

Diese Quartalsmitteilung unterlag keiner Prüfung und keiner prüferischen Durchsicht. Der Vorstand der Südzucker AG hat diese Quartalsmitteilung am 30. Dezember 2020 aufgestellt.

Dieses Dokument liegt in deutscher und englischer Sprache vor. Auf der Südzucker-Website stehen PDF-Dateien der Zwischenmitteilungen zum Download zur Verfügung:

www.suedzucker.de/​de/​Investor-Relations/​ bzw.

www.suedzucker.de/​en/​Investor-Relations/​

Das Geschäftsjahr der Südzucker AG weicht vom Kalenderjahr ab. Das 1. - 3. Quartal erstreckt sich über den Zeitraum 1. März bis 30. November.

Die auf den vorangegangenen Seiten in Klammern gesetzten Zahlen betreffen grundsätzlich den entsprechenden Vorjahreszeitraum bzw. -zeitpunkt. Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten. Druck- und Satzfehler vorbehalten.

Veröffentlicht am 14. Januar 2021

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