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Südzucker AG

Interim / Quarterly Report Oct 10, 2019

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Interim / Quarterly Report

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Südzucker AG

Mannheim

Halbjahresfinanzbericht 1. Halbjahr 2019/20

HALBJAHRESFINANZBERICHT

1. HALBJAHR 2019/20

1. März - 31. August 2019

KONZERNUMSATZ

3.314 [3.475] Mio. €

OPERATIVES KONZERNERGEBNIS

74 [139] Mio. €

PROGNOSE FÜR GESAMTJAHR 2019/20 UNVERÄNDERT:

KONZERNUMSATZ

6,7 bis 7,0 [2018/19: 6,8] Mrd. €

OPERATIVES KONZERNERGEBNIS

0 bis 100 [2018/19: 27] Mio. €

FINANZKALENDER

Q 3 - Quartalsmitteilung

1.- 3. Quartal 2019/20

14.Januar 2020

Bilanzpresse- und Analystenkonferenz

Geschäftsjahr 2019/20

14. Mai 2020

Q 1 - Quartalsmitteilung

1. Quartal 2020/21

9. Juli 2020

Hauptversammlung

Geschäftsjahr 2019/20

16. Juli 2020

Q 2 - Halbjahresfinanzbericht

1. Halbjahr 2020/21

8. Oktober 2020

Q 3 - Quartalsmitteilung

1.- 3. Quartal 2020/21

14. Januar 2021

IM ÜBERBLICK

1. Halbjahr 2019/20

Konzernumsatz lag mit 3.314 (3.475) Mio. € unter Vorjahr.

Operatives Konzernergebnis sinkt wie erwartet auf 74 (139) Mio. € durch deutlichen Ergebnisrückgang insbesondere im Segment Zucker.

Segment Zucker weist einen Umsatzrückgang und operativen Verlust infolge gesunkener Zuckererlöse aus:

Umsatz: - 19 % auf 1.121 (1.389) Mio. €
Operatives Ergebnis: - 93 (3) Mio. €

Fortgesetztes Wachstum im Segment Spezialitäten. Umsatzanstieg und Verbesserung des operativen Ergebnisses durch höheres Absatzniveau:

Umsatz: + 6 % auf 1.192 (1.125) Mio. €
Operatives Ergebnis: 87 (75) Mio. €

Segment CropEnergies verzeichnet deutlichen Umsatz- und Ergebnisanstieg infolge höherer Ethanolerlöse:

Umsatz: + 16 % auf 405 (349) Mio. €
Operatives Ergebnis: 44 (14) Mio. €

Segment Frucht verbucht geringere Umsätze und einen deutlichen Rückgang des operativen Ergebnisses:

Umsatz: - 3 % auf 596 (612) Mio. €
Operatives Ergebnis: 36 (47) Mio. €

Prognose für das Gesamtjahr 2019/20

Konzernumsatz von 6,7 bis 7,0 (2018/19: 6,8) Mrd. € erwartet.
Operatives Konzernergebnis in einer Bandbreite von 0 bis 100 (2018/19: 27) Mio. € erwartet.
Leichter Anstieg des Capital Employed; ROCE bis zu 1,5 %.

Konzernzahlen zum 31. August 2019

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1. Halbjahr
2019/20 2018/19 +/- in %
--- --- --- --- ---
Umsatz und Ergebnis
Umsatzerlöse Mio. € 3.314 3.475 - 4,6
EBITDA Mio. € 214 260 - 17,4
EBITDA-Marge % 6,5 7,5
Abschreibungen Mio. € - 140 - 121 16,0
Operatives Ergebnis Mio. € 74 139 - 46,6
Operative Marge % 2,2 4,0
Jahresüberschuss Mio. € 20 64 - 68,2
Cashflow und Investitionen
Cashflow Mio. € 176 227 - 22,5
Investitionen in Sachanlagen1 Mio. € 150 167 - 9,7
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen Mio. € 7 9 - 28,6
Investitionen gesamt Mio. € 157 176 - 10,7
Wertentwicklung
Sachanlagen1 Mio. € 3.348 3.291 1,7
Goodwill Mio. € 736 1.397 - 47,3
Working Capital Mio. € 1.880 1.689 11,3
Capital Employed Mio. € 6.076 6.490 - 6,4
Kapitalstruktur
Bilanzsumme Mio. € 7.929 8.707 - 8,9
Eigenkapital Mio. € 3.777 4.919 - 23,2
Nettofinanzschulden Mio. € 1.226 758 61,9
Eigenkapitalquote % 47,6 56,5
Nettofinanzschulden in % des Eigenkapitals (Gearing) % 32,5 15,4
Aktie
Marktkapitalisierung 31. August Mio. € 3.063 2.418 26,7
Gesamtzahl Aktien 31. August Mio. Stück 204,2 204,2 0,0
Schlusskurs 31. August 15,00 11,84 26,7
Ergebnis je Aktie 31. August - 0,07 0,14 -
Durchschnittliches Handelsvolumen / Tag Tsd. Stück 649 831 - 21,9
Performance Südzucker-Aktie 1. März bis 31. August % 16,7 - 19,8
Performance SDAX® 1. März bis 31. August % 0,0 3,1
Mitarbeiter 19.606 19.546 0,3

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

TABELLE 01

WIRTSCHAFTSBERICHT

Konzernertragslage

Umsatz und operatives Ergebnis

Im 1. Halbjahr 2019/20 verminderte sich der Konzernumsatz auf 3.314 (3.475) Mio. €. Während der Umsatz im Segment Zucker deutlich zurückging, lag er im Segment Frucht leicht unter Vorjahresniveau und stieg in den Segmenten Spezialitäten und CropEnergies an.

Das operative Konzernergebnis verringerte sich erwartungsgemäß deutlich auf 74 (139) Mio. €, was im Wesentlichen auf den Verlust im Segment Zucker zurückzuführen ist. Der Rückgang im Segment Frucht wird durch Ergebnisverbesserungen in den Segmenten Spezialitäten und CropEnergies mehr als ausgeglichen.

Ergebnis der Betriebstätigkeit

Das Ergebnis der Betriebstätigkeit in Höhe von 71 (149) Mio. € setzt sich aus dem operativen Ergebnis von 74 (139) Mio. €, dem Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen in Höhe von - 5 (- 1) Mio. € sowie dem Ergebnisbeitrag der at Equity einbezogenen Unternehmen von 2 (11) Mio. € zusammen.

Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen

Das Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen von - 5 (- 1) Mio. € resultiert ausschließlich aus dem Segment Zucker und betrifft das Angebot von Südzucker an die Rüben-anbauer der Werke Warburg und Brottewitz zur Rückgabe ihrer Lieferrechte bei großen Frachtentfernungen.

Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen

Das Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen in den Segmenten Zucker und Spezialitäten belief sich auf 2 (11) Mio. €.

Finanzergebnis

Das Finanzergebnis in den ersten sechs Monaten von - 17 (- 18) Mio. € umfasst ein Zinsergebnis von - 12 (- 11) Mio. € sowie ein sonstiges Finanzergebnis von - 5 (- 7) Mio. €.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Bei einem Ergebnis vor Ertragsteuern von 54 (131) Mio. € beliefen sich die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag auf -34 (- 67) Mio. €.

Geschäftsentwicklung im Konzern

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2. Quartal 1. Halbjahr
2019/20 2018/19 +/-

in %
2019/20 2018/19
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse Mio. € 1.635 1.734 - 5,7 3.314 3.475
EBITDA Mio. € 99 123 -19,8 214 260
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle

Vermögenswerte
Mio. € - 71 - 61 15,4 - 140 - 121
Operatives Ergebnis Mio. € 28 62 -54,8 74 139
Ergebnis aus Restrukturierung / Sondereinflüssen Mio. € - 1 - 2 -66,7 - 5 - 1
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 7 4 62,5 2 11
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € 34 64 -47,3 71 149
EBITDA-Marge % 6,0 7,1 6,5 7,5
Operative Marge % 1,7 3,5 2,2 4,0
Investitionen in Sachanlagen1 Mio. € 79 101 -22,0 150 167
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen Mio. € 2 6 -67,8 7 9
Investitionen gesamt Mio. € 81 107 -24,6 157 176
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 392 380
Capital Employed Mio. € 6.076 6.490
Mitarbeiter 19.606 19.546

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1. Halbjahr
+/- in %
--- ---
Umsatzerlöse - 4,6
EBITDA - 17,4
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 16,0
Operatives Ergebnis - 46,6
Ergebnis aus Restrukturierung / Sondereinflüssen > 100
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen - 80,4
Ergebnis der Betriebstätigkeit - 52,1
EBITDA-Marge
Operative Marge
Investitionen in Sachanlagen1 - 9,7
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen - 28,6
Investitionen gesamt - 10,7
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen 3,2
Capital Employed - 6,4
Mitarbeiter 0,3

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

TABELLE 02

Gewinn-und-Verlust-Rechnung

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2. Quartal 1. Halbjahr
Mio. € 2019/20 2018/19 +/- in % 2019/20 2018/19 +/- in %
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 1.635 1.734 - 5,7 3.314 3.475 - 4,6
Operatives Ergebnis 28 62 - 54,8 74 139 - 46,6
Ergebnis aus Restrukturierung / Sondereinflüssen - 1 - 2 - 66,7 - 5 - 1 0,0
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen 7 4 62,5 2 11 - 80,4
Ergebnis der Betriebstätigkeit 34 64 -47,3 71 149 - 52,1
Finanzergebnis - 8 - 10 - 20,0 - 17 - 18 - 5,6
Ergebnis vor Ertragsteuern 26 54 - 52,4 54 131 - 59,1
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 16 - 30 - 47,0 - 34 - 67 - 50,4
Jahresüberschuss 10 24 - 59,2 20 64 - 68,2
davon Aktionäre der Südzucker AG - 6 9 - - 15 28 -
davon Hybrid-Eigenkapital 3 3 0,0 7 7 0,0
davon sonstige nicht beherrschende Anteile 13 12 10,2 28 29 - 3,1
Ergebnis je Aktie (€) - 0,03 0,04 - - 0,07 0,14 -

TABELLE 03

Jahresüberschuss

Vom Jahresüberschuss von 20 (64) Mio. € entfielen - 15 (28) Mio. € auf die Aktionäre der Südzucker AG, 7 (7) Mio. € auf das Hybrid-Eigenkapital und 28 (29) Mio. € auf die sonstigen nicht beherrschenden Anteile, die im Wesentlichen die Miteigentümer der AGRANA- sowie der CropEnergies-Gruppe betreffen.

Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie betrug - 0,07 (0,14) € für das 1. Halbjahr 2019/20. Der Ermittlung lag der zeitlich gewichtete Durchschnitt von 204,2 (204,2) Mio. ausstehenden Aktien zugrunde.

Konzernfinanzlage

Cashflow

Der Cashflow erreichte 176 Mio. € nach 227 Mio. € im Vorjahreszeitraum und damit 5,3 (6,5) % der Umsatzerlöse.

Working Capital

Der Mittelzufluss aus der Abnahme des Working Capitals von 119 (190) Mio. € resultierte maßgeblich aus dem Abbau der Zuckervorräte im 1. Halbjahr, der die in diesem Zeitraum bezahlten Verbindlichkeiten gegenüber Rübenanbauern überstieg.

Investitionen in Sachanlagen

Die Investitionen in Sachanlagen (einschließlich immaterieller Vermögenswerte) beliefen sich im 1. Halbjahr auf 150 (167) Mio. €. Im Segment Zucker entfielen sie in Höhe von 48 (63) Mio. € überwiegend auf Ersatzinvestitionen, Investitionen im Bereich Elektro und Automatisierung sowie auf die Verbesserung der Logistik und die Erfüllung von gesetzlichen oder behördlichen Vorgaben. Das Investitionsvolumen im Segment Spezialitäten in Höhe von 68 (78) Mio. € betraf im Wesentlichen die Schaffung neuer Produktionskapazitäten in der Division Stärke sowie Anlagenerweiterungen und Optimierungen bei BENEO und bei Freiberger. Die Investitionen im Segment CropEnergies in Höhe von 13 (5) Mio. € dienten dem Ausbau und der Verbesserung der Produktionsanlagen. Im Segment Frucht betrafen die Investitionen von 21 (21) Mio. € überwiegend den Bereich Fruchtzubereitungen.

Investitionen in Finanzanlagen

Die Investitionen in Finanzanlagen in Höhe von 7 (9) Mio. € betrafen im Wesentlichen die Gründung des 50-%-Joint-Ventures Beta Pura GmbH, Wien / Österreich, sowie eine Beteiligung von 3,5 % an DouxMatok Ltd., Petcha-Tikva / Israel. Im Vorjahr entfielen die Investitionen in Finanzanlagen maßgeblich auf den Erwerb von 100 % der Anteile an dem ungarischen Fruchtsaftkonzentrathersteller Brix Trade Kft., Nagykálló, im 1. Quartal sowie den Erwerb von 49 % der Anteile an dem algerischen Fruchtzubereitungshersteller Elafruits SPA, Akbou, im 2. Quartal.

Entwicklung der Nettofinanzschulden

Die Nettofinanzschulden von 1.129 Mio. € am 28. Februar 2019 stiegen um 97 Mio. € auf 1.226 Mio. € am 31. August 2019. Aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 (Leasingverhältnisse) zum 1. März 2019 resultierte die Erfassung von Leasingverbindlichkeiten von 136 Mio. € in den lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten. Im Übrigen wurden die Investitionen in Sach- und Finanzanlagen von insgesamt 157 Mio. € und die Gewinnausschüttungen von 92 Mio. € vollständig aus dem Cashflow in Höhe von 176 Mio. € sowie dem Mittelzufluss aus dem Abbau des Working Capitals von 119 Mio. € finanziert.

Finanzierungsrechnung

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2. Quartal 1. Halbjahr
Mio. € 2019/20 2018/19 +/-

in %
2019/20 2018/19 +/-

in %
--- --- --- --- --- --- ---
Cashflow 88 130 -32,3 176 227 - 22,5
Zunahme (-) /Abnahme (+) des Working Capitals 103 164 -36,9 119 190 - 37,5
Mittelzufluss (+) / -abfluss (-) aus laufender

Geschäftstätigkeit
190 293 -35,0 294 416 - 29,3
Summe Investitionen in Sachanlagen1 - 79 - 101 -22,0 - 150 - 167 - 9,7
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen - 2 - 6 -67,8 - 7 - 9 - 28,6
Investitionen gesamt - 81 - 107 -24,3 - 157 - 176 - 10,7
Sonstige Cashflows aus Investitionstätigkeit - 4 - 52 -92,3 - 2 - 48 - 95,8
Mittelabfluss (-) / -zufluss (+) aus Investitionstätigkeit - 85 - 159 -46,7 - 159 - 224 - 29,0
Aufstockungen an Tochterunternehmen (-) 0 0 - 0 0 -100,0
Gewinnausschüttungen - 87 - 146 -40,2 - 92 - 150 - 39,0
Sonstige Cashflows aus Finanzierungstätigkeit - 14 103 - 13 - 64 -
Mittelabfluss (-) / -zufluss (+) aus Finanzierungstätigkeit - 101 -43 >100 - 79 - 214 - 63,2
Sonstige Änderungen der flüssigen Mittel - 5 0 - - 4 - 9 - 55,6
Abnahme (-) / Zunahme (+) der flüssigen Mittel 0 91 - 52 - 32 -
Flüssige Mittel am Anfang der Periode 406 463 -12,2 354 585 - 39,5
Flüssige Mittel am Ende der Periode 406 554 -26,6 406 554 - 26,6

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

TABELLE 04

Konzernvermögenslage

Bilanz

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Mio. € 31. August 2019 31. August 2018 +/- in %
Aktiva
Immaterielle Vermögenswerte 1.003 1.667 - 39,9
Sachanlagen 3.081 3.022 2,0
Übrige Vermögenswerte 513 507 1,2
Langfristige Vermögenswerte 4.597 5.196 - 11,5
Vorräte 1.542 1.439 7,2
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.000 1.041 - 3,9
Übrige Vermögenswerte 790 1.031 - 23,4
Kurzfristige Vermögenswerte 3.332 3.511 - 5,1
Bilanzsumme 7.929 8.707 - 8,9
Passiva
Eigenkapital der Aktionäre der Südzucker AG 2.263 3.382 - 33,1
Hybrid-Eigenkapital 654 654 0,0
Sonstige nicht beherrschende Anteile 860 883 - 2,6
Eigenkapital 3.777 4.919 - 23,2
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 985 787 25,2
Finanzverbindlichkeiten 1.408 1.081 30,3
Übrige Schulden 422 387 9,0
Langfristige Schulden 2.815 2.255 24,8
Finanzverbindlichkeiten 376 429 - 12,5
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 470 468 0,6
Übrige Schulden 491 636 - 22,8
Kurzfristige Schulden 1.337 1.533 - 12,7
Bilanzsumme 7.929 8.707 - 8,9
Nettofinanzschulden 1.226 758 61,9
Eigenkapitalquote in % 47,6 56,5
Nettofinanzschulden in % des Eigenkapitals (Gearing) 32,5 15,4

TABELLE 05

Langfristige Vermögenswerte

Die langfristigen Vermögenswerte gingen um 599 Mio. € auf 4.597 (5.196) Mio. € zurück. Dabei resultierte der Rückgang der immateriellen Vermögenswerte um 664 Mio. € auf 1.003 (1.667) Mio. € maßgeblich aus der Wertberichtigung des Geschäfts- oder Firmenwerts im Segment Zucker um 673 Mio. € zum Ende des Geschäftsjahres 2018/19. Dagegen stieg der Buchwert der Sachanlagen um 59 Mio. € auf 3.081 (3.022) Mio. €. Hierbei wirkte - neben den laufenden Investitionen - die Aktivierung von Nutzungsrechten aus Leasingverhältnissen in Höhe von 127 Mio. € aufgrund der Anwendung von IFRS 16 zum 1. März 2019. Diesem Anstieg stand ein Rückgang der Buchwerte der Sachanlagen aufgrund der zum Ende des Geschäftsjahres 2018/19 vorgenommenen Wertminderungen gegenüber. Die übrigen Vermögenswerte lagen mit 513 (507) Mio. € auf Vorjahresniveau.

Kurzfristige Vermögenswerte

Die kurzfristigen Vermögenswerte gingen um 179 Mio. € auf 3.332 (3.511) Mio. € zurück. Dabei verzeichneten die Vorratsbestände einen Anstieg um 103 Mio. € auf 1.542 (1.439) Mio. €, der maßgeblich aus der Zahlung einer Rohstoffsicherungsprämie für Rüben der Kampagne 2020 resultierte. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen mit 1.000 (1.041) Mio. € um 41 Mio. € unter dem Vorjahr, was im Wesentlichen den Umsatzrückgang widerspiegelt. Der Rückgang der übrigen Vermögenswerte um 241 Mio. € auf 790 (1.031) Mio. € ergab sich insbesondere aus einem geringeren Bestand an Wertpapieren und flüssigen Mitteln sowie der sonstigen Vermögenswerte; letztere enthielten im Vorjahr Forderungen an die EU aus zu viel erhobenen Produktionsabgaben für die Zuckerwirtschaftsjahre 1999/2000 und 2000/01.

Eigenkapital

Das Eigenkapital ging auf 3.777 (4.919) Mio. € und die Eigenkapitalquote auf 48 (56) % zurück. Das Eigenkapital der Aktionäre der Südzucker AG reduzierte sich um 1.119 Mio. € auf 2.263 (3.382) Mio. €, was maßgeblich aus dem anteiligen Jahresfehlbetrag im weiteren Verlauf des Vorjahres resultierte, insbesondere aus der Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte und Sachanlagen sowie den weiteren Aufwendungen im Zusammenhang mit den Werksschließungen im Segment Zucker. Die sonstigen nicht beherrschenden Anteile verzeichneten einen Rückgang um 23 Mio. € auf 860 (883) Mio. €.

Langfristige Schulden

Die langfristigen Schulden erhöhten sich um 560 Mio. € auf 2.815 (2.255) Mio. €. Dabei verzeichneten die Finanzverbindlichkeiten einen Anstieg um 327 Mio. € auf 1.408 (1.081) Mio. € infolge der Erfassung von Leasingverbindlichkeiten im Rahmen der Erstanwendung von IFRS 16 sowie gestiegener Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen stiegen um 198 Mio. € auf 985 (787) Mio. € infolge der Bewertung mit dem gesunkenen Marktzinssatz von 0,95 % am 31. August 2019 nach 2,20 % am 31. August 2018. Die übrigen Schulden stiegen um 35 auf 422 (387) Mio. €.

Kurzfristige Schulden

Die kurzfristigen Schulden gingen um 196 Mio. € auf 1.337 (1.533) Mio. € zurück. Dies umfasst einen Rückgang der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten um 53 Mio. € auf 376 (429) Mio. €, wobei die Erfassung von Leasingverbindlichkeiten im Rahmen der Erstanwendung von IFRS 16 durch einen Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten überkompensiert wurde. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lagen mit 470 (468) Mio. € auf dem Niveau des Vorjahres; darin enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber Rübenanbauern in Höhe von 17 (18) Mio. €. Bei den übrigen Schulden, die sich aus sonstigen Rückstellungen, Steuerschulden und sonstigen Verbindlichkeiten zusammensetzen, war ein Rückgang um 145 Mio. € auf 491 (636) Mio. € zu verzeichnen.

Nettofinanzschulden

Die Nettofinanzschulden zum 31. August 2019 stiegen wie erwartet um 468 Mio. € auf 1.226 (758) Mio. €; sie entsprechen 32 (15) % des Eigenkapitals.

Mitarbeiter

Die Zahl der im Konzern beschäftigten Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) lag zum Ende des 1. Halbjahres des Geschäftsjahres 2019/20 mit 19.606 (19.546) über Vorjahr. Der Anstieg der Zahl der Mitarbeiter im Segment Spezialitäten um 346 auf 6.041 (5.695) resultierte maßgeblich aus Einstellungen bei den britischen Standorten von Freiberger und bei AGRANA Stärke in Österreich sowie aus dem Erwerb von CustomPack Ltd, Telford / Großbritannien, im 3. Quartal des Vorjahres.

Mitarbeiter zum Bilanzstichtag nach Segmenten

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31. August 2019 2018 +/- in %
Zucker 7.051 7.257 - 2,8
Spezialitäten 6.041 5.695 6,1
CropEnergies 442 417 6,0
Frucht 6.072 6.177 - 1,7
Konzern 19.606 19.546 0,3

TABELLE 06

SEGMENT ZUCKER

Märkte

Weltzuckermarkt

Das deutsche Analystenhaus F. O. Licht geht in seiner Aktualisierung der zweiten Schätzung der Weltzuckerbilanz für das Wirtschaftsjahr 2019/20 (1. Oktober bis 30. September) im September 2019 von einem zunehmenden Produktionsdefizit in Höhe von rund 5,5 Mio. t aus. Dabei wird ein fortgesetzter Rückgang der Zuckererzeugung seit der Rekordernte 2017/18 insbesondere in Brasilien und Europa bei insgesamt weiter steigendem Weltzuckerverbrauch erwartet. Dies wird zu einem Rückgang des hohen Bestandsniveaus führen. Diese Einschätzung von F. O. Licht wird auch von anderen Analysten geteilt.

Weltmarktpreise für Zucker

1. September 2016 bis 31. August 2019, London,

nächster gehandelter Terminmonat

GRAFIK 01

Im Geschäftsjahr 2019/20 bewegte sich der Weltmarktpreis für Weißzucker bislang in einer Bandbreite zwischen rund 260 und rund 300 €/t und lag zum Ende des Berichtszeitraums bei 273 €/t. Die oben beschriebenen positiven Erwartungen zur Zuckerbilanz 2019/20 schlagen sich bisher allerdings nicht in der Weltmarktpreisentwicklung nieder. Hauptgrund sind hohe Lagerbestände in Indien, die kurzfristig über staatliche Stützungsmaßnahmen auf dem Weltmarkt vermarktet werden sollen. Dafür hat die indische Regierung für das Zuckerwirtschaftsjahr 2019/20 wieder hohe Exportsubventionen von in Summe rund 875 Mio. USD freigegeben, um damit rund 6 Mio. t zu exportieren. 2018/19 wurden bereits rund 4 Mio. t mit hohen Exportsubventionen exportiert.

Gegen die indische Exportsubventionierung 2018/19 wurde in der Sitzung des WTO-Streitschlichtungsgremiums am 15. August 2019 den drei Klagen (Panels) von Australien, Brasilien und Guatemala stattgegeben. Die EU-Kommission hat sich diesen Klagen gegen die wettbewerbsverzerrenden Maßnahmen am Weltzuckermarkt nicht angeschlossen und nimmt nur als Beobachter teil. Der Auftrag dieser Panels besteht nun darin, im Rahmen einer Sachverhaltsprüfung zu untersuchen, ob Indien tatsächlich seine Verpflichtungen aus den WTO-Abkommen verletzt hat. Das Panel soll in der Regel innerhalb von sechs Monaten, maximal neun Monaten - d. h. zwischen März und Juni 2020 - seinen Bericht abgeben.

EU-Zuckermarkt

Im zurückliegenden Zuckerwirtschaftsjahr (ZWJ; 1. Oktober bis 30. September) 2018/19 fiel die Erzeugung trockenheitsbedingt um 3,7 Mio. t auf 18,2 (21,9) Mio. t und lag damit unter dem Verbrauch von 19,1 (19,6) Mio. t.

Für das laufende ZWJ 2019/20 geht die EU-Kommission von einer um rund 5 % gesunkenen Rübenanbaufläche aus. Aufgrund der auch 2019 in wesentlichen Anbauregionen anhaltenden Trockenheit erwartet die EU-Kommission infolge unterdurchschnittlicher Erträge eine nahezu unverändert niedrige Erzeugung von 18,1 (18,2) Mio. t, sodass auch im laufenden ZWJ 2019/20 die Erzeugung unter dem Verbrauch liegen wird und damit Importe zur Versorgung des EU-Marktes erforderlich sind.

Zu Beginn des zurückliegenden ZWJ 2018/19 im Oktober 2018 fiel der EU-Preis für Zucker (Food und Non-Food) nochmals und bewegt sich seither in einer Bandbreite zwischen 312 und 321 €/t für losen Zucker ab Werk. Der letzte veröffentlichte Wert vom Juli 2019 lag bei 320 €/t. Dabei handelt es sich nicht um einen einheitlichen Preis für Europa, sondern es gibt große regionale Preisunterschiede zwischen den Defizit- und Überschussregionen.

Energiemarkt

Anfang Juni 2019 lag der Brent-Ölpreis bei 62 USD / Barrel und ging Ende August 2019 mit 59 USD / Barrel aus dem Handel. Zwischenzeitlich lagen die Preise für Brent-Öl in einer Bandbreite von 67 USD / Barrel Mitte Juli und 56 USD / Barrel Mitte August. Der Preisanstieg ab Juli wurde maßgeblich durch die Verlängerung des OPEC-Kürzungsabkommens im Anschluss an den G20-Gipfel ausgelöst. Der Preisabschwung ab August resultierte insbesondere aus gesunkenen Nachfrageprognosen der Internationalen Energieagentur (IEA) angesichts der globalen Konjunkturabkühlung sowie der Ankündigung von weiteren US-Strafzöllen auf chinesische Waren, wobei die Entspannung des Handelskonflikts auf dem G7-Gipfel Mitte August eine Trendwende einleitete.

Rechtliche und politische Rahmenbedingungen

Brexit-Verhandlungen

Das Vereinigte Königreich hat nun bis zum 31. Oktober 2019 Zeit, das Austrittsabkommen mit der EU im britischen Unterhaus zu ratifizieren. Sollte die Ratifizierung des Abkommens nicht termingerecht stattfinden, kann es am 1. November 2019 zu einem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU ohne Austrittsabkommen kommen, sofern das Vereinigte Königreich nicht eine weitere Verlängerung der Frist für einen Austritt beantragt und die anderen EU-Mitglieder diese einstimmig akzeptieren. Im Fall des Austritts ohne Austrittsabkommen gehen wir davon aus, dass sich der Marktzugang für europäischen Weißzucker zum britischen Markt erschweren wird. Die britische Regierung hat im Falle eines EU-Austritts ohne Austrittsabkommen Zölle von generell 150 €/t importierten Weißzuckers jeglicher Herkunft festgesetzt. Rohzuckerimporte werden mit 339 €/t Zoll belegt. Dies gilt jedoch nicht für ein zollfreies Einfuhrkontingent von 260.000 t Rohzucker jeglicher Herkunft und für Lieferungen im Rahmen von bestehenden Partnerschaftsabkommen, wie z. B. mit den AKP-Staaten und LDCs. Auch aufgrund der jüngsten Entwicklungen wie der Verabschiedung eines Gesetzes zur Verhinderung eines EU-Austritts ohne Abkommen Anfang September 2019 sowie dem Ende September 2019 ergangenen Gerichtsurteil zur Aufhebung der Beurlaubung des britischen Parlaments ist derzeit nicht abschätzbar, wann und unter welchen Bedingungen es zu einem Austritt kommt.

Mercosur-Abkommen

Die Mercosur-Staaten (Argentinien, Brasilien, Uruguay und Paraguay) und die EU-Kommission haben am 28. Juni 2019 eine Grundsatzeinigung über ein neues Freihandelsabkommen erzielt. Diese Grundsatzeinigung sieht vor, dass die EU den Einfuhrzoll für einen Teil des bestehenden CXL-Einfuhrkontingents von 98 €/t auf null absenkt. Brasilien kann derzeit 412.054 t Rohrohrzucker für die Raffination in die EU ausführen, darunter 334.054 t zum Zollsatz von 98 €/t und 78.000 t zum Zollsatz von 11 €/t. Mit der vorliegenden Einigung soll Brasilien 180.000 t der 334.054 t zollfrei ab dem Inkrafttreten des Abkommens exportieren können. Darüber hinaus hat die EU-Kommission Paraguay ein neues Einfuhrkontingent von 10.000 t/Jahr Biozucker gewährt. Das Abkommen muss noch vom europäischen Parlament und von den Mitgliedstaaten ratifiziert werden. Ob es zu einer Ratifizierung kommt, ist momentan insbesondere aufgrund der zahlreichen Brandrodungen im Amazonas-Gebiet und der kontroversen Diskussionen in der EU fraglich.

Geschäftsentwicklung im Segment Zucker

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2. Quartal 1. Halbjahr
2019/20 2018/19 +/- in % 2019/20 2018/19
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse Mio. € 541 694 - 22,0 1.121 1.389
EBITDA Mio. € - 34 9 - - 51 31
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 21 - 15 47,3 - 42 - 28
Operatives Ergebnis Mio. € - 55 - 6 > 100 - 93 3
Ergebnis aus Restrukturierung / Sondereinflüssen Mio. € - 1 - 1 - 71,4 - 5 - 1
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 3 - 1 - - 5 1
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € - 53 - 8 > 100 - 103 3
EBITDA-Marge % - 6,2 1,2 - 4,4 2,3
Operative Marge % - 10,2 - 0,9 - 8,2 0,2
Investitionen in Sachanlagen1 Mio. € 30 41 - 29,1 48 63
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen Mio. € 2 2 26,7 6 2
Investitionen gesamt Mio. € 32 43 - 27,1 54 65
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen 324 311
Capital Employed 2.505 3.089
Mitarbeiter 7.051 7.257

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1. Halbjahr
+ / -in %
--- ---
Umsatzerlöse - 19,2
EBITDA -
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 47,0
Operatives Ergebnis -
Ergebnis aus Restrukturierung / Sondereinflüssen > 100
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen -
Ergebnis der Betriebstätigkeit -
EBITDA-Marge
Operative Marge
Investitionen in Sachanlagen1 - 22,0
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen > 100
Investitionen gesamt - 14,5
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen 4,2
Capital Employed - 18,9
Mitarbeiter - 2,8

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

TABELLE 07

Darüber hinaus haben sich im Berichtszeitraum keine wesentlichen Änderungen der im Geschäftsbericht 2018/19 (Konzernlagebericht, Wirtschaftsbericht, Segment Zucker) auf den Seiten 61 und 62 dargestellten rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen ergeben.

Geschäftsentwicklung

Umsatz und operatives Ergebnis

Im Segment Zucker ging der Umsatz im 1. Halbjahr 2019/20 deutlich auf 1.121 (1.389) Mio. € zurück. Der Rückgang ist auf niedrige Erlöse und eine deutlich geringere Absatzmenge infolge der geringeren Rübenernte 2018 zurückzuführen.

Im Berichtszeitraum ergab sich im Segment Zucker wie erwartet ein operativer Verlust in Höhe von - 93 (3) Mio. €. Die wesentlichen Ursachen sind einerseits ein nicht kostendeckendes Preisniveau im EU-Zuckermarkt und andererseits eine nach der trockenheitsbedingt geringeren Ernte 2018 deutlich geringere Absatzmenge. Entlastend wirkte, dass bereits im Jahres-abschluss 2018/19 die Vorräte auf die erwarteten Nettoverkaufserlöse abgewertet wurden, sodass Verluste aus der Vorjahresproduktion teilweise bereits im Jahresabschluss 2018/19 enthalten waren.

Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen

Das Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen von - 5 (- 1) Mio. € betrifft im Wesentlichen das Angebot von Südzucker an die Rübenanbauer der Werke Warburg und Brottewitz zur Rückgabe ihrer Lieferrechte bei großen Frachtentfernungen. Beide Werke werden nach der Kampagne 2019 geschlossen.

Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen

Das Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen belief sich im Segment Zucker auf - 5 (1) Mio. € und betrifft im Wesentlichen die Verluste der ED&F Man Holdings Limited, London / Großbritannien.

Rübenanbau und Kampagne 2019

Auch in diesem Jahr führen Hitze und Trockenheit im Sommer in den meisten unserer Anbaugebiete zu einer insgesamt unterdurchschnittlichen Ertragserwartung in der Südzucker-Gruppe.

Die Kampagne startete am 21. August 2019 in Moldau. Die übrigen Werke folgen Mitte September bis Anfang Oktober 2019. Die mittlere Kampagnelänge in der Südzucker-Gruppe wird voraussichtlich 106 (115) Tage betragen. Aus 28,1 (29,3) Mio. t Rüben sollen 4,45 (4,62) Mio. t Zucker gewonnen werden.

Investitionen in Sachanlagen

Die Investitionen in Sachanlagen im 1. Halbjahr in Höhe von 48 (63) Mio. € entfielen überwiegend auf Ersatzinvestitionen, die u. a. zur Kampagnebereitschaft notwendig sind. Der Austausch von Prozessleittechnik nimmt dabei weiterhin für die gesamte Gruppe einen hohen Stellenwert ein. Daneben wurde in Maßnahmen zur Verbesserung der Logistik investiert. Zu nennen sind hier beispielsweise die Errichtung einer neuen Absackanlage für Foliensäcke im Werk Offenau und die neuen Zucker-Verladeanlagen für Container in den Werken Zeitz und Ochsenfurt. Im Werk Rain wurden die Voraussetzungen zur Biozuckerproduktion geschaffen. Am französischen Standort Roye wird ein weiterer Dicksafttank fertiggestellt. Weitere Schwerpunkte waren Investitionen in Umweltschutzmaßnahmen in den Bereichen Abwasseraufbereitung und Emissionsreduktion.

Investitionen in Finanzanlagen

Die Investitionen in Finanzanlagen von 6 (2) Mio. € betreffen unter anderem die Gründung des 50-%-Joint-Ventures Beta Pura GmbH, Wien / Österreich, das von der AGRANA Zucker GmbH, Wien / Österreich, und dem US-amerikanischen Rübenzuckerhersteller The Amalgamated Sugar Company, Boise / Idaho, gehalten wird. Es handelt sich um die weltweit dritte Produktionsanlage für kristallines Betain, die derzeit am Standort Tulln / Österreich gebaut wird. Daneben wurde eine Beteiligung von 3,5 % an DouxMatok Ltd., Petcha-Tikva / Israel, erworben. Das Start-up ist Entwickler einer neuen Technologie für optimierte Geschmacks- und Aromawahrnehmung.

SEGMENT SPEZIALITÄTEN

Geschäftsentwicklung

Umsatz und operatives Ergebnis

Auch im 2. Quartal konnte das Wachstum im Segment Spezialitäten fortgesetzt und der Umsatz im 1. Halbjahr auf 1.192 (1.125) Mio. € gesteigert werden. Dies ist neben dem höheren Absatz insbesondere bei Stärke- und Verzuckerungsprodukten vor allem auf die höheren Ethanolerlöse zurückzuführen, die trotz eines Rückgangs zum Ende des 2. Quartals das Vorjahresniveau deutlich übertrafen.

Das operative Ergebnis lag auch im 2. Quartal über dem Vorjahresquartal, sodass nach den ersten sechs Monaten ein deutlicher Zuwachs auf 87 (75) Mio. € erzielt werden konnte. Gestiegene Kosten insbesondere bei den Rohstoffen wurden hierbei durch die Umsatzsteigerung mehr als ausgeglichen.

Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen

Das Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen in Höhe von 7 (10) Mio. € betraf im Wesentlichen das anteilige Ergebnis der Stärke- und Bioethanolaktivitäten der ungarischen Hungrana-Gruppe.

Investitionen in Sachanlagen

Die Investitionen im Segment Spezialitäten von 68 (78) Mio. € betrafen in der Division BENEO maßgeblich Kapazitätserweiterungen an allen Standorten. Als Beispiel ist neben der Erweiterung der Kristallisationskapazität auch die Erweiterung des Waren lagers am Standort Offstein zu nennen. In Wijgmaal / Belgien wurde mit dem ersten Bauabschnitt einer additiven dritten Nassstärkelinie für Reisproteine begonnen. In der Division Stärke entfiel der maßgebliche Investitionsumfang auf die Kapazitätserhöhung durch den Ausbau der Stärkefabrik in Pischelsdorf / Österreich sowie den Ausbau der Nassderivate in Aschach / Österreich. Bei der Division Freiberger wird u. a. in verschiedene Automatisierungsprojekte zur Senkung der Produktionskosten vorrangig an den Standorten von Richelieu / USA investiert.

Geschäftsentwicklung im Segment Spezialitäten

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2. Quartal 1. Halbjahr
2019/20 2018/19 +/-

in %
2019/20 2018/19
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse Mio. € 590 567 4,0 1.192 1.125
EBITDA Mio. € 69 65 6,3 145 131
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 29 - 28 2,1 - 58 - 56
Operatives Ergebnis Mio. € 40 37 9,5 87 75
Ergebnis aus Restrukturierung / Sondereinflüssen Mio. € 0 - 1 -100,0 0 0
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 4 5 - 8,9 7 10
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € 44 41 7,2 94 85
EBITDA-Marge % 11,7 11,5 12,1 11,7
Operative Marge % 6,8 6,5 7,3 6,7
Investitionen in Sachanlagen1 Mio. € 30 43 - 30,1 68 78
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen Mio. € 0 0 - 0 1
Investitionen gesamt Mio. € 30 43 - 30,1 68 79
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 66 67
Capital Employed Mio. € 2.221 2.120
Mitarbeiter 6.041 5.695

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1. Halbjahr
+/- in %
--- ---
Umsatzerlöse 5,9
EBITDA 9,7
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 2,7
Operatives Ergebnis 15,0
Ergebnis aus Restrukturierung / Sondereinflüssen -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen - 21,5
Ergebnis der Betriebstätigkeit 11,0
EBITDA-Marge
Operative Marge
Investitionen in Sachanlagen1 - 13,6
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen - 100,0
Investitionen gesamt - 15,5
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen - 1,9
Capital Employed 4,7
Mitarbeiter 6,1

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

TABELLE 10

SEGMENT CROPENERGIES

Märkte

Absatzmarkt Ethanol

Die Futurepreise für Ethanol in Europa (gemäß Notierung an der Börse Nymex) sind im 2. Quartal von rund 595 €/m3 Anfang Juni auf 575 €/m3 Ende August zurückgegangen. Die Spotpreise zeigten sich weitaus volatiler und bewegten sich in einer Bandbreite von rund 680 €/m3 bis zuletzt 530 €/m3 . Der Preisrückgang und die hohe Volatilität der Spotpreise sind vor allem auf die in den letzten Monaten gestiegenen Importe aus Südamerika und den USA zurückzuführen.

Im Jahr 2019 sollen 0,7 (0,6) Mio. m3 Ethanol importiert werden. Den Einfuhren stehen eine EU-Inlandsproduktion von 7,6 (7,8) Mio. m3 und ein EU-Inlandsverbrauch von 8,1 (8,0) Mio. m3 gegenüber. Die Produktion von Kraftstoffethanol in der EU soll mit 5,2 (5,4) Mio. m3 unter dem Verbrauch von 5,5 (5,4) Mio. m3 liegen.

Getreidemarkt

Dem Internationalen Getreiderat (IGC) zufolge soll die Weltgetreideproduktion (ohne Reis) 2019/20 auf 2.159 (2.142) Mio. t steigen. Bei einem erwarteten Getreideverbrauch von 2.186 (2.161) Mio. t wird mit einem Rückgang der Bestände auf 598 (625) Mio. t gerechnet. Für die EU rechnet die EU-Kommission mit einem Anstieg der Getreideernte 2019/20 auf 311 (290) Mio. t. Der Verbrauch soll bei 290 (288) Mio. t liegen. Die guten Ernteaussichten in Europa haben dazu geführt, dass die europäischen Weizenpreise an der Euronext in Paris bis zum Ende des 2. Quartals 2019/20 auf rund 165 €/t gesunken sind. Zuletzt wurde dieses Preisniveau im April 2018 beobachtet.

Rechtliche und politische Rahmenbedingungen

Mercosur-Abkommen

Die Mercosur-Staaten (Argentinien, Brasilien, Uruguay und Paraguay) und die EU-Kommission haben am 28. Juni 2019 eine Grundsatzeinigung über ein neues Freihandelsabkommen erzielt. Diese Grundsatzeinigung sieht den begünstigten Import von rund 820.000 m3 Bioethanol vor. Davon sollen rund 570.000 m3 Bioethanol für Anwendungen in der chemischen Industrie zollfrei importiert werden dürfen. Der verbleibende Anteil von rund 250.000 m3 soll für andere Anwendungen wie den Einsatz als Kraftstoffethanol mit einer Ermäßigung um zwei Drittel des gegenwärtigen Zolltarifs in die EU eingeführt werden dürfen. Ob es zu einer Ratifizierung kommt, ist momentan insbesondere aufgrund der zahlreichen Brandrodungen im Amazonas-Gebiet und der kontroversen Diskussionen in der EU fraglich.

Darüber hinaus haben sich im Berichtszeitraum keine wesentlichen Änderungen der im Geschäftsbericht 2018/19 (Konzernlagebericht, Wirtschaftsbericht, Segment CropEnergies) auf Seite 73 dargestellten rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen ergeben.

Geschäftsentwicklung

Umsatz und operatives Ergebnis

CropEnergies verzeichnete im 1. Halbjahr einen Umsatzanstieg auf 405 (349) Mio. € aufgrund deutlich höherer Ethanolerlöse.

Höhere Rohstoffpreise konnten durch mehrheitlich verbesserte Erlöse für Lebens- und Futtermittel nur teilweise kompensiert werden, sodass die Nettorohstoffkosten anstiegen. Die markante Verbesserung der Ethanolerlöse ermöglichte jedoch eine Verdreifachung des operativen Ergebnisses auf 44 (14) Mio. €.

Investitionen in Sachanlagen

Die Investitionen in Sachlagen beliefen sich in den ersten sechs Monaten auf 13 (5) Mio. € und dienten neben dem Ersatz technischer Anlagen, wie Wärmetauscher, Pumpen und Trockner, über den gesamten Produktionsprozess an allen Standorten insbesondere der Effizienzsteigerung von Produktionsanlagen.

Geschäftsentwicklung im Segment CropEnergies

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2. Quartal 1. Halbjahr
2019/20 2018/19 +/-

in %
2019/20 2018/19
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse Mio. € 220 173 27,1 405 349
EBITDA Mio. € 40 20 >100 65 34
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 11 - 10 7,1 - 21 - 20
Operatives Ergebnis Mio. € 29 10 >100 44 14
Ergebnis aus Restrukturierung / Sondereinflüssen Mio. € 0 0 - 0 0
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 0 0 - 0 0
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € 29 10 >100 44 14
EBITDA-Marge % 17,8 11,2 16,0 9,7
Operative Marge % 13,0 5,6 10,8 4,1
Investitionen in Sachanlagen1 Mio. € 8 3 >100 13 5
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen Mio. € 0 0 - 0 0
Investitionen gesamt Mio. € 8 3 >100 13 5
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 2 2
Capital Employed Mio. € 460 437
Mitarbeiter 442 417

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1. Halbjahr
+/- in %
--- ---
Umsatzerlöse 16,1
EBITDA 92,6
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 8,7
Operatives Ergebnis > 100
Ergebnis aus Restrukturierung / Sondereinflüssen -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen -
Ergebnis der Betriebstätigkeit > 100
EBITDA-Marge
Operative Marge
Investitionen in Sachanlagen1 > 100
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen -
Investitionen gesamt > 100
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen 15,8
Capital Employed 5,4
Mitarbeiter 6,0

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

TABELLE 09

SEGMENT FRUCHT

Märkte

Absatzmärkte

Für Fruchtzubereitungen für Molkereiprodukte wird für 2020 gegenüber dem Vorjahr eine voraussichtliche Absatzentwicklung von + 3,2 % prognostiziert, wobei dieses Wachstum von der Kategorie Trinkjoghurt mit + 6,5 % getrieben wird. Der Bereich des löffelbaren Fruchtjoghurts soll im selben Zeitraum in den für AGRANA Fruit relevanten Regionen um + 0,2 % wachsen. Das Wachstum in den Regionen Südamerika, Mittlerer Osten, Europa und Nordamerika ist derzeit durch konjunkturbedingte Rückgänge bzw. aufgrund politischer Einflüsse beeinflusst. Der Bereich Eiscreme weist 2020 ein voraussichtliches Wachstum von knapp 2,0 % aus. In einigen Regionen ist das Umsatzwachstum noch deutlich höher.

Die Nachfrage nach Apfelsaftkonzentrat ist in Erwartung der neuen Ernte moderat. Verfügbare Ware aus der Frühjahrsproduktion konnte erfolgreich vermarktet werden.

Rohstoffmärkte

Die Ernte der Hauptfrucht Erdbeere für den Bereich Fruchtzubereitungen wurde Ende August in allen relevanten Beschaffungsmärkten abgeschlossen. In den mediterranen Anbaugebieten konnten durchschnittliche Erträge erzielt werden, die Preise lagen moderat über dem Vorjahr, alle geplanten Bedarfsmengen konnten kontrahiert werden. Das Erntevolumen bei den kontinentalen Sorten in Polen lag bedingt durch den Frost im Mai und die anhaltende Trockenheit zu Sommerbeginn um rund 25 % unter dem Vorjahr. Wie in den vergangenen Jahren wurden in Polen aufgrund mangelnder Wettbewerbsfähigkeit nur geringe Mengen für spezifische Rezepturen kontrahiert.

Die Himbeerernte in Serbien, Polen und der Ukraine brachte hitzebedingt schlechtere Erträge als im Vorjahr mit daraus resultierenden Preiserhöhungen von bis zu + 60 % gegenüber einem historischen Tief im Vorjahr.

Ein ähnliches Szenario zeigte sich wetterbedingt bei Sauerkirsche in Polen und Serbien. Aufgrund des deutlich reduzierten Rohstoffaufkommens durch Frostschäden kam es vor allem in Polen zu signifikanten Preissteigerungen von bis zu + 80 % gegenüber dem Vorjahr.

Geschäftsentwicklung im Segment Frucht

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2. Quartal 1. Halbjahr
2019/20 2018/19 +/-

in %
2019/20 2018/19
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse Mio. € 284 300 - 5,2 596 612
EBITDA Mio. € 24 29 - 19,5 55 64
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 10 - 8 14,3 - 19 - 17
Operatives Ergebnis Mio. € 14 21 - 32,9 36 47
Ergebnis aus Restrukturierung / Sondereinflüssen Mio. € 0 0 - 0 0
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 0 0 - 0 0
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € 14 21 - 32,9 36 47
EBITDA-Marge % 8,4 9,9 9,3 10,4
Operative Marge % 5,0 7,1 6,1 7,7
Investitionen in Sachanlagen1 Mio. € 11 14 - 20,6 21 21
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen Mio. € 0 4 -100,0 1 6
Investitionen gesamt Mio. € 11 18 - 40,0 22 27
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 0 0
Capital Employed Mio. € 890 844
Mitarbeiter 6.072 6.177

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1. Halbjahr
+/- in %
--- ---
Umsatzerlöse - 2,6
EBITDA - 12,6
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 16,3
Operatives Ergebnis - 22,9
Ergebnis aus Restrukturierung / Sondereinflüssen -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen -
Ergebnis der Betriebstätigkeit - 22,9
EBITDA-Marge
Operative Marge
Investitionen in Sachanlagen1 1,0
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen - 91,5
Investitionen gesamt - 19,5
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen -
Capital Employed 5,5
Mitarbeiter - 1,7

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

TABELLE 10

Bei der Hauptfrucht des Fruchtsaftkonzentratgeschäftes Apfel wird mit einer deutlich unter dem Vorjahr liegenden Verfügbarkeit in der Hauptanbauregion Polen gerechnet. Aufgrund des Frühjahrsfrostes in Ungarn liegen die Ernteerwartungen auch hier deutlich unter dem Vorjahr. In China und der Ukraine wird von einer zufriedenstellenden Versorgung ausgegangen.

Die Buntsaftproduktion 2019 war von geringerer Verfügbarkeit bei den Hauptfrüchten und damit auch deutlich über dem Vorjahr liegenden Buntsaftkonzentratpreisen geprägt.

Geschäftsentwicklung

Umsatz und operatives Ergebnis

Der Umsatz im Segment Frucht verringerte sich im Berichtszeitraum leicht auf 596 (612) Mio. €. Im Bereich Fruchtzubereitungen stagnierte der Umsatz bei stabilen Absatzmengen und Erlösen, während im Bereich Fruchtsaftkonzentrate rückläufige Erlöse nicht vollständig durch gestiegene Absätze kompensiert werden konnten.

Das operative Ergebnis verringerte sich deutlich auf 36 (47) Mio. €. Im Bereich Fruchtzubereitungen wirkten sich im 1. Halbjahr bei stagnierenden Umsätzen die höheren Kosten sowie auch Einmaleffekte belastend aus. Im Bereich Fruchtsaftkonzentrate konnten rückläufige Erlöse nicht vollständig durch gestiegene Absätze ausgeglichen werden.

Investitionen in Sachanlagen

Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich auf 21 (21) Mio. €. Im Bereich Fruchtzubereitungen wurden überwiegend Ersatz- und Erhaltungsinvestitionen, aber auch Investitionen im Bereich Kapazitätserweiterung unter anderem durch die Installation einer weiteren Produktionslinie im Fruchtzubereitungswerk in Serpuchov / Russland vorgenommen, deren Inbetriebnahme jetzt folgt. In Gleisdorf / Österreich soll die Chocosplit-Anlage zum Geschäftsjahresende in Betrieb genommen werden. Im Bereich Fruchtsaftkonzentrate liegt der Schwerpunkt ebenfalls auf Ersatzinvestitionen und Produktionsoptimierungen wie z. B. Investitionen in einen Brüdenverdichter am Standort Biatorzegi / Polen, der neben Energieeinsparungen auch eine Erhöhung der Kapazität am Standort bewirkt. In Kröllendorf / Österreich wird weiter zur Stabilisierung der Produktionskapazität in einen neuen Hochbehälter investiert.

PROGNOSEBERICHT

Konzern

Für das Geschäftsjahr 2019/20 erwarten wir weiterhin einen Konzernumsatz von 6,7 bis 7,0 (Vorjahr: 6,8) Mrd. €. Dabei gehen wir im Segment Zucker von einem moderaten Umsatzrückgang (Vorjahr: 2,6 Mrd. €) aus. Im Segment CropEnergies sehen wir den Umsatz in einer Bandbreite von nun 740 bis 780 (bisherige Prognose1 : 740 bis 820; Vorjahr: 693) Mio. €. Im Segment Spezialitäten rechnen wir mit einem leicht steigenden Umsatz (Vorjahr: 2,3 Mrd. €) und im Segment Frucht nun mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau (bisherige Prognose: moderater Anstieg; Vorjahr: 1,2 Mrd. €).

Beim operativen Konzernergebnis gehen wir weiterhin von einer Bandbreite von 0 bis 100 (Vorjahr: 27) Mio. € aus. Dabei rechnen wir im Segment Zucker mit einem nochmaligen operativen Verlust in Höhe von - 200 bis - 300 (Vorjahr: - 239) Mio. €. Im Segment Frucht rechnen wir nun mit einem deutlichen Ergebnisrückgang (bisherige Prognose: deutlicher Anstieg; Vorjahr: 77 Mio. €). Demgegenüber gehen wir im Segment Spezialitäten von einer moderaten Ergebnissteigerung (Vorjahr: 156 Mio. €) aus. Im Segment CropEnergies wird ein operatives Ergebnis nun zwischen 50 und 75 (bisherige Prognose1 : 30 bis 70; Vorjahr: 33) Mio. € erwartet.

Wir gehen von einem Anstieg des Capital Employed aus, der maßgeblich aus der Anwendung des neuen IFRS-Standards zur Leasingbilanzierung resultiert. Auf Basis der genannten operativen Ergebnisbandbreite rechnen wir mit einem ROCE von bis zu 1,5 % (Vorjahr: 0,4 %).

Wir rechnen mit einer deutlichen Verringerung des operativen Verlusts im 3. Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2019/20 (3. Quartal Vorjahr: - 23 Mio. €).

Segment Zucker

Bei rückläufigen Absatzmengen gehen wir trotz durchschnittlich höherer Erlöse für das Geschäftsjahr 2019/20 von einem moderaten Umsatzrückgang im Segment Zucker aus. Bei einem im Geschäftsjahresdurchschnitt unbefriedigenden Preisniveau, rückläufigen Absatzmengen und in der Kampagne 2019 deutlich steigenden Herstellkosten, insbesondere durch die gezahlte Rohstoffsicherungsprämie für die Lieferung von Rüben der Kampagne 2019, erwarten wir einen operativen Verlust im Segment Zucker in einer Bandbreite von - 200 bis - 300 Mio. €. Diese Prognose im Segment Zucker ist in einem sich weiterhin stark verändernden Marktumfeld von hoher Unsicherheit geprägt.

1 Die CropEnergies AG hat diese Prognose am 14. August 2019 angepasst.

Ergebnisverbesserungen aus dem Restrukturierungsplan im Segment Zucker werden sich erst nach Stilllegung der Werke ab dem 2. Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/21 auswirken.

Segment Spezialitäten

Im Segment Spezialitäten rechnen wir mit einer Ausweitung der Produktions- und Absatzmengen in sämtlichen Divisionen. Damit sollte ein leichter Umsatzanstieg auch zu einem moderaten Anstieg des operativen Ergebnisses führen.

Segment CropEnergies

Im Geschäftsjahr 2019/20 wird die Geschäftsentwicklung bei CropEnergies maßgeblich von der Preisentwicklung auf den Bioethanolmärkten abhängen. CropEnergies rechnet mit Ethanolpreisen, die sich - ausgehend von dem zum Teil sehr niedrigen Preisniveau des Vorjahres - insgesamt oberhalb des Vorjahresniveaus bewegen dürften. CropEnergies erwartet einen Umsatz von 740 bis 780 Mio. € und ein operatives Ergebnis in einer Bandbreite von 50 bis 75 Mio. €.

Segment Frucht

Wir erwarten für das Segment Frucht im Geschäftsjahr 2019/20 einen Umsatz auf Vorjahresniveau und einen deutlichen Rückgang des operativen Ergebnisses. Im Bereich Fruchtzubereitungen rechnen wir mit stagnierenden Absatzmengen und Umsätzen sowie einer deutlichen Verschlechterung des operativen Ergebnisses. Im Bereich Fruchtsaftkonzentrate wird von stabilen Umsätzen ausgegangen. Das operative Ergebnis wird aufgrund einer geringeren Auslastung durch die niedrigere Apfelverfügbarkeit deutlich unter dem Vorjahr liegen.

RISIKO- UND CHANCENBERICHT

Als international tätiges Unternehmen ist die Südzucker-Gruppe gesamtwirtschaftlichen, branchenspezifischen und unternehmerischen Risiken und Chancen ausgesetzt. Informationen zum Risikomanagementsystem und zur Risiko- und Chancensituation finden Sie im Geschäftsbericht 2018/19 unter der Rubrik "Risiko- und Chancenbericht" auf den Seiten 84 bis 96 sowie im "Wirtschaftsbericht" im Rahmen der Erläuterung der Segmente.

Unter Berücksichtigung aller bekannten Sachverhalte haben wir keine Risiken identifiziert, die entweder einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand der Südzucker-Gruppe gefährden.

GESAMTERGEBNISRECHNUNG

1. März bis 31. August 2019

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2. Quartal 1. Halbjahr
Mio. € 2019/20 2018/19 +/-

in %
2019/20 2018/19 +/-

in %
--- --- --- --- --- --- ---
Gewinn-und-Verlust-Rechnung
Umsatzerlöse 1.634,7 1.733,5 - 5,7 3.314,4 3.474,9 - 4,6
Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen - 266,7 - 379,2 - 29,7 - 533,4 - 738,9 - 27,8
Sonstige betriebliche Erträge 15,3 17,2 - 11,0 35,4 36,0 - 1,7
Materialaufwand - 850,7 - 819,6 3,8 -1.725,3 -1.633,3 5,6
Personalaufwand - 225,8 - 208,1 8,5 - 457,7 - 450,5 1,6
Abschreibungen - 70,5 - 61,1 15,4 - 140,4 - 121,0 16,0
Sonstige betriebliche Aufwendungen - 208,9 - 222,4 - 6,1 - 423,9 - 429,3 - 1,3
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen 6,5 4,0 62,5 2,1 10,7 - 80,4
Ergebnis der Betriebstätigkeit 33,9 64,3 - 47,3 71,2 148,6 - 52,1
Finanzerträge 12,8 8,9 43,8 24,1 25,9 - 6,9
Finanzaufwendungen - 20,9 - 19,0 10,0 - 41,7 - 43,4 - 3,9
Ergebnis vor Ertragsteuern 25,8 54,2 - 52,4 53,6 131,1 - 59,1
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 16,0 - 30,2 - 47,0 - 33,2 - 66,9 - 50,4
Jahresfehlbetrag / -überschuss 9,8 24,0 - 59,2 20,4 64,2 - 68,2
davon Aktionäre der Südzucker AG - 6,5 8,9 - - 14,3 28,6 -
davon Hybrid-Eigenkapital 3,3 3,3 0,0 6,6 6,6 0,0
davon sonstige nicht beherrschende Anteile 13,0 11,8 10,2 28,1 29,0 - 3,1
Ergebnis je Aktie (€) - 0,03 0,04 - - 0,07 0,14 -
Aufstellung der erfolgsneutral im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen
Jahresfehlbetrag / -überschuss 9,8 24,0 - 59,2 20,4 64,2 - 68,2
Marktbewertung Sicherungsinstrumente (Cashflow Hedge) nach latenten Steuern 0,4 10,9 - 96,3 - 4,2 8,2 -
Marktbewertung Schuldinstrumente (im Vorjahr: Wertpapiere Available for Sale) nach latenten Steuern 0,0 0,0 -100,0 0,0 - 0,1 -100,0
Währungsdifferenzen aus Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe nach latenten Steuern 1,3 1,0 30,0 6,4 6,2 3,2
Währungsdifferenzen - 13,5 - 26,3 - 48,7 - 26,0 - 35,7 - 27,2
Anteil aus at Equity einbezogenen Unternehmen 2,0 - 1,1 - 5,4 6,6 - 18,2
Zukünftig in der GuV zu erfassende Erträge und Aufwendungen - 9,8 - 15,5 - 36,8 - 18,4 - 14,8 24,3
Marktbewertung Eigenkapitalinstrumente (Wertpapiere) nach latenten Steuern 0,0 0,0 - 0,0 0,0 -
Neubewertung von leistungsorientierten Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen nach latenten Steuern - 96,6 - 0,2 > 100 - 147,6 - 0,4 > 100
Anteil aus at equity einbezogenen Unternehmen 0,0 0,0 - 0,1 0,1 0,0
Zukünftig nicht in der GuV zu erfassende Erträge und Aufwendungen - 96,6 - 0,2 > 100 - 147,5 - 0,3 > 100
Sonstiges Ergebnis - 106,4 - 15,7 > 100 - 165,9 - 15,1 > 100
Gesamtergebnis - 96,6 8,3 - - 145,5 49,1 -
davon Aktionäre der Südzucker AG - 102,9 2,1 - - 164,5 23,7 -
davon Hybrid-Eigenkapital 3,3 3,3 0,0 6,6 6,6 0,0
davon sonstige nicht beherrschende Anteile 3,0 2,9 3,4 12,4 18,8 - 34,0

TABELLE 11

KAPITALFLUSSRECHNUNG

1. März bis 31. August 2019

scroll

2. Quartal 1. Halbjahr
Mio. € 2019/20 2018/19 +/-

in %
2019/20 2018/19 +/-

in %
--- --- --- --- --- --- ---
Jahresfehlbetrag / -überschuss 9,8 24,0 -59,2 20,4 64,2 -68,2
Abschreibungen auf langfristige Vermögenswerte einschließlich Finanzanlagen (+) 70,5 61,1 15,4 140,4 121,0 16,0
Abnahme (-) / Zunahme (+) langfristiger Rückstellungen und (latenter) Steuerschulden sowie Abnahme (+) / Zunahme (-) latenter Steueransprüche 10,6 33,2 -68,1 8,8 36,9 -76,2
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge (-) / Aufwendungen (+) - 2,9 11,7 - 6,6 5,2 26,9
Cashflow 88,0 130,0 -32,3 176,2 227,3 -22,5
Abnahme (-) / Zunahme (+) der kurzfristigen Rückstellungen - 17,9 0,0 - - 30,7 - 15,5 98,1
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte, Forderungen und sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte 268,0 372,5 -28,1 456,0 706,7 -35,5
Abnahme (-) / Zunahme (+) der Verbindlichkeiten (ohne Finanzverbindlichkeiten) - 146,8 - 208,9 -29,7 - 306,5 - 501,2 -38,8
Zunahme (-)/Abnahme (+) des Working Capitals 103,3 163,6 -36,9 118,8 190,0 -37,5
Gewinne (-) / Verluste (+) aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten / Wertpapieren - 1,0 - 0,8 25,0 - 0,9 - 1,2 -25,0
I. Mittelzufluss (+) / -abfluss (-) aus laufender Geschäftstätigkeit 190,3 292,8 -35,0 294,1 416,1 -29,3
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (-) - 78,6 - 100,8 -22,0 - 150,3 - 166,5 -9,7
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen (-) - 1,9 - 5,9 -67,8 - 6,5 - 9,1 -28,6
Investitionen gesamt - 80,5 - 106,7 -24,6 - 156,8 - 175,6 -10,7
Einzahlungen aus Desinvestitionen (+) 1,0 0,0 - 1,0 0,0 -
Einzahlungen aus dem Abgang langfristiger Vermögenswerte (+) 0,8 1,8 -55,6 2,4 5,2 -53,8
Aus- (-) / Einzahlungen (+) für den Kauf / Verkauf von sonstigen Wertpapieren - 5,0 - 54,0 -90,7 - 6,0 - 54,0 -88,9
II. Mittelabfluss (-) / -zufluss (+) aus Investitionstätigkeit - 84,7 - 158,9 -46,7 - 159,4 - 224,4 - 29,0
Rückführung (-) der Anleihe 2011/2018 0,0 0,0 - 0,0 - 400,0 -100,0
Rückführung (-) / Begebung (+) von Commercial Papers - 100,0 - 37,0 >100 - 100,0 150,0 -
Rückführung (-) der Leasingverbindlichkeiten - 7,0 0,0 - - 14,5 0,0 -
Sonstige Tilgungen (-) / Aufnahmen (+) 93,1 139,7 -33,4 127,3 186,3 -31,7
Tilgung (-) /Aufnahme (+) von Finanzverbindlichkeiten - 13,9 102,7 - 12,8 - 63,7 -
Aufstockungen an Tochterunternehmen (-) 0,0 0,0 - 0,0 - 0,4 -100,0
Abstockungen an Tochterunternehmen / Kapitalerhöhung (+) bzw. -rückkauf (-) 0,0 0,0 - 0,0 0,0 -
Gewinnausschüttungen (-) - 87,0 - 145,5 - 40,2 - 91,7 - 150,3 - 39,0
III. Mittelabfluss (-) / -zufluss (+) aus Finanzierungstätigkeit - 100,9 - 42,8 >100 - 78,9 - 214,4 - 63,2
Veränderung der flüssigen Mittel (Summe aus I., II. und III.) 4,7 91,1 -94,8 55,8 - 22,7 -
Veränderung der flüssigen Mittel
aufgrund von Wechselkursänderungen - 5,0 - 0,7 >100 - 3,8 - 9,5 - 60,0
aufgrund von Änderungen des Konsolidierungskreises/Sonstiges 0,0 0,3 -100,0 0,0 0,5 -100,0
Abnahme (-) / Zunahme (+) der flüssigen Mittel - 0,3 90,7 - 52,0 - 31,7 -
Flüssige Mittel am Anfang der Periode 406,4 462,8 - 12,2 354,1 585,2 - 39,5
Flüssige Mittel am Ende der Periode 406,1 553,5 - 26,6 406,1 553,5 - 26,6
Dividenden von at Equity einbezogenen Unternehmen / sonstigen Beteiligungen 0,4 1,8 - 77,8 2,7 3,7 - 27,0
Zinseinzahlungen 1,5 0,6 > 100 2,2 1,8 22,2
Zinsauszahlungen - 3,4 - 2,4 41,7 - 8,1 - 22,6 - 64,2
Ertragsteuerzahlungen - 12,9 - 19,6 - 34,2 - 38,1 - 37,3 2,1

TABELLE 12

BILANZ

31. August 2019

Aktiva

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Mio. € 31. August

2019
31. August

2018
+/-

in %
28. Februar

2019
+/-

in %
Immaterielle Vermögenswerte 1.002,5 1.667,2 - 39,9 1.000,7 0,2
Sachanlagen 3.081,3 3.021,5 2,0 2.950,8 4,4
Anteile an at equity einbezogenen Unternehmen 391,8 379,7 3,2 389,9 0,5
Sonstige Beteiligungen 25,6 22,8 12,3 23,1 10,8
Wertpapiere 19,3 19,3 0,0 18,8 2,7
Sonstige Vermögenswerte 12,5 12,8 - 2,3 12,9 - 3,1
Aktive latente Steuern 64,4 72,6 - 11,3 74,5 - 13,6
Langfristige Vermögenswerte 4.597,4 5.195,9 - 11,5 4.470,7 2,8
Vorräte 1.542,3 1.439,1 7,2 1.977,0 - 22,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 999,7 1.040,8 - 3,9 972,7 2,8
Sonstige Vermögenswerte 219,2 272,9 - 19,7 256,8 - 14,6
Steuererstattungsansprüche 32,9 24,6 33,7 31,0 6,1
Wertpapiere 131,6 179,7 - 26,8 125,6 4,8
Flüssige Mittel 406,1 553,5 - 26,6 354,1 14,7
Kurzfristige Vermögenswerte 3.331,8 3.510,6 - 5,1 3.717,2 - 10,4
Bilanzsumme 7.929,2 8.706,5 - 8,9 8.187,9 - 3,2

Passiva

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Mio. € 31. August

2019
31. August

2018
+/-

in %
28. Februar

2019
+/-

in %
Eigenkapital der Aktionäre der Südzucker AG 2.262,9 3.381,8 -33,1 2.476,1 - 8,6
Hybrid-Eigenkapital 653,7 653,7 0,0 653,7 0,0
Sonstige nicht beherrschende Anteile 860,1 883,0 - 2,6 888,6 - 3,2
Eigenkapital 3.776,7 4.918,5 - 23,2 4.018,4 - 6,0
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche

Verpflichtungen
985,2 787,1 25,2 831,6 18,5
Sonstige Rückstellungen 253,7 122,0 > 100 245,6 3,3
Finanzverbindlichkeiten 1.407,6 1.080,6 30,3 1.126,1 25,0
Sonstige Verbindlichkeiten 7,1 17,8 - 60,1 13,5 - 47,4
Steuerschulden 22,9 48,8 - 53,1 22,6 1,3
Passive latente Steuern 138,3 198,8 - 30,4 158,7 - 12,9
Langfristige Schulden 2.814,8 2.255,1 24,8 2.398,1 17,4
Sonstige Rückstellungen 116,8 234,4 - 50,2 147,7 - 20,9
Finanzverbindlichkeiten 375,6 429,4 - 12,5 501,4 - 25,1
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 470,4 467,7 0,6 786,4 -40,2
Sonstige Verbindlichkeiten 357,2 392,8 - 9,1 317,9 12,4
Steuerschulden 17,7 8,6 > 100 18,0 - 1,7
Kurzfristige Schulden 1.337,7 1.532,9 - 12,7 1.771,4 - 24,5
Bilanzsumme 7.929,2 8.706,5 - 8,9 8.187,9 - 3,2
Nettofinanzschulden 1.226,2 757,5 61,9 1.129,0 8,6
Eigenkapitalquote in % 47,6 56,5 49,1
Nettofinanzschulden in % des Eigenkapitals (Gearing) 32,5 15,4 28,1

TABELLE 13

ENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALS

1. März bis 31. August 2019

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Sonstige Eigenkapitalposten
Mio. € Ausstehendes

gezeichnetes

Kapital
Kapitalrücklage Sonstige

Rücklagen
Marktbewertung

Sicherungs-

instrumente

(Cashflow

Hedge)
Marktbewertung

Schuldinstrumente
Währungs-

differenzen

aus Netto-

investitionen

in ausländische

Geschäftsbetriebe
--- --- --- --- --- --- ---
1. März 2018 204,2 1.614,9 1.736,7 11,4 0,0 - 17,1
Jahresüberschuss 28,6
Sonstiges Ergebnis vor Steuern - 0,2 5,7 0,0 8,7
Latente Steuern auf sonstiges Ergebnis 0,0 - 1,6 0,0 - 2,5
Gesamtergebnis 28,4 4,1 0,0 6,2
Ausschüttungsverpflichtungen - 91,9
Abstockungen an Tochterunternehmen / Kapitalerhöhung 0,0 0,0 0,0
Sonstige Veränderungen - 6,9
31. August 2018 204,2 1.614,9 1.666,2 15,5 0,0 - 10,9
1. März 2019 204,2 1.614,9 737,3 0,0 0,0 - 7,8
Jahresfehlbetrag - 14,3
Sonstiges Ergebnis vor Steuern - 144,4 - 3,6 0,0 8,1
Latente Steuern auf sonstiges Ergebnis 2,7 0,5 0,0 - 1,7
Gesamtergebnis - 156,0 - 3,1 0,0 6,4
Ausschüttungsverpflichtungen - 40,8
Abstockungen an Tochterunternehmen / Kapitalerhöhung 0,0 0,0 0,0
Sonstige Veränderungen - 7,9
31. August 2019 204,2 1.614,9 532,6 - 3,1 0,0 - 1,4

scroll

Sonstige Eigenkapitalposten
Mio. € Konsolidierungs-

bedingte

Währungs-

differenzen /

Hochinflation
Anteil aus at Equity einbezogenen Unternehmen Eigenkapital der Aktionäre der Südzucker AG Hybrid-

Eigenkapital
Sonstige

nicht

beherrschende

Anteile
Eigenkapital
--- --- --- --- --- --- ---
1. März 2018 - 61,3 - 31,8 3.457,0 653,7 914,4 5.025,1
Jahresüberschuss 28,6 6,6 29,0 64,2
Sonstiges Ergebnis vor Steuern - 23,1 8,1 - 0,8 - 8,8 - 9,6
Latente Steuern auf sonstiges Ergebnis - 4,1 - 1,4 - 5,5
Gesamtergebnis - 23,1 8,1 23,7 6,6 18,8 49,1
Ausschüttungsverpflichtungen - 91,9 - 6,6 - 49,2 - 147,7
Abstockungen an Tochterunternehmen / Kapitalerhöhung 0,0 0,0 0,0 0,0
Sonstige Veränderungen - 6,9 - 1,0 - 7,9
31. August 2018 - 84,4 - 23,7 3.381,8 653,7 883,0 4.918,5
1. März 2019 - 58,8 - 13,7 2.476,1 653,7 888,6 4.018,4
Jahresfehlbetrag - 14,3 6,6 28,1 20,4
Sonstiges Ergebnis vor Steuern - 19,1 7,3 - 151,7 - 18,2 - 169,9
Latente Steuern auf sonstiges Ergebnis 1,5 2,5 4,0
Gesamtergebnis - 19,1 7,3 - 164,5 6,6 12,4 - 145,5
Ausschüttungsverpflichtungen - 40,8 - 6,6 - 41,5 - 88,9
Abstockungen an Tochterunternehmen / Kapitalerhöhung 0,0 0,0 0,0 0,0
Sonstige Veränderungen - 7,9 0,6 - 7,3
31. August 2019 - 77,9 - 6,4 2.262,9 653,7 860,1 3.776,7

TABELLE 14

ANHANG ZUM KONZERNZWISCHENABSCHLUSS

Segmentbericht

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2. Quartal 1. Halbjahr
Mio. € 2019/20 2018/19 +/- in % 2019/20 2018/19 +/- in %
--- --- --- --- --- --- ---
Südzucker - Konzern
Umsatzerlöse (brutto) 1.731,8 1.833,3 - 5,5 3.498,1 3.656,5 - 4,3
Konsolidierung - 97,1 - 99,8 - 2,7 - 183,7 - 181,6 1,2
Umsatzerlöse 1.634,7 1.733,5 - 5,7 3.314,4 3.474,9 - 4,6
EBITDA 98,3 122,6 - 19,8 214,8 260,2 - 17,4
EBITDA-Marge 6,0 % 7,1 % 6,5 % 7,5 %
Abschreibungen - 70,5 - 61,1 15,4 - 140,4 - 121,0 16,0
Operatives Ergebnis 27,8 61,5 - 54,8 74,4 139,2 -46,6
Operative Marge 1,7 % 3,5 % 2,2 % 4,0 %
Ergebnis aus Restrukturierung / Sondereinflüssen - 0,4 - 1,2 - 66,7 - 5,3 - 1,3 > 100
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen 6,5 4,0 62,5 2,1 10,7 - 80,4
Ergebnis der Betriebstätigkeit 33,9 64,3 - 47,3 71,2 148,6 - 52,1
Investitionen in Sachanlagen1 78,6 100,8 - 22,0 150,3 166,5 - 9,7
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen 1,9 5,9 - 67,8 6,5 9,1 - 28,6
Investitionen gesamt 80,5 106,7 - 24,6 156,8 175,6 - 10,7
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen 391,8 379,7 3,2
Capital Employed 6.076,3 6.489,8 - 6,4
Mitarbeiter 19.606 19.546 0,3
Segment Zucker
Umsatzerlöse (brutto) 580,1 735,3 - 21,1 1.202,3 1.471,5 - 18,3
Konsolidierung - 39,0 - 41,6 - 6,2 - 79,8 - 82,1 - 2,8
Umsatzerlöse 541,1 693,7 - 22,0 1.122,5 1.389,4 - 19,2
EBITDA - 33,8 8,4 - - 49,9 31,5 -
EBITDA-Marge - 6,2 % 1,2 % - 4,4 % 2,3 %
Abschreibungen - 21,5 - 14,6 47,3 - 42,2 - 28,7 47,0
Operatives Ergebnis - 55,3 - 6,2 > 100 - 92,1 2,8 -
Operative Marge - 10,2 % - 0,9 % - 8,2 % 0,2 %
Ergebnis aus Restrukturierung / Sondereinflüssen - 0,4 - 1,4 - 71,4 - 5,3 - 1,3 > 100
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen 2,2 - 0,5 - - 5,3 1,4 -
Ergebnis der Betriebstätigkeit - 53,5 - 8,1 > 100 - 102,7 2,9 -
Investitionen in Sachanlagen1 29,3 41,3 - 29,1 48,9 62,7 - 22,0
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen 1,9 1,5 26,7 6,0 1,5 > 100
Investitionen gesamt 31,2 42,8 - 27,1 54,9 64,2 - 14,5
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen 323,7 310,6 4,2
Capital Employed 2.505,0 3.088,9 - 18,9
Mitarbeiter 7.051 7.257 - 2,8

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

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2. Quartal 1. Halbjahr
Mio. € 2019/20 2018/19 +/-

in %
2019/20 2018/19 +/-

in %
--- --- --- --- --- --- ---
Segment Spezialitäten
Umsatzerlöse (brutto) 622,5 597,4 4,2 1.252,1 1.180,0 6,1
Konsolidierung - 32,6 - 30,1 8,3 - 60,6 - 54,9 10,4
Umsatzerlöse 589,9 567,3 4,0 1.191,5 1.125,1 5,9
EBITDA 69,2 65,1 6,3 144,4 131,6 9,7
EBITDA-Marge 11,7 % 11,5 % 12,1 % 11,7 %
Abschreibungen - 28,9 - 28,3 2,1 - 57,7 - 56,2 2,7
Operatives Ergebnis 40,3 36,8 9,5 86,7 75,4 15,0
Operative Marge 6,8 % 6,5 % 7,3 % 6,7 %
Ergebnis aus Restrukturierung / Sondereinflüssen 0,0 0,1 -100,0 0,0 0,0 -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen 4,1 4,5 - 8,9 7,3 9,3 - 21,5
Ergebnis der Betriebstätigkeit 44,4 41,4 7,2 94,0 84,7 11,0
Investitionen in Sachanlagen1 30,2 43,2 - 30,1 67,7 78,4 - 13,6
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen 0,0 0,0 - 0,0 1,7 - 100,0
Investitionen gesamt 30,2 43,2 - 30,1 67,7 80,1 - 15,5
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen 65,9 67,2 - 1,9
Capital Employed 2.221,0 2.120,4 4,7
Mitarbeiter 6.041 5.695 6,1
Segment CropEnergies
Umsatzerlöse (brutto) 244,9 200,7 22,0 447,6 393,2 13,8
Konsolidierung - 25,2 - 27,9 - 9,7 - 42,7 - 44,3 - 3,6
Umsatzerlöse 219,7 172,8 27,1 404,9 348,9 16,1
EBITDA 39,0 19,4 > 100 64,9 33,7 92,6
EBITDA-Marge 17,8 % 11,2 % 16,0 % 9,7 %
Abschreibungen - 10,5 - 9,8 7,1 - 21,2 - 19,5 8,7
Operatives Ergebnis 28,5 9,6 > 100 43,7 14,2 > 100
Operative Marge 13,0 % 5,6 % 10,8 % 4,1 %
Ergebnis aus Restrukturierung / Sondereinflüssen 0,0 0,1 - 0,0 0,0 -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen 0,2 0,0 - 0,1 0,0 -
Ergebnis der Betriebstätigkeit 28,7 9,7 > 100 43,8 14,2 > 100
Investitionen in Sachanlagen1 8,3 2,7 > 100 12,8 4,7 > 100
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen 0,0 0,0 - 0,0 0,0 -
Investitionen gesamt 8,3 2,7 > 100 12,8 4,7 > 100
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen 2,2 1,9 15,8
Capital Employed 460,3 436,8 5,4
Mitarbeiter 442 417 6,0

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

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2. Quartal 1. Halbjahr
Mio. € 2019/20 2018/19 +/- in % 2019/20 2018/19 +/- in %
--- --- --- --- --- --- ---
Segment Frucht
Umsatzerlöse (brutto) 284,3 299,9 - 5,2 596,1 611,8 - 2,6
Konsolidierung - 0,3 - 0,2 50,0 - 0,6 - 0,3 100,0
Umsatzerlöse 284,0 299,7 - 5,2 595,5 611,5 - 2,6
EBITDA 23,9 29,7 - 19,5 55,4 63,4 - 12,6
EBITDA-Marge 8,4 % 9,9 % 9,3 % 10,4 %
Abschreibungen - 9,6 - 8,4 14,3 - 19,3 - 16,6 16,3
Operatives Ergebnis 14,3 21,3 - 32,9 36,1 46,8 - 22,9
Operative Marge 5,0 % 7,1 % 6,1 % 7,7 %
Ergebnis aus Restrukturierung / Sondereinflüssen 0,0 0,0 - 0,0 0,0 -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen 0,0 0,0 - 0,0 0,0 -
Ergebnis der Betriebstätigkeit 14,3 21,3 - 32,9 36,1 46,8 - 22,9
Investitionen in Sachanlagen1 10,8 13,6 - 20,6 20,9 20,7 1,0
Investitionen in Finanzanlagen / Akquisitionen 0,0 4,4 - 100,0 0,5 5,9 - 91,5
Investitionen gesamt 10,8 18,0 - 40,0 21,4 26,6 - 19,5
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen 0,0 0,0 -
Capital Employed 890,0 843,7 5,5
Mitarbeiter 6.072 6.177 - 1,7

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

TABELLE 15

(1) Grundlagen für die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses

Der Zwischenabschluss des Südzucker-Konzerns zum 31. August 2019 wurde entsprechend den Regeln zur Zwischenberichterstattung nach IAS 34 (Zwischenberichterstattung) in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. In Einklang mit IAS 34 erfolgt die Darstellung des Konzernzwischenabschlusses der Südzucker AG zum 31. August 2019 in verkürzter Form. Der Konzernzwischenabschluss zum 31. August 2019 unterlag keiner Prüfung und keiner prüferischen Durchsicht. Der Vorstand der Südzucker AG hat diesen Zwischenabschluss am 30. September 2019 aufgestellt.

Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses waren - wie im Anhang des Geschäftsberichts 2018/19 unter Ziffer (1) "Grundlagen für die Aufstellung des Konzernabschlusses" auf den Seiten 123 bis 129 dargestellt - erstmals neue bzw. geänderte Standards und Interpretationen anzuwenden. Die Auswirkungen des erstmals ab dem 1. März 2019 verpflichtend anzuwendenden Standards IFRS 16 (Leasingverhältnisse) werden am Ende dieser Textziffer (1) beschrieben.

Im Übrigen wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie bei der Erstellung des Konzernjahresabschlusses zum 28. Februar 2019 angewandt. Deren Erläuterung im Anhang des Geschäftsberichts 2018/19 unter Ziffer (5) "Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze" auf den Seiten 136 bis 140 gilt daher entsprechend. Der Geschäftsbericht 2018/19 der Südzucker-Gruppe steht Ihnen im Internet unter www.suedzucker.de/de/Investor-Relations/ bzw. www.suedzucker.de/en/Investor-Relations/ zur Einsicht und zum Download zur Verfügung. Die dort gemachten Angaben werden wie folgt ergänzt:

Bei der Berechnung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde am 31. August 2019 für wesentliche Pläne ein Marktzinssatz von 0,95 % zugrunde gelegt; zum 31. August 2018 basierte die Abzinsung auf 2,20 %.

Die Ertragsteuern wurden auf der Basis landesspezifischer Ertragsteuersätze unter Berücksichtigung der Ertragsteuerplanung für das gesamte Geschäftsjahr ermittelt. Wesentliche Sondereffekte werden außerhalb der Ermittlung der Jahressteuerquote im jeweiligen Quartal des Anfalls voll berücksichtigt.

Die Zuckerproduktion erfolgt überwiegend in den Monaten September bis Januar. Aus diesem Grund fallen die Abschreibungen kampagnegenutzter Anlagen in diesem Zeitraum an. Soweit die vor der Zuckerkampagne angefallenen Material-, Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Produktionsvorbereitung der nachfolgenden Kampagne stehen, werden sie unterjährig über die Bestandsveränderung aktiviert und in der Bilanz unter den Vorräten als unfertige Erzeugnisse ausgewiesen. In der anschließenden Zuckerproduktion werden diese dann bei der Ermittlung der Herstellungskosten des erzeugten Zuckers berücksichtigt und damit als Bestandteil der fertigen Erzeugnisse unter den Vorräten ausgewiesen.

Die auf Basis der tatsächlichen Energieerzeugung aus nachwachsenden Rohstoffen der Ethanolproduktionsanlage am belgischen Standort Wanze staatlich zugeteilten Green Certificates werden in Höhe ihres Verwertungserlöses als Kürzung des Materialaufwands erfasst. Im Berichtszeitraum belief sich der entsprechende Verwertungserlös der Green Certificates auf 11,1 (11,0) Mio. €. Die Zuteilungsmenge hängt von der nachhaltig aus Biomasse erzeugten Strommenge im jeweiligen Berichtszeitraum ab, wobei eine Zusage über eine Zuteilung über den Berichtszeitraum hinaus bis zum April 2023 vorliegt.

Im Rahmen einer Gesetzesänderung in Belgien wird das Verfahren für neue Anträge zur Förderung durch Green Certificates ab 1. Januar 2020 zurzeit überarbeitet. Dabei wird deutlich, dass die Reduzierung von Treibhausgasen, z. B. durch den Einsatz von erneuerbaren Energien, in Belgien weiterhin einen hohen und wachsenden Stellenwert genießt. Da die Ausführungsbestimmungen zur Umsetzung des neuen Gesetzes im Einzelnen noch nicht vorliegen, kann CropEnergies derzeit keine konkreten Aussagen treffen, ob und wie sich die Neuregelung für eine Anschlussförderung ab Mai 2023 auswirken wird.

IFRS 16 (Leasingverhältnisse)

In Übereinstimmung mit den Übergangsvorschriften von IFRS 16 erfolgt die erstmalige Anwendung von IFRS 16 nach dem modifizierten retrospektiven Ansatz und somit ohne Anpassung von Vorjahreszahlen.

Gemäß IFRS 16 setzt der Leasingnehmer grundsätzlich alle Leasingverhältnisse als Barwert in Form eines Nutzungsrechts am geleasten Vermögenswert und einer Leasingverbindlichkeit in der Bilanz an. Der Barwert wird auf Basis des aktuellen laufzeitadäquaten Grenzfremdkapitalzinssatzes ermittelt, es sei denn, der den Leasingzahlungen zugrundeliegende Zinssatz ist verfügbar. Das Nutzungsrecht wird regelmäßig über die Vertragslaufzeit abgeschrieben. Die Leasingverbindlichkeit wird nach der Effektivzinsmethode aufgezinst und durch Leasingzahlungen getilgt; die daraus resultierenden Zinsaufwendungen werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Das Nutzungsrecht unterliegt dem Wertminderungstest gemäß IAS 36 (Wertminderung von Vermögenswerten).

Auf immaterielle Vermögenswerte wird der Standard von Südzucker nicht angewendet. Für geringwertige Vermögenswerte und für kurzfristige Leasingverhältnisse nimmt Südzucker das Wahlrecht der Nichtaktivierung in Anspruch.

Südzucker setzt Leasing im Bereich Logistik und in der Landwirtschaft mit der Pacht von Agrarflächen ein. Daneben bestehen langfristige Gebäudemietverträge in Verwaltung und Produktion.

Mit der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 wurden Nutzungsrechte von 126,6 Mio. € und Leasingverbindlichkeiten von 135,5 Mio. € angesetzt. In der Bilanz werden die Nutzungsrechte gemeinsam mit dem erworbenen bzw. selbst erstellten Sachanlagevermögen ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2018/19 wurde eine Rückstellung für künftige Zahlungen aus einem belastenden Operating-Leasing-Verhältnis gebildet, da der geleaste Vermögenswert nach einer geplanten Werksschließung nicht mehr genutzt wird. Mit der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 wurde die Drohverlustrückstellung mit dem zugehörigen Nutzungsrecht verrechnet. Die Anpassung bei den kurzfristigen Vermögenswerten und übrigen Schulden betrifft im Wesentlichen die im Vorjahr abgegrenzten Leasingzahlungen.

Anpassungen der Bilanz

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Mio. € Betrag veröffentlicht

28. Februar 2019
Anpassungen

IFRS 16
Betrag angepasst

1. März 2019
Aktiva
Immaterielle Vermögenswerte 1.000,7 0,0 1.000,7
Sachanlagen 2.950,8 126,6 3.077,4
Übrige Vermögenswerte 519,2 0,0 519,2
Langfristige Vermögenswerte 4.470,7 126,6 4.597,3
Vorräte 1.977,0 0,0 1.977,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 972,7 0,0 972,7
Übrige Vermögenswerte 767,5 - 0,1 767,4
Kurzfristige Vermögenswerte 3.717,2 - 0,1 3.717,1
Bilanzsumme 8.187,9 126,5 8.314,4
Passiva
Eigenkapital 4.018,4 0,0 4.018,4
Sonstige Rückstellungen 245,6 - 6,5 239,1
Finanzverbindlichkeiten 1.126,1 106,6 1.232,7
Übrige Schulden 1.026,4 0,0 1.026,4
Langfristige Schulden 2.398,1 100,1 2.498,2
Sonstige Rückstellungen 147,7 0,0 147,7
Finanzverbindlichkeiten 501,4 28,9 530,3
Übrige Schulden 1.122,3 - 2,5 1.119,8
Kurzfristige Schulden 1.771,4 26,4 1.797,8
Bilanzsumme 8.187,9 126,5 8.314,4

TABELLE 16

Der Unterschiedsbetrag zwischen den außerbilanziellen Leasingverpflichtungen gemäß IAS 17 zum 28. Februar 2019 von 151,7 Mio. € und den zusätzlichen Leasingverbindlichkeiten aus der Erstanwendung von IFRS 16 am 1. März 2019 von 135,5 Mio. € beträgt 16,2 Mio. €. Er betrifft im Wesentlichen die Abzinsung der Verpflichtungen aus Operating Leasing gemäß IAS 17, die Inanspruchnahme der Ausnahmeregelung für kurzfristige und geringwertige Leasingverhältnisse sowie die abweichende Behandlung von Verlängerungsoptionen.

Die Buchwerte der geleasten Vermögenswerte verteilen sich auf die Gruppen der Sachanlagen wie folgt:

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Mio. € 31. August

2019
1. März

2019
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 84,2 91,3
Technische Anlagen und Maschinen 23,5 26,1
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12,1 9,2
119,8 126,6

TABELLE 17

Der gewichtete durchschnittliche Grenzfremdkapitalzinssatz zum 31. August 2019 betrug 2,6 %.

(2) Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis zum 31. August 2019 umfasste - neben der Südzucker AG - 155 vollkonsolidierte Unternehmen (Ende des Geschäftsjahres 2018/19: 156 Unternehmen). Am 1. Juli 2019 wurde die AGRANA Fruit Fiji Pty Ltd., Sigatoka / Fidschi, veräußert. Aus dieser Veräußerung ist ein Gewinn in Höhe von 0,6 Mio. € angefallen, der unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen ist.

Insgesamt 17 Unternehmen (Ende des Geschäftsjahres 2018/19: 16 Unternehmen) wurden at Equity einbezogen. Ab dem 1. Quartal 2019/20 wurde das neu gegründete Gemeinschaftsunternehmen Beta Pura GmbH, Wien / Österreich, erstmals at Equity einbezogen.

(3) Ergebnis je Aktie

Im Zeitraum vom 1. März bis 31. August 2019 war der Berechnung des Ergebnisses je Aktie (IAS 33) der zeitlich gewichtete Durchschnitt von 204,2 Mio. ausstehenden Aktien zugrunde zu legen. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf - 0,03 (0,04) € für das 2. Quartal und auf - 0,07 (0,14) € für das 1. Halbjahr; eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie lag nicht vor.

(4) Vorräte

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Mio. € 31. August 2019 2018
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 583,8 491,1
Fertige und unfertige Erzeugnisse
Segment Zucker 499,9 530,2
Segment Spezialitäten 261,1 227,9
Segment CropEnergies 35,5 34,7
Segment Frucht 120,3 113,1
Summe fertige und unfertige Erzeugnisse 916,8 905,9
Waren 41,7 42,1
1.542,3 1.439,1

TABELLE 18

Der Buchwert der Vorräte lag mit 1.542,3 (1.439,1) Mio. € über Vorjahresniveau. Der Anstieg der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe auf 583,8 (491,1) Mio. € ist unter anderem auf die Zahlung einer Rohstoffsicherungsprämie für Rüben der Kampagne 2020 zurückzuführen; im Vorjahr ist die im 2. Quartal 2018/19 gezahlte Rohstoffsicherungsprämie für Rüben der Kampagne 2019 enthalten. Die Aufwandswirksamkeit der Rohstoffsicherungsprämien entsteht mit der Verarbeitung der Rüben der entsprechenden Kampagne.

(5) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte

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Mio. € Restlaufzeit Restlaufzeit
31. August 2019 bis 1 Jahr über 1 Jahr 2018 bis 1 Jahr über 1 Jahr
--- --- --- --- --- --- ---
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 999,7 999,7 0,0 1.040,8 1.040,8 0,0
Forderungen an die EU 0,2 0,2 0,0 33,4 33,4 0,0
Positive Marktwerte Derivate 16,6 16,6 0,0 30,3 30,3 0,0
Übrige finanzielle Vermögenswerte 61,3 48,8 12,5 57,2 44,4 12,8
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 78,1 65,6 12,5 120,9 108,1 12,8
Sonstige Steuererstattungsansprüche 85,7 85,7 0,0 117,3 117,3 0,0
Übrige nicht-finanzielle Vermögenswerte 67,9 67,9 0,0 47,5 47,5 0,0
Nicht-finanzielle Vermögenswerte 153,6 153,6 0,0 164,8 164,8 0,0
Sonstige Vermögenswerte 231,7 219,2 12,5 285,7 272,9 12,8

TABELLE 19

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen mit 999,7 (1.040,8) Mio. € unter Vorjahresniveau, was im Wesentlichen den Umsatzrückgang widerspiegelt.

Die Forderungen an die EU in Höhe von 0,2 (33,4) Mio. € betrafen im Vorjahr im Wesentlichen die noch bestehenden Erstattungsansprüche aus zu viel erhobenen Produktionsabgaben für die Zuckerwirtschaftsjahre 1999/2000 und 2000/2001.

Die übrigen finanziellen Vermögenswerte von 61,3 (57,2) Mio. € beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen nicht einbezogene Unternehmen, Beteiligungen, Mitarbeiter und übrige Dritte.

Die übrigen nichtfinanziellen Vermögenswerte von 67,9 (47,5) Mio. € betreffen überwiegend geleistete Anzahlungen und Abgrenzungen sowie zugekaufte CO2 -Emissionszertifikate.

(6) Sonstige Rückstellungen

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Mio. €

31. August
2019 Kurzfristig Langfristig 2018 Kurzfristig Langfristig
Personalbezogene Rückstellungen 108,8 32,1 76,7 81,4 21,2 60,2
Prozesse und Risikovorsorge 177,8 41,2 136,6 179,8 173,8 6,0
Übrige Rückstellungen 83,9 43,5 40,4 95,2 39,4 55,8
Gesamt 370,5 116,8 253,7 356,4 234,4 122,0

TABELLE 20

Die personalbezogenen Rückstellungen in Höhe von 108,8 (81,4) Mio. € setzen sich im Wesentlichen aus überwiegend langfristigen Rückstellungen für Jubiläumsaufwendungen und Rückstellungen für Altersteilzeit sowie überwiegend kurzfristigen Rückstellungen für Sozialpläne zusammen.

Die Rückstellungen für Prozesse und Risikovorsorge von 177,8 (179,8) Mio. € beinhalten Rückstellungen für Marktordnungsverfahren, Verfahren aus operativen Vertragsbeziehungen und Kartellrechtsrisiken (Bußgelder und Schadensersatzansprüche).

Die übrigen Rückstellungen von 83,9 (95,2) Mio. € betreffen im Wesentlichen die mehrheitlich langfristigen Rückstellungen für Rückbaumaßnahmen sowie lang- und kurzfristige Rückstellungen für Rekultivierungs- und Umweltverpflichtungen, die überwiegend im Zusammenhang mit der Zuckerproduktion stehen.

(7) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

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Mio. € Restlaufzeit Restlaufzeit
31. August 2019 bis 1 Jahr über 1 Jahr 2018 bis 1 Jahr über 1 Jahr
--- --- --- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten gegenüber Rübenanbauern 16,7 16,7 0,0 17,8 17,8 0,0
Verbindlichkeiten aus übrigen Lieferungen und Leistungen 453,7 453,7 0,0 449,9 449,9 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 470,4 470,4 0,0 467,7 467,7 0,0
Negative Marktwerte Derivate 29,7 29,7 0,0 17,5 17,5 0,0
Verbindlichkeiten aus Personalaufwendungen 101,4 101,1 0,3 107,4 106,9 0,5
Übrige finanzielle Verbindlichkeiten 155,6 148,8 6,8 198,9 181,6 17,3
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 286,7 279,6 7,1 323,8 306,0 17,8
Verbindlichkeiten aus sonstigen Steuern und im Rahmen der sozialen Sicherheit 61,2 61,2 0,0 63,2 63,2 0,0
Übrige nichtfinanzielle Verbindlichkeiten 16,4 16,4 0,0 23,6 23,6 0,0
Nicht-finanzielle Verbindlichkeiten 77,6 77,6 0,0 86,8 86,8 0,0
Sonstige Verbindlichkeiten 364,3 357,2 7,1 410,6 392,8 17,8

TABELLE 21

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lagen mit 470,4 (467,7) Mio. € auf Vorjahresniveau.

Die Verbindlichkeiten aus Personalaufwendungen von 101,4 (107,4) Mio. € beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Tantiemen, Prämien, Urlaubs- und Arbeitszeitguthaben.

Die übrigen finanziellen Verbindlichkeiten reduzierten sich auf 155,6 (198,9) Mio. € und umfassen unter anderem Zinsverbindlichkeiten sowie im Zusammenhang mit Sicherungsgeschäften erhaltene Sicherungsleistungen; der Rückgang resultierte u. a. aus einem geringeren Bestand an erhaltenen Sicherheitsleistungen.

Unter den übrigen nichtfinanziellen Verbindlichkeiten in Höhe von 16,4 (23,6) Mio. € sind im Wesentlichen Rechnungsabgrenzungsposten und erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen erfasst.

(8) Finanzverbindlichkeiten sowie Wertpapiere und flüssige Mittel (Nettofinanzschulden)

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Mio. € Restlaufzeit Restlaufzeit
31. August 2019 bis 1 Jahr über 1 Jahr 2018 bis 1 Jahr über 1 Jahr
--- --- --- --- --- --- ---
Anleihen 924,5 130,0 794,5 943,5 150,0 793,5
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 728,9 213,8 515,1 566,3 279,3 287,0
Leasingverbindlichkeiten1 129,8 31,8 98,0 0,2 0,1 0,1
Finanzverbindlichkeiten 1.783,2 375,6 1.407,6 1.510,0 429,4 1.080,6
Wertpapiere (langfristige Vermögenswerte) - 19,3 - 19,3
Wertpapiere (kurzfristige Vermögenswerte) - 131,6 - 179,7
Flüssige Mittel - 406,1 - 553,5
Wertpapiere und flüssige Mittel - 557,0 - 752,5
Nettofinanzschulden 1.226,2 757,5

1 Weitere Angaben werden unter Ziffer (1) des Konzernanhangs gegeben.

TABELLE 22

Die Finanzverbindlichkeiten sind um 273,2 Mio. € auf 1.783,2 (1.510,0) Mio. € angestiegen. Bei einem reduzierten Bestand von Wertpapieren und flüssigen Mitteln von 557,0 (752,5) Mio. € stiegen die Nettofinanzschulden um 468,7 Mio. € auf 1.226,2 (757,5) Mio. €.

Mit Beginn des Geschäftsjahres 2019/20 war IFRS 16 (Leasingverhältnisse) erstmalig anzuwenden, was zur zusätzlichen Erfassung von Leasingverbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 135,5 Mio. € am 1. März 2019 führte.

Am 5. April 2018 änderte Moody's den Ausblick für das Baa2-Rating von stabil auf negativ. Am 12. Dezember 2018 senkte Moody's das Unternehmens- und Anleihe-Rating von Baa2 auf Baa3 mit negativem Ausblick. Die nachrangige Hybrid-Anleihe bewertet Moody's unverändert zu 75 % als Eigenkapital. Am 18. Juni 2019 bestätigte Moody's das Baa3 Investment Grade Rating mit negativem Ausblick.

Am 18. Januar 2019 änderte Standard & Poor's (S&P) das langfristige Unternehmensrating von BBB auf BBB - bei unverändert stabilem Ausblick. Am 24. Mai 2019 änderte S&P den Ausblick für das Rating BBB - auf negativ. Die nachrangige Hybrid-Anleihe wird unverändert zu 50 % als Eigenkapital eingestuft.

Hybrid-Anleihe

Die Hybrid-Anleihe verzinst sich seit dem 30. Juni 2015 vierteljährig variabel mit dem 3-Monats-Euribor plus 3,10 % p. a. Für den Zeitraum 28. Juni bis 30. September 2019 (ausschließlich) wurde der Vergütungssatz auf 2,757 % festgesetzt. Weitere Informationen zur Hybrid-Anleihe stehen im Anhang des Geschäftsberichts 2018/19 unter Ziffer (30) "Finanzverbindlichkeiten sowie Wertpapiere und flüssige Mittel (Nettofinanzschulden)" auf Seite 174 sowie auf der Südzucker-Website zur Verfügung.

(9) Zusätzliche Angaben zu den Finanzinstrumenten

Buchwerte und beizulegende Zeitwerte

Finanzinstrumente, bewertet zu Anschaffungskosten oder fortgeführten Anschaffungskosten, deren Buchwert nicht annähernd ihrem beizulegenden Zeitwert entspricht:

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31. August 2019 2018
Mio. € Buchwert Beizulegender

Zeitwert
Buchwert Beizulegender

Zeitwert
--- --- --- --- ---
Anleihen 924,5 952,7 943,5 933,3
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 728,9 736,6 566,3 570,6
Leasingverbindlichkeiten1 129,8 - 0,2 0,2
Bruttofinanzschulden 1.783,2 1.689,3 1.510,0 1.504,1

1 Angabe des beizulegenden Zeitwerts entfällt zum 1. März 2019 mit Einführung von IFRS 16.

TABELLE 23

Bewertungslevel

In der nachfolgenden Tabelle sind die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungsleveln unterschieden.

Bewertungslevel 1: Bewertung auf Basis unveränderter, auf aktiven Märkten ermittelter Marktpreise
Bewertungslevel 2: Bewertung mit Preisen, die aus Marktpreisen, die auf aktiven Märkten ermittelt werden, abgeleitet werden
Bewertungslevel 3: Bewertungsverfahren, deren Einflussfaktoren nicht ausschließlich auf beobachtbaren Marktdaten beruhen

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Mio. € Fair-Value-Hierarchie
31. August 2019 Bewertungs-

level 1
Bewertungs-

level 2
Bewertungs-

level 3
2018 Bewertungs-

level 1
--- --- --- --- --- --- ---
Wertpapiere 144,5 12,8 125,0 6,7 144,6 14,0
Sonstige Beteiligungen 3,6 0,0 0,0 3,6 1,1 0,0
Positive Marktwerte - kein Hedge Accounting 3,8 0,2 3,6 0,0 3,2 0,0
Positive Marktwerte - Hedge Accounting 12,8 12,3 0,5 0,0 27,1 26,5
Positive Marktwerte 16,6 12,5 4,1 0,0 30,3 26,5
Finanzielle Vermögenswerte 164,7 25,3 129,1 10,3 176,0 40,5
Negative Marktwerte - kein Hedge Accounting 10,9 4,6 6,3 0,0 7,6 0,9
Negative Marktwerte - Hedge Accounting 18,8 14,3 4,5 0,0 9,9 5,9
Negative Marktwerte / finanzielle Verbindlichkeiten 29,7 18,9 10,8 0,0 17,5 6,8

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Mio. € Fair-Value-Hierarchie
31. August Bewertungslevel 2 Bewertungslevel 3
--- --- ---
Wertpapiere 125,0 5,6
Sonstige Beteiligungen 0,0 1,1
Positive Marktwerte - kein Hedge Accounting 3,2 0,0
Positive Marktwerte - Hedge Accounting 0,6 0,0
Positive Marktwerte 3,8 0,0
Finanzielle Vermögenswerte 128,8 6,7
Negative Marktwerte - kein Hedge Accounting 6,7 0,0
Negative Marktwerte - Hedge Accounting 4,0 0,0
Negative Marktwerte / finanzielle Verbindlichkeiten 10,7 0,0

TABELLE 24

Weitere Details zur Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der einzelnen Finanzinstrumente sowie deren Zuordnung zu Bewertungsleveln finden sich im Konzernanhang des Geschäftsberichts 2018/19 unter Ziffer (32) "Zusätzliche Angaben zu den Finanzinstrumenten" auf den Seiten 185 bis 189.

(10) Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Die im Geschäftsbericht 2018/19 im Konzernanhang unter Textziffer (36) auf den Seiten 190 bis 192 dargestellten Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen bestanden im Wesentlichen unverändert fort.

(11) Ereignisse nach der Berichtsperiode

Seit dem 31. August 2019 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu erwarten ist.

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben werden.

Mannheim, 30. September 2019

Südzucker AG

Der Vorstand

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DR. WOLFGANG HEER DR. THOMAS KIRCHBERG THOMAS KÖLBL JOHANN MARIHART
(VORSITZENDER)

Zukunftsgerichtete Aussagen / Prognosen

Dieser Halbjahreszwischenbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Einschätzungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen.

Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in diesem Bericht gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.

Über diesen Bericht

Dieser Halbjahresfinanzbericht unterlag keiner Prüfung und keiner prüferischen Durchsicht. Der Vorstand der Südzucker AG hat diesen Halbjahresfinanzbericht am 30. September 2019 aufgestellt.

Dieses Dokument liegt in deutscher und englischer Sprache vor. Auf der Südzucker-Website stehen PDF-Dateien der Zwischenmitteilungen zum Download zur Verfügung:

www.suedzucker.de/de/Investor-Relations/ bzw.

www.suedzucker.de/en/Investor-Relations/

Das Geschäftsjahr der Südzucker AG weicht vom Kalenderjahr ab. Das 1. Halbjahr erstreckt sich über den Zeitraum 1. März bis 31. August.

Die auf den vorangegangenen Seiten in Klammern gesetzten Zahlen betreffen grundsätzlich den entsprechenden Vorjahreszeitraum bzw. -zeitpunkt. Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten. Druck- und Satzfehler vorbehalten.

Veröffentlicht am 10. Oktober 2019

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